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Dieses Thema hat 41 Antworten
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LadyausNRW Offline

Butterböhnchen:


Beiträge: 2.022

25.10.2008 20:05
Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

"Im Fernsehen ist das Weglassen die große Kunst"


Vom Theater zur TV-Serie



Stuttgart - Kai Schumann war von 2001 bis 2005 am Staatstheater Stuttgart engagiert und ist dann nach Hamburg ans Deutsche Schauspielhaus gegangen. In "Doctor's Diary" spielt er zum ersten Mal eine Hauptrolle in einer TV-Serie. Matthias Ring hat mit ihm gesprochen.

Von den großen Bühnen zum großen Privatsender RTL ist ein ziemlicher Seitensprung. Wie ist es dazu gekommen?



Bis Mai 2007 war ich am Theater engagiert, dann habe ich gekündigt und an einer Reihe von Castings teilgenommen. Eines davon war "Doctor's Diary", wo ich den Zuschlag für eine der Hauptrollen bekommen habe. Ich freue mich sehr, dass RTL mir als relativ unbekanntem Fernsehgesicht die Chance gegeben hat. Das ist schon ungewöhnlich.

Aber es ist nicht Ihr erster Fernsehauftritt.

Ich hatte schon diverse Episodenhauptrollen in "Küstenwache" und "Soko Köln" zum Beispiel, aber das ist meine erste Rolle als Protagonist einer ganzen Serie.

Befürchten Sie nicht, dadurch sowohl zeitlich als auch auf ein Image zu sehr festgelegt zu sein?

Das Zeitliche ist überschaubar. Wenn es zu einer zweiten Staffel kommen sollte, dann wären das vermutlich drei Monate Drehzeit wie bei der ersten. Auch wegen der Festlegung auf einen bestimmten Rollentyp habe ich keine Bedenken. Die Präsenz ist ja nicht so groß wie in einer Daily Soap.

Und was ist für Sie der größte Unterschied zwischen der Bühnenarbeit und dem Agieren vor der Kamera?

Auf der Bühne bin ich körperlich sehr expressiv, im Fernsehen ist eher das Weglassen, der Minimalismus die große Kunst. Außerdem muss man sich viel mehr mit den Wirkungsgesetzen beschäftigen, weil ja die Kamera manchmal sehr dicht auf einem drauf ist.

RTL ist ja bekannt dafür, Serien im Falle eines Quotenflops wieder ruck, zuck abzusetzen. Wie sehen Sie denn dem entgegen?

Dann wäre ich unheimlich traurig. Es ist ein großer Wunsch von uns allen weiterzumachen. Es steckt so viel Herzblut drin, so viel Engagement eines tollen jungen Teams. Da kann man sich nur wünschen, dass es funktioniert.

Und wie sehen Ihre weiteren Zukunftsplläne aus? Sie wollen parallel auch auf der Bühne bleiben?

Unbedingt. Ich bin ein begeisterter Theaterschauspieler, das möchte ich in meinem Leben nicht missen. Ich werde als Freier nur genauer hinschauen, was ich so alles mache. Da ist mir besonders eine weitere Zusammenarbeit mit Hasko Weber und Volker Lösch, deren Arbeit ich über alles schätze, sehr wichtig.

Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/pa...sse-kunst-.html

Püppi Offline

Alter Ha(a)ser:


Beiträge: 1.392

25.10.2008 22:10
#2 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

Das ist schon etwas älter......Schauspieler Kai Schumann


"Auf die ganze Fanpost war ich gar nicht vorbereitet"
Kai Schumann muss jetzt erst einmal Autogrammkarten drucken lassen.
Foto: StZ


Stuttgart - Diese Woche hat RTL verkündet, dass "Doctor's Diary" fortgesetzt wird. Das heißt: die Serie ist ein Erfolg. Auch für Kai Schumann, den einstigen Schauspieler des Stuttgarter Staatstheaters, der als Dr. Kaan zum Frauenschwarm wurde. Matthias Ring hat mit ihm gesprochen.

Herr Schumann, die Serie kommt an und geht weiter. Wie ist das für Sie?



Ich habe mich gemeinsam mit meiner Familie über den Erfolg gefreut, so etwas ist ja nicht selbstverständlich. Ich habe immer die Quoten verfolgt, aber man kann ja nie genau durchschauen, wann eine Serie stattfindet und wann nicht. Deshalb bin ich jetzt sehr glücklich, dass es weitergeht und dass es so schnell entschieden wurde.

Und wann geht es weiter?

Wir drehen Anfang nächsten Jahres wieder. Die nächste Staffel wird also vielleicht im Herbst 2009 ausgestrahlt.

Das ist eine lange Pause für die Fans, von denen es einige gibt. Und: Sie sind ja nicht nur ein Serienstar, sondern auch ein Frauenschwarm geworden.

Das ist eine völlig neue Erfahrung für mich, mit einem Mal in irgendwelchen Zeitschriften aufzutauchen, im Fernsehen, und auf der Straße angesprochen zu werden. Auf die ganze Fanpost war ich gar nicht vorbereitet, die stapelt sich zu Hause. Jetzt muss ich erst einmal Autogrammkarten machen lassen.

Aber Sie können noch unbehelligt aus dem Haus gehen. Oder werden sie jetzt von wild gewordenen Mädchen belagert?

Nein, das hält sich in Grenzen. So wie das momentan ist, finde ich das sehr nett, wenn ich vielleicht einmal am Tag auf der Straße angehalten werde. Von Mädchen und jungen Frauen, aber auch von deren Freunden, die ihnen ein Geschenk machen wollen und fragen, ob ich mich für ihre Freundinnen fotografieren lasse. Viele Mädchen wissen gar nicht, was sie sagen sollen. Außerdem ist es ja so, dass sich Florian und ich die Fans teilen.

Wenn man einen Blick in die Fanforen wirft, dann sind Sie als der nette Mehdi aber schon begehrter als Florian Fitz, der als Dr. Marc Meier wie man so sagt den Typus "cooles Arschloch" verkörpert. Setzt sich das Gute am Ende also doch durch?

Die sexuelle Attraktivität eines Marc ist erst einmal reizvoller, vor allem als Projektionsfläche, um die Fantasie zu beflügeln. Aber insgeheim und auf lange Sicht sehnen sich doch viele nach dem treuen, liebevollen, aufrichtigen Ehemann. Und genau diese zwei gegensätzlichen Pole bedienen wir in der Serie. Es gibt auch einige, die sagen, der Mehdi sei doch der totale Psycho. Und es gibt auch welche, die wollen keinen von beiden, weil der eine nicht zähmbar ist und der andere einfach nicht von seiner Frau loskommt.

Wie ist das mit der schauspielerischen Herausforderung? Ist es nicht reizvoller, einen miesen Typen zu spielen?

Natürlich reizen bei so einem Typus "cooles Arschloch" die Tiefen und Untiefen. Aber eine Figur ist ja immer dann gut, wenn sie auch gut geschrieben ist. Bei Dr. Kaan bietet seine Zerrissenheit und sein Verantwortungsgefühl viel Potenzial. Und es macht mir Spaß, das zu spielen.

Im wirklichen Leben sind Sie wie Diana Amft, die das Gretchen spielt, liiert. Sie haben eine Frau und einen zweijährigen Sohn. Dies aus Imagegründen nun zu verschweigen, um bei den Fans zu punkten - so weit wie andere in der Branche würden Sie wohl nicht gehen?

Nein, überhaupt nicht. Schauen Sie sich die wirklich großen Stars in Hollywood an. Die machen das ja auch nicht. Deren Beziehungen sind doch der Stoff der Unterhaltungsindustrie. Ich finde es fatal, wenn man falsche Hoffnungen erweckt. Die Fans sollen ruhig wissen, dass ich verheiratet bin und ein Kind habe, und dass meine Frau mir viel Kraft gibt. Von dem künstlichen Image in den Medien halte ich gar nichts. Damit soll nur Geld verdient werden. Man sieht ja gelegentlich, was mit jungen Stars geschieht. In "Deutschland sucht den Superstar" zum Beispiel werden sie schnell hochgeschossen, um dann gleich wieder fallen gelassen zu werden. Aber da stehen doch Biografien dahinter, da hängen Schicksale dran.

Wie geht es eigentlich weiter mit Ihnen in der Serie? Fans werden aufgefordert, Ideen einzureichen. Es ist doch bestimmt nicht leicht, den Schwebezustand des Beziehungsgeflechts, von dem die Serie ein Stück weit lebt, aufrechtzuerhalten?

Da rätseln wir auch noch rum. Vielleicht kommt ja eine neue Figur ins Spiel? Oder ich fände es auch schön, wenn eine Rolle wie Dr. Hassmann weiter ausgebaut wird.

Haben Sie inzwischen schon andere Angebote vom Film bekommen?

Es ist eine große Aufmerksamkeit da. Es gibt viele Anfragen, einige Castings, aber das ist alles noch nicht spruchreif.

Aber Sie wollen sich schon auf dieser Spielwiese erst einmal austoben. Wie verträgt sich das mit ihrer Karriere auf der Bühne?

Ja, das ist schon ein Drama. Man hat einfach zu wenig Zeit. Theater und Film lassen sich terminlich schwer vereinbaren. Ich will auf jeden Fall auch weiterhin auf der Bühne stehen, und gerne in Stuttgart, weil Hasko Weber und Volker Lösch einfach meine Sprache sprechen.

Quelle:http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/index.php

Flora Offline

Admine & Gründerin des DD-Fanforums


Beiträge: 7.047

01.08.2009 16:07
#3 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

Ich weiß nicht ,ob das schon reingesetzt wurde. Habs jedenfalls nicht gefunden


Interview mit Kai

http://www.serienjunkies.de/news/doctors-diary-22442.html


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"I'd rather be hated for who I am than loved for who I am not."

Vanessa Offline

Assistenzarzt:

Beiträge: 7.595

01.08.2009 19:03
#4 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

Flora Offline

Admine & Gründerin des DD-Fanforums


Beiträge: 7.047

13.12.2009 23:01
#5 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

Star Touch mit Kai Schumann
Sonntag, 13. Dezember 2009 um 17:53


Interview mit Kai Schumann unter : http://www.star-touch.de/www/index.php?o...rview&Itemid=58

Vielen Dank für die Info an Nadine vom Star Touch Team

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Miss Blond Offline

Alter Ha(a)ser:


Beiträge: 1.205

23.03.2010 16:22
#6 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

Kai Schumann im Interview

Vom Stripper zum Yogalehrer

http://www.superillu.de/kino-tv/Kai_Schu...ew_1598512.html

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Miss Blond Offline

Alter Ha(a)ser:


Beiträge: 1.205

07.04.2010 14:28
#7 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

Kai war heute im Frühcafé-Talk:
es wird auch über DD gesprochen, aber viel verrät er nicht

http://www.tvb.de/newsmeldung/datum/2010...i-schumann.html

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Maraike Offline

Alter Ha(a)ser:


Beiträge: 1.917

07.04.2010 14:31
#8 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

Danke fürs reinstellen Er kommt wie immer total sympatisch rüber

SoulSister Offline

PJler:


Beiträge: 863

07.04.2010 16:09
#9 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

Soso, die Drehbücher haben ihm also bisher alle gefallen, was wir daraus wohl schließen können?
Ne, würde schon sagen er hat nicht zu viel verraten was ich für jetzt nicht mal so schlecht finde. Dass es aber gleich da weitergeht, wo die letzte Folge aufgehört hat, freut mich, denn sollte ich vergessen haben was beim letzten mal passiert ist, wäre das perfekt. (:
Als Lehrer für Geschichte & Deutsch hät' ich mir ihn gut vorstellen können...

Vanessa Offline

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07.04.2010 21:49
#10 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

hier nochmal volle kanne von heute morgen mit kai

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/beitrag...awatzki-zu-Gast

Vanessa Offline

Assistenzarzt:

Beiträge: 7.595

15.04.2010 18:15
#11 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

TV-Star Kai Schumann, der Verführer in der zdf-Serie „Wechseljahre“
„Mit Yoga legt man Frauen flach“


http://www.bild.de/BILD/regional/berlin/...auen-flach.html

[nicole] Offline

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05.01.2011 00:10
#12 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

„Da kann man nichts machen, das ist nun einmal Liebe“
In „Doctor‘s Diary“ kämpft Kai Schumann als Doktor Kaan um Gretchen Haases Herz. Im TT-Interview spricht er über Liebe, Fieslinge und wilde Ehen.

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9...inmal-liebe.csp

Elaly Offline

Butterböhnchen:


Beiträge: 2.893

06.01.2011 02:40
#13 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

"Ich will meinen Vater kennenlernen"

Zitat
Kai Schumanns Auftritte sind ziemlich hormongesteuert. Im Fernsehen. In "Liebe macht sexy" verdreht er Simone Thomalla als charmanter Stripper den Kopf. In Doris Dörries "Klimawechsel" bringt er als sexsüchtiger Yogalehrer Maren Kroymann und Ulrike Kriener ins Schwitzen.



Das komplette Interview :
http://www.morgenpost.de/printarchiv/leu...nnenlernen.html

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AnniDD ( gelöscht )
Beiträge:

03.03.2011 21:35
#14 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

Ein Mini-Interview mit ihm und Zusammenfassung seiner Rolle in den drei Staffel.http://www.suite101.de/content/kai-schum...e-rolle-a104028

[nicole] Offline

Alter Ha(a)ser:


Beiträge: 1.389

23.03.2011 14:01
#15 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

Kai Schumann:
"Ich bin kein Trophäenjäger"

http://www.gala.de/stars/interview/14105...aeenjaeger.html

[nicole] Offline

Alter Ha(a)ser:


Beiträge: 1.389

06.04.2011 17:09
#16 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

"Früher hatte ich viel Liebeskummer"

http://www.in-starmagazin.de/stars/story.php?wx_id=3149

Dini Offline

Moderatorin


Beiträge: 7.122

25.04.2011 00:49
#17 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

Gretchen&Marc4ever Offline

Assistenzarzt:


Beiträge: 7.584

25.05.2011 19:38
#18 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

Elaly Offline

Butterböhnchen:


Beiträge: 2.893

08.09.2011 03:02
#19 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

>Rebellion ist wichtig<


Zitat
Der Schauspieler Kai Schumann aus der RTL-Serie Doctor's Diary ist zurück im TV. Er ist morgen in der Sat.1-Komödie Flaschendrehen zu sehen. Im Interview mit news.de erzählt der charmante 35-Jährige, wieso er als Student von Pfandflaschen gelebt hat und warum die Welt rebellierende Jugendliche braucht.



http://www.news.de/medien/855219039/rebellion-ist-wichtig/1/

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Dini Offline

Moderatorin


Beiträge: 7.122

03.11.2011 15:11
#20 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

Er reist nie ohne Bücher, liebt süssen Milchkaffee und Städtetrips..
Welcome Home traf Doctor's Diary Serienstar Kai Schumann zum Interview..

http://www.falkensteiner.com/neu/katalog...nsommer0611.pdf

Hasenzahn Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 367

11.12.2011 23:20
#21 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

Hape Kerkeling gibt Kai Tipps für Interviews. Niedlich.
http://www.youtube.com/watch?v=7cCrt5je5AQ


"Manchmal passieren Wunder genau dann, wenn wir nicht mehr mit ihnen rechnen."

Dini Offline

Moderatorin


Beiträge: 7.122

14.12.2011 16:25
#22 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

"Die Realität war einfach nur atemberaubend"

Kai Schumann spielt Lenas Kindheitsfreund Daniel, den "Löwenflüsterer". Die Erforschung dieser Rolle, und die Gelegenheit, dabei den Löwenexperten
und Tierverhaltensforscher Kevin Richardson kennenzulernen, haben den Schauspieler fasziniert........


http://fernsehfilm.zdf.de/ZDFde/inhalt/3...46,00.html?dr=1

Hasenzahn Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 367

22.08.2012 15:41
#23 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten


"Manchmal passieren Wunder genau dann, wenn wir nicht mehr mit ihnen rechnen."

Greta Offline

Erfolgsautorin:

Beiträge: 103.656

12.03.2013 09:02
#24 RE: Interviews mit Kai Schumann Zitat · Antworten

“Der Minister”-Darsteller Kai Schumann: “Dabei ging mir der Arsch schon mal gehörig auf Grundeis”


In einem Interview mit Sat.1 verriet Schauspieler Kai Schumann, wie er sich auf die Hauptrolle als Franz Ferdinand von und zu Donnerberg in dem Film “Der Minister” (11.03., 20.15 Uhr, Sat.1) vorbereitet hat:

“Die Tage der Vorbereitung hatten eine gewisse Dauer, aber waren auch gut ausgefüllt. Uwe Janson, Johann von Bülow und ich haben ein zielführendes Miteinander gefunden, und die Vorbereitungen liefen umso erfreulicher, desto mehr wir einander kennenlernten.”

Gefragt, ob er mal Zweifel gehabt habe, der Rolle in “Der Minister” nicht gerecht zu werden, antwortete er: “Der Zweifel ist beruflich mein ständiger Begleiter. Schon immer gewesen. Bei dieser Rolle bestand die Hauptaufgabe aber eher darin, sich von dem Anspruchsdenken der unzähligen Befürworter wie Gegner des Herrn Ministers zu befreien und in die Schuhe zu kommen. Dabei ging mir der Arsch schon mal gehörig auf Grundeis.”

Die Dreharbeiten sind längst abgeschlossen. Welche Stärken die Satire “Der Minister” hat, beurteilt Kai wie folgt: “Ich denke, dass wir das fantastische, von intelligentem Humor strotzende Drehbuch von Dorothee Schön ganz gut umgesetzt haben. Der Film wird, hoffe ich, auf mehreren Ebenen die Lachmuskeln der Zuschauer strapazieren.”

Gefragt, wie er sich das erste Mal nach der Maske gefühlt habe, antwortet er: Ich würde ein rauschendes Fest jeder Kabinettsrunde vorziehen.“. Und durchaus mit dem gewissen Sendungsbewusstsein ausgestattet, der großen Aufgabe wie auch der Verantwortung gerecht werden zu wollen.”

Ein Journalist schrieb kürzlich: “So gut, wie Kai Schumann sah, und sähe Guttenberg nicht aus.” Hierauf antwortete der “Der Minister”-Darsteller: “Ich denke, das sollten besser andere beurteilen.”

In dem Film betitelt Kanzlerin Murkel den Ferdinand als Superstar ihres Kabinetts. Wie viel Glamour die Politik wirklich verträgt, erzählt der Schauspieler in dem Sat.1- Interview, wie folgt: “Große Gedanken bedürfen keiner schillernden Verpackung. Sie strahlen aus sich heraus.”

Gefragt, wie wichtig ihm Freundschaft sei, antwortet er: “Das Band wahrer Freundschaft zeichnet die Eigenschaft seiner Reißfestigkeit aus. Umso glücklicher kann man sich schätzen – und ich tue dies auch, wenn es sich zwischen Menschen webt. Und da es zunehmend schwerer wird, mit wachsendem Alter ein solches zu knüpfen, bin ich umso dankbarer, dass die Freundschaft zu dem vortrefflichen Johann von Bülow mit über die Grenzen der Dreharbeiten hinauswuchs.”

Auf die Frage, was Schumann von Politikern hält, die schummeln, erwidert er: “Schummeln? Sie meinen so wie in der Schule, wenn man beim Klassenkameraden mal ein bisschen abschreibt? Da ist doch nix dabei, oder?”

Neben Kai Schumann spielen in der TV-Satire “Der Minister”, den Sat.1 am Dienstagabend (11.03., 20.15 Uhr) zum ersten Mal im Free-TV zeigt, unter anderem noch Alexandra Neldel, Johann von Bülow, Susan Sideropoulus und Alexandra Neldel mit.


Quelle: http://www.showbiz.de/stars/der-minister...eis-158528.html

Rems Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 328

06.08.2013 18:25
#25  Interviews mit Kai Schumann: Der Minister Zitat · Antworten

Guttenberg verfilmt und verarscht


Sie ist die «Mutti» und er der großspurige Aufsteiger: Katharina Thalbach und Kai Schumann mimen in der Guttenberg-Satire Der Minister (Dienstag, 12 März 2013, Sat.1) die Kanzlerin «Angela Murkel» und den an den echten Ex-Verteidigungsminister angelehnten Franz Ferdinand von und zu Donnersberg, genannt Donni.

dapd-Redakteur Jens Twiehaus traf die beiden Schauspieler in Berlin zum Gespräch über politisches Showbiz, Anerkennung und die Enttäuschung über eine Gesellschaft, die einen «dämlichen Plagiatsfall» gleich zur Politaffäre erhebt:

Frau Thalbach, Herr Schumann, legen Sie uns mit Der Minister nun eine Polit- oder eine Mediensatire vor?

Katharina Thalbach: Kann mir mal jemand den Unterschied erklären?

...also Satire auf den politischen Betrieb oder die Medien?

Thalbach: Es häuft sich doch zunehmend, dass beides gar nicht mehr voneinander zu trennen ist.

Kai Schumann: Ich glaube, das ist gar nicht mehr voneinander zu unterscheiden. Leider ist es doch heute so, dass alles Showbiz ist. Genau damit beschäftigt sich der Film.

Bedauern Sie, dass Politik heute Showbiz ist oder anders - dass Sie als Schauspieler ihren Beruf nicht mehr exklusiv haben?

Thalbach: Oh, das hatten wir noch nie! Die Monarchie war da immer von großartigem Talent und dabei noch besser ausgestattet, mit mehr Prunk. Und die Kirchenväter haben ohne schauspielerisches Talent auch nie ihre Schäfchen ins Trockene bringen können. Da waren wir nie alleine - wir Gaukler. Wir waren nie alleiniger Beansprucher von Darstellung oder von Lüge.

Bekommen Sie mehr Anerkennung als Politiker?

Schumann: Es ist fifty-fifty. Mit allem, was wir spielen, setzen wir uns Kritik aus. Von den Einen bekommst du Anerkennung, von den Anderen aufs Maul. Das ist bei Politikern nicht anders. Für mich ist das aber ein Systemfehler, wenn ein Politiker sich wünscht, Anerkennung zu bekommen. Darum kann's doch nicht gehen. Dass er sich das als Mensch wünscht, kann ja sein. Aber als Politiker sollte er sich wünschen, die Gesellschaft zu verändern. Der Medienstar zu sein, darf nicht der Anspruch eines Politikers werden.

Bei Ihrer Figur, Donnersberg, ist es aber so. Sein politisches Handeln wird vom Wunsch nach Anerkennung getrieben. Wie würde die Vorlage, also Guttenberg, wohl auf den Film reagieren?

Schumann: Das müssten Sie ihn fragen. Ich glaube aber, wenn er den Humor hat, den man ihm zuschreibt, wird er darüber lachen. Was kann einem Besseres passieren, als wenn Leute einen Film über dich drehen? Das ist doch ein Geschenk.


Und er kommt ja gar nicht so schlecht weg im Film...


Schumann: Es gibt Leute, die behaupten das glatte Gegenteil. Ich habe mir nicht vorgenommen, Guttenberg zu verarschen oder kaputt zu machen. Das war nie mein Anspruch. Ich habe mir einfach das Drehbuch angeschaut und dann meine Vermutungen angestellt.

Thalbach: Man kann jetzt auch über Guttenberg so viel reden, wie man will. Aber die Medien tragen genauso ihren Anteil am Dilemma. Es gab so ein Mordstheater um diese Plagiatsaffäre. Ich frage mich, wofür? Bei der Bankenkrise hätte so ein Spektakel kommen müssen. Dass da die Leute nicht auf die Straßen gerannt sind und «Scheiße» geschrien haben, darüber staune ich ja nach wie vor. Guttenberg, die Doktorarbeit, das ist doch ein Witz. Es ist bemerkenswert, dass aus so einem Witz ein Riesenspektakel gemacht wird. Darüber erzählt der Film auch was. Wir reden über alles Mögliche, aber nicht über die Frage: Wie machen wir diese verdammte Gesellschaft besser?

Schumann: Vor ein paar Tagen ist ja Stéphane Hessel gestorben, der Widerstandskämpfer. Das hat mich noch einmal aufgewühlt. Ich habe dann sein Empört euch noch einmal gelesen und gedacht: Es ist doch absurd, womit wir uns so beschäftigen.

Frau Thalbach, Sie haben die DDR nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns verlassen. Sie beide verfolgen politische Gedanken. Haben Sie selber mal drüber nachgedacht, in die Politik zu gehen?

Thalbach: Um Himmels Willen, nein! Ich bin weit davon entfernt, mich als große politische Kämpferin zu betrachten. Dafür bin ich einfach eine viel zu bequeme Sau. Aber es ist mir noch aus DDR-Zeiten eingepflanzt, die Dinge immer von da ausgehend zu betrachten, wo das Kapital ist. «Die Geschichte ist eine Geschichte von Klassenkämpfen» - diesen Satz werde ich meinen Lebtag nicht vergessen. Und der stimmt ja immer noch, der ist unangreifbar.

Schumann: Und ich glaube einfach nicht an parlamentarische Politik. Sie bewegt sich immer nur in den Grenzen des Kapitalismus, in den Marktgrenzen. Früher hab ich gegen Nazis gekämpft, jetzt bin ich auch so eine bequeme Sau geworden. Aber ich müsste mich mehr in Organisationen engagieren, die außerparlamentarisch arbeiten. An die glaube ich.

Wie sind Sie zu der Meinung gekommen?


Schumann: Spätestens als die Grünen dem Kriegseinsatz zugestimmt haben, aber in ihrem Parteiprogramm zu stehen hatten, sie seien eine pazifistische Partei, da ist mein politischer Glauben erschüttert worden. Neulich hab ich gelesen, dass einer nach dem Vorbild vom «Guttenplag» im Internet jetzt so ein «Lobbyplag» eingerichtet hat. Damit will er rausfinden, wie es zuvor mit den abgeschriebenen Passagen in Doktorarbeiten gemacht wurde, an welche Gesetzestexten eigentlich Lobbyisten mitgeschrieben haben.

Thalbach: Bei so etwas wird mir schlecht. Da hör ich mir lieber die Wahrheit darüber an, was in der Wurst drin ist!



http://www.news.de/tv/855399102/der-mini...nd-verarscht/1/

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