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Dieses Thema hat 40 Antworten
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 Kommentare zu den abgeschlossenen Fortsetzungen
Seiten 1 | 2
Karo Offline

PJler:


Beiträge: 685

20.12.2017 22:46
#26 RE: Kommentarseite zu Karo´s Adventskalender Zitat · antworten

Zu später Stunde Hallo.

Ich will auch nicht lange quatschen... enjoy. Und morgen ist endlich der von mir lange ersehnte 21. Dezember. Danach werden die Tage wieder länger

Machts gut, schlaft (und lest) gut.

LG
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 685

21.12.2017 23:41
#27 RE: Kommentarseite zu Karo´s Adventskalender Zitat · antworten


Hallo meine Lieben,

dreimal werden wir noch wach... und mein Vorrat ist ausgeschöpft. Aber ich bin echt ein bisschen stolz. Ich habe es durchgezogen

Morgen werde ich mir also "tageslive" etwas einfallen lassen. Nach der Arbeit das wird spannend. Aber Samstag habe ich frei, also vielleicht verschiebe ich den 22 auch auf den 23.

Tja und dann ist schon Heilig Abend. Das letzte Törchen des Adventskalenders... Weihnachten verbringen Marc und Gretchen ja mit Vater und Oma Haase in Köln. Und eine Überraschung wird es noch geben.

Heute lernt Marc erstmal Gretchens Freundin Jo kennen. Die scheint etwas durchgeknallt... <-- Marc


Gute Nacht und bis morgen.

LG
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 685

22.12.2017 23:32
#28 RE: Kommentarseite zu Karo´s Adventskalender Zitat · antworten


Guten Abend.

Heute bin ich etwa 15 Minuten früher dran als gestern und das, obwohl ich das Kapitel ganz frisch geschrieben habe. Frischer geht der Fisch nicht. Oder die Fisher.

Viel Spaß

LG
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 685

23.12.2017 22:58
#29 RE: Kommentarseite zu Karo´s Adventskalender Zitat · antworten



Hallo ihr Lieben.

das vorletzte Törchen, dann seid ihr erlöst.

@JackySunshine - ich habe eben angefangen den Grinch zu gucken. Hab dann schnell aufgegeben, das ist ja gar nicht meins

Dafür Weihnachten. Habe heute sogar nochmal Kokosmakronen gebacken, hatte noch so viel Zutaten übrig.

Aber egal, hier ist erstmal ein Hamburg-Köln-Teil.

Bis morgen

LG
Karo

Nachteule Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 384

23.12.2017 23:01
#30 RE: Kommentarseite zu Karo´s Adventskalender Zitat · antworten

Liebe Karo!

Ich glaube, mit dem Kommentieren deines Adventskalenders, komme ich bis weit nach Weihnachten hinaus . Aber jetzt habe ich ja erstmal Urlaub, also nach dem 26. auf jeden Fall Zeit genug, um den ein oder anderen Autoren (hoffentlich) glücklich zu machen .

Der 4. Dezember: Gretchen schreibt. Und wir lernen wieder einmal was über ihren Alltag, in dem sie sich nicht nur mit massenhaft Patienten, sondern auch mit "faulen" Kolleginnen auseinandersetzen muss . Gretchens Tagebucheintrag zeigt aber auch, dass ihre Entscheidung für die Praxistätigkeit in Köln nicht ihr endgültiger Entschluss ist, dass sie zwischen den Zeilen auch hinterfragt, ob es nicht auch anders sein könnte, wieder sein könnte. So wie damals am EKH. Sie kennt beides, Allgemeinarztpraxis und Krankenhaus. Sie weiß, dass überall berufliche Vor- und Nachteile bestehen, dass sie aber auch jederzeit wieder zurück könnte, denn sie hat sich selbst die Möglichkeit dazu geschaffen. Sie hat sich nicht einfach auf das Chirurgenwerk beschränkt, sondern sich der Vielseitigkeit offengelegt. Sie verkörpert mit ihren Qualifikationen

Zitat
Quasi die Basis aller Fachärzte.



Das ist eine Menge Wert. Vor allem, wenn sie tatsächlich wieder mit Marc zusammenkommen sollte. Sie sperrt sich nicht dagegen. Sie ist offen dafür, offen für eine berufliche Zusammenarbeit mit ihm, aber auch für eine private, gemeinsame Zukunft. Vielleicht sogar eine in Berlin? In ihrem fast entleerten Elternhaus? Sie und Marc, in ihrem "Tomorrow?"




Am 5. Dezember werden uns Marcs Nachbarn vorgestellt. Liebe, normale Menschen. Kinder, Junge und Alte. Zwischendrin der Oberarzt, der sich früher doch gar nicht die Mühe machte, für kleine Rotzjungen den Nikolaus zu geben, wahrscheinlich nicht einmal für die zuckersüße Tochter seines besten Berliner Kumpels, Mehdi. Und jetzt? Tut er der netten älteren Nachbarin den Gefallen und schlüpft in das rote Kostüm, hängt sich den weißen Rauschebart ins Gesicht und verstellt seine Stimme zu einem tiefen Bass, um den Nachbarskindern eine gewisse Ehrfurcht zu lehren? Marc in Nikolauskostüm - eine schräge Vorstellung . Oder auch, wie Gretchen sagen würde, total süüüüüüüüüß .




6. Dezember - Nikolaus. Es ist noch früh. Für manch Einen früh genug, um sich noch eine Runde aufs Ohr zulegen. Nicht so für den Hamburger Starchirurgen, der frisch gebügelt und geschniegelt parat steht, um den Tag zu beginnen. Und wie kann der besser anfangen, als mit einem guten Kaffee? Nur was, wenn selbst die teuerste Maschine das Gebräu nicht wie für einen angesehenen Chirurgen würdig hinbekommt? Wie gut, wenn man sich auf etwas anderes freuen kann, etwa auf den Adventskalender einer wunderbaren jungen Frau, den man täglich öffnen kann! Zwar steht nicht die echte Badenixe in des Herrn Doktors Wohnung, aber die schokoladige Ersatzfrau tut es fürs erste auch. Und wie immer hat Gretchen ihre Adventsüberraschung mit einer geschriebenen Erklärung versehen, damit Marc auch die Hintergründe dieses Brimboriums versteht. Soso, ein Coffee-Wokshop also Wie passend!
Im Gegenzug bekommt das überraschte Gretchen im fernen Köln einen Nikolaus-Blumenstrauß geliefert. Klar, dass nur Marc der Auftraggeber sein kann. Nicht zuletzt der Schoko-David-Hasselhoff verrät ihn . Dazu die äußert liebreizende Geste: ein Gutschein für die Stiefelliebhaberin, um ihren Schuhschrank noch ein wenig zu füllen. Aber nicht ohne den Oberarzt als Stilberater .
In diesen Helden hätte ich mich aber auch sowas von verknallt. Da kann ich Gretchen voll und ganz verstehen .




Am 7. Dezember habe ich mich beim Lesen heftig versehen . Die ganze Zeit über dachte ich, Marc telefoniert mit Gretchen. Dann fiel auf einmal der Name "Mehdi" und verfälschte meinen zuvor gewonnen Eindruck gehörig. Da hast du deine Leserschaft aber gehörig an der Nase herumgeführt, liebe @Karo .
Aber schön, wie gut die zwei Männer sich wieder verstehen . Und Mehdi könnte sich durchaus Besseres vorstellen, als seinen Kumpel nur durchs Telefon zu hören. Lieber würde er im heimatlichen Berlin wieder einmal zünftig mit ihm um die Häuser ziehen, Schnecken klarmachen, saufen, reden, das ganze Männer-Kumpel-Freundschaftspaket halt. Wenn es nach Mehdi ginge, würde Marc gar wieder ans EKH zurückkehren. Da Prof. Haase eh bald vom Chefsessel steigt, könnte Marc ihn durchaus beerben. Doch der Gute denkt längst nicht mehr daran. Schließlich ist ja Dr. Hassmann eine gute Alternative. Nee, nee, der "alte" Marc hätte der resoluten Kollegin das Zepter nicht so einfach überlassen, davon ist Mehdi überzeugt und fragt sich zurecht:

Zitat
Wer bist Du und was hast Du mit Marc gemacht!?



Vielleicht würde Mehdi sich das noch mehr fragen, wenn er dahinterkäme, dass Marc längst nicht mehr jedem dahergelaufenen Frauenrock nachsteigt, sondern endlich wieder dabei ist, an einer Zukunft mit Gretchen zu arbeiten, diesmal vielleicht sogar erfolgreich.

Liebe Karo, das war es für heute. Ich wünsche dir ein besinnliches Weihnachtsfest

Deine Bibi

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 685

23.12.2017 23:12
#31 RE: Kommentarseite zu Karo´s Adventskalender Zitat · antworten

Hallo meine liebe Bibi

@Nachteule

Schön, Dich wieder zu lesen. Ein besinnliches Weihnachtsfest auch für Dich. Ich werde demnächst dann auch nochmal auf Deinen Kommi antworten, besonders das mit dem Thema "Telefongespräch mit Mehdi" finde ich witzig

Ich wünsche Dir auch einen schönen, erholsamen Urlaub.

Liebe Grüße,
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 685

24.12.2017 13:19
#32 RE: Kommentarseite zu Karo´s Adventskalender Zitat · antworten



Meine Lieben, es ist der 24. Dezember. Das Ende der Adventszeit. Heiligabend. Das letzte Törchen.

...wirklich? Oder ziehe ich es noch hinaus, ich meine 4. Advent und Heiligabend kann man ja fast nicht trennen. Dieses Jahr zumindest. Ich weiß es nicht. Vorgeschrieben ist nichts, auch dieser Teil ist gerade erst entstanden, während ich ca. drei Stunden lang die Soße eingekocht habe... vielleicht habe ich zeit und Muße, vielleicht nicht

Ich wünsche euch an dieser Stelle ein frohes Weihnachtsfest! Habt friedliche Tage und leckeres Essen

LG
Karo

Nachteule Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 384

27.12.2017 14:59
#33 RE: Kommentarseite zu Karo´s Adventskalender Zitat · antworten

Liebe Karo

Hach ja, eine Weile können wir diese niedlichen Weihnachtssmileys noch gebrauchen, bis Jacky wieder aufräumt . Also sollten wir das ausnutzen, nicht?
Ich hab ja geschrieben, ich bin nach dem 26. Dezember wieder hier. Und das mache ich jetzt auch . Schnell mal blätter... Wo war ich stehengeblieben? Achja, da! Okay, los geht's!

8. Dezember, Düsseldorf. Ärztekongress. Party. Eine schillernde Atmosphäre. Lauter gestandene Mediziner und solche, die es vielleicht noch nicht sind, aber werden wollen. Und mitten drin der wohl knackigste Medizinerhintern, den Hamburg derzeit schicken kann. Dr. Marc-O.Punkt Meier ist ebenfalls unter den Anwesenden. Sein Manifest, das er bereits verfasst hat, überzeugt, spaltet aber auch. Er hat sein süßes Mäulchen sprichtwörtlich weit aufgerissen. Und damit setzt er sich ab von den Kollegen, die ebenfalls in der Medizin Veränderungen herbeizurufen trachten, deren schriftliche Ergüsse aber allenfalls nett zu lesen und hören sind, sonst scheinbar aber wenig Anreiz bieten, um daran aufzubauen. Anders das Werk des begnadeten, gebürtigen Berliners, der das tut, für das er eigentlich immer gestanden hat. Er provoziert, konfrontiert. Diesmal nur auf einer höheren, wichtigeren Ebene und nicht einfach als rebellischer, vorlauter Oberarzt der Chirurgie in einem kleinen Berliner Krankenhaus oder auch in einer angesehen Hamburger Schönheitsklinik. Hier geht es um weit mehr, um Revolutionen auf dem Gebiet der angewandten Medizin, dem Umgang mit Patienten, der Nutzung und Weiterentwicklung von Behandlungs- und OP-Methoden. Und er überrascht die "Obrigen" noch mehr, denn seine schöne Begleitung dient nicht einfach Dekorationszwecken, sondern ist mindestens genauso fachlich versiert wie er selbst und scheut sich nicht, dies auch öffentlich zu zeigen. Sie ist zauberhaft, dazu aber auch klug und inzwischen mehr als selbstbewusst. Und er? Er verspürt Stolz, einen großen sogar.

Marc ist verliebt. So verliebt, dass er es erstaunlicherweise aushält, auf einer solchen Party zu sein, die er bisher stets gemieden hat. Denn eigentlich mag Dr. Meier diese oberflächlichen Veranstaltungen nicht, das wissen wir ja. Aber für Gretchen tut er es und lässt sich auf Handlungen ein, die früher ein No-Go für ihn waren. Seiner Liebsten zuliebe zückt er gar einen braunen Schein und sorgt so für eine musikalisch untermalte romantische Atmosphäre. Da kann noch so zetern, findet es toll . Schön, dass die beiden ihm noch geblieben sind. So muss er sich nicht einsam fühlen, wenn seine Prinzessin nicht an seiner Seite ist, ein Zustand, den er mehr als je zuvor zu ändern trachtet. Und so überwindet er sich, holt sie aus ihren intelligent gekonterten "Fachgesprächen" heraus, um ihr zu beweisen, wie "anders" sie ihn inzwischen gemacht hat.

Zitat
„Möchtest Du tanzen?“



Marc Meier und freiwilliges Tanzen? Früher undenkbar. Doch die Macht der Liebe vollbringt immer wieder große Wunder. Auch bei machomäßigen Top-Chirurgen .




Sie tanzen in die Nacht hinein, in den 9. Dezember. Eng umschlungen. Man kann es sich direkt vorstellen, wie ihre Herzen im Eintakt schlagen. In ihren Bäuchen flattern die Schmetterlinge wie verrückt. Sie vergessen Zeit und Raum. Es gibt nur sie - und die Musik.

Aber halt! Marc hat nicht alles vergessen. Er versteht selbst noch den Text eines in Englisch gesungenen Liedes und übersetzt es perfekt für sich und seine Liebste. Wer hätte gedacht, dass er freiwillig Ed Sheeran hört? . Der Text passt wunderbar zu Marcs und Gretchens Situation. Gepasst hätte auch Silbermond. "Das Beste". Aber okay, die rothaarige Schmalzbacke tut es auch . We are international . Es ist schließlich für Gretchen, was da aus Marcs Mund kommt und zur Untermalung aus den Lautsprechern erklingt. Immerhin, Gretchen ist so überwältigt, dass sie keine Minute länger mehr in diesem Umfeld sein möchte. Die Romantikerin vom Dienst hat wohl dennoch anderes im Sinn. Nicht einfach nur weg von dieser Party?




Am fortgeschrittenen Vormittag des 10. Dezembers befinden wir uns plötzlich in Köln. Okay, von Düsseldorf in die "Konkurrenzstadt" NRW's ist es nicht weit. Weiß ich ja aus eigener Erfahrung. Mal schnell in die S-Bahn gehopst, geht es doch recht rasant. So kennt man das hier im provizialischen Norden nicht, wo es eher Klein- und Mittelstädte gibt als richtige Metropolen. Der Weg nach Bremen ist schon weit. Der ÖVNP ist mehr schlecht als recht organisiert. Nach 21 Uhr fahren kaum noch Züge, Busse schon gar nicht. Taxis sind schweineteuer. Ohne Auto geht oft nichts. Einfach mal so von einer Großstadt in die nächste? Fehlanzeige!
Aber zurück zu Martchen. "Doktor M-Punkt-Hasenzahn" führt etwas im Schilde. Was, da muss sich Dr. M.O.M. noch gedulden! Besser, er verlässt das Feld, wie sie es verlangt und macht mindestens eine halbe Stunde lang die Sause. Aber das bedeutet nicht, dass er nicht zurückkommen darf. Im Gegenteil! Gretchen hat ihren winterlichen Balkon zu einem gemütlichen, adventlichen Outdoorcafé gemacht. Marc gefällt's, und selbst seinen Schultergesellen tut es das. Aber egal, was die so von sich geben, es interessiert den Chirurgen derzeit so gar nicht. Er hat nur Augen und Ohren für seinen Haasenzahn. Auch wenn es zu einem kleinen, glücklicherweise weniger schlimmen Zwischenfall kommt, der lediglich für die Aufklärung lieb gemeinter, ominöser Nikolausgaben sorgt, hängen die beiden schnell wieder mit den Lippen aneinander. Man kann auch bloß von Luft und Liebe leben oder?

Aber auch trotz all der Romantik und den Himmelsgeigen über ihren Köpfen, es gibt auch Dinge, die Gretchen keine Ruhe geben. Weiß sie doch, dass Marcs Kindheit nicht leicht war. Manche Puzzleteile hat sie schon erhalten, wie damals in Afrika. Aber längst ist Marcs Lebenspuzzle nicht fertig. Es klaffen noch große Lücken darin. Außerdem, wenn Gretchen Marc Weihnachten, wie es sein sollte, zeigen will, braucht sie die Möglichkeit, gerade ein weihnachtsmäßiges Puzzlestück einzusetzen. Marc hat ihr doch zugestanden, dass sie danach fragen darf. Also packt sie die Gelegenheit beim Schopfe. Er hat keine Möglichkeit, sich ihrem Wunsch zu entziehen. Will er das überhaupt noch? Wenn einer ihm helfen kann, dann doch wohl Gretchen! Man kann sich vorstellen, wieviel Überwindung es ihn kostet, sich zu erinnern und diese Erinnerung auch laut auszusprechen. Ein Nikolaustag inmitten seiner problembehafteten Familie. Als Vater und Mutter noch seine Eltern waren und er die harte Hand seines Vaters vielleicht täglich spüren musste, selbst zu Nikolaus. . Marc erlebt beim Sprechen diese schlimme Zeit erneut. Es überwältigt ihn, zwingt ihn in die Knie. Aber er ist nicht alleine. Gretchen ist da und hält ihn schützend in ihren Armen. Wenn sie bei ihm ist, kann ihn nichts und niemand mehr etwas anhaben. Er braucht sie. Nicht nur heute und morgen, sondern für den Rest seines Lebens. Das ist es, was er sich von ihr wünscht. Und siehe da! Gretchen ist bereit, diesen innigen Wunsch zu erhören und in die Tat umzusetzen. Ich muss sagen, das ging jetzt doch recht schnell, nach gerade mal eineinhalb Wochen Advent. Aber es ist schön so .




11. Dezember
, neue Woche, neuer Tag. Nicht einmal mehr zwei Wochen bis Heiligabend . Marc ist noch immer in Köln, obwohl er eigentlich längst im Flieger nach Hamburg sitzen sollte. Doch höhere Gewalt, in diesem Fall ein Streik des Flug-/Flughafenpersonals, hindert ihn dran. Egal, ob der Chef in Hamburg tobt, Marc kann ja nichts dazu. Immerhin bescherrt dieser Zwischenfall ihm noch eine längere Verweildauer an der Seite seines Haasenzahns (und die Bekanntschaft mit einem "Mini-" Marc. ) Besser könnte es doch gar nicht kommen für den verliebten Oberarzt . Dass Gretchen aber heute wieder arbeiten muss, macht da auch nichts. Da sie eh Hausbesuche zu erledigen hat, kann er gerne mitkommen und in ihren Berufsalltag hineinschnuppern. Und Gretchen darf in endlich einmal auf den Arm nehmen .




Wo landen wir denn am 12. Dezember? Ha! Direkt im Refugium des Haaschen Professors in Berlin, der nichtsahnend ein Ärzteblatt durchblättert und dabei auf einen interessanten Artikel stößt, der sein derzeitiges (familiäres) Weltbild gehörig ins Wanken bringt . Ist das auf dem Bild vom Düsseldorfer Ärztekongress nicht sein braves Töchterchen? Bisher dachte er wenigstens, sie sei endlich mal brav. Was muss er stattdessen erfahren? Dass sie wieder mit dem Meier herumturtelt .

Zitat
„MEIER!!!“

So laut hatte der Chefarzt nicht mehr gebrüllt seit – sehr langer Zeit.





Wie gut ich mir diese Szene gerade vorstellen kann. Auf dass die Wände wackeln !

Andererseits, der Meier scheint das Kälbchen glücklich zu machen. Aber muss es denn ausgerechnet der Oberhallodri sein?!? Der liebende, besorgte Vater sollte doch mal direkt vor Ort für Klarheit sorgen. Ein Besuch beim Töchterlein scheint längst überfällig. Erstaunlich fand ich ja, als der Prof. seine Tochter zu erreichen versuchte, er selbst einen Anruf von seiner werten Frau Mama erhielt . Tja, noch ist auch Franz Kind. Und was seine Mutter wohl von ihm will? Dies zu erfahren, braucht nicht lange, das weiß ich schon längst. Dennoch werde ich das Kommentieren hiermit unterbrechen, um meinen Fingern und Gedanken eine Ruhepause zu gönnen, denn ich muss ja auch noch wonanders reingucken . Bald liest du mich hier wieder, liebe @Karo . Versprochen!!!

Bis bald und alles Gute und Liebe,
deine Bibi

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 685

27.12.2017 23:02
#34 RE: Kommentarseite zu Karo´s Adventskalender Zitat · antworten

Liebe @Nachteule

Wohoo, wieder ein dicker Kommi. Vielleicht komme ich morgen Abend zum antworten. Heute bin ich zu k.o.
Alle Menschen, die letzte Woche nicht einkaufen waren, standen heute bei uns im Laden

Nebenbei... Habt ihr auch kaum noch Smileys oder stimmt bei meiner Anzeige was nicht? @JackySunshine - weißt Du das evtl?

Ich hatte ja offen gelassen, ob ich noch ein Weihnachtsspecial draufsetze, ich habe auch angefangen aber mich dann für Couch entschieden Aber eigentlich muss es noch kommen...

Ich wünsche euch einen schönen Abend,
LG
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 685

28.12.2017 21:36
#35 RE: Kommentarseite zu Karo´s Adventskalender Zitat · antworten

Guten Abend,

Hallo @Nachteule liebe Bibi

Hier ist der versprochene Kommi zu Deinen Kommis. Oh Oh... ich habe das Gefühl, das mit dem kurz fassen ist manchmalein zu kurz fassen geworden
Oder habe ich mich so undeutlich ausgedrückt? Oder träumst Du Dir die Szene schön? Marc im Nikolauskostüm.

Im Adventskalender hatte Marc ja den Kaffee-Workshop.
War es beim Lesen verständlich, dass es eine weitere Überraschung für ihn gab - vor der Haustür, von Inge Wagner in Gretchens Auftrag vor die Tür gestellt?

Lebkuchen und den Organic Gayo aus dem Café Sonne in Berlin.

Wie man aus dem Telefongespräch mit Mehdi erfahren darf (sollte )
Sehr witzig, dass Du dachtest, Marc telefoniert mit seiner Liebsten Und Mehdi wundert sich auch, scheint nicht häufig vorzukommen.
Nein, Marc läuft nicht mehr jedem Frauenrock hinterher. Auch nicht jedem Chefarztsessel. Stattdessen: ein verbaler Arschtritt für Mehdi, sich gegen die Neurochirurgin durchzusetzen. Nicht nur jammern...

8. Dezember
Tja, eigentlich war das Wochenende viel ausführlicher. Habs dann aber gekürzt.
Und das Lied ist schuld an diesem Kapitel. Ich fand es so passend für unsere beiden Wiederverliebten. Nebenbei... Silbermond wäre nie meine Wahl. Eher rothaarige Schnulzensänger

10: Dezember
Bezeichnest Du Köln als die Konkurrenzstadt von D´dorf? Ich habe mich wirklich nur aufgrund der Nähe für diese Stadt entschieden, immer angstvoll meine Fingerchen betrachtend, ob sie nicht doch beim Tippen abfaulen.

Aber egal, zurück zum Adventsfrühstück. Und das kommt vom zu sehr kürzen Natürlich hat Gretchen die Balkonmöbel reingeholt. Wobei ich mir auch ein Winterfrühstück auf Balkonien sehr romantisch vorstelle Sorry, hier habe ich wohl zu viel unterschlagen.
Ja, das geht schnell mit den beiden - der Advent ist (war) kurz

11. Dezember

Der Mini-Marc kam spontan durch die Tastatur. Nicht groß geplant

12. Dezember

Der arme Professor... was für eine Überraschung. Gretchen bei einem Chirurgenkongress. Und das auch noch mit einem Chirurgen. Dem Chirurgen.
MEIER!!!!

Ein gutes Schlußwort, nicht?

Liebe Grüße - ich freue mich auf mehr!

Karo

Nachteule Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 384

29.12.2017 00:47
#36 RE: Kommentarseite zu Karo´s Adventskalender Zitat · antworten

Liebe Karo

Erst mal muss ich als ehemalige Teilzeit-Rheinländerin (10 Tage am Stück ) mal was erklären

Zitat
Bezeichnest Du Köln als die Konkurrenzstadt von D´dorf?



Das siehst du etwas falsch, liebe Karo . Als ich mich vor etwas mehr als einem Jahrzehnt immer wieder mal in beiden Städten aufgehalten habe, kam ich in den "Genuss", dass mir Einheimische beider Metropolen ihr eher besch...eidenes Verhältnis zueinander erklärten, wobei die Düsseldorfer doch vergleichsweise freundlich über die Kölner sprachen. Das Beste war aber beim Warten auf eine S-Bahn in Oberbilk die Aussage eines älteren Mannes, mit dem ich mich als Nord-Nordwestdeutsche sogleich einig war: "Wenn es gegen die Bayern geht, dann halten sowieso alle zusammen." Herrlich! Was habe ich mich über diesen Ausspruch gefreut . Okay, als FDF-Fan sollte man sich dann doch etwas zurücknehmen mit einer solchen Meinung, aber das ist eine völlig andere Sache .

Zitat
Im Adventskalender hatte Marc ja den Kaffee-Workshop.
War es beim Lesen verständlich, dass es eine weitere Überraschung für ihn gab - vor der Haustür, von Inge Wagner in Gretchens Auftrag vor die Tür gestellt?

Lebkuchen und den Organic Gayo aus dem Café Sonne in Berlin.



Aber sicher doch ! Ich hätte es auch noch erwähnen können. Aber es ist leider in meinem Schreibwahn untergegangen . Es war aber wirklich eine nette Geste von Haasenzahn, dass sie sich überhaupt noch daran erinnert hat. Ich meine, das zeigt doch, wie wichtig ihr Marc noch immer ist, dass sie nicht vergessen hat, was ihm in Berlin am Herzen lag. Allerdings habe ich auch ein wenig das Gefühl, sie wolle die Erinnerungen an eben dieses Berlin wieder lebendig machen, da sie ja darüber nachdenkt, wieder dahin zurückzukehren. Ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl?


Aber kommen wir doch jetzt zu den nächsten vier Kommis .

Der 13. Dezember ist bereits wieder ein Mittwoch. Noch 11 Tage bis zum Heiligabend. Die Zeit schreitet wirklich schnell voran. Mehr als die Hälfte der Adventszeit ist um. Und Gretchen ist an einem Punkt angelangt, an dem sie ihrem Tagebuch mit Fug und Recht mitteilen kann:

Zitat
ich habe wieder einen Freund. Nicht irgendeinen. Weißt Du eh. Es gibt nur einen für mich. Früher. Jetzt. Zukünftig. Marc Meier, den tollsten Mann auf der ganzen Welt. Und vermutlich auch den, der die größte Herausforderung darstellt.



Wieder ein kleiner Schritt vorwärts für den Traumatisierten . Er hat es gewagt, Gretchen ein weiteres Puzzlestück aus seiner besch******n Kindheit zu übergeben. Er teilt mit ihr Erinnerungen, die er nicht gerne aus seiner inneren Schublade hervorholt. Natürlich nicht! Wer erinnert sich denn gerne an Begebenheiten, die auf irgendeine Weise schmerzhaft waren, physisch oder psychisch oder beides? Es ist nun einmal so, dass man solche Dinge nur Menschen anvertrauen kann, die einem sympathisch sind, von denen man annimmt, dass sie einen verstehen. Es muss nicht zwingend die große Liebe sein. Marc hätte es genauso Mehdi erzählen können. Das hat er aber nicht getan, soweit wir wissen. Weil er nämlich weiß, was er an Gretchen hat, dass vielleicht nur sie ihm helfen kann, weil nur sie ihn wirklich versteht. Weil er sein restliches Leben mit ihr teilen will und damit auch alle Freuden, aber auch jegliche Sorgen und Ängste. Wie heißt es so schön in der Rede des Pfarrers während einer kirchlichen Trauung? "Wie in guten und in schlechten Zeiten." Außerdem liegt es in der Natur des Menschen. Probleme bewältigen kann man selten alleine. Gemeinsam ist man stark. Gemeinsam kann man alles schaffen. Man kann z.B. zusammen die Kindheitstraumata des Partners bewältigen, um ein Fundament für das geteilte Glück zu schaffen. Egal, wo man sich gerade befindet, Heimat ist, wo der andere ist. "Wo du bist, da will auch ich sein." Wo auch immer das sein mag, es zählt nur, dass sie zusammen sind. Wer hätte das vor einigen Jahren gedacht, als Marc lieber Karriere machen und dafür sogar bis nach Washington gehen wollte und Gretchen in Afrika zu sich selbst zu finden hoffte!?
Könnte jemand das neu gefundene Liebesglück der beiden Ärzte trüben? Sie haben ihre Entscheidung zu einer zweisamen Zukunft getroffen. Und ehrlich gesagt sind sie auch alt genug, um dazu zu stehen. Wer wagt es da, zwei Mittdreißigern in ihre Lebensplanung reinreden zu wollen? Der Professor, der kurzfristig seinen Besuch in Köln an-(gedroht)gekündigt hat? Gigi, die bereits telefonisch herumgekräht hat, weil Gretchen ihre Hackordnung endgültig umgestellt hat und sich von der Zwitscherdrossel nichts mehr sagen lässt? Kein Mausi mehr, kein Kälbchen! Gretchen ist jetzt erwachsen und kann für sich selbst entscheiden, was richtig und was falsch ist .
Dann ist da noch die Sache mit Marcs beruflicher Zukunft. Natürlich kann man sich ihn nur schwer ohne Krankenhaus vorstellen, wenn man mitbekommen hat, wie sehr er bisher an seinem Chirurgenberuf gehangen hat. Aber warum sollte nicht auch er sich dahingehend verändern wollen, wo er doch quasi sein ganzes Leben gerade auf den Kopf stellt? Sein Karrieredenken gehört inzwischen zu seiner Vergangenheit. Er war lange genug einer der Chirurgen, die immer ganz hoch hinaus wollten, die ihre Karriere stets über alles andere stellten. Das hat sich geändert. Es ist ihm nicht mehr wichtig, überall der Beste und Tollste zu sein. Darum kann man es ihm zu diesem Zeitpunkt besonders gut zutrauen, andere Wege einzuschlagen. Und wenn er dazu noch einige Schritte rückwärts gehen muss, dafür kann er aber mit großen Schritten wieder vorwärts kommen. Das erfordert Mut, den er früher nicht hatte. Dafür einen großen Respekt . Ja, Gretchen hat Recht: "Marc ist gereift."




14. Dezember, wieder in Hamburg. Marc ist überglücklich, denn SIE ist wieder seine Freundin, seine feste. Nur das zählt für ihn im Moment, sollte man meinen. Aber ganz bestimmt nicht ohne Adventskranz . Tja, Gretchen hat es geschafft, dass Marc Advent ohne Kranz nicht mehr als richtig empfindet . Zugleich will er es aber für sie richtig machen, eine Atmosphäre schaffen, wie es sich für diese Zeit im Jahr gehört, wenn sie ab morgen wieder bei ihm ist. Doch bevor er sich weiter Gedanken über das symbolische Tannengrün machen kann, tritt ihm ausgerechnet die Matriarchin des Haaseclans in den Weg. Gretchens Oma . Man merkt gleich, woher Franz sein stetiges Ansinnen hat, Leute spontan zum Essen einzuladen . Und wie der Zufall es will, ist der junge, recht wortkarge Chirurg wieder verbandelt mit der werten Enkelin der "Grand Dame". Also darf sie den hübschen Kerl gerne morgen Abend begleiten, egal, was darüber denkt oder auch nicht. Bleibt ja alles in der Familie, auch eventuelle Bloßstellungen .
Und kaum ist Frau Prof. Haase weg, kommt ihm wieder der Adventskranz in den Sinn. Ob die Nachbarin Bescheid weiß, wo er einen herbekommt? Schließlich ist sie eine der wenigen Personen, zu denen Marc so etwas wie Vertrauen gefasst hat, auch wenn sie seine Weihnachtswünsche ohne sein Wissen an Gretchen weitergegeben hat. Aber es hatte ja sein Gutes, denn sein größter Wunsch, dass Gretchen wieder zu ihm gehört, hat sie ihm liebend gerne erfüllt. Und das noch VOR Heiligabend .




Freitag, 15. Dezember. Hamburg. Marc und Gretchen unmittelbar vor dem Besuch bei Gretchens Oma. Was wird dort passieren? Als Matriarchin hält sie noch immer das Familienzepter fest in ihrer Hand und darf auch gut und gerne ihre Meinung zu einfach allem sagen. Was wird sie zu Marc und Gretchen sagen? Wird sie sie auspressen wie eine Zitrone? Wird sie ihnen Vorhaltungen machen, wie es Gretchen auch von ihrem Vater bei seinem angekündigten Besuch in Köln befürchtet? Schnell wird klar, dass Gretchen ihren Vater und seine Reaktion auf den Artikel über den D-Dorfer Ärztekongress mehr fürchtet als das, was sie vielleicht gleich von ihrer Oma zu hören bekommt. Nein, sie geht sogar soweit zu hoffen, dass Oma Haase ihren aufgebrachten Sohn besänftigen kann. Oma muss einfach mit ins Boot geholt werden, dann klappt das. Aber ganz sicher ist sich die Blondine da nicht, denn ihr Vater müsste eventuell einen Antrittsbesuch in seiner alten Heimatstadt machen. Ob er das verkraften würde, das Aufeinandertreffen mit der ungeliebten Sippschaft? Wäre Mallorca da die bessere Alternative? Gretchens Mutter scheint auf ihren Ex auch nicht so gut zu sprechen zu sein .

Marcs Vorschlag, Franz Haase in einem guten Hotel in Köln unterzubringen und sich dadurch das gemeinsame Weihnachten mit Gretchen nicht verderben zu lassen, überzeugt diese irgendwie nicht so recht. Sie kennt ja ihren Vater. Und der ist nun einmal in seinem Auftreten sehr fordernd und außerdem ein Gewohnheitstier. Gretchen weiß genau, dass sie in Anwesenheit des Professors keine Ruhe haben wird. Für ihn gibt es einen bestimmten Ablauf von Weihnachten, den wohl nicht nur manche Eltern zelebrieren. Bei meinen ist es genauso. Der Ablauf von Essen, Teetafel und Bescherung ist genauestens festgelegt. So will es auch ein Franz Haase, als Single wahrscheinlich noch mehr als ohnehin schon. Warum werde ich das Gefühl nicht los, dass es für Franz ganz praktisch ist, einen Grund gefunden zu haben, um sein "Kälbchen" zu Weihnachten zu besuchen??? Väter ! Hab ja auch so einen . Okay, nur dass der nicht solo unterwegs ist.
Egal, was Weihnachten auch passiert, gemeinsam stehen sie alles durch. Marc weiß das und Gretchen weiß das auch. Vielleicht wird es ja auch gar nicht so schlimm.




Tja, wenn Marc sich am 16. Dezember offiziell auf das tägliche Adventsritual freut, dann ist es doch ganz klar, dass er den Sinn des christlichen Weihnachtsfestes bereits verinnerlicht hat. Jedenfalls sieht Gretchen das so. Da kann Marc sich noch so herausreden, aber er muss zugeben, es gefällt ihm, wenn Gretchen unter all diesem Brimborium glücklich ist.
Aber hoho! Der Kalender verbirgt einen DVD-Abend hinter dem heutigen Türchen? . Klar, dass Marc wieder mal annimmt, sogleich mit mehreren Stunden Titanic, Dirty Dancing o.ä. bombadiert zu werden, so wie er Gretchen kennt. Da kann nur ein körperlicher Frontalangriff helfen, um diese schwere Kost zu überstehen .

Zuvor jedoch steht noch anderes auf dem Programm. Marc beim Töpfern z.B. . Glasblasen kann er auch . Kerzenziehen ist ihm allerdings zu langweilig. Okay, nicht jedermanns Sache, kann ich verstehen. Interessant fand ich, wie gut die beiden auch mal wieder gedanklich aufeinander eingespielt sind :

Zitat
(„Ob „Ghost“ für den DVD-Abend zur Wahl steht?“)

(„Hoffentlich gehört „Ghost“ nicht in die Kategorie „weihnachtliche Pflichtlektüre“...?“)



Das Töpferprodukt - eine Scheibe? Wie schafft man es, dass noch weniger als ein trockener Klumpen oder wenigstens eine schiefe Kumme dabei herauskommt? . Ja, vielleicht kann man das... Ding als Teller nehmen. Ein kunstvoller Untersetzer für den heimischen Couchtisch eventuell. Vielleicht retten auch die eingeritzten Hyroglyphen bzw. Buchstaben, Runen, was auch immer das Objekt .
Und dann noch das Gretchen, das nicht es selbst wäre, wenn es einen Becher heiße Schokolade verschmähen würde (Schade, hier fehlt mir der Schokotassen-Smiley ). Ob sie Marc wohl tatsächlich einen Kinderpunch mitgebracht hat?

Am Abend ist es nix mit Sex and the City, Ghost oder LaBoum, sondern Gretchen kramt drei Weihnachtsklassiker hervor, wobei, "Sissi" ist ja nicht wirklich der klassische Weihnachtsfilm, sondern wird nur zufälligerweise gerne am 1. Weihnachtstag im Ersten wiederholt, wie meine Oma dieses Jahr wieder begeistert festgestellt hat . "Der kleine Lord" gefällt mir nach der xx-ten Wiederholung nicht mehr. Dann würde ich wohl, alleine wegen der Musik, Drei Haselnüsse für Aschenbrödel wählen, der für die zwei Verliebten ja auch irgendwie passend wäre. Alternativ noch die Variante "Cinderella 80". Aber der Titelsong "Stay" würde Gretchen wohl zu sehr an ihren verflossenen Betrüger erinnern oder?
Aber statt Film gucken will Gretchen plötzlich reden . Ob das für Marc besser wäre? Noch könnte er verduften. Aber er hat sich ja nun einmal für das Zusammensein mit Gretchen entschieden und damit auch für die Konsequenzen. Um es so zu sagen: es fällt ihm sogar gar nicht mehr schwer, ernste Themen mit Gretchen zu erörtern, etwa jenes, in dem es um den Professor und seinen Besuch geht. Und endlich erfahren wir, welche Lösung Oma Haase für diese Sache am Vorabend parat hatte. Ganz pragmatisch hat sie sich nämlich entschlossen, ihren Sohn in die Domstadt zu begleiten. So kann sie Weihnachten mit ihm verbringen, anstatt wie jedes Jahr in Hamburg bei den anderen Nervensägen zu sein. Trotz ihres hohen Alters, die "Grande Dame" ist reiselustig. Gefällt mir irgendwie . Sie kann Franz ablenken und Gretchen und Marc es somit ermöglichen, ihr Weihnachten wenigstens zeitweise so zu verleben, wie sie es sich vorstellen.
Klar hat Gretchens Oma Anfangs Probleme damit, Marcs Beweggründe zu verstehen, warum er ohne feste berufliche Perspektive seinen guten Job in der Haase-Klinik gekündigt hat. Aber Marc trägt sein Herz mittlerweise genauso offen auf der Zunge wie sein Haasenzahn. Die ehrliche Erklärung, die er seiner Schwiegeroma in Spe liefert, muss sie einfach überzeugt haben, denkt sich Gretchen und kann Marc diesbezüglich beruhigen.

Wenn man nachts zur Ruhe kommt, aber dennoch nicht schlafen kann, weil einen innerlich eine Menge beschäftigt... wer kennt das nicht? Marc nutzt die Nacht jedenfalls zum Nachdenken. Über seine Zukunft, die mit Gretchen und die in seinem Beruf. Er hat mehrere Möglichkeiten und er muss abwägen. Hamburg hält ihn definitiv nicht mehr. Eine Rückkehr nach Berlin wäre eventuell ein ziemlicher Rückschritt nach allem, was er sich inzwischen erarbeitet hat, wie er sich bis jetzt entwickelt hat, nicht nur beruflich. Kann man da denn nicht verstehen, dass er sich danach sehnt, neue Wege einzuschlagen, u.a. mit Gretchen? Warum nicht eine Verbindung schaffen zwischen ihren beiden beruflichen Feldern? Auch wenn er dafür noch einmal Neues lernen muss, aber es scheint ihm nichts mehr auszumachen. Hauptsache, er ist mit seiner Liebsten zusammen. Wie wichtig ihm das ist, zeigt sich alleine schon daran, dass er nach einer Wohnung sucht. Eine gemeinsame Wohnung? Sicher!




Das war es erst einmal wieder, liebe Karo. Ich wünsche dir noch einen schönen Tag und hoffe, dass ich die restlichen Kommentare noch dieses Jahr schreiben kann, wenn meine leichte Grippe mich lässt und mein Laptop mir mithilft, damit ich nicht vorm PC sitzen muss, wenn mir der Kopf wehtut. .

Bis bald und liebe Grüße
deine Bibi

Karo Offline

PJler:


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29.12.2017 23:11
#37 RE: Kommentarseite zu Karo´s Adventskalender Zitat · antworten

Liebe Bibi
@Nachteule

Aaaalso... zwischen Köln und Düsseldorf, das ist eine geliebte und gepflegte Feinschaft. Genau wegen dieser Hassliebe brauchen sich beide Städte. Ein wunderbares Beispiel - ein paar (mehr) Jahre zuvor ging es dem KEC finanziell sehr schlecht. Schwupps, die DEG war da, Benefizspiel etc. Umgekehrt - ein paar Jahre (weniger) zuvor ging es der DEG finanziell sehr schlecht. und promt steht der KEC auf der Matte!

Sie sind unterschoedlich, kaum vergleichbar. Köln hat Charme, D´dorf ist schick. Und vielleicht sind die ein bisschen toleranter. Wir nehmen das ernster. Und haben (wie ich finde), die besseren Sprüche.
Meine Mutter hat lange Jahre in Ddorf gelebt, ebenso meine Tanten. Ich allerdings, bin im Schatten des Doms geboren - ganz weitläufig...

Und wo wir schon die Familie erwähnen... ich überlege, nächstes Jahr Weihnachten/Neujahr wegzufahren. Dann bin ich raus...

Nun ganz fix - Deinem gestrigen Kommi habe ich kaum etwas hinzuzufügen.

Ja, eine Scheibe
Meinst Du nicht, Gretchen wird nur noch davon essen? Oder sonst eine sinnfreie äh, sinnvolle Idee dafür haben?

Mutter und Sohn Haase tun das, was ich vorhabe. Aus der Weihnachtsroutine ausbrechen. Ganz mein Thema


Und nun verschwinde ich schon wieder, gute Nacht!

Ich danke Dir liebe Bibi!

LG
Karo

Nachteule Offline

Krankenschwester:


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30.12.2017 19:21
#38 RE: Kommentarseite zu Karo´s Adventskalender Zitat · antworten

Liebe Karo

Uiuiui Ich glaube, ich muss mich echt sputen, um die Kommis dieses Jahr noch zu schaffen. Ich bemühe mich . Mal sehen, was für ein Paket da jetzt rauskommt, sonst splitte ich den Kommi einfach in zwei Teile .




Am 17. Dezember stellt Marc fest, dass der Advent ihm bislang nicht wichtig war. Doch den schillernden Farben und Düfte dieser besonderen Weihnachtszeit kann er sich in diesem Jahr nicht mehr entziehen, nicht zuletzt wegen dieser tollen Frau, die endlich wieder in sein Leben getreten ist und die er, zu seinem Glück, so schnell nicht mehr los wird. Es gefällt ihm so, wie es ist. Er ist glücklich, sehr glücklich.

Mit zauberhafter Stimme darf Gretchen ihm auch heute ihre Adventsbotschaft an ihn vortragen. Er genießt es sichtlich, ihr zuzuhören, wie sie ihm offenbart, was ihn heute für eine Überraschung erwartet. In Gestalt eines metallfarbenen Speichersticks mit eingeprägter Benennung der heutigen Lektion vom Advent:
„Der Klang von Weihnachten“.

Was das bedeutet, steht auf dem „Beipackzettel“. Es geht bei diesem „Klang“ keineswegs um das nervende Weihnachtsschlagermedleyritual der hiesigen Kaufhausketten, sondern um die Musik, die man eigentlich bereits in reichlich jungen Jahren kennenlernt. Weihnachtsklassiker, die zum Teil schon Jahrhunderte alt sind und bis heute den Hitparadentrend überdauert haben. Eigentlich sollte jeder, der Weihnachten feiert, diese Lieder kennen, auch wenn sie nicht unbedingt als modern gelten. Aber für echte Weihnachtsliebhaber gehören sie einfach dazu. Für Gretchen Haase sowieso. Und vielleicht kann auch ein Marc Meier sich an das ein oder andere dieser Stücke erinnern. Wenn nicht, dann kann er sie jetzt wieder kennenlernen. Nicht alle auf einmal, aber bis zum Heiligabend mit einem Titel pro Tag sollte es gehen, wenigstens die allerwichtigsten gehört zu haben.

In der Tat, Gretchen hat sich wirklich große Gedanken um Marcs Weihnachtsgefühlswelt und sich große Mühe gemacht, um ihm „ihr“ Weihnachten mit sehr viel Ideenreichtum nahezubringen, ohne ihn damit zu überfahren, aber auch, ohne all die Dinge der Adventszeit zu vergessen, die schlicht und ergreifend dazugehören, um Weihnachten richtig zu begreifen.
Dabei ist nicht für jeden Weihnachten gleich. Es gibt so viele Möglichkeiten, um die Zeit zwischen dem 1. Und dem 24. Dezember zu erleben. Einige tun es intensiver, andere gleichgültiger. Manche, wie Vater Haase, pflegen jährlich ein bestimmtes Ritual bis zum Heiligabend. Weil sie es von klein auf nicht anders kennen und es vielleicht auch nicht anders wollen? Das ist eine interessante Fragestellung im Vergleich zwischen den beiden wichtigsten Männern in Gretchens Leben, denn Marc hat das Weihnachtsfest eben nicht als besinnliche, ritualisierte Zeit kennengelernt. Sein Vater beschimpfte und schlug ihn, seine Mutter verzog sich regelrecht hinter schützenden Mauern. Wie sollte der Junge da ein Gefühl von Weihnachten entwickeln? Später war die Adventszeit für ihn vor allem eine Möglichkeit der Leute, ihr Geld in die Geschäfte zu bringen. Noch dazu die Menschen, die den Geist der Weihnacht ebenso wenig aufnehmen konnten wie er selbst, die Winterdepressiven z.B. Jetzt, wo er erwachsen ist, ist es noch nicht zu spät, ihm genau diesen Spirit zu zeigen, den er bisher nicht kannte. Dafür ist Gretchen genau die Richtige. Sie zelebriert Weihnachten nicht nur, sie lebt es richtiggehend.
Dabei muss sie auch zugeben, dass sie Weihnachten am liebsten doch in der Heimat feiert. Sie hat es in Afrika erlebt. Ihr hat dort allerdings die Atmosphäre gefehlt. Weihnachten ist für sie vor allem dann richtig, wenn es draußen kalt ist und die Tage kurz. Wenn es draußen dunkel ist, bringt das Licht, das so typisch für „unser“ Weihnachten ist, ein Gefühl von Gemütlichkeit und Besinnlichkeit. Es hebt die Stimmung und vermindert die Bildung trübsinniger Gedanken. Das „Licht im Dunkeln“, wie passend liebe Karo, denn man könnte es auch symbolisch sehen für das, was Gretchen in Marcs Leben ist. Sie ist sein Licht, das die Dunkelheit seiner Erinnerungen verdrängt und es in seinem Herzen sehr viel wärmer macht. Sie ist die Person, die er nie mehr alleine in den Karibikurlaub fliegen lässt, nicht nur, um ihre aufreizende Bikinifigur zu bewundern . Sie ist auch diejenige, deren Weihnachtsrituale er gerne teilt. Auch, wenn es sich um das ganze restliche Jahr über aufgeschobene Besuche bei Verwandten und Bekannten handelt, er wird zukünftig mit dabei sein. Den Anfang machen die beiden gleich mal bei Marcs freundlicher Nachbarin, bei der sie einen gemütlichen Nachmittag bei Tee und Kuchen verleben. Was er allerdings nicht bedacht hat, dass das Mitbringsel von Gretchen an die ältere Dame ihn als den Hausnikolaus enttarnt . Da kann er sich noch so rausreden! Wie Gretchen sagen würde: „Süüüüüß!“ .
Aber da ist ja auch noch die Sache mit Marcs Wunschzettel, der auf wundersame Weise in Gretchens Hände gelangt ist. Das war doch Inge Wagner, die hinter seinem Rücken so dreist war . Aber Gretchen schlägt den frechen Starchirurgen mit seinen eigenen Waffen. Da hat der eigentlich Großmäulige nichts mehr hinzufügen. Ach wie herrlich, das bisschen Gekabbel zwischen den beiden, dass wieder einmal beweist: was sich liebt das neckt sich . Das sieht auch die Nachbarin und freut sich mindestens ebenso darüber wie ich .
Marc, im Taumel des Eindrucks von all dem Neuen, das ihm in den vergangenen Wochen begegnet ist, schafft es gar, seinen geliebten Kaffee zu verschmähen. Ist doch auch nicht schlimm oder? Schließlich handelt es sich bei dem dargebotenen Tee um einen ganz besonderen. Dem wäre ich sicher auch nicht angeneigt .
Nach dem recht gelungenen Nachmittag, bei dem auch gleich der „Geschmack von Weihnachten“ überbrückt wurde , landen die zwei Verliebten, wo auch sonst, in der warmen Badewanne. Schmutzig, luderhaft, aber zugleich mit prickelnder Erotik beenden sie diesen Tag. Der Rest – Phantasie .



Die vergangene Nacht muss wirklich anstrengend gewesen sein, sonst wäre Dr. Meier mit Sicherheit am 18. Dezember früher aus den Federn gekrochen. Aber nein, Schuld an seinem verlängerten Tiefschlaf war sicher nicht die mögliche körperliche Verausgabung mit seiner Liebsten, sondern die Tatsache, dass er sie mit seinem Geliebten Auto noch in der Nacht nach Hause gefahren hat. Anders als Gretchen konnte er nicht in der Zwischenzeit auf dem Beifahrersitz schlafen. Sein Volvo, sein von Mami erstandenes erstes Auto wohlgemerkt, ist zwar noch immer fahrtüchtig, aber eben kein K.I.T.T. – auch wenn der Besitzer sicher gerne Michael Knight wäre . Die lange Fahrt zollt ihren Tribut. Marc schläft lange genug, um nicht mitbekommen zu haben, dass Gretchen, das „Badewannenluder“, bereits zur Arbeit aufgebrochen ist. Gnädiger Weise hat sie ihn ausschlafen lassen. So hat er Zeit, sich etwas zu überlegen, was er ihr in ein paar Tagen unterm Baum schenken könnte. Er will sich da nicht lumpen lassen. Gretchen ist etwas ganz Besonderes, und so besonders soll auch ihr Geschenk sein. Nur was?
Vielleicht kann ihm ein ausgiebiges Frühstück bei der Geschenkfindung helfen. Gretchen hat ja bereits an alles gedacht, damit er nicht hungern muss. Selbst eine Zeitung kann er nebenher lesen, solange ihn seine Schultergesellen und (oder auch „Angi“ und „Dert“, habe ich mir gerade eben ausgedacht - > Erni + Bert ) dabei in Ruhe lassen. Aber wie war das? Er hört da ja eh nicht mehr genau hin, wenn sie sich wieder in alles einmischen . Und voila, ganz nebenbei und völlig unvorbereitet kommt ihm eine grandiose Idee. Da darf man doch gespannt sein oder?
BTW, was war eigentlich in dem Adventsgeschenk? Achja, das konnte nur der „Geschmack von Weihnachten“ gewesen sein. Den haben sie sich ja schon gestern vorweg genommen.



Am 19. Dezember hat Gretchen also einen Privatpatienten in der Praxis. Den könnte ihre Sprechstundenhilfe sicherlich irgendwie loswerden, würde die Frau Doktor das wollen. Aber das macht man nicht. Patienten werden in dieser Praxis nicht vor die Tür gesetzt, sondern behandelt wie jeder andere auch. Allerdings wird er warten müssen. Gretchen hat ja auch noch andere Patienten. Und sie behandelt eben jeden gleich, ob Privat- und Kassenpatient.
Wenig später enttarnt sich der unangemeldete Scheinkranke dann als der neue Begleiter in Dr. Haases Leben, der ihre Augen regelrecht zum Strahlen bringt, als sie ihn entdeckt . Er hat gute Neuigkeiten bezüglich des geplanten Abendessens, auch wenn es etwas dauern wird, bis es soweit ist. Schließlich bekommt ein Marc Meier garantiert einen Tisch für Zwei, trotz des ganzen Weihnachtstrubels in den Restaurants der Domstadt. Weil Marc eben Marc ist und sich immer durchsetzt. Gretchen hat nichts anderes erwartet. Sie kennt ihren Pappenheimer .
Mit Begeisterung habe ich dann wahrgenommen, dass die beiden Ex-Berliner Ärzte wahre Gourmets sind. Beim Lesen bekam ich direkt Lust, auch mal wieder mit irgendjemanden in ein schickes, teures Restaurant zu gehen. Wir haben auch hier in unserer Kleinstadt ein paar wunderbare Refugien für sowas. Da stehen wir den Kölnern also in nichts nach .

Während des Essens wird es dann konkret in puncto gemeinsamer Zukunft und dem zukünftigen Lebensmittelpunkt beider. Schließlich müssen sie irgendwann eine Entscheidung diesbezüglich treffen. Dass Marc Berlin zu Gretchens Überraschung ablehnt, legt er ihr plausibel dar. In der alten Heimatstadt kennt man die beiden schließlich und hat entsprechende Erwartungen an sie. Ist nicht auch das damals der Grund gewesen, dass Gretchen ihr Studium in Köln absolviert hat, weil sie nicht immer als Tochter von Professor Haase angesehen, sondern für ihre eigenen Leistungen und Fähigkeiten anerkannt werden wollte? Zurück in Berlin war sie es dann doch wieder, das „Professorentöchterchen“, das „nichts auf die Reihe bekommt und nichts alleine schafft.“ War nicht letztlich auch das ausschlaggebend, warum sie nach ihrer Afrikazeit nach Köln zurückgekehrt ist? Dorthin, wo man ihren Vater anscheinend nicht kennt und sie daher nicht mit ihm in Verbindung gebracht werden, sondern ihre Fähigkeiten selbst unter Beweis stellen kann.
Und Hamburg? Dort sind die Verwandten Gretchens, die nur darauf warten, dass sie einen Fehler macht, um über den Zweig der Berliner Haases triumphieren zu können. Welche Alternative als Köln gäbe es da noch? Vielleicht eine ganz andere Stadt, ein anderes Land? Aber warum? In Köln gefällt es beiden. Gretchen hat hier einen wunderbaren Job und auch Freunde. Wenn einer noch einmal bei null anfangen müsste, dann wäre es Marc. Und er wäre dazu bereit. Palliativmedizin könnte sein neues Steckenpferd werden. Eventuell in der Lehre, aber auch in der Forschung, vielleicht in beidem. Vielleicht gelänge es ihm, Menschen wie jenem Hannes, der an ALS erkrankte und als letzten Ausweg Sterbehilfe in Belgien in Anspruch nahm, ihr Leiden zu lindern, ggf. sogar zu verzögern, damit nicht schon nach zwei Jahren alles vorbei ist. Palliativmedizin könnte auch der Professor Minze in Berlin gebrauchen, wenn es noch nicht zu spät ist. Marc würde sich in ein zukunftsträchtiges Gebiet der Medizin einarbeiten, wo man Mediziner wie ihn durchaus gebrauchen kann. So einfach lässt sich für Martchen die gemeinsame Zukunft planen. Sie sind aber auch perfekt füreinander bestimmt .
Der Überraschungsknaller des Abends jedoch, wie Marc an den Platz und das grandiose Essen gekommen ist, das er, zu Gretchens Erstaunen nicht einmal bezahlt. Er hat es einfach im Paket mit den Zimmer für Vater und Oma Haase gebucht .



20. Dezember . Gretchen lässt Marc Weihnachten fühlen. Wie macht sie das?
Ganz einfach: sie lässt Marc backen. Na, das kann ja was werden . Ich sehe schon überall den Teig und Mehlstaub kleben. Gretchens Gesicht voll mit Lebensmittelfarben und Schokolade, Marcs Haare weiß vom Mehl . Aber mal ernsthaft! Sie hat ja Recht. Weihnachten fühlen, dazu gehört einfach das Plätzchen backen, ebenso, wie man sich mühevoll eine Apfelsine aus der Schale puhlt oder sich die Finger an den fiesen Tannennadeln zersticht. Sinnbildlich nimmt sie für das Gefühl auch die mit heißen Getränken gefüllten Tassen inmitten eisiger Kälte am Glühweinstand hinzu oder das klebrige, wenn man die Finger eben zu sehr in die angeschmolzene Schokolade vergraben hat .
Was den Tannenbaum angeht, lässt die kreative Ärztin sich mit Sicherheit was einfallen, damit sie in ihrer winzigen Bude nicht darauf verzichten muss. Irgendwo findet sich immer ein Plätzchen dafür.

Der Fall „Frau Römer“: was von Gretchen anfangs als Scherz gemeint wurde, dass Marc ihr von nun an assistiert, entwickelt sich zur Realität. Denn für das, was er palliativ in Zukunft vorhat, könnte er eine gewisse Weiterbildung in Gretchens Tätigkeitsbereich durchaus gebrauchen. Damit wären zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Marc könnte lernen, was er später braucht, gleichzeitig wären er und Gretchen auch bei der Arbeit wieder zusammen. So wie früher im OP. Gretchen hat Glück, dass ihr Chef sich von dieser Idee so schnell vereinnahmen lässt. Besser könnte es doch für sie und ihren „Lebensgefährten“ nicht laufen. .

Ein Mann sollte in seinem Leben ein Haus bauen, einen Sohn zeugen und einen Baum pflanzen . Marc als Gartenzwergfetischist mit eigener Obstbaumplantage und einer Fußballmannschaft an süßen kleinen Minimartchens . Nun, für eine spießige Gartenlaube wird er sicher nie zu haben sein. Das passt einfach nicht zu ihm. Mit dem Baum pflanzen dagegen kann er schon mal anfangen. Es ist zwar „nur“ ein Weihnachtsbäumchen, das auf dem Balkon in einen passen Topf gesteckt werden will. Aber immerhin! Den Sohn könnte er sicher jederzeit zeugen. Nur, ob Gretchen da mitmacht, zumal sie ja gerade beruflich so erfolgreich ist? Sicher wäre es ihr im Moment noch zu früh. Sie und Marc sind ja gerade erst zusammengekommen. Wieso schon so schnell ihre langersehnte Zweisamkeit aufgeben? Beim Thema „Haus bauen“, da ließe sich sicher auch was machen. Ein Ferienhaus in Nordseenähe z.B. Ich stünde für Planungsgespräche sofort bereit .




Fortsetzung folgt

Deine Bibi

Nachteule Offline

Krankenschwester:


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30.12.2017 22:52
#39 RE: Kommentarseite zu Karo´s Adventskalender Zitat · antworten

Liebe Karo ,

hier bin ich auch schon wieder. Tatsächlich noch im "alten" Jahr

Und hier setze ich meine Kommireihe fort :

Ja, es gibt sie auch, die schrillen Menschen in unserer Gesellschaft, die auch Weihnachten feiern. Und genauso eine Person muss Dr. Meier am 21. Dezember zwangsläufig kennenlernen, denn sie ist eine Freundin von Gretchen. „Jo“, als Abkürzung von „Johanna“, kann keine „normale“ Persönlichkeit sein, wenn sie ein Ostereierfarbenauto fährt, noch dazu so ein hässliches . Und dann experimentiert sie auch noch gerade mit dem Veganertum herum . Das muss eine wahre Chaosqueen sein. In weiser Voraussicht, dass ihnen das vegane Essen bei der Freundin wahrscheinlich nicht schmeckt, schenkt Gretchen Marc heute einen Gutschein für Mäckes . Oder auch ein anderes „Etablissement“ dieser Art .

Nachdem sie über eine Auswahl möglicher Wohnungen für ihr zukünftiges Zusammenleben gegrübelt haben, ist es soweit: der Besuch bei „Jo“ startet. Oje!, Die ist ja noch chaotischer als gedacht! . Marc wäre sicher lieber bei den spacigen Gummersbachs zu Besuch. Wäre bestimmt erträglicher . Kein Wunder bei der Beschallung durch etliches, Nerv tötendes Plastikweihnachtsvieh. . Da kann einem aber auch der Appetit vergehen. Wie das Essen ansonsten schmeckt, kann ich nicht beurteilen. Hab sowas noch nie wirklich probiert. Ich kenne auch einfach zu wenige richtige Veganer. Dafür eher Vegetarier. Aber deren Essen schmeckt eigentlich immer. .

Wie kann Marc das alles nur ertragen? Nun, eines muss man ihm lassen: er versteht es inzwischen, sich in eine andere Welt / Zeit zu träumen. Natürlich mit einem verruchten, sündigen Hasenzahn vor einem lodernden Kaminfeuer . Aber es hilft tatsächlich und ruft ganz besondere Glücksgefühle in ihm hervor.
Die leider wieder zerstört werden durch diese durchgeknallte Freundin Gretchens .
Aber im Verlauf des anschließenden Gesprächs schildern die beiden Verliebten dann, wo sie in Zukunft wohnen werden. Ein gemütliches Zuhause haben sie für sich gefunden, mit viel Platz für den ein oder anderen Nachwuchs?! Sogar mit einem kleinen Garten. Urig und liebevoll von den Eigentümern in Stand gesetzt. Was will man mehr? Ich kann mir vorstellen, die beiden könnten sich dort wirklich wohlfühlen .




Haha! Jetzt kommt’s! Eine Folge mit . Wie freut mich das ! Natürlich kommt Elke am 22. Dezember völlig unangekündigt nach Hamburg, um ihrem untreuen Sohn mal wieder ihre Aufwartung zu machen und ihn daran zu erinnern, dass er überhaupt noch eine Mutter hat. Aber der Bengel ist nicht da. Elke erfährt es von der Nachbarin Inge Wagner, die sogleich weiß, welch „wichtige“ Person sie vor sich hat. Dann der Überraschungsknaller dieses Tages : Inge Wagner ist die ernsthafteste Autorenkonkurrenz von Frau Fisher. Das hätte diese wohl nicht erwartet – und ich ehrlich gesagt auch nicht . Aber die Dame hat das echt gut gemacht. Touché! . Elke ist nahezu sprachlos. Sie kann gerade noch nach einem Beruhigungstee verlangen . Und als sie sich gerade etwas erholt hat, der nächste Hammer: Marcs ist nicht nur nach Köln verreist, er besucht dort eine gewisse Frau Dr. Haase. Welch reizende Person! Aber bestimmt nicht für Elke Fisher .

Zitat
(„Nicht schon wieder... lernt der denn nie dazu? Der Pummel hat ihn schon mal ins Unglück gestürzt!“)
(…)
(„Der werde ich was erzählen. Und ihm auch! So habe ich ihn nicht erzogen!“)



Tja, liebe Elke, die Wege der Liebe sind nun einmal unergründlich. Und wie sagte sie selbst einst so schön?
„In der Liebe sind wir frei.“ Sie wird es akzeptieren müssen.






Wieder ist ein neuer Tag angebrochen, nämlich der 23. Dezember.
Oma Haase hat es beschlossen, sie feiert Weihnachten bei Gretchen, sehr zum Entsetzen ihrer Hamburger Nachkommenschaft, die das so einfach nicht hinnehmen will. Wer sorgt sich denn sonst um den Weihnachtsschmaus? Aber die alte Dame lässt sich nicht beirren. Es wird Zeit, die verstaubten Traditionen zu erneuern. Bei Gretchen ist es sowieso viel weihnachtlicher. Ein wahrer Engel, dieses Mädel . Da kann der missmutige Onkel noch so zetern, das Bild, dass seine Frau Mama von ihrer blonden Enkelin hat, lässt sich nicht trüben. Nein, schlimmer noch (für Sohn Hans)! Gretchen und der Dr. Meier, die wären wirklich was für die Familienklinik. Mit diesen Worten verabschiedet sich die alte Dame von dem beleidigten Sohn, denn der ältere von beiden ist sekündlich zu erwarten, um Elfriede Haase endlich ins ferne Köln zu bringen.

In Köln hingegen ist die Stimmung ausnahmsweise im Keller. Gretchen hat sich den Heiligabend anders vorgestellt. Nur alleine mit ihrem Schatz, ohne Streß durch Verwandtenbesuch. Oder fürchtet sie wieder die Einmischungen ihres Vaters und ihrer Oma in ihr eigenes Leben? Sicher, ein wenig Wiedersehensfreude verspürt sie schon, aber warum ausgerechnet an diesem so bedeutungsvollen Tag? [Kopf vor Wand]

Dann ist da noch die Sorge um Frau Römer, die sterbenskranke Patientin. Gretchen geht das sehr nah, wenngleich sie den notwendigen Abstand, den sie als behandelnde Ärztin hat, durchaus wahrt. Aber welcher Arzt sieht gerne seine Patienten sterben? Ist man nicht Arzt geworden, um Leben zu retten und zu erhalten? Stattdessen hilft Gretchen, den Übertritt in das Reich des Todes leichter zu bewältigen, mit weniger Schmerzen, weniger Angst. Auch wenn Weihnachten ist. Gerade, wenn Weihnachten ist und Nächstenliebe in dieser Zeit eine ganz besondere Bedeutung erhält.

Aber da ist ja auch noch Marc, der gegen trübe Stimmungen bei seiner „Prinzessin“ das beste Gegenmittel weiß: eine Tafel herrlichster Schokolade. Kunstvoll drapiert er die zartschmelzende Köstlichkeit zu einem symbolischen Liebesbeweis. Da schmilzt auch das Herz seiner Lady dahin. Ganz vergessen ist der Grund für die eben noch vorhandene schlechte Laune nicht, aber immerhin gelindert, Dr. Meier sei Dank. Der hat für die nächsten Stunden natürlich nichts Jugendfreies im Sinn. Wie kann Gretchen da „Nein“ sagen? Im Gegenzug könnte Marc seine Liebste zu einem modernen Gottesdienst besuchen, selbst wenn dort die schrille Jo einen gesanglichen Auftritt hat. Besser, als mit dem Professor und seiner Mutter den Nachmittag zu verbringen allemal.

Etwas später erleben wir eine interessante Szene in einem Kölner Altstadthotel. Franz und Oma Haase sind nach langer Fahrt angekommen und checken ein. Aber wer steht denn da am Nebentresen? Ist das nicht…?
Oh – mein – Gott! Sie ist es wirklich! Elke „herself“ Fisher, the godmother of Vampirgeschichtenduplikate und schnulzige Doktorengroschenromane àla Rosamunde Pilcher, nur etwas versauter . Franz müsste doch auch aus allen Wolken fallen, seine Ex so unvermittelt zu treffen. Aber eigentlich bleibt er doch recht ruhig, bemüht sich sogar um etwas Smalltalk, um Elkes Grund für ihr Auftauchen in Erfahrung zu bringen. Schnell ist raus, sie ist auf dem Weg zu ihrem einzigen Sohn, der jetzt bei Franz‘ Tochter ist. Was Elke so gar nicht gefällt. Aber Franz kann sie beruhigen. Es ist alles gut so wie es ist. Eine wundersame Familienzusammenführung, die du dir da ausgedacht hast .

Selbstverständlich sucht Elke nach ihrer einstigen Konkurrentin dem „rothaarigen Besen“, doch Franz kann ihr mitteilen, dass er jetzt Single ist. Scheidung in Kürze nicht ausgeschlossen. Irgendwie schon schade . Aber im Gegensatz zu den meisten anderen FF-AutorInnen hast du dich für diesen Weg entschieden. Und er ist okay so. Letztlich ist es ja so, dass zwischen den beiden einfach zu viel passiert ist. Ich kenne ja deine Hauptgeschichte nur zu einem kleinen Teil. Aber ich kann mir vorstellen, dass die Lüge um die Drogenplantage der Haase-Ehe den Rest gegeben hat. Bärbel hat Franz viel zu lange belogen und dann auch noch versucht, das Ganze auf recht banale Art und Weise zu vertuschen. Das sind dann eben die Konsequenzen.

Aber zurück nach Köln in das Hotel, indem auch Oma Haase endlich einmal die Schwiegermutter in Spe ihrer Enkeltochter kennenlernt und feststellt, dass Elke zwar nicht rothaarig, aber mindesten ebenso ein „Besen“ ist




Der 24. Dezember. Finale für Marcs und Gretchens Weihnachtslernreise. Man kann sagen, Marc hat die Lektionen mit Zertifikat abgeschlossen. Seine „Belohnung“: ein Leben mit Hasenzahn. Das, wonach er sich schon lange gesehnt hat. Sie nicht minder. Gemeinsam starten sie den Tag, mit dem man die Geburt Christi bedenkt. Praktischerweise ist es der vierte Advent. Und es gibt auch schon früh die ersten Geschenke, jene aus dem Adventskalender.

Das Resümee des vergangenen Abends zeigt, dass der Weg für ihre gemeinsame Zukunft hürdenlos beschritten werden kann. Die Eltern haben, wenn auch seitens Elke eher zähneknirschend, erkannt, dass die beiden jungen Leute einfach zusammengehören. Diese übermitteln zugleich, dass sie nicht kopflos in ihre gemeinsame Zukunft gehen. Nicht nur privat, auch beruflich haben sie einen bestimmten Plan. Und der sieht sie tatsächlich weder in Berlin, noch in Hamburg, sondern in Köln, wo sie ganz sie selbst sein können. Auch wenn es ein wenig dauert, um ihren Plan für die gemeinsame medizinische Laufbahn starten zu können, da die Vorbereitungen darauf einfach Zeit brauchen, aber es sind hervorragende Aussichten, dieses gemeinsame Ziel zu haben, darauf hinarbeiten zu können, zusammen.
Was Marc sehr schön selbst erkennt, dass Gretchen tatsächlich von Anfang an die Mutigere von beiden war. Für ihr Studium verließ sie ihre Heimatstadt und ihre Familie, während er zu Hause in Berlin blieb, wo Mutti ihm das Geld, das er brauchte, zuschob. Gretchen kam zwar nach Berlin zurück, machte einige Dinge, die noch heute eher Kopfschütteln verursachen, z.B. ihre Hochzeit mit dem Betrüger, aber sie wagte dann doch etwas, was ihr wohl die wenigsten Mitmenschen zugetraut hätten. Das Jahr in Afrika. Das war besonders mutig, ebenso wie ihr Entschluss, im Anschluss daran wieder nach Köln zu ziehen und der Chirurgie den Rücken zu kehren für die Allgemeinmedizin. Was ich daraus lese, liebe Karo, dass Gretchen die chirurgische Laufbahn nur begonnen hatte, weil sie zu jener Zeit, nachdem sie Hals über Kopf ihren damaligen untreuen Verlobten verlassen hatte, keine andere Perspektive sah, als in der Klinik ihres Vaters anzufangen und in seine Fußstapfen zu treten. Siehst du es so, dass dieser Schritt einfach aus der Not heraus geboren war? Ich meine, Gretchen war in ihrem Job recht gut. Okay, gleichzeitig handelte sie Patientenbezogener als ihre Chirurgenkollegen. Aber das entsprach ja grundsätzlich ihrem Wesen. Ich erinnere mich an Mehdis Ausspruch: „Wahrscheinlich sind Sie in der Chirurgie besser aufgehoben.“ Wer weiß, wenn sie das Afrikaangebot nicht bekommen hätte, ob sie nicht im OP geblieben wäre? Ich denke schon. Sie hätte vermutlich wirklich ihren Facharzt zu Ende gemacht, eventuell sogar eines Tages den Platz ihres Vaters eingenommen, vielleicht sogar zusammen mit Marc. Man weiß es nicht. Bora und sein Team haben es uns offengelassen, wie die Zukunft von Gretchen Haase und Marc Meier aussieht. Und ehrlich gesagt, deine Geschichte gefällt mir immer mehr .

Zurück zur Heiligabend-Folge: Marc bewundert Gretchens Mut, erkennt aber auch, dass er sich nicht hinter ihr verstecken muss. Er hat ebenfalls eine Menge gewagt – und gewonnen. Er ist nicht mehr der ewige freche Junge, der immer grün hinter den Ohren bleiben wird. Er ist gereift. Und er ist endlich angekommen – an Gretchens Seite. Da gehört er hin, definitiv.

Gretchen macht ihrer namensgleichen Vorfahrin alle Ehre. Sie geht einen anderen Weg, als der Großteil der Verwandtschaft es von ihr erwartet hätte. Aber der Weg, den sie geht, führt sie wahrscheinlich zu etwas ganz Großem. Das hat auch ihre Oma erkannt. Gretchen ist dabei, es ihren Verwandten in Hamburg so richtig zu zeigen. Und zwar, weil sie alles so macht, wie es zu ihr passt, nicht, wie man es von ihr verlangt. Nun hat sie den richtigen Partner an ihrer Seite, um ihr selbst gestecktes Ziel zu erreichen.

Und da ist er ja, der Teller . Marc hat auch den richtigen Verwendungszweck für sein „verunglücktes Tonexperiment“ gefunden. Die Scheibe zieren nun die Namen des Liebespaares. Ein perfektes

Zitat
Türschild für unser Haus.



So ein tolles, selbstgemachtes Geschenk für Marcs Gretchen .

Sie dagegen schenkt ihm etwas zurück: das Tagebuch, das sie am 2. Dezember von ihm (zurück-)bekommen hat. Ein Buch, das für die gemeinsame Vergangenheit, aber auch für die Zukunft steht. Wie romantisch ! Aber es zeigt auch, wie sicher sich beide sind, dass sie es nicht einfach nur miteinander versuchen wollen, sondern, dass es in ihren Augen für immer ist. Sie haben ihr großes, gemeinsames Glück gefunden.





Fazit deiner Adventsgeschichte, liebe Karo:

Sie liest sich wunderschön. Du hast mit deiner Erzählweise die Stimmung der Adventszeit genauso gut rüber gebracht wie den Zauber, der die zwei Verliebten in ihrer Gefühlswelt umgibt. Man spürt regelrecht, wie sehr sie sich lieben, wie glücklich sie sind, nachdem sie anfangs etwas unsicher waren, aber nicht unzuversichtlich, dass es mit ihnen tatsächlich etwas Festes werden könnte. Ich war beim Lesen vor allem bei den letzten, ich würde mal sagen, zehn Folgen richtig gefangen, weil ich mich für Marc und Gretchen so mitgefreut habe. Es hat Spaß gemacht, deine Geschichte zu verfolgen, auch wenn es zeitlich nicht immer so leicht war. .
Ich danke dir von ganzem Herzen, dass du die 24 Folgen für uns geschrieben hast.

Ich freue mich auf mehr und hoffe, ich komme auch bei deiner Hauptgeschichte schnell wieder weiter.

Alles Liebe und vor allem einen guten Rutsch!
Deine Bibi

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 685

31.12.2017 02:22
#40 RE: Kommentarseite zu Karo´s Adventskalender Zitat · antworten

@Nachteule

Hey, Du hast es geschafft, liebe Bibi .
Dann kann Silvester ja kommen. Ach... gucke grad auf die Uhr – ist ja schon Sonntag. 31. Dezember.

Springen wir doch mal schnell ein paar Tage zurück...

17. Dezember „Der Klang von Weihnachten“

Für Marc ist es wohl auch Gretchens Stimme, wenn sie ihm die Botschaften vorliest. Aber das ist unerheblich.
Hier geht es um die Musik. Die man leider von Jahr zu Jahr weniger im Radio hört. Und es gibt wundervolle Weihnachtslieder. Nicht die klassichen, traditionellen Melodien. Ich gehe da mit den „modernen Varianten“, Melanie Thornton etc...

Und ich hatte es in diesem Zusammenhang hatte ich angedeutet, dass an Weihnachten das Thema nochmal aufkommt. Tatsächlich habe ich es nicht geschafft, diesen Teil fertig zu schreiben. Vermutlich wird er in die reguläre Story einfließen.
Für mich ist es jedes Jahr ein Highlight, wenn mit Sinead O´Connor´s Silent Night der Übergang vom Heiligabend in den Weihnachtstag zelebriert wird. Sogar mit Nachrichtenverschiebung. Es ist für mich die schönste Version dieses Weihnachtsklassikers.

Das „Licht im Dunkeln“ – es hätte der Titel für diese kleine Adventsgeschichte sein können. Und das Gekabbel zwischen den beiden mag ich auch. Vor allem weil Gretchen ihm ebenbürtig geworden ist. Oder sogar mehr? Dieses Luder...

18. Dezember

Eine kleine Hommage an mein Traum-Lieblingsauto. Ich bezeichne es so, weil ich es mir nie und nimmer leisten könnte – und würde. Es bleibt also ein/im Traum Ok, nicht so eine olle Meier-Schleuder, die neuen SUVs... Da finde ich besonders die geschwungenen Rücklichter schön. „Wie ein Frauenpopo“ sagte meine Mam dazu.
Nein, aber dieses Geld würde ich nicht für ein Auto ausgeben, mit dem ich nirgendwo mehr einen Parkplatz bekomme. Für 1 PS würde ich es wohl zahlen. Aber da brauche ich auch keinen Parkplatz

19. Dezember

Marc ist Marc. Immer noch. Trotz Gretchen und Weihnachten. Trotz Liebe.
Und Marc ist anders. Offener. Gegensätzlicher. Interessanter. Chirurgie und Palliativmedizin. Tatsächlich ein Gegensatz? Oder sinnvolle Ergänzung. In jedem Fall eine Möglichkeit zu provozieren. Marc ist halt Marc.

20. Dezember

Ja, da zieht die ihn wieder auf, die Gute. Haus, Sohn, Baum. Gut, ein Haus kann man kaufen aber hoffentlich ist er beim Sohn erfolgreicher als beim Baum...

21. Dezember

Jo, die Verrückte. Sie kommt nur in den ersten Versionen meiner eigentlichen FF vor. Als Gretchens WG-Mitbewohnerin, die sich in die Allgemeinmedizinerin verliebt und gegen Marc um Gretchen buhlt. Wissend, dass es vergebene Liebesmüh ist. Aber Marc regt sich halt so schön auf...
Ihre Figur hat es jedoch nicht in die 13. Version geschafft, die ihr lesen dürft.

Jo fährt einen Twingo – bezeichnest Du dieses Auto als hässlich? Hallooo? Gut, die neue Variante ist langweilig und unterscheidet sich nicht mehr großartig von anderen Kleinwagen. Aber die alte Form... der erste Slogan damals war „Twingo macht die Welt verrückt“. Ich liebe dieses Raumwunder, das in jede Parklücke passt!
Meiner ist übrigens einfarbig.

22. Dezember

Natürlich muss Elke dabei sein. Für euch und für mich. Dass Inge Wagner Bestsellerautorin ist, hat mich in der Unterhaltung ebenso überrascht.

23. Dezember

Die „Familienzusammenführung“ im Hotel. Ob eine „versaute Rosamunde Pilcher“ mehr Anklang findet als eine Krankenschwester?

24. Dezember

Die Erde ist eine Scheibe. Nun ja... aber die Zukunft von Gretchen und Marc ist eingebrannt – in eine Tonscheibe! Und Gretchen wird sich auch dieser Vergangenheit stellen, die gemeinsame Zukunft fordert es von ihr. Für das gemeinsame Glück.

Schade, dass der Advent immer so schnell rum ist. Und die Weihnachtssmileys wieder weg sind

Zu Deinem Fazit: DANKE!!!

Es war also nicht langweilig? Zu viel... bestimmt in der täglichen Folge. Nennen wir es Herausforderung.
Bis zum nächsten Jahr lerne ich es vielleicht, das Kurzschreiben. Hat ja beim Urlaubsspecial „Paris“ auch funktioniert.

Die Hauptgeschichte wird im neuen Jahr mit Marc und Elke fortgesetzt. Das mögen wir alle, gelle?

Liebe Bibi, ich wünsche Dir und @JackySunshine @Greta @Melli84 @Lorelei @Tanjalie und allen anderen hier einen guten Rutsch! Feiert schön, in welcher Form auch immer. Vielleicht gibt’s ja von irgendwem ein Silvesterspecial – aus der Notaufnehme mit abgerissenen Fingern, Verbrennungen im Gesicht und Raketenstöcken im Arsch... äh... Popöchen.

Liebe Grüße, bis in 2018!
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 685

14.02.2018 00:13
#41 RE: Kommentarseite zu Karo´s Adventskalender Zitat · antworten

Ihr Lieben

Da habe ich mich doch zu einem Valentinsspecial hinreißen lassen. Tja... ich konnte die Adventskalenderstory nicht einfach so in der Versenkung verschwinden lassen

Und wie super passend war es doch, dass gerade am Ende der Folge Marc auf einem "Kostümfest" tanzt.

Wenn ihr das Special lest, wisst ihr, warum

Viel Spaß nun. Kommentare, also nur falls irgendwann mal verfügbar bitte an dieser Stelle. Ist ja quasi die gleicht Story...

Liebe Grüße,
Karo

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