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 Kommentarseite zu den Fortsetzungen!
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Nachteule Offline

Mitglied


Beiträge: 319

16.06.2018 15:56
#8476 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Liebste Anke

Endlich mal wieder ein Kommi von mir

Ich finde es wie immer schade, dass du so wenig Feedback bekommst im Moment. Aber ich denke, die meisten deiner Leser denken sich ihr Lob und schicken es dir auch gedanklich zu .
Auf jeden Fall hast du es mal wieder geschafft, eine typische Marc-Szene zu darzustellen. Der Bursche wird so gar nicht richtig erwachsen. Aber wollen wir das überhaupt? Das ist es doch, was einen Marc Meier ausmacht. Und es macht ihn auch so unvorhersehbar, weil man nie genau richtig ahnen kann, was ihn als nächstes umtreibt, womit seine Mitmenschen ihn dieses Mal wieder nerven und aufregen. Oder ob er nicht doch einfach mal die derzeitige Gegenwart und die damit verbundene, grundlegende Veränderung in seinem und Gretchens Leben genießt. Das gestaltet sich aber in dieser Folge mal wieder als nicht sehr einfach, vor allem, wenn das Gemisch der Familien Haase und Meier/Fisher, die im Einzelnen schon schwer verdaulich hinzunehmen sind, die Synapsen im Hirn des begnadeten Chirurgen noch mehr strapazieren, während seine friedliebende Freundin lieber darüber hinweglächelt und sich i.d.R. stillschweigend über die Geschehnisse amüsiert (wenn ihr auch im Moment wegen des laufenden Tumults ausnahmsweise weniger zum Lachen zumute ist). Das hat sie gemein mit ihrem Fast-Schwiegervater, der ebenfalls die Ruhe wegzuhaben scheint, während sein "Mokkapralinchen" sich darüber echauffiert, dass der Herr Sohn sie nicht vorzüglich behandelt, als wäre sie die absolute Grand Dame der Welt. Nein, Marc macht es ihr nicht einfach, ruhig zu bleiben. Er hat ebenso einen sturen Kopf wie sie selbst und scheut sich auch nicht, die Konfrontation mit ihr und sogar mit "Butterböhnchen" Haase zu suchen, damit die Bagage endlich Land gewinnt und er und seine eigene kleine Familie endllich die wohlverdiente Ruhe haben. Aber eigentlich hat Marc da auch Recht. Empfehlungen von Hebammen oder Gynäkologen stellen immer wieder dar, wie wichtig die Eingewöhnphase für Mutter und Neugeborenes, in diesem Fall doppelt, ist und dass Bekannte und Verwandte ihren Gratulations- und Kennenlernbesuch lieber auf eine spätere Zeit verschieben sollten. Dass das bei Haase-Meiers nicht so einfach ist, scheint klar. Immerhin sind sie die Promis im Krankenhaus, Tochter, Enkelkinder und Schwiegerwohn in Spe des Hauschefs, der sich gerade immer noch im heißgeliebten OP austobt.
Da ist es doch verständlich, dass man sich keine 24 Stunden nach der Zwillingsgeburt nach einer längeren Verschnaufpause sehnt und mehr als froh ist, dass die überkandidelten Neu-Omas mitsamt dem sanftmütigen Neu-Opa Olivier endlich das Weite gesucht haben, nachdem Bärbel dem eh schon nervösen Jungvater zum Abschied noch einen kleinen Schrecken eingejagt hat :

Zitat
Bärbel (verabschiedet sich mit Küsschen von ihrer Tochter u. ihren Enkelchen): Tschüss, mein Kind! Hach... ihr Herzchen! Schaut sie euch an! So brav. Der Spaziergang hat ihnen richtig gut getan. Ihre Wangen sind ganz rosig.
Marc (horcht irritiert auf u. lässt sich durch Bärbels Anmerkung von seinem Grinsevater ablenken): Was?
Gretchen (kann ihre Glückstränchen kaum zurückhalten u. lächelt ihre Mutter an): Marc, das heißt, sie sind gesund. Alles ist gut. Kannst wieder ausatmen! Tschüss, Mama, und sag Papa bitte liebe Grüße! Schade, dass er in den OP musste.



Natürlich geht Elke nicht, ohne anzumerken, dass sie schließlich dank Sabines "grandiosem" Anruf im Fernsehstudio mit der Ankündigung der Erweiterung der Fisher-Sippe neuerdings ein Star in den Sozialen Medien geworden ist. Dabei war das bisher nichts für sie und sie hat immer dagegen angestänkert. Aber für den großen Ruhm ändert man seine Meinung ja leicht. Und Elke profitiert ja von der eigentlich recht peinlichen Szene während ihres Interviews. Sehr legt sie Wert darauf, dass auch Marc an ihrem neuen Erfolg teilnimmt. Sie wird es innerlich wissen, aber wie immer lässt sie den Gedanken nicht zu, dass ihr Sohn eigentlich keine Lust hat auf das Fernsehtheater rund um seine Mutter und seine seltsame Stationsschwester hat. Hauptsache, sie hat ihn darauf hingewiesen. So kann sie also beruhigt davonstöckeln.

Man kann es nachvollziehen, wie erleichtert Marc in diesem Moment ist. Endlich Ruhe. Und es scheint vorerst auch so zu bleiben. Und schon schaltet der frischgebackene Daddy seinen Schalter auf relaxed und bestgelaunt um, was wiederum Gretchen nicht verstehen kann. Sie möchte doch nichts als Harmonie um sich herum. Im Laufe des recht ruhigen Gesprächs zwischen den beiden stellt sich dann heraus, warum Marc so genervt war vorhin und was wir Leser ja schon im Vorfeld wussten :

Zitat
Marc (so in die Enge gedrängt, platzt es schließlich aus ihm heraus): Mann, ihr habt mir meinen Moment geklaut.

Hä? Welchen Moment denn?

Gretchen (schaut ihn ganz verdutzt an): Das verstehe ich jetzt nicht.
Marc (erklärt es ihr mit leidender Miene): Den Ferrari unter den Kinderwagen wollten Dad und ich eigentlich gemeinsam zusammenschrauben. Ich meine, wir haben denen wochenlang hinterher telefoniert, dass die das Teil endlich liefern sollen, damit es spätestens zum Stichtag da ist. Wir haben denen sogar noch einige Rabatte abgeschwatzt, weil die in Hinz-und-Kunz-Hausen nicht in die Pötte gekommen sind. Und dann bin ich weder bei der Anlieferung dabei, noch als ihr... Mann, die erste Probefahrt, die wollten wir eigentlich...
Gretchen (schaut ihn mit großen Augen ungläubig an): Das ist es? Deswegen warst du sauer? Aber Marc, wir werden noch so oft mit den Kleinen und dem Monsterungetüm draußen herumkutschieren. Wir werden vermutlich mehr als nur einmal Berlin komplett durchquert und umrundet haben. Es ist übrigens echt ein tolles Teil. So schick, aber doch auch sportlich. Sieht schwerer aus, als es eigentlich ist, aber lässt sich wie eine Feder bewegen. Und es ist echt cool, damit herumzufahren. Alle haben sich danach umgedreht.
Marc (nuschelt kleinlaut in seinen Dreitagebart): Wohl eher nach dir.
Gretchen (drückt ihm dafür ein süßes Küsschen auf die Wange): Nie um Komplimente verlegen, mein Marc. Dafür lieb ich dich.
Marc (genießt die kleine Flachserei mit seiner Freundin, aber dann wird er wieder daran erinnert, was er verpasst hat, u. resigniert): Trotzdem, das erste Mal ist aber nicht das gleiche.
Gretchen (richtet sich auf u. schlingt von hinten ihre Arme um Marcs Schultern, um ihn zu trösten): Ach, du, mein armer, armer Schatz. Tut mir leid, dass wir nicht mitgedacht haben. Wir haben ja auf dich gewartet, aber du bist von deiner Besprechung nicht wieder zurückgekommen, also haben wir gedacht, wir gehen schon mal vor. Vielleicht treffen wir dich ja vor deinem Büro. Oder bei Papa.



Ein eingeschnappter, ewiger, kleiner Junge. Aber im Gegensatz zu früher einer, der endlich mit seiner Freundin bespricht, warum er wie reagiert . Weil er begriffen hat, dass er ihr Vertrauen kann und sie ihn auch ein Stück weit versteht. Das hat Marc all die Jahre gebraucht.
Was er nicht braucht, ist ein möglicherweise auf längere Zeit angelegter Besuch Schwester Sabines. Eigentlich ist er froh, dass die Besuchszeit anscheinend endlich vorbei zu sein scheint. Doch Gretchens Ankündigung, dass diese Ruhe nicht lange anhalten könnte, nervt ihn schon wieder zutiefst. Wie erleichternd muss es da für ihn sein, dass seine Freundin ihm erklärt, dass Sabine heute fernbleiben wird. Ob er sich dagegen mit dem Besuch seiner Schwippschwägerin in Spe und ihres kleinen Anhängsels abfinden kann? Ist sie es etwa schon, die da so urplötzlich und ungebeten die Tür aufreißt und die gerade gewonne Ruhe der Neu-Familie wieder zunichte macht? Oder betritt da jemand anderes die "heiligen" Hallen? Wir werden es sicher bald erfahren.

Liebstes Schneckchen, hab noch ein schönes Restwochenende! Und vor allem viel Spaß dabei:



Deine Bibi

Lorelei Offline

Mitglied


Beiträge: 8.031

20.06.2018 12:50
#8477 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hey ihr Lieben ,

die Woche hätte nicht, O-Ton Marc Meier, beschissener starten können. Ich hoffe, ihr habt das Unmögliche auch halbwegs verdaut. Ich hab noch ein bisschen länger gebraucht, um das halbleere Glas wieder auf halbvoll zu drehen, aber das schale Gefühl bleibt trotzdem. Können sie noch einmal wie Phönix aus der Asche wiederaufstehen und zeigen, was sie die letzten Jahre ausgemacht hat, oder bleibt der Weltmeisterfluch bestehen? Ich hab immer gedacht, wenn einer ihn knacken kann, dann wir. Naja, mal sehen. Wie sagt man so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt. Und das war doch auch erst das erste Spiel. Wir sollten uns alle wieder ein bisschen einkriegen. Andere Favoriten sind auch bescheiden gestartet, hatten nur ein Quäntchen mehr Glück. Jetzt sind wir am Zug. Chucka!

Ich lenke mich jedenfalls erst einmal hier vom Geschehen in Moskau bzw. Sochi ab. Wo waren wir noch mal stehen geblieben? Ach ja, bei einem sehr verliebten Elternpaar im Berliner EKH, das von seinen Fans regelrecht überrannt wird. Wird Marc seine Drohung gegenüber den neusten Störenfrieden wahr machen oder gibt es jemanden, der seinen Zorn lindern kann? Gleich geht's weiter! Dann erfahrt ihr mehr. Vorher aber noch mein ausführliches Dankeschön an Bibi und Elena für ihr Feedback! Danke, dass ihr mir die Treue haltet.


@ Elena:
Wie schön, dass du wieder mal hergefunden hast. Eigentlich ist das wirklich eine schöne Sache, dass wir hautnah dabei sein dürfen, was Marc und Gretchen und auch Mehdi und Gabi gerade für Gefühlsstürme mit ihren Kleinen erleben. Das macht das alles nur noch unmittelbarer. Wobei vor allem Marc sicherlich den einen oder anderen Besucher gerne wieder mit einem gewaltigen Fußtritt zur Tür hinauskompromittieren würde. Dabei hätte er eigentlich damit rechnen müssen, dass gerade seine Mutter sehr speziell reagieren würde. Dahingehend sind sie sich gar nicht mal so unähnlich. Sie reagieren immer in den unpassendsten Momenten über und wir haben unseren Spaß.
Pullerparty kennst du nicht? Das ist hier bei uns ein gängiger Begriff, um mit Freunden und Familie auf eine Geburt anzustoßen. Das fand ich dann auch ganz passend für unsre drei Lieblingsärzte, die sich mal mehr, mal weniger leiden können. Hauptsache zwischen Marc und Mehdi stimmt die Chemie , was bei potentiellen zukünftigen Freunden seiner Tochter sicherlich nicht der Fall sein wird. Die werden eine Begegnung mit Übervater Meier garantiert nicht überleben. Aber er kann sich ja bei Mehdi angucken, wie man erwachsen und besonnen mit dieser Thematik umgeht. Lilly ist schließlich nicht mehr weit von ihrer Teenyzeit entfernt. Könnte auch interessant werden, denke ich.
Aber vorerst bleiben wir erst einmal im Hier und Jetzt. Ich weiß, ihr würdet gerne sehen wollen, wie Martchen zuhause mit den Zwillingen zurechtkommen. Wir sind mit den Krankenhausszenen fast durch. Die nächste ist in meiner Schreibwut mal wieder etwas länger geworden und so musste ich sie noch mal splitten, damit sie genügend Platz hat. Tja, selbst hier im Forum passt das Ego von Dr. Meier nicht immer durch die Tür.
Danke, dass du vorbeigeschaut hast und bis bald, liebe Elena!


@ Bibi:
Es ist mir immer wieder eine Freude, dir, und den anderen Lesern da draußen natürlich auch, mit meinen Geschichten den Tag zu versüßen. Gerade jetzt braucht es dringend ganz viel Material, mit dem man sich ablenken kann. Dann ist man auch ganz schnell wieder gut drauf. Hoffentlich hält das auch an. Ich bemüh mich. Nein, ich denke jetzt nicht an das erste Endspiel am Samstag. Alles...wird...gut, um es mit Mehdis Mantraworten zu sagen.
Wenn man Marc Meier eine Weile beim neuväterlichen Herumpoltern beobachten darf, dann kann man nur gute Laune bekommen, es geht gar nicht anders. Wie du schon schreibst, er wird wohl selbst mit zwei Kindern nicht erwachsen werden. Es ist einfach nicht seine Art und wir lieben doch genau das an ihm. Wenn die Gefühle überhand nehmen, ist er schnell überfordert. Und wenn ein Dr. Meier überfordert ist, dann wird er zum tobenden Vulkan. Andererseits, wer würde das nicht, wenn er auf Elke Fisher in Höchstform trifft? Und im Grunde sind es dann auch wieder nur Nichtigkeiten, an denen er sich austobt, weil er es nicht verknusen kann, nicht ständig im Mittelpunkt zu stehen. Er wollte schließlich mit dem Ferrari-Kinderwagen herumcruisen. Aber Gretchen weiß, wie sie ihren Grummelkönig schnell wieder runterholen kann, denn sie werden noch so oft, mit den Kleinen draußen herumtollen können. Da ist dieser verpasste erste Moment doch nur ein Wimpernschlag in ihrer gemeinsamen Erinnerung. Da werden noch viele andere kommen und vielleicht lacht er irgendwann auch mal darüber, wie sehr sich Freunde und Kollegen für den störrischen Oberarzt und die liebreizende Stationsärztin im Mutterschutz freuen. Auch dir, liebe Bibi, ein herzliches Dankeschön fürs Kommentieren. Es ist wirklich gerade sehr ruhig hier geworden, aber wir halten die Fahne hoch.


So, das war’s jetzt aber wirklich.

Viel Spaß gleich mit der neuen Episode, liebe Grüße und haltet die Deutschlandfahnen hoch, jetzt müssen sämtliche Däumchen gedrückt werden!

Euer nun wieder etwas optimistischeres Schneckchen

Lorelei Offline

Mitglied


Beiträge: 8.031

05.07.2018 16:04
#8478 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hey ihr Lieben ,

Tja, was soll man dazu noch sagen? Vergangene Woche hätte ich noch unter Zuhilfenahme von Elke Fishers Phrasenschwein gesagt, ich bekomme gleich eine akute Schreibblockade, aber dann wäre ich ja auch noch nicht wieder hier, nicht? Jedenfalls scheint es ganz heilsam gewesen zu sein, so abrupt auf den Boden der Tatsachen zurückgeworfen worden zu sein. Für diese WM gelten offenbar ganz andere Gesetze. Wenn selbst England ein Elfmeterschießen gewinnt. Die Welt ist auf den Kopf gestellt. Wir sind nicht mehr Weltmeister (okay, ein paar wenige Tage sind wir es noch ), aber dafür haben wir Sommer und was für einen. Was will man eigentlich mehr? Außer vielleicht zwei Tage Dauerregen, um den Garten zu retten. Aber man kann schließlich nicht alles haben. Oder doch? Fragen wir doch gleich mal Lilly Kaan, denn die süße Maus wollte in der vergangenen Episode schließlich noch etwas Wichtiges loswerden.

Was es wohl sein wird?

Liebe Grüße und habt noch eine schöne restliche Sommerwoche.

Eure

Nachteule Offline

Mitglied


Beiträge: 319

07.07.2018 20:54
#8479 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hallo liebes Schneckchen

Hach, du bleibst uns, deinen Lesern, treu und versorgst uns weiter mit deinen erfrischenden Episoden, obwohl hier eigentlich im Moment ein Sommerloch herrscht und kaum jemand war schreiben mag. Vielleicht wird das ja wieder besser, wenn die Tage kürzer werden . Auf jeden Fall, mit dem Handy lesen kann man überall. Kommis schreiben geht besser am herkömmlichen PC. Schade, dass die Forensoftware hier eher etwas umständlich gestrickt ist .

Aber egal. Ich habe jetzt die Zeit gefunden, die Kiste angeschmissen und widme mich jetzt mal der Schreiberei zwischendurch. Irgendwie kribbelt es doch in den Fingern. Drum hau ich in die Tasten.

Ja, ist schon irgendwie paradox. Eigentlich brauchen Gretchen und die Zwillinge erst einmal Ruhe. Und doch geht es in ihrem Patientenzimmer zu wie im Tollhaus. Man kann Marc schon verstehen, dass es ihm gar nicht Recht ist, dass die Tür zum Stationsflur nicht dauerhaft zu bleibt. Immer wieder schneit jemand rein, vermehrt den Haufen einfallsloser Plüschgeschenke, plappert für seine Ohren uninteressantes Zeug und hält Gretchen davon ab, ihre körperlichen und evtl. auch seelischen Kräfte wieder zu bündeln. Und da denkt der Chirurg, dass endlich Sense ist mit dem Besucheransturm, da kommt schon wieder wer.
Dennoch, als Familie Kraan (Kragenow-Kaan) auf der Bildfläche erscheint wie die Orgelpfeiffen , wer kann es den Vieren verübeln, dass sie sich schlicht und ergreifend die Höflichkeit besitzen, sich gebührend von der zweiten Jungfamilie des EKH zu verabschieden. Nun, Gabi hatte es im Gegensatz zu Gretchen ja auch leicht. Ihr Lenny ist ja quasi aus ihr rausgeflutscht und sie musste sich kaum anstrengen. Der Junge ist gesund, also darf er mit den Eltern und der überstolzen großen Schwester nach Hause. Seine zwei kleinen Freunde dagegen und deren Mutti hatten es bedeutend schwerer und reichlich anstrengede Stunden hinter sich. So gesehen ist es vernünftig, wenn sie noch etwas unter fachärztlicher Beobachtung bleiben. Nichts gegen Marcs Ärzteschaft. Aber er ist nun einmal weder Gynäkologe noch Kinderarzt. Und außerdem ist er selbst viel zu fertig und zu unwissend, als sich selbst bestmöglichst um die Family zu kümmern. Im Krankenhaus ist Gretchen mit den Zwergen bestens aufgehoben. Findet nicht nur der Experte Mehdi. Dieser möchte zu gerne mit seiner vergrößerten Mannschaft in die eigenen vier Wände und dort endlich ein richtiges Familienleben genießen, wie er es lange nicht hatte, nachdem Anna einst vor einen Baum gefahren war und ihn verzweifelt zurückließ. Jetzt kann er endlich von vorne beginnen und hoffen, dass es diesmal wesentlich besser läuft. Die Voraussetzungen dafür sind gut. Er liebt seine Kinder und Gabi und bekommt diese Liebe auf ehrlich Art und Weise zurück.

Während Mehdi also nach Hause drängt, kann sich Töchterchen Lilly noch nicht wirklich von Familie Haase-Meier loseisen. Genauer gesagt, ihr brennt etwas wichtiges auf der Seele. Und das ist wahnsinnig süß, wie ich Gretchen nur zustimmen kann . Lilly spricht etwas aus, dass ihre Zuneigung Marc gegenüber sehr deutlich macht. Allerdings ist sie unsicher, wie es ihm selbst dabei geht, denn sie kann sich tatsächlich dunkel an einen Marc erinnern, dem ihre Anwesenheit nicht immer grün war. Darum bohrt sie vorsichtig nach, wie groß ihre Chancen sind, ihn fester an sich zu binden, nämlich als ihren wahrhaftigen Patenonkel. Das ist so niedlich und so entzückend von der kleinen Maus, dass man sie dafür am liebsten ordentlich durchknuddeln möchte. Und selbst Marc ist baff. Etwas verunsichert versucht er zu begreifen, was Lilly da von ihm erwartet. Seine Unsicherheit überspielt er mal wieder mit gewissen Kindereien. Aber dennoch, sein Herz ist groß genug, um Lilly ihren Wunsch zu erfüllen. Er kann ja gar nicht anders. Diese kleine Maus ist doch einfach purer Zucker. Und so ist Marc plötzlich zweifacher Patenonkel in Spee.

Es ist schon gut, dass die Kaans irgendwann fort sind. Gretchen, die Babys und auch Marc sind ziemlich fertig. Sie brauchen ihren Schlaf alle Vier. Das bekommt auch der Professor mit, der völlig richtig reagiert, als er Jochen und Chantal davon abhält, das frische Familienglück erneut zu stören, nach dem ganzen Trubel über Tag. Er selbst ist selig hoch drei. Ich kann ja selbst nur davon sprechen, was es bedeutet, Tante zu werden. Aber ich habe meine Eltern beobachtet an den Tagen, an denen meine Nichten geboren wurden. Und ich sehe sie heute mit den Dreien, die nun schon groß sind. Ich erinnere mich an meine eigenen Opas und an die "Opfer", die sie für uns Enkelkinder gebracht haben. Man konnte ihre Liebe wirklich spüren und ihren Stolz. Und so denke ich, kann ich verstehen, was in Franz Haase gerade vor sich geht, als er begreift, dass seine einzige, heißgeliebte Tochter nun selbst Kinder hat. Franz ist gerührt und rührt den Leser gleich mit.

Und dann am anderen Morgen der voreilige Jochen . Na, hat er nicht einfach die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, um die Kinder seiner noch schlafenden Schwester ungestört für ein paar Sekunden in den Arm nehmen zu können? Natürlich bekommt Papa Marc das mit. Er ist innerhalb kürzester Zeit zum Löwenpapa mutiert und spürt, wenn sich um seine Kids herum etwas verändert, was weder er noch Gretchen veranlasst haben. Also "erwischt" er Onkel Jochen beim nicht erlaubten Handeln . Immerhin behält Marc seine ungewohnte innere Ruhe bei, aber bedenkt seinen Fastschwager wie immer mit seinen Sprüchen. Außerdem kann Gretchens Bruder ihm noch von Nutzen sein, vor allem, um die ungewollten Plüschha(a)sen endlich loszuwerden. Sind doch sowieso alles nur Staubfänger, nä? Gretchen hat nach ihrem Spontanaufwachen allerdings eine passende Idee, um die Massengeschenksalve einem guten Zweck zukommen zu lassen. Das passt einfach zu ihr. Sie denkt mit. Die Kinderstation kann die Sachen eigentlich bestens gebrauchen. Damit wäre der Punkt doch geklärt. Wenn da nicht wieder der Geistesblitz des ewig grün hinter den Ohren erscheinenden Obarztes "out of Order" wäre Was hat der überdreißigjährige Bengel nun schon wieder vor ?

Ich bin gespannt

Einen schönen Sonntag dir noch und viel Spaß beim Fußballgucken ohne Jogi & Co


Deine Bibi

Azadeh Offline

Mitglied


Beiträge: 2.736

13.07.2018 14:00
#8480 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hallo liebes

Treulose Tomate meldet sich wie versprochen zu Stelle!! Ja ist ja gut du hast recht, ich versuche mich zu bessern versprochen!!!

Bis du wieder lieb zu mir ……

So jetzt schauen wir mal.

Für Marc und Gretchen fängt jetzt ein neues Leben an mit ihren zwei kleinen Wundern und die beiden meistern das wirklich ganz toll und herzallerliebst. Natürlich ist erstmal zu Marks Leidwesen der Trubel groß, alle möchten den kleinen Marlon und die kleine Marlene bewundern, ganz besonders die werten Großeltern von denen Elke und Olivie auf einen ziemlich ungewöhnliche Weise von den Zwillingen erfahren habe. Ich sag nur . Nur Mark wird mit ihr wahrscheinlich ein Hühnchen rupfen, wenn er von ihrer Aktion erfährt. Doch trotz Trubel haben sie auch einige schöne Momente besonders Marks Tagebucheintrag fand ich herrlich.

Bei meinem zweiten Lieblingspärchen läuft es Grandios! Ich freu mich so für Gabi und Mehdi aber besonders für die große lillymaus die ihr kleines Brüderchen völlig ins Herz geschlossen hat. Auch die vier bleiben vom Familienbesuch nicht verschont. Was mich ganz besonders freut das sich Gabi und Gretchen immer besser verstehen und Mark steht dem Ganzen nicht so wohlgesonnen gegenüber aber das gehört einfach zu unserem Grummle König der es nicht somit „Ich habe dich lieb und du hast mich auch lieb“ hat. Doch man sollte die Hoffnung nie aufgeben.

Mein Drittes Lieblingspärchen macht sich auch nicht schlecht, vor allem reden vernünftig miteinander und höheren einander auch zu. Marias Ansprache fand ich klasse, den sie hat absolut recht. Mit Materieller Aufmerksamkeit kann Cedric die versäumte Zeit nicht wieder gut machen das hier und jetzt zählt und das Sarah ihren Papa sehr lieb hat und ganz schlau ist sie auch. Wirklich sehr raffiniert heimlich Einladungen für ihre Party an das Personal der EHK zu verteilen. Maria und Cedric wird es mit ihren kleinen Rabauken ganz sicher nicht langweilig!!

So liebenswürdig und Einfühlsam unsere drei Helden bei ihren Liebsten sind untereinander kommt der Steinzeitmensch zum Vorschein, obwohl Mehdi bleibt Mehdi lieb und nett außer in einer gewissen Phase der Verwirrung ist er etwas vom Weg abgekommen…du weist schon, ne mein aller liebster Ping….

Trotz Augenverdreh und „nicht schon wieder“ wäre es langweilig, wenn sich Marc und Cedric nicht ab und zu ein Hähnchenkampf liefern würden!! Außerdem kann man Patenonkel Mark nur ganz doll liebhaben, wenn er Lillys Wunsch so herzlich erfüllt. Aber was hat er jetzt mit den ganzen Kuscheltieren vor?

So geschafft freu mich auf mehr!!
Drück dich ganz feste mein allerliebster Ping!!

Bussi
Dein Prinzesschen

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