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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
Crunchy Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 403

22.11.2017 03:52
The Maretchen Moment - Oneshot von Choconussa Thread geschlossen

Dieser Oneshot gehört indirekt zur Geschichte Story von Choconussa und ist ein kleines Leckerchen zwischendrin. Der selbe Oneshot, allerdings überarbeitet .


Viel Spaß beim Lesen!


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‘°ºO••.¸✿¸.••.❀•.. Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ-The Maretchen Moment - Weil es ECHT ist!-Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ .•❀.••.¸✿¸.••Oº°‘



‘°ºO••.¸✿¸.••.❀•.••.¸✿¸.••.❀•.. Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ-24.09.2011-Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ .•❀.••.¸✿¸.••.•❀.••.¸✿¸.••Oº°‘




„Maaaarc… was ist das denn für eine Absteige?“, fragte Gretchen quengelig, nachdem sie hinter ihm die Hütte betrat.

„Ey, Ey! Mal ganz vorsichtig, ja? Das ist ein altes Bootshaus. Seit Jahren in Besitz meiner Familie“, erklärte er und lief in einen Nebenraum um die Taschen abzustellen.

„Wobei die Betonung hierbei wohl auf dem kleinen Wörtchen „alt“ liegt!“, rief sie ihm hinterher, als sie mit angewidertem Gesichtsausdruck mit dem Finger über eine eingestaubte Kommode strich.

„Wenn hier erst einmal Ordnung ist, ist es ein Paradies.“

„Entschuldige, wenn ich dich jetzt enttäusche aber… ich werde sicherlich nicht an meinem freien Wochenende, den Putzlappen schwingen.“

„Komm schon“, schmollte der Chirurg, umarmte seine Liebste von hinten und drückte ihr einen zärtlichen Kuss auf die Wange. „Zick jetzt bitte nicht rum. Du wirst sehen… es wird wunderschön.“

„Pff“, schnaubte Gretchen auf. „Unter einem romantischen Wochenende, verstehe ich ein bisschen was anderes.“

„Ach ja?“, schmunzelte Marc, drehte die Blondine zu sich herum und fing an ihren Hals mit Küssen zu übersäen. „Was hat Prinzessin Hasenzahn sich denn vorgestellt?“

„Na ja… ich dachte da an eine kleine gemütliche Hütte, ein schönes Picknick, ausgiebige Spaziergänge unter dem Sternenhimmel kuscheln und-“

„Mhmm… und ganz viel heißer Sex“, hauchte er, beendete somit ihren Satz und biss ihr leicht ins Ohrläppchen.

„So in etwa, Mister Unersättlich. Aber das hier-“

„Kann genauso werden, wenn du dir eine Schürze überwirfst und leicht bekleidet den Putzlappen schwingst“, unterbrach er Gretchen abermals. Mit hochgezogenen Augenbrauen, grinste er sie an und erfreute sich an dem Rotton, den ihre Wangen augenblicklich annahmen.

„Du willst doch nicht wirklich… also… dass ich hier…“, stammelte die Blondine.

„Gegen eine verruchte Putzshow, hätte ich nichts einzuwenden Gretchen!“, antwortete Marc. „Bier habe ich hier, die Couch steht perfekt und ich glaube, dass hier auch noch irgendwo Musik zu finden sein müsste, damit du deine Hüften wackeln lassen kannst.“

Das Gesicht der Chirurgin, leuchtete knallrot. Ihr wurde unglaublich warm, und das lag unter Garantie nicht an den, für Ende September doch eher ungewöhnlichen Temperaturen, von knapp sechsundzwanzig Grad. Ein paar Mal öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, jedoch fand sie nicht die richtigen Worte und schloss ihn sogleich wieder. Anscheinend sah sie dabei aus wie ein trockengelegter Fisch, denn ihr Freund war von einem Lachanfall nicht weit entfernt.

Als seine Mundwinkel unaufhörlich anfingen zu zucken, presste er die Lippen fest aufeinander. Doch als Gretchen ihm schließlich einen Vogel zeigte und ins angrenzende Schlafzimmer flüchtete, um dieser Unterhaltung zu entgehen, konnte er nicht mehr an sich halten.



Unkontrolliert prustete er los und krümmte sich vor Lachen.

Seine Mundwinkel zuckten und er presste angestrengt die Lippen aufeinander. Als Gretchen ihm schließlich einen Vogel zeigte und an ihm vorbei ins angrenzende Schlafzimmer lief, konnte er nicht mehr an sich halten.

Prinzessin Hasenzahn, wie Marc sie liebevoll nannte, wenn sie allein waren, fand das alles allerdings nicht sonderlich amüsant und sah ihren Pappenheimer verzweifelt an.

„Man Marc! Ich find das echt nicht lustig. Du weiß ganz genau, dass ich… also…“

„Dass du nen Stock im Hintern hast?!“

„Maaaarc!!!“, jammerte sie.

„Was denn? Du bist eben verklemmt. Aber du bist unglaublich süß, wenn du so bist.“

Verlegen sah sie ihren Oberarzt an und fragte ihn, „Meinst du das wirklich?“

„Ich meine es nicht, ich weiß es Hasenzahn“, versicherte er ihr. „Und was sagt Madame? Machen wir es uns hier jetzt gemütlich oder schmollen wir das Wochenende über?“

Gretchen musste grinsen, als sie ihren Freund ansah. Doktor Marc Meier stand mit vorgeschobener Unterlippe und Dackelblick vor ihr. Er zog tatsächlich eine Schnute. In diesem Moment, hätte sie ihm wohl jeden seiner Wünsche erfüllt. Sogar seine unanständigen Putzfrauenfantasien.

„Wenn du mich so fragst dann…“

„Kannst du mir nicht widerstehen! Dann auf. Zu zweit kriegen wir das im Nu geregelt.“

„Ooooh. Schwingt Olivier jetzt etwa den Staubwedel?“, grinste die Chirurgin gehässig.

„Ey!“, warnte er sie mit erhobenem Zeigefinger. „Nicht frech werden. Sonst werfe ich dich in den See!“

Vollkommen unbeeindruckt von seiner Androhung, tat sie so, als hätte sie eine unglaubliche Angst vor ihm. Doch als er nach ihr greifen wollte, um seinen Worten, Taten folgen zu lassen, rannte sie quietschend von ihm weg.

„Bleib stehen!“

„Nöhöhöhöhööö“, flötete sie ihm belustigt entgegen und suchte Schutz hinter der Couch. Jedoch hatte sie die Rechnung ohne den so bekannten Faktor X gemacht. Mit einem Satz, sprang Marc hinter das Sofa und warf sich seine Freundin, wie einen nassen Sack über die Schulter, als wäre dies eine seiner leichtesten Übungen.

„Marc! Nein Marc bitte… Lass mich runter!“, kreischte sie hysterisch, als sie bemerkte, dass der Obermacho tatsächlich aus der Hütte, direkt auf den See zulief und trommelte wild auf seinem Rücken herum. Doch dem Chirurgen, machte diese kleine Massage, überhaupt nichts aus. „Danke Hasenzahn“, sagte er beiläufig. „Nach den langen OP´s, bin ich immer so verspannt. Und du kleine Raupe, gehst jetzt schwimmen!“.

Ganz locker, wollte er sie in den See plumpsen lasse, doch die Blondine klammerte sich so fest an ihn, dass er das Gleichgewicht verlor und sie mit einem lauten PLATSCH, zusammen ins Wasser fielen.
Einen kurzen Moment später, tauchten sie prustend wieder auf und fingen heftig an zu lachen. Das kleine Stück, welches sie voneinander trennte, schwammen sie sich entgegen. Noch immer lachend, schlang Gretchen ihre Arme um seinen Nacken und er, hielt sie an der Taille fest.

Als sich ihr Zwerchfell schließlich wieder beruhigt hatte und sie wieder zu Atmen gekommen waren, sahen sie sich tief in die Augen.

„Warum kann es nicht immer so leicht sein?“ fragte Gretchen ihren Freund leise.

„Ich weiß es nicht…“, antwortete er ebenso leise. „Aber umso schöner ist es doch, wenn es dann einmal leicht ist. Oder?“

„Es ist wunderschön“, flüsterte sie mit Tränen in den Augen.

„Gewöhn dich nur nicht daran. Ich bin nicht aus Watte Hasenzahn. Ich habe einen Körper aus Stahl und-“.

„Hast Stroh im Kopf!“, unterbrach sie ihn leicht genervt und verdrehte die Augen. „Du kannst echt jeden schönen Moment, innerhalb von einer Millisekunde, zunichtemachen!“

„Ups! Ich konnte ja nicht ahnen, dass du in der Seifenblase bleiben wolltest.“

„Du bist doof.“

„So was in der Art, sagtest du gerade. Weißt du, was schöne Momente so besonders macht?“

„Na jetzt kommts“, stöhnte sie auf und sah ihren Freund abwartend an.

„Schöne Momente, werden erst dann bedeutsam, wenn sie zum einen selten sind, und zum anderen, nicht allzu lang anhalten. Dadurch ist es immer wieder etwas Besonderes. Es bleibt einfacher in Erinnerung. Stell dir doch nur mal vor, es wäre jeden Tag so. Irgendwann, würde es langweilig werden und dann? Dann stehen wir da und drehen uns…“, erklärte er inbrünstig. Doch als er seine Freundin genauer ansah, unterbrach er sich. Er war verwirrt. „Was? Kannst du mir mal verraten, wieso du jetzt heulst?“

„Das hast du so schön gesagt“, jauchzte Gretchen auf und fiel ihrem Oberarzt, der sich erschrocken am Steg festhalten musste, um nicht wieder abzutauchen, überschwänglich um den Hals.

„Äh… okay?!“, antwortete er sichtlich überfordert, drückte sie an sich und tätschelte leicht ihren Kopf.

„Wirklich Marc und ich glaube, du könntest sogar recht haben.“

„Ich könnte?“

„Ja ich weiß halt nicht“, murmelte sie. „Was meinst du, wie oft man solche Momente haben sollte, um auf der einen Seite nicht das Gefühl zu haben festgefahren zu sein und auf der anderen, nicht das Gefühl von Alltag zu haben?“

Als die Worte in ihrer Vollständigkeit, in seinem Kopf angekommen waren, verschlug es ihm für einen kurzen Moment, die Sprache und er antwortete mit einer Gegenfrage, „Äh… ist das jetzt ne mathematische Rechenaufgabe?“
„Kann man doch mal drüber reden“, zuckte Gretchen mit den Schultern.

„Du bist echt unglaublich“, lächelte er. „Da sagt man etwas und du denkst gleich fünfzehn Lichtjahre weiter…“

„Stört dich das?“

„Nein. Ganz im Gegenteil! Jetzt gerade zum Beispiel, ist es unglaublich erfrischend“, sagte er ganz ehrlich und drückte ihr, um seinen Worten mehr Ausdruck zu verleihen einen Kuss auf. „Allerdings muss ich hier jetzt die Reißleine ziehen. Langsam wird es doch frisch hier draußen. Wenn wir das Wochenende also nicht im Bett… obwohl!? Nee. Mit einer Erkältung, wäre das nur Zeitverschwendung.“

„Kannst du eigentlich auch noch an was anderes denken?“, fragte die angehende Chirurgin bibbernd, nachdem ihr Oberarzt ihr aus dem Wasser geholfen hatte.

„Fällt mir in deiner Gegenwart schwer!“

„Schleimer!“, schmunzelte sie verliebt.


Arm in Arm trotteten die beiden zurück zur Hütte, in der Gretchen sofort unter die warme Dusche sprang. Doch anstatt, wie eigentlich erwartet allein zu duschen, gesellte sich Marc hinzu. Ohne etwas zu sagen, nahm er seiner Freundin das Duschgel aus der Hand und spritze sich einen Klecks auf die Handinnenfläche. Er verrieb das gutduftende Gel in seinen Händen und begann ihr, mit kreisenden Bewegungen, zärtlich den Rücken einzuseifen. Mit einem angenehmen Druck massierte er ihr die Schultern. Und als sie sich zu ihm umdrehte, tat sie es ihm gleich. Während sie sich gegenseitig wuschen, verpassten sie nicht die Gelegenheit, diesen intimen Moment voll auszukosten. Anders als damals in seiner Wohnung, rannte Gretchen nicht davon. Sie ließ sich zur Abwechslung mal komplett gehen und von ihren Gefühlen leiten, anstatt ihren Kopf einzuschalten.

Sie liebten sich.

Einmal, zweimal, dreimal und fielen schließlich mitten in der Nacht, vor Erschöpfung ins Bett.

Nach der gemeinsamen Dusche und den damit verbundenen Liebkosungen, hatten sie die komplette Hütte auf den Kopf gestellt. Schränke verschoben, Staub gewischt und poliert. Alles glänzte.

Sogar der Fußboden!

Es war ihnen allerdings auch gar nichts anderes übrig geblieben, als diesen zu wischen. Eine Weile lang, putzten sie ganz friedlich… doch schon bald flogen nasse Schwämme und Lappen durch den Wohnraum. Zwei Chirurgen lieferten sich ein erbittertes Duell. Jedenfalls bis der männliche Part die Wanduhr von ihrem Platz an der Wand, direkt auf den Boden beförderte und der Zeitgeber in all seine Einzelteile zersprang.

Die letzten beiden Tage, ihres freien Wochenendes verliefen fast so schön, wie Gretchen es sich vorgestellt hatte. Wenn da nur nicht der Regen wäre, der unaufhörlich gegen die Fensterscheiben prasselte. Natürlich hatte Marc ihre Enttäuschung über den, ins Wasser gefallenden Spaziergang, bemerkt. Also verlegte er kurzerhand das Picknick auf den Wohnzimmerboden. Unter den fragenden Blicken seiner Freundin, zündete er Kerzen und den Kamin an und suchte in der CD-Sammlung seiner Mutter, nach passender Musik. Überraschender Weise fand er eine Kuschel-Rock CD.

Schließlich lief er in die offene Küche und kramte in den Schränken, nach Geschirr und den passenden Schlemmereien, für seine Naschkatze. Auf einer Decke fanden sich ziemlich zügig einige Erdbeeren, Weintrauben und eine Flasche Sekt zusammen.

Wenn überhaupt möglich, verliebte Gretchen sich erneut in ihren Prinzen, nachdem er sie, trotz aller Proteste aus dem Schlafzimmer zog, in welches sie sich beleidigt verkrochen hatte, als er fertig war und sie sah, was er für sie gezaubert hatte. Sie war vollkommen überwältigt und dank ihrer Begeisterung, fand auch Marc immer mehr Gefallen, an den kitschigen Stunden zu zweit.

Das Hightlight des Abends, war für Gretchen das Schokoladenfondue. Genüsslich aß sie was das Zeug hielt und als Marc sich über ihre Schokoschnute lustig machte, drückte sie ihm frech einen Schokokuss auf die Wange.

Den Sonntag verbrachten die beiden schließlich im Bett. Vor ihnen lag eine anstrengende OP-Woche und die paar Stunden Ruhe, die sie an diesem Tag noch hatten, wollten sie in vollen Zügen genießen.

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