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 Kommentarseite zu den Fortsetzungen!
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Karo Offline

PJler:


Beiträge: 857

02.04.2018 16:19
#126 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

@Greta

Liebe Greta,

Erinnerst Du Dich daran? Am Anfang, auf dieser Kommi-Seite...

Zitat
Aber bevor ich beginne, nochmals kurz zu deinem Antwortkommi.. vom letzten Mal, auch wenn es schon ein her ist! Du kennst Johanna und der Buschpilot nicht? Nun man kann es so oder so sehen, mit der Bildungslücke.. Ich finde sowas sowieso immer *Geschmackssache* weil.. egal mit wem du redest.. und über was sonst es so geht.. du wirst immer verschiedene Meinnungen hören.. zu Bücher/Filme/Musik/Kleidung und co.. Jedenfalls.. Kai Schumann spielt da den *Buschpiloten*.. und der Film, bzw. die Filme spielen in Afrika! Vielleicht muss ich deshalb immer da dran denken.. oder ich hab deshalb irgendwie die Bilder im Kopf!



Jetzt kenne ich es

Noch einen schönen Ostermontag!

LG
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 857

08.04.2018 22:03
#127 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo am Abend eines wunderschönen Frühlingstages, der sich fast ein bisschen nach Sommer angefühlt hat

Da will ich euch doch schnell mal ins Oktober-Berlin entführen. Als wäre das nicht herbstlich genug, erlebt Marc mal wieder einen Alptraum. Der bringt ihn - ähnlich wie das Telefonat mit Gretchen - doch irgendwie sehr nah an die Wahrheit. Und wohin treibt es einen Alptraumgeplagten Oberarzt? Natürlich - ins Café Sonne.

Viel Freude mit dem Doppelpack.

LG
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 857

14.04.2018 17:21
#128 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen,

schon ist es wieder Wochenende. Ein sonniges dazu. Nachdem ich eben wieder viel im Garten gewühlt habe (ich habe vor einiger Zeit sehr blauäugig Kräuter gesät, nicht bedenkend, dass aus jedem Samenkorn ein Pflänzlein werden könnte - vermutlich auch einfach nicht damit rechnend, dass das funktioniert... in ein paar Wochen kann ich wohl einen Kräuterhandel starten

Jetzt müssen die ganzen Pflänzchen pikiert werden. Besonders bei den Radieschen weiß ich nicht mehr wohin... denn die brauchen ja etwas Platz... oh je

Aber irgendwie ist es auch spannend, der Natur so hautnah beim "werden" zuzusehen.

Zurück zu unseren Lieblingsfiguren. Einer davon ist Franz. Auch hier (und das ist wirklich Zufall) geht es heute um ihn. Der Berliner Chefarzt ist ja bekanntlich in Reha und bekommt Besuch. Wer kann das nur sein?

Viel Spaß mit den heutigen Kapiteln.

Ich wünsche euch ein wunderschönes, sonniges Wochenende.

LG
Karo

Nachteule Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 422

14.04.2018 17:30
#129 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo!

Draußen regnet es Was soll man da anderes machen, als auf die längst überfällige Gartenarbeit zu verzichten und sich an den PC zu verkrümeln? Für dich ist es gut, denn ich kann dir wieder die nächsten Kommis schenken .

Oktober 4.6 - Liebe kennt der allein, der ohne Hoffnung liebt.

Mehdi... hat er immer noch Hoffnung? Im Moment würde ich sagen, ja. Marc ist weit weg, Gina aus Afrika verschwunden. Mehdi und Gretchen sind unter sich. Grund genug, der verehrten Dame mal auf den Zahn zu fühlen. Wie sicher ist sie sich bei Marc? Vielleicht kann Mehdi ja doch noch den ein oder anderen Zweifel in ihr schüren, dass sie ihrem Oberarzt wirklich trauen kann. Und was eignet sich da besser, als Gretchen mit der Nase sprichwörtlich direkt auf das Thema zu stoßen, mit dem Marc bisher so gar nicht umgehen konnte: Familie, insbesondere mit Kindern. Okay, es ist nachvollziehbar, dass Mehdi seinem ehemals besten Freund nicht zutraut, eine solche Verantwortung zu übernehmen. Hat man ja bei Gabi gesehen, wohin das führte. Aber das war Gabi und nicht Gretchen. Marc hatte nie Gefühle für Gabi, und sie war ja auch nicht gerade als Unschuldslamm bekannt. Doch Gretchen ist nicht so oder? Nie würde sie Marc ein Kuckuckskind unterschieben. Jedenfalls nicht absichtlich.

Zitat
„Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber warum sollte es ausgerechnet mir gelingen? Pfff... ich käme nicht mal auf so eine Idee.“
„Du hättest in Koudougou einen Schwangerschaftstest kaufen sollen.“

„WOFÜR?“ Gretchen war allmählich von Mehdis Anspielungen genervt.

(„Vorsicht, Gretchen, sonst verplapperst Du Dich.“)

„Um zu wissen, ob Du schwanger bist.“

„Ich weiß, dass ich schwanger bin!“

BÄM!



Und schon hat sie sich verraten.
Mehdi hat es geschickt provoziert. Dennoch ist er selbst zu überrascht. Seine letzte Hoffnung stirbt dahin. Wenn Gretchen ein Kind von Marc bekommt, wer kann ihm denn versichern, dass sein Konkurrent nicht doch eben jene ihm stets abgesprochene Verantwortung übernimmt? Gretchen hat schon einmal geschafft, Marc zu ändern, indem er sich offziell zu ihr bekannt hat. Kann dieses Kind ihn weiter ändern, ihn zu einem richtigen Vater machen, der sich nicht scheut, für seine eigene Familie einzustehen? Mehdi weiß zu gut, dass diese Wahrscheinlichkeit nicht gering ist. Und selbst, wenn Gretchen und Marc nicht zusammenbleiben werden, hat Mehdi verloren. Gretchen will ihn nicht mehr. Das sagt sie ihm offen ins Gesicht:

Zitat
„Gretchen, das kann nicht sein – das darf nicht sein...“ Mehdis Augen füllten sich mit Tränen. „Dann ist alles vorbei.“
„Das ist es schon lange, Mehdi. Tut mir Leid. Ich liebe Marc. So wie er ist und nicht anders. Egal, was er zu diesem Kind sagt.“



Doch dann macht Gretchen ein Fehler, was vor allem im nächsten Kapitel deutlich wird. Denn sie gesteht Mehdi, dass sie Marc noch nichts von ihrer Schwangerschaft erzählt hat.

Zitat
„Also weiß er es nicht?“
„Nein. Erst, wenn ich sicher bin.“
„Hm, dann werde ich mal den Deppen vom Dienst spielen und mich um die Masern kümmern.“ Er nahm die Medikamente für die erkrankten Kinder. In der Tür drehte er sich nochmal nach Gretchen um. Sie erwartete ein Kind – ausgerechnet von Marc. Damit war alles aus. Aus. Und. Vorbei. Ihm fiel ein Zitat von Friedrich Schiller ein:

Liebe kennt der allein, der ohne Hoffnung liebt.



Tja, das ist so ähnlich, wie ich es in meiner eigenen Geschichte habe sagen lassen:

Aber dränge sie auf keinen Fall zu etwas, das sie nicht will! Wenn du jedoch nur einen Hauch einer Chance bei ihr entdeckst, bleib geduldig. Sie wird ihre Zeit brauchen, um ihren jetzigen Freund völlig loslassen zu können. Liebe erfordert viel Geduld. Man kann sie nicht übers Knie brechen, mein Sohn. Vor allem kann man sie nicht erzwingen. Sei dir dessen immer bewusst.


Wieder so eine Parallele zwischen unseren Storys . Interessant auch, dass wir es genau spiegelverkehrt meinen. Bei dir ist es Mehdi, der unglücklich verliebt ist, bei mir Marc, der nicht sicher sein kann, dass Gretchen sich jemals zu ihm bekennt, selbst wenn sie sich von Mehdi endgültig löst.



Oktober 4.7 – Mehdis Welt

Nach Gretchens Ansage und ihrer "Beichte" reagiert Mehdi erst einmal beleidigt. Klar, die Tatsache, dass er Gretchen wohl endgültig verloren hat, bereitet ihm schlechte Laune. Aber dann macht er eine Zufallsentdeckung, die seine Laune schlagartig ändert. Und er ist sich plötzlich so sicher. Mit seinem Fachkennerblick hat er es gesehen. Das Ultraschallfoto zeigt ihm deutlich, Gretchens Kind kann nicht von Marc sein. Der One-Night-Stand, den Mehdi mit Hilfe zahreichen Weins forciert hatte, scheint nicht ohne Folgen geblieben zu sein. Möglich wäre es. Alkohol kann die Wirkung der Pille aufheben, das weiß frau doch!? Man kann sich nun fragen, hat Mehdi Recht oder ist er einem Wahn verfallen? Letzteres scheint der Fall zu sein, besonders bei dieser Aktion:

Zitat
„Ich hab´s!“
Mehdi sprang vom Bett auf und begann, geschäftig hin und her zu laufen. Gretchen würde sich sehr freuen!



Natürlich tut sie es nicht. Sie ist völlig perplex. Wem ginge es da nicht so, wenn ein wildgewordener, übereuphorischer Mehdi Kaan plötzlich vor einem rumspringen und etwas von
"unserem Kind" faseln würde? Wobei es auch die anderen noch mitbekommen. Aber wahrscheinlich ist es seine Absicht, dass jeder weiß, dass er Gretchen ein Kind gemacht hat.

Ich werde das Gefühl ebenso wenig los wie Gretchen, dass Mehdi jetzt total durchgedreht ist:

Zitat
Gretchen erinnerte sich an die Zeit, als Anna mit Lilly abgehauen war. Mehdi hatte unter extremen Stimmungsschwankungen gelitten und irgendwelche Medikamente genommen. Genauso war Mehdi gerade drauf.



Bildet er sich das jetzt alles nur ein, weil er es so haben will? Oder verfolgt er etwa einen perfiden Plan, um Gretchen von Marc wegzubekommen? Ich bin fast davon überzeugt, dass es so ist und Mehdi Gretchen fälschlicherweise klarzumachen versucht, dass sie schwangerschaftstechnisch schon viel weiter ist als in der siebten oder achten Woche. Keine Ahnung, was du dir da ausgedacht hast, liebe Karo, aber es bleibt mal wieder spannend .

Bis demnächst an dieser Stelle mal wieder.

Schönes Restwochenende!
Deine Bibi

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 857

14.04.2018 17:52
#130 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hui... ein Kommentar

Hallo liebe Bibi @Nachteule

Bei Dir regnet es also... kann ich mir gerade nicht vorstellen, allerdings tendieren wir hier glaube ich in Richtung Hitzegewitter

Dann will ich dem Regen und natürlich Dir sehr für diesen Kommi danken.

Es ist einfach schön zu sehen, wenn der Inhalt der Geschichte so ankommt, wie man es geplant hat. Jetzt, wo gerade diese Männerfreundschaft in der Serie nochmal gezeigt wurde, glaube ich, dass man meinem Mehdi durchaus den verrückt-verzweifelten Charakter abnimmt. Auch den Wahnsinnigen, wie Du so schön sagst. Er spricht das Thema Medikamtente ja selbst an, als er bei diesen Zuhältertypen Dresche bezieht.

Wieviele Parallelen hatten wir nun schon? Ich finde es echt cool, wie unterschiedlich Parallelen sein können

Der UNterschied ist wohl, dass bei Dir alle mit recht fairen Mitteln (Marcs Körper ist wohl nicht ganz fair?) kämpfen. Bei mir fährt Mehdi eben auf einer besonderen "Schiene".

Zitat
Bildet er sich das jetzt alles nur ein, weil er es so haben will? Oder verfolgt er etwa einen perfiden Plan, um Gretchen von Marc wegzubekommen?



Ich nenne es durchgeknallt

Zitat
Keine Ahnung, was du dir da ausgedacht hast, liebe Karo, aber es bleibt mal wieder spannend.



Das will ich hoffen Vor allem, wenn dann die beiden Herren (irgendwann) aufeinander treffen, ne?


Trotz Regen wünsche ich Dir ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße,
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 857

17.04.2018 14:10
#131 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten



Da ich gerade hier war, gehe ich nicht, ohne euch was da zu lassen, nämlich ein Mehdi-Kapitel.

LG
Karo

Marcie Offline

Student:

Beiträge: 107

20.04.2018 23:46
#132 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

So, jetzt wo ich es endlich geschafft habe deine Story zu lesen muss ich dir natürlich auch schreiben wie klasse ich sie finde.

Den Flug inklusive Rückblende fand ich so super! Das Tabasco-Attentat ist so Marc. Und Gretchen hat völlig Recht, Marc verliebt bis über beide Ohren ist einfach süß! Wie er mit ihrem Halstuch gekuschelt hat... total goldig.

Aber zum Glück bleibt er doch noch Marc und hört nicht auf Gretchen aufzuziehen, besonders wenn sie wieder so lustig verklemmt rüber kommt.

Marc besoffen war so genial. Ich hätte nur irgendwie gehofft dass Gretchen mit ihrem armen verkaterten Liebling mehr Mitleid zeigt und ihn ein bisschen verhätschelt - hätte ihm bestimmt gut getan. Okay, er war selber Schuld, aber trotzdem. Gerade weil er als Kind ja immer noch bestraft wurde, wenn es ihm schlecht ging. Aber das weiß Gretchen ja nicht. Wenn sie bei seiner kurzen Panikattacke nachdem er sich übergeben musste dabei gewesen wäre hätte Gretchen, sensibel wie sie ist, bestimmt was geahnt und sich mehr um Marc gekümmert.

Marcs Hintergrundgeschichte finde ich sehr interessant und es kommt gut rüber, wie die Vergangenheit Marcs Charakter und Verhalten geprägt hat. Viele Fragen sind noch offen und ich hoffe wir kriegen noch Antworten darauf. Warum Marcs Vater den Kontakt zu den Großeltern unterbindet und was genau mit seiner Schwester passiert ist interessiert mich sehr. Dass ein paar Fakten in deiner Story nicht mit der Serie übereinstimmen (z.B. dass Marc laut Serie nur ein Schuljahr weiter war als Gretchen und dass Marcs Vater dort noch bei ihnen lebte als Marc in der Oberstufe war) stört mich nicht weiter. Erstens ist künstlerische Freiheit immer erlaubt und zweitens wiedersprechen sich ja auch die Infos in der Serie selbst. Von daher ist das okay.

Und zu letzt: BITTE sag dass Gretchens Baby nicht von Mehdi ist! Das darf einfach nicht sein!!! Ich trau Mehdi durchaus zu, dass er ein anderes Ultraschallbild mit Gretchens vertauscht hat, in einem verzweifelten Versuch sie an sich zu binden. Andererseits hätte die Übelkeit dann bei Gretchen ungewöhnlich früh eingesetzt. Hat Marc eigentlich gar nichts davon mitbekommen, dass Gretchen ständig schlecht war? Wirkte beinahe so. Aber er wusste dass Mehdi Gretchens Arbeit übernommen hat, wenn er nicht wusste warum finde ich das etwas komisch. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass Marc von Gretchens Übelkeit wusste und so überhaupt nicht besorgt war, dass er das nichtmal kommentiert oder mal nach ihr gesehen hat.

JackySunshine Offline

Facharzt:

Beiträge: 8.958

21.04.2018 20:49
#133 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo !

Auch für Dich gibt es heute, zum Abschluss des Tages, ein paar Kommentare . Nachdem ich nun endlich die Stelle gefunden habe, an der ich stehen geblieben war . Deine genauen Zeitangaben, helfen da wirklich ungemein . Und bei Dir bin ich wirklich am weitesten zurück . Da werde ich einiges zu tun haben . Aber ist ja auch schön... Dann fang ich auch gleich mal an !

September 4.26 – Marc und Thilo 2 (Fast Food Factory)

Thilo - mein bester Freund !!! Aber ganz von vorn... Gibt es so ein Diner wirklich? Ich habe sowas jetzt noch nicht gehört, aber finde das äußerst interessant. Ich mein, wenn LKW-Fahrer, die ja manchmal wirklich mehrere Tage unterwegs sind, da nen Stop machen und duschen können - kostenlos?! Ist klasse! Zumal es sowas sicherlich nicht oft gibt, weswegen da auch gut die Kasse klingelt . Wuah - und HUNGER . Burger Deluxe Style und Salat mit Putenbruststreifen ... Da knurrt der Magen ordentlich. Ich möchte nicht wissen, was das Essen kostet . Und da bin ich dann auch schon bei Thilo und seinem "Oh Mann!" . Es macht einen Wahnsinnig ... Das unserem Marc da nicht die Sicherung durchbrennen, ist mir wirklich ein Rätsel . Zumal das ansteckend zu sein scheint

Zitat
„Oh Mann.“ Marc grinste.



Hilfe! Eine Epidemie . Natürlich kommen die beiden ziemlich schnell auf den Punkt und fangen an, über das Wesentliche zu sprechen, wenn auch erst einmal nur stichpunkthaltig. Gut Ding, will Weile haben! So ist es ja mit allem, was man macht... Und Thilo hat ein gutes Näschen. Er ist zwar ein wenig anstregend, aber weiß wenigstens, was er tut. Da kann man ruhig mit einem guten Gefühl in die Sache gehen.




September 4.27 – Gretchen und Gina 2

Ich hab Dich wirklich lieb gewonnen, aber das Du Gina in Deiner Story so ... normal ... gemacht hast, nehm ich Dir übel . Tatsächlich ist sie mir hier viel sympathischer, als in der Serie selbst und in vielen anderen Geschichten. Das verdient großes Lob, weil die Tante mir eigentlich ein richtiger Dorn im Auge ist . Hier ist sie, wenn auch am Anfang sehr anstrengend, eine Freundin... Was ich kaum glauben kann . Sie warnt Gretchen vor Mehdi und sagt genau die richtigen Dinge. Die Dinge, die Gretchen einfach mal hören muss! Sie muss wirklich aufpassen, denn Dein Mehdi ist wirklich kein sehr netter Mensch. Den Dialog zwischen den beiden, mag ich wirklich sehr gern. Gina ist halt jemand, der sagt, was er denkt. Sei es nun, Gretchen gegenüber, die aus allen Wolken fällt oder eben Mehdi gegenüber, um ihm einfach mal die Augen zu öffnen. Wie gut oder schlecht er nun im Bett ist, kann man selbst ja schwer sagen, aber wenn Gina ihm das so sagt, dann wird es vielleicht auch einfach stimmen. Denn sie hat definitiv recht. Sex in Verbindung mit Liebe, ist erfüllend und deswegen für viele besserer Sex. Aber guten Sex kann man auch ohne Gefühle und Verpflichtungen haben .

Gretchen ist natürlich wie immer, Gretchen! Blauäugig. Roula hat es gesagt, Gina hat es ihr gesagt und trotzdem, will sie nicht daran glauben. Gut - wenn ich an den Mehdi aus der Serie denke, den in der ersten Staffel, kann ich es auch einfach nicht glauben. Aber da Deine Story am Ende der dritten ansetzt und somit auch den Mehdi übernommen hat, kann ich es mir durchaus vorstellen. Er hat es ja bereits mehrmals bewiesen. Er will Gretchen... Ohne Rücksicht auf Verluste.

Auf jeden Fall ein sehr schöner Dialog . Und auf Deine Gina, wenn sie so bleibt, wie sie in diesem Teil Deiner Geschichte ist, freue ich mich .




Oktober 1.1 - Cafeteria

Ich mag solche Teile, wie diesen sehr. Das zeigt einfach, wie viel Gedanken Du Dir gemacht hast und wie gründlich Du in Deinen Ausführungen bist. Wirklich toll! Und vieles, was der Prof. da erzählt, ist ja wirklich so. Normalerweise MUSS das Stethoskop und auch die Hände desinfiziert werden, nach jedem Patienten. Aber wer macht das schon? Ich selbst, habe es noch nie gesehen. Zeitmangel ist meist der Grund. Viele vergessen es aber auch ganz einfach. Nach der OP von meinem Mann, als ich dreimal täglich das Pflaster wechseln musste, habe ich mir davor und danach die Hände desinfiziert, damit da auch wirklich nichts dran kommt. Von der Wunde mal ganz abgesehen. Sowas funktioniert aber in einem Krankenhaus oft einfach nicht. Die Schwestern sind nicht nur unterbezahlt, sondern auch unterbesetzt. Was ich da an Dokus gesehen habe . Da schlackern einem wirklich die Ohren. Und da ging es um die ITS, nicht um die normale Station. Selbst da haben die Schwestern es nicht geschafft, sich nach jedem Patienten die Hände zu desinfizieren. Traurig... Wirklich traurig...

Aber unser Prof. haut da einmal auf den Tisch, Marc passt auf und dann läuft das da !!!




Oktober 1.2 - Tagebuch 6

Gut... Ginas Worte, haben Gretchen doch ordentlich zu denken gegeben. Sie soll Mehdi ja nicht verteufeln, aber einfach vorsichtig sein. Er wird einen schwachen Moment ausnutzen und es Marc dann wieder brühwarm servieren... Wir kennen es ja. Oder er wartet halt einfach ab, bis Marc es verbockt. Was ich ehrlich gesagt, zum jetzigen Zeitpunkt eher unwahrscheinlich finde. Er schlägt sich ja ganz wacker, der Gute.

Gina ist weg und Gretchen allein. Wirklich traurig ist sie da nicht drüber. Mhm. Der Zwischenfall im Fahrstuhl, ist eben nicht unvergessen. Auch wenn man sich soweit gefangen und ausgesprochen hat. Sowas geht nicht einfach vorbei. Es war ein Vertrauensbruch.

Aber weder Gretchen noch Marc, haben wirklich viel Zeit, den anderen zu vermissen . Das ist immer gut... Und jetzt muss ich Gretchens Meinung teilen:

Zitat
Ein Eis wäre jetzt toll.

Ein wirklich süßer Gedanke zum heutigen Ende.



Ich freue mich, weiter zumachen - morgen .

Wünsche Dir einen wunderschönen Abend
Jacky

🅲🅷🆄🅲🅺🆈 🅴🅳🅴🅻🅽🆄🆂🆂🅽🅾🆄🅶🅰🆃-🅲🅷🅾🅲🅾🅲🆁🆄🅽🅲🅷🆈

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 857

22.04.2018 00:03
#134 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Oh lala, hier hat sich ja echt was getan Ich bin erfreut

@Marcie

lich Willkommen auf meiner Kommiseite. Natürlich finde ich es wenn meine Story gefällt. Und erst recht Marcs Hintergrundstory. Ich hatte ja bereits an anderer Stelle mal meine Gedanken zum Alter/Altersunterschied angebracht. In der Serie hatten sie mal zusammen Unterricht, mal nicht. Mal Vater, Mal nicht... egal. Genau: Künstlerische Freiheit

Zitat
Marcs Hintergrundgeschichte finde ich sehr interessant und es kommt gut rüber, wie die Vergangenheit Marcs Charakter und Verhalten geprägt hat. Viele Fragen sind noch offen und ich hoffe wir kriegen noch Antworten darauf. Warum Marcs Vater den Kontakt zu den Großeltern unterbindet und was genau mit seiner Schwester passiert ist interessiert mich sehr.



Ja. Nach und nach, Häppchenweise...

Zitat
Und zu letzt: BITTE sag dass Gretchens Baby nicht von Mehdi ist! Das darf einfach nicht sein!!!



So. Und Ja. Es ist geschrieben. Mehdi hat Gretchen ein Kind gemacht. Und nachdem ich mir jetzt ja gerade den Mehdi in entsprechender TV-Folge nochmal ansehen konnte - ja, ich halte ihn für so abgebrüht und berechnend. Niederträchtig, sie abzufüllen.

Zitat
Hat Marc eigentlich gar nichts davon mitbekommen, dass Gretchen ständig schlecht war? Wirkte beinahe so. Aber er wusste dass Mehdi Gretchens Arbeit übernommen hat, wenn er nicht wusste warum finde ich das etwas komisch. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass Marc von Gretchens Übelkeit wusste und so überhaupt nicht besorgt war, dass er das nichtmal kommentiert oder mal nach ihr gesehen hat.



Als Marc noch in Afrika weilte fing es ja gerade erst an. Und Gretchen hat schon viel gearbeitet. Oder war unterwegs

Aber vielleicht hat sein Unterbewusstsein doch was bemerkt? Er träumt ja schon komische Sachen, redet von "Braten in der Röhre" und "Umständen"...

Ich bin ein sehr großer Fan des menschlichen Unterbewusstseins. Vielleicht ist mein Bauch deswegen etwas dicker - da ist viel "Bauchgefühl" drin Ja, und Schokolade.

Was mich allerdings mal interessieren würde, Marcie, wie kommt mein Mehdi bei Dir an? Ist seine Persönlichkeitswandlung sehr weit hergeholt (egal ob mit oder ohne Tabletten) Ich finde ja nicht, aber ich lasse mich gerne aufklären.

Ich danke Dir in jedem Fall für Dein Feedback.


Und nun zu Dir, liebste @JackySunshine

Auch für Dich ein , schön, dass Du wieder da bist. Ich habe Dich wirklich vermisst und dass ich mir Sorgen gemacht habe, weißt Du ja.

Du wirfst uns in den Kapiteln ganz schön zurück natürlich macht das nix. Im Gegenteil, es ist schön, nochmal zurückzugehen. Die Kapitel nochmal zu lesen, um dann in deinen Kommi zu tauchen.

Sept 4.25 - Marc und Thilo

Zitat
Aber ganz von vorn... Gibt es so ein Diner wirklich? Ich habe sowas jetzt noch nicht gehört, aber finde das äußerst interessant. Ich mein, wenn LKW-Fahrer, die ja manchmal wirklich mehrere Tage unterwegs sind, da nen Stop machen und duschen können - kostenlos?! Ist klasse!



Diesen Diner habe ich mir ausgedacht. Ne Geschäftsidee?

Zitat
Zumal das ansteckend zu sein scheint



Zitat
„Oh Mann.“ Marc grinste.



Hilfe! Eine Epidemie




Ansteckend ist das nicht. (Der Pandemiebeauftragte weilt ja in Afrika, schlecht...)
Marc will Thilo nur foppen.

Sept. 4.26 Gina

Zitat
Ich hab Dich wirklich lieb gewonnen, aber das Du Gina in Deiner Story so ... normal ... gemacht hast, nehm ich Dir übel (...) Und auf Deine Gina, wenn sie so bleibt, wie sie in diesem Teil Deiner Geschichte ist, freue ich mich.



Ja, was denn nun? Übel oder Freude?

Okt 1.1 - Cafeteria (Hygiene)

Kaum einer wäscht sich heute noch die Pfoten richtig. Habe neulich mal im Radio gehört, einmal "Alle meine Entchen singen" wäre eine gute Händewaschlänge. Jetzt schmettere ich dieses Liedchen in Gedanken beim Händewaschen. Ist witzig
Nee, im ernst. Ich habe sehr viel Menschenkontakt und da desinfiziere ich mir recht oft die Hände. Nicht, weil ich es den Kunden gegenüber höflicher finde, sondern weil ich mir gegenüber verantwortlich bin. "Husten mit Hand vorn Mund" ist da auch so ein Thema...

Tagebuch 6

Gretchen denkt doch manchmal nach. Das Tagebuch hilft ihr dabei. Afrika wird sie erwachsener machen, nicht?

Und das Eis am Ende eines heißes Tages... die letzten Abende habe ich das zelebriert. Soviel zum "Bauchgefühl"

Liebe Jacky,
ich freue mich auf morgen. Freue ich mich doppelt, wenn Du schreibst und ich ´gen Osten fahre. Nein, mich verschlägt es nicht nach Berlin sondern deutlich südlich davon, in die Nähe von Dresden.

Und nun: Machen wir uns auf in den Norden. Marc... fährt der wirklich zur Automesse? Was ist da mit Stella los, Doktor Meier?

Mit unserem Lieblingschirugen geht es in den nächsten Kapiteln stimmungsmäßig rauf und runter. Von (fast) allem ist etwas dabei. HH, Berlin, Afrika, Kindheit, Café Sonne. Es sind die letzten Oktoberkapitel, danach geht es in einen sehr sehr grauen November. Zumindest für einen. Mehr wird erstmal nicht verraten, denn ich wünsche euch nun viel Lesespaß.

Schönen Sonntag!

LG
Karo

Marcie Offline

Student:

Beiträge: 107

22.04.2018 16:33
#135 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hi! Zu Mehdi: Ich finde dein Mehdi ist gar nicht so weit weg von dem in der Serie. Auch da ist er keineswegs immer der liebe, verständnisvolle Kerl. Wenn er Angst hat Gretchen zu verlieren kann er auch da ein ziemlich manipulativer Arsch sein. Die Szene im Aufzug: "Ja, es war Sex. Dreimal. Und sie hatte ihn im Mund!" Da hätte ich ihn schlagen können. Übrigens danke dafür, dass der letzte Teil in deiner Story eine Lüge war. Hoffe Marc erfährt das auch irgendwann. Auf dem Polterabend war er auch sehr manipulativ. Besser Gretchen nimmt Marc, der versaut das eh, jippie, Bahn frei für mich. Und ich bin absolut überzeugt davon, dass das "Trösten" nicht außer Kontrolle geraten ist, sondern Mehdi Gretchen absichtlich abgefüllt hat, um sie ins Bett zu kriegen. Er war nämlich nicht annähernd so blau wie so. Dass er dabei auf die Verhütung verzichtet in der Hoffnung ihr ein Kind zu machen traue ich ihm ohne weiteres zu.

Wie du vielleicht so ein wenig zwischen den Zeilen gelesen hast kann ich Mehdi nicht ausstehen.

Übrigens ist es nicht selten dass die ach so fürsorglichen, sensiblen Kerle, die ihre Frauen auf Händen tragen zu despotischen, kontrollierenden Ärschen werden, wenn die Beziehung bedroht ist. Meine beste Freundin steht leider auf den Typ und die Beziehungen enden jedes Mal in einem Desaster.

JackySunshine Offline

Facharzt:

Beiträge: 8.958

22.04.2018 16:50
#136 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Meine liebste Karo !

Ich wünsche Dir einen wunderbar sonnigen Sonntag und ganz, ganz viel Spaß auf Deiner Reise heute . Tatsächlich werf ich Euch um einiges zurück . Aber da ich ja nicht die schnellste bin und alles einmal kommentiert haben möchte, muss das einfach sein. Wie Du schon sagst ... Es ist einfach auch mal schön, noch einmal zurück zugehen .

Jetzt bin ich erstmal wieder hier und so schnell werdet ihr mich auch nicht mehr los . Ich habe Zeit und Lust und meinem Mann geht es wieder blendend . Ich hau auch direkt in die Tasten, weil es doch eine Menge ist, was ich noch zu kommentieren habe .




Oktober 1.3 – Marc am EKH 7 (Marc räumt auf)

Schon als ich den Titel gelesen habe, musste ich schmunzeln. Ich mag Deinen Marc in seiner Rolle . Da gab es doch damals auf RTL2 eine Sendung... Die Putzteufel oder so hießen die . Da wurde auch immer und überall geschaut. Aber so bin ich auch, wenn ich mal nen Tag nicht da bin und mein Mann hier sauber macht. Ich kenne ihn einfach zu gut und wenn der keinen Bock hat, dann wird gerne mal nur die Hälfte gemacht. Meine Schränke, brauche ich meistens gar nicht aufmachen, weil mir sonst einfach alles entgegen geflogen kommt .

In einem Krankenhaus muss es einfach laufen... Was die Putzfrauen nicht schaffen, macht eben das Personal. Man muss den Damen ja auch nicht immer alles liegen lassen. Wozu gibt es Schwestern und Praktikanten *husthust*... Habe ich nicht geschrieben .

Und unser MarciMarc hat einiges vor sich... Aber wenn wir ganz ehrlich sind: Nichts ist so schwer, wie Professor Doktor Franz Haase davon zu überzeugen, dass er sich nicht nur schonen muss, sondern auch in eine Reha gehen MUSS . Da läuft man erstmal gegen mehrere Wände .




Oktober 1.4 – Marc und Professor Haase 5

Du hast ein wunderbares Talent in einen Teil so viele Wahrheiten zu verpacken und dazu an der ein oder anderen Stelle, die richtige Portion Witz zu verstecken, dass es einfach eine Freue ist, Deine Kapitel zu lesen.

Unser Marc, der erst redet und dann nachdenkt . Das bei einem herzkranken und sehr energischen Patienten. Ich finde es wirklich schlimm, was Bärbel da abgezogen hat. Dafür hassen wir Dich Bora!!! Alles so klammheimlich und unter Verschwiegenheit. Ihre Tochter mit reinziehen und einfach hoffen, dass es nicht rauskommt. Als es Gretchen dann doch über die Lippen gekommen ist, ihrer Tochter auch noch sagen, sie solle sich was schämen . Darüber werde ich für den Rest meines Lebens den Kopf schütteln! Franz hat sich sicherlich auch nicht mit Ruhm bekleckert... Aber auch er, hat sowas einfach nicht verdient... Gerade jetzt, in Deiner Geschichte, tut er mir unglaublich leid . Er ist wirklich krank und kann nicht mehr so arbeiten, wie zuvor. Er liegt auf der ITS und seine Frau vergnügt sich anderweitig ?! Der arme, arme Mann!

Doch -Marc und -Marc haben dazu auch ihre Meinung. Natürlich - wie sollte es auch anders sein ? Besonders -Marc! Wie der Vater so der Sohn ... Pff! Im Leben nicht. Das kann ich zu 100% dementieren . Jeder Mann hat das Arschloch-Gen, das ist klar. Ohne wäre es wohl auch langweilig. Aber selbst bei einem Vater, wie René oder ähnlich, wie René, kann ein Mann sehr einfühlsam sein und das absolute Gegenteil. Marc macht sich da einfach wieder verrückt und hört viel zu sehr darauf. Seine innere Zerrissenheit, macht einen fertig .

Kaffee ! Nicht für den Professor... Der blanke Horror! Als Kaffeetrinker darauf verzichten zu müssen . War an Ostern schon schockiert, als mein Papa keine zweite Tasse Kaffee wollte, weil er es nach dem Schlaganfall nicht mehr darf . Kenne ich nicht. Normalerweise trinkt mein Papa zwei Kannen am Tag allein. Nun gut... Habe ich mir das viele Laufen, zur Senseo-Maschine gespart. Trotzdem ist es, für eine Tochter, schwer sowas sehen zu müssen. Also ist es denke ich doch ganz gut, dass Gretchen noch in Afrika ist und das alles gar nicht so live miterlebt. Vielleicht geht es Franz, wenn sie nach Hause kommt, schon wieder etwas besser ... Und Du hast vollkommen recht. Immer derselbe Tee im Krankenhaus und dann ist die Brühe Pipiwarm . Einfach ekelhaft. Das schmeckt nicht mal mit nem Kilo Zucker drin.

Zitat
„Schwester Sabine?“ Der Professor tauchte hinter dem Mauervorsprung auf. „Würden Sie mir einen Gefallen tun? Können Sie mir den Block bringen, der in der Schublade meines Tisches ist?“
„Natürlich, Herr Professor. Aber Sie sollen doch bestimmt noch nicht wieder arbeiten?“
„Sabine?“ Doktor Meier stand baute sich vor ihr auf, die Hände in die Seiten gestützt. „Z(ett) – Z(ett).“
Sie grinste. „O(h) – K(eh).“

(„Bitte? Veräppelt die mich?“)





So toll! Sabine kann eben doch, wenn sie will . Und dadurch, dass Marc sich so verändert hat, hat sie auch weniger Angst vor ihm . Ja gut, da könnte man nun -Marc zustimmen... Mache ich aber nicht ! Sowas schafft einfach ein ganz anderes Arbeitsklima. Ich stell mir das richtig ausgeglichen und harmonisch vor . Natürlich wird Marc in Zukunft auch wieder Grenzen aufweisen müssen, aber eben nicht ständig. Es ist wie Franz und Gretchen so schön sagen: Man ist nur dann richtig gut, wenn man man selbst sein kann! Muss man sich verstellen, geht meist alles schief. Aber wer ist unser Marc ohne sein Gretchen ? Es ist wirklich total süß .




Oktober 1.5 – Die Familie Haase

So Familien gibt es ja wirklich. Da wird das einfach so von Generation zu Generation in die Wiege gelegt und die machen alle dasselbe, bis dann mal einer aus der Reihe tanzt. Stell ich mir bei meine Familie schrecklich vor . Wenn ich bis zu meinem Uropa zurückgehe, müsste ich zum Bund und unserem Land dienen . Nein danke! Zumal das in dem Umfang, wie mein Uropa es getan hat, gar nicht mehr möglich ist . Aber ich find es wirklich faszinierend... So Ärztefamilien, sind schon was feines .

Oktober 1.6 – Marc und Professor Haase 6

Und wieder muss ich mich vor Dir verbeugen . Die Haase Familiengeschichte ist Dir wirklich gelungen. Ich kann mich darin total verlieren .


Das war es dann für heute, meine Süße . Morgen geht es munter weiter !!! Ganz viel Spaß und einen guten Start, in die neue Woche.

Liebe Grüße
Jacky

🅲🅷🆄🅲🅺🆈 🅴🅳🅴🅻🅽🆄🆂🆂🅽🅾🆄🅶🅰🆃-🅲🅷🅾🅲🅾🅲🆁🆄🅽🅲🅷🆈

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 857

25.04.2018 20:45
#137 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

@JackySunshine

Hallo Jacky,

Danke Dir, die Reise war gut. Wenig Stau, viel geschafft und gut gehen lassen, was will man mehr?

Zitat
Tatsächlich werf ich Euch um einiges zurück . Aber da ich ja nicht die schnellste bin und alles einmal kommentiert haben möchte, muss das einfach sein. Wie Du schon sagst ... Es ist einfach auch mal schön, noch einmal zurück zugehen.



Oh ja, besonders nach dem gestrigen Staffelende... ich war versucht, auf den Anfang meiner Story zu verweisen

"Mein Gustav" hieß tatsächlich Helmut da hatte @Nachteule Bibi Recht. Ist aber nicht tragisch, ich glaube, Eheleute Liebenburg kommen nicht mehr vor

Zurück zu Deinem Kommentar, Jacky.

Zitat
Oktober 1.4 – Marc und Professor Haase 5

Du hast ein wunderbares Talent in einen Teil so viele Wahrheiten zu verpacken und dazu an der ein oder anderen Stelle, die richtige Portion Witz zu verstecken, dass es einfach eine Freude ist, Deine Kapitel zu lesen.



Danke, das geht runter wie äh, Öl

Zitat
Marc macht sich da einfach wieder verrückt und hört viel zu sehr darauf. Seine innere Zerrissenheit, macht einen fertig.



Ihn selbst auch.

Zitat
So toll! Sabine kann eben doch, wenn sie will . Und dadurch, dass Marc sich so verändert hat, hat sie auch weniger Angst vor ihm



Alle verändern sich. Marc lernt Verantwortung, Sabine wird mutiger. (Ebenso Gretchen, die sich ihrem Afrika-Abenteuer stellt, Mehdi mutiert zum Arsch, was ich besonders bei der Wiederholung verfolgt habe... gerade in der Szene, wo Gretchen das Baby auf dem Arm hat... ganz kleine, feine Spitzen sagend, vor sich her summend... ob er da schon spekuliert, dass aus dem Wein-initiierten One Night Stand etwas wachsen könnte? )

Zitat
Oktober 1.6 – Marc und Professor Haase 6
Und wieder muss ich mich vor Dir verbeugen . Die Haase Familiengeschichte ist Dir wirklich gelungen. Ich kann mich darin total verlieren.



Danke

Bis demnächst,
LG
Karo

Karo Offline

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25.04.2018 20:56
#138 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Und auch noch schnell ein paar Worte zu Dir, @Marcie

Danke für Deine Sicht der Dinge.

Zitat
Zu Mehdi: Ich finde dein Mehdi ist gar nicht so weit weg von dem in der Serie. Auch da ist er keineswegs immer der liebe, verständnisvolle Kerl. Wenn er Angst hat Gretchen zu verlieren kann er auch da ein ziemlich manipulativer Arsch sein. Die Szene im Aufzug: "Ja, es war Sex. Dreimal. Und sie hatte ihn im Mund!" Da hätte ich ihn schlagen können. Übrigens danke dafür, dass der letzte Teil in deiner Story eine Lüge war. Hoffe Marc erfährt das auch irgendwann.



Ich habe es diesmal noch viel krasser empfunden, mit Mehdi in der Serie. Vielleicht lag es daran, dass ich ihn wirklich fies habe werden lassen. Und keine Sorge - mittlerweile weiß Marc ja um Gretchens bisherige Sexerfahrung. Er wird sich denken können, dass Mehdi da gelogen hat. Wobei es ihm mittlerweile wohl egal ist. Er hat schließlich die Frau bekommen und tut alles dafür, es nicht zu versauen, wie Mehdi es prophezeiht hat.

Aber ja - er wird es eines Tages "richtig" erfahren. Aber... das dauert

Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich vor fast einem Jahr (30.4.) den ersten Tagebucheintrag hochgeladen habe. Wo bin ich jetzt? Ende Oktober Also habe ich ein Jahr für zwei Monate gebraucht. Ich finde, ich kann durchaus mit @Lorelei mithalten Aber es wird auch größere Zeitsprünge geben...

Ich wünsche euch einen schönen Abend!
LG
Karo

JackySunshine Offline

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26.04.2018 23:08
#139 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo !

Ach - ihr seid alle so flink. Zumindest bei Dir werde ich es sehr schwer haben, meinen Rückstand aufzuholen . Aber noch ist darüber das letzte Wort nicht gesprochen, denn mein Kampfgeist ist geweckt . Da ich meist eher so von der Fraktion "müde Taube" bin - braucht man sich da auch gar keine Gedanken zu machen . Deswegen werde ich auch heute wieder schön ein paar Teile auf einmal kommentieren .




Oktober 1.7 – StaBe-Meeting 1

Ganz, ganz toll gemacht Doktor Meier! Und natürlich auch Du, liebe Karo. Bei solchen Teilen merkt man es einfach. Du hast Dir Zeit genommen und alles ordentlich durchgeplant. Der Professor kann sich zurücklehnen, weil Marc seine Sache bestens erledigt. Der angeschlagene Professor, muss sich also nicht stressen und belasten. Und im Krankenhaus ist auch alles in bester Ordnung, weil man sich zusammengerissen und rein gehauen hat. Sowas sieht man gerne... Stier kann, auch wenn er nur Akten machen - vorwiegend - bleiben. Neues Personal kann, darf und muss eingestellt werden. Engpässe werden - endlich! - über Springer geregelt. Ich frage mich wirklich, warum da vorher keiner auf die Idee gekommen ist. Selbst bei uns im LIDL, gibt es Springer . Das ist kein Scherz. Die stellen nicht neu ein. Die tauschen die Leute hin und her, wie sie gerade Mangel haben oder eben nicht. Manche bleiben dann einfach hier, andere sieht man nur eine Woche . Hier einkaufen gehen ist wirklich spannend .

Der Besuch der StaBe hätte wohl nicht besser laufen können.

Oktober 1.8 – Café Sonne 2

Ja man merkt als Leser ob der Schreiber sich Mühe gibt oder nicht. Man merkt einfach ob das Herz bei der Sache ist oder ganz woanders. Und wenn ein Artikel (oder auch eine Geschichte) so geschrieben ist, dass man mitfiebert und/oder einfach davon getrieben wird, ist es wundervoll zu lesen. Ganz anders bei Dingen, die einfach so hingeklatscht sind. Da schaltet der Kopf auf Autopilot und meistens muss man einen Satz zehn Mal lesen, bis man ihn aufgenommen, verarbeitet und verstanden hat. Wenn ich merke, dass meine Konzentration schwindet und mein Kopf schwammig wird, höre ich immer auf zu lesen und meistens, rühre ich diese Sachen dann auch nicht noch einmal an. Was mich nicht packt, ist einfach nichts für mich.

Deshalb gilt Marc mein Respekt. Ich hätte den Artikel übers Katho sicherlich nicht zu Ende gelesen.

Aber beim Artikel übers EKH hat man richtig gemerkt, wie aufregend das alles ist und wie viel Mühe Thilo sich gegeben hat. Auch wenn der Mann sehr nervig und anstrengend sein kann, weiß er was er tut. Ich bin ziemlich zuversichtlich, was die Konkurrenz angeht. Die werden doch mit Pauken und Trompeten untergehen . Hoffen wir es!

Oktober 1.9 – Gina bei Bärbel

Ginahahahahahaha ! Aber sie ist es gar nicht, die mich schockiert hat. Es ist Bärbel, die mich hier mit offenem Mund sitzen lässt...

Zitat
„Ist ja auch egal. Aber was hast Du in Afrika gemacht? Im Gegensatz zu Gretchen hast Du ja wenigstens eine Karriere.“



Bitte was?! Im Gegensatz zu Gretchen, hat sie ja wenigstens eine Karriere?! Also wirklich! Wer hat seine Tochter denn darauf vorbereitet Kinder zu kriegen und zu heiraten? Sie hat ihre Tochter doch quasi "Anti-Karriere" erzogen!!! Da muss sie nun wirklich nicht so tun, als hätte ihre Tochter nichts in ihrem Leben erreicht. Immerhin ist sie gerade in Afrika und hilft, wo sie helfen kann. Unbezahlt! Sie hat das Herz am rechten Fleck und das wiegt 1000 Mal mehr, wie eine unscheinbare Karriere, die der lieben Gina auch nichts nützt, weil sie zur Zeit arbeitslos ist. So!

Zitat
„Das rosa Puppenhaus? Nein, Gina. Wir haben ein Gästezimmer!



Pff... Ja das rosa Puppenhaus! Sie selbst hätte ja, nachdem Gretchen nach Köln gegangen ist, etwas daran ändern können. Also ich muss sagen... Bärbel wird mir einfach nicht wirklich sympathisch ! Ich möchte sie teeren und federn!

Zitat
„Also war es doch nicht so harmlos, wie ihr es Gretchen gesagt habt?“
„Nein, aber ich wollte nicht, dass noch ein Projekt von ihr scheitert. Sie hat ja noch nie was richtig hingekriegt.“
„Aber Franz und Gretchen, die hängen aneinander wie die Hose am Schinken. Was wäre wenn nun...“
„Es ist aber nicht. Doktor Meier zurückzuholen war das Beste. Für meinen Mann und für Gretchen.“
„Wieso für Gretchen? Die war ganz schön traurig.“
„Das wäre doch auch nichts geworden. Pfff... sie und Doktor Meier? Nicht seit 20 Jahren. Nicht jetzt. Niemals.



Unfassbar - wirklich. Da werden die beiden ihr hoffentlich etwas anderes beweisen. Nicht nur, was die Beziehung angeht. Ich hoffe Gretchen zieht das bis zum Schluss durch und um ihre liebe Frau Mama richtig zu schocken, sollten sie und Marc vorschlagen, nach Afrika auszuwandern um dort zu leben und weiterzumachen, weil die die Hilfe dort wirklich gebrauchen können!

Tja - die bekommt die sonst so sonnige Jacky, gleich mal nen Blutsturz .

Ich wünsche Dir einen guten Start ins Wochenende, meine liebe Karo und sage mal: Bis zum nächsten Mal!
Jacky

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Karo Offline

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26.04.2018 23:25
#140 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo liebe Jacky

@JackySunshine

Eben habe ich überlegt, ein Kapitel als Übergang in den November zu posten aber...

Zitat
Ach - ihr seid alle so flink. Zumindest bei Dir werde ich es sehr schwer haben, meinen Rückstand aufzuholen . Aber noch ist darüber das letzte Wort nicht gesprochen, denn mein Kampfgeist ist geweckt . Da ich meist eher so von der Fraktion "müde Taube" bin - braucht man sich da auch gar keine Gedanken zu machen . Deswegen werde ich auch heute wieder schön ein paar Teile auf einmal kommentieren.



Lasse ich Dir mal den Erfolg, ein paar Teile aufgeholt zu haben.

Naja, gab ja auch gerade erst das Frühlingsspecial. Also... dann bis die Tage. Auch Dir ein schönes Wochenende.

LG
Karo

JackySunshine Offline

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28.04.2018 04:26
#141 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo !

Da bin ich aber froh, dass Du mir meine Freude lässt . Ach was! Die neuen Kapitel hättest Du ja trotzdem bringen können . Fast auf Seite 4 angelangt und voller Motivation, kann mich nichts aufhalten. Solang Du nicht jeden Tag drei oder mehr Teile reinstellst, bin ich gut dabei . Ich bin es ja selbst Schuld, dass ich nicht mitkomme. Habe das Forum und auch die Kommiecken, viel zu sehr schleifen lassen. Von unserer eigenen Geschichte, mal ganz zu schweigen. Aber ich gelobe weiterhin Besserung und tippe munter drauf los .




Oktober 1.10 – StaBe-Meeting 2 (Sanssouci)

Bei soviel Engagement bekommt man gleich Pipi in die Augen. Ja ich habe auch ein weiches Herz, auch wenn man das nicht immer merkt. Ich hasse es Bilder aus Afrika oder anderen armen Ländern zu sehen und dann hier zu sehen, was alles weggeschmissen wird. Besonders an den Tafeln und in Geschäften. Wir haben soviel im Überfluss und leben damit, als wäre es das selbstverständlichste auf der Welt, dass es einem so gut geht. Aber das ist nicht so. Viele Menschen haben das Glück nicht und leiden Qualen... Und wir beschweren uns darüber, wenn irgendwas teurer geworden ist oder es regnet . Ein Ding der Unmöglichkeit. Da gefällt mir der Tatendrang im EKH wirklich sehr. Alle wollen mit anpacken. Natürlich geht es dabei auch darum, einen guten Ruf zu wahren. Die Leute in die Klinik zu holen und Gewinn zu machen. Aber es ist eine Win-Win Situation. Für alle Beteiligten...

Ja und Franz hat durchaus recht...

Zitat
(„Er ist erwachsen geworden.“)



Er befindet sich auf einem sehr guten Weg dorthin .

Oktober 1.12 – Ehepaar Haase 3 und Gretchens Brief

Ich kann die Vorfreude von Bärbel und Franz nur zu gut nachempfinden. Es ist schrecklich, wenn die Menschen die man von allen am meisten liebt, nicht bei einem sein können. Es gibt nicht eine Sekunde in der man nicht an sie denkt...

Und man merkt Gretchen einfach an, wie gut es ihr in Afrika geht. Sie blüht förmlich auf. Sie macht auf mich einen sehr gefestigten und selbstsicheren Eindruck, in dem Brief. Ich fühle gleich mit ihr und hätte große Lust, für ein Jahr auszuwandern . Natürlich hat auch alles schöne, seine Schattenseiten... Misshandelte, verstümmelte Kinder und Frauen. Hungernde Menschen. Menschen, die die einfachen Dinge des Lebens gar nicht kennen. Seife! Es ist so selbstverständlich für uns, dass in einem jedem Waschraum Seife steht... Über solche Dinge machen wir uns, weil es uns eben sehr gut geht, einfach keinerlei Gedanken. Vielleicht verschließen wir aber auch nur unsere Augen, vor der Wahrheit. Sie ist grausam! Und trotzdem kämpft Gretchen Haase durch alle Widrigkeiten und hält durch. Die einfühlsame Ärztin, die Menschen nicht leiden sehen kann. Sie ist dort, sieht diese schrecklichen Dinge und bleibt stark. Die wenigsten hätten ihr das zugetraut. Allen voran, ihre Mutter... Was ich eigentlich immer sehr schade finde. Gerade Eltern sollten immer an ihre Kinder glauben und hinter ihnen stehen. Aber Bärbel kann das immer erst nicht. Auch ein Umstand der bei Gretchen zu ihrer Unsicherheit geführt haben muss. Denn sein wir mal ehrlich: Sie hat sich immer viel zu sehr von der Meinung anderer, beeinflussen lassen. Natürlich ist sie eine starke Frau, aber eben auch sehr oft, sehr schwach. Ich bin stolz auf Gretchen Haase, die einen wahren Narren an dem Baobab gefressen hat . Was ich, wenn ich lese, wie vielfältig dieser Baum ist verstehe. Unglaublich was man daraus alles machen kann. Vor allemn,. wie wertvoll dieser Baum ist.

Natürlich kommt auch Gina in diesem Brief nicht zu kurz. Sie steht nun in Berlin... Ohne Wohnung, ohne Job und ohne einen Plan, was sie jetzt machen will. Darüber hat sich die Chirurgin nämlich keinerlei Gedanken gemacht. Nun gut. Mit ihren Referenzen, wird sie es sicherlich leicht haben, einen Job zu bekommen und dadurch eine bezahlbare Wohnung zu finden. Und trotzdem bittet Gretchen ihren Vater darum, seine Beziehungen spielen zu lassen. Für den Menschen, der so grauenvoll zu ihr war... Man muss sich das wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen. Gina hat Gretchen belogen, sie in die Arme von Arschlexis getrieben und ihr eine schon viel frühere, glückliche Beziehung mit Marc verwehrt. Nur weil Marc sie in ihrem Stolz verletzt hat. Er wollte sie eben nicht. Es ging nicht. Er wollte Gretchen nicht verletzen und eventuell noch weiter von sich stoßen. Aber das hat die Brillenschlange nicht gesehen. Sie hat nur sich gesehen und für mich, bedeutet Freundschaft etwas ganz anderes. Aber Gretchen ist weiterhin für sie da, wie es eine wahre Freundin sein würde. Ich verstehe es für meinen Teil wirklich nicht. Kann ich und will ich auch einfach nicht.

Dass Gina und Marc sich sehr ähnlich sind, kann ich natürlich unterschreiben. Der Ehrgeiz das, was man sich vorgenommen hat, auch zu erreichen, ist das größte Indiz. Wenn zwei Menschen von dem Kaliber aufeinander treffen, ist es immer schwer. Aber man kann sich, wenn man erwachsen genug ist (was einer der beiden definitiv nicht ist oder war) einfach zusammenreißen. Wäre da nicht der verletzte Stolz, auf beiden Seiten. Ich bin gespannt, was da auf mich zukommt, wenn Gina beschließt in Berlin zu bleiben. Und was ihr blüht, sollte sie es sich wagen, Marc den Brief nicht zu geben . Da würde ich nicht in ihrer Haut stecken wollen. Allerdings denke ich, dass sie das sehr gut weiß und demnach keine Dummheiten mehr begehen wird. Sie will Gretchen ja auch nicht als Freundin verlieren. Mal ganz abgesehen davon, dass der Meier ihr das Leben zur Hölle machen würde - vollkommen egal, wo sie lebt!

Oktober 1.13 – Ehepaar Haase 4

Da kann das Ehepaar Haase aber gar nicht abwarten, in den Koffer zu schielen und mal zu gucken, was ihre Tochter da so aus Afrika schickt. Okay - könnte ich auch nicht . Dazu bin ich auch immer viel zu neugierig. Und es kommt, wie es kommen musste ...

Zitat
„Kannst Du meine Gedanken lesen? Wir brauchen einen Oberarzt und eine Harvardabsolventin fällt einem nicht jeden Tag vor die Füße... wie bei Doktor Stier – der vielzitierte Zufall, würde ich sagen!“



Ich möchte weinen und sicherlich nicht nur ich. Ich kenne da noch jemanden, der da vielleicht Einwände hätte: !!!

Soweit sind wir aber noch gar nicht, denn erstmal geht es darum, dass Franz nur entlassen wird, wenn er sich direkt in Reha begibt. Recht so! Der Mann muss wieder vernünftig auf die Beine kommen, ehe er sich wieder ins Getümmel stürzen kann. Auch wenn ihm das nicht passt und seiner Frau, allem Anschein nach, noch weniger. Dass sie nicht gern allein ist, kann ich verstehen. Ich kann zum Beispiel nicht schlafen, wenn mein Mann nicht zu Hause ist. Werde ich bekloppt. Aber zwischen unserem Ehepaar, sind so viele unausgesprochene Dinge, dass es einen fast Wahnsinnig macht. Denn sie sprechen sie an; allerdings ohne sie wirklich anzusprechen oder aufzufassen. Da wird schnell das Thema gewechselt. Eitel Sonnenschein, im Hause Haase. Wie eh und je. Ob sich das noch ändern wird?!

Oktober 1.14 – Marc und Professor Haase 7

KA CHING!

Zitat
Doch als der Chefarzt fortfuhr, verging Marc sofort das Lachen. Entsetzen stand ihm ins Gesicht geschrieben: „Die? Hier? Niemals.“



Tausend Gummipunkte. Der Gewinn wird von ihrer Krankenkasse direkt, an uns überwiesen !!!

Natürlich will Marc sie nicht am EKH haben. Noch viel weniger, als Oberärztin der Chirurgie. Sie hat in Afrika wirklich nicht mit Bravour geglänzt... Aber man muss auch mal tiefer gehen. Da merkt auch Marc, dass Franz recht hat. So eine Bewerbung kann man nicht weglegen und ignorieren. Man MUSS sie annehmen. Besonders in der jetzigen Situation. Ich kann mich also auf viele Wortgefechte freuen .


Und damit meine liebe Karo, bin ich für heute auch schon wieder fertig, mit meinem Latein . Es ist wirklich eine Freude, sich wieder in dieser Ecke breit zumachen und zu kommentieren. Ich komme hier langsam in Gefilde, in denen ich noch gar nicht weiß, was los ist. Immerhin kenne ich nicht alle Teile, weil ich einfach nicht den Kopf dazu hatte, irgendwas zu lesen. Es wartet hier auch noch immer ein Buch, einer sehr lieben Freundin von mir auf mich, welches ich unbedingt lesen und kommentieren muss. Aber was nicht geht, geht einfach nicht.

Nun gut - auf geht es, rüber zu meiner lieben Bibi und da noch ein bisschen Unfug betreiben, ehe der Alltag kommt und mich nachher wieder in die Knie zwängt .

Liebe Grüße
Jacky

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Nachteule Offline

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28.04.2018 19:52
#142 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo,

nachdem ich mich in der vergangenen Woche rar gemacht habe, kommt heute ein neuer Kommi von mir. Natürlich musste ich mal wieder suchen, wo ich stehengeblieben war. Also alles wie immer .


Oktober 4.8 - Tagebuch 9

Träume sind Schäume. Der Traum von einem Kind mit Marc scheint sich wie die Gischt des Ozeans in Tausende klitzekleine Moleküle aufzulösen. Ein Kind mit Mehdi? Never . Aber nun scheint es doch passiert zu sein. Jedenfalls hat Mehdi es geschafft, Gretchen dies einzureden. Ich glaube nach wie vor, dass es seine Absicht war, sie in diesem Glauben zu versetzen, in der trügerischen Hoffnung, Gretchen würde sich dann wenigstens gezwungen fühlen, Marc in den Wind zu schießen, der 1. eh keine Kinder will, 2. wohl ein Kuckuckskind von Mehdi nicht in Ansätzen akzeptieren würde, jedenfalls nicht der Marc, den Mehdi bisher kannte. Und wenn das Thema Marc&Gretchen gegessen ist, kommt der blonde Lockenkopf wieder zum dunkelhaarigen angekrochen und bemüht sich wenigstens, eine heile Familie aufzubauen. So wünscht der Mehdi in deiner Geschichte es sich nicht minder als in meiner, nur dass er da nicht zu so perfiden Mitteln greifen muss, während "mein" Marc sein teilweise hinterhältiges Wesen genutzt hat, um sich "Hasenzahn" klarzumachen und von dem Frauenversteher wegzulotsen.

Blöd, dass auch die Afrikaner jetzt mitbekommen haben, dass Gretchen wohl einen Männerverschleiß hat und nun von dem anderen Arzt schwanger ist und nicht von dem, mit dem sie nach Afrika gekommen ist. Jetzt wird Gretchen auch noch mit den sie abschätzig, neugierig oder mitfühlenden Blicken konfrontiert, die man ihr sicher zuwirft. Immerhin verschwindet nun auch der zweite ihrer beiden Männer. Und sie bleibt alleine zurück, mit immer dicker werdendem Bauch, ohne die in Deutschland hochwichtige medizinische Versorgung Schwangerer. Dazu ihre Neigung zu Fehlgeburten. Was muss sie das alles aufwühlen? Dazu die Annahme, dass Marc ein fremdes Kind nie annehmen würde. Nach allem, was er diesbezüglich mit Gabi durchhat, die er nie geliebt hat. Aber Gretchen liebt er. Er vertraut ihr, erstmals tut er das bei einer Frau. Und dann dieser Vertrauensbruch?!? Sollte sie es wirklich wagen, ihm mitzuteilen, dass sie schwanger ist? Sollte sie nicht besser warten, bis sich die Angelegenheit von selbst gibt? Vielleicht geht der Fötus ja ab, wäre am einfachsten. Aber so gefühlskalt ist Gretchen doch nicht! Sie hat sich längst entschieden. Wenn sie wirklich Mutter wird, dann wird sie zu dem Kind stehen, egal ob mit Marc oder alleine. Mehdi indes hat bei ihr endgültig vergeigt. So wie es jetzt aussieht, wird Gretchen ihn nie mehr so vertraulich ansehen wie bisher. Er hat sie in mehreren Dingen schwer enttäuscht. Das Vertrauen in ihn ist passé. Verständlich.


AFRIKA - Oktober 4.9 – Der letzte Streit


Und da ist es schon wieder, das Thema "Vertrauen". Mehdi übertreibt es aber auch. Demonstrativ zeigt er, wie er sich auf "sein" Kind freut. Gretchen ist dies sichtlich unangenehm. Mehdi wird ihr immer unangenehmer. Sie muss einfach Klartext reden, damit er begreift, dass er keine Chance mehr bei ihr hat, Kind hin oder her.

Mit dem folgenden Dialog hast du etwas angesprochen, das mich persönlich betrifft. Genauso habe ich es erlebt mit meinem Exmann. Ich denke bis heute, dass dies der Grund war, dass wir zwei Fehlversuche hatten und es auch sonst nicht mit dem ersehnten Nachwuchs geklappt hat. Meine Frauenärztin ist derselben Meinung.

Zitat
Wenigstens hatte sie ihn nach den Fehlgeburten fragen können. Da kannte er sich aus. „Einige der Paare, die mit Kinderwunsch zu uns kommen, passen genetisch nicht zusammen. Da können wir dann auch nichts machen. Die Natur spricht da schon noch ein Wörtchen mit.“
„Aber wenn ihr die Natur mit der künstlichen Befruchtung austrickst, was ist dann mit den Kindern?“
„Die Natur regelt das. Deswegen werden wir nie auf 100 Prozent kommen. Im Gegenteil! Künstliche Befruchtung ist da gut, wo es körperliche Schranken gibt. Aber wir passen zusammen, das habe ich von Anfang an gewusst!“ Er hatte ihr einen feuchten Kuss auf die Wange gedrückt.
„Mehdi...!“



Was Mehdi nicht bedenkt, noch ist Gretchen nicht über das "gefährliche" erste Trimester hinweg. Noch kann es immer passieren, dass sie und Mehdi genetisch "nicht zusammenpassen". Ja, "die Natur regelt das". Sie regelt auch, dass Gretchen sich nicht mehr auf Mehdi einlassen kann. Stattdessen hat sie in Marc höchstwahrscheinlich - endlich - ihr genetisches Puzzlestück gefunden. Ohnehin finde ich, dass Gretchen und Mehdi sich zu ähnlich sind und alleine daher kein gutes Paar wären. Sie sind beide sensibel, im Umgang mit ihren Patienten mitfühlend und einfühlsam. Sie essen gerne und bei (seelischem) Stress auch gerne sehr viel Schokolade. Dazu neigen sie dann beide dazu, an Gewicht deutlich zuzunehmen. Nein, was Mehdi braucht, ist eine bodenständige Frau, die weiß, was sie will und Mehdi mit sich zieht, damit er erst gar nicht wieder in seelische Tiefs verfällt. Ob Gretchen die geeignete Partnerin wäre? Sie bräuchte viel eher jemanden, der ihr ab und an verbal in den Hintern tritt, damit sie auch wirklich mal ihren Facharzt macht und nicht als Hausmütterchen auf dem Sofa verkümmert, da sie einfach viel mehr auf dem Kasten hat. Marc wäre derjenige, der sie motivieren könnte, um ihre Ausbildung endlich zu einem Ende zu bringen. Seit sie ihre Arbeit im EKH aufgenommen hat, hat er sie immer gefördert, wenngleich er nicht immer der Netteste war. Aber auf seine Weise hat er ihr mitgeteilt, was er ihr alles beruflich zutraut. Mit der Zeit wurde sie sicherer und entschlossener. Und er hat sie das Afrikading machen lassen, um ihr zu zeigen, dass er ihr vertraut. Schließlich könnte sie sich ja auch entscheiden, möglichst schnell das Ganze abzubrechen, weil sie es dann doch nicht alleine geschafft hätte. Oder schlimmer noch, sie könnte sich entscheiden, nach Ablauf des Jahres in Afrika zu bleiben. Aber ich glaube, auch diese Entscheidung würde der jetzige Marc mittragen.
Mehdi dagegen versucht allen Ernstes, Entscheidungen für Gretchen zu treffen. Wenn es nach ihm ginge, wäre sie noch heute wieder ein Paar. Nach einem Kurzbesuch in Deutschland, um endlich seine Scheidung von Anna durchzuziehen, käme er zurück nach BuKiFa, um Gretchen dort dazu zu bringen, ihn wegen des Kindes zu heiraten. Er hat das längst beschlossen. Und darum ist es nur gerechtfertigt, dass Gretchen ihm verbal die Schranken aufweist. Eine sehr erwachsene Entscheidung ihrerseits. Und sie hält auch nicht vor dem Berg, dass sie Mehdi längst durchschaut hat, dass er ihre damalige labile Situation egoistisch ausgenutzt hat, um sie abzufüllen und mit ihr dann zu schlafen, als Arzt wohlwissend, dass der Alkohol die Wirkung der Antibabypille herabsetzen kann. Wobei ihre Trennung von Alexis damals nicht allzulange her war oder? Könnte es nicht theoretisch auch sein, dass Alexis-Frank...?

Dass Mehdi längst nicht mehr alle Latten am Zaun hat, zeigt dann auch sein ausgesprochenes Hirngespinst, dass Marc der richtige Vater von Lilly wäre. Man kann sich vieles einbilden. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass Anna bei ihrem Verschwinden nur so dahingesagt hat, dass Lilly nicht Mehdis Kind sei, um den beiden die Trennung nicht noch schwerer zu machen und Mehdi vielleicht davon abzuhalten, nach ihr und Lilly zu suchen. Anna kannte Mehdi einfach gut genug. Sie schien wohl der Überzeugung zu sein, so wäre es besser für alle drei. Dabei ist Mehdi noch viel durchgeknallter als je zuvor. Ich hoffe für Gretchen, dass sie das Kind nicht von ihm erwartet. Jeder andere Vater wäre im Moment wohl besser als Mehdi Kaan.

Und nun, wo Gretchen Mehdi ihre Meinung gesagt und ihn messerscharf abgepfeffert hat, ist er beleidigt.

Zitat
Das Strahlen verschwand und Mehdi blickte Gretchen hasserfüllt an. „Dann sollte es Dir umso mehr egal sein, wenn ich verschwinde. Vielleicht komme ich einfach nicht wieder und überlasse Dich Deinem Schicksal und den Wilden hier.“
„Du weißt, dass es mir nicht egal ist.“
„Warum? Weil ich nicht springe wie Du befiehlst?“
„Es ist wohl eher andersherum.“



Ich möchte Gretchen dazu beglückwünschen, dass sie es endlich gerafft hat. Mehdi tut ihr nicht gut, der ganze Umgang mit ihm nicht. Auch wenn er jetzt abhaut und sie mit ihm vielleicht einen guten Freund verliert, besser ein Ende mit Schrecken, nicht? Was aber nicht heißt, dass Mehdi nun aufhört mit seinen Gemeinheiten. Wenn er es nicht bei Gretchen kann, soll eben Marc herhalten.


Oktober 4.10 – Mehdi ist zurück

Und zwar mit seiner Gastfreundschaft. Marc hat kaum Freunde. Mehdi war immer sein bester. Bis die Sache mit Anna ans Licht kam und Marc selbstlos Mehdi in dem Glauben gelassen hatte, Anna wäre mit ihm fremdgegangen. Marc wollte Mehdi schlicht vor dem Wissen bewahren, mit einer Edelnutte verheiratet zu sein. Der labile Mehdi hätte es nicht verstanden. Das zeigte sich dann später. Hat Mehdi sich jemals bei Marc dafür bedankt, dass dieser ihm schlicht helfen wollte, um sein heiles Familienidyll nicht zu gefährden? Jedenfalls ist davon nichts bekannt. Stattdessen hat Mehdi es gewagt, mit der Frau zu schlafen, die Marc als einzige über alles liebt und es ihm anschließend brühwarm unter die Nase gerieben. Sowas macht man als Freund nicht. Man nutzt auch niemanden aus. Außer, man heißt Mehdi Kaan .
Dabei frage ich mich, warum Mehdi nicht zu seinen Eltern kann. Er war doch sonst immer so eng mit ihnen?! . Aber besser ist, Marcs Gutgläubigkeit auszunutzen, jedenfalls gegenüber Mehdi. Aber zum Glück vertraut Marc seinem Kollegen nicht vollständig, vor allem, weil er ja weiß, dass Mehdi längst nicht über Gretchen hinweg ist. Er scheint zu spüren, dass Mehdi immer noch eine Gefahr für ihn ist in Bezug auf seine Freundin. Das macht ihn misstrauisch. Dennoch gewährt Marc ihm Obdach. Ob er weiß, was er sich da aufgeladen hat? .

Liebe Karo, das war es erst einmal an dieser Stelle von mir. Ich weiß nicht, ob ich so schnell wieder ein Kommi bei dir hinterlasse. In der letzten Zeit hatte ich zuviel anderes im Kopf. Aber ich werde mich bemühen, dich nicht zu lange warten zu lassen .

Bis bald, deine Bibi

Karo Offline

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29.04.2018 22:41
#143 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten



Tststs, da habe ich doch glatt vergessen, den zweiten Teil aus dem Café Sonne zu posten...

Trotzdem geht es gleich weiter - im November. Da hatte ich ja bereits angekündigt, dass es für einen der Herren besonders heftig wird. Und eigentlich wollte ich erst morgen mit den nächsten Kapiteln weitermachen, quasi fürs einjährige Fanfiction-Jubiläum - verrückt, wie schnell die Zeit vergangen ist - aber wie es aussieht wird mir morgen kaum Zeit dafür bleiben.

Aber ich möchte an dieser Stelle einmal Danke sagen, dass meine Geschichte gelesen wird. Gerne gelesen wird. (also glaube ich)

Und Danke an die Kommentatoren des vergangenen Jahres.

@Greta
@Lorelei
@Marcie
@Laurii.

Und die treuen und fleißigen

@Nachteule
@JackySunshine

Danke

Auf ein weiteres Jahr mit euch.

LG
Karo

Karo Offline

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30.04.2018 22:45
#144 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen,

unerwartet komme ich doch noch heute dazu, euch ein bisschen Dramatik (fast höre ich Elke sprechen - "Es wird dramatisch") zu posten. Nun ist es ein richtiges Einjähriges.

Bin ja mal sehr gespannt, was der eine oder andere zu diesem Verlauf zu sagen hat. Also hoffe ich

Ich wünsche euch einen schönen Tanz in den Mai. Stürmt es bei euch auch so...? Ätzend...

LG
Karo

Marcie Offline

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02.05.2018 13:51
#145 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hm, da bin ich ja echt mal gespannt wo Marc steckt. Denn dass du ihn nicht umgebracht hast weiß ich. Dafür hast du ihn viel zu lieb.

Wo würde Marc wohl hingehen? Viele nahe stehende Leute mit denen er reden könnte hat er ja nicht. Möglicherweise zu Franz? Aber dann hätte Marc wohl das Auto genommen. Bleiben so wie ich Marc einschätze noch zwei Möglichkeiten - die nächste Kneipe... oder der nächste Flug nach Afrika.

Karo Offline

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05.05.2018 22:34
#146 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo ihr Lieben,

dann will ich euch mal einer Auflösung näher bringen. Nein, nicht, wo Marc steckt... es muss ja spannend bleiben. Näher nur in dem Sinne, dass das Kapitel der Auflösung näher rückt

@Marcie

Und ja, Marcie, da hast Du vermutlich recht.

Zitat
Denn dass du ihn nicht umgebracht hast weiß ich. Dafür hast du ihn viel zu lieb.



Sch... bin ich durchschaubar Und doch liegst Du daneben.

Zitat
Wo würde Marc wohl hingehen? Viele nahe stehende Leute mit denen er reden könnte hat er ja nicht. Möglicherweise zu Franz? Aber dann hätte Marc wohl das Auto genommen. Bleiben so wie ich Marc einschätze noch zwei Möglichkeiten - die nächste Kneipe... oder der nächste Flug nach Afrika.



Wir gehen jetzt gedanklich nach Afrika, denn Gretchen hat mal wieder einen Brief geschrieben. An Marc? Und hätte sie einen solchen tatsächlich Mehdi mitgegeben? Wohl kaum. Und vor allem... was würde Mehdi mit einem Brief für Marc machen, wenn er schon... ach, was. Lest selbst. Ich wünsche viel Spaß dabei.

LG
Karo

Nachteule Offline

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06.05.2018 17:18
#147 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo!

Na, da bin ich aber gespannt, ob ich dich heute noch zum Kommentieren bewegen kann .

Mir ging's die letzten Tage nicht gut. Ich glaube, es ist mal wieder der Stress, der mir zu schaffen macht. Durch die häufigen Feiertage im Moment und den Brückentagen (wobei ich noch nicht weiß, ob ich Freitag wirklich nicht ins Büro gehe, kann ja die Türen abschließen ^^), komme ich zu so wenig, dass ich sogar noch zu Hause arbeite, um mein hohes Pensum zu schaffen. Sonst gibbet nächstes Jahr nix zu arbeiten . Aquise im Baugewerbe. Man muss die Kunden bei Laune halten, damit sie nicht zur Konkurrenz wechseln. Ist nicht anders als anderswo. Aber mit jedem willigen Bauherren fällt und steht unsere Firma nunmal. Bauträger wachsen wie Pilze aus dem Boden und machen uns das (Berufs-) Leben schwer. Analog zu dem Thema EKH und KatHo. Das EKH ist das traditionelle Bauunternehmen für z.B. Knochengerüste. Das KatHo ist der Bauträger, der mit wenig kapitalem Einsatz viel zu gewinnen versucht. Wer hat da wohl am Ende die besseren Karten? Denn, wie überall gilt: Qualität hat ihren Preis. Ich tippe aufs EKH .

Da komme ich auch schon zu meinem heutigen Kommisenf. Ich muss ja schließlich noch einiges nachholen, näch?



Oktober 4.11 – Mehdi bei Marc

Vielleicht hat man sowas schon einmal erlebt. Man ist bei jemandem zu Besuch, doch derjenige ist nicht immer anwesend. Was macht man in dieser Zeit? Och, da gibt es einige Möglichkeiten: schlafen, telefonieren, fernsehen, essen, spionieren... Letzteres könnte man diesem Mehdi, den du da "erschaffen" hast, durchaus zutrauen. Aber - oh Wunder - erst einmal gammelt er lediglich herum, nutzt wie selbstverständlich Marcs zur Verfügung stehenden Luxus, sprich, die bequeme Couch, den Flatscreen und den gefüllten Kühlschrank. Nebenbei bemerkt er die Spuren von Marcs Verliebtheit in Gretchen. Es sind zwei Bilder, die Mehdi den inneren Zustand seines einst besten Kumpels vor Augen halten und auch zeigen, dass Gretchen ähnlich fühlen muss wie Marc. In Mehdi kommt eine leichte Eifersucht hoch. Die Erkenntnis trifft ihn, dass seine Traumfrau jetzt (wieder) vergeben ist. Man hofft in diesem Moment, dass Mehdi es endlich gerafft hat, doch bleibt das ungute Gefühl, dass dies ein Trugschluss ist. Mehdi ist längst nicht über Gretchen hinweg. Auch wenn sie ihm klipp und klar gesagt hat, dass sie ihn nicht mehr will, macht er sich immer noch Hoffnung. Vor allem hofft er, dass Marc wieder in alte Playboy-Muster verfällt und es komplett vergeigt. Es ist erschreckend, dass Mehdi so voller Hass ist auf den Mann, der ihm zwar verschwiegen hatte, dass Anna all die Jahre vor ihrem Unfall heimlich als Nutte arbeitete, aber doch nur, um Mehdi und Lilly zu schützen. Als Freund, nicht als Feind. Auch jetzt ist Marc wieder der Freund, hat Mehdi trotz aller Probleme wegen Gretchen bei sich aufgenommen, nichtsahnend, dass dies nur nach hinten losgehen kann. Denn Mehdis momentanes Gemüt ist wie eine tickende Zeitbombe, die nur darauf wartet, dass die Zündschnur entfacht wird.

Oktober 4.12 – Marc und Mehdi 1

Ich habe es immer gewusst, schon von der ersten Folge an: in Marc schlummert ein guter Geist, der bislang nur keine Gelegenheit bekommen hat, sich offen zu zeigen. Ab und an ist er aktiv, z.B., wenn es Elke mal wieder schlecht geht. Er war auch da, als Marc Gretchen nach ihrem Kammerflimmern wiederbelebt hat. Es gibt ihn wirklich. Er kommt dann, wenn er am dringendsten gebraucht wird. Aber er kann sich auch mal irren. Mehdi bräuchte Marcs guten Geist nicht, sondern einen Tritt in den Allerwertesten. Wer sich seinem Gastgeber so schäbig gegenüber verhält und dessen Refugium ohne den nötigen Respekt behandelt bzw. benutzt, der hat es nicht anders verdient .

Aber Marc weiß zum Glück immer noch, seinen Unmut auszusprechen. Man kann vieles hinnehmen, manche nehmen einfach ALLES hin, weil sie sich nicht streiten mögen. So war ich früher auch mal. Aber ich habe mit der Zeit gelernt, meinen Mund aufzumachen und mein Unbehagen auszusprechen, auch wenn mir das manches Mal noch ungläubige Blicke einbringt. Aber man darf sich einfach nicht alles gefallen lassen, will man sich nicht zur Marinette anderer machen lassen. Bei Sabine könnte das so klappen. Aber Marc macht das nicht mit. Und das sagt er Mehdi auch sehr deutlich.

Zitat
„Hast Du keine Putzfrau? Außerdem habe ich keine Zeit, ich muss irgendwann mal zu meinen Eltern.“
„Warum ziehst Du nicht da einfach ein?“
„Dass mir jemand sagt, was ich tun soll?“
„Wo ist der Unterschied. Mach das Chaos weg, Mehdi.“
„Nee, Marc. So geht das nicht. In der Klinik kannst Du kommandieren, hier nicht. Ich wohne schließlich auch hier.“
„Ich stelle Dir freundlicherweise mein Gästezimmer zur Verfügung. Wahlweise auch die Couch.“
„Das ist Dein Arbeitszimmer.“
„Wie auch immer.“
„Ja, was rege ich mich eigentlich auf. Das war schon immer so. Auch damals in der WG. Die Chirurgen genießen das Leben und ich bin der Dumme.“
„Was wird das jetzt?“
„Arbeitsteilung Marc. Ich räume heute die Wäsche weg und Du machst die Küche sauber. Aber tipptopp, klar?“



Mehdi nimmt den Mund ziemlich voll, wie ich finde. Und Marc wahrscheinlich auch.

Zitat
(„Wie ist der denn drauf?“)

„Hast Du was genommen?“
„Wieso? Ich hatte noch nicht mal einen Kaffee.“
„Ich auch nicht. Irgendjemand hat die Küche in ein Schlachtfeld verwandelt.“
„Und irgendjemand wird es wieder sauber machen müssen. Ein Tipp: Ich mache das nicht!“



Und dann beginnt Mehdi auch noch Marc an seiner empfindlichsten Stelle zu provozieren, nämlich Gretchen. Kein Wunder, dass Marc da allmählich sauer wird. Es grenzt eh an ein Wunder, dass er Mehdi nicht schon längst in hohem Bogen aus der Wohnung geworfen hat.

Zitat
„Mehdi, wenn Du nicht gleich auf der Straße landen möchtest, dann solltest Du Dein Verhalten überdenken. Du fasst vor allem nichts an. Schon gar nicht dieses Bild – oder andere.“



Eigentlich bin ich froh, dass Marc nichts verlernt hat und Mehdi ein gesundes Misstrauen schenkt, anstatt sich einlullen zu lassen, weil der "Berufsfrauenangrabscher" ja im Moment auf der Straße sitzt, wenn er keine Herberge angeboten bekommt, in der er Chaos verursachen kann. Aber uneigentlich auch nicht, weil er nicht genug tut in meinem Augen, um sich gegen Mehdis kindische Ungezogenheiten zu wehren. Der "alte" Marc jedenfalls hätte kurzen Prozess gemacht. Freundschaft hin oder her, er brauchte sowieso keine Freunde, solange er seine Zigaretten, seinen OP-Bereich und seinen Kaffeepott hatte, sowie all die vielen Frauen, die ihm für eine kurze Weile Spaß und Ablenkung brachten. Der "neue" Marc aber fängt dann doch an, sich weiter ausnutzen zu lassen. Er kneift tatsächlich beide Augen zu und belässt den Chaosstifter dort, wo er gerade ist - in Marcs topgestylter Designerwohnung...

Oktober 4.13 – Marc und Mehdi 2

...die immer weiter im Chaos versinkt.

Nicht einmal gekocht hat der erzwungene Gast, wie Marc feststellen muss, weil Mehdi gehofft hatte, Marc selbst würde ihn verköstigen. So ein Hirni .

Zwischenzeitlich wirkt es dann überraschenderweise so, als könne sich zwischen den beiden Männern endlich mal ein ernstes Gespräch auftun. Aber Mehdi kann es doch nicht lassen, verbale Spitzen gegen Marc zu verteilen. Etwas, was der Chirurg sehr genau merkt. Und dann kommt wieder das leidige Essensthema auf den Tisch:

Zitat
„Und was ist mit Essen?“
„Ich esse in der Kantine.“
„Und ich?“
„Mehdi, Du hast zwei Arme und zwei Beine. Entweder Du holst Dir was oder kochst Dir was. Du musst nicht mal einkaufen gehen, es ist genug da.“



Sehr gut, Dr. Meier ! Genauso hätte ich wohl auch reagiert. Mehdi hat es nicht anders verdient.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs (oder was auch immer ), spricht Mehdi dann diesen ganz speziellen Satz aus, der auch schon mal in der Serie gefallen ist, allerdings weiß ich nicht mehr, wo das war :

Zitat
„Man bekommt nicht immer das, was man will!“



Klar, man weiß, auf wen Mehdi das bezieht. Aber dieser Satz könnte doch auch für ihn gelten, nicht? Er will Gretchen, aber er hat kaum Chancen, sie zurückzubekommen, vor allem nicht nach der bekloppten Aktion, die er sich vor seiner Abreise geleistet hat.
Und endlich, endlich kommt auch Marc in den Kopf, was der Leser sich allgemein schon seit einigen Kapiteln denkt. Mehdi ist wirklich nicht mehr ganz koscher. Von dem früheren sanftmütigen Mitmenschen ist kaum mehr was zu spüren.

Zitat
Mehdis seltsames Verhalten wunderte ihn nicht mehr, es ärgerte ihn einfach.

(„Seit wann ist denn der so faul und egoistisch?“)



Ein Verhalten, das - bis auf die Faulheit - zum "alten" Marc passte, aber nicht zum "alten" Mehdi.

Zitat
Aus ihm wird wohl doch noch ein Chirurg, Doktor Meier – Frauenversteher.




Oktober 4.14 – Marc und Mehdi 3

Marc ist und bleibt misstrauisch. Ich kann nicht sagen, wie froh ich darüber bin, dass er sich weiterhin nicht einlullen lässt.
Nein, Marc hat das richtige Gespür. Er lockt Mehdi auf die richtige Fährte. Und der erzählt mehr, als Marc eigentlich lieb wäre. Immerhin weiß er hinterher, warum Mehdi wirklich in Afrika war. Gina Amsel war bestimmt nicht der Grund. Nein, es war Gretchen. Das ist so offensichtlich, dass Marc jetzt endlich weiß, dass er wirklich vorsichtig sein muss bei Mehdi. Und seine anschließende Ansage ist wirklich gerechtfertigt, denn schließlich spricht Marc da auch für Gretchen. Zweifelhaft ist aber immer noch, ob Mehdis Auffassungsgabe es in seinem derzeitigen Zustand begreifen kann bzw. will, was Marc ihm da klarzumachen versucht:

Zitat
„Alter! Raff es endlich!!! Gretchen und ich sind zusammen. Auch die 6000 Kilometer zwischen uns ändern das nicht. Außerdem war das Dein Plan. Nicht meiner. Genauso wie Dein Plan für Afrika nicht Gretchens war. Es tut mir Leid, Mehdi, aber Du kriegst sie nicht. Ich habe wenig Ahnung wie Beziehung geht, das ist richtig. Aber ich kriege das hin! Das habe ich Gretchen versprochen und das Versprechen gebe ich auch gerne Dir. Ich bezweifle allerdings, dass es Dich zufriedener macht.“



Mehdis "Antwort" darauf zeigt wieder nur mehr, dass er gerade nicht alle Latten am Zaun hat. Mehdi ist wirklich immer mehr ein Fall für einen Psychologen, der ihm beibringen kann, sich damit abzufinden, dass er nicht immer gewinnen kann. Klar, Mehdi hat in der letzten Zeit eine Menge mitgemacht. Er hat seine Frau und sein Kind und letzlich auch seine Freundin verloren. Er ist ohnehin psychisch labil und damit nicht nur für sich selbst eine Gefahr. Er könnte auch für Gretchen und sogar für Marc gefährlich werden (ich will da jetzt mal nichts im Voraus hervorholen, hab ja schon weitergelesen ). Wirklich, Medhi entwickelt sich gerade zu einem richtigen Psychopathen. Ich hoffe für Marc und Gretchen nur, dass sie "heile" aus der Sache rauskommen und das Mehdi irgendwann die Hilfe bekommt, die er braucht, damit er wieder der nette Typ wird, der er am Anfang war. Ich bezweifel nämlich sogar, dass er seinen Job noch gut machen kann bei dem, was gerade in seinem Kopf so abgeht:

Zitat
„Du Arsch! Ich werde es euch allen zeigen! Ich bin Mehdi Kaan.“ Wütend schrie er in Marcs Rücken. Doch der lachte nur.

„Ich bin wer!“

(„Vor allem glaube ich, Du bist verrückt!“)



Marc hat es erfasst .

Das war es erstmal wieder an dieser Stelle hier von mir.
Bis bald und einen schönen Wochenanfang

Deine Bibi

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 857

06.05.2018 22:39
#148 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo Bibi

@Nachteule

So einen Megakommentar konnte ich heute Abend wirklich gut brauchen. Hab ja schon auf deiner Kommi-Seite von meiner Stippvisite in der Notaufnahme erzählt. Leider nicht zu Recherchezwecken

Zitat
Mir ging's die letzten Tage nicht gut. Ich glaube, es ist mal wieder der Stress, der mir zu schaffen macht.



Tja... Stress hat uns heute auch den Ausflug beschwert... überleg Dir also wirklich, ob es das Wert ist . Ich bin ja mittlerweile der Meinung, es bringt nichts, sich kaputt zu machen, das zieht immer Schlimmeres hinterher. Klar hat man einen gewissen Anspruch an seine Arbeit (also so sollte es sein ) und es ist auch gut, sichere Arbeit und Aufträge zu haben. Aber von Stressfolgen hat wohl niemand etwas...

Zitat
Denn Mehdis momentanes Gemüt ist wie eine tickende Zeitbombe, die nur darauf wartet, dass die Zündschnur entfacht wird.



Jawollja Quasi gerade aktuell... auch irgendwie Stressfolgen

Zitat
Ich habe es immer gewusst, schon von der ersten Folge an: in Marc schlummert ein guter Geist, der bislang nur keine Gelegenheit bekommen hat, sich offen zu zeigen. (...) Er kommt dann, wenn er am dringendsten gebraucht wird.



Marc war immer da, wenn er gebraucht wurde. Das Diätpillending, die Menschenversuche, die Leinenhochzeit... ja, liebe Bibi, so sehe ich es auch. Es war schon immer da. Und zeigt es nur besonderen Menschen. Tja und da hat Mehdi, sein einziger treuer Weggefährte, wohl viel an Kredit aufgebaut. Marc möchte ein ebenso treuer Freund sein. Nur ist Mehdi nicht sonderlich empfänglich dafür.

Zitat
Im weiteren Verlauf des Gesprächs (oder was auch immer ), spricht Mehdi dann diesen ganz speziellen Satz aus, der auch schon mal in der Serie gefallen ist, allerdings weiß ich nicht mehr, wo das war :


Zitat
„Man bekommt nicht immer das, was man will!“



Das war in der Folge mit Cedric Stier und der Herz-OP. Gretchen assistiert Dr. Stier und Marc guckte sehr dumm aus der Wäsche

Zitat
Ich hoffe für Marc und Gretchen nur, dass sie "heile" aus der Sache rauskommen.



Du wirst es lesen, liebe Bibi.

Nochmal mach´s gut.
LG
Karo

Nachteule Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 422

12.05.2018 20:21
#149 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo !

Bevor ich die Schreiberei für heute sein lasse und stattdessen vorab für Montag noch etwas Rechnerei mache, fülle ich mein Kommi-Konto bei dir etwas auf .

Marc träumt ja gerne mal kompliziert. Das wissen wir ja jetzt zur Genüge. Der Arme! Es kommt mal wieder dicke für ihn:

ALPTRAUM WOHNUNG

Ein blödes Gefühl, wenn man sich bemerkbar machen will, es aber nicht kann. Marc kann nicht in seine Wohnung, trotz Schlüssel im Schloss. Und mit dem Telefonieren klappt es auch nicht. Stattdessen wird er Ohrenzeuge, dass das um seine Abwesenheit verzweifelte Gretchen sich von Mehdi trösten lässt. Und seine Ohren vernehmen noch etwas anderes. Eine Vorahnung seines Unterbewusstseins? Gretchen ist schwanger. Nicht nur in seinem Traum. Aber das weiß Marc (noch) nicht. Spürt er es instinktiv oder ist es ein Zufall? Mich jedenfalls bestärkt es in der Vermutung, dass Mehdi in Afrika Gretchen aus seinem Wahn heraus auf eine falsche Fährte führen wollte. Also ist es immer noch sehr wahrscheinlich, dass das Kind doch von Marc ist ?!

In seinem Traum wird Marc von Gretchen zunächst vor Mehdis Sprüchen verteidigt. Aber wie es beim Träumen so ist, kehrt sich das Geschehen schnell ins Absurdum um. Und plötzlich ist Gretchen das liebende Anhängsel des Frauendoktors, was Marc auch durch den Blick auf das Klingelschild bestätigt bekommt. Marcs Wohnung ist plötzlich nicht mehr seine. Er spielt in Gretchens Leben nicht mehr die Rolle, die jetzt wieder Mehdi hat. Er ist ein Abgewiesener. Dr. Kaan dagegen hat sich scheinbar überall eingeschleimt. Und nun nimmt er Marc auch noch die Frau. Dabei war es Absicht. Mehdi hat alles von langer Hand geplant. "Das Gift der Brillenschlange" dient ihm dabei als Mittel, um Gretchen für sich gefügig zu machen. Damit sie ja keinen Gedanken mehr an den blöden Konkurrenten verschwendet.
Dieser indes sitzt ziemlich in der Klemme. Polizei, Notarzt bzw. Ärztin, das ganze Paket. Wieder das "Gift der Brillenschlange", handelt es sich bei der Notärztin um Gina? Möglich wäre es. Sie hatte ja auch noch das ein oder andere Hühnchen mit ihm zu rupfen, auch wenn sie jetzt quasi Waffenstillstand haben. Er mag sie trotzdem nicht. Also nimmt sie in seinem Traum ebenfalls eine "böse" Rolle ein. Eine böse Verführerin, mit Hilfe einer Injektion, die sein Handeln völlig lähmt. Er ist machtlos. Mehdi hat ihm das Liebste genommen, das er hatte. Wieder die Frage: Vorahnung?

Und die andere Frage: wird Marc irgendwann tatsächlich rückfällig und Gretchen untreu? Aber das möchte er gar nicht mehr. Er hat sich so verändert, dass er in sein altes Verhaltensmuster nicht mehr hineinpasst. Dazu kann ihn keiner zwingen. Auch mit Gift nicht.


Oktober 4.16 – Café Sonne

Ich glaube, ich habe das schonmal geschrieben. Träume lassen einen so schnell nicht los. Besonders Alpträume nicht. Marc träumt so intensiv, so aktiv, dass er sich dabei sogar selbst (leicht) verletzt. Das zeigt nur, wie emotional ihn das alles mitnimmt. Mehdis fiese Sprüche vom Vorabend haben es provoziert. Marc steht vor dem Problem, dass er selbst nicht genau weiß, wie seine Zukunft mit Gretchen aussieht. Das einerseits. Andererseits ist da die Angst und die Ungewissheit. Was ist da in Afrika passiert, nachdem nur noch Mehdi und Gretchen dort waren? Dass er Mehdi nicht trauen kann, weiß er längst. Aber Gretchen? Kann er es bei ihr? Es ist schon blöd, wenn man so weit entfernt voneinander ist, noch dazu so lange. Andere können einem eine Menge Unsinn erzählen, für den eigenen Vorteil. Aber man sagt doch, die wahre Liebe ist stärker als alles andere. Heißt das denn nicht auch, dass man sich blind vertraut, wenn man richtig liebt?

Marc zieht es mal wieder ins Café Sonne. Hier kann er vor allem nach solch aufreibenden Nächten runterkommen. Und noch was anderes. Man lernt interessante Menschen dort kennen. Zwei alte Damen, die Marc einiges über das KatHo zu erzählen wissen, sind zeitgleich dort. Und der clevere Chirurg wittert gleich mal wieder seine Chance, um indirekt für das EKH zu werben. Und wie soll es sein, die alten Ladys springen drauf an. Perfekt . Und dann der Name der guten Frau mit ihrem kaputten Bein: Ilse Porz .


Liebe Karo, ich könnte natürlich weiter kommentieren, aber das spare ich mir erstmal auf. Meine Berechnungen warten .

Bis bald
deine Bibi

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 857

12.05.2018 22:50
#150 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo Ihr Lieben, besonders @Nachteule Bibi.

Zitat
Marc träumt ja gerne mal kompliziert.



Marcs Träume sind der Spiegel seines komplizierten Wesens. Und es ist die einzige Möglichkeit seines Unterbewusstseins, von ihm wahrgenommen zu werden. und fighten ja doch eher in seinem Bewusstsein, sonst könnte er nicht darauf reagieren. Im Traum ist er zu Passivität verurteilt. Sehr schön, wie Du es erkennst.

Zitat
Er ist ein Abgewiesener.



Tief sitzt die Erfahrung seiner Kindheit. Die Großeltern wollen ihn nicht, seine Eltern ebenso, sie parken ihn in einem Heim für Schwererziehbare. Eher der Vater, aber Elke ist da passiv - gelähmt. Wie Marc in seinem Traum. Kindheitstrauma eben. Und ohne viel vorwegzunehmen... Marc-Teile und Alpträume kommen immer wieder vor

Zitat
Eine Vorahnung seines Unterbewusstseins? Gretchen ist schwanger. Nicht nur in seinem Traum. Aber das weiß Marc (noch) nicht. Spürt er es instinktiv oder ist es ein Zufall?



Ich mag die Macht eines Unterbewusstseins. In diesem Fall ist es sogar wichtig für Marc. Das werdet ihr noch sehen

Zitat
Mich jedenfalls bestärkt es in der Vermutung, dass Mehdi in Afrika Gretchen aus seinem Wahn heraus auf eine falsche Fährte führen wollte. Also ist es immer noch sehr wahrscheinlich, dass das Kind doch von Marc ist ?!



Ach liebste Bibi. Hab Geduld... nur eins: Alexis ist es nicht

Zitat
"Das Gift der Brillenschlange"


Zitat
Handelt es sich bei der Notärztin um Gina?



Ja, genau. Marc und sie kommen zwar im Krankenhaus irgendwie klar, aber er ist misstrauisch. Das Thema "Lügen". Da hat sie es sich so richtig versaut bei ihm.

Zitat
Gerade in dem Moment fuhr seine Mutter auf den Parkplatz vom Bahnhof. Sie hupte kurz und eine blonde Frau schloss das Gittertor. Woher kannte er sie? War das wirklich der Bahnhof?

(„Wo bin ich denn jetzt gelandet...?“)

„Dummkopf! Ich rede mit Dir.“ Auf dem Fahrersitz saß ein Mann und sah ihn ärgerlich an. „Du wirst jetzt hier bleiben, bis diese nette Kinderärztin bescheinigt, dass Du wieder bei Sinnen bist. Hier hast Du Zeit, Dir Gedanken zu machen, was wirklich wichtig ist. Disziplin und Leistung. Vor allem Leistung. Immer machst Du Deiner Mutter Ärger! Das Tor öffnet sich für Dich nur in eine Richtung – Erfolg. Diese Buschärztin soll bei den Wilden glücklich werden, aber Dich nicht an Deiner Karriere hindern!“
„Am Anfang meiner Karriere stand ein Eid! Und dem entsprechend muss ich ins Krankenhaus.“
„Du bist hier im Krankenhaus! Du musst erstmal wieder lernen zu parieren, wenn Deine Mutter Dir etwas sagt. Und jetzt scher Dich aus meinen Blicken! So schnell will ich Dich nicht wiedersehen. Ich habe die Faxen dick mit Dir. Nur Scherereien...“
„Doktor Amsel? Haben Sie das gehört? Ich bitte Sie, retten Sie den Jungen! Sie sind unsere einzige Hoffnung!“

(„Doktor Amsel? Klar, daher kenne ich sie!“)

In der Ferne klingelte ein Telefon – Spiel mir das Lied vom Tod! Die blonde Ärztin lächelte süffisant, als sie die erwartete Nachricht vernommen hatte. „Danke für diese überaus erfreuliche Information!“
Sie wandte sich fürsorglich an den Vater: „Natürlich Herr Meier! Ich kenne da einige Mittel, die garantiert zum Ziel führen. Völlig entspannt und ganz ohne Nebenwirkungen! Lassen Sie uns nun alleine? Ich möchte mich in Ruhe mit Marc unterhalten.“
„Nein!!! Ich rede nicht mit Dir!“
„Für Dich immer noch Sie!“
„Und alles andere kannst Du Dir auch aus dem Kopf schlagen!“
„Was willst Du denn dagegen tun? Diesmal kannst Du mich nicht sitzenlassen...“ Gina Amsel lachte hämisch, als sie beobachtete, wie Marc feststellen musste, dass er seinen Sicherheitsgurt nicht lösen konnte. Seine Arme waren taub, als wären sie eingeschlafen. Und auch ein Fuß kribbelte.
„Lokalanästhesie, Doktor Meier! Das gibt uns ungefähr eine halbe Stunde Zeit!“ Sie setzte sich auf seinen Schoß. „Danach wirst Du Deiner Buschärztin nicht nur mitteilen müssen, dass ihr Vater wegen Deiner unterlassenen Hilfeleistung verstorben ist, sondern auch, dass Du ihre besten Freundin gevögelt hast. Und das nicht mal eine Woche nach Deiner Abreise aus Sanssouci. Aber so geht Karriere eben!“



Im Alptraum Karriere taucht sie ja auch schon auf. Da als "Kinderärztin". Marcs Gefühlswelt ist (durch Gretchen) (durch die Krankheit des Professors) (durch seine Verantwortung) komplett durcheinander geraten. Und sein Unterbewusstsein versucht irgendwie ältere und jüngere Erfahrungen/Enttäuschungen zu verarbeiten. Die eigentlich gedeckelt und vergraben waren. Doch eine blonde Ärztin hat alle Schutzmauern eingerissen. Da hat es aktuell auch ein durchgeknallter Mehdi leicht, ihn ins Abseits zu schicken. (Aber wir greifen mal bei den Kommis nicht vor, gelle?)

In den "frühesten" Versionen war es durchaus angedacht gewesen, Marc noch mehr Streß zu machen. Nicht nur durch Mehdi sondern eben auch durch erbitterte Konkurrenz der Gina Amsel. Das hatte sich aber irgendwann von selbst rausgeschrieben. Vielleicht grabe ich eines Tages mal eine Frühversion aus und teile sie mit euch. Aber die Festplatten sind noch irgendwo im Keller in Umzugskisten vergraben

Zitat
Eine böse Verführerin, mit Hilfe einer Injektion, die sein Handeln völlig lähmt. Er ist machtlos. Mehdi hat ihm das Liebste genommen, das er hatte. Wieder die Frage: Vorahnung



s.o. Thema Unterbewusstsein

Zitat
Andererseits ist da die Angst und die Ungewissheit.



Genau. Eigentlich ist Marc ein starker Charakter. Nur eben sehr leicht zu verunsichern. Vor allem Unbekanntes macht ihm Angst. In dem Fall Gefühle. Sie verunsichern ihn extrem. Nur kann er zurzeit nicht schwach sein. Professor Haase ist krank und auf Marc lastet zusätzlich noch eine Riesenbürde Verantwortung. Alles neue, herausfordernde Situationen, die ihm seine Kraft rauben. Mal ehrlich, ohne diese Konstellation... hätte Mehdi wenig Chance, so eine Macht über Marc zu bekommen, oder?

Zitat
Aber man sagt doch, die wahre Liebe ist stärker als alles andere. Heißt das denn nicht auch, dass man sich blind vertraut, wenn man richtig liebt?



Gefühle machen schwach. Marc hat sich sein Leben lang Gefühle verboten. Seit Kindheit weiß er, dass die Nächsten die schmerzvollsten Einschnitte verantworten. Er liebt Gretchen aufrichtig. Doch tief in ihm brodelt diese Angst, erneut verletzt zu werden. Sein persönlicher Teufelskreis. Das mit dem Vertrauen hat er nie gelernt. Besser ausgedrückt, man hat es ihm verlernt. Sein Credo war, nur sich selbst zu vertrauen. Nun muss er es ausgerechnet über 6000 Kilometer lernen.

Zitat
Marc zieht es mal wieder ins Café Sonne. Hier kann er vor allem nach solch aufreibenden Nächten runterkommen. Und noch was anderes. Man lernt interessante Menschen dort kennen. Zwei alte Damen, die Marc einiges über das KatHo zu erzählen wissen, sind zeitgleich dort. Und der clevere Chirurg wittert gleich mal wieder seine Chance, um indirekt für das EKH zu werben. Und wie soll es sein, die alten Ladys springen drauf an. Perfekt



Seinen Job kann Doktor Meier, da ist er sicher. Da ist er souverän. Warum sollten die beiden Damen nicht überzeugt sein

Zitat
Liebe Karo, ich könnte natürlich weiter kommentieren, aber das spare ich mir erstmal auf.



Ach menno
Nee, wirklich. Ich könnte Deine Kommis stundenlang lesen. Wie Du genau den Finger auf die richtigen Stellen legst und die Geschichte zerlegst. Nicht negativ gemeint. Aber es sind einige wichtige Elemente enthalten, die eben erst mit der Zeit mehr Sinn oder ein Ganzes ergeben. Gut, dass Du sie früh erkennst und später eins und eins zusammenzählen kannst. Oft glaube ich, dass meine Story einfacher zu lesen wäre, wenn man sie am Stück lesen könnte.

Ich freue mich wirklich immer wieder über Deine Bemerkungen dazu.

An dieser Stelle streiche auch ich die Segel. Zu lesen gab es die Tage ja einiges, an Kommis und Kapiteln, sodass ich jetzt noch nichts wieder unters Volk werfe.
Ich wünsche euch allen einen schönen Sonn- und/oder Muttertag.

LG
Karo

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