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Dieses Thema hat 98 Antworten
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 Kommentarseite zu den Fortsetzungen!
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Karo Offline

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Beiträge: 248

07.08.2017 23:24
#51 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Meine Lieben,

ich verabschiede mich für circa zweieinhalb Wochen in den Urlaub. Natürlich wage ich es nicht, euch ohne was zurückzulassen

Und so habe ich auf die Schnelle (und es war jetzt wirklich schnell) ein "Urlaubs-Special" (abgeschlossene Stories) aus dem Ärmel geschüttelt. Eine "Kürzestgeschichte" steht für sich und erlaubt bis 5000 Zeichen, incl. Leerzeichen. Ich habe nicht gezählt, aber ich schätze, es sind deutlich unter 500. Also wirklich nur was ganz Kurzes, dass ihr mich nicht vermisst

Bis bald, liebe Grüße,
Karo

Nachteule Offline

Mitglied


Beiträge: 237

08.08.2017 21:58
#52 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo

Was für eine Überraschung Image and video hosting by TinyPic
Eine Kurzgeschichte zum vorübergehenden Forenabschied

Und was soll ich sagen (ich mach's mal kurz): sie ist sooooo süß

Du hast es mal wieder voll auf den Punkt gebracht. Das Thema ist "Liebe". Die Liebe findet in der "Stadt der Liebe" statt Gretchen und Marc sind zusammen in Paris. Der Liebe wegen. Und hier zeigt sich ganz schön, wie unterschiedlich ihre Auffassungen von Liebe doch sind

Gretchen: Liebe spüren, Liebe geben, Liebe bekommen, Liebe leben
Marc: Liebe geben, Liebe bekommen, aber vor allem Liebe machen

Und wie gekonnt er sich herauswindet aus Gretchens Sightseeing-Plänen Aber bei seinen Argumenten wäre ich wohl auch schwach geworden. Vor allem sein Ausspruch:„Außerdem – das schönste Lächeln der Welt hast Du. Was soll ich also mit Mona Lisa, wenn ich stattdessen Dich ansehen kann?“

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Ich sag's dir, diese kurze Kurzgeschichte habe ich sicher nicht zum letzten Mal gelesen

Bis bald und bis zum nächsten Mal in der Kommiecke.

LG, deine Bibi

Nachteule Offline

Mitglied


Beiträge: 237

23.08.2017 16:19
#53 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo

Genau, ich nutze die letzten Wogen der Urlaubszeit und schenke dir mal wieder einen (oder vielleicht auch mehr) Kommi(s), solange ich die Zeit dazu finde

Erstmal musste ich gucken, wo ich denn das letzte Mal stehengeblieben war Aber ich hab den Schnitt relativ schnell gefunden. Nun kann ich also in Ruhe weitermachen

Marc und Elke 1 / Brief an Marc / Marc schlaflos 2

Ein Teil über die schwierige Mutter-Sohn-Beziehungen, bei der sich im Vorfeld schon gezeigt hat, dass die gemeinsamen Probleme tiefliegende Ursachen haben, denn inzwischen wissen wir ja, dass Marc und Elke sich einmal sehr, sehr, sehr nahe gestanden haben, bis etwas passiert sein muss, was diese empfundene Nähe deutlich eingetrübt hat. Etwas, was beide noch längst nicht verarbeitet haben und an dem sie gewaltig zu knabbern haben. Sowohl Mutter, als auch Sohn.

Zunächst einmal, bevor es zu diesem ersten Gesprächen seit Marcs Wiederkehr aus Afrika kommt, werden wir Zeuge eines kleinen mentalen "Absturzes" des sonst so gefassten Chirurgen. Er vermisst sein Gretchen wirklich, hat sogar Angst davor zu vereinsamen. In dem Moment, als er wieder verstärkt an sie denkt, klingelt das Telefon. Seine Hoffnung ist groß, dass Gretchen anruft. Aber es ist niemand anderes als seine Mutter. Elke, die alles Recht der Welt hat, sich nach dem Befinden ihres Sohnes zu erkundigen. Blöderweise spricht Marc sie im ersten Moment mit dem Namen seiner immer noch in Afrika weilenden Freundin an. Elke ist alarmiert. Ihr Junior hängt immer noch dieser dicklichen, naiven Blonden nach. Es kann doch nicht sein, dass es ihm dieser "Fehltritt" noch soviel ausmacht, während ihn der mütterliche Geburtstag scheinbar am Allerwertesten vorbeigangen ist. Elke sieht sich konfrontiert damit, dass sie nicht mehr die erste weibliche Geige in Marcs Leben spielt. Noch dazu stellt sich der Sohnemann sturer dar, als es sein sollte. Dabei hat er ihr zugesagt, sich mit ihr treffen zu wollen. Was ist da besser geeignet, als eine öffentliche Veranstaltung, auf der sie wieder einmal mit ihrem talentierten Medizinerspross angeben kann?
Was soll Marc machen? Seine Mutter lässt keine Ausflüchte gelten. Er sieht sich gezwungen, sie zu dem Event zu begleiten. Obwohl es mal wieder um SIE geht, obwohl es IMMER um sie geht. Doch irgendwie muss er sich ihr gegenüber so weit verantwortlich fühlen, dass er doch immer wieder macht, was sie von ihm verlangt, zumindest, was solche gemeinsamen "Termine" angeht. Sonst ist er auch immer so stark und selbstbestimmt, nicht aber bei seiner Mutter. Es muss etwas mit der Vergangenheit zu tun haben...!

Und kaum hat Elke aufgelegt, ist es wieder da, das neue Gefühl von Sehnsucht nach einem besonderen Menschen - Gretchen.

Um sich ihr nahe fühlen zu können, liest Marc wieder einmal ihren letzten Brief an ihn, den Abschiedsbrief mit dem selbstgeschnitzten Baobab als Zusatzgeschenk. Eine ganz besondere, ganz persönliche Geste von Gretchen an Marc, ein paar geschriebene Zeilen und ein kleiner, hölzener Gegenstand. Ein fassbares Zeichen, dass es immer noch eine Verbindung zwischen ihnen gibt, ähnlich wie die berühmten abgeschnittenen Haarsträhnen, ein symbolischer Teil "von mir für dich", damit man den anderen nicht vergisst. Solange Marc den Baobab und den Brief hat, kann er diese Verbindung zu Gretchen zu jeder Tages- und Nachtzeit hervorholen und sich an ihre gemeinsamen glücklichen Stunden in Afrika erinnern und ihr so in Gedanken nahe sein. Dagegen kann auch sein Schulterteufelchen nichts ausrichten

Apropos "Teufelchen": In seinen eigenen vier Wänden kann Marc es den nervigen imaginären Gesellen auf seinen Schultern ruhig gestatten, sich mal wieder zu zoffen. Natürlich geht es wieder mal um Marcs Gefühlswelt und um Gretchen. Echt, ich fand dieses "Zwiegespräch" äußerst amüsant. Irgendwie stelle ich mir dabei immer den ersten Otto-Film vor Für deine Geschichte bezüglich Marc ist es sogar richtig sinnvoll, weil wie Leser dadurch einen ganz genauen und recht unterhaltsamen Blick bekommen auf den inneren Zwiespalt, dem Marc ausgesetzt ist, solange er sich noch auf dem Scheideweg zwischen seinem alten, frauenvernaschenden und seinen neuen, gretchentreuen "Ich" ist.

Zitat
Dann guck mal sicherheitshalber, ob die Eier noch dran sind.
Wo sollen sie denn sonst sein?
Ein blondes Biest hat sie abgeschnitten und in einem tiefblauen Ozean versenkt. Vielleicht findest Du sie ja auf dem Foto, welches Du immer noch anstarrst. Äh - HALLO - Was tust Du da? Wenn Du das Foto gleich küsst, dann kotze ich.
Au ja!!! Das will ich sehen!






Ja, Marc ist Gretchen bis jetzt wirklich treu geblieben. Früher hätte er ihre Abwesenheit wohl ausgenutzt, um irgendeine willige Tussi aufzureißen. Aber diese Zeiten sind anscheinend vorbei. Als Befürworter der Marc-Gretchen-Beziehung hofft man es natürlich, dass er stark bleibt und sich nicht doch wieder auf so eine doofe Geschichte einlässt, wie z.B. mit Schwester Gabi oder später mit Mitzi Knechtlsdorfer. Schließlich gehört das Treusein zu seinem Reifeprozess, in dem er sich gerade mittendrin befindet. Und die lange Trennung von seinem Hasenzahn ist eine große Prüfung, nicht nur für ihn, für beide. Denn Gretchen ist ja schließlich jetzt alleine mit Mehdi, der sie, wie wir wissen, immer noch anbaggert. Wenn Marc das wüsste, ob er dann wohl auf der Stelle wieder nach Afrika zurückfliegen würde? Im Moment wäre ich mir fast sicher, dass er es tun würde.



Hier beende ich den Kommi fürs Erste.
Der nächste kommt bestimmt

Bis bald,

deine Bibi

Karo Offline

Mitglied

Beiträge: 248

25.08.2017 09:26
#54 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Bibi

@Nachteule

Mit einem Kommentar von Dir gehe ich in Urlaub und mit einem anderen komme ich zurück Das versüßt das Urlaubsende gewaltig. Naja... bis über´s Wochenende habe ich noch, Montag geht´s dann wieder los. Dienstag habe ich glücklicherweise direkt wieder meinen freien Tag, das macht den Einstieg einfacher. Und Freitag/Samstag habe ich auch nochmal freigenommen.
Nach drei Wochen Urlaub kann man schlecht mit einer ganzen Arbeitswoche anfangen...

Es freut mich, dass Dir Martchens "Kürzesttrip" nach Paris gefallen hat, weil es wirklich nur eine ganz spontane, schnelle Sache war.

Tja, und die Beziehung von Marc und Elke... es ist kompliziert, würde man woanders wohl als "Beziehungsstatus" eintragen

Du kannst Dich jetzt schon auf das Treffen der beiden freuen, allerdings liegen da noch ein paar Kapitel zwischen, bis es soweit ist

Von Dir durfte ich mich auch über ein neues Kapitel freuen und dann gab es noch eine für mich völlig neue Geschichte von @Sally die mir sehr gut gefallen hat. Danke dafür. Und ich habe es geschafft, ein großes Stück bei @Lorelei ´s "Mammut" weiterzulesen. Dafür muss ich wirklich Zeit haben, es ist so langsam geschrieben... nichts, was man zwischen Tür und Angel lesen kann, deshalb dauert es einfach etwas länger. Aber ich liebe die Dialoge zwischen Gretchen und Marc, sie können sich immer wieder so wunderbare Sprüche um die Ohren hauen Image and video hosting by TinyPic

Was es schwierig macht, dass ich quasi die aktuellen Folgen parallel lese - wer will denn die Ankunft des Nachwuchses verpassen...

So, dann bin ich mal wieder weg, noch ein paar Dinge erledigen. Am WE lade ich vielleicht auch noch ein weiteres Kapitel hoch, aber noch bin ich im Urlaub

Liebe Grüße und bis bald,
Karo

Nachteule Offline

Mitglied


Beiträge: 237

25.08.2017 17:59
#55 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo Karo

Schön, dass du wieder da bist

Ich muss ja auch Montag schon wieder arbeiten. Aber im September mache ich nochmal eine Woche frei. Irgendwie muss ich die vielen Urlaubstage, die ich habe, ja abfeiern

Gestern war eher durchwachsenes Wetter. Aber die Zeit habe ich trotzdem zum ausgiebigen Shoppen genutzt. Und heute bin ich halt wieder im Schreibmodus. Ich habe sogar eine neue Folge für meine eigene Geschichte angefangen. Eine neue Geschichte bzw. eine Abwandlung einer bereits vorhandenen, die ich vor Ewigkeiten mal geschrieben, aber nie zu Ende gebracht habe, entsteht gerade in meinem Kopf. Ich habe so viele Ideen, doch wenn ich sie aufschreiben will, sind sie irgendwie weg Da brauche ich Tage wie heute, an denen es nur so aus meinen Fingern sprudelt

Ich hab ja auch noch was zu deiner Geschichte beizutragen Hier geht's los...

ALPTRAUM KARRIERE

Ja, der gute Marc Wenn man so viele diverse Schwierigkeiten im Leben zu verarbeiten hat, dann hilft das Unterbewusstsein gerne mal weiter. Wer kennt das nicht? Aus realen Begebenheiten werden in der Nacht Anhäufungen von Absurditäten, vermischt mit Dingen, die wirklich passiert sind oder passieren könnten. Bei Marc ist es der Herzanfall seines Chefs, der ihn jetzt wieder einholt. Er will dem alten Mann helfen, doch er kommt nicht dazu. Erst sind's die endlos scheinenden Treppen, die ihm vor seiner Wohnungstür im Weg sind, dann ausgerechnet seine Mutter, die ihn unbedingt zum Karrierezug bringen will. Die Rettung in Form von Knechtlsdorfer und Cedric Stier naht, kommt aber nicht nahe genug an das Auto von Marcs Mutter heran, so dass sie ungehindert mit ihm zum Bahnhof kommen kann. Dass aus Elke plötzlich deren Exmann wird, der Fiesling, der seine Familie immer nur unterdrückt hat, setzt dem ganzen noch die Krone auf. Es passt dem Vater absolut nicht in den Kram, dass Marc seinen Gefühlen für Gretchen zuliebe seine Karriere hintenan stellt, lieber ihren Vater rettet, als nach "Karrierehausen" zu fahren. Karriere, Erfolg und Geld, nur das sollte zählen. Familie, Liebe, Gefühle, Glück, das wird doch völlig überbewertet und ist nichts für den Superchirurgen. Der Junge muss wieder auf den rechten Weg gebracht werden. Ausgerechnet jetzt taucht auch noch Dr. Amsel auf, als Helferin des keifenden Vaters, Assistentin des Bösen, könnte man auch sagen. Dazu passend ihr Handyklingelton "Spiel mir das Lied vom Tod." Marc muss sich vorkommen wie im Vorhof der Hölle. Er, ein gestandener, erwachsener Mann mit einem tollen Beruf und einer süßen Freundin, die zwar im Moment in Afrika weilt, ihm aber inzwischen fast schon mehr als seine Karriere bedeutet, muss sich von seinem Vater sagen lassen, er sei dumm, kindisch und noch dazu gegenüber seinen Eltern undankbar. Dann wird er auch noch dieser zwitschernden Vogelscheuche überlassen, die nichts anderes im Sinn hat, als ihn damit zu "therapieren", dass er mit ihrer "Hilfe" nicht nur den Professor sterben lassen muss, sondern seine Freundin tatsächlich mit der falschen Schlange hintergeht. Und er kann sich nicht dagegen wehren, nicht einmal weglaufen. Er ist Ginas Gefangener. Er kann ihr nicht entkommen. In diesem Moment, als er es wenigstens schafft, vom Sitz zu rutschen...

... kommen wir zu einem ganz besonderen Teil

Supi Eine Widmung... für mich? Ja, passt, denn wir hatten in unseren Geschichten sehr ähnliche Ideen Nur dass der Hintergrund für Marcs angeschlagenen Schädel weitaus dramatischer sein dürfte als in meiner Story, in der Marc seinen erotischen Traum wohl etwas zu genau genommen hat

Weckanruf von Gretchen

Zum Glück, es war nur ein Alptraum. Aber der Sturz aus dem Bett bleibt zumindest nicht ohne körperliche Folgen. Wie gut, dass der tröstende Anruf zur rechten Zeit kommt Auch wenn es erst einmal eine Verwechslung gibt und nicht Schwester Sabine am Apparat ist Nein, es ist seine Herzdame Gretchen ruft doch tatsächlich an. Doch trotz aller Sehnsuchtsbekundungen, gespikt mit den gewöhnlichen Neckereien des verliebten Paares, gibt es auch ein ernstes Thema, das es zu besprechen gilt und das Gretchens Vater betrifft. Als Tochter weiß man selbst, wie es ist, sich Sorgen um den geliebten Papa zu machen. Einerseits ist es tröstlich, dass Prof. Haase das Schlimmste wohl überstanden hat, aber da sind auch die Fakten, die besagen, dass so ein Anfall immer wieder passieren kann, vor allem, wenn der Chefarzt sich nicht schont. Marc ist in dem Gespräch ungewohnt offen zu Gretchen, spricht mit ihr nicht nur über ihren kranken Vater und den Stress im Krankenhaus, sondern auch über die für ihn neue Art und Weise, zu seinen Gefühlen zu stehen. Unglaublich, wenn man bedenkt, wie Marc noch kurz vor dem Afrikaflug drauf war Er hat sich defintiv zum Positiven verändert Er hat sich seinen Gefühlen geöffnet und merkt, dass genau das ihn glücklich macht So glücklich, dass er fast zu spät zur Arbeit kommt


Marc am EKH 6

Noch etwas ist mit Marc passiert. Er ist gegenüber seinen Mitarbeiter geduldiger geworden. Er kann sogar mit einer Lernschwester vernünftige Gespräche führen. Das Schulterteufelchen hat da schon Recht: früher hätte er so eine Gelegenheit ausgenutzt, um sich ein bisschen Spaß nebenbei zu verschaffen. Geeignete Plätze dazu: die Wäschekammern, sein Büro, die leeren Patientenzimmer Aber jetzt reicht auch ein unverbindliches Gespräch Wenn da nur nicht seine beiden Schultergesellen wären, die sich wieder mal zur unrechten Zeit zoffen So langsam müssen seine Mitarbeiter denken, er hätte einen an der Klatsche, wenn er die zwei Chaoten verbal zur Raison zu bringen versucht. Die anderen können sie ja weder hören noch sehen. Da können natürlich ganz schön peinliche Situationen raus entstehen

Nach der Visite kommt Marc dann dazu, sich seiner Aktion mit den Afrikaspenden zu widmen. Unglaublich! Marc, der sämtliche Verstecke im Krankenhaus dank seiner großen Liebesbedürftigkeit kennt, war noch nie in diesem Kellerteil Interessant, was er da alles findet, eine wahre Spielwiese für heimliche Liebespaare Natürlich muss er ausgerechnet DAS, was er da findet, per Handy an Gretchen weitervermitteln. Und sie erkennt - oh Wunder - sogleich die indischen Mitbringsel ihrer Mutter. Während Marc denkt, hier die heimliche Liebeshöhle von Gretchen und ihrem Gynäkologenex aufgefunden zu haben, wissen wir jetzt endlich, was Bärbel da unten im Keller ausgeheckt hat, um ihre Tätigkeit als Cannabisgärtnerin zu verschleiern. Dabei hat sie allerdings etwas entscheidendes Übersehen, nämlich, dass zumindest für Gretchen dieses Pseudoliebesnest Bärbels Handschrift trägt. Da kann man doch gespannt sein, wie sich das weiterentwickelt. Ob Marc seiner Schwiegermutter in Spe auf diese Weise wohl auf die Schliche kommt, wenn er erst einmal begreift, dass Gretchen mit den Kissenbergen nicht das Geringste zu tun hat? Oder kann Bärbel sich noch einmal aus der Breduille herausbringen?

Bin auf jeden Fall gespannt wie Oskar


Bis bald und schönen Resturlaub von deiner
Bibi

Karo Offline

Mitglied

Beiträge: 248

26.08.2017 22:02
#56 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen

Dann will ich mal die nächsten beiden Kapitel hochladen, quasi zweimal das Thema Freundschaft. Eine junge, entstehende und eine lange währende, durchaus angeknackste. Es sind die beiden letzten September-Kapitel, dananch geht es in den Oktober.
Und ich bin froh, dass ich den neulich fehlenden Sprachfehler nun quasi korrigieren kann. Oh Mann... Doch mittlerweile dürfte klar sein, dass Thilo trotz leichtem Nervansatz eine Daseinsberechtigung hat.
Die andere Freundschaft führt uns wieder nach Afrika, es geht um Sex.



Viel Spaß und bis demnächst (vielleicht auf meiner Kommiseite)

Karo


Hach... fast hätte ich es vergessen...

@Nachteule

Du Liebe

Ja, zum Schreiben brauche ich auch immer einen bestimmten Modus, dann fließe es nur so aus den Fingern wie bei Dir. Und vermutlich bei vielen anderen...
Ich brauche auch immer eine Weile, bis ich mich reingefühlt habe, bis ich abgetaucht bin, in die andere Welt, die anderen Charaktere...

Kleine Ideen kommen oft zu ungelegenen Zeiten, meistens habe ich eine Idee, wenn ich gerade im Einschlafen bin. Doch wenn man das nicht noch aufschreibt, dann sind diese Gedanken unwiderrufbar verschwunden. Block und Stift liegen immer am Bett, oder ich tippe gerade noch ein Memo ins Phone.

Marc und seine gesellen wird er sie in den Griff bekommen? Wer von ihnen wird den stärkeren Einfluss haben?
Und Bärbel... ja, da hat sie nicht ganz mitgedacht. Glaub mir, da kommt noch was

Danke für Deine treuen Kommis,
komm gut wieder in die Arbeit rein.

LG Karo

Nachteule Offline

Mitglied


Beiträge: 237

02.09.2017 21:33
#57 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo

Jetzt habe ich schon wieder fünf Tage Arbeit hinter mir. Die Woche war anstrengend. Ich gebe dem Wetter, Mondphasen usw. die Schuld dran Erstens war des nachts, bis einschl. Donnerstag, nicht an viel Schlaf zu denken, weil die Augen einfach nicht zu bleiben wollten und ein Jetlag durch die Urlaubswoche eigentlich ausgeschlossen werden konnte . Tagsüber dann fehlte entsprechend der Antrieb. Okay, ich habe mir diesen Nick nicht umsonst ausgesucht Aber eigentlich bin ich seit einigen Jahren nicht mehr ständig darauf aus, mit die Nächte um die Ohren zu hauen.
Langsam denke ich, es wäre mal wieder ein ärztlicher Checkab angebracht, wenn selbst eine Woche Urlaub nicht den erwünschten Erholungseffekt aufbringt. War schon lange nicht mehr beim Onkel Doc, obwohl ich mit Magen- und Darmanfälligkeiten vorbelastet bin und eigentlich regelmäßiger zur Untersuchung gehen sollte Aber auch da fehlt der Antrieb. Genauso, wie beim Weiterspinnen meiner Geschichten

Dafür nehme ich mir heute die Zeit für längst überfällige Kommis



September 4.26 – Marc und Thilo 2 (Fast Food Factory)

Marc ist, wie versprochen, mit seinem neuen Kumpel unterwegs. Klar, dass ihm der Diner-Laden zusagt und er in puncto Essen auch gleich mal an sein geliebtes Hasenzähnchen denkt, dem diese Lokalität sicherlich ebenfalls gefallen würde Oh Mann, Marc ist richtig sentimental geworden, auch wenn immer noch seine "freche Seite" zu Wort kommt, aber die ist im Moment doch recht leise. Er vermisst sein Gretchen und Thilo merkt das auch sofort.

Zitat
(„Der ist echt verknallt. Dabei haben Chirurgen doch eher einen frauenfressenden Ruf!“)



Wenn der wüsste, der gute Mann ! Marc war ja bis vor kurzem diesem Ruf nichts schuldig. Ein blondgelocktes Etwas und vermutlich der Zahn der Zeit haben aber dazu beigetragen, dass sich hier einiges geändert hat.


Was ich interessant fand und absolut nicht weit hergeholt in unserer heutigen "Pressewelt", waren die Schlagzeilen über die drei Doktoren des EKH. Professor Haase und seine langjährige hervorragende Arbeit und das Chirugentalent Dr. Meier, nicht umsonst Deutschlands derzeit jüngster Oberarzt. Aber dann kam der Knaller, wo ich echt dachte, eine gute Story kannste den Reportern einfach immer verkaufen, ob es jemand liest oder nicht oder gar erstnimmt

Zitat
Doktor Mehdi Kaan, der „Arzt ihrer Hoheit“ – auf Anraten einer Freundin hatte eine (angebliche) Nachfahrin des letzten russischen Zaren ihre Zwillinge im Elisabeth-Krankenhaus zur Welt gebracht.



BTW: der letzte (offzielle) russische Zar hatte tragischerweise keine überlebenden Nachkommen, wie man weiß und sein jüngerer Bruder, der wirkliche (inoffizielle) letzte Zar, der den Thron aber abgelehnt hat, hatte zwar einen Sohn, aber auch der hat sich nicht weitervermehrt. Das ist ähnlich wie mit diesen ganzen Gerüchten um die ebenfalls ermordete Großfürstin Anastasia, von der ettliche Frauen seit den 20er Jahren behaupteten, sie seien diese Person. Erst mit dem Auffinden der sterblichen Überreste der Zarenfamilie war bewiesen, dass eine ganze Menge Menschen auf eine gewisse Hochstaplerin namens Anna Anderson reingefallen sind, die sehr lange Zeit glaubwürdig behaupten konnte, sie sei diese verschollene Zarentochter. So gesehen alles Humbug, was Thilo da über Dr. Kaans prominente Patientin gefunden hat. Aber andererseits, wen stört es, solange es hilft, das EKH ins rechte Licht zu rücken?

Nicht zuletzt ist es hilfreich, dass Gretchen sich überhaupt auf die Afrikasache eingelassen hat. Das EKH kann nur davon profitieren, solche Beziehungen wie die zu Martin und seinem Missionscamp in BuKiFa zu haben. Eine gute Sache, speziell so eine, mit der man armen Menschen in Entwicklungsländern helfen kann, kommt in der Öffentlichkeit immer gut, wenn auch im Falle Gretchen Haase nicht alleine dieser Aspekt ausschlaggebend war für ihr Vorhaben, ein Jahr lang Berlin zu verlassen. Sie wollte ja "was alleine schaffen". Sie wäre dazu sicher auch woanders hingegangen, um ihre Selbstverwirklichung auf die Reihe zu kriegen. Afrika war doch nur ein Zufall. Und wie sich rausstellt, ein wirklich dringend benötigter. "Mit der Hilfmaßnahme für Afrika dem EKH unter die Arme greifen und es gegen die Konkurrenz stärken." Sinnbildlich: Gretchen in Afrika, die dort Hilfe leistet, wo sie gebraucht wird, kann sich somit nur selbst zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen, solange sie dabei erfolgreich ist. Gretchen braucht dies, denn bisher war sie nicht stark genug, um gegen die Konkurrentinnen um "ihre" Männer zu bestehen bzw. sich selbst zu helfen. Mir war das lange nicht klar. Ich dachte immer, sie wollte einfach nur flüchten bzw. Marc auf diese Weise zeigen, was er im Begriff war zu verlieren. Daher fand ich die ganze Afrika-Geschichte nur blöd. Dass es auch anders geht, sehe ich an deiner Geschichte. Daher ein Riesen-Kompliment für die geschickt verwobenen Fäden, die du da zusammengefügt hast Wie gesagt, ich mag intelligente Geschichten, die zum Nachdenken anregen


September 4.27 – Gretchen und Gina 2

Die Brillenschlage ist ja immer noch nicht weg Aber nun wissen wir immerhin auch mehr über das Hühnchen, das jetzt Gretchen Gesellschaft leistet. "Emma" wurde das flugunfähige Vogelvieh getauft und hat sogar ein eigenes "Bett" in der Hütte bekommen, wo es nächtigen kann. Irgendwie eine ulkige Vorstellung, wie Gretchen schnarchend auf ihrem Lager liegt und das Huhn nebenan aufgeplustert auf dem seinen. Vielleicht ist es auch noch zu was anderem gut, ich sage nur, Hackverteidigung gegen unwillkommene Tatsch-Attacken des Dr. Kaan.

Wo wir beim Thema sind. Gina weiß natürlich mehr über den psychischen Zustand des Frauenarztes und "warnt" ihre beste Freundin bei Gelegenheit schon mal vor. Gretchen glaubt nach wie vor an das Gute in wirklich JEDEM Menschen. Aber was Gina ihr dann erzählt und was sie ansatzweise auch schon von Roula angedeutet bekommen hat, sollte sie lieber vorsichtiger werden lassen, vor allem, weil Gretchen ja selbst schon erfahren hat, wie Dr. Kaan wirklich drauf ist, man denke nur an den ONS in ihrem Elternhaus und an die wirklich fiese Art, wie Mehdi das hinterher Marc regelrecht unter die Nase reiben musste. Beschissener ging es kaum. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Gretchen den Hintergrund nicht wirklich bemerkt hat. Vielleicht wollte sie es einfach nicht bemerken. Okay, wir haben ja in den letzten Originalfolgen nicht mehr viel mitbekommen vom "Verhältnis" des Expaares. Der Fokus lag in erster Linie auf den Problemen zwischen Marc und Gretchen. Mehdi tauchte ja erst im Flugzeug wieder auf. Alles, was von ihm da bzgl. Gretchen kam, war nichts weiter als "Ich wollte schon immer mal nach Afrika." Das kann ja vieles bedeuten, aber nicht unbedingt, dass er immer noch scharf auf Gretchen ist und die Gelegenheit beim Schopfe packen wollte. Das konnte man nur vermuten. Aber du klärst uns zum Glück ja auf

Wenn man Dr. Amsel zu reden hört... äh... liest, dann könnte man denken, sie sei sexuell übererfahren. Diesen Eindruck hatte ich bisher bei ihr nicht. Vor allem schon, weil sie ja immer noch der Jerome-Affäre oder was auch immer das war, nachhängt. Und meiner Erfahrung nach haben gerade die Menschen, die so viel über Sex reden und noch dazu darüber philosophieren, wie es sein soll, könnte, muss etc. nicht wirklich eine Ahnung. Wer Sex hat und - sagen wir mal, nicht gerade wenig, hat es i.d.R. nicht nötig, ständig darüber zu sprechen. Ich habe mir schon mal Gedanken darüber gemacht, ob die mit wenig bzw. keinem Sexleben damit nur ihre Unsicherheit und Unerfahrenheit oder ihre permanente Nichtbefriedigung überspielen wollen, nach dem Motto: "Wenn schon nicht viel machen, dann lieber viel drüber reden." Ersatzbefriedigung könnte man das auch nennen. Auf jeden Fall gibt sich Gina als Expertin schlechthin, vor allem, was Mehdi angeht. Er ist nicht gut im Bett, weil er nicht das schnelle Abenteuer sucht. Sie hingegen möchte weniger Liebe, dafür mehr Spaß. Zwischen den Zeilen gelesen könnte man auch sagen, dass sie enttäuscht ist von Mehdi, weil sie es nicht geschafft hat, ihn von Gretchen abzulenken geschweige denn, sich in Gigi zu verlieben. Also redet sie ihn in dieser Beziehung schlecht.

Es ist aber auch ein Fünkchen Wahrheit drin. Mehdi kommt wirklich nicht von Gretchen los und hofft, dass er den lästigen Konkurrenten Meier endlich los- und mit Gretchen selbst glücklich wird. Dabei hat er selbst Schuld an der ganzen Situation. Er hatte die Chance, Gretchen gänzlich für sich zu gewinnen, doch er ist auf ihr Ultimatum nicht eingegangen und hat sich stattdessen für Anna und gegen seine damalige Freundin entschieden in einer Zeit, in der ihre Beziehung noch viel zu frisch war, als dass Gretchen ihn bereits wirklich aufrichtig geliebt hätte. Es war eher das VERliebtsein, das bei ihr damals bestand. Die Aufruhr der Gefühle. Das allmähliche Kennenlernen des Partners. Liebe aber ist was anderes. Man kennt denjenigen, den man liebt, auf jeden Fall länger als nur ein paar Wochen. Man weiß um seinen Charakter, um seine Stärken und Schwächen und ist bereit, ihn so zu nehmen, wie er ist. Gretchen war in den Wochen "vor Mehdi" nahe dran, sich Marc, den sie wirklich liebt, komplett hinzugeben, wenn er denn gewollt hätte. Damals bei ihren Eltern, als sie merkte, dass er ihr gegenüber doch nicht gänzlich abgeneigt war, ebenso wie später nach dem "Prinzessinnenkuss" und vor allem nach ihrer missglückten Ehe. Mehdi war ein Lückenfüller und Alexis dann ein Versuch, ihren wahren Märchenprinzen zu vergessen und sich ihren lebenslangen Traum von Liebe und Glück zu erfüllen. Das "Experiment Mehtchen" wäre irgendwann sowieso in die Hose gegangen. Welche Frau mag es schon, wenn der Mann klammert, genauso wie umgekehrt? Und Mehdi klammert sich doch auch jetzt immer noch an Gretchen fest. So könnte er sie nie für sich gewinnen. Ihr würde es irgendwann zu viel werden und sie wäre weg, ob mit oder ohne Marc. So weit reicht ihre "Liebe" zu Mehdi dann doch nicht. Das wird er auch irgendwann erkennen müssen. Darauf bin ich jetzt schon gespannt

Was mich dann überrascht hat, dass die beiden Freundinnen dann doch noch mal über Gigis Lüge im Fahrstuhl reden. Gina ist überraschend ehrlich, als sie sagt, dass sie mehr als enttäuscht war, dass Marc sie hat abblitzen lassen und sich daher zu der Lüge hinreißen ließ. Also wollte sie tatsächlich vor allem IHM schaden und nicht ihrer Freundin, denn da wusste sie ja auch noch nicht, dass Alexis ein Hochstapler war. Ich weiß nicht Irgendwie lässt mich diese Aussage die Vogelscheuche glatt sympathischer werden. Vielleicht war sie wirklich nur verletzt. Dennoch, sie hat was an sich, was mich davon abhält, sie gänzlich zu mögen. Ich denke dabei an ihr bevormundendes, abwertendes Verhalten gegenüber Gretchen. "Die OP-Naht ist ja total veraltet." oder "Der Infusionsständer ist vom Flohmarkt." Bzgl Marc: "Du rennst dem nicht schon wieder hinterher!" "Mach dies nicht, mach das nicht. Dies ist blöd, das ist schei...!" Irgendwie habe ich solche Personen im realen Leben echt gefressen .

So, da hast du jetzt erstmal was zum Lesen Auch wenn vielleicht einiges, was ich geschrieben habe, blödsinnig rüberkommt, ich weiß es im Moment nicht anders auszudrücken

Auf jeden Fall wünsche ich dir mal ein schönes Wochenende

Bis bald,

deine Nachteule

Karo Offline

Mitglied

Beiträge: 248

05.09.2017 21:59
#58 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen, besonders @Nachteule - Hallo Bibi

Gleich geht es weiter, wie angekündigt beginnt nun ein neuer Monat und damit kommt eine - ja genau, Cafeteriaszene, gefolgt von einem Tagebucheintrag.

Eine kleine Bemerkung zum Kommentar von Bibi (von wem sonst ) habe ich allerdings.

Zitat: Irgendwie lässt mich diese Aussage die Vogelscheuche glatt sympathischer werden. Vielleicht war sie wirklich nur verletzt. Dennoch, sie hat was an sich, was mich davon abhält, sie gänzlich zu mögen.

Ehrlichgesagt - jetzt wo ich so nach und nach meine Geschichte hier hochlade bin ich erschrocken, wie sympathisch sie doch geraten ist...
Jetzt erstmal: Viel Spaß in der Cafeteria.

Liebe Grüße,
Karo

P.S. Ein kleiner Einschub aus Berlin kommt noch hinterher, er würde nicht zu dem nächsten, größeren, Batzen passen...

LG nochmal,
Karo

Karo Offline

Mitglied

Beiträge: 248

12.09.2017 21:17
#59 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

So meine Lieben,

nun kommen wir wieder zu Marc und seinem Mentor - und die "Haase-Familie" ist wieder dabei, das könnte @Greta freuen. Und @Nachteule erfährt endlich die Antwort auf die Frage, wie Gretchen sich wohl ihren Namen ausgesucht hat. Congratulation - Du lagst sehr richtig (mal wieder)

Viel Spaß
Karo

Nachteule Offline

Mitglied


Beiträge: 237

16.09.2017 17:18
#60 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo

Sechs Folgen warten auf meine Kommis

Uiuiui! Ganz schön viel Arbeit, die da auf mich zukommt Aber ich tu's gerne. Du hast es dir verdient

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Oktober 1.1 - Cafeteria

Gott sei Dank, dem Professor geht es wieder so gut, dass er "seine" Krankenhausfamilie in der Cafeteria zusammentrommeln und ihnen die wichtigen Angelegenheiten der nächsten Zeit darstellen kann. Und da ist einiges, dass darauf wartet, in die Tat umgesetzt zu werden, allem voran die längst notwendige Reform des Klinikalltags, der sich neben Bernd Ullstein erstaunlicherweise Dr. Marc Meier verschrieben hat Wer hätte das gedacht? Marc, der bislang vor allem den Blick auf seine eigene Karriere gerichtet hat und dem sonst immer alles am Allerwertesten vorbeizugehen schien, sorgt sich plötzlich um den langfristigen Bestand des EKH Ein ganz anderer, ein erwachsener Marc Meier, der es verstanden hat, mit Hilfe der Liebe, für andere einzustehen, auch wenn er bezüglich seines "Erwachsenwerdens" immer noch innerlich leicht blockiert ist, weil er es wohl selbst noch nicht ganz verstehen kann, was da mit ihm passiert. Bis das mal so weit ist, wenn es denn so weit kommt, führen die inneren Stimmen in ihm weiterhin ihre Diskussionen. Mal sehen, wer letzten Endes am längeren Hebel sitzt: Engelchen oder Teufelchen?

Oh, und der Professor in seiner Rede kann es trotz gerade überstandener, schwerer Krankheit nicht lassen und kommt wieder auf eines seiner geliebten (amourösen) Themen Wer kann es wohl sein, der sich im Keller ein Liebesnest geschaffen hat? Derjenige möchte doch bitte dafür sorgen, dass das Krankenhaus um ein paar orientalische Kissen und Decken ärmer wird. Tja, liebe Bärbel! Da wirst du dir wohl noch was einfallen lassen müssen, warum du diese Aktion durchgeführt hast

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Oktober 1.2 - Tagebuch 6

Was wäre Margarete Haase ohne ihr Tagebuch? Solange sie nicht komplett in ihrem (Wunsch-)Leben angekommen ist, wird sie es weiter brauchen, um ihre Gedanken loszuwerden. Gedanken, die sie mit uns FF-Lesern nur allzugerne teilt und die uns zeigen, wie sie wirklich fühlt. Und siehe da, sie vermisst ihre unlängst abgereiste BF Gigi kaum Tja, so dicke kann diese "Freundschaft" dann doch nicht sein. Aber Gina kann ja mit ihrem oft haltlosen Rumgezwitscher auch sowas von nerven . Allerdings war sie unbewusst für Marc in den letzten Wochen auch eine große Versicherung, denn solange Gigi anwesend war und Mehdi ein wenig "beschäftigte", hatte Gretchen ihre Ruhe vor seinen möglichen Rückeroberungsversuchen. Jetzt, wo die Spottdrossel weggeflattert ist, hat er doch freie Bahn und kann zumindest versuchen, Gretchen wieder zu betören. Man kann nur hoffen, dass sie vorsichtig genug ist und aus jenem Ereignis der Vergangenheit, als sie Bridget-Jones-like auf der gelben Couch ihrer Eltern den süffigen Wein zu sehr genoss und am nächsten Morgen (wahrscheinlich) in Mehdis Armen aufwachte, gelernt hat. Mehdi ist zu allen Schandtaten bereit, um sie wieder für sich zu gewinnen, Marc Meier hin oder her. Wer ist schon Marc? Der ist weit weg und besteigt vielleicht eh gerade die nächste willige Lernschwester in der Wäschekammer. Also, das könnten jedenfalls Mehdis Gedanken sein, um sich selbst zu motivieren. Schließlich ist Marc bislang sein bester und vielleicht einziger Freund gewesen, der bereit war, Mehdis Gefühlen zuliebe, über dessen lügnerische Exfrau seine Hände zu halten und ihr sogar Geld gegeben hat, damit sie ihre Schulden bei ihren Zuhältern begleichen konnte, der sogar selbst gelogen hat, damit Mehdi nicht die ganze Wahrheit über Anna erfahren muss. Weil ihm Mehdi tief in seinem Inneren wichtig war. Nur wenige Menschen haben in Marc Meiers Augen dieses Privileg, neben Mehdi sind das seine Mutter , Gretchen und der Professor . Schon alleine deshalb sollte Mehdi sich was schämen, Gretchen wieder befummeln zu wollen!

Gretchen ist eine Person, die vor allem an das Gute im Menschen glaubt. Und daher kann sie sich nur schwer vorstellen, dass Mehdi so egoistisch sein könnte. Hat sie die letzten Male vergessen, als er genau DAS war? Ich denke da nicht nur an den Abend in Weinlaune, sondern auch an den vermalledeiten Heiratsantrag an ihrem 30. Geburtstag und schließlich an die oberfiese Aktion, den ONS im Fahrstuhl genüsslich Marc gegenüber auszuplaudern, ohne Rücksicht auf Gretchens Gefühle Das war nicht mehr der liebenswerte Kerl aus der ersten Staffel, in den Gretchen sich nach und nach verguckt hatte. Mehdi ist ein richtiges Ar...loch geworden. Und alleine darum sollte sie lieber Vorsicht walten lassen.

Indes schwelgt Gretchen nichtsahnend in ihrem mentalen Glück. Ihren Lieben, einschließlich Marc, hat sie, wie man sich vorstellen kann, dicke Briefe geschrieben. Selbst Sabine bekommt einen, denn war diese es doch, die Marc vorzeitig den Abschiedsbrief gegeben und ihm so die Gelegenheit geschaffen hatte, Gretchen vor dem Abflug noch einmal zu treffen, wie wir wissen, nicht nur zum Reden . Sabine war also die treibende Kraft hinter der Entwicklung, die Gretchen und Marc sozusagen zu einem glücklichen Liebespaar gemacht hat. Trotz der riesigen Entfernung, die zwischen beiden liegt, sind sie sich gefühlstechnisch nahe. Selbstverständlich leidet Gretchen unter der Abwesenheit ihres Freundes. Glücklicherweise hat sie unter afrikanischer Sonne aber genug Abwechslung, um nicht völlig im Liebeskummer anzukommen. Sie lernt ja schließlich neben dem Verarzten der Einheimischen deren Traditionen kennen, eingehüllt in ein richtiges "Safari-Feeling" Image and video hosting by TinyPic Ich höre es richtiggehend vor mir: Buschtrommeln, Regentänze, mystische Gesänge.
Aber trotz dieser touristentauglichen Idylle gibt es immer noch die Schattenseiten des afrikanischen Lebens, vor allem bei den Frauen. Ich sage nur: "Wüstenblume". Schrecklich, dass auch Roula von diesem Schicksal betroffen ist. Aber immerhin hat sie es geschafft und mit Martin einen Menschen gefunden, der sie glücklich macht. Glücklich wäre Gretchen jetzt auch am liebsten bei einer gewissen Person. Sie vermisst Marc und macht sich sogar Sorgen um ihn, weil sie das kommende Weihnachten nicht zusammen verbringen können. Marc wäre dann wohl wieder alleine, denkt sie. Aber wer weiß, vielleicht erbarmt sich Gretchens Familie ja seiner und kümmert sich ein wenig um ihn, ganz im Sinne der abwesenden Tochter ---> Reine Spekulation

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Oktober 1.3 – Marc am EKH 7 (Marc räumt auf)

Dr. Meier is back Tja, Marc hat Autorität. Ist ja nicht umsonst Oberarzt Außerdem hat er selbst ja all das angeleiert, was inzwischen die StaBe mobilisiert hat. Und der Besuch der Oberen muss gründlich vorbereitet werden. Also auf zum Frühjahrs... äh... Herbstputz! Wenn auch in sklaventreibender Manier, aber Marc beschränkt sich nicht ausschließlich auf seine Station. Kurzum, das gesamte Krankenhaus muss dran glauben. Selbst die Länge der Grashalme im Klinikpark ist nicht vor seinen Argusaugen sicher Erstaunt war ich ja, wie vehement Marc den Professor die unumgängliche Reha schmackhaft macht. Seine "Blitzidee" diesbezüglich ist genial. Dem Prof diese Maßnahme als "Vergleichsstudie" zu verkaufen Schließlich steht Franz berufsbedingt auf jegliche Art von Forschung

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Oktober 1.4 – Marc und Professor Haase 5

Am Anfang des Kapitels stellt sich mir eine Frage: will der Professor Marcs Arbeit kontrollieren oder ist er einfach gerne in seiner Nähe? Ich meine, es hat sich ja im Laufe der Serie immer wieder mal gezeigt, dass Franz eigentlich große Stücke auf seinen Oberarzt hält, der jetzt auch noch richtig mit seiner Tochter zusammen ist, ungeachtet der Tatsache, dass sie gerade Tausende von Kilometern getrennt leben müssen. Aber irgendwie sind sie schon ein Paar. Und als liebender Vater, dem das Wohl seines Töchterleins überwichtig ist, behält er ihren Freund lieber mal im Auge. Andererseits sitzt Marc gerade an Franz' Schreibtisch und erledigt zum Teil dessen Arbeit. Klar, dass der Prof. sich da gerne einhakt. Denn mindestens so wichtig wie Gretchen ist ihm seine Klinik und sein Job dort. Außerdem hasst Franz es ja, nichts tun zu können. Gleichzeitig treibt ihn wohl auch die Langeweile in sein eigenes Büro, in dem er aber gerade nichts weiter als ein Besucher ist und erstaunt dort feststellt, dass Marc anscheinend hier schon seinen zweiten Wohnsitz eingerichtet hat .

Aber nein, es sind nicht Marcs persönliche Schlafutensilien, die in diesem Raum lagern, es sind die Kissen und Decken, die der junge Oberarzt aus dem Keller hochgeholt hat. Natürlich hat er Gretchen schon nach der Herkunft dieser Sachen befragt. Und diese hat nichtsahnend ihre Mutter damit in Bezug gebracht. Der Professor horcht natürlich gleich auf. Was wollte seine Frau mit dem Zeug? Hat sie etwa unten im Keller die ganze Zeit Dingen gefröhnt, die er sich seit seiner Affäre mit Marcs Mutter selbst nicht mehr zugestanden hat? Klar, dass das zu diesem Missverständnis führt. Es passt zu Bärbel, dass sie vor ihren Handlungen nicht besonders groß nachdenkt und aus einer Katastrophe gleich eine andere macht, anstatt dies zu verhindern. Irgendwo hat Gretchen das ja von ihr, also von einem Fettnapf in den nächsten zu hopsen. Wie die Mutter so die Tochter.
Gilt das auch für Väter und Söhne? Sogleich meldet sich das Teufelchen wieder zu Wort und erinnert Marc daran, dass er vielleicht genauso werden könnte wie sein Erzeuger. Sowas kann bei ihm durchaus zu einer gewissen Panik führen. Aber irgendwie hat er sich inzwischen mehr im Griff. Gekonnt lenkt er sich und auch den Professor von seinem Kurzzeitausfall ab. Puh!!!

Der "Besuch" seines Chefs ist zeitlich perfekt, um ihn darüber in Kenntnis zu setzen, was Marc bisher in seiner Mission für den Erhalt des EKH geschafft hat, natürlich mit der Hilfestellung anderer Personen, wie etwa "Oh Mann"-Thilo, der bereits ordentlich über das Krankenhaus recherchiert hat. Das freut Franz Haase doch Währenddessen sieht sich Marc mal wieder im Sog der Gefühle, die ihm bisher fremd waren. Klar, er liebt Gretchen. Aber er ist immer noch verunsichert, ob er ihr das bieten kann, was sie von ihm erwartet. Kein Wunder, dass seine beiden Schultergesellen sich mal wieder "unterhalten" .

Hach, der Marc! Er zerfliesst innerlich wieder vor Sehnsucht nach seinem Hasenzahn Die einzige direkte Verbindung, die sie im Moment haben können, ist ein Telefongespräch. Und selbst das kommt nicht immer nach Plan zustande. Und genau da kommt der Professer mit der Erzählung einer Wette daher, die er mit seiner Frau geschlossen hat, dass Gretchen es nicht schafft, das ganze Jahr über in Afrika zu bleiben. Marc weiß es aber besser. Gretchen WILL ihre Mission durchziehen. Und er unterstützt sie ja auch dabei. Irgendwie sieht er ein, dass es richtig ist, was sie tut. Ob sie aber in der Chirurgie dauerhaft richtig wäre? Vielleicht ist sie eine bessere Allgemeinmedizinerin. Ja, Marc ist es nicht wichtig, dass Gretchen wieder seine Mitarbeiterin wird. Wenn sie sich anders entscheidet, akzeptiert er das und stärkt ihr so den Rücken. Das ist es, was diese Beziehung ausmacht. Marc verlangt nicht von Gretchen, dass sie das macht, was er für richtiger für sie hält. Anders als ihre Eltern. Man erinnere sich: Bärbel wäre es doch am liebsten gewesen, Gretchen hätte ihren Job ein für alle Mal aufgegeben und eine Familie gegründet, um sich eben um diese zu kümmern und um nichts anderes. Ein total verstaubtes Weltbild eben. Franz war immer stolz, dass seine Tochter sich dazu entschieden hatte, in seine Fußstapfen zu treten. Vor allem, weil ihm und ihr dabei stets die Familientradition im Nacken saß/sitzt.

Und schon kommen wir zu dem entsprechenden Kapitel, das mich (und alle anderen Leser) gleichzeitig darüber aufklärt, warum Margarete eigentlich diesen Namen bekommen hat

Weil's zusammen gehört, gibts den Kommi auch zusammen^^:


Oktober 1.5 – Die Familie Haase / Oktober 1.6 – Marc und Professor Haase 6

Wenn es Marc wirklich wichtig ist, zu dieser Familie zu gehören, also - irgendwie, dann sollte er doch auch die Familiengeschichte kennen. Zugleich zeigt sich auf diese Weise auch das Vertrauen des Professors, das er in seinen Schwiegersohn in Spe längst hat. Sonst würde er ihn wohl kaum einweihen in die Geheimnisse der Familie Haase .

Dass die Chirurgie eine lange Tradtion bei Haases hat, wissen wir ja bereits. Begonnen hat alles in "meiner" Landeshauptstadt Hannover zu einer Zeit, als diese Stadt und das Umland noch zum Königreich Großbritannien und Irland gehörten. Lang ist's her . Damals hatten die Leute noch so klangvolle Doppel-Namen wie "Carl-August". Heute heißen solche Personen "Marc-Olivier" . Tja, irgendwann gab es in der Familie mal eine talentierte Medizinerin namens Margarete. Aber auch eine namens Hannah. Wie bezeichnend, dass jene Magarete einen einfachen Schmied und keinen Mediziner heiratete und damit in der Familie aus der Rolle fiel, wie auch später ihre gleichnamige Nachfahrin . Während in der weitläufigen Familie das Chirurgenhandwerk völlige Priorität hat, kann Gretchen sich nicht vollends darauf festlegen. Wie Marc schon meinte, sie wäre wohl eine bessere Allgemeinmedizinerin. Aber eines ist ja mal klar: sollten Gretchen und Marc irgendwann tatsächlich mal heiraten, hätte Franz immerhin einen Schwiegersohn, der in seine Fußstapfen tritt. Mit diesem überaus begabten Chirurgen in der Familie könnte Franz doch auch die restliche Verwandschaft toppen oder? Das wäre dann eine wirkliche Entschädigung dazu, dass keines von Franz' Kindern vollkommen der Familientraditon folgt. Denn auch Jochen ist wohl eher weniger dazu geeignet, das berufliche Erbe seines Vaters fortzuführen.

Nun aber nochmal zu Gretchens Namen: Also erstens Mal - wenn sie sich nicht selbst für Margerete "entschieden" hätte und stattdessen Hannah geheißen hätte, wäre der Spitzname dann "Hannchen" gewesen? Hallo? "Gretchen" passt da viel besser. Und "Gretchen" ist ja auch im literarischen Sinn wie geschaffen für diese Frau. Sie stellt sich ja selbst immer wieder die "Gretchenfrage": "Was will ich eigentlich? Wen liebe ich wirklich? Wie stelle ich mir meine Zukunft tatsächlich vor?" Darum ist's eine "Margarete" geworden.

Auch wenn sie "aus der Reihe tanzt", wer sagt denn, dass es immer richtig ist, sich gewissen Traditionen zu verschreiben? Marc hat schon recht. Es ist nicht wichtig, in welchem Bereich Gretchen ihre Arbeit macht, solange sie ihr ganzes Talent darin ausleben kann, ob nun als Chirurgin oder Allgemeinärztin oder anderswo. Was nützt es, etwas zu machen und darin nicht gut genug zu sein? Zum Glück sieht Franz es auch selbst so und hat dementsprechend seine Kinder nie zu etwas gezwungen, genauso wenig wie sein jüngster Bruder, dessen Kinder es scheinbar gar nicht erst in die Medizin zieht. Aber auch der mittlere, Hans, der sich der Tradition nicht zuletzt dank seiner Ehefrau so vehement verschrieben hat und mit ihm die gemeinsamen Kinder, hat einen "Makel": seine Tochter Andrea, die glatt Gretchens heimlicher Zwilling sein könnte Die ist nämlich auch ganz anders als der Rest der Sippe und hat sich der Heilpraktik verschrieben. Und ihre Tochter hat passenderweise einen Namen, der an Hildegard von Bingen erinnert . Was Marc da alles über die Verwandten seiner Freundin erfährt Und noch dazu sind die Haases zahlreich vorhanden. Sie haben sich vermehrt "wie die Karnickel" . Ob Gretchen daran anknüpfen wird? Also, mit Marc an ihrer Seite könnte es für ein, zwei, maximal drei Kinder reichen. Aber dazu müsste sie ihn ja überhaupt erstmal soweit kriegen, nä?

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Jupp, das war ein Mega-Kommi heute Aber der muss ja jetzt auch für insgesamt 6 Kapitel ausreichen .

Ich hoffe, du hast deinen Spaß beim Lesen

Bis bald und schönes Restwochenende.

Deine Bibi

Karo Offline

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18.09.2017 22:44
#61 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo Bibi, quasi nochmal, diesmal "bei mir"


Ja, Marc wirkt plötzlich erwachsener. Sehr schnell sogar, für seine Verhältnisse. Ich war/bin immer hin und hergerissen, ob man ihm das abnimmt, da er, wie Du es richtig sagst, bisher eher an seiner Karriere interessiert schien. Was nicht heißt, dass er nicht da ist, wenn er gebraucht wird. Bisher hauptsächlich für seine Mutter (für die er mal eben einen Roman zu Ende schreibt) oder Gretchen, die er oft genug aus der Sch... geholt hat (Chinalaser /Diätpillen ) oder einfach für sie da war...

Naja und ich finde es nicht verantwortungslos zu sagen, dass man (noch) keine Verantwortung übernehmen will (sei es der Chefarztsessel oder eben Familie). Mir geht es dabei um sein ehrliches Wesen. Vielleicht entwickelt er sich schnell aber er weiß, dass er das tun muss, wenn er mit Gretchen zusammen sein will. Wie sie selbst auch... und solange sie "nicht fertig" ist, muss sie ihr Tagebuch bemühen. Schön erkannt

Währenddessen lernt auch ein "alter Professor" noch, nämlich, dass es nicht weh tut, seinen Stuhl anderen zu überlassen. Die Szene im Chefarztbüro war nicht als "Kontrolle" gedacht, sondern es war schlichtweg Langeweile, die Franz in sein Büro getrieben hat. Dass er die Füße nicht stillhalten kann, zeigt ja, dass er sich bereits Gedanken gemacht hat...
Marc und der Professor kennen sich gegenseitig lange genug, dass sie wissen, welche Knöpfe sie beim anderen drücken müssen, um bestimmte Dinge zu erreichen und so kann Marc natürlich auch immer wieder von der Erfahrung des Älteren profitieren. Er respektiert ihn zu sehr, um nicht über Professor´s Worte nachzudenken.

Was ich jedoch nicht verstehe...? Warum sollen Marc und Gretchen ein, zwei oder maximal drei Kinder bekommen ? Auch wenn Gretchens Uhr bereits tickt (und laut Bärbel schon ganz gewaltig ), 10 Jahre können sie doch mindestens noch... wenn sie bald anfangen... Hach, Mist... da liegen ja 6000 Kilometer dazwischen.

Ich freue mich echt immer über Deine Gedanken. Image and video hosting by TinyPic Lieben Dank!

Nun wünsche ich Dir nochmal eine angenehme Woche,
LG Karo

Karo Offline

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Beiträge: 248

21.09.2017 22:57
#62 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

So Ihr Lieben

das Wochenende steht bevor, die beiden arbeitsreichsten Tage für mich... da will ich doch schnell mal dafür sorgen, dass ihr auch beschäftigt seid.

Der gute Marc ist es in jedem Fall - die Bosse sind da. Dass da hart verhandelt und geplant wird... Und dann steht auch plötzlich noch Gina in der Tür... fragt sich nur, bei wem?

Viel Spaß und bis bald,
die Karo



P.S. Jetzt habt ihr was zu tun

JackySunshine Offline

stellv.Admine


Beiträge: 7.117

22.09.2017 18:45
#63 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Meine allerliebste Karo !

Zu allererst, möchte ich mich für mein unglaublich langes Fernbleiben entschuldigen . Die letzten Monate waren der Horror . Gefühlt, bin ich einfach zu nichts gekommen... Was natürlich daran liegt, dass ich nun endlich wieder arbeite . Erst war es die Arbeitsgelegenheit (AGH) vom Amt im Kindergarten . Man darf mich nicht falsch verstehen, es hat unglaublich viel Spaß gemacht, aber auch sehr geschlaucht. Die erste Woche, war schrecklich. Das zeitige Aufstehen, fiel mir anfangs wirklich schwer und ich war total gerädert. Und dann war man es ja auch nicht gewohnt... Also taten mir die Füße weh, Muskelkater und eine Woche lang, durfte ich im Bettchen liegen, weil mir mein rechtes Bein nur noch weh getan hat . Dann hat man sich gerade an die Arbeit gewöhnt und ist zufrieden - sind die Ferien vorbei. Wenn man sich dann um das Essen für rund 40 Kinder täglich kümmern muss und nachdem die vier Gruppen dann fertig sind, das Chaos beseitigen darf, ist man einfach nur noch froh zu Hause zu sein . Ja und dann habe ich zwei Mini-Jobs gefunden. Um fünf Uhr aufstehen und putzen gehen, geht auch ordentlich an die Substanz. Vor allem, weil man nur 1 1/2 Stunden Zeit hat und es ja trotzdem ordentlich sein muss . Teilweise komme ich noch immer nach Hause und will mich einfach nur noch hinlegen. Aber ich denke schon, dass ich mich richtig gut daran gewöhnt habe .

Und da habe ich jetzt natürlich ausreichend Zeit und Lust, mal wieder ein bisschen zu kommentieren . Vergessen, hab ich Euch auf keinen Fall . Nun muss ich nur noch schauen, wo ich stehengeblieben war .




September 4.5 – Gretchen (SMS)


Gretchen tut mir wirklich leid. Dieser ekelhafte Kopfschmerz, wenn man stundenlang geheult hat . Da hilft auch keine Tablette der Welt. Die Augen tun auch weh und der Mund fühlt sich merkwürdig an. Zum verrückt werden... Wo ich ihr jedoch widersprechen muss: Marc ist nicht unerreichbar. Jedenfalls nicht so, wie er es für sie war. Natürlich ist er tausende von Kilometern von ihr entfernt. Aber das ist doch ein Witz, wenn man da an die emotionale Unerreichbarkeit denkt, die vor einigen Wochen noch da war.

Natürlich verstehe ich, dass es sich für sie so anfühlt. Die Sehnsucht ist einfach viel zu groß. Das merkt man daran, dass sie sich schreiben und daran, dass Marc gleich zum Telefon greifen will und sie dieselben Gedanken hat. Und das trotz Kopfschmerzen...




September 4.6 – Marcs Stimmen 2 (und SMS)



Oh wie ich Marc verstehen kann . Immer wenn ich was für Melli fertig schreibe, weil sie eben meine beste Freundin ist und man ja gerne mal was Liebes liest, schreibe ich, lösche und schreibe neu. So oft, bis es für mich okay ist. Ich bin da wie Marc: Schnulzig, liegt mir oft einfach nicht. Weil ich es einfach nicht kann. Es muss schon so sein, dass man merkt, dass es von Herzen kommt... Aber man muss einfach auch erkennen, dass es von mir kommt . Nicht immer ganz einfach, aber meist bekomme ich das ganz gut hin - hoffe ich . Hab ja bald wieder Gelegenheit dazu .

Zitat
Jetzt bin ich hier und das scheinbar Richtige fühlt sich so falsch an. Leider erwartet mich Dein Vater, sonst würde ich kurzerhand den nächsten Flug zu Dir buchen. Ohne meine Arbeit ist es schlimm, aber ohne Dich ist es schlimmer.



Aber es ist wirklich wunderschön geschrieben und auch wirklich so gemeint. Natürlich kann ein Marc Meier nicht ohne seine Arbeit, aber er kann eben auch nicht mehr ohne seinen Hasenzahn Image and video hosting by TinyPic. Und es ist ebenfalls RICHTIG, dass er nun in Berlin ist, auch wenn es sich falsch anfühlt, weil er nicht bei seiner Herzdame sein kann. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Gretchen und er sich nachher gegenseitig Vorwürfe machen würden, wenn Franz etwas schlimmeres zustößt. Er tut das Richtige... Aber wie war das noch?

Wir haben das Richtige getan...

Ja Marc! Aber das Richtige zu tun heißt nicht, dass es sich richtig anfühlt!


Eine meiner absoluten Lieblingsszenen der Serie und ich freue mich sehr, dass Du das hier so treffend aufgegriffen hast .

Mein absolutes Highlight Deiner Geschichte: Marcs innerer Kampf . Ich liebe das einfach so sehr . Da ist der alte, rebellische Marc und der neue, der nicht viel von dem alten eingebüßt hat, aber der eben nicht mehr so ist, wie er einmal war Image and video hosting by TinyPic. Ich find beide toll . Und natürlich Marc selbst, der vielleicht noch gar nicht so genau weiß, wer oder was er in dieser Beziehung sein will. Damit muss er sich auseinandersetzen und das geht, wie Gretchen richtig schreibt, nur Schritt für Schritt. So schwer das auch sein mag. Denn auch hiermit:

Zitat
So gerne würde ich Dich bald wieder hier in die Arme schließen. Aber ich schätze, das würde sich auch bald wieder falsch anfühlen. Lass es langsam angehen, Marc. Schritt für Schritt! Ich liebe Dich!



hat sie wieder vollkommen recht. Über kurz oder lang, würden sich die beiden auf die Nerven gehen und Marc würde sich distanzieren, weil es ihm zu schnell, zu viel wird. Er muss sich daran gewöhnen. Kann er das nicht, ist es schneller wieder vorbei, als die beiden Hirnstammtumor sagen können. Er würde verletzend ihr gegenüber werden... Daran ist gar nicht zu denken. Dann doch lieber den härteren Weg nehmen.

Tja und was Marcs hauseigenen Nervensägen bei ihrem kleinen, aber feinen Disput nicht bedacht haben: Sie bringen Erinnerungen an die Oberfläche, die Marc beschäftigen... Pascal! Immerhin war von häuslicher Gewalt die Rede und er weiß gar nicht, was aus Pascal geworden ist. Er hat ihn behandelt, dem Vater eine kostenfreie, nicht versicherungspflichtige Sonderbehandlung ausgegeben und ist direkt danach, zum Flughafen geeilt - wo er Gretchen eigentlich knapp verpasst hatte.

Und das ist eine sehr interessante Frage: Was ist mit Pascal?! Vielleicht erfahren wir es ja noch . Ich muss nämlich ehrlich gestehen - ab einem gewissen Punkt, habe ich gar nicht mehr weitergelesen . Zum einen, wegen Zeitmangel und zum anderen, weil ich erst einmal die Bücher von der berüchtigten Kate verschlingen musste . Da freu ich mich hier natürlich gleich doppelt! Ich kann Dir mal wieder eine kleine Freude bereiten, indem ich mich hier breit mache und zum anderen, kann ich auch endlich mal wieder ein bisschen lesen und kenne noch gar nicht alles !

Weil ich gelesen habe, dass das Forum gestern Abend Probleme gemacht hat, werd ich schon mal speichern, bevor die Hälfte weg ist und ich mich schwarz ärger . Sollte das öfter vorkommen, unbedingt bescheid geben, ich setz mich dann mal mit Xobor auseinander . Geht dann gleich weiter !!!




September 4.7 – Marc am EKH 1


Püh... Ich muss schon sagen, dieser Teil war so Facettenreich und so super geschrieben, ich weiß fast gar nicht, wie ich ihn kommentieren soll. Ich weiß noch, wie Du ihn eingestellt hattest, wollte ich ihn sofort lesen - aber ich war zu müde. Als die Unterhaltung mit Herrn Ullstein richtig in Fahrt gekommen ist, konnte ich mehr als die Hälfte davon, gar nicht mehr aufnehmen... Aber dazu komme ich denke ich später . Immerhin fängt es ja ganz anders an und ich musste wirklich schmunzeln .

Ein Marc Meier der sowas wie Aufregung verspürt? Ungewöhnlich und ich stelle mir dabei einen kleinen Jungen vor, der sich auf ein Event im Kindergarten freut . Man kann sagen was man will. Marc mag erwachsen sein und sich stetig immer weiter entwickeln... Aber ich denke, dass seine Vergangenheit, viel dazu beiträgt, dass er sich hin und wieder einfach unreif verhält. Da ist in ihm drin, ganz tief vergraben, noch immer der kleine Junge, der einfach nur geliebt werden und Kind sein will. Wahrscheinlich, weil ihm das abgesprochen wurde - viel zu früh .

Für sich, war Marc nun wieder dort, wo er hingehörte. Allerdings, weiß er auch, dass es nicht so sein wird, wie bisher. Mehdi, sein bester Freund - auch wenn die Freundschaft durch die Geschichte mit Anna und Gretchen ein wenig gelitten hat - war nicht da und was noch viel wichtiger war, sein Hasenzahn, war nicht da. Zum ersten Mal, seit Ewigkeiten, musste er ohne sie arbeiten. Das muss einfach ein komisches Gefühl sein. Und trotzdem, ist Marc neugierig.

Wie wohl die Vertretung von Mehdi ist? Frau Hundt . Ah ja, die lieben Tiernamen . Hat ja irgendwie Tradition, ne?! Haase, Wolf, Stier. Warum nicht auch noch einen Hundt . Mag ich sehr gern . Und ich bin auch schon sehr gespannt auf die liebe Frau Hundt .

Das Marc davon spricht, dass der neue Assistent glücklicherweise ein Mann ist, liegt wohl eher weniger daran, dass er Angst hat in alte Muster zu verfallen, sondern daran, dass Frauen einfach anstrengend sind . Ich darf das sagen... Bin ja immerhin selbst so ein Exemplar, welches mein Mann bestimmt hin und wieder gern mal gegen die Wand klatschen würde . Aber so sind wir einfach und wir sind gut, so wie wir sind .

Selbstverständlich weiß Marc, dass er vom Markt ist und, dass er das so offen zu sich selbst sagen kann, sagt schon eine Menge aus - aber natürlich muss sich, der alte Marc mal wieder zu Wort melden und er ist wirklich sehr präsent in diesem Teil. Was mir jetzt aber erstmal keine Sorgen macht, weil er immerhin auch ein Teil von unserem Chirurgen ist, den wir lieben Image and video hosting by TinyPic und weil es wirklich witzig ist .

Auf Cedric war und bin ich richtig gespannt, wie das weiter geht. Ich mochte ihn in der Serie schon so gern und fand es sehr schade, dass er nicht früher und viel mehr eingebunden wurde. Ich finde, er ist für die Charakterisierung von Marc, nicht ganz unwichtig. Ein starker männlicher Charakter, neben Marc. Der mindestens genauso viel kann. Beruflich, wie auch privat *hust*. Aber leider hat Bora sich gedacht: Die Serie darf keinen anderen Gott haben neben Marc Meier, was im Kern, schon ganz richtig ist, aber vielleicht auch noch einmal ein bisschen hätte einheizen können. Nö, da wird der gute Cedric so diskreditiert . Fand ich wirklich schade... Ein Burn-Out Syndrom, kann jeder bekommen und damit ist auch nicht zu scherzen... Deswegen ist es sehr gut, wie er eingeteilt ist - aber es reicht einfach nicht und unser Obermacho, wächst mal wieder über sich hinaus:

Zitat
Deswegen würde man ihm alle Zeit geben, nach dem Burn out klar zu kommen, auch wenn klar gewesen war, dass ein Marc Meier nicht durch eine halbe Stelle zu ersetzen war.

Nicht mal durch eine ganze Stelle!





Wo er recht hat ...

Ich musste so lachen! Da springt sie unserem Marc einfach mal so in die Arme. Achtung! DD-Flashback: Dioe Outtake-Szene, im Waschraum - genauso zum Schießen . Aber der erwartete Wutausbruch bleibt aus und übrig bleibt nur allgemeine Überraschung: Was ist mit ihm nicht in Ordnung ?! Das fragt sich aber auch der alte Marc und verursacht bei mir Bauchschmerzen, vor Lachen .

Zitat
Du bist am Ende. Du freust Dich auf Sabine – und meinst es auch so? Hat Blondchen Dir sämtliche Männlichkeit genommen?




Zitat
„Nein, Sabine, Doktor Haase ist nach wie vor in Afrika.“

Deine Eier auch! Sabine ist zum Anscheißen da!




Doch sehr ungewöhnlich für Marc . Findet auch Sabine, mal abgesehen vom alten Marc und der neue, ist zufrieden, will helfen und der Marc, der da so in seinem Zwiespalt gefangen ist, ist vollkommen ÜBERFORDERT !

Zitat
Der Sklaventreiber ist zurück und sie freut sich? Schön dumm!



Also... Tut mir ja jetzt echt leid für ihn, aber wer sich selbst als Sklaventreiber betitelt, ist schön und dumm... Äh, nee... Das muss heißen schön dumm . Aber sicher freut sich Sabine. Warum sollte sie einen Groll gegen ihn hegen?! Er ist ein verdammt guter Arzt und Chef. Unter ihm zu arbeiten (haha, Kopfkino wieder aus Mädels ), hat sicher seine Vor- und Nachteile. Natürlich muss man ein dickes Fell haben, aber man hat doch auch Spaß . Seine Sprüche sind eben gut. Ich würd mich sofort bei ihm bewerben !!!


Zitat
Wie? Nicht schlimm! Das ist Sabine!



Äh ja und? Ist ja jetzt nicht so, als hätte Sabine ansteckende Krankheiten. Sie ist vielleicht im Kopf ein bisschen verwirrt, aber da bekleckert sich der Herr ja zur Zeit auch nicht gerade mit Ruhm, ne ? Also der alte Marc, kann schon fies sein und nervig...

Zitat
„Bis bald, Doktor Meier.“

Bis bald? Was für eine gequirlte Scheiße! Sie an, was aus Dir geworden ist. Schnauz Sie gefälligst an!

„Schnauze!“


Sabine sah ihn mit großen Augen an. „Aber ich...“
„Zackzack Sabine! Nicht quatschen!“

Na bitte! Geht doch! Wir kriegen Dich schon wieder hin...
Es ist doch alles gut. Ungewohnt zwar, aber ich begleite Dich auf einem neuen Weg.
Mit Dir werde ich fertig...
Mal sehen...

(„Das kann ja heiter werden!“)



Da will Marc, dass endlich Ruhe in seinem Kopf herrscht (ich würde ja Kopfschmerzen kriegen) und brüllt "Schnauze" und Sabine denkt, sie wäre gemeint. Damit nicht auffällt, dass er die Stimmen in seinem Kopf meint, lässt er das einfach so stehen . Echt klasse der Meier . Ich glaube, er könnte mein Lieblings-Marc werden, wenn er so weiter macht .

Also wenn er nun schon anfängt, die Stimmen in seinem Kopf anzuschreien, sollte er sich vielleicht doch ein bisschen Gedanken machen . Scheint doch ungesunde Züge anzunehmen. Wobei einige würden das wohl vollkommen normal finden. Ich streite mich auch oft mit mir selbst . Hier kann ich gleich mal auf eine, von Dir gestellte Frage zurückkommen: Also ich komme gut mit Marcs Gedankengängen klar . Ist nicht verwirrend. Für ihn schon. Für uns denke ich nicht .

Super übrigens, das unser , gleich mal Ehrengast bei Dir sein darf . Und da hätte ich auch gleich die passende Antwort auf die Frage, wer sie ist, dass sie so mit ihm redet . Sie ist eine der vielen Frauen, die sein Leben in der Hand haben . Viel wichtiger wäre die Frage: Warum weiß sie das noch nicht ? Also wirklich! Das ist echt ne Unverschämtheit. Immerhin ist Marc da ja nicht irgendwer - ne ?

Wo ich mich wirklich fast überschlagen hätte, aber nicht vor Freude, ist die Reaktion von Marcs Köpfchen, auf GABI! Ich mag sie nicht sonderlich, einfach weil sie soooo... Nee, äußer ich mich mal nicht zu. Ähm. Aber er ist schon auf sie reingefallen und dann kommt sowas?! Sie will ihn??? Schön! Und sein Geld gleich mit. Gut, bei Smalltalk before Speedboat, hab ich wieder unterm Tisch gelegen, aber das kann doch nicht SEIN Ernst sein. Gut, dass ER auch noch da ist und ("IHM"), sicherlich einen besseren Weg weisen kann . Wo ich doch sagen muss, wenn man es so nimmt, dass Marcs Kopf, vielleicht auch der Denkapparat ein bisschen weiter unten und sein Herz sich da streiten, wäre ein Bauchgefühl noch klasse! Oder? Nee, doch lieber nicht - wer weiß was er dann alles anstellt .

Tja, Marc ist noch gar nicht lange da, da sieht man schon, dass im EKH alles drunter und drüber zu gehen scheint. Stier nicht da, Hassmann am rotieren, zwei unauffindbare Assistenzärzte und zwei Schwestern . Läuft echt nicht ganz so rund zur Zeit und Marc schmeckt es gar nicht, dass Maria sich so in den "Vordergrund" drängen konnte. Jetzt ist er ja wieder da und kann das Steuer übernehmen. Dann kommt da auch mal wieder ein bisschen Struktur rein.

Der kurze Stop bei Franz hat mich geschockt, gefreut und verwirrt - kurzzeitig. Geschockt, weil es unserem Klinikpapa gar nicht gut geht und es mir das Herz bricht. Gefreut, weil Marc Bärbels Meinung als Frau des Professors hören wollte und nicht irgendwelche Diagnosen, von Medizinern. Er hat sie als Mensch gefragt. Und verwirrt, wegen der Geschichte mit Andrea, die Du ja zeitnah aufgeklärt hast . Natürlich bleibt sie irgendwie für Franz seine Tochter, auch wenn sie das gar nicht ist - biologisch.

Und das Gespräch mit Herrn Ullstein, hat mich total von den Socken gehauen [ilikeit]. Ich bin noch immer sprachlos. Was Du Dir da für Gedanken gemacht haben musst, dass alles verständlich, aber auch schlüssig ist. War sicher nicht einfach und ich ziehe wirklich meinen Hut vor Dir . Man bemerkt hier ganz eindeutig Marcs Kompetenzen und, dass er in vielen, eigentlich allen Dingen, so denkt wie Franz. Wer wäre also besser geeignet, für die Stelle? Er redet frei raus. Spricht die Missstände an und erklärt ganz deutlich, warum Fortschritt nicht immer gleich was gutes ist.

Ich freue mich wirklich die nächsten Teile noch einmal und auch neu zu lesen und zu kommentieren . Hier ist jetzt erstmal wieder Schluss für mich, weil ich doch ein bisschen müde werde und noch ein bisschen DD schauen möchte, um wieder richtig in die Charaktere zu finden, weil ich wirklich lange nicht mehr selbst geschrieben habe, aber wieder angefangen habe .

Diesmal wirst Du nicht so lang auf neue Kommentare von mir warten müssen... Ich werde schauen, dass ich jetzt am Wochenende aufholen werde .

Mach weiter so, ich liebe Deine Geschichte bisher .

Ganz liebe Grüße und ein hoffentlich, nicht allzu stressiges Wochenende

Deine Edelnuss

Karo Offline

Mitglied

Beiträge: 248

22.09.2017 22:41
#64 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

@JackySunshine

Liebe Jacky, ich begrüße Dich lichst zurück auf meiner Kommiseite. Du bist ja wahnsinnig und total crazy. Ich bin sprachlos und platt So viel Zeit und Mühe...

angenommen

Ja, so ist das Leben... aber das Schöne daran ist - der Mensch ist ein wunderbares Geschöpf mit seiner Anpassungsfähigkeit. Aber das geht eben nicht von jetzt auf gleich. Ähm... wer sagt das noch? Ach ja... Gretchen im "Jahr 3, Kapitel Aug 3.10" vielleicht denke ich daran, Dir das Kapitel zu widmen, wenn es irgendwann an der Reihe ist - in ein paar Jahren

Durch Deine Kommentare, über die ich teilweise lachend zusammengebrochen bin, habe ich die betroffenen Kapitel dann auch nochmal gelesen. Gefällt mir auch gut

Ich verspreche Dir, demnächst noch näher darauf einzugehen. Und ich verspreche Dir auch - Cedric bleibt in der Geschichte!

Nun muss ich sehen, dass ich ins Bett komme, morgen nochmal arbeiten und dann Sonntag/Montag die Küche in Kisten packen - sie zieht am Dienstag endlich in die neue Wohnung. Ach... da fällt mir doch glatt @Greta wieder ein... hatte wieder ein Streichprojekt, eben in der Küche. Aus rosa Fliesenspiegel mach Schiefergrau... dass das nicht ohne Probleme... äh, ein anderes Mal

Demnächst mehr, DAAAANKE Dir für Deine wundervollen Worte. Gehen runter wie Öl. Image and video hosting by TinyPic Oder Schokolade Ich freue mich auf mehr

Bis bald,
Karo


JackySunshine Offline

stellv.Admine


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23.09.2017 14:49
#65 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Meine allerliebste Karo !


Wie versprochen bin ich auch schon wieder da . Ausgeschlafen und hoch motiviert, weil ich die nächsten Teile alle in einem Rutsch gelesen habe und richtig gespannt bin, wie es wohl weitergehen mag am EKH und mit den drei Marcs , sitze ich nun mit meinem Kaffee hier und hoffe, dass ich in der Zeit die ich gestern gebraucht habe, mehr schaffen werde . Im Gesamtbild bin ich wirklich fasziniert. Ich habe viel gelacht, oft die Augen verdreht, mit offenem Mund vor dem Bildschirm gesessen und dem lieben Thilo sein dämliches "Oh Mann", liebend gern in die Kauleiste tätowiert . Doch so hat jeder seine Eigenheiten .

Ich muss zuvor aber noch was erwähnen . Ich definiere mich im Moment und eigentlich schon seit einigen Jahren über folgende Wörter: Loco, Maniac, sick Bitch, Psychopath . Und das meine ich ganz liebevoll, so wie es alle anderen auch meinen. Aber Spaß beiseite, die Geschichten die ihr schreibt, sind so schön und können einen wirklich über Stunden hinweg fesseln, dass sie wirklich jede Zeit und jede Mühe wert sind. Das gilt für Dich, aber ebenso für @Lorelei und @Nachteule, die ich leider auch viel zu sehr vernachlässigt habe . Bis Weihnachten, werde ich das sicherlich irgendwie aufgeholt haben .

Jetzt geht es aber wirklich munter weiter im Text :



September 4.8 – Marc und Gretchen telefonieren


Für Marc ist so vieles, so ungewohnt... Zum Beispiel die Sehnsucht nach einem Menschen. Er will schnellstmöglich alles erledigt haben, damit er Gretchen noch anrufen kann und weil es dauern kann, bis eine Leitung steht, nimmt dies einiges an Zeit in Anspruch - also wird sich beeilt, weil er seiner Prinzessin (schön wie liebevoll er sie so nennt Image and video hosting by TinyPic) versprochen hatte sich zu melden. Stutzig betrachtet er das rote Blinklicht an seinem Telefon, immerhin hatte er sich doch beeilt und es versprochen - wieso also, versucht sie ihn zu erreichen?! Und prompt ist Marc wieder der, der von dem alten Marc so herbeigesehnt wird. Gleich kommen die ungemütlichen Fragen auf. Vertraut sie ihm nicht? Will sie in kontrollieren, einengen?! Dabei steht ja gar nicht fest, ob sie es überhaupt war und er vergisst in dem Moment, dass Gretchen genauso fühlt wie er und sie sich, wenn sie sich früher gemeldet haben sollte, es aus der selben Intension heraus getan hat: Weil sie Sehnsucht nach ihm hat Image and video hosting by TinyPic. Allerdings sei es Marc verziehen. Er kennt es nicht, muss es lernen und er fängt sich ja schnell wieder, auch wenn die Stimmen in seinem Kopf dabei keine große Hilfe sind und fragt sich zu erst mal, warum zur Hölle er sich selbst um seine Wäsche kümmert, wo er doch ein ausgezeichneter Chirurg ist und seine Hände mehr können, als diese niederträchtige Hausfrauenarbeit.

Anmerkung am Rande: Ich würde mir Frau Schlüter gern einmal ausborgen, denn ich hasse diese niederträchtige Hausfrauenarbeit auch . Meine Hände können auch mehr als das: Tippen !!!

Ich bewundere im übrigen Dein Talent für die Namensgebung, Deiner Charaktere . Ich bin da nicht so kreativ und brauche meist Jahre um einen Namen aus dem Hut zu zaubern, der dann auch noch voll langweilig ist . Cheroudi, hört sich so schön an und auch Alois hat mir in späteren Teilen, sehr gut gefallen .

Und unseren, bis über beide Ohren verliebten Chirurgen, der noch nicht so ganz schlüssig ist, ob er damit jemals umgehen kann, bewundere ich für sein Durchhaltevermögen . Und da weiß ich gleich, welcher Smiley als nächstes Einzug in die Bar finden wird, ist ein -Smiley, der zu uns passt . Nach 26 Versuchen, hätte ich schon lägst die Nase voll gehabt... Gut, ich hätte schon nach 5 oder so aufgegeben. Herzlos? Weiß ich nicht. Jedem das seine . Bei den beiden kann man es ja auch verstehen.

Zwischenspeichern und dann geht es gleich weiter ...

Ich finde es noch immer bewundernswert, wie leicht sich Marc gegenüber Martin öffnen kann. Vielleicht sogar leichter als bei Mehdi . Die Freundschaft der beiden hat in der Serie sehr gelitten, was ich total traurig und schade finde, immerhin war es eine tolle Bromance Image and video hosting by TinyPic. Leider nicht für lange und das Gefühl, welches man am Anfang hatte, kam auch nicht wirklich zurück - auch wenn Bora versucht hat das wieder zu kitten. Daran ist er kläglich gescheitert und auch bei Dir, kommt unser guter Mehdi nicht so gut weg, wie ich bereits gelesen habe . Auch verständlich, wenn Du quasi nahtlos ans Ende der dritten Staffel ansetzt. Der Grundtenor Deiner Geschichte ist der, der bei vielen auf den Tisch kommt: Damit das mit Gretchen und Marc funktioniert, müssen sie an sich arbeiten. Beide. Getrennt, wie auch gemeinsam. Es geht nicht darum, sie auf Biegen und Brechen zusammen zusehen, sondern darum, dass sie sich entwickeln. Etwas wozu der Headautor einfach nicht fähig ist - sorry! Aber so sehe ich das. Am Ende ging es nur noch darum, die beiden als Paar zu sehen. Zwar nicht unkompliziert, aber falsch. Von Entwicklung keine Spur, bis auf das kleine Eingeständnis in Gretchens Brief und der mehr als lächerlichen "Aussprache" vor Gretchens Elternhaus. Schade - wie man sieht, kann man eine Menge aus der Serie machen, wenn man es richtig anpackt .

Endlich hat er nun also seine Prinzessin an der Strippe und hört ihre Stimme. Etwas was ihm hilft... In beruhigt und die Stimmen, besonders diese miese, fiese Stimme, die alles ins negative Licht stellt und zynisch reagiert, leiser werden lässt. Immerhin ist das die Realität und es tut ihm gut Image and video hosting by TinyPic. Die Frage, wie es ihr geht, hätte er schon stellen können. Wahrscheinlich genauso wie ihm und auch das ist hin und wieder schön, wenn es einem schlecht geht, wenn man jemanden vermisst. Zu hören, dass es dem anderen nicht viel besser geht. Auch wenn es sich im ersten Moment gemein anhört. Natürlich kann der alte Marc seine Klappe nicht halten und befindet dieses Telefonat für Schwachsinn. Sie ist verdammt nochmal, weit weg. Er ist in Berlin. Sie spielt Mutter-Theresa und er kann endlich wieder das tun, was er tun will: GLÄNZEN. Im OP und im Bett! Aber das will Marc gar nicht mehr und damit muss sich der alte eben abfinden. Marc will zwar noch immer in den OP, aber in seinem Bett, wird er nur noch eine Frau dulden... Selbst wenn das von Teilen von ihm, als Verschwendung angesehen wird. Soll er sich doch anklagen .

Unser Gretchen möchte, wie erwartet wissen, wie es ihrem Vater geht und wer würde da nicht zögern?! Marc weiß, dass es ihr nicht gut tut, wenn er sie anlügt, weil sie es eh herausfinden würde und wenn er ihr die Wahrheit sagt, macht sie sich noch mehr Sorgen. Aber er ist, nach seinem verständlichen Zögern, ehrlich. Er weiß natürlich, dass seine Prinzessin nicht locker gelassen hätte, ehe er nicht den Mund aufgemacht hätte. Gretchens Haltung gegenüber der Tatsache das ihr Vater eindeutig kürzer treten muss, rührt wohl daher, dass es auch für sie schwer ist. Das Oberhaupt der Familie, nicht nur zu Hause, auch in der Klinik, am Ende der eigenen Kräfte. Die starke Schulter, die sie immer schon geführt hat. Das zu akzeptieren ist nicht leicht. Doch beide, Franz sowie auch Gretchen, haben Menschen an ihrer Seite, die sie lieben und die diesen Umstand vielleicht erträglicher machen können. Ich zum Beispiel, wäre wirklich beruhigt, wenn ich Marc in der Nähe meines kranken Vaters wissen würde, weil er gut ist. Wenn auch menschlich nicht immer zu gebrauchen . Und Franz wird diese Arbeit nicht nur gemacht haben können, weil ein Oberarzt ihm den Rücken freigehalten hat, sondern auch, weil er sich mehrere Nächte um die Ohren geschlagen hat. Anders ist das, was er da geleistet hat doch gar nicht zu regeln, wenn man die nächsten Teile liest und sich mal vor Augen führt, was da alles los ist . Da würde jeder nach einer gewissen Zeit einfach so aus den Latschen kippen, besonders, wenn man zuvor wirklich schwer erkrankt war und beinahe von der Schippe gesprungen wäre. Da bringt es auch nichts, sich innerlich über den Mitarbeiter der StaBe aufzuregen, der ein BWLer ist (ich habs auf der Berufsschule auch angefangen . Wirtschaft und Verwaltung und es macht wirklich Spaß ) und das Krankenhaus ja nur auf zahlen reduziert, wie viele es machen. Ein Krankenhaus muss Gewinne bringen und darf keine rote Zahlen schreiben. Doch darum geht es bei einem Krankenhaus nicht. Krankenhäuser sollen Menschen helfen. Leben retten. Geld, sollte dort niemals eine Rolle spielen und ich hoffe wirklich, dass unsere Gesellschaft das irgendwann man versteht! Doch Herr Ullstein ist gar nicht so. Er erlebt das Leben in einer Klinik, live und kann nun ganz anders handeln. Weil er die Umstände nicht mehr in Zahlen, sondern in Menschenleben sieht und für Marc ist das ein großer Fisch, den es an Land zu ziehen gilt. Für Gretchen hingegen, bleibt er einer der Menschen, die den Grundtenor eines Arztes, Leben zu retten, Menschen zu helfen und aufs Geld zu scheißen, zerstört. Deswegen wird sie sarkastisch und Marc wechselt, ehe seine Herzdame noch schlechte Laune bekommt und eine Grundsatzdiskussion beginnt, schnell das Thema . Schlau Doktor Meier, wir lernen schnell .

Was mich an dem Telefonat der beiden besonders freut ist, dass Marc nicht mehr genervt ist, von ihren Gedankengängen. Er findet Gefallen daran und freut sich darauf, diese zu hören - auch wenn er die Anmerkung macht, ob sie frech werden wolle. Noch vor ein paar Wochen hätte er die Augen verdreht und ihr nicht zugehört, doch heute, hört er zu und liebt es, ihr zuhören zu können Image and video hosting by TinyPic. Und es ist doch so, wie Gretchen versucht zu erklären mit der Legende der Affenbrotbäume. Man darf sich in einer Beziehung nicht selbst verlieren. Natürlich muss man einiges zurückschrauben und den Kompromiss suchen, den es im Bezug auf andere Frauen natürlich nicht gibt . Gucken ja - anfassen nein! Gegessen wird immer zu Hause... Gretchen kann sagen was sie will, sie hat Angst davor. Es ist verständlich. Sie will es aber nicht so genau sagen. Nicht weil sie es nicht kann, sondern weil sie ihn nicht verletzen und verärgern will. Sie will die Diskussion nicht führen, doch Marc weiß ganz genau was sie meint und er scheint es ihr auch nicht übel zu nehmen. Stattdessen nimmt er sie ein bisschen auf den Arm und kitzelt so ihr Temperament hervor, welches ihr so oft abgesprochen wurde. Sie kann schlagfertig sein und sie kann auch auf ihrer Meinung beharren. Sie ist kein Dummchen und schlussendlich, spricht sie es doch an. Weil ihr wichtig ist, dass Marc weiß, dass sie ihn nicht verändern will. Sie will ihn, wie er ist. Ich denke die Angst davor, von Grund auf verändert zu werden, war und ist mit eine der größten Ängste von Marc. Er will sich nicht verbiegen, um zu gefallen. Er will geliebt werden, wie er ist und das tut Gretchen. Von ganzem Herzen. Solche Gespräche tun den beiden gut und ich hoffe, dass es davon noch so viele mehr geben wird. Auch wenn es mir stellenweise, einfach weil ich damit oft nichts anfangen kann, sehr schmalzig wurde . Es ist schön, keine Frage. Auch schön geschrieben, versteh mich nicht falsch - aber ich bin das absolut nicht und ich könnte so nicht reden. Da zieht sich in mir einfach alles zusammen . Ganz normal bin ich auch nicht und auch ich bekomme hier immer mal wieder einen mitgegeben, weil ich eben nicht "typisch Frau" bin. Mein Mann überrascht mich nicht mit Rosen, sondern mit Burgern oder Sushi . Und ich nehme ihm das nicht einmal übel. Die Rosen würden so oder so nicht lange leben wäre also herausgeworfenes Geld. Auch wenn ich die Geste verstehen würde . Kurz: Ich bin Marc mit Brüsten .

Für die beiden jedoch war das Telefonat vor allem eines: Viel zu kurz ...



September 4.9 – Marc am EKH 2


Lange Zeit dazu, Gretchen zu vermissen, hat der gute Doktor Meier jedoch nicht. Zum Glück! sonst würde er wohl wahnsinnig werden . Er muss zurück in die Klinik, wo nicht enden wollende Arbeit, Sabine, der Professor und der einst so verhasste Kollege Stier auf ihn warten. Gut so. Beschäftigung, ist immer das Beste. Man darf einfach keine Zeit zum Nachdenken haben und in Marcs Fall, muss man mehr als eindeutig davon abraten.

Seine erste Amtshandlung: Sabine auf die Schippe nehmen . Und es funktioniert. Auch wenn sie sich unverständlicher Weise fragt, was sie denn nun schon wieder falsch gemacht habe, wo der Herr Doktor doch gerade erst wiedergekommen war. Es gab da mal eine Zeit in der ihre bloße Anwesenheit ausgereicht hatte. Aber das hat sie ja auch damals nicht verstanden . So ist es heute allerdings nicht... Er möchte einfach nur wissen, wo sein königliches Gewand, sein heißgeliebter Kittel geblieben ist und die Antwort, hätte den anderen Marc, zum Toben gebracht. Immerhin ist das hier sein Büro! Wieder sein Büro und eigentlich war es die ganze Zeit sein Büro, denn der Stier, sollte ihn ja nur vertreten und sich nicht gleich häuslich einrichten - aber auch das bleibt einfach aus . Ja und wenn man dann denkt, es kann nicht noch merkwürdiger werden, haut der Meier gleich mal alle vom Hocker: Er will seine Sachen SELBST holen!!! Da bleiben aber nicht nur der guten Sabine die Worte im Halse stecken.

Die will sich jedoch den Spaß nicht nehmen lassen und dem Stier sein dummes Gesicht sehen, weil sie anscheinend nicht sehr begeistert von ihm zu sein scheint. Versteht man jetzt erstmal nicht, weil der ist ja auch so ein kleines Leckerchen . Gut, Sabines Gründe kenne ich jetzt zwar nicht - aber aus dem weiteren Verlauf dieses Gespräches, zudem der neue Assistent Carsten Stern hinzukommt, kann man hören, dass zumindest die Inkompetenz, ein Grund sein KÖNNTE. Man kann sich als Oberarzt, auch in Vertretung, mit Sicherheit einiges rausnehmen, aber kommen und gehen wie man will, kann man nicht . Den Grund kenne ich natürlich, aber ich tu mal so, als wüsste ich ihn nicht .

Und man bekommt zum ersten Mal einen kleinen Einblick in das momentane Geschehen, auf den Stationen. Keiner weiß, was der andere macht - oder eben nicht macht und Dinge die dringend geregelt werden müssen, wie zum Beispiel eine Schwangere zu verlegen, bleiben einfach auf der Strecke, weil eben keiner genau weiß, was nun eigentlich gemacht werden soll, muss oder kann. Gut, dass Doktor Meier wieder auf seiner Station ist und dem Wahnsinn schnurstracks ein Ende setzen kann . Der Chef ist wieder im Hause und schon wird bald alles wieder seinen gewohnten Gang gehen. Hand in Hand, unter seiner Leitung, wie es sich gehört . Weil der neue Assistent sich nicht sicher ist, ob das alles so im Sinne der zur Probe arbeitenden Ärztin Frau Doktor Brickmann ist, weiß Herr Stern auch noch nicht so wirklich, ob er sich nun freuen soll, dass die Patientin so zügig verlegt wird oder nicht. Aber lange Zeit darüber nachzudenken hat er nicht, denn Marc schwebt schon wieder auf und davon, um sich mal einen kleinen Überblick zu verschaffen, damit er nachher nicht da steht, wie ein absoluter Vollidiot.

So kennen und lieben wir unser Arbeitstier Image and video hosting by TinyPic.

Die SMS von seiner Prinzessin ist natürlich das Tüpfelchen auf dem i . Und Mehdi vermisst ihn also... Hmm... Da freut man sich natürlich Image and video hosting by TinyPic. Wie toll - nicht! Da will jemand nur gut vor Gretchen dastehen und gute Miene, zum bösen Spiel machen ...




September 4.10 – Gretchen und Mehdi 1


Das merkt man ganz deutlich in diesem Teil . Mehdi in allen Ehren. Ich mag ihn eigentlich wirklich, auch wenn er in der Serie so abgebaut hat. Aber DER Mehdi, ist absolut unsympathisch. Wie er sich an Gretchen "ranschmeißt", obwohl sie es nicht will. Dabei sind Frauen doch eigentlich sein Job! Wie er Marc da bewusst schlecht macht und Gretchens Angst damit gleich noch ein bisschen schürt. Er muss doch wissen, dass es eben das ist, was sie fürchtet. Sie sagt es ihm auch ziemlich deutlich und ihn interessiert es trotzdem nicht. Er wird sogar noch unterschwellig anzüglich und behauptet, dass er nicht gleich mit jedem, mit dem er sich sein Bettchen teilt, auch den Wein teilt. Gina mag nur sein Alibi sein, aber er muss doch merken, wie Gretchen fühlt. Er ist ihr Freund. Ihr bester Freund und als solchen liebt sie ihn sicherlich von ganzem Herzen. Mehr, kann und wird da aber nie sein, weil ihr Herz nun mal nur einem gehört und das schon seit 20 Jahren! Dass er das nicht versteht, ist wirklich traurig.

Zum Glück ist Gretchen nicht auf die Schnute gefallen und macht ziemlich deutlich, dass sie diesen Fehler nie wieder begehen wird, der für ihn keiner war. Doch es war einer. Sie hat Marc damit verletzt und Mehdi ungewollt Hoffnungen gemacht und ihn ebenfalls verletzt. Unser Gretchen ist nicht der Typ, fürs verletzen. Auch das weiß Mehdi... Aber er stellt das alles hinten an, weil er sie liebt und er sie für sich haben will.

Zitat
Damit schob sie den Gynäkologen energisch auf eine Armlänge weg



Eine Armlänge Abstand also - ich verstehe !



Hier ist dann auch schon wieder Schluss für mich . Ich habe natürlich nicht mehr geschafft wie gestern, da ich gerade von meinem Block abtippen durfte, weil ich mich hinlegen musste. Nicht so toll, wenn man sich auf die Nase legt - in seiner eigenen Wohnung . Kann ja mal passieren . Begeistert bin ich weiterhin und demnächst folgen noch viele weitere Kommentare, habe ja noch einiges aufzuholen .

Dann mach mal schön langsam, mit Deinem Umzug und komm gut in der neuen Wohnung an .

Ein schönes Wochenende,
Deine Edelnuss

Karo Offline

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Beiträge: 248

24.09.2017 22:40
#66 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo liebste Edelnuss,

wie versprochen... auf ein paar Anmerkungen von Dir will ich eingehen. Aber zuerst... Du bist gefallen? Nicht gut. Ich wünsche Dir gute Besserung

So: Zitiere:

Wir haben das Richtige getan...

Ja Marc! Aber das Richtige zu tun heißt nicht, dass es sich richtig anfühlt!


Eine meiner absoluten Lieblingsszenen der Serie und ich freue mich sehr, dass Du das hier so treffend aufgegriffen hast

Dieses Zitat ist mir völlig entfallen - hilf mir bitte auf die Sprünge...

ich habe die Serie das letzte Mal gesehen, als sie im TV wiederholt wurde. Ich besitze zwar die DVDs aber zwei fehlen, dummerweise die 1. und ohne die kann ich mir die Serie nicht ansehen. Vielleicht tauchen sie beim Umzug wieder auf, wobei ich vermute, eine der beiden mit dem DVD Player entsorgt zu haben . Den brauchte ich nicht mehr, weil ich seit langem schon keinen Fernsehapparat mehr habe und auch nicht vermisse. Das TV-Programm ist einfach schlecht!

*Marcs Stimmen*

Marcs innerer Kampf...

Ein Mensch wie er (wie ich ihn mir denke) kann sich nicht ohne das weiter entwickeln. Ich meine, wir kennen es ja selbst... klar, dass er an seine Grenzen stoßen muss. Hoffentlich zerlegt es ihn nicht irgendwann...

Dieses "Schritt für Schritt" wird immer wieder (mal) auftauchen. Marc ist es gewohnt, alles schnell durch zu ziehen. Schule, Studium, Karriere... Persönlich geht das nicht ohne Reibereien und nicht in gewohnter Manier und es muss ihn verunsichern. Doch er ist schlau und kann sich immer wieder neue Sicherheitszonen (z.B. das Cafe Sonne) erschaffen. Gretchens Briefe gehören auch dazu

So wie Frau Schnippel ihm einen Schupps gegeben hat braucht er auch Menschen, die ihn "einfangen/auffangen".

*Marc am EKH*

Gleich zu Beginn werde ich rot Danke, dass es Dir gefällt.Image and video hosting by TinyPic

Der "kleine Junge", den Du erwähnst, ja, der wird noch Thema. Nein, nicht Pascal, sondern der kleine Marc und seine Traumata.

und irgendwie bin ich sehr stolz, dass ihr nicht schreiend weglauft, weil ich mich "streng an die Vorgabe" halte. Marc wurde misshandelt und Gretchen reagiert sehr klischeehaft. "Das erklärt ja alles". (Ihr Telefonat mit Gigi) Nein, so einfach ist es nicht und ich kann es echt nachvollziehen, wenn das Zäpfchen im hals juckt
Wobei ich anderes schlimmer fand. (Chinalaser/Hirntod vom USB-Stick) Und in irgendeinem eurer Kommentare wurde der ungeahndete und nicht vermisste Unfalltote erwähnt. Darauf noch eine Erpressung zu setzen... aber die Serie hatte eben nicht den Anspruch der Glaubwürdigkeit, sondern sie sollte unterhalten. Und das ist Bora gelungen. Und was bliebe uns, wenn es perfekt wäre? kein Raum für eigene Ideen...

Zurück nochmal zu dem Unfalltoten: DAS habe ich auch nicht so stehen lassen... aber ich weiß jetzt echt nicht wann das sein wird. Es ist ein Thema während einer UNterhaltung von Marc und Gretchen, kein eigenes Kapitel/Erzählstrang. Muss meines Erachtens im dritten Jahr sein.

Ja, Marc ist also aufgeregt. Es wird anders, ohne Gretchen, ohne Mehdi. Zwei Menschen, die ihn schon immer mochten wie er war. Nun fehlt diese "Zuneigung". Und dass Marc da ein ordentliches Defizit hat... Es ist anders... Mit der Frage, ob Marc Veränderungen mag, habe ich mich nicht bewusst auseinandergesetzt. Eine seiner Stimmen will ja sehr deutlich, dass sich nichts ändert sondern die Sicherheit des Vertrauten. Und Gretchen, die ihm Sicherheit gibt, weil sie seit der Schule vertraut ist, ist eben nicht da.

An Szenen mit Sabine schreibe ich sehr gerne und oft sehr lange. Sie ist halt speziell und das soll sie bleiben.

Marcs Stimmen bringen ihn schon so genug in Bedrängnis... was passiert, wenn er einem Bauchgefühl folgt... da musst Du bis zum Frühjahr warten

Das Gespräch mit Ullstein... ja Klinikleitung etc. Heikles Thema, weil keine Ahnung. Ich glaube ich beschäftige mich da einfach mit einer Portion Blauäugigkeit, Naivität und etwas Idealismus? Recherchieren lässt sich sowas schwer. Diese Gedanken, auch mit der alten/neuen Technik, die waren einfach da... Manchmal denke ich mir Sachen, wie ich sie gerne hätte... ganz in Bora-Manier
Naja, in unseren Geschichten können wir ja immer auch ein bisschen spinnen , Ansichten verarbeiten, und immer wieder lesen, lesen, lesen...
Die Version, die ich jetzt mit euch teile, ist Version 11!!! Also schon unzählige Male überarbeitet. Wie es aussieht, hat es sich gelohnt, so lange unzufrieden zu sein

So, das war es erstmal. Quasi Kommi zu Kommi 1

Liebe Grüße und nochmal Gute Besserung!

Karo

JackySunshine Offline

stellv.Admine


Beiträge: 7.117

25.09.2017 00:02
#67 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo !


Danke für die Besserungswünsche, es ist nicht ganz so schlimm, aber es tut noch ein bisschen weh . Ich möchte, bevor ich morgen nach getaner Arbeit meinen nächsten Kommentar bei Dir tippe, kurz auf Deine Antwort eingehen und dann ins Bett huschen, weil es, dank Wahl-Sendungen, jetzt doch sehr spät geworden ist. Den Spaß lass ich mir aber nicht nehmen .


Das ist die Folge in der Gabi ihr Kind verliert. Marc sagt ganz eindeutig, dass sie die richtige Entscheidung getroffen haben und Gretchen nicht wie ein angeschossenes Reh schauen soll. Was sie natürlich weiß, aber es ist eben so, dass eine richtige Entscheidung, sich schlecht anfühlen kann. Es kann wehtun und das tat es denke ich in dem Moment. Man wünscht es niemandem, sein Kind zu verlieren, auch nicht einer Gabi .

Einen TV haben wir auch nicht mehr, obwohl wir uns erst einen zugelegt hatten, wegen der DD-Wiederholung auf RTL. Aber ich kann den einfach nicht anschalten, ohne das mir schlecht wird. Demnächst, wird wohl wieder einer geholt - allerdings, um unsere Konsole, die wir uns zulegen wollen anzuschließen und weniger, um dem TV-Programm zu frönen .

Marc ist ein sehr komplexer und ich denke auch, schwieriger, Charakter. Er hat viele Seiten die man einbringen und analysieren muss. Besonders dann, wenn man an Boras Geschichte für ihn ansetzt. Das machst Du und das meine ich ernst, richtig gut! Besser als Bora es gekonnt hätte und ich denke, dass viele andere ebenfalls daran scheitern würden. Ich persönlich mag diese Version von Marc nicht, aber so wie Du sie uns nahe bringst, liebe ich es. Es macht Spaß das zu lesen. Besonders dann die Rückblenden. Man versteht ein bisschen besser.

Es ist wie gesagt nicht ganz so einfach, wie man es sich im Original gemacht hat. Der Erzeuger meines Mannes, war auch so ein Exemplar und ich kann aus Erfahrung sagen, dass er ein sehr liebevoller Mann ist. Klar necken wir uns und wenn wir streiten, fliegen ordentlich die Fetzen, in jedem Fall nur verbal - aber er hat wenig Probleme damit, seine Gefühle zu äußern. Also ist es eben nicht so einfach...

Viele Dinge sind in der Serie einfach zum . Wir haben ja einen entsprechenden Beitrag im Forum, an dem man sich äußern kann und ich habe mich wirklich kurz gefasst und nicht alles aufgezählt. Die Glaubwürdigkeit, ist dabei denke ich gar nicht so das Problem. Das Problem ist einfach, dass es immer alberner wurde. Ich brauche keine komplette Glaubwürdigkeit, wenn ich gut unterhalten sein möchte, aber das muss auf einem höheren Niveau geschehen. Das ist Bora, leider, irgendwann verloren gegangen. Für uns ein gefundenes Fressen . Wir können umschreiben, neu schreiben, oder eben ansetzen und besser machen.

Marc braucht glaube ich Stabilität in seinem Leben, genauso wie "Neues". Er möchte nicht stagnieren, möchte aber auch nicht zu viel Bewegung auf einmal, es muss sich aber auch was in seinem Leben bewegen... Und da schaffst Du mit seinen inneren Stimmen, seinem eigenen kleinen Kampf, glaube ich eine sehr gute Basis. Jede dieser Stimmen und auch Marc selbst, wollen etwas anderes. Da den gesunden Mittelweg zu finden, wird schwer und ich bin gespannt, wie es damit weitergeht.

Sabine war bis jetzt immer perfekt getroffen, in fast jeder Fortsetzung die ich gelesen habe ! Ich bin voll ProSabine .

Was das Klinikgeschehen an sich angeht, leben wir da alle nur von dem was wir so mitbekommen. Wie Du es beschrieben hast, klang es erstmal schlüssig. Für den Laien. Ich bin damit völlig zufrieden .

Tja und jetzt bereite ich mich für meinen Tag morgen vor .

Ich wünsche Dir eine gute Nacht und einen guten Start in die neue Woche

Liebe Grüße

Die Edelnuss

Karo Offline

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Beiträge: 248

25.09.2017 20:06
#68 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Halli-Hallo

Kommi zu Kommi 2 steht ja noch aus

Marc nennt Gretchen seit der Szene im Flugzeug Prinzessin. Erst war es ironisch, jetzt ist es sein eigenster Spitzname für sie

Und ja, eine Frau Schlüter sollte jeder in seinem Leben haben. Und einen Marc wenigstens zum ansehen.

Tja, das liebe Thema Namen... das EKH gibt einem ja mit der vorhandenen Tierwelt einen Rahmen, Patienten haben (mit Ausnahmen natürlich) Kölner Stadtteile erhalten und sonst... Cheroudi, Inyesse... da habe ich nach (west)afrikanischen Persönlichkeiten gesucht. meistens habe ich den Nachnamen zuerst und muss dann überlegen, was passt dazu.
In den ersten Varianten war Stabe kurz für Stadtbetriebe. Später wurde daraus die StaBe (mein Rechtschreibprogramm will sich seit Jahren nicht mit meiner eigenen Schreibweise abfinden, schlägt mir immer wieder "der Stab" vor) quasi für Stangl und Bertrand. Diese beiden hatten lange keine Namen, aber irgendwann war diese Kombi da. Dann mussten halt auch Vornamen her und Dr. Inyesse bekam seinen Yves, zu Stangl fand ich Alois schön und Bernard Bertrand... manchmal haben Eltern lustige Ideen

Auf meinem Mist gewachsen ist jedoch Roula, auch wenn ich nicht weiß on irgendwo auf der Welt... ein bisschen enttäuscht war ich damals, weil die meisten da wirklich "normale" französische Namen haben.

Und die Brickmann ist entstanden, weil Brinkmann (bei mir Brinckmann) ja schon durch die Oberschwester belegt ist. Außerdem spielte Ed Harris in The Abyss einen, der Brickman heißt.

Tja, Marc ist in einer sensiblen Phase auf Martin gestoßen. Vielleicht fällt es ihm deswegen einfach leichter, sich zu öffnen.


Ja, natürlich, sollten sich Gretchen und Marc am Ende kriegen. Stell mal vor, sie wäre weg und die Serie aus? Dann lieber unlogischer Schmalz und ein gutes Herzgefühl... Mich hat einfach einfach die Aussage gestört, dass Gretchens Geschichte erzählt sei. (Oder so in der Art wurde es gesagt) Nee... noch lange nicht. Gretchen ist noch nicht fertig - und an die Worte der alten Frau Schmitz zu erinnern "Wer will denn schon fertig sein?"
WIR NICHT!!!

Vor allem, sie zusammen zu lassen ist fast die größere Herausforderung. Da kann es schnell langweilig werden. Momentan sind sie zwar zusammen, aber räumlich getrennt. Und sowieso haben beide mit sich und ihren neuen Herausforderungen zu tun. Gretchen und Marc zusammen, das kommt erst später, in ... ihr werdet es sehen, äh, lesen. Sehen wäre schön, das hieße, es gäbe eine Fortsetzung.


Und jetzt der Knaller Deines ganzen Kommis: Ich bin Marc mit Brüsten

Gretchen würde sich über beides freuen. Rosen und - Schokolade.

Und Mehdi? Einen Anti muss es geben. Früher war es Gabi, hier isses er. Und er hat noch was in petto...

So, das war´s.
Liebe Grüße und bis bald,
Karo

Karo Offline

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Beiträge: 248

27.09.2017 22:25
#69 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen

heute ist Mittwoch und für die meisten ist das kommende Wochenende damit näher als das Vergangene
Zur Feier des Tages gibt es nun mehrere neue Kapitel, in denen es um Papier geht. Genau genommen, ein Blatt Papier mit roten Buchstaben. Ihr werdet es schon erraten haben, klar - ein Brief von Gretchen.

Viel Spaß dabei,
LG Karo

Nachteule Offline

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Beiträge: 237

30.09.2017 18:19
#70 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo

Ja, ich bin es wirklich mal wieder Hab's doch nocht geschafft in deine Kommiecke

Ich fange erst mal mit einem Zitat deinerseits an:


Zitat
Was ich jedoch nicht verstehe...? Warum sollen Marc und Gretchen ein, zwei oder maximal drei Kinder bekommen ? Auch wenn Gretchens Uhr bereits tickt (und laut Bärbel schon ganz gewaltig ), 10 Jahre können sie doch mindestens noch... wenn sie bald anfangen... Hach, Mist... da liegen ja 6000 Kilometer dazwischen.



Ganz einfach: Marc will keine Kinder, aber mit Gretchen vielleicht doch mal, in einer fernen Zukunft, in einer fernen Galaxie, in einem anderen Leben... Also wäre da eines drin, ein Mini-Meier am besten oder ein winziges Gretchen ohne die lästigen zehn Pfund Übergewicht und ohne Neurosen, was bei den Genen schlichtweg eine Fifty-Fifty-Chance wäre Gretchen möchte selbstverständlich mal Kinder, die Betonung liegt auf "mal". Sie möchte doch beruflich vorankommen. Sie hat berufstechnisch noch einiges vor. Und wenn sie das hinter sich hat, dann wird sie altersmäßig schon zu den Risikoschwangeren gehören. Aber zwei Kinder möchte sie doch sicherlich
Und Bärbel möchte am liebsten einen ganzen (Haasen-)Stall voll Enkelkinder. Aber weil Gretchen immer nervt, dass ihre Mutter ihr ständig die Zukunft vorbestimmen will, fühlt diese sich nicht in der Lage, Bärbels Oma-Wunsch gänzlich zu erfüllen. Außerdem will sie ja nicht als Heimchen am Herd enden, wie sie oft genug verlauten lassen hat. Aber wenn sie nun ständig in andere Umstände gerät, wie soll sie dann noch ihr aufwendiges Studium nützlich machen ? Also, der Kompromiss: Drei Kinder wären okay. Vielleicht täten es auch gleich Drillinge, um mal einen Seitenblick auf @Lorelei 's Superstory zu werfen Okay, ich muss zugeben, da könntest du mit den bis zu zehn Kindern recht haben 2x Drillinge, 1x Vierlinge = 10, und das in nur drei Schwangerschaften So können sich Meinungen ändern

Puh, aber um auf deine eigentlich Geschichte zurückzukommen:

Oktober 1.7 – StaBe-Meeting 1 / Oktober 1.8 – Café Sonne 2

Jepp, die StaBe-Chefs sind in der Stadt. Jetzt gilt es, die Vorbereitungen der letzten Zeit endlich nützlich werden zu lassen Man muss den Zweien die Wünsche und Bedürfnisse für das EKH nur richtig verkaufen. Da setzt der Professor auf seinen charismatischen Oberarzt. Also, die Schleimspur hat Marc ja schon häufig recht erfolgreich hinter sich hergezogen. Nicht zuletzt so konnte er seinen Chef immer wieder um den kleinen Finger wickeln, wie wir wissen Franz weiß dies zu gut. Und das gilt es auszunutzen, für die Belange des Krankenhauses und gegen die drohende Konkurrenz. Marc macht seine Sache gut. Der Professor ist zufrieden, die StaBe-Oberen (Herr Stangl und Monsieur Bertrand ) überzeugt. Die akribischen Vorbereitungen (bei denen selbst Gabi am Kuschen gewesen ist) für diesen besonderen Besuch haben sich ausgezahlt. Das EKH glänzte wahrscheinlich noch nie so sehr wie heute. Eine Vorzeige-Klinik, nicht nur medizinisch, auch optisch. Man legt hier Wert auf den guten äußeren Eindruck genauso wie auf die präzise und genaue praktische Arbeit. Hier gibt es kein Kuddelmuddel. Nicht in Prof. Dr. Haases Refugium! Hier gilt preußische Diziplin, wie sie im Buche steht. Wer sagt, dass dies nicht mehr zeitgemäß ist? Wir Deutschen legen spätestens seit dem Wirken des "alten Fritz" Wert auf preußische Werte. Sie haben uns weit gebracht. Deutschland ist ein Vorzeigeland überall auf dem Globus. Unsere Exportwaren stehen für exklusive Qualität, unser Bier nach strengstem Reinheitsgebot schmeckt am besten, unsere Wirtschaft gehört mit zu den florierendsten, wir haben viermal die Fußballweltmeisterschaft gewonnen, einen Michael Schuhmacher und den bisher einzigen Gewinner aller vier Skisprung-Etappen der Vierschanzentournee hervorgebracht und gehören sportlich auch sonst zu den herausragenden Nationen. Wir waren auch mal Papst. Deutsch ist geil, könnte man im Ausland auch sagen. Okay, das ist jetzt etwas hoch gegriffen, aber warum dieses Ansehen nicht auf das kleine Elisabethkrankenhaus irgendwo in Berlin übertragen? Das EKH ist geil. Dort werden Sie supertoll geholfen. Preußische Ordnung macht es möglich. Nichts ist unmöglich. Auch kleine Krankenhäuser können die großen toppen. Vor allem mit so einem Chef und noch mehr mit so einem Oberarzt, der sich nicht umsonst rühmt, der z.Z. jüngste seiner Art in der Bundesrepublik zu sein. Und man hat auch einen Gynäkologen, dem die Promifrauen zuhauf vertrauen. Okay, dieser glänz zwar im Moment mit Abwesenheit, aber das aus einem mehr als guten Zweck. Gemeinsam mit der ebenfalls medinizerisch tätigen Tochter des Klinikchefs hilft er in Afrika den Ärmsten der Armen. Eine gute Publicity ist im Moment mehr als angebracht. Herr Esel... äh... Langohr, hat da besonders gute Arbeit geleistet und lobt in der Presse das EKH in den Himmel, während die Konkurrenz ihm gerade ein paar langweilige Zeilen und vor allem gerade einmal die Rückseite des aufbauschenden EKH-Artikels wert ist. Diese wirklich gelugene Berichterstattung lässt sich nur zu gut im "Café Sonne" nebenan genießen, wo auch andere Zeitungsleser außerhalb des Krankenhauses vertreten sind und den jungen Oberarzt sogleich erkennen. Zugegeben, als ein Herr Stangl oder Herr Bertrand wäre auch ich positiv erstaunt darüber, wie stark das EKH gerade im Gerede ist, ebenfalls positiv gemeint. Das MUSS einfach überzeugen. Und das tut es ja auch. Geld für weiteres Klinikpersonal steht in abgreifbarer Nähe. Schließlich gilt es u.a., den begnadeten Dr. Stier zu halten, wenngleich dieser auch im Moment psychisch wenig belastbar ist, aber dennoch, man kann nur von seinem Wissen und Können profitieren. Dafür sollte jede finanzielle Investition Recht sein. Da spielt Geld für die Oberen weniger eine Rolle als das Fortbestehen dieses klinischen Aushängeschildes. Und bei diesem enormen Einsatz, den Personal und engere "Freude" leisten, sowieso.

Hehe, Oberschwester Stefanie möchte ungerne "Wombats" im Schwesternwohnheim beherbergen Aber was nützt ihr das unqualifizierte Gezeter, wenn ein nicht unerheblicher Teil des Gebäudes eh leersteht und nichts weiter als unnützes Geld kostet für die Instandhaltung? Will man gutes Personal, muss man diesem auch räumlich etwas bieten. Statt überteuerte Berliner Altbauwohnungen oder DDR-Asbesthöhlen am Stadtrand, kann man vor allem den zukünftigen Assistenzärzten, wie anderswo auch, eine günstige, krankenhausnahe Unterkunft bieten. Hier wäre man mit Gleichgesinnten zusammen, was nicht nur in- und außerhalb des Klinikbetriebes Freundschaften schaffen sondern zugleich das innerstationäre Arbeitsklima fördern könnte. Und solche Ausnahmefälle wie der zeitweise wohnungslose Dr. Kaan müsste es auch nicht mehr geben, sofern ein Ärzteappartement zur Verfügung stünde. Keine heimlichen Männerunterbringungen mehr im Schwesternwohnheim! Überhaupt, diese Geschlechtertrennung, die Schwester Stefanie zu gerne hat, gilt als antiquiert und daher nicht mehr angebracht. Krankenschwestern könnten so z.B. auch mit ihrem jeweiligen Freund zusammenwohnen, ganz legitim. Privates Wohlgefühl fördert die berufliche Motivation. Eine Hand wäscht die andere. Das EKH kommt in der modernen Zeit an. Vielleicht ein Zeitpunkt, die Geschicke der Klinikleitung in die Hände einer Frau zu legen? Dr. Hassmann? Gar unser liebes Gretchen? (Spekulation)

Und der gute Dr. Meier hat auch nicht alles einfach so getan. Auch er profitiert. Wenn schon die Chefarztposition nicht so sein Fall ist, aber als leitender Oberarzt könnte er immerhin im OP weiterregieren. Und gleichzeitig bekommt er ein gutes Sümmchen Nettolohn obendrauf. Das Geld wird er brauchen, wenn er demnächst - vielleicht - noch ein weiteres Mäulchen mitstopft, solange dieses noch für ein Lehrlingsgehalt Assistentenschichten schiebt. Und Gretchen braucht viel, vor allem zuckerhaltige Nahrung Nutella wird ja auch nicht billiger, gelle? Gretchen gibt sich doch sicher nicht mit billigen Plagiaten zufrieden So bescheiden sie auch in Afrika derzeit lebt, aber sie wird die Vorteile des Lebens in deutschen Landen schnell wieder zu schätzen wissen. Vielleicht wird sie in Marc auch eines Tages einen Partner ´(privat) und Kollegen (beruflich) haben, der in aller Munde ist. Seine Selbstsicherheit und gleichzeitig seine medizinische Affinität überzeugt Stangl und Bertrand nicht umsonst. Marc ist kein Arzt, dessen Talent es zu vergeuden gilt. Mit ihm zusammen könnte man aus dem EKH ein ganz besonderes Krankenhaus machen, eines, das nicht nur für die hervorragende Arbeit am Patienten bekannt sein wird, sondern auch als Vorreiter für Forschungsprojekte. "Neuorientierung" ist das Stichwort. Man weiß, dass Professor Haase diese Neuigkeit überfordern würde. Daher sollte er es auf besonders schonende Weise erfahren. Wen könnte das besser machen als Marc, der den Professor mit am besten kennt und zu dem der alternde Mediziner scheinbar ein übergroßes Vertrauen hat? Klar, dass Marc selbst offen ist für derartige Veränderungen. Aber bei der Angelegenheit "Professor" wirkt auch er weniger sicher. Aber einer muss es ja machen und mit dem alten Mann reden. Ob das Marc das hinbekommt?


Oktober 1.9 – Gina bei Bärbel

Oje! Marcs persönlicher Alptraum ist in der Stadt Wenn er wüsste, dann würde er...
Klar, Gina taucht zuerst bei Bärbel auf. Beide Frauen sind ja eher Anti-Marc. Dass Gretchen aber glücklich mit ihm ist, also jedenfalls kommt Bärbel dies nicht in den Sinn. Dazu diese behemmerten Aussagen immer, so typisch Bärbel:

Zitat
Im Gegensatz zu Gretchen hast Du ja wenigstens eine Karriere.



Hallo? Habe ich was verpasst? Sonst war Bärbel doch immer so dagegen, dass Gretchen Karriere macht und wollte sie am liebsten dauerhaft am Herd stehen sehen, mit den schon angesprochenen 2x Drillingen und 1x Vierlingen am Rockzipfel Und jetzt kommt DAS? Aus Bärbels Mund?

Gina hingegen, die Jobsuchende, sieht mit Blick auf die aktuelle Tageszeitung riesige Hindernisse auf sich zukommen :

Zitat
(„Leitender Oberarzt? Dieser Scheißkerl!“)

Tja, Marc ist innerhalb weniger Wochen mächtig die Karriereleiter hochgeklettert. Hätteste wohl nicht gedacht, du Spottdrossel was?

Allerdings schwant mir Böses, ohne jetzt den weiteren Verlauf der Geschichte zu kennen. Marc wird mit großer Sicherheit noch seine Probleme mit der Frau Amsel bekommen. "Du willst Krieg? Kannst du haben." Hoffentlich entwickelt sich nicht alles zu Gretchens Nachteil? Ich habe da gerade andere FF's im Kopf, in denen die Vogelscheuche zeitweise recht erfolgreich war bei der Bekämpung von anderer Leuts Traumpaar. Hoffentlich verschonst DU uns damit



Oktober 1.10 – StaBe-Meeting 2 (Sanssouci)

Zitat
(„Er ist erwachsen geworden.“)



Ja, da sieht es der gute Herr Professor genauso wie u.a. ich
Der junge Oberarzt ist mit Herzblut bei der Sache. Ihm liegt das Krankenhaus mindestens genauso am Herzen wie seinem Chef. Das eint die beiden genauso wie ihre Liebe zu Gretchen, wenn auch diese natürlich auf unterschiedlicher Ebene existiert, aber es ist ihnen doch gemeinsam. Sie sind aus demselben Holz geschnitzt, könnte man sagen. Vielleicht aus dem des Baobabs? Wenn man bedenkt, was die beiden Männer in jüngster zeit schon so alles aus- und überstanden haben, kann man sagen, die Robustheit des Baumes tragen auch sie in sich. Allmählich wird die tiefere Bedeutung dieses Gehölzes spürbar. Aber dazu mehr im Kommi zu den nächsten Kapiteln.

Ach, der Herr Fritz ist ja auch noch da Den hatte ich schon verdrängt. Na, das lag vielleicht auch daran, dass ich ihn irgendwie in der Serie nicht so pralle fand mit seiner Art und seinen Aussagen. Auch optisch nicht der Bringer. Daher verstand ich auch nie, was Gabi eigentlich von dem wollte. Er sieht nicht so toll aus, er ist arm wie eine Kirchenmaus und hat scheinbar keinen festen Wohnsitz. Was also will ausgerechnet so eine wie Schwester Gabi von dem? Na, egal, für die Afrikageschichte ist er - natürlich - wichtig. Er wird ja anscheinend auch Mehdi in ein paar Wochen ablösen. Ob Gretchen dann aufatmen kann? Oder hat sie dann schon einen entscheidenden Fehler begangen? Hoffentlich nicht


So, damit beende ich diesen Beitrag erst einmal. Mit dem nächsten geht es dann auch gleich weiter. Der Übersicht Willen teile ich mein Geschreibsel aber in zwei Beiträge auf.
Also, bis gleich

Nachteule Offline

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30.09.2017 19:36
#71 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

So, weiter geht es, liebe Karo

Oktober 1.12 – Ehepaar Haase 3 / Gretchens Brief

Ja, Bärbel will nicht wieder angemeckert werden, also öffnet sie Gretchens Brief gemeinsamen mit ihrem Mann. Und was soll man sagen? Gretchen schreibt so liebevoll und ehrlich, wie man es von ihr kennt. Ihre Eltern erfahren en detail, wie das Leben in Afrika ist sowie die Arbeit dort. Auch die Geschichte vom Baobab lässt sie nicht aus. Das hölzerne Pendant für den lieben Marc, genauso schnell wachsend, wie Marc seinen beruflichen Abschluss geschafft hat. Der "Gestank", das Abtörnende, könnte gleichbedeutend mit Marcs großer Klappe und seinem, jetzt zum Glück weniger gewordenen, Gekeife und Gemecker sein. Auch wenn der Baum stinkt, er ist aber total nützlich, also, vor allem seine Früchte, Blätter und Samen und Sprösslinge, von denen man vielfältig profitieren kann, nicht nur nahrungstechnisch. In menschlicher Hinsicht gilt das auch für den jungen Herrn Doktor, der ja inzwischen auch vielfältige Talente gezeigt hat, die in ihm schlummern und die, vor allem jetzt in "Krisenzeiten", u.a. dem EKH bei der Sanierung und Stärkung der Konkurrenzfähigkeit helfen. Das Vitamin C und B und das Kalzium, Dinge, die der Baum den Afrikanern gibt, damit sie gesund und stark bleiben, wie Marc dem Krankenhaus zu neuer Stabilität verhilft. Beide bekämpfen auf ihre Art und Weise Krankheiten. In Berlin ist es die Krankheit "Konkurrenzkliniken", die wie Pilze aus dem Boden wachsen und bestehende Krankenhäuser damit sehr schaden können, nicht selten bis zur Aufgabe letzterer. Hier ist Marc das "Gegenmittel" mit seinen Fähigkeiten und seiner Robustheit, die auch die Rinde des Baobab besitzt. Der Baum gibt außerdem Schutz und Kleidung. Auch Marc gibt Schutz, nicht nur dem Krankenhaus, auch seinem Gretchen (schließlich ist er Spender ihres "Marc-Meier-Universalheilmittels"), welche nach seiner Stärke und seiner Wärme geradezu lechzt, selbst noch in Afrika, wo sie Tausende von Kilometern von ihrem Liebsten entfernt ist. Marc ist ihr "Baobab", wie sie ja schon vorher angedeutet hat. Er ist gut so, wie er ist und soll sich nicht ändern. Irgendwie eine wunderschöne Liebeserklärung. Image and video hosting by TinyPic

Im Verlaufe des Briefes erfahren wir dann auch noch was zu den Planungen bezüglich Gigi. Diese braucht ja einen neuen Job. Warum also nicht im EKH? Was aber wird Marc dazu sagen?

Und wird sie ihm den Brief von Gretchen überhaupt aushändigen? Es scheint, als wenn Gretchen diesbezüglich etwas ahnt. Gut, dass der Professor das mitbekommt. Bei Bärbel wüsste man ja nie, ob sie nicht mit Gigi gemeinsame Sache machen und Marc sowohl Brief als auch Geschenke unterschlagen würde .

Und noch etwas, was gut zu meinem vorherigen Kommentar mit dem Nutella passt:

Zitat
Ich zitiere einen wahren Satz von Martin: „Das Leben ist zu kostbar für billige Lebensmittel!“




Oktober 1.13 – Ehepaar Haase 4

Ja, da ist es wieder, das leidige Thema "Gina ohne Job" Auch der Professor scheint nicht abgeneigt, sie einzustellen. Gut, Gigi mag beruflich gute Qualitäten mitbringen. Aber wäre es im Sinne des Chefarztes, wenn sein von ihm sehr geschätzter leitender Oberarzt und Schwiegersohn in Spe und dessen in-allen-Bereichen-Megakonkurrentin sich bei der Arbeit ständig fetzen? Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass das ohne Reibereien abgeht. Und so, wie ich Gigi einschätze, wird sie auch nichts unversucht lassen, es Marc besonders schwer zu machen. Wird Marc sich gegen sie behaupten können, ohne wieder in alte Verhaltensmuster zurückzufallen, wo er doch gerade so ein großes Stück erwachsen geworden ist? Vielleicht hilft ihm auch diesmal wieder die Liebe. Es wäre ihm zu wünschen. Er muss einfach drüber stehen, wenn Gina ihn wieder blöd von der Seite anmacht. Sonst kriegt sie am Ende noch, was sie eigentlich immer wollte, und das Traumpaar wäre Geschichte Was WIR aber nicht wollen Blöderweise liegt auch gerade jetzt noch die Reha des Professors an, weshalb er schonmal nicht schützend seinem Lieblingsangestellten zur Seite stehen kann. Marc muss da also ohne väterliche Unerstützung durch. Wenn das nur gut geht!


Oktober 1.14 – Marc und Professor Haase 7


Ja, das liebe, tollpatschige Gretchen Das erinnert mich daran, dass ich manchmal genauso verpeilt bin und inzwischen schon angefangen habe, mich selbst als "Hasenzahn" zu beschimpfen . So wie sie damals das Modellflugzeug ihres kleinen Bruders zerdeppert hat, ist mir das mit einem Pappflugzeug meines einstigen Grundschulfreundes gegangen. Das waren so Dinger zum selbst zusammenkleben mit so einem Plastikpropeller dran, mit denen man mittels einer gespannten Gummischnur, diese Teile fliegen lassen konnte, wenn ich mich richtig dran erinnere. Wie bei Gretchen gegen die Wand, ist mir das Ding gegen den Heizkörper des Kinderzimmers meines Freundes gedonnert. Natürlich war er nicht begeistert. Nein, er war stinksauer. Die Bastelei hatte sich gerade mal für zwei Minunten gelohnt . Tja, Zufälle zwischen Fiktion und Realität können recht eng sein

So, Marc erfährt also, dass der Professor seine ärgste Feindin einzustellen gedenkt. Besser, er schiebt ihn schnellstmöglichst in die Reha ab, dann wird das (noch) nichts mit dem Einstellen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Selbst wenn, könnte es Marc lediglich einen Zeitvorteil verschaffen, bis sein Chef wieder aus der Reha zurück ist und Gina dann vielleicht anderswo eine Anstellung gefunden hat. Kann das Katho sie vielleicht gebrauchen? Dann hätte sie wenigstens für kurze Zeit einen Job, bis die Klinik (hoffentlich) wieder die Pforten schließt. Aber im EKH - das könnte nur turbulent werden, vor allem, nachdem sie ja im Vorfeld schon über OP- und Nähmethoden und veraltete Geräte gespottet hatte. Andererseits kommt mir gerade der Gedanke, könnte sie natürlich bei der Modernisierung der EKH-Ausstattung mit ihren Erfahrungen aus London helfen. Das wäre aber dann auch das einzige, wo ich mir vorstellen könnte, dass Marc doch über seinen Schatten springt und auf Gina zugeht. Ansonsten sehe ich da schwarz. Afrika hat doch gezeigt, wie Gina wirklich zu Marc steht, dass sie eigentlich immer noch nicht über ihn hinweg ist. Junge, du muss echt auf dich achtgeben! Der Frau wäre ja einiges zuzutrauen, entweder, um Marc auszuschalten oder um ihn wieder zu bezirzen, wobei ich nicht glaube, dass ihr das diesmal gelingen würde. Nee, dazu ist Marc schon viel zu sehr auf Gretchen fixiert. Das weiß übrigens auch der Professor. Herrlich, wie er Marc damit auf die Schippe nimmt Tja, mein Lieber, jetzt ist es amtlich: "die Eier sind ab."

So, liebe Karo, ich hoffe, das motiviert dich jetzt zum Weiter-Geschichten-Posten

Bis bald und alles Liebe
deine Bibi

Karo Offline

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02.10.2017 19:34
#72 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen
@Nachteule
@JackySunshine

Ich freue mich über eure Kommis/neue Kapitel...
Momentan bin ich ohne WLAN und kann euch deshalb nur kurz einen Gruß schicken. Alles andere brennt mir unter den Fingernägeln, ist aber zu aufwändig, um es gut zu machen.
Bis bald,
LG und schönen Feiertag morgen.

Eure Karo

Karo Offline

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08.10.2017 01:36
#73 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen

da bin ich mal zu nächtlicher Stunde. In der neuen Wohnung geht die Heizung nicht und so übernachte ich bei Muttern - inkl. WLAN

Von daher für die liebe @Nachteule die längst verdiente Antwort - Danke mal wieder für Deinen wirklich super Kommentar. Vor allem Deine Gedanken zum "Baobab" waren Image and video hosting by TinyPic
Ist schon ein toller Baum... der Marc

Aber nochmal zu Deiner Mehrlingstheorie... diese in Ehren... aber ob Marc sich nach 2x Drillingen und 1x Vierlingen nicht doch wieder zu Kommentaren bzgl Gretchens Figur hinreissen lassen würde?
Immerhin wäre es Meier-like effektiv. 3x geschossen und 10faches Glück

Irgendwie fühle ich mich durch Deinen preussischen Vergleich irgendwie ein bisschen veräppelt. Sympathisch, klar. Mit einem dicken Zwinkern im Gesicht...

Ja und die antiquierten Ansichten der Oberschwester... aber Professor Haase lässt die Menschen sie selbst sein. Aus dem Grund darf wohl auch die OS ihre verstockten Ansichten und Moralvorstellungen ausleben... auch jenseits des Millenniums... Und ob Marc sich eine weibliche Führung, besonders aber die Hassi, gefallen lassen würde? Was wird er tun, wenn Franz die Brillenschlange tatsächlich einstellt?

Und noch eine Dame mit einem angestaubten Weltbild - die gute Bärbel. Im vergleich zu Gretchen hat Gina wenigstens eine Karriere, aber sonst auch nichts. Keinen Ehemann zum glänzen, keine entzückenden Kinderchen... da bleibt nicht mehr als die Karriere. Und da muss man fair sein, die hat Gina Gretchen wirklich voraus. Was Bärbel auch gleich nutzt, ihre Tochter wieder mal schlecht zu machen. Dabei ist es Gretchen, die höchst bewundernswert den Ärmsten hilft. Selbstlos. Erfüllend. Es ist Gretchen, die Ausstrahlung hat, ein bezauberndes Lächeln verschenkt und für ihre Mitmenschen da ist.
Nein, da kann Gina nicht mithalten - nicht mal durch ihre Karriere...

und der Fritz... der hat gar nichts. Bei mir auch keine Gabi. Diese Konstellation habe ich ausgeblendet. Will ich nichts von wissen... vielleicht hat Gabi in irgendeiner Körperfalte noch eine Made hervorgeleckt...?

Gretchen und die Baobabs... wobei ihr der eine reichen würde
Und Marc? Könnte Gina wirklich zu einer Gefahr werden?
Und was ist mit Mehdi in Afrika? Kann Gretchen dem Halbperser auf Dauer widerstehen? Immerhin kennt er sie auch und weiß, welche Knöpfe er drücken muss...

Aber erstmal scheint Marc "safe" zu sein, da ihn die Handschrift seiner Prinzessin offensichtlich sehr durcheinander bringt.

Vielleicht können die nächsten Kapitel ein wenig aufklären?

Franz bekommt Besuch, Gigi ein Angebot. Und Marc? Der bekommt tatsächlich auch einen Brief.


Viel Spaß nun mit den nächsten Kapiteln,

liebe Grüße,
Karo

Karo Offline

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10.10.2017 19:09
#74 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen,

da bin ich nochmal, eher zufällig, denn ich hatte das Notebook vergessen...

Die Heizung geht wieder, ging sie vorher auch. Ich wusste nur nicht, dass ich sie über die Wohnung fernsteuen muss... diese Steuerung hatte ich gut weggepackt, weil ich dachte einer der Monteure hätte sein Radio vergessen Naja... so lege ich mir selbst so manches Ei. Gut, zwei Nächte bei Muttern war auch prima, zusammen haben wir ordentlich gekocht und unsere Gefrierschränke haben wieder gut was zu bieten. Für sich alleine macht man sich ja nicht so oft die Mühe...

Da ich jetzt aber nochmal die Gelegenheit habe, vermutlich dauert mein Internet noch was, was ich aber generell nicht tragisch finde, man wird etwas Medien-entwöhnt. Genug zu tun habe ich eh noch...

Und ihr bekommt gleich noch was zu den beiden letzten Kapiteln dazu.

Viel Spaß dabei,
eure Karo

Nachteule Offline

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14.10.2017 20:36
#75 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo

Vielleicht hast du zwischendurch ja doch mal wieder die Möglichkeit, in deine Kommiecke zu gucken und nachzusehen, was es für neue Kommentare für dich gibt Oder welche neuen FF-Folgen so auf dich warten .

Neenee, das hast du falsch verstanden. Der Preußenvergleich ist keine Veräppelung, sondern ein Kompliment. Du hättest ja auch schreiben können, dass Marc seine Kollegen zum Aufräumen animiert, weil die StaBe-Herren kommen. Oberflächlich würde alles blitzblank geputzt, um den guten Schein zu wahren. Danach ginge man zur Tagesordnung über. Aber Marc räumt ja nicht nur für die StaBe auf, sondern er will grundsätzlich etwas im Klinikalltag verändern. Eine "Kernsanierung" im Schnelldurchgang quasi, um das EKH noch länger stabil zu erhalten. Und das geht eben in erster Linie mit der notwendigen Disziplin. Ordnung muss sein. Sie schafft bessere Möglichkeiten, um den Überblick zu erhalten, in allen Belangen. Man kann auf verschiedene Eventualitäten schneller reagieren, als wenn man sich erst noch durchs Chaos kämpfen muss. So wie bisher konnte es nicht bleiben, erkennt Marc. Die dicke Staubschicht muss vom Dach des EKH und nicht nur von dort. Altbackene Strukturen haben sich zwar in der Vergangenheit bewährt, aber sind kein Garant dafür, dass sie auch in Zukunft funktionieren und das EKH so weiterhin eine der besten Adressen in der Stadt für Patientenfälle jeglicher Art bleibt, zumal ja in unmittelbarer Nähe die Konkurrenz genau darauf lauert, dass genau diese Patienten dorthin überlaufen, auch die treuesten des EKH. Dessen Verantwortliche könnten natürlich die Zeit bis zum totalen Untergang des altehrwürdigen Klinikums tatenlos aussitzen. Oder aber, sie reagieren rechtzeitig und passen ihr Krankenhaus dem Fortschritt an. Und da braucht es jemanden wie Dr. Meier, dem seine Arbeitsstätte ganz und gar nicht gleichgültig ist, auch wenn man das gerade von ihm früher nicht angenommen hätte, einer wie er, der durch seine hervorragende Arbeit und sein übergroßes Talent in Forschung und OP jederzeit die besten Jobangebote von überall her bekommen könnte. Ausgerechnet der wird nun zum "Retter", kämpft sogar mit Herzblut für das Krankenhaus, das bislang mit kaum weniger Leidenschaft vom Vater seiner Freundin geleitet wurde, welcher nun aber gesundheitlich angeschlagen ist und folglich weniger zur Gesunderhaltung seines "Babys" beitragen kann. Je öfter ich mir Gedanken um deine Geschichte mache, umso faszinierter bin ich, wie geschickt du das alles aufziehst. Großes Kompliment . Ehrlich, ich mag das. Geschichten über Liebe, Herzschmerz, Intrigen usw. haben wir hier genügend. Warum nicht auch mal hinter die Kulissen des Krankenhausalltags blicken und das EKH statt der üblichen Protagonisten in den Vordergrund stellen?

Joah, und da liegen jetzt noch ein paar Kommis meinerseits aus, die du hiermit "geliefert" bekommst . Da ich gerade wieder in Kommistimmung bin, mache ich das doch gerne Schade nur, dass andere mit den Feedbacks so zurückhaltend sind. Naja, man kann halt keinen zwingen.

Oktober 1.15 – Franz und Gina

Da, trifft der kranke Herr Professor die beste Freundin seiner Tochter vor der Tür seines Patientenzimmers an. Man kennt sich gut, dank Gretchen, aber überschwengliche Freude ist hier dennoch nicht zu entdecken. Aber man begegnet sich mit einer großen Portion gegenseitiger Freundlichkeit. Ein wenig Smalltalk hier, etwas (geheuchelte?) Besorgnis da, aber alles in allem ist man zu zweit doch recht entspannt. Trotzdem, und da musste ich leicht schmunzeln, lässt der Professor ein klein wenig Skepsis durchblicken. Gina war tatsächlich ebenfalls in Afrika? Er kennt sie wohl gut genug, um zu wissen, dass das nicht ihre Welt ist, was sie auch selbst schnell zugibt. Was mich aber stutzen ließ: sie will Franz tatsächlich verkaufen, sie habe in Burkina Faso lediglich Urlaub machen wollen?!? Na, wenn mich nicht alles täuscht, wusste Gina doch, wieso Gretchen unbedingt da hin wollte. Dass das Leben für die Menschen dort bestimmt kein Honigschlecken ist, wird sie auch vorab gewusst haben. Ein klassischer Urlaubs- und Erholungsort sieht definitiv anders auch. Das gibt sie selbst auch zu, indem sie den Vergleich mit Dubai oder Kapstadt heranzieht, wobei sie bei den Touristenhochburgen wohl auch eher an teuere Clubhotels und schillernde Einkaufspassagen denkt und nicht daran, dass auch hier eine große Vielzahl armer Menschen vor allem in den Stadtrandgebieten leben, von denen die unzähligen Touristen vermutlich nicht einen blassen Schimmer haben. Okay, sei's drum. Gina Amsel wollte also vorgeblich Urlaub machen und hat sich Gretchen bei der passenden Gelegenheit "angeschlossen". So verkauft sie es jedenfalls dem Professor. Na, ob der die Wahrheit nur ansatzweise vermutet? Nämlich, dass Gigi nichts anderes wollte, als auszukosten, dass "Macho" Marc nicht manns genug gewesen wäre, Gretchen von ihrem Vorhaben abzuhalten und diese daher ihre beste Freundin als Trösterin in schweren Stunden gebraucht hätte, nachdem ihr wieder einmal bewusst geworden wäre, dass Marc und sie nie eine Zukunft haben würden. Da Ginas Plan nicht aufgegangen ist, war ihre Reise nach Afrika für die Katz. Sie fühlte sich dort nicht wohl, kam mit den Patienten und den Lebensumständen nicht zurecht und war froh, dort wieder verschwinden zu können. Nur hat sie ja das Problem, derzeit joblos zu sein. Wie gut - unter normalen Umständen - wenn man "Vitamin B" hat und der Vater der besten Freundin ein Krankenhaus leitet, das zur Zeit dringend geeignetes Personal sucht. Wenn da nur nicht Dr. Meier wäre! Gina hat ihn in Afrika erlebt und vor Monaten schon seine Kampfansage im Fahrstuhl des EKH. Sie weiß, dass ihre Lügenaktion in seinen Augen ein gewaltiger Fauxpas war und immer noch ist, dass er unheimlich nachtragend reagiert und ihr nur schwer verzeihen kann, was sie getan hat. Und nun soll sie in die saure Zitrone beißen und unter seiner Führung arbeiten? Gut, dass der Professor hinter ihr steht! Er kennt seine Pappenheimer, vor allem Marc Meier. Genauso wie Gina weiß er, dass Marc Fehler von anderen, die bei seinen Mitmenschen bestimmt längst verblasst wären, noch lange vor seinem geistigen Auge sieht und nicht so schnell vergessen kann. Aber "man kann sich seinen Respekt seinen Respekt erwerben, durch gute, zuverlässige Arbeit. Das einzige, was man nicht tun sollte, ist ihn anzulügen. Das bestraft er umgehend und ausdauernd." Genau das meinte ich.

Ui! Ist Franz jetzt bei Schwester Sabine in die (Horoskop-)Lehre gegangen? Er kennt sich ja gewaltig gut aus mit der Deutung von Sternzeichen . Ja, die beschriebenen Eigenschaften passen sehr gut zu dem Oberarzt. Das Negative ebenso wie das Positive. Und genau letzteres ist es, was Franz das Vertrauen in seinen besten Mitarbeiter und neuen Stellvertreter verleiht. Er erkennt den "Menschen" Meier hinter der schroffen Fassade. Er weiß, das EKH ist gut aufgehoben in dessen Händen, wenn er, Franz, selbst die nächsten Wochen in der Reha verbringt. Darum hat er sich auch erst zu dieser Maßnahme überreden lassen. Das war bestimmt nicht der Verdienst seiner Ehefrau, die ihn mit ihrer wohlwissentlich verschwiegenen Untreue wesentlich mehr enttäuscht hat. Aber selbst ihr hat er inzwischen verziehen, wenngleich diese Vertrauensbasis längst wieder angeknackst ist wegen der vermeintlichen, im Keller aufgefundenen "Liebeshöhle", die er eindeutig Bärbel zuschustern kann bzw. "muss". Irgendwie setzt ihm das immer noch sehr zu. Aber er weiß es Gina gegenüber geschickt zu verbergen. Die muss ja auch nicht alles wissen aus dem "Hause Haase", nä?

Das glaube ich Gina, dass sie das Glück im Leben nicht mit Löffeln gefuttert hat. Sicher, wer Erfolg will, muss entweder eine Unmenge Schwein oder eine gehörige Portion Ehrgeiz besitzen. Letzteres hat Gina definitiv, sonst hätte sie wohl kaum diese Harvard-Bewerbung in Augenschein genommen. Aber wenn man sieht bzw. liest, wie ihr bisheriges Leben seit dem Studium verlaufen ist, könnte man sich fragen, ob sich so ein Weg überhaupt lohnt, wenn man bedenkt, dass ihre "Ausbildung" in Berlin kaum einen Wert besitzt. Aber es doch einen Nutzen: Gina kann Marc die ungeliebten Routine-OPs abnehmen. Dafür müsste er sich doch auf irgendeine Art und Weise erkenntlich zeigen, und wenn es nur die Reduzierung seiner zynischen Sprüche in Ginas Richtung betrifft, dann ist es doch wenigstens etwas, an dem die Chirurgin sich festhalten kann. Wer weiß, vielleicht ist es ja gerade ihr persönlicher Wegweiser, um in Leben und Job endlich zufriedener zu werden und sich nicht immer als "Samariterin" gequälter Seelen von liebeskranken Assistenzärztinnen aufspielen zu müssen .

Klar, dass Marc nur widerwillig zustimmt, dass Gina den Job im EKH erhält. Aber immerhin hat sie ihm Gretchens Brief ausgehändigt. Wer hätte das für möglich gehalten?! Das besänftigt doch den Dr. Meier vorläufig. Und "mit klopfendem Herzen" findet er endlich die Zeit, die Zeilen seiner geliebten Prinzessin zu lesen. Image and video hosting by TinyPic


Gretchens Brief an Marc

Die von Gretchen geschriebenen Zeilen strotzen nur so von der großen Liebe und Zuneigung, die sie Marc gegenüber empfindet. Verständlich Was ich aber nicht verstehe, warum sie ihm in diesem Brief erzählt, was genau damals mit Gabi auf der Polizeiwache vorgefallen ist. Ich hätte eher gedacht, sie sagt es ihm persönlich und im Stillen, als es schriftlich festzuhalten und damit zu riskieren, dass die Sache in falsche Hände gerät. Ich meine, sie hat ja einen Meineid geleistet, um Marc aus der Patsche zu helfen. Sie hat sich eigentlich strafbar gemacht. Gabi könnte sie sogar wegen Verleumdung anzeigen. Aber okay, so weit wollen wir dann mal lieber nicht gehen. GSD ist der Brief in die richtigen Hände gekommen . Niemand wird die Wahrheit über Gretchens größte und schwerste Lüge erfahren.
Und was so alles in der Bibel steht, an dem ein (gläubiger) Mensch sich festhalten kann, das bleibt auch Dr. Meier, den geborenen Atheisten, nicht fern . Gretchen hat der von Martin dargelegte Bibelvers jedenfalls angesprochen. Und es passt ja auch zu ihrem und Marcs derzeitigem Verhältnis. Liebe heißt eben nicht nur, dass man sich zärtlich berühren darf / soll, sondern auch, dass man Dinge für den jeweils anderen tut, die einem vielleicht schwer fallen, aber dem/der Geliebten offen zeigen, dass man ihn/sie wirklich liebt. Und das ist nun Marcs Chance, um es Gretchen zu beweisen. Wie kann er das denn tun? Z.B. indem er Gina eine Chance gibt und ihr den Job im EKH nicht völlig vermiest. Nun ist es aber auch an Gretchen, ihm ihre tiefe Liebe ebenfalls zu beweisen, nämlich dann, falls Mehdi tatsächlich versucht, ihr näherzukommen. Etwa so: oder

Oktober 2.1 - Cafeteria

Natürlich muss das Klinikpersonal nach all den Mühen in der letzten Zeit auf dem Laufenden Gehalten werden, was nun bei dem Besuch der "Hohen Herren" von der StaBe herausgekommen ist. Personelle Veränderungen ebenso wie solche im Klinikalltag sind anzusprechen, An- und Abküdigungen zu machen. Prof. Haase ist zwar derzeit nicht offiziell im Dienst, aber er ist immer noch der Chef. Und so lässt er es sich nicht nehmen, diese Angelegenheit selbst zu erledigen. Schließlich muss er sich ja auch noch von seiner großen "Familie" verabschieden, bevor er wochenlang in der Reha ist. Mit Apfelsaft lässt er es sich gutgehen. Seine Aufgabe ist damit - vorerst. Er kommt ja wieder.

Oktober 2.2 – Marc und Professor Haase 8

Die Übergabe im Chefarztbüro liegt an. Nicht, ohne dass Franz seinem Stellvertreter ein paar Ratschläge und auch Warnungen dalässt. Der junge Mann hat zwar in den letzten Wochen viel dazugelernt, vor allem menschlich, aber es gibt nach wie vor Defizite, um die sein Chef genau Bescheid weiß. U.a. das leidige Gina-Amsel-Problem. Da sind sich Franz und sein Kälbchen einig. Marc muss sich zusammenreißen und Gina ein Stück weit in seinem Tanzbereich akzeptieren, wenn das Arbeitsleben im EKH rund laufen soll. Das wird ihm natürlich mehr als schwer fallen. So ist es nun einmal, wenn man nachtragend ist. Das hat nicht unbedingt etwas mit dem Sternzeichen zu tun, Herr Professor. Marcs Problem diesbezüglich kenne ich von mir nämlich auch zur Genüge .

Hachja, (B)Engelchen&Teufelchen Meier sind wieder auf Marcs Schultern gelandet. Teufelchen fühlt natürlich bereits die absolute Macht im Krankenhaus, die Marc doch unbedingt ausnutzen sollte, sobald "der Alte" sich vom Acker gemacht hat. Der frühere Marc hätte wohl auf diesen frechen Gesellen gehört. Aber sein neueres Ich hat immerhin die Fähigkeit, sich auch die Gedankengänge des (B)Engelchens durch den Kopf gehen zu lassen. Hach, diese Dispute sind immer wieder schön . Aber ich nehme stark an, dass Marc nicht mehr gänzlich auf das Teufelchen hört. Da ist ja auch noch die Stimme seines Herzens. Und die hört jetzt auf Gretchen. Apropos: da ist noch ein Brief von seiner Herzensdame, den der Professor unter Verschluss hält? . Oder waren die letzten beiden Kapitel nun rückblickend? Versteh ich im Moment nicht so ganz .



So, das war es an dieser Stelle erst einmal von mir. Ich hoffe, dein W-Lan funzt bald und du musst nicht mehr so lange ausharren, um wieder regelmäßiger online kommen zu können . Schließlich bin ich gespannt, wie es bei dir nun mit Marc, Gretchen& Co. weitergeht. Ist Maria wirklich in anderen Umständen? Kann Gretchen Mehdi davon überzeugen, dass sie jetzt zu Marc gehört? Wird Marc Gina das Leben außerhalb des OP's schwer machen und innerhalb, wenn sie doch mehr will als nur Blinddärme herauszuschnippeln?

Bis bald und liebe Grüße
deine Bibi

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