Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Willkommen im Doctor´s Diary Fan-Forum!
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 275 Antworten
und wurde 132.928 mal aufgerufen
 Kommentarseite zu den Fortsetzungen!
Seiten 1 | ... 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12
Karo Offline

PJler:


Beiträge: 747

21.10.2018 12:32
#251 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten


Ich nochmal...

Aber nur, weil ich gerade echt schwer überlegt habe, wie das Kapitel November 4.5 farbig zu markieren. Bisher waren die Alpträume in grün. Das ist jetzt kein Alptraum!! Normalerweise hätte der Text blau sein müssen. Aber im Gedanken- und Stimmenwust, dachte ich, dass mehr blau nur mehr Irritation ist. Deswegen grün.

Tja... von was rede ich wohl...?

LG
Karo

JackySunshine Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.887

21.10.2018 13:26
#252 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Meine liebste Karo !

Man wat is dat schön . Jetzt kann ich die neuen Teile lesen und direkt anfangen meinen Teig zu kneten !!! So muss das doch einfach sein ...

Zitat
Aber nur, weil ich gerade echt schwer überlegt habe, wie das Kapitel November 4.5 farbig zu markieren. Bisher waren die Alpträume in grün. Das ist jetzt kein Alptraum!! Normalerweise hätte der Text blau sein müssen. Aber im Gedanken- und Stimmenwust, dachte ich, dass mehr blau nur mehr Irritation ist. Deswegen grün.



Ich schaue demnächst mal, vielleicht gleich noch, dass ich noch ein paar Farben dazutue. Das Gelb oder Orange, oder was auch immer das sein soll, sieht man ja auch gar nicht richtig. Farbvorschläge nehme ich sehr gern entgegen ...

Zitat
Ja was denn nun? Schwanger wäre sie in jedem Fall weg vom Fenster... Mutterschutz, Elternzeit... aber gut, Du willst sie ja nicht schwanger. Dann - wird sie wohl bleiben...



Mach ihr ganz viele Babys! Dauerschwanger ... Eins raus - das nächste gleich wieder rein .

Zitat
Auch hier, das gleiche wie oben. Zu viel, zu anders für einen Marc? Wohl nicht. Erleichtert bin



Wenn es zu viel und zu anders, für einen Marc wird, wirst Du es merken . Zumindest an mir. Ich bin dann nicht mehr ganz so begeistert und kommentiere wenig, bis gar nicht mehr. Ich lese dann zwar noch ... Aber mit Schmerzen . Es ist vollkommen okay für Marc. Er soll und muss sich ja weiterentwickeln. Er muss endlich mal erwachsen werden ... Dabei ist es einfach nur wichtig, dass er seinen jugendlichen Charme nicht verliert. Dass er immer noch Marc ist ... Der Coole vom Schulhof, mit einem weicheren Herz und einer an geschmolzenen Schale. Leicht karamellisiert .

Zitat
Mehdi Meier An jedem Finger eine...



Autsch! Das war die schriftliche „Gretchen Haase“-Backpfeife .

Zitat
Die besten Ideen kommen doch fast immer von denen, die direkt betroffen sind. Nicht?



Dazu würde ich mich zu gern äußern, aber dann reg ich mich wieder auf .




Jetzt neues ! Tolle Sache das!

November 4.4 - Brief an Marc

Zitat
Ich hoffe nicht, dass Du nun aus allen Wolken fällst:



Hätte er es nicht gewusst, wäre er wahrscheinlich aus allen Wolken gefallen - mehrfach. Aber zum Glück ist er bestens im Bilde. Nun hört - liest - er es von der Frau, die er von ganzem Herzen liebt. Sie ist schwanger. Von einem anderen Mann. Von seinem besten Freund ... Der zudem geisteskrank ist. „Vater werden ist leicht! Vater sein hingegen schwer ...“. Das passt sehr gut zu Mehdi und zu Marc. Mehdi war ein wundervoller Vater. Da bin ich ganz sicher. Jetzt denke ich, dass er das gar nicht gut hinbekommen würde. Und auch wenn ich ihn bisher wirklich verfluche, weil er so widerlich ist, hoffe ich sehr, dass Du ihm eine Therapie zugestehst . Dass er wieder Mehdi wird. Der Marc und Gretchen ein richtiger Freund ist ... Und auch der biologische Vater sein kann. Dass sich das irgendwie findet. Man weiß es nicht ... Das weißt nur Du. Für Marc ist es ebenfalls schwer. Vielleicht sogar ein bisschen schwerer, als für Mehdi.

Zitat
Du warst schockiert dass ich 8 Jahre eine Beziehung mit schlechtem Sex hatte. Ja – das weiß ich jetzt auch! Aber Roula und Martin sind seit 10 Jahren ein Paar, seit 8 Jahren ein Ehepaar. Sie hatten noch nie Sex.



Sex ist nicht das wichtigste im Leben ... Da möchte ich immer hauen. Natürlich ist es nicht das wichtigste. Weder im Leben, noch in der Beziehung. Aber es gehört einfach dazu. Es macht Spaß - sollte Spaß machen, sagen wir es so. Es verbindet. Und ich stelle es mir wirklich schrecklich vor mit jemandem zusammen zu sein, auf engstem Raum, jahrelang und nicht mit ihm schlafen zu können. Das ist verdammt schwer. Roula liebt Martin. Er ist ein Mann. Männer haben ihre Bedürfnisse. Sie kann ihm so viel einfach nicht geben, weil man ihr die Möglichkeit und die Entscheidung dazu, genommen hat. Man kann einen Mann auch anders befriedigen - ja! Aber es ist nicht dasselbe. Sie können sich nicht so nahe sein, wie er und Gretchen es sich bereits waren. Emotional und mental geht das ... Aber körperliche Nähe gehört einfach dazu. Bei Martin wird das wahrscheinlich noch einmal ein bisschen was anderes sein. Aber auch geistliche haben Sex. Steht nicht auch in der Bibel, dass wir uns vermehren sollen? Ich weiß es nicht. Habe das gute Stück nicht gelesen. Das ist mir dann doch ein bisschen zu viel „Fiktion“ .

Zitat
Die Kinder nennen mich La mére de poule. Hühnermutter. Ich bin froh, dass Emma ein Huhn und kein Rabe ist. Wie wäre das denn? Gretchen Haase, die Rabenmutter.



Im Leben nicht! Unbeholfen, total chaotisch und hysterisch - aber niemals eine Rabenmutter ...

Zitat
(„Dann werden es auch meine Kinder sein!“)

Es ist nicht von Dir!
Wichtiger ist, dass sie es mit Dir haben will!



Leute! Ihr habt („Ihm“) nicht zugehört. Natürlich ist es nicht von („Ihm“), lieber und wir alle haben verstanden, dass Gretchen dieses Kind gerne mit Marc großziehen will, lieber . Aber („Er“) dachte an Kinder und nicht nur an eines . Folglich meinte („Er“), dass da nach dem Kind von Gretchen und Mehdi, weitere folgen werden. Von („Ihm“) und Gretchen. Und jetzt dürft ihr Euch wieder zanken ... Aber bringt unseren lieben Marc doch nicht wieder durcheinander, ja ?!

Nebenbei klärt Gretchen nicht nur unseren Marc bezüglich Daniela Cholonka auf, sondern auch uns. Das ist ja mal interessant . Marc so gar nicht begeistert davon, daran erinnert zu werden . Tja - so ist das. Manche Fehler begleiten uns unser ganzes Leben ...

Zitat
Ich liebe Dich, Marc! Von ganzem Herzen.
Gretchen.
Nein.


(„NEIN???“)





Zitat
Dein Gretchen!




Sie wird ihn vermutlich irgendwann mal ins Grab bringen.

Zitat
P.S. Marc – willst Du der Vater meines Babys sein?



Wie süß !!!

November 4.5 – Von der Unfähigkeit einen Brief zu schreiben

Zitat
Sieh mir meine Unfähigkeit nach, ich habe vor ungefähr 20 Jahren den letzten Brief geschrieben.



So ein Idiot! Ich finde diesen Brief sehr gelungen ... Er ist ehrlich. Er ist einfach Marc ...

Zitat
Irgendwie ist das komisch. Bisher hatte ich immer Sex ohne Beziehung, momentan habe ich eine Beziehung ohne Sex. Gezwungenermaßen. Aber dazu passt ja auch Vater zu werden, ohne der Vater zu sein.

(„Scheiße, Meier, sowas kannst Du nicht schreiben...“)



Doch! Genau das kann er schreiben. Eine Beziehung ohne Sex zu haben, weil die Frau so weit weg ist und es einfach nicht geht, ist scheiße. Ebenso ist es scheiße, Vater zu werden ohne der Vater zu sein! Das kann er, weil es einfach die Wahrheit ist, genauso schreiben. Nur weil es sich falsch anfühlt, muss es nicht falsch sein. Es fühlt sich falsch an, Vater von einem anderen Kind zu sein. Aber es ist oft einfach nicht falsch. Warum auch?! Gretchen würde das sicherlich verstehen, auch wenn sie es erstmal in den falschen Hals bekommen würde. Aber er kann doch ehrlich und ernsthaft auf das Thema eingehen. Er hat bereits unserem Kind geschrieben. Mehr Zugeständnisse kann sie auf die Entfernung, mit geschriebenen Worten einfach nicht erwarten. Soll er sich in den nächsten Flieger schwingen und zu ihr fliegen?

Das war es auch schon wieder . Ich wünsche Dir einen wunderschönen Sonntag und viel Spaß mit Deinen Vogelhäuschen !

LG
Chucky

🅲🅷🆄🅲🅺🆈 🅴🅳🅴🅻🅽🆄🆂🆂🅽🅾🆄🅶🅰🆃-🅲🅷🅾🅲🅾🅲🆁🆄🅽🅲🅷🆈

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 747

23.10.2018 23:13
#253 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten



Nochmal schnell hier vorbeigeschaut. Ja @JackySunshine das ist echt prima. Aktuelles sehr schön.

Zitat
Ich schaue demnächst mal, vielleicht gleich noch, dass ich noch ein paar Farben dazutue. Das Gelb oder Orange, oder was auch immer das sein soll, sieht man ja auch gar nicht richtig. Farbvorschläge nehme ich sehr gern entgegen ...



Haste sehr gut gemacht Danke!

Zitat
Mach ihr ganz viele Babys! Dauerschwanger ... Eins raus - das nächste gleich wieder rein



Mal sehen ob sich jemand findet, der die Amsel schwängern will. Ich glaube Cedric will nur das eine. Aber nicht das andere. Das mit den Konsequenzen.

Zitat
Dazu würde ich mich zu gern äußern, aber dann reg ich mich wieder auf



Och... ich finde das dann sehr unterhaltsam


November 4.4 - Brief an Marc

Zitat
Das ist mir dann doch ein bisschen zu viel „Fiktion“





Zitat
Nebenbei klärt Gretchen nicht nur unseren Marc bezüglich Daniela Cholonka auf, sondern auch uns. Das ist ja mal interessant. Marc so gar nicht begeistert davon, daran erinnert zu werden. Tja - so ist das. Manche Fehler begleiten uns unser ganzes Leben ...



Theoretisch müsste ihm an jeder Straßenecke eine Verflossene über den Weg laufen bisher sind es nur zwei. Wirklich nur zwei? Einmal Nina und jetzt Daniela. Tststs... da muss ich doch noch mal was ändern


November 4.5 – Von der Unfähigkeit einen Brief zu schreiben

Zitat
So ein Idiot! Ich finde diesen Brief sehr gelungen



Ich auch

Zitat
Soll er sich in den nächsten Flieger schwingen und zu ihr fliegen?



Das wäre eine Option. Wer weiß? Vielleicht tut er es eines Tages?

Zitat
Das war es auch schon wieder



Das ist schade. Der Nachteil vom Direktantworten

Übrigens sind die Vogelhäuschen aufgestellt. Ein Dreifuß für das eine, ein Einfuß für das andere. Und dadrunter habe ich heute den Frühling gepflanzt. Auf dass er wachse und gedeihe... und mit ihm die Schneeglöckchen, Narzisen, Tulpen und Hyazinthen.

Ich wünsche einen schönen Abend bzw. einen schönen Mittwoch!

LG
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 747

30.10.2018 17:00
#254 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten


Hallo zusammen,

habe gerade endgültig beschlossen, nicht an der Halloween-Challenge teilzunehmen. Ich selber finde meinen Text (alle, die zu dem Thema entstanden sind) nicht gut genug dafür. Es hat ein bisschen gedauert, mir das selbst einzugestehen. Schade um die vielen Stunden...

Dafür bekommt ihr jetzt einen Ausflug spendiert. Bei diesem Wetter ist es mir eine Freude, euch kurzerhand nach Afrika zu entführen. Für ein paar warme Gedanken

Liebe Grüße
Karo


P.S. Sorry für mein Gejammer in der Challenge-Rubrik

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 747

14.11.2018 00:33
#255 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Gute Nacht zusammen.

Bevor ich mich ab morgen wieder in einer Terminserie befinde will ich euch noch schnell zwei Kapitel servieren.

Zuerst nehme ich euch mit nach Hamburg, wo wir etwas über weitere Verbindungen (oder Zufälle @Nachteule ) erfahren. Zurück in Berlin droht Elke mit ihrer Ankunft aus Zürich und ich weiß - ihr wartet schon lange drauf: Doktor Amsel bekommt mal wieder etwas Platz eingeräumt. Dabei hatte Marc das doch gar nicht gewollt

Viel Spaß und bis bald.

LG
Karo

JackySunshine Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.887

14.11.2018 20:49
#256 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Meine liebste Karo !

Endlich ist er da: Mein Laptop !!! Jetzt kann ich endlich, wenn ich mit dem Rücken Probleme habe, bequem in meinem Bettchen liegen und schreiben, was das Zeug hält. Sobald ich mich an die andere Tastatur gewöhnt habe und das Touchpad ausgeschaltet habe, weil ich nur mit meiner USB-Maus hantieren werde ... Hach, ist das schön! Und was gibt es besseres, um sich an die Tastatur zu gewöhnen, als zaubern?! Richtig! Nix! Immerhin bin ich schon wieder drei Teile im Rückstand und das ist ja wohl ein Ding der Unmöglichkeit .

Wollen wir also einfach mal schauen, wo wir stehen geblieben sind und das mal wieder ein bisschen ausgleichen. Du brauchst doch, in der wohl sehr stressigen Termin-Zeit, etwas zu lesen !




November 4.6 – Erinnerungen MM

Wenn man so einen Teil liest, wünscht man sich einfach mit Gretchen tauschen zu können. Nur zu gern würde ich einfach mal irgendwo hin und alle Eindrücke aufsaugen. Natürlich könnte ich mir das Wissen über bestimmte Länder und Kulturen auch einfach anlesen. Ich lese immerhin unheimlich gern. Allerdings bin ich dazu dann meistens zu faul. Wenn ich für eine Geschichte recherchieren muss, dann kommt es schon mal vor, dass ich mich total einzecke und nichts anderes mehr mache, als mich zu informieren. So war es damals mit der Blinddarm-OP die Gretchen und Melanie hatten. Ich habe da wirklich akribisch recherchiert. OP-Berichte gelesen, Videos angeschaut ... In der Theorie könnte ich so eine OP durchaus ausführen . In der Praxis lassen wir das dann lieber bleiben.

Aber es ist wirklich schön, so unglaublich viel zu lesen, über die Beschaffenheiten in Afrika. Ich gehe einfach mal stark davon aus, dass Du dazu ebenso akribisch recherchiert hast, wie ich es damals getan habe . Die Teilen enthalten immer so viel Background, dass es einfach erfrischend ist, so etwas dazwischen zu haben. Immer mit einer leichten Maretchen-Note versehen! Ein Quäntchen von ihrem Glück ... Wirklich sehr schön und ich freue mich auf noch mehr solcher Teile!

November 4.7 – Neuroth/Temelova

Klappt ganz gut mit dem Tippen. Blind geht schon, auch wenn ich hin und wieder mal STRG+ALT nicht so hinbekomme, wie ich es gern hätte, weil da noch die dämliche Fn-Taste zwischen liegt. Egal! Ich bin zufrieden. Die Kiste läuft ...

Zitat
Wo waren die ganzen Pflegeberufe, quasi die Basis des Gesundheitswesens? Die Allgemeinmediziner? Die Hebammen und Alternativen Therapeuten? Interessierten sich wirklich vorrangig nur Ärzte für diese Studie? Wenn ja – warum?
Ging es dem Gesundheitswesen gar nicht so schlecht, wie gedacht? Oder hatten diejenigen mit dem höchsten Einkommen einfach auch die größeren Zukunftsbedenken? Hatten sie trotz aller Hektik im Alltag mehr Zeit, sich mit solchen Themen und Fragen auseinanderzusetzen?



Da kann Chucky Chococrunchy doch gleich mal ausholen . Die mit dem größeren Einkommen haben sicherlich weniger Zukunfstbedenken! Und auch viel mehr Zeit, für solche Dinge. Immerhin wälzen sie eine Menge Arbeit auf die Pflegeberufe ab. Was Krankenschwestern, als einfaches Beispiel, in Krankenhäusern an zusätzlicher Arbeit leisten, die auch die werten Ärzte erledigen könnten, ist ein Witz. Sie sind die Maschinerie, die Krankenhäuser am Leben erhalten. Diejenigen die sich um die Patienten kümmern. Was Bärbel bei dem Fake-Preis gesagt hat, ist gar nicht mal so gelogen, oder erfunden gewesen. Es sind die Krankenschwestern die die meiste Arbeit leisten. Sie werden aber nur gering entlohnt und auch nicht zu genüge wertgeschätzt! Was ich eine unglaubliche Unverschämtheit finde. Ach - da könnte ich mich jetzt wieder stundenlang drüber auslassen und eine Lanze für die zukünftigen Kollegen brechen . Ich habe so das schreckliche Gefühl, dass man mich, sobald ich ein Praktikum im Krankenhaus mache (was zur dreijährigen Ausbildung der Altenpflege gehört), mich dort niemand mehr weg bekommt . Dafür fühle ich mich dort einfach zu wohl ...

Ich bin vollkommen vom eigentlichen Thema abgekommen ... Aber: Lernen wir vielleicht bald Franz' Bruder kennen?! Irgendwie erinnere ich mich da an Dinge, die schon einmal angesprochen wurden .

November 4.8 – Das singende Vögelchen

Ich hab mich hier schief gelacht, meine liebe Karo! Was tust Du da nur ? Das war, neben den beiden letzten Teilen, die eher ruhiger waren und wieder ein bisschen entschleunigt haben, richtig spritzig .

Marc Meier ist voll auf Scheibe und dreht ein bisschen durch !

Zitat
„Sabine, ist in Ihrem Hirn wenigstens die Ankunft meiner Mutter gespeichert? Sie bekommt eine Suite, ist das klar?
„Eine Suite? Wo haben wir denn...“
„Dann machen Sie eine!“ Marc haute mit der Faust auf den Tisch.



What the hell?! Olivier, was ist nur los mit Dir . Da muss doch mehr hinter stecken, als ein eher bescheiden abgelaufener Morgen und die Ankunft seiner nervigen Mutter ... Sabine den Bauauftrag für eine Presidenten-Suite zu geben, ist wirklich nicht die beste Idee, die er hatte . Da kommt doch nichts Gutes bei rum! Auch seine Ausdrucksweise lässt heute ein bisschen zu wünschen übrig. Hähä! Ich muss ja ehrlich sagen, dass Gina mir noch immer ein Dorn im Auge ist, aber das hat unser lieber Marc nun wirklich nicht anders verdient . Das singende Vögelchen! Ich hab auch zuerst an Gina und nicht an die Lernschwester gedacht . Da kann man Sabine nun wirklich keinen Vorwurf machen. Vielleicht sollte er seine singenden Vögelchen, ähnlich wie bei der Vogelhochzeit, in Arten einteilen ?!

Wäre ich Frau Porz, würde ich ja schreiend davon rollen ... Laufen, oder rennen, ist ja momentan noch nicht drin. Ein Irrenhaus! Aber das macht das EKH ja auch so liebenswert. Aber Gina übersteigt ihre Kompetenzen wirklich! Wie kommt sie nur auf die Idee, Marc zur Sau machen zu wollen und mit einem „Olivier!“, selbst wenn es nur gedacht gewesen wäre, in die Schranken weisen zu können ? Ist sie lebensmüde?! Wenn ja, sollte sie das vielleicht noch ein bisschen öfter versuchen. Die Frau sollte vielleicht mal einen Termin mit Frau Doktor Hassmann vereinbaren .

Und Marc dreht gleich noch ein bisschen auf, als er Sabine dann in die Finger bekommt. Die Arme! Die kann doch auch nichts dafür, dass Marc sich grundsätzlich Kosenamen ausdenken muss und nachher keiner mehr weiß, wen er eigentlich gemeint hat. Und trotzdem muss man einfach laut lachen, weil es einfach zu schön ist, wenn man Bilder in seinem Kopf hat !!!

Zitat
Er musste hier raus. „Sabine, hier einmal für Eichhörnchen zum Nachtanzen. Ich bin in der Notaufnahme und Sie melden sich erst bei mir, wenn meine Mutter ankommt.“
„Ach ja, Ihre Mutter. Soll ich Blumen besorgen?“
„Es reicht, wenn das Zimmer fertig ist.“
„Jetzt doch ein Zimmer? Ich dachte, es sollte die Suite...“

„Aaahhhhh!“

(„Was mache ich hier?!“)



Für erzürnte Eichhörnchen zum Nachtanzen: Ich würde mal glatt behaupten, dass Sie dort arbeiten, Herr Doktor Meier! Hähä!!! Ach ja. Einfach zu herrlich.

Tja - und da warte ich nun freudig auf die nächsten Teile, die kommen werden !!!

Liebe Grüße Dein
🅲🅷🆄🅲🅺🆈 🅴🅳🅴🅻🅽🆄🆂🆂🅽🅾🆄🅶🅰🆃-🅲🅷🅾🅲🅾🅲🆁🆄🅽🅲🅷🆈

🅲🅷🆄🅲🅺🆈 🅴🅳🅴🅻🅽🆄🆂🆂🅽🅾🆄🅶🅰🆃-🅲🅷🅾🅲🅾🅲🆁🆄🅽🅲🅷🆈

Nachteule Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 416

17.11.2018 23:25
#257 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo !

Oh ja, ich tu's wieder . Ich melde mich mal wieder in deiner Kommiecke zu Wort. Hab ja noch eine Menge nachzuholen. Du kennst ja die Umstände, warum es so lange nicht ging.
Von einer leichten Eingeschnapptheit meinerseits auf deinen "Veriss" meiner zuletzt geposteten Folge mal ganz abgesehen. Da stehe ich aber drüber. Auch wenn du MaUria langweilig findest, aber ich habe mich nun einmal entschieden, den beiden bei mir etwas Raum zu geben, wobei das nicht lange dauern sollte, wenn ich mich jemals wieder motiviert genug fühle, an dieser Geschichte weiterzuschreiben. Im Moment fühle ich mich nicht dazu fähig. Ich habe halt andere Gedanken im Kopf. Die Luft ist raus, wie man so schön sagt. Und hier gibt es ja genug anderen "Stoff" für die DD-Süchtigen .

Ich will nicht lange um den heißen Brei rumreden, sondern endlich meine Kommis loswerden .

November 2.30 – Elke in Sorge

Elke - eine Mutter, eine besorgte Mutter, wie der Folgentitel schon so schön besagt. Ihr Sohn, der ihr nahestehendste und einzige Mensch, der ihr noch geblieben ist, hat sie alleine gelassen, sie, die gerade frisch operiert in dieser fremden Stadt und diesem fremden Land in einem fremden Krankenhaus liegt. Wieder einmal macht er, was er will. Aber was will er denn gerade? Einfach sich nur mal die Stadt ansehen? Auf diesen Trichter kommt Elke erst einmal nicht. Nein, sie fühlt sich zuerst von ihm im Stich gelassen. Erst durch das Gespräch mit dem Züricher Professor kann sie in Erfahrung bringen, dass ihr Nachkomme noch in der Stadt weilen muss, hat er doch beim Kollegen Nussbaum vorübergehend eine bequeme Herberge gefunden. Ein wenig Erleichterung macht sich im gestressten Mutterherz breit, auch wenn sie weiter über die "Unverschämtheiten" Marc-Oliviers zetert, um sich ihre Besorgnis nicht weiter anmerken zu lassen. Es ist leichter, sich als die Eingeschnappte aufzuspielen, so wie sie es gerne tut, die derzeit gehandycapte Erfolgsautorin, die an dieses blöde Krankenbett gefesselt ist, während ihr Sohnemann sich einen schönen Lenz in der schweizer Metropole macht. Seit er sich von Franzens unmöglicher Tochter hat einlullen lassen, so dass er ihr gar bis auf einen anderen Kontinent gefolgt ist, ohne Madame Elke davon auch nur ein Sterbenswort zu verraten, hat er sich verändert, das merkt auch die Mama. Aber es gefällt ihr nicht. Sie eben seine Mutter, sie hat eben nur ihn. Sie muss einfach befürchten, ihn gänzlich zu verlieren.
Im fernen Berlin erfährt Franz dank Elke, dass Marc zwar in die Schweiz gereist ist, aber auch dort wieder einmal als verschollen gilt. Elke hat einfach ein Talent dafür, mit einer ihr angemessenen Theatralik alle Menschen um sich herum, auch die am anderen Ende der Telefonleitung, aufzuwühlen. Dabei ist die Situation ja gar nicht so dramatisch. Das weiß die Superduperautorin nur noch nicht. Stattdessen hat sie augenscheinlich die Attraktivität des Professors in Zürich wahrgenommen. Elke auf Männerfang .

Zitat
Mutter und Sohn waren ein seltsames Gespann. Vermutlich musste man beide zu nehmen wissen. Er grinste. Das „Wie“ hatten beide augenscheinlich selbst noch nicht herausgefunden.



So sieht es aus! Elke und Marc können nicht mit- und genauso wenig ohneeinander. Ihr Umgang miteinander ist auf jeden Fall stark verbesserungswürdig. Das große Manko dabei, dass sie beide sehr dominante, egozentrische Persönlichkeiten sind, zwei gleiche Pole, die, wenn sie sich zu nahe kommen, gegenseitig abstoßen.

November 2.31 – Marc und Elke 1

Ein passender Untertitel für diese Folge, wie ich finde, könnte auch lauten: "Sag's durch die Blume, dass ich dir eigentlich doch recht viel bedeute!" Emotional hochgeladen vor allem die Abschlussszene. Doch zunächst dienen eben diese Blumen als realer, gebundener Strauß dem Sohn, sein doch vorhandenes, schlechtes Gewissen zu beruhigen. Schließlich war er nicht an der Seite seine Mutter, als sie aufgewacht ist, sondern hat sich stattdessen einen schönen Tag in der Stadt gemacht.
Elke, wie sie nun einmal tickt, kann kein herkömmliches "Danke" über die Lippen bringen, sondern tadelt den Junior für dieses "Grünzeug", ihre Art, ihm zu sagen, dass sie seine Aufmerksamkeit durchaus zu schätzen weiß, ein Gefühl, das durch das stärkere und offen zum Ausdruck gebrachte "Beleidigtsein" übertünscht wird. "Bloß keine Gefühle zulassen", so könnte ihr Motto auch lauten. So sind die Meier-Fishers nun mal. Und wer die Hintergründe ihrer Vergangenheit wenigstens ansatzweise kennt, kann auch in etwa ermessen, warum sie so zueinander sind. Ihr Prinzip: jeder von beiden nimmt sich am wichtigsten. Ansatzweise lässt sich aber im Laufe von Zusammenkünften und damit verbundenen Gesprächen, so auch bei diesem, erkennen, dass sie doch für den jeweils anderen da sein möchten. Es gelingt ihnen nur nicht, dies auf eine Weise auszudrücken, die für jeden anderen normal erscheint. Wenn sie es aber doch versuchen, dann wird es in der Tat krampfhaft und keiner weiß mehr weiter. Schnell wird der Schalter auf eine mehr oder weniger belanglose, zeitweise auch seitens Marc medizinisch-professionelle Unterhaltung umgestellt, das eigentlich Gedachte, nach wie vor Ungesagte dadurch klar umschifft. Doch immer wieder diese kleinen "Anspielungen", welche hin und wieder doch ein Quentchen Emotionalität aufkommen lassen, z.B.:

Zitat
„Ich bin froh, dass Dir nichts passiert ist, Marc. Ich war krank vor Sorge. Nicht nur heute. Vor allem als ich gesehen habe, was Doktor Kaan...“



Dann plötzlich ändert sich die bis dahin recht gewöhnliche Stimmung zwischen Elke und Marc in eine nie dagewesene Ernsthaftigkeit, eine Hinterfragung des Sohnes nach dem eigenen Ich, nach seiner Beziehung zu Elke, der Rechtfertigung der schlimmen Erlebnisse seiner Kindheit, nach dem Kind, das Gretchen bekommt, das wohl nicht seines ist. Und so kommt er auf diesen aufwühlenden Gedanken: Wäre es denn nicht besser, nicht der leibliche Sohn dieses Schlägertypen zu sein, um irgendwann nicht aus genetischen Gründen genauso zu werden, wie dieser Tyrann? Man kann Marc verstehen, dass er es sich wünscht, dass er diese "kaputten" Gene nicht tragen muss. Schlimmer noch, als die "Angst", doch Renés leiblicher Sohn zu sein, wiegt die Möglichkeit, dass er auch nicht Elkes Kind sein könnte, wegen einer nicht auszuschließenden Verwechslung im Krankenhaus, so absurd dieser Gedankengang auch zunächst einmal klingen mag. Die Gefahr, ein ehemaliges ausgetauschtes Baby zu sein, steht eher gering. Aber in Marcs Situation einen solchen "Wunsch" zu hegen, ist nachvollziehbar. Wer hat sich als Kind nicht selbst mal dabei ertappt, sich eine andere Familie gewünscht zu haben, wenn es zwischenmenschlich mal nicht so toll lief? Man kann sich seine Familie nicht aussuchen, aber man kann hoffen, dass das Schicksal einem doch gnädig gewesen ist. Und doch möchte er seine Mutter nicht missen, weil er ihr im Grunde genommen sehr nahe steht und sie, weil er nicht einmal weiß, ob und welche Chance er und Gretchen noch haben, die einzige Person ist, die ihm wenigstens ansatzweise das Gefühl, zu einer Familie zu gehören, vermittelt. Was, wenn er auch mit ihr nicht blutsverwandt wäre? Wäre er dann noch er selbst? Unbewusst ist das Gespräch in eine Richtung gelenkt worden, in der es für Elke Zeit wird, ihrem Sohn zu erklären, wer er wirklich ist. Und ganz bestimmt nicht Renés leiblicher Sohn. Im ersten Moment war ich sehr überrascht über diese Entwicklung, liebe Karo, doch ich muss sagen, dieser Weg gefällt mir. Es gibt dieser ganzen Prügelgeschichte eine ganz andere Perspektive, als man es uns in der Serie aufdrücken wollte. Marcs Kindheitsschicksal ist viel verzwickter, als man es je gedacht hat. Sein gewaltherrlicher Vater ist ja gar nicht mal sein Erzeuger! Er trägt nicht dessen "fiese" Gene. Aber die eigentliche Geschichte dahinter bleibt Elke noch schuldig. Sie muss sich überwinden, aber sie weiß, dass sie die Tür jetzt schon zu weit aufgelehnt hat, als die Wahrheit weiter unter den Tisch zu kehren.


Marc 15

Unschöne, schmerzliche Erinnerungen an die schrecklichste Zeit ihres Lebens. Elke hat ganz schön was mitgemacht mit diesem Ekel von Ehemann. Doch sie war trotzdem mutig genug, ihm, wenn auch verhalten, ihre Meinung darüber zu sagen, dass er den Briefwechsel zwischen Marc und ihrer Mutter torpediert und den Jungen schließlich "aus dem Weg geräumt" hat. Wenngleich sie im Voraus weiß, wie ihr mutiges Auftreten wieder endet, es ist es ihr wert, Marc ist es ihr wert.
Das Bild mit der Flasche: wahrscheinlich konnte sie die Qualen nur mit Alkohol ertragen. Auch wenn man als Nichtalkoholiker denkt: "Wie kann man sich bloß auf sowas einlassen und seine Probleme in Wodka & Co. zu ersäufen versuchen?" Ich glaube, wenn man nicht in einer derartigen Situation steckt, kann man das auch nicht nachvollziehen. Elke hat es zumindest nicht umgebracht, ebenso wenig, wie dieses A****loch es konnte. Gutzuheißen ist so eine Sucht dennoch nicht. Aber welche sonstigen Möglichkeiten hätte sie früher schon gehabt? In einer Zeit, in der mehr und mehr für Opfer von häuslicher Gewalt getan werden kann, wäre auch eine Elke Fisher eventuell in ein Frauenhaus gegangen, von wo aus sie Marc hätte aus dem Kinderheim zurückholen können. Aber damals musste sie es alleine schaffen. Daraus wird auch wohl ihr Grundsatz geboren worden sein:

Zitat
Alleine war man unabhängig. Mit Geld war man unabhängig. Ohne Geld war man auf Hilfe angewiesen, mit Geld konnte man sich Hilfe kaufen. Das war eine Lektion, die sie früh gelernt hatte – lernen musste. Vor allem, wenn man für ein Kind verantwortlich war.




November 2.32 – Marc und Elke 2

Elke hatte es auch ohne die heute zur Verfügung stehende Hilfe für gewaltgeschädigte Ehefrauen geschafft, sich von René zu lösen und, nach einer gewissen Zeit, die sie brauchte, um sich in ihrem neuen Leben zurecht zu finden, Marc wieder zu sich zu holen. Eine Zeit, an die sich Marc als sehr friedvoll erinnert. Elke zeigt sich als Optimistin, welche damals das Ziel hatte, als Autorin ganz groß herauszukommen, aber nicht, wie man bisher wohl hätte denken können, für das eigene Selbstwertgefühl, sondern, um ihrem Sohn ein besseres Leben bieten zu können. Er sollte nicht am Rande der Gesellschaft aufwachsen. Dafür hat sie eine Menge auf sich genommen. Sex sells, vor allem, wenn man erfolgreich sein will. So ist Elke also zu der Person geworden, die wir durch DD kennenglernt haben. Und es war nicht umsonst. Der Erfolg ist eingetreten, das Leben in einer weniger ansprechenden Gegend war irgendwann passé. Die Grundvoraussetzung war geschaffen, um Marc das Leben, den Beruf zu ermöglichen, den er heute hat. Auch wenn es nicht darüber hinwegtäuscht, dass sie ihm noch eine Antwort schuldig bleibt, die nach seinem richtigen Vater.
Dieser war zwar, nach Elkes Aussagen, ein guter Mensch, doch nicht in der Lage, ihr das Leben zu bieten, dass sie sich wohl damals schon gewünscht hat. Sie wollte es gut haben, nicht ständig selbst arbeiten gehen müssen, damit die Haushaltskasse stimmt. Als René in ihrem Leben auftauchte, war sie im ersten Augenschein geblendet. So sehr, dass sie in ihm gefunden zu haben glaubte, was sie in Marcs Vater eben nicht fand. Und René hatte auch wohl ein Talent dazu gehabt, Elke um den Finger zu wickeln. Kein Wunder, dass sie sich auf diesen Kerl eingelassen hat.


Marc 16

Wie in einem Schicksalsroman kommt es einem vor, wenn man über Elkes unglückliche Ehe mit René liest. Er raucht, säuft, spielt mit irgendwelche zwielichtigen Kumpanen Poker. Die Luft ist dunstgeschwängert, die Stimmung düster. Zwischendrin wagt Elke es, ihren Mann darum zu bitten, seinen angenommenen Vaterpflichten beizukommen, und sei es, die Finanzierung neuer Kleidungsstücke für den viel zu schnell wachsenden Nachwuchs zu übernehmen. Doch was geht René das an? Ist ja nicht sein Kind! Elkes Anhängsel interessiert ihn nicht die Bohne, ist eh nur lästig. Am liebsten hätte er seine Frau gänzlich für sich. Stattdessen wirft er ihr vor, dass es sie eben nur mit Marc gibt. Haut der Typ dann einfach ab und lässt Elke mit einer Horde ebenfalls betrunkener Pokerkumpels alleine. Sie kann von Glück reden, dass sie nicht Opfer einer Vergewaltigung geworden ist! Dass sie dann allerdings trotzdem eine Affäre mit einem dieser Männer begonnen hat, natürlich nicht, ohne dass René es mitbekommen hat, war wohl ein erster Versuch, sich aus dieser Ehe zu lösen. Es hat nicht geklappt. Warum, die Antwort bleibt sie schuldig. Stattdessen kommt zur Sprache, dass sie kurz nach dieser Affäre ihre Tochter zur Welt brachte, von der man aber bislang noch nicht weiß, ob sie ein Produkt des Seitenssprungs war oder nicht.


November 2.33 – Marc und Elke 3

Es nützt Elke nichts. Auch wenn sie Marc vor der Wahrheit am liebsten bewahren wollte, sie MUSS ihm jetzt erzählen, was wirklich damals geschehen ist. Sie weiß, dass er ein Recht darauf hat. Auch darauf zu wissen, warum sie René nicht schon viel früher verlassen hat. Kann sie das erklären? Ich glaube, es ist immer schwer, Dinge zu rechtfertigen, die man in Augen anderer nicht hätte erdulden müssen. Also versucht Elke, es mit Schilderungen zu erklären. Angefangen von der Situation, als sich Renés Cholerik zum ersten Mal zeigt, als er sich tatsächlich danach entschuldigte, dass er gegenüber Marc aufbrausend geworden war und ihn wegen einer Lappalie geschlagen hat. Wohl über sein Handeln selbst erschrocken, ehe er nach und nach die Kontrolle über sich verlor und immer gewalttätiger wurde. Trotzdem blieb Elke zunächst bei ihm. Sie mag wohl gehofft haben, dass sich sein Verhalten wieder bessert. Sie muss ihn wirklich geliebt haben, um all das zu ertragen. Später war es sicherlich eher Mitleid, da sie erkannt hatte, dass er krank war, dass er sich einfach nicht beherrschen konnte.

Zitat
Er war in der Lage einem zu vermitteln, wie scheiße man doch war und dass man die Prügel einfach verdient hätte.



Das erinnert mich an das Verhalten, dass Marc gegenüber Gretchen an den Tag legte, sowohl in der Schule als auch in der Anfangszeit im Krankenhaus. Nur hat er keine Gewalt benutzt, sondern Gretchen mit Worten gedemütigt. Weil er es so gelernt hat von Haus aus. Sein Stiefvater hat ihm vermittelt, dass man Frauen immer wie Unterwürfige behandeln muss, vor allem diejenigen, die einem wichtig sind. So ist Marcs Verhalten gegenüber Gretchen zu erklären, obwohl er sie mehr mag als jede andere Person. Es sind nicht die Gene, die das gemacht haben, sondern das Vorbild, das er als kleiner Junge hatte. Auch Sabine hat er bisher immer so behandelt. Da ist zwar keine Liebe im Spiel, aber immerhin doch eine gewisse Bindung durch gegenseitige Abhängigkeit auf beruflicher Ebene. Zum Glück ist Marc klug genug, um erkannt zu haben, dass er seine Mitmenschen auf diese Weise nicht zu behandeln hat. Ich hoffe nur, er behält seine neue Art bei .

Nicht nur Marc hatte es schwer als Kind. Auch Elke hat bisher ein schwerwiegendes Geheimnis aus ihrer eigenen Kindheit verborgen, dass sie nun rauslässt. Ein adoptiertes Kind, noch dazu ein unglückliches. So wurde sie zu einem Menschen, der sich nach Geborgenheit und Liebe genauso sehnte, wie später nach Ruhm und Erfolg. So jung Mutter geworden zu sein, passte zwar nicht in ihr Lebenskonzept, aber sie konnte sich damit arrangieren, sich sogar darüber freuen. In ihrem Kind hatte sie zum ersten Mal jemanden, der gänzlich zu ihr gehörte. Und für ihren Sohn wollte sie kämpfen, zu jung sie auch war. Sie wollte sich nicht von ihren Adoptiveltern oder sonstwen in ihr Leben reinreden lassen. Man hat ihr nicht zugetraut, dass sie es alleine schaffen kann. Aber man hat sich geirrt. Nach der schwierigen Ehe hat sie es tatsächlich geschafft. Eine Frau mit einem gewaltigen Ehrgeiz. Sonst hätte sie die Strapazen mit René wohl auch nicht hinter sich lassen können, sondern hätte sich weiter von ihm demütigen lassen.

Entgegen der vorherigen Schilderungen erzählt Elke dann, dass ihre Adoptivmutter sie zwischendurch besucht und ihr angeboten hätte, nach Rügel zurückkehren zu können, um ihrem hundgemeinen Ehemann zu entkommen. Für Elke war das keine Option, denn sie hatte keinen Drang danach, sich wieder in die Obhut von Eltern zu geben, denen sie sich nie nahe gefühlt hat. Dass es für Marc besser gewesen wäre, hat sie damals nicht bedacht. Für ihn war das Zuhause seine Großeltern wie eine Schutzburg. Und hätte Elke einen anderen Bezug dazu gehabt, sie hätte das Angebot tatsächlich annehmen können.

Das Gespräch endet sehr emotional. Sowohl Marc als auch Elke können gegen ihre Tränen nicht ankämpfen. Wie gut, dass sonst niemand Zeuge dieser anrührenden Szene wird, nicht? In jedem Fall hat Marc plötzlich einen Gedanken, den er seiner Mutter unbedingt mitteilen muss und der auch sie irgendwie innerlich rührt:

Zitat
„Weißt Du, wann ich Gretchen kennengelernt habe?“ Er wartete eine Antwort gar nicht erst ab. „Am ersten Schultag im neuen Gymnasium. Ich suchte verzweifelt meine Klasse. Die Stunde hatte schon angefangen und nirgendwo war jemand, den man fragen konnte. Auf einmal stand sie vor mir. Ihre Augen haben damals schon so geleuchtet und „Alles wird gut“ signalisiert.“
Plötzlich leuchteten Marcs Augen und Elke lächelte.

(„Mein Sohn! Ich wünsche Dir von Herzen, dass alles gut wird!“)



Das wünschen wir den beiden natürlich auch .


Liebe Karo, das war es mal wieder von mir. Ich hoffe, dieser lange Kommi gefällt dir.

Bis bald und alles Liebe
Deine Bibi

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 747

23.11.2018 23:50
#258 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zu später Stunde!

@Nachteule Oh nein!!!

Zitat
Von einer leichten Eingeschnapptheit meinerseits auf deinen "Veriss" meiner zuletzt geposteten Folge mal ganz abgesehen.



Oh nein! Als ich das gelesen habe ist mir das Herz in die Hose gerutscht Was hatte ich da bloß geschrieben...? Hm, nachdem ich mich kundig gemacht hatte, war ich einigermaßen verwirrt. Mein Kommi war doch gar nicht so schlecht? Also außer, dass mir die beiden Protagonisten des Kapitels nicht zusagten. Aber an sich... Entschuldigung

In jedem Fall habe ich mich gefreut, wieder von Dir zu lesen.

@JackySunshine

Zitat
Jetzt kann ich endlich, wenn ich mit dem Rücken Probleme habe, bequem in meinem Bettchen liegen und schreiben, was das Zeug hält.



Hast Du bei Doktor Meier denn nichts gelernt? Dann muss Doc Karo ermahnen: Bei Rückenproblemen soll man sich gerade nicht schonen sondern sich bewegen. Hab ich zumindest neulich im TV gesehen. Volksleiden Rücken. Aber ich freue mich, dass Du mit Deinem neuen "Schreibmaschinchen" glücklich bist. Im Bett zu tippen würde mir allerdings wieder mehr Rückenprobleme bereiten...

Zitat
Immerhin bin ich schon wieder drei Teile im Rückstand und das ist ja wohl ein Ding der Unmöglichkeit



Also sowas von unmöglich!!! Ich bin empört

Und damit Du weiterhin mit dem Laptop trainieren kannst... kommen gleich noch neue Kapitel.

Danke für euer

LG
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 747

02.12.2018 00:16
#259 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen

Tja eigentlich wollte ich ja in irgendeiner Form wieder in Richtung Weihnachtsspecial gehen, dass es kein Adventskalender werden würde war mir schon früh klar. Ich hatte allerdings gehofft, dass ich euch wenigstens an den Adventssonntagen etwas kredenzen könnte, aber... nee. Geht nicht. Bin ich nicht zu in der Lage. Momentan sieht es so aus als wäre ich ein Fall für Doktor Stier. Naja, Diagnostik läuft... Und da mir zurzeit keine Kraft für irgendwas bleibt (ich funktioniere quasi nur auf Erhaltung), mangelt es auch einfach an Konzentration. Ideen wären sogar da, nur bringen die sich nicht von alleine aufs Papier. Oder in die Tastatur.

Aber... ich hab ja meine Geschichte. Und in der geht es ja auch auf Weihnachten zu. Vielleicht zähle ich mal die Kapitel, ob es wohl irgendwie hinkommen könnte. Dass Weihnachten auf Weihnachten fällt

Jetzt muss ich aber erstmal eruieren, wo ich stehengeblieben war.

Machts gut, euch einen schönen ersten Advent.

LG
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 747

07.12.2018 20:58
#260 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen,

ich grüße euch voll neuer Lebensfreude. Fit und ich sind noch keine Nachbarn aber seit Montag bin ich Schmerzfrei! Krass, wie anders das Leben mit Blutdrucksenkern sein kann. Von vermuteter Arthrose auch keine Spur, die Schmerzen in allen Gelenken gehörten wohl vom Supergau, den ich letzte Woche erleben wollte. Ich mit meinen 43 Jahren wollte nur zu meiner Mama auf den Schoß und heulen. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal keine Kopfschmerzen hatte... es lebt sich so leicht ohne. Als hätte man eine fette Glocke von mir genommen.


Die plötzlichen Anfälle von Herzrasen sind immer noch da aber nicht mehr so heftig wie in letzter Zeit. Und sie laufen ohne Panikattacken ab. Da kommen noch Untersuchungen aber ich fahre ohne Sorgen in Urlaub. Noch eine Woche arbeiten und dann hab ich für dieses Jahr genug gearbeitet.

Langsam kommt auch mein Kopf wieder in Schwung. Für meinen Schreibkurs hab ich schon wieder einen guten Text hinbekommen, ich denke, dass ich bald auch wieder an dieser Stelle etwas liefere. Und die Challenge ist ja auch noch da. Diesmal in jedem Fall mit mir. Was die Qualität angeht... das entscheiden andere. Ich bin froh, überhaupt wieder zu mir zu kommen.

Jetzt bekommt ihr erstmal weitere Kapitel der normalen Story. Es sind zu viele Kapitel bis Weihnachten, schade, das wäre witzig gewesen.

So und nun auf... Viel Spaß!

LG
Karo

JackySunshine Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.887

11.12.2018 14:30
#261 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Kaaaaaaaaaaaaaaaaahaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaarooooooooooooo!

Hallöchen, meine Liebe !

Da bin ich wieder und tippe Dir ungefragt Deine Äuglein zu . Ist dat nicht schön ?! Jap. Ich habe den Knopf für mein Gehirn beim Aufräumen gefunden . Jetzt bin ich wieder voll konzentriert, kann lesen und gleich auch kommentieren . Wurd aber auch mal Zeit! Geht ja gar nicht an, dass Du so lange nichts zu lesen bekommst .

Feedgebäck zu Deinem Feedgebäck auf mein Feedgebäck vor dem eigentlichen Feedgebäck, natürlich zuerst !

Zitat
Hast Du bei Doktor Meier denn nichts gelernt? Dann muss Doc Karo ermahnen: Bei Rückenproblemen soll man sich gerade nicht schonen sondern sich bewegen.



Öhm! Nö! Der redet ja nicht mit mir . Da kann ich machen was ich will... der Mann hat einfach nur Augen für Gretchen . An sich ja eigentlich nichts verwerfliches. Aber er sollte sich doch auch mal kleinen, unschuldigen, mit unkeuschen Gedanken beschenkte Jackys auseinandersetzen, die Ratschläge bezüglich ihrer non existenten Beweglichkeit bräuchte . Nee, aber jetzt mal im Ernst: Teilweise sind die Schmerzen wirklich so stark, da kann ich mich einfach nicht bewegen. Da ist im Bett bleiben für mich die einzige Option . Inzwischen ist es aber immer besser. Ich habe Schmerzen - bleibt auch nicht aus, wenn man bei Patienten putzt, zu Hause putzt und die Wäsche mit Hand waschen muss! - aber ich fühl mich nicht wie ausgekotzt . Im Bett musste ich bisher noch nicht wirklich schreiben . Aber es läuft. Der Laptop und ich sind inzwischen die besten Freunde . Funktioniert alles super und Jacky ist glücklich - so muss das sein!

Und weil ich so glücklich bin und noch keine Lust habe einkaufen zu gehen, mache ich mich hier breit .




November 4.9 – Patientin Krämer 1

Ich mag diesen Teil sehr gerne. Wir haben so viele Patienten die gerade jetzt, wo es draußen immer nass und rutschig ist, an ihre Wohnungen gefesselt sind. Eine von ihnen, bei denen ich putze, leidet darunter ganz besonders. Sie ist sehr füllig ... Zudem leidet sie unter Psychosen und ist psychisch sehr angeschlagen. Abwechslung, Bewegung und Gesellschaft täten ihr also sehr gut. Aber es geht einfach nicht. Ihre Kinder haben auch nicht immer Zeit ... Ihr Bruder ebenso nicht. Ganz abgesehen von Bekanntschaften, die man einfach nicht schließen kann, wenn man immer nur zu Hause sitzt. Sie hat zwar Betreuerinnen, aber die bleiben auch nur Stundenweise und meistens auch nur einmal in der Woche, weil sie das ja irgendwie bezahlen muss. Bzw. die Krankenkasse nur so wenige Besuche übernimmt. Selbst zahlen kann sie nicht, weil sie sehr früh, aufgrund der vielen Erkrankungen, Erwerbslosenrente bezogen hat. Inzwischen habe ich ihr angeboten, sollte ihr die Decke auf den Kopf fallen und sie will unbedingt mal raus, oder muss noch was einkaufen, oder will einfach nur so mal shoppen gehen, mich anzurufen. Dann gehe ich zu ihr. Ich werde dafür zwar nicht bezahlt, aber ich finde, dass man das durchaus mal machen kann. Andere hingegen, sind noch so beweglich. Das ist wirklich erstaunlich. Und das ist auch gut so. Sowas muss immer gefördert werden, damit die Patienten selbstständig bleiben und nicht auf andauernde Hilfe angewiesen sind. Nicht, dass man nicht helfen wollen würde. Um Gottes Willen. Es gibt nichts schöneres, als das tun zu können. Aber es kratzt doch immer sehr an der Würde der Patienten. Sie fühlen sich eingeschränkt. Allein wenn man daran denkt, wie viele Menschen Hilfe beim Waschen, oder Toilettengang, benötigen. Sie nehmen die Hilfe an und sind auch dankbar, trotzdem spürt man manchmal einfach raus, dass sie das viel lieber selbst machen würden und es gar nicht mögen, so unselbstständig zu sein.
Deswegen mag ich den Teil gern. Frau Krämer ist noch fit und soll dies, trotz des Sturzes auch bleiben. Da ist Marc sehr deutlich. Selbstverständlich wird die gute Frau, wenn sie wieder zu Hause ist, Hilfe benötigen. Gern von Familienangehörigen. Das entlastet die Pflegedienste, aber auch die Krankenkassen. Zumal die so oder so der Witz schlecht hin sind. Wobei man da weiter ausholen müsste und das auf den MDK schieben muss. Das sind Flachpfeifen. Schlimmer als der Knechtelsdorfer! Als einer meiner Patienten, den ich inzwischen nicht mehr habe, gefallen war, und eine Fraktuer der Schulterpfanne li. hatte, bekam er bei der OP eine Schraubenosteosynthese. Das hatte zufolge, dass er die Schulter nicht mehr richtig bewegen konnte, aufgrund einer Funktionsstörung durch Muskeldysbalance, -insuffizienz, -verkürzung. Der MDK musste sich das natürlich anschauen. Es musste ja geklärt werden, inwieweit er Hilfe benötigt. Bewilligt wurden ihm die Hauswirtschaft und eine Ganzwaschung in der Woche. Ansonsten nur Teilwaschung und Hilfe beim Bekleiden. Zum Einkaufen hat er nen Taxischein bekommen. Und Physiotherapie einmal die Woche, für 20 Min.!!! So ein Schwachsinn. Wirklich. Als ich bei ihm aufgehört habe, waren ich und meine Chefin der Meinung, dass er die HWH noch gebraucht hätte. Zumindest zum Fegen und Wischen, denn das ging wirklich noch nicht allein. Aber okay! Der MDK meinte „Nö1“ und die Krankenkasse so „Geil! Geld gespart!“. Ärger ich mich immer wieder schwarz drüber .
Unser Gesundheitssystem ist ein einziges Geschwür in einer Reihe von Krankheiten!!!
Schön, dass wenigstens Marc diese Sache mit Herz und Verstand angeht. Machen heutzutage einfach nicht mehr viele.

November 4.10 – Marc und Elke 6

Hähä! Heparinspritzen sind der Knüller . Ich musste mir auch mal eine Zeit lang welches spritzen. Die Nadeln sind so dünn, dass das wirklich nicht wehtut. Was wehtut, ist die Flüssigkeit. Die fängt sofort an zu brennen, wie die Hölle. Und wir haben alles ausprobiert. Bauchfalte. Bein. Po. Mein Mann musste mich das erste Mal spritzen, weil ich mich wirklich nicht getraut habe. Ich habe eine Abneigung gegen Spritzen. Kindheitstrauma. Nachdem er mir das Ding in den Allerwertesten gerammt hat, habe ich mich selbst gespritzt! Seitdem geht es. Muss zwar noch immer wegschauen, wenn mir Blut abgenommen wird, aber ansonsten ... Ich verstehe Elke also auf ganzer Linie! Die Frau kann aber froh sein, dass sie nur Heparin zur Vorbeugung bekommt und das nicht dauerhaft spritzen muss. Oder Rheuma hat. MTX Nadeln, sind nämlich wirklich schlimm . Und Frau Fischer ist auch noch eitel ... Ay, ay, ay! Der arme Marc. Aber das geht so fix, dass man davon meistens gar nichts mitbekommt und noch weniger sieht. Also soll sich die Erfolgsautorin nicht so anstellen und bitte, bitte nicht auf die Idee kommen, Doktor Rogelt in ihrem nächsten Roman gegen überdimensionale Spritzen kämpfen zu lassen, die sich seine Monique unter den Nagel reisen wollen .

November 4.11– Nachuntersuchung Volker Brune



Da kann man ruhig mal klatschen! Warum? Beantworte ich doch nur zu gern ...

Zitat
„Vielleicht habe ich es auch falsch verstanden. Hallo Marc.“

(„Mist... Diana? Hm. Daniela.“)



Und ...

Zitat
„Hat Dir jemals ein anderer aufs Maul gehauen als mein Bruder?“ Sie schüttelte sich vor Lachen. „Wusstest Du, dass der auf diese kleine Blonde stand? Mit der Brille? Wie hast Du sie immer genannt...?“

„Hasenzahn?“

„Ja, genau. Die waren zusammen im Schwimmteam. Weißt Du, was aus der geworden ist?“
„Meine Freundin.“
„Wer?“
„Gretchen. Margarete Haase.“
„Ihr seid zusammen?“
„Ja.“
„Das glaube ich Dir nicht. Bist Du sicher, dass wir die gleiche meinen?“
„Ja. Es gab – und gibt – nur einen Hasenzahn.“ Marc zückte sein Handy und suchte eine Weile, dann hielt er Daniela das Display hin.





Da kann man ruhig mal klatschen, Freunde! Doktor Marc Meier interessiert sich weiterhin nicht die Bohne für andere Frauen und gibt ohne mit der Wimper zu zucken zu, dass Margarethe „Hasenzahn“ Haase seine Freundin ist. Tschakka! Er ist und bleibt der Beste!

November 4.12 – Marc und Sabine & November 4.13 – Marc und die Assistenzärzte

Ungewohnt freundlich und interessiert verhält sich unser Obermacho gegenüber unserer Sabine. Ich weiß, ebenso wie Sabine, irgendwie nicht wirklich, wie ich damit umgehen soll. Es ist einfach ungewohnt . Aber irgendwie auch lieb! (An dieser Stelle Gretchen-Ton anschalten) Er will wirklich, dass sie weiterkommt und bietet Hilfe an. Ganz offensichtlich, ganz ruhig, ohne zu schreien. Das überfordert Sabin ein bisschen. Sie kennt es einfach nicht. Schon einmal gar nicht von ihrem Oberarzt. Aber der schreit lieber andere an, nachdem alle länger bleiben mussten und Knechti noch einiges zu tippen hatte ...

Der Stern, der Stern. Ich mag den Burschen. Er ist verantwortungsvoll und flink im Oberstübchen. Wohingegen die Ösi-Fraktion wie eine eingeschlafene Öl-Sardine agiert. Bäh! Die Abmahnung hat der werte Herr Knechti aber mehr als verdient! Dem würde ich aber ordentlich was Pfeifen. Gut... Marc wird wohl recht haben. Der Spinner würde sie eh nicht zur Gänze verstehen und hängen bleiben, würde bei dem auch nichts. Wahrlich Sauerstoff- und Zeitverschwendung.

November 4.14 – Patientin Krämer

Ist er nicht süß?! Da geht der Lt. Oberarzt einfach durch das Krankenhaus und schaut noch einmal nach einer Patientin, weil er die Angehörigen nicht erreichen kann. Ist mir so noch nie unter gekommen. Aber wahrscheinlich gibt es solche Ärzte wirklich. Normalerweise ist das eine Schwesterntätigkeit. Ich mag den neuen Marc sehr gern leiden. Er ist so viel Erwachsener. Nicht wirklich weicher, aber leicht angeschmolzen. Wie Nutella auf warmen Brötchen .




Den Rest, meine liebe Karo, hebe ich mir für morgen, oder etwas später heute Abend auf .
Liebe Grüße
Jacky

🅲🅷🆄🅲🅺🆈 🅴🅳🅴🅻🅽🆄🆂🆂🅽🅾🆄🅶🅰🆃-🅲🅷🅾🅲🅾🅲🆁🆄🅽🅲🅷🆈

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 747

12.12.2018 01:07
#262 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

So bin ich lange nicht begrüßt worden

Danke liebste @JackySunshine und guten Abend/Morgen, je nach dem wie man diese Uhrzeit deuten möchte.

Zitat
Da bin ich wieder und tippe Dir ungefragt Deine Äuglein zu



Merke ich nichts von, Also von Äuglein zu...

Zitat
Ist dat nicht schön?



Wunderschön, liebste Schokoedelhaselnusschrunchchucky (Ich kriege es gerade nicht zusammen, verzeih)

Zitat
Ich habe den Knopf für mein Gehirn beim Aufräumen gefunden



Hm, sowas passiert mir beim Aufräumen nie

Zitat
Wurd aber auch mal Zeit! Geht ja gar nicht an, dass Du so lange nichts zu lesen bekommst



Da hast Du recht. Aber ich habe es ja gerade selbst gemerkt, wie es ist, wenn nix mehr geht. Und zwischen besser und gut gibt es gaaaanz viel Platz... deswegen, ja, es ist lange her. Aber ich habe für jeden Verständnis, der seine Kraft/Zeit anders einteilen muss.

Zitat
Funktioniert alles super und Jacky ist glücklich - so muss das sein!








November 4.11– Nachuntersuchung Volker Brune

Dieser Applaus-Klatschetyp macht mir ein wenig Angst. Nicht, dass der noch ein Schleudertrauma bekommt?




Und jetzt: Überraschung: Eine eigens für Dich geschriebene und zwischen geschobene Episode. Nur ganz kurz und sie bekommt auch keine Kapitelnummer. Hab es einfach geschrieben, als Du... ähm, ja, Du wirst sehen.

LG
Karo


JackySunshine Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.887

12.12.2018 09:59
#263 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebste Karo !

Heute nicht ganz so euphorisch wie gestern, aber ich bin da . Muss wohl an der Kälte liegen... trotz Heizung an .

Zitat
Da hast Du recht. Aber ich habe es ja gerade selbst gemerkt, wie es ist, wenn nix mehr geht. Und zwischen besser und gut gibt es gaaaanz viel Platz... deswegen, ja, es ist lange her. Aber ich habe für jeden Verständnis, der seine Kraft/Zeit anders einteilen muss.



So ist das manchmal einfach. Man hat keine Zeit, oder nur wenig Zeit und dann auch einfach nicht die Lust. Nicht, weil man generell keinen Bock hat, weil die Stimmung einfach gedrückt ist. Weil einem die ganze Zeit irgendwas im Nacken hängt und einem die gute Laune verdirbt. Aber nicht mehr mit mir! Wenn ich was für mich tun will, dann mach ich das ab jetzt . Da kann der doofe Haushalt zum Beispiel, auch gut und gerne mal ne halbe Stunde warten .




November 4.15 – Planung EKH (Zwiegespräche)

Auftritt und ! Hach, wie ich die beiden einfach lieb habe .

Ruhe ist immer wieder herrlich. Also... wenn man nicht großartig abgelenkt wird. Generelle, richtige Ruhe, mag ich nämlich gar nicht. Dann werde ich wahnsinnig. Im Hintergrund muss einfach immer was laufen, oder los sein. Aber man darf mich dann nicht ansprechen. Dann bin ich zufrieden.

Und unser guter Marc, kann Ruhe im Moment auch nicht gebrauchen, wenn er mal ganz ehrlich zu sich selbst ist. Die unliebsame Schreibtischarbeit, in Form von Akten, nicht von Frauen , geht ihm unweigerlich schneller von der Hand. Erstrebenswert, ja! Aber das Gedankenkarussell lässt sich schwieriger abschalten und das, tut ihm zurzeit gar nicht so gut . Er ist mit der Gesamtsituation irgendwie überfordert. Da wäre einmal Mehdi. Sein bester Freund, der zum Vollschwachmaten mutiert. Cedric, mit dem er sich wieder versteht, irgendwie. Gina, die einfach in sein Territorium platzt. Das Krankenhaus, was er zurzeit leiten muss, obwohl er viel lieber auf dem OP-Parkett glänzen würde. Gretchen, die er liebt und schmerzlich vermisst. Das Kind, welches nicht von ihm ist, aber zu Gretchen gehört. Die Angst davor zu enttäuschen, zu versagen und so zu werden, wie René ... Es ist einfach zu viel! Und dann muss er sich auch noch mit solchen Anfängern, wie den Knechteldorfer rumschlagen. Hat er das verdient? Hm ... Ja! Irgendwie hat er das schon verdient. Es ist endlich an der Zeit Erwachsen zu werden. Lange genug ist er durch die Gegend gezogen und hat alles gefickt, was nicht bei drei auf dem Baum war. Oft genug hat er sich jeglicher Verantwortung entzogen und auf die Befindlichkeiten anderer gepfiffen. Jetzt ist es mal an der Zeit, wirkliche Größe zu zeigen! Nicht, weil man ein begnadeter Chirurg ist, sondern weil er ein Mann ist. Ein Mensch! Ganz einfache Sache das ... Da helfen im seine Helfershelferlein, aber nicht wirklich weiter. Die beien verschlimmern die Symptome nur. Aber die merken davon recht wenig, platzen immer ungefragt und zu den ungünstigsten Zeitpunkten rein und hinterlassen mehr Verwirrung, als zuvor schon dagewesen war .

Aber sie sind nach wie vor der Brüller .

Zitat
Seit Mehdi wieder arbeitete, gab es immer wieder Zusammenstöße, die durch den Gynäkologen provoziert wurden. Erst heute hatte Marc wieder eine deutliche Ansage an den Halbperser gerichtet.



Unbedingt dabei sein möchte . Denn die beiden sind, neben und , ein Highlight. Irgendwie wie ein doppelter Schokobecker. Doppelt Schoko, doppelt Sahne, doppelt Soße und ne Kirsche oben drauf . Ich seh schon... esse in letzter Zeit wohl doch zu wenig .

Zitat
Genugtuung ist schön und gut. Befriedigung wäre mal wieder erstrebenswert.



Ich muss da einfach mal recht geben. Genugtuung ist immer schön und gut. Besonders, wenn Marc von Gretchen spricht. Sie gehört zu ihm und das gefällt ihm. Aber sie ist im Moment einfach nicht bei ihm. Und er ist irgendwie auch nur ein Mann. Nicht, dass er sich jetzt ne Frau schnappen soll . Bitte, bitte nicht. Aber er kann sich da auch anderweitig Abhilfe schaffen, wenn er Notstand hat . Ist vielleicht nicht ganz so befriedigend, aber für den Anfang, sollte das doch wohl reichen, oder ?

Zitat
Immer wieder – wenn Du alt und grau bist und Dein kleiner Freund auch. Dann hängt er nur noch unlustig herum und stinkt.



Kopfkino! Kann ich mir Deine rosa Elefanten ausleihen ?!

Natürlich weißt Du, was Du zu tun hast. Tu es endlich! Nein! Nicht so, wie Du Dir das vorstellst, mein Lieber!!!
Ihr einen Brief schreiben? Dat ist doch mal ein Vorschlag! Und einfach schreiben, nicht drüber nachdenken!
Noch einen Versuch für den Mülleimer? Das ist kein Gegenmittel für Frustration. Hm. SPOILER! Sex mit einer anderen Frau auch nicht... um ihm das zu beweisen, würde ich es Marc sogar tun lassen .
Doch – denn eines Tages wird es gelingen und sie glücklich machen. Und im Umkehrschluss auch ihn !
Deine Vorschläge sind heute sehr weit weg – sehr zukunftsorientiert. Irgendwann ein Angebot, eines Tages ein Brief. Ah, ja! Und seine irgendwie nicht?! Eine Frau zum Flachlegen muss sich auch erst einmal auftreiben lassen, weil aktuell keine auf seinem Schoß sitzt. Also auch recht zukunftsorientiert, oder ?!
Oh, dann kann ich Dich vielleicht hiermit zufriedenstellen: Bald Vater! Wenn man nun von der Zeitspanne ausgeht? Echt jetzt?! Also... da bekommt Marc ja schneller nen Brief geschrieben, als dass Gretchen das Kind ausgeschissen hat. Die Aussage an sich, wird das Teufelchen wohl kaum zufriedenstellen können . Der ist ja eher dafür, Babys in die Babyklappe zu schieben... erst recht, wenn es nicht die eigenen sind!
Ich rede wenigstens von Dingen, die erfahrungsgemäß immer helfen. Verantwortung abdrücken. Abhauen. Alkohol. Frauen. Sex. Alles klar, wir haben es verstanden!

Wie optimiert man ein Krankenhaus? Das ist hier die große Frage. Kompakt, möglichst alles behandeln können, ohne viele Gelder zu verschleudern! Willkommen in Deutschland! Mehr werde ich dazu nicht sagen, weil ich mich hier sonst wieder um Kopf und Kragen rede, dass ein Krankenhaus alles halten kann, wenn es genügend OP's über die Bühne bringt. Ob die dann wirklich nötig waren, bleibt hingestellt.

Zitat
Von der PJlerin konnte er sich kaum ein Bild machen. Allerdings empfand er sie eine Spur zu arg aufgemacht.

Haha, seit wann stören Dich denn große Brüste in tiefen Ausschnitten? Die wäre was für Deinen Schreibtisch!

Ihm war schon aufgefallen, dass sie versuchte, ihm aufzufallen. Allerdings gab es da ein natürliches Problem: Wenn, dann war er der Jäger. Nicht der Gejagte.

Dann jag wenigstens wieder!



Gabi 2.0 in jung? Oh je. Oh je. Wenn das mal nicht irgendwann ausartet. Versteh ich immer nicht, warum man sich auf der Arbeit so aufbrezeln muss. Ich klatsch mir, wenn ich wirklich aussehe, als hätte ich ein Wochenende durchgefeiert, ein bisschen Farbe ins Gesicht und das war es dann eigentlich auch wieder. Man muss sich da nun wirklich nicht anmalen, als würde man gleich zum Karneval gehen! Sowas gehört sich auf der Arbeit nicht. Ebenso nicht, seinen gewaltigen Vorbau zur Show zu stellen. Ich weiß, dass es nicht einfach ist, mit großen Brüsten. Trotzdem kann man auch ohne tiefen Ausschnitt arbeiten. Ganz einfache Geschichte. Die Männer haben da natürlich nichts gegen. Die freuen sich, wenn sie was zum Gucken haben! Oder zum . Männer halt! Und solang sie nur gucken und nichts anfassen ? Was will man dagegen schon tun...?

Brickmann ist eine Kollegin, auf die man doch gut und gerne verzichten kann, oder? Wer nicht im Team arbeiten kann und sich für etwas besseres hält, sollte gehen! Das passt nicht in die Klinik. So einfach ist das eigentlich. Blöde Kuh! Über Gina kann man wohl sagen, was man will. Sie wird eine gute Ärztin sein. Ich glaube kaum, dass sie Havard allein mit Sexappeal abschließen konnte. Oder überhaupt in irgendeiner Art und Weise mit Sexappeal . Was ist mit Knechtelsdorfer? Den seine Ausbildung ist Zeitverschwendung. Und dementsprechend auch Geldverschwendung! Der sollte sich in irgendeine Landarztpraxis verziehen. Da wäre er vielleicht besser aufgehoben, als in einem Krankenhaus.

Und schon bin ich, ähnlich wie Marc, wieder weg. Allerdings nicht, weil ein Notfall eintrudelt und ich arbeiten muss, sondern weil ich ergründen muss, wo meine Lohnabrechnung bleibt . Heißt im Büro anrufen und wenn die mir nicht helfen können, in Gelsenkirchen. Da kommt Freude auf - NICHT!

Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag, meine liebste Karo
Jacky

🅲🅷🆄🅲🅺🆈 🅴🅳🅴🅻🅽🆄🆂🆂🅽🅾🆄🅶🅰🆃-🅲🅷🅾🅲🅾🅲🆁🆄🅽🅲🅷🆈

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 747

13.12.2018 23:15
#264 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen zu später Stunde an einem Choconussa-fleissigen Tag. Ab Samstag habe ich Urlaub und ich werde in Texten schwelgen, in Plätzchen und Tee. Das Wetter passt Vor allem habe ich mir auch vorgenommen, die Story von @Elli zu lesen. Schon sehr gespannt bin.

Und dann steht natürlich das Finetuning der Weihnachtschallenge an, oh je da freue ich mich schon sehr drauf. Also die Geschichten, meine ich.

Nun zu Dir und Deinem , liebste @JackySunshine

Ich hoffe, Du konntest das mit deiner Lohnabrechnung klären.


November 4.15 – Planung EKH (Zwiegespräche)

Zitat
Unbedingt dabei sein möchte



Ich weiß gerade echt nicht, ob ich irgendwann nochmal einen Streit der beiden "dokumentiert" habe

Zitat
Kopfkino! Kann ich mir Deine rosa Elefanten ausleihen ?!



Ich hätte nur eine Herde rosa Ponies auszuleihen. Nimmste die auch?

Zitat
Der sollte sich in irgendeine Landarztpraxis verziehen. Da wäre er vielleicht besser aufgehoben, als in einem Krankenhaus.



Dann hätte Marc aber wieder recht, wenn er auf die Allgemeinmediziner schimpft. Dabei müssen die eigentlich voll was drauf haben... und die auf dem Land sowieso. Also kein Platz für einen Knilch wie den Knechtelsdörfer.


Und nun... mein Beitrag für diesen textvollen Tag. Wieder ganz viel Marc: Marc und Elke, Marc und Gretchen, Marc und neues Personal... das wären die heutigen Episoden. Ich wünsche euch viel Spaß. Morgen, an meinem letzten Arbeitstag vor dem Urlaub (allerdings muss ich Silvester nochmal los gerne hätte ich das Jahr arbeitstechnisch abgeschlossen...), werde ich ein Lächeln auf den Lippen tragen und bei jedem Kunden - Danke, Jacky für Deine treffende Beschreibung der Menschen denken: ... äh ,ja. Das überlasse ich eurer Kreativität, mir Worte in den Mund zu legen

Machts gut.

LG
Karo

JackySunshine Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.887

14.12.2018 13:36
#265 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallöchen meine liebe Karo !

Da bin ich wieder und kommentiere, was das Zeug hält . Denn ich wollte noch bei unserer liebsten Schnecke vorbeischauen und mich dort breitmachen. Aber alles der Reihe nach . Sonst bring ich hier noch irgendwas durcheinander! Was ich Dir aber vorab sagen kann: Die Story von @Elli lohnt sich wirklich . Hach - und Urlaub! Mensch, dann genieß den mal . Kommt nicht mehr oft vor, dass man im Dezember Urlaub nehmen kann, weil die meisten Betriebe eine Urlaubssperre verhängen . Du musst es besonders genießen, wenn Du Silvester noch einmal ran musst! Da drehen die Idioten, im Volksmund auch bekannt als Kunden, ja noch einmal richtig auf. Über Weihnachten wurden sämtliche Vorräte vernichtet, in der Zwischenzeit hatte man nicht genug Zeit zum Einkaufen und am 01.01.2019 schlittert die Welt in eine nicht vorhergesehene Katastrophe. Nun ja, vielleicht hat der Herr ja endlich mal Erbarmen und lässt Hirn vom Himmel regnen .

Stichwort Weihnachtschallenge: Wer ist denn nun alles dabei . Ich doofe Nudel, habs im Kopf, aber noch nicht getippt . Egal, kann auch wieder ne Nacht- und Nebelaktion werden Bämms, steht da was. Ich stress mich da generell nie . Nachher dann auch noch einmal in der Ecke vorbeischauen und mal dezent nachfragen .

Konnte ich tatsächlich. Unsere Bürohalbfachkraftangstellte, die den Job seit Jahren macht, hat den Arbeitszeitnachweis vom letzten Monat nach Gelsenkirchen geschickt. Die haben den Fehler auch nicht bemerkt und ZACK, hab ich einfach mal ein paar viele Euros mehr . Ist jetzt aber auch egal. Bleibt so ... Soll ich als "Weihnachtsgeld" sehen. Hmm . Okay .

Jetzt noch und dann gehts schon zum neuen !

Zitat
Ich hätte nur eine Herde rosa Ponies auszuleihen. Nimmste die auch?



Wenn die so gut sind und meine Bilder im Kopf verschwinden lassen, nur zu gern !

Zitat
Dann hätte Marc aber wieder recht, wenn er auf die Allgemeinmediziner schimpft. Dabei müssen die eigentlich voll was drauf haben... und die auf dem Land sowieso. Also kein Platz für einen Knilch wie den Knechtelsdörfer.



Ja-ah. Die Allgemeinmediziner ... Hmm. Da kann man sich drüber streiten, wenn man ganz ehrlich ist. Alle über einen Kamm scheren, darf man natürlich nicht. Es gibt sehr gute Allgemeinmediziner. Mein Hausarzt in Bochum war ein toller Arzt. Hier gibt es nur eine Praxis der ich vertraue und dort auch nur ausgewählte Ärzte. Die Familie Gesenhues. Die anderen die da rumrennen, können gern gehen. Irgendwo hin, wo man sie nicht findet! Bei Gesenhues ist es allerdings so, dass das Familienoberhaupt Chirurg ist. Prof. Dr. Gesenhues. Der schreibt an den Leitfäden mit. Seine Söhne und seine Frau. Die haben das alle in die Wiege gelegt bekommen und sind klasse Ärzte. Wir sind da einfach ziemlich gebeutelt, weil wir viele Ärzte, auch Fachärzte durchhaben .

Zitat
Morgen, an meinem letzten Arbeitstag vor dem Urlaub (allerdings muss ich Silvester nochmal los gerne hätte ich das Jahr arbeitstechnisch abgeschlossen...), werde ich ein Lächeln auf den Lippen tragen und bei jedem Kunden - Danke, Jacky für Deine treffende Beschreibung der Menschen denken:



Nicken, lächeln... Arschloch denken !




November 4.16 – Patientin Osterhase 1

Das was den Patienten da passiert ist, ist schrecklich. Man kann sich das gar nicht richtig vorstellen... Ich will es auch nicht wirklich. Die Frage die ich mir die ganze Zeit stelle: Wie alt ist Sandra?! Es kommt mir so vor, als wäre sie schon etwas älter. Sie drückt sich sehr verständlich und direkt aus. Und Marc ist einfach Zucker! Er ist ruhig, geduldig und erklärt Sandra alles sehr verständlich. Er geht sehr liebevoll mit ihr um. Lässt nicht hauptsächlich, oder ausschließlich den Arzt raushängen . Wieder ein Schritt in die richtige Richtung.

ALPTRAUM FEUER

Was kann man sich nur für eine Scheiße zusammen träumen?! Das habe ich mich heute morgen, als ich wach wurde, auch gefragt ... Ich hatte jedoch keinen Alptraum. Das sind bei mir so... ich hab da nicht mal Worte vor, so verwirrend und schwachsinnig ist das. Keinerlei Zusammenhang. Wahrscheinlich hat das was mit meinem inneren Chaos zu tun?! Ich hab keine Ahnung!

Aber Marc toppt mich da doch um Längen. Sein Unterbewusstsein ist ein Arschloch. Ganz klar! Es mutet ihm eine Menge zu... Aber irgendwo ist er auch selbst Schuld. Verdrängung ist nicht gut und äußert sich in unseren Träumen. Man kann das Leben einfach nicht vor sich herschieben und hoffen, dass sich alles von selbst erledigt. Das was er träumt wird immer verworrener. Und trotzdem läuft es schlussendlich nur auf seine Ängste heraus. Und davon hat er eine Menge. Er hat nicht nur Angst davor Gretchen nicht zu genügen, sie an einen besseren Mann zu verlieren und so zu werden, wie René. Er sorgt sich auch um seine Mutter... Mehr, als er sich oder anderen eingestehen würde.

November 4.18 – Marc und Sabine

Natürlich hat man dann erstmal schlechte Laune. Wenn ich unsanft aus dem Schlaf gerissen werde, bin ich den ganzen Tag zu nichts zu gebrauchen... Marc regt das alles doppelt und dreifach auf! Er wird an Dinge erinnert, an die er nicht mehr denken wollte und es suggeriert ihm seine eigene Schwäche. Er will nicht schwach sein! Das passt nicht zu ihm. Er ist Arzt. Zudem Chirurg. Er ist die fleischgewordene Männlichkeit! Ich hab so langsam das ungute Gefühl, dass er das bald alles auf Gretchen zurückführen wird ...

Sabine wird natürlich angepfiffen, weiß nicht was los ist... aber sobald der Grinch im Chirurgenkostüm wieder arbeiten kann, ist alles vergessen. Na ja. Nicht vergessen, aber es befreit ihn und seine Gefühlswelt. Er muss sich auf andere Dinge konzentrieren. Auf Dinge, die er kann. Mit seinen Träumen kann er nicht umgehen ... Er müsste sich damit konfrontieren und das macht ihm Angst. Weil es ihm näher bringen würde, wer er wirklich ist. Sabine hat vollkommen recht. Mit allem, was sie sagt. Wirklich toll, dass Du sie nicht nur als die verwirrte Krankenschwester zeigst. Sie hat was auf dem Kasten . Und beeindruckt Marc. Immer und immer wieder ... Sogar so sehr, dass er sich wenigstens ein bisschen was von dem, was sie gesagt hat, annimmt. Den Tag müsste man rot im Kalender anstreichen .

Für Jacky

Möhö . Ich danke Dir . Voll süß. Aber hilf mir: Ich stehe auf dem Schlauch.

Zitat
Und jetzt: Überraschung: Eine eigens für Dich geschriebene und zwischen geschobene Episode. Nur ganz kurz und sie bekommt auch keine Kapitelnummer. Hab es einfach geschrieben, als Du... ähm, ja, Du wirst sehen.





Ich blick es nicht . Ja, ich hatte mal gefragt, ob wir Franz' Bruder eventuell kennen lernen würden. Aber sonst . Aber: What the... ? Der ist ja wohl mal aus einem ganz anderen Holz geschnitzt, als unser guter Franz . Voll unfreundlich, der Mann .

Zitat
„Nein! Nein! Und nochmals nein!“ Professor Haase schlug mit der Faust auf den Tisch. „So einer kommt mir nicht ins Haus!“



Was heißt denn hier "So einer?!" . Hat der sich die Vita durchgelesen, oder nur gesehen EKH, will ich nicht . Gut - wenn er ihn nicht will, kann er ja in Berlin bleiben .

Zitat
„Mein Bruder kann sich nichts anderes leisten?“
„Doppelt gut, er könnte durchaus eine günstige Lösung sein. Wir wollten ja eh am Personal anfangen zu sparen.“



Ich bin mir sicher, dass Marc genug verdient, am EKH... Und die günstige Leistung? Hmm... Ich würd da jetzt nicht unbedingt meine Hand für ins Feuer legen. Sonst ist der Meier, sollte er sich dazu entscheiden, schneller wieder weg, als die gucken können .

Zitat
"Pfff... diese Klitsche könnte selbst ein Assi leiten!"



Pah! Man stelle sich das EKH unter der Leitung vom Knechti vor . Hilfe! Untergang! O-Ton Marc: "Wir werden alle gefeuert... oder sterben. Das würde die Situation auch entspannen!" Dieses Krankenhaus, mit dem was da passiert, kann nicht von jedem geleitet werden. Der Hans sträubt sich doch nur so, weil Marc unter der Fuchtel seine Bruders groß werden konnte, und er kein Werk seiner Hände ist . Hach! Das könnte durchaus witzig werden, wenn die Brüder aufeinander treffen .

November 4.19 – Das Problem alleinstehender Senioren

Kein Thema für angehende Altenpflegerinnen !!! Ich könnte immer im Strahl kotzen und mit dem Vorschlaghammer ausholen!

Zitat
Sabine hatte die Tochter mittlerweile erreicht, doch die war sehr unwillig, sich in der hektischen Vorweihnachtszeit auch noch um die Mutter kümmern zu müssen.





Diese undankbaren Gören! Wirklich. Ich bin mit meiner Mutter auch nicht immer grün. Ich habe auch eine Menge eigene Probleme. Aber wenn sie Hilfe braucht, bin ich da. Unsere Eltern haben so viel für uns gemacht. Sie waren immer da. Sie haben uns den Arsch abgewischt. Sie haben uns gefüttert und gewaschen. Was ist dagegen einzuwenden, dasselbe zu tun?! Gar nichts. Überhaupt nichts! Machen diese Mistviecher sich überhaupt Gedanken darüber, was sie mit solchen Aussagen bei ihren Eltern bewirken?! Sie geben ihren Eltern zu verstehen, dass sie nur eine Last in ihrem Leben sind. Weil sie alt werden ... Ich möchte immer schlagen, treten und beißen. Im Beruf selbst, darf ich das nicht. Ich darf dazu nichts sagen. Und das fällt mir unglaublich schwer. Auch wenn ich meistens ein Eisklotz bin, bin ich ein sehr emotionaler Mensch und werde davon geleitet. Wenn ich sauer auf jemanden bin, merkt derjenige das. Weil ich es einfach nicht abstellen kann. Ich finde das schrecklich. Wenn man sich selbst nicht kümmern kann, weil man körperlich eingeschränkt ist, ist das für mich vollkommen okay. Aber so? Von A nach B reichen und wenn keiner kann, wird das Elternteil eben in die Kurzzeitpflege abgeschoben?! NEIN! Wenn Familienmitglieder dazu in der Lage sind, sich um ihre Eltern zu kümmern, sollte das verweigert werden. Sollen die Blagen sich doch ruhig kümmern und wenigstens ein bisschen was zurückgeben. So viele Leute, die wirklich in die Kurzzeitpflege, oder ins Heim müssten, die aber nicht können, weil die Betten ausgelastet sind. Eben wegen solcher Vollpfosten. Gnah! Blutdruck.

Will ich wirklich wissen, was Marc sich da für seine Mama ausgedacht hat ?! Wahrscheinlich schon, denn es ist bestimmt super süß . Der befindet sich voll auf Kuschelkurs. Ich biete mich an ! Aber mal im Ernst jetzt: Ich finde seine Entwicklung bombastisch .

Aber was zur Hölle hat Elke geritten? War ja klar, dass sie sich noch einmal auf einen Arzt einlassen würde... aber: Halloho?! Natürlich ist Marc ein Mann, der mehr vom Leben will und auch bekommen kann. Er soll nicht im EKH versauern. Das will niemand. Auch Gretchen würde das nicht wollen. Aber da liegt doch der Hund begraben. Es geht nicht mehr nur um Marc. Es geht jetzt eben auch um Gretchen und, über kurz oder lang, auch um ein Kind. Ausschlagen sollte er das Angebot in keinem Fall. Das verlangt niemand von ihm. Er soll sich auch Gedanken darüber machen. Aber er sollte auch, ganz wie er es von Gretchen erwartet hat und erwarten würde, von Angesicht zu Angesicht mit ihr darüber reden!

November 4.20 – Marc und Gretchen telefonieren

Alarm!

Was ein herrliches und ungewohntes Bild, von unserem Marc. Muss sich wohl auch Gretchen, am anderen Ende der Welt denken . Marc Meier isst ernsthaft ein Nutella-Brötchen. Hach... schon wieder mehrere Gründe zum Schmachten und Sabbern. Ganz abgesehen von dem Kopfkino, welches ich sehr gern behalte . Mit einem kurzen Wortwechsel via SMS, wirft Marc ein, dass er Bescheid weiß. Ganz subtil, ohne darauf einzugehen, dass er es gern von ihr selbst gehört hätte. Ohne darauf einzugehen, dass ihm das Angst macht. Ohne Vorwürfe. Es ist einfach eine kleine Spielerei. Und dann ruft er sie einfach an...

Die üblichen Geplänkel. Es ist schön. Und wieder... ein beiläufiger Einwurf!

Zitat
„Er hat die Wohnung für euch drei kindgerecht eingerichtet. Naja, mein Anwalt hat das geklärt, Mehdi blieb nicht viel übrig als die Wohnung zu mieten.“



Er weiß es und er sagt es ihr. Ganz unverblümt. Ebenso, die Wahrheit...

Zitat
„Gretchen, ich bin nicht glücklich über diese Situation, aber das sind Dinge, die passieren. Du musst Dich vor niemandem rechtfertigen. Ich habe sehr wohl zwischen den Zeilen in Deinem Brief lesen können. Quäl Dich nicht. Ich kann Dir nicht versprechen, dass ich das kann, aber ich will es versuchen.“



Er weiß nicht, was da auf ihn zukommt. Aber er möchte gerne der Vater ihres Babys sein! So toll. Ich brauche Taschentücher... nein, so schlimm ist es nicht. Aber es ist schön! Sehr schön!

Zitat
(„Komm nach Hause!“)

Wollte er ihr gerne sagen. Doch wo war „Zuhause“?

„Fritz und der Container sind schon abreisebereit.“



Er sagt es ihr, ohne es ihr direkt zu sagen . Und sie versteht ihn. Sie will auch gern zurück. Nach Hause. Die Frage, wo zu Hause überhaupt ist, ist ganz leicht zu beantworten: Da, wo das Herz ist! Demnach ist Berlin im Moment ihr zu Hause und seins, Afrika! Zu Hause ist aber auch da, wo die Wurzeln sind. Also doch Berlin. Aber die Beziehung, das gemeinsame Leben, hat in Afrika angefangen. Auch eine Art von Wurzel. Schwierig. Zu Hause ist da, wo die beiden gemeinsam zusammen sein können. Wo sie sie selbst sein können. Ob das zwangsläufig Berlin sein wird?

Zitat
„Wie heißt es so schön? Alle guten Dinge sind drei...“



Das sag ich auch immer. Alle guten Dinge sind drei und Marc, wird es dann wohl wirklich sein!

Zitat
(„Marc Meier, Du begibst Dich gerade auf sehr dünnes Eis!“)



Dem stimme ich vorbehaltlos zu. Er begibt sich auf dünnes Eis. Niemand weiß, was noch passieren wird. Er macht ihr ein Versprechen! Ich will nicht sagen, dass er es nicht kann, oder die beiden nicht soweit kommen. Aber... es ist verfrüht. Es ist ein Wunsch. Er will das! Er will sie halten. Für immer. Es ist die Angst, sie verlieren zu können, wenn er ihr nicht Anreize gibt. Wenn er ihr nicht zeigt, dass es weiter geht. Dass es Zukunft hat und gibt, die er auch will.

Er überrascht sie in diesem Telefonat mehrmals! Die Aufopferungsvolle Seite in ihm. Die der Mutter, der nervigen Mutter, helfen will und wird. Die Seite, die resigniert und nicht gegen Mehdi in den Krieg zieht, sondern sachlich und vernünftig reagiert. Soll er doch machen!-mäßig. Die annehmende Seite, die die Zukunft mit offenen Armen, jedoch auch Vorsicht, empfängt. Und die standhafte Seite. Die, der man vertrauen kann, weil sie hinter dem steht, was sie sagt und tut. Verantwortung!

Zitat
„Das war Zufall. Ihr Bruder musste als Babysitter einspringen und deswegen kamen wir über ihn auf Dich. Sie hat mir nicht glauben wollen, dass Du meine Freundin bist, bis ich ihr Bilder von uns gezeigt habe.“

„DU HAST WAS?“



Sie kann es gar nicht glauben. Und sie schämt sich bestimmt in Grund und Boden, weil sie den ein oder anderen Zweifel hatte. Und sie verunsichert Marc. Der denkt gleich, er hätte vielleicht einen Fehler gemacht. Aber das hat er nicht. Er steht zu ihr. Vor allen! Er macht alles richtig. Er kann das! Auch ohne zu wissen, was er da eigentlich tut .

Zitat
„Ich liebe Dich, Gretchen. Pass auf euch auf, hörst Du?“



Na, Papa? Wärst jetzt wohl lieber dort, um auf die beiden aufzupassen, was?! #Liebe

Zitat
(„Gut! Ich tu´s!“)



Äh... was jetzt - genau?! Ach ja: Weiterlesen, könnte weiterhelfen .

November 4.21 – Begegnung im Supermarkt

Er schreibt nen Brief! Er schreibt nen Brief ! Und wirbt unterdessen noch Personal, eventuell einen Sabine-"Ersatz", vom KatHo ab . Sauber Doktor Meier: Das nenne ich Effizienz . Die ProVida ist unterdessen einfach mal nicht dumm. Locken mit günstigen Mietwohnungen in Arbeitsnähe und wenn sie bekommen haben, was sie wollen, stoßen sie es ab und verkaufen. Hähä! Toll drauf reingefallen.

Zitat
(„Zählen Zwillinge eigentlich unter das Kriterium der Effizienz? Mit einfachem Aufwand das Doppelte erreichen.“)



Ich liebe solche Gedanken! Yay. Mit einfachem Aufwand das Doppelte erreichen . Stelle ich mir lustig vor "Komm Schatz, wir gehen Zwillinge machen!" Kommt natürlich auch immer auf die Art und Weise an, ne .

Und jetzt, bin ich fertig . Zu lesen hast Du in Deinem Urlaub in jedem Fall genug !!!

Liebe Grüße
Jacky

🅲🅷🆄🅲🅺🆈 🅴🅳🅴🅻🅽🆄🆂🆂🅽🅾🆄🅶🅰🆃-🅲🅷🅾🅲🅾🅲🆁🆄🅽🅲🅷🆈

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 747

20.12.2018 21:07
#266 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen,

da ich gerade da bin und meine letzten Kapitel schon eine Woche alt sind (geht ja gar nicht) schnell noch meine Fanfiktion fortgesetzt. Heute habe ich Drama für euch. Und: Professor Haase ist zurück! Im Grunde sind es die letzten 4 November-Kapitel. Dann erreichen wir (endlich) den Dezember

Viel Spaß euch.

LG
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 747

28.12.2018 11:36
#267 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Hallo zusammen,

schon wieder eine Woche um. Monatsende. Jahresende. Ich möchte euch an dieser Stelle schon mal einen guten Rutsch wünschen. Für das neue Jahr von alles erdenklich Gute. Das zu interpretieren bleibt jedem selbst überlassen, nur eins: Gesundheit für alle!

Und bevor ich mich jetzt gleich dransetze, euch noch im Dezember die ersten Dezemberkapitel zu kredenzen, will ich noch sehr gerne auf den letzten Kommi von @JackySunshine antworten.

Vielleicht hast Du aber auch gespürt, dass ich Dir beim Lesen schon einige Herzchen um die Ohren gewirbelt habe.

Also hier frisch gebackenes

Zitat
Hach - und Urlaub! Mensch, dann genieß den mal . Kommt nicht mehr oft vor, dass man im Dezember Urlaub nehmen kann, weil die meisten Betriebe eine Urlaubssperre verhängen



Also, ohne viel zu machen, es war toll. Vom ersten Tag an wussten wir nicht mehr, welcher Tag/Datum war. Morgens ein Frühstücksbuffett, herrlich. Platznehmen und losspachteln. Nachmittags haben wir gut gekocht (wir hatten eine Fewo) und ansonsten den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Lesen, Schreiben (ich habe wirklich viele Weihnachtskarten - jawohl, die aus Papier - geschrieben) Videos geguckt... nur an zwei Tagen sind wir in die Stadt gefahren. Ich fühle mich wirklich resettet. Und auch, dass ich am 31. ein paar Stündchen arbeiten muss kommt mir gerade nicht schlimm vor.

Ich nehme übrigens immer im Dezember Urlaub, gerade weil ich die Menschen dann nicht ertragen kann/will. Meistens Anfang des Monats, weil die da bescheuerter sind. Kurz vor den Feiertagen ist es bei uns dann eher wieder entspannter. Und wenn dann Ferien sind, gehen die Mamis vor. Die haben ja Familie, pfff... ALLE haben in der Regel Familie! Ich glaube, es war mein erster Urlaub zwischen den Jahren und für nächstes Jahr habe ich es wieder so eingereicht.
Es war echt gut zum runterfahren.

Zumal die Freundin, mit der ich unterwegs war, eine gute Reisebegleitung ist. Wir hatten auch kein Problem, zwar zusammen zu sein aber uns selbst zu beschäftigen.


November 4.18 – Marc und Sabine

Das hier ist so ein Beispiel, wie ich es eben im Kommi bei @Elli gemeint habe. Mit der Nähe zu den DD-Charakteren.

Zitat
Wirklich toll, dass Du sie nicht nur als die verwirrte Krankenschwester zeigst. Sie hat was auf dem Kasten



Sabine ist Sabine. Wir lieben sie in ihrer Verpeiltheit, in ihrem Anderssein. Sich daran zu orientieren und sie ausschließlich so zu schreiben ist schwer. Ich mache es mir da schon einfacher, in dem ich den Charakteren eine Entwicklung zugestehe. Natürlich - und es sind die Stellen, die ich bei euren Kommis immer feiere wenn genau das gelobt wird. Dass man die Person aus der Serie erkennt. -->

Zitat
nicht nur als die verwirrte Krankenschwester



Ich glaube, sowas kann auch schnell schief gehen. Anders ist es mit eigenen Personen. Jacky, Du kennst das bestimmt von deiner eigenen Geschichte. Da ist ein Marc, dessen Wesen ja bekannt ist. Und da ist ein Thorben, den Du nach Deiner Lust und Laune gestalten kannst.


Für Jacky

Zitat
Ja, ich hatte mal gefragt, ob wir Franz' Bruder eventuell kennen lernen würden.



Genau. Einfach mal eine winzige Professor Haase/Hamburg Episode eingeschoben.

Zitat
Hat der sich die Vita durchgelesen, oder nur gesehen EKH, will ich nicht



Genau so! Alles was mit Brüderchen zu tun hat, wird abgelehnt. Wo Franz draufsteht, kann nix Gutes drin sein!

Zitat
Hach! Das könnte durchaus witzig werden, wenn die Brüder aufeinander treffen



Es wird passieren, liebe Jacky. Aber das erst... naja. Noch gaaanz lange hin


November 4.20 – Marc und Gretchen telefonieren

Ich dachte mir schon, dass das ein Kapitel ist, was gefallen könnte. Gretchen und Marc zusammen (und wenns nur ein Telefongespräch ist) ist einfach

Zitat
Mit einem kurzen Wortwechsel via SMS, wirft Marc ein, dass er Bescheid weiß. Ganz subtil, ohne darauf einzugehen, dass er es gern von ihr selbst gehört hätte. Ohne darauf einzugehen, dass ihm das Angst macht. Ohne Vorwürfe. Es ist einfach eine kleine Spielerei. Und dann ruft er sie einfach an... Die üblichen Geplänkel. Es ist schön. Und wieder... ein beiläufiger Einwurf!


Zitat
Er weiß es und er sagt es ihr. Ganz unverblümt. Ebenso, die Wahrheit...


Zitat
Er sagt es ihr, ohne es ihr direkt zu sagen


Zitat
Er macht ihr ein Versprechen! Ich will nicht sagen, dass er es nicht kann, oder die beiden nicht soweit kommen. Aber... es ist verfrüht. Es ist ein Wunsch. Er will das!


Zitat
Er macht alles richtig. Er kann das! Auch ohne zu wissen, was er da eigentlich tut



Also... zusammengefasst: Zwischen den beiden passt es. Für einen Moment vergessen sind die 6000 (?) Kilometer zwischen ihnen.
Mehr wollte ich nicht. Danke Jacky


November 4.21 – Begegnung im Supermarkt

Zitat
Er schreibt nen Brief! Er schreibt nen Brief



Ja, wer hätte das gedacht. Irgendwann dürft ihr den sogar lesen...



Zitat
Zu lesen hast Du in Deinem Urlaub in jedem Fall genug



Ja. Und ich habe bisher nicht das alles gelesen, was ich lesen wollte. Natürlich sind noch ein paar Tage übrig, aber jetzt sind da auch die aktuellen Challenge-Beiträge, die ich zwar schon gelesen habe, aber für die ich mir nochmal mehr Zeit und Ruhe nehmen will.

Und da es euch nicht anders gehen soll als mir... kommen jetzt neue Kapitel in meiner Hauptgeschichte!

Viel Spaß mit Marc und Professor Haase, Gretchens Tagebuch und einer neuen Elke-Marc-Erinnerung.

LG
Karo

Nachteule Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 416

31.12.2018 00:56
#268 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo!

Eigentlich schade, dass du auf meinen letzten Megakommi nicht eingegangen bist. Oder war Jackys Beitrag danach einfach zu dominant?

Auf diesem Weg danke für deine Genesungswünsche. Etwas spüre ich den Ischiasnerv noch. Aber es wird allmählich besser. Blöd ist, dass mein Hausarzt sich gerade im Skiurlaub befindet und die übrigen Praxen in der Gemeinde total ausgelastet sind, dass man schwer an Termine kommt. Wir haben hier auch eine Notdienstpraxis. Aber da muss man erst einmal hinkommen. Liegt ja in der Kreisstadt 18 KM entfernt. Taxis fahren einen neuerdings auch nur begrenzt, wie ich erfahren musste, wenn man 1. unter 65 J. alt und 2. kein besoffener Partygänger ist. Unverschämtheit sowas . Selbst im Auto kann ich erst seit gestern wieder fahren, da mein rechtes Bein die ganze Zeit über taub war. Okay, ich habs schließlich mittels Kortisonsalbe und Diclofenac geschafft, später dann umgestellt auf "normales" Paracetamol, dazu immer wieder aufgeheiztes Kirschkernkissen im Rücken, wenig Laufen, sitzen, so gut und viel es ging, sonst Bettruhe. Die oft angeprisene Gymnastik ging ja mal gar nicht. Ich hatte in den letzten zehn Jahren schon einige solcher Entzündungen, doch nie war es so stark wie jetzt. Und ich hoffe, es kommt nicht wieder so dolle. Muss mich wohl doch mal für eine Rückenschule anmelden .

Genug der Klagen! Jetzt kommt der nächste Megakommi .


November 2.34 – Marc Nacht 1

Ja, in Marcs Leben passieren so viele Zufälle, das habe ich doch schon öfter erkannt . Schaden kann es ja nicht, wenn man weiß, wo man wirklich herkommt. Hier bei uns im Norden ist das sowieso etwas wie Sport, dass man schon in jungen Jahren quasi ungewollt in die Rolle eines Ahnenforschers gedrängt wird, weil die Älteren so viele Einzelheiten über die Vorfahren zu vermelden haben und somit sozusagen von Generation zu Generation mündlich weitergegeben werden. Stammbücher sind da ein nettes Beiwerk. Aber wir hier brauchen die eigentlich nicht. Unsere Kirchenbücher z.B. wurden bereits ausführlich in moderner Schrift gedruckt und liegen in fast jeder größeren Bibliothek vor, so dass man bequem forschen kann, sofern man Zeit hat. Es gibt Genealogie-Gruppen noch und nöcher, spezielle Internetforen ganzer Familienclans mit Stammbäumen, die hierzulande bis weit ins Mittelalter reichen. Ich persönlich kenne einen Teil meines Stammbaums bis zur Gallierzeit, wobei mir niemand wirklich beweisen kann, ob denn die Daten auch alle stimmen. Da liegt der Hase im Pfeffer. Und daher finde ich, dass Marc Meier besser dran ist. Er muss sich keine Gedanken machen, ob er von Hugo von Habenicht von Anno dazumal abstammt, evt. mit der Queen verwandt ist oder seine Wurzeln irgendwo in Dänemark liegen. Für ihn ist erst einmal wichtig, zu wissen, wer wirklich sein Vater ist. Es ist fast so, als genießt er das Wissen darum, dass René, der olle Klopper, es NICHT ist. Hoffnung für den jungen Mann, dass er nicht die Gene eines potentiellen Schlägertypen abbekommen hat, weicht jetzt der Erkenntnis, dass das genetisch gar nicht sein kann. Eine große Last, die von seinem Herzen geplumpst ist, seit Elke ihm - endlich - die Wahrheit gesagt hat.

Marc scheint eine der vielen Baustellen in seinem Leben abschließen zu dürfen, damit er sich den anderen widmen kann. Eine davon ist die Angelegenheit um Gretchens Kind. Es scheint nicht mehr zu ändern, dass der Frauenklempner ihr dieses gemacht hat. Damit muss Marc klarkommen, wenn er sich wirklich eine Zukunft mit seiner Traumfrau wünscht. Dass er das inzwischen kann, ist klar. Er steht zu seiner Liebe und nimmt in Kauf, dass diese mit einigen ungeplanten Extras verbunden ist, die ihm zukünftig "anhängen" werden. Aber wer sagt, dass er das nicht vollbringen, nicht auch einem "fremden" Kind, im Gegensatz zu René, ein guter Vater sein kann?
Dass Gretchen weiterhin seine Freundin bleibt und das auch trotz der schwierigen Umstände sein will, kann er mit seinem Gewissen gut vereinbaren. Er kann es seinen beiden schweizer Gastgebern gegenüber offen zugeben. Es macht ihm nichts mehr aus. Im Gegenteil! Er genießt auch diese Tatsache.

Wenn er nicht nur so ein starker Denker wäre! Genau da lag in der Vergangenheit sein Problem. Er konnte nicht einfach die Dinge hinnehmen, wie sie kamen oder schon da waren, er musste sie immer wieder hinterfragen. Aus diesem Grund konnte er keine feste Beziehung eingehen, weil er Angst hatte, genauso zu versagen wie dieser Mann, den er für seinen Vater gehalten hatte, andererseits aber auch, weil er befürchtete, wieder in einen Strudel aus Verletzung und Demütigung zu geraten. Das sieht man z.B. daran, dass er in Staffel 2 noch offener Gretchen gegenüber war und sogar Gabis Petzerei auf dem Polizeirevier in Kauf nahm, um mit Gretchen zusammenkommen zu können. Erst in Staffel 3 ging das für ihn plötzlich nicht mehr so einfach. Zum einen hatte Gretchen ihm mit ihrer Hochzeit mit Alexis ziemlich wehgetan, was er auf der Bank später auch indirekt zugegeben hat, zum anderen hatte sie ihn, nachdem Alexis aufgeflogen war, als Köder benutzt, um den Betrüger in die Falle der Polizei zu locken. Natürlich konnte Marc ihr das nur schwer verzeihen. Und auch jetzt, Monate später, kann es vorkommen, dass in ihm drin ein heftiger innerer Kampf tobt, der in ihm Zweifel schürt, wobei man in diesem Kapitel erst einmal denkt, warum das denn schon wieder passiert, wo er doch gerade dabei ist, mit sich ins Reine zu kommen. Aber klar, sein "Werdungsprozess" ist noch nicht völlig abgeschlossen. Es gibt ja auch noch einen Marker der Ungewissheit, denn schließlich hat er noch nicht mit Gretchen über das Kind und die gemeinsame Zukunft gesprochen. Das muss noch geklärt werden. Will sie ihn wirklich weiterhin an ihrer Seite oder hat Mehdi doch Recht und Gretchen bleibt wegen dem Kind bei dem Gynäkologen?


ALPTRAUM BABYWINDEL

Und wie es so ist, wenn noch nicht alle Zweifel aus dem Weg geräumt sind, hilft das Unterbewusstsein mal wieder auf seine ganz eigene Art und Weise mit, dass man sie auch ja nicht vergisst. Alpträume sind doof, aber sie sind auch wichtig, damit man mit Problemen besser klarkommt. Diese werden einen ins Gedächtnis zurückgeholt, auch wenn man das nicht will. Für den Betroffenen kann das nur bedeuten, dass man an gewissen Punkten in seinem Dasein arbeiten muss. Marc muss seine letzten Zweifel loswerden. Kann er ein guter Vater werden oder kann er es nicht?
Aber da ist noch mehr, was sein Traum ihm sagt. Nicht Aufgeräumtes aus seiner Kindheit. Das Los seiner kleinen Schwester. Er kämpft mit den ihm vom (Stief-)Vater jahrelang eingeredeten Schuldgefühlen. Was ist damals wirklich passiert? Hat Marc wirklich Schuld daran, dass seine Schwester heute nicht mehr da ist? Wieder so ein Punkt, dem er sich widmen muss, um mit dieser schlimmen Erinnerung abzuschließen.


November 2.36 – Marc Nacht 2

Zum Glück war alles nur ein Traum. Aber er war heftig. Inzwischen kennt Marc das ja schon. Und er weiß, dass körperliche Betätigung bzw. Sport ihn wieder runterbringen kann, wenn er dermaßen aufgewühlt ist. So hat jeder seine eigenen Methoden, mit solchen Dingen fertigzuwerden. Gretchen etwa schreibt Tagebuch, Bärbel putzt, Franz golft, Sabine versinkt in ihre geliebten Dr.-Rogelt-Bücher und Hassi trinkt Holunderblütentee .


November 2.37 – ... ist man einfach nicht vollständig

Anscheinend hat die Frischluftzufuhr alleine auch was gebracht. Marc ist vollkommen erschöpft auf der Schaukel eingepennt . Schade, dass dieser Anblick Gretchen nicht erreicht . "Süüüüüß!!!!!"

Zitat
„Wer weiß, wie Dein Unterbewusstsein das sieht. Um irgendwas macht es sich ja Sorgen.“
„Professor Haase war lange krank, deswegen hatten wir ordentlich Probleme im Krankenhaus. Aber er kommt nie vor – doch einmal, aber eher als Randfigur.“



Sag ich ja! Aber mit Franz hat er eigentlich ja auch keine Probleme. Sie verstehen sich wie Vater und Sohn. Warum sollte Marc von Franz also schlecht träumen?

Zeit, dem Dr. Nussbaum von Gretchen zu erzählen. Dieser staunt nicht schlecht, was er von Marc so alles über dessen Freundin erfährt, etwa, dass sie die Tochter von Marcs Chef ist. Aber Sascha weiß auch Bescheid, dass seinem Kollegen und Gast dessen Freundin sehr fehlt, was irgendwie auch erklärt, warum sie in seinem letzten Alptraum nicht persönlich anwesend war. Sie ist im Moment weit weg, also auch weg in seinem Traum. Außerdem gibt es ja wie gesagt nur Ungeklärtes, aber nichts Böses zwischen ihnen.

Was aber Marc nicht klar ist, warum & ihn in seinem Kopf schon wieder nerven. Vor allem das Teufelchen lässt seinem Gewissen keine Ruhe. Glücklicherweise hat Marc sich selbst wieder gut unter Kontrolle. Warum sollte es ihm etwas ausmachen, dass Gretchen ein Kind von einem anderen bekommt? Ist doch gleich. Das Kind ist doch die Hauptsache, nicht seine Gene.


November 2.38 – Marc und Elke 4

Im Krankenzimmer seiner Mutter erwartet Marc nicht nur ein ernstes Gespräch mit ihr, sondern auch ein paar Erkenntnisse, die er wohl irgenwie in den letzten Tagen verdrängt hat. Ist es wirklich so, dass er das Krankenhaus im Stich gelassen hat? Es war ja eine Extremsituation. Aber es kamen so viele Dinge auf einmal auf ihn zu, dass er anscheinend noch keine Gelegenheit hatte, sich der Tatsache zu stellen, dass er Berlin abrupt verlassen hat und wieso. Nun muss er von Elke erfahren, dass Prof. Haase verfrüht aus der Reha zurückgekehrt ist, nachdem sein leitender Oberarzt sich so plötzlich aus dem Staub gemacht hat. Marc kämpft mit seinen Gewissensbissen deswegen. Ungern möchte er seinen Chef enttäuschen, aber anscheinend konnte er es diesmal nicht vermeiden. Überrascht nimmt er zur Kenntnis, dass Elke mit Franz bereits telefoniert hat und dieser ihm sein Verschwinden nicht wirklich übel nimmt. Also immer noch kein Grund, vom Professor schlecht zu träumen .

Elke macht sich eindeutig Sorgen um ihren Sohn, der ihr verändert vorkommt, irgendwie bedrückt, neben sich stehend. Wie selten genug lässt sie ihren Mutterinstinkt walten. Sie ist bereit, Marc zuzuhören. Und genauso ist er bereit, sich ihr anzuvertrauen. Andeutungsweise haben wir solche "Annäherungen" in der Serie schon mitbekommen. Marc und Elke, so distanziert sie sich in der Öffentlichkeit regelmäßig geben, umso vertrauter sind sie, wenn sie unter sich bleiben. Ein "Zweiermodul" im privaten, dem gegenüber das "Dreiergespann" steht, das Marc zusammen mit dem Professor und Gretchen bildet, bei der Arbeit wohlgemerkt. In der Beziehung selbst wird es wohl Franz nicht geben, eher als "Randfigur", als Vater der Freundin und als väterlicher Freund. Aber das, was Marc und seine Mutter bilden, da kann niemand eindringen, nicht einmal Gretchen, jedenfalls nicht im Moment, wenn überhaupt.

Zitat
„Seid ihr... also ich meine...“
„Ob wir noch zusammen sind?“ Marc schwieg und überlegte.
„Du musst nicht antworten.“
„Wenn es nach mir geht – ja. Mehdi sagt nein. Was Gretchen dazu sagt, keine Ahnung.



Auch hier wieder das Ungewisse. Wie steht Gretchen noch zu ihm? Elke hat völlig Recht, dass ein Gespräch zwischen Marc und Gretchen überfällig ist. Sie nimmt es sogar in Kauf, wenn ihr (erwachsener) Sohn ihre Telefonrechnung mit einem Anruf nach Afrika in ungewohnte Höhen treibt. Wozu ist sie Erfolgsautorin? Sie kann es sich doch leisten .

Und ohne Umschweife schafft Elke es im nächsten Augenblick, aus dem vertrauensvollen Gespräch eine Art Schockmoment zu drehen. Marc wusste bis dato nicht, was Mehdi mit seiner Wohnung und seinen persönlichen Sachen angestellt hat. Aber es regt in ihm die Kämpernatur zu erfahren, dass der ehemals beste Freund ihn quasi aus seinem und Gretchens Leben auszuradieren gedenkt. Nein, so schlimm steht es um den Chirurgen nicht. Er lässt sich Gretchen nicht wegnehmen. Niemals! Und diese Kampfansage ist es, die Elke plötzlich klar werden lässt:

Zitat
„Du liebst sie wirklich, oder?“



So ganz verschieden sind die Schicksale von Mutter und Sohn nicht bzw. vom Sohn und dem Ex-Mann. Zwischen Marc und René gibt es nur diesen bestimmten Unterschied: Marc interessiert sich für Gretchen und das Kuckuckskind, während René es nie für wichtig erachtet hat, dass seine Frau ein Kind von einem seiner Pokerkumpels bekam. Das Baby war für ihn schlicht eine Nervensäge, wie sein älterer Bruder auch. Und nun erfahren wir Leser auch, was damals wirklich passiert ist, jedenfalls im Ansatz, der schrecklicher nicht sein könnte. Carina ist gestorben. Es scheint klar, dass es René war. Aber um nicht als Mörder dazustehen, musste Marc den Kopf hinhalten. Wie grausam kann ein Mensch sein? Man muss fast sagen, dass man froh ist, nie in eine solche Situation geraten zu sein.


Marc 17

Elke hat einen schrecklichen Flashback. Der Tag, an dem ihre Tochter starb. Wie schrecklich muss es für eine Mutter sein, so etwas zu erleben? Ich kenne ja ähnliche Situationen, aber mit ganz anderen Voraussetzungen. Aber wie muss es sein, sein bereits geborenes, eigentlich gesundes Kind zu verlieren und dann auf eine so grausame Art und Weise? Es ist doch kein Wunder, dass Mutter und Sohn ihre Gefühle so ungern offenlegen. Elke hat sich unter den Deckmantel des Theatralischen, des Abgehobenen und des Oberflächlichen begeben, Marc hinter seine vorlaute Klappe und seine zuweilen recht bissige Art, mit der er sich bislang all die Menschen vom Hals hielt, die ihm seiner Meinung nach zu dicht auf die Pelle rückten, ganz besonders Gretchen. Und nun bröckelt dieser Schutzschild, bei beiden, bei Mutter UND Sohn.

Zitat
Das Baby lag nur eine Armlänge von ihr entfernt. Sie zog ihre Tochter in ihre Arme, wollte sie schützen. Zu spät. Was ihr Unterbewusstsein verstand, fand lange keinen Weg in ihren Geist.



Ein Verhalten, dass man auch in der Tierwelt beobachten kann, etwa bei Walen, die ihre gestorbenen Kälber oft tagelang nicht alleine lassen. Oder eine Löwenmutter, die sich neben ihr totes Junges setzt und es ableckt, als würde es noch leben. Elke war so eine "Löwenmutter", aber sie konnte ihr Baby nicht beschützen, so sehr sie es auch versucht hat. Im Übrigen das (Alp-)Traumbild von Marc, das also mehr eine im Unterbewusstsein verankerte Erinnerung war, welche sich nun gelöst hat. Aber bis dahin ist eine Menge geschehen, eine Menge Schlimmes. Es wird wohl nicht das Ende sein des Verarbeitungsprozesses, in dem sich Marc gerade befindet. Aber ein Höhepunkt ist es definitiv.


Liebe @Karo, bevor ich nun abschließe mit diesem langen Kommi, wünsche ich dir ein frohes neues Jahr.

Bis bald in 2019

Deine Bibi

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 747

02.01.2019 17:11
#269 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Ein gutes und vor allem gesundes!!! neues Jahr euch allen!

Liebe @Nachteule

Dir wünsche ich weiterhin gute Besserung. Über die Taxikultur kann ich mich nicht beschweren aber vermutlich ist es in der Großstadt weniger ein Problem. Als ich im Sommer in Bad Doberan war konnte ich allerdings keins bekommen und habe dann den Fußmarsch nehmen müssen... mit Gepäck den Berg hinauf. Wir erinnern uns an die Temperaturen im Juli...

Ich würde immer als erstes das Notfalltelefon der Krankenkassen benutzen. Nicht, dass ich es schon oft genutzt hätte, aber ich meine, zur Not schicken die die Ärzte auch zu Dir.

Soviel dazu. Nun zu Deinem Kommi

Zitat
Eigentlich schade, dass du auf meinen letzten Megakommi nicht eingegangen bist.



Stimmt, ich hatte nur kurz etwas dazu geschrieben. Es liegt nicht am wollen, liebe Nachteule. Deine Kommis sind oft sehr komplex, dass ich nicht weiß, wo anfangen. Und oft finde ich die Kommis so toll, dass ich tatsächlich nichts dazu sagen/schreiben möchte. Einfach weil ich oft denke, dass ich die Qualität des Kommis kaputt machen würde oder meine reaktion darauf Deinen Gedanken nicht gerecht wird.
Aber vielleicht sollte ich das dann einfach schreiben

Auch zu Deinem aktuellen fällt es mir schwer. Zumindest in dem Zeitrahmen den ich zur Verfügung habe. Ja, vielleicht ist es nicht nur eine gewisse Achtung vor Deinen Worten und Gedanken sondern auch einfach der Faktor Zeit. Um gebührend zu antworten braucht es Zeit. Die hatte ich im November nicht und da muss ich gestehen, fehlte mir tatsächlich auch die normale Rechenleistung meines Gehirns. Zeit werde ich auch bis mindestens Mitte Februar nicht haben, dann kommt auch schon Karneval (März)...

ich versuche mich zu bessern


November 2.34 – Marc Nacht 1

Zitat
Aber wir hier brauchen die eigentlich nicht. Unsere Kirchenbücher z.B. wurden bereits ausführlich in moderner Schrift gedruckt und liegen in fast jeder größeren Bibliothek vor, so dass man bequem forschen kann, sofern man Zeit hat.



Ist das denn der DSGVO entsprechend?

Ahnenforschung ist bei uns kein Thema. Ich weiß wohl, wo mein Name herkommt und welche Wege und Umformungen er genommen hat, um letztendlich fast wieder in alter Form zu existieren. Dem Rest stehe ich sehr emotionslos gegenüber. Ich wüßte auch nicht, wofür. Es gibt im Grunde keine nachfolgende Generation. Wir haben zwar das Pflegekind bei meiner Schwester aber die hat sogesehen ja ihre eigenen Wurzeln.

Aber hier geht es ja um Marc. Und für den ist erstmal wichtig, nicht die Kloppergene, wie Du sie bezeichnest (schmunzel), zu haben. Übrigens - Gretchens Stammbaum ist dokumentiert. Ob es die Familiensituation insgesamt besser macht...?

Zitat
Marc scheint eine der vielen Baustellen in seinem Leben abschließen zu dürfen, damit er sich den anderen widmen kann. Eine davon ist die Angelegenheit um Gretchens Kind. Es scheint nicht mehr zu ändern, dass der Frauenklempner ihr dieses gemacht hat. Damit muss Marc klarkommen...



Und Du auch

Zitat
Aber wer sagt, dass er das nicht vollbringen, nicht auch einem "fremden" Kind, im Gegensatz zu René, ein guter Vater sein kann?



Tja, sollte es je zu einem Treffen zwischen Marc und Klopper-Rene kommen, dann wird der Prügelvater wohl noch Dank von Marc erwarten, dass er den Ehrgeiz in ihm geweckt (rausgeprügelt) hat.

Habe ich übrigens schon oft drüber nachgedacht, dieses Thema irgendwann mal aufzugreifen. Aber aufgrund vieler anderer Projekte (VHS und auch hier...) ruht meine Geschichte. Aber die reicht eh erstmal für... Jahre?

Zitat
Es macht ihm nichts mehr aus. Im Gegenteil! Er genießt auch diese Tatsache.



Tja, hm... Gretchen stellt es (demnächst) wohl sehr treffend fest...

Zitat
Aber klar, sein "Werdungsprozess" ist noch nicht völlig abgeschlossen.



Dieser Werdungsprozess kann nicht von heute auf morgen geschehen. Sein Leben bestand größtenteils aus Gewalt und Distanz. Nur ganz kurze Momente (Elke war anfangs schon eine aktiv liebende Mutter) oder auch die Ferien bei den Großeltern haben ein bisschen Urvertrauen gebildet. Aber Vertrauen ist das, was Marc nie wirklich kennengelernt hat. Vielleicht erstmals von Professor Haase erfahren hat? Dass etwas da ist und es ihm wichtig ist zeigt sein krampfhafter Versuch, dieses Vertrauen zu rechtfertigen.

ALPTRAUM BABYWINDEL

Zitat
Aber da ist noch mehr, was sein Traum ihm sagt. Nicht Aufgeräumtes aus seiner Kindheit. Das Los seiner kleinen Schwester. Er kämpft mit den ihm vom (Stief-)Vater jahrelang eingeredeten Schuldgefühlen. Was ist damals wirklich passiert? Hat Marc wirklich Schuld daran, dass seine Schwester heute nicht mehr da ist? Wieder so ein Punkt, dem er sich widmen muss, um mit dieser schlimmen Erinnerung abzuschließen.



Diese schlimme Erinnerung... insgesamt hat mich Marcs Lebenslauf sehr beschäftigt. Im Grunde setze ich mit jedem Marc-Teil noch einen drauf. Eigentlich wundert es mich, dass nicht nach jedem Teil geschimpft wird, weil immer noch was kommt. Und dann wieder was kommt. Wie Elkes Romane - an den Haaren herbeigezogen.

Es liegt aber daran, dass ich diesen Part mit "Gretchen und Marc haben ein Kind" in Staffel drei sehr - naja, an den Haaren herbeigezogen fand. Brauchen wir glaube ich nicht drüber reden. Und nur weil Gretchen ihm das Mädchen in den Arm legt - naja, Marcs Reaktion war einfach übertrieben. Da musste also was anderes sein. In diesem Fall etwas Unbewusstes, weil bewusste Vorgänge kann ein Marc Meier kontrollieren. Es ist das Verborgene, was ihm (in Form von Träumen oder ) durch die Seele stürmt. Ist es mal im Hirn, kann er es verarbeiten.

November 2.38 – Marc und Elke 4

Zitat
Aber das, was Marc und seine Mutter bilden, da kann niemand eindringen, nicht einmal Gretchen, jedenfalls nicht im Moment, wenn überhaupt.



Elke und Marc, mit meine liebsten Teile in der Serie.

Das Zweiermodul. Sehr schön ausgedrückt. Im Gegensatz zum Dreiergespann Oder ist es eher ergänzend?

Zitat
So ganz verschieden sind die Schicksale von Mutter und Sohn nicht bzw. vom Sohn und dem Ex-Mann. Zwischen Marc und René gibt es nur diesen bestimmten Unterschied: Marc interessiert sich für Gretchen und das Kuckuckskind...



Das ist mit Absicht so entstanden. Familiengeschichten, die sich wiederholen. Aber doch anders sind.

Zitat
Und nun erfahren wir Leser auch, was damals wirklich passiert ist, jedenfalls im Ansatz, der schrecklicher nicht sein könnte. Carina ist gestorben. Es scheint klar, dass es René war. Aber um nicht als Mörder dazustehen, musste Marc den Kopf hinhalten. Wie grausam kann ein Mensch sein? Man muss fast sagen, dass man froh ist, nie in eine solche Situation geraten zu sein.



Auch mit dieser Schuldfrage habe ich gehadert. Nicht nur, dass wir hier ein Baby haben, dass vom Wickeltisch gefallen ist - soll ja vorkommen. Aber mich hat lange beschäftigt, ob da tatsächlich nicht genau nachgefragt/untersucht würde, wenn ein Fünfjähriger "der Täter" sein soll. Aufsichtspflicht hin oder her... aber - nachdem gestern wieder das Traumschiff lief und uns hanebüchene Geschichten auftischt, die nie nie nie!!! so passieren würden, dann kann ich mich selbst mit meiner Geschichte arrangieren.

Marc 17

Zitat
Ein Verhalten, dass man auch in der Tierwelt beobachten kann, etwa bei Walen, die ihre gestorbenen Kälber oft tagelang nicht alleine lassen. Oder eine Löwenmutter, die sich neben ihr totes Junges setzt und es ableckt, als würde es noch leben.



So tragisch dieses Kapitel auch ist, liebe Bibi, jetzt muss ich . Ich hatte tatsächlich dieses Bild einer Löwin im Kopf. Ob ich davor eine Doku gesehen habe... das weiß ich nicht mehr.

Zitat
Es wird wohl nicht das Ende sein des Verarbeitungsprozesses, in dem sich Marc gerade befindet.



Und das ist nicht mal ein Geheimnis


So, ich hoffe, Du bist dieses Mal zufrieden mit mir. Wie gesagt, es war nicht böse gemeint. Und ich schließe nicht aus, dass es wieder passiert. Nur dann kommuniziere ich es anders.

Das war es, das erste auf dieser Seite in 2019. Auf dass noch viele folgen mögen. Jetzt seid ihr dran

Liebe Bibi bis demnächst.

LG
Karo



Und jetzt lese ich nicht nochmal drüber... falls Haken oder Fehler da sind - enjoy

Nachteule Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 416

02.01.2019 19:14
#270 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Liebe Karo !

Tja, ich bin nun einmal neugierig, ob du meine Gedankengänge so einigermaßen unterschreiben würdest oder ich auf der falschen Spur rumgurke . Aber hat ja funktioniert. Ich weiß jetzt weiter .


Zitat

Zitat
Aber wir hier brauchen die eigentlich nicht. Unsere Kirchenbücher z.B. wurden bereits ausführlich in moderner Schrift gedruckt und liegen in fast jeder größeren Bibliothek vor, so dass man bequem forschen kann, sofern man Zeit hat.





Ist das denn der DSGVO entsprechend?




Die Kirchenbücher sind so alt, die jüngsten Leute, die da verzeichnet sind, wären etwa so alt wie Jopi Heesters, wenn er denn noch leben würde. Im Grunde wurden um 1900 sowieso sämtliche Personendaten in den Standesämtern registriert und die handgeschriebenen Bücher in den Pastoraten damit überflüssig. Tote Menschen können ja nicht klagen, wenn sie in irgendwelchen Büchern stehen. Und wenn ihre Nachkommen in 4. / 5. Generation plötzlich den Datenschutz anprangern würden, wäre das echt lächerlich. Es gibt hier teilweise so ein Gezeter wegen Grabsteindatenbanken. Da sind dann tatsächlich Töchter, Söhne, Enkel, die verlangen, dass die Bilder der Gräber ihrer Vorfahren verpixelt oder ganz rausgenommen werden. Finde ich ziemlich sinnlos, weil Friedhöfe nun einmal öffentlich zugänglich sind und die Grabsteine dann direkt und mit allen darauf stehenden Daten gesehen und sogar abfotografiert werden können. Wer kann das bei Privatleuten kontrollieren? Oder will man jetzt die Buchstaben auf den Steinen unkenntlich machen?

Zitat
Tja, sollte es je zu einem Treffen zwischen Marc und Klopper-Rene kommen, dann wird der Prügelvater wohl noch Dank von Marc erwarten, dass er den Ehrgeiz in ihm geweckt (rausgeprügelt) hat.


Wäre mal interessant zu erfahren, wie Marc dann reagieren würde, etwa wie bei Pascals Vater? KA ob du da was drüber geschrieben hast. Da lasse ich mich lieber mal überraschen .

Zitat
Es liegt aber daran, dass ich diesen Part mit "Gretchen und Marc haben ein Kind" in Staffel drei sehr - naja, an den Haaren herbeigezogen fand. Brauchen wir glaube ich nicht drüber reden. Und nur weil Gretchen ihm das Mädchen in den Arm legt - naja, Marcs Reaktion war einfach übertrieben. Da musste also was anderes sein. In diesem Fall etwas Unbewusstes, weil bewusste Vorgänge kann ein Marc Meier kontrollieren. Es ist das Verborgene, was ihm (in Form von Träumen oder ) durch die Seele stürmt. Ist es mal im Hirn, kann er es verarbeiten.



Stimmt! Diese ganze Geschichte war seltsam. Okay, dass Gretchen, wie sie Mehdi gegenüber "gestanden" hat, immer schon eine Familie mit Marc wollte, das nimmt man ihr ja durchaus ab, weil es einfach zu ihr passt. Die Begebenheit mit Prof. Helmut und seiner Ute war ja eigentlich auch ganz witzig. Aber ich weiß noch, als dann diese Sache mit Marcs unschönen Erinnerungen kam und er dann auf Gretchens Tadelung so heftig reagierte, weiß ich noch, dass ich beim ersten Gucken der Folge fast den Glauben an Boras Zurechnungsfähigkeit verloren hatte. Hier im Forum ist das ja schon breitgetreten worden, wie unsinning die Prügelgeschichte auf einmal daherkam. In Staffel 1 meint Marc noch, warum der tumorkranke Ehemann seine nierenkranke Frau deshalb misshandelt haben musste, "er wusste sich nicht anders zu helfen." Das passt so nicht zusammen. Warum hat er das damals gesagt, wenn er doch selbst ein Misshandlungstrauma hatte??? In den Fangeschichten, die nach dem Serienende entstanden, wurde entweder gar nicht auf das Thema mehr eingegangen oder nur halbherzig. Erst bei dir wird es zu einer Kernhandlung und du versuchst wirklich sorgfältig und plausibel, das zu ergründen. Muss man erst einmal so hinbekommen. Bei mir selbst übrigens ist es auch nie wirklich ein Thema, weil eben zu hanebüchen. Ich halte mich beim Schreiben bisher konsequent an den Marc, der einfach so ein Ars** geworden ist, weil er zwar verwöhnt, aber mit wenig emotionaler Aufmerksamkeit und dementsprechend fern von jeglichem Empathieempfinden großgezogen wurde. Er ist mit über dreißig noch furchtbar unreif in seiner Denke. Aber mit Gretchens Bemühungen und auch etwas mit ihrem Vorbild, immerhin war er ja schon in Folge 1 von ihrer "inneren Schönheit" beeindruckt, entwickelt er sich nach und nach in einen umgänglichen Menschen und "reift" heran. So stelle ich mir das vor und bin da ja wohl eindeutig nicht alleine . Aber um Himmels Willen gib deine Geschichte jetzt nicht auf deswegen .

Zitat
Aufsichtspflicht hin oder her... aber - nachdem gestern wieder das Traumschiff lief und uns hanebüchene Geschichten auftischt, die nie nie nie!!! so passieren würden, dann kann ich mich selbst mit meiner Geschichte arrangieren.



Hey, wir leben hier kreative Kunst. In der Kunst ist alles erlaubt . Und ich denke, es gibt viel hanebüchenere Geschichten hier, wobei einige so witzig sind, dass ich sie schon mehrmals gelesen habe . Da gibt es irgendwo eine, die leider abgebrochen wurde, in der Gretchen ein Mädchen adoptiert und nicht weiß, dass sie mit dem Vater des Kindes mehr gemeinsam hat, als jemals jemand vermuten würde. Da wird einiges dargestellt, das totaler Quatsch ist, also für die eigentliche Serie. So sind z.B. ausgerechnet Elke und Bärbel für eine Weile ein Paar, was sich aber ganz witzig liest, weil sie dann auch noch in irgendeine Sekte geraten. Kann ja nicht immer alles "politisch korrekt" sein .

Was ich damit sagen will: Mach so weiter und poste deine Geschichte, wie du es für richtig hältst! Vielleicht schaffst du irgendwann noch weiteren Vorrat ran. Aber fürs erste beschäftigst du uns ja lesetechnisch .

Also bis bald und ein schönes erste 2019-Wochenende,

deine Bibi

JackySunshine Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.887

05.01.2019 22:34
#271 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Meine liebe Kaaaaaaaaaaaaaaaaaahaaaaaaaaaaaaaaroooooo !

Ich hoffe sehr, dass Du den nachweihnachtichen Weihnachtsstress gut über die Runde bringen konntest, super gut ins neue Jahr gekommen bist und Lust zum lesen hast . Jap! Ich bin motiviert . Ich hab richtig Bock zu tippen und noch einiges nachzuholen, ehe ich mich in meine eigene Schreibstube begeben kann, um ein bisschen was zu kredenzen . Mein Vorsatz: Mehr für mich tun. Mehr schreiben. Mehr lesen. Mehr kommentieren .
Mit Musik im Ohr werde ich mich also nun ans Kneten den Teigs für das neueste Feedgebäck machen .




Aber hier... Dingsbums! Erstmal Feedgebäck zum Feedgebäck .

Zitat
Vielleicht hast Du aber auch gespürt, dass ich Dir beim Lesen schon einige Herzchen um die Ohren gewirbelt habe.



Natürlich habe ich das gespürt, meine liebe Karo ! Die Windrichtung von Köln nach Ochtrup ist einfach legendär. Eigentlich bräuchten wir beide gar kein Highspeed-Internet um zu kommunizieren . Verzeih mir, aber meine Laune springt gleich durch die Decke . Ein bisschen aufgekratzt heute. Vielleicht liegt das am Grünkohl ?! Nein - aber mal im Ernst: Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du Dich über jeden Kommi freust, wie eine Schneekönigin!

Zitat
Also, ohne viel zu machen, es war toll. Vom ersten Tag an wussten wir nicht mehr, welcher Tag/Datum war.



Hui! Das hört sich nach einem gelungenen Urlaub an. Einfach mal komplett entschleunigt . Schön, wenn Du es mit Deiner Freundin genießen konntest. Würd ich auch gern mal machen. Einfach weg! Aber das gestaltet sich nicht so einfach, wegen der Katzen . Ach! Und dem Mitbewohner, der sich seit sieben Jahren so widerlich in meiner Wohnung und meinem eingefrorenen Herzen eingenistet hat und eines von beidem, ein bisschen angeschmolzen hat .

Zitat
Sich daran zu orientieren und sie ausschließlich so zu schreiben ist schwer.



Also ich muss ja ganz ehrlich sagen, dass es mir wesentlich einfacher fällt, mich in die Charaktere der Serie hineinzuversetzen und zu fühlen, als neue zu erschaffen. Leider macht man schnell den Fehler, Sabine aus der zweiten und dritten Staffel zu übernehmen ... So war sie einfach nicht. Sie ist verpeilt, ja und das lieben wir so an ihr. Aber sie trifft mit ihren Aussagen immer den Nagel auf den Kopf! Sie ist geschwind im Köpfchen. Das sollte man ihr zugestehen und ich werde wirklich böse auf Bora, wenn ich darüber nachdenke, dass er sie nur noch zum Dummerchen gemacht hat.
Bei eigenen Charakteren finde ich es einfach schwierig. Melanie ist eine gesunde Mischung aus Marc und Gretchen, wobei ich ihr, glaube ich, schon ein bisschen zu viel Gretchen zugestehe. Ebenso Olivier. Er ist Marc! Nur reifer und ein bisschen weicher. Und Thorben. Tjoa - da brauch man gar nicht viel zu machen. Einen klammernden Vollidioten schreiben - fertig .

Zitat
Genau. Einfach mal eine winzige Professor Haase/Hamburg Episode eingeschoben.



So süß !!! Ich freue mich auf noch mehr von Haase/Hamburg und später dann auf die Brüder zusammen . Es wird ein Fest !!!

Zitat
Für einen Moment vergessen sind die 6000 (?) Kilometer zwischen ihnen.



Ja. Es ist wirklich so. Wann immer die beiden miteinander telefonieren, denkt man gar nicht weiter darüber nach, dass Gretchen in Afrika und er in Berlin ist. Dass sie gar nicht zusammen zusammen sind, sondern zusammen getrennt. Wunderschön!

Wir gehen von Burina Faso aus, ja? Dann sieht das ganze SO aus Entfernung: 4.650,79 km (Luftlinie) ... Fahrstrecke: 6.975,75 km So weit liegen Berlin und Burkina Faso auseinander. Unglaublich !

Zitat
Ja. Und ich habe bisher nicht das alles gelesen, was ich lesen wollte. Natürlich sind noch ein paar Tage übrig, aber jetzt sind da auch die aktuellen Challenge-Beiträge, die ich zwar schon gelesen habe, aber für die ich mir nochmal mehr Zeit und Ruhe nehmen will.



Mach Dir nix draus: Ich komme auch nicht mehr hinterher. Dabei habe ich gestern mein Buch angefangen und es fast durch. Dann sind da aber noch so viele andere Dinge, die ich lesen will. Ja - ich will! Das wird man von mir zwar nicht vor nem Altar oder nem Standesbeamten hören, aber wenn es ums Lesen, Schreiben und Essen geht . Die Challenge-Beiträge darf ich ja schon immer vorher anschauen, weswegen es mir da leicht fällt. Und jetzt komm ich zu den Teilen Deiner Geschichte, meine Liebe !




November 4.22 – Brand im Wohnheim 1 & November 4.24 – Brand im Wohnheim 2

Hach ... Hier tröten jetzt auch schon seit zehn Minuten die Sirenen. Entweder die gucken ob noch alle funktionieren, es brennt, oder es ist spontan Krieg in Ochtrup ausgebrochen, weil die hier im Moment alle nicht mehr ganz sauber ticken. Die kaufen hier noch immer ein, als würde bei denen das Geld auf den Bäumen wachsen Einfach nur noch anstrengend!

Zitat
Wozu hatte sie sonst diese neue Lichterkette besorgt, wenn man sie nicht nutzte. Um Stolperunfälle zu vermeiden zog sie das Kabel unter dem Teppich durch, der perfekte Standort für den Weihnachtsbaum wäre nur mit einer Steckdose noch perfekter gewesen.



Aua! So much Aua! Sie muss doch mitbekommen haben, wie viele Patienten aufgrund der defekten Lichterketten eingeliefert worden waren, oder lebt sie in Hippopotamus amphibius-Hausen. Quer links hinterm Mond ? Das konnte doch nur schiefgehen, oder?! Gut - der Kapitelname hat es ja quasi schon verraten . Trotzdem ist es ein schöner Teil! Jaha... ich hab keinen Knall! In solchen Momenten sieht man einfach den Zusammenhalt. Das ist nicht nur einfach ein Krankenhaus, indem die Angestellten Patienten behandeln und pflegen. Wo man sich, wenn es sein muss, mit dem Nachnamen anspricht, aber auf dem Weg nach Hause schon wieder vergessen hat, worum es ging und wer das überhaupt war. An solchen Teilen merkt man, dass das eine Gemeinschaft ist. Sie sind füreinander da, helfen wo sie können und nehmen es gemeinsam in die Hand. Da steht nicht nur einer für alle, sondern auch alle für einen!!! Das ist richtig toll. Besonders dann, wenn man darüber nachdenkt, dass es in der realen Welt schon lange nicht mehr so ist. Leider. Aber es sind diese kleinen Lichtblicke, die einem immer wieder Hoffnung geben, dass man sich einfach mal besinnt und es vielleicht mal wieder so werden kann, wie es war. Naiv? Ja! Aber alles andere würde alles woran ich ganz fest geglaubt habe, in seinen Grundmauern erschüttern, zum Einsturz bringen und mich zum absoluten Eisberg machen .

Was man hier aber anmerken kann: Die Spendenbereitschaft ist wirklich hoch, oder meine ich das nur?! Ich bekomme nur Spendenaktionen von Streamern mit, aber da wird so unglaublich viel Geld rausgeschleudert. Unglaublich! Und es landet wirklich alles da, wo es landen soll! Das finde ich immer wichtig. Dass die Menschen sehen, wo ihr Zeug hingeht. Dass es sich wirklich lohnt, Dinge die man nicht mehr braucht nicht wegzuschmeißen, sondern anderen zur Verfügung zu stellen, die es dringend brauchen. Und wenn es nur ein Kuscheltier ist. Irgendein Kind auf der Welt, wird sich darüber freuen!

Und unser Marc übertreibt es mit seinem Engagement so sehr, dass der Professor die Zügel anziehen muss . Hähä! Tja - übereifer tut selten gut. Musste ich in der letzten Zeit auch mehrfach erfahren . Und ihm ist langweilig. Dieser Mann ist nicht dazu berufen, nichts zu tun. Das kann ich nachempfinden. Wenn ich gezwungen bin zu liegen, weil ich wirklich krank bin, oder starke Schmerzen habe, dreh ich durch. Ich kann das nicht. Ich muss was machen ... Wenn ich das nicht kann, oder darf, treib ich mein gesamtes Umfeld in den Wahnsinn. Wie oft ist meinem Mann hier schon der Kragen geplatzt ? Inzwischen lässt er mich einfach und diskutiert gar nicht mehr mit mir. So muss man Marc glaube ich auch anpacken. Einfach gehen lassen ... Für ihn ist nichts tun, doppelt schlimm. Es lässt die Gedanken zu, die er nicht haben will. Also muss Ablenkung her. Finde ich gut, wie er das löst ... Einfach mal mit den Dingen auseinandersetzen, anstatt sie ewig vor sich herzuschieben!

November 4.23 – Marc und Professor Haase & November 4.25 – Personalien und Pläne

Zitat
Die Nachricht vom Brand des Wohnheims trieb Professor Haase umgehend nach Berlin zurück



War klar. Auch wenn es ihm irgendwie gar nicht in den Kram passt, dass er schon wieder nach Hause muss. Schön, wenn er endlich mal lernt die Füße mal still zuhalten. Marc kommt gut klar ... Er meistert das alles mit einer Leichtigkeit, die ihm viele vielleicht nicht zugesprochen hätten. Oder... nee, falsch. Die Leichtigkeit schon. Aber seine stoische Ruhe, seine Empathie. Das hätten ihm viele nicht zugesprochen. Er ist jung, ja... aber nicht auf den Kopf gefallen. Er kann sowas, wenn er es will. Und es gefällt Franz nicht. Der muss sich nämlich eingestehen, dass sein geliebtes Baby, nicht mit ihm steht und fällt. Er könnte dem EKH den Rücken kehren und es wäre in guten Händen ... Aber so ein bisschen ausnutzen, kann man das dann doch .

Zitat
„Ich hoffe, dass ich den Stapel bis zum nächsten Urlaub abgearbeitet habe!“
„Äh, bitte?“
Der Professor prustete, als er das verdutzte Gesicht des Kollegen sah. „Meine Frau und ich haben ins Auge gefasst, den Container zu begleiten und Gretchen über Weihnachten zu besuchen.“
„Bitte?“ (Und was ist mit MIR? )
„Sie haben ja alles im Griff, also warum soll ich mich nicht mal zurücklehnen? Das sagen Sie mir doch immer.“



Na ja ... Das EKH wäre in guten Händen, wenn Franz gehen würde und die Leitung Marc überlassen würde/könnte. Aber der hat andere Pläne ...

Zitat
„Stopp... Doktor Meier... Sie regen hier wer weiß was an und verpissen sich dann in die Schweiz? Ich will keine Veränderungen!“



Wenn ich einwerfen dürfte, dass ich damit auch so meine Probleme habe ?! Nicht mit den Veränderungen an sich ... Da stehe ich voll und ganz hinter Marc! Bei allem anderen, stehe ich voll und ganz hinter Franz! Marc geht ... Hab ich noch nicht wirklich begriffen. Zumal er darüber ja auch noch gar nicht mit Gretchen gesprochen hat . Ich kann Marc verstehen. Er will mehr. Er ist jung und will die Welt sehen. Vielleicht sogar verändern ... Aber ich kann auch Franz verstehen, der zwar sagte, dass er Marc niemals Steine in den Weg legen würde, aber damit jetzt vollkommen überrumpelt ist. Weil er daran nicht mehr geglaubt hat. Ich bin mir sicher, dass Franz dachte, dass Marc seine neue Rolle im EKH so sehr gefällt, dass er bleibt. Das Übrige hätte die Beziehung zu Gretchen gemacht. Davon ist der Professor ausgegangen und nun muss er sich mit der bitteren Realität konfrontieren. Marc wird gehen. Ob Verantwortung im EKH, oder Gretchen ... Ich kann es auch nicht fassen! Wirklich nicht . Irgendwie hat man damit gerechnet, aber es kommt sehr unvorbereitet .

Dezember 1.1 - Cafeteria

Zitat
Mit einem zufriedenen Lächeln zog sich Marc an den Rand der kleinen Fläche zurück und überließ dem Chefarzt den Platz. Der Professor sah seine Mitarbeiter an. Seine Augen strahlten glücklich. Marcs Lächeln blieb. So war es richtig. So war es vertraut.



Und das wird es so wohl nicht mehr geben. Oder, erst einmal nicht mehr. Franz macht es offiziell und damit hat es Brief und Siegel . Das EKH ohne Sabine, ohne Gretchen und ohne Marc?! Merkwürdig. Franz macht Zugeständnisse ohne Ende.

Zitat
Während meiner erneuten Abwesenheit wird weiterhin Doktor Marc Meier als Leitender Oberarzt das Krankenhaus lenken. Diese Personalie mag von dem einem oder anderen in Frage gestellt werden – eine eigene Meinung ist Ihr gutes Recht. Allerdings ist diese Tatsache nicht diskussionswürdig.



Zitat
Doch eines verspreche ich Ihnen unter Zeugenschaft des Kollegiums: Solange ich hier Chefarzt bin, wird immer ein Platz für Sie frei sein! Oder frei gemacht.



Mir egal! Ich schmeiß die alle raus, wenn Sie wiederkommen! Da können die sich auf den Kopf stellen! Hach, süß !

Dezember 1.2 - Tagebuch

Super für Gretchen! 20. Woche, alles in Butter. Marc hat klasse reagiert. Was will sie mehr?! Nach Hause! Irgendwie will sie, irgendwie aber auch nicht. Sie hat das Gefühl zu müssen. Sie muss einfach mal gar nichts. Wenn sie nicht will. Aber sie will ja irgendwie doch. Von der Überraschung, die da mit dem Container kommt, weiß sie nichts. Und was da noch alles auf sie zu kommt . Katastrophe!

In meiner grenzenlosen Fantasie läuft das so ab: Gretchen fliegt nach Hause, spricht mit Marc. Er will das, was sie wollte. Von Auge zu Auge. Ihr ins Gesicht sagen, dass er in die Schweiz geht und nicht in einem Brief, oder am Telefon - noch schlimmer, in einer SMS! Was auch vollkommen okay ist. Aber Gretchen dreht vollkommen durch! Einerseits weil sie Gretchen ist und ihn immer irgendwie ungerecht behandelt hat und wegen der Hormooooone . Ich habe ein bisschen Angst . Aber ich bin voll gespannt .

Dezember 1.3 – Marc und Professor Haase

Zitat
(„Wo soll ich denn sonst hin – außer in Gretchens rosa Prinzessinnenzimmer!“)



Na, das hätte ich ja nur zu gern gesehen . Aber dann bitte mit dem alten Marc . Wäre doch ein Rosaalptraum-Spezial würdig . Neeeeeein! Ich nicht . Ich hab zuviel zu schreiben . Da bin ich raus .

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, diesen Teil zu kommentieren. Ich glaube, ich fange bei Mehdi an. Es ist einfach nur traurig ... Ja, ich bin ein Marc und Mehdi Bromance-Fangirl . Auch wenn es bei Dir wirklich richtig witzig war, die beiden auch mal anders zu erleben, ist es einfach traurig .

Zitat
„Das ist aber kein Freundschaftspreis.“ Mehdi tippte auf den festgeschriebenen Übernahmepreis für die Einrichtung inklusive Geschirr und Stoffwaren. Nur das runde Bett und den Kickertisch nahm Marc mit.
„Wir sind keine Freunde.“



Das tut dem kleinen Herz ein bisschen weh . Und ich kann mir bildlich vorstellen, wie Marc ganz relaxt in seinem Bürostuhl sitzt, mit verschränkten Armen, einem kühlen Blick ... Vor ihm ein vor Wut schnaubender und sabbernder Mehdi. Und wie Marc ruhig und eiskalt sagt, dass sie keine Freunde sind. Was erwartet Mehdi? Dass Marc ihm um den Hals fällt?! Sicherlich nicht. Dazu hat er sich einfach zu viel erlaubt. Er ist übers Ziel hinausgeschossen und ich denke, dass er das schmerzlich merken wird, wenn er von einem blonden Engel den Kopf gewaschen bekommt.

Und auch wenn viele Veränderungen auf das EKH, Franz, Bernd und Marc zukommen, muss es irgendwie weitergehen. Personal aus dem KatHo kommt und wird sich einarbeiten. Ich denke nicht, dass sie die Probezeit vergeigt. Nicht umsonst hat sie eine gute Note von Marc bekommen. Sie wird wissen, was sie tut und Sabine vielleicht würdevoll ersetzen. Als ob Sabine zu ersetzen wäre !!!

Zitat
„Die sind selbst gebacken?“ Der Professor riss die Augen auf. „Wirklich?“



Really ?! Wie süß! Möh. Jetzt könnte ich mir schon wieder in den Arsch beißen, dass ich es bei dem einen Mal so übertrieben habe, dass ich es im Rücen bekommen habe und ich mich im Moment nicht lange hinstellen kann um Kekse zu backen . Sauerei! Ha! Aber man stelle sich mal Bärbel Haase vor, wie sie auf Malle Weihnachtsplätzchen backt . Ein herrlicher Gedanke und der Frau absolut zuzutrauen.

Zitat
Und stellen Sie sich das Gesicht meiner Mutter vor, als ihre Küche tatsächlich zum Herstellen von essbaren Produkten missbraucht wurde.“



hatte da wohl einen in der Küche !

Dezember 1.4 – Marc und Elke backen Plätzchen 1

& at its best, wenn auch nur kurz

Ja, was tut denn der Sohnemann da?! Ein Giftanschlag wird es sein. Das ganze böse WEIZEN . Ich liebe diese Frau. Aber Frau Fischer tritt ins Fettnäpfchen ...

Zitat
Dann sah sie das Nudelholz. „Wenn die Küche nachher nicht wieder wie geleckt ist, versohle ich Dir damit den Allerwertesten!“





Marc 18

Zitat
„Aufräumen sage ich!“ René riss seinem Sohn das Werkzeug aus der Hand und knallte es auf die Arbeitsplatte. Vermutlich war es nicht mal Absicht gewesen, aber Marcs Finger lagen genau an der Stelle, wo das Nudelholz herunterdonnerte.
Als Marc aufschrie und sich vor Schmerzen krümmte, brannte bei René eine weitere Sicherung durch. „Aufräumen, sage ich. Und Ruhe!“
Ein weiterer Schlag mit der Teigrolle fuhr auf Marc herunter, der Hieb quer auf den Rücken streckte ihn zu Boden, wo er nach Luft ringend liegen blieb.



Alter!

Und trotzdem steht Marc heute da und backt Kekse für seine Freundin !!!

Dez 1.5 – Marc und Elke backen Plätzchen 2

Zitat
„He, nur nicht zu viel. Du bekommst Bauchweh davon!“
„Wozu habe ich einen Arzt als Familie?“



Ich möchte heulen! Darf ich bitte, bitte heulen?! Vor ein paar Monaten hätte Marc alles stehen und liegen gelassen. Heute macht er einfach weiter, als sei nichts gewesen und nimmt die schöne Erinnerung, um seine Mutter ein bisschen zu foppen . Verantwortung? - ! Erwachsen geworden? - !




Damit bin ich hier fertig . Wie immer freue ich mich auf neue Teile, geniale Streiche und Überraschungen !
Die ein schönes Wochenende, meine liebe !

Dat Crunchy

🅲🅷🆄🅲🅺🆈 🅴🅳🅴🅻🅽🆄🆂🆂🅽🅾🆄🅶🅰🆃-🅲🅷🅾🅲🅾🅲🆁🆄🅽🅲🅷🆈

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 747

06.01.2019 15:51
#272 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

So, die Dritte.

Nachdem ich mich bei @Nachteule und @Choconussa / @Melli84 verausgabt habe, komme ich nach einer kleinen Pause nun auch auf meiner eigenen Seite vorbei

Vor allem, um euch neue Kapitel zu servieren.

Aber erstmal noch... zum

@JackySunshine

Zitat
Mein Vorsatz: Mehr für mich tun. Mehr schreiben. Mehr lesen. Mehr kommentieren



Finde ich exorbitant gut!
Da haben wir alle ja was von...

Zitat
Mit Musik im Ohr werde ich mich also nun ans Kneten den Teigs für das neueste Feedgebäck machen





Das kann ich so gar nicht. Zum Schreiben brauche ich Stille. Konzentrierte Ruhe. Kein Radio, kein TV... nix. Den Fokus auf mich und das, was mir durch den Kopf geht.

Zitat
Verzeih mir, aber meine Laune springt gleich durch die Decke



Ich verzeihe Dir jeden Deckendurchbruch - solange es nicht meine ist

Zitat
Vielleicht liegt das am Grünkohl



Am Grünkohl... Der wirkt eher anders... liebe Crunchy

Zitat
Nein - aber mal im Ernst: Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du Dich über jeden Kommi freust, wie eine Schneekönigin!



Alles andere wäre doch... krank?

Zitat
Würd ich auch gern mal machen. Einfach weg! Aber das gestaltet sich nicht so einfach, wegen der Katzen . Ach! Und dem Mitbewohner, der sich seit sieben Jahren so widerlich in meiner Wohnung und meinem eingefrorenen Herzen eingenistet hat und eines von beidem, ein bisschen angeschmolzen hat



Tja, vielleicht kann der unverfrorene Mitbewohner die Katzen versorgen? So als Ausgleich für seine Unverfrorenheit? Und Dein Herz dadurch noch ein bisschen mehr auftauen...

Oder Du bringst ihnen bei, ihre Dosen selbst zu öffnen...

Zitat
Melanie ist eine gesunde Mischung aus Marc und Gretchen, wobei ich ihr, glaube ich, schon ein bisschen zu viel Gretchen zugestehe.



Naja... nach der gerade erlebten Naturgewalt...

Zitat
Es wird ein Fest



Was Du nicht sagst... aber so ist es. Ein Fest


Und nun weg vom Gefasel und hin zu den harten Fakten:

November 4.22 – Brand im Wohnheim 1 & November 4.24 – Brand im Wohnheim 2

Zitat
Aber es sind diese kleinen Lichtblicke, die einem immer wieder Hoffnung geben, dass man sich einfach mal besinnt und es vielleicht mal wieder so werden kann, wie es war. Naiv? Ja!



Naiv und Illusionär. Aber will ich in einer Fiktion Realität? Nö...

Zitat
Und es landet wirklich alles da, wo es landen soll! Das finde ich immer wichtig. Dass die Menschen sehen, wo ihr Zeug hingeht. Dass es sich wirklich lohnt, Dinge die man nicht mehr braucht nicht wegzuschmeißen, sondern anderen zur Verfügung zu stellen, die es dringend brauchen. Und wenn es nur ein Kuscheltier ist. Irgendein Kind auf der Welt, wird sich darüber freuen!



Guck mal Deine Wohnung durch und markiere alles, was Du ein Jahr nicht angefasst hast. Theoretisch kann das alles weg. Neues kauft man ja sowieso. Ob man es braucht oder nicht...ich habe mir angewöhnt, auf diese Weise einmal im Jahr vieles weg zu tun. Das geht in den Keller und meistens vermisse ich es nicht. Dann weg damit! Und ich meine nicht den Müll.


November 4.23 – Marc und Professor Haase & November 4.25 – Personalien und Pläne

Zitat
Und es gefällt Franz nicht. Der muss sich nämlich eingestehen, dass sein geliebtes Baby, nicht mit ihm steht und fällt. Er könnte dem EKH den Rücken kehren und es wäre in guten Händen



Tja, so gut es ihm mit dieser Situation geht, die Erkenntnis darüber schmerzt schon ein wenig...

Zitat
Ich kann Marc verstehen. Er will mehr. Er ist jung und will die Welt sehen. Vielleicht sogar verändern



Und vielleicht sogar ein bisschen weglaufen?

Dezember 1.1 - Cafeteria

Zitat
Mir egal! Ich schmeiß die alle raus, wenn Sie wiederkommen! Da können die sich auf den Kopf stellen!





Dezember 1.3 – Marc und Professor Haase

Zitat
Auch wenn es bei Dir wirklich richtig witzig war, die beiden auch mal anders zu erleben, ist es einfach traurig



Hattest Du nicht darauf gewartet, dass sie aneinander geraten? dass sie dabei nicht erneut Freunde werden... irgendwie klar, nicht?

Zitat
Really ?! Wie süß! Möh.



Yeah, really.

MARC 18

Zitat
Und trotzdem steht Marc heute da und backt Kekse für seine Freundin



Yeah. Really süß, nicht?

Zitat
Ich möchte heulen! Darf ich bitte, bitte heulen?!



Lass raus, was Dich bedrückt und wirf ab, was Dich beengt.


Liebste Jacky, ich danke Dir wieder mal für diesen Kommentar

Und schon geht es weiter... mit der Geschichte meine ich.

Ich wünsche euch allen einen schönen Restsonntag und eine angenehme Woche!

LG
Karo

JackySunshine Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.887

09.01.2019 23:09
#273 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Kaaaaahaaaaaarooooooo !

Da komm ich auch schon wieder reingehüpft . Hallöchen, meine Liebe .

Ich habe meinen exorbitant guten Vorsatz nicht vergessen und hau gemütlich in die Tasten . Und auf der Laptoptastatur muss ich bei einigen Buchstaben wirklich hauen, sonst fehlen die einfach . Sauerei! Tatsächlich habe nicht nur ich etwas von diesem Vorsatz, sondern ihr gleich mit. Darüber hatte ich mir noch gar keine Gedanken gemacht gehabt .

Zitat
Zum Schreiben brauche ich Stille. Konzentrierte Ruhe. Kein Radio, kein TV... nix. Den Fokus auf mich und das, was mir durch den Kopf geht.



Kann ich verstehen. Ich habe schon mit vielen gesprochen/geschrieben, die selbst schreiben und es ist wirklich erstaunlich, was die Leute alles machen, um in einen Workflow zu kommen. Viele halten es so wie Du. Bei mir ist das allerdings das Problem. Ich kann mich hier nicht einfach hinsetzen und es ist still. Mein Mann ist da, meine Katzen turnen hier rum ... Das ist alles Ablenkung. Mit Musik auf den Ohren bekomme ich von diesen äußerlichen Einflüssen nichts mit . Da bin ich voll bei mir und den Gedanken in meinem Kopf. Von der Musik bekomme ich irgendwann gar nichts mehr mit , aber ich höre eben auch nicht, was um mich herum geschieht.

Zitat
Guck mal Deine Wohnung durch und markiere alles, was Du ein Jahr nicht angefasst hast. Theoretisch kann das alles weg.



Ungewollt muss ich sehr lachen und meine böse Seite ein bisschen zügeln . Denn Mann ein Jahr nicht mehr angefasst ? Kann weg! Nee... hier wäre das wirklich wenig, was weg könnte. Wir leben hier recht schlicht und einfach. Was man nicht unbedingt braucht, wird auch nicht gekauft. Wozu brauche ich in einem zwei Personenhaushalt, zehn Töpfe? Zum Beispiel. Bedeutet für mich zwar mehr spülen, aber was solls?! Meine Schränke quellen nicht über und das Zeug stapelt sich nicht .

Zitat
Und vielleicht sogar ein bisschen weglaufen?



Guck mal! Da hab ich doch glatt etwas übersehen, in meinem Eifer .

Zitat
Hattest Du nicht darauf gewartet, dass sie aneinander geraten?



Tatsächlich habe ich darauf gewartet . Manchmal sollte man seine vorlaute Klappe halten . Dass sie wieder Freunde werden, habe ich nicht geglaubt. Dafür ist bei den beiden einfach zu viel passiert. Marc der geschwiegen hat als es um Anna ging. Mehdi und Gretchen. Gretchen und Mehdi. Marc und Gretchen. Marc verletzt Gretchen und Gretchen will trotzdem Marc und nicht Mehdi. Mehdi und Gretchen schlafen im Suff miteinander. Gretchen verschweigt es Marc, Mehdi bindet es Marc auf die Nase, Gretchen ist mit Marc zusammen und von Mehdi schwanger - da kann einem schon mal das Hirn schleudern . Hilfe! Das wird denke ich nichts mehr. Ich hatte es mir irgendwie witziger vorgestellt, wenn Du die beiden aufeinander losgehen lässt . Aber so ist es zu Ende und Marc kann vielleicht mal damit abschließen, wenn er dann davor weggelaufen ist auch verdrängen, aber das soll ja seine Sache sein .

Zitat
Lass raus, was Dich bedrückt und wirf ab, was Dich beengt.



Dann sitz ich hier ja gleich ohne... nee! Nein! Nein! Nein! Ich halte jetzt die Schnüss und mache mal mit neuem weiter .




Dezember 1.6 – Zwiegespräch

Endlich! Endlich kann ich ihn auspacken: Meinen neuen, kleinen, besten Freund . Keine Angst, ist ganz harmlos: ! Naa? Ist der nicht einfach perfekt ?! Ich weiß auch nicht, wie der mir durch die Lappen gehen konnte .

Zitat
Elke hatte der Schlag getroffen, als Marc begann, einen Teil der Plätzchen zu verzieren. „Diese Frau tut Dir nicht gut. Sieh, was sie aus Dir gemacht hat.“



Man kann sich ihren Gesichtsausdruck und ihre Stimme richtig vorstellen. Der Blick war wohl in etwa der, den sie im Gesicht hatte als ihr aus Marcs Rogelt-Version vorgelesen wurde. „Ins Gesicht? Also... das ist ja vollkommen reaktionär und frauenverachtend!“ Und die Tonlage wohl die, die sie am Start hatte als Marc in seinem Krankenbettchen lag „Großer Gott! Was ist denn nur passiert? Wieso informierst Du mich denn nicht?“ Nur mit der rauchigen Stimme aus Staffel Eins. Natürlich könnte man jetzt in die Bresche springen und ihr beipflichten. Ein Marc Meier backt keine Kekse! Schon einmal gar nicht für seine Freundin! Die von einem anderen ein Kind erwartet!!! Und vor Gretchen, wäre das auch nicht passiert. Aber Liebe hat die Angewohnheit, zu verändern. Meistens passiert dieser Prozess sogar ohne, dass wir etwas davon mitbekommen. Bisher hat seine Liebe zu Gretchen ihn nur zum Positiven verändert. sieht das vielleicht ein bisschen anders und -Marc auch, aber deren Meinung wird gar nicht erbeten . Aaaber... und das muss man einfach dabei sagen: Man muss schon aufpassen, dass man sich dabei nicht selbst verliert. Bei Marc sehe ich da zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Problem. Dann backt er eben Kekse und verziert sie mit rosa Zuckerguss - so what?! Er hatte auch in der Serie seine Momente . Das vermeintliche „Kostümfest“. Gabi den Ring wieder an den Finger stecken. Pascal. Solche Sachen eben. Und darunter fällt backen doch auch, oder?

Zitat
Er rollte sich auf die Seite und lächelte zufrieden. Gretchen würde die Plätzchen mögen.



Und das ist es, was letztendlich zählt. Es ist für Gretchen ... Sie können nicht zusammen sein, dann soll sie wenigstens etwas von ihm bekommen. Nicht nur irgendwas, was jeder schenken könnte. Etwas selbstgemachtes ... Und Liebe geht bekanntlich durch den Magen . Nebenbei tut er auch noch was fürs Kind . Zwei Fliegen mit einer Klappe. Frau und Kind satt. Frau und Kind glücklich. Was will man(n) mehr?!

Aber die beiden Quälgeister , die mit Marcs Gedanken Ping-Pong spielen und nicht ganz unschuldig an dem Weggang sind, können, wie sollte es auch anders sein, ihre Klappe nicht halten. Und jetzt springe ich in die Bresche, ha! Das gibt ne Überschwemmung . Hast Du auch Deine Schwimmweste parat ?!

Zitat
Das Thema Brief haben wir ja auch durch, oder? In wie vielen Versuchen hat es nicht geklappt.



Nein! Das Thema ist nicht durch - bitte, bitte. Er kann das. Das weiß ich. Es klappt einfach nur nicht, weil Marc ein Denker ist. Er ist kein Bauchmensch. Während er schreibt, denkt er viel zu sehr darüber nach, was er da schreibt und schon hat er den Salat. Er wird seinen eigenen Ansprüchen einfach nicht gerecht. Als ich angefangen habe Kommentare zu schreiben, war ich genauso. Man muss einfach lernen, sich treiben zu lassen. Er muss loslassen, um fliegen zu können . Und wenn er einfach den Denkapparat abstellt, seine Hand übers Papier wandern lässt und einfach schreibt, was Bauch und Herz sagen, wird der Brief ein voller Erfolg.

Zitat
Alle Glocken Roms würden für Gretchen in Sanssouci schlagen, wenn sie zu Weihnachten einen Brief von Dir bekommen würde.



Und wie sie sich freuen würde . Vielleicht wäre das auch der letzte Anstoß, um nach Hause zu kommen. Zu ihm zu kommen ... Dabei gefällt mir diese Liebe durch Distanz eigentlich richtig gut . Daran wachsen die beiden !

Zitat
Brot und Spiele – Keks und Liebesbrief. Wie originell.



Es muss nicht immer alles originell sein. Pompös und glitzernd. Meistens reicht es, wenn es schlicht ist. Altmodisch. Wichtig ist aber immer, dass es von Herzen kommt! Und das kommt es, wenn es darum geht, dass Marc Meier Kekse backt. Deswegen ist es auch unoriginell perfekt !!!

DELFINTRAUM

Irgendwo hatte ich davon doch schon einmal gelesen ... Zwar nicht den kompletten Traum an sich, aber Gretchen hatte es erwähnt. So ein Traum wäre für Marc doch auch mal schön, oder ?! Ich gehe einfach nicht davon aus, dass die beiden dasselbe träumen... in der selben Nacht... ohne dass das mal erwähnt wurde.

Wat soll ich dazu sagen? Marc nackt ... Gretchen hat einfach so ein Glück *neid* . Dabei könnte der Traum wirklich von Marc sein. Schweinereien in der Öffentlichkeit . Gut. Erstmal geht es ums Nacktbaden. Für ihn absolut kein Problem. Warum auch? Hat ja ne Menge leckerer Sachen zu präsentieren, der Mann ! Aber Gretchen ziert sich. Es ist eben Gretchen ... Die ist nicht so erfahren auf dem Gebiet und sie hat sowas sicherlich noch nicht gemacht. Mit wem auch? Aber sie wagt es trotzdem. Und an der Stelle hätte es auch gleich ein Alptraum von Marc werden können ...

Zitat
„Wo willst Du hin?“
Gretchen hatte sich ein ganzes Stück von ihm entfernt.
„Zu den Delfinen, Marc.“
„Die sind ziemlich weit draußen, Gretchen, ich weiß nicht, ob das so geschickt ist, es wird schon dunkel. Du weißt nicht, wie die Strömung da ist.“
Doch Gretchen, eben noch Schiß-Haase, ließ sich nicht beirren.
„Hasenzahn!“



Herrje! Da hätte wirklich einiges passieren können. Und für Marc ist das dann doch ein bisschen zuviel des Guten . Es ist zuviel Kitsch. Ich fühle mit ihm ... Das wäre mir auch zuviel . Aber das ist eben Gretchen, was ziemlich deutlich macht, dass sie das gerade träumt . Ach - sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich die Teile zum ersten Mal lese ?! Aber trotz all dem Kitsch: Delphintherapie? Vielleicht bringt dem Meier das ja was ?!

Dezember 1.8 – Aufgewacht

Zitat
Allmählich wurde sie sich selbst unheimlich... wie oft hatte sie jetzt schon von Sex geträumt?



Hähä! Entzug und Hormone . Nicht unheimlich - normal. Entweder man hat in der Schwangerschaft nur noch Lust oder eben so gut wie gar nicht .

Dezember 1.9 - Tagebuch

Zitat
„Wenn es am schönsten ist, sollte man aufhören.“



Ekelhafte Elternphrasen . Genau solche sind es, die wir irgendwann auch sagen, obwohl wir wissen, dass sie Scheiße sind .

Sex. Alle tun es, aber nur wenige reden auch darüber. Ein Tabuthema? Warum? Darüber zu reden kann auch schön sein ... Also... wenn man nicht nur darüber redet. Oh Mann (Hi Thilo! ) hab ich gleich wieder die Stimme von Marc im Ohr „Ich spreche von machen nicht reden. War das überhaupt Marc? Ich weiß es nicht mehr ... Bin gerade ein bisschen verwirrt . Egal! EDIT: Es war Marc. In der Unterhaltung mit der Hassmann! Bin ich also doch noch nicht blöde ... Dafür hab ich mir jetzt die halbe Nacht den Kopf zerbrochen . Edit Ende Über Sex zu reden, auch mit dem Partner, kann wirklich sehr schön sein. Aber Peter war eben ein Würstchen. Sich selbst bis zum Höhepunkt vögeln und die Frau geht leer aus . Ätzend! Ihren Unmut kann ich verstehen ...

Zitat
Was hat er in mir gesehen? Das verklemmte Frauchen, dem man schnell ein paar Kinder verpasst und die dann zufrieden auf glückliche Familie macht?



Es verletzt sie noch immer. Nicht, weil sie noch daran hängen würde ... Sie hat sich einfach nie damit auseinandergesetzt. Es war einfach zu Ende und sie hat einfach weitergemacht. Kein reden. Kein nachdenken. Stur nach vorne ... Dabei kann etwas Neues erst dann richtig wachsen, wenn man mit den alten Dingen abgeschlossen hat. Und das haben weder Marc, noch Gretchen. Die Vergangenheit holt die beiden ein, weil sie immer nur verdrängt haben, anstatt sich damit zu konfrontieren und das Unterbewusstsein hat die Macht Dinge an die Oberfläche zu holen, die man längst vergessen geglaubt hatte. Und unsere Vergangenheit gehört nun einmal zu unserem Leben dazu und ist, nur weil wir uns dessen, was wir haben bewusst sind und es lieben, und genießen, nicht weniger wichtig. Unsere Vergangenheit ist es, die uns formt. Die uns zu dem macht, was wir sind. Gretchen sieht es vielleicht selbst nicht... aber ihre Vergangenheit hat sie stark gemacht. Auch wenn sie nicht noch einmal zurückwollen würde, weil gerade alles so perfekt ist. Weil sie sich gebraucht fühlt und in dem was sie tut, vollkommen aufgeht. Weil sie eine Aufgabe hat die sie ausfüllt. Weil sie einen Mann hat, den sie liebt. Der sie liebt und so viel mehr gibt, als man erwartet hätte. Es ist doch alles gut! Unterbewusst hat sie trotzdem Angst. Dass es irgendwann zu Ende gehen könnte. Aus welchen Gründen auch immer. Dass Marc zu Hause in Berlin einfach nach "Erlösung" suchen könnte, weil er keinen Sex hat. Weil das der alte Marc ist. Sie will diese Angst vielleicht nicht haben und sie vertraut ihm sicherlich auch. Trotzdem kommt sowas unterbewusst immer wieder durch. Weil sie sowas von Peter eben auch nie erwartet hätte, es aber trotzdem passiert ist und es dann plötzlich zu Ende war. Vielleicht kommt es auch durch die Frage, warum es überhaupt passiert ist. Hat er vielleicht doch gemerkt, dass ihr der Sex mit ihm keinen Spaß gemacht hat? „Ich denke, ich brauchte einfach noch einmal Bestätigung!“, hatte er gesagt. Lag es am Ende vielleicht doch an ihr? Dass sie bei ihm einfach nicht loslassen konnte? Fragen über Fragen, die gestellt werden und beantwortet werden müssen. Das geht aber nur, wenn sie sich damit auseinandersetzt. Aber das will sie gar nicht ...

Zitat
Ich bin Gretchen Haase. Ich setze mich nicht mit Vergangenem auseinander. Ist viel zu unbequem.



Herrje! Wenn das mal nicht gründlich schiefgeht!

Dezember 1.10 – Gretchen denkt nach

Zitat
Nach der Trennung von Peter hatte sie nie wieder an die Finca auf Mallorca gedacht. Auch nicht an seine Eltern. Oder Köln. Mit einem Mal bekam Gretchen ein schlechtes Gewissen. Sie war gegangen ohne sich umzusehen. Kurzschlusshandlung, okay. Aber sonst? In Berlin zu bleiben war einfach gewesen. Der Weg ohne den geringsten Widerstand. Sie hatte das Buch „Köln“ zugeklappt. Mit allen Menschen – allen Freunden.



Sag ich doch . Das was sie tut ist nicht gut . Sie schiebt es weiter auf und ihre Ausrede ist gar nicht mal so schlecht ... Wird sie sich jetzt wirklich in die Probleme anderer und in die Arbeit stürzen, um nicht darüber nachdenken zu müssen?!

Zitat
Wie willst Du Dich um andere kümmern, wenn Du Dich nicht mal um Dich selbst kümmern kannst?



Harte Worte. Aber sie treffen zu. Wie will sie für ihr Kind eine gute Freundin sein? Es immer gute beraten, wenn sie es bei sich selbst einfach nicht schafft?!




Hach! War dat wieder schön . Freu ick mich auf Meer .

Eine schöne Woche, wünsche ich Dir !

Dat Crunchy

🅲🅷🆄🅲🅺🆈 🅴🅳🅴🅻🅽🆄🆂🆂🅽🅾🆄🅶🅰🆃-🅲🅷🅾🅲🅾🅲🆁🆄🅽🅲🅷🆈

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 747

12.01.2019 23:25
#274 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Und da ich gerade geistig ganz agil bin... auch hier noch etwas frisches zum


Zitat
Und auf der Laptoptastatur muss ich bei einigen Buchstaben wirklich hauen, sonst fehlen die einfach



War das Ding nicht neu?

Zitat
Wir leben hier recht schlicht und einfach. Was man nicht unbedingt braucht, wird auch nicht gekauft.



Darum beneide ich Dich etwas... ich kaufe durchaus Dinge, die ich schon habe oder nicht brauche. Zwar nicht oft, immerhin, aber es passiert. Papier (Schreibwaren generell) zum Beispiel wirkt sehr anziehend auf mich. Wenn irgendwo Bastelpapier im Angebot ist... großer Bogen außenrum notwendig. Habe letztes Jahr beim Umzug erst einen Umzugskarton (!) Papier und Bastelzeug an die Klasse meiner Nichte gespendet...

Zitat
Bedeutet für mich zwar mehr spülen, aber was solls?! Meine Schränke quellen nicht über und das Zeug stapelt sich nicht



Naja, ob Du jetzt 2 Töpfe alle 2 Tage spülst oder 10 alle 10. Weniger zu spülen ist es nicht. Aber auch da habe ich viel... viel zu viel vermutlich. Aber die Küche ist mir heilig. Da geht meistens nur weg, was kaputt ist.

Zitat
Ich hatte es mir irgendwie witziger vorgestellt, wenn Du die beiden aufeinander losgehen lässt



Hm. Es wird nochmal ein Treffen geben... aber ob das witziger ist?

Zitat
Dann sitz ich hier ja gleich ohne... nee!



Ich wusste schon beim Schreiben, dass so eine Antwort kommt



Dezember 1.6 – Zwiegespräch

Zitat
Endlich! Endlich kann ich ihn auspacken: Meinen neuen, kleinen, besten Freund



Der ist super

Zitat
Man kann sich ihren Gesichtsausdruck und ihre Stimme richtig vorstellen.



Ja. Bei geht das immer

Zitat
Man muss einfach lernen, sich treiben zu lassen. Er muss loslassen, um fliegen zu können



Sehr schön gesagt. Wird abgespeichert in meinen grauen Zellen.

Zitat
Dabei gefällt mir diese Liebe durch Distanz eigentlich richtig gut



An der Stelle ließe sich jetzt wunderbar das Lied "Liebe auf Distanz" einbinden. Aber für diese Deko haben wir Dich. Da fehlt es mir dann doch an - Hingabe

Zitat
Es muss nicht immer alles originell sein. Pompös und glitzernd. Meistens reicht es, wenn es schlicht ist. Altmodisch. Wichtig ist aber immer, dass es von Herzen kommt! Und das kommt es, wenn es darum geht, dass Marc Meier Kekse backt. Deswegen ist es auch unoriginell perfekt



Weder originell noch unoriginell perfekt. Er hat einfach nur ihren Wunsch wahrgenommen und möchte ihr eine Freude machen. Womit sie nicht rechnet. Unerwartet perfekt also


DELFINTRAUM

Zitat
So ein Traum wäre für Marc doch auch mal schön, oder ?! Ich gehe einfach nicht davon aus, dass die beiden dasselbe träumen... in der selben Nacht... ohne dass das mal erwähnt wurde.



Genau so sollte es sein. Sie träumen das gleiche, in der gleichen Nacht. Ich hatte gehofft, dass man es so verstehen würde, indem ich Marc in den Schlaf bringe und Gretchen aufwachen lasse.

Zitat
Und an der Stelle hätte es auch gleich ein Alptraum von Marc werden können



Stimmt. Aber er arbeitet bereits an sich. Da darf es mal eine Belohnung sein Während Gretchen... naja, sie ziert sich halt...


Dezember 1.9 - Tagebuch

Zitat
Herrje! Wenn das mal nicht gründlich schiefgeht!



Hmmm... abwarten und...



Zitat
Hach! War dat wieder schön



Ich fand es auch schön, Dein

Zitat
Freu ick mich auf Meer



Kommt... versprochen.


An dieser Stelle auch nochmal einen schönen Sonntag ihr Lieben da draussen.

LG
Karo

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 747

13.01.2019 16:23
#275 RE: Kommentarseite zu der Story von Karo Zitat · antworten

Ihr süßen, goldigen Menschen da draussen (hoffentlich drinnen, bei diesem Wetter möchte man ja gar nicht vor die Tür), es geht weiter.

Ja, unser Gretchen steckt den Kopf ganz tief in den Sand. Gibts da ja auch genug, was?

Aber sie hat zu tun. Das werdet ihr sehen, wenn ich euch wieder nach Afrika entführe. Auch Marc hat zu tun. Mit der Chirurgenriege im EKH und den Assis.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen. Und beim Kommentieren. Ehrlichgesagt... ich bin gespannt, was (oder ob) ihr zu den heutigen Teilen sagt

LG
Karo

Seiten 1 | ... 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12
 Sprung  
Weitere Links
| Sicher und kostenlos Bilder hochladen |
disconnected Schwesternzimmer Mitglieder Online 0
zum Impressum | 2008- © Doctor's Diary FanForum | Admins JackySunshine & Greta | Moderatoren Lorelei & Melli84 | Gründerin des Forums Flora
Legende : Admin| Mods| Mitglieder| Oldies| Nullposter|
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen