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Dieses Thema hat 103 Antworten
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 Kommentarseite zu den Fortsetzungen!
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Nachteule Offline

Mitglied


Beiträge: 251

06.01.2018 00:55
#101 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo

Oh, oh Nachdem ich gelesen hatte, dass es einen neuen Eintrag in deiner Geschichte von dir gibt, fiel mir doch glatt wieder ein, was ich neulich auf deiner Kommiseite wollte, wobei ich aber anderweitig unterbrochen wurde und den Kommi schlicht vergessen hatte . Dank einer sensationellen Speicherfunktion hier im Forum tauchte der schon geschriebene Text aber wieder auf. Nun brauche ich ihn eigentlich nur noch zu bearbeiten und den Rest dazudichten .

Stehengeblieben war ich bei Marcs Alptraum. Daher mache ich an dieser Stelle (selbstverständlich ) weiter.

BERLIN - Oktober 2.18 – Café Sonne

Ja, wer kennt das nicht? Die Grenzen zwischen Traum und Realität gehen oft fließend ineinander. So träumt man z.B., dass man den Kopf in den Sand steckt und keine Luft mehr bekommt, erwacht eine Sekunde später und stellt fest, dass man mit der Nase unterm Kissen liegt. Unglaublich, kann aber passieren . Und Marc fühlt nach dem Erwachen noch die abstruse Behandlung durch Sabine in seinem Alptraum. In der Realität ist ein kleiner Kratzer auf seinem Unterarm zu sehen, aber dafür hat er schnell eine plausible Erlärung. B.T.W. Marc fällt im Schlaf ganz gerne mal aus dem Bett . Und das, obwohl er so eine große Liegewiese hat? Wo pennt er eigentlich? Auf der Kante? Oder ist das Bett einfach zu groß, so dass er im Schlaf ständig herumrollt, bis es nicht mehr geht?

Immerhin, der taffe Oberarzt schafft es, den komischen Traum hinter sich zu lassen. Er lässt sich nicht davon beirren und startet völlig normal in seinen Alltag. Und der beginnt zunächst einmal mit einer guten Zigarette, danach folgt ein Mini-Marathon mit anschließendem obligatorischen Frühbesuch im Café Sonne, wo ihn das reale Leben freundlich in Empfang nimmt, etwa in Gestalt der netten älteren Frau Schneverdingen, die sich natürlich gleich nach ihrem verehrten Herrn Professor erkundigt, aber erst jetzt erfährt, dass dieser sich für länger in der Reha befindet. Nun muss ich aber nochmal überlegen. War "Wolfi" ihr Mann oder ihr Hund?

Marcs kleiner Scherz auf Kosten von Frau Schneverdingen: früher war Marc meist sehr zynistisch und oft schon beleidigend. Inzwischen ist der Zynismus eher etwas Lausbubenhaften gewichen. Marc scherzt der Lockerheit wegen, nicht, um jemandem absichtlich weh zu tun und so ggf. von den eigenen mentalen Problemen abzulenken. Das Grüne hinter den Ohren wird er wohl nie gänzlich ablegen können, aber es passt zu ihm und macht seine komplette Persönlichkeit aus. Einem Lausbuben kann man für seine Sprüche nicht wirklich böse sein. So gesehen ist alles in Butter. Dennoch, ein leichter Beigeschmack bleibt, wenn man daran denkt, dass das Herbstwetter evtl. wirklich eine Gefahr für ältere Leute darstellen könnte:

Zitat

(„Jetzt fängt die Zeit der Fußgängerunfälle an. Es muss mir was einfallen, dass uns die Zahl in Notaufnahmen nicht abfällt.“)


Ehrlich gesagt, so ganz verstehe ich den 2. Satz nicht. Einerseits weiß Marc, dass durch das feuchte Wetter und die rutschigen Straßen und Wege viele Menschen verunglücken, andererseits sorgt er sich um die Quote in der Notaufnahme? Oder meint er doch eher, dass es genügend Personal dort braucht? Eine Erklärung von dir wäre zu gnädig .




BERLIN - Oktober 2.19 – Sabines Plan

Dr. Stern hat im OP wieder einmal überzeugt und ist auf dem besten Weg, Knechtlsdorfer komplett von der OP-Liste mit Dr. Meier zu verdrängen. Na, der könnte seine "Praxis" dann doch eher bei Dr. Stier erhalten, dem dieser vorteilsnehmende Krauskopf sowieso viel eher liegt als der wissbegierige Ergeizling, den Kollege Meier bevorzugt. Und dieses "Techtelmechtel" oder was auch immer da zwischen Cedrick und Gigi ist, hält die Spottdrossel von Marcs Wirkungsbereich fern. Auch gut .

Erschrocken war ich aber beim Lesen, dass Marc wirklich der armen Sabine an den Kragen wollte? Doch nicht wegen dem Traum?! Das wäre doch wirklich zu überzogen! Aber dann merkte ich, dass ich mal wieder total auf dem Holzweg war . Neenee . Nicht MARC kündigt SABINE, sondern es ist genau anders herum. Das verstört Marc doch irgendwie. Zwar nervt ihn die Schwester sehr, sehr oft, aber anderseits kann er sich das Krankenhaus ohne sie nicht mehr vorstellen. Sie war doch sonst immer so unterwürfig und es sah immer so aus, als würde sie für den Rest ihres Berufslebens Sklavendienste für Dr. Meier erledigen. Warum auf einmal die Kündigung?

Da frage ich mal ganz dreist: wieso nicht? So wie Gretchen und auch Marc selbst, befindet sich auch Sabine in einer Art persönlicher "Umbruchphase". Sie hat sich von ihrer Mutter gelöst, sie ist zu ihrer großen Liebe gezogen... warum nicht jetzt eine berufliche Weiterentwicklung? Obwohl, Sabine hat wohl noch nie von dieser Möglichkeit gehört . Stattdessen trotz ihrer medizinischen Erfahrung noch einmal bie Null anfangen? Drei Jahre Ausbildung inkl. 1-2x wöchentlich zur Berufsschule? Umschulungen gehen schneller. Sie wäre dort bestimmt nicht mit Abstand die Älteste. Und ihr würde vorwiegend das beigebracht werden, was sie trotz Krankenschwesterausbildung und nunmehr 10-jähriger Arbeit in diesem Bereich noch nicht weiß. Sehr viel praktischer. Marc weiß das. Und man muss es ihm wirklich anerkennen, so gerne er Sabine dann doch wohl im Krankenhaus behalten hätte, dass er ihr diesen Tipp dann doch gibt und ihr damit bedeutend weiterhilft. Selbstverständlich gibt er das nicht offen vor Sabine zu. Ein kleiner Scherz auf ihrem Rücken, und alles ist so, wie es sein sollte . Nett fand ich den kleinen Vertrauensbeweis seitens Sabine, Dr. Meier zu bitten, ihre Umschulungssache doch bitte vorerst geheimzuhalten.




BERLIN - Oktober 2.20 – Feierabend

Ui! Dr. Meier scheint zu seinen Nachbarn einen recht guten Draht zu haben, wenn er sich einfach erdreisten darf, vor deren Garage zu parken .
Ja, Parkhäuser sind teuer, aber dafür in der Regel sauber und überwacht, also, die meisten jedenfalls. Selbst in unserer Kleinstadt gibt es welche mit extra Frauenparkplätzen. Aber nicht, weil Frauen angeblich schlechter einparken können, sondern die liegen dann quasi ebenerdig, was natürlich mit Kinderwagen, Taschen usw. bequemer ist, selbst, wenn es Fahrstühle gibt. Aber auf die muss man ja meistens warten.
Marc hingegen hat wichtiges vor. An diesem Abend muss er mal wieder den Kronprinzen ihrer königlichen Hoheit Elke Fisher I. geben. Frau Mama ist nämlich Gastgeberin so einer komischen Verlagsveranstaltung. Wieder Grund genug, mit ihren erfolgreichen Genen hauszuhalten. Ein Sohn, der nicht nur unverschämt gut aussieht, sondern auch noch ein sehr erfolgreicher Chirurg ist, noch dazu (immer noch) der jüngste Oberarzt der Bundesrepublik, mit dem kann man einfach wunderbar angeben. Marc hat solche Ereignisse bisher immer gehasst. Er tut es sicher auch jetzt noch, aber heute Abend geht er sehr viel lockerer an die Sache als früher. Aber ehrlich: seiner Mutter zuliebe kann er ihr diese Ehre ja mal erweisen. Sie ist und bleibt eben seine Mutter.




BERLIN - Oktober 2.21 – Café Goja

Liebe @Karo , diesen Kommiteil schreibe ich gerade zum ersten Mal. Denn dazu bin ich vor der Unterbrechung vor einigen Wochen nicht gekommen. Die Folge ist zwar etwas lang und ich muss sie nochmal lesen, um den Kommentar schreiben zu können, aber ich gebe mein Bestes . Den Kommi zum nächsten Teil bekommst du aber ein anderes Mal.

Ich starte gleich mal mit einer Feststellung Marcs, die mich echt zum Lachen gebracht hat

Zitat
Seine Mutter war eine attraktive Frau, der man ihr Alter wirklich nicht ansah. Was sie ja auch immer zu verbergen versuchte.

(„Warum soll ich sie dann nur begleiten? Niemand wird glauben, dass sie mich bereits mit 15 zur Welt gebracht hat!“)



Würde das etwa bedeuten, Marc müsste sich auch jünger machen? Wann hat der denn bitteschön seinen Facharzt gemacht? Mit 24?

Ein Augenblick der familiären Nähe, so etwas gibt es auch bei den zwei Meier-Fishers. Doch zugeben würde keiner von beiden so etwas. Bezeichnend daher, wie Elke diese winzige Innigkeit und innere Freude über das tatsächliche Auftauchen ihres einzigen Sohnes verbal umschifft:

Zitat
„Marc-Olivier, ich wusste doch, dass ich Dich gut erzogen habe.“


Das klingt doch gleich viel weniger nah, viel weniger sentimental, als wenn sie einfach gesagt hätte, dass sie sich über sein Erscheinen freut.
Dann wieder das leidige Thema mit dem verhassten Zwischennamen des Sohnes. Diesmal versucht er es erpresserisch. Will er seine Mutter wirklich einfach stehen lassen, wenn sie das böse, böse "O"-Wort in den Mund nimmt? Warum versteht er denn nicht, worum es ihr geht, wenn sie ihn so nennt?

Zitat
Marc Meier gab es viele, ihr Sohn war einzigartig!


Daher braucht er diesen Doppelnamen, der ihm wahrscheinlich bei jedem Hören aus ihrem Mund Magenschmerzen bereitet. In der Regel rastet er ja richtiggehend aus, wenn man ihn so nennt. Selbst, wenn Gretchen es tut. Er hasst diesen Namen. Er will nichts damit zu tun haben. Weil er ihn an früher erinnert? Elke muss es wohl schlucken, wenn sie keinen kleinen Familienskandal herausbeschwören, nicht am nächsten Tag in den Klatschspalten der Presse genannt werden will, nicht etwa ihres Bucherfolgs wegen, sondern wegen des "Theaters", das ihr Sohn am Vorabend veranstaltet hat. So gesteht sie ihm seinen Willen zu, um für einen Abend in der Öffentlichkeit den perfekten Sohn an ihrer Seite zu haben.

Ein Schaulaufen der wichtigsten literarischen Vertreter zumindest des Verlages, dem Elke Fisher mit ihren Erfolgsromanen angehört. Oberflächliche Gespräche gehören zu solchen Veranstaltungen dazu. Jeder ist scheinfreundlich zu jedem, verteilt nicht ernstgemeinte Komplimente und macht flache Witze, um die Stimmung zu lockern. Doch eines ist echt an diesem Abend: Elke bemerkt, wie attraktiv ihr Sohn ist. Irgendwie erfüllt sie das mit Stolz, wenn er nicht seinem Vater so ähnlich sehen würde! Immerhin, der Junior kommt gut an in der Damenwelt. Elkes Mission ist geglückt. Sie kann mit ihm angeben, auch optisch.

Der Höflichkeit halber nichts von Afrika erzählen, dafür nennt die Mutter ihn nicht beim vollen Vornamen. Was für ein Krampf !

Marc erfährt schon früh an diesem Abend einiges über die beruflichen Entwicklungen im Dasein seiner Mutter, Dinge, die sie ihm nicht persönlich erzählt hat und die er dafür von ihrer Agentin hört. Soso, Elke Fisher goes Rosamunde Pilcher . Und dann noch etwas Interessantes: ausgerechnet das Buch, das Marc für seine damals out of order gewesene Mutter geschrieben hat und das eigentlich in der Urfassung eine versteckte Liebeserklärung an Gretchen war, ist der erfolgreichste Teil in der Dr.-Rogelt-Romanreihe . Wenn die Leute da auf der Veranstaltung die wahren Hintergründe wüssten .
Wenn Gretchen das wüsste, was würde sie wohl dazu sagen? Immerhin hatte Sabine damals schon versucht, sie auf diese besondere Geschichte aufmerksam zu machen. Blöd nur, dass Marc zu dem Zeitpunkt bereits alles in "diesen Machismo" umgetextet hatte, der dann so erfolgreich wurde.

Und dann passiert wieder etwas, was Marcs Reifeprozess unterstreicht. Es reicht ihm aus, einfach nur "Marc" zu sein, ganz ohne Dr., ohne die Floskel, dass er der jüngste Oberarzt ist usw. Hier steht schließlich seine Mutter im Vordergrund. Er ist nur ihr Begleiter. Und fern allen Aufmerksamkeitsstrebens. Bescheidenheit, ja. Er braucht die Sonderaufmerksamkeit wirklich nicht. Die illustre Damenrunde hat nämlich schon ein besonderes Thema. Selbstverstänlich ist es komisch, sich Elke Fisher auf einer Art Kaffeefahrt vorzustellen, wo sie normalerweise recht exklusiv reist und die Gesellschaft oller Tratschtanten, und wenn diese noch so besessene Fans von ihr und ihren Büchern sind, stets meidet. Aber was tut man nicht alles, um die Erfolgsgaranten bei Laune zu halten?

Kleine Zwischenfrage: Ist jene Dame, die den Kilimandjaro mit dem "Killermann" verwechselt, zufälligerweise mit Bärbel Haase verwandt?

In der Tat ist Elke nicht wohl bei dem Gedanken, mit diesen komischen Frauen eine Woche lang in die Schweiz zu fahren. Das zu verhindern ist ihr Ziel. Aber ihr Sohn will ihr da bestimmt nicht helfen.

Zitat
„Wenn es wenigstens ein schicker Skiort wäre. Sankt Moritz oder so. Aber irgendwo auf einer Hütte? Womöglich kein Bad, dafür Holzhacken und Kühe melken?“


Nana, Elke Soooo rückständig ist die Schweiz nicht, auch wenn Inka Bause & Co. uns das liebend gerne weismachen wollen.

Hab ich's doch gewusst! Eine Heiratsbörse gibt es auch. Marc soll unwissentlich mit einer hübschen jungen Dame verkuppelt werden. Natürlich flirtet er, was das Zeug hält. Flirten ist ja nicht verboten. Aber hoffentlich vergisst er da die Liebe seines Lebens nicht, auch wenn Dert mal wieder sein Maul ganz schön weit aufreißt und Angi sich ganz schön zurücknimmt. Aber da... Marc wahrt tatsächlich eine gewisse Distanz . Ob gewisse Stella das wohl gecheckt hat? Eher nicht, wie ihr hoffnungsvolles "Bis Später" beweist.

Gut! Elke sieht in Stella, die ja noch längst nicht mit dem Studium fertig ist, keine perfekte Schwiegertochter, auch wenn man das annehmen könnte, da diese ja die Verlagserbin ist. Somit ist die Kuppelshow recht einseitig. Und wenn man Elke kennt, weiß man, dass sie keine einfach Schwiegermutter werden wird.

Eine erneute kleine Annäherung zwischen Mutter und Sohn? Denkste! Die beiden verstehen es offensichtlich nie, sich ganz normal wie engste Verwandte zu benehmen. Und wenn Elke mal in den vielen Disputen nicht weiterweiß, greift sie gleich zum Alkohol .

Aber da wird unser "Gott in Weiß" schon wieder von den "lustigen Kegelfrauen" belagert, bevor er sich weiter seiner eingeschnappten Mutter widmen kann . Diese Damen sind zu drollig. Und irgendwie scheint Marc auch seinen Spaß dabei zu haben. Bis, ja, bis sie ihm doch zu sehr auf die Pelle rücken und er, bevor sie ihn regelrecht aufpicken, gerade so von der Verlegergattin gerettet werden kann . Eine im ersten Augenschein nette Frau, die anscheinend nicht so überkandidelt ist, wie man innerhalb dieser Gesellschaft vermuten könnte. Und die ihn darüber in Kenntnis setzt, dass diese ganze Gewinnspielsache nicht ganz koscher ist. Aber gemeinsam mit ihrem Mann ist gewisse Frau Steen auch nicht besser als so viele andere Unternehmereltern, die sich nichts mehr wünschen, als dass der eigene Nachwuchs die eigene Firma eines Tages weiterführt, ob er nun will oder nicht. Ist das nicht ähnlich wie in der Familie Haase, also dem arroganteren Teil? Alle müssen Chirurgen sein, einer besser als der andere. Wichtigtuerisch und oberflächlich. Das persönliche Glück des Einzelnen interessiert nicht. Geld, Ruhm und Macht ist das, was zählt. Nein, Franz Haase ist nicht so, Gretchen ist nicht so, Marc ist nicht so. Und Stella wohl auch nicht. Ob sie deshalb im fernen Hamburg studiert? Damit ihre Eltern sie nicht zu sehr unter ihrer Kontrolle haben? Das ist völlig nachvollziehbar. Man kann froh sein, den Weg gehen zu können, den man für sich selbst als richtig betrachtet.

Es scheint, als könne Marc aufgrunddessen besondere Sympathien für Stella entwickeln. Muss es denn immer gleich eine Nummer auf dem nächstbesten Klo, auf der Autorückbank oder sonstwo sein? Das geht auch platonisch. Marc möchte es auch gar nicht mehr anders. Wie gut, dass er & endlich mal in ihre Schranken weist .

Ein Abend voller Blender. Kein Wunder, dass Marc regelrecht ausrastet und dem Verlagsherren mal vor Augen führt, wie die Realität wirklich aussieht. Ob dieser nun zornig auf ihn ist oder nicht. Aber der kluge Doktor hat den Braten längst gerochen. Anders als seine Mutter, die sich mal wieder reinlegen ließ und nicht hinter die Kulissen blicken konnte. Wo wäre sie nur ohne ihren Sohn? Dessen Provokation gegenüber Herrn Steen ist wirklich mehr als angebracht. Endlich bringt das auch Elke auf den Plan. Wie sie Einsatz zeigt für ihren Junior . So kämpft (Achtung, Ironie!) nur eine Löwenmutter für ihr bedrohtes Junges. Und wie schnell ist der Disput wieder nebensächlich, als Stella auf der Bildfläche erscheint. Und hoppla! Auf einmal spielt Elke das Kuppelspiel mit . Diese falsche Schlange .

Wie sich dann herausstellt, ist diese Stella wirklich sehr nett und auch gar nicht dumm. Man kann mir ihr sogar richtige Gespräche führen . Und Marc spricht auch lieber, als anderen Aktivitäten nachzugehen. Hat er von uns Martchenfans da nicht ein doppeltes Kompliment verdient?

Damit beende ich meine Analyse für heute, liebe Karo und wünsche dir bei dieser Gelegenheit ein schönes Wochenende.
Den nächsten Kommi bekommst du wahrscheinlich erst nächste Woche .

LG, deine Bibi

Karo Offline

Mitglied

Beiträge: 278

06.01.2018 22:01
#102 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Bibi @Nachteule

Puh... jetzt hast Du mich arg ins Schwitzen gebracht. Aber dazu... später

Erstmal habe ich mich natürlich wieder sehr über Deinen Kommi gefreut.

Und musste doch sehr lachen. Eine berechtigte Feststellung, dass Marc sehr oft aus dem Bett fällt. Er hat halt einen ausgeprägten Fluchtinstinkt, der ihn immer wieder über die Bettkante flutschen lässt.
Und nach dem Alptraum beginnt sein Tag eben nicht mehr mit einer Zigarette - so einfach ist es, sich das Rauchen abzugewöhnen. Ob Sabine ihre Fähigkeiten ahnt? Und was sie wohl dazu sagen würde, wenn sie davon wüsste, nachts durch des Meiers Träume zu geistern... noch dazu mit Stickgarn

Wolfi war der alte Mops von Frau Schneverdingen

Und da kommen wir zu Deiner Frage, die mich gerade echt beschäftigt hat. Aber ich habe die Stelle gefunden: Die Erklärung findest Du im Kapitel September 4.14 - Marc am EKH 6 auf Seite 3 der FF (Eintrag vom 18.7.17) Unterkapitel *Marc und Prof. Haase*

Zitat
„Ja, wollte ich. Aber mit Verlaub, Herr Professor... es gibt Wichtigeres: Das KatHo wird uns spätestens ab Mitte Oktober größere Probleme bereiten. Die Einsatzleitung der Rettung bezieht dort eine neue Station.“
„Woher wissen Sie das?“
„Herr Ullstein hat das heute eher zufällig erfahren. Eine der Einlieferungen von gestern hat ihre Handtasche im RTW gelassen und nun war er auf der Suche, wo sich das Ding befindet. Dabei kam er mit dem Dienststellenleiter ins Gespräch, dass wir die Sachen demnächst zu Fuß abholen könnten.“
„Dann wird unser größtes und sicherstes Standbein angegriffen. Wenn die da quasi zu Hause sind...“
„Da muss man doch was machen können?“ Bärbel entrüstete sich. „Die können doch das KatHo nicht bevorteilen, bloß weil die dann quasi da zu Hause sind? Das muss doch fair verteilt werden?“

Der Chefarzt sah seine Frau an, als ob sie nicht mehr alle Tassen im Schrank hätte. „Bärbel...“
„Frau Haase, es wird in der Regel immer das nächstgelegene Krankenhaus angefahren. Wenn Sie ihr geistiges Auge mal in den Straßenplan tauchen – liegen wir vor oder hinter dem Katharinen-Hospital?“
„Das kommt drauf an, aus welcher Richtung man kommt.“
„Also Bärbel... das kann doch nicht Dein Ernst sein!“ Manchmal hatte seine Frau mit Sicherheit weder Tassen noch Untertassen im Schrank!
„Genau, erst gestern kam ein RTW durch den Park in die Notaufnahme gehoppelt.“ Auch Doktor Meier konnte es kaum fassen.
„Sie – veräppeln Sie mich nicht. Ich bin nicht von gestern!“
„Nur leicht desorientiert.“ Der Professor schnitt eine Grimasse.
„Franz!“
„Ja was denn?“
„Du weißt, dass ich ungern Auto fahre. Ich komme ja auch immer mit dem Bus her.“
„Der hält auch zuerst am KatHo, dann bei uns.“




Marc bangt um die Auslastung der Notaufnahme, da die Einsatzleitung in Katharinen-Hospital sitzt und er sowas wie ein "Heimrecht" befürchtet.

Ich habe jetzt echt lange gesucht und hatte verdammt Schi... Angst, dass ich diese Info unterschlagen habe. Glücklicherweise nicht...

Marc und Sabine hegen eine ebenso spezielle Beziehung, wie er sie zu seiner Mutter hat. Marc zeigt seine Sympathie mitunter sehr seltsam und versteckt. Gretchen weiß das wohl am besten von allen. Aber er lernt.

Okay, vielleicht nicht schnell genug für den Abend im Café Goja, aber auch da merkt er plötzlich, dass er Spaß haben kann, auch wenn es eine Veranstaltung seiner Mutter ist. Marc ist momentan sehr geöffnet gegenüber Neuem. Anders könnte er wohl seinen neuen Job nicht machen. Beruflich offen hilft ihm auch zwischenmenschlich.

Da ist er seiner Mutter nun eindeutig voraus. Wenn auch nicht bei ihr. Auf ihre Gedanken kann (will) er sich einfach nicht einlassen. Übrigens habe ich es tatsächlich einfach so übernommen, dass Marc seinen Zweitnamen nicht leiden kann. Einen Grund dafür gibts nicht. Zumindest nicht in den ersten drei Jahren der Story

Dass Elke ihren Sohn über alles liebt wissen - ahnen wir. Da darf sie ihn auch mal überraschend in Schutz nehmen. Eine Mutter, egal wie Elke sie ist, kann doch nicht aus ihrer Haut! Also meine ich

In welche Richtung ich Stella einsetzen wollte wusste ich lange nicht. Deswegen wohnt sie mit Gretchens Kusine zusammen, um sie gegebenfalls wieder ins Spiel bringen zu können.

So, liebe Bibi .

Die Erklärung für Deine Frage habe ich geliefert und ich bin gespannt, was Du zum nächsten Miteinander zwischen Elke und Marc sagen wirst. Elke goes nicht nur Kegelclub sondern Fastfood too Wer hätte das von gedacht.

Bis bald.
GLG
Karo

Nachteule Offline

Mitglied


Beiträge: 251

09.01.2018 21:08
#103 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo

Heute kriegst du mal sehr viel weniger zu lesen. Ist ja diesmal auch ur für 1 Folge, nicht gleich für 4 . Ich kann es gar nicht glauben, dass ich bei deiner Geschichte auf dem neuesten Stand bin .
Danke für deine Mühe, meine Frage zu erklären . Jetzt sehe ich wenigstens wieder klarer. Ich hätte natürlich deine Geschichte nochmal von vorne lesen können, aber das wollte ich mir eigentlich für regnerische Tage im Sommer aufsparen .

Ja, was sage ich denn nun zu dieser Folge "Oktober 2.22 - Fast Food Factory" ?

Also, ich hab ja an einigen Stellen echt gelacht . Elke im Fastfood-"Tempel" . Die Brötchen, die da für Hamburger & Co. verwendet werden, sind schließlich böse . Ich hätte echt gedacht, Madame zetert viel mehr, aber sie hat mich dann doch sehr überrascht, dass sie sich auf dieses ziemlich unter ihrer Würde liegende "Etablissement" eingelassen hat. Marc hat aber ja auch nichts anderes zugelassen .

Zitat
„Du bist eingeladen, das Essen ist okay hier. Es wird Dich nicht umbringen.“


Natürlich nicht . Weizen mag zwr böse sein, aber es gibt ja auch andere Speisen in diesem... ähem... Speiselokal. bestellt sich tatsächlich etwas. Zunächst dachte ich an einen Chefsalat mit ausgewählten Zutaten. Aber Elke sehnt sich doch wohl nach Wärmerem. Eine Folienkartoffel mit Geflügelstreifen scheint akzeptabel. Marc dagegen frisst... Verzeihung!.... isst wie ein Scheunendrescher. Das erstaunt Elke doch sehr. Wo sind die Manieren ihres ansonsten äußerlich wohlgeratenen Sohnes nur geblieben, dass er sich freiwillig in so eine Absteige begibt, wo sich bullige, anstandslose und laute Fernfahrer die Klinke in die Hand geben? Und dann isst der Bengel auch noch so viel, wie sie in drei Monaten wohl nicht vermutet hätte. Wo gehen die Kalorienbomben bei ihm nur hin? Apropos Kalorien: Elke kämpft anscheinend gegen Vernunpft und Appetit, gibt sich schließlich letzterem geschlagen - und stellt fest, dass es ihr gar nicht mal unwohl getan hat .

Nach dem Mahl das Kreuzverhör durch den Sohn. Was hatte Elke wirklich bezweckt? Wollte sie mal wieder die perfekte Schwiegertochter finden? Aber klar . Warum kann sie nicht verstehen, dass Marc inzwischen in festen Händen ist? Glaubt sie nicht daran oder will sie es nicht glauben? Weil es Franz' Tochter ist, an der Marcs Herz hängt? So sehr, dass er sich grundlegend in seinem Umgang mit Frauen gedreht hat? Nur noch auf die Eine fixiert ist? In Elkes Welt ist das nicht möglich. Marc braucht eine Partnerin, die auch optisch zu ihm passt. Aber das tut Gretchen doch! Gegensätze ziehen sich doch an und wirken doch auch auf andere interessant oder? Also, ich fand es beim DD-Gucken immer sehr interessant. Gretchen ist blond und figurtechnisch eine Durchschnittfrau, die aber gerade dadurch, weil sie die Kurven an den richtigen Stellen trägt, auf Männer interessant wirkt und durch ihre Naivität so unbedarft dazu. Marc ist der dunkelhaarige, sportliche Typ, auf den die Frauen in Scharen fliegen, mit der durchweg coolen, machomäßigen Note. Selbstbewusst und irgendwie auch selbstverherrlichend, jedenfalls nach außen hin. Elke meint, er braucht eine Frau, die ihm das Wasser reichen kann. Sie definiert das über schlanke, sportliche Frauen mit erfolgsversprechenden Zukunftsaussichten. Was kann Gretchen da bieten? Fährt ohne Weiteres für ein Jahr nach Afrika, um dort unentgeldlich kranken Menschen zu helfen. Tzz! Das mag für sie ja passen, vielleicht auch für die anderen beiden Begleiter. Aber doch nicht für Elkes Sohn !

Doch! Marc ist davon überzeugt, dass es genau so richtig ist. Dass er und Gretchen zusammen passen. Elke muss es wohl schlucken.

Und dann haut Marc so richtig raus, was er vorhin im Café Goja durchaus bemerkt hat:

Zitat
Er grinste seine Mutter frech an... „Ich kann ja schlecht alle Töchter Deiner Liebhaber vögeln.“

„Marc Olivier!“

(„Das Olivier der Entrüstung!“)

„Nicht in diesem Ton! Und nicht solche Unterstellungen.“
„Entschuldige bitte, ich müsste mich sehr täuschen, wenn er nicht Dein verspätetes Geschenk zum Tag der Elke-Fisher-Vereinigung gegen das jährliche Altern gewesen wäre.“
„Was Du immer denkst.“
„Ich kenne Dich schon was länger. Momentan hoffe ich sehr, dass ich Recht habe. Denn das habe ich ihm gesagt.“
„Was?“
„Dass ich ihn für Deinen Stecher halte.“
„Marc...“ stammelte Elke.

(„Da vergisst sie vor Schreck sogar das Olivier der Entrüstung!“)



Ja, er hat Elke enttarnt, macht sie fast sprachlos. Interessant, wie du diese Diskussion herausgearbeitet hast . In ihrer Empörung nennt sie Marcs verhassten Zweitnamen, aber als er dann Oberwasser in dem Gespräch hat, verschluckt selbst sie ihr "Olivier", quasi, als wenn er ihr beim Reden den Wind aus den Segeln nimmt .

Und im weiteren Verlauf teilt Marc seiner Mutter dann mit, warum er Stellas Telefonnummer erhalten hat. Sie könnte ihm in der anscheinenden Betrugssache wegen der illustren Schweiz-Kaffeefahrt mit wichtigen Informationen von Nutzen sein. Geschickt stellt er sich mal wieder an, der Bursche . Er ist wirklich gewieft. So gewieft, dass er Elkes Verletzung durch ihren eingeklemmten Daumen rigoros ausnutzt, um endlich mal das KatHo von innen zu sehen und ein wenig Spionage zu treiben, was auch der kurzzeitig involvierte Brummifahrer gleich bemerkt .

Und ich freue mich schon darauf zu erfahren, ob Elkes wertvolle Autorinnenhand, mit der sie immerhin ihren Computer bedienen und ihre Lavendel-Mandel-Teetasse halten muss, während ihre heisere Stimme Dr. Rogelt den Weg durch seine Welt weist, gerettet werden kann. Im EKH wäre dies mit Sicherheit kein Problem. Aber Marc ist schließlich auf geheimer Mission. Hoffentlich verrät Elke ihn dabei nicht .

Bis bald und GLG
deine Bibi

Karo Offline

Mitglied

Beiträge: 278

11.01.2018 20:45
#104 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo liebe Bibi @Nachteule

ja, es ist ja echt unglaublich. Den Adventskalender hattest Du bis zu Deiner eigenen Deadline rechtzeitig kommentiert und hier bist Du auch uptodate. Hammer

Da will ich doch schnell Nachschub liefern. Natürlich geht es mit Elke und Marc weiter. Wie hatte Elke vor langer zeit mal gesagt? Fiktion wird zur Realität. Könnte man fast genauso sehen. Vom Autorentreff in die knallharte Spionage-Wirklichkeit.

Aber erst noch...

Zitat
Also, ich hab ja an einigen Stellen echt gelacht



So sollte es sein. Diese Café Goja/Fast Food Factory - Kapitel zu schreiben hat mir selbst auch sehr viel Freude gemacht. Wenn es beim Lesen ebenso ist... mehr will ich nicht. Geteilter Spaß ist doppelter Spaß, nicht?

Zitat
So gewieft, dass er Elkes Verletzung durch ihren eingeklemmten Daumen rigoros ausnutzt, um endlich mal das KatHo von innen zu sehen und ein wenig Spionage zu treiben, was auch der kurzzeitig involvierte Brummifahrer gleich bemerkt



An dieser Stelle war mal geplant, Elke mit Hajo auf Tour zu schicken. Aber dazu ist es dann doch nie gekommen - war wohl nicht dazu bereit. Schade eigentlich, das wäre ein Knallerbuch geworden...

Aber dann kam alles irgendwie anders... doch dazu erstmal... das nächste Kapitel.

Ich wünsche allen viel Spaß dabei!
LG
Karo

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