Divertikulose/Divertikulitis: Die Divertikulose ist eine gutartige Veränderung des Dickdarms. Es handelt sich um Ausstülpungen des Darms an bestimmten Schwachstellen in der Darmwand. Besonders an den Eintrittspunkten der Blutgefässe in den Darm ist die Struktur des Darmes etwas schwächer, sodass sich an diesen Punkten Divertikel bilden.
Quelle: Ponke aus Doctor's Diary Fanforum (Danke nochmal!!! )
Präkordialer Faustschlag: Wenn jemand Kammerflimmern hat und gerade kein Defi zu Hand steht, weil Schwester Sabine den mit ihrem Tee außer Gefecht gesetzt hat, könnte man diese Methode probieren, um das Flimmern zu unterbrechen. Ziel ist es, die mechanische Energie des Schlages in einen elektrischen Impuls umzuwandeln, um damit das Herz wieder in einen normalen Zustand zu bringen. Empfiehlt sich aber für den Hausgebrauch weniger. Da muss schon eine kompetente Kraft wie Gretchen ran. ;)
Quelle: misscongeniality aus Doctor's Diary Fanforum (Danke nochmal!!! )
AmpulleSupra: Supra Ist gleich der Wirkstoff "Adrenalin" und wird bei Reanimationen oder ähnlichen Situationen eingesetzt, genauso wie der Wirkstoff Atropin.
Quelle: ReelaReela aus Doctor's Diary Fanforum (Danke nochmal!!! )
Kardio produktiv: Kardio bedeutet einfach, dass das Herz mit Medikamenten "gestärkt" werden soll, also z.B. mit den oben genannten Medikamenten. Das wird aber eigentlich so nie im KH gesagt.
Quelle: ReelaReela aus Doctor's Diary Fanforum (Danke nochmal!!! )
Psychosomatik: Mit Psychosomatik (altgr. ψυχή psyché für Atem, Hauch und Seele und σῶμα soma für Körper, Leib und Leben) wird in der Medizin die Betrachtungsweise und Lehre bezeichnet, in der die geistig-seelischen Fähigkeiten und Reaktionsweisen von Menschen in Gesundheit und Krankheit in ihrer Eigenart und Verflechtung mit körperlichen Vorgängen und sozialen Lebensbedingungen in Betracht gezogen werden. Ihre Erforschung und Umsetzung in der Krankenbehandlung erfolgt in der Psychosomatischen Medizin. Die theoretischen Modelle zur Erklärung der dabei festgestellten Zusammenhänge variierten seit den ersten Ärzteschulen auf Kos im griechischen Altertum zeit- und wissensbedingt erheblich.
Pomologie: Die Pomologie (von lat. pomum Baumfrucht, bzw. Pomona, die Göttin der Gartenfrüchte), die Obstbaukunde, ist die Lehre der Arten und Sorten von Obst sowie deren Bestimmung und systematische Einteilung.
Multiresistenz: Als eine Multiresistenz (lateinisches Kompositum) bezeichnet man in der Medizin eine Form der Antibiotikum-Resistenz oder Virostatikum-Resistenz, bei der Bakterien oder Viren gegen mehrere verschiedene Antibiotika bzw. Virostatika unempfindlich sind.
Scheidenmileu: Die Vaginitis beziehungsweise Kolpitis (lat. Vagina, griech. Kolpos: Scheide) bezeichnet eine Entzündung der Scheide. Die meisten Frauen erkranken im Laufe ihres Lebens mindestens ein Mal an einer Scheidenentzündung.
Paracetamol: Paracetamol, im englischsprachigen Nordamerika auch Acetaminophen genannt, ist ein schmerzstillender und fiebersenkender Arzneistoff aus der Gruppe der Nichtopioid-Analgetika.
Klonen: Klonen (altgriechisch κλών: Zweig, Schößling) bezeichnet die Erzeugung eines oder mehrerer genetisch identischer Individuen von Lebewesen. Die Gesamtheit der genetisch identischen Nachkommenschaft wird bei ganzen Organismen wie auch bei Zellen als Klon bezeichnet. Das Erzeugen von identischen Kopien einer DNA wird hingegen als Klonieren bezeichnet.
Steißgeburt: Mein Baby liegt in der Steißlage. Was bedeutet das?
Das heißt, dass sich Ihr Baby in einer Position mit dem Po nach unten gerichtet befindet. Ist es Ihr erstes Baby, wird es sich wahrscheinlich ab dem achten Monat in einer Position mit dem Kopf nach unten gerichtet in Ihrem Becken niederlassen. Dies nennt man auch Scheitel- oder Schädellage. Zu Beginn der Geburt liegen bis zu 97 Prozent die Babys mit dem Kopf nach unten, doch ein paar liegen in einer Steißlage oder mit dem Po nach unten (Coates 2003: 564).
Fibrin: Fibrin (lateinisch fibra: Faser) ist der aktivierte, vernetzte „Klebstoff“ der plasmatischen Blutgerinnung. Es handelt sich um ein Protein, das durch die Einwirkung des Enzyms Thrombin aus der fadenförmigen löslichen Vorstufe, dem Fibrinogen, gebildet wird. Das Fibrin polymerisiert anschließend und bildet ein Netz, das Blutgerinnsel ('weißer Thrombus'), das die Wunde verschließt. Erst später wird durch Quervernetzung mithilfe des Faktor XIIIa der weiche Thrombus zu einer harten Kruste.
Fremdkörper: Ein Fremdkörper (lat. Corpus alienum) ist ein fester, einem Organismus fremder Körper, der von außen her in die Gewebe oder Hohlorgane des menschlichen oder eines tierischen Körpers gelangt ist. Die Art der Fremdkörper ist sehr vielfältig und reicht von Staub und Haaren über Murmeln und Geldstücke bis zu vergessenen Scheren und Tüchern (Gossypibom) im Gewebe nach einer Operation.
Sinusmilieu: Sinus-Milieu ist ein Begriff aus dem Marketing. Das Sinus-Milieu beschreibt neben den Segmentierungsvariablen geografisch, soziodemografisch und verhaltensbezogen die in den letzten Jahren immer wichtiger gewordene psychografische Variable. Die wissenschaftliche Hintergrundidee der Sinus-Milieus sind die Sozialen Milieus des französischen Soziologen Émile Durkheim.
Leberzirrhose: Die Leberzirrhose (griechisch κίρρωσις, kírrosis - "gelb-orange", von Laënnec geprägter Begriff) ist das Endstadium chronischer Lebererkrankungen. Dieses Stadium gilt als irreversibel, auch wenn einzelne Berichte über Heilungen existieren. Typischerweise entwickelt sich eine solche Zirrhose über einen Zeitraum von Jahren bis Jahrzehnten, selten finden sich schnellere Verläufe von unter einem Jahr. Fast alle chronischen Lebererkrankungen können im Endstadium zu einer Leberzirrhose führen. Im europäischen Raum zählen der Alkoholmissbrauch und die chronische Virushepatitis zu den häufigsten Ursachen der Leberzirrhose.
Abstrich: Ein medizinischer Abstrich ist die Entnahme von körpereigenem Untersuchungsmaterial aus der Oberfläche von Wunden oder Schleimhäuten (Mund, Harnröhre, Scheide, After) mit sterilen Wattetupfern, kleinen Bürsten oder kleinen Spateln zur mikrobiologischen und/oder zytologischen Diagnostik.
Abdomen: Das Abdomen (zu deutsch der Bauch) ist der Bereich des Rumpfes zwischen Brustkorb und Becken. Umgangssprachlich wird manchmal auch nur das Fettpolster vor dem Bauch so genannt (auch Wampe, Wanst, Ranzen, Bierbauch usw.).
Thrombozyt: Thrombozyten oder Blutplättchen sind die kleinsten Zellen des Blutes. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung, indem sie sich bei einer Verletzung des Blutgefäßes an das umliegende Gewebe anheften („Thrombozytenadhäsion“) oder aneinanderheften („Thrombozytenaggregation“), so dass die Verletzung verschlossen wird. Zusätzlich setzen sie dabei gerinnungsfördernde Stoffe frei. Blutplättchen haben weder Zellkerne noch Erbinformation (DNA) und können sich deshalb nicht wie andere Zellen teilen.
FFP: Gefrorenes Frischplasma (GFP, auch FFP von engl. Fresh Frozen Plasma) ist ein aus menschlichem Spenderblut gewonnenes Produkt (Blutprodukt), das die flüssigen und gelösten Bestandteile des Blutes enthält, während die Zellen des Blutes (Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten) durch Zentrifugieren weitgehend entfernt wurden.
Koks in Kondomen: Man versteckt Drogen im Darm, zusammengebunden in einem Kondom. Beim Einführen kann es vorkommen, dass die Darmwand verletzt wird, und dann verblutet man. Deshalb bekommen manche Leute z.B. beim Zoll Abführmittel verabreicht, und dann müssen die Verdächtigen alles auf einem offenen Klo, natürlich unter Beobachtung, ausscheiden.
Plasmaexpander: Plasmaexpander sind in der Medizin eingesetzte hyperkolloidale Lösungen, die eine Zunahme des intravasalen Volumens bewirken. Durch die hyperonkotische Wirkung wird Wasser aus dem Extrazellulärraum in die Blutbahn gezogen (Umverteilung) und so einem Volumenverlust entgegengewirkt. Als Präparate bzw. Wirkstoffe sind unter anderem Folgende vorhanden:
Wirkstoff Handelsname Dextrane Rheomacrodex®, Macrodex®, RescueFlow® Hydroxyethylstärke Expafusin®, HAES steril®, Plasmasteril® Gelatinepräparate Haemaccel®, Gelifundol®, Gelafundin®, Gelafusal® Als Nebenwirkungen können anaphylaktische Reaktionen ausgelöst werden.
Wechseljahre: Die Wechseljahre (Klimakterium) sind eine Phase, die jede Frau ab einem gewissen Alter durchlebt. Während dieses Lebensabschnitts wechselt die Frau von der Phase der Geschlechtsreife ins so genannte Senium (Alter). Bei den meisten Frauen erstreckt sich dieser Wechsel auf die Zeit zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr. Während der Wechseljahre stellen sich die Hormone der Frau um: Es werden stetig immer weniger weibliche Geschlechtshormone (Östrogene) gebildet – die Monatsblutungen werden seltener, bis es zur letzten Regelblutung, der Menopause kommt.
Menopause: Die Menopause ist der Zeitpunkt der letzten spontanen Menstruation im Leben einer Frau, der retrospektiv betrachtet keine ovariell ausgelöste Blutung aus der Gebärmutter mehr folgt, womit die Fruchtbarkeit der Frau beendet ist. Ursächlich liegt eine Änderung im Hormonhaushalt durch eine nachlassende endokrine Funktion der Eierstöcke zugrunde, eine sogenannte Ovarialinsuffizienz. Der evolutionsbiologische Hintergrund der Menopause ist nicht bekannt, zumal es einen vergleichbaren Entwicklungsabschnitt bei Tieren nicht gibt. Ein, wenn auch umstrittener Erklärungsansatz ist die Großmutter-Hypothese.
Hormonspiegel: Hormone sind chemische Botenstoffe. Sie dienen zur Verbreitung von chemischen Signalen von einer Quelle (z.B. einer Drüse) zum Empfängergewebe. Bespiele sind Adrenlin (geht von den Nebennieren aus und bringt den ganzen Körper, insbesondere die Muskeln, auf höchste Leistungsfähigkeit) oder Ethen bei Pflanzen, das deren Reife beschleunigt - letzteres ist übrigends das einzige bekannte gasförmige Hormon. Es gibt sehr, sehr viele Hormone, die allen möglichen chemischen Stoffklassen angehören.