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Dieses Thema hat 25 Antworten
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Sally Offline

Schwesternhelferin:


Beiträge: 245

18.08.2017 14:20
#26 RE: Sommer-Spezial von Sally Zitat · Antworten

Gretchen beobachtete ihre Tochter, die ihre Füßchen gepackt hatte und diese zu ihrem Mund führte, dabei machte sie glucksende Geräusche. Das jüngste Mitglied der Meier-Familie lag auf einer Krabbeldecke in ihrem rosa Strampler, während Gretchen und Edith am Küchentisch saßen und einen gemütlichen Nachmittag verbrachten, während ihre Männer mit den anderen Kindern im Zirkus waren.

„Sie werden viel zu schnell groß“, seufzte Gretchen. Antonia drehte ihr Köpfchen in die Richtung ihrer Mutter, als sie diese hörte und quietschte vor sich hin. „Tristan ist schon acht, Fabio kommt jetzt auch bald in die Schule. Bei Consti müssen wir uns auch bald schon Gedanken darum machen und Antonia ist sogar schon in der Krippe angemeldet. Das geht mir alles viel zu schnell.“

Edith musste lachen. Sie wusste genau, wie sich ihre Freundin fühlte. Sie selbst hatte ja drei Kinder und die Jüngste war schon wieder zwei Jahre alt und erkundete die Welt. „Genieß die Zeit. Schläft sie eigentlich mittlerweile besser?“

„Ja. Sie wird meistens nur noch einmal in der Nacht wach. Du lässt Mama und Papa auch endlich mal schlafen, stimmt’s Schatzi?“, sprach Gretchen zu ihrer Tochter gewandt, die nun ihre Faust im Mund hatte.

„Sie ist so zuckersüß“, schwärmte Edith und nippte an ihrem Kaffee.

„Jetzt gerade schon“, lachte Gretchen und bückte sich, um Antonia auf ihren Schoß zu holen. Das Baby schmiegte sich umgehend in die Arme ihrer Mama und lautierte leise vor sich hin. „Oh, oh, oh? Was ist los, Schätzchen? Hast du schon wieder Hunger?“ Gretchen strich ihrer Tochter über das Köpfchen.

„Die Bande kommt ja auch bald schon wieder“, merkte Edith an, nachdem sie einen Blick auf die Uhr geworfen hatte. „Hatten du und Marc nochmal über unsere Urlaubsidee nachgedacht?“

„Haben wir. Marc will die Tage Urlaub einreichen und dann können wir mit dem Planen beginnen. Habt ihr denn schon Vorstellungen?“, fragte Gretchen während sie mit Antonia spielte, die Gefallen an ihrer Kette gefunden hatte.

„Ich habe mit Mehdi schon den einen oder anderen Katalog durchgesehen. Uns sprechen die Ferienhäuser an. Tristan möchte unbedingt eins mit Pool, aber da Fabio noch sehr unsicher im Schwimmen ist und Constantin ja gerade erst anfängt und Emilia, sind wir uns nicht so sicher, ob das eine gute Idee wäre. Allerdings ist das Meer ja noch gefährlicher.“

„Mit Pool klingt doch gut. Das bekommen wir schon geregelt, dass sie nicht ohne Aufsicht dort reingehen. Bei euch im Garten klappt das ja auch mit dem kleinen Pool. Außerdem sind wir zu viert. Ich finde ein Ferienhaus eine tolle Idee! Das wird bestimmt eine tolle Zeit. Bleibt es denn bei Dänemark?“ Gretchen hielt Antonia ihren Finger hin, als sie zu Knöttern begann, an dem das Baby zu lutschen begann.

„Ja, das bleibt, oder seid ihr damit nicht einverstanden? Eine noch längere Autofahrt wollen wir den Kindern nicht zumuten und wir könnten in der Nähe vom Legoland was suchen. Das wäre doch was für die Kinder“, erzählte Edith enthusiastisch.

„Das klingt super! Ich würde am liebsten gleich Koffer packen und weg“, lachte Gretchen und spitzte aber die Ohren, als sie das altbekannte Geräusch des Schlüssels in der Wohnungstür wahrnahm. „Unsere Männer kommen wieder.“

„Vorbei ist es mit der Ruhe“, seufzte Edith, die die Kinderfreie Zeit genossen hatte.

Constantin war der erste, der in die Küche gerannt kam, in der Hand ein Kuscheltier in Form eines Löwen: „Guck mal Ani, das habe ich dir mitgebracht!“ Er hielt seiner Schwester das Kuscheltier vor die Nase. Die Kleine blickte mit großen Kulleraugen auf das Stofftier.
„Das ist aber lieb von dir, Consti“, sagte Gretchen und strich ihrem Sohnemann die Locken aus der Stirn. Er musste dringend zum Frisör. Sie nahm den kleinen Löwen in die Hand und stellte ihn auf den Tisch.

„Ich habe auch einen. Aber viel größer! Antonia bekommt den kleinen, weil sie noch so klein ist“, erklärte Constantin mit seiner großer-Buder-Stimme.

„Hier, Constantin“, sagte Marc und reichte seinem Sohn das große Kuscheltier, als er zu seiner Familie stieß. Tristan und Fabio hatten ihre Mama nun auch belagert und zeigten stolz ihre neuen Stofftiere. Mehdi trug die schlafende Emilia auf seinem Arm und setzt sich zu den Damen an den Tisch. „Wo ist denn mein Baby?“, fragte Marc und streckte die Arme nach Antonia aus, um sie auf den Arm zu nehmen. Das Baby sah gleich viel kleiner und zerbrechlicher auf seinen Armen aus.

„Sie ist k.o.“, lachte Mehdi, als Edith sich nach Emilia erkundigte.

„Willst du sie hinlegen? Du kannst sie am besten bei uns ins Schlafzimmer aufs Bett legen“, schlug Gretchen vor und erhob sich, um Mehdi ins Schlafzimmer zu begleiten.

„Warst du lieb zu deiner Mama, du kleine Motte?“, fragte Marc seine Tochter, die ihn fröhlich an quietschte und ein strahlendes Lächeln schenkte.

„Sie war das liebste Baby auf der Welt“, sagte Edith und genoss das Bild von Vater und Tochter vereint. Sie freute sich jedes Mal aufs Neue über diesen Anblick, den sie vor Jahren noch für unmöglich gehalten hatte. Dieser Mann hatte eine unglaubliche Verwandlung durchgemacht. Das machte sie richtig stolz.

„Können wir spielen gehen?“, fragte Fabio in die Runde.

„Ja, komm! Wir spielen Zirkus!“, rief Constantin und führte die Kaan-Jungs in sein Zimmer, als Mehdi und Gretchen wieder zu der Runde dazu stießen. Gretchen stellte sich zu Marc, um sich einen Kuss zu stehlen.

„Ich mache mal essen für Antonia. Sie wird bald quengelich, das sehe ich schon an ihrem Gesicht“, meinte Gretchen lachend. Auch wenn Antonia gerade mit ihrem Papa lachte, so wusste sie, dass die Kleine sich bald melden würde. Es war genug Zeit seit der letzten Mahlzeit vergangen.

„Ihr verwöhnt die Kinder viel zu sehr“, tadelte Edith die beiden Männer.

„Es sind doch nur Kuscheltiere“, meinte Mehdi beschwichtigend.

„Von denen sie schon mehr als genug haben“, sie warf ihrem Mann einen warnenden Blick zu.

„Aber sie werden sich so an einen tollen Tag im Zirkus mit ihren Vätern erinnern“, konterte Marc und hob Antonia hoch, um seine Nase an ihrem Bauch zu reiben, sodass sie lachte.
Edith rollte nur mit den Augen.

„Wollt ihr zum Abendessen bleiben?“, fragte Gretchen, die mit etwas Brei in einer Schüssel wiederkam und vor Marc platzierte, um sich dann neben ihren Mann zu setzen. Sie band das Lätzchen um den Hals ihrer Tochter und ließ Marc das Füttern übernehmen.

„Wie wollen euch nicht ewig belagern“, meinte Edith.

„Wir sollten uns dran gewöhnen, wenn wir zusammen in den Urlaub fahren wollen“, sagte Gretchen nickend.

„Ihr habt also drüber geredet“, stellte Mehdi fest, „Ich habe sogar schon einen Favoriten. Ein wunderschönes Ferienhaus in Standnähe, mit Pool, Sauna und Whirlpool. Genug Platz für die Kinder ist auch. Und in der Nähe vom Legoland.“

„Legoland! Das ist optimal!“, meinte Marc begeistert, der Antonia gerade einen Löffel Brei in den Mund schob.

„Das große Kind hat entschieden“, lachte Edith und Gretchen stimmte mit ein.

„Ich kann ja den Laptop mal herholen und du zeigst uns das Objekt. Marc kannst du auch im freien schlafen lassen, solange er ins Legoland kann“, erhob sich Gretchen und spürte den bösen Blick ihres Mannes auf sich.

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