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Dieses Thema hat 253 Antworten
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 Pausierende und abgebrochene Fortsetzungen!
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Fran Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 644

26.04.2011 19:39
#251 RE: Story von Fran Zitat · Antworten

Happy late-Easter oder so! Ich hoffe ihr hattet alle eine schöne Zeit? :)
Danke für eure zahlreichen Kommis, das hat mich riesig gefreut! Leider gehts immer mehr dem Ende zu und endlich kann ich ein weiteres Kapitel posten :) Ich hoffe es gefällt...
Grüsse, Fränzi


„So mein Lieber, es ist viertel nach Sieben und du solltest definitiv-“ Gretchen hielt inne, als sie mit der Türfalle in der Hand in der Tür zu Marcs Büro stehen blieb. Denn dieser haute gerade den Telefonhörer so hart auf die Gabel, dass diese fast einen Hüpfer machte. Dann liess er sich verärgert in den Sessel fallen und fuhr sich durch die Haare. „Verdammte Scheisse!“
„Marc?“ Gretchen entschied sich die Türe zu schliessen und machte einige Schritte auf ihn zu, „was ist denn los?“
„Die Baubehörde ist los!“, antwortete er wütend und zeigte mit dem Arm auf das Telefon, als er zu Gretchen schaute, „wollen uns keine Baubewilligung geben verdammte Scheisse.“
„Baubewilligung?“, erwiderte Gretchen irritiert und liess sich auf einen Stuhl vor dem Tisch nieder, „für was brauchst du denn eine Bewilligung?“
„Na zum Anbauen!“
„Ja sag bloss!“
Marc warf ihr einen giftigen Blick aus schmalen Augen zu, worauf Gretchen aufseufzte. „Jetzt schau mich nicht so an, das war eine normale Frage.“
Marc presste die Lippen aufeinander, wobei er mit einem Kugelschreiber auf die Schreibtischunterlage hämmerte. „Dan hatte die Idee unser Angebot auszubauen. Er hat den Vorschlag gemacht seine eigene Abteilung zu bekommen.“
Gretchen dachte sie hätte sich verhört. „Bitte was? Dan ist gerade mal ein paar Tage hier, was-?“
„Es ist nicht dumm Gretchen. Die anderen Krankenhäuser bieten genau das gleiche an wie wir, ausgenommen mit Hassmann die zugegeben wirklich die Beste ihrer Art ist und, naja…mir.“
„Und jetzt kriegst du keine Bewilligung.“
„Nein die machen Stunk.“, antwortete Marc angesäuert und rollte den Bleistift nun hin und her, „ich geb aber nicht auf, ich nerv die so lange bis sie mir diese Scheissbewilligung erteilen.“
„Aber nicht mehr heute Abend, oder?“, fragte Gretchen und schaute ihn seufzend an, „wir haben doch auf Acht abgemacht!“
Marc seufzte schwer und zeigte auf die Türme von Unterlagen neben ihm. „Gretchen ich muss das zuerst abschliessen hier…ich will nicht absagen aber es wird später, in Ordnung.“
„Und was heisst später?“
„Weiss nicht.“ Marc zuckte mit den Schultern und schaute sich die Berge an Arbeit an, „halb Elf? Elf?“
Gretchen seufzte schwer und liess die Schultern hängen. „Na gut…dann sehe ich dich später, ich geh schon mal nach Hause.“
„In Ordnung. Bis später.“ Marc brachte ein schwaches Lächeln über seine Lippen, was Gretchen erwiderte, bevor sie sich umwandte und das Büro verliess.

Marc rieb sich müde die Augen, als er den Kugelschreiber auf die Unterlagen vor ihm warf. Die Ärmel hatte er schon seid längerer Zeit nach hinten gekrempelt und das Licht der Schreibtischlampe war das einzige, das das Chaos auf dem Tisch beleuchtete. Er streckte seine Arme kurz durch, liess diese fallen und blickte auf die Uhr. Es war kurz vor halb Zehn. Er blieb noch einen Moment sitzen, ehe er aufstand, die Schreibtischlampe ausknipste und kurz vor dem Verlassen des Büros seinen dunkelblauen Mantel vor der Türe schnappte. Als er jedoch die Tür öffnete und bereits einen Fuss nach draussen setzen wollte, zuckte er vor lauter Schreck nach hinten.
Eine blonde Frau mit Pony stand vor seiner Türe, die Hand ausgestreckt um diese zu öffnen. Auch sie war zusammengezuckt und rollte dann schweratmend mit den Augen.
„Äh…?“ Marc legte die Stirn in Falten und schaute die Frau verstört an, „stalken Sie mich?“
„Was?“ Die Frau schaute ihn irritiert und schüttelte dann genervt den Kopf, „wir sind nicht mehr 16, natürlich nicht!“
„Ach, da haben Sie mich auch schon verfolgt oder wie.“
„Marc, bitte, hast du keine Augen im Kopf?“ Die Frau zeigte auf sich und sah ihn fragend an.
„Äh…?“
„Gina?“ Doch als es bei Marc immer noch nicht klingelte, seufzte diese wieder auf. „Wir waren zusammen auf der Schule? Ich war eine gute Freundin von Tiffany, sie ist bei euch eingeliefert worden.“
„Ja, ja…“ Marc kniff die Augen leicht zusammen und nickte, ehe er sie prüfend anschaute, „du hast nicht zufälligerweise Gretchen den Toast ins Gesicht geschmiert, oder?“
Gina verzog den Mund und hob die Augenbrauen. „Schuldig der Anklage.“
Marc entgegnete das Lächeln für einen Moment, ehe er die Türe mit einem Schlag hinter sich zuzog und sie ernst anschaute. „Das war nicht lustig.“ Er schob sich an ihr vorbei und warf sich den Mantel über die Schultern, sodass er diesen anziehen konnte.
„Mensch das ist doch Jahre her, ich bitte dich!“, antwortete Gina und lief ihm in ihren High Heels hinterher.
„Ja und ich lach auch heute noch nicht, tut mir leid.“
Gina seufzte und holte auf. „Ich wollte eigentlich Tiffany besuchen aber so eine kleine Schwester hat mir gesagt die Besuchszeiten wären vorbei.“
„Äh, ja, es ist auch nach Acht?“, entgegnete Marc und schaute kurz an ihr hinunter, „obwohl du auch so aussiehst als hättest du einen Nachtjob.“
„Sehr witzig.“, erwiderte Gina und schaute ihn scharf an, „ich arbeite in einer Bar, ein paar Strassen weiter unten.“
„Bar, Strasse, Gehsteig…soll sich ja mächtig verbreitet haben in letzter Zeit.“
Gina gab ihm einen heftigen Stoss auf den Arm, wobei er schräg grinsen musste.
„Ich möchte Tiffany sehen, also kann ich jetzt schnell zu ihr? Ich hab gehört du bist hier Chefarzt oder sowas.“
„Jep, bin ich auch!“ Marc spielte mit seinem Autoschlüssel in einer Hand, während er die andere in seiner Hosentasche versenkt hatte.
„Krass.“ Gina blieb neben Marc beim Lift stehen und schaute ihn nickend an, „weit gebracht der Herr. Ich hab dich auf der Feier gesehen vor ein paar Monaten…enge Jeans.“
„Erinnere mich bloss nicht daran.“
„Du warst mit Gretchen dort, nicht wahr? Seid ihr etwa zusammen?“
Marc holte tief Luft und warf den Schlüssel wieder vor und zurück. „Jep.“
Gina hob überrascht die Augenbrauen. „Wow. Schau mal einer an. Glücklich?“
„Willst du vielleicht weiter solche dummen Fragen stellen, denn wenn ja, hoffe ich dass du einen Durchsuchungsbefehl vorzulegen hast.“
„Hm.“ Gina schaute ihn kurz an, ehe sie sich von der Wand abstiess und mit Marc in den Lift stieg, „schön wär’s, aber leider ist keiner vorhanden.“
Marc warf ihr einen kurzen Seitenblick zu, bevor sich die Lifttüren schlossen.

Fran Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 644

30.04.2011 11:47
#252 RE: Story von Fran Zitat · Antworten

Danke für die Kommentare ihr Lieben!! Bin gerade auf dem Sprung, aber hier der neue Teil

„Also, bist du es?“
„Was?“
„Glücklich!“
„Eh…ja?“ Marc schaute irritiert zur Seite und nahm einen kräftigen Schluck seines Bieres, wobei er die Leute anschaute, die gerade das Pub betraten.
„Glaub ich dir nicht.“ Gina lächelte leicht und drehte das Glas in ihrer Hand.
„Ach und wieso nicht?“, fragte Marc mit einem gekünstelten, leichten Lächeln und strich sich über den Mund.
Gina schaute ihn einen Moment an. „Du glaubst glücklich zu sein, aber ein Teil von dir fühlt sich fremd an. Als ob du dir selber zuschauen würdest und es einfach merkwürdig findest.“
Marc lachte trocken auf, lehnte sich nach vorne und hob die Augenbrauen. „Was du für eine Scheisse laberst, ich würd mich an deiner Stelle fragen wer hier geschieden ist, hm?“
Ginas Gesichtsausdruck verdüsterte sich und sie schaute auf die Tischplatte.
„Na also.“ Marc lehnte sich wieder zurück und nahm einen weiteren kräftigen Schluck, als die Türe ein weiteres Mal aufging und Marc Mehdi ausmachte, der mit Gaby in der Hand den Laden betrat.
Gina folgte seinem Blick. „Freunde von dir?“
Marc schluckte hinunter und sah zu, wie sich die beiden lachend an einen Tisch in der Ecke platzierten. „Arbeitskollegen.“
„Scheinen glücklich zu sein.“
„Kennen sich auch nicht.“
„Ja…“ Gina nahm einen Schluck und stellte das Glas wieder auf die Tischplatte, „am Anfang ist alles immer nur schön und pink. Sie sollen es geniessen solange es anhält.“ Gina schaute auf und sah Marc an, der mit gerunzelter Stirn in Mehdis Richtung blickte, „du ebenfalls.“
Marc holte tief Luft und strich sich über die Brust. „Glaub mir, pink wird es auf alle Fälle immer sein.“
„Ach denkst du? Seid wann seid ihr schon zusammen?“
„Äh, lange genug? Hast du dich jetzt doch noch dazu entschieden mich auszufragen oder was?“, fragte Marc mit einem irritiertem Blick, „ganz nebenbei erwähnt geht dich das ja überhaupt nichts an.“
„Das stimmt wohl.“, meinte Gina und schaute wieder auf ihr Glas, „ich bin wohl einfach nur überrascht.“
„Überrascht, warum.“
„Naja, Marc Meier…der Typ der früher jede gekriegt hat und heute noch charmanter ist, ist in einer festen Beziehung? Das ist wie das pure Gegenteil von früher.“
„Du, ich hätte von dir auch nicht erwartet dass du so blöd bist und dich tatsächlich mit einem Typen verheiratest, der dich bereits nach drei Wochen Ehe betrügt, obwohl, nein, aufgrund von der Tatsache dass du eine weibliche Person und geblendet von allem was schön bist, muss ich dem wohl nachgeben.“, antwortete Marc, verschmälerte seine Augen und nahm einen weiteren Schluck aus der Flasche.
„Willst du wissen warum er mich betrogen hat?“, entgegnete Gina mit ernstem Gesichtsausdruck und nickte ihm zu, worauf er seufzte. „Keine Ahnung, weil er seinen letzten Funken Verstand wieder gefunden hat?“
„Weil er zu feige war. Ist von sich selber weggerannt. Er war genau der gleiche Typ wie du Marc, genau gleich. Früher der schöne Typ auf dem Studium, hat dann den dicken Anwalt gemacht und sich plötzlich in einer Beziehung wiedergefunden, für die er nicht bereit war.“
„Ja und du warst dann einfach…zu blind um das zu merken oder wie.“
Mehdi und Gaby lachten in der Ecke auf, worauf Gina und Marc einen Blick nach hinten warfen.
„Die Zeit bis zur Hochzeit und davor war wunderschön. Ich hab mir echt gedacht er hätte sich geändert, er war nicht mehr der Player von früher, er hat Verantwortung übernommen.“
Marc schaute die Flasche an und drehte sie mit einer Hand im Kreis.
„Dann, kurz von unseren…Flitterwochen hat er sich noch um entschieden.“ Gina brachte ein bitteres Lächeln zustande, „hat seine Sachen gepackt und ist vereist.“
Marc schaute durch wenige Stirnfransen auf und sah zu, wie sie die Lippen zusammen presste. Dann hob er die Augenbrauen und öffnete den Mund. „Und du…sagst mir das jetzt weil-?“
„Weil ich nicht will, dass Gretchen das gleiche durchmacht wie ich.“
Marcs Kopf zuckte überrascht zurück, ehe er die Stirn in Falten legte und auflachte. „Was soll denn das jetzt bedeuten, du hasst Gretchen. Hast ihr einen verdammten Toast ins Gesicht geschmiert.“
„Ich war früher nicht die netteste Person, Marc, das weiss ich selber. Aber du warst das auch nicht.“
„Bin ich auch heute nicht.“
„Ach was.“
„Du ich bin nicht nett, ja?“, stellte Marc klar, bevor er noch einen Schluck aus der Flasche nahm und sie geschlagen die Hände hob. „In Ordnung. Du bist böse.“
Marc wog mit dem Kopf und nahm einen kräftigen Schluck.
„Ich will dir nichts unterstellen und ich will dich auch nicht belehren. Aber-“
„So, jetzt hör du mal zu.“ Marc stellte die Flasche auf den Tisch und verschränkte beide Arme darauf, worauf er sich ein Stück nach vorne lehnte, „ich…weiss wirklich nicht was im Gehirn von euch Frauen den ganzen Tag so abgeht aber meines arbeitet ziemlich simpel. Ich liebe Gretchen, sie liebt mich, wir sind glücklich, in Ordnung?“ Marc verzog seine Lippen zu einem schmalen Lächeln, worauf Gina ihn einen Moment anschaute, dann seufzte und sich ebenfalls nach vorne lehnte um eine Hand auf seinen Arm zu legen.
„Äh-?“
„Das ist ja gut und schön und wenn das so ist, dann find ich das ja auch gut. Aber bist du es wirklich? Ist es das was du willst? Arbeiten und den Chefarzt markieren, dir noch mehr Arbeit aufladen und dann noch zu Hause der Verantwortung gerecht zu werden?“
„Äh, ich-?“
„Ich will dir wirklich nichts unterstellen aber wenn ich dich ansehe, dann ist es nicht das, was du willst. Und so wie ich Gretchen kenne und sie einschätzen kann, dann träumt sie von einer Hochzeit mit weissen Pferden, roten Rosen, zwei Kinder und ein kleines Haus mit Vorgarten und gelben Rosen.“
Marc schaute sie irritiert an.
„Wir haben mal ihr Tagebuch geklaut.“
„Ah ja…“ Marc nickte langsam, mit erhobenen Augenbrauen und sah zu, wie Gina den Mund verzog und schnell zur Seite schaute.
„Gregor war da genau gleich.“, fuhr sie dann fort, „hat sich quasi etwas vorgespielt und als es dann zu spät war, hat er es gemerkt.“
Marc schaute mit erhobenen Augenbrauen zur Seite.
Gina seufzte und griff nun seine beiden Hände, worauf er langsam und erstaunt nach unten blickte.
„Vielleicht bist du so nicht, vielleicht doch. Ich will dir nicht sagen du sollst Gretchen verlassen, ich will dir nur sagen, dass du dir sicher sein solltest. Bei mir ist es nun einen Monat her seid Gregor weg ist und es ist…anders. Es ist…ich weiss nicht. Wir kamen während dem Studium zusammen, haben zusammen gewohnt und sind wie aneinandergeklebt. Jetzt da er weg ist…merke ich dass ich etwas ausgelassen habe.“
„Äh, ja, deinen Verstand?“
„Nein…nicht das.“
Marc merkte, wie Gina ihn anschaute und ihre Finger über seine Hände strichen.

Fran Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 644

06.06.2011 18:05
#253 RE: Story von Fran Zitat · Antworten

Ich meld mich mal ganz scheu bei euch zurück... es ist eine Weile her, ich weiss. Das nächste was wohl etwas schockierend sein könnte - es ist das letzte Kapitel. An dieser Stelle - ein grosses, grosses Dankeschön an alle. Ihr habt so unglaublich lange durchgehalten! Auch meine, zum Teil wirklich langen Pausen, habt ihr 'überstanden'. Danke für jeden einzelnen Kommentar, die mich immer wieder angespornt haben. Danke, ihr seid wirklich toll! :-) Ich weiss, das Ende wird euch nicht gefallen...Fühlt euch trotzdem gedrückt :) Eure Fran

http://www.youtube.com/watch?v=v0H5ULDivZE

Gretchen war gerade dabei die letzten Kerzen zu entzünden, als Marc mit gesenktem Kopf vor der Haustüre stand. Sein Mantel hing lose zwischen seinen Fingern, die Strähnen zerzaust in sein Gesicht.
Gretchen schüttelte die Kissen auf, während Marc eine Hand auf das kühle Holz der Türe legte und dabei einen sehnsüchtigen Blick auf diese warf. Er hatte keine Ahnung was im Innern seiner Wohnung los war. Er wusste nur, das Gretchen darin zu finden war. Und er wusste, was er getan hatte. Seine Finger strichen über das Holz, langsam hinunter, bis sein Arm wieder schwer neben seinem Körper hing.
Gretchen warf ihre Haare in den Nacken und schaute auf die Uhr, bevor sie mit einem breiten, glücklichen Lächeln die Schale mit Obst nahm und in Richtung Küche lief. Bald würde er da sein. Bald würde er durch diese Türe kommen und einen romantischen Abend mit ihr geniessen.
Doch die Minuten verstrichen langsam und als Gretchen beim Fenster den Vorhang vorsichtig zur Seite schob, konnte sie bereits Sterne am Himmel ausmachen. Doch von Marc keine Spur.
Marc konnte sich nicht bewegen. Er stand da, in der Kühle der Nacht und bewegte sich keinen Millimeter. Und als er nicht wusste, wie lange er überhaupt schon da stand, öffnete sich die Türe vor ihm. Er hob den Kopf und schaute in Gretchens überraschtes Gesicht, das ihm entgegen lächelte.
Doch Marc konnte es nicht erwidern. Er blickte sie an, mit einem Gesichtsausdruck, der sein Innertes wiederspiegelte.
Gretchens Lächeln erlosch langsam und die Hand, die sie an der Türe abgestützt hatte, rutschte langsam hinunter. „Marc…? Was ist denn los…?“
Marc blickte sie immer noch an, die Augen traurig, den Blick bekümmert.
„Ist etwas passiert?“, fragte Gretchen und anstatt ihrem Lächeln machte sich nun ein besorgter Blick auf ihrem Gesicht bemerkbar.
Marc schluckte und erwiderte einen Moment nichts, bis nur vier Worte über seine Lippen wichen. „Es tut mir leid.“
Gretchen schaute ihn einen Moment irritiert an, lächelte dann und schüttelte den Kopf. „Was tut dir leid…? Was ist denn…?“
Doch als Marc nichts erwiderte, erlosch nun auch ihr Lächeln und ihr Blick fing seinen zerknitterten, violetten Pullover ein, der nicht mehr wirklich an der richtigen Stelle sass. Ein Gedanke machte sich in ihrem Kopf breit, den sie nicht wollte. Den sie nicht glauben konnte. „Marc…?“
Wiederum schluckte er und schüttelte den Kopf. „Es tut mir leid.“, flüsterte er mit brüchiger Stimme, ehe er den Kopf senkte. Er machte einige Schritte nach hinten, den Kopf gesenkt und wandte sich dann um, um in der Dunkelheit zu verschwinden.
Und in Gretchen machte sich eine so plötzliche Leere breit, die jede kälteste Nacht schlagen würde.

Fran Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 644

10.06.2011 08:35
#254 RE: Story von Fran Zitat · Antworten

Hallo Zusammen!

Lieben Dank für die vielen Kommentare - ich dachte ich melde mich bezüglich der "Entrüstungen", die das "letzte" Kapitel hervorgerufen hat.
Zum ersten - ich machte viele Pausen, zum Teil sogar sehr lange Pausen, was meiner Ansicht nach nicht wirklich 'professionell' ist/war. Natürlich wissen wir alle was alles im Leben so anfallen kann, sodass man nicht jeden Tag schreiben kann ;-) Das war, nebst anderen Gründen, der gewichtigste Grund, warum ein "Ende" her musste. Ich schreibe "Ende" absichtlich in Klammern, da es nicht unbedingt heissen muss, dass wirklich abgeschlossen ist. Hat er sie betrogen? Hat er sie nicht betrogen? Was ist in der Bar passiert? Etc. etc.

Momentan kann ich jedoch nicht weiterschreiben. Die Story einfach so offenzulassen war keine Option, da ich euch ein "Abschluss" schuldig war. Ich weiss, das letzte Kapitel richtet sich nicht nach dem Rest der Story, sprich, es ist nicht lustig oder chaotisch. Nichtsdestotrotz wissen wir wie Marc denkt (bzw. zu viel denkt/nicht denkt lol) und dass das Leben halt, leider, nicht nur aus Spass besteht. Daher fand ich das Ende zwar krass, aber dennoch ziemlich realistisch.

Ich möcht jedoch nicht, dass ihr euch jetzt nicht mehr in der Schule konzentrieren oder nicht mehr schlafen könnt - after all, es ist nur eine Geschichte! :-) Dennoch - es ist heisst nicht, dass die Geschichte entgültig abgeschlossen ist. (Obwohl, habt ihr euch mal die Länge von dem Teil angesehen?) Ich kann euch nur nicht versprechen, wann es weiter geht. Ich möchte euch dann auch definitiv in regelmässigen Abständen neuen Stoff liefern.

Ich hoffe ihr versteht das und seid mir nicht böse.

Auf jeden Fall vielen Dank für die Treue und man liest sich definitiv!

Grüsse,
Fran

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