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Dieses Thema hat 8.547 Antworten
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 Kommentarseite zu den Fortsetzungen!
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Missing_DD Offline

Alter Ha(a)ser:


Beiträge: 1.201

16.02.2019 22:08
#8526 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Mein liebes Schneckchen,

so viel zu meinen guten Vorsätzen für dieses Jahr. Naja, die Zeit, die man hat, muss man nutzen.

Also flugs ans Werk:

Während Marc noch unter dem Einfluss der jüngsten Katastrophe ist, flitzt Gretchen angestochen durch die Wohnung und berichtet von neuen Plänen. Statt die freie Zeit zum Schlafen zu nutzen, hat sie sich mit ihren Eltern ausgesprochen. Naja, gesprochen wurde offensichtlich eher weniger, dafür aber viel mehr geheult. Wenn`s denn hilft ist auch das eine Lösung. Jedenfalls ist mit Fam. Haase wieder alles im Lot. Es geht sogar zum Sonntagsessen. Marcs Begeisterung hält sich in Grenzen…

Na, zumindest erfährt er so ganz nebenbei, dass er am Montag wieder ins EKH muss. Marc Meier hat wirklich vergessen, dass er wieder arbeiten geht. Die Frage ist nur: Arbeiten muss oder darf. Ich tippe ja auf ersteres. Er fühlt sich mit seiner Familie sichtlich wohl. Deswegen will er seine Auszeit auch verlängern. Nur leider wird es auch wieder Zeit für ein wenig Realität… Immerhin hat er noch andere Verpflichtungen.

Damit sie den Stress alleine bewältigt, hat sie mal eben alles auf besagte Wand notiert. Ich kann Marcs Verwirrung schon verstehen. Die waren gar nicht so lange weg. Gretchen hat ganz schön was auf die Beine gestellt in der Zeit. Was Euphorie alles bewirkt. Neben der Versöhnung mit ihren Eltern und der Planung vom neuen Alltag hat sie sich auch mit ihren Schwiegereltern in spe versöhnt, Sabine und Maria angerufen und ein Müttertreffen geplant… Zumindest versucht sie es…. Dazu will sie auch Gabi einladen.

Da fällt Marc unweigerlich sein Gespräch wieder ein und er erzählt Gretchen, dass Gabi weg ist. Die kann es auch nicht glauben.
Schlussendlich überzeugt sie Marc wenigstens davon, zu Medhi zu gehen. Der sollte wirklich nicht alleine sein, gerade jetzt nicht.

Wie aufs Stichwort geht es bei Medhi weiter, der völlig ratlos und irgendwie verloren ist. Er hat erst recht keine Erklärung für das alles, gerade nicht nach den letzten Wochen. Ihr Verhalten hört sich ein wenig nach postnatalen Depressionen an. Aber wie passt das weglaufen da rein? Immerhin hatte sie alle erdenkliche Unterstützung. Hmmm….

Jedenfalls schläft Lily gerade heute bei einer Freundin und Medhi wird das Herz so schwer, dass es auch Lily auffällt und diese dann erzählt, worum Marc sie gebeten hatte. Medhi versucht sich so gut es eben geht zusammenzureißen, bis Lily weg ist. Und dann hilft nur Ablenkung….

Das Baden von Lenny fordert seine gesamt Aufmerksamkeit und bietet die notwendige Ablenkung, bis plötzlich besagte Person wieder in der Tür steht. Medhi kann sein Glück kaum fassen. Ich bin ehrlich gesagt ein wenig skeptischer.

Nachdem Gabi Lenny ins Bett gebracht hatte, schweigen sich beide an. Medhi kann die Stille nicht ertragen und Gabi weiß nicht, was sie sagen soll. Die Atmosphäre ist zum Zerreißen gespannt, bis Medhi ihr praktisch die Hand reicht. Er ist einfach ein Engel…
Gabi fühlt sich schlecht, was sie ehrlich gesagt auch sollte, da weglaufen nie eine Option ist, und Medhis mangelnde Vorwürfe und sein verständnisvoller Blick machen es ihr noch schwerer:

Mehdi hatte gerade das heiße Wasser über die Teegeheimrezeptur seiner Mutter gekippt, als er Gabis Schluchzer hinter sich bemerkte und bemühte sich, zu ihr zu eilen. Er setzte sich ihr gegenüber an den Küchentisch, schob ihr eine der dampfenden Tassen zu, welche den ganzen Raum nach nur wenigen Sekunden in eine verführerisch duftende Oase der Behaglichkeit verwandelten, und schob dann seine Hand hinterher über ihre, die wie bei einem Stromstoß zusammenzuckte, als sie Mehdis sanfte Streicheleinheit bemerkte. Die brünette Schönheit blickte augenblicklich wieder auf, verfing sich in seinen langen dunklen Wimpern, die perfekt zu seinem ebenmäßigen Gesicht und seinen gütigen kastanienbraunen Augen passten, die sie ganz ruhig, ohne sie zu hinterfragen, anschauten, und konnte nicht verhindern, dass sie noch heftiger weinen musste. Gabi konnte es kaum ertragen, dass Mehdi sie so ruhig und ohne Schuldzuweisung ansah. Dabei hatte sie doch große unentschuldbare Schuld auf sich geladen. Sie konnte sich das nicht verzeihen.

Mehdi: Was ist denn nur los, meine Schöne? Mein Liebling, warum die vielen Tränen? Was geht nur in dir vor?


Tja, das ist wohl die Frage des Tages… Weiß Gabi darauf eine Antwort?

Gabi kämpft mit sich. Medhi kämpft für Gabi und Gabi scheint gegen Medhi und sein Verständnis anzukämpfen. Alle Versuche von Medhi, ihr klarzumachen, dass er sie liebt, sie gemeinsam alles schaffen und alles wieder gut wird, prallen an ihr ab. Offenbar scheint sie sich selbst für das zu hassen, was sie getan hat. Das ist wirklich verfahren….

Der Schmerz von beiden ist geradezu greifbar. Das bringt mich gerade wirklich zum Heulen. AM liebsten möchte ich ihr zurufen: Los Gabi, sag es ihm, was es auch ist. Er hat dir doch ohnehin schon vergeben….. Doch sie ist zu sehr gefangen in ihrer Welt voller Schmerz, Wut und Trauer.

Irgendwie kann Medhi sie allerdings doch noch erreichen und dann platzt alles aus ihrer raus.

Gabi: Mehdi, ehrlich, im Nachhinein... Ich kann dir das wirklich nicht erklären. Nicht dass du denkst, ich hätte das auf irgendeine Weise geplant oder forciert. Nein, das hab ich wirklich nicht. Ich hab nicht mal Sachen mitgenommen. Ich bin einfach los, ohne nachzudenken. Als hätte sich plötzlich ein Schalter umgelegt, den ich nicht unter Kontrolle hatte. Als ich dann irgendwann realisiert habe, was ich gerade dabei bin zu tun, wollte ich es nur noch rückgängig machen. So schnell wie möglich. Ich bin die letzten Kilometer wie eine Bekloppte gerannt. Aber als ich dann vorhin hier angekommen bin, war alles ruhig. Ihr wart nicht da. Und der Zettel, den ich verschwinden lassen wollte, auch nicht. In dem Moment ist für mich eine ganze Welt zusammengebrochen. Ich hab gedacht, ich hab alles kaputtgemacht. Alles, wovon ich je geträumt habe. Alles, was wir zusammen aufgebaut haben. Nur weil ich... ich... ich weiß nicht. Das ist unentschuldbar.
Mehdi (würde ihr unendlich gerne aus ihrem Gefühlsdilemma heraushelfen, nur weiß nicht, wie): Maus?
Gabi (ist so tief in ihren Gedanken versunken, dass sie gar nicht auf ihn reagiert u. weiter bedächtig drauflos plappert): Ich habe gedacht, ihr kommt nicht wieder zurück. Ich hab gedacht, ich hab euch verloren. Ich hab mich in die hinterste Ecke vom Schlafzimmer verkrochen und hab nur noch geheult. Dann hab ich aber plötzlich den Schlüssel gehört und Lilly ist in ihr Zimmer vorbeigestürmt. Ihr habt geredet und gelacht und ich kam mir total schäbig vor. Ich hab gedacht, welches Recht habe ich eigentlich noch, mich dazusehnen zu wollen. Ich hab mich nicht mehr getraut, rauszukommen. Ich bin so eine egoistische Kuh. Ich hab Lillys Geburtstag total ruiniert. Weil ich nur an mich gedacht habe. Nein, ich hab überhaupt nicht nachgedacht.
Mehdi (versucht sie zu beruhigen): Das hast du nicht.
Gabi (sieht ihn hoffend an u. wischt sich einige verstohlene Tränen aus dem Augenwinkel): Wirklich? Oh Gott, ich hab gedacht, was denkt sie jetzt bloß von mir und dass es nie wieder so sein wird wie vorher. Dabei hab ich sie doch so gern. Ich wäre ihr so gerne eine richtige Freundin, aber ich stelle mich total bescheuert an. Ich stelle mich in Familiendingen immer bescheuert an. Dabei will ich das gar nicht.
Mehdi (streicht ihr liebevoll die Tränenspur von der Wange u. sieht sie eindringlich an): Hey! Sssh! Lilly hat nichts gemerkt. Sie ist noch total beseelt von dem Nachmittag mit den Zwillingen und Marc ist sowieso ihr Held. Nach einem Treffen mit ihm und Gretchen ist die Welt sowieso rosarot. Also, alles ist gut, mein Herz. Mach dir keine Gedanken deswegen!
Gabi (schüttelt energisch den Kopf u. die Gefühle platzen wieder aus ihr heraus): Nichts ist gut, Mehdi. Ich bin weggelaufen. Das kann man nicht schönreden.
Mehdi (seufzt nachdenklich): Das passiert doch jedem einmal.

Einer Gretchen Haase bestimmt nicht. Die ist über allem erhaben. Die hat selbst den Meier weich gekriegt. Und Anna auch nicht, sie ist... Oh Gott! Bin ich denn total geisteskrank? Ich hab dadurch sein altes Trauma wieder aufplatzen lassen. Wie konnte ich nur? Und er... er... Müsste er mich nicht anschreien und mir Vorhaltungen machen? Ich hab’s nicht anders verdient.

Gabi (kann nicht glauben, wie er so ruhig bleiben kann, während sie alles falsch gemacht hat): Wie kannst du nur so locker damit umgehen? Ich fühle mich fürchterlich. Weil ich überhaupt nicht weiß, was mit mir los ist und wieso ich das gemacht habe. Ich kenn mich so nicht, Mehdi. Klar, der einfache Weg ist natürlich verlockend. Das hab ich immer so gehandhabt. Wenn’s schwierig wird, hab ich gekniffen oder hab mir Sachen ausgedacht, was alles meist nur noch verschlimmbessert hat. Ich musste mich immer irgendwie durchwurschteln, weil ich nie jemanden auf meiner Seite hatte. Niemand hat je an mich geglaubt. Selbst meine Mutter, die es eigentlich müsste, hat mir nie geglaubt. Aber ich habe jetzt Verantwortung. Für den Kleinen. Für euch. Das ist eine Riesensache. Da kann man sich nicht einfach rauswinden, wie’s einem passt. Vielleicht kann ich das alles wirklich nicht. Vielleicht bin ich dem nicht gewachsen.
Mehdi (legt seine Hand beruhigend über ihre): Hey, sag doch so was nicht!
Gabi (zieht ihre Hand schnell wieder weg u. guckt betroffen darauf, weil sie Mehdi nicht in die Augen schauen kann): Aber es stimmt doch. Ich bin eine schlechte Mutter, Mehdi.
Mehdi (schüttelt energisch den Kopf u. versucht, ihr die Sorge zu nehmen): Nein, das bist du nicht. Red dir das nicht ein! Lenny liebt dich. Du hast ihn doch gerade erlebt. Wie er sich gefreut hat, seine Mama zu sehen. Wie glücklich er ist, wenn du bei ihm bist. Du trägst das in dir. Vertrau dir!
Gabi (weiß nicht, wie sie ihm ihre innere Zerrissenheit erklären soll): Aber ich fühle mich trotzdem so, Mehdi. Ich fühle mich wie die schlechteste Mutter der Welt. Kein Wunder bei dem Vorbild, das ich hatte. Ihr könnt das alle so viel besser als ich. Das steckt in euch. Ihr wisst immer ganz genau, was mit ihm los ist, während ich immer gleich Panik kriege, etwas falsch zu machen. Und ich hab das Gefühl, ich mache ständig alles falsch. Die Windeln sitzen nicht richtig, das Fläschchen ist zu heiß, ich packe ihn nicht richtig warm ein, wenn wir rausgehen wollen. Ich sitze oft stundenlang an seinem Bettchen, weil ich Schiss habe, er könnte sich in seinem Schlafsack verheddern, während er schläft. Dabei sind die doch extra so konstruiert, dass nichts passieren kann. Aber ich drehe trotzdem am Rad. Sobald er weint, bin ich im Alarmmodus und denke mir, es könnte sonst was sein. Aber da ist nichts. Und ich sehe doch auch die Blicke deiner Mutter, vor allem wenn nichts aufgeräumt oder der Kühlschrank leer ist, wenn sie spontan mit Werner auf Kontrollbesuch vorbeikommt. Ich werde es ihr niemals recht machen können. Aber das war ich ja auch schon vorher gewohnt. Ich bin eben nicht zum Hausmütterchen geboren. Das liegt mir einfach nicht. Dieser ganze Haushaltskram, ich hasse das. Aber das ist auch nicht der Punkt. Das Wichtigste ist unser Sohn. Ihm soll es gut gehen. Bei dir und Lilly beruhigt er sich immer viel, viel schneller und dann denke ich manchmal, wenn ich mich so doof anstelle, wieso braucht ihr mich überhaupt noch. Ihr seid ohne mich viel besser dran. Weil ich euch dann nicht enttäuschen kann. Denn ich ertrage es nicht, euch enttäuscht zu sehen.


Das war mal ein Geständnis…. Aber jetzt ist es raus. Gabi hat Angst, ihrer Familie nicht gerecht zu werden und eine schlechte Mutter zu sein. Unsicherheiten sind zwar ganz normal, doch scheint sie selbst sich diese nicht zugestehen zu wollen. Kein Mensch ist perfekt…

Gabi (ist zu Tränen gerührt): Woher nimmst du bloß diese ganze Zuversicht, Mehdi?
Mehdi (lächelt, als er merkt, dass sie wieder fast ganz bei ihm angekommen ist): Aus unserer Liebe. Weil ich Vertrauen in uns habe und an uns glaube. Und wenn es sein muss, lege ich auch noch ein paar Prozentpunkte oben drauf, falls dir davon ein wenig fehlen sollte und du unsicher bist. Zusammen ergeben wir ein riesiges gigantisches Plus.
Gabi (ist noch nicht so wirklich überzeugt): Ein Haufen minus und ein riesiges Plus ergeben aber kein Dauerplus, Mehdi. Ich war zwar eine Niete in der Schule, aber so viel weiß ich schon.
Mehdi (lächelt ermutigend): Dann machen wir uns eben ganz eigene Regeln. Dann passt das schon. Wir passen gegenseitig auf uns auf.
Gabi (kann nicht anders, als ihn fasziniert anzustarren): Du siehst die Welt ziemlich positiv.
Mehdi (verliert sich in ihrem fesselnden Blick): Gerade weil ich sie lange Zeit nicht so gesehen habe, weiß ich, was wirklich zählt. Du und ich, die Kinder. Das ist genau richtig so.
Gabi (das schlechte Gewissen nagt noch immer sehr an ihr): Ich hab dir und den Kindern unendlich wehgetan, Mehdi. Das kann ich mir nicht verzeihen.
Mehdi (verschränkt seine Finger mit ihren u. drückt diese fest): Dann tue ich es eben für dich, wenn du es momentan noch nicht kannst. Ich bin der Mann, die starke Schulter, um bei dem Klischee zu bleiben, das gehört sich so.

Wieso nur ist er so großartig? Warum steht er bedingungslos zu mir? Niemand hat das je für mich getan. Ich hab dich nicht verdient, Bärchen.

Gabi (langsam kullern wieder ein paar Tränen ihre Wange hinab): Ich kann gar nicht glauben, dass du nach all dem Schlamassel, den ich verursacht habe, immer noch zu mir hältst.
Mehdi (lächelt verliebt u. schließt seine aufgewühlte Freundin fest in seine Arme): Darfst du aber, meine Schöne. Ich liebe dich und unsere kleine Familie. Ich glaube an uns. Zusammen können wir alles schaffen. Ich werde das niemals aufgeben.
Gabi (sieht ihn aus glasigen Augen voller Liebe an): Das kann ich auch nicht. Ich liebe dich doch auch, Mehdi. So sehr, dass ich es manchmal selbst nicht fassen kann.
Mehdi (grinst glücklich vor sich hin u. lehnt seine Stirn gegen ihre): Na, siehst du, den Sonnenschein hab ich vermisst.
Gabi (seufzt einmal tief auf u. sucht eindringlich seinen Blick): Ich kann dir aber nicht versprechen, dass es nicht noch mal vorkommen könnte, dass ich durchdrehe und vor lauter Panik oder... keine Ahnung das Weite suchen könnte. Ich laufe aber nicht vor dir weg, das musst du mir glauben, sondern in erster Linie vor mir selbst.


Ok, nun ist der Damm komplett gebrochen. Schiff ahoi… Gleich gehen mir die Tempos aus….
Gabi läuft also vor sich selbst weg. Tja, nun weiß sie, dass das nicht funktioniert… Vor seinen Problemen kann man nicht weglaufen. Das hat noch nie funktioniert. Vielleicht brauchte sie diese Lektion, um das auch zu lernen. Zum Glück hat sie ja Medhi….

Und dann sprudelt alles Erlebte und Gefühlte vom Tag aus ihr raus. Das ist gut, immer raus damit. Vielleicht kann Medhi ihr dann ein wenig helfen.
Wie weit sie aber selbst schon gekommen ist, stellt sich heraus, als sie freimütig zugibt, dass ihr Paul und Marc den letzten Tritt gegeben haben, der notwendig war, damit sie den Weg nach Hause findet.

Offenbar hat ihr allein das Reden schon geholfen. Sehr schön. So soll es sein. Die beiden haben wirklich ihr Glück verdient. Ein klein wenig Drama gehört bei der beiden zwar dazu, aber am Ende muss es einfach gut werden. Das haben sich beide verdient, nach dem, was sie schon erlebt haben. Und nun hat sich Medhis Hoffnung bewahrheitet. Gabi ist zurückgekehrt und hatte eine Erklärung für ihr Verhalten… Nun können sich beide wieder sich selbst widmen. Als Paar. Denn das sind sie. Nicht nur Eltern, sondern auch ein Paar. Das sollte vor allem Gabi nicht vergessen. Und deswegen gönnen wir den beiden jetzt ihre Privatsphäre und Intimität…

Ach du Schreck… Marc ist ja auf dem Weg. Oh je…… hoffentlich geht das gut….. Nicht noch ein Drama. Davon gab es schon genug.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freu mch auf mehr.

Drück dich,
Elena

Lorelei Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 9.246

27.02.2019 16:04
#8527 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Hey ihr Lieben ,

da bin ich wieder. Frisch und munter und in Frühlingslaune. Das Wetter da draußen ist aber auch wirklich der Knaller. Ich hab gar nicht gemerkt, dass ich schon wieder im Rückstand bin, aber die Erkältung neulich hatte doch stärker zugeschlagen, als ich gedacht habe, als ich die letzten Teile gepostet habe. Nix ging mehr und dabei ist viel liegen geblieben und ich bin erst jetzt wieder zum Schreiben gekommen. Dabei wollte ich doch mit den Bidi-Kapiteln schon längst durch sein, aber eins ist noch offen geblieben und das liefere ich hiermit gerne nach. Wie auch den Rekommi auf euer Feedback.


@ Elena:
Ich hab mich sehr über deine Rückmeldung gefreut, liebe Elena. Sie ermöglicht mir nämlich auch noch mal rückzuschauen, wo ich bei Marc und Gretchen stehen geblieben bin. Genau da setze ich nämlich beim nächsten Mal wieder an. Natürlich ist es nicht einfach als frischgebackenes Elternpaar. Weder für die beiden noch für Gabi und Mehdi. Alle Vier versuchen, die Herausforderungen zu meistern, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Die Überforderung ist groß und sie wachsen daran. Und die Freude über das Familienglück überwiegt doch bei allen und das ist doch das Wichtigste. Jeder hat jemanden, der einen auffängt und dabei ist Dr. Kaan noch das Paradebeispiel. Wie sehr, das wird sich gleich zeigen.
Vielen Dank für deinen Besuch und sei auch ganz herzlich von mir gedrückt.


Liebe Grüße auch an all die stillen Leser da draußen, die gerade in vollen Zügen den Frühling im Winter genießen. Was die Frühlingsgefühle betrifft, da hätte ich gleich das passende Kapitel für euch. Viel Spaß schon mal an der Stelle und bis hoffentlich ganz bald wieder!

eure

Azadeh Offline

Butterböhnchen:


Beiträge: 2.758

12.03.2019 16:57
#8528 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Hallo liebes

Oh je sorry mal wieder zu spät…Ich hoffe meinen Pinguinchen hat mich noch lieb!!!

Gottseidank, dachte ich, Gabi ist zur Vernunft gekommen, ich war richtig erleichtert (also kein Eisbad für mein Pingi), dass sie wieder zurück ist, dass allein sagt schon wie Mutig sie ist. Manche würden sich wahrscheinlich gar nicht erst trauen sich den Konsequenzen entgegenzustellen. Und Mehdi hat so toll reagiert, das hat mich echt geflasht vor allem nach der ganzen Erfahrung die er schon in der Vergangenheit er gemacht hat. Er hätte ihr auch vorwürfe machen können, aber das wäre zur 100 % nach hinten losgegangen. Deren Verhalten spricht für das Vertrauen was zwischen den beiden herrscht, denn sonst wäre Gabi nicht zurück und Mehdi hätte nicht so verständnisvoll und mit Geduld reagiert.

Gabis Gründe für ihr Handel hat mich sehr berührt und bewegt. Ich kann sie irgendwie verstehen, sie hatte nicht gerade ein einfaches Leben bevor sie mit Mehdi zusammengekommen ist und sich in einer harmonischen Welt voller Liebe und Glück wiederfindet. Das wurde ihr wahrscheinliches Zuviel. Das ausgerechnet Dr. Meier sie zu Vernunft bringt, Daumen hoch sag ich da nur!!
Und wenn es so schön ist kommt der besagte Herr schon angestürmt, ehrlich gesagt habe ich schon früher mit ihm gerechnet.
Jetzt im Ernst bei seiner Wortwahl musste ich echt schlucken aber er hat recht und Gabi musste diese Worte hören um endgültig zu begreifen was sie im Begriff war aufzugeben. Er ist ein wahrer Freund trotz seines manchmal gockelhaftem verhalten.

Auf alle Fälle bin ich glücklich das mein Lieblingspärchen noch die Kurve gekriegt hat b z w mein liebes Schneckchen. Mein Kompliment liebes und Daumen hoch ich fand es sehr gut das du Mehdi und Gabi in diese schwierige Situation geschrieben hast. Es war sehr bewegend, berührend und die Realität ist ja schließlich kein Zuckerschlecken!!

Bis bald und freu mich auf mehr!

Drück dich!

Küsschen
Dein Prinzesschen

Lorelei Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 9.246

15.03.2019 09:31
#8529 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Hey ihr Lieben ,

ich hoffe, ihr seid alle heil und gesund über die stürmischen Tage gekommen. Mehdi und Gabi haben das auch geschafft, auch wenn die beiden von einem anderen Sturm erfasst worden sind. Und wie sieht es bei unseren Zwillingseltern aus? Wir werden gleich mal im Penthaus vorbeischauen und bei Mäuschen spielen.

Aber vorher schicke ich noch ein dickes, fettes Dankeschön an mein liebes Prinzesschen raus:

@ Aza:
Vielen lieben Dank für dein leckeres . Ich dachte schon, Ping hätte es auf ewig mit dir verscherzt, weil ich es gewagt habe, dein heiliges Pärchen Bidi anzutasten , aber dann habe ich doch noch die Leuchtsignale von deinem fliegenden Teppich über dem Schneckenhausdach entdeckt. Du ist ja mutig, bei dem Orkan hier vorbeizufliegen, aber ich hab mich natürlich riesig gefreut, von dir zu hören.
Es kann leider nicht immer nur Heiterkeit und Harmonie geben. So ist das Leben. Turbulent und unberechenbar. Kommt ein Kind in die Familie, stellt das alle vor eine große Herausforderung, die einen mehr, die anderen weniger. Und gerade Gabi ist nun mal vorbelastet. Dadurch dass sie über viele Jahre hinweg eben kein harmonisches Verhältnis zu ihrer Mutter gehabt hat, an die sie sich gerade erst wieder herannähert, was schon emotional aufwühlend genug ist. Es braucht Geduld, um wieder Vertrauen zu finden. Dann hat sie vor nicht einmal zwei Jahren ihr Kind verloren, zu dem sie erst im Nachhinein so richtig eine Verbindung aufgebaut hat. Sie bereut die Fehler, die sie damals gemacht hat, sehr. Und dann ist da Mehdi, ihr großer, starker, unerschütterlicher Fels in der Brandung, der sie mit Liebe überschüttet, was sie überhaupt nicht gewohnt ist. Aber es ist gut, dass er sie auffängt und ihr zuhört. So wächst auch das Vertrauen, nicht nur zu ihm, auch zu sich selbst. Und so ein kleiner Ausbruch aus dem Alltag mit Aussicht auf ganz viel Sonnenschein als zusätzliche Seelenstreicheleinheiten kann da auch nicht schaden, denke ich. Wie sagt Dr. Kaan immer so schön, alles wird gut.


So das war’s auch schon wieder. Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit und wünsche euch schon mal an der Stelle viel Spaß mit dem neuen Kapitel.

Bis bald, eure

Azadeh Offline

Butterböhnchen:


Beiträge: 2.758

22.03.2019 16:08
#8530 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Hallo liebes

Nein ganz sicher nicht!! Hab dich immer noch ganz dolle lieb mein aller liebster Ping!! Und wie schon geschrieben ich fand die Episode Mehdi & Gabi echt beindruckend…Eisbad kommt im Sommer

Juhu mein Lieblingspärchen Nummer 1!!

UI da hat aber eine schlechte Laune! Aber im Grunde ist er ja heil froh das bei seinem besten Freund alles wieder in Ordnung ist. Eltern sein ist eben nicht gerade leicht und es gibt eindeutig kein Patenrezept dafür. Manche kriegen Panik, sind überfordert handeln ohne nachzudenken, wie Gabi es getan hat. Doch wichtiger ist das sie mutig genug ist es wieder gut zu machen.

Bei Marc und Gretchen ist alles ziemlich im Gleichgewicht, sie haben einen stabilen Hintergrund wie liebende Eltern und deren Unterstützung. Okay Marc hat etwas mehr durchmachen müssen aber durch Gretchen hat er auch gelernt seine Einstellung und Betrachtungsweise zu ändern. So ist es auch in der Episode inklusive Pizza mit Rosenkohl, Broccoli Ananas .. arme Marci und er ist heil froh das er sein Gretchen hat die ihn ganz oft die Augen öffnet und seine beiden Kleinen Wonneproppen die ihn zwar ein Strich in die Rechnung machen beim Verzehr von Bannanenkuchen mit Gretchen die er jedoch über alles liebt und um nichts auf der Welt hergeben möchte.

Eine echt super Dolle Episode mein allerliebstes Schneckchen, hast du ganz toll geschrieben. Die Kapitel mit Martchen haben immer ganz viel von allem, Humor Romantik, Liebe, Ernsthaftigkeit so auch diese. Aber diesmal kommt noch ganz viel Tiefgang und Realität dazu. Bin echt begeistert und freu mich auf viel mehr!!

Drück dich ganz feste!!
Küsschen
Dein Prinzesschen

Lorelei Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 9.246

31.03.2019 13:45
#8531 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Hey ihr Lieben ,

fast hätte ich es verpasst, was mehr dem schönen Frühlingswetter, als der Zeitumstellung geschuldet ist, aber hier ist er endlich, der neue Teil meiner kleinen Mammutgeschichte, an der ich hoffentlich noch ein ganzes Weilchen weiterschreiben darf, bevor dann im Internet alles verboten sein wird, Artikel 13, 17 oder 0815, wie auch immer , sei Dank.

Ich bin dessen ungeachtet immer noch hochmotiviert und freue mich über jedes Feedback, das mich erreicht. Deshalb wieder vielen lieben Dank an meine treue Leserschaft:

@Aza:
Vielen Dank auch diesmal, dass du bei mir vorbeigeflattert gekommen bist. Ich weiß ja, wie gerne du unsere Lieblingspärchen hast, deshalb geht es mit deiner Nummer eins auch gleich weiter. Besonders einer von beiden wird dabei von heftigen Frühlingsgefühlen erfasst. Da hat wohl jemand großen Appetit auf Bananenkuchen. Aber man soll schließlich auch gestärkt auf Arbeit gehen, wenn diese einen wieder lockt. Die Rückkehr ins EKH rückt nämlich immer näher. Ich hoffe, auch diese Episode mundet dir wieder sehr und ich freue mich, wenn du dich wieder meldest. Bis dahin sei auch ganz lieb gedrückt, Prinzesschen!

Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag euch allen,
eure

Missing_DD Offline

Alter Ha(a)ser:


Beiträge: 1.201

07.04.2019 18:10
#8532 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Allerliebstes Schneckchen,

dieser schöne Frühlingstag gibt mir endlich die Möglichkeit, mal wieder in deine Welt einzutauchen und meine Gedanken dazu aufzuschreiben.

Nachdem sich Gabi und Medhi nun Zeit als Paar genommen haben, melden sich die Elternpflichten zurück und Lenny will am Familienleben teilhaben. Diese Episode ist einfach purer Zucker. Wenn ich nicht aufpasse, kriege ich direkt Karies….. Wie Gabi mit Lenny umgeht, wie Medhi sie dabei anschmachtet, wie eingespielt alle reagieren…. So soll es sein und das haben alle Beteiligten verdient.

Doch dann klingelt es an der Tür. Mir schwant Übles. War da nicht ein Zwillingspapa mit Gott-Komplex unterwegs???
Und tatsächlich ist er da an der Tür und trifft direkt auf Gabi. Und die darauf folgende Tirade hat mich einfach umgehauen.

Marc (funkelt sie argwöhnisch an u. versucht hinter ihre Fassade zu blicken, ohne dabei ständig auf Gabis verführerische Auslagen gucken zu müssen): Was dann? Ach, was, es interessiert mich nicht. Es kotzt mich nur an, dass unser Romantiknerd dir so leicht, wie du gerade bekleidet bist, wieder auf den Leim gegangen ist. Er ist ein hoffnungsloser Fall und du nutzt das aus. Gabi, ich hab dich von Anfang an gewarnt. Vielleicht hätte ich mich deutlicher ausdrücken sollen, aber du bist ja genauso taub auf den Ohren wie er blind vor Liebesgeilheit. Hast du meine Nachricht vorhin überhaupt bekommen? Hast du überhaupt irgendwas kapiert? Aber wo nichts ist, kann anscheinend auch nichts... Dann noch mal mit Punkt und Komma und doppelt rot unterstrichen. Mehdi ist definitiv der Falsche für irgendwelche Spielchen. Das kannst du mit mir machen, wie du’s schon einmal erfolglos versucht hast, aber nicht mit ihm. Du weißt ganz genau, wie gutgläubig er ist. Er ist die ehrlichste Haut, die ich kenne. Haasenzahn ausgenommen, denn sie spielt außer Konkurrenz. Aber wenn du dich, warum auch immer, unbedingt in den Mittelpunkt drängen willst, den der Kleine dir aus gutem Grund abspenstig gemacht hat, dann such dir verdammt noch mal eine andere Bühne. Mehdi verarschst du nicht. Und meinen Patensohn und Lilly erst recht nicht. Die Drei haben schon genug hinter sich, als sich jetzt auch noch mit deinem albernen postnatalen Aufmerksamkeitsdefizit auseinandersetzen zu müssen. Tust du ihnen weh, dann kriegst du’s mit mir zu tun und glaub mir, ich schrecke nicht davor zurück, dass du ne Frau bist. Dir sollte noch in Erinnerung sein, dass ich nicht zimperlich mit dir umgehe, wenn’s darauf ankommt, und damit meine ich nicht unsere seltsame Begegnung der dritten Art im Fahrstuhl vor ein paar Wochen. So nett wirst du mich nie wieder erleben.
Gabi (fühlt sich wie ein Schulmädchen vor dem Direx, der ihr schlechtes Gewissen angekratzt hat u. versucht, sich verzweifelt Gehör zu verschaffen): Marc, bitte!
Marc (wedelt mit seinem Oberlehrerzeigerfinger gefährlich vor ihrer Nasenspitze hin u. her, damit sie die Klappe hält u. ihm einmal zuhört): Nee, jetzt rede ich. Als Mehdis langjährigster Kumpel und mehr oder weniger unfreiwilliger Patenonkel eurer Kinder steht mir das zu. Ich will nämlich nicht für nichts und wieder nichts durch den Scheißabendverkehr gedüst sein, um dann hier bei euch in zweiter Reihe zu parken. Weißt du, ich fand es immer extrem witzig, dass er sich ausgerechnet in das intriganteste Miststück dieses Planeten verguckt hat. Aber er stand ja auch schon vorher auf ziemlich kompliziert. Dabei hätte er die freie Auswahl gehabt. Wozu ist er denn Frauenarzt geworden, ey? Aber er wollte nicht auf mich hören und hat jegliche Warnungen in den Wind geschossen. Weil es einmal etwas Aufregendes in seinem Leben gegeben hat. Das war auch noch lustig, als ihr es locker gehalten habt. Ein bisschen Spaß, what else. Ihr seid beide erwachsen. Wobei ich bei dir nicht so sicher bin. Egal. Ich meine, er hat das gebraucht, damit er nach diesem ganzen Liebeshickhack und dem Drama um Lilly ein Stück weit Selbstbewusstsein zurückbekommt, ohne wieder auf Tabletten zurückgreifen zu müssen, die ihn noch stumpfsinniger gemacht haben, als er es eh schon war, zumindest in Bezug auf seine Frauengeschichten. Ich hab keine Ahnung, was er ausgerechnet in dir gesehen hat und ich werde es auch nie kapieren, aber offenbar ist da was und es funktioniert erschreckenderweise. Es funzt zwischen euch. Das hab selbst ich gemerkt, obwohl es nervt, und ich hab weiß Gott alles probiert, um es zu ignorieren. Aber aussitzen ist nicht. Selbst du bist einigermaßen erträglich geworden, was ich nie auch nur ansatzweise gedacht hätte nach dem ganzen Scheiß, den du Gretchen und mir eingebrockt hast. Ich hab gedacht, okay, Schwamm drüber. Wenn selbst Haasenzahn dir verzeihen kann und in dir so was wie eine... (deutet Gänsefüßchen an u. man merkt ihm deutlich an, dass es ihm überhaupt nicht passt)... Freundin sieht, mit der sie ihren ganzen Babykram und Rückbildungsgymnastik, oder was auch immer, bequatschen kann. By the way, meld dich bei ihr, sonst schickt sie noch die ganze Kavallerie herüber und das willst du ganz bestimmt nicht erleben. ... Wo war ich? ... Ach so. ... Hier, Fräulein, hört der Spaß aber jetzt auf. Ihr habt ein Kind miteinander. Ihr habt Verantwortung. Zusammen. Kneifen ist da nicht. Und irgendwelche Egotrips erst recht nicht. Aber offenbar hast du den Knall immer noch nicht gehört. Ich hab keine Ahnung, was da in dich gefahren ist, aber du biegst das wieder gerade. Haben wir uns verstanden? Ich hab nämlich keinen Bock, den Kerl wieder aufbauen zu müssen. Das hat das letzte Mal schon Jahre meines Lebens gekostet und dafür ist es mir echt zu kostbar.


Wow, das war einfach…ich meine…also Marc ist… Ehrlich gesagt fehlen mir die Worte. Ich habe mit vielem gerechnet, aber damit nicht. Klar macht er ihr eine Ansage, aber auf welche Art und Weise. Zunächst gibt er zu, dass Medhi ein guter Mensch und sein bester Freund ist, dann sagt er, dass er sich mit Gabi angefreundet hat und dass die beiden als Paar funktionieren, und schließlich macht er ihr klar, dass sie das in Ordnung bringen soll. Kein Wort davon, dass sie das Weite suchen soll…

Marc lässt seine Tirade los, nimmt sich eine Pizza und verschwindet wieder. Er hat gesagt, was zu sagen war und gut ist… So ist er eben. Gabi hängt das noch ein wenig nach, als sie Medhi davon erzählt, aber er schafft es, die trüben Gedanken beiseite zu schaffen. So ist auch das wieder erledigt…

Um den beiden wieder etwas Luft zu verschaffen, schlägt Medhi vor, in den Urlaub zu fahren. Gabi versucht zwar noch halbherzig, ihn davon abzubringen, lässt sich dann jedoch darauf ein. Ich glaube, dass das eine sehr gute Idee ist. Die beiden müssen mal raus und die Seele baumeln lassen.. Was wäre dafür besser geeignet als die Toskana? Hoch motiviert schreiten die beiden dann zur Tat.

Währenddessen kann Marc nicht aufhören, sich aufzuregen, dass er umsonst zu Medhi gefahren ist. Bisher besänftigt ihn nur die Pizza. Wenn er wüsste, was sich darauf befindet..

Jedenfalls spricht Marc in Rätseln und Gretchen denkt sich ihren Teil. Angesichts des akuten Schlafmangelns keine gute Kombi. Während Marc der Meinung ist, in minimalistischer Weise alles gesagt zu haben, fährt Gretchen einen komplett anderen Film: Medhi und Anna wieder in love.

Marc guckt einigermaßen verdattert, bis er schnallt, wovon seine Herzdame da eigentlich redet. Zum Glück kann das Missverständnis aufgeklärt werden… Nachdem Marc dann auch noch kundtut, dass er Dinge, die gesagt werden müssen, rausgelassen hat, macht Gretchen sich direkt Sorgen und will für Marc Abbitte tun. Gut, dass ihr selbst auffällt, dass dies nicht die beste Idee ist.

Mit großen Schritten eilen wir auf das Pizza-Desaster zu… Und es eskaliert ordentlich. Marc ist kurz davor, sein Innerstes auszuschütten. Als wäre das nicht schon schlimm genug, scheint Gretchen ganz angetan. Das treibt Marc erst recht an die Grenze seiner Beherrschung.
Dann meldet sich Medhi auch noch in die Toskana ab du Gretchen ergreift Partei für Gabi und versucht, ihre Beweggründe zu erklären. Marc erwischt es heute hammerhart. Irgendwie scheint ihn das auch umzuhauen, denn plötzlich wird er ganz still und isst sogar die Pizza, die er noch vor wenigen Minuten verflucht hat. Da laufen Gretchens Antennen goldrichtig. Irgendwas ist hier ganz und gar nicht richtig.

Marc (druckst ungewohnt herum u. will ihr nicht in die Augen schauen, tut es dann aber doch, weil er nicht anders kann): Nichts! Nur... Du... du würdest doch... Ich meine, du würdest mir doch sagen, wenn dir das hier, unser ganzes Babychaos, zu viel werden würde, oder? Vieles läuft nicht unbedingt rund, das haben wir auch nicht erwartet, es sind nun mal Zwillinge und zwar ganz eigenwillige, aber ich dachte, wir kommen soweit klar mit unseren Rabauken.
Gretchen (fasst sich gerührt an ihr Herz, dann schnappt sie sich Marcs Hand, um sie sanft zu drücken): Das beschäftigt dich also die ganze Zeit? Marc,...


Es stellt sich raus, dass Marc gerade durchaus etwas bewusst geworden ist. Da wird auch ihm mal der Ernst der Lage klar und er hat keine Ahnung, wie er damit umgehen soll. Zum Glück ist Gretchen einfach Gretchen und weiß genau, was sie sagen muss.

Marc (kann ihren rührseligen Blick kaum ertragen, weil er sich plötzlich ziemlich albern vorkommt): Nee, lass nur, war ne blöde Frage.
Gretchen (sucht seinen Blick): War sie nicht. Es ist wichtig, dass wir das besprechen. Und weißt du, es macht mich unheimlich glücklich, dass wir diese Ebene gefunden haben, auf der wir miteinander über alles reden können. Du kannst immer zu mir kommen und umgekehrt gilt das genauso. So schnell wirst du mich nämlich nicht los. Ich käme gar nicht auf den Gedanken, vor dir, vor uns wegzulaufen. Dafür bin ich dir schon viel zu lange nachgelaufen. Ich folge dir, mit Unterbrechung, seitdem ich elf bin und ich werde immer bei dir sein. Das ist eine Tatsache und ein Versprechen.
Marc (seufzt mit verschmitztem Blick auf): Eigentlich müsste mir das Angst machen.
Gretchen (grient ihn wissend an): Und uneigentlich?
Marc (lächelt sie hingerissen an u. drückt ihre beiden zarten kleinen Hände): Ich hab mich schon viel zu sehr an meine persönliche Nervensäge gewöhnt.
Gretchen: Hey!


Ich kann Gretchen da nur zustimmen. Einfach wundervoll, dass die beiden diese Ebene gefunden haben.

Tja, zur Feier des Tages wollen auch Marc und Gretchen ihre Zeit als Paar genießen, können das jedoch recht schnell vergessen, da sich da zwei kleine Zwerge einmischen. Man wird zwar mit unendlicher Liebe entschädigt, aber mit Kindern muss man eben durchaus kreativ werden, wenn man Zeit zu zweit haben will…

Der Tag der Rückkehr ins reale Leben ist nun auch schon da und Gretchen versucht, Marc einen wunderschönen Morgen mit einem ausgiebigen Frühstück zu bereiten. Zu Recht wendet er ein, eigentlich nur Kaffee zu frühstücken, aber die Geste zählt. Dies führt unweigerlich dazu, dass Gretchen wieder Tränchen verliert. Das macht beiden den Abschied sehr schwer.

Doch zumindest können beide sich die Zeit als Paar nehmen, die Ihnen tags zuvor unvergönnt blieb. Die Zwerge blieben stumm und so konnten die beiden ihre Zweisamkeit in vollen Zügen genießen, bevor es heißt Abschied nehmen, zumindest für ein paar Stunden. Der erste Tag ist ja bekanntlich der schwerste. Und Marc kann sich absolut nicht loseisen. Das war wirklich süß. Er sucht alle fünf Sekunden nach einem Ausweg und vergewissert sich hundertmal nach einem Notfallplan, der aus seiner Mutter besteht. Das beruhigt ihn nicht gerade. Gretchen ist diejenige, die ihn ja schon fast rausschmeißt. Irgendwann muss eben der Alltag Einkehr halten. Und dann passiert es endlich. Marc verlässt die Wohnung und tritt seinen ersten Tag im Krankenhaus an. Und auch Gretchen steht nun vor der Herausforderung mit zwei Kindern allein zurechtzukommen. Das wird ein aufregender Tag.

Freu mich drauf.

Drück dich,
Elena

Lorelei Offline

Gynäkologe:


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22.04.2019 10:23
#8533 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Hey ihr Lieben ,

da hat uns der Osterhase aber wirklich ein dickes Ei ins Nest gelegt. Das Sommerwetter zu Ostern ist ja wirklich der größte Kracher ever und er hat mich auch etwas aus dem Zeitplan gebracht, das gebe ich zu. Die Hollywoodschaukel im Garten ist dann doch gemütlicher als der olle Schreibtisch in meiner dunklen Schreibstube. Aber noch ist der Osterhase mit seinem Körbchen unterwegs und ich hab ihn gerade auf dem Weg in unsere rosarote Welt entdeckt, also bin ich noch im Plan. Und ich bin schon sehr gespannt, was er unserem lieben Dr. Meier ins Osternest gelegt hat. Ein schokosüchtiges Häschen hat er ja schon zu Hause und zwei in Miniaturform ebenso.



@ Elena:
Was bin ich froh, dass du immer noch dabei bist und ich dich wegen der akuten Kariesgefahr nicht verschreckt habe. Aber Gabi und Mehdi sind nun mal ein zuckersüßes Pärchen und ich bin sehr glücklich, dass die beiden noch die Kurve gekriegt haben und sich jetzt ganz auf sich konzentrieren können. Die Stolpersteine sind beiseitegelegt. Gabi ist zwar immer noch unsicher, aber mit dem richtigen Partner an ihrer Seite, dem sie sich jederzeit anvertrauen kann, wird das schon. Dieses Familienglück kann einen schon überwältigen, wenn man daran nicht gewohnt ist. Vor allem auch nicht, wenn man plötzlich von ganz unerwarteter Seite in die Mangel genommen wird. Wenn Marc wüsste, dass er sich diesen Weg hätte sparen können , dann wäre uns aber diese herrliche Szene entgangen und es wären nicht Dinge auf den Tisch gekommen, die auch die Beziehung dieser beiden Personen einen Schritt weiterbringen wird. Aber keine Sorge, Freunde werden Gabi und Marc in diesem Leben bestimmt nicht mehr.
Tja, und was die Kariesgefahr betrifft, die ist beim Schlüssellochgucken bei Marc und Gretchen auch sehr akut, aber wir lieben es nun mal, wenn sich die beiden kabbeln, ob verbal oder auch in anderer Hinsicht. Da ist immer Spannung garantiert. Doch nun wird es Zeit, auch mal wieder in den Alltag zu schauen. Mal sehen, wie der erste Arbeitstag von Dr. Meier so läuft. Hoch motiviert ist ja schon mal. Wenn er sich da mal nicht zu früh gefreut hat.
Vielen Dank für deinen Besuch, schöne Ostern noch und hoffentlich hören wir bald mal wieder voneinander. Ich würde mich wirklich freuen.


Ihr Lieben, das war's auch schon mit meiner Vorrede. Habt viel Spaß mit der neuen Episode aus unserem Lieblingskrankenhaus, genießt das schöne Osterwetter und passt auf, dass euch die Schokohasen bei der Wärme nicht davonlaufen . Bis hoffentlich ganz bald an gewohnter Stelle.

Eure

Lorelei Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 9.246

05.05.2019 17:02
#8534 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Hey ihr Lieben ,

was kann man an diesem spätwinterlichen Frühlingssonntag Besseres tun, als in eine gemütliche Decke gehüllt vor dem Laptop zu sitzen und munter in die Tasten zu hauen. Die neue Episode rund um unsere Lieblingshelden ist schneller fertig geworden als erhofft und ich will sie euch auch gar nicht lange vorenthalten.

Hier ist sie. Viel Spaß damit und bis hoffentlich ganz, ganz bald in diesem Theater!

Eure

Lorelei Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 9.246

29.05.2019 16:37
#8535 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Hey ihr Lieben ,

auch wenn es gerade sehr, sehr ruhig hier wirkt, ich bin immer noch dabei und schwenke die Laterne, auch wenn ich mal wieder nicht die schnellste Schnecke der Welt bin. Irgendwie kam immer was dazwischen und es fehlte einfach die Zeit, um sich konzentriert für längere Zeit hinter den Rechner zu setzen und sich in Gretchens Welt zu träumen. Aber jetzt hat es mich doch wieder gepackt und die nächste Episode ist geschafft. Sie würde zwar besser zum Muttertag passen, aber der ist ja bekanntlich schon vorüber und irgendwie trifft es auch ganz gut auf den Vatertag zu. Also, alles richtig gemacht. Viel Spaß schon mal an der Stelle und vielleicht hört man auch mal wieder voneinander.

Liebe Grüße und bis bald in der rosaroten Welt,

eure

Nachteule Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 435

01.06.2019 23:43
#8536 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Liebe

Boah, ist es schon wieder lange her, dass ich hier zuletzt bei dir rumgetextet habe !!!
Wird also Zeit, dass mal wieder was von meiner Seite her kommt, nä? Dann fangen wir mal an. Nicht lang snacken! Hier kommt das :


BTW: den XXL-Mehdi-Gabi-Teil spare ich weitestgehends aus. Für mich spielt das eher eine Nebenrolle, sorry! Ich weiß, dass die beiden dir auch wichtig sind, aber es war mir dann halt doch zu langatmig und zu schwülstig, dass ich die Teile mehr überflogen bin, als sie richtig durchzulesen. Klar ist Mehdi froh, dass er seine "Ische" wieder hat, aber er war einfach mal wieder zu lieb, zu verständnisvoll.
Marc dagegen, das habe ich schon beim letzten Mal kundgetan, hat die richtigen Worte durch das Mobilnetz geschickt und damit mehr oder weniger ungewollt ein Umdenken bei seiner Ex-Verlobten ausgelöst, weshalb sie letzten Endes doch wieder zu Hause aufgeschlagen ist. Tja, Marcs große Klappe ist nicht immer nur mit unnützen Dingen gespickt, ob nun ausgesprochen oder dahin getippt .

Kommen wir nun zu den wirklich interessanten Begebenheiten . Marc hat sich von Gretchen überreden lassen, nach dem armen, verlassenen Mehdi zu sehen, dabei wäre der Chirurg viel lieber bei seinen drei Süßen daheim geblieben. Doch im Grunde macht er sich mindestens genauso Sorgen um seinen Kumpel, wie seine Freundin es tut. Und daher kuscht Marc und macht sich schweren Herzens auf die Socken. Als er schließlich das Heim des Gynäkologen und seiner Anhängselschaft erreicht, erwartet ihn eine Riesenüberraschung. Das Biest ist wieder zurück und hat den Schönling bezirzt. So sieht es jedenfalls für dessen besten Freund aus, als er Gabi, nur in Bettlaken gehüllt, gegenübersteht. Da muss Marc einfach Tacheles reden, obwohl es sich eher so liest, als wolle er sich mit seiner heftigen Ansage selbst von den Tatsachen ablenken, dass Gabis weibliche Reize durchaus auch auf ihn noch wirken können . Auf jeden Fall findet er fast kein Punkt und Komma bei seiner Wutrede und beinahe wirkt es, als wolle er mal allen Frust rauslassen, der sich in ihm aufgestaut hat, seit Gabi ihn zur Hochzeit erpresst hat. Der Zeitpunkt ist günstig, den noch dadurch vorhandenen Rest Demütigung aus seinem Gehirn rauszulassen.

Zitat
Aber aussitzen ist nicht. Selbst du bist einigermaßen erträglich geworden, was ich nie auch nur ansatzweise gedacht hätte nach dem ganzen Scheiß, den du Gretchen und mir eingebrockt hast. Ich hab gedacht, okay, Schwamm drüber. Wenn selbst Haasenzahn dir verzeihen kann und in dir so was wie eine... (deutet Gänsefüßchen an u. man merkt ihm deutlich an, dass es ihm überhaupt nicht passt)... Freundin sieht, mit der sie ihren ganzen Babykram und Rückbildungsgymnastik, oder was auch immer, bequatschen kann.



Nachdem er das gesagt hat, merkt man, dass er allmählich sanfter wird mit seinen Aussagen. Aber ganz kann er es nicht lassen, Gabi zu maßregeln. Und er hätte sicher noch munter so weitergemacht, wenn nicht der Pizzabote, so ein armer, trotteliger Studentennerd, nicht dazwischengekommen wäre. Wie praktisch! So kann Marc sich zur "Wiedergutmachung", dass er wegen dem Familiendrama Kaan/Kragenow und Gretchen ewiger Besorgnis die "Raubtierfütterung" in seinen eigenen vier Wänden verpasst hat, wenigstens gratis etwas zu essen schnappen, in diesem Fall den ersten von zwei Pizzakartons . Klasse Aktion! Allerdings hat der nicht bedacht, dass er zu Hause noch eine weitere Überraschung aus eben diesem geklauten Karton erwarten könnte.

Während Marc dann - endlich - wieder auf dem Rückweg in die "Babyblase" ist, beschließen Mehdi, der Marcs Auftritt nicht wirklich mitbekommen hat, und Gabi spontan einen Kurztrip ins nördliche Italien. Ein versierter DD-Gucker weiß ja, dass der Herr Dr. Kaan auf die Toskana steht und den Weg dahin gerne über die Alpen nimmt . Irgendwie zieht er diese Masche bei jeder seiner jeweiligen Flammen. Hat er das bei Anna auch schon so gemacht?

Schließlich ist Marc wieder zu Hause angekommen und hadert damit, dass er einmal (!) nicht mitbekommen hat, wie Gretchen ihre gemeinsamen Kinder mit leckerer Muttermilch verköstigt . Natürlich will Gretchen, so müde sie zu der späten Stunde auch ist, wissen, wie es bei Mehdi war und vor allem, warum Marc überhaupt schon wieder zu Hause und nicht bei seinem vereinsamten Kumpel geblieben ist. Anstelle seiner Freundin auf der Stelle ehrlich zu antworten, muss Marc mal wieder in Rätseln sprechen .

Zitat
Gretchen: Marc, was machst du denn schon wieder hier?
Marc (richtet sich verwundert auf, nachdem er seine Sneaker doch noch ins Schuhregal geräumt hat, damit sie nicht als Stolperfalle im Eingangsbereich des Penthauses herumliegen): Äh... so langsam entwickelt sich diese Frage zu einem echten Kalauer. Dabei ist heute noch nicht mal Karneval. Obwohl, n’bisschen schon. Ich komme doch gerade von Dick und Doof, aber frag nicht, wer von beiden sich als wer auch immer verkleidet oder eben nicht verkleidet hat. Weniger Verkleidung ist nicht immer mehr, lass dir das gesagt sein, wobei dir das natürlich am allerbesten steht.
Gretchen (wischt sich über ihre müden Augen u. guckt ihr schelmisch grinsendes Gegenüber ganz verdattert an, das Gretchen in ihrem hübschen blumig gemusterten Blusenkleid einmal komplett von oben nach unten scannt u. für gut befindet): Marc, du sprichst in Rätseln. Wolltest du nicht bei Mehdi bleiben? Ich bin davon ausgegangen, dass du länger bei ihm... also über Nacht...



Stattdessen präsentiert er ihr das erstandene Diebesgut. Klar, als guter Vater und Freund muss er für das leibliche Wohl der Familie sorgen, wie es die Evolution seit Jahrmillionen für den Mann vorgesehen hat . Und da er immer noch nicht so richtig mit den Tatsachen aufräumt und um den heißen Brei herumredet, versteht Gretchen, wie eh und je, alles falsch und denkt das Schlimmste von Mehdi. Wie kann er sich mit einer anderen Frau trösten, wo Gabi abgehauen ist. Wie kann er nur mit ANNA fremdgehen? Ein kleines Dejavu bezüglich der Szene, als Gretchen zu Beginn von Staffel 2 verheult vor Mehdis Bürotür stand, weil sie dachte, er hätte Anna mit einer Prostituierten betrogen, kommt mir da in den Sinn. Also mal wieder alles typisch in Gretchenhausen . Aber Marc klärt sie dann, nachdem er sich erstmal kräftig amüsiert hat, mehr oder weniger auf. Auf jeden Fall kommt Gretchen hinter ihren Denkfehler. Und Marc übertreibt mit seinen Schilderungen mal wieder derart maßlos, dass Gretchen denkt:

Zitat
Oh nein, er ist mitten in ihre Versöhnung geplatzt. Wie peinlich!



Ganz so direkt war es ja nicht, wie wir wissen. Immerhin hat er standesgemäß geklingelt und Gabi hat ihm, einigermaßen gut verhüllt,die Tür geöffnet. Nix mit inflagranti erwischt, Herr Doktor .

Es ist verständlich, dass Gretchen flau im Magen wird bei dem Gedanken, dass Marc Gabi so richtig für ihr Abhauen zusammengestaucht hat, wie er ihr unverblümt darlegt. Sie kennt ihren Freund und sein Riesenmundwerk nun einmal mehr als gut. Zum Glück gibt es auch andere Gesprächsthemen, die Zwillinge z.B. Marc kann erleichtert aufatmen, als er erfährt, dass Gretchen auch ohne seine permanente Anwesenheit, wenn er in ein paar Tagen wieder zum Krankenhausdienst antritt, mit den beiden klarkommt. Etwas wehmütig ist er ja schon, aber man merkt ihm dennoch eine leichte Vorfreude an. Gemischte Gefühle. Einerseits will er wieder Oberarzt sein, seine "Krankenhaussklaven" triezen und im OP werkeln, anderseits fällt ihm schon im Vorfeld die Trennung von seiner kleinen Familie schwer. Aber was sein muss, muss sein. Und zunächst ist es einmal die Aufnahme der "erlegten" Nahrung. Aber, oh Schreck! Da hat der Herr Doktor sich selbst ein Ei gelegt . Tja, üble Taten werden auch mal bestraft. Die Pizza ist jedenfalls vom Belag her nicht sein Ding, Gretchens dafür umso eher. Ganz verkehrt hat er es also nicht gemacht. Was ihm dafür mehr schmeckt, ist seine Freundin, im wahrsten Sinne des Wortes. Aber wie das bei jungen Eltern so ist, gerade, als er Gretchen näher kommen will, melden sich die Babys wie auf Kommando zu Wort. Eine bessere Verhütungsmethode gibt es einfach nicht!

Der letzte arbeitsfreie des talentierten Dr. Marc-O. Meier wird ausgespart. Man kann sich denken, was bei den Besuchen im Hause Haase und Fisher/Meier vorgegangen sein muss. Außerdem gibt es ja einige Schilderungen von Gretchen und Marc über diesen Tag. Was jetzt anliegt, ist das Rückfinden des Chirurgen in den Berufsalltag, nachdem er sich erst noch in "Der geilste Tag" hineingeträumt hatte (wackeliger Camper ). Man könnte "Alpen" natürlich auch mehdilike mit etwas anderem übersetzen . Allerdings wüsste ich da den Zusammenhang mit dem ollen Camper nicht. Oder ist das eine Anspielung auf Mehdis olle sternverzierte Klapperkarre? Die Phantasie ist jedenfalls willig, sich da einiges zusammenzureimen .
Der charmante Oberarzt hat es an diesem Morgen allerdings so gar nicht eilig, um an seine Arbeitsstätte zu kommen. Nach geraumen sechs Wochen Abstinenz scheint er zu meinen, dass er gut und gerne auch mal den Schlendrian rauslassen bzw. seine Freundin ordentlich verführen kann. Aber da Gretchen an jetzt wieder ganz nach Plan agiert, muss auch der Meier dran glauben und kuschen, denn schließlich ist sein Chef zugleich IHR Vater. Und da MUSS Marc einfach mit gutem Vorbild vorangehen und pünktlich zur Arbeit erscheinen.

Wenn das mal so einfach wäre! Marc ist schon nicht wohl daei zumute, dass seinen Platz als Gretchens und der Zwillinge Aufpasser ausgerechnet seine verpeilte Mutter einnehmen will. Aber was soll er machen? er kann ja nur hoffen, dass alles ordnungsgemäß verläuft und er seine drei Lieblinge am Abend freudig wieder in die Arme schließen darf. Zunächst aber hat er mit altbekannten Unannehmlichkeiten zu kämpfen. Wer zu hölle verstopft seine Parklücke vorm Krankenhaus? Klar, das kann ja nur die Hassmann sein. Und schon beginnt ein Schlagabtausch der herrlichsten Art, welcher zeigt, dass Dr. Meier wieder back in house ist . Hassmann kann nun einmal nicht machen, was sie immer auch will, wenn sie dadurch ihrem ärgsten Konkurrenten um den Chefarztposten in die Quere kommt. Und dieser siegt am Ende auch noch. Hassi zieht definitiv den Kürzeren und muss sich bequemen, die "Angeberkarre" ihres Lebensgefährten aus Marcs Parklücke zu bewegen. Ein kleiner Denkzettel kommt dabei raus, den sich die Neurochirurgin nicht verkneifen kann. Tja, wenn sie nun tatsächlich eine Beule in das niegelnagelneue Auto ihres Kollegen gedetscht hätte, nicht auszudenken, welches Theater dies hervorgerufen hätte. Aber Maria scheint mit dem schweren Wagen umgehen zu können. Und daher berührt dieses die Familienkutsche des Chirurgen nur beinahe. Marc versetzt es jedenfalls fast an den Rand eines Herzinfarkts. Schnell scheint dieser Schrecken aber vergessen. Und vorfreudig macht er sich auf den Weg zu seiner Station.

Der nächste Zwischenfall kommt prompt, in Form der aufgeregten, aber leider immer noch verpeilten Sabine, die nicht einmal mitbekommt, dass sie ihrem Chef beim Umziehen zusieht . Okay, wäre sie normal, könnte man das direkt unter "Ausnutzen besonderer Gelegenheiten" verbuchen. Aber Sabsi merkt es ja nicht mal. Erst, als Marc sie darauf hinweist. Köstlich dann ihr Angebot, ihm ein "Morgenbier" zu holen, da ja von Brad noch was übrig geblieben sein müsste .

Man sieht, es hat sich in diesem Krankenhaus auch in sechs Wochen nichts geändert. Marc bekommt dank Sabine und Hassi immer noch fast einen Herzkasper. Da ist doch ein Kaffee genau das richtige, um runterzukommen, beiläufig die News über den neuen Austausch von Seatle-Mitarbeitern in der Neurochirurgie abzugreifen und sich persönlich auf die erste, langersehnte OP seit gefühlten Ewigkeiten zu freuen. Doch der nächsten Schock lässt nicht lange auf sich warten . Es gibt einfach nichts zu tun an diesem Tag, was einem Chirurgen einigermaßen Freude bereiten könnte.

Zitat
Sabine (kichert verlegen, weil es ihr selbst unheimlich ist): Naja, Sie wissen doch, ein- bis maximal zweimal im Jahr gibt es doch dieses seltsame Phänomen und heute ist es wieder...



Ja, ausgerechnet an dem Tag, an dem Dr. Meier zum ersten Mal wieder arbeitet . Da kann es einem die Laune schonmal verhageln, vor allem, wenn einem auch noch die Visite vom Chef abspenstig gemacht worden ist. Zum Glück gibt es ja noch den Haufen Papiere, den der Oberarzt abackern muss, sonst wäre er ja komplett arbeitslos heute .


Liebe , hier mal ein Cut. Evtl. gibt es morgen den Rest.

Ich wünsche dir auf jeden Fall einen schönen Sonntag.

Bis bald, deine Bibi

Nachteule Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 435

02.06.2019 18:21
#8537 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Liebes chen!

Hier kommt - endlich - Teil 2. Ich dachte, ich schaffe es heute nicht mehr, aber der Freizeitgott ist mir gnädig .




Unfreiwillig zum Bürohengst degradiert worden zu sein, kann einem Marc Meier schon deutlich die Laune verhageln. Aber er ergibt sich seinem Schicksal, hoffend, dass dies kein Dauerzustand bleiben wird. Immerhin bietet sich ihm einiges an Abwechslung zwischendurch, und sei es nur durch die dümmlichen Störattacken seiner Stationsschwester, die ihn wie eh und je tierisch nerven. Da tut es ihm gut, wenn er wenigstens eine Weile alleine in seinem Oberarztbüro vor sich hin werkeln bzw. den übergroßen Haufen an Patientenakten abbaggern kann. Wenn da nur nicht schon wieder diese penetrante, trampelige... Aber nee, er hat sich geirrt! Es ist sein allerliebstes Sonnenscheinchen mit ihren gemeinsamen Mini-Me's . Sein Lebenselexier deluxe. Seine Droge. Marc ist sofort wieder oben auf und gut gelaunt wie seit Stunden nicht mehr und vollauf der beste Superdad, den man sich denken kann. Natürlich ist Gretchen entzückt, was denn sonst !

Was nun folgt, ist allerherrlichste Marc-und-Gretchen-Show. Sie kabbeln sich, sie lieben sich,

Zitat
Streitlustig und flirty

wie Marc es nennt bzw.

Zitat
liebevoll neckisch (...) Vertraut und harmonisch

wie Gretchen es auf liebevollere Weise bezeichnet. Alles in Butter oder? Klar! Wie können die beiden sich ernsthaft in die Haare kriegen, wenn sie sich doch eigentlich so liebhaben und sogar nach wenigen Stunden schon so sehr vermissen, als seien sie seit Tagen getrennt? Ehrlich, das nimmt ja inzwischen schon Maße an, die einerseits ganz niedlich sind, aber sndererseits einen auch Sorgen bereiten könnten. Soll das denn nun immer so ablaufen, dass Gretchen mit den Zwillingen ins Krankenhaus kommt, sobald sie nur ansatzweise das Gefühl des Vermissens verspürt? Und wenn Marc dann gerade im OP steht, schiebt sie den "schnittig designten Kinderwagen" dann hinterher? Okay, wenn er Langeweile hat, wenn gerade mal nichts Schlimmes passiert, wie er es sich in solchen Momenten als super-duper-fähiger, aber leider tatenloser Chirurgengott herbeiwünschen würde, was Gretchen gar nicht nachvollziehen kann, weil so ein Wunschdenken

Zitat
... bewirkt nicht nur schlechtes Karma, sondern ist ein echt schlechtes Omen, dessen Auswirkungen dann meist nicht mehr aufzuhalten sind.



Darauf weiß Marc geschickt zu kontern und die Einigkeit der beiden stolzen Zwillingseltern einmal mehr zu betonen und wie gut sie sich doch ergänzen:

Zitat
Da ist sie wieder, die Verfechterin für alles Gute in dieser beschissenen Welt. Das gleicht doch gleich alles wieder aus, was ich heraufbeschwört habe.



Kurzum, was Marc alles ausfrisst, muss Gretchen letzten Endes wieder ausbaden. Eine Hand wäscht die andere .

Zitat
Gretchen (schüttelt den Kopf angesichts dieses unverbesserlichen Quatschkopfs): Ich finde es keine Schande, ein guter Mensch zu sein. Wann hat das angefangen, dass das nicht mehr zählt? Ich bin so erzogen worden und ich bin stolz darauf. Das bin ich und diese Werte werde ich auch weitergeben.
Marc (lächelt sie aufrichtig an): Ich weiß und genau dafür liebe ich dich.

Ein Liebesgeständnis, ohne ihn dazu gedrängt zu haben, hach... ich bin im Himmel.



Tja, auch ein Marc Meier lernt dazu .


Was ihn aber noch immer nicht ganz überzeugt, dass seine Mutter ausgerechnet die Chauffeurin für den großen und die kleinen Ha(a)sen gespielt hat. Aber irgendwie erleichtert es ihn dann doch. So blieb Gretchen und den Kleinen wenigstens der muffige und teils sehr stressige U-Bahn-Betrieb erspart. Und er sieht so auch, dass für seine Lieben auch in seiner Abwesenheit immer gesorgt ist. Wozu sollte er sich also nochmal Sorgen machen? Alles paletti, Herr Doktor. Und Elke hat zudem noch zugesagt, die Drei später auch wieder nach Hause zu bringen.

Aber so schön auch die Abwechslung im heutigen Langeweile-Arbeitstag des Dr. Meier ist, Sabine hat einfach das Talent, immer zur falschen Zeit am richtigen Ort zu sein. Und dieses Mal ist ihr Grund, die familiäre Idylle im Büro ihres Vorgesetzten zu stören, nicht abwegig. Es gibt einen Notfall. Nach Stunden der Flaute ausgerechnet jetzt, wo der Doktor anderweitig zu tun hat. Na ja, die Pflicht ruft und Marc folgt ihr. Zurück bleiben seine beiden Grazien und sein Mini-Me in Gesellschaft der minderbemittelten Schwester Sabine, die aber doch eigentlich nichts böse meint, was sie (ihm an-) tut. Sie ist eher immer noch sehr naiv und nie nachtragend, einfach die Sabine, die man kennt und die ein paar Leute trotz ihrer überkosmischen Art einfach gern haben (und die Leser auch):

Zitat
Sabine (wartet ab, bis Dr. Meier aus dem Zimmer verschwunden ist, u. kichert dann mädchenhaft, bis es ihr peinlich wird u. sie sich verlegen auf ihre Lippen beißt): Das kann ich nicht beurteilen, Frau Doktor, aber ich gebe zu, er wirkt heute ausgeglichener als sonst. Er hat heute noch gar nicht richtig mit mir geschimpft, obwohl ich ihn mit den Anweisungen des Professors ziemlich verärgert habe. Aber das liegt vielleicht auch daran, weil erst sehr wenig los gewesen ist auf Station. Und sein Horoskop ist ihm heute wirklich wohlgesinnt. Heute ist einer dieser Tage, an denen sein Können wirklich zählt und wertgeschätzt werden wird.



Na, das sind doch wunderbare Aussichten für den Dr. Meier .


Ehe Gretchen zu einer weiteren Mission aufbrechen kann, die noch auf ihrer Liste dieses Krankenhausbesuches steht, trifft sie doch mehr oder weniger unerwartet auf ihren alten Herrn, der, wie Gretchen es richtig benennt, ganz "sentimental" wird, als seine winzigen Enkel in ihm Erinnerungen an die Zeit wachrufen, als er selbst an der Stelle seines besten Oberarztes stand, sowohl beruflich als auch privat. Ja, Gretchen muss wohl oder übel akzeptieren, dass auch ihr Vater manchmal ein ganz schönes Sensibelchen sein kann. Von wem sie das wohl wirklich hat, dass sie ständig so nah am Wasser gebaut ist ?
Okay, es könnte tatsächlich von Bärbel sein, aber auch ein bisschen von Franz, der eigentlich auch ein ganz weiches Herz hat. Na, das sind ja dann ganz gute Aussichten, wenn Gretchen immer wieder meint, Marc und ihr Vater ähnelten sich so sehr, dann blüht dem Dr. Meier ja wohl eine ähnliche Entwicklung, wenn er mal kurz vor der Pension steht. Zumal der Professor vielleicht noch ein bisschen doller als der Oberarzt darauf erpicht ist, dass für sein "Kälbchen" und die Mini-Kälber bestens gesorgt wird, damit ihnen niemand etwas anhaben kann. Und wer wird mit dieser Aufgabe betreut? Ausgerechnet Sabine, denn jemand anders ist ja gerade nicht greifbar. Wenn Marc das mitbekommen hätte, er hätte sich ungläubig gegen die Stirn geklatscht . Ausgerechnet Sabine als Bodyguard . Die braucht ja selbst so einen .

Aber trotzdem, auf Sabine ist Verlass. Und Gretchen könnte zufriedener nicht sein, die Gesellschaft ihrer besten Freundin zu genießen, wie zu besten diensthabenden Zeiten. Gemeinsam mit den Babys machen sie sich auf, den Krankenhausbetrieb ein wenig aufzumischen an diesem so langweiligen, arbeitsarmen Tag .






Gretchen stellt schnell fest, dass sich auch nach zwei Monaten im Krankenhaus nichts verändert hat. Die Kollegen sind immer noch neugierig wie eh und je, was sie selbstverständlich nutzt, um mit ihren Kids ordentlich anzugeben, ehe sie sich mit Sabine und den Kleinen auf macht in die Caféteria. Obwohl noch nicht wirklich Mittagspausenzeit ist, verspürt die Ärztin a.B. (außer Betrieb) ein dezentes Hungergefühl. Während Sabine sich auf macht, für das leibliche Wohl ihrer allerliebsten Lieblingskollegin und -freundin und das ihr eigene zu sorgen, trifft Dr. Haase eine andere Freundin aus dem Zirkel der frischgebackenen Säuglingsmammis an. Und diese ist nicht gerade darüber erfreut. Klar, es handelt sich ja schließlich auch um Dr. Hassmann, die am liebsten ihre Ruhe hätte, wenngleich sie sich den ein oder anderen Blick auf die Zwillinge in ihrem "Turbo-Ferrari" nicht verkneifen kann. Blöderweise treibt Gretchens "Muttigequatsche" in Maria ähnliche Gefühle heran, die sie eigentlich gerade gar nicht gebrauchen kann. Man leidet richtig mit, wie drängend es für die Neurochirurgin wird, dass sie endlich ihr eigenes Baby von ihrem nichtsnutzigen Lebensgefährten "geliefert" bekommt, damit sie es "andocken" und sich damit selbst körperliche Erleichterung verschaffen kann. Tja, die Nebenwirkungen im Dasein einer überehrgeizigen Karrierefrau, die dennoch nicht zulassen kann und will, dass ihr jüngster Nachwuchs zu einem Flaschenkind verkommt, obwohl das für beide wohl einfacher wäre - und für Cedrick erst Recht.

Zitat
Ich hab’s gewusst. Sie wird nicht locker lassen und versucht es durch die Hintertür. Scheißmädchenstammtisch! Ich sitze in der Falle und das Schlimmste ist, nur einer kann mich da rausholen und auf den ist definitiv kein Verlass. Die Lobhudelei kannst du also stecken lassen, Haase! Die hat er nun wirklich nicht verdient. Nicht, nachdem er es heute augenscheinlich schon wieder so richtig schön vermasselt. Fünf Minuten gebe ich ihm aber trotzdem noch. Aber nur weil ich gerade in so netter Gesellschaft bin.



Während Maria sich also mit dem inneren, immer größer werdenden Druck quält und dabei ihr Wut- und gleichzeitig Verzweiflungslevel in kaum mehr messbare Höhen steigt, erzählt Sabine voller Stolz, aber zugleich auch wehmütig vom Schicksal ihres kleinen Pflegesohns und die Aussicht, dass sie und Günni Anton vielleicht adoptieren können. Für das Kind wäre es aber auch das Beste, in geordneten Verhältnissen aufzuwachsen. Schließlich hat der Kleine schon so viel mitgemacht. Und bei den Gummersbachs fühlt er sich sichtlich wohl. Er passt so gut zu den beiden, dass Marc wohl sagen würde: "Er ist extra für sie vom Himmel gefallen bzw. von den Außerirdischen zu ihnen gesandt worden." Myteriös! Auf jeden Fall sind es gute Aussichten, dass sie Anton wohl bei sich behalten können. Gretchen freut sich ehrlich für ihre Freunde, während Maria den Schilderungen Sabines nur halbherzig bis gar nicht zuhört. Sie ist halt mit den Gedanken in ihrer eigenen Familienblase. Und diese ist gefährlich gespannt bis kurz vorm Platzen. Wo bleibt Cedrick nur? Der Kerl bringt seine ungeduldig wartende Freundin langsam zur Weißglut. Und wenn es bei ihr nicht gut funktioniert mit dem Kerl an ihrer Seite, sollte es am besten bei den beiden Mitstreiterinnen auch nicht so sein, wobei das bei den Meier-Haases eher abwegig ist, so sehr, wie die immer aneinander hängen. Vielleicht aber hat Sabine ja mehr Erfahrungen und kann die Frau Dr. Hassmann da etwas besser verstehen. Leider auch hier eher eine enttäuschende Aussage von Sabine. Aber sie bringt für mich echt das Highlight der Folge auf den Tisch, das Marc zum Glück mal wieder nicht mitbekommt, weil er sonst wieder sein vorlautes Mundwerk nicht halten könnte:

Zitat
Er (Günni) ist unser leuchtender Meteorit im Orbit.





Sowas kann nur von Sabsi kommen .

Und endlich, endlich beginnt der "große" Schlagabtausch der beiden Chirurginnen, worauf gewisse Leser schon länger gewartet haben:

Zitat
Gretchen (klopft Sabine behutsam auf den Rücken, damit der Hustenreflex schnell unterbunden wird, bevor die Zwillinge noch davon aufgeweckt werden): Das hört man doch gerne. Wie mir scheint, haben wir Drei das ganz große Los gezogen und die perfekten Väter für unsere Kinder abbekommen. Dann können wir ja alles mit Leichtigkeit schaffen, hm?
Maria (bleibt dahingehend skeptisch, wie ihr ebenfalls ein erneuter Blick auf ihr Handy verrät): Ach ja, zumindest etwas wird sich nie ändern.
Gretchen (blickt interessiert von ihrem Teller auf): Was denn?
Maria (schiebt ihr Telefon zurück in ihre Kitteltasche u. blickt Gretchen erst in die unschuldig dreinblickenden blauen Augen, dann demonstrativ auf ihren Teller): Deine grenzenlose Naivität. Und dein großer Appetit. Na, hoffentlich überträgt sich das nicht auf eure Kinder.
Gretchen (guckt auf ihren Teller, den sie erstaunlich schnell leergeputzt hat, u. dann in das Grinsegesicht der Oberärztin, die gerade die kläglichen Reste ihres bescheidenen Mittagsmahls zusammenschiebt): Sehr witzig! Aber ich weiß, dass ich mich hundertprozentig auf Marc verlassen kann. Er wirkt vielleicht nicht so, ihr wisst ja, wie er manchmal sein kann, aber er ist wie ausgewechselt, wenn er mit den Zwillingen zusammen ist.
Maria (grinst spöttisch, nachdem sie sich ihre Salatreste doch noch gegönnt hat): Weil er nun mit Menschen zu tun hat, die annähernd in seinem Alter sind?

Diese Frau ist mir wirklich ein Rätsel und manchmal wundere ich mich darüber, dass wir überhaupt so eng miteinander befreundet sind. Wie kann man nur so... so... GRRR! Ich kann das gar nicht richtig in Worte fassen. Gibt es da irgendwo einen Knopf, wo die mütterlichen Instinkte ausgeschaltet werden, sobald man über die Schwelle unseres Krankenhauses tritt und anstatt einer ordentlichen Portion Glückshormonen wird dann eine Schippe Zynismus über einem ausgekippt? Anders kann ich mir das nicht erklären, dass sie das alles so kalt lässt, während ich emotional total am Durchdrehen bin. Ich meine, das ist doch der Wahnsinn. Sabine wird Anton adoptieren. Und ich bin auch Mama.

Gretchen (lässt sich von Maria nicht ärgern u. dreht den Spieß gleich mal um): Also, zumindest etwas wird sich tatsächlich niemals ändern.
Sabine (spricht mit vollem Mund u. greift zur Serviette, als ihr dieser Fauxpas bewusst wird): Was denn, Frau Doktor?
Maria (stöhnt leicht gereizt auf): Hatten wir das nicht schon? Es ehrt mich zwar, dass du mich so sehr schätzt, dass du mich unbedingt kopieren musst, aber wir sind gerade nicht im OP, wo du damit durchaus Erfolg haben könntest, und irgendwann ist auch mal genug der Lobhudelei.
Gretchen (verdreht die Augen u. muss plötzlich lachen): Dein grenzenloser Zynismus, ja, der toppt sogar noch dein immenses Ego.
Maria (nickt anerkennend u. schiebt ihren leeren Teller beiseite): Touché! Ich muss schon sagen, du schlägst dich wacker, Haase. Dabei hätte ich gedacht, dass du dich gänzlich zum Hausmütterchen zurückentwickeln würdest, sobald du das EKH hinter dir lässt.
Gretchen (der Schlagabtausch mit ihrer ehemaligen Mentorin macht ihr sichtlich Spaß, weil sie sich endlich wieder herausgefordert fühlt): Nur weil ich längerfristig zu Hause bleiben werde und den besten Grund der Welt dafür habe, heißt das nicht, dass ich meinen Job komplett aus den Augen verlieren werde. Nein, dazu hab ich viel zu lange darauf hingearbeitet und ich gebe auch zu, dass es mir fehlt, mit dir, Marc oder Papa am OP-Tisch zu stehen. Ich will auf jedem Fall später wieder als Chirurgin arbeiten und die Leitung der Station traue ich mir immer noch zu. Nur jetzt kann ich mir das noch nicht vorstellen. Sie sind noch so klein und brauchen mich. Und ich brauch sie.
Maria (beobachtet ganz genau, wie Gretchen auf ihre beiden Kinder reagiert, die sie liebevoll betrachtet u. spürt schon wieder, wie mit ihr die Hormone durchgehen, weshalb sie immer wieder hektisch an ihrem Arztkittel herumzupft, der ihr langsam zu eng wird): Und Meier wäre wohl heillos überfordert, wenn ihr tauschen würdet und er das alleine wuppen müsste, hm? Das hab ich mir schon gedacht, als eure Babybombe damals geplatzt ist. Da kann er noch so laut prallen, zwei auf einen Streich geschafft zu haben. Männer. Tzz... Das ist wieder so typisch. Große Klappe, dicke Eier, aber nichts dahinter. Multitasking in dem Sinne liegt ihnen nicht und seien wir doch mal ehrlich, das ist auch gut so. Die Evolution wird sich schon etwas dabei gedacht haben, dass wir hierbei obenauf sind.
Gretchen (lacht): Och du, im Windeln wechseln und gleichzeitig das andere Baby festhalten ist Marc ein Weltmeister. Er hätte dafür sogar ein Abziehbild in einem seiner Hanutas verdient. Kann es sein, dass du nur von dir und Cedric ablenken möchtest? Wir erzählen hier die ganze Zeit und du... Was ist eigentlich mit dir, hm?
Maria (zieht ihren Kittel über ihrer dunkelgrauen Designerbluse zurecht u. verschränkt selbstbewusst ihre Arme vor ihrer Brust): Nein, das hab ich gar nicht nötig.
Sabine (gluckst amüsiert auf, womit sie die Blicke der beiden Ärztinnen auf sich zieht): Gewiss, Frau Doktor.
Maria (funkelt die vorlaute Krankenschwester alarmiert an): Schwester Sabine, sagen Sie, müssten Sie nicht längst wieder auf Station zu ihren niederen Tätigkeiten zurück sein und Tabletts abräumen und so? Ich wüsste nicht, dass in Ihrem Arbeitsvertrag eine so ausgedehnte Mittagspause festgehalten wäre.
Sabine (traut sich mal was u. guckt selbstbewusst zu der schnippischen Neurochirurgin rüber, während sie sich über ihre mit Tomatensoße verschmierten Fingerspitzen leckt): Oh, das ist keine Pause in dem Sinne, Frau Doktor, sondern ich befinde mich mitten in einem hochoffiziellen Spezialauftrag von Dr. Meier.



Endlich zeigt sich wieder die wahre Maria. Und Gretchen macht vergnügt bei der Diskussion nach bekanntem Muster mit. Sie haben es beide nicht verlernt. Leider ist Sabine nur mal wieder die Leidtragende von Dr. Hassmanns "grenzenlosem Zynismus". Aber sie kontert wunderbar. Schließlich hat sie ja Recht, sie hat ihre Sonderaufgabe bekommen, nicht nur vom jungen Herrn Doktor, sondern auch vom Chefarzt persönlich. Und pflichtbewusst, wie Sabine ist, weiß sie, ihre speziellen Pflichten bestens zu erfüllen. Zumindest bis jetzt ist ihr das super gelungen. Es fragt sich nur, was bzw. wer jetzt unfreiwillig Marias heftige Wutrede mitbekommt. Zum einen tippe ich auf ihren verspäteten Göttergatten, zum anderen aber auf den Gast aus Seattle, welcher nach Hassis Aussagen eigentlich direkt ins Hotel verfrachtet werden sollte. Aber erstens kommt es anders, zweitens als man denkt, nicht, liebstes Schneckchen?


Gespannt warte ich auf die Fortsetzung und bin stolz auf mich, dass ich es geschafft habe, den Rückstand zumindest bei dir und Mel-Jacky aufgeholt zu haben. Bei Karo steht das ja noch lange aus. Da komme ich einfach nicht hinterher.


Hab noch einen schönen Restsonntag und vor allem einen guten Start in die neue Woche .

Deine Bibi

Lorelei Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 9.246

22.06.2019 22:29
#8538 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Hey ihr Lieben ,

halleluja, es ist endlich vollbracht. Seit Tagen versuche ich schon, die neue Episode an den Start zu bringen, aber immer wieder ist etwas dazwischengekommen. Es war wie verhext, aber jetzt habe ich endlich einen freien Moment gefunden und hab noch einmal ordentlich in die Tasten gehauen und so sind aus einem Teil gleich zwei geworden, aber so ist es immer, wenn man das geballte EKH-Personal aufeinander treffen lässt. Aber umso mehr Lesestoff habt ihr jetzt, wenn es auf die heißen Tage zugeht. 40 Grad? Das ist verrückt. Ich hoffe jedenfalls, dass ihr gut durch diese Zeit kommt und vielleicht schaut ihr ja auch mal wieder im Forum vorbei. Ich würde mich auf jeden Fall freuen.


@ Bibi:
Wie schön! Ich hab mich echt gefreut, von dir zu hören. Dass Kommis kommen, ist irgendwie nicht mehr so selbstverständlich, wie es mal war. Eigentlich schade und es wirkt sich auch aufs Schreiben aus, muss ich zugeben. Man ist nicht mehr so motiviert. Obwohl man im Kopf schon meilenweit weiter ist mit dem Geschehen, kriegt man es einfach nicht aufs Papier. Es ist frustrierend. Aber ich hoffe, jetzt ist der Knoten endlich geplatzt und ich finde wieder mehr Muße, mich hinzusetzen, um weiter zu dichten. Ich mache das doch immer noch viel zu gerne.
Seitdem du das letzte Mal da warst, ist wirklich viel passiert. Gabi und Mehdi, gut, man kann sie mögen oder eben auch nicht. Wir haben eben alle unsere Lieblinge. Ich würde aber nicht sagen, dass das seine Masche ist mit der Fahrt in die Toskana. Ich finde nur immer die Anspielung so herrlich. Es war immer ein Traum, der ihn verfolgt hat und den er sich jetzt endlich erfüllt. Vielleicht ist es der richtige Zeitpunkt, weil alle eine Auszeit dringend nötig haben.
Marc vermutlich auch, aber wir wissen ja, wobei er sich am liebsten entspannt. Wenn er jemanden zusammenscheißen kann. Das war mit der Ansage an Gabi erledigt. Wenn er Schwester Sabine triezen kann, die selbst im Dienst wie vom anderen Stern wirkt, natürlich auch. Und wer weiß, was das für eine kosmische Störung war, dass er ausgerechnet an seinem ersten Tag überhaupt nichts zu tun hatte? Vielleicht weil eine wichtige Komponente im EKH gefehlt hat? Gut möglich , schließlich klappt es ja dann doch noch mit dem Job, als sein Sonnenschein plötzlich vor ihm steht. Ich denke aber nicht, dass das zur Regel wird, dass Gretchen mit den Zwillingen jeden Tag auf der Matte steht, sobald sie die Sehnsucht packt. Es war einfach nur dieser eine erste Tag, den sie ihm und sich leichter machen wollte. Und wer weiß, was dieser Tag noch so zu bieten hat? Eine geladene Oberärztin hätten wir ja schon.
Vielen Dank für deinen Besuch und bis hoffentlich ganz bald mal wieder! Deine Story vermisse ich übrigens auch sehr.

So, das war’s dann vorerst! Ich wünsche euch viel Spaß mit den beiden neuen Teilen und kommt gut durch den heißesten Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnung.

Liebe Grüße und ,
eure

Azadeh Offline

Butterböhnchen:


Beiträge: 2.758

11.07.2019 14:48
#8539 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Hallöchen mein aller liebstes !!

Ja ich weiß ...hab für dich !!Und das schmeckt bei den jetzigen Temperaturen bestimmt besser als bei 40grad


Okay wo waren wir ...Marcs erster Arbeitstag nach der Geburt der Zwillinge. Er wird seine drei süßen ganz schön vermissen aber irgendwann muss er ja wieder in sein geliebtes Elisabethen Krankenhaus den ohne sein Personal insbesondere Sabine die er anbrüllen und scheuchen kann und seine Kollegen die er ständig nerven kann fehlt ihm doch eindeutig was. Das merkt man ja eindeutig im nächsten Kapitel!
Voll schön fand ich die Überraschung von Gretchen die Marc den Morgen bevor er die Höhle des Löwen geht bereitet hat, da geht alles doch viel leichter über die Bühne

Sag ich doch ohne, dass Elisabethen Krankenheus samt Sabine, Maria und Schwiegervater in Spe Franz der ihn zur Aktenansicht verdonnert (wobei ganz ehrlich als Strafe würde ich das diesmal nicht betrachten den Marc war schon so lange nicht mehr im Krankenhaus so ist nicht ganz unwichtig sich etwas überblick in Bezug auf die Patienten zu verschaffen) würde Marc ganz sicher was vermissen. Und wenn er es doch nicht mehr aushält kann er ja statt Gretchen zu Hause bleiben bis die Kids in den Kindergarten kommen oder Gretchen besucht ihren Marci einfach mit den zwei süßen…eine wundertolle Überraschung für unseren Grummelkönig der den ganzen Tag schon dezent am Meckern und grummeln ist. Einfach süß die vier auf der Decke und ein weiters wunderschönes Motiv für die Fotowand, ein Fotoalbum und natürlich Marcs Schreibtisch.

Die vorletzte Episode war richtig explosiv. Für Gretchen habe ich mich gefreut, dass sie wieder etwas Krankenhausluft schnuppert und mal was anderes sieht vor allem ihre Kollegen und natürlich Sabine. Und welcher Ort ist für ein Treffen am besten geeignet, klar die Cafeteria wo den sonst!! Da darf Maria natürlich nicht fehlen deren Stimmung wiedermal im Keller ist. Am Anfang dachte ich oh man die Frau kann es echt nicht lassen ihre schlechte Laune an anderen auszulassen, wobei Gretchen hätte sich auch wo anders setzen können. Aber es wäre ja nicht Gretchen mit ihrem großen Herzen, wenn sie das wirklich machen würde.
Natürlich ist an Marias Laune mal wieder der Kuhmann schuld und ich muss echt sagen verstehen kann ich das nicht so ganz. Klar sie hat Angst aber sie muss Cedric auch eine Chance geben ihm mehr zutrauen den er macht es ganz toll mit den Kids und die Süßen fühlen sie pudelwohl. Vielleicht gehen ja auch die Hormone mit ihr durch…oh je!

Ich bewundere Cedric auch das er Maria im Aktuelle Teil wiedermal Klartext geredet hat. Er versteht sie geht auf sie ein versucht ihr zu helfen. Vor allem er liebt sie und sie liebt ihn. Das ist ganz wichtig für Cedric damit er Maria beweisen das sie ihm in jeder Hinsicht vertrauen kann. Gretchen und Sabine finden Cedric auch ganz toll!


Ich bin echt begeistert! Romantik ganz viel Humor und Auftritt Grummelkönig! Freu mich dolle auf mehr.

Ach wo bleibt eigentlich mein Lieblingspärchen Nummer 2?

Drück dich ganz feste

Bussi dein Prinzesschen

Lorelei Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 9.246

14.07.2019 12:13
#8540 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Hey ihr Lieben ,

es ist schon wieder Sonntag, ein verregneter noch dazu, was in den letzten Wochen sehr, sehr selten vorgekommen ist, also der perfekte Tag, um mal wieder in unsere wunderschön verträumte rosarote DD-Welt abzutauchen.


@Aza:
Mein liebes Prinzesschen , ich hab mich wahnsinnig über dein -Dosis- gefreut. Danke auch noch mal für die lieben Grüße letzte Woche! Ich freue mich doch immer, wenn du mir ein Wasserbad schenkst und ich glaube, die nächste Reise auf die verlassene Insel im Eismeer steht kurz bevor. Dabei habe ich doch gar nichts mit deinem zweitliebsten Pärchen vor (mit deinem drittliebsten oder deinem Favoriten eventuell schon ). Bidi weilt noch immer im sonnigen Süden und verbringt dort hoffentlich eine angenehm entspannte Zeit, um dann gestärkt ins Elisabethkrankenhaus zurückzukehren, wo es in nächster Zeit eventuell turbulent zugehen könnte. Aber ich will noch nicht zu viel verraten. Damit noch etwas übrigbleibt, wenn wir uns das nächste Mal sprechen werden. Fühl dich auch ganz fest gedrückt, liebes Prinzesschen Tausendschönchen und bis hoffentlich ganz bald mal wieder!


Ihr Lieben, das war's auch schon wieder. Viel Spaß mit der neuen Episode und genießt auch weiterhin einen hoffentlich bald wieder besseren Sommer!

Eure

Missing_DD Offline

Alter Ha(a)ser:


Beiträge: 1.201

24.07.2019 19:44
#8541 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Mein liebes Schneckchen ,

nach mehreren Wochen Abwesenheit bin ich nun wieder da und hab einiges verpasst.

Ich war mehrere Wochen komplett out of order. Leider spielt das Leben nicht immer so, wie man es gern hätte. Das habe ich vor einigen Wochen leider selbst erfahren müssen. Da brauchte ich einfach Zeit für mich und hab mich daher komplett zurückgezogen. Jetzt habe ich wieder alles im Griff und bin seit kurzem zurück.

Nun aber genug der Vorrede. Widmen wir uns wieder deiner tollen Geschichte. Los geht’s beim Beitrag vom 22-04-2019:

Marc ist also wieder da im EKH und hat nichts verlernt.
Es geht unglücklich los, weil sein Parkplatz zugeparkt ist, aber Marc wäre nicht Marc, wenn er dafür keine Lösung wüsste. Also lässt er einen unbeteiligten Dritten die geballte Meiersche Charmanz gepaart mit einer übergroßen Chefarzt-Attitude kennenlernen. Die musste er immerhin recht lange zurückhalten.
Allerdings wird er direkt für den morgendlichen Ärger entschädigt. Der Schlagabtausch mit Maria war genau das, was Marc zur Einstimmung gebraucht hat. So kann er wunderbar in den Tag starten.

Und genau so geht es dann weiter, denn im EKH begrüßt Sabine ihren Chef mit ihrer gewohnt tollpatschigen Art. Auch wenn er es nicht zugeben möchte, hat er sie doch genauso sehr vermisst, wie sie ihn. Von Meierscher Seite ist das hier eindeutig eine Hassliebe.

Apropos Hassliebe, der Schlagabtausch mit Maria geht in die zweite Runde. So hat der Meier es doch gerne. Da wird er verbal gefordert, noch bevor die erste OP ansteht. Eine würdige Begrüßung.

Nachdem dieser Tagesordnungspunkt abgearbeitet ist, ist Sabine einfach ganz sie selbst. Es hat also nichtmal einen halben Tag gedauert, bevor Marc wieder ohne Ende genervt ist und sie ordentlich runterputzt. Aber offensichtlich haben die Zwillinge ihn doch weich gemacht. Immerhin bemerkt er, dass er zu streng war und macht es auf seine Weise wieder gut. Gespräche zwischen Marc und Sabine sind einfach immer der Knaller.

Ehrlich gesagt tut Sabine mir auch leid. Nachdem sie schon ordentlich was mitbekommen hat von Marc, muss sie ihm auch noch eröffnen, dass die Visite an seinem ersten Tag ohne ihn läuft. Ich habe schon einen Ameisenblick befürchtet…. Und Marcs sinkende Laune war auch nicht von schlechten Eltern, auch wenn es kein Ameisenblick war.

Doch auch das war noch nicht alles. Nun muss Sabine auch noch offenbaren, dass heute Patientenflaute ist. So hat Marc sich seinen ersten Tag mit Sicherheit nicht vorgestellt. Wär er doch bei den Zwillingen geblieben. Stattdessen muss er sich mit Papierkram befassen.

Und das ist langwierig und langweilig. Er kommt so zwar dazu, die vergangene Zeit aufzuholen und sich auf Stand zu bringen, aber für seinen ersten Tag hat er sich mit Sicherheit was anderes vorgestellt.

Doch zum Glück schneit Gretchen mit den Zwergen rein. So bekommt Marc doch noch etwas Ablenkung. Die braucht er auch dringend, bevor er noch vor Langeweile vergeht……

Während er also noch vor Sekunden vor Langeweile verging und keine Energie für eine weitere Akte hatte, strotzt er nun vor Motivation und Begeisterung. Was die eigenen Kinder so alles bewirken können…Die lassen den müdesten Geist wieder aufleben.

Parallel kann Marc dann auch gleich Gretchen noch sein Leid klagen, dass das Krankenhaus auch ohne den Chirurgengott in weiß zurechtgekommen ist und weiterhin zurechtkommt. Das setzt ihm wirklich zu….

Doch Gretchen weiß sein Ego wieder aufzupäppeln. Kaum, dass Marc registriert, dass seine Familie ihn vermisst hat, geht es ihm besser. Dann wünscht er sich eine blutige Katastrophe nur noch zu 75 % und nicht mehr zu 90 %.

Aktuell beschäftigt Marc jedoch noch eine weitere Frage. Wie ist Gretchen mit den Zwergen ins Krankenhaus gekommen, wenn er doch das Auto hat???? Er malt sich schon die schlimmsten Szenarien aus (Bus, U-Bahn). Auf das Schlimmste ist er jedoch nicht gekommen: Seine Mutter hat die drei gefahren. Doch das ist nicht das Problem, sondern die Tatsache, dass diese ein neues Buch schreibt, von dem Marc nicht viel hält und es nach seiner Ansicht auch sonst niemand tun wird. Und dann muss er sie wieder trösten…

Als Marc noch in seiner kleinen Familienblase schwebt, bringt Sabine frohe Kunde. Naja, zunächst wird sie gemaßregelt, dass sie die Familienblase stört, aber dann stellt sich doch heraus, dass es frohe Kunde ist, denn ein „gerösteter“ Patient ist unterwegs. Marc kann gar nicht so schnell loslaufen, wie er möchte. Auch wenn er seine Zwerge liebt und sie vermisst hat, dieser Patient ist genau das, was er gebraucht hat…

Während der junge Vater also beschwingt Richtung Notaufnahme hüpft, trifft Gretchen auf ihren Vater. Die Zwerge ziehen ihn direkt auch in seinen Bann. Nur weil er zur Uni muss, kann er sich einigermaßen losreißen, sodass Gretchen dann direkt die ganze restliche Station mit ihren süßen Kleinen vereinnahmen kann. Na wenigstens kann Marc jetzt nicht mit seinem enorm ausgeprägten Beschützerinstinkt dazwischen grätschen.

Wo wir von schlechten Tagen sprechen: Offensichtlich bleibt auch Maria an diesem Tag nichts erspart. Nach einer morgendlichen Begegnung mit Marc und einem anstrengendem Vormittag mit den Assis bleibt ihr jetzt auch noch die wohlverdiente Ruhe unvergönnt. Gretchen und Sabine schneien rein und bequatschen sie direkt.

Nicht nur, dass das Gequassel über Essen direkt losgeht, es wird auch über das Dasein als Neumama gesprochen. Das ist ja nicht gerade Marias Thema. Die würde lieber direkt in den OP hechten. Allerdings steht die Fütterungszeit an. Also ist sie gefangen im rosa Neu-Mama-Himmel.

Ich bin ein Klammer-Ha(a)se.

So kann man es mit Sicherheit formulieren….. Mit diesen unbedarften Worten hat Gretchen jedenfalls einen Nerv bei Maria getroffen.

Maria seufzte unmerklich auf. Damit hatte Haase sie voll erwischt. Direkt auf die Zwölf und ausgeknockt. Gretchen hatte mit ihrer unbedarften Art den Finger in ihre Wunde gedrückt, obwohl sie eigentlich sonst immer für ihr Feingefühl bekannt war. Auch wenn es vielleicht nach außen nicht unbedingt den Anschein machte, darauf legte Maria nämlich auch besonders viel Wert, fiel es der selbstbewussten Oberärztin und zweifachen Mutter ganz und gar nicht leicht, loszulassen. Mit Sarah war das damals anders gewesen. Sie hatte keine andere Wahl gehabt, da sie sich auf ihren Mann nicht hatte verlassen können und er irgendwann weg und sie mit Sarah plötzlich auf sich alleine gestellt gewesen war. Sie hatte für sie gesorgt. Sie hatten das irgendwie hinbekommen. Weil sie ein Team waren und weil Sarah nun mal ein ganz besonderes Mädchen war. Aber jetzt war alles ganz anders. Sie war anders, ohne wirklich zu wissen, wie das alles hatte passieren können. Der Mistkerl hatte sich auf die fieseste aller Arten wieder in ihr Leben geschlichen. Er hatte sie ausgetrickst und sie hatte sich entgegen jedweder Vernunft Knall auf Fall wieder verliebt, obwohl sie es lange Zeit nicht hatte wahrhaben wollen, bis letztendlich das Schicksal sich ins Spiel gebracht hatte, um sich einen ganz besonderen Spaß mit ihnen zu machen. Aber es war gut so, wie es gekommen war. Sie war da, wo sie sein wollte. Es gab kein Zurück. Sie war in jedweder Hinsicht zufrieden und mit sich im Reinen. Ja, man konnte durchaus behaupten, dass sie glücklich war. Ihr neues Familienleben war vielleicht nicht unbedingt perfekt und es entsprach ganz bestimmt nicht der Norm, aber es funktionierte soweit. Rick hatte sich verändert. Er stand zu seiner Verantwortung und zu seinem Wort. Er liebte seine Mädchen und hatte es ihr überlassen, zu entscheiden, wie sie die Elternzeitregelung nun genau einteilen wollten, damit jeder das Beste daraus für sich mitnehmen konnte. Fifty-Fifty oder Zwanzig-Achtzig?

Maria verspürt ebenso den Trennungsschmerz, geht aber auch in ihrer Rolle als Oberärztin auf und dazu kommt, dass Rick sie immer wieder positiv überrascht. Die beiden sind eben einfach besonders. Mehr kann man dazu nicht sagen. Und ihr Familienplan funktioniert. Also was will man mehr…

Nebenbei erfährt man dann auch, dass Anton wohl von Günni und Sabine adoptiert werden kann. Das sind für alle Beteiligten gute Nachrichten. Die drei gehören einfach zusammen…

Kein Wunder, dass das bisher nicht ausgekommen ist, wenn man sich in seiner Babyblase abschottet oder sich im OP verkriecht. Da ist die Welt auch einfach rosarot.
Maria indes hat Gelegenheit, mal wieder Sticheleien aller Art fallen zu lassen. Ich glaube, das entspannt sie tatsächlich mehr als ein Powernap. Braucht nicht jeder ein Ventil????? Immerhin wissen die anwesenden Damen, dass sie es nicht böse meint. Das ist eben einfach Marys mürrisch bezaubernde Art.
Doch heute ist sie tatsächlich etwas übereifrig unterwegs. Ich kann ehrlich gesagt nicht sagen, ob es Sorge, Genervtheit oder doch eher körperlicher Schmerz ist. Wahrscheinlich irgendwie alles, denn die Milch muss nunmal raus und Rick ist wieder mal zu spät dran.

Da dreht Maria immer weiter auf. Oh man, der kann sich was anhören, wenn er gleich erscheint.

Maria (funkelt sie missbilligend an, als sie Sabines eindeutigen Blick bemerkt): Nein, kann ich nicht, weil ich so blö... weil die verdammte Milchpumpe zusammen mit der Ersatzpumpe, die ich gestern extra zum Reinigen mit nach Hause genommen habe, genau dort liegen geblieben ist. Und die Wahrscheinlichkeit, dass dieser unfähige Idiot daran denkt, sie einzupacken, ist verschwindend gering. Der hat schließlich bis heute nicht kapiert, was in eine anständig gepackte Babytasche gehört. Das kann man ihm fünfhundert Mal vorbeten und alles griffbereit hinlegen. Sie bleibt trotzdem genau dort liegen, wo ich sie in sein Blickfeld gerückt habe. Ich hab’s von vornherein gewusst, auf ihn ist einfach kein Verlass. Das alles ist eine Riesenschnapsidee. Ja, das war es sogar wirklich, wenn man bedenkt, unter welchen Umständen Sophie... Egal. Es geht mir hier verdammt noch mal ums Prinzip.

Und wenn sie wütend wird, bahnen sich die Zweifel wieder Bahn und Maria plappert drauf los. Wenn Maria wieder sie selbst ist, wird sie Rick auch dafür verantwortlich machen. Das wird noch spannend, wo sie Gefühlsausbrüche doch gar nicht leider kann….

Genau ein solcher ist gerade jedoch im Gange und offensichtlich hat sie neben den Adressaten Gretchen und Sabine auch noch andere Zuhörer.

Rick und die Mädchen sind nämlich schon eine ganze Weile da und schauen sich das Schauspiel genauer an. Rick ist sehr amüsiert und in keinster Weise geschockt. Der Gute kennt es offenbar nicht anders und darf sich täglich die Schimpftiraden anhören, weil er immer wieder irgendwas falsch macht – subjektiv oder objektiv. Die Hormone machen unsere gute Mary einfach unberechenbar. Wer weiß das besser als Rick? Die beiden sind einfach ein explosives Paar.

Die Zwerge sind ja eine Mischung der beiden. Ich schätze, da können sich die Eltern auf einiges einstellen, wenn die beiden alt genug sind.

Maria war in jedem Fall voll von den Socken. Sie konnte ihre Sprache gar nicht wieder finden und brauchte einen Moment, bevor sie die Informationen verarbeitet hat. Währenddessen sind wenigstens Sarah und Sissi von den Zwillingen abgelenkt.

Während Maria so vor sich hin stottert, passiert da ganz nebenbei und wie selbstverständlich ein zauberhafter Moment. Sissi nennt Maria „Mama“ und streckt die Ärmchen nach ihr aus. Das war zum dahinschmelzen. Ich war so gerührt. Umso zauberhafter war es, dass diesem Moment keine besondere Beachtung geschenkt wurde. Es passierte nebenbei, als wäre es selbstverständlich, alltäglich. Und so sollte es auch sein in einer liebevollen Familie.

Nach einer gefühlten Ewigkeit gewinnt Maria ihre Fassung wieder. Neben der wütenden Ansprache übers Zuspätkommen hat Maria einen weiteren Grund zum Ärgernis.
Die gesamte Familie Stier ist anwesend. Schon poltert sie, warum die Kinder nicht im Hort seien, und gibt selbstverständlich Cedric die Schuld daran. Sie lässt ihn gar nicht zu Wort kommen. Doch Rick nimmt’s mit Humor und stichelt auch noch hin und wieder… Es scheint, als hätte die Familie Hassmann-Stier ihren Familiengroove gefunden. Klar, läuft nicht alles perfekt, aber das Chaos gehört dazu, genau wie die Wutanfälle, Gefühlsausbrüche, Sticheleien und die pure Leidenschaft.

Jedenfalls übernimmt dann Sophie die Führung und Cedric kann verschnaufen, während Maria sie stillt. Ein paar Pluspunkte wird er gesammelt haben, da er an die Milchpumpe gedacht hat. Selbstverständlich würde Maria das nicht zugeben.

Jedenfalls kann sich Rick dann endlich auch mit Gretchen unterhalten und sich über die Kinder austauschen. Irgendwie sind die beiden ja in der gleichen Lage. Ihre Kinder übernehmen die Kontrolle über ihr ganzes Leben.
Und dann ist da ja auch noch Sarah. Eigentlich ist es nicht verwunderlich, dass die Kleine so intelligent ist, aber wie schnell und simpel sie manche Sachverhalte erfasst, die die Erwachsenen zu umgehen versuchen, ist einfach klasse. Wie sie sich dann noch um ihre kleineren Schwestern kümmert, einfach zauberhaft…. Die wird noch eine ganz große Zukunft vor sich haben. Immerhin kann sie jeden um ihren kleinen Finger wickeln…

Von der kleinen Hassmännin zurück zur großen. Mary ist schneller da, als alles Anwesenden erwartet haben und dann wird Rick zur Standpauke zitiert. Es muss ernst sein, wenn sie das nicht in aller Öffentlichkeit machen will.

Dann wird es tatsächlich auch ernst: Mary macht sich ernsthaft Sorgen, dass ihre Pläne aktuell nicht gut laufen, weil Rick sich nicht an Pläne hält und die Kinder ja sowieso nicht. Das scheint ihr wirklich Kopfzerbrechen zu bereiten. So sehr es Mary auch belastet, so wenig scheint es Rick zu stören. Grundsätzlich nimmt er die meisten Dinge deutlich leichter, aber in dem Fall kann ich nur zustimmen.

Die Situation ist aktuell noch neu für alle. Mary will, dass es vom Fleck weg funktioniert. Das kann es aber nicht, sie muss sich Zeit geben, dann wird das schon. Eine Familie muss sich nunmal erst einspielen. Und für einen Streik ist Rick nun wirklich nicht verantwortlich.

Mit seiner charmanten, leichten Art schafft er es dann, Marc ein Lächeln zu entlocken und ruckzuck befindet die beiden sich in einer Situation, in der es ordentlich knistert. Die beiden sind eben explosiv in jeder Hinsicht…

Während Maria beweisen will, dass sie trotz Familie stark sein kann, ist Rick ihr schon einige Schritte voraus und weiß, dass Maria gerade mit ihrer Familie stark ist. Und das sieht auch Franz so. Sie weiß doch, wie wichtig Franz die Familie ist. Da muss Maria nicht beweisen, dass sie den Laden trotz ihrer Familie im Griff hat. Sie hat den Laden wegen ihrer Familie im Griff. Franz weiß es, Rick weiß es. Wenn doch auch Mary es endlich erkennen würde.
An dieser Stelle zeigt sich immer mal wieder ihre Unsicherheit. Woher auch immer diese eigentlich rührt. Meist ist Mary doch unverwüstlich. Immerhin hat sie Rick an ihrer Seite.

Doch dann holt sie der Krankenhausalltag wieder ein mit einem unschönen Fall: Ein hirntoter Teenie, der ein besonderes Selfie machen wollte. Kein Wunder, dass das allen Beteiligten Eltern zusetzt. Das wird wohl ein schwieriger Fall.

Sowas hat Marc sich für seinen ersten Tag mit Sicherheit nicht gewünscht, auch wenn er nach Blut verlangt hat. Für den ersten Tag nach der Elternzeit ganz schön hart.
Zum Glück bekommt er jedoch direkt Ablenkung in Form einer Konfrontation mit Dr. Stier. Schöner wäre nur, wenn Gretchen hier auf ihn gewartet hätte. Aber man nimmt, was man kriegen kann….

Die Konfrontation hebt also in jedem Fall die Laune von Marc, auch wenn die beiden mit Sicherheit schon bessere und fordernde Konfrontationen hatten. Rick lässt sich in jedem Fall nicht beirren und sucht weiter nach den Unterlagen, die er braucht.
Marc hingegen will endlich ein anderes Hemd anziehen. Auch wenn es seine Kinder waren, ist Babykotze nicht besonders attraktiv.

Nachdem er das erledigt hat, trifft er eine sehr attraktive Frau, die im Krankenhaus Dr. Meier sucht. Marc ist natürlich sehr angetan, während Cedric, der immer noch in der Umkleide ist, erstarrt, als er die Stimme hört. Ich wage mal eine Theorie, die jetzt irgendwie passen würde. Ist das Sissis Mutter? Aber wenn das so ist, warum sucht sie Marc? Was will sie von ihm? Warum sucht sie nicht nach Rick? Oh Gott und was sagt Mary???? Das ist ja so spannend. Ich kann es gar nicht erwarten.

Mit Spannung erwarte ich nun den nächsten Teil. Da wird auch das Kommentieren schneller gehen.

Drück dich,
Elena

Lorelei Offline

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09.08.2019 08:59
#8542 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Hey ihr Lieben ,

die Sommerpause hat dann doch etwas länger gedauert als gedacht, aber angesichts der Temperaturen, die uns an manchen Tagen heimgesucht haben , war an konzentriertes Schreiben nicht wirklich zu denken. Zumal der Bogen, den ich gerade dabei bin zu schmieden, sich als komplizierter herausgestellt hat als geplant. Aber jetzt ist der Knoten geplatzt und das Geheimnis um die ominöse Besucherin im EKH kann endlich gelüftet werden. Ich bin gespannt, was ihr davon haltet.


@ Elena:
Wie schön, dass du trotz 40°C und Sommerloch und langer Auszeit zurück in unser wunderschönes kleines Forum gefunden hast. Bis dato ist wirklich viel passiert, was sich jetzt wiederum umgekehrt hat. Nun bin ich diejenige, die hinterherhinkt . Schneckchen lässt grüßen. Ich darf dich übrigens beglückwünschen , du scheinst einen guten Riecher zu beweisen. Mal sehen, wie diese verzwickte Situation weitergehen wird und ob sich Marcs 1. Arbeitstag nicht noch unangenehmer entwickeln wird, als er eh schon ist, mal abgesehen von Gretchens Anwesenheit mit den süßesten Zwillingen des Universums. Bis dahin freue ich mich, dass du mich besucht hast, danke dir und bin gespannt auf dein nächstes Feedback.


Ihr Lieben, genießt auch weiterhin den Sommer und habt viel Spaß mit der gleich folgenden Episode.

Eure


edit: Hey ihr Lieben ,
ich bin's noch mal. Ich musste noch einmal umdisponieren. Der Text hat mal wieder sämtliche Grenzen gesprengt. Also hab ich ihn noch mal gesplittet und ihr habt nun zwei zum Preis von einem. Viel Spaß noch mal an der Stelle und bis hoffentlich ganz bald wieder!

Azadeh Offline

Butterböhnchen:


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27.08.2019 15:06
#8543 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Hallöchen aller liebstes Schneckchen

Da bin ich mal wieder mit Feedback im Gepäck!!
Nun ja es ist noch Sommer ne, da tut eine Runde schwimmen im Eismeer ganz gut oder??? Oh Gott mit schwant böses was hast du mit meinem Lieblingspärchen Nummer 3 vor?? Na erzähl doch mal!!

Och mennoo

Das ausgerechnet jetzt die Ex vom Cedric auftaucht ist echt zum schaudern. Den man hatte das Gefühl das zwischen den beiden endlich vorwärts geht besonders was Maria betrifft dessen Vertrauen in Bezug auf Cedric nicht gerade auf festem Boden steht. Aber gut es ist ja nicht immer Friede Freude Eierkuchen angesagt und wie ich mein aller liebstes Schneckchen kenne wird sie vor Weihnachten noch geradebiegen!! Und außerdem bin ich mega gespannt was für eine Person diese Sandy ist und was sie im Schilde führt. Vielleicht schweißt die jeweilige zukünftige Situation Cedric und Maria mehr zusammen. Den wie heißt es so schön im Guten wie in den schlechten Zeiten.

Super tolle Episoden auch wenn meinem Lieblingspärchen Nummer 3 noch einiges bevorsteht. Der einzige der sich der König der Welt fühlt ist Maaarc für ihn wird der erste Arbeitstag immer besser!!

Doch am aller meisten habe ich über Schwester Stefanie gefreut…haha die ole Happy Hippotante, nach Sabine ist sie meine zweite „Gaga Krankenschwester“

Haste du toll geschrieben meinen liebes Pinguinchen und ich freu mich auf mehr!!

Drück dich ganz feste!
Küsschen
Dein Prinzssechen

Lorelei Offline

Gynäkologe:


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28.08.2019 14:38
#8544 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Hey ihr Lieben,

es ist wieder soweit. Höchste Zeit, dass es weitergeht. Deshalb will ich euch auch gar nicht mehr länger auf die Folter spannen. Hier folgt gleich der nächste Streich.


@Aza:
Mein liebes Prinzesschen , komm, lass dich noch mal ordentlich knuddeln! Als hättest du es vorausgesehen. Der neue Episodenteil stand schon in den Startlöchern, als mein verwaister Briefkasten plötzlich aufgeblinkt hat. Mhm... lecker Kekse vom Krümelmonster. Wobei ich da wohl eher aufpassen muss, dass du anstatt Zucker mit Salz hantiert hast, nachdem du mitbekommen hast, welchen Geist ich habe auferstehen lassen. Ich bin auch noch nicht ganz sicher, was er vorhat, aber es scheint eben nicht immer die Sonne über dem EKH. Das müssen nicht nur Cedric und Maria feststellen. Oje, ich ahne schon, ich werde wohl eine Dauerkarte fürs Eisbad buchen müssen. Vielen Dank, dass du mich besucht hast und bis hoffentlich ganz bald mal wieder.



Viel Spaß, ihr Lieben, genießt noch eine schöne letzte Sommerwoche und bis bald an gewohnter Stelle.

Eure


PS: Und da wir heute ein Geburtstagskind haben, ist der heutige Teil für dich, liebe @JackySunshine

Lorelei Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 9.246

17.09.2019 14:14
#8545 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Hey ihr Lieben ,

es geht endlich weiter mit meiner endless Lovestory, in die sich leider auch immer wieder einige Stolpersteine hineinschmuggeln. Ich weiß auch nicht, wie das passiert und hoffe, ihr verzeiht mir das und lest gerne weiter. Gerade jetzt, wo die Tage wieder dunkler werden und man sich wieder mehr nach drinnen verkriecht, steigt auch ganz automatisch die Schreib- und Leselaune. Zumindest geht es mir so.

Viel Spaß also mit der nächsten Episode und seid alle ganz herzlich von eurem Schneckchen gegrüßt.


Eure

Missing_DD Offline

Alter Ha(a)ser:


Beiträge: 1.201

26.09.2019 19:56
#8546 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Mein allerliebstes Schneckchen ,

irgendwie hinke ich schon wieder hinterher. Mein Zeitmanagement ist auch nicht mehr das, was es mal war… vielleicht gibt es dagegen ja eine Therapie?? Sollte ich mal in Erfahrung bringen…… Nun aber zum wesentlihen zurück und flugs ans Werk:

Meine Theorie hat sich tatsächlich bestätigt. Sandy ist Sissis Mutter und Rick ist alles andere als begeistert, dass sie wieder da ist. Nicht, dass sie Interesse an ihrem Kind hätte. Sie ist aus beruflichen Gründen da. Ich kann wirklich nicht einschätzen, ob das Rick besser oder schlechter gefällt als die Alternative…..

Marc hingegen fühlt sich besser unterhalten als beim Fußball. Wahrscheinlich hat diese Unterredung seine Laune für den heutigen Tag tatsächlich gehoben. Na wenigstens hatte dieser Zwischenfall etwas Gutes, zumindest aus Meierscher Sicht.

Ein kurzes Gespräch mit Mehdi ändert dann auch nichts mehr an seiner Verfassung. Doch ein Anruf scheint dann seine komplette Aufmerksamkeit zu fesseln, so sehr, dass er sogar den unterhaltsamen Schlagabtausch der beiden Ex-Geliebten verlässt. Wer oder was das wohl wahr???

Die beiden hingegen schenken sich nichts. Sandy lässt ihre Verachtung unverhohlen raushängen und das findet Rick zum Kotzen, neben so einigen anderen Sachen. Sie verachtet Berlin, ihre Anwesenheit hier und Maria. Da geht Cedric dann die Hutschnur. Er liebt seine Mary eben und würde alles für sie tun. Dazu gehört nunmal auch, dafür zu sorgen, dass dieses reizende Geschöpf verschwindet, bevor noch ein Unglück geschieht.

Der Schlagabtausch zwischen den beiden war schon explosiv. Ich will mir gar nicht vorstellen, was passiert, wenn sie und Maria aufeinandertreffen. Die könnten glatt das EKH in Schutt und Asche legen.

Aus der „Konversation“ entnimmt man in jedem Fall, dass Sandy ein ganz schönes Miststück ist. Das kann ich auch nicht besser ausdrücken oder schön reden. Das ist schon das netteste, was mir einfällt. Sie hat sich in der Vergangenheit ja schon einiges geleistet…

Ich kann absolut verstehen, dass Rick sie loswerden will. Nicht nur wegen Sandys reizender Art, sondern auch und vor allem weil Maria schon gestresst genug ist. Sie braucht nicht noch mehr Probleme.

Und was soll das mit diesem Ceddie??? Das hat mich förmlich auf die Palme gebracht. Wie alt sind wir? Fünf? Da muss ich mich doch fragen, ob Rick beizeiten komplett blöd war…. Wie er selbst zugibt, war er das offenbar…
Aber gegen Sandy kommt nichts an. In einer Nacht- und Nebelaktion hat sie ihre Tochter und ihren Mann verlassen, die Ersparnisse mitgenommen und ihre Tochter nie wieder gesehen. Da fällt einem nichts mehr ein…

Aber es kommt noch besser….. Sandy schmollt, weil Rick Sissis Namen geändert hat. Und das hat er nur zum Wohle seiner Tochter getan und hatte nichts mit ihrem Fortgang zu tun.
Der Höhepunkt war aber erreicht, als Sandy Sissi sehen wollte. Da ist mir buchstäblich die Kinnlade auf die Tischplatte gefallen. Ist das ihr Ernst? So viel Egoismus hat man selten gesehen.

Cedric (fühlt nichts außer Verachtung für diese Frau, was er nicht verhehlt): Ach, jetzt auf einmal fällt dir das ein? War das auch schon so, als sie ihre ersten Zähnchen bekommen hat und wochenlang nur geweint hat, bis sie all ihre Kräfte aufgeboten und aus Erschöpfung schließlich aufgegeben hat? Wo warst du, als sie sich plötzlich an meinem Schreibtisch hochgezogen hat und alleine losmarschiert ist wie eine Große, um die Welt um sie herum zu erkunden? Hundert Mal ist sie auf ihre Kniechen gefallen und hat sich ohne Hilfe wieder hochgerappelt. Oder als sie länger als jedes andere Kind in ihrer Kitagruppe gebraucht hat, bis sie zum ersten Mal ‚Papa‘ und Sarahs Namen gesprochen hat? Nein, das bist du nicht. Das bist du nie gewesen. Du warst ihr nie eine Mutter, auch nicht, als wir noch zusammengelebt haben und du es zumindest die ersten Wochen versucht hast und ziemlich schnell gemerkt hast, dass das alles nicht dein Ding ist. Du warst schneller wieder im OP, als manch einer für die Zeugung braucht. Du warst schon immer allein auf deine Karriere fixiert.
Sandy (fühlt sich angegriffen u. verteidigt sich): Menschen können sich ändern.
Cedric (schaut sie intensiv an, kann aber nichts entdecken, was ihn von seiner Meinung abbringen könnte): Das mag sein. Aber wenn man die vergangenen Minuten dieses sehr interessanten Gesprächs betrachtet, dann lässt das nur einen Schluss zu. Auf dich trifft das eher weniger zu.
Sandy (reagiert emotional aufgebracht): Das kannst du nicht beurteilen. Wir haben uns lange nicht gesehen. Ich möchte sie doch nur wiedersehen. Ein kleiner Besuch. Eine Annäherung. Das kannst du mir nicht verwehren.
Cedric (weicht immer weiter von ihr zurück, weil ihm das alles nicht behagt): Das geht nicht.
Sandy (versucht ihn mit eindringlichen Blicken zu erweichen): Cedric, bitte! Ich bin in Berlin. Das sollte doch kein Problem sein.
Cedric (schüttelt unentwegt mit dem Kopf u. geht weiter rückwärts): Ich kann nicht. Du weißt nicht, wie es war. Sie hat so lange gebraucht, um zu verkraften, dass von einem Moment auf den anderen plötzlich alles anders war, was sie bislang gekannt hatte. Du hast ihr Urvertrauen erschüttert, Sandy. In einer Weise, die unverzeihlich und unumkehrbar ist. Ich hab gedacht, sie kommt nie darüber hinweg. Aber sie hat sich endlich gefangen. Dank ihrer großen Schwester und weil wir alles gegeben haben. Sie ist glücklich. Ein glückliches Kind. Nimm ihr das nicht weg! Sie ist noch so klein. Sie fremdelt bei Menschen, die sie nicht kennt. Und dazu gehörst du mittlerweile auch.
Sandy (ist dann doch entgegen ihres Charakters merklich erschüttert): Cedric, ich will doch nur...
Cedric (bleibt stehen u. nickt verständnisvoll in ihre Richtung): Ich weiß. Aber mein Job ist es, sie zu beschützen und das werde ich. Um jeden Preis. Ich kann nicht zulassen, dass sie wieder durcheinandergebracht wird. Ihr sensibler Charakter würde das nicht verkraften und das würde ich wiederum nicht verkraften. Tut mir leid.


Bei all dem Zorn, der Wut und dem Schmerz…Rick ist hier ganz der liebende und fürsorgliche Vater, der nur an das Beste für sein kleines Mädchen denkt. Das war einfach rührend. Ich konnte gar nicht anders als ein Tränchen zu verdrücken…

Bevor das Gespräch weitergehen kann, platzt Schwester Stephanie rein und Rick braust mit seinem jüngsten Spross davon. Gerade noch die Kurve gekriegt…

Dann stellt sich heraus, dass die gute Sandy offenbar noch was anderes im Schilde führt. Was treibt die Hexe bloß????

An anderer Stelle im Krankenhaus wartet Gretchen mal wieder auf ihren Traumprinzen. Während dessen träumt sie sich zu ihren kleinen Wundersternen und zu ihren glücklichen Leben. Sie hat alles, wovon sie je geträumt hat. Als es dann Zeit wird, aufzubrechen, ist Gretchen ein wenig traurig, weil sie Marc nicht erwischt hat. Doch schon steht ihr Ritter in weißer Rüstung vor ihr und fängt sie auf.

Irgendwie hat Marc jedoch was auf dem Herzen. Das fällt auch Gretchen auf und sie versucht, es ihm aus der Nase zu ziehen. Kein einfaches Unterfangen. Irgendwas scheint passiert zu sein. Das betrifft ganz offensichtlich auch Gretchen, sonst wäre Marc nicht so aufgewühlt. Das ist nicht gut….

Abseits dieser Szenerie ist auch Rick nervös. Er hat sich dafür entschieden, Maria direkt die Wahrheit zu sagen und crasht daher sogar mit Baby auf dem Arm eine anstehende OP. Maria versteht gar nichts mehr und Cedric will nicht locker lassen.
Dieser Tag ist aber wirklich kräftezehrend.

Während Maria und Cedric so völlig aneinander vorbeireden, wird offenbart, dass Franz einen Unfall hatte und Marc und Maria ihn gleich operieren werden. Es ist nicht klar, wie schlecht es um ihn steht.
Da Maria davon ausgeht, dass das das Problem ist, verabschiedet sie sich in den OP. Rick macht nun einen Rückzieher. Jetzt kann er nichts von seinem großen Problem erzählen. Maria braucht ihre volle Konzentration jetzt im OP.

Gleichzeitig berichtet Marc Gretchen davon. So hat er sich seinen ersten Tag bestimmt nicht vorgestellt….

Gretchen hingegen ist völlig neben sich… Kein Wunder. So hatte sie sich Marcs ersten Tag sicher auch nicht vorgestellt….

Sie kann gar nicht so richtig begreifen, was los ist. Irgendwie will sie es auch nicht. Da hilft Marcs liebe Art ihr auch nicht weiter. Trotzdem ist es einfach zauberhaft, dass Marc bei ihr ist und Gretchen festhält, während er versucht, ihr das Unbegreifliche klar zu machen. Er macht einen tollen Job, das muss ich wirklich mal lobend hervorheben.

Er lässt auch nicht ab, als Gretchen ihn beschimpft und ihm Vorwürfe macht, dass er nur Scherze macht.

Als Gretchen dann in Herz und Verstand begriffen hat, was Marc ihr sagt, knickt sie im wahrsten Sinne des Wortes ein. Marc kann sie gerade noch auffangen.
Sobald sie jedoch die schreckliche Wahrheit begriffen hat, will sie alles wissen. Marc kämpft mit sich und zeigt ganz deutlich, wie schwer das alles auch ihm fällt, vor allem da er sich noch um Gretchen sorgt.

Marc (fällt ihr unvermittelt ins Wort u. fasst sich aufgewühlt an den Kopf): Kannst du nicht. Nicht einmal annähernd. Gordon hat uns Fotos vom Unfallort gezeigt. Wenn du das Fahrrad siehst, eingeklemmt und auf die Größe einer Büroklammer zusammengefaltet, dann... dann... scheiße ey, dann kann man kaum glauben, wie glimpflich er davongekommen ist. Versprich mir! Du guckst dir die verdammten Bilder auf keinen Fall an! Hast du mich verstanden?

Offenbar ist es aber doch besser ausgegangen, als man befürchtet hat. Zumindest zum Teil. Offenbar hat er keine lebensbedrohlichen Verletzungen dank der beiden reellen Schutzengel, die Franz begleitet haben. ABER es gibt doch noch schlechte Nachrichten: Franz‘ Hand ist ordentlich in Mitleidenschaft gezogen worden. Für einen Chirurg eine Katastrophe… Doch Marc und Maria sind dran. Die beiden schaffen das schon.

Gretchen hingegen ist irgendwie wieder oder immer noch total überfordert. Zunächst macht sie Marc Vorwürfe, er hätte alles heraufbeschworen, und dann macht sie sich Vorwürfe, dass sie ihren Vater aufgehalten hat. Sie versucht eben verzweifelt, mit der Situation zurechtzukommen. Und wieder beweist Marc, dass er sie immer und bei allem unterstützt. Er redet ihr die Schuldgefühle aus, nimmt sie in den Arm und sagt ihr, dass alles gut wird. Das ist definitiv genau das, was sie gebraucht hat. Nun kann Marc sich ruhigen Gewissens in den OP verabschieden..

Das glaubt er zumindest, bis Butterböhnchen aufschlägt und hysterisch wird. Naja, irgendwie darf sie das auch. Immerhin geht es um ihren Mann.
Marc jedenfalls hat bei Gretchen ganze Arbeit geleistet, sodass diese sich nun um ihre Mutter und Jochen samt Familie kümmern kann. Jetzt heißt es wohl hoffen und beten.

Im Geiste sind alle bei Franz. Wir drücken die Daumen…

Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.

Drück dich,
Elena

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 998

29.09.2019 20:30
#8547 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Hallo Lorelei,

auch an dieser Stelle ein liches Dankeschön für Deine Geburtstagswünsche.

LG Karo

Lorelei Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 9.246

06.10.2019 12:50
#8548 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · Antworten

Hey ihr Lieben ,

der nächste Teil steht endlich in den Startlöchern. Die einzelnen Fäden sind verwoben und ich hoffe, euch gefällt, was gleich kommt. Ich entschuldige mich schon mal im Vorlauf für mein medizinisches Nichtwissen. Mögliche Unstimmigkeiten im, vor, neben dem OP seien mir verziehen. Ich befinde mich ungefähr auf dem medizinischen Wissensstand eines Jochen Haases oder wie Dr. Meier sagen würde, "Medizin für Dummies".


@ Elena:
Wie schön, dass du mal wieder an mich gedacht hast. Ich hab mich wirklich riesig gefreut. Manchmal kommt es einem vor, als wäre man hier in unserer rosaroten Welt nur noch alleine unterwegs, was echt schade ist. Aber ich lasse mich nicht unterkriegen und gehe weiter meinen Weg. Über Umwege versteht sich. Das Elisabethkrankenhaus ist aber auch ein verdammt verwinkeltes Krankenhaus. Immer wieder verläuft man sich. Man fragt sich wirklich, was Dr. Stier damals geritten haben muss, für ein hintertriebenes Miststück wie Sandy seine Ehe mit Maria aufs Spiel zu setzen. Sie scheint das Spiel perfekt zu beherrschen, sich immer das zu nehmen, was sie will. Dabei ist ihr jedes Mittel recht. Egal, wer dabei auf der Strecke bleibt und wenn es das eigene Kind ist. Und ehrlich gesagt fürchte ich mich auch ein bisschen davor, was erst passiert, wenn Dr. Hassmann auf sie trifft. Aber vorher gilt es noch, andere Sorgen zu bewältigen. Ich hoffe, die Nerven aller sind stark genug. Meine vor allem, das hier weiterzuspinnen.
Ich hab mich gefreut, dass du vorbeigeguckt hast und hoffe, wir hören bald wieder voneinander.


@ Karo:
Gern geschehen! Ich dachte schon, du hättest dich mittlerweile auch verabschiedet, aber dann hast du ja letzte Woche wieder fleißig gepostet. Ich halte das Fähnchen auf jeden Fall weiter oben und schreibe weiter, soweit die Zeit es zulässt. Und es ist ja auch gerade wieder jede Menge los in unserem erweiterten Universum, also zumindest was Kai, Florian, Elyas und Bora betrifft. Noch drei Wochen bis zum Kinostart von „Das perfekte Geheimnis“ und die neue Staffel „Heldt“ läuft auch wieder im Fernsehen.


Liebe Grüße an euch alle da draußen und jetzt viel Spaß mit der nächsten Episode!

Eure

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