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Greta Offline

stellv.Admine

Beiträge: 103.612

11.02.2013 11:32
TATORT Zitat · antworten

Tatort ist der Titel einer Fernseh-Kriminalreihe der ARD, des ORF und des SRF. Der 1970 gestartete Tatort ist die am längsten laufende und derzeit auch beliebteste Krimireihe im deutschen Sprachraum. Die Erstausstrahlung läuft in der Regel sonntags zur Hauptsendezeit im Ersten, auf ORF 2 und SRF 1.


Mehr infos unter Wikipedia oder bei der offziellen Seite:
http://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/index.html

Greta Offline

stellv.Admine

Beiträge: 103.612

11.02.2013 11:33
#2 RE: TATORT Zitat · antworten

Schweizer «Tatort» siegt, bleibt aber schwächster in 2013
Da halfen auch die Lesben-Szenen nicht. Weniger als acht Millionen sahen den Krimi am Sonntagabend.

Das ist Meckern auf ganz, ganz hohem Niveau. Aber: Der Schweizer «Tatort» mit Delia Mayer war der bis dato am wenigsten gesehene im Jahr 2013: Ab 20.15 Uhr holte die Krimi-Produktion im Schnitt 7,78 Millionen Bundesbürger ab drei Jahren vor die Schirme. Natürlich war der Sendung somit der Tagessieg nicht zu nehmen. Aber bisher lag die niedrigste «Tatort»-Reichweite dieses Jahres bei 8,01 Millionen. Zuletzt hatte der ARD-Sonntags-Krimi übrigens Anfang September 2012 weniger Zuschauer, damals bei der Episode „Borowski und der freie Fall“. Die via Bild konstruierte Aufregung über eine Lesben-Szene hat also nur bedingt geholfen.

2,13 Millionen Zuschauer waren zwischen 14 und 49 Jahren alt; mit 15,8 Prozent Marktanteil belegte man nicht die Spitzenposition. Die ging vielmehr an ProSieben und «Meine erfundene Frau». Nach dem «Tatort» kam «Günther Jauch»s Kirchentalk auf 4,60 Millionen Zuschauer und gute 15,6 Prozent Marktanteil.

Im Vorabendprogramm holte eine neue Folge der «Lindenstraße» ab 18.50 Uhr ordentliche 10,1 Prozent Marktanteil bei allen und 8,6 Prozent bei den Jungen. Insgesamt schalteten 2,82 Millionen Menschen ab drei Jahren ein.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=62006&p3=

Greta Offline

stellv.Admine

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16.02.2013 12:05
#3 RE: TATORT Zitat · antworten

Die Kritiker: «Tatort: Zwischen den Fronten»

Julian Miller sah einen sehr guten «Tatort» aus Österreich vorab.

Inhalt

Höchste Alarmstufe rund um das Wiener Palais Liechtenstein bei der internationalen Konferenz der Vereinten Nationen. Doch selbst diese strengen Vorsichtsmassnahmen können das Attentat bei der Ankunft von Marcus Sherman nicht verhindern, als der amerikanische Konferenzleiter mit seinen Security-Leuten in einer schwarzen Limousine vorfährt. Die Bombe war im Wagen des Österreichers irakischer Herkunft Kásim Bagdadi versteckt, der hier als Vertreter der Internet-Community „Comet" vor zahlreichen Diplomaten und Staatschefs aus der ganzen Welt sprechen sollte. Während Marcus Sherman unverletzt blieb, werden Kásim Bagdadi und ein Polizist durch die gewaltige Explosion in den Tod gerissen.

Erste Anzeichen deuten auf einen Selbstmordanschlag mit einem islamistischen Hintergrund, als Moritz Eisner und seine Assistentin Bibi Fellner vom Bundeskriminalamt die Ermittlungen aufnehmen. Allerdings müssen sich beide bei diesem großes Aufsehen erregenden Fall in einer gemeinsamen „Task Force" dem ebenfalls eingeschalteten Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) unterordnen.

Das lässt die Chefin dieser kleinen Spezialeinheit Major Melanie Warig den Chefinspektor auch schnell und unmissverständlich spüren, was Moritz Eisner wütend macht. So entbrennt vom ersten Augenblick an eine starke Rivalität, die von Eisners Chef Ernst Rauter intensiv befeuert wird. Weil er eine erhebliche Abneigung gegen seinen Amtsleiter-Kollegen Mag. Fred Michalski vom BVT und dessen hochtrabenden Ambitionen hat.

War Kásim Bagdadi ein Terrorist, der diesen Anschlag als Einzelgänger und von allen unbemerkt vorbereitet hatte? Oder wurde er von einer Organisation unterstützt? Seine Mutter Nawal Bagdadi, die als Ressortleiterin bei der UNO arbeitet, weist diesen Verdacht empört zurück. Und auch Eisners Tochter Claudia, die Kásim persönlich kannte, beschwört ihren Vater: „Der war nie im Leben ein Terrorist." Allerdings traut ihm sein enger Jugendfreund Martin Ledic, der Elektrotechnik gelernt hat und die TU besucht, diesen Anschlag durchaus zu. Als der Student jedoch einige Tage später erhängt aufgefunden wird, ist für Fred Michalski der Fall gelöst. Es waren zwei Einzeltäter, wobei der eine die Tat ausgeführt und der andere sich danach umgebracht hat, weil er mit dieser Schuld nicht weiterleben konnte. Aber Moritz Eisner, der herausgefunden hat, dass sowohl Kásim Bagdadi als auch Martin Ledic in Marcus Shermans Tochter Mary verliebt waren, fragt sich, ob nicht vielleicht ein ganz privates Motiv wie Eifersucht mit im Spiel war.

Das Geschehen wird immer mysteriöser, als schließlich auch noch Bibis alter Bekannter aus ihrer Zeit bei der Sitte Oberst Sebastian „Basti" Moslechner vom Abwehramt in die Untersuchungen verwickelt wird und einige Verbindungen zu einem nach Eisners Meinung rechtsradikalen Geheimbund führen. Zudem hat Moritz Eisner den Verdacht, dass nicht alle mit offenen Karten spielen und er sogar abgehört wird. Als Fred Michalski entscheidet die Akte zu schließen, wollen das Moritz Eisner und Bibi Fellner verhindern. Denn sie haben von dem Gerichtsmediziner Gerhard Braun erfahren, dass Martin Ledic keineswegs freiwillig aus dem Leben geschieden ist, sondern ermordet wurde. Ein versteckter Hinweis von Major Melanie Warig führt sie auf eine heiße Spur. Und direkt in eine Schattenwelt, wo einflussreiche Hintermänner ganz massiv und rücksichtslos versuchen, politischen Einfluss zu gewinnen.


Darsteller
Harald Krassnitzer («Der Winzerkönig») als Moritz Eisner
Adele Neuhauser («Wo ist Fred?») als Bibi Fellner
Stefanie Dvorak («Dorfers Donnerstalk») als Major Julia Wiesner
Peter Gilbert Cotton («Upstairs») als Marcus Sherman
Geneviève Boehmer als Mary Sherman
Susanne Wuest («Carlos – Der Schakal») als Major Melanie Warig
Alfred Dorfer («Dorfers Donnerstalk») als Fred Michalski

Kritik
An Österreich haben sich schon viele die Zähne ausgebissen. Thomas Bernhard. Elfriede Jelinek. Peter Handke. Die mangelhafte Aufarbeitung der Nazi-Zeit sowie Traditionsverbundenheit und Wertkonservativismus als alles durchdringende Ideologie – zwei Phrasen, hinter denen sich, wie in „Zwischen den Fronten“ (Regie: Harald Sicheritz), oft rechtsextremes Gedankengut mit dem vollen Programm aus Rassismus, Antisemitismus und Ausländerhass verbergen.

Es ist wahrlich kein einfaches Thema, dessen sich die Autorin Verena Kurth, die zusammen mit Najem Wali die Idee für das Drehbuch hatte, hier angenommen hat. Selbstmordanschläge, die alte Debatte um Überwachung versus Sicherheit im bösen, bösen Internet und dann noch österreichische Sozialkritik. Ein Unterfangen, das aufgrund seiner Vielzahl an Betrachtungsweisen und der Schwierigkeit, all diese Elemente sinnvoll in einen Kontext zu verweben, selten gelingt.

Hier hat es funktioniert: Sicherlich primär deswegen, weil man trotz all dem Klamauk die Ernsthaftigkeit bewahrt hat, weil die Figuren intellektuell gut genug ausgestattet sind, um den Umfang ihres Handelns abzusehen, weil man die abstrakten Themen durch stimmige Spannungsbögen sinnvoll in einen dynamischen Plot transportieren konnte.

All der derbe Wienerische Humor stört da nicht – im Gegenteil: Er macht die Geschichte authentischer, die Handlungsstränge glaubhafter, da er nett geschriebene und kitsch- wie melodramfreie Situationen liefert, um die Relevanz der handelnden Personen als Faktor in derart staatstragenden Fällen aufzuzeigen.

Am Schluss waren die Attentäter, natürlich entgegen der ersten Vermutung der Ermittler, keine islamistischen Terroristen oder Netzaktivisten, die für die Aufrechterhaltung freiheitlich-demokratischer Werte in einem Staat wie Österreich protestieren, war der Anschlag nicht die Tat eines eifersüchtigen Liebhabers. Am Schluss stellen sich die Hintermänner als ein Klüngel von rassistischen Austrofaschisten heraus, die ihre Vision eines Überwachungsstaates verwirklicht sehen wollen. Und ihre Ideologie als „traditionsverbunden und wertkonservativ“ beschreiben. Es sind Hintermänner, an die Eisner und Fellner nicht rankommen. Forget it, Bibi, it's Vienna-town.

Das Erste strahlt «Tatort: Zwischen den Fronten» am Sonntag, den 17. Februar 2013, um 20.15 Uhr aus.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=62116&p3=

Greta Offline

stellv.Admine

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18.02.2013 20:05
#4 RE: TATORT Zitat · antworten

Im Wiener „Tatort“-Fall hörte der Verfassungsschutz mit
Dürfen Polizeibeamte abgehört werden?


Mehr als 8,5 Millionen Zuschauer verfolgten am Sonntag (ARD) wie der österreichische Verfassungsschutz dem Wiener „Tatort“-Duo ins Handwerk pfuschte. Wie realistisch ist der Fall?

Terror-Anschlag auf einer Konferenz der Vereinten Nationen in Wien: Das Auto des politisch interessierten und aus dem Irak stammenden Kásim Bagdadi wird bei einer Uno-Konferenz in die Luft gesprengt. Ein Selbstmordattentat? Die beiden Ermittler glauben nicht daran. Doch übergeordnete Behörden haben da auch noch mitzureden ...

Oberstleutnant Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und seine Kollegin Bibi Fellner (Adele Neuhauser) geraten zwischen die Fronten.

Die beiden Kriminalpolizisten ermitteln nicht alleine, sie sollen mit Spezialkräften vom Verfassungsschutz zusammenarbeiten. Es ist ein Intrigenspiel in höchsten Wiener Macht-Kreisen: Da ist zum einen der zwielichtige Sektionsleiter vom Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, Fred Michalski (Alfred Dorfer), der scharf auf den Posten des Innenministers ist und deshalb den Anschlag als Tat von Islamisten aufdecken lassen möchte. Und zum anderen sein Gegenspieler, Bundeskriminalamtschef Ernst Rauter (Hubert Kramar), der seinen Aufstieg unbedingt verhindern will.

Die zwei Kommissare geraten zwischen die Fronten.

Sie werden unter Druck gesetzt und abgehört – in den meisten Fällen vom Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT). Um ungestört ermitteln zu können, drehen Eisner und Fellner das Radio im Auto und Büro auf. Aber: Dürfen Polizeibeamte einfach so abgehört werden?

In Österreich schon, denn anders als in Deutschland gehören dort Verfassungsschutz und Polizei zusammen.

Während hierzulande eine strikte Trennung zwischen Polizei und Verfassungsschutz herrscht, haben die Sicherheitsbehörden in Österreich „alle polizeilichen Befugnisse“, bestätigte der Ministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck gegenüber BILD.de. Demnach kann auch die Polizei abgehört werden, vorausgesetzt die „Grundrechtseingriffe sind mit richterlicher Zustimmung genehmigt“ worden. Im aktuellen „Tatort“-Krimi reichte dem Verfassungsschutz schon die Wahrung der eigenen Interessen, um die beiden Ermittler abzuhören.

Und wie läuft das in Deutschland?

Grundsätzlich gilt: Wenn ein Polizist als potentieller Terrorist gilt, kann er auch bei uns vom Verfassungsschutz abgehört werden. Allerdings muss der Antrag von der G10-Kommission (Artikel 10 des Grundgesetzes) genehmigt werden, so eine Verfassungsschutz-Sprecherin zu BILD.de. Auch wenn es die Österreicher anders handhaben, „für unsere Arbeit ist so eine filmische Darstellung immer problematisch und kontraproduktiv“, so die Sprecherin weiter.

Ungewöhnlich: Am Ende ging den Wiener Ermittlern der Täter durch die Lappen.

Zwar war das Duo auf der richtigen Spur, doch den Täter konnten sie nicht festnehmen. Und der Verfassungsschutz hört immer noch mit. Bibi Fellner ist frustiert: „So ist das System“.

Schauspielerin Adele Neuhauser (54) zu BILD.de: „Bei unseren Einsätzen wird gezeigt, dass manchmal eben auch den Beamten von höheren Stellen ins Handwerk gepfuscht wird. Wie im echten Leben. Wenn du als Ermittler-Team von einer mächtigen Behörde ausgebremst wirst, endet das eben leider so. Das ist menschlich.“

Quelle: http://www.bild.de/unterhaltung/tv/tator...71912.bild.html

Greta Offline

stellv.Admine

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23.02.2013 13:01
#5 RE: TATORT Zitat · antworten

Die Kritiker: «Tatort: Puppenspieler»


Julian Miller sah den eher einfach gestrickten Tatort aus Bremen vorab.

Inhalt
Ein Komitee von Richtern wird nach Bremen gerufen, um über eine umstrittene Weservertiefung zu befinden. Da taucht ein Sexvideo von einem der obersten Richter Deutschlands, Konrad Bauser, auf. Die minderjährige Mel und ihr Freund Ole erpressen ihn damit. Kurz darauf ist Ole tot. Inga Lürsen und Stedefreund nehmen die Ermittlungen auf und es dauert nicht lange, bis Stedefreund Mel findet. Das Mädchen gibt Lürsen und Stedefreund den Hinweis auf Konrad Bauser, der jedoch ein Alibi hat. Gleichzeitig verfolgen Lürsen und Stedefreund eine weitere Spur: Kann es sein, dass Bauser nicht nur von Mel und Ole sondern noch von einer ganz anderen Seite Gefahr drohte?

Darsteller
Sabine Postel («Der Dicke») als Hauptkommissarin Inga Lürsen
Oliver Mommsen («Sind denn alle Männer Schweine?») als Hauptkommissar Stedefreund
Camilla Renschke («Lock Picking») als Helen Reinders
Antoine Monot jr. («Das Experiment») als Leo Ulfanoff
Jella Haase («Alpha 0.7 – Der Feind in dir») als Mel
Christoph M. Ohrt («Edel & Starck») als Richter Konrad Bauser
Katja Danowski als Sigrid Strange


Kritik
Eine Black-Ops-Einheit des Bundeskriminalamts, die, verflochten in den deutschen Justiz- und Politapparat, Auftragsmorde ausführt und Leute hinrichtet, die bestimmten politischen Tendenzen entgegenstehen oder den Mächtigen bedenklich zu nahe gekommen sind. Ein mutiges Thema in Zeiten, in denen man den Verfassungsschutzbehörden Inkompetenz unterstellen muss, wenn man ihnen wohlwollend gesonnen ist. Deutschland als Staat, dessen Mächtige buchstäblich über Leichen gehen – das fiktional in dieser Radikalität zu inszenieren, hätte man einem öffentlich-rechtlichen Sender kaum zugetraut.

Doch es trägt leider nicht. Zumindest nicht im neuen Bremer «Tatort». Denn dafür sind diese Verwicklungen im Hintergrund, auf die der Zuschauer nur mit der Salami-Taktik kommen soll, zu vorhersehbar, und da man auf ein typisches Whodunnit-Motiv verzichtet hat, fehlt es leider an einem konsequenten Spannungsaufbau.

Jenseits der Darstellung eines apokalyptischen und in seinen verbrecherischen Zügen unkontrollierbaren Staatssystems und den Andeutungen einer Allegorie auf die in der Bundesrepublik herrschenden Zustände (so kann man diesen Film zumindest lesen) befindet sich jedoch wenig mehr als heiße, melodramatische Luft. Das Drehbuch von Christian Jeltsch entschärft, vereinfacht, reduziert zu stark auf die immer gleichen Motive und bleibt zu sehr bei den allsonntäglichen «Tatort»-Trivialitäten hängen: der Liebelei um zwei Jugendliche mit schwerer Vergangenheit, dem frustrierten zupackenden Cop, bei dem sich erste Anzeichen einer Midlife-Crisis breitmachen, und den schmierigen Vertretern dubioser Großkonzerne. Alles kurz angerissen und melodramatisch-süßlich durchgezogen. Der Gehalt bleibt auf der Strecke. Bis auf den spannenden und innovativen Ansatz zumindest – leider zu wenig für einen eineinhalbstündigen Film.

Das Erste strahlt «Tatort: Puppenspieler» am Sonntag, den 24. Februar 2013, um 20.15 Uhr aus.


Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=62254&p3=

Greta Offline

stellv.Admine

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02.03.2013 13:04
#6 RE: TATORT Zitat · antworten

Schweiger will «Tatort» besser ausgestattet sehen


Viel Aufsehen gab es um den Hamburger «Tatort» seit der Bekanntgabe, dass Til Schweiger Tatort-Kommissar wird. Ergebnis ist ein "Popcorn-«Tatort»".

Im Herbst 2011 wurde überraschend bekannt gegeben, dass Til Schweiger vom NDR als neuer «Tatort»-Kommissar engagiert wurde. Die Presse überschlug sich mit Meldungen dazu und gleich von Anfang an mischte Schweiger mit. Der Schauspieler übte Kritik am langjährigen Tatort-Vorspann. Am 10. März wird der Hamburger «Tatort» mit dem Titel "Willkommen in Hamburg" und dem deutschen Star-Schauspieler ausgestrahlt werden. Mit dem altbewährten Vorspann.

Über die Produktion sagt NDR-Fernsehfilm-Chef Christian Granderath: "Als wir von Til das Signal bekamen, dass er Interesse an einem Einsatz im «Tatort» hat und wir uns zu ersten Gesprächen trafen, wurde klar, dass wir mit diesen Filmen nicht auf Nummer sicher gehen, sondern etwas riskieren wollen. Wir haben uns schnell auf eine Popcorn-«Tatort»-Richtung verständigt". Gemeinsam mit Schweiger erarbeiteten Produzent Friedrich Wildfeuer und Autor Christoph Darnstädt die Figur von Schweigers Rolle Nick Tschiller, der einen unbedingten Gerechtigkeitssinn hat, mit einer gehörigen Portion Coolness und Risikobereitschaft.

Nick Tschiller arbeitete bislang als verdeckter Ermittler beim LKA in Frankfurt und übernimmt nun den Dienst des Hauptkommissars in Hamburg, weil er sich in Hamburg besser um Tochter Lenny (Luna Schweiger) kümmern kann. Gleich bei seinem ersten Einsatz hebt Tschiller einen Menschenhändlerring aus und macht damit den Kiezfrieden zwischen Polizei und Kriminellen zunichte. Sein Partner Yalcin Gümer (Fahri Yardim) steht ihm als Partner zur Seite.

Regisseur ist Genre-Veteran Christian Alvart, der sich mit zwei Episoden des Kieler «Tatorts» um Kommissar Borowski schon bewährte. Der Unterschied zwischen dem neuen Hamburger und seinen Kieler Episoden, war nach Alvart die Entscheidung neben dem ernsten Thema der Zwangsprostitution "auch aufs Entertainment abzielen zu wollen". «Tatort: Willkommen in Hamburg» wurde an 24 Tagen gedreht und von Constantin, Polyscreen und der Studio-Hamburg-Gruppe hergestellt. Nur einmal jährlich soll Schweiger seinen Dienst antreten. Der Dreh zur zweiten Schweiger-Episode ist für Herbst 2013 angesetzt. Auch Wotan Wilke Möhring hat einen Gastauftritt in dem Film am 10. März. Er soll zukünftig zwei Mal pro Jahr in einer eigenen «Tatort»-Reihe eingesetzt werden.

Dass der «Tatort: Hamburg» mit Til Schweiger der teuerste «Tatort» aller Zeiten geworden ist, stimmt nicht. Er sei lediglich einer der teueren gewesen, was Schweiger in einem Interview mit Spiegel-Online kritisiert: "Das Budget, das die ARD normalerweise für einen «Tatort» veranschlagt, ist tatsächlich ein Problem. Am Anfang der Planungen stand die Überlegung, dass ich eventuell selbst Regie führen könnte. Ich habe es mir aber nicht zugetraut, weil ich diesen extrem engen finanziellen Rahmen beim Fernsehen noch nicht gut genug kenne. Ich habe keine Ahnung, wie man mit 22 Drehtagen und 1,3 Millionen Euro einen starken Neunzigminüter drehen soll."

"Es gibt auch einige andere «Tatorte», denen etwas mehr Geld zur Verfügung steht. Dem Hannoveraner zum Beispiel. Das ist innerhalb der Reihe nichts Ungewöhnliches. Aber ganz ehrlich: Die paar Euro mehr bringen es auch nicht. [...] Vielleicht flieg' ich jetzt gleich wieder raus, aber eins muss ich loswerden: Die haben so viel Kohle, da sollten sie ihr Flaggschiff besser ausstatten - nicht nur meinen, sondern alle «Tatorte»!" Ob das die ARD gerne hört?


Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=62381&p3=

Greta Offline

stellv.Admine

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06.03.2013 13:36
#7 RE: TATORT Zitat · antworten

Tatort“-Debüt
Til Schweiger macht auf Bond – und zeigt’s den Kritikern



Bei Til Schweiger dreht sich viel um: Til Schweiger. Auch beim „Tatort“ baut er ein paar selbstreferentielle Szenen ein, die einzig um den Kosmos „Til gegen seine Kritiker“ kreisen. Das ist charmant, nimmt sich aber auch sehr ernst.
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Der Mann ist fertig. Er hat gerade einen Millionenbetrag an einen ziemlich fiesen Hund verloren. An einen, der das Geld Terroristen geben wird. Und er hat seinen Auftrag damit vorerst sehr ambitioniert in den Sand gesetzt. Einen Auftrag, den ihm manch einer schon vorher nicht zugetraut hatte. Saufen ist da eine Option.

Der Mann, James heißt er, schleppt also eine Visage, die grobschlächtig und vom Frust weichgeprügelt aussieht, an die Bar und bestellt: einen Wodka-Martini. Wie sich das für einen feinen Laden gehört, fragt der Barkeeper, ob der Herr ihn denn geschüttelt oder gerührt wünsche, worauf der nur noch ein grimmiges „Sehe ich so aus, als ob mich das interessieren würde?“ hervorwürgt.


Schweiger, der Nuschler, ein „Tatort“-Kommissar?! Pfui!
Eine kleine, schnippische Spitze von einer Filmszene war das, mit der Daniel Craig in „Casino Royal“ die Diskussion kommentierte, ob er die Rolle des James Bond denn wirklich im Kreuz hätte. Elegant war das. Weil es sich ganz auf der Ebene der Filmfigur abspielte. Weil es einen Mythos dekonstruierte, ihn damit aber eigentlich feierte.

Til Schweiger hat es mit Vielem. Eleganz gehört eher nicht dazu. Mythos auch nicht. Noch. Jedenfalls was seinen Kommissar Nick Tschiller betrifft. Den Neuen beim „Tatort“. Tschiller, ergo Schweiger, wurde schon kritisiert, bevor er auch nur ein einziges Mal auf dem Bildschirm lief. Schweiger, der Nuschler, der Talkshow-Pöbler, der Mann mit dem einen Gesichtsausdruck. Ein „Tatort“-Kommissar?! Pfui! Ungefähr so.

Schweiger nimmt sich selbst sehr ernst

Es gibt viele Möglichkeiten, mit Kritik umzugehen. Die, die Kritik sehr ernst nehmen, wirken schnell verkrampft. Schweiger nimmt Kritik sehr ernst. Wie er alles sehr ernst nimmt, was mit ihm selbst zu tun hat. Das war mal eine Tugend. Momentan wird es eher belächelt. Das ist Schweigers Problem. Um es zu lösen, zeigt er seine Filme zum Beispiel nur ausgewählten, gewogenen Journalisten.

Beim „Tatort“ geht das nicht. Deshalb versucht Schweiger dort einen anderen Weg: Selbstironie. Weil der Schauspieler aber nun mal mehr Holzhammerschwinger als Florettfechter ist, läuft das nicht subtil ab. Es muss groß sein. James-Bond-groß. Drunter macht er es eben nicht.


Quelle: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/tator...aid_930497.html

Greta Offline

stellv.Admine

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07.03.2013 16:16
#8 RE: TATORT Zitat · antworten

Die Kritiker: «Tatort: Willkommen in Hamburg»

Til Schweiger, «Tatort»-Kommissar: Kann das funktionieren? Wir haben seinen ersten Einsatz für Sie bewertet.

Inhalt
Für Nick Tschiller ist es eine Phase der Umstellung: Der ehemalige verdeckte Ermittler beim LKA, der in Frankfurt auch Mitglied des SEK war, zieht nach Hamburg, wo er die Bindung zu seiner 15-jährigen Tochter Lenny flicken möchte, während sich seine Ex-Frau wieder stärker auf ihre Karriere konzentriert. In Hamburg soll sich Tschiller eigentlich etwas niedriger in der Hierarchie des LKA einordnen, aber er und sein eigenwilliger Kollege Yalcin gehen schon beim ersten Einsatz auf eigene Faust vor.

Statt einfach nur routinemäßig eine Wohnung zu überprüfen, stürmen sie sofort und ohne größere Absprache mit den Vorgesetzten den darin befindlichen Prostitutionsring. Es entbrennt eine blutige Schießerei, die den stillschweigenden Kiezfrieden stört, weshalb sich der Neuankömmling vor seinen Kollegen rechtfertigen muss. Dass er beim Einsatz auch seinen Ex-Partner gesehen haben will, der des Verrats beschuldigt wird, stellt Tschillers Glaubwürdigkeit bei seinen Kollegen weiter in Frage. Dieses Misstrauen beruht auf Gegenseitigkeit, weshalb Tschiller die minderjährige Prostituierte Tereza eigenmächtig in Yalcins Wohnung unterbringt, um ihr Vertrauen zu gewinnen und so an Informationen über ihre Zuhälter zu gelangen ...

Darsteller
Til Schweiger («Keinohrhasen») als Niklas 'Nick' Tschiller
Luna Schweiger («Schutzengel») als Lenny Tschiller
Nicole Mercedes Müller («Wege zum Glück») als Tereza
Stefanie Stappenbeck («Auf Herz und Nieren») als Isabella Schoppenroth
Wotan Wilke Möhring («Mann tut was Mann kann») als Kollege
Fahri Yardim («Mann tut was Mann kann») als Yalcin Gümer
Mavie Hörbiger («Vier Meerjungfrauen») als Sandra Bieber
Jytte-Merle Böhrnsen («Kokowääh 2») als Schwester Biggi
Edita Malovcic («Es kommt noch dicker») als Hanna Lennerts
Erdal Yildiz («Kokowääh 2») als Firat Astan

Kritik
Der Vorspann blieb der alte. Trotz medial ausgeschlachteten Unmuts seitens des neuen «Tatort»-Kommissars Til Schweiger eröffnet auch der erste Fall des «Kokowääh»-Frontmanns mit der altbekannten Anfangssequenz. Direkt danach fliegen die Namen von Cast und Crew aber in stylisch-modernen Lettern ganz hollywoodmäßig durchs Bild, während Schweiger als knallharter Action-Cop die Ganoven aufmischt. Regisseur Christian Alvart und Drehbuchautor Christoph Darnstädt schmeißen den Zuschauer direkt in medias res, Informationen tröpfeln nur allmählich ein, während Schweiger in wuchtig choreographierten Schießereien und Faustkämpfen daran erinnert, dass er seine Abstecher nach Hollywood hauptsächlich nicht mit seinen Romantikkomödien, sondern mit rauer Action bestreitet – und dieses Metier auch tatsächlich beherrscht, selbst wenn ihm die Ironie nicht ganz so glaubwürdig vom Gesicht geht wie etwa einem Bruce Willis und gleichwohl das Skript nicht so düster und hintersinnig ist, dass Schweiger seinen Kommissar als den „denkenden Prügler“ verkaufen könnte.

Nach dem spannenden Opening schaltet Schweigers erster «Tatort» ein paar Gänge zurück, wodurch offensichtlich wird, dass die Balance der Zutaten dieses Action-«Tatort» noch nicht ganz austariert wurde. Den Machern schwebt klar eine kernige, strikte Alternative zu den komödiantischen Krimis einiger ihrer Kollegen vor, weshalb Schweigers kompromissloser Held kaum Sprüche klopft und man ihn wohl auch nie Witze reißend und ein Bier kippend an der Currywurstbude antreffen wird. Gleichfalls möchte dieser «Tatort» kein schwerfälliges Stück Gesellschaftskritik sein, obwohl es Tschiller in seinem ersten Einsatz mit der Prostitution Minderjähriger zu tun bekommt, bleibt die Kargheit und inhaltliche Strenge, die man sonst erwartet, wenn dieses Thema im Ersten angeschnitten wird, aus.

Der Schweiger-«Tatort» will Popcorn sein, aber trotzdem ernst, was eine viel versprechende Mischung ist und hier auch stimmiger gelingt als Schweiger in seinem Kinofilm «Schutzengel», wo der Humor der Dramatik mehrmals im Weg steht. Nicht so im «Tatort»: Die sporadischen Stimmungsbrüche, etwa der Running Gag, dass Tschiller seiner Tochter kein vernünftiges Frühstücksei zubereiten kann, erinnern aufgrund der Darsteller und der in den konfliktärmeren Szenen gewählten Farbästhetik zwar frappierend an den Schweiger-Humor aus «Kokowääh» oder «Keinohrhasen», sind aber für sich betrachtet als kurze Auflockerungsmomente ganz solide umgesetzt und willkommen.

Die Balance zwischen den Elementen des Schweiger-«Tatort» ist, zumindest bei der Premiere, viel eher in der Abstimmung von Inszenierung einerseits und Handlung andererseits nicht vollauf stimmig. Der Krimi wirkt mit seinen stylischen, dunklen Bildern, der sehr aktiven Kamera und der im Hintergrund brodelnden Musik wie der Versuch, einen kassentauglichen US-Thriller in die deutsche Fernsehlandschaft zu übertragen. Schweigers „No Nonsense!“-Rolle (und die vom Kinostar gebotene Performance) passt in dieses Korsett, doch im Mittelteil wird dann doch zu viel deutsches Kriminaldrama beschworen. Das Zusammenspiel zwischen Schweiger und Nicole Mercedes Müller als in Tschillers Obhut befindliche Zeugin ist zwar kurzweilig anzusehen, aber da die Macher des Schweiger-«Tatort» wenig Interesse an Ermittlungsarbeiten oder den Abgründen der angeschnittenen Themen haben, zieht sich der dennoch damit kokettierende Mittelteil etwas. In diesen Szenen gibt es zu viel lauwarmes Drama um wenig Kerninhalte – das wieder etwas aufdrehende Finale entschädigt dafür, dennoch darf sich der zweite Schweiger-«Tatort» gerne mehr trauen. Entweder mehr Popcorn oder einen Hauch mehr Tiefgang in den dramatischen Stellen. Als neue «Tatort»-Geschmacksrichtung sind die Einsätze Tschillers aber definitiv eine erfreuliche Ergänzung des bisherigen Programms.

Das Erste strahlt «Tatort: Willkommen in Hamburg» am Sonntag, den 10. März, ab 20.15 Uhr aus.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=62464&p3=

Greta Offline

stellv.Admine

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09.03.2013 12:44
#9 RE: TATORT Zitat · antworten

Die Co-Stars aus dem „Tatort“
Alle reden über Til, wir reden über Pimmelfechten*

*Konkurrenz-Kampf


Mehr Macho geht nicht in einem Film ...

Morgen um 20.15 Uhr ist es soweit: „Tatort“-Premiere für Kinoheld Til Schweiger (49)!

Seit Monaten hat Fernseh-Deutschland kaum ein anderes Thema als seinen ersten Einsatz als Ermittler „Nick Tschiller“. Dabei sind neben Til Schweiger als Kommissar noch zwei andere Super-Typen dabei:

•  Fahri Yardim (32) spielt Schweigers Kollegen „Yalcin Gümer“

•  Wotan Wilke Möring (45) hat als neuer norddeutscher Kommissar „Thorsten Falke“ einen Überraschungsauftritt

BILD fragte die beiden: Wie erklären Sie den aktuellen „Tatort“-Hype?

Wotan Wilke Möhring: „Der ,Tatort‘ ist ein Heiligtum, ein Kult-Objekt der Deutschen. Das letzte Lagerfeuer.“

Fahri Yardim: „Er ist eine Konstante in einer sehr schnellen Zeit. Außerdem können wir am Sonntag, der ja noch in vielen Familien sehr wichtig ist, ein Stück Zeitgeschehen erzählen. Wir zeigen Deutschland.“

BILD: Morgen sehen wir drei Machos in einem Film. Kein Konkurrenz-Kampf?

Möhring: „Wir sind doch alle große Jungs, die sich gut ergänzen. Wir hatten ziemlich viel Spaß.“

Yardim: „Pimmelfechten gab es jedenfalls nicht.“

BILD: Sie spielen oft die coolen Typen. Was halten Sie von One-Night-Stands?

Yardim: „Das sind komische Situationen, in denen einem der Trieb vorgaukelt, dass man vor dem Sex Gefühle füreinander hat. Aber wenn man den Rausch erlebt hat, kommt die Ernüchterung.“

Möhring: „One Night Stands sind doch nichts anderes, als für fünf Minuten verliebt zu sein.“

BILD: Wie schafft man es, verliebt zu bleiben?

Möhring: „Man bleibt nie verliebt. Aber wenn man Glück hat, gewinnt man die Liebe hinzu.“

Yardim: „Doch die Liebe kommt nur, wenn du das Verliebtsein überwindest und guckst, wer der andere wirklich ist.“

Möhring: „Und wenn du dir nach dem Sex sagst: Ich will, dass die Alte bleibt..., dann ist das schon mal ein gutes Zeichen.“


Quelle: http://www.bild.de/unterhaltung/tv/tator...35142.bild.html

Lorelei Offline

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11.03.2013 14:05
#10 RE: TATORT Zitat · antworten

Rekordquote für den "Tatort": 12,57 Millionen Zuschauer sahen Schweiger ballern

Til Schweiger schlägt als Kommissar Nick Tschiller sogar die Münsteraner Kollegen: 12,57 Millionen wollten die Episode "Willkommen in Hamburg" sehen - rund 380.000 mehr als den letzten "Tatort" aus NRW. Doch Deutschland ging via Twitter hart mit dem "Bruce Willis für Arme" ins Gericht.

Hamburg - Knallhart, emotional und rührselig ermittelte sich Til Schweiger als neuer "Tatort"-Kommissar Nick Tschiller am Sonntag durch Hamburg und etablierte sich als Retter osteuropäischer Zwangsprostituierter. 12,57 Millionen Menschen wollten das sehen: "Willkommen in Hamburg" bescherte der ARD eine Traumquote.

Der Marktanteil betrug 33,5 Prozent. Somit interessierte sich jeder dritte TV-Zuschauer für den Fall. Damit schlug Hamburg sogar die Münsteraner "Tatort"-Folge "Das Wunder von Wolbeck". Im November konnten Jan-Josef Liefers als Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne und Axel Prahl als Hauptkommissar Frank Thiel 12,19 Millionen Menschen vor den Fernseher locken.

"Willkommen in Hamburg" erzielte den besten Wert seit dem 25. September 1993 als die Kommissare Stoever (Manfred Krug) und Brockmöller (Charles Brauer) 12,83 Millionen Menschen einschalten ließen. Den Rekord hält nach dem Start der Messung im wiedervereinten Deutschland auch ein Hamburger Krimi - "Stoevers Fall". Die Folge wurde am 5. Juli 1992 ausgestrahlt, rund 15,86 Millionen Zuschauer hatten damals eingeschaltet.

Vor allem beim jüngeren Publikum erwies sich der Schweiger-Film als Hit: Bei den Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren betrug der Marktanteil nach Angaben der Marktforschungsfirma Media Control 33,8 Prozent.

Nun also Til Schweiger. Die SPIEGEL-ONLINE-Leser kommentierten den Auftritt des "Bruce Willis für Arme" (@StephanPoost) auf Twitter eher skeptisch: "Erinnert ein wenig an die guten alten Western mit John Wayne. So überzogen unrealistisch", twittert @V7Rtom. Schweiger sei "einfach kein guter Schauspieler", schreibt @freesenjung. Und dann dieser Name: "Nick Tschiller klingt schrecklich - besonders in Hamburg. Warum nicht gleich Mike Digga?" twittert @tdobecker.

Doch auch die Frauen kamen im "Tatort" schlecht weg: @siegstyle schreibt: "Gibt es in dem #Tatort eigentlich eine normale Frau?". "Schweiger hin oder her, wieso spricht niemand über's schlechte Buch oder die unpräzise Inszenierung?#TatortTil ist schlechtes pseudo-US Kino", twittert @clockknock. "Ein typischer Schweiger nur eben kein Tatort. Die ARD kann gerne beides produzieren, nur getrennt bitte", sagt @mediadolphin. @Krautimercedes schreibt indes: "Dieser Tatort ist anders. Aber solide Kamera und gute Bildgestaltung bringen mit Til eine kompakte Story."

"Der Partner war klasse"

Auch auf den Sendeauftrag der öffentlich-rechtlichen Anstalten gingen die User ein. "Trash-TV im öffentlich rechtlichen Fernsehen, finanziert mit Zwangsgebühren!", schreibt @ralfmoesges. "Bitte niemals wieder! Gibt bestimmt andere Möglichkeiten GEZ Gelder zu verschleudern", twittert @hanne_2k.

Einige Zuschauer wünschten dem "Keinohr-mörder" (@strategchen) sogleich den Tod an den Hals: "Schade, dass es die Englandfähre nicht mehr gibt. Hätte #TatortTil überfahren können... Beim Queren des Hafenbeckens", twittert @KBE_13. Zuschauer @tognota befand: "Etwas Hollywood an der Alster. Kann man mögen. Muss man nicht. Auf jeden Fall Til in seinem Element und gut so!"

Vor allem Fahri Yardim als Ermittler Yalcin Gümer kam bei SPIEGEL-ONLINE-Lesern gut weg. Tschillers Kompagnon hackt sich vom Krankenhausbett aus in Computer und Telefonanlagen ein, wirft sich im Rollstuhl auf Bösewichte und ist Tschillers omnipräsenter Backup: "Der Partner war klasse", twitterte Zuschauer @chris563315 und @oBrosch fordert: "Schöner Tatort. Nur Gümer sollte einen anderen Partner bekommen."



Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/tv/rekordqu...r-a-887999.html

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12.03.2013 11:06
#11 RE: TATORT Zitat · antworten

Schweiger vs. Möhring
Hamburg-Tatort: Was sollte der Penis-Vergleich auf dem Klo?


Am Sonntag ballerte sich Til Schweiger (49) als Hamburger Ermittler durch seinen ersten Tatort und schon bald folgt der nächste Tatort aus der Hansestadt.

Allerdings nicht mit Schweiger als Kommissar, sondern mit Wotan Wilke Möhring (45, „Ich gucke fast nie Tatort“).

In einer Szene begegneten sich die beiden bereits am Sonntagabend – nämlich auf dem Polizei-Klo.

Gastauftritt und Penisvergleich

Bei einer Pinkelpause spricht Möhring als Kommissar Thorsten Falke Schweiger in der Rolle des Kommissars Nick Tschiller Mut für den neuen Job zu.

Kommissar Falke: „Alle haben Schiss, weil Du denen ans Bein gepinkelt hast. Du hast den Kiez-Frieden gestört. Geile Sache, mach weiter so Kollege.“

Aber Tschiller hört gar nicht richtig hin, da er seinen Blick nicht vom Gemächt des Kollegen lassen kann ¬ das ist offenbar gigantisch.

Übrigens: Die „Penisangst“ wird in fast jedem Schweiger-Film (von „Zweiohrküken“ bis „Kokowääh“) in Form von deftigen Pointen thematisiert.

Zwei Hamburg-Tatorte?

Viele Tatort-Fans fragen sich: Gibt es in Zukunft zwei Tatorte aus Hamburg? Nein, der NDR erklärt das folgendermaßen: Im Krimi „Feuer über Flottbek“ löst Möhring seinen ersten Fall in der Hansestadt. Der nächste Film mit ihm soll dann auf einer Nordseeinsel entstehen.

„Es wird kein zweiter Hamburg-Tatort, sondern ein norddeutscher“, betonte ein Sprecher.

Möhring freut sich auf Tatort-Rolle

Möhring zu seiner Kommissar-Rolle: „Ich freue mich sehr auf die Herausforderung, mich im bedeutendsten deutschen Krimiformat als Kommissar Falke mit einer eigenen Art und Weise beweisen zu können. Brennende Autos, verängstigte Bürger und eine neue Partnerin an der Seite sind gute Voraussetzungen für eine ungewöhnliche Geschichte.“

Quelle: http://www.mopo.de/promi---show/schweige...8,22067762.html

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14.03.2013 13:55
#12 RE: TATORT Zitat · antworten

ARD gibt Termin für Möhring-«Tatort» bekannt

Der zweite Hamburg-«Tatort» im Jahr 2013 führt Wotan Wilke Möhring in seine Kommissarenrolle ein.

Einmal konnte man Wotan Wilke Möhring bereits in einem «Tatort» zu Gesicht bekommen. Vergangenen Sonntag in Til Schweigers Kommissaren-Debüt im «Tatort: Willkommen In Hamburg», erlebte man die zwei hartgesottenen Ermittler in einer gemeinsamen Szene, bezeichnenderweise am Urinal. Möhring soll für Til Schweiger aber keine Konkurrenz darstellen, da sich die Filme deutlich unterscheiden würden, betont Christian Ganderath, der NDR Fernsehfilmchef. Während "Willkommen in Hamburg" auf Action setzte, fokussiert sich "Feuerteufel" auf den Aspekt psychologischer Spannung.

Seinen ersten eigenen Einsatz hat Möhring nun am Sonntag, dem 28. April ab 20.15 Uhr im «Tatort: Feuerteufel». Darin wird in Hamburg mal wieder ein Auto in einem Nobel-Stadtteil in Brand gesetzt. Dieses Mal ist der Fall aber ein anderer. Ein Frau, die darin schlief und sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte, kommt ums Leben. Kommissar Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring) übernimmt die Ermittlungen, stößt aber auf Gegenwehr. Eine Bürgerwehr der autonomen Szene formiert sich. Katharina Lorenz, LKA-Beamte mit Zuständigkeit für Brandfälle, steht Falke bei den Ermittlungen zur Seite, während die Stimmung in Hamburg einem Pulverfass gleicht.

Damit ist Möhring als Kommissar Falke Teil des bisher fünften NDR-Ermittlergespanns, neben Maria Furtwängler in Hannover, Til Schweiger in Hamburg, Axel Milberg und Sibel Kekili in Kiel, sowie Charly Hübner und Anneke Kim Sarnau für den «Polizeiruf 110» in Rostock. Der Charakter des Thorsten Falke zeichnet sich dadurch aus, dass er ein ganzer Kerl ist und kein Blatt vor den Mund nimmt.

Möhring beschreibt selbst: "Falke kennt sich aus auf der Straße, da kommt er her. [...] Einer, der aus dem Bauch heraus handelt, intuitiv, emotional und sich auch mal in eine Sache verbeißt. Loyalität und Kameradschaft sind enorm wichtig für ihn. Und ja - da gibt es auch Schnittmengen zu mir selbst." Ozgür Yildirim («Chico») gab den Regisseur im neuen Fall, während Markus Busch das Drehbuch schrieb. Nach ihren Angaben habe der Möhring-«Tatort» einen düsteren Look, der sich am Stil des "Film noir" anlehnt.


Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=62637&p3=

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16.03.2013 11:36
#13 RE: TATORT Zitat · antworten

Die Kritiker: «Tatort: Schwarzer Afghane»
Ein junger Afghane ist in den frühen Morgenstunden auf einer Wiese verbrannt. Die Leipziger Kommissare nehmen die Ermittlungen auf.


Inhalt:
Hauptkommissar Andreas Keppler, gerade am Leipziger Flughafen gelandet, wird von seiner Kollegin Eva Saalfeld auf direktem Weg zu einem Tatort gerufen. Ein junger Afghane ist in den frühen Morgenstunden auf einer Wiese verbrannt. Die Kommissare entnehmen den Ausweispapieren, dass es sich um Arian Bakhtari handelt, der Hochfrequenzphysik an der Universität Leipzig studierte. Als sie sehen, dass ganz in der Nähe die Halle eines Deutsch-Afghanischen Freundschaftsvereins abgebrannt ist, nehmen sie auch dort die Ermittlungen auf. Die Kommissare finden heraus, dass der Tote noch vor kurzem für den Vermieter der Halle, den Spediteur Norbert Müller, gearbeitet hat. Er wurde entlassen, weil er sich an der Ladung, die Müller über den Leipziger Flughafen an deutsche Einrichtungen in Afghanistan transportiert, zu schaffen machte. Die Kommissare fragen sich, ob Arian die Halle angezündet hat, um sich an Müller zu rächen, und sich dabei versehentlich selbst tötete. Auch Müllers Tochter Mette hatte Kontakt zu dem toten Arian.

Er hat ihr geholfen, ihren afghanischen Freund Deniz Ghubar illegal nach Deutschland zu schleusen. Mette ist verzweifelt auf der Suche nach Deniz, der seit dem Brand verschwunden ist. In der abgebrannten Halle stoßen die Kommissare auf Reste eines großen Haschischlagers. Die Spur führt die Kommissare zur Tante des Verbrannten, Jamila Nazemi, die allerdings bestreitet, etwas von diesem Lager gewusst zu haben. Als die Kommissare im Studentenwohnheim von Arian die Hülle einer Signalrakete entdecken, nimmt der Fall eine neue Dimension an.

Darsteller:
Simone Thomalla («Ein Fall für den Fuchs») als Hauptkommissarin Eva Saalfeld
Martin Wuttke («Inglorious Basterds») als Hauptkommissar Andreas Keppler
Maxim Mehmet («Unsere Mütter, unsere Väter») als Kriminaltechniker Menzel
Sylvester Groth («Inglorious Basterds») als Norbert Müller
Haley Louise Jones als Mette Müller
Anatole Taubmann («Die Säulen der Erde») als Olaf Böhm
Kostja Ullmann («Die Tore der Welt») als Deniz Ghubar / Arian Bakhtari

Kritik:
Immigrantendrama meets Terrorismusplot – sicherlich kein einfacher Ausgangspunkt für den allsonntäglichen «Tatort». Drehbuchautor Holger Jancke entschied sich für die richtige Herangehensweise und erzählt diesen gesellschaftlich relevanten Stoff ohne Anbiederung und unter völliger Vermeidung des Melodrams. „Schwarzer Afghane“ (Regie und Kamera: Thomas Jahn) kommt ohne schwachsinnige Turteleien aus, ohne Stammtischparolen, ohne tendenziöse Verklärungen auf eine „einfachere“ Gesellschaft.

Von der gesamten Folge geht ein ständiges Beklemmungsgefühl aus, eine stets latent vorhandene Atmosphäre der Bedrohung dominiert den Ton. Der stimmige Spannungsaufbau sorgt für die Zuspitzungen zu den richtigen Zeitpunkten, die Plot-Twists sitzen.

Anders als der Schweiger-«Tatort» begibt man sich hier jedoch nicht in ausufernde Explosionen und lange Action-Sequenzen. Im konzeptuellen Zentrum steht hier die Arbeit der beiden Ermittlerfiguren Saalfeld und Keppler. Auf der zweiten Ebene werden die hintergründigen gesellschaftlichen Probleme angegangen: die Gefahr terroristischer Anschläge und wie eine Gesellschaft damit umzugehen hat, sowie das Drama der Heimatlosigkeit, bzw. Immigration. Stellenweise wünscht man sich vor allem bei letztgenanntem Untersuchungsfeld ein wenig mehr Screen-Time und dafür den einen oder anderen Sub-Plot, mag er noch so nett geschrieben sein, weniger.

Sicherlich: ein Luxusproblem. Denn der stimmige Spannungsaufbau, die selten unrealistische Atmosphäre sowie der Mut zur Ernsthaftigkeit und die damit gleichzeitig verbundene Abkehr von melodramlastigen Versatzstücken schaffen einen der bisher besten «Tatorte» des Jahres. Denn auch die szenische Umsetzung und die darstellerischen Leistungen können ausnahmslos überzeugen.

Das Erste zeigt den «Tatort: Schwarzer Afghane» am Sonntag, 17. März 2013 um 20.15 Uhr.


Quelle: http://www.quotenmeter.de/n/62647/die-kr...hwarzer-afghane

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17.03.2013 11:28
#14 RE: TATORT Zitat · antworten

„Tatort“–Querelen
Thomalla schießt gegen Til


Die ARD-Programmplaner haben das Leipziger Ermittler-Duo Simone Thomalla und Martin Wuttke vor die undankbare Aufgabe gestellt, heute um 20.15 Uhr den ersten „Tatort“-Fall nach dem Schweiger-Debüt zu lösen.

Undankbar deshalb, weil Til Schweigers spektakulärer Popcorn-Krimi vor einer Woche 12,57 Millionen Zuschauer einschalten ließ; die beste Quote seit September 1993.

Angesichts solcher Vorgaben wäre es nur verständlich, wenn zum Beispiel Frau Thomalla ein bisschen Druck verspürte und ein wenig Dampf ablassen möchte.

Also von Quoten-Druck, sagt Simone Thomalla (47) merke sie nichts. Sie freue sich im Gegenteil, wenn recht viele Zuschauer den Sonntagskrimi im Ersten sehen „und natürlich freue ich mich auch für Til Schweiger (49) und seinen Hamburger ,Tatort‘.“

Ganz ungetrübt möchte sie ihre freudige Botschaft an den Kollegen dann aber doch nicht transportiert wissen, zumal ihr Tils erster Fall nicht wirklich gut gefallen hat.

„Dass es in seinem ,Tatort‘ weniger um psychologische Feinheiten oder kleine und feine Geschichten geht, sondern mehr um Action, Gewalt und handfeste Sprüche, ist durchaus legitim. Wenngleich die Geschichte über Zwangsprostitution weder neu noch besonders eindrucksvoll erzählt wurde“, sagt Simone Thomalla zu BILD am SONNTAG.

Der Vollständigkeit halber: In der aktuellen Thomalla/Wuttke-Folge geht es um Drogen, Menschenhandel und Terrorismus. Kann ja eindrucksvoll sein. Aber besonders neu?

Quelle: http://www.bild.de/unterhaltung/tv/tator...42236.bild.html

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18.03.2013 12:27
#15 RE: TATORT Zitat · antworten

„Schwarzer Afghane“
Netz spottet über Fehler-„Tatort“


Am Sonntagabend traten die Leipziger Ermittler im „Tatort“ das schwere Erbe nach Til Schweiger (49) und seinem Quoten-Rekord an.

Im Tatort „Schwarzer Afghane“ ermittelten diesmal die Hauptkommissare Eva Saalfeld (Simone Thomalla) und Andreas Keppler (Martin Wuttke) in Leipzig. 8,73 Millionen Zuschauer sahen eine Folge mit Fehlern und offenen Fragen.

Schon während der Film lief, spottete das Netz über den Fall, entdeckte lauter Ungereimtheiten. Auf Twitter überschlugen sich negative Einträge, und die User machten sich über den Fall (es ging um Drogen, Menschenhandel und Terrorismus) lustig.

Hier gibts mehr drüber:
http://www.bild.de/unterhaltung/tv/tator...55064.bild.html

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22.03.2013 13:05
#16 RE: TATORT Zitat · antworten

Schlager-Star will eigene CD verbieten lassen
Roland Kaiser klagt gegen seinen „Tatort“-Song


Im nächsten „Tatort“ wäre zum ersten Mal fast ein Lied gekillt worden ...

Zoff um den neuen Song von Schlagerstar Roland Kaiser (60, „Extreme“)!

Der Sänger wollte die Veröffentlichung der CD mit seinem Lied „Egoist“ gerichtlich verbieten lassen.

SANTA MARIA! WARUM IST ER SO SAUER?

Hintergrund: Kaiser spielt am Sonntag im „Tatort“ aus Münster (20.15 Uhr, ARD) quasi sich selbst: den alternden Schlagersänger „Roman König“.

Für den TV-Krimi „Summ, Summ, Summ“ lieferte Kaiser auch den Titelsong „Egoist“ – das Lied ist schon hoch in den Radio-Charts platziert. Morgen soll es als Bonus-Song auf Kaisers neuem Live-Album in den CD-Läden stehen.

DOCH DAS PASST ROLAND KAISER ÜBERHAUPT NICHT!

Der Sänger versuchte über seinen Rechtsanwalt, beim Landgericht Berlin die Veröffentlichung der CD mit einer einstweiligen Verfügung zu stoppen. Das Verfahren richtete sich gegen Kaisers Plattenboss Jack White (72, „Gloriella Music“).

Der Antrag (Geschäftsnummer 15 O 108/13) wurde abgeschmettert!

Kaiser gab sich damit nicht zufrieden, ging in Berufung. Er verlor wieder und muss nun die Kosten des Verfahrens tragen.

Jack White zu BILD: „Ich kann mir Rolands Verhalten nicht erklären und bin sehr traurig darüber. Die neue CD von Roland ist das tollste Live-Album meines Lebens als Musikproduzent.“

Die Branche spekuliert: Will Kaiser das Erfolgslied aus der Live-CD herauslösen, um damit noch einmal extra Geld zu verdienen? Oder es sogar zu einer neuen Plattenfirma mitnehmen?

Gegenüber BILD wollte Kaiser sich nicht äußern.

Der Krimi um den „Tatort“-Song geht weiter ...

Quelle: http://www.bild.de/unterhaltung/tv/rolan...10804.bild.html

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23.03.2013 12:50
#17 RE: TATORT Zitat · antworten

Die Kritiker: «Tatort: Summ, Summ, Summ»
Boerne und Thiel ermitteln wieder - diesmal ist Schlagerstar König in Münster, während die Kommissare den Mord an einer Journalistin auszuklären haben. Dieser Fall ist aber erneut eher Beiwerk.




Inhalt:

Hinter den Kulissen
•Produktion: Colonia Media GmbH
•Regie: Kaspar Heidelbach
•Drehbuch: Jan Hinter und Stefan Cantz
•Kamera: Achim Poulheim
•Producerin: Sonja Goslicki

Münsters Damenwelt steht Kopf, denn der Schlagerstar Roman König ist in der Stadt. Auch Frank Thiel kommt an dem für seine Schmusesongs bekannten Sänger nicht vorbei. Der Kommissar muss den Mord an der Journalistin Claudia Schäffer aufklären, die auf dem Parkplatz eines Großmarktes tot aufgefunden wurde. In ihrer Jackentasche trug sie eine Ehrenkarte für ein Konzert von Roman König.

Doch weder der Star noch dessen resolute Managerin Ina Armbaum wollen die Frau gekannt haben. Gerade sie müsste es wissen: Schließlich hat sie ihren überall gefragten und vielfach angehimmelten Klienten stets im Blick und versucht, ihn weitgehend abzuschirmen. Das ist keine leichte Aufgabe, denn Roman Königs Stalkerin Christiane Stagge ist ihm stets auf den Fersen.

Nah dran ist auch Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne, der wegen zweier Bananenspinnen in seiner Wohnung ins Hotel umziehen musste. Er logiert in der Honeymoon-Suite, direkt neben dem Star. Unangekündigt taucht Manni Pleuger, ein Bandkollege aus früheren Zeiten, im Hotel auf. Offensichtlich hat er mit dem Schlagersänger noch eine Rechnung offen.

Darsteller:
Jan Josef Liefers («Knockin' on Heaven's Door») ist Prof. Boerne
Axel Prahl («Die Patin») ist Frank Thiel
Friederike Kempter («Ladykracher») ist Nadeshda Krusenstern
Mechthild Großmann («Mädchen, böses Mädchen») als Wilhelmine Klemm
Christine Urspruch («Delta Team – Auftrag geheim») als Silke Haller
Claus D. Clausnitzer («Knallerfrauen») als Herbert Thiel
Roland Kaiser als Roman König

Kritik:
Wie das beim Münsteraner «Tatort» üblich ist, ist der Kriminalfall wieder einmal eher schmückendes Beiwerk als dramaturgischer Dreh- und Angelpunkt der Folge. Das muss man mögen und ist im Vergleich mit den anderen Reihen aus anderen Städten auch nach zehn Jahren Thiel und Boerne bisweilen vielleicht immer noch ein bisschen ungewöhnlich – doch „Summ, summ, summ“ hält, was das Konzept seit gut einem Jahrzehnt verspricht. Das Odd Couple aus Westfalen darf wieder zusammen ermitteln und das ganze Präsidium mit all seinen schrulligen Figuren steht Kopf.

Natürlich wird mittlerweile die Glaubwürdigkeit der Prämisse unheimlich strapaziert. Denn in jeder Folge müssen die Autoren einen neuen Vorwand finden, um den versnobbten Gerichtsmediziner und den bodenständigen Kommissar nicht nur beruflich, sondern auch privat aufeinander loszulassen. In „Summ, summ, summ“ (Regie: Kaspar Heidelbach) sind es wild gewordene exotische Giftspinnen in Boernes Wohnung, aus denen sich der private Konflikt um die beiden spinnen soll. Das klappt auch ganz gut, obwohl man sich damit natürlich haarscharf an den Rand dessen traut, was beim Zuschauer noch als das viel zitierte „Willing Suspense of Disbelief“ durchgeht.

Problematisch ist das jedoch nicht. Schließlich legt auch das Drehbuch von Stefan Cantz und Jan Hinter die Prioritäten glasklar auf das gewohnt Komödiantische – und fährt damit gewohnt gut, auch wenn die neue Folge verglichen mit vorherigen vielleicht ein wenig unspektakulär daherkommen mag. Doch die Schlagabtausche zwischen den beiden Sonderlingen Thiel und Börne sitzen immer noch wie eh und je, die Nebenfiguren sind nach wie vor sehr liebevoll mit netten, aber nicht überkandidelten Schrullen ausgestattet. Lustig statt staatstragend, humoristisch statt blutig – nach der Hamburger Leichenfledderei und dem Leipziger Terrorismus-Plot der letzten Wochen ein wohltuender Kontrast. Und natürlich sind Liefers, Prahl, Kempter, Großmann und Urspruch nach wie vor in Topform.

Das Erste zeigt «Tatort: Summ, Summ, Summ» am Sonntag, 24. März 2013 um 20.15 Uhr.


Quelle: http://www.quotenmeter.de/n/62794/die-kr...-summ-summ-summ

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24.03.2013 12:25
#18 RE: TATORT Zitat · antworten

Spekulationen vor dem Angriff auf die Schweiger-Quote
Axel Prahl spricht zum ersten Mal über seinen Abschied vom „Tatort“




Vor zwei Wochen holte Til Schweiger, 49, mit seinem ersten "Tatort" die Rekord-Zuschauerzahl von 12,57 Millionen und verdrängte damit die Münsteraner Krimi-Comedians Axel Prahl, 52, und Jan Josef Liefers, 48, auf Platz zwei der erfolgreichsten "Tatort"-Filme dieses Jahrtausends (12,11 Millionen).

Heute Abend will sich das Duo die Poleposition zurückerobern. "Wir haben den Kaiser mit dabei", sagt Prahl über die Zusammenarbeit mit Schlagersänger Roland Kaiser, 60, der in ihrem neuen Fall die Opferrolle übernimmt. "Mit ihm können wir Schweiger vielleicht vom Thron stürzen, denn Roland lockt bestimmt viele Frauen an."

Nachdem in dieser Woche bekannt wurde, dass der „Tatort“-Vertrag von Axel Prahl Ende nächsten Jahres ausläuft, gibt es Spekulationen über seinen endgültigen Ausstieg. Dazu sagte der Schauspieler zu BILD am SONNTAG „Das sehe ich ganz entspannt. Darüber mache ich mir frühestens 2014 Gedanken.“. bog


Quelle: http://www.bild.de/unterhaltung/tv/tator...39290.bild.html

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25.03.2013 12:57
#19 RE: TATORT Zitat · antworten

12,81 Mio. Zuschauer
Münster-„Tatort“ schlägt Til Schweiger



Diese Rechnung ging auf!

Der Münster „Tatort“ „Summ, Summ, Summ“ holte sich nach dem Hamburg-Debüt von Tschiller alias Til Schweiger (12,57 Mio.) seinen Platz als quotenstärkster „Tatort“ zurück! Dabei war dem Ermittler-Duo Kommissar Thiel (Axel Prahl) und Gerichtsmediziner Prof. Boerne (Jan-Josef Liefers) jedes Mittel recht: Mit giftigen „Bananen-Spinnen“ und einem ermordeter Schlagerstar konnten sie 12,81 Mio. Zuschauer vor den Bildschirm locken – und schlugen damit Schweigers Premieren-Rekord!

Während Schweiger in den ersten Minuten in eine wilde Schießerei verwickelt wurde, geht Boerne mit seiner Assistentin Silke in aller Seelenruhe auf Schnäppchenjagd im Supermarkt. Mit Blick auf seine eher schmächtige Kollegin, empfiehlt er ihr ein paar Bananen – die seien gut fürs Wachstum. Zu Hause ausgepackt, entpuppt sich die Vitamin-Bombe als Spinnen-Versteck. Da diese hochgiftig sind müssen Boerne und Thiel ihre Wohnungen räumen – dabei waren die unbeliebten Achtbeiner stets in Boernes Koffer stets in seiner Nähe! Trotz Quotenrekord schien dieser Handlungsstrang völlig Banane!

Summ, Summ, Summ – das Drehbuch war nicht dumm!

Vogelspinnen, eine Staatsanwältin die sich als Schlager-Groupie entpuppt, und Roman König (Roland Kaiser) als sexsüchtiger Schlager-Egoist! Der Münsteraner „Tatort“ überzeugte neben dem Promi-Bonus von Schlager-Ikone Kaiser vor allem durch seinen altbewährten Humor! Mit 12,81 Mio. Zuschauern war die „Tatort“-Folge die stärkste seit September 1993.

Quelle: Krimi-Debüt eines Schlagerstars

Roman König alias Roland Kaiser wird von einer verliebten Stalkerin (Fritzi Haberlandt) und wütenden Ex-Kollegen bedroht. Als der Schlagerstar ermordet in seinem Hotelzimmer aufgefunden wird, ist klar, dass es die Ermittler mit einer Mörderin zu tun haben. Die Mörderin war jedoch nicht seine Stalkerin, die ihm trotz schlimmer Allergie ein paar Bienen auf den Hals hetzte, sondern seine Managerin, die ihn mit einem Kissen erstickte. Aus Liebe zu ihrem Star, hatte sie sogar eine andere Frau aus dem Weg geräumt!

Quelle:http://www.bild.de/unterhaltung/tv/tator...51198.bild.html

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26.03.2013 12:02
#20 RE: TATORT Zitat · antworten

stern-Umfrage:
Schimanskis "Tatort"-Comeback sorgt für Freude
Was halten Sie von Götz Georges "Tatort"-Comeback? In der stern-Umfrage sorgt Schimanskis Rückkehr zwar nicht für einhelligen Jubel, doch die meisten freuen sich auf den neuen Ruhrpott-Krimi.




Das Comeback von Schauspieler Götz George im "Tatort" kommt beim Publikum gut an: 41 Prozent der Deutschen finden es gut, dass der 74-Jährige im Mai erneut den beige-grauen Parka von Ermittler Horst Schimanski überstreift, um einen neuen Ruhrpott-Krimi zu drehen. Das zeigt eine Umfrage für den stern. 28 Prozent könnten gut auf Schimanski verzichten, 31 Prozent ist dies egal.


George steht ab Mai in Duisburg, Köln und Amsterdam vor der Kamera. Für die Folge mit dem Arbeitstitel "Loverboys“ spielt er Schimi zum 48. Mal. Im Juli wird der Filmstar 75 Jahre alt. Laut WDR soll der neue Krimi möglichst noch in diesem Jahr ausgestrahlt werden.

Quelle: http://www.stern.de/kultur/tv/stern-umfr...de-1989047.html

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01.04.2013 11:53
#21 RE: TATORT Zitat · antworten

Hauptdarsteller Penis
Warum zeigt der „Tatort“ so viele nackte Männer?



Der „Tatort“ vom Ostermontag überrascht mit selten gesehener Direktheit und einem halben Dutzend Männern mit vollem Gehänge.

Das Wiedersehen mit den alten Kollegen hatte sich Carlo Menzinger sicher anders vorgestellt. Kaum schaut der vor fünf Jahren ausgestiegene Assi der Münchner Kommissare Batic und Leitmayr mal wieder im Präsidium vorbei, erschießt sich dort ein Streifenpolizist.

Auch die Zuschauer hatten sich die Rückkehr von Michael Fitz, 54, an den „Tatort“ wohl anders vorgestellt. Man hätte, sagt der, natürlich die Geschichte erzählen können, die jeder erwarte – „dass der Carlo zurückkommt und alles ist Friede, Freude, Eierkuchen und jeder freut sich“.

Doch „Macht und Ohnmacht“, wie die Folge heißt, die am Ostermontag ausgestrahlt wird, ist ein düsterer Thriller über den schmutzigen Alltag der Polizei geworden.

Im Mittelpunkt: Carlos alte Streife, bevor er zur Kripo ging: eine eingeschworene Gemeinschaft, die, ohnmächtig gegenüber der täglichen Gewalt, das Gesetz in die eigenen Hände nimmt.

Ein knallharter Cop-Film also. Mit, so Produzent Michael Polle, 33, „einer Direktheit in der Darstellung“, die so zur Hauptsendezeit noch nicht da war.

Allein in der ersten Viertelstunde sieht man, neben einem Kopfschuss und einem bewusstlos geprügelten Jugendlichen, ganze elf nackte Männer mit vollem Gehänge. Das dürfte Rekord sein zur Hauptsendezeit in der ARD.

„Es ging uns darum, einfach einen Alltag zu erzählen. Es war nicht impliziert, dass wir jetzt irgendwelche Effekte oder Aufsehen erregen“, sagt Produzent Polle.

Batic-Darsteller Miroslav Nemec, 58, konkretisiert: „Das erzählt etwas über das Kollektiv, die Zusammengeschweißtheit und auch über das Vertrauen, das man zueinander hat.“

Mit dem Jugendschutz sind die Szenen im Übrigen abgeklärt. „Mord und Ohnmacht“ ist, wie jeder „Tatort“, ab 12 Jahren freigegeben.

Nach Til Schweigers „Stirb Langsam“-Nummer und dem Vogelspinnen-Klamauk aus Münster wirkt dieser ehrliche, ungeschönte Blick auf die Polizeiarbeit wie eine knallharte Landung in der Wirklichkeit. Michael „Carlo“ Fitz sagt: „Es ist schon ein Gegenprogramm zu dem Versuch, aus dem ,Tatort“ so eine Art Dauerkomödie zu machen. Das kann man mal machen, auch so einen Film wie der NDR neulich.

Die Frage ist nur: Tut man dem Label ,Tatort‘ auf Dauer einen Gefallen?

Quelle: http://www.bild.de/unterhaltung/tv/tator...20062.bild.html

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02.04.2013 11:49
#22 RE: TATORT Zitat · antworten

«Tatort» holt selbst im Re-run Tagessieg
...aber der neue Schwedenkrimi macht aus dem Vorlauf ab 21.45 Uhr viel zu wenig.


Während «Wetten, dass..? », das einstige Lagerfeuer der Nation, inzwischen nicht mehr so recht wärmen will, ist eine andere traditionelle deutsche Fernsehreihe zurzeit auf Erfolgskurs. Die Rede ist von keinem geringerem als dem «Tatort», bei dem in den letzten Monaten die besten Werte seit teils zwanzig Jahren ermittelt wurden. An diesem Sonntagabend setzten die Verantwortlichen auf die Wiederholung eines «Tatorts» mit Maria Furtwängler alias Charlotte Lindholm, der zuletzt über neun Millionen Zuschauer begeistert hatte.

So gut lief es für die Wiederholung diesmal selbstverständlich nicht, Grund zur Unzufriedenheit sollte bei den Verantwortlichen aber auch diesmal nicht bestehen. 5,65 Millionen Zuschauer sahen ab 20.15 Uhr die Folge mit dem Namen „Mord in erster Liga“, die sich mit Homosexualität im Profi-Fußball beschäftigte. Bei allen war Furtwänglers 18. Fall mit 17,5 Prozent selbst am hart umkämpften Ostersonntag der Tagessieg sicher. Beim jungen Publikum reichte es indes zwar nicht für die Pole, mit 1,24 Millionen Zuschauern in den jüngeren Jahren muss man sich aber auch hier nicht verstecken. 10,8 Prozent standen auf dem Papier.


Weniger erfreulich: Der «Günther Jauch»-Ersatz machte seine Sache ab 21.45 Uhr nur noch mäßig. Die zweite Folge von «Ein Fall für Annika Bengtzon» erreichte 3,05 Millionen Zuschauer bei nur soliden 10,7 Prozent. Damit blieb man auf dem Niveau vom Donnerstag. Das ZDF lag ab 21.45 Uhr mit «Inspector Barnaby» und 3,50 Millionen Zuschauern vor der schwedischen Produktion. Dem «Tatort» mussten sich die Mainzer ab 20.15 Uhr mit «Rosamunde Pilcher» und 4,70 Millionen Zuschauern sowie 14,6 Prozent hingegen deutlich geschlagen geben.


Quelle: http://www.quotenmeter.de/n/62964/tatort...e-run-tagessieg

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04.04.2013 12:28
#23 RE: TATORT Zitat · antworten

NDR sucht Komparsen für Tatort mit Wotan Wilke-Möhring

Bald beginnen die Dreharbeiten zum zweiten Tatort mit Wotan Wilke-Möhring und Petra Schmidt-Schaller. Doch können die Dreharbeiten zur Kult-Krimireihe noch nicht starten: kleine, aber dennoch wichtige Rollen sind noch nicht besetzt. Das Produktionsteam der „Wüste Medien GmbH“ sucht noch Komparsen für den neuen Tatort mit Wotan Wilke-Möhring im Ersten. Wie ihr euch bewerben könnt, erfahrt ihr hier.


Mitte April stehen Wotan Wilke-Möhring und NDR-Tatort-Kollegin Petra Schmidt-Schaller wieder vor der Kamera. Nach „Feuer über Flottbeck“ sind die beiden als Kommissar Thorsten Flake und Ermittlerin Katharina Lorenz bald in ihrer zweiten gemeinsamen Folge „Blutige Idylle“ zu sehen. Der Fall spielt auf der Insel Langeoog. Doch was zum guten Tatort noch fehlt, sind die Einwohner der ostfriesischen Insel. Doch wer soll die spielen? Die „Wüste Medien GmbH“ sucht noch nach Komparsen. Also Klein- oder Laiendarsteller, die fast wie Statisten am Rande des Films mitwirken. Oft haben sie aber geringfügig individuelle Rollen und sogar ein wenig Text zu sprechen.
Einmal selbst im Tatort mitspielen?Wer also denkt, er würde einen guten original Langenooger-Inselbewohner abgeben, hat jetzt seine Chance. Spezielle Voraussetzungen zum Mitspielen gibt es nicht. Interessierte sollten nur im Zeitraum der Dreharbeiten zu „Blutige Idylle“ zeitlich flexibel sein und Lust am Spiel mitbringen. Auch ohne Dreherfahrung kann man sich bei der Produktionsfirma bewerben. Und dann eventuell an der Seite von Wotan Wilke-Möhring seine erste kleine Krimi-Erfahrung machen. Die Dreharbeiten finden vom 15. bis 26. April 2013 auf Langeoog statt. Wir können dann gespannt sein, wie die Langenooger in der Erstausstrahlung in der „Blutigen Idylle“ des neuen Tatorts im Ersten so wirken!


Quelle:http://www.myheimat.de/bestof/kommentier...g-d2504702.html

Greta Offline

stellv.Admine

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05.04.2013 13:00
#24 RE: TATORT Zitat · antworten

Lässt es auch Ulmen im «Tatort» krachen?
Die Dreharbeiten zum neuen «Tatort» in Weimar haben begonnen. Neben Christian Ulmen und Nora Tschirner steht auch Dominique Horwitz für den MDR vor der Kamera.



Als «Tatort»-Event bezeichnet der MDR das Projekt, dessen Dreharbeiten am Donnerstag begonnen haben. Vorerst einmalig sollen Nora Tschirner und Christian Ulmen für den ARD-Krimi vor der Kamera stehen. Erste Setbilder, die der MDR veröffentlicht, lassen darauf schließen, dass es in der Produktion von Wiedemann & Berg auch kracht. Christian Ulmen spielt in „Die fette Hoppe“ Kriminalkommissar Lessing, der an seinem ersten Arbeitstag gleich eine Geiselnahme zu lösen hat. Unter den Geiseln: Die von Nora Tschirner gespielte schwangere Kommissarin Kira Dorn.

Später müssen sie sich um den Fall einer vermissten Fleischereibesitzerin kümmern. In weiteren Rollen sind Elke Wieditz, Stephan Grossmann, Thorsten Merten und Dominique Horwitz zu sehen. „Die verschlafene Kleinstadt Weimar wird zum Schauplatz einer Hochgeschwindigkeitsermittlung. Schwarzer Humor ist garantiert“, heißt es in der Drehstartmeldung.

Die Produktion soll am 3. Mai 2013 beendet sein – Das Erste wird den «Tatort» am zweiten Weihnachtsfeiertag zeigen. Das Drehbuch für den Krimi stammt von Murmel Clausen und Andreas Pflüger, Regie führt Franziska Meletzky. Hinter der Kamera steht Philip Peschlow.


Quelle: http://www.quotenmeter.de/n/63027/laesst...-tatort-krachen

Greta Offline

stellv.Admine

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06.04.2013 14:45
#25 RE: TATORT Zitat · antworten

Im nächsten „Tatort“ aus Münster
Professor Boerne unter Mordverdacht



Die Dreharbeiten zu „Die chinesische Prinzessin”, dem neuen „Tatort“ aus Münster mit Axel Prahl (53) und Jan Josef Liefers (48), haben begonnen. Der steht diesmal in seiner Rolle als Rechtsmediziner Boerne unter Mordverdacht.

.Das Ermittler-Team aus Münster ruht sich nicht lange auf seiner Rekord-Einschaltquote (12,81 Millionen) vom letzten Mal aus. Seit Donnerstag drehen Axel Prahl und Jan Josef Liefers ihren 24. „Tatort“-Fall aus Münster.

Dieses Mal muss Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl) den Mord an einer international bekannten chinesischen Künstlerin aufklären.

Ermordet wurde die Schöne ganz offensichtlich in der Münsteraner Rechtsmedizin. Und neben der Toten liegt, ohne jede Erinnerung an die vergangen Stunden, Professor Boerne (Jan Josef Liefers). Der steht nicht nur unter Schock, sondern auch unter dringendem Tatverdacht. Vollkommen hingerissen war er von der Anmut der letzten Nachfahrin des chinesischen Kaiserinnen-Witwe Cixi – und die wiederum sehr beeindruckt von ihm. Beim nächtlichen Stelldichein am Sektionstisch waren offenbar Drogen im Spiel.

Oder hat der Fall einen politischen Hintergrund?

Laut Kurator Jürgen Martin („Baron Münchhausen”) wurden die Künstlerin und ihr Team vom chinesischen Geheimdienst überwacht.

Der Tatort „Die chinesische Prinzessin” ist eine Produktion der Müller & Seelig Filmproduktion im Auftrag des WDR.

Das Buch stammt von Orkun Ertener („KDD-Kriminaldauerdienst”). Regie führt Lars Jessen („Mord mit Aussicht”). Die Dreharbeiten laufen noch bis 3. Mai. Der Sendetermin ist für Herbst 2013 geplant.



Quelle:http://www.bild.de/unterhaltung/tv/tator...93946.bild.html

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