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 Kommentarseite zu den Fortsetzungen!
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Schneewittchen Offline

Mitglied

Beiträge: 5.510

14.03.2011 09:46
#4001 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Also, du hast ja immer Ideen, Marc mit Weihnachtsmütze, ist
ja kaum vorstellbar! Diese ganze Idylle schlägt ihm auf den Magen,
na ja, er wird sich damit arrangieren müssen, im Hause Haase läuft
das ja anders ab als mit seiner Mutter!!!
Seine Gedankengänge sind sehr amüsant, es kostet ihn ja fürchterliche
Überwindung da mitzumachen.

Und dann sieht er auch noch das andere verliebte Paar, da dreht es ihm doch
glatt den Magen um...

______________________________________________

Jule ( gelöscht )
Beiträge:

14.03.2011 17:38
#4002 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hallo Anke,

heute bin ich mal pünktlich, außer du hast in der Zwischenzeit einen neuen Teil veröffentlicht, was ich mal schwer nicht hoffe oder doch? Dann hätte ich immerhin mehr Nachschub für meine geplagte süchtlings Seele.
Auch wenn du es mir jetzt vielleicht nicht glaubst, ich hatte irgendwie einen kleinen Verdacht, dass Marc einen Nistelzweig kauft und spätestens, als du dann meinstest, dass es ja 2x im Kapitel erwähnt worden ist, wusste ich es sicher. Gut, im nachhinein kann das jeder behaupten, aber naja, wollte das trotzdem mal hier sagen
Ach ja, herzlichen glückwunsch zum 4.000 Kommi, echt unglaublich. Aber du hast es verdeint
ich bin jedes mal aufs neue sprachlos wie viel du geschrieben hast und mit was für einem Eifer du dran bleibst. Und vorallem, dass dir nicht die ideen ausgehen, normalerweise merkt man, wenn die Leute keinen Plan mehr haben und dann kommt schnell das Ende. Aber bei dir ist das anders, als würdest du noch 100 Seiten weiter so schreiben können und dir würde immer was neues einfallen... Wobei.. In 100 Seiten wären wir wohl noch immer nicht am Heiligen Abend angelangt, wie ich dich kenne
Ich kann nur immer wieder sagen, was die Qualität, die Ausdauer, die Ideen, die Umsetzung, die Dialoge, die Charaktere betrifft, man kann dich echt in jeder Hinsicht zum Vorbild nehmen...
So, jetzt hab ich aber fürs erste genug geschleimt (musste mich ja für deinen Kommentar gestern irgendwie revanchieren)

Also, der Teil heute war mal wieder wahnsinnig toll (okay, das Geschleime geht doch weiter)
Da ist immer noch so viel Liebe zwischen Gretchen und Marc, ich könnte heulen vor rührung.
Ach ja, und es war heiß
und sagte ich süüüüß schon? Nein, glaube nicht.
Marc ist echt niedlich, ein echter Schmusebär, kauft einen mistelzweig, damit Gretchen ihn immer küsst...

GH (schmunzelt u. bekommt Herzklopfen): Als ob ich das jemals vergessen würde.
Weiß man’s? Sicher ist sicher!
MM (kleinlaut): Doch! Jetzt gerade!

Ähm, entschuldigung, aber wie süß ist das denn bitte? Image and video hosting by TinyPic
Vorallem dieses bescheuerte "(kleinlaut)" So ganz nebenbei, er war bestimmt enttäuscht, dass Gretchen gerade lieber geredet hat, als ihn zu küssen... Wie kann sie nur? Aber sie macht es ja wieder gut

Über deinen youtube link lässt sich streiten, mein Fall ist das nicht so ganz, aber gut.
Gepasst hat es trotzdem gut zu deiner Szene, auch wenn es ja im Prinzip eine Sexszene war, war das einfach umwerfend liebevoll beschrieben und einfach nur ... süß (ja, ich keinne nur dieses eine adjektive, macht das sich artikulieren leider etwas schwerer, aber passt irgendwie immer wenns um marc und gretchen geht)

Marc knabberte zärtlich an ihrem Ohr und flüsterte ihr Liebesschwüre hinein, woraufhin ihr Herz heftig zu flattern begann.
ich schmelze so eben dahin, bitte anke, jetzt schau dir mal die sauerei hier an
Wirklich toll die Szene, sie zeigt genau das richtige Maß in dem Moment, du hast wie immer genau die richtigen Worte getroffen, toll.

Merkt man, dass mir die Szene gefallen hat?
Nein?
Dann sag ich es jetzt:
Anke, das war einfach super super toll, traumhaft schön, perfekt toll geschrieben, einfach wunderbar
ich freue mich tierisch auf mehr
und hoffe, dass es mal langsam auf weihnachten zu geht.
Zwischenfrage: Wieviele Teile sind denn da noch so geplant bis zum heiligen Abend? Und was schenkt eigentlich Gretchen Marc, oder hab ich da was vergessen?
Gretchen war ja mal mit sabine einkaufen, oder hat sie da nur das Kleid und die Unterwäsche gekauft? Mhm, muss ich glaub ich nochmal flink nachlesen, ich glaub das mache ich jetzt.

Ich wünsch dir was meine Süße
Liebste Grüße
deine auf ihrem eigenen Schleim ausrutschende Penny

Pinklady166 ( gelöscht )
Beiträge:

14.03.2011 19:20
#4003 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hallo mein Schäääääääääääätzeeeeeeeeeeeeeelein

Da bin ich aber froh, dass er seinen Weihnachtsengel nicht vergessen hat. Puuh! *schweiß-von-der-stirn-wisch*

Und dann kam der Brüller des Tages. Mistelzweig, der direkt über unserem Bett hängt Sorry, aber ich stell mir das nur zu bildlich vor.

Hach....und dann ging es mit dem Love-Shuttle direkt zu den Sternen. Kann ja nur ein guter Flug gewesen sein, unter einem Mistelzweig. Es geht schon wieder los.

Ich werd mich jetzt ein paar Minuten beruhigen und dann werde ich den letzten Abschnitt noch einmal lesen. Ohne dieses Gestrüpp über dem Bett, das lenkt total vom Wesentlichen ab!!!!

Sehr sehr schön geschrieben.

Bin begeistert von deinem schreiberischen Talent.

Wünsch dir einen schönen Abend

Gruuuzz

das Teufelchen Glückmeier

Azadeh Offline

Mitglied


Beiträge: 2.732

14.03.2011 20:22
#4004 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hey Mausi!

Das war heiß und wunderschön zu gleichImage and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPic! Die Zwei sind wirklich unersättlich und als vorbeugende Maßnahme wird glatt ein Mistellzweig über das Bett gehängt,genial! Wetten jetzt kommen sie garnicht mehr aus dem Bett!Aber irgenwie glaube ich das die Beiden nichts dagegen haben

Super einfach genial,mehr davon bitte!

Hab dich lieb!

Dein Prinzesschen

Hassi1 Offline

Mitglied


Beiträge: 4.307

14.03.2011 21:27
#4005 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hey Anke!
Der neue Teil war einfach wundervoll und auch heiß.Image and video hosting by TinyPic
Die Beiden können einfach nicht genug voneinander bekommen und jetzt hängt bei ihnen ein Mistelzweig über dem Bett, die Idee konnte doch nur von Marc kommen.
So und nu, werden die Zwei überhaupt das Bett verlassen oder bleiben sie für immer und ewig, also solange der Mistelzweig über dem Bett hängt, im Bett liegen?
Ich bin ja mal gespannt, wie es bei Martchen weiter gehen wird und mich schon riesig auf den nächsten Teil.
Liebe Grüße
Miriam

Kate ( gelöscht )
Beiträge:

14.03.2011 22:15
#4006 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

So, mein Eierscheckchen!

Ein Mistelzweig? Als ob der Meier einen Grund bräuchte, um der Dame ständig die Luft abzuschneiden.

Aber niedliche Idee. Baut der Mann jetzt auch für sein Blondchen ein Gestell, dass er ihr auf die Schultern mutiert und oben hängt er dann den Zweig dran? Frei nach dem Motto "Ich knutsch die rund um die Uhr, egal wo"?

Wunderschön hast Du das wieder geschrieben, mein Schatz.Image and video hosting by TinyPic Eine Sonnenbrille hat`s aber nicht gebraucht, das kenne ich ganz anders von Dir.

Prima und weiter im Text, aber subito!

Liebe Grüße und Bussi

Dein Karmegeenchen

Pinklady166 ( gelöscht )
Beiträge:

15.03.2011 22:42
#4007 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hallo mein Schätzelein

Also, der neue Teil hat mir überhaupt nicht gefallen!!!

Warum????

WEIL ES BIS JETZT 22:41 KEINEN GAB!!!!!

Iiiiiiiiiiiiiiiich will Nachschub!!!!!!!

stinkige Grüße

Ich

Lorelei Offline

Mitglied


Beiträge: 7.453

15.03.2011 22:58
#4008 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hallo ihr Lieben ,

nicht wundern, was dieser Mörderkommi hier soll. Auf Anfrage unserer lieben Forumskollegin Anni habe ich mich heute mal an eine Zusammenfassung meiner Geschichte gemacht, die nach mittlerweile 38 Seiten bitternötig war. Nach anderthalb Jahren Schreibselei ist allerhand Material zusammengekommen und vieles habt ihr sicherlich schon vergessen. Mir geht es da genauso. Gott sei dank hatte ich schon mal letzten Oktober so eine Zusammenstellung für jemanden gemacht und konnte so auf das Dokument zurückgreifen und musste nur noch den Rest ergänzen. Ansonsten hätte ich vermutlich Tage, wenn nicht Wochen gebraucht, mich durch alles durchzuwursteln. Ich wäre vermutlich von der Fülle erschlagen worden und ihr hättet mich nie wieder gesehen. Das wäre aber ziemlich blöd für euch, weil ihr dann nie erfahren hättet, wie das alles am Ende ausgehen wird. (falls ich es jemals bis ans Ende geschafft hätte )

Wie dem auch sei, seht das einfach als großes Dankeschön von mir für eure Treue. Und vielleicht ermutigt diese ‚kleine’ Zusammenstellung (ich hab es tatsächlich geschafft, die Story auf 13 Wordseiten zu kürzen! ) den einen oder anderen neuen Leser, die die Vielzahl an Seiten bisher abgeschreckt hat, meine FF zu beginnen, doch noch in die laufenden Handlung einzusteigen. Ich würde mich auf jeden Fall freuen.


So und hier ist sie also, die Zusammenfassung meiner bescheidenen Fortsetzungsphantasie. Ich habe sie hier in den Kommibereich gestellt, weil es sonst in der aktuellen Storyline nur gestört hätte. Erwartet aber bitte keine literarische Glanzleistung! Viel Spaß!



Ich habe beim dramatischen Finale der 2. Staffel angesetzt. Also in der Kirche mit dem Zusammenbruch von Gretchens Vaters. Ich habe die Virusgeschichte aber nicht sehr ausgedehnt. Neben Franz hatte es auch Mehdi und kurz darauf auch Gretchen erwischt, beide mussten reanimiert werden, aber unser Held, Gott Marc Meier persönlich, hat die beiden wieder zurückgeholt. Die Ehe mit Alexis habe ich bewusst ausgeklammert (muss auch nicht unbedingt sein oder?) und nur grob umrissen. Nach dem Krankenhausaufenthalt (Gretchen hatte es am schlimmsten von allen erwischt; Marc hat immer heimlich an ihrem Bett gesessen, was sie aber nicht mitbekommen hat...) ging es erst einmal in die Flitterwochen. Mehdi und Marc bilden derweil eine Art Schicksalsgemeinschaft, er zieht bei Marc ein und sie baden zusammen im Selbstmitleid. Als sie wiederkommt, merkt Gretchen aber schnell, dass sie Marc nicht vergessen kann. Sie bleiben zufällig zusammen im Aufzug stecken, wo zwar nichts weiter passiert (fast nichts), aber die Anziehung immer noch spürbar ist. Beide gehen verwirrt auseinander.

Gretchen spürt zunehmend, dass etwas mit ihrem Ehemann nicht stimmt (er ist nie da, lässt sie oft allein; sie vermutet eine Affäre mit Frau Nettelsbacher.). Sie beschließt, zusammen mit Sabine, der sie ihre Sorgen anvertraut hat, in seiner Villa zu spionieren. Durch Sabines Tollpatschigkeit stoßen sie auf den Geheimgang hinter der Wand. Zur gleichen Zeit hat Gabi versucht, Alexis mit ihrem Wissen um seine Identität zu erpressen, um an ein bisschen Kohle für ein sorgenfreies Leben zu gelangen. Ihr Erpresserbrief ist aber in Mechthild von Burens Finger geraten. Sie war bei mir die eigentliche Böse in der Geschichte (sie ist diejenige, die ihren Sohn auf dem Gewissen hat und ihn eingemauert hat.), nicht Alexis, der kommt eigentlich ganz positiv weg (naja wie man’s nimmt). Er ist nur durch ungünstige Umstände in diesen ganzen Schlamassel geraten. Die Geldübergabe geht jedenfalls schief. Mechthild entführt (mit erzwungener Unterstützung von Alexis, der seine ‚Schwiegermama’ aufhalten wollte; er hatte von der Erpressung erfahren) Schwester Gabi und will die lästige Mitwisserin beseitigen lassen, versteckt sie aber vorher in dem Geheimgang, den dann Gretchen und Sabine entdecken. (Sie sind von den beiden bei ihrer Spionageaktion gestört worden und hatten sich hinter dem Vorhang versteckt und so alles beobachtet.) Die beiden befreien die gefesselte und total verängstige Gabi und fliehen zu dritt aus der Villa in den Grunewald, wo Marc und Mehdi die drei aufgescheuchten Hühner schließlich aufgabeln. Gretchen hat sich bei der Flucht am Knöchel verletzt, weil sie eine Böschung hinuntergestürzt war, der dann im Krankenhaus von Marc verarztet wird. Mehdi kümmert sich derweil um die traumatisierte Schwester Gabi.

Gabi hatte in der Zwischenzeit Gretchen alles über Alexis erzählt, was sie wusste. Gretchen fällt aus allen Wolken. Wen hat sie da nur geheiratet? Während Sabine am liebsten die Polizei informieren will, will Gretchen Alexis erst zur Rede stellen, weil sie nicht glauben kann, dass er ein schlechter Mensch ist - Marc, der mittlerweile die Wahrheit erfahren hat, ist strikt dagegen, wird aber von Gretchen und Mehdi in deren Übereifer übergangen - und es kommt zum Showdown in einem Restaurant, in dem sich Gretchen mit Alexis verabredet hat. Frank taucht zusammen mit Lissi dort auf. Er will seine Frau zur gemeinsamen Flucht überreden, da er Mechthild mittlerweile als unberechenbar einstuft. Noch ahnt er nicht, dass seine große Liebe schon längst über ihn Bescheid weiß. Aber Frank bekommt einfach nicht die Zähne auseinander. Lissi stellt ihn deswegen zur Rede. In dem Moment taucht Mechthild im Restaurant auf. Sie ahnt, dass sich „ihr Sohn“ absetzen will. Außerdem hatte sie im Geheimgang, aus dem ihr Opfer verschwunden war, Gretchens Schal gefunden und sie weiß nun, dass „ihre Schwiegertochter“ Bescheid weiß. Sie setzt sich zu ihr an den Tisch. Mechthild bedroht Gretchen mit einer Waffe und nimmt sie als Geisel, als Druckmittel für Frank, der sich ihr dann mutig entgegenstellt. Es kommt zu einem Gerangel. Frank will seine Frau vor der Irren beschützen, gesteht ihr dabei seine wahre Identität und dass er sie immer geliebt hat und schmeißt sich dazwischen. Es fällt ein Schuss.

Mehdi und Marc sind auch in der Nähe (eigentlich nur Mehdi, der sich im Restaurant versteckt hält, weil er Gretchen nicht ohne Begleitschutz zu dem Treffen mit Alexis gehen lassen wollte, aber Marc muss ja auch den Helden spielen, ne). Marc steht derweil hilflos vor dem Restaurant, hält es schließlich nicht mehr aus, als er sieht, dass Mechthild das Restaurant betritt und will eingreifen. In dem Moment nimmt das SEK, das von Sabine alarmiert wurde, Stellung, dann fällt der Schuss. Marc rennt kopflos in das Restaurant, aus dem die Gäste panisch herausströmen. Er denkt, dass es Gretchen erwischt hätte, als er sieht, wie Mehdi die Vitalzeichen der am Boden liegenden Personen kontrolliert und feststellt, sie sei tot, und gesteht ihr in seiner Verzweiflung seine Liebe. Aber Mechthild ist diejenige, die tot am Boden liegt. Frank wurde von einem Streifschuss erwischt und wird verhaftet und unter Polizeischutz ins EKH gebracht, wo Gretchen ihm am nächsten Tag seinen Betrug verzeiht. Es kommt zu einer tränenreichen Abschiedsszene zwischen den beiden, sie wäre sogar dazu bereit, ihm zur Flucht zu verhelfen, aber Frank will endlich zu dem stehen, was er verbrochen hat. Er kommt daraufhin ins Gefängnis (wegen seiner Betrugsgeschichten, nicht wegen dem Mord an dem echten Alexis).

Nach den dramatischen Ereignissen nimmt Marc Gretchen mit zu sich nach Hause. Sie schläft noch im Wagen ein, er trägt sie in seine Wohnung und legt sie in sein Bett, während er mit der Couch vorlieb nimmt. Sie sprechen sich schließlich am nächsten Morgen aus, denn Gretchen hatte sein Liebesgeständnis mitbekommen. Sie gesteht ihm sogar, dass sie sich insgeheim gewünscht hätte, er hätte in der Kirche etwas gesagt und er gesteht ihr sogar, dass er es vielleicht getan hätte, wenn er gewusst hätte, er hätte noch eine Chance. Aber er hatte aufgegeben und wollte ihr ihre Märchenhochzeit nicht kaputtmachen.

Gretchen braucht nach dem aufwühlenden Gespräch erst einmal Zeit für sich, um zu verstehen, was alles schief gelaufen ist und verlässt seine Wohnung, was Marc wiederum nicht verstehen kann. Schließlich hatte er sich ihr gerade erst geöffnet und ihr quasi durch die Blume seine Gefühle offenbart. Instinktiv führt ihr Weg sie ins Krankenhaus, wo sie kurze Zeit später einen Nervenzusammenbruch erleidet, als sie sieht, wie Frank von der Polizei abgeführt wird. Der ganze Schmerz bricht aus ihr heraus. Sabine kann sie nicht beruhigen und zieht Dr. Kaan zu Rate, weil Dr. Meier nicht zu erreichen ist. Mehdi kümmert sich liebevoll um seine psychisch labile Exfreundin, die er auch am liebsten zurückhätte, was Marcs Eifersucht wieder ansteigen lässt, der inzwischen von ihrem Schwächeanfall erfahren hat und bei der Visite Mehdi schlafend an Gretchens Krankenbett vorgefunden hat. Es entwickelt sich ein Streitgespräch, aus dem sich Mehdi dezent zurückzieht. Marc rauscht dann wütend davon, als Gretchen sich ihm nicht gleich in die Arme werfen will und erst einmal Zeit für sich braucht.

Gretchen zieht sich nach ihrer Entlassung zurück. Sie versteckt sich erst im Haus ihrer Eltern und flieht dann später auf die Insel Rügen, um der Berliner Presse zu entkommen, die die „Falscher Millionär“-Geschichte ausschlachtet und die Villa Haase belagert, und um ihren Kopf endlich freizubekommen und das Geschehene zu verarbeiten, wovon aber nur ihre Eltern wissen.

In der Zwischenzeit lenkt sich Marc mit ganz viel Arbeit von seinen Gedanken an Gretchen ab. Er hat die Vertretung von Prof. Haase übernommen, der sich noch von seiner Viruserkrankung erholt. (Bärbel hat Franz übrigens in ihrer Sorge ihre Affäre u. das gestohlene Geld gestanden, was zu einem Ehestreit geführt hat, aber die Geschichte mit Gretchen und ihrem Betrügergatten und die Sorge um den Gemütszustand ihrer Tochter führt sie wieder zusammen. Von ihrem neuen Hobby, der Hanfplantage, erzählt sie ihm aber nichts.) Mehdi sorgt sich dagegen um Gretchen und bemüht sich um sie mittels Telefon- und Sms-Terror (das alles noch vor ihrer überstürzten Abreise), aber sie lässt keinen an sich heran. Das Verhältnis zwischen Marc und Mehdi verschlechtert sich, lieben sie doch dieselbe Frau, was ihr gemeinsames Wohnen nicht gerade leichter macht (Die beiden wohnen übrigens zusammen in Marcs Wohnung. Geteiltes Leid, ist schließlich halbes Leid, war ihre Devise während Gretchens Ehe.). Sie gehen sich erst einmal aus dem Weg.

Während sich Gretchen auf Rügen selbst findet und in Erinnerungen schwelgt (sie war als Kind schon immer gern dort gewesen), lassen Marc die Gedanken um Gretchen nicht los, was ihn fast wahnsinnig macht und zu kleinen Aussetzern im OP führt, als er aus Versehen Knechtelsdorfer als Haasenzahn anredet und sich Hohn und Spott der Kollegschaft zuzieht, woraufhin er sich erst einmal in seinem Büro verschanzt und eine unschöne Begegnung mit seiner Mutter hat, die ihn aus seinen Tagträumen von Gretchen und einer Begegnung am Strand reißt und es auch noch wagt, nach Gretchens Telefonnummer zu fragen. Sie hat von der Geschichte mit ihrem Betrügergatten und der meuchelnden Schwiegermutter gehört und wittert Ruhm und Erfolg, wenn sie diese Geschichte für ihren neuen Dr. Rogelt verarbeiten darf. Marc schmeißt sie schließlich empört aus seinem Büro. Völlig überarbeitet fährt er anschließend nach Hause, gerät zu seinem Leid auch noch in eine Polizeikontrolle und trifft zu Hause auch noch auf Mehdi, der ihm gerade noch gefehlt hat. Aber die beiden Freunde sprechen sich endlich aus und Mehdi erfährt schließlich, was wirklich zwischen Marc und Gretchen vorgefallen ist.

Mehdi hat den aussichtslosen Kampf um Gretchens Herz aufgegeben und gibt sie frei. Er tritt Marc ordentlich in den Hintern, damit er um Gretchen kämpfen soll. Marc rafft sich endlich auf und fährt ihr schließlich nach (Nach einer Stippvisite in Franz Büro, der ihm den entscheidenden Tipp gibt, wo er sie finden kann. Franz weiß nämlich schon lange, wie es um das Herz seines Oberarztes bestellt ist. Geschickt zieht er ihm sogar die drei Worte aus der Nase.).

Währenddessen schwelgt Gretchen auf Rügen in ihren Erinnerungen. Sie erinnert sich an ihre erste Begegnung mit Marc vor zwanzig Jahren auf einem Spielplatz in Mitte. Es war Sommer. Der 3. August 1989. Sie wollte gerade ihren ersten Satz in ihr allererstes Tagebuch schreiben, als ihr ein Junge auffällt, der traurig auf einer Schaukel sitzt. Sie setzt sich dazu und reicht ihm einen Schokoriegel. Er sagt nicht viel, nur dass sein Vater gegangen sei. Gretchen nimmt ihn daraufhin tröstend in den Arm und es ward gleich um sie geschehen. Dass es ihm genauso ging, wird sie aber erst Jahre später erfahren. Er verlässt schließlich schnell ziemlich durcheinander den Spielplatz. Gretchen kannte noch nicht einmal seinen Namen. Nur eines wusste sie, sie hatte sich unsterblich verliebt und sie wollte ihn unbedingt wieder sehen, doch er kam nicht wieder zum Spielplatz zurück.

Wochen später, sie hatte ihren ersten Schultag auf dem Gymnasium, sieht sie ihren persönlichen David Hasselhoff in jung wieder. Er geht auf ihre Schule. Sie freut sich riesig, er war ihr Lichtblick, denn ihr erster Schultag war eher suboptimal und sehr demütigend verlaufen. Doch Marc scheint sie nicht wieder zu erkennen, macht sich über sie lustig und tauft sie Haasenzahn. Das war der Beginn ihrer Horrorschulzeit mit Marc Meier, in der er sie immer wieder gequält und gedemütigt hat, die aber auch von Lichtblicken geprägt war, denn auch Marc ist fasziniert von dem kleinen dicken Mädchen, das ständig nervt und ihm immer hinterher rennt, nur zeigt er es nie offen, sondern nur im Stillen. Heimlich beobachtet und fotografiert er sie, küsst sie in einem Moment der Unzurechnungsfähigkeit in ihrem Garten, woraufhin er sie erst recht nicht mehr vergessen kann. Dass er sie bei einem gemeinen Bombenattentat auf die Mädchenduschen auch noch nackt gesehen hat, macht sein Gefühlschaos nur noch schlimmer, weil er nun auch noch ständig von ihr träumen muss und das auch noch nicht jugendfrei. Aber irgendwie schafft er es doch, über all die Jahre seine aufkeimenden Gefühle zu verdrängen. Doch an seinem letzten Schultag bricht es aus ihm heraus.

Gretchen hat sich mittlerweile damit abgefunden, keine Chancen bei ihm zu haben und hat sich einem schwedischen Austauschschüler angenähert. Sven Sorenson wird ihr erster fester Freund. Marc kocht vor Eifersucht, weil Gretchen ihm nicht mehr die Aufmerksamkeit schenkt, die er gewohnt ist. Dass er eifersüchtig oder gar verliebt ist, weist er natürlich entschieden von sich. Aber auf seinem Abiball kann er nicht anders. Er fordert Gretchen, mittlerweile wunderschön und ohne Zahnspange und Hornbrille, zum Tanzen auf („Dreams are my reality“ von Richard Sanderson). Gretchen glaubt zu träumen. Auch Marc ist glücklich. Es soll aber ihr erster, aber auch letzter gemeinsamer Tanz sein. Er sieht ihr noch einmal tief in die Augen, prägt sich alles als Erinnerung ein, dann geht er. Sie werden sich erst Jahre später im EKH wieder sehen.
(Das war nur ein Zusammenschnitt von ein paar Flashbacks, die im Laufe meiner Geschichte einen Blick in Marcs oder Gretchens Vergangenheit gewagt haben.)

Gretchen hat mittlerweile ihren Selbstfindungstrip beendet und weiß nun, was sie will. Sie will am nächsten Tag zurück nach Berlin. Zurück zu Marc! Sie steht am Strand und schaut in den Sternenhimmel, als sie eine Sterneschnuppe sieht. Sie wünscht sich, dass Marc hier wäre. Sie ahnt nicht, dass ihr Wunsch gleich wahr werden würde. Marc sieht sie schon von weitem am Geländer stehen und geht langsam auf sie zu. Sie hört ein Geräusch und dreht sich herum. Sie sieht erst nur einen Schatten. Dann werden die Konturen deutlicher. Im Mondlicht erkennt sie endlich sein Gesicht, löst sich vom Geländer und läuft auf ihn zu und........... rennt ihn um....

„Aua!!!“ schrieen beide gleichzeitig.
Es ist doch kein Traum! Er ist wirklich hier! Aber woher wusste er…?
- „Hey, nicht so stürmisch, Prinzessin!“
- „Oh, tut mir leid … in Träumen sieht das immer so romantisch aus!“
Er grinste sie an. - „Halt die Klappe!“
- „Was machst du überhaupt hier?“
- „Gretchen, du sollst die Klappe halten!“
- „Also im Film sieht das immer ganz anders aus!“
Marc stöhnte. - „Ok, soll ich noch mal zurückspulen, zurückgehen und noch mal angelaufen kommen???“
- „Ja, das wäre schön!!!“
- „Ey, das ist jetzt nicht dein Ernst oder?“
- „Doch!!! Wäre irgendwie schön!“
Marc verdrehte die Augen. - „Ok, aber das mache ich jetzt nur für dich!“ Er stand auf und ging zurück. Gretchen tat dasselbe. Also zurück auf Startposition!
Sie lief wieder auf ihn zu … erst langsam … dann immer schneller … und fiel ihm schließlich glücklich um den Hals. Er drehte sie zweimal um die eigene Achse, setzte sie ab und schaute ihr tief in die Augen, er strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht, nahm ihre Hand und sagte endlich die drei Worte, auf die Gretchen seit 20 Jahren gewartet hatte: „ICH LIEBE DICH!!!!“ - „Hast aber lange gebraucht!“ - „Halt die Klappe!“ Und sie versanken in einem langen leidenschaftlichen Kuss …

(Das hat Bora wohl auch zu seinem Happy End Finale inspiriert. Ihr könnt nicht glauben, wie stolz ich auf mich bin, ich selbstverliebtes Stück.)

Es folgt eine wunderschöne Nacht und eine noch schönere Honeymoon-Woche im Hotel auf Rügen, bis der Alltag sie wieder hat und der Oberarzt von seinem Chef zurück nach Berlin zitiert wird.

In der Zwischenzeit ist Mehdi ein paar Mal mit Maria Hassmann ausgegangen, die in der Cafeteria noch einmal eine Flirtoffensive gestartet hatte (sie fühlt sich auch einsam), um sich von seinem Liebeskummer wegen Gretchen abzulenken. Aber auch Schwester Gabi hat ein zaghaftes Interesse für ihren charmanten Oberarzt entwickelt, nachdem dieser sie heldenhaft aus dem Wald vor Mechthild von Buren gerettet hatte und sich liebevoll um sie gekümmert hatte. Sie fühlt sich ihm nah, weil er damals nach dem Verlust ihres Kindes auch schon für sie da war. Mehdi ist aber zunächst blind für ihre zögerlichen Annäherungsversuche.

Marc und Gretchen kommen nach einer Woche „Honeymoon“ überglücklich und trunken vor Liebe mitten in der Nacht von Rügen zurück und treffen in seiner Wohnung auf Maria und Mehdi, die gerade zum ersten Mal miteinander geschlafen haben. Mehdi ist die Situation unendlich peinlich und er schämt sich in Grund und Boden, weil gerade seine unerreichbare Traumfrau, der er immer noch hinterher trauert, ihn inflagranti erwischt hat. Gretchen ist es auch sehr unangenehm. Aber Marc und Maria nehmen es mit Humor. Gretchen und Marc lassen die beiden schließlich allein (aber die Stimmung ist kaputt nach dem Auftauchen seiner Ex und Maria, die einen Anflug von Eifersucht spürt, da sie Mehdis sehnsüchtige Blicke Richtung Gretchen wahrgenommen hat, lässt ihn stehen) und ziehen sich in die Villa Haase zurück, wo Marc am nächsten Morgen eine unschöne Begegnung mit Bärbel Haase unter der Dusche hat.

So erfährt auch die ganze Familie Haase endlich, dass die beiden jetzt zusammen sind. In der Klinik wollen sie ihre Beziehung anfangs noch geheim halten, aber eine unangenehme Begegnung zwischen Marc, Gretchen, Mehdi, Maria und Gabi im Aufzug, eine neugierige Stationsschwester, die stasilike ermittelt, ein paar erotische Spielereien und sexy Catwalks, mit denen Gretchen Marc bis aufs Blut reizt, ein klärendes Gespräch mit Mehdi unter vier Augen, eine eifersüchtige Krankenschwester, die ihren Ex aufhetzt, der daraufhin eifersüchtig an einer Frauenarztpraxis lauscht und mit der Nase die Türklinke trifft, und ein Mittagessen mit den Mädels und einem Pascha in der Cafeteria später führt zu einem innigen Kuss, der auch die restlichen Mitarbeiter des EKH über die neuen Verhältnisse auf der Chirurgie informiert. Aber da die beiden eh nie und nirgends die Finger voneinander lassen können, wäre es früher oder später auch so herausgekommen, dass sich Marc Meier und Gretchen Haase endlich gefunden haben.

Nach ein paar unschönen Beinahe-inflagranti-Begegnungen mit Schwester Sabine, die die Schamesröte tagelang nicht mehr aus dem Gesicht bekam, seinen „Schwiegereltern“, die für ein Zölibat in der Klinik eintraten, seiner Mutter, die völlig geschockt aus allen Wolken fiel, dass sich ihr Sohn tatsächlich in die dicke Frau verliebt hat, die sie einst im Fitnessstudio umbringen wollte, und Mehdi, der still vor sich hin litt, beschließt Dr. Meier, sich sicheres Terrain zu suchen und baut mit Hilfe von Schwester Sabine, die er vorschickt, ein Liebesnest im ungenutzten Ostflügel der Klinik. Die treudoofe und romantisch gestimmte Krankenschwester macht das natürlich gerne für ihren Oberarzt und schafft eine orientalische Kissenlandschaft in Anlehnung an Dr. Rogelt in tausend und einer Nacht. Dass sie dort unten im Keller auf ein dunkles Geheimnis stoßen würde, hatte sie aber nicht erwartet. Aber sie erkennt das Potential der Hanfplantage und bietet sich mittels Erpressung Bärbel und Gordon als Partnerin an. Und nachdem Dr. Meier Knechtelsdorfer wegen Talentfreiheit entlassen hat und er zurück in seine Heimat gegangen ist, konnten sie einen Mitspieler mehr gut gebrauchen. Denn das Geschäft blüht und man expandiert und handelt auch mit anderen Krankenhäusern in Berlin.

Mehdi, der sich einerseits wirklich für seine beiden besten Freunde freut, weil sie endlich glücklich sind, leidet still vor sich hin. Er kann Gretchen einfach nicht vergessen. Maria, die sein Dilemma erkannt hat, bietet sich als Trösterin an. Eine Einladung, die Mehdi gerne annimmt. Er merkt nicht, dass sich die schöne Neurologin mittlerweile ein wenig in ihn verkuckt hat und ihn nur allzu gerne tröstet. Eine kleine Affäre nimmt ihren Lauf.

Aber auch Gabi startet nun ihre Flirtoffensive, die im ersten Moment noch gründlich daneben geht. Sie lädt Mehdi in ihre neue Wohnung ein. (Auch sie hatte genug vom Schwesternwohnheim.) Er soll ihre Schlafzimmermöbel zusammenschrauben. Sie geht gleich aufs Ganze und öffnet ihm im knappen Negligé bekleidet die Tür. Er geht aber nicht darauf ein, noch nicht. Resigniert zieht sie sich um und beobachtete ihn verträumt beim Handwerkeln. Mehdi lässt sich dann nach getaner Arbeit noch auf ein Glas Rotwein überreden. Sie trinken Brüderschaft. Es passieren ein paar Missgeschicke, denn sie ist ungewohnt aufgeregt in seiner Gegenwart. Sie ist nämlich schon ein bisschen verknallt in ihn. Jedenfalls passiert ES dann doch. Sie fallen übereinander her und verbringen eine Nacht zusammen. Ein verwirrter Mehdi Kaan, der sich überhaupt nicht erklären kann, wie es dazu kommen konnte, schleicht sich am nächsten Morgen aus ihrer Wohnung. Es erwartet ihn dann zuhause eine peinliche Begegnung mit Marc Meier, der sich schlapp lacht, als er ihm von der Begegnung mit Gabi berichtet. Mehdi schämt sich und Gabi ist beleidigt, weil er sich so schnell verdrückt hat. Bei einer Begegnung im Aufzug schafft sie es schließlich, ihn von ihren Reizen und den Vorteilen einer ungezwungenen Affäre ohne jegliche Verpflichtungen zu überzeugen. Sie glaubt, ihn so dauerhaft an sich binden zu können und dass er sich irgendwann doch noch in sie verlieben würde.

Jedenfalls findet sich der charmante Gynäkologe plötzlich in einem Dreiecksverhältnis wieder, obwohl sein Herz zunächst noch immer Gretchen gehört. Aber nach einer peinlichen Begegnung mit ihr im Bad, die den Vulkan Meier zum Ausbruch bringen lässt, beschließt er bei Marc endlich auszuziehen. Maria verschafft ihm (un-)eigennützig eine kleine Wohnung in ihrem Haus. Eine Einzugsparty mit den vier Ärzten und sehr vielen Jelly Shots lässt Wünsche wahr werden, denn die Mädels (Gretchen und Maria) siegen im Heimwerkenduell haushoch über ihre Männer.

Tja und Gretchen nutzt die Gunst der Stunde, dass Mehdi ausgezogen ist, um sich bei Marc heimisch einzurichten, wogegen der ewige Junggeselle Meier kaum Einwände hat, denn er kann sich schon längst sein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Natürlich kann sich das Zusammenleben der beiden auch nur turbulent entwickeln. Schließlich sind Martchen zwei völlig unterschiedliche Charaktere. Aber Streit währt meist nicht lang und sich zu versöhnen ist doch immer noch schöner als alles andere.

Was die Turbulenzen in Marcs allerersten Beziehung anbelangt, gleich am zweiten Tag nach ihrer Rückkehr aus Rügen, trifft Marc in der Notaufnahme auf ein längst verdrängtes Puzzleteil aus seiner Vergangenheit: seinen Vater, Prof. Dr. Dr. Olivier Meier, ebenfalls Chirurg und eine Koryphäe auf seinem Gebiet, der nach einem Autounfall schwer verletzt ins EKH eingeliefert wird. Marc fällt in ein tiefes Loch und verschwindet kopflos aus dem Krankenhaus. Gretchen und Mehdi sorgen sich die halbe Nacht, bis Gretchen das Häufchen Elend auf „ihrem“ Spielplatz wiederfindet und er in ihren Armen zusammenbricht. Marc hasst seinen Vater, weil dieser seine Familie vor zwanzig Jahren verlassen hat, als er dreizehn Jahre alt war und sich nie wieder gemeldet hat. Nach diesem Tag war plötzlich alles anders für den verzweifelten Jungen (er hatte seinen Vater bis dahin abgöttisch geliebt, er war sein großes Vorbild, seinetwegen wollte er Arzt werden), er verschließt seine Gefühle hinter einer meterhohen Mauer und entwickelte sich zu dem Arschloch, das wir alle kennen. Am selben Tag, als sein Vater ihn im Stich ließ, hat Marc auf einem Spielplatz die schicksalhafte Begegnung mit Gretchen Haase, die ihn in dieser schweren Stunde Trost spendet. Er hat das kleine Mädchen nie vergessen. Aber es war auch der letzte Moment, in dem er Gefühle gezeigt hat, bis heute.

Aber zurück zu Olivier Meier, der nach der OP im künstlichen Koma liegt. Die Geschichte entwickelt sich zum großen Streitthema zwischen Marc und Gretchen, weil er kein Interesse an seinem kranken Vater zeigt. Nach seinem emotionalen Zusammenbruch, der ihm im Nachhinein gegenüber Gretchen peinlich ist, hatte sie ihn doch in einem schwachen Moment gesehen, hat er schnell wieder die Mauer hochgezogen und lässt selbst Gretchen nicht mehr an sich heran. Er will ein für alle mal mit dem Mistkerl, der seine Kindheit ruiniert und seine Mutter in die Depression getrieben hat, nichts zu tun haben und verbittet sich jegliche Einmischung. Aber Gretchen gibt nicht auf. Olivier ist mittlerweile aus dem Koma aufgewacht. Gretchen freundet sich mit dem charmanten Arzt an, wovon Marc aber zunächst nichts weiß. Olivier erzählt der netten Ärztin, mit der er auch ein wenig flirtet, er weiß schließlich nicht, dass sie die Freundin seines Sohnes ist, seine traurige Geschichte.

Es kommt raus, dass Elke Fisher ihrem Sohn eine ganz andere Version der Trennung erzählt hat, dass es Olivier war, der die Affären gehabt hätte, dass er der Karriere wegen nach Harvard gegangen sei und dass ihm die Familie in seinem Karrierestreben lästig geworden sei. Elke hat Briefe, die Olivier jedes Jahr an Marcs Geburtstag geschrieben hat, vor ihm zurückgehalten. In Wirklichkeit ist Olivier aber damals als gebrochener Mann nach Amerika gegangen. Er hat sich die Entscheidung zu diesem Schritt nicht leicht gemacht. Er liebte seine Familie. Die bis dahin glückliche und perfekte Ehe mit seiner Jugendliebe (sie waren schon seit Schulzeiten zusammen, sind nach dem Abi durchgebrannt und haben in Paris geheiratet, Marc war ein Wunschkind) hatte sich auseinander gelebt. Seine beruflichen Erfolge (er war der jüngste Oberarzt Deutschlands, aber an der Berliner Charité) nahmen immer mehr Zeit in Anspruch. Seine Frau langweilte sich zunehmend als nur Hausfrau und Mutter. Ihr fehlte eine Aufgabe und ihr fehlte die Aufmerksamkeit ihres Mannes, der nie da war. Also suchte sie sich die Betätigung woanders. Bei ihrem jungen spanischen Gärtner Jesús und bei Dr. Rogelt, bei dem sie ihre sehnsüchtigsten Wünsche ausleben konnte. Olivier zeigte aber kaum Verständnis für ihr neues Hobby, die Schreiberei. Nach den ersten beachtlichen Erfolgen als Autorin hatte sich Elke immer mehr zum Negativen hin entwickelt. Er erkannte sie kaum wieder. Und irgendwann eskalierte die Situation im Hause Meier. Sie stritten sich viel, worunter Marc zu leiden hatte. Elke genoss die Aufmerksamkeit von anderen Männern auf Vip-Events und Lesungen. Olivier zog sich immer mehr ins Labor zurück, vernachlässigte seinen Sohn und ist schließlich gegangen, weil er es nicht mehr ausgehalten hat. Er hatte ein Angebot auf eine Professur in Harvard angenommen. Elke wollte nicht mit nach Amerika. Schließlich baute sie sich gerade etwas Eigenes in Deutschland auf. Olivier hatte das Angebot aber auch als letzte Chance gesehen, um seine Familie noch zu retten, ein Neuanfang quasi, aber es kam zu einem heftigen Familienstreit mit Elke. Und er ist letztendlich doch geflogen. Ohne seinen Sohn, was er immer bereut hat. Seinen Abschiedsbrief, den er ihm dagelassen hat und in dem er schildert, dass er ihn irgendwann zu sich holen würde, hat Marc nie erhalten. Elke hat ihn ihm ebenfalls vorenthalten, aus Angst, er würde seinem Vater folgen und sie allein lassen. Das ist jetzt genau zwanzig Jahre her. Olivier sehnte sich nach seinem Sohn und ist deswegen nach Berlin zurückgekehrt. Dann passierte aber der Unfall und das Schicksal nahm seinen Lauf.

Gretchen vermittelt und bringt die beiden Meier-Männer schließlich an einen Tisch oder besser gesagt an Oliviers Krankenbett. Marc liest die Briefe, die Olivier alle aufgehoben hat und hört sich seine Sicht der Dinge an. Daraufhin fährt er wutentbrannt zu seiner Mutter und bricht mit ihr. Aber er hat endlich seinen Vater wieder, mit dem er sich versöhnt und viel Zeit verbringt und den er nach seiner Genesung bei sich und Gretchen aufnimmt. Mit Elke herrscht wochenlang Funkstille, bis sie irgendwann wieder vor seiner Tür steht. Sie hat die räumliche Trennung von ihrem Sohn genutzt, um über die Fehler der Vergangenheit nachzudenken. Sie ist geläutert und will sich mit ihm aussprechen, trifft aber zu ihrer Überraschung in der Wohnung ihres Sohnes nur auf Olivier, ihre große und einzige Liebe. Ihr Corazón! Alte längst verdrängte Gefühle brechen mit einem Mal auf. Sie hat es nämlich immer bereut, dass sie ihn ziehen hat lassen.

Jedenfalls erwischt Marc seine Eltern inflagranti hinter dem Sofa. Er schmollt, will mit beiden nichts mehr zu tun haben, streitet sich auch mit Gretchen, versöhnt sich aber wieder mit seinem Vater, als er ihm erklärt, dass er seine Mutter immer noch liebt. Mit Elke will er aber immer noch nicht reden. Was sie sich damals geleistet hat, lässt sich nicht so leicht verzeihen und er ist froh über den Abstand. Elke hat Olivier nach ihrem kleinen Abenteuer in Marcs Wohnung stehen gelassen, obwohl sie ihn immer noch liebt, weil sie Marc nicht noch mehr Schmerz zufügen will. Doch Olivier, der nie aufgehört hat, seine Frau zu lieben, gibt nicht auf. Er erobert sein Mokkapralinchen charmant mit Sabines Hilfe in der Umkleide des EKH zurück. (Olivier hat vor in Berlin bleiben und arbeitet vertretungsweise auch im EKH, wenn Not am Mann ist.) Jedenfalls bringt Olivier seine beiden Streithähne zusammen, sie sprechen sich aus, aber verziehen hat Marc seiner Mutter noch nicht. Er nennt es lieber Waffenstillstand.

Mehdi hat derweil endlich mit seiner verlorenen Liebe abgeschlossen und genießt sein Gockelgehabe (Marc ist der einzige, der von dem „Dreieck“ weiß und lässt sich hin und wieder zu einem lockeren Spruch hinreißen.) und lässt sich tatsächlich auf beide Affären ein. Naja, das schlechte Gewissen ist natürlich da, aber er lässt sich immer wieder von einer der beiden Damen dazu überreden. Zu aufregend ist das Gefühl, endlich wieder begehrt zu werden. Das ist genau das, was er im Moment braucht, auch wenn er mit dem Feuer spielt und einmal fast von Maria beim Liebesspiel mit Gabi erwischt wurde. Während Gabi davon weiß, dass er auch Maria hin und wieder trifft, ahnt Maria nicht, dass es eine Nebenbuhlerin gibt, die zu allem breit wäre, um Mehdi zu kriegen. Sie will nicht mehr länger nur die Affäre sein, das hatte sie schon zu oft, sie will die Frau an seiner Seite sein, endlich respektiert und geliebt werden. Und auch Maria könnte sich mittlerweile mehr vorstellen. Beide Frauen sind inzwischen bis über beide Ohren in den süßen Gynäkologen verliebt und lassen keine Gelegenheit aus, ihm nah zu sein. Doch Mehdi ist bislang noch nicht so weit, sich einzugestehen, dass er sich zu beiden nicht nur körperlich hingezogen fühlt. Er beginnt aber dennoch erst einmal in seinem Leben aufzuräumen. Nachdem er die Geschichte mit Gretchen endlich abgehakt und sich die neue Wohnung besorgt hat, will er sich nun noch um eine wichtige Angelegenheit kümmern, die bei ihm noch Herzschmerzen auslöst.

Mehdi hat sich endlich dazu aufgerafft, selbst nach seiner Tochter zu suchen, nachdem die bisherige Suche durch einen von Marc engagierten Detektiv (‚Didi’) keine Ergebnisse gebracht hat. Seine Familie ist und bleibt verschwunden. Mehdi macht sich von einem Tag auf den anderen auf die Suche. Während Gretchen und Marc und auch Maria, die ihn nach einer romantischen Nacht dazu animiert hat, woraufhin sich eine kleine Verliebtheit auch bei ihm eingestellt hat, als sie sich verabschieden, Bescheid über seine Reise wissen, ahnt Gabi nichts von alledem. Alle Indizien sprechen dafür, dass sie verloren und sich Mehdi wohl doch für Maria entschieden hat. Sie badet in Selbstmitleid und lässt sich von Gordon zu einer Dummheit hinreißen. Nach einem geteilten Joint und der Suche nach ein bisschen Bestätigung lässt sie sich auf ein kleines Abenteuer im Krankenwagen ein, das sie aber sofort danach wieder bereut. Zumal sich Gordon als ziemlich anhänglich erweist, da er sich, nachdem er ihr von seiner unerfüllten Verliebtheit in Frau Dr. Haase erzählt hat und sie ihm von Dr. Kaan, sich ein bisschen in sie verknallt hat. Gabis schlechtes Gewissen ist übermächtig, als sie erfährt, warum Mehdi tatsächlich wochenlang weg war.

Mehdi hat derweil in Annas Vergangenheit gekramt und hat eine Idee, wo sie vielleicht stecken könnten. Und er lag völlig richtig mit seiner Intuition. Alle Spuren haben nach Italien in ein kleines Bergdorf geführt, aber er kam leider zu spät. Die beiden waren schon wieder weg und niemand wusste warum und wohin. Jetzt gab es überhaupt keine Spur mehr. Desillusioniert hat sich Mehdi nach seiner Rückkehr von allen zurückgezogen, auch von seinen beiden Herzdamen. Alle, auch Marc und Gretchen, machen sich Sorgen, dass er jetzt total abstürzt. Aber diese Sorge ist unbegründet.

Auch in Martchens Leben bleibt es nicht unaufregend. Ein Klassentreffen steht an, bei dem Gretchen mit der Eroberung von Marc Meier angeben möchte, doch dieser ziert sich und lässt sie alleine gehen. Ein Anruf von Mehdi und eine Kopfwäsche später steht er dann doch im schicken schwarzen Anzug gekleidet in der Aula seiner alten Schule und muss erkennen, dass mal wieder ein anderer schneller als er war. Sein alter Konkurrent um die Gunst von Gretchen Haase, der Schwede Sven Sorenson, mittlerweile ebenfalls Arzt, war auch zum Treffen eingeladen und tanzte gerade mit seiner Jugendliebe. Von Eifersucht getrieben schreitet Marc ein, schnappt sich sein Mädchen und Richard Sanderson sorgt für den Rest. Zu „Dreams are my reality“ zeigen sie ihren ehemaligen Mitschülern, die kaum glauben können, was sie da sehen, dass sie sich lieben und zusammengehören. Sie entziehen sich schnell den spöttischen Sprüchen und den interessierten Fragen der anderen und ziehen sich ins Lehrerzimmer zurück, wo Marc sich einen Jugendtraum erfüllt. Als Gretchen später mit ihrer ehemaligen Jugendliebe Sven redet, der sich offenbar erneut Hoffnungen gemacht hat, zieht sich Marc auf den Schulspielplatz zurück und erinnert sich daran, dass er damals doch schon mehr in Gretchen verschossen war, als er sich jemals hätte eingestehen wollen. Seine Traumfrau findet ihn dort schließlich. Marc ritzt als Zeichen ihrer Liebe ein Herz mit ihren Initialen in eine Bank, was Gretchens Herz höher schlagen lässt. Sie lassen den Abend schließlich mit ein paar alten Freunden ausklingen. Eine Nacht mit Folgen! Denn Gretchen wacht am nächsten Morgen mit heftigen Kopfschmerzen in einem Hotelzimmer neben dem nackten Sven Sorenson auf und sie ist ebenfalls nur spärlich bekleidet. Dr. Meier, der GsD auch nicht weit war - er hatte unfreiwillig auf dem Bettvorleger genächtigt -, diagnostiziert einen totalen Filmriss aufgrund einer zu hohen Tecilla-Dosis am Vorabend. Doch er offenbart der völlig verdutzen Frau noch mehr. Ein Strippokerturnier in Svens Hotelzimmer und dessen selbstgebrannter Schnaps gipfelten in einem Haaschen Striptease, der Marc und Sven noch lange in Erinnerung bleiben würde. Nach einer kurzen siebenstündigen Verbrüderung mit dem schwedischen Arzt verzichtet Marc schließlich auf eine potentielle Freundschaft mit dem „Marcus Schenkenberg für Arme“, weil Sven zu lange auf Gretchens Hintern geschaut hat und ohne sein Wissen ein Nacktschläfer war. Sie gehen unversöhnt auseinander. Marc schmollt auch mit Gretchen noch ein wenig, aber eine Versöhnung folgt alsbald.

Auch Mehdi fängt sich nach der großen Enttäuschung wieder. Nach einem spannenden Speeddatingabend, der Maria und Gretchen, die Sabines Geburtstag vergessen hatten, dazu dienen sollte, der trantüdeligen Krankenschwester eine gute Partie zu besorgen (die sie auch tatsächlich findet: Dr. ‚Günni’ Gunter Gabriel Gregorius Gummersbach, der neue Pathologe des EKH, ist den drei Damen nämlich gefolgt. Er ist schon länger in Sabine verliebt und sieht die Chance gekommen, sich ihr zu nähern. Marc, der mit Mehdi zusammen den dreien ebenfalls gefolgt war, und Gretchen machen sich gegenseitig mit ihren mehr oder weniger interessanten Verehrer(innen) eifersüchtig - einer darunter ist auch Peter Lustig, Gretchens Exverlobter - und landen schließlich zusammen auf der Dametoilette des Lokals.), ist der Gynäkologe wieder in Marias Armen gelandet, die ihm später im Bett im Überschwang ihrer Gefühle ihre Liebe gesteht, aber Mehdi war leider schon eingeschlafen. Ihr Liebesgeständnis bleibt also ungehört.

Doch auch Gabi gibt die Hoffnung auf ihre große Liebe nicht auf. Sie hat nach Mehdis enttäuschender Rückkehr aus Italien ebenfalls Rücksicht auf ihn genommen und ist erst einmal auf Abstand gegangen, aber die Sehnsucht nach ihm ist einfach größer als die eigenen Vorsätze. Sie verfällt überall in Tagträume, die sich nur um ihn drehen und lässt sich sogar aus Versehen von ihrem Oberarzt ausknocken, woraufhin dieser sich ganz liebevoll um sie kümmert. Sie bittet um eine Entschädigung für ihre lädierte Nase und lädt ihn ins „Mauerwerk“ ein, einem Club, wo sie ihn von ihrem Hüftschwung überzeugen will. Mehdi wollte die Gelegenheit eigentlich nutzen, um ihr zu sagen, dass er sich für Maria entschieden hat, um das Liebeschaos ein für alle mal zu beenden, aber er traut sich nicht. Irgendetwas hindert ihn daran. Er fühlt sich immer noch mehr zu ihr hingezogen, als er gedacht hat. Er bleibt an der Bar stehen, während die schöne Krankenschwester aufreizend tanzt. Nach einem kurzen unbedeuteten Flirt mit einer österreichischen angehenden Soziologiestudentin, einer gewissen Mitzi, lässt er sich dann doch von Gabis betörender Aura auf die Tanzfläche ziehen. Irgendwie fühlt er sich auch sehr unwohl bei dem Gedanken, dass sie von unzähligen Männern umschwärmt wird, die sie wie Motten umlagern. Sie tanzten schließlich eng umschlungen miteinander, bis plötzlich das Licht anging und Brad Darnell, ein stadtbekannter Fitness- und Tanztrainer die Bühne betritt und den Startschuss für einen Salsakurs gibt, dem Gabi und Mehdi nicht entkommen können, weil er die beiden als sein Traumpaar und als Vortänzer zwangsverpflichtet. Nach ein paar ungeschickten Versuchen, bei denen Brad auch Hand an Mehdis Hintern legt, finden sie schnell Gefallen am Salsatanzen und verbringen einen wunderschönen unvergesslichen Abend zusammen.

Mehdis Gefühle fahren Achterbahn und das Liebeschaos nimmt erst recht Anlauf. Eigentlich wollte er die Affäre mit Gabi endgültig beenden, aber er bekam sie nicht mehr aus dem Kopf. Und es kam, wie es kommen musste. Ein Kuss in seinem Büro änderte schließlich alles für ihn. Er hatte sich Halsüberkopf in sie verliebt. Das Liebesdilemma war perfekt. Mehdi wusste nicht, was er denken oder tun sollte, glaubte sogar in beide Frauen gleichermaßen verliebt zu sein, eine Theorie, die gänzlich gegen Marcs Weltbild ging, dem er sich anvertraute, aber der ihm nicht wirklich weiterhelfen konnte. Doch eine Entscheidung sollte schneller kommen, als er gedacht hätte.

Der jährliche Ärzteball stand an. Während Marc, der sich anfangs noch gesträubt hat, und Gretchen einen romantischen Abend verbrachten, der in einer wunderschönen Nacht in der Hotelsuite endete, und Sabine und Günni sich ihren ersten zarten Kuss gaben, bahnte sich bei Mehdi ein katastrophaler Liebesgau an. Er war auf Marias charmante Einladung eingegangen, weil er herausfinden wollte, was er wirklich für sie empfand. Er fühlte sich wohl, verteidigte sie sogar vor ihrem unverschämten Exmann, Dr. Cedric Stier, der ebenfalls anwesend war und es sich nicht nehmen wollte, seine Ex unentwegt zu provozieren, und gab sich als Marias Lebensgefährte aus, aber alle seine Gedanken waren immer nur bei Gabi. Als diese dann tatsächlich auch noch auf dem Ärzteball auftauchte, raubte ihn ihr wunderschöner Anblick den Atem. Mehdi hatte nur noch Augen für sie. Gabi wollte sich ein eigenes Bild machen, ob Mehdi sich wirklich trotz magischen Kuss und spürbarer Gefühle für sie mit einer anderen hier amüsierte, und wollte ihn mit Gordon, ihrem Begleiter, aus der Reserve locken, um ihm dann endgültig den Arschtritt zu geben, weil sie genug von seinen Spielchen hatte, was aber nur scheitern konnte.

Mehdi, der nun endlich kapierte, für wen sein Herz wirklich schlug, war bereit, Maria alles zu sagen, aber immer wieder kam etwas dazwischen. Gabi hielt es schließlich nicht mehr länger aus, Mehdi mit der anderen zu sehen und verließ nach einem emotionalen Gespräch mit ihm den Ballsaal. Marc, der sich das Elend nicht mehr länger mit ansehen wollte, schupste seinen Kumpel schließlich in die richtige Richtung. In einem leeren Zimmer fand er Gabi schließlich. Sie hatte offenbar geweint. Sie wollte Mehdi nicht mehr sehen, sie wollte, dass er sie endlich in Ruhe ließ, aber er blieb bei ihr. Nach einer Weile des Anschweigens sprach er sie an. Sie redeten endlich miteinander und Gabi ließ ihren ganzen Frust und ihre Enttäuschung heraus. Sie resigniert schließlich, weil sie denkt, Mehdi hätte sich für Maria entschieden. Dass er ihr aber ein bewegendes Liebesgeständnis machen würde, damit hatte sie nicht gerechnet. Glücklich fallen sie sich schließlich in die Arme und verlassen zusammen den Ball.

Maria, die von Marc eine plausible Ausrede wegen Mehdis plötzlichem Verschwinden serviert bekam, blieb allein zurück. Sie hatte den ganzen Abend schon gespürt, dass irgendetwas anders war und Mehdi sich ihr gegenüber ungewohnt zurückgehalten hatte. Enttäuscht verlässt sie den Ball und trifft vor dem Hotel ausgerechnet auf ihren verhassten Exmann, der ihr anbietet sie nach Hause zu fahren, was sie nach einigem Zögern auch annimmt. Vor der Haustür bedrängt er sie und fordert einen Kuss von ihr als Belohnung ein, woraufhin sie ihm aber die Tür an den Kopf schlägt.

Am nächsten Morgen wacht Maria völlig verkatert neben Cedric auf, der sich noch sehr wohl an die letzte Nacht erinnern kann, während sie einen völligen Blackout hat und sich nur noch vage daran erinnert, dass sie den von der Tür geknutschten und blutenden Mann verarztet hat. Bevor sie ihn wütend aus ihrem Bett werfen kann, wird sie aber von ihrer kleinen sechsjährigen Tochter, Sarah, unterbrochen, die ihre Mutter gerade zurückbringt, die sie betreut hat und eilig weiter will. Cedric, der seine Tochter seit vier Jahren nicht mehr gesehen hat (Maria hat ihren Mann, der ebenfalls Neurochirurg ist, damals inflagranti mit der zwanzigjährigen Nanny erwischt, mit der er mittlerweile verheiratet ist und ein Baby hat), hält sich im Schlafzimmer versteckt, während Maria versucht, ihre Mutter abzuwimmeln, die natürlich sofort merkt, dass ihre Tochter einen Mann im Haus hat. Sie macht ihr Vorhaltungen wegen ihrer wechselnden Männerbekanntschaften, woraufhin sich Maria empört, dass das nicht so sei und dass es da durchaus jemanden gäbe. Ihre Mutter Hannelore vermutet, dass es sich um ihren Kollegen handelt, den Frauenarzt, von dem auch Sarah erzählt hat. Sie fällt aber aus allen Wolken, als sie Cedric, ihren verhassten Ex-Schwiegersohn, im Schlafzimmer vorfindet, den mittlerweile auch die neugierige Sarah entdeckt hat, die nicht weiß, dass der halbnackte Mann in Mamas Bett ihr Vater ist. Und damit das auch so bleibt und nicht noch mehr Ärger auf ihn zukommt, entschließt sich Cedric, dem die Begegnung mit seiner Tochter sehr aufwühlt und dem die Nacht mit Maria nicht kalt gelassen hat, auch weiterhin zu schweigen, dass er ihr Vater ist und sagt, dass Maria ihn nur verarztet hätte, woraufhin er seiner erstaunten Tochter die Blutflecken auf seinem Hemd zeigt und sich dann schnell verdrückt. Maria, die die Nacht auch völlig durcheinander gebracht hat, und Cedric verbleiben so, dass der Sex niemals stattgefunden hat.

Aufgewühlt von ihren Gefühlen und dem schlechten Gewissen Mehdi gegenüber beschließt Maria ihren Weihnachtsurlaub vorzuziehen und mit Sarah wegzufahren. Das ahnt Mehdi aber nicht, als er nach einem Wochenende im siebten Himmel mit Gabi, mit der er nun fest zusammen ist, viel zu spät und nach einem Meierschen Anschiss, der gerade seinen Chef als leitenden Direktor des EKH vertritt, weil dieser mit seinem Butterböhnchen auf einer Kreuzfahrt im Mittelmeer in den zweiten Frühling schippert, bei der Arbeit erscheint, mit der festen Absicht, endlich mit Maria zu reden, um die Verhältnisse zu klären. Als er aber erfährt, dass sie weggefahren ist, denkt er, dass sie vielleicht doch schon von ihm und Gabi weiß und deshalb geflüchtet ist. Mutig wählt er ihre Nummer. Maria ist bereits am Bahnhof. Beide drucksen herum. Keiner kann sagen, was den anderen wirklich bedrückt. Und so verschieben sie ihre Aussprache auf nach ihre Rückkehr.

Bedrückt bleibt Mehdi auf einem Wartestuhl in der Neurologie sitzen, als plötzlich Gretchen wutschnaubend vor ihm steht, die am Morgen eine unglaubliche Beobachtung gemacht hat, als sie in Mehdis Sprechzimmer gestürmt ist. Sie hat gesehen, dass Mehdi Gabi zärtlich geküsst hat, und will ihn nun aufgebracht zur Rede stellen, was das zu bedeuten hat. Aus Marc hatte sie nichts herausbekommen. Im Überschwang knallt sie Mehdi eine, der ihr dann endlich von seiner Beziehung zu Gabi erzählt. Gretchen fällt aus allen Wolken, da sie nie etwas davon mitbekommen hat. Sie macht ihm Vorwürfe wegen Maria und lässt ihn schließlich enttäuscht stehen. Sie braucht einen Moment, um das alles zu verstehen.

Total unglücklich über die Reaktion seiner besten Freundin trifft Mehdi in seinem Büro auf Gabi, die angespannt darauf wartet, wie das Gespräch mit ihrer lästigen Nebenbuhlerin gelaufen ist. Anfangs ist sie auch enttäuscht, weil Mehdi einmal mehr nicht den Mund aufbekommen hat und noch immer nicht zu ihr und ihrer Liebe steht. Aber sie verzeiht ihm schließlich, weil er ihr glaubhaft versichert, dass er sie über alles liebt und sie nie enttäuschen wollte. Gretchen hört das emotional aufgeladene Gespräch der beiden zufällig mit, weil sie sich unbemerkt in das Zimmer geschlichen hat, weil sie noch einmal mit Mehdi reden wollte. Sie zieht sich ungesehen zurück, aber sieht die Geschichte nun mit ganz anderen Augen. Sie hat gemerkt, dass bei beiden echte große Gefühle im Spiel sind. Und alles, was sie je gewollt hat, ist, dass Mehdi nach seiner gescheiterten Liebe zu ihr endlich wieder glücklich ist. Und seine strahlenden Augen und sein Lächeln bestätigen sie darin, dass er es tatsächlich endlich wieder ist.

Deshalb zieht sie auch ihrem Oberarzt die Ohren nicht lang, obwohl er sie monatelang ebenfalls belogen hat, was Mehdi betrifft. Aber Marc hat sich als wahrer Freund bewiesen. Und das macht Gretchen in gewisser Weise auch ein wenig stolz. Aber ein bisschen Strafe musste schon sein. Deshalb schleppt Gretchen ihren bekennenden Weihnachtsmuffel auf den Berliner Weihnachtsmarkt. Auch wenn er es niemals offen zugeben würde, der Ausflug hat ihm sogar durchaus ein klitzekleines bisschen gefallen. Sogar so sehr, dass er sich einen Mistelzweig besorgt hat, den er über dem Bett anbringt, damit Gretchen nie vergisst, ihn immer und immer wieder zu küssen, dem der verliebte Engel auch augenblicklich nachkommt.

Glücklich steuern zwei, nein eigentlich drei (wenn man Sanni mit dazu rechnet) glückliche Pärchen auf Weihnachten zu, was v.a. Marc noch ein Dorn im Auge ist, denn er wurde von der Familie Haase zum gemeinsamen Weihnachtsessen zwangsverpflichtet, dessen Vorbereitungen Franz und Bärbel in die Hände ihrer Kinder gelegt haben, da sie erst im Laufe des 24.12. von ihrem Liebesurlaub zurückkehren werden.

Heiligabend steht also kurz bevor, auch wenn es vor euren Fenstern gerade schon nach Frühling aussieht.



Das war es nun, bis dahin. Ich hoffe, ich habe nichts Wichtiges unterschlagen und der dann doch recht umfangreiche Zusammenschnitt hat euch gefallen, hat Erinnerungen geweckt und animiert vielleicht ein paar neue Leser zum Einstieg in meine Geschichte. Ich würde mich freuen.

Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit. Wenn ich es schaffe, geht es dann morgen mit dem ersten Weihnachtsteil weiter. Ich hoffe, damit wäre die Frage beantwortet, wie viele Teile noch bis zum Heiligabend kommen? Nämlich keine!

Liebe Grüße

Eure Anke




Jule ( gelöscht )
Beiträge:

16.03.2011 01:39
#4009 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Morgen schon weihnachten?
Das glaubst du doch wohl sebst nicht! haha
Aber ich lasse mich da gerne vom Gegenteil überzeugen. ;)

Kuss
Julia

Schneewittchen Offline

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Beiträge: 5.510

16.03.2011 10:14
#4010 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Schatz, du verwechselst eindeutig die Jahreszeiten, alles klar bei dir??

Da hast du dir ja eine Mörderarbeit aufgelegt, die Zusammenfassung ist sehr schön, man sollte
aber doch das Gesamtwerk lesen, es lohnt sich auf jeden Fall.

Na dann lass es mal ordentlich schneien und hoffentlich übersteht Marc alles gut!

______________________________________________

Anni_ Offline

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Beiträge: 971

16.03.2011 18:14
#4011 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Das ist so unglaublich lieb, Anke!
danke, danke, danke <3333

katha93 Offline

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Beiträge: 6.133

16.03.2011 18:30
#4012 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hey Anke,

wieder 2 klasse Teile!
Ach, Martchen ist einfach so toll und der Zucker einfach zu toll!Image and video hosting by TinyPic
Das Männergespräch war auch wieder klasse! Mehdi & Marc sind wie ein Herz und eine Seele. Leider wurde der sehr lustige Teil wieder von der traurigen Geschichte um Lilly eingeholt. Mensch, ich will, dass sie endlich wieder auftaucht und Mehdi sie wieder in die Arme nehmen kann!

Freu mich auf mehr!

Liebe Grüße
Katha

Azadeh Offline

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Beiträge: 2.732

16.03.2011 19:16
#4013 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hey mein aller,aller liebstes Lieblingsmausebäckchen!!

Komm lass dich gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz feste drücken!

Der Teil war der sbsolute Hammer,genial spitze,ich liebe diese "Männer" Gespräche getreu dem Motto persischer Knallkopf trifft Machogockel inklusive einem 2 meter Weihnachsbaum!!!

Oh man ich kann nicht mehr! Ok geht wieder!

Und jetzt? Keiner Zuhause!Wetten der Meier hat wieder mal auf Durchzug geschaltelt bei Gretchens Anweisungen bezüglich des Weihnachtsbaums! Oder Jochen ist beschäftigt und hat keine Zeit die Tür aufzumachen! Bin echt gespannt.

Schatzi du schreibst einfach göttlich,will gaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz viel davon!!!

Hab dich lieb,dein Prinzesschen

Anni_ Offline

Mitglied


Beiträge: 971

16.03.2011 19:51
#4014 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

AAAAH
Das hört sich alles soooo spannend an, deine ganze Fortsetzung :)
Wenn ich irgendwann mal nichts mehr zu lesen habe, werde ich bestimmt langsam nochmal anfangen alles durchzulesen, aber
bis dahin kann ich dank deiner wunderbaren Zusammenfassung dem Geschehen folgen <3

Sab94 Offline

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Beiträge: 233

16.03.2011 19:56
#4015 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Man nehme:
Zwei verknallte Oberärzte,
einen zwei Meterbaum,
jede Menge blöde Sprüche
und
Andeutungen auf ein großes, romantisches Weihnachtsgeschenk
- und du machst daraus die perfekte Marc-Mehdi-Szene

War mal wieder super witzig!

Aber WANN VERRÄTST DU UNS ENDLICH, WAS MARC DA EIGENTLICH PLANT?????????????
oder für den Anfang: warum sie jetzt nicht ins Haus kommen...

Pinklady166 ( gelöscht )
Beiträge:

16.03.2011 20:13
#4016 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hallo du selbstverliebtes Stück

Ich hab jetzt gerade noch einmal deine Zusammenfassung gelesen. Auch wenn ich nichts vergessen habe (leide noch nicht an Alzheimer, obwohl ich meine Joghurtdeckel IMMER ablecke ), war es doch schön, noch einmal einen kleinen Zusammenschnitt des bis jetzt Geschehenen zu lesen.

Vielen Dank dafür.

Allerdings ist mir da doch schon wieder etwas ins Auge gefallen.

Marc liest die Briefe, die Olivier alle aufgehoben hat und hört sich seine Sicht der Dinge an. Daraufhin fährt er wutentbrannt zu seiner Mutter und bricht mit ihr.

Da hat er sich wohl richtig bei seiner Mutter ausgekotzt, was?

So, werd mich jetzt mal dem nächsten Teil widmen.

Liebe Grüße und bis gleich.

das Teufelchen

Pinklady166 ( gelöscht )
Beiträge:

16.03.2011 20:46
#4017 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Guten Abend schön Abend es weihnachtet schon

Der heutige Teil steht dann wohl unter dem Motto: Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum

Der Baum scheint ein richtiger Kawenzmann zu sein.
Oder ist es doch so einer?




Diese Szene ist dir echt gut gelungen. Würde ich zu gerne im Fernsehen sehen wollen. Die beiden Ärzte hast du sehr authentisch getroffen.
Und da kam wieder die Überraschung zur Sprache. *denk-denk-denk* Was kann das denn nur sein?

Nun ja,der Baum hat es dann irgendwie, zwischen einem sehr lustigen Männergespräch, vom Autodach vor die Haasevilla geschafft.

Klingglöckchen klingelingeling, macht uns auf das Türchen!!!! Ja warum hört denn keiner? Keiner zu Hause? Oder hat Gretchen die Weihnachtsmusik so laut aufgereht, dass sie die Klingel nicht hört?

Wenn da jetzt keiner aufmacht, müssen die beiden Weihnachtsmänner dann durch den Kamin ins Haus?????

Ich freu mich schon auf den nächsten Teil.


Ich geh aber davon aus, dass die Tür doch noch geöffnet wird und dann steht vielleicht der nächste Teil unter diesem Motto: Oh es riecht gut, oh es riecht fein

Supi

Gruuuuzz

das Teufelchen

Hassi1 Offline

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Beiträge: 4.307

16.03.2011 21:51
#4018 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hey Anke,
der neue Teil hat prima angefangen.
Oh die armen beiden Männer, müssen einen zwei Meter hohen Baum in die Haase Villa bringen, wenigstens hatte Marc Hilfe von Mehdi.
Was ist dass denn nun für eine Überraschung für Gretchen, worüber Marc und Mehdi gesprochen haben? Da bin ich echt gespannt drauf.
So jetzt stehen die Zwei vor der Tür mit dem Baum und kein Mensch öffnet ihnen die Tür? Wer weiß, wo Gretchen hin ist oder was sonst ist.
Mal abwarten wie es da weiter gehen wird.
mich schon wenn es den nächsten Teil gibt.
Liebe Grüße
Miriam

Jule ( gelöscht )
Beiträge:

17.03.2011 14:02
#4019 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hallo meine Liebste,

Es weihnachtet
Jippi<3
Zwar noch nicht ganz so, wie man sich das vorgestllt, beisnnlich unterm baum und dann endlich Marcs Überraschung, aber das war ja zu erwarten. Dass das bei dir nicht ruckzuck gehen wird
Trotzdem gehen wir monströs großen Schritten auf Heiligabend zu. Fehlt nur noch Baum, Baum schmücken, evt Geschenke einpacken (bei Gretchens Chaos), Essen kochen, Eltern Haase in Schach halten, Essen, Weihnachtslieder singen, Geschenke auspacken.
Also sind wir nur noch so π x hundert Teile von der Bescherung entfernt, das mit Weihnachten an Karfreitag kommt also gut hin, würde ich mal sagen
Ich tippe ja immernoch auf eine Reise, eine Reise nach Paris, in die Stadt der Liebe. Zwar Klischeemäßig, aber romantisch auf jedenfallImage and video hosting by TinyPic
Essen in einem Straßencafe, sich zeichnen lassen von einem Straßenkünstler an der Sacre Couer, durch schön Gassen schlendern, auf der champs-elysees bummeln und dann macht er ihr auf dem Eiffelturm an Silvester einen Heiratsantrag -> Ach je, wie kitschig...
Und dann springt er auf Oprahs Sofa rum und schreit in die Welt hinaus wie sehr er siene Frau liebt. Upps, falsches paar
Mhhhhh... Ich will auch mal wieder nach Paris, oder wenigstens die Fabelhafte Welt der Amelie gucken.

Aber vielleicht ist es ja was ganz anderes, vielleicht ist es ja doch das riesen Lebkuchenherz

So, aber zum Geschehen,
Mehdi und Marc fällen einen Baum und transportieren dann das zwei meter dingen ab.
die zwei Helden...
Und während sie da etwas männliches tun wie Holzfäller spielen, denken die zwei Pantoffelhelden nur an ihre Mädchen. Das nenne ich mal weichgekocht.
Mehdi der mal wieder rumflennt, weil er meint, Gretchen würde ihn jetzt hassen. Marc der rumheult, dass er bei den Haasen ist. Was für Memmen
MK: Und Gretchen hat echt keinen Schimmer, was du mit ihr vorhast?
...
MM (hat immer noch ein paar Zweifel): Na hoffentlich. Hat genug Schotter gekostet.
MK: Ich hätte ja nie gedacht, dass du so eine romantische Ader hast.

Mysteriös, mysteriös... Paris

Mehdi tut mir sehr sehr leid, Weihnachten ohne seine Tochter... Gut, dass er sich endlich entschieden hat und mit Gabi wenigstens etwas Liebe bekommt.
Vielleicht gibt es ja ein Weihnachtswunder und Anna steht mit Lilly vor seiner Tür. Aber das wäre wunschdenken. Und schön Image and video hosting by TinyPic

Ich plapper schon wieder zu viel.
Aber in deinem Kapitel kam natürlich die Komik nicht zu kurz. Mehdi und Marc sind eh ein gutes Team
MK (ruckelt am Baum): Es hätte ja auch nicht unbedingt die größte Tanne des Grunewalds sein müssen! Aber Monsieur muss sich ja mal wieder beim Schwiegervater einschleimen.
So ein Angeber, haha.
Da muss ich an die Plastik Weihnachtstannen denken, die wir zur Weihnachtszeit bei uns auf der Arbeit verkauft haben.
Die waren so ca 50 cm groß und gabs in drei Farben.
Grün, was noch erträglich war und dann noch weiß und pink sahen sehr geschmackvoll aus und haben wir wie blöd verkauft. Die Menschen haben schon einen super geschmack, aber das nur mal so neben bei geplappert.

Das Kapitel war wie immer köstlich, Mehdi und Marc sind echt Experten.
Witzig, tolle Dialoge (meine geliebten Dialoge) und dann noch weihnachten. Was will man mehr?
Rüschtig, nixImage and video hosting by TinyPic
Ich bin wie immer hell auf begeistert
und freu mich zu sehen wie es weiter geht und warum bei Gretchen keiner öffnet.
Vielleicht hat sie in der Küche einen Nervenzusammenbruch, weil sie total überfordert ist, wundern würds mich nicht.

So, mal sehen wie es weiter geht, hach ich freu mich auf die Bescherung. Wie immer also

Bis dahin,
verschneite Grüße
Julia

Sab94 Offline

Mitglied


Beiträge: 233

17.03.2011 19:22
#4020 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Ha!
Bin die Erste, die den neuen Teil kommentiert!!!!

War mal wieder super witzig und toll geschrieben!

Auch wenn die ein klitze kleiner Tippfehler unterlaufen ist ;)

Zitat
Der Schweiß rinnt seinen gestählten Oberkörper hinab, er setzt die Akt ab,



Dass Gretchen den Braten vergisst war ja klar,
Gibts eben doch McDonald an Weihnachten!!!

Hassi1 Offline

Mitglied


Beiträge: 4.307

17.03.2011 19:32
#4021 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hey Anke!
Ich fand den neuen Teil wieder super geschrieben und auch die Dialoge zwischen Marc und Mehdi und Gretchen waren einfach lustig.

Mir ist auch der kleine Fehler aufgefallen und zwar das Wort AKT statt Axt

Marc ist und bleibt eben so, auch wenn Weihnachten ist, aber schmollen und beleidigt sein braucht er nicht zu sein, ich glaube es wird ihm gefallen Weihnachten zu feiern.
Typisch Gretchen, dass sie in dem ganzen Stress den Braten vergessen hat, die Arme die tut mir jetzt schon Leid, mal abwarten was es dann zu Essen geben wird oder ob Marc und Gretchen einen Zwischenstopp bei McDonalds einlegen, wenn sie wieder fahren.
Ich bin mal gespannt, wie es weiter gehen wird und mich schon auf einen neuen Teil und auch auf die Überraschung die Marc für Gretchen hat.
Liebe Grüße
Miriam

Pinklady166 ( gelöscht )
Beiträge:

17.03.2011 19:35
#4022 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Hallo mein Schätzelein

Oh du fröhlich, oh du selige Weihnachtszeit.

Gretchen sieht den Wald vor Bäumen nicht? Äh ich meine, sie sieht Mehdi hinter dem Baum nicht?
Apropos Baum: Das war ja richtige Teamwork von den Beiden. Der Eine sucht den Baum aus und der Andere muss ihn umsägen.
Und dann muss der Tannelbaum auch noch beim Hinterstübchen rein.

Gretchen ist auch noch vom Putzfimmel besessen. "SCHUUUHE AAAAAUS!!!!"
Mit Kehrschaufel und Besen bewaffnet, geht die Putzoffensive weiter. Sie stimmt sich wohl schon mal aufs Baum anputzen ein, was?

Und dann diese leckeren Gerüche zur Weihnachtszeit. Ist der Weihnachtsbraten jetzt ein Fall für den Abfalleimer oder kann man ihn noch retten? Oder müssen doch alle zu McDonalds und es gibt für jeden das Sparmenü?

Oh, wie sich der Dr. Meier freut. Fröhliche Weihnacht überall.

Was mir aber schon den ganzen Tag kopfzerbrechen bereitet, ist die Überraschung. Ich konnte herauslesen, dass die Überraschung wohl zu einer bestimmten Zeit stattfindet und sie müssen dort hin fahren, wenn ich mich nicht irre. Da ich ja einen Heiratsantrag ausschließe und die Überraschung sicherlich etwas mit Weihnachten zu tun hat, denke ich, Marc schleppt seinen Engel zu einem

Krippenspiel?


Freu mich wahnsinnig auf den nächsten besinnlichen Teil.

Liebe Grüße

das Teufelchen Glückmeier

Anni_ Offline

Mitglied


Beiträge: 971

17.03.2011 20:29
#4023 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

hihhihi,

Ich LIEBE es wie du schreibst, einfach toll und die Dialoge sind zum kaputtlachen gut geschrieben
Wirklich herrlich, wie Gretchen voll in ihrem Element das Weihnachtsfest plant, das ist wieder so typisch
Aber Marc hätte auch schon vorher wissen müssen, er kennt sein Gretche ja mittelerweile ziemlich gut!

Ich freue mich schon auf ein lustiges Weihnachten mit den beiden und vorallem auf die Überraschung die Marc für Gretche hat!

Liebe Grüße, Anni

Lorelei Offline

Mitglied


Beiträge: 7.453

17.03.2011 20:32
#4024 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Danke, dass ihr so aufmerksam mitlest. Den Akt mit der Axt hab ich glatt übersehen. Und bevor man mir das wieder falsch auslegt, hab ich es schnell korrigiert.

Was die Überraschung betrifft, da liegt ihr schon mal völlig falsch. Es geht weder ins Krippenspiel (Hat Marc nicht Kirchenverbot, seitdem er vor Jahren die Messdienerin gepunktpunkt hat? ), noch nach Paris, auch wenn mir deine Idee sehr gut gefallen hat, Jule. Da spricht doch die Romantikkönigin aus dir. Image and video hosting by TinyPic Vielleicht könntest du uns auch mal ein bisschen mehr davon in deiner GEschichte zeigen. Diese Seite scheint dir auch zu liegen.

@ Anni: Das hab ich doch gerne gemacht. Ach und herzlich Willkommen auf meiner Kommiseite.

So, das war's auch schon. Ich bin dann mal wieder weg und wünsche noch einen schönen angenehmen Abend.

Liebe Grüße

Anke

Pinklady166 ( gelöscht )
Beiträge:

18.03.2011 06:07
#4025 RE: Kommentare zur Story von Lorelei Zitat · antworten

Morgen mein Schätzelein

Ich hab mir das mit dem Krippenspiel gestern Abend noch einmal überlegt und kam selbst zu dem Entschluss, dass dies völliger Blödsinn ist. Es wurde ja schon erwähnt, dass Marc für die Überraschung eine Menge Kohle gelassen hat. Da würde das Krippenspiel ja nur Sinn machen, wenn er hochkarätige Akteure wie Brad Pitt, George Clooney, Jennifer Aniston oder Sarah Jessica Parker engagiert hätte.

Ich hab die halbe Nacht nachgedacht uuuund ich hab da noch zwei Möglichkeiten gefunden. Obwohl ich ja davon ausgehe, dass die zweite Variante ein Volltreffer sein wird.

Also 1.

Vielleicht eine Liebeserklärung via Flugzeug mit Banner hintendran am nächtlichen Weihnachtshimmel?

2.

Ich glaube mich noch sehr gut an eine Mail an dich zu erinnern, wo wir das Thema schon mal angesprochen haben.
Ich habe damals geäußert, dass ich zu Heiligabend gerne mal nach New York möchte, um den riesengroßen, bunt geschmückten Weihnachtsbaum vor dem Rockefeller Center zu bestaunen.
Ist das vielleicht die Überraschung?
Solche Flüge gibt es wirklich. Hab mich da nämlich schon erkundigt. Für 24h Shopping in New York. Wär damals auch fast geflogen, nur wurde der Flug von Leipzig gecancelt.


So, ich werde weiterüberlegen. Hab ja jetzt neun Stunden auf Arbeit dafür Zeit.

Ich wünsch dir einen schönen Tag.

Ich drück dich und bis später.

Bussi

das Teufelchen Glückmeier

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