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Dieses Thema hat 351 Antworten
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 SCHAU NICHT WEG, ES GEHT UNS ALLE AN!!!
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Greta Offline

stellv.Admine

Beiträge: 96.369

07.03.2013 12:08
Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Neuer Atomtest in Nordkorea
Kim Jong Un versetzt die Welt in Angst und Schrecken

US-Präsident Obama droht dem Raketen-Diktator mit Vergeltung ++ UN verurteilt Atomwaffenversuch



Das kommunistische Nordkorea hat seine Drohung wahrgemacht und einen neuen Atomwaffentest unternommen!

Die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA meldete, ein miniaturisierter Sprengsatz mit großer Stärke sei gezündet worden. Der Test sei in sicherer und perfekter Art und Weise ausgeführt worden.

Mit dem dritten Test nach 2006 und 2009 könnte Nordkorea nach Meinung von Beobachtern seinem Ziel näher gekommen sein, einen Sprengkopf zu bauen, der auf einer Rakete installiert werden kann. Bisher ging man in Südkorea und den USA davon aus, dass Nordkorea über diese Technologie noch nicht verfügt.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat den unterirdischen Atomwaffenversuch in Nordkorea unterdessen scharf verurteilt. Das Gremium kündigte am Dienstag in New York weitere Maßnahmen gegen den kommunistischen Staat an.

Mit diesem Test zerschlägt Machthaber Kim Jong Un alle Hoffnungen, er könne im bettelarmen Reich der Steinzeit-Kommunisten auf Reformen zusteuern.

Wird aus Kim Jong Un endgültig Kim Jong „Bumm“, ein irrer Diktator, der die Welt in Schrecken versetzt und die Kriegsgefahr in Asien deutlich erhöht? Die Angst wächst jedenfalls.

DER ATOM-TEST

Vor der offiziellen Bestätigung des nordkoreanischen Atomtests hatte das südkoreanische Verteidigungsministerium mitgeteilt, es habe in der Region des nordkoreanischen Testgeländes Punggye Ri eine Explosion mit einer Sprengkraft von sechs bis sieben Kilotonnen gegeben,

Erdbebenwarten verschiedener Länder registrierten am Dienstag kurz vor 04.00 Uhr MEZ ein „künstliches Erdbeben” im Nordosten Nordkoreas, wo das Testgelände Punggye Ri liegt.

„Wir glauben, dass Nordkorea womöglich einen Atomtest durchgeführt hat”, sagte der japanische Regierungssprecher Yoshihide Suga auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz in Tokio.

Der Erdstoß sei „kein normales Erdbeben” gewesen, erklärte das japanische Wetteramt. Die Stärke der Erschütterung habe der Stärke 5,2 entsprochen.

Nach Informationen von US-Geologen lag das Epizentrum nur einen Kilometer unter der Erdoberfläche. Laut KCNA handelte es sich um einen miniaturisierten und leichteren Sprengsatz. Dies deutet daraufhin, dass Plutonium zum Einsatz kam.

WELT-GEMEINSCHAFT EMPÖRT

Bei den Vereinten Nationen und den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats (USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien) stieß der Test auf ebenso scharfe Kritik wie bei der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, der Europäischen Union (EU) und der Nato.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon kritisierte den Test als schweren Verstoß gegen geltende Resolutionen des Sicherheitsrats. Ban zeigte sich äußert besorgt über die negativen Auswirkungen „dieses zutiefst destabilisierenden Akts” auf die regionale Stabilität und die weltweiten Bemühungen um die Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen.

US-Präsident Barack Obama sprach in einer vom Weißen Haus verbreiteten Stellungnahme von einer höchst provokativen Aktion. Der „hochprovokative Akt” stelle eine Bedrohung der Sicherheit der USA und des internationalen Friedens dar, hieß es am Dienstagmorgen in einer Stellungnahme aus dem Weißen Haus.

Er werde daher „weiterhin nötige Schritte unternehmen, um uns und unsere Verbündeten zu verteidigen”, kündigte Obama an. Zugleich rief er die internationale Gemeinschaft zum „raschen und glaubwürdigen Handeln” auf.Der Test erfolgte nur wenige Stunden vor der geplanten Rede Obamas zur Lage an die Nation.

Auch Russland schloss sich der Kritik am Verhalten Nordkoreas an. Das Verteidigungsministerium in Moskau kündigte eine Prüfung der Lage in seiner Grenzregion zu Nordkorea an. China forderte Nordkorea „dringend auf, sich an seine Verpflichtung zur Denuklearisierung zu halten und keine weiteren Aktivitäten durchzuführen, die die Situation verschlimmern könnten”.

Frankreichs Präsident François Hollande verlangte von Pjöngjang, sein Atomprogramm vollständig zurückzufahren. Der britische Außenminister William Hague sprach von einer „Bedrohung der internationalen Sicherheit und der Sicherheit in der Region”.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) forderte weitere internationale Sanktionen gegen Nordkorea.

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe bezeichnete Nordkoreas Atomwaffentest als ernsthafte Gefahr, die nicht toleriert werden könne.

Vor allem für China gilt Nordkoreas Aktion als peinlich:

„Der Test ist beleidigend für die Volksrepublik. Es kann damit gerechnet werden, dass China nun die Umsetzung von Sanktionen wahr macht”, sagte Mark Fitzpatrick vom Internationalen Institut für strategische Studien.

KRISEN-SITZUNG DER UNO

In New York wurde angesichts des mutmaßlichen Atomtestes nach Angaben von Diplomaten eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates einberufen. Die Sitzung werde um 09.00 Uhr (16.00 Uhr MEZ) beginnen, erklärte die südkoreanische UN-Mission.

Die USA, Südkorea und europäische Mitglieder des Rates streben weitere Sanktionen gegen Nordkorea an.

USA UND CHINA VORAB INFORMIERT?

Nordkorea soll die USA und China vorab über seinen offenbar am Dienstag durchgeführten Atomtest informiert haben.

Die Regierungen in Washington und Peking seien am Montag über den geplanten Test unterrichtet worden, sagte ein südkoreanischer Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Yonhap.

Nordkorea hatte bereits 2006 und 2009 Atomtests vorgenommen, die jeweils UN-Sanktionen nach sich zogen.

Nachdem Pjöngjang im Dezember vergangenen Jahres eine Langstreckenrakete testete, verhängte der UN-Sicherheitsrat im Januar neue Sanktionen gegen das kommunistische Land.

Offenbar in Reaktion darauf kündigte Nordkorea kurz darauf einen neuen Atomwaffentest an, ohne jedoch ein Datum zu nennen.

NORDKOREA DROHT WEITERE SCHRITTE AN

Die neuerlichen Drohungen der Weltgemeinschaft auf den Atomtest lasst Pjöngjang offenbar kalt.

Nordkorea hat inzwischen weitere Maßnahmen angekündigt.

Das Kim-Regime wertete den jüngsten Atomtest als eine „erste Antwort” auf Drohungen aus den USA. Das Land werde aber mit nicht näher beschriebenen „zweiten und dritten Maßnahmen größerer Intensität” fortfahren, sollten die Vereinigten Staaten ihre Feindseligkeit beibehalten, hieß es aus Pjöngjang. Der Atomtest sei eine „Selbstverteidigungsmaßnahme” gewesen, die kein internationales Recht verletze, teilte Nordkoreas Außenministerium am Dienstag mit.

Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/nordk...91598.bild.html

Greta Offline

stellv.Admine

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07.03.2013 12:10
#2 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Nordkorea
Kim droht mit Atomschlag gegen die USA


Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un packt die ganz große Drohung aus: Atomschlag. Ein Angriff gegen die USA.

Hintergrund ist der Streit über die Verschärfung der UN-Sanktionen gegen das Land. Ein Sprecher des Außenministeriums in Pjöngjang erklärte am Donnerstag, Nordkorea könne von seinem Recht eines Präventivschlags gegen „das Hauptquartier des Aggressors“ Gebrauch machen.

Das laute Säbelrasseln kommt am selben Tag, an dem der UN-Sicherheitsrat über eine Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea wegen dessen Atomprogramms abstimmen will.

Der Atomtest

Am 12. Februar hatte Nordkorea einen unterirdischen Atomwaffentest unternommen und damit weltweit für heftige Kritik gesorgt. Bezweifelt wird allerdings, dass Nordkorea überhaupt in der Lage ist, Atomsprengköpfe zu bauen, die leicht genug für Langstreckenraketen sind. Dennoch: Der jüngste Atomtest soll gezeigt haben, dass sich Nordkorea dem Ziel nähern könnte.

Die seismischen Signale des unterirdischen Atomtests von Nordkorea waren sogar im Bayerischen Wald noch zu spüren. Die Erschütterungen seien an einer Messstation in Haidmühle (Landkreis Freyung-Grafenau) knapp zwölf Minuten nach der Explosion in Asien registriert worden, teilte seinerzeit die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover mit.

Die Station ist den Angaben zufolge etwa 8200 Kilometer vom Sprengort in Nordkorea entfernt. Erste Auswertungen zeigten, dass das Epi-Zentrum mit den Atomtests des Landes der Jahre 2006 und 2008 übereinstimmte.

Die Messungen ergaben eine Stärke von 5,2 auf der Richterskala ergeben, in den Vorjahren waren es 4,2 und 4,8. Das entspricht der Bundesanstalt zufolge einer Ladungsstärke von etwa 40 000 Tonnen des chemischen Sprengstoffes TNT.

Nordkorea hatte bereits 2006 und 2009 Atomtests vorgenommen, die jeweils UN-Sanktionen nach sich zogen. 2006 hatte die Ladungsstärke rund 2000 Tonnen, 2009 etwa 13 000 Tonnen entsprochen.

Der Raketentest

Bereits am 12. Dezember vergangenen Jahres sorgte das Regime in Pjöngjang für Aufruhr: Der Start der Langstreckenrakete Unha-3- wurde vermeldet. Weltweit schrillten die Alarmglocken.

Die internationale Gemeinschaft glaubte keine Sekunde, dass es sich wie von der nordkoreanischen Regierung behauptet um einen Satellitenstart handelte. Stattdessen gehen die USA, Japan und andere Staaten bis heute von einem verschleierten Test einer Interkontinentalrakete aus.

UN-Resolution

Die Resolution über die Sanktionen, über die am Donnerstag abgestimmt wird, war von den Vereinigten Staaten und China - Nordkoreas engstem Verbündeten - entworfen worden. Dass so schnell eine Abstimmung darüber angesetzt wurde, lässt Beobachter vermuten, dass die Resolution durchgeht.

Ziel der Sanktionen ist es, die Geldströme zu unterbinden, die Nordkorea zur Entwicklung seines Atom- und Raketenprogramms braucht. Konkret würden mit dem Beschluss drei weitere nordkoreanische Führungspersönlichkeiten, ein Unternehmen und eine Organisation auf die Sanktionsliste der Vereinten Nationen gesetzt.

Darunter ist der größte Waffenhändler des Landes und eine Organisation, die für die Erforschung von Raketentechnologie und wahrscheinlich auch von Atomwaffen verantwortlich ist.

Schon nach der Ankündigung weiterer Sanktionen hatte Nordkorea am Dienstag damit gedroht, den Waffenstillstand mit Südkorea von 1953 am 11. März aufzukündigen.

Südkoreas Militär warnte daraufhin die Führung des Nachbarlandes für den Fall von Provokationen vor Vergeltung. Südkorea werde bei Provokationen nicht nur deren unmittelbare Quelle, sondern auch die nordkoreanische Führung strikt bestrafen, erklärte ein hochrangiger Armeeoffizier in Seoul.

China rief mit Blick auf die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zur Zurückhaltung auf.

Amnesty fordert Straflager-Untersuchung

Amnesty International appellierte indes erneut an die Vereinten Nationen, eine Sonderkommission zur Untersuchung der Straflager in Nordkorea einzurichten. Nach neuen Satellitenbildern schließen die Lager offenbar immer mehr umliegende Siedlungen ein.

Die Linien zwischen den berüchtigten Straflagern und den umliegenden Dörfern drohen sich nach Einschätzung der Menschenrechtsorganisation immer mehr zu verwischen. Auf Satellitenbildern sei ein neuer Kontrollzaun im Umkreis von 20 Kilometern um das Choma-Bong-Tal und seinen Bewohnern zu erkennen, heißt es. In diesem Tal befindet sich auch das weiträumige Gefangenenlager Nummer 14.

„Die Aktivitäten deuten auf eine striktere Kontrolle der Bewegungen der lokalen Bevölkerung in der Nähe von Lager 14 hin”, warnte die Organisation am Donnerstag. In ihrem Bericht heißt es weiter: „Wir hatten erwartet, ein neues oder erweitertes Gefangenenlager zu finden. Was wir sahen, war jedoch noch beunruhigender.”

In den verschiedenen Lagern, die zum Teil ganze Dörfer umfassen, hält das Regime nach Schätzungen 150 000 bis 200 000 Menschen gefangen.



Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/kim-j...07954.bild.html

Greta Offline

stellv.Admine

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08.03.2013 10:57
#3 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

UN-Sicherheitsrat verschärft Sanktionen
Kim auf KriegskursDiktator kündigt Nichtangriffspakt mit Südkorea


Nordkoreas Diktator Kim Jong Un lässt sich auch von den neuesten UN-Sanktionen nicht beeindrucken.

Wenige Stunden nachdem der Sicherheitsrat die Sanktionen wegen Nordkoreas Atomprogramm verschärft hatte, hat das kommunistische Land am Freitag den Nichtangriffspakt mit Südkorea und alle anderen Abkommen für Entspannung aufgekündigt.

Mit dem Waffenstillstandsabkommen war am 11. März 1953 der Korea-Krieg faktisch beendet worden. Einen Friedensvertrag gibt es bis heute nicht.

Nordkoreas Diktator Kim Jong Un lässt sich auch von den neuesten UN-Sanktionen nicht beeindrucken.

Wenige Stunden nachdem der Sicherheitsrat die Sanktionen wegen Nordkoreas Atomprogramm verschärft hatte, hat das kommunistische Land am Freitag den Nichtangriffspakt mit Südkorea und alle anderen Abkommen für Entspannung aufgekündigt.

Mit dem Waffenstillstandsabkommen war am 11. März 1953 der Korea-Krieg faktisch beendet worden. Einen Friedensvertrag gibt es bis heute nicht.

Pjöngjang kappte daraufhin auch den „Heißen Draht” nach Seoul.

Der Verbindungskanal im Grenzort Panmunjom werde geschlossen, wurde das Komitee für eine friedliche Wiedervereinigung Koreas am Freitag von den Staatsmedien zitiert.

Kurz vor der Sitzung des Sicherheitsrats am Mittwoch hatte Diktator Kim Jong Un die ganz große Drohung ausgepackt: Atomschlag! Ein Angriff gegen die USA.

„Weil die USA einen Atomkrieg entfachen wollen, werden wir unser Recht auf einen nuklearen Präventivschlag gegen das Hauptquartier der Aggressoren wahrnehmen”, zitierten Staatsmedien einen Sprecher des Außenministeriums. Ein konkreteres Ziel wurde nicht genannt.

Die USA wiesen die Drohungen Nordkoreas zurück. „Die Vereinigten Staaten sind voll und ganz in der Lage, sich gegen nordkoreanische Raketendrohungen zu verteidigen”, sagten wortgleich die Sprecher von Weißem Haus und Außenministerium.


Nordkoreas Atomtests

Nordkorea hatte am 12. Februar nach 2006 und 2009 seinen dritten Atomtest durchgeführt. Zwei Monate zuvor hatte das Regime den Start der Langstreckenrakete Unha-3 gemeldet, ein Satellit wurde damit ins All gebracht. Der Westen geht jedoch nach wie vor von einem verschleierten Test einer Interkontinentalrakete aus. Nach Angaben von südkoreanischen Experten kann die Unha-3 bis zu 10 000 Kilometer fliegen.

Die Alarmglocken schrillten im Dezember, wie beim Atomtest und wie auch jetzt wieder. Allerdings: Die Unha-3 kann maximal etwa 100 Kilo in eine Umlaufbahn, also ins All transportieren. Packt man mehr drauf, dann fliegt sie immer noch, aber nicht mehr in eine Umlaufbahn.

Je mehr man draufpackt, desto kürzer fliegt sie. Mit einer Tonne, und soviel würde ein nuklearer Sprengsatz wohl mindestens wiegen, würde sie die USA nicht mehr erreichen können.

Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/nordk...23434.bild.html

Greta Offline

stellv.Admine

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11.03.2013 12:28
#4 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Nordkorea-Krise
Die Welt hält den Atem an



Kim auf Kriegskurs! Kein Tag vergeht ohne neue Drohungen aus Nordkorea.

Die Zeit der Entscheidungsschlacht sei gekommen, ließ der Diktator am Montag in einem Artikel der offiziellen nordkoreanischen Zeitung „Rodong Sinmun” verkünden.

Denn: Obwohl sich in Nordkorea die gesamte Armee des Landes „auf einer Stufe des totalen Kriegs” befinde, wie „Rodong Sinmun“ bereits am Sonntag berichtete, haben südkoreanische Truppen am Montag zusammen mit den USA ihr jährliches Großmanöver begonnen.

Südkorea trainiert den Kriegsfall, Nordkorea kündigt ihn an – die Welt hält den Atem an!


10 000 südkoreanische und 3500 US-Soldaten proben bei der mehrtägigen Übung zur Kommandoschulung („Key Resolve”), die größtenteils auf Computersimulationen beruht, den Kriegsfall zwischen Nord- und Südkorea. Heer, Marine und Luftwaffe sind beteiligt. Seit Anfang März laufen in Südkorea bereits die gemeinsamen Frühjahrsfeldübungen.

Pjöngjang verurteilte das Manöver als Vorbereitung für eine Invasion des Nordens und erklärte das nach dem Koreakrieg geschlossene Waffenstillstandsabkommen mit dem Süden von 1953 sei ab Montag außer Kraft gesetzt.

Das Abkommen, mit dem der dreijährige Korea-Krieg faktisch beendet worden war, sei „von heute an” vollständig ungültig, schreibt die nordkoreanische Zeitung. Südkoreas Vize-Vereinigungsminister Kim Chung Sig hingegen sagte laut der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap vor dem Parlament in Seoul, der Vertrag könne nicht einseitig aufgelöst werden.

Telefon-Verbindung unterbrochen

Nordkorea unterbrach am Montag außerdem wie angedroht eine wichtige Kommunikationsleitung mit Südkorea. Über die „Rote-Kreuz-Leitung” im Grenzort Panmunjom gebe Nordkorea keine Antwort mehr, teilte das südkoreanische Vereinigungsministerium mit. Beide Seiten kommunizieren gewöhnlich zwei Mal am Tag über den heißen Draht, jedoch antwortete der Norden nach Angaben einer Ministeriumssprecherin am Morgen nicht auf den Anruf aus dem Süden.

Nordkorea hatte zuletzt fast täglich vor einem Krieg gewarnt. In den Nachrichten des nordkoreanischen Staatsfernsehens kündigte ein Nachrichtensprecher am Wochenende an: „Weil die USA einen Atomkrieg vorbereiten, schließen wir einen atomaren Erstschlag nicht aus.“

Experten in Deutschland sehen keinen Anlass zur Sorge

Deutsche Experten sind sich jedoch einig: Kim Jong Un stellt für die Welt derzeit keine Bedrohung dar.

Nach dem dritten Atomtest Nordkoreas im Februar hatte der UN-Sicherheitsrat seine Sanktionen verschärft. Nordkorea drohte dem Süden daraufhin, den Waffenstillstand aufzukündigen, und den USA mit einem Atomschlag. Die USA und ihre Verbündeten in der Region versuchen seit Jahren, Nordkorea von seinem Atomprogramm abzubringen.

Der Raketenexperte Robert Schmucker zu den Atomschlag-Drohungen Nordkoreas gegen die USA vergangener Woche: „Ein nuklearer Erstschlag gegen die USA würde bedeuten, dass Nordkorea ausgelöscht wird. Kim wird sich hüten, irgendwas zu tun.“

Dazu kommt dann auch die Tatsache, dass Nordkorea unter ständiger Beobachtung steht. Satellitenaufnahmen werden ausgewertet. Vorbereitungen jeglicher Art, was Raketentests betrifft, werden sofort bekannt. „Ein Überraschungsschlag ist etwas anderes“, so Schmucker weiter.


Quelle:http://www.bild.de/politik/ausland/nordk...54896.bild.html

Greta Offline

stellv.Admine

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12.03.2013 10:29
#5 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Nordkoreas irrer Diktator droht immer blutrünstiger
„Ihr müsst den verrückten Feinden die Kehle durchschneiden“
Artillerie soll südkoreanische Insel in ein „Meer von Flammen“ verwandeln



Nordkoreas irrer Diktator schlägt immer wilder um sich!

Bei einem Truppenbesuch an der Front im Grenzgebiet droht Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un jetzt in martialischen Worten mit einem Angriff auf die südkoreanische Insel Baengnyong.

Die kleine Insel nahe der Seegrenze zwischen dem Norden und dem Süden werde im Falle eines bewaffneten Konflikts das erste Ziel der nordkoreanischen Armee sein, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag den Tyrannen aus Pjöngjang.

Wenn der Befehl zum Angriff erteilt worden sei, „müsst ihr den verrückten Feinden das Kreuz brechen, die Kehle durchschneiden und ihnen so klar zeigen, was ein echter Krieg ist”, sagte der Diktator.

Er habe der nordkoreanischen Artillerieeinheit befohlen, die Insel in ein „Meer von Flammen” zu verwandeln. Vorrangige Angriffsziele seien Radarstellungen und Raketenwerfer.

Angst auf der Insel

Auf der Insel sorgten die wüsten Drohungen für Unruhe.

„Wir haben ein bisschen Angst,”, zitierte die Nachrichtenagentur AFP einen Verwaltungsbeamten aus Baengnyong. Die Notunterkünfte auf der Insel seien vorbereitet, alle Dorfversammlungen seien im Alarmzustand. Es gebe aber keinen „Massenexodus” auf die Hauptinsel. Auf der Insel leben rund 5000 Menschen, zudem gibt es dort mehrere militärische Einrichtungen.

Warum hat sich die Lage so zugespitzt?

Vor vier Wochen startetet Nordkorea seinen dritten Atomtest; der UN-Sicherheitsrat verschärfte daraufhin seine Sanktionen.

Nachdem die UNO als Reaktion auf den jüngsten Atomtest Nordkoreas neue Sanktionen verhängt hatte, verkündete Pjöngjang einen Ausbau seines Atom- und Raketenprogramms, drohte mit einem atomaren Erstschlag gegen die USA und andere „Aggressoren” und kündigte den Nichtangriffspakt mit Südkorea von 1953 auf.

Experten weisen allerdings darauf hin, dass Pjöngjang das Abkommen in den vergangenen 20 Jahren etwa ein Dutzend Mal für nichtig erklärt hat. Am Montag kappte Kim zudem das rote Telefon zwischen Nord- und Südkorea (bisher zweimal/Tag in Betrieb).

Wie gefährlich ist die Drohung Kim Jong Uns?

„Kim Jong-Un versucht, einen sicherheitspolitischen Konflikt zu provozieren, um ausländische Unterstützung zu erpressen“, sagt Sicherheitsexperte Dr. Hanns Günter Hilpert (53) von der Stiftung Wissenschaft und Politik zu BILD. Raketenexperte Robert Schmucker sagte: „Ein nuklearer Erstschlag gegen die USA würde bedeuten, dass Nordkorea ausgelöscht wird. Kim wird sich hüten, irgendwas zu tun.“

Was will Kim?

Offenbar hofft der Diktator, dass die US-Truppen sich aus dem Süden des Landes zurückziehen, sich auf einen Friedensvertrag einlassen. Experte Hilpert: „Dafür muss man sich als Gegner auf Augenhöhe zeigen.“

Wie stark sind die Armeen?

Der selbst ernannte „Atomwaffenstaat“ Nordkorea verfügt über 1,1 Millionen Soldaten und 5000 Panzer. Südkorea hat mehr als 700 000 Soldaten, von US-Spezialisten ausgebildete Elite-Truppen und 2300 Panzer.

Ist auch Deutschland gefährdet?

Pjöngjangs Raketen reichen nicht bis Deutschland. Aber: Stürzt Asien ins Chaos, brechen Welthandel und Börsen zusammen.

Seit dem Koreakrieg von 1950 bis 1953 gibt es zwischen den beiden Staaten keinen Friedensvertrag. Nordkorea hat sich nahezu komplett abgekapselt, Südkorea vertraut auf ein Bündnis mit den USA, die 28.500 Soldaten in dem asiatischen Land stationiert haben Derzeit läuft eine militärisches Großmanöver von 10.000 südkoreanischen und 3500 US-Soldaten.

Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/korea...69036.bild.html

Greta Offline

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13.03.2013 11:56
#6 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Steinzeit-Kommunist droht mit Krieg
Lässt China Nordkoreas Diktator Kim fallen?


Mit immer schrilleren Kriegsdrohungen versetzt Nordkoreas Diktator Kim Jong Un die Welt in Schrecken.

Doch sogar China, dem faktisch einzigen wirklichen Verbündeten der Steinzeit-Kommunisten von Pjöngjang, platzte schon der Kragen. Peking stimmte im UN-Sicherheitsrat weiteren Sanktionen gegen Nordkorea zu.

Dieser Schritt vergangene Woche sorgt in der Welt für Aufsehen. Denn ohne Chinas Hilfe hätte das Regime in Pjöngjang wohl keine Überlebenschance und dürfte rasch kollabieren.

Deshalb stellen sich Politiker und Experten elektrisiert die Frage: Zeigt China Nordkorea die rote Karte und lässt den irren Diktator Kim Jong Un fallen?

Hanns-Günther Hilpert von der Stiftung Wissenschaft und Politik sagte zu BILD.de: „Wenn China wollte, wäre Nordkorea in zwei Wochen am Ende.“

Der Wissenschaftler erklärt: „Doch man möchte einen Kollaps unbedingt vermeiden, um keine Armutsflucht zu erleben. Zudem braucht China das Land für die brüchige Stabilität in Nordostasien.“

In seiner Außenpolitik habe sich Nordkorea „nie etwas von China diktieren lassen“. Nordkorea setze auch unter Kim Jong Un seine gewohnte Außen- und Sicherheitspolitik fort. Radikale Ankündigungen habe es auch schon in der Vergangenheit gegeben.

Prof. Rüdiger Frank von der Universität Wien sagte BILD.de, in früheren Jahren habe China es sich nicht leisten könnten, Nordkorea fallenzulassen, weil dies ein schlechtes Signal an andere Vasallenstaaten und potentielle Verbündete gewesen wäre.

Der Nordkorea-Experte: „Jetzt lassen die Chinesen Nordkorea ein bisschen im Regen stehen. Die Beziehungen sind nicht komplett ruiniert. Aber die UN-Resolution zu Sanktionen gegen Nordkorea hat eine Form, der China früher so nicht zugestimmt hätte.“

Frank wertet dies als Zeichen für ein wachsendes Selbstbewusstsein Chinas und sagte: „Peking glaubt es sich leisten zu können, Nordkorea einmal nicht beizustehen, ohne damit seine außenpolitische Strategie zu gefährden. Das heißt: Sie sind sich ihrer Macht und ihrer anderen Vasallenstaaten so sicher, dass sie es nicht nötig haben, immer zu Nordkorea zu stehen.“

Muss sich Nordkorea jetzt Sorgen machen?

„Jein“, sagt Frank. Die Nordkoreaner denken nach seiner Ansicht strategisch sehr langfristig und vertrauen nicht darauf, dass die Chinesen auf ewig ihre Freunde seien. Also habe sich die Diktatur ein Druckmittel beschafft, um China daran zu hindern, sie komplett fallenzulassen und vor allem die wirtschaftliche Unterstützung einzustellen.

Der Wissenschaftler erklärt: „Dieses Druckmittel ist das Atomprogramm. China kann es sich nicht leisten, dass an seiner Grenze ein Land kollabiert, das gleichzeitig über Atombomben verfügt. Falls ein Unfall passiert oder in einem Akt der Verzweiflung eine Atombombe gezündet würde, wäre China betroffen. Die Nordkoreaner haben die Chinesen mit ihrem Atomprogramm praktisch als Geisel. Das Programm ist eben nicht nur gegen den Westen und die USA gerichtet.“

Was will Nordkorea?

Prof. Frank: „Nordkoreas Führung weiß, dass sie ohne wirtschaftlich starke Partner nicht überleben kann. Also will das Land als Atommacht respektiert werden, eine Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zu den USA erreichen und auch normale wirtschaftliche Beziehungen.“

Nordkorea wolle auf diese Weise so stark werden, dass es irgendwann auf Augenhöhe mit Südkorea über eine nationale Wiedervereinigung verhandeln könne.

Der Wissenschaftler meint: „Das Atomprogramm ist die Garantie, um eines Tages zu solchen Verhandlungen in der Lage zu sein.“

Kims wüste Drohungen

Nordkoreas irrer Diktator schlägt seit Tagen immer wilder um sich!

Bei einem Truppenbesuch an der Front im Grenzgebiet drohte Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in martialischen Worten mit einem Angriff auf die südkoreanische Insel Baengnyong.

Die kleine Insel nahe der Seegrenze zwischen dem Norden und dem Süden werde im Falle eines bewaffneten Konflikts das erste Ziel der nordkoreanischen Armee sein, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag den Tyrannen aus Pjöngjang.

Er habe der nordkoreanischen Artillerieeinheit befohlen, die Insel in ein „Meer von Flammen” zu verwandeln. Vorrangige Angriffsziele seien Radarstellungen und Raketenwerfer.

Wenn der Befehl zum Angriff erteilt worden sei, „müsst ihr den verrückten Feinden das Kreuz brechen, die Kehle durchschneiden und ihnen so klar zeigen, was ein echter Krieg ist”, sagte der Diktator.


Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/nordk...71250.bild.html

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14.03.2013 12:38
#7 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Korea-Konflikt
Die Zeichen stehen auf Angriff


Der Konflikt zwischen Süd- und Nordkorea hat sich zugespitzt. Die Regierung in Pjöngjang hat den Nichtangriffspakt einseitig gekündigt und will weiter an ihrem Atomwaffenprogramm arbeiten. Die Führung in Seoul schlägt ihrerseits scharfe Töne an.

Mit Sorge blickt die Weltgemeinschaft in Richtung Korea. Denn es könnte nur noch eine Frage der Zeit sein, dass Nordkorea eine Militäraktion gegen Südkorea startet.

Dafür spricht das Muster, wie der Konflikt beider Länder in der Vergangenheit verlief. Die Regierung in Seoul betont ihrerseits: Sie wird dieses Mal hart zurückschlagen. Aus dem Konflikt der beiden koreanischen Staaten, so wird nun befürchtet, könnte sich ein Flächenbrand entwickeln.

Angesichts der nordkoreanischen Androhung eines Atomschlags gegen die USA als Reaktion auf die neuen UN-Sanktionen ging ein Satz aus der Erklärung des obersten Militärkommandos in Pjöngjang vom 5. März völlig unter: Nordkorea, so heißt es dort, behalte sich vor, jederzeit jedes beliebige Ziel anzugreifen. Ähnliche Äußerungen fielen bereits im Jahr 2009, nachdem der Weltsicherheitsrat Sanktionen gegen das Land wegen seines Raketen- und Atomprogramms verhängt hatte.

► Im November 2009 ereignete sich dann im Gelben Meer ein Seegefecht zwischen Soldaten beider Staaten, bei dem nach südkoreanischen Angaben ein Kriegsschiff des Nordens beschädigt wurde. Die Regierung in Pjöngjang kündigte Vergeltung an. Im März 2010 explodierte die „Cheonan”, eine Korvette der südkoreanischen Marine, auf hoher See. 46 Menschen kamen dabei ums Leben.

Südkorea geht davon, dass Nordkorea für den Vorfall verantwortlich ist – was die Führung in Pjöngjang stets bestritten hat. Das Versenken der „Cheonan” sei möglicherweise ein Vergeltungsschlag gewesen wegen der Niederlage bei dem Seegefecht vier Monate zuvor, sagt Koh Ju Hwan, Spezialist für Nordkorea an der Dongguk-Universität in Seoul.

► Es gibt eine weitere Parallele zur aktuellen Situation: Nordkorea forderte den Süden im November 2010 auf, ein Manöver auf der Inselgruppe Yeonpyeong im Gelben Meer abzubrechen. Das Gebiet liegt nur etwa zwölf Kilometer von der nordkoreanischen Grenze entfernt. Das Manöver wurde fortgesetzt. Wenig später beschoss das nordkoreanische Militär die Insel mit Granaten. Vier Menschen, zwei Zivilisten und zwei Marineinfanteristen, starben.

Nach nordkoreanischer Darstellung war der Beschuss eine Reaktion auf Angriffe aus dem Süden. Südkorea wiederum erklärte, bei dem Manöver seien nur Schüsse in Richtung Westen, also nicht in Richtung der nordkoreanischen Grenze, abgegeben worden.

Derzeit findet wieder eine Militärübung im Süden statt: Die USA und Südkorea haben Anfang der Woche mit ihrem jährlichen Großmanöver begonnen – trotz Warnungen aus Nordkorea, die es als Vorbereitung für eine Invasion des Nordens bezeichnet haben.

.► Das Manöver wird bis Ende April dauern. Experten ziehen daraus Rückschlüsse, wann ein Angriff des Norden auf Südkorea zu erwarten ist. Wahrscheinlich nicht während der Übung, bei der sich hochmoderne US-Waffensysteme vor Ort befinden, sagt Chon Hyun Joon von dem von der Regierung in Seoul finanzierten Institiut für Nationale Einheit. In den Jahren 1999, 2002 und 2009 fanden Seegefechte zwischen nord- und südkoreanischen Truppen kurz nach solchen Großübungen mit den USA statt.

Und noch einen Hinweis gibt die Vergangenheit, dass ein nordkoreanischer Angriff kurz bevor stehen könnte: Ende Februar wurde die neue südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye ins Amt eingeführt. Wie ihr Vorgänger Lee Myung Bak gehört sie der konservativen Saenuri-Partei an, und sie hat angekündigt, wie er hart auf eventuelle Aggressionen seitens des Nordens reagieren zu wollen.

Seit 1992, so haben Victor Cha, ehemals Asien-Berater von US-Expräsident George W. Bush, und Ellen Kim vom Zentrum für Strategische und Internationale Studien in Washington erklärt, hat Nordkorea jedes Mal auf die Amtseinführung eines neuen Staatsoberhauptes in Südkorea mit einer militärischen Aktion reagiert. „Mit einer nordkoreanischen Provokation ist in den nächsten Wochen zu rechnen”, schreiben die beiden.

Quelle:http://www.bild.de/politik/ausland/korea...91200.bild.html

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Beiträge: 96.369

16.03.2013 10:44
#8 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Machtkämpfe in Nordkorea
Mordanschlag auf Kim?


Gewalttätiger Machtkampf im Reich der Steinzeit-Kommunisten?

Während Nordkoreas irrer Diktator Kim Jong Un immer öfter mit Krieg und einem Atom-Angriff droht, wurde nun ein Bericht veröffentlicht, wonach der Machthaber im vergangenen Jahr nur knapp einem Mordanschlag in seiner Hauptstadt Pjöngjang entgangen sein soll.

Das Online-Portal n-tv.de meldete unter Berufung auf die südkoreanische Zeitung „Joong Ang Ilbo“, zu dem Attentat sei es im nationalen Aufklärungsbüro, einer militärischen Dienststelle in Pjöngjang, gekommen. „Joong Ang Ilbo“ beruft sich auf eine Geheimdienstquelle.

Im vergangenen Jahr soll es zu einem heftigen Machtkampf im nordkoreanischen Geheimdienstapparat gekommen sein, bei dem es einen Schusswechsel gegeben haben.

Hintergrund des Anschlagversuchs könnte eine Bestrafung von General Kim Jong Chol sein, spekuliert die Zeitung. Kim Jong Chol sei im Februar 2012 zum Viersternegeneral befördert worden, im November dann aber zum Generalleutnant mit lediglich zwei Sternen degradiert worden.

Als er jedoch am 26. Februar 2013 Kim Jong Un zu einem Chorkonzert begleitet habe, sei er wieder in einer Uniform mit vier Sternen fotografiert worden.

Nordkorea ist ein extrem abgeschottetes Land, wie es wohl kein zweites auf der Welt gibt. Die Vorgänge in der Machtclique von Militär und Geheimdienst sind für westliche Experten und Nachrichtendienste kaum nachzuvollziehen.

General Kim gilt heute als einer der engsten Berater des Staatschefs. Er soll laut der australischen Zeitung „Brisbane Times“ als Scharfmacher und militärischer Falke verantwortlich für die Versenkung des südkoreanischen Kriegsschiffes "Cheonan" im März 2010 sein. General Kim soll auch den Beschuss der südkoreanischen Insel Yeonpyeong im November 2012 angeleitet haben.

Kims wildes Kriegsgeschrei

Diktator Kim versetzt seit Wochen mit immer schrilleren Kriegsdrohungen die Welt in Schrecken.

Anfang der Woche drohte er bei einem Truppenbesuch an der Front im Grenzgebiet mit einem Angriff auf die südkoreanische Insel Baengnyong.

Die kleine Insel nahe der Seegrenze zwischen dem Norden und dem Süden werde im Falle eines bewaffneten Konflikts das erste Ziel der nordkoreanischen Armee sein, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag den Tyrannen aus Pjöngjang.

Wenn der Befehl zum Angriff erteilt worden sei, „müsst ihr den verrückten Feinden das Kreuz brechen, die Kehle durchschneiden und ihnen so klar zeigen, was ein echter Krieg ist”, hetzte der fanatische Diktator.

Er habe der nordkoreanischen Artillerieeinheit befohlen, die Insel in ein „Meer von Flammen” zu verwandeln. Vorrangige Angriffsziele seien Radarstellungen und Raketenwerfer.

Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/kim-j...06488.bild.html

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18.03.2013 11:48
#9 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Jagd auf Kims Milliardenvermögen
Schwimmt Nordkoreas Diktator im Geld?


Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un sitzt offenbar auf einem Milliardenvermögen, gebunkert auf Geheimkonten im Ausland, während sein geknechtetes Volk in finsterster Armut lebt und immer wieder Hungersnöte erleiden muss.

Die südkoreanische Zeitung „Chosun Ilbo“ schrieb laut Berichten mehrerer Medien, in China seien geheime Konten mit „Hunderten Millionen Dollar“ entdeckt worden. Die Gelder, so die Tageszeitung „Die Welt“ unter Berufung auf das südkoreanische Blatt, seien weit gestreut. Sie lägen in mehreren Banken mit Sitz in Shanghai, sowie in Shanghaier Filialen anderer chinesischer und auch ausländischer Banken dort.

US-Geheimdienstkreise schätzen laut Medienberichten, dass die nordkoreanische Führungsriege weltweit zwischen vier und fünf Milliarden Euro auf geheimen Konten gebunkert habe, darunter auch auf zahlreichen Konten in Europa.

Wie die Nordkorea-Expertin Ingrid Steiner-Gashi in der österreichischen Zeitung „Kurier“ schrieb, wurden in den vergangenen Jahren über 200 solcher Konten aufgespürt. Daraufhin habe Nordkorea seine Taktik geändert und seine Bankgeschäfte von Europa nach China verlegt: „90 Prozent aller nordkoreanischen Geldtransfers laufen mittlerweile über das Reich der Mitte“, hieß es weiter im „Kurier“. Diktator Kim brauche auch für seine „Systemerhalter“ Geld:

„Mit teuren Bestechungsgeschenken von der Rolex, Laptops und der exklusiven Sound-Anlage aus Schweden bis hin zu Spezialbrillen aus Deutschland werden hohe Militärs und Parteigranden bei der Stange gehalten.“

Auch die neuesten Smartphones und Zahngold seien „als Mitbringsel aus dem feindlichen Ausland sehr beliebt“, heißt es weiter in dem Beitrag.

Dem Diktator stünden „prächtige Villen, Sportwagen, Yachten und die teuersten kulinarischen Genüsse“ jederzeit zur Verfügung, während zwei Drittel seiner Bevölkerung chronisch unterernährt seien.

Vor knapp zwei Wochen hatte der UN-Sicherheitsrat die Sanktionen gegen Nordkorea verschärft und damit auf den Atomtest des Landes im Februar reagiert.

Doch obwohl Diktator Kim die Welt und vor allem seine Nachbarn in Südostasien mit immer schrillerem Kriegsgeschrei erschreckt , ist China bisher offenbar nicht gewillt, Nordkorea den Geldhahn völlig zuzudrehen. Allerdings hatte es großes Aufsehen erregt, dass China den Sanktionen gegen seinen Verbündeten Nordkorea diesmal zugestimmt hatte.

Nordkorea-Experte Prof. Rüdiger Frank von der Universität Wien sagte BILD.de, die Chinesen hätten Nordkorea „ein bisschen im Regen stehen“ lassen. Die Beziehungen seien aber nicht komplett ruiniert.

„China kann es sich nicht leisten, dass an seiner Grenze ein Land kollabiert, das gleichzeitig über Atombomben verfügt. Falls ein Unfall passiert oder in einem Akt der Verzweiflung eine Atombombe gezündet würde, wäre China betroffen.“

Experten gehen davon aus, dass das Land binnen weniger Tage am ende dürfte, falls China ihm die Unterstützung entzieht. Militärfachleute schätzen nach Informationen von BILD.de, dass Nordkoreas Luftwaffe im Kriegsfall nur Treibstoff für wenige Tage hätte und auch die Ausrüstung der Armee in miserablen Zustand ist.

China ist die wirtschaftliche Lebensader Nordkoreas, liefert fast das gesamte Öl des Landes sowie große Mengen an Lebensmittelunterstützung. Pjöngjangs Abhängigkeit von Peking ist mit den Sanktionen noch gestiegen. 2006 machten chinesische Produkte noch 43 Prozent der Importe aus, 2012 waren es laut des Internationalen Handelszentrums bereits mehr als 95 Prozent.

Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/kim-j...30568.bild.html

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20.03.2013 13:07
#10 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Hackerangriffe in Südkorea
Hat der irre Kim seine Finger im Spiel?


Um Punkt 14 Uhr ging nichts mehr.

Bei zwei südkoreanischen Banken und drei Fernsehsendern wurden am Mittwoch die Computer-Netzwerke lahmgelegt. Offenbar hatten Hacker zugeschlagen.

Steckt der irre Kim dahinter?

Polizei und Regierung untersuchten, ob es sich um eine Cyber-Attacke handelte. Als die Computer streikten, erschienen auf manchen Bildschirmen Totenköpfe. Dies sei ein deutliches Zeichen für einen Angriff von Hackern, teilte die staatliche Agentur für Informationssicherheit mit.

Experten glauben, dass die Attacke aus dem Norden kam.

Nordkorea hatte Südkorea und die USA vergangene Woche ebenfalls beschuldigt, mit Cyber-Angriffen Internetseiten in der Hauptstadt Pjöngjang lahmgelegt zu haben. Die südkoreanische Regierung macht Pjöngjang für Cyber-Attacken in den Jahren 2011 und 2012 verantwortlich.

Südkoreas Militär sei in erhöhter Alarmbereitschaft für Cyber-Attacken, teilte das Verteidigungsministerium mit. Auf einen Angriff auf die Computer im Ministerium gebe es aber keine Hinweise.

Die Lage auf der koreanischen Halbinsel hatte sich zuletzt dramatisch verschärft, nachdem Pjöngjang als Reaktion auf die Verschärfung von UN-Sanktionen nach einem unterirdischen Atomtest den Nichtangriffspakt mit dem Süden aufkündigte. Zuvor hatte Nordkorea bereits den USA mit einem atomaren Erstschlag gedroht.

Die Südkoreaner bekamen die Netzwerk-Panne zu spüren: Viele Geldautomaten streikten, auch Kartenlesegeräte fielen aus.

Vor allem in der Hauptstadt Seoul wird selten mit Bargeld bezahlt, die Menschen verlassen sich auf Bank- und Kreditkarten.

Bei den betroffenen Banken und Fernsehsendern dauerte es über zwei Stunden, die Computer wieder in Gang zu bringen. Das Fernsehprogramm lief ungestört weiter.


Quelle:http://www.bild.de/politik/ausland/suedk...85892.bild.html

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21.03.2013 12:49
#11 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Irrer Diktator will Militärbasen in Japan attackieren
Nordkorea droht mit Angriff auf US-Stützpunkte


Der Steinzeit-Kommunist markiert wieder den starken Mann!

Mit wüstem Säbelrasseln hat Nordkoreas irrer Diktator Kim Jong Un auf Übungsflüge US-amerikanischer B-52-Langstreckenbomber in Südkorea reagiert und den USA mit möglichen Angriffen auf ihre Militärstützpunkte in Japan und Guam gedroht.

Das Oberkommando der Volksarmee unterstellte den USA am Donnerstag erneut, durch ihre gemeinsamen Militärmanöver mit südkoreanischen Einheiten einen Atomkrieg vorzubereiten.

Die USA sollten nicht vergessen, „dass die Anderson-Luftwaffenbasis auf Guam, wo B-52-Bomber starten”, sowie Marinestützpunkte in Japan in Reichweite von Präzisionsschlägen durch Nordkorea seien, wurde ein Kommando-Sprecher von den Staatsmedien zitiert.

Die Pazifikinsel Guam ist ein Außengebiet der USA.

Die Lage auf der koreanischen Halbinsel ist seit dem nordkoreanischen Atomtest im Februar äußerst gespannt.

Nordkorea hatte angesichts der Verschärfung von UN-Sanktionen und der Militärmanöver in Südkorea erklärt, den Waffenstillstandsvertrag von 1953 zur Beendigung des Korea-Kriegs nicht mehr anzuerkennen.

In Nordkorea wurde am Donnerstag nach Medienberichten im Rahmen von Militärübungen Luftalarm ausgelöst. Die Volksarmee befinde sich mitten in Übungen. Das habe der staatliche Rundfunk berichtet, sagte eine Sprecherin des Vereinigungsministeriums in Seoul.

Wüste Drohgebärden gehören zum üblichen Repertoire des grausamen Machthabers in Pjöngjang, der sein geknechtetes Volk immer wieder hungern lässt. Kim und seine Vorgänger haben das Land in einen derart jämmerlichen Zustand gebracht hat, dass es ohne Hilfe Chinas nach Einschätzung von Experten wohl binnen weniger Wochen ökonomisch kollabieren würde.

Wie leistungsfähig die Armee ist, weiß niemand. Doch Nordkorea bastelt offenkundig an einer Atombombe und sorgt damit in der gesamten Region für erhebliche Ängste.



Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/kim-j...02808.bild.html

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22.03.2013 14:24
#12 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Propagandafilm: Nordkorea zeigt Einmarsch in Seoul


Es ist eine Propagandaschlacht, die Nordkorea immer wieder gegen Südkorea befeuert. Jetzt hat das Regime ein neues Video veröffentlicht - Titel: "Ein kurzer, dreitägiger Krieg". Darin besetzen Tausende Soldaten und Panzer das Nachbarland.




Pjöngjang - Erst gingen das Weiße Haus und der US-Kongress in einem Flammenmeer unter, dann wurde New York durch einen Raketenangriff zerstört. Die Propagandaabteilung des nordkoreanischen Regimes macht es möglich. Ihr neues Werk: ein Film über die heldenhafte Besetzung des Nachbarlandes Südkorea.

In dem vierminütigen Video mit dem Titel "Ein kurzer, dreitägiger Krieg" ist zu sehen, wie Tausende nordkoreanische Soldaten mit dem Fallschirm über Seoul abspringen. Panzer überrollen die Grenze und besetzen ebenfalls die südkoreanische Hauptstadt.

Soldaten als Helden

Ein Sprecher teilt aus dem Off mit, dass bei dem Einmarsch etwa 150.000 US-Bürger als Geisel genommen worden seien. Und weiter: Drei Tage nach Beginn der Invasion breche in Seoul und anderen südkoreanischen Städten völliges Chaos aus. Es gebe weder Nahrungsmittel und Trinkwasser noch funktionierende Kommunikationsleitungen. In dieser Situation greife die nordkoreanische Volksarmee ein. Sie bewirke so in nur drei Tagen eine Wiedervereinigung der beiden koreanischen Staaten, heißt es in dem Kommentar weiter.

Der Film wurde am Freitag auf der Website Uriminzokkiri veröffentlicht. Diese verbreitet die Propaganda von Nordkoreas Staatsmedien.

Die Lage in der Krisenregion ist angespannt. Nordkorea hat wiederholt mit Krieg gedroht, die USA gar vor einem atomaren Erstschlag gewarnt. Das Regime benannte sogar ein konkretes Angriffsziel im Gelben Meer. Machthaber Kim Jong Un wies seine Militärs an, die Insel Baengnyeong bei der kleinsten Provokation in die Luft zu jagen.

Pjöngjang reagierte damit auf die verschärften Sanktionen, welche die Uno verhängt hatte, nachdem Nordkorea nach seinem dritten unterirdischen Atomtest den Nichtangriffspakt mit dem Süden aufkündigte.

Südkorea genehmigte unterdessen erstmals seit Monaten wieder private Hilfe für das Nachbarland. Die auf humanitäre Hilfe spezialisierte Eugene Bell Foundation dürfe Arzneimittel gegen Tuberkulose im Wert von 678 Millionen Won (etwa 469.000 Euro) nach Nordkorea schicken, teilte am Freitag das Vereinigungsministerium in Seoul mit. "Die Zustimmung dient rein humanitären Zwecken und sollte nicht als Botschaft gelesen werden, Nordkoreas Provokationen hinzunehmen", sagte ein Sprecher.

Uno will Menschenrechtsverstöße untersuchen

Die Vereinten Nationen hatten am Donnerstag angekündigt, Menschenrechtsverstöße in Nordkorea zu prüfen. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Gefangenenlager, Hinrichtungen, Folterungen und die Beschränkung der Meinungsfreiheit.

Der Uno-Menschenrechtsausschuss in Genf leitete am Donnerstag einstimmig auf Antrag Japans eine förmliche Untersuchung durch eine Kommission ein. Zu den drei Mitgliedern gehört Marzuki Darusman, der derzeit Uno-Berichterstatter über die Lage der Menschenrechte in Nordkorea ist. In seinem jüngsten Bericht hatte er sich speziell mit den Lagern für politische Gefangene befasst, in denen 200.000 Menschen gefangen sein sollen.

Der nordkoreanische Botschafter So Se Pyong erklärte, die Untersuchung diene den Feinden Nordkoreas bei ihrem Versuch, das vom Volk gewählte sozialistische System des Landes zu ändern.



Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/pr...l-a-890308.html

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23.03.2013 12:37
#13 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Nordkoreas Propaganda-Show
Was hinter den billigen Videoclips des Kim Jong Un steckt



In nordkoreanischen Videos geht derzeit das Weiße Haus in Flammen auf, Soldaten springen über Südkoreas Hauptstadt Seoul ab. Die Clips fesseln mit ihrer plumpen, plakativen Machart – und erreichen deshalb genau ihr Ziel.
„Ein kurzer, dreitägiger Krieg“ heißt das Video, das am Donnerstag auf dem Youtube-Kanal Uriminzokkiri veröffentlicht wurde. Tausende nordkoreanische Soldaten springen mit dem Fallschirm über Südkoreas Hauptstadt Seoul ab, Panzer überrollen die Grenze, ein Sprecher brüstet sich, dass 150 000 US-Bürger als Geisel genommen worden seien. Erst vor wenigen Tagen ließ Kim Jong Uns Propaganda-Maschine das Weiße Haus in Flammen aufgehen.

Echte Bilder von nordkoreanischen Kanonenschüssen wechseln sich ab mit unbeholfenen Animationen, in denen sich beispielsweise die Kuppel des US-Kapitols in einen Feuerball verwandelt. Die Propaganda-Maschine des Diktators Kim Jong Un läuft auf Hochtouren – so scheint es zumindest. Nordkorea-Experten sehen das anders. Zwar handle es sich um eine Phase gegenseitiger Provokation, sagt der Rüdiger Frank von der Universität Wien. Für jemanden, der das Land seit 20 Jahren beobachte, sei dies jedoch nichts Ungewöhnliches. „Ich bemerke vor allem eine verstärkte Aufmerksamkeit westlicher Medien seit der Machtübernahme von Kim Jong Un“, sagt Frank.


Propaganda für Koreaner in aller Welt
Uriminzokkiri ist das Internet-Sprachrohr der nordkoreanischen Regierung. Dahinter steht das „Komitee für die friedliche Wiedervereinigung Koreas“, ein „inoffizielles Wiedervereinigungsministerium“, wie Frank sagt. Am Ende des Einmarsches in Südkorea steht im Propaganda-Video auch die „Wiedervereinigung“. Mit der westlichen Perspektive hat die nordkoreanische Sicht auf eine „friedliche Wiedervereinigung“ allerdings wenig gemein.

„Es ist davon auszugehen, dass die Hauptzielrichtung der Clips das Ausland ist“, sagt Nordkorea-Experte Frank, „vor allem die Menschen in Südkorea und Koreaner in aller Welt.“ In Nordkorea verfügen die Menschen nur über ein internes Internet, also ein riesiges Intranet. Doch auch dazu haben nur wenige Zugang. Das Propaganda-Medium des Landes ist das Fernsehen – und die Machart in Vier-Minuten-Clips lässt auf für das Internet gemachte Produktionen schließen. Zwar sind in Südkorea die Seiten mit nordkoreanischer Propaganda gesperrt. Doch im Internet bahnt sich alles seinen Weg – vor allem, wenn Videos solch große Aufmerksamkeit erregen.


Auf die westlichen „Bedürfnisse“ sind die Videos perfekt zugeschnitten. „Nordkoreas Regime weiß, dass Internet-Medien im Westen gut konsumiert werden“, sagt Frank. Dabei seien die Drohgebärden an sich nichts Neues. „Es ist ein altes Spiel mit neuen Medien“, sagt Frank. Kim wolle Angst und Schrecken verbreiten und der Welt zeigen, dass er zu allem entschlossen sei. „Wer gefährlich wirkt, den lässt man in Ruhe. Die Konsumenten solcher Videos sollen Druck auf ihre Regierungen machen, Nordkorea gegenüber kompromissbereit zu sein.“ Dabei wäre es oft besser, die Drohungen einfach zu ignorieren. „Grundsätzlich ist es aber gut, wenn die Weltöffentlichkeit die Lage in Nordkorea aufmerksam betrachtet“, sagt Frank.


Quelle und Video hier: http://www.focus.de/politik/ausland/nord...aid_946574.html

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24.03.2013 13:08
#14 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Nach Atomtests
Angst vor Nuklearmaterial aus Nordkorea


Der Westen sorgt sich weniger vor einem direkten Angriff aus Nordkorea als vor Atomwaffen, die auf dunklen Kanälen ins Land gelangen. Die Sorge: Pjöngjang könnte verstärkt atomares Wissen und Technologie exportieren.



Seoul. Nordkoreas Atomtest im Februar war nicht nur Ausdruck des Widerstands gegen internationale Sanktionen. Es war auch Werbung in eigener Sache. Zielgruppe sind dabei aus Sicht von Beobachtern weltweit alle, die Interesse am Kauf von Nuklearmaterial haben.

Zwar hat Pjöngjang mit Atomangriffen auf die USA gedroht, unmittelbar gefährlicher könnte aber die Bereitschaft Nordkoreas sein, die Technologie an Staaten zu verkaufen, die Washington als Sponsoren des Terrorismus' betrachtet. Die bedrohliche Botschaft lautet nach Ansicht von Graham Allison, Nuklearexperte an der Kennedy School der Universität Harvard: „Atomwaffen stehen zum Verkauf.“



Beim Start einer nordkoreanischen Langstreckenrakete im Dezember handelte es sich nach Überzeugung der Uno um einen verbotenen Test ballistischer Raketentechnologie. Am 12. Februar führte Pjöngjang zum dritten Mal einen unterirdischen Atomversuch durch und wurde dafür mit neuen Uno-Sanktionen belegt. Experten vermuten, dass Nordkorea ausreichend Nuklearmaterial für mehrere einfache Atombomben hat. Beweise, dass Pjöngjang einen für eine Rakete geeigneten Sprengkopf bauen kann, fehlen noch. Doch kann das Land möglicherweise anderen Staaten beim Aufbau atomarer Fachkenntnisse helfen, wie es in der Vergangenheit mutmaßlich bereits geschah.



Pjöngjang braucht nach eigenen Angaben Atomwaffen wegen der als feindlich betrachteten Haltung der USA, die das Ziel habe, in Nordkorea einzumarschieren. Nach Ansicht der USA, Südkoreas und anderer Staaten verfolgt das Land damit das Ziel, Unterstützung und andere Zugeständnisse zu erhalten. Sogar China, der wichtigste Verbündete des Landes, wendet sich gegen dessen atomare Ambitionen. Der Verkauf von Nuklearmaterial bringt Nordkorea Geld ein, das wiederum in die weitere Entwicklung von Waffen gesteckt werden kann, wie der Experte Shin Beomchul vom Koreanischen Institut für Verteidigungsanalysen in Seoul sagt. Seine wachsenden Fähigkeiten könnten Nordkorea für Käufer attraktiver machen, besonders dann, wenn sich herausstellen sollte, dass beim Test im Februar hoch angereichertes Uran verwendet wurde.



Mehr Inofs gibt es hier: http://www.handelsblatt.com/politik/inte...ea/7974066.html

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26.03.2013 10:49
#15 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Nordkorea droht mit Angriffen

Seoul – Nordkorea hat mit Angriffen auf Militäranlagen der USA auf dem amerikanischen Festland sowie auf den Pazifik-Inseln Guam und Hawaii gedroht. Wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA meldete, wurden die Sondereinheiten der Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt. „Das Oberkommando der Volksarmee erklärt, dass alle Artillerie-Einheiten, einschließlich der strategischen Raketen-Einheiten und der Einheiten für Langstreckenraketen in die Kategorie 'kampfbereit' versetzt werden”, hieß es. Angriffe könnten sich auch gegen US-Militäreinrichtungen in Südkorea richten.


Quelle: http://www.bild.de/home/telegramm/home-t...78948.bild.html

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27.03.2013 12:57
#16 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Säbelrasseln geht weiter
Nordkorea kappt den „heißen Draht“ zum Süden
Militärische Kommunikation unterbrochen +++ Militärvertreter: „Jeden Moment kann ein Krieg ausbrechen"




Jeden Tag eine neue Horror-Nachricht aus Nordkorea. Jetzt hat Diktatar Kim Jong Un auch noch den militärischen „heißen Draht“ zu Südkorea gekappt.

„Ab sofort sind alle militärischen Kommunikationswege zwischen Nord und Süd unterbrochen”, berichtete die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA unter Berufung auf einen ranghohen Militärvertreter. In einer Situation, in der „jeden Moment ein Krieg ausbrechen kann”, würden solche Kommunikationsmittel nicht mehr benötigt.

Der „heiße Draht” werde so lange unterbrochen bleiben, wie „die feindseligen und anachronistischen Akte” des Südens fortbestünden.

Über die sogenannte militärische Leitung an der Westküste wurde bisher der Pendelverkehr für den gemeinsamen Industriekomplex in der nordkoreanischen Grenzstadt Kaesong geregelt. Inwieweit die Leitungstrennung den Pendelverkehr treffe, müsse bis zum nächsten Morgen abgewartet werden, sagte eine Sprecherin des Vereinigungsministeriums in Seoul.

In der Sonderwirtschaftszone arbeiten mehr als 50 000 Nordkoreaner in südkoreanischen Fabriken.

Nordkorea wandte sich am Mittwoch auch an Südkoreas neue Präsidentin Park Geun Hye. Sie möge „ihre Zunge im Zaum halten”, zitierte KCNA des nordkoreanischen Ausschusses für Friedliche Wiedervereinigung. Unklar war, ob der Sprecher auf bestimmte Äußerungen der Präsidentin reagierte.

Es gibt mehrere Kommunikationsverbindungen zwischen Nord- und Südkorea (seit 1953 geteilt, bis heute kein Friedensabkommen). Anfang März kappte das Regime im Norden die Leitung, über die humanitäre Fragen besprochen werden. Über die sogenannte „Rote-Kreuz“-Leitung erfolgten bis dahin normalerweise zwei Anrufe pro Tag zwischen den beiden Seiten.

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hatten zuletzt deutlich zugenommen, nachdem Pjöngjang als Reaktion auf die Verschärfung der UN-Sanktionen nach seinem dritten unterirdischen Atomtest den Nichtangriffspakt mit dem Süden aufkündigte.

Zuvor hatte Nordkorea bereits den USA mit einem atomaren Erstschlag gedroht. Nach den Drohungen der nordkoreanischen Führung kündigte die US-Regierung einen Ausbau ihrer Raketenabwehr an. In Alaska würden 14 weitere Raketenabfangsysteme aufgestellt, sagte Verteidigungsminister Chuck Hagel vor zehn Tagen.

Die USA und Südkorea vereinbarten am Freitag eine verstärkte militärische Zusammenarbeit. Die US-Regierung verpflichtete sich, Südkorea selbst bei kleineren Provokationen militärisch beizustehen. Nordkorea drohte daraufhin am Dienstag mit Angriffen auf Militäranlagen in den USA.



Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/kim-j...82532.bild.html

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28.03.2013 15:16
#17 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Blogger entlarvt Photoshop-Armee
Kims verrücktes Schummel-Manöver
USA entsenden atomwaffenfähige Langstreckenbomber nach Südkorea



Darf´s ein bisschen mehr sein? Bei nordkoreanischen Kriegsmanövern offenbar schon!

Das Regime in Pjöngjang hat bei einer Militärübung an der Ostküste nach Expertenmeinung nachgeholfen und die Propagandabilder am Computer manipuliert.

Zu sehen sind mächtige Luftkissenboote, die durch die Brandung angeschossen kommen und auf den Strand fahren. Soldaten rennen zu den schneebedeckten Dünen. Diktator Kim Jong Un überwacht persönlich das große Manöver.

Eines der Bilder zeigt acht Luftkissenboote. Mindestens drei davon sollen nachträglich eingefügt worden sein. Photo-Experte Alan Taylor schreibt im Blog „in Focus“ des US-Magazins „The Atlantic“: „Die beiden Luftkissenboote nahe demFotografen scheinen ein echtes und eine digitale Kopie zu sein.“ Auch zwei weiter entfernte Schiffe seien digitale Zwillinge (Original, Kopie). Reflexionen und Gischt ähneln sich nach Expertenmeinung verdächtig.

Die Nachrichtenagentur AFP, die das Bild von der nordkoreanischen Agentur KCNA (Korean Central News Agency) bekam, nahm das Foto inzwischen vom Markt.

Das Manöver soll am 25. März stattgefunden haben. Einen Tag später, am Dienstag, wurden die Fotos veröffentlicht. Am selben Tag versetzte Nordkorea seine Truppen in Kampfbereitschaft.

Die strategischen Langstreckenraketen und die Artillerie seien für einen Angriff auf US-Militärstützpunkte im Pazifik und in den USA gefechtsklar, meldete die KCNA. Das Oberkommando der Armee habe einen entsprechenden Befehl erteilt.

Am Mittwoch wurden die Kriegsdrohungen gegenüber dem Süden und den USA dann noch einmal verschärft. Ein Krieg könne jederzeit ausbrechen, sagte ein Militärsprecher. Das Regime kappte den militärischen heißen Draht, die letzte noch bestehende Kommunikationsverbindung zwischen dem Norden und Süden.

Am Donnerstag nun die Reaktion: Die US-Luftwaffe entsandte zwei atomwaffenfähige Langstreckenbomber nach Südkorea, wo sie an jährlichen gemeinsamen Militärübungen teilnehmen.

Die strategischen B-2-Bomber können auch als Atomwaffenträger eingesetzt werden. Trainingsmunition wurde nach Angaben der US-Armee auf einem Schießplatz der südkoreanischen Kräfte bereits abgeworfen.

Der Einsatz demonstriere die Fähigkeit der USA, „schnell und nach Belieben Langstrecken- und Präzisionsschläge auszuführen“, hieß es weiter.

Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/kim-j...97442.bild.html

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29.03.2013 11:05
#18 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Nordkorea
Kim Jong Un droht mit Raketen
Er habe eine „Rechnung zu begleichen“, soll der Nordkorea-Diktator gesagt haben. Seine Ziele: US-Militärstützpunkte auf Hawaii und Guam



Er droht mit Raketen und mobilisiert die Massen: Als Reaktion auf neue Übungsflüge kernwaffentauglicher US-Bomber in Südkorea hat Nordkoreas Diktator Kim Jong Un seine Atomkriegsdrohungen verschärft.

In einer nächtlichen Dringlichkeitssitzung habe der Machthaber mit Spitzen der Armee den Befehl erteilt, die strategische Raketeneinheiten in Angriffsbereitschaft zu versetzen, berichten die Staatsmedien des Landes.

Raketen sollen Hawaii treffen

Die Raketen sollten „jederzeit“ abgefeuert werden können, um das Festland der USA, deren Militärstützpunkte auf Hawaii, Guam und andere Gebiete im Pazifik sowie Ziele in Südkorea zutreffen.

Erneut unterstellte Pjöngjang den USA, einen Nuklearkrieg vorzubereiten. Mit den Flügen von B-2-Langstreckenbombern über Südkorea wollten die USA ein entsprechendes Ultimatum setzen. Das sei keine militärische Machtdemonstration mehr.

Kim Jong Un will „eine Rechnung begleichen“

Nach dem Urteil Kim Jong Uns sei deshalb die „Zeit gekommen, mit den US-Imperialisten eine Rechnung zu begleichen“, berichtete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA.

Begleitetet von neuen Angriffsdrohungen gegen die USA und Südkorea hatte dass oberste Truppenkommando des Landes bereits am Dienstag erklärt, alle Feldartillerie- und strategischen Raketeneinheiten seien in „höchste Alarmbereitschaft“ versetzt worden.

Nordkorea verfügt nach Meinung von Experten nicht über die Kapazitäten für einen direkten Atomangriff auf die USA. Doch befürchten Südkorea und die USA, Nordkorea könne andere militärische Provokationen unternehmen.

Vor einer Woche hatten beide Verbündete einen Einsatzplan für den Fall jeder Art von Provokationen durch Nordkorea unterzeichnet. Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hatten sich seit dem dritten nordkoreanischen Atomtest im Februar deutlich verschärft.

Angesichts der Ausweitung von UN-Sanktionen wegen des Tests und der jährlichen amerikanisch-südkoreanischen Militärübungen hatte Nordkorea einen Nichtangriffspakt mit Südkorea für ungültig erklärt.

Am Donnerstag hatten zwei Tarnkappenbomber der Typs B-2 Spirit der US-Luftwaffe Angriffsflüge in Südkorea geübt. Die Bomber hätten auf dem Weg von Missouri nach Südkorea und zurück über 10 000 Kilometer zurückgelegt, hatte die US-Armee erklärt.

Bereits zuvor hatten amerikanische B-52-Langstreckenbomber an den Übungen in Südkorea teilgenommen. Nordkorea fühlt sich durch diese Flüge provoziert.

Unterdessen sagte ein Nordkorea-Experte von der Dongguk Universität, die Drohungen aus Pjöngjang dürften nicht so gedeutet werden, dass ein Krieg „unmittelbar bevorsteht“. Es handle sich um eine „erwartete“ Reaktion des Nordens auf die Entsendung der B-2-Bomber durch die USA, so der Experte Kim Yong Hyun.

Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/nordk...06992.bild.html

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30.03.2013 12:29
#19 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Neue Drohungen aus Pjöngjang: Nordkorea erklärt Kriegszustand


Der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel eskaliert: Nordkorea hat den Kriegszustand mit Südkorea ausgerufen. Jede Provokation werde in einen Atomkrieg münden, tönt das Regime in Pjöngjang - und droht mit der Schließung eines gemeinsamen Industrieparks. Südkorea und die USA sprechen von altbekannter Kriegsrhetorik.

Seoul - Die Spannungen zwischen Nordkorea und seinen Gegnern haben eine neue Eskalationsstufe erreicht. Nach den jüngsten Drohungen hat das Regime den Kriegszustand mit Südkorea ausgerufen. Jede Angelegenheit zwischen beiden Staaten werde ab sofort entsprechend behandelt, hieß es in der von den Staatsmedien verbreiteten gemeinsamen Erklärung der Regierung, der herrschenden Arbeiterpartei und anderer Organisationen.

Ein Angriffsbefehl ist bislang nicht bekannt. Das nordkoreanische Militär warte die Befehle von Machthaber Kim Jong Un ab, hieß es. Seine "wichtige Entscheidung" sei ein Ultimatum gegen feindliche Kräfte. Beide Länder befinden sich seit dem Ende des Korea-Kriegs von 1950 bis 1953 völkerrechtlich ohnehin noch immer im Kriegszustand. Ein Friedensvertrag wurde bis heute nicht geschlossen, vor kurzem hatte Nordkorea ein Waffenstillstandabkommen gekündigt.

Die Situation, in der auf der koreanischen Halbinsel weder Frieden noch Krieg herrsche, sei vorüber, hieß es in Pjöngjang. Jede Provokation in der Nähe der Landes- und Seegrenze mit Südkorea werde in einen "umfassenden Konflikt und einen Atomkrieg" münden. Erneut wurden auch die direkten Drohungen gegen die USA bekräftigt. Als mögliche Ziele wurden - wie schon in den vergangenen Tagen - das Festland der USA, Hawaii und Guam sowie in Südkorea stationierte US-Truppen genannt.

Aggressive Töne aus Pjöngjang

Die Spannungen auf der Halbinsel hatten sich seit dem dritten nordkoreanischen Atomtest im Februar deutlich verschärft. Der Uno-Sicherheitsrat hatte die Sanktionen gegen Pjöngjang ausgeweitet.

Nordkorea droht Südkorea und dessen Verbündeten USA seit Anfang März fast täglich. Am Dienstag hatte Pjöngjang mit Angriffen auf Ziele in den USA und Südkorea gedroht und angeblich die Sondereinheiten seiner Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt. Am Freitag hatte Nordkoreas Machthaber nach Berichten der staatlichen Medien per Befehl die strategischen Raketen des Landes für mögliche Angriffe in Bereitschaftsstellung versetzt.

Der Befehl wurde als Reaktion auf Übungsflüge zweier Tarnkappenbomber der US-Luftwaffe über Südkorea verstanden. Nordkorea unterstellt beiden Ländern, durch ihre jährlichen gemeinsamen Militärübungen einen Atomkrieg vorzubereiten.

Die südkoreanische Regierung erklärte, die Drohungen aus dem Norden seien nicht neu. Im Verteidigungsministerium in Seoul, dem die Beziehungen zum Norden obliegen, hieß es, es gebe keine Hinweise auf ungewöhnliche Aktivitäten des nordkoreanischen Militärs. Die neuen Äußerungen aus Pjöngjang seien nur eine weitere provozierende Drohung.

"Drohungen nach bekanntem Muster"

Ähnlich äußerten sich die USA. Nordkorea habe eine "lange Geschichte der Kriegsrhetorik und Drohungen", sagte eine Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats in Washington. Die jüngsten Drohungen aus Nordkorea folgten diesem bekannten Muster. Man nehme sie dennoch ernst. "Wir haben die Berichte über eine neue und unkonstruktive Erklärung aus Nordkorea zur Kenntnis genommen", sagte die Sprecherin. Man bleibe "in engem Kontakt mit unseren südkoreanischen Verbündeten".

Bundesaußenminister Guido Westerwelle warnte Nordkorea vor einer Eskalation der Sicherheitslage. Das Verhalten des Landes sei eine ernste Gefahr für den Frieden in der gesamten Region, schrieb er in einem Gastkommentar für die "Bild"-Zeitung. "Das unverantwortliche Spiel Nordkoreas mit dem Feuer muss aufhören", so Westerwelle.

Am Samstag drohte Nordkorea auch damit, einen gemeinsam mit Südkorea betriebenen Industriepark in der nordkoreanischen Grenzstadt Kaesong zu schließen. Ursache dieser Drohung sind offenbar Berichte, wonach der Industriekomplex nur noch geöffnet bleibe, weil er für Nordkorea eine Quelle dringend benötigter harter Währung sei. Die Anlage werde geschlossen, wenn Südkorea weiterhin die Würde Nordkoreas beschmutze, hieß es aus Pjöngjang.

Nach Angaben des südkoreanischen Vereinigungsministeriums ließ Nordkorea allerdings am Samstag südkoreanische Pendler einreisen. Die Anlage ist eines der wenigen Symbole für Zusammenarbeit der beiden Staaten. Normalerweise gehen Tag für Tag, außer sonntags, Hunderte Südkoreaner dorthin, um zu arbeiten.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/ko...d-a-891741.html

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31.03.2013 00:12
#20 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Nordkoreas angebliche Angriffspläne auf Austin
Was hat Kim Jong Un mit Texas vor?
Er will Raketen schicken, droht mit Atombombe, doch Militär-Karten werfen Fragen auf



Nordkoreas Diktator Kim Jong Un schmiedet gewaltige Pläne. Sein Land befinde sich nun im Kriegszustand mit dem Nachbarn Südkorea, hatte das Regime in Pjöngjang am Samstag verkünden lassen. Auch mit den USA habe man „Rechnungen zu begleichen“, hieß es.

Jede Provokation in der Nähe der Landes- und Seegrenze mit Südkorea würde in einen „umfassenden Konflikt und einen Atomkrieg” münden, drohte der Machthaber. Als mögliche Angriffsziele nannte er Hawaii, die West-Pazifik-Insel Guam und die in Südkorea stationierten US-Truppen. Nordkoreas Raketen stehen angeblich bereit.

Und auf den Fotos aus Pjöngjang wird Kim Jong Un dann ganz konkret: Auf einer Karte im Hintergrund sind Ziele in den USA eingezeichnet.

Ein Pfeil geht an die Ostküste nach New York, ein weiterer in die Hauptstadt Washington, auch Los Angeles scheint markiert zu sein.

Ein weiterer Pfeil sorgt allerdings für Verwunderung: Was hat Kim Jong Un denn in Austin vor?

Denn auch die texanische Hauptstadt ist auf seinem Kriegsplan markiert – und das, obwohl die Stadt weder ein wichtiges strategisches, militärisches noch ideologisches Ziel ist.

Auf Twitter wird unter dem Stichwort #whyaustin (dt. „Warum Austin?“) deshalb schon heiß diskutiert.

„Leg dich nicht mit Texas an“, schreibt der User Joshua Lyman. Und richtet sich dann an die Texaner: „Keine Sorge Austin, wir sind vorbereitet.“ Ein anderer Twitter-Nutzer antwortet: „Purer Neid, Kim Jong Un“.

Also, warum Austin?

John Swenson-Wright, Asien-Experte von der Cambridge-Universität, hat darauf eine Antwort: „Es ist anzunehmen, dass die Landkarte mit Zielen nur für nationale Zwecke gemacht wurde, um den Nordkoreanern einen Eindruck von der Kriegsbereitschaft zu vermitteln“, sagte er der Online-Zeitung „NK News“, die sich hauptsächlich mit dem Thema Nordkorea befasst.

Die Kriegsdrohungen aus Pjöngjang – sie werden weder in Südkorea noch in den USA richtig ernst genommen.

Experten gehen nicht davon aus, dass Nordkorea in der Lage ist, die USA mit einer Atombombe anzugreifen. Narushige Michishita vom japanischen National Graduate Institute for Policy Studies sagt, Nordkorea habe bislang noch nicht einmal erfolgreich interkontinentale Raketen getestet. Mittelstreckenraketen jedoch könnten seiner Einschätzung zufolge US-Militärziele in Japan erreichen.

Nahe liegt aus seiner Sicht aber ein kleinerer Angriff an der koreanischen Westküste, der die USA nicht veranlassen würde, mit aller Macht militärisch einzugreifen.

Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/nordk...17386.bild.html

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01.04.2013 10:33
#21 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Südkoreas Präsidentin knallhart
Jetzt droht SIE Nordkorea mit Krieg
USA schicken neue Kampfjets für Manöver +++ Nordkoreanisches Parlament trifft sich



Harte Worte, ernste Drohungen, deutliche Zeichen. Die Spannungen zwischen Süd- und Nordkorea verschärfen sich weiter. Nachdem Nordkoreas junger Diktator Kim Jong Un am Wochenende den Kriegszustand mit Südkorea erklärt hatte, wird jetzt auch der Nachbar deutlich.

Präsidentin Park Geun Hye droht mit massiven und raschen militärischen Reaktionen. Wenn es eine Provokation gegen Südkorea und ihr Volk gebe, dann solle es darauf eine entschlossene Antwort geben – ohne politische Abwägungen, sagte Park am Montag bei einem Treffen mit dem Verteidigungsminister.

Und auf Worte folgen Taten: Laut „Wall Street Journal“ sind zwei US-F-22-Tarnkappen-Kampfflugzeuge auf dem Weg nach Südkorea. Dort soll es ein weiteres gemeinsames Manöver geben.

Die F-22 gehören zu den teuersten und modernsten Waffensystem der US-Luftwaffe. Bereits zuvor hatten die USA mit der Entsendung von B-52 und B-2-Tarnkappenbombern zu der alljährlichen Übung mit Südkorea ihre militärischen Fähigkeiten in der Luft demonstriert.

Dem „Wall Street Journal” zufolge wollen die USA Nordkorea mit einer „Show militärischer Stärke” von weiteren Provokationen abschrecken.

Die Führung in Pjöngjang hat in letzter Zeit als Antwort auf UN-Sanktionsbeschlüsse und andauernde amerikanisch-südkoreanische Militärübungen fast täglich Kriegsdrohungen gegen die USA und Südkorea ausgestoßen. Die USA hielten sich bisher verbal eher zurück.

So sagte eine Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates in Washington, Caitlin Hayden, laut Medienberichten am Wochenende, das nordkoreanische Verhalten sei „unkonstruktiv”. Die USA nähmen die Drohungen ernst. Nordkorea habe aber in der Vergangenheit immer wieder „Kriegsrhetorik” von sich gegeben und folge damit einem Muster – mit dem Ziel der Einschüchterung.

Wie reagiert Nordkoreas Diktator jetzt?

Heute lässt Kim Jong Un sein Parlament zur großen Frühlingsvollversammlung einberufen. Über die genaue Tagesordnung ist zwar noch nichts bekannt, doch von diesen regulären Treffen sind richtungweisende inhaltliche und personelle Entscheidungen zu erwarten.

Neues Kriegsgerassel aus Pjöngjang?

Erst am Sonntag hatte die kommunistische Führung erklärt, das Atomwaffenprogramm und die Sanierung der maroden Wirtschaft hätten die höchste Priorität für das Land.

Die Atomwaffen seien weder Gegenstand politischer Verhandlungen noch eines wirtschaftlichen Tauschgeschäfts, bekräftigte die Arbeiterpartei in der Sitzung vom Sonntag, der Staatschef Kim vorsaß.

Pjöngjang könne nicht gezwungen werden, sich selbst zu entwaffnen. So lange es Imperialisten und nukleare Bedrohung gebe, werde das Regime seine eigenen Atomwaffen nicht aufgeben.

Seit dem Koreakrieg zwischen 1950 und 1953 sieht Nordkorea in den US-Atomwaffen eine Bedrohung für seine Sicherheit.

Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/kim-j...26496.bild.html

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02.04.2013 10:58
#22 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Demonstration der Stärke gegen den irren Diktator Kim Jong Un
USA schicken Zerstörer mit Raketen nach Korea
Nordkorea will Reaktor im Atomkomplex Yongbyon wieder hochfahren




USA demonstrieren Nordkorea ihre Stärke!

Nach immer neuen Kriegsdrohungen der Steinzeit-Kommunisten des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Un haben die USA ihre militärische Präsenz in der Region deutlich erhöht. Neben hochmodernen Kampfflugzeugen mit Tarnkappentechnik schickt Washington Medienberichten zufolge auch einen mit Raketen bestückten Zerstörer ins Konfliktgebiet.


Zudem solle ein schwimmendes Überwachungsradar näher an die nordkoreanische Küste herangebracht werden.

Der Zerstörer USS McCain sei in die Gewässer vor der Halbinsel verlegt worden, sagte ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums der Nachrichtenagentur Reuters, der anonym bleiben wollte. Das Schiff sei in der Lage, Raketen abzuwehren und zu zerstören. Es sei nicht geplant, dass sich der Zerstörer an Manövern beteilige.

Trotz der aggressiven Töne aus Pjöngjang sieht Washington aber keine unmittelbare Gefahr eines Angriffs. Es gebe keinen Hinweis darauf, dass Nordkoreas Führung die Truppen mobilisiere oder aufmarschieren lasse, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, am Montag.

Unterdessen warnte Südkorea den kommunistischen Norden in deutlicher Form vor möglichen Angriffen. Präsidentin Park Geun Hye wies die Streitkräfte am Montag an, auf militärische Provokationen des Nachbarlandes „ohne Rücksicht auf jede politische Abwägung” prompt und strikt zu reagieren.

Am Dienstag berief Park eine Sitzung mit den für die Sicherheit und Außenpolitik zuständigen südkoreanischen Ministern ein, wie die nationale Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf das Präsidialamt in Seoul berichtet.

Auch der Geheimdienstchef habe an den Beratungen über „die Lage im In- und Ausland” teilgenommen.

Rückblende: Nordkorea hatte am Samstag den „Kriegszustand” im Verhältnis zum Süden verkündet. Zudem erklärte das Regime, die Atomwaffen seien nicht verhandelbar. Die USA gehen davon aus, dass das Regime in Pjöngjang beim Bau von Atombomben Fortschritte macht.

Die Oberste Volksversammlung in Pjöngjang - das Parlament in Nordkorea - verabschiedete am Montag auf ihrer Frühjahrssitzung ein Gesetz „zur Festigung der Position des Landes als Atomwaffenstaat zur Selbstverteidigung”, wie die Staatsmedien berichteten. Damit reagiere Nordkorea auf die „feindselige Politik der USA”. Mit dem Schritt bestätigte die Versammlung einen entsprechenden Beschluss des Zentralkomitees der herrschenden Arbeiterpartei am Sonntag.

Der nordkoreanische Ministerpräsident Choe Yong Rim wurde am Montag seines Postens enthoben. Sein Nachfolger ist nach Berichten der Staatsmedien Pak Pong Ju, der das Amt bereits von 2003 bis 2007 innehatte.

Mit der Ernennung Paks, dem 2002 eine wichtige Rolle bei Reformversuchen zugeschrieben werden, könnte Kim Jong Un nach Ansicht von Beobachtern signalisieren, sich stärker der Wirtschaft zuwenden zu wollen.


US-Regierungsbeamte fürchten nach einem Bericht der „Washington Post”, dass Nordkorea Fortschritte beim Bau von Atombomben macht.

Wie die Zeitung unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen berichtet, könnte Pjöngjang bei seinem jüngsten Nuklearversuch im Februar eine Atombombe mit hoch-angereichertem Uran gezündet haben. Dies würde bedeuten, dass das Regime zur Urananreicherung fähig ist.

Beobachter vermuten, dass Nordkorea ausreichend spaltbares Material hat, um bis zu acht Atombomben zu bauen. Das Institute for Science and International Security geht davon aus, dass der Norden bis 2016 über genug waffenfähiges Uran für 21 bis 32 Nuklearwaffen verfügt, wenn es auch die Zentrifuge in Yongbyon zur Uran-Anreicherung nutzt.

Der Kühlturm der Anlage war 2008 in einer medienwirksamen Aktion in die Luft gesprengt worden.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat Atomwaffen als Garant für die Souveränität des Landes bezeichnet.

Sie dienten der Abschreckung und seien Grundlage für Wohlstand, sagte Kim in einer Rede vor dem Zentralkomitee der Arbeiterpartei in Pjöngjang bereits am Sonntag, die aber erst am Dienstag von der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA veröffentlicht wurde. In der modernen Geschichte sei kein Land angegriffen worden, das über Atomwaffen verfüge. In der Rede stellte Kim offenbar die wirtschaftlichen Aspekte in den Vordergrund.

Nordkorea will Atomreaktor wieder hochfahren

Nordkorea will einen Fünf-Megawatt-Reaktor in seinem umstrittenen Atomkomplex Yongbyon wieder hochfahren.

Es würden Maßnahmen für eine Wiederinbetriebnahme des Reaktors und anderer Einrichtungen getroffen, berichteten die Staatsmedien am Dienstag unter Berufung auf die Generalabteilung für Atomenergie.

Der Reaktor war 2007 im Rahmen eines internationalen Abkommens abgeschaltet worden. Die Atomanlage Yongbyon ist ein wichtiger Teil des Atomwaffenprogramms des kommunistischen Landes.

Der Atomstreit mit Nordkorea verschärft sich Zug um Zug bereits seit mehreren Wochen. Der UN-Sicherheitsrat hatte Nordkorea nach dem dritten Atomtest des Landes im Februar mit der Ausweitung von Sanktionen bestraft. Nordkorea hatte als Reaktion unter anderem den Waffenstillstandsvertrag von 1953 zur Beendigung des dreijährigen Korea-Kriegs aufgekündigt. Ein Friedensvertrag wurde bis heute nicht geschlossen.



Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/korea...34974.bild.html

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03.04.2013 11:10
#23 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Pjöngjang verschärft Kriegsrhetorik
Nordkorea kappt den letzten Draht zum Süden

Südkoreaner dürfen nicht in gemeinsame Sonderwirtschaftszone Keasong einreisen +++ Südkorea will verbliebene Staatsbürger notfalls mit einer Militäraktion befreien +++ US-Außenminister Kerry: USA bereit, „sich selbst und Südkorea zu verteidigen“ +++ US-Oberkommandierender in Südkorea: „Lage ist unberechenbar und gefährlich“



Der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel spitzt sich weiter zu.

Was Beobachter vor ein paar Tagen noch für unwahrscheinlich hielten, wird jetzt offenbar Realität: Nordkorea kappt auch noch die letzte Verbindung zum Süden und verbietet Südkoreanern die Einreise in die gemeinsame Sonderwirtschaftszone Keasong an der Grenze.

Die nordkoreanische Seite erlaubte nur die Ausreise von Südkoreanern, die sich bereits in dem Komplex in Nordkorea aufgehalten hatten, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul. Ob Nordkorea mit dem Schritt den Industriepark der Sonderwirtschaftszone wie zuvor angedroht, komplett schließen will, war zunächst unklar. Nach Angaben des Vereinigungsministeriums befanden sich mehr als 860 Südkoreaner in dem Komplex.

Südkorea reagierte mit harschen Worten auf die Ankündigung aus dem Norden: Man werde die in Kaesong verbliebenen Staatsbürger notfalls mit einer Militäraktion befreien. Sollte sich eine „ernste Lage” ergeben, sei auch eine Militäraktion denkbar, um die Sicherheit der südkoreanischen Arbeiter zu gewährleisten, erklärte Verteidigungsminister Kim Kwan Jin.

Mit dem Einreiseverbot verschärft Nordkorea seine Kriegsdrohungen weiter – und schneidet sich aber vor allem erstmal ins eigene Fleisch.

Der Komplex, in dem mehr als 50 000 Nordkoreaner für 123 südkoreanische Unternehmen arbeiten, ist das einzige noch betriebene wirtschaftliche Kooperationsprojekt zwischen beiden Ländern. Keasong generiert rund zwei Milliarden Dollar an grenzüberschreitendem Handel und 80 Millionen Dollar an Löhnen, die direkt an die Regierung in Pjöngjang fließen. Der Industriekomplex ist einer der wenigen Devisenbringer für Diktator Kim Jong Un.

Die USA haben indes Südkorea erneut demonstrativ den Rücken gestärkt und klare Signale an den Norden gesandt:

Die USA seien bereit, „sich selbst und Südkorea” zu verteidigen, sagte Kerry nach einem Gespräch mit seinem südkoreanischen Amtskollegen Yun Byung Se am Dienstag in Washington. Die nordkoreanische Kriegsrhetorik sei provokativ und gefährlich.

Kerry rief Nordkorea auf, im Streit um sein Atomprogramm an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Nur so könne sich das kommunistische Regime aus seiner internationalen Isolation befreien. Ein Neustart eines vor Jahren abgeschalteten Kernreaktors in Nordkorea wäre eine klare Verletzung internationaler Vereinbarungen, fügte Kerry mit Blick auf eine entsprechende Ankündigung Pjöngjangs hinzu.

US-General James Thurman, der Oberkommandierende in Südkorea (28 500 US-Soldaten sind dort stationiert), hält die Lage für „unberechenbar und gefährlich.“ In einem Interview mit dem US-Sender ABC sagte Thurman weiter, die „knallharte Rhetorik“ von Kim Jong Un sei wohl eher für „das eigene Publikum gedacht“. Dennoch: Kim versuche, „die Südkoreaner und die ganze Region einzuschüchtern. Und das werden wir nicht zulassen.“

Der Nordkorea-Experte Shi Yinhong von der Renmin Universität in Peking spricht in der „Los Angeles Times“ von „einem der gefährlichsten Momente seit 1953“. Shi bezieht sich auf die Ankündigung Pjöngjangs, die Anlage im Nuklearzentrum Yongbyon wieder in Betrieb zu nehmen.

US-Verteidigungsminister Chuck Hagel sieht in der Entwicklung von Atomwaffen in Nordkorea eine „wachsende Bedrohung” für die USA und ihre Verbündeten. In einem Telefongespräch mit dem chinesischen Verteidigungsminister Chang Wanquan sagte er laut einer Mitteilung des Pentagons, Washington und Peking sollten in dieser Frage kooperieren.

Außerdem teilte das Pentagon mit, dass der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs, General Martin Dempsey, noch in diesem Monat nach China reisen werde.

Die USA brauchen China, um in welcher Form auch immer gegen Nordkorea vorzugehen. Peking steht weiterhin zum Regime in Pjöngjang. Es hat kein Interesse an mehr US-amerikanischem Einfluss in der Region.

Nordkorea ist weitgehend wirtschaftlich abhängig vom großen Nachbarn, aber bisher hat China diese Karte im Machtpoker nicht gespielt. Über die Atompläne Nordkoreas ist China jedoch ausgesprochen wütend.

Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/kim-j...43838.bild.html

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04.04.2013 10:36
#24 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Atomangriff offiziell genehmigt
Kim Jong Un droht mit „gnadenlosem Einsatz“
Zugang zu Sonderwirtschaftszone Kaesong erneut blockiert



Er hört nicht auf: Nordkoreas Diktator Kim Jong Un bleibt auf Konfrontationskurs zu den USA und Südkorea und verschärft den Ton noch einmal deutlich: Ein Atomangriff auf die USA sei endgültig genehmigt worden, teilte der Generalstab der nordkoreanischen Volksarmee am Donnerstag mit.

Zudem blockierte die Führung in Pjöngjang den zweiten Tag in Folge den Zugang für Südkoreaner zum gemeinsam betriebenen Industriekomplex Kaesong.

In einer über die amtliche Nachrichtenagentur KCNA verbreiteten Erklärung erklärte der Generalstab, bei dem „gnadenlosen Einsatz” könnten „moderne” Waffen eingesetzt werden. Die Regierung in Washington werde formal darüber informiert, dass dies eine Reaktion auf Drohungen aus den USA sei.

Lautes Getöse, aber – zumindest was die Atomwaffen angeht – derzeit wohl eher eine leere Drohung: Nach Experteneinschätzung verfügt Nordkorea nicht über solche Waffen oder Trägerraketen.

Der Münchener Raketenexperte Robert Schmucker (Lehrstuhl für Raumfahrttechnik an der TU München, Beratungsunternehmen Schmucker Technologie) gab im Gespräch mit BILD.de schon nach der nordkoreanischen Drohung eines Präventivschlags Entwarnung: „Die Nordkoreaner haben nichts“, sagte er. Und: „Es zeugt nicht gerade von einem dynamischen Programm, wenn ein Land ohne Geld alle drei Jahre einen Atomtest durchführt.“

Schmucker weiter: „Ein nuklearer Erstschlag gegen die USA würde bedeuten, dass Nordkorea ausgelöscht wird. Kim wird sich hüten, irgendwas zu tun.“

Allerdings hieß es jetzt in mehreren Regierungskreisen, man habe Bewegungen von Mittelstrecken-Raketeneinheiten an der nordkoreanischen Ostküste festgestellt.

Es sei unklar, ob die sogenannten Musudan-Raketen mit Sprengköpfen versehen waren. Sie haben eine Reichweite von 3000 Kilometern und könnten Ziele in Südkorea, Japan und möglicherweise auch die US-Insel Guam im Pazifik treffen.

Washington forderte Pjöngjang auf, seine Kriegsrhetorik einzustellen. Die jüngste „in einer langen Reihe von provokativen Erklärungen dient nur dazu, Nordkorea weiter vom Rest der internationalen Gemeinschaft zu isolieren und sein Ziel der wirtschaftlichen Entwicklung zu unterminieren”, erklärte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats, Caitlin Hayden, in Washington. „Nordkorea sollte seine provokativen Drohungen einstellen und sich stattdessen auf die Einhaltung seiner internationalen Verpflichtungen konzentrieren.”

Nordkorea hatte bereits vor einem Monat mit einem Präventivschlag gegen die USA gedroht. Vergangene Woche ordnete die Armee an, die Raketen für einen Angriff auf die USA in Bereitschaft zu versetzen. Wenig später erklärte Pjöngjang, es befinde sich mit Südkorea im „Kriegszustand”. Seit einem nordkoreanischen Raketentest im Dezember und einem Atomwaffentest Pjöngjangs im Februar wuchsen die Spannungen zwischen den beiden Länder stetig.

Aus der Sonderwirtschaftszone Kaesong in Nordkorea (zehn Kilometer von der südkoreanischen Grenze entfernt, 53 000 Arbeiter) kommen indes widersprüchliche Nachrichten:

Ein Sprecher der Vereinigung der 123 ansässigen Firmen sagte am Donnerstagmorgen, Nordkorea habe den Unternehmen eine Frist gesetzt, um den gemeinsam betriebenen Industriekomplex zu verlassen. Die Firmen seien aufgefordert, sich bis Mittwoch (10. April) komplett zurückziehen, sagte der Sprecher. Die südkoreanische Regierung wies den Bericht allerdings umgehend als falsch zurück.

Kaesong blieb am Donnerstag den zweiten Tag in Folge für den Süden geschlossen. Offenbar wurde es 222 südkoreanischen Arbeitern aber erlaubt, das Gelände zu verlassen. Damit wären dann noch 606 Südkoreaner in Kaesong. Bisher ist die Sonderwirtschaftszone selten in die Konflikte auf der koreanischen Halbinsel hineingezogen worden.

Eine dauerhafte Schließung, davon gehen Experten aus, würde sich Südkorea nicht bieten lassen. Gegen eine Eskalation spricht auch, dass Nordkorea eigentlich dringend auf die Einnahmen aus der Sonderwirtschaftszone (90 Millionen Dollar pro Jahr) angewiesen ist.

Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/nordk...59686.bild.html

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06.04.2013 13:38
#25 RE: Nordkorea versetzt die Welt in Angst und Schrecken Zitat · antworten

Nordkorea verärgert China
Kim verprellt den großen Bruder

Peking soll Botschaft räumen +++ Westerwelle: Kriegsrhetorik nicht akzeptabel +++ Deutsche Außenpolitiker rechnen nicht mit Krieg +++ Säbelrasseln noch bis zum 15. April?



Der große Bruder ist seit Wochen sauer. Das weiß die Welt, seit China vor einem Monat im UN-Sicherheitsrat Sanktionen gegen Nordkorea wegen des Atomtests erstmals mit abgesegnet hat. Doch Diktator Kim Jong-un (30) hört nicht auf, die Regierung in Peking zu verprellen. Jetzt empfahl Nordkorea nach dpa-Informationen dem benachbarten Riesenreich, seine Botschaft in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang zu räumen.

Das Signal: Kümmert Euch gefälligst um Euch selbst. Ein unerhörter Vorgang in der Diplomatenwelt! Es gebe aber noch keine Entscheidung, wie sich die chinesische Regierung verhalten werde, berichtete die dpa weiter.

Fakt ist: Nordkorea hätte ohne Chinas Hilfe keine Überlebenschance. Ob Öl, Nahrungsmittel, Konsumgüter – Nordkorea ist von den Lieferungen des großen Bruders abhängig.

Hanns-Günther Hilpert von der Stiftung Wissenschaft und Politik sagte zu BILD.de: „Wenn China wollte, wäre Nordkorea in zwei Wochen am Ende.“

Doch daran hat China kein Interesse, und das weiß Diktator Kim Jong-un auch ganz genau.

Hilpert erklärt: „Man möchte aber einen Kollaps unbedingt vermeiden, um keine Armutsflucht zu erleben. Zudem braucht China das Land für die brüchige Stabilität in Nordostasien.“

Ein Fall Nordkoreas würde bedeuten, dass man Südkorea und die USA vor der Haustür hätte. Kein Lieblingsszenario der Machthaber in Peking. China wird Nordkorea also nicht im Stich lassen, ab und an sind lediglich mahnende Wort zu hören.

Die USA drängten bereits darauf, dass China seinen Einfluss nutzt, um das nordkoreanische Verhalten zu ändern. US-Außenminister John Kerry reist kommende Woche nach Peking – Thema wird auch das nordkoreanische Säbelrasseln sind.

Nordkorea warnt Diplomaten

Am Freitag hatte das Regime die Diplomaten mehrerer Staaten aufgefordert, darunter Deutschland, ihre Botschaften zu evakuieren. Die Auslandsvertretungen befolgten diese Aufforderung bislang nicht, auch die deutsche Botschaft arbeitet weiter.

In der Empfehlung der nordkoreanischen Seite an die ausländischen Botschaften in Pjöngjang habe es geheißen, dass bis Mittwoch noch bei einer Evakuierung der Diplomaten geholfen werden könne, aber dass danach keine Unterstützung erwartet werden könne.

Westerwelle nennt Kriegsrhetorik „nicht akzeptabel“

Bundesaußenminister Guido Westerwelle äußerte die „klare und unmissverständliche Erwartung”, dass die nordkoreanische Führung ihrer Pflicht nachkommen müsse, „die Sicherheit und Arbeitsfähigkeit der diplomatischen Vertretungen vor Ort zu jedem Zeitpunkt” zuverlässig zu garantieren. Und weiter: „Die von Nordkorea aufgebaute Drohkulisse und Kriegsrhetorik sind nicht akzeptabel und ein gefährliches Spiel mit der Stabilität der gesamten Region.“

„Dieser junge Mann verscherzt sich alles“

Deutsche Außenpolitiker halten Kims Kriegsrhetorik vor allem für innenpolitisch motiviert. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU), sagte dem Magazin „Focus”: „Kim Jong-un muss beweisen, dass er die richtige Wahl seines Vaters war.”

Der FDP-Außenpolitiker Rainer Stinner sagte dem Blatt: „Ein Krieg auf der koreanischen Halbinsel hätte unabsehbare Folgen, die weit über die Region hinausreichen würden.” Allerdings wisse Nordkorea, „dass ein Erstschlag auf Seoul zu seiner Vernichtung führen und das Ende des kommunistischen Regimes bedeuten würde”. Der FDP-Außenpolitiker ist der Meinung: „Der Selbsterhaltungstrieb ist zu groß, um das zu riskieren.”

Hartmut Koschyk, Mitglied der deutsch-koreanischen Parlamentariervereinigung, sieht als einzigen Ausweg aus der Krise, dass China und die USA den Konflikt gemeinsam entschärfen. Über Kim Jong-un sagte der CSU-Politiker dem Magazin: „Er hat überzogen. Dieser junge Mann verscherzt sich alles, weil er nicht begreift, dass er sich in einer dialogwilligen Umgebung befindet.”

Kriegsgeheul noch bis zum 15. April

Ähnlicher Ansicht ist der Asienexperte der SPD-Fraktion, Johannes Pflug, der davon ausgeht, dass die Konfrontation noch bis zum 15. April andauern könnte, dem Geburtstag des nordkoreanischen Staatsgründers Kim Il-sung (1912-1994).

Pflug sagte im Deutschlandfunk, bis zu diesem Datum seien auch Raketentests der Nordkoreaner denkbar, anschließend werde es jedoch vermutlich zu einer Deeskalation kommen. Dann werde sicher auch die gemeinsame Sonderwirtschaftszone Kaesong wieder in Betrieb genommen.



Quelle:http://www.bild.de/politik/ausland/kim-j...93202.bild.html

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