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Dieses Thema hat 54 Antworten
und wurde 17.397 mal aufgerufen
 Abgeschlossene Fortsetzungen!
Seiten 1 | 2 | 3
lLena__ ( gelöscht )
Beiträge:

02.02.2010 17:53
#26 Story von Lena Zitat · Antworten

Ich bin gemein, ich weiß, aber auch heute löse ich noch nicht auf, was in der SMS stand.
Aber morgen ganz sicher, versprochen.



Gretchen saß den ganzen Tag im Stationszimmer. Sie bearbeitete alle Akten, die sich angesammelt hatten und trank ihren Tee.
Schwester Sabine wollte ihr einen extra Erkältungstee machen, der sehr gut helfen soll, doch Gretchen schüttelte nur den Kopf. Reden konnte sie ja immer noch nicht.
Neben ihr stand ein Mülleimer, der inzwischen bis zur Hälfte mit Taschentüchern gefüllt war.
Immer wieder kamen einige Kollegen rein und gaben ihre Kommentare zu Gretchen ab. Wenigstens konnte man unter dem Tisch die Hose nicht so gut erkennen.
Zwischendurch kam auch mal Franz vorbei und wollte wissen, wo Gretchen war. Sie schrieb ihm, dass sie gestern Abend schon, als die beiden im Kino waren, zu Marc gegangen war. Und da hatte sie sich wohl eine Erkältung eingefangen. Franz wollte zwar wissen, wieso sie zu Marc gegangen war, doch Gretchen schrieb ihm, dass sie ihm das alles erklärte, wenn sie wieder reden konnte.
Er ließ sie dann nach einigen fragenden Blicken auch in Ruhe, da er wusste, dass sie sowieso nichts schreiben würde.

„Na Hasenzahn, immer noch am Aktenschreiben!?“, Marc war ins Stationszimmer gekommen, grinste sie schelmisch an und lehnte sich nun gegen ihren Schreibtisch.
Sie funkelte ihn nur böse an.
„Solltest vielleicht öfter mal nichts reden, dann werde ich diese ganzen bescheuerten Akten endlich los.“, er sah auf den Stapel, der inzwischen sehr klein geworden war.
Gretchen schrieb weiter ihre Akten und beachtete ihn nicht.
„Äh… Hasenzahn!?“
Wieder keine Reaktion.
Marc beugte sich zu ihr und drückte ihren Kopf behutsam nach oben, so dass sie ihm genau in die Augen sah.
„Was ist los!?“
Gretchen zuckte nur die Schultern und sah schnell wieder weg.
Marc stöhnte kurz auf, suchte dann nach einem leeren Blatt Papier und legte es über die Akte, an der sie gerade saß.
Gretchen sah ihn verständnislos an.
„Ja, schreiben!“
Doch Gretchen dachte gar nicht daran, er sollte schon selbst drauf kommen. Immerhin hatte er sich wegen der Sache gestern Abend noch nicht entschuldigt und auch wenn sie zu ihm gegangen war, hieß das noch lange nicht, dass sie ihm verziehen hatte. Sie hatte sich so alleine gefühlt und sie brauchte einfach irgendjemanden zum kuscheln. Und irgendwie kam es ihr mit dreißig auch ein wenig komisch vor, sich zu ihren Eltern ins Bett zu legen.
Dann blieb halt nur noch Marc, und zugegeben, sie hatte ihn auch wirklich vermisst.
„Boah, Hasenzahn, dann halt nicht.“, Marc stand wieder auf und verließ das Stationszimmer. Er hatte keinen blassen Schimmer, warum sie so bockig gewesen war.
Gretchen saß geknickt über ihren Akten. Sie wollte jetzt nur noch nach Hause und in ihr Tagebuch schreiben. Seit gestern Abend hatte sie nun schon nicht mehr geschrieben und es waren so viele wichtige Dinge passiert.

Knappe zwei Stunden später verließ Gretchen dann das Krankenhaus. Marc hatte sie seit ihrem „Gespräch“ im Stationszimmer nicht mehr gesehen.
Inzwischen war sie noch wütender auf ihn.

Liebes Tagebuch,

bin gestern Nacht dann noch zu Marc. War dann auch total süß zu mir. Habe heute allerdings keine Stimme mehr, weil ich im Schlafanzug zu ihm gegangen bin. Habe wenigstens ein bisschen abgenommen. Marc hat kein Wort mehr über die Sache gestern Abend verloren. Bin zwar zu ihm, heißt aber noch nicht, dass ich ihm ganz verziehen habe. Werde erst mal nichts sagen, na ja, kann ich ja sowieso nicht, er soll von selbst drauf kommen und sich entschuldigen. Bezweifle aber, dass er das macht. Na ja, die Hoffnung soll man ja bekanntlich zu letzt verlieren.


Und wieder lag Gretchen alleine in ihrem Bett, mit einer Tafel Schokolade und einer Bettdecke. Doch diesmal hatte sie sich fest vorgenommen, nicht zu Marc zu gehen. Immerhin hatte sie ja jetzt seine Klamotten, in denen sie noch immer steckte.
Ihr fiel ein, dass Marc ihr gestern von seiner SMS erzählt hatte, kurz bevor er, gezwungenerweise, ich liebe dich gesagt hatte.


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lLena__ ( gelöscht )
Beiträge:

03.02.2010 17:48
#27 Story von Lena Zitat · Antworten

Hallo und schönen Abend meine Lieben.
heute die Auflösung zur SMS.
ich kann ja nicht verantworten, dass ihr wegen mir noch mehr schlaflose Nächte verbringt.
Lg, Lena


Hasenzahn,
ich kann das noch nicht. Zusammen ziehen und so was.
Können wir reden!?
ILD.



Oh mein Gott! Marc Meier hatte ild geschrieben. Ja ok, dass konnte man immer mal schnell schreiben, aber von Marc war das was besonderes.
Sollte sie ihm zurück schreiben!? Aber sie wollte doch, dass er diesmal von selbst kommt. Gretchen griff zur nächsten Tafel Schokolade und biss hinein, während sie weiter grübelte.
Zwei Tafeln Schokolade und eine gute Stunde später entschied sie sich schließlich dazu, ihm zu schreiben.

Über was willst du reden?

Auch wenn es ihr schwer fiel schrieb sie nur ein paar Wörter, denn er sollte ja merken, dass sie immer noch sauer war.
Kurze Zeit später kam dann auch schon seine Antwort.

Hat sich schon wieder geklärt.

Sie sah geschockt auf das Display und schüttelte das Handy einige Male, damit sich die Buchstaben vielleicht noch zu einem
"Ich wollte mich bei dir entschuldigen, es tut mir alles so Leid. Ich meinte das nicht so, willst du bei mir einziehen!?
Bitte, ich liebe dich und möchte dich nie verlieren!", formten, aber das taten sie nicht.

Marc, wie wär’s wenn du dich mal entschuldigst!?

Ja, Ok, er sollte das eigentlich von selbst machen, aber wenn er es nicht kapierte, dann musste sie eben nachhelfen.

Äh… für was!?

Das war doch wohl die Höhe. Das ganze war gute 24 Stunden her und er hatte es schon wieder vergessen!?

Für gestern Abend!?


Inzwischen kamen seine Antworten wesentlich schneller, als am Anfang.

Hasenzahn, ich hätte gedacht, das haben wir gestern geklärt!

Geklärt! Mit einem gezwungenem ich liebe dich oder was stellte er sich jetzt da vor!?
Sie wollte eine Entschuldigung und so weit sie sich erinnern konnte war da nur ein „Ich hätte gedacht, du meintest Entschuldigung.“
Aber das hatte ja mal gar nichts mit einer richtigen Entschuldigung zu tun!

Wann bitteschön!? Du hast nicht einmal Entschuldigung gesagt.

Entschuldigung. Zufrieden!?

Marc, ich will dass du es mir sagst.

Soll ich dich anrufen!?

Nein, du sollst es mir ins Gesicht sagen.

Ich fahr jetzt ganz sicher nicht zu dir.


Gretchen starrte auf das Display. Sie versuchte gegen die Tränen anzukämpfen, doch es gelang ihr nicht.
Nach einigen Minuten kam wieder eine SMS von Marc.

Hasenzahn, noch da!?

Doch sie antwortete nicht, sie weinte nur noch mehr und biss erneut in ihre Schokolade.

Bist du jetzt wieder sauer, oder was!?

Gretchen kuschelte sich in ihre Decke. Wieso musste er nur so kalt sein!?

Hasenzahn!?


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lLena__ ( gelöscht )
Beiträge:

04.02.2010 17:48
#28 Story von Lena Zitat · Antworten

Am nächsten morgen im Krankenhaus sah Gretchen Marc schon von weitem, doch sie hatte sich vorgenommen ihn zu ignorieren und lief an ihm vorbei.
„Hasenzahn!?“
Sie achtete nicht auf ihn sondern beugte sich über einige Akten, die auf dem Schreibtisch lagen.
Marc war ihr nachgegangen und zog sie nun am Arm zu sich her.
„Hasenzahn…“
Sie sah ihn erwartungsvoll an.
„Es… na ja, also es… tut mir Leid.“, nuschelte er.
Gretchen war noch nicht ganz überzeugt.
„Hasenzahn, ich sag das jetzt nicht noch mal.“
Gretchen grinste ihn an und beugte sich zu ihm, um ihn zu küssen.
„Was ist eigentlich mit deiner Stimme!?“
Gretchen zuckte mit den Schultern. Sie hatte total vergessen, dass sie ja nicht mehr reden konnte.
„Gretchen!?“
Sie räusperte sich einmal und fing dann an zu reden.
„Ich weiß nicht.“, doch ihre Stimme war nur ein leises Flüstern.
Marc lachte.
„Was!?“, er tat, als hätte er sie nicht verstanden.
„Geht nicht lauter.“
Marc grinste sie schelmisch an.
„Och Marc jetzt hör auf so zu grinsen.“
„Was!?“, er lachte schon wieder.
Sie verdrehte die Augen und versuchte es noch mal.
„Hör auf zu grinsen!“
„Ja, ist ja gut.“, er hob abwehrend die Hände.
„Kaum wieder bisschen Stimme maulst du schon wieder alle an.“
„Marc du könntest ruhig mal bisschen Verständnis haben. Mir geht’s wirklich nicht gut.“
„Ja dann nimm dir frei oder reiß dich ein bisschen zusammen.“
„Machst du ja auch nie.“, damit ging sie aus dem Zimmer und ließ einen verdutzten Marc stehen.
„Was soll das denn jetzt schon wieder heißen!?“, rief er ihr noch nach, doch sie hörte ihn nicht mehr.

Gretchen machte relativ früh Feierabend, da sie keine Lust hatte auf irgendwelche komischen Kommentare zu ihrer Stimme. Marc hatte sie nicht mehr gesehen, er hatte noch eine OP, bei der ihm diesmal allerdings Knechtelsdorfer half.
Als sie sich an diesem Abend alleine ins Bett legte fühlte sie sich wesentlich besser als die letzten zwei Abende. Marc hatte sich entschuldigt.

Liebes Tagebuch,

habe gestern Abend noch mit Marc gesimst. Habe ihm dann gesagt, dass er sich entschuldigen soll. Hat er dann heute auch gemacht. War richtig süß. Hat dann aber den romantischen Moment gleich wieder zerstört, weil er sich über meine noch nicht wieder fitte Stimmer lustig gemacht hat.
Vermisse ihn total. Hab ihn jetzt seid... zwei Tagen nicht mehr geküsst.



Sorry, aber außer einer kleinen Entschuldigung hatte Marc heute leider nichts im Petto.
Dafür hat Gretchen morgen etwas ganz besonderes mit ihm vor, da muss auch unser lieber Herr Doktor
ein wenig leiden.
Lg, Lena.


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lLena__ ( gelöscht )
Beiträge:

05.02.2010 18:13
#29 Story von Lena Zitat · Antworten

Heute mal ein bisschen mehr, aber ich konnte nicht mitten in Gretchens Rache abbrechen.
Hoffe euch gefällt der Teil. Würde mich über Kommis freuen.
Lg, Lena.




Auch Marc hatte inzwischen Feierabend gemacht und saß auf seiner Couch. Er wollte es sich nicht eingestehen, aber er hatte Gretchen bei der OP heute vermisst. Sie waren einfach ein eingespieltes Team.
Und auch jetzt hätte er sie gerne neben sich, als alleine in seiner Wohnung zu sitzen. Er hatte sich eigentlich fest vorgenommen sie zu fragen, ob sie nicht noch mit zu ihm kommen wollte. Aber als er aus dem OP kam war sie nirgendwo mehr auf zu finden gewesen.
Wenigstens hatte er morgen Mittag eine OP mit ihr, da konnte er sie ja fragen.

Gretchen musste am nächsten Tag erst mittags anfangen und hatte deswegen am Vormittag schon fleißig ihre Stimme trainiert. Sie war zwar noch nicht wieder ganz da, aber immerhin war es nicht mehr nur ein flüstern, sondern es kamen schon Töne heraus. Die waren zwar etwas krächzig, aber besser als gar nichts.
„Morgen.“, Marc war in den Waschraum gekommen, um sich für die OP steril zu machen.
„Hi.“, Gretchen lächelte ihn an.
„Deine Stimme geht wieder!?“
„So zu sagen, ja.“
Als Gretchen Marc mit diesem ganz bestimmten Blick ansah konnte er nicht mehr anders. Er ging auf sie zu, um sie leidenschaftlich zu küssen.
Doch als er sie erneut küssen wollte wich Gretchen aus.
Sie wollte ihn ein bisschen zappeln lassen. In einer Zeitschrift hatte sie erst neulich gelesen, dass es Männer total anmacht, wenn Frauen sie ein bisschen hinhalten. Natürlich nicht zu lange, aber so ein bisschen schadete nicht.
Außerdem sollte er für seine ganzen fiesen Bemerkungen die letzten Tage ruhig ein bisschen leiden.
„OP“, sagte sie deswegen nur und schlüpfte an ihm vorbei.
Während der OP warf sie ihm immer wieder verführerische Blicke zu.
Marc war inzwischen schon total nervös, anscheinend wirkte es bei ihm.
Immer wieder sah er sie lange und eindringlich an und gerade eben wusste er nicht mehr, was er machen sollte.
Als die OP beendet war lief sie schnell aus dem OP und beeilte sich dann in die Umkleide zu kommen.
Dort angekommen zog sie sich schnell ein weit ausgeschnittenes Oberteil an und ließ wie zufällig ihren Geldbeutel fallen, als Marc gerade herein kam.
„Ups“, sie bückte sich so, dass er genau in ihren Ausschnitt sehen konnte.
„Hasenzahn, wie wär’s wenn du noch mit zu mir kommst!?“
„Marc, wir haben noch eine OP.“
„Oh… ja.“
Gretchen grinste zufrieden. Ihr Plan funktionierte anscheinend.
Bis zur nächsten OP, die am Nachmittag war, bemühte sie sich ihm aus dem Weg zu gehen. In der OP wollte sie dann ihren nächsten Angriff starten.
Ja Ok, OP Kleidung war jetzt nicht wirklich sexy, aber anscheinend reichte auch nur ihr Blick und einige verführerische Gesten um ihn ganz wild zu machen. Was wahrscheinlich auch daran lag, dass er sie schon so lange nicht mehr berühren hatte dürfen.
Als sie wieder im Waschraum standen, sah Marc die ganze Zeit zu ihr herüber. Nach einiger Zeit lächelte sie und ging auf ihn zu.
„Wegen deiner Frage vorhin, ob ich nachher noch mit zu dir will… nach der OP steht nichts mehr an.“
Marc grinste. Sie gab ihm einen kurzen Kuss und verschwand dann schnell in den OP.
Während der OP streifte sie ihn immer wieder. Wenn sie ihm das OP-Werkzeug gab, streifte sie seine Hand. Wenn sie hinter ihm vorbeiging streifte sie unauffällig seinen Hintern. Immer wieder sah sie ihn mit diesem verführerischen lächeln an und Marc war deutlich anzumerken, dass er sich überhaupt nicht mehr auf die OP konzentrieren konnte.
„Sabine, halten sie mal so. Hasenzahn, vor die Tür.“
„Was soll das!?“, er sah sie wütend aber gleichzeitig verlangend an.
„Was!?“, sie legte ihren Kopf leicht schief und guckte unschuldig zu ihm hoch.
„Diese Nummer da drin.“
„Welche Nummer.“
„Oh, du weißt ganz genau was ich meine.“
„Nein, ich hab nicht die leiseste Ahnung wovon du sprichst.“
„Boah…“
„Wie wär’s wenn wir weiter operieren, um so schneller sind wir bei dir.“, sie legte einen Finger an ihren Mund und als sie wieder in den OP ging streifte sie seinen Oberschenkel.
Marc stöhnt kurz auf und folgte ihr dann.
Gretchen schraubte ihr „Programm“ zwar etwas zurück, da der Arme Patient ja nun wirklich nichts für die männlichen Hormone konnte, denn Marc hatte nur noch Augen für Gretchen und darunter litt der Unterschenkel des Patienten ein wenig, aber trotzdem hörte sie nicht ganz damit auf, denn es machte ihr wahnsinnigen Spaß.
Gretchen hatte kaum den OP verlassen, als sie von Marc auch schon gegen die Wand gedrückt und heftig geküsst wurde.
„Marc!“, Gretchen wollte sich aus seinem Griff lösen, doch es gelang ihr nicht.
„Hm.“, er achtete gar nicht auf sie sondern fing nun an ihren Hals zu küssen.
„Die Schwestern schauen schon total komisch.“
„Lass sie doch.“, er kam nun wieder hoch und grinste sie schelmisch an.
Auch Gretchen fiel es inzwischen schwer, nicht über ihn her zu fallen.


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lLena__ ( gelöscht )
Beiträge:

09.02.2010 13:21
#30 Story von Lena Zitat · Antworten

Erstmal vielen Dank für eure Kommis und Genesungswünsche.
Mir geht's auch schon wesentlich besser.
Hier jetzt die Fortsetzung von Gretchens Rache.
Lg, Lena.



Kaum hatte Gretchen die Wohnungstür hinter sich geschlossen drückte Marc sie schon wieder gegen die Wand. Er war mit einem Affenzahn durch die Stadt gerast und Gretchen hatte auch deutlich sehen können, warum.
Gretchen hatte sich eigentlich vorgenommen, ihn auch in seiner Wohnung noch ein bisschen hin zu halten, doch sie war kläglich gescheitert.
Inzwischen hatte er sie hochgehoben und war mit ihr auf dem Weg zur Couch. Auf dem Kicker, der mitten im Raum stand, setzte er sie kurz ab, um ihr ihr Oberteil über den Kopf zu streifen. Dann hob er sie erneut hoch und trug sie bis zur Couch. Seine Lippen wanderten von ihrem Mund, über ihren Hals, bis zu ihren Brüsten. Gretchen zog ihn zu sich hoch, um ihn zu küssen.
Dann machte sie sich an seinem Hemd zu schaffen. Sie wollte seine nackte, erhitzte Haut unter ihren Händen spüren, sie wollte ihn spüren.
Als er ihren BH öffnete und ihre Brüste liebkoste stöhnte sie laut auf.
Sie schob Marc ein bisschen von sich weg, aber nur, um seine Hose öffnen zu können. Auch er zog ihr ihre Hose aus und schließlich auch ihr Höschen.
Seine Lippen wanderten erneut von ihren Lippen, zu ihrem Hals, über ihre Brüste, ihren Bauch entlang und schließlich zu ihrer intimsten Stelle.
Gretchen bebte vor Lust. Sie konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen.
Als er schließlich wieder hoch kam sah sie ihm verliebt in die Augen. Sie verloren sich wieder und wieder in einem leidenschaftlichen Kuss.
Er vergrub sein Gesicht in ihren blonden Locken.
„Gretchen, ich liebe dich“, flüsterte er ihr leise ins Ohr, bevor sie beide in einer anderen Welt versanken.

„Morgen.“, Gretchen sah sich um. Sie lag auf der Couch in Marcs Wohnzimmer. Er saß nur in Boxer-Shorts am Tisch und las irgendetwas.
Sie war in eine Decke gekuschelt, doch sie fühlte, dass sie nichts anhatte.
Als sie an letzte Nacht dachte musste sie grinsen.
„Kaffee!?“, Marc war inzwischen aufgestanden und stand nun an der Küchenzeile. Er sah so verdammt scharf aus.
„Mh.“
Nach ein paar Minuten kam er mit einer Tasse Kaffee zu ihr und ließ sich neben sie fallen.
„Oh Gott, wie spät ist es eigentlich!?“
„Reg dich ab, Hasenzahn, es ist Samstag“
„Oh“, sie nippte an ihrem Kaffee und ließ sich wieder zurück ins Kissen fallen.
So konnte sie sich jeden Samstagmorgen vorstellen.
Marc Meier bringt ihr in Boxer-Shorts den Kaffee ans Bett. Ein Traum.
Sie drehte sich ein wenig zu ihm und legte ihren Kopf auf seinen Bauch, wo er sehr gut hineinpasste, wie sie nach kurzem feststellte.
Zu ihrer Überraschung sagte Marc nichts, sondern ließ die Kuscheltour einfach über sich ergehen.
„Es ist ein Wunder, dass du heute reden kannst.“
„Wieso!?“, sie sah in verständnislos an.
„So laut wie du gestern warst.“, er grinste sie an.
Gretchen errötete leicht. Aber sie war doch nicht laut gewesen, oder!? Ja, Ok, vielleicht ein bisschen, aber das war ja auch zu verstehen. Bei dem Mann.
„War wohl ziemlich gut, was!?“, wieder grinste er sie an.
Och ne, jetzt nicht wieder diese ich bin der Beste und Tollste Nummer. Sie sagte einfach nichts, sondern kuschelte sich nur noch ein wenig mehr an ihn ran. Plötzlich klingelte ihr Handy.
Sie schreckte hoch und sah sich nach ihrer Hose um, in der es eigentlich sein sollte. Schließlich entdeckte sie sie hinter der Couch und nahm hastig ab.
„Haase!?“, meldete sie sich, während sie versuchte die Decke wieder ein wenig über ihre nackten Brüste zu ziehen, was Marc amüsiert beobachtete.
„Mama, ja, ich bin bei Marc.“
„Nein, alles Ok.“
„Du, ich erklär dir das später, ja!?“
„Mama, ich erklär dir das später.“
„Ja, bis dann.“
Gretchen legte auf und verdrehte die Augen.
Marc grinste sie nur an.
„Was grinst du denn so!?“
Er beugte sich zu ihr und küsste sie zärtlich.
„Du siehst verdammt scharf aus.“
Gretchen musste sich sehr zusammen nehmen, um nicht laut los zu kreischen. Marc Meier fand sie scharf. Verdammt scharf.
Aus dem zärtlichen Kuss wurde ein leidenschaftlicher. Gretchen sich rittlings auf Marc und verwöhnte seinen Hals. Sie vergrub ihre Finger in seinen Haaren.
Ding Dong.
Gretchen schreckte zurück und kletterte von ihm runter. Sie zog sich die Decke über ihren Körper. Er seufzte kurz und stand dann auf, um an die Tür zu gehen.
„Wo ist sie!?“, Gretchen hörte eine tiefe Männerstimme, dann Marc der irgendetwas rief und schließlich ein „Bum“.


Tja, wer das wohl ist!?
Nur so viel: Es wird euch nicht gefallen.
Jetzt wisst ihr aber bestimmt, wer da vor der Tür steht, oder!?
Ich hoffe, ich kann euch schon morgen die Auflösung zu lesen geben,
ich weiß aber nicht, ob ich das hinbekomme, muss immer noch viel im Bett liegen.


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lLena__ ( gelöscht )
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10.02.2010 18:01
#31 Story von Lena Zitat · Antworten

Nochmals Danke für eure Genesungswünsche.
Wie gesagt, mir geht's auch wesentlich besser.
Ja, ihr habt ja schon erraten, wer da vor der Tür steht.
Aber keine Angst, er wird wirklich nicht lange bleiben.
Und auch unsere liebe Gretchen hat schön langsam wirklich
keine Lust mehr auf ihn...
Dafür aber auf jemand ganz anderen, aber lest selbst.
Lg, Lena.



Erschrocken sprang sie auf, sie drehte allerdings kurz noch mal um und holte sich die Decke, die sie schützend vor ihren nackten Körper hielt. Dann lief sie zur Tür und sah im Türrahmen Frank stehen, der sich die blutende Nase hielt. Vor ihm stand Marc, der triumphierend zu ihm blickte.
„Sternchen, da bist du ja.“
„Äh… Frank… was machst du hier!?“
„Hast du meine SMS nicht bekommen!? Bitte Sternchen, wir müssen reden.“
„Äh… ihr müsst gar nichts reden.“, Marc hatte sich nun schützen neben Gretchen gestellt und ihr seinen Arm um die Taille gelegt, was sie unglaublich süß fand.
„Sternchen, ich weiß, ich hab dich verletzt, aber ich liebe dich doch. Wir gehören doch zusammen.“, er wollte zu ihr gehen, doch sie wurde von Marc weg gezogen.
„Verschwinde!“, Marc machte ein paar Schritte auf Alexis zu und fuchtelte drohend mit dem Finger in der Luft herum.
„Du kannst mir nicht verbieten mit meiner Frau zu reden.“
„Wir sind nicht verheiratet, Frank. Ich habe die Ehe nicht anerkannt.“
„Aber sag doch so was nicht, Sternchen.“
„Der Typ ist doch nicht mehr ganz dicht im Kopf.“, Marc ging nun wieder zu Gretchen zurück und legte besitz ergreifend seinen Arm um ihre Hüfte.
„Lass mich in Ruhe. Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben.“, Gretchen war inzwischen etwas lauter geworden.
Frank sah geknickt zu Boden und sagte eine Weile nichts mehr.
„Wenn du das wirklich so willst…“
„Ja, will ich.“, unterbrach Gretchen ihn.
„Dann… dann lass ich dich in Ruhe.“
Er drehte sich um und verließ die Wohnung.
Marc machte die Tür zu und wollte gerade etwas sagen, als er Gretchens Gesichtsausdruck sah. Sie lächelte und sah ihn träumerisch an.
„Hasenzahn, da kommt gerade ein Psychopath rein und will dich mitnehmen und du grinst mich hier verliebt an!?“
„Du bist so süß.“
„Äh… nein.“
„Doch.“
„Ich bin überhaupt nicht süß.“
„Doch, wie du mich beschützt hast.“
Marc erwiderte nichts, sondern wollte an ihr vorbeigehen, doch sie hielt ihn fest und presste ihren – inzwischen wieder nackten Körper, da ihr das Tuch runtergefallen war, als sie ihn aufgehalten hatte – gegen seinen.
„Ich liebe dich.“, hauchte sie und küsste ihn verlangend.
Sie landeten wieder auf der Couch, doch diesmal nahmen sie die „Loveboattour“. Und es schien auch Marc zu gefallen.


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lLena__ ( gelöscht )
Beiträge:

11.02.2010 18:07
#32 Story von Lena Zitat · Antworten

Nachdem sie zusammen etwas gekocht hatten – was sich als sehr schwierig herausgestellt hatte, da Marc kaum Lebensmittel zu Hause hatte – und sich dann schweren Herzens verabschiedet hatten, war Gretchen nach Hause aufgebrochen.
Schließlich wussten ihre Eltern ja immer noch nichts von der Sache mit Marc und schön langsam wurde es mal Zeit.
„Margarete. Da bist du ja.“
„Hallo Mama.“
Gretchen war kaum zur Tür rein, als Bärbel schon wild mit den Armen gestikulierte und auf sie einredete.
„Läuft da was mit dem Meier, Gretchen!? Ach das ist ja wirklich ein ganz charmanter Mann. So groß und muskulös… hach“
Gretchen räusperte sich.
„Ja, also wir sind zusammen.“
„Nein!“
„Doch!“
„Ach Gretchen, dass ist ja wunderbar.“
Bärbel lief wie ein aufgescheuchtes Huhn ins Wohnzimmer, wo Franz auf der Couch saß, um ihm die frohe Botschaft zu überbringen.
„Franz stell dir vor was passiert ist.“
„Hat sie abgenommen!?“
„Ach nein, sie ist mit dem Meier zusammen!“
Bärbel hopste zur Tür, in die Gretchen gerade rein kam und umarmte sie.
„Was!?“, ihr Vater war von der Couch aufgesprungen und kam nun auch auf Gretchen zu. „Aber Kälbchen, wieso denn ausgerechnet der Meier!?“
„Weil ich ihn liebe, Papa!?“
„Ja, aber nicht, dass er dich wieder enttäuscht.“
„Ach Paperlapap. Jetzt red ihr doch nicht so einen Unsinn ein, Franz. Wenigstens kommt sie jetzt noch vor 35 unter die Haube.“, Bärbel grinste übers ganze Gesicht.
Gretchen lächelte gezwungen. Diesen Wunsch konnte sie ihrer Mutter leider nicht erfüllen. Selbst wenn sie so lange zusammen bleiben würden, Marc Meier und heiraten, dass passte überhaupt nicht zusammen.
„Aber Kälbchen, bist du dir denn auch ganz sicher!?“
„Ja, Papa. Ich bin mir sicher.“
Franz seufzte und ging wieder zurück zur Couch, auf die er sich fallen ließ.
„Ihr müsst natürlich morgen zum Essen kommen. Ach ich hab ja gar nichts mehr… Franz, wir müssen noch einkaufen fahren. Was koch ich denn!?“, sie lief in die Küche um zu kontrollieren, was noch alles da war.
„Äh… also Mama, ich weiß nicht, ob…“
„Lamm ist doch Ok, nicht!?“
„Äh… ja, aber…“
„Franz, kommst du!? Die Supermärkte haben nicht ewig auf.“
„Komme ja schon.“
Und schon waren die beiden zur Tür raus und Gretchen stand verdutzt in der Küche. Wie sollte sie Marc beibringen, dass er zu ihren Eltern zum Essen musste.
Schließlich entschloss sie sich dazu, ihn gleich an zurufen, dann hatte er noch ein wenig Zeit sich darauf einzustellen.
„Hi Marc.“
„Hasenzahn. Was gibt’s!?“
„Ja also… wir sind morgen bei meinen Eltern zum Essen eingeladen… weil wir doch jetzt zusammen sind.“
„Ok. Wann!?“
„Äh… Marc wir sind zum Essen eingeladen. Bei meinen Eltern.“
„Ja, ich bin nicht schwerhörig.“
„Äh… ja also so gegen 19.00 Uhr vielleicht!?“
„Ok.“
„Und das findest du echt nicht schlimm!?“
„Ne.“
„Ok, dann bis morgen.“
„Äh… kommst du nicht noch mal vorbei!?“
„Wenn du willst.“
„Morgen!?“
„Ok. Schau dann einfach mal vorbei, ja!?“
„Mh. Ja, bis morgen.“
„Bis morgen.“

Liebes Tagebuch,

habe meinen Eltern gerade gesagt, dass ich mit Marc zusammen bin. Mama hat sich total gefreut, Papa war eher geschockt. Haben uns morgen zum Essen eingeladen. Hätte gedacht, dass Marc das total scheiße findet, hat es aber sehr gelassen aufgenommen. Glaube, dass es ihm letztes Mal gefallen hat.


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lLena__ ( gelöscht )
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14.02.2010 18:28
#33 Story von Lena Zitat · Antworten

So, heute wieder ein neuer Teil.
Diesmal passend zum Valentinstag.
Es ist etwas mehr geworden, da ich das eigentlich nicht geplant hatte.
Vom Valentinstag selbst ist heute noch nicht so viel dabei, aber die
nächsten Tage kommt davon noch mehr.
Lg, Lena.



Gretchen hüpfte freudestrahlend zu ihrem Schrank und suchte etwas Passendes zum Anziehen. Sie wollte Marc morgen überraschen. Also nicht, wenn sie zu ihm ging, sondern am Abend. Wenn sie bei ihren Eltern waren. Aber irgendwie hatte sie kein richtig schönes Kleid.
Spontan beschloss sie, eine kleine Shoppingtour zu machen.
Neue Schuhe könnte sie nämlich auch mal wieder brauchen.
In der Stadt angekommen wollte sie zielstrebig zu einem ihrer Lieblingsgeschäfte gehen, in dem sie so gut wie immer etwas fand. Doch daraus wurde nichts, denn schnell viel ihr auf, dass alle Schaufenster mit sehr viel rot, sehr vielen Herzen und sehr viel Valentinstag dekoriert waren. Valentinstag!!! Morgen war der 14. Februar. Das hatte sie ja total vergessen. Die letzten Valentinstage hatte sie so gut es ging ignoriert, diesen ganzen „Ach wir sind ja so glücklich“ – Tag hatte sie bisher immer gehasst, da ihr an diesem Tag noch mehr bewusst wurde, wie einsam sie doch war.
Aber diesmal war sie nicht einsam! Sie hatte einen Freund, der sie sogar zu sich eingeladen hatte. Am Valentinstag!
Doch als sie freudestrahlend weiterlief, mit dem festen Entschluss, ihn nicht nur morgen Abend, sondern auch schon am Nachmittag zu überraschen, verschwand das Lächeln plötzlich aus ihrem Gesicht. Was, wenn Marc gar nicht an den Valentinstag gedacht hatte!? Er war kein Romantiker und dieser Tag war meistens mit Romantik Pur verbunden.
Schon etwas unentschlossener und verunsichert kam sie in dem Geschäft an, doch als sie sich die Klamotten ein wenig angeschaut hatte, stieg ihre Laune wieder. Sie würde zu Marc Meier gehen, ob er nun wusste, dass Valentinstag war oder nicht.
Und aus einem Kleid und neuen Schuhen wurden dann drei Kleider, zwei Oberteile, eine Hose, drei Paar Schuhe und neue Unterwäsche. Außerdem noch ein Kasten Bier in Herzform. Gretchen war begeistert gewesen, als sie das in einem kleinen Supermarkt entdeckt hatte. Das perfekte Geschenk für Marc, nicht romantisch, aber eben doch für den Valentinstag.
Mit den Tüten bepackt ging sie zu ihrem Fahrrad und stellte fest, dass es sehr ungünstig war, mit 4 Taschen Rad zu fahren.
Gretchen rief Franz an, dass er kommen sollte um die Taschen mit zunehmen. Da er ohnehin mit Bärbel in der Stadt war machte das ja keine Umstände.
Als Gretchen sich auf den Rand einer Statue setzte, um auf ihren Vater zu warten, fiel ihr plötzlich ein junges Pärchen auf, das verliebt durch die Straße schlenderte. Das war doch… nein! Das waren Gabi und Kalle!
Im Krankenhaus hatte sie nie etwas davon mitbekommen. Bestimmt war es Gabi peinlich. Aber sie waren ja schon süß zusammen…
Gretchen freute sich wirklich für die beiden, auch wenn sie eigentlich gar keinen Grund dazu hatte. Aber wahrscheinlich war sie einfach nur mit ihrem Leben so zufrieden, dass sie auch anderen ein bisschen Liebe und Geborgenheit wünschte.
Als Franz um die Ecke gefahren kam sprang Gretchen auf und winkte ihn zu sich.
„Danke, dass du kommen konntest.“
Franz lächelte nur gequält.
„Ach ist das alles für den Herrn Dr. Meier. Der Wird sich aber freuen, Margarete.“, ihre Mutter zwinkerte ihr zu.
Gretchen schaute sie etwas verdutzt an, nickte dann nur und ging zurück zu ihrem Fahrrad. Wahnsinn, sie musste ja 20 Kilo abgenommen haben.
Erst der Sex mit Marc, dann das Power-Shopping und zusätzlich fuhr sie noch alles mit dem Rad. Sie musste sich zu Hause wirklich mal wiegen. Nicht das ihr die Sachen, die sie gerade eben gekauft hatte, morgen zu groß waren.
Na ja, Ok, so schnell geht das jetzt auch nicht, aber ein paar Gramm werden es ja wohl weniger sein.
Zuhause angekommen legte sich Gretchen gleich die Klamotten für den nächsten Tag zurecht. Das Kleid für den Abend war ein knielanges, weißes Kleid, das unglaublich hübsch aussah. Es war tief ausgeschnitten und an der Taille mit einem breiten schwarzen Band zusammengebunden. Dazu hatte sie sich schwarze Pumps gekauft, die allerdings sehr bequem waren. In einer Drogerie hatte sie noch eine wunderschöne schwarze Blüte gefunden, die sie sich ins Haar binden wollte.
Für drunter hatte sie einen weißen BH gewählt, da man alles andere durchsehen würde. Er war mir Spitze und sehr verspielt. Dazu noch eine passende Unterhose. Sie hatte schon überlegt, sich einen Tanga zu kaufen, aber das überließ sie dann doch lieber Gabi.
Ihr zweites Kleid war türkis. Es war trägerfrei und am Bauch und unten mit schwarzer Spitze verziert. Es war verspielt, aber trotzdem sexy.

„Hey.“
„Doch nicht meine Mutter, Gabi. Zieh dir was an.“, schrie Marc in die Wohnung, als er Gretchen die Tür geöffnet hatte.
Die starrte ihn mit offenem Mund an und wusste nicht, was sie machen sollte.
Sollte sie losheulen und wegrennen!? Oder ihm vorher lieber noch eine Scheuern!?
Marc lachte laut los.
Was war daran jetzt lustig!? Gretchen standen schon die Tränen in den Augen, als ihr plötzlich dämmerte, dass das wahrscheinlich nur ein Witz war.
„Du glaubst auch echt alles, oder!?“, Marc sah sie belustigt an.
Gretchen wollte gerade erwidern, dass sie das ganz und gar nicht lustig fand, als Marc sich zu ihr beugte und sie heftig küsste.
Sie vergaß ihre Wut und ließ sich in seine Arme fallen, aber als ihr einfiel, dass er sie ja gerade ziemlich mies verarscht hatte, drückte sie ihn von sich weg und funkelte ihn böse an.
Marc ging gar nicht darauf ein, sondern ließ sie einfach in der Tür stehen und setzte sich auf die Couch.
„Marc!“
„Ja was, laufen kannst du doch wohl noch selbst.“
Gretchen verdrehte die Augen und folgte ihm zur Couch.
„Das war nicht lustig.“
„Äh… doch.“
„Nein, überhaupt nicht.“
„Wir können ja gerne mal ins Schlafzimmer gehen und nachsehen, ob Gabi wirklich nicht da ist“, meinte er mit einem anzüglichen Blick.
„Schon klar.“, Gretchen musste nun auch grinsen.
Sie räusperte sich, denn sie wollte ihm eigentlich den Kasten Bier geben und ihm alles Gute zum Valentinstag wünschen, aber ihre Entschlossenheit von gestern war wie weggeblasen. Er hatte sich bisher überhaupt nichts anmerken lassen, ob er denn nun von dem heutigen Tag bescheid wüsste, oder nicht.
Deswegen zog sie sich erstmal vorsichtig ihren Mantel aus. Marc staunte nicht schlecht, als er sie in diesem doch etwas kürzeren, sehr sexy Kleid sah.
„Haben wir uns heute also extra schick gemacht, ja!?“, fragte er grinsend.
Gretchen sah schnell auf den Boden, er hatte den Valentinstag also vergessen. Doch als sie wieder hochsah stand Marc vor ihr mit einer roten Rose in der Hand.
„Alles Gute zum Valentinstag“, hauchte er ihr ins Ohr, bevor er sie sanft küsste.


Diesen herzförmigen Bierkasten hab ich jetzt einfach mal erfunden,
keine Ahnung ob es den wirklich gibt. Bestimmt nicht, aber auch egal.


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lLena__ ( gelöscht )
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15.02.2010 17:08
#34 Story von Lena Zitat · Antworten

Vielleicht werde ich einen Bierkasten in Herzform erfinden,
falls ich später keinen Job finden sollte. Dann werde ich reich und
alle Frauen auf dieser Welt schenken ihren Männern zu allen möglichen
Anlässen herzförmige Bierkästen.
Sollte ich mir wirklich mal überlegen...
Unser lieber Herr Doktor hat übrigens noch viel mehr geplant,
außer einer Rose. Aber seht selbst.
Lg, Lena.



Lächelnd stand Gretchen unter der Dusche und shampoonierte sich ihre Haare ein, während sie an den vergangenen Vormittag dachte.
Nachdem sie Marc ihr Valentinstagsgeschenk überreicht hatte, welches übrigens genau das richtige für ihn war, hatte er sie in sein Auto gepackt und war zu Familie Haase gefahren. Er hatte sie ins Haus geschickt und gesagt, sie solle sich etwas warmes anziehen, auch wenn er ihr Kleid sehr hübsch fände, aber für ihre Aktion wäre es wohl nicht das richtige.
Marc hatte die ganze Fahrt über kein einziges Wort darüber verloren, was er vorhatte. Inzwischen war ihr klar geworden, dass es ihr Valentinsgeschenk war, doch was sie dann erlebte, übertraf all ihre Erwartungen.
Sie hatte an irgendetwas wirklich Romantisches gedacht und auch wenn sie am Anfang sehr skeptisch gewesen war, es war wundervoll gewesen.
Marc war mit ihr zu einem verschneiten Hügel außerhalb von Berlin gefahren, außer ihnen war keiner dort. Der Schnee war noch unberührt und im Gegensatz zu dem Matsch den es in der Stadt gab, war hier eine dicke Schneeschicht.
Er holte einen Schlitten aus seinem Kofferraum, worüber Gretchen noch mehr erstaunt war. Zusammen stapften sie den kleinen Hügel hinauf. Bei ihrer Fahrt hinunter fielen sie beide vom Schlitten. Sie hatte in ihrem ganzen Leben noch nie so viel Spaß gehabt beim Schlittenfahren. Zuerst hatte sie sich kindisch gefühlt, mit dreißig Schlittenfahren zu gehen. Aber letztendlich war es das schönste Valentinstaggeschenk, das sie jemals bekommen hatte.
Die beiden veranstalteten eine Schneeballschlacht, wobei Marc eindeutig vorne lag. Als sie nach eineinhalb Stunden im Schnee rumtollen völlig durchnässt und auch müde war – sie hatte ganz vergessen, wie anstrengend so ein Ausflug sein konnte – kam Marc mit dem nächsten Knaller. Er holte einen kleinen Picknickkorb aus dem Auto, breitete eine Decke auf dem Schlitten aus und die beiden setzten sich darauf.
Es gab Tee aus der Thermosflasche und belegte Brötchen. Als Nachspeise hatte er zwei Schokojoghurts eingepackt.
Sie saßen noch eine ganze Weile einfach so auf dem Schlitten und betrachteten die Spuren, die sie im Schnee hinterlassen hatten.
Als Gretchen trotz der Körperwärme von Marc völlig durchgefroren war, brachen sie wieder auf.

Als Gretchen gerade fertig aus dem Bad kam, klingelte es an der Tür.
„Marc Olivier! Was macht diese Frau in deiner Wohnung!?"
„Äh… was geht dich das an!?“
Gretchen schloss geknickt die Tür hinter ihr. Hätte er nicht etwas wie Mutter, sie ist meine Freundin, du wirst sie akzeptieren müssen. Sie ist eine wundervolle Frau, sagen können!? Aber nein, so etwas durfte sie von Marc Meier natürlich nicht erwarten. Auch nicht am Valentinstag.
„Ich bin deine Mutter!“
„Ja, leider.“
„Olivier, so redest du nicht mit deiner Mutter!“
„Nenn mich nicht so!“
„Ach, hier ist ja eine Luft. Machen sie doch mal die Fenster auf.“
Gretchen sah sie ungläubig an. Sie war doch hier nicht das Hausmädchen oder so was in der Art.
„Mutter!“
„Ähm… Entschuldigung Frau Fischer, aber ich bin mit Marc, ihrem Sohn,
zusammen, ich bin hier nicht das Dienstmädchen oder so etwas.“
Toll, Gretchen, weiter so. Sie machte sich selbst Mut. Immerhin hatte sie es hier mit Marcs Mutter zu tun.
„Olivier, wie redet diese Frau mit mir!?“
„Du sollst mich nicht Olivier nennen!“
Wahnsinn, wie er sie schon wieder unterstütze. An dieser Stelle hätte etwas gepasst wie Diese Frau hat einen Name, Gretchen. Und sie ist nicht irgendeine Frau, sondern meine Freundin, aber was sollte sie sich in dieser Hinsicht schon groß von Marc erhoffen!?
„Ich habe dir meinen neuen Dr. Rogelt Roman mitgebracht. Meine Assistentin meinte, es fehle etwas Ähnliches wie im letzten. Könntest du nicht noch einmal etwas schreiben!?“
Gretchen schauderte, als sie an dieses Kapitel dachte. Wie konnte jemandem so etwas nur gefallen!?
„Nein, Mutter, ich werde nicht noch mal an deinen Psycho-Roman schreiben!“
„Olivier, tu es für mich.“
„Ich wüsste nicht wieso. Und nenn mich nicht so.“
„Wie kannst du mir so etwas antun!?“
Als Elke merkte, dass Marc ihren Roman wirklich nicht schreiben würde, stürmte sie beleidigt zur Tür und ging, ohne ein weiteres Wort zu sagen.


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lLena__ ( gelöscht )
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16.02.2010 18:07
#35 Story von Lena Zitat · Antworten

„Du Marc!?“
„Hm.“
„Wieso hast du mich bei deiner Mutter nicht unterstützt!?“
„Äh… was hätte ich denn machen sollen!?“
„Och Marc. Du hättest sagen können, dass wir zusammen sind und ich nicht nur die kleine Affäre zwischen durch bin!?“
„Hasenzahn, das wird sie schon noch früh genug erfahren.“
„Ist es dir peinlich, von uns zu erzählen!?“
„Du kannst für jede Minute froh sein, die sie noch nicht weiß, dass wir zusammen sind.“
Gretchen seufzte und stand auf. Er war eigentlich allen ihren Fragen ausgewichen. Ja, Ok, er war Marc Meier, aber wieso konnte er nicht einmal vernünftig mit ihr reden, wie ein erwachsener Mensch!?
„Hasenzahn, was ist jetzt wieder los!?“
Marc hatte ihren Gesichtsausdruck bemerkt, sie war enttäuscht.
„Marc wieso können wir nicht einmal über unsere Beziehung reden!?“
„Ok, Hasenzahn, du willst es unbedingt wissen, oder!?“
Gretchen sah in erwartungsvoll an. Würde er ihr jetzt erzählen, warum er immer so verschlossen war!? Würde er ihr jetzt aus seiner Kindheit erzählen!?
Marc zog Gretchen mit auf die Couch.
„Hasenzahn, ich hatte noch nie so was wie mit dir, Ok!?“, er sah ihr nicht in die Augen. Erst sah er auf den Boden, dann an die Decke und sie merkte, wie unangenehm ihm die Situation war. Aber sie war froh, dass sie darüber sprachen.
„Ich hab keine Ahnung, was du von mir erwartest.“, jetzt sah er sie an. Gretchen konnte seinen Blick nicht deuten. Er war aufgewühlt. Ihm war es unangenehm, über die ganze Sache zu sprechen. Aber er wusste auch, dass es richtig war.
„Marc, ich möchte einfach nur eine ganz normale Beziehung.“
„Und das ist das Problem.“
„Wieso!?“
„Ich hab keine Ahnung, wie man eine ganz normale Beziehung hat“, sagte er kleinlaut und drehte seinen Kopf dabei weg.
Er tat ihr ja schon irgendwie leid, wie er da so da saß, aber er musste da jetzt durch.
Gretchen nahm seinen Kopf in ihre Hände und drehte ihn zu sich.
Dann gab sie ihm einen kurzen Kuss und sah ihn danach eine Weile einfach nur an.
Plötzlich drehte sich Marc wieder weg.
„Man Hasenzahn, ich… ich mach mich hier voll zum Weichei.“
Er sah sie verzweifelt an.
Gretchen musste grinsen. Das war ihr Macho.
„Ich liebe dich.“, sie beugte sich erneut zu ihm, um ihn zu küssen, doch diesmal leidenschaftlicher.
„So, ich muss jetzt dann aber auch los.“, Gretchen befreite sich von Marc und stand auf.
„Du musst gehen!?“
„Mh. Heute Abend 19 Uhr, ja!?“
„Mh.“, Marc zog sie noch mal zu sich und küsste sie.
„Marc.“
„Ja ja.“, sie gab ihm noch einen letzten Kuss und machte sich dann auf den Weg nach Hause, um sich fertig zu machen.


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lLena__ ( gelöscht )
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17.02.2010 18:11
#36 Story von Lena Zitat · Antworten

„Hallo Mama, bin wieder da!“, rief sie Richtung Küche, aus der es schon verlockend duftete.
„Margarete! Dein Vater ist schon wieder in die Klinik!“, Bärbel kam ihr mit Kochschürze und Messer entgegen.
Gretchen musste unwillkürlich an die Bilder von ihrem Vater und der Frau auf seinem Schreibtisch denken.
„Ach, der wird einfach nur viel Aktenkram gehabt haben, hm!?“
„Aber es ist Sonntag, Margarete. Er ist noch nie sonntags ins Krankenhaus.“
„Mach dir keine Sorgen, Mama. Der hat einfach nur viel Arbeit.“
Bärbel seufzte kurz, ging dann aber wieder zurück in die Küche um sich weiterhin um das Essen zu kümmern.
Bärbel und Franz hatten den Valentinstag noch nie großartig gefeiert. Er schenkte ihr jedes Jahr einen Blumenstrauß, sie tat, als würde sie sich freuen und dann verlief der Tag wie immer.

Gretchen war inzwischen in ihrem Zimmer angekommen und machte erst einmal etwas Musik an. Voller Tatendrang fing sie an, einigen Kram und Kitsch aus ihrem Zimmer zu entfernen, von dem sie sich trennen konnte.
Sie wollte Marc zwar heute Abend dazu überreden, zu ihm zu fahren, aber irgendwann würde er ja mal in ihr Zimmer kommen und wenn er das sah, würde er sich sofort von ihr trennen.
Nach einer guten halben Stunde war sie mit dem Ergebnis zufrieden und beschloss, mal wieder in ihr Tagebuch zu schreiben.

Liebes Tagebuch,

seit ich mit Marc zusammen bin komme ich gar nicht mehr zum Schreiben.
War heute wieder bei ihm und es war toll. Seine Mutter war da. Scheint mich nicht sehr zu mögen, beruht allerdings auf Beidseitigkeit.
Heute Abend kommt er zum Essen, habe mir ein sündhaft teures Kleid gekauft, in dem ich allerdings unwiderstehlich aussehe.
Habe die Befürchtung, dass Papa immer noch seine Affäre hat, er ist am Sonntag im Krankenhaus. Na ja, kann mir eigentlich egal sein.
Freue mich wahnsinnig auf heute Abend. Habe schon alles vorbereitet und sogar schon einigen alten Kram aus meinem Zimmer geworfen.
Habe zwischendurch ein bisschen geweint und an die alten Zeiten gedacht, aber wenn Marc mein Zimmer sieht würde er bestimmt umfallen.
Von dem Pferdenachttisch konnte ich mich aber nicht trennen, der ist einfach zu süß. Vielleicht sollte ich aber die Wand weiß streichen. Aber dann wäre es ja nicht mehr mein süßes kleines Reich, lasse es also lieber.
Muss mich aber jetzt auch für heute Abend fertig machen, in zwei Stunden kommt Marc.


Um zehn vor sieben stand Gretchen fertig in der Küche und wartete auf eine Reaktion ihrer Mutter.
„Margarete, dein Vater ist erst vor einer halben Stunde nach Hause ge… Du siehst ja hübsch aus.“
„Danke.“, Gretchen drehte sich einmal kurz, damit ihre Mutter sie komplett sehen konnte.
„Du aber auch.“
„Ach, immer muss ich mit dieser Schürze herum laufen.“
„Zieh sie doch einfach aus.“
„Dann wird mein Kleid wieder schmutzig.“
Klingeling.
„Oh, die Klingel. Margarete. Wärst du so nett und gehst eben!?“
„Klar.“

So, wie's weiter geht erfahrt ihr erst am Freitag,
weil ich morgen nicht da bin.
Lg, Lena.


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lLena__ ( gelöscht )
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19.02.2010 17:44
#37 Story von Lena Zitat · Antworten

„Hi.“, hauchte Gretchen, als sie Marc die Tür öffnete.
„Hey.“, Marc sah überrascht an Gretchen herunter.
Dann zog er sie zu sich und küsste sie heftig. Gretchen hatte mit dieser Reaktion gerechnet und genau darauf wollte sie heraus.
„Komm, meine Eltern warten schon.“
Sie zog Marc mit sich ins Wohnzimmer, wo Franz inzwischen auf der Couch Platz genommen hatte. Als er die beiden bemerkte stand er auf und ging auf Marc zu, um ihn zu begrüßen.
Nach kurzer Zeit erschien auch Bärbel, die Marc ebenfalls begrüßte.
„Herr Dr. Meier, wir sind ja so froh, dass Margarete endlich jemanden gefunden hat.“
Marc lächelte ihr höflich zu.
Die vier setzen sich an den Tisch und Bärbel servierte das köstliche Essen.

Inzwischen war es schon etwas später geworden und die vier hatten sich um den Couchtisch versammelt und quatschten angeregt.
Die Stimmung war nach wie vor locker, was auch daran lag, dass Bärbel Marc inzwischen das Du angeboten hatte.
Franz meinte, dass dieses Du bei ihm aber nur für zu Hause gelten würde und nicht für die Arbeit. Marc hatte dem natürlich sofort zugestimmt.
„Marc, wollen wir dann mal fahren!?“
Nach einem Seitenblick zu Franz, der allerdings keine Reaktion zeigte, stimmte er ihr zu und Bärbel und Franz brachten die beiden noch zur Tür.
„Danke für das leckere Essen und den schönen Abend.“, bedankte Marc sich höflich.

„War doch ein netter Abend“, Gretchen schaute erwartungsvoll zu Marc.
„Ganz nett, ja.“
Die beiden stiegen ins Auto ein und Gretchen grinste vor sich hin.
Er wollte es vielleicht nicht zugeben, aber ihm hatte der Abend Spaß gemacht, wie auch schon der letzte.

„Sag mal redest du jetzt nicht mehr mit mir oder was!?“, Gretchen schaute Marc von der Seite an. Er hatte seit dem sie gegangen waren nichts mehr gesagt.
„Äh… was hast du jetzt wieder für ein Problem!?“
„Ist ja schon gut.“, der war ja zickiger als jede Frau.
Zuhause angekommen ging Marc noch schnell auf den Balkon um eine zu rauchen, bevor er sich dann ins Bett legte und ziemlich schnell eingeschlafen war.
Gretchen schaute ihm die ganze Zeit verwundert zu und überlegte, was sie getan haben könnte.
Schließlich schlich sie sich leise aus dem Schlafzimmer und setzte sich an den Küchentisch. Sie kramte ihr Tagebuch aus ihrer Tasche, das natürlich das erste war, was sie eingesteckt hatte.



Liebes Tagebuch,

Marc Meier wollte gerade keinen Sex! Habe mir das neue Kleid und Pumps angezogen und mich wirklich hübsch gemacht und Marc Meier raucht noch eine und geht dann ins Bett, ohne irgendetwas zu sagen.
Vielleicht hat er ja zu viel weiblichen Einfluss!? Sollte in Zukunft nicht mehr so viel Zeit bei ihm verbringen. Ok, dummer Plan.
Er hat den ganzen Weg von meinen Eltern bis zu sich nichts gesagt. Als ich ihn gefragt hab, hat er mich total zickig angemault.
Vielleicht ist er ja schwanger. Genau, Mensch Gretchen, du bist so schlau.
Wieso bin ich denn da nicht früher drauf gekommen!?
Aber wenn er eine Frau wäre, dann würde ich das wirklich denken.

Gretchen legte sich neben ihn und beobachtete ihn noch eine Weile, bis sie schließlich auch einschlief.


Was Marc von diesem ziemlich ruhigen und harmlosen Essen hält, erfahrt ihr dann morgen.
Lg, Lena.


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lLena__ ( gelöscht )
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20.02.2010 18:35
#38 Story von Lena Zitat · Antworten

So, heute etwas später.
Hab gerade noch eine Waffel-Back-Aktion gestartet, die allerdings nach hinten los ging.
Das aufräumen hat ewig gedauert.
Aber jetzt bin ich endlich fertig und kann posten.
Lg, Lena.



„Hasenzahn!“, Marc stand vor dem Bett und machte gerade seinen Gürtel zu.
„Hm!?“
„Ich muss ins Krankenhaus.“
„Oh scheiße, wieso sagst du nichts ich…“, sie stand auf, doch von der plötzlichen Bewegung wurde ihr schwindelig und sie stockte kurz.
„Du hast erst heute Nachmittag Dienst.“
„Ach so.“, seufzend ließ sie sich wieder zurück in die Kissen fallen.
„Aber wenn du willst, dass ich dich noch zu deinen Eltern fahre, musst du dich beeilen.“, er ging zum Schrank und nahm ein Polo-Shirt heraus.
Gretchen grummelte etwas, stand dann aber wieder auf um ins Bad zu gehen.
„Hopp hopp, ich muss in 15 Minuten da sein.“
„Ja ja.“
Nach gefühlten 2 Stunden stand Gretchen dann vor Marc. Sie musste wieder ihr Kleid anziehen, da sie vergessen hatte neue Klamotten mit zu nehmen.
Während der Fahrt schlief Gretchen noch mal ein und Marc weckte sie, als sie am Haus ihrer Eltern ankamen.
„Hey, Hasenzahn.“, er küsste sanft ihren Hals.
„Hm.“
„Aussteigen.“
Langsam öffnete sie die Augen und sah genau in die von Marc.
Nach einem langen, intensiven Kuss stieg sie dann aus und hüpfte auf ihr Haus zu.

Der fuhr währenddessen zum Krankenhaus und dachte über den letzten Abend nach. Es hatte ihm Spaß gemacht, auch wenn er es nicht zugegeben hatte. So was würde er nie zugeben. Nicht das sie noch dachte, er mochte Familie und kleine heile Welt und alles. Aber die Abende bei den Haases waren bisher immer lustig gewesen.
Aber gestern Abend war es ihm ein bisschen zu familiär gewesen. Jetzt duzte er die Haases noch und bald würden sie jeden Sonntag zum Essen kommen müssen. Wenn man bei denen nicht aufpasste, dann war man ganz schnell einer von diesen Super-Papis mit Reihenhaus, drei Kindern und Hund.
Marc grauste es schon, wenn er nur daran dachte. Er war 32, mitten im Leben. Da wollte er auf keinen Fall ganz an eine Frau gebunden sein. Eigentlich hätte er nicht mal gedacht, dass er mit 32 eine Freundin haben würde, die er wirklich liebte. Aber sich mit dem Gedanken ab zu finden, mit Gretchen für immer zusammen zu sein, zusammen zu wohnen, heiraten und was sonst noch alles dazu gehörte konnte er noch nicht. Sie waren ja jetzt vielleicht eine Woche zusammen, aber wenn man zu den Haases geht, dann denkt man das wären Jahre. Und wenn man Bärbel so reden hört, dann meinte man wirklich es fehlt nicht mehr weit und Marc fällt vor Gretchen auf die Knie um ihr einen Heiratsantrag zu machen.
Aber so weit würde es nicht kommen. Er war schon wesentlich emotionaler geworden, er musste aufpassen, dass er nicht ganz zu einem Mehdi mutierte.

Im Krankenhaus angekommen wurde er auch direkt von Professor Haase abgefangen, der eine wichtige Nachricht für ihn hatte.
„Dr. Meier, ich möchte heute Nachmittag eine kurze Ankündigung in der Cafeteria machen, bei der die komplette Chirurgie anwesend sein soll.“
„Äh… ja, natürlich Herr Professor.“
„Es handelt sich um eine Fortbildung“
„Aber bei einer Fortbildung nimmt doch normalerweise nicht das komplette Personal teil!?“
„Richtig, aber dies ist eine spezielle, bei der Krisensituationen und ähnliche Fälle geübt werden, die sich auf ganze Abteilungen spezialisieren.“
„Aha, und was soll ich machen!?“
„Sorgen sie dafür, dass ihre ganze Abteilung um 15 Uhr in der Cafeteria ist.“
„Natürlich, Herr Professor.“
Franz nickte Marc noch einmal kurz zu, bevor er in die Richtung seines Büros
verschwand.
Marc wunderte sich zwar über diese Fortbildung, teilte Sabine aber mit, dass das ganze Personal in der Cafeteria an zutreffen sein soll.


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lLena__ ( gelöscht )
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21.02.2010 18:08
#39 Story von Lena Zitat · Antworten

So, als erstes muss ich mal klarstellen,
dass Marc sich nicht gleich trennen will. Er fand das
Essen halt nur etwas zu familiär.
Zu der Fortbildung muss ich noch sagen:
Ich hab mir das mit der ganzen Station ausgedacht.
Ob es das wirklich gibt weiß ich nicht.
Lg, Lena.



Als Gretchen um kurz vor drei auf ihre Station kam war die leer.
Nur eine Schwester saß im Stationszimmer und eine hatte sie in ein Zimmer huschen sehen.
„Wo sind denn alle hin!?“
„In der Cafeteria.“
„Aha.“
Gretchen machte sich auf den Weg und entdeckte dort auch alle.
Ihr Vater begann gerade mit seiner Ansprache.
„Wie sie ja alle wissen, rufe ich sie nur zu bestimmten Anlässen hier zusammen. Ich möchte ihnen mitteilen, dass wir einen beliebten Fortbildungsplatz ergattern konnten, bei dem die komplette Abteilung für eine Woche eine spezielle Ausbildung macht. Sie werden in zwei Wochen nach Bayern fahren und dort für 4 Tage in einem Hotel schlafen. Vormittags und nachmittags haben sie Training, die Abende stehen ihnen zur freien Verfügung. Bei dieser speziellen Fortbildung werden viele Operationen und Situationen geübt, wobei die komplette Abteilung einbezogen ist.
Ich hoffe, dass sie diese Fortbildung schätzen, da nur wenige Krankenhäuser di Ehre haben, daran teil zu nehmen.“
Einen Moment herrschte Schweigen, dann wurde gemurmelt. Schließlich kamen die ersten Fragen.
„Herr Professor, ich habe Kinder. Wer soll in der Zeit auf die aufpassen!?“
„Wir sind uns natürlich darüber bewusst, dass einige an dieser Fortbildung nicht teilnehmen können. Doch wir bitten sie, versuchen sie jemanden zu organisieren, der ihre Kinder in der Zeit betreut, da diese Fortbildung sehr hilfreich für sie alle ist.“
„Was passiert solange mit unserer Station!?“
„Die Station wird in dieser Zeit geschlossen, was auch schon gemeldet wurde.“
Nachdem alle Fragen geklärt worden waren, gab es noch ein bissen Gemurmel, bis schließlich alle aufbrachen und an ihre Arbeit zurück gingen.
„Hi.“, Gretchen hatte am Aufzug gewartet und Marc abgefangen.
„Ich geh doch nicht auf irgendeine Fortbildung. Ich kann alles, da brauchen mir nicht irgendwelche neunmalklugen Typis zeigen, was ich zu tun hab.“
„Jetzt reg dich doch nicht so auf. Vielleicht wird’s ja ganz lustig, hm!?“
„Das wird überhaupt nicht lustig.“
Gretchen verdrehte die Augen. Marc lies eben nicht von seinem Motto ab:
Er kann alles und kein anderer kann es besser.


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lLena__ ( gelöscht )
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22.02.2010 17:49
#40 Story von Lena Zitat · Antworten

So, ich hab diesmal einen Zeitsprung eingebaut.
Ich hoffe es stört euch nicht, es sind ja auch nur 2 Wochen.
Lg, Lena.



Zwei Wochen später stand die ganze Abteilung von Marc Meier auf dem Krankenhausparkplatz und wartete auf den Bus, der sie alle zu ihrer Fortbildung bringen sollte.
Marc hatte zwar viel gejammert, aber natürlich nichts zu Franz gesagt. Und auch nicht, dass er es zum Kotzen fand, dass er mit allen anderen im Bus fahren musste und nicht selbst mit dem Auto fahren durfte. Aber der Professor wollte die Teamatmosphäre verbessern und dazu musste eben auch Marc beitragen. Wenigstens sollte er ein eigenes Zimmer bekommen, allen anderen würden Zimmer zugeteilt werden.
Der Bus war da und alle strömten zu den Türen. Es erinnerte alles ein bisschen an Schullandheim.
Gretchen war gerade eingestiegen und steuerte direkt auf Marc zu, der gegenüber der hinteren Tür saß, als sie von Sabine aufgehalten wurde.
„Frau Doktor, setzen sie sich doch zu mir!“
„Äh… ich wollte eigentlich…“
„Ich habe meine neuen Spielkarten dabei, dann können wir uns die Langeweile ein bisschen vertreiben.“
„Ja, also das ist sehr nett, aber…“
„Und Kuchen hab ich auch gebacken!“
Sabine sah Gretchen erwartungsvoll an, die immer wieder zwischen ihr und Marc hersah, der sie gar nicht bemerkte, sondern einfach nur genervt aus dem Fenster starrte.
„Ja, wieso eigentlich nicht!?“, sie setzte sich zu Sabine und die fing auch schon an, ihr von ihrem tollen Kuchen und den lustigen Spielkarten zu erzählen.
Inzwischen waren sie schon ein ganzes Stück weit gefahren und Marc war aufgefallen, dass Gretchen gar nicht neben ihm saß.
Er hatte sie natürlich nicht lange suchen müssen, ihre blonde Mähne hätte man von ganz hinten gesehen. Sie saß ein paar Reihen vor ihm, neben Sabine, wie er an der Stimme erkannte.
Er hätte sie gerne neben sich gehabt, doch aufstehen und sie bitten sich neben ihn zu setzen würde er nie. Das verletzt seine Ehre.
Also saß er da und starrte aus dem Fenster.
Nach guten zwei Stunden Fahrt machten sie die erste Pause, auf einem kleinen Rasthof.
Marc hatte sich überwunden und war auf Gretchen zugegangen.
„Na, neue Freundin gefunden!?“
Gretchen lächelte nur gequält, da Sabine neben ihr Stand.
Und so setzte sich Marc wieder alleine auf seinen Platz und ärgerte sich nur noch mehr über die bescheuerte Fortbildung.
Irgendwann hatte er eine Idee und kramte sein Handy heraus.

Wie wär’s mit einem kleinen Quikie an der nächsten Raststätte!?


Gretchens Handy vibrierte und sie sah auf das Display. Eine neue Nachricht. Von Marc! Doch als sie die Zeilen las errötete sie. Das konnte doch nicht sein Ernst sein!
„Frau Doktor, hören sie mir überhaupt zu!?“
„Ja, natürlich.“
Doch Gretchen dachte gar nicht daran, sondern widmete sich wieder ihrem Handy.

Marc! Ist das dein Ernst!?

Marc grinste, als er ihre Nachricht bekam. Natürlich war das sein Ernst. Doch für eine Antwort war es jetzt schon zu spät, da sie schon auf den Parkplatz einbogen.


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lLena__ ( gelöscht )
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23.02.2010 17:34
#41 Story von Lena Zitat · Antworten

Marc darf seine SMS leider nicht umsetzen, da kam jemand anderes dazwischen.
Aber lest selbst, viel Spaß!
Lg, Lena.



„Diesmal haben sie eine Stunde Pause. Sie können im Restaurant etwas essen, auf die Toilette gehen oder im Bus bleiben.“, kam die Ansage des Busfahrers.
Marc verließ den Bus als erster und wartete auf Gretchen.
„Hi.“, Gretchen gab ihm einen Kuss, als sie ihn entdeckte.
„Deine SMS war doch nicht ernst gemeint, oder!?“
„Natürlich.“, er grinste sie an.
Gretchen sah ihn mit hoch gezogenen Augenbrauen an.
„Frau Doktor, wollen sie mit mir was essen gehen!?“
„Ja also…“
„Oh ja, das wird doch sicher lustig“, Marc zwinkerte ihr zu.
Erst war sie wütend auf ihn, doch dann hatte sie eine Idee.
„Sicher. Sie haben doch nichts dagegen, wenn Marc mitkommt, Schwester Sabine, nicht!?“
„Natürlich nicht.“
„Äh… ich muss noch…“
„Aber Herr Doktor, wir fahren auf eine Fortbildung, da können sie doch nirgendwo hin müssen.“
„Genau, Marcilein. Also kannst du schön mit uns essen gehen.“
Gretchen zog Marc mit sich mit, der mit gequältem Gesicht hinter ihr herlief. Was hatte er sich da bloß eingebrockt!?

Völlig genervt stieg Marc wieder in den Bus ein. Sabine hatte das ganze Essen über die tolle Fortbildung gelabert und wie gut sie es fand, dass auch mal die Krankenschwestern beachtet wurden, nicht nur die Oberärzte.
Marc war sich inzwischen sicher, dass diese Frau irgendetwas nahm, denn kein normaler Mensch konnte in einer halben Stunde so viel Schwachsinn reden.
Er ließ sich auf seinen Platz fallen und war sofort eingeschlafen.
Gretchen musste schmunzeln, als sie an Marc vorbei kam. Sabine war anscheinend etwas zu anstrengend für ihn.
Aber sie musste zugeben, dass es das mit Sabine auch wirklich war.
Wie jemand nur so viel Energie haben konnte war ihr rätselhaft.
Nach weiteren 4 Stunden Fahrt kamen sie dann endlich an dem Hotel an.
„So, also die Einteilung der Zimmer…“, begann eine Schwester, die sich freiwillig dafür bereit erklärt hatte.
„Frau Vögler und Herr Krüger.“
Sabine, die neben Gretchen stand, klappte der Mund auf.
„Aber wieso denn mit einem Mann!?“, wisperte sie zu Gretchen gewandt.
„Also ich bitte sie, Sabine. Das ist doch nichts Schlimmes. Wir sind erwachsen!“
Sabine schaute zwar etwas bedröppelt, ging dann aber zu der Schwester, um sich den Zimmerschlüssel geben zu lassen.
Danach kam sie allerdings wieder zu Gretchen zurück.
„Was machen sie denn noch hier!?“
„Ich wollte sie nichts so ganz alleine lassen. Der Herr Doktor ist doch schon auf sein Zimmer gegangen.“
Gretchen nickte kurz und hörte dann wieder der Schwester zu.
Nach unzähligen, ihr unbekannten Namen, wurde dann endlich sie aufgerufen.
„Frau Haase und Herr Knechtelsdorfer.“
Gretchen schnappte nach Luft. Mit diesem Vollidioten sollte sie sich jetzt vier Tage ein Zimmer teilen!? Aber sagen konnte sie ja nichts, gerade hatte sie Sabine ja erzählt, dass sie erwachsen seien.
Gretchen lächelte gequält und holte sich ebenfalls ihren Schlüssel.
„Viel Spaß, Frau Doktor!“, rief ihr Sabine noch hinterher, als sie in Richtung ihres Zimmers ging.


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24.02.2010 17:52
#42 Story von Lena Zitat · Antworten

So einfach kann sich Gretchen nicht bei Marc einquatieren,
vorher muss sie schon noch ein bisschen bei unsrem lieben
Österreicher bleiben.
Ich hoffe, ich hab ihn einigermaßen getroffen, dass ist gar nicht
so leicht ..
Lg, Lena.



Knechtelsdorfer war anscheinend schon da, denn am Hacken hinter der Tür hing eine Jacke und darunter stand ein paar Schuhe.
Als sie die Tür hinter sich schloss kam er auch schon an gedackelt.
„Ah, Frau Haase. Da san sie jo. Des is ja nett, dass mia uns zusammen ein Zimma teiln dürfen, ge!?“
„Hm.“, Gretchen schaute in die Tür, die rechts von dem kleinen Gang wegführte, in dem sie stand.
Es war ein kleines Bad, mit allem was man brauchte.
„Ah, ja, da woit I sie a noch fragen, Frau Haase, wie lange brauchen sie denn morgens im Bad!?“
„Vielleicht so halbe Stunde, wieso!?“, Ok, eine halbe Stunde war ein bisschen sehr knapp berechnet, aber das würde er ja dann morgen merken.
„Gut, des reicht mir, dange.“
Gretchen lächelte ihm zu und ging an ihm vorbei ins Schlafzimmer. Sie sah sich um, ganz nett, mit einem großen Schrank und einem kleine Tisch mit zwei Sesseln auf der linken Seite und einem Bett auf der anderen. Einem Bett!
„Äh, also I würde gerne an da Fenstaseite schlofen, weil wenn I ned genügend Luft grig, dann schnorch I imma a bisserl.“
„Ja, dann schlafen sie doch an der Fensterseite.“
Gretchen legte ihre Tasche auf die andere Bettseite und ihren kleinen Koffer stellte sie vor den Schrank.
Den würde sie später noch ausräumen, auch wenn es sich für 4 Tage eigentlich sowieso nicht lohnte, aber sie mochte es, wenn man sich so richtig wie in der eigenen kleinen Wohnung fühlte, in der jeden Tag eine Putzfrau kam und man gekocht bekam. Das hatte sie als kleines Mädchen auch schon geliebt.
Sie schaute auf den Balkon hinaus, den man wirklich nichts als diesen bezeichnen konnte. Das war vielleicht ein einquadratmeter großer Fleck, auf dem auch noch ein Plastikstuhl stand und man sich somit gar nicht darauf bewegen konnte.
„Wos machen sie denn noch heute Abend, Frau Haase!?“
„Ach, ich werde mal bei ein paar Kollegen vorbeischauen.“, eigentlich ja nur bei Marc, aber das musste er ja nichts wissen.
„Ach so. Ja, also wenn sie Lust haddn, dann kannten sie mit mir bisserl weg geh!?“
„Och, ich glaub ich bleib lieber hier, war ja doch recht anstrengend.“
„Ah. Und I bin wirklich ganz leise, wenn I wieda kim.“
„Ja, das macht mir nichts.“
Gretchen ging wieder zur Tür und verabschiedete sich noch schnell von Knechtelsdorfer. Die nächsten vier Tage mit dem und Schwester Sabine und sie müsste in die Psychiatrie.
Welche Zimmernummer hatte Marc eigentlich!? Er war vorhin ziemlich schnell weg gewesen.
Gretchen beschloss, zur Rezeption zu gehen und nach zu fragen.
„Hallo, ich würde gerne wissen, auf welchem Zimmer Herr Doktor Meier ist.“
„Sind sie verwandt mit ihm!?!“
„Nein, wir sind auf einer Fortbildung, vom Krankenhaus aus.“
„Ach so. Ähm, dass tut mir Leid, aber ich darf ihnen da keine Auskunft geben.“
„Wir sind zusammen.“
„Ich darf ihnen wirklich nichts sagen.“
Gretchen seufzte und beschloss, auf das Abendessen zu warten. Einen eigenen Speisesaal würde er ja hoffentlich nicht haben.
Da sie absolut keine Lust hatte, wieder zu Knechtelsdorfer zu gehen, beschloss sie, die Umgebung ein bisschen zu erkunden.

Nach einer Dreiviertelstunde hatte sie festgestellt, dass in dieser Ort ein richtiger Touri-Platz war. Überall gab es Souvenirstände, Hotels, Restaurants, Imbissbuden, kleine Parks, Einkaufsläden und Attraktionen.
Sie hatte nichts gekauft, da diese Touri-Orte sowieso nur reinste Abzocke waren und alles wahnsinnig teuer war.
Als sie wieder im Hotel ankam war es schon 18 Uhr und sie musste sich für das Essen um 19 Uhr fertig machen.
Doch als sie ins Zimmer kam, war Knechtelsdorfer gerade im Bad.
Sie suchte sich einen Rock und eine Bluse heraus und klopfte an die Badtür.


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lLena__ ( gelöscht )
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25.02.2010 17:20
#43 Story von Lena Zitat · Antworten

So, heute kommt unser lieber Herr Doktor Meier auch mal wieder ins Spiel.
Lg, Lena.



„Knechtelsdorfer!?“
„Frau Haase, san sie schon wieder da!?“
„Ja! Wie lange brauchen sie noch!?“
„A bisserl dauerts noch. I beeil mich.“
Gretchen seufzte und ließ sich aufs Bett fallen. Wenigstens einen Fernseher gab es. Sie zappte durchs Programm, doch es lief nichts gescheites, also schaltete sie wieder aus.
Ein Blick auf die Uhr ließ sie wütend werden. 18.30.
„Knechtelsdorfer!“
„Ja, I hab’s gleich.“
Sie beschloss, auf den Balkon zu gehen, um ein bisschen frische Luft zu schnappen. Vorsichtig schob sie den Stuhl ganz ans Geländer zurück, sodass ihre Beine noch gerade so davor passten.
Nach ein paar Minuten wurde ihr dann allerdings kalt und sie ging wieder hinein. Nach weiteren fünf Minuten war sie wirklich sauer.
Es konnte doch nicht sein, dass ein Mann so lange im Bad brauchte!
„Knechtelsdorfer!“
„Ja, ich hab’s.“
Er sperrte die Tür auf und sah aus wie immer. Gretchen hatte erwartet, er hätte sich irgendwie hübsch gemacht, soweit das bei einem Mann wie Knechtelsdorfer möglich war, aber sie sah wirklich keine Veränderung.
„Was haben sie denn die ganze Zeit da drinnen gemacht!?“
„Na, um so aus zu sehen bracht man halt schon a Weilchen, ned!?“
Gretchen sah ihm nur verwundert hinterher und huschte dann ins Bad.
Sie hatte nur noch 20 Minuten.

Völlig abgehetzt kam sie im Speisesaal an. Marc entdeckte sie in einer der hinteren Ecken. Schnell lief sie zu ihm, nicht das noch jemand anderes auf die Idee kam, sich zu ihm zu setzen.
„Hi“
„Wo warst du den ganzen Abend!?“
Gretchen sah ihn erstaunt an. Er hatte sie vermisst!?
„Ich wollte ja zu dir, aber die haben mir deine Zimmernummer nicht gegeben.“
„134.“
„Ok. Sei froh, dass du ein Einzelzimmer hast. Knechtelsdorfer ist wirklich nervend.“
„Du teilst dir mit Knechtelsdorfer ein Zimmer!?“
„Ja. Und sogar das Bett. Es gibt nur ein Doppelbett.“
„Du teilst dir mit ihm das Bett!?“
„Ja, jetzt reg dich nicht so auf.“
„Ich soll mich nicht aufregen, wenn du mit diesem Heinz in einem Bett liegst!?“
„Bist du eifersüchtig!?“
„Ich bin nicht eifersüchtig!“
„Wieso regst du dich dann so auf!?“
„Ich reg mich gar nicht auf.“
Eine Bedienung kam mit dem ersten Gang.
„So, ein Kartoffelschaumsüppchen mit Krokant.“
„Dankeschön.“
Den Rest des Essens sagte Marc kaum ein Wort, sondern stopfte still alles in sich hinein.
„Marc, jetzt warte doch mal.“
Er war einfach aufgestanden und hatte sie nicht mehr beachtet.
Sie lief ihm schweigend nach, bis sie das Restaurant verlassen hatten, dann packte sie ihn am Arm und drehte seinen Kopf zu sich.
„Du brauchst dir da keine Sorgen zu machen. Meinst du etwa ich geh mit dem Knechtelsdorfer ins Bett, oder was!?“
„Äh… du gehst mit ihm ins Bett!?“
„Och Marc, ich mein ich schlaf ganz sicher nicht mit ihm.“
„Schön, dann können wir ja jetzt endlich ficken.“
Er löste sich aus ihrem Griff und ging weiter.
Gretchen sah ihm fassungslos hinterher, bis sie ihm schließlich nachlief.
Als sie an seinem Zimmer ankam, sie hatte erst noch einmal überlegen müssen, welche Nummer es gleich noch mal war, klopfte sie an und wartete kurz.


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lLena__ ( gelöscht )
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26.02.2010 18:33
#44 Story von Lena Zitat · Antworten

Heute wird's leider auch nichts mit dem bei Marc schlafen,
aber es dauert nicht mehr lange, da darf sie auch eine ganze Nacht
in seinem Bett verbringen.
Morgen gibt es keinen neuen Teil, ich bin leider nicht da.
Lg, Lena.



Ein nur noch in Boxer-Shorts gekleideter Marc öffnete ihr die Tür.
Sie hatte sich vorgenommen, ihm dieses Mal nicht das zu geben, was er wollte, auch wenn sie sich darüber im Klaren war, dass es auch für sie nicht ganz einfach werden würde.
Marc stürzte sich auch schon gleich auf sie und schob ihren Rock hoch.
„Marc!“
„Nicht jetzt.“
„Doch, jetzt.“
Sie schob ihn von sich weg und setzte sich auf einen Sessel.
„Oah, Hasenzahn. Was ist dein Problem!?“
Ja, was war ihr Problem!? Sie konnte ja schlecht sagen, dass sie einfach mal zeigen wollte, dass er nicht immer alles machen durfte, was er wollte. Zumindest nicht in ihrer Beziehung.
„Ich hab kein Problem.“
„Na dann.“
Er zog sie wieder zu sich und verwöhnte ihren Hals.
„Marc!“
„Mh.“
Er zog inzwischen ihr Oberteil und ihren Rock aus.
Sie wollte sie gerade wehren, als er sie so atemberaubend küsste, dass sie glaubte im Himmel zu sein. Sie vergaß die Realität einen Moment und somit auch, dass sie das eigentlich gar nicht wollte.
Doch Marc hatte ihren kleinen schwachen Moment schamlos ausgenutzt und sie lag inzwischen nackt unter ihm.
Sie beschloss, dass es jetzt auch nichts mehr nützte sich zu wehren.

Um 22.30 Uhr verließ sie dann schließlich Marcs Zimmer und machte sich auf dem Weg zu ihrem.
Knechtelsdorfer war anscheinend wirklich ausgegangen, da das Zimmer leer war. Na ja, konnte ihr Recht sein.
Sie schmiss sich aufs Bett und schaute noch eine Weile Fernsehen, bis sie schließlich einschlief.
Gretchen wurde von einem knacksen geweckt. Als sie genauer hinhörte, stellte sie fest, dass sich jemand an der Tür zu schaffen machte.
Einbrecher! Sie sprang aus dem Bett und schaute sich im Raum um. Schließlich griff sie zu der Blumenvase auf dem kleinen Tisch, schmiss die Plastikblumen auf den Boden und rannte zur Tür.
Mit der Vase über dem Kopf riss sie die Tür auf und dort stand… Knechtelsdorfer.
„Gott, haben sie mir einen Schrecken eingejagt.“
Gretchen ließ die Blumenvase sinken und Knechtelsdorfer, der sichtlich geschockt war, ins Zimmer.
„Entschuldigung, aber I hab meinen Schlüssel im Zimma liegn lassen und jetzt bin I nicht reingekommen.“
Gretchen legte sich wieder ins Bett und versuchte zu schlafen, was aber bei dem Lärm, den Knechtelsdorfer im Bad veranstaltete, nicht möglich war.
Ertränkte der da drinnen einen Elefanten, oder was!?
Nach gefühlten 10 Stunden war er dann endlich fertig und legte sich neben sie ins Bett.


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lLena__ ( gelöscht )
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28.02.2010 17:36
#45 Story von Lena Zitat · Antworten

Gretchen schloss die Augen, schreckte kurze Zeit später aber schon wieder hoch, da sie ein fürchterliches Geräusch vernahm.
Sie sah sich ängstlich um, bis sie feststellte, dass es Knechtelsdorfer war, der schnarchte. Hatte er nicht gesagt, er schnarcht nicht, wenn er am Fenster liegt. Seufzend stand sie auf und kippte das Fenster.
Doch nach einer halben Stunde stellte sie fest, dass Knechtelsdorfers schnarchen dadurch auch nicht leiser wurde. Aber ihr wurde umso kälter, deswegen stand sie wieder auf und schloss das Fenster wieder.

PIEP PIEP PIEP PIEP PIEP PIEP PIEP PIEP PIEP
Gretchen schreckte hoch. Knechtelsdorfers Wecker gab irgendwelche irrsinnig hohen Geräusche von sich, zu einer unmöglichen Zeit, wie sie nach einem Blick darauf feststellte.
PIEP PIEP PIEP PIEP PIEP PIEP PIEP PIEP PIEP
“Knechtelsdorfer!”
Doch der rührte sich nicht, sondern schlummerte selig weiter.
Sie beugte sich über ihn und angelte den Wecker vom Nachttisch.
Ok, Power oder Off oder irgend so was.
Sie drückte einen Knopf, doch der Wecker klingelte weiter.
Nach den nächsten dreien klingelte er immer noch.
Da sie inzwischen keinen Knopf mehr finden konnte, nahm sie kurzerhand die Batterienabdeckung weg und entfernte die Batterien.
Endlich Stille.
Doch mitten in die Stille hinein gab es einen lauten Schnarcher von Knechtelsdorfer.
Seufzend ließ sie sich zurück in ihr Kissen fallen. Drei Tage standen ihr noch bevor.
Nach fünf Minuten stand sie dann schließlich auf und ging ins Bad.
Als sie wieder heraus kam lag Knechtelsdorfer immer noch schlafend im Bett.
Da es noch früh war, beschloss sie, ihn noch etwas schlafen zu lassen.
Um 8 Uhr gab es Frühstück und um 10.00 Uhr begann ihre Fortbildung im Gebäude nebenan.

Liebes Tagebuch,

Knechtelsdorfer ist wirklich schlimm. Er schnarcht fürchterlich und hat einen nervtötenden Wecker. Bezweifle, dass ich das die nächsten drei Tage aushalte. Vielleicht muss ich ja noch zu Marc ziehen, der hat nämlich auch ein Doppelbett, wie ich gestern Abend festgestellt habe.
Warte jetzt, bis es Frühstück gibt, habe noch sehr viel Zeit, da mich Knechtelsdorfers Wecker um 6.00 Uhr aufgeweckt hat! Der schnarcht aber immer noch fröhlich vor sich hin.
Muss ihn jetzt dann auch mal aufwecken, sonst verpennt er noch das Frühstück.


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lLena__ ( gelöscht )
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01.03.2010 18:23
#46 Story von Lena Zitat · Antworten

Es wurde dann doch 7.30 Uhr, bis sie ihn aufweckte, da sie noch in einer Zeitschrift geblätterte hatte, aber eine halbe Stunde musste für einen Mann reichen, um sich fertig zu machen.
„Knechtelsdorfer!“, sie rüttelte vorsichtig an seiner Schulter, doch er bewegte sich nicht.
Nach einigen weiteren, fehlgeschlagenen versuchen zog sie ihm schließlich die Decke weg.
„Ah!“, er setzte sich schlagartig auf und sah sich um.
„Wos machen sie denn da!?“
„Sie wecken. Es ist 7.30… nein, inzwischen 7.35 und es gibt in 25 Minuten essen.“
„Wieso haben sie des denn ned gleich gesagt!?“, plötzlich hatte er es ganz eilig, rannte zum Schrank, er hatte seinen Koffer auch ausgeräumt, brauchte eine Weile für die Klamottenauswahl, bevor er schließlich ins Bad verschwand.
Wieder veranstaltete er einen Wahnsinns Lärm.
Als er um kurz vor 8 immer noch nicht fertig war, ging Gretchen schon mal in den Speisesaal, wo schon ziemlich viel los war.
Als sie Marc nirgendwo entdecken konnte, ging sie zum Buffet und schnappte sich ein paar Köstlichkeiten.
Mit dem Tablett setzte sie sich dann an den Tisch, an dem sie auch gestern Abend gesessen hatte.
Nach 10 Minuten kam dann schließlich auch Marc, der sie, zu ihrem Erstaunen, mit einem kurzen Kuss begrüßte.
„Knechtelsdorfer schnarcht unglaublich laut.“
Marc sah sie einen Moment verwundert an, dann fing er an zu lachen.
„Danke für dein Mitleid.“
Er zwinkerte ihr nur zu und stand auf, um sich ebenfalls etwas vom Buffet zu holen.
Nachdem sie gemütlich gefrühstückt hatten, gingen sie beide noch kurz auf ihre Zimmer, um sich Kittel und das Nötige für den restlichen Tag zu holen und trafen sich dann im Gebäude nebenan.
Dort war eine Krankenhausstation von innen nachgebaut worden.
Sie bekamen die Anweisung, sich wie immer zu verhalten. Heute würden einige Leute schauen, wo ihre Stärken und ihre Schwächen langen und die nächsten zwei Tage würden sie die Schwächen dann trainieren.
Sie hatten zwei Routine OPs. Natürlich bekamen sie keine richtigen Menschen, sondern nach gebaute, bei denen das Operieren fast identisch war.
Im Laufe des Tages sollten noch ein paar Notfälle reinkommen, die natürlich von den Leitern vorher geplant waren.
Der Tag verlief wie ein normaler Tag im Krankenhaus auch. Um 16.30 Uhr war für alle Feierabend.

Liebes Tagebuch,

diese Fortbildung ist eigentlich ganz Ok. Haben heute den Tag wie im Krankenhaus „nachgespielt“, nur, dass es keine richtigen Fälle gab.
War ganz lustig.
Gleich gibt’s Abendessen.
Knechtelsdorfer ist schon wieder im Bad, braucht anscheinend immer so lange. Hätte ihn gar nicht so eingeschätzt.
Hoffentlich schnarcht der diese Nacht nicht wieder so, sonst muss ich mir wirklich was einfallen lassen.
Werde jetzt versuchen, ihn irgendwie aus dem Bad zu bekommen, muss mich schließlich auch noch ein wenig zu Recht machen.


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lLena__ ( gelöscht )
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02.03.2010 17:38
#47 Story von Lena Zitat · Antworten

Ja .. mir ist aufgefallen, dass eure Kommentare deutlich nachgelassen haben.
Wenn ihr meine FF nicht mehr mögt, dann sagt das bitte oder gebt Kritik ab.
Ich nehm euch das nicht persönlich oder so.
Es ist nur so, dass man ohne Kommis nicht wirklich Motivation hat, weiter zu schreiben.
Vielen Dank an die, die immer noch Kommis da lassen und auch ein Dankeschön an die,
die meine FF noch lesen.
Lg, Lena.



„Knechtelsdorfer!“, wie oft hatte sie seinen Namen seit dieser Fortbildung jetzt schon gerufen!? Tausend mal!?
„Jo, I hab’s glei.“
„Ich muss auch noch ins Bad.“
„Einen Moment no.“
Seufzend ließ sich Gretchen aufs Bett fallen. Nach ein paar Minuten kam er dann aber tatsächlich aus dem Bad und sie hatte noch knappe 10 Minuten, bis es Abendessen gab.
„Hi.“, Gretchen setzte sich zu Marc an den Tisch.
„Was brauchst denn du immer so lang!?“
„Der Knechtelsdorfer steht Stunden im Bad.“
„Knechtelsdorfer!?“
„Hm.“
„Hat eben doch was Weibliches.“
„Der!? Na ja, irgendwie schon.“
Wieder wurde ihnen ein köstliches 3 Gänge Menü serviert.
„Äh… Frau Doktor, Entschuldigung, aber I wollt sie fragen, ob sie heute eventuell Lust hätten, mit mir aus zu gehen!?“, Knechtelsdorfer war an ihren Tisch bekommen und sah sie nun fragend an.
„Äh… nein, hat sie nicht. Sie geht mit mir weg!“
„Ach so. Na dann wünsch I ihnen noch einen schönen Abend.“
„Ja, ihnen auch.“
Gretchen sah verwundert zu Marc.
„Was war das denn!?“
„Äh… nichts!?“
„Seit wann gehen wir denn heute weg!?“
„Na… ich dachte du hast sicher keine Lust, mit dem irgendwo hin zu gehen und da wollt ich dich halt… retten.“
„Retten!?“
„Hm.“
„Marc, kann es sein, dass du mal wieder eifersüchtig bist.“
„Verdammt Hasenzahn. Ich bin nicht eifersüchtig, kapier’s endlich, Ok!?“
Gretchen sagte zwar nichts mehr dazu, doch sie musste sich ein Schmunzeln verkneifen. Marc war eifersüchtig! Und das schon das zweite Mal.
Da der weitere Abend schweigend verlief, verabschiedeten sich die beiden auch nur kurz und gingen dann auf ihre eigenen Zimmer.
Gretchen sah sich noch irgendeine hirnlose Schnulze an, bevor sie einschlief.

Sie wurde von einem lauten Pochen geweckt. Knechtelsdorfer, war ihr erster Gedanke, doch als sie den neben sich liegen sah schrak sie hoch.
Es war hell in ihrem Zimmer und nichts deutete darauf hin, dass es noch Nacht sein könnte.
„Hasenzahn!?“, kam es nun gedämpft von draußen.
Scheiße, wie fiel Uhr war es eigentlich!? Gretchen sah auf ihre Armbanduhr auf ihrem Nachttisch und stellte fest, dass es schon 9.45 Uhr war.
Sie hatten verschlafen! Gretchen hatte keinen Wecker gestellt und da sie bei Knechtelsdorfers gestern die Batterien herausgenommen hatte funktionierte der natürlich nicht mehr!
Sie sprang aus dem Bett und lief zum Schrank, um sich ein paar Klamotten zu nehmen. Dann lief sie zur Tür, um den völlig verdutzten Marc rein zu lassen.
Sie stürmte wieder zurück zum Bett.


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lLena__ ( gelöscht )
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03.03.2010 17:35
#48 Story von Lena Zitat · Antworten

„Knechtelsdorfer!“, sie zog ihm die Decke weg und wieder saß er sofort hellwach im Bett.
„Wir haben verschlafen!“
„Wos!? Aber…“, er sah sich um und schien nicht wirklich zu kapieren, was sie gerade gesagt hatte.
Gretchen war auch schon wieder im Bad verschwunden, um sich fertig zu machen.
„Ja, aufstehen. In zehn Minuten fängt ihr Dienst an!“, Marc war inzwischen ins Zimmer gekommen und wurde von Knechtelsdorfer irritiert gemustert.
„Sie haben jetzt aba ned bei uns im Bett geschlafen, oder!?“
„Nein!?“
„Ah…“
Diesmal sah Marc Knechtelsdorfer verwundert an, der inzwischen aus dem Bett gekrochen war und nun ebenfalls zum Schrank trottete, um sich Klamotten zu holen.
„Frau Haase!? San sie fertig!?“
„Einen Moment noch!“
„Beeilen sie sich bitte.“
„Ja!“
Nach ein paar Minuten kam eine völlig abgehetzte Gretchen aus dem Bad.
„Hi“, begrüßte sie Marc, der sich inzwischen auf einem der Sessel niedergelassen hatte und den Trubel amüsiert beobachtete.
Gretchen lief zum Bett, um dies einigermaßen zu richten.
„Was machst du das!? Die Putzen kommen doch sowieso gleich.“
„Och Marc. So was nennt man Höflichkeit!?“
Und schon lief sie wieder zum Schrank, um sich Schuhe zu holen.
Dann schnappte sie sich ihre Tasche, holte einen Schokoriegel heraus und biss hinein.
„Wo haben sie denn die Zahnpasta hin!?“, kam es aus dem Bad.
„Wieso benutzen sie meine Zahnpasta!?“
„Weil I meine vergessn hob.“
„Steht auf der Ablage!“
Gute 10 Minuten zu spät kamen die drei dann schließlich im Nebengebäude an, in dem die anderen schon auf sie warteten.
„Das nächste Mal bitte pünktlich“, wurden sie auch gleich von einem Leiter ermahnt, der sie anschließend über ihre Stärken und Schwächen aufklärte.

Um 16.30 Uhr war wieder Feierabend und Gretchen hatte sich von Schwester Sabine dazu überreden lassen, irgendeine Stadtrundfahrt zu machen.
Also saßen sie jetzt in einem Bus und ließen sich die Stadt und die nähere Umgebung erklären.
Doch Gretchen hörte dem Führer gar nicht zu, sondern dachte über Marc nach. Als sie ihm gesagt hatte, dass sie noch was mit Schwester Sabine unternehmen würde hatte er irgendwie ein bisschen geknickt gewirkt. Vielleicht hatte er ja mit ihr was machen wollen!? Aber das hätte er natürlich nie zugegeben. Genauso, wie er nie zugeben würde, dass er eifersüchtig ist. Aber das sie mit Knechtelsdorfer in einem Zimmer ist hatte ihm schon ein wenig zugesetzt, dass hatte sie ihm angesehen.
Obwohl sie das ja süß fand, dann hatte er immer diesen bestimmten Blick und stammelte dann immer so, wenn sie ihn darauf ansprach.


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lLena__ ( gelöscht )
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04.03.2010 16:44
#49 Story von Lena Zitat · Antworten

So, als aller erstes muss ich mich mal dafür entschuldigen, dass ich in letzter Zeit meine Teile oft poste, ohne etwas dazu zu schreiben.
Ich bin nur ziemlich im Stress derzeit und froh, wenn ich es schaffe, überhaupt noch kurz ins Forum zu schauen.
Danke, für eure ganzen lieben Kommis. Ich lese sie immer, auch wenn ich nicht so viel Zeit hab. Ich bin froh, dass euch meine FF noch gefällt. Ich verstehe das mit den Kommis auch, ich hab in letzter Zeit auch keine Zeit dafür ..
Auch heute darf Gretchen noch nicht zu Marc, aber bald wird sie eine ganze Nacht in seinem Bett verbringen. Versprochen.
Lg, Lena.



Marc stand währenddessen auf seinem Balkon und rauchte eine. Wieso wollte sie lieber mit Sabine irgendeine bescheuerte Stadtrundfahrt machen, als bei ihm zu sein!? Letztens ging es ihm noch alles viel zu schnell, aber jetzt distanzierte sie sich irgendwie von ihm. Oder kam es ihm nur so vor!?
Er wusste, dass sie darüber reden mussten, aber er wollte nicht schon wieder als sentimentaler Gefühlstrottel dastehen.
Seit er mit Gretchen zusammen war, passierte das viel zu oft. Aber das hatten Beziehungen wahrscheinlich so an sich. Wenn man eine glückliche Beziehung führen wollte, musste man sich vertrauen und miteinander reden. Nur leider war das miteinander reden so überhaupt nicht Marcs Stärke.

Gretchen und Sabine waren inzwischen mit ihrer Stadtrundfahrt fertig, von der Gretchen allerdings nicht viel mitbekommen hatte.
„Frau Doktor, hat ihnen die Stadtrundfahrt nicht gefallen!? Sie schauen sie traurig!“
„Doch, doch. Es war… interessant.“
„Vor allem diese Statue, die sah toll aus.“
„Mh.“
Die beiden verabschiedeten sich, da es in einer Stunde sowieso Abendessen geben würde.
Als Gretchen ins Zimmer kam war Knechtelsdorfer gerade noch damit beschäftigt die richtigen Klamotten heraus zu suchen und Gretchen nutzte die Situation aus, um vor ihm noch kurz ins Bad zu huschen.
Als sie wieder heraus kam, schloss Knechtelsdorfer gerade die Schranktüren.
„Ah, Frau Haase. San sie schon lange da!?“
„Mh, so 15 Minuten!?“
„Wirklich!? I hob sie gar nicht bemerkt.“
„Ja, wenn man so mit seinen Klamotten beschäftigt ist, dann kann das schon mal passieren, nicht!?“
„Ja, da haben sie Recht.“
Nachdem Knechtelsdorfer im Bad verschwunden war, legte sich Gretchen aufs Bett. Nach einigen Minuten war sie eingeschlafen, ohne es zu wollen.
„Frau Haase!“
Etwas rüttelte an ihrer Schulter.
Sie öffnete die Augen und sah in das Gesicht von Knechtelsdorfer.
„Es gibt Essn!“
„Oh…“
Als sie aufstand und an dem Spiegel im Flur vorbei kam, wäre sie beinah umgefallen. Ihre Haare waren mit tausenden Haargummis zu lauter kleinen Zöpfchen gebunden, die in alle Richtungen abstanden. Ihre Wangen und ihre Nase waren mit Lippenstift verschmiert und ihre Zähne waren teilweise ebenfalls rot.
„Knechtelsdorfer!“
„Ja!?“
Sie ging auf ihn zu, bis ihr Gesicht nur noch ein paar Zentimeter von seinem entfernt war. Als sie gerade den Finger heben wollte und ihn anbrüllen, was das alles solle, meinte der: „Äh… also des tut mir jetzt Leid Frau Doktor, aber ich hab leider kein Interesse an ihnen.“
„Was!?“, sie sah ihn verwirrt an.
„Ja, sie wolltn mich doch gerade küssn, ned!?“
Gretchen seufzte und verschwand ins Bad, um das ganze Zeug aus ihrem Gesicht zu bekommen. Was hatte sich dieser Volltrottel nur dabei gedacht!?


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lLena__ ( gelöscht )
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05.03.2010 05:58
#50 Story von Lena Zitat · Antworten

So, ich bin das ganze Wochenende ziemlich im Stress und werde es deswegen leider nicht schaffen, einen Teil zu posten.
Dafür gibt's heute am frühen Morgen noch ein bisschen was. Am Montag wird dann nicht mehr im eigenen Bettchen geschlafen, da wandert man dann zu einem männlichen Kollegen.
Ja, eine kleine Überraschung gibt es heute auch noch, denn diesmal hat sich gar nicht unser kleiner Österreicher einen Scherz erlaubt, sondern wer ganz anderes .. Aber ich finde, man kann ihm einfach nicht böse sein, vor allem nach seiner Entschuldigung.
Lg, Lena.


Zwanzig Minuten später kam sie mit erröteten Wangen ins Restaurant. Von dem ganzen Schrubben waren die leider genauso rot wie vorher auch, aber wenigstens war der Kajal weg und ihre Haare sahen wieder einigermaßen normal aus. Doch als sie sich zu Marc setzte brach der in Gelächter aus.
„Ziemlich Schock bekommen, als du aufgewacht bist, was!?“
„Knechtelsdorfer kann noch was erleben. Was denkt… Sag mal woher weißt du… MARC!“
„Schrei doch nicht so.“
„Sag mal spinnst du!? Ich hab das Zeug fast nicht mehr runter bekommen!“
„Reg dich ab.“
„Ich soll mich abregen!? Ich werde mich ganz sicher nicht abregen. Ich werde kein Wort mehr mit dir reden.“
Sie stand auf und rauschte aus dem Restaurant. Was hatte er sich nur dabei gedacht. Und das Knechtelsdorfer nichts gemacht hatte! Na ja, war aber auch nicht wirklich von ihm zu erwarten.
Als es an der Tür klopfte machte Gretchen genervt auf, sie dachte Knechtelsdorfer hatte mal wieder seinen Schlüssel vergessen. Doch als sie Marc sah knallte sie die Tür sofort wieder zu.
Leider war sie etwas zu langsam gewesen, denn Marc hatte seinen Fuß noch zwischen die Tür gestellt, was allerdings kurz darauf sehr bereute, da Gretchen die Tür mit viel Schwung zuknallen hatten wollen.
Er schrie kurz vor Schmerz auf, folgte ihr dann aber ins Zimmer.
Als Gretchen sah, dass er einen Teller, voll beladen mit Häppchen dabei hatte, bemerkte sie erst, wie viel Hunger sie hatte.
Er stellte den Teller auf dem kleinen Tisch ab und setzte sich selbst in den Sessel. Er sagte nichts, sondern sah sie einfach nur an.
„Marc, wenn du nichts sagen willst kannst du auch wieder gehen!“
„Ich will was sagen.“
„Dann sag es!“
Wieder schwieg er.
„Marc willst du mich verarschen oder was!?“
„Nein.“
„Dann red endlich!“
Er sah sie nur amüsiert an, machte seinen Mund aber immer noch nicht auf.
„Marc!“
„Ja ist ja schon gut.“
Gretchen sah ihn erwartungsvoll an.
„Tut mir Leid.“, nuschelte er.
„Was!?“
„Hasenzahn, du hast mich verstanden!“
„Nein, hab ich nicht.“
Er schaute sie mit hoch gezogenen Augenbrauen an.
„Ja, Ok. Ich hab’s verstanden, aber ich würde es gerne noch mal hören!?“
„Ich liebe dich.“
„Das war jetzt aber wieder was anderes.“
Er stand auf, zog sie zu sich und küsste sie sanft.
„Ich liebe dich auch.“
Sie wollte ihm gerade sein Hemd abstreifen, als Knechtelsdorfer zu Tür rein kam.
„Lassen sie sich ned stören, i wollt nur schnell meine Jacke holn.“
Die beiden blieben stehen, bis er wieder verschwunden war, dann fielen sie übereinander her.

„Bleib doch noch.“
„Hasenzahn, ich leg mich ganz sicher nicht mit Knechtelsdorfer ins Bett.“
Marc war gerade dabei, sich wieder an zu ziehen.
„Ich will aber nicht, dass du gehst.“
„Hast mich ja morgen wieder.“, er grinste sie an, gab ihr noch einen Kuss und ließ sie dann alleine.
Gretchen kuschelte sich in die Decke und war nach kurzer Zeit eingeschlafen.


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