Produktionsdaten Produktion „Der Brand“ (AT) Buch Johanna Stuttmann Regie Brigitte Bertele
Redaktion Südwestrundfunk „Debüt im Dritten“ Spezial Stefanie Groß
Förderung (50:50) MFG Baden-Württemberg
geplante Produktionsdaten Drehorte in Mannheim Drehzeit Februar 2010 geplante Drehtage 28
Synopsis Nach einer Milonga wird die 35jährige, selbstbewusste Judith auf dem Nachhauseweg vergewaltigt.
Judith wehrt sich mit allen Mitteln dagegen, dass die Tat sie verändert. Sie will die starke Frau zu bleiben, die sie bisher war: Auf Anraten ihres Anwalts Stein erstattet sie Anzeige und schmiedet mit ihrem Freund Georg Familienpläne.
Doch die zerstörerischen Folgen der Vergewaltigung dringen sukzessive in ihr Leben. Das Verhältnis zum eigenen Körper bekommt Brüche, Judith und Georg schaffen es nicht mehr sich sexuell aufeinander einzulassen und Judiths Schweigen über den Tatverlauf lässt Georg eine Mitschuld vermuten.
Als durch eine Falschaussage des Täters Judiths Hoffnung auf einen Prozess stirbt, sucht sie nach einem eigenen Weg zu ihrem Recht zu kommen. Sie beobachtet den Täter, forciert Begegnungen und fast sieht es so aus, als wolle sie sich brutal an ihm rächen. Doch Judith geht einen anderen, ungewöhnlich radikalen Weg, um die Schuld des Täters zu beweisen und am Ende zu ihrem Recht zu kommen.
Dreharbeiten für "Debüt im Dritten"-Koproduktion "Der Brand"
Maja Schöne, Mark Waschke, Wotan Wilke Möhring, Florian David Fitz und Ursina Lardi in einem Film von Brigitte Bertele und Johanna Stuttmann
[...]Maja Schöne spielt Judith, eine selbstsichere, unabhängige und offene junge Frau - bis sie eines Abends von einem Mann, der ihr nach einem Tanzabend seine Begleitung aufdrängt, vergewaltigt wird. Als Judith wieder zu sich kommt und sich nach Hause schleppt, hat sich ihr Leben verändert. Unterstützt von ihrem Lebensgefährten Georg (Mark Waschke) entschließt sie sich, den Mann anzuzeigen. Doch weil Ralph Nester (Wotan Wilke Möhring), ein angesehener Arzt und Familienvater, die Tat abstreitet und die Indizien nicht ausreichen, wird der Fall eingestellt. Zu Judiths Entsetzen kann ihr Anwalt Valentin Stein (Florian David Fitz) nichts für sie tun. Danach gelingt es Judith nicht, in ihren Alltag zurückzufinden. Ihre Unbefangenheit ist dahin, gegenüber Männern, dem Alltag, ihrem Körper. Dass ihre Existenz in Stücke zerborsten ist, während Ralph Nester weiterlebt ohne die Tat zu sühnen, kann Judith kaum ertragen. Ihn bestraft zu sehen, wird zu ihrer Obsession. Um ihr seelisches Gleichgewicht kämpfend, entwickelt Judith einen Plan, der auch sie selbst gefährdet.
Heikles Thema subtil erzählt DREHARBEITEN Drama zeigt die Folgen einer Vergewaltigung auf
Kamera an - und Action! In Mannheim und Umgebung finden derzeit die Dreharbeiten zum Spielfilm "Der Brand" statt. Nach Johanna Stuttmanns Drehbuch konzentriert sich die Perspektive der Hauptfigur auf die Folgen einer Vergewaltigung und die verzweifelten Versuche einer Frau, ihr Gleichgewicht wieder herzustellen. Es ist nach "Nacht vor Augen" die zweite gemeinsame Arbeit von Johanna Stuttmann und Brigitte Maria Bertele (Regie). Für ihre fiktive Geschichte eines traumatisierten Bundeswehrsoldaten wurden beide ausgezeichnet. Für ihr neues Projekt wagten sich die Filmemacherinnen an ein brisantes Thema: Vergewaltigung. "Dazu gibt es schon sehr viele Filme. Dabei wird meist die Perspektive des Täters sehr stark beleuchtet. Wir schildern das Ganze aus Sicht des Opfers", so Stuttmann.
... Auch der aktuelle Wettbewerb in Emden wartete mit deutschen Produktionen auf, die sich nicht eindeutig auf eine Bildsprache für Kino oder TV festlegen ließen. Der bemerkenswerteste Beitrag des deutschen Bouquets war die SWR-Co-Produktion “Der Brand” aus der Reihe “Debüt im Dritten” der Regisseurin Brigitte Maria Bertele. Mit großem Einfühlungsvermögen schildert sie in ihrem zweiten Langfilm nach “Nacht vor Augen” die Leidensreise einer jungen Frau, die vergewaltigt wird. Da dies aber ohne hinreichende Beweise oder gar Zeugen geschieht, ist ihre Rechtslage weniger eindeutig als die Tat. Das Schauspielensemble um Maja Schöne, Wotan Wilke Möhring und Florian David Fitz liefert differenzierte Darstellungen von Opfer, Täter und pragmatisch-arrogantem Anwalt; die Inszenierung ist sehr konzentriert und wendungsreich, das Ergebnis eine sehenswerte Studie über Recht und Gerechtigkeit und die vielen Graustufen dazwischen. ...
Ab 27. Oktober 2011 schildert uns Brigitte Bertele in "Der Brand" eine Geschichte über eine vergewaltigte Frau, die gerechte Strafe für ihren Peiniger fordert.
Nein, der Film, der da startet ist "Brand" von Thomas Roth mit Josef Bierbichler: http://www.imdb.de/title/tt1886482/maindetails , im Verleih von Zorro Film. "DER Brand" von Brigitte Maria Bertele mit Herrn Fitz wird vom Filmsyndikat Filmproduktion UG verliehen. Da hat jemand nicht ordentlich rechechiert! Freude also wieder einstellen
Ich hab grad auf der Seite vom Cineplex Mannheim gesehen, dass 'Der Brand' am Sonntag (18.9) im Kino läuft. Leider steht da nichts genaueres über den Film, also ob das wirklich DER BRAND ist..
Am Sonntag, den 18. September, zeigen wir um 20:15 Uhr in einer einmaligen Vorführung den primär auch in Mannheim gedrehten Film DER BRAND in Anwesenheit des Produzenten Hartwig König und einiger Darsteller des Films, im Cineplex Planken! Der Eintrittspreis beträgt 6,90 € einschl. einem Begrüßungssekt!
Nominierte Filme für den „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ Vier herausragende deutsche Filme gehen ins Rennen um die Gunst der internationalen Jury unter dem Vorsitz des US-Schauspielers Matthew Modine. „German Independence Award – Bester Deutscher Film“. Die nominierten Filme:
Atmen: Der österreichische Schauspieler und Neuregisseur Karl Markovics zeigt mit seinem Debüt ein außergewöhnliches Stück Sozialrealismus: Der neunzehnjährige Roman Kogler (Thomas Schubert) steht kurz vor seiner möglichen vorzeitigen Haftentlassung aus der Jugendstrafanstalt hat jedoch schlechte Karten - verschlossen, einzelgängerisch, ohne familiären Anschluss, scheint er für eine Sozialisierung unfähig. „Atmen“ kommt an 08.12.2011 im ThimFilm Verleih in die deutschen Kinos und wurde gerade als österreichischer Beitrag für den Oscar 2012 ausgewählt.
Dr. Ketel: Der DFFB-Abschlussfilm von Anna & Linus de Paoli spielt in einer nahen Zukunft, in der das Gesundheitswesen für den Normalbürger zu teuer geworden ist. In einer Schattenwelt aus privaten Sicherheitsunternehmen und Medikamenten-Schwarzmarkt ist auch der Philanthrop Dr. Ketel unterwegs. Dicht auf seinen Fersen: die rätselhafte Louise, für deren Rolle man niemanden geringeres als Amanda Plummer gewinnen konnte.
Headshots: Regisseur, Cutter und Autor Lawrence Tooley hat sich seinen ersten Langfilm gewagt. Marianne (Loretta Pflaum), eine Berliner Fotografin Mitte dreißig, arbeite in einer Modelagentur und muss erkennen, dass ihr Leben in der Szene der Kreativen und Erfolgreichen an einen Endpunkt gelangt ist. Als sie erfährt, dass sie schwanger ist und kurz nach einem Shooting ein Model stirbt, gerät alles aus den Fugen. Headshots ist ein Film über die Selbsterkenntnis, falsche Liebe und scherzhafte Wahrheiten.
Der Brand: Regisseurin Brigitte Maria Bertele erzählt die Geschichte der 35jährigen Judith, die auf dem Nachhauseweg einer Party vergewaltig wird. Sie wehrt sich mit allen Mitteln dagegen, das die Tat ihr leben verändert. Doch die zerstörerischen Folgen der Vergewaltigung dringen sukzessive in ihr Leben. „Der Brand“ ist eine intensive Begegnung mit einer Frau, die mehrfach sexuelle Gewalt erlitten hat. Beim Max-Ophüls Festival bereits preisgekrönt und unlängst mit dem Preis für die beste Regie in Montreal gekürt.
Ich habe den Film bei den Oldenburger Festspielen gesehen. Sehr bewegend erzählt, sehr ernst, sehr ruhig, sehr leise. Im Kino war es mucksmäuschenstill ... das war fast schon gespenstisch.
Zur Rolle des Valentin Stein kann ich nur sagen: Am Anfang ist er nicht unbedingt ein Sympathieträger, aber selbst er (der Anwalt) macht eine Entwicklung durch, die Florian david Fitz wunderbar zeichnet, der vom reinen Anwalt ohne Emotionen zu einem Anwalt mit menschlichen Zügen wird.
Eine gelungene Abwechslung zu allen Rollen, die man bisher so kennt.