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Dieses Thema hat 1.434 Antworten
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Alex Offline

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Beiträge: 2.903

02.06.2012 17:36
Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Liebes DD Forum Team,ich hoffe es ist recht wenn ich zu diesem Thema einen sepperaten Theard eröffne

Lg Alex




Eurokrise - Girechenland : Tsipras will Euro - Rettungspaket kippen

http://www.20min.ch/finance/dossier/euro...kippen-14785194



Streit um Euro Rettung esskaliert

http://www.focus.de/finanzen/news/staats...aid_760942.html



Eurokrise zieht Oelpreis runter

http://www.heizoel24.de/news/artikel/001741



Eurokrise zwingt Banken hinter alte Grenzen

http://www.wallstreetjournal.de/article/...SJGermanyEuropa


Eurokrise dürfte vor dem Sommer entschärft werden ???

http://www.boersen-zeitung.de/index.php?...en&dpaid=515013

Alex Offline

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12.06.2012 13:27
#2 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Druck auf Spanien und Italien hält an

http://www.orf.at/stories/2125222/2125241/

Alex Offline

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17.06.2012 19:33
#3 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Neuwahlen:Kopf an Kopf Rennen in Girechenland

http://www.blick.ch/news/ausland/kopf-an...-id1926881.html

Alex Offline

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20.06.2012 06:39
#4 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Index im freien Fall-Deutsche haben Angst vor Euro Crash


http://www.blick.ch/news/wirtschaft/deut...-id1931302.html

Alex Offline

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27.06.2012 19:16
#5 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten
Alex Offline

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04.08.2012 06:53
#6 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Die Eurokrise geht weiter : Schon sind die nächsten EU Länder pleite


http://www.blick.ch/news/wirtschaft/und-...-id1985394.html

Greta Online

stellv.Admine


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22.10.2012 15:49
#7 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Spaniern droht das Schicksal der Griechen
Armenküchen, Sozialabbau, Proteste: Das stolze Spanien liegt am Boden

http://www.focus.de/finanzen/news/staats...aid_843672.html

Greta Online

stellv.Admine


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26.10.2012 10:38
#8 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Rettungsschirm - Wir sagen Nein!
Nicht noch mehr Milliarden für die Griechen!

Von N. BLOME, J.-W. SCHÄFER und R. SCHULER
Berlin – Der schwarz-gelben Koalition droht eine extrem heikle Abstimmung im Bundestag. Und der Kanzlerin eine Blamage.
Die zusätzliche Frist für Griechenland, Sparauflagen zu erfüllen, kostet zusätzliche Milliarden. Insgesamt sind dies 15 bis 20 Mrd. Euro an zusätzlichen Hilfen – allein für Deutschland steigen die Kosten um ca. sechs Milliarden Euro. Darüber müsste der Bundestag im Dezember abstimmen.

Monatelang hatten Regierungsvertreter versichert: Ein neues Hilfspaket wird es nicht geben – Märchenstunden im Bundestag, wie sich jetzt herausstellte.

Doch vielen Abgeordneten reicht’s. Jetzt machen die Kritiker in Union und FDP mobil.

Mehr als zwei Dutzend Abgeordnete erklärten schon jetzt erhebliche Vorbehalte. Mindestens zehn von ihnen (siehe Fotos) sind fest entschlossen, NEIN zu einem „dritten Hilfspaket“ zu sagen.

„Ich rechne mit mehr Neinstimmen“, sagt Manfred Kolbe (59, CDU): „Seit der letzten Abstimmung ist die Skepsis deutlich gewachsen. Denn es gibt noch viele Unentschiedene.“

Union und FDP verfügen im Bundestag über insgesamt 330 Stimmen. Angesichts der Zahl der Kritiker gerät die sogenannte „eigene Mehrheit“ der Kanzlerin in Gefahr.

Sie liegt, wenn SPD, Grüne, Linkspartei ihrerseits vollzählig antreten, bei 291 Stimmen. Bliebe die Koalition bei einer Abstimmung darunter, wäre sie auf Oppositions-Stimmen angewiesen – eine schwere Polit-Blamage für Kanzlerin Merkel.

Die Abstimmung wird fällig, weil die geltenden Griechenland-Vereinbarungen verändert werden, z. B. durch Fristverlängerung für Reform- und Sparprogramme.

Ausgeschlossen erscheint, dass die schwarz-gelben Abgeordneten eine „eigene Mehrheit“ für ein weiteres offizielles Milliarden-Hilfspaket zustande bringen. l

FDP-Haushaltsexperte Otto Fricke: „Ich sehe mit der gegenwärtigen Koalition für so eine Sache im Moment keine Mehrheit.“

Nach BILD-Informationen sucht die Bundesregierung deshalb intensiv nach einem Weg, den geplanten Zweijahresaufschub für Griechenland ohne sofort sichtbare Mehrkosten zu bewerkstelligen: Dazu könnten den Griechen Zinszahlungen gestundet oder verringert werden.

Mit dem gesparten Geld könnten sie andere Lücken schließen, die die Fristverlängerung reißen würde.


Quelle:http://www.bild.de/politik/inland/politi...81122.bild.html

Greta Online

stellv.Admine


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27.10.2012 11:15
#9 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Euro-Krise

In Spanien sucht jeder vierte einen Job

Die Arbeitslosenquote ist in Spanien auf 25 Prozent gestiegen. Experten befürchten, durch den Sparkurs könnte es noch schlimmer werden.

Die Arbeitslosenquote in Spanien hat einen Rekordwert erreicht. Im dritten Quartal stieg die Quote um 0,4 auf 25,02 Prozent, wie die spanische Statistikbehörde mitteilte. 5,78 Millionen Menschen in Spanien waren demnach ohne Arbeit, 85.000 mehr als im zweiten Quartal. Die Zahl der Haushalte, in denen alle Mitglieder keinen Job haben, stieg auf 1,74 Millionen – das ist ein Zehntel aller Haushalte im Land.

Experten zufolge könne sich die Beschäftigungslage angesichts der strikten Sparvorgaben der Regierung und der anhaltenden Rezession noch weiter verschlechtern. Spanien hat derzeit die zweithöchste Arbeitslosenquote in der Europäischen Union. Nur in Griechenland liegt die Quote noch höher.

Spanien erlebt derzeit zum zweiten Mal innerhalb der vergangenen drei Jahre eine Rezession und hat massive finanzielle Schwierigkeiten. Auch das Bankensystem muss neu strukturiert werden, was bis zu 60 Milliarden Euro kosten soll. Das Geld dafür wird von der Euro-Gruppe bereitgestellt. Mehrfach waren angesichts der schlechten Lage viele Spanier in den vergangenen Monaten zu Protesten gegen die Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy auf die Straße gegangen.

Rajoy plant weitere Sparmaßnahmen, die aus Sicht der Gewerkschaften die Wirtschaft beeinträchtigen und das Sozialsystem bedrohen. Sie haben deshalb für den 14. November zu einem Generalstreik aufgerufen.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-10/sp...senquote-rekord

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stellv.Admine


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27.10.2012 11:16
#10 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Schwerpunkt Eurokrise: Athen braucht weitere 20 Milliarden
VON BIRGIT MARSCHALL UND EVA QUADBECK -

Berlin (RP). Um Griechenland in der Euro-Zone zu halten, sind weitere Hilfen und zwei Jahre mehr Zeit zur Umsetzung von Sparzielen unumgänglich. In Berlin und Brüssel werden ein drittes Hilfspaket, ein Schuldenerlass und ein Anleihen-Rückkauf-Plan diskutiert. Die Mehrheit im Bundestag ist fraglich.

Den gesamten Betrag hier:

http://nachrichten.rp-online.de/wirtscha...arden-1.3045021

Greta Online

stellv.Admine


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30.10.2012 13:03
#11 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Kampf gegen den Staatsbankrott Merkel will Griechen
keine Schulden erlassen

Brisante neue Debatte: Wird Griechenland noch einmal ein Teil seiner Schulden erlassen?

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist dagegen und lehnt einen weiteren Schuldenschnitt für das krisengeschüttelte Land ab!

Merkels Regierungssprecher Steffen Seibert verwies heute ebenso wie Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) darauf, dass Deutschland Athen nach einem Schuldenerlass keine weiteren Kredite gewähren dürfte.

Dies sei nach Haushaltsrecht nur möglich, wenn der Schadenseintritt unwahrscheinlich sei.

Einem Schuldner, der gerade nicht seine Schulden zurückzahlt, könne man nicht unmittelbar danach neue Kredite oder Garantien geben, erläuterte Seibert die Position der Kanzlerin.

Nach bisher offiziell nicht bestätigten Berichten will die sogenannte Troika von Experten der Europäischen Union (EU), der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie dem Internationalem Währungsfonds (IWF) einen solchen Schuldenschnitt vorschlagen. Dieser treffe diesmal vor allem öffentliche Gläubiger.

Manche Fachleute erwarten, dass den Griechen die Hälfte ihrer Staatsschulden (derzeit rund 320 Mrd. Euro) erlassen werden muss.

„Anders kommt das Land nicht auf den grünen Zweig“, so Wirtschaftsexperte Prof. Max Otte (48). Allerdings unterstrich EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny in Wien, auch die Zentralbank könne Griechenland wegen des Verbots der Staatsfinanzierung keine Schulden erlassen.

Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/griec...20366.bild.html

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stellv.Admine


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31.10.2012 11:34
#12 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Euro-Krise
Die Zentralbank schafft die Wende

Kritikern zum Trotz: Die EZB-Politik wirkt. Italien und Spanien könnten bald der Krise entkommen, schreibt der Berenberg-Bank-Ökonom Holger Schmieding im Gastbeitrag.

Seit zweieinhalb Jahren beherrscht die Euro-Krise die Schlagzeilen. Aber dank der Bereitschaft der Europäischen Zentralbank (EZB), notfalls direkt am gestörten Markt für Staatsanleihen einzugreifen, könnte das Schlimmste bald hinter uns liegen.

Um dies zu verstehen, müssen wir uns zunächst den Verlauf der Krise vor Augen führen. Obwohl die Regierung in Griechenland bereits Ende 2009 aus eigener Schuld in heftige Turbulenzen geriet und im Mai 2010 um Hilfe bitten musste, blieben die Wirren bis Mitte vergangenen Jahres auf die drei Euro-Zwerge Griechenland, Irland und Portugal begrenzt. Sie machen zusammen nur sechs Prozent der Wirtschaftsleistung in der Euro-Zone aus. Dank einer klugen Rettungspolitik konnte die deutsche Wirtschaft von Ende 2009 bis Mitte 2011 sogar um ganze sechs Prozent zulegen.

Im Juli 2011 griffen die Turbulenzen dann schlagartig auf die gesamte Währungsunion über. Der Beschluss, griechische Staatsanleihen umzuschulden, löste eine Panik an den Anleihemärkten aus. Sie griff im August auf die Aktienmärkte über und lähmte ab Herbst die gesamte Euro-Konjunktur.

Seit Sommer vergangenen Jahres befürchten Anleger, dass ihnen auch in anderen Euro-Ländern ein Schuldenschnitt oder sogar ein Wechsel ihrer Vermögenswerte von Euro auf nationale Schwachwährungen blühen könnte. Das führte zu einer Kapitalflucht aus Italien und Spanien, die Südeuropa in eine scharfe Rezession gestürzt hat.

Das Fluchtgeld treibt die Immobilienpreise

Zugleich hat dieses Fluchtgeld in Deutschland die Preise für Wohnungen in Ballungszentren und die Kurse für Staatsanleihen künstlich nach oben getrieben. Die Euro-Wirren und das Einbrechen wichtiger Exportmärkte lasten so sehr auf der Investitionsneigung von Unternehmen, dass auch Deutschland an den Rand einer Rezession geraten ist.

Der Fehler war dabei nicht, Griechenland umzuschulden. Stattdessen hatte Europa es versäumt, die viel größeren und weniger kranken Länder Italien und Spanien glaubwürdig gegen Ansteckungsgefahren abzusichern.

Diesen Fehler hat die EZB Anfang September endlich behoben. Ihr Chef Mario Draghi hat versichert, mit allen Mitteln dafür zu sorgen, dass keine Marktpanik Spanien oder Italien aus dem Euro werfen wird, sofern diese Länder sich zuvor einem Spar- und Reformprogramm unterwerfen, das vom Europäischen Rettungsschirm (ESM) und vom Deutschen Bundestag genehmigt wurde.

Seitdem hat sich die Lage spürbar entspannt. Immer mehr Anleger glauben an die Zukunft des Euro. Die Kapitalflucht aus Spanien und Italien nach Deutschland ebbt ab. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass im Verrechnungssystem der europäischen Zentralbanken, das unter dem Stichwort Target2 berühmt geworden ist, die Fehlbeträge der Südländer wieder zurückgehen.

In Spanien sanken sie etwa im September um 34 Milliarden Euro auf jetzt 400 Milliarden Euro. Der deutsche Positivsaldo ist im September um 55 Milliarden auf jetzt 695 Milliarden Euro gesunken. Das ist ein guter Anfang. Spanische Banken haben wieder Zugang zum Interbankenmarkt, um sich zu refinanzieren. Sie sind weniger auf die EZB angewiesen.

Die Zentralbank senkt die Risiken, die Südländer sparen

Die Euro-Krise ist zwar noch längst nicht ausgestanden. Aber dank des Sicherheitsnetzes der EZB ist der Drahtseilakt der Spar- und Reformpolitik nun weit weniger riskant geworden. Zudem werden die Fortschritte einzelner Reformländer immer deutlicher sichtbar.

Überall an der Euro-Peripherie gehen die einst großen Fehlbeträge in der Außenwirtschaft mit atemberaubender Geschwindigkeit zurück. Nach einem negativen Außenbeitrag von mehr als zehn Prozent seiner Wirtschaftsleistung im Jahr 2008 weist etwa Spanien jetzt einen kleinen Überschuss auf. Auch die Lohnkosten und die um konjunkturelle Effekte bereinigten Defizite in den Staatshaushalten sinken kräftig.

Wenn die EZB eine neue Finanzmarktpanik verhindert, wird Italien vermutlich bereits im Frühjahr kommenden Jahres die Krise hinter sich lassen können, gefolgt von Spanien im Herbst. Deutschland könnte schon Anfang 2013 wieder zum Wachstum zurückkehren. Einzige Voraussetzung: Die Angst um den Euro, die sich wie Mehltau auf die Stimmung der Unternehmen gelegt hat, muss in den kommenden Monaten weiter schwinden.

Quelle: http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-10/ga...mieding/seite-2

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stellv.Admine


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01.11.2012 11:40
#13 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Münzhändler profitieren von der Euro-Krise
In der Euro-Krise flüchten viele Anleger in Sachwerte: Die Preise für historische Münzen haben sich teils verdreifacht. Das Sammeln griechischer Euro lohnt sich aber auch bei einem "Grexit" nicht.


Während die europäische Finanzkrise bei Anlegern und Sparern für Verunsicherung sorgt, beschert sie professionellen Münzhändlern ungeahnt hohe Preise. "Der Münzhandel profitiert ganz klar von der Krise", sagt der zweite Vorsitzende des Verbandes der deutschen Münzenhändler (VDDM), Udo Gans. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten sei das Sammeln von Münzen beliebter denn je.

"Wir sehen, dass hochwertige Münzen allgemein – egal, woher sie kommen – sehr stark im Preis zugelegt haben", sagte Gans. Eine Verdoppelung und Verdreifachung der Preise für historisch wertvolle Münzen, etwa aus dem antiken Griechenland, sei seit Ausbruch der Krise keine Seltenheit.


Rückbesinnung auf "mobile Sachwerte"

Einen Grund dafür sieht der Fachmann aus dem westfälischen Arnsberg in der Rückbesinnung auf "mobile Sachwerte" im Zeichen der Finanzkrise. Verglichen mit anderen Sammelobjekten wie Antiquitäten, Bildern oder Autos hätten Münzen "einen sehr hohen Werterhalt".

Der Euro sei jedoch eine Währung, in die sich Investitionen nicht lohnen. "Das Sammeln von Euro-Münzen ist eigentlich Geldverbrennung", sagte Gans. Das gelte auch für Münzen aus den Krisenländern.


Zu viel Geld auf dem Markt

Dies habe "aber nichts mit der Euro-Krise zu tun", betonte der Fachmann, sondern mit der "inflationären Prägung von Münzsätzen und Gedenkmünzen im Euro-Raum". Nach Ansicht des Händlers wird "viel zu viel Geld auf den Markt geworfen" – vor allem in barer Münze.

Daher entstehe "einfach kein Markt dafür". Griechische Euro-Münzen aus dem Portemonnaie auszusortieren und als Raritäten von morgen zur Seite zu legen, lohne sich somit auch angesichts der wachsenden Sorge vor einem Finanzkollaps Griechenlands und Spekulationen um einen Euro-Austritt des Landes nicht.


Stabile Sammlerschaft für antike Münzen

Ganz anders sehe die Sache dagegen bei Münzen aus dem antiken Griechenland aus. "Die Sammlerschaft, die es dafür gibt, ist stabil", sagte der Münzhändler.

Wie bei allen anderen Wertanlagen warnte der Experte jedoch vor vollmundigen Versprechungen und überzogenen Renditeerwartungen. "Wenn Sie Münzen kaufen, kann ich nicht versprechen, dass Sie damit Geld verdienen. Das wäre nicht seriös", sagte er. Doch sei der Anteil dessen, "was Sie wiederbekommen, relativ hoch".

Quelle: http://www.welt.de/finanzen/article11049...Euro-Krise.html

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stellv.Admine


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03.11.2012 11:13
#14 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Euro-Krise ist größte Hürde für globale Erholung
02.11.2012, 23:29 UhrTrotz einiger Fortschritte bleibt die Euro-Krise eine Bedrohung für die Weltkonjunktur. Die Amerikaner wollen das Thema deshalb in den Mittelpunkt des G20-Gipfels stellen.

Washington. Die europäische Schuldenkrise bleibt nach Einschätzung der USA das größte Hindernis für eine globale Wirtschaftserholung. Deshalb werde dieses Thema beim Treffen der Finanzminister der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) am Sonntag und Montag in Mexiko im Mittelpunkt stehen, sagte ein hochrangiger Vertreter des US-Finanzministeriums am Freitag. "Angesichts der Tatsache, dass Europa der heftigste Gegenwind für das globale Wachstum ist, werden sich die G20 stark für die Maßnahmen der Europäer zur Bekämpfung der Krise interessieren."

Aus Kreisen anderer G20-Teilnehmerländer hieß es indes, die Haushaltsprobleme der USA dürften die größte Rolle bei den Gesprächen spielen. Ein dritter Punkt bei der Zusammenkunft wird US-Kreisen zufolge die Währungspolitik in Schwellenländern sein.

An dem letzten Finanzministertreffen unter der mexikanischen G20-Präsidentschaft nehmen eine Reihe von Amtsträgern nicht teil, wie etwa der US-Finanzminister Timothy Geithner und sein französischer Kollege Pierre Moscovici.

Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/konj...ng/7341022.html

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stellv.Admine


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04.11.2012 11:38
#15 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

03.11.12 Eurokrise
Deutschland will Griechenland an kurze Leine nehmenMerkel plädiert für mehr Strenge bei Bewältigung der Schuldenkrise. Finanzminister der Eurozone verlieren langsam Geduld.


Sternberg/Düsseldorf/München. Bei der Suche nach einem Ausweg aus der europäischen Schuldenkrise zeichnet sich auf deutscher Seite eine deutliche Kursverschärfung ab. "Wir brauchen ein Stück Strenge, um die Welt davon zu überzeugen, dass es sich lohnt, in Europa zu investieren", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonnabend auf dem Landesparteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommern in Sternberg. Versprechungen zu machen, die dann nicht gehalten würden, habe sich nicht bewährt, erklärte die Kanzlerin. Die Schuldenkrise nage an der Glaubwürdigkeit Europas.

Indes erteilte auch Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) Forderungen nach einem neuen Schuldenschnitt für Griechenland eine klare Absage. Ein Schuldenschnitt zulasten der öffentlichen Gläubiger des größten Sorgenkinds der Eurozone würde seiner Ansicht nach die Bonität Deutschlands gefährden. "Ein Schuldenerlass für Griechenland würde letztlich auch auf den Bundeshaushalt durchschlagen, und diese Lücke müsste gegenfinanziert werden", sagte Rösler der "Wirtschaftswoche". Deutschland dürfe seine Haushaltsziele nicht verfehlen, sondern müsse "Anker für Stabilität und Solidität in der Euro-Zone bleiben".

Schon rein juristisch sei ein solcher Nachlass nicht machbar, sagte Rösler. Dagegen sprächen "handfeste haushaltsrechtliche Gründe", erklärte der Minister. Zuvor hatte sich bereits Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) unter Verweis auf das deutsche Haushaltsrecht gegen den von der Troika in Spiel gebrachten Schuldenschnitt ausgesprochen.

Mit ihrer Forderung nach weniger Nachsicht mit Griechenland bei der Umsetzung von Reformvorhaben stehen die deutschen Regierungsvertreter offenbar nicht alleine da, sondern stoßen bei ihren europäischen Nachbarländern auf viel Zustimmung. Laut einem Bericht der "Wirtschaftswoche" erwägen die Finanzminister der Eurozone, Griechenland künftig zur automatischen Umsetzung von Reformen zu zwingen. "Griechenland bekommt für die Umsetzung der geforderten Reformen zwölf Monate Zeit", zitiert das Blatt namentlich nicht genannte Vertreter der Eurogruppe. Nach Ablauf dieser Frist würden die Reformen auch ohne Zustimmung des Parlaments Gesetz.

Eine solche Verfahrensweise wäre ein tiefer Einschnitt in die Souveränität des griechischen Staates. Hintergrund ist auch, dass die parlamentarische Unterstützung für die Reformpolitik des griechischen Regierungschef Antonis Samaras auf immer wackligeren Füßen zu stehen scheint.

Vergangene Woche hat das griechische Parlament nur mit knapper Mehrheit dem jüngsten Privatisierungsprogramm zugestimmt. Ob die Regierungskoalition um Samaras am kommenden Mittwoch im griechischen Parlament eine Mehrheit für die Arbeitsmarktreformen finden wird, die Voraussetzung für die Ausbezahlung der nächsten Tranche aus dem Hilfsprogramm sind, gilt als fraglich.

Etwas Aufschub könnte Griechenland aber bekommen. Ohne frisches Geld von außen droht dem Land laut Medienberichten am 16. November die Pleite, da an diesem Tag die Rückzahlung sogenannter T-Bills in Höhe von drei Milliarden Euro fällig wird. Wie das Magazin "Focus" unter Berufung auf Eurogruppenkreise schreibt, könnten diese kurzfristigen Anleihen mit einer Laufzeit von nur wenigen Wochen mit etwas Entgegenkommen der Europäischen Zentralbank gestreckt werden.

Bei der Entscheidung über die Auszahlung der ursprünglich für August geplanten Hilfstranche in Höhe von 31,5 Milliarden Euro gehe den beteiligten Finanzministern "Gründlichkeit vor Schnelligkeit", heißt es in dem Bericht. Daher wolle sich die Eurogruppe den griechischen Haushalt nach dessen Verabschiedung erst Wort für Wort ins Englische übersetzen lassen, bevor sie über das weitere Vorgehen entscheide.

Quelle: http://www.abendblatt.de/politik/article...ine-nehmen.html

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stellv.Admine


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05.11.2012 11:37
#16 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

EU-Zypern-Hilfe würde russisches Schwarzgeld retten
26 Milliarden Dollar und damit mehr als die Jahreswirtschaftsleistung des Landes haben Oligarchen in Zypern deponiert, berichtet der BND.

Berlin. In Deutschland werden Bedenken an der Zahlung von internationalen Milliardenhilfen für den Euro-Partner Zypern laut. "Wir können nicht mit dem Geld der deutschen Steuerzahler die Einlagen von russischem Schwarzgeld bei den zyprischen Banken absichern", zitiert der "Spiegel" den SPD-Haushaltsexperten Carsten Schneider: "Vor der Zustimmung der SPD zu einem Hilfskredit für Zypern muss über das Geschäftsmodell des Landes geredet werden." Laut Magazin legt der Bundesnachrichtendienst (BND) in einer Untersuchung den Schluss nahe, dass von der Unterstützung vor allem Inhaber russischer Schwarzgeldkonten profitieren würden. Nach Erkenntnissen des BND hätten russische Staatsbürger 26 Milliarden Dollar bei zyprischen Banken deponiert, mehr als die Jahreswirtschaftsleistung des Landes, heißt es unter Berufung auf einen geheimen Bericht des Auslandsgeheimdienstes.

Zypern hatte im Juni Hilfe bei EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) beantragt. Dem kleinen Euro-Land machen hohe Verluste der Banken zu schaffen, die eng mit griechischen Geldhäusern verbunden sind und hart vom Schuldenverzicht der privaten Gläubiger Griechenlands im Frühjahr getroffen wurden. Experten erwarten, dass Zypern etwa zehn Milliarden Euro benötigt. Die Verhandlungen mit den Euro-Partnern und dem IWF über den Reformkurs verlaufen zäh. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte unlängst erklärt, er rechne nicht vor 2013 mit einem Abschluss.

Dem Magazinbericht zufolge beanstandet der BND, dass Zypern die vereinbarten Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche nur mangelhaft anwende. Erleichtert werde die Geldwäsche durch großzügige Möglichkeiten für reiche Russen, die zyprische Staatsangehörigkeit zu bekommen. Dem BND zufolge hätten sich so 80 Oligarchen Niederlassungsfreiheit in der gesamten EU verschafft.

Für Griechenland selbst wollen die Finanzminister der Euro-Zone einen Schuldenschnitt auf Kosten ihrer Steuerzahler mit einem Bündel von Finanzierungshilfen noch abwenden. Unter anderem sollten die Zinsen für die bereits gewährten Hilfskredite weiter gesenkt werden.

Quelle: http://www.abendblatt.de/politik/deutsch...eld-retten.html

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06.11.2012 09:36
#17 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Griechen starten Protestserie gegen neues Sparpaket
Zwei Tage vor der Abstimmung über das neue Sparpaket gibt es in Griechenland die ersten Streiks. Das Land steht vor einer turbulenten Woche.

Vor dem international mit Spannung erwarteten Votum des griechischen Parlaments über neue Sparbeschlüsse haben die Gegner des Regierungskurses eine Welle von Protesten und Streiks gestartet. Zunächst legte ein Teil der Beschäftigten im Athener Nahverkehr und in Krankenhäusern sowie Taxifahrer und Journalisten ihre Arbeit nieder.

Am Dienstag und Mittwoch soll das öffentliche Leben durch einen 48-stündigen Generalstreik praktisch zum Erliegen kommen. Aufgerufen haben dazu die beiden Gewerkschaftsverbände des öffentlichen Dienstes und der Privatwirtschaft, Adedy und GSEE. Betroffen sind auch der staatliche Stromversorger Dei und der Fährverkehr zu den griechischen Inseln. Die Fluglotsen legen für drei Stunden die Arbeit nieder. Mit Demonstrationen im Zentrum von Athen wollten die Beschäftigten ihren Forderungen Nachdruck verleihen.

In weiten Teilen der Bevölkerung und von den Gewerkschaften wird der Sparkurs der Regierung abgelehnt. Sie befürchten eine fortgesetzte Rezession, durch die ein Viertel der Griechen bereits ihre Arbeit verloren hat. Gewerkschaftschef Yannis Panagopoulos warnte vor einem Auseinanderfallen der Gesellschaft.

Die Proteste wenden sich diesmal gegen einen Gesetzentwurf, der bis 2016 weitere Einsparungen in Höhe von 18,5 Milliarden Euro vorsieht. Damit will die Regierung den Forderungen der Gläubiger-Troika aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds nachkommen, die weitere Hilfsmaßnahmen zur Abwendung eines Staatsbankrotts von Einsparungen abhängig machen. Vorgesehen sind unter anderem Einschnitte bei Gehältern und Renten, ein Stellenabbau im öffentlichen Dienst sowie eine Deregulierung des Arbeitsmarkts.

Abstimmung als Test für die Samaras-Regierung

Darüber soll das Parlament am Mittwoch entscheiden. Die Abstimmung gilt als Test für den Zusammenhalt der Koalition von Regierungschef Antonis Samaras. Sie verfügt mit 175 von 300 Abgeordneten im Prinzip über eine komfortable Mehrheit. Verzichten muss Samaras aber auf die 16 Abgeordneten der kleinen linksdemokratischen Partei Dimar, die sich energisch gegen die geplanten Arbeitsmarktreformen stemmt.

Samaras hatte die Entscheidung mit dem Verbleib des Landes in der Euro-Zone verknüpft. "Wir müssen das Land vor einer Katastrophe retten", sagte er mit Blick auf die Parlamentsabstimmung. "Wenn wir scheitern, ist es sinnlos, im Euro zu bleiben." Zugleich versprach er: "Das werden die letzten Kürzungen bei Löhnen und Renten sein."

Experten rechnen nur mit einer hauchdünnen Mehrheit im Parlament. "Das Maßnahmenpaket wird so knapp durchkommen, dass dies Fragen zur Handlungsfähigkeit dieser Regierung aufwerfen wird", sagte Costas Panagopoulos, Chef des Meinungsforschungsinstituts Alco.

Druck erfährt Samaras nicht nur innenpolitisch, sondern auch durch die internationalen Gläubiger und Investoren, deren Vertrauen in Griechenland in den vergangenen Jahren gelitten hat. Thematisiert wurde dies nicht zuletzt beim Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der Gruppe der 20 großen Industrie- und Schwellenländer (G-20) in Mexiko. Die US-Vertreter gaben dabei die Meinung vor: "Es ist äußerst wichtig für Europa, dass Griechenland weiter Unterstützung erhält", sagte ein Vertreter des Finanzministeriums in Washington.

Quelle: http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-11/gr...kurs-abstimmung

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stellv.Admine


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07.11.2012 13:48
#18 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Griechenland versinkt im Streik-Chaos

Der griechischen Regierung bleibt keine Wahl: Wenn sie heute dem neuen Sparpaket nicht zustimmt, ist das Land praktisch Pleite. Doch während die Abgeordeten beraten, tobt auf den Straßen ein Proteststurm. Alle Ereignisse im Liveticker.

Hier:

http://www.focus.de/finanzen/news/staats...aid_855139.html

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stellv.Admine


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08.11.2012 12:35
#19 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Eurokrise in Griechenland:
Knappe Mehrheit für neues Sparpaket

Rentenkürzungen, Sozialabbau, Steuererhöhungen - das griechische Parlament hat das umstrittene Sparpaket verabschiedet. Die Staatspleite ist damit vorerst abgewendet, in Athen kam es zu Krawallen.

Das griechische Parlament hat am Mittwochabend mit knapper Mehrheit ein weiteres Sparpaket verabschiedet. 153 Abgeordnete stimmten für die Sparmaßnahmen, 128 Parlamentarier dagegen. Die Zustimmung des Parlaments zu den neuen Maßnahmen, die Einsparungen in Höhe von 18,5 Milliarden Euro bis 2016 vorsehen, war Voraussetzung für die Auszahlung der nächsten Hilfstranche an das hochverschuldete Land.
Von der regierenden Drei-Parteien-Koalition hatte die Demokratische Linke (Dimar) bereits vorab angekündigt, das neue Sparpaket nicht mitzutragen. 15 ihrer Abgeordneten enthielten sich der Stimme, ein weiterer votierte dagegen. Dem Chef der sozialistischen Pasok-Partei, Evangelos Venizelos, zufolge stimmten auch fünf Abgeordnete seiner Partei gegen die Maßnahmen, ein weiterer sei der Abstimmung ferngeblieben. Auch ein Konservativer der Nea Dimokratia stimmte nicht für das Paket. Sie alle wurden daraufhin aus ihren Fraktionen ausgeschlossen.

Nächste Hilfstranche kann kommen
Der konservative Ministerpräsident Antonis Samaras lobte das Votum im Anschluss und sprach von einem "entscheidenden und optimistischen Schritt". In einer Ansprache an das Parlament hatte Samaras zuvor erklärt, es gebe keinen Grund, das neue Sparpaket zu beschönigen. Es gehe aber um die Glaubwürdigkeit Griechenlands.

Die neuen Maßnahmen sehen neben Massenentlassungen und Steuererhöhungen vor allem neue Kürzungen bei Renten und Gehältern sowie im Gesundheits- und Sozialwesen, außerdem Streichungen von Kinder- und Weihnachtsgeld vor. Die Zustimmung des Parlaments zu den neuen Sparmaßnahmen war Voraussetzung für die Auszahlung der nächsten Hilfstranche der sogenannten Gläubiger-Troika aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds in Höhe von 31,5 Milliarden Euro an das hochverschuldete Land.

70.000 Menschen demonstrieren
Vor dem Parlament in Athen hatten zuvor mehr als 70.000 Menschen friedlich gegen das neue Sparpaket demonstriert. Am Abend gab es dann aber Zusammenstöße zwischen Gruppen von vermummten Demonstranten und der Polizei. Die Beamten gingen mit Tränengas gegen Demonstranten vor, die unter anderem Brandflaschen in ihre Richtung schleuderten. 20 Menschen wurden nach Polizeiangaben festgenommen. Auf der griechischen Insel Kreta griffen Demonstranten Geschäfte und Geldautomaten an.

Zudem wurde das öffentliche Leben in Griechenland am Mittwoch den zweiten Tag in Folge von einem Generalstreik weitgehend lahmgelegt. Fähren blieben in den Häfen, der Flugverkehr war gestört, in der Hauptstadt Athen stand der öffentliche Nahverkehr still. Auch Banken, Museen und antike Stätten waren vom Generalstreik betroffen. Apotheken waren geschlossen, die Krankenhäuser arbeiteten mit einer Notbesetzung. Den streikenden Staatsbediensteten schlossen sich Müllmänner und Postbeamte an. Es war bereits der fünfte Generalstreik in Griechenland in diesem Jahr.

Quelle: http://www.stern.de/politik/ausland/euro...et-1922746.html

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09.11.2012 12:14
#20 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Folgen der Euro-Krise
Deutsche Exporte brechen dramatisch ein


Mit etwas Verzögerung trifft die Krise nun auch den deutschen Außenhandel: Die Exportumsätze hierzulande sind im September so stark eingebrochen wie seit der Finanzkrise nicht mehr. In den kommenden Monaten drohen neue Gefahren.

Die negativen Auswirkungen der Euro-Krise kommen in Deutschland mit Verzögerung an. So zeigt sich zum Beispiel der Arbeitsmarkt bisher relativ robust, auch in der Exportwirtschaft sah es bis zuletzt einigermaßen gut aus. Doch jetzt trifft die Krise auch den deutschen Außenhandel: Der Exportumsatz ist im September wegen der schwachen Nachfrage aus den Ländern der Euro-Zone so stark eingebrochen wie seit dem Krisenjahr 2009 nicht mehr.

Die Ausfuhren sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,4 Prozent auf 91,7 Milliarden Euro, teilte das Statistische Bundesamt mit. "Das ist der stärkste Rückgang im Jahresvergleich seit November 2009", sagte ein Statistiker der Nachrichtenagentur Reuters. Verglichen mit August 2012 fielen die Ausfuhren um 2,5 Prozent. Ökonomen hatten für September lediglich mit einem Minus von 1,5 Prozent gerechnet.

Grund für die schlechten Zahlen ist die Rezession in vielen Euro-Ländern. "Die europäische Schuldenkrise wirft ihre Schatten auf den deutschen Außenhandel", sagte der Präsident des Exportverbandes BGA, Anton Börner. Die Exporte in die 17 Staaten der Euro-Zone brachen um 9,1 Prozent ein, die in alle EU-Länder um 7,0 Prozent. Dagegen legten die Ausfuhren in Drittländer wie die USA oder China um 1,8 Prozent zu.

Ein besonders großes Umsatzminus mussten die deutschen Autohersteller hinnehmen. Die Umsätze der Kfz-Industrie blieben 7,4 Prozent hinter dem Vormonat zurück. Die Erlöse der Autoindustrie im Euro-Ausland sanken sogar um 9,8 Prozent. Überdurchschnittlich war auch die Elektronikindustrie betroffen, die im Geschäft mit anderen Eurostaaten 5,3 Prozent weniger umsetzte.

Neue Gefahren in den nächsten Monaten
"Die Einbrüche schmerzen, aber sie haben nicht das Niveau aus der Finanzkrise", so Börner. Andere Experten reagierten kritischer auf die neuesten Zahlen: "Die Schuldenkrise ist in Deutschland angekommen", sagte DekaBank-Ökonom Andreas Scheuerle. Auch in den kommenden Monaten müssten sich die Unternehmen auf ein schwieriges Geschäft einstellen.

"Das wird sich auch in den kommenden Monaten in schwächeren Exporten niederschlagen", befürchtet Analyst Christian Schulz von der Berenberg Bank. Das sieht der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ähnlich. "Die Hoffnung ist aber, dass Europa die Talsohle erreicht hat", sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier. "Bis sich das in den Exporten niederschlägt, dauert es aber noch ein bisschen."

Auf der anderen Seite bauen sich neue Gefahren auf. "Ein Risiko sind die USA. Dort laufen die Geschäfte bislang sehr gut - vor allem wegen der sinkenden Arbeitslosigkeit und der sich stabilisierenden Häuserpreise", sagte Treier. "Sollte es aber zum Jahresbeginn zu automatischen Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen kommen, kann das die Wirtschaft belasten. Das nächste Jahr wird also zäh."


Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fo...h-ein-1.1517889

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10.11.2012 12:12
#21 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Hüfner: "Wenn Frankreich ins Straucheln gerät, kommt die Eurokrise in eine ganz andere Dimension"
Wenn es um die Euro-Krise geht werden meist Griechenland, Spanien, Portugal und Italien in einem Atemzug genannt. Doch wie sieht es eigentlich mit unserem Nachbarstaat Frankreich aus? Martin Hüfner, Chefvolkswirt von Assénagon, betrachtet das Land einmal genauer.
Frankreich hat sich in der Eurokrise bisher erstaunlich gut gehalten. Es gehört in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit, aber auch der Märkte bisher immer noch eher zu den Rettern, als zu den zu Rettenden. Das ist gut so. Denn wenn ein Land von der Größe und dem Gewicht Frankreichs ins Straucheln gerät, kommt die Eurokrise
in ganz andere Dimensionen.

Jetzt aber scheint das Bild Risse zu bekommen. In dieser Woche empfahl Louis Gallois, der frühere Chef der EADS, seinem Land eine "Schocktherapie" mit einer erheblichen Senkung der Lohnnebenkosten. Gleichzeitig warnte der Internationale Währungsfonds, Paris könne das gleiche Schicksal wie Italien und Spanien erleiden, wenn es nicht drastische Maßnahmen zur Lösung seiner wirtschafts- und finanzpolitischen Probleme ergreife. Müssen wir im Hinblick auf das Land umdenken?

Von den reinen Zahlen her gesehen, steht Frankreich derzeit zwar nicht viel besser da als Italien und Spanien. Es ist aber bei weitem nicht so schlecht, wie es diese Länder waren, als die Krise begann.

Frankreich hat 2012 ein Haushaltsdefizit von 4,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, mehr als Italien (2,9 Prozent), aber nicht so viel wie Spanien (8,0 Prozent). Bei der Gesamtverschuldung liegt es mit 90 Prozent der Wirtschaftsleistung höher als Spanien (86 Prozent), aber deutlich besser als Italien (126 Prozent).

Das gesamtwirtschaftliche Wachstum ist niedrig. In Frankreich gibt es in diesem Jahr Stagnation. Italien und Spanien haben eine schwere Rezession. Das führt zu einer drückenden Arbeitslosigkeit, am schlimmsten in Spanien (25,8 Prozent), beträchtlich aber auch in Frankreich und Italien (jeweils 11 Prozent).

Die Leistungsbilanz ist im Minus. Der Fehlbetrag beträgt in Frankreich 2,2 Prozent des BIP, etwas mehr als in Italien (1,2 Prozent), etwas weniger als in Spanien (2,4 Prozent).

Die Arbeitskosten steigen. Seit Beginn der Eurokrise haben sie sich in Frankreich um 7 Prozent erhöht. In Italien und Spanien war die Zunahme etwas geringer (4,0 Prozent beziehungsweise 3,8 Prozent).

Die Immobilienpreise in Frankreich sind hoch. Es gibt aber keine so ausgeprägte Blase wie in Spanien.

Quelle: http://www.dasinvestment.com/nc/investme...dere-dimension/

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11.11.2012 11:43
#22 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Euro-Krise
Protest in Portugal: Tausende Militärs gegen Sparprogramm


Nur zwei Tage vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel haben in Portugal auch Tausende Militärs gegen die Sparpolitik im Euro-Krisenland protestiert.

Lissabon - Man werde alles tun, "um nicht an der Unterdrückung der Proteste der empörten Bürger" gegen die "ungerechten Kürzungen" teilnehmen zu müssen, heißt es in einer am Samstagabend in Lissabon per Akklamation angenommenen Erklärung. An der Kundgebung auf dem Restauradores-Platz im Zentrum der Hauptstadt nahmen nach Medienschätzungen rund 10 000 Militärs verschiedener Ränge teil. Sie riefen unter anderem Präsident Anibal Cavaco Silva auf, das Veto des Staatsoberhauptes gegen den umstrittenen Sparetat der Mitte-Rechts-Regierung einzulegen.

Man protestiere gegen die ständigen Kürzungen der Sozial-Leistungen und gegen die vielen Steuererhöhungen, aber auch wegen der speziellen Probleme der Streitkräfte, hieß es. Es gebe nämlich kaum noch Geld für Wartung, Ersatzteile oder militärisches Training. Die Demonstranten beschlossen weitere Protestaktionen gegen jene "(Spar-)Maßnahmen, die die Portugiesen generell so hart treffen". Unter anderem will man am 27. November anlässlich der endgültigen Abstimmung über den Etatentwurf eine Mahnwache vor dem Parlament und auch vor dem Präsidentenpalast abhalten.

Erst am Dienstag hatten rund 5000 Polizeibeamten bei der größten Polizisten-Demonstration in der Geschichte Portugals ihrem Ärger über die Sparpolitik Luft gemacht. Wie die Teilnehmer anderer Protest- Kundgebungen forderten auch Polizisten und Militärs den Rücktritt von Ministerpräsident Pedro Passos Coelho.

Das vom Bankrott bedrohte Portugal erhielt 2011 von der "Troika" aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds ein 78-Milliarden-Euro-Hilfspaket. Im Gegenzug will die Regierung bis 2014 das Etatdefizit auf die EU-Marke von drei Prozent der Wirtschaftsleistung drücken. Im Zuge der Sparmaßnahmen wird die Wirtschaft 2012 nach amtlicher Schätzung um drei Prozent schrumpfen, die Arbeitslosenrate erreichte zuletzt den Rekord von 15,9 Prozent.

Quelle: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inha...b0bf65f6b5.html

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12.11.2012 11:13
#23 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Abstimmung zur Eurokrise:
Griechenland billigt Sparhaushalt
Athen hat seine Hausaufgaben gemacht: Mit der Absegnung des Haushalts 2013 hat das griechische Parlament die letzte Voraussetzung für frisches Geld erfüllt. Jetzt entscheiden die Euro-Finanzminister.


Sparprogramm angenommen, Sparhaushalt verabschiedet: Das griechische Parlament hat mit seinem Ja zum Haushalt für 2013 in der Nacht zum Montag eine turbulente Woche beendet und aus Athener Sicht den Weg für weitere Finanzspritzen freigemacht. Jetzt entscheiden die Euro-Finanzminister in Brüssel über eine weitere Auszahlung von Hilfen an Griechenland. Die Kassenhüter kommen schon heute zusammen, doch ist nicht gleich mit der endgültigen Freigabe der nächsten Hilfstranche von 31,5 Milliarden Euro zu rechnen. Das laufende Hilfsprogramm von 130 Milliarden Euro ist wegen der Rezession in Griechenland und der wachsenden Schuldenlast aus dem Ruder gelaufen und muss nachjustiert werden - das braucht mehr Zeit als zunächst erwartet.
Mit komfortabler Mehrheit billigte das griechische Parlament in der Nacht zum Montag den Haushalt für 2013. Für den Entwurf votierten 167 Abgeordnete, 128 stimmten dagegen, bei vier Enthaltungen und einer Abwesenheit - von insgesamt 300 Abgeordneten. "Mit großer Einigkeit wurde der zweite entscheidende Schritt getan", sagte Ministerpräsident Antonis Samaras.

Damit hat Athen auch die zweite Voraussetzung für weitere Hilfen für das vom Bankrott bedrohte Land erfüllt. Bereits am Mittwoch hatte das Parlament mit einer knappen Mehrheit von 153 Stimmen ein neues Sparprogramm über 13,5 Milliarden Euro gebilligt.

Zehntausend protestierten vor dem Parlament
Gegen das jüngste Milliarden-Sparpaket und den Staatshaushalt 2013 hatten am Abend rund 10.000 Menschen vor dem Parlament in Athen demonstriert. Zu größeren Zwischenfällen kam es nicht.

Im Etat für 2013 wird davon ausgegangen, dass die griechische Wirtschaft im kommenden Jahr um 4,5 Prozent schrumpft - nach 6,5 Prozent in diesem Jahr. Das Haushaltsdefizit soll auf 5,2 Prozent fallen nach 6,6 Prozent 2012, die Staatsschulden von 340 auf 346,2 Milliarden Euro steigen. Die geplanten Einnahmen liegen mit 46,7 Milliarden Euro wegen des Schrumpfens der Wirtschaft niedriger als in diesem Jahr (49,4 Milliarden). Die Ausgaben sollen von 61,8 auf 55,8 Milliarden verringert werden.

Samaras zeigte sich nach der Abstimmung sichtlich erleichtert. Seine Koalition erreichte trotz kleinerer Verluste wieder eine solide Mehrheit im Parlament. Beim Votum über das Sparpaket am Mittwoch war die Regierung ins Wanken geraten, weil es viele Abweichler bei den Sozialisten gab und die Abgeordneten der kleineren Koalitionspartei der Demokratischen Linken sich der Stimme enthielten.

Quelle: http://www.stern.de/politik/ausland/abst...lt-1924703.html

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12.11.2012 11:15
#24 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Euro-Krise
Protestaufrufe vor Merkels Besuch in Lissabon
11.11.2012 Mehrere Gruppierungen haben vor dem Besuch der Bundeskanzlerin zu Protesten unter dem Motto „Raus hier“ aufgerufen. Der konservative Regierungschef Coelho warnt aber vor einer „Diabolisierung“ der Kanzlerin



Mehr hier: http://www.faz.net/aktuell/politik/europ...1957746-l1.html

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13.11.2012 13:41
#25 RE: Eurokrise - Griechenland-Spanien-Portugal-Italien Zitat · antworten

Eurokrise

Zwei Jahre Aufschub für die Griechen


Die Eurogruppe räumt dem angeschlagenen Griechenland zwei Jahre mehr Zeit zum Sparen ein. Die Entscheidung über die Freigabe weiterer Hilfen ist aber auf den 20. November verschoben. Zudem sind sich die Eurogruppe und der IWF uneins, bis wann Griechenland wieder schuldentragfähig sein muss.

mehr hier: http://www.fr-online.de/schuldenkrise/eu...8,20855256.html

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