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Dieses Thema hat 880 Antworten
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 RTL Television
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Greta Offline

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10.12.2012 14:34
#101 RE: NEWS Zitat · Antworten

Neuer Dienstagabend komplett
Platz gefunden: RTL zeigt "Dallas" ab Ende Januar


Intrigen voraus: Ende Januar kehren die Ewings ins deutsche Fernsehen zurück. RTL zeigt die zehn Folgen umfassende erste Staffel der Fortsetzung der legendären Serie über den Öl-Clan dienstags inmitten von Krimis.

Im Juni dieses Jahres wurde ein legendäres Kapitel der US-Seriengeschichte fortgeschrieben: TNT ließ die Serie "Dallas" über den fiktiven Öl-Clan Ewing wiederauferstehen. Während in den USA nun schon die zweite Staffel vor der Tür steht, schaffen es die Ewings Ende Januar auch wieder in Deutschland auf den Bildschirm: RTL zeigt die zehn Folgen der ersten Staffel ab dem 29. Januar dienstags um 22:15 Uhr. Damit ist die Neuaufstellung des Dienstagabends bei RTL komplett: Um 20:15 Uhr ist ab 2013 "CSI" unter dem neuen Namen "CSI: Vegas" zu sehen, um 21:15 Uhr folgt "Bones". Ob sich "Dallas" in dieses Krimi-Line-Up richtig einpasst, muss sich freilich noch zeigen.

Das neue "Dallas" versteht sich nicht als Remake, sondern als Fortsetzung der Original-Serie, die 1991 geendet war. Im Mittelpunkt der Handlung von "Dallas" steht der Streit zwischen John Ross Ewing, dem Sohn von J.R. und Sue Ellen, und Christopher, dem Adoptivsohn von Bobby und Pam. Wie bei ihren Eltern rankt sich der Streit um den Familienbesitz und Öl. Aber sie konkurrieren auch um das Herz der wunderhübschen Elena, Tochter zweier Hausangestellter auf der Southfork Ranch. Christopher ist allerdings mit Rebecca, was alles noch komplizierter macht. Die Grundlage für allerlei Intrigen ist also wieder gelegt.

Neben der neuen Schauspieler-Garde wie Josh Henderson, Jordana Brewster und Jesse Metcalfe gibt es auch ein Wiedersehen mit den Darstellern aus der Original-Serie. Der jüngst verstorbene Larry Hagman ist noch einmal als J.R. Ewing zu sehen, Linda Gray als Sue Ellen, Patrick Duffy als Bobby Ewing, Steve Kanaly als Ray und Charlene Tilton als Lucy.

Quelle: http://www.dwdl.de/nachrichten/38740/pla...ab_ende_januar/

Greta Offline

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12.12.2012 14:21
#102 RE: NEWS Zitat · Antworten

Aus für «DSDS – Das Magazin»

Schluss mit dem Magazin über Klatsch, Tratsch und Schicksalsschläge rund um die Kandidaten: RTL will sich in der kommenden Staffel auf die Hauptshow konzentrieren.

Seit Jahren gehört «Deutschland sucht den Superstar – Das Magazin» fest zu jeder Staffel des RTL-Gesangscastings. Das Begleitmagazin zum Quotenhit befasste sich mit dem Privatleben der Kandidaten, thematisierte Klatsch und Tratsch und befragte die Musiker, wie sie sich auf die Show vorbereiten. Ein Quotenrenner war das Format bei RTL jedoch nie, nur selten übertraf es den Senderschnitt.

Zwar erfreute sich das Magazin beim kleinen Schwestersender Super RTL großer Beliebtheit, dennoch war der Quotenverlust beim Marktführer in der vergangenen Staffel wohl zu groß: Der Tiefstwert betrug kritische 10,7 Prozent in der Zielgruppe, selbst zum Staffelfinale reichte es nur für 13,7 Prozent. Wie die ''Bild'' erfuhr, wurde nun das Magazin mit Nina Moghaddam eingestellt.

RTL-Sprecher ließen verlauten, dass man sich ab sofort „ganz auf die Hauptsendung“ konzentrieren wolle. Ob dies bedeutet, dass in der kommenden Staffel generell der Fokus stärker auf die Gesangsleistungen gelegt wird, zeigt sich ab dem 5. Januar 2013.


Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=60917&p3=

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13.12.2012 12:33
#103 RE: NEWS Zitat · Antworten

TV-Quoten: Öffentlich-Rechtliche schlagen RTL

Am Mittwochabend konnte RTL mit seinem gewohnten Reality-Programm nicht gegen die öffentlich-rechtlichen Sender punkten. Mit "Aktenzeichen XY... ungelöst" sicherte sich das ZDF den Tagessieg vor der ARD-Komödie "Das Millionen Rennen".

Am Mittwochabend verpasste RTL mit seinem Dauerbrenner "Raus aus den Schulden" den Sieg im Quotenkampf. 3,63 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und 11,6 Prozent Sehbeteiligung sorgten aber zumindest für den dritten Platz zur Primetime für Peter Zwegat. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen reichte es jedoch für Platz eins. Hier erreichte der Privatsender 1,90 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 15,4 Prozent.
Gold beim Gesamtpublikum ging an das ZDF mit "Aktenzeichen XY... ungelöst". Um 20.15 Uhr schalteten 5,49 Millionen das Format ein. Die Quote beim Gesamtpublikum lag damit bei ordentlichen 17,2 Prozent. Nur knapp geschlagen wurde damit die ARD, die am Abend mit der Komödie "Das Millionen Rennen" an den Start ging. Insgesamt 5,13 Millionen Zuschauer interessierten sich für den Spielfilm, was dem Sender einen Marktanteil von 16,0 Prozent einbrachte.

Auf den Plätzen weiter hinten tummelten sich Vox und Sat.1. Ersterer strahlte eine weitere Folge der erfolgreichen Serie "Rizzoli & Isles" aus und erreichte damit zur Primetime 2,54 Millionen Zuschauer. Die Sehbeteiligung lag bei 7,9 Prozent. Sat.1 erreichte mit dem Spielfilm "Forrest Gump" mit 1,78 Millionen Zuschauer.

Quelle: http://www.digitalfernsehen.de/TV-Quoten...TL.95853.0.html

Greta Offline

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14.12.2012 13:18
#104 RE: NEWS Zitat · Antworten

RTL-Show: Panzer macht‘s ohne Yanar

Der Kölner Marktführer setzt ab Ende Januar wieder auf sein Format «Stars bei der Arbeit» - muss dabei aber auf einen Gastgeber verzichten.

Trotz guter Kritiken verlässt Kaya Yanar sein RTL-Format «Stars bei der Arbeit», das er zuletzt gemeinsam mit dem Humoristen Paul Panzer präsentierte. In der am 26. Januar startenden neuen Staffel wird Panzer nun alleine als Host des Formats agieren. Sonst aber ändert sich wenig. Ab 21.15 Uhr begeistert er die Zuschauer mit „waghalsigen Exkursionen in die bunte und teilweise verrückte Berufswelt“, wie RTL verspricht.

In jeder Sendung sind wieder zwei Gaststars ebenfalls in schwieriger Mission unterwegs und Paul Panzer begrüßt die Stars anschließend auf der Bühne, die von ihren Erlebnissen aus der knallharten Arbeitswelt berichten. Zuschauer können sich auf Gäste wie Rebecca Mir als Gerüstbauerin, Mario Barth als Konditor, Jana Ina Zarrella im Supermarkt, Heiner Lauterbach als Hotelfachmann, Katrin Müller-Hohenstein als Biobäuerin, Paul Panzer als Winzer, Mirco Nontschew als Zumba-Trainer oder Martin Rütter als Tennislehrer freuen.

Die nunmehr dritte Staffel wird sechs Folgen umfassen und am Tag des Dschungel-Camp-Finales (läuft im Anschluss ab 22.15 Uhr) starten. Die Studioparts wurden im Herbst in Düsseldorf aufgezeichnet, Endemol Deutschland ist die Produktionsfirma. Die zweite Staffel erreichte 2011 im RTL-Programm fast 19 Prozent Marktanteil bei den Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=60951&p3=

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15.12.2012 14:41
#105 RE: NEWS Zitat · Antworten

Scripted Realitys schwächeln bei RTL

Am Donnerstag fuhren «Verdachtsfälle» und Co. teils nur unterdurchschnittliche Quoten ein. Derzeit verlieren die Formate einige Zuschauer.

Liegt es an der mittlerweile großen Konkurrenz anderer Scripted Realitys durch Sat.1 und VOX? An einer möglichen Sättigung des Fernsehzuschauers? Oder vielleicht einfach nur daran, dass RTL derzeit einige seiner gescripteten Formate nur in Wiederholung zeigt? Fakt ist, dass es für die Sendungen am Nachmittag derzeit nicht allzu erfolgreich läuft. Nach dem Dauerbrenner «Punkt 12» kam «Mitten im Leben» ab 14 Uhr auf 16,7 Prozent Marktanteil beim jungen Publikum, die anschließenden «Verdachtsfälle» und «Familien im Brennpunkt» holten noch 15,5 und 14,3 Prozent.

Damit verbuchte lediglich «Mitten im Leben» am Donnerstag Quoten oberhalb des Senderschnitts. Schon in den vergangenen Tagen hatten die gescripteten Formate keine übermäßig starken Werte mehr eingefahren: «Verdachtsfälle» holte in der vergangenen Woche beispielsweise 16,1 Prozent im Schnitt bei den Werberelevanten, «Familien im Brennpunkt» immerhin 17,7 Prozent. Ein aktuelles Problem am Nachmittag: Wintersport-Übertragungen bei den Öffentlich-Rechtlichen, die derzeit auch beim jungen Publikum relativ erfolgreich sind.

Auch das 17-Uhr-Format «Die Schulermittler» hat derzeit trotz Erstausstrahlungen keine Zugkraft: Am Donnerstag kam man auf 15,2 Prozent Zielgruppen-Marktanteil sowie insgesamt 1,48 Millionen Zuschauer. Auch hier ist derzeit ein Negativtrend zu erkennen: Am vergangenen Freitag hatte man beispielsweise nur 14,2 Prozent der Jüngeren erreicht, im Wochenschnitt waren es 16,6 Prozent.


Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=60963&p3=

Greta Offline

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16.12.2012 11:51
#106 RE: NEWS Zitat · Antworten

«Supertalent» legt zum Finale leicht zu, hat gegen Raab aber keine Chance

Der Raabinator konnte mit seiner Rekord-Show eindeutig mehr junge Zuschauer anlocken.

Die gute Nachricht zuerst: Von dem Allzeit-Tief der vergangenen Woche konnte sich «Das Supertalent» erholen. Die aus RTL-Sicht schlechte Nachricht aber ist, dass «Schlag den Raab» dem Finale der Show weit überlegen war. So erreichte der Kölner Sender zur besten Sendezeit 4,35 Millionen Zuschauer. Das waren zwar 520.000 mehr als vor sieben Tagen, jedoch satte 2,10 Millionen weniger als vor einem Jahr. Damals erreichte das Finale 6,45 Millionen Zuschauer. Mit den aktuellen Zahlen gelang der RTL-Show nicht einmal der Tagessieg beim Gesamtpublikum, denn Das Erste erreichte mit seinem Film «Der Abstauber» 5,23 Millionen Zuschauer.

Immerhin war man mit diesen Werten erfolgreicher als die Raab-Show – aber auch nur, wenn man nach den Gesamtquoten geht. «Schlag den Raab» sahen 3,25 Millionen Zuschauer. In der werberelevanten Zielgruppe sah das Bild anders aus. Hier ging Raab als Sieger hervor. 2,20 Millionen 14- bis 49-Jährige sahen zu, wie Kandidat Bernd die Rekordsumme von dreieinhalb Millionen Euro gewann. Das entsprach einem tollen Marktanteil von 22 Prozent. Bei RTL wurde eine Reichweite von 2,14 Millionen gemessen, der Marktanteil lag bei 19,3 Prozent.

Doch zurück zu RTL: «Willkommen bei Mario Barth» erreichte nach 23.18 Uhr noch 2,74 Millionen Zuschauer sowie einen Zielgruppenmarktanteil von 17,3 Prozent – das waren die bislang schwächsten Werte der diesjährigen Staffel. Die eigentliche Entscheidungsshow vom «Supertalent» wollten nach Mitternacht dann noch 2,29 Millionen Menschen sehen, der Marktanteil in der Zielgruppe betrug 17,5 Prozent.

Das waren allenfalls solide Werte. Mit Sicherheit dürfte man sich bei RTL mehr Zuschauer erhofft haben. Sowieso muss gesagt werden, dass die sechste Staffel des «Supertalents» trotz prominenten Neuzugängen wie Thomas Gottschalk und Michelle Hunziker hinter den Erwartungen blieb. Gegenüber der fünften Staffel verlor man 1,6 Millionen Zuschauer, im Schnitt sahen diesmal lediglich 4,35 Millionen Leute zu.

Quelle : http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=60985&p3=

Greta Offline

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17.12.2012 11:39
#107 RE: NEWS Zitat · Antworten

Interview mit den Chefs von RTL

„Youtube macht uns keine Angst“

Der Sender RTL ist Marktführer, verliert aber Zuschauer. Die beiden Co-Vorsitzenden der RTL Group glauben dennoch an die Zukunft des Fernsehens im Internetzeitalter. Denn auch Youtube braucht bewegte Bilder - von RTL.



s gibt auf Youtube die Sendung „Let’s play together“, in der die Moderatoren Gronkh und Sarazar herumblödeln und 50.000 Zuschauer anschließend auf Facebook den „Gefällt-mir“-Button drücken. Macht Ihnen solch eine Entwicklung des Fernsehens Angst?

Anke Schäferkordt: Nein, aber wir haben diese Entwicklung im Auge. Fernsehen ist Treiber der Digitalisierung und profitiert von ihr. Es kommen neue Wettbewerber wie Youtube hinzu. Aber alle brauchen bewegte Bilder. Hier ist die RTL Group führend.

So wie Sie heute haben vor 30 Jahren ARD und ZDF über das Privatfernsehen geredet, haben RTL für „Tutti frutti“ und Italowestern belächelt, mit bekanntem Ausgang. Heute schauen immer mehr Menschen auf Googles Videoportal Youtube Spielfilme und Serien.

Schäferkordt: Wir nehmen jeden Wettbewerber, der unseren Zuschauern Videoinhalte im Netz anbietet, ernst. Wir gehen außerdem davon aus, dass sich insbesondere Nischenangebote im digitalen Zeitalter deutlich vermehren werden. Zudem gibt es einen Trend zur Professionalisierung im Internet.

Guillaume de Posch: Wir profitieren von diesem Trend. Zur RTL Group gehört die Produktionsgesellschaft Fremantle Media, die nicht nur Formate wie „Deutschland sucht den Superstar“ und „Das Supertalent“ produziert. Fremantle Media produziert auch für das Internet und betreibt insgesamt über 90 Youtube-Kanäle - die große Mehrheit verlängert unsere großen TV-Formate ins Netz. So hat der Youtube-Kanal zu „Britain’s Got Talent“ schon mehr als 1 Milliarde Videoabrufe weltweit generiert. Einige Kanäle produziert Fremantle Media aber auch exklusiv für Youtube. Jeder neue Videodienst im Internet ist ein potentieller Kunde für unsere Produktionstochter.

Aber greift Fremantle damit nicht das Stammgeschäft seiner Muttergesellschaft RTL an?

De Posch: Die Programme von RTL und Youtube sind inhaltlich und der Länge nach nicht vergleichbar. In Europa schaut jeder Zuschauer täglich 228 Minuten fern. Wenn Sie alle Youtube-Videos zusammenzählen, kommen Sie auf 8 bis 10 Minuten durchschnittliche Nutzung.

Schon 17 Prozent der Deutschen besitzen einen internetfähigen Fernseher ...

Schäferkordt: ... aber nicht einmal die Hälfte davon ist tatsächlich mit dem Internet verbunden. Das wird sich auf lange Sicht natürlich ändern. Nicht ändern wird sich aber der Treiber der Nutzung, und das sind professionell produzierte Bewegtbilder, unsere Kernkompetenz.

Die Werbung im Fernsehen ist stark reguliert, im Internetfernsehen hingegen nicht. Wie passt das zusammen?

Schäferkordt: Überhaupt nicht. Die Regulierung in Europa hält nicht Schritt mit der Mediennutzung. Wenn die Nachrichten unseres Senders n-tv laufen, herrschen vollkommen andere Regeln, als wenn ein Online-Nachrichtenangebot auf dem Smart-TV - und damit auf demselben Bildschirm - landet. Im linearen Fernsehprogramm gibt es Werbebeschränkungen, bei Online-Videos nicht. Die Vorschriften, wie oft man wie lange werben darf, sollten stark liberalisiert werden. Am Ende entscheidet der Zuschauer oder der Nutzer, ob die Werbung ihm zu viel ist oder nicht. Daher fordern wir deutlich mehr Flexibilität für das lineare Fernsehprogramm und faire Spielregeln gegenüber anderen Anbietern.

Wie gefährlich ist Google für Sie? Will Google das heutige Fernsehen ersetzen?

De Posch: Ich würde das nicht so kantig formulieren. Als Suchmaschinenbetreiber hat Google ein anderes Geschäftsmodell. Und Googles Youtube ist für uns eine von vielen digitalen Plattformen.

Schäferkordt: Wenn sich herausstellt, dass Google im Internetfernsehen mit dem Dienst Google TV eine Gatekeeper-Funktion anstrebt, also versucht, die Nutzung der Inhalte zu steuern, dann würde das unseren Interessen entgegenlaufen. Als Sender wollen wir auffindbar sein mit unseren Inhalten, wollen nicht überblendet oder skaliert werden.

Studien zufolge schauen junge Zuschauer nicht mehr konzentriert fern, sondern surfen im Internet oder chatten mit Freunden, und zwar nicht nur in den Werbepausen. Fernsehen wird zum Nebenbeimedium. Ziemlich schlechte Aussichten für Ihr werbefinanziertes Erlösmodell, oder?

Schäferkordt: Junge Zuschauer, gerade die mit einem Smartphone, tauschen sich in den sozialen Netzwerken über die jeweilige Sendung aus. Dabei wächst die Bindung an unsere starken Programmmarken. Über den sogenannten Second Screen können unsere Werbekunden ihre Kampagnen mit weiteren Spots verlängern und zusätzliche Informationen einspielen.

Macht es Sie nicht nervös, dass der Marktanteil von RTL in Deutschland allein in diesem Jahr um fast drei Prozentpunkte geschrumpft ist?

Schäferkordt: Wir müssen die Fakten akzeptieren: Je mehr Sender hinzukommen, desto stärker fragmentiert sich der Markt. Gewinner sind Nischensender wie unser neu gestartetes RTL Nitro. Die großen Sender dagegen geben ab. RTL liegt auf dem Niveau der Jahre 2005 bis 2008 - und beim jungen Publikum deutlich vorn.

De Posch: Wir können die Einbußen aus der Zersplitterung des Marktes kompensieren. In Frankreich zum Beispiel hat unser Sender M6 im Mehrjahresvergleich auch etwas Marktanteile verloren. Gemeinsam mit unseren neu eingeführten Digitalsendern hat der Marktanteil der Senderfamilie jedoch zugenommen. Und diesen Dezember starten wir mit 6ter einen weiteren Sender.

Aber in Deutschland gelingt Ihnen das nicht ...

Schäferkordt: ... wir haben bereits vor zwei Jahren gesagt, dass wir mit unserem Hauptsender RTL das Rekordniveau von 18 Prozent Marktanteil nicht auf Dauer halten können. RTL II und Vox werden dieses Jahr zulegen. Hinzu kommt das erfolgreich gestartete RTL Nitro. So wird unsere Senderfamilie insgesamt den Vorsprung zum Wettbewerber stabil bei 6 Prozentpunkten halten

Warum verliert Ihr Flaggschiff RTL so viele Zuschauer?

Schäferkordt: Neben der Fragmentierung des Marktes merken wir, dass andere Sender erfolgreiche Sendestrecken wie das Nachmittagsprogramm kopiert haben. Das gilt auch für unsere großen Showreihen, die nach vielen erfolgreichen Jahren an Zugkraft verloren haben. Deshalb arbeiten wir intensiv an neuen Ideen in allen Genres.

Sie könnten noch ARD und ZDF nennen, die mit ihren Gebührenmilliarden munter auf Einkaufstour gehen. Die Öffentlich-Rechtlichen können immer mehr Sender aufmachen, teure Sportrechte kaufen und sich wie ein Krake im Internet ausbreiten.

Schäferkordt: Richtig, die Öffentlich-Rechtlichen verfügen demnächst über die unvorstellbare Summe von rund 8 Milliarden Euro im Jahr. Ich kann nicht ausschließen, dass ARD oder ZDF versuchen, uns die Formel 1 abzujagen. Denn die entscheidende Frage ist ja, was ARD und ZDF mit diesen hohen Gebührensummen machen. Grundsätzlich bin ich ein absoluter Freund des dualen Systems. Aber das öffentlich-rechtliche Fernsehen hat sich in einer Weise ausgedehnt, die ich nicht für tragbar halte. Ich habe allerdings aufgehört, mich darüber zu ärgern. Empörung macht Magengeschwüre und alt!

De Posch: Seit zwanzig Jahren versuchen alle kommerziellen Sender die Wettbewerbsverzerrung durch ARD und ZDF bei der EU-Kommission zu thematisieren.

Wie entwickeln sich die Werbemärkte in diesem und im nächsten Jahr?

Schäferkordt: Wegen der europäischen Schuldenkrise haben die Kunden hierzulande eher verhalten investiert. Daher rechnen wir in Deutschland in diesem Jahr nur mit einem stabilen bis leicht positiven TV-Werbemarkt. Mit der Mediengruppe RTL Deutschland werden wir dabei abermals besser als der Markt abschneiden und sind auf der Ergebnisseite gut unterwegs. Auf das Jahr 2013 blicken wir mit einer gewissen Vorsicht, rechnen aber mit einem stabilen oder nahezu stabilen Fernsehwerbemarkt.

De Posch: International ist die Entwicklung sehr unterschiedlich. In Nord- und Westeuropa ist die Situation noch vergleichsweise entspannt. Dort sind die Werbemärkte einstellig im Minus. Problematischer ist es im Süden und im Osten Europas. In Spanien sprechen wir über Rückgänge von 20 Prozent. Dank unserer paneuropäischen Aufstellung können wir diese Schwächen aber insgesamt gut ausbalancieren. Für Ausgleich sorgt zudem Fremantle Media. Insgesamt erwirtschaftet die RTL Group rund 40 Prozent ihrer Umsätze aus nicht werbeabhängigen Geschäften. Allerdings spürt es unser Produktionsgeschäft auch, wenn die Sender im Programmeinkauf sparen.

Bieten sich in der Krise Chancen für Akquisitionen?

De Posch: Wir prüfen permanent Möglichkeiten, uns zu erweitern. Die Türkei ist zum Beispiel ein sehr spannender Markt, den wir genau beobachten, um Einstiegschancen auszuloten. Auch Indien ist für uns interessant. Dort haben wir gerade den ersten Sender gestartet.

Glaubt der RTL-Hauptaktionär Bertelsmann eigentlich an Ihr Geschäft? Der Firmenerbe Christoph Mohn, der Anfang 2013 den Aufsichtsratsvorsitz von Bertelsmann übernimmt, soll Zweifel haben, was die langfristige Zukunftsfähigkeit des Fernsehgeschäfts betrifft. Er gilt als Internet-Jünger.

De Posch: Bertelsmann hat nachhaltiges Interesse an unserem Geschäft. Wir haben in diesem Jahr fünf neue Sender gestartet und werden dafür insgesamt einen dreistelligen Millionenbetrag investieren. Dabei haben wir die volle Rückendeckung unseres Hauptgesellschafters. Nach unserem Amtsantritt im April haben wir unsere Strategie entwickelt und diese dann auch eng mit dem Bertelsmann-Vorstandsvorsitzenden Thomas Rabe besprochen. Er kennt unser Geschäft aus dem Effeff. Schließlich hat er früher selbst für die RTL Group gearbeitet.

Bertelsmann lebt gut von RTL: In den Jahren von 2003 bis 2011 hat die Sendergruppe 4,3 Milliarden Euro Dividenden nach Gütersloh überwiesen. Hätten Sie nicht wenigstens einen Teil davon lieber im Unternehmen behalten?

Schäferkordt: Das war nicht nötig. Die RTL Group ist sehr profitabel, schuldenfrei, erwirtschaftet starke Cash flows. Die Investitionen, die wir wirklich tätigen wollten, haben wir getätigt.

Sie beide bilden seit April eine gleichberechtigte Doppelspitze: Wie funktioniert denn die Zusammenarbeit?

Schäferkordt: Allen Unkenrufen gegenüber Doppelspitzen zum Trotz: bei uns funktioniert sie gut.

De Posch: Keine Frage, auf dem Papier wirken solche Lösungen nicht einfach. Aber wir sind beide Profis, wir kennen uns seit Jahren. Und die Verantwortlichkeiten sind klar verteilt: Anke leitet das Geschäft in Deutschland, ich bin für das Ausland und Fremantle Media zuständig. Bei der Erledigung gemeinsamer Aufgaben wie Strategie, Personal oder Kommunikation haben wir ein sehr gutes Arbeitsverhältnis entwickelt.

Schäferkordt: In den übergeordneten Fragen stimmen wir uns ab, auch mit unserem Finanzvorstand Elmar Heggen. Das erfordert Disziplin und Vernunft - beides bringen wir auf. Und wir vertrauen einander. Das ist das Wichtigste.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/un...t-11995667.html

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18.12.2012 11:11
#108 RE: NEWS Zitat · Antworten

RTL zeigt Action-Pilot im Februar

Von den Machern von «Cobra 11» kommt die neue Action-Komödie «Turbo & Tacho», die im vergangenen Sommer an 22 Drehtagen umgesetzt wurde.

Entscheidende Wochen für die Kölner Produktionsfirma action concept: Am 28. Dezember zeigt RTL deren Backdoor-Pilot «Der Ballermann» aus dem bei guten Quoten eine ganze Serie werden könnte. Gleiches gilt für «Turbo & Tacho», einer Produktion über zwei Figuren, die innerhalb des Hits «Alarm für Cobra 11» eingeführt wurden. Axel Stein spielt darin Kai Schröder, genannt Turbo. Stein ist bekannt aus Produktionen wie «Hausmeister Krause» oder «Harte Jungs». An seiner Seite ist Daniel Roesner als „Tacho“ zu sehen.

In «Cobra 11» waren die beiden als Polizeischüler zu sehen, die aber nicht gerade vorbildlich handelten. Nun haben es die Serienfiguren aber doch durch die Ausbildung geschafft. In dem 90-Minüter verläuft ein Undercover-Einsatz in der Villa des Verbrechers Rico so haarsträubend, dass die zwei Chaoten kurzerhand wieder vor die Tür ihres Reviers gesetzt werden. Die Dienststelle Dortmund-Nord ist nunmehr die einzige in ganz Deutschland, die noch bereit ist, Turbo und Tacho einzustellen. Und das auch nur, weil sie zum größten Teil aus Tachos Verwandtschaft besteht - mitsamt dessen Mutter als Leiterin an der Spitze. Für Turbo und Tacho ist klar: Sie müssen ihren Ruf wiederherstellen.

Der Film ist am Donnerstag, 7. Februar 2013, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr zu sehen. Auf diesem Sendeplatz laufen im Januar vier Folgen der neuen Serie «IK 1». Den Backdoor-Piloten hat action concept im Sommer an 22 Drehtagen umgesetzt. Das Buch kommt von Andreas Heckmann, Regie führte Heinz Dietz. In weiteren Rollen sind unter anderem Petra Kleinert und Ralf Richter zu sehen.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61008&p3=

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19.12.2012 12:23
#109 RE: NEWS Zitat · Antworten

RTL prüft Einstieg beim Biathlon

Die Sportart boomt auch nach dem Karriereende von Magdalena Neuner. Derzeit werden die Rechte ab Herbst 2014 ausgeschrieben.


Mit bis zu über 30 Prozent Marktanteil zählt Biathlon in Deutschland mit zu den populärsten Sportarten – betrachtet man nur den Wintersport, so kann allenfalls noch die Vier-Schanzen-Tournee mit diesen Werten mithalten. Entsprechend groß ist das Interesse der TV-Sender, wenn die geltenden Verträge auslaufen. Noch bis zum Winter 2013/2014 haben ARD und ZDF die Hand auf den Live-Rechten – für die Zeit danach läuft aktuell eine erste Ausschreibung, die im Januar zu Ende geht. Mit der Rechtevergabe wird, so heißt es, im Frühjahr 2013 gerechnet.

Die aktuelle Ausschreibung beeinhaltet die Rechte ab Herbst 2014 bis Frühjahr 2018, also vier Saisons. Die „SportBild“ wirft nun die Frage auf, ob sich der Kölner Sender RTL die Biathlon-Übertragungen abgreift. Es wäre nicht der erste Ausflug von RTL in den Wintersport – über Jahre hinweg übertrag man mit qualitativem und auch quotentechnischem Erfolg die Vier-Schanzen-Tournee.



„Wir sind grundsätzlich interessiert und werden uns die Unterlagen sehr genau anschauen“, erklärte ein RTL-Sprecher gegenüber dem Magazin Quotenmeter.de, fügte aber auch hinzu: „Das ist das normale Prozedere, wenn attraktive Sportrechte frei werden.“

Im Angebot hat RTL in Sachen Sport aktuell die Formel 1 (noch bis 2015) sowie Boxen mit den Klitschko-Brüdern. Mit den Übertragungen werden weit überdurchschnittliche Quoten geholt. Zudem war RTL 2006 und 2010 auch an der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft beteiligt, zeigte jeweils einige Spiele live.


Quelle : http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61049&p3=

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20.12.2012 11:50
#110 RE: NEWS Zitat · Antworten

Rach beendet seine «Restaurantschule»

Trotz solider Quoten wird es keine Fortsetzung von «Rachs Restaurantschule» geben. Der Sternekoch will die Energie in andere Projekte stecken.

Sternekoch Christian Rach erklärte im Interview mit der Fernsehzeitschrift ''TV Movie'', dass er nicht weiter die Zeit und Energie für «Rachs Restaurantschule» aufbringen kann: „Das hat so viel Zeit und Kraft gekostet – da musste ich die Reißleine ziehen!“ kommentiert Rach das Ende des Dokuformats, in welchem er mit jungen Erwachsenen, die eine Anstellung suchen, einen Restaurantbetrieb aufbaut. Seine Erfolgssendung «Rach, der Restauranttester» wird er hingegen weiterführen, bei der Masse an Hilferufen von Gastronomen, deren Betriebe kurz vor dem Ruin stehen, sei „noch lange kein Ende in Sicht.“

Außerdem startet im Frühjahr 2013 das neue Format «Rach deckt auf», in dem sich Rach verschiedenen Ernährungssünden annimmt und Kinder über gesunde Lebensmittel aufklärt (mehr dazu).

Mit «Rachs Restaurantschule» endet das aus Quotensicht schwächere Rach-Format. 4,12 Millionen Zuschauer sahen im Schnitt die zweite Staffel, der Marktanteil belief sich bei den Werberelevanten auf mittelmäßige 16,7 Prozent Marktanteil. «Rach, der Restauranttester» dagegen holte im Frühjahr 2012 klar überdurchschnittliche Werte.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61048&p3=

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21.12.2012 12:27
#111 RE: NEWS Zitat · Antworten

Frank Hoffmann wird neuer RTL-Chef

Anke Schäferkordt wird sich zukünftig auf die operative und strategische Führung der Mediengruppe RTL Deutschland sowie ihre Funktionen als Co-CEO der RTL Group und als Vorstandsmitglied der Bertelsmann SE & Co. KGaA konzentrieren.

Es war abzusehen, unter der Hand war zuletzt zu hören, dass es innerhalb der deutschen RTL-Sender zu einem Entscheidungsstau kam, weil Programmchefin Anke Schäferkordt weiterhin alles selbst abnicken wollte. Die TV-Managerin, die früher den Sender VOX leitete, arbeitet seit 2005 in führender Position bei RTL, dem Marktführer der 14- bis 49-Jährigen. Inzwischen ist sie aber auch CO-Vorstandsvorsitzende der RTL Group und Vorstandsmitglied von Bertelsmann. Sie wird sich, so heißt es in einer Mitteilung, auch weiterhin um die operative und strategische Führung von RTL kümmern, aber den Posten des Geschäftsführers abgeben.

Diesen bekleidet ab 1. Februar 2013 Frank Hoffmann, derzeit noch Chef von VOX. Sein Name fiel in den vergangenen Monaten in der Diskussion über eine eventuelle Nachfolge Schäferkordts wieder und wieder. "Frank ist ein leidenschaftlicher Inhaltemann mit exzellentem Programmgespür. Seine Professionalität und Managementkompetenz hat er in den vergangenen Jahren bei VOX eindrucksvoll unter Beweis gestellt. In Zusammenarbeit mit dem ausgezeichneten und sehr erfahrenen Team von RTL wird Frank das RTL-Programm konsequent weiterentwickeln und erfolgreich führen. Ich freue mich sehr, dass Frank diese Aufgabe übernehmen wird", sagte Schäferkordt über den 46-Jährigen.

Unter Anke Schäferkordt feierte RTL Anfang 2011 seine erfolgreichste Zeit seit vielen Jahren. Im Monatsschnitt kam der Sender damals auf über 20 Prozent Marktanteil. Klar, dass dieser enorme Erfolg nicht von Dauer sein konnte. Im Zuge der Fragmentierung und Digitalisierung des Fernsehprogramms verlor auch RTL Zuschauer, liegt im Jahresschnitt 2012 nun noch bei 16 Prozent der 14- bis 49-Jährigen und somit knapp fünf Punkte vor ProSieben.

Hoffmann selbst folgte einst auf Schäferkordt beim Sender VOX, führte das fort, das die Managerin aufbaute und kommt inzwischen auf rund acht Prozent Marktanteil bei den Umworbenen. Unter seiner Führung entstanden Shows wie «X Factor», zuletzt hat er mit Formaten wie «Verklag' mich doch!» und «Shopping Queen» seinen Nachmittag aus dem Quotentief geholt. "Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Programmmachern von RTL, die ich seit meiner Zeit bei RTL und durch die enge Zusammenarbeit innerhalb der Mediengruppe sehr schätze", sagte Hoffmann, nicht ohne auch über seinen bisherigen Sender zu sprechen. "Nach wunderbaren Jahren bei VOX reizt mich nun die noch größere Genrevielfalt. Das RTL-Team setzt hier seit Jahren Maßstäbe. Diesen Erfolg gilt es nun gemeinsam fortzusetzen!"

Vor seiner Zeit beim Sender VOX war Frank Hoffmann übrigens schon einmal für RTL tätig. 13 Jahre lang, zunächst als Redakteur und Reporter für das Magazin «Explosiv», wo er 1993 Chef vom Dienst und stellvertretender Redaktionsleiter wurde. Dann arbeitete er als Redaktionsleiter von «Extra» (ab 1994) und ab 1999 als Bereichsleiter als Verantwortlicher für den gesamten Magazinbereich von RTL Television.

Hoffmanns Nachfolger bei VOX wird der erst 38 Jahre alte Bernd Reichart, der in Deutschland noch ein recht unbeschriebenes Blatt ist. Seit 2007 ist er Managing Director Multichannel bei der RTL-Group-Beteiligung Antena 3 in Spanien. In dieser Funktion verantwortet er mehrere zur Senderfamilie von Antena 3 gehörende Free- und Pay TV-Sender. Anke Schäferkordt über die neue Führungskraft: "Ich freue mich, Bernd Reichart für VOX gewonnen zu haben. Er bringt die ideale Mischung aus Managementerfahrung und Programmexpertise mit, um die Erfolgsgeschichte von VOX weiter fortzuschreiben. Gleichzeitig wird er seine Erfahrung aus anderen Medienunternehmen in die Arbeit der Geschäftsleitung der Mediengruppe RTL Deutschland einbringen."

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61083&p3=

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22.12.2012 14:22
#112 RE: NEWS Zitat · Antworten

«Traumhochzeit»: Uralt-Spiel kaschiert Desaster

Mit einer überaus emotionslosen Neuauflage des Showklassikers langweilte RTL sein Publikum am Freitagabend. Der einzige Lichtblick des Abends war ein bereits altbekanntes Spiel.

Während sich die ganz junge Generation gewundert haben dürfte, was ihr RTL am Freitagabend wieder für eine neue Show auf Sendung geschickt hat, werden sich die etwas betagteren Zuschauer wohl eher gefragt haben, wo genau die Holländerin mit dem lustigen Akzent bei der neuesten Ausgabe der «Traumhochzeit» ist. Immerhin moderierte Linda de Mol alle 92 Ausgaben zwischen 1992 und 2000 und auch beim längst vergessenen ZDF-Versuch vor vier Jahren, das angestaubte Format wiederzubeleben, stand sie vor der Kamera. Da dieses Wagnis misslang und de Mol zuletzt auch mit «The Winner is...» floppte, setzten die Kölner für ihre neueste Neuauflage auf die deutlich jüngeren und unverbrauchteren Susan Sideropoulos und Yared Dibaba. Doch (nicht nur) diese Entscheidung entpuppte sich als deutlicher Fehlschlag.

Eigentlich hätte man schon nach wenigen Minuten erahnen können, dass einem hier alles andere als ein Sternstück moderner deutscher Unterhaltung serviert wird. Schon bei der Begrüßung gibt sich das Moderationsduo viel Mühe, möglichst hipp, locker und total lustig zu wirken - sehr viel Mühe, nein, zu viel Mühe sogar. Sideropoulos und Dibaba gehen zwar kurz auf die Geschichte des Formats ein, doch mehr als eine kurze Erwähnung, dass man ja "die Sektglas-Pyramide" spielen werde und der augenzwinkernden Bemerkung, dass "Linda de Mol nun schwarz" sei, kommt hierbei nicht herum. Trotzdem, hier hätte man noch viel retten können, denn welcher alteingesessener Fan lässt sich nach über zwölf Jahren Wartezeit schon von einer leicht misslungenen und nervös wirkenden Anmoderation abschrecken?

Doch statt relativ schnell auf irgendeine Art und Weise ein Highlight folgen zu lassen, lassen sich die Macher danach viel Zeit dafür, die drei glücklichen Kandidatenpaare vorzustellen - sehr viel Zeit, nein, zu viel Zeit sogar. Nach einem kurzen Plausch, in dem die Moderatoren allen Ernstes Fragen wie "Wie sehr liebt ihr euch eigentlich?" in den völlig belanglosen Smalltalk einfließen lassen, folgt jeweils ein Einspieler, in dem der Bräutigam für seine Auserwählte eine Mutprobe bestehen muss, bevor der Heiratsantrag folgt. Die an sich ziemlich unspektakulären Mutproben werden durch schnelle Schnitte und martialische Musik in Szene gesetzt, der anschließende Antrag mit den größten Schmalzhits vergangener Jahrzehnte sowie dem "besten" von heute unterlegt. Hier fühlt man sich als Zuschauer wie in einer der viel zu zahlreich vorhandenen RTL-Dokusoaps, die derartige Stilmittel ebenfalls bis zum Erbrechen ausreizen. Dass man dazu noch einen der meistgenutzten Off-Sprecher des Senders engagiert hat, verstärkt diesen unangenehmen Mief noch zusätzlich.
Nachdem wir endlich erfahren haben, dass Tobias seiner Isabel den überaus romantischen Kosenamen "Sexy Bitch" gibt und sich sogar Schalker und Dortmunder lieben können, darf Dennis schließlich seiner holden Maid live im Studio den Hof machen. Auch diese kitschige Gefühlsduselei wird natürlich leicht überdramatisiert, doch immerhin kommt hier nach einer Dreiviertelstunde zum ersten Mal überhaupt so etwas wie Emotion auf. Endlich folgen danach die Studiospiele, die in den 90er-Jahren meist die Highlights der Sendung darstellten. Im Jahr 2012 hingegen setzt man gleich das erste dermaßen amateurhaft in den Sand, dass man sich wirklich fragen muss, wer es wirklich für eine gute Idee hielt, das eigentliche Spektakel nach über 45 Minuten Vorlauf so zu beginnen. Die "Tortenschlacht", bei der die Frau ihren kopfüber hängenden Mann steuern und auf eine überdimensional große Torte zu bewegen muss, wirkt zwar immerhin auf trashige Art ansatzweise, doch auch sehr billig - insbesondere dank des verzweifelten Versuchs Dibabas, Spannung beim Publikum zu erzeugen.

Durch die nächsten Spiele sollen die Paare etwas besser vorgestellt werden, doch vor allem das "Heimspiel", in dem zumeist unwesentliche Details der Wohnungseinrichtung abgefragt werden, nimmt deutlich zu viel Sendezeit in Anspruch. Zudem hat sich nach weit über einer Stunde auch bereits eine gewisse Gleichgültigkeit durchgesetzt, da es viel zu schwer fällt, hier wirklich mit irgendwem stark zu sympathisieren. Dieses Dilemma endet endlich, als eigentlich schon niemand mehr ernsthaft damit rechnet. Denn bei allen bis dato getätigten Fehlgriffen muss man es dem Format hoch anrechnen, dass es wenigstens die kultige Sektglas-Pyramide in die Neuauflage integriert hat. Und man traut seinen Augen kaum: Auch zwanzig Jahre nach der Erstausstrahlung packt es immer noch, wenn die Menschen versuchen, ein Glas aus der Pyramide zu reißen, ohne selbige zum Einsturz zu bringen. Endlich fiebert man mit, endlich sieht man echte Emotionen beim Studiopublikum, endlich freuen bzw. ärgern sich die Paare authentisch.

Ob man dies als noch größeren Schlag ins Gesicht für die Neuauflage bewerten soll oder doch eher als kleinen Lichtblick, dass wenigstens dieses Spiel nicht zerstört wurde, bleibt jedem selbst überlassen. In jedem Fall endet die Show anschließend in der Vermählung des Siegerpaares, die wiederum sehr unspektakulär und erschreckend kühl über die Runden gebracht wird - was sich gut ins negative Gesamtbild einfügt. Alles in allem ist «Traumhochzeit» in dieser Form ein inszenatorisch überladenes Format, dem es viel zu selten gelingt, echte Gefühle zu transportieren. Das Studio ist sehr bunt, doch es wirkt ebenfalls völlig kalt und die Moderatoren wirken nicht authentisch und versuchen krampfhaft, einen lockeren Stil an den Tag zu legen. Die Empathie Linda de Mols erreichen sie dabei nicht einmal in Ansätzen, vor allem Dibaba ruft hingegen latente Aggressionen hervor. Und die neuen Spiele wirken dermaßen lieblos zusammengezimmert, dass man sich fast an die grausam verhunzte «100.000 Mark Show» zurückerinnert fühlt. Ganz so schlimm ist diese Neuauflage nicht, doch ein weiteres Mal muss man sich ein solches Spektakel sicher in der Form nicht geben.


Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61116&p3=

Greta Offline

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23.12.2012 12:57
#113 RE: NEWS Zitat · Antworten

RTL-Adventskalender erneut mit VerlustenDer Abwärtstrend konnte nicht gestoppt werden. Wenig hilfreich war dabei wohl auch, dass die Show mit dem Samstag einen neuen Sendeplatz bekam.
In den letzten drei Jahren war «Der große Comedy Adventskalender» von RTL stets an einem Mittwoch zu sehen. Doch von diesen Plänen rückte man in diesem Jahr ab. Stattdessen wurde die Show auf einen Samstag verlegt – das erwies sich im Nachhinein als schlechte Idee, setzte sich der Abwärtstrend mit dem neuen Sendeplatz doch nur noch weiter fort.

So gingen im Vergleich zum Vorjahr 810.000 Zuschauer verloren, die Reichweite bei allen lag somit bei gerade mal noch 2,81 Millionen. Das hatte zur Folge, dass der Marktanteil bei allen erstmals in den einstelligen Bereich fiel. Mehr als neun Prozent waren nicht drin. 2011 wurden 12,1 Prozent ermittelt, 2010 bzw. 2009 sogar 13,4 bzw. 14,8 Prozent.

Ähnlich steil nach unten ging es in der werberelevanten Zielgruppe, wo die Show nicht über 1,51 Millionen Zuseher sowie 13,2 Prozent Marktanteil hinaus kam. Gegenüber 2011 gingen somit 3,3 Prozentpunkte abhanden. Auch hier zeigt der Vergleich mit vorherigen Jahren sehr deutlich, wie sehr die Show an Zuspruch verloren hat. 2011 wurden 16,5 Prozent generiert, 2010 belief sich der Marktanteil auf 18,7 Prozent. Und noch ein Jahr zuvor betrug der Marktanteil sogar über 20 Prozent. Ein Wehrmutstropfen für RTL: «Kaya Yanar - Live und unzensiert!» konnte sich im Anschluss auf viel bessere 19,8 Prozent Marktanteil steigern.


Quelle : http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61133&p3=

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25.12.2012 00:07
#114 RE: NEWS Zitat · Antworten

Heiner Lauterbach mit Flachmann am Taxi-Steuer
"Promi Undercover" heißt das neue RTL-Format, bei dem Stars ihre Eitelkeit fallen lassen und ahnungslose Menschen auf die Schippe nehmen wollen. An Heiligabend legen Smudo, Lauterbach und Pooth los.


Schlagersänger Jürgen Drews trägt als Autoverkäufer einen kleinen Zuhälter-Pferdeschwanz. Aber ansonsten sieht er aus wie man ihn aus dem Fernsehen kennt. Er ist nicht pleite, sondern nur ein Lockvogel in der neuen RTL-"Versteckte-Kamera"-Sendung "Promi Undercover".

Der Schlagerstar gibt alles um eine Schrottkarre zu verkaufen, aber noch viel mehr, um die interessierten Kunden davon zu überzeugen, dass er weder der König von Mallorca noch sein Zwillingsbruder ist. Der Kunde sagt zu Drews: "Sie sehen aus wie Jürgen Drews." Er beteuert ziemlich überzeugend: "Ne, kenne ich nicht. Habe ich nichts mit zu tun."

Stars und Sternchen sind äußerst gern gesehene Gäste bei "Versteckte Kamera"-Shows. Da hatten die RTL-Macher jetzt kein extraordinäres, kreatives Brainstorming. In Erinnerung sind beispielsweise auch Ashton Kutchers bösartige Streiche gegenüber seinen berühmte Celebrity-Kumpels in der MTV-Sendung "Punk'd" geblieben.

So durchsuchten ein Dutzend falscher Regierungsbeamte die Villa von Popsänger Justin Timberlake und gaben vor seine Sachen zu beschlagnahmen, weil er angeblich zu wenig Steuern gezahlt hätte. Timberlake war kurz vorm Weinen.


Die Schlagfertigkeit der Stars macht Spaß

Bei "Promi Undercover" sind die Streiche viel harmloser. Und der große Unterschied: Die Stars dienen als Lockvögel. Auch das ist keine revolutionär neuartige TV-Idee, aber im Gegensatz zu Cindy aus Marzahn, die kürzlich bei "Verstehen Sie Spaß?" sich selbst spielte, schlüpfen die neun Promis der RTL-Show in andere Berufe und somit Identitäten.

Ohne aufgeklebte Bärte, gesichtsverändernde Masken oder den Versuch einen Dialekt vorzutäuschen, müssen sie ihren Opfern glaubhaft vorspielen, dass sie wirklich nicht Uwe Ochsenknecht oder Patrick Lindner sind. Sondern eben ein ganz normaler Supermarktkassierer oder Flughafenmitarbeiter. Die Schlagfertigkeit der Stars macht den Spaß der Sendung aus.

Die Premiere ist gleich ein 45-minütiges "Best of" der im neuen Jahr startenden sechsteiligen Staffel. Die Streiche sind nur durchschnittlich nett und bei weitem nicht vergleichbar mit den kreativen Ideen der "Verstehen Sie Spaß?"-Kollegen. Diese hatten beispielsweise mal versucht, den Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki, der in Bayern mit dem Auto unterwegs war, vorzumachen, dass er plötzlich nach einer Nebelwand in Finnland gelandet sei. Dafür wurde eine Tankstelle komplett mit finnischen Produkten ausgestattet, inklusive finnischer Kassiererin.

Dagegen wirkt doch der Strafzettel, den "DSDS"-Star Thomas Karaoglan alias "Der Checker" einer Frau wegen Musikhören beim Laufen verpasst, ein bisschen langweilig. Aber dafür gibt der normalerweise überdrehte Popsänger den Ordnungshüter ziemlich überzeugend. "Seriös kam er rüber", sagt auch die auf dem Arm Genommene. Er gehört zu den wenigen Promis, die nicht gleich erkannt werden.


Alle Fälle sollen echt sein

Besonders amüsant anzuschauen ist Hip-Hop-Legende Smudo in seiner Rolle als Fritten-Wirt. Er schwört gegenüber einem Rentnerpaar, noch nie was von einem Smudo und den Fantastischen Vier gehört zu haben. Das führt zu teilweise sehr amüsanten Dialogen. Mit dem Titel "Die da" versucht die Frau, dem Popstar auf die Sprünge zu helfen. Smudo blufft perfekt und sagt: "Wat, die da?" Sie singt den Titel an. Er antwortet: "Ach, das ist ein Lied." Und er setzt noch eins drauf: "Ich höre ja mehr Schlager und Klassik. Udo Jürgens und Patrick Linder."

Laut RTL-Angaben sind alle Fälle echt. Manche sehr lustige Szenen konnten laut einem RTL-Sprecher nicht gezeigt werden, weil die Beteiligten der Ausstrahlung nicht zustimmten. Aus Peinlichkeitsgründen. Dabei wird in der Best-of-Sendung keiner bloßgestellt. Das liegt auch daran, dass die Leute meist schon merken, dass etwas nicht stimmen kann.

Die vermeintlichen Opfer sind eben besonders schnell skeptisch, wenn sie in eine komische Situation gepaart mit einem Promi geraten. So wird eine Kundin von Uwe Ochsenknecht in seiner Rolle als Supermarkt-Verkäufer beschuldigt, mit einem gefälschten Zehner gezahlt zu haben. Sie lacht sich nur kaputt.


Headbanging mit Zumbatrainerin Katy Karrenbauer

Heiner Lauterbach als orientierungsloser Taxifahrer hat es da leichter, denn seine jungen Kundinnen erkennen ihn nicht. Sie haben tatsächlich Panik, als er am Steuer zum Flachmann greift.

Zwischendrin fragt man sich auch, ob manche nur solange so viel Unsinn mitmachen, weil sie wissen, dass ein Star da vor ihnen steht. So wie bei Katy Karrenbauer ("Hinter Gittern" und "Dschungelcamp"), die als Zumbatrainerin die Teilnehmer dazu bringt "Extreme Headbanging" mit ihr zu machen.

Pro Star gibt es nur eine große Szene zu sehen. Die restlichen Situationen mit anderen ahnungslosen Leuten werden im nächsten Jahr gezeigt. Ob das Konzept sechs Folgen wirklich unterhaltend bleibt, ist jedoch sehr fraglich, denn die neun Stars stecken immer in der gleichen Rolle fest. Aber es sollen auch noch vier andere bekannte TV-Gesichter zu sehen sein: Florian Silbereisen, Sky du Mont, Gülcan Kamps und Johann Lafer. Gülcan Kamps geht da als Baywatch-Nixe auf Mallorca an den Start. Fürs "Best of" hat es bei den vier jedenfalls nicht gereicht.

"Promi Undercover", Heiligabend, RTL, 19.05 Uhr

Quelle: http://www.welt.de/vermischtes/article11...axi-Steuer.html

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27.12.2012 11:44
#115 RE: NEWS Zitat · Antworten

Die Kritiker: «Der Ballermann – Ein Bulle auf Mallorca»

Auf dem Ballermann ballert ein Ballermann, Mann! Der Pilotfilm zur neuen RTL-Serienidee der «Alarm für Cobra 11»-Schmiede ist ebenso unoriginell wie witzlos.

Inhalt
Drogenfahnder Tom Hammer erlebt keinen feierlichen Geburtstag: Erst versaut ihm eine Bekannte einen wichtigen Einsatz in einer Skihütte, dann wird er von seinem Chef zusammengestaucht und zu allem Überfluss wird dann auch noch sein bester Freund brutal erschossen. Da für den Polizisten „zimperlich“ ein Fremdwort ist, verfolgt er ohne Genehmigung die Spur der Killer, was ihn nach Mallorca führt, wo in der High Society allerhand dunkle Machenschaften getrieben werden. Die Strippenzieherin hinter diesen zwielichtigen Geschäften ist eine weltgewandte Frau, die von allen nur „Boss“ genannt wird. Während Tom versucht, die reiche Dame auszuspionieren, begegnet er auch seiner Ex Steffi, die sich gegen den Willen des „Ballermanns“ unter den deutschen Polizisten in seine Ermittlungen einmischt ...

Darsteller
Tobias Licht («Die Draufgänger») als Tom Hammer
Nina-Friederike Gnädig («SOKO Stuttgart») als Steffi
Sonja Kirchberger («Neues vom Wixxer») als Boss
Özgür Karadeniz («Hannah Mangold & Lucy Palm») als Cruz
Philipp Danne («Die LottoKönige») als Fernando
Markus Boysen («Tornado – Der Zorn des Himmels») als Torres
Francisco Medina («Alles was zählt») als Santiago
Birte Glang («Agent Ranjid rettet die Welt») als Victoria

Kritik
Frühmorgens, der Radiowecker spielt „I Got You Babe“ von Sonny & Cher. Kennen Sie das? Natürlich kennen Sie das, und zwar aus «Und täglich grüßt das Murmeltier», der berührenden Kultkomödie mit Bill Murray. Täglich grüßt auch bei der Fiction auf RTL das Murmeltier – oder sollte man sagen „und täglich schmerzt die Murmel hier“? Wenn Ihnen bei diesem grausigen Wortspielchen der Schädel brummte – herzlich willkommen in der Welt von «Der Ballermann», dem jüngsten, doch keinesfalls einfallsreichsten, RTL-Fernsehfilm. Konzipiert wurde er mit der Hoffnung, eine Actionserie zu etablieren, die den Erfolg von «Alarm für Cobra 11» kopieren kann. Mit action concept steht die Autobahnpolizei-Produktionsschmiede auch hinter der Crimeserie auf Deutschlands liebster Urlaubsinsel. Zum Feiern ist das Ergebnis aber nicht, denn was den Zuschauern dort an Sprüchen geboten wird, wäre selbst manchen Ballermann-Partyschlagersängern zu dumm.

Kleine Auswahl gefällig? Raubein Tom Hammer, man stelle sich Henning Baums «Der letzte Bulle»-Helden ohne ironischen Witz und anachronistischen 80er-Charme vor, kennt nur eine Vorgehensweise: „Manchmal muss man eben mit dem Hammer ran!“ Diese Methodik brachte ihm auch den Spitznamen „Ballermann“ ein – was für ein geistreicher Schicksalsstreich, dass es ihn ausgerechnet an den Ballermann verschlägt! Wenn es schlecht für ihn läuft, merkt er in hölzernem Tonfall an, dass er sich zwar keine Vorstellungen von seinem Geburtstag gemacht habe, dass er so vergeht, habe er sich aber auch nicht ausgemalt. Und „das Glück ist mit den Tüchtigen – manchmal aber auch das Pech!“

Drehbuchautor Marc Hillefeld und Regisseur Heinz Dietz haben ganz offensichtlich schon einmal Krimis mit kernigen Helden gesehen. Hammer erfüllt einige der Pflichtkriterien für herbe Ermittlerfiguren – er legt sich mit seinem Chef an, hatte mal eine glücklich-romantische Beziehung, lebt nun aber als feister Junggeselle, er gibt zu, nicht sehr belesen zu sein, ist aber bauernschlau und selbst wenn er das Lehrbuch für Vorzeigepolizisten biegt und bricht, so bleibt er ein unbestechlich guter Mensch. Alles schon hundertfach gesehen, und dass es funktioniert, wurde ebenfalls unzählige Male bewiesen. Verstanden haben die «Ballermann»-Macher den Erfolg ihrer Vorbilder derweil nicht, denn Hammer fehlt das Herausstellungsmerkmal – sei es die Fehlbarkeit eines verschwitzten John McClane oder der selbstironische Witz des besagten letzten Sat.1-Bullen. Hammer ist keine Figur, die einen 90-minütigen Fernsehfilm tragen kann, geschweige denn eine ganze Fernsehserie, sondern bloß das Grundgerüst für solch einen TV-Helden. Das hat er mit den «Alarm für Cobra 11»-Protagonisten gemein, doch ihnen werden zumindest süffisante, teilweise sogar sich der Flachheit ihres Formats bewusste, Sprüche in den Mund gelegt, während spektakulär eine Karre nach der anderen in die Luft fliegt. Der Wortwitz von «Der Ballermann» unterdessen ist flacher als ein durchgesiffter Bierdeckel, die Actionsequenzen wiederum sind starrer als die Stielaugen, die volltrunkene Mallorca-Touristen machen, wenn eine Bikinischönheit an ihnen vorbeitänzelt.

So viel Urlaubslaune die Kulisse dieses drögen Pilotfilms auch erzeugen mag, die Verfolgungsjagden und Schießereien, die vor ihnen stattfinden, weisen keinerlei Schwung auf und sind ohne jegliches Rhythmusgefühl geschnitten. Die lahmen Standardkameraeinstellungen, die keine Atmosphäre versprühen, erinnern eher an die elendigen Party-Dokusoaps, die das deutsche Privatfernsehen verstopfen, als an eine aufwändige action-concept-Produktion – auch wenn das Bild selbstredend gestochen scharf ist. Gewissermaßen erfindet «Der Ballermann» somit die untersten Maßstäbe an oberflächliche Fernsehunterhaltung neu, denn sogar die oberflächlichen Qualitäten gehen nur auf der Oberfläche auf. Das Bild ist kristallklar, aber die Aufnahmen lahm und keinesfalls auf feinstem „Hirn aus, Action an!“-Niveau. Die Musikauswahl besteht aus Hits und Partymucke, doch wird so uninspiriert in die Handlung gehebelt, dass sie wie ein Fremdkörper wirkt. Und Hammer labert aus dem Off wie ein harter Actionheld, aber seine Sprüche lassen wahre Film-noir-Betrüblichkeit oder pointierte Ironie missen.

Wenn «CSI: Miami» Edelpopcorn ist und «Alarm für Cobra 11» das TV-Pendant einer Tüte Kirmes-Popcorn, dann ist der seelenlos gespielte sowie ideenarm inszenierte RTL-Pilotfilm «Der Ballermann» ein Spritzer Popcornaroma. Man wittert nährwertarmen, fluffigen Spaß und bekommt ehrlichen Appetit auf diese sündige Form der Unterhaltung – aber gestillt wird der Hunger nicht.

RTL zeigt «Der Ballermann» am Donnerstag, 27. Dezember 2012 zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61169&p3=

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28.12.2012 10:57
#116 RE: NEWS Zitat · Antworten

Keine Fortsetzung: Schwache Werte für «Ballermann»

Keine Fortsetzung: Immerhin lief der Action-Backdoor-Pilot mit Tobias Licht aber besser als zuletzt die Serie «The Transporter».

Den action concept-Backdoorpiloten «Der Ballermann» zeigte RTL am letzten Donnerstagabend des Jahres und fiel damit auf die Nase. Damit wiederholt sich die Geschichte des Vorjahres, als man am letzten Donnerstag «Die Trixxer» ins Rennen schickte. Auch dieser Pilot ging letztlich nicht in Serie, weil die Quoten mit nur 15,1 Prozent bei den Umworbenen nicht über den Senderschnitt hinauskamen. Der Action-Film «Der Ballermann», der Kritiker und Publikum wohl gleichermaßen nicht überzeugte, holte nun ab 20.15 Uhr 2,84 Millionen Zuschauer, was zu genau neun Prozent Marktanteil führte.

In der wichtigen Zielgruppe kam der 90-Minüter auf lediglich 12,2 Prozent Marktanteil – aktuell liegt RTL im Schnitt aber bei rund 16 Prozent. Mit 1,40 Millionen Umworbenen platzierte sich RTL auf Platz zwei – hinter einer Episode der in Sat.1 ausgestrahlten US-Serie «Criminal Minds». Weil der Film mit Tobias Licht aber so deutlich unter dem Senderschnitt lag, ist eine Fortsetzung ziemlich ausgeschlossen. Immerhin - zuletzt schnitt die teure Produktion «The Transporter» auf diesem Sendeplatz noch einen Tick schlechter ab.
Auch nach 22.10 Uhr sah es für RTL nicht gut aus: Zu sehen waren zwei weitere Folgen der ersten «Person of Interest»-Staffel, kommende Woche endet diese. Mit zuerst nur 8,0 Prozent Marktanteil schrammte man nur knapp an einem erneuten Minusrekord vorbei. Nur zwei Mal hatte die CBS-Serie bisher niedrigere Werte in Deutschland geholt. Die ab 23.10 Uhr ausgestrahlte Episode sorgte dann für leichten Aufschwung; sie generierte bei den Umworbenen 9,1 Prozent.

Insgesamt sahen 1,66 und 1,58 Millionen Menschen ab drei Jahren zu. Insgesamt war der Donnerstag also ein gebrauchter Tag für RTL. Der Privatsender beendete ihn bei den 14- bis 49-Jährigen mit lediglich 12,8 Prozent Marktanteil. Es sieht so aus als würde der sonst so starke Monat Dezember keiner werden, über dessen Ergebnisse man sich bei RTL in Köln freuen kann.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61193&p3=

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29.12.2012 11:27
#117 RE: NEWS Zitat · Antworten

Quotencheck: «Raus aus den Schulden»

Peter Zwegat stürzte sich seit September in die neuen Fälle der zehnten Staffel – mit Erfolg?

Reality-TV, ausgestrahlt zur besten Sendezeit, besitzt den nicht unverdienten Ruf, Voyeurismus zum Volkssport gemacht zu haben. Unter den „Fernsehengeln“ gilt der Schuldnerberater Peter Zwegat noch als am gesellschaftsfähigsten. Seit fast sechs Jahren besucht er für RTL im nicht unumstrittenen Format «Raus aus den Schulden» Familien, denen Schicksal oder Ratenzahlungen einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Mit Folge 135 wurde am 12. Dezember die zehnte Staffel beendet und deutlich, dass das Format nach vier Seasons im Mittelmaß weiter entfernt von den Traumquoten früher Jahre ist, als jemals zuvor.

Die erste Folge der Staffel erreichte am 5. September 3,53 Millionen Zuschauer und 12,2 Prozent Marktanteil. Bei den jungen Zuschauern wurden 1,90 Millionen und 16,3 Prozent gemessen. Der Sendeplatz am Mittwoch um 21.15 Uhr wurde für das Format beibehalten. Die Auftaktepisode lag damit deutlich unter dem Staffelschnitt der vorangegangen Season. Eine Annäherung an bessere Zeiten war sieben Tage später zu beobachten, als «Raus aus den Schulden» auf 3,70 Millionen und 12,7 Prozent beim Gesamtpublikum und Zielgruppenwerte von 1,96 Millionen Zuschauern und 16,9 Prozent Marktanteil erreichte.

Dass in der Folgewoche die schlechtesten Ergebnisse der Staffel ausgewiesen wurden, war RTL hingegen nicht anzukreiden. Die Sendung musste in Konkurrenz zur Champions League im ZDF antreten – und unterlag dem FC Bayern deutlich. Es wurden nur 2,89 Millionen und 9,4 Prozent insgesamt zu RTL gelockt und damit der einzig einstellige Marktanteil erzielt. Entsprechend sah es mit 1,53 Millionen und 12,0 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen ähnlich düster aus.


In den Folgewochen stabilisierten sich die Einschaltungen bei knapp unter vier Millionen im Bereich der Fernsehenden ab drei Jahren. Am 17. Oktober wurden, nach einer zweiwöchigen Ausstrahlungspause, die besten Marktanteile der Staffel und erstmals mehr als zwei Millionen Zuschauer in der Zielgruppe gemessen. An diesem Mittwoch stieg die Publikumsgröße auf 3,88 Millionen und 13,1 Prozent, bei den Werberelevanten generierten 2,15 Millionen eine Einschaltquote von 18,4 Prozent. Am Reformationstag sanken die ausgewiesenen Zahlen auf 3,25 Millionen und 11,1 Prozent insgesamt sowie 1,56 Millionen und 13,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Verantwortlich war in diesem Fall nicht das Gegenprogramm. Einen größeren Schaden verursachte das eigene Vorprogramm, da «Christopher Posch» deutlich zu wenig Zuschauer anlockte. Über vier Millionen Gesamtzuschauer erreichte Peter Zwegat dennoch. Am 7. November wurden 4,00 Millionen und 12,9 Prozent insgesamt gemessen, sieben Tage später waren 4,01 Millionen und 12,4 Prozent zu verbuchen. Das Interesse der jungen Fernsehenden wich bei beiden Ausstrahlungsterminen deutlicher voneinander ab; zunächst wurden in der Zielgruppe 2,07 Millionen und 16,6 Prozent erreicht, in der Folge nur noch 1,94 Millionen und 14,6 Prozent.

Nachdem die Sendung zwei Mal gute absolute Zuschauerzahlen vorweisen konnte, sank das Interesse für die letzten vier Folgen der Staffel durchgängig auf unter zwölf Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Am 21. November wurden 3,70 Millionen und 11,6 Prozent insgesamt angesprochen, bei den Werberelevanten kam RTL auf 2,09 Millionen und 15,6 Prozent. Die beiden Wochen darauf standen mit 3,37 und 3,35 Millionen Gesamtpublikum noch etwas schlechter da und generierten Werte von 11,2 und 11,0 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 1,88 Millionen und 15,3 Prozent sowie 1,81 Millionen und 14,3 Prozent erzielt. Das Staffelfinale am 12. Dezember wurde von 3,63 Millionen und 11,6 Prozent der Zuschauer ab drei Jahren verfolgt. Die Jungen schalteten mit 1,90 Millionen und 15,4 Prozent ein.

Durchschnittlich sahen 3,61 Millionen und 11,9 Prozent insgesamt sowie 1,89 Millionen und 15,4 Prozent der 14- bis 49-Jährigen die Folgen der zehnten Staffel von «Raus aus den Schulden». Damit blieb das Format in beiden Publikumsgruppen fast ausnahmslos unter dem Senderschnitt, in der vergangenen Saison in der Zielgruppe bei 17,7 Prozent liegt, sich in dieser Saison allerdings allgemein deutlich verschlechtert hat. Das Kalenderjahr 2012 wird RTL mit rund 16 Prozent abschließen. Zwegat besitzt eine feste Fangemeinde, die für stabile Einschaltquoten sorgt – auch deshalb wird RTL «Raus aus den Schulden» wohl noch die ein oder andere Chance geben.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61208&p3=

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31.12.2012 14:42
#118 RE: NEWS Zitat · Antworten

Doku-Duell: RTL vor Sat.1

Sowohl am Nachmittag als auch am Vorabend lag Sat.1 hinter den Kölnern, wenngleich sich «Schwer verliebt» deutlich erholen konnte und wieder ein gutes Ergebnis einfuhr.

Über Stunden duellierten sich RTL und Sat.1 am Sonntag mit Doku-soaps. Doch wenngleich RTL durchgehend vorne lag: Wirklich überragende Einschaltquoten holte kein Format am letzten Sonntag des Jahres 2012. Bereits ab 15.25 Uhr setzten die Kölner auf die Wiederholung der Teile eins und zwei von «Bauer sucht Frau – Das Leben ist (k)ein Ponyhof», das an Weihnachten erstmals gezeigt wurde, und erreichten damit 1,41 Millionen bzw. 1,94 Millionen Zuschauer sowie schwache 9,8 Prozent bzw. 11,2 Prozent beim umworbenen Publikum.

Noch schwerer tat sich indes Sat.1, das eine Wiederholung der «strengsten Eltern der Welt» leicht später ab 15.50 Uhr startete und damit nur 1,33 Millionen Zuschauer ansprach. Das hatte für die Münchener ebenfalls schwache 8,4 Prozent der 14- bis 49-Jährigen zur Folge. Am Vorabend ab 19.00 bzw. 19.05 Uhr kam es schließlich zum interessanteren Duell zwischen den Erstausstrahlungen von «Schwer verliebt» und «Vermisst», wobei letzteres Format auf ein neues Staffeltief fiel während sich erstgenannte Sendung leicht erholen konnte. Trotzdem: Als Gewinner ging auch diesmal – zumindest aus Quotensicht - RTL mit dem von Sandra Eckert moderierten Format hervor. 3,71 Millionen Zuschauer erreichte die Suche nach verschollenen Menschen, während die Kuppelei bei Sat.1 mit 2,24 Millionen Zuschauern diesen Ergebnissen nicht gewachsen war.

Skurril: Obwohl RTL mit 14,4 Prozent in der Zielgruppe ebenfalls vorn lag, werden die Kölner mit dem Ergebnis kaum zufrieden sein, da der Senderschnitt deutlich höher liegt. Sat.1 hingegen, das auch in der Zielgruppe mit 11,5 Prozent deutlich hinter RTL landete, wird aufgrund geringerer Ansprüche durchatmen können: Schließlich erreichte man damit nach Wochen der Einstelligkeit wieder ein Ergebnis, das im grünen Bereich liegt.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61236&p3=

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02.01.2013 11:37
#119 RE: NEWS Zitat · Antworten

RTL: «Life! Dumm gelaufen» stark wie lange nicht

Die TV-Pannenshow holte die besten Quoten seit Langem. Davon konnte der anschließende Primetime-Film aber nicht profitieren.

Es ist zur Tradition geworden, dass RTL an Neujahr auf die TV-Pannen des zurückliegenden Jahres blickt. Wegen des plötzlichen Todes von Dirk Bach im Oktober 2012 stand in diesem Jahr ein neuer Moderator neben Birgit Schrowange: Comedian Atze Schröder. Die Einschaltquoten waren so hoch wie lange nicht mehr. Insgesamt schalteten um 19.05 Uhr 5,25 Millionen Menschen ein, das entsprach schon beim Gesamtpublikum einem tollen Marktanteil von 16,8 Prozent.

Sehr gut lief es auch beim werberelevanten Publikum. Hier führten 2,55 Millionen 14- bis 49-Jährige zu 22 Prozent Marktanteil. Im Vorjahr war das Format nicht über 17,3 Prozent hinausgekommen. 2011 lag der Marktanteil bei 20,6 Prozent, 2010 bei „nur“ 18,2 Prozent. Zudem lagen die Reichweiten damals alle unter der Marke von fünf Millionen.
In der Primetime verließ RTL dann aber das Quotenglück. «Mr. & Mrs. Smith» wollten nur 2,78 Millionen Menschen sehen, der Marktanteil in der Zielgruppe ging auf 13 Prozent zurück. «Repo Men» machte es danach mit 9,6 Prozent sogar noch schlechter. Schon im Tagesprogramm schwächelte der Kölner Sender. So kamen «Zum Teufel mit den Millionen» und «Dieter – Der Film» nach 13.19 Uhr nicht über Zielgruppenmarktanteile von zehn bzw. 10,8 Prozent hinaus. Die Wiederholung der « 25 emotionalsten TV-Momente des Jahres» landete schließlich bei mäßigen 15,4 Prozent. Insofern verwundert es nicht, dass RTL an Neujahr mit 12,6 Prozent Tagesmarktanteil bei den Umworbenen einen recht mageren Wert einfuhr – der im Übrigen aber trotzdem für die Marktführung reichte.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61254&p3=

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03.01.2013 12:26
#120 RE: NEWS Zitat · Antworten

US-Version von «Kommissarin Lund» kommt nach Deutschland

Die Crime-Serie «The Killing» wird ihre Deutschlandpremiere bei RTL Crime feiern.

Deutsche Fernsehzuschauer, die gerne die dänische Krimiserie «Kommissarin Lund» mit ihrem US-Remake vergleichen möchten, haben ab dem 1. März Gelegenheit dazu. Vorausgesetzt, sie empfangen den Bezahlsender RTL Crime, denn der RTL-Tochtersender wird das US-Format «The Killing» ab dem 1. März in deutscher Erstausstrahlung zeigen.

Ab dann steht die dreizehnteilige erste Staffel im freitags ab 20.15 Uhr auf dem Programm. Federführende Autorin und Showrunnerin der vom Kabelsender AMC umgesetzten US-Serie ist Veena Sud, die sich zuvor mit «Cold Case» ihre Sporen verdiente. Ähnlich der Originalserie erzählt «The Killing» auf drei Erzählebenen parallel von den Ermittlungen im Mordfall an einer Teenagerin, von den Versuchen ihrer Familie, das Verbrechen zu verarbeiten, sowie von den Auswirkungen der Tat auf den Bürgermeisterwahlkampf.
Die Hauptrolle der leitenden Ermittlerin übernahm Mireille Enos, in weiteren Rollen sind Bill Campbell, Michelle Forbes und Brent Sexton zu sehen. Auf AMC wurden zwei Staffeln ausgestrahlt, eine dritte Season wird derzeit in Zusammenarbeit mit der Online-Videothek Netflix vorbereitet.


Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61279&p3=

Greta Offline

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05.01.2013 13:37
#121 RE: NEWS Zitat · Antworten

Großer Start für kleinen Pocher

Mit «Alle auf den Kleinen» war RTL beim jungen Publikum nicht zu schlagen. Die XXL-Show landete deutlich im grünen Bereich.

In den vergangenen Monaten war der sonst so erfolgreiche Sender RTL eher auf dem absteigenden Ast. Vor allem im Showbereich ließen einige alteingesessene Formate deutlich Federn, während viele Neustarts gleich nach hinten losgingen. So enttäuschte erst vor zwei Wochen die Neuauflage der «Traumhochzeit» mit gerade einmal 3,31 Millionen Zuschauern und nur 11,0 Prozent aller sowie 14,1 Prozent der werberelevanten Zuschauer. Dieses Schicksal sollte jedoch der Premiere von «Alle auf den Kleinen» nicht ereilen, die stattdessen einen Auftakt nach Maß feierte.

Im Durchschnitt sahen 3,95 Millionen die neue Show mit Oliver Pocher und Sonja Zietlow, was einem Marktanteil von 13,9 Prozent entsprach. Damit lag man klar oberhalb des Dezember-Durchschnitts, der gerade einmal 10,8 Prozent betrug. Noch besser sah es beim werberelevanten Publikum aus, wo das leicht an «Schlag den Raab» erinnernde Format auf fantastische 21,1 Prozent bei 2,23 Millionen gelangte. Zuletzt kam der Kölner Privatsender nicht mehr über schwache 14,0 Prozent hinaus.
Weniger gut schnitt hingegen das um 0:30 Uhr präsentierte Stand-Up-Programm «Oliver Pocher live! Gefährliches Halbwissen» ab, das nur noch von 0,68 Millionen Menschen gesehen wurde. Auch zu dieser eher unchristlichen Sendezeit waren damit nicht mehr als 10,1 Prozent aller und 13,9 Prozent der jungen Konsumenten zu holen. Das «Nachtjournal» schaffte es zuvor um Mitternacht noch auf eine Reichweite von 2,29 Millionen, womit tolle Marktanteile von 16,0 bzw. 21,0 Prozent einhergingen.

Die beliebteste Nachrichtensendung des Senders war aber auch an diesem Freitag wieder «RTL Aktuell», das zur gewohnten Zeit um 18:50 Uhr vor allem insgesamt mit 4,00 Millionen Zuschauern und 16,6 Prozent Marktanteil überzeugte. Bei den 14- bis 49-Jährigen sah es traditionell nicht ganz so gut aus, doch auch hier waren bei 1,35 Millionen gute 17,0 Prozent drin. Im Tagesvergleich reichte es somit auch für sehr erfreuliche 11,8 Prozent des Gesamtpublikums, bei den Jüngeren generierte man an diesem Freitag 16,8 Prozent.

Quelle : http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61304&p3=

Greta Offline

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06.01.2013 12:30
#122 RE: NEWS Zitat · Antworten

«DSDS» mit schwächstem Start seit 2002

Trotz neuer Jury, neuen Moderatoren und einem leicht geänderten Konzept erreichte die Auftaktfolge die schlechtesten Zuschauerzahlen seit Staffel eins.

Nachdem die neunte Staffel von «Deutschland sucht den Superstar» im vergangenen Jahr die schwächsten Quoten seit langem holte, stand für die Verantwortlichen des Kölner Senders schnell fest, dass es dringender Änderungen bedarf. Und in der Tat wechselte RTL für die zehnte Staffel sein gesamtes Personal bis auf Dieter Bohlen aus, verpflichtete prominente Gesichter wie Bill und Tom von Tokio Hotel. Zudem wurden inzwischen zahlreiche kleinere Änderungen am Showkonzept bekannt, die dem Format in schwierigen Zeiten wieder auf die Beine helfen sollen. Am Samstagabend musste sich nun die erste Ausgabe der zehnten Staffel bewähren. Der Blick auf die Quoten dürfte den Kölnern weniger gefallen.

So erreichte die Show ab 20.15 Uhr 5,18 Millionen Zuschauer ab drei Jahren – das ist auf den ersten Blick zwar ein guter Wert, allerdings muss man bis in die Anfänge der Castingshow zurückblicken, um einen schwächeren Start auszumachen. Genauer gesagt sogar bis ins Jahr 2002, als die erste Staffel der Castingshow mit rund 3,80 Millionen Zuschauern startete. Im vergangenen Jahr reichte es für die Bohlen-Show zu Beginn noch zu 6,17 Millionen Zuschauern, 2010 gar zu 7,47 Millionen. Insgesamt erreichten die Kölner am Samstagabend zwar einen Marktanteil von überdurchschnittlichen 15,6 Prozent – mehr als der dritte Platz insgesamt war damit aber nicht zu holen.

Besser lief es wie gewohnt in der Zielgruppe, wenngleich das Gesangscasting auch hier hinter einstigen Topwerten zurückblieb: 3,21 Millionen 14- bis 49-Jährige, die das Geschehen verfolgten, verhalfen RTL zu überdurchschnittlichen 27 Prozent. Zum Vergleich: In den Jahren 2006 bis 2011 holten alle Auftaktfolgen bis auf eine Ausnahme mehr als 31 Prozent. Trotzdem: Für den haushohen Tagessieg in der Zielgruppe reichte es alle Male und RTL wäre mit einem weiteren Quotenverlauf auf diesem Niveau sicherlich nicht unzufrieden. Nur lehrt die Erfahrung, dass im Staffelverlauf gerne der eine oder andere Zuschauer abhandenkommt. Viel Luft nach unten besteht für «DSDS» allerdings schon jetzt nicht mehr.
Die einzige positive Meldung für RTL an diesem Abend: Von dem Lead-in profitieren konnte ab 21.40 Uhr zumindest «Der RTL Comedy Grand Prix», der bis nach Mitternacht gute 19,4 Prozent in der Zielgruppe bei 3,43 Millionen Gesamtzuschauern erreichte. 2011, als RTL das Format erstmals im Anschluss an das in der Zielgruppe deutlich schwächere «Wer wird Millionär?» ausstrahlte, blieb der Wettbewerb bei nur 16 Prozent hängen. Insgesamt holte die von Daniel Hartwich moderierte Show diesmal akzeptable 12,8 Prozent.

Quelle : http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61315&p3=

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07.01.2013 12:02
#123 RE: NEWS Zitat · Antworten

Dschungelcamp: RTL gibt die Kandidaten bekannt
Hamburgs Dschungelcamp-Kandidatin Olivia Jones ist mit Arno Funke, Fiona Erdmann und weiteren Konsonantenpromis nach Australien geflogen.


Köln. Die Kandidaten für die siebte Staffel des RTL-"Dschungelcamps" (11. Januar, 21.15 Uhr) stehen fest. Die Drag-Queen Olivia Jones (43), der Schauspieler Helmut Berger (68) und der Sänger Patrick Nuo (30) ziehen diese Woche ins RTL-Dschungelcamp. Das teilte der Sender am Montag mit. Am Sonntag flogen elf mehr oder wenige prominente Kandidaten vom Frankfurter Flughafen aus in Richtung Australien ab.

Mit dabei sind auch der frühere Kaufhaus-Erpresser "Dagobert" - mit bürgerlichem Namen Arno Funke (62) – die Schauspielerin Claudelle Deckert (36, "Unter uns") und das Model Fiona Erdmann (24). Zu ihnen gesellen sich dann noch die ehemalige "Bachelor"-Kandidatin Georgina (22), die Mutter von Daniela Katzenberger, Iris Klein (45), der frühere DSDS-Kandidat Joey Heindle (19), der "Hot Banditoz"-Sänger Silva Gonzales (33) und die Schauspielerin Allegra Curtis (46).

Die siebte Runde der Show beginnt am kommenden Freitag um 21.15 Uhr auf RTL, das Finale findet am 26. Januar statt. Wer sich am längsten in der feuchten Hitze und unter allerlei Getier hält, darf sich dann "Dschungelkönig" nennen.

Quelle: http://www.abendblatt.de/kultur-live/art...en-bekannt.html

Greta Offline

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08.01.2013 11:28
#124 RE: NEWS Zitat · Antworten

Zweite Chance: Nächste «Traumhochzeit» kommt

Trotz sehr magerer Quoten hält RTL am Plan fest noch eine weitere «Traumhochzeit» zu senden.


Die Kritiken waren nicht berauschend, die Quoten auch nicht: Wenige Tage vor dem Weihnachtsfest zeigte RTL die erste Ausgabe der neu aufgelegten «Traumhochzeit», moderiert von Susan Sideropoulos und Yared Dibaba. Rund 3,3 Millionen Menschen sahen zu, in der wichtigen Zielgruppe landete man bei deutlich unterdurchschnittlichen 14,1 Prozent Marktanteil.

Die zweite Folge der Endemol-Produktion läuft nun am 22. Februar, also nach Fasching. RTL hält trotz des mageren Ergebnisses am Sendetermin um 20.15 Uhr fest.
Als Paare in der neuen Ausgabe mit dabei sind Kerstin (34) und Patrick (32) aus Olfen (NRW), Isabella (28) und Jürgen (31) aus Asten/Österreich sowie Serina (22) und Jens (25) aus Mehlingen.


Quelle : http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61338&p3=

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09.01.2013 10:15
#125 RE: NEWS Zitat · Antworten

RTL begrüßt Neuzugänge bei den Morgensendungen

Ein neuer Moderator und ein neuer Redaktionsleiter: 2013 bringt frischen Wind für die Morgenmagazine von RTL.


Einiges neu macht das Jahr 2013: RTL begrüßt ab Mittwoch einen neuen Morgenmoderator. Der 27 Jahre alte Patrick Wulf war zuletzt als Reporter bei RTL Nord in Hamburg tätig. Wulf kam nach seinem Zivildienst in seiner Heimatstadt Bad Pyrmont 2005 nach Köln und machte dort mehrere Praktika, unter anderem auch beim RTL Mittagsjournal «Punkt 12». Zwischen 2006 und 2009 studierte er in Münster Kommunikationswissenschaft, ehe er nach Hamburg ging. Wulf verjüngt das Morgenteam vor der Kamera deutlich.

"Ich freue mich sehr auf diese neue spannende Aufgabe bei diesem erfolgreichen Format. Für mich ist es eine sehr schöne Vorstellung, den Zuschauer beim Start in den Tag zu begleiten", so der neue Moderator. Frischer Wind weht auch hinter der Kamera. Der 42-jährige Uwe Fohrmann, der zuletzt die «VOX-Nachrichten» leitete, ist ab sofort neuer Redaktionsleiter von «Punkt 6» und «Punkt 9».

Fohrmann folgt somit auf Martin Gradl, der seit Anfang des Jahres die «Nachtjournal»-Redaktion leitet. Fohrmann sagt: "Wir wollen die RTL-Zuschauer am Morgen auch weiterhin mit aktuellen Nachrichten und spannenden Sprech- sowie Servicethemen unterhalten, so dass sie bestens informiert und gut gelaunt in den Tag starten können.“

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61362&p3=

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