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 Sport - Allgemein
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Greta Offline

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12.01.2013 11:18
#76 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Ski Freestyle – International
Riddle und Bowman siegen in Halfpipe


Ski-Freestyler Mike Riddle aus Kanada hat den Halfpipe-Weltcup in Copper Mountain geworden.
Der Weltmeister setzte sich im US-Bundesstaat Colorado vor den Einheimischen Aaron Blunck und David Wise durch. Bei den Frauen siegte Lokalmatadorin Maddie Bowman, die Rosalind Groenewoud (Kanada) und Brita Sigourney (USA) auf die weiteren Podestplätze verwies. Deutsche Freestyler waren nicht am Start.

Quelle: http://www.focus.de/sport/wintersport/sk...aid_896487.html

Alex Offline

Butterböhnchen:


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12.01.2013 12:48
#77 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Also doch
Lance Armstrong wird Doping gestehen



Der Druck ist zu gross geworden. Bei US-Talkmasterin Oprah Winfrey wird der gefallene Radstar Lance Armstrong nächste Woche zugeben, dass er seine Erfolge auch dank jahrelangem Doping erreicht hat.


Er gewinnt sieben Mal die Tour de France, das härteste Etappenrennen der Welt. Nicht nur in radsportverrückten Ländern wie Frankreich oder Belgien ist Lance Armstrong ein Star. Auch in seiner Heimat USA gehört der 41-Jährige zu den bekanntesten Sportlern überhaupt.

Die Verben dieser Sätze müssen von der Gegenwart in die Vergangenheit geändert werden. Armstrong ist nicht länger der Held, er ist der Buhmann. Im Oktober 2012 aberkannte ihm der Weltradverband UCI aufgrund erdrückender Dopingbeweise der amerikanischen Anti-Doping-Behörde alle Siege und sperrte den Texaner lebenslänglich.


Geständnis ja, Einzelheiten nein


Diesen Missbrauch will er nun offenbar gestehen. Das habe eine sichere Quelle unter Wahrung der Anonymität verraten, meldet die Zeitung «USA Today». Lance Armstrong werde im Interview bei Talkmasterin Oprah Winfrey zugeben, dass er während seiner ganzen Karriere zu unerlaubten Mitteln gegriffen habe, heisst es im Bericht. Bislang war lediglich die Rede davon, dass Armstrong sich zu den Anschuldigungen äussern werde - nicht jedoch, dass er das Doping zugeben will.

Das Gespräch wird am Montag in seinem Haus in Austin aufgezeichnet und in der Nacht auf Freitag Schweizer Zeit ausgestrahlt. Die Quelle sagte der Zeitung weiter, dass Armstrong zwar das Doping zugeben werden, dabei aber wahrscheinlich kaum in Details gehen werde. Der Anwalt des gefallenen Helden war für eine Auskunft nicht erreichbar.

Bislang hatte Armstrong Dopingmissbrauch stets geleugnet. Ein Geständnis birgt die Gefahr, dass ihm rechtliche Konsequenzen drohen, da er unter anderem 2005 unter Eid ausgesagt hatte, sich nie gedopt zu haben.


Quelle http://www.20min.ch/sport/radsport/story...stehen-28417230

Greta Offline

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13.01.2013 11:50
#78 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Die Zeit ist reif. Felix Neureuther ist es auch
Aus dem vermeintlich ewigen Talent ist ein eigenständiger Topfahrer geworden, der längst aus dem Schatten seiner berühmten Eltern herausgetreten ist. In Adelboden verblüfft Felix Neureuther erneut.


Seine Neigung zu spektakulären Darbietungen auf zwei Skiern kann Felix Neureuther (28) nur schwerlich verhehlen. Nicht einmal die von Fernsehkameras unbeobachteten Momente bleiben ja immer geheim. Neulich zum Beispiel hat es den forschen Bayer im Slalomtraining derart ausgehebelt, dass er sich abenteuerlich überschlug und Beobachter hinterher von einem veritablen Stunt sprachen.

Dass er die Havarie bis auf ein paar Prellungen weitgehend unbeschadet überstand und anschließend einen sehr guten fünften Platz in Zagreb einfuhr, passt prima zu Neureuthers momentanem Lauf, fast könnte man sagen: Flow. Die Dinge fügen sich, das rechte Maß an Selbstbewusstsein scheint Deutschlands bestem alpinem Skirennläufer vorläufig fest implantiert. In neun Rennen erreichte er nur zweimal nicht die Top-5, stand viermal auf dem Podest und gewann an Neujahr das City-Event in München – der dritte Weltcupsieg seiner Karriere.

Diesen Samstag nun verblüffte er in Adelboden/Schweiz sogar in seinem zweiten Standbein. Zum ersten Mal überhaupt fuhr er in einem Weltcup-Riesenslalom hinter Sieger Ted Ligety, 28, und Teamkollege Fritz Dopfer, 25, auf das Podest – und das ausgerechnet im schwierigsten Klassiker der Disziplin am "Chuenisbärgli".

Warum das alles so ist? "Es spielen viele Faktoren zusammen", sagt Neureuther und nennt: seine frühzeitige Anpassung an die Reglement- und Materialänderungen ("Wir haben im Sommer hart daran gearbeitet"); oder: ein sehr gutes Trainerteam ("Die ergänzen sich sehr gut, es herrscht eine gute Stimmung"); aber auch: "Ich habe viel aus der Vergangenheit lernen können."

Nicht immer sind die Stangen gnädig gewesen zu Neureuther junior, dem ein Hang zum Hasardeurtum in die Wiege gelegt schien. Sensationellen Fahrten wie auf ICE-Schienen folgten unerklärliche Fauxpas, das Pendel schlug zwischen himmelhochjauchzend und konsterniert hin und her. Inzwischen aber, beobachtet nicht nur der deutsche Cheftrainer Karlheinz Waibel, "hat Felix viel dazugelernt, was taktisches Fahren angeht. Das hat ihm lange gefehlt". Waibel spricht von klugem Risikomanagement, von "kontrollierter Offensive".


Kontrollierte Offensive statt nur Vollgas

"Ha!", sagt Felix Neureuther grinsend, "Offensive ging schon immer. Ich bin eben ein Instinkt-Skifahrer. Und diesen Instinkt darf man mir auch nicht nehmen. Aber man muss trotzdem, und das sagt der 'Charly' auch immer, an den richtigen Schräubchen drehen. Nicht zu viel Risiko nehmen, aber auch nicht zu sehr auf Sicherheit zu fahren – darum geht es. Ich denke, ich bin auf einem guten Weg, die perfekte Schraubeneinstellung zu finden."

So feilt Vollgas-Felix also an möglichst klugen Kontrollmechanismen, um bei 50 km/h im Stangenwald nicht vom Weg abzukommen. Im Slalom-Weltcup lauert er vor dem Wettbewerb Sonntag in Adelboden (10.30 Uhr/13.30 Uhr, ARD und Eurosport) 79 Punkte hinter dem überragenden Österreicher Marcel Hirscher (22) auf Platz zwei.

"Schon letztes Jahr habe ich angedeutet, dass ich konstant fahren kann", erinnert Neureuther. Diesen Winter hat sich das bestätigt. Die Saisonerfolge haben Neureuther noch angriffslustiger gemacht. Er sagt: "Ich bin nimmer ganz der Jüngste. Es ist mal an der Zeit geworden, dass ich den nächsten Schritt mache. Jetzt fühle ich mich definitiv bereit für die nächstgrößeren Aufgaben."


Neureuther fiebert der WM in Schladming entgegen

Fünf Slalomrennen (inklusive Adelboden) folgen noch diesen Winter, geschlagen will er sich nicht einmal Hirscher geben. "Marcel ist schwer zu bezwingen – aber er ist schlagbar!", sagt Neureuther über den Gegner und Freund, der wie zum Beweis am Samstag eine überlegene Führung durch einen Sturz im Zielhang verspielte. "Ich versuche einfach weiter, das Maximum herauszuholen. Dann wird am Ende auch was Gutes dabei herausspringen."

Genau wie bei den Weltmeisterschaften in Schladming (4. bis 17. Februar). Sein Ziel dort? "Meine absolut beste Leistung, also was ich im Training schon gezeigt habe, genau am Tag X abzuliefern. Wenn ich das schaffe", sagt er mit fester Stimme, "springt etwas sehr Großes dabei heraus."

Diesem "Großen" ist der Filius der Garmisch-Partenkirchner Skilegenden Rosi Mittermaier (62) und Christian Neureuther (63) lange nachgelaufen. Es gab Zeiten, da stellte sich der prominente Nachname weit mehr als Fluch denn als Segen heraus. Felix Neureuther sagt: "Wenn man als Jugendlicher schon als Heilsbringer des deutschen Skisports gefeiert wird, ist das nicht ohne." Er schulterte die Last, versuchte oft, es besonders gut zu machen – und scheiterte nicht selten.


Vor drei Jahren dachte er sogar ans Aufhören

Im Winter 2009/2010 lief es für den begnadeten Techniker derart mies, dass er ernsthaft ans Aufhören dachte. Das inflationäre Mitleid, erinnerte er sich, "das hängt dir irgendwann zum Hals raus". Talent, tja, das mochte er gern sein, das war er ja auch. Aber bitte ohne den Zusatz "ewiges"! "Es waren immer schon extrem hohe Erwartungen an mich. Damit umzugehen als junger Bursche, das ist nicht einfach", sagt Neureuther heute. "In den letzten Jahren war ich im Slalom immer unter den besten 15 der Welt. Dazu reicht ewiges Talent allein nicht."

Wohl weniger der Durchbruch mit dem ersten Weltcupsieg just in jenem vermeintlich miserablen Winter 2010 (und ausgerechnet beim Klassiker in Kitzbühel) als vielmehr die Summe an lehrhaften Rückschlägen hat Neureuther junior zu dem gemacht, der er heute ist.

Die Momente des Tiefs führt er sich gelegentlich vor Augen: "Das ist auch wichtig – an Zeiten zurückzudenken, wo es mal nicht so gut gelaufen ist. Damit man den gleichen Fehler nicht noch einmal begeht. Wenn ich zum Beispiel an die Heim-WM denke…"

Sie war 2011 in Garmisch zum Fiasko geworden. Statt auf dem Podest landete er damals auf dem Boden der Tatsachen: Riesenrückstand nach dem ersten Slalom-Durchgang, ungestüm ausgeschieden im zweiten.


Seine Eltern sind immer noch wichtige Ratgeber

Neureuther sagt: "Ich bin durch viele Tiefs gegangen, habe mich aber immer zurückgekämpft. Das prägt einen als Sportler – aber auch als Mensch. Deswegen kann ich jetzt auch mit der Lockerheit an den Start gehen, die mich momentan auszeichnet."

Ein Abnabelungsprozess von den berühmten Eltern sei es nicht gewesen. "Der Kontakt zu ihnen ist schon noch sehr eng. Sie sind nach wie vor die wichtigsten Bezugspersonen in meinem Leben." Doch sei es jetzt so weit, "dass die Leute den Menschen Felix besser kennengelernt haben. Es steht nicht mehr der Sohn im Vordergrund, sondern ich selbst. Es hat eine Zeit gedauert, bis ich die Reife und die Erfahrung erlangt habe, die es braucht."

Sich Felix Neureuther als einen Suchenden vorzustellen, trifft die Sache wohl ziemlich gut. Am Hang auf Skiern nach der flinksten Route zwischen den Stangen fahndend, hat er auch im wahren Leben seinen Weg finden müssen. Nun wähnt er sich auf einem guten.

Quelle: http://www.welt.de/sport/wintersport/art...st-es-auch.html

Greta Offline

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14.01.2013 11:26
#79 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Ski alpin Weltcup
Höfl-Riesch Fünfte bei Maze-Sieg
13.01.2013, 13:18 UhrMaria Höfl-Riesch hat ihre schwache Abfahrtsleistung beim Weltcup-Super-G in St. Anton in Österreich vergessen gemacht.


St. Anton (SID) - Maria Höfl-Riesch hat ihre schwache Abfahrtsleistung beim Weltcup-Super-G in St. Anton in Österreich vergessen gemacht. Einen Tag nach dem enttäuschenden 19. Platz fuhr die 28 Jahre alte Partenkirchnerin am Arlberg immerhin auf Rang fünf. Höfl-Riesch lag nur 0,10 Sekunden hinter Platz drei, auf Siegerin Tina Maze hatte sie 1,09 Sekunden Rückstand.

Die Slowenin schaffte mit ihrem sechsten Saisonsieg Historisches: Sie reihte sich in die Riege der jetzt sechs Rennläuferinnen ein, die Weltcup-Rennen in allen fünf Disziplinen gewonnen haben. Vor Maze hatten das Petra Kronberger aus Österreich, die Schwedinnen Pernilla Wiberg und Anja Pärson, Janica Kostelic aus Kroatien sowie zuletzt die Amerikanerin Lindsey Vonn geschafft.

Viktoria Rebensburg (Kreuth/+1,30) als Achte und Veronique Hronek (Unterwössen (+1,81) auf dem zwölften Rang komplettierten das gute deutsche Teamergebnis. Hronek sicherte sich damit das Ticket für die WM in Schladming (ab 4. Februar). Gina Stechert (Oberstdorf) hatte nach einem Sturz beim Einfahren wegen Kniebeschwerden verzichtet.

Quelle: http://www.handelsblatt.com/ski-alpin-we...eg/7622694.html

Greta Offline

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15.01.2013 10:52
#80 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Doping-Geständnis im TV
Muss Armstrong jetzt in den Knast?
Wer jetzt Millionen von ihm fordert, wer vor seiner Aussage zittert


Ex-Radprofi Lance Armstrong (41) soll in einem Interview mit der US-Star-Moderatorin Oprah Winfrey eine Doping-Beichte abgelegt haben. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP und der Online-Ausgabe der „USA Today” gab der Amerikaner erstmals die Einnahme verbotener Mittel während seiner Karriere zu. Die Sendung wird erst am Donnerstag ausgestrahlt.

Weder Armstrong noch Winfrey gaben über den Inhalt des Gesprächs Auskunft. Die Moderatorin ließ lediglich über den Kurznachrichtendienst Twitter wissen: „Habe gerade zweieinhalb Stunden mit @lancearmstrong unter Dach und Fach gebracht. Er war VORBEREITET”.

Man werde derzeit keine genauen Einzelheiten über das Interview bekanntgeben, betonte ein Sprecher von OWN. Winfrey wollte am Dienstag in der Morgen-Show „CBS This Morning” des TV-Senders CBS über das Interview sprechen.

Doping-Geständnis im TV. Muss Armstrong in den Knast?

Die sieben Tour-Titel (1999 - 2005) wurden ihm bereits aberkannt. Der Ruf im Eimer! Jetzt droht im auch noch Ärger mit der US-Justiz.

Eine gerichtliche Auseinandersetzung mit „SCA Promotions“ im Jahre 2006 könnte ihn jetzt sogar hinter Gitter bringen.

Die amerikanische Versicherungsgesellschaft hatte sich wegen Doping-Gerüchten um Armstrong geweigert, ihm eine Bonuszahlung von rund 3,85 Mio Euro für den Toursieg 2004 zu zahlen. In dem folgenden Prozess schwor der Ex-Radprofi, nicht gedopt zu haben – und gewann. Ein Meineid?

Nach der UCI-Entscheidung steht Armstrong als Lügner da. Und die US-Justiz ist bei Meineid nicht zimperlich.

Sprinterin Marion Jones wurde deshalb 2008 zu sechs Monaten Haft verurteilt. Sie hatte vor Gericht Doping geleugnet, wurde später aber überführt.

Was muss Armstrong zahlen?

Armstrong droht nicht nur Knast. Auf ihn kommen auch millionenschwere Rückzahlungs-Forderungen zu. SCA musste damals inklusive Anwaltsgebühren ca. 5,7 Mio Euro zahlen. Insgesamt überwies das Unternehmen von 2002 an ca. 9,2 Mio Euro an Prämien an Armstrong. Das Geld will es sich nun wiederholen.


Der Radsport-Weltverband UCI fordert gewonnene Preisgelder zurück. Allein bei seinen Tour-de-France-Teilnahmen hatte er mehr als drei Millionen Euro gewonnen. Rückzahlungen von anderen Prämien dürften noch hinzukommen.

Laut „Spiegel online“ belaufen sich sämtliche Rückzahlungen auf 60 Millionen Dollar. Das Gesamtvermögen von Armstrong soll bei 125 Millionen Dollar liegen.

Wen zieht Armstrong mit in den Doping-Sumpf? Der Ex-Radprofi will weitere Details ans Licht bringen.

Laut der „New York Times” will Armstrong gegen mächtige Mitwisser aussagen. Er wolle bezeugen, dass Funktionäre des Radsport-Weltverbands UCI über seinen Gebrauch leistungssteigernder Mittel wussten und diesen möglicherweise unterstützten. Andere Fahrer wolle er aber nicht belasten.

Quelle: http://www.bild.de/sport/mehr-sport/lanc...00726.bild.html

Greta Offline

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16.01.2013 11:37
#81 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Nach Doping-Beichte bei Oprah Winfrey
UCI-Bosse müssen Lance Armstrong fürchten


Dem Profi-Radsport droht der Kollaps: Lance Armstrong soll in einem TV-Interview mit Oprah Winfrey erstmals Doping gestanden haben. Nun will er auch gegen Funktionäre des Weltverbandes UCI auspacken.
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Lance Armstrong hat gesprochen – und die Branche zittert. Nach jahrelangem Leugnen, Zetern und Klagen soll der Ex-Radstar in einem Interview mit US-Talkerin Oprah Winfrey Doping gestanden haben. Und mehr noch: Angeblich holt der 41-Jährige zum Rundumschlag aus, der den Profiradsport in seinen Grundfesten erschüttern könnte. Nach einem Bericht der „New York Times“ will Armstrong, der zu seinen aktiven Zeiten reihenweise Gegner gemobbt und zum Teil in den Ruin getrieben hat, auch gegen Doping-Mitwisser auf höchster Funktionärsebene auspacken. Mächtige Turbulenzen sind programmiert.

In einem von weitreichenden Spekulationen begleiteten Interview mit der Star-Moderatorin soll der gesperrte Ex-Profi zugegeben haben, bei seinen Tour-de-France-Siegen zwischen 1999 und 2005 leistungssteigernde Mittel genommen zu haben. Von der nationalen Anti-Doping-Agentur USADA ist er bereits überführt. Das Gespräch soll an diesem Donnerstag und Freitag in zwei Teilen im US-Fernsehkanal OWN sowie im Internet ausgestrahlt werden – inszenierte Spannung mal zwei.

Dopingsünder hatte sich gut aufs Interview vorbereitet
Armstrong hätte Winfrey beim ersten Interview nach der Dopingverurteilung mit seinen Antworten „überrascht“, wie die prominente TV-Moderatorin am Dienstag bei CBS berichtete. Sie ließ dabei offen, ob der tief Gefallene wirklich ein umfassendes Geständnis ablegte, wie Medien zuvor berichtet hatten. Winfrey habe das Gefühl gehabt, der ehemalige Seriensieger wolle mit sich ins Reine kommen. Sie sei mit 112 Fragen vorbereitet in das Gespräch gegangen, Armstrong hätte sich bestens präpariert gezeigt.

Der einstige Armstrong-Widersacher Jan Ullrich zeigte sich in der „Bild“ vom Mittwoch unbeeindruckt. „Das ist alles für mich nicht Neues. Ich nehme es zur Kenntnis. Aber die Zeit von Lance und mir im Radsport liegt schon so lange zurück, dass das auf mein Leben keinen Einfluss hat“, sagte der Toursieger von 1997, der dreimal hinter Armstrong bei der Tour auf Rang zwei landete. Ullrich ist nach einem Urteil des Internationalen Sportgerichtshof CAS noch bis Jahresmitte wegen seiner Verwicklung in den Dopingskandal Fuentes gesperrt.


Armstrong will offenbar Namen nennen und als Zeuge auftreten
Armstrong will nun womöglich preisgeben, dass UCI-Funktionäre Kenntnis von seinen Doping-Praktiken hatten und diese unterstützten. Damit würde dem ohnehin krisengeschüttelten Profi-Radsport endgültig der Kollaps drohen. Insider und Doping-Kronzeuge Jörg Jaksche hatte der Branche in einem dpa-Gespräch für den Fall einer „100-prozentigen Beichte“ Armstrongs sogar ein „Sabbatjahr“ prognostiziert. Der Weltverband werde bis zur Ausstrahlung des Armstrong-Interviews keinen Kommentar in der Causa abgeben, teilte die UCI mit.

Armstrong wolle aber nicht gegen andere Fahrer aussagen, hieß es in der „New York Times“. Er sei zudem in Diskussionen mit dem amerikanischen Justizministerium, in einem Gerichtsverfahren als Zeuge gegen verschiedene Besitzer von Rennställen aufzutreten. Der Multimillionär aus Austin soll auch bereit sein, Teile der 30 Millionen Dollar zurückzuerstatten, die die Postgesellschaft US-Postal als früherer Teamsponsor in gutem Glauben an dopingfreien Sport gezahlt hatte. Im Moment laufen bereits zwei Schadenersatzprozesse gegen Armstrong, in denen es insgesamt um Rückzahlung von über zehn Millionen Dollar geht.
Der Ex-Radprofi war mit einer Gruppe von etwa zehn Begleitern zur TV-Aufzeichnung erschienen. An seiner Seite waren zwei seiner fünf Anwälte, Tim Herman und Sean Breen, sowie sein langjähriger Berater, Manager und Geschäftspartner Bill Stapleton. Ursprünglich sollte das Gespräch in seiner Villa in Austin/Texas stattfinden. Da das Grundstück jedoch von etlichen Journalisten umlagert war, entschied man sich, in ein örtliches Hotel auszuweichen.

Vor dem Gespräch mit Winfrey hatte sich Armstrong bei den Mitarbeitern der von ihm gegründeten Krebsstiftung entschuldigt. Der Texaner besuchte die Büros der „Livestrong“-Stiftung in seiner Heimatstadt, wo er bei den Mitarbeitern um Verzeihung bat. Armstrong, dessen sieben Tour-Siege aberkannt worden waren, habe mehrmals um Fassung gerungen. Einige Mitarbeiter hätten geweint, berichtete AP.

Jahrelang hatte Armstrong vehement die Einnahme verbotener Mittel bestritten. Die amerikanische Anti-Doping-Agentur USADA hatte ihm jedoch in einem mehr als 1000 Seiten starken Dossier unter anderem dank der Zeugenaussagen ehemaliger Teamkollegen das Gegenteil beweisen können.

Doping mit Epo, Kortison und Testesteron
Armstrong soll jahrelang gedopt haben, unter anderem mit EPO, Testosteron und Kortison. Außerdem soll er andere Fahrer bei den Rennställen US Postal und Discovery Channel zum Dopen genötigt haben. USADA-Chef Travis Tygart sprach vom „ausgeklügelsten, professionellsten und erfolgreichsten Dopingprogramm, das die Welt jemals gesehen hat.“

Im Vorfeld seiner TV-Ausführungen hatte sich Armstrong nach Medienberichten auch mit Tygart getroffen, um auszuloten, wie die Chancen stehen, bei einer umfassenden Beichte seine lebenslange Sperre reduzieren zu können. Die Welt-Anti-Doping-Behörde WADA nahm den Ball am Abend auf. Sie fordert ein volles Geständnis unter Eid, dann könne die lebenslange Sperre überprüft werden.


Lebenslange Sperre als Radprofi
Die UCI hatte im Oktober alle Armstrong-Ergebnisse von August 1998 an im Nachhinein gestrichen und ihn lebenslang gesperrt. Ihm drohen Millionen-Forderungen und wegen Meineids sogar eine Gefängnisstrafe. So erwägt das Justizministerium nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ und der „USA Today“ eine Klage von Armstrongs früherem Teamkollegen Floyd Landis gegen dessen Landsmann zu unterstützen.
Landis soll nach Berichten von Personen mit Kenntnis über die Klageschrift Armstrong und Teammanager des Betrugs bezichtigen, da sie Sponsorengelder der US-Postbehörde für Dopingzwecke missbraucht hätten. Im Vertrag mit dem Rennstall US Postal, für den Armstrong von 1998 bis 2004 fuhr, war der Verzicht auf leistungssteigernde Mittel festgehalten. Bis Donnerstag müsse sich das Justizministerium entscheiden, ob es sich der Klage anschließt – dem ersten Tag der Ausstrahlung der Armstrong-Beichte.

Quelle: http://www.focus.de/sport/doping/tid-290...aid_898712.html

Greta Offline

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17.01.2013 12:39
#82 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Er kassiert, wenn er andere verpfeift
Bringt die Doping-Beichte Armstrong Millionen?


Es klingt pervers: Der gefallene Rad-Gigant Lance Armstrong (41) könnte für seine Doping-Beichte sogar noch Millionen kassieren!

Am Montag soll der US-Amerikaner im Gespräch mit Star-Moderatorin Oprah Winfrey (58) Doping gestanden haben. Das hatte er 13 Jahre lang geleugnet, sogar vor Gericht unter Eid bezeugt.
Doch angeblich hat Armstrong nun einen Deal mit der US-Justiz eingefädelt.

Hintergrund: In den USA gibt es ein Spezial-Gesetz, das sogenannte „Whistleblower“ belohnt. „Whistleblower“ (wörtlich übersetzt „Pfeifenbläser“, bedeutet „jemanden verpfeifen“) sind Informanten, die Ermittlungen und Verurteilungen erst möglich machen. Dafür bekommen sie bis zu 30 Prozent der Summe, um die es in dem Streitfall geht.

Armstrong könnte als ein solcher „Whistleblower“ auspacken!

Denn: Jahrelang hat das halbstaatliche Unternehmen „U.S. Postal Service“ (Postdienstleister in den USA) den Rad-Rennstall von Armstrong finanziell unterstützt. 30 Mio Euro sollen an Sponsoren-Geld geflossen sein, zum Teil aus Steuermitteln. Bedingung: Die Fahrer dürfen nicht dopen.

Der frühere Armstrong-Helfer Floyd Landis gestand 2010 Doping, setzte dadurch ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs gegen den Postal-Rennstall in Gang. Gewinnt Landis den Prozess, könnte er als „Whistleblower“ eine Millionen-Prämie erhalten.

Nach Landis-Vorbild will wohl auch Armstrong in dem Fall als Kronzeuge auftreten – und kassieren...

Quelle: http://www.bild.de/sport/mehr-sport/lanc...25124.bild.html

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18.01.2013 11:18
#83 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

ALONSO
1. Giftpfeil gegen Vettel


Die Formel-1-Stars sind 2013 noch keinen Meter gefahren. Doch der erste Giftpfeil fliegt schon!

Ferrari-Star Fernando Alonso (31) schoss ihn Richtung Weltmeister Sebastian Vettel (25/Red Bull) ab – ohne Worte...

Der Spanier von Ferrari erklärte beim Ski-Urlaub im italienischen Madonna di Campiglio: „Das Ziel ist klar: Ich will den Titel. Mein stärkster Gegner ist Lewis Hamilton. So war es im letzten Jahr, und so wird es auch dieses Jahr sein.“
Ausgerechnet Hamilton! Der muss sein neues Team Mercedes erst noch in den Griff bekommen, während die Vettel-Truppe drei Titel in Serie gewonnen hat.

Auf BILD-Nachfrage erklärt Alonso, warum er Vettel ignoriert: „Speziell 2011 war Vettel fantastisch. Aber es ist auch so, dass das Auto schneller als alle anderen war. Und wenn ich weiß, dass das Auto gut ist, dann geht man relaxter auf die Strecke. Vettel hat in vielen Rennen keine Fehler gemacht. Deshalb hat er die drei WM-Titel.“

Heißt: Wenn Vettel siegt, liegt‘s bestimmt nur am Auto...

Quelle: http://www.bild.de/sport/motorsport/fern...40682.bild.html

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19.01.2013 11:23
#84 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Das Doping-Geständnis bei Oprah Winfrey
Wie ehrlich sind Armstrongs Tränen?
Seinen Kindern die Wahrheit zu sagen, war das Schwerste für ihn


Lance Armstrong (41) hat jahrelang die ganze Welt belogen. Fans, Sponsoren, Freunde, sogar seinen Kindern hat er lange nicht die Wahrheit gesagt!

Mit Tränen in den Augen spricht er im zweiten Teil seiner Doping-Beichte im US-TV bei Talk-Queen Oprah Winfrey (58) über seinen ältesten Sohn Luke (13). „Mein Sohn hat mich nie gefragt: Dad, stimmt das alles? Er hat mir vertraut. Damals habe ich ihm nichts gesagt.“

Doch dann: „Ich beobachtete, wie mein Sohn Luke mich verteidigte und sagte: 'Das stimmt nicht. Was ihr über meinen Vater sagt, ist nicht wahr.' Das war der Zeitpunkt, als ich wusste, dass ich es ihm sagen muss”, sagt Armstrong.

Und weiter: „Ich habe ihm gesagt: 'Über deinen Vater hat es viele Fragen gegeben. Über meine Karriere. Ob ich gedopt habe oder nicht. Ich habe das immer rabiat und trotzig zurückgewiesen. Deswegen habt ihr mir vermutlich vertraut'. Ich sagte: 'Verteidige mich nicht länger. Tu es nicht.'“ Armstrong stockt, er ist den Tränen nah.

Seinen Töchtern hat er es anschließend auch erzählt. Armstrong hat fünf Kinder von zwei Frauen.

Oprah will im Interview wissen, wie es sein Sohn aufgenommen hat. Er sei sehr reif und ruhig gewesen, antwortet Armstrong. Er sagte seinem Ältesten: „Wenn dir irgendwer etwas sagt: Verteidige mich nicht. Sag ihm, mir tue alles leid.“

Der Texaner weiter: „Er hat gesagt: Ich liebe dich. Du bist mein Vater.“ Lange Pausen entstehen im Interview, Armstrong ringt um Fassung.

Minuten zuvor gab er zu: „Ich fühle mich gedemütigt. Ich schäme mich.”

Zu Beginn des Gesprächs stand seine Krebsstiftung Livestrong im Mittelpunkt – und sein Rückzug.

In dem ganzen Skandal sei der Abschied von seiner Organisation für ihn der demütigendste Moment gewesen. Livestrong „war wie mein sechstes Kind. Und die Entscheidung zu treffen, sich zurückzuziehen, war eine große Sache”, sagte der Texaner. „Es war das Beste für die Stiftung, aber es tat weh wie die Hölle.” Es sei der erniedrigendste Moment seiner Karriere gewesen.

Oprah Winfrey fragte Armstrong nach einem Sport-Comeback. Der siebenmalige Tour-de-France-Sieger (1999-2005 – alle Titel aberkannt) sagte, er wolle gerne wieder zurück.

„Möchte ich wieder in den Wettkampf? Dann sage ich ja! Ich bin Wettkämpfer, ich liebe das Training“, antwortete er. Er wolle zwar nicht mehr die Tour fahren. Aber zum Beispiel Marathon laufen.

Doch aufgrund seiner lebenslangen Sperre darf er an keinem Wettbewerb mehr teilnehmen. Armstrong: „Ich habe die Todesstrafe!“ Und er habe die Todesstrafe nicht verdient, sagte er.

Zurzeit befände er sich in Therapie: „Klar. Bei mir muss das anhaltend gemacht werden, bei so einem chaotischen Leben.“

Außerdem nannte er Menschen namentlich, bei denen er sich entschuldigen müsse, darunter unter anderem seine Ex-Kollegen Taylor Hamilton, Greg LeMond, Floyd Landis.

Finanzielle Verluste, die er erlitten habe, seien beträchtlich gewesen. Besonders in den Tagen, als ihn reihenweise Sponsoren verlassen hatten. Er habe jedes zukünftige Einkommen verloren, sagte Armstrong. „Ein Tag hat mich wohl 75 Millionen Dollar gekostet. Das kommt nie wieder”.

Teil 2 des Doping-Geständnisses bei Oprah Winfrey – hier zum Nachlesen der Ticker:

Quelle: http://www.bild.de/sport/mehr-sport/lanc...68180.bild.html

Greta Offline

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20.01.2013 11:22
#85 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Armstrong betrog sogar seinen Sohn

Der größte Sportbetrüger aller Zeiten inszeniert sich als Opfer. Im zweiten Teil seiner TV-„Beichte“ quält Lance Armstrong (41) die Zuschauer mit Selbstmitleid.

Die lebenslange Doping-Sperre vergleicht er mit der Todesstrafe: „Ich verdiene es, bestraft zu werden. Ich bin nicht sicher, ob ich die Todesstrafe verdiene ...“

Der Täter als Opfer! Die große PR-Show des gefallenen Rad-Herrschers. Tränen inklusive.

Dabei hat ER alle betrogen. Fans, Sponsoren, zum Teil die eigene Familie. Auch Sohn Luke (13).

Armstrong: „Ich habe gesehen, wie mein Sohn mich verteidigt, wie er gesagt hat: ‚Das ist nicht wahr. Was ihr über meinen Dad sagt, es ist nicht wahr.‘ Da wusste ich, dass ich es ihm erzählen muss.“

So gnädig war Armstrong in seiner aktiven Karriere nicht. Stattdessen wurden alle, die ihm Doping vorwarfen, bekämpft. Mit Anwälten, mit öffentlichen Attacken.

In BILD am SONNTAG die (leider unvollständige) Liste seiner Opfer.

►EMMA O’REILLY

Die Irin arbeitete bis 2000 beim Armstrong-Team als Masseurin. Nach ihrem Ausstieg berichtete sie in einem Buch über die Dopingvergehen. Armstrong verklagte sie, beschimpfte sie als Alkoholikerin und Nutte. Sie ging „durch die Hölle“ Nach der Armstrong-„Beichte“ sagt sie: „Er hat nicht einmal begonnen zu bezahlen für das, was er getan hat.“

►GREG LEMOND

Der dreimalige Tour-Sieger hatte sich 2001 über die Zusammenarbeit von Armstrong mit dem Dopingarzt Ferrari geäußert: „Seitdem nahm er Einfluss auf mein Leben, auf meine Fitness-Firma, auf die Radfirma Trek, für die er wirbt, sie trennte sich von mir.“

LeMond: „Ich weiß, dass er jemanden bezahlen wollte. Der bekam letztes Jahr 300 000 Dollar geboten, um zu behaupten, dass ich Epo nahm.“

►BETSY ANDREU

Die Ex-Frau von Armstrongs Teamkollegen Frankie Andreu hatte er verklagt, weil sie vor Gericht aussagte, dass Armstrong schon 1996 im Krankenhaus einem Arzt gegenüber Doping gestanden hatte. Er beschimpfte Andreu als „verrückt“ und „Miststück“.

►TYLER HAMILTON

Der Helfer bei drei Tour-Siegen von Armstrong (1999 – 2001) sagte als Kronzeuge aus, wurde eingeschüchtert: „Meine Frau und ich wurden verfolgt, das Telefon funktionierte nicht mehr, mein E-Mail-Postfach wurde gehackt. Ich fühlte mich wie in einem Thriller, bloß war dieser Thriller plötzlich mein Leben.“

►Nächste Enthüllung: Radprofi Thomas Dekker packte in einer holländischen Zeitung über systematisches Doping bei Team Rabobank aus.

Quelle: http://www.bild.de/sport/mehr-sport/lanc...71052.bild.html

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21.01.2013 11:44
#86 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Deutschlands Handballer – auf einmal Geheimfavorit
Nach dem Sieg gegen Frankreich bestätigen Deutschlands Handballer ihre gute Form im Achtelfinale und gelten plötzlich als Medaillen-Anwärter. Doch im Viertelfinale wartet ein echter Härtetest.


Die Szene hatte Symbolcharakter. Wenige Augenblicke waren im Achtelfinale der Handball-WM in Barcelona zwischen Deutschland und Mazedonien noch zu spielen, da nahm Oliver Roggisch seinen Bundestrainer in den Arm. Es sollte eine freundschaftliche Geste sein, doch wenn ein menschlicher Schrank wie Roggisch einen eher zierlich gebauten Normalbürger wie Martin Heuberger umarmt, prallen zwei Welten aufeinander.

Der 48-Jährige wurde halb von seinem Sitz katapultiert und riss verdutzt die Augen auf, ehe ihn sein Abwehrchef erschrocken wieder zurückplumpsen ließ. Wie schon in den zurückliegenden 60 Minuten war der bärtige Schwarzwälder einfach stärker als alle, die sich ihm in den Weg stellten.

Anschließend begnügten sich Roggisch, der als Abwehrchef und zweifacher Torschütze geglänzt hatte, und Heuberger lachend mit einem Handshake, um den 28:23 (13:9)-Erfolg zu feiern. Die Erleichterung im deutschen Lager war greifbar nach dem überraschend problemlosen Einzug ins Viertelfinale. Nicht einmal eine Woche nach der von vielen als ultimativer Tiefschlag eingestuften Vorrunden-Niederlage gegen Tunesien hat die Auswahl des deutschen Handball-Bundes (DHB) damit das Ziel ihrer Dienstreise nach Spanien erreicht. "Ich bin wirklich sehr stolz auf diese Mannschaft. Sie hat ihre Arbeit auf dem Feld gemacht und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen", lobte Heuberger.

Die Abwehr steht wie eine Wand

Besonders zuversichtlich dürfte ihn gestimmt haben, wie konzentriert seine Schützlinge dabei von Beginn an zu Werke gingen. Von Überheblichkeit war nach dem sensationellen Erfolg gegen die Titelsammler aus Frankreich nichts zu spüren. Schnell setzte sich die deutsche Auswahl auf vier Tore Vorsprung ab und verteidigte diesen auch bis weit in die zweite Halbzeit hinein. Garanten dafür war neben der starken Abwehr, die den mazedonischen Torjäger Kiril Lazarov (am Ende drei Treffer) kaum zur Entfaltung kommen ließ, Keeper Silvio Heinevetter.

"Wir haben zwar keine Superstars, aber eine richtig geile Truppe. Jetzt wollen wir auch ins Halbfinale", sagte der Berliner Schlussmann, der seiner Mannschaft in ihrer einzigen Schwächephase eine Viertelstunde vor Schluss mit zwei spektakulären Paraden zurück in die Erfolgsspur brachte. Nicht nur er nahm nach dem zweiten sportlichen Ausrufezeichen binnen zwei Tagen das Wort vom "Wintermärchen" in den Mund. Unter diesem Namen firmiert bis heute der WM-Titel im Jahr 2007, der letzte große Höhepunkt im deutschen Handball.


Frisch dank Rotation

So weit ist es sechs Jahre später jedoch noch lange nicht. In der Runde der besten Acht wartet mit dem EM-Zweiten Serbien oder Gastgeber Spanien, die am Montag aufeinander treffen, ein echtes Schwergewicht. Es ist die höchste Hürde auf dem Weg ins Endspiel; in der Vorschlussrunde hingegen würde mit Brasilien, Russland, Slowenien oder Ägypten wieder ein Gegner warten, der angenehmer zu spielen ist als die physisch extrem starken Spanier oder Serben.

Gegen Frankreich und Mazedonien hat die deutsche Auswahl, die längst zum Geheimfavoriten aufgestiegen ist, allerdings bewiesen, wie furchtlos sie körperlich überlegenen Teams entgegentreten kann. Dabei profitiert sie vor allem von ihrer großen Ausgeglichenheit im Kader. Anders als etwa Mazedonien, das extrem von der Leistung seines Top-Stars Lazarov abhängig ist, ragt bei der deutschen Auswahl immer ein anderer Akteur heraus. Am Sonntag etwa übernahm Stefan Kneer, der bisher eher eine Nebenrolle gespielt hatte, die Verantwortung und war mit fünf Treffern erfolgreichster Schütze.

Aufgrund der zahlreichen Rotationen wirkt die DHB-Auswahl nach sechs Spielen in neun Tagen fitter und ausgeruhter als die meisten Konkurrenten. Einzig Sven-Sören Christophersen musste wegen einer Knieverletzung nach wenigen Minuten passen. Dafür sind die Rückenschmerzen, über die Roggisch vor einigen Tagen noch geklagt hatte, wie weggewischt. Martin Heuberger bekam es am eigenen Leib zu spüren.

Quelle: http://www.welt.de/sport/handball/articl...eimfavorit.html

Greta Offline

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22.01.2013 10:51
#87 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Nordische Kombination
Goldener Auftakt für deutsche Ski-Junioren


Lennart Metz und Victoria Carl haben dem DSV bei der nordischen Ski-WM der Junioren und der U23 mit einer Gold- und einer Silbermedaille einen Auftakt nach Maß beschert.
Lennart Metz und Victoria Carl haben dem Deutschen Skiverband (DSV) bei der nordischen Ski-WM der Junioren und der U23 mit einer Gold- und einer Silbermedaille einen Auftakt nach Maß beschert. Der 19-jährige Metz (Oberwiesenthal) siegte am ersten Wettkampftag der Titelkämpfe im tschechischen Liberec im Sprintfinale über 1,3 km klassisch vor Wadim Korolow (Russland) und Björn Vidar Suhr (Norwegen). „Das Finale war insgeheim mein Ziel. Aber nun das. Ich fasse es noch nicht“, sagte Metz.

Bei den Frauen musste sich die 17 Jahre alte Carl aus Zella-Mehlis in der gleichen Disziplin nur der Schwedin Stina Nilsson geschlagen geben. Zu Bronze sprintete die Polin Evgenia Oschepkova. Als zweitbeste DSV-Starterin belegte Laura Gimmler (Oberstdorf) den fünften Platz. „Seit 2000 gehört der Sprint zum Programm. Noch nie hatten wir bei den U20-Jährigen ein solches Top-Ergebnis“, sagte Nachwuchstrainer Markus Cramer.

Quelle: http://www.focus.de/sport/wintersport/no...aid_902721.html

Alex Offline

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23.01.2013 08:39
#88 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Pleite gegen Teenie
Teenie schaltet Serena Williams aus


Die 19-jährige Sloane Stephens schaltet bei den Australian Open Top-Favoritin Serena Williams aus und steht in den Halbfinals.



Sensation an den Australian Open! Die erst 19-jährige Sloane Stephens besiegt Serena Williams mit 6:3, 5:7, 4:6 und steht erstmals im Halbfinal eines Grand-Slam-Turniers.

Die 5-fache Siegerin Serena Williams verspielt im zweiten Satz eine Breakführung, muss sich danach wegen Rückenschmerzen behandeln lassen.

Auch im Entscheidungssatz nützt eine 4:3-Breakführung nicht. Als Ausrede will sie die Schmerzen nicht gelten lassen. «Ich denke, in dieser Phase des Turniers haben alle etwas.»

Trotzdem sitzt der Frust tief. Wie tief, zeigt sich, als sie einen ihrer Schläger zertrümmert.«Ich habe hier die ganze Woche nicht gut gespielt. Ich bin fast froh, dass es jetzt vorbei ist», sagt sie mit Galgenhumor.

Stephens dagegen schäumt über vor Glück. «Das ist so verrückt. Ich bin sicher, meine Eltern drehen daheim in Florida durch.» Im Halbfinal bekommt sie es nun mit Titelverteidigerin Viktoria Asarenka zu tun.

Sloane Stephens gewann 2010 drei Grand-Slam-Turniere der Juniorinnen. Sie ist die Tochter des 2009 bei einem Autounfall tödlich verunglückten Ex-Football-Profis John Stephens.


Quelle http://www.blick.ch/sport/tennis/teenie-...-id2179783.html

Greta Offline

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24.01.2013 11:47
#89 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Fußball-Angstgegner wirft uns auch im Handball raus
VIDEO Bitteres Aus gegen Spanien
WM-Traum zerplatzt im Viertelfinale


Aus und vorbei!

Der WM-Traum ist zerplatzt. Mit 24:28 verliert Deutschland gegen Gastgeber Spanien – raus im Viertelfinale.

Immer diese verfluchten Spanier!

Die vermasseln uns ja schon im Fußball die Turniere (EM-Finale 2008, WM-Halbfinale 2010). Jogi Löw und Jürgen Klopp hatten in einem Motivationsfilm den Handballern noch Mut gemacht, gesagt, dass die Handballer es besser machen als die Fußballer. Stimmte leider nicht...

Bundestrainer Martin Heuberger: „Wir hatten in der 2. Halbzeit zu viele Unterzahl-Situationen, haben einige Chancen liegen gelassen.“

Aber: Unsere Handballer können erhobenen Hauptes nach Hause fliegen. Die junge, unerfahrene Truppe zeigte Charakter, stemmte sich lange gegen die körperlich überlegenen Spanier.

10 801 Fans in Saragossa, u.a. Kronprinz Felipe von Spanien. Schon vor dem Spiel sehen alle, wie sehr unsere Jungs mit Herzblut dabei sind. Lautstark singen alle die Nationalhymne mit.

Mit viel Engagement geht es auch gleich los. Nach 13 Minuten liegt Deutschland 7:5 vorn. Spaniens Torwart-Koloss Sterbik (2,01 m) ist entnervt, hält nur 22 Prozent der Bälle. Der frühere Welthandballer wird gegen Sierra ausgewechselt.

Halbzeit, 14:12 für uns. Ex-Nationalspieler Stefan Kretzschmar in der ARD: „Das mentale Problem der Spanier heißt Silvio Heinevetter.“

Die deutsche Nr. 1 war schwach ins Turnier gestartet, ist jetzt aber voll da.

Spanien wirft zurück, liegt plötzlich 17:15 vorn. Groetzki scheitert mit einem Dreher, Weinhold auch. Heuberger brüllt: „Warum drehen die hier so eine Scheiße?“

Deutschland steckt im Tor-Stau, ganze neun (!) Minuten lang kein Treffer.

Torwart Silvio Heinevetter enttäuscht: „Wir waren selber ein bisschen blöd.“

► Die deutschen Tore: Christophersen (6/1), Theuerkauf (4), Klein (4), Haaß (3), Weinhold (2), Groetzki (2), , Wiencek (1), Pfahl (1), Schmidt (1/1).

Quelle: http://www.bild.de/sport/mehr-sport/deut...19108.bild.html

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25.01.2013 11:30
#90 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Ski-Horror auf der Streif
Das brutalste Rennen der Welt in Kitzbühel


Am Wochenende gehen die Ski-Stars beim brutalsten Skirennen der Welt in Kitzbühel an den Start.

Das Ski-Spektakel auf der „Streif“ – in den letzten Jahren der reinste Ski-Horror!

►20. Januar 2011: Der Österreicher Hans Grugger (31) springt im ersten Training in der Mausefalle bei Tempo 120 fast in den Tod. Er prallt mit dem Kopf aufs Eis. Diagnose: Schädelhirntrauma, Rippenbrüche, Lungenquetschung, Verletzungen an der Halsschlagader und den Beinen. Fünf Stunden Not-OP. 10 Tage künstliches Koma. 57 Tage Krankenhaus.

►22. Januar 2009: Daniel Albrecht (29/Schweiz) knallt nach dem 50-Meter-Zielsprung mit 140 km/h mit dem Rücken auf die vereiste Piste, schlägt mit dem Kopf auf. Die fatalen Folgen: Schädel-Hirn-Trauma, Lungenquetschung, Gehirnblutung. Er ringt mit dem Tod, liegt drei Wochen im Koma. Nach über drei Monaten verlässt er das Krankenhaus.

Albrecht damals: „Als ich das Krankenhaus verließ, kannte ich meinen Namen und mein Alter nicht mehr. Ich hatte keine Gefühle mehr.“

►19. Januar 2008: Der US-Amerikaner Scott Macartney (35) stürzte im Zielschuss bei 141,2 km/h. Diagnose: Schädel-Hirn-Trauma. Künstliches Koma. Kaum zu glauben: Macartney erholt sich gut, kann nach drei Tagen das Krankenhaus verlassen. Im Dezember 2008feiert er in der Abfahrt in Lake Louise sein Comeback. Mittlerweile ist er zurückgetreten.

Streif-Opfer muss Karriere beenden.

15 Monate nach seinem schweren Sturz muss Grugger sein Karriereende bekannt geben. Er erholt sich nie vollständig von dem Sturz.

Albrecht kämpft um seine Karriere!

Albrecht kehrte zwar auf die Weltcup-Pisten zurück. Aber die Erfolge blieben aus. Zuletzt sprach er sogar vom Karriere-Ende. Im November 2012 stürzte er erneut schwer. Im Training zum Weltcuprennen in Lake Louise riss er sich das Innenband im linke Knie. Das Karriereende droht.

Beim Formel-1-Rennen der Skisaison geht dagegen die Show weiter!

Die Streif: ein Klassiker. 3312 Meter lang, die steilste Stelle hat 85 Prozent Gefälle, knapp 50000 Zuschauern stockt im Zielraum der Atem.

Mit dem ersten Sprung geht es in die Mausefalle, das steilste Stück der Strecke, 85 Prozent Gefälle, Sprünge bis zu 60 Meter. Die Läufer müssen kurzfristigen Druckbelastungen von über 1000 kg standhalten.

Im letzten Jahr feierte der Schweizer Didier Cuche (38) einen Rekord-Sieg. Zum fünften Mal gewann er die Weltcup-Abfahrt in Kitzbühl.

Durch den Erfolg auf der legendären Streif ist Cuche jetzt Rekord-Champion, überholt den Österreicher Franz Klammer (58/ 4 Siege). Zwei Tage vor dem Triumph hatte die Ski-Legende den Rücktritt zum Saisonende bekanntgegeben.

Auch in diesem Jahr ist die Piste top vorbereitet. Rennleiter Peter Obernauer: „In dem Zustand, in dem die Streif heute ist, haben wir sie seit zehn Jahren nicht gehabt. Schön fest, ein Traum."

Quelle: http://www.bild.de/sport/wintersport/die...04592.bild.html

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26.01.2013 11:25
#91 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Ski Alpin: Svindal gewinnt Super-G auf der "Streif"
Skirennfahrer Aksel Lund Svindal hat den Super-G von Kitzbühel gewonnen. Der Olympiasieger aus Norwegen setzte sich gegen den Österreicher Matthias Mayer und Weltmeister Christof Innerhofer aus Italien durch. Der einzige deutsche Starter Stephan Keppler kam nicht ins Ziel.


Hamburg - Favorit Aksel Lund Svindal hat zum Auftakt der traditionellen Hahnenkamm-Rennen im österreichischen Kitzbühel den Super-G gewonnen. Der 30 Jahre alte Norweger setzte sich auf der "Streif" in 1:14,48 Minuten knapp vor dem Österreicher Matthias Mayer durch (+0,13 Sekunden). Auf Rang drei fuhr Weltmeister Christof Innerhofer aus Italien (+0,40). Der einzige deutsche Starter, Stephan Keppler, stürzte.

Für Svindal war es der 20. Weltcup-Sieg - der neunte im Super-G. Damit liegt er in der zweitschnellsten Disziplin auf Rang drei der ewigen Bestenliste hinter Hermann Maier (Österreich/24 Siege) und Pirmin Zurbriggen (Schweiz/10). Der Norweger hat nun drei von vier Saisonrennen im Super-G gewonnen und ist damit Top-Favorit auf Gold beim ersten Rennen der WM in Schladming (Österreich) am 6. Februar.

In Kitzbühel feierte er indes Premiere: Bisher reichte es für Svindal dort nur für zwei zweite und zwei dritte Plätze. "Es ist schön!", sagte Svindal später, "weil ich hier ständig höre, dass ich hier noch nie gewonnen habe. Aber ich habe immer gesagt, man muss seine Chance nutzen, wenn sie da ist."

Quelle: http://www.spiegel.de/sport/wintersport/...f-a-879708.html

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27.01.2013 12:45
#92 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Ski-Weltcup im Protokoll
Slalom-Ass Neureuther setzt auf zweiten Durchgang


Vor drei Jahren feierte Felix Neureuther seinen ersten Weltcup-Sieg in Kitzbühel. Sein damaliger Erfolg überraschte alle. Auch beim heutigen Slalom auf dem Ganslernhang läuft es gut. Vor dem zweiten Durchgang ist noch alles drin. Das Live-Protokoll.
Felix Neureuther und Fritz Dopfer haben zur Halbzeit des Slalom-Weltcups in Kitzbühel jeweils etwas mehr als eine halbe Sekunde Rückstand auf den Führenden Stefano Gross aus Italien. Beide Skirennfahrer liegen vor dem zweiten Durchgang (13.15 Uhr) am Sonntagmittag in Österreich unter den besten Zehn. Auf einen Podestplatz fehlen Neureuther 38 Hundertstelsekunden, Dopfer rangiert 39 Hundertstelsekunden hinter dem Drittplatzierten Österreicher Marcel Hirscher. Zweiter ist Giuliano Razzoli aus Italien.

11.01 Uhr: Pause in Kitzbühel. Der Ticker ist zum zweiten Lauf zurück.

10.54 Uhr: Das deutsche Duo ist in Lauerstellung. Im zweiten Durchgang ist noch alles drin. Um 13.30 Uhr fällt der Startschuss zur Entscheidung auf dem Ganslernhang in Kitzbühel.

10.53 Uhr: Der Zwischenstand nach dem ersten Durchgang: 1. Gross, 2. Razzoli, 3. Hirscher, 4. Missillier, 5. Byggmark, 6. Thaler, 7. Neureuther, 8. Dopfer.

10.46 Uhr: Italienischer Slalom-Tag in Kitzbühel. Mit Gross, Razzoli und Thaler sind gleich drei Fahrer aus Italien unter den ersten sechs.

10.44 Uhr: Jetzt der Italiener Razzoli. Der Olympiasieger ist richtig schnell unterwegs und verpasst im Ziel nur knapp die Bestzeit.

10.42 Uhr: 16 Fahrer sind bislang gestartet, das deutsche Duo Neureuther und Dopfer liegt auf den Plätzen sechs und sieben.

10.41 Uhr: Neureuther hadert nach seinem Lauf. Die Geschwindigkeit hat nicht gepasst, aber „im zweiten Durchgang ist alles möglich“ – hoffen wir´s.

10.37 Uhr: Die Bestezeit von Gross steht weiter. Der Franzose Missillier zeigt eine Wahnsinnsfahrt und wird Dritter

10.36 Uhr: Ein Favorit ist ausgeschieden! Deville fädelt auf halber Strecke ein und ist raus. Hat er die Tücken des Ganslernhangs unterschätzt?

10.31 Uhr: Wieder ein frühes Aus! Der US-Amerikaner Ligety fädelt ein, rutscht über den Innenski und ist raus.

10.28 Uhr: Fritz Dopfer ist im Starthaus. Gutes Rennen, doch im Ziel reicht die Zeit nicht eine Spitzenplatzierung. Platz fünf, Neureuther ist vierter, aber es gibt ja noch den zweiten Durchgang.

10.26 Uhr: Nach dem Ski-Krimi von der Streif geht das Ski-Wochenende in Kitzbühel mit dem Slalom in die Verlängerung.

10.24 Uhr: Hoppla, was war das? Der Italiener Moelgg fährt ein bisschen übermotiviert aus dem Starthaus und stürzt gleich nach dem vierten Tor.

10.21 Uhr: Das geht besser. Neureuther muss in den Schnee greifen und hat 0,56 Sekunden Rückstand auf Gross. Er muss auf den zweiten Durchgang hoffen.

10.20 Uhr: Jetzt Neureuther! Daumen drücken…

10.16 Uhr: Der Kroate Kostelic ist gestartet, doch im Ziel ist der Rückstand fast eine halbe Sekunde.

Quelle: http://www.focus.de/sport/wintersport/sk...aid_906555.html

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28.01.2013 12:08
#93 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Wintersport: Neureuther fährt aufs Podest, Frenzel siegt erneut

Felix Neureuther hat sich beim Weltcup-Slalom in Kitzbühel seinen sechsten Podestplatz der Saison gesichert. Bei den Frauen enttäuschte Maria Höfl-Riesch dagegen erneut. Und: Der nordische Kombinierer Eric Frenzel hat seinen vierten Sieg in Serie gefeiert.

Hamburg - Felix Neureuther hat beim Slalom-Klassiker in Kitzbühel mit Rang zwei seinen sechsten Podestplatz der Saison geholt. Der Skirennfahrer musste sich am Sonntag mit 0,77 Sekunden Rückstand nur Marcel Hirscher aus Österreich geschlagen geben. Dritter wurde der Kroate Ivica Kostelic (+0,93 Sekunden). Fritz Dopfer bestätigte eine Woche vor den Weltmeisterschaften in Schladming (4.2. bis 17.2.) seine gute Form und kam auf Platz sieben.

Bei den Frauen hat Maria Höfl-Riesch in ihrem letzten Rennen vor der WM erneut eine Enttäuschung erlebt. Die Doppel-Olympiasiegerin schied beim Weltcup-Slalom im slowenischen Maribor bereits nach sieben Fahrsekunden aus. Für Höfl-Riesch, beim Riesenslalom am Samstag noch Vierte, war es das dritte Aus in den vergangenen fünf Rennen.

Auf die WM-Generalprobe beim Parallel-Slalom am Dienstag in Moskau (17 Uhr Liveticker SPIEGEL ONLINE) wird die 28-Jährige deshalb verzichten. "Es ist jetzt erstmal das Wichtigste, gesund zu werden", sagte Höfl-Riesch, die nach eigenen Angaben mit einer Bronchitis kämpft und vor dem Weltcup in Slowenien nur einen Tag trainieren konnte. Für die kommende Woche plant sie ein leichtes Konditionstraining und will zusätzlich noch zwei Tage Super-G in Haus im Ennstal trainieren.

Den Sieg am Pohorje holte sich Lokalmatadorin Tina Maze. Für die Slowenin war es bereits der siebte Erfolg in diesem Winter, aber der erste im Slalom. Frida Hansdotter belegte Platz zwei, 0,86 Sekunden hinter Maze. Dritte wurde Kathrin Zettel aus Österreich (+1,13).

Er ist einfach nicht zu stoppen: Eric Frenzel hat seinen vierten Weltcupsieg in Folge gewonnen. Der nordische Kombinierer setzte sich in Klingenthal im sogenannten Penalty Race durch, nachdem er tags zuvor bereits das Einzelrennen für sich entschieden hatte. Der 24-Jährige, der den Sprungwettbewerb mit 140,5 Meter gewann, verwies nach dem 10-Kilometer-Lauf seinen Teamkollegen Tino Edelmann auf Platz zwei. Den deutschen Dreifacherfolg machte der Oberstdorfer Johannes Rydzek perfekt.

Michael Neumayer hat beim Skifliegen im norwegischen Vikersund mit dem zweiten Platz das beste Weltcupresultat seiner Karriere gefeiert. Der 34-Jährige musste sich nur dem Skiflug-Weltmeister Robert Kranjec aus Slowenien geschlagen geben. Neumayer, der es zum dritten Mal in seiner Karriere auf das Podium schaffte, landete Flüge auf 223 und 231 Meter. Rang drei ging an Vierschanzentournee-Gewinner Gregor Schlierenzauer aus Österreich.


Quelle: http://www.spiegel.de/sport/wintersport/...t-a-879917.html

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29.01.2013 11:25
#94 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Schladming 2013
Ski-WM kommt teuer
Kurz vor dem Großereignis wird auch Kritik an den finanziellen Kosten laut

Über Kosten und Nutzen sportlicher Großereignisse wird seit langem gestritten. Steht doch dem kurzfristigen Anheizen der Bauwirtschaft, häufig eine Unzahl überteuerter und nur schwer nutzbarer Prestigebauten gegenüber. Die Kosten werden nun auch zum Thema vor der heurigen Ski-WM in Schladming.


Etwa 15 Milliarden Euro wurden für die Olympischen Spiele in London aufgewendet, ein Großteil davon kam aus öffentlichen Mitteln. Ob das Spektakel letztlich ein Erfolg für London war, lässt sich immer noch kaum seriös schätzen. Es mehren sich jedoch die Anzeichen, dass bei solchen Großereignissen die Kosten den Nutzen überwiegen. Insbesondere da letztlich viele Touristen London fernblieben, um dem Trubel der Olympischen Spiele zu entgehen.

Die Kosten werden nun auch zum Thema bei der Ski-WM in Schladming. 400 Millionen wurden in der kleinen Gemeinde mit gerade einmal 4.500 Einwohnern laut "profil"“verbaut. Das Viertel am Zielhang, das vor ein paar Jahren noch ein normales Wohngebiet war, ist nun vollkommen verbaut.


Laut „profil“ wurde in den Bahnhof, ein multifunktionales Sportzentrum, eine Umfahrungsstraße, ein erneuertes Abwassersystem, ein Glasfasernetz und ein Kongresszentrum investiert. Das alles, während die meisten Gemeinden Österreichs zunehmend unter Spardruck stehen.

„Zipfel statt Loop“
Besonders grotesk war die Entwicklung um eine „Loop“ genannte Betonspange. Diese wurde im Planai-Zielstadion errichtet, musste aber angeblich auf Druck von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel wieder abgerissen werden, da sie nach seiner Einschätzung, zu viele Sitzplätze kostete.

Für Aufsehen sorgte auch eine mehr als dreißig Meter lange, gebogene Stahlbetonkonstruktion in der Zielarena des Planai-Stadions, in die eine VIP-Box integriert ist. Im Volksmund heißt sie laut „Standard“ „Präsidentenzipfel“, weil das Gerüst angeblich auf Wunsch von Schröcksnadel persönlich, erbaut wurde.
Laut „Standard“ wurde der Bogen vom Land Steiermark finanziert, der Sponsor ‚“Voest“ der mit seinem Logo auf der Stahlkonstruktion prangt, zahlt dafür Pachtzins an den ÖSV. Das Land sieht für die Errichtungskosten nichts. Schwer argumentierbar in der Steiermark, die eigentlich von einem harten Sparkurs betroffen ist.

Millionengrab oder Segen?
Ob sich die hohen Investitionen für die Stadt lohnen, wird sich wohl erst in den kommenden Jahren zeigen. Heuer wird es, wie meist bei Großveranstaltungen, einen Einbruch bei den Übernachtungszahlen geben.

Aber in den kommenden Jahren hofft man, wegen des Werbeeffekts auf mehr Besuch. Dieser wird auch dringend notwendig sein, denn das Kongresszentrum mit 2.000 Plätzen wird nur bei entsprechendem Gästeaufkommen profitabel zu führen sein, sonst sitzt die Stadt als Eigentümer, wohl auf einem Millionengrab.

Quelle: http://www.news.at/a/schladming-ski-wm-2013-teuer

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30.01.2013 12:25
#95 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Slalom in Moskau: Lena Dürr feiert ersten Weltcupsieg

Überraschungserfolg für Lena Dürr: Die Deutsche hat beim Parallel-Slalom in Moskau ihr erstes Weltcuprennen gewonnen. Bei den Männern wurde Felix Neureuther nur Vierter - und war anschließend mächtig frustriert.

Hamburg - Völlig unerwartet hat Lena Dürr eine Woche vor Beginn der Ski-WM beim Parallel-Slalom in Moskau ihren ersten Weltcupsieg gefeiert. "Das ist so toll. Das habe ich nun wirklich nicht erwartet", sagte die 21-Jährige. Im Finale gegen Veronika Velez Zuzulova aus der Slowakei behielt Dürr mit 0,43 Sekunden Vorsprung die Oberhand.

Neben 100 Punkten für die Slalom-Wertung brachte Dürr der unerwartete Erfolg auch ein Signal zur richtigen Zeit - kommenden Dienstag beginnen die Ski-Weltmeisterschaften in Schladming. "Das gibt natürlich Selbstvertrauen für die WM. Ich habe gewusst, was ich kann und bin auf Angriff gefahren", sagte Dürr, die zuvor noch nie auf dem Podest gestanden hatte und in Russland nur am Start war, weil Maria Höfl-Riesch und Viktoria Rebensburg auf eine Teilnahme verzichtet hatten.

Felix Neureuther wurde in Moskau Vierter und musste durch die Halbfinal-Niederlage gegen den Schweden Andre Myhrer einen Rückschlag in der Slalom-Weltcup-Wertung hinnehmen. Im Rennen um Platz drei war dann Ivica Kostelic aus Kroatien 0,01 Sekunden schneller. "Das ist ärgerlich, weil es so knapp war", sagte Neureuther: "Die Piste war mir zu flach."

Hirscher baut Führung im Slalom-Weltcup aus

Sichtbar gefrustet warf Neureuther nach dem letzten Lauf seinen Skistock in den Kunstschnee, denn Marcel Hirscher baute seine Führung durch seinen 18. Weltcupsieg um 50 Punkte weiter aus. "Das ist sehr, sehr gut", sagte der Österreicher.

Für Fritz Dopfer war im Viertelfinale Schluss, auch er war langsamer als Myhrer. "Bis kurz vor dem Ziel war ich gleichauf, dann hatte er mit mehr Schwung die Nase vorn." Toll fand der 25-Jährige die Reise nach Russland trotzdem. "Unter Flutlicht in der Millionenstadt Moskau zu fahren, ist absolut genial."

Quelle: http://www.spiegel.de/sport/wintersport/...g-a-880416.html

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31.01.2013 11:04
#96 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Endlich perfekt!
Formel 1 zurück am Nürburgring


Die Formel 1 wird im Sommer auf dem Nürburgring rollen: Die Betriebsgesellschaft der insolventen Nürburgring GmbH, NBG, einigte sich mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone (81).

Das bestätigen Regierungskreise am Mittwochabend in Mainz. Das Rennen ist für den 7. Juli 2013 geplant.

Damit ist nach monatelangen Verhandlungen klar, dass Weltmeister Sebastian Vettel & Co. in diesem Jahr auf der Traditions-Rennstrecke in der Eifel fahren können. Der Automobilverband Fia hatte den Ort des Rennens im Rennkalender noch offen gelassen. Im Gespräch war auch der badische Hockenheimring gewesen.

Ecclestone hatte sich schon Ende 2012 optimistisch zu weiteren Formel-1-Rennen am Nürburgring geäußert: „Sie können davon ausgehen, dass dort im kommenden Jahr gefahren wird.“

Die Nürburgring GmbH hatte im Juli Insolvenz anmelden müssen (400 Millionen Euro Nettoschulden). Der große Preis von Deutschland fand in der Saison 2012 in Hockenheim statt.

Die Formel-1-Saison 2013 startet am 17. März in Australien, das Finale steigt am 24. November in Brasilien.


Quelle: http://www.bild.de/sport/motorsport/nuer...28542.bild.html

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01.02.2013 12:25
#97 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Ski alpin
Riesiges WM-Fest – Neureuther & Co. in Lauerstellung


Medaillen und Titel durften die deutschen Alpinen bei den vergangenen drei Großereignissen feiern – eine von den Herren war allerdings nicht dabei. Jetzt will der Deutsche Skiverband auch die scheinbar endlose Durststrecke bei seinen Männern beenden.
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Ohne den übergroßen Druck der Heim-WM soll bei den Titelkämpfen in Schladming das erste Edelmetall eines deutschen Skirennfahrers seit zwölf Jahren her. „Ich möchte die Medaillenzahl nicht aufteilen, aber am liebsten wäre mir eine Medaille bei den Herren, eine bei den Damen und dann noch die Team-Medaille – dann wäre es okay“, sagte Alpindirektor Wolfgang Maier mit einem Lächeln – die Vorfreude auf die vielleicht größten Alpin-Weltmeisterschaften überhaupt ist auch beim deutschen Delegationschef spürbar.

Zum zweiten Mal nach 1982 finden im Wintersportort in der Steiermark alpine Weltmeisterschaften statt. Fans und Sportler von Maria Höfl-Riesch über Felix Neureuther bis zu Viktoria Rebensburg versprechen sich davon ein Spektakel. Es soll neuartige TV-Bilder geben, über 400 000 Zuschauer werden bei den Rennen erwartet. Damit würde man sogar die letzte Heim-WM 2001 in St. Anton (350 000) toppen. Denn was für Deutschland die Fußball-Nationalmannschaft ist, ist für Österreich der alpine Skirennsport.

„Stimmung und Atmosphäre werden gewaltig sein“, sagte auch Neureuther voraus. Der WM-Vierte von 2009, der von der Erwartungslast der Heim-Titelkämpfe vor zwei Jahren in Garmisch-Partenkirchen regelrecht erdrückt worden war, weckte mit sechs Podestplätzen in diesem Winter Hoffnungen. „Ich habe eine sehr gut Ausgangsposition, und das wird die erste Weltmeisterschaft sein, die ich richtig genießen kann“, sagte der viermalige Weltcup-Gewinner.

Er fährt in diesem Winter in der besten Form seiner Karriere, auch landeten Fritz Dopfer und Stefan Luitz in dieser Saison schon auf dem Stockerl – jetzt soll auch die erste WM-Einzelmedaille eines Herren seit Bronze von Florian Eckert 2001 her.

„Unser Ziel war es, dass wir zumindest mitreden im vorderen Bereich, bei der Medaillenvergabe, dass wir ein schlagkräftiges Team am Start haben“, sagte Herren-Cheftrainer Karlheinz Waibel. „Aber Favoriten sind andere. Aber die Jungs stehen bereit, sollten andere der Situation nicht gewachsen sein.“ Vor allem auf Österreichs Dauer-Podestfahrer und Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher lastet ein schier unmenschlicher Druck. Doch jeder traut dem Vollprofi zu, die rot-weiß-roten Erwartungen erfüllen zu können.

Anders als 2011 in der bayerischen Heimat, als Maria Höfl-Riesch mit zweimal Bronze die nicht zufriedenstellende Ausbeute der deutschen Alpinen beschönigte, zählt die Doppel-Olympiasiegerin von 2010 diesmal nicht zu den Favoritinnen. Drei Ausfälle in den letzten fünf Rennen vor dem Saisonhöhepunkt, dazu viele Plätze in diesem Winter knapp hinter dem Podest, nur zweimal auf dem Podium – stehen bislang in ihrer Saison-Statistik.

„Es ist ja in letzter Zeit doch auch ein bisschen Pech dabei gewesen mit vierten und fünften Plätzen und ein paar Ausscheidern, vielleicht kommt das Glück zurück in Schladming“, erklärte die Slalom-Weltmeisterin von 2009. Und wenn einer Comeback-Qualitäten hat, dann Höfl-Riesch.

„Sie kann Ausschläge nach links und rechts extrem schnell verarbeiten“, betonte Maier. Höfl-Riesch sind trotz fehlender Weltcup-Erfolge auch mehrere Medaillen zuzutrauen. Den ersten WM-Podestrang wünscht sich Riesenslalom-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg, beim Weltcup-Finale an gleicher Stelle vor einem Jahr Gewinnerin von zwei Rennen. Dazu sind die deutschen Aussichten im Team-Wettbewerb glänzend. Doch dort will auch Alpin-Großmacht Österreich seine Fan-Massen nach einer von zwei Flutlicht-Entscheidungen eine riesige Après-Ski-Party feiern lassen.

Hirscher kann der große Star der Titelkämpfe vom 5. bis 17. Februar werden, ferner reist die Seriensiegerin Tina Maze aus Slowenien als Favoritin in gleich mehreren Disziplinen an. US-Star Lindsey Vonn meldete sich nach einer Wettkampf-Pause stark zurück und will die angesichts von 59 Weltcup-Siegen eher bescheidene Bilanz von zwei WM-Titeln verbessern. Bei den Herren möchte der erfolgreichste aktive WM-Skirennfahrer, der viermalige Weltmeister Aksel Lund Svindal aus Norwegen, in der Bestenliste an den fünfmaligen Titelträger Ingemar Stenmark aus Schweden vorbeiziehen.


Quelle: http://www.focus.de/sport/mehrsport/ski-...aid_910506.html

Greta Offline

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02.02.2013 11:14
#98 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Niederlage gegen Soliman
War's das für Sturm?


Ganz bittere Pleite für Felix Sturm (34).

Der Boxer verliert in Düsseldorf gegen Sam Soliman (39, Australien) einstimmig nach Punkten (111:116, 113:114, 113:114) und verpasst damit den Sprung auf Platz eins der IBF-Rangliste.

Es war der erste Fight nach der schmachvollen Niederlage gegen den Australier Daniel Geale. Die Pleite gegen Soliman war Sturms vierte Niederlage im 43. Profi-Kampf (zwei Unentschieden). Sturm enttäuscht über die Wertung: „Ich kann mich nicht in die Köpfe der Punktrichter hineinversetzen, ich bin Boxer.“

Zwar hatte Sturm seinen Kontrahenten in der 2. Runde kurz vor dem Niederschlag, über 12 Runden wirkte der ältere Soliman allerdings viel fitter als Sturm und setzte die entscheidenden Treffer.

Wie geht es jetzt mit Sturm weiter?

Die Revanche gegen IBF-Champion Geale fällt erst mal aus, gegen den darf jetzt Soliman boxen.

Sturms letzte Hoffnung ist Gennady Golovkin (bei K2, dem Boxstall der Klitschko-Brüder, unter Vertrag). Der in Stuttgart lebende Kasache ist WBA-Champion und könnte unter Umständen bereit sein, gegen Sturm in den Ring zu steigen...

Quelle: http://www.bild.de/sport/mehr-sport/feli...57354.bild.html

Greta Offline

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03.02.2013 11:01
#99 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Box-Schlacht gegen Gutknecht
Brähmer siegt und kriegt WM-Chance



Gestern, 23.54 Uhr in der Max-Schmeling-Halle in Berlin: Jürgen Brähmer (34) nutzt vor 5000 Fans seine wohl letzte Chance auf den Weltmeisterschafts-Thron im Halbschwergewicht. Der Schweriner schlägt Stallkollege Eduard Gutknecht (30) nach Punkten (114:113, 116:111, 117:110), bekommt als Belohnung jetzt einen Titel-Fight im WBO-Verband.

Was war das für eine Box-Schlacht!

12 Runden prügelten beide wild aufeinander ein. Bis zur siebten Runde war es ein offener Kampf, dann bekam Gutknecht erste konditionelle Probleme. Er schlug wild und häufig – aber nicht so gezielt wie Brähmer.

In Runde 9 wird Gutknecht ein Punkt abgezogen, weil er Brähmer wie ein Ringer durch den Ring drückt. Gutknecht-Trainer Wegner wütet gegen die Entscheidung des Punktrichters: „Kämpf' Eddy! Du musst weiter HAUEN! Es nützt nicht! Zeig', dass beschissen wird!"

Gutknecht dreht ab Runde 10 noch mal auf. Brähmer hält dagegen – mit Erfolg! Henry Maske: „Jürgen hat teilweise um sein Überleben gekämpft. Ein irrer Kampf."

Brähmer: „Ich kann noch gar nicht in Worte fassen, wie ich mich fühle. Eddy hat mir alles abverlangt. Wir haben seit Monaten geackert…"

Für die neue WM-Chance!

Quelle: http://www.bild.de/sport/mehr-sport/boxk...67872.bild.html

Greta Offline

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04.02.2013 10:37
#100 RE: Sport News (alle anderen Sportarten) Zitat · antworten

Formel 1: Präsentation des RB9
Vettel zum Auto: „Müssen uns erst kennenlernen“


Nach dem WM-Hattrick nimmt Red Bull mit Sebastian Vettel Titel Nummer vier ins Visier. In England stellte der Rennstall seinen neuen Boliden vor. Während Mark Webber am Dienstag mit den ersten Tests beginnt, sucht Vettel noch nach einem Namen.
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Sebastian Vettel will seinen neuen Formel-1-Dienstwagen vor der Taufe erst auf die Probe stellen. „Ich habe ihm noch keinen Namen gegeben, wir müssen uns erst noch kennenlernen“, sagte der Dreifach-Weltmeister bei der Präsentation des neuen Red-Bull-Rennwagens am Sonntag. Mit der auffällig violett schimmernden Nachfolgerin von „Liz“, „Kylie“ und „Abbey“ will der Hesse aber in jedem Fall seine Titelserie fortsetzen. „Wir erwarten erneut sehr viel von uns“, versicherte Vettel.

Gewohnt gut gelaunt lüftete der 25-Jährige in der Rennfabrik seines Teams im mittelenglischen Milton Keynes bei wummernden Bässen das Geheimnis um seinen neuen Flitzer. Neben den violetten Farbspuren in der Lackierung sticht die Stufennase ins Auge, die anders als beim Rivalen Ferrari auch in diesem Jahr zum Red-Bull-Designkonzept gehört. Das Auto sei „eine Evolution“ seines Vorgängermodells, erklärte Design-Guru Adrian Newey. „Der Teufel steckte bei diesem Auto im Detail“, fügte der Brite hinzu.


Vettel: „Alles wieder bei Null“
Neweys Konstruktionen waren zuletzt der Garant für Vettels Erfolge. Zudem gewann Red Bull dreimal nacheinander den Titel in der Teamwertung. „Wir haben uns fest vorgenommen, beide Pokale hier in unserem Schrank zu behalten“, sagte Teamchef Christian Horner. Der RB9 sei für den Rennstall ein „Neuanfang“, fügte Horner hinzu.
Auch Vettel betonte, mit der neuen Saison beginne „alles wieder bei Null“. Die Rivalen Ferrari um Vize-Weltmeister Fernando Alonso und McLaren mit Jenson Button hatten schon vorher ihre neuen Boliden präsentiert. „Es wird wieder ein langes Jahr und eine ziemlich harte Herausforderung für jeden von uns“, befand Vettel.

Der Heppenheimer wirkte nach dem Winterurlaub bester Laune und scherzte immer wieder mit den Journalisten. Auch Teamkollege Mark Webber gab sich entspannt, auch wenn der Routinier wohl in sein letztes Jahr bei Red Bull gehen dürfte. In den vergangenen Jahren musste sich der Australier immer wieder Vettel geschlagen geben, zuletzt hatte ihn Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko ungewöhnlich offen kritisiert. Teamchef Horner bekräftigte allerdings, dass beide Fahrer auch in der neuen Saison die gleichen Chancen erhalten würden.


Webber startet am Dienstag mit den ersten Tests
Für die Jungfernfahrt mit dem neuen Auto am Dienstag im spanischen Jerez ist Webber zuständig. Zwei Tage lang testet der 36-Jährige den RB9 und soll ihm die ersten Kinderkrankheiten austreiben. Von Donnerstag an geht dann Vettel auf die Strecke. Die Tage von Jerez dürften auch einen ersten Fingerzeig für die Kräfteverhältnisse liefern. „Das Feld rückt immer enger zusammen, weil es keine echten Regeländerungen gibt“, urteilte Newey.
Schon in der Vorsaison rettete Vettel in einem dramatischen Finale drei Pünktchen Vorsprung ins Ziel. Diesmal hat sich vor allem Jäger Alonso geschworen, die Serie des Deutschen zu beenden. Vettel aber gibt sich gelassen und will sich erst einmal ganz intensiv mit seinem neuen Gefährt beschäftigen. „Jetzt werden wir ja sehen, ob es so gut ist wie es aussieht“, meinte Vettel.
In diesen Boliden kämpfen die F1-Piloten um die WM

Quelle und Fotos hier :http://www.focus.de/sport/formel1/formel...aid_911684.html

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