Sepsis: Die Sepsis (gr. für Fäulnis), umgangssprachlich auch Blutvergiftung, ist die fulminante Reaktion des Organismus auf Bakterien oder Bestandteile von Bakterien wie deren Toxine im Blut; zum Beispiel im Verlauf einer außer Kontrolle geratenden Infektion. Dabei ist diese Bezeichnung nicht auf Wirkungen bestimmter Erreger beschränkt. Die Komplexität der pathophysiologischen Vorgänge macht eine allgemeinverständliche Definition schwer. Die Intensivmedizin kann durch vorübergehenden Ersatz oder Unterstützung der Organfunktionen (Beatmung, Nierenersatztherapie, Kreislauftherapie, Gerinnungstherapie) kritische Phasen überbrücken, trotzdem ist aber die Sepsis als eine sehr schwere Erkrankung zu werten und die Prognose äußerst ernst: 30–50 % der Erkrankten sterben trotz maximaler Therapie. Der frühestmögliche Therapiebeginn ist entscheidend für ein Überleben
Sinusrhythmus: Der normale, regelmäßige Herzschlag des Menschen wird als Sinusrhythmus bezeichnet. Er entsteht im Sinusknoten im rechten Herzvorhof. Die Erregung des Herzen und nachfolgend die Herzmuskelkontraktion breitet sich von dort zunächst über die Vorhöfe zum AV-Knoten und dann weiter auf die Herzkammern aus. Als normal wird eine Frequenz von 60 bis 100 Schlägen pro Minute bezeichnet. Wird der normale Herzschlag zu langsam (z. B. beim Schlafen) bezeichnet man dies als Sinusbradykardie, zu schnellen Herzschlag (z. B. bei Anstrengung) nennt man Sinustachykardie. Krankhafte Abweichungen in der Entstehung oder Weiterleitung der Herzerregung werden als Herzrhythmusstörungen bezeichnet.
Zitat von Gretchen >>Als Marc Meier aus der 7c, der aussah wie David Hasselhoff in jung wieder einen Sinosrthymus bekam und seine Pupillen wieder isokor waren, da wusste ichs. Ich muss Ärztin werden!!!<<
Botox: Botulinumtoxin, auch Botulismustoxin, Botulinustoxin, Botulin, Handelsname Botox®, ist ein neurotoxisches Protein und ein pharmakologisch hochwirksames Exotoxin, welches auf neuronaler Ebene – insbesondere bei der Signalübertragung vom Gehirn zu den Muskeln – im Körper wirkt. Das Toxin wird von dem Bakterium Clostridium botulinum ausgeschieden. Während insbesondere früher das C. botulinum als Lebensmittelvergifter (Botulismus) sehr gefürchtet war, wird das von ihm erzeugte Protein heutzutage auch zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Das Botulinumtoxin stellt eines der stärksten bekannten Gifte dar. Die LD50-Werte reichen von 30 pg/kg (Maus, intravenös) bis 4 ng/kg (Maus, subkutan).
Laktatwerte: Laktat oder auch Milchsäure entsteht als Nebenprodukt der Energiegewinnung bei intensiven Belastungen. Wenn vermehrt Laktat gebildet wird, dann ist das immer ein Zeichen dafür, dass die beanspruchte Muskulatur nicht hinreichend Sauerstoff zur Energiefreisetzung nutzen kann und stattdessen Glukose abgebaut wird.
Im Ruhezustand liegt die Laktatkonzentration im Blut bei einem bis zwei mmol/l. Eine Trainingsbelastung, die den Laktatkonzentration nicht über zwei mmol/l steigen lässt wird als aerob bezeichnet. Bei einer Laktatkonzentration zwischen zwei und vier mmol/l, befindet man sich in aerob-anaeroben Grenzbereich. Ab einer Laktatkonzentration von über vier mmol/l beginnt der anaerobe Bereich.
Herzrhythmusstörung: Unter einer Herzrhythmusstörung (Abk.: HRS, auch Arrhythmie von griechisch ἄρρυϑμος „unrhythmisch“) versteht man eine Störung der normalen Herzschlagfolge, verursacht durch nicht regelrechte Vorgänge bei der Erregungsbildung und -leitung im Herzmuskel. Die physiologischen Veränderungen im Herzryhthmus werden als Herzfrequenzvariabilität bezeichnet.
Angiografie: Angiografie bzw. -graphie nennt man die Darstellung von Blutgefäßen mittels diagnostischer Bildgebungsverfahren, beispielsweise Röntgen oder Magnetresonanztomografie (MRT). Hierzu wird ein Kontrastmittel, das heißt ein Stoff, der den Bildkontrast verstärkt bzw. in der gewählten Untersuchungsmethode besonders gut sichtbar ist, in das Blutgefäß injiziert. Auf dem Bild der aufgenommenen Körperregion zeichnet sich dann der mit dem Kontrastmittel gefüllte Gefäßinnenraum ab. Das resultierende Bild nennt man Angiogramm. Es gibt Ärzte, die Angiografie umgangssprachlich mit Angio abkürzen.
Radiologie: Die Radiologie ist das Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Anwendung von elektromagnetischer Strahlen und mechanischer Wellen zu diagnostischen, therapeutischen und wissenschaftlichen Zwecken befasst. Die Radiologie gliedert sich in die Gebiete Diagnostische Radiologie und Strahlentherapie. (Die Nuklearmedizin ist seit Jahren eine eigenständige Fachrichtung.) Zur Diagnostischen Radiologie gehören als Teilgebiete die Neuroradiologie und die Kinderradiologie. Es gibt weitere Schwerpunkte wie die Interventionelle Radiologie. Von Bedeutung für die fachärztliche Tätigkeit sind auch Fragen des Strahlenschutzes.
Blutstillung: Als Blutstillung werden all jene Maßnahmen bezeichnet, die eine Blutung stoppen. Neben den körpereigenen Blutstillungsmechanismen (Hämostase) gibt es verschiedene medizinische Praktiken, die mechanisch, thermisch oder mittels Hochspannung zu einer Versiegelung eröffneter Blutgefäße führen. Arzneistoffe und medizinische Hilfsmittel zur Blutstillung werden als Hämostatika, Hämostypika oder Antihämorrhagika bezeichnet.
Kreißsaal: Der Kreißsaal ist ein Raum in einem Krankenhaus, in welchem Frauen – mit Unterstützung einer Hebamme und eines oder mehrerer Geburtshelfer – ihre Kinder gebären.
Bipolar: Bipolare Zellen, eine Nervenzelle mit zwei Fortsätzen, spezialisiert für die Vermittlung bestimmter Sinne Bipolare Zellen der Retina leiten im Auge die Informationen der lichtempfindlichen Fotorezeptoren weiter Bipolare Störung, die Bipolare affektive Störung (auch „manisch-depressive Erkrankung”) ist eine psychische Störung
HCG (HumanesChoriongonadotropin): Das humane Choriongonadotropin, kurz hCG, ist ein Peptidhormon (genauer ein Gonadotropin), welches während einer Schwangerschaft in der menschlichen Plazenta (unter Einfluss des Chorions) gebildet wird und für die Erhaltung der Schwangerschaft verantwortlich ist. Das humane Choriongonadotropin besteht aus zwei Untereinheiten, der α-Untereinheit (α-hCG) mit 92 Aminosäuren und der β-Untereinheit (β-hCG) mit 145 Aminosäuren.[1] Die β-Untereinheit ist spezifisch für das hCG. Die α-Untereinheit kommt dagegen auch in weiteren Hormonen vor: follikelstimulierendes Hormon (FSH), luteinisierendes Hormon (LH) und Thyreotropin (TSH).
Adipositas: Bei der Adipositas (lat. adeps = fett) bzw. Fettleibigkeit, Fettsucht, Obesitas (selten Obesität; im engl. aber fast nur „obesity“) handelt es sich um ein starkes Übergewicht, das durch eine über das normale Maß hinausgehende Vermehrung des Körperfettes mit krankhaften Auswirkungen gekennzeichnet ist. Eine Adipositas liegt, nach WHO-Definition, ab einem Körpermasseindex (BMI) von 30 kg/m² vor, wobei drei Schweregrade unterschieden werden, zu deren Abgrenzung ebenfalls der BMI herangezogen wird. Indikatoren für den Anteil von Körperfett und dessen Verteilung sind der Bauchumfang und das Taille-Hüft-Verhältnis.
Zitat von Gretchen >>Wenn ich hier anfange, dann wird er mich quälen. Tag für Tag. Und ich werde immer dicker werden. Und dann an Adipositas sterben!<<
Embolie: Unter Embolie (v. griech.: ἐμβάλλω (sprich: emballo) = hineinwerfen und Embolus: Gefäßpfropf) versteht man in der Medizin den teilweisen oder vollständigen Verschluss eines Blutgefäßes durch mit dem Blut eingeschwemmtes Material. Dazu gehören körpereigene und fremde Substanzen wie Fetttropfen, Blutgerinnsel und Luftblasen.
Kammerflimmern: Kammerflimmern ist eine lebensbedrohliche pulslose Herzrhythmusstörung, bei der in den Herzkammern ungeordnete Erregungen ablaufen und der Herzmuskel sich nicht mehr geordnet kontrahiert. Unbehandelt führt das Kammerflimmern wegen der fehlenden Pumpleistung des Herzens unmittelbar zum Tode. Im EKG sieht man Flimmerwellen mit einer Frequenz von etwa 300-800/min. Kammerflimmern kann z. B. als Komplikation eines Herzinfarktes auftreten (siehe auch plötzlicher Herztod).
Defibrillator: Ein Defibrillator ist ein medizinisches Gerät zur Defibrillation und Kardioversion. Es kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern (Defibrillation) oder ventrikuläre Tachykardien, Vorhofflimmern und Vorhofflattern (Kardioversion) beenden. Defibrillatoren werden auf Intensivstationen, in Notfallaufnahmen, an vielen anderen Orten im Krankenhaus sowie in Fahrzeugen des Rettungsdienstes und vielen Arztpraxen bereitgehalten, seit den 1990er-Jahren zunehmend auch in vielen öffentlich zugänglichen Gebäuden wie Bahnhöfen, Flughäfen und anderen Orten für eine Anwendung durch medizinische Laien. Auch gibt es bereits Angebote und Geräte für Privathaushalte, da diese nach Sprachanweisung von jedermann bedient werden können und entsprechende Notfälle überwiegend zu Hause auftreten.
Ambubeutel: Der Beatmungsbeutel ist ein Hilfsmittel zur manuellen Beatmung von Patienten mit Atemstillstand oder insuffizienter (nicht ausreichender) Atmung. Er besteht aus einem Hohlkörper, der zur Beatmung zusammengedrückt werden muss, Ventilen und einem Ansatzstück für die Beatmungsmaske oder einem Tubus.
Katheter: Katheter (v. griech.: καθíημι = hinabsenden, -lassen, fallen lassen) sind Röhrchen oder Schläuche verschiedener Durchmesser aus Kunststoff, Latex, Silikon, Metall oder Glas, mit denen Hohlorgane wie Harnblase, Magen, Darm, Gefäße usw., aber auch Ohr und Herz sondiert, entleert, gefüllt oder gespült werden können. Dies geschieht aus diagnostischen (untersuchungsbedingten) oder therapeutischen (behandlungsbedingten) Gründen. Das Einführen eines Katheters nennt man Katheterisierung oder Katheterisieren. Ihr Außendurchmesser wird häufig in French (FR) angegeben.
Narkose: Die Narkose (altgriechisch νάρκωσις, nárkōsis - heute νάρκωση, nárkosi, „In-Schlaf-Versetzen“) oder auch Allgemeinanästhesie ist ein medikamentös herbeigeführter, kontrollierter Zustand der Bewusstlosigkeit. Dabei werden im gesamten Körper durch Lähmung des zentralen Nervensystems neben dem Bewusstsein sowohl die Schmerzempfindung, die Abwehrreflexe als auch die Muskelspannung abgeschaltet. Die Narkose ermöglicht die Durchführung von
Skalpell: Ein Skalpell ist ein chirurgisches Instrument zum scharfen Durchtrennen von Geweben. Während früher in der Chirurgie die Instrumente nach der Reinigung und Sterilisation wiederverwendet wurden, finden heute überwiegend Einmal-Instrumente Anwendung. Wie in der Abbildung ersichtlich, wird beim Skalpell lediglich das Blatt erneuert und der Griff wiederverwendet. Auch während einer Operation sind gelegentlich mehrere Wechsel der Klingen notwendig, da sie bereits nach wenigen Schnitten stumpf werden und bei weiterer Verwendung das Gewebe eher verletzen anstatt glatt zu schneiden. Es gibt Klingen in unterschiedlichster Form und Größe, abhängig davon, welches Gewebe oder an welcher Stelle operiert werden soll.
Vitalfunktion: Als Vitalfunktionen (lat. vita für "Leben" und functio für Verrichtung) werden in der Medizin die lebenswichtigen Vorgänge bei - Wachheit oder "Bewusstsein", wie es Mediziner verstehen, - Atmung und - Kreislauf bezeichnet.
Quelle: misscongeniality aus Doctor's Diary Fanforum (Danke nochmal!!! )
Nekrotisierende Faszitis: Die Faszie ist der Weichteil-Anteil im Bindegewebe. Die Endung "itis" steht in der Medizin für eine Entzündung. Und wenn die Faszie entzündet ist und dann noch nekrotisiert, heißt es, dass das Gewebe abstirbt. Quelle: misscongeniality aus Doctor's Diary Fanforum (Danke nochmal!!! )