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Greta Offline

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08.04.2013 16:04
#26 RE: TATORT Zitat · antworten

"Tatort"-Presseschau:
Saarland - Wir können alles. Außer Tatort
War es der schlechteste "Tatort" des Jahres? Die meisten Kritiker ließen an dem Saar-"Tatort" jedenfalls kein gutes Haar. In den sozialen Netzwerken reagierten die Nutzer mit Spott und Humor.



So viel Einigkeit unter den TV-Kritikern war selten: Der aktuelle Saarland-"Tatort" mit Devid Striesow wurde fast einmütig verrissen - und das mit deftigen Worten. "Redakteur Bauer und Regisseur Salonen haben kein Gefühl für schrägen Humor. Sie bräuchten dringend jemanden, der ihnen das mal sagt", schreibt etwa Holger Gertzs auf sueddeutsche.de. "So, wie es jetzt läuft, verschleudert Striesow sein Talent. Der SR verschleudert seinen Namen (…). Und der Zuschauer verschleudert Lebenszeit, wenn er sich das ansieht."

Kaum besser kommt der Fall auf "taz.de" weg: "Konnte man beim letzten Mal getrost nach 20 Minuten ausschalten, dann kann man diesmal gewiss sein: Man braucht gar nicht erst einschalten. An Striesow liegt es nicht. Der ist zweifelsohne ein guter Schauspieler. Aber selbst der hellste Stern verblasst, wenn die Story zum Gähnen, die restliche Besetzung durchschnittlich und die Spannungskurve gleich Null ist", heißt es in der Kritik von Celestine Hassenfratz.

Bitter bilanziert Christian Buß bei "Spiegel-Online": "Die zweite Episode mit Devid Striesow bestätigt leider nur den Eindruck der desaströsen ersten: Der Relaunch des Saar-'Tatorts' ist gescheitert."

Flache Gags
Und auch bei stern.de-Rezensentin Sophie Albers stieß die Folge auf wenig Gegenliebe: "Aber alles - und es tut mir leid, das sagen zu müssen - wie im ersten Stellbrink-"Tatort" wieder knapp daneben. Denn Striesow als einzige Blume kann keine ganze Wiese erblühen lassen - um es mal poetisch auszudrücken."

Die Rezension auf "Focus-Online" stört sich vor allem an dem Humor: "Striesow bekommt derart flache Gags in sein Drehbuch geschrieben, für die sich in den 90ern sogar die Macher von 'RTL Samstag Nacht' fremdgeschämt hätten. Genau genommen, nervt er mit seinem Rumgeblödel irgendwann sogar gewaltig und man sehnt sich als Zuschauer einfach nach einem stinknormalen, grundsoliden 'Tatort'."

Devid Striesow lustiger als Otto Waalkes?
Genau den Punkt sah aber Felix Müller anders. Auf "welt.de" lobte vor allem die komische Seite der Folge: "Denn dieser 'Tatort' tut gar nicht so, als würde er sich selbst ernst nehmen. Er funktioniert so wie diese eine Filmszene mit Otto Waalkes, in der Otto in die Rockerkneipe kommt, wo dann schlagartig die Rockmusik ausgeht und ein Rocker diesen blöden Witz erzählt. Nur dass Devid Striesow viel lustiger ist als Otto Waalkes und auch keine Witze dafür braucht."

In der "Saarbrücker Zeitung" überwiegt die lokalpatriotische Sichtweise. Rezensent Florian Mayer findet die aktuelle Folge sogar besser als die aktuellen Fälle der Publikumslieblingen aus Hamburg und Münster: "Dieser saarländische 'Tatort' muss sich nicht verstecken. Im Vergleich mit Til Schweigers Kugelhagel-Debüt in Hamburg schneidet Stellbrink wesentlich geistreicher und unterhaltsamer ab. Selbst der letzte Fall aus Münster wirkt gegenüber der SR-Variante stark überzogen."

Spott in den sozialen Netzwerken
Eine Sichtweise, die der Kollege aus dem Saarland wohl exklusiv vertritt. Zumindest die Reaktion bei Twitter war eindeutig: Daumen runter. "Der dritte #tatort mit Striesow und Brück wird seit Donnerstag gedreht.@Tatort Und das ganze Büro so: Und hoffentlich auch der letzte!", schreibt Guivowint. Ulrich Dorn findet: "Saarland #tatort total daneben". Ähnlich deutlich wird Michael Lack‏: "So einen idiotischen Tatort wie gestern gab es in der Geschichte der Fernsehreihe seit 1970 noch nie! Gute Nacht ARD!"

Viele Nutzer reagieren aber auch mit Humor auf den missratenen "Tatort". Zur Leistung von Sandra Steinbach als Nicole Dubois schreibt ein Zuschauer: "Wie gut, dass sie Staatsanwältin geworden ist - und nicht Schauspielerin."

Besonders populär ist ein Bild, das gerade im Internet Runde macht und den Saarländischen Rundfunk auf die Schippe nimmt. Darauf steht: "Wir können Alles. Außer Tatort."



Quelle: http://www.stern.de/kultur/tv/tatort-pre...rt-1994201.html

Greta Offline

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09.04.2013 11:05
#27 RE: TATORT Zitat · antworten

Klamauk-Duell mit Münster-Duo
Was macht der Saarland-„Tatort“ falsch?



Schräger Kommissar, aberwitzige Szenen und flotte Sprüche...

Wie seine Kollegen aus Münster setzt auch der Saarländer „Tatort“-Kommissar Devid Striesow (39) in der Hauptrolle voll auf Komik. Doch während die Münsteraner Kollegen DAS Lieblings-„Tatort“-Team der Deutschen sind, wollen die Fans mit dem neuen Saarland-„Tatort“ einfach nicht warm werden.

Warum lachen wir über das kauzige Ermittler-Duo Boerne/Thiel aus Münster und schütteln über den Klamauk-Anwandlungen des Saarbrücker Teams nur den Kopf.

Nachdem bereits das Debüt von Fans im Internet verrissen wurde (BILD.de berichtete), hagelte es auch am zweiten Fall aus Saarbrücken reichlich Kritik. Auf Twitter wurde die Episode vom Sonntag überwiegend als misslungen beurteilt. Die Folge „Eine Handvoll Paradies“ sollte lustig sein, wirkte aber schräg und überzogen. Die Figuren wirkten nicht authentisch, die Ermittler schossen sich durch ihr übertriebenes Verhalten selbst ins Aus.

Dass solch ein Klamauk-Konzept aber durchaus funktionieren kann, zeigt der beliebte „Tatort“ aus Münster.

Die ungleichen Ermittler Professor Boerne (Jan Josef Liefers) und Kommissar Thiel (Axel Prahl) haben längst Kultstatus. Kein „Tatort“-Team ist erfolgreicher: Ihr letzter Fall „Summ, Summ, Summ“ hatte eine Rekordquote von 12,81 Millionen Zuschauern.


Was macht das Saarbrücker „Tatort“-Team falsch?

Am Hauptdarsteller liegt es nicht. TV-Kommissar Devid Striesow gilt als einer der besten Schauspieler seiner Generation. Man kennt ihn aus Kinohits wie „Der Untergang“ (2004), „Yella“ (2007) oder „Drei“ (2010), für seine Rolle in „Ein guter Sommer“ erhielt er 2012 den Grimme-Preis. Und auch als verträumter Kommissar Stellbrink kann Striesow überzeugen.

Aber Striesow allein kann den „Tatort“ nicht retten.

Liegt es am Regisseur? Der für den Saarbrücker „Tatort“ engagierte Finne Hannu Salonen (40) hat nie zuvor Komödien gedreht. Doch angeblich will Striesow nur mit ihm arbeiten. Zudem gelingt das Zusammenspiel mit seiner selbstbewussten Mit-Kommissarin Lisa Marx (Elisabeth Brück, 40) nicht so richtig. Die Dialoge wirken hölzern, unglaubwürdig, gewollt witzig. Seinen Negativ-Höhepunkt erreichte der „Tatort“ als die knallharte Staatsanwältin Nicole Dubois (Sandra Steinbach) gefühlte hundert Runden um Stellbrinks Schreibtisch kreiste. Da bekam nicht nur der Kommissar einen Drehwurm.

.Man kann nur hoffen, dass der dritte Saar-„Tatort“ weniger Umdrehungen hat – dafür endlich eine klare Linie.

Quelle: http://www.bild.de/unterhaltung/tv/tator...14922.bild.html

Greta Offline

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12.04.2013 14:26
#28 RE: TATORT Zitat · antworten

"Tatort"-Abschied für Nina Kunzendorf: Eine Frau für jeden Abgrund


Mit einer Kommissarin wie ihr geht der Zuschauer überall hin: Nina Kunzendorf stiefelte mit Cowboyboots, Tops und lässiger Erotik durch die Elendszonen der Bankenstadt Frankfurt. Eine Last, die man ihr nie ansah, die ihr aber doch zusetzte. Jetzt verabschiedet sich die Erin Brockovich des "Tatort".

Optimismus ist ein Luxus. Besonders in dem geballten Elend, in dem die Frankfurter "Tatort"-Kommissare ermitteln müssen, also zwischen Trinkern und Triebtätern, zwischen Bahnhofsviertel und Reihenhausvororten. Hauptkommissarin Conny Mey (Nina Kunzendorf) hat sich diesen Luxus immer gegönnt. Stiefelte da in Cowboyboots und farbenfrohen Tops durch Frankfurts Elendszonen, strahlte den gesamten Dreck um sie herum einfach weg. Und Kollege Steier (Joachim Król)? Krümelte im knittrigen Säufer-Trench hinter ihr her und sammelte die unangenehmen Details auf, die sie liegengelassen hatte. Gute Arbeitsteilung.
In der aktuellen Episode strahlt Mey noch einmal so. Erzählt dem Kollegen Steier, wie sehr sie ihren Beruf liebt, wie sie daran glaubt, die Welt verbessern zu können, und wie sie diesen Glauben an den Polizei-Nachwuchs weiterzugeben gedenkt. Als Dozentin im fernen Kiel möchte sie arbeiten, da würde sich der Kollege doch sicher mitfreuen, schließlich kenne man sich ja schon eine Weile. Tolle Rede.

Steier - noch verkatert oder schon wieder blau, man weiß das bei ihm nie genau - hört sich die euphorische Ansprache still an. "Es stimmt Frau Mey, wir kennen uns schon eine ganze Weile", sagt er schließlich. "Aber eine größere Scheiße haben sie noch nicht von sich gegeben."

Die restlichen 45 Minuten wird dann nicht mehr so viel miteinander gesprochen, eher nebeneinander hergearbeitet. Die aktuelle Episode spielt überwiegend in einer Justizvollzugsanstalt, die Stimmung ist stickig bis zickig. Wahrscheinlich sind die Darsteller nur einfach wieder sehr gut, kann aber auch sein, dass sich die persönliche Anspannung auf den Film übertrug.

Mit Kunzendorf in die Dunkelheit

Kunzendorf wollte schon länger aus dem "Tatort" raus, weil sie mit ihrer Rolle fremdelte. Angeblich fand sie die lässige Erotik, die ihre Figur zu jeder Zeit und Unzeit verstrahlt, auf Dauer zu anstrengend. "Wer das Schweigen bricht" ist ihre fünfte und letzte "Tatort"-Folge für den HR. Als eine Art Erin Brockovich Frankfurts hatte Kunzendorf auch strategisches Gewicht; mit so einer durchschreitet man gerne die düstersten Abgründe der Stadt. Es soll lange Diskussionen gegeben haben, um die Schauspielerin zu halten. Vergeblich, Brüche in Kunzendorfs Privatleben mögen ihre Aufbruchslust verstärkt haben.

Król hätte fortan wohl gerne verzichtet auf einen weiblichen Sidekick, der ihm die Show zu stehlen droht. Für eine gerade abgedrehte Folge wurde ihm allerdings die tolle Alwara Höfels ("Tatortreiniger") zur Seite gestellt, die bei vielen ihrer Auftritte im Kino oder Fernsehen eine ähnlich nonchalante, aber niemals nachlässige lustvolle Heiterkeit wie Kunzendorf im "Tatort" verbreitet. Am Ende soll Król auch seinen Frieden mit Höfels geschlossen haben.

An sie gewöhnen darf er sich trotzdem nicht. Für die Zukunft wird vom HR eine gleichberechtigte weibliche Ermittlungsinstanz gesucht, gerne ein kleines bisschen älter, schließlich muss sie dem Menschenfeind Steier Paroli bieten können. Der Findungsprozess läuft auf Hochtouren, denn schon in der zweiten Jahreshälfte wird wieder gedreht. Will man die neue Co-Hauptdarstellerin angemessen bei der Drehbuchentwicklung berücksichtigen, muss sehr bald ein Ergebnis her.

Bei der Gefängnis-Episode "Wer das Schweigen bricht" glaubt man all diesen Druck hinter der Kamera auch vor der Kamera zu spüren. Das Drehbuch schrieb Lars Kraume, der als Schöpfer des Kunzendorf/Król-"Tatort" den starken Formwillen mit in das Projekt gebracht hat. Regie führte Edward Berger, der bei der Buchentwicklung zum harten Münchner Cop-"Tatort" vor zwei Wochen sein Gespür für dichte Milieuzeichnungen unter Beweis gestellt hat.

Hier lässt Berger die Ermittler Mey und Steier in die Gefängniswelt und deren eigenes Regelwerk hinabsteigen. Er zeichnet die unerwarteten Allianzen hinter Gittern nach, etwa zwischen Neonazis und Migranten, und taucht in die Stille nach dem Schließen ein. Die Wortlosigkeit, die den Ermittlern hier von den Insassen entgegenschlägt, breitet sich bald auch zwischen ihnen aus. Selbst die geschmeidige Rekonstruktion des Verbrechens, die Steier und Mey sonst immer mit einer sonderbaren Lust am Tatort vollzogen, wird nur noch routiniert abgespult.

Was bleibt, ist das Schweigen und das kalte Klirren von Metall auf Gitterstäben. Am Ende des Knast-Krimis freut man sich als Zuschauer auf einen kleinen Spaziergang vor der Haustür. Muss Nina Kunzendorf nach den Dreharbeiten zu ihrem Abschieds-"Tatort" ähnlich gegangen sein. Endlich frei.

Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/tv/abschied...t-a-893364.html

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15.04.2013 12:56
#29 RE: TATORT Zitat · antworten

Josefine Preuß - Simone Thomallas Schwester im 'Tatort'
Freude über erwachsenere Rollen



"Türkisch für Anfänger"-Star Josefine Preuß freut sich, mit 27 endlich verstärkt als ernste Schauspielerin wahrgenommen zu werden:


"Ich werde jetzt endlich als Erwachsene besetzt. Mir trauen Menschen mehr zu", sagte die talentierte Mimi gegenüber "EXPRESS". Zuvor war bekannt geworden, dass Preuß eine Rolle im Leipziger "Tatort" übernehmen wird und damit ein Teil der Modernisierung des beliebten TV-Formats wird.

Josefine wird "Julia", die Halbschwester der Kommissarin "Eva Saalfeld" (Simone Thomalla, 47) spielen, die unmittelbar vor einem Treffen mit Saalfeld entführt wird. Die Dreharbeiten haben bereits begonnen, der Ausstrahlungstermin ist leider erst für 2014 geplant.


Quelle: http://www.ok-magazin.de/people/news/173...ester-im-tatort-

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17.04.2013 15:37
#30 RE: TATORT Zitat · antworten

„Adlon“-Darstellerin postet Facebook-Foto vom „Tatort“-Dreh
Schöne Josefine, wie sehen Sie denn aus?



Huch, was ist denn mit Josefine Preuß (27) los?

Auf ihrer Facebook-Seite postet sie ein ungewöhnliches Foto: Ihre Haare sind strubbelig, ihre Schminke ist verschmiert. Und ihr Gesicht ist voller Blut. Die junge Schauspielerin kommt aber nicht etwa gerade von einer wilden Party, und sie war auch in keine Prügelei verwickelt. Preuß steht vor der Kamera, dreht für den Leipziger „Tatort“.

Vom süßen Sternchen zur „Tatort“-Schauspielerin

Josefine Preuß (27) hatte lange Zeit ein „süße, kleine Schauspielerin“-Image. Der Grund: Sie wurde durch ihre Rolle in „Türkisch für Anfänger“ bekannt. In der ARD-Serie spielte sie einen zickigen Teenie, der das eine oder andere Problem mit der eigenen Patchwork-Familie hat. Und sich dann auch noch in den Sohn von Mamas neuem Freund verliebt.

Dieses jugendliche Image hing Josefine lange nach, doch nun ist sie nicht mehr zu stoppen. Nach ihrem Mega-Erfolg in dem ZDF-Film „Das Adlon“ ist ihre Karriere auf dem Höhepunkt. Seit rund einer Woche steht sie vor der „Tatort“-Kamera – an der Seite von Simone Thomalla (48).

Welche Rolle spielt sie im „Tatort“?

Josefine spielt nicht irgendeine Figur – sie mimt die Halbschwester von Simone Thomalla!

In dem Fall der Kommissare Eva Saalfeld (Simone Thomalla) und Keppler (Martin Wuttke) dreht sich alles um Evas Halbschwester Julia, die ihr Leben ganz schön auf den Kopf stellt. Aus heiterem Himmel bekommt Saalfeld einen Anruf von ihrer Halbschwester, die sie noch nie gesehen hat, sich aber mit ihr treffen will. Doch dann wird Julia vor Evas Augen auf offener Straße entführt. Keiner kann sich erklären, warum die junge Frau entführt wurde. Doch dann kann sich Julia befreien und schweigt über mögliche Gründe. Sie gibt immer nur das zu, was die Kommissarin ihr nachweisen kann. Und dann kommt auch noch Evas inhaftierter Vater in Verdacht, die Entführung angeleiert zu haben.

Ausgestrahlt wird die Folge „Türkischer Honig“ zwar erst 2014, aber auf Facebook gibt Josefine bereits einen kleinen Einblick und schickt Grüße vom Set. Sie schreibt: „Liebe Grüße vom Leipziger Tatort-Dreh.. genießt die Sonne!!!“

Wir sind gespannt, wie sich Josefine Preuß in dem Krimi machen wird!



Quelle: http://www.bild.de/unterhaltung/tv/josef...22298.bild.html

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20.04.2013 14:19
#31 RE: TATORT Zitat · antworten

Die Kritiker: «Tatort: Trautes Heim»
Der neue «Tatort» aus Köln präsentiert am Sonntag einen Stoff über eine Kindesentführung. Eine Rezension von Julian Miller.




Inhalt

Der achtjährige Lukas wurde auf offener Straße entführt. Und auf der Flucht vom Tatort tötet der Kidnapper gleich auch noch den einzigen Zeugen.

Ballauf und Schenk stehen vor einem Rätsel. Warum wurde der Junge verschleppt? Geht es um Erpressung? Lukas kommt aus einer intakten Familie, die in einfachen Verhältnissen lebt. Oder ist hier ein Sexualstraftäter am Werk?

Völlig aufgelöst reagiert die Mutter des Jungen, Simone Schäfer, auf die schockierende Nachricht. Ihre Schwester und ihr Schwager stehen ihr gleich zur Seite. Und auch Lukas' Vater Roman Sasse, als selbstständiger Software-Berater viel unterwegs, ist sofort zur Stelle. Da werden im komplett ausgebrannten Tatfahrzeug die Überreste von Lukas' Handy sichergestellt. Registriert ist das Kinderhandy allerdings nicht auf Lukas' Eltern, sondern auf den Namen Ruth Junghanns. Doch die hat noch nie etwas von Lukas Schäfer gehört.


Darsteller
Klaus J. Behrendt («Rommel») als Max Ballauf
Dietmar Bär («Kehrtwende») als Freddy Schenk
Tessa Mittelstaedt («Heiter bis tödlich – Morden im Norden») als Franziska
Barnaby Metschurat («KDD – Kriminaldauerdienst») als Roman Sasse
Alma Leiberg («KDD – Kriminaldauerdienst») als Simone Schäfer
Nick Schuck («Der letzte Bulle») als Lukas Schäfer
Sandra Borgmann («Berlin, Berlin») als Ruth Junghanns

Kritik
Man denkt, durch einen Fall über Kindesentführung die Zuschauer besonders an Handlung und Figuren binden zu können – so wohl zumindest die Kalkulation der Macher des neuen Kölner «Tatorts». Dazu bedarf es jedoch neben diesem Thema einer filigranen Dramaturgie, um die furchtbare Stimmung zwischen Angst, Verzweiflung und Hoffnung bei den leidenden Eltern zu transportieren. Leider hat dieses Drehbuch das verfehlt, bewusst oder unbewusst: Denn jedweder Anflug von emotionaler Tiefe wird sofort durch abgeschmackte wie überreizte Motive erstickt; die zumindest im Ansatz vorhandenen Versuche, echte Tragik zuzulassen, werden von den plumpen Methoden und dem oft aufgesetzten Spiel von Alma Leiberg zügig zunichte gemacht. Man scheint, die Zuschauer emotional ja nicht überfordern, ja nicht erschüttern zu wollen. Bitte nur mit Samthandschuhen an tragische Themen – das kann nicht gut gehen.

Wenn man es dabei belässt, die Erschütterung der Mutter zu zeigen, indem man sie permanent das Zimmer ihres verschwundenen Sohnes saugen lässt, und ihre emotionale Abwesenheit dadurch verdeutlichen will, dass sie katatonische Löcher in die Luft starrt, anstatt zumindest ein wenig Facettenreichtum bei einer eigentlich interessanten Figur zu erlauben, muss man neben den Ermittlungsarbeiten von Schenk und Ballauf einen weiteren Hook finden. Im Kölner «Tatort» bedeutet das: Der fürsorgliche Familienvater hat ein dunkles Geheimnis und führt ein Doppelleben – mit erwartungsgemäß eher melodramatischen als wirklich spannenden narrativen Konsequenzen.

Sicher: Für saarländische Verhältnisse jammert man hier auf verdammt hohem Niveau. Aber die albernen Clownereien von der französischen Grenze dürfen für die Kölner kein Maßstab sein: Bei Behrendt und Bär wäre mehr drin. Schade, dass sämtliches Potential hier so ungenutzt bleibt und forciert auf Melodram gebürstet wird.

Das Erste zeigt «Tatort: Trautes Heim» am Sonntag, 21. April 2013 um 20.15 Uhr.


Quelle: http://www.quotenmeter.de/n/63307/die-kr...rt-trautes-heim

Greta Offline

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22.04.2013 14:43
#32 RE: TATORT Zitat · antworten

"Tatort"-Kritik:
Magerkost aus Köln

Ein Mann, zwei Familien, eine Entführung. An Handlungssträngen mangelte es dem "Tatort" aus Köln wahrlich nicht. Dafür fehlte etwas, was gute Krimis im Allgemeinen ausmacht. Spannung! Von Volker Königkrämer



Über einen Mangel an Höhepunkten konnten sich die "Tatort"-Freunde in den vergangenen Wochen nun wirklich nicht beklagen: Til Schweigers Blut- und "Fuck"-Debüt, der Quotenrekord für die Kasperköppe aus Münster, Devid Striesows Debakel an der Saar, zuletzt der wehmütige Abschied von Nina Kunzendorf als Kommissarin Conny Mey aus Frankfurt.

Doch irgendwann, man hatte es kommen sehen, droht nach so viel Kür wieder das harte Los der Krimipflicht. Und bei Pflicht, auch das weiß der "Tatort"-Freund inzwischen, schlägt unweigerlich die Stunde von Max Ballauf und Freddy Schenk, jenen Kölner Kommissaren mit riesigem Empörungspotenzial und Hang zur Currywurst. Verhalf den beiden langgedienten Domstadtermittlern zuletzt noch die fabulöse Jeannette Hain als Widerpart zu ungeahntem Episodenglanz, liefert der aktuelle Rhein-Fall "Trautes Heim" wieder Kölner Magerkost.

Irrwitzige Familienkonstellation
Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Autoren Frank Koopmann und Roland Heep bei ihrem "Tatort"-Debüt ein ziemlich irrwitziges Arrangement ausgedacht haben. Der Einstieg ist dabei noch weitgehend konventionell: Wir sehen den typischen Alltag in einer - wie es scheint - glücklichen Familie. Zärtlich weckt die Mutter Simone Schäfer (Alma Leiberg) ihren achtjährigen Sohn Lukas. Der Kleine macht sich auf den Weg zum Fußballtraining, lauscht dabei auf dem MP3-Player einem Hörspiel, das ihm sein Vater, der Software-Entwickler Roman Sasse (Barnaby Metschurat), aufgenommen hat. Trautes Heim, wie es der Titel suggeriert.

Doch dann nimmt das Unheil seinen Lauf: Lukas wird auf offener Straße entführt. Ein Zeuge, der die Tat beobachtet hat, wird von den Kidnappern brutal überfahren und stirbt. Eine Sexualstraftat? Eine Erpressung? Ballauf und Schenk ermitteln.

Nur zäh kommt die Geschichte in Gang. Es wird, wie so oft in Köln, unendlich viel geredet und erklärt, statt einfach mal auf die Kraft der Bilder und die Intelligenz der Zuschauer zu vertrauen. Ganz bitter: Schon der erste übertriebene Auftritt von Lukas' Tante Heike Grabow und ihrem Mann Kai (Meike Droste, Lasse Myher) legt eine allzu deutliche Fährte zur späteren Auflösung.

Bigamist mit Moral
Schnell stellt sich raus: Der scheinbar seriös-biedere Computer-Experte Sasse hat ein dunkles Geheimnis. Erst verschweigt er der Polizei eine Lösegeldforderung der Entführer. Seiner Frau spielt er vor, bei der Bank die Summe aufzutreiben, doch in Wahrheit verschafft er sich Zugang zur Wohnung von Ruth Junghanns (Sandra Borgmann), hackt dort verzweifelt Zahlenkombinationen in einen Computer.

Was steckt hinter dem sonderbaren Verhalten? Als das Handy von Lukas gefunden wird, lichtet sich das Dunkel. Es ist zugelassen auf den Namen jener Ruth Junghans. Als Ballauf die Information überprüft, wird klar: Sasse hatte nicht nur ein "trautes Heim", sondern gleich zwei. Er ist mit Ruth Junghanns verheiratet, hat mit ihr ebenfalls einen Sohn.

Jahrelang hat Sasse ein Doppelleben geführt, spielte mal hier den treusorgenden Vater und mal ein paar Straßen weiter. Eine Alibi-Agentur samt extra abgestellter Sekretärin machen's möglich.

Doch so sehr sich Metschurat bemüht, der Rolle des Bigamisten mit Moral Tiefe und Glaubwürdigkeit zu geben - für den Zuschauer bleibt das Konstrukt mit den zwei perfekten Kleinfamilien arg unglaubwürdig. Und so richtig nahe kommen einem die Figuren auch nicht wirklich.

Schleppendes Vergnügen
Keine Spannung, keine Emotion, absehbare Wendungen - dieser "Tatort" schleppt sich bis zum Ende. Auch wegen Dialogen wie diesem: Als Ballauf Ruth Junghanns wegen des Doppellebens ihres Mannes vernimmt, bricht es aus ihr heraus: "Ich möchte ihm eine Kugel in den Kopf jagen." Ballaufs Antwort: "Kann ich ihnen nicht verübeln. Muss ich aber von abraten."

Das gilt leider auch für diesen "Tatort" aus Köln.



Quelle: http://www.stern.de/kultur/tv/tatort-kri...ln-1997945.html

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25.04.2013 13:07
#33 RE: TATORT Zitat · antworten

Wotan Wilke Möhring
Im BVB-Trikot zur „Tatort“-Premiere



Stellen Sie sich vor, Sie sind eingefleischter Dortmund-Anhänger, können aber das wichtige Champions-League-Spiel gegen Real Madrid nicht sehen.

EIN ALBTRAUM FÜR JEDEN FUSSBALL-FAN!

So ging es auch Hamburgs neuem „Tatort“-Kommissar Wotan Wilke Möhring (45). Der Schauspieler ist schwarz-gelb-verrückt, verpasst kein Spiel im Stadion, lässt sogar Drehtermine verschieben!

Ausgerechnet am Mittwochabend also, beim Halbfinale, musste Wotan als Kommissar Thorsten Falke im „Passage“-Kino an der Mö vor 400 geladenen Gästen „Feuerteufel“ vorstellen (1,4 Mio. Euro teuer).

Wotan taucht im BVB-Trikot auf, sagt: „Mein schwarz-gelbes Herz blutet, weil ich die Jungs nicht anfeuern kann. Ich bin es meinen Kollegen aber schuldig, bei der Premiere dabei zu sein.“

Er blieb vier Minuten in Reihe 2, dann schlich der TV-Star ein Stockwerk höher in ein leeres Kino: BVB-Übertragung auf Riesenleinwand, extra für ihn organisiert. Genau zur Halbzeit des Spiels und zum Filmende um 21.30 Uhr tauchte Wotan dann auf der Kino-Bühne auf, um Fußi-News zu verkünden.

Und wie war der „Tatort“? Nicht so viel Action wie bei Schweiger, dafür eine super Krimi-Story.

Wotan feuert nur eine Kugel ab und hat eine Macke: Er trinkt immer Milch, im Auto, zu Hause, im Büro. „Genau wie die guten Jungs vom BVB“, sagt er.

Zu sehen am 28. April im Ersten (20.15 Uhr).



Quelle: http://www.bild.de/regional/hamburg/hamb...40374.bild.html

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27.04.2013 12:46
#34 RE: TATORT Zitat · antworten

„Tatort“-Duell der Hamburg-Kommissare
Kann Wotan Wilke Möhring Til toppen?
Herausforderer gibt am Sonntag in „Feuerteufel“ sein Debüt



Til Schweiger (49) hat seine „Tatort“-Prüfung bereits mit viel Geballer und einer Erfolgsquote von 12,57 Millionen Zuschauern bestanden. Am Sonntag (20.15 Uhr, ARD) tritt nun Wotan Wilke Möhring (45) mit seinem Nord-„Tatort“ vor die Jury der Krimi-Gucker und setzt dabei auf Feuer!

In Hamburg brennen nachts immer häufiger Autos ab. Die Einsätze werden zur Routine, bis eine Frau nach einem Brandanschlag ums Leben kommt. Sie scheint im Auto eingeschlafen zu sein. Rätselhaft ist aber, dass ihre Leiche neben dem Auto gefunden wird. Die ganze Stadt ist in Aufruhr!

Als Kommissar Thorsten Falke nimmt Wotan Wilke Möhring in der „Tatort“-Folge „Feuerteufel“ die Ermittlungen auf – an seiner Seite Kollegin Katharina Lorenz (Petra Schmidt-Schaller, 32). Schweiger inszenierte sich als Nick Tschiller in „Tatort: Willkommen in Hamburg“ mehr oder weniger als einsamer Held im Hollywood-Format. Kollege Yalcin Gümer (Fahri Yardim) war ans Krankenbett gefesselt. Möhring dagegen muss sogar mit Widerworten rechnen. Lorenz und Falke kommen sich mit ihren Ermittlungsmethoden immer in die Quere, haben unterschiedliche Denkweisen.

Im Gegensatz zum Schweiger-„Tatort“ wird auch auf sinnlose Schießereien und unrealistische Stunts verzichtet. Möhring ermittelt lieber mit Bauchgefühl und Menschenkenntnis als mit einer Knarre – ohne ein Weichei zu sein.

Noch vor Ausstrahlung beider Folgen fragte BILD.de im Februar: Wer wird der bessere „Tatort“-Kommissar? Damals ließen 76 Prozent der BILD.de-User ganz klar Wotan Wilke Möhring an Til Schweiger vorbeiziehen.

Doch sind Schweigers 12, 57 Millionen Zuschauer am Sonntag überhaupt zu toppen?



Quelle: http://www.bild.de/unterhaltung/tv/tator...52484.bild.html

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28.04.2013 12:06
#35 RE: TATORT Zitat · antworten

"Feuerteufel" - Premiere für Wotan Wilke Möhring
'Tatort' zwischen Tod, Milch und Katzenfutter



Am Sonntagabend feiert Wotan Wilke Möhring sein "Tatort"-Debüt als Kommissar Thorsten Falke. Im ersten Fall hat es der zweite Hamburger Ermittler mit Autobrandstiftung zu tun. Unterstützung bekommt er dabei von Petra Schmidt-Schaller als Katharina Lorenz. Das neue Ermittlerduo dürfte den "Tatort"-Zuschauern viel Freude bereiten. MEEDIA verrät, ob sich das Anschauen lohnt und warum er mehr Gemeinsamkeiten mit dem "Tatort" aus Köln hat, als dem anderen Hamburg-Team um Til Schweiger.


Bereits seit Tagen brennt es jede Nacht in der Stadt, Unbekannte zünden scheinbar wahllos Autos an. Doch dieses Mal kommt eine Frau um. Ein Unfall? Eine neue Stufe der Eskalation? Oder versucht jemand, einen Mord geschickt den Brandstiftern unterzujubeln? Thorsten Falke übernimmt den Fall und ist erst einmal verwundert, warum er von seinem Chef gefragt wird, ob das in Ordnung geht.

Was der Ermittler nicht weiß: Falkes bester Freund und bis dato Ermittlungs-Partner, Jan Katz (gespielt von Sebastian Schipper) wechselt in den Innendienst. Er wird Vater. Für Falke eine Enttäuschung, hatten sich die beiden doch versprochen, nie in den Innendienst zu wechseln. Und so hat der Kommissar neben dem Fall eine weitere Baustelle, denn die zerrüttete Freundschaft will erst einmal auf ein neues Fundament gestellt werden.

Kurz darauf kommt eine blonde, dritte Baustelle hinzu. Falke bekommt die Juristin Katharina Lorenz als Hospitantin an die Hand. Die schaut er zwar gerne an, mit ihr smalltalken oder ermitteln möchte der Kommissar aber nicht.

Das Beziehungsgeflecht, dass die Autoren für das neue Hamburger Team aufgebaut haben, ist deutlich komplexer als im Schweiger-"Tatort". Den drei Hauptcharakteren werden offene Fragen gelassen und Raum für Entwicklung in den kommenden Folgen. Nur angedeutet wird zum Beispiel, dass Falke einen Sohn hat, den er jedoch nie getroffen hat. Gegenüber seinem besten Freund streitet er ab, diesen zu vermissen, zur neuen Kollegin sagt er das Gegenteil. Hat sich seine Meinung geändert? Vielleicht durch die kommende Vaterschaft des besten Freundes? Oder durch den Einfluss der neuen Kollegin?

Mit der Figur des Thorsten Falke hat der NDR einen vielschichtigen Ermittler geschaffen, der nicht so starke Psychogramme verlangt, wie der Dortmunder Kommissar Faber, sehr wohl aber mit Widersprüchen und Niederlagen in seinem Leben zu kämpfen hat. Er trinkt ständig Milch, was bereits im ersten Film ein ebenso markantes Element ist, wie Kojaks Lolli. So sehr Falke im Job bedacht und mit Plan vorgeht, so durcheinander ist sein Privatleben in einer unaufgeräumten Wohnung, die er sich nur mit seiner Katze teilt, deren Futter er noch eilig auf dem Heimweg holt, ohne es zu bezahlen.

Gleichzeitig ist der Neue im "Tatort" nicht wie die meisten anderen Neuen Kommissare ein Zugezogener oder Zurückgekehrter, sondern ein gebürtiger Hamburger, der mit seiner Stadt verwachsen ist. Falke ist nicht neu, nur der Zuschauer trifft ihn das erste Mal. Bei der Flut an neuen Ermittlerteams ist man den Autoren geradezu dankbar dafür, dass sie nicht schon wieder einen neuen Charakter auf die immergleiche Art und Weise einführen.

In ihrer engen persönlichen Verbindung zur Stadt bis hin zum Dialekt ähneln Falke und Jan Katz ein wenig dem Kölner-"Tatort"-Team. Eine weitere Parallele: Wie die Kölner ihre Würstchenbude auf der "falschen" Rheinseite haben, mit dem Dom im Hintergrund, entspannen Falke und Katz am südlichen Elbufer, mit den Landungsbrücken und der Hafencity auf der anderen Seite des Flusses.

Mit dem Schweiger-"Tatort" hat "Feuerteufel" jedoch wenig gemein. Hier steht die Ermittlungsarbeit im Vordergrund, die Charaktere bekommen mehr Tiefe. Leider geht das etwas zu Lasten der Spannung, denn die will nicht wirklich aufkommen im neuen Krimi. Schade ist auch, dass die Verknüpfung der beiden Hamburger-Teams, die durch den Gastauftritt von Möhring im Schweiger-Streifen angefangen wurde, nicht beibehalten wird. Schweiger taucht nicht auf, der Boss von Kommissar Falke ist ein anderer, als der von Nick Tschiller und sogar das Polizei-Gebäude ist ein anderes. Sehenswerte Panorama-Aufnahmen der Stadt verwendet man aber auch in "Feuerteufel", was in den älteren Hamburg-Krimis seltener der Fall war.

Das neue Team wird die "Tatort"-Landschaft bereichern. Möhring nimmt man den Hamburger Jungen ab, obwohl der Schauspieler eigentlich aus NRW kommt. Auch die weiteren Rollen wirken glaubhaft, allen voran Petra Schmidt-Schaller als latent-genervte, hoch engagierte Katharina Lorenz ist eine gute Wahl. Alle drei Hauptdarsteller, also auch die Figur des Jan Katz, werden auch im zweiten Fall des Teams zu sehen sein, in dem Ex-Frankfurt-Kommissarin Nina Kunzendorf eine Gastrolle spielen wird.

Der Fall ist lebensnah, jedoch nur leidlich aufregend. Die Auflösung ist wenig überraschend. Die Erzählform sorgt zudem dafür, dass nur eine kleine Zahl von möglichen Verdächtigen auftaucht. Für die kommenden Fälle gibt es also noch deutlich Luft nach oben. Mit den Charakteren und ihren Schauspielern ist jedoch der Grundstein für weitere gute Krimis gelegt.

Der "Tatort" mit Wotan Wilke Möhring und Petra Schmidt-Schaller "Feuerteufel" läuft am Sonntag, 28. April, um 20:15 Uhr im Ersten.


Quelle: http://meedia.de/fernsehen/ein-tatort-zw...2013/04/26.html

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29.04.2013 11:12
#36 RE: TATORT Zitat · antworten

Der Mann-gegen-Mann-Vergleich
Wotan oder Til: Wer war der bessere „Tatort“-Kommissar?



In seiner „Tatort“-Premiere ballerte Wotan Wilke Möhring (45) jetzt zum ersten Mal als Kommissar Thorsten Falke los.

Und bei seiner Premiere ging es gleich ganz heiß her: Gemeinsam mit Partnerin Katharina Lorenz (Petra Schmidt-Schaller, 32) ermittelte er in Hamburg, nachdem eine Frau bei einer Serie von Auto-Bränden ums Leben gekommen war.

Doch sein Revier muss sich Möhring noch mit einem anderen Platzhirsch teilen: Auch Til Schweiger (49) ermittelt als Nick Tschiller in der Hansestadt – und erreichte gleich bei seiner am 10. März eine Traum-Quote von 12,57 Millionen Zuschauern.


► Ihr Look

Die Lederjacke ist Trend! Beide Kommissare tragen sie im „Tatort“. Tschiller im klassischen Schwarz, lässig kombiniert mit einer Kaputzenjacke. Falke trägt in seiner ersten Szene eine dunkelbraune Lederjacke, ein einfaches T-Shirt und eine graue Jeans. Später wechselt auch Falke die Farbe und schlüpft in die schwarze Juppe, trägt dazu lässig hochgekrempelte Hemden.

► Coolness-Faktor

Möhrings Kommissar ist männlich, geheimnisvoll und knallhart: Milchtrinker (nach knapp vier Minuten „Tatort“ trinkt er zum ersten Mal sein Lieblingsgetränk), Katzenliebhaber und ein Nordlicht mit sexy Assistentin, der er flotte Sprüche an den Kopf knallt. Der Kampf gegen die Kriminalität ist für ihn eine persönliche Herzens-Angelegenheit.

Schweiger macht auf Cool-Daddy: Der geschiedene Elite-Komissar Nick Tschiller zieht von Frankfurt nach Hamburg, um bei seiner 15-jährigen Tochter Lenny (Luna Schweiger) zu sein. Er kümmert sich fürsorglich um sie. Seinen Fall will er im Alleingang lösen, als er ins Visier in den eigenen Reihen gerät.

► Sex-Appeal

Beide Schauspieler setzen im „Tatort“ auf den Lässig-Look und Drei-Tage-Bart. Doch während Schweiger gewohnt hart und bestimmt in die Kamera blickt, ist Möhrings Blick weicher.

„Ein Schauspieler sollte irgendwo immer sexy sein“, sagte der 49-Jährige Schweiger Anfang März der Zeitschrift „Gala“. Schon bevor bekannt wurde, dass Schweiger neuer Kommissar wird, war er der „Tatort“-Wunschkandidat Nummer eins bei den weiblichen Fans, was das Sex-Appeal angeht.

Wotan Wilke Möhring steht Schweiger in nichts nach. Er hat Charme, markante Gesichtszüge und eisblaue Augen.

► Glaubwürdigkeit

Dieser Punkt geht eindeutig an Möhring. Möhring verzichtet auf kinoreife Stunts, dafür gibt es eine Menge brennender Autos und Prügel-Szenen, die allesamt glaubwürdiger sind.

Schweiger setzt dagegen auf Hollywood-Action, ordentlich Schusswechsel und eine Reihe von Stunts. Nick Tschiller, mit Handschellen an eine Badewanne gefesselt, befreit sich beispielsweise innerhalb von Sekunden, bevor eine Bombe explodiert – zu realitätsfern. „Tatort“-Drehbuchautor Christoph Darnstädt (52) gab zu: „Die erste Folge (von Schweiger) beweist, dass es bei uns auch nicht immer hyperrealistisch zugeht.“

► Ihre Partner

Fahri Yardim (32) spielt im „Tatort – Willkommen in Hamburg“ Schweigers Co-Ermittler Yalcim Gümer. Er mauserte sich mit trockenem Humor zum heimlichen Star. Die Chemie zwischen Gümer und Tschiller stimmt von Anfang an, Gümer hilft seinem Kollegen aus brenzligen Situationen. Der Computerfreak verkabelt sich im Krankenhaus mit allerlei Technik und hat dabei immer einen coolen Spruch parat.


Möhring setzt auf einem Mix aus besten Kumpel und subtilen Flirt. Eigentlich sind Falke und sein Kollege Jan Katz (gespielt von Sebastian Schipper) ein eingespieltes Dream-Team. Sie verbringen einen Großteil ihrer Freizeit miteinander, wissen über die Vergangenheit und Träume des anderen Bescheid. Doch als „Katzi“ in den Innendienst wechselt, bekommt Falke eine junge attraktive Partnerin: Petra Schmidt-Schaller spielt Katharina Lorenz. Nach ihrem Jurastudium tritt Lorenz ihren ersten Job an und wird von Falke alles andere als Ernst genommen.

► Wer verballert was?

Der „Tatort“ mit Til Schweiger ist der teuerste seiner Art. „Vielleicht flieg' ich jetzt gleich wieder raus, aber eins muss ich loswerden: Die haben so viel Kohle, da sollten sie mal ihr Flaggschiff besser ausstatten – nicht nur meinen, sondern alle Tatorte'“, fordert Schweiger Anfang März gegenüber „Spiegel Online“. Zwei Millionen Euro kostete „Willkommen in Hamburg“.

Möhrings „Feuerteufel“ dagegen spart teure Action-Szenen ein und ist budgetfreundlicher. 1,4 Millionen Euro gab man für seine Premiere aus, innerhalb von 22 Tagen wurde der „Tatort“ gedreht.

► Wer schimpft schöner?

Schweigers erstes Wort im „Tatort“ war „Fuck“!

Möhring fängt nicht gleich an zu meckern, sein erster Dialog spielt mit einer Portion Männer-Romantik am Lagerfeuer. Dort liegt er mit seinem Kollegen Jan Katz, sagt bezogen auf dessen Partnerin „Weist du noch, wie ihr euch kennengelernt habt?“. Möhrings erstes Schimpfwort wenig später: „Penner!“ Nicht ganz so hart, dafür aber dauerhaft: 59 Kraftausdrücke nimmt Wotan während seiner „Tatort“-Premiere in den Mund.



Quelle: http://www.bild.de/unterhaltung/tv/tator...83836.bild.html

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10.05.2013 13:38
#37 RE: TATORT Zitat · antworten

Internetspiel rund um den Kultkrimi
So funktioniert der nächste Mitmach-Tatort

München - Mehr als 40 Jahre lang waren Fans des ARD-Tatort zur Passivität verurteilt, konnten nur privat – daheim auf der Couch, beim Public Viewing oder im Chat – über mögliche Täter und Motive rätseln. Jetzt kommt ein neuer Mitmach-Tatort.



Im vergangenen Jahr hatten die Zuschauer anlässlich eines Falles der Ludwigshafener Kommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) erstmals Gelegenheit, via Internet aktiv mitzuermitteln und den Mörder zu finden. Durch den Erfolg ermutigt, plant der Südwestrundfunk (SWR) nun eine zweite Ausgabe von „Tatort plus“. Das meldet das Onlineportal „Meedia“ unter Berufung auf den Sender.

Dem Bericht zufolge wurden die Mitwirkungsmöglichkeiten erweitert. Diesmal können sich die Hobbykommissare schon vor der Ausstrahlung des Falles mit der Geschichte vertraut machen. Sie bekommen darüber hinaus die Chance, durch ihr Spiel selbst Teil eines kommenden „Tatort“ zu werden. Die Folge mit dem Titel „Spiel auf Zeit“, die für den 26. Mai geplant ist, spielt in Stuttgart. Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) sind einem verurteilten Bankräuber auf den Fersen, der bei einem Überfall auf einen Gefangenentransport befreit wurde. Ausgerechnet ein Mithäftling des Flüchtigen bietet den Kommissaren seine Hilfe an – nicht ohne für seine eigene Zukunft eine eigentlich unerfüllbare Forderung zu stellen.

Bereits am 18. Mai beginnt das Internetspiel „Tatort plus“. Die Serverkapazitäten wurden vorsorglich erhöht – im vergangenen Jahr war der SWR-Server unter dem Ansturm der mehr als 100 000 Hobbyermittler (von denen immerhin rund 20 000 den Fall aufklärten) in die Knie gegangen.
Man habe diesmal mehr Zeit zur Vorbereitung gehabt, deshalb werde das Rätsel aus Stuttgart komplexer sein als das aus Ludwigshafen, zitiert „Meedia“ den zuständigen SWR-Redakteur Guido Bülow. Es seien viele Zwischenschritte zu machen, um der Lösung des Falles näherzukommen. Zu Beginn gelte es, ein Verbrechen aufzudecken, das sich im Hintergrund eines Videos ereigne.

Außerhalb des Netzes will der Südwestrundfunk ebenfalls zum Miträtseln animieren, zum Beispiel durch Bierdeckel in „Tatort“-Kneipen, auf denen Hinweise versteckt sind. Auch wer den Krimi im TV nicht gesehen habe, soll mit „Tatort plus“ etwas anfangen können, versprechen die Verantwortlichen.

Mindestens ebenso wichtig dürfte für alle „Tatort“-Zuschauer ohne Internetzugang jedoch die Frage sein, ob sie beim klassischen Krimigenuss am Fernseher noch die Chance auf Durchblick haben. Darüber verrät der Sender nichts, allerdings hatte man alle Skeptiker bereits bei der Premiere vor einem Jahr beruhigt: „Es ist mitnichten so, dass künftig der Mörder im ,Tatort‘ erst via Internet gefunden werden muss.“



Quelle: http://www.merkur-online.de/aktuelles/bo...ln-2897179.html

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12.05.2013 12:31
#38 RE: TATORT Zitat · antworten

Die Kritiker: «Tatort: Borowski und der brennende Mann»
Borowski ermittelt wieder - und das in einem besonders guten Fall. Warum man den «Tatort» in dieser Woche nicht verpassen sollte - welches Manko er aber hat...




Inhalt:
Jingle Bells an der Kieler Förde: Während Kommissar Borowski und seine Kollegin Sarah Brandt gerade Julklapp im Präsidium feiern, bereitet im benachbarten Schleswig ein Mörder ein dunkles Verbrechen vor.

Beim Lucia-Fest-Umzug an einer dänischen Schule steht plötzlich ein Mann lichterloh in Flammen. Kriminalrat Schladitz, der an diesem Ort seine Kindheit verbracht hat, wird zum unfreiwilligen Zeugen des brutalen Anschlags. Der Tote, Michael Eckart, war hier Schulleiter und ist Mitglied der dänischen Minderheit.

Zunächst deutet alles darauf hin, dass der Mörder im direkten Umfeld des Toten zu finden ist. Doch dann entdeckt Kommissar Klaus Borowski ein Geheimnis, das in die Nachkriegsgeschichte von Schleswig-Holstein zurückreicht.

Bei ihren Ermittlungen bekommen die Kieler Kommissare Amtshilfe von der hochmotivierten Südschleswiger Kommissarin Einigsen, die voller Elan in ihrem ersten Mordfall ermittelt. Dann überschlagen sich die Ereignisse. Kriminalrat Schladitz erleidet einen Autounfall, offenbar weiß er mehr über die Identität des Toten, als er seinem Freund und Kollegen Klaus Borowski erzählt hat. Und auch Sarah Brandt hat Borowski nicht eingeweiht in die Ermittlungen rund um den brennenden Mann. Wem kann Kommissar Borowski noch vertrauen?

Darsteller:
Axel Milberg («Hannah Arendt», «Feuchtgebiete») als Klaus Borowski
Sibel Kekilli («Gegen die Wand», «What a Man») als Sarah Brandt
Thomas Kügel («Cloud Atlas») als Kriminalrat Roland Schladitz
Lisa Werlinder («Freilaufende Männer») als Kommissarin Einigsen
Johanna Gastdorf («Holger sacht nix») als Anja Jürgensen
Peter Mygind («Borgen – Gefährliche Seilschaften») als Herr Kviesgaart
Hans Peter Hallwachs («Graue Füchse») als Brandermittler Luth
Michael Schenk («Ein guter Sommer», «Windland») als Jan Melcher
Lisa Karlström («Die Holzbaronin») als Susanne

Kritik:
Mit „Borowski und der brennende Mann“ gibt es endlich ein Wiedersehen mit dem großartigen Axel Milberg in einer seiner besten – und ausgezeichneten – Rolle als routinierter und straighter Kommissar Borowski. Ihm zur Seite steht erneut Sibel Kekilli als junger und ironischer Gegenpol. Zwar geraten diesmal die beiden Hauptcharaktere ernsthaft aneinander, doch dankenswerter Weise rauft man sich bald wieder zusammen. Man hat so etwas das Gefühl, Captain Picard und seiner Nummer 1, Ryker, auf der Brücke der Enterprise zuzusehen: Sie respektieren sich, wollen sich jedoch gegenseitig Kompetenz beweisen. Die Chemie stimmt einfach. Neben zwei solch hochkarätigen Schauspielern ist es natürlich für die Nebendarsteller schwer zu bestehen. Doch gerade Lisa Werlinder als Ermittlerin Einigsen schafft es problemlos, - auch dank ihrer natürlichen Art. Sie ist es auch, die als Borowski-Fangirl für eine zusätzliche Prise Humor sorgt.

Da «Tatort»-Veteran Lars Kraume («Keine Lieder über Liebe») Regie führt, werden auch die Erwartungen an das optische wie das erzählerische Niveau erfüllt. Die Story wird spannend ohne Längen erzählt und die Bilder, die der Regisseur zusammen mit seinem Kammeramann Jens Harant kreiert, sind großartig anzusehen und bieten einiges an Schauwerten. Gerade die nächtlichen Außenaufnahmen im Schnee oder das verschachtelte Innere der dänischen Schule bieten einen wahren Augenschmaus.

„Borowski und der brennende Mann“ hat alles, was ein unterhaltsamer und spannender «Tatort» braucht. Zwar mag das Ende für den geübten Krimifan vorhersehbar sein, wird man doch bis zur letzten Minute unterhalten.


Das Erste zeigt Borowski und der brennende Mann am Sonntag, 12.05.2013 um 20.15 Uhr.


Quelle: http://www.quotenmeter.de/n/63713/die-kr...-brennende-mann

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13.05.2013 12:25
#39 RE: TATORT Zitat · antworten

BILD-„Tatort“-Inspektor
3 Fragen zu „Borowski und der brennende Mann“




1. Darf Sarah Brandt (Sibel Kekilli) als Epileptikerin Auto fahren?

Professor Dr. Stefan R. G. Stodieck (Epilepsiezentrum Hamburg): „Da ist die Straßenverkehrsordnung klar: Wer unter wiederholten Bewusstseinsstörungen leidet, ist nicht fahrtauglich. Allerdings gibt es bei Epilepsie keine Pauschalregel, das muss für jeden Fall individuell geklärt werden.“

2. Gibt es die dänische Schule aus dem TV-Krimi wirklich?

Ja! Für den „Tatort“ wurde an der „A.P. Møller Skolen“ in Schleswig gedreht. Unterrichtssprache ist Dänisch. Auch Deutsche gehen auf diese Schule.

3. Ist die dänische Kommissarin jetzt immer dabei?

Leider nicht! Kommissarin Einigsen, die von der Schwedin Lisa Werlinder (41) gespielt wurde, hatte einen Gastauftritt. Drehbuchautor Daniel Nocke: „Wir wollten für die Geschichte eine Figur aus der dänischen Minderheit haben.“ (nr)




Quelle: http://www.bild.de/unterhaltung/tv/tator...62012.bild.html

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20.05.2013 12:32
#40 RE: TATORT Zitat · antworten

Boerne und Thiel selbst im Re-run unschlagbar
Das «Tatort»-Team aus Münster ist beliebt wie eh und je, wie sich nicht zuletzt am Pfingstsonntag zeigte. Auch eine Wiederholung erreichte hervorragende Quoten.



Schon fünf Fälle des ARD-«Tatorts» schafften es 2013 auf über zehn Millionen Zuschauer – die Krimi-Reihe ist somit erfolgreich unterwegs wie schon lange nicht mehr. Da Das Erste an diesem Pfingstmontag eine neue Erstausstrahlung auf Sendung schickt, musste am Sonntag eine Wiederholung herhalten. Die ARD schickte den 2011 erstausgestrahlten «Tatort: Zwischen den Zeilen» mit den beiden Quoten-Stars Jan Josef Liefers und Axel Prahl auf Sendung – und wie erwartet, schlug diese Programmierung voll ein.

7,64 Millionen Zuschauer ab drei Jahren bescherten dem Ersten zur besten Sendezeit überragende 25,4 Prozent beim Gesamtpublikum. Keine andere Sendung erreichte am Sonntag mehr Zuschauer .Bei seiner Premiere hatte der «Tatort» rund 10,40 Millionen Zuschauer erreicht. Etwas anders sah das bei den 14- bis 49-Jährigen aus, wo man sich RTL und «Avatar» deutlich geschlagen geben musste: 2,07 Millionen ARD-Zuschauer standen hier 2,98 Millionen RTL-Zuschauern gegenüber. Trotzdem: Mit 18,6 Prozent ging selbstverständlich ein weit überdurchschnittlicher Marktanteil einher.

Den öffentlich-rechtlichen Konkurrenten, das ZDF, ließ man damit zumindest bei Jung und Alt weit hinter sich: Die Mainzer erreichten mit «Familiengeheimnisse – Liebe, Schuld und Tod» nicht mehr als Marktanteile von 13 Prozent und vier Prozent bei 3,88 Millionen Gesamtzuschauern. Weniger zufrieden sein kann die ARD hingegen einmal mehr mit dem «Günther Jauch»-Ersatz «Ein Fall für Annika Bengtzon». Trotz des starken Lead-ins erreichte der Krimi ab 21.45 Uhr nicht mehr als solide 12,2 Prozent. 3,29 Millionen Zuschauer blieben noch dran.


Quelle: http://www.quotenmeter.de/n/63876/boerne...run-unschlagbar

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21.05.2013 11:26
#41 RE: TATORT Zitat · antworten

Tatort: Unvergessen - Kritik



Dem Wiener Ermittler Moritz Eisner wird in den Kopf geschossen. Trotz Nasenbluten macht er sich im neuen Tatort voller Wut auf den Weg nach Kärnten. Im Kampf gegen die Altnazis hat er die Schnauze voll von Höflichkeiten.

Das Beste an dem neuen Österreicher „Tatort“ ist der lädierte Oberstleutnant Moritz Eisner (Harald Krassnitzer), den es in „Unvergessen“ nach Kärnten verschlägt. Hinter der ländlichen Idylle rumort dort seit dem Zweiten Weltkrieg eine unvergoltene Schuld. Doch sind die Täter der Vergangenheit auch für einen Mord im Jahr 2013 verantwortlich?

„Tatort: Unvergessen - Kritik“ nachzulesen bei Serienjunkies

Angeschlagen

Moritz Eisner sieht zum Fürchten aus. Seine Provinzkollegen hatten ihn mit einer Kugel im Kopf an einem Baggersee in Kärnten aufgefunden. Als Eisner schließlich aus dem Koma erwacht, murmelt er ein paar slowenische Satzfetzen vor sich hin. Doch aufgrund einer „retrograden Amnesie“ kann sich der Wiener Ermittler nicht daran erinnern, was ihn nach Kärnten verschlagen hatte, geschweige denn, wen er sich dort zum Feind gemacht haben sollte.

Eisners Kollegin Bibi Fellner (Adele Neuhauser) und seine Tochter Claudia (Tanja Raunig) legen dem Polizisten vehement nahe, sich zu schonen. Doch obwohl Eisner tatsächlich stark angeschlagen ist - was sich in spontanem Erbrechen, mentalen Aussetzern und sogar Halluzinationen manifestiert -, lässt er sich von seinem Taxi, gegen die Weisung seines Vorgesetzten Ernst Rauter (Hubert Kramar), nicht nach Hause fahren, sondern geradewegs wieder zurück aufs Land.


Geheimnisse

In der dörflichen Gemeinde gibt es Trachten und traditionelle Chöre. Doch die zur Schau gestellte Harmonie bekommt dank heimlich geflüsterter Worte („Wenn wir alle zusammen halten und ruhig sind, dann wird nichts passieren“) schnell offensichtliche Risse. Die lokale Unternehmergröße Franz Wiegele (Jürgen Maurer) ist ebenso wenig erfreut über Eisners Herumgeschnüffel wie die örtlichen Kollegen von der Polizei.

Wie sich herausstellt, hat auch die Journalistin Maja Jancic-Herzog (Bojana Golenac) in der dörflichen Gemeinde für Unmut gesorgt, als sie dort nach Informationen über ein Kriegsverbrechen aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht hatte. Die Verschwiegenheit der Bewohner lässt Eisner ebenso in Rage geraten wie die störrische Untätigkeit der Gesetzeshüter: Obwohl Majas Ehemann Richard Herzog (Merab Ninidze) eine Vermisstenanzeige aufgegeben hatte, wird die Leiche der Frau erst nach der Einmischung des Kommissar entdeckt - in dem selben Steinbruch, in dem auch er seine Schussverletzung davongetragen hatte.



Quelle: http://www.serienjunkies.de/news/tatort-...itik-49595.html

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28.05.2013 11:18
#42 RE: TATORT Zitat · antworten
Und noch einmal: Zehn Millionen für «Tatort»
Allmählich wird es Alltag: Der «Tatort» lockt auch diesen Sonntag über zehn Millionen Krimifans zum Ersten.




Die diesjährigen «Tatort»-Folgen mit zweistelliger Reichweite lassen sich ab sofort nicht weiter an einer Hand abzählen: Am Sonntagabend das Stuttgarter Kriminalistenteam vor 10,23 Millionen Zuschauern und bescherte der ARD-Reihe somit den sechsten Fall des Jahres, der mindestens zehn Millionen Fernsehende ansprach. Dies bedeutete einen starken Marktanteil von 28,4 Prozent beim Gesamtpublikum und wenig überraschend den Tagessieg.

Auch bei den 14- bis 49-Jährigen war der «Tatort» das Programm mit den meisten Interessenten: 3,56 Millionen junge Krimifreunde besorgten dem Neunzigminüter tolle 24,5 Prozent Marktanteil und hoben es über jegliche Fernsehkonkurrenz des Tages.
Die diesjährigen «Tatort»-Folgen mit zweistelliger Reichweite lassen sich ab sofort nicht weiter an einer Hand abzählen: Am Sonntagabend das Stuttgarter Kriminalistenteam vor 10,23 Millionen Zuschauern und bescherte der ARD-Reihe somit den sechsten Fall des Jahres, der mindestens zehn Millionen Fernsehende ansprach. Dies bedeutete einen starken Marktanteil von 28,4 Prozent beim Gesamtpublikum und wenig überraschend den Tagessieg.

Auch bei den 14- bis 49-Jährigen war der «Tatort» das Programm mit den meisten Interessenten: 3,56 Millionen junge Krimifreunde besorgten dem Neunzigminüter tolle 24,5 Prozent Marktanteil und hoben es über jegliche Fernsehkonkurrenz des Tages.


Quelle: http://www.quotenmeter.de/n/64002/und-no...nen-fuer-tatort

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29.05.2013 11:34
#43 RE: TATORT Zitat · antworten
Joachim Krol beendet «Tatort»-Engagement
Im November wird er seinen siebten und letzten Fall drehen. Was aus dem Frankfurter «Tatort» wird, ist derzeit noch unklar.



Der Schauspieler Jochachim Krol beendet seine Tätigkeit beim «Tatort». Der als Frank Steier bekannte Frankfurter Kommissar wird nach Angaben seiner Agentur nach nur sieben Fällen nicht weiter für die beliebteste Krimireihe im deutschen Fernsehen zur Verfügung stehen. Seinen letzten Fall wird der 54-Jährige im November drehen. Damit kommt weiterhin keine Konstanz in den Frankfurter «Tatort», nachdem erst im vergangenen Jahr Nina Kunzendorf alias Ermittlerin Conny Mey ihren Hut nahm.

Noch bitterer für die Verantwortlichen: Krols Ende soll auch mit dem Ausscheiden Kunzendorfs zusammenhängen. "Nina fehlt mir. Die Redaktion wird sicher wieder etwas tolles Neues auf die Beine stellen. Ich will da niemandem im Weg stehen. Ein klarer Schnitt scheint mir sinnvoll." Seine Entscheidung sei im Konsens mit dem Hessischen Rundfunk gefallen.

Das Fernsehpublikum kann sich zumindest noch auf zwei Ausgaben mit Krol freuen, wird doch sein vorletzter Fall «Eskimo» erst im Herbst erstmals ausgestrahlt. Aktuell ist er mit den Proben zu einer Adaption von Ingmar Bergmanns «Szenen einer Ehe» beschäftigt, die unter der Regie von Jan Bosse im Staatstheater Stuttgart am 27. Oktober aufgeführt wird.



Quelle: http://www.quotenmeter.de/n/64040/joachi...tort-engagement

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07.06.2013 12:23
#44 RE: TATORT Zitat · antworten

Neue Erfurt-Komissare
Wir sind das jüngste „Tatort“-Team aller Zeiten



Als sie geboren wurden, hatte der „Tatort“ schon ein ganzes Jahrzehnt Vorsprung.

BILD BEIM JÜNGSTEN „TATORT“-TEAM ALLER ZEITEN!

Bis Mitte Juni stehen Alina Levshin (28, „Kriegerin“), Friedrich Mücke (32, „Friendship“) und Benjamin Kramme (31, „13 Semester“) noch in Erfurt vor der Kamera.

Friedrich Mücke: „In den Internet-Foren sind alle skeptisch, weil wir so jung sind.“ Benjamin Kramme: „Ich glaube, wir standen in Konkurrenz mit ziemlich vielen, ziemlich großen Namen.“

Das neue Team setzte sich gegen knapp 100 eingereichte Konzepte beim MDR durch. Wohl auch, weil der „Tatort“ mittlerweile viele junge Zuschauer begeistert.

Wie bereitet man sich vor, als „Tatort“-Frischling? Alina Levshin schmunzelt: „Na, die Herren haben ja erst mal den Führerschein gemacht ...“ Mücke verteidigt sich: „Ich brauchte ja bislang keinen.“

Dann das erste Geständnis eines der neuen Erfurt-Kommissare! Kramme: „Ich gebe zu, ich habe den ,Tatort‘ so gut wie nie geguckt. Ich habe ja nicht mal einen Fernseher.“ Bitte was? Kramme ergänzt: „Jeder Schauspieler weiß, der ,Tatort‘ ist die Königsklasse im Fernsehen. Wenn ich ihn sehen möchte, dann nutze ich die Mediatheken.“

Alina Levshin hat eine ganz persönliche Mediathek, oder besser: MediaTHEKE: „Meinem Freund gehört die Bar ,Kvartira Nr. 62‘ in Berlin, wo der ,Tatort‘ jeden Sonntag läuft. Dann ist da immer volles Haus. Ich bin auch oft da.“

Was halten die Newcomer von der Kritik, dass zu viele „Tatort“-Teams ermitteln? Mücke: „Ach, solange es nicht öfter als jeden Sonntagabend einen neuen ,Tatort‘ gibt, ist es vollkommen okay so, wie es ist. Der ,Tatort‘ lebt ja von der Vielfalt.“

Die Rolle fürs Leben also? Levshin: „Klar! Wir ermitteln jetzt die nächsten 50 Jahre und gehen dann in Pension!“



Quelle: http://www.bild.de/unterhaltung/tv/tator...31440.bild.html

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08.06.2013 11:41
#45 RE: TATORT Zitat · antworten

Die Kritiker: «Tatort: Er wird töten»
Der neue «Tatort» aus der Hansestadt Bremen knüpft inhaltlich an seinen Vorgänger an – und beginnt mit einem Paukenschlag.



Inhalt:

Stedefreund ist aus Afghanistan zurück! Doch ehe sich Hauptkommissarin Inga Lürsen darüber freuen kann, muss sie sich im Präsidium mit einer bedrohten Frau auseinandersetzen, die immerzu „Er wird töten“ sagt. Als Stedefreund Ingas neuen Kollegen Leo Uljanoff herbeiholen will, macht er eine grausame Entdeckung: Leo wurde im Präsidium ermordet. Die Suche nach dem Mörder beginnt. Obwohl Inga eine Liebesbeziehung mit Leo hatte, will sie den Fall lösen.

Wiedervereint beginnen Inga und Stedefreund mit den Ermittlungen. Sie finden heraus, dass es sich bei der Frau um die Ärztin Marie Schemer handelt. Sie bezichtigt ihren Ex-Mann Joseph, sie zu verfolgen, zu bedrohen und die gemeinsame kleine Tochter und jetzt auch Leo umgebracht zu haben. Tatsächlich gibt es eine Verbindung: Leo leitete vor acht Jahren einen Fall, in dem es um den Tod der Tochter von Joseph und Marie ging. Damals wurde Joseph verurteilt, das Kind getötet zu haben. Wurde Leo deshalb ermordet?

Darsteller
Sabine Postel («Der Dicke») als Inga Lürsen
Oliver Mommsen («Faktor 8 – Der Tag ist gekommen») als Stedefreund
Camilla Renschke («Herz») als Helen Reinders
Matthias Brenner («Das Leben der Anderen») als Dr. Katzmann
Antoine Monot, Jr. («Die blaue Grenze») als Leo Uljanoff
Werner Wölbern («Der verlorene Sohn») als Joost Brauer
Annika Kuhl («Der Mauerschütze») als Dr. Marie Schemer
Heinz Lieven («This Must Be the Place») als Prof. Max Schemer
Peter Schneider («Die Summe meiner einzelnen Teile») als Joseph Wegener

Kritik
Nach dem am 24. Februar ausgestrahlten "Puppenspieler" legen Regisseur Florian Baxmeyer und Autor Christina Jeltsch mit "Er wird töten" erneut einen «Tatort» vor, der aus der Reihe üblicher Sonntagabendkrimis deutlich ausbricht. Während inhaltliche Bezüge zum Vorgänger unübersehbar sind, unterscheidet sich das neue Werk in Inszenierung und Dramaturgie deutlich. Das Entstandene fesselt den Zusehenden in seiner Beklommenheit in einem solchen Maße, dass er darüber vergisst, den Fernseher ursprünglich zu Unterhaltungszwecken eingeschaltet zu haben.

Baxmeyer liefert mit seinem sechsten «Tatort» weniger einen Krimi, als einen finsteren Thriller. Auch wenn darüber gestritten werden kann, ob die ARD-Reihe der beste Schauplatz für eine solche Interpretation des Genres darstellt, umgehen die Künstler vor und hinter der Kamera das mit steter Regelmäßigkeit in Anspruch genommene Fettnäpfchen, in Fragen der Gestaltung Kompromisse einzugehen. Die Vision der hauptverantwortlichen Kreativen spiegelt sich besonders gelungen in der Kameraführung wieder, die, ähnlich der Musik, auch die erschöpftesten Fernsehenden bis 21.45 Uhr wach hält.

Generell gelingt es «Er wird töten», keine Längen entstehen zu lassen und den Grad der Spannung nie so weit zu senken, als dass die eng gestrickte Erzählung für den Zuschauer Entspannungspausen böte. Die deutlich vom Kammerspiel geprägte Szenerie passt sich bis ins allgegenwärtige Schwarz der finsteren Stimmung der Narration an und lässt Nebenhandlungen kaum Platz – letztere Einschätzung bezieht sich in selbem Maße auf den Film, wie auch die unzweifelhafte Aufmerksamkeit des Publikums.

Getragen wird der Film vom Versuch, verschiedene Menschen, die Angehörige verloren haben, in ihrer unterschiedlichen Art der Trauerbewältigung zu verstricken und miteinander interagieren zu lassen. So trauert Lürsen um Uljanoff, kehrt Stedefreund traumatisiert aus Afghanistan zurück, kämpft Marie Schemer mit dem Verlust ihres Kindes, sieht sich Joseph Wegener seines eigenen Lebens beraubt – um nur einzelne Verbindungen zu nennen. In der Darstellung aller Facetten von Bestürzung gelingt dem Film ein glaubhafter Wechsel zwischen laut und leise, der sich mit Fortschreiten der Handlung intensiviert.

Insbesondere Peter Schneider gelingt es, seine Figur erschreckend realistisch zu entschlüsseln und von Monotonie in den emotionalen Ausbruch zu treiben. Obgleich es der Handlung sehr zuträglich ist, dürften zahlreiche Fans des «Tatort» mit um den von Antoine Monot, Jr. dargestellten Leo Uljanoff trauern – ihn der Narration nicht nur zu opfern, sondern vor laufender Kamera quallvoll sterben zu lassen, ist so ungewöhnlich wie mutig. Die grundsätzliche Kritik am bremischen Krimi lässt sich natürlich auch auf «Er wird sterben» übertragen – der Plot dehnt, wieder einmal, die zulässigen Grenzen der Logik, was dem Filmgenuss jedoch nur sehr bedingt Abbruch tut. So wüssten die Mitarbeiter eines realen Polizeistabs wohl zu verhindern, dass eine Traumatisierte nicht nur in einen blutigen Tatort stolpert, sondern im Revier auch noch dem Mann begegnet, der für den Mord an ihrer Tochter verurteilt wurde. Den Verantwortlichen sollte zu diesem Film, der die Durchschnittsqualität öffentlich-rechtlicher Eigenproduktionen deutlich übertrifft, in jedem Falle gratuliert werden.

Der Bremer «Tatort: Er wird töten» wird am Sonntag, den 9. Juni, um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.


Quelle: http://www.quotenmeter.de/n/64217/die-kr...-er-wird-toeten

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14.06.2013 15:43
#46 RE: TATORT Zitat · antworten

Die Kritiker: «Tatort: Die Wahrheit stirbt zuerst»
Am Sonntag zeigt das Erste einen neuen «Tatort» aus Sachsen. Wir sahen ihn bereits vorab.




Inhalt:
In den frühen Morgenstunden werden die Hauptkommissare Eva Saalfeld und Andreas Keppler zu einem Waldsee gerufen. In einem Boot ist ein siebenjähriges Mädchen tot aufgefunden worden. Ihre Mutter Paula Albrecht ist verzweifelt. Sie verdächtigt ihren Mann Peter, von dem sie seit einiger Zeit getrennt lebt. Amelie war die letzten Tage mit ihm zusammen. Paula befürchtet, dass er die gemeinsame Tochter ermordet hat, weil er es nicht ertragen konnte, dass sie mit Amelie und ihrem neuen Lebensgefährten, Johannes Bittner, in Kürze nach Kairo zieht.

Kurz darauf wird Amelies Vater in der Nähe des Tatorts gefunden. Er hat sich die Pulsadern aufgeschnitten. Alles deutet darauf hin, dass Peter Albrecht erst seine Tochter getötet hat und danach sich selbst umbringen wollte. Eva Saalfeld versucht, ihn mit einer Blutspende zu retten. Bei der Obduktion wird festgestellt, dass Amelie unter Asthma litt und ihr Tod durch Ersticken eingetreten ist. Als Keppler ein volles Asthmaspray im Handschuhfach von Albrechts Auto findet, stellt sich die Frage, ob Peter Albrecht seinem Kind die dringend benötigte Medizin absichtlich vorenthalten hat.

Überraschend meldet sich eine Kollegin vom BKA bei Keppler und fordert Amtshilfe. Pikant: Linda Groner ist eine Ex-Freundin Kepplers. Sie will in die Ermittlungen eingebunden werden, denn Johannes Bittner wird seit längerer Zeit vom BKA wegen illegaler Auslandsgeschäfte überwacht. Die Muschelkette, die bei der ermordeten Amelie lag, trägt seine Fingerabdrücke. Die Vermutung liegt nahe, dass ihm das Kind bei seinen Zukunftsplänen mit Paula in Ägypten im Weg stand. Die hartnäckige Suche nach der Wahrheit, bei der sie immer wieder von Linda Groner gestört werden, führt die Kommissare schließlich zum Täter.

Darsteller
Simone Thomalla («Ein Fall für den Fuchs») als Hauptkommissarin Eva Saalfeld
Martin Wuttke («Inglorious Basterds») als Hauptkommissar Andreas Keppler
Maxim Mehmet («Unsere Mütter, unsere Väter») als Kriminaltechniker Menzel
Pasquale Aleardi («Nur eine Nacht») als Peter Albrecht
Anne Ratte-Polle («Die feinen Unterschiede») als Paula Albrecht
Bernhard Schir («Zodiak – Der Horoskop-Mörder») als Johannes Bittner
Katja Riemann («Der bewegte Mann») als Linda Groner

Kritik:
Wenn es sich beim «Tatort»-Mordopfer um ein siebenjähriges Mädchen handelt, gilt das bei der ARD wohl als mutig.

Nur blöd, dass an dieser Stelle der Mut auch schon aufhört. Denn „Die Wahrheit stirbt zuerst“ bietet nicht einmal solides Krimieinerlei, sondern einen mit Klischees und Logiklöchern vollgepferchten Plot samt allerhand Überzeichnungen und hirnerweichender Penetranz statt herzerweichendem emotionalen Tiefgang.

Den will man hier dadurch erreichen, dass man die Mutter des ermordeten Mädchens regelmäßig in abgeschmackten Großaufnahmen in die Kamera heulen lässt und sie ständig zwischen Hass, Wut und schlecht gespielter Erschütterung mäandrieren lässt. Leise Töne traut man sich nicht. Die hätten Mut gefordert. Den Mut, zu antizipieren, dass der Zuschauer clever und feinfühlig genug ist, um authentische Erschütterung zu ertragen und sie nicht durch überkandideltes, klischeehaftes Geschwurbel verdünnt serviert bekommen zu müssen.

Der Plot selbst: durchsetzt vom allerhand künstlichen, realitätsfernen Situationen. Etwa wenn die beiden sächsischen Schmalspur-Cops Saalfeld und Keppler durch die ostdeutsche Winterlandschaft tapsen und dort den tatverdächtigen, suizidgefährdeten Vater des toten Mädchens suchen. Allein. Ohne Blaulicht oder Verstärkung, auch wenn jede Sekunde zählt. Getoppt wird das nur noch, wenn Saalfeld ein paar Minuten später mit der Infusion in der Vene zum kurz zuvor entdeckten Suizidkandidaten torkelt und ihn vernehmen will. Lächerlich hoch zehn, aber Hauptsache, es menschelt. Auch wenn das alles wenig Sinn ergibt.

Der Rest besteht aus Dialogen vom Kaliber „Findest du mich immer noch schön?“ - „Schön, sehr schön sogar.“ Sicherlich nicht der Kreativität und Figurenzeichnung letzter Schluss. Die wenigen Gesprächsfetzen, die eine interessante Dynamik erlauben würden, zünden mit diesen Schauspielern auch nicht.

Wuttke und Thomalla sehen in ihrer neuen Folge dagegen sehr nach Dienst nach Vorschrift aus. Was nicht einmal sonderlich an ihnen, sondern diesem ideenarmen und weichgespülten Drehbuch liegt, das den Darstellern kaum Möglichkeiten einräumt, ihre Figuren interessant und vielschichtig in Szene zu setzen. Denn wenn der Plot nach einer Sendestunde endlich anzieht und sich, wenn auch sehr gehetzt, zu einer trotz ihrer Absurdität halbwegs plausiblen Conclusio schlendert, ist alles schon viel zu spät.

Das Erste zeigt «Tatort: Die Wahrheit stirbt zuerst» am Sonntag, den 16. Juni um 20.15 Uhr.



Quelle: http://www.quotenmeter.de/n/64348/die-kr...t-stirbt-zuerst

Greta Offline

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12.07.2013 12:50
#47 RE: TATORT Zitat · antworten

Franken-«Tatort»: Drehbeginn 2014
Die Arbeiten zum neuen Franken-«Tatort» des Bayerischen Rundfunks kommen gut voran. 2014 könne man anfangen zu filmen, noch gegen Ende dieses Jahres könne man das Konzept vorstellen.




Immer mehr ARD-Anstalten haben mehr als eine «Tatort»-Reihe zu verantworten. Wie schon länger bekannt war, möchte demnächst auch der Bayerische Rundfunk ein zweites Ermittler-Team installieren. Zu den Ermittlern aus München stoßen demnach bald noch welche aus Franken hinzu.

Wann der erste Krimi aus Franken über die Bildschirme flimmert, kann noch nicht genau gesagt werden. Dafür ist nun ungefähr bekannt, wann es mit den Dreharbeiten losgehen kann. Nach derzeitigem Stand könne man im Frühjahr 2014 mit dem Filmen beginnen.

Auch sonst würden die Planungen gut vorangehen, verrät Ulrich Wilhelm bei der BR-Rundfunkratssitzung in Nürnburg. Gegen Ende des Jahres könne man das Konzept des neuen «Tatorts» vorstellen.



Quelle: http://www.quotenmeter.de/n/64902/franke...drehbeginn-2014

Greta Offline

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16.08.2013 11:35
#48 RE: TATORT Zitat · antworten

Sabine Postel & Oliver Mommsen
Finanz-Krimi um Bremer Tatort



Am kommenden Sonntag kommt der „Tatort“ endlich wieder aus der Sommerpause zurück. Doch EIN Team werden wir in Zukunft wohl seltener sehen ...

BILD erfuhr: Die Bremer Kommissare Sabine Postel (59) und Oliver Mommsen (44) sollen kürzertreten – weil das Geld fehlt!

WIE PLEITE IST DER BREMER „TATORT“?

„Schon jetzt kann sich Radio Bremen eigentlich nur einen ,Tatort‘ pro Jahr leisten. Der zweite wird bislang halb von der Degeto (ARD-Tochter, Anm. d. Red.) und halb vom WDR bezahlt. Das soll sich bald ändern“, so ein Sender-Insider.

Konsequenz: Schon im nächsten Jahr soll nach BILD-Informationen nur noch ein Bremer „Tatort“ gedreht werden.

Hintergrund: Ein „Tatort“ kostet im Schnitt 1,35 Millionen Euro. Gerade werden in Bremen zwei neue Folgen gedreht. Ein Mitarbeiter: „Im Team sind viele nervös, weil niemand weiß, wie es weitergeht.“

Radio Bremen zeigte sich auf BILD-Nachfrage überrascht: „Dazu gibt es derzeit keine Hinweise!“


Quelle: http://www.bild.de/unterhaltung/tv/tator...34890.bild.html

Greta Offline

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17.08.2013 11:29
#49 RE: TATORT Zitat · antworten

Zu Beginn ein Kindermord
So brutal startet der „Tatort“ nach der Sommerpause



Es wird wieder ermittelt! Und grausam gemordet...

AM SONNTAG BEGINNT DIE NEUE „TATORT“-SAISON!

Nach sieben Wochen Krimi-Sommerpause geht‘s morgen endlich wieder los - und WIE!

In „Geburtstagskind“ wird in den ersten acht Minuten ein brutal getötetes Kind im Wald gefunden. Es ist der fünfte Fall der Schweizer Ermittler...

► Die Story: Die 14-jährige Amina (Carla Chiara Bär) wird erschlagen. Die Kommissare „Reto Flückiger“ (Stefan Gubser, 55) und „Liz Ritschard“ (Delia Mayer, 45) verdächtigen gleich zwei Männer ...


► Die erste Tote der Saison: Gymnasiastin Carla Chiara Bär (16) spielt das ermordete Mädchen. „Anfangs war es wirklich gruselig, die Leiche zu spielen, es ist ein komisches Gefühl. Aber ich habe mir dann immer wieder gesagt, dass es eben nur gespielt ist. Aber ich bin ‚Tatort‘-Fan und stolz auf die Rolle.“

Ist der Krimi zu grausam? Hauptdarstellerin Delia Mayer (45) zu BILD: „Wir versuchen, ernsthaft und realistisch zu sein. Manchmal auch sozialkritisch. Wir gehen dahin, wo es wehtut.“ Für nervenstarke „Tatort“-Fans sicher kein Problem ...



Quelle: http://www.bild.de/unterhaltung/tv/tator...65380.bild.html

Greta Offline

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19.08.2013 12:31
#50 RE: TATORT Zitat · antworten

Schweizer «Tatort» steigert sich auf acht Millionen
Halbwegs achtbare Quoten zum Start der neuen Krimisaison am Sonntagabend.



Es ist nichts Neues, dass sich die Fälle aus der Schweiz innerhalb der Reihe «Tatort» etwas schwer tun. Nicht nur die Kritiker finden in ihnen regelmäßig Grund für teils massive Kritik, auch die Zuschauer schalten etwas weniger ein als bei anderen Teams. Immerhin: Zum Auftakt der neuen «Tatort»-Saison legte der gezeigte Fall gegenüber seinem Vorgänger aus der Schweiz in Sachen Reichweite leicht zu.

Zur besten Sendezeit wurden nun im Schnitt genau acht Millionen Zuschauer ab drei Jahren ermittelt – der Krimi war somit das meistgesehene Programm des Tages. Die Quote schnellte sogar auf wirklich gute 24,9 Prozent nach oben. 2,18 Millionen der Zuschauer waren zwischen 14 und 49 Jahren alt, in dieser Gruppe lag der Wert bei 17,8 Prozent.


Ab 21.45 Uhr sank das Interesse am ARD-Programm - «Mankells Wallander – Die Zeugin» kam nicht über 3,84 Millionen Menschen hinaus. Aber: Die Quoten waren mit 15,9 Prozent weiterhin gut. Auch bei den Jungen gibt es angesichts der ermittelten 8,3 Prozent keinerlei Klagen.


http://www.quotenmeter.de/n/65592/schwei...-acht-millionen

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