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Dieses Thema hat 153 Antworten
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 Wellness, Gesundheit, Beauty
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Flora Offline

Admine & Gründerin des DD-Fanforums


Beiträge: 7.047

12.12.2012 22:39
Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Rück­ruf Wagner Tiefkühlpizza: Metall­teilchen in Pizza gefunden

Der Lebens­mittel­hersteller Wagner ruft Tiefkühlpizzen der Sorten „Die Back­frische“ und „Big Pizza“ zurück. In Produkten mit einem Mindest­halt­barkeits­datum bis einschließ­lich November 2013 („11.2013“) haben Verbraucher Metall­teilchen entdeckt. Kunden können bereits gekaufte Pizza über den Handel zurück­geben.

kompletter Bericht hier: http://www.test.de/Rueckruf-Wagner-Tiefk...2012.12-12-1020

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"I'd rather be hated for who I am than loved for who I am not."

Greta Offline

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01.02.2013 12:10
#2 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Ratgeber
Wie gefährlich sind Hormone?
Nach dem Verbot der Bayer-Pille „Diane 35“ in Frankreich


Neue Verunsicherung beim Thema Hormone!

In Frankreich wurde die Pille „Diane 35“ des deutschen Herstellers Bayer wegen vier Verdachtsfällen von Thrombose-Toten verboten.

Die Wissenschaft streitet seit Jahrzehnten über gefährliche Nebenwirkungen von Hormonpräparaten – für Frauen und Männer!

BILD sagt, was Sie wissen müssen.

Warum wird die Pille in Frankreich verboten, bei uns aber nicht?

In Deutschland wurden im letzten Jahr 27 000 Packungen „Diane 35“ auf Kassenrezept verschrieben, allerdings nicht zur Verhütung, sondern zur Behandlung von Akne.

Eine Sprecherin des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte zu BILD:

„Nach dem Verbot in Frankreich werden die Risiken von ,Diane 35' jetzt auch in Deutschland umfassend neu geprüft. Je nach Ergebnis wird entschieden, ob die Zulassung bestehen bleibt. Bisher haben wir keine veränderte Datenlage.“

Sind andere Pillen mit verhütender Wirkung gefährlich?

In Deutschland nehmen rund sechs Millionen Frauen eine Pille.

Präparate, die Östrogen enthalten, verdoppeln zwar das Thrombose-Risiko, das wirkt sich laut Experten aber kaum auf das absolute Risiko aus, weil Thrombosen bei Frauen im gebärfähigen Alter insgesamt selten sind.

Jährlich bekommen 3 von 10 000 Frauen zwischen 15 und 49 Jahren eine Venenthrombose, bei Pillenanwenderinnen sind es 6 von 10 000.

Für Frauenärzte gilt: Haben Patientinnen ohnehin ein erhöhtes Thrombose-Risiko (z. B. aus erblichen Gründen), dürfen sie keine östrogenhaltige Antibabypille bekommen.

Welche Nebenwirkungen gibt es noch?

Antibabypillen bringen auch ein erhöhtes Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko mit sich – das ist allerdings bei jungen Frauen sehr gering. Erst ab 35 Jahren sollte der Arzt das bei der Verschreibung berücksichtigen.

Dabei gilt: Wenn eine Frau raucht und z. B. hohen Blutdruck hat oder stark übergewichtig ist, sollte sie keine Antibabypille nehmen.

Außerdem haben Studien gezeigt: Nimmt eine Frau die Pille länger als fünf Jahre, steigt die Gefahr, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, um das 1,9-Fache.


Erhöht die Pille das Brustkrebsrisiko?

Darüber streiten selbst Experten.

Fakt ist: Es gibt keine Studien, die das beweisen. Die Pille erhöht heute den Östrogenspiegel nicht mehr nennenswert. Stellen Sie sich einen Laster mit Kies vor, der Kies ist das Östrogen. Durch die Pille wird der Lkw-Ladung nur eine kleine Schaufel zugefügt.

Sicher ist: Die Gefahr eines Krebses der Eierstöcke oder der Gebärmutterschleimhaut wird durch die Pilleneinnahme verringert.

Wie gefährlich sind Wechseljahrs-Hormone?

Auch sie bringen ein zwei- bis dreifach erhöhtes Thrombose-Risiko mit sich, wenn sie als Tablette eingenommen werden.

Deshalb ist es wichtig, dass der Arzt das Thrombose-Risiko jeder Patientin feststellt (gibt es z. B. Thrombosen in der Familie oder Übergewicht?).

Wenn jemand völlig gesund ist, sind Hormongaben in den Wechseljahren für das Thrombose-Risiko kein Problem. Hat eine Frau ein erhöhtes Thrombose-Risiko, kann sie die Hormone über die Haut als Pflaster oder Gel nehmen, das reduziert das Risiko maßgeblich.

Sind Hormone für Männer gefährlich?

Männer bekommen bei einem Hormonmangel (z. B. in den Wechseljahren) Testosteron. Die verschriebene Menge macht aber keine Nebenwirkungen.

Einzige Ausnahme: Der Urologe sollte vorher eine Prostatakrebs-Untersuchung machen.

Testosteron kann zur Vergrößerung eines bereits vorhandenen Karzinoms beitragen, löst aber keinen neuen Tumor aus.

Wer aber illegal größere Mengen Hormone schluckt, um z. B. seine Leistung zu steigern, kann schwere Nebenwirkungen wie Leberschäden, Thrombosen und Zeugungsunfähigkeit auslösen.

Fachliche Beratung: Dr. Katrin Schaudig vom Hormonzentrum Hamburg und Dr. Tobias Jäger (Urologe aus Essen)

Quelle: http://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/t...38446.bild.html

Greta Offline

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05.02.2013 10:12
#3 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Zusammengestellt nach neuesten Erkenntnissen
Der gesündeste Salat der Welt
Und: Er schmeckt trotzdem!


In dieser Schüssel ist alles drin für Sie: Schönheit, Fitness, Glück. Es ist der gesündeste Salat der Welt; und schmecken tut er auch noch.

Das kann jeder behaupten? Ja, aber nur wenn er so viel Ahnung hat wie die Ernährungsexpertin und Bestsellerautorin Marion Grillparzer, die auch 
die GLYX-Diät entwickelt hat (Infos: www.xunt.de).

Für uns (also Sie, liebe Leser) hat sie 
die neuesten Studien durchforstet.

Was drinsteckt, lesen Sie hier.

Alle Salat-Zutaten

Radieschen

Die Spanier haben die Größe der kleinen Kugeln längst erkannt: Sie essen Radieschen zur Paella. Warum? Senföle schützen nicht nur vor Sommerinfektionen, sie fördern die Fettverdauung. Statt Schnaps (der das Gegenteil bewirkt und die Fettverbrennung bremst) also Radieschen knabbern. Wie viel? 4 Stück. Gesunde Abwechslung: Kohlrabi. Hat kaum Kalorien, dafür aber Selen (hilft bei manchen Leberfunktionsstörungen). Entwässert.

Feldsalat
Die Salatsorte mit den meisten Gesundstoffen. Folsäure (daran mangelt es den Deutschen) stärkt das Gedächtnis und hebt die Stimmung. Feldsalat ist die zweitbeste Gemüsequelle für Eisen (nur Rote Bete macht munterer). Er hat mit 35 mg Vitamin C auf 100 g fast so viel wie eine Orange. Reich an Beta-Karotin, Kalium, Magnesium, Kalzium. Wie viel? 25 Gramm.
Gesunde Abwechslung: Endiviensalat. Stärkt Herz und Immunsystem, Bitterstoffe fördern Fettverdauung.

Gurke
Ist der Personaltrainer im Salat. Gurken entwässern und wirken harntreibend. Giftstoffe, die bei Diäten beim Abbau von Fett freigesetzt werden, können leichter abtransportiert werden. Zudem regt Gurke den Stoffwechsel an, was das Abnehmen unterstützt. Wie viel?
½ Stück. Gesunde Abwechslung: Kürbis. Gehört zur selben Familie. Steckt voller Antioxidantien, natürlichen Anti-Aging-Stoffen.

Tomaten
Je unterschiedlicher Farben und Herkunft der Salatzutaten, desto gesünder.
Es sollte also etwas dabei sein, was unter, auf und über der Erde wächst. So landet von Farb-, über Bitterstoffe bis zu natürlichen Antibiotika alles im Mund. Tomaten zum Beispiel enthalten den Krebshemmer Lycopin. 6 mg am Tag werden empfohlen (entspricht zwei kleinen Tomaten). Enthaltenes Kalium soll Schlaganfällen vorbeugen, fanden italienische Wissenschaftler heraus. Wie viel? 2 kleine Stück. Gesunde Abwechslung: Getrocknete Tomaten. Da Lycopin seine ganze Kraft erst beim Erhitzen voll entfalten kann, strotzen sie vor dem Wunderstoff.

Die Vinaigrette
Besteht aus 1 EL Weinessig, Meersalz, Pfeffer, ½ TL Akazienhonig, ½ TL scharfer Senf, 1 ½ EL Olivenöl, 1 TL Leinöl, 1 EL frisch gehackten Kräutern.
Weinessig lindert Hautprobleme und tötet Bakterien. Die WHO untersuchte mit der Frankfurter Goethe-Universität seine Wirkung auf den Erreger der Lungenkrankheit SARS: Weinessig töteten die Keime binnen einer Minute vollständig ab. Olivenöl lockt Ich-bin-satt-Hormone. Akazienhonig sorgt dafür, dass im Gehirn mit der Aminosäure Tryptophan (aus dem Lachs) Serotonin wird. Senföle im Senf bekämpfen Keime und Krankheitserreger im Körper.

Rote Zwiebel
Enthält Sulfide, die nicht nur für Geruch und Schärfe verantwortlich sind, sie sollen Krebs und Infektionen vorbeugen. Wurde schon von Oma als Hausmittel zur Desinfektion von Mund- und Nasenraum benutzt, kräftigt die Schleimhäute. Wie viel? ½ Stück. Gesunde Abwechslung: Knoblauch.
Sein Allicin soll Tumoren vorbeugen. Hilft bei Bluthochdruck, Blähungen, Durchblutungsstörungen.

Lachs
Enthält Omega-3-Fett, das glücklich macht. Es dimmt nachweislich die Entzündungsreaktionen im Körper, die über ein schwaches Immunsystem zu übler Laune, Traurigkeit und Übergewicht führen.
Ob eine Entzündung im Körper schwelt, lässt sich über den hs-CRP-Wert im Blut herausfinden. Zu hoch? Dieser Salat ist wie Medizin. Wie viel? 100 Gramm. Gesunde Abwechslung: Thunfisch, Eier, Geflügel – Hauptsache Eiweiß. Drin steckt immer Tryptophan, aus dem der Körper den Glücksstoff Serotonin bildet.

Kürbiskerne
Enthalten Magnesium für starke Nerven und essenzielle Fettsäuren, die im Gehirn die Signalübertragung gewährleisten. Glykoside stärken die Blase und schützen die Prostata vor Wachstum. In einer Schweizer Studie erhöhte Kürbiskernextrakt bei Frauen den Testosteronspiegel. Das Sexualhormon hilft beim Muskelaufbau, so beim Abnehmen. Es stärkt auch die Blasen- und Beckenbodenmuskulatur, schützt vor Inkontinenz. Wie viel? 1 Esslöffel. Gesunde Abwechslung: Sonnenblumenkerne.
Schon 30 g der Kraftpakete decken den Bedarf an Vitamin E, das freie Radikale fängt, vor Krebs schützt.


Chicorée
Seine Bitterstoffe machen ihn zum natürlichen Appetitzügler.
In einer Studie erhielten 520 Übergewichtige drei Monate lang zur gewohnten Kost ein Bitterstoffkonzentrat. Sie verloren im Schnitt 4,1 Kilo. Wie das? Bitterrezeptoren auf der Zunge senden beim Essen ein „Es reicht“-Signal ans Hirn. Bitterstoffe harmonisieren zudem den Säure-Basen-Haushalt, regen Stoffwechsel und Verdauung an. Problem: Sie wurden aus Gemüse vollständig herausgezüchtet, Gewichtsprobleme so herangezüchtet, Bio ist die Ausnahme.
Wie viel? 1 Stück. Gesunde Abwechslung: Löwenzahn. Das Wiesenkraut steckt voller Kieselsäure, Vitamin D, Mangan und Kalium, wirkt stoffwechselanregend und krebsvorbeugend. Auch drin: Bitterstoffe.

Minze
Enthält das ätherische Öl Menthol, das Krämpfe löst, schmerz- und entzündungshemmend wirkt. Regt die Galle an, hilft der Verdauung.
Minze schmeckt frisch und wirkt kühlend. Wie viel? 2 Stängel. Gesunde Abwechslung: Zitronenmelisse. Auch reich an ätherischen Ölen, Gerb- und Bitterstoffen. In 100 Gramm stecken zudem 250 mg des Jungbrunnen-
Vitamin C.

Mandeln
Macht ihr Fett nicht fett? Im Gegenteil. In einer US-Studie nahmen Nuss-Esser mehr ab als Nuss-Abstinenzler.
Grund: Mandeln machen satt, erhöhen die Thermogenese (Futterverwertung) und ihre guten Fette scheinen sich nicht so auf die Hüften zu legen wie schlechte Fette. Eine Studie (gerade im „American Journal of Clinical Nutrition“ veröffentlicht) enthüllt zudem: Mandeln haben 20 Prozent weniger Kalorien als angenommen, nämlich nur 129 statt 175 kcal (je Portion). Wie viel? 2 Esslöffel. Gesunde Abwechslung: Walnüsse. Ihr Zink ist gut für die Leber, soll sie sogar vor alkoholbedingten Schäden schützen.

Möhren
Enthalten die Vorstufe zu Vitamin A. Schon eine Rübe deckt den Tagesbedarf. Retinol sorgt für gesunde Haut und junge Zellen. Möhren können zwar, entgegen der weit verbreiteten Meinung, nicht weitsichtiger machen (die meisten Augenleiden sind Kurz-, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmungen), die Retinol-Vorstufen werden aber zum Aufbau von Sehpurpur benötigt. Hilft bei Nachtsehschwäche. Wie viel? Eine Rübe.
Gesunde Abwechslung: Rettich. Schleimlösende Stoffe helfen bei Erkältung.

Basilikum
Wissenschaftler des US Department of Human Nutrition haben herausgefunden: Die ätherischen Öle im Kraut schützen vor aggressiven, krebsauslösenden Sauerstoff-Molekülen, stärken die Zellen gegen Umwelteinflüsse und helfen beim Schlankwerden: Enthaltene Enzyme aktivieren die Fettverbrennung. Wie viel? 2 Stängel.
Gesunde Abwechslung: Petersilie. Reinigt das Blut und hilft bei Mundgeruch.

Rosa Grapefruit
Wer täglich vor dem Essen (oder im Salat) eine halbe Grapefruit isst, nimmt ab. Wissenschaftlich erwiesen zwischen 3 und 4,5 Kilo im Jahr. Denn: Die Frucht reguliert den Blutzuckerspiegel und bremst das Heißhunger-Hormon Insulin. Und das ist der Übeltäter, der das Fett auf der Hüfte lagert. Vorsicht: Grapefruit verträgt sich mit manchen Medikamenten nicht! Also im Zweifel den Arzt fragen. Wie viel? Eine halbe Frucht.
Gesunde Abwechslung: Beeren. Sie stecken voller Antrocyane, das sind Farbstoffe, die antioxidativ wirken, vor Krebs schützen und jung halten.

Paprika
Die Schoten knacken nicht nur herrlich prall, sie sind auch bis zum Bersten mit Vitalstoffen gefüllt. Allen voran: der Falten-Verzögerer Vitamin C.
Während in Orangen „nur“ 45 mg je 100 g stecken, finden sich in Paprika 140 mg je 100 g. Carotinoide, die die Früchte so gelb strahlen lassen, neutralisieren krebserregende Substanzen, stärken das Immunsystem und wirken Entzündungen entgegen. Wie viel? Eine halbe Schote. Gesunde Abwechslung: Fenchel. Das anisartige Gemüse schmeckt nicht nur exotisch, es enthält Terpene mit antioxidativer Wirkung und soll Cholesterin senken.


Quelle:http://www.bild.de/ratgeber/diaet/salate...51644.bild.html

Greta Offline

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08.02.2013 11:09
#4 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Neue Studie
Light-Getränke erhöhen Diabetes-Risiko... bei nur 1,5 Litern wöchentlich


Light-Getränke haben keine Kalorien, aber dafür süßen Geschmack. Verbraucher greifen da gerne zu, um die Figur zu schonen. Doch Entgegen einer weit verbreiteten Überzeugung steigern süßstoffhaltige „Light“-Getränke das Risiko einer Diabetes-Erkrankung – bei Frauen sogar noch mehr als Getränke mit gewöhnlichem Zucker.

Zu diesem Schluss kommen zwei Wissenschaftler des französischen Medizin-Forschungsinstituts INSERM in einer Studie, die in der US-Fachzeitschrift „Journal of Clinical Nutrition“ veröffentlicht wurde. Die Wissenschaftler werteten seit 1993 die Daten von 66 188 Frauen aus, die zwischen 1925 und 1950 geboren wurden. Sie wurden alle zwei bis drei Jahre unter anderem zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt.

Auswertung: Es steigt bei Frauen, die pro Woche einen halben Liter an „Light”-Getränken konsumieren, um 15 Prozent. Liegt der Konsum bei eineinhalb Litern künstlich gesüßter Brause pro Woche, steigt das Risiko sogar um 59 Prozent.

Zum Vergleich werteten die Forscher die Gesundheitsdaten von Frauen aus, die frisch gepresste Obstsäfte trinken. Bei ihnen wurde KEIN überhöhtes Diabetes-Risiko festgestellt. Eine mögliche Erklärung für das gestiegene Diabetes-Risiko ist der Studie zufolge, dass Aspartam – einer der gängigsten Süßstoffe – zu einer Erhöhung des Blutzuckergehalts führt und damit zu einem Anstieg des Insulins. Dies kann zu einer Insulin-Resistenz führen, die der Auslöser für Diabetes ist. Der Effekt von Süßstoffen könnte somit vergleichbar mit dem von Zucker sein, heißt es in der Studie.

Die französischen Forscher räumen aber ein, dass zusätzliche Untersuchungen notwendig sind, um sicherzugehen, dass der Konsum von „Light“-Getränken die direkte Ursache eines erhöhten Diabetes-Risikos ist.

quelle: http://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/d...33862.bild.html

Alex Offline

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09.02.2013 12:30
#5 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Pferdefleisch in der Lasagne: Briten sind «not amused»


Der Skandal um als Rind deklariertes Pferdefleisch in Grossbritannien nimmt kein Ende: Nach neuen Untersuchungen enthielten als Rindfleisch-Lasagne gekennzeichnete Produkte eines grossen Herstellers bis zu 100 Prozent Pferdefleisch. Die Regierung will jetzt die Lebensmittelstandards prüfen.



Die britische Lebensmittel-Aufsichtsbehörde FSA warnte davor, die Produkte zu essen. Zwar bestehe nach derzeitigem Stand keine Gesundheitsgefahr. Das Fleisch werde aber auf mögliche Überreste von Medikamenten geprüft.

Seit Tagen kommen neue Details ans Licht. Tausende Menschen haben ohne ihr Wissen Pferdefleisch gegessen. Es sei «sehr wahrscheinlich», dass hinter dem Skandal kriminelle Aktivitäten steckten, so die FSA.

Die Behörde will nun Firmen verpflichten, ihre Rindfleisch-Produkte zu testen. Mehrere Supermärkte haben Produkte aus den Regalen genommen, die betroffen waren. Begonnen hatte der Fall Mitte Januar mit dem Fund von Pferdefleisch-Spuren bei irischen Herstellern. Auch andere europäische Länder sind betroffen.

Die Lasagne stammen von der schwedischen Firma Findus. Proben haben gezeigt: Zum Teil war bis zu 100 Prozent Pferdefleisch in dem Fertigprodukten enthalten. Die Herstellerin ist die französische Firma Comigel, die bis 15 weitere EU-Länder beliefert. Findus Schweiz hat nichts mit der schwedischen Findus zu tun. Das Unternehmen in der Schweiz gehört zu Nestlé, der schwedische Ableger gehört einer skandinavischen Investorengruppe.


Regierung schaltet sich ein
Der Pferdefleisch-Skandal in Grossbritannien hat Premierminister David Cameron auf den Plan gerufen. Eine Cameron-Sprecherin nannte den erneuten Fund von Pferdefleisch in Rindfleisch-Produkten «sehr widerlich» und sprach von kriminellem Verhalten.

Die britische Regierung kündigte an, ihre Lebensmittelstandards zu überprüfen. Ein Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung gebe es aber nicht. In Grossbritannien bewegt der Skandal die Gemüter. Anders als etwa in der Schweiz ist der Verzehr von Pferdefleisch in Grossbritannien und Irland tabu.

Am Donnerstag war bekanntgeworden, dass in Rindfleisch-Lasagnen des Tiefkühlanbieters Findus Pferdefleisch-Anteile gefunden wurden. Findus leitete daraufhin einen Rückruf der Waren ein.

Ebenfalls ohne Deklaration mit Pferdefleisch versetzte Produkte wurden davor bereits in britischen Filialen der Supermarktketten Aldi, Lidl, Iceland und Co-operative Group entdeckt. Seit Wochen ermitteln die Behörden wegen ähnlicher Funde beim heimischen Branchenprimus Tesco und bei Burger King.


Quelle http://www.srf.ch/news/panorama/pferdefl...sind-not-amused

Greta Offline

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10.02.2013 10:27
#6 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

@Alex, nach herrlich.. guck mal was ich hier gefunden habe.. zum Glück esse ich sowas generell nicht..

Britischer Pferdefleisch-Skandal
Firma liefert auch nach Deutschland!Nordrhein-Westfalen verschärft Kontrollen +++ Aldi in Emgland ruft Produkte zurück

Der Skandal um Pferdefleisch in Tiefkühlgerichten weitet sich nach Deutschland aus.

Nach dem Fund in tiefgefrorener Lasagne in Großbritannien nahm die betroffene Marke Findus auch in Frankreich und Schweden Fertiggerichte aus dem Handel. Und offenbar lieferte die Skandal-Firma auch nach Deutschland.

Die britische Lebensmittelaufsicht ordnete Tests aller Fertigmahlzeiten an, die laut Verpackung Rindfleisch enthalten. Auch deutsche Behörden weiteten die Kontrollen aus. Ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Verbraucherschutzministeriums sagte, die Kontrolldichte im größten Bundesland sei verschärft worden, bisher sei aber noch nichts aufgefallen.

Der britischen Behörde für Lebensmittelsicherheit FSA zufolge wiesen Lasagne-Packungen von Findus einen Pferdefleisch-Anteil von bis zu hundert Prozent auf, obwohl auf dem Etikett Rindfleisch angegeben war.

Einem Findus-Sprecher zufolge waren die Produkte vom französischen Hersteller Comigel geliefert worden, wurden inzwischen aus dem Handel genommen.

Comigel machte seinerseits einen seiner Lieferanten verantwortlich und erklärte, sich rechtliche Schritte gegen diesen vorzubehalten. Comigel zählt auch Deutschland zu seinen wichtigsten Lieferländern.

Comigel teilte am Abend mit, das Pferdefleisch stamme ursprünglich aus Rumänien. Angeliefert wurde es vom fleischverarbeitenden Unternehmen Spanghero mit Sitz in Südwestfrankreich, verarbeitet hätte es dann die Firma Tavola mit Sitz in Luxemburg, teilte die luxemburgische Gesundheitsbehörde mit.

In Frankreich rief Findus am Freitag drei Tiefkühlprodukte zurück: Bolognese-Lasagne, Hackfleisch-Kartoffelpüree-Auflauf und Moussaka. Von ihnen gehe aber keine Gesundheitsgefahr aus, erklärte das Unternehmen. In Schweden rief Findus ein Lasagne-Produkt zurück.

In Großbritannien, wo der Verzehr von Pferdefleisch im Gegensatz zu anderen Ländern wie Frankreich tabu ist, schlug der Skandal hohe Wellen. Premierminister David Cameron sprach von einem „sehr schockierenden” und „vollständig unannehmbaren” Vorfall.

Bereits Mitte Januar hatte der Fund von Pferdefleisch in Tiefkühl-Hamburgern in britischen und irischen Supermärkten für Verunsicherung bei den Verbrauchern gesorgt. Die FSA forderte alle Händler und Hersteller auf, sicherzustellen, dass in ihren Produkten auch das enthalten sei, was auf der Verpackung stehe. Die Behörde schloss zudem rechtliche Schritte gegen Comigel nicht aus.

Quelle: http://www.bild.de/geld/wirtschaft/leben...58510.bild.html

Alex Offline

Butterböhnchen:


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10.02.2013 10:30
#7 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

@Greta

Aldi gibt es bei uns auch. Doch du sagst es , ich esse sowas auch nicht.

Alex Offline

Butterböhnchen:


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10.02.2013 18:34
#8 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Neues zum Pferdefleisch Skandal


Klage gegen „Unbekannt“ angekündigt


Der europaweite Lebensmittelskandal um als Rindfleisch deklariertes Pferdefleisch in Tiefkühlkost ist am Wochenende in Klagen, Verdächtigungen und gegenseitigen Schuldzuweisungen eskaliert. Die Kette an Schuldzuweisungen betrifft inzwischen zumindest sieben europäische Länder.



Seinen Ausgang genommen hatte der Skandal in Großbritannien und Irland durch Entdeckung von Pferdefleisch in „Rindfleisch“-Produkten des transeuropäischen Lebensmittelkonzerns Findus. Auch Produkte in Schweden und Frankreich wurden aus dem Handel genommen. Während Findus eine Betrugsklage gegen Unbekannt ankündigte, schob der französische Fleischverarbeiter die Schuld rumänischen Lieferanten zu. Die britische Regierung vermutet kriminelle Machenschaften hinter dem Skandal.


Beweiskette reicht durch halbe EU
Die Klage werde am Montag eingereicht, erklärte der Chef von Findus France, Matthieu Lambeaux, am Samstag: „Wir sind getäuscht worden.“ Der britischen Behörde für Lebensmittelsicherheit FSA zufolge wiesen Lasagnepackungen des Tiefkühlkostkonzerns Findus einen Pferdefleischanteil von bis zu hundert Prozent auf, obwohl auf dem Etikett Rindfleisch angegeben war. Das gleiche galt für zwei von der Aldi- bzw. Hofer-Kette in Großbritannien vertriebene Fertiggerichte.

Die Beweisführung in dem Fall führt durch halb Europa und zeigt die Probleme in der Nahrungsmittelindustrie von heute beispielhaft auf: Nicht umsonst muss Findus gegen „Unbekannt“ klagen. Das Fleisch ging durch so viele Hände, dass ein Verantwortlicher vorerst nicht zu eruieren ist. Das beginnt schon bei der Herstellung: Alle beanstandeten Produkte wurden nur von Findus gehandelt - hergestellt wurden sie jedoch vom französischen Tiefkühllieferanten Comigel.


„Haben gekauft und wieder verkauft“
Der Hersteller Comigel wiederum zeigt mit dem Finger auf das südwestfranzösische Unternehmen Spanghero, der das verwendete Fleisch geliefert hatte. Spanghero seinerseits erklärte, das Pferdefleisch sei ihm aus Rumänien untergeschoben worden und kündigte eine Klage gegen den rumänischen Lieferanten an. Möglicherweise spielt aber auch das luxemburgische Unternehmen Tavola eine Rolle: Bei dieser Tochtergesellschaft von Comigel wurden die Fleischprodukte tatsächlich produziert.

Doch auch damit ist der Kreis der Verdächtigen nicht restlos eingegrenzt: Der rumänische Lieferant hatte das Fleisch über Zwischenhändler in Zypern und den Niederlanden nach Frankreich verkauft. Bei Spanghero ist man sich jedenfalls keiner Schuld bewusst: „Wir haben Rindfleisch mit der Herkunftsbezeichnung Europa gekauft und wieder verkauft,“ sagte Firmenchef Barthelemy Aguerre.


Rumänien verdächtigt Frankreich
Rumäniens Landwirtschaftsminister, Daniel Constantin, leitete am Wochenende Vorermittlungen gegen zwei Schlachtbetriebe ein, die von den französischen Behörden benannt worden seien. Sollte sich ein Betrugsverdacht erhärten, würden die Schuldigen bestraft. Derzeit sei aber noch nichts erwiesen, betonte Constantin. Der Präsident des rumänischen Verbands der Lebensmittelindustrie, Dragos Frumosu, konterte am Sonntag wiederum mit Vorwürfen in Richtung Frankreich.

Da es sich um eine bedeutende Liefermenge handelte, müsse der französische Importeur „entweder mit dem rumänischen Produzenten unter einer Decke stecken - oder er hat das Fleisch selbst umetikettiert“, meinte Frumosu. Auch Sorin Minea, Vorsitzender des Verbandes der rumänischen Lebensmittelhändler, bekundete sein Unverständnis. „Ich bin mir sicher, dass der Importeur wusste, dass es sich nicht um Rindfleisch handelt“, sagte Minea. „Pferdefleisch hat einen besonderen Geschmack, eine besondere Farbe und eine besondere Beschaffenheit.“


Erste Rufe nach totalem Fleischimportstopp
Nach dem Fund von Pferdefleisch, dessen Verzehr in Großbritannien verpönt ist, in Burgern und in tiefgefrorener Lasagne hatte Findus auch in Frankreich und Schweden Fertiggerichte aus dem Handel genommen. Die britische Lebensmittelaufsicht ordnete Tests aller Fertigmahlzeiten an, die laut Verpackung Rindfleisch enthalten. Auch in Deutschland laufen entsprechende Testreihen an. In Großbritannien wurde außerdem zuletzt Schweinefleisch in Rindfleischgerichten für muslimische Häftlinge entdeckt.

Großbritanniens Lebensmittelminister Owen Paterson erklärte, er schließe nicht aus, dass es sich „um ein grenzüberschreitendes kriminelles Komplott in betrügerischer Absicht“ handele und nicht um die Folge grober Fahrlässigkeit. Die konservative Unterhausabgeordnete Anne McIntosh, Vorsitzende des britischen Parlamentsausschusses für Lebensmittelsicherheit, forderte, den Fleischimport aus der gesamten EU sofort einzustellen, bis der Etikettenschwindel aufgeklärt sei.


Quelle http://orf.at/stories/2165984/2165985/

Greta Offline

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11.02.2013 11:07
#9 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Falsch deklarierte Lasagne:
Pferdefleisch-Skandal erreicht Schweden
Tausende aßen ahnungslos Pferdefleisch: Die Affäre um falsch deklarierte Lasagne betrifft nicht mehr nur Großbritannien. Auch Schweden ermittelt, und in Deutschland werden die Kontrollen verschärft.


Der Skandal um als Rind deklariertes Pferdefleisch in Großbritannien könnte größere Ausmaße haben als bisher angenommen. Betroffen ist inzwischen auch Schweden. Die schwedische Lebensmittelaufsicht ermittelt wegen der Nutzung von Pferdefleisch in Fertiglasagne gegen den Tiefkühlkonzern Findus.

Die Behörde teilte am Sonntag mit, man wolle vor weiteren Schritten wie einer möglichen Einschaltung der Polizei den Umfang dieses Betrugs mit Lebensmitteln klären. Eine Sprecherin der Lebensmittelaufsicht sagte: "Rindfleisch durch billiges Pferdefleisch zu ersetzen, ist ein Verbrechen."

Findus hatte Mitte der Woche selbst die Behörden in dem skandinavischen Land darauf aufmerksam gemacht, dass in einem eigenen Lasagneprodukt Pferdefleisch statt des eigentlich deklarierten Rindfleisches entdeckt worden sei. Das Unternehmen rief nach Medienangaben in Schweden inzwischen etwa 20.000 Packungen aus Supermärkten zurück.

Aldi in Großbritannien betroffen
In Großbritannien geht man inzwischen davon aus, dass der Skandal größere Ausmaße haben könnte als bisher angenommen. Der britische Umweltminister Owen Paterson schließt eine internationale kriminelle Verschwörung nicht aus und stellt sich auf "weitere schlechte Nachrichten" ein.

Auch in Deutschland hat der Skandal Folgen: Das Düsseldorfer Verbraucherschutzministerium verschärfte die Produktkontrollen. Rumänien leitete eine Untersuchung von Schlachthöfen ein, wo das Pferdefleisch hergekommen sein soll. Rumäniens Staatspräsident Traian Basescu äußerte sich besorgt.

Der Discounter Aldi gab laut britischen Medienberichten an, dass zwei Fertigprodukte eines französischen Herstellers in Großbritannien zu 30 bis 100 Prozent aus Pferdefleisch bestanden hätten.

Die britische Aufsichtsbehörde FSA vermutet hinter dem Skandal kriminelle Machenschaften. Die britische Polizei nahm bislang aber keine Ermittlungen auf. Hersteller wurden verpflichtet, ihre Rindfleisch-Produkte zu testen.

Großbritanniens Umweltminister Paterson sagte am Sonntag: "Ein Produkt als Rindfleisch zu verkaufen, was sehr viel Pferdefleisch enthält, ist Betrug." Möglicherweise handle es sich aber auch nur um einen Fall von eklatanter Inkompetenz. Ein gesundheitliches Risiko sei indes bisher nicht festgestellt worden.

Krisentreffen in Frankreich
Das fälschlich als Rind deklarierte Fleisch war den Behörden in Lasagne-Packungen des Herstellers Findus aufgefallen. Erste Spuren führen zu einem französischen Produzenten, der Fleisch unter anderem aus Rumänien bezieht. Erst Ende kommender Woche erwartet die FSA darüber Klarheit, in welchem Umfang Pferdefleisch in Fertigkost gelangt ist.

In Bukarest äußerte sich Staatschef Basescu besorgt um das Image seines Landes. Das EU-Land Rumänien werde "für viele Jahre an Glaubwürdigkeit verlieren", sollte sich herausstellen, dass rumänische Lieferanten falsche Angaben über das Fleisch gemacht hätten, sagte Basescu. Landwirtschaftsminister Daniel Constantin hatte am Samstag eine Untersuchung zweier verdächtiger Schlachthöfe angeordnet. Einer dieser Betriebe sei vermutlich nicht der Etikettenschwindler, weil er ausschließlich Pferdefleisch in EU-Länder liefere - und dies offen und offiziell, erklärte das Ministerium am Sonntag. Mit einem abschließenden Untersuchungsbefund sei an diesem Montag zu rechnen. Inzwischen schieben sich die in den Skandal verwickelten Unternehmen gegenseitig die Schuld zu. Während der Lebensmittelkonzern Findus eine Betrugsklage gegen Unbekannt ankündigte, schob der französische Fleischverarbeiter die Schuld den rumänischen Lieferanten zu. Die Klage werde am Montag eingereicht, sagte Findus-France-Chef Matthieu Lambeaux. In Schweden kündigte der Ableger Findus Nordic Klage wegen Betrugs gegen das französische Tiefkühlkostunternehmen Comigel und dessen Lieferanten an. Comigel wiederum gab an, getäuscht worden zu sein und deshalb Entschädigung zu fordern. Die französische Regierung berief für Montagabend ein Krisentreffen ein.

Quelle: http://www.stern.de/panorama/falsch-dekl...en-1969244.html

Alex Offline

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12.02.2013 08:52
#10 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Coop nimmt Lasagne aus den Regalen


Der europaweite Skandal um Pferdefleisch ist in der Schweiz angekommen: Die Lasagne einer Coop-Eigenmarke stammt von einem betroffenen Hersteller. Coop will weitere Produkte prüfen.


Haben auch Sie unwissentlich eine Lasagne mit Pferde- statt Rindfleisch gegessen? Möglich wäre es. Die Lasagne einer Coop-Eigenmarke stammt von Comigel, dem Hersteller aus Frankreich, dessen Produkte in Grossbritannien einen Sturm der Entrüstung ausgelöst haben. Coop hat laut «Tages-Anzeiger» reagiert und die Lasagne vom Markt genommen.

Der Pferdefleischskandal ruft auch die EU-Kommission auf den Plan. Gesundheitskommissar Tonio Borg trifft sich morgen in Brüssel mit anderen Politikern, um über die Auswirkungen der Affäre zu sprechen.

Lebensmittelkontrolleure hatten zuerst in Irland festgestellt, dass Rindfleischprodukte auch Pferdefleisch enthielten. Betroffen waren etwa Hamburger. Inzwischen weitet sich der Skandal auf immer mehr Länder aus. Zu den betroffenen Firmen gehören die Supermarktkette Tesco und Burger King. Eine besonders grosse Empörung gab es in Grossbritannien, wo der Verzehr von Pferdefleisch weithin abgelehnt wird. (sda)
«Die Abklärungen laufen, ob und inwieweit die Ware falsch deklarierte Fleischsorten enthielt», teilt Coop-Sprecher Urs Meier mit. Der Konzern führe, um auf Nummer sicher zu gehen, auch Stichproben bei weiteren Produkten durch.

Die Migros habe sich nicht zu einer möglichen Beziehung mit Comigel äussern wollen, aber ausrichten lassen, dass man nicht habe reagieren müssen. Aldi, das in Grossbritannien vom Skandal betroffen ist, hat die betroffenen Produkte in seinen Schweizer Filialen nicht im Sortiment.


Kantone nehmen Proben
Auch die Behörden sind nicht untätig gewesen in den letzten Tagen. So haben die Kantonschemiker in den Kantonen Bern und Aargau jeweils 30 verschiedene Proben von Fertiglasagne, Fleischsaucen und Hamburgern aus sämtlichen Grossverteilern analysiert. Bis Ende Woche sollen die Resultate der Tests vorliegen.

«Es handelt sich um ein aussergewöhnliches Ereignis», hält Otmar Deflorin, der Berner Kantonschemiker, fest. Er geht von einem «gezielten Betrugsversuch» aus, da in Grossbritannien bis zu 100 Prozent Pferdefleisch in den Proben gefunden wurden. Er sei erstaunt, sagte er der Zeitung weiter, dass es innerhalb der EU zu einem solchen Fall gekommen sei. Schliesslich würden die gleichen Regeln gelten wie hierzulande.


Quelle http://www.20min.ch/finance/news/story/C...egalen-27294078




Pferdefleisch-Skandal erreicht Schweiz
Coop nimmt Lasagne aus dem Sortiment


BERN - Aus Vorsorge nimmt Coop eine Fertig-Lasagne aus den Regalen. Die Abklärungen laufen, ob darin falsch deklariertes Fleisch enthalten ist.



Pferdefleisch statt Rindfleisch. Europaweit sorgt der Fleischskandal für Schlagzeilen – nun auch in der Schweiz.

Coop nimmt Lasagne seiner Eigenmarke aus den Regalen. Es handelt sich um ein Produkt von Comigel. Der französische Hersteller sorgte in Grossbritannien für einen Aufschrei.

«Die Abklärungen laufen, ob und inwieweit die Ware falsch deklarierte Fleischsorten enthielt», sagt Coop-Sprecher Urs Meier zum «Tages-Anzeiger». Um auf Nummer sicher zu gehen, führe Coop Stichproben bei weiteren Produkten durch, so Meier.

Ausserdem untersuchen Kantonschemiker verschiedene Produkte, die Fleisch enthalten. Erste Ergebnisse sollen bis Ende Woche vorliegen.

EU-Kommission berät über Fleischskandal

Der Pferdefleischskandal ruft auch die EU- Kommission auf den Plan. Gesundheitskommissar Tonio Borg werde sich heute in Brüssel mit anderen Politikern treffen, um über die Auswirkungen der Affäre zu sprechen, teilte die irische Regierung am Montagabend mit.

Irland hat zurzeit die Ratspräsidentschaft in der EU inne. Lebensmittelkontrolleure hatten zuerst in Irland festgestellt, dass Rindfleischprodukte auch Pferdefleisch enthielten. Betroffen waren etwa Hamburger.

Inzwischen weitet sich der Skandal auf immer mehr Länder aus. Zu den betroffenen Firmen gehört die Supermarktkette Tesco oder Burger King. Eine besonders grosse Empörung gab es in Grossbritannien, wo der Verzehr von Pferdefleisch tabu ist


Quelle http://www.blick.ch/news/schweiz/coop-ni...-id2201471.html

Greta Offline

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13.02.2013 10:13
#11 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Pferdefleisch-Skandal
Kaiser’s & Real nehmen Fertig-Gerichte vom Markt


Berlin – Der Skandal um nicht gekennzeichnetes Pferdefleisch in Fertiggerichten weitet sich auf Deutschland aus!

Nachdem in England Pferdefleisch in Rindfleisch-Produkten entdeckt wurde, haben die deutschen Supermärkte Kaiser‘s und Real einzelne Fertiggerichte vom Markt genommen, obwohl darin bisher kein Pferdefleisch gefunden wurde.

Armin Valet (46), Verbraucherzentrale Hamburg, warnt: „Wir schließen nicht aus, dass solche Produkte auch auf dem deutschen Markt sind.“

Er fordert stärkere Kontrollpflicht der Bundesländer und Kennzeichnungspflicht für die Herkunft der wichtigsten Zutaten.

Verbraucherministerin Ilse Aigner (48, CSU): „Verbrauchertäuschung ist verboten.“

Ihr Ministerium rief die Kontrollbehörden weiter zur Wachsamkeit auf. (ab)

Quelle: http://www.bild.de/politik/inland/lebens...01934.bild.html

Greta Offline

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14.02.2013 10:44
#12 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Lebensmittel-Skandal jetzt auch in Deutschland
Macht Pferdefleisch eigentlich krank?
Real ruft Tiefkühl-Lasagen zurück +++ Kaiser's Tengelmann, Rewe, Edeka und Eismann prüfen Produkte



Mittwochabend rief die Supermarktkette „Real“ die „TiP Lasagne Bolognese, 400g, tiefgekühlt“ zurück. Die Maßnahme sei „rein vorsorglich“ erfolgt, meldete die Kette. Zu keinem Zeitpunkt habe ein Hinweis auf ein gesundheitliches Risiko für Verbraucher bestanden.

Der Pferdefleisch-Skandal hat Deutschland erreicht! Jetzt sorgen sich die Verbraucher: Wie gefährlich ist der Verzehr von Pferdefleisch wirklich?

Die beunruhigende Antwort: Möglicherweise sehr. Wenn die Pferde Medikamente mit Phenylbutazon, einem Dopingmittel für Rennpferde, bekamen, können die Nebenwirkungen für Menschen tödlich sein!

Normalerweise ist der Verzehr von Pferdefleisch allerdings ungefährlich, sagen Experten.

In der von „Real“ zurückgerufenen Lasagne waren bei Laboruntersuchungen in einzelnen Stichproben Anteile von nicht deklariertem Pferdefleisch gefunden worden, teilte der Discounter mit.

Zuvor war bekannt geworden, dass über einen Zwischenhändler in Luxemburg Rindfleisch-Gerichte, die nicht deklariertes Pferdefleisch enthalten sollen, bundesweit ausgeliefert wurden. „Ein krasser und schlimmer Fall von Verbrauchertäuschung“, sagte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (48, CSU).

BILD klärt die wichtigsten Fragen:

Was ist passiert?

Im Januar wurde Pferdefleisch in „Lasagne mit Rindfleisch“ gefunden, erst in England, dann in Frankreich und der Schweiz. Die Spur führt nach Rumänien. Dort soll Pferdefleisch als Rindfleisch gekennzeichnet und zur Weiterverarbeitung nach Frankreich versandt worden sein.

Warum gibt es erst jetzt in Deutschland Alarm?
Erst Dienstagabend kam über das europäische Schnellwarnsystem die Meldung, dass Deutschland betroffen ist. Neben „Real“ überprüfen auch andere Unternehmen wie Kaiser's Tengelmann, Rewe, Edeka und Eismann verdächtige Produkte.

Wie wurde der Fall in Deutschland bekannt?
Aus der Auswertung der Lieferlisten ergebe sich, dass zwischen November 2012 bis Januar 2013 über einen Zwischenhändler verdächtige Produkte in größerem Umfang nach Deutschland gekommen seien, erklärte Verbraucherminister Johannes Remmel (Grüne) aus Nordrhein-Westfalen. Die meisten Produkte seinen bereits an die Verbraucher verkauft worden.

Um welche Produkte geht es bei uns?
Neben der „Real“-Lasagne geht es auch um Produkte bei der Supermarktkette Kaiser‘s (Tiefkühl-Lasagne von A&P). Edeka überprüft die Eigenmarken; Tiefkühl-Anbieter Eismann nahm letzte Woche Lasagne aus dem Verkauf.


Darf in Deutschland Pferdefleisch verkauft werden?
Ja, es muss aber gekennzeichnet werden.

Was passiert jetzt?
Die EU-Kommission will verarbeitetes Rindfleisch per DNA-Test kontrollieren lassen. Bereits am Freitag sollen Experten aus allen 27 EU-Staaten über den Vorschlag aus Brüssel entscheiden.


Quelle: http://www.bild.de/geld/wirtschaft/leben...18542.bild.html

Greta Offline

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15.02.2013 11:10
#13 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

EU will Wasserversorgung privatisieren
Wird Trinkwasser zum teuren Luxus?


EU-Pläne zur Privatisierung der Trinkwasserversorgung in Deutschland verunsichern viele Verbraucher. Wird Wasser bald ein teures Luxusgut?

Derzeit sind die deutschen Wasserwerke größtenteils noch in öffentlicher Hand, die Städte und Kommunen legen Wasserpreise und Qualitätsstandards fest. Der EU-Binnenmarktausschuss stimmte für den Entwurf einer Richtlinie, die eine Liberalisierung der Trinkwasserversorgung ermöglicht. Danach müssten private Unternehmen bei künftigen Ausschreibungen den Zuschlag kriegen, wenn sie das günstigste Angebot machen.

Kommunen, die ihre Trinkwasserversorgung bereits teilprivatisiert haben oder privatisieren wollen, sollen das europaweit ausschreiben müssen. Schon im April könnte das EU-Parlament darüber entscheiden.

Aber: Dass gewinnorientierte Firmen beim Wasser oft nur Mindeststandards erfüllen und die Preise erhöhen, zeigen Negativbeispiele: In London sind die Leitungen marode, oft gibt es Rohrbrüche. Und gerade hat die Firma „Thames Water“ eine Erhöhung der Wasserpreise um fünf Prozent angekündigt.

In Portugal ist der Wasserpreis in einigen Gemeinden in wenigen Jahren um bis zu 400 Prozent gestiegen!

Kritiker in Deutschland laufen daher Sturm gegen die Brüsseler Pläne.

„Wasser ist keine Handelsware wie Teppiche oder Bananen. Wir wollen keinen Basar für unser wichtigstes Grundnahrungsmittel, das Wasser. In Deutschland haben wir die höchsten Qualitätsstandards für Trinkwasser weltweit. Wir müssen nicht ausländischen Großunternehmen den Markt öffnen, um ihnen mehr Rendite zu verschaffen“, sagt der wirtschaftspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Georg Nüßlein.

Auch der Deutsche Städtetag warnt vor den EU-Plänen. Städtetagspräsident Christian Ude: „Die Bundesregierung muss im EU-Ministerrat eingreifen, um die kommunale Wasserversorgung in Deutschland zu retten. Ohne die bürgernahe Versorgung durch die Stadtwerke sind auch Qualitätseinbußen beim Trinkwasser nicht auszuschließen.“ Eine Marktöffnung durch die Hintertür beim lebenswichtigen Trinkwasser stößt auf den erbitterten Widerstand der Kommunen, sagt der SPD-Oberbürgermeister von München.

Mehr Bürokratie, Aufwand, Kosten befürchtet

Auch der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat die geplante Richtlinie immer abgelehnt. Begründung: Die Handlungsspielräume der Kommunen bei der Organisation der Wasserversorgung würden eingeschränkt, bewährte Strukturen gefährdet.

Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser des BDEW sagt auf BILD.de-Anfrage: „Diese Richtlinie würde zu mehr Bürokratie, Aufwand, Kosten und zu Einschränkungen der Handlungsspielräume der Kommunen führen. Es würden Synergien, die dank vielfältiger Kooperationsmöglichkeiten gehoben werden konnten, wieder verloren gehen.“

Was können Verbraucher tun?

Bei der Online-Petition der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) „Right2water“ kann man seine Stimme gegen die EU-Pläne abgeben. Und das haben schon sehr viele getan:

„Right2water” ist die erste Europäische Bürgerinitiative, die die nötige Marke von einer Million Unterschriften überschritten hat. Die Initiative sei „ein schönes Beispiel dafür, wie ein politisch brisantes Thema, dem vorher wenig Beachtung geschenkt wurde, durch Bürgerinnen und Bürger in die Öffentlichkeit getragen wird”, sagt der Vorstandssprecher des Verbands „Mehr Demokratie“, Michael Efler.

Die EU-Kommission verwies darauf, dass die Unterschriften zunächst geprüft werden müssten. Anschließend habe die Kommission dann drei Monate Zeit, um zu entscheiden, ob und wie sie darauf reagieren werde. Die Organisatoren haben auch das Recht auf eine Anhörung im Europaparlament.

Die Unterschriftensammlung läuft noch bis zum 1. November. Neues Ziel von „Right2water” sind zwei Millionen Unterschriften bis September.

Quelle: http://www.bild.de/ratgeber/verbrauchert...31484.bild.html

DocDia87 Offline

Nullposter:


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15.02.2013 15:36
#14 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Zitat von Greta im Beitrag #12
Lebensmittel-Skandal jetzt auch in Deutschland
Macht Pferdefleisch eigentlich krank?
Real ruft Tiefkühl-Lasagen zurück +++ Kaiser's Tengelmann, Rewe, Edeka und Eismann prüfen Produkte



Mittwochabend rief die Supermarktkette „Real“ die „TiP Lasagne Bolognese, 400g, tiefgekühlt“ zurück. Die Maßnahme sei „rein vorsorglich“ erfolgt, meldete die Kette. Zu keinem Zeitpunkt habe ein Hinweis auf ein gesundheitliches Risiko für Verbraucher bestanden.

Der Pferdefleisch-Skandal hat Deutschland erreicht! Jetzt sorgen sich die Verbraucher: Wie gefährlich ist der Verzehr von Pferdefleisch wirklich?

Die beunruhigende Antwort: Möglicherweise sehr. Wenn die Pferde Medikamente mit Phenylbutazon, einem Dopingmittel für Rennpferde, bekamen, können die Nebenwirkungen für Menschen tödlich sein!

Normalerweise ist der Verzehr von Pferdefleisch allerdings ungefährlich, sagen Experten.

In der von „Real“ zurückgerufenen Lasagne waren bei Laboruntersuchungen in einzelnen Stichproben Anteile von nicht deklariertem Pferdefleisch gefunden worden, teilte der Discounter mit.

Zuvor war bekannt geworden, dass über einen Zwischenhändler in Luxemburg Rindfleisch-Gerichte, die nicht deklariertes Pferdefleisch enthalten sollen, bundesweit ausgeliefert wurden. „Ein krasser und schlimmer Fall von Verbrauchertäuschung“, sagte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (48, CSU).

BILD klärt die wichtigsten Fragen:

Was ist passiert?

Im Januar wurde Pferdefleisch in „Lasagne mit Rindfleisch“ gefunden, erst in England, dann in Frankreich und der Schweiz. Die Spur führt nach Rumänien. Dort soll Pferdefleisch als Rindfleisch gekennzeichnet und zur Weiterverarbeitung nach Frankreich versandt worden sein.

Warum gibt es erst jetzt in Deutschland Alarm?
Erst Dienstagabend kam über das europäische Schnellwarnsystem die Meldung, dass Deutschland betroffen ist. Neben „Real“ überprüfen auch andere Unternehmen wie Kaiser's Tengelmann, Rewe, Edeka und Eismann verdächtige Produkte.

Wie wurde der Fall in Deutschland bekannt?
Aus der Auswertung der Lieferlisten ergebe sich, dass zwischen November 2012 bis Januar 2013 über einen Zwischenhändler verdächtige Produkte in größerem Umfang nach Deutschland gekommen seien, erklärte Verbraucherminister Johannes Remmel (Grüne) aus Nordrhein-Westfalen. Die meisten Produkte seinen bereits an die Verbraucher verkauft worden.

Um welche Produkte geht es bei uns?
Neben der „Real“-Lasagne geht es auch um Produkte bei der Supermarktkette Kaiser‘s (Tiefkühl-Lasagne von A&P). Edeka überprüft die Eigenmarken; Tiefkühl-Anbieter Eismann nahm letzte Woche Lasagne aus dem Verkauf.


Darf in Deutschland Pferdefleisch verkauft werden?
Ja, es muss aber gekennzeichnet werden.

Was passiert jetzt?
Die EU-Kommission will verarbeitetes Rindfleisch per DNA-Test kontrollieren lassen. Bereits am Freitag sollen Experten aus allen 27 EU-Staaten über den Vorschlag aus Brüssel entscheiden.


Quelle: http://www.bild.de/geld/wirtschaft/leben...18542.bild.html



Es ist immer wieder schokierend wenn im Nachhinein herausgestellt wird, dass in den Fertigprodukten schlechtes Fleisch verarbeitet wurde. Die Verbraucher wissen garnicht was sie da eigentlich auf den Teller serviert bekommen. Ich bin generell kein Fan von solchen Produkten. Ich mag es lieber zu Hause in meiner kuschligen Single-Küche selber mein Essen zu kochen. Hab mir vor einigen Wochen eine neue gekauft und jetzt macht es mir noch mehr spaß und wenn ich es selber zubereite weiß ich wenigstens was ich alles für Zutaten verwende und achte immer stets darauf frische Produkte aus dem Bio Markt zu Hause zu haben. Auch das Obst und das Gemüse sind so vollgespritzt mit Stoffen, dass es mir zum Teil davor graut sie zu essen. Ich möcht nicht wissen was wir Verbraucher noch alles zu uns nehmen, die hinten auf der Beschreibung bewusst nicht erwähnt werden. Ich habe mal von meinem damaligen Lehrer erfahren, dass er mal gesehen hat wie Fabrikanten alte Reste von Himbeeren, die vorher für Himbeerlikör verwendet wurden, in Joghurt untergerührt haben, damit sie später sagen können es sind echt Himbeestückchen drin.

Dazu sag ich nur ab in die Küche und selber kochen, denn selbstgemacht ist immer am Besten. :)

Das Leben ist ein Scheißadventure, aber die Grafik ist geil.

Greta Offline

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16.02.2013 11:50
#15 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

@ DocDia87

Genau deswegen, halte ich nichts von solchen "Fertigprodukten".. weil man eh nie weiss was da genau drinn ist.. und wenn man genau nachliest..da ist teilweise mehr Chemie als sonst was..Ich versuche auch fast immer selber zu machen... und wenn ich keine Lust habe.. oder keine Zeit.. reicht mir auch ein Brot mit Käse und Salatgurke oder so..


Cola-Vieltrinkerin tot
Wie viel Cola ist für mich (noch) gesund?


Schock für Cola-Fans: Eine 31 Jahre alte Neuseeländerin soll an übermäßigem Cola-Konsum gestorben sein – sie trank angeblich jeden Tag bis zu zehn Liter braune Zucker-Koffein-Brause, rauchte dazu 30 Zigaretten und aß zu wenig.

Gerichtsmediziner David Crerar meint, der exzessive Cola-Konsum von Natasha Harris sei ein „maßgeblicher Faktor” für ihren Tod gewesen. Die Frau wäre nicht „zu dem Zeitpunkt und auf die Art” gestorben, hätte sie nicht „sehr große Mengen” Cola getrunken.

Natasha starb an Herzstillstand – die Mutter von acht Kindern litt an Herzrhythmusstörungen und Herzrasen. Auch hatte sie eine vergrößerte Leber, was auf Fettablagerungen zurückgeführt wurde, offenbar ausgelöst durch die Unmengen Zucker in der vielen Brause.
► Wie viel Cola kann ich ohne Bedenken trinken? BILD.de fragte Experten.

„Generell gilt, ALLES im Übermaß ist ungesund. Das gilt für Essen und Trinken genauso wie für Fernsehen oder Sport. Cola ist ein Genussmittel und sollte nicht in enormen Mengen konsumiert werden“, sagt Ernährungsexperte Sven-David Müller.

Koffein

Cola enthält zwar Koffein (etwa 10 Milligramm pro 100 Milliliter), allerdings ist in anderen Getränken deutlich mehr zu finden: Schwarzer Tee enthält etwa dreieinhalb mal so viel Koffein wie Cola, in Kaffee ist je nach Zubereitung fünf- bis zehnmal so viel Koffein. Energydrinks enthalten im Vergleich zu Cola oft die dreifache Koffein-Menge.

In Deutschland beträgt die gesetzlich zugelassene Höchstmenge von Koffein in Erfrischungsgetränken 32 Milligramm pro 100 Milliliter.

Die Koffeinempfindlichkeit ist von Mensch zu Mensch verschieden. Die tägliche Aufnahme von bis zu 300 mg Koffein stellt normalerweise kein Gesundheitsrisiko dar, sagt das Europäische Informationszentrum für Lebensmittel (EUFIC). Vorausgesetzt wird dabei jedoch ein ansonsten gesunder Lebensstil, also ausgewogene Ernährung, gemäßigter Alkoholkonsum, Verzicht auf Nikotin und sportliche Betätigung.

► Personen mit labilem Gesundheitszustand oder erhöhter Koffeinempfindlichkeit sollten aber nur eine geringe Menge Koffein zu sich nehmen. Auch sollten Schwangere nur wenig Koffein zu sich nehmen, da der Stoff ins Blut des ungeborenen Kindes gelangt.

Es bestehen laut EUFIC keine Anzeichen eines erhöhten Risikos für koronare Herzerkrankungen durch den Konsum von Koffein. Dies gilt selbst für übermäßigen Konsum.

300 mg Koffein würden etwa drei Liter Cola entsprechen – was allerdings aus anderen Gründen eine viel zu hohe Menge pro Tag wäre:

Zucker

Cola enthält ca. 42 Kalorien (kcal) pro 100 Milliliter, in einer 0,5-Liter-Flasche sind umgerechnet 18 Stück Würfelzucker. Sollte die Neuseeländerin tatsächlich bis zu 10 Liter Cola pro Tag getrunken haben, wären das 4200 kcal pro Tag allein durch Cola!

Das wäre mehr als das Doppelte der empfohlenen Menge (2000 kcal), die ein Erwachsener täglich insgesamt zu sich nehmen sollte.

„Ich würde keinem empfehlen, mehr als einen halben Liter Cola pro Tag zu trinken. Das entspricht etwa 210 Kalorien, mehr sollte man über Getränke nicht aufnehmen. Wer unbedingt mehr Cola trinken will, sollte auf Light-Varianten mit Süßstoff statt Zucker umsteigen“, sagt Ernährungsexperte Müller.

Coca-Cola-Sprecher Geert Harzmann: „Auf unseren Etiketten geben wir Nährwertinformationen zu unseren Getränken und außerdem den Anteil an der pro Tag empfohlenen Kalorienzufuhr. So ermöglichen wir den Verbrauchern, schnell eine bewusste Getränkeauswahl zu treffen.“

Flüssigkeit

„Die Menge von 10 Litern Flüssigkeit am Tag ist sehr bedenklich, das wäre aber auch bei reinem Mineralwasser so“, betont Müller.

Generell ist eine zu hohe Dosis von Flüssigkeit schädlich, das können die Nieren gar nicht verarbeiten. Empfohlen sind mindestens 1,5 bis zwei Liter Flüssigkeit pro Tag, aber auch nicht übermäßig mehr.

Quelle: http://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/c...07838.bild.html

Greta Offline

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18.02.2013 10:51
#16 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Pferdefleisch-Skandal
Jetzt sogar Sternekoch Schuhbeck betroffen… und Engländer finden Eselfleisch im Essen


Berlin – Erreicht der Pferdefleisch-Skandal jetzt sogar Starköche? Die Firma SGS, für die Spitzenkoch Alfons Schuhbeck (63) aus München seinen Namen gibt, soll Pferdefleisch in Fertiggerichten verarbeitet haben.

Es geht um die Rewe-Produkte „Chili con Carne“ (350 g) und „Spaghetti Bolognese“ (400 g) aus dem Kühlregal, die von der Firma „Schuhbecks Geniesser Service“ (SGS) in Laage bei Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) vertrieben werden.

BILD fragte beim Star-Koch nach. Alfons Schuhbeck (63): „Ich bin erschüttert. In Produkten aus meiner Linie ist aber kein Pferdefleisch verarbeitet. Die Firma SGS hat eine Lizenz von mir, hochwertige Gerichte zu produzieren – die Produkte, in denen Pferdefleisch gefunden wurde, stammen aus einer ganz anderen Linie.“

Das bestätigt auch Heinz Seyr (43), einer der Geschäftsführer der Firma SGS, gegenüber BILD: „Die Produkte von Herrn Schuhbeck werden mit anderen Rohwaren und anderen Maschinen hergestellt, als die Produkte der Rewe-Linie.“ Als der Skandal aufkam, hatte Seyr nach eigenen Angaben alle Zulieferer um Bestätigung gebeten, dass ihre Produkte frei von Pferdefleisch sind. Seyr: „Wir bekamen lückenlos bereits am 12. Februar die Rückmeldung, dass kein Pferdefleisch verarbeitet wurde.“ Auch von der Firma Vossko in Ostbevern (NRW) – deren Produkte wegen des Verdachts auf enthaltenem Pferdefleisch mittlerweile von mehreren Supermärkten aus den Regalen genommen worden wurden.

Die verdächtigen SGS-Produkte wurden im Auftrag des NDR von einem unabhängigen Labor untersucht. Reporter hatten die Gerichte stichprobenartig in Rewe-Supermärkten gekauft. Nach Angaben des Senders ist das Laborergebnis bereits bestätigt.

Kunden, die die Produkte gekauft haben, können die Ware zurückgeben und bekommen den Preis erstattet, erklärte Rewe.

Inzwischen wurde auch in einem Döner Pferdefleisch nachgewiesen. Das RTL-Magazin „Extra“ hatte in 20 Imbissläden in Leipzig und Berlin Stichproben genommen.

Das Ergebnis der DNA-Untersuchung: In einer Probe fand sich knapp ein Prozent Pferdefleisch, in drei weiteren Proben wurde bis zu sieben Prozent Schweinefleisch nachgewiesen. Ein Schock besonders für Muslime, die aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch verzehren dürfen.

Heute wollen die Verbraucherminister von Bund und Ländern über einen 7-Punkte-Plan beraten. Geplant sind u. a. zusätzliche Tests von Fleischproben, eine europaweite Herkunftskennzeichnung auch für verarbeitete Fleischprodukte. Auf einer Internetseite soll über zurückgerufene Produkte informiert werden.

Und dabei geht es nicht nur um Pferdefleisch. In Großbritannien wurden jetzt auch Spuren von Eselfleisch im Hack nachgewiesen.

Angeblich stammen die Tiere aus Rumänien, weil dort nach einem neuen Gesetz Pferde- und Eselkarren verboten wurden. „Millionen der Tiere landeten im Schlachthaus“, sagte José Bové, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung im Europa-Parlament.

Quelle: http://www.bild.de/news/inland/pferdefle...65892.bild.html

Alex Offline

Butterböhnchen:


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19.02.2013 08:44
#17 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Jetzt hat es auch Nestlé erwischt


Pferdefleisch in den Ravioli, in denen nur Rindfleisch sein sollte – nun ist auch Nestlé in den Skandal um falsch deklarierte Lebensmittel verstrickt. Betroffen sind Produkte in Italien und Spanien.

Der Wirbel um Pferdefleisch in gemäss Deklaration mit Rindfleisch hergestellten Fertiggerichten hat nun auch Nestlé erfasst. Der Nahrungsmittelkonzern musste in Italien und in Spanien zwei Teigwaren-Fertiggerichte seiner Marke Buitoni aus dem Verkauf nehmen.

In den beiden Gerichten habe Nestlé bei Tests mehr als ein Prozent Pferde-DNA festgestellt, bestätigte das Unternehmen einen Bericht der «Financial Times». http://www.ft.com/intl/cms/s/43496dda-79...0#axzz2LJHsrM9c Die Behörden seien informiert worden, hiess es in der Mitteilung von Nestlé. Es gebe kein Problem mit der Nahrungsmittelsicherheit.

In Italien und Spanien zog Nestlé zwei Teigwaren-Fertigemenus aus dem Verkauf zurück. Es handelt sich um mit Rindfleisch zubereitete Ravioli und Tortellini. Ebenfalls zurückgezogen wurde ein in Frankreich für Verpflegungsbetriebe hergestelltes, tiefgefrorenes Lasagne-Gericht.

Weiter suspendierte Nestlé die Lieferung aller Rindfleisch-Produkte eines nicht genannten deutschen Subunternehmens an einen ihrer Lieferbetriebe


Rückzüge bei Schweizer Detaillisten


Am Montag nahmen die Schweizer Detailhändler Coop, Manor, Volg, TopShop und Avec im Zusammenhang mit dem Pferdefleisch-Skandal sieben Produkte von Hilcona aus den Regalen. Die Liechtensteiner Firma hatte mitgeteilt, dass Rohwaren ihres deutschen Lieferanten Vossko möglicherweise Pferdefleisch enthielten.

Ein Sprecher der Firma Vossko in Nordrhein-Westfalen erklärte, das Unternehmen sei ein «reiner Verarbeitungsbetrieb». Vossko kaufe das Fleisch, zerkleinere und brate es und liefere es dann an Handel und Industrie eingefroren als Zutat für verschiedene Gerichte.

Seit dem Wochenende wird laut dem Sprecher das in den vergangenen neun Monaten verarbeitete Fleisch unabhängig und im eigenen Labor überprüft. Ein Ergebnis werde am Dienstagabend vorliegen.


Quelle http://www.20min.ch/finance/news/story/J...wischt-30900340

Greta Offline

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21.02.2013 11:09
#18 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

BILD.de tischt die Wahrheit auf
Was steckt wirklich in Fertiggerichten?



Aufgerissen, ausgepackt und heiß gemacht – wenn es mal schnell gehen muss, dann ist ein Fertiggericht aus der Plastikschale oder Dose gerade richtig. Vor allem deutsche Männer sind laut einer Umfrage Spitzenreiter beim Verzehr von Fertigprodukten. Satte 43 Prozent greifen regelmäßig zu sogenannten „Convenience“-Produkten (= bequem, komfortabel). Was sich genau in den fertigen Produkten befindet, das wollte bis dato kaum einer so genau wissen – Hauptsache es schmeckt, lautete die Devise – bisher.

Durch den Pferdefleisch-Skandal hat sich das geändert. Spätestens jetzt wollen es viele Verbraucher doch ein wenig genauer wissen. Verbraucher können sich jetzt über eine Internetseite des Bundesverbraucherministerium über falsch deklarierte Fleischprodukte informieren. Die Seite listet die von Herstellern und Händlern im Zuge des Pferdefleischskandals zurückgerufenen Produkte auf und stellt die Informationen der Gesundheitsbehörden der Länder zu dem Skandal zusammen. Laut Ministerium können Verbraucher die betroffenen Waren zurückbringen und erhalten ihr Geld zurück.

BILD.de hat trotzdem beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), der Verbraucherzentrale NRW und der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch e.V. zum Thema Fertiggerichte nachgefragt.

►Was ist ein Fertigprodukt? Wie lautet die korrekte Definition?

Der Begriff „Fertigprodukt“ ist rechtlich nicht genau definiert. Als Fertiggerichte werden in der Regel fertig zubereitete Hauptgerichte verstanden, die entweder unmittelbar verzehrt werden oder vorher nur noch erhitzt werden müssen. Aber auch Produkte, bei denen noch die Zugabe von Wasser erforderlich ist oder verschiedene Bestandteile miteinander vermischt werden müssen, werden zumeist als Fertiggericht bezeichnet. Fertiggerichte können als Konserven, Instantsuppen oder –soßen oder komplette Menüs in flüssiger oder fester Form angeboten werden, wie Mareike Enderle vom Ministerium für Verbraucherschutz mitteilt.

Dazu auch Nora Dittrich von der Verbraucherzentrale NRW: „Convenience-Produkte sind durch den Einsatz von menschlicher und maschineller Arbeit vorbereitet und meist durch physikalische und chemische Verfahren haltbar gemacht worden. Das fängt bei Brot und Tiefkühl-Bohnen an und hört z.B. bei Fertig-Nudel-Lasagnen zum Aufwärmen in der Mikrowelle auf. Convenience-Produkte lassen sich nach ihrem Bearbeitungsgrad und nach der Art der Haltbarmachung unterscheiden. Je mehr Arbeitsschritte vom Lebensmittelhersteller übernommen wurden, desto weniger Arbeit hat der Verbraucher damit – auf der anderen Seite hat er umso weniger Einfluss auf die Zusammensetzung und den Geschmack.“

►Gibt es Fertiggerichte ohne „Zusatzstoffe“?

„Kaum ein Lebensmittel-Fertigprodukt wird ohne Zusatzstoffe angeboten – besonders kann das bei Fertiggerichten mit hohem Bearbeitungsgrad der Fall sein. Zusatzstoffe färben, konservieren, beeinflussen den Geschmack und/oder sorgen für eine einheitliche Konsistenz“, so Nora Dittrich.


►Viele Produkthersteller werben damit, dass ihre Waren frei sind von Geschmacksverstärkern. Kann man diesen Versprechen vertrauen?

„Nein, denn an Stelle von dem Zusatzstoff Geschmacksverstärker werden dann geschmacksverstärkende Zutaten, wie z.B. Hefeextrakt, Soja, Würze, eingesetzt. Diese zählen rechtlich gesehen nicht zu den Zusatzstoffen, sondern gelten als Lebensmittelzutat“, erklärt Nora Dittrich von der Verbraucherzentrale NRW. „Trotzdem können Sie eine ähnliche Wirkung ausüben. Diese Kennzeichnung mit Hilfe von Clean Labeln (= sauberes Etikett) ist überwiegend ein überflüssiges Marketinginstrument. Solange keine Einheitlichkeit und keine klaren gesetzlichen Vorgaben gewährleistet sind, sollten die Anbieter auf dieses Marketingkonzept verzichten“, so Dittrich weiter.

Dazu Martin Rücker von der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch e.V.: „Es ist eine weit verbreitete Verbrauchertäuschung, glutamathaltiges Hefeextrakt einzusetzen, auf der Verpackung aber mit dem Hinweis „ohne Geschmacksverstärker“ zu werben. Die Hersteller nutzen hier eine Gesetzeslücke aus: Hefeextrakt verstärkt zwar den Geschmack und wird auch deshalb eingesetzt, aber es gilt per gesetzlicher Definition nicht als Geschmacksverstärker.“

►Von wem werden Fertigprodukte etikettiert? Direkt vom Hersteller?

Für die ordnungsgemäße lebensmittelrechtliche Kennzeichnung ist laut Verbraucherschutzministerium der sogenannte Inverkehrbringer eines Produkts verantwortlich. Dies ist üblicherweise der Hersteller.

►Welche Kontrollen werden an der Ware durchgeführt, ehe sie in Dosen, Plastikschalen etc. abgefüllt werden?
Laut dem Bundesministerium für Verbraucherschutz müssen sind alle Hersteller von Lebensmitteln nach dem EU-Lebensmittelhygienerecht verpflichtet, ein betriebseigenes Kontrollsystem aufzubauen, mit dem Gefahren bei der Lebensmittelproduktion ausgeschaltet werden. Die Hersteller müssen dieses System speziell für ihren Betrieb entwickeln und den jeweiligen Produktionsabläufen anpassen. Diese Eigenkontrolle findet „entlang des Produktionsprozesses“ statt. Das bedeutet, dass es – je nach Produkt – unterschiedliche Kontrollen gibt, z.B. die Kontrolle des Erhitzungsschrittes, oder auch die Kontrolle mittels Metalldetektoren auf das Vorhandensein von Glassplittern oder Metallteilen. Die amtliche Lebensmittelüberwachung wiederum kontrolliert, ob das betriebliche Eigenkontrollsystem etabliert ist und funktioniert.

„Es gibt Qualitätssicherungs- und Eigenkontrollsysteme der Hersteller, zudem amtliche Lebensmittelkontrollen. Diese können allerdings lediglich Stichproben nehmen. Welche Kontrolle ein konkretes Produkt erfahren hat, das wir im Supermarkt kaufen, können die Verbraucher also nicht erkennen“, so Martin Rücker von Foodwatch.

►Wie viele Nährstoffe stecken noch in stark verarbeiteten Fertiggerichten?

„Generell sind die Verfahren schonender geworden, sodass mehr Vitamine erhalten sind als noch vor einigen Jahren. Trotzdem gilt: Je mehr Verarbeitungsschritte ein Lebensmittel durchläuft, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit eines Verlusts an Geschmack und Vitaminen“, erklärt Nora Dittrich von der Verbraucherzentrale.
►Wie erkennt man ein "hochwertiges" Fertigprodukt? Können Sie ein paar Kriterien nennen?

Schwierig, da die Bandbreite der Convenience-Produkte groß ist und sich die Produkte untereinander stark unterscheiden können. „Ein positives Beispiel sind Dosen-Tomaten, sie können z.B. eine gute Basis für schnelle Nudelsaucen sein. Tiefkühlobst kann eine Alternative im Winter darstellen“, so Nora Dittrich von der Verbraucherzentrale. Außerdem immer in die Zutatenliste schauen! Grobe Faustregel: Je länger die Zutatenliste, umso höher ist oft der Verarbeitungsgrad und umso wahrscheinlicher sind viele Zusatzstoffe. Außerdem wichtig: Nährwerttabellen beachten, besonders auf den Fett-, Zucker- und Salzgehalt.

►Ist man in Restaurants vor Fertiggerichten bzw. -produkten sicher?

„Nein, das ist man nicht!“, so Nora Dittrich von der Verbraucherzentrale. „Nein“, sagt auch Martin Rücker von Foodwatch. „Da noch nicht einmal eine vollständige Zusatzstoffkennzeichnung im Restaurant erfolgen muss, haben die Gäste keine Möglichkeit, anhand der Speisekarte zu erkennen, ob hier frisch gekocht oder nur Fertigkost aufgetaut wird.“

Übrigens: Die Verbraucherzentrale empfiehlt, nicht mehr als sechs Gramm Salz pro Tag zu verzehren. Fertigprodukte überschreiten die Menge aber häufig um ein Vielfaches. Ein zu hoher Salzkonsum kann eine Gefahr für Herz-Kreislauferkrankungen (Bluthochdruck) bedeuten. Eine von der Verbraucherzentrale gefundene Fertigpizza enthielt beispielsweise 6,8 g Kochsalz pro Portion


Quelle: http://www.bild.de/ratgeber/verbrauchert...77632.bild.html

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25.02.2013 11:27
#19 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Nächster Lebensmittel-Skandal
Jetzt Betrug mit Bio-Eiern!Tausende Hennen in viel zu kleine Käfige gepfercht – Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 200 Bio-Höfe


Berlin – Tausende Hühner drängen sich dicht an dicht, eingesperrt in einem gigantischen Eisenkäfig. Ihre Körper sind mit Schwellungen und Wunden übersät, das Gefieder ausgepickt.

Es sind Bilder, die einem den Appetit verderben, heimlich aufgenommen – ausgerechnet in einem Bio-Betrieb! Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Öko-Hof in Niedersachsen.

Der unglaubliche Verdacht: Der Bio-Hof ist keine Ausnahme. Gestern kam heraus: Staatsanwaltschaften in Nord- und Westdeutschland ermitteln gegen insgesamt 200 Bio-Höfe!

SCHON WIEDER EIN LEBENSMITTELSKANDAL IN DEUTSCHLAND.

Nach dem Dioxin-Skandal und den Fertiggerichten mit Pferdefleisch geht es diesmal um Millionen angeblicher Bio-Eier. Betroffen sind 150 Betriebe in Niedersachsen, 50 weitere Verfahren laufen in NRW und Mecklenburg-Vorpommern, berichtet der „Spiegel“.

Laut EU-Verordnung darf in der Öko-Tierhaltung nur eine bestimmte Anzahl Tiere pro Quadratmeter (siehe Kasten) gehalten werden. „Trotzdem quetschen viele Landwirte mehr Hühner in die Ställe. So können sie mehr Eier produzieren und den Profit erhöhen“, sagt Jürgen Foß, Diplom-Physiker von „Animal Rights Watch“.

DER BETRUG LOHNT SICH!

Ein Bio-Ei kostet durchschnittlich 10 Cent mehr als normale Eier. Pro Tag werden mehr als 2 Millionen Bio-Eier in Deutschland verkauft – ein Milliarden-Geschäft!

Dr. Frauke Wilken, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Oldenburg: „Wir ermitteln wegen des Verdachts der Überbelegung, des Verstoßes gegen das Lebensmittel- und Futtergesetz und des vorsätzlichen Betrugs.“

Die Ermittlungen laufen bereits seit 1,5 Jahren, Hunderte Höfe und Geschäftsräume wurden bereits durchsucht!

Der niedersächsische Verbraucherschutzminister Christian Meyer (Grüne): „Überbelegung von Ställen ist kein Kavaliersdelikt, das wäre massive Verbrauchertäuschung und eine Verletzung des Tierschutzes. Der Verdacht ist, dass es sich um systematischen Betrug handelt!“



Quelle: http://www.bild.de/ratgeber/2013/lebensm...54876.bild.html

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26.02.2013 10:37
#20 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Ikea stoppt Köttbullar-Verkauf in Deutschland

Berlin/Stockholm – Die Möbelkette Ikea hat auch in Deutschland den Verkauf ihrer populären Hackfleischklöße „köttbullar” gestoppt. Das sagte eine schwedische Unternehmenssprecherin der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag. Nach Angaben aus Tschechien vom Vortag über Spuren von Pferdefleisch habe man die Klöße in insgesamt 24 Ländern aus dem Verkehr gezogen. Die meisten davon erhielten ihre Lieferungen ebenso wie die tschechische Ikea-Tochter von einem Betrieb im schwedischen Lidköping. Dazu gehöre Deutschland aber nicht.


Quelle: http://www.bild.de/home/telegramm/home-t...78948.bild.html

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27.02.2013 11:25
#21 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Massnahmen gegen Food-Skandale
Wird unser Essen jetzt besser?

Genug der Lebensmittel-Skandale: In ganz Europa werden die Kräfte gegen Betrügereien gebündelt. Doch der EU droht ein Streit.


Fassen wir mal zusammen: Pferdefleisch im Rindshack; Tierquälerei bei Pferden für die Fleischproduktion; Bio-Eier aus verbotener Massenhaltung; Schweinefleisch in Kebab. Das sind nur die aktuellesten – und bekannten – Skandale, die euoropaweit die Lebensmittelbranche erschüttern.

In der Schweiz ist vor allem Coop betroffen. Der Grossverteiler zieht nun Konsequenzen, um langfristig gegen die Tierquälerei von Pferden in Nord- und Südamerika vorzugehen: Kein Import mehr von Pferdefleisch aus Übersee und eine Verstärkung der Kontrollen bei den Produzenten vor Ort.

Für die Kontrollen wird unter anderem der Schweizer Tierschutz (STS) verpflichtet. Der unabhängige Verein nimmt heute schon die inländische Aufzucht von Tieren der Coop-Lieferanten unter die Lupe.

«Neu wird der STS auch im Ausland für uns prüfen», verspricht Coop-Vize Philipp Wyss in der «Coop-Zeitung». Andere Detailhändler könnten dem Beispiel folgen.

Differenzen in der EU
Auch die Politik krempelt jetzt die Ärmel hoch. Die deutsche Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner fordert, dass künftig das Herkunftsland von Fleisch auf der Packung steht. Heute gilt dies in der EU nur bei frischem Rindfleisch.

«Für mich ist klar, dass die Kennzeichnung für alle Fleischarten gelten und das Land der Aufzucht auf der Verpackung stehen muss», teilte Aigner beim Treffen der EU-Landwirtschaftsminister in Brüssel mit.

Neben Deutschland wollen auch Frankreich, Rumänien und Italien eine klarere Kennzeichnung. Doch Brüssel wehrt sich gegen eine Aufhebung der bestehenden Regeln: Am Skandal um die Umdeklarierung von Pferdefleisch zu Rind hätte auch eine genauere Ausweisung nichts geändert, sagt EU-Konsumentenkommissar Tonio Borg: «Dieser Vorfall wäre trotzdem passiert.» Bewusste Fehlinformation über die Fleischart sei nicht zu verwechseln mit der Nennung des Herkunftslandes.

«Reisepass für Lebensmittel»
Der österreichische Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich schlug am Treffen in Brüssel einen «europäischen Reisepass für Lebensmittel» zur besseren Deklaration vor.

«Wenn man sieht, dass heute Fleisch durch halb Europa reist, um in einem Lebensmittel wieder anzukommen, da haben die Konsumenten ein Recht darauf zu wissen, woher das Fleisch kommt.»

Betrug wie beim Pferdefleisch könne immer wieder vorkommen, sagte der irische Landwirtschaftsminister Simon Coveney. Europa müsse das Ergebnis der laufenden DNA-Tests abwarten sowie die Fahndung nach dem Medikament Phenylbutazon in Pferdefleisch. Dann müssten die Staaten gemeinsam über weitere Regeln nachdenken. «Es ist frustrierend, fast jeden Tag neue Geschichten veröffentlicht zu sehen», beklagte er.

Im Herbst will die EU-Kommission eine Analyse zur Herkunftskennzeichnung vorlegen. (alp/SDA)



Quelle: http://www.blick.ch/news/wird-unser-esse...-id2218119.html

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01.03.2013 12:54
#22 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Ernährung
Pferdefleisch-Skandal erzeugt Druck - Mehr Behörden-Infos



Amtliche Bekanntmachungen über Betrügereien bei Lebensmitteln können juristisch eine Gratwanderung sein. Künftig sollen Behörden öfter und schneller die Öffentlichkeit informieren - Kritiker finden die Regelungen trotzdem noch zu halbherzig.

Berlin. Wenn bei Lebensmitteln etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, lautet eine zentrale Frage: Ist es "nur" dreist und ärgerlich - oder auch gefährlich? Drohen Gesundheitsschäden, müssen die Überwachungsbehörden sofort aktiv werden und die Verbraucher über die betroffenen Produkte informieren. Bei Etikettenschwindel ist die rechtliche Lage dagegen komplizierter. Unter dem Druck des Pferdefleisch-Skandals hat die schwarz-gelbe Koalition nun Tempo gemacht und Konsequenzen vereinbart: Auch bei Täuschungen sollen die Bürger schneller über amtliche Erkenntnisse informiert werden.

Wie soll Etikettenschwindel künftig publik gemacht werden?

Angaben auf der Verpackung dürfen Kunden nicht täuschen oder in die Irre führen. Und wenn doch Betrügereien entdeckt werden, wie nun untergemischtes Pferdefleisch in Produkten mit Rinderhack? Solche erwiesenen gravierenden Täuschungen müssen die zuständigen Kontrollbehörden der Länder künftig verpflichtend veröffentlichen, wie das Bundesverbraucherministerium erläutert. Besteht dagegen erst ein "hinreichender Verdacht" auf schwere Verstöße, gilt eine Soll-Bestimmung - die Ämter haben einen Ermessensspielraum und sollen die "beteiligten Interessen" abwägen. Dies kann etwa der Fall sein, wenn Staatsanwälte noch gegen eine Firma ermitteln.

Wie ist die bisherige Rechtsgrundlage für Informationen?

Erst im Herbst ist ein neues "Verbraucherinformationsgesetz" in Kraft getreten. Als Konsequenz aus früheren Lebensmittelskandalen sieht es vor, dass Behörden von sich aus via Internet informieren müssen, wenn überschrittene Grenzwerte entdeckt werden. Aber auch, wenn zum Beispiel bei Hygiene-Verstößen mindestens 350 Euro Bußgeld zu erwarten sind. Der Pferdefleisch-Skandal habe jetzt aber gezeigt, dass weiterer Handlungsbedarf bestehe, erklärt das Ministerium. Etikettenschwindel soll auch dann publik gemacht werden können, wenn kein Bußgeld oder nur eines von weniger als 350 Euro fällig wird. "Täuschungen im Supermarktregal sind keine Kavaliersdelikte", sagt der FDP-Verbraucherexperte Erik Schweickert.

Warum kann nicht einfach alles veröffentlicht werden?

Wenn sich ein Verdacht später als falsch herausstellt, kann das Schadenersatzforderungen und für die gebrandmarkte Firma massiven Imageschaden zur Folge haben. Daher sei es richtig, Behörden bei nicht erwiesenem Verdacht Ermessensspielraum einzuräumen, heißt es im Verbraucherressort. Beim Veröffentlichen müsse zwischen drei Dingen abgewogen werden, sagt Verbraucherminister Christian Meyer (Grüne) aus Niedersachsen, wo die Justiz gerade wegen Betrugs mit Eiern ermittelt: "Dem Datenschutz, der Gefahr, die Ermittlungen zu gefährden, und dem Anspruch der Verbraucher, dass bei Skandalen Ross und Reiter genannt werden."

Auf welches Echo stoßen die Pläne?

Der Opposition gehen sie nicht weit genug. "Wir fordern eine vollständige Offenlegung von behördlichen Untersuchungsergebnissen", sagt SPD-Verbraucherpolitikerin Elvira Drobinski-Weiß. "Nur wenn Täuscher und Betrüger Angst haben, öffentlich genannt zu werden, wird sich etwas ändern." Die Verbraucherorganisation Foodwatch verlangt: "Weg mit dem Ermessensspielraum!" Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels begrüßt dies dagegen: "Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Behörden mit diesem Ermessensspielraum in der Regel verantwortlich umgehen."



Quelle: http://www.haz.de/Freizeit/Essen-Trinken...Behoerden-Infos

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02.03.2013 12:16
#23 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Lebensmittel-Skandale
Pferdefleisch, Schimmel, Dioxin: Was kann man überhaupt noch essen?
Gift im Fleisch, in Eiern oder nun in der Milch: Jüngste Skandale verunsichern die Verbraucher. Stellt sich die Frage: Was können wir noch essen, ohne uns langfristig zu vergiften? Von Josef Karg



Der neue Futtermittel-Skandal verunsichert die deutschen Verbraucher. Nach dem Pferdefleisch und millionenfach falsch deklarierten Bioeiern könnten nun möglicherweise giftige Schimmelpilze in Milch gelangt sein. In Internetportalen wird aufgeregt diskutiert: Was können wir überhaupt noch essen, ohne uns langfristig zu vergiften?


Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) warnt vor Panikreaktionen: Wenn ein Erwachsener beispielsweise ein mit Dioxin belastetes Ei esse, habe das „noch keine direkten giftigen Folgen“. Ein gesunder Erwachsener dürfe wie gewohnt Eiergerichte zu sich nehmen. Auch der tägliche Verzehr eines einzelnen Eis bleibe ungefährlich. Ähnlich ist es bei Fleischprodukten.

Trotzdem reagierten viele Verbraucher zuletzt mit erhöhter Vorsicht. „Es wird sicherlich so sein, dass sie weniger von diesen Produkten einkaufen werden. Tiefkühlware oder Hackfleischprodukte werden zunächst bestimmt darunter leiden – auch Angebote, die mit Pferdefleisch überhaupt nichts zu tun haben“, schätzt Wolfgang Adlwarth vom Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK.

Allerdings ändere sich das Verhalten von Verbrauchern nur vorübergehend. „Wir wissen von früheren Skandalen, dass das Verhalten in aller Regel doch wieder relativ schnell zum Normalzustand zurückpegelt, wenn das Medienecho nachlässt“, sagte Adlwarth.

In die Nahrungskette gelangt das Gift nur über die Milch
Im jüngsten Skandal um das mit Schimmelpilz verseuchte Tierfutter müsse man sich derzeit ebenfalls keine Sorgen machen, dass im Supermarkt gekaufte Milch giftig sein könnte. Darauf wies Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung, hin. Es gebe keine Anzeichen für eine Gesundheitsgefährdung des Verbrauchers. Auch wer sogenannte Vorzugsmilch kauft, die direkt vom Bauern vermarktet werden darf, brauche sich keine Gedanken machen. Die Anbieter würden diese Rohmilch intensiv kontrollieren. „Und die müssen natürlich – wie jeder Lebensmittelhersteller auch – für die Gesundheit ihrer Lebensmittel geradestehen“, sagt Hensel.

Mehr hier: http://www.augsburger-allgemeine.de/pano...id24278696.html

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03.03.2013 11:56
#24 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Wie ehrlich ist unser Fleisch?
Der grosse TÜV-Fleischtest
Wir untersuchten Hackfleisch, Gulasch, Bratwurst, Putenschnitzel und Hähnchen vom Fleischer, Biomarkt, Supermarkt und Discounter


Pferdefleisch in Fertiglasagne, Schweinefleisch im Kalbs-Döner, mit Schimmelpilzen verunreinigtes Futtermittel – kaum eine Woche vergeht ohne neuen Fleischskandal.

Aber ist unser Fleisch wirklich so schlecht? Ist Fleisch, wenn es günstiger ist, von schlechterer Qualität als teureres?

BILD am SONNTAG machte den großen Fleischtest. Unsere Reporter kauften stichprobenartig bei Discountern, in Supermärkten, Bioläden und bei Metzgern sechs gängige Produkte: Rinderhackfleisch, gemischtes Hackfleisch, Rindergulasch, Putenschnitzel, rohe Bratwürste und ganze Hähnchen.

Die insgesamt 35 Proben (ein Produkt war in einem Markt nicht erhältlich) wurden dann in den Laboren der Food Cert Alliance, einem Lebensmittel-Labor-Netzwerk des TÜV Rheinland, auf Eiweiß-, Fett-, Wasser- und Fremdwassergehalt geprüft. Außerdem analysierte der Lebensmittel-TÜV, ob Spuren von Pferdefleisch in den Hackfleischproben sind.

Das Gesamtergebnis ist beruhigend, kein Etikettenschwindel wie beim Pferdefleischskandal: „Die Ergebnisse zeigen erfreulicherweise, dass die von unseren Labors untersuchten Fleischproben für den Verzehr absolut unbedenklich sind – unabhängig davon, ob die Ware beim Discounter, Bio-Markt oder Metzger gekauft wurde“, sagt Prof. Ralf Wilde, Bereichsvorstand TÜV Rheinland, Food Cert Alliance.

Pferdefleisch wurde in keiner der analysierten Proben gefunden, zudem wiesen alle gemischten Hackfleischproben einen höheren Rind- als Schweinefleischanteil aus, ein gutes Qualitätsmerkmal.
Stichwort Qualität: Ist teures Fleisch besser als billiges?

Experte Wilde: „Wir konnten feststellen, dass die meisten Produkte, die für teilweise sehr viel mehr Geld im Bio-Markt oder beim Metzger eingekauft wurden, einen deutlich niedrigeren Fettanteil aufwiesen als die günstigeren Produkte. Das spricht auf den ersten Blick für eine höhere Qualität des Fleisches. Andererseits muss ein höherer Fettanteil in der Küche kein Nachteil sein, da Fett ja bekanntermaßen Geschmacksträger ist.“

Der Labortest hat außerdem ergeben, dass bei zwei Proben von ganzen Hähnchen ein geringfügig erhöhter Anteil von Fremdwasser festgestellt wurde. Zulässig ist hier ein Wasser-Eiweiß-Quotient von 3,4. Beim Hähnchen von Penny lag dieser bei 3,54, beim Metzger-Hähnchen bei 3,48. Allerdings: „Die festgestellten Werte liegen im Bereich der Messunsicherheit der gewählten Methode“, so Prof. Wilde, „zudem handelt es sich um Einzelergebnisse, die nicht auf die gesamte Charge Rückschluss geben.“

Welche Kontrollen durchläuft Fleisch von der Tierhaltung über die Schlachtung bis zum Supermarktregal?

Veterinärmediziner Prof. Reinhard Fries vom Institut für Fleischhygiene der FU Berlin: „Es fängt schon bei der Haltung der Tiere an. So muss ein Stallbuch geführt werden, wo die Gabe von Medikamenten eingetragen werden muss, auch der Transport zur Schlachtung wird überwacht.

Die wichtigste Prüfung ist die Fleischbeschau durch die Veterinärämter nach der Schlachtung. Auffälliges Fleisch wird aussortiert, das freigegebene Fleisch kommt in Verkehr. Daneben werden regelmäßig Stichproben auf Medikamentenrückstände durchgeführt. Zusätzlich finden noch stichprobenmäßig Kontrollen der Lebensmittel statt, die sich bereits im Handel befinden.

Für Importe und den Handel in der EU gibt es ein europäisches Schnellwarnsystem. Auch die Handelsketten selbst führen Kontrollen durch.“



Hier kann man mehr darüber nachlesen: http://www.bild.de/ratgeber/verbrauchert...31640.bild.html

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04.03.2013 12:50
#25 RE: Allgemeines/Gesundheit Zitat · antworten

Die hemmungslosen Werbetricks der Fast-Food-Ketten
Es sieht lecker aus, was Fast-Food-Ketten in der Werbung präsentieren. In der Realität ist es aber dann mit der Herrlichkeit oft vorbei. Nun hat ein Konzern dafür im Internet reichlich Prügel bezogen.


[img]http://www.directupload.net]

Ruhrpottcarpaccio, Mantateller, Truckerfrühstück. Liebevolle Synonyme findet der Fast-Food-Konzern McDonald's in seinem aktuellen Fernsehspot für sein neuestes Produkt: Currywurst.

Im Internet macht das Gericht Furore. Tausende Facebook-Nutzer, Blogger und andere selbst ernannte Restauranttester stellten binnen weniger Tage ihren Befund ins Netz. Allerdings fielen ihnen andere Ausdrücke ein: "Die größte Verarsche", "wie schon mal verdaut", "alles so matschig" sind die harmloseren.

Im Mittelpunkt der Kritik an der McDonald's-Wurst stehen nicht der Geschmack oder die Inhaltsstoffe, sondern die Optik. Die Wurst war kaum in der Welt, da veröffentlichten die ersten Verärgerten Fotos von dem, was sie in der Pappschale vorfanden.

Mehr als 109.000 "Likes" erhielt allein eine Montage, die ein Nutzer auf der Facebook-Seite von McDonald's gepostet hatte. Sie zeigt eine knackfrische Currywurst mit leuchtend roter Sauce, darunter ein bräunliches Etwas in klebriger Tunke. Auf die beiden Bilder montiert sind die Schriftzüge "Werbung" und "Original".

Die Feststellung, dass ein Reklame-Foto nicht die Wirklichkeit abbildet, scheint trivial. Zugleich werden in kaum einer anderen Branche Produktfotos so offensichtlich manipuliert und geschönt wie im Lebensmittelbereich. Food-Fotograf hat sich in der Werbebranche als Berufsbild etabliert. Eine kleine Stichprobe zeigt, dass deren Kniffe auch von anderen Fast-Food-Ketten geschätzt werden.


Gratwanderung für die Werbung

"Dass sich die Werbung nicht in erster Linie der unabhängigen Verbraucherinformation verpflichtet fühlt, ist allgemein bekannt", sagt Florian Kerkau, Geschäftsführer beim Marktforschungsunternehmen Goldmedia. Doch ein verstärkter Einsatz von Bildbearbeitung und anderen Techniken gerate in Zeiten von Facebook zur Gratwanderung.

"Die sozialen Medien fungieren als schneller Rückkanal, in dem jede Werbeaussage sofort einem Faktencheck unterzogen wird", sagt Kerkau. Firmen seien deshalb gut beraten, es bei der Darstellung ihrer Produkte nicht zu übertreiben. Dass Fotos "geshoppt" sind, also mit einer Bildbearbeitungssoftware manipuliert, ist in der Werbebranche normal. In einigen Ländern wird diese Praxis allerdings heftig diskutiert.

So hat Israel ein als "Photoshop-Law" bekannt gewordenes Gesetz verabschiedet, welches Unternehmen verpflichtet, manipulierte Bilder zu kennzeichnen. Hintergrund war die Sorge, dass mager-"geshoppte" Models den jugendlichen Schlankheitswahn befeuern könnten.

Die Fast-Food-Ketten versuchen derweil, die Gemüter zu beruhigen. "Für die werbliche Darstellung unserer Produkte ist es notwendig, alle verwendeten Zutaten zu zeigen und auch für den Gast leicht erkennbar zu machen", heißt es bei McDonald's. Das sei der Grund, "warum wir für Werbeaufnahmen unsere Burger fotografisch besonders bearbeiten".

Konkurrent Burger King streitet ebenfalls nicht ab, dass die Bilder bearbeitet werden. Dabei würden allerdings "niemals essenzielle Produkteigenschaften" verändert, "und die Produkte entsprechen in ihrer Zusammensetzung dem Original". Dies betont auch die Kette Subway. Die Produkte würden lediglich so arrangiert, dass in einer eindimensionalen Darstellung alle Zutaten zu sehen seien.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article114...ood-Ketten.html

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