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Dieses Thema hat 89 Antworten
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 Plauderecke zur Serie
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Cindy ( gelöscht )
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14.10.2009 17:45
#76 RE: Fachbereich: Medizin Lexikon Zitat · Antworten

Spasmus:
Verschidene Definitionen siehe Quelle

Quelle: http://de.mimi.hu/krankheit/spasmus.html



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Cindy ( gelöscht )
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14.10.2009 17:45
#77 RE: Fachbereich: Medizin Lexikon Zitat · Antworten

Dipidolor:
Piritramid ist ein synthetisches Opioid, das als Arzneistoff (Analgetikum) Verwendung findet. Es unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Piritramid



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Cindy ( gelöscht )
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14.10.2009 17:45
#78 RE: Fachbereich: Medizin Lexikon Zitat · Antworten

Intravernös:
Die Verabreichung eines Medikaments in eine Vene wird als intravenös bezeichnet. Diese kann zum Beispiel durch eine Infusion erfolgen. Bei der intravenösen Gabe gelangt das Medikament direkt in den Blutkreislauf. Die Wirkung tritt daher schneller ein, als zum Beispiel bei oral verabreichten Medikamenten. Diese müssen erst Magen und Darm passieren, bevor sie ins Blut gelangen.

Quelle: http://medikamente.onmeda.de/glossar/I/intraven%F6s.html



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Cindy ( gelöscht )
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14.10.2009 17:46
#79 RE: Fachbereich: Medizin Lexikon Zitat · Antworten

Ruptur:
Ruptur (lat. ruptura Zerreißung, Durchbruch; von rompere reißen, engl. rupture) bezeichnet in der Medizin die Zerreißung oder den Riss eines inneren Organs, eines Muskels, eines Gefäßes, eines Bandes oder einer Sehne.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ruptur



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Cindy ( gelöscht )
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14.10.2009 17:46
#80 RE: Fachbereich: Medizin Lexikon Zitat · Antworten

Loge:
Muskelloge, von Faszien umschlossene Gruppe von Muskeln.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Loge



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Cindy ( gelöscht )
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14.10.2009 17:46
#81 RE: Fachbereich: Medizin Lexikon Zitat · Antworten

Stabile Ap:
Angina pectoris (Syn.: Stenokardie, deutsch: Brustenge, Herzschmerz, Abk. AP) ist ein anfallsartiger Schmerz in der Brust, der durch eine Durchblutungsstörung des Herzens ausgelöst wird. Meist beruht diese auf einer Engstelle (Stenose) eines Herzkranzgefäßes.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Angina_pectoris



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Cindy ( gelöscht )
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14.10.2009 17:47
#82 RE: Fachbereich: Medizin Lexikon Zitat · Antworten

Hämoglobin:
Hämoglobin, der Blutfarbstoff (meist als Hb abgekürzt)

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/HB



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Cindy ( gelöscht )
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14.10.2009 17:47
#83 RE: Fachbereich: Medizin Lexikon Zitat · Antworten

Plazenta:
Die Plazenta (lat. placenta „Kuchen“, dt. auch „Mutterkuchen“) ist ein bei allen weiblichen höheren Säugetieren (Eutheria), manchen Beutelsäugern (Metatheria) und bei Hammerhaien bei der Trächtigkeit (Schwangerschaft) vorhandenes Gewebe in der Gebärmutter.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Plazenta



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Cindy ( gelöscht )
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14.10.2009 17:47
#84 RE: Fachbereich: Medizin Lexikon Zitat · Antworten

Isuffizient:
unzulänglich, leistungsunfähig, ungenügend, unzureichend, dürftig, mangelhaft, schwach, unbefriedigend, ungeeignet, unvermögend
Quelle: http://synonyme.woxikon.de/synonyme/insuffizient.php



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Cindy ( gelöscht )
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14.10.2009 17:47
#85 RE: Fachbereich: Medizin Lexikon Zitat · Antworten

EEG:
Die Elektroenzephalografie (EEG, von griechisch encephalon Gehirn, gráphein schreiben) ist eine Methode der medizinischen Diagnostik zur Messung der summierten elektrischen Aktivität des Gehirns durch Aufzeichnung der Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche. Das Elektroenzephalogramm (ebenfalls EEG abgekürzt) ist die graphische Darstellung dieser Schwankungen. Das EEG ist neben dem ENG und dem EMG eine standardmäßige Untersuchungsmethode in der Neurologie.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Elektroenzephalografie



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Cindy ( gelöscht )
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14.10.2009 17:48
#86 RE: Fachbereich: Medizin Lexikon Zitat · Antworten

Angina:
Angina ist die lateinische bzw. medizinische Bezeichnung für Enge und Beklemmung.
Der Ausdruck wird oft für Krankheiten verwendet, wenn die Beschwerden so ausgeprägt sind, dass schon in der Bezeichnung auf das Leitsymptom verwiesen werden soll.
Krankheiten, die mit einem ausgeprägten Engegefühl einhergehen können, sind:
Angina tonsillaris, die meist verkürzt als Angina oder Tonsillitis bezeichnet wird und bei der es sich um eine Infektion der Gaumenmandeln handelt, meist durch Streptokokken oder Staphylokokken, aber auch durch Viren
Angina phlegmonosa, eine im Gewebe fortschreitende Entzündung der Tonsille(n) mit Abszessbildung
Angina Ludovici ist die Bezeichnung für eine Phlegmone des Mundbodens
Angina Plaut-Vincent, eine nach ihren Erstbeschreibern benannte Entzündung der Tonsillen mit meist erstaunlich ungestörtem Allgemeinbefinden
Seitenstrangangina, Entzündung der Lymphgefäße entlang des Rachens
Angina pectoris - oft ebenfalls verkürzt als Angina bzw. in der medizinischen Fachsprache auch als Stenokardie bezeichnet. Die Beschwerden selbst werden entsprechend als pectanginös bezeichnet. Hier handelt es sich um den meist hinter dem Brustbein lokalisierten und in den linken Arm ausstrahlenden
Schmerz bei einer Minderdurchblutung der Herzkranzgefäße, der als Vorbote eines Herzinfarkts anzusehen ist. Die Prinzmetal-Angina, die Angina decubitus und die Crescendo-Angina sind alle Unterformen der Angina pectoris, wobei letztere zwei zur Untergruppe der instabilen Angina pectoris gezählt werden.
Angina abdominalis, eine schmerzhafte Durchblutungsstörung der Mesenterialgefäße.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Angina



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Cindy ( gelöscht )
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14.10.2009 17:48
#87 RE: Fachbereich: Medizin Lexikon Zitat · Antworten

Viagra:
Der Freiname des Arzneistoffes, der 1998 von der US-amerikanischen Firma Pfizer unter dem Namen Viagra auf den Markt gebracht wurde, ist Sildenafil. Viagra dient der Behandlung der erektilen Dysfunktion (der Erektionsstörungen) beim Mann. Erhältlich ist Viagra in Tablettenform zu 25, 50 und 100 mg. Vermarktet wird Sildenafil von der Firma Pfizer seit 2006 zusätzlich als Medikament zur Behandlung der idiopathischen pulmonal-arteriellen Hypertonie. Und zwar unter dem Markennamen Revatio in Tablettenform zu 20 mg.
In Deutschland ist Sildenafil in allen Darreichungsformen verschreibungspflichtig. Wird Viagra eingesetzt, hängen Dauer und Ausmaß einer Erektion letztlich vom Blutzufluss und Blutabfluss in den Schwellkörpern des Penis ab. Gesteuert wird die Blutzufuhr durch ringförmige Muskeln in der Arterienwand des Corpus cavernosum. Einen Teil des physiologischen Prozesses bei einer Erektion beinhaltet aber die Freisetzung von Stickstoffmonoxid im Corpus cavernosum. Das Enzym Guanylatzyklase wird dadurch aktiviert. Leichte Muskelentspannung im Corpus Cavernosum werden damit ausgelöst, die Erektion ermöglicht. Abgebaut wird der Arzneistoff Sildenafil durch Leberenzyme.

Quelle: http://www.info-magazin.com/index.php?suchbegriff=Viagra



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Cindy ( gelöscht )
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14.10.2009 17:58
#88 RE: Fachbereich: Medizin Lexikon Zitat · Antworten

Quarantäne:
Auf die Inkubationszeit befristete strenge Isolierung von Personen, Gebieten o. Gegenständen zur Abwehr quarantänepflichtiger Weltseuchen.




Quelle: http://www.imedo.de/medizinlexikon/quarantaene & Doctor's Diary DVD (Bilderrechte bei RTL)



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Cindy ( gelöscht )
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14.03.2010 17:32
#89 RE: Fachbereich: Medizin Lexikon Zitat · Antworten

Blutdruck:


Damit das Blut jede Stelle des Körpers erreichen kann, muss es mit einem gewissen Druck aus dem Herzen gepumpt werden. Weil das Herz wie ein Blasebalg in kleinen Stößen pumpt, schwankt der Blutdruck immer zwischen zwei Werten.

Solange sich das Herz zusammenzieht (Systole), drückt es Blut in die Arterien und der Blutdruck steigt. Wenn sich das Herz maximal zusammengezogen hat, ist der höchste Wert des Blutdruckes erreicht. Man nennt diesen Wert den systolischen Blutdruck.

Danach beginnt die Erschlaffungsphase (Diastole), in der sich die Herzkammern füllen und kein Blut in die Arterien gepumpt wird. Deshalb fällt der Blutdruck wieder auf den niedrigsten Wert ab. Dieser Wert heißt diastolischer Blutdruck.



Richtig Blutdruck messen:

Das Messgerät soll möglichst ruhig in Herzhöhe gehalten werden, genau so als würden Sie ein Baby im Arm halten. Zum richtigen Bedienen des jeweiligen Apparates lesen Sie in jedem Fall die Gebrauchsanleitung des Herstellers.

Der gemessene Blutdruck wird immer in zwei Werten angegeben (Systole und Diastole, siehe oben). Zum Beispiel 120/80, gesprochen "120 zu 80". Die Einheit ist mmHg, gesprochen "Millimeter Quecksilbersäule".

Damit die Messung sinnvoll wird, sollten Sie folgende Punkte beachten:

* Der Patient sitzt, die Beine nicht überkreuzt, der leicht angewinkelte Arm ist auf eine stabile Unterlage gelegt
* Die Blutdruckmanschette in Oberarmmitte anbringen, Messpunkt in Herzhöhe
* Der Patient sollte zumindest 5 Minuten vor der Messung entspannt sein. Er soll während der Messung ruhig bleiben, nicht sprechen
* Mindestens 2 Messungen sollen im Abstand von 1 Minute gemacht werden, da die erste Messung oft zu hoch ausfällt

Falsche Werte können natürlich immer entstehen. Hier einige Gründe dafür:

Falsch niedrige Werte

* zu große Manschette
* starke Beugung des Armes
* zu weit über Herzhöhe liegende Manschette

Falsch hohe Werte

* zu kleine Manschette für dicke Arme
* zu weit unter der Herzhöhe liegende Manschette
* Person sitzt nicht entspannt an der Rückenlehne
* Beine sind überkreuzt



Warum zu Hause messen?

Beim Arztbesuch werden meist höhere Werte gemessen als zu Hause. Dieser Effekt ist als "Weißkitteleffekt" bekannt, weil die Patienten beim Arzt eher aufgeregt oder angespannt sind. Zur Auswahl und Anpassung der Therapie sind jedoch die durchschnittlichen zu Hause in der gewohnten Umgebung oder täglichen Routine gemessenen Werte ausschlaggebend.



Faustregeln

1. Die Zielwerte sind unterschiedlich, je nachdem ob man sie zu Hause ohne Stress misst oder beim Arzt in der Ordination: Zu Hause soll 135/85 die Obergrenze sein, beim Arzt 140/90.
2. Um die Höhe des Blutdruckes einzuschätzen, braucht man mindestens 30 Messwerte.
3. Wenn 7 oder mehr über der in Punkt 1. genannten Grenze liegen, handelt es sich um eine Hypertonie.



Was macht zu hoher Blutdruck?

Grundsätzlich ist erhöhter Blutdruck ein Wegbereiter für Arteriosklerose mit allen ihren fatalen Folgen: Herzinfarkt, Schlaganfall, Erblindung, Raucherbein und viele andere Organschäden.

Wenn es gelingt, den Blutdruck in normalen Grenzen zu halten, kann das Risiko für all diese schweren Erkrankungen erheblich vermindert werden.

Unser Körper verfügt über keine sicheren Fühler für zu hohen Blutdruck. Hinweise sind Anzeichen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Nasenbluten oder Kurzatmigkeit. Oft bleibt ein Bluthochdruck (Hypertonie) über lange Zeit unentdeckt und wird erst bei einer Routineuntersuchung zufällig festgestellt.



Wie entsteht Bluthochdruck?

Nur bei etwa 5% aller Menschen mit Hypertonie gibt es eine bekannte Ursache, wie Nieren-, Herz- und Gefäßerkrankungen oder Störungen im Hormonhaushalt. Bei allen anderen Hypertonikern findet man keinen organischen Grund für die Hochdruckerkrankung. Man spricht dann von "essenzieller Hypertonie".

Eine Vielzahl von Einflüssen können die Entstehung von Bluthochdruck fördern. Neben Faktoren, die man nicht verändern kann — wie erbliche Veranlagung, Alter, Zuckerkrankheit, Stoffwechselstörungen — gibt es auch viele, die der Patient sehr wohl beeinflussen kann. Hierzu gehören vor allem Rauchen, Alkoholkonsum, Übergewicht, Bewegungsmangel, kochsalzreiche Ernährung und übermäßiger Stress.



Ist der Blutdruck immer gleich?

Weil die Höhe von verschiedenen Faktoren abhängig ist, zeigen die Werte große Tagesschwankungen. So steigt der Blutdruck bei körperlicher Anstrengung oder Stress und sinkt wieder, wenn man sich entspannt. So können Werte für den systolischen Druck zwischen 100 und 200 und für den diastolischen Druck zwischen 80 und 120 mmHg kurzfristig als Ausdruck der jeweiligen Stresssituation gemessen werden, ohne dass man Angst vor zu hohem Blutdruck haben muss. Erst wenn dauernd so hohe Werte gemessen werden, muss man den Blutdruck vom Arzt abklären lassen und individuell und stufenweise behandeln.

Aus diesen Gründen ist es auch für den Arzt äußerst wichtig, die Blutdruckwerte von zu Hause zu kennen, weil diese oft nicht so hoch ausfallen wie beim Arztbesuch.

Physiologischerweise weist der Blutdruck typische Verlaufsänderungen während der 24 Stunden eines Tages auf (sog. zirkadiane Blutdruck-Rhythmik): Am frühen Morgen steigt der Blutdruck bis auf seinen Höchstwert um die Mittagszeit an, sinkt dann am frühen Nachmittag ab (müde Phase nach dem Mittagessen), um dann am späten Nachmittag einen zweiten, allerdings etwas niedrigeren Gipfel zu erreichen; im Verlaufe der Nacht liegen die Blutdruckwerte dann am niedrigsten.



Was sagen die Blutdruckwerte aus?

Der erste, systolische Wert ist in der Regel höher als der zweite, diastolische Wert. Während der systolische Blutduck etwas über den Druck in den Gefäßen beim Zusammenziehen des Herzens aussagt, zeigt uns der diastolische Blutdruck, wie hoch der Druck ist, wenn sich das Herz entspannt.

Als ideal gelten Blutdruckwerte von 120/80 mmHg (gesprochen hundertzwanzig zu achtzig).

Normale Werte für Erwachsene sind:

Erster Wert: 110 bis 140 mmHg
Zweiter Wert: 75 bis 90 mmHg


Zu hoch ist der Blutdruck ab 140/90 mmHg.




Bildquelle: http://www.lebensmonitor24.de/521505/


http://p3.focus.de/img/gen/3/3/84337_950...gen_r_220xA.jpg


Quellen: http://www.huberdoc.at/info/blutdruck.html & http://www.medworld.de/therapiegebiete/b...3uFzGFdcSbmw.Rz



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Cindy ( gelöscht )
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14.03.2010 17:47
#90 RE: Fachbereich: Medizin Lexikon Zitat · Antworten

Pulsdruck:


Der Pulsdruck ist der Abstand zwischen dem systolischem und dem diastolischem Blutdruckwert und beschreibt die Druckwelle, die mit jedem Herzschlag durch das Mlutgefäßsystem läuft. Bei einem Blutdruck von 120/90 ergeben sich also 120 - 90 = 30 mmHg Pulsdruck.

Eine Meta-Analyse der großen Blutdruckstudien in Europa und China ergab, dass ein Anstieg des Pulsdrucks um 10 mmHg…

* das Risiko für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Komplikationen um 13 % erhöht
* das Risiko für Todesfälle infolge Herz- und Gefäßkomplikationen um 22% erhöht



Ursachen und Wirkung

Ein erhöhter Pulsdruck hat in der Regel seine Ursache in einer Abnahme der Elastizität der großen Arterien als Folge einer fortgeschrittenen Arteriosklerose. Die gezielte Behandlung des erhöhten Pulsdruckes ermöglicht eine effektive Senkung des Risikos für Schlaganfall, Herzschwäche und Herzinfarkt. Der Normalwert kann bis 50 mmHg betragen. Aber nicht für alle älteren Patienten ist dieser Idealwert zu erreichen: Wenn dabei Schwindelzustände auftreten, sollte als erstes Therapieziel ein Wert unter 65 mmHg angestrebt werden. So vermindert man das Risiko für die genannten Herz- und Gefäßerkrankungen.



Wie kann man den Pulsdruck zuverlässig bestimmen?

Die Methode der Wahl bei der Bestimmung dieses Risikofaktors ist die 24-Stunden-Blutdruckmessung (Langzeit-Blutdruckmessung). Ein automatisches Blutdruckmessgerät bestimmt hierbei tagsüber in 15-minütigem, nachts in 30-minütigem Abstand den Blutdruck. Diese Werte lassen sich graphisch übersichtlich darstellen.

Auch die Stärke und Ausprägung des Druckanstieges in den einzelnen Bluthochdruckphasen lässt sich hier auswerten. Damit kann man erkennen, welche starken Schwankungen der Pulsdruck mit den entsprechenden Gefäßwandbelastungen zeigt.


Wie und wo misst man den Puls?

An der Halsschlagader oder am Handgelenk 15 Sekunden lang mitzählen und dann mal 4 nehmen. Wichtig: mit Zeigefinger oder Mittelfinger messen, nicht mit dem Daumen, der hat nämlich einen Eigenpuls, den du dann spüren kannst, dann stimmt das Ergebnis nicht.




Bildquellen: http://www.schule.bremen.de/schulen/kl56...utkreislauf.htm & http://www.sportunterricht.de/lksport/herzfrq3.html


http://i.onmeda.de/ekg.gif

Quelle: http://www.huberdoc.at/info/pulsdruck.html



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