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Dieses Thema hat 8.505 Antworten
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 Kommentarseite zu den Fortsetzungen!
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Lorelei Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.405

05.02.2018 13:27
#8451 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hey ihr Lieben ,

es ist vollbracht, der neuste Teil steht endlich in den Startlöchern. Gerade noch rechtzeitig, bevor morgen Abend unsere aller Lieblingsserie im dritten Rerun RTL unsicher machen wird.



@ Karo
Ich freue mich wie Bolle, dass euch die Großelternzusammenführung der etwas anderen Art so gut gefallen hat. Es war natürlich von vornherein klar, dass das erste Zusammentreffen etwas anders verlaufen wird, als es vielleicht bei Normalsterblichen vonstatten gehen würde. Allein schon verspricht, zumindest für uns, Spaß ohne Ende. Ihr Gesicht, ein Bild für die Götter. Und dieses Bild ist auch einer der Gründe, warum ich die Geburt vom Mehdi-Mini-Me sehr zeitnah nach der Geburt der Zwillinge gelegt habe. Vielen Dank für deinen Kommi! Ich weiß auch nicht warum, aber die sind mittlerweile ja etwas rar geworden hier im Forum. Ich hab mich jedenfalls sehr über dein Feedback gefreut.


@ Bibi
Ich weiß auch nicht, was momentan los ist. Seit dem Jahreswechsel hat sich die tägliche Besucherzahl hier im Forum nahezu halbiert. Entweder sind alle plötzlich in den tiefen Winterschlaf gefallen oder es liegt daran, dass der Start ins neue Jahr immer etwas holprig und chaotisch verläuft. Oder es liegt wirklich an der Grippesaison. Zum Glück hat es mich noch nicht erwischt, aber ich weiß von vielen und ich beschreie das Thema mal lieber nicht weiter, denn sonst erwischt es mich vielleicht doch noch. Ich hoffe jedenfalls, dass es dir wieder besser geht. Mach dir keinen Kopf, weil deine Kommis etwas kürzer ausgefallen sind als sonst. Ich versteh das. Ich komme ja selber kaum hinterher mit dem Schreiben. Und länger wollte ich euch auch nicht mehr warten lassen. Schließlich ist diese besondere Nacht im EKH noch nicht ganz zu Ende. Ich würde nämlich gerne auch noch bei Bidi vorbeischauen wollen. Ob sich bei ihnen auch die Ähnlichkeiten häufen? Fast sieht es so aus. Und irgendwie hat doch jeder von uns gewisse Vorstellungen, wie die Kinder unsere Lieblinge aussehen könnten. Natürlich kommen da Marcs grüne Augen oder Mehdis mandelbraune Augen ins Spiel oder das Kullerexemplar von Gabi und natürlich Gretchens wunderbare blonde Haarpracht. Das lässt sehr viel Spielraum offen. Auch dir, liebe Bibi, herzlichen Dank fürs Kommentieren!


So, ihr Lieben, das war’s dann auch schon wieder von meiner Seite aus. Habt viel Spaß mit der neuen Episode aus dem Elisabethkrankenhaus und natürlich mit dem unübertroffenen Original am Bildschirm. Und falls wir uns vorher nicht noch einmal lesen sollten, dann wünsche ich euch vorweg schon einmal eine wunderbare Faschingszeit und einen romantischen Valentinstag nächste Woche!

Liebe Grüße,
eure

Hassi1 Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 4.329

11.02.2018 21:10
#8452 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hallo Anke!

Kurzer Smiley Kommentar zu den letzten Teilen.



Wie immer freue ich mich schon riesig auf den nächsten Teil.

Liebe Grüsse
Miriam

P.S. Stecke im Moment im Lernstress für die Prüfungen im Sommer, deswegen werden meine Kommis nur kurz sein, tut mir Leid.

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 652

12.02.2018 20:54
#8453 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hallo Lorelei ,

ich muss jetzt mal etwas nachfragen. Bidi? Sind damit Gabi und Mehdi gemeint? Es wäre das einzige, was Sinn macht, aber sicher bin ich nicht

Und @Hassi1 Alle Achtung. Du lernst jetzt schon für Prüfungen im Sommer? Ich als jemand aus der Prokrastinationszunft muss davor echt meinen Hut ziehen!

Eine schöne Woche!

Liebe Grüße,
Karo

Lorelei Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.405

13.02.2018 10:31
#8454 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Ja, richtig geschlussfolgert, liebe Karo. Bidi hat sich hier bei mir in der Kommiecke schon vor langer Zeit als süßer Spitzname für Gabi und Mehdi eingebürgert. Ebenso wie Sabünni, Martchen und Ceria.

Lorelei Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.405

18.02.2018 17:08
#8455 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hey, ihr Lieben ,

einen schönen Sonntag wünsche ich euch. In Zeiten von Olympia hätte ich nicht gedacht, dass ich überhaupt Zeit zum Schreiben finden würde und so schnell mit einem neuen Teil aufwarten könnte, aber ich glaube, ich habe mich auch ein bisschen überflügeln lassen und das Folgende ist dabei herausgekommen. Nach den obligatorischen Martchen- und Bidi-Teilen folgt nun unweigerlich auch noch ein Blick nach Hause zu Ceria. Es ist immer schwierig, allen Charakteren gerecht zu werden, aber es ist doch auch schön, zu sehen, was gerade in dieser besonderen Nacht überall so los ist. Und keine Bange, Sabünni bekommt auch noch einen kleinen Nachtrag als Abschluss beim nächsten Mal, der noch ein kleines Geheimnis aufdecken wird. Denn die eigentliche Heldin dieser unendlich langen Nacht ist jemand ganz Besonderes.



@ Miriam:
Es ist so toll an diesem Forum, dass Bilder so viel aussagen können. Danke dafür, liebe Miriam! Und toi, toi, toi für deine Prüfungen, auch wenn es noch ein bisschen hin ist. Man kann nie zu früh anfangen. Ich drück dir die Daumen und freu mich, dass du mal wieder bei mir vorbeigeschaut hast.



@ Karo:
Auch dir, liebe Karo, vielen Dank fürs Reinschauen! Dafür hast du dir einen in deinem rosaroten Katzenblock verdient. Auch weil du immer so fleißig hier im Forum postest und sogar an den Valentinstag gedacht hast. Eine wirklich schöne, kleine Episode, die du kreiert hast!



So, dann will ich euch auch nicht mehr länger warten lassen. Viel Spaß jetzt mit der neuen Episode und seid ganz herzlich von mir gegrüßt, auch die stillen Leser da draußen.

Eure

Nachteule Online

Krankenschwester:


Beiträge: 380

03.03.2018 19:34
#8456 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Liebste !

Inzwischen habe ich fast das zweite Mal deine FF durch . Zur Nebenbeientspannung sehr gut geeignet .

Zwei Folgen liege ich mit den Kommis schon zurück?!?
Na, dann wird es ja Zeit, dass ich wieder was dazu schreibe. Wobei ich sagen muss, bei Gabi fällt es mir mal wieder äußerst schwer. Warum meckert sie schon wieder nur über Marc, nachdem er sie heldenhaft bei ihrer Sturzgeburt unterstützt hat? Mehdi geht, natürlich, viel lockerer mit dem kurzen Kidnapping seines frischgeschlüpften Juniors um. Er weiß doch, Marc wollte sein neues Patenkind 1. vor der biestigen Hippo-Oberschwester retten, 2. seinen zukünftigen beiden besten Freunden vorstellen. Total süß das Ganze . Und Mehdi hat Lenny ja wohlbehalten "zurückerobert".

Natürlich weiß Lilly längst Bescheid, dass sie tatsächlich "große Schwester" geworden ist. Und wie sollte es anders sein, hält auch die nächtliche Zeit sie nicht davon ab, den Knirps sofort kennenlernen zu wollen. Ein entzückendes Bild, das sich da auftut, als die "Bald-Zehnjährige" das Baby vorsichtig in ihren Armen hält . Auch die Eltern sind ganz schockverliebt in das Bild. Doch Mehdi weiß, Anna ist auch noch da. Schüchtern steht sie im Türrahmen und traut sich nicht, in diese bewunderswerte Szene mit einzusteigen. Immerhin ist der frischgebackene Papa eines Sohnes ihr Ex-Mann und diesmal nicht sie die Mutter, sondern seine langjährige Krankenschwester und neue Freundin. Ich finde es durchaus nachvollziehbar, dass Anna sich da quasi wie ein fünftes Rad am Wagen fühlt, so sehr Mehdi auch versucht, ihr zu zeigen, dass sie doch auch irgendwie zu dieser Familie gehört, weil sie doch Lillys Mama ist. Anna dreht sich um und geht, um der Idylle, zu der sie nicht so recht ins Bild passt, zu entfliehen.

Und da sind sie ja wieder: "Schnurzelchen" und "Purzelchen" . Sie wissen über alle Vorgänge auf den beiden Stationen 3a und 3b Bescheid. Sabine ist ja eh die Seele auf der Etage und noch dazu Gretchens beste Freundin. Wo sollte sie also sonst (immer noch) sein, als in deren unmittelbarer Nähe? An ihrer Seite ihr fürsorglicher und bestens gelaunter "Mr. Spock". Die Begegnung mit Anna ein wenig verwirrend. Aber Sabine weiß, warum Dr. Kaans Ex hier ist. Weil sie Lilly vorbeigebracht hat - selbstverständlich. An Smalltalk mit Anna ist aber schwerlich zu denken, so vertieft, wie sie in ihr Handy-Gespräch ist. Mit wem telefoniert sie da? Ist es der ominöse Bekannte aus der Reha? Wahrscheinlich. Sabine weiß jedenfalls, dass Anna längst abgelenkt ist von ihrer "alten" Liebe und bereits wieder jemanden Neuen hat. Mehr erfahren sie und ihr Günni nicht, denn Anna rauscht sprechend davon. SabÜnni sind alleine auf weiter Flur. Und wenn es nach Sabine ginge, wären sie das auch noch bis zum Beginn der Frühschicht am nächsten Morgen. Aber Günni weiß es besser. Alles, was Sabines Freundinnen jetzt brauchen, ist Ruhe und Schlaf. Sie sind bestens versorgt, wobei Sabine selbst ja jetzt auch nicht nur Krankenschwester in Auszeit, sondern auch Ehefrau und (Pflege-) Mutter ist. Ihr Leben dreht sich jetzt nicht mehr nur um die Station von Dr. Meier und die Patienten, sondern auch und vor allem um ihre eigene kleine Familie. Günni drängt zum Aufbruch. Sabines Aufgaben im Krankenhaus sind allesamt vollbracht. Überall liegt das Gewürz eines dicken Happy-Ends in der Luft. So beruhigt kann Sabine mit ihrem Mann das Feld verlassen, nicht, ohne noch einmal zurückzublicken, wie alles seinen Anfang nahm, als Dr. Haase ihren Dienst im EKH begann. Was zunächst so offensichtlich, aber doch so schwierig aussah, hat sich zu guter Letzt zum Besten entwickelt. Alle sind glücklich. Und Günni kann sich gänzlich der Überraschung widmen, die er für seine Frau in petto hat. Der kleine Anton "Skywalker" ist derweil gut behütet in der Obacht eines gewissen zukünftigen Kinderarztes, der soeben zweifacher Onkel geworden ist. Das ist allemal besser, als Antons "Ausflug" neulich, als Günni ihn einfach im kaputten Kühlfach der Pathologie untergebracht und das unschuldige ehemalige Findelkind die Schwesternschaft des EKH unbewusst in Angst und Schrecken versetzt hat .




Vom EKH etwa einen Kilometer weiter an den Rand eines kleinen Sees. Ein Holzhaus im kanadischen Stil. Hier hausen neben einem attraktiven Neurochirurgen vier Damen, von denen vor allem eine zunächst nicht müde zu kriegen war. Tja, für Sarah Hassmann war der nun beendete Samstag ein ganz aufregender Tag. Der Einschulung, ihre Privatfeier dazu, all die vielen Schultütengeschenke... Kein Wunder, dass das Fräulein Tochter kein Auge zu bekommt. Zu spannend ist es, was es in den Zuckertüten zu entdecken gibt. Mit Not und Mühe kann der Herr Vater seine Älteste dazu bringen, endlich Ruhe zu geben und ins Schlafparadies zu entfliehen. Flink noch Schwesterchen Sissi als Gesellschafterin mitsam Bett ins Schulkindzimmer geschoben, Baby Sophie gepampert... endlich kann Dr. Stier sich ganz der vierten Dame seines Herzens widmen. Marys Anlitz, ihr leichte Bekleidung, bringen Ricks Blut in gehörige Wallung. Nach zwei Wochen seit der Geburt seiner Jüngsten, kann er es kaum noch aushalten, seine Liebste nicht hautnah bei sich zu spüren. Doch Besagte zetert in ihrer unvergleichlichen Art gehörig. Ihr liegt einiges auf dem Herzen, dass ihr ziemlich sauer aufgestoßen ist am vergangenen Tag. Wer kann es ihr verübeln? Bisher war sie alleine für Sarah verantwortlich. Plötzlich ist Cedrick wieder da, wird erneut Teil der Familie, gemeinsam mit seinem Kuckuckskind Sissi, der von Sarah sehr geliebten kleinen Schwester. Marias Intention bezüglich einer Erziehung ist vernünftig. Sarah soll lernen, dass sie nicht alles haben kann, was sie will, nur weil sie in einer finanziell sorglosen Umgebung aufwächst. Cedrick aber liest seiner endlich wiedergefundenen Tochter so ziemlich jeden Wunsch von den Augen ab und erfüllt ihn allzu gerne. Damit torpediert er das, was Maria erziehungstechnisch über all die Jahre aufgebaut hat. Und sie kennt ihre Tochter gut genug, um zu wissen, dass Mademoiselle mit ihrer enormen Intelligenz bestimmt alle Möglichkeiten für sich auszunutzen weiß, wenn der Papa mal wieder weichgekocht ist. Wie schnell das geht, hat Cedrick mit der Einschulungsfeier wieder einmal eindrucksvoll bewiesen. Sicher, er hat es nur gut gemeint, aber er hat in Marias Augen erheblich übertrieben. Klar versteht sie ihn, aber das muss doch mal geklärt werden, dass es so einfach nicht weitergeht! Und dann ist da noch eins, was Maria betrübt. Sie erkennt, dass Sarah allmählich kein kleines Kind mehr ist. Sie geht jetzt zur Schule, wird nun eine ganze Menge Dinge lernen, die sie für ihre Zukunft braucht. Und ihre Mutter wird sie mit der Zeit immer weniger brauchen. Verständlich, dass es Maria schwerfällt, mit diesem Umstand umzugehen. Ich glaube, ziemlich jeder liebenden Mutter geht es früher oder später so. Der Schulanfang ist ein gewaltiger Schritt für ein Kind in Richtung Eigenverantwortung. Das Erwachsenwerden wird noch lange Zeit dauern. Aber auch diese Zeit wird vergehen. Eines Tages ist Sarah aus dem Haus, wird vermutlich studieren und vielleicht ebenfalls Medizinerin werden, evtl. irgendwann heiraten und eine eigene Familie gründen. Dann wird sie den Kontakt mit ihrer Mutter allenfalls suchen, wenn Familienfeste bevorstehen oder schlicht für kurze Gespräche am Telefon, um zu hören, wie es dem jeweils anderen gerade geht. Maria fühlt, dass sie immer weniger von Sarah gebraucht werden wird. Tendenzen dazu sind ja jetzt schon zu erkennen. Es belastet sie sehr. Umso erstaun- und erfreulicher, dass sie sich Cedrick damit anvertraut. So ehrlich kennt man Dr. Hassmann selten bis gar nicht.

Doch so schnell sie ihren Schalter auf "emotional" umgelegt hat, geht es auch wieder andersherum. Der arme Rick muss mal wieder eine Menge Verbales einstecken, dabei will er doch nur etwas körperliche Zuneigung, wie jeder potente und verknallte Mann. Warum versteht sie das nur nicht? Er hingegen übersieht, dass das klärende Gesräch noch längst nicht vorbei ist. Denn Maria stößt immer noch auf, wieso überhaut so viele Gäste zur Feier gekommen sind. Ihr Lebensgefährte hat sie doch nicht mehr alle . Aber der ist sich keiner Schuld bewusst. Er hat auch nicht den Professor und seine Frau eingeladen, ebenso wenig, wie all die vielen anderen Mitarbeiter des EKH. Aber warum waren die dann alle da? Schnell ist die Übeltäterin gefunden und entlockt ihrem stolzen Vater nur ein verliebtes Lächeln. Sarah hat das Ganze völlig alleine inszeniert. Sind das nun die Gene der Mutter oder des Vaters? Egal! Auf jeden Fall zeigt die kleine Hassmann eine starke, ausgebuffte Persönlichkeit. Sicher ist, die lässt sich in ihrem Leben so leicht nicht unterkriegen. Was wollen Eltern denn mehr? Dass ihre Kinder unterwürfige Duckmäuser werden und alles mit sich machen lassen? Bestimmt nicht.

Was mit Maria dann gleich mal wieder etwas sympathischer macht, wie sie sich insgeheim doch für ihre Kollegen freut, die jetzt ebenfalls - endlich - Eltern sind. Selbst gegen Gabi hegt sie keinen Groll mehr, ungeachtet der Umstände, dass beide mal zur gleichen Zeit was mit Dr. Kaan am Laufen hatten und sich an Eifersucht gegenseitig nicht überbieten konnten. Aber das alles liegt hinter ihnen. Maria scheint ihren Frieden mit ihrem Leben gemacht zu haben. Sarah, das Baby und nicht zuletzt die Wiedervereinigung mit Cedrick mitsamt seinem winzigen Anhängsel, haben dazu beigetragen, dass auch die sonst so kaltschnäuzige Neurologin mit der Welt zufrieden sein kann.

Ich freue mich darauf, zu erfahren, wie es den frischgeborenen Knirpsen am anderen Morgen so ergeht .

Bis bald,
deine Bibi

Lorelei Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.405

11.03.2018 14:09
#8457 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hey, ihr Lieben ,

ich hoffe, ihr seid alle gut durch die Eiszeit gekommen. Das war ja wirklich unnormal. Das Schneckchen ist deshalb gleich noch mal in einen tiefen Winterschlaf verfallen. So tief, dass ich neulich fast den Schlüssel zur Forumstür nicht mehr wiedergefunden hätte, als ich von der ungewohnten Sonne abrupt wieder herausgekitzelt worden bin. Jetzt steht der Frühling endlich vor der Tür. Der perfekte Zeitpunkt, um auch im EKH die Frühlingsgefühle wieder loszulassen. Ein Teil der bewegenden Nacht fehlt nämlich noch und den möchte ich euch nun auch nicht mehr länger vorenthalten. Er steht ganz im Mittelpunkt zweier besonderer Frauen, die sich irgendwie, ja ähm... mögen. Jede auf ihre ganz eigene Art.


@ Bibi:
Du hast dir das Mammut noch mal vorgenommen? Respekt! Aber ich gebe zu, ich habe mich in letzter Zeit auch mehr mit dem Lesen als mit dem Schreiben beschäftigt. Was sollte man auch anderes tun, wenn einen die Kälte so richtig eingenommen hat. Bin ich froh, dass das endlich durchgestanden ist und wir wieder fröhlich durchs Forum tanzen können. Ihr seid ja auch schon tierisch gespannt darauf, wie es nun mit den neugegründeten Familien weitergehen wird. Aber vorher ist noch ein kleiner Teil offen, um den Kreis quasi zu schließen. Nach Martchen, Bidi und Ceria. Und da du die Abenteuer von „Schnurzelchen und Purzelchen“ im EKH auch so gerne siehst, geht es mit denen auch direkt weiter. Denn es gilt noch eine Frage zu klären und dafür schauen wir sogar noch einmal kurz rück.
Vielen Dank für deinen umfangreichen Kommi! Ich hab mich sehr gefreut, wieder von dir zu hören. Sag mal, wann geht es eigentlich mit deiner Story weiter? Ich bin schon ein bisschen auf Entzug, muss ich zugeben.


So, das war’s dann auch schon wieder von meiner Seite aus. Ich wünsche euch jetzt viel Spaß mit der etwas anderen Episode und genießt noch einen schönen Restsonntag in der Sonne.

Eure

PS: Nicht wundern, ich musste den Teil noch mal splitten. Der Text war zu lang.

Lorelei Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.405

24.03.2018 19:16
#8458 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hey, ihr Lieben ,

Ich hoffe, euch geht es gut und ihr seid gut in den Frühling gerutscht, der sich immer noch anfühlt wie ein schlechter November. Aber es ist, wie es ist. Schauen wir mal, wie die Natur so langsam erwacht und nicht nur die. Auch im Elisabethkrankenhaus tut sich etwas.

Viel Spaß mit der neuen Episode und vergesst die Zeitumstellung nicht! Ab morgen ist Sommerzeit. Sommer? Was ist das? Um das rauszukriegen, muss ich auch noch mal in meine Story zurückblicken.

Liebe Grüße,

Eure

Missing_DD Offline

Alter Ha(a)ser:


Beiträge: 1.196

30.03.2018 22:36
#8459 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Allerliebstes Schneckchen,

oh mein Gott, ich hänge ja sooooo hinterher. Da fehlen selbst mir die Worte. Doch irgendwie will es einfach nicht laufen im Moment. Immer wenn ich denke: „So jetzt habe ich Zeit, jetzt schreib ich in Ruhe.“, kommt jemand rein und alle Pläne gehen schief. Privat geht es gerade einfach drunter und drüber. Und beruflich bin ich gerade auch enorm eingespannt. Nicht, dass du denkst, ich hätte dich vergessen. Das habe ich auf gar keinen Fall. Aber was haben wir bei Gretchen immer gelernt: Es kommt immer anders, als man denkt.

Mein neuer Vorsatz ist nun, keine Pläne zu machen, vielleicht klappt es dann ja besser.

Nun wird aber endlich all das aufgearbeitet, was noch fehlt:

Nach dem durchaus auch für Marc aufregenden und sehr ereignisreichen Tag kommt er mit einem weiteren Erdenbewohner zu Gretchen. Es war so süß zu beobachten, wie sie gefühlt dauerhaft auf dem Schlauch stand. Auch Marc kam nicht umhin, sie weiter aufzuziehen. OK, Gretchen ist auch nicht auf dem Damm. Daher dürfte ihr die Kombinationsgabe noch nicht voll zur Verfügung stehen…
Jedenfalls zieht Marc sie eine gefühlte Ewigkeit auf, bevor er irgendwie das Geheimnis lüftet bzw. lüften lässt. Und dann werden die drei besten Freunde einander vorgestellt. Das war so süüüüßßßß.

Marc ist im Moment allgemein in einer sehr emotionalen Stimmung. Das macht ihn irgendwie weich. Diese Seite von ihm hat gerade echt Überhand.

Und auch mit Komplimenten schmeißt Marc gerade um sich:
Gretchen (schmachtet ihren persönlichen Helden ungeniert an u. streift ihm liebevoll durch sein zerzaustes Haar): Du bist trotzdem mein Held.
Marc (lächelt verliebt u. genießt ihre Zärtlichkeiten sehr): Und du meine Heldin. Du warst unfassbar tapfer. Eine Zwillingsgeburt auf natürlichem Wege durchzustehen, ist nicht jederfraus Sache.


Ich meine, er hat ja Recht, aber es auch aus seinem Mund zu hören, ist nochmal was ganz anderes. Aber an diesem Tag kommt auch viel zusammen. Er ist Zwillingspapa geworden am ersten Jahrestag seiner Beziehung mit Gretchen. Und dann gleichzeitig auch noch Patenonkel. Dieser Tag ist unvergleichlich.

Während die jungen Eltern also noch alles genießen, stolpert Jochen rein. Marc poltert direkt los, muss aber kurz danach feststellen, dass Jochen es nur gut gemeint hat. Das große Elend bahnt sich jedoch erst an: Es stöckelt theatralisch über den Flur in Begleitung der anderen Großeltern. Oh je…

Und schon hagelt es Vorwürfe. Den beiden ist aber auch keine Zweisamkeit gegönnt. Naja, wohl eher Zweisamkeit mit den Zwillingen. Mit der Zweisamkeit ist es ja nun eh vorbei. Das soll aber nicht bedeuten, dass die beiden nach diesem Tag nicht doch ein wenig Ruhe vertragen könnten. Statt ein Drama zu machen, könnten Oma und Opa sich auch einfach ein wenig zurückhalten.

Doch der nächste Schock für die Neu-Großeltern folgt auf dem Fuße: Es sind drei. Während Marc gar nicht versteht, was Elke meint, echauffiert diese sich über drei Enkelkinder und wieder ist die Verwirrung groß. Marc kann sich gar nicht mehr halten vor Lachen, doch bevor er das Missverständnis aufklären kann, kommt ihm Medhi dazwischen, der das Problem charmant wie immer löst.

Allerdings passt Marc das auch wieder nicht, denn dann spielen seine Babys nicht mehr die erste Geige. Der Mann weiß auch nicht, was er lieber will.

Abgesehen von ein paar kleineren Reibereien ist im Moment wirklich alles eitel Sonnenschein. Diese Atmosphäre ist wirklich bezaubernd und auch selten. So viel Eintracht ist man ja gar nicht gewohnt. Was Kinder alles bewirken können…….. Schon zaubern sie ein bisschen mehr Frieden in die Welt.. und in die Familie Meyer/Haase. Die Namen führen dann zu weiterer Entzückung.

Diese hält an, bis Bärbel das Thema Heiraten anspricht. Die Frau schafft es wirklich in jeder Situation, auf dieses Thema zu kommen. Das ist schon fast ein Talent. Jedenfalls kann das schnell abgebügelt werden.
Bevor Bärbel noch protestieren kann, meldet sich Jochen zu Wort und schmeißt die werte Familie raus. Man, der ist ja mutig heute. Irgendwie liegen überall Veränderungen in der Luft.

Während der kleine Lenny also schon mal seine Freunde kennengelernt hat, hat sich seine Mama furchtbare Sorgen gemacht. Ihre Hormone laufen eben noch Amok, da kann man schon mal empfindlich sein, vor allem wenn es um den eigenen Sohn geht.

In ihrem Zustand lässt sie sich sogar darauf ein, dass Marc Patenonkel wird. Naja, ich glaube, die Geburt hat die beiden näher gebracht. Nicht im romantischen Sinne. Beide haben jetzt Elternverantwortung für eigene Kinder. Ich schätze, das lässt sie schlagartig erwachsen werden. Und dadurch, dass Marc Gabi geholfen hat, ist sie ihm gegenüber auch deutlich milder gestimmt. Vielleicht werden die beiden auch noch zu sowas wie Freunde. Medhi wäre es jedenfalls sehr wichtig. Immerhin war Marc schon immer sein bester Freund, auch wenn Marc das wahrscheinlich anders sehen würde, zumindest nach außen hin.

Im Emotionsschwall findet Medhi raus, warum Gabi im Fahrstuhl war, und Gabi erkennt, dass es wohl eher gut war, im Krankenhaus zu sein. Die Alternative wäre dann eine Geburt alleine zuhause. Das wäre der tatsächlichen Geburt nicht vorzuziehen, auch wenn Marc der Geburtshelfer war.

Mutter zu werden, hat Gabi nun dazu bewegt, auch ihre Mutter zu kontaktieren. Vielleicht kommen die beiden sich dann auch näher. Es wäre auf jeden Fall der richtige Weg. Abgesehen von Gabis Mutter, die sowieso gerade in Therapie ist und nicht vorbeischauen konnte, konnte Medhi die Familiäre Invasion gerade noch verhindern. Die Meier/Haases hat nicht so viel Glück. Doch dann klopft es an der Tür. Wer könnte das wohl sein? Naja, wer fehlt denn noch im Bunde?????

Und es ist tatsächlich Lily. Anna hat sie vorbeigebracht, weil Lily das Telefonat mit Medhi mitbekommen hat. So stur wie sie ist, hat sie nicht nachgegeben und so haben die beiden sich mitten in der Nacht im Krankenhaus wiedergefunden. Medhi ist unfassbar glücklich und Lily auch. Ich bin auch ganz bezaubert, dass Anna der neuen Familie Raum gibt. So funktioniert die Patchwork-Familie. Ein echtes Musterbeispiel.

Während Lily ganz hingerissen von ihrem Bruder ist, eröffnen ihr die frischgebackenen Eltern den Namen. Lily ist ganz hin und weg, dass ihr Vorschlag angenommen wurde. Das war so süß…….

Lilly (schüttelt energisch den Kopf u. quasselt mit verliebtem Blick auf Lenny einfach drauflos, wie ihr der süße Schnabel gewachsen ist): Niemals! Oder Lennymausi, wir machen das schon. Ich werde immer für dich da sein. Ich werde immer ein Taschentuch für dich bereithalten. Ich kann Gitarre für dich spielen, das beruhigt dich bestimmt auch, wenn du mal weinen musst. Ich kenne da ganz tolle Lieder. Oder ich lese dir eine Geschichte vor. Ich kann dir auch eine erfinden, wenn du magst. Das hab ich von Onkel Marc gelernt. Kennst du schon Onkel Marc? Der ist so cool und kann richtig toll Geschichten erzählen. So Gruselige, aber total spannend. Du musst dich also überhaupt nicht fürchten. Denn ich bin ja da. Ich beschütze dich und baue mit dir eine Räuberhöhle. Und weißt du, ich bin auch schon Profi im Windelnwechseln. Ich hab Sarahs Mama dabei zugesehen und mit Papa beim Hebammenkurs geübt. Ist total einfach, aber auch ein bisschen ekelig und stinkt. Vielleicht warte ich auch erst einmal ab, bis sich das mit deinem Stoffwechsel geregelt hat. Ich weiß, das kann dauern, aber dann probieren wir es mal aus. Versprochen! Wir können auch zusammen spielen. Wir haben dir ein ganz tolles Zimmer eingerichtet, aber du kannst auch bei mir schlafen. Dann schieben wir deine Wiege einfach über den Flur in mein Zimmer. Da ist genügend Platz für uns beide. Aber deins ist auch schön. Ich hab dir Marienkäfer an die Wand geklebt. Die sollen Glück bringen. Genauso wie die Sterne an der Decke. Die leuchten im Dunkeln. Ich kann sie dir aber auch am echten Himmel zeigen. Auf dem Balkon steht unser Teleskop. Das hat Papa mir mal geschenkt, als ich noch klein war. Das können wir uns teilen. Genauso wie mein Spielzeug. Ich hab Unmengen davon. Vor allem Barbies, aber auch ganz viele Kuscheltiere. Ich hab meine Liebsten schon für dich rausgesucht. Aber ich kuschele natürlich auch gerne mit dir. So wie jetzt. Och, guck mal, Papa! Jetzt hat er sich bewegt. Das kleine Ärmchen. Süß, wie er sich über die Augen streicht! Er ist ja wirklich ein echtes Baby.

WOW!!!

Von emotionalen Höhepunkten im Krankenhaus zum Hassmanschen Theater. Während im Krankenhaus viele neue Erdenbürger das Licht der Welt erblicken, wurden die kleinen Hassmänner in die Koje befördert und die Eltern haben etwas zeit für sich. Sex kommt noch nicht in Betracht, also reden die beiden. Das wird aber auch Zeit. Ein ernstes Gespräch schadet den beiden nicht. IN der Regel keifen sie sich nämlich nur an.

Maria (blickt ihm wie aufs Stichwort direkt in die Augen): Du musst damit aufhören.
Cedric (spürt, dass es ihr ernst ist u. wird direkt mundfaul): Womit?
Maria: Das weißt du ganz genau, Cedric. Du musst damit aufhören, überzukompensieren. Denkst du wirklich, du bekommst etwas zurück, wenn du sie ständig nur auf Händen trägst und ihr die verrücktesten Wünsche erfüllst? Das schlechte Gewissen wird dadurch nicht weniger werden. Du kannst die Zeit nicht zurückholen, die ihr verpasst habt. Die Uhr läuft nun mal nicht rückwärts. Manchmal wünschte ich, es wäre so, aber es ist nun mal Fakt. Und darum geht es Sarah doch auch gar nicht. Mensch, sie ist doch noch nicht einmal sieben Jahre alt. Ja, sie wirkt älter, ja, sie ist schrecklich neunmalklug und vielleicht ist sie auch schlauer als alle verzogenen Gören aus ihrer ehemaligen Kindergartengruppe zusammen. Aber das ist auch nicht das Thema, Cedric. Es geht darum, dass die Zeit ohne dich für sie doch schon längst verblasst ist. Der Schatten einer Erinnerung, der mit jeder Minute mehr, die du mit ihr zusammen verbringst und sie zum Lachen bringst, für immer vergessen sein wird. Sie wird dir das nicht vorhalten. Nicht jetzt und auch nicht später. Weil es schon viel zu weit weg von dem Hier und Jetzt ist, das wir um sie herum aufgebaut haben und durch das sie mit ihrer mitreißenden Art hindurchtanzt, weil sie es nicht anders kennt. Du musst das alles also nicht tun. Diese kunterbunte Superheldenwelt erschaffen, mit Hüpfburgen, Tortenschlachten und Stockbrot am Lagerfeuer mit Feuerwerk über unseren Köpfen. Ich meine, den Superdaddy spielen. Superdaddys, so wenige es auch gibt, werden eh überschätzt.
Cedric (wirkt dann doch einsichtig u. auch ein wenig geknickt): Ich will doch nur...
Maria (legt versöhnlich ihre Hand an seine stoppelige Wange, damit er wieder zu ihr hochblickt): Denkst du etwa, ich wüsste das nicht? Rick, ich liebe es, wenn du so mit ihr bist und es auch tatsächlich ernst meinst, aber das alles braucht es wirklich nicht. Was Sarah und die Mädchen brauchen, das bist allein du und das allein ist schon ein gewaltiges Brett, das ich ertragen muss. Motte wäre doch schon glücklich, wenn du nur mit ihr durch den Garten tobst, die Meerschweinchen ausmistet oder Fridolin wiedereinfängst, wenn er mal wieder einen seiner Ausflüge macht und todesmutig auf den See zusteuert. Eigentlich hat das Kaninchen einen Therapeuten viel nötiger, aber wenn du weiter so übertreibst, könnt ihr auch zusammen dahin gehen.
Cedric (der fette Kloß in seinem Hals hindert ihn am Sprechen, dabei liegt ihm noch so viel auf der Seele): Mary, ...

Maria (hält ihren Zeigefinger an seine Lippen, um ihn zu stoppen, u. sieht ihm eindringlich in die Augen): Nein, warte, ich bin noch nicht fertig. Es geht mir doch auch nicht darum, dass du die Mädchen nicht verwöhnen sollst, sondern vor allem um das richtige Maß. Ich will nur... Mein Gott, wie soll ich dir das bloß erklären, ohne dass du es gleich in den falschen Hals bekommst? Das ganze vergangene Jahr ist wie ein Schnellzug über uns hereingebrochen, dessen Bremsen nicht funktioniert haben, obwohl ich wahrlich nicht nur einmal daran gezerrt und gerüttelt habe. Es ließ sich nicht stoppen. Und ich will damit auch nicht sagen, dass ich ihn gerne aufgehalten hätte. Zu Beginn vielleicht schon, als du dich mir ständig in deiner plumpen Art nervtötend aufgedrängt hast, obwohl du wusstest, dass ich das nicht wollte. Du bist drangeblieben, das ist aller Ehren wert. Weil du zuerst gesehen hast, dass da noch viel mehr zwischen uns ist, als ich damals wahrhaben wollte. Mittlerweile hab ich aber auch akzeptiert, dass das nun mal unser Tempo ist. Geschwindigkeitsrekorde. Magengeschwür inklusive. Kind gezeugt, Haus gekauft, Stellen getauscht. Das soll uns erst einmal jemand nachmachen. Ich würde es niemandem empfehlen, aber wer fragt mich schon. Was ich aber nicht akzeptiere ist, dass... dass... Ach, Mensch, Rick, Sarah und ich, wir waren einen Einheit. Da hat nichts dazwischen gepasst. Wir zwei gegen den Rest der Welt. Wir hatten einen streng geregelten Alltag. Ohne den hätte es mit meinem aufreibenden Job und ihrem Kindergartenplatz nicht funktioniert. Wir waren zufrieden damit. Wir brauchten nicht viel. Weil wir uns hatten. Unsere kleine Welt, die uns genügt hat. Unsere Routinen, da hat jeder Haken gehakt. Dann kamst du mit brachialer Gewalt hereingestürmt und plötzlich hängt alles durcheinander. Nichts hat mehr gepasst. Man findet nichts wieder. Dabei hätte ich so gerne etwas von unserer Selbstverständlichkeit wiedergehabt, aber die haben wir irgendwie in unserer alten Wohnung zurückgelassen, als wir uns auf all den Wahnsinn hier eingelassen haben.
Cedric (hat verstanden, doch das schlechte Gewissen nagt sichtlich an ihm): Ich hab mich nie zwischen euch drängen wollen. Das ist kein Wettbewerb zwischen uns, Mary. Wenn das heute so rübergekommen sein sollte, dann tut es mir leid. Es ist ausgeartet, ja. Ich hab irgendwann die Kontrolle verloren. Die schiere Masse hat mich doch selber überrascht, aber da alles ganz gut gefitzt hat, mal abgesehen von dem kleinen Zwischenfall mit Meier und Gretchen, hab ich mir keinen Kopf weiter drüber gemacht. Aber ich will das wirklich. Ich will uns. Als Familie. Wir alle zusammen als Einheit. Mit eben jener Selbstverständlichkeit, die mich so sehr an euch fasziniert. Für uns alle ist das ein Neuanfang, aber ich bin mir sicher, dass wir das hinkriegen werden, wenn wir uns erst einmal richtig reingefitzt haben werden.


Das war irgendwie süß. Mary hat ja recht, nur ist das alles nicht so einfach. Dadurch, dass sie den Turbogang eingelegt haben, ist es mit dem Innehalten manchmal schwierig. Da sind solche Momente eben gold wert.

Irgendwie scheint auch bei Ceria Tag der Erkenntnisse zu sein. So wird schließlich auch das Geheimnis um die kuriose Gästeliste gelüftet. Da hat Sarah mal eben die Sache selbst in die Hand genommen. Was soll ich sagen, sie ist eben die Tochter ihrer Eltern. Das kann einen da nicht wundern.

Nun muss unsere kleine Planerin Kräfte sammeln, denn die nächsten Überraschungen stehen bereits ins Haus.Sarah weiß nümlich noch nichts von den in der Nacht erfolgten Geburten. Auf die Reaktion bin ich gespannt. Doch bevor es soweit ist, gönnen sich alle eine Mütze Schlaf. Die ist auch bitter nötig.

Irgendwie scheint dies die Nacht der erfüllten Wünsche zu sein. Babys kommen, Kinder schlafen, das Familienglück wird perfekt und Sabine guckt Elke Fishers Talkshow. Nun…ähm…also…jedem das seine, ne..,.

Ach……du…….meine………Güte. Sabine hat in einer Talkshow angerufen, um die Geburt der Enkelkinder anzukündigen. Jetzt kommt Licht ins Dunkel. Wenn Marc das rausfindet, dann wird Blut fließen, und zwar das von Sabine. Oh je……

Marc stellt sich gerade zufällig die Frage, wie es zu der Erkenntnis gekommen ist. Gnade Sabine Gott, wenn Marc das rausfindet… Das hätte ihr doch klar sein müssen. Doch diese Nacht wird es nichts mehr. Dafür ist zu viel passiert und alle Beteiligten sind zu müde. Verschieben wir es also auf den nächsten Tag…

Am nächsten Morgen geht es erst bei Medhi und Gabi weiter, die Lily und ihren Bruder beim Schlafen beobachten. Bei den beiden hat die Ruhe vor dem Sturm nun auch ein Ende. Medhis Eltern und Gabis Schwester haben sich angekündigt. Ein Hoch auf die Familie. Bald wird es actionreich.

Die beiden können gerade noch die letzten Momente der Ruhe genießen, bevor auch Lily sich bemerkbar macht. Die nächste Zeit wird tierisch aufregend für alle.

Ich bin gespannt, wie und wo es weitergeht. Freu mich jedenfalls tierisch auf mehr.

Drück dich,
Elena

Lorelei Offline

Facharzt:


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01.04.2018 12:55
#8460 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten


Osternhasen GB Bilder - GBPicsOnline.com

Hey ihr Lieben ,

auch wenn ich noch keine neue Episode für euch im Osternest parat habe (sie ist so gut wie fertig und folgt noch in der kommenden Woche, definitiv mit in groß und in klein ), möchte ich euch dennoch schöne Osterfeiertage im Kreise eurer Lieben wünschen. Feiert schön und lasst es euch gut gehen, auch wenn das Wetter nicht ganz so mitspielt wie gewünscht. Aber auch das holt der Frühling in den kommenden Tagen hoffentlich noch nach.

Fühlt euch ganz lieb gedrückt und gegrüßt,


euer Osterschneckchen

Nachteule Online

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Beiträge: 380

01.04.2018 17:20
#8461 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Liebes chen!

Tut mir leid ! Ich habe zu lange gebraucht, um mal wieder bei dir rumzusenfen. Inzwischen hast du schon zwei neue Folgen hier rangetragen. Und ich faule Socke bin bei der zweiten Leserunde deines Mammuts immer noch auf der vorletzten Seite .

Ja, da war noch was an diesem denkwürdigen Tag: Elke und ihre Selbstdarstellung im Fernsehen. Ähm... Bibiana? Soll das eine Anspielung sein? . Aber eine Barbara S. bin ich nun wirklich nicht. Auch wenn unser aller Lieblingsflo(h) gerne mal betont, wie sympathisch er sie findet, weil sie ja auch noch aus der gleichen Ecke Münchens kommen und er mal in ihrer Gegenwart seine frischgeputzten Beißerchen präsentiert hat, finde ich sie trotzdem im Fernsehen tierisch nervig. Und ihr Klamottengeschmack ist auch... Geschmackssache halt . Okay, das mal am Rande. Du hast Elke in der Showtalkrunde so treffend dargestellt, ich hatte sie direkt vor Augen . Aber dann kam der Hammer überhaupt: Sabine Gummersbach per Liveschaltung ins Studio. Aber der Grund dahinter war ja auch triftig genug. hat schließlich einen Kronprinzenenkel und eine Prinzessinnenenkelin bekommen. Das ist schließlich wichtiger als so eine verblödende Gesprächsrunde, die man allenfalls auf sich nimmt, um das neueste Buch zu promoten, das mal nicht aus der Reihe "Dr. Rogelt" stammt. Und der Wachmacher in diesem stundenlangen Gesülze kommt in Form einer wunderbaren Nachricht, die dazu führt, dass die rüstige Anfangfünfzigerin und ihren Mann nichts mehr länger im TV-Studio hält.

Und dann die Arme Sabine ! Die eigene Stimme im Fernsehen zu hören, ist schon komisch. Aber andererseits, die Art und Weise, wie sie sich da eingeklinkt hat, ist ihr so peinlich, dass man es ihr glatt abnimmt, wie sie sich in diesem Moment fühlt. Ihr Günni aber, der hat eindeutig die Lizens zum Trösten. Und noch eine Überraschung für sein Purzelchen parat, nämlich eine persönlich signierte Erstausgabe des neuen Werkes ihrer Lieblingsautorin, ein indirektes Lob dafür, dass Sabine so mutig war, die Fernsehsendung wenigstens vorübergehend zu sprengen. Ja, das hat Sabine in der Tat verdient, weil sie nämlich immer für alle, die sie gerne hat, da ist, vor allem für die Frau Doktor und ihre Familie.

Jene welche liegt tiefenentspannt in ihrem Wöchnerinnenbett und genießt das neue Familienleben mit ihrem Liebsten und ihren gemeinsamen Wunderzwergen, die mindestens ebenso entspannt sind wie die jungen Eltern. BTW, ich freue mich schon drauf, wenn die zwei Knirpse ihren Eltern erst so richtig zeigen, was es heißt, Eltern von Säuglingen zu sein .

Natürlich gönne ich das Gabi auch, wenn nicht noch mehr. Für ihre letzten verbalen Spitzen gegen Marc, der ihr im Fahrstuhl schließlich gezwungenermaßen helfen musste, hat sie noch einen kleinen Denkzettel verdient . Aber okay, es war eine völlig komische Situation für alle Beteiligten. Sie müssen sich jetzt erst mal an das neue jeweilige Familienleben gewöhnen, wieder runterkommen. Gabi scheint ja endlich ihren Frieden gefunden zu haben. Jedenfalls entzückt es selbst sie, wie sehr Lilly schon an ihrem kleinen Bruder hängt. Vor allem aber erfreut dieses Bild den frischgebackenen Zweifachpapa. Nach allem, was Mehdi in der vergangen Zeit mitgemacht hat, endlich ist jetzt alles gut geworden. Und das ganz ohne Glückspillen und Weight-Watchers.

Das war mein Senf für heute .

Als nächstes müssten doch die Hassi-Stiers dransein mit ihrem Babybesuch?


Ein schönes restliches Osterfest wünscht dir
deine Bibi (ana)

Lorelei Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.405

05.04.2018 16:42
#8462 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hey, ihr Lieben ,

passend zum Thema „Frühlingserwachen“ gibt es heute eine ganz besondere Episode aus unserem Lieblingskrankenhaus. Und da ich das kommende Wochenende überwiegend draußen verbringen werde, gibt es heute schon den neuen Teil.


@ Elena:
Nur kein schlechtes Gewissen, liebe Elena, ich weiß doch, dass du mitliest und irgendwann doch noch am Schneckenhaus klingelst. Umso größer ist die Überraschung dann. Dein Osterkommi entschädigt auf jeden Fall für alles. Danke dafür! Ich hab mich echt tierisch gefreut, von dir zu hören. Ich hoffe, Marc ist dir nicht zu weich geworden. Im Moment scheinen alle irgendwie in den Honigpot gefallen zu sein. Aber so ist das nun mal, wenn sich ein Traum erfüllt und das ganze Ausmaß an Daddygefühlen unseren Lieblingsegomanen noch nicht mal annährend erfasst hat. Aber ich gebe zu, diese sanfte Seite gefällt mir auch sehr an Dr. Meier. Ich denke, er ist gewappnet für all die Abenteuer, die noch kommen werden und mit dem etwas anderen Auftritt seiner Eltern und Schwiegereltern den Anfang genommen haben.

Trotz der Familieninvasion herrscht überall im EKH ein Hauch von Harmonie. Vor allem auch bei den Kaans, die sich das mehr als verdient haben. Nur die Hassmann-Stiers müssen wie immer eine Ausnahme bilden. Ohne Kabbeleien können Maria und Cedric nicht, aber zumindest hat sie nun endlich mal auf den Punkt gebracht, was sie so sehr an ihrem Angeber-Ex-Gatten stört und damit könnte es auch in ihrem neuen Zuhause harmonisch werden. Zumindest solange, bis ihr Töchterlein mitbekommt, was in der Nacht alles Spannendes geschehen ist.

Und last but not least, hat natürlich auch Schwester Sabine ihren großen Auftritt verdient gehabt. Eben das verrückte Drumherum macht doch die besondere Mischung von DD aus. Mal sehen, was der neue Tag nun noch so für Überraschungen zu bieten hat. Man sollte immer auf alles gefasst sein. Oh, das sollte jetzt aber keine Drohung sein.

Vielen Dank für deinen Besuch und fühl dich auch gedrückt!



@ Bibi:
Gemach, gemach, liebe Bibi, jeder nimmt sich die Zeit, die er braucht und wenn es mal etwas länger dauern sollte, bin ich niemandem böse. Ich bin hier ja schließlich auch meistens im Schneckchenmodus unterwegs.

Was die legendäre Talkshowrunde mit Elke Fisher betrifft, da lässt sich wohl nicht leugnen, wo ich mich habe inspirieren lassen. Wie es der Zufall so will, war Adele neulich da auch mal wieder zu Gast. Umso bildlicher wird das Ganze dann auch für die Story. Und da Elke sehr speziell ist und Sabine umso mehr, musste es unbedingt eine besonders skurrile Situation geben, in der die Eine von der Anderen die großen Neuigkeiten erfährt. Das bringt die beiden auch irgendwie ein bisschen näher. Naja, zumindest für einen Tag.

Ich weiß gar nicht so genau, was du immer gegen Gabi hast. Sie hat das doch alles gar nicht so böse gemeint. Das waren nur die Hormone. Ihr Kind war für einen kurzen Moment weg, die Panik groß und eine große Portion Ich-bin-jetzt-Mutter-Verunsicherung kam da auch noch hinzu. Im Grunde hat sie doch schon längst ihren Frieden mit Marc gemacht. Ansonsten wäre das Gezeter wohl größer gewesen in Hinblick auf Marcs Patenelternschaft, die doch schon beschlossene Sache ist.

BTW, ich freue mich schon drauf, wenn die zwei Knirpse ihren Eltern erst so richtig zeigen, was es heißt, Eltern von Säuglingen zu sein. Dein Wunsch ist mir wie immer Befehl. Es war eindeutig zu harmonisch in letzter Zeit, deshalb übernehmen ab heute die Kiddies das Zepter im EKH. Viel Spaß schon mal an der Stelle und danke für deinen Kommi.


So dann will ich euch auch nicht mehr länger zappeln lassen. Viel Spaß mit der neuen Episode und habt ein schönes Super-Sonne-Gute-Laune-Wochenende!


Eure

Nachteule Online

Krankenschwester:


Beiträge: 380

21.04.2018 19:01
#8463 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Liebes - Schneckchen

Jaaaaa! So habe ich mir das vorgestellt . Von wegen, Dr. Meiers Kinder, wie er vermutlich angenommen hat, brüllen... ähm... machen sich nicht so laut bemerkbar wie andere Kinder. Es ist nun mal von Neugeborenen die einzige Art, sich den Erwachsenen mitteilen zu können. Wie sollen sie sonst erklären, dass sie Hunger haben? Aber dazu gleich mehr .

Wer kennt das nicht? Es ist etwas Schönes passiert, etwas, dass das eigene Dasein nachhaltig positiv verändert. Nach einer entspannenden Schlafphase und einem eigentlich normalen Erwachen am Morgen kann man es zunächst gar nicht glauben, dass der schöne Traum Wirklichkeit ist, weil der Kopf sich erst an die neue Situation gewöhnen muss. So geht es auch Marc und Gretchen, als sie realisieren, dass sie jetzt wahrhaftig Eltern sind. Und es fühlt sich für sie so wunderbar an. Sie sind schwerverliebt in ihre süßen Zwillinge. Man kann es ihnen nachfühlen. Noch haben sie nicht erlebt, dass das Leben mit kleinen Kindern nicht nur Freude bringt. So haben sie allen Grund, ihr gemeinsames Hochgefühl eine Weile zu genießen, wobei Marc in seiner Überfreude auch gleich etwas übermütig wird. Ich meine, ich kann Gretchens Skepsis und Sorge in diesem Augenblick verstehen, als der frischgebackene Zweifachpapa etwas tut, das man so kleinen Babys wirklich nicht antun sollte, da sie ja auch anatomisch noch nicht zum Herumtoben gemacht sind.

Zitat
Die glückliche Mama kommentierte das mit einem auch für Marc ansteckenden herzhaften Lachen. Sie nahm vorsichtig eins der Kinder hoch und drückte es liebevoll an sich, während ihr Liebster sich direkt den anderen Zwilling geschnappt hatte, sich mit ihm auf den Rücken gedreht hatte und ihn nun glücklich immer wieder mit beiden Armen jauchzend in die Luft hochstemmte, um ihn sich ganz genau anzusehen. Konnte jemand noch perfekter sein, fragte er sich still, während der süße kleine Junge in dem eierschalenweißen Strampelanzug mit der niedlichen Hasenstickerei über der Brusttasche ganz nah über seinem Gesicht schwebte, und beantwortete sich die Frage mit einem typischen Meier-Grübchen-Grinsen gleich selbst. Die beiden waren ein echtes Wunder. Ihr Wunder. Gretchen und er hatten das hier hinbekommen. Diese perfekten kleinen und doch auch jeder für sich eigenwilligen Wesen. Der absolute Wahnsinn war das! Eine einzelne kleine Glücksträne schaffte es dann doch, die Wange des bärenstolzen Daddys hinabzukullern, während er gebannt sein wunderschönes Baby anstarrte und Gretchen ihn ängstlich von der Seite aus bei seinem Tun beobachtete.

Gretchen: Marc, nicht so doll! Er ist doch noch so klein.
Marc (schwingt den Säugling noch einmal hoch u. drückt ihn anschließend überschwänglich an sich): Ich kann nicht anders. Es ist nicht kontrollierbar. Und er mag das.



Aber so ist Marc nun einmal. Er freut sich halt . Und zum Glück ist nichts passiert, auch nicht, als er dasselbe Spiel mit seiner Tochter ebenfalls veranstaltet. Na, die Kinder lernen ja früh, dass sie keinen ganz normalen Papa haben, sondern einen, der total unbekümmert im Umgang mit ihnen ist und schlicht sein großes Glück bereits jetzt mit ihnen teilt, wo sie es noch gar nicht verstehen können. Da wächst schon eine ganze besondere Verbindung heran. Wer hätte das jemals von Dr. Marc Meier gedacht? Er, der früher mit Kindern so gar nichts anzufangen wusste. Gretchen bringt auf den Punkt, was man als Leser in diesem Moment denkt:

Zitat
Genau davon hab ich immer geträumt. Dass er unsere Kinder bedingungslos liebt und sie ihn unheimlich glücklich machen. Dass er nichts in Frage stellt, sondern mit vollem Eifer dabei ist. Bei unserem großen Abenteuer.



Inmitten der Familienidylle kommt dann das vor, mit dem Marc wohl, wie gesagt, in diesen glückseligen Minuten nicht gerechnet hat, was aber unausweichlich ist und ihn natürlich erst einmal überfordert:

Zitat
Marc: Okay? Äh... Und nun? Ich hab das Betriebshandbuch nicht dabei. Ich kenne es zwar in und auswendig, aber was genau sieht das Protokoll in dem Fall jetzt konkret vor?



Gretchen dagegen lässt sich ganz von ihrem Mutterinstinkt leiten ( und vielleicht auch ein wenig von den Vorbereitungen durch Schwangerschaftskurs und Literatur). Sie weiß, die Kleinen haben Hunger. Und selbst Marc geht irgendwann diesbezüglich ein Licht auf. Er ist halt doch ein ganz Gescheiter. Aber dann muss er doch staunen, als sein Mini-Me sich bereits bei Mutti angedockt hat und seinen kleinen Magen mit der so wichtigen Kolostrum-Milch füllt. Sicher! Marc bekommt sofort bei diesem Anblick große Augen. Es ist ja nicht das erste Mal, dass er eine stillende Mutter sieht, aber diesmal ist es nicht die zickige Hassmann, sondern seine eigene Freundin. Rührend macht er sich sofort Sorgen, dass seine Tochter auch etwas bekommt. Schön, wie gleichwertig er seine Babys behandelt. Auch hier wieder die große Überraschung, denn während der Schwangerschaft bzw. seit Martchen davon wusste, hatte Marc sich ja in den Kopf gesetzt, dass er zwei Jungs produziert hat. Aber jetzt ist ihm das egal. Er liebt beide Babys gleich. Er ist stolz und glücklich, so wie es ist .

Aber selbst der größte Stolz kann nicht verhindern, dass sich ein weiterer winziger Nachteil des Eltern-geworden-Seins zeigt. Das Spucken nach der Mahlzeit, das muss Marc auch erst noch lernen, ist bei Säuglingen ja normal. Nicht jedermanns Sache, aber dafür hat man in der Regel Tücher bzw. Stoffwindeln, um die Kleidung zu schützen. Muss er auch noch lernen . Aber die Vorstellung, wie er da im Badezimmer den kleinen "Unfall" beseitigt und dabei sehr fürsorglich seinen kleinen Jungen festhält, damit der nicht von der Wickelablage kullert... . Was Marc macht, macht er letzten Endes richtig, jedenfalls, wenn Kinder mit im Spiel sind. Kennt man ja aus dem Umgang mit Sarah und Lilly oder aus der Anfangszeit mit Baby Anton, den er ja sogar "gekängurut" hat . Dieser Mann ist immer wieder für Überraschungen gut. Gretchen kann sich glücklich schätzen, dass sie ihn letztlich doch noch "bekommen" hat.

Was ihn dennoch nicht abhält, leicht machomäßige Sprüche abzuliefern, wobei der Unterton doch bedeutend harmloser geworden ist als zu früheren Zeiten:

Zitat
Marc (stupst ihr frech einmal an die Nase u. lässt es darauf beruhen): Wünsche mir Glück, dass ich im Materiallager noch irgendwo einen sauberen Fetzen Klamotten finde! Sonst ziehe ich vielleicht doch noch die FKK-Variante vor. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das der einen oder anderen gefallen könnte, zumal ich jetzt ja offiziell als Daddy weg vom Fenster der Begehrlichkeiten bin. Aber für die Kleinmädchenfantasien der neuen Lernschwestern wird es vielleicht noch reichen.



Ja, so einen Marc Meier müsste man an der Seite haben. Er ist hübsch, sexy, intelligent, aber dazu auch sehr verliebt, stolz und fürsorglich. Gretchen wird sich in der nächsten Zeit sicher nicht beklagen müssen, zu kurz gekommen zu sein, weil ihr Lebensgefährte plötzlich gänzlich andere Prioritäten in seinem Privatleben hat. Auch wenn sie ihn jetzt mit zwei Winzlingen teilen muss, wird sie aber bestimmt nicht darauf verzichten müssen, dass er sie immer wieder einmal mit schokoladigen Genussmitteln versorgt. Er konnte sich tasächlich vom Anblick seiner selig schlafenden Kurzen trennen und zieht ohne Murren von Dannen, um die Wünsche seiner Liebsten zu erfüllen. Sie hat es sich nach der anstrengenden Geburt auch mehr als verdient, um verwöhnt zu werden, ehe der Besuchertrubel erst richtig beginnt, denn der steht ja noch aus

Liebe Anke, hab noch ein schönes restliches Wochenende. Ich warte auf deine nächste Folge .

Deine Bibi

JackySunshine Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.489

22.04.2018 21:45
#8464 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Mein allerliebstes -chen !

Auch ich lasse mich hier mal wieder blicken und werf Dich gleich ein paar Kapitelchen zurück . Soweit ich mich entsinnen kann und wenn ich das hier gerade richtig nachgeschaut habe, bin ich doch tatsächlich bei dem feststeckenden Fahrstuhl, nach der Zwillingsgeburt stehen geblieben... en sollte ich mich! Aber die Teile der Zwillingsgeburt werde ich, auch wenn sie sehr schön waren, nicht noch einmal lesen - sonst ich wieder .

Also steige ich gleich ein, wo ich stehen geblieben bin und mache mich einfach mal breit !




Ich bin gleich total glücklich und grinse vor mich hin, wenn ich einen so beseelten Marc vor meinem geistigen Auge, durch die Gegend "hüpfen" sehe . Fehlt ja wirklich fast nur noch, dass er pfeift... Aua! Bitte nicht schlagen . Es ist wirklich einfach schön und man wird noch immer mitgerissen. Man hat einfach gute Laune, beim Lesen . Auch wenn ein mittelschweres Desaster ins Haus steht . Immer diese Fahrstühle im EKH. Was haben die nur an sich ?!

Und natürlich muss Gabi drin stehen, damit es für Marc einfach richtig lustig wird - oder eben für uns . Ich mag die Dialoge zwischen den beiden einfach. Sie tun sich oft beides nicht. Wobei Gabi durch die Schwangerschaft und die damit verbundenen Problemchen, oftmals einfach den Kürzeren zieht . Sie kann einem aber auch wirklich leid tun. Eine Schwangerschaft ist immer was schönes... Aber es gibt eben die unkomplizierten, wo alles reibungslos verläuft und eben solche, wie die von Gabi. Sie hat eine wirklich anstrengende Zeit hinter sich. Die Hormonschwankungen, die Sorge um Mehdi... Dass sie da vollkommen durch den Wind und besorgt ist, wenn er nicht nach Hause kommt und sich nicht meldet, ist vollkommen verständlich. Aber wenn sie eben den Mund nicht aufmacht und gleich auf Abwehr geht, braucht sie sich nicht wundern, dass Marc sich lächerlich macht . Was anderes ist von ihm in dem Falle, egal wie sein Gemütszustand ist, einfach nicht zu erwarten .

Ich hab mir beim Lesen die ganze Zeit schon gedacht, dass die Aufregung absolut nicht gut sein kann. Weder für Gabi, noch für's Baby... Besonders als dann der Fahrstuhl stecken blieb. Ich habe auch immer tierischen Bammel, dass so ein Teil mal stecken bleibt oder abstürzt . Und ich hab dann immer so Flitzpiepen dabei, die extra rumhüpfen . Gabi's Art ist da wirklich nicht übertrieben. Okay - so krass bin dann auch ich nicht, aber es ist eine Phobie. Mit der sie Marc einfach in den Wahnsinn treibt .

Zitat
Marc (dreht sich dann doch zu der Nervensäge um u. stöhnt bei ihrem hysterischen Anblick entnervt auf): Das war ein Scherz, Gabi. Mann, reiß dich mal zusammen! Mach autogenes Training oder was weiß ich, tätschele deinen Bauch, rede mit dem Luftballon! Ich dachte, du hättest deine Klaustrophobie längst überwunden?
Gabi (klammert sich ängstlich ans Geländer): Marc, ich glaube, das ist mein geringstes Problem.
Marc (runzelt verwundert die Stirn u. versucht, die Ruhe zu bewahren): Wie meinste denn das wieder?
Gabi (schaut ihm mit angsterfüllter Miene direkt in die Augen u. hält sich den Bauch): Ich glaube, der Luftballon ist geplatzt.
Marc (steht erst einmal auf dem Schlauch): Was?
Gabi: Marc, das Baby kommt.



Yay.! Ich habe Tränen gelacht . Nicht nur, dass es absolut typisch ist, für unser Chaos-Krankenhaus... Es sind Gabi und Marc . Der Herr Doktor Meier hat ja Erfahrung, mit Fahrstuhlgeburten . Diesmal nur nicht seine bessere Hälfte und Sabin dabei . Muss er da wohl allein, mit seiner Erz-Feindin durch, wa ?!

Tja... Nun bin ich ehrlich gespannt, was mich erwartet . Nachdem ich es nicht mehr geschafft hatte zu kommentieren, habe ich es auch nicht geschafft, mich auf's Lesen zu konzentrieren. Also ist alles, was jetzt folgt, absolutes Neuland für mich !!!

Mein liebstes -chen ! Ich wünsche Dir einen super Start in die neue Woche und ganz viel Inspiration, für Deine weiteren Teile .

Ganz liebe Knuddelgrüße
Jacky

🅲🅷🆄🅲🅺🆈 🅴🅳🅴🅻🅽🆄🆂🆂🅽🅾🆄🅶🅰🆃-🅲🅷🅾🅲🅾🅲🆁🆄🅽🅲🅷🆈

Lorelei Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.405

23.04.2018 16:25
#8465 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hey ihr Lieben ,

ich weiß, ich weiß, ich bin schon wieder viel zu spät dran. Aber ich konnte nicht widerstehen. Das schöne Wetter musste einfach bis zur Gänze ausgenutzt werden. Wer weiß, wann das nächste Mal Sommer wird. Vermutlich erst zur WM. Oder erst im August. Aber ich hab mich heute extra beeilt. Ich fühl mich hochmotiviert. Wie kann man auch nicht, wenn man als erstes heute Morgen einen Florian David Fitz Matze Schweighöfer angrinsen sieht. Mehr Motivation geht nicht. Obwohl, doch, dank eurer Kommis. Dann ist auch endlich das Royal Baby da. Morgen läuft das letzte Mal DD im TV. Die neue Staffel Heldt ist auch schon wieder vorbei. Also muss man wieder selber ran. Meine neue Episode steht in den Startlöchern.


@ Bibi:
Hach ja, das Hochgefühl kann eigentlich durch nichts gestört werden. Außer vielleicht wenn der eigene Nachwuchs zu quengeln beginnt. Aber im Grunde freut einen auch das und unser Lieblingsneudaddy meistert das alles doch ganz hervorragend. Man kann gar nicht aufhören, ihm dabei zuzuschauen und verfällt direkt in den selben Schmachtmodus wie Gretchen. Und weil das gerade so schön war, leg ich gleich noch einen Teil nach. In einem ganz besonderen Stil.


@ Jacky:
Und die nächste wunderbare Überraschung an diesem Tag. Willkommen zurück, liebe Jacky! Ich hab mich ehrlich gefreut, dich wieder durch die Kommiecke wuseln zu sehen. Du steigst direkt bei einer meiner Lieblingsszenen ein. Als noch nicht ganz klar war, dass ich allen Damen des EKH ein kleines Bündel in die Wiege legen würde, wusste ich schon, dass Marc mit Gabi eine besondere Begegnung haben würde. Und wo bietet sich das am besten an? Natürlich genau dort, wo sich das Leben im EKH abspielt, im Fahrstuhl. Ich freue mich wirklich riesig, dass ich dich mit der Szene zum Lachen bringen konnte. Denn Lachen ist bei DD schließlich schon immer die beste Medizin gewesen. Ich habe gerade noch mal das alte Interview von Flo und Diana angeguckt, dass Manney gestern Abend reingestellt hat. Da sieht man einmal mehr, wie wunderbar die Schauspieler miteinander harmonieren und wie viel Spaß sie beim Drehen gehabt haben. Das hab ich beim Schreiben auch, gerade bei so speziellen und etwas skurrileren Szenen. Auch wenn Gabi und Marc eigentlich nicht miteinander können, hat sie die Begegnung auf jeden Fall menschlich etwas näher gebracht.

Danke für euren Besuch und habt gleich viel Spaß mit der neuen Episode.

Alles Liebe, eure

JackySunshine Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.489

26.04.2018 22:21
#8466 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Mein allerliebstes -chen !

Ich bin auch froh, endlich mal wieder ein bisschen was zu tippen und Euch eine kleine Freude zu bereiten . Heute finde ich auch endlich wieder die nötige Ruhe dazu und fange gleich mal bei einer meiner absoluten Lieblingsfolgen an . Nicht nur, dass sie genau das ist, was sie sein muss - witzig - sie ist auch ein ganz großer Meilenstein für unseren ungekrönten Sprücheklopfer und unsere Krankenhausoberzicke .

Aber mal ganz von vorne, damit wir auch ja nicht durcheinander kommen... Du kennst ja mein Talent .


Kaum zu glauben aber wahr: Maaaahaaaaarc! Das. Baby. Kommt. . Seinen verdatterten Gesichtsausdruck im Kopf zu haben, weil er gar nicht realisieren kann, was Gabi da eben gesagt hat, ist einfach zu toll. Man kann hinter seinen Augen förmlich die Zahnräder rattern sehen und Wetten abschließen, wann sie denn nun endlich mal einrasten wollen . Besonders wenn man mal nen Blick rüber zu Gabi wirft, die es gerade echt schwer hat... Und eine Frau weiß einfach, wann es soweit ist und wann noch nicht. Da kann Marc noch so oft Arzt sein und, weil er es nicht wahrhaben will, leugnen, dass der Wurm in den Startlöchern steht. Babys halten sich an alles, Doktor Meier! Aber garantiert nicht an einen Zeitplan, wie Gabi ihm treffend vor Augen führen will.

Zitat
...konterte Gabi ungewohnt zynisch auf Marcs plumpe Beschwichtigungsversuche, während sie bedächtig über ihre Schwangerschaftsrundungen streichelte, um sich und das Baby zu beruhigen. Aber wie sollte sie ruhig bleiben, wenn sie in einem winzig kleinen Raum gefangen war, dessen Sicherheitsstatus sie zu Recht anzweifelte.



Ruhig bleiben ist in jedem Fall wichtig. Besonders fürs Baby - aber wie anstellen? Normalerweise hat man Hebammen und Ärzte um sich herum, die eine Gebärende beruhigen. Dazu natürlich der Vater des Kindes oder eben andere Angehörige, die den Prozess begleiten. Mehr oder weniger bequem im Kreissaal unter professioneller Beobachtung. Hmm... Gabi hat nun einen Raum in dem sie sich absolut nicht wohlfühlt, tierische Angst und einen Marc. Alles nicht unbedingt die besten Voraussetzungen um ein Baby zur Welt zu bringen. Allein wenn ich an die Hygiene denke, wird mir ganz anders. Marc könnte ich da wirklich noch verknusen. Aber es hilft alles nicht. Wenn sich Gabi jetzt anfängt aufzuregen und Marc an die Gurgel springt, für sein ignorantes Verhalten, wäre das noch mehr Stress fürs Baby . Aber Eile mit Weile... Marc der zwischendrin seine schlechte Laune an dem überaus sympathischen Guido auslässt, wird ja doch noch mobil. Wenn auch nur körperlich. In seinem Starchirurgenköpfchen, herrscht noch immer gähnende Leere .

Zitat
Marc: Scheiße, ey, du meinst das ernst? Du tust nicht nur so?



Nee, nee Doktor Meier. Das passiert wirklich... Aber das merkt er ja dann ziemlich zügig selbst, dass es sehr Ernst ist und er nicht doch noch Zeit hat der werdenden Mutter zu entfliehen, wenn die Technik dann endlich den Aufzug wieder in Betrieb bekommen hat .

Zitat
Marc (springt erschrocken zwei Schritte zur Seite u. guckt dann ziemlich perplex zu Boden): Wie oh? Oh! Fuck! Ist das...?
Gabi (beendet seine Feststellung mit unmissverständlicher Klarheit): Fruchtwasser.



Gut... Er hätte jetzt auch wieder behaupten können, dass Gabi sich nur ins Höschen gemacht hat. Bei ihrem Talent und ihrer Angst . Aber Fruchtwasser ist immer sehr schwer zu leugnen, denn der Mist hat einen richtig üblen Geruch. Empfehle ich niemandem. Wenn ihr ein Kind bekommt, haltet Euch die Nase zu, wenn die Fruchtblase geplatzt ist oder aufgesprengt wurde . Jetzt wird Marc aber auch hysterisch . Hehe! So schnell kann das gehen. Ist ja aber auch gemein. Er wollte einfach nur zu seinen Wundersternen und zu seinem Hasenzahn und dann DAS. Ausgerechnet Gabi. Ihm bleibt aber auch wirklich gar nichts erspart und ich hab mich richtig gefreut, als ich gelesen habe, dass es noch viel dicker kommt . Aber dazu später mehr, denn Marc wollte sich ja erstmal, ganz der Boss, durchsetzen. Funktioniert ja erstmal eher semigut .

Zitat
Guido (druckst auffällig herum): Dat äh... wird schwierig, Herr Doktor. Die Techniker sind zwar vor Ort, aber haben dat Problem noch nich konkret justiert.



Geht nun mal nicht alles von jetzt auf gleich . Natürlich ist es ärgerlich. Aber was will man machen? Die Techniker können auch nur das tun, was ihnen in ihrer Macht steht. Nicht anders, als bei Ärzten . Der arme Guido ist bestimmt schon am Schwitzen . Und dann wird es immer spannender . Gabi die heute eindeutig ein mieses Timing hat, bringt den sonst so coolen Oberazt um den Verstand .

Zitat
Gabi (unterbricht ihn höchstalarmiert): Maaarc! Ich kann schon das Köpfchen spüren.
Marc (dreht sich, zur Statue erstarrt, in Zeitlupe zu ihr um u. guckt nun wie ein Postauto): Was? Bist du sicher?
Gabi (kreischt hysterisch): Ich bin nicht bescheuert, Marc. Ich fühle doch, was ich fühle und ich halte den Druck kaum noch aus. Es will raus. Wir haben keine Zeit mehr.
Marc (leichte bis mittelschwere Überforderung schimmert wieder durch): Dann verschränk halt die Beine, bis wir...





Ich bin der festen Überzeugung, dass Marc auch noch zunähen oder zutackern vorgeschlagen hätte . Der Mann ist doch wirklich unverbesserlich oder? Und ich habe so gehofft, dass Du es anschneidest :

Zitat
Das hat bei Frau Becher-wie-Tasse damals doch auch funktioniert und da hat man dich völlig unvorbereitet ins kalte Fruchtwasser geschmissen



Ach das war aber auch schön damals . Ja unser Marc hat eindeutig Erfahrungen auf dem Gebiet, auch wenn es ihm nicht passt. Was soll da schon schiefgehen . Ich weiß es, ich weißt es . Mit Fahrstuhlgeburten kennt er sich aus. Alles ist gut . Ja, ja... Bei DD kommen die Pannen auf leisen Sohlen. Aber wieder zurück zum Geschehen, denn noch ist ja gar nichts passiert. Gabi versucht sich zurückzuhalten, Marc scheiß wie gewohnt alle zusammen, die hüpfen und dann wird man doch wieder gepackt, weil man bei dem ganzen Witz und das muss ich zu meiner Schande einfach gestehen, gewisse Dinge einfach aus dem Auge verloren hat.

Zitat
Gabi: Ich hab Angst.
Marc (schließt für den Hauch einer Sekunde seine Augen u. drückt unbeholfen ihre zitternde Hand, die sich am Fußboden abstützt): Ich... auch.
Gabi (zieht zickig ihre Hand unter seiner wieder weg): Das motiviert mich nicht gerade.
Marc (schenkt ihr ein schräges Lächeln): Ich weiß. Aber die bemühen sich, irgendwie die Scheißtür aufzubekommen.
Gabi (fixiert im schwachen Schein der Notbeleuchtung die geschlossenen Stahltüren): Ich glaube nicht, dass ich solange durchhalten werde, Marc.
Marc (hat keinen Schimmer, wie er der verängstigten Schwangeren noch Mut machen kann): Doch, wirst du! Hey! Das ist nur ne Geburt. Zwar unter äußerst widrigen Umständen, aber die sind wir ja wohl gewohnt. Darin sind wir doch Profis, oder?
Gabi (fängt wieder an, leise zu weinen u. hält sich verzweifelt ihren Babybauch): Ich kann nicht noch mal ein Kind verlieren, Marc. Ich pack das nicht. Dann will ich auch nicht mehr sein.



Es ist ja schon ungewohnt rührend, dass Marc seine Angst die er hat vor Gabi zugibt und ihre Hand drückt. Für sie da ist. Er versucht ganz locker zu sein und ihr so ihre eigene Anspannung ein bisschen zu nehmen, aber das ist gar nicht möglich! Ich hab ehrlich nicht mehr daran gedacht, dass Gabi bereits ein Kind verloren hat. Daher ihre Hysterie wo andere ruhiger bleiben könnten . Die Arme! Da muss man dann auch einfach mal wieder schlucken... Und es ist wirklich herzerweichend, wie Marc ihr gut zuredet . Ja Mensch! Sowas darf sie und sollte sie nicht denken. Sie ist Gabi Kragenow und nicht irgendwer... Wenn jemand eine Fahrstuhlgeburt mit Bravour und Stil hinlegt, dann ja wohl sie und ihr Würmchen !!! Dass es ziemlich eilig hat . Da will eindeutig wer raus und Marc muss nun ran, ob er will oder nicht. Und er will auf gar keinen Fall. Aber er muss. So ein Käse aber auch . Ich kann ja wirklich verstehen, dass das mit ihm und Gabi kompliziert ist. Da ist eine Menge vorgefallen... Aber da muss man sich ja nicht gleich so anstellen. Hier geht es jetzt darum zu schauen, dass alles gut läuft, bis sie aus diesem Aufzug rauskommen - aber nicht mit dem Bidi-Baby . Das hat sich die ganze Geschichte ein bisschen anders vorgestellt. Und passiert alles in Lichtgeschwindigkeit. Marc schaut nach, bekommt den Schock seines Lebens und verpasst Gabi damit gleich die nächste Panikattacke. Ein kurzes Wortgefecht und SCHWUPPS

Zitat
Also zog Marc seinen Kurzmantel aus, legte diesen unter Gabis angewinkelte Beine und ehe er weiter reagieren und überhaupt eingreifen konnte, da war es auch schon passiert. Schneller als er es erwartet hätte, hielt der unfreiwillige Geburtshelfer plötzlich ein glitschiges Baby mit pechschwarzen Haaren in den Armen, das ihn ebenso verdutzt anschaute wie er es.

Marc: Äh... Hallo, du?



Da ist es schon !!! Tat doch gar nicht weh oder Doktor Meier ?! Ja - das war eine Sturzgeburt, wie aus dem Bilderbuch. Und weil man gerade so beseelt und glücklich ist, muss der Meier einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen und bekommt gleich mal was in den Nacken . Menno! Ist er aber gemein. Gabi versteht die Welt nicht mehr und ist gefangen in einer Blase. Ganz, ganz weit weg von dem, was hier gerade vor sich ging... Und Marc ist einfach Marc. Er muss sie auf den Arm nehmen und mich zum Lachen bringen - Arsch ! Trotzdem fies, auch wenn ich lache. Ich wollte mit Gabi in die Blase und mich einfach nur freuen. Nun gut... Brauchte ich diesmal keine Taschentücher ! Hätte nämlich gar keine mehr hier gehabt . Aber es ist endlich da und gesund, mit einem ausgeprägten Organ . Nicht nur das: Auch wenn es zwischen den beiden IMMER schwierig sein wird und sie ihre Sticheleien niemals hintenanstellen werden können, hat die beiden dieser Moment echt näher gebracht. Ein kleines bisschen näher und die Vergangenheit ein kleines Stück weiter weg. Was ich sehr schön finde. Ich mag die Aufeinandertreffen der beiden immer sehr gern und es wäre schade, wenn man so ganz auf ihre Wortgefechte verzichten müsste. Aber da mache ich mir, wie gesagt, gar keinen Kopf drum... Ebenso wenig darum, dass es bei Dir irgendwann nicht mehr witzig werden würde. Ganz abgesehen von der akustischen Täuschung im Fahrstuhl, lag ich nach Guido wirklich fast unterm Tisch

Zitat
Guido: Momentchen! Herr Doktor, dat jeht so net. Lassen se die Kolleschen doch bitte... Sie können die verdammte Türe nich mit ihren eigenen Händen uffstemmen. Oh! Können se doch!



Der Doktor Kaan hat wohl Spinat gegessen . Ja so ist das. Da werden ungeahnte Kräfte in einem frei gesetzt . Und nicht nur unser lieber Guido guckt ziemlich doof aus der Wäsche... Auch Marc schaut nicht schlecht...

Zitat
Marc: Alter! Wenn du schon mit deinem Muskeltraining angibst, dann hättest du mir wenigstens vorher noch raushelfen können.



Hätte er Marc, hätte er. Hat er aber nicht ! Immerhin gibt es für ihn wichtigeres: Seine beiden Schätze. Ach das ist so schööööööön! Jetzt sind alle Babys da. Alle gesund und munter. Und neben diversen wundervollen Momenten mit Hasenzahn und ihrem Schatz, den Wundersternen, dem Onkel-Vater Kampf und der irgendwie Anfreundung - gibt es jede Menge Bromance! Toll! So viel Harmonie im EKH - ich fliege gleich auf und davon . Acuh wenn man ja durchaus davon ausgehen konnte, dass ein Donnerwetter folgen könnte:

Zitat
Ohne darüber nachzudenken, was sie damit riskierte, hatte Sabine ihren Oberarzt ungefragt mit ihren Tentakeln umschlungen und hatte ihm vor der versammelten Mannschaft schmunzelnder Haustechniker und Kollegen aus der Gyn und der Pädiatrie einfach so ein feuchtes Küsschen auf die Wange gedrückt, das sich in seine Haut einbrannte, als hätte sie ihre Lippen vorher mit Salpetersäure anstatt mit ihrer selbst zusammengestellten Lippenpflegesalbe eingeschmiert.



Aber gut... Er sagt ziemlich unmissverständlich was dazu und damit ist dann auch wieder gut. Bei der Packung an Endorphinen, kann man schon mal drüber hinwegsehen. Wie Du merkst bin ich noch immer hin und weg. Werde ich wohl auch noch ein bisschen bleiben, weil ich hab ja auch noch den Großeltern-Teil, auf den ich wirklich hingefiebert habe, den ich kommentieren darf und ich glaube noch drei Teile, die ich noch gar nicht kenne. Ich war nämlich so frech und habe nach meinem letzten Kommi, ein bisschen weitergelesen. Musste mich wirklich zurückhalten, hier nicht gleich Deine Kommiseite zu sprengen . Aber weil ich selbst viel zu aufgeregt war, konnte ich nicht. Da wär nur Buchstabensalat bei rum gekommen und ich weiß nicht, ob der so nahrhaft ist .

Du hast Dir tolle Teile für die Geburten einfallen lassen und ich freue mich auf mehr... Also nicht auf mehr Geburten . Möchte ich dem EKH dann doch nicht antun, aber auf mehr wundervolle Teile von Dir, mein -chen!

Deswegen gibt es zum Abschluss des Kommentares gleich wieder Glitzerstaub, für unsere Tinkerbell


Ganz liebe Grüße und einen super guten Start ins Wochenende!

Jacky

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Nachteule Online

Krankenschwester:


Beiträge: 380

01.05.2018 20:42
#8467 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Liebste !

Den freien Abend muss man einfach nutzen und Kommentare schreiben, die schon längst überfällig sind .
Ich muss zugeben, ich habe etwas gebraucht, um deine letzte Folge zu lesen. Aber was soll ich sagen? Sie ist dir wieder mal gelungen . Du beschreibst Gretchen so schön, wie sie ist. Sie berstet fast vor Glücksgefühlen. Das muss einfach raus. Und wo geht es bei Dr. Haase (und ihrer Mutter^^) am besten? Klar, im Tagebuch. Was Gretchen da schreibst, zeigt all das, was sie in ihrem Inneren gerade fühlt, als das Schöne, das Neue, das Aufregende. Sie verpackt das Geschriebene geschickt als Botschaft für ihre Kinder, für später mal, wenn die beiden es verstehen können und es sie vielleicht auch interessiert. Da wäre ich mir bei Gretchens Mini-Me sicherer als bei dem von Marc. Nichts desto trotz ist es typisch Gretchen. Die ganze Art, wie sie schreibt, wie sie ihre Gefühle zu Worten werden lässt. Das kann auch Marc nicht verhehlen, wenngleich er sie wieder mal foppt. Aber wir wissen ja, er meint es nicht böse. Er liebt es schließlich, Gretchen mit ihrem "Hobby" aufzuziehen. Er hat allerdings auch Recht, wenn er sagt, dass wahrscheinlich in zehn, zwanzig Jahren kaum noch jemand mit einem Kugelschreiber richtig umgehen kann, jedenfalls von den jetzt Geborenen nicht. Dennoch lässt er sich, zur Gretchens - und auch unserer - Überraschung anstecken und wagt es tatsächlich auch seinen "Senf" in dem Tagebuch zu hinterlassen. Super, dass der Kuli mehrfarbig einstellbar ist . Marc braucht was anderes als das mädchenhafte Rosarot. Er nimmt ein neutrales Grün . Und auf sehr humorvolle Art hinterlässt er seinen Knirpsen für später seine Sicht der Dinge .

Was habe ich darüber gelacht .

Natürlich ist Gretchen wieder einmal tief berührt von dieser Aktion und verfällt sofort in einen Schmachtmodus, der allenfalls durch das geplante Selfieshooting unterbrochen werden kann, das der stolze Neupappi selbst vornimmt, weil seine Herzensdame es ja nicht so mit der Technik hat .

Wow, was für eine erheiternde Folge . Danke dir dafür.

Bis bald, deine Bibi

Lorelei Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.405

10.05.2018 09:36
#8468 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hey ihr Lieben ,

eigentlich wollte ich ja schon am Wochenende posten, aber das Wetter hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Was will der Sommer denn auch schon mitten im Frühling? Darauf ist man doch noch gar nicht richtig vorbereitet. Aber ohne ihn hätte ich fast verpeilt, dass die heutige Episode doch wie die Faust aufs Auge auf den Vatertag passen könnte. Deshalb schon einmal vorweg viel Spaß mit der gleich folgenden ganz besonderen Bromance-Folge mit Vätern, Bier und jede Menge Hasen.


@ Jacky:
Vielen, vielen Dank für den Glitzerstaub! Den habe ich tausendmal lieber als den ollen gelben Blütenstaub, der jeden Tag aufs Neue die Gartenmöbel verstaubt. Es ist wahrlich eine Freude, durch deine Augen die Teile noch einmal neu mitzuerleben, die auch mit zu meinen Liebsten zählen. Das sind Fahrstuhlszenen im EKH irgendwie immer. Deshalb schreibe ich auch so gerne welche. Und bei dem Geburtenboom unter der Ärzte- und Schwesternschaft bot sich diese Szene natürlich an. Quasi ein Déjà-vu auf die Horrorart, in den Augen von Dr. Meier, zumindest solange, bis der kleine Flitzer ihn zum ersten Mal angekräht hat. Da ist eine Verbindung fürs Leben entstanden, auch wenn er seine Mutter nicht unbedingt leiden kann. Muss er auch nicht, aber sie sind sich näher gekommen und so kann Marc auch langsam mal abhaken, dass er Mehdi die Beziehung mit Gabi nicht mehr ausreden kann. Denn die beiden gehören genauso zusammen wie Marc und sein Haasenzahn, Purzelchen und Schnurzelchen und natürlich Rick und Mary.


@ Bibi:
Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Ich schulde dir ja auch schon längst einen Kommi, aber ich komm einfach nicht dazu. Ich komm ja kaum mit dem Schreiben meiner Story hinterher. Aber zumindest hab ich gestern deinen neuen Teil entdeckt und mich wie Bolle gefreut. Das ist schon eine Sensation, wenn man bedenkt, dass es sich um eine Knechtelsdorfer-in-love-Episode gehandelt hat. Ich habe echt durch deine Geschichte die Figur des Knechtelsdorfer für mich wiederentdeckt, mit der ich in der zweiten und dritten Staffel absolut nichts anfangen konnte, obwohl sie von Elyas verkörpert worden ist. Ich fand ihn immer total fehl am Platz und es hätte ihn für den Verlauf der Geschichte nun wirklich nicht gebraucht. Gretchens Ehrgeiz wird doch allein schon durch Dr. Meier geweckt. Deshalb ist Elyas, so gern ich ihn in TfA und FjG mag, in meiner Story auch schon sehr zeitnah rausgeflogen, gleich nach Gina und Alexis. Aber ich schweife zu weit ab, wir sind schließlich bei der letzten Episode hängen geblieben, Gretchens Tagebucheintrag. Voller mütterlicher Emotionen. Dieser Teil hätte so auch ganz gut zum Muttertag gepasst, nicht? Und wer dafür noch kein Geschenk weiß, könnte sich von Dr. Meier beraten lassen. Ich glaube, er hat es drauf. Er ist schließlich in allen Dingen der Beste, auch in Tagebucheinträgen, aber nur solange er den richtigen Stift findet.


Vielen Dank für euren Besuch. Ich hab mich sehr gefreut.

Liebe Grüße und habt noch einen schönen Feiertag und ein wunderbares verlängertes Wochenende!

Eure

Karo Offline

PJler:


Beiträge: 652

10.05.2018 22:46
#8469 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hallo Lorelei

Auch bei Dir möchte ich eigentlich schon längst mal vorbeigeschaut haben... Du hast immer wieder so wundervolle Ideen.
Den doppelten Tagebucheintrag oh Gott... zum Dahinschmelzen. Insgesamt ist es so schön, die frisch gebackenen Eltern zu sehen. Das Verhalten der neuen Elternpaare ist so unterschiedlich, wie sie selbst und doch schweben sie auf der gleichen Endorphinwelle.

Das Verhalten ihrer Familien... zu komisch.

Die Unterschiedlichkeit der beiden Männer wird gerade in dem "Vatertagskapitel" sehr deutlich. Es hätte wohl keinen besseren Tag für Dein Posting geben können Marc, doppelter Neupapi, und Mehdi, bereits und jetzt erneut Vater. Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich deswegen vermutlich so gut verstehen. Hach... es ist einfach schön, was Du schreibst. Immer wieder!

Vielen lieben Dank!

Dir einen schönen Abend!

LG
Karo

Nachteule Online

Krankenschwester:


Beiträge: 380

12.05.2018 15:21
#8470 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Liebes chen!

Der Himmelfahrtstrubel ist vorüber, der Mama-Tag steht vor der Tür. Als "Katzenmammi" hoffe ich natürlich morgen auf ein ganz besonders liebes Exemplar Hauskatze . Nachdem sie mir am Mittwoch fauchend ihren Unmut darüber mitgeteilt hat, dass ich sie von ihrem Lieblingsplatz zwischen Fensterrahmen und -bank verscheuchen wollte, damit ich eben dieses Fenster wegen der allmählich kühler gewordenen Temperaturen draußen schließen wollte, ist jetzt wieder alles in Butter. Meine kleine Zicke genießt wie gehabt ihre Streicheleinheiten, das leckere Futter und diverse andere Aufmerksamkeiten. Und ich kann nach Tagen der Sonderarbeit wegen den verkürzten Arbeitswochen endlich mal verschnaufen und mich euren Geschichten widmen .

Danke übrigens für dein Lob wegen "meines" Knechtlsdorfers . Ich wollte ihn unbedingt in der Story behalten, einmal wegen seinem wage vorhandenen Komödiantenpotential, was jetzt nicht daran liegt, dass er Österreicher ist. Obwohl sein Dialekt die Sache ungemein aufpeppt. Für uns Norddeutsche klingt die bavarisch-austrische Mundart bisweilen etwas... nun ja... gewöhnungsbedürftig. Darum habe ich mich als Kind schon immer gefreut, wenn die Wiener und Grazer Verwandten bei uns eintrudelten und so seltsam sprachen . Andererseits habe ich durch eben diese Besuche gelernt, dass Österreicher ganz nette Menschen sind. Zu Studentenzeiten habe ich noch einige andere kennengelernt, die mir ans Herz gewachsen sind. Vielleicht auch deshalb hege ich eine grundsätzliche Sympathie für Maurice Knechtlsdorfer.

Hach, ich schweife ab. Dabei wollte ich doch deine neueste Folge kommentieren . Und damit fange ich jetzt auch an.

Der Marci! So langsam sackt bei ihm das zuletzt Erlebte, all die aufwühlenden Ereignisse, die nicht nur dabei sind, sein Leben zu verändern, sondern auch dass einiger anderer, ihm sehr nahestehender Personen. Da ist zum einen Gretchen, seine große Liebe, die ihm im Doppelpack so ein wunderschönes Geschenk zum Jahrestag gemacht hat, obwohl nicht beabsichtigt. Und letztlich hatte auch er selbst einen gewissen Anteil daran, dass sie nun zu viert sind. Allmählich setzt sich das Wissen und Begreifen darum bei ihm. Und er muss sich eingestehen, dass Mehdi recht hatte. Vatersein fühlt sich soviel besser an, als er es jemals gedacht hat. Dabei konnte er sich, bevor Gretchen ihm sein strikt geordnetes Leben nicht nur beruflich, sondern auch privat so dermaßen durcheinandergewirbelt hat, dass er weder ein Zurück in die Zeit vor ihr herbeisehnen kann noch will, so gar nicht vorstellen, einmal der seine Gene der Welt zu hinterlassen, noch dazu zweifach. Dass er nie Kinder wollte, kommt ihm inzwischen so abwegig vor. Ein Leben ohne die Zwerge ist für ihn nicht mehr vorstellbar, ohne Gretchen erst recht nicht. Er ist bereit für die große Verantwortung, die ein Familienvater nun einmal trägt. Er läuft nicht mehr davon, er stellt sich der Herausforderung, weil er endlich erkannt hat, dass dies sein großes Glück bedeutet.

Jetzt versteht Marc, was Mehdi meinte, als er vor einiger Zeit meinte, Vatersein würde sich toll anfühlen. Noch toller fühlt es sich an, wenn man dieses Gefühl mit seinem besten Kumpel teilen kann, der in haargenau der selben Situation steckt wie er selbst. Sie sind beide zweifache Väter, beide von je einem Mädchen und einem Jungen. Sie sind ein Club. So ungefähr .

Auch wenn Mehdi sich ausgerechnet die Frau geschnappt hat, die Marc einst das Leben schwer machte und ihn zur Hochzeit erpressen wollte, obwohl sie längst erkannt hatte, was sich da zwischen "dem dicken Haasen" und dem Oberarzt bereits entwickelte - aber genau darum hat frau doch so reagiert, weil sie befürchtete, das an eine andere zu verlieren, dass eigentlich SIE haben wollte, noch dazu an so eine unatraktive, untalentierte Professorentochter - irgendwo hat Marc seinen Frieden mit der Ex gemacht. Hoffentlich sieht sie das auch irgendwann so, sonst sehe ich schwarz für die dicke Männerfreundschaft . Okay, lassen wir das jetzt mal. Du weißt schon, dass ich Gabi nicht sonderlich mag. Aber .

Wie sehr Marc in seine Vaterrolle bereits reingewachsen ist innerhalb der wenigen Stunden, die erst seit der Geburt vergangen sind, zeigt sich darin, dass der sonst so selbstsichere Oberarzt der Chirurgie genausoschnell von Zynismus- über den Glücksstrahl- in den Panikmodus verfallen kann. Seiner Verantwortung gemäß muss er sich doch Sorgen machen, wenn Mehdi so plötzlich an seiner Seite auftaucht, als hätte Günni "Spock" Gummersbach ihn persönlich auf die Dachterrasse gebeamt. Also muss was geschehen sein. Nur was?

Zitat
Marc (seine Stimme überschlägt sich fast): Ist was? Ist was mit Gretchen und den Zwergen?
Mehdi (kurz überrascht u. irritiert von Marcs Überreaktion lächelt er ihn schließlich gewohnt beruhigend an): Nein, alles in Ordnung, Marc. Du kannst deine Batterien wieder runterfahren. Das ist besser für dich, mich und alle anderen hier im Haus, denke ich.
Marc (funkelt ihn für den Spruch eingeschnappt an): Ey, sag mal!
Mehdi (schmunzelt über seinen gelungenen Scherz u. kommt dann schnell wieder zur nötigen Ernsthaftigkeit zurück, da man einen Marc in diesem Zustand nicht unnötig provozieren sollte): Sie sind in guter Gesellschaft und bestens aufgehoben. Deine Eltern und Gretchens Mutter sind gerade unten eingetroffen, da wollte ich nicht unbedingt stören und sie meinten, du wärst mit dem Professor in dein Büro gegangen, aber da war keiner, als ich gerade spontan bei dir vorbeischauen wollte.



Der arme Marc! Da war all die Panik vergebens .
Lieber schnell von sich ablenken und auf den Professor verweisen, der doch völlig durch den Wind ist, seit die Kurzen da sind. Und plötzlich wieder zum egomanen Chirurgen mutiert, um seinen Lieblingsschwiegersohn in Spe auf Station würdig zu vertreten . Aber Mehdi weiß Marcs plötzlich wieder aufgesetzte Coolness richtig zu deuten, kennt er ihn doch lange genug. Cool sind nur echte Kerle, in jeder Situation, so cool, dass echte Männer sich ihre Eiswürfel selbst pinkeln können . Um seine Männlichkeit extra zu betonen, geht Marc genauso schnell wieder in den Meckermodus, den er beherrscht wie sonst niemand:

Zitat
Mehdi (grinst wissend): Und du? Geht’s dir genauso? Wie geht’s dir damit?
Marc (schmeißt theatralisch seine Hände in die Höhe u. wendet ihm genervt seine Kehrseite zu): Ach, komm schon, hör mit der therapeutischen Scheiße auf! Es ist alles total normal. Ich bin normal, Gretchen ist normal, du bist normal, also, mehr oder weniger, obwohl du mit Gabi zusammen bist, nur die anderen, die sind... Boah, die haben doch alle nicht mehr alle Tassen im Schrank. In Gretchens Zimmer geht es zu wie aufm Bahnhof. Ständig wird ungebeten die Tür aufgerissen oder die, die sich nicht rein trauen, kleben am Fenster und machen Stielaugen. Als wären wir die neue Hauptattraktion im Berliner Zoo.
Mehdi (schmunzelt, weil Marc sich so herrlich aufregen kann): Naja, das seid ihr ja auch gewissermaßen.
Marc (regt sich tierisch auf): Gewissermaßen? Dir haben sie wohl auch ins Hirn geschissen, was? Aber das geht gar nicht. Heißt es nicht immer, die Mütter bräuchten Ruhe nach so einer strapaziösen Geburt? Das totale Gegenteil ist der Fall. Überhaupt niemand nimmt Rücksicht oder weiß noch, was Anstand ist und dass man vielleicht auch anklopfen könnte, bevor man unser Zimmer einfach so ungefragt in Beschlag nimmt, uns mit hässlichen Geschenken und stinkenden Keimschleudern bombardiert und große Reden schwingt. Die Hassmann sitzt schon gefühlt seit Stunden bei Haasenzahn aufm Bett und schwatzt ihr ein Ohr ab und die Kurzen denken, da wäre das Spieleparadies. Gut, das kann ich ja noch verstehen angesichts der vielen Geschenkkörbe, die die Fluchtwege versperren. Fällt den idiotischen Kollegen eigentlich nichts Besseres ein? Ey, neunundneunzig Prozent der geschenkten Kuscheltiere sind Hasen. Finden die das witzig, oder was? Sag mal, geht’s noch? Du bist doch der Chef da. Wird es nicht mal Zeit, ein Machtwort zu sprechen? Mich nimmt da unten nämlich keiner mehr ernst, seitdem der Professor mich für unbestimmte Zeit von der OP-Liste gestrichen hat.



Und noch dazu, jeder, wirklich jeder diesen vielen ungebetenen Besucher bringt den Zwerglein Plüschha(a)sen mit. Nicht besonders einfallsreich, aber immerhin bemüht, ein passendes Geschenk zu finden .

Eigentlich alles normal oder? Marc ist überheblich, motzt genervt rum und Mehdi grinst vergnügt . Ihr Leben hat sich nicht gänzlich verändert. Sie sind immer noch die, die sie immer waren. Ob nun Väter oder nicht. Beste Freunde sind die Zwei weiterhin. Wäre es da nicht richtig, ihre neugeborenen Kinder gebührend zu feiern, wie sie es mal bei einem sentimentalen Zusammensein beschlossen haben? Egal, ob Marc jetzt eigentlich nicht mehr raucht, weil nicht nur er, sondern endlich auch Mehdi einen Sohn gezeugt hat. Mehdi hält an der Abmachung des Zigarren paffens fest. Er hat die Rechnung aber - oh Wunder - ohne seinen Kumpel gemacht. Marc widersteht doch tatsächlich der verlockenden Versuchung . Seine Neu-Familie machts möglich. Allerdings, gegen ein kühles Blondes, das mal nicht Gretchen heißt , hat der Chirurg ebenso wenig, wie hinter Mehdis verborgene kriminelle Energie zu kommen. Großmütig verzeiht er ihm den "Diebstahl" aus seiner Kühlschrankschublade. So weiß Marc wenigstens, dass sein Kumpel das richtige Gesöff besorgt hat.

Eingetaucht in die heile Welt, zweier eng befreundeter Männer, zeigt sich Mehdi dann plötzlich wieder gewohnt sentimental. Er muss es einfach rauslassen, das, was er gerade empfindet. Sein Glück als bärenstolzer Papa ebenso wie als Lebenspartner seiner jahrelangen Stationsschwester. Mehdi hört regelrecht die Hochzeitsglocken klingeln, etwas, das Marc in gewohnt chirurgenmäßiger Manier nicht so stehen lassen kann. Denn genau das ist der Bereich, den er bei Mehdi nicht nachvollziehen kann. Bei jeder anderen Frau vielleicht, aber nicht bei Gabi. Und dann denkt er, was ich so unterstreichen würde :

Zitat
Oh Gott, ich muss gleich brechen. Ist der heute Morgen kopfüber in einen Pot mit gezuckerter Sahne gefallen oder was ist mit ihm los? Der kann das doch nicht wirklich ernst meinen? Ey, das ist immer noch Gabi, verdammt noch mal, Chucky, die Hochzeitshorrorpuppe.



Noch immer weiß Mehdi nichts von dem Vorfall auf dem Standesamt Mitte im Februar. Sonst würde er bei Marc wohl die Welt nicht mehr verstehen, so sehr der sich gegen alles Hochzeitliche sperrt. Aber das ist das, was ich an deiner Geschichte besonders gut finde, dass du Gretchen und Marc nicht auf Teufel komm raus in Heiratsklammotten steckst und sie damit vor einen Pfarrer stellst. Wir leben in einer modernen Welt. Nur weil da jetzt zwei Kinder mitmischen, müssen die frischgebackenen Eltern noch lange nicht heiraten. Obwohl Bärbel das gerne sehen würde, wie wir alle wissen. Es ist gut so, dass Gretchen endlich erkannt hat, dass eine wilde Ehe einer gesetzlich geschlossenen nur steuerlich gegenüber im Nachteil ist, aber so ein Stück Papier oder ein simples Ja-Wort einen nicht glücklicher machen, als man auch so schon miteinander ist. Vielleicht, eines Tages, als symbolische Unterstreichung ihrer Liebe, könnten sie es in Erwägung ziehen. Nämlich dann, wenn sie es wirklich von ganzem Herzen wollen. Doch erst ist anderes wichtig, etwas, die vier winzig kleine Hände und Füße hat. Oder eher sechs . Drei Mini-Wesen, die ihre Väter so euphorisch machen, dass es eine Freude ist, daran, zumindest lesend, teilhaben zu können. Apropos Lesen: da verplappert sich Marc doch glatt bei Mehdi, dass er Gretchens letzte Tagebucheinträge kennt und sich in diesem Büchlein sogar selbst verewigt hat. Inwiefern, das geht den Möchtegerndoktor nichts an . Um nicht dagegen abzustinken, zückt Mehdi sein Handy und zeigt sein Familienfoto, dem selbst Marc etwas entgegensetzten kann, nämlich das Selfie mit den Zwillingen .

Zitat
Moment mal! Entwickele ich mich gerade zu einem dieser schrecklichen Väter, die dauernd peinlich mit Kinderfotos herumwedeln? Ich glaube, ich hab auch zu viel Östrogen von Mehdi abgekriegt. Hilfe! Das bleibt definitiv und für alle Mal die Ausnahme.



Jaaaa !!!

Hehe, und inmitten des väterlichen, geteilten Stolzes betritt dann der dritte im Bunde die Runde. Hehe, das reimt sich sogar! Na, es kann sich doch nur um einen der Kollegen handeln, die ebenfalls mit einem Tiernamen gesegnet sind. Dieser jenige hört sich recht bullig an. Aber seine Hörner hat er sich wohl endgültig abgestoßen .

Ich bin mal gespannt, wie es mit so viel geballter "Väterlichkeit" weitergeht. Aber Sonntag wäre ja mal die Mammis dran nicht?

Alles Liebe bis zum nächsten Mal.
Deine Bibi

Lorelei Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.405

21.05.2018 18:50
#8471 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hey ihr Lieben ,

zur Rückkehr des Sommers gehört natürlich auch die Rückkehr eurer Lieblingshelden. Deshalb will ich euch auch nicht mehr länger warten lassen. Hier sind sie, äh... gleich, nachdem ich eure Kommis beantwortet habe.


@ Karo:
Hey, das aber lieb, dass du dich gemeldet hast. Ich hab mich echt gefreut. Die Dopamin- und Endorphindosis im EKH ist im Moment wirklich sehr erhöht (verdienterweise ), aber das eine oder andere Störfeuer bringt die Beteiligten auch schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. So wie gleich auch in der Story, die dir hoffentlich auch weiterhin viel Freude bereiten wird.


@ Bibi:
Hach... der Marci, er ist mittlerweile ganz bei sich. Ich glaube, er hat diesen Moment gebraucht, um ein bisschen innezuhalten, runterzukommen und das Geschehene sacken zu lassen, um es wirklich zu begreifen und sich nun mit seinem besten Kumpel dreifach freuen zu können. Aber natürlich nicht so sehr, dass er Mehdi blindlings in eine Spontanehe mit Gabi rennen lassen würde. Das wäre ihm dann auch zu schnell gegangen, auch wenn er selber das Thema, seitdem er mit seiner Süßen „scheinverheiratet“ ist, nicht mehr gänzlich ausschließen würde. Und in der Tat haben Marc und Gretchen ihr kleines Geheimnis gut bewahrt, auch wenn Mehdi sicherlich irgendwann Lunte riechen wird. Der Plastikring aus dem Kaugummiautomaten, den wird selbst er schon mal an Gretchen gesehen haben und sich als ihr bester Freund seinen Teil gedacht haben.
Hach... Wer hätte gedacht, dass Dr. Meier und Dr. Kaan nach dem ganzen Liebeshickhack um Gretchen wieder so eng miteinander sein würden? Also, ich schon, ich hab’s ja auch so hingedreht. Fehlt eigentlich nur noch eine Person, die dem besonderen Bro-Moment noch ein Krönchen aufsetzen könnte. Es könnte unter Umständen möglich sein, dass du mit deinem Reim den richtigen Riecher hattest. Ich habe das Gefühl, die Stimmung könnte gleich ein wenig kippen. Ich guck noch mal nach und dann poste ich das Ganze. Bis dahin sei ganz lieb gegrüßt und gedrückt, liebe Bibi!


Habt alle, auch die stillen Leser da draußen, noch einen schönen Restfeiertag und startet gut in die kurze Woche!

eure

Nachteule Online

Krankenschwester:


Beiträge: 380

26.05.2018 18:17
#8472 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Liebes chen

So! Friseurbesuch, etwas Shopping im Center um die Ecke und das lästige Bügeln allzu knittriger Kleidungsstücke hinter mich gebracht (im Haus ist es zum Glück dank Jalousien deutlich kühler als draußen ). Jetzt habe ich keine Lust auf anderes mehr, außer darauf, hier mal wieder rumzusenfen , bevor ich dann endgültig die Füße hochlege und mich dem Nichtstun widme. Morgen steht ein kirchliches Jubiläumsfest an. Also habe ich wenig Zeit an diesem Wochenende. Die zum Kommentieren nehme ich mir aber. Du hast es dir verdient. Wieder mal erschreckend, wie wenig unser Einfallsreichtum im Moment gewürdigt wird, nicht?

Ja,ja, der Cedrick. Er würde so gerne zum illustren Kreis der biertrinkenden Neuväter-Best friends gehören. Aber die Scheinfreundschaft mit dem Meier, die ist verdammt oberflächlich. Eigentlich hat sich zwischen den beiden Männern nichts geändert, jedenfalls nichts von Marcs Seite aus. Der denkt nicht im Traum daran, den nervendsten Kollegen der Welt in den "Circle" der stolzen Zweifach-Väter aufzunehmen. Stattdessen haut der CHirurgenkollege nur wieder seine üblichen abwertenden Sprüche raus. Woran liegts? Weil Marc UND Mehdi geschafft haben, was dem Stier nicht gelingen will? Nämlich einen Sohn gezeugt zu haben. Das ist für Männer ja im allgemeinen enorm wichtig. Der Stammhalter ist es, dem man all das weitergeben kann, was einen selbst ausmacht. Das könnte man bei manchen Töchtern vielleicht auch. Aber es fehlt bei ihnen dann doch am entscheidenden Detail. Und weibliche Wesen ticken eben allgemein anders. Darum ist derjenige der King, der es schafft, seine XY-Chromosomen gleichmäßig aufzuteilen und nicht die X-Teilchen davon Überhand nehmen zu lassen. Mal kann das passieren. Aber das andere oder ausnahmsweise auch beides, das ist einfach... "männlicher". Cedrick aber hat dieses "Glanzstück" auch beim dritten Versuch nicht erreicht. Kurzum lässt sich Marc nicht lumpen, ihn dafür zu verspotten:

Zitat
Marc (kann sich eine kleine Spitze gegen Cedric natürlich nicht verkneifen): Tja, im Gegensatz zu dir, Hahn im Korb, hat er es wenigstens auch drauf, für Nachschub für die männliche Zivilisation zu sorgen.



Aber Cedrick ist gelassen genug, um entsprechend zu kontern:

Zitat
Cedric (lässt dieses gehässigen Kommentar gekonnt an sich abprallen u. schaut sich erneut in Richtung Cafeteria um, die sich langsam mit Nachmittagsgästen füllt): Was nicht ist, kann ja noch werden.



Weiß Hassi das eigentlich? Ich kann mir schwer vorstellen, dass sie nochmal Lust drauf hat, die körperlichen Freuden und Nöte einer Schwangerschaft zu ertragen und noch mehr "Trumpeltiere" zu produzieren , zumal es ja auch bedeuten würde, dass sie wieder mal eine Weile nicht arbeiten dürfte. Keine gute Vorraussetzung beim Kampf um den Chefarztposten. Obwohl, dieser ist für sie mit größter Wahrscheinlichkeit eh schon gegessen. Marc gehört ja jetzt auch zur privaten Familie des Profs und ist dadurch mehr als im Vorteil um den erwünschten Karriereaufstieg.

Was Marc an Feindseligkeiten gegenüber Cedrick nicht verbirgt, das versucht Mehdi mit ehrlicher Freundlichkeit zu kompensieren. Da ist er wie Gretchen. Sie sehen andere Menschen überwiegend positiv, wollen vor allem freundlich sein, gut mit den anderen auskommen. Sie interessieren sich für ihre Mitmenschen und nehmen es ihnen i.d.R. nicht krumm, wenn mal wieder blöde Sprüche alà Marc Meier auf sie einprasseln oder, wie in Mehdis Fall, Stiersche Eifersucht. Deshalb könnten Mehdi und Gretchen als Paar auch nie so gut funktionieren, weil sie sich zu ähnlich sind. Man sagt ja nicht umsonst, dass Gegensätze sich anziehen. Und Gabi und Marc sind jeweils total gegensätzliche Charaktere zu ihren Partnern. Die redensartliche gegenseitige Ergänzung im gemeinsamen Leben. Und das ist ja selbst bei Cedrick so. Maria ist komplett anders gestrickt als er. Das kann doch nur bedeuten, dass es bei den beiden auch in Zukunft klappen wird. Und weil sie so unterschiedlich sind, wird ihre Beziehung nicht langweilig, sondern ist immer ordentlich gepfeffert und gesalzen. Wenigstens das haben alle drei Männer gemeinsam. Für Marc ist das aber nicht der Rede Wert. Er wird seine Haltung gegenüber Cedrick wohl nicht vollständig ändern. Und so lässt er sich nur widerwillig von dem Kopfchirurgen zur Geburt der Zwillinge gratulieren, wohingegen Mehdi mehr als erstaunt ist, dass auch ihn vom einstigen Nebenbuhler um Dr. Hassmann ein Glückwunsch zur Geburt des Stammhalters erreicht. Ja, Mehdi könnte sich gut vorstellen, das zwangsweise ausgegrabene Kriegbeil wieder ad acta zu legen und Frieden zu schließen mit dem Kollegen. Egal, was Marc dazu sagt.

Und dann muss ich deine besondere kreative Gabe mehr als loben, mein liebes Schneckchen Du hast mich mit dieser Szene so zum lachen gebracht . Der „Monster XP 3200 twins deluxe“ muss ja im Hause Meier Einzug erhalten. Kein billiger Abklatsch aus dem Sonder-Internet-Verkauf. Nein, etwas mit einem besonders wichtig klingenden Markennamen . Ich glaube schon, dass Gretchen im Großen und Ganzen egal war, welchen Kinderwagen Marc da bestellt hat. Und der, ganz Fan von Schumi und/oder Vettel, hat dann gleich mal die "Ferrari-rote" Ausstattung ausgesucht. Aber das gibt er öffentlich ja nicht zu. Muss halt Gretchen dafür geradestehen .

So zischt er dann ab, der Meier. Das kann ja nicht angehen, dass seine Zwillinge ohne ihn ihren ersten Ausflug machen! Ein verantwortungsbewusster Vater sorgt sich nämlich selbst schon genug um die noch große Anfälligkeit der Neugeborenen. Aber ich glaube eher, dass es der Herr Doktor einfach nicht ertragen kann, in dieser generellen Ausnahmesituation nicht die erste Geige unter den Erwachsenen zu spielen. Wobei Geige, gestern noch hat er den pefekten Gitarrero gegeben. Mehdi hat es ja live verpasst. Aber Marc war so gut in seiner Rolle als Lillys "Support", dass er damit auch den Stier ordentlich beeindruckt hinterlassen hat. Und nun verfällt der Chirurg wieder in gewohntes überkandideltes Verhalten. Diesbezüglich wird er sich wohl nur schwerlich verändern. Aber ehrlich gesagt, wollen wir das überhaupt? Und und auch Gretchen und Mehdi, gefällt Marc, wie er ist, mit all seinen Ecken und Kanten. Alles andere an ihm wäre auch nicht normal.

Als Mehdi und Cedrick dann alleine auf der Dachterrasse stehengelassen werden, rutscht Mehdi beim lockeren Gespräch unter Vätern versehentlich ein "Du" heraus. Er merkt den Fehler schnell und korrigiert ihn natürlich. Aber ich hätte im ersten Moment erwartet, Cedrick würde sagen, dass das Duzen okay sei. Hat er leider nicht. Armer Mehdi! Er will doch wirklich nur freundlich sein.
Schade, dass die ansonsten recht gute Stimmung dann kippt und Cedrick die Vergangenheit nicht ruhen lassen kann oder will. Er ist noch immer eifersüchtig, obwohl es keinen Grund mehr dafür gibt. Aber die "strafe" folgt ja auf dem Fuße, als der dreifache Familienvater auf seine in der Cafeteria versammelte Anhängerschaft trifft und von deren Mama / Ziehmutter gleich oberlehrerinnenhaft zur Rede gestellt wird, wo doch die Abmachung eine andere war und der tags zuvor missbrauchte Rasen vor dem Familienanwesen wichtiger sein sollte als ein Aufenthalt außer der Dienstzeiten im Krankenhaus. Maria selbst hingegen ließ es sich zuvor nicht nehmen, trotz Mutterschaft sich selbst Einblick in das Geschehen auf ihrer Station zu verschaffen. Und die Vorwürfe von Cedrick deswegen, wenn man das so nennen kann, lässt sie geschickt an sich abprallen. Da hat der Meier aber mal wieder Recht gehabt, als er den Stier darauf hinwies, dass schließlich Maria bei ihnen zu Hause eindeutig die Hosen anhabe .

Und dann Sarahs "Wunsch"... hehe! Aber bevor Maria sich wirklich zu einer erneuten Schwangerschaft hinreißen lässt, wäre sie eher bereit, dass "Rick" sich eines Stücks seiner eingebildeten Männlichkeit berauben lässt . Zieht er es am Ende tatsdächlich durch?

Schnipp, schnapp, papperlapapp!

In diesem Sinne wünsche ich dir noch ein restliches, schön sommerliches Wochenende.

Bis bald.
Deine Bibi

Lorelei Offline

Facharzt:


Beiträge: 8.405

04.06.2018 12:16
#8473 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hey ihr Lieben ,

ich hoffe, ihr seid alle gut und sicher durch die heißen Tage gekommen. Ich für meinen Fall bin ehrlich froh, dass es sich ein bisschen heruntergekühlt hat, sonst wäre ich hier vermutlich gar nicht weitergekommen, weil ich mich selber zur Akklimatisierung ins EKH hätte einweisen lassen müssen. Aber so bin ich wieder ein bisschen ins Schreiben geraten und zwar so viel, dass es sogar für ein kleinwenig Vorrat gereicht hat, den ich dann, wenn die WM startet (Juhu! Noch zwei Wochen! Gibt es dann hier eigentlich auch wieder lustige Fußball-Smiles? ), sicherlich noch brauchen werde. Aber bis dahin ist ja noch ein bisschen Zeit (die hat auch die Truppe nötig, nachdem was man vorgestern gesehen hat , aber wie sagt man so schön, ist die Generalprobe verhunzt, klappt es umso besser bei der Kür!) und deshalb gucke ich schnell noch mal rück auf die Kommiseite:


@ Bibi:
Was deine Frage betrifft, nein, die Hassi weiß es nicht, aber sie ahnt es, nachdem Cedric sie nicht vehement dabei unterstützt hat, Sarah in ihrem Ideenreichtum zu bremsen. Dementsprechend zieht sie nun ganz andere Geschütze auf. Ja, der liebe Cedric hat es wirklich nicht leicht. Angefangen bei seiner Mädelsbande, die er trotz aller Differenzen und Missverständnisse natürlich über alles liebt und gegen nichts auf der Welt wiedereintauschen würde. Dann mit den Kollegen. Eigentlich ganz witzig, dass er vermutlich der einzige Mensch auf diesem Planeten ist, der den sympathischsten aller Mitarbeiter des EKH nicht leiden kann. Da schwingt wahrscheinlich noch mit, wie schnell man alles, das man liebt, auch wieder verlieren könnte, wenn man nicht aufpasst. Tja, und dann wäre ja noch der Meier. Sein ewiger Konkurrent aus alten Studientagen, der nachtragend sein kann wie eine Herde bockiger Esel. Er kann es nicht lassen, immer und immer wieder gegen ihn zu sticheln, obwohl sie sich doch im Grunde mittlerweile ganz gut verstehen und die Kriegsbeile begraben haben. Aber es muss halt immer noch jemanden geben, auf dem Dr. Meier ungeniert herumhacken kann. Wir wissen ja, im Grunde ist das doch ein Zeichen der Zuneigung. Und ich denke, das weiß auch Cedric, deshalb bleibt er Marc gegenüber doch ziemlich locker, was er im Gegenzug bei unserem lieben Mehdi noch lernen muss. Ich danke dir, liebe Bibi, für deine ausführliche Analyse und freu mich schon auf deinen nächsten Senf.


So und nachdem Hoch Sarah gerade für ordentlich Sonnenschein in Berlin gesorgt hat, wird es auch mal wieder Zeit, dem Sturmtief Meier reichlich Platz einzuräumen. Ich hoffe, er lässt das EKH noch stehen. Wir hatten schließlich genug Unwetter in letzter Zeit. Aber das werden wir ja gleich sehen.

Viel Spaß schon mal an der Stelle, seid alle herzlich gegrüßt und genießt auch weiterhin den Sommer im Frühling!

eure

Nachteule Online

Krankenschwester:


Beiträge: 380

04.06.2018 20:25
#8474 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Mein Schneckchen

Du hast mir heute eine riesige Freude bereitet .

Eine ausgiebige Analyse zur neuen Folge gibt es zu einem anderen Zeitpunkt. Aber dann wieder mit ordentlich scharfem Senf gewürzt .
Neenee . Keine böse Kritik. Ich fand die neue Episode wunderbar. You bzw. Marc Meier made my day (oder auch evening ).


Alles Liebe,
deine Bibi

Missing_DD Offline

Alter Ha(a)ser:


Beiträge: 1.196

04.06.2018 22:19
#8475 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Allerliebstes Schneckchen ,

da bin ich wieder. Mal wieder Zeit, dir von meinen Eindrücken deiner wundervollen Story zu berichten, bevor wieder jemand was von mir will. Genaugenommen habe ich mit dem Kommi der vergangenen Teile schon vor einer Woche angefangen, aber ständig ist irgendwas dazwischen gekommen und nun ist der neue Teil da. Nun wird es aber dringend Zeit und daher geht es los:

Nach all den Entwicklungen folgt nach wenigen Stunden Schlaf erstmal ein Moment des Unglaubens. Irgendwie wissen beide, dass sie nicht zuhause sind, aber irgendwie ist ihnen auch kurz nicht bewusst, warum sie hier sind. Dieser Moment ist aber schnell wieder verflogen und dann setzt das pure Glück ein. Jedes Mal, wenn ich das gelesen habe, habe ich mich gefühlt, als stünde ich in diesem Krankenzimmer und würde die beiden und ihr unendliches Glück beobachten. Das war so schön. Einfach zum Dahinschmelzen und so kam es, dass ich diesen Teil, diesen Moment einfach gelesen und genossen habe.

Zumindest, bis die beiden neuen Erdenbewohner in perfekter Symbiose angefangen haben, zu weinen. Marcs Reaktion und der Blick waren einfach göttlich. Eine Bedienungsanleitung? Marc ist einfach der Knaller, wenn er ratlos ist. Das dürfte wohl in Zukunft häufiger der Fall sein.

Gretchen hat jedenfalls den Durchblick und ist auch schon dabei, Marlon zu stillen. Nachdem Marc die erste Erkenntnis getroffen hat, kommt er nun auf eine weitere Idee.

Marc (stammelnd): Aber... Äh... Und Marlene? Sie äh... auch... ähm... Machst du auch noch die zweite Tanksäule auf?
Tanksäule? Echt jetzt? Typisch Marc…..

Und dann ging es so zauberhaft weiter, wie es begonnen hat. Ich habe die ganze Zeit geseufzt und vor mich hingeträumt, ein sehr genaues Bild der Situation vor Augen…

Und dann kam er…. Der Tagebucheintrag… Der war hervorragend. IN so wenigen Absätzen wurden alle wichtigen Personen vorgestellt, die im Leben der Zwillinge eine Rolle spielen werden. Einfach großartig und das verpackt in Gretchens rosarote Worte. Bezaubernd.

Und als wenn das nicht schon atemberaubend war, macht nun auch noch Marc weiter. Ich fang gleich an zu heulen vor Rührung. Das war so schööööööön……

Bei Marc und Medhi hat sich gerade trotz der Aufregung eine ganz besondere Ruhe breit gemacht. Eine Zufriedenheit, die ihresgleichen sucht.
Mit Marcs Elternzeit ist nun auch alles geklärt. Franz übernimmt das und kann seine Freude darüber offensichtlich nicht verhehlen. Das ist dann wohl eine Win-Win-Situation.

Jetzt ist nur die Frage, wie lange Marc die Elternzeit durchziehen wird. Die OPs werden ihm bestimmt fehlen. Andererseits hat er jetzt ganz andere Baustellen, die sein gesamtes Talent fordern werden.
Ich bin sehr gespannt, wie die beiden zu Hause mit ihren Zwillingen umgehen werden. Das wird eine Herausforderung.

Neben den bisherigen tollen Momenten kommt hier mal wieder ein wundervoller Marc-Medhi-Moment. Die beiden haben ohnehin eine ganz besondere Freundschaft und nun sind sie gleichzeitig in der gleichen Situation. Es ist einfach wunderbar zu sehen, wie die beiden in vollster Zufriedenheit auf Wolken schweben. Medhi ist erneut in dieser Lage und kann Marc wertvolle Tipps geben. Die wird er mit Sicherheit auch brauchen.

Medhi will mit Marc archaisch auf die Geburt der Kinder anstoßen. Mit Bier und Zigarren. Was für ein Klischee…. Aber irgendwie auch passend. Und passend zu Erinnerungen an lange vergangene Abende gesteht Medhi, dass er beinahe die Frage aller Fragen gestellt hätte. Marc hatte fast einen Herzinfarkt. Da das aber irgendwie doch noch kein Thema ist, hat sich das recht schnell erledigt.

Dann wird endlich auf die drei Musketiere angestoßen. Passender hätte es wohl niemand sagen können.

Während die Neu-Väter also mit ihren Familienfotos prahlen, stößt ein dritter frisch gebackener Vater dazu und echauffiert sich über eine Pullerparty ohne seine Person. Pullerparty ist übrigens sehr kreativ…..
Dann kommt mal wieder der ganz „normale“ Schlagabtausch der Herren. Irgendwie müssen sie ja zurück zu alten Gewohnheiten. Es wird also gekeift, was das Zeug hält, bis Marc etwas Verstörendes beobachtet. Offensichtlich fährt sein Kinderwagen mit seinen Kindern und seinen Eltern spazieren. Der Beschützerinstinkt war riesig und hat fast nicht auf die Terrasse gepasst. Wie sich Zeiten doch ändern können…..

Marc: Das ist doch...? Ist das nicht der „Monster XP 3200 twins deluxe“, Sonderausstattung und Sonderanfertigung für... äh... uns? Ey, das ist er wirklich! Das ist unserer! Ich äh... Haasenzahn wollte ihn unbedingt in Ferrari-Rot haben. Den gab’s nirgendwo anders zu kriegen. Deshalb hat das mit der Lieferung auch so ellenlang gedauert. Mit Federung, extraweicher Polsterung und extrabreiten Allwetterreifen für unwegsames Gelände. Falls wir mal zu euch hoch den Prenzelberg erklimmen wol... Ey, wie zum Teufel kommt das Teil überhaupt hierher? Nee, oder? Ham die den etwa mitgebracht? Wieso? Das war überhaupt nicht abgemacht. Noch nicht. Na klar, Butterböhnchen! Mutter! Sind die total bekloppt geworden? Die können doch nicht...? Doch, die können! Seit die beiden ihr Kriegsbeil verbuddelt haben, nerven die noch mehr. Und Haasenzahn macht da auch noch mit. Schippert die doch echt gemütlich mit dem Rolli durch den Park. Von wegen strikte Bettruhe. Dad, dieser Verräter, schiebt sie auch noch und säuselt ihr vermutlich gerade auch noch irgendeinen sentimentalen Scheiß ins Ohr. Ich bring ihn um. Ich bring sie alle um. Haben die denn überhaupt kein Verantwortungsbewusstsein? Was frag ich überhaupt? Ey, die Zwerge sind noch nicht mal vierundzwanzig Stunden auf der Welt. Ihr Immunsystem ist quasi noch inexistent. Wie können die die den ganzen Keimen und Pollen da draußen aussetzen? Na warte, die können was zu hören kriegen. Nicht mit mir! Nicht mit Dr. Meier!

Cedric (ist sichtlich überfordert, den außer Kontrolle geratenen Wortschwall des tobenden Vulkans überhaupt auch nur ansatzweise zu folgen): Pollen? Äh... nächste Woche ist meteorologischer Herbstanfang. Die einzigen Pollen, die jetzt noch rumfliegen und Probleme bereiten, sind die... Äh... hallo? Meier?
Mehdi (einmal mehr völlig perplex u. fasziniert vom Meierschen Überreagieren): Marc, da ist doch nichts weiter dabei. Frische Luft hat noch niemandem geschadet. Und eure Mütter haben doch zwei gestandene Ärzte dabei, die notfalls eingreifen werden, wenn... Überväter überkompensieren. Äh... Da haut der einfach ab und lässt uns stehen! Unbelehrbar, dieser Idiot. Gretchen wird ihn lieben.
Cedric: Das musste mir nicht sagen.


In diesem Moment können die beiden Streithähne sich sogar nett unterhalten, doch der Friede hält nicht lange und schon blickt Cedrics Feindseligkeit durch. Mein Gott, wird es nicht Zeit dauerhaft Frieden zu schließen???

Jedenfalls geht der Stiersche Schlagabtausch in die zweite Runde. Partner ist nun Mary und es wird wieder gezickt, was das Zeug hält. Bei den beiden herrscht eben nicht die Harmonie vor. Doch angesichts der diversen Geburten im Krankenhaus kommt erneut auf, dass die Familienplanung vielleicht noch nicht abgeschlossen ist. Sarah ist ganz begeistert. Mary hingegen, naja, hat andere Pläne. Die wiederrum schmecken Rick nicht. Da steckt noch viel Feuer drin….

Zurück bei den Zwillingen schmeißt Marc gerade alle Besucher raus, nachdem er bereits ordentlich Anschiss für den Spaziergang verteilt hat. Oh je, was für ein Übervater….. Ich bin ja mal gespannt, was er mit dem ersten Freund seiner Tochter anstellt.
Auf jeden Fall hat er nun alle Hände voll mit dem Rausschmiss der Anwesenden zu tun. Das gestaltet sich schwieriger als gedacht. Tja, es will sich eben niemand von den Meierschen Zwergen trennen. Während Marc seine Ruhe haben will, will Gretchen ihre Freude mit allen teilen. Andererseits brauch sie tatsächlich auch eine Pause..

In der Ruhe gesteht Marc dann unversehens, warum er über den Spaziergang so erbost war. Es war so süß: Er wollte den Kinderwagen zusammenbauen und den ersten Spaziergang mit den Zwergen machen. Ich kann seine Schmollschnute förmlich vor meinem geistigen Augen sehen.

Nun beabsichtigen die vier, sich zu erholen und schon wieder geht die Tür auf. Wer das wohl ist? Und die bessere Frage ist: Wird diese Person das überleben?

Ich freu mich auf mehr.

Drück dich,
Elena

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