Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Willkommen im Doctor´s Diary Fan-Forum!
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 1.404 Antworten
und wurde 70.482 mal aufgerufen
 TV Tipps »Serienstarts«
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | ... 57
Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

08.01.2013 11:41
#126 RE: TV News Zitat · Antworten

«Adlon»: Reichweite runter, Marktanteile rauf

Der zweite Teil mit Josefine Preuß erreichte am Montagabend erneut eine Reichweite über der Acht-Millionen-Marke. Allerdings baute man zum Vortag leicht ab.


Die ZDF-Eigenproduktion «Das Adlon. Eine Familiensaga» ist weiterhin ein voller Erfolg. Am Montagabend wurde der zweite Teil ausgestrahlt, der 8,28 Millionen Menschen anlockte. Gegenüber dem Vortag ist dies ein kleiner Verlust, allerdings stieg der Marktanteil von 22,5 auf 24,2 Prozent. Ähnlich gestaltete sich das Ergebnis bei den 14- bis 49-Jährigen, denn es ging von 1,91 auf 1,73 Millionen Zuschauern hinab, dafür stieg der Marktanteil um einen Prozentpunkt auf 13,5 Prozent.

Von diesem Vorlauf profitierte auch das «heute-journal», das um 21.50 Uhr ausgestrahlt wurde. 5,28 Millionen Zuschauer informierten sich im Zweiten, der Marktanteil belief sich auf starke 17,5 Prozent. Bei den jungen Menschen fuhr man 10,3 Prozent ein. Mit «State of Play – Der Stand der Dinge» wurden noch 2,43 Millionen Zuseher eingefahren, der Marktanteil belief sich auf 13,7 Prozent. Nur noch 9,4 Prozent wurden bei den jungen Menschen gemessen.

Am Vorabend lief einmal mehr «SOKO 5113» ausgezeichnet, denn 4,28 Millionen Zuschauer sorgten für 19,7 Prozent. 0,51 Millionen Menschen waren zwischen 14 und 49 Jahre alt, dies bedeutete einen Marktanteil von 7,3 Prozent.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61346&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

09.01.2013 10:18
#127 RE: TV News Zitat · Antworten

5 US-Serien, die 2013 für Aufsehen sorgen werden

Quotenmeter.de sagt jetzt schon, über welche fünf US-Serien im neuen Jahr intensiv gesprochen wird.

«Elementary»
Von CBS-Television Studios kommt eine weitere Serie über einen in der Neuzeit angekommenden Sherlock Holmes. Ja, das erinnert furchtbar an die von Kritikern und Fans gleichermaßen geliebte britische «Sherlock»-Reihe. Und genau deshalb mussten die Macher der amerikanischen Version bemüht sein, Ähnlichkeiten zu vermeiden. Angeblich sollen im Hintergrund sogar Anwälte schon Startklar gewesen sein. CBS nämlich hatte sich keine Adaptionsrechte an der britischen Serie geholt. Das war für die Form, wie sich das Format in Amerika präsentiert, auch gar nicht nötig. In Deutschland könnten einige Fans von der Serie enttäuscht sein – eben, wenn man die britische Version als Vorbild nimmt. Will man aber nur solide und CBS-typische Serienkost geliefert haben, dann unterhält das neue «Elementary» gut. Das Format mit Lucy Liu und Jonny Lee Miller erinnert am ehesten noch an «The Mentalist», da sich Sherlock Holmes ähnlich wie Patrick Jane an den Tatorten bewegt. Sat.1 startet die Serie schon in dieser Woche – donnerstags nach «Criminal Minds».

«The Following»
Einen fixen Sender für «The Following» gibt es in Deutschland noch nicht. Eine Ausstrahlung in Deutschland dürfte aber angesichts des Hypes in den USA nicht allzu lange auf sich warten lassen. «The Following» ist das Projekt, auf das man in Amerika zur Midseason am Meisten wartet. Der US-Sender versucht sich wieder an einer Geschichte mit starkem roten Faden. Die Serie wirft die Frage auf, was passieren würde, wenn es in Amerika eine große Anzahl sozusagen inaktiver Serienkiller gibt, die untereinander in Kontakt stehen. Dann entkommt der Killer Joe (James Purefoy) und will die jagen, die ihn damals in den Knast gebracht haben. Kevin Bacon ist in der Rolle eines FBI-Ermittlers zu sehen. Unter Experten gilt ein Start der Serie im Herbst 2013 in Deutschland als sicher – ins Wanken könnte dieser nur noch geraten, wenn FOX mit dem Format verheerend schlechte Quoten einfährt und nicht alle 15 Episoden gezeigt werden.

«Revolution»
In den USA war «Revolution» einer der erfolgreichen Drama-Neustarts im Herbst – man profitierte zwar von «The Voice» im Vorfeld, schaffte es aber, dass der von vielen erwartete massive Quoteneinbruch doch ausblieb. Die letzte Folge, die 2012 gezeigt wurde, steigerte sich von zuvor sieben Millionen wieder auf mehr als achteinhalb Millionen US-Bürger. Die Serie erzählt die Geschichte der Welt 15 Jahre nach einem kompletten Stormausfall, seitdem die Menschen auf Elektrizität verzichten muss. In Flashbacks (ähnlich wie bei «Lost») erzählt die Produktion, wie es den einzelnen Charakteren während und in der Zeit um den großen Blackout erging. Billy Burke ist einer der Hauptdarsteller. Wegen des 2012 noch bestehenden Output-Deals hat die RTL-Gruppe die Finger auf der Serie – ob diese aber Verwendung für eine solche Geschichte findet, ist unklar. Möglich ist nämlich, dass RTL nicht zugreift und die Serie bei ProSiebenSat.1 landet. Eines aber dürfte sicher sein: «Revolution» scheint zu sehr ein «Lost 2.0.» zu sein, als dass man in Deutschland die Finger davon lassen könnte.

«Arrow»
Die Superhelden-Serie hat dem kleinen Sender TheCW schon sehr viel Spaß gemacht. Der strauchelnde Kanal kommt damit auf teilweise mehr als dreieinhalb Millionen Zuschauer – Werte, die selbst «Vampire Diaries» nicht mehr erreicht. Wenn eine neue Serie einen schwächelnden Sender derartige Erfolge beschert, dann lechzen auch die deutschen TV-Macher danach. Ein Start in 2013 gilt als sicher, möglicherweise kommt die Sendung sogar schon ganz bald in die deutschen Wohnzimmer. «Arrow» kommt von Warner Bros. Television. In dem Format beschließt der reiche Schnösel Oliver Grren ein Doppelleben als «Arrow» zu führen: Zunächst beschränkt sich sein gutes Tun auf seine Familie, indem er sie beschützt, rächt und sich für sie einsetzt. Doch schon bald beginnt er, sich für die Kranken und Schwachen der Gesellschaft von Starling City einzusetzen und die Stadt damit zu ihrem alten Glanz zu verhelfen. Und so entwickelt er nach und nach ein Doppelleben.

«House of Cards»
Allein die Namen vor und hinter der Kamera ziehen viel Aufmerksamkeit auf sich: «House of Cards» kommt von David Fincher («The Social Network») und Beau Willimon («Ides of March»). Produziert wurde die erste 13-teilige Staffel für die Plattform Netflix. In den Hauptrollen sind Kevin Spacey, Robin Wright und Kate Mara zu sehen. Die Polit-Serie erzählt die Geschichte des nach Macht strebenden Kongressabgeordneten Francis Underwood, dem Präsident Walker das Amt des Außenministers verwehrt. Danach sieht Francis rot und beginnt eine heimtückische Intrige gegen die Regierung zu spinnen. Hinter «House of Cards» steht Media Rights Capital. Im deutschen Free-TV hat sich noch kein Abnehmer gefunden; es besteht Skepsis wegen des hohen Politanteils in der Story. Aber: Im Pay-TV wird Sky Atlantic HD die Episoden unmittelbar nach deren Premiere in Amerika zeigen. Am 4. Februar 2013 geht es los.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61334&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

10.01.2013 11:08
#128 RE: TV News Zitat · Antworten

Bekommt Sonya Kraus neue Sat.1-Show?

Angeblich laufen Vorbereitungen für eine neue Kuppelshow mit der ehemaligen Moderatorin von «talk talk talk».

Sonya Kraus hat sich etwas aus dem Fernsehen zurückgezogen, um ihr Familienglück zu genießen. 2013 will sie ihre Bildschirmpräsenz aber wieder ausbauen. Wie das Magazin „Kontakter“ berichtet, wird derzeit an einem neuen Fernsehformat gearbeitet, das demnächst in Sat.1 starten könnte.

Zuletzt zählte die Blondine zu einem der bekanntesten Sendergesichter von ProSieben, moderierte über Jahre hinweg die Show «talk talk talk» und war als Interviewerin bei verschiedenen Raab-Events im Einsatz. Für Sat.1 soll eine erste Ausgabe einer neuen Kuppelshow angeblich schon im Kasten sein. Wie auch bei «Bauer sucht Frau» oder ähnlichen Formaten soll die Auftaktfolge bereits am 27. Januar 2013, einem Sonntag, laufen. Im offiziellen Programmablauf ist davon aber noch nichts zu sehen.
In der Sendung namens «Tierisch verliebt» soll alleinstehenden Tierfreunden geholfen werden, die Liebe für das Leben zu finden. Per Castingaufruf werden "aufgeschlossene Singles im Alter von etwa 20 bis 30 Jahren mit Haustier" gesucht. Nach der ersten Folge startet die Bewerbungsphase – im Frühjahr soll, so das Magazin, die komplette erste Staffel laufen.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61389&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

11.01.2013 12:15
#129 RE: TV News Zitat · Antworten

ARD nennt Termin für Schweiger-«Tatort»

Im März wird Til Schweiger erstmals als Kommissar Nick Tschiller ermitteln. Auch ein grober Termin für den Auftakt von Wotan Wilke Möhring steht.

Die ARD hat die Katze aus dem Sack gelassen. In dieser Woche wurde der Termin für die Ausstrahlung des ersten «Tatort» mit Til Schweiger bekannt gegeben. Schweiger übernimmt in der Krimireihe die Rolle des Hamburger Ermittlers Nick Tschiller. Die Premiere des «Keinohrhasen»-Stars soll am 10. März ausgestrahlt werden, also knapp zwei Wochen nach der Kinopremiere von «Kokowääh 2». Durchgesickert ist bereits, dass Schweigers «Tatort» actiongeladener sein wird und wohl auch mehr Tote darin vorkommen. Til Schweiger stand für die Krimireihe gemeinsam mit seiner Tochter Luna (bekannt aus dem Kinofilm «Schutzengel») vor der Kamera.

Schweiger ist aber nicht der einzige Prominente, der 2013 seine «Tatort»-Premiere feiert. Den Anfang macht am 27. Januar schon Devid Striesow mit dem «Tatort» aus Saarbrücken.

Für April geplant ist die Ausstrahlung des ersten Falls mit Wotan Wilke Möhring als Ermittler in der ARD-Reihe. Einen genauen Termin hierfür kann Das Erste derzeit aber noch nicht nennen. Möhring wird neuer NDR-Kommissar, der auf einer Nordseeinsel ermittelt. An seiner Seite soll Petra Schmidt-Schaller zu sehen sein. Wie auch vom Schweiger-«Tatort» soll es pro Jahr nur einen Fall mit Möhring in der Hauptrolle geben.

Und dann wäre da noch ein neues Ermittler-Team, bestehend aus Nora Tschirner und Christian Ulmen, das der MDR ins Rennen schicken möchte. Geplant ist derzeit eine Ausstrahlung um Weihnachten herum. Insgesamt will Das Erste in diesem Jahr 47 Sonntagabendkrimis aus den Reihen «Tatort» oder «Polizeiruf 110» senden.

Quelle : http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61413&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

12.01.2013 11:58
#130 RE: TV News Zitat · Antworten

2. Staffel: RTL II glaubt an «Zugriff» und Co.

Exklusiv: Franklin darf weitermachen: Sowohl von «Zugriff» als auch von den «Autoeintreibern» werden neue Folgen produziert.

Quotenmeter.de-Leser wissen es zuerst: Von den Scripted Realitys «Zugriff» und «Die Autoeintreiber» werden in kommender Zeit neue Folgen einer zweiten Staffel hergestellt. Entsprechender Informationen des Online-Medienmagazins bestätigte ein RTL II-Sprecher am Freitag. RTL II dürfte vor allem Gefallen an den Quoten gefunden haben, die auf dem Wiederholungssendeplatz erzielt wurden.

Während die ersten Staffeln beider Formate auf dem hart umkämpften Sendeplatz am Samstagabend schlecht abschnitten (Tiefstwert: 2,1% in der Zielgruppe für «Zugriff») erwies sich der Slot am späten Montagabend nach 23.00 Uhr als Treffer. Spitzenwerte von bis zu neun Prozent Marktanteil wurden hier bei «Die Autoeintreiber» gemessen. Im Schnitt kamen die Ausstrahlungen zu dieser Zeit auf gute 6,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Aktuell laufen noch Vorbereitungen für den Dreh weiterer Folgen. Wann diese genau ausgestrahlt werden, konnte RTL II natürlich noch nicht sagen. Ein Start vor Herbst 2013 scheint aber nicht mehr möglich zu sein. Ganz so lange muss man auf die Formate aber nicht verzichten: Ab dem 18. Februar wird der Münchner Privatsender die erste «Zugriff»-Staffel, die aus acht Folgen besteht, noch einmal am Montag um 23.10 Uhr zeigen.

Beide Formate kommen von der Firma Blue Print – deren Chef Franklin ist zahlreichen Fernsehzuschauern bekannt. Er war einst «100.000 Mark Show»-Moderator und hatte danach eine tägliche Talkshow beim Sender Sat.1. Inzwischen ist er hinter der Kamera tätig. Seine Formate, vor allem «Zugriff», gelten unter den für Scripted Realitys gültigen Bedigungen als sehr gut produziert.

Quelle : http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61427&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

13.01.2013 12:21
#131 RE: TV News Zitat · Antworten

Katja Hofem übernimmt Chef-Posten bei kabel eins

Damit würde die 42-Jährige Karl König ablösen. Der wiederum soll in die Geschäftsführung der ProSiebenSat.1 TV Deutschland wechseln. Die Hintergründe.

Laut einer Vorabmeldung des Nachrichtenmagazins „Focus“ wird Katja Hofem beim angeschlagenen TV-Sender kabel eins neue Geschäftsführerin. Damit würde Hofem, die zuvor Chefin beim Frauensender sixx war, zukünftig Karl König ablösen, der seit April 2011 an der Spitze des Senders steht. König soll stattdessen einen neuen Job in der Geschäftsführung der ProSiebenSat.1 TV Deutschland bekommen – welcher das sein wird, ist allerdings genauso wie der Zeitpunkt des Wechsels an der Spitze von kabel eins noch nicht bekannt. Dort würde König dann neben seinem Vorgänger Jürgen Hörner Platz nehmen. kabel eins wollte die Berichte am Sonntagmorgen nicht weiter kommentieren.

Laut Medienberichten soll kabel eins diese Vorgänge aber bereits in den kommenden Tagen offiziell machen. Fakt ist zumindest, dass kabel eins unter König erheblich an Boden verlor und Marktanteile an den kleinen Konkurrenten RTL II abgeben musste. Inzwischen liegt der Sender unter den acht Vollprogrammen sogar auf dem ernüchternden achten Platz. Gründe dafür: Einige Erfolgsformate musste König zuletzt zur großen Schwester Sat.1 abgeben, die Sitcom-Strategie in der Daytime übernahm indes ProSieben.
An Arbeit für Hofem, die zuletzt schon bei sixx ihr Können bewiesen hat, mangelt es also nicht.Hofem selbst ist 42 Jahre alt und war vor ihrem Engagement bei ProSiebenSat.1 beim Männersender DMAX tätig. Sie wird zudem Chefin des in wenigen Tagen startenden Senders Sat.1 Gold.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61453&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

14.01.2013 12:06
#132 RE: TV News Zitat · Antworten

Mehr als zehn Millionen für den «Tatort»

Die Öffentlich-Rechtlichen punkteten zudem mit der Übertragung der Handball-WM – auch wenn das Spiel kein gutes Ende für die Deutschen nahm.

Lena Odenthal ermittelte am Sonntagabend ab 20.15 Uhr im Ersten Deutschen Fernsehen – und bescherte dem öffentlich-rechtlichen Sender mit ihrem «Tatort» ein besonders starkes Ergebnis. Denn obwohl die Reihe immer stark läuft, sind Reichweiten von mehr als zehn Millionen doch eher selten. Dieses Mal aber gelang es, das Ergebnis über diese Marke zu hieven. Laut offiziellen Ausweisungen sahen im Schnitt 10,02 Millionen Menschen zu, was einer Quote von 26,1 Prozent bei allen entsprach.

Auch beim jungen Publikum lief es mit 3,27 Millionen Zuschauern und einer durchschnittlichen Quote von 21,1 Prozent richtig stark. Direkt im Anschluss sprach «Günther Jauch» in seiner gleichnamigen Sendung über den Pannen-Airport Berlin-Brandenburg. Trotz des starken Vorlaufs kam die Diskussionsrunde nicht auf neue Rekord-Werte: Im Schnitt waren hier 15 Prozent aller Zuschauer mit dabei – die Reichweite lag genau bei 4,67 Millionen Zuschauern.


Beim jungen Publikum kam Jauch auf exakt sieben Prozent – ließ also nach dem «Tatort» massiv Federn, blieb aber immerhin oberhalb des ARD-Senderschnitts. Im Zweiten kam ein ab 20.15 Uhr gezeigter «Rosamunde Pilcher»-Film auf 6,77 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und 17,6 Prozent Marktanteil. Quotenstark lief auch die Live-Übertragung der Handball-WM in Spanien.

Die deutsche Mannschaft kassierte am Vorabend die erste Niederlage, ab 17.20 Uhr waren aber 4,09 Millionen Menschen insgesamt dabei. Das Zweite generierte so 16,3 Prozent Marktanteil bei allen und gute 12,8 Prozent bei den Menschen zwischen 14 und 49 Jahren.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61459&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

15.01.2013 11:35
#133 RE: TV News Zitat · Antworten

ARD muss Mittwochsfilm kürzen

«Operation Zucker» ist erst ab 16 Jahren freigegeben. Um den Film wie geplant nach der «Tagesschau» zu zeigen, wird das Ende gekürzt.


Das Erste muss seinen für diesen Mittwoch geplanten Film «Operation Zucker» noch einmal umarbeiten. Die Freiwillige Selbstkontrolle Kino (FSK) hat am Montag entschieden, die Produktion erst ab 16 Jahren freizugeben. Das heißt: Das Werk darf im Fernsehen in der bisher vorliegenden Form erst nach 22.00 Uhr laufen. Die Produktion zum Thema Thema Kinderhandel und Kindesmissbrauch soll am Mittwoch aber wie geplant um 20.15 Uhr auf Sendung gehen, allerdings mit einem gekürzten Schluss.

Die Auslassung im Schlussteil solle markiert werden, heißt es seitens der ARD. Dazu Programmdirektor Volker Herres: „Die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderhandel und Kinderprostitution ist uns außerordentlich wichtig. Der Film «Operation Zucker» leistet dazu einen ganz entscheidenden, aufklärerischen Beitrag.“ Die ARD wolle mit dem Film möglichst viele Zuschauer erreichen, weshalb man auch am Sendetermin 20.15 Uhr festhalte.

Nach Auffassung der Freiwilligen Selbstkontrolle Kino (FSK), die den Film im Zusammenhang einer geplanten DVD Verwertung geprüft und damit die letztverbindliche Altersfreigabe vorgenommen hat, überfordert das hoffnungslose Ende der Geschichte von Fee in der Originalfassung von «Operation Zucker» junge Zuschauer mit 12 oder 13 Jahren. Das Erste wird den Film in der Nacht um 0.20 Uhr noch einmal senden und in der Online-Mediathek das eigentlich geplante Ende ab 22.00 Uhr zur Verfügung stellen.

Quotenmeter.de wird sich mit dem Film – und dem hier diskutierten Ende – am Dienstag ausführlich auseinander setzen.

Quelle : http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61481&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

16.01.2013 12:32
#134 RE: TV News Zitat · Antworten

Tele 5 gibt Uwe Wöllner eine eigene Show

In dem Format wetten je zwei Männer, dass ihre Freundin die Geilste ist – und die komplette Männerwelt mit ihr schlafen möchte.

Christian Ulmen ist schon für verrückte Dinge bekannt – und auch 2013 wird er dem treu bleiben. Sein alter Ego Uwe Wöllner hat es geschafft, beim kleinen Privatsender Tele 5 eine eigene Show zu bekommen. Diese soll auf den einprägsamen Titel «Who wants to fuck my girlfriend?» hören. Ab dem 14. Februar, bekanntlich der Valentinstag, werden zwölf 25 Minuten lange Episoden immer am Donnerstagabend um 23.10 Uhr bei Tele 5 zu sehen sein.

Tele 5-Chef Kai Blasberg ist begeistert von dem neuen Format. Der Fernsehmanager sagt darüber: „Ich schäme mich zu Tode: Ich habe unablässig gelacht.“ In der Show, die vor Publikum aufgezeichnet wird, treten je zwei vergebene Männer gegeneinander an. Sie behaupten, dass ihre Freundin die Geilste sei und die komplette Männerwelt gerne mit ihr schlafen würde. In vier Disziplinen müssen die Freundinnen dann zum Punktesammeln: Ins Cafè oder auch auf den Straßenstrich. Die Freundin, die mehr eindeutige Angebote bekommt, gewinnt letztlich.

„Fest steht: Diese Show ist der Untergang des Abendlands, dagegen ist «Dismissed» ein Streichelzoo,“ sagt Tele 5. Laut Moderator Uwe Wöllner erhält das Gewinnerteam einen Kranz mit der Aufschrift: „Everybody wants to fuck my girlfriend“. In weiteren Ausgaben sind Specials zu Themen wie „Who wants to fuck my wife?”, “Who wants to fuck my lesbian girlfriend?”, “Who wants to fuck my teacher?” und “Who wants to fuck my mother?” geplant.

Laut Uwe Wöllner entsteht derzeit eine “Familienshow für die ganze Familie.” Ulmen Television GmbH produziert. Erste Ausschnitte aus den Sendungen gibt es schon immer drei Tage vor der TV-Ausstrahlung im Internet, am Morgen danach ist die komplette Folge online verfügbar.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61515&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

17.01.2013 12:57
#135 RE: TV News Zitat · Antworten

ZDF Enterprises produziert Eventserie über Alexander den Großen

Unter Federführung des «Die Tudors»-Autoren Michael Hirst soll eine „opulente Eventserie“ mit bis zu drei Staffeln Umfang entstehen.

Obwohl er schon im jungen Alter von 33 Jahren das Zeitliche segnete, eroberte Alexander der Große nahezu die gesamte zu seiner Zeit bekannte Welt. Das Alexandrinische Reich dehnte sich über weite Teile Europas über Makkedonien und Ägypten bis Indien aus – alles Verdienst seiner beispiellosen Feldstrategien. Stoff, aus dem sich nicht nur ausführliche Kapitel in Geschichtsbüchern und Hollywood-Filme, sondern auch opulente Serien spinnen lassen.

Das Potential einer Eventserie über den legendären Feldherren erkannte auch Uwe Kersken, geschäftsführender Partner des Kölner Produktionshauses Gruppe 5, der gemeinsam mit Beta Film und ZDF Enterprises eine aufwändige TV-Produktion plant, die derzeit auf drei Staffeln ausgelegt wird. Als Autor und Showrunner verpflichteten die Produktionsfirmen Michael Hirst, der als Autor des Kinofilms «Elizabeth» und der Fernsehserien «Die Tudors», «Camelot» und der US-Version von «The Borgias» allerhand Erfahrung im historischen Metier sammelte.

Bis zum Fernsehstart dieses enormen Unterfangens wird allerdings noch viel Zeit vergehen: Der Drehstart ist erst für kommendes Jahr vorgesehen. Uwe Kersken verspricht bereits jetzt, dass in der Serie deutlich gemacht wird, „dass Alexander nicht nur großer Eroberer und Tyrann war, sondern gleichzeitig von einer enormen kulturellen Wissbegier geprägt war und sich in allen eroberten Ländern auf die fremden Sprachen und Kulturen einließ.“

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61519&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

18.01.2013 12:17
#136 RE: TV News Zitat · Antworten

17 Uhr: Sat.1 wird weiteres Format testen

Am 28. Januar startet nun zunächst einmal der Versuch Geschichten von Pfandleihern in der Access-Prime zu etablieren.

Sat.1 probiert derzeit seinen 17.00-Uhr-Sendeplatz aufzufrischen. Die über viele Jahre dort gezeigte Sendung «Niedrig & Kuhnt» wird zwar weiter produziert, aber zur Zeit nicht mit neuen Folgen ausgestrahlt.

Noch bis Ende kommender Woche sendet der Münchner Kanal werktags um 17.00 Uhr die Sendung «Pures Leben», ab dem 28. Januar kommt eine neue Scripted Reality von Constantin namens «Hilfe – ich bin pleite! Letzte Rettung Pfandleiher», die vier Wochen lang im Programm bleiben wird.

Nach dem Ende der ersten Staffel geht das Probieren weiter: Der Privatsender wird dann eine Real Life Doku mit dem Namen «Überführt! Gib es endlich zu» zeigen. Produzent der 30 Minuten langen Sendung ist Schwartzkopff TV.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61553&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

19.01.2013 11:54
#137 RE: TV News Zitat · Antworten

«Wetten, dass..?»: Cindy wird feste Co-Moderatorin

Laut der „Bild“-Zeitung soll Cindy bereits an diesem Samstagabend offiziell vorgestellt werden. Sie soll Markus Lanz zukünftig in jeder Sendung zur Seite stehen.

Wochenlang rätselte die TV-Landschaft, ob Cindy aus Marzahn nach zwei erfolgreichen «Wetten, dass..?»-Ausgaben an der Seite von Markus Lanz auch in Zukunft der Show erhalten bleiben und somit feste Co-Moderatorin werden würde. Jetzt steht fest: Sie wird bleiben. Wie die "Bild" in ihrer Samstagausgabe exklusiv berichtet, ist inzwischen alles beschlossene Sache. Demnach soll Cindy aus Marzahn bereits an diesem Samstag offiziell vorgestellt werden. Dem Boulevard-Blatt sagt Lanz zur neuen Personalie: „Sie ist eine liebenswerte, reizende Person. Und ein Vollprofi."

Cindy aus Marzahn, die mit bürgerlichem Namen Ilka Bessin heißt, äußerst sich gegenüber der "Bild" gewohnt humorvoll, scheint ihre neue Aufgabe allerdings auch nicht zu unterschätzen: „Also jetzt will ick ma was sag'n. Wenn ick da sitze, und plötzlich steht 'n Weltstar wie Pink vor mir, dann denk ick mir: Es ist 'ne verdammt große Ehre, so 'ne Sendung machen zu dürfen.“

Cindy aus Marzahn stand Markus Lanz im vergangenen Jahr bereits zwei Mal zur Seite - nur in der der November-Ausgabe des Showklassikers assistierte sie nicht, offiziell aufgrund gesundheitlicher Probleme. Damals sprang einmalig Atze Schröder für die Komikerin ein.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61575&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

20.01.2013 11:43
#138 RE: TV News Zitat · Antworten

Kai Böcking bekommt neue kabel eins-Show

Da macht es «Rumms». Der aus «Formel 1» oder «Risiko» bekannte Moderator wird ab Ende Februar ein neues Format im Privatfernsehen bekommen.

Es klingt ein bisschen wie «Clever – Die Show, die Wissen schafft» – aber dann auch wieder anders. kabel eins startet am 28. Februar 2013, einem Donnerstagabend, eine neue Primetime-Show namens «Rrumms – Die Experimente-Show». Geplant sind zunächst vier Folgen, die etwas länger als zwei Stunden im Programm sein werden und immer um 20.15 Uhr beginnen.

Moderiert wird das Format von Kai Böcking, den meisten wohl noch von seiner Zeit bei den Öffentlich-Rechtlichen bekannt. Böcking machte dort die Musiksendung «Formel 1», in den 90ern war er im Zweiten bei «Jetzt kannst Du was erleben» oder später in der Sendung «Risiko» zu sehen. Für kabel eins machte er vor einigen Jahren schon einmal ein Best-Of seiner «Formel 1-»-Sendung.

In «Rrumms» soll es spannende und ungewöhnliche Versuche aus der Welt des Alltags geben. Spektakuläre Stunts und explosive Experimente runden die Event-Show ab, heißt es seitens des Senders.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61565&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

21.01.2013 12:38
#139 RE: TV News Zitat · Antworten

ProSieben übernimmt «Steven liebt Kino»

ProSieben übernimmt «Steven liebt Kino»

Das Kinomagazin «Steven liebt Kino» mit dem «Schlag den Raab»-Moderator Steven Gätjen kehrt ins Fernsehen zurück: Am 24. Februar zeigt ProSieben die erste von vorerst 14 geplanten Folgen auf dem weniger prominenten Platz am Sonntagvormittag ab etwa 11.25 Uhr. Das Format ist auf 35 Minuten angelegt und soll die neusten Kinofilme präsentieren, von Premierenfeiern berichten, News und Hintergrundinfos von den Filmsets liefern sowie Interviews mit Filmemachern und Schauspielern zeigen.

Zudem planen die Verantwortlichen eine Wiederholung des Formats in gekürzter Form bei kabel eins – das allerdings zu einer noch unprominenteren Sendezeit. Aktuell ist dafür der späte Mittwochabend nach den beiden Spielfilmen vorgesehen – die Anfangszeiten der Sendung werden also jeweils variieren, mit Sicherheit aber immer recht spät am Abend bzw. in der Nacht liegen. Die erste Folge beispielsweise startet erst nach 1.00 Uhr nachts.

«Steven liebt Kino» war ursprünglich Ende November 2011 bei Tele 5 gestartet, konnte sich auf seinem Sendeplatz am Sonntagvorabend aus Quotensicht allerdings nicht etablieren. Das führte dazu, dass die Verantwortlichen nach nicht einmal einem Jahr das Projekt für beendet erklärten und Gätjens Format einstellten.


Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61574&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

22.01.2013 12:24
#140 RE: TV News Zitat · Antworten

Die Kritiker: «Marie Brand und die offene Rechnung»

Auch die neuste Folge der Krimireihe «Marie Brand» entpuppt sich als unauffällige, wenn auch solide Krimikost, der es jedoch noch sehr an Wiedererkennungswert fehlt. Eigentlich schade, da vor allem die Darsteller zu überzeugen wissen.

Inhalt
Hauptkommissarin Brand taucht tief in ihre persönliche Vergangenheit ein, als der Mörder ihres Vaters aus der Haft entlassen wird. Vor sieben Jahren wurde Maries Vater, der auch bei der Kölner Polizei als Hauptkommissar ermittelte, im Dienst von Markus Rombach erschossen. Markus Rombach war nicht nur der Arbeitskollege von Maries Vater, sondern auch Freund der gesamten Familie. Marie beschließt, Urlaub zu nehmen und fährt in das Wochenendhaus, wo sie oft in ihrer Kindheit war. Wenig später taucht dort Rombach auf. Rombachs Tochter wurde vor siebzehn Jahren entführt und ermordet. Der Täter konnte nie überführt werden, obwohl Rombach sich sicher war und ist, dass Christian Bruckner der Mörder ist. Beim Versuch, Bruckner zu stellen, erschoss Rombach damals versehentlich Maries Vater. Rombach kann sich dies nicht verzeihen und ebenso wenig kann er damit leben, dass der Mörder seiner Tochter weiterhin in Freiheit ist. Er fordert von Marie, sie solle ihm vergeben und ihm helfen, den Mord an seiner Tochter endlich aufzuklären.

Als plötzlich Bruckners Tochter, die nun ebenfalls siebzehnjährige Sophie, verschwindet, fällt der Verdacht sofort auf Markus Rombach, der aber ein wasserdichtes Alibi hat. Trotzdem sind sich Marie und Simmel sicher, dass Rombach hinter der Entführung steckt. Will er Bruckner unter Druck setzen und ihn endlich zu einem Geständnis zwingen?

Als die beiden Kommissare zu neuen Erkenntnissen im alten Fall kommen, können sie in letzter Minute einen weiteren Mord verhindern.

Darsteller
Mariele Millowitsch («Nikola») ist Marie Brand
Hinnerk Schönemann («12 Meter ohne Kopf») ist Jürgen Simmel
Thomas Heinze («ZweiOhrKüken») ist Dr. Gustav Engler
Christian Redl («KDD – Kriminaldauerdienst»)) ist Markus Rombach
Stephan Grossmann («Bis zum Horizont, dann links») ist Christian Bruckner
Nicole Marischka («Homevideo») ist Sabine Bruckner
Olga von Luckwald («Die Chefin») ist Sophie Bruckner

Kritik
Über zu wenig Krimiunterhaltung kann sich der deutsche Fernsehzuschauer derzeit kaum beschweren. Diverse Ermittlerteams ermitteln deutschlandweit in nahezu unzähligen Reihen, sodass es keine Floskel ist, dass hier wohl für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte. Die Kreativität sämtlicher Macher scheint jedoch noch lange nicht erschöpft und solange die Einschaltquoten stimmen, schießen munter weitere Krimiserien aus dem Boden. Zugegeben, mit dem Start der Reihe rund um die Ermittlerin Marie Brand im Jahr 2008, gehört die Serie mitnichten zu den ganz neuen Vertretern ihrer Art. Aufgrund ihrer unregelmäßigen Ausstrahlung und der nur sehr geringen Anzahl an produzierten Filmen – innerhalb von rund fünf Jahren wurden lediglich 11 Folgen ausgestrahlt – lässt sich die Filmreihe jedoch schwer als Klassiker, Dauerbrenner oder „altes Eisen“ bezeichnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein immer neues Publikum die Geschichten um die toughe Kommissarin für sich entdeckt, ist daher relativ groß, weshalb es sich auch beim Anschauen ihres neusten Falles, «Marie Brand und die offene Rechnung» so anfühlt, als würde man in den Genuss der Pilotepisode einer brandneuen Reihe kommen.

Diese Erkenntnis ist Fluch und Segen zu gleich. In einer Zeit, in der TV-Kanäle ihr Publikum mit den immer gleichen Wiederholungen bekannter Serien abzuspeisen versuchen, wirkt der unaufdringliche Ausstrahlungsrhythmus von «Marie Brand» angenehm und zeugt ganz davon, dass man nach dem – in der TV-Branche offenbar selten gewordenen – Vorsatz „Qualität vor Quantität“ vorgeht. Vor allem auf der technischen Ebene präsentiert sich die Serie stets souverän und auf Hochglanz poliert. Auch die Bücher, nach denen bereits mehrere verschiedene Regisseure die einzelnen Fälle erzählten, bürgten für Qualität. Weshalb also war hier vor wenigen Zeilen noch von einem Fluch die Rede?

Leider besitzt die komplette «Marie Brand»-Reihe so gut wie keinerlei Wiedererkennungswert, sofern man davon absieht, dass die vor allem durch die Comedyserie «Nikola» bekannt gewordene Schauspielerin Mariele Millowitsch in ihrer Hauptrolle bestens aufgeht. Nun hat die Darstellerin, die ihrer Hauptfigur auch in ihrem neuesten Fall „Die offene Rechnung“ die genau richtige Mischung aus Sympathie, Coolness und Rigorosität verleiht, das Glück, dass sie wohl auch ein Telefonbuch vorlesen könnte, ohne dass dabei Langeweile aufkäme. Abgesehen davon mag es jedoch auch Millowitsch nicht gelingen, der Reihe ein Profil zu geben. Besonders in „Die offene Rechnung“ scheint das jedoch nicht damit zusammenzuhängen, dass Regisseur Florian Kern ein potentiell mehr versprechendes Drehbuch schlicht nicht angemessen umzusetzen wusste. Zumal Kern mit mehreren Folgen der intensiven Krimireihe «Abschnitt 40» bereits sein Handling für einnehmende Inszenierungen bewies. Vielmehr scheint das Drehbuch selbst von vornherein darauf ausgelegt, bloß nirgendwo anzuecken. So ergibt sich eine Durchschnittsstory, die ohne Zweifel besser ist als die öffentlich rechtlichen Vorabend-Krimies und die auch ihre Ausstrahlung in der Primetime verdient. Um sich mit der ohnehin schon selten ausgestrahlten «Marie Brand»-Reihe jedoch dauerhaft zu etablieren und die Serie somit zu einem TV-Format zu machen, auf das man sich schon Wochen vor der Ausstrahlung freut, reicht es bei dem momentan eingeschlagenen und offenbar wohl auch festgefahrenen Weg nicht.

Das ist schade. Denn vor allem in der Zusammenstellung des Casts und der Zeichnung sämtlicher Figuren gab man sich Mühe, auf die Dauer ein Team aus Protagonisten zusammenzustellen, das dank seiner Bodenständigkeit Sympathie versprüht. Auch der eingestreute Dialogwitz und das angedeutete Katz-und-Maus-Spiel zwischen Brand und Simmel funktioniert. Die temporeichen Wortgefechte bilden immer wieder den Höhepunkt der Reihe, wirken aber vor allem im aktuellen Fall deshalb deplatziert, weil sich die Story selbst nur mit einem extrem schleppenden Tempo vorbewegt. Zwar ist die Ausgangslage der Rache-Thematik in „Die offene Rechnung“ keine Basis für eine mit Verfolgungsjagden und Schießereien gespickte Story, bei der zum Luftholen keine Zeit bleibt. Auch die restlichen Fälle der Marie Brand bewegten sich eher auf realistischem, bodenständigem Niveau. In diesem Fall meinte man es dann doch ein wenig zu gut mit der Ruhe und Gemächlichkeit, mit welcher der Fall voranschreitet.

Fazit: «Marie Brand und die offene Rechnung» ist Krimikost auf besserem Durchschnittsniveau, in welcher vor allem die Darstellerleistungen überzeugen. Insgesamt bleibt die Reihe jedoch zu unauffällig, um sich dauerhaft im ohnehin hart umkämpften Geschäft um die Gunst Deutschlands Krimifans zu etablieren.

Das ZDF zeigt «Marie Brand und eine offene Rechnung» am Mittwoch, den 23. Januar um 20:15 Uhr.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61547&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

23.01.2013 13:17
#141 RE: TV News Zitat · Antworten

«Zuhause im Glück» weiter eine Bank

Die RTL II-Renovierungssendung schlägt sich auch 2013 überzeugend. Mehr als zwei Millionen Menschen sahen zur besten Sendezeit zu.

Im Dezember 2012 hagelte es die besten Quoten seit 2006: Fast zehn Prozent der Umworbenen sahen eine Folge von «Zuhause im Glück»: Ganz so viele waren es in dieser Woche nun nicht; aber die Renovierungssendung von RTL II ist auch 2013 auf einem guten Weg. Ab 20.15 Uhr kam das Format auf klar überdurchschnittliche 8,5 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe.

Insgesamt entschieden sich 2,14 Millionen Menschen ab drei Jahren für das zweistündige Format. Auch im Gesamtmarkt fiel die Quote mit 6,5 Prozent somit weit überdurchschnittlich aus. Übrigens: Die guten 8,5 Prozent bei den Umworbenen waren das bisher schwächste Ergebnis bei den Umworbenen – vergangene Woche holte das Format beispielsweise neun Prozent. Es scheint, als würde RTL II auch in den nächsten Wochen noch viel Spaß mit dem Format haben.

Nach 22.15 Uhr lief es dann weniger gut für die Münchner: «RTL II Spezial. Das Magazin», das sonst eigentlich erfolgreich läuft, kam gegen den Dschungel auf keinen grünen Zweig und musste sich mit 4,1 Prozent in der Zielgruppe zufrieden geben. Eine Wiederholung von «Die Geissens» holte eine weitere Stunde später dann leicht bessere 4,5 Prozent. Trotz des schwachen Spätabends: RTL II freut sich über einen starken Tagesmarktanteil von 7,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61642&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

24.01.2013 12:41
#142 RE: TV News Zitat · Antworten

Sat.1: Witt-Film wird zum Totalflop

Es scheint keine sonderlich gute Idee zu sein, jetzt auch am Mittwoch auf eigenproduzierte Filme in Erstausstrahlung zu setzen. Der Erste funktionierte jedenfalls überhaupt nicht.

An zu wenig PR im Vorfeld lag es jedenfalls nicht. Sat.1 muss einen weiteren Dämpfer einstecken. Zumindest die erste Ausstrahlung eines eigenproduzierten Films am Mittwochabend holte nicht im Geringsten die gewünschten Quoten. Sat.1 startete mit «Der Feind in meinem Leben», einer Produktion mit Kati Witt in der Hauptrolle, der das Thema Stalking behandelte.

Ab 20.15 Uhr interessierten sich im Schnitt aber nur 1,71 Millionen Menschen insgesamt für die Produktion. Bei allen lag man mit 5,2 Prozent massiv unterhalb des Senderschnitts und auch in der Zielgruppe sah es nicht besser aus: Hier lag die gemessene Quote sogar nur bei 5,1 Prozent.

Nach 22.20 Uhr lief es dann – gegen das übermächtige RTL-Dschungel-Camp – noch mieser. Die Doku «Der Feind in meinem Leben – Albtraum Stalking» kam nur noch auf rund 720.000 Zuschauer ab drei Jahren und katastrophale 2,7 Prozent bei den Umworbenen, ab 23.20 Uhr holte «24 Stunden» nur 2,6 Prozent. Den Mittwoch schloss Sat.1 mit einem der schlechtesten Marktanteile aller Zeiten (Tage mit großen Sportevents ausgenommen) ab: Nur noch 6,6 Prozent wurden für den Bällchensender ausgewiesen.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61669&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

25.01.2013 12:55
#143 RE: TV News Zitat · Antworten

Neue Ideen? ZDFneo zeigt Krimis am Vorabend

Die Zeiten, in denen ZDFneo Formate wie «iss oder quizz» am Vorabend ausprobierte, sind vorbei.

Wie innovativ ist der Sender ZDFneo noch? Diese Frage müssen sich die Macher, insbesondere nach dem Ende ihrer Show «neoParadise» in dieser Woche, gefallen lassen. Dass Neues nicht mehr in allzu großem Umfang vorhanden ist, zeigen auch Umstellungen im Vorabendprogramm des Digitalsenders: Ab dem 4. März werden dort Wiederholungen von ZDF-Krimiproduktionen eingesetzt.

Zwischen Montag und Freitag gibt es ab dann um 18.45 Uhr Re-Runs der «Küstenwache», um 19.30 Uhr folgt «SOKO Wismar». Beide Sendungen laufen aktuell übrigens im ZDF-Vorabendprogramm – allerdings mit neuen Folgen.

Ohnehin wird ZDFneo immer mehr zur Abspielstation von Krimis: In der Primetime ist das Genre an vier von sieben Abenden zu finden. Dienstags sind zum Beispiel «Der Kriminalist» und «Flemming» im Programm, mittwochs laufen Reihen wie «Wilsberg», am Sonntag ermittelt «Inspector Lynley», am Montagabend «Inspector Barnaby».

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61680&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

26.01.2013 13:15
#144 RE: TV News Zitat · Antworten

Gleich 15 Folgen: Enie backt wieder

sixx ändert nichts am Erfolgsrezept: Erneut hat man den Samstagnachmittag als Sendeplatz ausgewählt.

Schon sehr bald nach dem Start der ersten Folgen der sixx-Eigenproduktion «Sweet & Easy – Enie backt» stand fest: Davon soll es auch 2013 neue Episoden geben. Die Sendung mit Enie van de Meiklokjes erreichte in ihrer ersten Staffel bis zu 2,8 Prozent Marktanteil beim Publikum zwischen 14 und 49 Jahren.

Die zweite Staffel fällt deshalb nun deutlich länger aus. Sie umfasst ganze 15 Episoden. "Ich freue mich sehr, dass die Menschen meine Sendung schauen, sie ihnen gut gefällt und daher das Feedback so positiv ausfällt. Da scheint es ja in der TV-Landschaft doch noch eine Lücke gegeben zu haben. Toll, dass ich sie gefunden habe und mit süßen und deftigen Backzaubereien füllen durfte."

Am Erfolgsrezept wird der Sender daher nichts ändern. So läuft das Format ab dem 23. Februar 2013 erneut jeweils samstags ab 14.00 Uhr.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61709&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

27.01.2013 13:16
#145 RE: TV News Zitat · Antworten

Holocaust-Gedenktag im BR partiell gefragt

Mit der Biografie von Marcel Reich-Ranicki waren zur besten Sendezeit beachtliche Marktanteile drin. Ganz schwach schnitt am späteren Abend allerdings eine Dokumentation ab.

Aktiv miterlebt hat inzwischen nur noch eine recht kleine Bevölkerungsgruppe das Dritte Reich, doch im Fernsehen sind die Gräueltaten der Nationalsozialisten nach wie vor der wohl beliebteste Stoff für Geschichtsdokumentationen. Zum Holocaust-Gedenktag setzte der Bayerische Rundfunk auf ein besonderes Programm am Abend, wobei man es zunächst mit der Biografie «Marcel Reich-Ranicki: Mein Leben» versuchte. Der Film mit Matthias Schweighöfer wurde durchschnittlich von 0,70 Millionen Menschen gesehen, was einem Marktanteil von 2,2 Prozent entsprach. Bei den jungen Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren führten 0,18 Millionen zu 1,5 Prozent.
Damit lief es keinesfalls schlecht für diesen Film, vor allem beim jungen Publikum lag er sogar sehr deutlich oberhalb der Norm. Der öffentlich-rechtliche Sender kam in den vergangenen Monaten durchschnittlich nämlich nur auf 1,8 Prozent des Gesamtpublikums und 0,6 Prozent der jungen Konsumenten. Diesen Werten war man also klar überlegen.

Eindeutig in die falsche Richtung entwickelten sich die Einschaltquoten am späteren Abend, als die deutsche Dokumentation «Das zerrissene Leben - Zwischen Heimat und Emigration» erstmals auf Sendung ging. Eine Sehbeteiligung von 0,32 Millionen ging mit einem Marktanteil von 1,1 Prozent einher, bei den Jüngeren resultierten aus 0,04 Millionen enttäuschende 0,3 Prozent.


Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61725&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

28.01.2013 12:49
#146 RE: TV News Zitat · Antworten

Bully plant Rückkehr zu ProSieben

„Der Spiegel“ berichtet am Montag, dass der einstige «Bullyparade»-Macher an einem neuen ProSieben-Format arbeitet. Los gehen könnte es in der kommenden Saison.

Es ist irgendwie recht ruhig geworden um Michael „Bully“ Herbig. Der große Hype um ihn, der vor zehn Jahren herrschte (damals, als er den «Schuh des Manitu» machte), ist vorbei. Vielleicht auch deshalb zieht es den Komiker und TV-Produzent wieder zu seinen Wurzeln.

In der aktuellen Ausgabe des „Spiegel“ wird berichtet, dass Herbig derzeit intensiv an einem neuen Format für seinen Heimatsender ProSieben arbeite. Genauere Details sind dem Artikel aber noch nicht zu entnehmen. Geplant ist ein Start in der kommenden TV-Saison.

"Ich bin jetzt schon seit 16 Jahren mit ProSieben zusammen. Wir praktizieren eine offene Beziehung, vertrauen uns aber dennoch sehr“, so Herbig zu dem Nachrichtenmagazin. Natürlich habe er auch schon einen Flirt mit anderen Sendern gewagt, gegessen werde aber immer noch zu Hause.

Fünf Jahre ist es inzwischen her, dass Bully seine letzte TV-Show bei ProSieben hatte. Damals zeigte der Sender das Casting «Bully sucht die starken Männer», in dem Darsteller für den Kinofilm «Wickie und die starken Männer» gefunden werden sollten. Das Finale der sechsteiligen Sendung schnitt mit 16,3 Prozent in der Zielgruppe damals sehr stark ab, im Schnitt wurden bei den 14- bis 49-Jährigen gute 13,7 Prozent Marktanteil generiert.

Update: 12.05 Uhr: ProSieben-Chef Wolfgang Link hat Bullys Rückkehr inzwischen bestätigt. Er sagt: "Bully und ProSieben, das ist eine Partnerschaft mit Herz und Verstand: Nach «Bullyparade», «Bully & Rick» und «Bully sucht die starken Männer» wird auch Bullys nächster Streich auf ProSieben ein Stück TV-Geschichte schreiben."

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61739&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

29.01.2013 12:00
#147 RE: TV News Zitat · Antworten

Deal geplatzt: «Roche & Böhmermann» geht nicht weiter

In einer kurzen und knappen Mitteilung gab das ZDF bekannt, dass die eigentlich schon angekündigte dritte Staffel nun nicht produziert wird.

Mit einer faustdicken Überraschung startet die Medienbranche in die Woche: Das ZDF musste am Montagnachmittag mitteilen, dass die eigentlich schon fest eingeplante dritte Staffel der von Kritikern und dem Nischenpublikum geliebten Talksendung «Roche & Böhmermann» nun doch nicht zu Stande kommt. Das Statement des ZDF fällt entsprechend knapp aus:

"Leider konnte keine Einigung zwischen den Beteiligten darüber erzielt werden, wie die Sendung fortgeführt werden soll. Wir befinden uns aber weiterhin im Gespräch mit den beiden Protagonisten über neue Formate", sagt Dinesh Kumari Chenchanna, die als Koordinatorin ZDFkultur/3sat für das Programm von ZDFkultur verantwortlich ist.

Eigentlich sollte am 3. März 2013 die Geschichte des Formats weitergeschrieben werden. Das ZDF hatte im Dezember 2012 mitgeteilt, dass man sich auf insgesamt zwölf neue Folgen in zwei Staffeln geeinigt habe. Schon vor dieser Einigung aber gab es einige harsche Worte seitens des Moderators Jan Böhmermann: „Ich habe keinen Bock, mit Nischenproduktionsbudget eine Nischenproduktion für ein Nischenhonorar zu machen, das ist natürlich unbefriedigend! Damit wir das Fernsehen retten können, sollen unsere Sendung mehr Leute sehen", sagte dieser im November 2012.

Unklar ist, weshalb sich Sender und Produktion nun doch nicht mehr einig geworden sind. Vollkommen gecancelt wurde nun der Plan, die Talkshow künftig auch am Freitagabend im Zweiten zu zeigen. ZDFkultur will die Sendung wie geplant ab dem 3. März 2013 wieder ins Programm nehmen – dann allerdings Wiederholungen senden.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61756&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

30.01.2013 12:53
#148 RE: TV News Zitat · Antworten

ZDF stellt «Flemming» ein

Die Hauptdarstellerin Claudia Michelsen wechselt zum «Polizeiruf 110», wo sie zusammen mit Sylvester Groth ab Herbst das neue Duo aus Magdeburg bildet.

Große Änderungen stehen der öffentlich-rechtlichen Krimilandschaft bevor. Eine zentrale Rolle bei diesen Neuerungen spielt Claudia Michelsen, die bislang vor allem aus der sehr erfolgreichen ZDF-Serie «Flemming» bekannt sein dürfte. Nach drei Staffeln wird diese Serie jedoch beendet, wie die Boulevardzeitung "Express" in ihrer Mittwochsausgabe vermeldet. Dort erklärt ZDF-Redakteurin Verena von Heeremann: "Wir haben uns, auch im Zuge der Einsparungen im ZDF, dazu entschlossen, die Serie mit sofortiger Wirkung einzustellen."

Auf Michelsen müssen deutsche Krimifans künftig dennoch nicht verzichten: Wie der MDR bekannt gab, fand dieser nämlich in der «Flemming»-Hauptdarstellerin und Sylvester Groth («Inglourious Basterds») sein neues Duo für den «Polizeiruf 110» aus Magdeburg, dessen Hauptermittler Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler 2012 nach 16 Jahren TV-Dienst in den Ruhestand traten.

Unklar ist, ob Michelsens Wechsel zum MDR das ZDF zur Einstellung von «Flemming» bewog, oder ob erst das Schicksal der Serie des Mainzer Senders besiegelt war und sich Michelsen dann beim MDR bewarb, für den sie bereits im TV-Zweiteiler «Der Turm» vor die Kamera trat. Der Ausstrahlungsstart des neuen Magdeburger «Polizeiruf 110» ist übrigens auf Herbst 2013 terminiert. Ab dann soll sich die Krimireihe auch verstärkt politischen Themen annehmen.

Hinsichtlich der Figurenzeichnung setzt der MDR dagegen auf altbewährtes und zeichnet die Rollen von Groth und Michelsen als gegensätzliches Duo: Michelsen spielt die impulsive und lässig gekleidete Doreen Brasch, die regelmäßig an ihren spießigen und vorschriftsgemäß arbeitenden Kollegen Jochen Drexler gerät.


Quelle : http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61790&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

31.01.2013 12:11
#149 RE: TV News Zitat · Antworten

Fasching, Fastnacht, Karneval: Feiern die jungen Zuschauer mit?

In der fünften Jahreszeit setzen traditionell viele Fernsehsender auf ein buntes Karnevalsprogramm – in den vergangenen Jahren aber ausschließlich bei den Öffentlich-Rechtlichen. Nun kommt Stefan Raabs Karnevalssitzung zurück. Und mit ihm die jungen Zuschauer?

Kaum sind die kalten und schneereichen Wintertage vorbei, freuen sich Millionen Deutsche auf das Karnevalsfest. Auf diese Tradition, die seit Jahrhunderten in vielen Regionen verankert ist und nicht nur als reine Unterhaltungsveranstaltung gesehen werden muss, sondern auch immer die jeweilige Lage der Stadt, des Landes, des Bundes kommentiert – ob in politischer, sozialer oder kultureller Hinsicht. Auch im Fernsehen erfreut sich der Karneval immer noch großer Beliebtheit, beispielsweise bei der Übertragung von traditionellen Sitzungen oder dem „Rheinischen Gipfeltreffen“ von Köln, Düsseldorf und Mainz bei «Karneval hoch Drei».

In den vergangenen Jahren aber spielte sich diese Unterhaltung nur noch bei den Öffentlich-Rechtlichen ab – die Privatsender hatten sich längst aus dem kollektiven Narrenrausch zurückgezogen. Bis jetzt: Denn am 9. Februar, zwei Tage vor Rosenmontag, steigt ProSieben als erster Privatsender mit einer großen Karnevalsshow wieder „in die Bütt“: Stefan Raab präsentiert seine große «TV Total Prunksitzung», zur besten Sendezeit, am Samstagabend um 20.15 Uhr.

Spannend ist dieses Programm-Experiment deswegen, weil Karneval und Privatfernsehen zuletzt eben nicht mehr zusammenpassten: Vor Jahren noch war «Kölle Alaaf», die Prunksitzung der Kölner Prinzen-Garde, eine feste Institution im Programm von RTL. Mit hohen Zuschauerzahlen von mehr als fünf Millionen, aber niedrigen Einschaltquoten beim wichtigen jungen Publikum. Hier holte das RTL-Format nur unterdurchschnittliche Werte von rund 13 bis 16 Prozent. Und nachdem die Konkurrenz auch noch mit Spielfilmen erfolgreicher abschnitt, zog man 2005 einen Schlussstrich unter das Karnevals-Kapitel.

Acht Jahre später versucht sich ProSieben mit Raab nun an der Wiederauferstehung des Karnevals für das junge Publikum. Dahinter steckt die Frage, ob dieses Publikum sich überhaupt noch für den traditionellen Brauch interessiert oder ihn nur zum Anlass nimmt, wild zu feiern. Raab scheint offenbar auch nicht so recht zu wissen, ob seine neue Show ankommt. Neben traditionellen Karnevalsstars wie den Höhnern oder dem Ruhrgebiets-Urgestein Helge Schneider hat man sich auch Promis in den „Elferrat“ geladen, die zunächst kaum mit dem Faschingsfest vereinbar zu sein scheinen: Rapper Cro, Sängerin Lena Meyer-Landrut oder auch die Ludolfs.

Ob die bunte Mischung reicht, um Erfolg zu haben? Der TV-Karneval hat es in dieser Zeit generell nicht leicht: Im vergangenen Jahr holte nur noch eine große Übertragung mehr als fünf Millionen Zuschauer (jene aus Mainz), demgegenüber verloren nahezu alle Karnevalsformate seit Jahren kontinuierlich an Reichweite. Besonders auffällig: Beim jungen Publikum zwischen 14 und 49 Jahren kam 2012 keine größere Prunksitzung mehr auf Marktanteile über Senderschnitt – denkbar schlechte Voraussetzungen für eine Karnevalssendung im Privatfernsehen. Vermutlich weiß Raab genau das und hat seine Show so strukturiert, dass sie auch sein normales Stammpublikum am Samstagabend anspricht. Bei einem Erfolg wäre es aber wahrlich nicht das erste Mal, dass der TV-Altmeister einem angestaubten Genre wieder neues Leben einhaucht.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61801&p3=

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

01.02.2013 13:10
#150 RE: TV News Zitat · Antworten

Merkel vs. Steinbrück: Wieder nur ein Duell

Herausforderer Steinbrück möchte sich zwei Mal im TV messen, die Kanzlerin macht klar: Wie 2009 gibt es 2013 nur ein TV-Duell.

Auch 2013 soll es vor der Bundestagswahl Ende September wieder zu einem großen TV-Duell kommen. In den USA sind solche Auftritte seit vielen Jahren üblich, es treten dort sogar die Vize-Präsidenten in einer eigenen Debatte gegeneinander an. In Deutschland wurde das TV-Duell 2002 eingeführt, damals gab es sogar zwei große Aufeinandertreffen (eines bei RTL und Sat.1, das andere bei ARD und ZDF). Auch 2005 und 2009 duellierten sich Kanzler(in) und Herausforderer vor Millionen von Fernsehzuschauern.

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hatte nun jüngst gefordert, dass es in diesem Jahr wieder zu zwei solcher Auseinandersetzungen kommen solle. Das lehnt die Bundeskanzlerin Angela Merkel aber ab. Am Donnerstag machte sie klar, dass es vor der Wahl nur ein solches Duell geben werde.

Wie sie über ihren Regierungssprecher Steffen Seibert erklären ließ, sehe sie keinen Grund von der bisher gängigen Praxis abzuweichen. Genaue Details, wie etwa der Sendetermin, stehen ohnehin noch nicht fest.

2009 fand das große TV-Duell am Sonntag, 13. September statt – und lief auf vier Sendern gleichzeitig. Die Diskussion sahen damals rund 7,8 Millionen Menschen im Ersten, 3,47 Millionen im ZDF und nur 2,06 Millionen Menschen ab drei Jahren beim Privatsender RTL. Sat.1 war an diesem Abend überhaupt nicht gefragt: Der nicht gerade für Informationskompetenz bekannte Kanal lockte nur 0,79 Millionen Menschen an. Addiert ergab sich eine Reichweite von etwas mehr als 14 Millionen Zuschauern. Allgemein ließ die Beliebtheit solcher Duelle in den vergangenen Jahren nach.

Quelle: http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=61835&p3=

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | ... 57
 Sprung  
Weitere Links
| Sicher und kostenlos Bilder hochladen|9-1-1 FanSeite|
zum Impressum | 2008- © Doctor's Diary FanForum | Admins JackySunshine & Seppy | Moderatoren Lorelei & Mellow | Gründerin des Forums Flora
Xobor Forum Software von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen
Datenschutz