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 Kommentarseite zu den Fortsetzungen!
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Nachteule Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 379

18.08.2018 18:14
#201 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo

Da bin ich endlich wieder. Zwar mit Schmerzen in der linken Hand (Sehnenscheidenentzündung), doch ich halte es aus und lasse mich nicht davon abbringen, diesen einen freien Nachmittag endlich mal wieder mit Schreiben zu überbrücken. Wenn es auch teilweise etwas langsamer geht, wenn es wieder wehtut, aber wenigstens ist es diesmal nicht die rechte, meine "Gebrauchs"-Hand .
Ich habe mir Zeit gelassen, ich weiß, wollte ich doch die fehlende "Kommizeit" möglichst schnell wieder nachholen. Aber wie das Leben so spielt, gibt es auch Dinge abseits des PCs, die wichtig sind, dass man sich dran beteiligt. Denn dieser Sommer lädt noch immer dazu ein, fröhliche Feste draußen zu feiern. Und da hat man einfach keine Gedanken für das, was in der virtuellen Welt passiert .


UNTERWEGS
November 2.3 – Der Anhalter 1


Marc ist wieder da ! Jedenfalls in deiner Geschichte. Endlich erfahren wir mal was über seinen momentanen Verbleib . Klar, dass es dem hübschen Kerl nicht gerade gut geht, nach all dem, was Mehdi ihm so genüsslich vor die Füße geschleudert hat. Hübsch, in der Tat, denn auch dreckige Klamotten und nicht gerade angenehme Ausdünstungen können Marc Meier entstellen. Er wirkt trotzdem noch immer sehr anziehend auf das weibliche Geschlecht. Die junge Frau, der er wohl spontan vor den Wagen gehüpft ist, ist genauso ein Opfer wie viele ihrer Geschlechtsgenossinnen (und auch wir ) und kann gar nicht anders, als sich dem attraktiven Fremden anzunehmen.

Zitat
Sie wäre auch über China gefahren.



Ich auch . Mit Flo nach Asien, warum nicht?

Als sie ihn widerwillig an irgendeiner Straßenecke absetzt, kann sie ihre Gedanken nicht von ihm lassen. Ist es die Sorge, weil er sich so komisch verhalten und den Eindruck erweckt hat, dass es ihm mental nicht gut geht? Oder das schlechte Gewissen, dass sie ihn einfach alleine zurückgelassen hat? Oder einfach seine immer noch vorherrschende Anziehungskraft und die Hoffnung der (noch) Unbekannten, dass sie ihn so schnell nicht los werden wird? Auf jeden Fall kehrt sie an die Stelle zurück, an der sie ihn rausgelassen hat und merkt, dass er immer noch da ist. Bereitwillig lässt er sich von ihr weiterchauffieren, bis zu dem von ihm anvisierten Ziel. Kurz der Gedanke an Gretchen, der ihm einen leichten Stich versetzt. Der Schock durch Mehdis Aussage, die Erkenntnis, dass die Frau, die er liebt, ein Kind von diesem Mistkerl bekommt, ein zerbrochenes Herz (das aber nicht zu kitten wäre, nur für den Moment scheint es unrettbar kaputt). In Marc geht vieles um, auch die Ereignisse, die vor Jahren seine Familie zerissen haben. Und um wieder mit sich und seinem Leben klarkommen zu können, muss er nach und nach sämtliche Baustellen abarbeiten, die sich vor ihm aufgetan haben. Und das wäre auch mein Tipp gewesen, als ich diese Folge zum ersten Mal gelesen habe, dass das Reetdachhaus folglich auf Rügen steht und hier einmal seine Großeltern gewohnt haben, die er dank seines wirklich fiesen Vaters irgendwann nicht mehr besuchen durfte.


November 2.4 – Der Anhalter 2


Zwischenzeitlich ein kleiner verwirrender Ortswechsel. Ein Hotel, nicht der Zugang zur Reetdachkate.
Eine Dusche womöglich, Marc ist danach schnell wieder der Alte. Also, von der Schönheit her schon mal, auch, was das Raucherlaster angeht und auch von seinem Triebverhalten. Klar, der frühere Marc Meier hätte eine attraktive junge Frau sogleich in seine Höhle abgeschleppt. Aber heute tobt ein innerlicher Kamp in ihm. Erni&Dert machen es ihm nicht leicht. Wir wird er sich entscheiden? Hat er tatsächlich schon mit Gretchen abgeschlossen, so dass er sich ab sofort wieder auf andere Frauen einlassen kann, ganz unverbindlich und ohne Liebe? Hätte es ein Marc Meier getan, ohne dass Gretchen ihm einen Grund dazu gegeben hätte, man hätte ihn dafür erwürgen können. Aber dieses Mal könnte ich es sogar verstehen, auch wenn es wegen Gretchen wehtäte. Aber Marc denkt doch, dass es vorbei ist, also ist er frei, zu tun und zu lassen, was er möchte, seiner Ansicht nach.


November 2.5 – Zwiegespräch

Am Anfang dachte ich bei dem Kapitel, dass Marc es wirklich getan hat. Er hat mit der Frau geschlafen . Aber dank der Diskussion von + wissen wir, dass er es nicht konnte. Denn dazu ist schon zu lange ein anderer als er vor der Wiederbelebung Gretchens war. Er hat die wahre Liebe erfahren und spürt instinktiv, dass auch ein Kuckuckskind ihn nicht davon abbringen kann, Gretchen gegenüber weiterhin tiefe Gefühle entgegenzubringen. Vielleicht ist es wirklich so und sie steht weiterhin zu ihm, auch wenn Mehdi etwas anderes behauptet hat. Aber kann man Mehdi im Moment überhaupt für voll nehmen? Es ist schon so, dass Marc irgendwie doch merkt, dass es einen riesigen Haken an der Sache gibt und Mehdi wohl seinen Wunschvorstellungen erliegt. Und ausgerechnet die Hotelbadewanne bringt ihn drauf, dass er selbst ja ohne Verhüterli mit Gretchen Sex hatte .

Zitat
(„Wenigstens eine 50:50 Chance!“)



Er "spricht" mir aus der Seele .

Ja, liebe Karo, Parallelen . Genau dass wäre es, was ich einem Marc Meier zutrauen würde. Denn er ist viel zu intelligent, als Gretchen aus der Sache einen Vorwurf zu machen, da er genau weiß, wäre das Kind von Mehdi, dann aus der Zeit, bevor Gretchen und Marc zusammengekommen sind. Also kein Seitensprung, kein Betrug, einfach nur Schicksal. Oder in Mehdis Fall, eine abgekartete Sache, bei der Gretchen dummerweise dank dem Zutun von Alkohol reingefallen ist. Und Marc müsste genauso gut wissen, dass er nicht unschuldig war an diesem Onenightstand. Er hat Gretchen quasi in Mehdis Arme getrieben mit seinem Verhalten unmittelbar nach der gescheiterten Alexis-Fang-Aktion. Wäre er stattdessen für sie dagewesen und hätte ihr gezeigt, dass er auch einfach ein Freund und Zuhörer sein kann, hätte sie sich nicht auf Mehdi einlassen müssen. So ist es aber geschehen und beide müssen damit klarkommen, ob das Kind nun von Marc ist oder nicht. Wie Marc bzw. sein gutes Gewissen richtig erkannt hat:

Zitat
Das Kind kann nichts dafür.



Und endlich, endlich gesteht er sich ein:

Zitat
„Ich will sie!“ Er drehte das Wasser richtig kalt. Es wurde Zeit, das Gehirn wieder einzuschalten: „Und ich will nicht wieder der alte Marc sein!“




Bis - hoffentlich - nächste Woche, liebe Karo

Deine Bibi

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 648

22.08.2018 20:50
#202 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo, da bin ich wieder, quasi bei mir zu Hause, nachdem ich heute Nachmittag ja schon drei Besuche gemacht hatte.

@Nachteule und @JackySunshine waren in der Zwischenzeit hier und haben Kommentare hinterlassen. Das ist jedesmal eine Zeitreise. Vielleicht hätte Sebastian Schewenborn euch fragen sollen in jedem Fall liest man dann Vergangenes nochmal intensiver nach.
Egal, wie ihr das halten werdet, ich freue mich über jeden Besuch hier.

Also zu Dir, liebe Bibi

Zitat
Zwar mit Schmerzen in der linken Hand (Sehnenscheidenentzündung)



Tapfer Du bist - gute Besserung!

November 2.3 – Der Anhalter 1

Zitat

Zitat
Zitat
Sie wäre auch über China gefahren.



Ich auch . Mit Flo nach Asien, warum nicht?




Es müsste nicht mal Asien sein...

November 2.4 – Der Anhalter 2

Zitat
Zwischenzeitlich ein kleiner verwirrender Ortswechsel.



ein bisschen muss ich euch ja fordern

November 2.5 – Zwiegespräch

Zitat
Am Anfang dachte ich bei dem Kapitel, dass Marc es wirklich getan hat. Er hat mit der Frau geschlafen



Das solltet ihr ja auch denken

Ich dachte mir aber schon, dass das Kapitel eine hohe, wenn nicht die volle Punktzahl von Dir bekommt. Zumindest Marc, der langsam wieder zu sich kommt und sich mit der Situation zunehmend auseindersetzt. Und der allmählich seiner Stimme mächtig viel Platz gibt. Er leidet unter seinen Erinnerungen aber sie machen ihn stärker und helfen ihm, sich selbst zu finden. Der Junge entwickelt sich


Und schon schwenke ich um zu Jackys Kommentaren.

Oktober 2.3 – thyreotoxische Krise & Oktober 2.4 – Virus oder nicht

Zitat
Besonders toll ist es aber, Marc, als erfahrenen Chirurgen, mit seinen Assistenten zu sehen. Vor allem, Knechtelsdorfer . Es gibt wirklich nicht viele Geschichten, wo er reinpasst. Weil er eben auch einfach in der Serie nicht wirklich gepasst hat. Aber hier passt es ganz gut. Genauso wie Gina. Die passt auch gut und ich bin wirklich gespannt, wie es mit ihr noch weitergeht.



Für Knechti passende Situationen zu schreiben ist schwierig. Er ist kein bevorzugter Charakter meinerseits, ich kann mich schlecht in ihn reindenken. Ich weiß auch nicht, wass die Hassi an ihm findet, aber irgendwas muss er haben

Zitat
Ich hab Tränen gelacht! Carsten ist derselben Meinung, wie alle anderen und sie haben ja auch recht. Eine Glanzleistung, war das wirklich nicht ... Immerhin, geht sowas einem Mann leicht von der Hand. In der frühen Jugend, fangen sie doch schon an, "den Jürgen zu würgen" und wenn sie dann lange keine Freundin haben, bleibt ihnen meist nur "fünf gegen Willi"



Ich zitiere Dich gerne: Auch ich habe Tränen gelacht
Den Jürgen zu würgen und fünf gegen Willi. Wie lange waren meine Ohren frei von solchen Ausdrücken warum vergisst man sowas nur?

Zitat
Und ganze nebenbei erfährt man wieder etwas von Maria. Was ich toll finde: Du legst es so, dass man es auch gut und gerne übergehen könnte, wenn man nur an Marc und Gretchen interessiert ist. Der Brief im Kittel, Marc der ihn lesen will ... Meistens ist man so neugierig, auf einen Brief, dass man alles andere einfach ausblendet. An alle, die das tun: Doctor´s Diary, dreht sich nicht nur um Maretchen!!!



Da hast Du recht. Sie gehören alle dahin. Das hat @Nachteule ja in ihrem aktuellen Kapitel besonders gut dargestellt.

September 2.5 - Brief an Marc

Zitat
Pikante Themen, die Frau Doktor Hasenzahn dort aufgreift



Und für solche Themen war schon immer irgendwie Marc der richtige Gesprächspartner.

Oktober 2.6 – Marc und Cedric 2

Zitat
Ich fand es wirklich schwierig auseinanderzuhalten, wer da gerade was sagt



Das ist glaube ich öfter mal ein Problem Und manchmal passiert es mir auch, dass ich etwas übersehe, das markiert sein müsste. Sorry dafür. Gerade bei Episoden, die viele unterschiedliche Textstile haben, passiert das durchaus. Ich kontrolliere schon immer sehr gründlich aber manchmal wischt mir doch was durch.


Hier wirds jetzt wohl auch etwas durcheinander, denn mir fällt gerade nochwas von Deinem vorherigen Kommi ins Auge.

Oktober 2.2 - Marc und Professor Haase 8

Zitat
Schön ist, wie Franz sagt, dass er hofft, dass Marc sich auch so Mal bei ihm meldet. Er ist für ihn einfach so viel mehr, als sein bester Oberarzt und Stellvertreter. Irgendwie ist er für ihn, wie ein Sohn. Wahrscheinlich auch ein Grund, der Marc die Herzrhythmusstörung beschert. Er kennt diese männliche Fürsorge einfach nicht



Daran zu erinnern passt ja aktuell gut nach Zürich, wo Marc wieder einen Alptraum hat und Sascha Nussbaum da eine ziemlich gute Erklärung für hat

So, dann unterbreche ich jetzt nochmal die heutige Aktivität hier, ich melde mich gleich nochmal wieder. Dann mit neuen Kapiteln, dass ihr für die nächsten Tage gut ausgerüstet seid. Aber gerade ist hier den Lesern ja einiges geboten. Und ich bin froh, dass ich heute tatsächlich mein Vorhaben durchziehen konnte und euch allen gerecht werden konnte!
Dafür habe ich gestern auch wirklich gut vorgearbeitet.

LG und bis gleich,
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 648

22.08.2018 21:16
#203 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Da bin ich wieder, wie versprochen und habe Marc und seine Mutter im Gepäck. Elke kann nicht weglaufen und bei Marc ist gerade alles sowieso anders. Emotional ist er höchst gefordert, so will ich es mal ausdrücken. Doch er ist schlau und lernt, sich auseinanderzusetzen. Und da muss Elke nun mit durch. Ob es ihr schadet? Mal sehen, wie die beiden heute miteinander klar kommen. Viel Spaß wünsche ich euch.

LG
Karo

JackySunshine Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.423

23.08.2018 21:32
#204 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo !

Ich war mal wieder ein bisschen fleißig und habe es doch echt geschafft, Deine Geschichte in einem Rutsch durchzulesen . Eigentlich wollte ich das ja nicht machen, weil ich mir die Spannung nicht versauen wollte, beim Kommentieren. Ich spekuliere gerne mal ein bisschen rum . Trotzdem wollte ich nun endlich mal wissen, was eigentlich aktuell los ist ... Was ich auf jeden Fall weiß: Du machst es einem verdammt schwer, nicht einfach jeden Teil zu kommentieren! Unglaublich was alles passiert ist und, wie oft ich hier mit offenem Mund gesessen habe. Aber dazu später mehr. Mal schauen, welche Teile ich wirklich kommentiere und welche ich zusammenfassend, beurteile, hätte ich jetzt fast geschrieben . Denn es ist so unglaublich viel, was nicht nur absolut wichtig ist - sondern auch witzig . An der Stelle kann ich Dir gleich noch einmal sagen, wie schön ich es nach wie vor finde, dass Du ernste, tiefgehende Kapitel mit einem ordentlichen Quäntchen Witz versehen kannst. An den richtigen Stellen. Ich tue mich damit unglaublich schwer, weil meine Witze grundsätzlich unangebracht und unter der Gürtellinie sind ... Alles in allem kann ich Dir zusammenfassend sagen, dass Deine Geschichte mir noch immer sehr gut gefällt . Ich liebe es, wie Du wirklich alle einbindest ... Und ich muss zugeben, dass ich, jetzt wo ich den letzten Teil gelesen habe aufgeregt bin ! Da muss unbedingt bald wieder was kommen: Wie geht es wohl weiter?!

Du hast Dir da was super tolles überlegt... Gretchen (noch) im Glück, Mehdi im Wahn, Marc zerfressen und alle anderen, machen sich Sorgen . Habe ich mir zeitweise auch gemacht. Wusste gar nicht, um wen man sich mehr Sorgen machen muss: Mehdi oder Marc ?! In Deinem Fall wohl Marc - weiß ich doch, wie sehr Du den Gynäkologen in Dein Herz geschlossen hast .Er kommt bei Dir wirklich nicht gut weg. Und ich dachte schon, dass Bora den Vogel abgeschossen hat . Es ist nicht so, dass ich es nicht witzig finden würde, aber das ist eigentlich nicht Mehdi. Stört mich aber auch nicht weiter . Ich mag ihn, als Freund ... Als bester Freund. Aber nicht an der Seite von Gretchen, als Mann. Diesen Mehdi, würde sie nicht einmal geschenkt nehmen . Und dieser Mehdi, Dein Mehdi, macht sich wirklich alles kaputt - aber auch dazu später mehr.

Dieser Kommentar wird wohl sehr lang werden und ich werde mehrere Tage daran sitzen. Natürlich ist die Zeit noch immer knapp ... Allein wenn ich an morgen denke: Zehn Stunden arbeiten . Da kommt Freude auf! ICh kann nur hoffen, dass es nicht zu warm wird. Dann ist die PC-Situation noch immer bescheiden, weil der neue Rechner erst Anfang September kommt . Mein Rechner hat sich letzten zudem noch dazu entschieden, dass die Festplatte nicht mehr das gemacht hat, was sie machen sollte ... Demnach durfte Windoof neu aufgesetzt werden und alle meine sorgfältig angelegten Ordner sind weg ... Einen Vorteil hat es: Ich muss mich nicht mehr entscheiden, was behalten werden muss und was wegkommt! Nachteil? Es ist alles weg. Auch Sachen, die ich so nicht mehr im Kopf habe. Zum Glück sind alle weiteren Kapitel abgesichert, bei unserer lieben Melli und in meinem E-Mail Postfach . Denn da geht es auch fleißig weiter: In der eigenen Schreibstube. Aber: Time is just wasted, if you don't waste it! Natürlich würde ich persönlich meine Hobbys nie als Zeitverschwendung betrachten . Es gibt aber Leute, die der Meinung sind, dass ich meine Zeit auch sinnvoller nutzen könnte. Mh. Aber warum?! Ich gehe arbeiten, ich mache meinen Haushalt (aufgrund der gesundheitlichen Situation meines Mannes, hauptsächlich, komplett allein) und ich habe etwas, was mir Spaß macht . Also ist alles gut ... Egal, wie lang ich für diesen Kommentar brauchen werde: Die Geschichte ist jeden Zeitaufwand mehr als wert. Vor allem aber, ist sie es wert gewürdigt zu werden!!!

Deswegen werde ich gleich mal die Kapitel auseinander nehmen und schauen, was kommentiert wird und was nur zusammenfassend kommentiert wird. Einige, viele Kapitel sind dabei, die ich unbedingt kommentieren muss - nein! Möchte!




Aber erstmal will ich Deine Antwort, beantworten . Knechtelsdorfer hätte es in der Serie wirklich nicht gebraucht . Warum auch? Testosteron hatte die Chirurgie mit Marc genug und der Österreicher versprüht alles, aber keinerlei Männlichkeit . Natürlich ist Elyas als Schauspieler , aber seine Rolle war eher so - meh! Deswegen schreibe ich den Typen auch aus den Geschichten raus! Man weiß einfach nicht wirklich, wie man ihn packen soll . Ich bewundere Bibi dafür, wie schön sie ihn eingebunden bekommt. Wie treffend sie ihn schreiben kann - könnte ich glaube ich nicht. Dafür ist er immer nur zu kurz da.

Oh! Habe ich da etwas unständiges gesagt ?! Sorry ... Aber damit muss man bei mir einfach rechen . Die liebe Melli, kann Dir da mehrere Lieder von singen !!!

Wir haben die anderen Charaktere auch zu wenig eingebunden . Dabei gibt es für jeden einen festen Plan . Was nicht ist, kann ja noch werden . Aber es ist eben so. Es kann sich nicht immer alles um Maretchen drehen ...




Oktober 2.8 – Marc aggressiv & Oktober 2.9 – Marc und die Assistenzärzte

Wann immer eine Geschichte oder ein Kapitel damit einleitet, dass Marc aggressiv ist, bin ich hin und weg . Ich liebe das unberechenbare Arschloch in ihm. Diesen Mann der unglaublich gemein und verletzend sein kann! Und das kann er. Er kann mir Worten zuschlagen ... Unglaublich. Manchmal hat man bei ihm das Gefühl, dass eine Backpfeife weniger schmerzen würde. Aber so ist es doch immer mit Worten: Sie können mehr verletzen, wie alles andere! Aber egal wie arschig Marc gewesen ist - im nächsten Moment ist es wieder vergessen, weil er so unglaublich charmant ist. Dieser Mann kann einen nur um den Verstand bringen. Sowohl positiv, als auch negativ .

Dieses Verhalten kennen alle nur zu gut. Sabine reißt es vollkommen von den Socken, weil sie Marc so nicht mehr erlebt hat, seitdem er aus Afrika zurück ist und Maurice bekommt gleich Muffensausen !

Zitat
„Was ist denn mit Dir?“
„Um 17 Uhr möchte Doktor Meier Kaffee für zwei Personen in das Büro von Professor Haase haben.“
„Aber das alleine wird Dich ja nicht so verwirrt haben?“
„Nein. Er ist sehr schlecht gelaunt. Fast will ich sagen, da sitzt der alte Doktor Meier und haut verbal um sich.“

„Wer haut um sich?“ Maria Hassmann betrat den Raum.
„Doktor Meier.“
„Wo? Das wollte ich schon immer mal sehen.“
„Er tut es nur verbal.“
„Ach so. Na dann wünsche ich Dir später viel Spaß mit dem kleinen Chef, Maurice.“
Der Assistenzarzt hatte kurz nach der Neurologin seinen Fuß in das Stationszimmer gesetzt. „Oh je.“



Marc: "Wie - oh je?!" .

Immerhin wird es ja gar nicht so schlimm, wie er es befürchtet hatte . Marc bleibt eigentlich ganz entspannt ... Wenn man bedenkt, dass er eigentlich extrem schlecht gelaunt ist ... Ich brauch nen Applaus-Smiley . Werde ich mich die Tage auch noch an die Spoilerbox begeben .

Oktober 2.11 – Gallensteine & Oktober 2.12 – Carsten Stern

Ich weiß: Da ist eigentlich noch ein Kapitel zwischen, aber das kommt zu den anderen Jochen-Teilen .

Carsten Stern ist wirklich ein Charakter, den ich sehr gerne mag. Er überzeugt nicht nur mit seinem Wissen, sondern auch mit seiner Menschlichkeit. Er ist so anders, als Maurice. Keinesfalls eingebildet - vielleicht sogar ein bisschen bescheiden, aber sehr gut, bei dem was er macht. Er weiß, was er tut und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen . Auf seine Dissertation, wäre ich mal gespannt ! Und auch unser Marc ist, nicht unbeding beeindruckt, aber immerhin angetan !

Zitat
Marc musste grinsen. „Es gab viele vor Ihnen, die wurden bei der „Androhung“ einer OP total nervös.“ Das Wort Androhung unterstrich er mit zwei in die Luft gemalten Gänsefüßchen. „Ihnen scheint das nicht so viel auszumachen?“
„Dafür bin ich doch da.“

(„Veräppelt der mich?“)



Nee Marc, er veräppelt Dich nicht. Dafür ist er eben da! Und wenn ich mich recht erinnere, wird unser Oberarzt diese Worte auch noch benutzen .

Oktober 2.10 – Jochen ist weg, Oktober 2.13 – Auf Jochens Spur & Oktober 2.14 – Bärbel und Jochen telefonieren

Aber erstmal hat Marc für solche Worte oder ähnliche Phrasen keine Zeit, denn Jochen ist weg, der Professor ist nicht da UND Bärbel steht vollkommen verstört auf der Matte ... Aufgrund des Männermangels zu Hause, der ausgeflogenen Tochter und der akuten Verwirrtheit, bei Marc auf der Matte . Na das hat ihm ja noch gefehlt! Aber er ist da und will helfen, auch wenn mich die Backpfeife wirklich kurz aus dem Konzept gebracht hat

Zitat
Bevor Bärbel erneut von einer Panikattacke befallen werden konnte, spürte sie ein kurzes Brennen auf ihrer Wange und dann zeigte sich ein leicht rötlicher Abdruck einer feingliedrigen Chirurgenhand.
„Sagen Sie mal!“
„Nein, Frau Haase. Jetzt sagen Sie mal – können Sie eventuell zu einer Freundin?“



Ja sagen Sie mal!!! Aber das ist eben noch immer das beste Mittel, bei einem drohenden Ausfall sämtlicher Synapsen und einem akuten Nervenzusammenbruch, weil Frau Haase eine mindestens genauso gute Fantasie hat, wie ihre Schokolade mampfende Tochter in Afrika! Hach! Afrika ... Wie ruhig es da doch war . Davon ist in Berlin und an Marc inzwischen nichts mehr zu merken . Der Alltag hat ihn wieder! Und der ist in Berlin, im EKH und mit Familie Haase, selten nicht hektisch . Doch das macht das Leben oder eben Zusammenleben einfach aus . Jeden Tag eine neue Überraschung !

& habe natürlich auch wieder was zu melden ... Marc kann einem doch wirklich alles madig machen. Was interessiert es denn bitte, was die Brillenschlange mit Cedric macht?! Gut - vielleicht sollte man Cedric warnen. Das wäre dann aber auch alles und Marc ist eben ein vernünftiger Freund und hilft der Mutter, seiner Freundin und vergisst darüber hinaus, beinahe die OP .

Ein bisschen hin und her telefoniert und schon weiß Marc, wo sein Schwager in Spe sich aufhält - die Frage ist nur noch: Warum?!

Und damit hast Du mich wirklich überrascht . Jochen bekommt ein Baby! Natürlich wusste ich, durch die Baby-Diskussion hier in dem Beitrag, dass Gretchen auch schwanger ist. Da werden die Haases gleich doppelt Großeltern . Hoffentlich geht es für Franz, seine Frau und uns im Gepäck noch auf Malle .

Oktober 2.15 – Marc und Cedric 3

Dies ist einer der vielen Teile, die für mich und für Marc so unglaublich wichtig sind ... Zuerst:

Zitat
Nachdem er ein weiteres Mal mit Bärbel Haase telefoniert hatte und die weiteren Arbeiten der Assistenzärzte durchgelesen hatte, hatten Cedric und er noch bei einem (alkoholfreien) Bier zusammen gesessen.



Hat Dich das mit dem Bier im Büro auch so gestört?! Ey! Da denkt man echt, man sieht nicht richtig ... Ist für mich nicht nachvollziehbar. Alkoholfrei wäre vielleicht noch zu verknusen, ist immerhin isotonisch. Wissen aus dem Praktikum. Gerade bei warmen Wetter, kann man das gut machen und wenn man es mit den Mahlzeiten nicht so genau nimmt . Schwangeren wird das inzwischen wohl nicht mehr empfohlen, aber auch das ist in der Schwangerschaft gesund. Für Mutter und Kind .

Der rote Faden in Deiner Geschichte ist für mich ganz klar: Entwicklung! Marc Meier wird an so vielen Stellen gefordert ... Er muss teilweise über sich selbst hinauswachsen. Der erste richtige Schritt: Die Einsicht!

Zitat
„Doch Cedric, das frage ich. Ich meine, ja, ich habe eine gewissen Lebensstil durchgezogen – perfektioniert, würde ich sagen. Erinnere Dich an unsere WG-Zeit. Hast Du je nach einer wirklichen Beziehung gesucht? Nein. Wolltest Du mit Gewalt eine „richtige“ Freundin? Nein. Wir haben uns aufs jagen konzentriert, nicht auf das andere. Könntest Du spontan aus Deiner Haut, wenn Du plötzlich merkst, dass Du Gefühle entwickelst? Du fängst an zu jagen, aber Du kommst nicht vorwärts, weil irgendwas in Dir Dich zurückhält. Dann wirst Du wütend. Auf Dich selbst, auf sie. Du jagst nicht mehr, Du jagst sie fort. Aber Du kannst nicht anders, Du musst doch wieder in ihre Nähe. Doch eigentlich ist es die Nähe, die unerträglich ist. Das Spiel beginnt von vorn: Du jagst sie weg... Eben bis nach Afrika. Und das war definitiv die beste Zeit meines Lebens!“



Zitat
„Du hast dort nicht gearbeitet? Ich dachte, ihr wärt in der Mission um...“
„Nein. Das war Gretchens Ding. Mehdi war mit der gleichen Absicht dahin gegangen. Zu helfen. Aber ich bin einfach nur nach Afrika, weil es Gretchen dorthin trieb. Also eigentlich habe ich sie dorthin getrieben – vertrieben.“



Er kann es nicht mehr nur vor sich selbst zugeben. Er kann es auch vor anderen. Vor einem jemand, der genauso tickt oder tickte, wie er. Der auch Jäger und Sammler war und/oder ist. Sein Studienfreund, mit dem er alberne Wetten durchgezogen hat. Aber die Zeit hat die beiden verändert. Besonders die letzte Zeit. Bei Cedric war es unweigerlich der Tod seiner Schwester. Das darauffolgende PTB(O)S. Selbst wenn es vielleicht ungewohnt passiert, festigt es ihn. Bei Marc war es eben Gretchen. Afrika. Er hat sich gefestigt ... Er weiß, dass er es war, der Schuld daran war, dass sie nach Afrika ging. Ich glaube nämlich nicht, dass sie das durchgezogen hätte, wenn Marc das richtige gesagt hätte und nicht so aufgeflippt wäre! Er hat sie so lange auf Abstand gehalten, dass sie diesen Abstand einfach brauchte. Er versteht es... Endlich versteht er auch Gretchen. Die weder unbedingt einen Facharzt brauch, noch eine Chirurgenfrau sein muss oder eben das Professorentöchterchen. Sie liebt ihren Job. Das ist ihre Berufung! Von Anfang an. Bei den Herren im Bunde, wurde es zur Berufung ... Doch immer noch mit dem Aspekt, breitbeinig durch die Weltgeschichte zu laufen, weil man ja Leben rettet. Das tut man aber auch anders und Gretchen hat eine ganz besondere Gabe, in ihrem Beruf. Und Marc hat es nicht nur verstanden, er hat es auch lieben gelernt. Vielleicht war es auch schon die ganze Zeit DAS, was er an ihr geliebt hat - es aber nur nicht sehen wollte.

Afrika hat ihm in so vielen Hinsichten die Augen geöffnet - Das Gespräch mit Cedric sicherlich auch!

Zitat
In Marc schlich mittlerweile die Müdigkeit hoch, die langen, unregelmäßigen Arbeitstage forderten allmählich ihren Tribut. Er wusste jedoch sehr sicher, dass er zum Umfallen müde sein konnte, wenn er zu Hause alleine in seinem Bett lag, dann kam genau das Gefühl, was er am meisten von allen fürchtete: Einsamkeit. Nie hätte und hatte er sich als geselligen Menschen gesehen, nun fürchtete er das Alleinsein.



Einsamkeit ist eines der schlimmsten Gefühle überhaupt. Mit sowas kann ein Marc Meier einfach nicht umgehen - vielleicht auch nie? Aber, wer weitergelesen hat, versteht warum .

Oktober 2.16 – einsame Nacht & ALPTRAUM NOTAUFNAHME

Es ist wirklich einfach zum , wenn man Abends im Bett liegt und die Gedanken anfangen zu kreisen. All das, was man den Tag über gut verdrängen konnte. Und bei Marc sind es ja nicht nur die eigenen Gedanken, da ist auch noch seine innere Zerrissenheit. Er tut einem einfach nur unglaublich leid. Wenn ich die ganze Zeit Stimmen im Kopf hätte, die ein solchen Terz veranstalten würden, würde ich mich einweisen lassen. Über kurz oder lang, ganz sicher. Aber ich habe das Gefühl, dass er sich davon gar nicht mehr zu sehr beeinflussen lassen will. Kochen ist eigentlich Frauensache ( - das war Frauenfeindlich) aber er will es trotzdem einfach versuchen. Sich die Zeit für sich nehmen ... Und es ist gesünder und billiger, als immer nur zu bestellen oder das Kantinenessen herunterzuwürgen.

Doch auch wenn er & weitestgehend ignoriert: Sein Unterbewusstsein ist ein mieser Verräter! Er hat unglaubliche Angst davor, ihr nicht zu genügen. Fehler zu machen. Für Unnütz befunden zu werden von der Frau, die er von allen Menschen an meisten liebt! Sie zu verlieren. Man weiß warum dem so ist und es zerreißt einem das Herz! Bei ihm wurden einfach bleibende Schäden verursacht. Allenfalls nur seelisch. Aber genau das ist diese unfassbare Grausamkeit.

Oktober 2.18 – Café Sonne & Oktober 2.19 – Sabines Plan

Natürlich beschäftigt ihn nicht nur seine Angst, Gretchen zu verlieren. Zu versagen. Ihn beschäftigen auch ganz andere Dinge ... Sabine und ihr Wunsch, zu gehen. Egal was er sagt und wie sehr er sie piesackt: Er weiß, was sie kann. Er schätzt sie und ihre Arbeit und es wäre ihm wohl nicht daran gelegen, sie zu verlieren. Schon einmal gar nicht ans KaTho. Was ihn auch mehr als nur beschäftigt. Er macht sich Sorgen ums EHK und dessen Zukunft. Seinen Arbeitsplatz - obwohl er überall arbeiten könnte. Aber das will er nicht. Denn am EKH ist seine Familie. Dort ist er zu Hause! Und die kurze Auszeit im Café Sonne, bringt auch keine erwünschte Ablenkung. Immer wieder schweifen seine Gedanken ab.

Er will endlich wissen, was Sabine bewegt! Er will sich nicht vorwerfen lassen müssen, was ihm in seinem Traum vorgeworfen wurde. Er kann für andere da sein und einstehen. Sich um sie kümmern!

Sie will sich umorientieren. Sie will Veränderung ... Entwicklung! Auch wenn es wirklich schade wäre, wenn sie wirklich geht: Wer kann es ihr verübeln?! Alles und jeder macht das nun durch. Maria und Maurice, die ein Kind erwarten. Marc, der mit so vielen neuen Eindrücken und Gefühlen umgehen muss. Cedric, der erlebt, wie es ist, wenn man auch stressfrei arbeiten kann. Franz, der sich mit dem Gedanken anfreunden muss, weniger zu arbeiten, weil er eben nicht mehr der Jüngste ist. Es passiert eine Menge ... Warum also sollte Sabine sich verkriechen???




Es bleibt weiterhin spannend und ich freue mich, den Rest zu kommentieren . An dieser Stelle ist für heute aber erstmal Schluss.

Liebe Grüße und bis demnächst
Jacky

JackySunshine Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.423

25.08.2018 02:15
#205 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo !

Bevor ich mich Deinen Spezials widme, die es sich zu lesen wirklich lohnen, werde ich hier noch ein wenig kommentieren .

Mein Tag war, wider erwarten, sehr entspannt ... Der Patient den ich eigentlich gestern gehabt hätte, musste heute gemacht werden. Zu der anderen Patientin, die ich noch hatte. Dann musste ich noch zu einem neuen Patienten und die Termine absprechen, wo mir gleich ganz herzlich, ein "Du" angeboten wurde . Die sind alle so knuffig - Mensch! Da wird der kleine Marc Meier in mir ganz weich, und mutiert zu einer Gretchen Haase .

Und nachdem ich heute und auch gestern, bei Dir kommentiert habe, werde ich mich morgen in die Gefilde unserer lieben @Nachteule begeben und ihr mal wieder ein paar liebe Worte da lassen ! Dann sollte ich bald, bei Euch beiden, auf dem neuesten Stand sein. Fehlt mir nur noch, unser -chen!




Oktober 2.20 – Feierabend & Oktober 2.21 – Café Goja

Lass mich noch einmal anmerken, wie hilfreich Deine Zeitangaben sind . Nicht nur beim Lesen, weil man einfach sofort weiß, wo man ist oder wovon die Rede ist, sondern auch, beim Kommentieren. Es erleichtert das Ganze unheimlich!

Marc beendet früher als sonst seinen Dienst, um seine wehrte Frau Mama zu einem Verlagstreffen zu begleiten ... Der arme Marc ! Wir alle kennen Ausschnitte aus den Rogelt-Bändern und kennen Elke. Ganz abgesehen davon, dass wir uns ihre Fans nur allzu gut vorstellen können ! Trotz seiner Unlust, dem nervigen Telefonanruf seiner Mutter und seinem Desinteresse, liest Marc den Zeitungsartikel. Er ist wirklich ein guter Sohn . Das kann man einfach nicht anders sagen ... Wenn man bedenkt, was alles vorgefallen ist, in der Vergangenheit, von dem Marc die Hälfte und die ganze Wahrheit zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht kennt, ist er ein verdammt guter Sohn! Vielleicht aber auch gerade deswegen und ?!

Zitat
Neben dem Text war ein Foto seiner Mutter platziert – Marc grunzte. Das Foto war mindestens fünf Jahre alt.





Weiß ja außer ihm, dem Verleger und Elke selbst keiner - ne ? Oh weh ... Man stelle sich vor, was passieren würde, wenn das irgendwann mal an Licht kommt: Chaos . Schwindel! Betrug! Na ja - man muss halt wissen, wie man sich verkauft und Elke, scheint das sehr gut zu wissen ... Auch, wie sie ihren Sohn packen muss und, wie sie ihn verkaufen kann. Sie will mit ihm angeben und ihn vielleicht auch ein bisschen in eine Richtung drängen, die für ihn gar nicht mehr in Frage kommt! Guter Junge !

Zitat
(„Warum soll ich sie dann nur begleiten? Niemand wird glauben, dass sie mich bereits mit 15 zur Welt gebracht hat!“)



Nun ja - Elkes Fans sind sehr verblendet. Nehmen sie doch die Rogelt-Welt so in Kauf, wie sie ist und hinterfragen nicht die Dinge, die dort geschehen. Es wäre also durchaus im Rahmen des Möglichen, dass sie es eben doch glauben! Und knapp daneben, ist auch vorbei. Wissen wir ja nun inzwischen, dass Elke sehr früh Mutter geworden ist . Aber sie will doch auch gar nicht, dass die Menschen sehen, wie jung sie noch ist, obwohl sie bereits Mutter ist. Sie will angeben. Nicht mehr und nicht weniger. Sie will vor ihren Fans zeigen, dass sie, trotz der Arbeit noch genug Zeit hatte, ihren Sohn zu erziehen. Gut zu erziehen. Er ist ein Vorzeigeobjekt - zumindest in diesem Fall. Marc ist ein unglaublich attraktiver Mann. Afrika hat seiner Haut eine wundervolle Bräune verliehen, die ihn nur noch interessanter macht und auch sein Drei-Tage-Bart (den auch ich an Florian sehr zu schätzen weiß), macht ihn zu einem Traum, von Mann. Natürlich lässt es ihn älter wirken ... Aber es nimmt seiner Ausstrahlung keinerlei Abbruch. Er ist Akademiker. Jüngster Oberarzt Deutschlands ... Mit ihm kann man angeben !

Trotzdem glaube ich, dass das nicht allein der Grund ist ... Sie will Zeit mit ihrem Sohn verbringen . Da kann man mir sagen, was man will. Sie hätte durchaus auch weiterhin auf ihr so lieb gewonnenes "Olivier" bestehen können, weil es eben sein Name ist. Ob es ihm gefällt oder eben nicht . Ich finde den Doppelnamen sehr schön . Doch seine Mutter muss es ihm versprechen! Er will diesen Namen nicht mehr hören, sonst würde er sie stehen lassen und einfach gehen ... Ein lockeres Essen, würde ihm reichen . Zeit zusammen ! Die beiden sagen es - versteckt . Ich liebe die zwei zusammen. Ob nun in der Serie oder aber in den unglaublich vielen Geschichten . Im Gegenzug muss er ihr versprechen, der perfekte Sohn zu sein. Als ob er das nicht schon wäre . Aber wir wissen natürlich, warum sie es sagt. Er hat einfach ein unverwechselbares Talent, sich auf Kosten andere zu amüsieren und sie in Verlegenheit zu bringen. Unangebrachte Kommentare abzugeben, unterschwellig beleidigend zu werden ... Die Liste lässt sich sicherlich beliebig erwarten .

Aber die beiden reißen sich zusammen. Das unliebsame "Olivier" bleibt verschwiegen und Marc, gibt sich als liebster Sohn auf Erden. Er würde niemals einfach so nach Afrika fliegen. Ohne seine Mutter sonderlich zu unterrichten, Hals über Kopf und einer Frau hinterher jagen, die er liebt. Er freut sich immer wieder, neue Menschen, Geschäftspartner seiner Mutter kennen zulernen. Pff! Wenn die alle wüssten, wie sehr ihm das gegen den Strich geht und er eigentlich, lieber nur Essen gegangen wäre .

Zitat
„Gisela, die Freude ist ganz auf meiner Seite.“

(„Höflichkeitslüge!“)

„Sie bringen mich ganz in Verlegenheit, aber ja, ich habe gute drei Wochen Urlaub hinter mir.“ Er fing sich einen warnenden Blick der Mutter ein.

(„Keine Sorge, ich sage schon nichts...“)

(„Warum eigentlich nicht? Für mich war es ja Urlaub!“)

(„Halt Dich zurück, solange sie sich an ihr Versprechen hält, bin ich der perfekte Sohn.“)

Elke hatte es tatsächlich geschafft, ihren Sohn als Doktor Marc Meier vorzustellen, vermutlich hatte der Chirurg als einziger das winzige Stocken gehört, als sie sich zusammenreißen musste, nicht seinen verhassten Zweitnamen zu nennen.



Der perfekte Sohn. Die perfekte Muter. Der perfekte Schein! Doch niemand merkt, wie sehr er trügt. Denn eigentlich sind Marc und Elke alles andere als perfekt. Aus vielen verschiedenen Gründen, die aber leider erst viel später - nun ja, auch nicht so viel später - zur Sprache kommen .

Aber es kommen auch noch ganz andere Sachen zur Sprache ... Doktor Rogelt im TV ?!?! Das kann nicht dem sein Ernst sein. Manche Dinge sollten wirklich lieber in einem Buch bleiben. Egal wie viel Erfolg die Serie gebracht hat. Zudem geht es dem guten Mann nur ums Geld. Und wenn Marc ein ungutes Gefühl hat, heißt das meistens nichts Gutes. Das kann man immer unterschreiben ... Trotzdem wird der Abend für unseren Oberarzt noch richtig lustig . Da haben doch tatsächlich ein paar Hausfrauen eine Reise gewonnen - mit Elke im Gepäck! Da freuen sich die Damen aber und Marc auch . Schadenfreude ist immer noch die schönste Freude, doch auch, wenn er sich köstlich amüsiert weiß er, dass da was nicht stimmen kann. Er kennt seine Mutter, wie kein anderer und sie soll sich freiwillig auf eine solche Verlosung eingelassen haben?! Glaubt der Chirurg nicht dran und ich, wenn ich ehrlich bin, auch nicht.

Zitat
„Da muss Dir doch der neue Doktor Rogelt aus den Fingern fließen... ich meine, auch ein Doktor Rogelt macht mal Urlaub. Oder wird nach einem Kunstfehler zwangsversetzt? Ja, ich glaube, das wäre gut. Zwangsverreiste Autorin schreibt über zwangsversetzten Karrierearzt.“
„Hörst Du auf, Dich auf meine Kosten zu amüsieren?“
„Mutter, Du hast mich hergeschleppt. Nun sei froh, dass ich wenigstens etwas Spaß habe. Gibt es hier eigentlich auch was zu Essen oder muss man gegen den Hunger antrinken?“
„Ich interessiere mich nicht für Essen, das weißt Du. Aber ich glaube, im Wintergarten haben sie ein paar Häppchen stehen.“ Sie deutete in eine vage Richtung.



Natürlich habe ich mich auch köstlich über Elke amüsiert . Die arme Frau, wirklich. Mit diesen Glucken, würde ich auch nicht unbedingt reisen wollen ...

Und dann ist es so witzig, macht wirklich Spaß - auch Marc - dann passieren da plötzlich Dinge, die einem für einen kurzen Moment das Herz stehen lassen. Eine schöne Frau ... Marc ... Die beiden allein ... Ich hab wirklich kurz Angst bekommen. Man geht einfach nicht wirklich davon aus, dass er wieder in alte Muster verfallen könnte, aber schreit zur Zeit einfach zu oft. Sehr präsent ist dieses -chen und manchmal habe ich so beim Lesen das Gefühl gehabt, dass sich nicht richtig durchsetzen kann. Auch wenn Marc immer auf sich und sein Bauchgefühl hört. Zum Glück bleibt es bei einem kleinen Flirt, an dem nichts verwerfliches ist. ist absolut gar nicht begeistert, aber das muss er auch gar nicht sein. Wichtig ist, dass Marc sich und seiner Freundin treu bleibt. Und das kann er. Auch wenn sie nicht da ist. Sie ist weit weg und würde es wahrscheinlich nie erfahren ... Trotzdem tut er es nicht !

Marc wuselt wieder zu seiner Mutter ... Die beiden .

Zitat
„Wo warst Du denn? Ich suche Dich schon überall!“
„Ich hatte Hunger.“
„Da habe ich Dich aber nicht gesehen.“
„Jetzt bin ich ja da. Was war denn?“
„Nichts. Aber ich nehme Dich ja nicht mit hier hin, dass Du mit Abwesenheit glänzt. Erhard vermisst schon den ganzen Abend seine Tochter. Dabei müsste sie sich doch gerade um die Verlagsbelange kümmern.“
„Du wolltest Sie mir hoffentlich nicht vorstellen?“
„Ich bitte Dich!“ Elke war entrüstet. „Warum das denn? Sie studiert ja noch. In Hamburg – Literaturwissenschaften und Verlagswesen. Damit sie es später leichter hat, wenn sie den Verlag übernimmt. Aber dann sollte sie sich wohl eher mal zeigen.“
„Hat Dein Verleger in Hamburg nachgesehen?“
„Sehr witzig, Marc!“
„Ich gebe mir Mühe!“
„Du kannst schon charmant sein, wenn Du willst.“

(„Was ist denn nun los?“)


„Besonders, wenn ich muss. Eine unserer Gemeinsamkeiten, würde ich sagen?“
„Haben wir überhaupt Gemeinsamkeiten?“

(„Äh, meint sie die Frage jetzt ernst?“)

„Fragst Du das jetzt im Ernst?“
„Nein. Natürlich nicht. Wir haben ja nicht mal den gleichen Namen.“

(„Das führt unweigerlich zu der nächsten Frage...“)

„Warum eigentlich?“


„Bitte?“ Sie hustete. Elke sah ihren Sohn irritiert an, der sie erwartungsvoll beobachtete. Hier, im renommierten Café Goja, stellte er eine der Fragen, die sie fürchtete und aus Prinzip nicht beantwortete.



Sie lassen mich verzweifeln Sie haben beide eine Menge durchmachen müssen, doch nie wirklich darüber geredet. Sie leben nebeneinander her . So traurig. Da ist so unglaubliches vieles, was er nicht weiß. Und jetzt, so unglaublich viele Jahre später, will er Antworten. Doch die bleibt Elke ihm weiterhin schuldig ... Für noch sehr lange Zeit. Marc will endlich wissen, wer er ist, was aus ihm werden kann und die große Frage: WARUM?! Wenn er Antworten auf all seine Fragen hat, wird es vielleicht ein bisschen leichter für ihn?! Man weiß es nicht .

Erstmal gilt es, den Abend weiterhin über die Bühne zu bringen, ohne sein Gesicht zu verlieren ...

Zitat
(„Du hast angefangen. Naja, Alkohol stellt wenigstens keine Fragen. Auch wenn es Dir dadurch nicht besser geht!“)



Das ist wirklich traurig. Marc muss seine Mutter oft so gesehen haben. Wie sie ihre Sorgen, die Gedanken, Erinnerungen und Fragen, einfach im Alkohol ertränkt. Er hat seine Antworten nicht bekommen, nie. Weil seine Mutter dazu gar nicht in der Lage war. Sie weiß, dass es ihr dadurch nicht besser gehen wird und ich finde es schrecklich, dass sie das einfach so in Kauf nimmt. Ihr Sohn ist ja da ... Der wird sich schon kümmern . Wie kann man sich nur so gegen seine Gefühle wehren?! Ich weiß, dass die Zeit mit René nicht einfach gewesen sein muss und nun, weiß ich natürlich noch einiges mehr ... Aber das?! Püh! Es ist verdammt hart für ein Kind, seine Mutter so sehen zu müssen - egal wie alt man ist!

Und schneller als man gucken kann, geht der Abend fast noch in die Hose. Vielleicht war auch das, der Auslöser. Seine Unzufriedenheit, wieder keine Antworten von seiner Mutter zu bekommen. Er hält sich aber zurück. Doch seine Worte sind deutlich! Mehr als deutlich. So hat er mir wieder unglaublich gut gefallen . Ich schmelze dahin!

Zitat
„Keine Sorge, ohne Ihre sympathische Tochter wäre ich entweder verhungert oder an einer Fischhäppchenvergiftung gestorben.“ Marc ließ sich seine Überraschung nicht anmerken.
„Doktor Meier, meinen Sie nicht, dass Sie für den Abend unverschämt genug waren?“
Och, ich kann großzügig sein! Aber wollen Sie mir meine Retterin nicht vorstellen? Als Gastgeber habe ich ja bisher nur Ihre Frau und Sie kennengelernt. Ihre Tochter kommt eindeutig nach Ihrer Frau!“



Oh ja! Bitte, bitte sei großzügig und verschwenderisch . Ich brauch das . Merkt man meine Sucht ?!

Und in Stella könnte Marc vielleicht sowas wie eine Freundin finden? Jemanden, mit dem man einfach reden kann. Locker sein kann. Ohne jegliche Gefühle. Wenn sie denn nicht eine Frau wäre, ne ?!




Oktober 2.22 - Fast Food Factory

Uh - den Wunsch habe ich auch ... („Essen!“)!!! Ich merke schon wieder, wie mir der Magen in den Kniekehlen hängt. Hm. Kurze Pause, schnell was futtern und dann geht es weiter im Text .

Obwohl ich mich gerade wirklich gesträubt habe, mir eine Pizza in den Ofen zu schieben (ist um 1:45 Uhr wohl auch nicht sonderlich förderlich für die Figur. (Ich habe abgenommen, das muss so bleiben )), würde ich meine letzte Zigarette, gern gegen Marcs Bestellung tauschen !!! Es ist wirklich einfach nur unfair, was manche Menschen in sich reinstopfen können, ohne zuzunehmen . Mein Mann ist da auch so einer. Der hat heute zwei Pizzen gegessen und bei ihm setzt das einfach nicht an. Der hält sein Gewicht. Ich muss wirklich darauf achten, was ich esse, damit ich mein Gesicht halte oder eben abnehme. Meinen momentanen Gewichtsverlust, habe ich dem Praktikum und der Arbeit zu verdienen. Viel Bewegung, den halben Tag auf den Beinen - kaum Zeit zum Essen. Viel Wasser habe ich getrunken, wegen dem Wetter und wirklich Hunger hatte man, wegen der extremen Hitze auch nicht. Aber Marc muss sich über solche Sachen einfach keine Gedanken machen. Anders, als seine Mutter ...

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Elke hatte anfänglich nur in ihrer Kartoffel herumgestochert, sollte sie wirklich diese geballte Ladung Stärke zu sich nehmen?



Ich verstehe sie wirklich. Besonders zu so später Stunde, setzt das ordentlich an. Sie ist halt sehr eitel . Trotzdem isst sie auf . Sehr schön. Wenn man mal so richtig satt ist, hat man auch gleich viel bessere Laune! Sie lümmelt sich sogleich auf ihrem Platz . Also ich hab mir wirklich bildlich vorgestellt, wie sich zurücklehnt und sich den Bauch hält . Ein Bild für die Götter! Tja - die Fast Food Factory. So viel mehr, wie sie von außen vermuten lässt. Eine angenehme Atmosphäre

Zitat
Das Lokal überraschte sie dann doch, es hatte einrichtungsmäßig nichts mit den üblichen Schnellrestaurants zu tun. Ganz im Gegenteil. Es war im Stil eines amerikanischen Diners eingerichtet. Das war zwar nicht ihr Stil aber man konnte wenigstens von Stil reden.



Boar! Ich liebe den Diner-Stil. Wirklich sehr. Immer wenn ich in den Serien sehe, wie gemütlich es da ist und wie lecker die Sachen aussehen, spiele ich mit dem Gedanken einfach auszuwandern . Sowas fehlt uns hier wirklich. Also bei uns im Ort! Wäre ein Hit. Da bin ich mir ganz sicher. Vom Ambiente mal abgesehen, ist auch das Essen sehr lecker. Sie hat zwar ein bisschen länger gebraucht, als ihr Sohnemann, der einfach angefangen hat zu Schaufeln, was das Zeug hält, aber sie hat gegessen. Man könnte fast meinen, dass sie sich wohl fühlt. Dass sie es genießt! Für Marc ein perfekter Zeitpunkt, mit ihr zu reden ... Und überraschenderweise, wird es sogar ein richtiges Gespräch. Und Marc will mit ihr über Gretchen sprechen! Die Frau an seiner Seite, die er, neben seiner Mutter, über alles liebt. Die Reaktionen der Erfolgsautorin, waren abzusehen!

Zitat
„Wegen ihr?“ Dann fiel bei Elke der Groschen. „Du... und... das Professorentöchterchen...?“



Er und ... Gretchen! Ja Elke. Auch wenn Du es vielleicht nicht glauben kannst oder willst ...

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„Aber warum plötzlich sie?“
„Warum denn nicht sie?“
„Marc!“

(„Oh, kein Olivier, das raus will?“)



Natürlich kommt das für Elke ziemlich überraschend. Ihr Sohn war nie wirklich auf eine feste Beziehung aus. Schon einmal gar nicht mit dem Hasenzahn! Aber jetzt ist er es und er versteht einfach nicht, warum es nicht so sein sollte. Er stellt eine Gegenfrage und so hat sie ihn sicherlich nicht erzogen!!! Deswegen ein sehr scharf gesprochenes „Marc!“. Ein Olivier hinten dran, hätte wohl nicht gepasst .

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„Ja, Franz Tochter ist einfach pummelig. Und so naiv. Fast weltfremd.“

(„Weiblich und gefühlvoll!“)

„Nein. Sie folgt nur ihrem Instinkt. Ich bin wohl eher der Logiker. Der Rationale. Das macht es nicht einfach, aber ich bereue es nicht, dass ich mit ihr dorthin gegangen bin. Außerdem...“ Er grinste seine Mutter frech an... „Ich kann ja schlecht alle Töchter Deiner Liebhaber vögeln.“

„Marc Olivier!“

(„Das Olivier der Entrüstung!“)

„Nicht in diesem Ton! Und nicht solche Unterstellungen.“
„Entschuldige bitte, ich müsste mich sehr täuschen, wenn er nicht Dein verspätetes Geschenk zum Tag der Elke-Fisher-Vereinigung gegen das jährliche Altern gewesen wäre.“
„Was Du immer denkst.“
„Ich kenne Dich schon was länger. Momentan hoffe ich sehr, dass ich Recht habe. Denn das habe ich ihm gesagt.“
„Was?“
„Dass ich ihn für Deinen Stecher halte.“
„Marc...“ stammelte Elke.

(„Da vergisst sie vor Schreck sogar das Olivier der Entrüstung!“)



Sie will es einfach nicht wahrhaben. Nicht ihr gut aussehender, intelligenter Sohn und das pummelige Professorentöchterchen! Sie wusste, dass er was für sie übrig hatte ... Hätte wohl aber nicht gedacht, dass er sich dazu herablässt . Das spiegelt nicht meine Meinung wieder, das weißt Du sicher. Es liest sich einfach so. Als ob Elke genau das denken würde und weil Marc es weiß, wird er unverschämt! Und SO hat sie ihren Sohn sicherlich nicht erzogen. Vor seinen Eltern, muss man Respekt haben und das was Marc da gesagt hat, war äußerst respektlos. Ihr gegenüber. Allein schon, so etwas zu denken ... Auch wenn er recht haben könnte! So kommt er nun aber noch einmal auf Stelle zu sprechen und den Grund, für den Nummerntausch. Er will sie nicht. Er will wissen, warum und vor allem, wie seine Mutter über den Tisch gezogen wurde. Nicht mehr und nicht weniger. Eine Klarstellung. Damit ist das Gespräch, welches sehr schön und auch aufschlussreich war, beendet: Elke will nach Hause! Marc auch. Der will vor allem ins Bett. Na ja - der Magen ist voll. Macht schon müde...

Aber das soll ihm verwehrt bleiben.

Zitat
Elke war nicht ganz so schnell und gerade als sie im Begriff war, über die Türschwelle zu gehen, da ließ Marc unerwartet die schwere Glastür los. Die gestrige Ausgabe der Tagespost Berlin lag – achtlos weggeworfen – zerknüllt vor dem Eingang.

„Marc Olivier!“ Elke hielt sich den Kopf und versuchte gleichzeitig den Schmerz der eingeklemmten Finger zu ignorieren.
Ihr Sohn bemerkte das alles nicht. Er schüttelte das Blatt auseinander und las die Überschrift, von der ihm nur ein Teil ins Auge gesprungen war.

Nach der Eröffnung der Radiologie folgt nun der nächste Schritt – zum Monatswechsel bezieht die Einsatzzentrale des Rettungsdienstes die neuen Räume am Katharinen-Hospital.

Ein Foto von mehreren RTWs, als Fächer vor dem Katharinen-Hospital aufgestellt, befand sich darunter.

„Marc-Olivier!“
„Was?“ Marc sah verwirrt auf und wusste erst nicht, was los war. Seine Mutter wurde von einem der tätowierten LKW-Fahrer gestützt, sie hielt sich abwechselnd Kopf und Hand.



Ich habe Tränen gelacht !!! Patsch! Bekommt unsere Elke die Autotür vor den wertvollen Schädel . Vielleicht rückt das die verschobenen Synapsen wieder in die richtigen Bahnen ?! Natürlich nicht und Elke muss sich sogar noch fragen, ob ihr Sohn etwas am Kopf abbekommen hat oder sie. Er will ins KatHo . Ein Schock für Elke, aber nicht für uns. Da wollen wir doch auch unbedingt mal Mäuschen spielen . Widerwillig, lässt Elke sich darauf ein ... Immerhin braucht sie ihre Hand!

Zitat
„Pfff...“ Elke wandte sich ab. „Nun fahr schon los, sonst stirbt meine Hand ab.“
„Du schreibst doch eh mit Spracheingabe.“



Hähä . Wo er recht hat, hat er recht. So gesehen, braucht sie ihre Hand nicht. Jedenfalls nicht zum schreiben .

Das waren sehr schöne Teile. Generell finde ich, dass Du Marc und Elke super rüberbringen kannst. Man hat die beiden vor Augen. So viel zum Lachen. Wirklich toll! Freue mich schon, auf die nächsten Teile .

Aber nicht mehr heute Nacht. Ich bin durch! War ein langer Tag und morgen, wird erst einmal laaaange geschlafen .

Wünsche Dir ein schönes Wochenende
Jacky

Nachteule Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 379

25.08.2018 19:34
#206 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo!

Bevor hier das nächste Gewitter eintrifft (zwei haben uns schon "beehrt" heute ), versuche ich mich mal wieder bei dir als Feedbackschreiberin .
Die Handschmerzen sind einigermaßen weg. Danke dir für deine lieben Besserungsgrüße !
Jetzt fehlt nur noch etwas Urlaub, der aber erst zu meinem Geburtstag im September möglich wird, wenn ich weiter mit dem Berg an Arbeit, die die Stadt mit ihrer Sturheit uns einbrockt, nicht weiterkomme. Das hat verschiedene Gründe, die nicht immer an uns als Firma liegen oder an den Bauherren. Leider sitzen die Behörden am längeren Hebel. Da das in den letzten zwei Jahren ständig so lief, vor allem bei Projekten hier in unserer Stadt, bin ich mit dem Urlaubsgesuch spontan geworden. Hab ja keine familiären Verpflichtungen, an die ich mich halten muss. Und meinem Chef reicht es aus, wenn ich spätestens zwei Wochen vorher Bescheid gebe. Kann mich schließlich mit meiner Kollegin absprechen. Wir übernehmen dann gegenseitig Aufgaben, die dringender sind. Aber der Urlaub muss nun einmal sein, nä?

Draußem brummt es schon wieder, und im Westen wird es bereits wieder dunkel. Ich hoffe, ich bekomme es rechtzeitig hin, bevor der nächste Donner hier rüberzieht.


November 2.6 – Im Hotel

Was wir in diesem Kapitel erleben, ist, dass Marc allmählich aus seiner "Schockstarre" erwacht. Sinnbildlich dargestellt hast du das durch die Dusche und die frischen Klamotten, die aus dem aus den Fugen geratenen, etwas heruntergekommen Mann wieder jenen Marc Meier machen, dem vor allem die Frauen quasi zu Füßen liegen. Auch die bislang Unbekannte, die sich dem irritierten Oberarzt angenommen hat. Zeit, sich höflich vorzustellen. Sogar mit Handschlag. Dabei weiß die vorübergehende Hotelzimmer-Mitbewohnerin längst, mit wem sie es zu tun hat. Also vom Namen her. It ja auch okay. Sie musste ja nachgucken, wer er ist, da aus ihm so erstmal nichts herauszubekommen war. Für den Fall, dass jemand ihn sucht, etwas Schlimmes passiert sein sollte, was seine kurzfristige geistige Abwesenheit erklären könnte. Okay, sie hat es dann ausgenutzt. Sein "Reichtum" hat sie wohl einfach dazu verführt, sich was Teures von seinem Geld zu kaufen. Marc nimmt es mit Humor. Na, immerhin hat sie ihn "gerettet". Sie hat diese "Belohnung" ja irgendwie verdient oder?
Was dann ebenso "delikat" ist, das ist der Vorname der netten Dame :

Zitat
„Ich bin Ella. Eigentlich Elke, aber für den Namen fühle ich mich zu jung.“



Namen sind nicht bloß Schall und Rauch .

Hier unterbreche ich kurz. Das Gewitter #3 war schneller


November 2.7 – Rückkehr 1

So, jetzt kann ich weiterschreiben .

Kaum hat er sich modisch neu ausgestattet, ist klar, dass der schöne Mann wirklich zurück ist. Und schon lechzen ihm sämtliche Damen der Umgebung hinterher, jedenfalls die Verkäuferin .
Marc Meier is back! Die Rückkehr ins eigene Ich war längst überfällig. Mehdi hätte es sich so schön gedacht, den einstigen besten Freund ins geistige Nirvana zu schicken, aber nix da . So schnell lässt sich Dr. Meier nicht umhauen, von nichts und niemandem. Dazu hat er in seinem Leben bereits genug mitgemacht. Was alles, das erfahren wir ja später. Aber zunächst einmal führst du uns behutsam zu einem Stück von Marcs tw. trauriger Vergangenheit. Er kehrt zurück an den Ort, an dem er einen Teil seiner problembelasteten Kindheit verbracht hat, zumindestestens jene Tage, an denen er einfach Kind sein durfte, ganz ohne das Geschreie und Geprügel des ewig bösen Vaters. Er konnte sich erholen am Meer, seine Sorgen mit der Gischt wegspülen lassen. Kann er es jetzt auch? Seine negative Seite versucht ihm einzureden, dass er auch gleich ganz ins Wasser gehen könnte. Ganz ohne Rückkehr. Aber zum Glück geht er auf diese Stimme nicht ein. Und das ist gut so. Nicht nur, weil wir dann um einen der attraktivsten Seriendoktoren hätten trauern müssen, sondern, weil seine Tätigkeit als Arzt gleich gefordert wird. Wie sanftmütig er sich um den verletzten Jungen kümmert und gleich mal Freundschaft mit ihm und seiner Schwester schließt ! Wer hätte das mal gedacht? Dabei merkt er selbst, dass er eigentlich ganz gut mit Kindern zurechtkommen kann. Vielleicht auch mit dem eigenen? Ganz bestimmt auch mit dem eigenen Kind .


November 2.8 – Rückkehr 2

Meine Vermutung war es schon beim 1. Lesen des vorherigen Kapitels, dass Marc sich in der Nähe des Hauses seiner Großeltern aufhalten muss. Die Indizien werden immer deutlicher.

Ein Rückblick in die Kindheit zeigt es. Eine unbeschwerte Zeit mit seinem Opa zwischen den Dünen. Eine ganz normale Opa-Enkel-Beziehung, liebevoll, leerreich. Ruhige Stunden zwischen den Stürmen und Orkanen, die im berliner Elternhaus regelmäßig tobten.


November 2.9 – Rückkehr 3


Solche Erinnerungen, vor allem diese, die nicht sehr schön sind, haben es oft in sich. Herzrasen, Übelkeit, Schwindelgefühle sind normale Reaktionen des Körpers, wenn man solche inneren Rückblicke verkraften muss und quasi jene Szenen, die einen nach Jahren - in diesem Fall ganze 28 - noch einmal durchleben muss. Aber Marc kann sich jetzt nicht mehr davor verstecken, wie er es bisher getan hat. Er mitten im Prozess des Verstehens und des Verarbeitens. Eine wichtige Voraussetzung für seine Zukunft an Gretchens und vielleicht auch an der Seite des Babys.


Marc 9


Die Erinnerung, die Marc gerade umtreibt, ist jene dieser Gewaltszenen, die ihn derart geprägt haben, dass er seinen Charakter bisher danach ausgerichtet hat. Unnahbar sein, keine Gefühle zeigen, nicht einmal welche zulassen. Das ist es, was er damals gelernt hat. Weinen bringt nur noch mehr Ärger und Schmerzen. Also es besser gar nicht erst dazu kommen lassen. Kein Wunder, dass er ein solcher Macho geworden ist. Alles pure Fassade zum absoluten Selbstschutz.


November 2.10 – Rückkehr 4

Es wäre so viel einfacher, mit dem bisherigen Dasein als gefühlskalter Macho weiterzumachen. Aber dazu hat Marc sich eigentlich schon viel zu sehr aus seiner beschützenden Schale herausgebrochen. Die Bruchstellen sind so leicht nicht mehr neu zu verfüllen.
Inmitten dieser Phase, in der Marc Meier tatsächlich so etwas wie "zerbrechlich" ist, während er die Vergangenheit verarbeitet, macht er eine Begegnung, mit der er wohl gar nicht mehr gerechnet hätte. Eine sehr sentimental angehauchte Szene, bei der man gut mitfühlen kann und Marc am liebsten in die eigenen Arme schließen möchte, um ihm beizustehen. Stattdessen ist es seine Großmutter, die ihn nach mehr als zwei Jahrzehnten wiedergefunden hat. Berührend . Aber auch schön zugleich.

Und so geflasht vom zweiten Lesen dieser besonderen Begegnung möchte ich mich für heute von dir verabschieden.

Hab einen schönen Sonntag.
Bis bald, deine Bibi

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 648

26.08.2018 00:06
#207 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

an dieser Stelle und besonders @JackySunshine und @Nachteule

Hammer, was ihr in den letzten Stunden (in der letzten Nacht, nicht, Jacky? ) getippt habt. Ich bin hin und weg.

Und ich rede nicht lange um den Brei herum, ich starte gleich...

Liebstes Edelnussnougatsonnenscheinchen (oder so)

Zitat
Ich war mal wieder ein bisschen fleißig und habe es doch echt geschafft, Deine Geschichte in einem Rutsch durchzulesen



WOW! Du musst schon ein bisschen wahnsinnig sein und dann noch so einen dicken Kommentar schreiben Pompom-Smiley...

Zitat
Was ich auf jeden Fall weiß: Du machst es einem verdammt schwer, nicht einfach jeden Teil zu kommentieren!



Wie es mir scheint, hast Du eine ganz gute Lösung gefunden - zu beurteilen

Zitat
An der Stelle kann ich Dir gleich noch einmal sagen, wie schön ich es nach wie vor finde, dass Du ernste, tiefgehende Kapitel mit einem ordentlichen Quäntchen Witz versehen kannst.



Sowas lese ich natürlich gerne und es freut mich wirklich. Vor allem, weil ich mittlerweile weiß, dass Du (generell ihr) sehr ehrlich mit euren Kommentaren seid und nicht Honig ums Maul schmiert.

Zitat
Ich tue mich damit unglaublich schwer, weil meine Witze grundsätzlich unangebracht und unter der Gürtellinie sind



Entweder Du übertreibst oder die gute @Melli84 leistet großartige Arbeit. Bisher habe ich das in eurer Geschichte nicht so empfunden, im Gegenteil, Pointen sitzen auch bei euch. Wenn ich allein an eure Ü18-Szene denke, die mich aktiv ins Forum gezwungen hat, weil ich so empört war... dass Sex mit dem Flachwichser so heiß sein sollte...
Nee, also da mach Dir mal wenig Gedanken drum.

Zitat
Dieser Kommentar wird wohl sehr lang werden und ich werde mehrere Tage daran sitzen.



Mir macht das nichts aus ich freue mich. Auch mehrere Tage

Zitat
Einen Vorteil hat es: Ich muss mich nicht mehr entscheiden, was behalten werden muss und was wegkommt! Nachteil? Es ist alles weg.



Manchmal muss das Schicksal (oder die Technik) einem solche Entscheidungen abnehmen. Ich habe zwar von den meisten Sachen Sicherheitskopien auf diversen externen Festplatten, aber wie aktuell das ist... äh, ich glaube es wäre ein Drama...

Zitat
Es gibt aber Leute, die der Meinung sind, dass ich meine Zeit auch sinnvoller nutzen könnte. Mh. Aber warum?! Ich gehe arbeiten, ich mache meinen Haushalt (aufgrund der gesundheitlichen Situation meines Mannes, hauptsächlich, komplett allein) und ich habe etwas, was mir Spaß macht



Da habe ich ja eben schon was zu geschrieben. Diese Leute tun bestimmt auch Dinge, die wir als unsinnvoll bezeichnen würden. Oh, Fußball ist ein so ein für mich unsinniges Ding. Ich gehe zu der Sportart mit dem Puck . Das ist schneller und die Spieler sind nicht so Weicheier Und ganz viele Menschen in Deutschland finden Arbeit als unsinnige Beschäftigung und gucken statt dessen lieber den ganzen Tag TV. Und lassen sich vielleicht noch unrechtmäßigerweise von der arbeitenden Bevölkerung aushalten. Für die erscheint das aber dann völlig gerechtfertigt. Auslegungssache also, was sinnvoll und unsinnig erscheint.

Zitat
Die Geschichte ist jeden Zeitaufwand mehr als wert. Vor allem aber, ist sie es wert gewürdigt zu werden!!!



Das halte ich für sehr sinnvoll Nee echt. Für solche Bemerkungen möchte ich Dich einfach nur drücken. Verlegen werd´ ich


Oktober 2.8 – Marc aggressiv & Oktober 2.9 – Marc und die Assistenzärzte

Zitat
Ich liebe das unberechenbare Arschloch in ihm.



Macht uns Frauen das nicht aus?

Zitat
Dieser Mann kann einen nur um den Verstand bringen. Sowohl positiv, als auch negativ



Schade, dass dieser Mann fiktiv ist, ne?

Zitat
Ich brauch nen Applaus-Smiley



Ich finde den Pompom-Smiley geil


Oktober 2.10 – Jochen ist weg, Oktober 2.13 – Auf Jochens Spur & Oktober 2.14 – Bärbel und Jochen telefonieren

Zitat
Ein bisschen hin und her telefoniert und schon weiß Marc, wo sein Schwager in Spe sich aufhält



Das sollte den Analytiker in ihm deutlich machen


Oktober 2.15 – Marc und Cedric 3

Zitat
Hat Dich das mit dem Bier im Büro auch so gestört?! Ey! Da denkt man echt, man sieht nicht richtig ... Ist für mich nicht nachvollziehbar.



Der Kühlschrank im Schreibtisch war , das Bier

Geht gar nicht!!!

Zitat
Der rote Faden in Deiner Geschichte ist für mich ganz klar: Entwicklung! Marc Meier wird an so vielen Stellen gefordert ... Er muss teilweise über sich selbst hinauswachsen. Der erste richtige Schritt: Die Einsicht!






Oktober 2.16 – einsame Nacht & ALPTRAUM NOTAUFNAHME

Zitat
Kochen ist eigentlich Frauensache ( - das war Frauenfeindlich)



Und das fand ich witzig Aber unter der Gürtellinie kann ich auch. Mag ich auch meistens


Oktober 2.18 – Café Sonne & Oktober 2.19 – Sabines Plan

Zitat
Es passiert eine Menge ... Warum also sollte Sabine sich verkriechen???



Sabine wurde immer als das Dummchen dargestellt. Auch bei ihr kam eine böse Mutter ins Spiel. Ich finde, sie hat ebenfalls verdient, aus ihrer Rolle herauszuwachsen
Sie ist ebenso loyal wie Gretchen. Nimmt jeden so wie er ist, auch wenn er (Marc) immer arschig zu ihr war. Auch Bora, dass er ihr diese Tamponszene geschrieben hat. Fand ich unnötig. Ja, auch für sie muss es Optionen geben.


Danke, liebe Jacky, für Deine lieben Worte. Die Komplimente, die nicht geheuchelt sind. (Hoffe ich! ) Komme ich gleich zu Deiner Nachtarbeit - und meiner jetzt wohl auch


Oktober 2.20 – Feierabend & Oktober 2.21 – Café Goja

Zitat
Nun ja - Elkes Fans sind sehr verblendet. Nehmen sie doch die Rogelt-Welt so in Kauf, wie sie ist und hinterfragen nicht die Dinge, die dort geschehen. Es wäre also durchaus im Rahmen des Möglichen, dass sie es eben doch glauben!



Mit Elkes Fans hatte ich richtig Spaß. Mindestens soviel wie Marc

Zitat
Trotzdem glaube ich, dass das nicht allein der Grund ist ... Sie will Zeit mit ihrem Sohn verbringen



Zitat
Ein lockeres Essen, würde ihm reichen . Zeit zusammen ! Die beiden sagen es - versteckt



Genau. Gut erkannt!

Zitat
Natürlich habe ich mich auch köstlich über Elke amüsiert



Ich auch. Nee, ich schreibe gerne mit ihr bzw. den beiden. Sowohl das Tiefgründige, wie es gerade in Zürich passiert aber eben auch, wenn sie ihre "Rollen" spielen. The Show must go on, oder?

Zitat
Merkt man meine Sucht



Nö.


Oktober 2.22 - Fast Food Factory

Zitat
Obwohl ich mich gerade wirklich gesträubt habe, mir eine Pizza in den Ofen zu schieben (ist um 1:45 Uhr wohl auch nicht sonderlich förderlich für die Figur.



Das Verwerfliche ist die Pizza, nicht die Uhrzeit. Davon bin ich überzeugt. Wenn der Körper 1000 Kalorien braucht, dann ist es egal, wann er sie bekommt. Ab der 1001. Kalorie ist jede weitere zuviel. Egal zu welcher Zeit. Aber auch das ist Ansichtssache. Wie mit den sinnvollen-unsinnvollen Zeitvertreiben . Sehr sinnvoller Zeitvertreib - egal zu welcher Uhrzeit:



Zitat
Viel Wasser habe ich getrunken



Brav

Zitat
Besonders zu so später Stunde, setzt das ordentlich an.



s.o.

Zitat
Natürlich kommt das für Elke ziemlich überraschend. Ihr Sohn war nie wirklich auf eine feste Beziehung aus. Schon einmal gar nicht mit dem Hasenzahn!



Und doch hätte sie es wissen/ahnen müssen/können. Sie kennt ihn schließlich besser, als sie es uns wissen lassen möchte Ich meine, Gretchen hat ja auch schon diesen Gedankengang, dass ihre Hochzeit mit Alexis ihn beschäftigt. Wenn er schon mit Elke darüber redet...?

Zitat
Patsch! Bekommt unsere Elke die Autotür vor den wertvollen Schädel



Ähm... die Eingangstür vom Diner

Zitat
Generell finde ich, dass Du Marc und Elke super rüberbringen kannst. Man hat die beiden vor Augen. So viel zum Lachen. Wirklich toll! Freue mich schon, auf die nächsten Teile



Die beiden bieten einem ja jede Facette einer Stimmung an. Komisch und tragisch zugleich. Das ist bei den beiden die Herausforderung. Schön, wenn es mir zu gelingen scheint.


So, liebste jacky, das war es erstmal an dieser Stelle. Dann geht es bald mit Bibi´s Antwort weiter.

Zitat
Aber nicht mehr heute Nacht. Ich bin durch! War ein langer Tag und morgen, wird erst einmal laaaange geschlafen



Das unterschreibe ich genau so!


Ich wünsche Dir und Bibi einen schönen Sonntag. Regen, dass man wirklich mal ohne schlechtes Gewissen einfach im Bett bleiben kann!
Danke für Deine Treue.

Liebe Grüße
Karo

JackySunshine Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.423

27.08.2018 00:17
#208 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo !

Da bin ich schon wieder und texte Dir ungefragt Deine Äuglein voll . Bin grad so in Fahrt , habe meine Cookies und absolut nichts zu tun . Mir ist nämlich vorhin eingefallen, dass ich nächste Woche zwei freie Tage habe, weil einer meiner Patienten im Krankenhaus ist, ab Dienstag . Doof für ihn, weil er operiert werden muss - gut für mich .

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WOW! Du musst schon ein bisschen wahnsinnig sein und dann noch so einen dicken Kommentar schreiben



Ein bisschen wahnsinnig ? Ähm - ja . Meistens bin ich das .

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Wie es mir scheint, hast Du eine ganz gute Lösung gefunden - zu beurteilen



Oder ?! Passt eigentlich ganz gut !!!

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Sowas lese ich natürlich gerne und es freut mich wirklich. Vor allem, weil ich mittlerweile weiß, dass Du (generell ihr) sehr ehrlich mit euren Kommentaren seid und nicht Honig ums Maul schmiert.



Ich bin absolut ehrlich. Würde Euch auch sagen, ohne durch die Blume zu sprechen, wenn ich was scheiße finden würde .

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Entweder Du übertreibst oder die gute @Melli84 leistet großartige Arbeit. Bisher habe ich das in eurer Geschichte nicht so empfunden, im Gegenteil, Pointen sitzen auch bei euch. Wenn ich allein an eure Ü18-Szene denke, die mich aktiv ins Forum gezwungen hat, weil ich so empört war... dass Sex mit dem Flachwichser so heiß sein sollte...
Nee, also da mach Dir mal wenig Gedanken drum.



Mal ganz abgesehen davon, dass die liebe @Melli84 immer gute, sehr gute Arbeit leistet , finde ich es schön, dass es bisher noch nicht so empfunden wurde. Mal sehen, was da noch so kommt. Ich gebe mir sehr viel Mühe die Sachen nicht unter die Gürtellinie schießen zu lassen . Wie der Herd zum Beispiel, im Adventsspezial. Das war charmant-witzig und trotzdem Frauenfeindlich . Hey: Vielleicht bekommen wir ja noch mehr Damen aktiv ins Forum, die sich mit uns in der FF-Ecke nach Belieben austoben ? Sollen wir das noch einmal versuchen ?!

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Mir macht das nichts aus ich freue mich. Auch mehrere Tage



Es werden wohl mehrerererererere Tage werden . Bin da wie das -chen: Kann mich einfach schwer kurz fassen !

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Manchmal muss das Schicksal (oder die Technik) einem solche Entscheidungen abnehmen. Ich habe zwar von den meisten Sachen Sicherheitskopien auf diversen externen Festplatten, aber wie aktuell das ist... äh, ich glaube es wäre ein Drama...



Wäre so an sich auch kein Problem für mich. Allerdings waren da wirklich ein paar Sachen bei, an denen ich Euch, nachdem die Geschichte beendet ist (irgendwann in zwanzig Jahren ) gern hätte teilhaben lassen. Ausschnitte, die es nicht mehr rein geschafft haben und die auch nicht mehr zu verwenden sind . Ideen vom letzten Telefonat mit Melli, die ich zwar noch grob im Kopf habe, aber auch nicht mehr zu 100%, weil jeden Tag was neues kommt, womit ich mich befassen muss. Einiges von den anderen Dateien: Fotos, Videos etc.pp hatte ich noch doppelt. Meine Textdateien, waren so gut wie alle sortiert . Jetzt sind sie futsch. Ärgere mich da sehr drüber.

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Da habe ich ja eben schon was zu geschrieben. Diese Leute tun bestimmt auch Dinge, die wir als unsinnvoll bezeichnen würden. Oh, Fußball ist ein so ein für mich unsinniges Ding. Ich gehe zu der Sportart mit dem Puck . Das ist schneller und die Spieler sind nicht so Weicheier Und ganz viele Menschen in Deutschland finden Arbeit als unsinnige Beschäftigung und gucken statt dessen lieber den ganzen Tag TV. Und lassen sich vielleicht noch unrechtmäßigerweise von der arbeitenden Bevölkerung aushalten. Für die erscheint das aber dann völlig gerechtfertigt. Auslegungssache also, was sinnvoll und unsinnig erscheint.



Fußball? Hm. Fand ich mal ganz toll. Samstag Mittag zu den BuLi spielen mit meinem Mann zusammensitzen und unserem Verein beim spielen zuschauen. Mit einem Bierchen und Knabberzeug bewaffnet. Inzwischen, schaue ich nur noch die wirklich wichtigen Spiele. DFB-Pokal, CL und so. Natürlich EM und WM. Ansonsten interessiere ich mich nicht für Sport . E-Sport schaut mein Mann unglaublich gern. Aber auch da bin ich raus. Für mich sind es wirklich das Schreiben, das Lesen und meine Serien die ich gern schaue. Warum auch nicht?! Jedem das Seine. Ich würde mich niemals hinstellen und jemandem sagen, dass er seine Zeit doch sinnvoller nutzen sollte.

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Das halte ich für sehr sinnvoll Nee echt. Für solche Bemerkungen möchte ich Dich einfach nur drücken. Verlegen werd´ ich





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Macht uns Frauen das nicht aus?



Sind halt doch ein bisschen masochistisch veranlagt !

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Schade, dass dieser Mann fiktiv ist, ne?



Leider! Aber wirklich leider !!!

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Ich finde den Pompom-Smiley geil



#Pompom

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Das sollte den Analytiker in ihm deutlich machen



Ist Dir gelungen . Wenn er nur immer so sein Köpfchen anstrengen würde !

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Der Kühlschrank im Schreibtisch war , das Bier

Geht gar nicht!!!



Danke !

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Und das fand ich witzig Aber unter der Gürtellinie kann ich auch. Mag ich auch meistens



Schwarzer Humor ist ganz toll . Aber leider muss man da wirklich immer aufpassen, was man sagt oder schreibt. Die Menschheit ist sehr empfindlich geworden .

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Sabine wurde immer als das Dummchen dargestellt. Auch bei ihr kam eine böse Mutter ins Spiel. Ich finde, sie hat ebenfalls verdient, aus ihrer Rolle herauszuwachsen
Sie ist ebenso loyal wie Gretchen. Nimmt jeden so wie er ist, auch wenn er (Marc) immer arschig zu ihr war. Auch Bora, dass er ihr diese Tamponszene geschrieben hat. Fand ich unnötig. Ja, auch für sie muss es Optionen geben.


Danke, liebe Jacky, für Deine lieben Worte. Die Komplimente, die nicht geheuchelt sind. (Hoffe ich! ) Komme ich gleich zu Deiner Nachtarbeit - und meiner jetzt wohl auch



Sabine wurde zum Dummchen gemacht. Eigentlich war sie das in der ersten Staffel gar nicht. So oft hat sie mit ihren Aussagen den Nagel auf den Kopf getroffen. Sie war halt nur ein bisschen ... Verwirrt . Aber das war eine niedliche Verwirrtheit und nicht diese saudumme. Bora hat sehr oft mit seinen Handlungen ins Klo gegriffen - leider.

Bei mir ist nie etwas geheuchelt . So viel Schauspielerisches Talent besitze ich nicht !!!

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Das Verwerfliche ist die Pizza, nicht die Uhrzeit. Davon bin ich überzeugt. Wenn der Körper 1000 Kalorien braucht, dann ist es egal, wann er sie bekommt. Ab der 1001. Kalorie ist jede weitere zuviel. Egal zu welcher Zeit. Aber auch das ist Ansichtssache. Wie mit den sinnvollen-unsinnvollen Zeitvertreiben . Sehr sinnvoller Zeitvertreib - egal zu welcher Uhrzeit:



Schoki geht immer! Aber immer! Deswegen freue ich mich auch auf meinen geliebten Winter . Dieses Jahr freue ich mich da wirklich drauf. Mehr als sonst . Kakao, Kuscheldecke, Kerzen und lesen. Dabei wird sicherlich wieder die ein oder andere Tafel vernichtet .

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Ähm... die Eingangstür vom Diner



Ich und mein Eifer.






Hm - wird wohl der längste Kommi ever . Und damit das hier nicht noch ausartet , werde ich gleich mal eintauchen in die weite Welt Deiner Geschichte !!!




Oktober 2.23 – KatHo, Oktober 2.24 – Marc bei Elke & Oktober 2.25 – Marc bei der Polizei

Elke Fischer, Erfolgsautorin und anstrengende, weil nervige Mutter, soll in ein anderes Krankenhaus . Eine Katastrophe ! Im EKH kennt man sie und weiß, was die Autorin so möchte. Wie sollte es auch anders sein, bei dem beinahe Dauergast? Doch ausgerechnet heute, wo sie wirklich mal ein Leiden vorzuweisen hat, will Agent Doktor, äh - Herr, Fischer , der auch noch Schuld an dem Handdrama hat, in ein fremdes Krankenhaus fahren, um mal seine Fühlerchen auszustrecken . Und das womöglich auf ihre Kosten ! Aber das interessiert unseren ungekrönten Sprücheklopfer nicht die Bohne, denn er weiß sehr gut, wie er seine geliebte Frau Mama überzeugen kann . Marc arbeitslos?! Ein Wunder, dass die Frau nicht doch noch einen Herzanfall bekommen hat, als er diese unliebsamen Worte ausgesprochen hat . Aber so richtig überzeugen kann er sie, als er sie auf unsinnige Ideen bringt !

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„Vielleicht ist nach dem Gipfel des Kilimandjaro und der Vampirgruft mal ein Spionagethema bei Doktor Rogelt eine Überlegung?“
Elke sah ihn überrascht an. „Hm.“ Gar nicht schlecht, die Idee des Sohnes. Da würde sie nochmal nachhaken...



Vielleicht hat er ja doch die Tür vor den Kopf bekommen und nicht seine Mutter . Wie kann er sie denn bitte nur auf solche Ideen bringen?! Na klar springt sie darauf an und selbstverständlich wird sie daraus auch noch eingehen und das umsetzen . Wäre ein Spezial wert, meine liebe Karo !!! Ich erinnere mich einfach zu gern an die Szene mit der Hochzeitseinladung . Das war Elke und Marc at its best !!! Sowas hat man später einfach nur noch vermisst .

Was das KatHo an sich angeht: .

Bei uns im Knappschaftskrankenhaus in Bochum-Langendreer (Scheißladen), war es auch vollkommen normal, dass Nachts nur Assistenzärzte gerufen wurden oder vollkommen unfreundliche Krankenschwestern (damals durfte man sie ja noch so nennen ). Man wurde dann ambulant zu seinem Hausarzt verwiesen oder sollte am nächsten Tag noch einmal vorstellig werden, wenn ein Oberarzt zugegen wäre. Denn die werten Herren und/oder Damen, schliefen den Schlaf der Gerechten . Ich weiß noch, als wir damals da waren, weil mein Mann tierische Magenkrämpfe hatte. Er bekam eine Infusion in die Armvene. Die tat ihm allerdings weh, wenn er sich bewegte und das soll ja eigentlich nicht so sein. Das weiß jeder, selbst als Laie. Die Schwester die ich daraufhin angesprochen habe, pampte mich allerdings nur an. Er kann den Arm ganz normal bewegen und soll sich nicht so anstellen. Pff! Hab ich der gegeben. Nicht so anstellen. Von wegen. Habe sie zweimal höflich gebeten, die Infusion neu zu legen. Wollte sie natürlich nicht. Dann musste ich ihr leider doch drohen .

Und auch wenn Doktor Groll , der leicht schlecht gelaunte Assistenzarzt, bei unserem perfekten Oberarzt nicht so gut abschneidet, kann der liebe Marc noch den ein oder anderen verteilen . Ich finde es unglaublich wichtig, dass GuKP's immer gut zufrieden sind. Für mich sind sie einfach die Seele eines Krankenhauses . Wenn man einmal in diesem Beruf war oder ist, weiß man es wirklich zu schätzen, was die Frauen und Männer tagtäglich leisten .

Elke Fischer ist und bleibt einfach unverbesserlich ! Ihre arme, arme Hand . Sie wird abfallen! Einfach so und sie wird nie wieder einen Rogelt schreiben können . Schneidet sie doch bitte, bitte ab ! Nein Quatsch . Ich hab in letzter Zeit einfach unglaublich gute Laune ... Da sind solche Aussetzer vollkommen normal . Natürlich hat sie tierische Schmerzen, aber witzig ist es trotzdem . Also ob ihr Sohn hellsehen könnte. Er mag zwar - fast immer! - in allem der Beste sein, aber so ...? Und Chefarztbehandlung! Aber selbstverständlich doch. Wissen wir doch noch zu gut, wie gern Elke sich vom Chefarzt hat behandeln lassen . Bleibt nur zu hoffen, dass Marc nicht bald den Chefarzt des KatHo unter der Decke seiner Mutter vorfindet .

Zwischendrin würde - der wohl seine Tage zu haben scheint! So unentspannt, wie der schon wieder ist . - der lieben Schwester Ina den wohlverdienten gern wieder wegnehmen. Hört sich aber auch wirklich falsch an: Marc Olivier Fischer . Geht gar nicht . Aber er bleibt dabei. Bei Meier würden eventuell die Alarmglocken klingeln. Wobei es mich doch wirklich wundert. War nicht auch ein Bild von ihm, bei den zahlreichen Artikeln die Herr Thilo "Oh Mann, ich geh mir schon selbst auf die Nerven!" Langohr geschrieben hat? Da müssten die Leute im KatHo ja wirklich unter etlichen geistigen Einschränkungen leiden, wenn sie ihn nicht erkennen . Sollte ich mich bezüglich der Artikel irren, entschuldige ich mich an dieser Stelle schon einmal .

Marc erfährt eine Menge nützliches, was sich sicherlich gut verwenden lässt... Ähm. Wäre auch blöde, wenn man nützliches nicht verwenden würde oder könnte! Oh je - manchmal schreibe ich schneller, als ich denke . Weiter im Text: Und er darf für Elke den Dienstboten spielen, worauf er mal so gar keine Lust hat. Er will ins Bett . Da wollen wir auch so oft hin und können nicht, weil wir noch was zu tun haben. Der gute soll sich nicht so anstellen - immerhin weiß er ja noch gar nicht, was dieser Abend oder eben die Nacht, noch so für ihn bereit hält . Bei dem Gedanken daran, in Elkes Sachen herumzuwühlen, gefällt die Bezeichnung Agent Fischer doch wieder ganz gut und er ist Feuer und Flamme. Weg ist die schlechte Laune, weil Marc die gute Stella nicht in die waagerechte befördert hat um, O-Ton , mal wieder richtig zu bumsen. Und: Hach siehe da ... ist aufgrund der ewigen Meckerei des Schulterpartners noch nicht ausgeflogen und frönt einem Lotterleben auf den Malediven . Hatte ja schon bedenken, weil so gar keine Einwände mehr kamen. Diese richten sich diesmal aber auch nicht an , sondern an Mister persönlich und hören sich so gar nicht begeistert an. Hm. Der eine hat seine Periode und der andere, scheint wohl unter PMS zu leiden .

Und es ist ja wirklich immer ein Ringen mit sich selbst. Genauso spielen sich die Gedanken im Kopf von einem ab, wenn man endlich mal schnüffeln kann, weil man ungestört ist. Natürlich kann man der Versuchung widerstehen . Habe ich in meiner Jugend (manchmal auch noch heute ) oft genug gemacht. Doch hat so recht: Meistens findet man auf die vielen Fragen die man hat, die man nie beantwortet bekommen hat, nur Antworten, die man einfach nicht haben will . Auch unser lieber Marc bleibt davon einfach nicht verschont. Was hat er denn bitte erwartet? Wenn Elke nicht auf Fragen eingehen will, dann hat es einen Grund. Bei ihr eher weniger, ihren Sohn unbedingt zu schützen, sondern in erster Linie sich. Weil sie weiß, wie er reagiert, wenn er das ein oder andere erfährt! Davor hat sie Angst. Also hat sie die Antworten nicht nur in sich sehr gut weggeschlossen, sondern auch in ihrem Schreibtisch. Aber ihr vorwitziger Sohn, hat keine Tür vor den Schädel bekommen und kann eins und eins zusammenzählen. Was er findet, gefällt ihm gar nicht - ebenso nicht, der Besuch, der plötzlich vor ohm steht, als er zum Krankenhaus zurückfahren will !

Prust : Marc Meier hinter Schwedischen Gardinen! Ich brauche einen Kinofilm. Okay? Bitte, bitte! Ach, vergesst es: Mach ich es eben selbst . Schrecklich diese Dialoge in meinem Kopf . Mit den Polizisten möchte ich wirklich nicht tauschen. Der Mann ist ein Vulkan, auf dem man nicht unbedingt länger als nötig tanzen sollte . Besonders in Anbetracht dessen, was sich soeben in der Villa abgespielt hat. Die Dinge die er herausgefunden hat, scheinen ihn wirklich getroffen zu haben. Sie haben ihn nicht nur unfassbar wütend gemacht, sondern auch tief verletzt. Gefühlscocktail und mit denen kann er, noch immer, sehr schlecht umgehen. Man sollte sich also vorsehen! Zumindest Sabine, würde das wissen.

Aber Marc, wäre ich nicht Marc Meier, wenn er nicht eine Möglichkeit finden würde sich die Zeit zu vertreiben und zudem auch noch seine Gedanken! Das KatHo bietet da genug Möglichkeiten. Trotzdem holt einen alles irgendwann ein. Davor weglaufen, kann er also nicht. Aber ich glaube, auch wenn reif genug ist um zu wissen, dass es nur noch schlimmer werden könnte, hat Marc gar nicht mehr vor, vor den Antworten, die ihm Angst machen, wegzulaufen. Er will sich ihnen stellen! Damit hätten wir schon zwei Schritte gemacht: Die Einsicht und die Konfrontation! Nicht mehr weglaufen und den Dingen ihren Lauf nehmen lassen .

Ob ich wohl noch Platz habe ?




Platz hätte ich zwar noch, bin aber grad vor Schreck fast vom Hocke gefallen, als ich auf die Uhr geschaut habe. Um sieben ist die Nacht - spätestens! - wieder rum !

Ich sag mal ganz spontan bis morgen
Jacky

Karo Offline

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27.08.2018 22:40
#209 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten



Da ich gerade schon mal hier bin, will ich noch schnell "dran bleiben", so wie Jacky gerade in Fahrt ist... komme ich sonst schnell ins Hintertreffen

Aber erstmal der Kommi zu der lieben Bibi @Nachteule

Zitat
(...) bin ich mit dem Urlaubsgesuch spontan geworden. Hab ja keine familiären Verpflichtungen, an die ich mich halten muss. Und meinem Chef reicht es aus, wenn ich spätestens zwei Wochen vorher Bescheid gebe. Kann mich schließlich mit meiner Kollegin absprechen.



Das wäre ich auch gerne. Aber leider sind wir dafür zuviele und es gibt oft unterschiedliche Regeln für die Leute. Zweierlei Maß... wie ich es - äh, nicht leiden kann

Aber Du hast recht, Urlaub muss sein. Und meiner beginnt in ca. einer Woche. Dafür mache ich morgen auch nochmal ein paar mehr Stunden, hab eigentlich frei aber viele sind (noch nicht wieder) nicht da... ich versuche zu lernen. Mich nicht mehr aufzuregen, weil ich es eh nicht ändern kann. Nur "egal" heißt auch, dass mir im Grunde die Kunden egal sind... und das sind sie mir eigentlich nicht.

Aber vielleicht kann ich auch das lernen

So, nun zum bzw. weiter im Text

November 2.6 – Im Hotel

Zitat
Was wir in diesem Kapitel erleben, ist, dass Marc allmählich aus seiner "Schockstarre" erwacht. Sinnbildlich dargestellt hast du das durch die Dusche und die frischen Klamotten, die aus dem aus den Fugen geratenen, etwas heruntergekommen Mann wieder jenen Marc Meier machen, dem vor allem die Frauen quasi zu Füßen liegen.



Ich sage da nix zu, nur soviel:

Zitat
Was dann ebenso "delikat" ist, das ist der Vorname der netten Dame



Den Namen (Ella/Elke) musste ich einfach nehmen, ehrlichgesagt, manchmal wundere ich mich selbst, wo so Einfälle herkommen

Zitat
Hier unterbreche ich kurz. Das Gewitter #3 war schneller



Machst Du dann auch alles aus? Ich auch

November 2.7 – Rückkehr 1

Zitat
Wer hätte das mal gedacht? Dabei merkt er selbst, dass er eigentlich ganz gut mit Kindern zurechtkommen kann. Vielleicht auch mit dem eigenen? Ganz bestimmt auch mit dem eigenen Kind



Die Situation wird eingeleitet durch seine Hilfe als Arzt. Alles andere ergibt sich dann. Marc wäre nicht Marc, wenn er die SItuation nicht analytisch betrachten und daraus folgern könnte. Ergo: Wieso sollte er das nicht schaffen, mit einem Kind

November 2.10 – Rückkehr 4

Zitat
Eine sehr sentimental angehauchte Szene, bei der man gut mitfühlen kann und Marc am liebsten in die eigenen Arme schließen möchte, um ihm beizustehen. Stattdessen ist es seine Großmutter, die ihn nach mehr als zwei Jahrzehnten wiedergefunden hat. Berührend . Aber auch schön zugleich.



Tja, soll ich sagen, dass ich selbst bei dieser Szene heulen könnte?

Zitat
Und so geflasht vom zweiten Lesen dieser besonderen Begegnung möchte ich mich für heute von dir verabschieden.



Ich bin wie immer sehr erfreut über Deinen Besuch auf meiner Kommiseite
Danke Dir dafür

LG
Karo

Karo Offline

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28.08.2018 23:55
#210 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten



Hey Leute, was für ein Tag

Okay, so warm war es nicht - nein es war richtig angenehm. Tolles Gartenwetter - erst grillen dann chill... äh, nee. Gartenarbeit. Aber das mache ich wirklich gerne.

Genauso wie hier mit euch gemeinsam bekloppt zu sein

Die beiden letzten Zürich-Kapitel habe ich euch eben aufgetischt, es geht dann zurück nach Berlin ins EKH. und weil es gerade so schön passt - nee, nicht zur 3000er Frage , sondern... zur Erinnerung an einen der neueren Kommis von Jacky:

Zitat
Knechtelsdorfer hätte es in der Serie wirklich nicht gebraucht



Genau. Mit dem geht es dann demnächst weiter. Trotzdem und dennoch. Und Marc? Er wird doch deswegen nicht... oder oder gar oder noch schl... besser ?
Nee, bestimmt nicht... oder doch?

Machts gut meine Lieben. Heute werde ich keinen Kommi mehr beantworten, ich bin nämlich doch echt geschafft.

LG
Karo

Karo Offline

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29.08.2018 16:49
#211 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten



Hallo zusammen,
nachdem ich gerade eine große Besorgungsrunde hinter mir habe, wird jetzt erst Pause und dann weiter der Haushalt gemacht. Habe eben noch rechtzeitig vor dem Regenguss die Wäsche von der Leine reinbekommen, hätte nicht viel später sein dürfen.

Ich glaube, einen Kommi von @JackySunshine - ein gaaanz langer wieder mal - wartet noch.

Direkt mal losgelegt:

Zitat
Da bin ich schon wieder und texte Dir ungefragt Deine Äuglein voll



Deswegen sind die in letzter Zeit so schwer

Oktober 2.23 – KatHo, Oktober 2.24 – Marc bei Elke & Oktober 2.25 – Marc bei der Polizei

Zitat
Ein Wunder, dass die Frau nicht doch noch einen Herzanfall bekommen hat, als er diese unliebsamen Worte ausgesprochen hat



Glücklicherweise bekommt Elke keinen Herzanfall, im KatHo sieht es da mit der Versorgung ja wohl nicht so gut aus...

Zitat
Wäre ein Spezial wert, meine liebe Karo



Oh je Co-Autorin Gretchen Haase. Erst die Menschenversuche, dann der Mann mit den vielen Pässen. Hm... gab es das nicht schonmal irgendwo? Bei wem habe ich das gelesen?

Zitat
Ich erinnere mich einfach zu gern an die Szene mit der Hochzeitseinladung



Wie gut, dass Marc das Diktiergerät gefunden hat

Zitat
Und Chefarztbehandlung! Aber selbstverständlich doch. Wissen wir doch noch zu gut, wie gern Elke sich vom Chefarzt hat behandeln lassen





Zitat
War nicht auch ein Bild von ihm, bei den zahlreichen Artikeln die Herr Thilo "Oh Mann, ich geh mir schon selbst auf die Nerven!" Langohr geschrieben hat? Da müssten die Leute im KatHo ja wirklich unter etlichen geistigen Einschränkungen leiden, wenn sie ihn nicht erkennen . Sollte ich mich bezüglich der Artikel irren, entschuldige ich mich an dieser Stelle schon einmal



Ich müsste jetzt selbst nachsehen, aber ich glaube, dass Du recht hast.

Zitat
Marc Meier hinter Schwedischen Gardinen! Ich brauche einen Kinofilm. Okay? Bitte, bitte! Ach, vergesst es: Mach ich es eben selbst . Schrecklich diese Dialoge in meinem Kopf



Darf ich zur Premiere kommen? Erste Reihe bitte. Neben Marc Meier, ja?

Zitat
Aber ich glaube, auch wenn reif genug ist um zu wissen, dass es nur noch schlimmer werden könnte, hat Marc gar nicht mehr vor, vor den Antworten, die ihm Angst machen, wegzulaufen. Er will sich ihnen stellen! Damit hätten wir schon zwei Schritte gemacht: Die Einsicht und die Konfrontation! Nicht mehr weglaufen und den Dingen ihren Lauf nehmen lassen



Der Weg, den er gewählt hat, ist steinig und hart. Man kann nur hoffen, dass sich am Ende eine grüne, saftige Wiese befindet. IM besten Fall mit einem drauf Dann wohl eher und ´s



Zitat
Ob ich wohl noch Platz habe



Klar! Für Dich ist immer Platz


Und wie immer freue ich mich auf weitere Besuche von Dir.

LG
Karo

JackySunshine Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.423

31.08.2018 20:44
#212 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo !

Ich musste diese Woche feststellen, dass krank werden und trotzdem arbeiten gehen, sich nicht mit geplantem Kommentareschreiben verträgt . Aber heute habe ich ein bisschen Zeit, um noch ein wenig was aufzuholen und werde Dich gleich wieder ein bisschen zurück .


Oktober 2.26 – Marc und Doktor Falk & Oktober 2.27 – Badewanne (Erinnerungen September)

Ich kenne einen Oberarzt, der ziemlich sauer ist . Wer kennt ihn auch ?! Da muss doch tatsächlich der arme Anwalt antanzen, Marc zu Elke fahren und dann mit der Tasche zu Elke, weil Marc sich dazu nicht mehr in der Lage sieht. Was allerdings weniger an der Müdigkeit liegt. Er will seine Mutter nicht sehen nachdem, was er in der Villa vorgefunden hatte . Er ist verletzt.

Mwah ! Ein entspannendes Bad mit Milch und Ölen . Dazu Rosenblätter, Kuschelrock und ein Mann, der einen liebt und in den Armen hält . Und noch einmal: Mwah ! Es gibt fast nichts schöneres für mich . Besonders, wie schön weich die Haut danach ist . Groß auf diese Szene, werde ich nicht eingehen: Sie wirkt von ganz allein . Es ist romantisch, erotisch ohne billig zu wirken und einfach !!! Die beiden vertrauen einander blind! Ein positives Fazit, welches man aus diesem Teil ziehen kann. Besonders Marc vertraut ihr ...

Zitat
(„Ich habe das auch noch nie so gemacht – ohne Kondom...“)



Bei keiner anderen, hätte er das zugelassen !




Und schon geht es auf nach Afrika .

Oktober 3.1 - Tagebuch

Tja - da steht sie nun die Gretchen Haase. Schwanger und fast allein in Afrika ... Aber das war es doch, was sie wollte: Etwas alleine schaffen! Es war nie geplant, dass Mehdi und Gina mitkommen und am allerwenigsten, war geplant, dass Marc seinen Weg mit ihr nach Afrika findet. Sie hatte einfach - Glück! Also... Mit Marc! Die anderen beiden . Gut - Gina wollte sie nicht allein lassen. Was ich aber gar nicht wirklich glaube. Der Serien-Gina auf keinen Fall. Sie wollte Gretchen kontrollieren und von Marc abbringen. Hat ja irgendwie nicht so gut funktioniert. Bei Mehdi war es seine manische Besessenheit. Der Gedanke, es könne vielleicht doch noch etwas aus ihm und Gretchen werden. Und jetzt sind sie bald alle wieder in Berlin. Da, wo sie eigentlich auch sein sollten. Sie wollte das allein durchziehen: Jetzt kann sie es! Doch jetzt ist da diese Schwangerschaft...

Sie lügt sich und ihr Tagebuch an !

Zitat
Hat Gretchen Haase ja mal wieder super hingekriegt. Na gut, Marc war auch daran beteiligt. Das weiß ich mit Gewissheit.



Warum schreibt sie, dass sie mit Gewissheit weiß, dass Marc daran beteiligt ist, wenn sie sich ganz sicher ist?! Warum? Es hätte vollkommen ausgereicht zu schreiben, dass Marc daran beteiligt war. Sie ist sich eben nicht sicher. Aber sie muss sich das natürlich selbst einreden, weil alles andere nicht in Frage kommen kann. Weil alles andere bedeuten würde, dass sie noch mehr Angst haben müsste, ihn zu verlieren.

Mit den Gedanken an die Containerlieferung und den Festen in Burkina Faso, versucht sie sich hervorragend von den wirren Gedanken abzulenken, die ihr momentanes Denken beherrschen.

Wie soll sie es ihm nur sagen? Wann soll sie es ihm sagen? Wie wird er reagieren?! Ich bin dafür, dass sie es ihm persönlich sagen sollte. Ein Wochenende in Berlin? Überraschung, im Doppelpack ! Und es würde noch viel dicker kommen. Aber wie ich ja weiß, hat sich die Möglichkeit erledigt . Aber zu dem Zeitpunkt, wäre es eben noch eine Option gewesen. Und sie sollte es ihm zeitnah sagen. Egal, wie er auf Gabis Schwangerschaft reagiert hat. Bei Gretchen, wäre es etwas vollkommen anderes. Dessen bin ich mir sicher. Zudem kommt, dass sie dann nicht allein ist, mit ihrer Trauer, sollte sie erneut eine Fehlgeburt erleiden. Damit sollte man niemals allein sein.

Kommt ja dann doch irgendwie alles anders, als gedacht .




Und damit bin ich für heute wieder raus . Morgen muss ich noch einmal raus, weil ich viel zu gut für diese Welt bin und meinen Patienten keinen Wunsch abschlagen kann . Dafür habe ich Montag frei . Also werde ich, spätestens Sonntag-Mittag wieder hier sein und Dir Deine Äuglein volltexten !!!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Dein Edelnussnougat-Sonnenscheinchen (Ach da hat die liebe Bibi sich was wunderschönes einfallen lassen !)

Nachteule Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 379

01.09.2018 20:53
#213 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo !

Endlich Samstag !
Da kann ich dir gleich mal wieder etwas "Lesestoff" schenken .
Ich glaube nämlich zu wissen, dass du dich drüber freust .


Und schon geht es los!


November 2.11 – Nebenbei

Das junge Mädel, eines von vielen, welche die Augen und die Gedanken nicht von diesem unverschämt attraktiven Chirurgen aus Berlin lassen können. Aber in diesem Fall umgibt Marc noch etwas anderes, etwas Geheimnisvolles, dass ihn so anziehend macht auf Ella. Selbstverständlich will sie mehr über ihn wissen, als er bisher überhaupt bereit war, über sich preiszugeben. Dass sie dadurch zur Schnüfflerin wird und verbotenerweise seine Jackentaschen durchwühlt, ist nachvollziehbar. Doch sie wird enttäuscht. Auch auf diese Weise ergibt sich keine weitere Erkenntnis über seine Person. Und so resigniert Ella, um zu ihrem Ziel, die Freie und Hansestadt Hamburg, aufzubrechen. Dorthin, wo auch Marc, unwissend von ihr natürlich, einige Verbindungen hat.


November 2.12 – Marc ist weg 7

Eigentlich hätte der Professor nach wie vor in der Reha verbringen sollen. Aber die Umstände hier in Berlin machen es ihm unmöglich, seine Verantwortung für das Krankenhaus weiter in anderer Leute Hände zu legen, wo doch sein bester Oberarzt und überzeugendster Stellvertreter, evtl. gar Schwiegersohn in Spe so plötzlich auf und davon ist. Franz ist ebenfalls tief getroffen von den Ereignissen. Und trotz allem, was zwischen ihm und Elke war, er wird ihr beistehen und helfen, solange niemand weiß, wo Marc steckt und wie es ihm inzwischen ergangen ist. Anscheinend ist Franz auch der einzige, dem Elke in dieser Situation vertrauen kann. Wo sie doch sonst niemanden für wichtig hält, außer ihrem einzigen Sohn, das einzige, was ihr geblieben ist in ihrem Leben, in dem es in der Vergangenheit wenig Freude gab und auch die Gegenwart geprägt ist von Oberflächlichkeit und Erfolgsdenke. So kann sie gar nicht anders, als den Wünschen ihres Verlegers nachkommen und in die Schweiz zu reisen, selbst wenn Marc jeden Tag wieder in Berlin auftauchen könnte. Aber sie kann nicht auf ihn warten. Vielleicht ist es auch richtig zu verreisen, sich ablenken zu lassen, nicht ständig an das ungeklärte Schicksal des Sohnes denken zu müssen.


November 2.13 – Professor Haase

Nein, Franz trauert der Zeit in der Reha nicht wirklich nach. Jetzt, wo er wieder in Berlin ist, kann er sich endlich wieder um die wichtigen Dinge kümmern. Marcs Verschwinden hat sogar den Vorteil, dass er sich herausreden kann bei all den Dingen, die Bärbel für sich und ihn geplant hat. Nicht einmal eine Reise zu seinem Sohn nach Spanien kann ihn jetzt aus Berlin herausbringen. Schließlich hat der Professor Elke zugesagt, sich um Marc zu kümmern, sollte er doch wieder auftauchen.

Franz misstraut Dr. Kaan also auch. Er weiß, Gretchen würde sich nicht absichtlich in solche Situationen bringen, die ihr (Liebes-)Leben in ein Chaos wie das jetzige stürzen. Irgendwas stimmt an der Geschichte mit Kaan nicht. Der Professor hat den vollen Durchblick. Er kennt ja Marc zu gut und weiß, dass diesen das Gerede des Frauenarztes so aus der Fassung gebracht haben muss, dass nur damit sein plötzliches Verschwinden zu erklären ist.

Immerhin, Marc ist nicht gegangen, ohne Franz' "Baby", dem Krankenhaus, etwas auf die Sprünge zu helfen, die Struktur zu modernisieren und es kampffähig gegen die Konkurrenz in unmittelbarer Nachbarschaft zu machen. Im Nachgrübeln steigt in Prof. Haase die Zuversicht. Vielleicht ist Marc ja bei Gretchen angekommen!? Es wäre wohl ganz im Sinne des Chefs und liebevollen Vaters, der sich für seine Tochter nicht mehr wünscht, als dass sie für immer mit ihrer großen Liebe glücklich wird. Zugegeben, in so einer ungewissen Situation hätte ich ebenso gehofft, dass Marc den Weg zurück nach Afrika gefunden hat.


Marc 10

Erneut eine Reise in die Vergangenheit. Einer der wenigen glücklichen Abschnitte in Marcs Kindheit. Ferien bei den Großeltern auf Rügen. Für Marc eine Zeit der kleinen Abenteuer, die ein kleiner Junge einfach braucht. Für ihn eine Erholungspause von den Beschimpfungen und Gewalttätigkeiten zu Hause.

Marc ist schon früh selbstständig genug, um den Weg zum Strand alleine zu finden, während die Großeltern nichtsahnend den Schlaf der Gerechten genießen. Er begibt sich in die Welt der Meerestierforscher. Er weiß, wo er die Seesterne findet, wie man sie behandelt, wie und wo sie leben. Er hat das von seinem Opa gelernt, der sich inzwischen Sorgen macht, wo der Enkel abgeblieben ist, während die Oma Bescheid und ihren Mann zu beruhigen weiß. Dennoch kann sie ihn nicht davon abhalten, dem Jungen zu folgen.

Das kleine blondgelockte Mädchen - ich dachte jetzt kurz daran, dass es vielleicht Gretchen gewesen sein könnte, was für ein Zufall ! Übrigens: niedliches Wortgefecht zwischen den beiden . So sprechen nur Kinder miteinander .


Zitat
November 2.14 – Strandspaziergang 1



Es ist tatsächlich so. Marc hat seine Oma wieder . Und er darf sogar bei ihr wohnen. Ganz wie früher, zu Kindeszeiten, begibt er sich auf den Weg in die Dünen - und muss erkennen, dass sich in 28 Jahren eine Menge verändert hat. Einfach so in der Gegend herumlaufen ist nicht mehr. Verboten! Und alte Wege sind inzwischen nicht mehr vorhanden. Alles ändert sich eben, obwohl man innerlich immer derselbe geblieben ist.


Marc 11 & Marc 12

Das Verhältnis von Oma zu Enkel. Einfach normal. Oma verbringt ihre Zeit gerne mit dem Enkel. Er hilft ihr gerne. Sie belohnt ihn dafür mit einem Geldstück und einem Küsschen .
Zu Hause ist nichts normal, also "normal" im Sinne von Durchschnittsbürgern. In Marcs Zuhause herrscht ein sehr rauher Ton seitens des Vaters. Dazu das klatschende Geräusch seiner flachen Hand als Beilage zu den ewig niederschmetternden Sprüchen gegen Sohn und Frau. Nichts hat sich hier geändert. Wer es jemals selbst erfahren hat, weiß, wie demütigend Schläge sind. Vor allem von den Menschen, von denen man abhängig ist, also Eltern und (Ehe-)Partner in erster Linie. Es hilft nichts, ungerechtfertigte Vorwürfe aus dem Wege räumen zu wollen. Für den Vater ist es zu einfach, Marc nicht zuzuhören. In seinen Augen fehlt ein beträchtlicher Teil des Wechselgeldes, das Marc vom Einkaufen wieder mit nach Hause bringen sollte. Der Junge weiß, wo der fehlende Betrag hin ist, der Vater sicher auch. Aber dem wird einfach nicht widersprochen. Man mag sich gar nicht vorstellen, was in Marc vorgegangen sein muss, als er wieder einmal verprügelt wurde, wegen Nichtigkeiten.


Liebe Karo, wie du siehst, bemühe ich mich wirklich sehr, die Zahl der noch fehlenden Feedbacks wieder einzuholen. Und, gelingt es mir, was meinst du?


Hab noch einen schönen Sonntag !

Deine Bibi

Karo Offline

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01.09.2018 23:47
#214 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Meine liebe @Nachteule Bibi

Ja, es ist Samstag und was noch besser ist - noch zwei halbe Tage arbeiten, dann geht mein Urlaub los

Noch besser sind die regen Beitäge von heute Abend, hier und da und irgendwo. Feedgebäck ist super. Vor allem: Kalorienfrei. Das haben wir gebraucht. Schlemmen und schwelgen bis der Arzt kommt. Vielleicht sogar Doktor Meier. Ach nee... heute ist es eher der Knechti.

Aber erst zu Dir und Deinem Feedgebackenem.

November 2.11 – Nebenbei

Zitat
Und so resigniert Ella, um zu ihrem Ziel, die Freie und Hansestadt Hamburg, aufzubrechen. Dorthin, wo auch Marc, unwissend von ihr natürlich, einige Verbindungen hat.





November 2.12 – Marc ist weg 7

Zitat
Eigentlich hätte der Professor nach wie vor in der Reha verbringen sollen. Aber die Umstände hier in Berlin machen es ihm unmöglich, seine Verantwortung für das Krankenhaus weiter in anderer Leute Hände zu legen, wo doch sein bester Oberarzt und überzeugendster Stellvertreter, evtl. gar Schwiegersohn in Spe so plötzlich auf und davon ist. Franz ist ebenfalls tief getroffen von den Ereignissen. Und trotz allem, was zwischen ihm und Elke war, er wird ihr beistehen und helfen, solange niemand weiß, wo Marc steckt und wie es ihm inzwischen ergangen ist. Anscheinend ist Franz auch der einzige, dem Elke in dieser Situation vertrauen kann. Wo sie doch sonst niemanden für wichtig hält, außer ihrem einzigen Sohn, das einzige, was ihr geblieben ist in ihrem Leben, in dem es in der Vergangenheit wenig Freude gab und auch die Gegenwart geprägt ist von Oberflächlichkeit und Erfolgsdenke. So kann sie gar nicht anders, als den Wünschen ihres Verlegers nachkommen und in die Schweiz zu reisen, selbst wenn Marc jeden Tag wieder in Berlin auftauchen könnte. Aber sie kann nicht auf ihn warten. Vielleicht ist es auch richtig zu verreisen, sich ablenken zu lassen, nicht ständig an das ungeklärte Schicksal des Sohnes denken zu müssen.



Ich kopiere/zitiere tatsächlich Deinen ganzen Absatz. Es ist sehr schön beschrieben, siehe vor allem das Dickgedruckte.



November 2.13 – Professor Haase

Zitat
Der Professor hat den vollen Durchblick. Er kennt ja Marc zu gut und weiß, dass diesen das Gerede des Frauenarztes so aus der Fassung gebracht haben muss, dass nur damit sein plötzliches Verschwinden zu erklären ist.



Über das besondere Verhältnis von Franz und Marc - da kommt mir spontan Franz Marc in den Sinn und schon sehe ich blaue Pferde. Nur die rosa Elefanten lassen auf sich warten - war ja schon öfter mal angesprochen worden. Sein Mediziner(schwieger)sohn, sein Meisterstück.

Zitat
Es wäre wohl ganz im Sinne des Chefs und liebevollen Vaters



...und Schwiegervaters

Marc 10

Zitat
Das kleine blondgelockte Mädchen - ich dachte jetzt kurz daran, dass es vielleicht Gretchen gewesen sein könnte, was für ein Zufall ! Übrigens: niedliches Wortgefecht zwischen den beiden . So sprechen nur Kinder miteinander



Danke für die (Blumen)





Zitat
Liebe Karo, wie du siehst, bemühe ich mich wirklich sehr, die Zahl der noch fehlenden Feedbacks wieder einzuholen. Und, gelingt es mir, was meinst du?



Du bist eine fleissige Feedbäckerin. Dass ich Dein Feedgebäck liebe weißt Du ja


So. Und nun schnell eine kleine Pause, dann gehts direkt weiter mit der noch ausstehenden Antwort zu Jackys Feedgebäck. Ich hoffe, diese Neukreation nervt euch nicht. Wenn doch - egal, denn

LG
Karo

Karo Offline

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01.09.2018 23:55
#215 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Nun zu Dir, liebe @JackySunshine



Ich habe es mir fast gedacht


Direkt zum Text:

Zitat
Ich musste diese Woche feststellen, dass krank werden und trotzdem arbeiten gehen, sich nicht mit geplantem Kommentareschreiben verträgt



Erstens heißt das jetzt "Feedbacken", zweitens ist krank werden vor Urlaub viel schlimmer als krank zu arbeiten - oder eben nicht

Oktober 3.1 - Tagebuch

Zitat
Warum schreibt sie, dass sie mit Gewissheit weiß, dass Marc daran beteiligt ist, wenn sie sich ganz sicher ist?! Warum? Es hätte vollkommen ausgereicht zu schreiben, dass Marc daran beteiligt war. Sie ist sich eben nicht sicher. Aber sie muss sich das natürlich selbst einreden, weil alles andere nicht in Frage kommen kann. Weil alles andere bedeuten würde, dass sie noch mehr Angst haben müsste, ihn zu verlieren.



Naja, das ist ähnlich wie bei Kindern, wenn sie sich vor Monstern fürchten. Wenn sie sich die Augen zu halten, kann das Monster sie nicht sehen

Zitat
Also werde ich, spätestens Sonntag-Mittag wieder hier sein und Dir Deine Äuglein volltexten



Jetzt ist schon Sonntag. OK, nicht Mittag. Aber ich freue mich aufs - pass auf: Sonntagsfeedgebäck

Machs gut.
LG
Karo

Karo Offline

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02.09.2018 00:16
#216 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

So, aller guten Dinge sind drei...

Kommen wir zurück zum Klinikgeschehen. Marc Meier is back (in dem Fall kein Feedgebäck! )

Und er hat nicht nur einen Assistenzarzt namens Stern, sondern auch einen Knechtelsdörfer.

Wir erinnern uns an die Szene im Café Sonne, wo Marc die zwei älteren Damen trifft. Ilse Porz hat sich tatsächlich ins EKH aufgemacht. Ich wünsche euch viel Spaß mit Marc, Maurice und Ilse.

LG
Karo



Übrigens: ich stehe auf

@JackySunshine Du bist großartig unsinnig.

JackySunshine Offline

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02.09.2018 04:10
#217 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Meine liebste Karo !

Zitat
Marc Meier is back (in dem Fall kein Feedgebäck! )



Grmpfh! Wirklich sehr, sehr schade . Wäre bestimmt ein Knusperchen wert !!! Bevor ich Dir einen wunderschönen Sonntag wünsche: What the hell ist mit Knechti los ?! Mag ich !!! Davon gern mehr . Aber soweit bin ich ja eigentlich noch gar nicht... Wollte ich am Rande nur einmal schnell erwähnt haben. Wie schon einmal bei Bibi geschrieben, ist der erste Eindruck, den man von einem frisch gelesenen Teil hat, der schönste !!!

Doch ich Trantüte, hänge noch ein bisschen was hinterher und um diesen Rückstand mal wieder ein bisschen zu minimieren, wird hier gleich drauf los gefeedbacken !

Na?! Ja dann auf!




Aber zuerst: Feedgebäck, zu Deinem Feedgebäck ... . Oh Gott! Wenn wir so anfangen, werden wir unglaublich dick werden und am Ende, an Adipositas sterben !



Zitat
Erstens heißt das jetzt "Feedbacken", zweitens ist krank werden vor Urlaub viel schlimmer als krank zu arbeiten - oder eben nicht



Stimmt! Leider ist es aber grundsätzlich so, dass man im oder vor dem Urlaub krank wird. Meistens im Urlaub, weil der Körper zur Ruhe kommt . Hm. Ich brauche noch keinen Urlaub und auch keine Krankschreibung . Bin eine der, die auch mit dem Kopf unterm Arm arbeiten gehen . Auch irgendwie nicht richtig, aber das macht eben die Erziehung. Papa ist genauso und meine Stiefmutter noch viel schlimmer !

Zitat
Sonntagsfeedgebäck



Schlemmermäulchen, werde ich Dich ab jetzt ganz liebevoll nennen - wenn ich darf ! Und es gibt nicht nur Sonntagsfeedgebäck, sondern auch noch Mitternachtsfeedgebäck . Ist dat nicht klasse ?!

Zitat
Du bist großartig unsinnig.



Ich gebe mir Mühe, denn: Wer will den schon Erwachsen sein? Wer möchte denn schon fertig sein?! Danke Dir , für diese großartige Idee des Feedbackens !!!





Oktober 3.2 – Neues Personal & MARC 6

Ich weiß nicht, was mich an diesem Teil mehr gefreut hat: Die vertrauten Sticheleien der Doktoren Hassmann und Meier oder die Reaktion von Elke ! Es ist wirklich schön zu lesen, wie gut sich Marc und Maria eigentlich verstehen. Sie sind sich so unglaublich ähnlich, in ihrer Art. Wenn sie nur ein bisschen öfter zusammenarbeiten würden, gäben sie ein klasse Ärzteteam ab . Aber der Stolz kommt beiden immer wieder in die Quere. Jeder der beiden, will der/die Beste sein . Und für beide bleibt zur Zeit nur eines: Der lästige Papierkram, den Chirurgen so sehr hassen! Wo ich früher immer sagte, dass das eben dazu gehört, kann ich heute sagen, wie sehr ich es verstehe... Die Pflegedokumentationen, Op-Berichte und der ganze andere Papierkram, nehmen einem die Zeit, für die Patienten da sein zu können. Meine Kolleginnen waren richtig froh, dass ich mit dabei war. Ich konnte die Uhrzeit eintragen und sie musste nur noch ihr Handzeichen machen. Ebenso bei den Insulineinheiten, die immer dokumentiert werden müssen. Und ich konnte mit den Patienten reden, in Ruhe, ohne mich aufs Schreiben zu konzentrieren. Scheiß Zettelwirtschaft! Ich mein... Man geht doch ins Gesundheitswesen, weil man den Menschen helfen will und nicht, um als halbe Bürokraft durch die Gegend zu tingeln . Ärgert einen einfach maßlos! Also kann ich es inzwischen sehr gut nachvollziehen, warum Marc und auch Maria es so hassen. Wobei man es allem Anschein nach auch gern als Zeitvertreib nutzt, um noch unliebsameren Aufgaben zu entgehen . Samstags einkaufen zu gehen, ist aber auch immer eine Qual. Und wenn dann noch irgendein Feiertag querschießt, ist es noch schlimmer.

Ich liebe die Zwischenmenschlichkeiten in den Geschichten. Wenn sich die Charaktere ergänzen oder abstoßen. Wie sich das alles entwickelt... Vielleicht sogar auch zu Freundschaften, wie es bei der lieben der Fall ist. Wobei Maria das nicht einmal unter Folter zugeben würde .

Und ich liebe einen Marc Meier, der Verantwortung übernimmt ! Es ist irgendwie komisch, ihn in dieser Position zu sehen. Selbstverständlich war er auch in der Serie mit einer Menge Verantwortung gestraft , aber es wirkte immer ein bisschen flapsig. Wirklich ernst genommen, hat er es nie. Jedenfalls bekam man das Gefühl vermittelt. Und jetzt?! Jetzt steht er da und muss abwägen. Wen stellt er ein, bzw wen lädt er ein?! Für sowas ist Marc einfach viel zu sehr Analyst. Er kann nicht einfach nach seinem Bauchgefühl entscheiden, auch wenn er das gerne wollen würde.

Aber unser Marc will ja, wie wir inzwischen wissen, eine ganze Menge. Seine Mutter loswerden, ist wohl unter den Top drei . Nicht nur, weil sie nervt... Er ist wirklich sauer! Verständlich. Aber sie weiß erst gar nichts damit anzufangen und nachdem er sie harsch abgewiesen hat, merkt man es zum ersten Mal richtig: Sie liebt ihren Sohn! Es tut ihr weh und es tut ihr rückwirkend leid. Sie weiß, dass sie einen großen Fehler gemacht hat und sie im Begriff ist, ihren Sohn vielleicht doch noch zu verlieren .

Was mich nicht wundern würde... Wie kann man ein Kind nur so sehr strafen?! Einfach die Post von seiner Großmutter verschwinden lassen??? Die Großeltern waren Marcs Ruhepol. Rückzugsort und die Menschen, die ihn verstanden. Die ihn bedingungslos liebten und es ihm auch zeigen konnte. Da war kein Vater, der ihn geschlagen hat! Ich finde das wirklich grausam. Sowas könnte ich meinen Kindern niemals antun. Zumal ich auch nie bei einem Mann bleiben würde, der mich oder meine Kinder schlägt. Mein Ex ist da das beste Beispiel . Gott sei Dank, hat er sich nur an mir vergriffen - sonst könnte ich hier jetzt nicht sitzen und schreiben . René - so ein Mistkerl, um jetzt nicht noch schlimmere Ausrücke zu nutzen, die mir durchaus in den Fingern kribbeln. Der tolle "Arzt". Ha! Marcs Wissensdurst ist grenzenlos. Was für ein Kind immer sehr bemerkenswert ist... Aber bei ihm ist es einfach auch etwas anderes. Ihm wird zu Hause immer wieder vorgegaukelt, wie wert- und nutzlos er sei. Zu nichts zu gebrauchen... Und der Junge will seinem Vater etwas anderes beweisen. Er ist zu gebrauchen. Er kann was! Mehr, als René! Das ist Ehrgeiz! Ich liebe diese Flashbacks, auch wenn sie immer einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen. Nicht, weil es schlimm ist, dass Marc in Deiner Geschichte weiterhin das geschlagene Kind bleibt. Diese Version mag ich bei Dir sehr gerne... Es ist so bitter, weil man einfach weiß, dass es sicherlich irgendwo so ist. Irgendwo sitzt ein Kind in der Ecke und hat Angst, weil es geschlagen wird. Ein schrecklicher Gedanke! Aber sowas vor Augen geführt zu bekommen, ist auch gut. Wir dürfen in unserer grenzenlosen Traumwelt nicht vergessen, dass da noch immer die Realität ist, in der nicht alles ganz so rosig ist .

Oktober 4.1 – Marc und Bernd Ullstein, Oktober 4.2 – Patientin Liebenburg & Oktober 4.3 – Marc und Sabine

Weg von den bitteren Gedanken und hinein in die Traumwelt, in die ich mich gerne mal zurückziehe ! Auch gerne mal für länger, so wie heute. Ich habe unglaublich viel gelesen, werde gleich noch ein bisschen was schreiben und zu feedbacken (habe doch fast wieder kommentieren geschrieben , habe ich auch noch genug . Man braucht diese Auszeiten einfach mal.

Zitat
„Ja, dann können beide Seiten herausfinden, wie es funktioniert. Wobei Doktor Brickmann bereits zwei Wochen im Haus war und es mit ihr anstrengend war – und werden wird. Ich dachte eigentlich, dass sie kein Interesse hat, da sie bisher kein Feedback gegeben hatte.“



Pruuuust: !!! Da hatte die gute wohl gerade kein Feedgebäck zur Hand, was?! Ich muss unter den Tisch . Wenn Du Dich fragst, was ich da mache, wende Dich doch bitte an die liebe @Melli84 die kann Dir das beantworten .

Marc hört also lieber zu, als direkt mit den Bewerbern zu sprechen... Mh. Gute Strategie. Ein stiller Beobachter, dem mehr auffallen wird, als den Fragesteller. Er ist nicht abgelenkt von den Papieren, die vor ihm liegen und kann genau auf Wortwahl und Gestik achten. Ein schlaues Kerlchen, unser Doktor Meier! Der trotz seiner gehobenen Stellung in der Klinik, nichts ohne Franz entscheiden will . Ein sehr schöner Charakterzug! Ich sag ja: Er könnte mein Lieblings-Marc werden ! Nicht zu weich, aber weich genug und trotzdem noch voll und ganz, er selbst . Ich habe vorhin erst wieder was gelesen, da tat es mir schon wieder weh . Umso schöner ist es dann, einen Marc zu lesen, der wirklich bei sich bleibt. Ob nun bei Dir, Anke oder Bibi !!! Und weil Marc & so eindrucksvoll ignoriert, tue ich das auch einfach mal... Geben wir ihnen doch keine Bühne , sonst müsste ich mit dem Kopf vor die Wand oder oder ...

Ab mit Doktor Marc Olivier Fischer ... Äh! . Nomma von vorn: Ab mit Doktor Marc Olivier Meier in die Notaufnahme: Krankenhausluft schnuppern . Ihr werdet mich für verrückt halten, aber diese penetrante Geruch, den man wirklich gehasst hat, ist gar nicht so schlimm . Ich bin gern im Krankenhaus . Bin ja auch noch auf der Suche, nach einem richtigen Marc Meier . Da meiner, den ich letztens wohl gefunden habe, "nur" Altenpfleger und PDL ist, ist das ja nur aufgewärmt .

Hat man den Namen des Professors in der Serie jemals richtig gesehen oder gehört? Ich müsste mich schämen, aber ich weiß es wirklich nicht . Egal! Marc kommt die Patientin auf der Stelle bekannt vor, und noch was anderes, scheint gewohnt...

Zitat
„Guten Tag Frau Liebenburg, mein Name ist Carsten Stern. Ich bin Assistenzarzt und werde Sie unter den wachsamen Augen von unserem Leitenden Oberarzt Doktor Meier untersuchen. Sie sind von der Leiter gestürzt?“

(„Er macht das wirklich gut!“)



Hm. Erinnert ihn das vielleicht genauso wie mich, an Gretchen ?! Aber auch eine andere Erinnerung wird geweckt... Unangenehm!

Zitat
(„Liebenburg! Klar! Die Frau von Professor Liebenburg. Na fabelhaft!“)

„Ja, Frau Liebenburg, Willkommen in unserem kleinen Elisabeth-Krankenhaus. Ich hoffe, es ist für Sie in Ordnung, dass ich hier anwesend bin?“

Carsten Stern sah erstaunt auf und auch die Patientin war überrascht. Soviel Courage hatte sie Doktor Meier definitiv nicht zugetraut. Ihr Lachen war freundlich: „Ja, natürlich. Unter anderen Umständen würde ich vielleicht auch sagen, dass ich erfreut bin, Sie wieder zu sehen. Nun sind Sie also hier Leitender Oberarzt geworden? Stimmt, ich habe darüber in der Zeitung gelesen.“



Ha! Siehst Du ? Marc hat eben doch noch Eier und das nicht nur in seinem Namen . Ätsch!

Zitat
Professor Liebenburg – das Fellowship in Washington, Gretchens Karriereambitionen. Marc musste lächeln. Gretchen konnte so verdammt gut sein, wenn sie wollte oder man ihren Ehrgeiz wecken konnte. Und dann dieses Missverständnis, dass er und Gretchen ein Kind hätten. Marc schüttelte den Kopf und fuhr sich mit den Händen über sein Gesicht. Das war im Juli gewesen. Er hatte Gretchen die Schuld an dieser Farce gegeben, aber das hatte er sich selbst eingebrockt. Hatte er sich jemals wirklich entschuldigt?
Statt in Washington oder im Nordstadtkrankenhaus war er dann in Afrika gelandet. Mit ihr. Der wunderbarsten aller Frauen! Schnell zückte er sein Handy und tippte eine SMS an seine Liebste.



Mwah! So süß! Aber auch nur, weil ich weiß, was in der SMS steht . Und nochmal: Mwah! So süß!!!

Carsten glänzt natürlich wieder ! Nichts anderes erwarte ich von dem Assistenten. Und wenn man gerade denkt, man kann sich zurücklehnen und ganz entspannt lesen, fällt man gleich wieder unter den Tisch...

Zitat
„Oh, da waren wir auch oft, nicht wahr Ute? Timmendorfer Strand, Rügen, Rostock, die Strände sind hervorragend für Familien mit Kindern.“



Meine Frau und ich, wir lieben das: Kaffee, Kuchen, Sahne! Ich habe den Mann so sehr gefeiert! Echt ein klasse Charakter, nachdem Bora so oft Mist gebaut hast . Dass Carsten da ein wenig überfordert ist, kann ich durchaus gut verstehen. Die beiden lassen einen ja kaum Raum zum Atmen, wenn sie einmal richtig in Fahrt sind . Wirklich schön, dass Du die beiden mit eingebaut hast . Sowas zu lesen ist erfrischend und macht Spaß . Besonders, wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen!

Zitat
Doppel-Strike!
Recht hast Du!



Waren sich die beiden da gerade wirklich mal einig ?! Dass man das noch erleben darf ... Und natürlich Marc. Er will es Franz gleichtun, auch wenn er nicht so ganz damit einverstanden ist ...

Zitat
(„Mitarbeiterwünsche respektieren. Mal sehen, ob Sabine sich wieder sitzend die Knochen verrenkt. Haha, Physiotherapie. Das passt!“)



Sabine soll ihre Chance bekommen. Warum auch nicht?! Sie hat was auf dem Kasten und, wenn Lorelei wirklich so gut ist, dann brauch man sich um Ersatz keine Gedanken machen. Trotzdem würde einfach etwas fehlen. Die gute Seele ! Huch - da hab ich doch glatt Pipi in den Augen . Marc ist viel entspannter bei der GuKP . Toll, wenn man den Scheiß - da haben die beiden durchaus recht - abkürzen kann und nicht immer ausschreiben muss. Gleichstellung hin oder her: Für mich bleiben es Krankenschwestern und Krankenpfleger. Und wenn es Transvestiten sind eben ... Öhm. Kranken... Oh nein! Was mir auf der Zunge liegt, ist zu böse. Bleiben wir doch lieber bei GuKP !!!

Und auch wenn Marc und Carsten genervt den Rückzug antreten, als Günni auf der Bildfläche erscheint, wissen wir, dass es einfach dazu gehört. Das wissen auch die beiden. Es macht den Charme der Klinik aus! Und man würde es unglaublich vermissen .

Oktober 4.4 - Tagebuch 8

Wie gut, dass Gretchen noch immer so akribisch in ihr Tagebuch schreibt und es zu Rate zieht . Sonst wäre uns die Reaktion auf diese süße SMS entgangen, deren Inhalt nur wir verstehen . Da wäre ich aber auch erst einmal verwirrt. Bin ich so oder so immer, wenn Männer auf einmal ihre fünf Minuten bekommen und mit Nettigkeiten um sich werfen . Und weil ich damit nicht wirklich gut umgehen kann, endet es meistens in einer Katastrophe . Sollte mal Unterricht bei Gretchen nehmen !

Zitat
Habiba ist fünfzehn, ich erspare mir ein „erst“, denn nach dem Willen ihres Vaters sollte sie bereits seit zwei Jahren verheiratet sein. Das Mädchen ist vor der Hochzeit mit einem 62jährigen Mann nach Sanssouci geflohen und natürlich fürchtet sie sich, diese Schutzzone zu verlassen.



Schrecklich!!! Und noch viel schlimmer: Es ist wirklich so! Wir können nichts dagegen machen... Wir können nur hier sitzen, den Kopf schütteln und verdammt noch eins glücklich sein! Froh sein, dass es bei uns nicht so ist. Nicht immer nur meckern, wie schlecht es uns geht! Es gibt Menschen, denen geht es wesentlich schlechter und sie würden unser Leben, mit Handkuss nehmen! Danke, für diese kleinen Erinnerungen daran !!!

Ihr treuer Freund und Seelentröster ist wirklich geduldig... Dafür wurden die Dinger also erfunden: Papier ist geduldig! Geduldiger als Männer... So sieht das also aus . Ich schweife schon wieder ab - ! Aber wenn das passiert, bin ich auch immer sehr glücklich. Wenn ich unbeschwert schreiben kann, ohne lange darüber nachzudenken. Leichtigkeit! Herrlich !

Sie will so viel auf einmal. Sie will mit Marc reden. Sie will ihm sagen, dass sie schwanger ist und sie will es doch nicht, weil sie sicher sein will, dass sie dieses Kind auch bekommt. Dass es nicht wieder eine Fehlgeburt wird. Sie will die Briefe schreiben, telefonieren und ihr Tagebuch bemühen. Sie will ein Blick auf ihr Kind werfen. Einfach Gretchen: Alles auf einmal und wenn es geht GANZ! Aber so einfach ist das eben nicht, wenn man in Afrika ist . Dabei ist der Abstand zu Marc, gerade jetzt, vielleicht gar nicht so schlecht. In Berlin, würde sie sich auf jeden Fall verplappern!

Oktober 4.5 – Ein Braten in der Röhre

Welch eine Doppeldeutigkeit ! Habe ich mich köstlich drüber amüsiert!!!

Marc versucht sich also als Koch. Hm. Würd ich ja auch gern bewegt sehen ! Nicht, dass ich glaube, dass er das nicht könnte. Aber ich glaube, dass er sich trotzdem ein bisschen unbeholfen anstellen würde . Er ist einfach durch und durch Arzt. Er hat wenig Zeit, dafür aber viel Flüssiges. Warum also kochen, wenn man auch bestellen kann . Zu Studienzeiten, mag das was anderes gewesen sein. Man stand noch nicht im Leben, hatte nicht die dicke Knete und musste zusehen, wie man sich zu helfen weiß. Außerdem, muss es unglaublich Eindruck hinterlassen haben, bei den willigen Studentinnen . Aber kochen ist nicht nur günstiger und gesünder... Es ist Zeit. Zeit die man sich für sich einfach nehmen kann. Zeit, die man zusammen mit seinem Partner verbringen kann. Zusammen in der Küche stehen, kochen, albern und schlemmen . Kann wirklich toll sein. Macht Spaß und tut gut ! Und schwer ist es wirklich nicht. Wenn Marc das nicht schafft, wer dann ?!

Aber mit der Zeit die er hat, während der Braten in der Röhre brutzelt, kommen die Gedanken zurück. Eine SMS von Elke. Die ehrlich ist... Über die er sich lustig macht. Er ist wirklich zutiefst verletzt. Aber der Abend war doch wirklich schön gewesen. Das hat man beiden angemerkt und sie können es ja auch beide zugeben. Trotzdem ist da noch so viel unausgesprochenes. Es blockiert Marc und er weiß nicht, was er machen soll. Soll er sich damit konfrontieren? Ist er schon bereit dazu?! Will er wirklich wissen, wie es seinen Großeltern ergangen ist? Er sieht es an Mehdi und OH MEIN GOTT!

Zitat
Und so hatte er seinen Anwalt gebeten, die Detektei Wurm zu beauftragen, nach Mehdis verschwundener Frau und der Tochter zu suchen. Er wusste, wie sich Lilly gerade fühlte, sie und Mehdi hatten sich im Leben neu eingerichtet, als Anna...



Er kann so ein lieber Mensch sein. Wenn Mehdi nur ... Nee - zu dem komm ich erst, wenn er dran ist ! Aber er erkennt, dass Elke nur versucht hat, ihn zu schützen. Als sie ihn nach Rügen ließ... Er hat es auch getan. Bei Mehdi... Als von der Affäre die Rede war. Er wollte ihn schützen. Wenn Marc Meier will, weiß er worauf es ankommt. Es tut mir leid, wenn ich das nun sagen muss... Aber auch ohne eine Gretchen Haase an seiner Seite! Sie kitzelt nur seine besten Eigenschaften mehr hervor. Sie fordert ihn und er will sich ihr beweisen. Ehrgeiz! Er ist nicht der nutzlose Marc. Er ist der Mann, der alles kann, wenn er es nur will . Und wenn er will, kann er sich auch der Vergangenheit stellen. Den Fragen und Antworten... Der Wahrheit. So schmerzhaft sie auch sein mag! Dann darf man auch mal als Mann einfach nur weinen, mein lieber ! Marc ist hin und her gerissen, zwischen seiner Angst und dem Wissensdurst. Er will endlich Antworten, aber vor denen hat er unglaubliche Angst. Weil es wehtun wird - mal wieder. Er tut mir so leid .

Zum Glück kommt im passenden Moment, die richtige Medizin: Ablenkung aus Afrika. Sein neuer Ruhepol! Die Frau, die ihn bedingungslos liebt. Ihn nimmt, wie er ist... Ein Rückzugsort. So muss es doch sein, oder ?

Die Überraschung ist unserem Gretchen jedenfalls gelungen. Einen besseren Zeitpunkt, hätte sie einfach nicht wählen können. Es tut ihm gut, mit ihr zu reden. Auch über die unverfänglichen Dinge.

Zitat
„Cedric, Mehdi und Du? Dann hat Mehdi gekocht und ihr habt schlau dabei gesessen. Wenn überhaupt. Vermutlich habt ihr nur genutznießt. Heißt das so? Oder Nutzen genossen?“ Sie lachte übermütig. „Genossen in jedem Fall. Ich weiß, dass Mehdi sehr gut kochen kann.“

(„Okay! Ich werde kochen! Ich werde sehr gut kochen!!!“)



Hähä ! Na, wer wird denn da gleich so kämpferisch?! Einfach niedlich.

Zitat
„Man munkelt. Gesagt hat sie noch nichts. Und ich glaube, Deine blonde Freundin vögelt mit Cedric.“
„Aha. Und oh... naja, er lässt halt auch nichts anbrennen.“
„Auch?“
„Ach komm, Du bist nun mal kein Kind von Traurigkeit.“
„Ist das eine Unterstellung oder ein Irrtum im Tempus?“
„Was? Ach so... Du bist aber kleinlich. Nun gut – hör zu, ich korrigiere: Du hast ja auch nichts anbrennen lassen.“



Goldwaage Doktor Meier?! Wirklich? Ich kann nicht mehr . Solche Gespräche kennen wir doch alle... Manchmal plappert man einfach drauf los, ohne darüber nachzudenken. Oder man tippt drauf los, ohne darüber nachzudenken ! Dabei kommen die besten Sachen zustande .

Aber auch über ernste Dinge, können die beiden vernünftig miteinander reden. Vergessen sind verletzte Gefühle oder das Gefühl ausgeschlossen zu werden, wenn man nicht sofort eine ausgiebige Antwort bekommt. Es geht eben nicht. Sie ist in Afrika! Das tut den beiden wirklich gut. Es verändert sie beide, aber unabhängig voneinander. Sie versuchen nicht, sich gegenseitig auf Biegen und Brechen zu ändern. Es passiert einfach von ganz allein .




So mein liebstes Schlemmermäulchen ! Damit habe ich genug geschrieben, für heute. Ich merke, wie ich immer wieder korrigieren muss, was ich schreibe. Immer wieder, drücke ich eine Taste nicht richtig oder vergesse Buchstaben in meinen Wörtern - werde wohl langsam müde! Aber das darf ich auch werden . Heute war dann doch ein längerer Tag. Aber ein sehr schöner .

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Sonntag meine liebe! Werde jetzt einfach mal nicht versprechen, dass ich diesen Sonntag noch einmal zum Feedbacken komme... Lange werde ich mich mit meinem Gebäck aber nicht zurückhalten können .

Liebe Grüße
Dein großartig unsinniges Edelnussnougat-Sonnenscheinchen

Karo Offline

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02.09.2018 22:15
#218 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten


So, weil es einfach ein toller Tag war, u.a. mit Vorhänge nähen und Stühle aufbauen auch sehr produktiv, will ich auch hier noch was produzieren. Ich glaube, ich hab ´nen Lauf

Und darf ich anmerken, liebe @JackySunshine - mit so einem Komment... ähm Feedgebäck möchte ich gerne immer aufwachen

Schlemmermäulchen trifft es nicht ganz. Also eigentlich schon, aber diese Verniedlichung ich bin nicht niedlich. Schlemmermäul... hm???

Okay, bevor mehr Blödsinn aus mir rausquillt...

back zum Feedgebäck.

Zitat
Wäre bestimmt ein Knusperchen wert



Wer ist hier das Schlemmermäulchen?

Zitat
What the hell ist mit Knechti los



Vielleicht ein "Zwischentief"? Also ganz weit weg von seiner üblichen Form.

Zitat
Wenn wir so anfangen, werden wir unglaublich dick werden und am Ende, an Adipositas sterben



Feedgebäck ist kalorienfrei!!! Garantiert. (Nur die Schokolade, die man nebenbei noch nascht, die nicht.)

Zitat
Leider ist es aber grundsätzlich so, dass man im oder vor dem Urlaub krank wird. Meistens im Urlaub, weil der Körper zur Ruhe kommt . Hm. Ich brauche noch keinen Urlaub und auch keine Krankschreibung . Bin eine der, die auch mit dem Kopf unterm Arm arbeiten gehen



Ja, das stimmt. Ist aber nervig. Aus meinem letzten Urlaub (ach nee, der Vorletzte) bin ich ja mit Campylobacter krank "raus" gekommen. 3 Wochen war ich noch nie krankgeschrieben.
Und ich gehe nur noch mit Kopf dran arbeiten. Letztendlich dankt es niemand. Leider.

Oktober 3.2 – Neues Personal & MARC 6

Hier sprichst Du was Wahres an:

Zitat
Die Pflegedokumentationen, Op-Berichte und der ganze andere Papierkram, nehmen einem die Zeit, für die Patienten da sein zu können. Meine Kolleginnen waren richtig froh, dass ich mit dabei war. Ich konnte die Uhrzeit eintragen und sie musste nur noch ihr Handzeichen machen. Ebenso bei den Insulineinheiten, die immer dokumentiert werden müssen. Und ich konnte mit den Patienten reden, in Ruhe, ohne mich aufs Schreiben zu konzentrieren. Scheiß Zettelwirtschaft!



Habe ich gerade vor ein Tagen einen Radiobericht zu gehört. Es gibt neue Programme, die die Bürokratie deutlich vereinfachen und Zeit sparen. Weil nur Abweichungen dokumentiert werden müssen. Aber die wenigsten Pflegedienste und Institutionen haben die Zeit, Zeit zu sparen. Die Umstellung ist wohl nicht ganz einfach, aber die, die damit arbeiten, sind sehr zufrieden. Vor allem die GuKP und so...

Das wäre doch glatt was für Dich, nicht? Für solche Aufgaben scheinst Du mir prädestiniert. IT-Zeug halt

Zitat
Ich liebe die Zwischenmenschlichkeiten in den Geschichten.



Tja, die Charakter sind alle schon irgendwie einzigartig. Auch ein Knechti, den es tatsächlich nicht gebraucht hätte. In der Serie meine ich. Ob man den nur für Maria da rein geschrieben hat? Jüngerer Lover... und so

Aber alle geben viel Spielraum. Sabine, ich erwähnte es bereits, die nicht verdient hat, ewig das Dummchen zu bleiben. Elke, besonders Elke und Marc, das war schon in der Serie sehenswert. Und auch Gabi... ich fand am Ende tatsächlich diese vorsichtige Annäherung zwischen ihr und Sabine sehr schön. Das Jungfrauen-Geheimnis, die Aktion rund um den "Ukrainischen Beitrag zum CSD äh, ESC und hinterher, als Gabi den Vorzug vor Gretchen bekommt, mit Dr. Günni zu sprechen.

Und so viele mehr... eben auch das Professorenpaar Liebenburg. Die waren göttlich. Genau, Kaffee, Kuchen, Sahne! Wie er Gretchen zum Schweigen bringt, als sie die Wahrheit auspacken will... Solche Charakter müssen einfach nochmal "Hallo" sagen dürfen. Natürlich kann man neue erfinden, was ich ja aktuell mit Ilse Porz tue. Aber mit bekannten Rollen hat man selbst und jeder Leser direkt ein Bild vor Augen. Das macht es - lebendiger?

Zitat
René - so ein Mistkerl, um jetzt nicht noch schlimmere Ausrücke zu nutzen, die mir durchaus in den Fingern kribbeln. Der tolle "Arzt". Ha! Marcs Wissensdurst ist grenzenlos. Was für ein Kind immer sehr bemerkenswert ist... Aber bei ihm ist es einfach auch etwas anderes. Ihm wird zu Hause immer wieder vorgegaukelt, wie wert- und nutzlos er sei. Zu nichts zu gebrauchen... Und der Junge will seinem Vater etwas anderes beweisen. Er ist zu gebrauchen. Er kann was! Mehr, als René! Das ist Ehrgeiz! Ich liebe diese Flashbacks, auch wenn sie immer einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen.



Es ist nicht nur Genetik. Letztendlich ist es Vorleben und Verhalten, was prägt. Und Marc ist, auch wenn es kurzzeitig so scheint, nicht daran zerbrochen. Er hat Stärke entwickelt. Okay, auch Ehrgeiz. Gnadenlos und grenzenlos, sonst wäre er nicht in allem der Jüngste und der Schnellste. Natürlich ist er geprägt durch seine Kindheit, durch die sich viel in seinem Verhalten erklärt. Umso dramatischer, dass plötzlich der Kontakt zu den Großeltern abbricht. Wie auch immer. Sie haben in den wenigen Jahren/Ferienzeiten einen großartigen Job gemacht. Nämlich Marc noch halbwegs "normal" werden lassen.

Oktober 4.1 – Marc und Bernd Ullstein, Oktober 4.2 – Patientin Liebenburg & Oktober 4.3 – Marc und Sabine

Zitat
Da hatte die gute wohl gerade kein Feedgebäck zur Hand, was?! Ich muss unter den Tisch . Wenn Du Dich fragst, was ich da mache, wende Dich doch bitte an die liebe @Melli84 die kann Dir das beantworten



Liebe @Melli84 - bitte was macht Jacky unterm Tisch? Ich hoffe nicht, die letzten Krümel des Feedgebäcks aus den Teppichfasern knabbern

Zitat
Hat man den Namen des Professors in der Serie jemals richtig gesehen oder gehört? Ich müsste mich schämen, aber ich weiß es wirklich nicht . Egal! Marc kommt die Patientin auf der Stelle bekannt vor, und noch was anderes, scheint gewohnt...



Den Nachnamen habe ich tatsächlich nach Suchen gefunden, bei mir heißt er allerdings Gustav. Ich glaube in der Serie sagten sie mal Helmut das habe ich aber erst bei der letzten Ausstrahlung mitbekommen. Ute wusste ich noch aus der Erinnerung.

Zitat
Meine Frau und ich, wir lieben das: Kaffee, Kuchen, Sahne! Ich habe den Mann so sehr gefeiert! Echt ein klasse Charakter, nachdem Bora so oft Mist gebaut hast . Dass Carsten da ein wenig überfordert ist, kann ich durchaus gut verstehen. Die beiden lassen einen ja kaum Raum zum Atmen, wenn sie einmal richtig in Fahrt sind . Wirklich schön, dass Du die beiden mit eingebaut hast . Sowas zu lesen ist erfrischend und macht Spaß



siehe oben

Zitat
Waren sich die beiden da gerade wirklich mal einig ?! Dass man das noch erleben darf



Ja, diese Momente gibt es. Das müsste für Marc doch ein Moment völliger Harmonie und Friedens sein

Zitat
Toll, wenn man den Scheiß - da haben die beiden durchaus recht - abkürzen kann und nicht immer ausschreiben muss. Gleichstellung hin oder her: Für mich bleiben es Krankenschwestern und Krankenpfleger. Und wenn es Transvestiten sind eben ... Öhm. Kranken... Oh nein! Was mir auf der Zunge liegt, ist zu böse. Bleiben wir doch lieber bei GuKP



Das wüsste ich aber doch zu gerne

Oktober 4.4 - Tagebuch 8

Gretchen und ihr Tagebuch Ja, es ist ein gutes Mittel. Gretchen zu erklären, den Bogen nach Afrika zu spannen und eben auch Zusammenhänge deutlich zu machen

Zitat
Danke, für diese kleinen Erinnerungen daran



Danke. Auch über sowas kann man im Tagebuch gut berichten, da es definitiv Themen sind, die auch Gretchen nicht kalt lassen.

Zitat
Oktober 4.5 – Ein Braten in der Röhre



Ehrlichgesagt - einer meiner liebsten Kapitel-Titel. Dieser Text, da erinnere ich mich wirklich dran, ist nur so gesprudelt. Ohne groß zu denken (also gefühlt) direkt von der Hand in den Stift, äh in die Tasten. Wobei ich tatsächlich oft sogar auf Papier vorschreibe. Das ist langsamer und gibt Zeit zu denken. Kopf und Hand aufeinander abzustimmen. Am PC sitze ich immer eher wie ein gejagter Hund...

Zitat
Nicht, dass ich glaube, dass er das nicht könnte. Aber ich glaube, dass er sich trotzdem ein bisschen unbeholfen anstellen würde . Er ist einfach durch und durch Arzt.



Vor allem ist er Autodidakt. Und in der Lage, sich Situationen in Sekundenschnelle anzupassen. Ok, diese Eigenschaft sollte er als Chirurg haben.



Zitat
Er kann so ein lieber Mensch sein. Wenn Mehdi nur ... Nee - zu dem komm ich erst, wenn er dran ist ! Aber er erkennt, dass Elke nur versucht hat, ihn zu schützen. Als sie ihn nach Rügen ließ... Er hat es auch getan. Bei Mehdi... Als von der Affäre die Rede war. Er wollte ihn schützen. Wenn Marc Meier will, weiß er worauf es ankommt. Es tut mir leid, wenn ich das nun sagen muss... Aber auch ohne eine Gretchen Haase an seiner Seite! Sie kitzelt nur seine besten Eigenschaften mehr hervor. Sie fordert ihn und er will sich ihr beweisen. Ehrgeiz! Er ist nicht der nutzlose Marc. Er ist der Mann, der alles kann, wenn er es nur will . Und wenn er will, kann er sich auch der Vergangenheit stellen. Den Fragen und Antworten... Der Wahrheit. So schmerzhaft sie auch sein mag! Dann darf man auch mal als Mann einfach nur weinen, mein lieber ! Marc ist hin und her gerissen, zwischen seiner Angst und dem Wissensdurst. Er will endlich Antworten, aber vor denen hat er unglaubliche Angst. Weil es wehtun wird - mal wieder. Er tut mir so leid



Das erkennst Du sehr schön, auch das mit dem Beschützen. Das war in der Serie aber auch schon zu erkennen. Er war da, wenn man (Gretchen) ihn brauchte. Und ich fand tatsächlich die Szenen mit Pascal schön. Er konnte Empathie und sie stand Doktor Meier wirklich gut!

Zitat
Hähä ! Na, wer wird denn da gleich so kämpferisch?! Einfach niedlich.



Tja, Marc Meier ist einfach der Beste. In jeder Disziplin. Auch wenn es der Herd sein sollte. Oder der Ofen, in dem ein Braten...



So, ich bin durch! Mannmannmann, das war aber ein Hammerfeedgebäck. Alle Achtung. Nun will ich mich mal aus der rosaroten Blase zurückziehen und den Abend zu Ende bringen. bald ist Urlaub



Eine gute Woche und bis bald.
Jacky, das war echt Arbeit Für Dich natürlich Und ich liebe es!

LG
Karo



P.S. Ich entschuldige mich schonmal an dieser Stelle - ich lese jetzt nicht mehr Korrektur. Nachti

JackySunshine Offline

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03.09.2018 01:01
#219 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten



Wer kommt denn da schon wieder um die Ecke getigert ?!

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Sonntag-Nachmittag, mein Schlemmermäulchen !

Da bin ich auch schon wieder und habe dabei . Was bin ich aber auch fleißig im Moment . Ich genieße einfach mal die Zeit, die ich habe und nutze sie - sinnvoll ! Und weil ich, wie immer, nicht um den heißen Brei herumreden will, fang ich auch gleich mal an .




Oktober 4.6 - Liebe kennt der allein, der ohne Hoffnung liebt. & Oktober 4.7 – Mehdis Welt

Nun ist es also soweit: Marc ist unwissend, mit seinen quälenden Gedanken an die Vergangenheit und allein, in Berlin. Gretchen schwebt in andere Spähren und Mehdi, befindet sich am Rande des Wahnsinns . Wäre als Zusammenfassung gar nicht mal schlecht... Aber ich will ja, auch wenn ich mich schon echt zurückhalte, ausführlicher sein.

Liebe kennt der allein, der ohne Hoffnung liebt ist schön, witzig und grausam zugleich!

Gretchen, die so unsagbar glücklich ist, dass man es fast schon nachempfinden kann. Also ... Wenn man den ersten Schock überwunden hat, dass da wirklich was in einem drin ist, was man sicherlich nicht gegessen hat . Aber danach ist es einfach wunderschön und man freut sich. Auf das neue Leben. Das gemeinsame Kind. Bei jedem anderen Mann, wäre es wahrscheinlich so einfach. Bei diesem jedoch nicht. Was ihr nun eine unglaubliche Angst macht, würde bei Marc nur noch schlimmer sein. Die Angst zu versagen und so zu werden, wie René. Er hat es doch in den Genen - zumindest glaubt er das . Und ich glaube, dass es sehr schwer zu verbergen ist...

Zitat
Von diesem Moment an schien Gretchen noch mehr als sonst zu strahlen, das Lächeln auf ihren Lippen war mal mehr, mal weniger ausgeprägt, aber es erlosch nicht mehr.



Wie soll sie das denn nun erklären . Eine Frau wird automatisch schöner, wenn sie schwanger ist. Das Leuchten in ihren Augen... Das Gesicht bekommt einen leichten Hauch von Pfirsich... Sie strahl von innen heraus. Natürlich tut Gretchen das immer... Doch Mehdi ist Gynäkologe: Frauen sind sein Job! Der riecht das doch, zweihundert Kilometer gegen den Wind... Wobei ich ihm diese Intuition beinahe schon absprechen würde...

Zitat
„Was interessiert mich heute mein Geschwätz von gestern.“



Ist der auf den Kopf gefallen?! Vielleicht tut ihm die Luft in Afrika aber auch nicht so gut. Der spinnt doch! Anstatt sich zu freuen, dass Gretchen um seine Hilfe bittet... Einen besseren Moment, das für sich zu nutzen, gibt es doch gar nicht ... Und was macht der ? Sich beschweren! Ich glaube bei dem sind echt ein paar Sicherungen durchgebrannt!!! Über die Erkenntnis, dass Roula die ganze Zeit recht hatte und über Mehdis Geständnis, kommt eines zum anderen und Patsch, bekommt der gute Doktor Kaan die imaginäre Bratpfanne, voll ins Gesicht geknallt. Aufgrund dessen dachte ich schon, ich hätte das Knallen der kollabierenden Synapsen gehört, welche den Dachschaden erklären würden, aber es war sein Herz: Sie hat ihm endgültig, das Herz gebrochen ! Ich weiß, dass Du ihn nicht sonderlich magst ... Aber unser eins, leidet einfach mit ihm . Mehdi spinnt sich noch immer ein Konstrukt zusammen, welches es so einfach nicht mehr geben wird. Er hatte seine Chance! Vielleicht hätte es klappen können, aber er musste der Vernunft nachgeben und muss nun eben auch die Konsequenzen tragen. So schwer es auch sein mag. Und der Gedanke daran, dass Marc und Gretchen ein gemeinsames Kind erwarten, zerstört das letzte bisschen guten Willen in ihm. Es zerstört ihn einfach. Er hat alles verloren... Vor allem sich selbst ...

Er ist so verletzt und verbittert, dass er ein vollkommen anderer Mensch wird... Und nicht nur das: Es wird nur noch schlimmer... Er erliegt dem Größenwahn! Kaum sieht er, dass da nur die kleinste (wohl eher eine ziemlich große) Chance besteht, dreht er durch. Spinnt sich zusammen, dass doch noch alles gut wird. Er versteht es einfach nicht... Auch wenn es sein Kind ist, was wohl nicht von der Hand zu weisen ist, will sie es nicht mit ihm zusammen, sondern mit Marc zusammen bekommen. Und wenn der auch nicht, dann eben allein! Sie hat so recht:

Zitat
(„Er ist wahnsinnig!“)



Oktober 4.8 - Tagebuch 9

Äh. Jaaaa... Da habe ich mein Feedgebackenes dem Teil vorweg genommen !

Auch wenn es sein Kind ist, was wohl nicht von der Hand zu weisen ist, will sie es nicht mit ihm zusammen, sondern mit Marc zusammen bekommen. Und wenn der auch nicht, dann eben allein!

Bin heute einfach zu schnell .

Oktober 4.9 – Der letzte Streit, Oktober 4.10 – Mehdi ist zurück & Oktober 4.11 – Mehdi bei Marc

So widerlich Mehdi in Deiner Geschichte auch ist, und das ist er wirklich, er hat nicht unrecht. Es ist auch sein Kind. Er ist der Vater... Ob sie nun zusammen sind oder nicht. Ob Gretchen es will oder nicht. Das spielt keinerlei Rolle. Sie kann sagen, dass sie das Kind nicht mit ihm zusammen großziehen will, weil sie Marc liebt... Aber sie kann es ihm nicht vorenthalten. Und so hört es sich für mich beim Lesen einfach an. Natürlich hat Mehdi nicht einfach das Recht dazu, über sie und das ungeborene zu entscheiden. Es ist noch immer ihr Körper, ihr Leben!

Aber was Mehdi da vom Stapel lässt . Unfassbar, wie böse er geworden ist. Seine geliebte Tochter als Bastard zu beschimpfen, weil er sich inzwischen einredet, dass sie Marcs Tochter ist. Oh bitte, bitte lass das nicht stimmen ! Wie gemein er aber auch Gretchen gegenüber wird...

Zitat
„Dann sollte es Dir umso mehr egal sein, wenn ich verschwinde. Vielleicht komme ich einfach nicht wieder und überlasse Dich Deinem Schicksal und den Wilden hier.“



Was bezweckt er damit? Merkt er in seinem begrenzten Kosmos nicht, dass er sie nur weiter von sich stößt?! Er kennt sie doch angeblich so gut. Nach diesem Teil, war auch ich wirklich sauer auf Mehdi. Das war unterste Schublade von ihm...

Ich war so sauer... Er tat mir nicht einmal mehr leid:

Zitat
Doktor Mehdi Kaan hatte versucht, diesen einen Gedanken solange wie es irgendwie ging zu ignorieren. Doch nun musste der Wahrheit ins Auge sehen und sich seinem Problem stellen:
Er war obdachlos!



Tja! Anstatt aussichtslos nach Afrika zu reisen, hätte er sich mal lieber darum bemühen sollen, eine Wohnung und vielleicht seine Frau und sein Kind zu finden. Arsch! Von Anfang an war ich mir nicht sicher, wo Mehdi besser aufgehoben ist... In Afrika - bei Gretchen oder in Berlin - bei Marc ! Ich glaube, dass es zur Zeit keinen geeigneten Ort für ihn gibt. Vielleicht ne Gummizelle . Wobei ich mir sicher bin, dass er sich dort auch noch wehtun würde. In Afrika redet er unglaublich schlecht von Lilly und kaum ist er wieder in Berlin, revidiert er? Lilly kann auf einmal nichts mehr dafür?! Natürlich kann ein Kind am wenigsten dafür, aber so ist doch jetzt auch, mit dem Kind von Gretchen und ihm. Er hat die Situation ausgenutzt. Das ließ sich in der Serie schon nicht abstreiten ... Dass es nun so gekommen ist, wie es gekommen ist, da kann hauptsächlich nur er etwas zu. Er hat sich Hoffnungen gemacht! Niemand sonst... Auch nicht Marc, dem er die Pest an den Hals wünscht... Aber für ein Dach über dem Kopf, ist er gut genug. Und Marc... Er ist so herzensgut zu Mehdi. Es tut einem schon fast weh, dass er so von seinem besten Freund behandelt wird. Mehdi hintergeht ihn. Auf übelste Weise. Und Gretchen hatte recht: Marc ist immer ehrlich. Was Mehdi nicht ist. Er nutzt ihn aus, und denkt so widerlich von ihm. Bäh! Sowas mag ich absolut nicht. Hinterfotzigkeit! Pfui!

Zitat
Da hast Du´s. Du hast sie nicht mal in Deinem Büro rum gekriegt und der vögelt sie im kalten Krankenhauskeller...



Verletzter Stolz - ! Also wirklich... Man kann aber auch beleidigt sein .

Und obwohl Marc seinen besten Freund so gut kennt und durchschaut...

Zitat
„Gerne – Schatz. Bis dann!“ In der Tür drehte Marc sich nochmal um. „Schreibtisch.“



...merkt er nicht, was für ein falsches Spiel der Gynäkologe spielt !

Rumschnüffeln, in der Hoffnung Marc diskreditieren zu können und das naive Gretchen, nachdem er sich wie der letzte Arsch verhalten hat, doch noch zurückzubekommen. Pff! So, wie er es auf dem Polterabend von Gretchen und Arschlexis gesagt hatte !!! Ich kann sein Handeln einfach nicht nachvollziehen. Er ist so verblendet...

Oktober 4.12 – Marc und Mehdi 1, Oktober 4.13 – Marc und Mehdi 2 & Oktober 4.14 – Marc und Mehdi 3

Neben den MARC-Teilen, meine absoluten Lieblingsteile. Vollkommen schnuppe, wie arschig Mehdi ist... Es ist einfach unfassbar witzig !!! Und wenn ich ganz ehrlich sein soll, wäre es gar keine so schlechte Idee, was Mehdi da anfängt. Vielleicht hätte man Marc ein bisschen aus der Reserve locken können . Aber der verblendete Gynäkologoge verliert ja schnell den Kurs .

Es hat einfach was von einem alten Ehepaar, wie die beiden "zanken". Anfänglich ... Es ist schon fast niedlich! Und wäre so ein guter Plan gewesen, Marc vor Augen zu führen, wie es vielleicht in ein paar Jahren aussehen könnte. Soll natürlich nichts heißen, aber hat Marc sich darüber wirklich schon Gedanken gemacht?! Wenn Marc dann irgendwann der Kragen geplatzt wäre, hätte Mehdi ihn fragen können, ob er mit Gretchen genauso reden würde. Mh. Aber das wäre eben Mehdi. Ihm als bester Freund zeigen, was alles passieren kann. Ihm die Augen öffnen. Ebenfalls, wie Gretchen, das beste aus ihm rausholen. So einen Mehdi haben wir hier aber nicht zu erwarten... Dieser hier erreicht nur eines: Provokation! Er will Marc einfach aufs Übelste reizen, damit er vielleicht doch noch einen Fehler macht. Pff! Widerlich! Aber Mehdi lebt zur Zeit in seiner eigenen Märchenwelt. Er ist in einer rosa Traumblase gefangen und blendet die Realität, die böse Realität, einfach aus! Weil es einfach so sehr wehtut. Lilly ist weg. Er hat alles aufgegeben um Gretchen hinterher zu rennen... Und er hat Gretchen an Marc verloren. Ausgerechnet an seinen besten Freund. Er ist enttäuscht... Am meisten wohl vom Leben !!!




Jetzt gibt es noch Feedgebackenes, zu Deinem Feedgebackenem und dann mach ich mich mal wieder vom Acker... Aber hey: SEITE SECHS !!! Ich schaff dat noch . Vor Weihnachten . Und da ich nicht schreibe, welches Weihnachten, lehne ich mich damit auch nicht zu sehr aus dem Fenster




Zitat
P.S. Ich entschuldige mich schonmal an dieser Stelle - ich lese jetzt nicht mehr Korrektur. Nachti



Schlaf gut! Aber... Du liest wirklich noch einmal Korrektur?! Mh. Könnte ich eigentlich auch machen . Aber ich schreibe einfach wild drauf los und wenn ich dann noch einmal drüber lesen würde, würde ich wieder was finden, was mir nicht passt und dann ist für mich, der ganze Komm... äh... Teig? im Arsch .

Zitat
Wer ist hier das Schlemmermäulchen?



Wenn es um lecker Ärzte geht, bin ich immer sabbernd am Start !!!

Zitat
Vielleicht ein "Zwischentief"? Also ganz weit weg von seiner üblichen Form.



Mh. Sollte sich in seinem Wetterbericht öfter mal ankündigen .

Zitat
Feedgebäck ist kalorienfrei!!! Garantiert. (Nur die Schokolade, die man nebenbei noch nascht, die nicht.)



Wie? Was? Schoki? WO?!?! Ich hab tatsächlich keine . Sollte doch mal ein bisschen aufmerksamer einkaufen gehen. Ist fast schon ein Unding, wenn ich keine Schokolade zu Hause habe . Egal! Dafür gab es heute Leberwurstbrot. Leberwurstbrot und Marc Meier !!!

Zitat
Und ich gehe nur noch mit Kopf dran arbeiten. Letztendlich dankt es niemand. Leider.



Dankbarkeit? Was ist das? Kann man das auch essen? Wobei ich wirklich sagen muss, dass wenigstens die Patienten immer dankbar sind. Man schaut ihnen in die Augen und weiß einfach, dass man was richtig macht. Ein unglaublich schönes Gefühl...

Zitat
Habe ich gerade vor ein Tagen einen Radiobericht zu gehört. Es gibt neue Programme, die die Bürokratie deutlich vereinfachen und Zeit sparen. Weil nur Abweichungen dokumentiert werden müssen. Aber die wenigsten Pflegedienste und Institutionen haben die Zeit, Zeit zu sparen. Die Umstellung ist wohl nicht ganz einfach, aber die, die damit arbeiten, sind sehr zufrieden. Vor allem die GuKP und so...

Das wäre doch glatt was für Dich, nicht? Für solche Aufgaben scheinst Du mir prädestiniert. IT-Zeug halt



Habe ich auch schon von gehört ... Bei uns, also meinem Träger, nicht drin. Keine Ahnung warum. Doch ich muss ganz ehrlich sein: Ich liebe es, etwas am PC zu machen. Bilder, Smileys oder anderes... Beruflich würde ich das nicht machen wollen . Natürlich würde es die Arbeit vereinfachen... Aber ich hätte einfach keine Muße mehr, mich an den Rechner zu setzen und zu schreiben.

Zitat
Das macht es - lebendiger?



Nicht nur lebendiger. Es gibt einem auch einfach so ein vertrautes Gefühl. Bei vielen Geschichten hat man beim Lesen einfach ein sehr heimeliges Gefühl. Es wie nach Hause kommen, ankommen !

Zitat
Letztendlich ist es Vorleben und Verhalten, was prägt.



Der moralische Kompass . Elke hat einfach zu viele Fehler gemacht! Sie hätte René verlassen müssen. Nun ja - hätte, hätte - Fahrradkette! Zum Glück hatte Marc seine Großeltern...

Zitat
Ich hoffe nicht, die letzten Krümel des Feedgebäcks aus den Teppichfasern knabbern



@Melli84 , wäre doch mal die Alternative - oder?! Tatsächlich suche ich... Apfelkuchen !!!

Zitat
Ja, diese Momente gibt es. Das müsste für Marc doch ein Moment völliger Harmonie und Friedens sein



Kann der gute wirklich öfter gebrauchen!

Zitat
Das wüsste ich aber doch zu gerne



Krankenparadiesvögel ?! Wobei - so böse ist der eigentlich gar nicht !

Zitat
Gretchen und ihr Tagebuch Ja, es ist ein gutes Mittel. Gretchen zu erklären, den Bogen nach Afrika zu spannen und eben auch Zusammenhänge deutlich zu machen



Wobei die gute einen manchmal doch sehr verwirren kann . Ihre Gedanken sind nicht immer nachvollziehbar .

Zitat
Wobei ich tatsächlich oft sogar auf Papier vorschreibe. Das ist langsamer und gibt Zeit zu denken. Kopf und Hand aufeinander abzustimmen. Am PC sitze ich immer eher wie ein gejagter Hund...



Mach ich auch! Auf dem Block schreiben. Beim abtippen fällt einem noch was ein und man kann anders schreiben. Ich mache das sehr gerne.

Zitat
Er konnte Empathie und sie stand Doktor Meier wirklich gut!



Doktor Meier konnte schon, als Gabi ihr Baby verloren hat Empathie. Bei ihm muss man nur auf Gestiken achten und schon weiß man, intuitiv, was in ihm vorgeht ... !

Zitat
Jacky, das war echt Arbeit Für Dich natürlich Und ich liebe es!



Und ich mache mir diese "Arbeit" wirklich sehr gern. Wobei es für mich wirklich keinerlei Anstrengung bedarf. Ich kann einfach abschalten. Aber heute, war irgendwie der Wurm drin. Meine Konzentration befindet sich zwischen Zuckerwatte und Wackelpudding . Ganz merkwürdig heute. Ich wollte möglichst alles auf einmal machen . Solche Momente habe ich einfach. Beim nächsten Mal, klappt es sicherlich wieder besser und dann wird es vielleicht noch länger .

Jetzt wünsche ich Dir eine gute Nacht und einen super Start in die neue Woche !!!

Liebe Grüße
Jacky

Karo Offline

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04.09.2018 00:17
#220 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo ihr Lieben,
besonders @JackySunshine

So ist das schön. Morgens das WLAN an und sehen - für Unterhaltung in Bus und Bahn ist gesorgt.

Zitat
Wer kommt denn da schon wieder um die Ecke getigert



Das kann ja nur die Jacky sein, die die Nacht zum Tag macht. Ausgleichenderweise war ich heute Nachmittag so müde, dass ich mich um fünf hingelegt habe und nur aufgewacht bin (allerdings erst um 19:30 Uhr), weil so ein Paketdienst noch eine Lieferung für die von oben hatte. Wie immer hat sie nicht aufgemacht, blöde Kuh, war aber da, das hab ich ja gehört. Meine Nachbarin von nebenan war schneller an der Tür und hat das Paket angenommen. Ich hätte das nicht gemacht. Soll sie halt die Tür öffnen. (Unsere Klingeln kann man nicht überhören)

Naja. Jetzt bin ich wach und hier. Und was mache ich da einfach mal...? Genau: Feedbacken.

Oktober 4.6 - Liebe kennt der allein, der ohne Hoffnung liebt. & Oktober 4.7 – Mehdis Welt

Zitat
Marc ist unwissend, mit seinen quälenden Gedanken an die Vergangenheit und allein, in Berlin. Gretchen schwebt in andere Spähren und Mehdi, befindet sich am Rande des Wahnsinns . Wäre als Zusammenfassung gar nicht mal schlecht.



In der Tat, eine gute Zusammenfassung. Aber ich bin froh, dass Du sie noch ausgedehnt hast, auch wenn Du Dich kürzer fassen möchtest.

Zitat
Liebe kennt der allein, der ohne Hoffnung liebt ist schön, witzig und grausam zugleich!



Sowas kann ich?
Danke.

Zitat
(...) kommt eines zum anderen und Patsch, bekommt der gute Doktor Kaan die imaginäre Bratpfanne, voll ins Gesicht geknallt. Aufgrund dessen dachte ich schon, ich hätte das Knallen der kollabierenden Synapsen gehört, welche den Dachschaden erklären würden, aber es war sein Herz: Sie hat ihm endgültig, das Herz gebrochen



WOW. Was für ein Satz. Den musste ich jetzt mehrfach lesen. Ich kam nicht so schnell von der imaginären Bratpfanne über das Knallen der kollabierenden Synapsen zum gebrochenen Herzen.

Aber irgendwie treffend beschrieben.

Oktober 4.9 – Der letzte Streit, Oktober 4.10 – Mehdi ist zurück & Oktober 4.11 – Mehdi bei Marc

In seiner Welt ist Mehdi der King. Of what, keine Ahnung. Aber vermutlich muss ihm sein verwirrter Geist sowas vorgaukeln, weil er mit der Wirklichkeit überfordert ist? Frau und Kind weg. Haus weg. Traumfrau weg. Er ist an seinem Leben zerbrochen. Es ist nicht nur sein Herz.

Zitat
Vielleicht ne Gummizelle



Wäre vielleicht eine Lösung. Friendly sponsored by seiner Krankenversicherung. Nehme an, die hat er.

Zitat
Dass es nun so gekommen ist, wie es gekommen ist, da kann hauptsächlich nur er etwas zu.



Ja, gekommen ist er wohl auch

Oktober 4.12 – Marc und Mehdi 1, Oktober 4.13 – Marc und Mehdi 2 & Oktober 4.14 – Marc und Mehdi 3

Zitat
Aber Mehdi lebt zur Zeit in seiner eigenen Märchenwelt. Er ist in einer rosa Traumblase gefangen und blendet die Realität, die böse Realität, einfach aus! Weil es einfach so sehr wehtut. Lilly ist weg. Er hat alles aufgegeben um Gretchen hinterher zu rennen... Und er hat Gretchen an Marc verloren. Ausgerechnet an seinen besten Freund. Er ist enttäuscht... Am meisten wohl vom Leben



Ach ja. Du siehst es genauso. s.o. (Mehdi ist King)

Zitat
Jetzt gibt es noch Feedgebackenes, zu Deinem Feedgebackenem und dann mach ich mich mal wieder vom Acker... Aber hey: SEITE SECHS !!! Ich schaff dat noch . Vor Weihnachten . Und da ich nicht schreibe, welches Weihnachten, lehne ich mich damit auch nicht zu sehr aus dem Fenster



Seite sechs - ja, es ist Wahnsinn. Bin gespannt, welches Weihnachten wenn erst aus Feedgebäck Weihnachtsgebäck wird...

Zitat
Aber... Du liest wirklich noch einmal Korrektur?!



Ja, oh ja. Ich bin Buchstabenästhet. Satzbauästhet... usw. vielleicht auch einfach ein bisschen pingelig, auch wenn man als "Tippfehler" drüberhinwegsehen könnte. Da wäre mir dann z.B. aufgefallen, dass ich eine Kapitelüberschrift

Zitat
gequotet

und nicht geboldet habe. Sowas halt. Mit den Titeln bin ich glaube ich auch durcheinander geraten. War mir aber tatsächlich egal. Müde <-- fällt nicht, sondern legt sich schlafen

Zitat
Dafür gab es heute Leberwurstbrot. Leberwurstbrot und Marc Meier



Wie gemein. Bei mir war nur Leberwurstbrot.

Zitat
Wobei ich wirklich sagen muss, dass wenigstens die Patienten immer dankbar sind



Bei mir wären es Klienten. Um noch einen Abstand herzustellen - irgendwie

Zitat
Keine Ahnung warum.



(Es ging um die Dokumentation) :-) Ich schätze, bei den meisten ist es Ahnungslosigkeit. Vielleicht wissen sie es nicht. Oder Bequemlichkeit. Scheuen den Aufwand der Umstellung. Wie hieß es da so schön? Die meisten haben nicht die Zeit um Zeit zu sparen. Naja, wenn ich in unseren Laden gucke - ich bin die einzige, die penetrant aufräumt und für Ordnung sorgt, sortiert... wenn irgendwer was sucht, kommt er zu mir. Wissen wo was hängt und es nicht nur da weg sondern auch wieder dahin räumen spart Zeit. Bei uns ist es einfach Faulheit. Und Desinteresse.
Ja, ich bin pingelig. Und vielleicht auch gemein. Aber so sehe ich das. Sehr nüchtern und desillusioniert. Ich mache den Job vermutlich schon zu lange. Wobei es nicht der Job ist, der mich stört, sondern genau dieses Verhalten der Kollegen.

So, eine Runde aufgeregt, nun wieder lächelnd und gut gelaunt zum Feedgebäck

Zitat
@Melli84 , wäre doch mal die Alternative - oder?! Tatsächlich suche ich... Apfelkuchen



Was, wirklich? Und wie kam der dahin? War er überhaupt da? Oder wieso hast Du ihn da gesucht...?

Zitat
Krankenparadiesvögel ?! Wobei - so böse ist der eigentlich gar nicht



Nö, find ich jetzt auch nicht.

Zitat
Jetzt wünsche ich Dir eine gute Nacht und einen super Start in die neue Woche



Dir auch. Heute hatte ich einen halben Tag, morgen und Mittwoch frei und Donnerstag halb und dann... Ab in den... Überstundenabbau und dann Urlaub. Meer, ich komme!



(Siehste, wie toll das ist?)

So. Genug Feedgebacken.

LG
Karo

JackySunshine Offline

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04.09.2018 06:10
#221 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Mein liebstes Schlemmermäulchen !!!

Heute wäre das Frühstück in Form von Beschäftigung und Feedgebackenem, beinahe ausgefallen . Da war ich gestern wohl zu lange in der Schreibstube . Aber weil ich eh schon wach bin (keine Sorge, geschlafen habe ich tatsächlich, wenn auch nicht viel ), komme ich auf einen Abstecher hier vorbei und mache Dir noch eine kleine Freude, bevor es ins Bad und dann zur Arbeit geht !!!




Zitat
So ist das schön. Morgens das WLAN an und sehen - für Unterhaltung in Bus und Bahn ist gesorgt.



Da ich noch ein bisschen was zu feedbacken habe, kann ich das wohl, wenn es gut läuft, auch erstmal beibehalten !!!

Zitat
Das kann ja nur die Jacky sein, die die Nacht zum Tag macht. Ausgleichenderweise war ich heute Nachmittag so müde, dass ich mich um fünf hingelegt habe und nur aufgewacht bin (allerdings erst um 19:30 Uhr), weil so ein Paketdienst noch eine Lieferung für die von oben hatte. Wie immer hat sie nicht aufgemacht, blöde Kuh, war aber da, das hab ich ja gehört. Meine Nachbarin von nebenan war schneller an der Tür und hat das Paket angenommen. Ich hätte das nicht gemacht. Soll sie halt die Tür öffnen. (Unsere Klingeln kann man nicht überhören)



Also das ist ja wohl eine Unverschämtheit ! Na, der würde ich aber bei Gelegenheit was husten...

Zitat
Sowas kann ich?
Danke.



Äh - ja, sowas kannst Du... In der Tat sogar sehr gut. Ich glaube, da kommt noch das ein oder andere Kapitel, in dem ich so empfunden habe .

Zitat
WOW. Was für ein Satz. Den musste ich jetzt mehrfach lesen. Ich kam nicht so schnell von der imaginären Bratpfanne über das Knallen der kollabierenden Synapsen zum gebrochenen Herzen



Ich hab so meine Momente . Und immer wenn ich sowas kredenzt habe, rege ich mich auf, dass ich das nicht öfter so schaffe . Na ja - bleibt es eben was besonderes !

Zitat
Wäre vielleicht eine Lösung. Friendly sponsored by seiner Krankenversicherung. Nehme an, die hat er.



Würde mich nicht wundern, wenn er vergessen hätte, die zu zahlen ...

Zitat
Ach ja. Du siehst es genauso. s.o. (Mehdi ist King)



Er könnte einem Leid tun, wenn er nicht so ein riesen Arsch wäre !!!

Zitat
Seite sechs - ja, es ist Wahnsinn. Bin gespannt, welches Weihnachten wenn erst aus Feedgebäck Weihnachtsgebäck wird...



Ich hoffe doch sehr auf dieses Jahr... Aber weil ich weiß, dass die Downphasen wieder ganz langsam und hinterhältig kommen werden, verspreche ich in der Richtung auch nichts . Wahrscheinlich bin ich deswegen im Moment so scharf darauf, jede freie Sekunde zum Schreiben zu nutzen... Wer weiß, wie lang das noch gut geht?! Aber ich mal den Teufel nicht an die Wand! Als ich heute, also... gestern bei TEDI war, war ich doch tatsächlich kurz versucht, schon einmal ein bisschen Weihnachtsdeko mitzunehmen . Haben sowas ja gar nicht hier . Schon mal ein gutes Zeichen !

Zitat
Ja, oh ja. Ich bin Buchstabenästhet. Satzbauästhet... usw. vielleicht auch einfach ein bisschen pingelig, auch wenn man als "Tippfehler" drüberhinwegsehen könnte.



So ist das... Soll ja auch alles seine Richtigkeit haben, ne?!

Zitat
So, eine Runde aufgeregt



Nicht aufregen ! Meistens sind die Idioten es gar nicht wert, dass man seine Nerven für sie strapaziert ...

Zitat
Was, wirklich? Und wie kam der dahin? War er überhaupt da? Oder wieso hast Du ihn da gesucht...?



Ja - @Melli84 , wie kam der Apfelkuchen denn nun dahin ?! Also... Ganz ins Detail gehen, kann ich nicht - aus verschiedenen Gründen - aber sowas passiert, wenn man uns ein Telefon in die Hand drückt, und uns telefonieren lässt . Dann fällt der Apfelkuchen einfach so unter den Tisch, damit die männliche Fraktion den nicht verspeisen kann und wir krabbeln immer mal wieder drunter, um uns den ein oder anderen Krümel zu gönnen . War doch nun ne super Erklärung, die das ganze gar nicht mehr so witzig erscheinen lässt . Gut... Anders: Denk mal an American Pie !

Zitat
Dir auch. Heute hatte ich einen halben Tag, morgen und Mittwoch frei und Donnerstag halb und dann... Ab in den... Überstundenabbau und dann Urlaub. Meer, ich komme!



Wenn man anstatt Meer, Meier liest, sollte man sich vielleicht Gedanken machen . Trotzdem wünsche ich Dir dafür natürlich unglaublich viel Spaß ! Und, dass die Zeit bloß schnell umgeht




ALPTRAUM WOHNUNG

Ah - siehste! Eins der Kapitel wo ich dachte, soll ich jetzt lachen oder weinen?! Oder vielleicht doch beides?! Weglaufen, war keine Option .

Zum einen ist es eine verbale, in bewegten Bildern verpackte Backpfeife für -Marc!

Zitat
„Ich will nicht wieder der alte Marc sein!“



Was ja erstmal zu begrüßen ist! Genau sowas, wollen wir sehen - äh... Lesen! Er will es nicht mehr und eigentlich, ist er es doch auch nicht mehr. Er gibt sich doch die größte Mühe. Natürlich gibt es da noch Dinge, die ihm einfach nicht so liegen . Briefe schreiben, zum Beispiel. Aber doch nicht, weil er es nicht kann! Er kann es ganz sicher... Da bin ich mir einfach sicher. Er weiß nur nicht, wie! Zumal er seine Gefühle eh nicht unbedingt auf der Zunge trägt. Da ist dann noch der Schmerz, den er verspürt, wenn er an seine Oma denkt. Die Briefe, die er geschrieben hat. Die nie über gekommen sind. Sowas tut weh und kann schon als PTBS ausgelegt werden . So wie vieles an seinem Verhalten oder, früherem Verhalten, an PTBS erinnert... Dann sitzt er allein in Berlin, muss sich diesen ganzen Dämonen stellen - irgendwie - und dann spielt ihm sein Unterbewusstsein noch so böse mit. Weil er Angst hat zu versagen, Gretchen zu enttäuschen und sie an einen Mann zu verlieren, der das alles ohne Probleme kann. Briefe schreiben, Haus bauen, Kinder kriegen - sie auf Händen tragen! Aber all das, kann er auch. Er ist doch wohl nicht irgendwer... Er ist Marc Meier. Der Mann, den Gretchen liebt, wie er eben ist. Die ihn so nimmt, wie er ist, weil sie sich eben in diesen und keinen anderen Mann, verliebt hat. Natürlich hat sie ihn glorifiziert, auf ein Podest gestellt und sich alles schöner geträumt, als es ist oder war. Aber es sind doch eben nur Träume. Die Realität mit ihm, ist doch so viel besser! Neben den üblichen Verlustängsten, die unseren gut frisierten Chirurgen quälen, kommt noch eine andere Erkenntnis seines Unterbewusstseins hinzu: Mehdi ist nicht mehr sein bester Freund! Wohl eher, sein bester Feind! Er will ihm nichts gutes mehr. Er will ihn leiden sehen, ist gehässig und so überhaupt nicht mehr der Mehdi Kaan, den er vor Jahrzehnten kennen gelernt hat. Mit ihm, wird er nicht mehr reden können. Alle die er kennt, versuchen ihm vor Augen zu führen, dass er nicht kann, was er sich fest vorgenommen hat. Dass Gretchen etwas besseres, als den, von einem Schläger abstammenden Kerl verdient hat. Nein, verdammt! Er ist nicht so und er wäre wohl auch nie so geworden. Nie! Er selbst bestimmt darüber, wer er ist und wer er sein will. Nicht seine Vergangenheit, seine Eltern, die Kollegen oder Gretchen. Das entscheidet er, ganz allein und er entscheidet richtig!

Zitat
„Ich will nicht wieder der alte Marc sein!“



Ein Teil, bei dem man wirklich schlucken und lachen muss. Schön, witzig und grausam zugleich !

Oktober 4.16 – Café Sonne

Was eignet sich nach einem Alptraum und Selbstverstümmelung, wenn man nicht mehr schlafen kann, an? Richtig! Patienten Akquise im Lieblingscafe !!! Ach unser Marc! Der schafft es doch immer wieder sich irgendwie abzulenken und dabei auch noch sinnvolles zu tun . Da lauscht der einfach und mischt sich ungefragt ein . Wie er leibt und lebt !!!

Oktober 4.17 – Timmendorfer Strand 1, Marc 7 & Oktober 4.18 – Timmendorfer Strand 2

Ay! Konfrontationstherapie - die erste! Er drückt sich nicht und freut sich. Endlich mal frei und endlich mal wieder, den Professor sehen - in so guter Verfassung. Das freut ihn natürlich doppelt und dreifach. Es war richtig, die Klinik zu übernehmen, wenn auch nur vorübergehend. Sein Versprechen gegenüber Gretchen wird nicht gebrochen und sie alle erfreuen sich noch ein paar Jahre an einem frischen Franz Haase ! Aber mit der Freude, kommen auch die Gedanken. Mit sich selbst, klappt das wohl ganz gut und das soll wohl auch so bleiben...

Zitat
„Bei Wind und Wetter fand ich die Spaziergänge mit meinem... äh, ist auch egal...“ Schnell brach er ab.



Wahrscheinlich auch besser so. Er sollte zuerst mit Gretchen ausführlich darüber sprechen oder mal mit seiner Mutter . Trotzdem finde ich es nicht gut, wenn man alles in sich hineinfrisst. Okay, okay - ich muss reden. Bin ja genauso .

Zitat
Die Oma hatte geschimpft, dass sie einen Umweg gemacht hatten und sie dennoch mit einem heißen, duftenden Kakao in Empfang genommen.



Damit wäre geklärt, warum er Kakao eigentlich kategorisch ablehnt !!! Eigentlich... Aber wenn man so oder so schon gefühlsmäßig Flashbacks an schönere Tage hat, kann man es auch gleich durchziehen...

Zitat
Dass der alte herzkranke Mann Kakao bevorzugt mag ja seinem Alter angepasst sein – aber Du?

(„Ja ich! – Verpiss Dich... wenigstens heute!“)



Endlich mal ne klare Ansage! Aber wir wissen auch ohne weiterzulesen, genauso viel bringen würde, wie Gretchen eine Möhre für ein Duplo zu verkaufen .

Und dann müssen mal so langsam die unliebsamen Sachen auf den Tisch. Der Professor ist nicht dumm und Marc nicht so undurchschaubar, wie er vielleicht denkt. Sie kennen sich. Sie vertrauen sich. Es braucht gar nicht viele Worte .

Zitat
„Machen Sie sich keinen Kopf, Meier. Ich kenne Sie lange genug um zu wissen, wann Sie mir nur Honig um den Bart schmieren wollen...“ Er grinste verschmitzt.

(„Äh...ja...“)



Ist dem lieben Marc dann aber doch irgendwie, unangenehm ... So süß!




Und da ich, bevor ich zur Arbeit muss, nicht in Mehdis Welt abtauchen will (vielleicht färbt das ja ab ), mache ich an dieser Stelle Feierabend und schaue mal, wann ich mich hier wieder blicken lasse !!!

Wünsche Dir einen schönen Tag!
Liebe Grüße
Jacky

Karo Offline

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05.09.2018 21:40
#222 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo liebe @JackySunshine

Da kredenzt Du mir ein leckeres Frühstücksfeedgebäck und ich...

boah, ich bin so müde, das ist unglaublich. Gestern war zwar wieder ein produktiver Tag, die Vorhänge und die neuen Stühle sind fertig, ich bereite die Klamotten für den Flohmarkt am Sonntag vor und am Montag bekomme ich ziemlich viel Besuch, da muss natürlich auch alles sauber und ordentlich sein. Wenn wir Donnerstag nach Holland fahren, bin ich bestimmt total im Eimer.

Gestern hatte ich jedenfalls keine Muße, irgendwas zu schreiben

Jetzt hab ich ein bisschen, hab mich an Spaghetti mit Tomatensauce überfressen aber es war so lecker. Die Tomaten aus dem Garten sind echt klasse. Keine EU-genormte Standardkacke sondern eine alte Sorte. Zwiebeln, Knobi, Thymian (jawohl, kein Basilikum, sondern Thymian) Ingwer und Ricotta. Es ist lange her, dass ich den Teller abgeleckt habe. Jaja, ich Schleckermäul. Oder war es Schlemmermäul?

Egal. Ich antworte schnell auf dein Feedgebäck, bevor mein Blut vollends im Magen gelandet ist.


Zitat
Würde mich nicht wundern, wenn er vergessen hätte, die zu zahlen



Mehdi hat bestimmt einen Dauerauftrag

Zitat
Ich hoffe doch sehr auf dieses Jahr... Aber weil ich weiß, dass die Downphasen wieder ganz langsam und hinterhältig kommen werden, verspreche ich in der Richtung auch nichts . Wahrscheinlich bin ich deswegen im Moment so scharf darauf, jede freie Sekunde zum Schreiben zu nutzen... Wer weiß, wie lang das noch gut geht?! Aber ich mal den Teufel nicht an die Wand! Als ich heute, also... gestern bei TEDI war, war ich doch tatsächlich kurz versucht, schon einmal ein bisschen Weihnachtsdeko mitzunehmen . Haben sowas ja gar nicht hier . Schon mal ein gutes Zeichen



Ja, das Winterhalbjahr ist ja immer prädestiniert für Downphasen. Solange Du genug Kapitel vorgeschrieben hast Nee, lass mal den bei , Marc weiß ja schon, wie er mit beiden umgehen muss.
Jaaa als ich letzte Woche meine Stühle gekauft hab, war gegenüber auch ein Tedi und ich bin mal durchstrabanzt. Da konnte man außer Chaos aber nichts finden, denn sie packten die Weihnachtssachen aus - wo sind die Weihnachtssmileys

Ich habe aber auch Wünsche... gerade erst den bekommen, gut, das war Deine Idee, aber auch den gabs auf meinen Wunsch. Ist aber vorbei, die Zeit, jetzt braucht man schon fast Mütze und Schal. Manchmal auch einen Regenschirm... und Friesennerz. ich freue mich aufs Meer... nicht Meier, hörst Du?

Zitat

Zitat
Zitat
Dir auch. Heute hatte ich einen halben Tag, morgen und Mittwoch frei und Donnerstag halb und dann... Ab in den... Überstundenabbau und dann Urlaub. Meer, ich komme!




Wenn man anstatt Meer, Meier liest, sollte man sich vielleicht Gedanken machen . Trotzdem wünsche ich Dir dafür natürlich unglaublich viel Spaß ! Und, dass die Zeit bloß schnell umgeht




Hm... Meier, ich komme

ALPTRAUM WOHNUNG

Zitat
Dann sitzt er allein in Berlin, muss sich diesen ganzen Dämonen stellen - irgendwie - und dann spielt ihm sein Unterbewusstsein noch so böse mit. Weil er Angst hat zu versagen, Gretchen zu enttäuschen und sie an einen Mann zu verlieren, der das alles ohne Probleme kann.
Die Realität mit ihm, ist doch so viel besser! Neben den üblichen Verlustängsten, die unseren gut frisierten Chirurgen quälen, kommt noch eine andere Erkenntnis seines Unterbewusstseins hinzu: Mehdi ist nicht mehr sein bester Freund! Wohl eher, sein bester Feind! Er will ihm nichts gutes mehr. Er will ihn leiden sehen, ist gehässig und so überhaupt nicht mehr der Mehdi Kaan, den er vor Jahrzehnten kennen gelernt hat. Mit ihm, wird er nicht mehr reden können. Alle die er kennt, versuchen ihm vor Augen zu führen, dass er nicht kann, was er sich fest vorgenommen hat. Dass Gretchen etwas besseres, als den, von einem Schläger abstammenden Kerl verdient hat.



Sehr gut zusammengefasst. Aber sein Unterbewußtsein ist in diesem Fall sein Helfer. Es stellt Mehdis Absicht klar, aber auch das Vertrauen, das Gretchen zu ihm hat. Die an ihn glaubt und sich davon nicht beirren lässt - naja, bis Mehdi wieder unlautere Mittel anwendet. Der Freund, der sich das Leben des Freundes unter den Nagel reißt. Wohnung, Frau, Nachbarn, Kind. Okay, das Kind ist ja von ihm, aber Gretchen hat einen anderen Vater im Kopf. Ich kann verstehen, warum.

Oktober 4.17 – Timmendorfer Strand 1, Marc 7 & Oktober 4.18 – Timmendorfer Strand 2

Zitat
Damit wäre geklärt, warum er Kakao eigentlich kategorisch ablehnt - eigentlich...



Sehr richtig erkannt... eigentlich. Denn auch der schokoladige Organic Gayo wird ja irgendwann als sein Lieblingskaffee geoutet. In nem Nebensatz glaube ich.

So. Tomatensauce und Spaghetti nehmen nun jegliches Blut im Magen gefangen. Und ich gebe dieser Mittenschwere gerne nach und haue mich bald aufs Ohr. Morgen noch ein paar Stunden arbeiten und dann... UrlaubUrlaub

Ich wünsche Dir eine schöne restliche Woche, komm gut ins Wochenende.

LG
Karo

Karo Offline

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05.09.2018 22:13
#223 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Tja, da bin ich nochmal...



Da @JackySunshine tatsächlich drohte, in den Weihnachtsmodus zu verfallen gebe ich euch noch die nächsten Kapitel. Sozusagen als Warnung!!!

Erstmal jedoch stellt Marc Cedric vor ein delikates Problem , dann wird´s wieder medizinisch. Marc und der Stern, nicht Weihnachtsstern, aber irgendwas hat es mit Weihnachtsbeleuchtung zu tun.

Aber, lest selbst. Viel Spaß - und mit Weihnachtszeug aufpassen, gell?

LG
Karo


edit: Und ein bisschen sowas wie Vergangenheitsbewältigung?

Karo Offline

PJler:


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12.09.2018 13:19
#224 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen,

bevor ich mir ab morgen den niederländischen Wind um die Ohren sausen und den Sand des Strandes durch meine Zehen rieseln lasse will ich euch noch ein bisschen Futter geben.

Im nächsten Kapitel hat Marc zu tun, den Eindruck aus seiner Wohnung zu verarbeiten. Dort ist Cedric ja mit ihm hingefahren. Und er hat etwas gefunden, was ihn glücklich macht. Rosa Papier.

Ich befürchte, das Kapitel erscheint etwas durcheinander. Mir ist spontan aber keine Möglichkeit eingefallen, wie ich es geschickter schreiben könnte. Also strengt euch an

Trotzdem wünsche ich euch natürlich viel Spaß dabei.

LG
Karo


edit: Die Zeitangabe im Brief ist extra platziert. Von Koudougou aus, wo sie den Brief abgeschickt hat, hatte sie ja auch mit Marc telefonieren können (der Braten in der Röhre)

Nachteule Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 379

15.09.2018 19:42
#225 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo!

Da bin ich endlich mal wieder . Eigentlich bin ich ja jetzt im Urlaub, aber ich habe mir doch noch etwas Bürokram mit nach Hause genommen. Dringende Dinge dulden einfach keinen Aufschub. Und meine Kollegin hat genug mit ihren eigenen Aufgaben zu tun. Es ist ja auch nur etwas Rechnerei, die ich noch bis morgen Abend erledigen muss. Dann habe ich wirklich Urlaub - auf Terrassien . Nee, mein Garten braucht mich. Er verwildert allmählich, wenn ich nicht mal wieder ordentlich Schiff mache dort. Das Wetter hier ist zwar bescheiden, aber irgendwo wird die Sonne ja mal ein Einsehen haben. Außerdem ist mein Fahrrad kaputt und muss in die Werkstatt. Und mein Auto bekommt Schonfrist. Also, was soll ich dann außer Haus bzw. Grundstück? Verreisen kann ich immer nochmal. Evtl. mit einer guten Freundin aus Kindertagen, die genauso Single ist wie ich und auch keine Kinder hat. Gleichgesinnte in vielen Bereichen.


Am letzten Wochenende hatte ich zu viel anderes um die Ohren- auch mental - als mich hinzusetzen und Kommis zu schreiben. Ist also einiges "liegen" geblieben. Verzeiht mir bitte ! Ob ich die Aufholjadg im Laufe der nächsten Woche schaffen kann? Ich versuchs .



November 2.16 – Professor Haase und Doktor Kaan

Franz macht gute Miene zum bösen Spiel. Mehdi auch. Beide wissen mehr um die Geschichte um Gretchen, Marc, Afrika und der Schwangerschaft. Franz weiß, dass Mehdi Marc quasi "verjagt" hat, während Mehdi versucht, total auf harmlos zu machen, ein einfacher Freund Gretchens, der dem Professor so freundlich und gelassen wie möglich berichtet, dass es dessen Tochter in Afrika gut geht. Dass ihm dabei "rausrutscht", sie würde bald wieder in Berlin aufschlagen - wer der Eingeweihten würde ihm glauben, er hätte die "Überraschung" seinem Chef gegenüber nicht kundtun wollen? Alles, was Mehdi macht, ist abgekartet. Sein Schleimen gegenüber dem Vorgesetzten und den Kollegen soll diese Glauben machen, es wäre in seinem Leben, beruflich wie privat, alles in bester Ordnung. Doch innerlich brodelt es in Mehdi. Seine psychische Krankheit, wenn man diese schon als solche bezeichnen kann, zeigt sich sehr deutlich. Auch der Professor bemerkt es, als er Mehdi im Gespräch mit Dr. Hundt beobachtet. Mehdi "leidet" an einer nahezu manifestierten Eifersucht. Das kam ja schon in früheren Folgen gut hervor. Jetzt wird es immer offensichtlicher. Sobald die Kollegen in allen Maßen lobend oder zumindest ausnahmslos positiv auf Dr. Meier zu sprechen kommen, wird Mehdi immer ungehaltener. Wenn Marc früher derjenige war, der die Mitarbeiter eher unfreundlich behandelt hat, haben sich die Rollen wohl jetzt umgekehrt. Der einst immer so freundliche, zuvorkommende Dr. Kaan übernimmt doch glatt die Rolle des ständig übelgelaunten Kollegen, mit dem jetzt alle anscheinend so gut klarkommen. Eine interessante Fascette, die du da eingebracht hast, liebe Karo . Mehdi wird zum "alten" Marc, während Marc zu dem lieben Kerl wird, den alle irgendwie mögen. Es scheint fast, als wäre dies die perfekte Möglichkeit für Mehdi, um allmählich in die Rolle des ehemaligen Studien- und Sqash-Kumpels zu steigen, ER zu werden, derjenige, den Gretchen wirklich liebt. Echt verrückt, die Vorstellung vom Medhis Metamorphose in den früheren Dr. Meier . Wenn die Angelegenheit nur nicht so ernst wäre... !


November 2.17 – Marc auf Rügen 1


Unterdessen ist Marc auf der Ostseeinsel immer noch eifrig dabei, einen bestimmten Punkt seiner verkorksten Vergangenheit aufzuarbeiten bzw. da anzuknüpfen, wo er als kleiner Junge seine wenigen entspannten und glücklichen Wochen genießen konnte. Bei seiner Oma fühlt er sich nach wie vor geborgen. Sie ist irgendwie - unbewusst - erneut zu seinem Fels in der Brandung geworden, genau wie früher, wenn er mal für eine Weile Ruhe vor seinen ständigen Problemen hatte.
Doch ein Problem lässt sich nicht ausräumen - Marcs kurzzeitiger geistiger Aussetzer. Wohl oder übel, den Kontakt zu der zweiten "Elke" muss er noch einmal suchen. Er braucht ja seine persönlichen Sachen, die anscheinend immer noch bei ihr sind.


November 2.18 – Marc auf Rügen 2

Ich kann mir nicht helfen. Es ist irgendwie eine niedliche Vorstellung, dass Marc sich von seiner Oma zum Kurhotel begleiten lässt, um die von Ella "beschlagnahmten" Gegenstände abzuholen. Marc und die alte Dame, die in seinem Leben wohl als einzige Frau in direkter Konkurrenz zu Gretchen steht. Aber das ist verständlich und auch schön, dass Männerfür ihre Großmütter so empfinden können, wie mein Ex es für seine Oma tut. Das hat mir immer sehr imponiert. Das Verhältnis zur Mutter hingegen war eher geprägt von vielen Enttäuschungen und gestörtem Vertrauen, ähnlich wie bei Marc und Elke. Und doch gibt es auch da so etwas wie eine Zuneigung. "Liebe" hielte ich bei Marc gegenüber Elke für weniger passend. Dazu ist in der Vergangenheit zu viel passiert. Man kann sich seine Eltern und auch seine Großeltern nicht aussuchen. Aber Marc hat wenigstens bei seiner Oma Glück gehabt, wenn man es so nennen kann.
Und schließlich kommt es zu der längst fälligen Aussprache zwischen der alten Frau und ihrem wiedergewonnenen Enkel. Und auch jetzt, wie schon zuvor bei Gretchen, möchte Marc sich nicht mehr hinter der Fassade des Unnahbaren, des Gefühlskalten verstecken. Er lässt seine Gefühle nach außen dringen. Tränen zu zeigen ist nicht schlimm, auch wenn seine schlechte innere Seite es ihm durch ein schlichtes

Zitat
Heulibold! Heulibold!



weismachen will. Die Oma hingegen schämt sich ihrer Tränenflut nicht. Es muss einfach raus, was sich all die langen Jahre aufgestaut hat. All die Fragen, was damals genau passiert ist, dass Marc solange nicht mehr nach Rügen zurückgekommen ist, haben endlich die Chance, geklärt zu werden. Es tut beiden gut, darüber zu reden. Und die Freude, sich jetzt wiederzuhaben, überwiegt gegenüber jeder schlechten Erinnerung.
Wer oder was auch immer Marc zurück auf diese Insel getrieben hat, es war richtig. Er könnte gar nicht Mehdi dankbarer sein dafür, dass er ihn "vertrieben" hat. Doch kurz kommen auch wieder Zweifel. Inwiefern sitzt Gretchen mit Mehdi im Boot? Steckt sie mit diesem unter einer Decke? Doch das glaubt Marc kaum. Es zeigt sich, dass er Gretchen noch immer vertraut und versteht, dass sie in diese Situation ungewollt hereingerutscht ist. Das ist, wie ich finde, ein guter Schritt voran für Marc. Er spürt, dass die Liebe es möglich macht, sämtliche Stolpersteine zu überwinden. Auch wenn Mehdi wirklich der Vater ihres Kindes sein sollte, ändert das nichts an den Gefühlen, die Marc für sie hat. Genauso meinte ich es in meiner Kurzgeschichte. Wer wirklich liebt, der kann alles überwinden und alles verzeihen. Das Kind kann am wenigsten dafür.


November 2.19 – Nebenbei 3 (Hamburg)

"Ella und Stella" . So könnte man auch Zwillingsschwestern nennen . Zufällig sind die beiden jungen Frauen miteinander befreundet und zufällig wurden beide von einem gewissen "Marc Meier" betört. Schnell ist ihnen klar, dass sie ein und denselben Mann getroffen und sich von ihm den Kopf haben verdrehen lassen. Es ist gar die Rede von "mein" Marc und "dein" Marc. Jedenfalls ein Marc, den die eine Freundin in Berlin als charmanten Autorinnensohn und die andere als völlig neben sich stehenden, verwirrten Mann kennengelernt haben. Was Marc Meier angeht, spielt sein Schicksal für ihn ein gewaltiges Spiel aus Zufällen.


Zitat
November 2.20 – Professor Haase und Doktor Stier



Dr. Stier ist jetzt derjenige, dem Prof. Dr. Haase sein Vertrauen entgegen bringt, entgegen bringen MUSS, denn Marc ist ja noch immer weg. Man merkt, es bereitet Franz Bauchschmerzen, das Krankenhaus in dieser Situation schon wieder alleine lassen zu müssen. Auch wenn es nicht für lange ist. Aber die Matriarchin ruft. Und die ist bekanntlich in Hamburg. Wieder wolche Zufälle ! In der Freien und Hansestadt Hamburg tummelt sich ja neben sämtlichen Haases bekanntlich auch gerade das "doppelte Lottchen" - Ella und Stella. Was zieht die alle bloß in den Norden? Wo Deutschland doch auch andere schöne Großstädte zu bieten hat. Köln zum Beispiel . Nee, es muss bei dir Hamburg sein . Obwohl ich mich indirekt geehrt fühle. Zwar als Niedersächsin mit weitaus mehr Vorliebe für Werder Bremen als den HSV, aber abgesehen vom Sport, ist Hamburg schon eine schöne und interessante Stadt. Meine Cousine wohnt dort und entfernte, angeheiratete Verwandte. Wer weiß, vielleicht sind es die Haases .

Aber zurück zur eigentlichen Folge! Bemerkenswert finde ich, wie gut Franz intepretieren kann, dass Elke etwas mit Marcs Verschwinden zu tun haben könnte. Hatte sie einmal mit ihm gesprochen über ihre Vergangenheit, wären sie miteinander liiert waren? Gut möglich, dass sich Elke ihrem damaligen Liebhaber anvertraut hat oder wenigstens in Teilen. Wie sonst sollte Franz auf sowas kommen? Auf jeden Fall ist er schwer besorgt um beide, Elke als auch Marc. Wenigstens reden muss er mit seiner Ex. Vielleicht ist es so möglich, etwas über Marcs Verbleib herauszufinden. Gut kombiniert, Herr Professor .


November 2.21 – Nebenbei 4 (Hamburg)

Ella & Stella versuchen es weiter. Wann meldet sich ihr gemeinsamer Marc denn endlich??? Und tatsächlich ruft er an. Doch das Gespräch endet abrupt. Irgendwas ist mit Elke, die gerade in der Schweiz weilt. Stella kann das gut erahnen als Tochter von Frau Fishers Verleger. Warum sonst war das Telefongespräch zwischen Ella und Marc so schnell unterbrochen? Und überhaupt, die ganze Sache stinkt zum Himmel. Auch mit Marc stimmt etwas gewaltig nicht. Kann da tatsächlich nur noch die Polizei helfen? Einen Versuch ist es jedenfalls wert, diese mit ins Boot zu holen. Wer weiß, wozu es gut ist?!



Liebe Karo, ich hoffe, die schmeckt das heutige, ausgiebige .

Bis demnächst mal wieder
und liebe Grüße!

Deine Bibi

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