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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
Crunchy Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 395

18.01.2019 15:02
Crunchy's & Mellows Jubiläumsspezial Zitat · antworten

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『「 Crunchy's & Mellows Jubiläumsspezial - You're my best friend




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Zwei Ärzte, die unterschiedlicher nicht sein konnten… jedoch, oder vielleicht gerade deswegen, beste Freunde waren, verbrachten ihre, so seltene und deswegen wertgeschätzte, Pause zusammen. Sie saßen in einer der hintersten Ecken der Cafeteria. Sie redeten … besser gesagt, einer der beiden redete. Wie so oft in den letzten Tagen. Und wie auch in den letzten Tagen, beschäftigte den Chirurgen nur eine Sache – seine Frauen. Doktor Marc Meier echauffierte sich nur zu gern über die Naivität seiner Ex-Freundin, die er nur zu gern wieder an seiner Seite wissen würde. Nicht nur wegen ihrer gemeinsamen Tochter. Und Doktor Mehdi Kaan, der eigentlich der gesprächigere der beiden war, genoss es, seinem besten Freund zuzuhören.

„Noch einen Monat bis zur Taufe“, sagte Marc aufgebracht. „Gut, ein bisschen mehr. Aber das ist nicht der Punkt.“ Wütend stach der Chirurg mit der Gabel in seine Frikadelle… was er mit dem Messer veranstaltete, stellte sich Mehdi bei einer Operation an einem Patienten vor. Ein Skalpell war zwar wesentlich schärfer als eines der billigen Messer der Krankenhauskantine, jedoch bezweifelte der Gynäkologe, dass ein Patient, welcher auch immer, eine OP überleben würde, wenn man Marc in seinem jetzigen Zustand in den OP lassen würde.

„Was ist dann der Punkt?“, fragte der Halbperser, nachdem er einmal den Kopf geschüttelt hatte, um die wirren Gedanken loszuwerden.

„Der Punkt ist, dass sie es einfach nicht einsehen will“, maulte der Chirurg drauf los.

„Versetz dich doch mal in ihre Lage, Marc. Ihr hattet eine schöne Zeit, mit Höhen und Tiefen… die Reißleine hast du gezogen. Ohne darüber nachzudenken“, erklärte Mehdi ruhig.

„Mo-ment! Ich habe darüber nachgedacht. Lange genug! Dass ändert zwar nichts an der Situation an sich, aber ich lasse mir nicht unterstellen, dass ich darüber nicht nachgedacht hätte.“

„Dann lass es mich anders ausdrücken: Du hast nicht intensiv genug darüber nachgedacht. Anstatt mit ihr zu reden, gemeinsam eine Lösung zu finden, haust du einfach ab. Ihr blieb nichts als ein Brief und ein Kind von dir.“ Schulterzuckend ließ der Gynäkologe eine Papierserviette durch seine Finger gleiten. „Du hast sie verletzt und jetzt hat sie eben Angst.“

Einige Schimpftiraden später, flog Mehdi Kaan nur noch auf Autopilot durch die Gefühls- und Gedankenwelt seines besten Freundes. Nicht, dass er nicht zuhören wollte. Natürlich wollte er Marc ein Freund sein und mit Rat und Tat an seiner Seite stehen. Nicht zuletzt, weil auch ihm der Versicherungskaufmann ein Dorn im Auge war! Für ihn war, seitdem Gretchen und Marc im Jahre 2007 zueinandergefunden hatten, klar, dass sie zusammengehörten. Ohne Wenn und Aber. Bis zur erzwungenen Trennung 2009, war es auch für Gretchen absolut sicher gewesen. Eigentlich war es das für alle, die die beiden zusammen erlebt hatten. Egal was für Steine ihnen im Weg lagen. Irgendwie hatten sie es immer geschafft, diese aus dem Weg zu räumen. Nur für Marc schien es ab einem gewissen Punkt nicht mehr klar ersichtlich gewesen zu sein, was ihm nun nur noch deutlicher vor Augen geführt wurde … Ohne sie, war er unvollständig. Heute war es andersrum. Gretchen wollte einfach nicht einsehen, dass Thorben nicht der richtige Mann für sie war. Sie wollte nicht wahrhaben, dass sie den Coolen vom Schulhof, der inzwischen in die Rolle des Coolen aus dem OP geschlüpft war, noch immer liebte. Und sie trieb den braunhaarigen Berliner in den Wahnsinn. Marc brauchte einen Freund zum Reden und der wollte der Gynäkologe ihm sein. Auch wenn er mit seinen Gedanken, hin und wieder, woanders war und man ihm seine Hilfsbereitschaft durchaus als Eigennutz auslegen könnte … Mehdi Kaan beschäftigte seit geraumer Zeit nur noch eine Frage: „Wie würden sie reagieren?“ Alle miteinander. Und so sehr er es auch hoffte… seine kurzweilige Abwesenheit blieb nicht unbemerkt.

„… würde ich echt gern mal wissen, was ich noch tun muss. Auf die Knie fallen?! Vorzugsweise natürlich mit einem Ring. Auf Rosenblättern. Mit dem Versprechen, einen Baum zu pflanzen.“, maulte Marc in bester Manier und schob sich eine weitere Gabel, mit dem labbrigen Pfannengemüse, in den Mund. Stirnrunzelnd fiel ihm auf, dass sein Tischnachbar an ihm vorbei, in die Ferne sah und scheinbar gar nicht zuzuhören schien. „Mensch, wasch ischt denn heute mit dir losch?", schmatzte der Chirurg zwischen zwei Bissen ungehalten. Ihm gefiel es gar nicht, den Alleinunterhalter zu geben. „Hast du mir zugehört?“, fragte er, nachdem er sich einen ordentlichen Schluck Cola gegönnt hatte.

„Marc, dann frag sie doch einfach“, merkte der Gynäkologe einfühlsam an und auf den geschockten Gesichtsausdruck seines besten Freundes folgte ein angesäuertes, „Mehdi, ich würde mich lieber mit einer ungeschälten Ananas abschrubben, als DAS zu tun!“

„Dann ist dir doch wirklich nicht mehr zu helfen, Meier! Irgendwas musst du in der Sache endlich mal unternehmen“, mit sehr ernster Miene sah er, wie es im Kopf seines besten Freundes anfing zu arbeiten, „Überleg dir was, bitte! Und jetzt mal was anderes… Ich muss dich was sehr Ernstes fragen, Marc…“

Eigentlich war es unnötig. Er hatte Professor Doktor Olivier Meier bereits zu einem Abendessen eingeladen. Lange hatten sie geredet. Immer wieder hatte Mehdi beteuert, was für eine wundervolle Frau Melanie war. Dass er sie liebte. Von ganzem Herzen… und sie deswegen zur Frau nehmen wollte. Der Gynäkologe hatte ein Donnerwetter erwartet. Olivier war ziemlich überrascht gewesen. „Geht das nicht ein bisschen schnell?“, hatte er gefragt. Zwei Stunden später hatten sie gemeinsam an der Bar gesessen und ein paar Biere getrunken. Mehdi hatte seinen Segen. Es war traditionell. Den Vater der Braut um deren Hand bitten. Vom Bruder, Halbbruder, war nie die Rede gewesen. Und trotzdem musste er Marc einfach fragen. Der Chirurg gehörte für ihn, auch ohne Melanie, zur Familie. Und er wusste, was die Meier-Geschwister sich, obwohl – oder gerade, weil! – sie sich so spät kennengelernt hatten, bedeuteten. Vielleicht würde Melanie ihn nicht zum Mann nehmen wollen, wenn sie wüsste, oder auch nur ahnte, dass einer der beiden wichtigsten Männer in ihrem Leben etwas dagegen haben würde.

„Ich weiß, dass Du ziemlich verärgert darüber warst, als du von Mel und mir erfahren hast. Auch über das „Wie“ und ich kann es verstehen“, sagte Mehdi schnell und hatte Sorge, dass sich seine Stimme überschlagen oder seine Zunge sich verknoten könnte.

„Gut. Und weiter?“

„Wenn du mich nicht unterbrechen würdest…“, grummelte Mehdi. Jedoch fügte er etwas freundlicher ein „Bitte“ an. „Ich will sie heiraten, Marc!“

Es hätte alles passieren können. Marc hätte explodieren können und das war die wahrscheinlichste Variante dessen, was hätte passieren können. Dass sich Marc Meier allerdings erster Klasse an seiner Frikadelle verschluckte und gefühlt fünf Minuten damit beschäftigt war, wieder zu Atem zu kommen, damit hatte der schwarze Strubbelkopf nicht gerechnet.

„Bitte?“, japste Marc schließlich.

„Ich möchte deine Schwester heiraten, Marc. Mit eurem Vater habe ich schon gesprochen“, entgegnete Mehdi ernst. „Seinen Segen habe ich und ich möchte Mel heute Abend fragen, ob sie meine Frau werden will. Aber ich hätte auch noch gern deinen Segen.“

„Du, Mehdi… ich weiß nicht, ob Du es mitbekommen hast, aber… Ich bin kein Heiliger und werde dir hier jetzt nicht das Vater unser beten, weil du meine Schwester unter die Haube bringen willst“, grinste Marc vergnügt. „Da würde auch ein Friseurbesuch reichen. Eine Dauerwelle steht ihr bestimmt gut.“

„Kannst du mal bitte ernst bleiben?“, stieß der Gynäkologe aufgebracht aus und zog Marc, der ziemlich dumm aus der Wäsche sah, den Teller vor der Nase weg. „Das ist mir wirklich wichtig.“

Natürlich war es ihm wichtig! Das wusste der Chirurg. Wie konnte es auch nicht? Mehdi Kaan war, neben Gretchen Haase, der gefühlvollste Mensch, den er kannte. Ein Herz- und Bauchmensch. Der Gynäkologe war nicht wie er selbst es war. Er selbst war ein Denker … Alles musste eine klare Struktur haben. So war es auch bei seinem Aufbruch aus München gewesen. Er hatte sich vorbereitet. Nachgedacht. Das Für und Wider abgewogen. Mehdi hätte nicht gezögert! Weil es sein Herzenswunsch gewesen wäre, bei der Frau, die er liebte, und seinem Kind, zu sein. Und nun war es sein Herzenswunsch, Melanie zu heiraten. Sie nicht nur als seine Lebensgefährtin vorstellen zu können, was den Halbperser schon stolz machte. Nein. Er wollte sie mit ebenso viel Stolz und Liebe als seine Frau, die Partnerin an seiner Seite, für den Rest ihres irdischen Lebens, vorstellen.

„Hör zu, Mehdi“, sagte Marc ruhig… behutsam. „Du weißt, was ich von solchen Entscheidungen halte und damit meine ich nicht das Konstrukt Ehe als solches. Ich meine das Übereilte. Ihr kennt euch wie lang? Knappe vier Monate?“

„Ja. Ziemlich genau vier Monate.“, stimmte Mehdi zu. „Aber mit deiner Schwester ist es nicht wie mit Anna.“ Der Gynäkologe hatte sofort gewusst, worauf sein Freund hinauswollte. „Wir verstehen uns auf einer ganz anderen Ebene. Anna war eine tolle Frau und ist eine noch bessere Mutter. Es hat eben zwischen uns, mit all den Konsequenzen, nicht gepasst. Aber bei Mel bin ich mir sicher, dass es genau das ist, was ich will. Das sie die Frau ist, die ich für den Rest meines Lebens an meiner Seite haben will. Das Gefühl solltest du inzwischen kennen!“

Treffer! Meier versenkt, dachte der braunhaarige grummelnd. Konnte er den beiden wirklich einfach so, seinen Segen geben? Die beiden waren seine Familie. Auch unabhängig voneinander … Melanie, seine schlagfertige Schwester. Die Frau, die mit Herz und Verstand durchs Leben schritt und schwere Zeiten überstanden hatte. Sie brauchte niemanden, der sie beschützte… das wusste er. Und trotzdem hatte sich, nachdem er sie kennen und lieben gelernt hatte, dieser Beschützerinstinkt entwickelt. Er konnte nicht anders. Er musste sich wie ein Bollwerk vor seine kleine Schwester stellen. Und Mehdi? Sein bester Freund! Er würde zwischen den Stühlen stehen und sich, ob er wollte oder nicht, auf die Seite seiner Schwester schlagen, wenn es brechen würde. Wenn es nicht klappen würde.

„Sie hätte es schlimmer treffen können“, sagte Marc schließlich mit fester Stimme und seinem unverwechselbaren Grinsen im Gesicht.

„Heißt das…?“

„Frag sie“, nickte Marc. „Wenn sie dich will… warum nicht? Bist ein guter Fang.“

„Ein Kompliment aus deinem Munde?“, schmunzelte der Gynäkologe. „Da werde ich ja gleich rot.“

„Nein, kein Kompliment“, widersprach der Chirurg. „Das war mein Ernst, Mehdi!“ Die verwunderten Blicke seines Freundes ignorierte Marc gekonnt. „Es ist mir lieber, sie heiratet dich, als irgendeinen Vollidioten, der ihr das Herz brechen könnte.“

„Hört sich fast an, als wäre ich der Nagel zu deinem Sarg… oder ihrem“, sagte Mehdi leicht beleidigt.

„So meine ich es nicht …“ Marc schüttelte den Kopf. Zur Verdeutlichung seiner Worte und über sich selbst. Er glaubte es einfach nicht, wie nackt er sich machte… emotional. „Dir vertraue ich, Mehdi. Blind. Bei jedem anderen, wäre ich skeptisch. Ich würde mehrmals hinschauen. Ja – ich war nicht begeistert davon, dass ihr übereinander hergefallen seid wie die Heuschrecken.“, erklärte er ernst.

„Aha. Was dann?“, wollte Mehdi überrascht wissen.

„Kannst du dir das nicht denken?“ Mit hochgezogener Augenbraue sah er den Gynäkologen durchdringend an. „Wenn es nicht hält, wenn ihr euch trennt… aus welchen Gründen auch immer. Wo stehe ich? Sie ist meine Schwester… aber ich kenne sie erst seit kurzer Zeit. Du mein bester Freund, den ich um mehrere Ecken länger kenne als sie. Was mache ich also? Es hat mich nicht gestört, dass ihr euch verliebt habt. Es hat mich gestört in wen, weil es für mich schwierig werden könnte. Weil ich, auch wenn ich Gretchen und unsere Tochter liebe, mir das eingestehen kann und darum kämpfe, immer noch ich bin.“

„Der Egoist“, lächelte Mehdi. „Wer, wenn nicht ich, könnte das verstehen. Du wirst mit deinem Wesen immer der Marc sein, der du bist. Und das ist gut. So kennen und lieben wir dich. Aber hab ein bisschen mehr Vertrauen. Ich werde nichts tun, was deine Schwester verletzen könnte.“

„Wäre auf jeden Fall gesünder“, zwinkerte Marc zum Spaß. „Davon ab… wer bin ich, dass ich ihrem, eurem, Glück im Wege stehe?“




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