Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Willkommen im Doctor´s Diary Fan-Forum!
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 1.793 mal aufgerufen
 Pausierende und abgebrochene Fortsetzungen!
Gesine Offline

Schwesternhelferin:


Beiträge: 246

30.05.2011 16:54
Story von Gesine Zitat · Antworten

Aufgrund von chronischer Langeweile, habe ich nun auch begonnen eine Fortsetzung zu schreiben. Ich hoffe ihr lasst euch von meinem noch nicht ganz ausgereiften Schreibstil nicht sofort abschrecken und findet Gefallen an der Geschichte. Allerdings kann ich euch jetzt schon sagen, dass ich wohl kaum täglich einen neuen Teil posten werden kann
Über konstruktive Kritik und Kommentare freue ich mich natürlich immer.
Kommentare zur Story von Gesine

Meine Fanfiction beginnt irgendwann zwischen dem Polterabend und der Hochzeit von Gretchen und Alexis.



Gretchen, gekleidet in einem weiß-rosa Pyjama, saß alleine im gemeinsamen Schlafzimmer von ihr und Alexis. In zwei Tagen würde sie ihn heiraten. Doch nach den verwirrenden Ereignissen am Polterabend war sie sich nicht mehr sicher, ob sie damit auch das Richtige tat. Unbedingt an diesem Abend musste Marc Meier, der Mann ohne den Gretchens Tagebücher höchstens halb so gefüllt wären, ihr seine Gefühle offenbaren. Auf der einen Seite ahnte sie, dass Marc niemals eine ernsthafte Beziehung mit ihr führen könnte. Im Gegensatz zu ihrem Verstand versuchte ihr Herz ihr allerdings immer wieder einzureden, Marc sei der Einzige, mit dem sie wirklich glücklich werden könnte. Eben deshalb war sie Marc die letzten Tage konsequent aus dem Weg gegangen und assistierte ihm nicht mehr bei seinen Operationen. Sie war sich einfach nicht sicher, was geschehen würde, wenn ihr Herz ihre Vernunft kurzzeitig ausschalten würde… Gedankenverloren kramte Gretchen nach ihrem Tagebuch, welches sie, um es vor Alexi’s Neugier zu schützen, in einer abschließbaren Schatulle liegend, im kleinen rosa Nachtschränkchen, welches das Einzige Möbelstück war, das sie mit zu Alexis genommen hatte, verstaut hatte. Gerade als sie ebenfalls einen rosanen Kugelschreiber hervorgezogen und die ersten Zeilen verfasst hatte, in denen bereits fünf Mal der Name Marc vorkam, öffnete ihr Bald-Ehemann Alexis langsam die Schlafzimmertür. Reflexartig schlug Gretchen das Tagebuch zu und verstaute es zügig im Nachtschränkchen, noch bevor Alexis vollständig im Raum angekommen war. Trotzdem hatte Alexis dies noch mitgekommen und fixierte interessiert Gretchens Nachtschrank. „Ähhhm, Goldie, darf man erfahren, was du da gerade so zügig versteckt hast?“ Gretchen spürte wie ihr das Blut ins Gesicht schoss und ihre Wangen knallrot zu glühen begannen. „Was meinst du?! Ich habe nichts versteckt, das war nur ein Buch, das Sabine mir mitgegeben hat“ flunkerte Gretchen und setzte noch nach, dass sie nun auch schlafen wolle, um Alexis löchernden Fragen zu entgehen. Doch dieser ließ nicht locker und wurde nur noch misstrauischer. „Dann kann ich mir das doch auch mal anschauen“, sagte er und ging Richtung Nachtschrank um ihn zu öffnen. Gerade so konnte Gretchen ihn noch davon abhalten diesen zu öffnen. Verwirrt blickt Alexis auf seine Bald-Ehefrau. „Hast du irgendetwas zu verbergen?“ In Windeseile hatte Gretchen sich eine neue Ausrede erdacht: „Im Buch steht eine, eine Überraschung, die ich mir für dich nach unserer Hochzeit ausgedacht habe. Und…“ „Dann hätte ich die jetzt wohl fast kaputt gemacht. Tut mir Leid, Goldie. Leg du dich ruhig schon mal schlafen, ich muss noch etwas geschäftliches regeln“, unterbrach Alexis Gretchen peinlich berührt.
Erst als Alexis Schritte verhallt waren, traute Gretchen sich das Tagebuch wieder hervorzuholen und es in die verschließbare Schatulle zu legen. Den Tagebucheintrag zu Ende zu schreiben war ihr dann doch etwas zu riskant. Wenn Alexis wüsste, was wirklich noch zwischen ihr und Marc ist, würde er höchstwahrscheinlich ausflippen. Um nicht aufzufliegen musste sie sich nun wohl oder übel auch noch eine Überraschung für Alexis ausdenken, und das in nur zwei Tagen.
Noch lange wälzte sich Gretchen in ihrem Bett herum, bevor sie in einen unruhigen Schlaf fiel. Selbst in diesem fand sie keine Ruhe, da ihre Probleme, wenn man Marc Meier so bezeichnen möchte, sie bis in ihre Träume verfolgten…

Gesine Offline

Schwesternhelferin:


Beiträge: 246

01.06.2011 18:46
#2 RE: Story von Gesine Zitat · Antworten

Habe heute noch einen neuen Teil fertig bekommen, der dieses Mal allerdings etwas kürzer ist


Am nächsten Morgen wachte Gretchen vollkommen verschwitz auf. Sie hatte schlecht geträumt. Nur noch einzelne Fragmente ihres Traumes waren Gretchen im Gedächtnis geblieben:
Marc, der, dank Dreadlocks und einem gewöhnungsbedürftigen Bart, wie Jack Sparrow aussah und Alexis hatten auf einem Wassermühlenrad mit Schwertern aufeinander eingedroschen und sich darum gestritten, wen Gretchen wirklich liebte. Gretchen selbst saß dabei etwas entfernt und führte Selbstgespräche, in welchen sie sich Gedanken darüber machte, wer der Richtige für sie sei. Erst im Nachhinein empfand sie dabei ihr Aussehen als seltsam, welches dem von Gollum ähnelte. Ihr Traum endete damit, dass sie einen Spiegel, der sich zufällig in ihrer Nähe befand, danach befragte, wen von den beiden Männern sie wählen sollte. Allerdings war sie vom Klingeln ihres Weckers, welcher ihr verkündete, dass es neun Uhr war, aufgeweckt worden, bevor der Spiegel ihr antworten konnte.

Für alle, die sich das nicht so gut vorstellen können^^

Nach diesem Traum beschloss Gretchen drei Dinge: Erstens würde sie nie wieder einen DVD-Abend mit Alexis machen bei dem er die Filme auswählte, zweitens würde sie in Zukunft wieder regelmäßig zum Zahnarzt gehen um nicht so zu Enden wie ihr Gollum ähnliches Ich aus ihrem Traum und drittens würde sie Marc Meier endgültig vergessen müssen.
Gretchen reckte und streckte sich noch eine Weile und erhob sich dann langsam aus ihrem Bett. Alexis Bettseite war bereits leer, wahrscheinlich war er bereits zu einem seiner zahlreichen Geschäftstermine aufgebrochen. Da Gretchen heute erst später ins Krankenhaus musste, gönnte sie sich ein gemütliches Frühstück. Doch auch dabei wollte ihr ihr seltsamer Traum einfach nicht aus dem Kopf gehen. Dieser ließ sie erneut zweifeln, ob sie wirklich bereit war Alexis zu heiraten oder ob die Hochzeit nicht etwas zu überstürzt war. Auch konnte sie, trotz ihres Beschlusses diesen ein für alle Mal zu vergessen, nicht aufhören an Marc zu denken. Seit fast fünf Tagen hatte sie ihn jetzt nicht mehr gesehen und sie musste sich ehrlich eingestehen, dass sie seine fiesen Sprüche tatsächlich vermisste. Auch heute würde sie ihm wahrscheinlich nicht begegnen, da sie dafür gesorgt hatte, dass Marc immer dann Nachtdienst hatte, wenn sie tagsüber arbeitete. Bevor ihre Gedanken noch weiter abschweiften schaltete sich ihr Verstand ein, der sie daran erinnerte, dass sie bald Alexis heiraten würde und deshalb aufhören müsse an Marc zu denken. Er liebte sie nicht wirklich, wollte sie nur haben, weil Alexis sich sie weggeschnappt hatte.
Nach dem Frühstück steckte Gretchen die Autoschlüssel für den Ferrari, den Alexis ihr geschenkt hatte, ein und fuhr Richtung Krankenhaus.

Gesine Offline

Schwesternhelferin:


Beiträge: 246

04.06.2011 09:44
#3 RE: Story von Gesine Zitat · Antworten

Diesmal ein Teil aus Marcs Sicht. Ich hoffe, ihr seit mit meiner Erklärung für Marcs Verhalten zufrieden...


Die letzten Tage hatte Marc alles versucht um Gretchen zu erreichen. Er hatte drei Stunden vor der Villa ihres T-Aktien-Fuzzies gewartet um sie abzufangen – vergeblich. Er hatte sie für gemeinsame OPs eingetragen, doch Gretchen hatte sich immer wieder ausgetragen und operierte in letzter Zeit nur noch mit Dr. Rössel und der Hassmann, Er hatte ihr sogar hinterher telefoniert. Gretchen drückte seine Anrufe allerdings konsequent weg.
Inzwischen hatte sich in Marc aus Verzweiflung Wut angestaut. Darüber, dass Hasenzahn dieses neureiche Ar*** Alexis heiraten würde, obwohl sie genau wusste, dass er… was wollte er eigentlich? Nach außen hin tat er größtenteils so, als wolle er sie nur ins Bett kriegen, innerlich wusste er aber, dass da mehr war. Gefühle die er unterdrückte um nicht verletzt zu werden…
Allzu stark hatte er das schon in seinem Leben ertragen müssen. Er hatte sich einen Panzer gebaut und sich darin versteckt. Seit diesem einen Tag, der für ihn alles veränderte. Er erinnerte sich noch genau an die beiden Polizisten vor der Tür, seine in Tränen ausbrechende Mutter… Erst nach und nach hatte er realisiert, was tatsächlich passiert war. Seit diesem Schicksalsschlag wusste er, dass er Leben retten wollte.
Sein Vater war gestorben, als er acht Jahre alt war, gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester. Autounfall, beide sofort tot… Man konnte nichts mehr für sie tun. Damals ist eine Welt für ihn zusammengebrochen. Seine Mutter wurde depressiv, er verdrängte seine Gefühle und versteckte sie tief in seinem Inneren. Marta, seine Schwester, und er waren immer unzertrennlich gewesen. Er war immer ihr Beschützer, doch vor dem Tod konnte selbst er sie nicht bewahren. Eine einzelne Träne bahnte sich den Weg über seine rechte Wange.
Er musste hart sein, auch Gretchen gegenüber. Gefühle zu zeigen, brachte nur Schmerz…
„Marc? Ich dachte, du hättest frei?!“
Verwundert darüber, dass Marc vor seinem Spind in der Umkleide auf dem Boden saß und sein Kopf zwischen seinen Knien lag, trat Mehdi noch etwas näher an ihn heran.
Marc erhob plötzlich seinen Kopf, guckte ertappt auf Mehdi und verließ ohne ein Wort zügig den Raum.
So etwas Peinliches dürfte ihm in Zukunft nie wieder passieren. Wie lange hatte er bloß dort gesessen.
Nach einem kurzen Blick auf die Uhr zweifelte er an seiner Zurechnungsfähigkeit. Erst nachdem er auch beim zweiten Blick die gleiche Zeitangabe erfuhr und ein Besucher, den er unfreundlich nach der Zeit gefragt hatte, ihm dasselbe sagte, konnte er es glauben: Er hatte tatsächlich fast drei Stunden dort gesessen. Wenn es so weiter gehen würde, könnte er in Zukunft gemeinsam mit seiner Mutter zum Psychiater gehen. Mehrmals schlug er auf die Aufzugstaste ein. Ein stechender Schmerz zog sich durch seine Hand. Unruhig wartete er darauf, dass sich endlich die Fahrstuhltür öffnen würde. der Aufzug erreichte den sechsten, fünften, vierten und letztendlich auch den dritten Stock. Schlecht gelaunt bestieg Marc den Aufzug und fuhr ins Erdgeschoss. Mit gesenktem Kopf bewegte er sich Richtung Ausgang, wurde dann allerdings abrupt gestoppt: Irgendein Dödel war geradewegs in ihn hineingelaufen.

 Sprung  
Weitere Links
| Sicher und kostenlos Bilder hochladen|9-1-1 FanSeite|
zum Impressum | 2008- © Doctor's Diary FanForum | Admins JackySunshine & Seppy | Moderatoren Lorelei & Mellow | Gründerin des Forums Flora
Xobor Forum Software von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen
Datenschutz