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Dieses Thema hat 382 Antworten
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 SCHAU NICHT WEG, ES GEHT UNS ALLE AN!!!
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Greta Offline

stellv.Admine

Beiträge: 96.453

19.06.2013 16:49
Betrüger im Internet Zitat · antworten

Liebes-Falle Facebook
Ösi-Frau (40) überweist 190 000 Euro an Betrüger



Salzburg – Er gaukelte Liebe vor, hatte aber nur Geld im Sinn: Ein Internet-Betrüger knüpfte via Facebook Kontakt zu einer Österreichern (40), ergaunerte insgesamt 190 000 Euro!

Als die Salzburgerin Verdacht schöpfte, war es bereits zu spät. Der Unbekannte, der sich als amerikanischer Ingenieur ausgab, hatte sich das Geld auf ein Konto in Nigeria überweisen lassen. Das berichtet die österreichische News-Plattform oe24.

„Es gab lediglich telefonischen und schriftlichen Kontakt. Das Bild in dem sozialen Netzwerk war gefälscht“, sagte Eva Wenzl von der Landespolizeidirektion Salzburg zu BILD.

Der Mann hatte sich nach und nach das Vertrauen der Frau erschlichen, sagte, er habe sich in sie verliebt. Mit dem geliehenen Geld wollte er in Malaysia eine Baufirma gründen – für eine gemeinsame Zukunft!

Der vermeintliche Ingenieur schrieb Liebesbriefe, als „Beweis“ schickte er Bilder aus Malaysia. Doch die waren genauso falsch, wie seine angebliche Liebe, fanden Ermittler später heraus. Die Polizei vermutet, der Mann gehört der sogenannten „Nigeria-Connection“ an.

Dahinter verbirgt sich eine Betrugsmasche, mit der weltweit Briefe, Faxe und E-Mails verschickt werden, um arglosen Menschen Geld für Geschäftsleute in Afrika aus der Tasche zu locken. Als Gegenleistung werden Anteile in beträchtlicher Höhe versprochen.

Die Österreicherin überwies mehrere Teilbeträge, insgesamt 190 000 Euro. Erst dann wurde sie misstrauisch, fragte genauer nach – doch da war es bereits zu spät. Polizeisprecherin Wenzl: „Als das Geld nicht mehr so leicht geflossen ist, brach der Mann den Kontakt ab. Daraufhin hat die Frau Anzeige erstattet.“

http://www.bild.de/news/ausland/facebook...87728.bild.html

Greta Offline

stellv.Admine

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22.06.2013 11:44
#2 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

Internetbetrug über gehackte Adressen

Die neueste Internetbetrügerei, um an Geld zu kommen, läuft derzeit über gefälschte Emails. Die Mails enthalten einen Hilfeschrei des vermeintlichen Absenders. Eine Frau aus Kufstein meldete sich am Freitag bei der Polizei.

Am Freitag um 6.58 Uhr erhielten zahlreiche Tirolerinnen und Tiroler ein sehr persönlich gehaltenes Mail - vermeintlich von Hildegard Reitberger, Obfrau des Stadttheaters Kufstein.

Sie sei - so steht es geschrieben - derzeit in England und habe Pass und Geldtasche verloren. Man möge doch so nett sein und 1.300 Pfund zur Hilfe überweisen. Sie würde das Geld zurück in der Heimat gleich wieder retournieren.

Den Freitag über klingelte deshalb das Telefon bei Hildegard Reitberger, die übrigens nicht in England, sondern Zuhause sitzt und sich nicht erklären kann, wie jemand an ihr Email-Konto gekommen ist: „Ich habe einen guten Virenschutz am Computer. ih kann mir wirklich nicht erklären, wie das passieren konnte.“ Hildegard Reitberger ist nicht der erste derartige Fall, so Franz Gruber vom Landeskriminalamt: „Wir haben im heurigen Jahr vier bis fünf Fälle in ganz Tirol feststellen müssen. Bei einem Fall hat es einen Schaden gegeben.“

Passwörter ändern
Die Unbekannten Email-Betrüger hacken sich mittels eines Trojanerprogramms in Email-Accounts ein und verschicken in fremden Namen Hilfsbotschaften. Sich davor zu schützen, sei schwierig, so Franz Gruber: „Einen 100-prozentigen Schutz gibt es nicht. Aber eine Möglichkeit wäre, Passwörter zu wählen, die aus Zahlenkombinationen oder Zeichen bestehen und man sollte die Passwörter immer wieder ändern.“

Sollte jemand ein derartiges Email mit einem vertrauenswürdigen Absender bekommen, rät die Polizei, vorher nachzufragen und nichts zu bezahlen. Die Internet-Betrüger dürften übrigens in England sitzen, vermuten die Ermittler.

Quelle: http://tirol.orf.at/news/stories/2589743/

Greta Offline

stellv.Admine

Beiträge: 96.453

13.07.2013 12:45
#3 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

Schäbig geschröpft

Wie eine alte Frau Opfer von Internet-Betrügern wurde - Kein Einzelfall


Das Lockmittel: ein Gewinn. Am besten fünfstellig. Die Opfer: ältere Menschen. Die Masche: Sie haben gewonnen, aber dafür müssen sie zahlen. Eine 77-Jährige ist reingefallen. Jetzt hat sie nichts mehr.



Frau M. schämt sich schrecklich. Ihre Augen zucken nervös, die Stimme stockt. "Letztes Jahr im August kam ein Anruf", erzählt die 77-Jährige. Ein Mann behauptete, im Auftrag der Zürcher Landesbank anzurufen. "Sie haben gewonnen, 60 000 Euro liegen für Sie bereit!" Frau M. bekomme den Gewinn unter einer Bedingung: Sie müsse für die Transportkosten aufkommen. Dafür solle sie "Ukash"-Karten kaufen. Frau M. ist mit der digitalen Welt nicht vertraut. Internetbetrug kennt sie nicht. Was "Ukash" ist, schon gar nicht. Doch sie zog los, genau jene Karten zu kaufen.

"Ukash" funktioniert wie eine Guthabenkarte beim Mobiltelefon. Man kauft einen Betrag X, den man dann abtelefonieren kann. Gemeinhin wird die Karte jedoch zum Bezahlen im Internet eingesetzt. Die Karten sind geladen mit einem Wert zwischen 10 und 100 Euro. Gibt man den 16- oder 19-stelligen Code der Karte zum Bezahlen ein, wird der Rechnungsbetrag vom Guthaben abgebucht.

Das Besondere ist die Anonymität: Sowohl der Käufer der Karte wird nicht erfasst, als auch derjenige, der sie zum Bezahlen im Internet einsetzt. Keine persönlichen Daten müssen angegeben werden wie Name oder Adresse, die Nummer der Kreditkarte, des Personalausweises, geschweige denn eine Bankverbindung.

Frau M. hat zwei Mal pro Woche solche Karten besorgt. Immer vormittags. "Nachmittags habe ich denen die Nummer durchgegeben." Die 16-stellige Ziffer, die die Betrüger ja brauchen, um an das Geld zu kommen. Jede Woche sechs bis acht Karten, jede Karte geladen mit 100 Euro.

Natürlich fragte sie bei den Betrügern nach, wann der Gewinn komme. Wenn sich Frau M. weigerte zu zahlen, gab es Druck am Telefon: "Frau M., hier spricht Ihre Staatsanwältin." Eine "Staatsanwältin Stein" aus dem Bezirk Berlin-Kreuzberg rief an und drängte die 77-Jährige zu schnellen Zahlungen, "andernfalls muss ich Ihnen den Gerichtsvollzieher schicken". Eingeschüchtert zahlte die Frau. Jede Woche. Fast ein ganzes Jahr.

Eine "Frau Staatsanwältin Stein" gibt es nicht. Schon vergangenes Jahr warnte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin vor "betrügerischen Anrufen". Teilweise hätten sich täglich "über 30 meist ältere Anrufer gemeldet und von solchen Betrugsversuchen berichtet", heißt es dort. In einigen Fällen hätten die Geschädigten Geldsummen von bis zu 60 000 Euro an die Betrüger überwiesen.

Bei Frau M. waren es 40 000 Euro. Ihre gesamten Ersparnisse sind weg. Schmuck und Uhren verpfändet, sämtliche Wertgegenstände versilbert und in Form von Geldkarten an die Betrüger abgeliefert. "Ich habe nichts mehr. Nicht mal eine Brille oder ein Hörgerät kann ich mir kaufen", sagt die Frau mit schlohweißem Haar. Seit 16 Jahren arbeitet sie ehrenamtlich in einem Altersheim. Hilft Bewohnern beim Essen, erledigt Flickarbeiten. Auch in einer Kirchengemeinde ist sie aktiv, pflegt Blumen, erneuert die Altarkerzen. Immer wieder wird sie von Kirchenbesuchern angesprochen. Sie tröstet, hilft, wo sie kann.

Im November 2012, kurz vor Weihnachten, ging sie zur Polizei. Ihr Fall wurde aufgenommen. Die Polizei leitete Ermittlungen ein. Der Fall wurde weitergeleitet an eine Stelle, die bundesweit Betrugsfälle erfasst. Die Frau M. ist nicht die Einzige, "die um ihr Geld gebracht wurde", betont Wolfgang Jürgens von der Polizeidirektion Ulm.

Der Ulmer Staatsanwaltschaft sind weitere Fälle bekannt. Die Aufklärung sei aber schwierig, weil die Justiz den Straftätern hinterherhinke. "Es gibt keine Identität, keine Person, die wir suchen können", sagt Michael Bischofberger. Zudem habe sich Deutschland aus der Vorratsdatenspeicherung ausgeklinkt. "Die Daten werden zu schnell gelöscht, und dann enden die Ermittlungen meistens", erklärt der Pressereferent der Staatsanwaltschaft Ulm.

Für Frau M. war der Albtraum damit nicht zu Ende. Dem Druck und der Gier der Betrüger war sie hilflos ausgeliefert. "Die Polizei hat nichts gemacht und so habe ich weiter gezahlt." Mehr noch. Immer häufiger erhielt die 77-Jährige dubiose Zusendungen. Mal wurden ihr Vitaminpäckchen zugeschickt, mal Uhren - nichts davon hatte sie bestellt. Dann trudelten Rechnungen und Mahnungen ein für Dinge, die sie gar nicht bekommen hatte. "Jeden Tag kam irgendwas." Sie selbst vermutet, dass es sich in Betrügerkreisen "herumgesprochen" habe, dass sie leicht unter Druck zu setzen sei.

Und immer noch lief Frau M. gehorsam zu "Netto" oder "Rossmann", um Guthabenkarten zu kaufen. Irgendwann wechselten die Betrüger das Zahlungsmittel. Frau M. sollte von nun an die "Paysafecard" kaufen, die nach dem gleichen Prinzip funktioniert.

Dass dahinter Betrug stecken könnte, ist der Drogerie "Rossmann" bekannt. Die Geschäftsführung sensibilisiere die Mitarbeiter: "Bei älteren Menschen, die für hohe Beträge Guthabenkarten kaufen wollen, sollen unsere Mitarbeiter nachfragen", sagt eine Pressesprecherin des Unternehmens.

Auch Frau M. fällt auf. "Bei Rossmann durfte ich immer nur eine Karte kaufen". Doch das habe sie umgangen und an verschiedenen Kassen je eine "Paysafecard" eingekauft. "Bei ,Netto ging es einfacher, dort konnte man soviel Karten kaufen wie man wollte." Eine Verkäuferin hätte zwar mal gesagt, "Sie telefonieren aber viel". Ansonsten sei aber niemandem etwas aufgefallen.

Das Unternehmen "Paysafecard" ist europäischer Marktführer für Zahlungsmittel im Internet. Laut der Homepage sind Betrugsversuche mit der "Paysafecard" bekannt, "Tipps zur Betrugsprävention" werden angeboten.

Frau M. bringt das nichts mehr. Knapp ein Jahr hat sie gezahlt. Bei Bekannten und Freunden Geld geliehen, 1700 Euro Schulden angehäuft. Diese muss sie von ihrer Rente abstottern. 800 Euro bekommt sie im Monat. "Ich schäme mich so. Was müssen die ganzen Leute von mir denken?" Sie schaut zu Boden, nestelt mit ihren Fingern nervös an ihrer Plastikarmbanduhr herum. Mittlerweile zahlt Frau M. nicht mehr, geht nicht mehr ans Telefon - obwohl es jeden Mittag unablässig klingelt. Sie hat ihre Tochter eingeweiht, "die kümmert sich jetzt um alles".



Quelle: http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/...rid,221479.html

Greta Offline

stellv.Admine

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20.07.2013 11:56
#4 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

65.000 Euro gutgläubig überwiesen


Rosenheim - Unglaublich, wie gutgläubig manche Menschen sind: Nigerianische Verbrecher haben jetzt (wieder) zwei Männer aus der Region um über 65.000 Euro betrogen.


Allen Presseberichten, Warnmeldungen und diversen Aufklärungsforen im Internet zum Trotz, wurden wieder zwei Männer aus dem Landkreis Rosenheim Opfer der sogenannten Nigeria-Connection. Die Kriminalpolizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor Geldüberweisungen an fragwürdige Bekannte aus dem Internet.

Die beiden Männer lernten ihre angeblichen Freunde über verschiedene Internetforen kennen. Die gezahlten Gelder dürften jedoch für immer verschwunden sein, da die Bankkonten meist von Strohmännern mit gefälschten Papieren eröffnet wurden. Diese Konten dienten lediglich dazu, die Zahlungen der ahnungslosen Opfer in Empfang zu nehmen und den Bargeldtransfer an die Kontaktpersonen zu verschleiern.
Bei dem ersten, ein älterer Herr und Rentner, spielte die wunderschöne Bekanntschaft vor, dass sie sich wegen einer Erbangelegenheit im Ausland befände und zu ihm nach Deutschland wolle. Für die Abwicklung einer anstehenden Erbschaft würde sie allerdings Geld benötigen. Der Rentner ließ sich überreden und überwies in mehreren Teilbeträgen per Western Union und MoneyGram 30.000 Euro ins Ausland. Bis zuletzt wollte der Rentner nicht wahrhaben, dass er betrogen wurde. Erst als eine Auswertung der E-Mail-Adressen den Standort Lagos/Nigeria ergab, öffneten sich ihm die Augen.

Der zweite, ein 44-jähriger Geschäftsmann, lernte seine Bekanntschaft auch über ein Internetforum kennen. Dieser gab sich als Leutnant der US-Army in Afghanistan aus und vereinbarte einen Besuch in Deutschland. Das Gepäck des Leutnants wurde angeblich über einen Vertrauensmann und Diplomaten über London nach Deutschland geschickt. Dabei gab es „Probleme“ und Kosten entstanden. Auch hier ließ sich der 44-Jährige überreden und transferierte per Western Union und Auslandsüberweisung insgesamt 35.700 Euro nach England. Die angebliche E-Mail-Adresse des Londoner Diplomaten endete ebenfalls in Lagos/Nigeria.

Die Kriminalpolizei warnt ausdrücklich davor, sich auf solche Transaktionen einzulassen. Grundsätzlich sollte man Menschen, die man nie persönlich gesehen hat, kein Geld überweisen oder auf sonstige Forderungen eingehen. Gerade im Internet tummeln sich viele Betrüger, die an der Gutgläubigkeit ihrer Mitmenschen viel Geld verdienen wollen. Seien Sie also immer misstrauisch bei unglaublichen Angeboten.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd



Quelle: http://www.rosenheim24.de/rosenheim/rose...en-3014314.html

Greta Offline

stellv.Admine

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23.07.2013 11:05
#5 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

Internet-Betrüger will doch Schaden wiedergutmachen
INNVIERTEL/RIED. Mobiltelefone nie geliefert – Geprellte raten, unbedingt Schutzsysteme bei Internet-Handelsplattformen zu nutzen.




Schwerer gewerbsmäßiger Betrug wird einem im Bezirk Braunau lebenden jungen Mann vorgeworfen, der via bekannte Internet-Handelsplattformen elf „Abnehmer“ um insgesamt rund 6000 Euro geprellt haben soll. Der Beschuldigte bot hochwertige Mobiltelefone zu unverdächtigen Preisen an, kassierte, lieferte aber nie, so die Vorwürfe.

„Leer“ wäre fast auch das Landesgericht Ried ausgegangen – einen vergangene Woche angesetzten Prozesstermin nahm der Verdächtigte erst mit einiger Verspätung wahr. Den Schaden wiedergutgemacht hat der bis zuletzt Arbeitslose allerdings bisher nicht. Er zeigte sich vor Gericht geständig und reumütig – und kam dadurch mit sechs Monaten bedingter Haft davon. Er habe damals eine schwierige Phase durchlebt, habe jetzt wieder Arbeit und wolle mit den Rückzahlungen beginnen.

Vier Geschädigte, die vor Gericht erschienen, fordern Beträge zwischen 155 und 307 Euro zurück. Und sie erhalten Exekutionstitel, um im Fall des Falles pfänden lassen zu können. Damit besteht auf 30 Jahre hinaus die Möglichkeit, Gegenstände und für den Fall einer künftigen Beschäftigung das Einkommen zu pfänden. Das gelte auch für den Fall einer Erbschaft oder den eher unwahrscheinlichen Fall eines „Lottogewinns“.

Keinen Verdacht gehegt

Da der Mann mit Telefonnummer und Adresse bekannt gewesen sei und bei Anrufen auch abgehoben habe, hätten sie keinen Betrugsverdacht gehegt, so zwei der Geschädigten im OÖN-Gespräch. „Die Mobiltelefone wurden auch zu einem normalen Preis angeboten. Also keine Schnäppchen, bei denen man stutzig werden müsste. Und man denkt ja nicht immer gleich an das Schlechte im Menschen. Der Mann hat ständig vertröstet und auch gesagt, dass die Ware auf dem Postweg verloren gegangen sein müsse“, so einer der Geschädigten, der vier Stunden Anreise zum Rieder Gericht auf sich nahm. Auch Versprechungen, das Geld rückzuüberweisen, erwiesen sich als leere Versprechungen. „Daraufhin haben wir Anzeige erstattet.“

Er werde künftig in Sachen Internet-Handel nur noch via Schutzsysteme der Plattformen aktiv werden, so einer der Geprellten, der schon einmal Scherereien hatte. In einem anderen Fall erhielt er ein anderes als das vereinbarte Handy und hatte Mühe, wieder an sein zuvor bezahltes Geld heranzukommen.



Quelle: http://www.nachrichten.at/oberoesterreic...n;art70,1161485

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stellv.Admine

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26.07.2013 11:46
#6 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

Achtung Ferienwohnungsbetrug


Stellen Sie sich vor, Sie finden im Internet ein total schönes Ferienhäuschen in Spanien für Ihren Sommerurlaub. Sie telefonieren mit den deutschen Vermietern, die sind total nett. Sie überweisen die Miete. Und dann: Hören Sie NIX mehr von den Anbietern. Und Ihnen wird langsam klar: Das waren Betrüger!

Die meisten Angebote für Ferienwohnungen oder Ferienhäuser, die im Internet zu finden sind, stammen von seriösen Anbietern, ob nun privat oder kommerziell. Aber um bei Buchungen keine bösen Überraschungen zu erleben, sollte man einige Hinweise beachten.

Zu schön um wahr zu sein? Genau!
Ein wunderschönes Ferienhaus, in traumhafter Lage, vermeintlich direkt am Strand zur Hauptreisezeit und das alles zu einem Preis, der deutlich unter denen umliegender Angebote liegt? Vorsicht!

Finden Sie so ein Angebot in einem der zahlreichen Kleinanzeigenportale beziehungsweise in der Zeitung, oder kommt das Angebot sogar direkt als E-Mail ins Haus, sollten bei Ihnen die Alarmglocken läuten. Das Perfide: Oft werden die Ferienobjekte tatsächlich auch bei großen Ferienhausportalen und in Print-Katalogen angeboten. Bilder und Angebotsdetails sind oftmals von diesen Seiten gestohlen. Auch schrecken Betrüger nicht davor zurück, Bilder einer Mietwohnung aus Frankfurt als Ferienwohnung in Spanien anzubieten.

Wie läuft der Betrug ab?
Beispiel: Man setzt sich mit einem Ferienhaus-Anbieter in Verbindung und bespricht alles. Sie überweisen die Miete und bekommen einen Schlüssel zugeschickt. Wochen oder Monate später geht's in den Urlaub - und erst dort stellen Sie fest, dass der Schlüssel nicht passt, das Ferienhaus an der angegebenen Adresse nicht existiert - oder schon jemand anders drin wohnt. Und dann ist der Urlaub ziemlich ruiniert.

Wie kann ich mich vor so einem Betrug schützen?

•Buchen Sie über über renommierte und sichere Seiten im Internet.
•Achten Sie auf ein Zertifikat des TÜV oder von Trusted Shops.
•Ehrliche Anbieter haben meistens auch in Deutschland Adressen und deutsche Bankverbindungen. Soll die Zahlung nicht über gewöhnliche Kontoverbindungen sondern sogar über Anbieter von Bargeldtransfers wie Western Union gehen, sollte man von einem Betrüger ausgehen.
•Finden Sie ein verlockendes Angebot auf einer Kleinanzeigen-Seite oder anderen Ferienhaus-Portalen, bei denen jeder ungeprüft Inserate einstellen kann, sollten Sie eine gewisse Vorsicht walten lassen und das Angebot auf Seriosität prüfen.
•eine interessante Wohnungsanzeige bei der nur eine Handy-Nummer oder eine anonyme E-Mail-Adresse angegeben ist, kann das bereits verdächtig sein.
•Betrüger drängen Interessenten oft zu einer möglichst schnellen Zahlung des Mietpreises. Wenn Sie jemand drängelt, lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
Was soll ich tun, wenn ich auf einen Betrüger hereingefallen bin?
Dann bleibt nur der Gang zur Polizei. Viele Betrüger agieren aber aus dem Ausland und sind für die Behörden nicht auffindbar. Besser gleich bei der Buchung gut aufpassen.


Was soll ich tun, wenn ich auf einen Betrüger hereingefallen bin?
Dann bleibt nur der Gang zur Polizei. Viele Betrüger agieren aber aus dem Ausland und sind für die Behörden nicht auffindbar. Besser gleich bei der Buchung gut aufpassen.




Quelle: http://www.ffh.de/news-service/magazin/t...nwohnungen.html

Greta Offline

stellv.Admine

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04.08.2013 11:09
#7 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

PayPal-Betrüger streuen Phishing-Mails



Berlin/Mainz (dpa/tmn) - PayPal-Kunden müssen immer auf der Hut vor Phishing-Mails sein. Derzeit versenden Betrüger aber besonders viele gefälschte Nachrichten. Verbraucher können sie aber anhand bestimmter Merkmale entlarven.

Phishing-Mails fallen durch falsche Rechtschreibung gleich auf. Es gibt aber auch Mails in perfektem Deutsch und im offiziellen Design mit Logo des PayPal-Bezahldienstes, warnt Martina Totz von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. In allen Fällen wird den Angeschriebenen mit angeblichen Sperrungen, Einschränkungen oder Unregelmäßigkeiten ihres Kundenkontos Angst gemacht.

Der Forderung, einen Link in der Mail anzuklicken, sollten Verbraucher aber keinesfalls nachkommen, warnt Totz. «Die ganze E-Mail zielt nur darauf ab, auf diesen Link zu klicken.» Denn wer das tut, kommt auf ebenfalls gefälschte Seiten, auf denen er Benutzernamen und Passwort für PayPal und teilweise sogar Konto- oder Kreditkartennummern eingeben soll. Alle Daten, die dort eingetragen werden, fallen in die Hände der Betrüger und können missbraucht werden.

PayPal selbst versendet niemals E-Mails mit Anmelde-Links und fragt auch keine sensiblen Daten ab. Deshalb sollten solche Phishing-Mails am besten PayPal über die E-Mail-Adresse taeuschung@paypal.de weitergeleitet und dann gleich gelöscht werden. «Wenn man sich nicht sicher ist, kann man das Unternehmen auch direkt anrufen», sagt Totz. Das ist kostenfrei beim Kundenservice unter 0800 723 4500 möglich.

Wer doch in die Falle getappt ist, muss sofort reagieren, erklärt die Verbraucherschützerin. Falls noch möglich, sollte man das PayPal-Passwort ändern oder den Zugang über einen Anruf beim Kundenservice sperren lassen und auch seine Bank oder Kreditkartenunternehmen informieren. Falls es zu Unregelmäßigkeiten auf einem Konto kommt, sollte man auch Strafanzeige bei der Polizei stellen.



Quelle: http://www.wn.de/Freizeit/Ratgeber/Multi...-Phishing-Mails

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stellv.Admine

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07.08.2013 11:01
#8 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

Betrug mit Online-Shops
Trio ergaunert 300.000 Euro



Göttingen/Northeim. Polizei und Staatsanwaltschaft Göttingen haben drei Täter verhaftet, die mit Betrügereien mit Online-Shops etwa 300.000 Euro erbeutet haben. Ein Täter wurde von der Zentralen Kriminalinspektion in Spanien festgenommen. Die beiden anderen wurden in Deutschland verhaftet.



Die Betrüger hatten in 35 Online-Shops Geschäfte mit Vorkasse – meist mehrere hundert Euro pro Bestellung – getätigt. Es sind mindestens 1194 Überweisungen von Geschädigten bekannt geworden. Die Ware sei in keinem Fall ausgeliefert worden, so die Staatsanwaltschaft. Alle drei Täter sind seit Anfang Juli in Untersuchungshaft. Den Festnahmen war ein Ermittlungsverfahren der Schwerpunktstaatsanwaltschaft und der Zentralen Kriminalinspektion der Polizeidirektion Göttingen vorausgegangen.

Die Betrüger starteten Mitte 2011 mit ihren Aktivitäten. Die Betrüger boten im Internet hochwertige Kaffeevollautomaten und Elektronikartikel zu scheinbar konkurrenzlos günstigen Preisen an. Die Nutzer von Onlineshops mussten dafür aber zum Teil hohe Vorkassezahlungen für ihre Bestellungen leisten. Arglose Internetnutzer erfuhren erst nach Aufgabe ihrer Bestellungen, dass bei einer Erstbestellung eine Lieferung nur gegen Vorkasse möglich sei.

Die Staatsanwaltschaft Göttingen hatte ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, nachdem Opfer Anzeige gegen einen Unternehmer aus Northeim erstattet hatten. Die Ermittlungen ergaben aber, dass die Täter die Daten des Unternehmers missbraucht und so vorgespiegelt hatten, dass er einen der Shops betreibe.

Nach umfangreichen Auswertungen hat sich herausgestellt, dass es sich nicht um einen einzelnen Shop, sondern um eine ganze Serie solcher Angebote handelte, was ansonsten gar nicht aufgefallen wäre.

Wegen der Komplexität des Verfahrens hat auf Ersuchen der Staatsanwaltschaft das bei der Zentralen Kriminalinspektion der Polizeidirektion Göttingen eingerichtete Fachkommissariat Internetkriminalität die Ermittlungen übernommen. Die auf die Verfolgung von Internetkriminalität spezialisierten Beamten der Zentralen Kriminalinspektion haben einen wesentlichen Beitrag zu der Ermittlungsarbeit geleistet, indem sie mit erheblichem Aufwand eine Vielzahl von Daten in akribischer Kleinarbeit ausgewertet haben. Bei den Verhafteten sind umfangreiche Beweismittel beschlagnahmt worden. Diese werden nunmehr ausgewertet. (bsc/tko)



Quelle: http://www.hna.de/lokales/goettingen/bet...ps-3046073.html

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stellv.Admine

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08.08.2013 12:05
#9 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

Coburger Kripo schnappt Internet-Betrüger aus Kiel


Beamten des Fachkommissariats für Vermögens- und Wirtschaftskriminalität der Coburger Kriminalpolizei ist es nach umfangreichen Ermittlungen gelungen, einen bundesweit agierenden Betrüger dingfest zu machen. Dabei arbeiteten sie länderübergreifend mit der Kriminalpolizei in Kiel zusammen.


"Für die Spezialisten der Coburger Kripo war es zunächst ein Routinefall", teilte gestern Anne Höfer, Pressesprecherin beim Polizeipräsidium Oberfranken, mit. Mit den Kreditkartendaten einer Geschädigten aus Kronach bezahlte ein zunächst Unbekannter ein Smartphone im Wert von 459 Euro bei einem Online-Portal.



Die Lieferung erfolgte über einen fremden Packstations-Account nach Schönberg in der Nähe von Kiel. Dort holte der Täter die Ware mit geänderten Zugangsdaten aus der Packstation. In der Folge verkaufte er dieses Handy über eine andere Online-Plattform an einen Dritten weiter.



Spur zurück verfolgt


Über das Handy gelang es den Coburger Kriminalisten, in enger Zusammenarbeit mit ihren Kieler Kollegen, die Spur zu einem 28-jährigen Mann aus Kiel zurückzuverfolgen. Der Betrüger hatte bei verschiedenen Online-Shops mit fremden Kreditkarten Waren bestellt und hatte diese an Packstationen in Kiel und der näheren Umgebung liefern lassen. Die Elektronikartikel gab er dann umgehend zu einem marktüblichen Preis an ahnungslose Käufer ab. Für die finanziellen Transaktionen benutzte der Täter zwei Bankkonten, die er zuvor unter Vorlage gefälschter Ausweise eröffnet hatte.


Doch nicht geschickt genug

Dabei ging der Mann äußerst routiniert vor und verschleierte immer wieder seine Identität geschickt mit falschen Personalien, Scheinadressen und ausländischen Kreditkarten. So hat er innerhalb von drei Monaten einen fünfstelligen Euro-Betrag ergaunert, bevor die Staatsanwaltschaft Coburg die restlichen Vermögenswerte beschlagnahmen konnte.



Gefälschte Ausweise entdeckte


Bei der gerichtlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung durch das Coburger Amtsgericht stellten die Polizisten jetzt neben gefälschten Ausweisen und verfälschten Magnetkarten auch zahlreiche weitere Beweismittel sicher.



Opfer in ganz Deutschland


Die Opfer des Mannes sind über ganz Deutschland verstreut. Die Auswertung der Asservate wird allerdings noch einige Zeit in Anspruch nehmen und zur Aufklärung von einer ganzen Reihe Internetstraftaten führen.


Quelle: http://www.infranken.de/regional/coburg/...l;art214,495398

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stellv.Admine

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13.08.2013 13:13
#10 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

Neue Masche von Betrügern:
Erpressung nach nackten Internet-Chats



Ein neue Masche von Internetkriminalität hat in Neuseeland erste Opfer gefunden: Computernutzer, die sich über ihre Webcams nackt mit anderen Nutzern unterhielten, erhielten im Anschluss Erpresser-Mails.



Mehrere Menschen hätten sich in den vergangenen zwölf Monaten als Opfer gemeldet, berichtete die gemeinnützige Organisation Netsafe am Montag. Netsafe sammelt Online-Meldungen von kriminellen und anstößigen Internetaktivitäten und leitet die Fälle an die zuständigen Behörden weiter - etwa an Polizei, Zollamt, Verbraucher- oder Datenschützer.

Nach den hüllenlosen Internet-Chats wurde Teilnehmern gedroht, die Videos Verwandten oder Arbeitgebern zu schicken, berichtete Netsafe. Einige Opfer hätten bis zu 500 neuseeländische Dollar (300 Euro)
gezahlt. Die Betrüger nutzten teils Internetadressen auf den Philippinen oder in Marokko. "Wenn das Geld bezahlt ist, kommen immer neue Geldforderungen", berichtete Netsafe-Chef Martin Cocker.

Insgesamt hätten Neuseeländer umgerechnet 2,1 Millionen Euro durch Internetkriminalität verloren, pro Kopf knapp 50 Cent. Ein Drittel davon zahlten Nutzer, die auf Emails reinfielen, die von ihnen Vorauszahlungen für versprochene Gewinne verlangten.



Quelle: http://www.rp-online.de/digitales/intern...chats-1.3598305

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stellv.Admine

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15.08.2013 11:43
#11 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

Internet-Betrüger schicken falsche Mahnungen
Internetbetrüger treiben derzeit im Burgenland wieder verstärkt ihr Unwesen. Diesmal wird in e-mails behauptet, man habe bestellte Waren nicht bezahlt und müsse, sollte man nicht sofort zahlen, mit hohen Folge-Kosten rechnen.



Die Betrüger treten als Anwälte oder Inkassobüros auf und wirken für weniger versierte Internet-Nutzer sehr überzeugend, sagte die Konsumentenschutzexpertin der Arbeiterkammer Eva Schreiber. Es werde mit Gerichtsverfahren gedroht und als Beweis für die angeblichen Bestellungen werden Bestellbestätigungen und Rechnungen als Anhang mitgeschickt.

Die Arbeiterkammer warnt dringend davor, diese Anhänge zu öffnen. „Da steht oft rechnung, oder Bestellbestätigung drauf. Wenn man diese Anhänge jedoch anklickt, dann lädt man sich in den meisten Fällen Schadsoftware auf den PC. Es sind entweder Spionageprogramme, oder der PC wird gleich lahmgelegt“, sagte Schreiber.

Keine e-mail-Anhänge von Unbekannten öffnen
In den meisten Fällen erscheint dann eine Meldung auf dem Bildschirm, man sei auf Pornoseiten gewesen, oder habe illegal Programme heruntergeladen. Zahle man 300 Euro per Paysafe-Card oder Western Union, dann werde auf eine weitere Verfolgung verzichtet und der PC wieder freigeschaltet. Zahlen sollte man aber auf keinen Fall, so Schreiber. „Erstens einmal haben die Betroffenen nichts illegales getan. Zweitens, wenn man zahlt funktioniert der PC trotzdem nicht“, so Schreiber.

Wer unsicher ist, ob etwa ein anderes Familienmitglied etwas bestellt hat, sollte sich an eine Konsumentenberatungsstelle wenden, rät die Arbeiterkammer. Ganz grundsätzlich sollte man aber e-mail-Anhänge von Absendern, die man nicht kennt, nicht öffnen. Beim Virenschutz sollte man sich nicht auf Gratisprogramme verlassen, weil diese häufig keinen ausreichenden Schutz bieten, rät die Konsumentenschützerin.



Quelle: http://burgenland.orf.at/news/stories/2598161/

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stellv.Admine

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16.08.2013 11:09
#12 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

FBI hat Bandenmitglieder verhaftet
Betrüger erbeuten 140 Millionen mit wertlosen Aktien

Das FBI hat Mitglieder einer Betrügerbande verhaftet, die mit wertlosen Aktien 140 Millionen Dollar erbeutet haben soll. Bisher ist noch unklar, ob auch Deutsche betroffen sind.




ie kommen rund um die Uhr ins E-Mail-Postfach, meist auf Englisch: heiße Börsentipps, kostenlos zugesandt von Leuten, die es scheinbar gut mit dem Anleger meinen. „Sind Sie bereit für Ihren großen Durchbruch?“, werben die Autoren zum Beispiel. In Amerika ist dem FBI nun eine internationale Betrügerbande ins Netz gegangen, die mit wertlosen Aktien 140 Millionen Dollar erbeutet haben soll. Viele solcher Mails sind nämlich illegal.

Denn die Einzigen, mit denen die Absender solcher Nachrichten es wirklich gut meinen, sind sie selbst. Wer als Anleger ihren Tipps folgt, erzielt am Ende oft nicht die erhoffte Traumrendite, sondern erlebt einen bösen Absturz. „Stock Spam“ nennen Internet-Fachleute solche Mails.

Der Bundesverband deutscher Banken warnt vor ihnen. Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) bietet Anlegern Hilfestellung in Broschüren, wie sie sich schützen können. Ob auch Deutsche von den Machenschaften der Bande betroffen sind, weiß sie nicht und verweist auf das Bundeskriminalamt, das aber auch noch keine aktuellen Erkenntnisse vorliegen hat. In der polizeilichen Kriminalstatistik aus dem Jahr 2012 wird der allgemein durch Anlagebetrug entstandene Schaden in Deutschland mit 220 Millionen Euro angegeben. Der Anteil von illegalen Aktientipps oder ähnlichen Betrügereien ist nicht bekannt.

Anleger in 35 Ländern wurden geschädigt
Die Betrüger handeln meist mit der gleichen Masche. Ein - auch von ihnen gehaltener - sogenannter Pennystock wird über Spam-Mails, gefälschte Pressemitteilungen oder Internetseiten zum Kauf empfohlen. Das sind billige Aktien, die 15 oder 20 Cent kosten und in nächster Zeit bis auf einen Euro steigen sollen. Gutgläubige Anleger springen auf den Zug auf, und - siehe da - der Kurs geht nach oben. Die Initiatoren der Kampagne verkaufen jedoch ihre Aktien blitzschnell und nehmen Gewinne mit. Ihre Opfer hingegen werden die Titel nur noch mit Verlusten los, nachdem die Mini-Blase geplatzt ist.

Das FBI teilte nun am Dienstag mit, sieben Mitglieder des Rings in den Vereinigten Staaten verhaftet zu haben. Die Täter hätten bei ihrem Komplott eine ganze Reihe von Brokern und Bankkonten genutzt und die mit sehr geringen Kursen notierenden Aktien in großer Anzahl gehandelt. Außerdem hätten die Beschuldigten von Anlegern Gebühren mit dem Versprechen kassiert, ihre illiquiden Pennystocks zu verkaufen - ohne dies jemals zu tun.

Geschädigt worden seien Anleger in 35 Ländern. Bei seinen Betrügereien nutzte der Ring gefälschte Pressemitteilungen, um die Nachfrage nach bestimmten Aktien zu schüren. Außerdem warben die Mitglieder weitere Helfer an, um die Kurse und Handelsvolumina zu manipulieren. Zusätzlich bewegten sie nach FBI-Angaben Broker mit Bestechung dazu, bestimmte Pennystocks für ihre Kunden zu kaufen. Um die Anleger zu täuschen, nutzten sie zudem gefälschte Briefe, Internetseiten, E-Mail-Konten sowie Call Center. Ein Mitglied gab sich mehrmals als Präsident verschiedener Unternehmen aus, ein anderes belog Aufsichtsbehörden und Ermittler. Eines der Mitglieder war den Kriminalbeamten hinlänglich bekannt, weil sie schon 2010 gegen dessen Geschäftsgebaren vorgegangen waren. Im Jahr 2012 musste er deshalb mehr als 3 Millionen Dollar zurückzahlen und wurde unter anderem lebenslänglich vom Markt für Pennystocks verbannt.

Viele Geschädigte schämen sich
Das Phänomen ruinöser Aktientipps gibt es schon länger. Früher wurden diese in Zeitschriften veröffentlicht, heute eben bevorzugt über das Internet per E-Mail verbreitet. Im Zuge des Platzens der Spekulationsblase am Neuen Markt in den Jahren 2000 und 2001 stieg die Zahl der Pennystocks stark an. So notierten im Juli 2001 etwa 40 der 343 am Neuen Markt gehandelten Aktien knapp über oder unter einem Euro. Dies ist heutzutage durch eine stärkere Regulierung kaum mehr möglich. Im Gegensatz dazu gibt es im ungeregelten Freiverkehr („Open Market“) eine sehr große Zahl solcher Aktien. Ein „Listing“ im Open Market kostet vergleichsweise wenig, und auch die Transparenzpflichten der Unternehmen sind deutlich geringer als im sogenannten Prime Standard.

Warum aber fallen Anleger immer wieder auf die mehr oder weniger gleichen Tricks der Gauner herein? „Gier würde ich das nicht nennen“, sagt Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz. in Düsseldorf. Er hält das Motiv der Anleger eher für eine Art Sehnsucht nach einem hervorragenden Geschäft an der Börse. Sein Verein erhalte zu diesem Thema sehr viele Anfragen von Geschädigten, sagt er. Seit der Niedrigzinspolitik der Notenbanken sogar noch mehr. Die Dunkelziffer der Geschädigten sei sehr hoch, weil diese sich schämten, so naiv gewesen zu sein. Anleger sollten sich folgende Fragen stellen: Wo ist die Aktie des Unternehmens gelistet? Gibt die Gesellschaft eigene Informationen heraus? Der einfachste Tipp von Tüngler lautet: Wenn ein Unternehmen keine Internetseite hat, besser die Finger davon lassen.



Quelle: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/akti...n-12532380.html

Greta Offline

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19.08.2013 11:46
#13 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

Amazon-Treuhandvertrag gefälscht
ERSTAUNLICH-Stammleser Helmut Harrer ist schon längere Zeit auf der Suche nach einem
Traktor. Auf der Internet-Plattform „kleinanzeigen.at“ entdeckte er nachfolgendes Inserat:




Das Angebot erschien ihm sehr günstig, denn der Kurswert des im Inserat angeführten Traktors
beträgt mindestens das Doppelte. Also schrieb er den Inserenten an um sich zu erkundigen, ob
der Preis auch stimme. Umgehend meldete sich ein gewisser Peter H. - jedoch nicht aus dem
22. Wiener Gemeindebezirk - sondern angeblich aus Finnland.


Er erklärte Harrer, dass der Traktor in Finnland steht und der Preis deshalb so günstig ist, weil
dieser deutsche Papiere hat und aus Kostengründen nie umgemeldet wurde. Auch gäbe es
in Finnland keine Interessenten und keinen Ersatzteilsupport für den Traktor, da dort andere
Marken in Verwendung stehen. Peter H. räumte auch umgehend ein, dass er das Geld bis
spätestens 1. September 2013 benötiget, da er seine geschiedene Frau auszahlen muss.
So, jetzt war die Sache mit dem günstigen Preis geklärt. Der nächste Punkt den Harrer
erfuhr war, dass für den Transport des Traktors 800,- Euro zu begleichen wären.


Helmut Harrer erklärte dem Peter H., dass er lediglich auf eine Kleinanzeige und ein Telefon-
gespräche nicht bereit ist, einen Geldbetrag an einen Unbekannten zu überweisen. Dazu
passiere zu viel im Internet. Der angebliche Finne zeigte sich verständnisvoll und schlug
Harrer vor, ihm eine Kopie seines Reisepasses zu mailen und den Verkauf über ein Treuhand-
konto bei „Amazon“ abzuwickeln. Damit wären sowohl Verkäufer und Käufer vor einem
Betrug geschützt.


Damit war Helmut Harrer einverstanden und erhielt umgehend nachfolgende Kopie eines
Reisepasses:


Ob der wahre Passinhaber weiß, dass mit seiner Identität betrogen wird?



Harrer ist aber kein blauäugiger Mensch und sehr wohl in Kenntnis darüber, dass speziell im
Internet immer wieder Identitäten gestohlen werden. Daher schenkte er der Passkopie kein
Vertrauen und wartete das Schreiben von „Amazon“ ab. Dieses kam am nächsten Tag, zeit-
gleich mit einem Anruf eines angeblichen Mitarbeiters von „Amazon“.


Vergrößern: Bild mit rechter Maustaste anklicken und "Grafik anzeigen" bestätigen.

Der gefälschte Amazon-Treuhandvertrag!



Der angebliche Amazon-Mitarbeiter war sehr nett am Telefon und erklärte Harrer, dass er den
Vertrag bereits erhalten haben muss und er die Summe von 16.800,- Euro überweisen soll.


Harrer las sich den Vertrag von „Amazon“ genau durch und wurde stutzig. Teilweise war
der Text in einem holprigen Deutsch geschrieben. Auch die Groß- und Kleinschreibung ließ
des Öfteren zu wünschen übrig. Auch kam ihm die Angabe des Kontos – lautend auf:
Payments Amazon Dragomir – nicht koscher vor.


Also erkundigte sich Helmut Harrer bei der Firma „Amazon“. Er ließ ihnen den „Vertrag“
zukommen und erhielt folgende Antwort:


Diese Betrugsmasche ist neu. Gescheitert ist der Betrüger an seinem schlechten Deutsch und
an der Wachsamkeit des Interessenten. Was sagt uns das? Man sollte jedenfalls Rücksprache
mit jener Firma halten, über die ein Treuhandvertrag abwickelt werden soll. Denn wir
sind uns sicher, dass die Betrüger ihre Deutschkenntnisse verbessern werden um besser
betrügen zu können.


Quelle un Bilder hier: http://www.erstaunlich.at/index.php?opti...1:erstaunliches

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21.08.2013 11:41
#14 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

LKA Schleswig-Holstein nimmt Internet-Betrüger fest


Kiel (rtn/ots) Langwierige Ermittlungen der Cybercrime-Spezialisten im Landeskriminalamt führten am Mittwochmorgen zu der Festnahme eines Beschuldigten von Cybercrime-Delikten in Bad Oldesloe. Um 08.00 Uhr durchsuchten die Ermittler zeitgleich vier Wohnungen in Ahrensburg, Bad Oldesloe, Bargteheide und im nordrhein-westfälischen Hamm. Die Aktion richtete sich gegen den 20-jährigen Beschuldigten, Verwandte sowie einen weiteren 20-jährigen
Mitbeschuldigten.

Der Hauptbeschuldigte steht nach den derzeitigen Ermittlungserkenntnissen in Verdacht, in jüngerer Vergangenheit Server verschiedener Unternehmen "gehackt" und auf diese Weise unter anderem umfangreiche Datensätze mit Kundendaten, die er zielgerichtet
für weitere Straftaten einsetzte, erlangt zu haben. Ferner war er nach aktueller Verdachtslage mit einem Mitbeschuldigten für bundesweite Phishing-Aktionen verantwortlich. Hierbei wurden so genannte Phishing-E-Mails versendet, bei denen durch die optische Aufmachung und gefälschte Absenderdaten der Eindruck entsteht, sie würden von Zahlungsdienstleistern stammen. Durch diese Phishing-E-Mails wurden die Empfänger auf ebenfalls gefälschte Phishing-Seiten geleitet, auf denen sie Konto- und Kreditkartendaten eingeben sollten. Diese wurden dann durch die Beschuldigten ausgespäht. Für die Platzierung der Phishing-Seiten wurden wiederum fremde Server missbraucht oder neue Server unter Nutzung fremder Daten angemietet.

Neben diesen Vorwürfen steht der keiner geregelten Arbeit nachgehende 20-jährige Hauptbeschuldigte in Verdacht, bereits seit Jahren seinen Lebensunterhalt mit zahlreichen Betrugstaten über das Internet zu verdienen. Hierfür soll er die durch Phishing erlangten Daten eingesetzt haben.

Auch Verwandte und Bekannte waren möglicherweise im Bilde und wussten um die kriminelle Herkunft durch den Betrug erlangter und an sie zum Teil weitergegebener Wertgegenstände. Es wird diesbezüglich wegen des Verdachts der Hehlerei ermittelt.



Quelle: http://www.rtntvnews.de/news/8410/LKA-Sc...Betrueger-fest/

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23.08.2013 11:35
#15 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

Hier gibst auch noch was darüber:

Internet-Betrüger festgenommen – auch Tätverdächtiger aus Bargteheide


Mehr hier: http://www.bargteheideaktuell.de/aktuell...us-bargteheide/

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29.08.2013 11:30
#16 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

Axel Milberg
Internet-Betrüger stiehlt ihm 5.000 Euro




Hier mehr dazu: http://www.bunte.de/newsline/axel-milber..._aid_45485.html

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06.09.2013 12:50
#17 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

Love Scamming im Internet
Vorsicht Liebesbetrug



mehr dazu hier: http://www.hr-online.de/website/radio/hr...cument_49531707

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12.09.2013 13:01
#18 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

Strafgebühr im Internet: Polizei warnt vor weiterer Betrugsmasche


Mehr dazu hier: http://www.wort.lu/de/view/strafgebuehr-...4b08f5d738ef5d6

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13.09.2013 11:38
#19 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

Mit falschem Ausweis iPad-Käufer getäuscht


Mehr dzau hier: http://www.channelpartner.de/news/2614530/

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17.09.2013 10:39
#20 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

ACHTUNG: Sparkasse warnt Kunden vor Internetbetrügern


Mehr dazu hier: http://www.derwesten.de/staedte/oberhaus...-id8446828.html

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21.09.2013 11:54
#21 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

Hemauerin überweist fast 2.000 Euro an Internet-Betrüger!


Mehr dzau hier: http://www.wochenblatt.de/nachrichten/re...;art1172,201003

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24.09.2013 11:00
#22 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

Internet und Drogen
Polizei fasst Betrüger an Packstation

Die Saalfelder Polizei konnte einen Internet-Gauner auf frischer Tat ertappen, als er erschlichene Waren an einer Packstation abholen wollte.




Den Artikel gibt es hier: http://www.channelpartner.de/news/2615252/

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25.09.2013 11:47
#23 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

Weiding: Internet-Betrüger auf den Leim gegangen


Mehr dzau hier: http://www.idowa.de/home/artikel/2013/09...m-gegangen.html

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09.10.2013 11:30
#24 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

200 000 Euro ergaunert
Mutmaßliche Internet-Betrüger festgenommen




Mehr dzau hieR: http://www.nordkurier.de/mecklenburg-vor...-082350110.html

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11.10.2013 13:50
#25 RE: Betrüger im Internet Zitat · antworten

Der plötzliche Goldregen per E-Mail
18 Millionen Dollar aus Kambodscha erben? Wie Betrüger mit der Gier vieler Menschen spielen – manchmal mit Erfolg. Wer merkt, dass er betrogen wurde, hat kaum eine Chance, sein Geld wiederzubekommen.




Mehr dazu hier: http://www.shortnews.de/id/1054958/tierq...aninchenfleisch

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