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Dieses Thema hat 291 Antworten
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 Kommentarseite zu den Fortsetzungen!
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Karo Offline

PJler:


Beiträge: 890

20.01.2019 00:36
#276 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Auch an dieser Stelle schnell in die Runde gewinkt.

Schon möchte ich euch an den nächsten Kapiteln teilhaben lassen. Und ich weiß, dass ihr mindestens auf eins der heutigen Kapitel brennt! Endlich... Und ich bin auf euer gespannt.

So, Gretchens Eltern sind zu Besuch.

Ob Gretchen sich von dieser Überraschung erholt? Am ehesten weiß das wohl ihr Tagebuch...

Viel Spaß und bis bald

LG
Karo

JackySunshine Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 9.000

21.01.2019 16:41
#277 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo !!!

Ich werde es heute nicht mehr schaffen zu kommentieren. Aber der Brief war wundervoll! Danke, dafür - schon einmal! Der Rest folgt zum Wochenende.

LG
Jacky

🅲🅷🆄🅲🅺🆈 🅴🅳🅴🅻🅽🆄🆂🆂🅽🅾🆄🅶🅰🆃-🅲🅷🅾🅲🅾🅲🆁🆄🅽🅲🅷🆈



𝕯𝖆𝖛𝖎𝖉 𝕿𝖊𝖓𝖓𝖆𝖓𝖙 - 𝕯𝖔𝖈𝖙𝖔𝖗 𝖂𝖍𝖔 - 𝕿𝖊𝖓𝖙𝖍 𝕯𝖔𝖈𝖙𝖔𝖗

αℓℓσиѕ-у

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 890

22.01.2019 23:38
#278 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

@JackySunshine

Manchmal müssen es keine Megakommentare sein. Danke für diese einfachen Zeilen - die eine einfach glücklich machende Zeile!
Danke

LG
Karo


P.S. Freue mich natürlich auf "den Rest"

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 890

28.01.2019 19:49
#279 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Meine lieben Leute seid gegrüßt!

Das Wochenende ist schon vorbei und man könnte sagen, ich gehe etwas nach. Mit den nächsten (fünf kürzeren) Kapiteln wenden wir uns erstmal wieder nach Berlin, wo ein emsiger Leitender Oberarzt wieder viel zu tun hat. Türen auf für die Angestellten des EKH. Euch viel Spaß.

Liebe Grüße,
Karo

Nachteule Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 423

02.02.2019 20:32
#280 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo!

Tadaaaaa! Ich bin mal wieder da im Land der Kommischreibenden .
Erst mal musste ich wieder suchen, wo ich zuletzt bei dir rumgesenft habe. Lang ist's her .
Aber wer suchet, der findet. Und deshalb kann es jetzt auch weitergehen .


November 3.21 – Marc und Professor Neuroth

Ja, wenn ein KLinikchef Interesse an einem begabten Kollegen hat, muss er so ein Gespräch mit ihm führen. Nicht allzu offensiv um ihn werben, ihn erst einmal - verbal - prüfen, seine Ansichtsweise klären und feststellen, ob er in das eigene Krankenhaus passen würde. Und Marc ist nicht dumm. Natürlich merkt er instinktiv, in welche Richtung sich die Unterhaltung bewegt und tut das Naheliegendste - er lenkt ab. Und das steht ihm auch zu, denn vorwiegend ist er in Zürich, um seiner Mutter zur Seite zu stehen. Und daher interessiert es ihn im ganz Besonderen, welche Auswirkungen die OP nun auf ihr kaputtes Bein hat. Dass Marc Elke aber auch schnellstens mit nach Hause nehmen möchte, da sie ja ausschließlich ihm als ihren persönlich Arzt vertraut, ist ja, wenn man Elke kennt, sehr gut nachzuvollziehen. Marc lässt nebenbei durchblicken, dass ihm die schweizer Metropole trotzdem sehr gefällt. Dies löst einen Hoffnungsschimmer in Professor Neuroth aus. Ein kleiner Schritt wäre schon vorwärts gemacht, um sich dieses chirurgische Talent zu sichern. Denn wenn ihm das Umfeld zusagt, könnte man ihn leichter zu sich locken. Der Professor fällt auch gleich mal mit der Tür ins Haus. Es ist ihm wirklich ernst. Er will diesen Kollegen auf jeden Fall für seine Klinik gewinnen.

An diesem Punkt, liebe Karo, lässt du offen, wie Marc mit dem Angebot umgeht. Dazu muss man schon ein ganzes Stück weitergelesen haben, um zu wissen, wie es ausgegangen ist, bzw. das Ergebnis davon. Nimmt Marc an? Sagt er ab? Zu diesem Zeitpunkt steht das auf jeden Fall noch nicht fest.


November 2.40 – Marc und Elke 5


Soso, Elke ist also genervt, dass sie nach der OP nicht gleich wieder so kann, wie sie will. Aber es nützt ja nichts, auch wenn sie ihre wenig erheiternde Laune an Marc auslässt, kann er sie nun einmal nicht gesund machen.
Es ist schon erfrischend zu lesen, dass Mutter und Sohn sich auch mal kabbeln können, wobei das "Kabbeln" ja recht einseitig ist. Marc ist nämlich recht gut drauf. Aber wie lange noch? Schließlich muss er noch ein ernstes Wörtchen mit seiner Mutter reden, damit sie ihre Genesung wie geplant durchführen lässt. Auch hier lässt du offen, was sich aus dem Gesräch ergibt. Aber es tut an sich nicht Schlimmes an dem weiteren Verlauf der Geschichte, wenn du solche Passagen auslässt. Man liest anderswo schon viel mehr "Angelegenheiten", die eigentlich nicht sehr aussagekräftig sind für die Gesamthandlung. Von daher, alles im grünen Bereich .


November 3.1 – Patientin Porz

Der "arme" Knechti wird aber ganz schön rangenommen vom Doktor Meier, der also endlich wieder im EKH sein Unwesen treibt . "Patientin Porz", das ist doch die Dame, die im Katho behandelt wurde? Marc ist ja zum Sammler der dort wenig zufriedenstellend verarzteten Patienten geworden. Im Grunde tut das Katho von selbst alles, bzw. das Personal dort, damit die Leute zum benachbarten EKH abwandern. Und wenn dann so ein begabter und zeitweise sogar charmanter Oberarzt Werbung macht, kann das nur erfolgreich werden .

Zitat
(„Vorsicht, wenn Du auf Allgemeinmediziner schimpfst!“)


Genau! Schließlich ist er in eine solche Kollegin schwer verliebt. Und Gretchen macht ihr Sache ja auch wirklich gut und wahrscheinlich sogar besser, als manch fertiger Facharzt.


November 3.2 – Marc und Maurice/Knochenentzündung

Wer große Töne spuckt... Tja, in Zürich hat Marc vor dem Professor ganz besonders die Ausbildung des Nachwuchses hervorgehoben, wenn auch in Franz Haases Namen. Zurück in Berlin muss er sich selbst wieder einmal mit dem Thema befassen. Und selbst wenn er in früheren Zeiten den Knechtlsdorfer lieber nur hat beobachten lassen, um vor allem Gretchen zu "fördern" ("Hasenzahn, Blut abnehmen! Knechtlsdorfer, Zugucken lernen!"), hat er sich dahingehend gewandelt, dass er dem Ösi jetzt tatsächlich etwas beizubringen gedenkt. Auch wenn es für Maurice hart sein muss, aber es ist schließlich sehr wichtig. Und ernst. Marc nimmt es ernst. Es geht nicht nur darum, jemanden bestmöglich auszubilden, sondern auch den Ruf der Klinik als optimalem Ausbildungsort zu festigen. Alles, was positiv klingt, erfüllt seinen Zweck, um das EKH stabil zu erhalten und es damit konkurrenzfähig zu machen. Geht es Marc nicht weniger um Knechtlsdorfer persönlich, sondern vielmehr um das Krankenhaus? Dennoch, die Worte von Dr. Stier hallen in den Ohren des jungen Oberarztes fort:

Zitat
„Unterschätz´ ihn nicht!“



Um das von Marc gesteckte und selbstredend von Franz Haase erwartete Ziel zu erreichen, bedarf es auch der Persönlichkeiten im Personalischen an sich. Was Marc begreift, wenn er Knechtlsdorfer endlich einmal ernst und als Assistenzarzt wahrnimmt, könnte es mit dessen erfolgreicher Ausbildung doch noch etwas werden. Und ganz ehrlich, warum sollte Talent versteckt und der vielleicht zukünftige Personalstamm des EKH im Keim erstickt werden? Irgendwo hat auch Maurice seine Talente, die es herauszukitzeln gilt. Wer weiß, wozu das gut ist?


Liebe Karo, hier mache ich erst einmal wieder einen Schnitt. Mehr ist momental für meinen gepeinigten Kopf nicht drin.
Ich wünsche dir alles Gute und schicke dir ganz liebe Grüße nach Köln.

Deine Bibi

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 890

03.02.2019 11:19
#281 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Meine liebe Bibi

@Nachteule

Was sehen meine verschlafenen Äuglein? Ein Kommi von Dir. Die Glücksreize werden direkt weitergeleitet, an mein nun fröhlich schlagendes Herz.

Es ist immer spannend, durch Kommentare in der Geschichte "zurückgeworfen" zu werden. Ich meine, ich kenne meine Geschichte ja, aber mit den Kommentaren lesen sich die entsprechenden Kapitel dann nochmal völlig anders.

Nicht groß quatschen... ne? Hier ist ein bisschen Sonntagmorgen-


November 3.21 – Marc und Professor Neuroth

Erstmal fällt mir auf... da bin ich wohl mit den Kapitelnummern durcheinander geraten Naja, egal...

Fachsimpelei hin oder her... im OP hat Marc sein Können schon gezeigt. Viel kann man über ihn auch im Internet erfahren. Und mit Professor Neuroth scheint er auf einer Wellenlänge zu sein, ebenso mit Dr. Nussbaum. Und zufälligerweise gefällt dem Arzt auch noch die Stadt.
Professor Neuroth kann nicht anders. Er muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist. (Und dass Marc heiß ist... ) Da kann man dann auch schon mal

Zitat
mit der Tür ins Haus fallen,

wie Du es sagst


November 2.40 – Marc und Elke 5

Die kleinen und großen Abhängigkeiten... Elke hat zu lange für ihre Eigenständigkeit gekämpft, als sich jetzt von einem kaputten Bein handicappen zu lassen.

Und Marc, eigentlich in "Kabbellaune" erkennt, dass Elke ihn braucht. Vor allem seine moralische Unterstützung.


November 3.1 – Patientin Porz und November 3.2 – Marc und Maurice/Knochenentzündung

Ja, die gute Frau Porz. Patientenfang auf der Straße. Sie heißt übrigens nach dem Stadtteil, in dem ich eine Heimat gefunden habe.

Frau Porz ist ein Beispiel für Marcs Talent, doch oft zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. In Zürich, so tragisch die Ursache auch war, war es genauso. Und diese Dame hat er in seinem Sonnenschein-Café getroffen. Und sie hat Glück, dass Marc schon etwas offener für menschen und ihre Schicksale geworden ist. Fremde, alte Frau im Café - nicht unbedingt der Typ Mensch, mit dem sich Marc Meier früher abgegeben hätte. Das wäre eher Gretchen gewesen. Marc interessierte sich ja wenn überhaupt für attraktive, junge Damen, die sich sportlich mit ihm betätigen konnten.

Und dann bleibt ihm nichts oder niemand anderes als der Knechti übrig. Aus der Not eine Tugend gemacht... und siehe da, Knechti kann liefern.

Nett von mir, ihm mal eine "Stern"stunde zu bescheren, nicht?


So, das war es an dieser Stelle.
Später werde ich noch die nächsten Kapitelchen kredenzen.

Erstmal ein dickes Dankeschön für Deinen Kommi. Pfleg Dich und Deinen gepeinigsten Schädel! Gute Besserung

Viele Grüße aus Köln - Porz

LG
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 890

03.02.2019 16:18
#282 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

So meine Lieben Da bin ich wieder.

Und habe für euch neue Kapitelchen im Gepäck. Sechs an der Zahl, in denen Marc uns vom EKH mit in den Feierabend nimmt. Zu Hause erwartet ihn - ja, klar Elke. Und ein gemeinsamer Alptraum . Aber da müssen sie jetzt durch

Ich wünsche euch einen schönen Restsonntag, kommt gut in die neue Woche.

LG
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 890

11.02.2019 22:41
#283 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Guten Abend Ihr süßen, goldigen Menschen.

Heute entführe ich euch nach Afrika. Ich bin gerade noch am Überlegen, wie weit ich heute gehe - Professor Haase als Center-Figur. Aber das wäre sehr viel... Mal sehen.

LG
Karo



P.S. Habe gerade entschieden, dass es heute nur diesen Teil gibt. Die Geschichte macht jetzt nämlich einen kleinen Zeitsprung, den ich euch entsprechend geben werde.

LG nochmal
Karo

Nachteule Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 423

16.02.2019 21:05
#284 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo !

Nachdem ich mich in letzter Zeit schriftlich wieder eher rar gemacht habe, möchte ich dich heute mal wieder mit einem Kommi bedenken. Ich habe ja noch einiges aufzuholen, nicht nur bei dir. Schon länger schiebe ich sämtliche noch nicht getätigte Kommis vor mir her. Aber es ist ja auch einiges, was noch gewürdigt werden will. Nur bei dir hinke ich ordentlich hinterher. Daher bekommst du erst einmal den Vorrang. Und damit will ich gleich mal loslegen. Ich hoffe, es gefällt dir und verzückt dir dein Restwochenende .


November 3.3 – Marc und Cedric 5

Marc hat was vor.

Zitat
„Cedric? Ich will in meine Wohnung!“



Ist ja auch sein gutes Recht, schließlich ist es in der Tat immer noch SEINE Wohnung, in der sich sprichwörtlich ein "Parasit" eingenistet hat.

Zitat
Doktor Kaan zahlt keine Miete, also ist er Gast. Ich war lange genug gastfreundlich!



Genau! Es ist schon wirklich verwunderlich, dass ausgerechnet Dr. Meier in diesem Bezug noch längst nicht etwas unternommen hat, sondern so ungewöhnlich geduldig geblieben ist. Irgendwann ist aber auch damit mal Schluss, denn:

Zitat
„Er will doch, dass ich wieder der Alte werde – das kann er haben!“
„Wie meinst Du das jetzt?“ Seine Erklärung warf mehr Fragen auf.
„Egoistisch, arrogant und rücksichtslos. Kann er haben.“



So rätselhaft empfinde ich als Leserin das jetzt nicht, sondern absolut nachvollziehbar. Und außerdem zeigt Marcs "Erkenntnis", dass er den schlimmsten Schock durch das, was Gretchen anhand ihres One-Night-Stands mit Mehdi quasi "behalten" hat, jetzt tatsächlich überwunden hat. Und da steht es Marc doch zu, dass er auch den letzten Rest des Chaos in seinem Leben aufräumt, so wie es normalerweise zu ihm passt. Gradlinigkeit, Schnörkelosigkeit, einfach pure Ordnung. Und Mehdi gehört da nicht mehr rein. Er bringt nämlich alles durcheinander. Sowas braucht Marc nicht. Daher weg mit dem Kerl - oder er zahlt halt Miete. Schmarotzertum war schließlich lange genug!

Zwischenzeitlich ist auch Elke ein Thema. Aber was diese angeht, läuft ebenfalls alles normal, wie Marc bezeichnend berichtet:

Zitat
„Sie stirbt täglich. Aber so ist sie eben.



Aller Ablenkung zum Trotz, die Cedric und Gina aufzufahren versuchen, um dieses heikle Thema mit Marcs Wohnung und seinem ungebetenen "Gast" möglichst problemlos zu umschiffen, Marc lässt sich nicht von seinem Vorhaben abbringen, ohne zu wissen, dass eigentlich alles noch viel schlimmer ist, als er bisher erfahren durfte. Gina bringt es auf den Punkt:

Zitat
„Er hat Dich quasi ausgezogen.“



Dass Marc bereits weiß, dass Mehdi seine Sachen aus dem Loft "beseitigt" hat, ahnten die beiden zuvor nicht. Er gibt sich locker in dieser Sache. Aber hat er denn auch eine Wahl? Schließlich war er wochenlang weg, nahezu "verschollen". Zeit genug für Mehdi, seinen ehemalige Kumpel und inzwischen größten Nebenbuhler in Bezug auf Gretchen aus seinem Alltag zu entfernen. Aber hat Mehdi wirklich damit gerechnet, dass Marc nicht stark genug ist für die nicht gerade Jubelstürme in ihm auslösenden Neuigkeiten um das Kuckuckskind? Und so gibt sich der Chirurg, taff und unerschrocken, Marc eben!
Nur kurzzeitig scheint er vom Glauben abzufallen, als Cedric ihm gesteht, Mehdi beim Ausmisten und Babymöbel aufbauen geholfen zu haben, um gleich darauf zu verstehen, warum der Kollege das getan hat. Es war nicht dieses "In den Rücken"-Fallen, sondern ein Freundschaftsdienst, um zu retten, was an wichtigen Habseligkeiten von Marc zu retten gewesen ist. Und eigentlich kann er doch froh sein, dass Cedric, nach allem, was in der Vergangenheit zwischen ihnen vorgefallen ist, ihn so unterstützt. Ich denke aber, dass Marc das wirklich zu schätzen weiß, schließlich ist er nicht dumm. Und gerade in Zeiten wie diesen kann er jemanden brauchen, auf den Verlass ist. Und wer hätte einmal gedacht, dass das ausgerechnet Dr. Stier sein würde und dann noch im Doppelpack mit Dr. Amsel?


November 3.4 – Patient Brune

"Was waren die letzten Worte des Elektrikers? - 'Wass'n das für ein Kabel?'"

Sorry, das fiel mir jetzt so ein, als ich das Kapitel für den Kommi nochmal überflogen bin .


Stichwort "Elektrounfälle": wie schnell ist sowas passiert?! Und gerade mit den China-Waren im Handel sollte man aufpassen und evtl. wirklich ein paar Euros mehr ausgeben, um mehr Sicherheit zu bekommen. Aber Sparen lautet meistens die Devise. Noch dazu ist die Allgemeinheit zu gutgläubig und kauft bedenkenlos, was der Billighandel anbietet. Sonderpostenmärkte - ich will sie nicht generell verteufeln, denn auch ich selbst kaufe manchmal da ein - sprießen wie Unkraut aus dem Boden hervor und locken mit intensiver Werbung in den Tagesmedien. Und da nimmt man halt nicht an, dass die Lichterkette lebensgefährlich sein könnte.

Das Thema "Stromschlag" ist bekanntlich auch für Marc selbst ein sensibles, wenn man bedenkt, dass er Gretchen beinahe durch einen ähnlichen Zwischenfall verloren hätte und sie gerade noch retten konnte, nachdem sie vom werten Bauern Ackermann den elektrischen Schlag verpasst bekam. Du schreibst es zwar in diesem Kapitel nicht, liebe @Karo , aber man kann es durchaus ahnen, was ihm zwischenzeitlich im Kopf herumgeht.

Scheinbar ist der Patient nicht der einzige mit diesem hochgeladenen Erlebnis. Und hier bestätigt sich wieder, dass Geschäftemacher für das liebe Geld mit dem Leben ihrer Kunden spielen oder es ihnen einfach nicht bewusst ist, dass manches Material aus Fernost auch besser dort geblieben wäre, als hierzulande in die Läden zu kommen. Blöderweise stimmt wieder mal der Absatz. Aber wie es so ist, es muss immer erst was Schlimmeres passieren, damit die Öffentlichkeit was merkt. Ob Thilo wohl ein neues Thema zum Beschreiben finden könnte?

Zitat
„Moderne Häuser haben elektrische Schaltkreise, die sofort reagieren und die Sicherungen quasi sofort rausfliegen. Da mangelt es in älteren Häusern dran. Die Statistiken weisen mehr schwere Stromunfälle in Haushalten in Altbauten auf als in Neubauten. Meistens ist da auch viel mehr Holz verbaut, sodass Feuer natürlich viel mehr Angriffsfläche findet. Das Ungeheuer der Feuerwehr sind Altbauten mit Holztreppenhäusern, also Geländer und Stufen. Da bekommen sie nur die wenigsten heile raus.“



Gut recherchiert .

In Berlin muss es tatsächlich sehr schlimm sein mit dem Zustand vieler Altbauten. Das habe ich schon öfter gehört und gelesen. Aber inzwischen werden viele alte Häuser grundlegend saniert, weil die Landesbauordnungen das inzwischen so vorschreiben. Noch nie wurde dem Brandschutz auch im privaten Bereich so viel Bedeutung zugemessen wie heute. Und ich finde das alles andere als verkehrt, auch wenn die üblichen, günstigen Baumarkt-Rauchmelder nicht gerade schön und durch ihr Blinken und Piepen recht nervtötend sind. Hochmoderne Bauten haben natürlich Einbaugeräte mit direkter Vernetzung zur nächsten Feuerwehr. So etwas fände ich gerade in Hotels oder Heimen pflichtwürdig. Aber das mit den Wohnheimen ist ein Thema, das später noch kommt .

Zitat
„Letztes Jahr hatten wir im Schwesternwohnheim auch noch Kerzen an unserem Baum, doch für dieses Jahr hat die Oberschwester das verboten. Sie fürchtete immer, dass sie irgendwann mal nach Hause kommt und das Heim liegt in Schutt und Asche. Sie hat extra eine Lichterkette besorgt. Mit so Flacker-LEDs, dass es ein bisschen echter aussieht. Ich hoffe, sie lässt uns wenigstens den Adventskranz mit richtigen Kerzen.“



Man sollte nie etwas beschwören, liebe Sabine ! Aber diese Frau hat ja sowieso irgendeinen Sender für solche Sachen. Richtig unheimlich .
Dass sie aber auch nicht versteht, was Marc mit den "Lasern" meint .
Dabei ist sie doch mit "Mr. Spock" liiert


November 3.5 – Daniela Brune – Cholonka

Einen Marc Meier vergisst man... äh... frau so leicht nicht. Und daher erkennt Daniela Brune ihn sofort wieder, auch wenn das Abitur schon so lange her ist.
Zufälle gibt's .
Natürlich kann Marc sich NICHT erinnern. Französisch und Bio in der Kombination war für ihn ja eh nicht so selten.
Anders als früher lässt er seinen Checkerblick stecken. Braucht er ja auch nicht mehr. Er hat ja jetzt Gretchen .
Natürlich lässt er auch verheiratete Frauen nicht kalt. Und wenn diese ihn dann auch noch von früher kennen und nun staunen, dass er tatsächlich leitender Oberarzt geworden ist...!
Sicher träumt die gute Dame nächtens heimlich von diesem attraktiven Kerl. Aber er ist und bleibt jetzt und in Zukunft unerreichbar für all die attraktiven Weiber, die seinen Weg kreuzen. Denn er hat sein Herz längst an die Eine vergeben.

Liebe Karo, das war es für heute wieder. Einen kleinen Schritt in Richtung Aktualität habe ich geschafft. Ich hoffe, ich packe in der nächsten Zeit noch mehr. Aber versprechen kann ich dir nichts. Ich habe weiterhin viel um die Ohren. Mal sehen, was sich ergibt.



Bis dahin alles Gute und einen schönen Sonntag,

deine Bibi

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 890

16.02.2019 23:37
#285 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten




Juhuuu... frisches

Ich bin begeistert liebe @Nachteule Danke Danke Danke.

Zitat
Ich hoffe, es gefällt dir und verzückt dir dein Restwochenende



Oh ja, das tut es. Restwochenende klingt nach Wochenende... ich nenne es Wochenwechsel, denn besonders an Tagen wie heute hat man im Einzelhandel vom verbliebenen Sonntag nicht mehr viel. Ausruhen und erholen, um ja Montag wieder höflich zu lächeln und sich "Du Arschloch" zu denken.

Denken kann ich gerade nicht so... dennoch will ich Dir aufs geben. Haste Dir verdient!

November 3.3 – Marc und Cedric 5

Zitat
(...) in der sich sprichwörtlich ein "Parasit" eingenistet hat.



Sozusagen ein Perserit.

Zitat
Und Mehdi gehört da nicht mehr rein. Er bringt nämlich alles durcheinander. Sowas braucht Marc nicht. Daher weg mit dem Kerl - oder er zahlt halt Miete. Schmarotzertum war schließlich lange genug!

Zwischenzeitlich ist auch Elke ein Thema. Aber was diese angeht, läuft ebenfalls alles normal, wie Marc bezeichnend berichtet:



Unterm Strich rückt Marc von seinem bisher einzigen Kumpel weg und näher an das Thema Familie heran. Vielleicht noch unbewusst. Aber Elke und er haben Zürich genutzt. Genauso wie aus seinem Davonlaufen ein Heimkehren geworden ist. Für Marc geht es vorwärts, auch wenn er es noch nicht so wahrnimmt und bestimmt auch nicht weiß, wo genau es hingeht. Und ich meine jetzt nicht Zürich

Zitat
Und eigentlich kann er doch froh sein, dass Cedric, nach allem, was in der Vergangenheit zwischen ihnen vorgefallen ist, ihn so unterstützt. Ich denke aber, dass Marc das wirklich zu schätzen weiß, schließlich ist er nicht dumm. Und gerade in Zeiten wie diesen kann er jemanden brauchen, auf den Verlass ist. Und wer hätte einmal gedacht, dass das ausgerechnet Dr. Stier sein würde und dann noch im Doppelpack mit Dr. Amsel?



Ist es das EKH, das alle zusammenschweißt? Wie eine Familie Früher mag Marc das schwarze Schaf gewesen sein. Heute ist es Mehdi. Der wollte doch etwas mehr sein, wie Marc, oder? Ob er sich das so vorgestellt hat?

November 3.4 – Patient Brune

Zitat
"Was waren die letzten Worte des Elektrikers? - 'Wass'n das für ein Kabel?'"



Tschuldigung, aber der ist gut. Und kannte ich noch nicht!

Zitat
Sonderpostenmärkte - ich will sie nicht generell verteufeln, denn auch ich selbst kaufe manchmal da ein - sprießen wie Unkraut aus dem Boden hervor



Komischerweise gehe ich gerne da rein und stöber da ein wenig rum. Nur wirklich ganz selten kaufe ich allerdings was. Bei uns sprießen gerade die Unverpackt-Läden aus dem Boden. Ich glaube in Köln gibt es derer mittlerweile 5 oder 6. Leider nicht auf meiner Rheinseite Ich mag die. Nicht nur, weil mir viel an Nachhaltigkeit liegt, ich mag die Atmosphäre da. Und es riecht meistens unglaublich gut. Dort gibt es übrigens ganz klassisch: Bienenwachskerzen. Nix Elektroblingbling. Und auch keinen Laser

Zitat
Gut recherchiert



Danke, aber das war jetzt nicht so schwer zu erlesen oder gedanklich nachzuvollziehen.

Zitat
Und ich finde das alles andere als verkehrt, auch wenn die üblichen, günstigen Baumarkt-Rauchmelder nicht gerade schön und durch ihr Blinken und Piepen recht nervtötend sind.



Noch schlimmer sind die, die untereinander vernetzt sind. Machen zwar auch irgendwie Sinn aber so schnell wie die nach einander los gehen, bekommste die gar nicht ausgemacht.

November 3.5 – Daniela Brune – Cholonka

Zitat
Zufälle gibt's



Bei Marc ja eh, nicht?

Zitat
Natürlich lässt er auch verheiratete Frauen nicht kalt. Und wenn diese ihn dann auch noch von früher kennen und nun staunen, dass er tatsächlich leitender Oberarzt geworden ist...!



Ein Titel...

Tja und vermutlich würde es allen anderen Weibern, die er abgeschleppt hat, genauso gehen. Er kann sich nicht erinnern, wen er alles... äh, Bio und Französisch. Du weißt
Nur einer ist es gelungen, sich lebenslang in seinem Oberstübchen (und jetzt ja auch in seinem Herz) einzunisten.


Zitat
Einen kleinen Schritt in Richtung Aktualität habe ich geschafft.



Ja. Aber... sorry es währt nicht lang... hab schon die nächsten Kapitel in den Startlöchern. Aber ich denke, dass es Dich auch ein bisschen freut, wieder etwas zu lesen

Meine liebe Bibi, vielen Dank Dir für dieses



Und schon geht es weiter. Wir bleiben weiterhin bei Professor Haase, aber der ist - Achtung Zeitsprung von der 2. in die 4. Dezemberwoche - nun wieder in Berlin. Wirklich? Ja @JackySunshine , wirklich. Ich habe Weihnachten einfach mal übersprungen. Also schon damals, beim Schreiben

Ich wünsche euch viel Spaß. Habt einen schönen Sonntag!

LG
Karo


Edit: War viel, ne? Sorry. Glücklicherweise viele kurze Kapitelchen...

Karo Offline

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24.02.2019 22:13
#286 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen,

eigentlich wollte ich euch einfach nur die neuen Kapitel hochladen - kommentarlos. Aber schon beim zweiten Kapitel (Dez. 4.8) muss ich den Plan ad acta legen... gut, dass ich mir schon vor langem eine Notiz dazu gemacht habe.

@Nachteule

Liebe Bibi, das Kapitel "Das Ende der Pubertät" sei Dir gewidmet. Es bezieht sich auf Kapitel 23 Deiner eigenen Geschichte, wo es darum ging, Herz und Kopf in Einklang zu bringen. Wenn mich nicht alles täuscht, war Gretchen da gerade hin und her gerissen zwischen Mehdi und Marc, ihr Kopf ging noch mit Mehdi, während ihr Herz schon anders entschieden hatte. War es das Kapitel im Zug? Ich werde es gleich nochmal lesen.

Nun denn viel Spaß wünsche ich Dir und den anderen Leutchens hier

LG
Karo


P.S. Es sind übrigens die letzten Kapitel des Jahres. Es geht dann erst nach Silvester weiter ;-)

P.P.S Nee, Bibi, ich hab grad nachgeschaut. Dein Kapitel 23 spielt auf der Fortbildung... es heiß "Herz und Kopf". Das sei damit auch korrigiert

Karo Offline

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09.03.2019 23:47
#287 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen.

Tja, letzte Woche habe ich neue Kapitel geschlabbert... sorry es war Karneval. Nicht, dass ich zu den Mega-Partygängern gehöre aber irgendwie läuft die Zeit dann doch anders

Und ich muss dann doch glatt erstmal eruieren, wo ich war. Ach ja, Mehdi hat Marc verabschiedet . Na gut, dann begeben wir uns ins neue Jahr. Und wie könnte es besser anfangen als mit... tja, das müsst ihr lesen.

Mit den aktuellen (und auch den nächsten) Kapiteln werden kleine Zeitsprünge gemacht. Zu erkennen wie immer an den Zahlen im Kapitel-Titel.

LG
Karo

Karo Offline

PJler:


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17.03.2019 12:44
#288 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo ihr Lieben.

Und schon ist wieder Wochenende... wie die Zeit rast. Immerhin lässt sich mal wieder die Sonne blicken, nur der Wind nervt. IM Garten herrscht Chaos aber ich habe aufgegeben, es zu bereinigen. Dann kommt die nächste Sturmböe und schon fliegt wieder irgendetwas rum Aber ich glaube, es war letztes Jahr das Gleiche. Erst wochenlang grau - hatten wir bis März nicht max. 1/2 Sonnentag? Und dann kam die Sonne und blieb bis November... Jahreszeiten adieu. Demnächst auch hier: Regen- und Trockenzeit. Aber es gibt ja keine Klimaerwärmung...

Aber alles lamentieren hilft nix... und so gehts am besten schnell wieder in die Schweiz, wo sich ein junger Oberarzt um seinen Nachwuchs kümmert - ich meine den Medizinernachwuchs. Hm... war jetzt irgendwie nicht erklärender, was?

Gut, nennen wie sie Assistenzärzte. Aber nicht nur die Nachwuchsgötter in weiß haben Sorgen, auch Marcs Vorgesetzter hat da ein Problem...

Ich wünsche euch viel Spaß.

LG
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 890

24.03.2019 15:37
#289 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen.

Ich bin gemein, ich weiß.

LG
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 890

06.04.2019 22:12
#290 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen,

ich, die treulose Tomate, bin´s mal wieder. Da lasse ich euch erst mit einem fiesen Kapitel zurück und dann lasse ich auch noch mit dem Posten ein Wochenende aus...
Momentan bekomme ich Zeit und Kraft nicht mit diversen Projekten zusammen, wobei ich klar sagen muss, dass ich seit zwei Wochen wirklich eine gute Zeit hatte. Das meiste, was ich anpacke, wird irgendwie gut. Und ich erlaube mir, es zu genießen

Sogar der Sport hat Spaß gemacht, hier um die Ecke ist ein Gesundheitszentrum mit einem großen Angebot. Da hab ich mich für Aquafitness angemeldet, irgendwas muss ich angesichts meiner körperlichen Mätzchen tun. Gestern war der erste Termin und ich denke, dass es keine Fehlinvestition war ;-)


Und nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen. Kehren wir heute zurück nach Zürich und lauschen in Berlin Professor Haase, was er zu sagen hat.


Dann geht es mit einem kleinen Zeitsprung, zurück nach Zürich, wo sich ein Oberarzt verdammte Sorgen macht.

LG
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 890

15.04.2019 23:02
#291 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo Ihr Lieben,

hab ich doch wieder das Wochenende verpasst. Also hier meine ich Aber die Kapitel sollt ihr haben, ne?

Vielleicht muss ich nächstes Wochenende nochmal aussetzen, über Ostern fahre ich weg und bin schon von meiner Nichte voll verplant worden. Eigentlich war mir nach etwas Ruhe und Erholung...

Ich wünsche euch schonmal schöne Ostertage.

LG
Karo

Nachteule Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 423

20.04.2019 19:38
#292 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo!

Lange genug musstest du warten. Zugegeben, @JackySunshine und @Lorelei müssen es auch noch, weil ich einfach mit dem Kommentieren und Lesen nicht mehr hinterherkomme. Aber bei dir habe ich bei weitem am meisten nachzuholen, darum bevorzuge ich deine Kommiecke im Moment. Du versorgst uns weiterhin brav mit Episoden deiner Geschichte, da muss auch mal wieder drin sein, sonst verhungerst du ja noch. Und das gefällt der Nachteule gar nicht . Bittesehr, ich hoffe, es gefällt und macht Spaß



November 3.6 – Nachtschicht – Tagesrevue

Er kann es nicht mehr ändern, dass Mehdi ihn, seine Wohnung, Gretchen benutzt hat. Er kann nur das Beste aus der Situation machen.

Mehdi kann etwas nicht verstehen:
Wahre Liebe kann niemand brechen. Sie wird immer bestehen bleiben und dem stärksten Sturm trotzen. Man kann Liebe aber nicht erzwingen. Vor allem nicht von Menschen, die ihr Herz bereits an jemand anderem vergeben haben. Sowohl Peter, Alexis als auch Mehdi selbst sind bei dem Versuch gescheitert, das unsichtbare Band, das ja eigentlich schon zu Schulzeiten zwischen Gretchen und Marc bestanden hat, zu zertrennen. Gretchens geschriebene Worte an ihren Freund drücken dies stets aus, mit völliger Ehrlichkeit und Ernsthaftigkeit. Das kann auch Mehdi nicht verborgen bleiben, wenn er diese Zeilen liest. Er kann den Brief vor Marc verstecken, drauf schlafen, ihn zerknittern und gar vernichten, ändern wird das nichts an den Tatsachen. Das einzige, worauf Mehdi wohl bauen kann, ist die Angelegenheit seiner erzwungenen Vaterschaft, erzwungen in dem Sinne, dass er Gretchen dazu genötigt hat, betrunken mit ihm zu schlafen, obwohl oder gerade weil er als Frauenarzt weiß, dass die Wirkung der Babypille durch Alkohol stark eingeschränkt, wenn nicht gar gänzlich ausgesetzt ist. Anscheinend ist ihm aber nach wie vor nicht bewusst, dass er durch diese „Maßnahme“ die Frau seines Herzens nicht für sich gewonnen hat. Vielleicht ist es ihm doch bewusst, aber er will es immer noch nicht wahrhaben. Stattdessen bewegt er sich immer mehr in die Rolle seines ärgsten Konkurrenten, bildet sich in seinem kranken Kopf vielleicht sogar ein, dass Gretchen eigentlich IHN in dem Brief meint und nicht Marc. Armer Mehdi in deiner Geschichte, liebe Karo! Er kann nicht aus seiner Haut. Sein schlimmes Schicksal, von all den Menschen verlassen worden zu sein, die ihm etwas bedeutet haben, abgesehen von seinen Eltern, hat ihn wirr im Kopf werden lassen. Der Mann braucht professionelle Hilfe, dringend. Er wird sonst immer tiefer in sein eigenes Unglück rennen und andere damit reinziehen, die eigentlich völlig unschuldig an der ganzen Sache sind.

Marc, der „neue“, der „wahre“ Marc, er hat die Fähigkeit gewonnen, sich in Gretchen hineinversetzen zu können, kann erahnen, wie es ihr in dieser Situation geht, die sie ja nicht absichtlich herbeigeführt hat. Da er sie wirklich liebt, hat er keinen Grund, ihr etwas vorzuwerfen. Das versteht er und denkt nicht einmal daran, ihr für irgendwas die Schuld zu geben. Aber er kennt Gretchen einfach gut genug und weiß, dass sie mit ihrem momentanen Schicksal hadert. Seine Aufgabe ist es, ihr begreiflich zu machen, dass er sie nicht für schuldig hält und ihr vertraut.

Vertrauen braucht auch Marc selbst. In Cedric hat er zumindest schon einen Unterstützer, ebenso wie in Thilo. Seine wichtigen Helfer in der Not, in der er tatsächlich gerade steckt, wenn man bedenkt, dass Mehdi ihn am liebsten ganz und gar ausradieren würde. Doch für Marc wäre es auch notwendig, die Unterstützung seiner Mutter zu erfahren, sie es aber zu seinem Entsetzen bevorzugt, ihre Lesergemeinschaft bei Laune zu halten. Aber was erwartet Marc von Elke? Hätte sie zu Hause sitzen und Däumchen drehen sollen, während sie darauf wartet, dass ihr entflohener Sohn sich mal wieder in seinem normalen Umfeld blicken lässt? So ist sie nun einmal nicht, gibt ihrem Sohn aber damit unbewusst das Gefühl, ihr nicht wichtig genug zu sein. Dass sie sich ausgerechnet in dem Moment, als er darüber nachdenkt, telefonisch bei ihm meldet, kann man als Zufall interpretieren oder eben als Zeichen, dass er ihr doch nicht so gleichgültig ist, wie er so oft annehmen muss. Ohne die weitere Geschichte vorweg zu nehmen, aber die beiden haben so viele Probleme im Umgang miteinander, dass einfach etwas Ernstes passieren muss, damit sie endlich einmal die Gelegenheit haben, sich richtig auszusprechen. Sie machen es sich gegenseitig einfach zu schwer. Und doch ist Elkes Anwesen derzeit die einzige Zuflucht, die Marc nach seiner „Ausquartierung“ aus seiner eigenen Wohnung bleibt. Gut, er könnte Mehdi auf die Straße setzen, aber wozu? Um in eine Wohnung zu kommen, die er nicht mehr als sein eigenes Zuhause empfindet, die auch zu dem „neuen“ Marc nicht mehr passt? Er ist innerlich schon viel zu sehr auf eine Zukunft mit Gretchen eingestellt. Sie mochte seinen Junggesellen-Einrichtungsstil sowieso nie. Also überlässt er seine ehemaligen vier Wände lieber Mehdi, aber nicht, ohne diesem einen regulären Mietvertrag aufzuschwatzen. Gleichermaßen rechtmäßig, als auch in einem gewissen Maß eine Strafmaßnahme:

„Wenn du schon mein Eigentum benutzt, bezahl gefälligst dafür!“



Gretchens Brief


Da ist er, der besagte Brief Gretchens an ihren Freund, an „ihren“, an ihren „liebsten“ Marc. Die geschriebenen Zeilen geben Marc einen exklusiven Einblick in Gretchens derzeitigen Arbeits- und Lebensalltag. Zur Untermalung fehlt eigentlich nur die afrikanische Musik, etwa wie in „Die Farbe Lila“. Aber lassen wir das! Konzentration auf den Brief bitte!
Gretchen beginnt harmlos mit ihren Schilderungen. Doch im Laufe der Zeilen lässt sie immer mehr durchblicken, wie sie sich wirklich gerade fühlt. Und wie sie einfach sie selbst ist, hält sie damit nicht vor dem Berg. So ehrlich wie möglich versucht sie Marc dazulegen, mit welchem Gefühlswirrwar sie gerade kämpft, etwa, dass an Mehdis Worten, die ihr durch Gina übermittelt wurden, etwas dran ist, dass der alte Marc vielleicht doch gewinnen und ihn sein bisheriges Leben wieder aufnehmen lassen würde, in dem Gretchen und Liebe im Allgemeinen keinen Platz hätte. Zum Glück hat Gretchen aber begriffen, dass es vor allem Mehdis Wünschen entspricht, dass genau dies wieder passiert. Dennoch, ein leichter Zweifel bleibt. Sie und Marc sind (räumlich) zu weit voneinander entfernt, als dass sie sich direkt und in Echtzeit klarmachen könnten, dass es kein Zurück zu alten Mustern zwischen ihnen mehr geben wird. Gretchen möchte zu sehr glauben, dass der neue Marc bestehen und ihr treu ergeben bleibt. Aber Mehdis Aussagen belasten ihr Vertrauen in ihren Liebsten.
Doch da gibt es nun einmal das tiefe Gefühl von Liebe. Liebe macht blind, sagt man doch. Aber bei Gretchen kann man sicher sein, dass es dieses Mal bei ihr nicht so ist. Marc ist und bleibt derjenige welche. Und das spürt sie mehr denn je. Im weiteren Verlauf des Briefs klingt genau durch, wie sie sich mit dem Befassen mit den richtigen Worten immer bewusster wird, was sie an ihm hat. Sie vertraut ihm doch, vertraut ihm sogar so sehr, dass sie sich ihm so ehrlich wie möglich öffnen kann, egal, wie er den Brief, wenn er ihn denn überhaupt erhält, aufnehmen wird. Sie erklärt sich ihm, warum sie damals so gehandelt und mit Mehdi geschlafen hat, nicht aus Liebe, nicht aus Verlangen, einfach, um sich mal gehen zu lassen, aus ihrem selbstauferlegten, altmodischen Weltbild zu entfliehen, Sex aus Spaß zu haben, nicht aus echten Gefühlen heraus.
Aber auch, um sich abzulenken von dem Glauben, dass Marc sie nie in seinem Leben haben will. Indirekt gibt sie ihm, auch wenn es ihr nicht bewusst ist, die Schuld daran, dass sie letzten Endes doch auf Mehdi reingefallen ist. Sie schreibt es nicht offen, aber zwischen den Zeilen kann man es lesen:

Zitat
Aber wir waren nicht zusammen – man konnte nicht mal davon ausgehen, dass das passieren würde. Auch wenn ich es mir so sehr gewünscht habe.



Schnell revidiert sie diese Ansicht wieder:

Zitat
Mein Absturz mit Mehdi – egal, ob von ihm provoziert oder nicht – hat nichts mit uns zu tun.



Ach ja? Okay, das heißt, dass der ONS nichts an ihren Gefühlen für Marc geändert hat. Aber er bleibt folgenreich. Also wird sie ihn nicht einfach vergessen und abschreiben können. Das, was passiert ist zwischen Mehdi und ihr, wird in gewisser Weise ihre Beziehung zu Marc auch in Zukunft belasten. Vielleicht hat Marc Recht, und Gretchen war das beim Schreiben noch nicht bewusst. Daher beschränkt sie sich zunächst darauf, ihm zu beweisen, wie sehr sie ihn liebt und ihm vertraut und sich von ihm wünscht, dass er ihr gegenüber genau das auch tut. Damit aus dem „sie“ und „er“ ein „wir“ werden kann

Marcs „Sorgen“, er könnte Gretchen aus der Vergangenheit noch etwas schuldig bleiben, zerschlägt sie in der Luft. Sie hat ihm längst alles verziehen, was er ihr jemals angetan hat. Das sagte sie ihm bereits in der finalen Folge in Staffel 3. Und jetzt macht sie es ihm noch einmal schriftlich deutlich. Der Blick in die Vergangenheit lohnt sich nämlich nicht. Der in die Zukunft ist einfach wichtiger.



November 3.8 – Nachtschicht – Tagesrevue 2

Ein guter Chef kann seine Mitarbeiter optimal einschätzen. Marc weiß, welche vielen Nachteile ein Maurice Knechtlsdorfer leider vorzuweisen hat. Und dazu gehört, dass der Bengel ordentlich ausgeschlafen zum Dienst erscheint. Ein großes Verantwortungspotential, das Marc mit Erfolg bedient. Nicht umsonst, ist er der „Beste in dem Laden“.

Er hat sich eingefunden in die Rolle des Machers, in der des Stellvertreters des „Klinikpapas“, seinem großen Vorbild und Mentor. Zwar wird er wohl nie so schwülstig wie der Professor Reden in der Cafeteria schwingen, aber immerhin liegt ihm sehr viel daran, dass der Ablauf im Krankenhaus reibungslos läuft – und zwar in allen Bereichen. Sämtliche Zufälle haben ihm dabei die richtigen Karten in die Hände gespielt. Private Rivalitäten oder Unsympathien hin oder her, ein jeder dank Marc im EKH Beschäftigte ist in seiner Rolle und mit seinen Fähigkeiten wichtig. Er hat es geschafft, Nischen zu besetzen, die lange verwaist waren. Kaum zu glauben, wie er und Rössel das so lange Zeit alleine geschafft haben oder allenfalls mit der unregelmäßigen Unterstützung von Franz Haase . Wie konnte die Klinik in der Zeit so nur bestehen? Aus heutiger Sicht eigentlich kaum glaubhaft. Aber du belehrst uns ja regelmäßig eines anderen, liebe Karo .

Leider kann nicht immer alles nur Friede, Freude, Eierkuchen sein. Dissonanzen gibt es in jedem Betrieb. Nicht mit jedem Kollegen schwimmt man auf einer gemeinsamen Welle. Doch man kann sich miteinander arrangieren. Wenn es nicht klappen sollte zwischen Marc und Dr. Brickmann, müsste eben einer von ihnen den Tanzbereich wieder verlassen. Die Frage wäre nur, welcher von den beiden Chirurgen? Zuallererst würde man ja sagen, Dr. Brickmann, da diese zuletzt zum Team gestoßen ist. Übrigens sehr interessant mit diesem Nachnamen. Man liest gerne mal „Brinkmann“, aber der ist ja durch die liebe Oberschwester schon besetzt . Obwohl, charakterlich machen beide Frauen sich wohl nichts vor.

Marc selbst hadert mit sich und seinen derzeitigen Aufgaben. Er weiß, er wird nicht auf ewig den Professor ersetzen müssen, aber was soll dann mit ihm werden? Er hat viele seiner bisherigen Verantwortungsbereiche an die neuen Kollegen abgegeben und sich selbst mit Ullstein zusammen um die Verwaltung gekümmert. Gut, er hätte die Option, irgendwann neuer Direktor des EKH zu werden, die StaBe hätte sicher nichts dagegen einzuwenden, da man ihn dort ja kennt und mittlerweile auch in gewissem Maß schätzt. Aber 1. weiß er nicht, wie lange Prof. Dr. Haase noch vorhat, in seiner Position zu verweilen, 2. hängt Dr. Meier selbst viel zu sehr an der praktischen Tätigkeit, dem Operieren. Ist noch weiterhin Platz für ihn in dieser verhältnismäßig kleinen Klinik? Man wird es sehen.



Tagebucheintrag

Gretchen ist hin- und hergerissen. Man kann es ihr nachsehen. Sie hadert mit den Tatsachen und mit der Ungewissheit. Sie weiß bzw. ahnt zumindest, was Mehdi getan haben mochte nach seiner Rückkehr in Berlin, sie weiß aber nicht, wie Marc die Wahrheit aufgenommen hat. Steht er noch zu ihr oder hat sie ihn gänzlich vergrault? Es ist schließlich die Angst vor letzterem, welche sie daran hindert, sich durch einen erlösenden Telefonanruf in die Heimat zu vergewissern. Was, wenn Marc doch nichts mehr von ihr wissen will? Könnte sie das verkraften? Aber ist es denn besser, weiterhin mit der Unsicherheit und dem Nichtwissen zu bestehen?
Ihr ungeborenes Kind tröstet sie. Es spielt keine Rolle, wer der Vater ist, denn es ist vor allem IHR Baby. Natürlich fühlt sie sich nicht sicher, was ihre zukünftigen Mutterqualitäten angeht. Was sie da in einigen Monaten erwartet, ist schließlich Neuland für sie. Und jede Frau, die zum ersten Mal ein Kind erwartet, kennt dieses Gefühl. Wobei es ja nun nicht Gretchens erste Schwangerschaft ist, aber immerhin endlich eine, die es bis jetzt schon bis zur 15. SW geschafft hat. Gretchen ist aufgeregt und erkundet jede Entwicklungsphase des Kleinen.

Daneben gilt ihre Aufmerksamkeit auch ihrer Freundin Roula. Die „Wüstenblume“. Es ist einfach schrecklich, dass es so etwas wie diese Verstümmelungen in Afrika immer noch gibt und die Menschen dort einfach nicht aufhören wollen, trotz der immer mehr werdenden Aufklärungsarbeit, an ihren unmenschlichen Traditionen festzuhalten.
Menschen wie Roula brauchen Menschen wie Gretchen, die ihnen nicht nur helfen, sondern sie auch verstehen. Das ist wohl das, was die beiden Frauen verbindet, denn Roula kann auch Gretchen verstehen, die das ebenfalls braucht, gerade wo sie sich eingelebt hat in Afrika und nun vor neue Herausforderungen gestellt wird. Herausforderungen, auf die sie sich immer mehr zu freuen scheint. Und dabei wird sie genauso ungeduldig, wie andere werdenden Erstlingsmütter, die mir bisher begegnet sind . Natürlich will sie ihr Baby richtig kennenlernen. Und wenn sie sich erstmal täglich schallen muss, um ihm ins Gesicht sehen zu können. Irgendwie niedlich, diese Vorstellung. Und so typisch Gretchen !!!



November 3.10 – So sind wir hier nicht!


Klar, dass Gordon lieber seinen Kumpel Knechti gesehen hätte als diesen humorlosen, egozentrischen Oberarzt. Erstaunlich, dass dieser den Assi genüsslich weiterratzen lässt, während ein neuer Notfall ins Krankenhaus kommt. Aber auch schicksalsträchtig fürs EKH, dass ausgerechnet Dr. Meier diesen entgegennimmt. Es fängt mit einem Aufwärmkaffee und belegten Brötchen am Empfang an . Marc neue Aufgabenquelle: dem KatHo durch kostenlose Versorgung der Rettungsdienstler die Notfälle abspenstig zu machen. Schon wieder zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, denn es geht nicht nur darum, der Konkurrenz die Notfälle abzujagen, es geht auch darum, die Notaufnahme im EKH insgesamt zu stärken. Da war der Marc tatsächlich wieder zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Der Kerl hat einfach eine Menge Glück im Moment und mit ihm das Krankenhaus .



November 3.11 – Anamnese für die Cafeteria


Hat der Meier einmal mit etwas angefangen, kann er kein Ende finden. Natürlich muss das neue Konzept noch optimiert werden. Sein Augenmerk liegt dabei auf dem Krankenhaus insgesamt, nicht einfach auf der Verwaltung. In allen Bereichen sollte es stimmig sein. Die Cafeteria ist quasi das Herz der Klinik. Hier treffen sich die Kollegen der verschiedenen Stationen zum Essen, Trinken und gemütlichem Plauschen. Hier können sich die Patienten und ihre Besucher erholen und etwas Süßes gönnen und einfach mal die Zeit vergessen. Aber wie es so ist, schreitet auch bei den Konzepten die Zeit voran. Irgendwann muss einfach mal was Neues, was Moderneres eingeführt werden. Nicht nur das. Optimierung ist nicht nur darauf beschränkt, was man sieht, als Mitarbeiter oder als Patient gleichermaßen. Auch das Dahinter ist wichtig. Moderne Küche, gleichermaßen mit Einsparungspotential bei der Beschaffung und Zubereitung der Verpflegung. Marc wird noch ein richtiger Logistiker und Lebensmittelanalyst ! Aber er hat ja Recht:

Zitat
Aber was war mit den übrigen – neumodischen – Lebensmittelallergien und Unverträglichkeiten?

Wenn nicht ein Krankenhaus, wer dann sollte darauf Rücksicht nehmen? Wer sonst konnte Vorbild sein? Von Schulen und Kindergärten verlangte man das mittlerweile ja auch. Wie weit ging die Verantwortung gegenüber den Lebensmitteln?



Genau! Das kann für den sich ohnehin schon steigernden Ruf des EKH in der Öffentlichkeit nur förderlich sein und es in Zukunft noch konkurrenzfähiger machen. Die StaBe wird es einsehen, denn schon jetzt ist Prof. Haases „Heiligtum“ das Aushängeschild des Klinikverbunds. Die Patienten, Ärzte, Schwestern und Pfleger sollen sich wohl fühlen. Bei den einen steigert es die Bereitschaft, sich weiterhin in diesem Krankenhaus behandeln zu lassen, bei den anderen die Motivation für gute und aufopferungsvolle Arbeit. Das alles im Sinne des abwesenden Klinikchefs, dem es ja immer so wichtig ist, dass das EKH ein Wohlfühlort bleibt. Er würde zu Marcs Plänen sicher sofort „Ja“ sagen.

Von den Lebensmitteln im EKH zu Marcs privater Verpflegung. Er versucht sich an Rouladen. Für einen wenig kochaffinen Menschen ein großes Wagnis. Rouladen können gewaltig misslingen. Ich selbst kenne niemanden, der sie so gut hinbekommt wie meine Mutter. Ein altes Familienrezept. Alle lieben Mamas Rouladen zu Weihnachten.
Eigentlich egal, ob Bio oder nicht, man muss sie, wie gesagt, hinbekommen können. Und Marc scheint es gelungen zu sein. Ein kochender Oberarzt, ein wahrer Traummann oder?

Das gute Essen scheint sich wiederum positiv auf seine Denkfähigkeit auszuwirken. Hier dreht sich bei ihm fast alles um das Essen. So ist das, wenn man sich mit etwas intensiver beschäftigt. Es kommt einem vor, als nimmt man solche Dinge mehr wahr als je zuvor. So wird er spitzhöriger, als sei sein Unterbewusstsein immer auf der Suche nach Lösungen, in diesem Fall speziell für die Cafeteria. Wieder einmal kommen ihm Zufälle zur Hilfe. Zum einen die Gespräche, die er bei Schlachter mithört, zum anderen das, was er vor einiger Zeit im Café „Sonne“ erfahren hat. Das Konzept, das die Betreiber verfolgen, um die besten und regionalen Rohstoffe für ihr Kaffee zu erhalten, imponiert ihm. Auch wenn es vielleicht mehr kostet als anderswo. Ja, die „Aufbackstationen“ kennt man. Sie sprießen wie Unkraut aus dem Boden. Es gibt immer weniger Bäcker, die noch selbst backen. Die Zutaten kommen immer seltener von regionalen Bauernhöfen. Ich lobe mir die Mühlenbäckereien in der Umgebung. Es sind Hobbybäcker. Viele Mühlenvereine mahlen ihr Mehl aber selbst und verwenden es für ihre Brote und Kuchen. Eine sehr leckere Sache. Und sicher gesünder als das, was man in den Supermärkten oder Discountern für einen Appel und ein Ei bekommt. Den Luxus, Mühlenbrot zu kaufen, gönnen wir in der Familie uns hin und wieder. Vor allem mein Vater legt immer mehr Wert darauf, „vernünftiges“ Brot zu essen. Und ich selbst dank meiner gesundheitlichen Einschränkung bevorzuge die Dinkelvariante. Das möchte ich auch nicht aufgeben. Die paar Euro mehr sind ab und zu mal drin. Man gönnt sich ja sonst nix .

Marc erkennt, dass es auch wirtschaftliche Vorteile geben könnte, auf so ein Konzept umzustellen. Er muss zunächst den Ullstein ins Boot holen, ihn überzeugen und dann mit ihm gemeinsam die Oberen auf die geplante Neuerung einstimmen. Etwa so: So überzeugt, wie der Chirurg ist, sollte es ihm aber gelingen .

Der arme Knechti hingegen bekommt es mit der Angst zu tun . Klar, er hat ja auch zusammen mit Tolkien Dreck am Stecken. Wenn das rauskommt, war’s das mit seinem Job. Aber Marc meint das gar nicht, hat ja nicht einmal den blassesten Schimmer, was die beiden Knallköpfe da noch vor kurzem zusammen mit der Frau vom Professor im Krankenhauskeller veranstaltet haben. Das Wort „Coffeeshop“ hat für Dr. Meier dementsprechend gerade eine ganz andere Bedeutung als für seinen Assistenten.

Zitat
„Es ist gut, dass Ihnen das gelegentlich auffällt...“

(„...dass ich Gott bin!“)



Trotz allem, ein wenig kommt auch noch der „alte“ Marc zum Vorschein. Selten, aber es kommt doch vor. Er kann es halt nicht ganz abstellen .

Sehr ungewöhnlich muss es Maurice vorkommen, dass er mal ein Lob von seinem Vorgesetzten erhält, wenn auch nicht gerade für seine jobtechnischen Tätigkeiten. Aber immerhin. Marc kann in Bezug auf Knechtlsdorfer auch anders sein. Dr. Brickmann hingegen, mit der wird er noch seinen Spaß haben, wie es scheint .



Liebe Karo, ich war beim nochmal Lesen wieder richtig begeistert, welche Zusammenhänge du da geschaffen hast. Es ist en gros alles stimmig, wenn auch einige Dinge, wie Gretchens ständige Fehlgeburten oder eben leider auch Mehdis Umwandlung zum totalen Oberarsch nicht in meine Vorstellung passen wollen, ist es aber deine Geschichte. Und wenn Mehdi eben so ist, dann macht das auch nichts, weil es zu deiner Story gehört. Ansonsten finde ich das, was ich bisher von dir gelesen habe, unheimlich intelligent und interessant. Es hebt sich wohltuend von der Mehrzahl der FF's hier ab. Und darum, lass und bitte weiterhin an deiner Geschichte teilhaben, auch wenn es hier verdächtig ruhig geworden ist. Wer weiß, vielleicht ändert sich das ja doch noch mal .

Dir und deinen Lieben ein schönes Osterfest.

Deine Bibi


aka Nachteule
aka Rose

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