Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Willkommen im Doctor´s Diary Fan-Forum!
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 318 Antworten
und wurde 4.106 mal aufgerufen
 SCHAU NICHT WEG, ES GEHT UNS ALLE AN!!!
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ... 13
Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

28.05.2013 10:40
Gewalt an Frauen Zitat · antworten
Heinsberger soll Ehefrau geschlagen und vergewaltigt haben


Heinsberg/Geilenkirchen. Auf der Anklagebank sitzt der 27-jährige Helmut D. aus Heinsberg, Vater eines zweijährigen Sohnes, geschieden, ein korpulenter junger Mann mit gepflegtem Vollbart und Kurzhaarfrisur. Er trägt einen sauberen gestreiften Pullover, beantwortet die ihm gestellten Fragen ruhig und mit durchaus gewählten Worten.

Zu diesem Bild eines netten jungen Mannes will der Umstand, dass zwei Justizbeamte den Angeklagten in Handschellen in den Gerichtssaal führen und während der gesamten Verhandlung anwesend sind, ebenso wenig passen, wie der Vorwurf der zweimaligen versuchten Vergewaltigung nebst mehrfacher, teils schwerer Körperverletzung und Freiheitsberaubung, weswegen der Angeklagte vor Gericht steht.

Mit verhandelt werden an diesem ersten Verhandlungstag vor dem Geilenkirchener Schöffengericht unter Vorsitz von Richter Thomas Schönig auch zwei Drogendelikte, wobei Helmut D. an den damals minderjährigen Bruder seiner jetzigen Ex-Frau Amphetamine weiter gegeben haben soll. Der Angeklagte räumt dies ein, verneint jedoch die ihm zur Last gelegten Beweggründe.

„Der nahm damals schon lange alle möglichen Drogen und war schon mehrmals auf Entzug“, gibt er an. „Er gab mir schon mal was ab, und ich hatte ein schlechtes Gewissen, dass er immer alles bezahlte, deshalb hab‘ ich auch mal was besorgt.“ Von Weiterverkauf sei nie die Rede gewesen. Das Kernstück der ersten Verhandlung jedoch bildet die Vernehmung der inzwischen vom Angeklagten geschiedenen Zeugin aus Heinsberg.

Sie zeichnet das Bild einer Ehe, die zunächst normal verlief, mit gelegentlichen Streitereien unter temperamentvollen Partnern, die wohl beide kein Blatt vor den Mund nehmen und „das Herz auf der Zunge tragen“. Im weiteren Verlauf entwickelten sich die Streite zu Auseinandersetzungen, die immer extremer ausarteten, so dass es zu Schlägen ins Gesicht und einem Tritt in den Bauch der damals im 7. Monat schwangeren Zeugin gekommen sein soll, bis hin zu einer Würgeattacke bis zur Bewusstlosigkeit und einer über mehrere Stunden dauernden versuchten Vergewaltigung durch den Angeklagten.

Trennungsjahr
Letztere beiden Taten sollen während des Trennungsjahres geschehen sein. Die damaligen Noch-Ehepartner hatten sich auf ein 14-tägliches Besuchsrecht des Vaters in Bezug auf den gemeinsamen Sohn geeinigt. Als die Zeugin im Rahmen eines Eifersuchtsstreits den Sohn vorzeitig abholen wollte, soll es zu der Tätlichkeit gekommen sein. Der Angeklagte habe die Zeugin gewürgt, bis sie bewusstlos wurde, ihr dann allerdings geholfen und sich „1000 Mal entschuldigt“. In einem weiteren Fall habe er „sein eheliches Recht“ eingefordert, notfalls mit Gewalt. Zu diesen Vorwürfen bezog der Angeklagte vorerst keine Stellung.

Die Schilderungen der einzelnen Taten fielen der Zeugin sichtlich schwer. Die Verhandlung musste einmal kurz unterbrochen werden, weil sie zu weinen begann und nicht mehr antworten konnte. Als sie im weiteren Verlauf der Verhandlung wieder mit den Tränen kämpfte, erwiderte sie auf eine erneute Unterbrechung angesprochen: „Es hilft ja doch nichts, nachher ist es auch nicht besser.“

Der Angeklagte blieb während der gesamten Schilderungen ruhig und gefasst. Von dem gewalttätigen, aufbrausenden Temperament, dass von unterschiedlichen Zeugen, die jedoch zum Tathergang selbst nichts Konkreteres sagen konnten, bestätigt wurde, war an diesem Tage nichts zu sehen.

Allerdings sind noch zahlreiche andere Zeugen zu hören. Ein weiterer vorgeworfener Vergewaltigungsversuch mit Körperverletzung ist noch zu untersuchen, wozu der Angeklagte in Abwesenheit des angeblichen Opfers hingegen bereits Stellung bezog. Er habe keine sexuellen Handlungen versucht. Sie habe gewollt, er aber nicht. Als sie dann nach seinem Hund getreten habe, sei ihm die Hand ausgerutscht, woraufhin sie ihn gebissen habe. „Das hatte ich wohl verdient, darum habe ich mich dagegen nicht gewehrt. Die Ohrfeige tat mir ja schon leid. Warum sollte ich ihr weiteres Leid antun?“



Quelle: http://www.aachener-zeitung.de/lokales/k...-haben-1.580331

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

30.05.2013 13:02
#2 RE: Gewalt an Frauen Zitat · antworten
Frauen in Ägypten: Mit Bodyguards gegen Gewalt
Auf eine Demo zu gehen kann für Frauen in Ägypten lebensgefährlich sein - sexuelle Gewalt ist auf dem Tahrir-Platz inzwischen an der Tagesordnung. Soraya Bahgat, 29, will das nicht länger hinnehmen: Sie bildet Bodyguards aus, die die Frauen beschützen.



Sie spürte die Hände überall: unter ihrem T-Shirt, am BH. Grobe, gierige Männerhände. Sie rissen am Bund der Jeans, eine Hand bohrte sich zwischen ihre Beine. "Zugleich spürte ich, wie von hinten jemand mit einem harten Stock versuchte, meine Hose zu durchstoßen", sagt Dina Jakob, 29, eine zierliche Frau mit schulterlangen dunklen Haaren. "Es war die Hölle. Ich konnte nichts machen." Was dann geschah, kommt Dina im Nachhinein wie die Szene aus einem Traum vor. "Es wurde gelb, und ich sah das Gesicht eines Mannes. Er sagte: Du bist in Sicherheit." Eine Menschenkette hatte sich um sie gebildet. Ein Schutzwall aus gelben Westen. Dina klammerte sich an dem Mann fest. "Die Leute mit den Westen brachten mich durch die Menge zu einem Auto. Aber die Angreifer versuchten, mich wieder herauszuzerren. Irgendwie gelang es, mich fortzubringen." Drei Tage musste sie im Krankenhaus bleiben. Das war im Dezember. Danach hat sich Dina, von Beruf Tanzlehrerin und Fremdenführerin, nicht zu Hause verkrochen. Für sie war es selbstverständlich, dass sie die unterstützt, die sie gerettet haben. Deshalb ist sie jetzt hier, in einem Hinterhof in der Kairoer Innenstadt. Zusammen mit einer Gruppe junger Leute in gelben Westen mit dem Logo der "Tahrir-Bodyguards" bereitet sie sich auf ihren Einsatz bei der nächsten Demonstration vor.


"Dass ich gerettet wurde, habe ich ihr zu verdanken", sagt Dina und deutet auf die schlanke Frau mit langen braunen Haaren neben ihr: Soraya Bahgat. Die 29-Jährige ist die Gründerin der Bürgerwehrtruppe, sie trommelt die Freiwilligen zusammen und organisiert ihre Einsätze. Heute soll eine Demonstration in der Innenstadt stattfinden, ein Protest gegen die Gewalt gegen Frauen. Und natürlich sind die Bodyguards da. Immer wieder sind in den letzten Monaten Demonstrantinnen angegriffen worden. "Sie wollen uns von der Straße vertreiben. Wir sollen voller Angst zu Hause bleiben. Aber das lassen wir nicht zu", sagt Soraya Bahgat. Sie verbringt ihre gesamte Freizeit bei den Tahrir-Bodyguards. Die direkte Konfrontation mit den Belästigern ist zwar Männersache, aber Soraya und die anderen weiblichen Bodyguards halten mit Menschenketten die Belästiger davon ab, überhaupt zuzuschlagen. Sie stehen dafür, dass ägyptische Frauen sich nichts mehr gefallen lassen. Frauendemonstrationen wie die heute sind besonders heikel: Denn die neue islamistische Regierung, die nach dem Sturz Mubaraks an die Macht kam, will die Frauen stärker aus der Öffentlichkeit verdrängen. Nach der Revolution ist die gesetzliche Frauenquote von 12 Prozent im Parlament abgeschafft worden. Und auch das bisherige Recht der Frau auf Scheidung wird diskutiert.


Mehr über das Thema hier: http://www.brigitte.de/frauen/gesellscha...guards-1163771/

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

31.05.2013 11:45
#3 RE: Gewalt an Frauen Zitat · antworten

"Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt kein Privatproblem mehr"


Bozen - Der Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen begrüßt die gestrige Ratifizierung der Europaratkonvention von Instanbul vom 11. Mai 2011 durch das Römische Parlament. Es ist das erste rechtsverbindliche internationale Instrument, das einen umfassenden rechtlichen Rahmen schafft, um Frauen vor allen Formen der Gewalt zu schützen, die Straflosigkeit der Täter zu beendigen und somit auch die Mitgliedsstaaten zur Verantwortung zu ziehen.

Die wichtigsten Eckpfeiler dieser Konvention sind die Bereiche Gewaltprävention, Opferschutz sowie Strafverfolgung. „In unserer jahrelangen Sensibilisierungskampagne gegen Gewalt an Frauen weisen wir immer wieder darauf hin, dass es auch ein Umdenken in der Gesellschaft braucht, denn Gewalt gegen Frauen fußt auf der Ungleichstellung zwischen Frauen und Männern wie z.B. unterschiedliche Rollenbilder und Verhaltensweisen,“ so die Präsidentin des Landesbeirates Ulrike Oberhammer.

Das Abkommen führt eine Reihe wichtiger Straftatbestände ein. Es stellt sicher, dass die folgenden Verhaltensweisen strafrechtlichen oder sonstigen rechtlichen Sanktionen unterliegen: körperliche Gewalt, seelische Gewalt, Nachstellung, sexuelle Gewalt einschließlich Vergewaltigung, sexuelle Belästigung, Zwangsheirat, Verstümmelung weiblicher Genitalien, Zwangsabtreibungen und Zwangssterilisierung.

Hiermit sendet die Konvention ein klares Signal, dass Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt kein Privatproblem mehr sind. Im Gegenteil: um die besonders traumatisierende Wirkung von Gewalt in der Familie zu unterstreichen, erlaubt das Abkommen die Verhängung schwererer Strafen, was angesichts der zunehmenden Gewalt gegen Frauen auch dringend notwendig ist.

Laut Oberhammer zeigt diese Ratifizierung, wie wichtig eine verstärkte Frauenpräsenz in den politischen Gremien ist. Denn es hat bereits in der vergangenen Legislatur einen Anlauf gegeben, die Konvention von Istanbul zu ratifizieren, was aber schlussendlich nicht gelungen ist. Auch die wiederholten Angriffe auf die Präsidentin der Abgeordentenkammer Laura Boldrini und die Ministerin Cécile Kyenge Kashetu, welche absolut zu verurteilen sind und streng geahndet werden müssen, haben sicherlich auch viele männliche Abgeordnete aufgerüttelt, welche sich ebenfalls gegen Gewalt an Frauen aussprechen und hiermit ein wichtiges Zeichen gegen Gewalt setzen.

„Wir hoffen, dass die Unterzeichnung der Konvention von Istanbul den ersten Schritt in Richtung eines tiefgreifenden kulturellen Wandels, der die Beziehungen zwischen den Geschlechtern neu definiert, darstellt. Diese Beziehungen müssen überdacht werden, und zwar angefangen mit einer pädagogischen Maßnahme, die die Schulen, die Familien und besonders die Medien miteinbezieht. Denn gerade Letztere haben stark dazu beigetragen ein herabwürdigendes Bild von Frauen und Männer (und leider auch Mädchen und Jungen) darzustellen,“ so Franca Toffol, Vizepräsidentin des Landesbeirates.



Quelle: http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/20...oblem-mehr.html

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

07.06.2013 11:14
#4 RE: Häusliche Gewalt Zitat · antworten

Deutschland:
Besserer Schutz in EU für Opfer von häuslicher Gewalt und Stalking



Luxemburg (AFP) Die Opfer von häuslicher Gewalt und Stalking werden künftig in der Europäischen Union besser geschützt. Die EU-Justizminister beschlossen am Donnerstag in Luxemburg, in anderen Mitgliedstaaten beschlossene Maßnahmen zum Schutz von Betroffenen anzuerkennen. Dazu gehören etwa das Verbot für den Täter, sich dem Opfer zu nähern, Kontakt aufzunehmen oder in dessen Wohnung oder Arbeitsstelle einzudringen.

Quelle: http://www.zeit.de/news/2013-06/06/d-bes...alking-06170802

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

10.06.2013 12:25
#5 RE: Häusliche Gewalt Zitat · antworten

Notwohnung ab Juli in Betrieb


Verein "Orient Express" übernimmt Betreuung, bis zu zehn Frauen können dort vorübergehend wohnen
Wien - Anfang Juli wird in Wien eine Notwohnung für von Zwangsheirat bedrohte oder betroffene Frauen in Betrieb genommen. Der Umsetzung geht die jahrelange Forderung von Frauenorganisationen voraus. Betreiber der Einrichtung wird der Verein Orient Express. Bis zu zehn junge Frauen in Notsituationen werden hier Platz finden. Rund 360.000 Euro hat die Einrichtung in den ersten eineinhalb Jahren als Budget zur Verfügung.

Mehr Beratung in Sachen Zwangsverheiratung
Die Frauenservicestelle Orient Express hat im Vorjahr 89 Frauen (58 Bedrohte, 31 Betroffene) zum Thema Zwangsheirat beraten und betreut und in der Vergangenheit immer wieder auf die Errichtung einer Notwohnung gedrängt. Die Beratungen in diesem Gebiet steigen, was auf die zunehmende Information über das Thema zurückzuführen sei. Der Verein übernimmt nun per Juli die 24-Stunden-Betreuung der neuen Notwohnung. Aufgenommen werden Mädchen und junge Frauen im Alter von 16 bis 24 Jahren, wobei man bei der Altersgrenze sicher Ausnahmen machen werde. Die Herkunftsländer der Betroffenen sind unterschiedlich - sie stammen etwa aus der Türkei, Afghanistan, Indien, Syrien oder aus dem Kosovo.

Überprüfung der Einrichtung in einem Jahr
Die Errichtung sei bereits "überfällig" gewesen, meinte eine Vertreterin des Vereins, umso glücklicher sei man nun über diesen Schritt. In etwa einem Jahr soll die neue Einrichtung evaluiert werden. Orient Express hat in der Vergangenheit auch Schulworkshops zur Sensibilisierung von Jugendlichen durchgeführt. Für dieses Jahr habe es hierfür allerdings keine Subvention gegeben. In Zukunft hofft der Verein, diese "wichtige Maßnahme, um an die Zielgruppe heranzukommen", wieder durchführen zu können.

Die Finanzierung der Notwohnung teilen sich Innenministerium und Frauenministerium. Für eineinhalb Jahre sind rund 360.000 Euro budgetiert. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner von der ÖVP hielt fest: "Zwangsheirat ist in Österreich kein Kavaliersdelikt. Mit der Umsetzung des Projekts setzen wir ein deutliches Zeichen." Sie sei weiters stolz darauf, dass man den betroffenen Frauen Mut machen könne, "sich zu befreien".

Heinisch-Hosek: Wichtiger Punkt aus dem Regierungsprogramm
Auch Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek zeigte sich erfreut darüber, dass mit der Notwohnung ein wichtiges Projekt aus dem Regierungsprogramm umgesetzt werden konnte: "Damit setzen wir ein klares Zeichen, gegen diese Form von Gewalt treten wir entschieden auf." Sie erklärte weiters: "Die Notwohnung soll nicht nur Unterkunft sein. Mädchen und Frauen werden auch beraten und unterstützt, Gewalterfahrungen zu verarbeiten und hinter sich zu lassen." (APA, 10.6.2013)


Quelle: http://diestandard.at/1369363179538/Notw...Juli-in-Betrieb

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

24.07.2013 13:32
#6 RE: 11 Jährige soll Zwangsverheiratet werden Zitat · antworten

Ihre Eltern wollen sie töten
Dieses Mädchen (11) will lieber sterben als heiraten!

Nada sollte von ihren Eltern im Jemen zwangsverheiratet werden. Sie floh und wurde mit dem Tod bedroht. In einem Video erzählt sie ihre unfassbare Geschichte.




Erschütternde Minuten: Die kleine Nada al-Ahdal (11) spricht über Angst, Selbstmord und Zwangsehe – ihre eigene!

Denn das kleine Mädchen mit den großen braunen Auge sollte längst verheiratet sein.

Gegen den Willen ihres Kindes hatten Nadas Eltern eine Zwangsehe arrangiert. Sie wollten ihre gerade 11-jährige Tochter mit einem reichen Mann verheiraten.

Als Nada von den Plänen ihrer Eltern erfuhr, floh sie zu ihrem Onkel. Sie wusste, dass sie damit ihr Leben riskierte, doch sie ging noch weiter und zeigte ihre Eltern an.

Das erschütternde Video

Und damit nicht genug. In einem Youtube-Video wendet sich das Mädchen jetzt direkt an ihre Eltern. Vor der ganzen Welt klagt sie die Menschen an, die ein 11-jähriges Mädchen mit einem fremden Mann verheiraten wollten. Das erschütternde dreiminütige Video sorgt nun weltweit für Entrüstung.

„Es ist wahr. Ich bin von zu Hause weggelaufen. Ich kann nicht länger mit ihnen leben. Genug. Ich möchte fort und bei meinem Onkel leben.“ Mit harter Stimme stellt Nada klar: Was hier geschieht, ist in ihrem Interesse. Dann klagt sie an: „Was ist mit der kindlichen Unschuld? Was haben die Kinder falsch gemacht? Warum verheiratet ihr sie einfach so?“

Fragen an ihre Eltern, Fragen an eine Generation, die unter dem Deckmantel der Tradition Kindern die Zukunft stiehlt. Fragen auch, auf die sie keine Antworten bekommt.

Schon zweimal sollte Nada heiraten

Zweimal musste Nadas Onkel Abdel Salam al-Ahdal (Techniker bei einem TV-Sender) seine Nichte vor der Zwangsehe retten. Schon vor einem halben Jahr hatten die Eltern einen wohlhabenden Bräutigam bestimmt, doch dem Onkel gelang es, den Mann umzustimmen.

Jetzt kümmert er sich um seine Nichte, beschützt sie vor ihren Eltern. Und die kleine Nada tritt unterdessen für die Rechte von Kindern ein: „Es sind nur Kinder! Was wissen sie schon? Sie hatten keine Zeit zu studieren oder sonst etwas.“

Sie dankt den Journalisten, die ihre Geschichte bekannt gemacht haben und wirkt dabei brutal erwachsen.


„Es gibt viele Fälle wie diesen“, sagt Nada. „Ich habe es geschafft, mein Problem zu lösen, aber einige unschuldige Kinder können das nicht. Sie könnten sterben, Selbstmord begehen oder tun, was immer ihnen in den Sinn kommt“, warnt das zierliche wütende Mädchen.

Ihre Tante brachte sich nach der Zwangsehe um

Dann erzählt sie eine bewegende Geschichte: die Geschichte ihrer Tante, die selbst mit 14 Jahren zwangsverheiratet wurde und sich nach einem Jahr Ehe mit einem gewalttätigen Alkoholiker mit Benzin übergossen und verbrannt habe. „Er betrank sich und schlug sie mit Metallketten. Würde es euch glücklich machen, mich zu verheiraten?“ Immer wieder konfrontiert Nada ihre Eltern mit dieser Frage. Es scheint, als könne sie diesen erschreckenden Plan noch immer nicht fassen.

Doch „es gibt viele Fälle wie diesen. Manche Kinder haben beschlossen, sich ins Meer zu stürzen. Sie sind jetzt tot. Das ist doch nicht normal für unschuldige Kinder.“ Sie beschreibt eine brutale Welt, kaum vorstellbar und doch Realität. Traurige Realität kleiner Kinder. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden jeden Tag 39 000 Mädchen unter 18 Jahren verheiratet.

Dann erzählt Nada von dem Moment, der ihren ganzen Mut gekostet hat: „Ich habe bei der Polizei Anzeige erstattet. Gegen meine eigene Mutter! Ich sagte ihnen, dass ich 11 Jahre alt bin und dass sie mich verheiraten will.“

Ihre Eltern drohen, sie umzubringen

Nada fragt in die Kamera: „Was für Menschen bedrohen so ihre Kinder? Was für eine Erziehung haben sie bekommen?“ Und dann sagt sie: „Mit dem Tod bin ich besser dran! Ich würde lieber sterben.“

Und dann sagt Nada diesen so bedrückenden Satz: „Ich werde nicht zu ihnen zurückkehren. Sie haben unsere Träume getötet. Sie haben alles in uns getötet. Nichts ist geblieben. Das ist keine Erziehung, das ist kriminell, einfach nur kriminell. Mutter, Familie, glaubt mir, wenn ich sage: Ich bin fertig mit euch. Ihr habt meine Träume zerstört.“

Trauriger Hintergrund

Zwischen 2011 und 2020 werden, laut Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), mehr als 140 Millionen Mädchen zu Kinder-Bräuten. Wenn der aktuelle Grad der Minderjährigen-Ehen anhalte, würden jedes Jahr 14,2 Millionen Mädchen vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet. Etwa fünf Millionen jünger als 15 Jahre.




Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/zwang...05636.bild.html

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

03.08.2013 12:38
#7 RE: 11 Jährige soll Zwangsverheiratet werden Zitat · antworten

Bolivien: 70% aller Frauen erleiden sexuelle Gewalt

Nur 0,04% dieser Fälle enden mit einem Urteil gegen den Verursacher


Sieben von zehn Frauen in Bolivien werden zu irgendeinem Zeitpunkt in ihrem Leben Opfer von sexuellen Missbrauch. Laut dem Bürgerbeauftragten/Ombudsmann Rolando Villena gibt es jedes Jahr im südamerikanischen Binnenstaat 14.000 solcher Beschwerden von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Erwachsene. 60% der Fälle sind Opfer von Gewalt in ihren eigenen vier Wänden und nur gerade 0,04% dieser Fälle enden mit einem Urteil gegen den Verursacher.

Die am Mittwoch (31.) während einer Pressekonferenz vorgestellten Daten sind Teil des Berichts “Sexuelle Gewalt gegen Frauen”, der von Rolando Villena vorgestellt wurde. Anhand der Studie und Datensätzen von der Nationalen Polizei beklagte Villena, dass die sexuellen Übergriffe im linksregierten Land von 1.076 Fällen im Jahr 2005 auf 3.602 im vergangenen Jahr anstiegen – eine unglaubliche Steigerung von 235%.

“Nur die Aufzeichnungen der Vergewaltigungen belegen einen Anstieg von 777 im Jahr 2005 auf 2.386 im Jahr 2012. Dies ist ein Anstieg von 207% und belegt, dass pro Tag sechs Personen vergewaltigt werden”, so der Bürgerbeauftragte.

“Die tatsächlichen Zahlen sind allerdings deutlich höher. Die von der Justiz unter den Tisch gekehrten Fälle können wir natürlich nicht prüfen”, beklagte Villena. Nach seinen Worten und laut Angaben der Vereinten Nationen ist Bolivien in Lateinamerika das Land mit der zweithöchsten Rate von sexueller Gewalt. Er wies darauf hin, dass seit Juni letzten Jahres mindestens 23 Frauen durch männliche Gewalt starben.

Quelle: http://latina-press.com/news/159805-boli...exuelle-gewalt/

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

04.08.2013 11:14
#8 RE: 11 Jährige soll Zwangsverheiratet werden Zitat · antworten

Gewaltandrohungen gegen Frauen auf Twitter
Bisher war Twitter in Großbritannien sehr beliebt. Derzeit steht das Unternehmen in England aber gewaltig unter Druck. Grund dafür sind zahlreiche Gewaltandrohungen gegen Frauen, die anonym verschickt werden.




Für Sonntag haben prominente Briten einen "No-Tweets-Day", einen eintägigen Boykott, angekündigt. Eine Online-Petition mit 100 000 Unterschriften fordert Twitter zu schärferen Schritten gegen "kriminelle Tweets" auf. Selbst die Politiker planen , die Twitter-Verantwortlichen vor den Medienausschuss des Unterhauses zu laden. Falls Twitter nicht bald reagiere, meint man in London, drohe dem Unternehmen in England ein rapider Einbruch – vor allem bei den Nutzerinnen.

Und all das nur, weil die Bank of England vor kurzem bekannt gab, dass die Fünf-Pfund-Note ab 2016 von Winston Churchill geziert werden soll. Für ihn muss die Sozialreformerin Elizabeth Fry weichen – die einzige Frau überhaupt auf den Banknoten des Landes, von der Königin einmal abgesehen.

Der Beschluss sorgte deshalb bei vielen Britinnen für Unmut. Eine der Frauen, die sich gegen den Beschluss wehrten, war die Studentin und freiberufliche Journalistin Caroline Criado-Perez. Sie startete eine Online-Kampagne mit so großer Resonanz, dass die Banker vor einigen Tagen einlenkten. Nun soll, ab dem Jahr 2017, zum Ausgleich Jane Austen statt Charles Darwin die Zehn-Pfund-Note zieren.


Für Caroline Criado-Perez war das ein beachtlicher Erfolg – dessen sie sich aber kaum erfreuen konnte. Ihre exponierte Rolle in der Kampagne trug ihr gehässige und brutale Reaktionen im Internet ein. Anonyme Twitterer drohten ihr körperliche Gewalt und Vergewaltigung an. Als sie Scotland Yard alarmierte und Twitter zu kontaktieren suchte, eskalierte die Lage: Hunderter Tweets hagelte es pro Stunde. Der Tenor war immer der gleiche: "Warte nur, wir kriegen dich schon!"

Ihre Bemühen um ein Eingreifen des Twitter-Managements in den USA führte zu nichts. Sie solle sich doch an die Polizei wenden, hieß es. Wolle sie ungewünschte Tweets stoppen, müsse sie außerdem für jeden einzelnen ein Online-Formular ausfüllen. Im übrigen lehnte Twitter alle weitere Kommunikation mit der Londonerin ab. Erst als mehr und mehr Medien in der Themse-Metropole das Thema aufgriffen, ließ man sich bei Twitter zu einem Kommentar herab. Leider, erklärte die Direktorin für Vertrauen und Sicherheit, Del Harvey, wisse man ja oft nicht, woher bestimmte Tweets kämen. Am Ende sei Twitter eben bloß "eine Plattform", eine Art, zu kommunizieren. Jemand, der einen bedrohlichen Telefonanruf bekomme, erwarte ja auch nicht, dass das Telefon-Unternehmen automatisch die Polizei verständige. "Twitter versteht einfach nicht, wie Online-Missbrauch in Wirklichkeit aussieht", meint Criado-Perez.

Auf Ratlosigkeit stieß sie aber auch bei der Polizei. Seine Beamten, erklärte der für Soziale Medien zuständige Londoner Polizeichef Andy Trotter, könnten natürlich nicht den ganzen Tag lang das Internet überwachen. Sie seien mit dieser neuen Art von Hass-Orgien überfordert. Da müssten die Sozialen Medien selbst Verantwortung übernehmen für das, was auf ihren Plattformen geschieht.

Online-erfahrene Journalisten in London vermuten, dass die Staatsmacht schlicht nicht das Knowhow hat, um mit dem Problem fertig zu werden. Erst Presse-Recherchen haben in dieser Woche zur Identifikation und Verhaftung mehrerer Hass-Twitterer geführt. Die Suche nach den Urhebern ist umso dringlicher geworden, je gewalttätiger die Drohungen wurden. Eine ganze Reihe von Politikerinnen und Journalistinnen, die in dem Skandal Position bezogen, hat inzwischen ebenfalls Vergewaltigungs- und Morddrohungen erhalten – etwa dass eine Bombe vor ihrem Haus platziert sei. Die Polizei hat den Empfängerinnen bloß raten können, die Nacht woanders zu verbringen, während Ermittlungen angestellt würden.


Quelle: http://www.badische-zeitung.de/panorama/...--74135892.html

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

09.08.2013 14:17
#9 RE: 11 Jährige soll Zwangsverheiratet werden Zitat · antworten

Italien:
Italien will Gewalt gegen Frauen mit neuem Gesetz begegnen

Rom (AFP) Angesichts der Zunahme von Angriffen auf Frauen durch ihre Ehemänner und Partner hat die italienische Regierung einen Gesetzentwurf zur Bekämpfung der Gewalt verabschiedet. Dieser sei "ein starkes Signal eines radikalen Umbruchs" und der Beginn eines "unerbittlichen Kampfes gegen das traurige Phänomen" von tödlicher Gewalt gegen Frauen, sagte Ministerpräsident Enrico Letta am Donnerstag vor Journalisten. Es wird erwartet, dass der Entwurf zügig vom Parlament bestätigt wird.



Quelle: http://www.zeit.de/news/2013-08/08/itali...gegnen-08203604

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

12.08.2013 11:54
#10 RE: 11 Jährige soll Zwangsverheiratet werden Zitat · antworten

Britische Regierung alarmiert über Zwangsheiraten


Betroffene junge Frauen sollen Hilfe suchen - Die Problematik wird meist in den Sommerferien besonders akut
London - Die britische Regierung warnt vor einem Anstieg der Zwangsheiraten in den Schulferien. Im Sommer gebe es besonders viele Berichte über junge Leute, vor allem Mädchen, die in den "Urlaub" ins Ausland geschickt würden - und keine Ahnung davon hätten, dass ihre Familien sie dort gegen ihren Willen verheiraten wollten, teilte das Innenministerium am Samstag mit. LehrerInnen, MedizinerInnen und Flughafenpersonal wurde gebeten, auf der Hut zu sein. Die Behörden riefen auch gefährdete junge Mädchen auf, bei Verdacht Hilfe zu suchen.

Die zuständige Abteilung in Großbritannien hatte im vergangenen Jahr mit rund 1.500 derartigen Fällen zu tun, bei einem Drittel davon ging es um Jugendliche unter 17 Jahren. Fast die Hälfte der Betroffenen wurde nach Pakistan geschickt. Im vergangenen Jahr hatte die britische Regierung Pläne für ein neues Gesetz angekündigt: Demnach sollen Eltern, die ihre Kinder zwangsverheiraten, mit Gefängnis bestraft werden.

Österreichs erste Notwohnung
In Österreich wurde Anfang Juli eine Notwohnungen für betroffene junge Frauen eröffnet. Die Frauenservicestelle Orient Express hat im Vorjahr 89 Frauen (58 Bedrohte, 31 Betroffene) zum Thema Zwangsheirat beraten und betreut und in der Vergangenheit immer wieder auf die Errichtung einer Notwohnung gedrängt. (APA, red, dieStandard.at, 12.8.2013)



Quelle: http://diestandard.at/1375626282399/Brit...-Zwangsheiraten

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

16.08.2013 11:05
#11 RE: Freundin tot geprügelt Zitat · antworten

Freundin tot geprügelt - Zehn Jahre Haft für 29-Jährigen
Tagelang verprügelte ein Mann aus Kiel seine Freundin - bis sie qualvoll verblutete. Jetzt muss er für zehn Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Gefordert waren 14 Jahre und 9 Monate Haft.




Kiel. Wegen eines tagelangen Gewaltexzesses, bei dem seine Freundin qualvoll verblutete, muss ein 29-Jähriger für zehn Jahre und drei Monate ins Gefängnis.

Das Kieler Schwurgericht verurteilte den Mann am Freitag wegen vorsätzlicher Körperverletzung und Körperverletzung mit Todesfolge. Nach Überzeugung des Gerichts schlug und trat er vom 6. bis 12. November 2011 aus Eifersucht immer wieder auf seine Freundin ein.

Statt den Notarzt zu rufen, habe der Angeklagte sie sterben lassen, sagte der Ankläger. Am Ende des Martyriums waren Gesicht und Körper der jungen Frau mit offenen Wunden und Blutergüssen übersät. Nase, Kiefer und Rippen waren gebrochen. Sie konnte sich nicht mehr bewegen, nicht mehr um Hilfe rufen und nichts mehr essen. Beide kannten sich erst wenige Wochen, waren rasch in eine gemeinsame Wohnung in Kiel gezogen. Sie änderte seinetwegen komplett ihren Lebensstil – trug lange Röcke, blieb zu Hause, ging nur noch mit ihm weg.

Frühere Freundinnen beschrieben den Angeklagten vor Gericht als Mann mit zwei Gesichtern – liebenswert und charmant, aber besitzergreifend, grausam und gewalttätig, wenn er eifersüchtig wurde. Demnach schlug er schon früher zu. Einer zertrümmerte er mit einer Eisenstange den Kiefer, ein längerer Krankenhausaufenthalt folgte, wie sie aussagte. Sie zog schließlich weit weg, um seinen Nachstellungen zu entkommen.

Der Angeklagte räumte in einer Erklärung über seine Verteidiger Schläge ein. Er bestritt jedoch jede Tötungsabsicht. Er habe zur Tatzeit Drogen genommen und sei ganz außer Kontrolle geraten, als die 20-Jährige ihm angeblich einen Seitensprung gestand.

Die Anklage hatte für Körperverletzung mit Todesfolge und Mord durch Unterlassen 14 Jahre und 9 Monate Haft gefordert. Die Verteidigung plädierte auf sechs Jahre und eine Drogentherapie.



Quelle: http://www.abendblatt.de/region/schleswi...-Jaehrigen.html

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

18.08.2013 11:20
#12 RE: Freundin tot geprügelt Zitat · antworten

Säureattacken in Kolumbien: Feige Rache gekränkter Männer
Es ist eine besonders feige und grausame Waffe: In Kolumbien hat die Zahl der Säureattacken auf Frauen deutlich zugenommen. Die Täter fühlen sich vor Strafverfolgung sicher. Die Opfer kämpfen ihr Leben lang mit den Folgen.



Bogotá - Schreckensbilder wie diese kennt man sonst aus Ländern wie Bangladesch oder Pakistan: Das Gesicht einer ehemals hübschen jungen Frau - von Säure entstellt. Viviana Hernández lebt in Kolumbien. Vor vier Jahren spritzte ein Attentäter der Frau Säure ins Gesicht. Ihr Ex-Mann hatte den feigen Angriff in Auftrag gegeben. Hernández verbrachte 48 Tage auf der Intensivstation. Ihr linkes Auge konnte nicht gerettet werden. "Der Angriff zerstört dich auch seelisch", sagt die heute 29-Jährige. In der Schule ihrer Kinder machen die Leute hinter ihrem Rücken Witze. "Und manchmal nennen sie dich ein Monster."


In dem von Drogengewalt und Guerillakrieg gezeichneten südamerikanischen Land ist die Zahl von Säureangriffen auf Frauen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. 2012 wurden nach Angaben des kolumbianischen Instituts für Rechtsmedizin 80 Fälle publik, 25 mehr als noch 2010. Viele Täter wurden wegen Körperverletzung angezeigt, zu Verurteilungen kam es aber selten. Entweder fehlten Beweise oder die Tat war bereits verjährt. Die Opfer leiden ihr Leben lang unter den Folgen. Im Juli trat nun ein Gesetz in Kraft, das solche Verbrechen mit bis zu 20 Jahren Gefängnis bestraft.

Wie lebende Tote

Vor 13 Jahren übergoss ihr damaliger Freund Consuelo Córdova mit Schwefelsäure. Er war die "Liebe ihres Lebens", sagt die dunkelhäutige Frau. "Ich fragte ihn: 'Warum hast du mir das angetan, wenn ich dich doch so liebe?'", sagt sie unter Tränen. Sie musste mehr als 40 Operationen an Gesicht, Brust und Rücken über sich ergehen lassen. Die Schmerzen - auch die seelischen - waren furchtbar. Der Mann wurde nie bestraft.

Die aggressiven Chemikalien zerstören innerhalb weniger Sekunden die Konsistenz der Haut. Die Verletzungen gleichen Verbrennungen dritten Grades, die Narben verschließen natürliche Falten sowie Augen, Nasenlöcher und Teile des Mundes, wie Patricia Gutiérrez vom Simón-Bolívar-Krankenhaus erklärt. Es seien viele Behandlungen notwendig. "Aber es wird nie wieder so wie vor dem Angriff", sagt sie.

Die meisten Opfer sind arm. Viele versuchen, sich erst mit Hausmitteln zu helfen, bevor sie Spezialisten aufsuchen. Ihre Reintegration in die Gesellschaft ist schwierig. "Viele Opfer fühlen sich wie lebende Tote und gehen oftmals nicht mehr nach draußen", sagt die Psychologin Clara Ospina von einer Stiftung für Brandopfer in Bogotá. "Mit jedem Blick in den Spiegel werden sie an den Moment erinnert, der ihr Leben zu diesem täglichen Kampf gemacht hat."

Eifersucht oder gekränkte Eitelkeit

Säureangriffe auf Frauen sind aus asiatischen Ländern bekannt. Seit 2002 wurden etwa in Bangladesch mehr als 3000 Frauen mit Säure getötet oder entstellt, berichtet die Organisation Acid Survivors Foundation. In der Mehrzahl der Fälle war ein abgelehnter Heiratsantrag der Auslöser, in anderen Fällen war es Gewalt oder Missbrauch in Ehe oder Familie.

Kolumbien ist aber nach Angaben des Internetportals Feminicidio.net, gemessen an der Zahl der Einwohnerinnen, das Land mit den meisten Attacken. Das Portal setzt sich für Frauenrechte ein. Die Opfer kommen aus allen Gesellschaftsschichten - sie sind Mütter, Studentinnen oder auch Prostituierte. Angreifer ist zumeist der Partner, das Motiv Eifersucht. Aber es gab auch Fälle, in denen Schönheitsköniginnen von Konkurrentinnen attackiert wurden. Säure ist für umgerechnet weniger als vier Euro pro Liter zu haben.

Das Thema Säureangriffe sei unangenehm für viele Menschen, sagt Hautspezialistin Gutiérrez. Aber es sei wichtig, das Bewusstsein dafür zu stärken und die Täter zu bestrafen: In einem besonders schockierenden Fall übergoss ein 54-Jähriger seine 19-jährige Frau mit einer Mischung aus Wasserstoff und Benzin und zündete sie an. Der Täter kam wegen eines Verfahrensfehlers frei. Die junge Frau starb 15 Tage nach der Attacke im Krankenhaus. 95 Prozent ihres Körpers waren verbrannt.



Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ge...u-a-917102.html

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

19.08.2013 11:49
#13 RE: Freundin tot geprügelt Zitat · antworten

Nepal: Frau wegen "Hexerei" getötet


Mehrere DorfbewohnerInnen prügelten die Frau zu Tode - Laut Polizei machten sich verdächtige Männer aus dem Staub
Kathmandu - Mehrere DorfbewohnerInnen haben in Nepal eine Frau zu Tode geprügelt, weil sie die Frau der Hexerei verdächtigt hatten. Das Opfer wurde beschuldigt, eine Dorfbewohnerin "verhext" zu haben, berichtet "The Himalayan Times" in der Samstagausgabe. Sie hatte geplant, das Dorf gemeinsam mit ihrem Mann Freitag zu verlassen - doch so weit sollte es nicht mehr kommen. Donnerstagnacht wurde sie getötet.

Drei Frauen wurden in Zusammenhang mit dem Mord von der Polizei festgenommen. Die Männer des Dorfes hatten sich laut Polizeiangaben aus dem Staub gemacht. Das nepalesische Gesetz sieht für Missbrauch nach dem Vorwurf der Hexerei drei Monate bis zu zwei Jahre Freiheitsentzug, 5.000 bis 25.000 nepalesische Rupien, oder beides vor. (APA, red, dieStandard.at, 19.8.2013)


Quelle: http://diestandard.at/1376533904861/Nepa...exerei-getoetet

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

21.08.2013 11:46
#14 RE: Freundin tot geprügelt Zitat · antworten

Somalia
Leichte Beute: Sexuelle Gewalt in SomaliaMehr als 20 Jahre tobte in Somalia ein Bürgerkrieg. Langsam kehrt Ruhe ein - doch Vergewaltigungen sind noch immer weit verbreitet. Vor allem in den Flüchtlingslagern der Hauptstadt Mogadischu.


Den Artikel gibts hier: http://www.dw.de/leichte-beute-sexuelle-...alia/a-17030414

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

22.08.2013 11:13
#15 RE: Freundin tot geprügelt Zitat · antworten

Aktionstag gegen Gewalt an Frauen


Mehr gibts hier: http://www.werbe-post.de/rag-wp/docs/748444/erftstadt

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

24.08.2013 12:59
#16 RE: Freundin tot geprügelt Zitat · antworten

«Gewalttäter sollen in die Zwangstherapie»
Einem Beziehungsdrama geht häufig häusliche Gewalt voraus. Viele Täter sind der Polizei bekannt. Jetzt fordern Experten Risikoanalysen und Zwangstherapien für gewalttätige Ehemänner.



Den Artikel gibt es hier: http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/stor...rapie--23268003

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

25.08.2013 11:28
#17 RE: Freundin tot geprügelt Zitat · antworten

Bundesweites Hilfetelefon für von Gewalt betroffene Frauen


Mehr Infos drüber hier: http://www.locally.de/nachricht/27670/bu...troffene-frauen

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

26.08.2013 11:59
#18 RE: Gewalt an Frauen Zitat · antworten

Prozess im Malediven-Paradies
Gericht stoppt 100 Peitschenhiebe



Den ganzen Artikel gibt es hier: http://www.bild.de/politik/ausland/maled...83008.bild.html

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

27.08.2013 10:08
#19 RE: Gewalt an Frauen Zitat · antworten

Darmstädter soll Frauen mit Gewalt zur Prostitution genötigt haben
Landgericht – Zeugin berichtet von Drohungen, Schlägen und Vergewaltigung


Mehr dazu hier: http://www.echo-online.de/region/darmsta...art1231,4230322

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

28.08.2013 09:41
#20 RE: Gewalt an Frauen Zitat · antworten

Gewalt an Frauen
Mann entzündet Frau



Mehr dazu hier: http://www.hispaniola.eu/news/vermischte...endet-frau.html

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

31.08.2013 11:18
#21 RE: Gewalt an Frauen Zitat · antworten

Saudi-Arabien: Häuslicher Gewalt wird Kampf angesagt


Mehr dazu hier: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichte...kampf-angesagt/

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

10.09.2013 10:28
#22 RE: Gewalt an Mädchen Zitat · antworten

Horror im Jemen
Mädchen (8) stirbt in der „Hochzeitsnacht“

Mitvierziger kaufte die kleine Rawan von ihrem Stiefvater+++Menschenrechtler machten den Fall publik



Mehr dazu hier: http://www.bild.de/news/ausland/zwangshe...18332.bild.html

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

11.09.2013 13:15
#23 RE: Gewalt an Mädchen Zitat · antworten

Achtjährige offenbar nach Vergewaltigung in der Hochzeitsnacht gestorben


Mehr dazu hier: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausla...n-12566705.html

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

12.09.2013 13:03
#24 RE: Gewalt an Frauen Zitat · antworten

Männer in Asien glauben, Anrecht auf Sex zu haben
Eine groß angelegte UN-Studie in Bangladesch, Kambodscha, China, Indonesien, Papua-Neuguinea und Sri Lanka dokumentiert: In Asien fühlt sich nur die Hälfte der vielen Vergewaltiger schuldig.

Mehr hier: http://www.welt.de/gesundheit/psychologi...x-zu-haben.html

Greta Online

stellv.Admine


Beiträge: 89.555

16.09.2013 12:13
#25 RE: Gewalt an Mädchen: Jemen: Ministerin will Kinderhochzeiten verbieten Zitat · antworten

Jemen: Ministerin will Kinderhochzeiten verbieten

Mehr dzau hier: http://diestandard.at/1379290925822/Jeme...eiten-verbieten

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ... 13
 Sprung  
Unsere offiziellen Partner
Türkisch für Anfänger
Weitere Links
Xobor Forum Software von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen