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Dieses Thema hat 85 Antworten
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Lorelei Offline

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Beiträge: 7.925

05.12.2013 10:25
Der Lehrer Zitat · antworten

Die Kritiker: «Der Lehrer»

Die RTL-Sitcom «Der Lehrer» kehrt als Dramedy auf die Bildschirme zurück.



Inhalt

Endlich gibt es ein Wiedersehen mit dem womöglich coolsten Lehrer der Fernsehgeschichte: Stefan Vollmer, seines Zeichens lässiger Pauker mit Womanizer-Qualitäten und einem riesigen Fundus an lockeren Sprüchen. Darüber hinaus hat Vollmer aber auch lobenswerte Ambitionen im sozialpädagogischen Bereich: Während seine Kollegen ihre Pflichten an einer Gesamtschule in einem von Kölns sozialen Brennpunkten nur so herunter spulen, geht er auch weite Wege, um auf die Bedürfnisse seiner Schülerinnen und Schüler einzugehen. Nicht, dass er seine weiche Seite gerne zeigen würde: Üblicherweise verkauft er sich als schroffer Kerl mit Null-Bock-Einstellung.

Mitten im aktuellen Schuljahr ändert sich jedoch die Grundkonstellation an der Georg-Schwerthoff-Gesamtschule: Eine neue Kollegin stößt zum Kollegium hinzu und wird rasch zum Opfer der Gerüchteküche. Sämtliche Schüler sind sich sicher, dass Karin „Die Neue“ Noske eine Affäre mit Vollmer hat. Derweil kämpfen sämtliche Lehrer um die Aufmerksamkeit der attraktiven neuen Kollegin – überraschenderweise lässt bloß Vollmer der Neuzugang kalt. Denn der Rowdy-Lehrer muss sich um einen seiner Schüler kümmern, der nach einem Unfall im Sportunterricht mit herben Nachrichten konfrontiert wird …


Darsteller
Hendrik Duryn («Der letzte Bulle») als Stefan Vollmer
Jessica Ginkel («Lena – Liebe meines Lebens») als Karin Noske
Ulrich Gebauer («Der Landarzt») als Günther Rose
Rainer Piwek («Weihnachten... ohne mich, mein Schatz!») als Karl Sievers
Matthias Klimsa («Berlin, Berlin») als Rüdiger


Hinter den Kulissen
•Produktionsfirma: Sony Pictures FFP GmbH
•Produzentin: Astrid Quentell
•Executive Producer: Christian Munder
•Regie: Dominic Müller, Nico Zingelmann und Peter Gersina
•Headautoren: Yannick Posse, Berthold Probst
•Autoren: Peter Freiberg, Iris Kobler und Oliver Welter


Kritik

Totgesagte Serien leben länger: Vier Jahre ist es mittlerweile her, seit die Sitcom «Der Lehrer» montags bei RTL zu sehen war. In 30-minütigen Episoden sorgte der unkonventionelle Pauker Stefan Vollmer, pointiert porträtiert von Hendrik Duryn, für einige Lacher rund um schulische Stereotypen und verspielte Abweichungen vom Penäleralltag. Hin und wieder parodierte die Sitcom aber auch das vorurteilsbehaftete Denken in der Institution Schule – sei es seitens der Schüler oder der Lehrer. Nun kehrt das Format im Fahrwasser der aktuellen RTL-Serienoffensive auf die Bildschirme zurück – mit verändertem, ja, verbessertem Konzept. 15 weitere Sendeminuten geben den Storys mehr Spielraum, außerdem weicht die schematische Dramaturgie einer deutschen Sitcom mit ihren forcierten Schlusspointen am Ende einer jeden Szene einer weniger gezwungenen Dramedy-Erzählweise.

Dieser Schachzug ermöglicht es auch, eine der Stärken der ersten Staffel deutlich auszubauen: Die dramatischeren Momente, in denen Stefan Vollmer seiner vermeintlichen Lustlosigkeit zum Trotz als einziger Lehrer Zeit und Muße findet, sich mit den emotionalen Hintergründen seiner Problemschüler zu beschäftigen. Dadurch, dass sich die Macher der neuen «Der Lehrer»-Staffel intensiver mit den Sorgen und Ärgernissen von Schülern auseinandersetzen, verlieren diese Sequenzen durchaus die pointiert-scharfe Bissigkeit, die sie in ihrer Funktion als kurzes, satirisches Element der ersten Staffel hatten. Dafür gewinnen die Episodenplots an Substanz, was wiederum dem Ensemble mehr Möglichkeiten gibt, eine größere und emotionalere Bandbreite zu zeigen. Des Weiteren setzt die Serie, wenngleich nur beiläufig, ein klares Statement, das im deutschen Bildungssystem nicht oft genug wiederholt werden kann: Schüler sollten nicht einfach aufgegeben werden, denn abseits der Schulbank gibt es viele, teils behebbare, Störfaktoren, die am Lernen hindern. Es braucht daher menschelnde Pädagogen, die sich in jeden Schüler hineinversetzen können.

In der Staffelpremiere etwa dreht sich der Kernplot um einen Schüler, der erfährt, dass er adoptiert wurde und daher in eine Identitätskrise rutscht, weil er sich sowohl über seine Zieheltern ärgert, die ihn sein Leben lang belogen haben, als auch wundert, wieso er einst von seinen leiblichen Eltern weggegeben wurde. Hendrik Duryn reagiert in seiner Rolle des coolen Paukers mit Einfühlungsvermögen auf die Sorgen seines Schülers, gleichwohl kommt auch der Spaß nicht zu kurz, wenn er etwa seine langweiligen Kollegen anschnauzt oder atypisch auf die Versuche des kriselnden 16-Jährigen reagiert, der sich nun als Revoluzzer versucht.

Der in der Staffelpremiere vorgestellte Subplot rund um die neue Lehrerin Karin Noske ist dagegen recht schematisch: Noske ist vergeben und zeigt ihren sie umgarnenden Kollegen die kalte Schulter, Vollmer flirtet aber ungebrochen weiter. Da lassen sich die Autoren überdeutlich ein Türchen für romantische Entwicklungen offen, zudem fallen die Szenen der sichtbar engagierten Jessica Ginkel im Vergleich zu den Plots rund um Duryns Titelfigur ziemlich einseitig aus, weshalb die Actrice nur selten mehr tun darf als kess oder liebenswert aus der Wäsche zu blicken. Ihr sind daher mehr Szenen zu wünschen, in denen sie sich austoben kann – Ginkels Dialogwettstreit mit einer aufmüpfigen Klasse stellt immerhin die überzeichneten Schüler-Lehrer-Dialoge aus «Fack Ju Göthe» in den Schatten und schreit daher nach einer Fortführung in späteren Episoden.


«Der Lehrer» ist ab dem 5. Dezember immer donnerstags um 21.15 Uhr bei RTL zu sehen


Quelle: http://www.quotenmeter.de/n/67725/die-kritiker-der-lehrer




RTL-Serie "Der Lehrer": Pädagoge mit Rotz-Appeal

Was war gleich der Unterschied zwischen Masochist und Masseur? In der RTL-Serie "Der Lehrer" kämpft Hendrik Duryn um die Aufmerksamkeit des bildungsfernen Milieus - ein jovialer Checker, der mit Schülern Schnäpschen trinkt und Junglehrerinnen nachstellt.

Der Pädagoge wirkt leicht derangiert, wirr das Haar, wild der Blick. Ihn umweht ein leichter Hauch von Schmuddel, weil er manchmal ein paar Tage lang dasselbe Schlabber-Hänger-Outfit trägt - wenn er durch die Gänge seiner Gesamtschule schlurft, strahlt er reinste Unkonventionalität aus.

Das ist "Der Lehrer", dem RTL in einer zweiten Staffel den Bildungsauftrag verlängert hat. Schon 2009 liefen die ersten neun Episoden mit Hendrik Duryn als raubauzigem Chemie- und Sportpädagogen Stefan Vollmer, damals gar mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Für den zweiten Aufschlag wurde das damalige Sitcom-Format nun auf 45-Minuten-Serienlänge aufgeplustert und auf den für eine Schulposse etwas sonderbaren Sendeplatz um 21.15 Uhr gesetzt.

Vollmer ist ein Lehrer mit Rotz-Appeal, wie der gangsterhafte Aushilfspauker im gerade außerordentlich erfolgreichen Kinofilm "Fack ju Göhte" - vielleicht wurde die schon im Frühjahr 2012 gedrehte zweite Staffel nun wegen erhoffter Synergieeffekte von der Produktionshalde geholt. Der TV-Lehrer ist weniger überzogen gezeichnet als sein Kino-Kollege, und doch sind sie wesensverwandt, beide von der leicht berufsjugendlich-kumpeligen Sorte, die sich womöglich auch auf Facebook mit ihren Schülern befreunden oder ihnen nach dem Läuten der Schulglocke noch eine Hausaufgabenerläuterung hinterher whatsappen würde.

Weit entfernt von der adretten Manufactum-Gutmenschlichkeit des elastischen Dr. Specht, der ehedem als Serienlehrer mit bimmelnder Fahrradklingel in vielfältige Adoleszenzdramen rauschte. Vollmer ist ein modernes Modell, das im Chemieunterricht aus dem Fenster springt, um den Energieerhaltungssatz zu demonstrieren. Und das auch extrem fluffig bleibt, wenn ein Schüler einem hyperventilierenden Kameraden auf die Aufforderung "Gib ihm mal eine Tüte!" selbstverständlich treudoof kein Plastiksackerl, sondern einen Joint reicht. "Eh Alter, nicht so 'ne Tüte!", sagt der Lehrer, total lässig.

"Geiler Bock"
So modern der Pädagoge, so angemufft die Klischees um ihn herum. Die neue Junglehrerin fährt naturgemäß in einer Ente vor, das halbglatzige Kollegium ist sofort pennälerhaft verliebt in sie und komplett aus dem Häuschen, weil Lehrerinnen sonst bekanntermaßen sämtlich verhärmte bucklige Knitterfräulein sind. Der deutschtürkische Schüler verwechselt "Masochist" und "Masseur" und muss ständig verbessert werden. Und Mädchen hören sofort auf, sich zu kloppen, wenn man sie darauf hinweist, dass dabei die teuren Gelfingernägel Schaden nehmen könnten.

Nur Stefan Vollmer spricht natürlich die Sprache der Schüler, trinkt mit ihnen auch mal Schnäpschen, wenn es der hehren Sache dient, wacht sogar mit Filmriss auf deren Bettvorleger auf und lässt sich von seinen Schülern jovial als "geiler Bock" bezeichnen. Weil er natürlich auch ein ambitionierter Stenz ist, der nahezu jede Frau niederreißen will, die ihm begegnet. Aber selbstverständlich auch total einfühlsam und verständnisvoll, wenn es um seine Schüler und ihre Serien-Topos-gerechten Probleme geht (heimliche Adoption, verfeindete türkische Familien, aber auch mal extravaganteres wie eine Kindbettdepression). Er trägt ihre Schuhe, er spricht ihre Sprache.

Wenn Erwachsene im Fernsehen oder - noch schlimmer - im echten Leben versuchen, aktuelle Idiome der Jugendsprache zu verwenden, endet das meist in peinlichem Gekrampfe. Immerhin hier greift "Der Lehrer" nicht zu offensichtlich schmerzhaft daneben, beschränkt sich meist auf Unverfängliches wie "ohne Scheiß" und "was geht". Aber sagen junge Menschen heute wirklich noch "Hat jemand 'ne Peilung?" Man weiß es nicht genau. Der Vorteil der späten Sendezeit: Die Hauptzuschauerschicht weiß es vermutlich auch nicht.

Der Lehrer, 5.12., RTL, 21.15 Uhr.

Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/tv/serie-rt...r-a-937120.html





RTL und der Erfolg eines neuen Pauker-Films

Die preisgekrönte Sitcom "Der Lehrer" geht endlich in die zweite Staffel. Hendrik Duryn spielt darin einen Pauker Stefan Vollmer. Seine Probleme sind nicht die Schüler, sondern der Sender RTL.


Er ist der Typ Lehrer, mit dem Schüler gerne auf Klassenfahrt gehen. Speckige Lederjacke, sonore Feldwebel-Stimme – aber ein Blick, der bis ins Herz geht.

"Du musst nicht fragen, wer bin ich. Du musst Dich fragen, wer will ich sein?", das sind Tipps, die er seinen pubertierenden Schülern um die Ohren haut, notfalls auch nach Feierabend, in der Kneipe oder in seiner Single-Bude. Denn so einer ist dieser Stefan Vollmer (Hendrik Duryn). 24 Stunden am Tag für seine Schüler im Einsatz. Man kann sagen: Im normalen Leben wäre er längst wegen Burn-out frühpensioniert worden.

Vollmer ist "Der Lehrer". Einige erinnern sich vielleicht noch an die gleichnamige Sitcom. RTL hat sie 2009 ausgestrahlt. RTL, Sitcom und Schule, das waren gleich drei Unbekannte in einer Rechnung. Denn erstens setzt RTL lieber auf gescriptetes Reality-TV als auf aufwendig produzierte Fiction. Zweitens gibt es kaum einen Beruf, der unbeliebter ist als der des Lehrers und drittens kaum einen Ort, an dem es so wenig zu lachen gibt wie an einer Schule.

Dabei sind Lehrer als Witzfiguren überaus beliebt, wie der Erfolg der Kino-Komödie "Fack ju Göhte" zeigt. Mit mehr als drei Millionen Zuschauer gilt er schon jetzt als erfolgreichster deutscher Film des Jahres. Wie Zeki (Elyas M'Barek), der Lehrer wider Willen aus "Fack ju Göhte", setzt auch Vollmer die Tradition der Pauker-Filme aus den 60er-Jahren fort. Das kam auch bei RTL gut an.


Die unverzichtbare Autorität

2009 hat der Kölner Privatsender den Deutschen Fernsehpreis dafür gewonnen, und wenn die Serie jetzt nach vier Jahren mit neuen Folgen auf den Bildschirm zurückkehrt, fragt man sich, warum er so einen Diamanten erst jetzt wieder aus der Schatulle holt.

Hendrik Duryn atmet einmal tief durch, wenn man ihn darauf anspricht. Der Hauptdarsteller. 46 Jahre alt, Schauspieler, Stuntman, Musical-Darsteller. Beinahe hätte man ihn nicht erkannt in dem Café in Berlin-Mitte, das er als Treffpunkt vorgeschlagen hat. Sein Gesicht verschwindet unter der Kapuze eines dunklen Hoodies. Bartstoppeln bedecken ein wettergegerbtes Gesicht. Er sieht aus, als käme er gerade von einer Demo.

Ach, sagt er mit diesem angenehmen Timbre in der Stimme, die nie laut zu werden braucht, weil schon seine bloße Anwesenheit etwas ausstrahlt, das man an keiner Universität lernen kann, das aber für den Lehrerberuf unverzichtbar ist: Autorität.

Schülern Grenzen zu setzen, sei ja leider ein wenig aus der Mode geraten, seit sich Eltern in der Schule einmischten. Er weiß, wovon er spricht. Er ist in Leipzig als Sohn eines Lehrerpaares aufgewachsen, der Vater Rektor, die Mutter Lehrerin für Russisch und Mathe. Er sagt: "Ich hatte praktisch 48 Stunden am Tag Unterricht – und trotzdem in Mathe eine Eins."

Ein guter Schüler, aber ein aufsässiges Kind. Geprügelt habe er sich gerne und keine Sekunde still sitzen können auf seinem Platz, weil er sich schnell gelangweilt habe, erzählt er schmunzelnd. "Heute würde man sagen: Aufmerksamkeitsdefizitstörung – ADHS."


Schlechte Erinnerungen an den NVA-Dienst

Inzwischen hat er selber eine Tochter großgezogen. Nina ist jetzt 22 und Schauspielerin geworden, wie er. Und fragt man ihn heute, ob ihn die Schule auf das Leben vorbereitet hat, schaut er einen entgeistert an. Er sagt, ohne Sport hätte er die gymnasiale Oberstufe kaum ertragen. Der sei schon damals sein Ventil gewesen.

Der Sport half ihm auch, den Wehrdienst in der Nationalen Volksarmee (NVA) zu überstehen. Er sagt, es sei die schlimmste Zeit seines Lebens gewesen. Die Haare millimeterkurz geschnitten, kaserniert in der Pampa, eingesperrt in eine Zeitkapsel. "Die haben uns ein Jahr vor der Wende tatsächlich noch für den Krieg gedrillt."

Von der NVA zum Sport- und Chemielehrer einer RTL-Sitcom. Es scheint, als besitze das Schicksal Sinn für Ironie. Schließlich, so dachte er 2006, als er die Rolle bekam, schließe sich jetzt der Kreis. In der DDR galt der drahtige Marathonläufer als Nachwuchstalent. Schon 1987 spielte er seine erste große Hauptrolle in "Vorspiel", einem Defa-Film des gefeierten Regisseurs Peter Kahane.

Nach der Wende fing er noch einmal von vorne an. Man sah ihn als Fitnesstrainer in der Daily Soap "Verbotene Liebe" (ARD) oder als Cop in der Action-Serie "Alarm für Cobra 11" (RTL). Er spielte Mörder, Psychopathen oder Familienväter in Krimiserien wie dem "Tatort" oder "Polizeiruf 110".

Doch für anspruchsvollere Rollen besetzte man ihn nicht. Er sagt, er habe noch die Absage eines Chefredakteurs im Ohr: "Du bist zu variabel. Dir fehlt der Wiedererkennungswert." Und dann kam "Der Lehrer". Er dachte: "Das ist es." Das Karrieresprungbrett, auf das er schon lange gewartet hatte. "Starke Drehbücher, großartige Kollegen – und eine Produzentin, die das Projekt gegen alle Widerstände verteidigte."


Verantwortung der Rolle

Doch die erste Staffel landete im Archiv. Duryn murmelt was von Chefs, die gewechselt hätten. Erst drei Jahre später wurde die Serie ausgestrahlt. Einige Kollegen hatten da längst das Handtuch geworfen. Hendrik Duryn blieb. Er glaubte noch immer an seine Chance. Und die guten Kritiken gaben ihm Recht.

Ein Zuschauer schrieb, endlich habe ihm einer die Augen dafür geöffnet, was seine Lehrer eigentlich von ihm wollten. Er war vierzehn, und Hendrik Duryn hat seinen Brief im Fernsehen vorgelesen, als RTL für die Serie den Deutschen Fernsehpreis bekam." Ein Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung RTL. Er sagt: "Dadurch wurde mir so richtig bewusst, wie groß die Verantwortung des Fernsehens ist."

Neue Staffel, neues Glück? Die Folgen sind jetzt mit 45 Minuten doppelt so lang. Ausreißer, schwangere Teenies, Messerstechereien, Drehbuchautor Peter Freiberg hat selber noch einmal die Schulbank gedrückt, um dicht am Puls der Zeit zu sein. Das Timing passt perfekt. Jetzt, da die neue PISA-Studie heraus ist, rücken marode Schulen wieder in den Fokus. Berliner Lehrer werden sich in der RTL-Serie jedoch wohl kaum wiedererkennen. Im Fernsehen spuren eben auch die Schüler besser als im richtigen Leben.


Konstruierte Love-Story

Dazu trägt in der zweiten Staffel auch eine neue Kollegin (Jessica Ginkel) bei. Blond, blauäugig und langbeinig, mischt sie den Laden auf. Dass sie dabei mit dem Großmaul Vollmer aneinandergerät, liegt in der Natur der Sache.

Doch die Love-Story wirkt konstruiert. Duryn murmelt etwas von einem Transportmittel. Und davon, dass die Redaktion gesagt habe, man müsse eine Sitcom aus der Schule eben auch verkaufen.

Klingt nicht, als hätte der Sender aus den Fehlern der ersten Staffel gelernt. Die Werbung hat die Produktionsfirma Sony Pictures jetzt notgedrungen selber übernommen. Sie ruft deutsche Schulen auf, den Lehrer des Jahres zu wählen. Der Gewinner wird eine Stunde lang von Hendrik Duryn und Jessica Ginkel vertreten. Die Schüler werden ihn dann von einer neuen Seite kennenlernen. In seinem Herzen ist der RTL-Pauker nämlich ein Rebell geblieben. Er rockt als Sänger einer Band namens Emma.

RTL, "Der Lehrer", ab dem 5. Dezember, 21.15 Uhr.

Quelle: http://www.welt.de/vermischtes/article12...uker-Films.html




Mehr Infos zur Serie "Der Lehrer" auch auf der Homepage von RTL:
http://www.rtl.de/cms/sendungen/serie/der-lehrer.html

Lorelei Offline

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06.12.2013 10:59
#2 RE: Der Lehrer Zitat · antworten

Tja, wie es zu erwarten war. Wenn RTL seine Serien so stiefmütterlich behandelt, kann es nur schiefgehen. Ich habe mich jedenfalls gut unterhalten gefühlt.


Unglücklicher Sendeplatz: Fehlstart für "Der Lehrer"

Auf einem Sendeplatz, der einige Rätsel aufgibt, startete RTL am Donnerstag das in eine einstündigen Dramedy verwandelte "Der Lehrer" - mit mauen Quoten. Zuvor konnte schon "Cobra 11" nicht von der fehlenden "The Voice"-Konkurrenz profitieren.

"Der Lehrer" und RTL - das ist eine schwierige Geschichte. Schon 2007 produzierte man die Serie als halbstündige Sitcom, ließ sie bis Sommer 2009 liegen, eine Folge unausgestrahlt - und kassierte trotzdem den "Deutschen Fernsehpreis". 2011 entschied man dann, "Der Lehrer" zum Einstünder umzuwandeln, die Dreharbeiten fanden im Frühjahr 2012 statt - doch erneut fand sich lange Zeit kein Sendeplatz. Und nun gab der, den RTL auserkoren hat, auch noch einige Rätsel auf.

So startete "Der Lehrer" nun um 21:15 Uhr nach dem nicht unbedingt als passend erscheinendem Vorlauf durch "Alarm für Cobra 11" - und das auch noch eine Woche bevor RTL von seiner Actionserie ohnehin die neuen Folgen ausgehen. In den letzten Wochen hatte man stattdessen "Cobra 11"-Wiederholungen um 21:15 Uhr gezeigt. Alles in allem spricht das nicht gerade für großes Vertrauen in die Serie und stellt ganz sicher keinen pfleglichen Umgang mit ihr dar.

Tatsächlich legte "Der Lehrer" nun einen sehr mauen Start hin. So sahen ab 21:15 Uhr nur 2,49 Millionen Zuschauer zu, mehr als 7,9 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum waren damit nicht drin. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil mit 12,3 Prozent ebenfalls klar unter dem Senderschnitt. Bei den 14- bis 59-Jährigen, die RTL inzwischen ja eigentlich als Zielgruppe ansieht, sah es mit 11,2 Prozent Marktanteil sogar noch etwas schlechter aus.

"Alarm für Cobra 11" hatte sich zuvor allerdings ebenfalls bereits nicht leicht getan und konnte vom Fehlen der "The Voice"-Konkurrenz gar nicht profitieren. Mit einem Marktanteil von 14,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen musste die Serie sogar ein neues Staffeltief hinnehmen. Hier dürfte das hohe Interesse am "Brennpunkt" über Orkan Xaver mit reingespielt haben. Nur 3,16 Millionen Zuschauer hatten insgesamt eingeschaltet.




Quelle: http://www.dwdl.de/zahlenzentrale/43785/...uer_der_lehrer/

Greta Offline

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03.01.2014 11:38
#3 RE: Der Lehrer Zitat · antworten

«Der Lehrer» mit kleinem Hoffnungsschimmer
Die vierte Folge von Staffel zwei erzielte in allen Bereichen die bis dato stärksten Werte. Das Problem: Noch immer liegt die Comedyserie klar unterhalb des Solls.





Mehr dazu hieR: http://www.quotenmeter.de/n/68261/der-le...ffnungsschimmer

Greta Offline

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17.01.2014 11:32
#4 RE: Der Lehrer Zitat · antworten

«Der Lehrer» setzt Aufwärtstrend fort
Zum dritten Mal in Folge erreichte die Serie den höchsten Marktanteil der aktuellen Staffel – auch aufgrund des starken Vorprogramms «Alarm für Cobra 11».




Mehr dazu hier: http://www.quotenmeter.de/n/68515/der-le...aertstrend-fort

Greta Offline

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31.01.2014 12:21
#5 RE: Der Lehrer Zitat · antworten

«Der Lehrer»: Kein Rekord zum Abschied
«Ich bin ein Star» könnte der Dramedy zu einer weiteren Staffel verholfen haben. Nach wackligem Start ging es steil bergauf.





Mehr dazu hieR: http://www.quotenmeter.de/n/68760/der-le...rd-zum-abschied

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17.07.2014 11:13
#6 RE: Der Lehrer - RTL bestellt größere «Lehrer»-Staffel Zitat · antworten

RTL bestellt größere «Lehrer»-Staffel
Die Dreharbeiten zur dritten Runde der Serie mit Hendrik Duryn und Jessica Ginkel haben begonnen.





Mehr dazu hier: http://www.quotenmeter.de/n/71877/rtl-be...-lehrer-staffel

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17.09.2014 11:39
#7 RE: Der Lehrer - Nominiert für den Comedypreis 2014 Zitat · antworten

Der Lehrer ist für den Comedypreis 2014 nominiert! !!!!



Der «Deutsche Comedypreis»: Die Nominierungen

Mitte Oktober wird wieder die Deutsche Comedy-Riege mit Preisen geehrt.



Mehr dazu hier: www.qoutemeter.de.

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21.11.2014 10:48
#8 RE: Der Lehrer Zitat · antworten

Bestätigt: RTL zeigt «Der Lehrer» und «Männer» im Doppelpack

Entsprechende Spekulationen gab es schon vor einigen Wochen. Jetzt steht der genaue Ablauf für die Rückkehr von Hendrik Duryn.



Mehr dazu heir: http://www.quotenmeter.de/n/74599/bestae...r-im-doppelpack

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09.01.2015 11:56
#9 RE: Der Lehrer Zitat · antworten

Vielversprechender Start für RTL-Pauker

«Der Lehrer» meldete sich bei den Kölnern mit überdurchschnittlichen Werten zurück. Probleme machte aber «Dr. House».


Mehr dazu hier: www.quotenmeter.de.

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16.01.2015 11:28
#10 RE: Der Lehrer Zitat · antworten

"Der Lehrer" Hendrik Duryn über die neuen Folgen



Mehr dazu heir: http://www.rtl.de/cms/sendungen/serie/de...26-2177005.html

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23.01.2015 12:05
#11 RE: Der Lehrer Zitat · antworten

RTL-Eigenproduktionen legen zu

Ein Licht am Ende des Tunnels: Wohl auch mit Unterstützung des „Dschungelcamps“ gelang es «Der Lehrer» und «Männer!», Marktanteile hinzuzugewinnen.





Mehr dazu heir: http://www.quotenmeter.de/n/75871/rtl-ei...tionen-legen-zu

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10.02.2015 11:14
#12 RE: Der Lehrer: RTL bestellt vierte Staffel von «Der Lehrer» Zitat · antworten

RTL bestellt vierte Staffel von «Der Lehrer»
Die Entscheidung fiel schon vor dem Ende der laufenden Runde. Noch unklar ist unterdessen, wie es mit «Männer» weitergeht.



Mehr dazu heir: http://www.quotenmeter.de/n/76249/rtl-be...-von-der-lehrer

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13.02.2015 11:44
#13 RE: Der Lehrer Zitat · antworten

RTL: Eigenproduktionen im Staffeltief
Die Serie «Der Lehrer» bewies bereits vergangene Woche, dass sie auch ohne das „Dschungelcamp“ bestehen kann, fuhr nun aber einen Negativrekord ein – wie auch «Männer!».



Mehr dazu hier: http://www.quotenmeter.de/n/76349/rtl-ei...-im-staffeltief

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14.02.2015 11:20
#14 RE: Der Lehrer Zitat · antworten

Tiefstwerte für RTL-Serien
"Der Lehrer" hält sich wacker, "Männer" schmieren ab

Gegen den Start von "Germany's Next Topmodel" hat "Der Lehrer" bei RTL den Primetime-Sieg knapp verteidigt - fiel aber auf ein neues Staffel-Tief. Deutlich härter erwischte es "Männer! Alles auf Anfang", das nur mit Mühe auf zweistellige Marktanteile kam.



Mehr dazu hieR: http://www.dwdl.de/zahlenzentrale/49708/...r_schmieren_ab/

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12.03.2015 11:09
#15 RE: Der Lehrer Zitat · antworten

Quotencheck: «Der Lehrer»

Auch die dritte Staffel der Serie war für RTL ein kleiner, feiner Erfolg am Donnerstagabend. Während die Werte insgesamt schwach waren, profitierte das Format von seinem sehr jungen Publikum.




Mehr dzau hier: http://www.quotenmeter.de/n/76840/quotencheck-der-lehrer

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07.01.2016 12:45
#16 RE: Der Lehrer Zitat · antworten

Der Lehrer

Berlin - Deutsche Serien haben es weiterhin schwer beim wählerischen Zuschauer, der zudem von US-Serien überschwemmt wird. Jüngste Ausnahme: «Club der roten Bänder» auf Vox.


Mehr dazu hier: http://www.stern.de/kultur/tv/der-lehrer-6635582.html

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08.01.2016 11:26
#17 RE: Der Lehrer Zitat · antworten

Fulminantes Comeback
"Der Lehrer" meldet sich mit neuem Rekord zurück



Mehr dazu hier: http://www.dwdl.de/zahlenzentrale/54173/...rekord_zurueck/

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09.01.2016 13:44
#18 RE: Der Lehrer Zitat · antworten

RTL Serie: Der Lehrer knutscht sich zum Erfolg



Mehr dazu hier: http://www.stern.de/kultur/tv/rtl-serie-...lg-6638496.html

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15.01.2016 13:14
#19 RE: Der Lehrer Zitat · antworten


Serien-Erfolg für RTL
Wieder Rekord: "Der Lehrer" bleibt in Top-Form




Mehr dazu hier: http://www.dwdl.de/zahlenzentrale/54261/...ibt_in_topform/

Lorelei Offline

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20.01.2016 14:48
#20 RE: Der Lehrer Zitat · antworten

Greta Offline

stellv.Admine

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21.01.2016 11:01
#21 RE: Der Lehrer Zitat · antworten

Jahhhhaaaaaa- habs auch gelesen! Ganz ehrlich, alles andere hätte mich auch stark gewundert!

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stellv.Admine

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22.01.2016 11:31
#22 RE: Der Lehrer Zitat · antworten

«Der Lehrer» setzt Rekordserie fort

Wie bereits in den Vorwochen gelang dem RTL-Erfolgsformat erneut ein Allzeithoch in der Zielgruppe – mit freundlicher Unterstützung von «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!».


Mehr dazu hier: http://www.quotenmeter.de/n/83327/der-le...ekordserie-fort

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stellv.Admine

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05.02.2016 13:22
#23 RE: Der Lehrer Zitat · antworten


"Der Lehrer" als Wiederholung im TV (RTL) und Name gesperrt (RTL Now)
Schuldgefühle gegen Vorurteil - Stefan und Karin im Gefühlschaos


Stefan bringt das Leben seiner Schüler gehörig durcheinander und Karin plagen die Schuldgefühle. Stefan will ihr helfen. Kann er sie aus ihrer Depression befreien? So sehen Sie "Der Lehrer" als Wiederholung.


Mehr dazu hier: http://www.news.de/tv/855630625/der-lehr...ssica-ginkel/1/

Greta Offline

stellv.Admine

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19.02.2016 12:52
#24 RE: Der Lehrer Zitat · antworten

RTL: «Der Lehrer» vor «Germany's Next Topmodel»

Während das Privatfernsehen am Donnerstag insgesamt etwas unter der Fußballübertragung auf Sport1 zu leiden hatte, hielten sich die Verluste für RTL in Grenzen.


Mehr dazu hier: http://www.quotenmeter.de/n/83894/rtl-de...s-next-topmodel

Greta Offline

stellv.Admine

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18.03.2016 12:38
#25 RE: Der Lehrer Zitat · antworten


Sieg für RTL

"Der Lehrer" im Aufwind, "Topmodels" verlieren leicht


Mehr dazu hier: http://www.dwdl.de/zahlenzentrale/55116/...rlieren_leicht/

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