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 Kommentarseite zu den Fortsetzungen!
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Karo Offline

Alter Ha(a)ser:


Beiträge: 1.379

19.09.2018 21:17
#226 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten

Hallo zusammen, da bin ich wieder zurück in Kölle.

Ich muss mich hier direkt mal auf andere Gedanken bringen - gut, dass es schon dunkel ist, so kann ich morgen erst anfangen, den Garten in Ordnung zu bringen. Ich möchte ein bisschen heulen. Oder auf den Schoß

Aber erstmal ein liches Dankeschön an die liebe @Nachteule für den Urlaubskommentar. Von Urlauber zu Urlauber sozusagen. Und auch von Septemeberkind zu Septemberkind.

Ich werde vermutlich morgen auf Deinen Kommi antworten, liebe Bibi, denn ich bin doch müde. Denken ist irgendwie nicht, deswegen gebe ich euch nur schnell ein bisschen Nachschub. Es war ja bereits angekündigt - rosa Buchstaben. Hier im Forum rot aber das macht ja nix. Wir haben ja Fantasie

Also erstmal, ein Tagebucheintrag. Und dann kommt der Meier wieder mit einer Überraschung daher. Und für ihn fremden und neuen Gedanken. Aber er hat Feuer gefangen (nicht nur die Lichterketten ) und dann kann er auch sowas wie Gastro. Und das nicht nur in Form von .
@JackySunshine ich habe Deinen Hinweis bzgl Lebensmittelherstellung etc gelesen - mich halten ja viele für sonderbar, weil ich da wirklich mittlerweile sehr speziell in der Auswahl meiner Lebensmittel bin - wenn ich sie nicht aus dem Garten holen kann... ich bin da allerdings mehr über Unverträglichkeiten als über TV-Beiträge hingekommen äh... es ging um den Meier, nicht um mich. Aber interessant, was der sich alles so denkt... ist halt ein Feingeist, der Gute

Was quatsche ich hier rum... nun los...

Äh ja... aber: Eins will ich noch loswerden:
Liebe Bibi,
nicht nur, dass Du eine treue Kommentatorin bist, Du hast Dich auch ein bisschen durch meine Geschichte zu einem Special inspirieren lassen.

Zitat
Es zeigt sich, dass er Gretchen noch immer vertraut und versteht, dass sie in diese Situation ungewollt hereingerutscht ist. Das ist, wie ich finde, ein guter Schritt voran für Marc. Er spürt, dass die Liebe es möglich macht, sämtliche Stolpersteine zu überwinden. Auch wenn Mehdi wirklich der Vater ihres Kindes sein sollte, ändert das nichts an den Gefühlen, die Marc für sie hat. Genauso meinte ich es in meiner Kurzgeschichte. Wer wirklich liebt, der kann alles überwinden und alles verzeihen. Das Kind kann am wenigsten dafür.



Was glaubst Du, hast Du mit Deinem Special bei mir ausgelöst. Es war genau das, was Marc bei mir (sehr hart) lernen musste. Deswegen wusste ich auch, dass es einen Moment in meiner Story gibt, bei dem Du feiern würdest. Da war er also.

Und nun haben wir einen Tagebucheintrag von Gretchen. Er sei Dir gewidmet. Für Deine Treue und weil Du gestern Purzeltag hattest.

Und nun los... wirklich!

LG
Karo

Karo Offline

Alter Ha(a)ser:


Beiträge: 1.379

20.09.2018 13:17
#227 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten



Tach zusammen, da will ich mal loslegen mit dem versprochenen Antwortkommi für @Nachteule. Ohne groß zu schwafeln direkt rein ins Textgeschehen.

Zitat
Ob ich die Aufholjagd im Laufe der nächsten Woche schaffen kann?



Ich würde mich selbstverfreilich sehr darüber freuen

November 2.16 – Professor Haase und Doktor Kaan

Zitat
Franz macht gute Miene zum bösen Spiel.



Muss er wohl, auch wenn es ihm schwer fällt. Schließlich geht es um sein und seinen Lieblingschirurgen. Als Mehdis Chef bzw. EKH-Chef muss er sich aber in Neutralität üben. Vor allem, wenn man noch hofft, aus Mehdi irgendwelche Hinweise herauszubekommen. Egal ob absichtlich unabsichtlich verplappert oder nicht.

Zitat
Seine psychische Krankheit, wenn man diese schon als solche bezeichnen kann, zeigt sich sehr deutlich. Auch der Professor bemerkt es, als er Mehdi im Gespräch mit Dr. Hundt beobachtet.



Ja, ich denke hier von einer Krankheit zu sprechen ist legitim. Wie auch immer man es auslegt, was auch immer der nette Frauenversteher getan hat - er handelt krankhaft motiviert. Aus Eifersucht oder einfach, weil sein Gehirn alles, was ihm widerfahren ist, nicht mehr verarbeiten kann. Auch so eine Art Burn Out?

Zitat
Mehdi "leidet" an einer nahezu manifestierten Eifersucht.



Das auch. Aber das ist wohl nichts bewusstes. Er gehört in Behandlung. Nur ließe er sich sowas sagen? Würde er so eine Hilfe/ einen Rat annehmen? Ich denke nicht. Er muss wohl erst richtig auf die Schnauze fallen...

Zitat
Wenn Marc früher derjenige war, der die Mitarbeiter eher unfreundlich behandelt hat, haben sich die Rollen wohl jetzt umgekehrt. Der einst immer so freundliche, zuvorkommende Dr. Kaan übernimmt doch glatt die Rolle des ständig übelgelaunten Kollegen, mit dem jetzt alle anscheinend so gut klarkommen. Eine interessante Fascette, die du da eingebracht hast, liebe Karo . Mehdi wird zum "alten" Marc, während Marc zu dem lieben Kerl wird, den alle irgendwie mögen.



Deswegen, liebe Bibi, musste Mehdi auch Erzeuger des Kindes in Gretchens Bauch sein. Es eröffnete so viele Möglichkeiten. Eine Vaterschaft von Alexis hätte nur Marc gefordert aber nicht einen Mehdi auf solche Höhenflüge gebracht. Sorry... dass Du so leiden musstest (und einige andere auch irgendwie)

Zitat
Echt verrückt, die Vorstellung vom Medhis Metamorphose in den früheren Dr. Meier



Dazu kommt noch, dass mir das Schreiben dieses Mehdis einfach Spaß macht

November 2.17 – Marc auf Rügen 1 und 2

Eine harte Zeit für Marc. Auch ihn auf ihn prasselt viel ein. Er ist unsicher in vielen Lebensbereichen. Seine Stimmen scheißen ihm immer wieder ins Hirn. Gretchen weg, der Professor krank. Sprich seine zwei Vertrauten weg. Doch er hat etwas kennengelernt - ein Zünglein des Vertrauens. In Afrika bei Martin und auch zu Thilo bilden sich vorsichtige Freundschaftsfäden.
Seine Kindheit, tief vergraben und gedeckelt, kommt immer wieder hoch. Seine Gefühlswelt durcheinander. Er kann nichts mehr nur rational lösen. Aber sein Unterbewusstsein ist stark und führt ihn an den Ort zurück, der so unbedingt notwendig ist, seine Defizite aufzuarbeiten. Sein Urvertrauen zu stärken. Da ist Elke die Falsche, auch wenn es nicht nur eine oberflächliche Mutter-Sohn-Beziehung ist. Dieses Verhalten von beiden, es wird sich durchziehen. Sie haben ihre Rollen so gelernt.

Zitat
Bei seiner Oma fühlt er sich nach wie vor geborgen. Sie ist irgendwie - unbewusst - erneut zu seinem Fels in der Brandung geworden, genau wie früher, wenn er mal für eine Weile Ruhe vor seinen ständigen Problemen hatte.



Wie früher ist sie jetzt die Frau, die seine Seele streichelt. Gretchen fällt ja aus. Oder kann es nur zeitweise, mit überraschenden Anrufen oder Briefen.

Zitat
Marc und die alte Dame, die in seinem Leben wohl als einzige Frau in direkter Konkurrenz zu Gretchen steht.



Ich denke nicht, dass Oma und Gretchen in Konkurrenz stehen (würden). Beide sind doch an Marcs Wohlergehen interessiert. Da sollten sie gut miteinander auskommen, nicht? Und wenn Oma erst den Kakao rausholt, da wird sie Gretchen doch im Handumdrehen um den Finger gewickelt haben

Zitat
Das Verhältnis zur Mutter hingegen war eher geprägt von vielen Enttäuschungen und gestörtem Vertrauen, ähnlich wie bei Marc und Elke. Und doch gibt es auch da so etwas wie eine Zuneigung. "Liebe" hielte ich bei Marc gegenüber Elke für weniger passend. Dazu ist in der Vergangenheit zu viel passiert. Man kann sich seine Eltern und auch seine Großeltern nicht aussuchen. Aber Marc hat wenigstens bei seiner Oma Glück gehabt, wenn man es so nennen kann.



s.o. "Liebe" ist schwierig. Aber doch, sie lieben sich. Mussten nur lernen, es zurückzuhalten. Sie haben andere Wege gefunden. Elke, indem sie Marc finanziell den Rücken frei hält und Marc... naja, als "Arzt des Vertrauens"? Es ist eine andere Art Liebe. Dabei will ich nicht mal oberflächlich sagen. Vergraben? Versteckt? und eigentlich traurig.

Zitat
All die Fragen, was damals genau passiert ist, dass Marc solange nicht mehr nach Rügen zurückgekommen ist, haben endlich die Chance, geklärt zu werden. Es tut beiden gut, darüber zu reden. Und die Freude, sich jetzt wiederzuhaben, überwiegt gegenüber jeder schlechten Erinnerung.



Ich habe lange gehadert, ob auch der Opa noch leben soll. Warum ich mich letztendlich für diese Variante entschieden habe, weiß ich nicht. Ich glaube, einfach um die Anzahl neuer Personen geringer zu halten.

Zitat
Wer oder was auch immer Marc zurück auf diese Insel getrieben hat, es war richtig. Er könnte gar nicht Mehdi dankbarer sein dafür, dass er ihn "vertrieben" hat.



Vielleicht kann er eines Tages so denken?

Zitat
Doch kurz kommen auch wieder Zweifel. Inwiefern sitzt Gretchen mit Mehdi im Boot? Steckt sie mit diesem unter einer Decke? Doch das glaubt Marc kaum.



Er ist im Lernprozess. Wie gut, dass er schon immer schnell lernen konnte, nicht? Hat ihm als Kind geholfen, als Student und jetzt - als Mensch.

Zitat
Es zeigt sich, dass er Gretchen noch immer vertraut und versteht, dass sie in diese Situation ungewollt hereingerutscht ist. Das ist, wie ich finde, ein guter Schritt voran für Marc. Er spürt, dass die Liebe es möglich macht, sämtliche Stolpersteine zu überwinden.



Noch eine "gute" Person aus seiner Kindheit. Frau Schnippel, die ihn schon als Kind durchschaut und ihm Wärme entgegengebracht hat. Und sie hat ihm wichtige Worte mitgegeben. Trau Dich - Du bekommst etwas zurück. Kleine Bruchstückchen aus seiner Kindheit, die ihm jetzt helfen. Und nun hat er ein großes Bruchstück wiedergefunden. Ältere Damen - wie seine Oma oder Frau Schnippel - oder... mal sehen...

Zitat
Auch wenn Mehdi wirklich der Vater ihres Kindes sein sollte, ändert das nichts an den Gefühlen, die Marc für sie hat. Genauso meinte ich es in meiner Kurzgeschichte. Wer wirklich liebt, der kann alles überwinden und alles verzeihen. Das Kind kann am wenigsten dafür.



Wer weiß das besser als er? Auch wenn er in den Augen des Vaters immer an allem Schuld hatte... nun ist er auf dem Weg, es besser zu machen als sein Vater. Nicht nur beruflich sondern auch menschlich. Und ich denke, mit Gretchen hat er eine Frau, die ihm dabei immer helfen wird.

November 2.19 – Nebenbei 3 (Hamburg)

Zitat
"Ella und Stella"



Sozusagen moderne "Hanni und Nanni"? So werden sie an der einen oder anderen Stelle auch irgendwann bezeichnet. Das kann ich vorweg nehmen

Ist schon krass, oder? Da lernen beide einen Mann kennen. Stella den erfolgreichen, smarten, attraktiven, höflichen Überflieger-Sohn einer Klientin der Eltern und Ella einen völlig desolaten, verzweifelten, dreckigstinkigen... Naja, Mann ist er schon. Auf beide wirkt er dennoch gleich anziehend.

Zitat
Was Marc Meier angeht, spielt sein Schicksal für ihn ein gewaltiges Spiel aus Zufällen.



Da ja auch viel Tragik und Drama enthalten ist, sollten die beiden so ein bisschen für den Comedy-Effekt sorgen. Ebenso, dass alle plötzlich in Hamburg weilen Wie es scheint, ist mir das gelungen.

November 2.20 – Professor Haase und Doktor Stier

Auch ein Franz Haase muss lernen. Verantwortung abzugeben und zu vertrauen. Und Doktor Stier hat sich in letzter Zeit durchaus in die erste Reihe gemogelt - vorbei an der wachsenden Kugel einer Neurochirurgin.

Zitat
In der Freien und Hansestadt Hamburg tummelt sich ja neben sämtlichen Haases bekanntlich auch gerade das "doppelte Lottchen" - Ella und Stella. Was zieht die alle bloß in den Norden? Wo Deutschland doch auch andere schöne Großstädte zu bieten hat. Köln zum Beispiel



Siehe Oben Spaßfaktor. und Hamburg hatte einen großen Vorteil: Großstadt und schnell mit Berlin verbunden. Köln und andere Städte sind da schon recht weit weg... und Köln ist nun mal mittlerweile Schauplatz der Special-Reihe

Zitat
Meine Cousine wohnt dort und entfernte, angeheiratete Verwandte. Wer weiß, vielleicht sind es die Haases



Da fällt mir spontan wieder Gretchens wilde Cousine ein

Zitat
Bemerkenswert finde ich, wie gut Franz intepretieren kann, dass Elke etwas mit Marcs Verschwinden zu tun haben könnte.



Vielleicht kann der Professor mehr in Menschen lesen als wir alle denken? Nicht umsonst "sammelt" er eigenwillige Persönlichkeiten in den Wänden seines Krankenhauses Er schaut hinter die Fassaden, sonst gäbe es bestimmt nicht den einen oder anderen Special character in seinem Angestelltensammelsurium. Zumindest kennt er Marc lange genug. Wer weiß, wie lange das mit Elke ging? Und er hat ein paar Nächte bei ihr Unterschlupf gefunden. Vom Sofa aus konnte er sie bestimmt gut beobachten.

November 2.21 – Nebenbei 4 (Hamburg)

Zitat
Ella & Stella versuchen es weiter.



Oh ja... oh ja. OH JA.

Zitat
Liebe Karo, ich hoffe, dir schmeckt das heutige, ausgiebige



Oh ja... oh ja... OH JA
Nicht zu verwechseln mit "Oh Mann"

Ich bin süchtig. Nach

Nur, dass ihr es wisst.

Danke liebe Bibi

Ich freue mich auf mehr. Auch wenn ich eher nicht glaube, dass Du in Deinem Urlaub viel aufholen wirst - wie Du erwähntest, die Challenge geht dem Endspurt entgegen. Gespannt ich bin!

Liebe Grüße
Karo

Nachteule Offline

PJler:


Beiträge: 526

20.09.2018 22:39
#228 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten

Liebe Karo

So, da schaffe ich es doch noch vor dem Samstag . Ich hatte mir echt etwas zu viel vorgenommen für den Urlaub und komme kaum nach, weil ich in den letzten Tagen viel außer Haus war. Das Wetter machte es möglich . Und es tut meiner Gesundheit gut, klar. Terrassien freut sich auch. Jetzt fehlt noch das herbst- und wintervorbereitende Fenster- und Rollädenputzen. Zum Glück habe ich nicht so viele Fenster .

Die Beziehung zwischen Marc und Elke... Ich finde, man kann sie unterschiedlich betrachten. In der Serie kam sie nie liebevoll rüber, von beiden Seiten nicht. Du durchleuchtest hier sehr viel mehr, was die beiden in der Vergangenheit gemeinsam erlebt haben. Vielleicht liebt Marc seine Mutter tasächlich aufrichtig. Aber zeigen kann er es halt nicht. Umgekehrt ebenso. Die großen gegenseitigen Abhängigkeiten bleiben. Ich glaube, Marc braucht Elke mindestens genauso wie sie ihn, denn ohne ihre Mithilfe kann er seine Wandlung zu einem "besseren" Menschen nicht vollständig schaffen. Elke ist die Verbindung zu seiner schlimmen Vergangenheit. Nur sie kann verstehen, was er damals durchgemacht hat. Sie hat es ja ebenso getan, gelitten unter dem prügelden Ehemann und seine Misshandlungen ertragen, ohnmächtig und daher unfähig, sich zur Wehr zu setzen, bis... aber das kommt ja erst etwas später zur Sprache . Ich bleibe bei den Kommis an aktueller Stelle, an der ich beim Rumsenfen stehengeblieben bin. Wenn jemand anders hier mitliest, könnte ich ihm was vorwegnehmen . Egal! Ich denke, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, meinen Senfberg etwas anzuhäufen. Will ja schließlich irgendwann up-to-date sein, gelle?


November 2.22 – Marc auf Rügen 3

Ehrlich gesagt, ich war beim ersten Lesen des Kapitels ein klein wenig überrascht, dass Marc tatsächlich nicht länger bei seiner frisch wiedergefundenen Omi bleiben wollte/konnte. Aber Elke ist ihm ja auch irgendwie wichtig. Er kann sie nicht mit ihrem Elend alleine lassen, egal, wie sauer er auch auf sie ist wegen den Informationen, die sie ihm all die Jahre vorenthalten hat und die für seine weitere Entwicklung überwichtig gewesen wären. Aber er ist dennoch ein guter Sohn, um es mit seinen früheren Worten zu sagen, "der beste". Natürlich fällt es ihm schwer abzureisen. Bei seiner Oma, wie ich im letzten Kommi schon schrieb, fühlt er sich geborgen, aufgefangen, verstanden. Und es ist gemütlich bei ihr, so gemütlich, wie es für einen bewundernden Enkel nur bei seiner Großmutter sein kann. Symbolisch steht da die dampfende, leckere Tasse Kakao, so wie früher.

Zitat
(„Wenn Gretchen das wüsste...!“)



Ja, was würde sie wohl davon halten? Marc trinkt freiwillig heiße Schokolade .


Marc 13

Man mag es kaum glauben . Der junge Marc benimmt sich im Beisein seiner Großeltern wie ein verwöhnter Bengel, was er sich bei seinem jähzornigen Vater wohl niemals erlaubt hätte. Dabei hat Elke es eigentlich gut gemeint. Er weiß ja selbst, wie schwierig es für sie gewesen sein muss, diese billige Ausgabe seines Wunschfernglases zu ergattern. Das Matheübungsheft ist wohl ein Indiz für ihren Versuch, das andere Geschenk für den fiesen Kerl nicht erkennbar zu machen, wie schon von Marc in seiner Erinnerung vermutet. Ein Vater, der nichts für den Weihnachtswunschzettel seines Sohnes übrig hat, ihm als "Geschenk" unterm Tannenbaum stattdessen ein paar geometrische Lektionen gönnt. Nichts mit Spaß und Freude an den Präsenten.
Dann das Bild, das symbolisch steht für Marcs Wut und den Hass, den er auf den Vater verspürt. Das Buch findet den Weg in den Kamin. All die Demütigungen, Misshandlungen von zu Hause, sie verbrennen zu einem Haufen Asche. Wenigstens für eine kurze Zeit kann sich Marc so von diesen schlimmen, alltäglichen Dingen befreien, schafft aber lediglich Platz für neue Schläge und Beschimpfungen, die noch auf ihn warten werden. Der Junge hat es ganz und gar nicht leicht in seinem noch kurzen Leben. Das wissen die Großeltern zu gut. Und sie wissen noch mehr. Dass Marc sich über das Leonarso-DaVinci-Buch mehr freuen wird als über jenes, dass ihm "Zucht und Ordnung" vermitteln sollte.


Zitat
November 2.23 – Marc auf Rügen 4



Besagtes Leonardo-Buch ist bei den Großeltern geblieben. Wer weiß, wahrscheinlich war es so am besten geschützt. Der Vater hätte es Marc sicher nicht gegönnt und es ihm weggenommen oder schlimmer noch, es gar zerstört. So wie Marc das Buch vom Vater zerstört hat. Keine gegenseitige Liebe, nur Wut, Hass und Gewalt. Der arme Junge ! So würde Gretchen es sicher auch sehen, wenn sie von der Geschichte erfahren würde.
Indes bereitet sich Marc auf seinen vorläufigen Abschied von der Insel und damit selbstverständlich auch von seiner Oma vor. Aber es wird mit großer Sicherheit kein Abschied für immer, jedenfalls, wenn es nach Marc geht. Er hat seine geliebte Großmutter endlich wieder und lässt sie bestimmt nicht mehr los, also mental. Aber er muss einfach gehen. Elke braucht ihn (wie so oft).


Zitat
November 2.24 – Lebenszeichen von Marc



Herrlich, unser Sabsi-Bienchen !!! Sie muss natürlich immer gleich so übertreiben . Aber verständlich ist es schon. Denn bisher hat ja keiner der in Berlin Verbliebenen gewusst, was mit Dr. Meier geschehen ist.
Mein Highlight der Folge: du hast den schusseligen Hilfskommisar der noch schusseligeren Möchtegern-Polizistin Monika aus Brandenburg wieder in Aktion gerufen. Aber, kleine Anmerkung am Rande: er heißt Guiseppe. Du hast quasi den real existierenden Journalisten und Moderator, der gerne mal zusammen mit Helmut Schmidt eine geschmökt hat, in die Serie integriert . Der war aber ja auch Namensgeber für Boras Figur, also schon okay .
Die neue Chirurgin nimmt sich gleich schon eine Menge raus. Soll sie mal besser so gut arbeiten, wie sie kommandiert. Wie gut, dass es da Dr. Hassmann gibt, die weiterhin nicht auf den Mund gefallen ist . Und auch deren "Göttergatte" in Spe ist mal berechtigterweise überselbstbewusst und setzt sich, mit zusätzlicher Unterstützung seiner trächtigen Liebsten, verbal zur Wehr. Ja, die Frau Dr. Brickmann hat es nicht leicht. Aber sie ist auch selbst Schuld. Gerade am Anfang sollte sie doch versuchen, sich nicht gleich unbeliebt bei den Kollegen zu machen.
Unterdessen läuft die Connection. Der Professor empfängt die zunächst mal gute Nachricht, dass es Marc gut geht, erfährt aber gleich darauf, dass sein Vertretungschef sich auf den Weg zu seiner Mutter in die Schweiz gemacht hat, was Franz wiederum an Elke weitergibt, welche bisweilen besorgt der Dinge harrt, die da kommen. Nun kann sie ja beruhigt sein, den Junior in Kürze wohlbehalten wiederzusehen. Es bleibt nur zu hoffen, dass sie ihm auf ihre bekannt unsensible Art Vorwürfe bezüglich seines Verschwindens macht. Da kann man Franz' Sorge gut verstehen.


November 2.25 – Vor der OP

Da ist Marc also in Zürich angekommen. Nach Tagen des Nichtpraktizierens darf er endlich wieder die "Luft der Chirurgie" schnuppern. Ganz Profi ist er bei der Vorbesprechung der OP dabei, natürlich auch, weil Elke es so wünscht. Und auch ein Dr. Marc-Olivier Meier kann als "Bester" noch etwas von den Kollegen lernen. Klar, in Berlin gibt es kaum Frakturen dieser Art, wie es in den Bergländern der Fall ist. In Berlin verunfallt man eben anders. Das Neuland kann für unseren Medizinerliebling also nur spannend sein. Auch wenn es seine Mutter ist, die da operiert werden soll.
Auch für die Abläufe im EKH lernt Marc dazu. Kommunizieren statt nur nebeneinander zu funktionieren, spricht ihn deutlich an. Ob nun große oder kleine Krankenhäuser, auch das diesbezüglich verstaubte EKH könnte von solchen Maßnahmen vor größeren OP's nur profitieren, moderner, konkurrenzfähiger werden.

Das Zusammentreffen von Marc und Elke, es wirkt sich sehr viel harmonischer aus, als ich es mir vorher gedacht habe . Nun gut, Elke ist durch Medikamente sicher ruhigergestellt, außerdem von Franz quasi "gewarnt". Und Marc sieht ebenfalls keinen Grund, seiner Mutter irgendwelche Vorhaltungen zu machen oder unangebrachte Sprüche zu klopfen, nur angebrachte

Zitat
Oh warte mal – bist Du männlich oder weiblich?



Er kann es halt doch nicht ganz lassen, der Gute . Elke hingegen merkt man an, wie froh sie über Marcs Erscheinen ist. So kann sie beruhigt ihr OK zum Eingriff geben, solange sie denkt, dass Marc dabei sein wird. Ob er es dann tut oder doch fernbleibt, muss sie ja nicht mitbekommen.

Und dann zeigt Elke mit einem Mal ihre Mütterlichkeit, die Gedanken an eine Zeit, in der Marc ihr einziger Lichtblick war. Ein Lausbub, aber ein ganz süßer. Genauso würde es wohl jede andere Mutter eines Sohnes in ihren Erinnerungen an seine Kindheit beschreiben. Kein Wunder, dass Marc von Elkes plötzlicher Gefühlsduselei überrascht ist. Er kennt sie ja so nicht.



November 2.26 – Marc bei Elke

Da staunt der schweizer Professor beim Smalltalk mit seinem Berliner Kollegen. Er hat wahrhaftig den jüngsten Oberarzt Deutschlands vor sich. Und dann - wieder - Hamburg! Und dann auch noch einer der Haases ! Ja, die Welt ist klein. Die der Mediziner erst Recht. Man kann wirklich nur staunen über die vielen Zufälle, denen Marc so begegnet.
Im Anschluss der nächste Schlagabstausch zwischen Mutter und Sohn, so normal, wie man es von ihnen kennt. Ein motzender Marc, eine egozentrische Elke. Alles beim Alten also .
Arme Elke! Vor ihren kugelschmeißenden Fans ist sie auch im Züricher Krankenhaus nicht sicher . Marc kann - und will - ihr dabei nicht helfen. Da muss sie wohl oder übel selbst durch. Erinnert mich ziemlich an die Begegnungen der Starautorin mit ihrem größten Fan, Sabine .
Dass dann die Dame "Helma" Marc sogleich mit ihrer (noch) ledigen Tochter verkuppeln will - herrlich, könnte eine Schwester von Bärbel sein !!! Aber der gute Autorinnensohn hat bereits eine Freundin. Und da geht jemandem aus der Marc&Gretchen-Fraktion das Herz auf. Er hat sie wirklich nicht aufgegeben .
Das ist Helma allerdings in ihrem Verkupplungswahn egal. So eine Beziehung, die kann man schließlich auch aufgeben. Leben ja in einer modernen Zeit! Für Elke eine derart schreckliche Vorstellung, dass sie gar Partei für Gretchen ergreift . Man höre und staune!
Auch Elkes theatralisches Talent kommt an diesem Vormittag zum Tragen. Aber wie kann sie sich nur so anstellen, wo sie doch eine so illustre und agile Damengruppe als Bekanntschaft hat?! Das verspricht doch Spaß und Abwechslung im tristen Krankenhausalltag und außerdem Ablenkung vor der nicht unkomplizierten OP. Doch wie das Schicksal es so will, in all dem Trubel fallen Worte, die in Elke die Erinnerung wachrufen, dass sie nicht nur ein Star in der Literatur ist, derzeit ein schwer verletzter, gepeinigter, sondern, dass sie vor allem eine Mutter ist, die ihren Sohn liebt. Es ist noch nicht zu spät, diese Tatsache anzuerkennen, liebe Elke .


Marc 14

Ein Kapitel, über das ich mich wirklich gefreut habe. Bislang hat sich noch niemand an das Thema gewagt, wie Marc überhaupt auf die Welt gekommen ist. Man kennt ihn als Vorschul- und Grundschulkind, als mobbenden Teenager und als egomanen Chirurgen, jedoch nicht als winziges, blaues, verschrumpeltes Neugeborenes. Aber auch das ist Marc einmal gewesen. Elke deutet es ja gerne an, vor allem in der Geschichte von @Lorelei, dass seine Geburt nicht leicht und vor allem nicht kurz gewesen ist. Und nun kommst du hierher und beschreibst, wie es damals wohl war, als der kleine Marc Meier das Licht der Welt erblickte .

Etwas (positiv) verstört war ich dann wegen des leicht verunsicherten, besorgten Vaters. Es klang so gar nicht nach René. Die Hintergründe kenne ich inzwischen und werde sie an dieser Stelle garantiert nicht breittreten . Es ist ein Kapitel voller Überraschungen. Elke war schrecklich jung bei der Geburt ihres Sohnes. Wohl auch etwas überfordert. Sie schob es auf die Schmerzen. Aber mit der ersten Berührung des Kleinen, mit der Zweisamkeit und der Stille um sie herum, erkannte sie, dass sie durchaus Gefühle für dieses winzige Wesen aufzubringen vermochte. Muttergefühle. Und die haben sich bis heute erhalten, auch wenn Elke es so gerne hinter ihrer Oberflächlichkeit und Egozentrik versteckt. Hin und wieder blitzt es dann doch durch. Und Marc weiß das auch. Aber er hat von Elke halt gelernt, Gefühle nicht offen zu zeigen.
Ein Thema, das auch meine Mutter und meine Tanten immer mal aufgreifen, dass Mütter der späten 70er und der 80er Jahre - eigentlich noch bis in die 90er hinein, es unschicklich fanden, ihren Babys die Brust zu geben. Die Schwestern meiner Mutter haben es in meiner Erinnerung alle drei nicht getan. Mama hätte gerne, konnte aber nicht. Sowas gibt es auch. Elke konnte und sie wollte. Sie hatte es richtig erkannt, dass der direkte Hautkontakt die Bindung zwischen Mutter und Kind fördert. Eine Bindung, die von Beginn an besteht und selbst durch all das erlebte Traurige und Bösartige und durch die kläglichen Versuche, die gegenseitige Zuneigung zu verstecken, nicht abgebrochen ist.


Liebe Karo, hier mache ich mal wieder einen Schnitt. Mal sehen, ob ich Samstag noch einen Block schaffe.
Bis dahin viel Freude mit dem neuesten !

Deine Bibi

Karo Offline

Alter Ha(a)ser:


Beiträge: 1.379

21.09.2018 00:52
#229 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten

liebe @Nachteule , da staunst Du? Kommt direkt der Antwortkommi

Zitat
Ich hatte mir echt etwas zu viel vorgenommen für den Urlaub und komme kaum nach, weil ich in den letzten Tagen viel außer Haus war



Solange es nicht nur Pflicht ist - Urlaub soll ja auch zum erholen sein. Leider muss man heutzutage oft Urlaub für "Nachholen" nutzen.

Zitat
Und es tut meiner Gesundheit gut, klar. Terrassien freut sich auch.



Das klingt gut.

Zitat
Jetzt fehlt noch das herbst- und wintervorbereitende Fenster- und Rollädenputzen. Zum Glück habe ich nicht so viele Fenster



Hm... der Winter ist eh nass und grau. Fallen schmutzige Fenster da auf? Ich würde sagen... nee. Mache ich nicht vor dem Winter. Danach auch nicht. Meine Fenster (es sind 4 Türen und 2 Fenster) wurden nur einmal beim Einzug im letzten Jahr geputzt. Und dazu habe ich jemanden kommen lassen Die können das, sind viel schneller und besser als ich. Auf 5 von den 6 Fenstern schlägt der Regen voll drauf. Putzen also unsinnig und vergebliche Liebesmüh. Dafür werde ich irgendwann wieder jemanden holen. Meine Nichte - und Fingerfarben Dann ist alles zu spät...

Zitat
Die Beziehung zwischen Marc und Elke... Ich finde, man kann sie unterschiedlich betrachten. In der Serie kam sie nie liebevoll rüber, von beiden Seiten nicht.



Ich weiß nicht ob ich dieser Meinung bin. Wie Elke an Marcs Bett gesessen hat, nach dem Affenvirus. Da kann man schon von Sorgen sprechen. Umgekehrt auch. Sie haben eine spezielle Beziehung - hatten sie schon in der Serie. Aber Gefühle will ich ihnen nicht absprechen, auch wenn sie beide diesbezüglich eher - ungeschickt agieren.

Zitat
Ich glaube, Marc braucht Elke mindestens genauso wie sie ihn, denn ohne ihre Mithilfe kann er seine Wandlung zu einem "besseren" Menschen nicht vollständig schaffen. Elke ist die Verbindung zu seiner schlimmen Vergangenheit. Nur sie kann verstehen, was er damals durchgemacht hat.



Ja, Marc braucht Elke. Sie hat sein Leid geteilt, sogar oft versucht, ihn zu schützen. Gut, ist ihr nicht gelungen. Aber ich denke, auch sowas nimmt man als Kind wahr. Unterbewusst. Und wie Du es sagst, jetzt braucht Marc seine Mutter um aufzuarbeiten. Ohne das kann er nicht der werden, der er für Gretchen (und das Kind) sein will. Wie gut für ihn, dass sie sich durchringen kann, mit ihm zu sprechen. Aber dazu an anderer Stelle mehr

Zitat
Rumsenfen



was ist rum-sen-fen?
rums-enfen?

Es hat lange gedauert, bis ich das Wort "senf" erkannt habe. Also rum-senf-en



Zitat
Will ja schließlich irgendwann up-to-date sein, gelle?



Das fände ich durchaus toll. Vor allem hieße das noch viele Kommentare in kurzer Zeitfolge

November 2.22 – Marc auf Rügen 3

Zitat
Aber Elke ist ihm ja auch irgendwie wichtig. Er kann sie nicht mit ihrem Elend alleine lassen



Nein, kann er nicht. Sie ist ihm wichtig, ja. Aber er kann eben auch Verantwortung. Nicht für ein Krankhenaus, sondern sogar für eine Mutter wie Elke - seine Mutter

Zitat
Ja, was würde sie wohl davon halten? Marc trinkt freiwillig heiße Schokolade



Sie würde mir ihren blauen Augen blinzeln und ihm mit einem strahlenden Lächeln die Tasse entwenden. Ihm bliebe nur, ihr die letzten Kakaotropfen von den Lippen zu küssen

Marc 13

Zitat
Dann das Bild, das symbolisch steht für Marcs Wut und den Hass, den er auf den Vater verspürt. Das Buch findet den Weg in den Kamin. All die Demütigungen, Misshandlungen von zu Hause, sie verbrennen zu einem Haufen Asche.



Gut erkannt

November 2.23 – Marc auf Rügen 4

Zitat
Besagtes Leonardo-Buch ist bei den Großeltern geblieben.



Es gehört dorthin. Sagt er doch

Zitat
Indes bereitet sich Marc auf seinen vorläufigen Abschied von der Insel und damit selbstverständlich auch von seiner Oma vor. Aber es wird mit großer Sicherheit kein Abschied für immer, jedenfalls, wenn es nach Marc geht. Er hat seine geliebte Großmutter endlich wieder und lässt sie bestimmt nicht mehr los, also mental. Aber er muss einfach gehen. Elke braucht ihn (wie so oft).



Wie so oft und wie so oft zum falschen Zeitpunkt. Nur ist es diesmal ernst. Kein Routine-Herzinfarkt. Sondern ein realistischer, wenn auch unproblematischer Beinbruch.

November 2.24 – Lebenszeichen von Marc

Zitat
Herrlich, unser Sabsi-Bienchen



Wer liebst sie nicht und wer kann sie sich gerade nicht vorstellen?
Und einen genervten Doktor Stier hinterdrein

Zitat
Guiseppe



Wenn dann wohl eher Giuseppe Aber ob Giuseppe oder Giovanni... egal. Ich habe plötzlich Lust auf Pizza @JackySunshine - hast Du vielleicht noch eine?

Zitat
...seiner trächtigen Liebsten...




geier kreisch

November 2.25 – Vor der OP

Zitat
Nach Tagen des Nichtpraktizierens darf er endlich wieder die "Luft der Chirurgie" schnuppern. Ganz Profi ist er bei der Vorbesprechung der OP dabei, natürlich auch, weil Elke es so wünscht.



Nur weil Elke es wünscht

Zitat
Das Neuland kann für unseren Medizinerliebling also nur spannend sein. Auch wenn es seine Mutter ist, die da operiert werden soll.



Ein Blick über den Tellerrand. Komisch, dass Elke immer ins Krankenhaus kommt/ist, wenn Marc mal gucken will, wie es woanders so läuft

Zitat
Ob nun große oder kleine Krankenhäuser, auch das diesbezüglich verstaubte EKH könnte von solchen Maßnahmen vor größeren OP's nur profitieren, moderner, konkurrenzfähiger werden.



Da steht er aber ganz schön bei Elke in der Schuld, nicht?

Zitat
Und dann zeigt Elke mit einem Mal ihre Mütterlichkeit, die Gedanken an eine Zeit, in der Marc ihr einziger Lichtblick war. Ein Lausbub, aber ein ganz süßer. Genauso würde es wohl jede andere Mutter eines Sohnes in ihren Erinnerungen an seine Kindheit beschreiben. Kein Wunder, dass Marc von Elkes plötzlicher Gefühlsduselei überrascht ist. Er kennt sie ja so nicht.



Wir auch nicht. Entsprechend überrascht hat sie uns alle, gell? Aber sie war ja auch später noch eine liebevolle Mami. Man erinnere sich an die Wechselszene, Marc als Kind krank und Marc besoffen in Afrika. Da waren sie richtig Mutter und Sohn. Tja... und dann kam zu Hause das nächste Drama...

An dieser Stelle mal eine Frage - die Marcteile, die seine Geschichte erzählen passen immer in den aktuellen Kontext. Chronologisch würden sie natürlich vielmehr die Geschichte erzählen. bekommt ihr das trotzdem mit? Sind Fakten aus der Kindheit noch da? Auch diese Teile brauchen sich hin und wieder selbst untereinander...

November 2.26 – Marc bei Elke

Zitat
Da staunt der schweizer Professor beim Smalltalk mit seinem Berliner Kollegen. Er hat wahrhaftig den jüngsten Oberarzt Deutschlands vor sich. Und dann - wieder - Hamburg! Und dann auch noch einer der Haases ! Ja, die Welt ist klein. Die der Mediziner erst Recht. Man kann wirklich nur staunen über die vielen Zufälle, denen Marc so begegnet.



Wer glaubt denn an Zufälle Hey, das habe ich alles wohl durchdacht!!!

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Marc kann - und will - ihr dabei nicht helfen. Da muss sie wohl oder übel selbst durch.



Tja, er rächt sich halt auf seine eigene Art

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Und da geht jemandem aus der Marc&Gretchen-Fraktion das Herz auf. Er hat sie wirklich nicht aufgegeben



Jemandem? Ich hoffe doch - jedem !
Nein, er hat sie nicht aufgegeben. Dazu ist er in kürzester Zeit schon zu weit gegangen. Weit über seine Schmerzgrenze. Da dreht man nicht so einfach um, oder?

Jedenfalls nicht ein Marc Meier der liebt

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Auch Elkes theatralisches Talent kommt an diesem Vormittag zum Tragen.





Marc 14

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Ein Kapitel, über das ich mich wirklich gefreut habe. Bislang hat sich noch niemand an das Thema gewagt, wie Marc überhaupt auf die Welt gekommen ist. Man kennt ihn als Vorschul- und Grundschulkind, als mobbenden Teenager und als egomanen Chirurgen, jedoch nicht als winziges, blaues, verschrumpeltes Neugeborenes.



Ist es so? Naja, es gehört zu seiner und Elkes Geschichte. Wie ich schon öfter gesagt habe, bei mir ist Marc die Hauptperson, nicht Gretchen. Ob ihre Geburt allerdings leichter gewesen ist? Naja... Bärbel ist ja ein ganz anderer Typ als Elke. Sie hat bestimmt nicht geschrien, sondern Arien gesungen . Vermutlich gehört auch sie zu der Fraktion Glücksgefühle durch Presswehen. Nur nebenbei - ich habe keine Kinder, ergo keine Geburt erlebt. Außer bei Pferden. Aber die schreien nicht. Naja, nicht bei einer Geburt. Wobei die Stuten auch ganz schön was mitmachen... ich habe allerdings auch mal ein Pferd schreien gehört. Nichts, was man wieder hören möchte...

Äh ja. Zurück zu Marc und Elke...

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Elke war schrecklich jung bei der Geburt ihres Sohnes.



Und sie macht sich dennoch noch jünger, sogar in Anwesenheit des Sohnemannes (Café Goja)

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Wohl auch etwas überfordert.



Kann ich verstehen. Allerdings - hat sich das bis heute geändert?

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Muttergefühle. Und die haben sich bis heute erhalten, auch wenn Elke es so gerne hinter ihrer Oberflächlichkeit und Egozentrik versteckt.



Verstecken musste...

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Elke konnte und sie wollte. Sie hatte es richtig erkannt, dass der direkte Hautkontakt die Bindung zwischen Mutter und Kind fördert. Eine Bindung, die von Beginn an besteht und selbst durch all das erlebte Traurige und Bösartige und durch die kläglichen Versuche, die gegenseitige Zuneigung zu verstecken, nicht abgebrochen ist.



Sie kann sich halt doch irgendwie auf ihren Instinkt verlassen. Und Marc auch konnte er damals schon.

Tja und das war´s dann schon wieder. Bis zum nächsten . Samstag? Samstag wäre toll Nee, schau wie Du alles schaffst. Danke liebe Bibi und Dir noch ein paar schöne, erfolgreiche Urlaubstage. Tu nicht zu viel!!! Also außer... ähm ja...

LG
Karo


NeaMorielle Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 9.123

22.09.2018 10:07
#230 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten

Meine liebe Karo !

Schau mal da: Der Rechner gehört mal mir . Wird wirklich Zeit, dass hier mal wieder Ordnung in der Hierarchie hergestellt wird . Aber das wird nächsten Monat, nachdem ich hier mal ordentlich den Hammer geschwungen habe, zum Selbstläufer: Ich bekomm endlich nen Laptop ! Dann muss mein armer Rechner zwar immer noch als Spielstation herhalten, aber der Rechner den der Herr haben möchte finanziert sich nicht mal eben so . Soll ja auch was vernünftiges sein, was man nicht gleich wieder austauschen muss. Kann ich ja auch verstehen! Trotzdem kann es wirklich anstrengend sein . Wurscht! Jetzt bin ich hier wieder Chef im Ring und das bleibt vorerst auch so, denn ich habe nen richtig guten Lauf und mit dem, will ich meinen Rückstand aufholen. Sonst sitze ich hier nachher und Du, weil Du wirklich unglaublich schnell bist , hast meinen Vorsprung wieder ausgehebelt .

Also bestreue ich mein Arbeitsfeld mal mit Mehl und fange an zu Backen !




Feedgebäck zu Deinem Feedgebäck, auf mein letztes Feedgebäck - da muss man wirklich aufpassen, dass man sich nicht verzettelt - natürlich zuerst !

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Mehdi hat bestimmt einen Dauerauftrag



Hähä! Den brauch er auch ... Nicht nur bei seiner Bank !

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Ja, das Winterhalbjahr ist ja immer prädestiniert für Downphasen. Solange Du genug Kapitel vorgeschrieben hast Nee, lass mal den bei , Marc weiß ja schon, wie er mit beiden umgehen muss.
Jaaa als ich letzte Woche meine Stühle gekauft hab, war gegenüber auch ein Tedi und ich bin mal durchstrabanzt. Da konnte man außer Chaos aber nichts finden, denn sie packten die Weihnachtssachen aus - wo sind die Weihnachtssmileys

Ich habe aber auch Wünsche... gerade erst den bekommen, gut, das war Deine Idee, aber auch den gabs auf meinen Wunsch. Ist aber vorbei, die Zeit, jetzt braucht man schon fast Mütze und Schal. Manchmal auch einen Regenschirm... und Friesennerz. ich freue mich aufs Meer... nicht Meier, hörst Du?



Zum Glück kommt nun erstmal der Herbst !!! Da ist das Edelnussnougat-Sonnenscheinchen immer rundum glücklich . Noch keine Gefahren in Sicht, auch wenn ich in letzter Zeit wirklich sehr müde bin und überdurchschnittlich viel Schlafe . Aber da ich, wenn ich dann meine "Downphasen" bekomme, nicht schlafen kann, schlaf ich halt vor, wie ich der lieben Melli vor ein paar Tagen schon geschrieben habe .

Wo sind die Weihnachtssmileys?! Hm . Weiß ich auch gar nicht so genau ! Nee, quatsch. Die sind noch brav in ihrem Ordner, schlafen in ihrer Textdatei und warten auf Ende November. Dann dürfen sie endlich wieder raus . Sonst haben wir uns doch glatt daran satt gesehen, wenn ihr Eure Weihnachtsbäume aufstellt .

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Sehr gut zusammengefasst. Aber sein Unterbewußtsein ist in diesem Fall sein Helfer. Es stellt Mehdis Absicht klar, aber auch das Vertrauen, das Gretchen zu ihm hat. Die an ihn glaubt und sich davon nicht beirren lässt - naja, bis Mehdi wieder unlautere Mittel anwendet. Der Freund, der sich das Leben des Freundes unter den Nagel reißt. Wohnung, Frau, Nachbarn, Kind. Okay, das Kind ist ja von ihm, aber Gretchen hat einen anderen Vater im Kopf. Ich kann verstehen, warum.



Oh bitte lass diese psychischen Defizite nicht vererbbar sein . Das arme Kind!

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Sehr richtig erkannt... eigentlich. Denn auch der schokoladige Organic Gayo wird ja irgendwann als sein Lieblingskaffee geoutet. In nem Nebensatz glaube ich.



Kaffee! Sehr gutes Stichwort - meiner ist schon wieder leer ! Wer bohrt eigentlich immer die Löcher in die Tassen?! Unverschämtheit! ....




Oktober 4.19 – Mehdis Welt 2

Ich möchte bitte in den Bereich Kopf auf die Tastatur hau (Für ganz Gestörte) geschoben werden. Ja - geschoben! Ich fühle mich einfach nicht in der Lage dazu, zu laufen, denn mein Kopf hat schon ein paar mal die Tischplatte extrem kritisch getroffen. Von den Zahnabdrücken im Holz, weil ich mehrmals in die Tischkante beißen musste, will ich gar nicht erst anfangen ! Dieser möchtegern Arzt, der anstatt der Karriereleiter den Eileiter gewählt hat und mit seinen Thesen vielleicht doch besser hätte Psychologe werden sollen, macht mich fertig! Er bringt mich auf die Palme. Aber so richtig. Was zur Hölle ist da schief gelaufen?! Das haben wir ja eigentlich schon analysiert und die Frage erübrigt sich, aber es ist einfach so: ! Wer ist er? Der König vom Ballermann, weil er Gretchen geschwängert hat? Mit mehreren Flaschen Wein und jeder Menge Glück?! Darauf muss man sich nun wirklich nichts einbilden und stolz, muss man darauf erst recht nicht sein. Aaaaaah! Ich dreh durch. Siehste? Deswegen hab ich beim letzten Mal geschrieben, dass ich nicht in Mehdis Welt abtauchen werde, bevor ich zur Arbeit muss - macht einen ganz Gaga der Kerl! Jetzt versuchen wir uns mal zu sammeln und dem Arsch mal in selbigen zu treten!

Der arme Gynäkologe hat also hunger?! Hm - hab ich auch ! Soll ich deswegen jetzt etwa meinen Mann aus dem Bett werfen, weil ich dazu neige mich selbst zu überschätzen? Ganz sicher nicht! Er musste sich in Afrika ja um nichts kümmern?! Pfffffffffffffffffff! Hätte er sich doch lieber mal um seinen Geisteszustand gekümmmert ! Dann müsste ich mich jetzt nicht fragen, wie ich meinen Blutdruck wieder senken kann . So ein Blödmann! Gut Lieferservice geht im Zweifelsfall immer - aber ... Marc zahlt? Ist er ja selbst Schuld? Hätte ja nicht zum einschleimen zum Professor tuckeln müssen. Also! Ich bin empört - falls das jetzt noch nicht offensichtlich war . Und dann folgt unweigerlich die Kernschmelze. Das hat mich noch wütender gemacht, als das Gespräch mit Stella ...

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„Guten Tag Doktor Meier, hier spricht Otto Wurm von der Detektei Wurm. Doktor Falk hat uns in Ihrem Namen beauftragt, nach Anna und Lilly Kaan zu suchen. Ich hätte da noch ein paar Fragen...“

(„Löschen!“)

(„Arschloch!“)

(„Er weiß es garantiert – das Bastardkind dieser Schlampe ist von ihm!“)

In Mehdi tobte die Wut. Er hatte es ja vermutet. Marc hatte ihm seinen Balg an den Geldbeutel geheftet, während der feine Chirurg das Leben genoss.
Was wollte Gretchen nur mit so einem? Wobei... das hatte sich ja nun erledigt. Mehdi lächelte selig, als er an das Kind dachte. Sein Kind in Gretchens Bauch. Marc oder er – das Schicksal hatte entschieden!



Alter! Ich weiß, dass es in einigen Landstrichen eine Delikatesse ist und der Mensch dem Affen sehr ähnlich, aber musste Mehdi sein Hirn als Hauptspeise anbieten?! Warum denkt er denn nicht mehr nach? Das tut einem weh. Wirklich. Ich habe Schmerzen! Und kann darüber eigentlich nur noch mit dem Kopf schütteln. Mehdi spricht mich hier wirklich nicht an, auch wenn es zwischendrin wirklich witzig ist. Er überspannt einfach alle Bögen, die er finden kann ...

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Er hoffte wirklich, diese Stella würde ihn zum Vögeln animieren können.

Wie gut, dass Gretchen schon schwanger war, sie würde nicht traurig sein. Er kramte das Ultraschallbild hervor und sah es an. Gretchen erwartete ein Kind. Von ihm, Mehdi.
Sie hatte Glück, denn er konnte aufrichtig lieben!



Öhm! Echt fies von Mehdi! Natürlich macht man sich immer irgendwie Sorgen, dass Marc doch noch in alte Muster zurückfallen könnte. Diese Sorgen macht man sich einfach. Das ist noch nicht einmal gegen Marc. Da ist einfach so viel, was bei ihm zusammenspielt und ihn einfach manchmal kopflos handeln lässt. Dass man sowas aber provozieren will, finde ich nicht gut. Nein! Ich weiß ja zum Glück, wie es weitergeht und muss mir in die Richtung keine Sorgen machen . Hähä! Mehdi hat die Arschkarte . Kann er noch soviel hoffen und beten. Soll er sich das scheiß Ultraschallbild doch tätowieren lassen! Gnaaaaaaaaaarf !

Weg von Mehdi, sonst spring ich dem noch virtuell an die Gurgel und bringe ihn um - dann wird er garantiert kein Vater mehr, sondern Futter für die Würmer !

Oktober 4.20 – Hamburg, Oktober 4.21 – Café Sonne, Oktober 4.22 – Erinnerungen, MARC 8 & Oktober 4.23 – Café Sonne

Na, da hab ich mir ja jetzt was vorgenommen . Erstmal Kaffee kochen !

Im Himmel der Eier, der Doktor Meier . Hm. Vielleicht sollte ich den Kaffee doch aus dem Rachen lassen oder endlich mal andere Musik hören . Omelette soll es also sein . Warum eigentlich nicht? Gehört ja zu einem ordentlich Frühstück, nach einer Menge Matratzensport. Dazu ordentlich angebratener Speck . Und die Kalorien kann man danach ja auch gleich wieder abtrainieren . Ein schöner Morgen, mit ordentlich was zwischen den Zähnen und einer netten Dame, die ihm beibringt, wie er das leckere Frühstück hin bekommt. Beschwingt geht es auf nach Hamburg, wo alles einfach aus dem Ruder läuft und beinahe in einer Katastrophe endet! Ich hab fast geheult ... Da hatte ich wirklich Bammel ... Und ich habe so schnell gelesen, dass ich gar nicht richtig wahrgenommen habe, was ich da überhaupt lese und musste es mehrmals lesen, bis ich endlich alles drin hatte . Du weißt wirklich, wie Du uns an den Rand der Verzweiflung bringen kannst !

Natürlich, wie soll es anders sein, wenn Marc, der in einer Beziehung ist, eine andere Frau besucht, ist das Hotel ausgebucht. Trotz Buchung auf seinen Namen - nix zu machen! Ähm - ja. Naheliegend? Er pennt bei, und wenn es nach ihr, Mehdi und geht, mit, Stella. Mhmpf. Muss man ein schlechtes Gewissen haben, weil man ihm wirklich kurz misstraut?! Ich mein - es ist schon sehr vertraut, wie die beiden Hamburg unsicherer machen und er flirtet eben auch. Unbewusst vielleicht, aber sie macht sich Hoffnungen und nutzt die Situation für sich aus.

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„Nee, ich habe Sturmfrei. Sind beide ausgeflogen – Mallorca und Nachtdienst.“ Er sah ihr an, was sie dachte, grinste.

Ein schöner Tag – und eine noch bessere Nacht! Bald bist Du wieder der Alte!

Ihm fiel der letzte Alptraum ein. Mehdis SMS...

„Das Gift der Brillenschlange wird aus Dir wieder den Alten machen, dann ist alles gut!“

(„Nein! Ich will nicht wieder der Alte sein!!!“)



Ich in etwa so: . Wenigstens erinnert er sich daran, dass er das nicht mehr wollte und er irgendwo auf diesem Planeten noch eine Freundin hat. Aber da hab ich nicht mit Stella gerechnet, die ein kleines Schlampen-Gen in sich trägt . Da wird der teuere Wein ausgepackt und schwupps, sind die Hände da, wo sie garantiert nicht hingehören . Und genau damit, setzt Marcs Gehirn für gewöhnlich aus. Knips - Licht aus - keiner mehr zu Hause, alle ausgewandert ... in tiefere Regionen. TIEFERE REGIONEN DOKTOR MEIER! Afrika! Blaue Augen, blonde Haare. Nen Mund zum quasseln und essen?! Viel Hüftgold?! Nöööö - erstmal nicht, ne?! Gott sei Dank, ist Gabi nicht nur zum Schminken zu gebrauchen ! Gerettet. Hirn funktioniert wieder. Ay! Das hätte wirklich in die Hose gehen können. Ha! Im wahrsten Sinne des Wortes . Oder nee - nicht . Eher . So! Scheiß auf alles und jeden, jetzt werden die Karten auf den Tisch gelegt. Sex mit Doktor Meier ist nicht mehr! Das Privileg hat nur noch eine . Und dafür würde ihm sogar die Strohmatratze reichen. Recht so! Und dann kommen noch mehr Sachen auf den Tisch: Mehdi - dieser Wichser . Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Also hopp! Laufen - die Wut weglaufen! Auch super. Aber - Mo-ment!

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„Darauf lasse ich es ankommen!“ Sie grinste, schließlich hatte sie den Hanseatischen Halbmarathon gewonnen. Vielleicht konnte sie doch noch punkten.



Äh! Mal gar nicht dreist die Gute ... Und irgendwie bleibt trotzdem ein bitterer Nachgeschmack:

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Marc kam ultramiesgelaunt in Berlin an. Er hatte ein richtig schlechtes Gewissen, schlecht und zu kurz geschlafen und sich dann ohne Frühstück auf die Rückfahrt gemacht.



Hm. Ich gehe darauf nicht ein! Wir wissen nicht, was passiert ist und ob was passiert ist - ich lasse mich da einfach überraschen. Warum sollte er denn bitte ein schlechtes Gewissen haben? Es ist doch nichts passiert! Äääääh - bitte nicht ... Egal. Er ist erstmal wieder in Berlin und sauer. Hähä . Stell ich mir ganz witzig vor. Marc so oder so schon ultra schlecht gelaunt, wegen dem Verkehr. Er kommt nach Hause, schließt seufzend die Tür auf, läuft in seinen Flur und latscht voll in die Pizza: Rumpelstilzchen . Jackpot ! Die Wohnung ist ein Schlachtfeld, seine Putzfrau beschäftigt und er auf der Flucht. Ab ins Café - da gibt es lecker Gayo! Da war Dein Nebensatz . Oder war der es etwa noch gar nicht und da folgt noch ein weiterer ?!

Und Lebkuchen! Moah! Lecker ... Freue ich mich auch schon wieder drauf. Warum heißen die Dinger denn nun Lebkuchen ?! Das ist nicht nur Sinn-Spinnerei für Blondchen, sondern auch für mich . Hab natürlich gleich Wikipedia zu Rate gezogen und bin enttäuscht. Echt nicht spektakulär !!! Kann Marc sich also gleich sparen. Damit muss sein wertvoller Kopf nicht belastet werden . Der soll mal lieber weiter nach Afrika wandern, mit seinen Gedanken. Vielleicht packt dann ja endlich seine Koffer ?!

Das sind immer so süße Erinnerungen . Fast schon, wie soll ich sagen ... Nebensächlich und ohne Zusammenhang, aber mit so unglaublich viel Bedeutung. Für Marc! Manchmal sind es eben die unscheinbaren Dinge im Leben, die uns glücklich machen können . Ein Talent das sehr viele verlernt haben. Was unglaublich traurig ist. Also. Erinnerungen an Gretchen, kleine, schöne und - Mangos! Ich glaube sofort, dass Mangos in Afrika und die hier, nichts miteinander gemein haben. Natürlich ist unser Oberarzt da nun verwöhnt und will diese Elefantenpopel nicht essen. Autsch! Vom Regen in die Traufe - sozusagen. Immerhin tun die Erinnerungen an Gretchen auch ein Stück weit weh, weil sie so weit weg ist und dann erinnert man sich auch noch an seine Kindheit.

Da wollte man die Rosinen nicht essen. Nicht jeder mag sie - ich kann mich reinlegen. Und wenn ein Kind etwas nicht essen mag, dann will es das nicht! Punkt! Ach - was fang ich überhaupt an, mich aufzuregen?! Hat doch eh keinen Sinn. Wir wissen inzwischen so ziemlich alles über René und müssen da wirklich nicht noch tiefer in die Materie einsteigen. Außerdem erinnert mich das, dieser kleine Flashback zu sehr an eine Geschichte, die mein Mann mir erzählt hat, und da kocht mein Blut einfach über!!! Solche Väter gibt es wirklich und ich wünsche meinem Schwiegervater, dass er mir niemals unter die Augen tritt - sonst trete ich ihn, aber richtig!

Marc ist wirklich ein harter Fall . So schnell wie bei ihm alles umspringt und die Gedanken in seinem Kopf wandern, komm ich gar nicht immer mit - dabei bin ich nicht wirklich eine von der langsamen Sorte, wie mir gestern von einer Kollegin unter die Nase gerieben wurde - zum Glück war Jan nicht da.

Und Frau Schnippel . Ach ist das schön! Und da bin ich dann auch schon wieder bei Marcs Gangschaltung: Wusch! Wat für ein Bericht ?! Ah! Okay - der Bericht . Und dann ist er schon wieder beim Professor und bei Ullstein, StaBe, Brickmann und wie sie nicht alle heißen - hat man sich drauf eingestellt, turnt er schon wieder in Hamburg rum und seinem schlechten Gewissen ...

Zitat
Er fühlte sich schlecht, dabei hatte er nicht mal etwas getan.



... wenigstens etwas. Und zack, ist er wieder bei Mehdi, seiner Wohnung und der Frage, ob er nun renovieren muss oder eher nicht . Äh ja. Ich weiß Bescheid oder so . Jedenfalls letzte Frage klärt er für sich. Scheißegal ob er muss oder nicht - er macht! Auch nicht schlecht. Ein Tapetenwechsel tut bestimmt der Seele gut.

November 1.2 – unerwarteter Medizinernachwuchs

Jap. Da fehlt ein Teil . Aber das erklärt sich alles von selbst oder?! Jetzt komme ich in heiße, sehr heiße Gefilde . Ach Mensch: Ich freu mich!

Es musste doch so kommen - oder? Mehdi konnte einfach nicht seine Klappe halten. Nachdem Marc ihm das Dach über dem Kopf nehmen wollte, musste das einfach raus. So nebenbei. Beim Essen. Als würde er übers Wetter schwadronieren! Ich hasse ihn! Abgrundtief.

Zitat
„Ich bin Dein Freund!“



Ernsthaft? Der Mann ist definitiv nicht mehr zu retten. Da hilft selbst der beste Seelenklempner nicht mehr. So ein Wichser!

Zitat
„Ist auch egal. Zurück zum – Medizinernachwuchs. Du hast einen weiteren vergessen.“

Marc sah Mehdi verständnislos an.

(„Wen meint er denn jetzt? Doch nicht Doktor Hundt, die kam doch schon... Sabine? Bestimmt nicht. Gabi? Eher unwahrscheinlich... Oh Gott – Doktor Amsel?“)

„Das dauert für Deine gewohnte Rechenleistung zu lange!“ Mehdi sah Marc triumphierend an, der Chirurg stöhnte.
„Nein, Mehdi! Bitte nicht! Das ist eine Katastrophe!“
„Nein, wir freuen uns total.“

(„Hä? Die hat doch was mit Cedric?“)

„Ich habe doch gesagt, nicht gleich ans Heiraten und Kinderkriegen denken...“
„Aber genau deswegen bin ich hier. Ich lasse mich scheiden und dann gehe ich zurück zu Gretchen und dem Kind. Unserem Kind!





Das hätte man auch anders machen können. Erfahren musste Marc es so oder so. Es hätte wahrscheinlich genauso weh getan, aber die Reaktion wäre vielleicht eine andere gewesen. Am Anfang dieselbe. Abstreiten. Einfach nicht wahrhaben wollen, was man unbestreitbar in den Händen hält. Ein Schlag in die Magengrube. Aber gewaltig. Und er hat so recht: Sie hätte es ihm persönlich gesagt. Immerhin ist hier die Rede von Gretchen Haase!

Zitat
„Marc Du bist mein Freund. Es ist schon komisch, dass ich Dir das sagen muss. Aber Gretchen wollte, dass Du es persönlich erfährst. Nicht am Telefon oder per Brief. Oder sogar in einer SMS.“

„So fühlt es sich an, wenn der beste Freund sich Deine Frau nimmt.“

„Mehdi, jetzt tu nicht so, als kennst Du Gretchen besser als ich. Ja, ich stimme Dir zu, sie hätte es persönlich sagen wollen. Aber es ist ein Unterschied ob persönlich von ihr oder persönlich von jemand anderem.“



So und nicht anders! Sie hätte es ihm gesagt. Selbst und nicht über zehn Ecken. Niemals! Egal was sie zu erwarten hat. Sie ist ein ehrlicher Mensch und nicht so ein Ekel, wie Mehdi. Und der ist nicht dumm. Auch wenn man ihm genau das zur Zeit nur vorwerfen kann. Er weiß, wie unsicher Marc sich ist, was seine Fähigkeiten als Lebensabschnittsgefährten angeht. Also werden diese Unsicherheiten geschürt. Es kam ja kein Brief von Gretchen. Pah!

Zitat
„Pfff... sie hat ja nicht mal einen Brief für Dich geschrieben.“

Daran hatte Marc allerdings auch schon gedacht. Anfangs hatte er damit gerechnet, dass auch Mehdi Post überbringen würde.

„Du bist raus und ich bin drin!“

„Auch das kann ich nicht glauben. So wie Du drauf bist, hast Du den eher entsorgt?“



Genau aus diesem Grund, hat sie ihm keinen Brief mitgeben! Mehdi ist in seinem derzeitigen Zustand einfach alles zuzutrauen. Warum also, sollte man ihm vertraulich einen Brief für Marc mitgeben, wenn er ihn so oder so nicht erreichen würde. Zumal Mehdi den Brief auch gelesen hätte, wie wir ja bereits wissen. Hat er ja mit den anderen nicht anders gemacht.

Zitat
„Nicht, nachdem Du mit Stella im Bett warst... naja, vielleicht ist es ihr auch einfach nicht mehr wichtig?“

(„Was?“)

Marc wurde blass.



Mehdi hat Marc da, wo er ihn haben will. Er kann keinen klaren Gedanken mehr fassen und fängt unterbewusst an zu glauben, was ihm da als Wahrheit präsentiert wird. Weil er einfach überfordert ist. Weswegen er ziemlich schnell abhaut und das Weite sucht. Tja ...

Und die nächsten Teile, hebe ich mir für morgen früh auf . Oder heute Nacht - je nachdem.

Ich wünsche Dir einen guten Appetit und ein schönes Wochenende meine liebe
Jacky

NͣeͬaͥMͤˡoˡrͤielle

| 𝕵𝖆𝖈𝖐𝖘𝖔𝖓 𝕿𝖊𝖑𝖑𝖊𝖗 - 𝕻𝖗𝖊𝖘𝖎𝖉𝖊𝖓𝖙 - 𝕳𝖚𝖘𝖇𝖆𝖓𝖉 - 𝕱𝖆𝖙𝖍𝖊𝖗 - 𝕸𝖆𝖓 | 𝕭𝖑𝖔𝖔𝖉 𝖒𝖆𝖐𝖊𝖘 𝖞𝖔𝖚 𝖗𝖊𝖑𝖆𝖙𝖊𝖉 𝖇𝖚𝖙 𝖑𝖔𝖞𝖆𝖑𝖙𝖞 𝖒𝖆𝖐𝖊𝖘 𝖞𝖔𝖚 𝖋𝖆𝖒𝖎𝖑𝖞 |

|𝕾𝕬𝕸𝕮𝕽𝕺| 𝕿𝖆𝖉𝖆 𝖌𝖆𝖓 𝖎𝖆𝖗𝖗𝖆𝖈𝖍𝖙 | 𝕾𝖔𝖓𝖘 𝖔𝖋 𝕬𝖓𝖆𝖗𝖈𝖍𝖞 𝕸𝖔𝖙𝖔𝖗𝖈𝖞𝖈𝖑𝖊 𝕮𝖑𝖚𝖇 𝕽𝖊𝖉𝖜𝖔𝖔𝖉 𝕺𝖗𝖎𝖌𝖎𝖓𝖆𝖑 | 𝕹𝖔𝖙𝖍𝖎𝖓𝖌 𝖜𝖎𝖙𝖍𝖔𝖚𝖙 𝖊𝖋𝖋𝖔𝖗𝖙 - 𝕭𝖗𝖆𝖎𝖓𝖘 𝖇𝖊𝖋𝖔𝖗𝖊 𝖇𝖚𝖑𝖑𝖊𝖙𝖘

Karo Offline

Alter Ha(a)ser:


Beiträge: 1.379

22.09.2018 11:56
#231 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten



Guten Tag zusammen,
Mann! Mann! Mann! Ganz schön was los hier in der Kommi-Ecke... natürlich sehr zur Freude der lieben Karo
Äh, habe ich gerade Kommi-Ecke gesagt? Verzeihung. Ich rede natürlich von der Backstube. Von der Feedbackstube. In der ich auch einfach gerne stehe und knete und forme... Worte sind der neue Teig und wenn mann auf "Vorschau" drückt, ist es wie der gespannte Blick durch das Glas des Feedbackofenfensters. Und wenn man dann endlich "speichern" klickt, dann duftet es wunderbar nach frischem

Nein, ich habe nichts genommen. Nur Kaffee.

Zitat
Wer bohrt eigentlich immer die Löcher in die Tassen?! Unverschämtheit! ....



@JackySunshine

Ich bins. Ich bohre ein Loch und durch einen Schlauch fließt das Gebräu direkt in meine Kaffeetasse. Wäre ja noch schöner, wenn ich immer wieder aufstehen müsste...

Zitat
Zum Glück kommt nun erstmal der Herbst !!! Da ist das Edelnussnougat-Sonnenscheinchen immer rundum glücklich



Du magst den Herbst? Die Jahreszeit, in der alles stirbt? Ich meine, wenn wir wenigstens sowas wie in Kanada hätten, einen richtig farbigen Indian Summer. Das ist sicherlich toll, wenn sich die Natur mit einem fulminanten Farbenspiel in den Winterschlaf verabschiedet. In diesen Gefilden wird alles meist nur braun und macht Arbeit. Ja, ich weiß, uns fehlen einfach die Ahornbäume... so eine alte deutsche Eiche kann halt nur - braun Oh je oh je. Ich höre mal besser auf...

Zitat
Kaffee! Sehr gutes Stichwort - meiner ist schon wieder leer



Meiner auch. Aber wenn deiner leer ist, muss meine Tasse ja auch leer bleiben... jetzt weiß ich, wie Mehdi sich gefühlt haben muss, als Marc ihn hungernd und vermutlich auch frierend allein gelassen hat
Gut, ich nehme dann mal die Wasserflasche zur Hand. Kaffee ist ja auch eigentlich nur Wasser. Zwar mit Farbe und Geschmack und meistens heiß, aber eben auch Wasser.

Oktober 4.19 – Mehdis Welt 2

Ich zitiere jetzt mal nicht, weil ich dann wieder unter dem Tisch liege - nicht auf der Suche nach apfeligem Gebäck sondern vor Lachen.

Ich meine, gibt es für einen "Autor" (obwohl ich darf mich ja jetzt wirklich offiziell so nennen, hab die Bestätigung bekommen, das Buch, das einen meiner Texte enthält, ist in den Druck gegangen und wird Mitte Oktober sogar mit einer Lesung offiziell vorgestellt. Stolz ich bin. Und glücklich.) also wo war ich? Ja, für einen Autor ist es doch das größte Kompliment, wenn er solche Reaktionen hervorrufen kann. Ich erinnere mich (un)gerne an den Teil von Dir und @Melli84 , der mich in dieses Forum gelockt hat. Gretchen und der Versicherungs- beim Sex. Hat er für daraus entstehende Unfälle eigentlich auch eine Versicherung anzubieten?

Zitat
Das tut einem weh. Wirklich. Ich habe Schmerzen! Und kann darüber eigentlich nur noch mit dem Kopf schütteln. Mehdi spricht mich hier wirklich nicht an, auch wenn es zwischendrin wirklich witzig ist. Er überspannt einfach alle Bögen, die er finden kann ...



Du bzw. ihr kennt das ja. Man schreibt etwas und stellt sich die eine oder andere Reaktion der Leser vor. Wunschreaktion. Reale Reaktion. Und manchmal liegen sie einfach ganz nah beisammen

Oktober 4.20 – Hamburg, Oktober 4.21 – Café Sonne, Oktober 4.22 – Erinnerungen, MARC 8 & Oktober 4.23 – Café Sonne

Jetzt willst Du es aber wissen

Zitat
Na, da hab ich mir ja jetzt was vorgenommen



Sag ich doch

Zitat
Erstmal Kaffee kochen



Für mich auch bitte

Zitat
Du weißt wirklich, wie Du uns an den Rand der Verzweiflung bringen kannst



Hattest Du nicht nach Cliffhangern gerufen? Ich trenne ungerne Kapitel, die zusammen gehören, aber manchmal schaffe ich es auch, so ein Ding zu platzieren. Auch mitten in den Kapiteln. Da ist das menschliche Gehirn doch toll, dass es die wahrnimmt, selbst wenn sie als Nebensatz auftauchen.

Zitat
Äh! Mal gar nicht dreist die Gute ... Und irgendwie bleibt trotzdem ein bitterer Nachgeschmack:


Zitat

Zitat
Marc kam ultramiesgelaunt in Berlin an. Er hatte ein richtig schlechtes Gewissen, schlecht und zu kurz geschlafen und sich dann ohne Frühstück auf die Rückfahrt gemacht.




Hm. Ich gehe darauf nicht ein! Wir wissen nicht, was passiert ist und ob was passiert ist - ich lasse mich da einfach überraschen. Warum sollte er denn bitte ein schlechtes Gewissen haben? Es ist doch nichts passiert! Äääääh - bitte nicht ... Egal.





Da steht ja nicht, wem gegenüber er ein schlechtes Gewissen hat, nicht? Gretchen gegenüber sicher nicht, denn es ist ja nichts passiert. Soviel ist sicher Vielleicht fühlt er sich ja Stella gegenüber einfach schlecht? Weil der Mehdiarsch ihr unnötig Hoffnungen gemacht hat? Hm... Marc Meier wird immer mehr zum Gewissensmensch, kann das wohl sein?

Zitat
Marc so oder so schon ultra schlecht gelaunt, wegen dem Verkehr



Straßenverkehr, ne?

Zitat
Rumpelstilzchen . Jackpot



Den Ausdruck "Rumpelstilzchenjackpot" werde ich mir merken. Ach was, in Glitzer an die Wand malen
Herrlich!!!

Zitat
Ab ins Café - da gibt es lecker Gayo! Da war Dein Nebensatz . Oder war der es etwa noch gar nicht und da folgt noch ein weiterer



Nee, der war´s. Glaub ich

Zitat
Marc ist wirklich ein harter Fall . So schnell wie bei ihm alles umspringt und die Gedanken in seinem Kopf wandern, komm ich gar nicht immer mit - dabei bin ich nicht wirklich eine von der langsamen Sorte,



Ist halt viel los, beim Meier im Kasten. Früher hat er meistens unter der Gürtellinie gedacht, heute passiert es tatsächlich im Oberstübchen. Kein Wunder, dass er selbst manchmal ins Stolpern gerät

Zitat
Ein Tapetenwechsel tut bestimmt der Seele gut.



Außer man lässt sich rote Flammen im Schlafzimmer an die Wand malen. Und dann bitte an alle vier Wände... da würde ich entweder nicht schlafen können oder auf Dauer aggressiv werden... Aber manche fühlen sich in der Hölle vielleicht einfach wohl


November 1.2 – unerwarteter Medizinernachwuchs

Zitat
Jetzt komme ich in heiße, sehr heiße Gefilde . Ach Mensch: Ich freu mich!



Äh, worüber jetzt genau? Dass Mehdi Marc den Todesstoß versetzt? Oder auf die Kapitel, die da jetzt kommen.

Zitat
Und die nächsten Teile, hebe ich mir für morgen früh auf . Oder heute Nacht - je nachdem.



Ich bin gespannt und wie Du weißt - ich freue mich drauf.

Zitat
Ich wünsche Dir einen guten Appetit und ein schönes Wochenende



Jetzt war ich kurz etwas durcheinander. So tief ins abgetaucht, dass ich "Guten Appetit" direkt auf meine gestrige, überaus erfreuliche Kartoffelernte bezogen habe. Ja, bei mir sind die Synapsen gerade nicht safe in der Backstube. Krass, was aus den sechs Kartoffeln, die ich im Garten verbuddelt habe, so gewachsen ist. Und das sind echt riesige Bollermänner. Als ich die erste ausgegraben habe, hab ich gedacht "Ey die sehen ja echt aus wie Kartoffeln" weiß nicht, was ich erwartet hatte... und unvorstellbar - sie schmecken auch so!

schmeckt auch immer gut. Hierbei natürlich das Tolle: Kalorienfrei.

Ich wünsche euch auch ein schönes Wochenende, muss mich jetzt mal um den Geburtstagskuchen für eine 85jährige Dame kümmern.

LG
Karo


"vorschau" - guck durchs Ofenfenster...
"speichern" - ahhh, wie das duftet

Nachteule Offline

PJler:


Beiträge: 526

22.09.2018 19:25
#232 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten

Liebe Karo !

Bevor ich erstmal keine Zeit mehr habe, um mein Kommidefizit bei dir einzuholen, nehme ich sie mir jetzt. Und am Rande: du bist mir jetzt mindestens einen Gegenkommi schuldig .
Zum letzten Part hatte ich noch eine kleine Anmerkung vergessen: jetzt weiß ich auch, warum Marc weibliche Brüste so gerne mag, weil sie das erste waren, womit er nach seiner Geburt in Berührung gekommen ist - wie bei (fast) allen Männern .

Okay, Witz beiseite. Jetzt wird es etwas ernster. Denn sonst kann ich den Kommi nicht problemlos schreiben, wenn ich ständig über dieser Brustfetischisten nachdenken muss .


November 2.27 – Nach der OP

Marc ist eben ein waschechter Chirurg, dazu ein wirklich sehr guter. Das darf nun auch Prof. Neuroth erfahren. Wie der Zufall es will, ist nämlich der Sohn der Starautorin selbst einer der aktiven Operateure.

Zitat
(„Er arbeitet durch und durch professionell.“)

Das Interesse des schweizer Kollegen ist geweckt. So einen wie Marc braucht er noch in seiner Klinik.

Was mit gerade auffällt: Professor Neuroth, Dr. Nussbaum... da hast du dir für die Schweizer Klinik wohl das N als Monogramm der Ärzteschaft ausgewählt , so wie es im Umkreis der Berliner die Tierwelt ist, die Bora uns "aufgedrückt" hat. Klasse!

ZUrückt zum Kapitel: Professor Neuroth ist also beeindruckt von Marcs Arbeit im OP. Zurecht. Die Recherche im Internet unterstützt diesen Eindruck zusätzlich. Jetzt geht es darum, den Wunschkandidaten für die Klinik einzufangen, ihn zu überzeugen, ihn auf die Vorzüge eines Züricher Ärztelebens aufmerksam zu machen. Bis vor einigen Monaten hätte Marc so ein Angebot sicher ohne zu zögern angenommen und in Berlin sofort alle Zelte abgebrochen. Aber wie steht er jetzt zu so einer Möglichkeit?

Zitat
„Ehrlichgesagt – mich würde Ihre Vita interessieren.“
„Da muss ich passen, Herr Professor. Die habe ich zufällig nicht bei mir.“ Marc grinste.



Es ist deutlich, dass der Professor Interesse an Marc als Mitarbeiter hat. Dieser zeigt, dass er nicht so leicht zu haben ist, nicht mehr. Weil er am EKH hängt? Weil dieses Krankenhaus eine wichtige Verbindung zu Gretchen, aber auch zu ihrem Vater ist? Weil Marc damit begonnen hat, das EKH zu sanieren bzw. modernisieren und er damit noch lange nicht fertig ist? Oder schlicht, weil sein Leben nicht mehr ausschließlich von seiner Karriere bestimmt wird und sein Ehrgeiz, weiter aufzusteigen, kleiner geworden ist?
Dennoch - oder vielleicht gerade, weil Marc so eine harte Nuss ist, amüsiert Prof. Neuroth sich mit ihm zusammen beim abendlichen Essen. Dass Marc ihm jedoch nicht gesteht, dass er eigentlich im Moment keine feste Bleibe für seine Zeit in Zürich hat, das stärkt die Distanz zu dem älteren Kollegen. Marc zeigt nicht wirklich Interesse, um persönlicher zu werden. Er sieht sich als vorübergehender Gast in der Fremde, nicht als jemand, der sich dauerhaft dort niederzulassen versucht und darum sein Vitamin B durch engere Bekanntschaften festigen muss. Darum bevorzugt er es, an Mamis Seite im zweiten, leeren Patientenbett zu nächtigen. Wo sollte er auch sonst hin? Kollege Nussbaum versteht es .


November 2.28 – Marc bei Doktor Nussbaum

Sich das Hotel zu sparen, um bei Dr. Nussbaum eine vorübergehende Unterkunft zu bekommen, dagegen hat Marc nichts einzuwenden. Der schweizer Kollege ist ihm sympathisch, was auf Gegenseitigkeit beruht. Nicht nur beruflich liegen sie ziemlich auf einer Gerade, auch menschlich entsteht schnell so etwas wie gegenseitiges Vertrauen, so dass Marc Dr. Nussbaum gerne seinen Werdegang erzählt und ihm auch gewisse Erstaunlichkeiten erklärt, z.B., wie Marc es geschafft hat, so jung schon Oberarzt zu werden oder gar - interimsmäßig - eine ganze Klinik zu leiten.
Und dann sind wir auch schon wieder bei den Zufällen, die in Marcs Leben derzeit eine ziemlich große Rolle spielen . Dr. Nussbaum kennt ihn aus Freiburg . Erst Hamburg, jetzt Zürich... irgendwo kennt ihn irgendjemand bzw. kennt jemanden, der Marc kennt . Auch wenn es tragisch ist, was damals geschehen war, aber es bringt beide Chirurgen dennoch zum Schmunzeln. Dr. Nussbaum erinnert sich genau an Marc und daran, dass dieser ein richtiger Workaholic sein kann, vor allem, wenn es darum geht, Leben zu retten. So isser eben, der Marc .

Gerade weil Dr. Nussbaum wohl ähnlich tickt wie Marc bzw, umgekehrt, denke ich daran, ob Marc in Zukunft auch so ein Leben erwarten könnte, mit Gretchen und einer nicht unerheblichen Anzahl von Kindern. Sein Kollge jedenfalls scheint glücklich zu sein als Familienvater mit Aussicht auf noch mehr Nachwuchs. Ein harmonisches Familienbild, das sich ihn gerade darstellt, zudem mit einer Frau, die ebenfalls lockige Haare hat, wie Gretchen. So könnte Dr. Meiers Zukunft aussehen, ganz anders, als er sich das immer vorgestellt hat. Doch noch lässt er so einen Gedanken nicht an sich ran. Es verunsichert ihn eher. Und er ist froh, als sich die Nussbaumsche Rasselbande in der Schule bzw. Kita befindet.


November 2.29 – Ein Tag in Zürich

Marc kann es nicht verhehlen, aber die schweizerische Großstadt gefällt ihm. Auch wenn vieles fremd ist, vor allem der Dialekt der Einheimischen, aber wer jemals in der Schweiz gewesen ist, kann verstehen, was unseren Herrn Doktor fasziniert. Die Schweizer haben etwas von einer Urigkeit, die man in Deutschland kaum findet. Die Häuschen sind hübsch, alles wirkt ein bisschen wie eine Puppenstubenwelt. Im Gegensatz dazu wird die (architektonische) Modernität und Vielfalt viel größer geschrieben als in unseren Breiten. Das gilt auch für Österreich. In den Alpenrepubliken ist man viel offener gegenüber Modernität und Fortschritt. Das ist der krasse Gegensatz zu dem niedlichen Altertümlichen, das ebenfalls sehr gepflegt wird, vor allem in der Schweiz.
Mit den Menschen verhält es sich so: ich habe auf einer Reise durch die Schweiz (Schaffhausen, Aargau bis Biel/Berner Umland) eine Menge sehr netter, aufgeschlossener Schweizer kennengelernt, aber auch ein paar wenige kauzige, die das Vorurteil stützen, die Deutschen nicht sonderlich zu mögen. Aber wie gesagt, das waren einige Ausnahmen. En gros ist es ein nettes Volk, das einem das Gefühl gibt, willkommen zu sein.
So muss es auch Marc gehen. Es wäre eine gute Voraussetzung für ihn, um hierhin umzusiedeln. Tatsächlich beginnt er abzuwägen, zieht einen Vergleich zwischen Zürich und Afrika und merkt sich selbst an, dass er (mal wieder durch Zufälle) jeweils wegen einer Frau an beiden Orten gelandet ist, nicht wegen eigener Reisewünsche. Und er erkennt, dass Bukifa für ihn interessant ist wegen Gretchen, nicht, weil das Land ihn aus eigener Kraft zu überzeugen weiß wie diese Stadt in der Schweiz.

Zitat
(„Und Rügen?“)


Er mag daran gerade keinen Gedanken verschwenden. Aber er wird ja wiederkommen, er hat es seiner Oma versprochen.
Erst einmal ist es für die Anfangszeit wichtig, dass er seiner Mutter Beistand leistet, bis sie sich weitestgehend von der OP erholt hat. Was nicht heißt, dass er nicht nebenbei etwas Freizeit genießen kann. Unweigerlich muss er bei bestimmten An- und Ausblicken an seine Zeit mit Gretchen in Afrika denken. Schöne Erinnerungen, ja. Aber es wird auch deutlich, dass für ihn der andere Kontinent nur eine kurze Episode war. Für Besuche gut, um immer dort zu bleiben... dazu ist er nicht geeignet.
Die Gedanken an Gretchen, sie fahren Achterbahn. Es sind, natürlich, sehr liebevolle, zärtliche dabei. Aber immer noch, das machen ihm seine unsichtbaren Schultergesellen einmal mehr deutlich, kann er noch immer nicht damit umgehen, dass sie Mehdis Kind bekommen soll. Er weiß einerseits, dass er sie trotz allem immer noch liebt, andererseits ist da auch die Unsicherheit, die Furcht, dass dieses Kuckuckskind sie für immer und noch stärker an Mehdi bindet. Dieses Kind wird immer Mehdis sein, nicht seines. Auch wenn er eines weiß:

Zitat
Das Kind kann am wenigsten dafür.



So, liebe Karo, das war es für diese Woche. Der nächste Block ist ja um einiges länger. Deshalb spare ich ihn mir erst einmal auf. Mal sehen, wann ich wieder dazu komme, um hier feedzubacken .

Bis dahin
liebe Grüße
von Bibi

NeaMorielle Offline

Gynäkologe:


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23.09.2018 07:17
#233 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten

Mein liebstes Schlemmermäulchen !

Ich wünsche Dir einen wunderschönen guten Morgen und melde mich gehorsamst in der Backstube an . Menschenskinder - bin ich schon wieder so früh wach! Aber macht ja nichts. Dann ist hier noch alles ruhig und ich kann mich konzentrieren. Sonst drehen hier immer die Katzen am Rad oder eben mein Mann . So lassen mich jetzt wenigstens alle in Frieden! Deswegen kommt auch direkt Feedgebäck zum Feedgebäck aufs Feedgebäck, bevor es mit dem aktuellen Feedgebäck weitergeht ...




Zitat
Ich bins. Ich bohre ein Loch und durch einen Schlauch fließt das Gebräu direkt in meine Kaffeetasse. Wäre ja noch schöner, wenn ich immer wieder aufstehen müsste...



Das ist nicht witzig, denn ich habe echt schon einmal überlegt, mir meine Senseo-Maschine einfach an den Rechner zu stellen, wenn ich am Schreiben bin. Wahlweise den Wasserkocher, wenn dann meine Tee und Kakao-Zeit anfängt . Dann muss ich nicht immer aufstehen und kann in einem Rutsch schreiben. Aber - das lasse ich wohl doch mal lieber bleiben !

Zitat
Du magst den Herbst?



Ich liebe den Herbst ! Und den Frühling. Die Zeiten in der was Neues beginnt und was altes endet . In den Jahreszeiten bin ich auch am produktivsten! Winter und Sommer sind einfach nichts für mich. Ich hasse diese ewige Hitze, kann die Sonne irgendwann nicht mehr sehen und im Winter bekomme ich regelrecht einen Tobsuchtsanfall, wenn es dann doch mal schneit. Mag ich einfach nicht haben ...

Zitat
Meiner auch. Aber wenn deiner leer ist, muss meine Tasse ja auch leer bleiben... jetzt weiß ich, wie Mehdi sich gefühlt haben muss, als Marc ihn hungernd und vermutlich auch frierend allein gelassen hat
Gut, ich nehme dann mal die Wasserflasche zur Hand. Kaffee ist ja auch eigentlich nur Wasser. Zwar mit Farbe und Geschmack und meistens heiß, aber eben auch Wasser.



Leerer Kaffee ist schlimmer, wie ein leerer Magen . Mehdi soll sich mal nicht so anstellen .

Zitat
[...] das Buch, das einen meiner Texte enthält, ist in den Druck gegangen und wird Mitte Oktober sogar mit einer Lesung offiziell vorgestellt. Stolz ich bin. Und glücklich



Kannst Du auch wirklich sein. Wenn es dann raus ist, unbedingt bescheid geben: Kaufen muss !

Zitat
Hat er für daraus entstehende Unfälle eigentlich auch eine Versicherung anzubieten?



Hähä ! Ich glaube nicht ... Könnte vielleicht teuer werden .

Zitat
Du bzw. ihr kennt das ja. Man schreibt etwas und stellt sich die eine oder andere Reaktion der Leser vor. Wunschreaktion. Reale Reaktion. Und manchmal liegen sie einfach ganz nah beisammen



Das liegt an meinem Wesen. Ich kann mich unfassbar reinsteigern . Ich mein ... Da kommt man von Anke, über Bibi hier rüber und bei den beiden ist Mehdi ja wirklich zum niederknien, und hat hier dann so einen Arschlochmehdi, vor der Nase . Der macht einen einfach so rasend ... Ich bin da einfach immer unglaublich emotional. Bei Anke gibt es Stellen in der Geschichte, die ich einfach nicht lesen kann, ohne zu heulen . Dann heul ich aber auch wirklich Rotz und Wasser ... Und so ist es hier bei Deinem Mehdi auch: Wenn ich da einmal drin bin und mich aufrege, komm ich da schwer wieder raus. Rumpelstilzchen . Jackpot !

Zitat
Für mich auch bitte



Kaffee rüber schieb

Zitat
Hattest Du nicht nach Cliffhangern gerufen?



Ja unbedingt . Cliffhänger sind einfach klasse !!! Egal an welcher Stelle ...

Zitat
Marc Meier wird immer mehr zum Gewissensmensch, kann das wohl sein?



Tja - so kann es gehen! Aber es steht ihm .

Zitat
Straßenverkehr, ne?



Immer der Straßenverkehr . Der andere ist ja wohl ausgefallen .

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Den Ausdruck "Rumpelstilzchenjackpot" werde ich mir merken. Ach was, in Glitzer an die Wand malen



Glitzer per Post verschick !

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Außer man lässt sich rote Flammen im Schlafzimmer an die Wand malen. Und dann bitte an alle vier Wände... da würde ich entweder nicht schlafen können oder auf Dauer aggressiv werden... Aber manche fühlen sich in der Hölle vielleicht einfach wohl



Äh! Wer macht denn bitte sowas ?! Hab ich noch nie gehört und auch noch nie gesehen ... Ich fühl mich ja auch wohl, in der Hölle - komme ja direkt von da unten - deswegen würde ich mein Zimmer aber niemals so streichen !!!

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Äh, worüber jetzt genau? Dass Mehdi Marc den Todesstoß versetzt? Oder auf die Kapitel, die da jetzt kommen.



Natürlich freue ich mich, wenn Marc Meier mal so rüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüütüüüüüüüüüüüüüüüüüüch auf die Fresse kriegt . Nee - aber im dem Fall tatsächlich nicht. Das war arschig von Mehdi und absolut nicht in Ordnung. Aber ich freue mich sehr, auf die nächsten Kapitel . So viel, was wir erfahren haben . Auf die freue ich mich jetzt und da kann ich ja dann auch gleich weitermachen !!!#

Zitat
Jetzt war ich kurz etwas durcheinander. So tief ins abgetaucht, dass ich "Guten Appetit" direkt auf meine gestrige, überaus erfreuliche Kartoffelernte bezogen habe. Ja, bei mir sind die Synapsen gerade nicht safe in der Backstube. Krass, was aus den sechs Kartoffeln, die ich im Garten verbuddelt habe, so gewachsen ist. Und das sind echt riesige Bollermänner. Als ich die erste ausgegraben habe, hab ich gedacht "Ey die sehen ja echt aus wie Kartoffeln" weiß nicht, was ich erwartet hatte... und unvorstellbar - sie schmecken auch so!



Ich musste wirklich sehr lachen . Und das war kein auslachen, sondern ein liebevolles "mit Dir lachen"! Besonders über die nicht safen Synapsen . Dazu gibt es natürlich background. Wie soll es auch anders sein. Es gibt einen YouTuber der nennt sich HerrCurrywurst und in einem Spiel, wo ein Killer die Überlebenden töten muss und an Haken hängt, rennt der Killer noch ein bisschen in der Nähe des Hakens rum, auf dem HerrCurrywurst hängt. Daraufhin sagt er: "Der Metzger ist an der Theke. Die Wurst hängt nicht safe Leute!" Ich bekringel mich hier immer vor lachen. Weil es einfach auch so trocken aus ihm rauskommt. Ebenso, hab ich das bei Dir gelesen . Einfach schön!

Aber lecker selbst angebaut . Ist auch einfach am besten. Ich hätte auch gern einen kleinen Garten, dann könnten wir das auch endlich mal machen und müssten uns nicht mit diesen Chemiekeulen den Magen vollschlagen und dafür auch noch das Portemonnaie (auf Anhieb richtig geschrieben . Sollte nur noch um diese Uhrzeit schreiben ) leer machen!




November 1.3 – Marc ist weg 1

Kaum ist der liebe Marc mal nicht wie geplant da, drehen alle durch . Dabei haben die meisten ihn grundsätzlich so gern wie Zahnweh und wünschen sich - wahlweise auch Doktor Meier selbst - auf einen weit entfernten Planeten ! Manchmal kann man es ja auch wirklich verstehen. Man hat einfach das Gefühl, dass automatisch totales Chaos herrscht! Die Stationsübergabe, der OP-Plan - wer soll das denn nun alles machen, wenn der Doktor Meier nicht da ist? An Kreativität mangelt es schon einmal nicht

Zitat
„Tja, Sabine, da schlägt dann wohl ihre Stunde der Wahrheit. Die Knieprothese übernehmen Sie dann wohl.“
„Aber... Frau... Doktor... Hassmann... das kann nicht ihr ernst sein.“
„Wieso? Sie sind doch lange genug hier.“
„Ich finde das nicht komisch.“



Hähä ! Wurde unsere gerade noch von der werten Frau Doktor Hassmann sehr ernst genommen - ist dat auch gleich schon wieder vorbei, und sie wird auf die Schippe genommen ! Arme Sabine. Die ist mit der Situation ja ohnehin schon überfordert . Wenigstens haben sie Doktor Stier schon angerufen . Ich brauche einen I Cedric-Smiley !!! Denn der kommt in bester Meier-Manier auf die Chirurgie gewatschelt und meint doch echt, die Damen würden hinterm Mond leben ...

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„Haben Sie ihn angerufen?“
„Also darauf sind wir ja noch gar nicht gekommen. Danke Doktor Stier für Ihren außerordentlich voranbringenden Lösungsansatz.“ Maria Hassmann schüttelte den Kopf. „Da war es gut, Sie her zu holen.“



Mhm. Ich gebe es zu: Bei Sabine ist das nicht immer ganz auszuschließen. Sie ist ja wirklich manchmal ein bisschen - anders! Das war sie auch schon in Staffel Eins. Immer irgendwie seltsam! Aber niemals dummdämlich . Und sie ist einfach die Sabine, die man aus Staffel Eins kennt. Devot - aber mit dem ordentlichen Quäntchen große Klappe .

Zitat
„Sie können es gerne selbst nochmal versuchen.“ Sabine hielt ihm den Hörer hin. „Das wäre dann der 35. erfolglose Versuch.“
„Und das freut sie jetzt?“
„Äh... nein. Eigentlich nicht.“



„Wenn Sie uns nicht glauben, dann probieren Sie es halt selbst Herr Doktor. Immerhin sind Sie hier ja der studierte!!!“ - Regelrecht patzig ! Manchmal brauchen die Doktoren das aber auch. Sonst heben die ja ab ... Da befindet sich Cedric ja auf einmal auf dem besten Wege hin . Ich meine ... Ich liebe das Chaos ja auch und blühe darin auf, weil ich es einfach nicht anders gewohnt bin, aber das ein Cedric Stier mit Burn Out nun da steht und sich gut fühlt, nachdem er ungeplant einspringen musste, lange im OP stand und sein werter Herr Kollege verschollen scheint, scheint mir seltsam . Hat der dem Mehdi die Pillen aus der Gyn gemopst ?! Nein! Es ist natürlich schön, wenn Cedric sich auf dem Weg der Besserung befindet. Mehr von ihm . Rawr! Viel zu viele lecker Ärzte ...

Zitat
Mittlerweile machte auch Cedric sich große Sorgen. Marc musste etwas zugestoßen sein, normalerweise war er zuverlässig und über sein Handy immer erreichbar.



Jap! Man sollte sich Sorgen machen. Aber die konnte man sich schon machen, nachdem Sabine ihn 35 Mal nicht erreicht hat!!! Auf gehts: Den Meier suchen . Ich komm mit! Ich helfe! Ich will auch!

November 1.4 – Cedric und Mehdi

Und schon hält sich meine Begeisterung wieder in Grenzen . Als ob es nicht vorher angekündigt worden wäre . Aber man kann ja wohl hoffen, dass der Volltrottel die Tür einfach nicht aufmacht, ne ?! Aber nö! Natürlich macht er auf. Verschlafen und geht dann auch noch duschen - pff! Dem läuft doch das ganze Wasser in den Kopf . H2O-K-O-P-F!

Cedric und ich so: !!!

Was redet der da?! Marc hat Gretchen betrogen. Gretchen hat mit Marc Schluss gemacht, wegen dem Kind. Sie und Mehdi wollen und werden heiraten. Ähm! Ich bin ... Ich brauch Tabletten. Blutdrucktabletten oder irgendwas, was diesen Wahnsinn erträglich macht! Doktor Stier ist zurecht verwirrt! Der arme Mann kommt ja gar nicht mehr mit und ist schockiert. Nicht nur über den Zustand der Wohnung!

Zitat
„Ich schon – um Dich. Hast Du was genommen?“



O-Ton Marc: Berechtigte Frage! Der muss einfach was genommen haben ... Er erzählt irgendeinen Schwachsinn, der für Außenstehende weder Hand noch Fuß hat und ist ganz bei sich selbst. Cedric weiß doch gar nichts damit anzufangen. Oh mann! Da kommt mein innerer Thilo durch . Mehdi ist keine große Hilfe - eher einer, der für nur noch mehr Verwirrung sorgt ...

November 1.5 – Marc ist weg 2

... und Doktor Stier auf verdammt dumme Gedanken bringt! Dazu gleich mehr. Erstmal begeistert Sabine wieder mit ihrer niedlichen Verpeiltheit .

Zitat
Sabine sah den Hörer an. „Wieso fährt er denn ins Krankenhaus, wenn er gesund ist?“
Maria Hassmann sah von einer Krankenakte auf. „Wer?“
„Doktor Stier.“
„Äh... weil er hier arbeitet?“
„Ach so.“



1000 Gummipunkte! So genial. Ja warum fährt der Doktor Stier ins Krankenhaus, wenn er gesund ist?! Das ist doch wirklich mal eine Frage für die Trovatos !!! Und nun zu Doktor Stier und seinen dummen Gedanken . Ich bin mir ziemlich sicher, dass er Marc gut einschätzen kann. Die beiden kennen sich ja schon lange und haben, wie wir wissen, so ziemlich alles miteinander geteilt. Vielleicht ist das auch wirklich der Grund, weswegen ich es nicht verstehe...

Zitat
„Der Bereich um die Spreebrücke ist aufgrund eines Feuerwehreinsatzes großräumig gesperrt. Wer sich auskennt wird gebeten, den Bereich weitläufig zu umfahren.“

Für Cedric war diese Nachricht eindeutig.



Ähm! Wieso jetzt genau?! Klar: Marc ist weg und Mehdi hat wirklich für noch mehr Verwirrung gesorgt, aber Marc würde sich doch nicht das Leben nehmen! Dafür hängt der Kerl viel zu sehr an sich, seinem Ego und seinem überaus knackigen Hintern . Daran habe ich keine Sekunde geglaubt. Nee, nee - nicht der Meier. Ich hab schon fast eher Mehdis These für wahrscheinlich gehalten ... Er ist gestern einfach weg. Bestimmt zu Stella.“ Oder zu irgendeiner anderen Frau. Aber auch das nicht so richtig wirklich, weil Marc sich wirklich geändert hat und anfängt, sich gedanklich mit seinen Problemen auseinanderzusetzen. Er benutzt seinen Schädel und nicht mehr die - Achtung, jetzt kommt es wieder - Hormonlanze ! Gut. Cedric ist direkt in der Situation - da denkt man einfach anders. Marc ist am Abend zuvor abgehauen, ohne was zu sagen und die Brücke befindet sich in der Nähe der Wohnung. Verzweifelt könnte er auch gewesen sein, wenn Gretchen wirklich mit ihm über Mehdi Schluss gemacht haben sollte - was sie ja nicht hat, was Cedric ja aber nun mal nicht weiß! Für ihn ist es ziemlich eindeutig, dass Marc ne Runde plantschen gegangen ist. Uh! Das war zynisch - ! Also erst recht ins Krankenhaus und dafür sorgen, dass niemand, der lange mit Marc zusammengearbeitet hat, die Leiche sieht, sollte er es sein! Vernünftig .




Für den Teil fehlt leider eine Überschrift, also wird er gelined ! Gretchen schreibt ihren Eltern einen Brief und gibt ihn Mehdi mit . Keine gute Idee !!! Der Brief ist, wie ich finde, mehr Verarbeitung als Information. Ja Franz und Bärbel würden lesen, dass es ihr den Umständen entsprechend gut geht, aber eben nicht so gut, wie es ihr eigentlich gehen sollte. Man muss bei ihr einfach immer zwischen den Zeilen lesen. Sie ärgert sich zum Beispiel tierisch über Mehdi, aber sie ist einfach nur enttäuscht und traurig, weil sie ihn eigentlich, nach wie vor, noch sehr gern hat. Als Freund. Sie hat eine gute Menschenkenntnis und liegt eigentlich immer richtig, und ausgerechnet bei Mehdi, soll sie sich nun getäuscht haben?! Nö! Hat sie nicht. Denn Mehdi wäre nicht so, würde das Leben ihm nicht immer wieder Steine in den Weg legen. Er ist ein guter Mensch ... Aber das Leben macht uns zu den Leuten, die wir sind. Wenn ich überlege, wie ich früher war und dann sehe, wie ich heute bin, will ich immer die sein, die ich mal war. Aber das geht nicht mehr. Es ist zu viel passiert um nahtlos an das Alte ansetzen zu können. So und nicht anders, ist es nun bei Mehdi. Er ist verletzt. Seine Frau hat ihn belogen. Sie hat ihm das Kind genommen, von dem er dann auch noch annehmen muss, dass es nicht von ihm ist. Wahrscheinlich ist es von Marc (was ich noch immer nicht hoffe!). Dann war er endlich soweit, ein neues Leben anzufangen. Mit Gretchen. Glücklich sein. Das Alte hinter sich lassen... Wird Anna wach und er entscheidet der Vernunft wegen. Und hat damit einen Stein im Brett, bei der Blondine. Aber eben als Freund, auf den man sich immer verlassen kann ... Der Platz hinter oder neben Franz am Fenster ihres Herzens ist besetzt! Und daran wird sich auch nichts ändern. Das wurmt ihn. Klar! Ich werde auch immer grantig, wenn ich nicht haben kann, was ich haben will - meistens ist es Schokolade . Das Leben hat ihn einfach enttäuscht. Also macht er es sich jetzt einfach selbst schön, indem er sich Dinge einredet, die nicht sind. Er sucht die Schuld bei irgendwem, weil er es einfach nicht verstehen kann. Er kann und will einfach nicht begreifen, dass er von vorn anfangen muss! Er will lieber das Alte haben. Aber das geht einfach nicht. Ich kann es bezeugen . Wie sagte Frau Schmitz so schön? Es kann aber schön sein, immer wieder von vorne anzufangen!!! Meistens ist es das auch wirklich.

Nun sitzt Gretchen also dort und schreibt einen Brief. Macht sich selbst Luft. Wird ihre Gedanken los. Und kommt dabei von A zu B. So richtig klare Gedanken, kann sie gar nicht fassen. Sie hat Angst. Sie ist zwar nicht so allein, wie sie eigentlich wäre - da ist ein Würmchen und auch Freunde hat sie schon in Afrika - aber da ist kein Marc. Keine Eltern an die man sich anlehnen kann. Keine Sabine, die ihr den neuesten Tratsch erzählt oder sie mit Doktor Rogelt in den Wahnsinn treibt. Sie hat Heimweh - so ein kleines bisschen. Auch wenn es ihr in Afrika immer noch sehr gut gefällt. Mhm. Und ich glaube, so ein bisschen haben Mehdis Worte auch etwas mit ihr gemacht. Sie sucht regelrecht nach Gründen, um Marc zu glorifizieren. Er kocht und bestimmt kocht er gut. Sonst war er es immer gewesen, der sich aus der Affäre gezogen und anderen die Schuld in die Schuhe geschoben hat. Er ist bestimmt ein guter Vertreter und macht seine Arbeit hervorragend! Aber bitte, bitte lasst den Mann wieder in den OP - damit er nicht vollkommen durchdreht und doch noch etwas unbedachtes tut. Fehler macht! Ich glaube nicht unbedingt, dass sie ihm misstraut. Natürlich hat sie Sorge. Hat sie ihm ja selbst schon gesagt. Aber Mehdis Worte haben etwas ausgelöst. Sie versucht zu beweisen, sich selbst oder anderen, dass Marc einfach nicht so ist, wie Mehdi sagt.

Zitat
Vielleicht klingt das jetzt doof. Aber manchmal denke ich, sie sind ein bisschen wie Marc und ich. Abgesehen von 10 Jahren, die die beiden zusammen sind. Bei Marc und mir sind es schon fast zwanzig... und wehe, ihr lacht jetzt. Und Mama, schüttel auch nicht den Kopf!



Äh - ja! Erde an Gretchen: So ganz ist das aber auch nicht so, ne ?! Süß!




November 1.7 – Mehdis Welt 3

Ich sag ja: Das war einfach keine gute Idee !!! Ich könnte schon wieder: ! Das was Mehdi da veranstaltet, hat nichts mehr mit einer eigenen Welt zu tun. Du solltest die Teile Mehdis Wahn nennen. Das ist geisteskrank! Postgeheimnis? Pff! Drauf geschissen - gibbet nicht. In seinem Kopf sind die beiden ja quasi schon verheiratet - da hat man ja keine Geheimnisse voreinander und geht es nicht um ihn und das gemeinsame Kind, wird der Brief nicht abgegeben und einfach vernichtet. Na zum Glück nicht so, dass man ihn nicht mehr lesen könnte . Ay! Ich steh schon wieder neben mir. Mh. Hi! Wie ist denn die Luft da drüben? Wollen wir tauschen?! Anscheinend ist das alles ansteckend. Hilfe! Quarantäne!!! Mit Bildern reden . Ruft doch bitte, bitte einen Arzt. Ich verzweifle - merkste?!

Uh! Au! Nein! Whisky! Der Whisky eines Mannes. Gut gemeinter Ratschlag: Finger davon! Mein Papa ist auch so ein Whisky-Liebhaber. Dabei dürfte er den aufgrund der Diabetes gar nicht trinken. Nur klaren. Pff! Mein Papa doch nicht. Was will er denn mit Vodka? Ich habe mich einmal gewagt, an das Glas zu gehen. Es war nicht einmal die verdammte Flasche . Uh - hab ich nen Anpfiff bekommen. Mh. War der Whisky halt tabu. Ist aber auch egal: Trink ich eh nicht gern . Mehdi unterschreibt definitiv sein Todesurteil!

Und wie er sich vor seinen Eltern aufspielt. Mir läuft es eiskalt den Rücken runter. Mal ganz abgesehen davon, dass meine Synapsen dann auch endgültig kollabiert sind:

Zitat
Angesichts der Ankündigung, dass ihr Sohn wieder Vater wurde, waren Blumen und Alkohol natürlich Nebensache. „Oh Mehdi, das ist ja wunderbar. Aber warum wollt ihr denn unbedingt in Afrika bleiben?“
„Weil wir dort glücklich sind.“



Aha!

Zitat
Er wanderte durch die Wohnung. Das Arbeitszimmer musste jetzt weichen – zugunsten des Kinderzimmers. Er musste unbedingt Möbel kaufen.
Eine halbe Stunde später schickte er die Bestellung online ab. Mit Extra-Zuschlag für prompte Lieferung. Auf Rechnung von Doktor Marc Meier. „Perfekt!“



Äh! Hä?! Blinzel, blinzel. Kopf schüttel. Und immer noch: Hä?! Will er jetzt die Wohnung nach Afrika verfrachten oder Afrika nach Berlin?! Mhm - oooooooookay! Darüber hinaus habe ich wirklich vergessen mich aufzuregen. Zum Beispiel hierüber:

Zitat
„Ihm wird doch wohl nicht zugestoßen sein?“
„Das wäre sicherlich die beste Lösung.“



Es ist wirklich das eine, jemandem etwas schlechtes zu wünschen. Dass dieser jemand sich einfach mal so fühlt, wie man sich selbst seit einiger Zeit fühlt. Aber jemandem zu wünschen, dass er sich ernsthaft etwas tut, ist absolut geschmacklos! Pfui Mehdi!!! Und damit hat sich Mehdi vollkommen disqualifiziert. Alles was Marc mit ihm anstellen will - freie Bahn Doktor Meier! Ich halt das Mädchen auch fest !!!

November 1.8 – Mehdi und Elke

Das wäre ja fast die perfekte Gelegenheit gewesen, Elke endgültig einen Schlaganfall zu verpassen . Die arme Frau! Da will sie nur zu ihrem unverschämten Sohn und findet sich auf einmal in einer realen Darstellung einer ihrer Romane wieder. Mensch! So kann es gehen. Jap! Mehdi ist vollkommen durchgeknallt. Das wissen wir ja schon. Jetzt weiß Elke es auch. Sollen ja alle Bescheid wissen, ne?! Die weiß nämlich gar nicht, was los ist. Die Wohnung ihres Sohnes sieht aus, als hätte eine Atombombe eingeschlagen und Mehdi ist eine absolute Drecksau. Messi Mehdi . Der lebt natürlich auf dem Mond und bezieht einfach mal alles falsch. Gott! Er schenkt Leben und nimmt Gehirn!!!

Zitat
„Ich dachte, Sie gehen zurück nach Afrika?“
„Ja, klar. Gretchen und ich wollen ja heiraten.“
„Und das Kinderzimmer soll hier hin?“
„Natürlich. Jedes Kind braucht ein eigenes Zimmer.“

(„Der ist doch irre?“)



Nicht Fragezeichen Elke ... Ausrufezeichen! Mehrere. Endlich gibt es jemanden, der noch verrückter ist, als Sabine, Gabi und Elke zusammen!!! Ein Tag der in die Geschichte eingehen wird. Ich möchte weinen.

Zitat
(„Ich habe doch heute noch gar nichts getrunken.“)



Wir sollten damit anfangen Schwester: Prost !

November 1.9 – Marc ist weg 3

Zitat
Marcs Mutter! Klar, eine kleine – winzige Chance. „Sabine kann Ihnen bestimmt die Telefonnummer von Frau Fisher geben!“
„Mir?“ Cedric stöhnte. „Wir ziehen Lose. Oder möchte jemand freiwillig...?“





Versteh ich gar nicht. Elke ist doch ganz umgänglich . Besonders wenn es um ihren Sohn geht . Da wird die Frau zum Tier. Was ihre Liebe zu ihm mehr als deutlich unterstreicht .

Jap. Da ist die Hölle los. Marc ist weg. Keiner weiß, wo er ist. Mehdi ist durchgeknallt und der Stationsalltag muss ohne einen Workaholic, dafür mit einem, eigentlich kranken, Chirurgen auskommen. Party ! Äh ja. Oder auch nicht. Vermisstenanzeige! Meier, Meier, Meier - was tust Du nur ? Wenn ich jetzt noch nicht hätte weiterlesen können, würde ich sicherlich auch anders darauf reagieren ! Aber ich bin ja flexibel, ne ?! Oh mein Gott! Was sollen sie nur tun und dann auch noch mit den Flachpfeifen von Polizist?! Äh - nein! Kann ich doch nicht .

Die Situation ist ernst. Sie machen sich wirklich Sorgen und nun muss endlich mal etwas passieren. Die Polizei muss verständigt werden und Franz, auch wenn man es lieber unterlassen würde, auch! Elke will wissen, was mit ihrem Sohn los ist. Es könnte wirklich sonst was passiert sein... Und dieser Peter ist wirklich nicht gerade einer, dem ich das Leben meines Kindes anvertrauen würde !




Hier wird nun mal eben gespeichert - dann geht es aber auch schon munter weiter !

NͣeͬaͥMͤˡoˡrͤielle

| 𝕵𝖆𝖈𝖐𝖘𝖔𝖓 𝕿𝖊𝖑𝖑𝖊𝖗 - 𝕻𝖗𝖊𝖘𝖎𝖉𝖊𝖓𝖙 - 𝕳𝖚𝖘𝖇𝖆𝖓𝖉 - 𝕱𝖆𝖙𝖍𝖊𝖗 - 𝕸𝖆𝖓 | 𝕭𝖑𝖔𝖔𝖉 𝖒𝖆𝖐𝖊𝖘 𝖞𝖔𝖚 𝖗𝖊𝖑𝖆𝖙𝖊𝖉 𝖇𝖚𝖙 𝖑𝖔𝖞𝖆𝖑𝖙𝖞 𝖒𝖆𝖐𝖊𝖘 𝖞𝖔𝖚 𝖋𝖆𝖒𝖎𝖑𝖞 |

|𝕾𝕬𝕸𝕮𝕽𝕺| 𝕿𝖆𝖉𝖆 𝖌𝖆𝖓 𝖎𝖆𝖗𝖗𝖆𝖈𝖍𝖙 | 𝕾𝖔𝖓𝖘 𝖔𝖋 𝕬𝖓𝖆𝖗𝖈𝖍𝖞 𝕸𝖔𝖙𝖔𝖗𝖈𝖞𝖈𝖑𝖊 𝕮𝖑𝖚𝖇 𝕽𝖊𝖉𝖜𝖔𝖔𝖉 𝕺𝖗𝖎𝖌𝖎𝖓𝖆𝖑 | 𝕹𝖔𝖙𝖍𝖎𝖓𝖌 𝖜𝖎𝖙𝖍𝖔𝖚𝖙 𝖊𝖋𝖋𝖔𝖗𝖙 - 𝕭𝖗𝖆𝖎𝖓𝖘 𝖇𝖊𝖋𝖔𝖗𝖊 𝖇𝖚𝖑𝖑𝖊𝖙𝖘

NeaMorielle Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 9.123

23.09.2018 10:00
#234 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten

Weiter im Text

November 1.10 – Cedric und Mehdi 2

Dieser Mehdi hier ist prädestiniert für eine Horror-Geschichte! So ein Psycho-Thriller. Langsam bekomme ich dann doch Angst. Nicht um Marcs Einrichtung. Ganz ehrlich? Drauf geschissen! Der verdient genug, um sich alles neu zu kaufen. Aber um die Gesundheit aller anderen, die mit dem Wahnsinnigen in Kontakt kommen. Wer weiß, was der macht, wenn er vollkommen in die Ecke gedrängt wird?! Ich traue ihm echt nen Mord zu! So in seiner momentanen Verfassung. Aber Cedric bleibt cool ... Na, den seine Ruhe hätte ich da gerne weg! Er versucht es ja erstmal mit Tatsachen. Es ist Marcs Wohnung. Da kann Mehdi nicht einfach anfangen umzuräumen und die Sachen wegzuschmeißen. Aber Tatsachen, kommen bei dem Frauenversteher nicht mehr an! Da hilft nur noch der Schein... Und den kann Doktor Stier doch locker wahren. Wer so dreist lügen konnte, bei einem Patienten, der kann doch locker nen Wahnsinnigen täuschen. Zumal Mehdi in seinem begrenzten Kosmos eh nix mehr mitbekommt . Will der doch echt den guten Whisky entsorgen! Gut - könnte man machen. Aber da würde sich, in Anbetracht des Kindes, verkaufen doch viel eher anbieten ! Und da ... Da glitzert es so schön rosa! Ein Lichtblick!

November 1.11 – Marc ist weg 4

Zitat
„Ich will jetzt sofort jemanden sprechen, der Ahnung hat!“



Äh! Marc ist nicht da !!!

Zitat
Elke Fisher war jetzt doch kurz vor einem Nervenzusammenbruch.



Na, das war ja klar !

Zitat
Zu den anwesenden Personen gerichtet: „Und was Richtiges zu trinken!“



Sach ich doch: Prost !

Zitat
Die meisten Flaschen hatte sie ihm geschenkt. Anfangs aus Verlegenheit, weil Sie keine Ahnung hatte, wofür sich ihr Sohn – außer Medizin – interessierte.



Ich weiß auch nie, was ich schenken soll! Mein Mann sucht sich sein Zeug immer selbst aus. Meinem Papa habe ich früher immer Tassen geschenkt, weil er so gerne Kaffee trinkt. Und ansonsten gab es immer nur Kleinkram. Inzwischen hat sich das ein bisschen gebessert und ich kann mir da ein paar Gedanken zu machen. Werde manchmal sogar richtig kreativ. Und wenn Elke mit dem Whisky ins schwarze getroffen hat, ohne zu fragen, weil das ihren Stolz und den ihres Sohnes verletzen würde, hat sie wirklich Glück. Ich weiß bis heute noch nicht, was man meinem Bruder schenken kann . Dabei kennen wir uns nun schon 22 Jahre. Mhm. Meistens bekommt er Deo oder irgendein Hygiene-Zeug. Ist sehr eitel der Jung . Aber ein hübsches Kerlchen! Kann ich richtig stolz drauf sein . Habe einfach einen super tollen Bruder !

Zitat
„Ich hätte Doktor Stier bitten sollen, eine der Whiskyflaschen mitzubringen. Schade, dass der Irre sie nun in die Finger bekommt.“

„Sie meinen die Sammlung Ihres Sohnes?“ Cedric war unbemerkt wieder in das Zimmer getreten. „Keine Sorge, ich habe Doktor Kaan meine Hilfe beim Ausmisten angeboten – dann kann ich wenigstens ein paar Sachen vor dem Müll bewahren.“

„Er meint das Ernst, oder?“



Leider ja! Er macht Nägel mit Köpfen. Für nichts und wieder nichts! Und wirklich etwas dagegen tun, außer ihn zu sedieren und in ein künstliches Koma zu versetzen, können sie nicht. Zum Glück hatte Cedric die Idee, ihm zu "helfen" und so einige von Marcs Sachen in Sicherheit zu bringen. Es geht jetzt nicht mehr darum, Mehdi zur Vernunft zu bringen, sondern um Schadensbegrenzung.

Zitat
„Was will er denn hier mit einem Kinderzimmer, wenn er nach Afrika geht?“ Sabine traf ausnahmsweise den Nagel auf den Kopf.
„Diese Frage stellt sich für ihn nicht. Da geht es nur um ihn, Doktor Haase und das Kind.“
„Was für ein Kind?“ Sabine war plötzlich hellwach.
„Doktor Haase ist schwanger und Doktor Kaan behauptet, es sei seins.“



Sabine trifft den Nagel mal wieder auf den Kopf und beweist, dass sie doch ein schlaues Mädchen ist. Und Cedric hofft wohl, dass dem nicht so ist. Aber es ist Mehdis Kind. Das weiß Gretchen selbst auch! Du bist aber auch wirklich gemein zu unserem Marc. Ein Kind und dann auch noch von einem anderen Mann . Aber auch Sabine schnallt nun, warum Marc verschwunden ist! Ihm sind eben die Sicherungen durchgebrannt. Wer würde das einfach so wegstecken?! Ein Marc Meier, der mit Verlustängsten gestraft ist, schon einmal gar nicht ...

Zitat
„Ich Idiot... jetzt wo sie Müll sagen – ich habe doch was mitgebracht.“ Er holte den Papierklumpen aus der Jackentasche.



Ha! Da war ja noch was und Sabine - die hat ja auch noch was . Und dabei ist sie schon wieder so verpeilt. Natürlich steht in dem Brief für sie, den Gretchen geschrieben hat, bevor Marc verschwunden ist, wohin er verschwunden ist . Hilfe! Denkt sich wohl auch Doktor Stier .

Zitat
(„Egal, der Professor wird es verstehen.“)



Und wie er das verstehen wird. Hier geht es immerhin um seinen besten Oberarzt und nicht nur darum, sondern auch um das Glück seiner Tochter!

November 1.13 – Marc ist weg 5

Zitat
Als er den Brief gelesen hatte war Cedric unendlich erleichtert.
(„Alles andere wäre auch quatsch gewesen!“)



Trotzdem hat er kurz drüber nachgedacht! Aber es ändert nichts daran, dass das Kind wirklich von Mehdi ist . Aber das werden die werten Doktoren und Elke, auch noch mitbekommen. Mhm. Maria hat da ihre ganz eigene Theorie. Und selbst wenn Gina nicht da wäre, um das zu widerlegen: Es geht hier immer noch um Gretchen, ne?! Die würde nicht ... Also ... Eigentlich ... Wenn man jetzt nach dem Original geht . Hähä! Aber uns ist da ja Freiheit mit auf den Weg gegeben worden. Und das ist auch eigentlich alles egal. Der Punkt ist: Die kennen Gretchen doch alle. Wie kommt man also auf die Idee?! Maria halt! Und Ginas Aussage, macht Elke gleich schon wieder fertig .

Zitat
„Ich bin zu jung, um Oma zu werden!“ Elke nahm sich schnell noch einen Cognac.



Dafür ist man nie zu jung ! Lieber zu früh, als zu spät ...

Brief an Sabine

So überschrifte ich das mal eben selbst ! Ich brauch bei Dir einfach diese Überschriften ... Komme sonst voll aus dem Konzept !

Das beste am Leben ist, wenn man jemanden gefunden hat, der all Deine Fehler, Mängel und Schwächen kennt und trotzdem denkt, dass Du großartig bist!

Da hab ich gleich schon wieder Pipi in den Augen ... Es ist so lieb! So wahr! Und so schön für Sabine, auch mal so etwas zu lesen. Da pack ich die Cheerleader doch nur zu gern aus !!! Aber - wirklich weitergeholfen hat der Brief ja jetzt nicht!

November 1.15 – Marc ist weg 6

Ah - klar! Das Rätsel um die Schwangerschaft ist gelöst. Kapieren nur wenige. Sabine eher nicht. Ja gut - die ist ja auch voll und ganz auf das Verschwinden von Doktor Meier fixiert, ne?! Man sehe es ihr also nach und gebe ihr noch ein Leckerli . Gut, dass mein Kaffee leer ist - sonst hätte ich ihn wahrscheinlich über die Tastatur gespuckt . Wie fies! Erst so voll lieb zu Sabine und dann gibbet Leckerli !!! Ach, Du bist einfach Gold !

Jetzt muss man sich aber erst einmal sammeln, denn so richtig steigt man da noch immer nicht hinter. Gretchen fragen geht ja schlecht und Marc fällt als Gesprächspartner auch aus. Muss man sich also mit dem zufriedengeben, was man hat und das sind ausgerechnet Mehdi, der wahnsinnige Frauenversteher und Gina, die wahnsinnige Brillenschlange. Gut - bei Dir ist sie ja zu ertragen und sie kann zumindest ein bisschen Licht ins Dunkel bringen. Bei ihr hört sich das schon viel plausibler an, als bei Mehdi und Cedric kommen ungute Gedanken, die sogar mich ein bisschen schlucken lassen.

Zitat
Cedric Stier fing an zu lachen. Also doch. Er hatte die ganze Zeit schon vermutet, dass die blonde Chirurgin und der Spinner was gehabt hatten.
(„In der Not...!“)



...fickt der Teufel Fliegen - oder wie jetzt ?! Äh: ! Ähm - gehe mich schon !

Zitat
Was hatte Mehdi gesagt?
(„Qualität setzt sich eben durch...“)



Haha - sehr witzig ! Qualität?! Bei dem? WO?! Also, nur damit ich nicht suchen muss!

Zitat
Nicht, dass Doktor Amsel auch... vermutlich war es nicht mal auf die drei Flaschen Wein zurückzuführen, dass Gretchen sofort schwanger geworden war. Als Frauenarzt hatte er doch bestimmt Mittel an der Hand, die eine Schwangerschaft fördern konnten.
(„Und ich traue es ihm sogar zu!“)



Jetzt wo er es sagt ... Mehdi weiß genau, was zu tun ist und wäre und überhaupt. Stellt Euch das doch mal vor. Wäre das dann eigentlich ne Vergewaltigung, wenn er das wirklich mutwillig gemacht hat?! Sie wollte ja auch ... Aber nicht schwanger werden. Das war irgendwie nicht geplant. Aber ist ja jetzt auch erstmal egal. Darüber muss man sich echt mal Gedanken machen. Ich habe nämlich mal gelesen, dass ein Mann, wenn er seine Frau besteigt, wenn die schläft, eine Vergewaltigung anfängt. Mhmm ... Weiß auch nicht mehr wo. Oder warum . Dann wäre aber die einzig logische Konsequenz, dass Mehdi Gretchen echt vergewaltigt hat, wenn er sie absichtlich abfüllt um sie ins Bett zu kriegen. Ist ja nichts anderes, wie Ko-Mittelchen in einem Getränk in der Disco - oder? Ich steiger mich schon wieder rein ... Cut: Nächster Teil bitte!

November 2.1 - Cafeteria

Eine Ansprache in der Cafeteria. Der Doktor Meier ist weg! Und ... Aber ... Mo-ment! Das ist aber nicht Doktor Stier! Franz?! Im Ernst?! Wow! Da kommt der doch glatt für den Meier zurück . Ist das romantisch - äh. Lieb und fürsorglich, meinte ich . Ich merke, dass ich auf den Geschmack gekommen bin . Hust. Schämen sollte ich mich trotzdem was .

Zitat
Ich möchte Sie bitten, Augen und Ohren offen zu halten. Und zu beten.



Ich will wirklich nicht wissen, wie viele der Kollegen da nun sitzen und beten, dass der Meier nie wieder kommt! Egal wie sehr er sich geändert hat. Da sind bestimmt einige unter den Kollegen, die ihn am liebsten in ein anderen Krankenhaus schicken würden. Wahlweise auch gern als Patienten . Leider! Solche Menschen gibt es aber an jeder Ecke.

Liebes Tagebuch,

Zum ersten Mal stelle ich mir wirklich die Frage, die sich andere stellen: Was ist mit diesem Kind?! Wenn es wirklich pure Berechnung von Mehdi war, würde ich dieses Kind zum verrecken nicht haben wollen . Ja! Da sollte ich mich jetzt was schämen ... Aber das ist nicht richtig! Was soll man denn später auf die Frage, ob es ein Wunschkind war, antworten? Nö?! Du bist das Ergebnis mehrerer Flaschen Wein und eines ziemlich verkorksten Vaters?! Äh. Damit bin ich zum ersten Mal richtig überfordert. Weil ich einfach gegen meine Prinzipien denke. Aber sowas geht doch nicht! So kann man sich doch nicht auf ein Kind freuen und es unbedingt bekommen und großziehen wollen. Auch nicht mit einem anderen Mann. Es ist so oder so schon das Kind eines anderen Mannes, des besten Freundes und dann auch noch unter solchen Umständen gezeugt. Mich würde es nicht wundern, wenn Marc ihr ganz gehörig den Vogel zeigt! Das macht doch kein Mensch mit ... Ich bin damit wirklich maßlos überfordert und werde mich wahrscheinlich noch Jahre darüber den Kopf zerbrechen .

Aber wirklich schön sind die Entwicklungen in Afrika! Äääh - ja. Ich gehe jetzt Kaffee machen. Dann komm ich vielleicht von diesem Thema weg ! Komme ich natürlich nicht. Aber ich hab Dir Kaffee mitgebracht *schieb schieb* Ich werde mich dazu ausführlich Gedanken machen und darauf später noch einmal zu sprechen kommen !

November 2.3 – Der Anhalter 1 & November 2.4 – Der Anhalter 2

MARC! Hähä . Hab ihn gefunden - ihr könnt aufhören zu suchen !!! Es geht ihm ... den Umständen entsprechend - gut, Fragezeichen - äh -? So! Okay: Mehdi hat ihm das Herz gebrochen . Hört sich auch irgendwie nicht richtig an. Aber Gretchen hat ja gar nichts gemacht! Weiß aber Marc wieder nicht. Puh. Ist das verzwickt. Nun ist er auch gefangen, in seinen eigenen Gedanken und die, wollen einfach kein Ende nehmen. Er kann es nicht glauben, will es nicht glauben, muss es aber erst einmal glauben. Gretchen ist schwanger - von Mehdi. Es ist aus! Vorbei. Ende. Dabei hatte es nicht einmal richtig angefangen ... Das tut weh!

Zitat
(„Konzentrier Dich aufs Atmen!“)



Wie? Dieses Gefühl ist wirklich ekelhaft. Dieses Drücken auf der Brust, das schwere Herz und das Gefühl zu ersticken! Armer Marc. Damit muss er jetzt lernen umzugehen. Kälte, hilft da aber nicht wirklich weiter Doktor Meier . Wo will er nur hin? Weiß ich natürlich, aber da wusste ich es noch nicht. Bis ich zum letzten Satz gekommen bin ... Da war mir alles klar. Aber wer hat ihn denn da aufgegabelt? Eine Frau! Warum auch nicht. Bietet sich ja, wo man denkt man wäre wieder Single, an. Waaaaaaaaaaaaarum ?! Ist ja noch nichts passiert. Aber die Alte leckt sich ja schon wieder die Lippen. Klar. Ist ja auch ein Leckerli - aber nicht für Sabine . Trotzdem. Müssen die sich immer so anbiedern?! Ist ja widerlich ! Weiber - pff. Sie lässt ihn raus und kommt zurück - packt ihn wieder ein. Nett! Vollkommen uneigennützig natürlich .

Zitat
(„Pfui, Teufel, Gretchen hat schon Recht, das ist ekel... – meine Sache!“



Ich rauche selbst. Mein Mann auch. Ich habe auch eine Zeit lang gedreht ... Aber das ist wirklich nicht lecker! Ständig hat man Tabakkrümelchen im Mund, wenn man ohne Filter raucht. Bäh! Aber es ist auch um Längen günstiger, wie alles andere . Trotzdem stopfen wir jetzt! Zurück zu Marc. Ekelhaft? Ja! Hat Gretchen recht. Aber es ist so oder so seine Sache. Ob sie zusammen sind oder nicht. Eine Beziehung bedeutet Kompromisse und nicht Verbiegung. Wer rauchen will, soll rauchen. Wer es nicht will, soll es lassen. Man sollte aber einen Menschen niemals dazu bringen, sich nach seinen Vorstellungen zu verändern! Das geht nämlich nach hinten los! Draußen rauchen. Kaugummi. Mundspray. Geht alles. Aber wenn er es wirklich will, dann soll er es auch machen. Aaaaaaber - es schmeckt ihm gar nicht mehr. Dann ist es was anderes und was er da jetzt macht, Trotz! Er kann ja auch ohne sie und da weitermachen, wo er vor ihr aufgehört hat. Nee Marc! Das geht nicht . Für ihn gelten dieselben Regeln, wie für Mehdi. Entweder Neuanfang oder Pech gehabt! Aber den brauch er ja eigentlich gar nicht. Weiß er aber immer noch nicht und hat Oberhand!

Zitat
Stimmt! Deswegen gehen wir jetzt vorwärts in das Bett, ziehen uns das Tuch vom Dings und machen Bums.
Wäre auch ein Rückschritt.

(„Und was soll´s?“)



Ich hab so gelacht. Das Tuch vom Dings ziehen und Bums machen ! Jap! Das ist klasse. Äh - nein! Ist es nicht, weil falsche Frau und so! Stop! Kommando zurück! Aber obwohl ... Wäre ja dann eigentlich Mehdis Schuld - oder? Aber ... Was denk ich denn hier . ! Das Teufelchen hat Oberhand ... Was einem generell nicht sonderlich gefällt. Aber dann gewinnt die Sau auch noch!

Zitat
Ja! Weiter so! Sie will Dich eh!
Du sie aber nicht!

(„Ich tu´s aber trotzdem.“)



Damit ändert sich nichts. Außer, dass er sich noch schlechter fühlt und er Gretchen verletzt. Trotz! Sie hat ihn verletzt, also muss sie auch leiden. Man erinnere sich an das Gespräch mit Mehdi in der Cafeteria. Wir Frauen haben ja lange genug für Gleichberechtigung gebettelt, ne?! Mhmm - Arsch! Egal. Marc will ihm also nachgeben - dem alten Marc. Gut! Viel Spaß dabei, Doktor Meier - du bist eben nicht mehr der Alte !

November 2.5 – Zwiegespräch

Tjaha - trallala - pfeif! Oooooh. Den Schock hat er sich sowas von verdient. Ich weiß, ich bin gehässig. Bin ich aber meistens eh gern und zweitens, ist es ja nur ne Geschichte, ne ?! Also: Verdient! Ich hätte ihn sowas von schmoren lassen. Jammern steht einem Doktor Meier nicht. Anstatt mit irgendeiner minderbemittelten und billigen Tussi abzusteigen, hätte er anders handeln sollen. Gut - der Weg den er eingeschlagen hat, geht durch. Er stellt sich seinen Ängsten. Er hätte Mehdi die Fresse polieren sollen! Wuah . Da wäre er beinahe in alte Muster verfallen und das will keiner sehen. Pfui! So. Weiter im Text: & ? Attacke! Macht ihn mal wach da. Geht ja wohl mal gar nicht an hier. Los ZZ!

Funktioniert ja richtig gut! Ich liebe es !

Zitat
(„Nein! Nein! Nein!“)

Hör auf zu jammern, Du hast es nicht anders verdient. Du wolltest ja mit Gewalt auf Liebe und Beziehung machen. Das hast Du nun davon. Selbst Schuld, Du Superchirurg.

(„Sag was!“)

Da gibt´s nichts zu sagen. Weil ich Recht hatte und es kein rationales Gegenargument gibt.
Ich bin noch da.

(„Dann hilf mir!“)



Das hatte Überwasser ... Oh! Marc will dich nicht . Mitleid gibt es übrigens in Tüten . Er ist bei sich geblieben und hat nichts unanständiges gemacht .

Zitat
(„Sie ahnt...?“)

Viele Frauen haben da einen sechsten Sinn für. Einen sexten Sinn.

(„Heißt das...?“)

Da lief nichts.
Schnauze!



Da bekommt aber einer langsam Bammel - huh?! Es ist nichts gelaufen. Und es wird auch nichts laufen, denn Marc hört lieber auf . Gut so! Und das ist wirklich ein hartes Zwiegespräch. Es geht darum, was er nun machen soll und was nicht. Das willige Fleisch im Badezimmer ist nebensächlich. Wichtig ist: Wie geht es jetzt weiter?!

Zitat
Das ist kein Alptraum. Das Kind wäre ein Alptraum. Sieh es als Chance. Als Abenteuer.
Das Kind kann nichts dafür.

(„Kinder können selten was dafür.“)



Und auch wenn Kinder selten was dafür können, sind sie doch immer die Leidtragenden. Meistens.

Zitat
Egal. Du weißt besser als irgendjemand sonst was das heißt. Es ist in Dir.
Du bist nicht er.



Das darf er wirklich nie vergessen und muss es immer und immer wieder hören: Er ist nicht René!

Zitat
Ihm fiel wieder der Traum ein. Gretchen hatte ihn verteidigt.

„Unterschätz ihn nicht, Mehdi!“

Sie traut es Dir zu!



Und das ist es, was wirklich zählt. Jemanden zu haben, der das Vertrauen in einen hat. Der an einen glaubt. Das tut Gretchen und das wird ihm helfen, mit der Situation umzugehen. Wenn er es denn will.

Zitat
Sie hat sich für den Frauenversteher entschieden.
Nein, Mehdi sagt das. Und der ist verrückt.
Du bist verrückt, wenn Du nicht zu ihr ins Bad gehst. Leichter kannst Du nicht wieder der alte Marc sein!
Denk an einen anderen Traum...

Sag es!



Erstmal ja wohl alles nur Hören-Sagen. Bevor er nicht mit Gretchen gesprochen hat, sollte er keine voreiligen Schlüsse ziehen! Und er erinnert sich. Er sagt es. Und er fühlt es. Er will einfach nicht wieder der alte Marc sein ! Muss er auch nicht. Er kann eine gesunde Mischung aus beidem sein .

Zitat
(„Oder in die Badewanne.“)

Badewanne! Gretchen. Sie hatten miteinander geschlafen. Ohne Kondom.

(„Wenigstens eine 50:50 Chance!“)



Es wäre so schön! Ich würde Luftsprünge machen . Aber ich glaube da einfach nicht mehr dran .

Zitat
Wenigstens? Seit wann willst Du ein Kind?

(„Lieber meins als seins!“)

Gut so. Sie traut es Dir nämlich zu.



Stimmt. Lieber seins, als seins - äh. Du weißt was ich meine . Und selbst wenn man jetzt noch kein Kind möchte oder es sich nicht vorstellen kann, gibt eine Schwangerschaft einem die Zeit, sich mit dem Gedanken anzufreunden.

Zitat
„... noch Zeit! Du hast Recht, Prinzessin! Ich werde mich an den Gedanken gewöhnen!“

Und wenn es doch seins ist?
Es ist vor allem ihr Kind.


„Ich will sie!“



Und damit hat Marc Meier alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt !!! Scheiß egal, von wem das Kind ist (die Umstände außen vor), es ist ihr Kind! Und wenn er sie liebt, wird er auch ihr Kind lieben können. Denn auch ein Marc Meier weiß, dass es Gretchen dann nur noch im Doppelpack gibt! Und das nimmt er gern - hält ja auch besser, ne ?!


So - hab ich doch glatt genug geschrieben für heute und ich finde, dass ist ein schöner Abschluss. Vielleicht mache ich später noch weiter, dann aber auf dem Tablett und ohne zu zitieren, weil das dann doch zu umständlich ist. Ich weiß es noch nicht . Versprechen werde ich einfach mal nichts.

Jetzt wünsche ich Dir noch einen wunderschönen Sonntag.
Jacky

NͣeͬaͥMͤˡoˡrͤielle

| 𝕵𝖆𝖈𝖐𝖘𝖔𝖓 𝕿𝖊𝖑𝖑𝖊𝖗 - 𝕻𝖗𝖊𝖘𝖎𝖉𝖊𝖓𝖙 - 𝕳𝖚𝖘𝖇𝖆𝖓𝖉 - 𝕱𝖆𝖙𝖍𝖊𝖗 - 𝕸𝖆𝖓 | 𝕭𝖑𝖔𝖔𝖉 𝖒𝖆𝖐𝖊𝖘 𝖞𝖔𝖚 𝖗𝖊𝖑𝖆𝖙𝖊𝖉 𝖇𝖚𝖙 𝖑𝖔𝖞𝖆𝖑𝖙𝖞 𝖒𝖆𝖐𝖊𝖘 𝖞𝖔𝖚 𝖋𝖆𝖒𝖎𝖑𝖞 |

|𝕾𝕬𝕸𝕮𝕽𝕺| 𝕿𝖆𝖉𝖆 𝖌𝖆𝖓 𝖎𝖆𝖗𝖗𝖆𝖈𝖍𝖙 | 𝕾𝖔𝖓𝖘 𝖔𝖋 𝕬𝖓𝖆𝖗𝖈𝖍𝖞 𝕸𝖔𝖙𝖔𝖗𝖈𝖞𝖈𝖑𝖊 𝕮𝖑𝖚𝖇 𝕽𝖊𝖉𝖜𝖔𝖔𝖉 𝕺𝖗𝖎𝖌𝖎𝖓𝖆𝖑 | 𝕹𝖔𝖙𝖍𝖎𝖓𝖌 𝖜𝖎𝖙𝖍𝖔𝖚𝖙 𝖊𝖋𝖋𝖔𝖗𝖙 - 𝕭𝖗𝖆𝖎𝖓𝖘 𝖇𝖊𝖋𝖔𝖗𝖊 𝖇𝖚𝖑𝖑𝖊𝖙𝖘

Laurii. Offline

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23.09.2018 20:59
#235 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten

Hallo liebe Karo :)
ich verfolge deine Story schon eine Weile und sie gefällt mir


Methi benimmt sich ja voll wie ein Arsch, aber umso besser das Marc sich das nicht gefallen lässt.
Und das obwohl er weiß das er nicht der Vater von Gretchens Kind ist ( Was mir persönlich gar nicht gefällt )
Ich hatte so gehofft das es Marcs Kind ist oder das alles nur ein Traum ist ;D

Vielleicht wird meine Vorstellung ja noch wahr ;P
Bitte schnell und viel Nachschub :)


liebe grüße
Laurii.

Karo Offline

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23.09.2018 21:42
#236 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten

und gleich

Wollte mich nur nochmal kurz melden.
@Nachteule und @JackySunshine euch werde ich mit etwas aufschieben müssen. Da mein Urlaub morgen vorbei ist, will ich bald ins Bett... Deswegen war ich gestern auch schon so früh, dass der Bruch nicht ganz so hart wird. Hart wird es trotzdem... ich hab so gar keine Lust. Kollegen ja, Kunden nein.

@Laurii. Schön, dass Du wieder mal reingeschaut hast. Und dann mit einem positiven - ich nehme an, Du hast auch die Entstehung vom mitgelesen

Du hast schon mal gesagt, dass Du hoffst, es sei nur ein Traum. Ganz ehrlich? Das sind Geschichten, die ich persönlich gar nicht mag. Also generell. Irgendwelche furchtbar - meistens - traurigen Geschehnisse und am Ende "Ätschbätsch, alles gut. War nur ein Traum"... nee... das ist nicht meins. Auch wenn es durch die Alptraumepisoden naheliegend sein könnte, das stimmt schon. Sorry. Aber ich denke, für Gretchens Kind habe ich eine verträgliche Lösung gefunden nicht?

Nachschub kommt morgen, aber in Form eines Specials. Vielleicht kann ich damit die Wartezeit etwas verkürzen. Wartezeit? Auf was...? Ihr werdet sehen

Ist mir eben spontan aus den Fingerchen geflossen. Aber das gibts erst morgen. Ihr werdet dann wissen, warum

So, meine Lieben.
war schön, viel Zeit mit euch zu teilen, ab morgen muss ich wieder andere Dinge präferieren

LG
Karo

Karo Offline

Alter Ha(a)ser:


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26.09.2018 21:20
#237 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten



So, nach der Pflicht kommt die Kür. Und die fing gleich vielversprechend an - @JackySunshine Danke für deine Warnung. Hat nur meinem Essen nicht geholfen, die beiden letzten Reibekuchen sind schwarz geworden Freuen wir uns also jetzt auf den nächsten Kinobesuch

edit: Pflicht: Hausarbeit etc...


Fange ich aber erstmal bei @Nachteule an.

Liebste Bibi Auch bei Dir musste ich gleich zu Beginn deines Kommis ähhh sorry herzlich grinsen. Und dazu gibts - frisch von Jacky aufgebrüht
Juhuuu DANKE

Zitat
Zum letzten Part hatte ich noch eine kleine Anmerkung vergessen: jetzt weiß ich auch, warum Marc weibliche Brüste so gerne mag, weil sie das erste waren, womit er nach seiner Geburt in Berührung gekommen ist - wie bei (fast) allen Männern .

Okay, Witz beiseite. Jetzt wird es etwas ernster. Denn sonst kann ich den Kommi nicht problemlos schreiben, wenn ich ständig über dieser Brustfetischisten nachdenken muss



Ja vielen Dank für das Bild... aber was sind wir doch froh, dass unser Lieblingsdoktor nur noch auf ein Paar Brüste steht

November 2.27 – Nach der OP

Zitat
Was mit gerade auffällt: Professor Neuroth, Dr. Nussbaum... da hast du dir für die Schweizer Klinik wohl das N als Monogramm der Ärzteschaft ausgewählt



Wie gerne würde ich jetzt zustimmen aber das ist wohl eher Zufall

Zitat
Es ist deutlich, dass der Professor Interesse an Marc als Mitarbeiter hat. Dieser zeigt, dass er nicht so leicht zu haben ist, nicht mehr. Weil er am EKH hängt? Weil dieses Krankenhaus eine wichtige Verbindung zu Gretchen, aber auch zu ihrem Vater ist? Weil Marc damit begonnen hat, das EKH zu sanieren bzw. modernisieren und er damit noch lange nicht fertig ist? Oder schlicht, weil sein Leben nicht mehr ausschließlich von seiner Karriere bestimmt wird und sein Ehrgeiz, weiter aufzusteigen, kleiner geworden ist?



Tja, was muss Professor Neuroth aus dem Hut zaubern, wenn er Marc ködern will... hm, blond und blauäugig. Aber die ist ja in Afrika

Zitat
Und dann sind wir auch schon wieder bei den Zufällen, die in Marcs Leben derzeit eine ziemlich große Rolle spielen . Dr. Nussbaum kennt ihn aus Freiburg . Erst Hamburg, jetzt Zürich... irgendwo kennt ihn irgendjemand bzw. kennt jemanden, der Marc kennt



Jaja, diese Zufälle

Zitat
Sein Kollge jedenfalls scheint glücklich zu sein als Familienvater mit Aussicht auf noch mehr Nachwuchs. Ein harmonisches Familienbild, das sich ihn gerade darstellt, zudem mit einer Frau, die ebenfalls lockige Haare hat, wie Gretchen.



So ein Zufall

Zitat
Die Gedanken an Gretchen, sie fahren Achterbahn. Es sind, natürlich, sehr liebevolle, zärtliche dabei. Aber immer noch, das machen ihm seine unsichtbaren Schultergesellen einmal mehr deutlich, kann er noch immer nicht damit umgehen, dass sie Mehdis Kind bekommen soll. Er weiß einerseits, dass er sie trotz allem immer noch liebt, andererseits ist da auch die Unsicherheit, die Furcht, dass dieses Kuckuckskind sie für immer und noch stärker an Mehdi bindet. Dieses Kind wird immer Mehdis sein, nicht seines. Auch wenn er eines weiß:

Zitat
Zitat
Das Kind kann am wenigsten dafür.




Das Kind kann am wenigsten dafür. Ein Satz, der ein bisschen zu seinem Mantra wird, um mit der Situation klar zu kommen, nicht? Sein Kopf mag das wissen. Aber fühlt er schon so? Immerhin - er fühlt. Und das meiste empfindet er für Gretchen. Hach... schmelz



Meine liebe Bibi, bin ich nun aktuell mit Dir? Ich muss nochmal bei Dir vorbeikommen und gucken, ob da noch was fehlt

Machs gut und bis zum nächsten

So, nun zu Dir liebste Jacky


Bei Dir habe ich wohl ungleich mehr zu tun Aber ich will es ja so

Nur zuerst - Du verstehst das bestimmt

So und jetzt... Stift äh, Fingerchen gespitzt und los!!!

auf Feedgebäck zum Feedgebäck aufs Feedgebäck logisch, ne?


Zitat

Zitat
Zitat
Außer man lässt sich rote Flammen im Schlafzimmer an die Wand malen. Und dann bitte an alle vier Wände... da würde ich entweder nicht schlafen können oder auf Dauer aggressiv werden... Aber manche fühlen sich in der Hölle vielleicht einfach wohl




Äh! Wer macht denn bitte sowas ?! Hab ich noch nie gehört und auch noch nie gesehen ... Ich fühl mich ja auch wohl, in der Hölle - komme ja direkt von da unten - deswegen würde ich mein Zimmer aber niemals so streichen




Äh, meine Schwester hat´s gemacht Manchmal kann ich nicht glauben, dass wir verwandt sind. Manchmal? Immer öfter Aber vertauscht wurde keiner von uns. Wir sind uns optisch zu ähnlich.

Zitat
(...) und dafür auch noch das Portemonnaie (auf Anhieb richtig geschrieben



Ist mittlerweile nicht auch Portmonee anerkannt? Für mich schrecklich... Kind der alten Schule - und Rechtschreibung.

November 1.3 – Marc ist weg 1

Zitat
Ich brauche einen I Cedric-Smiley



Ich bin mit diesem gerade vollends zufrieden

Zitat
„Wenn Sie uns nicht glauben, dann probieren Sie es halt selbst Herr Doktor. Immerhin sind Sie hier ja der studierte!!!“ - Regelrecht patzig ! Manchmal brauchen die Doktoren das aber auch. Sonst heben die ja ab



Vielleicht wird ja in der Chirurgenausbildung auch das Fach "(Über)fliegen" unterrichtet

Zitat
(...) aber das ein Cedric Stier mit Burn Out nun da steht und sich gut fühlt, nachdem er ungeplant einspringen musste, lange im OP stand und sein werter Herr Kollege verschollen scheint, scheint mir seltsam



Das sind Chirurgen. Sie brauchen Herausforderungen wie... ähm, ja Sex Und am besten funktioniert alles, wenn sie gar nicht nachdenken können. Marc und er sind aus ähnlichem Holz (Baobab?) geschnitzt. Sie sind am besten, wenns drauf ankommt!

November 1.4 – Cedric und Mehdi

Zitat
Cedric und ich so:



Ich so:

Zitat
Ähm! Ich bin ... Ich brauch Tabletten. Blutdrucktabletten oder irgendwas, was diesen Wahnsinn erträglich macht!



? ? ?

Zitat
Oh mann! Da kommt mein innerer Thilo durch





November 1.5 – Marc ist weg 2

Zitat
Ähm! Wieso jetzt genau?! Klar: Marc ist weg und Mehdi hat wirklich für noch mehr Verwirrung gesorgt, aber Marc würde sich doch nicht das Leben nehmen! Dafür hängt der Kerl viel zu sehr an sich, seinem Ego und seinem überaus knackigen Hintern . Daran habe ich keine Sekunde geglaubt. Nee, nee - nicht der Meier.



Das frustriert mich jetzt über alle Maßen Gerade der Meier. Weil er eine unsichere und labile Persönlichkeit ist. Hast Du denn gar nichts bei mir gelernt? Jacky Jacky...

Zitat
Verzweifelt könnte er auch gewesen sein, wenn Gretchen wirklich mit ihm über Mehdi Schluss gemacht haben sollte



Er ist verzweifelt. Sein rationales Denksystem funkt error. Rien ne va plus

Zitat
Für ihn ist es ziemlich eindeutig, dass Marc ne Runde plantschen gegangen ist. Uh! Das war zynisch -



Naja... ich geschmacklos... hier, Du weiß schon. Mami ausbuddeln...

Gelacht wird trotzdem. Ob das klar ist?

Zitat
Ich werde auch immer grantig, wenn ich nicht haben kann, was ich haben will - meistens ist es Schokolade



Hier, hast Du und und ich backe gerade gaaanz viel . Okay?

November 1.7 – Mehdis Welt 3

Zitat
Du solltest die Teile Mehdis Wahn nennen.



Eine gute Idee. Schreib doch ne Fan Fiktion von meiner Fan Fiktion

Zitat
Äh! Hä?! Blinzel, blinzel. Kopf schüttel. Und immer noch: Hä?! Will er jetzt die Wohnung nach Afrika verfrachten oder Afrika nach Berlin?! Mhm - oooooooookay! Darüber hinaus habe ich wirklich vergessen mich aufzuregen.



Wie? kein , kein kein ? Ich lasse nach. Ich sehe schon...

Zitat

Zitat
Zitat
„Ihm wird doch wohl nicht zugestoßen sein?“
„Das wäre sicherlich die beste Lösung.“




Es ist wirklich das eine, jemandem etwas schlechtes zu wünschen. Dass dieser jemand sich einfach mal so fühlt, wie man sich selbst seit einiger Zeit fühlt. Aber jemandem zu wünschen, dass er sich ernsthaft etwas tut, ist absolut geschmacklos! Pfui Mehdi!!! Und damit hat sich Mehdi vollkommen disqualifiziert. Alles was Marc mit ihm anstellen will - freie Bahn Doktor Meier! Ich halt das Mädchen auch fest




Aber, aber... wer wird denn gleich gewalttätig?

November 1.8 – Mehdi und Elke

Zitat
Das wäre ja fast die perfekte Gelegenheit gewesen, Elke endgültig einen Schlaganfall zu verpassen



Dazu ist die Situation wohl doch zu grotesk Erst als sie nach Alkohol ruft, hat sie verstanden

November 1.9 – Marc ist weg 3

Zitat
Jap. Da ist die Hölle los. Marc ist weg. Keiner weiß, wo er ist. Mehdi ist durchgeknallt und der Stationsalltag muss ohne einen Workaholic, dafür mit einem, eigentlich kranken, Chirurgen auskommen.



Ja, da läuft wenig normal. Hat mal jemand nach den Patienten geguckt? Vielleicht operieren die sich ja selbst.

November 1.10 – Cedric und Mehdi 2

Zitat
Da hilft nur noch der Schein... Und den kann Doktor Stier doch locker wahren. Wer so dreist lügen konnte, bei einem Patienten, der kann doch locker nen Wahnsinnigen täuschen. Zumal Mehdi in seinem begrenzten Kosmos eh nix mehr mitbekommt



Ja, Cedric die coole Socke... stell Dir den mal mit seiner (geilen) Stimme vor. Bei Mehdi... aber nicht an Mehdi denkend sondern an den Whiskey. "Nettes kleines Dach" - "Gib mir das Herz und ich verpiss mich schneller als Du gucken kannst!"

November 1.11 – Marc ist weg 4

Zitat
Kann ich richtig stolz drauf sein . Habe einfach einen super tollen Bruder



Rote Flammen im Schlafzimmer

Zitat
Sabine trifft den Nagel mal wieder auf den Kopf und beweist, dass sie doch ein schlaues Mädchen ist.


Super-Sabsi

November 1.15 – Marc ist weg 6

Zitat
Man sehe es ihr also nach und gebe ihr noch ein Leckerli . Gut, dass mein Kaffee leer ist - sonst hätte ich ihn wahrscheinlich über die Tastatur gespuckt . Wie fies! Erst so voll lieb zu Sabine und dann gibbet Leckerli !!! Ach, Du bist einfach Gold !





Zitat
...fickt der Teufel Fliegen - oder wie jetzt ?! Äh: ! Ähm - gehe mich schon !





November 2.1 - Cafeteria

Zitat
Franz?! Im Ernst?! Wow! Da kommt der doch glatt für den Meier zurück . Ist das romantisch - äh. Lieb und fürsorglich, meinte ich



Einer für alle, alle...

Zitat
Ich will wirklich nicht wissen, wie viele der Kollegen da nun sitzen und beten, dass der Meier nie wieder kommt! Egal wie sehr er sich geändert hat. Da sind bestimmt einige unter den Kollegen, die ihn am liebsten in ein anderen Krankenhaus schicken würden.



Hm, hab ich gar nicht groß drüber nachgedacht. Könnte schon sein...

November 2.3 – Der Anhalter 1 & November 2.4 – Der Anhalter 2

Zitat
Draußen rauchen. Kaugummi. Mundspray. Geht alles.



Uuuh... neee Geht gar nicht. Ohne "rauchen" überhaupt zu kennen, hab ich schon als Zweijährige meine Mutter weggeschoben. "Du stinkst" Das hat sich bis heute gehalten. Ich kann das nicht

November 2.5 – Zwiegespräch

Zitat
Er hätte Mehdi die Fresse polieren sollen!



Schon wieder Gewalt, Frau Sunshine?

Zitat
Das willige Fleisch im Badezimmer





Zitat
Lieber seins, als seins - äh. Du weißt was ich meine



Hä? Was denn nun. Seins oder seins?

Zitat
Und damit hat Marc Meier alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt



Sehr schön beschrieben

Zitat
Jetzt wünsche ich Dir noch einen wunderschönen Sonntag.



Und ich wünsche euch noch einen schönen Wochenrest. Donnerstag - also morgen. Heute ist ja quasi vorbei Donnerstag leitet langsam zum Wochenende hin.

Danke für das leckere und den hier:



LG
Karo

NeaMorielle Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 9.123

27.09.2018 09:18
#238 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten

Einen wunderschönen guten Morgen, liebste Karo !!!


Pflicht ... Wäh! Wenn ich dieses Wort schon höre, könnte ich an die Decke gehen . Meine ruft auch, sehr laut sogar ... Aber meine Kopfhörer sind lauter . Ich mag im Moment einfach nicht so, wie andere das gern hätten. Ich trinke lieber und futter . Und natürlich zaubere ich Dir zu gern . Und zwar zum Feedgebäck auf letzte Feedgebäck, bevor es neues Feedgebäck gibt . Mensch! So viel habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gebacken .

Zitat
Bei Dir habe ich wohl ungleich mehr zu tun Aber ich will es ja so



Äh - ja . Du möchtest ... Du bekommst !

Zitat
Nur zuerst - Du verstehst das bestimmt



Wenn ich für nichts Verständnis habe: Dafür IMMER!!! Prost Schwester !

Zitat
Äh, meine Schwester hat´s gemacht Manchmal kann ich nicht glauben, dass wir verwandt sind. Manchmal? Immer öfter Aber vertauscht wurde keiner von uns. Wir sind uns optisch zu ähnlich.



Dieses Gefühl habe ich bei meinen anderen Brüdern. Die sind meistens nicht ganz knusper . Aber angeblich, gehören wir alle zusammen. Na ja - ich habe berechtigte Zweifel .

Zitat
Ist mittlerweile nicht auch Portmonee anerkannt? Für mich schrecklich... Kind der alten Schule - und Rechtschreibung.



Weiß ich gar nicht . Ich weiß nur, dass ich grundsätzlich immer Portemonnaie und Mayonnaise falsch schreibe . Umso mehr freue ich mich, wenn ich das auf Anhieb mal schaffe .

Zitat
Ich bin mit diesem gerade vollends zufrieden



Und schieb:

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Vielleicht wird ja in der Chirurgenausbildung auch das Fach "(Über)fliegen" unterrichtet



Nicht nur (Über)fliegen. Wahrscheinlich auch (Drüber)fliegen!

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Das sind Chirurgen. Sie brauchen Herausforderungen wie... ähm, ja Sex Und am besten funktioniert alles, wenn sie gar nicht nachdenken können. Marc und er sind aus ähnlichem Holz (Baobab?) geschnitzt. Sie sind am besten, wenns drauf ankommt!



Ein Phänomen, oder? Oh und natürlich Baobab . Ich habe von den Affenbrotbäumen geträumt . Frag mich bitte nicht warum oder in welchem Zusammenhang. Warum weiß ich nicht und den Zusammenhang habe ich nicht erkannt .

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Ich so:





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Ähm! Ich bin ... Ich brauch Tabletten. Blutdrucktabletten oder irgendwas, was diesen Wahnsinn erträglich macht!



? ? ?




Alles! Also ... Nicht, dass ich gierig wäre .

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Ähm! Wieso jetzt genau?! Klar: Marc ist weg und Mehdi hat wirklich für noch mehr Verwirrung gesorgt, aber Marc würde sich doch nicht das Leben nehmen! Dafür hängt der Kerl viel zu sehr an sich, seinem Ego und seinem überaus knackigen Hintern . Daran habe ich keine Sekunde geglaubt. Nee, nee - nicht der Meier.



Das frustriert mich jetzt über alle Maßen Gerade der Meier. Weil er eine unsichere und labile Persönlichkeit ist. Hast Du denn gar nichts bei mir gelernt? Jacky Jacky...




Stimmt! Marc ist eine sehr labile Persönlichkeit. Er ist ein sehr unsicherer Mensch. Das sieht man immer wieder. Mit vielen Dingen kann er einfach nicht umgehen und ist schnell überfordert. Besonders emotional überfordert. Er hat viele Ängste ... Aber er würde sich nie, nie, niemals das Leben nehmen . Kann ich mir einfach nicht vorstellen. Geht nicht. Dafür ist er sich selbst einfach zu wichtig. Wo wir dann wieder beim Fach "(Über)fliegen" wären. Er ist ein begnadeter Chirurg. Er sieht unwiderstehlich gut aus - was der Trailer zu 100 Dinge noch einmal bewiesen hat (Bin noch immer schock verliebt und verstehe einfach nicht, warum unser lieber Flo geschrien hat, als er sich nackt sah . Ich habe Herzkammerflimmern bekommen und mein Gehirn war für eine Sekunde auf ... Na ja ... Andere Dinge gepolt !!! Schreien war einfach nicht mehr drin !). Wo in dem begrenzten Kosmos von Mehdi zur Zeit keinerlei Platz ist, für rationales Denken, hat Marc da einen Kippschalter ... In seinem, durch diesen Kippschalter begrenzten Kosmos, ist er der Nabel der Welt und sich einfach so in den großen Teich zu werfen, eine enorme Verschwendung . Deswegen kann ich es mir einfach nicht vorstellen. Auch wenn diese Reaktion, diese Angst um Marc, dass er es eben doch getan hat, die Wunschreaktion war. Blieb einfach aus. Schon beim ersten Lesen, wo ich noch gar nicht wusste, was überhaupt los ist !!!

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Er ist verzweifelt. Sein rationales Denksystem funkt error. Rien ne va plus



Natürlich ist nichts in Ordnung. Wäre irgendwas in Ordnung, würde ich mir wirklich Sorgen machen. Er muss das nun erst einmal verarbeiten und mit sich selbst irgenwie ins Reine kommen, bevor er zu irgendwelchen Handlungen fähig ist.

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Für ihn ist es ziemlich eindeutig, dass Marc ne Runde plantschen gegangen ist. Uh! Das war zynisch -



Naja... ich geschmacklos... hier, Du weiß schon. Mami ausbuddeln...

Gelacht wird trotzdem. Ob das klar ist?




Wir sollten uns was schämen ! Na ja - muss man auch einfach mal sein, ne?! Das Leben ist ernst genug ! Gelacht wird immer !!!

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Hier, hast Du und und ich backe gerade gaaanz viel . Okay?



O-Ton Sabine: Du machst mich glücklich !!!

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Eine gute Idee. Schreib doch ne Fan Fiktion von meiner Fan Fiktion



Ääähm ... Nein . Das ist definitiv nicht mehr Steckenpferd und Du machst das gut, so wie Du es machst !

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Wie? kein , kein kein ? Ich lasse nach. Ich sehe schon...



Nee - ich war so geschockt über diese Idiotie, ich konnte nicht mehr oder oder oder . Da funkte bei mir alles "Error"! Aber in Leuchtschrift. Und Neon! Ganz bunt!

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Aber, aber... wer wird denn gleich gewalttätig?



Öhm ... Weiß ich auch nicht . Wer würde denn ... Also. Man schlägt ja wohl keine kranken Gyn... äh - Mädchen .

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Dazu ist die Situation wohl doch zu grotesk Erst als sie nach Alkohol ruft, hat sie verstanden



Ich nehm auch einen - oder zwei - doppelte . Vielleicht verstehe ich dann auch ?! Also - Mehdi jetzt !

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Ja, da läuft wenig normal. Hat mal jemand nach den Patienten geguckt? Vielleicht operieren die sich ja selbst.



Hähä . Wäre wahrscheinlich auch ratsamer, bevor doch noch zum Skalpell greift .

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Ja, Cedric die coole Socke... stell Dir den mal mit seiner (geilen) Stimme vor. Bei Mehdi... aber nicht an Mehdi denkend sondern an den Whiskey. "Nettes kleines Dach" - "Gib mir das Herz und ich verpiss mich schneller als Du gucken kannst!"



Mhmm ... Die Stimme war dann ein bisschen enttäuschend. Aber trotzdem ist der Mann auch . Zwar echt nur und nicht ², aber .

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Uuuh... neee Geht gar nicht. Ohne "rauchen" überhaupt zu kennen, hab ich schon als Zweijährige meine Mutter weggeschoben. "Du stinkst" Das hat sich bis heute gehalten. Ich kann das nicht



Ich finde, es kommt immer darauf an, wie viel man raucht. Im Moment, warum auch immer, rauche ich echt viel. Eigentlich bin ich da moderat. Aber zur Zeit nimmt das echt schlimme Ausmaße an (steckt sich ne Zigarette an ). Wenn jemand so viel raucht, dass ich das, als Raucher, als störend empfinde, wenn er/sie/es in meiner Nähe ist, stimmt da wat nicht . Bei meinen Eltern rieche ich es sofort und inzwischen auch bei meinem Mann. Dem sag ich schon immer, dass er definitiv zu viel raucht, besonders in Anbetracht der chronisch-aktiven Gastritis. Aber da könnte ich mich auch mit einer Wand unterhalten ... Die hat da eindeutig mehr Auffassungsgabe ! Wie das nun ist, als Nicht-Raucher, kann ich einfach nicht beurteilen. Ich bin im Qualm geboren . Nee - also in der Schwangerschaft hat meine Mutter nicht geraucht. Ihr wurde davon schlecht und mein armer Papa, musste vor die Tür gehen .

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Schon wieder Gewalt, Frau Sunshine?



Wie würde Matthias Schweighöfer jetzt sagen?! "Yep!" . Manchmal bin ich einfach "ChuckyGewitterhexe"!

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Hä? Was denn nun. Seins oder seins?



Ja seins halt. Also seins und nicht seins. Wäre doch schlimm wenn es seins wäre und nicht seins !

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Und ich wünsche euch noch einen schönen Wochenrest. Donnerstag - also morgen. Heute ist ja quasi vorbei Donnerstag leitet langsam zum Wochenende hin.

Danke für das leckere und den hier:



Danke! Das kann man sich echt wünschen ... . Heute Nachmittag geht es für vier ganze Stunden zu einem Patienten, der sich einfach zu gern reden hört und morgen, darf ich nach Wesel fahren . Das wird eine sehr lange, sehr langweilige Zugfahrt! Tjoa ... Samstag arbeiten und nur Sonntag frei . Ich mag nicht . Püh - und meinen Arbeitszeitnachweis, muss ich Pflaume immer noch ausfüllen .

Und weil und so gefragt sind , backe ich gleich mal ein bisschen weiter !!!




November 2.6 – Im Hotel

Diese Frau Ella - Ella, elle l'a - macht doch wirklich alles falsch, was sie nur falsch machen kann . Und sie sollte sich wirklich Gedanken darüber machen, vielleicht das Berufsfeld zu wechseln. Psychologen sind keine richtigen Ärzte und an die Seite von einem Marc Meier, gehören nur richtige Ärzte . Darüber müssen wir uns ja keine Gedanken machen. Der gute weiß ja jetzt, was er will . Als ob das jetzt was anderes wäre, als vorher . Klar ist da ein Unterschied - aber egal! Da kommen wir später noch einmal zu . Ella, elle l'a , redet einfach zu viel! Sie muss doch einfach merken, dass ihm nicht nach Smalltalk ist. Puh! Und das ohne jemals mit dieser Frau Sex gehabt zu haben . Warm wird Marc ja dann doch noch mit ihr! Mitnehmen will er sie trotzdem nicht. Als Dank, gegen ein schlechtes Gewissen und damit sie sich nicht langweilt, nachdem sie seinetwegen einen Umweg gemacht hat, gibbet nen "Wellnessgutschein"! Jetzt brauche ich noch dringender einen Führerschein und ein Auto. Dann gabel ich aber auch nen emotional verkrüppelten Chirurgen auf . Und immer wenn man denkt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her !

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„Ich bin Ella. Eigentlich Elke, aber für den Namen fühle ich mich zu jung.“



Hähä !!! Leichter konnte sie sich einfach nicht in die "Friendzone" manövrieren .

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November 2.7 – Rückkehr 1



Sport Mayer für den Meier .

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Der Laden hatte gerade eine Stunde auf, als der wohl beste Bon des Tages die Kassenrolle verließ. „Sagen Sie, sind Sie öfter hier?“ Die Verkäuferin hatte ihn schon mehrfach prüfend angesehen.



Hach! Die Frauen haben alle so ein Glück ... Aber - hat die gute Frau jemanden in ihm erkannt ?! Und wenn ja - wen?!

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Marc hatte unbewusst den Weg zum Strand eingeschlagen, der ihn an der kleinen Kate vorbeiführte. Wieder stand er eine Weile regungslos vor dem Haus. Er meinte, eine Bewegung an der Gardine gesehen zu haben.

(„Hör auf. Die rufen gleich die Polizei.“)



Ja Doktor Meier ... Wenn man ungeniert spannert, dann ja. Wenn man einfach mal hingeht und klopft oder schellt, eher weniger . Aber wir kennen ja unseren Pappenheimer. Das kann er noch nicht ... Dafür ist er innerlich einfach noch nicht so weit.

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„Wenn Du Sorgen hast, ist nichts besser als mit den Füßen ins Meer zu gehen. Es nimmt immer ein bisschen von Deiner Last mit sich.“

Wenn Du ganz reingehst, sind die Sorgen auch weg! Ganz weg.



Muss ich unbedingt ausprobieren. Ersteres natürlich! ist ja mal gar nicht angefressen ... So ein Vollidiot. Pff!

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Und da, ein Herz. Es zeigte seinem Blick den Weg in die Unendlichkeit. Immer wieder füllte Marc seine Lunge bewusst mit der frischen Seeluft. Die Geräusche des Strandes, des Meeres, der Natur waren ihm so vertraut, als gehörte er hierher. Der Sand umschloss seine Füße, einer Umarmung gleich.



Man muss immer ganz tief in den Bauch einatmen. Manchmal tut sowas einfach unglaublich gut und man fühlt sich gleich viel leichter. Dabei ist alles noch genauso, wie es vorher war.

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Marcs Frieden wurde durch helle Kinderstimmen unterbrochen. Er löste den entspannenden Blick in die Ferne und suchte die Quelle der aufgeregten Worte.



So unglaublich schön! Echt. Instiktiv weiß Marc, was er zu tun hat und wie er mit den Kindern umgehen muss. Konfrontationstherapie²!!! Er kann es. Er kann geduldig sein und erklären, sodass die Kids ihn verstehen. Er kann Spaß mit diesen kleinen Nervenbündeln haben. Vielleicht ist er nicht der geborene Vater ... Dafür ist in seiner Vergangenheit einfach viel zu viel passiert. Aber er kann in diese Rolle hineinwachsen. Gretchens Vertrauen in ihn, wird nicht vergeben sein. Wir lernen nie aus ... Unser ganzes Leben ist ein einziger Lernprozess. Auch für einen Marc Meier gelten diese Regeln. Das hat er inzwischen begriffen und verinnerlicht. Er weiß, dass er zu allem in der Lage sein kann, wenn er es nur will und er will es immer mehr. Er wird es lernen - mit Gretchen an seiner Seite!

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„Unser Kind!“ Er sagte es laut und lächelte. „Unser Kind!“



Ja man!!! Ja! Selbst wenn es nicht von ihm, sondern von dem weichgespülten Volltrottel ist, ist es ihr Kind. Mein Mann sagt auch immer, obwohl es nicht seine Kinder sind, dass es unsere Kinder sind. Er ist den beiden, obwohl sie sich noch nie gesehen haben, schon jetzt mehr Vater, als der leibliche, es je sein könnte .

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Neben dem Mast meinte er doch eine Person zu erkennen. Es war zu weit, um Genaueres auszumachen. Eine Frau? In jedem Fall ein Mensch, denn der drehte sich um und ging in gebeugter Haltung vom Strand weg



Konfrontationstherapie³!

Und da komme ich schon zu meinen Lieblingsteilen. Alle miteinander und durch die Bank weg. Puh! Hoffentlich schaffe ich es auch, sie gebührend zu kommentieren !

November 2.8 – Rückkehr 2, Marc 8 & November 2.9 – Rückkehr 3

Erinnerungen. Sie sind so unglaublich schön, aber können auch so unfassbar wehtun! Wenn man mich nach meiner Oma fragt, kommen mir so viele Dinge in den Sinn. Allen voran die Geschichte mit dem Türkenburger (Döner), wofür ich sie nur noch mehr geliebt habe. Ich kann noch heute über diese Geschichte lachen. Allerdings mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Sie wird mir nie wieder Geld in die Hand drücken und sagen, dass ich mir einen Türkenburger holen soll . Sowas tut weh! Immer. Egal wie sehr man vorgibt, stark zu sein ... Genauso tun Marc, dem immer starken und unnahbaren, der er vorgibt zu sein, die Erinnerungen an seine Großeltern, die ihm wahrscheinlich immer mehr Eltern waren, weh. Es überfordert ihn. Mal wieder! Dabei schaut er sich eigentlich nur ein Schild an. Doch da hängt eine Geschichte dran. Eine die zeigt, dass Marc schon immer einen unglaublichen Wissensdurst hatte und, wie Kinder eben so sind, unglaublich nerven konnte. Aber anders als René, hat sein Opa ihm alles ganz ruhig erklärt. Wie man es macht. Wie es sich gehört! Er war bestimmt ein sehr toller Mann (Ich gehe einfach mal davon aus, dass er nicht mehr lebt?! Immerhin lernen wir gleich nur die Oma kennen !)

Zitat
(„28 Jahre!“)

Er musste sich setzen. Achtundzwanzig Jahre. Langsam buchstabierte er die Zahl durch sein Gehirn.

(„28 Jahre.“)

Er spürte, wie sein Puls anstieg, plötzlich fiel ihm das Atmen schwer – in seinem Hals bildete sich ein dicker Kloß.

Sein erster Besuch auf Rügen. Er war fünf und durfte nicht mehr in den Kindergarten gehen...



Loslassen! Man muss manchmal einfach loslassen ...

Marc 9

Ein typischer MARC-Teil. Nichts ist anders als sonst ... René ist ein Wichser und Marc muss leiden. Trotzdem sitz ich hier und heule ... Wegen einem Satz.

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„Ich will Staudämme bauen!“ Sie würden ewig halten!



Ein Satz! Weil dahinter so viel steckt. Ein geschlagenes, psychisch und physisch misshandeltes Kind! Ein Kind das beigebracht bekommen hat, dass es falsch ist, Gefühle zuzulassen. Los zulassen. Einfach mal zu weinen, wenn ihm danach ist. Er darf nicht weinen. Das ist falsch und schwach. Und was macht ein Kind? Es ist schonungslos ehrlich und will Staudämme bauen. Da kommt kein Wasser durch. Keine Tränen. Nie mehr weinen! Das tut mir in der Seele weh! Aber richtig! Vielleicht weil ich auch eine zeit lang so gedacht habe? Wer weint, ist schwach! Für mich gibt es nichts schlimmeres, als eine Schwäche zuzugeben oder zu zeigen. Meinen Mann hat das am Anfang wahnsinnig gemacht. Inzwischen lebt er damit und es ist schon wieder besser geworden. Ich bin emotional aufgetaut, aber noch immer ziemlich unterkühlt. Wenn es mich aber packt, dann packt es mich. Ich meine - was zu Hölle soll das? Da ist ein Kind, im Kindergartenalter und soll ALLEIN, nach Rügen fahren?! Mir wird schlecht. Marc wurde so kaputtgemacht, von diesem möchtegern Arzt ... Alles was ihn ausmacht. Seine Art, seine Angst, seine Unsicherheit. All das ist Ergebnis von diesem Drecksstück von "Vater"!

November 2.10 – Rückkehr 4

Zitat
Denn darin war er schon als kleiner Junge gut. Sehr gut. Sogar sehr richtig gut! Jetzt gerade allerdings drohte sein Meisterwerk einzubrechen.



Vielleicht können wir uns ja zusammentun? Bei mir sind auch einige Risse aufgetaucht . Es ist vollkommen egal, wie viele Staudämme oder Mauern man zieht. Vor Gefühlen, Erinnerungen und Gedanken, kann man sich einfach nicht schützen. Nie! Auch in 28 Jahren nicht!!!

Zitat
Stell Dich nicht so an, 28 – na und? Sieh es anders: Mit 28 hattest Du doch ein gutes Leben. Oberarzt. Der Jüngste und der Beste! Vor allem der Beste – im Bett. Und nun? Sitzt Du hier an einem verrotteten Schild und zitterst als hättest Du Parkinson. Oder getrunken. Aber das tust Du ja auch nicht. Langweilig bist Du geworden. No Sex, no drugs, no Rock´n´Roll. Früher hattest Du wenigstens noch Sex. Guten Sex. Viel Sex.



Suuuuuuuper Argumentation du schlaues ... Weil Sex auch Lebensnotwendig ist. Pff! Ich möchte ihn manchmal wirklich an die Wand klatschen!!! Wird er es denn bald endlich mal begreifen?! Ich gebe die Hoffnung auf.

Marc für seinen Teil, hat es begriffen ...

Zitat
(„Ich habe mich entwickelt!“)



Hat er! Das ist sein inneres Gretchen, was da zu ihm spricht . Er hat sich entwickelt und er entwickelt sich noch weiter ... Wäre das jetzt alles nicht so ernst, würde ich doch glatt schreiben "Marc Meier digitiert zuuuuuuu ..." - ja, zu was eigentlich ?! Ein bisschen Spaß muss trotzdem sein, gerade bei mir, wenn ich grade im emotionalen Ausnahmezustand bin .

Zitat
Washington. Das hatte sie ihm versaut.

(„Nein, Meier. Das hast Du alleine hingekriegt. Und Dich sogar noch weiter als nötig in die Scheiße geritten.“)

Such nicht immer die Schuld bei Dir. Bei anderen ist sie immer besser aufgehoben! Sie ist schuld. Nicht Du!



Da hat René ganze Arbeit geleistet. Die Schuld immer anderen in die Schuhe schieben. Niemals für sein Handeln die Konsequenzen tragen. Erst, wurde die Schuld immer bei Marc gesucht ... Und der wurde älter und hat dieses Verhalten, einfach übernommen. Warum Verantwortung übernehmen, wenn man das gut und gerne einfach anderen aufs Auge drücken kann?! Es bricht alles über ihm ein. Auf einmal. Die Erinnerungen an die Großeltern, seine beschissene Kindheit, Gretchen und all die Dinge, die er ihr angetan hat. Die ihm Leid tun, weil er sie liebt. Die Angst, sie zu verlieren. Sich zu verlieren. Fehler zu machen. Überforderung - Verzweiflung.

Zitat
„Lasst mich doch alle einfach in Ruhe!!!“



Mit den Tränen kämpfen. Es nicht zulassen, egal was passiert. Dabei würde es ihm so gut tun!!!

Zitat
Was der Kloß nicht geschafft hatte, erledigte diese vorsichtige Berührung. Vielleicht war es auch die Frage gewesen. Oder der altvertraute Klang einer beruhigend warmen Stimme, in der Angst mitschwang. Angst, sich wieder getäuscht zu haben. Angst davor, dass es wirklich ihr Enkel sein könnte. Auf den sie schon so viele Jahre wartete. („20 Jahre!“)

Marcs Nerven lagen blank. Er verlor die Kontrolle über sich selbst und brach zitternd und weinend zusammen. Er war zu Hause!



„Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen.“ „Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen.“ „Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen.“ „Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen.“ Klappt nicht: !

Auch ein Marc Meier, egal was andere sagen, darf mal weinen! Nothing more to say!

Wunderschön geschrieben, liebe Karo . Macht mich emotional fertig, aber schön! ...




Und damit bin ich auch schon wieder raus ! Ich danke Dir, für diese emotionale Achterbahnfahrt und backe dann mal weiter, wenn wir keine Angst haben müssen, den Teig zu versalzen .

Liebe Grüße
Jacky

NͣeͬaͥMͤˡoˡrͤielle

| 𝕵𝖆𝖈𝖐𝖘𝖔𝖓 𝕿𝖊𝖑𝖑𝖊𝖗 - 𝕻𝖗𝖊𝖘𝖎𝖉𝖊𝖓𝖙 - 𝕳𝖚𝖘𝖇𝖆𝖓𝖉 - 𝕱𝖆𝖙𝖍𝖊𝖗 - 𝕸𝖆𝖓 | 𝕭𝖑𝖔𝖔𝖉 𝖒𝖆𝖐𝖊𝖘 𝖞𝖔𝖚 𝖗𝖊𝖑𝖆𝖙𝖊𝖉 𝖇𝖚𝖙 𝖑𝖔𝖞𝖆𝖑𝖙𝖞 𝖒𝖆𝖐𝖊𝖘 𝖞𝖔𝖚 𝖋𝖆𝖒𝖎𝖑𝖞 |

|𝕾𝕬𝕸𝕮𝕽𝕺| 𝕿𝖆𝖉𝖆 𝖌𝖆𝖓 𝖎𝖆𝖗𝖗𝖆𝖈𝖍𝖙 | 𝕾𝖔𝖓𝖘 𝖔𝖋 𝕬𝖓𝖆𝖗𝖈𝖍𝖞 𝕸𝖔𝖙𝖔𝖗𝖈𝖞𝖈𝖑𝖊 𝕮𝖑𝖚𝖇 𝕽𝖊𝖉𝖜𝖔𝖔𝖉 𝕺𝖗𝖎𝖌𝖎𝖓𝖆𝖑 | 𝕹𝖔𝖙𝖍𝖎𝖓𝖌 𝖜𝖎𝖙𝖍𝖔𝖚𝖙 𝖊𝖋𝖋𝖔𝖗𝖙 - 𝕭𝖗𝖆𝖎𝖓𝖘 𝖇𝖊𝖋𝖔𝖗𝖊 𝖇𝖚𝖑𝖑𝖊𝖙𝖘

Karo Offline

Alter Ha(a)ser:


Beiträge: 1.379

28.09.2018 10:22
#239 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten



Eigentlich wollte ich euch heute weitere Kapitel kredenzen, aber ich denke, dass es am Wochenende (Sonntag) wohl genug Lesestoff geben wird. Ich bin echt rüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüchtüüüüüüüüüüüüüüüüüüch gespannt auf die Beiträge von - wem auch immer Und da @JackySunshine wieder in der Backstube war, hab ich ja dennoch was zu tun. Kür, nicht Pflicht. Die schläft noch

Zitat
Bin noch immer schock verliebt und verstehe einfach nicht, warum unser lieber Flo geschrien hat, als er sich nackt sah



Vielleicht hat er einen Splitter entdeckt
Vom Holzfußboden versteht sich.

Zitat
Das ist definitiv nicht mehr Steckenpferd und Du machst das gut, so wie Du es machst





O-Ton Sabine: Du machst mich glücklich



Zitat
Ja seins halt. Also seins und nicht seins. Wäre doch schlimm wenn es seins wäre und nicht seins



Wäre ja auch wirklich zu schön, wenns seins wäre. Also seins... äh ja...

November 2.6 – Im Hotel

Zitat
Sie muss doch einfach merken, dass ihm nicht nach Smalltalk ist. Puh! Und das ohne jemals mit dieser Frau Sex gehabt zu haben



Wollte er je reden? Smalltalk? Egal ob mit oder ohne Sex? Also ohne schon gar nicht. Aber mit - auch nicht Da konnte man auch genausogut nochmal...

November 2.7 – Rückkehr 1

Zitat
Sport Mayer für den Meier


Zitat
Aber - hat die gute Frau jemanden in ihm erkannt ?! Und wenn ja - wen?!



Diese kleinen... ach... naja. Ich sag mal nichts. Aber Meier/Mayer usw. gibbet ja öfter, ne? Selbst an der Ostsee. Und vielleicht erinnert der Mann sie ja an jemanden von früher?

Zitat
So unglaublich schön! Echt. Instiktiv weiß Marc, was er zu tun hat und wie er mit den Kindern umgehen muss. Konfrontationstherapie²!!!



Es ergibt sich so, nicht? Er rutscht da nicht bewusst rein, sondern über seine Medizinermentalität. Hätte man ihm gesagt "Zeige den Kindern einen Seestern", da wäre es bestimmt in die Hose gegangen, nicht? So aber, überrascht er sich selbst. Und zieht daraus...

Zitat
Unser ganzes Leben ist ein einziger Lernprozess. Auch für einen Marc Meier gelten diese Regeln. Das hat er inzwischen begriffen und verinnerlicht. Er weiß, dass er zu allem in der Lage sein kann, wenn er es nur will und er will es immer mehr.



Genau. Zieht seine Lehren aus seinen Spontanbegegnungen. Selbst mit Kindern

Nun hat es das Schicksal aber gut mit ihm gemeint. Der Junge ist schlau und wissbegierig, das Mädchen strahlend blaue Augen. Und unweigerlich wird ihm warm ums Herz.

Zitat
Konfrontationstherapie³!

Und da komme ich schon zu meinen Lieblingsteilen. Alle miteinander und durch die Bank weg. Puh! Hoffentlich schaffe ich es auch, sie gebührend zu kommentieren



Mach Dir mal keine Sorgen

November 2.8 – Rückkehr 2, Marc 8 & November 2.9 – Rückkehr 3

Zitat
Allen voran die Geschichte mit dem Türkenburger (Döner)



Sehr schöne Geschichte. Durch Geschichten bleiben Menschen lebendig.

Zitat
Aber anders als René, hat sein Opa ihm alles ganz ruhig erklärt. Wie man es macht. Wie es sich gehört!



Er ist in zwei Welten groß geworden... er hat auch ein wenig erfahren, wie es richtig sein kann. Was einem Kind gut tut/tun kann. Darauf lässt sich doch aufbauen?

Zitat
Marc wurde so kaputtgemacht, von diesem möchtegern Arzt ... Alles was ihn ausmacht. Seine Art, seine Angst, seine Unsicherheit. All das ist Ergebnis von diesem Drecksstück von "Vater"!



Ja, ich glaube, Du bist wütend

November 2.10 – Rückkehr 4

Zitat
Das ist sein inneres Gretchen, was da zu ihm spricht



Sein inneres Gretchen. Ach... schön

Zitat
Und der wurde älter und hat dieses Verhalten, einfach übernommen. Warum Verantwortung übernehmen, wenn man das gut und gerne einfach anderen aufs Auge drücken kann?!



Tja, so kennen wir ihn aus der Serie. Dann wird der Professor krank und Marc muss sich einer neuen Situation stellen. Nicht, weil er sich um Verantwortung reisst, sondern einfach, weil er der Beste ist. Klar, wer soll es sonst tun... und dann? macht ihm Verantwortung Spaß? Kann das wirklich sein...?

Unabhängig davon, dass er auch Gefühle zulässt, zugibt, in Gretchen verliebt zu sein - sie zu lieben. Er lässt es zu, geliebt zu werden. Er lernt, dass er jemand ist, der geliebt wird, geliebt werden darf. Zusammen schon sehr viel, nicht? Und dann... kommt so ein Gyn... Mädchen und trampelt auf ihm herum. Auf seinen Gefühlen. Auf seinem Wesen. Zeigt ihm seine Schwächen und schürt seine Ängste.
Tja, sein Unterbewusstsein führt ihn schließlich über Ellas Seite (Beifahrerseite) zurück in die Oase seiner Kindheit. Dahin, wo es ihm gut ging. Wo er geliebt wurde. Wo er sicher war.
Früher war es ein Ort, heute ist es eine Frau, die ihm dieses alles bietet. Ja, es hätte auch ein Platz im Flieger nach Ouagadougou sein können. Doch Marcs Instinkt führt ihn durch Aufarbeitung. Er weiß, egal ob bewusst oder unbewusst, dass er es tun muss um der zu sein, der er für Gretchen sein will. Eine harte Zeit für ihn - und und immer mehr für weil ja immer mehr gehört wird

Zitat
Wunderschön geschrieben, liebe Karo . Macht mich emotional fertig, aber schön! ...





Danke

Zitat
Und damit bin ich auch schon wieder raus! Ich danke Dir, für diese emotionale Achterbahnfahrt und backe dann mal weiter, wenn wir keine Angst haben müssen, den Teig zu versalzen



Auch mit Salzteig man wirklich kreativ sein und tolle Dinge daraus zaubern

Ich bin auch raus und warte auf die Geschichten, die da kommen. Sonntag, oder? Mist - Verkaufsoffen. Und zu allem Überfluss - Inventur

Na gut. Ich jetzt so:

Dann so... Pflicht halt. Aber wann sonst, das Wochenende steht im Zeichen der Arbeit.
Dennoch wünsche ich euch ein schönes Wochenende.

Wir lesen uns...

LG
Karo

NeaMorielle Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 9.123

06.10.2018 22:27
#240 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten

Meine liebe, liebe Karo !!!

Es ist mal wieder Zeit für , nachdem ich nun elf Stunden an den Smileys herumgefummelt habe . Das ist wirklich immer eine Heidenarbeit ... Aber es macht Spaß . Bis man dann zu den Smileys kommt, die 169 Einzelbilder haben . Nun gut ... Den Girls geht es denke ich morgen an den Kragen . Wäre doch gelacht, wenn wir hier nicht ein bisschen Abwechslung in unser Reich bekommen ! Nun aber mal wirklich zjm aufs zum vor dem neuen ...




Zitat
Vielleicht hat er einen Splitter entdeckt
Vom Holzfußboden versteht sich.



Mein Kopfkino macht schon wieder ganz böse Dinge und hätte unbedingt einen Oskar verdient .

Zitat
O-Ton Sabine: Du machst mich glücklich





Zitat
Wäre ja auch wirklich zu schön, wenns seins wäre. Also seins... äh ja...



Ich sehe, dass wir uns verstehen

Zitat
Wollte er je reden? Smalltalk? Egal ob mit oder ohne Sex? Also ohne schon gar nicht. Aber mit - auch nicht Da konnte man auch genausogut nochmal...



Reden wird so oder so vollkommen überbewertet !

Zitat
Diese kleinen... ach... naja. Ich sag mal nichts. Aber Meier/Mayer usw. gibbet ja öfter, ne? Selbst an der Ostsee. Und vielleicht erinnert der Mann sie ja an jemanden von früher?



Mach es ruhig spannend ...

Zitat
Ja, ich glaube, Du bist wütend



Nur so ein klitzekleines bisschen . Ist aber schon wieder vergangen .

Zitat
Auch mit Salzteig man wirklich kreativ sein und tolle Dinge daraus zaubern



Das mag sein . Ich habs nicht so mit dem Backen . Will ja niemanden vergiften .




November 2.11 – Nebenbei

Zitat
Aber was tat sie? Ließ sich von einem – zugegeben wirklich großartigem Wellnessangebot ablenken.



Hähä . Der Meier weiß halt, wie er es anstellen muss! Ich habe wirklich kein Mitleid mit ihr ... Es ist einfach so, wie es ist. Er will sie nicht. Er will eine andere. Das freut uns sehr . Da kann sie sich auch noch so viele Hoffnungen machen . Der Zug ist am Flughafen abgefahren .

November 2.12 – Marc ist weg 7

Zitat
Keine andere würde es schaffen, sich so elegant in diesen Sportwagen zu zwängen.





Mit eleganten Fledermausflügeln !!! Elke ist wirklich ein Fall für sich. In jeglicher Hinsicht. Aber sie ist ein toller Charakter. Kann man einfach nicht anders sagen. Sie macht sich Sorgen um ihren Sohn und weiß, dass Franz alles in seiner Macht stehende tun wird, um ihn zu finden. Die Frau weiß, wem sie vertrauen kann ... Sie weiß aber auch, dass irgendwo ein sehr wütender und verletzter Marc auf sie wartet. Sie fährt nicht nur auf diese "Kegeltour", weil sie nicht anders kann ...

Zitat
Er wäre erst Recht davon überzeugt, dass er ihr egal sei. Er hatte ihr nicht mal die Chance gegeben, das Missverständnis mit den Briefen aufzuklären.



Sie haut ab! Wenn Marc wiederkommt, wird er das eventuell klären wollen. Vor diesem Gespräch hat sie Angst und flüchtet. Die beiden sind sich so ähnlich ... Es ist fast schon beängstigend . Natürlich wird Marc denken, dass er ihr egal ist. Weil es doch schon immer so war. Wieso also, sollte er sich Gedanken darüber machen, ob es nicht vielleicht noch andere Gründe für ihr Handeln gibt?!

November 2.13 – Professor Haase

Gleich doppelt Opa . Das soll dem Mann erst einmal einer nachmachen. Aber es gibt jetzt wichtigeres, als die Reha und den Flug auf Malle, damit man Jochen mal die Ohren langziehen kann ... Gut! Jochen hätte das auf jeden Fall verdient. Der Jung ist doch selbst noch ein Kind, jedenfalls war er es in der Serie. Und jetzt soll er selbst ein Kind bekommen?! Schwierig. Aber nicht unlösbar. Doch die Probleme sind auch noch da, wenn Marc wieder aufgetaucht ist. Gretchen ist auch noch in Afrika, wenn Marc wieder da ist. Jedenfalls ist das zu diesem Zeitpunkt nur zu hoffen. Man weiß ja, wie spontan die Frau sein kann ...

Zitat
Hochintelligent und hochsensibel. So hatte es der Polizeipsychologe ausgedrückt. Der Volksmund sprach von Genie und Wahnsinn. Anders konnte sich der Chefarzt nicht erklären, dass sein Stellvertreter sich sang- und klanglos aus jeglicher Verantwortung zurückzog.

Wie hatte es Gretchen geschrieben? Wieder überflog er den Brief.

(„Aber das ist die treue Seele in ihm. Vermutlich macht er es nicht gerne, aber er will Dir den Rücken frei halten. Und er wird es gut machen, dessen bin ich sicher.“)

Doktor Meier hatte seine Sache wirklich gut gemacht. Anfangs war Bernd Ullstein skeptisch gewesen, doch jetzt, nur wenige Wochen später, war auch er voll des Lobes über den Arzt und seine Arbeitsweise. Auch die Mitarbeiter selbst schienen nicht unter Doktor Meier gelitten zu haben.

(„Vielleicht kannst Du mir Marc einpacken? :-)“)



Franz kennt seinen Marc einfach viel zu gut. Und auch seine Tochter. Wenn er nun in Afrika anfragt, ob Marc eventuell dort wäre, würde die Blondine sicherlich nichts mehr halten. Die Frau würde eigens einen Jet kapern, nur um nach Berlin zu kommen . Also lässt man das mal schön bleiben .

Marc 10

Zitat
Heute war Sonntag und da wollten die Großeltern ausschlafen – wenigstens bis 8 Uhr.



Hab ich letztens, als ich später anfangen musste zu arbeiten, auch zu meinem Mann gesagt. Ich kann ausschlafen und muss nicht aufstehen, bevor der Wecker klingelt. Pff! Der hat schon um 8 Uhr gebimmelt. Das ist also nun für mich ausschlafen ... Na ja - vielleicht kann ich meinen inneren Wecker, der mich zwischen 5 und 7 Uhr aus dem Bett schmeißt, noch einmal überlisten .

Marc hätte bei seinen Großeltern so eine wunderschöne und geborgene Kindheit haben können . Unglaublich! Also ich bin jetzt einfach mal ganz ehrlich: Wenn ich mich einfach so aus dem Staub gemacht hätte, ohne was zu hinterlassen, hätte ich unglaublich Ärger bekommen . Zwar keine Prügel, aber verbale Schläge . Mein Papa kann unfassbar gemein sein, wenn er will. Und wenn er sich Sorgen um uns machen musste, weil wir mal wieder nicht Bescheid gesagt haben, gab es durchaus ordentlich Schimpfe. Hausarrest. Fernsehverbot. Er war so böse . Aber der Opa sagt das nur ganz ruhig un beiläufig ... Gut. Die Oma hat sich wohl mehr Sorgen gemacht, als der Opa selbst. Der kannte seinen Enkel ja gut genug um zu wissen, dass der schon ganz gut auf sich selbst aufpassen konnte. Nicht, dass die Oma das nicht auch wusste ... Aber Omas sind da einfach anders. Die wissen das - machen sich aber trotzdem die größten Sorgen . Es ist einfach sehr schön auch mal etwas Positives aus Marcs Kindheit zu lesen . Der Junge ist nicht vollkommen verloren. Er muss sich einfach nur an die guten und schönen Zeiten erinnern ... Ohne, dass es wehtut. Immerhin kennt er jetzt die Wahrheit.

November 2.14 – Strandspaziergang 1

Hach ja! Wie gern würde ich das auch einfach jeden Tag machen?! Aufstehen und am Strand spazieren gehen? Es ist wunderschön! Die Luft, die Ruhe ... Pure Natur. Tief in den Bauch atmen können. Jacky will Meer . Ob Vincent mich mitnimmt ?!

Zitat
Selbst auf dem Rücken zu liegen und den Wolken zuzusehen, wie sie aus Abermillionen Wassertröpfchen phantasievolle Kreaturen bildeten.



Aaaaah! Bitte, bitte sagt mir doch jemand, dass er/sie es auch noch immer macht?! Wie man es früher als Kinder gemacht hat?!?! Immer wieder versuche ich es, meine schlechtere Hälfte davon zu überzeugen. Aber leider hat er, wie viele andere Erwachsene, die Fantasie und die Kindlichkeit dafür verloren . Japs. Uns beiden ist unglaublich viel Mist widerfahren, aber deswegen kann man doch noch immer Kind bleiben - oder?! Mh. Gemein. Egal. Mach ich es halt weiter allein !

Marc 11 & Marc 12

Zwei Erinnerungen. So ähnlich und doch grundverschieden. Ich glaube nicht, dass Marc von Grund auf ein unehrliches Kind war. Man sieht es, an der Geschichte bei Oma und Opa. Er war sicherlich immer ehrlich. Aber was brachte ihm das zu Hause?! Nichts. Selbst wenn er ehrlich war, bekam er Schläge. Da konnte er auch gleich unehrlich sein. Es kam doch so oder so, aufs selbe raus . Und so erzieht man sich Lügner .

November 2.16 – Professor Haase und Doktor Kaan

... ... ... Ich köchel dann mal langsam vor mich hin! Was ist dieser alberne Sofabezug nur für ein mieser Schauspieler . Boar! Ich könnte Mehdi fressen und unverdaut ...

Zitat
Am liebsten hätte er den Halbperser kräftig in den Hintern getreten – gleich durch die Türe hinaus, auf Nimmerwiedersehen. Leider hatte der Gynäkologe einen gültigen Vertrag und so musste sich der Professor beherrschen. („Obwohl das sicherlich eine gute Schlagzeile wäre...“)



Ja - bitte! Ich helfe. Scheiß auf Verträge ... Wir nehmen die Schlagzeilen . Püh! Da pfeif ich doch drauf. Der Kaan soll sich mal schön in das Loch verkriechen, aus dem er gekommen ist und noch einmal von vorn anfangen. Sich so ungeniert beim Professor einschleimen. Pff! Ich möchte ihn wirklich treten! Wie er sich auf der Gyn aufspielt, nachdem er so "süß" zu Sarah war. Also wirklich! Bei dem ist alles durchgebrannt, was bei ihm durchbrennen konnte . Auf der einen Seite, macht es mich wirklich rasend. Auf der anderen, finde ich es unglaublich traurig und hoffe wirklich, dass der Mann ne Therapie bekommt .

November 2.17 – Marc auf Rügen 1 & November 2.18 – Marc auf Rügen 2

Und plötzlich erinnert sich Doktor Meier, dass er nicht nur kleiderlos ist, sondern auch jemanden vergessen hat . Ist nicht so schlimm, will man ihm zurufen . Zum einen, war der Wellnesstag und das Zimmer wohl "Danke!" genug und zum anderen, ist die olle Ziege doch eh schon weg .

Marc mit seiner Oma ist herzerweichend . Du hast das wirklich super geschrieben, aber ich kann es einfach nicht kommentieren . Es ist einfach schön, dass die beiden die Möglichkeit haben, alles unausgesprochene noch einmal zu klären und sie nicht schon verstorben ist !

Zitat
Heulibold! Heulibold!



Arsch!

November 2.19 – Nebenbei 3 (Hamburg)

Mh. Da waren die Frauen ja doch noch zu etwas zu gebrauchen ...

November 2.20 – Professor Haase und Doktor Stier

Da sieht man mal wieder, dass Franz niemandem so sehr vertraut, wie Marc. Er weiß, dass Cedric gut ist und seine Arbeit gut erledigt, aber es ist einfach nicht dasselbe. Wenn er Marc das Zepter in die Hand gibt, ist der Professor viel entspannter. Er macht sich wirklich Sorgen ... Aber wenn die Mutter ruft, muss man einfach mal nachgeben können .

Zitat
Er kannte nicht nur den Sohn, sondern auch die Mutter. Dynamit, alle beide.



Aber das ist es, was die beiden einfach ausmacht !!!

November 2.21 – Nebenbei 4 (Hamburg)

Mit dem Teil hast Du mich wirklich kurz gehabt: Mein Herz hat für eine Sekunde einfach aufgehört zu schlagen .

November 2.22 – Marc auf Rügen 3

Und da wären wir. Konfrontation! Er ist auf einem so guten Weg ... Er hat sich mit so vielen Dingen auseinander gesetzt. Warum jetzt einknicken? Ja es ist scheiße, dass es wieder SO passiert. Es kommt einem ja wirklich fast so vor, als würde Elke ihn nur als Mittel zum Zweck benutzen. Aber das tut sie nicht. Das wissen wir ... Sie ist seine Mutter. Egal, was sie getan hat und noch tun wird.

Zitat
„Kakao?“
„Früher hast Du immer gesagt...“
„Mit Kakao ist alles besser!“ Marc lächelte, allerdings nur kurz.

(„Wenn Gretchen das wüsste...!“)



Vielleicht weiß sie es ja ... Also, dass mit Kakao alles besser ist ?!

Marc 13

Zitat
„Marc, was soll das denn?“ Der Großvater konnte mit den seltenen spontanen Wutausbrüchen des Jungen nichts anfangen.



Wenn man dem Kind auch keine Gründe dazu gibt, wie soll man damit umgehen können?

Zitat
„Wenigstens an Weihnachten kann er doch mal nicht boshaft sein.“



Es gibt einfach Menschen, die können nicht anders und das ist verdammt traurig!

Zitat
„WOW!“ Marc sah auf die Titelseite. „Leonardo da Vinci – super! Danke, ihr seid toll!“



Irgendwie ist es einfach nur traurig, dass Marc von seinen Großeltern mehr Liebe erfahren hat, als von seinen Eltern. Dass die beiden sich mehr Gedanken um ihn gemacht haben ... Mh. Schade! Und so scheint es für Marc heute noch zu sein ...

November 2.23 – Marc auf Rügen 4

Er ist vernünftig und will fahren . Ich find den neuen Marc auch toll ! Und ich muss so über die Vorstellung lachen, wie verdutzt er seine Oma angesehen hat, weil sie eben doch dieses Internet, von dem alle immer reden, hat und dann vollkommen, angespannt vor der lahmen Kiste hockt . Einfach herrlich, diese Bilder in meinem Kopf!

November 2.24 – Lebenszeichen von Marc

Tinitus! Also wenn Sabine so durch die Klinik rennt und brüllt, würden mir sicherlich die Ohren klingeln. Tagelang!

Zitat
„Sabine, nehmen Sie sich vielleicht eine Valium?“ Doktor Stier nahm den Hörer ans Ohr.



Vielleicht auch zwei. Und für die zankenden Kollegen, könnte man gleich auch noch welche springen lassen . Das übliche EKH-Chaos! Wir kennen und lieben es . Ach. Da freut man sich doch gleich wieder über einen Marc, in Berlin. Mit ihm und Cedric, wird die Brickmann untergehen !!! So eine Zicke! Die soll sich Mehdi schnappen und mit dem nach Timbuktu ziehen.

Zitat
„Die Haare sollen Dir ergrauen!“ Er spie ins Telefon. Doch dann, deutlich ruhiger: „Elke, geh behutsam mit ihm um. Du weißt nicht, was er durchgemacht hat.“
„Darf ich Dich daran erinnern, dass Marc mein Sohn ist?“
„Gerade deswegen!“



Treffender als Franz hätte man es ihr nicht sagen können ...

November 2.25 – Vor der OP

Darf ich mal ganz kurz, ganz laut lachen?!

Zitat
Doktor Sprüngli





Ja. Soo sollte man wirklich nicht heißen müssen. Würde man sich so bei mir vorstellen, würde ich meine guten Manieren vergessen .

Zitat
Professor Neuroth hatte ihm erklärt, dass Besprechungen in dieser Art mehrfach, im besten Fall an drei Tagen pro Woche stattfanden. In großen Kliniken seien diese den Fachbereich übergreifenden Besprechungen üblich. Marc kannte dieses Prozedere noch von der Charité und auch in Freiburg war so beraten worden.

(„Im Elisabeth-Krankenhaus laufen wir immer noch hinter den anderen Kollegen her oder fragen erst gar nicht.“)



Input! Im Sinne der Verantwortung ... Das ist gut. Man sollte immer mal über den Tellerrand schauen, denn es gibt so viel, was man lernen und besser machen kann, wenn man will!

Und dann treffen sie schon aufeinander. Das dynamische Duo! Und man kann einfach nicht anders, als die ganze Zeit zu grinsen, weil es einfach so typisch ist, wie die beiden miteinander umgehen. Bloß keine Gefühle zulassen! Manchmal wirkt es, wie eine Geschäftsbeziehung. Skurril! Aber einfach Marc und Elke ... Vielleicht werden sie sich einfach nie ändern. Auch wenn Anzeichen da sind...

Zitat
Die ersten Fragen füllte Marc aus, ohne mit Elke Rücksprache zu halten. „Was tust Du da?“
„Deine persönlichen Daten bekommen ich gerade noch hin. Oh warte mal – bist Du männlich oder weiblich?“ Er grinste seine Mutter frech an und mit einem Mal lachte Elke.
„So warst Du schon als Kind. Frech und charmant. Es war nicht möglich, Dir lange böse zu sein.“
„Äh hm ja.“ Marc war so überrascht, dass er stotterte.



...die unseren Chirurgen überfordern .




Und hier dann wieder der Cut - morgen, wenn ich nicht einfach an den Smileys verzweifeln und mich einweisen lassen werde, geht es munter weiter . Viel ist es nun ja auch nicht mehr !

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende, meine Liebe
Jacky

NͣeͬaͥMͤˡoˡrͤielle

| 𝕵𝖆𝖈𝖐𝖘𝖔𝖓 𝕿𝖊𝖑𝖑𝖊𝖗 - 𝕻𝖗𝖊𝖘𝖎𝖉𝖊𝖓𝖙 - 𝕳𝖚𝖘𝖇𝖆𝖓𝖉 - 𝕱𝖆𝖙𝖍𝖊𝖗 - 𝕸𝖆𝖓 | 𝕭𝖑𝖔𝖔𝖉 𝖒𝖆𝖐𝖊𝖘 𝖞𝖔𝖚 𝖗𝖊𝖑𝖆𝖙𝖊𝖉 𝖇𝖚𝖙 𝖑𝖔𝖞𝖆𝖑𝖙𝖞 𝖒𝖆𝖐𝖊𝖘 𝖞𝖔𝖚 𝖋𝖆𝖒𝖎𝖑𝖞 |

|𝕾𝕬𝕸𝕮𝕽𝕺| 𝕿𝖆𝖉𝖆 𝖌𝖆𝖓 𝖎𝖆𝖗𝖗𝖆𝖈𝖍𝖙 | 𝕾𝖔𝖓𝖘 𝖔𝖋 𝕬𝖓𝖆𝖗𝖈𝖍𝖞 𝕸𝖔𝖙𝖔𝖗𝖈𝖞𝖈𝖑𝖊 𝕮𝖑𝖚𝖇 𝕽𝖊𝖉𝖜𝖔𝖔𝖉 𝕺𝖗𝖎𝖌𝖎𝖓𝖆𝖑 | 𝕹𝖔𝖙𝖍𝖎𝖓𝖌 𝖜𝖎𝖙𝖍𝖔𝖚𝖙 𝖊𝖋𝖋𝖔𝖗𝖙 - 𝕭𝖗𝖆𝖎𝖓𝖘 𝖇𝖊𝖋𝖔𝖗𝖊 𝖇𝖚𝖑𝖑𝖊𝖙𝖘

Karo Offline

Alter Ha(a)ser:


Beiträge: 1.379

06.10.2018 23:20
#241 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten



Hallo zusammen, besonders @JackySunshine die sich freundlicherweise wieder mal auf meiner Kommiseite breit ausgetobt hat. Und auch bei dem Smileys hast Du wieder ganze Arbeit geleistet Danke dafür. Vor allem der hier @Lorelei ist doch super Es sieht ein bisschen so aus, als wäre ein dicker rosa Käfer auf dem Scheckenhaus gelandet und vorne... naja, eine Spitzhacke am Fühler? Ich meine das nicht böse, aber dass es Flügel sind (sind es doch?) habe ich erst nach einem Moment kapiert

Ja... ich schäme mich. Ich kann sowas nämlich gar nicht. Und habe Hochachtung vor diesen Fähigkeiten. Und hoffe mal auf euren Humor

Zitat
Bis man dann zu den Smileys kommt, die 169 Einzelbilder haben



Wirklich? So ein kleines Dingelchen? 169 Einzelbilder

Und eigentlich bin ich nur direkt wegen eines Satzes in das Gegenfeedgebäck getaucht...


Zitat

Zitat
Auch mit Salzteig man wirklich kreativ sein und tolle Dinge daraus zaubern




Das mag sein . Ich habs nicht so mit dem Backen . Will ja niemanden vergiften.




Aaalso... Feedgebäck gelingt Dir hervorragend. Aber ich teile Deine Meinung, habe nämlich gerade einen Geburtstagskuchen missstaltet Kuchen -->

Das backen selbst war ja noch okay, nur ist mir das Ding dann vorhin durchgebrochen. Jetzt ist es mit ganz viel Schokolade geklebt (Kuchen mit San-Andreas-Graben) und mit Alufolie abgestützt... mit noch mehr Schokolade überzogen und gold dekoriert... Vermutlich ist der morgen steif wie ein Brett und bricht schon beim Messeransetzen in seine Einzelteile.

Aber man kann ja nicht alles können, ne?

Gut, außer Marc. Aber der ist gerade außer Gefecht

November 2.12 – Marc ist weg 7

Zitat
Sie haut ab! Wenn Marc wiederkommt, wird er das eventuell klären wollen. Vor diesem Gespräch hat sie Angst und flüchtet. Die beiden sind sich so ähnlich ... Es ist fast schon beängstigend





November 2.14 – Strandspaziergang 1

Zitat
Jacky will Meer . Ob Vincent mich mitnimmt ?!



Tja... ich schick den hier schon mal voraus:

Was würde der jetzt wohl ticken: Fotze. Fick Dich.



Nee, muss man sich eigentlich für sowas entschuldigen? Ich meine Minderheiten waren doch schon immer gute Witzlieferanten.

Zwei Kannibalen sehen einen Rollstuhlfahrer. "Guck´mal - Essen auf Rädern" So alt, so gut!

Ich gehöre zu den Kleinen, den Dicken und den Blondinen. Und ihr so?

Zitat
Bitte, bitte sagt mir doch jemand, dass er/sie es auch noch immer macht?! Wie man es früher als Kinder gemacht hat?!?!



Ich!!! Ich liebe Wolkengucken.

November 2.16 – Professor Haase und Doktor Kaan

Zitat
Ich köchel dann mal langsam vor mich hin!



Also eher kochen statt backen?

Zitat
Scheiß auf Verträge ... Wir nehmen die Schlagzeilen





November 2.21 – Nebenbei 4 (Hamburg)

Zitat
Mit dem Teil hast Du mich wirklich kurz gehabt: Mein Herz hat für eine Sekunde einfach aufgehört zu schlagen



Oh Mann! Jetzt muss ich erstmal nachlesen...

November 2.23 – Marc auf Rügen 4

Zitat
Und ich muss so über die Vorstellung lachen, wie verdutzt er seine Oma angesehen hat, weil sie eben doch dieses Internet, von dem alle immer reden, hat und dann vollkommen, angespannt vor der lahmen Kiste hockt . Einfach herrlich, diese Bilder in meinem Kopf!



Hm... wie das Bild vom Splitter?

November 2.25 – Vor der OP

Zitat
Darf ich mal ganz kurz, ganz laut lachen?!

Zitat

Doktor Sprüngli



Ja. Soo sollte man wirklich nicht heißen müssen. Würde man sich so bei mir vorstellen, würde ich meine guten Manieren vergessen




Da habe ich doch tatsächlich an Schokolade (Confiserie) gedacht. Schreibt man das so? Die machen übrigens auch Luxemburgerli. Das sind dann die Leckerli -nicht für Sabine - sondern gleich für eine ganze Nation



Zitat
Viel ist es nun ja auch nicht mehr



Stimmt, meine Liebe. Du hast ganz schön aufgeholt! Und nochmal weil da eben parallel noch etwas Lesestoff hochgeladen wurde
Damit bin ich jetzt dann erstmal beschäftigt.

LG
Karo - jetzt mit bunten Bildern made by JackySunshine

NeaMorielle Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 9.123

07.10.2018 19:05
#242 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten

Liebste, allerliebste Karo !!!

Da bin ich auch schon wieder und mache mich breit . Ist ja nun wirklich kein Aufwand für mich, hätte ich jetzt beinahe geschrieben .

Zitat
Ich gehöre zu den Kleinen, den Dicken und den Blondinen. Und ihr so?



Zu den Pummeligen und Kleinen, gehöre ich auch . Allerdings kann meine Haarfarbe sich nie wirklich entscheiden. Mal so und mal so ... Straßenköterblond ist nämlich alles, aber sicher nicht schön !

Zitat
Ich meine das nicht böse, aber dass es Flügel sind (sind es doch?) habe ich erst nach einem Moment kapiert



Sind tatsächlich Flügel . Für mich ist es ja klar, weil ich das ja bearbeitet habe, aber wenn es Euch nach einem kurzen Moment der Verwirrung und einem kleinen Ausflug ins Tierreich auch klar ist, bin ich zufrieden .

Zitat
Wirklich? So ein kleines Dingelchen? 169 Einzelbilder



Jap. Der hier hat 169 Einzelbilder und es ist wirklich ein Krampf den zu bearbeiten. Der hat mich ein bisschen geärgert gestern ... Da hab ich dann lieber aufgegeben, bevor ich in den Tisch oder die Tastatur beiße . Ist glaube ich nicht sonderlich nahrhaft .

Zitat
Vermutlich ist der morgen steif wie ein Brett und bricht schon beim Messeransetzen in seine Einzelteile.



Das würde bei mir schon im Ofen passieren. Ich habe mal versucht einen Fantakuchen zu backen. Wir wollten damals, weil wir ja noch relativ normale Jugendliche waren, an der Ruhr picknicken (bin ja in Bochum aufgewachsen und nachher ausgewandert ... Geboren allerdings in Dinslaken und wenn ich aussuchen müsste, würde ich immer lieber an den Rhein gehen .)! Jeder brachte was mit. Und ich war der Meinung, dass so ein schöner Fantakuchen im Sommer, eine richtig gute Idee wäre. Meine Stiefmama, wollte den aber nicht backen. Sie war der Ansicht, dass ich das ja auch selbst machen kann. Tja. Wir hatten einen Keks. Einen gigantischen Keks! Und einmal habe ich mich an einer kalten Schnauze versucht. Nach Rezept! Ich stand stundenlang in der Küche und habe alles penibel überprüft. Aber diese dämliche Schokolade ist einfach nicht fest geworden ... Hm. Hatten wir eine schwitzende Schnauze .

Zitat
Tja... ich schick den hier schon mal voraus:

Was würde der jetzt wohl ticken: Fotze. Fick Dich.



Nee, muss man sich eigentlich für sowas entschuldigen? Ich meine Minderheiten waren doch schon immer gute Witzlieferanten.

Zwei Kannibalen sehen einen Rollstuhlfahrer. "Guck´mal - Essen auf Rädern" So alt, so gut!



Und genau für sowas, möchte ich Dich einfach immer knuddeln ! Ach nein, was habe ich gelacht. Der würde gewaltig ticken ... Aber mitnehmen, kann er mich ja trotzdem! Ich bekomm zwischendurch auch mal so einen Tourette-Anfall . Und auch über Minderheiten muss man sich lustig machen. Sonst fühlen die sich ausgegrenzt und dann ist auch wieder nicht gut. Also wird auch weiterhin über behinderte Menschen gelacht ... Nicht, weil wir respektlos ihnen gegenüber sind, sondern weil wir für Gleichberechtigung stehen .

Zitat
Ich!!! Ich liebe Wolkengucken.





Zitat
Also eher kochen statt backen?



Mhm ... Kochen! Nicht backen. Ich bekomme hier nur Pizzateig in die Hand gedrückt. Aber auch erst, wenn der fertig ist . Dann darf ich die Tomatensoße machen und die Pizza belegen. Letztens hatten wir Rouladen . Ich bin so froh, dass ich mit 18 ausgezogen bin und alles selbst machen musste . Jetzt bin ich 27 und kann kochen, wie Oma .

Zitat
Da habe ich doch tatsächlich an Schokolade (Confiserie) gedacht. Schreibt man das so? Die machen übrigens auch Luxemburgerli. Das sind dann die Leckerli -nicht für Sabine - sondern gleich für eine ganze Nation



Oh bitte, bitte nicht. Das wäre doch mal wieder die perfekte Vorlage für ein Maretchen-Dialog, der unser Gretchen so richtig in Verlegenheit bringt . Marc der sie fragt, ob sie ein Luxemburgerli haben möchte . Kann man durchaus mal falsch verstehen ... Besonders, wenn man so naiv ist, wie Gretchen !

Zitat
Stimmt, meine Liebe. Du hast ganz schön aufgeholt!



Und jetzt kommt der Rest . Mal sehen ... Vielleicht schaffe ich es - vielleicht aber auch erst zum nächsten .




November 2.26 – Marc bei Elke

Ist es nicht einfach schön, wie sich alle in der weiten Welt der Chirurgie kennen . Irgendwie findet alles immer seinen Deckel. Daran sieht man einfach mal wieder, wie klein die Welt doch eigentlich ist. Und wie verwundert alle immer sind, dass Marc bereits Oberarzt ist . Ja. Das ist noch ziemlich jung, für einen solchen Titel, wenn ich ehrlich sein muss. Und es ist ein Widerspruch in sich selbst ...

Zitat
Aber außer den Kliniken meiner Assistenzarztzeit und dem Elisabeth-Krankenhaus kenne ich nichts und das ist meiner Meinung nach zu wenig, um einen Leitungsposten zu übernehmen.



Zitat
„Als ich hörte, dass er einen Oberarzt braucht, habe ich mich einfach beworben. Glücklicherweise traute er mir den Job zu.“



Was berechtigt ihn denn dazu, bereits Oberarzt zu sein? Mehr hat er deswegen auch nicht gesehen und auch dieser Posten, ist ein hoher. Er leitet Assistenten an. Bildet sie aus. Auch das ist eine Verantwortung ... Ebenso, wie eine Klinik zu leiten. Vielleicht braucht man dazu auch nicht die Welt gesehen zu haben?! Es reicht doch, das Herz am rechten Fleck zu haben und für das, woran man fest glaubt, einzustehen! Er glaubt an sich, seine Fähigkeiten als Arzt und an das EKH. Das reicht doch! Er ist mit Liebe und Leidenschaft Chirurg ... Er hat genug Rückhalt. Franz, Gretchen und Cedric. Die, die ihm zur Zeit am nächsten stehen. Seine Mutter auch - ja! Aber das ist ja eher die berühmte On/Off-Beziehung . Natürlich ist er noch zu jung, um den Schreibtisch seinen Arbeitsplatz zu nennen. Er will im OP glänzen. Zeigen was er kann. Sich anderen und sich selbst beweisen. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Das soll er tun ... Aber er soll sich nicht so herausreden. Er kann den Job bereits jetzt! Er will ihn einfach nicht, weil er anderes will. Mehr will. Und vielleicht auch ein Stück weit, weil ihm noch immer nicht wirklich bewusst ist, wie viel Verantwortung er tragen kann - auch ohne es zu müssen!

Zitat
„Anscheint tut er das immer noch.“
„Ja, da haben Sie Recht. Mein Plan war diesmal eigentlich ein anderer...“

(„Washington...“)



Auch wieder so eine Sache. Natürlich vertraut Franz ihm. Das steht außer Frage. Die Frage ist doch: War Washington wirklich der Plan, um besser zu werden? Die Vita aufbessern, mehr von der Welt sehen? Neues erlernen und mit nach Hause nehmen?! Oder war Washington die Lösung?! Vor Gretchen weglaufen. Am Anfang sicherlich noch, wegen der Verlobung und der Hochzeit mit Frank. Aber danach? Danach wollte er doch einfach nur noch weg. Weg von ihr und den Gefühlen, die er hatte ... Vergessen! Aus den Augen - aus dem Sinn. In Washington hätte er ein Jahr Zeit gehabt, die Mauer wieder aufzubauen und sich emotional zu lösen ... Da ist er wie seine Mutter. Und da muss ich jetzt kurz vorgreifen ...

Zitat
Sie schloss die Augen. Noch nie hatte sie sich so geschämt, wie in diesem Moment. Sie hatte Marc vergessen. Marc war verschwunden und sie hatte es vergessen. Sie hatte nicht mal gewusst, dass er wieder aufgetaucht war, zu sehr war sie mit sich und diesem schrecklichen Urlaub beschäftigt.
Sie hatte ihren Sohn vergessen. Verraten.



Aus den Augen - aus dem Sinn! Sie wollte abhauen und sich und ihrem Sohn die Zeit geben, sich emotional von diesen Briefen zu lösen. Von der Wahrheit zu lösen und vollkommen unbefangen in dieses Gespräch gehen. Darüber hinaus hat sie vielleicht wirklich "vergessen". Genauso wäre es Marc ergangen, wenn er wirklich das Jahr in Washington gewesen wäre . Aber da hab ich nun wirklich weit vorgegriffen. Denn erst einmal, wurde es ja noch einmal richtig lustig .

Zitat
„Anwesend?“ Sie guckte wenig begeistert.



Ihr wäre es lieber gewesen, wenn ihr Sohnemann sie im Alleingang operieren würde . Dabei darf das ein Arzt grundsätzlich eigentlich nicht ... Was auch vollkommen richtig ist! Ich würde mich nicht von einem Familienmitglied (nicht, dass da auch nur irgendeiner in der Lage dazu wäre, Arzt zu werden ) behandeln lassen. Niemals! Wäre mir einfach zu riskant .

Zitat
„Marc-Olivier! Ich sollte Dir heilig sein!“
„Gleich verabschiede ich mich...“



Ich stelle mir ein Publikum vor ... Wie bei Harry Potter, wenn da einer Voldemort ausgesprochen hat . Sie hat es gesagt, den Namen, der nicht genannt werden darf! Das böse O-Wort . Da ist der Gute ja wirklich empfindlich. War ich bei meinem Zweitnamen auch mal. Wer nennt seine Tochter auch Jacqueline Denise?! Meine Eltern haben ganz bestimmt gekifft! Anders kann ich mir das nicht erklären . Und das Publikum steht ja schon in den Startlöchern !

Zitat
(„Der Kegelclub...!“)





Zitat
„Ganz sicher verabschiede ich mich... ich lasse Dich ja in guter Gesellschaft.“
„Marc!“ Elke zischte den Namen ihres Sohnes. „Untersteh Dich, mich mit denen alleine zu lassen. Ich...“
„Ja?“
„Ich sage es nie wieder.“
„Pfff... das hast Du bei der nächsten Gelegenheit vergessen.“
„Ich werde das nicht vergessen. Marc, bitte!“ Sie flehte ihn an.
„Ja, ist ja gut...



Ich konnte nicht mehr! Das ist so toll ... Besonders natürlich Marc, der genau weiß, wie er seine Mutter unter Druck setzen kann und dann wieder, wie auf Knopfdruck, der perfekte Gentleman ist .

Zitat
... Guten Tag, meine Damen.“ Er stand auf und begrüßte den Besuch.



Diese Szene hat definitiv eine Wiederholung verdient . Immer und immer wieder ...

Zitat
„Mutter, hast Du gehört? Sie sind extra für Dich hergekommen.“

(„Ach... herrlich!“)



Elke hat wirklich so tolle Fans! Da bleibt doch wirklich kein Auge trocken ... Lachtränen . Hatte Marc wohl nicht erwartet, dass es so spaßig für ihn werden würde. Wirklich herrlich!

Zitat
„Verzeihen Sie mir, Doktor Meier, aber sind Sie gebunden? Ich würde Ihnen gerne meine Tochter vorstellen.“

(„Ähhh...“)

„Helma! Ich denke Deine Tochter hat sich gerade verlobt?“
„Ja, da ist sie noch nicht verheiratet und kann sich noch anders entscheiden.“
„Gott bewahre!“ Elke hustete hektisch.
„Beruhigen Sie sich, niemand muss sich anders entscheiden. Ja, ich bin vergeben.“

„Oh wie schade.“ Die Frau, die Helma hieß, sah Marc enttäuscht an. „So richtig? Oder könnten Sie sich auch noch um entscheiden?“

(„Niemals!“)

„Niemals.“ Elke sprach aus, was er dachte. Ihre spontane Ablehnung überraschte ihn allerdings doch und er sah sie fragend an. Seine Mutter zuckte mit den Schultern.



Äh! Was war das denn jetzt?! Wohl die Vorstellung, dass Marc in den Kegelclub einheiraten könnte ... Das würde niemals zulassen .

Zitat
(„Hallo Welt, hör mir zu: Ich bin vom Markt!“)

Das wäre noch nicht entschieden.
Das klang aber sehr entschieden.
Ach was. Andere Mütter haben auch schöne Töchter. Ohne Bastarde.
Natürlich. Das ist bekannt. Aber man muss den Zeitpunkt erkennen, an dem man die Suche abbricht.
Wer hat denn gesucht?
Manchmal reicht es zu finden.
Ich finde, das ist großer Mist.
Ich finde, das ist großartig.

(„Gretchen ist großartig. Sie ist die Richtige! Basta!“)

Gehört? Basta!
Pasta? Ja, das ist das, was ihr auf den Rippen lastet.

(„Sie ist so perfekt wie sie ist. Wie immer sie ist.“)

Was immer sie auch isst. Essen, essen... Aber das tun Schwangere ja, sie stopfen alles in sich rein. Jeder denkt, dass man in der Schwangerschaft zunehmen muss, aber eigentlich fressen die Schwangeren einfach nur alles was geht.

(„Gutes Stichwort: Essen ist eine sehr! gute Idee!“)



Essen ist eine wirklich tolle Idee ... Vielleicht kann man dann endlich sein vorlautes Mundwerk stopfen ?! Er will es einfach nicht begreifen und ich verliere langsam den Glauben daran, dass er sich wirklich zu 100% darauf einlassen wird. Aber dann stellt sich mir die Frage: Muss er das überhaupt?! Eigentlich ja nicht. Es wäre doch schade, wenn von dem alten Marc, der er nicht mehr sein will, und den wir auch nicht unbedingt noch einmal sehen müssen, so gar nichts bleiben würde - oder? Was Marc jetzt tun muss ist & zu akzeptieren. Er muss aufhören dagegen anzukämpfen und den beiden Raum gewähren. In all seinen Lebenslagen. Sie haben beide eine Da­seins­be­rech­ti­gung. Sie sind Teile von ihm. Aber sie dürfen nicht, wie -chen & -chen auf seinen Schulter sitzen. Sie sollten ineinander übergehen ... Wenn er sich davon freimachen und es einfach zulassen kann, werden die Zwiegespräche auch weniger. Denn ER trifft letztendlich die Entscheidung. & sind immer nur Wegweiser. Der eine versucht den anderen zu übertrumpfen und manchmal, da nimmt er sich gleichermaßen etwas an. Mal gewinnt der und ein anderes Mal der . Und das ist auch gar nicht weiter schlimm, wenn es in den richtigen Situationen passiert ...

Zitat
„Und Du könntest mich unterstützen, anstatt dass Du Dich auf meine Kosten amüsierst.“
„Auf Deine Kosten...? – Ach, Du zahlst mir Flug und Hotel?“

(„Apropos Hotel... ich sollte mich vielleicht mal um eins kümmern!“)

„Ich bitte Dich.“



Wirklich schön ... Die Marc und Elke Teile, sind Dir hervorragend gelungen. Die witzigen! Denn bei denen bin ich ja erst. Zu den emotionalen, komme ich noch .

Zitat
„Na, Sie machen mir ja Spaß!“ Doktor Nussbaum war nicht sicher, was er von dieser Frau halten sollte. Und von dem Sohn. Wie ein Muttersöhnchen kam der ihm nicht vor. Eher war diese Frau eine Söhnchenmutter, wenn man den Begriff einfach tauschen konnte.



Hm. Liegt wohl nicht daran, dass er nicht weiß, was er davon halten soll ... Er weiß nicht, wie er damit umgehen soll! Er ist überfordert. Zurecht! Wie sagte Franz: Dynamit, alle beide. Und in Kombination, wirklich nur unter Vorsicht zu genießen. Das dynamische Duo ! Wäre ein super Titel für eine Serie, nur mit den beiden . Viele Explosionen .

Zitat
„Oder Whisky.“ Sie hielt entsetzt inne. „Mein Gott... Marc – der Jura... Mehdi... Oh Gott... das tut mir schrecklich Leid. Sag mir, bitte, was ist da passiert? Wo warst Du?“



Da fällt es ihr ja doch noch, wie Schuppen von den Augen! Liegt das nun daran, dass sie wirklich furztrocken ist... äh... . Also jetzt im Sinne von nüchtern ? Oder hat sie es herausgezögert, bis zu diesem Moment? Gleich ist sie ja eh sediert! Da kann er sie schlecht umbringen. Sind ja auch noch andere mit im Raum ...

Marc 14

Was soll ich dazu sagen?! Ich kann da nur aus den eigenen Erfahrungen sprechen und eine Geburt ist alles, aber sicherlich nicht schön . Na gut. Versuchen wir es einfach mal, mit den eigenen Erfahrungen. Hm. Bei meiner Tochter, war das eigentlich noch ganz witzig. Am Anfang. Immer mal wieder Senkwehen ... Da hat man sich dann, als man einmal fälschlicherweise im Krankenhaus war, nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen lassen . Auch nicht, als es dann losging. Ich war übrigens so alt wie Elke . Meine Mama hatte endlich mal wieder das Essen gemacht, was ich unbedingt mal wieder essen wollte. Heißhunger hatte ich darauf! Pommes mit Bratwurst und Gurkensalat . Was hab ich mich gefreut ... ? Aber dann kamen die Wehen und ich hatte keinen Hunger mehr. Ich hatte nur noch Schmerzen. Im Krankenhaus, als ich am Wehenschreiber hing, meinte meine Mutter dann, dass die noch zu schwach wären. Und sie hatte so recht. 18 Stunden lag ich in den Wehen. Horror! Die PDA die ich mir dann habe geben lassen, weil ich es wirklich nicht mehr ausgehalten habe (meine Tochter das Biest hat mich echt gequält ) hat nur einseitig gewirkt ... Aber als ich sie dann im Arm hatte, war der ganze Schmerz vergessen. Sofort. Ich war nur noch glücklich ... Bei meinem Sohn, war es anders. Da sagte mir meine Frauenärztin, dass der Muttermund schon zur Hälfte geöffnet wäre und ich dann doch bitte ins Krankenhaus gehen sollte. Von Wehen war keine Spur. Jedenfalls habe ich nichts gemerkt . Im Kreissaal kam ich dann an den Wehentropf. Aber auch das hat nicht viel gebracht ... Bei René waren es 16 Stunden. Von denen ich nur drei oder vier, richtige Schmerzen hatte. Nachdem man mir die Fruchtblase gesprengt hat . PDA war nicht. Wollte ich nicht noch einmal. Die Hebammenschülerin war das größte aller Probleme. Sie sollte fühlen, wie weit er schon raus war und hat ihn, ganz die Anfängerin, ein Stück zurückgeschoben . Ich wollte töten ... Einen kurzen Moment, wollte ich wirklich töten . Als er da war, war ich fertig mit meiner Welt. Das lag aber nicht an den Strapazen der Geburt an sich, sondern an einem sehr hohen Blutverlust . Na ja - passiert. Ich war danach auch nicht wirklich dazu in der Lage, irgendwas, außer Erschöpfung, zu fühlen.

Ich kann das also ganz gut nachempfinden. Auch das Gefühl, von allen als absoluter Volldepp gehalten zu werden. Ich war jung - ja! Aber ich hatte bereits 4 Brüder, der fünfte war unterwegs, und ich konnte das alles. Gestillt habe ich tatsächlich nicht. Ich bin Raucherin und Kaffeetrinkerin. Das vergiftet die Muttermilch. Also habe ich es gelassen. Mit der Flasche waren meine beiden auch gut bedient. Aber eine Hebamme, die der Meinung ist, dass die Flasche "besser" wäre?! Ähm - hallo? In der Muttermilch sind wichtige Stoffe, die das Immunsystem des Babys stärken . Und auch der direkte Körperkontakt ist wichtig, für Mutter und Kind. Das stärkt die Bindung. Gibt dem Baby Sicherheit, weil es die Mutter kennt. Den Herzschlag hört. Das beruhigt! Unglaublich manchmal .

Das beste Beispiel ist Lea. Die erste Nacht zu Hause: Chaos! Sie wollte einfach nicht schlafen und hat geschrien wie am Spieß, wenn man sie in ihr Bettchen gelegt hat. Wir haben echt alles versucht. Wickeln, füttern, kuscheln. Nichts hat geholfen. Bis meine Mama auf die Idee gekommen ist, die Trage vom Kinderwagen ins Bett zu stellen und ein getragenes T-Shirt von mir reinzulegen. Darauf dann das Kind. Sie hat geschlafen, wie ein Stein! Ich dachte wirklich, ich steh im Wald . Irgendwann konnte sie auch allein, ohne Schnickschnack, aber nicht ohne ihren Eisbären und ihre Spieluhr (ihr kleines Ritual) schlafen .

So ist das einfach, wenn man ein Kind hat. Manchmal weiß man instinktiv, was richtig ist und manchmal, steht man vollkommen neben sich und weiß einfach nicht, was man machen soll . Aber eines bleibt immer: Die Liebe zu seinem Kind! Egal was ist ... Das ist eine Liebe, die wirklich niemals endet. Davor kann sich auch eine Elke Fischer nicht schützen . Irritiert war ich nur des Freundes wegen. Irgendwas, war mir da nicht geheuer ... Die Aufklärung, kam ja dann später .

November 2.27 – Nach der OP

Da will jemand den guten Doktor Meier an Land ziehen ... Mh. Ich weiß nicht, ob mir das nun gefallen soll . Natürlich ist sowas immer gut fürs Selbstbewusstsein. Aber in Marcs Momentanen Situation, auch wenn er sich damit schon konfrontiert hat, wäre ein direktes Jobangebot sicherlich nicht gut . Er hat eben das "Weglaufgen"!

November 2.28 – Marc bei Doktor Nussbaum & November 2.29 – Ein Tag in Zürich

Ich muss ganz ehrlich mit Dir sein: Deine Spezials habe ich noch nicht alle gelesen. Jedenfalls nichts gründlich. Allenfalls überflogen ... Einfach weil ich gesehen habe, dass es viel mit Marc und Gretchen nach dieser Geschichte zu tun hat. Das würde mir ein bisschen die Spannung nehmen. Deswegen habe ich immer gesagt, dass ich mir das aufheben werde ... Die Entwicklung in Zürich gefällt mir - mäßig. Meine Begeisterung dafür, dass Marc schnell Anschluss findet und es ihm gefällt, hält sich wirklich in Grenzen .

Aber es ist schön, dass er, für einen kurzen Moment, einfach mal loslassen kann. Er ist vollkommen bei sich. Er kann die Gedanken sortieren.

Zitat
Marc hatte beschlossen, den Tag zu genießen und sein Handy ausgestellt. Er wusste, dass seine ungeduldige Mutter ihn nicht in Ruhe lassen würde.
Am Limmatquai konnte er der Sonne nicht widerstehen und nahm noch einen Kaffee zu sich. Wann hatte er das letzte Mal so in den Tag hinein gelebt?
Afrika war noch nicht so lange her, auch wenn es ihm furchtbar weit weg erschien. Aber war das zu vergleichen? Beides hatte sich zufällig ergeben. In Afrika war er wegen einer Frau gelandet – und in Zürich auch. Und sonst? Auch in Afrika hatte er die Gelegenheit gehabt, sich Land und Leute anzusehen. Trotzdem waren beide Begebenheiten nicht vergleichbar. Afrika war gut wegen Gretchen. Aber Zürich selbst präsentierte sich ihm von seiner Schokoladenseite.
Nein. Es war kein Vergleich. Das eine war Gretchen. Die Frau, die ihn verzauberte. Das andere Zürich. Eine Stadt, die ihn auf Anhieb gefangen nahm.



Er kann abwägen. Aber schon bald ist da wieder der Zwiespalt.

Zitat
Marc seufzte und verließ die Terrasse. Es war schnell frisch geworden. Glücklicherweise war es ein Katzensprung zum Universitätsspital. Allerdings... diese Stimmen in ihm würden ihn irgendwann noch in den Wahnsinn treiben.

Oder seine Mutter...



Ich rechne eher damit, dass es die Stimmen in ihm sein werden, die ihm den Rest geben! Dabei hat er doch mit eigenen Augen gesehen, dass es einem Chirurgen auch mit einer Familie sehr gut gehen kann .

November 2.30 – Elke in Sorge



Mein absoluter Lieblingssmiley ! Die arme Elke. Mensch ... Die Frau stirbt tausend Tode . Da ist der Sohn gerade wieder da und auch schon wieder "verschollen". Na - man kann die Dinge aber auch überdramatisieren. Herrlich, wie sie alles und jeden aufscheucht . Sogar vor Berlin macht sie keinen Halt ...

Zitat
Sie wählte die Nummer des Berliner Krankenhauses und ließ sich mit Professor Haase verbinden. Der fiel fast von seinem Stuhl, als Elke ihm mitteilte, dass Marc wieder nicht auffindbar war.



Und der nächste . Ist aber auch immer was los, mit dem Doktor Meier!

Zitat
Mutter und Sohn waren ein seltsames Gespann. Vermutlich musste man beide zu nehmen wissen. Er grinste. Das „Wie“ hatten beide augenscheinlich selbst noch nicht herausgefunden.



Sehr treffend beschrieben. Keiner weiß, "Wie". Die beiden am allerwenigsten . Aber vielleicht lernen sie es ja noch .

November 2.31 – Marc und Elke 1

Nun also die emotionalen Teile. Ich sage Dir, dass sie genauso gut, besser, als die witzigen waren und sind! Mutter und Sohn zusammen, miteinander und nicht gegeneinander. Mit einer gemeinsamen Geschichte, die beide geprägt hat. Mit Fragen, die sie sich nie beantworten wollten oder konnten. Ein ehrliches Gespräch. Mit vielen Überraschungen . Und gestärkt dank frischem , geht es auch schon los ...

Ich muss wirklich immer wieder schmunzeln. Elke versteckt ihre Sorge um Marc, die sie ja wirklich gehabt hat, hinter ihrem antrainierten Egoismus. Und Marc, der schlaue Junge, merkt es nicht. Er, der treusorgende Sohn, versteckt seine Sorge, hinter seinem medizinischem Fachwissen. Und auch Elke schnallt es einfach nicht. Von mir aus, kann das gern so bleiben . Die Geplänkel der beiden sind einfach Gold! Bis einer was unbedachtes sagt ...

Zitat
„Oh Gott... spielst Du verkehrte Welt? Alle versuchen der Natur ein Schnippchen zu schlagen und im Alter jünger zu werden und Du? Wenn ich es nicht besser wüsste, dann könnte man meinen, Du wärst im Krankenhaus vertauscht worden.“



Was sowas auslösen kann. Wie mit dem einen Satz, der mich hier so vollkommen aus der Bahn geworfen hat. Das bringt mich dann gedanklich wieder zu einer süßen Signatur, in einem anderen Forum „Abrakadabra - Worte sind Waffen!“. Man sollte niemals leichtfertig mit ihnen umgehen. Gerade bei Marc nicht ... Nicht wenn er so oder so schon aufgewühlt ist. Und das ist er noch immer. Er weiß nicht was er denken soll ... Mit dem bloßen Gedanken daran, ist er maßlos überfordert. Weil er sie liebt, seine Mutter!

Zitat
„Nein, Marc. Erklär es mir.“
„Was?“
„Was Dich jetzt so durcheinander gebracht hat.“



Zeit um im Gretchen Haase Zitathimmel zu wühlen ... "Unser Selbstbild.. es nutzt gar nichts.. Denn übrig bleibt meist nichts mehr, als was die anderen in uns sehen. Und in schwachen Momenten versuchen wir dann uns zu ändern - nicht für uns, sondern für die anderen." und natürlich "Wir alle haben Angst vor dem Bild, das sich andere von uns machen. Dabei haben wir es in der Hand, ob wir als einsames Portrait in schwarz-weiß enden,
oder ob wir auf ein Gruppenfoto gehören. Wir entscheiden, ob wir schüchtern ins Blitzlicht blinzeln, oder ob es der Schnappschuss eines Kämpfers wird. Und selbst, wenn die meisten Fotos bescheuert aussehen, auf einem Abzug entdecken wir es dann: Das schöne kluge mutige an uns, dass wir schon fast vergessen hatten!"


Marc hat sich ein Bild geschaffen. Ein Abzug den er herausholen kann, wenn andere Fragen stellen. Er glaubt bereits zu wissen, wer er ist und was er vom Leben erwartet. Aber weder das eine, noch das andere stimmt. Er versteckt sich in diesem Selbstbild ... Glaubt dort sicher zu sein. Alles zu wissen, was er wissen muss. Aber Elke hat es zum Einsturz gebracht. Er weiß nicht, wer er ist. Er hat sogar Angst davor, es zu erfahren. Noch mehr Angst davor zu erfahren, was vielleicht mal aus ihm werden könnte. Und er will Antworten auf seine Fragen ...

Zitat
„Bist Du sicher, dass ich nicht vertauscht wurde?“



Sowas passiert. Man kann ja wohl mal nachfragen. Meistens macht man es aus Spaß, weil man absolut nicht verstehen kann, dass die eigene Verwandtschaft wirklich genetisch mit einem Verwandt ist . Doch bei Marc steckt einfach so viel mehr hinter dieser unschuldigen Frage ...

Zitat
„Was hätte ich dann noch?“ Marc sagte es ganz leise, fast ängstlich. Dann sah er sie wieder an und Elke erschrak über die Verletzlichkeit, die mit einem Mal in den Augen ihres Sohnes stand.
„Was wäre ich dann noch? Wer wäre ich? Du bist die einzige Familie, die ich habe. Ich weiß nur zu 50% wer ich bin.“
„Aber...“
„Das einzige, was ich von meinem Vater weiß ist, dass er ein schlechter Mensch war. Oder ist. Was habe ich von ihm? Vor allem frage ich mich, ob ich irgendwann genauso wäre.“



Er hat eine so große Angst vor der Wahrheit. Franz hat vollkommen recht. Marc Meier ist sich seiner Fähigkeiten als Arzt vollkommen bewusst. Seine Fähigkeiten als Mensch, kennt und sieht er aber nicht. Er glaubt einfach, dass er es nicht wert wäre, von einer Gretchen Haase geliebt zu werden. Dass er es nicht schafft, ein Kind - ob nun seines oder das von einem anderen - groß zuziehen. Er hatte in seiner Kindheit keinen moralischen Kompass an dem er sich orientieren konnte. Da waren nur seine Eltern ... Nicht unbedingt etwas, was man sich als Vorbild nehmen sollte. Er fühlt sich, trotz Gretchen und den Menschen die ihn lieben, unvollständig. Und Elke weiß warum ...

Zitat
„Das war René. Er wollte in einem Wutanfall Deinen Vater auslöschen.“

„Meinen Vater?“



Huch! Irgendwie ist in deiner Geschichte jedes Kind, nicht das Kind von jemandem, sondern von irgendwem . Das ist wirklich super !

Zitat
„Ich habe Zeit. Und Du glaube ich auch...?“

Sein Blick war eindeutig. „Bitte!“



Er will die Wahrheit! Wollte er vorher schon ... Aber jetzt erst Recht! Er muss es einfach erfahren. Das ist nicht nur wichtig für die Beziehung zwischen Mutter und Sohn, sondern auch wichtig für Marcs Entwicklung.

Marc 15

Da war er fast vollkommen zu Unrecht sauer auf seine Mutter. Sie wusste es auch nicht ... Unglaublich! Dieses minderwertige Individuum müsste wirklich noch einmal in der Geschichte auftauchen. Vielleicht halb tot! Dann könnte Marc doch einmal auf den Eid scheißen, oder?! So ein Penner ... Aber Elke trägt eine Mitschuld, weil sie es im Nachhinein nicht einfach aufgeklärt hat. Sie hätte es Marc doch sagen können. Das hätte den Hass auf René zwar geschürt, aber was solls? Der Mann ist es nicht wert ... In keinster Weise !!!

November 2.32 – Marc und Elke 2



Zitat
„Ich wollte nichts außer Dich zurück und ich brauchte nichts außer Dir.“



Wirklich?! Warum hat sie ihm sowas nicht schon viel früher mal gesagt? So schön . Schweinerei! Jetzt gibt es ja doch wieder Salzteig .

Zitat
Marc hatte mittlerweile am Fußende Platz genommen, sein Kinn lehnte auf den angewinkelten Knien.



Wie ein kleiner Junge ... Der er tief in seinem Inneren nach wie vor ist!

Zitat
„Deswegen habe ich damals Deinen leiblichen Vater verlassen. Er war ein Träumer. Ein guter Mensch und – sicherlich auch ein guter Vater. Er war gerne Vater. Aber in Luftschlössern konnten wir nicht leben und das bisschen, was er bei der Post verdiente, reichte nicht, um den Tisch zu decken. Am Ende war ich den ganzen Tag unterwegs und habe für eine Zeitung geschrieben, während er zu Hause war. Er hat dann nur noch nachts bei der Post gearbeitet, was etwas besser bezahlt wurde. Dann habe ich René kennengelernt. Er war für mich eine Lichtgestalt. Medizinstudent also offensichtlich gescheit.“
Marc schnaufte. „Und wie...“





Des Geldes wegen? Weil sie dieses Leben, welches sie jetzt liebt wollte?! Das hätte sie mit Marcs leiblichem Vater doch auch haben können. Dann hätte sie eben geschrieben. Die Romane gebracht ... Einen liebenden Vater verlassen, ihm das Kind entziehen, wegen eines Medizinstundenten?! Pff! Es ist wirklich schrecklich, was René getan hat ... Keine Frage! Aber so ein bisschen, war es dann wohl die Strafe dafür, sich vom Schein blenden zu lassen! Elke liebt und lebt den Schein. Sie ist eine erfolgreiche, starke Frau! Ist sie nicht. Das ist sie nach außen hin ...

Zitat
„Er hat immer wieder gesagt, ich solle zu ihm kommen. Ich hätte ein besseres Leben verdient. Dummerweise galt das nur für mich, nicht für Dich. Aber das hat er mir erst später mal um die Ohren gebrüllt. Viel später.“



Natürlich hat man ein besseres Leben verdient. Ein jeder verdient ein Leben, indem er, ohne den ganzen Tag zu arbeiten, seine Familie ernähren kann. Eigenständig und nicht mit Hilfe vom Staat. Wenn das aber nicht geht, dann geht es eben nicht. Wenn man sich liebt, bekommt man alles hin! Natürlich machen Luft und Liebe nicht satt ... Aber man kann zusammen so stark sein. Man muss es nur wollen!

Marc 16

Immer wenn man denkt, es kann nicht noch ekelhafter werden ... Dass René Marc nicht wollte, war ja nicht zu übersehen. In was für eine Situation er Elke jedoch gebracht hat, ist ja wohl die Höhe. Und nicht nur Elke. Marc war ja auch noch im Haus. Wie konnte sie nur bei diesem Menschen bleiben?! Was hat der schon erreicht in seinem Leben?

November 2.33 – Marc und Elke 3

Zitat
Marc konnte das Gehörte nicht fassen, Elke sah ihm an, dass er mitfühlte. Mit ihrer Vergangenheit.



Da bin ich voll bei ihm. Ich kann das auch nicht fassen ... Wie wenig muss sie sich wert gewesen sein, um bei diesem Menschen zu bleiben?! Wie wenig ist sich eine Frau überhaupt wert, die bei einem Mann bleibt, der die Hand gegen sie hebt? Ich verstehe es einfach nicht. Nie! Mir tut das in der Seele weh ... Das geringe Selbstwertgefühl der Frauen. Wahrscheinlich durch den Mann ausgelöst. Nicht schön ...

Zitat
„Warum bist Du bei ihm geblieben? Solange meine ich.“



Berechtigte Frage! Und keine, wirklich keine Frau, wird darauf antworten können. Oder ehrlich darauf antworten ...

Zitat
„Ich weiß es nicht, Marc. Er war nicht immer so. Anfangs gar nicht. Cholerisch ja, aber nicht böse, gewalttätig. Das fing erst an, als ich Dich für den Kindergarten angemeldet habe und das Geld kostete. Ich habe kurzzeitig überlegt, ob ich Dich da wieder rausnehme, da ich ja auch gut von zu Hause arbeiten konnte. Aber Du gingst gerne dahin. Ich habe es nicht über das Herz gebracht, Dich wieder abzumelden. Später war ich froh, dass Du dort dann aus der Schusslinie warst, wenn er seine Wutanfälle bekam.“
„Das beantwortet nicht meine Frage.“
„Marc, warum bleiben Frauen bei Männern, die ihnen nicht gut tun. Manchmal sogar andersrum. Anfangs konnte ich es nicht glauben. Was meinst Du, wie geschockt ich war, als René das erste Mal die Hand ausgerutscht ist? Weil er in Deinem Zimmer auf ein Stück Lego getreten war. Es war kein Stein, sondern irgendeine Figur. Er ist böse geworden, weil er sich wehgetan hatte, Du aber weintest, weil das Ding kaputt war. Er hat sich später bei mir dafür entschuldigt. Er würde Dich nie wieder schlagen. Es hat lange gebraucht, bis ich verstanden habe, dass er es nicht kontrollieren konnte. Schließlich richtete sich seine Wut auch gegen mich. Die Schläge waren schlimm, aber noch schlimmer waren seine Schimpftiraden. Er war in der Lage einem zu vermitteln, wie scheiße man doch war und dass man die Prügel einfach verdient hätte. Ich solle froh sein, dass er mich mit Dir noch genommen hätte, sonst hätte ich vor meinen Eltern zu Kreuze kriechen müssen.“



Ich weiß nicht ob ich heulen oder kotzen soll! Er war nicht immer so. Er kann und konnte ja auch anders. Er hat mir versprochen, es nie wieder zu tun. Pff! Wenn ein Mann einmal ausholt, tut er es immer und immer wieder. Und wer Frauen schlägt, schlägt auch Kinder! Ganz einfach. Für einen Mann ist das ein Armutszeugnis!!! Weicheier sind das, die sonst nichts geschissen bekommen. Ganz kleine Lichter! Sie müssen andere klein halten, um sich selbst besser zu fühlen. Um nicht in und an ihrem eigenen Elend zu ersticken. Wichser! Alle miteinander. Irgendwo einsperren und anzünden sollte man dieses Pack. Kastrieren! Mit ner rostigen Schere ...

Zitat
„Ich bin nicht ihr Kind. Sie haben mich adoptiert als ich fünf Jahre alt war. Ich wollte nicht da sein, ich wollte nicht, dass sie meine Eltern sind. Ich wollte zurück zu meiner Mutter. Man hatte mich ihr weggenommen, weil sie irgendeine psychische Störung hatte. Vermutlich sogar mehrere. Ich kann mich vage daran erinnern, dass ich oft von einer Freundin zur nächsten gereicht wurde. Immer wenn es ihr zu viel wurde mit mir. Also eigentlich an 6 Tagen pro Woche. Egal. Ich kam dann jedenfalls zu Deinen Großeltern und ich habe alles gehasst. Den ersten Menschen, den ich an mich ran gelassen habe – und ich meine nicht körperlich, das war Dein Vater.“

Marc schmunzelte. „Also doch irgendwie...“



Tja. War es nun gut, dass man Elke weggegeben hat? War es schlecht? Sie war einfach zu jung, um das zu verstehen. Aber doch alt genug, um es bewusst zu erleben. Wenigstens kann Marc das noch ein bisschen auflockern . Aber so richtig nimmt er die trübe Stimmung nicht ...

Zitat
Ich wollte es allen zeigen, dass ich ohne Hilfe klar komme.



Und daran geht man innerlich kaputt!

Zitat
„Ich weiß das, Marc. Ich hätte Dich gehen lassen, auch wenn es mir das Herz gebrochen hätte.“ Elke machte wieder eine Pause. „Du bist garantiert nicht vertauscht worden. An dem Tag kamen sonst nur Mädchen zur Welt.“
„Danke!“



Das war längt überfällig und es ist schön und gut, dass sie darüber geredet haben!

Zitat
Schweigen. Marc hielt immer noch Elkes Hand. Über die Gesichter von Mutter und Sohn liefen Tränen. Sie wollten es beide nicht, doch sie konnten nichts dagegen tun. Sie litten den gleichen Schmerz. Anders zwar, aber ihre Geschichte war dieselbe.



Manchmal kann man es einfach nicht kontrollieren und es muss raus. Besser so, als wenn man es ewig mit sich herumschleppt. Diese Teile meine liebe Karo waren zum Heulen schön ... Herzzereißend, ehrlich, grausam!

November 2.34 – Marc Nacht 1

Zitat
Das ist vorbei. Hör auf Dir was vorzumachen!

(„Das muss sie mir schon selber sagen!“)

Geht doch!



Geht doch !!!

Ich glaube, dass Sascha und Eveline sehr gute Freunde von ihm werden können. Irgendwie habe ich das so im Urin ... Scheiß ...

Zitat
(„Wenn mein Vater nicht mein Vater ist, dann kann ich auch nicht so werden wie er!“)



Darüber muss man sich auch keine Gedanken machen. Selbst wenn er der Vater wäre. Der Erzeuger von meinem Mann, ist auch so ein Exemplar und mein Mann ist nicht so, wie er. Er liebt Kinder und kann unglaublich gut mit ihnen, wie ich an unserer Nichte sehen durfte. Unbeholfen und sehr vorsichtig, ja - aber das sind die Männer alle .

Zitat
Er hatte sie nur nicht fallen lassen wollen.



ALPTRAUM BABYWINDEL

Unbewusstsein = Riesengroßes Arschloch! Da ist Marc soweit sich einzugestehen, dass er eben nicht so wird und dann träumt er so einen Mist ... Auch wenn nun die Frage geklärt ist, bleibt die Angst. Doch so zu werden. Es doch nicht zu können und sie alle zu enttäuschen! Mal nicht der Beste zu sein. Auf Anhieb. Es mit Geduld und Spucke lernen müssen ...

November 2.36 – Marc Nacht 2

Zitat
Nach einem Alptraum lief er diesen am besten ab. Oder rannte vor ihm weg, das war wohl Ansichtssache. Hauptsache, es half.



Weder das eine, noch das andere, wird da helfen! Der Kopf ist zwar danach frei - aber Zweifel bleiben. Die kann man nur mit Tatsachen zur Seite räumen. Vielleicht sollten doch mal langsam klare Verhältnisse her. Sonst kann er sich bald wirklich einweisen lassen .

November 2.37 – ... ist man einfach nicht vollständig

Zitat
„Und Du sagst, es gibt keinen Grund, für Dein Unterbewusstsein, Amok zu laufen?“
„Wieso?“
„Ein Dreiergespann – und zwei Teile fehlen Dir. Ich werde ja schon verrückt, wenn die Zwillinge mal ein Wochenende bei Oma und Opa sind. Ohne manche Menschen ist man einfach nicht vollständig.“



Schön gesagt! Mehr fällt mir dazu tatsächlich nicht ein .

Und der aus allen Wolken fällt. Mein Highlight!

Zitat
Sie ist schwanger!
Na und?
Von einem anderen!

(„Na und?“)

Na und?



Der muss doch jetzt denken, dass Marc von allen guten Geistern verlassen ist .

November 2.38 – Marc und Elke 4

Wenn die Mutter die Karten auf den Tisch legt, muss es wohl auch der Sohn tun. Nun ja - Elke ist ja bestens informiert und Marc muss sie nicht wiederbeleben . Aber vielleicht muss man Marc irgendwann wiederbeleben ...

Zitat
„Franz ist wieder in Berlin, er hat seine Reha abgebrochen.“

Prompt wurde Marc eine weitere Spur blasser.



Klar. War scheiße von ihm. Aber ich denke schon, dass Franz das verstehen wird. Er kennt Marc. Mehr muss man dazu doch nicht sagen, oder?! Natürlich ist es für Marc schlimm. Er hat Scheiße gebaut. Und wenn er eines weniger kann, als Gefühle zuzulassen, dann ist es Fehler zugeben!

Ich finde es gut, wie Marc und Elke miteinander umgehen können. Auch nach diesem Gespräch. Es wirkt fast schon vollkommen normal. So wie ich mich mit meinen Eltern unterhalte, wenn ich etwas auf dem Herzen habe. Okay. Ich bin da ein schlechtes Beispiel .

Zitat
„Naja... Du hättest Dir was antun können.“
„Ich?“ Das klang eine Spur zu entrüstet.



Genau: Er? Nee, nee, nee . Nicht Marc .

Zitat
„Die Wohnung ist eins. Aber die Frau... Dann muss er sich mit mir streiten. Gretchen ist meine Freundin!“





Zitat
Die Mutter sah ihren Sohn an. Das klang trotzig. Aber nicht so, als wüsste er nicht, was er von sich gab. Elke strich Marc über den Kopf. „Du liebst sie wirklich, oder?“

Plötzlich sah sie klar: Darum war er weggelaufen. Seine – war es wirklich seine erste Liebe? – Freundin schwanger von seinem Freund.



Seine erste und seine letzte, Frau Fischer !

Zitat
René hatte es nie interessiert, dass Carina seine Tochter war und keine Folge ihrer „Hurerei“. Sie war ein Kind und sie störte. Letztenendes hatten alle dafür bezahlt. Das Baby mit dem Leben. Fast musste man sagen, dass die Tochter am meisten Glück gehabt hatte.



Harte Worte. Ich verstehe die Botschaft dahinter. Die Tochter musste nicht so leiden, wie Elke und Marc. Für eine Mutter ist es sicherlich immer wichtig, dass die Kinder nicht leiden und Carina war eben ein Baby. Nicht auszudenken, was René mit ihr gemacht hätte ... Trotzdem sind es extrem harte und auch verbitterte Worte ...

Marc 17

Zitat
„Huren und Bastarde! Endlich Ruhe!“



Er hätte sie alle totgeschlagen! Ich hoffe der verrottet in irgendeinem Grab, weil man ihn lebendig begraben hat!

November 3.21 – Marc und Professor Neuroth

Zitat
„Entschuldigen Sie, ich wollte mich da weder reinhängen noch steht es mir zu, das zu bewerten. Es interessiert mich aus einem anderen Grund.“ Er schob Marc die Mappe zu. „Doktor Meier, ich möchte Ihnen ein Angebot machen.“



Na, das war ja klar ... . Ein gutes. Eines, welches er unmöglich ablehnen kann ... Wenn da nicht eine Blondine wäre, der er ein Versprechen gegeben hat!

November 2.40 – Marc und Elke 5

Irgendwie bleibt doch alles beim Alten .




Meine liebe lass mich Dir etwas sagen: Ich war Anfang ein bisschen skeptisch, was Deine Geschichte angeht. Wegen dem Marc, der mit dem Halstuch von Gretchen gekuschelt hat . Ich hab bei Geschichten einfach immer Angst, dass Marc zu weich wird. Auch bei unserer eigenen ... Aber Du hast mich kein bisschen enttäuscht. Überhaupt nicht! Wenige Geschichten haben es geschafft, mich emotional zu packen. Neben den Werken von manney (die ich hier nicht verlinken werde, weil ihr Ego sonst davon schwebt und ich nicht sportlich genug bin, um es wieder zurück auf die Erde zu holen) und der Geschichte vom -chen, ist Deine, die beste die ich bisher Lesen durfte ! Und wenn ich das so offen und ehrlich schreiben kann, ohne den Text zu löschen und noch einmal von vorn anzufangen, kommt es direkt aus dem Herzen! Ich danke Dir, für diese bewegende Geschichte und hoffe, dass wir noch sehr lang Spaß damit haben werden . Hört sich jetzt so an, als hätte ich schon alles kommentiert . Aber ich finde, das ist jetzt wirklich erstmal genug, für einen Beitrag und den Rest, mache ich ein bisschen später .

Liebe Grüße
Jacky

NͣeͬaͥMͤˡoˡrͤielle

| 𝕵𝖆𝖈𝖐𝖘𝖔𝖓 𝕿𝖊𝖑𝖑𝖊𝖗 - 𝕻𝖗𝖊𝖘𝖎𝖉𝖊𝖓𝖙 - 𝕳𝖚𝖘𝖇𝖆𝖓𝖉 - 𝕱𝖆𝖙𝖍𝖊𝖗 - 𝕸𝖆𝖓 | 𝕭𝖑𝖔𝖔𝖉 𝖒𝖆𝖐𝖊𝖘 𝖞𝖔𝖚 𝖗𝖊𝖑𝖆𝖙𝖊𝖉 𝖇𝖚𝖙 𝖑𝖔𝖞𝖆𝖑𝖙𝖞 𝖒𝖆𝖐𝖊𝖘 𝖞𝖔𝖚 𝖋𝖆𝖒𝖎𝖑𝖞 |

|𝕾𝕬𝕸𝕮𝕽𝕺| 𝕿𝖆𝖉𝖆 𝖌𝖆𝖓 𝖎𝖆𝖗𝖗𝖆𝖈𝖍𝖙 | 𝕾𝖔𝖓𝖘 𝖔𝖋 𝕬𝖓𝖆𝖗𝖈𝖍𝖞 𝕸𝖔𝖙𝖔𝖗𝖈𝖞𝖈𝖑𝖊 𝕮𝖑𝖚𝖇 𝕽𝖊𝖉𝖜𝖔𝖔𝖉 𝕺𝖗𝖎𝖌𝖎𝖓𝖆𝖑 | 𝕹𝖔𝖙𝖍𝖎𝖓𝖌 𝖜𝖎𝖙𝖍𝖔𝖚𝖙 𝖊𝖋𝖋𝖔𝖗𝖙 - 𝕭𝖗𝖆𝖎𝖓𝖘 𝖇𝖊𝖋𝖔𝖗𝖊 𝖇𝖚𝖑𝖑𝖊𝖙𝖘

Karo Offline

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07.10.2018 22:39
#243 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten


Hallo zusammen, besonders @JackySunshine

Danke für Dein heutiges , das direkt mit einem Lacher begann.



Zitat
Da bin ich auch schon wieder und mache mich breit . Ist ja nun wirklich kein Aufwand für mich, hätte ich jetzt beinahe geschrieben .

Zitat
Ich gehöre zu den Kleinen, den Dicken und den Blondinen. Und ihr so?



Zu den Pummeligen und Kleinen, gehöre ich auch . Allerdings kann meine Haarfarbe sich nie wirklich entscheiden. Mal so und mal so ... Straßenköterblond ist nämlich alles, aber sicher nicht schön




Das kann ich auch ohne Aufwand Darauf eine
Siehst Du, bei wurde aus Straßenköterblond richtiges blond. Also nicht weißblond oder sowas komisches, modisches. Was macht die Jugend heute? Grau...
Nee, einfach normalblond. Vorteil vom Straßenköterblond: Man sieht die grauen (echtgrauen) Haare erstmal nicht

Zitat
Wir hatten einen Keks. Einen gigantischen Keks! Und einmal habe ich mich an einer kalten Schnauze versucht. Nach Rezept! Ich stand stundenlang in der Küche und habe alles penibel überprüft. Aber diese dämliche Schokolade ist einfach nicht fest geworden ... Hm. Hatten wir eine schwitzende Schnauze



Einen gigantischen Keks Immerhin kannst Du und das schmeckt wirklich hervorragend Selbst das aus Salzteig

Zitat
Das wäre doch mal wieder die perfekte Vorlage für ein Maretchen-Dialog, der unser Gretchen so richtig in Verlegenheit bringt



Dann fang mal an Vielleicht entpuppt sich Thorben als Luxemburgerli und wird von Marc höchtpersönlich verspeist. Wollte erst vernascht schreiben, aber ich glaube nicht, dass Marc den oder sonst einen Mann vernaschen will...

Oh jeeee. Da isses wieder, das Kopfkino

Zitat
Und jetzt kommt der Rest



Siehst Du, den spare ich uns auf. Vermutlich morgen. Oder später.
Jetzt sage ich mal



Ihr seid alle toll und ich freue mich auf viele Stunden mit euch

LG
Karo


Karo Offline

Alter Ha(a)ser:


Beiträge: 1.379

10.10.2018 22:04
#244 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten



Vor allem an meine lieben Feedbäckerinnen - es gibt ein wenig Nachschub, das heißt die Aufholjagd ist erstmal vorbei

Das EKH ist Ende November angekommen. Und langsam muss Marc sich mit der drohenden Weihnachtszeit auseinandersetzen

Also @JackySunshine Du könntest schon den einen oder anderen Weihnachtssmiley aus der Kiste lassen

LG
Karo

NickiO Offline

Praktikant:

Beiträge: 19

11.10.2018 16:33
#245 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten

Auch von mir an dieser Stelle ein dickes Lob für Deine Geschichte! Sehr strukturiert und packend. Da ich auch in der Gesundheitsbranche tätig bin, finde ich die Ansätze rund um Reorganisation, employer branding, Recruiting im Krankenhaus spannend und am Zahn der Zeit. Auch Dein geschriebenes Voiceover von Marc hat etwas. Weiter so und alles Liebe ❤

NeaMorielle Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 9.123

13.10.2018 00:29
#246 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten

Dumdidumdidum ... !

Hab ich da etwa, die berüchtigten bösen Worte gelesen? Weihnachtszeit? Weihnachtssmileys? Ich sag es dann mal, wie René Marik ... Nee , nee , nee , nee , nee .



Dazu ist es mir dann doch noch ein bisschen zu früh . Reicht doch wirklich, wenn wir in den Geschäften schon damit genervt werden . Nun komme ich aber mal zu meinem eigentlichen Anliegen .




Aufholjagd - The next one

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Abend, meine liebe Karo !

Schau mal: Da bin ich wieder und backe feuchtfröhlich drauf los . Ich will jetzt nicht sagen, dass ich es heute schaffen werde, die noch verbleibenden Teile zu kommentieren - aber ich komme meinem Ziel immer näher. Und es ist noch nicht Weihnachten ! Damit das jetzt aber auch noch mal was wird, lege ich gleich mal los. Der Browser lahmt nämlich schon wieder, wegen den tollen Hamstern . Sind die nicht Zucker ?!

November 3.1 – Patientin Porz

Erst einmal muss ich sagen, dass ich diese medizinischen Einlagen total lieb gewonnen habe . Das ist so spannend! Und die arme Frau Porz hat es nun wirklich nicht leicht . Menschenskinder! Was wurde denn da bitteschön verbrochen?! Sowas ist ja wirklich unmöglich! Und es gibt sie wirklich; diese Hausärzte ...

Zitat
(„Vorsicht, wenn Du auf Allgemeinmediziner schimpfst!“)



Nope ! Ist ja keine Verallgemeinerung. Es gibt solche und solche ... Wir mussten hier auch probieren, bis wir bei (Achtung!) Gesenhues und Partner gelandet sind. Die sind klasse! Alle miteinander. Auch wenn ich den Prof. immer erschlagen will - Chirurg halt. Aber seine Söhne sind GOLD! Meinen Hausarzt damals in Bochum, hätte ich auch nicht tauschen wollen. Wobei das irgendwann nur noch eine Frage der Zeit gewesen wäre, weil der ja auch nicht jünger wird . Keine Ahnung, ob der die Praxis überhaupt noch hat ... Und Gretchen Haase ist eben eine dieser Allgemeinmedizinerinnen, die wirklich was können und wissen, was sie tun. Es gibt aber eben auch die Kehrseite der Medaille. Da braucht sich unser Marc gar nicht in Zurückhaltung üben. Knechti ist doch für ihn eigentlich ein gutes Beispiel. Wobei ich wirklich sagen muss, dass ich ihm soviel auch nicht zugetraut habe .

Zitat
(„Jetzt fängst Du also die Patienten schon auf der Straße!“)



Na ja ... Besser die Patienten, als irgendwelche Frauen !

November 3.2 – Marc und Maurice/Knochenentzündung

Zitat
Als sie einige Zeit später den Untersuchungsraum verließen, fiel ihm Cedric ein. Was hatte der Kollege gesagt?

(„Unterschätz´ ihn nicht!“)



Wow! Der kann ja doch was ... ! Wer hätte das gedacht?! Mh. Cedric. Okay ... Aber vielleicht hätte er Maurice auch einen Rat mit auf den Weg geben können. „Lassen Sie sich nicht immer verunsichern. Seien Sie nicht zurückhaltend. Nehmen Sie sich, was Ihnen zusteht und zeigen Sie, was Sie können! Der Meier scheißt aus demselben Loch, wie Sie.“ Die Liste lässt sich beliebig erweitern. Mich hat unser Knechtelsdorfer jedenfalls mächtig überrascht und bekommt von mir nen .

November 3.3 – Marc und Cedric 5

Zitat
„Cedric? Ich will in meine Wohnung!“



Ähm!

Zitat
„Marc, bist Du sicher? Ich halte das für keine gute Idee.“



Ich auch nicht! 's armer Blutdruck ... Der soll mal schön bei Cedric bleiben und ihn davon abhalten, die Amsel aus Versehen zu schwängern . Oh bitte, bitte nicht.

Zitat
Gina wäre sehr gerne wieder ungestört mit Cedric in dessen Wohnung, da fühlte sie sich weniger als Gast denn in der Villa Haase.



Mir wäre ein Gastspiel ganz recht. Flieg auf und davon, großer, hässlicher Vogel .

Zitat
„Er will doch, dass ich wieder der Alte werde – das kann er haben!“
„Wie meinst Du das jetzt?“ Seine Erklärung warf mehr Fragen auf.
„Egoistisch, arrogant und rücksichtslos. Kann er haben.“
„Du sprichst jetzt aber wirklich in Rätseln.“
„Das wirft mir meine Mutter auch vor.“



Diese kurze Erklärung, lässt einem auch kurz das Herz stehen . Er will doch aber nicht mehr der alte Marc sein! Und das muss er auch nicht sein ... Der alte Marc, würde diesem Idioten doch nur Genugtuung geben. Der neue Marc jedoch, könnte ihn zur Weißglut treiben . Er muss sich nur noch in Verständlichkeit üben, der gute Marc . Die verstehen alle immer nur Bahnhof, die armen ...

Zitat
„Sie stirbt täglich. [...]



Äh - ja . Zum glück nur metaphorisch ... Kann man an der Stelle metaphorisch gebrauchen ?

Zitat
[...] Hör mit Ablenkungsversuchen auf. Ich möchte in meine Wohnung, Cedric. Bitte fahr mit mir dahin!“



Ist ja gut ! Marc Meier möchte von seiner Mutter aus dem Spieleparadies abgeholt werden . Da wird aber einer bockig ! Wenn der Mann mal nicht bekommt, was er will . Aber es ist gut, wie Cedric und Gina handeln. Ihn vorsichtig und langsam daran führen, anstatt mit der Tür ins Haus zu fallen. Wobei ich schon fast sicher bin, dass ihn so schnell nichts mehr umhauen wird, nach den letzten Tagen. Selbst die Nachricht, dass er quasi obdachlos zu sein scheint, oder eben die Sachen, die er noch sein Eigen nennen kann, scheint er gelassener aufzunehmen, als anzunehmen war. Boar! Wat ein Satz, ey! Und das um die Uhrzeit (23:53) ...

Zitat
Die Entscheidung wurde Marc abgenommen. Sein Pieper rief ihn in die Notaufnahme.



Eigentlich schade. So ein bisschen Konfrontation mit Mehdi, täte sicher richtig gut . Also: Gewalt ist keine Lösung! Gewalt erzeugt Gegengewalt, hat man Dir das nicht erklärt? Bei manchen Menschen, geht es einfach nicht anders. Deren Gesicht schreit nach Schlägen .

November 3.4 – Patient Brune & November 3.5 – Daniela Brune – Cholonka

Stromunfälle sind wirklich nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Bei Steckdosen und so einem Gebimmel, bin ich auch immer sehr vorsichtig. Kann immer mal was passieren ... Und Marc kann mal wieder seine Entwicklung unter Beweis stellen. Sabines lange Leitung regt ihn nicht auf. Es nervt ihn nicht. Er bleibt ganz locker und immer sachlich! Mag ich wirklich sehr gern ... Auch wenn er sich eine kleine Spitze, weil er eben noch immer er selbst ist, nicht verkneifen kann.

Zitat
„Ich hätte da eher auf Laser getippt.“



Zitat
Marc sah noch eine Weile in die Dunkelheit. Er konnte sich beim besten Willen nicht erinnern. Aber eigentlich interessierte ihn das auch nicht.



Ein Not Interested-Schild für Doktor Meier bitte . Sehr schön. Bei Daniela hatte ich eher das Gefühl, dass sie nicht „Nein!“ sagen würde, wenn Marc ihr offensichtlich Avancen machen würde . Mh. Hatten halt Französisch und Bio zusammen . Da wäre der alte Marc sofort drauf angesprungen. Verbal. Nicht nur gedanklich ...

November 3.6 – Nachtschicht – Tagesrevue

Was soll ich Dir sagen? Soviel geballter Ladung Marc, in so wenigen Zeilen. Es gefällt mir. Er gefällt mir ...

Zitat
Seine Freundin. Sie war also schwanger. Von Mehdi. Daran gab es keinen Zweifel, Marc hatte das Ultraschallbild lange angesehen. Es thronte im Wohnzimmer in einem Bilderrahmen auf einem altargleichen Sockel. Kleine Kuscheltiere, Babyschuhe und Rosenblüten. Nun ohne Babyschuhe. Die hatte er mitgenommen.



Sie gehört für ihn noch immer an seine Seite. Mit Kind und Babyschuhen .

Zitat
Er hatte überhaupt keine Ahnung, was er noch von ihr glauben sollte. Er war verschwunden und sie sagte wichtige Termine ab. Cedric hatte gesagt, sie sei furchtbar besorgt und fertig gewesen. Trotzdem fuhr sie mit diesem Kegelclub in die Schweiz. Da bot er ihr unfreiwillig eine Chance das Ding zu umgehen und was machte sie? Fuhr einfach.

Du bist eben nicht wichtig. Raff es endlich.
Nein. Da muss was anderes hinter stecken. Lern doch endlich, dass oft was ganz anderes dahinter steckt.



Vielleicht begreift Marc es irgendwann ... Manche Dinge sind eben nicht so offensichtlich . Ist doch ein schlaues Kerlchen!

Was mir ein bisschen Sorge bereitet, ist die Aussprache ... Marc weiß, warum Gretchen so handelt, wie sie handelt. Sie hätte ihn anrufen müssen. Oder nach Hause fliegen müssen. Es ihm selbst sagen. Wie sie es will. Er weiß, dass sie das will. Und trotzdem glaube ich, dass es nicht einfach wird. Er ist in seinem Stolz verletzt, es ausgerechnet von Mehdi erfahren zu haben. Ich weiß nicht warum, aber bei Marc muss man einfach mit allem rechnen .

Lieber Marc, liebster Marc! Vor allem – mein Marc,

Der Brief ist so schön und so traurig zugleich. Sie ist so unfassbar glücklich, schwanger zu sein. Aber auch so unfassbar ängstlich. Unsicher. Doch sie bleibt ehrlich und reflektiert weiterhin, was geschehen ist. Sie weiß, dass sie niemandem Rechenschaft schuldig war, nach der Sache mit Mehdi. Marcs Reaktion war, vielleicht verständlich, aber ungerechtfertigt! Sie weiß endlich genau, wer sie ist und was sie will. Wer Marc ist und was sie in ihm erreichen kann. Wie sie ihn erreichen kann. Die Wahrheit hinter seinen Gemeinheiten herausfinden kann. Und sie würde ihm die Dinge liebend gern von Angesicht zu Angesicht sagen ... So, wie es sich gehört!

Zitat
Versprich mir, dass Du nicht an uns zweifelst. Alles andere würde mich verzweifeln lassen.



Tja ... Er hatte Zweifel! Gewaltige Zweifel. Wird er es ihr sagen? Ich hoffe es. Und ich hoffe, dass sie nicht davon rennt. Sie muss ihm zuhören und ihm die Möglichkeit geben, sich zu erklären.

November 3.8 – Nachtschicht – Tagesrevue 2

Zitat
(„Vielleicht hat der Professor doch Recht gehabt und man gewöhnt sich mit der Zeit daran.“)



Selbstverständlich. Man gewöhnt sich an alles ... Wenn man es will und es zulässt. Aber das muss er doch noch gar nicht. Nicht, wenn er nicht zu 100% dahintersteht. Und das tut er einfach nicht. Im Moment ja. Aber doch auch nur, weil er gebraucht wird!

Liebes Tagebuch,

Zitat
Es wäre so einfach, ihn jetzt anzurufen.



Und sie sollte ... Nein! Sie muss es sogar tun! Ich finde, dass sie diejenige sein sollte, die auf Marc zugeht. Er sollte ihr nicht hinterherlaufen müssen ... Es ist schön, dass sie sich aufs Baby freut und alles gut läuft. Es ist doch aber so viel schöner, wenn man es mit dem Partner teilen kann. Und ich bin mir sicher, dass er es auch gern mit ihr teilen würde. Auch wenn er nicht der biologische Vater ist!




Morgen meine liebste, geht es hier munter weiter: Endspurt !!!

Liebe Grüße und ein schönes, erholsames Wochenende
Jacky

NͣeͬaͥMͤˡoˡrͤielle

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NeaMorielle Offline

Gynäkologe:


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16.10.2018 14:18
#247 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten

Liebste Karo !

Das war wohl nix . Da ist mir doch tatsächlich am Samstagabend ein bisschen was zu Kopfe gestiegen und ich konnte mich hier einfach nicht mehr blicken lassen . Aber dafür bin ich heute hier und kredenze Dir leckööööööres .

Aufholjagd - The last one Danach geht es dann immer aktuell weiter !!!




November 3.10 – So sind wir hier nicht!

Ich weiß wirklich nicht, was mich an diesem Teil mehr beeindruckt ... Marc der den Knechti echt schlafen lässt und sich mit einem Betrunkenen herumschlägt - oder - Marc der ernsthaft darüber nachdenkt höchstpersönlich Kaffee zu kochen . Ich tendiere ganz stark zu letzterem . Das ist aber auch wirklich eine Schweinerei! Im Winter (ich will auch endlich Winter ) keinerlei Versorgung für die Sanis. Keinen Platz, um im warmen zu sitzen !?

November 3.11 – Anamnese für die Cafeteria

Geil! Gleich zieht Doktor Meier das Skalpell . Und nimmt jedes Thema einfach einzeln auseinander ... Mh. Lebensmittel. Das ist so eine Sache. Man wird immer schief angeguckt, wenn man nicht "Bio" holt. Kauf ich nicht. Ich laufe auch nicht zu einem Bauern, wie andere hier im Ort das tun. Die haben meistens auch alle ein Auto unterm Arsch. Und da bin ich dann schon wieder bei der Doppelmoral. Bio kaufen, aber mit dem Auto hinfahren?! Sorry! Aber ich bin dann wahrscheinlich auch noch doof und die fahren mit einem Bio-Auto. Angetrieben mit Pflanzenstoff. Wahrscheinlich Löwenzahn! Nee, wirklich. Nichts gegen Bio. Oder Leute die Bio kaufen. Jeder, wie er es gerne möchte. Mir ist es einfach zu teuer. Wenn ich die Möglichkeit hätte, mir die Sachen selbst anzubauen, würde ich es sogar tun. Hab ich nicht. Noch nicht. Vielleicht ermöglicht sich das irgendwann. Das dazu .

Frische Brötchen. Vom richtigen Bäcker. Selbstgemacht. Ein Gedicht!!! Es gibt nichts besseres und dafür bezahle ich dann auch gerne ein bisschen mehr. Besonders zum Frühstück am Sonntag. Wenn da nur ne Bratwurst reinkommt, schmeckt es zwar auch ein bisschen besser, aber das ist dann vollkommen Wurscht . Aber so zum Frühstück .

Und Rouladen . Muss ich demnächst nochmal machen, wenn sie bei uns welche im Angebot haben . Ja - ich kaufe die nur im Angebot. Wenn ich mir überlege, was ich da beim letzten Mal hingelegt habe . Und da waren die auch im Angebot. Hätte ich eigentlich vier Tage von Mittag machen können ...

Zitat
„Doktor Knechtelsdörfer! Ist Ihnen bewusst, was Sie damit angerichtet haben?“ Marc hatte ein wenig Spaß dabei, den Assistenzarzt aufzuziehen. Maurice war total überfordert. Der Chef schnauzte ihn an aber grinste gleichzeitig?



Da ist unser Marci aber gemeinerlich . Der arme Maurice ist doch gerade erst aufgewacht und sicherlich nicht ausgeschlafen. Und dazu auch sonst nicht sonderlich helle .

Zitat
„Äh, also ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass Doktor Brickmann...“
„Ich will nichts hören!“ Marc unterbrach den Kollegen und wendete sich dem Computer zu.
„Ich bringe sie um!“
„Das geht aber gegen Ihren Eid, Doktor Meier!“



Uh! Ich möchte zugucken !!!

November 4.1 – Winter-Weihnachtsgraus

Zitat
Für Marc begann nun die härteste Zeit des Jahres. Er hasste Weihnachten und diese Kitschlastige und Glitzer-Blinklicht-Lametta verseuchte Adventszeit.



Same here !!! Mir graut es davor auch schon ... Meine Patientin ist eher so Gretchen und ging mir damit heute mächtig auf den Wecker. Aber dann darf man ja nichts sagen. Schrecklich! Natürlich nasche ich gerne. Marzipankartoffeln, Marzipanbrot, Lebkuchen und den ganzen anderen Krams. Aber warum zur Hölle, müssen alle so... widerlich werden? So herzlich, kitschig, wehmütig? Tut doch wirklich nicht Not! Man kann ganz normal bleiben und weiterhin alles hassen . Wie sich alle gegenseitig mit Liebe überschütten . Sonst guckt man sich zwar mit dem Arsch nicht an, aber hey: Es ist doch Weihnachten. Mhm ... Schon klar .

Zitat
Sabine hatte den Vorschlag gemacht, doch den Raum hinter dem Empfangstresen zu nutzen, sonst hätte man diesen ja fast umsonst schön hergerichtet. Seit dem Besuch der StaBe war er nicht mehr betreten worden. Der Konferenzraumcharakter ließ sich schnell vertreiben. Ein Sofa war schnell gefunden, die kalten Kunststofftische wurden zusammengeschoben und unter einer Tischdecke versteckt, ein paar Blumen sorgten für ein wenig Frische. Marc hatte Sabine einen Stick mit Fotos aus Sanssouci gegeben, die sie abzog und in passenden Rahmen an die Wände nagelte.





November 4.2 – Patientin Schneverdingen

Autsch! Eine Bänderdehnung schmerzt mehr, als ein Bruch. Möh! Die Arme. Aber das bringt die kalte Zeit halt so mit sich. Ich hoffe wirklich, dass unsere Patienten nicht, der Reihe nach, umfallen . Also... sollte es irgendwann mal nass und matschig werden . Habe die Hoffnung ja noch nicht aufgegeben, dass dem Sommer bald die Puste ausgeht .

Aber was ist denn das mit der Brickmann ?!

Zitat
Da Doktor Knechtelsdörfer heute Doktor Schattmann zugeteilt war, hatte Marc mit Carsten Stern alle Hände voll zu tun. Doktor Brickmann hatte ihren freien Tag und war sicherheitshalber telefonisch nicht zu erreichen.



Das ist ja wohl unter aller Sau! Natürlich ist es ärgerlich, wenn man seinen freien Tag opfern muss. Aber es muss doch einen Grund gegeben haben, dass man Ärztin geworden ist! Bei ihr ging es wahrscheinlich nur ums Geld und nicht um irgendwelche Überzeugungen. Da muss Marc doch wirklich eine PJlerin hinzuziehen?! Geht wirklich nicht an!

Zitat
Später sah er sie mit Mehdi das Krankenhaus verlassen. Sie hatte sich bei dem Halbperser eingehakt und flirtete ihn an.



Und das ja wohl auch nicht . Die kennt den Mehdi wohl noch nicht richtig ...

November 4.3 – Personalnot am Frühstückstablett

Uh. Da bin ich ... Leicht verärgert. Frau Hundt. Ähm. Nein! Eine Geburt muss nicht schnell gehen. Eine Geburt braucht seine Zeit. Mutter und Kind, brauchen diese Zeit. Natürlich ist es schön, wenn die Schmerzen schnell vorbei sind. Aber nein! Einfach nein! Die Babys sind fitter. Klar. Auf jeden Fall. Nach einer PDA sind die Babys auf jeden Fall fitter ... Also, da bin ich ja fitter, wenn ich verkartert im Bett liege . Nee, da halte ich nicht viel von. Egal ob Frau Doktor das fünfte Kind bekommt und der Meinung ist, das muss nicht so gemacht werden. Das sollte jede Frau selbst entscheiden dürfen! Sie darf nur eingreifen, wenn es Komplikationen gibt. Ihre persönliche Meinung, ihre eigenen Empfindungen, haben da nichts zu suchen . Sie darf Ratschläge geben und solche Dinge vorschlagen, aber unabhängig, ihrer eigenen Meinung!

Zitat
„Buffet ist nicht die schlechteste Variante. Frau Doktor Hundt hat das bei uns eingeführt, unsere „Gäste“ sind ja im seltensten Fall bettlägerig. Die gehen zum Essen in den Aufenthaltsraum. Nehmen sich Geschirr, stellen es auf den Wagen. Die Küche liefert und holt wieder ab. Das hier...“ Gabi zeigte auf den Tablettwagen „Gibt es nur noch für Ausnahmefälle.“
Marc sah die Krankenschwester nachdenklich an. „Gabi, Du bist die Beste!“ Schon war der Leitende Oberarzt im Treppenhaus.



In kürzester Zeit, alles auf Links gedreht . Und der schlaue Doktor Meier bekommt die Ideen nicht selbst, er bekommt sie vorgesagt . Gefällt mir alles. Wirklich!

Und jetzt bin ich ganz traurig und sehe dem letzten Teil auch ganz wehmütig hinterher !!!




Meine liebe Karo ! Es ist wirklich toll und ich bin jetzt ganz gespannt, was als nächstes kommt !!!

Liebe Grüße
ChuckySunshine

NͣeͬaͥMͤˡoˡrͤielle

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Karo Offline

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16.10.2018 23:31
#248 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten



Guten Abend zusammen. Endlich schaffe ich es wieder einmal, vorbei zu gucken. Bin ziemlich mit dem Halloween Special beschäftigt... mittlerweile habe ich mehrere gute Ideen, die aber so kurz und knackig würden/sind/ wie der Oneshot von @Lorelei

@JackySunshine Sugarchucky Sag bloss... ja ist denn heut schon Weihnachten? Du hast es tatsächlich geschafft Ich werd bekloppt

DU BIST DURCH!!! lichen Glückwunsch

Und so will ich direkt mal noch ein bisschen nachschieben.

Zitat
Und jetzt kommt der Rest . Mal sehen ... Vielleicht schaffe ich es - vielleicht aber auch erst zum nächsten



Egal, wann und wie, Du hast es geschafft. Begeisterung siehe oben

November 2.26 – Marc bei Elke

Zitat
Oder war Washington die Lösung?! Vor Gretchen weglaufen. Am Anfang sicherlich noch, wegen der Verlobung und der Hochzeit mit Frank. Aber danach? Danach wollte er doch einfach nur noch weg. Weg von ihr und den Gefühlen, die er hatte ... Vergessen! Aus den Augen - aus dem Sinn. In Washington hätte er ein Jahr Zeit gehabt, die Mauer wieder aufzubauen und sich emotional zu lösen ... Da ist er wie seine Mutter.

Aus den Augen - aus dem Sinn! Sie wollte abhauen und sich und ihrem Sohn die Zeit geben, sich emotional von diesen Briefen zu lösen. Von der Wahrheit zu lösen und vollkommen unbefangen in dieses Gespräch gehen. Darüber hinaus hat sie vielleicht wirklich "vergessen". Genauso wäre es Marc ergangen, wenn er wirklich das Jahr in Washington gewesen wäre



Mein Gott, sie sind ja noch gleicher als gleich. Ist mir gar nicht so bewusst geworden... Du und @Nachteule könnt einfach immer wieder Stellen finden, die mir selbst gar nicht so bewusst waren.

Zitat
Wer nennt seine Tochter auch Jacqueline Denise?! Meine Eltern haben ganz bestimmt gekifft! Anders kann ich mir das nicht erklären



Hast Du sie mal gefragt? Wenn ja, war die Antwort befriedigend? Aber ich glaube, egal welchen Namen man bekommt, man ist in einigen Phasen des Lebens nicht glücklich damit. Kennt das nicht jeder irgendwo? Mit glatten Haaren will man Locken und umgekehrt. Mit Namen ist es doch auch so...

Zitat
Elke hat wirklich so tolle Fans! Da bleibt doch wirklich kein Auge trocken ... Lachtränen



Ich mag sie auch.

Zitat
Er will es einfach nicht begreifen und ich verliere langsam den Glauben daran, dass er sich wirklich zu 100% darauf einlassen wird. Aber dann stellt sich mir die Frage: Muss er das überhaupt?! Eigentlich ja nicht. Es wäre doch schade, wenn von dem alten Marc, der er nicht mehr sein will, und den wir auch nicht unbedingt noch einmal sehen müssen, so gar nichts bleiben würde - oder? Was Marc jetzt tun muss ist & zu akzeptieren. Er muss aufhören dagegen anzukämpfen und den beiden Raum gewähren. In all seinen Lebenslagen. Sie haben beide eine Da­seins­be­rech­ti­gung. Sie sind Teile von ihm.



Das ist ein guter Gedanke. Weiß ja nicht, wie ihr das seht, wenn die Geschichte mal ins 3. Jahr geht - also so in ein paar Jahren. Hat er es geschafft, sie ruhig zu stellen oder sind die beiden gute Berater geworden?

Zitat
Wirklich schön ... Die Marc und Elke Teile, sind Dir hervorragend gelungen. Die witzigen!



Vielen Dank für die Blumen. Verbeuge mich verlegen errötend.

Zitat
Das dynamische Duo



Was hier schon für Vorschläge gefallen sind... wenn ich die alle schreiben will/soll, dann bleibt mir keine Zeit mehr für ein geregeltes Leben

November 2.27 – Nach der OP

Zitat
Er hat eben das "Weglaufgen"!



Vielleicht hat er mehr mit Gretchen gemeinsam als man denkt.

November 2.28 – Marc bei Doktor Nussbaum & November 2.29 – Ein Tag in Zürich

Zitat
Ich muss ganz ehrlich mit Dir sein: Deine Spezials habe ich noch nicht alle gelesen. Jedenfalls nichts gründlich. Allenfalls überflogen ... Einfach weil ich gesehen habe, dass es viel mit Marc und Gretchen nach dieser Geschichte zu tun hat. Das würde mir ein bisschen die Spannung nehmen. Deswegen habe ich immer gesagt, dass ich mir das aufheben werde



WAAAAS?

Ich habe gesagt, dass die Specials diese Story als Basis haben. Aber sie sind dann ganz anders. Und ich versuche die Specials auch so zu halten, dass man keine oder nur vage Rückschlüsse auf das, was noch kommt, ziehen kann Naja. Dann heb mal auf... Hast Du viel zu lesen, wenn Du in Rente gehst

Zitat
Die Entwicklung in Zürich gefällt mir - mäßig. Meine Begeisterung dafür, dass Marc schnell Anschluss findet und es ihm gefällt, hält sich wirklich in Grenzen



Tja, Menschen haben in Marcs Leben bisher wenig Bedeutung gehabt. Vor allem solche, die sich als Freunde benennen lassen. Das soll er jetzt eben langsam lernen. Thilo, Martin, Sascha. Alles Fremde, denen er aber irgendwie Vertrauen entgegen bringt/bringen kann und sich gut damit fühlt. Er soll lernen, sich zu öffnen. Dass es gut ist, die Mauer in Einzelteilen zu lassen.

Zitat
Aber es ist schön, dass er, für einen kurzen Moment, einfach mal loslassen kann. Er ist vollkommen bei sich. Er kann die Gedanken sortieren.



Er kann das über all, nur nicht zu Hause in Berlin. Da ziehen und zerren alle an ihm herum... ob ihm das wohl noch bewusst wird?

November 2.30 – Elke in Sorge

Ja, die arme Frau macht wirklich was mit...

November 2.31 – Marc und Elke 1

Zitat
Nun also die emotionalen Teile. Ich sage Dir, dass sie genauso gut, besser, als die witzigen waren und sind! Mutter und Sohn zusammen, miteinander und nicht gegeneinander. Mit einer gemeinsamen Geschichte, die beide geprägt hat. Mit Fragen, die sie sich nie beantworten wollten oder konnten. Ein ehrliches Gespräch. Mit vielen Überraschungen



Wieder bekomme ich einen Hexenschuss, weil ich mich vor Dir bzw diesem Lob verbeuge

Zitat
Zeit um im Gretchen Haase Zitathimmel zu wühlen ...



Das Zitat an dieser Stelle gefällt mir.

Zitat
Er hat eine so große Angst vor der Wahrheit. Franz hat vollkommen recht. Marc Meier ist sich seiner Fähigkeiten als Arzt vollkommen bewusst. Seine Fähigkeiten als Mensch, kennt und sieht er aber nicht. Er glaubt einfach, dass er es nicht wert wäre, von einer Gretchen Haase geliebt zu werden. Dass er es nicht schafft, ein Kind - ob nun seines oder das von einem anderen - groß zuziehen. Er hatte in seiner Kindheit keinen moralischen Kompass an dem er sich orientieren konnte. Da waren nur seine Eltern ... Nicht unbedingt etwas, was man sich als Vorbild nehmen sollte. Er fühlt sich, trotz Gretchen und den Menschen die ihn lieben, unvollständig.



Sehr schön zusammengefasst.

Zitat
Huch! Irgendwie ist in deiner Geschichte jedes Kind, nicht das Kind von jemandem, sondern von irgendwem. Das ist wirklich super!



Jetzt wo Du es sagst...

Zitat
Er will die Wahrheit! Wollte er vorher schon ... Aber jetzt erst Recht! Er muss es einfach erfahren. Das ist nicht nur wichtig für die Beziehung zwischen Mutter und Sohn, sondern auch wichtig für Marcs Entwicklung.



Stimmt. Jetzt, wo er langsam aus der Pubertät herauskommt...

Marc 15

Zitat
Dann könnte Marc doch einmal auf den Eid scheißen, oder?!



Das will er doch schon bei der Brickmann

November 2.32 – Marc und Elke 2

Zitat
Schweinerei! Jetzt gibt es ja doch wieder Salzteig



Salzteig ist auch gut. Auch wenn ich mich wiederhole

Zitat
Wie ein kleiner Junge ... Der er tief in seinem Inneren nach wie vor ist!



Das Kind das er nie sein durfte. Das Kind, das er als Kind vergraben hat. Das immer mal hervorbrach. Und das immer noch beschützt werden muss. Das Kind, welches noch erwachsen werden muss.

November 2.33 – Marc und Elke 3

Zitat
Da bin ich voll bei ihm. Ich kann das auch nicht fassen ... Wie wenig muss sie sich wert gewesen sein, um bei diesem Menschen zu bleiben?! Wie wenig ist sich eine Frau überhaupt wert, die bei einem Mann bleibt, der die Hand gegen sie hebt? Ich verstehe es einfach nicht. Nie! Mir tut das in der Seele weh ... Das geringe Selbstwertgefühl der Frauen. Wahrscheinlich durch den Mann ausgelöst. Nicht schön ...



Und wie geht es ihr heute? Hat sie mehr Selbstwertgefühl? Oder erkauft sie sich ihren Selbstwert mit ihrem Bungalow, ihrem Sportwagen, schicken Klamotten und vielleicht dem einen oder anderen Liebhaber? Ist Elke wirklich weiter als damals? Älter und erfolgreiche rin jedem Fall. Sie kann sich Selbstwert leisten. Aber fühlen?

Zitat
Berechtigte Frage! Und keine, wirklich keine Frau, wird darauf antworten können. Oder ehrlich darauf antworten...



Stimmt. Und es wird trotzdem immer wieder vorkommen. Immer!

Zitat
Ganz kleine Lichter! Sie müssen andere klein halten, um sich selbst besser zu fühlen. Um nicht in und an ihrem eigenen Elend zu ersticken. Wichser! Alle miteinander. Irgendwo einsperren und anzünden sollte man dieses Pack. Kastrieren! Mit ner rostigen Schere...



Oh... nehmt euch vor Chucky in acht

Nee. Aber wie sollen es die Opfer je daraus schaffen? Und die, die es schaffen, wie starke sind sie dennoch. Ohne, dass sie es wissen. Meistens zumindest

Zitat
Diese Teile meine liebe Karo waren zum Heulen schön ... Herzzereißend, ehrlich, grausam!



Danke (s.o.) Nee, es ist schön, solches Feedback zu bekommen. Manchmal war ich überzeugt, ich werde gekillt, weil immer noch einer drauf kommt und noch einer und... die Sache mit der Pokerrunde, die tote Schwester... als ich sie das erste Mal erwähnte, da waren die Fragezeichen groß. Sie ist doppelt gestorben. Nicht nur getötet sondern auch totgeschwiegen. Und Marc? Seine Rolle als Sündenbock haftet ebenfalls an ihm. Elkes Alkoholproblem... Die Fäden fließen in der Vergangenheit zusammen, nicht in der Zukunft.

November 2.34 – Marc Nacht 1

Zitat
Ich glaube, dass Sascha und Eveline sehr gute Freunde von ihm werden können.



Wenn er es zulässt. Also diese Sache mit der Nähe...

ALPTRAUM BABYWINDEL

Zitat
Unbewusstsein = Riesengroßes Arschloch! Da ist Marc soweit sich einzugestehen, dass er eben nicht so wird und dann träumt er so einen Mist



Seine Träume mögen ein grausames Wirken dieses Arschlochs sein, dieses Unterbewusstsein. Aber irgendwie bringen sie ihn zum Nachdenken. Und das ist oft hilfreich, nicht?

Marc 17

Zitat
Er hätte sie alle totgeschlagen! Ich hoffe der verrottet in irgendeinem Grab, weil man ihn lebendig begraben hat!



Chucky Chucky...

Und dann kommt ein Abschluss, auf den ich mir eine Flasche Wein geöffnet und auf mich selbst angestoßen habe.

Zitat
(...) Ich war Anfang ein bisschen skeptisch, was Deine Geschichte angeht. Wegen dem Marc, der mit dem Halstuch von Gretchen gekuschelt hat (...) Aber Du hast mich kein bisschen enttäuscht. Überhaupt nicht! Wenige Geschichten haben es geschafft, mich emotional zu packen. Neben den Werken von manney (die ich hier nicht verlinken werde, weil ihr Ego sonst davon schwebt und ich nicht sportlich genug bin, um es wieder zurück auf die Erde zu holen) und der Geschichte vom -chen, ist Deine, die beste die ich bisher Lesen durfte ! Und wenn ich das so offen und ehrlich schreiben kann, ohne den Text zu löschen und noch einmal von vorn anzufangen, kommt es direkt aus dem Herzen! Ich danke Dir, für diese bewegende Geschichte und hoffe, dass wir noch sehr lang Spaß damit haben werden. (...)



Noch eine Hexe und noch eine... Solche Worte machen mich glücklich und stolz. Auch etwas verlegen. Vor allem weil ich sicher bin, dass keiner hier irgendwem Honig ums Maul schmiert/schmieren muss. Ehrliche Kritik. Deswegen freut es mich besonders, sowas zu lesen. Weil ich weiß, dass es ehrlich ist!


Danke.

Und an dieser Stelle ende ich nun. Muss mir ja noch was zum backen lassen

Nur eins noch:

Zitat
Ich hab bei Geschichten einfach immer Angst, dass Marc zu weich wird. Auch bei unserer eigenen



Hallo...? Er macht sich Gabi zur Verbündeten Unvorstellbar! Aber dazu an anderer Stelle mehr. Und zu einem anderen Zeitpunkt. Nach Halloween habe ich wohl wieder mehr Zeit...

Machts gut und Nachti!

LG
Karo


P.S. Ich verzichte mal wieder aufs Korrekturlesen

Karo Offline

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21.10.2018 11:49
#249 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten

Hallo ihr Lieben. Einen schönen Herbstsonntag wünsche ich euch. Und für diejenigen, die mit Sonne nichts anfangen können oder im Moment keine haben, denen sei jetzt ein bisschen was zum Lesen gebacken. Feedgebacken, sozusagen Und für die mit Sonne - dann eben später

@JackySunshine ChuckySunshine

Nun das zur

Zitat
Aufholjagd - The next one



November 3.1 – Patientin Porz

Zitat
Erst einmal muss ich sagen, dass ich diese medizinischen Einlagen total lieb gewonnen habe. Das ist so spannend!



Ich hoffe immer, dass ich mir nicht den größten Mist zusammenschreibe...

November 3.3 – Marc und Cedric 5

Zitat
Der soll mal schön bei Cedric bleiben und ihn davon abhalten, die Amsel aus Versehen zu schwängern. Oh bitte, bitte nicht.



Zitat

Zitat
Gina wäre sehr gerne wieder ungestört mit Cedric in dessen Wohnung, da fühlte sie sich weniger als Gast denn in der Villa Haase.



Mir wäre ein Gastspiel ganz recht. Flieg auf und davon, großer, hässlicher Vogel




Ja was denn nun? Schwanger wäre sie in jedem Fall weg vom Fenster... Mutterschutz, Elternzeit... aber gut, Du willst sie ja nicht schwanger. Dann - wird sie wohl bleiben...

Zitat
Aufholjagd - The last one



November 3.10 – So sind wir hier nicht!

Zitat
Ich weiß wirklich nicht, was mich an diesem Teil mehr beeindruckt ... Marc der den Knechti echt schlafen lässt und sich mit einem Betrunkenen herumschlägt - oder - Marc der ernsthaft darüber nachdenkt höchstpersönlich Kaffee zu kochen



An diesem Teil habe ich tatsächlich lange gegrübelt. Ob das wirklich Marc ist, der die "Drecksarbeit" macht. Ich hab mich dafür entschieden. Um sein "Erwachsenwerden" zu verdeutlichen.

Und was tut sogar ein Marc nicht alles für eine ausgelastete Notaufnahme

November 3.11 – Anamnese für die Cafeteria

Zitat
Geil! Gleich zieht Doktor Meier das Skalpell. Und nimmt jedes Thema einfach einzeln auseinander ...



Auch hier, das gleiche wie oben. Zu viel, zu anders für einen Marc? Wohl nicht. Erleichtert bin

November 4.1 – Winter-Weihnachtsgraus

Zitat
Wie sich alle gegenseitig mit Liebe überschütten . Sonst guckt man sich zwar mit dem Arsch nicht an, aber hey: Es ist doch Weihnachten. Mhm ... Schon klar



Deswegen fahre ich Weihnachten dieses Jahr mit einer Freundin weg. An die Ostsee

November 4.2 – Patientin Schneverdingen

Zitat

Zitat

Später sah er sie mit Mehdi das Krankenhaus verlassen. Sie hatte sich bei dem Halbperser eingehakt und flirtete ihn an.



Und das ja wohl auch nicht . Die kennt den Mehdi wohl noch nicht richtig ...




Mehdi Meier An jedem Finger eine...

November 4.3 – Personalnot am Frühstückstablett

Zitat
In kürzester Zeit, alles auf Links gedreht. Und der schlaue Doktor Meier bekommt die Ideen nicht selbst, er bekommt sie vorgesagt. Gefällt mir alles. Wirklich!



Auf Mitarbeiter hören... täte vielen nicht schaden. Die besten Ideen kommen doch fast immer von denen, die direkt betroffen sind. Nicht?



Zitat
Und jetzt bin ich ganz traurig und sehe dem letzten Teil auch ganz wehmütig hinterher !!!



Ich auch, Chucky. Aber dem kann ich abhelfen

Aber erstmal: Ich bin echt beeindruckt, wie Du Dich durchgekämpft hast. Aufgeholt hast. Klasse! Und Danke


Und jetzt - ab in die Sonne. Ich baue gerade Stelzen für meine Vogelhäuschen, in der Hoffnung, dass die Ratten da dann nicht reinklettern können

LG
Karo

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21.10.2018 11:57
#250 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · Antworten

@NickiO

Auch Dir möchte ich an dieser Stelle einmal für Dein danken.

Zitat
Auch von mir an dieser Stelle ein dickes Lob für Deine Geschichte! Sehr strukturiert und packend. Da ich auch in der Gesundheitsbranche tätig bin, finde ich die Ansätze rund um Reorganisation, employer branding, Recruiting im Krankenhaus spannend und am Zahn der Zeit. Auch Dein geschriebenes Voiceover von Marc hat etwas. Weiter so und alles Liebe



Ich liebe ja meine Dauerfeedbäcker aber es ist wirklich schön, auch von anderen mal eine Meinung zu lesen. Und mir gefällt natürlich besonders, dass Du meine Ansätze zu Deinem täglichen Leben "am Zahn der Zeit" findest. Manchmal befürchte ich zu viel weltfremden Idealismus in meiner Vorstellungskraft. Aber Fiktion erlaubt so kleine Oasen, die es in der Wirklichkeit leider noch viel zu wenig gibt.

Vielen Dank.

LG
Karo

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