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Dieses Thema hat 125 Antworten
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 Filme mit Florian
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piamusic ( gelöscht )
Beiträge:

26.11.2008 14:51
Florian David Fitz in ''Die Wölfe'' Zitat · antworten

13.8.2007 Produktion

ZDF dreht Familiensaga "Die Wölfe"

Mainz - In Legnica (Polen), Budapest, Magdeburg und Berlin entsteht ab 14. August 2007 für das ZDF ein Doku-Drama mit dem Arbeitstitel Die Wölfe.

In drei mal 90 Minuten erzählt Regisseur Friedemann Fromm die Geschichte einer Gruppe Jugendlicher aus dem Berlin der Nachkriegszeit, ihre sich auseinander entwickelnden und wieder zusammentreffenden Lebensläufe bis zum Mauerbau 1961 und weiter bis zum Fall der Mauer im Jahr 1989.

Die Filme entstehen als Mischung zwischen Familiensaga und historischer Dokumentation: mit szenischen und dokumentarischen Elementen vor realem, historischem Hintergrund. Die szenischen Drehs sind mit Barbara Auer, Axel Prahl, Felix Vörtler, Matthias Brandt, Annett Renneberg, Stefanie Stappenbeck und Florian David Fitz besetzt.

Die Wölfe ist eine Produktion der Ziegler Film GmbH & Co.KG. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis Ende November 2007. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Quelle: http://www.kinozeit.de

Gretchen Nr. 2 ( gelöscht )
Beiträge:

26.11.2008 18:36
#2 RE: Die Wölfe Zitat · antworten
Kennt ihr schon die Bilder zu dem Film???


edidt Flora : Quellenangabe : http://www.picturesberlin.de/zdf_woelfe/index.html
(Bitte immer angeben !!!)
Angefügte Bilder:
DREHARBEITEN_DIE_WOELFE_6276.jpg   DREHARBEITEN_DIE_WOELFE_6277.jpg   DREHARBEITEN_DIE_WOELFE_6278.jpg   DREHARBEITEN_DIE_WOELFE_6279.jpg   FLORIAN_DAVID_FITZ_6292.jpg  
Gretchen Nr. 2 ( gelöscht )
Beiträge:

26.11.2008 18:40
#3 RE: Die Wölfe Zitat · antworten

immer gerne doch....wir helfen uns ja gegenseitig...denn man kann seine augen ja leider nicht überall haben *wenn ihr wisst, was ich meine*


piamusic ( gelöscht )
Beiträge:

06.12.2008 18:13
#4 RE: Die Wölfe Zitat · antworten

Hier das Buch dazu...

http://www.amazon.de/Die-W%C3%B6lfe-Rob-Alef/dp/380251792X
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
ZDF: Drehbeginn der dreiteiligen Saga "Die Wölfe"
Mit einer neuen Programmidee widmet sich das ZDF im Jahre 2009 der deutschen Nachkriegsgeschichte: einer Mischung aus Familiensaga und historischer Dokumentation. In drei Folgen von jeweils 90 Minuten Länge zeigt das Doku-Drama "Die Wölfe" das Schicksal einer Berliner Familie im Angesicht dreier Wendejahre der Weltgeschichte: Berlin-Blockade 1948, Mauerbau 1961 und Fall der Mauer 1989.

Quelle: Cinefacts.de

Vielleicht müssen wir also doch noch ein bisschen warten ...


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LadyausNRW Offline

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Beiträge: 2.022

06.12.2008 21:04
#5 RE: Die Wölfe Zitat · antworten

ich freue mich auf den Film mit Flo ,aber auch auf die Umsetzung der Geschichte auf die damaligen Verhältnisse etc..jaja die sogenannte Trümmerliteratur...war ne harte zeit für die menschen...

Filomela ( gelöscht )
Beiträge:

06.12.2008 21:08
#6 RE: Die Wölfe Zitat · antworten

ja, bin auch gespannt, wie der Film gemacht ist..
Ist ja auch iwie die Geschichte meiner Familie, die wurden durch die Mauer auch getrennt.

LadyausNRW Offline

Mitglied


Beiträge: 2.022

12.12.2008 17:42
#7 RE: Die Wölfe Zitat · antworten
Habe etwas neues bezüglich des Filmes gefunden:

ZDF zeigt Dreiteiler über Berliner Nachkriegszeit


Das ZDF zeigt im Januar und Februar 2009 das dreiteilige Doku-Drama «Die Wölfe» über das geteilte Berlin der Nachkriegszeit. Anlässlich des 20. Jahrestags des Mauerfalls dokumentieren die Filme die Geschichte einer Gruppe Jugendlicher, wie der Sender am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Autor und Regisseur des Dreiteilers ist Friedemann Fromm. In den Hauptrollen sind unter anderem die Schauspieler Axel Prahl, Annett Renneberg, Alma Leiberg, Florian David Fitz, Florian Lukas und Stefanie Stappenbeck zu sehen.

Im Mittelpunkt des Doku-Dramas stehen vier Jungen und zwei Mädchen, die in den Ruinen der Stadt schwören, sich niemals zu trennen. Die einzelnen Lebensläufe der Jugendlichen werden bis zum Mauerbau 1961 und weiter bis zum Fall der Mauer im Jahr 1989 verfolgt. Vor der Kulisse des weltpolitischen Ringens um die geteilte Stadt Berlin finden sie zusammen, stehen sich bei, bekämpfen sich und kommen doch nicht voneinander los. Mit szenischen und dokumentarischen Elementen wird die Geschichte vor realem historischem Hintergrund erzählt.

Der erste Teil von «Die Wölfe» wird am 29. Januar (21.00 Uhr) ausgestrahlt, der zweite und dritte Teil folgen am 2. Februar (20.15 Uhr) beziehungsweise am 3. Februar (20.15 Uhr).
ddp/pcz/nje

Quelle: http://www.news-adhoc.com/zdf-zeigt-drei...na200812107131/

Flora Offline

Admine & Gründerin des DD-Fanforums


Beiträge: 7.045

15.12.2008 07:05
#8 RE: Die Wölfe Zitat · antworten

Miniserie in 3 Teilen

Deutsche Erstausstrahlung: 29.01.2009 (ZDF)

Silvester 1989: Während sich ganz Berlin am Traum von der Wiedervereinigung berauscht, will sich ein junges Paar, sie aus Westberlin, er aus dem Ostteil der Stadt, das Ja-Wort geben. Doch erst vor dem Traualtar wird offenbar, dass die Eltern der Brautleute und deren Freunde durch eine verwickelte und tragische Vorgeschichte miteinander verwoben sind, die Jahrzehnte zurückreicht:

Sommer/Herbst 1948: Nach der Einführung der D-Mark im Westsektor Berlins sind die Zufahrtsstraßen zum Westteil der Stadt durch sowjetische Truppen gesperrt. Zwischen Trümmern, Stromausfällen, Ausgangssperren und Rosinenbombern lernt sich eine Gruppe Jugendlicher kennen. Unter dem Leitspruch "Nichts kann uns trennen, nicht mal der Tod" gründen sie die Jugendbande "Die Wölfe". Doch wie West und Ost, so sind auch die Berliner Trümmerkinder aufgeteilt auf die beiden Hälften der Stadt.

"Die Wölfe" könnten unterschiedlicher nicht sein: Kurt, der Sohn eines Nazi-Mitläufers, der stets ein gutes Geschäft wittert; Lotte, die in einem Bunker für ihren Traumberuf als Sängerin übt und zugleich ihren kleinen Bruder Ralf im Auge behalten muss; Jakob, der die Vernichtungslager der Nazis als einziger aus seiner jüdischen Familie überlebt hat; Silke, ebenso lebenstüchtig wie lebenslustig, die in der ostdeutschen FDJ eine neue Heimat findet, und der vaterlos aufgewachsene Bernd, der mit Jakob um Lottes Gunst buhlt und sich dabei am liebsten auf seine Fäuste verlässt.

Sie alle müssen erkennen, dass sie untrennbar miteinander verbunden sind durch gemeinsame Erlebnisse im Nachkriegsalltag zwischen Trümmerfrauen und Schwarzmarkt, durch die geteilte Erfahrung des Erwachsenwerdens, durch Schwärmerei und Eifersucht, Loyalität und Missgunst. Während Berlin als Zankapfel der Großmächte um sein Überleben kämpft und nur eine Luftbrücke die Versorgung der Westsektoren aufrecht erhält, behaupten sich "Die Wölfe" in toll-kühnen Abenteuern, die noch weit reichende Folgen haben werden.
(ZDF)

Bild: Ziegler Film

mit Vincent Redetzki (Bernd Lehmann (1948)), Neel Fehler (Jakob Lehn (1948)), Philip Wiegratz (Kurt Ripanski (1948)), Henriette Confurius (Lotte (1948)), Nina Gummich (Silke (1948)), Maximilian Werner (Ralf (1948)), Florian Lukas (Bernd Lehmann (1961)), Florian David Fitz (Thomas Feiner), Florian Stetter (Jakob (1961)), Florian Panzner (Horst Seifert), Barbara Auer (Lotte (1989)), Matthias Brandt (Jakob Lehn (1989)), Annett Renneberg (Lotte (1961)), Stefanie Stappenbeck (Silke (1961)), Axel Prahl (Bernd Lehmann (1989)), Johanna Gastdorf (Silke (1989)), Ulrike Krumbiegel (Mutter Lehmann), Karl Kranzkowski (Onkel Schliemann), Felix Vörtler (Kurt Ripanski (1989)), Aljoscha Stadelmann (Kurt Ripanski (1961))

Regie: Friedemann Fromm

Drehbuch: Friedemann Fromm, Christoph Fromm


Quelle :http://www.wunschliste.de/links.pl?s=13182

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Flora Offline

Admine & Gründerin des DD-Fanforums


Beiträge: 7.045

15.12.2008 07:14
#9 RE: Die Wölfe Zitat · antworten

Mit einer ungewöhnlichen Mischung aus fiktionaler Familiensaga und dokumentierter Zeitgeschichte widmet sich dieser Dreiteiler der deutschen Nachkriegsgeschichte. In drei Folgen von jeweils 90 Minuten Länge begleitet das Dokudrama, Arbeitstitel: "Die Wölfe", eine über Ost- und Westberlin verstreute Jugendclique aus der Trümmerzeit durch drei Wendejahre der deutschen und der Weltgeschichte: Das Jahr der Luftbrücke und Währungsreform 1948, das Jahr des Mauerbaus 1961 und das des Mauerfalls 1989. Die Verflechtung einer dramatischen und emotionalen Spielhandlung mit Originalaufnahmen des historischen Geschehens soll die Authentizität und Aussagekraft der Erzählung verstärken. Formal wird dokumentarisches Filmmaterial aus jenen Jahren so in die fiktionale Darstellung integriert (etwa in Form von Wochenschauen, Radioberichten oder Fernsehbeiträgen, die die Darsteller selbst hören oder sehen), dass der Zuschauer ein Gefühl für die Dramatik und die geschichtliche Bedeutung der Ereignisse erhält.
Im Mittelpunkt des Geschehens steht die Geschichte einer Gruppe Jugendlicher, genannt "die Wölfe", die in der Trümmerzeit durch enge Freundschaften und abenteuerliche Erlebnisse verbunden sind, bevor ihre Wege bis zum Jahr des Mauerbaus - die Protagonisten sind inzwischen Mitte 20 - freiwillig oder aufgrund tragischer Verwicklungen, auseinander gehen. Dennoch bleiben ihre Schicksale miteinander verknüpft durch Liebe, Eifersucht, Freundschaft und Verrat, durch Geheimnisse und Erinnerungen. Erst als die trennende Mauer 1989 fällt, kommen die schuld- oder schicksalhaften Verstrickungen der Vergangenheit zum Vorschein, die einer Wiederbelebung der gemeinsamen Beziehung im Wege stehen. Die Hoffnung liegt bei den Kindern der nun über 50jährigen Hauptfiguren, die die Richtung weisen, wie man wieder zueinander finden kann. Die spannungsreiche Erzählung beschreibt die Wirkung weltgeschichtlicher Veränderungen aus der Alltagssicht der Betroffenen und ist zugleich eine Parabel auf die wechselhafte Nachkriegs- und Nachwendegeschichte der beiden deutschen Staaten.

Für Buch und Regie dieses Dreiteilers konnten die Brüder Christoph und Friedemann Fromm gewonnen werden, die zur ersten Garde der deutschen Fernsehspielautoren zählen. Unter bewährter Betreuung durch die renommierte Produktionsfirma "Ziegler Film", werden die Spielszenen mit einem Aufgebot erstklassiger Schauspieler/innen und technischem Hochglanz in Szene gesetzt. Auf diese Weise entsteht ein Fernsehereignis, das den Zuschauern auf unterhaltsame Weise die umwälzenden Wendungen der jüngsten deutschen Geschichte in Ost und West nahe bringt.

Folge 1:
"Das Jahr der Luftbrücke 1948" (Arbeitstitel):
1948, im Jahr der Währungsreform und Luftbrücke, wurden die Weichen für die Trennung der beiden deutschen Staaten gestellt. Die erste Folge des Dreiteilers begleitet eine verschworene und abenteuerlustige Clique Jugendlicher in Berlin durch diese Wendephase der deutschen Politik zwischen Trümmern, Schwarzmarkt, beginnenden Ost-West-Gegensätzen, Liebe und Auseinandersetzungen.

Folge 2:
"Das Jahr des Mauerbaus 1961" (Arbeitstitel):
In dieser Folge haben sich die Wege der nun erwachsenen Protagonisten zwischen Ost- und Westberlin getrennt und die Lebensläufe ganz unterschiedlich entwickelt. Dennoch gibt es immer noch enge Beziehungen zwischen den Beteiligten - geprägt von Liebe und Eifersucht, Freundschaft und Rivalität. Mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 zieht sich ein Trennungsstrich durch die einst verschworene Gemeinschaft, den einige der Beteiligten auf abenteuerliche und verhängnisvolle Weise zu überwinden suchen.

Folge 3:
"Das Jahr des Mauerfalls 1989„ (Arbeitstitel):
Mit dem Fall der Berliner Mauer 1989 führen die Wege der Protagonisten, die über Jahrzehnte vom deutsch-deutschen Gegensatz bestimmt waren, auf wundersame Weise wieder zusammen. Zwei aus der nachfolgenden Generation haben sich durch Zufall und in Unkenntnis der Vorgeschichte ihrer Eltern kennengelernt und beschlossen zu heiraten. Erst bei der Hochzeit kommt das ganze Ausmaß von unterdrückter Liebe, Verrat, Geheimnissen, Treue und Verstrickung vor dem Hintergrund der deutschen Teilung ans Tageslicht.




© Copyright 2008 ZDF Enterprises | Imprint

Quelle : http://www.zdf-enterprises.de/die_woelfe.14724.htm

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LadyausNRW Offline

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Beiträge: 2.022

26.12.2008 19:02
#10 RE: Die Wölfe Zitat · antworten
Soweit ich weiss,taucht Florian nur in Teil III auf.Ich habe eine ausführliche Inhaltsangabe des dritten Teils mit Bildern gefunden ,was zum Gang der Handlung bishin zum Ende eigentlich einiges preisgibt!
NICHT LESEN WENN IHR NICHT WISSEN WOLLT ,WIE ES WAHRSCHEINLICH ZUENDE GEHT


TEIL III: Hoffnung auf Glück ( Doku-Drama ) mit Florian David Fitz
Sommer 1989: Im Ostblock erreicht der politische Umbruch eine neue Stufe. Der vermutete Betrug bei den DDR-Wahlen und Ungarns Grenzöffnung Richtung Österreich im Mai 1989 bestimmen das politisch brisante Klima dieses Sommers. Die Turbulenzen im Umfeld des Mauerfalls 1989 führen die Wege der 'Wölfe' auf wundersame und tragische Weise wieder zusammen.


Jakob alias Johann Feiner, der sich mit dem DDR-System arrangiert hat und bei der Stasi arbeitet, ist mit Silke verheiratet. Sie haben zwei Söhne: Thomas und Martin. Silke steht dem DDR-Regime zunehmend kritisch gegenüber und Jakob wird von der Stasi beauftragt, seine Frau zu bespitzeln. Er gerät immer tiefer in einen Konflikt zwischen seinem Arrangement mit dem Staat und der Loyalität zu seiner Frau.

Bernd und Lotte, die auf eine Gesangskarriere verzichtet hat, sind ebenfalls verheiratet. Bernds ganzer Stolz ist seine Tochter Miriam, die auf einer Berliner Musikhochschule Gesang studiert und Lotte immer ähnlicher wird. In vollkomme-ner Unkenntnis der Vorgeschichte ihrer Eltern haben sich Miriam und Thomas(Florian David Fitz) während eines Ungarn-Urlaubs kennen gelernt und sich über den 'eisernen Vorhang' hinweg ineinander verliebt - doch ohne Aussicht auf eine gemeinsame Zukunft. So ergreift Thomas die Chance, als just zu dieser Zeit die Flucht von DDR-Bürgern über Ungarn in den Westen beginnt, und flieht. In West-Berlin findet er die Geliebte wieder, die ihm verkündet, dass sie ein Kind von ihm erwartet. Als Miriam ihn ihrer Mutter vorstellt, fällt Lotte jedoch auf, dass er dem jungen Jakob, mit dem sie seinerzeit eine Affäre hatte, zum Verwechseln ähnlich sieht. Doch darüber kann sie nur mit ihrem Psychotherapeuten reden.

Mit dem Mauerfall am 9. November 1989 ist der Weg zur Hochzeit von Miriam und Thomas frei. Dieses Fest bringt das ganze Geflecht aus Missverständnissen, Lügen, Entfremdung und Enttäuschung zum Vorschein, in dem die Eltern-generation miteinander verstrickt ist. Während die ergrauten 'Wölfe' Mühe haben, über die Gräben der Geschichte zu einer Verständigung zu finden, bahnen sich Miriam und Thomas selbstbewusst ihren Weg durch die Mauern der Vergangen-heit. Wäre da nicht plötzlich der schreckliche Verdacht, dass die beiden in Wirklichkeit denselben Mann zum Vater haben könnten.

Bilder zum dritten Teil des Filmes















Sind diese Bilder nicht toll?Image and video hosting by TinyPic Wenn ich die Bilder sehe,schlägt mein höher!

Quelle: http://www.tvinfo.de/web3/tvinfo/system/...78103777&step=2
http://www.monstersandcritics.de/artikel...arbeiten?page=3

LadyausNRW Offline

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27.12.2008 23:37
#11 RE: Die Wölfe Zitat · antworten

ja,aber die geschichte ist echt traurig

Filomela ( gelöscht )
Beiträge:

29.12.2008 00:25
#12 RE: Die Wölfe Zitat · antworten

versucht mal das : http://www.bildmaschine.de

und dann müßt Ihr unter Suche eingeben:

Florian David Fitz oder
Fototermin Streits Hamburg

dann erscheinen da Fotos vom Pressetermin am 18.12. in Hamburg

MarBeaZz Offline

Mitglied

Beiträge: 1.138

29.12.2008 00:31
#13 RE: Die Wölfe Zitat · antworten

Danke schön
Auf manchen Bilder guckt Flo ganz schön böse^^
Die Schrift regt mich auf,immer genau in der Mitte,die könnte ruhig unten irgendwo stehen aber nicht genau in der mitte -.-

____________________________________________________

Renate ( gelöscht )
Beiträge:

08.01.2009 15:41
#14 RE: Die Wölfe Zitat · antworten

Bericht vom 8.1.2009 mit Infos und Bildern zu "Die Wölfe":


Quelle: http://www.np-coburg.de/teleschau/tv-ser.../art2161,898276

Im ZDF-Dreiteiler "Die Wölfe" verschmilzt Realität und Fiction zu einer neuen Form des Dokudramas (ab Do. 29.01., 21.00 Uhr)
Eric Leimann (teleschau - der mediendienst)
(tsch) "Ohne Guido wär hier gar nichts los" könnten ZDF-Spötter in Anlehnung an einen alten Stadion-Grölgesang über das gegenwärtige Mainzer Programm lästern. Kaum hat Guido Knopp, Leiter der Redaktion Zeitgeschichte, die Bauchpinselungen um seinen außergewöhnlichen Erfolg mit "Die Deutschen" überstanden, steht der Dreiteiler "Die Wölfe" auf dem Programm. Dabei hatten die Brüder Christoph und Friedemann From das eigentliche Problem. Die renommierten Fernsehspielautoren - Friedemann Fromm inszenierte unter anderem die ersten Teile der hoch gelobten Senta Berger-Krimireihe "Unter Verdacht" - mussten ihre Dramatik diesmal dem Diktat der Geschichte und ihrer Mainzer Verwalter unterwerfen. Die sportliche Aufgabe: Dokumentarische Bilder aus dem Berlin der Jahre 1949, 1961 und 1989 sollten so mit dem fiktionalen Drama um eine Jugendbande verbunden werden, dass für den Zuschauer keine Brüche entstehen (Teil 1 am Do., 29.01., 21.00 Uhr, Teil 2 am Mo., 02.02., und Teil 3 am Di., 03.02., beides 20.15 Uhr).

"Nichts kann uns trennen, nicht mal der Tod" - in den Trümmern Berlins schwören sich die Wölfe ewige Freundschaft. Von links: Kurt (Philip Wiegratz), Bernd (Vincent Redetzki), Jakob (Neel Fehler), Ralf (Maximilian Werner) und Silke (Nina Gummich).
Bild: ZDF / Claudia Terjung
Selbst Fernsehlaien dürften mittlerweile von Dokudramen gehört haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass man vor allem als Zuschauer des Öffentlich-Rechtlichen einige von ihnen gesehen hat und eine feste Vorstellung davon besitzt, "wie so etwas abläuft", ist hoch. Genre-Hits von Heinrich Breloer ("Todesspiel") bis hin zu Guido Knopp selbst haben dafür gesorgt, dass der Wechsel zwischen dem Nachstellen historischer Ereignisse mit Hilfe von Schauspielern und dazwischen geschnittenen Interviews sowie sonstigem Dokumaterial heute so leicht zu konsumieren ist, dass man dramaturgische Brüche im Gesehenen kaum noch als solche empfindet.

Auch hier ist Gewohnheit eben alles. Und dennoch gibt es - auch international - einen Trend, der da heißt: weniger Dokumentation und mehr Drama. Eine - wenn auch lediglich clever digitalisierte - Schlacht in bunten Rüstungen sieht eben besser aus als ein grauhaariger Historiker, der die Taktik dahinter erläutert. In den 45-Minuten-Mini-Dokudramen "Die Deutschen" oder der deutsch-britischen Langproduktion "Der Untergang der Lusitania" (vor Kurzem im Ersten) spiegelt sich dieser Trend unter anderem wider.

Doch nun geht das ZDF noch einen Schritt weiter. Für die Geschichte einer Berliner Jugendbande ab 1949 (Fiktion) gab die Redaktion Zeitgeschichte einen Kanon historischer Ereignisse vor - von Schokoladenfallschirmen zur Zeit der Berliner Luftbrücke bis hin zu bestimmten Szenen der Grenzöffnung 1989 - welche die Brüder Fromm in ihre Geschichte um sechs Jugendliche, die zu Erwachsenen werden, einarbeiten mussten.

Es galt, Szenen so zu verschmelzen, dass der Zuschauer die Brüche zwischen Realität und Spielhandlung kaum noch wahrnimmt. Als im ersten Teil 1949 ein amerikanischer Rosinenbomber über dem Stadtgebiet Berlins abstürzt, sind diese Aufnahmen samt der anrückenden Feuerwehr dokumentarischer Art. Die blitzschnelle "Bergung" der Fracht aus dem realistisch nachgebildeten Flugzeugwrack durch "Die Wölfe" ist Spielhandlung. Beide Bildquellen werden im Dreiteiler so aneinandergeschnitten, dass die Unterschiede - zumindest auf der Erzählebene - kaum noch auffallen.

"Bei einer solchen Vorgehensweise war es essenziell", klärt Regisseur Friedemann Fromm auf, "dass wir zuallererst sämtliches Dokumaterial beisammenhatten. Um die zu drehenden fiktionalen Szenen möglichst gut an die historischen Bilder anpassen zu können." Nach ähnlichem Schema erleben die sechs Protagonisten - dargestellt von drei Schauspielergenerationen - wie in der Nacht zum 13. August 1961 die Berliner Mauer entsteht und wie sie am 9. November 1989 fällt. Das Experiment "Die Wölfe" ist ästhetisch geglückt. Nicht nur aufgrund der technischen Angleichung des Bildmaterials und seiner cleveren Montage. Auch, weil Szenenbildner Frank Godt ganze Arbeit leistete. Er stattete die Spielszenen so aus, dass sie gegenüber dem Dokumaterial nicht abfallen. "Mit Akribie", betont er, "haben wir die drei unterschiedlichen Jahrzehnte recherchiert: Schnapsgläser, Plakate und Tapeten stimmen bis ins kleinste Detail."

Bei der neuen Herangehensweise an das Dokudrama ist es nicht verwunderlich, dass selbst die Hauptdarsteller anfangs nicht genau wussten, auf was sie sich einließen. "Damals dachte ich, dass man uns wie im Woody-Allen-Film 'Zelig' in das vorhandene Dokumaterial hineinstanzen würde", plaudert Schauspieler Axel Prahl aus der Schule. "Doch so, wie es jetzt geworden ist, ist das wahrscheinlich die elegantere Methode."

Prahl verkörpert den physisch präsenten "Bernd", einen Charakter der sechs "Wölfe". 1961 wird er von Florian Lukas und 1949 von Vincent Redetzki dargestellt - auch hier wurde gut gearbeitet. Die Darstellertrios - vor allem Nina Gummich, Stefanie Stappenbeck und Johanna Gastdorf als "Silke", aber auch Neel Fehler, Florian Stetter und Matthias Brandt als "Jakob", passen so gut zusammen, als wären sie tatsächliche Blutsverwandte.

Sollten sich die historischen Bastelarbeiten der Brüder Fromm in Zusammenarbeit mit der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte als ästhetisches Format für Dokudramen durchsetzen, werden auch die Medienkritiker auf den Plan treten. Mit Vorwürfen der "Geschichtsmanipulation" - und sei sie in noch so guter Absicht geschehen - mussten sich die Macher des Dreiteilers bereits bei der Presse-Präsentation ihres Werkes am 18. Dezember in Hamburg auseinandersetzen.

Flora Offline

Admine & Gründerin des DD-Fanforums


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22.01.2009 12:28
#15 RE: Die Wölfe Zitat · antworten
Erst feierte Oskar Roehler "Lulu & Jim"-Premiere, dann seinen 50. Geburtstag
Donnerstag, 22. Januar 2009 02:51 - Von B. Jänichen; S. Basan


Zwei große Berliner Filmemacher; zwei Premieren an einem Tag: Filmproduzentin Regina Ziegler (64) lud gestern Nachmittag zur Kinovorstellung ihres ZDF-Dreiteilers "Die Wölfe" mit Ulrike Krumbiegel, Axel Prahl, Matthias Brandt, Florian David Fitz, Jörg Hartmann und Florian Lukas in die Astor-Film-Lounge am Kurfürstendamm ein.
Nur wenige Meter weiter bat Regisseur Oskar Roehler am Abend zur Aufführung seines neuen Films "Lulu & Jim" mit Katrin Saß, Bastian Pastewka, Udo Kier und Rolf Zacher in den Zoo-Palast an der Hardenbergstraße. Im Anschluss an die Vorführung sollte Roehler auf der Bühne des Kinos eine Torte überreicht werden - der Regisseur wurde gestern 50 Jahre alt. Die Geburtstagsparty selbst war im Goya am Nollendorfplatz geplant.

Zu dem ZDF-Dreiteiler, der seine Protagonisten über zeitgeschichtliche Wendepunkte wie Luftbrücke, Mauerbau und schließlich im letzten Teil den Mauerfall am 9. November 1989 begleitet, sagte Klaus Wowereit, der in der dritten Parkettreihe saß: "Ich sage auch als Regierender Bürgermeister ,Danke'". Wowereit hatte den Dreiteiler (Ausstrahlung am 29. Januar um 21 Uhr sowie am 2. und 3. Februar um 20.15 Uhr im ZDF) bereits im Dezember auf DVD gesehen.
Beim Empfang im Kino-Foyer mit Berliner Büfett wurden noch einmal Erinnerungen an den 9. November 1989 wach. Matthias Brandt spielte in Bremen Theater. "Ich bekam erst am nächsten Morgen im Radio mit, was da in Berlin passiert war." Axel Prahl: "Ich drehte gerade in Schleswig-Holstein einen Film, saß spätabends gebannt vor dem Bildschirm." Oskar Roehler hatte bereits in der Nacht zu gestern in Essen nach der dortigen Filmpremiere mit einem Indoor-Feuerwerk in seinen 50. Geburtstag hineingefeiert. Am Zoo-Palast gestern neben vielen andern gesichtet: Die Mitwirkenden Rolf Zacher und Katrin Saß, die Schauspielerinnen Heike Makatsch, Jasmin Tabatabei und Designer Wolfgang Joop, der das Geburtstagsgeschenk (sein Herrenparfüm) zunächst im Auto vergessen hatte, es später aber bei der Party überreichen wollte.

Qelle :http://www.morgenpost.de/printarchiv/leu...Geburtstag.html

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Oo_Tine_oO Offline

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Beiträge: 1.701

23.01.2009 18:40
#16 RE: Die Wölfe Zitat · antworten

hab heute was gefunden :)

Quelle: http://www.am-ende-des-tages.de/photos/0...ere-die-woelfe/



leider ist nur ein bild mit florian drin wo man ihn ganz sieht, aber immerhin

LadyausNRW Offline

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23.01.2009 19:04
#17 RE: Die Wölfe Zitat · antworten

oh jaaImage and video hosting by TinyPic,das ist mein Lieblingsfoto!Die frisur finde ich richtig toll!hihi dAS ist der pilotenlook<-Image and video hosting by TinyPic für dd!*freu*

[rot]Ich bitte euch das Foto nicht als AVA oder in der Signatur zu benutzen,da diese rechtlich geschützt ist

fräulein haase :) ( gelöscht )
Beiträge:

25.01.2009 18:38
#18 RE: Die Wölfe Zitat · antworten
Angefügte Bilder:
52682178_22083089_display.jpg  
LadyausNRW Offline

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26.01.2009 16:57
#19 RE: Die Wölfe Zitat · antworten

"Die Wölfe" machen Berlin zum Mythos


Ausgerechnet das als Kukident-Sender verschrieene ZDF traut sich was: Der Dreiteiler „Die Wölfe” (Start: Donnerstag, 21 Uhr, sowie 2./3. Februar, jeweils 20.15 Uhr) mixt Spielfilm und Doku-Szenen. Das Ergebnis verblüfft.
Berlin nach dem Krieg: eine Stadt in Trümmern. Kaputt sind auch viele Familien. Halbwüchsige helfen sich selbst – so wie die Kinderbande „Die Wölfe”.
Was im ersten Teil anmutet wie eine Nachkriegsausgabe der erfolgreichen Kinderreihe „Die wilden Kerle”, entwickelt sich zu einer packenden Cliquen-Saga mit glaubwürdigen Charakteren zwischen Solidarität und Missgunst, Liebe und Zoff, Karriere und Moral. Genügend Stoff für einen Spannungsbogen, der erstaunlicherweise bis zum Schluss trägt.
Starke Symbolkraft
Spannend im übertragenden Sinn ist, wie geschickt Regisseur Friedemann Fromm, der das Drehbuch zusammen mit seinem Bruder Christoph schrieb, Geschichten und Geschichte mixt. Die Schicksale der sechs Banden-Mitglieder sind so dicht wie nie zuvor im deutschen Fernsehen verwoben mit zeitgeschichtlichen Ereignissen von starker Symbolkraft für Ost und West: die Luftbrücke 1948, der Mauerbau 1961 und schließlich, vor 20 Jahren, der Mauerfall 1989. Zu all dem gibt es reichlich Archivmaterial, das Fromm beiläufig in die Film-Story eingefügte, dass die Grenze zwischen Mythos und Wirklichkeit verwischt.
Dazu kommt, dass Produzentin Regina Ziegler dem Berlin-Epos eine Schauspieler-Besetzung gönnte, aus denen Regisseur Fromm Bestleistungen herauskitzelte. Natürlich gilt für etablierte Stars wie Barbara Auer und Axel Prahl. Es gilt auch für Talente wie Florian David Fitz und Annett Renneberg. Aber mehr noch gilt das für Schauspiel-Hoffnungen wie Vincent Redetzki oder Nina Gummich, die der Kinder-Bande Charme und Witz geben.
Und eines noch. Axel Prahl erzählte der WR, er habe sich den fertigen Dreiteiler abends „in einem Marathon reingezogen”. Er fügte hinzu: „Ich war erst um drei Uhr im Bette – aber es hat sich gelohnt.” Dem ist nichts hinzufügen.







ZDF-Dreiteiler «Die Wölfe» verschmilzt Geschichte und Fiktion


Bernd, Jakob, Kurt, Lotte, Silke und Ralf sind dicke Freunde. Unter dem Leispruch «Nichts kann uns trennen, nicht mal der Tod» gründen sie im Sommer 1948 im Nachkriegs-Berlin die Jugendbande «Die Wölfe». Vor der Kulisse des weltpolitischen Ringens um die geteilte Stadt finden die vier Jungen und zwei Mädchen zusammen, helfen sich, bekämpfen sich und kommen doch nicht voneinander los. Was die Jahrzehnte mit ihnen und ihrem Land machen, rekonstruiert der beeindruckende Dreiteiler «Die Wölfe». Das ZDF strahlt diese neue Form des Doku-Dramas in jeweils 90-minütigen Filmen am Donnerstag (29. Januar, 21.00 Uhr) aus sowie am 2. und 3. Februar um 20.15 Uhr.
An keinem Ort der Welt habe sich die Dramatik der Nachkriegsgeschichte auf so engem Raum abgespielt wie in Berlin, sagt der Leiter der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte Guido Knopp («Die Deutschen»), der gemeinsam mit der ZDF-Redaktion Zeitgeschehen von Heiner Gatzemeier das Projekt betreute. Das Schicksal der sechs Freunde sei so geteilt wie die Stadt, in der sie lebten. Damit könne deutsch-deutsche Geschichte in schwierigen und schönen Zeiten anschaulich gemacht werden, sagt Knopp.
Zwischen Trümmern, Stromausfällen, Ausgangssperren und Rosinenbombern lernen sich die Jugendlichen kennen, die verschiedener nicht sein könnten: Kurt, der Sohn eines Nazi-Mitläufers, wittert stets ein gutes Geschäft. Lotte übt in einem Bunker für ihren Traumberuf Sängerin und muss zugleich auf ihren kleinen Bruder Ralf achten. Jakob hat die Vernichtungslager der Nazis als einziger aus seiner jüdischen Familie überlebt. Silke ist lebenstüchtig wie lebenslustig und findet in der ostdeutschen FDJ eine neue Heimat. Und der vaterlos aufgewachsene Bernd buhlt mit Jakob um Lottes Gunst und verlässt sich dabei am liebsten auf seine Fäuste.
In den drei Teilen «Nichts kann uns trennen», «Zerbrochene Stadt» und «Hoffnung auf Glück» wird den sechs Freunden aus Ost und West schnell bewusst, dass sie untrennbar miteinander verbunden sind. Gemeinsam erleben sie den Nachkriegsalltag zwischen Trümmerfrauen und Schwarzmarkt, das Erwachsenwerden, Liebe und Eifersucht, Loyalität und Missgunst. Während Berlin als Zankapfel der Großmächte um sein Überleben kämpft, behaupten sich «Die Wölfe» in tollkühnen Abenteuern mit für sie weitreichenden Folgen.
«Die Wölfe» ist eine sensible wie aufwühlende neue Kombination aus Familiensaga und historischer Dokumentation, für die die Brüder Christoph und Friedemann Fromm das Drehbuch lieferten. Sensibel und aufwühlend zugleich schicken die renommierten Fernsehspielautoren ihre Protagonisten durch drei einschneidende Wendephasen - von der Luftbrücke 1948 über den Mauerbau 1961 bis zum Mauerfall 1989. Dabei spiegelt sich das unterschiedliche Leben der Jugendlichen in der Tragik der deutschen Teilung wider, aber auch das Wunder ihrer Überwindung.
Besonders gelungen sind die Übergänge zwischen den dokumentarischen und szenischen Elementen von Kameramann Hanno Lentz und Szenenbildner Frank Godt. Ästhetisch mühelos greifen die Originalbilder aus dem Berlin der jeweiligen Jahre mit dem fiktionalen wie emotionalen Drama um eine Jugendband ineinander.
Ferner vereint der auch als Regisseur fungierende Friedemann Fromm («Tatort») intensiv aufspielende Darsteller über drei Generationen: Nahtlos schlüpfen beispielsweise Vincent Redetzki, Florian Lukas und Axel Prahl in die robuste Figur Bernd oder Nina Gummich, Stefanie Stappenbeck und Johanna Gastdorf in die Rolle Silke. Ulrike Krumbiegel, Karl Kranzkowski, Annett Renneberg, Florian Stetter, Barbara Auer, Matthias Brandt und Florian David Fitz runden das hervorragende Ensemble ab.

Quelle: http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/w...151/detail.html ; http://www.news-adhoc.com/zdf-dreiteiler...a2009012616700/

LadyausNRW Offline

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27.01.2009 22:06
#20 RE: Die Wölfe Zitat · antworten

Berliner, wie habt ihr euch verändert
1948, 1961, 1989: „Die Wölfe“ gehen auf Zeitreise durch die zerstörte, geteilte und wiedervereinigte Stadt


Er nimmt kurz Anlauf, springt über den Stacheldraht, wirft seine Maschinenpistole weg und klettert in ein bereitstehendes Fahrzeug, das in hohem Tempo davonbraust. Conrad Schumann, 19-jähriger Unteroffizier der Bereitschaftspolizei der DDR, ist aus dem sowjetischen Sektor in den französischen Sektor Berlins gesprungen, von Ost nach West. Das passierte am 15. August 1961, zwei Tage zuvor hatte der Bau der Berliner Mauer begonnen. Die Flucht des Conrad Schumann, festgehalten auf Film und Fotos, gehört zur Ikonografie der deutschen Geschichte.

Und sie gehört in den zweiten Teil der ZDF-Filmtrilogie „Die Wölfe“. Kurt (Aljoscha Stadelmann) und Bernd (Florian Lukas) stehen an der Bernauer Straße/Ecke Ruppiner Straße. Wütend verfolgen sie die Teilung Berlins, fassungslos erleben sie die Flucht des Conrad Schumann. Kurt und Bernd haben im August 1961 dort nie gestanden, beide Zeitzeugen sind pure Fiktion, ausgedacht von den Drehbuchautoren Christoph und Friedemann Fromm. Der filmische Wechsel von Schumann zu Kurt/Bernd zu Schumann zu Kurt/Bernd ist Konzept. „Die Wölfe“ sind „eine neue Form des Doku-Dramas“, sagt ZDF-Historiker Guido Knopp. Was er meint: Ein Doku-Drama der, sagen wir, Heinrich-Breloer-Schule, wäre mit Filmzitaten, Zeitzeugen und Kommentarstimmen immer wieder aus der Spielhandlung herausgetreten. Das Doku-Drama des ZDF geht anders vor. Es will eine, seine fiktionale Geschichte mit dokumentarischem Anspruch, das Erfundene wird durch das Gefundene beglaubigt, das Fiktionale durch das Faktische in den Stand des So-wird-es-gewesen-Sein gehoben.

Das bringt – neben allem Authentizitätsgehabe – Probleme mit sich. Bei Breloer sind die Ebenen voneinander getrennt, bei den Fromms sind sie ein Amalgam. Es ist der hohen Schule des Szenenbildes (Frank Godt), aller inszenatorischen Mittel und der Kamera von Hanno Lentz geschuldet, dass die Einspeisungen des dokumentarischen Materials – Schwarzweiß, Video, verwaschene Farben – in das „Wölfe“-Werk so punktgenau und fugenlos erfolgen können. Die Frage ist nur, ob der unkundige, der unkonzentrierte, der junge Zuschauer die beiden Oberflächen voneinander unterscheiden kann, ob er die Schumann-Sequenz als historisches Zitat erkennt oder als Sonderleistung heutigen Fernsehschaffens missversteht. Sind solche Rufe nach Anführungszeichen, Kenntlichmachung nur Phantomschmerzen eines Kritikers?

Denn das sind „Die Wölfe“: großes, großartig gemachtes Fernsehen. Die Wirklichkeit der Zeitläufe dringt in den Spielfilm ein, trotzdem bleibt ihre Darstellung eine Kunst. Wie weit man kommt, wenn man sie beherrscht, dafür legt der Dreiteiler Zeugnis ab. Bernd, Kurt, Jakob, Ralf, Lotte und Silke, so um die 14, 15, personalisieren, emotionalisieren 41 Jahre Zeitgeschichte, markiert vom Berlin der Nachkriegsgeschichte 1948 bis zum Berlin des Mauerfalls 1989. Wenn ein Film in ein möglichst vielköpfiges Publikum hineinwirken will, dann sollte er zahlreiche Angebote zur Identifikation bereithalten. Da haben die Gebrüder Fromm beim Ausfalten der Biografien kaum eine Chance ausgelassen: Kurt, stets hungriger Sohn eines Nazimitläufers. mit Witterung für ein gutes Schwarzmarktgeschäft; Lotte übt für Sängerinnenkarriere und hütet zugleich ihren kleinen Bruder Ralf; Jakob hat als einziger seiner jüdischen Familie die Vernichtungslager der Nazis überlebt; Silke, lebenslustig, lebenstüchtig, findet Jakob toll und in der ostdeutschen FDJ eine neue Heimat; Bernd, dessen Vater noch nicht aus dem Krieg zurückgekehrt ist und dessen Mutter sich mit den GIs einlässt, buhlt mit Jakob um Lottes Gunst. „Nichts kann uns trennen, nicht mal der Tod“, heißt der einhellige Schwur.

Die Sechserbande wird über drei mal 90 Minuten in die Zeitmaschine gesetzt. Part eins lässt die Ereignisse und Erlebnisse um die Luftbrücke kreiseln, die Fortsetzung ist auf den Mauerbau 1961 in Berlin und die Teilung der „Wölfe“ nach West (Bernd, Ralf, Kurt, Lotte) und Ost (Jakob und Silke) konzentriert, der Schlusspunkt bringt im Taumel der friedlichen Revolution, des Mauerfalls den Höhepunkt: Ein ungewolltes, überraschendes Wiedersehen wegen der Hochzeit des Jakob-Silke-Sohnes mit der Bernd-Lotte Tochter. Die Hochzeit steht auch am Anfang der Geschichte. Hier sieht&apos;&apos;s nach Katastrophe aus, was von den Fromms überaus geschickt intoniert ist, weil der Zuschauer jetzt auf die Leimspur der 270 Minuten gehen muss, um zu erfahren, wie es dazu kam, dass es so kommt.

Je später die Handlung, desto prominenter die Schauspieler. Eine tiefe Verbeugung vor dem Casting, für das die Ziegler Film-Produktion und namentlich Heta Mantscheff verantwortlich zeichnen. Jakob – Neel Fehler (1948)/ Florian Stetter (1961)/ Matthias Brandt (1989) – oder Bernd – Vincent Redetzki/Florian Lukas/Axel Prahl – oder Lotte – Henriette Confurius/Annett Renneberg/Barbara Auer – mögen stellvertretend für die sechs Hauptfiguren und 106 Sprechrollen genannt sein. Das ist ein Fest feinen Schauspiels, das zeigt, dass weder mit Schminke noch mit Computergrafik der eine viel jünger oder viel älter gemacht werden muss, wenn Casting und Können in eins gehen, wenn die Regie des Friedemann Fromm die Protagonisten so klug und so unaufgeregt auf die Erzählung verpflichtet. 17 Schauspieler verteilt auf sechs Protagonisten (eine Figur muss sterben) – und kein Abfall in der Leistung und in der Hingabe.

„Die Wölfe“: Zeitgeschichte wird Menschengeschichte wird Geschichte in Berlin. Es sind 41 Jahre, in denen Menschen ihr Leben weniger in der eigenen Hand hatten als Jugendliche heute. Muss sich der Jude Jakob an die Stasi verkaufen, muss der gerissene Bernd das Leben als Tauschhandel leben, muss Kurt eine Westberliner CDU-Bau-Boulette werden? Der Film will nichts weniger als das so Unabdingbare von Biografien mit Fragezeichen versehen. Es gab da in diesem Land eine Nachkriegsgeneration, deren viele Vertreter wieder und wieder vor Weggabelungen standen, die sie sich selbst nicht hingestellt hatten. Links? Rechts? Ost? West? Unten? Oben? Launen des Schicksals, die Umstände übernahmen die Planungen und dann, als die Nachkriegsjungen erwachsen geworden waren, hätten sie dieses und jenes ändern können, vielleicht wollen, aber die Prägungen, das Eingegraben-Sein im eigenen Arrangement! Tief hinterm Bildschirm- Horizont flüstert der Film die Frage, ob Menschen das geworden sind, was sie werden wollten. Es ist die Frage nach dem Glück, nach dem Geglückten eines Lebens. Und das alles fragt der Film, während Rosinenbomber über Mauern donnern, Bauarbeiter eine Mauer hochziehen, Menschen eine Mauer einreißen.

„Die Wölfe“, ZDF, Donnerstag, 21 Uhr, 2. und 3. Februar um 20 Uhr 15
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/medien-news/;art15532,2716946

Flora Offline

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28.01.2009 13:56
#21 RE: Die Wölfe Zitat · antworten

Eine verschworene Gemeinschaft

Liebe und Verrat, Gewalt und Leidenschaft, Geschichte und Geschichten - mit dem dreiteiligen Doku-Drama "Die Wölfe", mit dessen Ausstrahlung das ZDF morgen beginnt, ist der Zeitgeschichtsredaktion des Mainzer Senders sowie den Brüdern Christoph (Buch) und Friedemann Fromm (Buch und Regie) etwas völlig Neues gelungen.

Während frühere Versuche, Zeitgeschichte als Mischung aus Spiel- und Dokumentarfilm zu erzählen, immer in zwei Teile zerfielen, hat Fromm ganz auf eine Kombination gesetzt. Spielszenen und dokumentarisches Material bilden eine Einheit. Die zeitgenössischen Aufnahmen sind so flüssig in die inszenierten Abschnitte integriert worden, dass man die Übergänge mitunter kaum wahrnimmt.

Doch das ist nur die eine Seite dieses 270 Minuten langen Werks, das schon jetzt als einer der Höhepunkte des neuen (Fernseh-)Jahres gelten kann. Nicht minder fesselnd wie die Inszenierung ist die Geschichte selbst. Im Zentrum stehen sechs Berliner, die von den Autoren durch die Jahrzehnte begleitet werden. Drei historische Ereignisse markieren dabei jeweils Wendepunkte ihres Lebens. Im ersten Film ("Nichts kann uns trennen"), zu sehen morgen um 21 Uhr, sind das Währungsreform und Luftbrücke im Jahr 1948, im zweiten ("Zerbrochene Stadt") der Mauerbau von1961, der die Clique spaltet, im dritten ("Hoffnung auf Glück") die Öffnung der Grenzen im Jahr 1989, die sie wieder vereinigt.

Größte Herausforderung neben der Realisierung trotz überschaubaren Budgets und der Integration der dokumentarischen Bilder war ohne Frage die Komposition des Ensembles. Fromm musste ja nicht nur Schauspieler finden, die glaubhaft eine verschworene Gemeinschaft ergeben, die Darsteller sollten auch "vertikal" zusammenpassen, zumal der erste Teil die Wende vorwegnimmt.

Dass Barbara Auer, Axel Prahl und Matthias Brandt herausragende Schauspieler sind, ist bekannt, und auch Annett Renneberg, Florian Lukas und Florian Stetter (erst kürzlich beeindruckend als "Seewolf"-Gegenspieler) machen ihre Sache ausgezeichnet. Fast noch imposanter sind daher die Leistungen der von Fromm vorzüglich geführten jungen Schauspieler.

Sie ziehen die Zuschauer in die Handlung hinein, die mit einem Schwur beginnt. "Nichts kann uns trennen, nicht mal der Tod", versichern einander sechs junge Berliner, die sich "Die Wölfe" nennen. In der zertrümmerten Metropole und vor dem Hintergrund der beginnenden Konfrontation zwischen Ost und West erlebt das Sextett (vier Buben, zwei Mädchen) seine Abenteuer, wobei ihm immer wieder eine rivalisierende Jugendbande in die Quere kommt.

Schon jetzt beginnt, was die Gemeinschaft 13 Jahre später sprengen wird. Nicht die Politik, sondern der Wettstreit des stillen Juden Jakob (Neel Fehler/Stetter/Brandt) und des zupackenden Bernd (Vincent Redetzki/Lukas/Prahl) um die schöne Lotte (Henriette Confurius/Renneberg/Auer). Nach der Schließung der Grenze im Jahr 1961 organisiert Bernd für Jakob und Lotte die Flucht in den Westen. Sie hat Glück, Jakob dagegen wird verhaftet. Er muss im Osten bleiben und fortan für die DDR-Staatssicherheit arbeiten. Damit ist der Weg frei für Silke (Stefanie Stappenbeck, später gespielt von Johanna Gastdorf), die ihn schon immer angehimmelt hat.

Der Kontakt zu den Wölfen im Westen bricht völlig ab. Fast drei Jahrzehnte später verlieben sich beim Urlaub in Ungarn ausgerechnet die Kinder (Florian David Fitz, Alma Leiberg) der beiden Paare ineinander. Von der gemeinsamen Vorgeschichte der Eltern wissen sie nichts, und das ist fatal, denn womöglich sind sie Halbgeschwister.
Beim ZDF, so hört man, soll es zwischen den Abteilungen etwas rumort haben, weil sich die Redaktion Zeitgeschehen doch sehr weit auf das Terrain des Fernsehspiels vorgewagt hat. Auch dort aber wird man anerkennen müssen, welch großer Wurf allen Beteiligten gelungen ist. Ein Vergleich zu Bernardo Bertoluccis großem Werk "1900" aus dem Jahr 1976 ist nicht vermessen.

Tilmann Gangloff


Quelle : http://www.merkur-online.de/nachrichten/...haft-62092.html

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Flora Offline

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28.01.2009 14:06
#22 RE: Die Wölfe Zitat · antworten

Dokudrama »Die Wölfe» im ZDF
Jugendbande kämpft im Berlin der Nachkriegswirren ums Überleben


HAMBURG – Die Dokumentaraufnahmen, in diesem Fall aus der Zeit der Berliner Luftbrücke, des Mauerbaus und der Wende, wechseln mit einer rein erdachten Handlung. In der Geschichte, die unter der Regie der Brüder Christian und Friedemann Fromm entstand, geht es um eine Berliner Jugendbande mit vier Jungen und zwei Mädchen, die im Berlin der Nachkriegswirren ums Überleben kämpfen.

Die fiktive Rahmenhandlung wird eingebettet in die drei historischen Eckpfeiler und arbeitet mit einer Rückblende: Nach dem Fall der Mauer treffen sich die Kinder von einst wieder, weil ausgerechnet ihre Kinder heiraten. Während die Brautleute unbeschwert in die Zukunft schauen, regieren bei den Eltern noch Misstrauen und Hass, die die Nachkriegszeit und die deutsche Teilung prägten. «Wir haben uns entschieden, Fiktion und Dokumentation auf diese Art und Weise zu vermischen, damit auch jüngere Zuschauer die Möglichkeit haben, die Nachkriegsgeschichte zu begreifen», sagt Guido Knopp, Leiter der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte, über den rund fünf Millionen Euro teuren Dreiteiler, den die Berliner Firma Ziegler Film produzierte.

«Kein extrem freundlicher Akt»

Laut Knopp haben die konträren Interessen zwischen den bei der Produktion zuständigen Mitarbeitern für den Bereich Fiktion und den für die Dokumentarbilder Verantwortlichen nicht zu einer Kollision geführt. «Wir haben am selben Strang gezogen», sagt er. Weniger Freude kam beim ZDF auf, als die ARD am Tag des zweiten Teils (2. Februar) den Film «Willkommen zuhause» über einen Afghanistan-Heimkehrer platzierte.

Die ARD schob das Drama deswegen auf den Montag, weil das ZDF auf dem ursprünglichen Termin am 21. Januar Hape Kerkelings Komödie «Ein Mann, ein Fjord!» platziert hatte. «Kein extrem freundlicher Akt», sagt Knopp über die ARD, räumt aber ein, alle Tage seien voller Konkurrenz, so auch sein angestammter Platz mit Dokumentationen am Dienstag, wenn ARD und RTL ihr populäres Serienprogramm bringen.

Silvestertag 1989 in Berlin

Die Rahmenhandlung des Dreiteilers «Die Wölfe» setzt ein am Silvestertag 1989: Ganz Berlin taumelt noch in der Freude der Wiedervereinigung, als ein junges Paar, sie aus Westberlin, er aus dem Ostteil der Stadt, sich das Ja-Wort geben. Doch erst vor dem Traualtar wird ihnen allen klar, dass die Eltern der Brautleute und deren Freunde durch eine tragische Vorgeschichte miteinander verbandelt sind. Sie hatten sich kennengelernt kurz nach der Einführung der D-Mark, im Westteil der Stadt.

Unter dem Motto «Nichts kann uns trennen, nicht mal der Tod» gründeten sie die Jugendbande «Die Wölfe». Ihre unterschiedlichen Charaktere ließen jedoch keine lebenslange Freundschaft zu. Die «Wölfe» der verschiedenen Generationen werden unter anderem dargestellt von Barbara Auer, Axel Prahl, Felix Vörtler, Matthias Brandt, Annett Renneberg, Florian David Fitz und Stefanie Stappenbeck - sie ist drei Tage später im ARD-«Tatort» erneut in einer wichtigen Rolle zu sehen. Später in diesem Jahr folgt ihre Premiere als Ermittlerin im ARD-«Polizeiruf 110» in München.

dpa
27.1.2009 15:05 MEZ

Quelle :http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=958043&kat=48&man=3

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Flora Offline

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29.01.2009 09:24
#23 RE: Die Wölfe Zitat · antworten
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Dieser ist besonders lang: Im Herbst jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum zwanzigsten Mal. Die TV-Sender bestücken ihr Programm ausgiebig mit Rückblicken. Und befolgen die goldene Programmregel: Bei Staatsangelegenheiten soll man, auf gut deutsch: "klotzen - nicht kleckern".


Den Auftakt macht der ZDF-Dreiteiler "Die Wölfe", ab Donnerstag, 20.15 Uhr. In jeweils 90 Minuten erzählt Regisseur Friedemann Fromm die Geschichte einer Gruppe Berliner rund um Axel Prahl, Barbara Auer, Edgar Selge) vor dem Hintergrund dreier für die Ost-West-Geschichte Deutschlands zentraler Ereignisse: Berliner Luftbrücke 1948, Mauerbau 1961 und Mauerfall 1989. Sechs Millionen Euro kostete die TV-Chronik.

Reale Szenen mit Originalaufnahmen
Unter der Leitung von Guido Knopp werden reale Szenen mit Originalaufnahmen verwoben. Wenn der Rosinenbomber vorbei zieht, laufen ihm etwa die Jungschauspieler nach. Beim nächsten Schnitt zeigen Archivaufnahmen historische Szenen: Wie der Flieger über die Köpfe nach oben blickender Kinder hinweg dröhnt. Mitunter sei nicht zwischen "echt" und "gespielt" zu unterscheiden, betonte Produzentenlegende Regina Ziegler, Technikgläubigkeit als Qualitätskriterium hinnehmend. Drehbuchschwächen sollen sich durch das Bemühen um maximale Authentizität ausgleichen. Willy Brandts Schauspielersohn Matthias darf mit auf die Mauer. Vorsicht, Ironie: Brandt spielt einen Stasi-Spitzel.
3,3 Millionen kostete "Der Mauerfall" ARD. "Wölfe"-Regisseur Friedemann Fromm zeigt auf ARD im Herbst DDR-Flüchtlinge mit Katja Flint und Edgar Selge.
Noch intensiver fasst Sandra Maischberger deutsche Zeitgeschichte: Ab 9. März präsentiert sie auf ARD eine Chronik in 60 Kurzfilmen von 1949 bis heute.
In "Die Grenze" baut Produzent Nico Hoffmann die Mauer im Herbst 2009 für RTL wieder auf und bedient nur teilweise eine Utopie: 2007 wollten 21 Prozent der Deutschen die Mauer zurück.

Mauerfall-Dokus
Mauerfall-Dokus verkaufen sich am internationalen Fernsehmarkt fast wie von selbst. Über "enthusiastische Reaktionen" freute sich etwa "Damals nach der DDR"-Produzent Gunnar Dedio in der taz. Die vierteilige ARD-Doku lockte Japaner ebenso wie Franzosen, Briten, Isländer, Spanier, Polen: Alle wollten mitproduzieren. Zu sehen ist sie im Herbst.
Das norddeutsche Fernsehen breitet die 90-minütige ARD-Kurzfassung von "Meine DDR" vom Mittwoch zum Vierteiler aus. Bis November bestücken die Zeitzeugen dann voraussichtlich alle dritten deutschen Programmen vom bayerischen bis zum norddeutschen Rundfunk. Die MDR-Doku "Das Wunder von Leipzig" sieht zudem die Ereignisse im Zusammenhang mit der Niederschlagung der Proteste am Platz des Himmlischen Friedens 1989 in Peking.
"Wo ist die Mauer?", begibt sich auf die Suche nach der Lücke, die der Wall ließ. Die Steine verschwanden innerhalb kürzester Zeit, zu sehen auf ZDF und Arte.
Der ORF konzentriert sein Programm über das Ende der DDR auf November und zeigt Filme, die anderswo schon liefen: "Wir sind das Volk" auf Sat.1 und "Das Wunder von Berlin" im ZDF. Eine Doku über den Fall des Eisernen Vorhangs bereitet Gerhard Jelinek vor.(Doris Priesching, DER STANDARD; Printausgabe, 29.1.2009)





"Die Wölfe" erzählt die Chronik Deutschlands ab 1948 in Archivbildern und Spielszenen.
An der Mauer: Florian David Fitz



Thomas (Florian David Fitz) und Miriam (Alma Leiberg) am 9. November 1989 auf der Berliner Mauer.



Quelle:http://derstandard.at/?url=/?id=1231153129519

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Filomela ( gelöscht )
Beiträge:

29.01.2009 18:02
#24 RE: Die Wölfe Zitat · antworten

@Tine: Vielen Dank für den Tipp!
Es war tatsächlich ein Bericht mir Flo zu sehen bei Leute Heute! Mit ein paar Ausschnitten aus den Film und ein
"kleine Fußmarsch" mit ihm an der Bernauer Straße.

Gretchen81 Offline

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Beiträge: 3.117

29.01.2009 18:39
#25 RE: Die Wölfe Zitat · antworten

hab auch keine geduld.
hab mir den ersten teil teilweise auf dem laptop angesehen.
der klos im hals ist verdammt gross. in den ersten 3 min hätte ich schon heulen können ohne ende.
kann ihn nur empfehlen.
werd mir jetzt noch den dritten teil zu ende ansehen.

keine angst verrate nichts.

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