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Lorelei Offline

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Beiträge: 7.349

15.06.2011 16:54
#1026 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallo zusammen! Einen Nicht-Martchen-Teil gibt es noch , aber nur, um jemand Neues im Cast zu präsentieren. Ich weiß noch nicht so genau, wie oft wir sie zu Gesicht bekommen werden, am liebsten hätte ich sie ja immer dabei , aber das wird bei der Vielzahl an Personen hier etwas schwierig. Ich hoffe, sie verzeiht mir das. Aber wenn mal wieder was mit Bidi im Argen ist, wird sie sicherlich einschreiten, ne. So wie heute auch. Morgen gibt es dann das längst überfällige Erwachen. Bussi, Lorelei

PS: Schnuggi, diese Rolle ist mein Verlobungsgeschenk an dich. Leider kann ich dich nicht mit Mehdi oder Marc verkuppeln. Die sind leider schon anderweitig vergeben. Aber mal sehen, wer am Ende noch so übrig bleibt.





Währenddessen hatte es sich Schwester Gabi auf dem Stuhl in der Mitte des Zimmers bequem gemacht und schaute ganz verträumt auf die beiden Schlafenden, die sich süß aneinander gekuschelt hatten und sich wohl nie mehr loslassen wollten. Die diensthabende Nachtschwester hatte erst jetzt, Stunden später, die Zeit gefunden, ihrem Liebsten, den sie wahnsinnig vermisst hatte, einen Kurzbesuch abzustatten, weil Oberschwester Stefanie wohl an ihr ein Exempel statuieren wollte, nachdem sie sie und Mehdi vorhin knutschend im Aufzug erwischt hatte, und sie mit etlichen Strafarbeiten eingedeckt hatte, die sie gehörig hatten rotieren lassen. Aber nun kurz nach zwei hatte sich diese in ihr Büro zurückgezogen mit dem ausdrücklichen Wunsch, in nächster Zeit nicht gestört zu werden. Die perfekte Gelegenheit für Gabi also, sich für ein paar Minuten unbemerkt davonzustehlen.

Die verliebte Krankenschwester nippte an dem heißen Kaffee, der eigentlich für Dr. Kaan bestimmt war, den sie aber jetzt nicht mehr wecken wollte. Ihr Schatz hatte sich nach diesem wirklich aufreibenden Tag einen erholsamen Schlaf verdient. Sie stellte lächelnd ihren Kaffeepot auf dem kleinen Nachtschränkchen neben dem Bett ab. Dabei fiel ihr ein kleiner Zettel ins Auge, der halb unter Lillys Bett auf dem Boden lag. Verwundert hob sie diesen auf und faltete ihn auseinander. Interessiert studierte sie die wenigen Sätze, die Dr. Hassmann darauf an ihren Freund geschrieben hatte:

„Mehdi, es tut mir leid. Sind nach Hause gefahren. Sarah hat sich über dein Schnarchen beschwert und wollte in ihr eigenes Bett. Vergiss bitte nicht, was du mir vorhin sagen wolltest. Wir reden nächste Woche. Beim romantischen Diner bei mir? Meld mich, wenn wir gut in Österreich angekommen sind. Kuss, M.“

Kuss? Romantisches Dinner? Was? Hakt’s jetzt? Wie kommt die darauf? ... Och nee! Er hat’s mal wieder versucht und den Schwanz eingezogen oder? Wieso... wieso kann er es ihr nicht einfach sagen? Die macht sich doch eindeutig Hoffnungen. Ich kann mir schon denken, wie ihr Wiedersehen dann wird. Sie bringt ihm seine reumütige Frau. Er wird ihr unendlich dankbar sein. Und sie stürzt sich wollüstig auf ihn. GGGRRR!!!

Von Eifersucht und wirren Gedanken und Bildern getrieben, zerknüllte Gabi den kleinen Zettel, erschrak dann aber plötzlich über ihre heftige Reaktion und faltete ihn sorgfältig wieder auseinander. Erneut huschten ihre Augen über den Text, dann rüber zu ihrer großen Liebe, die selig schlummerte und nichts von ihren aufbrodelnden Gefühlen ahnte. Gabi zerknüllte den Zettel wieder und steckte ihn ein. Mehdi hätte eh gemerkt, dass sie ihn gelesen hatte, dachte sie mit pochendem Herzen. Und er hatte ja auf dem Boden gelegen. Die Putzfrauen hätten ihn bestimmt morgen früh gefunden und auch weggeschmissen.

Etwas beruhigter, aber dennoch mit schlechtem Gewissen lehnte sich die wahnsinnig verliebte Krankenschwester zurück und genoss einen letzten Schluck von ihrem Kaffee. Sie ließ Mehdi dabei nicht aus den Augen, beobachtete jede Regung von ihm, jedes Nasekräuseln, sein warmes Lächeln. Sie bekam Herzklopfen, als sie sah, wie fest er die kleine Hand von Lilly umschlossen hatte und wie er sanft lächelte, weil er sicherlich etwas Schönes träumte. Endlich war alles gut, dachte Gabi wesentlich ruhiger als zuvor. Und das mit dem kleinen Störfeuer würde sich auch noch legen. Er hatte sich zu ihr bekannt. Er liebte sie. Er wollte mit ihr leben. Das würde die Hassmann akzeptieren müssen.

Gabi schaute plötzlich auf ihre Armbanduhr und seufzte traurig. Der Drachen würde sicherlich gleich seine Höhle verlassen, um ihre Kontrollrunde zu machen und da musste sie an ihrem Platz sein. Also stand die pflichtbewusste Krankenschwester auf und ging langsam zur Tür. Noch einmal blickte sie zu den beiden Schlafenden und lächelte glücklich. Auf einmal kam ihr eine Idee. Sie zog ihr Handy aus ihrer Tasche, schlich sich ans Bett heran und knipste ein Foto. Breit grinsend verließ sie anschließend das Patientenzimmer und flitzte schnell ins Stationszimmer eine Etage höher, schloss ihre Handykamera an den Computer an und druckte das niedliche Familienfoto aus. Gabi hatte aber in ihrer Euphorie gar nicht bemerkt, dass sie nicht allein im Schwesternzimmer war und jemand neugierig über ihre Schulter linste.

K: Is sie das?

... hörte sie plötzlich eine vertraute Stimme hinter sich, nämlich die von Kate, der neuen Assistenzärztin auf der Gyn, die vor einer Woche ihren Dienst im Elisabethkrankenhaus angetreten hatte. Mit hochrotem Kopf schoss Gabi herum und schaute sie ertappt an...

G: Hmm!
K (lächelt): Süß die beiden.
G: Ja!

Ein verträumtes Lächeln breitete sich auf dem Gesicht der jungen Krankenschwester aus, als sie das ausgedruckte Foto aus dem Drucker nahm und anschließend ihre Kamera wieder einpackte. Kate, die sich in den letzten Tagen ein wenig mit Schwester Gabi angefreundet hatte, hatte natürlich die Liebesschwingungen, die auf der Gynäkologie herrschten, mitbekommen - hatte sie doch als große Romantikerin ein Auge für so was - und hatte ihre Kollegin das eine oder andere Mal rotzfrech direkt darauf angesprochen, hatte aber nie eine zufriedenstellende Antwort von ihr erhalten. Dabei waren der attraktive Oberarzt und seine hübsche Stationsschwester doch so ein süßes Paar, vor allem wenn sie sich während der Visite heimlich verstohlene Blicke zuwarfen, immer wieder die Nähe des jeweils anderen suchten, sich rein zufällig berührten und sich dann verlegen anlächelten oder wenn er mitten im Gespräch den Faden verliert, nur weil sie gerade vorbei stolziert war, oder wenn sich beide - von den anderen unbemerkt, aber von ihr schon - in sein Sprechzimmer zurückzogen, aus dem sie dann nach einer Weile mit glühenden Wangen und einem glücklichen Grinsen im Gesicht wieder herauskam und ein Liebeslied summend über die Gänge tänzelte.

Das war genau die Kulisse, in der sich die Emsländerin und nun Neuberlinerin wohlfühlte. Die ehemalige Kinderkrankenschwester, die nach etlichen Dienstjahren den Entschluss gefasst hatte, noch einmal ganz neu anzufangen, und über den zweiten Bildungsweg ihr Abitur nachgeholt hatte, um dann im Anschluss ein Medizinstudium aufzunehmen, das sie mittlerweile sehr erfolgreich abgeschlossen hatte, liebte romantische Geschichten über alles und schrieb in ihrer knapp bemessenen Freizeit auch mit großer Hingabe und Liebe zum Detail selber welche für ein ausgewähltes Stammpublikum, das dem magischen Bann ihrer wunderschönen Worthülsen erlegen war und regelrecht süchtig nach ihren bescheidenen Werken war. Seitdem Kate nun hier im Elisabethkrankenhaus im Herzen Berlins arbeitete, fühlte sie sich ganz besonders inspiriert und das lag nicht nur an Bidi, wie sie die beiden heimlich Liebenden liebevoll nannte, sondern auch wegen des anderen Traumpaares, das die Chirurgie unsicher machte. Sie hatte da schon so einige interessante Geschichten gehört. Schwester Sabine nahm da kein Blatt vor den Mund. Aber Dr. Kaan und Schwester Gabi hatten es ihr irgendwie besonders angetan, v.a. auch nachdem sie erfahren hatte, was für schlimme Schicksalsschläge der arme Mann in der Vergangenheit hinnehmen musste. Aber offenbar schien sich doch jetzt endlich alles zum Guten zu wenden, nachdem seine Tochter gestern Abend überraschend wieder aufgetaucht war. Auch sie hatte Rotz und Wasser geheult, als sie vorhin das rührende Familienmärchen von den Plappermäulern aus der Pädiatrie erzählt bekommen hatte. Und die gute Laune von Schwester Gabi sprach wohl auch Bände.

K (deutet auf das Foto, das Gabi wie einen kleinen Schatz in ihren Händen hält): Und ist das Bild fürs Familienalbum?
G (wird rot u. steckt das Bild schnell in ihre Kitteltasche): Was? Nein! Ähm... Ich dachte nur, Dr. Kaan freut sich vielleicht, wenn er ein aktuelles Bild von ihr auf seinem Schreibtisch vorfindet.
K: Soso!

Mein Gott, ist das Mädel verknallt. Süß!

Kate schmunzelte, als Gabi mal wieder ihre Gefühle für den heißblütigen Oberarzt vertuschen wollte, aber sie konnte mittlerweile in ihrem Gesicht wie in einem Buch lesen, obwohl sie sich erst so kurz kannten. Die rothaarige Assistenzärztin hatte sich mittlerweile wieder an den runden Tisch gesetzt, um ihren nächtlichen Snack fortzuführen, und tippte auf den Stuhl neben sich. Gabi überlegte erst, aber setzte sich dann doch, als ihre Kollegin ihr freundlich lächelnd etwas von ihrem Kartoffelsalat anbot, der von ihrem Weihnachtsessen übrig geblieben war. Gabi hatte sich gerade etwas davon genommen, da ging Kate Marple auch schon direkt in den Frontalangriff über...

K: Aber jetzt mal Butter bei die Fische. Da geht doch was bei euch oder?
G (fühlt sich überrollt): Ähm... Bitte? Äh... Ich weiß nicht, was du meinst.
K (beugt sich zu ihr rüber u. sieht sie eindringlich an): Gabi, Schätzchen, ich bin zwar schon etwas älter als ihr junges Gemüse hier, aber noch nicht senil.

Und ehe sie sich versah, befand sich Schwester Gabi in einem Kreuzverhör, das, nachdem sie schonungslos die wichtigsten Stationen ihrer noch geheimen Liebesgeschichte preisgegeben hatte, damit endete, dass sie den zerknüllten Zettel von Dr. Hassmann wieder hervorholte, ihn glatt strich, fein säuberlich neu faltete und ihn doch noch in Dr. Kaans Fach legte. Intrigen und Geheimnisse waren Gift für ihr zartes Pflänzchen der Liebe. Damit hatte Kate wohl Recht. Bei Mehdi wollte Gabi nun endlich mal alles richtig machen und das hieß auch, ihm zu vertrauen, dass er die Geschichte mit Maria Hassmann auf die Reihe kriegen würde. Sie wusste, das würde er und die Sache mit seiner Frau würden sie auch zusammen durchstehen. Dann würde ihrem gemeinsamen Leben nichts mehr im Weg stehen.

Nachdem Kate wegen eines Notfalls angepiept worden war und das Stationszimmer rasch verlassen hatte, beschloss Gabi, in Mehdis Büro zu gehen. Dort nahm sie einen der Bilderrahmen in die Hand, die aufgereiht auf seinem Schreibtisch standen und auf denen die ehemals glückliche Familie Kaan abgebildet war, drehte ihn herum und tauschte die Bilder aus. Zufrieden schaute sie das Foto des schlafenden Papas mit seiner Tochter an, schmunzelte und strich verliebt über Mehdis Gesicht. Anschließend nahm sie sich ein gelbes Post-it, auf dem sie etwas notierte und das sie dann an den Bilderrahmen heftete. Ein „Ich liebe dich“ und ein großes Herz waren darauf abgebildet. Dann begab auch sie sich wieder an ihre Arbeit.

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.349

16.06.2011 17:15
#1027 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallo Mädels , nachdem im Krankenhaus soweit alles mehr oder weniger geklärt ist , können wir uns nun ungestört ganz dem Liebespaar Nummer Eins widmen. Es kommt eine große Dosis Martchen auf euch zu. Ich hoffe, das ist euch recht? Viel Spaß also mit dem ersten Tag im Urlaubsparadies. Eure Lorelei



http://www.youtube.com/watch?v=KEYxJic7F7M&feature=related


Am nächsten Morgen

Es war noch dunkel, als das Haus am See langsam zu Leben erwachte und Gretchen Haase blinzelnd ihre himmelblauen Augen aufschlug, hinter vorgehaltener Hand leise gähnte und sich dann ihre müden Augen rieb. Verschlafen schaute sie zur Seite und lächelte verliebt, als sie ihren Liebsten direkt vor ihrer Nase entdeckte. Marc Meier hatte sich nämlich wie ein verschmuster Kuschelbär an sie geschmiegt und seinen Wuschelkopf direkt auf ihrem weichen Busen gebettet. Eine Hand von ihm lag locker auf ihrer Hüfte. Wenn er nicht noch tief und fest den Schlaf der Gerechten schlafen würde und sie ihn nicht aufwecken wollte, hätte sie jetzt laut aufgequiekt, weil sein morgendlicher Anblick einfach purer Zucker war. Sie kuschelte sich noch enger in seine Arme, schloss ihre Augen und döste noch ein bisschen vor sich hin. Dabei sog sie die unwiderstehliche Marc-Davidoff-Duftwolke durch ihre Nasenflügel ein und fühlte sich einfach nur selig und geborgen.

Doch nach einer Weile schlug die verliebte junge Frau ihre Augen wieder auf und seufzte leise. Sie war wach, hellwach, sogar richtig putzmunter, obwohl es noch sehr früh am Morgen war an diesem ersten Weihnachtsfeiertag. Sie wusste auch nicht woran es lag, aber irgendetwas kam ihr komisch vor, obwohl Marc immer noch schlummernd direkt neben ihr lag und sie seinen warmen Atem auf ihrer Haut spürte. Langsam gewöhnten sich ihre Augen an die Dunkelheit und sie schaute sich um. Sie stutzte. Hä? Die Umgebung kam ihr völlig fremd vor. Marcs und ihre Wohnung hatte keine Dachschräge! Wo zum Teufel waren sie hier? Das Bett war so weich und angenehm, das konnte nicht ihr eigenes sein. Alles roch auch irgendwie anders - mit Ausnahme von Marc, der wie immer verführerisch duftete -, neu und ungewohnt eben. Und die spärliche, aber dennoch recht moderne und schicke Einrichtung konnte nicht ihr eigenes Schlafzimmer sein. Verwirrt schloss sie ihre Augen und versuchte sich zu erinnern. Da fiel es ihr plötzlich wie Schuppen von den Augen und sie riss dieselbigen sofort wieder auf. Die Überraschung!

Gretchen kombinierte. Sie musste während der Fahrt eingeschlafen sein und nun schienen sie am Reiseziel angekommen zu sein. Und sie hatte nichts, aber auch wirklich rein gar nichts davon mitbekommen. Sie wusste noch, dass Marc ihr nach mehrmaligen Bettel- und Schmuseversuchen „sein“ Märchen von Werwölfen und Vampiren erzählt hatte und dann...... nichts. Das nächste, woran sie sich erinnerte, war, dass sie hier in einem fremden Schlafzimmer vor einer Viertelstunde aufgewacht war. Die zerstreute junge Frau fasste sich an ihre Stirn und fluchte leise vor sich hin. Sie hatte sich doch so darauf gefreut und nun hatte sie Marc die Überraschung verdorben. Toll! Das konnte ja nur ihr passieren. Gretchen Haase hatte mal wieder volle Breitseite zugeschlagen. Herzlichen Glückwunsch! Marc ‚Romantik ist für mich ein Fremdwort’ Meier würde nie auch nur wieder auf die Idee kommen, irgendetwas mit ihr unternehmen zu wollen. Er war doch eh schon sehr gereizt gewesen, weil gestern gar nichts nach Plan verlaufen war, angefangen mit ihren beiden von einer Horrorkreuzfahrt zurückgekehrten Eltern und dann der Rückkehr von Lilly Kaan und schließlich seine unfreiwilligen Babysitterdienste. Und jetzt das wieder.

Gretchen hatte ein fürchterliches schlechtes Gewissen. Wie konnte sie das nur je wieder gutmachen? Vorsichtig befreite sie sich aus Marcs Klammeraffengriff und richtete sich im weißen Himmelbett auf. Sie fuhr sich mit einer Hand über ihr hübsches Gesicht, schlug die Bettdecke auf und schwang dann mit Schwung ihre Beine aus dem Bett. Verdutzt stellte sie fest, dass sie immer noch ihr schwarzes Abendkleid von gestern anhatte. Sie drehte ihren Kopf irritiert nach hinten und schaute den schlafenden Oberarzt an. Wie hatte er sie überhaupt hierher gebracht? Sie hatte doch die ganze Zeit über geschlafen. Ob er wohl...? Nein, er doch nicht! Oder doch? Hatte er sie etwa tatsächlich wie ein echter Märchenprinz hierher getragen? ... Ja, eine andere Erklärung konnte es nicht geben. Ein unglaubliches Glücksgefühl machte sich in ihr breit, ausgelöst durch die vielen Schmetterlinge, die ihre ersten morgendlichen Runden in ihrem Bauch drehen wollten, und am liebsten hätte sie wieder laut aufgequiekt, weil das einfach nur süß und unheimlich charmant von ihrem sonst so grantigen Macho gewesen sein musste. Sie biss in ihre zur Faust geballte rechte Hand und bekam das verliebte Grinsen gar nicht mehr aus ihrem Gesicht. Marc hatte sich nicht einmal getraut, sie ganz auszuziehen. Wie süß war das denn bitte? Gestern noch im Fahrstuhl hatte er sich nicht so geniert und ihr das Kleid förmlich vom Leib gerissen. ... Oh! Der Fahrstuhl! ... Gretchen wurde rot. Eine Hitzewallung nach der anderen schoss wie eine Adrenalinladung durch ihren überall kribbelnden und prickelnden Körper. Ihr Herz wummerte wie verrückt in ihrer Brust und sie konnte gar nicht mehr aufhören zu lächeln.

Nachdem sie sich wieder etwas beruhigt hatte, beugte sich die verliebte Frau zu ihrem Herzblatt rüber, strich ihm eine verirrte Strähne aus dem Gesicht, die aber immer wieder in ihre Ausgangsposition zurückfiel, was ihm offenbar zu stören schien, denn er kräuselte auf einmal seine Nase. Gretchen wich mit klopfendem Herzen zurück, weil sie Angst hatte, sie hätte ihn durch ihr unüberlegtes Verhalten geweckt, aber das hatte sie nicht. Marc drehte sich auf den Bauch und umarmte nun sein Kissen und schlief seelenruhig weiter. Gretchen schmunzelte und hauchte ihrem Traumprinzen ein kleines Küsschen auf die Wange. Dann stand sie auf.

Gretchens angeborene grenzenlose Neugier weckte ungeahnte Kräfte. Auf Zehenspitzen schlich sie durch das abgedunkelte Schlafzimmer, peinlich bemüht, nirgendwo gegen zu laufen, weil sie ihren charmanten Romantikkönig schlafen lassen wollte. Eine Tür weckte ihr Interesse. Sie wagte einen kurzen Blick hinein. Es war das Badezimmer. Gretchen staunte nicht schlecht über die riesige Planschlandschaft, die ihr und Marc sicherlich noch sehr viel Freude bereiten würde. Sie wurde rot bei dem Gedanken und strich sich verlegen über ihre erhitzte Wange. Dann setzte sie schnell ihre Erkundungstour fort.

Gretchens Rundgang durch das Haus am See



Das Schlafzimmer




Das Badezimmer




Das Esszimmer




Die Küche




Der Wohnbereich



Quelle: Google Bilder


Vorsichtig ging sie nun die schmale Wendeltreppe hinab, die ins Erdgeschoss führte. Sie gelangte in den großzügig geschnittenen Wohnbereich, der sehr geschmackvoll mit edlen Designermöbeln und einer Sofaecke aus weiß-schwarzem Leder eingerichtet war. Das dunkle Laminat kontrastierte mit der insgesamt sehr hellen Einrichtung. Auch die angrenzende offene Küche und das Esszimmer waren in dezentem Weiß und Schwarz gehalten. Der schlichte Stil gefiel ihr sehr. In einer Ecke des Wohnzimmers entdeckte Gretchen zu ihrer Überraschung sogar einen Weihnachtsbaum, der das Kind in ihr weckte. Fröhlich summend hüpfte sie darauf zu und schaltete die Christbaumbeleuchtung an und staunte nun erst recht, weil das Zimmer nun in eine ganz besondere Atmosphäre gehüllt war. Dann entdeckten ihre kindlichen Augen den Kamin. Davor lag ein weißes Eisbärenfell. Sie strich vorsichtig mit ihren nackten Zehenspitzen darüber und grinste schelmisch vor sich hin.

Plötzlich fingen ihre Augen etwas auf, das sie noch mehr erstaunen ließ und sie magisch anzuziehen schien. Die riesigen Fensterfronten waren ihr noch gar nicht aufgefallen. In alle vier Richtungen gab es große, bis zur Decke reichende Panoramafenster, die die Räume mit Licht füllten. Gerade ging im Osten die Sonne auf und hüllte das Wohnzimmer in ein warmes Orange. Gretchens blaue Augen leuchteten. Am Horizont schimmerten die ersten roten Strahlen der großen hellen Kugel und da bemerkte sie erst, dass das Haus, das sie bewohnten, rings rum von Wasser umgeben schien. Sie lief aufgeregt alle Fenster ab und war völlig fasziniert von der winterlichen Seenlandschaft, die im morgendlichen Licht erwachte. Vor der großen Fensterfront Richtung Osten blieb sie stehen und beobachtete verträumt den schönen Sonnenaufgang. Der frisch geschneite Schnee der letzten Nacht glitzerte auf der hauchdünnen Eisschicht des riesigen Sees.

Sonnenaufgang über dem See





Quelle: Google Bilder


Wie gefesselt hing der blonde Engel an dem wunderschönen Naturschauspiel und merkte so nicht den Schatten, der sich von hinten langsam an sie heranschlich. Zwei lange durchtrainierte Arme umschlossen plötzlich ihre Taille und legten sich auf ihren Bauch. Gretchen schloss ihre Augen und schmiegte ihren Kopf an die nackte Brust des aufregenden Mannes hinter ihr, der sie fest umarmte und sein Kinn auf ihrer rechten Schulter bettete, um ebenfalls die ersten Sonnenstrahlen des Tages zu genießen. Leise flüsterte er seiner Prinzessin etwas ins Ohr...

M: Willkommen im Paradies!

Und das war es wahrlich, wie sie feststellen konnte, als die Sonne endgültig den Horizont erklommen und den Tag erobert hatte und nun in ihrer ganzen Schönheit über dem See thronte. Langsam drehte sich Gretchen zu ihrem unvergleichlichen Romantikkönig herum, der sie verschmitzt anlächelte und seine Hände an ihre Taille legte. Eine Strähne seines Haares fiel ihm immer wieder ins Gesicht. Zärtlich fuhr Gretchen über seine Stirn, dann über seine Wange, wo sie verharrte, und lächelte dabei ganz verträumt.

G: Ist wirklich schön hier.
M (spürt plötzlich die Aufregung wieder, die ihn gestern ganz verrückt gemacht hat): Echt?
G (nickt leicht mit dem Kopf u. sieht in seinen funkelnden Augen hin und her): Hmm!
M: Cool!

Gretchen stellte sich auf ihre Zehenspitzen, schlang ihre Arme um ihren Liebsten und küsste ihn zärtlich auf den Mund. Die Morgensonne wachte über die beiden.

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.349

17.06.2011 17:03
#1028 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Mädels, ihr seid unglaublich echt. Ohne euch hätte ich doch gestern fast das Quartalsjubiläum verpasst. Tja, drei Monate Weihnachten das hat nicht jeder. Und das sollte ausgiebig gefeiert werden. Den Bananenkuchen gibt es heute leider noch nicht, aber die Zutaten liegen alle schon bereit. So und jetzt viel Spaß mit einem weiteren Teil aus dem Glashaus. Eure Lorelei




Nach einer Weile innigem Meier-Haaschen Guten-Morgen-Rituals lösten sich ihre Lippen wieder voneinander. Gretchen behielt aber ihre Position bei. Ihre Arme waren fest in seinem Nacken verschränkt. Seine Arme umschlangen ihre Taille. Nase an Nase standen sie da und lächelten sich verliebt an.

G: Guten Morgen, Schatz!
M (grinst): Moin! Und ich dachte schon, Dornröschen hätte beschlossen für immer zu schlafen.
G (errötet u. wird ganz verlegen): Tut mir leid. Ich weiß auch nicht, was gestern mit mir los war.
War vielleicht doch ein bisschen zu viel Aufregung. Erst meine Eltern, dann seine. Das Essen. Lilly. Seine Überraschung. Der Traum.
M (nimmt sie schmunzelnd auf den Arm): Hmm? Ich wüsste nicht, dass ich so einschläfernd auf dich wirken würde.
G (packt jetzt erst recht ihr schlechtes Gewissen): Also nein... ähm... das... war gar nicht... ähm...
Fettnapf! Mindestens so groß wie mein Hintern!
M (lächelt seine verlegene Freundin verschmitzt an): Ach Schwamm drüber! Die Schlepperei hat mir zwei Wochen Fitnessstudio erspart. Also kann ich nur sagen, danke, ne.
G (schaut ihn empört an): Boah!

Für diesen Spruch kassierte der unverschämte Macho natürlich sofort einen Klaps auf den Hinterkopf. Gretchen löste sich aus seinen Armen und funkelte ihn böse an. Marc blieb cool, verzog aber sein Gesicht und rieb sich die schmerzende Stelle...

M: Au! Das wäre dann wohl das endgültige Zeichen, dass du auch wirklich wach bist.

Gretchen grinste Marc jetzt frech an...

G: Das hast du dir auch verdient gehabt.
M: Ich hatte eigentlich gedacht, für den ganzen Aufriss hier hätte ich was anderes verdient, hmm.
Das muss ich mir erst überlegen.

Marc legte zur Bekräftigung des Gesagten seine Hände wieder an ihre Taille und fuhr dann mit ihnen über ihren Rücken und landete schnurstracks auf ihrem properen Hintern, wo sie eine gemütliche Verschnaufpause einlegten. Gretchen machte seine Nähe merklich nervös, was sie sich vor ihrem unverschämten Sprücheklopfer natürlich nicht anmerken lassen wollte. Sie klopft ihm auf die Finger und trat zur Sicherheit gleich ein paar Schritte zur Seite...

G (stemmt ihre Hände an ihre Hüfte): Marc Meier, sag nicht, du hast das ganze hier organisiert, um mehr ähm... hmm... Punkt Punkt Punkt zu bekommen?
M (feixt): Sprich dich ruhig aus!
G (wird allmählich sauer): Marc!
M (geht lässig auf sie zu u. drängt sie an eine Wand): Nee du, ich bin eigentlich hier, um den weiblichen Organismus zu studieren. Weißt du, so ne Art Feldstudie, wie das weibliche Wesen, gänzlich benachteiligt, auf unerwartete Ereignisse und unbekannte Umgebungen reagiert und so.
G (schüttelt sprachlos den Kopf): Spinner!
M (kommt ihr wieder gefährlich nah u. zwinkert ihr zu): Eh!
Gott, man muss den Kerl einfach lieben.
G (lacht u. schmiegt sich schließlich wieder an ihn): Wo sind wir hier überhaupt?
M: Wird nicht verraten. Du verfälschst mir sonst meine Studie.
G: Du bist unmöglich!
M (umklammert sie ganz fest): Nein, ich ermögliche das Unmögliche.
G (zieht ungläubig eine Augenbraue nach oben): Ah?
M (kann es einfach nicht lassen): Jep! Schwimmendes Haus und so, ne. Und... ich hab dich schließlich auch fünfhundert Meter von der Straße bis hierher geschleppt und dann noch die blöde Treppe hoch.

Gretchen wollte sich schon losreißen und wieder mit ihrer Hand ausholen, aber diesmal war Marc schneller als sie und schnappte sich ihre kleine zarte Hand und fixierte sie und ihre andere Hand hinter ihrem Rücken. Gretchen blitzte ihn an, als er mit seinem Gesicht immer näher kam, obwohl sich ihre Knie so langsam wie Wackelpudding anfühlten und sie froh sein konnte, dass er sie sicher im Klammergriff hielt...

G: Marc!
M (raunt verführerisch in ihr Ohr): Du hast mich übrigens um den Überraschungsmoment gebracht.
Oh!
G (schon meldet sich wieder das schlechte Gewissen u. sie sieht ihn mit Bambiblick an): Tut mir leid. Aber wir könnten...
M (sieht sie skeptisch an): Was?
G (blickt unsicher in seinen Augen hin und her): ... es wiederholen?
Hä?
M (reißt die Augen auf u. stöhnt): Bitte? Die Schlepperei? Meine armen Bandscheiben!
Und schon ist die magische Stimmung verflogen. Och menno!
G: Marc! Ich meine, vielleicht... ähm... nur über die Schwelle mit verbundenen Augen und so.
Hmm? Das ergibt ja eine völlig neue Perspektive!
M (überlegt u. grinst plötzlich): Mit verbundenen Augen sagst du? Ohne Zickerei?
G (nickt schüchtern mit dem Kopf u. blickt in seine funkelnden grünen Augen): Hmm!
Geil!
M (schaut sie verschwörerisch an): Ok!
G (strahlt): Echt?
Das wird aber eine etwas andere Überraschung werden. Ich will schließlich auch endlich etwas davon haben.

Marc ließ sein Mädchen ohne Antwort stehen und ging in den Flur, wo er in seiner Manteltasche kramte und schnell fündig wurde. Gretchen folgte ihm und schaute ihn verwundert an, als er mit dem lilafarbenen Halstuch näher kam und ihr die Augen sofort verbinden wollte...

G (etwas überfordert): Äh... Jetzt?
Ich hab mich doch noch gar nicht zurechtgemacht. Oh Gott! Wie sehen eigentlich meine Haare aus? Wieso gibt es eigentlich in diesem Glastempel überhaupt keine Spiegel? Oh doch! Ob es auffallen würde, wenn ich oben mal schnell im Bad verschwinde?
M: Boah! Haasenzahn, am letzten Tag würde es wohl nur wenig Sinn machen.
Mist! Würde wohl auffallen. Außerdem hätte er was gesagt, wenn ich wie Strubbelpeter aussehen würde.
G (verlegen): Ja, du hast Recht.
M (grinst): Eben! Gott hat immer Recht.
... und die geilsten Ideen.

Schwupdiwupp hatte der liebesdürstige Oberarzt Gretchens Augen verbunden und öffnete die Haustür. Die Kälte des noch recht jungen Dezembertages nahm beide sofort ein. Gretchen zitterte und Marcs nackter Oberkörper wurde von einer dicken Gänsehautschicht bedeckt...

G: Marc, nicht! Du hast doch gar nichts an.
Dieser ganze Weicheikram bringt mich noch mal um.
M: Bin hart im Nehmen!

Während er das sagte, hatte er seine Prinzessin auch schon hochgehoben und über seine Schulter geschwungen. Die überraschte Frau, die so schnell noch nicht damit gerechnet hatte, zappelte und strampelte heftig auf seinem Arm und wurde erst wieder ruhig, als Marc ihr einen sanften Klaps auf den Hintern gegeben hatte. Der tapfere Ritter betrat nun barfuss die schneebedeckte Veranda. Der gefrorene Boden ließ ihn kurz zusammenzucken, aber er setzte seinen kühnen Plan fort, auch wenn er vor Kälte schlotterte und sich schwor, so einen albernen Blödsinn nie wieder zu machen. Zärtlich hauchte er nun in Gretchens Ohr, was sie kitzelte und ihr Herz höher schlagen ließ...

M: Haasenzahn, wir sind da!
G (kichert wie ein kleines Mädchen): Echt?
Er ist so süß, wie er das mitmacht. Hoffentlich holt er sich jetzt keinen Schnupfen.
M: Jep!

Schnell trat der frierende Prinz den Rückzug an und betrat mit ihr auf dem Arm wieder das Haus und schloss schnell die Tür hinter sich. Die wohlige Wärme hüllte ihn sofort ein. Gretchen ging es genauso.

G: Und jetzt?

... fragte sie gespannt und mit klopfendem Herzen. Marc grinste nur...

M: Festhalten!
G (verwirrt): Hä? Aber das Tuch? Ich hab doch noch das Tuch um.
Er muss es mir doch wegziehen. Dann schaue ich mich um und mache ein erstauntes Gesicht. Und dann küsse ich ihn.
M (unbeeindruckt): Na und?
G: Willst du mir nicht das Haus zeigen?
M (grinst): Äh... nö! Das hast du doch schon selber erkundet.
G: Aber ich meine, wenn wir das wiederholen wollen, dann...
M (fällt ihr ins Wort): Haasenzahn, Klappe halten, wenn du wissen willst, was gestern Abend noch war... äh... bzw. was hätte sein können.
... wenn du nicht weggeratzt wärst.
G (beißt sich auf ihre Lippe): Okay!?
Diese Variante hat aber auch was. Und ist so wunderbar romantisch.

Gretchen klammerte sich an ihrem starken Prinzen fest, als er langsam stöhnend die wackelige Wendeltreppe erklomm...

M: Boah! Das mit dem Wiederholen lassen wir wohl lieber.
G (schmachtet ihn verliebt an): Ich finde das romantisch. Fast wie Honeymoon!
M (rollt mit den Augen): Ich hab befürchtet, dass du das sagen würdest.


http://www.youtube.com/watch?v=gdd6_0SJBWU

Lorelei Offline

Mitglied


Beiträge: 7.349

18.06.2011 16:43
#1029 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Was? Ihr wollt ein Jahr lang Martchen? Ihr seid doch verrückt. Ich glaube, ihr habt schon eine Überdosis abbekommen, bevor es überhaupt so richtig losgeht. Ich weiß nicht, ob ich euch deshalb das Folgende servieren kann. Die Risken eines Zuckerschocks sind wohl doch zu hoch. Vielleicht sollte ich zurück ins EKH schalten? Da geht es wesentlich ruhiger und entspannter zu, denn die Vöglein sind ja alle ausgeflogen. Was steht denn auf dem OP-Plan? Hmm... Zwei Blinddärme. Na das klingt doch schon mal spannend oder? Es folgt nun ein dreiseitiger Bericht über die Risiken und Nebenwirkungen.... Scherz! Es geht natürlich im Glashaus weiter. Aber die Kücken unter euch müssen trotzdem draußen bleiben. Ich ziehe die Vorhänge im oberen Stockwerk zu! Den anderen wünsche ich aber ein entspanntes Zurücklehnen und Genießen. Eure Lorelei




Oben angekommen, öffnete Marc die angelehnte Schlafzimmertür mit einem geübten Fußkick. Vor dem Bett setzte er Gretchen vorsichtig wieder auf ihre Füße. Trotz wieder gefundener Bodenhaftung klammerte sie sich immer noch an ihrem Liebsten fest, der das sehr zu genießen schien und seine Arme einem Schraubstock gleich um ihren Körper schlang. Eigentlich war das mit dem Wiederholen äh... Nachholen doch eine sehr gute Idee gewesen, dachte sich Marc und senkte seinen Kopf, um sich seine wohlverdiente Belohnung abzuholen. Er küsste sanft ihren Nacken, was das „blinde“ Dornröschen kurz zusammenzucken ließ, aber mit Zunahme des wohligen Gefühls in ihrem Bauch genoss sie die Berührung seiner eisgekühlten Lippen sehr. Der seltsame Traum von letzter Nacht kam ihr wieder in den Sinn. Sie bekam unweigerlich eine Gänsehaut und schmunzelte, während ihr persönlicher Vampir ihr mit einer Hand ihre langen Haare aus dem Nacken strich und ihren zarten Hals nun mit wohltuenden Küssen verwöhnte...

G: Marc?
M (nuschelt zwischen den Küssen): Bin beschäftigt.
G (legt ihren Kopf in den Nacken u. genießt seine brennenden Küsse auf ihrer Haut, will aber trotzdem noch etwas loswerden): Mmmhhh! Äh... Marc? Wi...ieso...
M (fällt ihr nuschelnd ins Wort u. intensiviert seine Küsse): Nisch schetzt, Haaschenschahn!
G (kann sich ihr Schmunzeln nicht verkneifen, auch wenn seine Küsse sie zunehmend durcheinander bringen): Wieso hast du mir eigentlich mein Kleid nicht ausgezogen letzte Nacht?

... stellte ihm nun Gretchen die Frage, die sie schon die ganze Zeit brennend interessiert hatte. Marc löste sich abrupt von ihrem leckeren Hals und schaute seine grinsende Freundin verdutzt an. Ihm wurde heiß und kalt zugleich, als er daran zurückdachte, wie er Dornröschen vor ein paar Stunden zu Bett gebracht hatte und sich nur mit Mühe und Not zusammengerissen hatte, nicht über sie herzufallen wie ein ausgehungerter Werwolf.

M (lenkt ab): Äh... War... hundemüde.
G (grinst u. denkt sich ihren Teil): Ach? Warst du das?
Dieses kleine Biest! Na warte!
M: Jep! Und jetzt halt endlich die Klappe, Haasenzahn!

Um seiner Ansage Nachdruck zu verleihen, zog er sie mit seinem um ihre Taille geschlungenen rechten Arm ruckartig ganz nah zu sich heran, so dass ihr Herz kurz aufhüpfte, um danach umso schneller in ihrer Brust zu schlagen. Gierige Lippen pirschten hervor und setzten sich genau an die Stelle, die er soeben noch verwöhnt hatte. Doch Gretchen konnte es nicht lassen, ihren süßen Macho weiter aufzuziehen...

G: Und es lag nicht vielleicht am Inhalt?
M (steht angesichts seines heruntergefahrenen Denkapparats auf dem Schlauch, lässt sich aber nichts anmerken u. macht unberührt weiter): Inhalt?
G: Na dein Weihnachtsgeschenk!
M (hebt dann doch seinen Kopf etwas an u. blickt seine grinsende Freundin perplex an): Äh... was?
Hihi! Jetzt hab ich ihn aber. Hmm? Ich könnte eigentlich noch einen draufsetzen? ... Oh ja!
G (streichelt ihm mit dem Zeigefinger verführerisch über den nackten Brustkorb u. säuselt dabei verheißungsvoll): Na ja, ich hatte das Gefühl, im Aufzug hast du nicht so darauf geachtet.
Boah! Dieses kleine Luder!
M (in ihm brodelt es gewaltig u. er muss schwer schlucken): Das... denkst... du vielleicht.

Ohne dass sie es bemerkte, hatte Marc den seitlichen Reißverschluss ihres langen schwarzen Kleides erreicht und hatte diesen wie von Geisterhand geöffnet. Seine Hände legten sich anschließend auf ihre Schultern und schoben die Träger zur Seite. Das hauchdünne Kleid rutschte einem Windhauch gleich ihre glatte elfenbeinfarbene Haut hinab zu Boden. Gretchen, die diese hinterhältige Meiersche Attacke nicht hatte kommen sehen, blickte Marc mit offenem Mund an und schlüpfte mit den Füßen aus dem Kleid.

G: Oh!
Wie hat er das denn gemacht? Das ging im Aufzug ja auch schon so schnell.

Marc ließ seine für den Hauch einer Sekunde erstarrte Freundin nun los und trat einen Schritt nach hinten. Er schloss die Schlafzimmertür und lehnte sich dagegen. Gretchen war verunsichert, als sie nur noch in sexy schwarzer Spitzenunterwäsche von Victoria Secrets dastand und sie Marcs Gegenwart nicht mehr spürte. Außerdem wurde ihr mit einem Mal furchtbar kalt und sie strich sich über ihre nackten Arme.

G: Marc, was soll denn das? Wo bist du denn?
M (schmunzelt u. weidet sich an ihrem atemberaubenden Anblick): Na ich sollte mir doch mein Geschenk genauer anschauen und das tue ich jetzt.
Oh Gott! Eigentor, Gretchen! Und Auswärtssieg für Marc!

Gretchens Wangen wurden merklich rot und verlegen biss sie sich auf ihre Unterlippe. Marc schmunzelte immer mehr, denn er liebte es, wenn sie von einem Moment auf den anderen plötzlich wieder das schüchterne kleine Mädchen gab, das sie nun wahrlich nicht war. Ihr neues „Outfit“ war nämlich äußerst gewagt und verhüllte auch die entscheidenden Stellen kaum merklich. Länger könnte er sich sicherlich nicht mehr zurückhalten bei dem scharfen Anblick, den sein Haasenzahn ihm hier gerade bot.

G: Marc?

Gretchen, die sich in dem Moment sichtlich unwohl fühlte, wollte gerade das Tuch von ihren Augen entfernen, da schritt Marc schnell ein und legte seine Hände auf ihre...

M: Nichts da!
G (irritiert): Was?
M (richtet die Augenbinde): Das bleibt, wo es ist.
G: Äh... wie?

Wieder bildete sich eine dicke Gänsehaut überall auf ihrem Körper und ihre Wangen verfärbten sich zunehmend, als sie seinen warmen Atem auf ihrem Gesicht spürte. Marc strich seiner aufgeregten Freundin zärtlich über die Wange, um ihr die Unsicherheit zu nehmen. Seine glühenden Lippen legten sich derweil wieder auf die dünne Haut ihres Halses und fuhren langsam empor, bis sie ihr Ohrläppchen erreicht hatten und er verführerisch in ihr Ohr raunte...

M: Is viel schärfer mit.

http://www.youtube.com/watch?v=-8BcvgB4bgk&feature=related

Gretchens Herz pochte wie verrückt in ihrer Brust. Das bemerkte auch Marc, dessen gierige Blicke nun lüstern über ihr bebendes Dekolletee huschten, das nur von diesem sündigen Hauch von Nichts bedeckt war, womit sie ihn schier wahnsinnig machte. Während seine rechte Hand sanft über die leicht gerötete Stelle an ihrem Hals strich, an der er sich gestern Abend unbemerkt verewigt hatte, fuhr seine freie Hand verlangend über ihren in teure Spitze gehüllten Busen. Gretchen rührte sich nicht. Ihr Herz schlug. In jeder Faser ihres Körpers begann es zu prickeln und zu kribbeln. Ein unglaublich schönes Gefühl füllte sie aus. Ihr Verführer fackelte nicht lange und schob den hauchdünnen Stoff ihres Büstenhalters zur Seite, um ihre zarten Knospen ans Tageslicht zu bringen, die nur darauf warteten, benetzt zu werden. Er senkte seinen Kopf. Mit seiner Zungenspitze tippte er ganz sachte an ihre Brustwarze, die sich bereits aufgerichtet hatte. Gretchen legte automatisch den Kopf in den Nacken und stöhnte leise auf, während sie eine Hand in seinen Haaren vergrub. Die Schmetterlinge schwirrten aus und flatterten wie wild in ihrem Bauch. Was er mit der einen Brust gerade vollführt hatte, wiederholte er nun auch mit großem Vergnügen an der anderen, während seine flinken Hände gleichzeitig die Träger ihres BHs über die Schultern schoben. Ganz langsam rutschten sie ihre Arme hinab und blieben an den Ellenbogen hängen. Marc umschloss mit seinem Mund ihre rechte Brustwarze, tippte immer wieder mit seiner Zungespitze dagegen, dann saugte er sich fest. Er spürte, wie sein Blut immer mehr in Wallung geriet. Sein ganzer Körper schien außer Kontrolle zu geraten. Seine ruhelosen Hände strichen unkontrolliert über ihren nackten Rücken, erreichten den Verschluss ihres BHs, den er mit einer Hand öffnete und schließlich schwungvoll von ihrem Körper riss, dann gingen sie tiefer, fuhren über den dünnen Stoff ihres schwarzen Höschens, tauchten schließlich darin ein und massierten ihren wohlgeformten Po. Je mehr er an ihr saugte, umso tiefer griffen auch seine Hände in die weiche Haut ihres Hinterns. Jede Faser seines Körpers war grenzenlos erregt. Er konnte sich nicht mehr länger zurückhalten. Er löste sich schließlich von ihrer aufregenden Hügellandschaft und wanderte mit seinen Lippen wieder nach oben, und stupste dann ihre Nase mit seiner an. Gretchen, die ihn zwar nicht sehen, aber umso intensiver spüren konnte, ahnte, was ihn bewegte, und flüsterte leise mit bebender Stimme...

G: Nimm mich!

Ein Schauer durchfuhr Marcs Körper, als ihre süße unschuldige Stimme zu ihm durchdrang. Sein Verstand hatte schon längst abgeschaltet. Marc ließ nun Taten sprechen. Seine heißen Lippen küssten erst ihre Nasenspitze, strichen dann ihre Wange hinab und erreichten schließlich ihren verführerischen Mund. Er knabberte an ihrer Unterlippe. Gretchen lächelte verheißungsvoll und öffnete bereitwillig ihre süßen Lippen. Ihr warmer Atem umschmeichelte sein Gesicht, weckte alle seine Sinne, erregte ihn zutiefst. Sofort presste er seinen Mund ungestüm auf den ihren. Gretchen seufzte und erwiderte seinen Kuss mit großer Leidenschaft, während sie ihn innig umarmte. Ihre Zunge spielte mit seiner, tänzelte, kitzelte, rieb sich an seiner, verführte ihn, brachte ihn endgültig um den Verstand. Sie schienen sich gegenseitig regelrecht auffressen zu wollen, so heftig und fordernd küssten sie sich. Sie stürzten aufs Bett, ohne ihre Lippen auch nur einmal voneinander zu lösen. Marcs flinke Hände waren überall, massierten, streichelten, verwöhnten, drehten ruhelos ihre Runden. Gretchens Körper wand sich unter seinen intensiven liebevollen Berührungen. Ihre zarten Hände wanderten über seinen muskulösen Rücken, jeden Wirbel nahmen sie mit, bis sie in seine schwarze Calvin-Klein-Boxershorts eintauchten und sich tief in seinen knackigen Hintern vergruben. Marc ließ kurz von ihren Lippen ab und stöhnte auf. Sofort fanden sie sich wieder.

Sie rollten kichernd mit ihren ineinander verschlungenen Körpern über das weiche Bett. Dann lag Gretchen oben. Sie schnappte kurz hörbar nach Luft, lächelte ihren Geliebten verliebt an, dann sanken ihre Lippen auch schon wieder auf die seinen und intensivierten ihr betörendes Spiel. Gretchens Hände strichen verführerisch über seinen durchtrainierten Oberkörper. Ihre Fingernägel hinterließen hellrote Striemen auf seiner Brust. Marc stöhnte und genoss den sanften Schmerz. Seine sexy Verführerin löste sich schließlich von seinem Mund, wanderte nun mit ihren heißen Lippen tiefer, hauchte zarte Küsse auf jeden Zentimeter seiner männlichen Brust und seines durchtrainierten Bauches. Marc genoss es sehr, wie sie ihn nach allen Regeln der Kunst verwöhnte, und legte seinen Kopf auf seinen Unterarm. Er verfolgte mit gierigen Augen alles, was sie tat. Heiß und kalt zugleich wurde ihm, als sie seine Shorts erreicht hatte. Mit einem frechen Grinsen auf den Lippen packte sie den Bund. Marc hob sein Becken an und geschwind hatte Gretchen ihm das störende Kleidungsstück vom Leib gerissen. Triumphierend hielt sie es kurz in die Höhe und wedelte damit in der Luft herum. Marc konnte nur mit dem Kopf schütteln. Wie schnell doch sein prüdes Mädchen an dem etwas anderen „Blinde-Kuh“-Spiel Gefallen gefunden hatte. Gleichzeitig erregte es ihn ungemein, wie sie die Initiative ergriff und jegliche Scham ablegte.

Gretchen warf seine Boxershorts in eine Ecke des Zimmers und widmete sich schnell wieder dem aufregenden Mann unter ihr, der nur darauf zu warten schien, dass sie ihn wieder berührte. Marc stockte der Atem, als er merkte, was sie als nächstes mit ihm vorhatte, als sie sich auf seine Beine setzte. Sie grinste noch einmal zu ihm hoch und strich dabei verführerisch seine Seite entlang. Ihre Haare kitzelten seine Brust. Dann nahmen ihre Hände plötzlich einen unerwarteten Weg. Er zuckte zusammen, stöhnte und schloss instinktiv seine Augen. Als Gretchen dann auch noch ihre Lippen senkte, war es völlig um ihn geschehen. Blitze zuckten durch seinen Körper. Er atmete schnell und ungleichmäßig. Seine Hände krallten sich ins Bettlaken. Er stöhnte immer lauter, spürte den Druck, den sie aufbaute. Doch dann ließ von ihm ab. Ihre Lippen wanderten geschwind nach oben. Marc bekam ihren Po zu fassen. Von unbändiger Leidenschaft getrieben rollte er sie auf den Rücken und presste seine heißen Lippen auf die ihren. Er küsste sie immer fordernder, wilder, leidenschaftlicher, raubte ihr förmlich den Atem. Gleichzeitig fuhren seine zitternden Hände rastlos ihren aufregenden Oberkörper hinab direkt in Richtung Paradies. Gretchen stöhnte, als seine geschickten Finger sie verwöhnten, sie regelrecht in den Wahnsinn trieben. Ihr bis in die Haarspitzen erregter Körper wand sich heftig unter seinen aufregenden Berührungen. Sie krallte sich im Bettlaken fest, als er den Bund ihres Höschens packte und diesen ihr mit einem geschickten Handgriff herunterriss und ihn zu ihrem BH und dem Kleid auf den Boden schmiss. Er fackelte nicht lang und schob nun ihre Beine auseinander. Er musste sie jetzt spüren. Sofort und ohne Umschweife, sonst wäre er verloren. Gretchen erwartete ihn bereits sehnsüchtig und hob ihre Hüfte leicht an. Marc fuhr mit seinen Händen ihre Seiten hoch. Sie wurde immer ungeduldiger. Alles kribbelte, verlangte nach ihm. Sie flehte um Erlösung. Dann berührte er sie. Marc packte ihre Hände, verhakte seine Finger mit ihren, presste sie über ihren Kopf aufs Kissen. Und im gleichen Moment erlöste er sie endlich von ihren Liebesqualen und drang stürmisch und tief in sie ein. Ein lauter Lustschrei hallte durchs morgendlich erleuchtete Schlafzimmer, der den stürmischen Liebhaber noch zusätzlich erregte. Er drückte seine Lippen auf die ihren und begann sich nicht gerade zögerlich in ihr zu bewegen. Schnell und heftig schob er sein Becken vor und zurück und spendete ihr seine Liebe, die sie mit großer Befriedigung empfing. Ihre beiden Körper verschmolzen zu einer Einheit, wurden eins, untrennbar verbunden für eine kleine Ewigkeit, die nur ihnen gehörte.

Immer leidenschaftlicher und schneller wurden ihre Bewegungen. Der Metallrahmen des großen Bettes quietschte, fast schien es so, als ob es sich ganz von der Wand lösen würde und durchs Zimmer schwebte. Sie merkten es nicht. Sie hatten die hiesige Welt schon längst verlassen und waren in einer Traumwelt gefangen, aus der sie keinen Ausweg finden wollten. Die Liebenden stöhnten, erst leise, dann immer lauter, kreischend, schreiend, im rhythmischen Einklang. Sie rieben ihre schweißnassen Körper aneinander. Wie in Ekstase liebten sie sich. Minutenlang. Ausdauernd. Mit packender unbändiger Leidenschaft. Von heißen Küssen begleitet. Die Fensterscheiben liefen an. Wassertropfen perlten an ihnen hinab. Die Raumtemperatur stieg merklich an. Sie brannten, standen regelrecht in Flammen. Die Flammen der Liebe loderten gewaltig. Dann eine Explosion. Anschließend Stille. Nur der schnelle, langsam abflachende Atem zweier Liebender war noch zu vernehmen. Ein inniger Kuss besiegelte ihr Glück. Dann sanken sie erschöpft zusammen in die weichen Kissen. Gretchen, die durch ihre noch immer verhüllten Augen das Liebesspiel noch intensiver hatte spüren konnte, kuschelte sich an Marcs nackte schweißnasse Brust, streichelte sanft darüber. Er strich ihr eine nasse Strähne aus dem Gesicht, die an ihrer Stirn geklebt hatte. Dann nahm er ihr die Augenbinde ab und zog die warme Bettdecke über sich und Gretchen. Beide zitterten am ganzen Leib, aber fühlten sich unglaublich beseelt. Sie schauten sich noch einmal verliebt in die Augen und schliefen schließlich glücklich Arm in Arm ein.

Lorelei Offline

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19.06.2011 20:15
#1030 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

*vorsichtig um die Ecke schleich und leise räusper*

Ähm... äh... ja... äh.... Na, jemand da? Lebt ihr noch? Wie sind die Vitalfunktionen? Irgendwo ein Defi von Nöten? Muss ich das Team von Dr. Meier zu euch schicken? Ok, hier habt ihr es. Viel Spaß mit dem nächsten Teil! Und tausend Dank für das umwerfende Feedback. Ihr habt mich wirklich umgehauen und ich zittere jetzt noch, wenn ich daran zurückdenke. Danke, danke, danke! Eure völlig überwältigte Lorelei




http://www.youtube.com/watch?v=myPQvgS7zu0

Irgendwann gegen Mittag wachte das Liebespaar wieder auf, zumindest eine Hälfte davon. Das dachte zumindest diese bessere Hälfte mit den goldenen Locken und widmete sich einer intensiven Studie eines makellosen männlichen Gesichtes.

M: Haasenzahn, starre mich nicht so an, als sei ich ein Tier im Zoo!

... murmelte plötzlich keck die eigentlich schlafende Gestalt neben ihr. Die blonde Beobachterin schloss schnell ertappt ihre Augen und stellte sich tot. Na ja, sie probierte es zumindest, wenig erfolgreich.

G: Hab ich doch gar nicht. Ich schlafe.
M (öffnet sein linkes Auge u. blickt die rote Tomate amüsiert an): Wenn du wirklich schlafen würdest, Haasenzahn, könnte man das Gebäude um dich herum mit Bulldozern abreißen und du würdest es trotzdem nicht merken.

Gretchen öffnete dann doch ihre Augen und schaute in ein funkelndes Paar smaragdgrüner Augen, die sie auszulachen schienen...

G (schmollt): Gar nicht wahr.
M (lacht): Und ob! Man kann dich sogar anbeißen und du checkst es nicht.
G: Hä?

Gretchen strich sich irritiert über ihren Hals, den er mit seinen gierigen Blicken fixiert hatte. Marc lachte nur und zog den süßen Trotzkopf weiter auf...

M: Muss wohl ein ziemlich intensiver Traum gewesen sein letzte Nacht.
G (geht darauf ein u. zwinkert ihm frech zu): Ich konnte mich nicht beklagen.
Wie auch. Ich war ja tot. Also vampirig tot. Irgendwie. Ich weiß nicht. Seltsam eben.
M (schüttelt amüsiert den Kopf): Ich hoffe, ich hatte eine tragende Rolle?
Obwohl... die hatte ich auch ohne Traum! Ich glaube, ich kriege Muskelkater. Ich muss dringend wieder trainieren! Hmm... Oder...
G (grinst): Eher eine schwebende und beißende.
M (schaut sie ungläubig an): Äh... Hä?
G (beschließt zu schweigen u. sein dummes Gesicht zu genießen): Aber eigentlich kann ich mich auch gar nicht mehr so genau daran erinnern.
M: Na dann hoffe ich doch, du erinnerst dich noch daran.

Ohne Umschweife stürzte sich der liebeshungrige Oberarzt auf seine Assistenz und begann an ihrem Hals zu schnäbeln. Gretchen quiekte auf, dann lachte sie und genoss...

G: Wie könnte ich nicht.

Sie packte Marc am Schopf und zog ihn zu sich hoch, um ihn zärtlich auf den Mund zu küssen, was er nur allzu gern leidenschaftlich erwiderte. Schließlich schauten sie sich tief in die Augen...

M: Und träumst du jetzt immer noch?
G (schmachtet ihn aus himmelblauen Augen an): Ja.
M (verunsichert): Echt jetzt?
G (schwärmt): Das alles hier ist ein Traum, Marc.
M (schmunzelt u. stupst ihre Nase mit seiner an, bevor er ihr wieder ein kleines Küsschen auf den Mund drückt): Hmm? Fühlt sich eigentlich ziemlich echt an.

Marc streichelte verträumt ihre Haut entlang. Gretchen schloss für einen Moment ihre Augen und genoss es, wie kleine Schauerwellen durch ihren Körper zogen, dann drehte sie sich auf die Seite und schaute ihren süßen Entführer intensiv an...

G: Der Kurztrip war eine wunderbare Idee von dir.
M (lächelt zufrieden): Ach? Das war doch reiner.... Eigennutz.
G (schmiegt sich an seinen Oberkörper): Glaub ich dir nicht.
M (stupst ihr in den Arm): Eh!
G (sieht mit leuchtenden Augen zu ihm hoch): Ich hab genau gemerkt, wie aufgeregt du gestern warst.
M (richtet sich auf u. verteidigt sein arg gebeuteltes cooles Machoimage): Bitte? Hey! Das war ich nicht! Gott ist nie aufgeregt. Er kennt dieses alberne Gefühl gar nicht.
G (streicht ihm über den Brustkorb u. spürt seinen beschleunigten Herzschlag, der auch ihr Herz erwärmt): Hmm!? Wenn du meinst?
M: Jaaahaaa!
So ein Idiot! Dass er das auch nie zugeben kann. Aber gut. Ich lasse ihn mal in dem Glauben.

G (richtet sich ebenfalls auf u. umarmt ihn): Jetzt erzähl doch mal, wo wir hier überhaupt sind. Also Wannsee ist das nicht.
M (zwinkert ihr frech zu): Wannsee kannst du immer haben.
G (lacht u. schaut ihn gespannt an): Stimmt! Und?
M (lässt sie schmoren): Und was?
G (ungeduldig): Wo wir sind, Marc?
M (schmunzelt): Spielt das denn eine Rolle?
Er ist so gemein!
G (folgt ihrer eigenen Logik): Na ja, zum Postkartenschreiben wäre es schon praktisch, zu wissen, worüber man schreibt.
Unglaublich, was in deinem süßen kleinen Hirn vor sich geht. Wäre fast wirklich eine Studie wert.

M (setzt seinen Oberarztblick auf): Hab ich nicht gesagt, jegliches Kommunikationsverbot!
G (kuckt ihn zuckersüß an): Du hast gesagt, Handyverbot.
M (runzelt die Stirn): Daran gehalten hast du dich aber auch nicht.
G (strahlt ihn an): Dann hätten wir ja nicht erfahren, dass Lilly wieder da ist.
M: Ok, das stimmt. Aber trotzdem entspann dich mal! Lass das Denken weg! Es ist ein paradiesisches Stück Erde. Mehr musst du nicht wissen.
G (schaut sich skeptisch um): Okaaay!? Steht das Gebäude denn sicher?
M (blitzt sie an): Haasenzahn!
G (zieht den Kopf ein u. nuschelt): Man wird ja wohl mal fragen dürfen.
M (klärt sie auf): Es ist kein Hausboot in ursprünglichen Sinne.
G (hängt staunend an seinen Lippen): Nicht?
M (feixt): Wäre ja auch nichts für mich, wenn du die ganze Zeit kotzend über der Veranda hängen würdest.
G (verschränkt beleidigt die Arme): Sehr witzig!
M (grinst): In der Tat. Wer weiß, was für Viehzeug deine Kotze angelockt hätte.
G (ihr Kopf läuft rot an): Boah Marc!
M (hält sich den Bauch vor Lachen): Hahaha! Man stelle sich das nur mal vor.
Ich stelle mir gar nichts vor, außer vielleicht...

G: Gibt es hier denn wilde Tiere?
Oh Haasenzahn, wie war das noch mal mit dem Denken?
M (betont ernst): Na ja, ich hab ja mal irgendwo gelesen, dass es in Südbrandenburg wieder Wölfe geben soll.
G (klammert sich ängstlich an Marc, der schützend seine Arme um sie legt): Oh Gott! Das ist ja wie in meinem Traum.
Upps!
M (schaut sie perplex an): Was?
G (dreht verlegen ihren Kopf zur Seite): Äh... nix!
Ok! Schau mal einer an! Ich glaube, ich weiß jetzt so annähernd, was sie geträumt hat. ... Von meiner Mutter! Äääähhhh... von ihrer bescheuerten Vampirsaga. Na ja, ich bin ja damals auch beim zweiten Kapitel weggepennt.
M (versucht den Angsthaasen auf die Meiersche Art u. Weise abzulenken): Jedenfalls das einzige wilde Tier bzw. die einzige Bestie, die es hier gibt, die........ bin......... ICH.

Und schon stürzte sich die Bestie auf ihr schutzloses Opfer und wollte sie ihrem Instinkt folgend am Hals beißen. Doch Gretchen kreischte und zappelte wie wild und wand sich heftig unter ihm, so dass Marc schließlich aus Sicherheitsgründen ins Schmusen überging. Und plötzlich war auch die zappelnde Furie wieder merklich ruhiger und gab sich seinen Zärtlichkeiten hin. Bis plötzlich ein seltsames Geräusch die Stille durchbrach. Marc hob verwundert seinen Kopf leicht an und sah seiner Freundin ins Gesicht, das seltsamerweise knallrot angelaufen war. Sie wich verlegen seinen eindringlichen Blicken aus und strich sich über den Bauch. Nutzlos! Denn in dem Moment knurrte es erneut laut und ausdauernd. Marc verstand sofort und schmunzelte...

M: Ach! Ich vergaß..... die Bären.
G (blickt Marc entsetzt an): Bären?
M (lacht sich schlapp): Na du hast doch einen Bärenhunger oder? Und ich .... eigentlich .... auch.
G (schüttelt sprachlos den Kopf): Spinner!

Marc richtete sich lachend auf und sprang anschließend aus dem warmen Bett. Gretchen wollte seinem Beispiel folgen, aber da drückte sie auch schon eine männliche Hand zurück in die weichen Kissen...

M: Lass mal! Ich kümmere mich darum.
G: Echt? Frühstück im Bett?
Juhu! Ich bin im Himmel!

Gretchen, die am liebsten laut aufgequiekt hätte, sich aber aus Egogründen zurückhielt, strahlte ihren süßen Romantikkönig überglücklich an. Dieser verzog aber keine Miene und beugte sich zu ihr herunter. Gebannt hing sie an seinen fesselnden Augen. Ihr Puls raste. Mit erregter Stimme raunte er ihr zu, woraufhin sich ihre Härchen auf den Armen aufrichteten...

M: Du denkst doch wohl nicht, dass ich dich die nächsten Tage auch nur einmal hier aus dem Bett lasse. Vergiss es!

Gretchen schmunzelte nur und spürte ihr Herz heftig flattern. Marc lächelte sie nun doch an...

M: Was? Keine Widerworte?
G: Nö!
M: Verstehe!

Marc legte ein schelmisches Grinsen auf, drehte sich schwungvoll herum und präsentierte seiner Süßen nun sein knackiges Hinterteil. Sofort lief ihr das Wasser wieder im Mund zusammen und sie biss sich auf ihre Unterlippe. Marc spürte ihre intensiven Blicke, lachte und verließ schließlich das Schlafzimmer, um nur wenige Minuten später mit einem reichlich gedeckten Tablett zurückzukehren, welches er in die Mitte des Bettes stellte. Gretchen, die sich das Bettlaken bis zu ihrem Hals hoch gezogen hatte, staunte nicht schlecht, womit ihr Schatz sie alles verwöhnen wollte. O-Saft, Müsli, Aufbackbrötchen, Erdbeer-Marmelade, Honig, Käse, Salami und Schinken, Kakao und Kaffee. Das riesige XXL-Nutellaglas fiel ihr natürlich sofort ins Auge. Marc folgte ihrem Blick und öffnete schmunzelnd Gretchens Schokoladentraum...

M: Ich dachte, für fünf Tage müsste das eigentlich reichen.
G (tippt ihm empört auf die nackte Brust): Marc!
M (lacht): Ok, keine Sorge, zur Sicherheit hab ich noch eins von den Dingern dabei.
G (blickt ihn böse an u. schnappt sich dann trotzig das Glas): Eh!
M (lehnt sich grinsend an die Wand am Kopfende des Bettes u. schlürft dann aus seiner Kaffeetasse): Siehste, ich sorge mich um dein Wohlbefinden. Ich will ja nicht, dass das kleine Zicklein was zu meckern hat.
G (blitzt ihn von der Seite an u. beißt in ihr frisch bestrichenes Nutellabrötchen): Halt die Klappe, Marc, und iss!
Hahaha! Ich liebe es, wenn du dich aufregst. Muss wohl am Zuckermangel liegen. Aber dagegen kann man ja was tun, ne.
M: Ja, ein paar Kohlenhydrate sind nicht schlecht nach der anstrengenden Nacht und dem noch anstrengenderen Morgen.

Marc zwinkerte seiner Freundin zu, die sich beinahe an ihrem Kakao verschluckt hätte, und goss dann Milch in seine Powermüslischale. Gretchen sagte nichts weiter dazu und aß schmollend ihr zweites Nutellabrötchen.

Lorelei Offline

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20.06.2011 16:56
#1031 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Nachdem sie sich reichlich gestärkt hatten und nach einem kurzen anschließenden Zwischenstopp im Badezimmer und an ihrer Handtasche, die am Geländer der Wendeltreppe hing, hatte sich Gretchen wieder an ihren treusorgenden Freund gekuschelt, der sich tiefenentspannt und völlig relaxed bereits wieder in die Koje gelegt und nur auf sie gewartet hatte. Verliebt lächelte sie ihn an. Aber auch etwas anderes lag in ihrem Gesichtsausdruck. Marc merkte, dass sie etwas auf dem Herzen hatte und sprach sie darauf an...

M: Was ist? Doch noch was zu meckern?
G (schüttelt den Kopf u. lächelt verlegen): Nein, ich bin wunschlos glücklich.
M (erwidert ihr Lächeln u. will sie küssen): Na dann... ist ja gut.
G: Es ist nur...
M (hält in der Bewegung inne und schaut sie verunsichert an): Was?
G (wird etwas rot): In dem ganzen Chaos gestern... da... da habe ich doch völlig dein Weihnachtsgeschenk vergessen.
M (stutzt u. sieht sie verwundert an): Äh... ich hab es doch vorhin intensiv begutachtet und für gut befunden.
Oh Gott!
G (jetzt knallrot): Marc, das war ein Witz gewesen.
Dann war das der beste Witz meines Lebens. Oh yeah!
M (runzelt die Stirn u. grinst sie dann dreckig an): Äh... Das fand ich jetzt eigentlich nicht. Es hat mich sehr begeistert... dieses sündige... Stück... Stoff.
G (rollt mit den Augen): Klar!
Das hätte ich mir ja gleich denken können. Ein Hirnausknipser!
M: Also.... ich wäre natürlich dafür, wenn du das mal ab und an wieder tragen würdest, aber jetzt.... bin ich eigentlich ganz zufrieden, so wie du gerade bist.

Marc rutschte noch näher an sie heran und lugte kurz unter die blütenweiße Bettdecke, um den nackten Traumkörper seiner bildschönen Freundin intensiv zu begutachten. Als er merkte, wie das Feuer in ihm wieder zu lodern begann, wollte er seine Lippen auf ihr Dekolletee senken, um seinen Durst zu stillen, aber Gretchen machte dem dreisten Verführer einen Strich durch die Rechnung und gab ihm schnell einen hilfreichen kleinen Klaps auf den Hinterkopf, bevor es ihr zu heiß wurde. Erschrocken zog er den Kopf wieder zurück und blitzte sie an...

M: Was ist denn jetzt wieder falsch?
G (kuckt ihn ganz unschuldig an): Nichts! Ich wollte nur... ähm... dir was geben.

http://www.youtube.com/watch?v=XYt6lULjRow

Marc schaute den blonden Engel ungläubig an. Sie lächelte verlegen. Was ging denn jetzt schon wieder in ihrem süßen kleinen Köpfchen vor sich, dass sie nicht mal mehr Spaß an zärtlichen Lippenspielen hatte, fragte er sich verwirrt und richtete sich auf. Gretchen griff neben das Bett und holte ein kleines rechteckiges Geschenk hervor und reichte es ihrem überraschten Schatz mit klopfendem Herzen. Marc nahm es mit skeptischem Blick entgegen und drehte es mehrmals herum...

M: Du musst mir doch nichts schenken, Haasenzahn. Du weißt doch, was ich von dieser ganzen Kommerzscheiße halte.
G (spielt nervös an ihrer neuen Halskette herum, die Marc ihr gestern geschenkt hat): Ja, ich weiß und ich hab auch lange überlegt, ob und was ich dir schenken soll. Du hast ja schon alles. Aber ganz ohne... das... das geht doch nicht. Wie sieht denn das aus? Das sieht doch nicht aus.
Oh Süße, was machst du dir denn einen Kopf? Mit dir bin ich doch schon beschenkt genug.
M (schaut in ihren himmelblauen Augen hin und her): Verschenkte Zeit, Haasenzahn! Ich hab doch alles, was ich brauche neben mir.

... sagte Marc mit rauer Stimme und gab seiner sprachlosen Freundin einen kleinen Kuss auf den Mund, der sie aufseufzen ließ. Gretchen strahlte ihren Liebsten daraufhin glücklich an...

G: Du bist so süß.
M (rollt mit den Augen): Hey! Wenn hier noch was verboten ist, dann S-Wörter!
G (senkt verlegen ihren Blick): Tschuldige!
M (hält ihr das Paket hin): Und was soll ich jetzt damit?
G (merklich nervös): Na ja, ich würde es aufmachen.
M: Klar!

Marc blickte noch einmal vergewissernd zu seiner Süßen, die ihn gespannt anschaute, dann riss er das bunte Papier mit den Weihnachtsdruckmotiven herunter und staunte nicht schlecht, als er erkannte, was sich darunter verbarg. Er hielt es hoch und schaute Gretchen ziemlich verdutzt an. Ihre Wangen waren gerötet, ja, glühten schon fast, als sie sich leise mit zarter Stimme erklärte...

G: Da du, wie gesagt, schon alles hast, dachte ich... na ja, es sollte schon etwas Persönliches sein. Etwas, das uns verbindet. Etwas von Herzen.

Lorelei Offline

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21.06.2011 16:55
#1032 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallöchen! Dann löse ich mal das kleine Rätsel auf. Es ist kein Herzschrittmacher. Viel Spaß mit dem letzten Teil vom ersten Urlaubstag. Eure Lorelei



M (versteht nicht ganz): Aber... das ist... dein... Tagebuch!
G: Es ist nicht irgendeins. Es ist mein erstes.
M (verwirrt): Ja und?
G: Das siehst du dann, wenn du es liest.
M (richtet sich auf u. sieht sie ernst an): Haasenzahn, ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Das sind deine persönlichen Gedanken und die gehören dir... nur dir.
Wow! Damit hab ich jetzt echt nicht gerechnet.

Klar, wüsste ich schon gern, was sie über mich denkt und schreibt und so. Ich hätte auch schon oft genug die Gelegenheit gehabt mal reinzukucken. Ich meine, geklebt unterm Lattenrost. Was für ein lausiges Versteck! Aber ich hab’s nie gemacht. Ich weiß auch nicht, warum.


Marc reichte der überraschten Frau das Buch wieder. Gerührt sah sie ihn an und legte ihre Hand auf die seine, die das Tagebuch hielt und drückte es gegen seine Brust...

G: Marc, lies bitte den ersten Eintrag!
M (überfordert): Aber.... Haasenzahn?
G (kuckt ihn mit großen Augen auffordernd an): Bitte!
M (beunruhigt): Okay!?

Der in diesem Moment nicht mehr ganz so lässige Oberarzt schlug nun mit klopfendem Herzen die erste Seite des rosafarbenen und mit Popstarstickern beklebten Tagebuches auf und erstarrte, als er den ersten Eintrag mit dem Datum vom 3.8.1989 fand. Seine Gedanken überschlugen sich. Er sah Gretchen fragend an. Sie lächelte sanft. Ihre Aufregung war mittlerweile verflogen.

G: Lies vor!
M: Äh... Da steht in großen dicken pinken Lettern und kitschig verziert, „Ich hab mich verliebt.“

Sie kann doch nicht ernsthaft, damals schon...? Ich meine, sie war ein Zwerg. Frisch aus dem Kokon geschlüpft. Ein C&A-Klon von Madonna. Das Milky Way war pappig und von der Sonne geschmolzen. Es hat ekelhaft geschmeckt. Mann eh und ich hab geheult wie so ein Mädchen. Also nicht gerade die perfekte erste Begegnung. Gut, die zweite war jetzt auch nicht gerade spektakulär. Schweinchen Babe im Tutu, mit Zahnspange und hässlicher Sonnenbrille. Hmm... aber ich sah wenigstens super aus. ... Eh was geht denn hier ab? Was soll denn die Flashback-Kacke jetzt?

G (erinnert sich, als wäre es gestern gewesen, als sie die vier bedeutenden Worte in ihr erstes Tagebuch geschrieben hat u. haucht leise): Ja!
M (blättert ein wenig durch die Seiten u. staunt immer mehr): Da steht ja echt nur Zeugs über mich drin.
Wieso zum Teufel tut sie das? Gut, ich hab mir das schon gedacht, aber muss ich es auch wissen?
G (lächelt): Hast du etwas anderes gedacht?
M (zuckt mit den Schultern): Na ja, weiß nicht.
G (nimmt die Hand des zerstreuten Mannes u. sieht ihn ernst an): Marc, glaubst du mir jetzt, dass meine Gedanken auch die deinen sind? Du warst immer in meinem Herzen. Von der ersten Minute an, die wir uns kennen. Das hat sich trotz ewigen Auf und Ab bis heute nicht geändert. Deshalb schenke ich dir meine Erinnerungen an dich. Damit sie zu unseren werden. Also... das klingt jetzt vielleicht ziemlich pathetisch und kitschig und das ist es bestimmt auch für dich. Aber es ist nun mal unsere Geschichte. Ich bin froh, dass ich sie festgehalten habe. Weißt du, ich hab mir halt gedacht, dass ich dir jedes Jahr eins meiner Tagebücher schenken werde. Ich finde das nämlich irgendwie origineller und schöner als irgendetwas zu kaufen, das dir am Ende nichts bedeutet. Ähm... ja, eben als Zeichen, dass ich dich über alles liebe und dir vertraue. Dass nichts zwischen uns steht. Verstehst du?
Oh Mann!
M (sichtlich überfordert von Gretchens überraschendem Liebesgeständnis): Äh... Ich... ich weiß echt nicht, was ich sagen soll. Das ist ähm... wow!

Er versteht es doch oder? Oder war das zu viel? Ich weiß doch, dass er mit solchen Dingen nicht sonderlich gut umgehen kann. Aber es war mir nun mal ein Bedürfnis, ihm meinen größten Schatz anzuvertrauen.
G (drückt seine Hand u. sieht ihm tief in die Augen): Du musst nichts sagen, Marc.
M (drückt das Buch an sein Herz u. räuspert sich, um den fetten Kloß in seinem Hals loszuwerden): Ja ähm... danke, ne! Ich werde es in Ehren halten, aber lesen werde ich es nicht.
G (erstaunt): Nicht?
M (fährt sich aufgewühlt durch seine Haare): Na ja, ich weiß nicht, ob ich mich erinnern will, was ich dir in der Vergangenheit alles angetan habe.
Oh Marc! Das hatten wir doch schon mal.
G (zwinkert Marc zu, um ihm die Unsicherheit zu nehmen): Ach ich dachte, da stehst du mittlerweile drüber.
M (ist nicht zum Spaßen zumute): Haasenzahn!
G (reißt sich wieder zusammen): Ok, lassen wir das! Ganz so sentimental sollte das ja auch gar nicht werden.
Bei dir ist immer alles sentimental und emotional und was weiß ich, halt dieses ganze unsägliche weibische Gefühlsdingens, hinter das ich nie steigen werde. Will ich auch gar nicht!
M (sieht seine Freundin fragend an): Also erwartest du jetzt nicht von mir, dass ich dir die überfälligen Liebesbriefe schreibe?
Oh! Würde er das echt? Hmm... wäre eigentlich schon eine Überlegung wert. Hihi!!!
G: Marc, das soll doch kein Wettstreit zwischen uns werden.
Na Gott sei dank auch! Hab meinen Soll nämlich mit diesem Glastempel hier schon übervoll.
M (legt das Tagebuch auf sein Nachtschränkchen): Gut!
G (stellt es noch einmal klar): Das sollte nur eine Geste für unsere Liebe sein. Mehr nicht! Also kein Wink oder so!
M (das Maß an Gefühlsduselei ist voll u. er hebt erschöpft seine Arme): Ok, ok, is angekommen.
G (kuschelt sich zufrieden an ihn): Also gefällt’s dir?
Das war jetzt so klar!
M (blickt misstrauisch zu ihr herab): Ich werde das Gefühl nicht los, dass du doch Bestätigung suchst?
G (grinst): Tust du doch auch oder?

Gretchen zwinkerte ihrem Liebsten frech zu. Dieser schüttelte nur ungläubig den Kopf und beugte sich nun über sie...

M: Also verlangst du jetzt nicht von mir, auf Knien angekrochen zu kommen und aus dem Nichts so ein albernes Schmuckstück hervorzuzaubern? Die fünf Tage hier sollen kein Verlobungsurlaub oder so werden. Ich hoffe, das ist dir klar.
Hach... Schade! Aber muss ja auch nicht sein. ... Hab ich das jetzt echt gedacht?
G: Marc, die Diskussion hatten wir doch gestern schon mit unseren Eltern. Ich hab nicht vor, dich zu etwas zu zwingen, was du nicht willst. Und ehrlich gesagt, finde ich es gerade schön, so wie es ist. Ich will doch gar nichts ändern. Außerdem hast du mir doch schon ein Schmuckstück geschenkt. Und sie ist wunderschön.

Marc blickte auf ihr traumhaftes Dekolleté und fuhr mit dem Zeigefinger über den Herzanhänger ihrer silbernen Kette, die er ihr zu Weihnachten geschenkt hatte. Dann schaute er der blonden Schönheit ins Gesicht. Sie lächelte sanft. Er kam näher. Seine Nasenspitze berührte die ihre. Sie kicherte, weil er sie kitzelte. Er sah ihr tief in die Augen und legte seine Hand an ihre Wange. Gretchen erwiderte seine intensiven Blicke voller Liebe.

M: Ich liebe dich! ... Okay... da hast du es mal wieder gehört.
G (grinst ihn an): Das hast du so romantisch gesagt.
M: Halt die Klappe!

Bevor sein Frechdachs noch etwas sagen konnte, hatte er auch schon ihr Plappermaul mit seinen Lippen verschlossen.

Lorelei Offline

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22.06.2011 16:41
#1033 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Mädels, ihr denkt mal wieder viel weiter, als da eigentlich dahinter steckt. Aber das beweist mir auch, wie sehr ihr die Story lebt und ich kann gar nicht beschreiben, wie viel mir das bedeutet. Image and video hosting by TinyPic Ich danke euch. Heute startet der zweite Urlaubstag im Martchen-Paradies. Es wird Sport gemacht, aber nicht der, den ihr vielleicht denkt. Viel Spaß mit dem ersten Teil davon! Eure Lorelei

PS: Sissimaus, du kannst dir sicherlich denken, wem diese Teile gewidmet sind oder? Tausend Dank noch mal und komm bitte mal wieder zur Ruhe. Du bist ja völlig durch den Wind.





Nach einem aufregenden ersten Urlaubstag, den sie überwiegend nur im Bett verbracht hatten, waren die beiden Verliebten am nächsten Tag doch irgendwann aus den Federn gekrochen und saßen nun in Pyjama und Bademantel gekleidet am Esstisch und aßen zu Mittag. Marc hatte zwar den Kühlschrank reichlich auffüllen lassen, damit es seiner kleinen Raupe an nichts fehlte, aber zu einem Drei-Gänge-Menü hatten dann beide nicht wirklich Lust gehabt. So gab es jetzt nur Spiegeleier mit einer Scheibe Vollkornbrot. Gretchen sah während des rustikalen Essens immer wieder breit grinsend von ihrem Teller auf. Marc beobachtete sie misstrauisch aus dem Augenwinkel heraus, hatte aber bald genug von ihren seltsamen traktierenden Blicken...

M: Is was?
G (senkt erst ertappt ihren Blick, dann sieht sie ihn doch wieder fröhlich lächelnd an): Nö!
M: Und was guckst du dann so blöd?
G (grinst immer mehr): Schon erstaunlich, zu was du alles fähig bist.
M (perplex): Bitte? Eh so ein paar beschissene Spiegeleier kriegt ja wohl jeder hin. Jeder ... außer du ... natürlich.
G (wirft beleidigt eine Brutkruste über den Tisch, trifft ihn aber nicht): Eh! Ich kann sehr wohl kochen oder hast du das Weihnachtsessen vergessen.
M (lehnt sich lässig an die Stuhllehne u. verschränkt grinsend seine Arme): Also ich kann mich nur noch schwach erinnern, dass Mehdi irgendwann am Herd stand.
G (wirft noch ein Stück Brot): Boah.... Du bist so blöd.
M (lacht): Ja, da gehen dir die Argumente aus, hmm.
G (schlingt das Spiegelei schnell herunter u. kuckt dann resignierend zu Marc rüber, der schon aufgegessen hat): Ok, du bist der Meister in der Küchenschürze.
M (stemmt gespielt beleidigt seine Arme an seine Seite): Meister ja! Aber... Eh! Ich zieh doch keine schwule Schürze an. Ich hab nen Bademantel an.
G (legt ihr Besteck auf den Teller, stemmt dann ihre Ellenbogen auf den Tisch u. ihr Gesicht auf ihre Hände u. himmelt Marc an): Na ja, jedenfalls könnte ich mich durchaus an diesen All-inclusive-Service hier gewönnen.

Marc grinste seine schwärmende Freundin schelmisch an und rückte auf den Stuhl neben sie und zog sie geschwind auf seinen Schoss. Gretchen legte sofort ihre Arme um seinen Hals und lächelte ihn verliebt an.

M: Was genau versteht Madame eigentlich unter All inclusive, hmm? Vielleicht... das hier?

Marc spitzte seine Lippen und hauchte seiner Traumfrau einen kleinen Kuss auf den Mund. Anschließend wanderte sein Mund ihren Hals hinab und hauchte zärtliche Küsse auf ihre empfindsame Haut, die sie erschaudern ließen. Alles prickelte und kribbelte. Gretchen schloss leise seufzend ihre Augen und genoss völlig entspannt seine liebevollen Liebkosungen, die sie in eine Traumwelt entführten. Marc hob seinen Kopf und kuckte die Genießerin verschmitzt an, während seine Hände ihr rosa gestreiftes Pyjama-Oberteil ein Stück weit öffneten und dann darunter eintauchten.

M: Oder das hier?

... raunte er mit erregter Stimme und begann ihre rechte Brust gefühlvoll zu kneten. Gretchen seufzte ganz entspannt. Nun lief es dem charmanten Verführer eiskalt den Rücken herunter. Er ging weiter. Seine feurigen Lippen folgten seinen flinken Händen und legten sich auf ihr bebendes Dekolletee. Gretchens Sinne schwanden. Nur mit Müh und Not rief sie ihren Verstand zurück und zog Marcs Kopf nach oben. Sie küsste ihn sanft auf den Mund und schaute ihm dann in die funkelnden grünen Augen, als sie ihn mit nervöser Stimme ebenfalls in die Realität zurückholte...

G: Ich meinte das Essen, Marc.
M (schmunzelt): Klar! Du denkst ja immer ans Essen.
G: Eh!

Dafür kassierte der freche Macho sofort einen kleinen Klaps auf den Hinterkopf, woraufhin er abrupt seinen Kopf zurückzog und das Unternehmen „Verführung“, das er gerade umsetzen wollte, beleidigt abbrach...

M (reibt sich den Hinterkopf): Eh! Wenn du jedes Mal gleich zuschlägst, bringst du noch meine Synapsen durcheinander.
G (zickig): Und du meine, wenn du nicht endlich damit aufhörst. Du hast mir versprochen, wir machen heute was.
M (grinst dreckig): Machen wir doch gerade.

Marc spitzte schon wieder seine Lippen und setzte zum Angriff an, doch Gretchen schritt noch rechtzeitig ein und drückte ihn mit ihrem Finger an seiner Stirn weg...

G: Marc, ich glaube, du brauchst wirklich mal eine Abkühlung. Wir gehen jetzt raus! Basta!
M (verständnislos): Bitte?

Gretchen sprang entschlossen von seinem Schoss herunter und rückte ihren pinkfarbenen Schlafanzug zurecht. Marc schaute ihr mit grummeliger Miene dabei zu...

M: Boah Haasenzahn, das ist jetzt nicht dein Ernst?
G (sieht die beleidigte Leberwurst eindringlich an): Doch! Ich will auch etwas von der Gegend hier sehen, in die du mich entführt hast.
M (verschränkt eingeschnappt seine Arme u. lehnt sich zurück): Pah! Du hast doch hier einen Panoramablick in alle vier Richtungen. ... Selbst vom Bett aus.

Marc zwinkerte ihr verheißungsvoll zu. Doch Gretchen schüttelte nur völlig unbeeindruckt den Kopf und räumte dann den Tisch ab....

G: Das ist nicht das Gleiche, Marc. Ich will nicht den ganzen Tag nur im Bett liegen. Das ist langweilig.

WAS? Eh! Das hat noch keine Frau zu mir gesagt, die mit mir im Bett lag.

Marc, der glaubte, sich verhört zu haben und inzwischen ebenfalls aufgestanden war, schlich sich von hinten an seine nörgelnde Freundin heran und schlang seine Arme um ihre Taille, während sie scheppernd Tassen und Teller in die Spüle fallen ließ, weil sie mit dieser hinterlistigen Meierschen Attacke nicht gerechnet hatte, ebenso wenig wie mit den heißen Lippen, die sich nun in ihren Nacken legten und sie um den Verstand brachten.

M (raunt verführerisch): Ich sorge schon dafür, dass dir nicht langweilig wird.
Oooooooohhhh Gott! Erde an Gretchen, nicht schwach werden!

Gretchen wurde heiß und kalt zugleich, als Marc unberührt mit seinem verführerischen Spiel weitermachte. Langsam drehte sie sich in seinen Armen um und sah ihm intensiv in die funkelnden Augen, die sie zu überzeugen versuchten. Er lächelte. Ohne ihre Antwort abzuwarten stürzten sich seine glühenden Lippen auch schon auf ihren süßen Erdbeermund und raubten ihr für einen Moment die Luft zum Atmen. Nach einer intensiven und sehr befriedigenden Knutscherei löste sich Gretchen aber dann doch von ihm und blickte ihn atemlos an...

G: Das ist mir schon klar, dass es mit dir nicht langweilig ist, aber...
M (hebt eine Augenbraue): Aber?
G (merkt, wie ihre Wangen heiß werden u. flüstert mit zusammengepressten Lippen): Ich... brauche... eine Pause.
M (sieht sie fragend an): Hä? Wieso flüsterst du denn? Wir sind hier völlig unter uns.
G (schaut ihn ganz verlegen an u. flüstert trotzdem weiter): Ich kann nicht mehr.
M (amüsiert sich königlich): Du kannst was nicht mehr, Haasenzahn?
Oh nein, wie peinlich! Jetzt hält er mich doch gleich wieder für ein schüchternes kleines Mädchen.
G: Marc, jetzt hör auf, jetzt! Eine Pause tut uns beiden gut.
Finde ich zwar nicht, aber gut, wenn sie meint. Rekorde brechen strengt schon an. Also ne Abkühlung! Aber nur ne kleine und dann machen wir genau hier weiter...
M: Okay! Dann zieh ich mich jetzt mal.... an.

Marc grinste sie frech an, als er plötzlich seinen weißen Bademantel zu Boden fallen ließ und sich seiner fassungslosen Freundin in seiner ganzen Pracht präsentierte...

G (weidet ihre Augen an ihm): Äh...
M (zwinkert ihr zu, als er ihre sabbernden Blicke bemerkt): Du kannst es dir noch überlegen?
G (funkelt ihn an u. gibt sich unbeeindruckt): Jetzt erst recht, Marc. Jetzt erst recht!

Mit hoch erhobenem Haupt und geröteten Wangen ging Gretchen an dem frechen Nackedei vorbei und rannte schnell die Wendeltreppe hoch, schnappte sich ein paar Klamotten und verschwand für eine halbe Stunde im Badezimmer. Marc lachte nur, als seine plötzlich wieder topfit wirkende Freundin so schnell sie konnte, die Gefahrenzone verließ, und folgte ihr schließlich mit langsamen Schritten. Gemächlich zog er sich um und wartete dann im Wohnzimmer, wo er sich auf die Couch gefläzt und den großen Plasmafernseher angeworfen hatte. Leider gab das Feiertagsprogramm nichts Gescheites her. Kitschige Märchen auf jedem Sender! Also machte er den Fernseher wieder aus, schnappte sich seine Jacke und seine Kippen, um auf der Terrasse noch eine zu rauchen. Die kalte Luft und das Nikotin taten ihm gut und weckten seine Lebensgeister.

Kurze Zeit später fand sich auch Gretchen dick eingemummelt in einem lilafarbenen Anorak, einer eng anliegenden weißen Skihose und einer weißen Mütze und einem ebenso weißem breitmaschigen Schal auf der Terrasse wieder...

G: Wir können.
M (macht seine Kippe aus u. schließt das Haus ab): Gut! Und was machen wir jetzt?
G (schaut sich um): Na wie wäre es mit einem Spaziergang um den See?
M (nörgelt, als sie langsam den langen Steg zum Ufer vorlaufen): Och nö! Langweilig!
G (bleibt stehen u. sieht ihn vorwurfsvoll an): Ach? Mit mir ist es also langweilig, hmm?
M (stöhnt): Nein, so hab ich das doch gar nicht gemeint.
G (zickig): Wie denn dann?
Mann, wieso zum Teufel kann man es dieser Frau nie Recht machen?
M (übt sich in Geduld): Es ist nur... der Schnee... der ist ziemlich hoch. Die Wege sind nicht geräumt. Das ist hier nicht wie in Berlin, wo alle paar Minuten der Räumdienst kommt.
G (gibt sich mit dieser durchaus einleuchtenden Antwort erst mal zufrieden): Ach so!
M: Natur pur eben. Einöde. Alles noch nicht wirklich bebaut.
G (schaut ihn fragend an, als sie das Ufer erreichen): Wird das hier alles bebaut? Schade eigentlich! Ich find’s schön so.
M (nickt mit dem Kopf u. sieht sich ebenfalls um): Es sollen wohl noch ein paar von den Glashütten dazukommen, jep.

Gretchen und Marc hatten mittlerweile ihren Volvo erreicht, der direkt vor dem Steg am Ufer des Sees parkte, und schauten zurück zum Glashaus, das im Wasser zu schwimmen schien, wenn man sich den langen Steg wegdachte.

G: Wie bist du überhaupt hierauf gekommen?
M (lehnt sich lässig gegen seinen Wagen): Phillip hat das Haus gebaut. Äh... nee, entworfen. Hat ja zwei linke Hände, ne.
G (staunt): Echt? Wow!
M (geht ungeduldig ein paar Schritte): Hmm! Also was ist jetzt? Wenn ich mich recht entsinne, war da vorne, glaub ich, ein kleiner Waldweg. Da ist der Schnee auch nicht so hoch. Durch die Bäume.
G (strahlt ihn an): Einverstanden!

Ein Spaziergang im Schnee, hach... wie romantisch! Fühle mich gerade wie in einem dieser Schmachtfetzen, die immer zu Weihnachten im Fernsehen laufen. Hmm... Vielleicht läuft ja heute noch einer? Dann könnten wir uns mit einer Decke aufs Sofa lümmeln und kuscheln. Ja, das wäre schön.

Die strahlende junge Frau wollte sich gerade bei ihrem Kavalier unterhaken, da riss dieser sich noch mal los und ging zu seinem Auto zurück. Ihm war plötzlich eine Idee gekommen, die zwar ziemlich kindisch war, aber mit der er sie sicherlich rumkriegen würde. Er kannte nämlich die Geschichten von früher und wusste, dass ihr das hundertpro gefallen würde. Verdutzt schaute Gretchen ihm nach. Als Marc den Kofferraum öffnete und etwas herausholte, staunte sie noch mehr. Triumphierend stellte er das Gerät neben den Volvo und grinste seine Freundin breit an...

M: Falls du hier auch schlapp machst.
G (stemmt ihre Hände in die Hüfte u. funkelt ihn an): Also... Werd ich nicht! Aber du kannst mich gerne trotzdem ziehen.

... sagte sie mit einem sexy Wimpernaufschlag und setzte sich dann dreist auf den Holzschlitten. Fassungslos schaute Marc zu seinem frechen Haasenzahn herab...

M: So haben wir aber nicht gewettet, Fräulein.
Hihi!
G (zieht einen Schmollmund u. klimpert verführerisch mit ihren langen Wimpern): Hab ich was von Wetten gesagt? Nein! Aber... Marc, das wäre soooooooo romantisch.
Was hab ich mir bloß dabei gedacht? Ich hätte sie gleich ans Bett fesseln sollen, als ich noch die Gelegenheit dazu gehabt hatte. Dann würden mir solche Aktionen hier erspart bleiben.
M (rollt mit den Augen): Seh ich etwa aus wie ein Rentier? Hoch mit dir! Aber zackig!

Unsanft zog der motzende Oberarzt seine Freundin vom Schlitten. Diese schmollte nun natürlich....

G: Ach Marc! Warum hast du ihn dann mit eingepackt, wenn ich ihn nicht benutzen darf?
M: Na ja, ich hab da weniger an eine Taxifahrt gedacht, sondern eher an etwas Cooleres wie ... Rodeln, falls es hier in der Einöde irgendwo einen Hang oder Hügel oder so was gibt.
G (springt ihm vergnügt um den Hals): Oh das ist so süß. Das wollte ich schon seit einer Ewigkeit mal wieder machen.
M (stöhnt): Ich weiß. Und jetzt komm endlich!

Lorelei Offline

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23.06.2011 16:56
#1034 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Mit seiner freien Hand schnappte Marc sich Gretchens Hand. Mit der anderen zog er den Schlitten hinter sich her. Der Waldweg war schnell gefunden. Sein Ende ebenfalls. Als nächstes ging es direkt am Ufer entlang. Und Gretchen bekam nun doch noch ihren gewünschten romantischen Spaziergang im Arm ihres geliebten Oberarztes, der seine Nörgelei nun gelassen hatte und ebenso wie seine hübsche Freundin die winterliche Natur genoss. Sie umrundeten fast den halben See, der eine wahnsinnig schöne Kulisse bot an diesem herrlichen Dezembertag. Die Sonne schien am strahlendblauen Himmel und spiegelte sich auf dem dünnen Eis, das den See zierte. Der perfekte Tag zum Rodeln also, dachte sich auch Gretchen, die die kleine Anhöhe abseits des Sees als erste entdeckt hatte und nun heftig an Marcs Ärmel zog, um seine Aufmerksamkeit zu gewinnen...

G: Schau mal! Der geht doch oder?
M (blickt in die Richtung, in die sie zeigt, u. grinst sie dann frech von der Seite an): Hmm! Wenn du den schaffst.
G (funkelt den unverschämten Kerl an): Eh! Also jetzt hör mal. Früher war ich immer mit meinem Papa in dem Park bei uns um die Ecke rodeln. Und der war mindestens doppelt so hoch.
M (schmunzelt): Klar! Warst ja auch ein paar Köppe kleiner als jetzt, ne.
G (steckt ihm die Zunge raus): Idiot! Wer zuerst oben ist!

Während sie das fragte, hatte sie sich auch schon umgedreht und rannte nun, so schnell sie ihre Stiefel trugen, den Rodelhang hinauf. Marc konnte gar nicht so schnell kucken, da war sie auch schon auf und davon und hatte sich ein paar Meter weiter bäuchlings in den Schnee geschmissen. Marc kam lachend auf sie zu und half ihr gentlemanlike auf...

M: So viel zum schnellen Aufstieg. Das ist wie bei der Karriereleiter. Die schafft auch nicht jeder.
Peiiiiiinliiiiich! Glanzleistung, Gretchen, echt! Er wird dich den Rest des Urlaubs damit aufziehen. Ganz sicher!
G: Ich bin nur über eine Wurzel gestolpert, mehr nicht.

... konterte Gretchen und klopfte sich den Schnee von ihren Sachen. Sie wollte schon wieder losrennen, aber Marc hielt sie diesmal an der Jacke fest...

M: Komm, jetzt lass den Scheiß! Sonst bist du schon vorm ersten Mal völlig ausgepowert.
G (zickig): Das kannst du ja gar nicht beurteilen.
M (schmunzelt): Na ja, wer lag mir denn vorhin in den Ohren, dass sie nach einem Tag Dauervögelei völlig kaputt sei und nicht mehr könnte?
G: Eh!

Gretchen blitzte den unverschämten Mann vor ihrer Nase an und ließ ihn kommentarlos stehen. In großen Schritten marschierte sie den Hang hoch, der dann doch höher war, als sie erst gedacht hatte. Sie wollte sich aber keine Blöße geben, obwohl sie schon aus dem letzten Loch schnaufte, und behielt ihr rasches Tempo bei. Marc lachte nur und folgte ihr, aber in gemächlichen Schritten. Er genoss lieber die aufregende Aussicht, die Gretchens wackelnder Popo ihm bot.

Schnaufend und stöhnend ließ sich die Schneekönigin oben in den Schnee fallen und streckte Beine und Arme von sich. Marc, der direkt hinter ihr gewesen war, stellte den Schlitten neben sie und setzte sich darauf. Gretchen bemerkte seine stechenden Blicke, die auf ihrem ausgestreckten Körper ruhten, und richtete sich auf...

G (atemlos): Mir geht’s gut.
M (schmunzelt): Hört man! Du hast eine Kondition wie ein herzkranker Sechzigjähriger.
G (sauer): Boah!

So schnell wie sie sich in den weichen Pulverschnee hatte fallen lassen, stand sie auch schon wieder auf ihren Füßen und schnappte sich die Leine des Schlittens. Marc kuckte sie verdutzt an...

M: Was wird das jetzt?
G (blitzt ihn geladen an): Ich fahre!
M (mustert sie ungläubig von Kopf bis Fuß u. legt sein fachmännisches Veto ein): Haasenzahn, lass mich mal zuerst! Ich fahr dir ne Bahn. Hier auf dem frischen Schnee ist noch keiner runtergefahren.
Pah! Dir zeige ich es!
G (stampft wütend mit dem Fuß auf u. meckert): Marc, jetzt behandele mich nicht wie ein kleines Kind. Ich fahre nicht zum ersten Mal Schlitten. Klar?
M (hebt abwehrend die Arme u. steht langsam auf): Woah! Ok, ok! Peace, Baby!
Steck dir dein Peace sonst wohin, du blöder.... Idiot!
G (reißt ihm den Schlitten unter dem Hintern weg und positioniert ihn in Fahrtrichtung): Ich fahre jetzt!
M (macht eine lockere Handbewegung u. zündet sich lässig eine Kippe an): Ja, mach! Wir sehen uns dann hier in zwei Stunden wieder, ne.

Hahaha!!!

GGGRRR!!!


Der coole Macho zwinkerte der wilden Furie frech zu und zog dann einen ersten Zug an seiner Zigarette. Gretchens Kopf rauchte gewaltig. Sie würdigte Marc keines Blickes mehr und setzte sich auf den Holzschlitten, der tief in den Schnee einsank. Sie holte tief Luft, bekreuzigte sich und setzte sich nun langsam in Bewegung. Der frische Pulverschnee wirbelte ihr ins Gesicht. Ein befreiendes Gefühl war das, als sie zwar nicht gerade schnell, sondern im Schneckenmodus, als erste den Hang hinunterfuhr. Ihre langen goldenen Haare wehten im Wind. Marc schaute ihr verträumt hinterher. Sie war so ein Sturkopf, dachte er und lachte, hatte aus Stolz nicht mal gefragt, ob er überhaupt mitfahren wollte. Aber sie würde schon wieder reumütig angekrochen kommen. Das war so sicher wie das Amen in der Kirche.

Marc lehnte lässig an einem Baum, als Gretchen schon nach zehn Minuten wieder keuchend und nach Luft schnappend oben auf dem Hügel ankam. Ihre Wangen glühten. Sie strahlte und verhehlte ihre Begeisterung nicht....

G: Oh Marc, das war fantastisch.
M: Darf ich dann auch mal?

Gretchen biss sich auf ihre Lippen und überlegte, dann reichte sie ihm stumm den Schlitten. Marc schnipste seine Zigarette weg und platzierte sich auf dem Wintergefährt. Gretchen blieb daneben stehen. Marc rollte mit den Augen und rutschte auf die hinterste Ecke. Dann klopfte er vor sich auf das helle Holz...

M: Würde Madame dann auch endlich mal ihren Arsch in Bewegung setzten?
G (schaut ihn erstaunt an): Ich darf mit?
M (verdreht die Augen u. nimmt sie auf den Arm): Mit mehr Last ist der Schlitten schneller.
G (klopft ihm eingeschnappt auf den Hinterkopf): Eh!
M (reibt sich die schmerzende Stelle): Aua! Mann, das war ein Scherz. Obwohl es da, glaube ich, auch so ein paar physikalische Gesetze gibt, die... Egal! Jetzt pflanz dich endlich hin, Haasenzahn! Oder hast du echt geglaubt, wir verbringen die ganze Zeit getrennt oder wie? So hab ich mir meinen Urlaub nämlich nicht vorgestellt.

Eben noch stinksauer, übernahmen nun ihre überschäumenden Glückshormone das Regiment. Stürmisch fiel Gretchen ihrem Liebsten um den Hals und ließ sich nun doch auf den Schlitten fallen, der auch sofort, den Regeln der Schwerkraft folgend, losrutschte. Gretchen quiekte laut auf, da sie mit einem Frühstart nicht gerechnet hatte. Marc konnte sie gerade noch so mit einem Meierschen Klammergriff festhalten, damit er sie nicht noch unterwegs verlor. Es wurde eine recht holprige Fahrt und kurz vor dem Ende wurden sie auch noch von einem anderen Schlitten, der wie aus dem Nichts aufgetaucht war, geschnitten. Deshalb endete ihre erste gemeinsame Rodelpartie auch abrupt und sie fanden sich mit dem Gesicht nach unten im Schnee wieder. Nur Marc landete weich, nämlich direkt auf seiner gut gepolsterten Freundin. Besorgt rappelte er sich auf und half ihr hoch...

M: Alles ok, Schatz?
G (wischt sich den Schnee aus dem Gesicht und von ihren Sachen): Ja!
M: Ihr blöden Idioten!

... rief er wütend den beiden Jungs nach, die feixend den Berg wieder hoch rannten.

M: Die schnapp ich mir!
G: Marc nicht!

Aber zu spät! Marc rannte ihnen schon samt Schlitten hinterher. Gretchen blieb noch eine Weile unten stehen. Sie genoss den Blick über den See. In der Ferne konnte sie am anderen Ufer „ihr“ Häuschen entdecken. Sie lächelte glücklich vor sich hin. Dann vernahm sie plötzlich Kindergeschrei hinter ihr. Sie drehte sich rasch um, aus Angst, er hätte den beiden Bruchpiloten die Löffel lang gezogen. Aber mit Nichten! Oben auf der Spitze des Hügels erkannte sie ihren Freund, der seinen Schlitten neben dem der frechen Jungs gestellt hatte, sie offenbar mit seinem tötenden Ameisenblick traktierte und sich dann bäuchlings auf den Schlitten schmiss. Einer der beiden Jungs machte es ihm nach. Synchron starteten sie ihre Abfahrt. Gretchen schüttelte nur ungläubig den Kopf... Na super! Jetzt fährt er auch noch ein Rennen mit ihnen. Das ist ja mal wieder so typisch! Aber irgendwie auch heldenhaft, wie er mich verteidigt. Hach... Fünf Sekunden später landeten sie direkt vor ihren Füßen. Marc war mit einer Nasenlänge voraus Sieger. Das musste auch der Junge anerkennend zugeben. Marc klopfte ihm auf die Schulter und schob ihn nun in Richtung seiner Freundin...

M (setzt den Ameisenblick auf): Was hab ich dir gesagt?
J (druckst vor Gretchen herum): Äh... ja ähm... Tschuldgung!
G (lächelt den Jungen an): Entschuldigung angenommen!
J (wendet sich erleichtert an Marc): Jetzt musst du aber auch mit Kevin fahren!
M (stöhnt): Boah!

Marc rollte genervt mit den Augen und blickte kurz fragend zu seiner Freundin. Diese nickte leicht mit dem Kopf und schon rannten die beiden Jungs im Sprint den Berg wieder hoch. Gretchen folgte ihnen mit langsamen Schritten. So langsam füllte sich der Rodelhang, stellte sie fest, als sie sich umschaute. Viele Familien schienen den zweiten Weihnachtsfeiertag für einen Winterspaziergang mit anschließender Rodelpartie zu nutzen. Die schöne Blonde blieb auf der Mitte des Hangs stehen und beobachtete ihren kindischen Freund, wie er auch den zweiten Knirps in Grund und Boden fuhr. Ihr persönlicher Champion hatte sie schnell wieder eingeholt und erklomm im Eilschritt den Hang. Er winkte ihr nur kurz zu und schon war er wieder oben angekommen, wo ihn eine kleine Traube Kinder umgab, die nun alle ihre Schlitten in Position stellten und ihn zum Wettrodeln aufforderten. Mit offenem Mund und verschränkten Armen beobachtete Gretchen das Schauspiel, das sich in der nächsten halben Stunde noch ein paar Mal wiederholte. Tja, wenn Dr. Meier einmal der Ehrgeiz gepackt hatte, konnte ihn niemand mehr aufhalten, auch wenn sie ab und an den Atem anhielt, weil er wie eine gesengte Sau den Abhang hinunterraste und einmal nur knapp vor einer Mutter mit Kinderwagen zum Halt kam. Aber dann hatte Gretchen doch irgendwann genug von den albernen Kindereien und packte den ungekrönten Rodelkönig beim erneuten Aufstieg am Arm und zog ihn zur Seite Richtung Bäume...

G: Wie war das noch mal? Du wolltest den Tag nicht getrennt verbringen?
M (fährt sich mit seinem nassen Handschuh über den Mund u. spürt sein schlechtes Gewissen): Äh... Ich wollte doch nur den nervigen kleinen Monstern zeigen, wie der Hase läuft.
G (schlingt ihre Arme um seinen Nacken u. nimmt ihn in Klammergriff): Der Hase, mein Lieber, der läuft genau hier.

Gretchen stupste ihn mit ihrer Nase an. Marc grinste nur, hatte er doch den Wink sofort verstanden, den sie auch sofort in die Tat umsetzte, indem sie ihn leidenschaftlich niederknutschte. Marcs Arme umschlangen ihre Taille und er zog sie ganz nah an sich heran. Er erwiderte den Kuss in der gleichen Intensität, die sie ihm entgegenbrachte. Er nahm gar nicht mehr wahr, wie hinter ihm einige der Rodelkids angewidert den Kopf wegdrehten...

J: Iiiiiihhhh!!! Der ist ja doch gar nicht so cool. Der küsst ein Mädchen! Bäh! Ist ja widerlich!

Die anderen Jungs stimmten ihm zu und zogen schnell von dannen. Irgendwann löste das Liebespaar sich dann doch wieder voneinander und schaute sich verliebt in die Augen...

M: Und fährst du noch mal eine Runde mit mir?
G: Unbedingt!
M: Gut!

Marc schnappte sich Gretchens Hand und stieg mit ihr die restlichen Meter den Berg hinauf. Die nächsten Runden fuhren die beiden eng aneinander gekuschelt zusammen hinab und hatten sehr viel Spaß dabei. Sie lachten, scherzten, bewarfen sich mit Schnee, seiften sich ein oder rollten knutschend durch den Schnee.

Irgendwann hatten sie dann aber doch genug von den kalten Schneespielen und widmeten sich lieber ganz ihrem ganz besonderen Aufwärmtraining. So saßen sie nun eine Weile schmusend auf ihrem Schlitten am Seeufer und spendeten sich gegenseitig Wärme. Sie ignorierten die neidischen und schmunzelnden Blicke der hinter ihnen vorbeigehenden Spaziergänger und Rodler und waren in ihrer ganz eigenen kleinen Welt gefangen, bis Marc irgendwann mit einem Ohr ein Gespräch aufschnappte, in dem es darum ging, dass es wohl um die Ecke ein kleines Café geben würde. Dem aufmerksamen Mann kam plötzlich eine Idee und er sprang abrupt vom Schlitten auf. Er wollte seine Süße, die immer noch ein wenig frierte, nämlich mit einem heißen Kakao überraschen. Und so ließ Marc die perplexe Frau einfach so mit dem Schlitten stehen.

Da ihr Liebster nicht gleich wieder zurückkam, begann sich Gretchen zunehmend zu langweilen. Sie beschloss für sich, dass sie mit dem Schlitten auch ein paar Runden allein drehen konnte, was sie auch sofort in die Tat umsetzte. Aber die selbsternannte Rodelkönigin hatte die Rechnung nicht ohne die frechen Kinder von vorhin gemacht, die nun sie einspannen wollten, auch mit ihnen ein Rennen zu machen. Gretchen wollte sich natürlich nicht die Blöße geben und folgte ihrer flehenden Bitte. Sie stellte sich also neben den Kindern in Position, nahm wie die anderen auch kräftig Anlauf und............ schaffte den Aufsprung auf den Rodel........ NICHT, der nun allein nach unten schoss und sie....... OHNE....... hinterher.

G: Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!!!!!!!!

Lorelei Offline

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24.06.2011 16:32
#1035 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Achtung, Achtung: Nicht zum Nachmachen empfohlen! Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Versicherung und den Orthopäden Ihres Vertrauens! Viel Vergnügen und haltet euch und eure Sachen fest! Bussi, Lorelei




Gretchen rutschte nun mit enormem Tempo auf dem Bauch den recht steilen Hügel hinab, was ja an sich nicht weiter tragisch gewesen wäre und ihr unter Umständen vielleicht sogar Spaß gemacht hätte, wenn sie nicht damit beschäftigt gewesen wäre, einen noch peinlicheren Auftritt zu vermeiden. Aber das Unvermeidliche nahm unabwendbar seinen Lauf und Gretchen Haase tat das, was sie am besten konnte, wenn sie die Fettnäpfe dieser Welt eroberte, sie stellte sich tot. Das Problem war nämlich, dass sich bei ihrer ungeplanten Rutschpartie, der zunehmenden Geschwindigkeit und der damit verbundenen Reibung ihre Hose selbständig gemacht hatte. Mit jedem Meter, den sie weiter den Berg hinunter glitt, rutschte ihre Hose weiter nach hinten, so dass diese, unten angekommen, schließlich in ihren Kniekehlen hing und sie selbst mit dem blanken Po nach oben und dem Gesicht nach unten im Schnee lag und vor Peinlichkeit nur noch sterben wollte.

Panisch versuchte der Tollpatsch, das verrutschte Kleidungsstück wieder nach oben zu ziehen, was Gretchen dann auch irgendwie gelang. Wie genau, das wusste sie im Nachhinein nicht mehr, denn sie hatte ihre Außenwelt komplett ausgeblendet, in der Hoffnung, man würde sie nicht sehen, wenn sie sie nicht sehen würde. Doch das hatte man! Leider!

Marc Meier, der gerade mit zwei dampfenden Bechern in der Hand angelaufen gekommen war, hatte den spektakulären Stunt seines Haasenzahns natürlich mitbekommen - ihr Gekreische hätte er unter tausenden herausgehört - und konnte sein Lachen nun nicht mehr zurückhalten. Ebenso wie die Kinder und deren Eltern um sie herum, die sich den Bauch hielten vor lauter Lachen. Gretchen fand das natürlich eher weniger lustig. Sie trat wütend gegen den Schlitten, der sie nicht hatte mitnehmen wollen, wobei sie sich fast noch einmal auf den Boden geschmissen hätte, weil sie ausgerutscht war und gerade noch so ihr Gleichgewicht halten konnte. Doch das war dann einfach zu viel gewesen. Sie nahm ihre Beine in die Hand und lief heulend davon.

Ihr feixender Freund hörte sofort auf zu lachen, als sie plötzlich im Wald verschwand, und schnappte sich den verlassenen Schlitten. Seinen heißen Kaffeebecher warf er achtlos davon und rannte seiner flüchtenden Fettnapfqueen im Laufschritt hinterher. Mitten im Wald hatte er Gretchen schließlich eingeholt. Sie hockte an einem Baum gelehnt am Waldweg und weinte bitterlich. Marc zerriss es fast das Herz, sein Mädchen so verzweifelt zu sehen. Er setzte sich zu ihr in den Schnee und umarmte sie ganz vorsichtig aus Angst, sie könnte ihm gleich wieder eine runterhauen für sein unangemessenes Verhalten. Aber er hatte sich auch wirklich unmöglich verhalten und hatte im Nachhinein ein furchtbar schlechtes Gewissen deswegen. Doch zu seiner Überraschung ließ Gretchen seine sanfte Umarmung zu. Sie schniefte und schluchzte, war wütend und alles zugleich, aber sie fühlte sich auch irgendwie beschützt in seinen starken Armen. Und so weinte sie sich an seiner Brust aus. Als sie sich endlich beruhigt hatte, wischte Marc ihr mit seinem Schal die Tränen und die verschmierte Schminke weg und als er dann wie aus dem Nichts den mittlerweile lauwarm gewordenen Kakao hervorzaubert, konnte Gretchen Haase auch schon wieder lächeln.

M (kuckt sie reumütig an): Tut mir leid.
G (schaut ihn verlegen an): Ich hätte vermutlich auch gelacht, wenn es nicht mich betroffen hätte. Ich hab mich mal wieder bis auf die Knochen blamiert, Marc.
M (streichelt ihr über die Wange u. richtet anschließend ihre verrutschte Mütze): Ach was! So einen heißen Mondanblick werden die Grünschnäbel nie wieder erleben.
Oh Gott!
G (schämt sich noch mehr u. vergräbt ihren Kopf in seiner Jacke): Vielleicht sollten wir das Haus doch nicht wieder verlassen.
Meine Rede! Man sieht ja, wohin das Verlassen des Bettes führt.
M (lacht u. hebt ihr Kinn an, damit sie ihn ansieht): Du bist süß! Ok, dann lass uns mal aufbrechen, hmm. Wird bald dunkel.
G (beruhigt sich wieder beim Blick in seine sanftmütigen Augen): Ja.

Marc half seinem Tollpatsch vorsichtig auf. Gretchen kontrollierte noch mal, ob ihre Hose auch wirklich da saß, wo sie hingehörte. Marc half ihr dabei und positionierte seine Hände direkt auf ihrem Hintern und tätschelte diesen mit kreisenden Bewegungen.

M: Noch heil, würde ich sagen.

Gretchen grinste ihren Frechdachs an und küsste ihn schließlich sanft auf den Mund. Dann gingen sie Arm in Arm den Waldweg vor. Auf halber Strecke kam Marc sogar ihrem Wunsch von vorhin nach und zog sie mit dem Schlitten bis zu ihrem Haus am See. Er verstaute den Schlitten im Auto, schnappte sich seine Freundin und schwang sie über seine Schulter. Gretchen protestierte natürlich sofort und lautstark...

G: Maaaaarc!
M (unbeeindruckt u. saucool): Nicht dass du noch aus Versehen ins Wasser plumpst und die Fische auch noch deinen geilen Arsch zu Gesicht bekommen. Dein Fettnäppchenquotient liegt mir heute eindeutig zu hoch.
G (tippt ihm auf den Arm): Spinner!

Zu Demonstrationszwecken hielt Marc seine tollpatschige Freundin einen Moment lang über das Wasser, das nur von einer hauchdünnen Eisschicht bedeckt war. Gretchen schrie panisch auf und klammerte sich ängstlich um Marcs Hals....

G: Nein, Maaaaarc, niiiiicht!
M (hat Erbarmen mit ihr): Gut!

Marc legte sein Mädchen wieder über seine Schultern und klapste ihr auf den Hintern, dann lief er den Steg zum Haus vor...

G (meckert): Aua, Marc, das tut weh! Der ist heute schon genug malträtiert worden.
M (streichelt jetzt ganz sanft und zärtlich über ihren Po): Tja, was ziehst du dir auch nur einen String an. Nicht dass du dir neben den Blicken auch noch ne Erkältung eingefangen hast.

Sie hatten inzwischen die Haustür erreicht und Marc setzte Gretchen vorsichtig auf ihre Füße. Sie funkelte ihn sofort mit feurigen Augen an...

G: Weil DU mir nur solche Teile eingepackt hast, mein Lieber.

Marc öffnete mit einem breiten zufriedenen Grinsen die Haustür, die auch sofort wieder hinter ihnen ins Schloss fiel.

M (tut ganz unschuldig u. zieht sich aus): Hab ich das? Hmm? Nehmen nicht so viel Platz weg. Man(n) denkt nämlich mit beim Kofferpacken, ne.
G (schaut ihn ungläubig an u. schüttelt dann den Kopf): Ich seh schon, du hast dir reichlich Mühe gemacht, meine Schubladen zu durchstöbern, hast nur meine schönsten Dessous eingepackt.
Yeah! Man(n) denkt eben mit! Sag ich doch!
M (kann sein Lachen kaum verbergen): Hey! Aber deinen hässlichen Pyjama und deinen Kuschelpulli hab ich auch eingepackt. Nicht dass du noch frierst.
Dieser Blödmann!
G (sarkastisch): Oh! Dann sag ich einfach mal danke.
M: Bitte, bitte!

Marc, der gerade seine Winterschuhe auszog, blickte breit grinsend zu ihr hoch. Gretchen schlüpfte ebenfalls gerade aus ihren Stiefeln und ihrer Jacke, dann blitzte sie ihn an, bevor sie langsam die Treppe hochging...

G: Du bist unverbesserlich, Marc!
M (folgt ihr nach oben): Kannst froh sein, dass ich dir überhaupt was zum Wechseln eingepackt habe. Eigentlich hätte es auch keiner Klamotten bedurft, wenn wir im Bett geblieben wären.
Das ist wieder so typisch! Nur das Eine im Kopf!
G (bleibt auf der obersten Treppenstufe stehen u. blickt zu ihm herab): Ach? So sieht dein idealer Urlaub aus, hmm?
Bingo!
M (kommt ganz langsam die letzten drei Stufen hoch, bis er direkt vor ihr stehen bleibt): So in etwa ja. Aber ich muss schon zugeben, um nichts in der Welt hätte ich vorhin deinen Anblick im Schnee versäumen wollen. Zieht sich einfach auf der Piste aus! Das hätte ich dir nicht zugetraut. Das sind ja ganz neue Seiten an dir. Geil!
G (tippt ihm empört auf die Brust u. dreht sich um, um zu gehen): Blödmann!
M (hält sie fest u. drängt sie jetzt gegen die Badezimmertür): Ok, ich behalte es für mich. Aber ich kann nicht dafür garantieren, dass einer von den kleinen Monstern deinen Stunt gefilmt hat und ihn im Internet hochlädt.
G (fasst sich an den Mund u. wird knallrot): Oh Gott!
M (streichelt beruhigend ihre Wange): Hey! Mach dir keinen Kopf. Und wenn doch, dann schicke ich denen meinen Anwalt auf den Hals. Deren Erzeuger werden so viel blechen müssen wegen Schmerzensgeld und so, dass nix mehr für deren Ausbildung übrig bleibt.
G (schaut aufgewühlt zwischen seinen Augen hin und her): Das würdest du für mich tun?
M: Klar! Und jetzt tue du mir einen Gefallen und schlüpf aus den nassen Klamotten. Ich will nicht, dass du dir was einfängst. Wir können uns in den nächsten Wochen und Monaten nämlich keine Ausfälle leisten. Ich mach dir ein Bad.
G (strahlt ihn an): Echt? Wie aufmerksam!

Marc gab ihr zur Bestätigung einen kleinen Kuss auf den Mund und ging dann an ihr vorbei ins Badezimmer, wo er den Wasserhahn der Wanne aufdrehte und Gretchens Lieblingsschaumbad hineingoss, das er extra für sie besorgt hatte. Gretchen schaute ihm gerührt dabei zu.

M (dreht sich zu ihr um): Haasenzahn, Klamotten runter, hab ich gesagt, aber zackig! Oder muss ich das selber machen?

Gretchen sagte nichts darauf und schenkte ihrem Freund stattdessen ihren verführerischsten Augenaufschlag. Marc verstand und kam grinsend auf sie zu. Er fiel stürmisch über die schöne Verführerin her und presste sie nun gegen die nur angelehnte Tür, die krachend ins Schloss fiel. Beide schreckten auf und sahen sich an. Sie lachten. Marc löste sich von ihr. Gretchen hob ihre Arme. Er zog ihr flink Pulli, T-Shirt und Träger-Top aus. Ihr rosa BH flog ebenfalls sofort hinterher auf den Kleiderberg am Badezimmerboden. Dann war Marc an der Reihe. Geschwind waren beide komplett entkleidet und küssten sich nun eng umschlungen.

Schließlich stiegen die zwei in die große heiße Badewanne. Marc setzte sich hinter Gretchen und schlang sofort seine Arme und Beine um ihren schlanken Körper. Sie schmiegte sich an seine muskulöse nasse Brust und streichelte sanft darüber. Die wohlige Wärme des Wassers durchströmte ihre beiden durchgefrorenen Körper, ließ sie alles um sich herum vergessen und sie völlig entspannen. Alsbald fielen beiden die Lider zu und sie dösten still vor sich hin. Zärtlich streichelten sie sich, spielten ganz verträumt mit dem Schaum, sogen dessen betörenden Duft ein und genossen einfach nur zusammen zu sein. Auf diese wunderbare Weise ließen sie den ereignisreichen Tag im Schnee ausklingen.

Lorelei Offline

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25.06.2011 15:00
#1036 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hey ihr Lieben! Tja, Gretchen Haase hatte mal wieder voll ins Fettnäpfchen gegriffen. Um sie auf andere Gedanken zu bringen, startet Marc Meier deshalb heute ein ganz besonderes Verwöhnprogramm. Viel Spaß und schönes WE! Eure Lorelei




Auch am dritten Urlaubstag von Gretchen Haase und Marc Meier sollte das Element Wasser eine entscheidende Rolle spielen, aber weder in gefährlicher gefrorener Form vor der Haustür, noch mit verführerischem süßlichem Vanillegeruch, der immer noch in ihren Nasen hing und ihre Sinne berührte, in der riesigen geschwungenen Badewanne des Glashauses, in der sie gestern Abend zärtliche Stunden im Kerzenschein verbracht hatten. Nein, diesmal war es eher tropischer Natur. Denn der ungekrönte Romantikkönig hatte sich nach dem Schock von gestern heute für seine bezaubernde Prinzessin etwas ganz Besonderes überlegt und für diesen Tag einen kleinen Ausflug ins wahrhaftig gewordene Paradies geplant. Schon früh am Morgen hatte er seine noch verschlafene morgenmufflige Freundin unsanft aus den Federn geschmissen, ihr kommentarlos eine kleine Tasche in die Hand gedrückt und die verdutzte Frau, nachdem sie sich im Rekordtempo von einer Dreiviertelstunde ausgehfertig gemacht hatte, in seinen Wagen verfrachtet. Nach reichlich einer Stunde Fahrt, in der Gretchen ihren verpassten Schlaf nachgeholt hatte, waren sie an ihrem Ziel angelangt.

Marc parkte seinen weißen Volvo auf dem großräumigen Parkplatz der Anlage und weckte sein süßes Dornröschen mit sanften Streicheleinheiten. Als er seine weichen Lippen frohlockend auf die ihren bettete, wachte die schlafende Schönheit aus ihren märchenhaften Träumen auf und erwiderte wie selbstverständlich seinen liebevollen Kuss. Dann öffnete sie langsam ihre Lider und schaute in das smaragdgrüne Paar leuchtender Augen, die sie verliebt anfunkelten. Sie lächelte, musste aber im selben Moment laut gähnen und hielt deshalb peinlich berührt ihre Hand vor den Mund. Ihre Wangen wurden heiß und sie versuchte krampfhaft den Knalleffekt zu verhindern, aber das natürliche Rouge legte sich trotzdem auf ihre zarten Wangenknochen. Marc musste einfach schmunzeln, weil ihre Verlegenheit in dem Moment unvergleichlich süß rüberkam, und sog nun jede Regung ihres wunderschönen Gesichtes auf und speicherte es für die Ewigkeit ab. So merkte der verliebte Mann gar nicht, dass er immer mehr in den Schmachtmodus wechselte und Gretchen, die mittlerweile hellwach war und sich wieder einigermaßen beruhigt hatte, ihn fragend anschaute, dann aber selbst auch schmunzeln musste bei dem verklärten Blick, den er ihr zuwarf. Jetzt war es Dornröschen selbst, die ihren verträumten Prinzen zärtlich berührte und seine Wange streichelte....

G: Erde an Marc! Huhu! Aufwachen!
M (richtet sich ertappt auf u. schaut hektisch hin und her): Äh... Was? ... Bin wach!
G (könnte vor Entzückung laut schreien, so süß wirkt er auf sie): Das merke ich. Erklärst du mir jetzt, was das hier soll und warum du mich so früh aus dem Bett geworfen hast? Ich dachte, wir wollten das Haus nicht mehr verlassen nach dem.... äh... Vorfall gestern.
M (wieder Herr seiner Sinne grinst er sie an): Du wolltest das.
G: Ich wollte zumindest die nähere Umgebung vermeiden.
M (zwinkert ihr zu): Deshalb sind wir ja auch etwas weiter gefahren.
G (sieht ihn erstaunt an): Echt? Und wohin genau, wenn ich fragen darf?

Marc schmunzelte nur und gab sich betont geheimnisvoll, dann schnallte er sich erst einmal ab. Anschließend zog er den Zündschlüssel aus dem Schloss und öffnete seine Tür. Er stieg aus, lief um den Wagen herum und öffnete gentlemanlike die Beifahrertür und half seiner breit grinsenden und ihn anhimmelnden Freundin aus dem Sitz.

G: Immer wieder erstaunlich, dass du offenbar doch über Manieren verfügst.
M (gibt sich unbeeindruckt u. schließt cool ihre Tür u. hält weiterhin ihre Hand fest umschlossen): Hey! Jetzt werd mal nicht frech, Fräulein. Du weißt doch, meine Mutter verkehrt in den feinsten Kreisen. Also weiß ich auch, was sich gehört.

Gretchen nickte ihm schmunzelnd zu und schaute sich dann auf dem riesigen Parkplatz um, während Marc seine Sporttasche aus dem Kofferraum holte. Die junge Frau stutze, als ihr plötzlich das seltsame ovale Gebäude ins Auge fiel, das den Horizont dominierte, und blickte überrascht zu Marc, der sich wieder neben sie gestellt hatte...

G: Das kenne ich doch.
M (legt seinen Arm um ihre Taille): Warst du schon mal hier?
G: Nein, aber ich wollte schon immer mal hierher.
M (lächelt zufrieden): Na dann.

Strike!!!

Arm in Arm liefen sie nun zum Haupteingang der einstigen Zeppelinfabrik vor, die nun ein einzigartiges Südseeatoll beherbergte, bezahlten den Eintritt und betraten anschließend das Tor zu einer anderen Welt, die von fernen Ländern erzählte und die Magie der Tropen heraufbeschwor und das mitten in Deutschland.


Martchens Paradies für den heutigen Tag: Das Tropical Island Image and video hosting by TinyPic

http://www.youtube.com/watch?v=K0a3S3X4dlQ












Quelle: Google Bilder



Gretchen kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und kuckte sich mit offenem Mund in dem gigantischen Tropenparadies um. Marc, der nicht zum ersten Mal hier war, beobachtete das kleine Mädchen neben sich ganz verträumt und nahm ihr den Mantel ab und ging mit ihr ein paar Schritte durch den Regenwald, der sich mitten in der Steppe Brandenburgs befand. Die angenehme Temperatur, die hohe Luftfeuchte, der betörende Geruch, die sanften Südseeklänge ließen die junge Frau den deutschen Winter schnell vergessen und richtige Urlaubsstimmung aufkommen...

G (strahlt Marc begeistert an): Wow!
M (stolz wie Bolle über seinen genialen Schachzug): Gefällt’s dir?
G (fällt ihm glücklich um den Hals und gibt ihm ein kleines Bussi auf die Wange): Und wie!
M (löst die stürmische Umarmung u. blickt sie augenzwinkernd an): Na dann... runter mit den Klamotten!

Gretchens eben noch strahlendes Gesicht erstarrte und sie sah Marc mit großen Augen an, während er die Tür zu einer der Umkleidekabinen öffnete, und wurde merklich unruhig...

G: Aber... ich... ich hab doch gar keine Badesachen mit.
M (umarmt sie grinsend u. raunt ihr verführerisch ins Ohr, so dass ihr gleich ganz anders wird): Kannst ja meine Unterhose anziehen.
Oh Gott!
G (schnappt nach Luft u. stößt den unverschämten Kerl sichtlich schockiert von sich): Maaaaaarc!
Hahaha!!!
M (deutet lachend auf ihre Tasche, die sie fest umklammert): Hmm... Das wäre dann wohl doch etwas zu gewagt, aber bestimmt sehr ... sehr sexy. Das probieren wir dann mal, wenn wir wieder zuhause sind. Ich hab alles eingepackt, was du brauchst, Haasenzahn. Also zieh dich um! Aber zackig!

Marc schupste seine verdutzte Freundin unsanft in ihre Umkleidekabine und nahm selbst die Kabine nebenan. Fünf Minuten später stand er in modischen Badeshorts wieder vor ihrer Tür und tippte ungeduldig daran...

M: Haasenzahn?
G (meckert): Ich brauche noch etwas.
M: Wie lange? In zwölf Stunden machen die hier die Schotten dicht.
G (gereizt): Marc, jetzt hetz mich nicht! Ich brauche solange, wie ich eben brauche.
Na das fängt ja gleich wieder super an.
M (stöhnt): Okaaay!? Ich geh mich dann schon mal abkühlen. Bis gleich.

Marc klopfte noch einmal an Gretchens Tür, dann rannte er auch schon los und sprang in den nächstgelegenen Pool, um sich Abkühlung zu verschaffen. Obwohl man von Abkühlung nicht wirklich sprechen konnte, denn die Wassertemperatur betrug angenehme 28 Grad. Im Stil eines Ian Thorpe zog er elegant und geschmeidig seine Bahnen und zog dabei den einen oder anderen interessierten Blick der Frauenwelt auf sich, v.a. als er nach etwa zwanzig Minuten intensiven Schwimmtrainings wie ein männliches Supermodel einer Axe-Werbung in Zeitlupe aus den Fluten stieg. Sein durchnässter und gut trainierter Body glänzte im künstlichen Neonlicht. Wassertropfen perlten seine gut gebräunte Haut hinab. Er hob seine muskulösen Arme - sein gemeißelter Waschbrettbauch kam dabei besonders gut zur Geltung; jeder Muskel spannte sich an - und fuhr sich durch seine nassen Haare. Die eine oder andere Zuschauerin dieses Naturwunders drohte ohnmächtig zu werden oder übersah eine Palme, die ihr urplötzlich in den Weg kam, oder vergaß schlichtweg die rudernden Armbewegungen und tauchte deshalb unfreiwillig im Wasser unter. Dann lief der Modellathlet in geschmeidigen Schritten den Strand vor. Alle Blicke klebten an dem unverschämt gutaussehenden Bild von einem Mann und seinem knackigen Hintern, der sich direkt auf die Umkleidekabinen zu bewegte. Vor einer davon blieb er stehen und lehnte sich lässig seitlich an die Wand. Er klopfte an die Tür.

M: Haasenzahn, bist du noch da drin? Was machst du denn solange?

Keine Reaktion.

Marc klopfte erneut. Diesmal lauter und energischer.

Plötzlich vernahm er ein ihm nur allzu vertrautes Wimmern. Er fuhr sich erneut durch seine Haare, die ihm in nassen Strähnen immer wieder in die Stirn fielen, und ließ den Kopf hängen... Das darf doch wohl jetzt echt nicht wahr sein, fragte er sich irritiert und leicht angesäuert und legte seine Hand an ihre Kabinentür...

M: Achtung, ich komm jetzt rein.
G (schluchzt): Nein!

Aber zu spät! Marc Meier hatte bereits die Kabine erobert und das Häufchen Elend, das in ein großes helles Badetuch eingewickelt war, auf der Holzbank kauernd entdeckt. Er hockte sich vor sie hin und versuchte einen Blick von ihr zu erhaschen. Doch Gretchen drehte ihr Gesicht stur zur Seite und motzte ihn direkt an...

G: Geh weg!
M (hat keinen Nerv für so ein unnötiges Theater u. reagiert eher gereizt): Boah, was ist denn jetzt wieder falsch?

Gretchen fing nach dieser harschen unsensiblen Frage erst recht wieder an zu heulen. Sie schluchzte herzzerreißend und ließ sich kaum wieder beruhigen. Überfordert und besorgt zugleich versuchte Marc herauszufinden, was seine Freundin bedrückte und sie so unglücklich machte. Er setzte sich neben sie auf die Bank und legte vorsichtig seinen Arm um ihre Schulter. Zaghaft ließ sie die Umarmung zu und weinte sich nun an seiner Brust aus. Marc tätschelte ihr dabei immer wieder unbeholfen über den Kopf.

M: Was bedrückt dich denn, Schatz?

... versuchte er es erneut, diesmal auf die sanfte Tour. Gretchen hob langsam ihren Kopf an und wischte sich erst einmal ihre heißen Tränen und ihr verschmiertes Make-up an ihrem Badetuch ab. Dann sah sie ihren besorgten Freund schüchtern von der Seite an und antwortete ihm leise...

G: Ich kann da nicht raus.
M (stutzt überrascht): Wieso?
G (trotzig): Weil ich nicht kann.
M (rollt mit den Augen): Was ist das denn für eine Logik? Ich dachte, dir gefällt es hier.
G (schüchtern): Ja schon, aber...
M (sieht sie eindringlich an): Aber was?
G (senkt schamhaft ihren Blick u. hält den Knoten ihres Badetuches umso fester fest): Ich kann darin nicht raus.
M (so langsam dämmert es ihm u. er fährt sich mit einer Hand über den Mund): Äh... worin? Oh! Du meinst... Aber ich dachte, du hast kein Problem damit, einen Bikini anzuziehen?
G: Hab ich auch nicht.
M: Wo liegt dann das Problem?
G (wird etwas lauter, weil Marc es einfach nicht verstehen will): Ich kann in DEM da nicht raus.
M (schmunzelt): Du wiederholst dich.
G (blitzt ihn sauer an): Marc!
M (ist mit seinem Latein am Ende u. reagiert gereizt): Ja, was?
G (verschränkt schmollend ihre Arme u. wendet sich von ihm ab): Du verstehst mich nicht.
M (verdreht die Augen): Im Moment, ehrlich gesagt, nein.

Das war eindeutig die falsche Antwort. Denn Gretchen fing sofort wieder an heftig zu schluchzen und zu weinen. Marc war bald der Verzweifelung nahe, weil er überhaupt nicht verstehen konnte, was plötzlich in sie gefahren war.

G (geht ihn plötzlich unerwartet an): Du bist so gemein.
M (hat genug von dem Theater u. motzt zurück): Wieso das denn jetzt?
G (hört mit einem Mal auf zu weinen u. blickt ihm vorwurfsvoll ins Gesicht): Warum hast du nicht meinen Badeanzug genommen?
Oh Mann!
M (kann nicht anders u. macht sich lustig): Meinst du dieses hässliche blassrosa Zelt aus der untersten Schublade unter deinen Bauchwegdingern?
G (sauer): Marc!
M: Den würde noch nicht einmal deine Mutter anziehen.
G (funkelt ihn an): Der war ein Geschenk von ihr.
M: Ja, dann frag dich mal, wieso sie ihn verschenkt hat.
G: So jetzt reicht’s.

Gretchen verschränkte beleidigt ihre Arme und drehte ihren Kopf zur Seite, um zu schmollen. Marc schaute ihr fassungslos dabei zu und stöhnte. So hatte er sich den Tag im Paradies nämlich wirklich nicht vorgestellt. Er sprach ein Machtwort...

M: Haasenzahn, wir sind jetzt seit fast einer Stunde hier und du hast die meiste Zeit in dieser stinkenden Kabine verbracht. Komm jetzt! Das Wasser ist super!
G (dreht sich wieder um u. sieht ihn vorwurfsvoll an): Du warst ohne mich schwimmen?
M (rollt mit den Augen): Hätte ich etwa die ganze Zeit vor deiner Tür warten sollen oder was?
G: Ja!
M: Das ist nicht dein Ernst?
G (blitzt ihn an): Doch! Ein Gentleman wartet auf die Dame.
M (verständnislos): Worauf hätte ich denn warten sollen? Du wärst doch eh nicht raus gekommen.
G (steht kommentarlos von der Bank auf u. nimmt sich ihre Sachen vom Kleiderhaken): Lass uns wieder gehen!
M (schaut sie fassungslos an): Was? Spinnst du jetzt? Ich hab für den ganzen Tag geblecht. Das war sauteuer, verdammt. Die Kohle sehen wir nie wieder.
G (faucht zurück): Und du siehst mich nie wieder, wenn wir jetzt nicht sofort fahren.
M (stinksauer u. auch ein bisschen enttäuscht): Falsch! Du siehst mich nie wieder, wenn du mir jetzt nicht sofort erklärst, wo das Problem liegt? Was stellst du dich denn hier so an?
Ich stell mich an? Na warte!
G (platzt gleich): Du willst wissen, wo das Problem ist? Wirklich? Bitte! Hier hast du das Problem!

Gretchen ließ ihr Badetuch zu Boden fallen und Marc seine Kinnlade...

Lorelei Offline

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26.06.2011 16:50
#1037 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hey Mädels , ich freu mich so, dass euch der kleine Ausflug bisher gefällt. Dankeschön an meine fleißigen Kommibienchen! Tja, was hat wohl unser armes Gretchen jetzt wieder für ein Problem? Macht sie vielleicht nur aus einer Mücke einen Elefanten? Ihr werdet es sehen! Achtung : Alle unter 25jährigen werden gebeten, sich am Empfang zu sammeln. Die Umkleiden sollten in den nächsten Minuten wegen eventueller Verbrennungsgefahr gemieden werden. MFG. Der Jugendschutz.



Gretchens Problem




Foto Google Bilder



Der sonst so taffe und schlagfertige Oberarzt klammerte sich mit letzter Kraft an der Sitzbank fest und starrte fasziniert und völlig sprachlos auf das Traumwesen direkt vor seinen Augen. Er konnte sich überhaupt nicht an ihr sattsehen. Immer wieder wanderten seine gierigen Augen über den schlanken Astralkörper seiner bildschönen Freundin, die einen knappen roten Bikini trug, der ihre weiblichen Kurven perfekt zur Geltung brachte und ihn damit regelrecht um den Verstand brachte. Heiß-kalte Schauer liefen seinen Rücken herunter. Sein Puls raste. Sein Blut kochte. Schweißperlen bildeten sich auf seiner Stirn. Seine ganze Konzentration war auf den blonden Engel gerichtet, der trotzig mit verschränkten Armen vor ihm stand und ihren verständnislosen Freund böse anblitzte und dabei überhaupt nicht bemerkte, was ihr atemberaubender Anblick gerade bei ihm auslöste.

Wie ferngesteuert erhob sich Marc von der Bank und überwand die letzten trennenden Zentimeter zu ihr. Gretchen schaute ihn verdutzt an, als er ihre verschränkten Arme löste und diese auf seine Schulter legte. Seine Hände fuhren zärtlich ihre Seite entlang. Sie erschauderte, sagte aber immer noch nichts. Viel zu überrascht war sie von dem, was gerade hier auf engstem Raum passierte. Dann drängte Marc sie plötzlich mit sanfter Gewalt gegen eine freie Wand. Ihr Herzschlag setzte aus. Sein Verstand ebenfalls. Eine andere Körperregion übernahm nun die Kontrolle über seine Handlungen. Marcs feurigen Lippen preschten unvermittelt hervor und legten sich auf die ihren. Sie ließ ihn einfach so gewähren. Marc winselte um Einlass, den sie ihm ohne Umschweife auch gewehrte. Gretchen konnte und wollte sich nicht mehr dagegen wehren. Zu aufregend und surreal war der Moment. Leidenschaftlich und begierig küsste Marc den Trotzkopf um den Verstand. Sie rieben ihre halbnackten Körper aneinander, trieben sich immer mehr in Ekstase, vergaßen alles um sich herum. Gretchen spürte seine Erregung deutlich, als er mit seinen Händen ihren Po umkreiste und diesen dann gegen seinen brodelnden Körper drängte. Vergeblich versuchte sie sich von ihm zu lösen. Doch Marc hielt sie mit seiner ganzen einnehmenden Männlichkeit und seinem forschen Vorgehen gefangen. Seine Hände waren überall, streichelten sie, massierten sie, stimulierten sie, brachten sie völlig durcheinander. Ihre Gedanken waren schon längst ganz woanders. Sie wollte ihn so sehr. Atemlos stöhne sie seinen Namen, als er ihre Lippen endlich freiließ und mit den seinen ihren Hals empor fuhr und die Stelle verwöhnte, an der sie am empfindlichsten war...

G: Maaarc!

Ihre süße betörende Stimme klang wie Musik in seinen Ohren. Er erreichte ihr Ohrläppchen, knabberte zärtlich daran, dann pustete er heiße Luft hinein, woraufhin sich alle ihre Härchen aufrichteten...

M: Du machst mich wahnsinnig in dem Teil.

Gretchen staunte und fragte verlegen nach, während seine Lippen wieder ihren Hals mit zarten Küssen benetzten...

G: Wirklich? Du hast kein Problem mit meinem Bikini?

Marc löste sich von ihrem verführerischen Nacken und schaute sie mit feurigen Augen an...

M: Doch! Hab ich!
G (völlig verwirrt): Was?
M (legt seine Hände an ihren bebenden Busen): Ich werde ihn dir nämlich jetzt vom Leib reißen.

... erwiderte er mit erregter Stimme und wollte sofort Taten folgen lassen. Mit einem letzten Rest an Vernunft legte Gretchen dem einen Riegel vor und ihre Hände auf die seinen, die ihre Brüste zärtlich kneteten und sie damit fast wahnsinnig machten...

G (flüstert): Nicht, wenn uns jemand hört.
M (legt seine Stirn an die ihre, atmet schwer u. sieht ihr eindringlich in die Augen): Dann unterdrücke ausnahmsweise mal dein sexy Stöhnen, auch wenn ich es nur allzu gern hören würde. Ich muss das jetzt tun. Es geht nicht anders.

Oh Gott!

Oh Gott!
Oh Gott!
Oh Gott!


Gretchens Widerstand bröckelte, als ihr Verführer mit einer unbemerkten Handbewegung ihren Neckholder löste und zur Seite schob, um dann begierig mit seinem Mund ihre harten Nippel zu verwöhnen, und gleichzeitig mit der anderen Hand zwischen ihre Beine fuhr und sie dort vorsichtig, aber dennoch forsch mit einem geschickten Fingerspiel zu massieren begann. Ihr Atem beschleunigte sich. Alles drehte sich. Bunte Farben tanzten vor ihren Augen. Sie legte ihren Kopf an die Holzwand hinter sich und seufzte leise, aber doch hörbar für das sensible Hörorgan eines Meisterchirurgen, der unberührt mit dem verbotenen Spiel weitermachte, das ihn immer mehr reizte und auch ihn allmählich in den Grenzbereich führte.

G: Marc, nicht!

... seufzte Gretchen ein letztes Mal regelrecht flehend. Doch da war es bereits zu spät. Ihre Sinne schwanden und sie fand sich in ihrem persönlichen Traumreich wieder. Eine sanfte Brise umwehte ihr Gesicht. Betörende Düfte fremdländischer Pflanzen benebelten sie. Leise Südseeklänge und das Rauschen des Meeres drangen zu ihr durch und entführten sie direkt ins Paradies.

Rasch hatte Marc im irrsinnigen Liebesrausch seiner schönen Venus das letzte störende Kleidungsstück herunter gerissen. Seine Badehose folgte sofort hinterher. Ohne zu zögern, packte er ihren Po und hob Gretchen hoch, stemmte sie gegen die massive Holzwand zu seiner Umkleide, von der er wusste, dass sich darin niemand befand und sie sich somit ungestört für einen Moment einander hingeben konnten. Gretchen verschränkte ihre Beine hinter seinem Rücken, presste ihren erhitzten Oberkörper an seine nasse Brust, was ihn noch mehr erregte, als er die weichen Hügel direkt auf seiner Haut spürte. Stürmisch drückte er seine Lippen auf die ihren und drang gleichzeitig ohne Vorwarnung in sie ein. Gretchens Lustschreie verhallten in seiner Mundhöhle, in der seine Zunge wilde Tänze mit der ihren vollführte. Alsbald fand auch er sich im Garten Eden wieder und kostete von den verlockenden verbotenen Früchten, die so verführerisch süß schmeckten und seinen Verstand umnebelten wie eine Droge. Ungestüm und mit ungebremster Leidenschaft liebte er sie, stieß wie im Rausch immer wieder mit mehreren kräftigen Stößen in sie vor, bis sie wenige Sekunden später auch schon beide fast gleichzeitig den Höhepunkt erreicht hatten und zusammensackten.

Marc taumelte kraftlos nach hinten und ließ sich mit ihr auf die Bank fallen. Eng umschlungen verharrten sie in dieser Position, bis sich Puls- und Herzschlag einigermaßen beruhigt hatten. Dann küssten sie sich liebevoll, grinsten verlegen und standen anschließend auf und zogen ihre Badekleidung wieder an. Gretchen richtete ihren Neckholder und betrachtete sich im Spiegel. Ihre zerzausten Haare band sie zu einem lockeren Pferdeschwanz. Ihre Wangen waren nach dem aufregenden Abenteuer noch immer leicht gerötet. Sie schüttelte immer wieder den Kopf, weil sie einfach nicht glauben konnte, was gerade geschehen war. Was war nur in sie gefahren? Was machte er nur mit ihr, dass sie ihre Prinzipien völlig vergaß? Marc, der auch noch in Erinnerungen schwelgte, lächelte sanft, als er seine Arme von hinten um ihren Bauch schlang und seinen Kopf auf ihrer nackten Schulter bettete. Im Spiegel sahen sie sich tief in die Augen und spürten die tiefe Liebe, die sie verband und die sie manchmal Dinge tun ließ, die mit normalem Menschenverstand nicht zu erklären waren. Gretchen biss sich auf ihre Unterlippe und beseitigte ihre letzten Restzweifel...

G: Also sehe ich nicht dick in dem Bikini aus?
M (gibt ihr einen kleinen Kuss auf ihr Schulterblatt u. blickt sie dann voller Begierde an): Haasenzahn, nach der eben erlebten Reaktion auf deinen Anblick müsste dir doch wohl klar sein, dass du rattenscharf in dem Teil aussiehst.
G (wird wieder rot u. senkt verlegen den Blick): Eben drum.
M (lacht): Wenn dich auch nur einer schief von der Seite anglotzt, schlag ich ihn auf die Intensiv.
G: Marc!
M: Süße, glaub mir, du siehst hammermäßig aus. Der sitzt perfekt. Wie für dich gemacht.
G (lächelt): Ehrlich? Ich hab ihn vor fünf Jahren gekauft. Ich hab noch nie reingepasst.
Frauen!
M (stutzt): Äh... Wieso hast du ihn dann gekauft?
G: Als Ziel, da mal reinzupassen.
M (löst sich augenrollend von ihr u. nimmt nun ihre Hand): Ah ja!? Na dann, Ziel erreicht, würde ich sagen. Du siehst wunderschön aus. Glaub mir! Und das kannst du auch jedem hier zeigen. An dich kommt hier eh keine ran. Also was ist? Kleine Abkühlung gefällig?
G (lächelt ihn verliebt an): Unbedingt!

Hand in Hand verließen sie nun die Umkleidekabine und rannten durch den warmen Sand. So einige neidische Blicke rief das schöne Paar auf sich, doch sie merkten es nicht. Denn sie hatten nur noch Augen für sich. Am Wasser angekommen, stoppten sie ihren kleinen Sprint. Marc hob seine Prinzessin hoch und wirbelte sie einmal im Kreis herum. Gretchen kreischte auf und lachte aus ganzem Herzen, was auch auf ihn ansteckend wirkte. Dann ging er mit der schönen Nixe auf dem Arm ins Wasser, wo er sie sanft mit dem Rücken auf die Wasseroberfläche setzte. Gretchen genoss das Gefühl zu schweben sehr und schloss ihre Augen. Sie vertraute ihrem süßen Schwimmlehrer blind, der sie noch immer mit beiden Händen am Rücken und Po festhielt und ihr bewundernde Blicke schenkte, bis er sie plötzlich unerwartet losließ. Gretchen prustete, als sie kurz untertauchte und dann nach Luft schnappte.

G: Du Schuft!

... rief sie dem flüchtenden Oberarzt nach und schwamm ihm, so schnell sie konnte, hinterher. Sie holte ihn ein und schnappte sich sein Bein und zog Marc mit einer Leichtigkeit unter Wasser, mit der er nicht gerechnet hatte. Der in seiner Ehre gekränkte Macho protestierte natürlich lautstark nach dieser hinterhältigen Attacke seiner Freundin...

M: Jetzt werd mal nicht frech, Haasenzahn, ja. Na warte! Ich krieg dich!

Gretchen lachte nur und steckte ihm die Zunge raus, was sie aber gleich darauf bereuen sollte. Denn der Hai griff ohne zu zögern an, stützte sich auf ihren Schultern ab und drängte sein Opfer so unter Wasser. Eine ganze Weile neckten sich die beiden so, dann hielten sie sich plötzlich eng umschlungen im Arm und schauten sich einfach nur sekundenlang in die Augen. Schließlich küssten sie sich.

Lorelei Offline

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27.06.2011 16:20
#1038 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Danke, danke ihr Lieben! Es geht weiter im Tropenparadies. Passt ja gut zu den aktuellen tropischen Temperaturen da draußen. Da ich selber noch nicht das Vergnügen hatte, im Tropical Island zu verweilen, improvisiere ich in den nächsten Teilen mal ein bisschen. Aber mir hat das Bild in meinem Kopf so gut gefallen und ich musste es einfach so umsetzen. Sissimaus, ich glaube, du weißt, was ich meine. Danke für die Kooperation u. herzlichen Glückwunsch zur frisch gebackenen Hundeomischaft. Und euch jetzt viel Spaß im Paradies! Lorelei



http://www.youtube.com/watch?v=k6Ee4t0VCr8

Nachdem die beiden zusammen noch ein paar Runden im Wasser gedreht und auch die riesige Wasserrutsche mit sehr viel Spaß ausprobiert hatten, lagen Marc und Gretchen nun erschöpft, aber glücklich auf zwei Liegestühlen an der Lagune, hielten verträumt Händchen und entspannten sich.

Nach einer Weile und einer kleinen Nörgelei seitens seiner hungrigen Freundin schwang sich Dr. Meier elegant von seiner Liege und besorgte etwas zu essen für die kleine Raupe Nimmersatt. Während er ungeduldig in der Schlange vor dem Strandkiosk wartete, fiel ihm ein Schild in die Augen. Er blickte noch einmal kurz zu Gretchen rüber, die friedlich auf ihrer Liege vor sich hin döste, grinste und drehte sich anschließend zu der netten Verkäuferin um, die ihn angesprochen hatte. Er bestellte zwei Sandwichs, einen Salat, eine Cola und eine Apfelschorle und spazierte dann damit wieder zu seinem schlummernden Dornröschen. Er stellte das Tablett auf einem kleinen Beistelltisch neben der Liege ab, nahm sich die eisgekühlte Colaflasche und öffnete diese über Gretchen. Es zischte und ein zwei Tropfen der Brauselimonade fielen auf ihren halbnackten Körper. Erschrocken quiekte sie und riss ihre Augen weit auf und saß nun kerzengerade auf der Liege.

G: Marc Meier!!!

... fauchte sie Marc mit bösem Blick an, der es sich natürlich nicht nehmen ließ, die verloren gegangenen kostbaren Tropfen mit seiner Fingerspitze zurückzuerobern, entdeckte aber dann das Tablett. Ihre Gesichtszüge wurden weicher und sie himmelte ihren Schatz mit leuchtenden Augen an...

G: Danke, das ist lieb.
M (zwinkert ihr zu u. leckt sich den Finger ab): Das wollte ich hören.

Marc nahm anschließend einen großen Zug aus der kalten Flasche, die ihm eine wohltuende Abkühlung spendete. Gretchen beobachtete ihn mit gierigen Augen. Dabei war sie nicht die Einzige. Alle Frauen in der näheren Umgebung, ob jung oder alt, verfolgten die Live-Cola-Werbung mit glühenden Wangen und blitzenden Augen. Der Traummann setzte die Flasche wieder ab, wischte sich den letzten Tropfen von seinen gekühlten Lippen und setzte sich nun auf seine Liege. Er grinste Gretchen an, als er merkte, wie sehr sie ihn gerade anschmachtete, beugte sich zu ihr rüber und küsste sie einfach so auf den Mund. Nun sank das Interesse der umgebenen weiblichen Besucher beträchtlich. Seine Freundin strahlte ihn dagegen schwerverliebt an, strich sich verlegen über ihre Lippen, die nun auch nach Cola schmeckten, und nahm sich als erstes das Tuna-Sandwich vom Tablett. Marc lehnte sich derweil entspannt zurück und biss herzhaft in sein Schinkenbrötchen.

Nachdem sie aufgegessen hatten, drehte sich Marc auf die Seite und schaute seine rundum zufriedene Freundin, die sich relaxed zurücklehnen wollte, mit eindringlichem Blick an, was sie ganz nervös machte. Hektisch wischte sie sich mit der Serviette immer wieder über den Mund, weil sie glaubte, ein Soßerest hing noch an ihrem Mundwinkel, aber da war nichts.

G: Was ist?
M (schaut sie verheißungsvoll an): Ich hab da vorhin was entdeckt.

Natürlich war sofort Gretchens Neugier geweckt und sie richtete sich auf und schaute ihn ganz gespannt an...

G: Was denn?
M (seine Augen funkeln geheimnisvoll): Komm mit!

Marc sprang schwungvoll von der Liege auf und hielt seiner Freundin seine Hand hin, die sie lächelnd entgegennahm und ließ sich von ihm hochziehen. Hand in Hand gingen die beiden nun in den hinteren Teil der riesigen Halle, wo sich der Wellnessbereich befand, der wie eine Tempelanlage gestaltet und in warmen Sandfarben gehalten war und ein wohliges Ambiente versprühte. Begeistert schmiegte sich Gretchen an ihren Liebsten, der sich für seine geniale Idee in Gedanken selbst auf die Schultern klopfte und nun zufrieden vor sich hin grinste.




Foto Google Bilder


Mit klopfenden Herzen betraten die beiden den imposanten Tempel und trauten ihren Augen kaum, denn vor ihnen breitete sich eine völlig andere exotische Welt aus. Sie liefen Arm in Arm einen langen dunklen Gang entlang, der von Fackeln, Schlingpflanzen und Statuen gesäumt war, bis sie einen riesigen Licht durchfluteten Saal erreichten, der wunderschöner nicht hätte sein können. In der Mitte des Raumes befand sich ein großes Wasserbecken, das total verschlungen und durch lauter kleine Grotten geteilt war. Überall waren ebenso kleine Steineinbuchtungen, die aus dem Wasser ragten und weitere kleine Grotten bildeten. Der ganze Raum war von tropischen Pflanzen umgeben und kleine Steinbrücken führten über das Wasser. Es duftete betörend, entspannend, sinnlich. Ein Geruch, den man nicht recht einordnen konnte. Ätherische Öle vermischt mit dem exotischen Duft von Lilien, Wasserrosen und Orchideen. Marc und Gretchen waren völlig hin und weg und schauten sich an, denn so etwas hatten sie hier nun wirklich nicht erwartet.

Eine zierliche asiatische Frau in traditioneller balinesischer Tracht kam auf das verliebte Paar zu, begrüßte es und führte es in den hinteren Bereich der Tempelanlage zur Anmeldung. Doch immer wieder gingen ihre Blicke zurück, trafen sich und verständigten sich, dass sie die Grotten gleich noch erkunden würden. Leider hatte Marcs ursprüngliche Idee noch einen kleinen Haken. Der nächste freie Termin für eine Massage, die er Gretchen als Trost für ihren spektakulären Stunt am Rodelhang gestern schenken wollte, war erst in einer Stunde. Aber das machte ja nichts. So hatten sie noch ein bisschen mehr Zeit, um planschen zu gehen.

Schnell waren die beiden in das zweiunddreißig Grad warme Wasser gestiegen und ließen sich einfach nur treiben und die exotische Atmosphäre auf sich wirken. Nach einer Weile inniger Umarmung und Schmusen gingen die beiden Verliebten auf Erkundungstour und entdeckten zu ihrer Überraschung, dass dieses weitläufige Becken auch ins Freie führte. Marc blickte seine Freundin fragend an. Gretchen zögerte erst, nickte aber dann doch mit dem Kopf und klammerte sich an seinen Rücken. Marc war natürlich schwer entzückt von seinem anschmiegsamen Klammeräffchen und schwamm mit ihr durch einen kleinen Tunnel nach draußen. Auch in der Außenanlage war das Becken sehr verschlungen. Es gab Grotten, kleine Buchten und Brücken. Das heiße Wasser dampfte in der kalten Winterluft, so dass man vor lauter Nebel kaum noch sehen konnte, wo das Becken anfing und wo es aufhörte. Gretchen strahlte vor Entzückung, als sie nach oben in den bewölkten Himmel schaute. Es schneite große Flocken auf sie herab und es hätte wohl romantischer nicht sein können.

Marc schwamm mit ihr durch den Pool zu einer der hinteren Grotten, dessen Eingang hinter Schlingpflanzen versteckt war. Gretchen löste sich dort von Marcs Rücken und drehte sich zu ihm herum. Er hielt sie mit seinen starken Armen fest umschlungen. Die ganze Atmosphäre, die verführerischen Düfte, der dichte Nebel, das spärliche Licht, Gretchen musste ihren Traumprinzen jetzt einfach küssen. Dieser Kuss war einer von der ganz besondern Sorte, einer, bei dem man einfach ganz genau spürte, dass dies die wahre Liebe war. Er hatte weder etwas Anzügliches oder Sexuelles, noch war er unschuldig oder zurückhaltend. Es war vielmehr ein Kuss, der sagte, mit dir werde ich den Rest meines Lebens verbringen. Und das spürte nicht nur Gretchen. Verwirrt davon, was da gerade mit ihnen passierte, öffnete Marc seine Augen und sah der schönen Wassernixe ganz tief in die Augen. Gretchen tat es ihm gleich. Keiner von beiden hatte das Bedürfnis zu reden, warum denn auch, ihre Augen sprachen doch die Sprache der Liebe.

Lorelei Offline

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28.06.2011 17:07
#1039 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallo ihr Lieben! Eventuell muss der Jugendschutz heute wieder eingreifen , aber wegen des dichten Nebels dürfte da eigentlich keine Gefahr bestehen. Viel Spaß in der Grotte! Eure Lorelei




Doch Marc verspürte plötzlich - er konnte sich überhaupt nicht erklären, warum - den Drang, seinem süßen Haasenzahn etwas zu zeigen. Er sah sich in der Höhle um und blickte auf die feuchte Felsenwand. Auch Gretchens Blick war dahin gerichtet. Marc grinste spitzbübisch und begann etwas mit seinem nassen Finger auf den Stein zu schreiben: I U! Gretchen verfolgte sein Tun mit großen Augen und war am Ende völlig gerührt und den Tränen nah. Marc drehte sich wieder zu ihr herum und küsste ihr die Freudentränen schnell weg.

G (lächelt glücklich vor sich hin): Marc, das ist... du bist... wow!
M (streicht sich verlegen über sein nasses Haar u. zuckt mit den Schultern): Äh... Keine Ahnung, hab wohl heute meinen Sentimentalen oder so!?
Hoffentlich geht das wieder weg. Das wird hier sonst echt albern. Vielleicht sollte ich...
G (streichelt Marc zärtlich über die Wange u. küsst ihn schließlich): Ist doch schön. Ich liebe dich auch. Danke für diesen unglaublich schönen Tag. Ich werde ihn nie vergessen.
Dafür werd ich schon sorgen.

Völlig geplättet von dem, was er gerade getan hatte - das war ja schon irgendwie eher ein Weiberding und überhaupt nicht seine Art, aber er musste es einfach tun, es hatte sich irgendwie verselbständigt und eigentlich fand er es ja schon schön, v.a. ihre leuchtenden Augen, als sie es gesehen hatte -, drehte sich der unbedarfte Romantikkönig um und lugte zum Ausgang der Grotte, um zu schauen, ob noch jemand im Außenbereich war. Aber sie waren allein, wie er zufrieden feststellen konnte. Perfekt, dachte er und kam grinsend auf Gretchen zu geschwommen, die annähernd erahnte, was er als nächstes vorhatte und panisch Richtung Ausgang schaute, aus dem sie am liebsten heraus geschwommen wäre. Aber dafür war es schon längst zu spät.

Marc verspürte nämlich noch ein anderes Bedürfnis, das sofortige Umsetzung bedurfte, und hatte sie schon an der Hüfte gepackt und zu sich heran gezogen und begann sie nun, wie wild zu küssen, so dass jeglicher Widerstand zwecklos war. Auch Gretchen packte die Leidenschaft und sie rieb sich verführerisch an Marcs Astralkörper, während ihre Zungen ein aufregendes Wasserballett aufführten. Hätte das Wasser nicht schon gedampft, würde es spätestens jetzt so richtig dampfen. Die blonde Nixe schlang ihre Beine um Marcs Hüfte, um ihn noch ein bisschen mehr zu spüren und sie spürte so einiges, was ihr den Atem raubte. Es begann gewaltig zu brodeln, alles vibrierte und das nicht nur in ihrem Körper, auch das Wasser. Denn plötzlich hörte sie ein seltsames Rauschen, dann einen lauten Platsch und von oben kamen riesige Wasserschwalle auf die beiden herab geströmt.

Beide schreckten auf und fuhren auseinander. Marc schwamm Richtung Ausgang der Grotte und schnappte nach Luft. Doch Gretchen folgte ihm nicht. Sie hatte irgendwie Gefallen an dem warmen Wasserstrahl gefunden und ließ es sich mit geschlossenen Augen über ihren erhitzten Köper laufen. Ein Anblick, der Marcs Blut gehörig in Wallung brachte. Pamela Anderson unter der Dusche am Strand von Malibu war nichts dagegen. Ein Film der ganz besonderen Art spielte sich jetzt vor seinem inneren Auge ab, der schneller Realität werden sollte, als er sich je in seinen heißesten Phantasien hätte vorstellen können. Denn die verführerische Aphrodite hatte während ihrer natürlichen Duscheinlage nicht bemerkt, dass das Wasser einen ziemlichen Druck drauf hatte und sich dadurch ihr Bikini-Oberteil selbständig gemacht hatte. Marc weidete sich an dieser atemberaubenden Offenbarung, schaute noch einmal vergewissernd nach draußen und schwamm schließlich zu ihr. Er schnappte seine überraschte Badenixe und drängte sie an die Felsenwand hinter dem Wasserfall und raunte ihr mit erregter Stimme ins Ohr...

M: Haasenzahn, mit den Aussichten machst du mich völlig verrückt.

Gretchen merkte erst in dem Moment, was los war und blickte peinlich berührt an sich herunter....

G: Oh!

Sie errötete und verdeckte panisch mit ihren Armen ihre entblößten Brüste. Ihr Kopf huschte hektisch in alle Richtungen und sie versuchte hinter dem Wasserschleier etwas zu erkennen. Marc hatte währenddessen bereits Hand und Lippen angelegt, streichelte ihr über ihr glitzerndes Dekolletee und küsste ihren Nacken...

M: Keine Panik, dieser Anblick ist allein mir gewährt.
G (ängstlich): Bist du sicher?
M (raunt ihr ins Ohr, dann knabbert er an ihrem Ohrläppchen): Ja! Eigentlich steh ich ja auf FKK. Aber du auch?
Oh Gott nein!

Marc grinste die rote Tomate frech an, die vor Scham am liebsten untergetaucht wäre, und bearbeitete weiterhin ihren wunderschönen nackten Oberkörper. Doch Gretchen war die ganze Situation einfach zu heiß. Sie drängte ihren Verführer zur Seite und schnappte sich ihr Oberteil, das an einem Felsvorsprung hängen geblieben war, und wollte es sich wieder anlegen, aber Marc war schneller. Er schnappte es sich und schwamm damit in die andere Ecke der dunklen Grotte und Gretchen natürlich wütend hinterher...

G: Marc, spinnst du? Das ist nicht witzig.

Marc kam entschlossen wieder auf die Badenixe zu und griff nach ihrer Hand, um sie wieder hinter den Schleier des Wasserfalls zu ziehen...

M: Stimmt, aber heiß! Komm mit!

Gretchen konnte sich nicht dagegen wehren und erlag erneut seinen Verführungskünsten, als er sie gegen die kühle Felsenwand drängte. Aufregende Küsse folgten, die sie fast an den Rand ihres Verstandes brachten. Immer wieder stöhnte sie leise seinen Namen, was ihn ganz wuschig machte...

G: Maaarc!
M: Haasenzahn, du machst mich wahnsinnig.
G: Maaarc!

Marc presste seinen erregten Körper an den ihren, knetete ihre nackten Brüste und bedeckte ihren Hals mit unzähligen heißen Küssen. Irgendwann sah er sie mit glühenden Augen an...

M: Ich will dich hier und jetzt.
G (ihr Herz schlägt ihr bis zum Hals u. sie legt ihre zitternde rechte Hand an seinen bebenden Brustkorb): Marc!
M (raunt ihr heiser ins Ohr u. fährt mit einer Hand ihre Seite entlang): Schieb einfach dein Höschen auf die Seite und klammere dich ganz nah an mich ran. Wir sind hier ganz alleine.

Alle ihre Alarmsignale gingen an. So langsam erwachte die Verführte aus ihrem erotischen Traum und sah Marc aufgewühlt an...

G: Ich soll bitte was? Doch nicht hier in aller Öffentlichkeit!
M (grinst): Aber Haasenzahn, vorhin warst du doch auch nicht so zimperlich.
G (funkelt ihn an): Da hast du mich auch ganz schön überrumpelt.
M (raunt ihr zu u. streichelt über ihren knackigen Hintern): Scheint dir aber gefallen zu haben.
G (muss innerlich zugeben, dass er recht hat): Ja, aber...
M (lässt keinen Widerstand zu u. versucht sie zu überreden): Du spürst das doch auch. Die Luft, die Leidenschaft, der Wasserfall, dieses ganze Klima hier macht einen ganz wuschig.
G (atmet immer schwerer, weil sie deutlich seine Erregung spürt u. am liebsten nachgeben möchte): Ich... kann... hier... aber... nicht.

Gretchen riss sich mit letzter Kraft von Marc los, nahm ihm ihr Bikini-Oberteil ab und legte es wieder an, dann verließ sie erst den Wasserfall und anschließend die Grotte. Im Freien angekommen, holte sie tief Luft und sog die eiskalte Dezemberluft in ihre Lungen auf. Diese Abkühlung war auch bitter nötig gewesen. Sie konnte sich doch nicht in aller Öffentlichkeit so gehen lassen. Wie Recht sie damit hatte, bekam sie zwei Sekunden später zu spüren, als ein kleines Grüppchen Schwimmer, darunter auch zwei Kinder, laut schnatternd in das Außenbecken geschwommen kamen. Gretchens Herz blieb stehen. Sie konnte nicht verhindern, knallrot anzulaufen, aber Gott sei dank konnte man es durch den dichten Dampfnebel nicht erkennen. Mein Gott, wenn die uns erwischt hätten, dachte sie panisch und schriee auf, als sie im selben Moment plötzlich zwei kalte Hände auf ihrer Schulter spürte. Sie gehörten Marc, der ihr enttäuscht gefolgt war und nun auch sichtlich irritiert war, hier plötzlich einen Haufen Leute anzutreffen, die natürlich auch zuerst die dunkle Höhle mit dem Wasserfall ansteuern mussten...

G (meckert): Siehst du, du hättest uns in Teufels Küche gebracht.
M: Dampfgegart fühl ich mich trotzdem.
G (zickig): Dann bist du ja hier genau richtig. Ich glaube, eine kleine Abkühlung hier tut dir nicht schlecht.

... sagte sie patzig und schwamm zum Eingang des Tempels. Marc sah ihr perplex hinterher...

M: Wo willst du denn jetzt hin?
G: Der Massagetermin, vergessen?
M (lässt den Kopf hängen): Scheiße!

Gretchen kam noch einmal auf den sichtlich enttäuschten jungen Mann zu, umarmte ihn und küsste ihn auf den Mund...

G: Tut mir Leid, ok. Ich weiß, ich bin feige, aber... die Gefahr, erwischt zu werden, das...
M (drückt sie an sich u. raunt ihr verführerisch ins Ohr): ... ist das geilste Gefühl, dass es gibt.
G (schaut zu den beiden Jungs rüber, die sie interessiert zu beobachten scheinen, u. klopft auf Marcs Brust): Boah Marc!
M (wirft den beiden Buben seinen Furcht einflößenden Ameisenblick zu, was sie zur Flucht in eine der Grotten verleitet, u. reagiert patzig): Ja hau schon ab zu deinem blöden Knettermin. Ich bleibe hier, muss ich ja, zwangsläufig.

Marc schaute an sich herunter und stöhnte. Gretchen folgte seinem Blick, grinste und gab ihm noch einen kleinen Schmatzer auf die Wange. Dann ließ sie ihn allein zurück. Marc schaute ihr wehmütig hinterher und drehte dann noch ein paar Runden, um sich abzuregen. Der kühlende Schneefall von oben tat ihm gut. Aber er schwor sich trotzdem, die Südsee nicht eher zu verlassen, bis auch er den Wasserfall so richtig erlebt hatte.

Lorelei Offline

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29.06.2011 16:18
#1040 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hey ihr Zuckerschnecken! Habt ihr etwa immer noch nicht genug? Gut! Die Wetterfee sagt immer noch ein Hoch voraus. Viel Spaß! Sonnige Grüße, Lorelei



Gretchen hatte sich in der Zwischenzeit in den Massagebereich begeben, wo sie bereits von einem netten jungen Mann erwartet wurde, der sich als ihr Masseur Klaus vorstellte. Die Tür, durch die er sie als nächstes führte, war wie das Tor zu einer anderen Welt. China, Japan, Thailand, Bali, Indonesien. Sie wusste es nicht, aber sie war beeindruckt von dem schönen Ambiente des kleinen Raumes, den sie nun betraten. Er war asiatisch angehaucht. Mit chinesischen Zeichen an den Wänden. Überall standen kleine Steinskulturen, Wasserschalen und Orchideen in allen möglichen Farben. Und auch hier roch es ganz wundervoll und betörend. Gretchen spürte, wie sie sich entspannte, noch bevor die eigentliche Massage überhaupt richtig angefangen hatte, und begann sich langsam zu entkleiden, wenn auch sehr verklemmt. Doch der Masseur bewies Anstand. Er wartete vor der Tür und betrat das Zimmer erst, als seine Patientin schon auf seiner Liege in der Mitte des Raumes lag. Mit dem Kopf nach unten blickte Gretchen in eine Wasserschale, in der eine einzelne Orchidee schwamm. Sie fühlte sich unheimlich wohl und schloss ihre Augen. Der Masseur zündete noch ein paar Duftstäbchen an, dann begann er ihr mit heißen Steinen über den Rücken zu fahren, woraufhin Gretchen langsam die hiesige Welt verließ.

Marc hatte sich, nachdem er sich abgeregt hatte, wieder in die große Halle zurückgezogen und nippte nun an einer Bar an einem kühlenden Bier. Seine Gedanken schweiften davon und er grinste infantil vor sich hin. Da fiel ihm plötzlich etwas ein und sämtliche Gesichtszüge entglitten ihm. Was tat sein süßer Haase eigentlich gerade? Sie lag völlig entblößt in ihrer ganzen Unschuld vor einem anderen Mann! Warum zum Teufel hatte er das bloß zugelassen? Das war verdammt noch mal sein Job! Niemand sonst durfte seinen Haasenzahn so sehen, geschweige denn sie auch noch antatschen. Der vor Eifersucht rasende Arzt sprang abrupt auf und rempelte dabei eine brünette Schönheit an, die den offenbar einsamen jungen Mann gerade ansprechen wollte, weil sie ihn süß gefunden hatte und er sicherlich einen Flirt oder mehr wert gewesen wäre, und rannte wie von Sinnen durch den gesamten Regenwald zur Tempelanlage. Mit hochrotem Kopf stapfte er in seinen Adiletten zur Anmeldung und überlegte dabei, wie er da jetzt in den Massageraum kommen konnte, ohne dass Gretchen etwas merkte und der Masseur einen Aufstand machte, denn er wollte die Massage liebend gern selbst zu Ende führen.

An der Rezeption angelangt, erzählte er der jungen Asiatin, dass er eine ganz besondere Überraschung für seine Freundin hätte, die er jetzt gerne umsetzen wollte. Ungeduldig und furchtbar nervös tippte er auf dem Marmortresen herum und schaute sie gespannt an. Marc hatte großes Glück, denn vor ihm stand eine Frau, die noch an die große Liebe glaubte. Sie dachte sich, der charmante junge Mann wollte seiner Freundin sicherlich einen Heiratsantrag machen. Völlig entzückt rief sie den Masseur an und teilte ihm mit, dass er den Raum bitte leise verlassen sollte, sobald seine Kundin eingenickt sei, denn es gäbe einen unplanmäßigen Personalwechsel. Er folgte der Anweisung seiner Chefin sofort, denn Gretchen Haase war bereits längst im Land der Träume angelangt.

Als Marc anschließend den Raum leise und auf Zehenspitzen betrat, hielt er den Atem an. Dort lag sie nun. Völlig unschuldig und rein. Wie eine Göttin auf dem Altar. Sein wunderschöner Engel. Nur noch bekleidet mit ihrem sexy Badehöschen. Ihm lief förmlich das Wasser im Mund zusammen und er weidete sich an ihrem atemberaubenden offenen Anblick. Ihrer makellosen alabasterfarbenen Haut. Er zählte ihre Sommersprossen, strich in der Luft ihren schlanken Rücken nach, traute sich nicht, sie zu berühren. Er wollte einfach nur genießen. Wie sehr er doch diese Frau begehrte! Er konnte es selbst kaum fassen. Minutenlang stand er einfach nur regungslos da und starrte sie an.

Über ihren Füßen bis hinauf zu ihrem Po lag ein weites Tuch. Nicht viel Stoff, was sie und ihren Masseur getrennt hatte. Marc merkte, dass er wieder mal viel zu sehr Gockel war, und es machte ihn rasend zu wissen, dass gerade noch ein fremder Mann diesen makellosen Traumkörper hatte berühren dürfen, der doch eigentlich nur ihm vorbehalten war. Doch jetzt war er ja hier und die Gott gegebene Ordnung wiederhergestellt. Er wollte sie schließlich massieren. Nur wie beginnen? Seine Hände zitterten. Nervös blickte er sich um. Da fielen ihm die vielen Orchideen auf, die den Raum schmückten. Er lächelte verheißungsvoll und brach sich eine Blüte mit Stängel ab. Dann trat er auf Zehenspitzen an seinen Haasenzahn heran, der friedlich vor sich hin döste. Mit einem frechen Grinsen auf den Lippen streichelte er ihr einmal mit der Blüte über den nackten Rücken. Gretchen zuckte kurz zusammen und verließ die Traumwelt abrupt. Irgendetwas war doch auf einmal anders. Diese Berührung war sanfter, vertrauter, anders als die mit den heißen Steinen von vorhin. Und dieser Geruch... dieser unverwechselbare Geruch... Das war doch...

Marc, der erfreut registriert hatte, dass sein Mädchen wieder im Hier und Jetzt angelangt war, und deutlich spürte, dass sie seine göttliche Aura wahrnahm, beugte sich zu ihr herab und flüsterte ihr verführerisch ins rechte Ohr, so dass sich eine Gänsehaut auf ihren gesamten Körper legte, als sie seine sexy Stimme erkannte...

M: Lass dich einfach darauf ein, Haasenzahn!
G (erschaudert): Marc? Wa...was machst du hier?
M (pustet ihr ins Ohr): Ssshht! Klappe halten!

Gretchen musste unweigerlich schmunzeln. Dieser Gockel! Irgendwie hatte sie es ja geahnt, dass er sie nicht lange spärlich bekleidet alleine mit einem fremden Mann lassen würde. Doch was dann als nächstes folgte, darauf war sie nun wirklich nicht gefasst gewesen. Es sollte der erotischste Moment ihres bisherigen Lebens werden.

Lorelei Offline

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30.06.2011 16:40
#1041 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallo ihr Lieben! Nach einem Temperatursturz von 31 auf 11 Grad werde ich dementsprechend auch für Gänsehaut sorgen. Viel Spaß bei der Marcsage. Eure Lorelei

PS: Der letzte Abschnitt ist nicht für Kinderaugen bestimmt! Also Augen zu, ne!





Marc begann ihr mit der weißen Orchideenblüte über den gesamten Körper zu streicheln. Von den Fingerspitzen an. Ihren rechten Arm hoch. Dann über ihre Schultern. Ihren anderen Arm entlang. Als nächstes ihre Wirbelsäule hinunter. Wirbel für Wirbel. Bis zu ihrem süßen Po, wo er kurz innehielt. Was anfangs noch sehr kitzelte und sie zum albernen Kichern verleitete, begann Gretchen zunehmend zu gefallen. Und das gefiel wiederum auch Marc Meier. Mit einer schwungvollen Handbewegung zog der aufregende Verführer das störende Tuch von ihren Beinen und warf es achtlos zu Boden. Dann umkreiste die Orchidee ihren wohlgerundeten Hintern. Schließlich glitt sie langsam ihre Beine hinab bis zu ihren Zehenspitzen und zurück. Für Gretchen war das ein ganz einzigartiges unbeschreibliches Gefühl, das sie kaum in Worten fassen konnte. Noch nie zuvor hatte sie so etwas erlebt. Sie war unheimlich erregt und angespannt. Alles kribbelte auf wohlige Art und Weise. Sie musste sich jetzt einfach umdrehen und ihn küssen. Allerdings ließ Marc diesen Kuss nicht zu. Er flüsterte ihr etwas mit erregter Stimme ins Ohr, denn auch ihn bewegte diese Szene sehr...

M: Nein, wir dürfen uns hierfür nicht berühren, Haasenzahn.

Gretchen sah völlig fasziniert in seinen funkelnden Augen hin und her. Ihr Herz raste. Ihr ganzer Körper prickelte. Die Schmetterlinge flatterten. Sie folgte stumm seiner Anweisung und schloss wieder ihre Augen und entspannte. Da Marc sie nicht küssen konnte, übernahm nun die Blume sein innigstes Verlangen. Er berührte Gretchens volle Lippen mit der weißen Blüte und streichelte diese sanft. Dieses Gefühl, was er damit bei ihr auslöste, war einfach unvergleichlich, einmalig, unbeschreiblich, und es brachte sie fast um den Verstand. Sie seufzte, als er die Blume nun über ihren grazilen Hals hinab zu ihrem atemberaubenden Dekolletee und ihren entblößten Brüsten führte, die er mit der Orchidee auf eine Art und Weise verwöhnte, dass es kaum noch auszuhalten war für die junge Frau. Sie drückte ihre Fingernägel tief in das Leder der Liege und hätte schreien können, als er mit der Blüte nun immer weiter nach unten glitt. Aber um unnötiges Aufsehen zu vermeiden, hielt sie sich zurück, auch wenn es ihr sichtlich schwer fiel. Sie wollte mehr, viel mehr, und das bekam sie auch

Auf dem Weg ins Paradies brach ein einzelnes Blütenblatt ab und landete auf ihrem Bauchnabel. Es kitzelte sie. Ein süßes Lächeln überzog ihr Gesicht. Marc war wie verzaubert von ihr und begann nun dieses zarte Blättchen vorsichtig weiter nach unten zu blasen. Sein heißer Atem traf sie völlig unvermittelt. Jetzt war es ganz um Gretchen geschehen. Ihr ganzer Körper war mit einer dicken Gänsehaut überzogen. Sie zitterte. Schauerwellen schossen im Sekundentakt durch ihren Körper und sie konnte sich nicht mehr länger zurückhalten. Ein leiser endloser Seufzer entwich ihren Lippen, während Marc das Blatt mit seinem leichten Wind immer wieder über ihren hauchdünnen Slip gleiten ließ und sie damit in eine andere Welt entführte. Hatte sie eben noch gezittert, stand sie nun restlos in Flammen. Die Explosion ließ nicht mehr länger auf sich warten. Das merkte auch der Verführer, den ebenso eine Gänsehaut zierte und der seinen Blick nicht von dem Zauberwesen abwenden konnte, deren erotische Seufzer ihn an den Rand des Wahnsinns brachten. Er musste sie jetzt endlich auch spüren. Er wollte und konnte sich nicht mehr länger zurückhalten.

Von der Sinnlichkeit des Moments wie benebelt zog er sein überraschtes Mädchen hoch und presste es an seinen zitternden und lodernden Körper. Er wollte sie so sehr. Gretchen sah Marc sehnsuchtsvoll an. Er nickte leicht mit dem Kopf, ließ sie los und reichte ihr ihre restlichen Sachen. Sie zog sich hektisch an. Fluchtartig verließen die beiden Hand in Hand den Massageraum und lachten jauchzend, als sie an der Rezeption vorbeihuschten. Die Dame am Empfang strahlte ebenfalls glücklich über das ganze Gesicht und seufzte verträumt, als sie dem schönen Paar hinterher sah. Sie hatte wohl ja gesagt, murmelte sie leise und widmete sich der nächsten Kundin, die sie verwundert angeschaut hatte.

Marc und Gretchen sprangen derweil wenige Meter weiter ins Wasserbecken und schwammen mit bebenden Herzen in den Außenbereich, der zu ihrem großen Glück gerade verlassen war. Sie erreichten atemlos ihre geheime Grotte und ließen sich und ihre brodelnden Gefühle dort unter dem rauschenden Wasserfall treiben. Wilde Küsse begleiteten ihr verbotenes Liebesspiel. Sie fackelten nicht lange. Marc zog Gretchen hektisch das knappe Höschen vom Leib. Sie schob seine Badehose herunter und einen Augenblick später hatte er sie auch schon hochgehoben und gegen die nasse Felsenwand gestemmt. Gretchen wickelte ihre Beine um seinen erregten Körper und krallte sich an seinem Nacken fest. Ein letzter tiefer verliebter Blick in die Augen des jeweils anderen folgte und eine Sekunde später waren sie bereits eins. Ein lauter Glücksseufzer verließ Gretchens Lippen und kam als Echo zurück, was Marc kurz zusammenzucken ließ. Um kein weiteres Aufsehen zu erregen, verschloss er ihre betörenden Lippen mit den seinen und küsste sie so intensiv und voller Leidenschaft, dass er sie damit in einen regelrechten Liebesrausch trieb, während er immer wieder kräftig in sie vorstieß und ihr seine Liebe zuteil werden ließ. Heiße Dampfschwaden umhüllten ihre eng umschlungenen Körper, als sie sich in wilder Ekstase bis zum gemeinsamen Höhepunkt liebten. Sie verharrten noch eine Weile eng aneinandergeschmiegt unter dem tosenden Wasserfall, der ihnen eine willkommen Abkühlung schenkte, bis sie sich mit einem glücklichen Strahlen auf ihren Gesichtern wieder in die Halle wagten.

Sie zogen sich in die Bali-Lagune zurück und entspannten dort eng aneinander gekuschelt in einem der heißen Whirlpools und schwelgten von Wasserblasen umgeben in den Erinnerungen an das eben Erlebte. Ihr gemeinsames Glück könnte nicht größer sein in diesem Moment. Und die weiße Orchidee zierte nun Gretchens Haar.

Lorelei Offline

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01.07.2011 17:50
#1042 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Irgendwann - es war schon später Nachmittag - hatten sich die beiden Verliebten schweren Herzens wieder aufgerafft und sich langsam zu den Umkleiden begeben. Wehmütig sahen sie sich in die Augen und hielten sich noch einen Moment lang in den Armen. Nach einem langen innigen Kuss trennten sie sich schließlich. Gretchen lächelte ihren Liebsten verträumt an. Marc erwiderte ihren verklärten Blick und spielte abwesend mit ihrer Hand, bis sie sie vorsichtig entzog und sich mit einem süßen Augenaufschlag entschuldigte. Bevor Gretchen jedoch ganz in ihrer Kabine verschwinden konnte, hatte Marc sie am Arm festgehalten und sie noch einmal zu sich zurückgezogen. Er blickte sie eindringlich an, als er sie in seine Arme schloss....

G (wundert sich): Was ist?
M (druckst herum): Sag mal, was hältst du davon, wenn wir... ähm... über Nacht ... hier ... bleiben würden?
G (ihre Augen beginnen augenblicklich zu leuchten u. sie strahlt ihn begeistert an): Ich wollte dich gerade dasselbe fragen.
M (lächelt): Echt? Na dann schau ich mal, wo wir nächtigen könnten, hmm.
G (gibt ihm einen kleinen dankbaren Kuss den Mund): Ja, mach das!

Während sich ihr Liebster mit einem zufriedenen Grinsen auf den Lippen auf den Weg zur Hauptrezeption machte, um das mit der Übernachtung zu klären, wofür es im Tropical Island nämlich je nach Geldbeutel verschiedene Möglichkeiten gab, betrat Gretchen fröhlich jauchzend und tänzelnd ihre Umkleidekabine. Sie schnappte sich ihre Tasche vom Boden, stellte sie auf die Holzbank und kramte darin. Sie hatte nämlich gesehen, dass Marc ihr auch ein Sommerkleid mit eingepackt hatte. Dieser verrückte Kerl hatte tatsächlich an alles gedacht. Das hätte sie ihrem Romantik-Grummel gar nicht zugetraut. Aber umso mehr freute sie sich jetzt. Lächelnd zog sie das farbenfrohe Kleid heraus und hielt es sich vor den Spiegel und drehte sich damit im Kreis. Sie wollte schließlich hübsch für ihren charmanten Traumprinzen aussehen.

Gretchen hatte sich gerade umgezogen, ein dezentes Abend-Make-up aufgelegt und ihre luftgetrockneten Haare mit Müh und Not gebändigt und zu einem Dutt hochgesteckt, da stand ihr Ritter in der goldenen Rüstung... äh... der nur mit einer Badehose bekleidete Traum von einem Mann auch schon wieder vor der Tür und grinste lässig in ihre Kabine. Doch das verschmitzte Grinsen wich schnell blankem Erstaunen und er spürte deutlich, wie die Luft zum Atmen knapp wurde und sein Herz immer schneller schlug, als sein blonder Engel sich in dem schönen Kleid zu ihm herumdrehte und den schmachtenden jungen Mann verliebt anlächelte.

Gretchens Kleid




Foto Google Bilder


G: Und ist noch was frei?
M (lehnt verträumt am Türrahmen u. hört ihr gar nicht zu): Hmm?
G (schmunzelt, als sie merkt, dass ihr Schatz offenbar ganz weit weg ist): Marci? Ob die hier noch was frei haben?
Scheiße eh! Ich war grad weg oder?
M (fährt sich verlegen über seinen Mund): Oh! Äh... Jep!
G (kommt auf ihn zu u. umarmt den verwirrten halbnackten Mann): Schön!
M (küsst sie u. flüstert ihr dann etwas ins Ohr): Und diesmal nichts an der Kleiderwahl zu beanstanden?
G (himmelt ihn an): Nein! Perfekt ausgewählt.
M (streichelt ihr verträumt über den nackten Arm u. sieht ihr unentwegt in die Augen): Nein, das perfekte Kleid für eine perfekte Frau.
Oh! Er ist heute so unglaublich süß. Zum Niederknien!
G (legt ihre Arme um seinen Hals u. sieht völlig gerührt in seinen Augen hin und her): Was ist eigentlich los mit dir? So charmant in einer Tour kenne ich dich gar nicht.
Ich mich auch nicht.
M (zuckt mit den Schultern): Hmm... weiß nicht. Muss wohl in einem der Pools hier Weichspüler drin gewesen sein. Ich glaube, ich sollte mich mal beschweren gehen.
Blödmann! Nein, er liebt mich einfach nur über alles. Das ist es! Er liebt mich! Er LIEBT mich! Er liebt MICH! MICH! MICH! MICH! Was für ein unglaublich schönes Gefühl. Hach...
G (tippt ihm sanft auf die nackte Brust u. fällt ihm dann wieder schmachtend um den Hals): Untersteh dich! Du gefällst mir genauso, wie du bist.
M (drückt sie ganz fest an sich u. saugt ihr betörendes Parfum ein): Na das hoffe ich ja wohl.
G (lockert ihre Umarmung u. stupst ihm verliebt grinsend an die Nase): Können wir gehen?
M (will sie gar nicht mehr loslassen): Gefällt mir eigentlich ganz gut hier.
G (lächelt u. befreit sich aus seinem Klammergriff): Marc!
M (seufzt u. lässt sie stehen): Na gut! Ich schlüpfe dann auch mal fix in was Bequemes. Kannst ja schon mal deinen ganzen Weiberkram zusammenpacken, hmm?
G (schaut ihm lächelnd hinterher, als er ihre Kabine verlässt): Ok!

http://www.youtube.com/watch?v=iZ9vkd7Rp-g

Fünf Minuten später stand Marc Meier geschniegelt und gestriegelt in einer hellen Baumwollhose, Flip-Flops und einem hellblauen Hemd vor seiner Freundin und sah einfach nur zum Anbeißen aus. Gretchen himmelte ihn auch gleich schon wieder an und Marc genoss ihre sabbernden Blicke sehr, v.a. weil er sie damit aufziehen konnte...

M: Na, na, na, wer wird denn hier schon wieder auf falsche Gedanken kommen, hmm?
G (errötet u. wendet verlegen ihren Blick ab): Tue ich gar nicht.
M (umarmt sie u. raunt ihr heiser ins Ohr): Tust du wohl! Ich hab uns ein ruhiges Fleckchen besorgt. Da hört uns bestimmt keiner bei unseren nächtlichen Aktivitäten.
G (nun tomatenrot): Maaarc!
M (lacht u. streicht sanft ihren grazilen Hals entlang): Hmm... wir könnten uns natürlich auch noch einmal nachts in die Grotte schleichen?
Oooooohhhhhhhooooooooooooohhhhh!!!

Gretchen bekam augenblicklich eine Gänsehaut, als sie an den Wasserfall zurückdachte. Marc, der ebenso in Erinnerungen schwelgte, schlang seine Arme um ihre schlanke Taille und strich ihr anschließend verlangend über den Hintern. Gretchen schien an seinem Vorschlag durchaus Gefallen zu finden und rieb sich verführerisch an seinem Körper, als sie ihm verheißungsvoll zuzwinkerte...

G: Vielleicht!
M: Wird eingeloggt!

Beide lachten und gingen dann Arm in Arm einen langen Pfad durch den Urwald entlang. Schon von weitem erkannte Gretchen die kleine Zeltstadt und stoppte abrupt mitten auf dem Weg...

G (vorwurfsvoll): Das ist nicht dein Ernst?
M (grinst): Und ob!
G: Nur über meine Leiche!
M (etwas irritiert wegen ihrer harschen Reaktion): Was?
G (verschränkt bockig ihre Arme): Ich werde sicherlich nicht in einem Zelt schlafen. Ich hasse zelten.
Na super! Fängt das schon wieder so an!
M (hält sich stöhnend seine Hand an seine Stirn): Boah aber jetzt nicht wegen der Sache im Ferienlager in der achten?
G (daran hat sie noch gar nicht gedacht, aber umso wütender wird sie jetzt): Du hast mir Spinnen in den Schlafsack gesteckt.
M: Wie oft denn noch! Die waren nicht echt.
G (funkelt ihn böse an): Und ob die echt waren. Die sind mir über den Arm gekrabbelt.
M (muss unweigerlich schmunzeln, als er daran zurückdenkt): Da war wohl eher der Wunsch der Vater des Gedanken. Die Lakritze nahm direkt Anlauf auf deinen Mund. Na ja, der stand ja auch sperrangelweit offen, weil du wie am Spieß geschrieen und das ganze Lager wach gemacht hast.
G (trotzig): Hab ich nicht! Das war Frau Schneider. Weil du die Ameisenstraße direkt in ihr Zelt gelenkt hast.
M (lacht sich schlapp): Ja, das war echt lustig.
G: Ja, und wie ich gelacht habe, als ich dann die Böschung runtergefallen bin.
M (rollt mit den Augen): Ja, ich bin natürlich auch daran Schuld, dass da im Brandenburger Wald überall Äste herumlagen, ne.
G (trotzig): Genau!
M (schüttelt ungläubig den Kopf): Ja, sei doch froh, dass das blöde Zeltlager frühzeitig beendet wurde. Wer weiß, was dir sonst noch alles passiert wäre... bei deinem Geschick... äh... Ungeschick, wollte ich sagen.
G (ihre Augen werden zu kleinen Schlitzen): Blöder Idiot!
M (hat genug von dem albernen Theater u. versucht sie Richtung Zelte zu ziehen): Ja, wenn jetzt die Schmeicheleinheiten ausgetauscht sind, können wir ja dann...
G (bleibt wie festgewurzelt stehen): Ich will nicht, Marc.
M: Komm, jetzt stell dich nicht so an!
G: Wer weiß, was für Tiere hier hausen? Was ist, wenn es Schlangen gibt?
Oh Mann! Womit hab ich nur diese hysterische Frau verdient?
M (lacht): Äh... Haasenzahn, wir sind in einer Halle mitten in Brandenburg. Schon vergessen?
G (zieht eine Schnute): Wirkt aber schon... sehr... real. Die ganzen Geräusche und Pflanzen. Und da vorne hab ich vorhin sogar einen Pfau gesehen.

http://www.youtube.com/watch?v=anwtJ9EOF-M&feature=related

M (hält sich gespielt schockiert die Hand vor den Mund): Oh mein Gott! Ruf die Tierfänger an! Da bekomme sogar ich direkt Angst. Da müssen wir aber den Reißverschluss fest verschließen.
G (funkelt ihn böse an u. schmollt): Sehr witzig!
M (lacht u. nimmt schließlich ihre Hand): In der Tat! Jetzt schau es dir doch erst einmal an. Meckern kannst du dann immer noch.
Na hoffentlich nicht!

Widerwillig schritt Gretchen auf eins der Zelte zu und schaute sich um. Es war noch recht wenig los. Nur wenige der Zelte waren belegt. In einer Ecke spielten ein paar Kinder fangen. Etwas abseits vom Getümmel der Halle befand sich ihr Refugium für die Nacht, zu dem Marc seine skeptische Freundin nun führte. Er öffnete den Reißverschluss und ließ Gretchen den Vortritt. Sie hockte sich hin und kuckte hinein und war sichtlich erstaunt. Das kleine Zelt war schlicht, aber dennoch schön gemütlich eingerichtet. Es war ausgestattet mit einer großen Matratze, Spannbettlaken, Kopfkissen und einer leichten Bettdecke. Eine kleine Laterne hing an der Decke und spendete ein wenig Licht. Gretchen gab sich geschlagen und drehte sich wieder zu ihrem Liebsten um, der sie breit angrinste, ihr hoch half und dann lässig die beiden Taschen ins Zelt warf...

G: OK, einverstanden.
M (erleichtert u. zufrieden): Na geht doch!

Marc stupste mit seinem Zeigefinger an ihr süßes Näschen. Gretchen warf ihm noch einen letzten bösen Blick zu, dann lächelte sie und schmiegte sich an seine Seite und setzte ihren süßesten Bambiblick auf, gegen den jeglicher männliche Widerstand zwecklos war...

G: Können wir jetzt was essen gehen, Marc? Ich habe einen riesigen Hunger.
M (nutzt diese Steilvorlage für einen gewohnten Meierschen Angriff): Hmm... ich hab eigentlich auch Hunger... riesigen sogar... nämlich... Hunger... auf dich.

Ehe sie dagegen protestieren konnte, hatte Marc auch schon seine rechte Hand auf ihren Rücken gelegt und knutschte Gretchen nieder. Nachdem er seinen Appetit gestillt hatte, zog er sie mit Schwung wieder hoch, so dass ihr Herzschlag kurz aussetzte und sie gehörig ins Schwanken geriet, weil ihre Knie butterweich waren und sie kurzfristig die Orientierung verloren hatte, und grinste die völlig überrumpelte junge Frau dann schelmisch an. Gretchen brauchte einen Moment, um wieder im Hier und Jetzt anzugelangen und irgendwie war ihr auf einmal auch furchtbar warm geworden. Hektisch fächerte sie sich mit ihrer kleinen pinkfarbenen Handtasche Luft zu, als sie nach Worten rang...

G: Marc... du...
M (genießt amüsiert, wie sie nervös herumstammelt): Ja?
Oh Gott! Wie macht der das nur immer? Mir dreht sich alles.
G (versucht sich zu beruhigen): Nichts ...ähm... äh... können wir dann?
M (zwinkert ihr frech zu): Ich kann immer.
G (hat sich wieder gesammelt u. tadelt ihn vorwurfsvoll für seinen blöden Spruch): Marc!

Marc lachte sie an. Seinem unwiderstehlichen Lächeln konnte Gretchen einfach nicht länger widerstehen und kuschelte sich an seinen Arm. So gingen die beiden nun zusammen zum Restaurantbereich. Dort angekommen fiel ihnen die Auswahl schwer. Ob mehrgängiges Menü, All-you-can-eat beim tropischen Barbecue, trendige Tandoori-Gerichte oder einfach nur Hamburger mit Pommes frites - das gastronomische Angebot im Tropical Islands bot für jeden Geschmack etwas. Da Marc Meier aber heute offenbar seinen großzügigen Tag hatte, entschieden sie sich letztendlich für das mehrgängige exotische Menü, das von einer bunten Varietéshow begleitet wurde, während der Tänzer, Jongleure und Artisten unter heißen Rhythmen die Bühne in glitzernden Kostümen eroberten und ein unvergleichliches Südseefeeling verbreiteten. Und es wirkte tatsächlich. Für die nächsten Stunden vergaß das Paar tatsächlich, dass sie sich immer noch im kalten Europa befanden.

Nach einem entspannten Abendessen im Kerzenschein und unter Dschungelpflanzen, während dem sie wunderbar unterhalten worden waren und sich dabei auch über Gott und die Welt unterhalten hatten, waren die beiden weiter an die Cocktailbar gezogen, neben der eine große Tanzfläche aufgebaut war, auf der etliche junge Paare eine wilde Party feierten. Mit dem einen oder anderen leckeren Cocktail intus hatte Gretchen sich von der lockeren Atmosphäre anstecken lassen und ihren bewegungsfaulen Freund sogar mit nur einem sexy Wimpernaufschlag dazu überreden können, mit ihr zusammen den Dancefloor zu stürmen.

http://www.youtube.com/watch?v=hxunQOb8O6g&feature=related

Lustlos hatte Marc, der von diesen albernen Hampeleien nun wirklich nicht viel hielt, seine Hände an Gretchens Taille gelegt und fußlahm ein Bein neben das andere gesetzt, während das leicht betüterte Gretchen gleich in die vollen gegangen war und den ansteckenden Rhythmus in sich aufgesogen hatte, was sie ihrem Tanzmuffel nun eindrucksvoll zeigte. Verführerisch wiegte sie ihre Hüften zum Takt der Musik, so dass es Marc fast den Atem raubte und er seinen Blick nicht von ihr abwenden konnte, und schmiegte sich immer wieder gefühlvoll an seinen Körper, mit der Folge, dass er doch schon sehr bald Spaß an dieser in seinen Augen eigentlich völlig sinnlosen Tätigkeit fand und, wie es sich für einen Mann gehörte, selbst die Führung übernahm, was sich seine schöne Tanzpartnerin sehr gern gefallen ließ. Schwungvoll wirbelte er die lachende Schönheit über die Tanzfläche und zog viele neidische Blicke auf sich. Sie tanzten eine Ewigkeit miteinander, bis sie sich schließlich eng umschlugen wieder fanden und sich intensiv und mit kaum merklicher Tanzbewegung tief in die Augen schauten und die Außenwelt komplett ausblendeten. Der Moment gehörte nur ihnen.

http://www.myvideo.de/watch/4379342/Shakira_En_tus_pupilas

Lorelei Offline

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02.07.2011 16:12
#1043 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Und habt ihr immer noch nicht genug? Ich habe euch ja vorgewarnt, dass ihr in den Zuckerpot fallen könntet. Aber was soll’s, es ist nun mal ein himmlisches Gefühl. Das werden auch Marc und Gretchen heute noch erleben. Viel Spaß im Himmel und danke noch mal für eure unglaublich schönen Kommentare. Mein Antrieb, um noch mehr Süßes zu produzieren. Süße Grüße u. schönen Samstag noch, eure Lorelei



http://www.youtube.com/watch?v=ZA7JKxWnKFk

Es wurde noch ein wunderbarer Abend voller Liebe und mit temperamentvoller Musik im Hintergrund und er sollte noch längst nicht vorbei sein. Gretchen konnte gar nicht aufhören, ihren offenbar völlig gewandelten und anschmiegsamen Freund anzuhimmeln. Und auch Marc hatte nur noch Augen für seinen blonden Engel, den er still tanzend fest in seinen Armen hielt und nie wieder loslassen wollte. Er liebte einfach alles an ihr, ihr leuchtendes Strahlen, ihr ansteckendes Lachen, ihre chronische Tollpatschigkeit, ihre ganze Lebensfreude, die sie mit jeder Faser ihres Körpers ausstrahlte und ihn damit immer wieder aufs Neue regelrecht umhaute. Wie hätte er nur je ohne das alles sein können? Er hätte es nie und nimmer überlebt. Sie war sein Lebenselixier, alles, was er brauchte. Wieso hatte er nur so lange gebraucht, um das zu kapieren? Er verstand sich selbst nicht mehr. Er war der größte Idiot der Welt gewesen, hatte sie immer wieder verletzt und weggestoßen, nur weil er sich nicht eingestehen wollte, dass er sie eigentlich immer schon gewollt hatte. Und da sagt einer Frauen seien kompliziert, dachte er. Eigentlich müsste er ihr den Himmel zu Füßen legen, um ihr zu zeigen, wie unendlich dankbar er ihr war, dass sie ihn trotz allem, was in der Vergangenheit war, doch genommen hatte und tatsächlich die verrückte Idee verfolgte, für immer bei ihm bleiben zu wollen. Bei IHM! Dem nicht gerade umgänglichsten Menschen, den er kannte. Marc lächelte und spürte seinen schnellen Herzschlag. Ein Leben ohne sie war für ihn einfach nicht mehr vorstellbar und die Idee vom ewigen, lebenslangen Glück schien ihm gar nicht mehr so verrückt, wie sie sich immer für ihn angehört hatte.

Marc schüttelte verwirrt den Kopf. Seit wann war er denn so sentimental? Das war doch eigentlich immer Mehdis Job gewesen. Hmm... Muss wohl an der Hitze und dem Klima hier liegen, da wird man schnell blöd im Kopf und dann noch die ekelhaft süßen Cocktails, ja, das muss es sein, redete sich der ewige Machooberarzt ein und grinste seine schöne Tanzpartnerin schwerverliebt an. Gretchen schlang ihre Arme nur noch fester um seinen Hals, als sie Marcs verliebte Blicke wahrnahm, und schmiegte sich auf Zehenspitzen an seinen starken muskulösen Körper. Sie war so unsagbar glücklich. Eigentlich konnte sie gar nicht in Worte fassen, was sie in diesem Moment fühlte. Raus musste es aber trotzdem und so säuselte sie benebelt vom Alkohol und Marcs verführerischer Aura in seine Richtung...

G: Ich... bin... im... Himmel.
M (schmunzelt u. wirkt etwas aufgedreht wegen seines wie wild pochendem Herz, das immer wieder neue Ladungen Adrenalin in seine Adern pumpt): Ach? Denkst du das? Dann komm mal mit.

Der Schalk hatte ihn nämlich gepackt. Abrupt brach der verliebte junge Mann den Stehblues ab und zog sein Mädchen von der Tanzfläche, das ihn völlig überrascht anblickte...

G: Marc, wieso denn die Eile? Es war doch gerade so schön.
M (zerrt sie hinter sich her, als er im Laufschritt durch den Dschungel rennt): Ich will dir den Himmel zeigen.
G (bekommt richtig Herzflattern u. glüht vor Vorfreude): Du bist ja süß.

Dass ein kleiner Urlaub solche Wunder mit dem muffeligen Starchirurgen vollbringt? Er ist ja ein völlig anderer Mensch. Gefällt mir.

Marc blieb plötzlich stehen. Das geschah so unerwartet, dass das träumende Gretchen nicht mehr rechtzeitig stoppen konnte und gegen seinen gestählten Brustkorb rannte. Er schloss sie sofort in seine Arme und schaute sie gespielt ernst an, so dass sie gar nicht verstand, was überhaupt in ihn gefahren war.

M: Na, na, na, Fräulein Nimmersatt! Diesen Himmel zeig ich dir dann auch noch. Jetzt hab ich aber etwas anderes mit dir vor.

... sagte der verknallte Mann mit einem spitzbübischen Lächeln auf den Lippen, das Gretchen regelrecht verzauberte. Dann stellte er sich hinter sie, legte eine Hand an ihre Taille und mit der anderen hielt er der aufgeregten jungen Frau die Augen zu, die davon zwar sehr überrascht war, sich aber vertrauensvoll in seine Hände begab. Marc führte Gretchen nun einen mit Fackeln gesäumten Pfad entlang durch den nächtlichen tropischen Regenwald, bis sie eine Holzplattform erreicht hatten und er ihr zärtlich etwas ins Ohr flüsterte, während er die Hand von ihren Augen nahm...

M (blickt sie mit leuchtenden Augen an): Voilà, Madame wollte den Himmel. Madame kriegt den Himmel.

Wahnsinn!

Gretchen staunte nicht schlecht und sah Marc ganz gerührt mit offenem Mund an...

G: Du bist doch verrückt.
M (schließt sie in seine Arme u. wiegt sie sanft hin u. her): Nein, bin ich nicht. Obwohl... vielleicht doch... ein bisschen... nach dir nämlich.
G (kichert wie ein kleines Mädchen): Oh Marc!
Das ist ein Traum! Ich muss träumen! Das passiert doch nicht wirklich?
M (drückt sie noch etwas fester an sich u. raunt ihr verheißungsvoll etwas ins Ohr): Ich bring dich nur zu den Sternen, wo du hingehörst, mein Engel. Diesmal kannst du es sogar wörtlich nehmen.

Gretchens Herz klopfte mit einem Mal wie verrückt in ihrer Brust und sie bekam ganz weiche Knie. Nicht gerade die besten Vorraussetzungen für so ein Abenteuer, dachte sie kichernd, aber sie freute sich nun mal so sehr, dass ihr sonst so taktloser Freund seinen Romantikschatz nun offenbar vollends vor ihr offenbarte. Marc zwinkerte der verklärt dreinblickende Frau charmant zu, reichte ihr seine Hand und half ihr in die Gondel. Er gab dem Fahrer ein Zeichen, der ihm zunickte und die Seile löste und den Ballon dann langsam nach oben in die Halle gleiten ließ. Gretchens Schmetterlinge in ihrem Bauch starteten zu einem nächtlichen Rundflug, als sie ihren Kopf langsam nach oben reckte und in den „Himmel“ blickte. Das war doch einfach nur unglaublich, was sie alles mit diesem verrückten Mann erlebte. Marc schlang seine Arme von hinten um ihre schlanke Taille und positionierte sein Kinn auf ihrer Schulter. Er wollte das alles zusammen mit ihr erleben. Er gab es ja nur ungern zu, aber jetzt verstand selbst er das geflügelte Wort, wie es war, im Himmel zu sein.

Der Flug über das Paradies








Quelle: Google Bilder


Oben in 22 Meter Höhe angekommen, genossen sie von ihrem Korbballon aus einen atemberaubenden Blick über die tropische Urlaubswelt des Tropical Islands - mit Regenwald, Mangrovensumpf, Südsee, Lagune, Tropendorf, den Tempelanlagen und der tropischen Saunalandschaft bei Nacht. Für ihre zwanzigminütige Fahrt hatte Marc noch ein kleines Schmankerl parat und zog eine kleine Sektflasche hervor, die er schnell öffnete und in Pappsektgläser goss. Sie stießen lachend zusammen auf ihr Glück an. Gretchen schmiegte sich wieder in Marcs Arme und so genossen sie den nächtlichen Flug über „ihr“ Paradies.

G: Jetzt bin ich wirklich im Himmel.

... flüsterte Gretchen irgendwann ganz verträumt in sein Ohr. Zur Bestätigung gab Marc ihr einen innigen Kuss auf den Mund, der dem Gefühl zu fliegen eine ganz neue Bedeutung gab.

http://www.youtube.com/watch?v=BOByH_iOn88

Lorelei Offline

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03.07.2011 17:22
#1044 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Tja, ihr Lieben, auch die schönste Zeit geht irgendwann einmal zu Ende. Das gestern war der Abschluss des Abenteuers „Tropen“. Na ja, nicht ganz, einen kleinen Rückblick gibt es noch und dann gibt es noch zwei Tage „Flitterwochen“ zu füllen, bis es zurück ins EKH geht und andere Abenteuer zu bewältigen sind. Viel Spaß jetzt und danke noch mal für eure tollen Kommentare! Die beste Motivation, die ich mir vorstellen kann an diesem trüben verregneten Tag. Eure Lorelei



Am nächsten Tag

http://www.youtube.com/watch?v=fqsWVeHY6Uw

Gretchen kam das alles wie ein unendlich langer wunderschöner Traum vor, als sie am frühen Nachmittag des nächsten Tages von ihrem himmlischen Bett aus auf den zugefrorenen See und die winterliche Lausitzer Landschaft blickte. Sie grinste glücklich vor sich hin. Sie war nicht nur im Himmel gewesen, nein, sie hatte gestern einen wahrhaft paradiesischen Tag erlebt. Dieser Tag im Tropical Island mit Marc führte nun ungekrönt ihre Hitliste der schönsten Tage ihres Lebens an. Und das stand nun auch schwarz auf weiß in ihrem Tagebuch, das aufgeschlagen vor ihr lag. Die verträumte Assistenzärztin nahm es in die Hand und drehte sich damit auf den Rücken. Sie las ihren Eintrag erneut und schmunzelte, dann hielt sie ihr Tagebuch an ihr wild pochendes Herz. Sie hatte das einfach alles aufschreiben müssen, was sie gestern erlebt hatte. Kein Detail sollte ihr entgehen. Es war einfach zu schön gewesen.

Nachdem sie vor etwa drei Stunden ihr Haus am See wieder betreten hatten, hatte Gretchen sich unter dem Vorwand, ein Mittagsschläfchen halten zu wollen, ins Schlafzimmer zurückgezogen. Marc hatte nichts weiter dazu gesagt und sich gähnend bäuchlings auf die Couch im Wohnbereich geschmissen. Er war schneller weg gewesen, als sie die Treppe hatte hochgehen können. Auf der obersten Treppenstufe angekommen, hatte sie auch schon seinen ersten lauten Schnarcher gehört und dann ein Krachen. Verunsichert war sie noch einmal nach unten gegangen und da hatte er dagelegen auf halb acht. Sein rechter Fuß war samt Winterboots auf den Boden gekracht. Er hatte es nicht einmal mitbekommen und hatte das Sofakissen fest umklammert. Gretchen hatte ihm verzückt lächelnd die Decke über den Körper gezogen und ihm noch ein kleines Küsschen auf die Wange gegeben, dann war sie nach oben gegangen. Sie war noch viel zu aufgekratzt gewesen, um zu schlafen. Obwohl sie eigentlich auch ein bisschen zusätzlichen Schlaf verdient hätte, nachdem die beiden die letzte Nacht zum Tag gemacht hatten....


Nachdem der weiße Ballon langsam zu Boden gesunken war und sie den Korb wieder verlassen mussten, waren Marc und Gretchen verliebt schlendernd durch den Regenwald spaziert und hatten sich immer wieder innig geküsst. Die nächtlichen ungewohnten tropischen Geräusche und das Hochgefühl, gerade den Himmel berührt zu haben, hatten eine unheimlich magische Wirkung auf die beiden gehabt. Sie hatten sich nur in die Augen geschaut und waren dann, ohne etwas zu sagen, in ihr Zelt gekrochen und hatten sich dort stundenlang geliebt. Ganz romantisch, sanft und leise, zärtlich und voller Hingabe und Gefühl. Sie waren sich selten so nah gewesen wie in dieser tropischen Nacht. Von Kopf, Geist und Seele waren sie eins gewesen. Das innige Liebespaar war so bewegt von diesem ergreifenden Erlebnis gewesen, dass es einfach nicht einschlafen konnte und sich nur im Arm gehalten und sich tief in die Augen geschaut und den Geräuschen des tropischen Urwalds gelauscht hatte. Die beiden hatten sich jeder für sich ausgemalt, wie es wohl sein mochte, in einem echten Zelt mitten am Amazonas zu liegen. Sicherlich kaum so romantisch wie im tiefsten Brandenburg. Beide hatten daraufhin laut aufgelacht und sich angesehen.

Und urplötzlich hatte sie der Schalk gepackt. Sie hatten sich ihre Badesachen wieder angezogen und sich dann still und heimlich Richtung Tempelanlagen geschlichen. Die beiden waren nicht die Einzigen gewesen, die in dieser magischen Nacht diese romantische Idee verfolgt hatten. Am Strand wären sie fast über ein wild knutschendes Paar gestolpert. Und die Whirlpools waren auch schon belegt gewesen. Mit angespannten Gesichtern hatten sie daraufhin die Grottenlandschaft betreten und sie hatten tatsächlich Glück gehabt. Niemand war zu sehen gewesen. Was auch nicht sonderlich verwunderlich war, denn dieser Bereich war der Einzigste in der Halle, der nachts nicht betreten werden durfte. Aber ein Marc Meier hielt sich natürlich nicht an Verbote. Und auch Gretchen bewies durchaus kriminelle Energie, als sie als Erste in das verschlungene Wasserbecken sprang, Marc mit feurig funkelnden Augen anschaute und dem fassungslosen jungen Mann als nächstes ihren Bikini entgegen warf. Er war so geschockt, dass er sekundenlang am Beckenrand stehen blieb und gar nicht mitbekam, wie die wunderschöne Meerjungfrau auf und davon schwamm. Als endlich wieder Sauerstoff in seinen Gehirnzellen ankam, rappelte er sich auf, blickte sich um und schlüpfte ebenfalls aus seiner Badeshorts und sprang anschließend ins warme Wasser und folgte ihr nach draußen. Er wusste natürlich ganz genau, wo er sie finden würde.

Gretchen genoss gerade ihre berauschende Wasserfalldusche, als Marc die dunkle Grotte betrat. Er hielt den Atem an und musste sich an einem Felsen festhalten, als er beobachtete, wie die rauschenden Wasserbäche über ihren perfekten Oberkörper fielen, auf dem die Wassertropfen golden schimmerten, denn hinter dem Wasserfall waren mehrere Leuchtdioden angebracht, die die Grotte und dementsprechend auch die heiße Wassernixe in ein magisches Licht hüllten. Atemlos schaute Marc mit weit aufgerissenen Augen dabei zu, wie Gretchen immer wieder durch ihre nassen langen Haare fuhr, dann über ihren traumhaften Oberkörper, ihre üppigen Brüste und ihren flachen Bauch und schließlich immer tiefer ging. Der sonst so coole Oberarzt schluckte schwer und drohte regelrecht ohnmächtig zu werden. Wenn er sich nicht am Felsen festgehalten hätte, wäre er wohlmöglich schon längst untergetaucht oder triebe als Wasserleiche an der Oberfläche. Welch süßer Tod wäre das gewesen, mit ihr als seiner letzten Erinnerung? Marc grinste debil vor sich hin. Gretchen hatte natürlich schon längst ihren heimlichen Beobachter bemerkt. Deshalb trieb sie das aufregende verbotene Spiel auch immer weiter voran. Sie streichelte ihre nackten Brüste und glitt mit ihrer Hand immer tiefer ins Wasser. Dabei gab sie immer wieder leise Stöhngeräusche von sich, die Marc schier wahnsinnig machten.

Schauerwellten durchfuhren seinen erregten Körper, als ihr erotisches Seufzen seine Ohren erreichte und sie ihn damit wie eine Sirene zu sich lockte. Er konnte nicht mehr länger an sich halten, stieß sich vom Felsen ab und schwamm auf sie zu. In der Rekordgeschwindigkeit eines Michael Phelps hatte Marc die sexy Meerjungfrau erreicht und packte sie an ihrer Hüfte. Sie hatte nur auf ihn gewartet. Gretchen schlang ihre Arme und Beine wie Krakenarme um seinen nassen Körper und küsste ihn verheißungsvoll auf den Mund. So liebten sie sich erneut zügellos und mit packender Leidenschaft unter dem Strahl des tropischen Wasserfalls. Das war mit Abstand das zweiterotischste Mal in ihrem Leben, dachte Gretchen mit einem sanften Lächeln auf ihren Lippen. Die Nummer eins würde wohl für immer und ewig Marcs Verführung mit der Orchideenblüte bleiben.


Gretchen drehte sich wieder auf ihren Bauch und legte ihr Tagebuch samt Stift, der in der Mitte klemmte, auf das Nachtschränkchen. Sie griff nach der Orchidee, die in einem Wasserglas neben dem Bett schwamm, und sah sie ganz verträumt an. Fast hätte sie sie im Zelt liegen gelassen, als sie heute Morgen im Tropical Island aufgebrochen waren. Am liebsten wäre sie für immer und ewig dort geblieben. Von ihr aus hätte ihr auch das Zelt als ihre neue Heimstätte genügt. Sie hätten die Seele baumeln lassen und nur von Luft und Liebe gelebt. Was für eine wunderschöne Vorstellung, dachte die verliebte Frau und schloss ihre Augen, um sich zurück ins Paradies zu träumen.

Gretchen war so sehr in ihren Gedanken versunken, dass sie gar nicht bemerkte, wie langsam die Schlafzimmertür geöffnet wurde, Marc kurz im Türrahmen stehen blieb, sich über seine verschlafenen Augen wischte und dann grinsend zu seiner Liebsten schaute, die in ihrem pinkgestreiften Pyjama auf dem Bauch im Bett lag und hypnotisierend die weiße Orchidee anstarrte, mit der er sie gestern in eine andere Welt entführt hatte. Er bekam sofort eine Gänsehaut, als er an diesen auch für ihn erotischsten Moment seines Lebens zurückdachte.

Der Oberarzt, der nur noch eine dunkelblaue Schlabberjogginghose trug, ging grinsend auf das Bett zu und krabbelte vorsichtig darauf. Gretchen hatte ihn natürlich sofort bemerkt, aber stellte sich schlafend und genoss lieber, wie er mit seinem Gesicht über ihren Körper strich, als er langsam nach oben wanderte. Seine Hände stemmte er links und rechts neben ihren Kopf und beugte sich dann vorsichtig zu ihr herunter, strich ihre Haare aus dem Nacken und legte seine heißen Lippen nun auf die freigelegte Hautpartie. Gretchen seufzte auf, als er zarte Küsse auf ihren Hals setzte und dann weiter zu ihrem kleinen Ohr wanderte, in das er lässig hineinhauchte...

M: Na alles ausgiebig dokumentiert?
G (verwirrt): Was?
M (lässt sich schmunzelnd neben sie aufs Bett fallen u. klaut ihr die Orchidee aus der Hand, mit der er nun ihren Hals kitzelt): Würde ich ja gerne mal lesen. Hmm... Ich würde ja einen Deal vorschlagen. Ich gebe dir deine Teenyträume zurück und du gönnst mir die heiße Erwachsenenversion. Na was hälste davon?

Marc zwinkerte der sprachlosen blonden Frau frech zu. Gretchen bekam den Mund nicht mehr zu und wollte ihr aktuelles Tagebuch schnell in Sicherheit bringen...

G: Niemals!
M: Schade!

Während Gretchen das Buch schnell in ihre Handtasche schmuggelt, die halb unter dem Bett lag, robbte Marc sich auf seine Freundin und grinste ihr verschmitzt ins Gesicht...

M: Keine Panik auf der Titanic! Dieser ganz spezielle Film ist ganz auf meiner Festplatte abgespeichert. Jederzeit abrufbar.

Er deutete auf seinen Kopf. Gretchen sah ihren süßen Freund ganz gerührt an. Marc konnte es aber einfach nicht lassen und setzte noch einen Spruch hinterher...

M: ... wenn ich mal das Bedürfnis habe... wenn du nicht zur Verfügung...
G (fällt ihm empört ins Wort): Maaarc!
M (amüsiert sich königlich): Hey! Das steht dir auch frei.
G (funkelt ihn an u. dreht sich auf die Seite): Ich bin nicht sehr geschickt und das betrifft Handwerkliches im Allgemeinen.
M (legt sein dreckigstes Grinsen auf): Hoho! Da hatte ich gestern unter dem Wasserfall aber einen ganz anderen Eindruck.

Marc sah die schöne Meerjungfrau, die knallrot angelaufen war, mit feurig schimmernden Augen an und ließ seine linke Hand auf Wanderschaft in Richtung Paradies gehen. Gretchen zuckte zusammen, als seine Hand flink in ihre Pyjamahose krabbelte und sie nun auf sehr angenehme Art und Weise verwöhnte. Wie hätte sie sich auch gegen diese unverschämte Dreistigkeit wehren können? Sie war doch schon verloren gewesen, als er sich zu ihr ins Bett gelegt hatte. Ihr Atem ging schneller und sie schloss automatisch ihre Augen. Leise stöhnte sie seinen Namen...

G: Maaarc!

Das klang wie Musik in seinen Ohren. Marc sah Gretchen zufrieden an, als sie sich immer mehr entspannte und ihn machen ließ. Sein heißer Atem streifte ihren Hals, als er sich leicht über sie beugte, mit seiner freien Hand ihre Schulter freimachte und seine Lippen darauf senkte, während seine Finger tief in ihren Schoss sanken und ihr das Paradies zurückholten. Feuer- und Schauerwellen wechselten sich ab, bis sie mit einem lauten Seufzer ihre Erlösung fand. Sanft küsste Marc sie anschließend wach und schaute in ihr leicht gerötetes wunderschönes Gesicht.

M: Und falls du mal Fragen hast, ich bin sehr handwerklich begabt, ne.

... sagte er lässig, gab der schockierten jungen Frau noch einen Schmatzer auf die Wange und ließ sich dann mit dem Rücken neben sie aufs Bett fallen. Sofort schoss Gretchens hochroter Kopf zu ihm herum...

G: Marc Meier, du bist unverschämt!
M: Unverschämt gut, ich weiß.

... konterte er lachend. Gretchen sprang eingeschnappt aus dem Bett und verschwand mit einem lauten Türknallen im Badezimmer. Marc verschränkte mit einem zufriedenen Lächeln seine Arme unter seinem Kopf und schloss seine Augen. Er liebte es einfach, sie zu foppen. Fast genauso sehr wie sie zu verwöhnen.

Er döste vor sich hin, als er nach einer Weile ein leises Türknarren vernahm und dann tapsende Geräusche auf der Treppe hörte. Er gähnte und stand langsam vom Bett auf und folgte ihr nach unten. Gretchen hatte sich mit einer Tüte Schokoflocken aufs Sofa zurückgezogen und hatte sich eine Decke um ihren Körper gewickelt. Der Fernseher lief. Als er näher kam, erkannte er, dass es einer von diesen albernen öffentlich-rechtlichen Märchenfilmen war, mit denen der Fernsehzuschauer in der Weihnachtszeit dauergequält wurde. Am liebsten hätte er sich wieder umgedreht und wäre geflüchtet, um eine zu rauchen, aber er beschloss lieber, auf Gutwetter zu machen und setzte sich zu ihren in dicke Wollsocken gehüllten Füßen auf die Couch. Gretchen sagte nichts und warf ihm noch einen grimmigen Blick zu, dann hob sie die Decke. Marc lächelte erleichtert und rutschte zu ihr auf. Der süße Trotzkopf schmiegte sich an seine nackte Brust und zog die Decke etwas höher, damit er nicht fror. Er legte seinen Arm um ihre Schulter, spielte verträumt mit einer Locke ihres Haares und starrte dann auch zwangsläufig in Richtung Plasmafernseher, wo ein schönes Mädchen gerade auf einem weißen Schimmel durch eine winterliche Landschaft ritt und auf das Moritzburger Schloss zusteuerte.

Lorelei Offline

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04.07.2011 17:33
#1045 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Die beiden verbrachten noch einen ruhigen und entspannten Nachmittag eng aneinander gekuschelt vor dem Fernseher, bis Marc irgendwann genug von dem albernen Mädchenkram hatte, die Flimmerkiste ausmachte und lieber sein Mädchen mit seinen Blicken fixierte, was der schönen Blonden so gar nicht gefiel, die schmollend protestierte...

G: Ach Marc, ich wollte den zu Ende schauen.
M (schlingt seine Arme um ihre Taille u. schmiegt sich grinsend ganz eng an sie heran): Folgt doch eh alles nach demselben Schema FF. Prinz erobert nach Hindernissen die Prinzessin. Schluss.
G (klärt den ewigen Romantikmuffel auf): Das Drumherum, wie er sie kriegt, die ganze Romantik, das ist doch immer das Schöne.
M (rollt leicht genervt mit den Augen): Ah ja, klar!
Na toll! Das war’s dann wohl mit seiner großen Romantikoffensive. Alles Pulver gestern verschossen. Und jetzt?
G (sieht ihn neugierig an): Und was machen wir jetzt?
M (legt ein dreckiges Grinsen auf): Hmm? Ich wüsste da schon was.

... sagte der Macho augenzwinkernd und schon hatten seine heißen Lippen die ihren gefunden und vollführten einen kunstvollen Tanz, der seinem Engel sehr zu gefallen schien, denn sie küsste ihn mit großer Leidenschaft zurück. Atemlos löste sich Gretchen irgendwann von ihrem Schmusekönig und grinste ihn ganz verliebt an...

G: Du bist so süß, wenn du so verschmust bist.
M (richtet sich gespielt schockiert auf): Ich bin bitte was?
G (hat einen Heidenspaß daran, ihn aufzuziehen): Ein Schmusekater!
Boah! Na warte, du kleines Biest!

Das ließ sich ein Marc Meier natürlich nicht zweimal sagen und schmiss dem Frechdachs eins der Sofakissen ins Gesicht. Eine wilde Kissenschlacht begann, die in einer fiesen Kitzelattacke und dann in einem Lachflash mündete, an dessen Ende beide erschöpft aufs Sofa zurückfielen und ihre Beine weit von sich streckten...

M (schaut Gretchen von der Seite an): Ich hab zu gar nichts Lust mehr heute. So schaffst du mich.
G (legt ihre zusammengepressten Hände auf die Sofalehne u. ihren Kopf darauf u. grinst ihn an): Und da sagt er mir, ich hätte keine Kondition.
M (klappt fassungslos der Mund auf): Eh du Frechdachs, ich meinte mein Zwerchfell, ja. Alles andere ist topfit.
G (zwinkert ihm schmunzelnd zu): Klar! Aber morgen machen wir auf jeden Fall noch was. Es ist unser letzter Tag.
Können wir nicht für immer hier bleiben. (M/G)
M (schmiegt sich so nah an sie heran, dass sich ihre Nasenspitzen berühren): Oh! Sag nicht das böse Wort.
G (kuckt ihn erwartungsvoll an): Wir könnten ja verlängern?
M (richtet sich wieder auf u. schaut sie ernst an): Haasenzahn, das wäre wirklich super und jederzeit gern, aber dein Vater springt im Dreieck, wenn seine besten Kräfte um den Jahreswechsel nicht da wären. Da brennt die Hütte. Weißt du doch.
G (lehnt sich seufzend zurück): Ja, leider.
M (versucht die trübe Stimmung aufzulockern): Und was willst du nun morgen unternehmen? Wieder Schlitten fahren?
G (sofort wieder hellwach): Im Leben nicht.
M (lacht): Das hab ich mir gedacht.
G (strahlt ihn mit leuchtenden Augen an): Wir können ja was machen, was dir Freude macht. Du hast mir diesen wunderschönen Urlaub geschenkt, das tolle Haus, dann der traumhafte Ausflug gestern, das... ähm... irgendwie muss ich mich ja revanchieren.
M (rückt näher an sie heran u. küsst ihren Hals): Du... da würde mir schon so einiges einfallen.
G (schließt ihre Augen u. genießt, aber stoppt den Meierschen Vormarsch in südlichere Gefilde, indem sie seine Hand in ihre legt): Ich hab damit Tätigkeiten außerhalb des Bettes gemeint, Marc.
M (hebt seinen Kopf u. kuckt sie spitzbübisch an): Uuuuhhh!!! Im Wohnzimmer haben wir noch nicht.
G (reißt die Augen weit auf u. blitzt ihn an): Boah Marc!
M (legt seinen unwiderstehlichen Dackelblick auf, der diesmal aber seine Wirkung verfehlt): Is wahr!
G (droht ihm): Hey! Ich nehme mein Angebot gleich wieder zurück, du... du sexhungriges Monster.
M (lacht): Ach Süße, jetzt reg dich doch nicht gleich wieder auf, hmm. Das alles hier ist als Entspannungsurlaub gedacht.
G (kuschelt sich lächelnd wieder in seine Arme): Ich weiß.
M: Also was ist jetzt wegen morgen?

Gretchen überlegte eine Weile hin und her und plötzlich kam ihr eine Idee... Das Schild, das wir heute Morgen auf dem Rückweg vom Tropical Island gesehen haben. Das muss doch hier in der Nähe sein? Hmm... Ich glaube, das wäre etwas für ihn. Aber ob die im Winter überhaupt... Hmm... Rausfinden! Gretchen Marple meldet sich zurück zum Dienst. Hihi!!! ... Sie lächelte, befreite sich aus dem Meierschen Klammergriff und sprang vom Sofa auf. Dann baute sie sich davor auf. Marc, der ihren Aufbruch irritiert beobachtet hatte, kuckte sie entsprechend verunsichert an...

G: Kann ich deinen Computer haben?
M (tausend Fragezeichen schwirren über seinem Kopf): Äh... nein! Schon vergessen, keine Kontaktaufnahme nach draußen.
So ein Blödmann! Er hält sich doch selber nicht daran. Er hat vorhin die ganze Zeit im Auto mit seinem Vater telefoniert, weil der und Elke jetzt wohl doch über Sylvester nach Paris fahren. Zwar nicht mehr zum Heiraten, aber um in Erinnerungen an ihre große Liebesgeschichte zu schwelgen. Hach... wie romantisch! Jetzt weiß ich wenigstens, woher Marc diese romantische Ader hat. Ja, er kommt halt doch ganz nach seinem Vater.
G (legt ihren überzeugendsten Bambiblick u. ihren sexiesten Wimpernschlag auf): Das hab ich auch nicht vor. Ich will nur schnell mal was recherchieren.
Recherchieren? Was geht denn jetzt ab?
M (misstrauisch): Und was?
G (tut geheimnisvoll): Verrat ich dir nicht. Ist wegen morgen. Jetzt werde ich dich nämlich mal überraschen.
M: Oh je!
Ich ahne Schlimmes.

Marc verdrehte die Augen und stellte sich das eine oder andere Schreckensszenario vor, in dem schwule Tänzer in rosa Hasenkostümen über eine Bühne schwebten und Roland Kaiser dazu am Klavier spielte. Er war in der Hölle. Gretchen lächelte nur, gab dem beunruhigten Mann einen kleinen Schmatzer auf die Wange und stibitzte dann seinen Laptop vom Couchtisch...

G: Danke!
M: Eh! Ich hab nicht ja gesagt. Außerdem weiß ich nicht, ob du hier überhaupt Internet rankriegst.

... rief er ihr angesäuert nach, aber Gretchen war schon längst oben im Schlafzimmer angekommen und hatte sich mit dem Laptop aufs Bett gelegt...

G: Kein Problem! Ich bin drin.

... säuselte sie zurück. Na super! Werde morgen elendig ins Gras beißen! Marc lehnte sich zurück und fuhr sich durch seine Haare, die nun wild in alle Richtungen abstanden. Diese Frau machte ihn einfach nur wahnsinnig. Was hatte sie denn jetzt wieder vor? Bloß nicht darüber nachdenken! Macht nur Falten, dachte er und gähnte einmal laut, dann stand er auf, zog sich einen lockeren Pulli über und marschierte in die Küche, wo er sich einen Apfel aus der Schale nahm und kräftig hinein biss. Er lehnte lässig an der Anrichte, als sein Blick durchs Zimmer schweifte und etwas erfasste. Er stieß sich ab und schlurfte zum Esstisch rüber, an den er sich jetzt setzte, und schnappte sich den Stapel Papiere, den er darauf ausgebreitet hatte, aber noch nicht die Möglichkeit gehabt hatte, hineinzuschauen. Dann eben jetzt! Wenn die schöne Ablenkung was Besseres vorhatte, bitte, dann konnte er auch etwas Sinnvolles tun.

Lorelei Offline

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05.07.2011 17:05
#1046 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Eine Stunde später kam Gretchen mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht und dem Laptop in der Hand zurück nach unten geschwebt. Sie legte den portablen Computer auf den Tisch und dann ihre Arme um Marcs Schultern, der sofort nach ihren Händen schnappte und sie so noch näher an sich heranzog. Sie schmiegte ihre Wange an die seine und sog sein betörendes Aftershave ein. Ihr Blick huschte zwangsläufig über die ausgebreiteten Zettel, die er studierte und so blickte sie ihn dann auch ernst von der Seite an, als sie ihn darauf ansprach...

G: Und was denkst du?
M (nachdenklich): Fifty Fifty würde ich sagen. Aber warten wir erst mal die neuen CTs und MRTs ab und dann schauen wir weiter. Es gibt da eine viel versprechende Therapie aus den USA, die vielleicht was für diesen ganz speziellen Fall wäre. Mein Dad hat mich darauf gebracht.
G (wirkt mit einem Mal traurig): Ich hoffe so sehr, dass sie wieder laufen kann.
M (seufzt): Ich auch. Ich will ihr nämlich in den Arsch treten können für die ganze Scheiße, die sie verzapft hat.
G (maßregelt ihn): Marc!
M (bockig): Na stimmt doch. Außerdem käme es wohl nicht ganz so gut, wenn ich ihren Rolli nen Abhang runterrollen lassen würde.
G: Marc, Selbstjustiz ist doch keine Lösung. Sie wird sich schon noch vor Mehdi verantworten müssen.
M (regt sich gleich wieder auf): Ja, wenn er genug Arsch in der Hose hat, ihr mal ordentlich die Meinung zu geigen. Kennst ihn doch. Am Ende adoptiert er sie noch und die Scheiße fängt von vorne an.
G (streichelt ihm beruhigend über den Arm): Er wird schon das Richtige tun... für alle Beteiligten.
M: Na hoffentlich.
G: Weißt du denn schon was Neues?
M: Nö! Er wollte ja anrufen, falls sie eher eintreffen. Und da er es nicht getan hat, tippe ich schwer drauf, dass wir noch was Zeit für uns haben. Und das ist jetzt auch genau das Stichwort.

Marc schob seine Unterlagen beiseite und zog Gretchen auf seinen Schoss. Sie legte sofort ihre Arme um seinen Nacken und himmelte ihn verliebt an...

G: Ich finde es so toll, was du für Mehdi tust.
M (verzieht die Mundwinkel zu einem knappen Lächeln): Ach komm! Is mein Job.
G: Trotzdem! Du bist ein toller Freund.
M (kuckt sie augenzwinkernd an): Echt?
G (schwärmt): Ja!
M: Und du bist ... eine... ganz... äh...
G (sieht ihn drohend an): Sag jetzt bloß nichts Falsches!
M (lacht): ... fähige Assistenz?
G (gibt sich damit noch nicht zufrieden u. schaut ihn eindringlich an): Und was noch?
M: Haasenzahn, mit Fishing for complements bist du bei mir an der ganz falschen Adresse.
G (zieht eine gespielt enttäuschte Schnute): Och Spielverderber!

Marc lachte nur, was wiederum Gretchen zum Lächeln brachte. Sie schmiegte sich an ihn und gab ihm einen kleinen Kuss auf den Mund, aus dem Marc schnell eine längere innige Knutscherei machte. Diesmal war er es, der die Zärtlichkeiten atemlos abbrach und erst einmal nach Luft schnappte, bevor er auf das eigentliche Dilemma zu sprechen kam, das ihn immer noch schwer beunruhigte...

M: Und was hast du da oben ausgeheckt?

Gretchen biss sich auf ihre Unterlippe und blieb schweigsam. Dabei konnte sie sich kaum ein Grinsen verdrücken, weil Marc ziemlich angespannt auf sie wirkte. Hatte er tatsächlich Schiss vor dem, was sie mit ihm vorhatte? Eine Eigenschaft, die völlig konträr zu seinem übergroßen Ego ging! Diesen Triumph über das selbsternannte Geschenk an die Frauenwelt musste sie einfach ausspielen, obwohl da ja eigentlich nicht viel dahinter steckte. Aber das musste er ja nicht wissen.

G (säuselt geheimnisvoll): Verrat ich dir nicht.
M (zwickt ihr in die Seite): Boah bist du fies!
G (blitzt ihn an, dann werden ihre Gesichtszüge weicher): Eh! Bin ich nicht. Das wird toll. Wirklich.
M (hat da so seine Zweifel): Wird es das? Aber mit irgend so einem schwulen Tanzfestival kannst du mich jagen. Damit das mal klar ist.

Hihi! Was er schon wieder denkt! Als ob ich nicht wüsste, was er alles nicht abkann. Tzz... Natürlich alles, was ich mag. Aber damit quäle ich ihn erst, wenn er sich mal wieder etwas geleistet hat. Das wird ja sicherlich noch häufig genug vorkommen. Aber diesmal hat er sich wirklich eine kleine große Belohnung verdient. Selbst in hundert Jahren könnte ich diesen Urlaub nicht toppen. Aber einen kleinen Beitrag, damit es auch für ihn unvergesslich wird, kann ich ja leisten. Oh! Ich freu mich schon so auf sein Gesicht. Er wird Augen machen. Jippie!

G (grinst): Es hat nichts mit Tanzen zu tun.
Und warum grinst du dann so blöde? Oh nein, aber es hat jetzt nix mit Singen oder so zu tun oder? Das ist echt nicht mein Ding. Ich erinnere mich noch mit Schrecken daran, wie meine Mutter mich in diesen verkackten Kinderkirchenchor stecken wollte, um ihr Image aufzupolieren. Uah! Da graust es mir noch immer. Nee, wenn du Karaoke machen willst, Haasenzahn, dann besuch doch deinen Ex-Aktienheini-Millionärs-Betrüger-Göttergatten im Knast. Scheiße nein, das ist nun wirklich keine Option. Ach Mann eh, ich hasse Überraschungen. Das ist bescheuert, albern, kindisch und blöd echt. Hmm... aber ich singe auf jeden Fall besser als dieser Alki. Aber das muss sie ja nicht wissen.
M (bleibt skeptisch): Na Gott sei dank. Und womit dann?
G (ihr Grinsen wird breiter): Sag ich nicht.
Boah! Ich hasse so was echt. Dann eben anders.
M (versucht sie zu kitzeln): Nur ein kleiner Tipp.
G (geht auf die Kitzelattacke nicht ein u. bleibt hart): Ich wusste gar nicht, dass du so neugierig sein kannst.
M (zwinkert ihr zu): Von der Meisterin gelernt. Also was ist jetzt?
G (legt ihre Hände auf seine Schultern u. kuckt ihm liebevoll ins Gesicht): Dir wird es auf jeden Fall Spaß machen.
M (runzelt die Stirn): Und dir nicht oder wie?
G (wird unsicher): Na ja!? Äh... Ich hab ja gesagt, dass ich dir eine Freude machen will.
Okay!? Ich glaube, so langsam nehme ich es ihr ab. Aber ich würde schon zu gerne wissen, was es ist. Ich muss anders vorgehen. Provozieren!
M (legt ein schmutziges Grinsen auf): Wow! Sag bloß, es geht auf die Sexmesse? Hängen ja überall Plakate hier herum. Wie geil! Ja, da freu ich mich aber und bedanke mich schon mal.
WAS?
G (von 0 auf 180 innerhalb von einer Sekunde): Marc Meier, ich glaube, mittlerweile müsstest du mich gut genug kennen, dass es das sicherlich NICHT ist.
M (legt noch einen nach): Wirklich nicht?
G (kocht schon fast): Maaarc!
Hahaha! Oh ich liebe es, wenn du am Ausrasten bist. Sehr sexy und heiß! Wozu brauche ich ne Sexmesse, wenn das heißeste Eisen schon direkt vor mir ist.

Gretchen funkelte ihn böse an. Marc lachte nur und schloss sie umso fest in seine Arme...

M (gibt sich geschlagen): Ok, du hast gewonnen, dann lasse ich mich eben überraschen. Womit auch immer.
G: Ehrlich?
M: Jep!

Marc nickte mit dem Kopf und lächelte sie recht zuversichtlich an. Gretchen erwiderte sein Lächeln und küsste ihn zärtlich auf den Mund, dann schmiegte sie ihre Wange an die seine...

G: Ich freu mich.
M (genießt ihre Nähe u. schnuppert an ihrem Haar): Ich mich auch.

Während sie Marc umarmte, huschte ihr Blick rein zufällig über den Tisch, wo seine Papiere nun wild zerstreut durcheinander lagen. Ihr fiel etwas Seltsames ins Auge, was so gar nicht zwischen die medizinischen Dokumente passte. Sie griff danach. Marc, der erst jetzt mit Schrecken erkannt hatte, was sie vorhatte, konnte es nicht mehr rechtzeitig verschwinden lassen...

G: Was ist das denn?

Lorelei Offline

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06.07.2011 16:59
#1047 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hey ihr Lieben! Tja, was hat Gretchen wohl entdeckt? Hat Marc etwa Geheimnisse vor uns? Eine stille Leidenschaft? Die folgende Szene (in 2 Teilen) habt ihr wieder meiner lieben Leserin Sissi zu verdanken , die sich auch die Mühe gemacht hat, das Folgende später auch noch bildlich zu gestalten (gibt es im nächsten Teil). Ich danke dir von ganzem Herzen dafür. Das war wirklich eine großartige Idee. Ich hoffe, die Umsetzung gefällt? So und jetzt genug der Vorrede, viel Spaß! Eure Lorelei




Marc stellte sich unwissend und starrte die gegenüber liegende Wand an, während Gretchen ihn mit ihren neugierigen Blicken durchbohrte...

M: Äh... nix!
G (glaubt ihm kein Wort u. grinst ihn breit an): Ich wusste gar nicht, dass du künstlerisch veranlagt bist. Obwohl... bei deiner Mutter...
M (versucht sich peinlich berührt rauszureden): Ich? Ach das... das ist doch bloß ne olle Kritzelei. Mehr nicht! Gib mal her!

Marc, dem das alles ganz und gar nicht recht war, dass sich seine Liebste über ihn lustig machte, wollte ihr das Beweisstück entreißen, aber Gretchen ließ es nicht zu und hielt die Bleistiftzeichnung fest umschlossen. Sie sprang lachend auf und rannte damit um den Tisch. Marc natürlich sofort hinterher. Er hatte sie schnell eingeholt und ihr eine Falle gestellt und so stand die junge Frau nun eingekesselt in einer Ecke der Küche, hielt ihren rechten Arm hoch, so weit sie konnte, aber sie hatte gegen den starken und größeren Mann überhaupt keine Chance. Er riss ihr den A4-Zettel aus der Hand, grinste sie frech an und ließ sie dann in der Küche stehen. Er räumte seine Unterlagen zusammen und legte das Blatt dazwischen und ließ alles zusammen schnell in seiner Tasche verschwinden. Muffelig sah Gretchen ihm dabei zu und setzte sich auf die Couch. Marc kam irgendwann hinzu und ließ sich stumm neben sie fallen. Gespannt sah die schöne Blonde ihn von der Seite an, was ihn zunehmend nervte...

M: Ja was?
G (ungeduldig): Jetzt sag doch mal! Das sah echt professionell aus.
M (schüttelt den Kopf): Ach Quatsch!
G (kuckt ihn mit großen Kulleraugen an): Doch! Wieso hast du denn nie was gesagt?
M (stöhnt): Wieso sollte ich? Weil das keinen was angeht.
G (lächelt): Marc Meier hat also tatsächlich ein geheimes Hobby!
Hätte ich ja ehrlich gesagt nicht gedacht, v.a. nicht, dass es so etwas ist. Ich dachte, für ihn gäbe es nur die Arbeit, mich und seine Paninisammelbildchen.

Boah diese kleine Nervensäge!

M (regt sich auf): Also... das hab ich NICHT. Das war nur ne Kritzelei. Mache ich immer nebenher, wenn ich äh... telefoniere.
G (hakt gleich mal nach): Mit wem hast du denn telefoniert?
M (fühlt sich in die Enge getrieben): Boah Haasenzahn, du nervst.
G (energisch): Marc!
M (gibt nach): Mit der Klinik! Zufrieden?
G: Ach so!
M: Thema erledigt!?
G (ruft sich das Bild in Erinnerung): Ich hab ja keine Ahnung von so was, hatte ja auch nur Kunst-GK, aber in so kurzer Zeit so was Tolles hinzubekommen. Also... Wow!
Sie gibt keine Ruhe!
M (langsam genervt): Eh! Jetzt reicht’s langsam.
G: Das muss dir nicht peinlich sein.
M (trotzig): Ist es mir auch nicht.
G (deutet schmunzelnd auf seinen Aktenkoffer): Ach? Deshalb hast du es auch gleich unter deinen Akten versteckt.
M (hat genug von ihrer nervigen Quizfragerei): Boah! Du nervst echt. Weißt du, das ist eine Geschichte, die wirklich niemand was angeht.
G: Ich dachte, wir hätten keine Geheimnisse voreinander.
Och nee, jetzt fängt sie auch noch so an. Das gibt’s doch nicht!
M: Haben wir ja auch nicht. Dieser Kram ist völlig unbedeutend und längst Vergangenheit.
G: Dafür dass es so unbedeutend ist, redest du dich verdammt lange heraus.
M (blitzt sie an): Das tue ich nicht. Du machst doch hier eine große Sache daraus, die es nun wirklich nicht ist.
G (zieht eine enttäuschte Schnute): Ach Marc!
Wieso teilt er das denn nicht mit mir? Ich freu mich doch, wenn ich neue Seiten an ihm entdecke. Das ist so spannend.
M (fährt sich aufgewühlt durch seine Haare): Boah! Wenn meine Mutter das wüsste, die würde im Dreieck tanzen. Sie behauptet ja ständig, ich sei ein kreatives Kind gewesen und so nen Scheiß.
Dabei bezieht sich das nun wirklich nur auf das Medizinische und nicht auf diesen Kinderkram hier.
G (lächelt): In diesem Sinne hat sie schon Recht. Das hatte schon was Kreatives.
M: Eh!
G (platzt fast vor Neugier): Wann hast du denn damit angefangen? In der Schule hast du Kunst doch abgewählt.
M (muss dann doch schmunzeln): Was du nicht alles weißt.
G (senkt verlegen den Blick): Ja, das eben nicht.
Wieso muss sie auch immer alles von mir wissen wollen?
M (hadert mit sich, ob er es erzählen soll): Weißt du, ich denke mal, ein Teil der Geschichte wird dir nicht so gefallen.
G (runzelt die Stirn): Wieso? Hat es mit einer Frau zu tun oder wie?

Marc lächelte gequält. Gretchens Miene versteinerte sich, als sie eins und eins zusammenzählte...

G: Oh!
Wieso hab ich nur gefragt? Mist!
M: Willst du es trotzdem hören?
G (blickt ihn schüchtern an): Ja.
M (seufzt): Ok, aber auf eigene Gefahr. Also da gab es diese Dozentin an der Uni, also ich hab erst später erfahren, dass sie Dozentin war, aber...
G (plappert frech dazwischen): Die wolltest du rumkriegen?
M (funkelt sie an): Haasenzahn!
G (errötet u. hält ihre vorlaute Klappe zurück): Tschuldigung.
M (erzählt weiter, während sich Gretchen ein Sofakissen schnappt u. sich damit an die Sofalehne kuschelt): Die war halt ein ziemlich heißes Eisen. Sie hätte auch als Studentin durchgehen können. Irgendwie war die überall, wo ich auch war. Ich hab schon gedacht, dass sie mich stalken würde, haben ja viele gemacht, aber sie gab sich dann immer ziemlich unnahbar, wenn ich sie angemacht habe, und ach keine Ahnung. Das war halt auch der gewisse Reiz, weil sie einfach nicht auf mich ansprang.
G (zieht ihn auf, auch wenn sie der Gedanke an seinen früheren Frauenverschleiß sauer aufstoßen lässt): Klar! Dass eine Frau mal nichts von dir will, damit kommt ein Egomane wie du ja nicht klar.
M (piekst ihr beleidigt in den Arm, sie lacht): Hey! Jedenfalls bin ich ihr nachgelaufen und...
G (kann sich ihr Grinsen nicht verkneifen u. amüsiert sich königlich): Du bist einer Frau nachgelaufen? Ich dachte, das wäre immer andersherum gewesen?
M (wird allmählich sauer): Haasenzahn, halt die Klappe, ja. Ich hab mich falsch ausgedrückt.
G (kichert): Sicher!
M: Eh! Jedenfalls bin ich zufällig in ihren Kurs gestolpert. Das war dummerweise ein Kunstkurs, wie ich dann mit Schrecken feststellen musste. Und irgendwie war ich dann gezwungen bei diesen albernen Kritzeleien mitzumachen.
G (lacht): Sie hat dich auflaufen lassen?
M: Nee, komischerweise nicht. Es hat sie wohl ziemlich angemacht, dass ich, ohne eine Miene zu verziehen, mitgemacht habe. Und irgendwie hat sich dann herausgestellt, dass ich auch in diesem Bereich durchaus Talent besitze. Die Idioten da haben gerade irgend so einen Künstler nachgemalt. Den Namen hab ich vergessen. Irgendwas mit K... aber auch egal. Ich konnte den jedenfalls super kopieren und seltsamerweise hat das auch Spaß gemacht, v.a. als es dann ans Aktmalen ging.

Marc zwinkerte seiner Freundin zu. Gretchens Kinnlade landete am Boden und sie begann nervös zu stottern...

G: Was? Du... du hast... nackte Menschen...? Echt ?
M (verschränkt zufrieden seine Arme u. lehnt sich zurück): Jep! Ich war sehr begabt, was die Detailgenauigkeit betrifft.
G: Marc!
M (lacht): Hmm... ich war so gut, dass ich dann sogar Privatstunden bei der Dozentin genommen habe.
Oh Gott!
G (fühlt sich nicht gerade wohl bei dem Gedanken): Äh... ich glaube, den Teil der Geschichte möchte ich dann doch nicht hören.
M (lehnt sich zu ihr rüber): Wirklich nicht? War ein echt heißer Abend, wie wir uns mit Farbe...
G (fuchtelt wie wild mit ihren Arme in der Luft herum, damit er aufhört): Maaaaarc!
M: Hähähä!

Gretchen warf ihm einen bösen Blick zu und Marcs Lachen verstummte. Nervös rutschte sie auf dem Sofa hin und her. Dann platzte es aus ihr heraus...

G: Kann ich mal ein paar deiner Werke sehen?
M (nimmt sie auf den Arm): Du willst nackte Frauen sehen?
G: Marc! Nein, die ... die Kopien und so.
M: Die Akte sind auch Kopien, also im weitesten Sinne.
G: Marc, ernsthaft jetzt!
M (lacht): Ok? Dann nein!
G (macht einen Schmollmund): Och bitte!
M: Haasenzahn, ich bin Chirurg. Das ist ein dunkles Kapitel meiner Vergangenheit. Ich hab seitdem nie wieder gemalt. Und das vorhin war doch auch nur ne alberne Kritzelei mehr nicht.
G: Schade!

Gretchen zog eine enttäuschte Schnute und kuschelte sich wieder in ihr Sofakissen. Marc beobachtete sie aus dem Augenwinkel heraus und hatte plötzlich eine Idee...

M: Es sei denn...
G (sieht ihn fragend an): Was denn?
M (mustert sie von Kopf bis Fuß mit funkelnden Augen): Eigentlich hätte ich schon Bock, dich zu zeichnen.
G (richtet sich auf u. schaut ihn völlig schockiert an): Was? Nein, auf gar keinem Fall!
Ach nee, erst die große Klappe und dann nichts dahinter.
M (schmunzelt): Wieso? Schämst du dich?
G (wird rot u. schaut an sich und ihrem Pyjama herunter): Nein, aber... ich... kuck doch mal, wie ich aussehe.
M (verschlingt sie mit seinen Augen): Äh... ich sehe keine Veränderung. Ist doch wie immer.
G (dreht sich beleidigt weg): Na schönen Dank auch!
M (legt seine Hand auf ihre Schulter u. zieht sie wieder zu sich herum): Komm, jetzt zick nicht rum!
G (trotzig): Ich zick gar nicht.
M (provoziert sie mit Erfolg): Hmm... obwohl... eigentlich brauche ich gar keine Vorlage. Eine Ziege kriege ich auch so hin.
G (angestachelt): Boah! Na schön! Gut! Du kriegst, was du willst, aber ich brauche etwas Vorbereitungszeit.

... sagte Gretchen mit leicht zickigem Unterton und sprang vom Sofa aus und rannte nach oben. Marc rief ihr noch etwas hinterher...

M: Eh! Wir machen kein Foto oder so. Du musst dich nicht noch schminken und so.

Aber es kam keine Antwort zurück. Marc schüttelte lachend den Kopf, dann erhob er sich ebenfalls vom Sofa und lief zum Esstisch rüber, nahm seine Tasche vom Boden und kramte darin. Er zog einen Notizblock hervor und einen Bleistift und fläzte sich dann damit in den großen Sessel am Fenster mit Blick auf den See. Er lächelte verträumt vor sich hin und begann dann zu zeichnen. Es ging wie von selbst locker von der Hand. Er brauchte kein Bild von ihr. Das war alles in seinem Kopf.

http://www.youtube.com/watch?v=K2DHiyFdaSk

Nach einigen Minuten gesellte sich auch Gretchen wieder dazu. In langsamen eleganten Schritten schritt sie barfuss die schmale Wendeltreppe hinab. Sie trug einen schwarzen seidenen Morgenmantel und spielte lasziv mit dem Gürtel herum. Marc klappte automatisch die Kinnlade nach unten, als er von einem Geräusch aufgeschreckt aufblickte und sie erkannte. Er studierte das verführerische Zauberwesen ganz genau. Irgendwas hatte sie doch vor. Das konnte er genau in ihren blitzenden Augen lesen. Gretchen lächelte sanft. Sie hatte ein dezentes Make-up aufgelegt und trug ihre Haare offen, die in lockeren goldenen Wellen über ihre Schultern fielen. Sie sah einfach wunderschön aus. Makellos. Einzigartig. Perfekt. Marcs Herz klopfte wie verrückt, als seine anerkennenden Blicke immer wieder über ihren traumhaften Körper streiften. Gretchen genoss es sehr, wie schnell sie doch ihren Liebsten aus der Fassung bringen konnte und spielte ganz kokett mit ihm. Das hatte er auch nicht anders verdient nach seinen Sticheleien von vorhin. Rache war schließlich süß. Mal sehen, wie er reagieren würde, dachte sie und schritt selbstbewusst zur Tat.

In seinen schönsten Träumen hätte der taffe Oberarzt sich nicht ausmalen können, was als nächstes folgen sollte. Die blonde Schöne blieb mit etwas Abstand vor seinem Sessel stehen, schaute sich noch einmal vergewissernd um, fixierte dann Marc mit ihrem Blick und biss sich lasziv auf ihre Unterlippe und öffnete langsam den Knoten ihres schwarzen Mantels und ließ diesen mit einer lockeren Bewegung zu Boden gleiten. Marc schluckte schwer und auf einmal war es auch furchtbar warm im Glashaus. Er fuhr sich mit seiner freien Hand über seinen Brustkorb und starrte seine Freundin mit großen Augen an. Denn unter ihrem dünnen Morgenmantel war sein ganz und gar nicht unschuldiger Engel nämlich splitterfasernackt gewesen und genauso in ihrer puren Weiblichkeit stand sie jetzt auch vor ihm und warf ihm verführerische Blicke zu, die ihn wie Feuerblitze trafen und die Raumtemperatur um weitere 10 Grad ansteigen ließ. Ihre durchaus vorhandene Unsicherheit kaschierte Gretchen gekonnt hinter ihrem süßen Lächeln und einem umwerfenden Augenaufschlag. Marc war wie gefesselt. Sein Bleistift rutschte ihm samt Block aus der Hand, was ihn schließlich aufschrecken und aus seiner Starre erwachen ließ. Er räusperte sich nervös und hob die heruntergefallenen Sachen wieder auf. Dann klammerte er sich an dem Notizblock fest und sprach die kleine Hexe völlig durcheinander an...

M: Haasenzahn!?
G: Marci?

Gretchen zwinkerte ihm lasziv zu und nahm anschließend auf der Couch Platz und räkelte sich verführerisch darauf, so dass Marc fast die Augen aus dem Kopf fielen. Mit ausgestrecktem Zeigefinger deutete er auf sie, während er sich mit dem Handrücken der anderen Hand die Schweißperlen von der Stirn wischte....

M: Wa...wa...was tust du da?
G (plötzlich cool u. entspannt): Na nichts! Du wolltest mich doch malen.

Dazu fiel dem sonst so schlagfertigen Oberarzt auch nichts mehr ein und er räusperte sich verlegen und richtete sich gerade in seinem Sessel auf, wo ihm der Zettelblock schon wieder beinahe heruntergerutscht wäre...

M: Äh... ja... stimmt!

Hihi! Ich hab ihn am Haken! Juhu!

Meier, jetzt reiß dich verdammt noch mal zusammen! Du wirst dich doch nicht von ihr so aus dem Konzept bringen lassen. Schlag mit ihren Waffen zurück! Hmm... wird schwierig, aber ich hab da schon so eine Idee. Das wird meine Rache, mein süßes kleines Luder. Du hast es nicht anders gewollt.


G (genießt ihren Triumph über den Macho sehr): Na dann zeig mal, was du draufhast, Herr Meisterkünstler.

Jetzt erst recht, Haasenzahn, jetzt erst recht!

Lorelei Offline

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07.07.2011 13:43
#1048 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Mädels, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ihr bringt mich echt zum Weinen. Ich danke euch vom ganzen Herzen für die lieben Glückwünsche und eure lieben Worte. Aber ich frag mich, wer da schon wieder geplaudert hat? Als Dankeschön gibt es jetzt auch noch den neuen Teil. Sogar bebildert. Viel Spaß u. fetten Knutscher noch mal. Eure Lorlei




Gretchen zwinkerte dem sprachlosen jungen Mann noch einmal zu, dann brachte sich in Position und legte sich seitlich auf das schwarz-weiße Sofa. Ihren Kopf bettete sie auf ihren Händen auf mehreren Kissen. Sie leckte sich noch einmal über ihre verführerisch roten Lippen und schloss für den Hauch einer Sekunde ihre blauen Augen und atmete tief ein und aus. Dann sah sie Marc direkt an, der sich noch immer keinen Millimeter von der Stelle bewegt hatte, was sie ungemein süß fand. Das Aktmodell war furchtbar aufgeregt, versuchte aber, es sich nicht anmerken zu lassen. Aber ihr Herz klopfte ihr bis zum Hals. Dass es ihm annähernd genauso ging, ahnte sie dabei nicht. Mit zittrigen Händen setzte Marc schließlich sein Werk fort. Der Schalk in seinem Nacken trieb ihn dabei zu Höchstleistungen an und so huschte seine Hand nur so über das Papier. Und schon nach wenigen Minuten konnte er wieder zufrieden vor sich hin grinsen, wobei er sich aber bemühte, seine aktuelle Gemütslage nicht nach außen zu tragen. Rache war schließlich süß. Fast so süß wie die nackte Aphrodite ihm gegenüber. Aber er blieb betont cool. Gretchen zeigte er nur sein voll konzentriertes ernstes Pokerface-Gesicht.

Das Objekt seiner Begierde und Zeichenkünste verfolgte derweil Marcs Regungen und Bewegungen ganz akribisch, was ihn zunehmend wuschig machte. Er fühlte sich wie in einer Sauna und musste sich immer wieder den Schweiß von der Stirn wischen. Es war halt doch etwas anderes, wenn man irgendjemanden malte und nicht die Frau, die man mit jeder Faser des Körpers begehrte, die man über alles liebte und die nun mal keine Sachen anhatte und sich ihm so zeigte, wie sie war. Gretchen pur eben. Die reinste Versuchung. Die sexy Verführung. Aber immer noch auf eine bezaubernde Art und Weise das scheue Reh. Die sanfte Röte auf ihren Wangen, die mal mehr, mal weniger sichtbar wurde, war ja nicht zu übersehen. Ja, sie war die pure Unschuld, mit der er am liebsten ganz andere Dinge veranstalten würde, als sie aus der Ferne wie ein pubertierender Teeny anzuschmachten und zu zeichnen. Aber sie hatte ihn nun mal herausgefordert und das ließ ein Marc Meier nicht auf sich sitzen.

Da ihre Haltung zunehmend unbequem wurde, rutschte Gretchen immer öfter unruhig hin und her, worüber Marc, der ihre komischen Verrenkungen aus dem Augenwinkel heraus beobachtete, schmunzeln musste, aber er hielt diesmal seine vorlaute Klappe. Ihr Arm, auf dem sie lag, war eingeschlafen und das Kribbelgefühl machte sie schier wahnsinnig. Außerdem kitzelte etwas an ihrer Nase. Sie würde sich so gerne kratzen. Aber durfte sie sich überhaupt bewegen? Marc würde doch sicherlich ausrasten, wenn sie jetzt wieder Theater machen würde, nur weil sie nicht einmal ein paar Minuten still halten konnte. Wie lange lag sie eigentlich schon hier? Schon lange oder? Sie lugte Richtung Fenster. Die Sonne ging gerade in schimmernden Farben unter. Und irgendwie verspürte sie jetzt auch ein leichtes Hungergefühl. Sie wartete noch einen Moment, dann tastete sie sich vorsichtig vor.

G: Duuu... Maaarc?

... traute sie sich doch endlich zu fragen. Doch der Angesprochene war anscheinend zu konzentriert, um zu ihr aufzusehen und murmelte nur...

M: Hmm?
G (druckst herum): Brauchst du noch lange?
M (stiert immer noch aufs Papier u. versucht nicht zu lachen): Ist dir etwa schon langweilig?
G (will sich natürlich nicht die Blöße geben): Nein!
Und ob!
M (presst die Lippen aufeinander, um nicht zu schmunzeln): Dann hast du wohl Hunger?
Woher weiß er das?
G (kuckt ihn mit großen Augen an u. wird rot dabei): Wie kommst du jetzt darauf?
M: Och du nur so!

Marc schaute nun doch auf und sah seine verlegene Freundin, die mittlerweile eine ziemlich verkrampfte Haltung angenommen hatte, grinsend an...

M: Da ich echt nicht verantworten kann, dass du verhungerst, ich bin fertig.
G: Echt?

Gretchen bekam ganz große leuchtende Augen und richtete sich mit klopfendem Herzen auf. Mit glühenden Wangen zog sie sich fix den Morgenmantel über, weil sie auch ein bisschen gefroren hatte, und lief dann geschwind zu ihrem Lieblingskünstler rüber, um ihm über die Schulter zu schauen. Schnell blätterte dieser aber die Seite um, damit sein neugieriger Haase nicht gleich das Resultat seiner akribischen Arbeit sehen konnte. Gretchen zog daraufhin eine Zuckerschnute und blickte Marc mit Kulleräuglein an...

G: Ach komm schon, Marc! Mach es nicht so spannend! Ich will es sehen. Bitte, bitte, bitte!
M (kuckt grinsend zu ihr hoch): Bist du wirklich sicher? Ich hab dich vorgewarnt. In diesem Fall bin ich wirklich kein Profi.
Na ja! Nicht direkt!
G (tippt ihm ungeduldig auf die Schulter, schlingt ihre Arme um seinen Hals u. versucht ihm so das Papier zu entreißen, was er natürlich nicht zulässt, indem er ihr sanft auf die Hände klopft, die sie daraufhin zurückzieht): Jetzt mach!
M: Ok! Du hast es so gewollt.

Mit einem verschwörerischen Grinsen auf den Lippen blätterte er die Seite zurück und präsentierte seinem blonden Häschen sein Werk.

Marcs Zeichenkünste können sich doch sehen lassen?





Gretchen traute ihre Augen kaum und musste zweimal hinsehen, dann klappte ihr schockiert die Kinnlade nach unten. Immer wieder schaute sie auf das Bild, dann zu Marc, der sich arg zusammenreißen musste, nicht gleich laut loszulachen, und dann brach das tosende Gewitter auch schon los...

G: So siehst du mich also? Du bist so... so... so blöd.

Wütend blitzte Gretchen den unverschämten Mann an und stapfte dann davon. Die ersten Tränen sammelten sich bereits in ihren Augenwinkeln, als sie die Treppe hoch rannte und anschließend die Badezimmertür laut hinter sich zuknallte. Marc blieb noch ein Minutchen im Sessel sitzen und lachte sich scheckig, raffte sich aber dann doch mit einem fiesen schlechten Gewissen auf und folgte der Heulsuse nach oben. Er hatte sie doch nur foppen und nicht gleich beleidigen wollen. Er klopfte vorsichtig an der Tür zum Badezimmer...

M: Haasenzahn, komm da wieder raus!
G (schreit durch die Tür): Nein! Du bist so gemein!
M (fährt sich mit einer Hand über sein Gesicht): Mann, das war ein Scherz, ok.
G: Ich finde das gar nicht witzig, Marc.
M: Ja, gut, der war schlecht, aber... Mann, es tut mir leid ok.

Keine Reaktion. Marc seufzte und schaute auf seinen Notizblock, er riss einen Zettel ab und schob diesen unter der Tür durch...

M: Kuck mal! Das ist das richtige Bild.

Minutenlang herrschte absolute Stille im Glashaus. Marc drehte nervös Däumchen, als er an der Wand neben der Tür lehnte und auf eine Reaktion von seinem Trotzkopf wartete. Und die kam auch wie erwartet. Er hörte ein lautes Schniefen. Marc drehte sich zur Tür und klopfte leise daran...

M: Machst du bitte auf, Haasenzahn!

Ein Knacksen war zu hören, dann ging die Tür einen Spalt weit auf. Marc kuckte hinein und musste schwer schlucken. Das hatte er nun wirklich nicht gewollt mit seinem kleinen Scherz. Gretchen hockte zusammengekauert neben der Badewanne, hielt den Zettel zwischen ihren zitternden Händen und starrte in Tränen aufgelöst auf ihr Porträt.

So sieht Marc Gretchen wirklich.




Er fackelte nicht lange und setzte sich zu ihr auf den Boden. Heiße Glückstränen flossen in Sturzbächen über ihre zart gerötete Wange. Marc nahm das heulende Elend in den Arm und tätschelte ihre Wange, als sie ihren Kopf an seine Schulter kuschelte. Gretchen schaute ihn völlig aufgelöst von unten an. Sie konnte kaum in Worte fassen, was sie in dem Moment fühlte. Sie sah Marc plötzlich mit völlig anderen Augen und empfand so viel Liebe wie nie zuvor für ihn, dass es sie regelrecht umhaute...

G (ihre Stimme zittert): Marc, das...
M (lächelt sanft u. legt seinen Zeigefinger auf ihre Lippen): Sag nichts!

... flüsterte er mit heiserer Stimme und sah ihr dabei tief in ihre himmelblauen Augen und in ihre Seele. Gretchen lächelte voller Glück und beugte sich leicht zu ihm rüber, um ihn zärtlich zu küssen. Ein Kuss voller Liebe und inniger Zuneigung folgte, der auch Marc tief berührte. Als sie sich irgendwann wieder lösten, waren Gretchens Tränen versiegt. Sie lächelten sich verliebt an, als Gretchen endlich ihre Stimme wieder fand....

G: Das ist das Schönste, was je jemand für mich gemacht hat.
M (kann es nicht lassen u. nimmt seinen Engel auf den Arm): Was? Du hast schon einmal Akt gesessen?
G (stupst ihm in die Seite): Nein, du Blödmann. Aber du hättest ruhig mal was sagen können.
M (die „Unschuld“ in Person zwinkert ihr zu): Wieso? Das waren doch wunderschöne Aussichten gewesen.
G (verlegen): Maaarc!
M (schlingt seine Arme um sie): Ist wahr!
G (drückt ihm einen süßen Kuss auf die Wange u. schaut dann wieder auf das Porträt in ihren Händen): Darf ich das behalten?
M (folgt mit einem schelmischen Grinsen ihrem Blick): Wenn du es ans Schwarze Brett heftest, bist du so was von tot.
G (lacht ihn an u. drückt das Bild an ihr pochendes Herz): Nein, das ist nur für mich. Ich rahme es ein und hänge es neben unser Bett.
M (zwinkert ihr charmant zu): Dann werde ich ja noch mehr abgelenkt, als ich es eh schon bin.
G (himmelhoch jauchzend): Du bist so süß.
M (kuckt sie gespielt böse an): Hey jetzt nicht frech werden, Fräulein! Sonst hänge ich das andere Bild ans Schwarze Brett.
G: Untersteh dich!
M (lacht): Aber ich denke mal, du hast jetzt kapiert, wie ich dich wirklich sehe.
G (sieht gerührt in seinen Augen hin und her): Und die dicke Frau?
M (schmunzelt): Och die? Die bedeutet mir nichts.
G (zwickt ihm in den Arm): Eh!
M (lacht): Das Bild stammt aus ner Werbung in der Fernsehzeitung, die hier offen rumlag. Ein Schnellschuss eben.
G (schaut überrascht): Ach so.
M (blickt sie ganz verliebt an): Dass du dich auch immer gleich so aufregen musst. Du weißt doch, dass ich alles an dir liebe. Du bist doch mein Engel.

http://www.youtube.com/watch?v=q89YhEKZI58

Gretchen sah ganz gerührt in seinen funkelnden Augen hin und her. Sie wusste überhaupt nicht, was sie sagen sollte und beschloss ihm lieber zu zeigen, was sie fühlte. Sie legte ihr Porträt behutsam auf den Klodeckel, schlang ihre Arme um Marcs Hals und küsste ihn wieder, diesmal aber intensiver und leidenschaftlicher, worauf Marc nur allzu gerne einging.

Nachdem sie sich verträumt grinsend wieder voneinander gelöst hatten, fuhr Marc mit seinen Armen unter ihre Knie und hob sie vorsichtig hoch. Anschließend trug er sie ins benachbarte Schlafzimmer, wo er sie sanft aufs Bett legte, dann zu ihr hoch robbte, sich neben sie legte, seinen Ellenbogen aufstützte und sie schließlich mit seinem typischen Meiergrinsen von der Seite anlächelte...

M: Sag mal, kann es sein, dass du diesen elenden Kitschschinken schon ein bisschen zu oft geschaut hast oder warum gerade dieses Outfit?
G (wird unweigerlich rot u. druckst herum): Ich weiß auch nicht, das passte irgendwie.
M (schmunzelt): Ah ja!?
G (macht sich mal wieder so ihre Gedanken): Fandest du das peinlich?
M: Was? Quatsch! Nein!
G (hat da so ihre Zweifel): Ehrlich?
M (spielt mit dem Gürtel ihres Morgenmantels): Gut, dass ich das Bild schon vorher gezeichnet habe. Ich hätte mich sonst nie und nimmer konzentrieren können.
G (staunt): Du hast es gar nicht gemalt, als ich so dalag?
M (grinst sie verschmitzt an u. lockert nebenbei den Knoten): Nee, ich hab dich die ganze Zeit nur angeschaut.
G (errötet noch mehr): Hab ich gar nicht gemerkt.
M (streichelt ihr sanft über die Wange): Warst ja auch mit Schmachten beschäftigt. Aber kann ich auch verstehen. Ich bin schon ein cooler Hecht, ne.
G (zieht trotzig einen Schmollmund): Gar nicht wahr.
M: Was ist das eigentlich für ein Fetzen? Den hab ich dir aber nicht eingepackt.
G: Doch hast du wohl.
M (tut ganz unschuldig u. schaut sie schmachtend an): Echt? Hmm... Ich hab dir echt viel zu viele Klamotten mitgenommen, wo du doch hier eh die ganze Zeit nackt rumlaufen willst.
G (kuckt ihn empört an): Eh! Will ich nicht.
M (geht nicht darauf ein und zieht sie mit seinen Blicken aus): Wie zum Beispiel jetzt!

Marc hatte den lästigen Knoten endlich mit einer Hand gelockert und zog nun schwungvoll den Gürtel aus der Schlaufe und warf ihn achtlos vom Bett. Dann öffnete er Gretchens Morgenmantel und stürzte sich begierig auf den halbbekleideten Körper seiner völlig überrumpelten Freundin, die laut aufjauchzte, als sie unvermittelt seine Lippen auf ihren Hals wieder fand, sich aber sehr schnell an seine sanften Zärtlichkeiten gewöhnte und sich mir nichts dir nichts von ihm verführen ließ.

Lorelei Offline

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08.07.2011 15:01
#1049 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

So da bin ich wieder. Da ich gestern überrascht worden bin, ist heute jemand anderes dran. Heute erlebt nämlich Dr. Meier eine wahrlich rasante Überraschung. Viel Spaß u. schönen Start ins Wochenende. Eure Lorelei



Nach einer weiteren ereignisreichen Nacht wachte Gretchen am nächsten Morgen als Erste auf. Sie ließ den süßen Langschläfer an ihrer Seite aber noch ein bisschen ausruhen und begab sich nach einer ausgiebigen erfrischenden Dusche und ihrem anschließenden täglichen Aufhübschungsprogramm in die Küche, um Frühstück zu machen. Der Geruch von frischen Kaffee lockte auch Marc irgendwann aus seinen süßen Träumen. Er schaute sich mit verschlafenen Augen um, seufzte, als er die Bettseite neben sich leer vorfand und gähnte anschließend einmal laut, dann stand er auf, zog sich eine schwarze Boxershorts und sein M-Shirt über und schlurfte noch im halben Dösmodus nach unten, wo Gretchen gerade dabei war, fröhlich summend den Tisch zu decken. Als sie ihren Liebsten entdeckt hatte, stellte sie die Kaffeekanne ab, mit der sie gerade in seine Tasse einschenken wollte und stürmte glücklich lächelnd auf ihn zu und fiel ihm um den Hals. Nach einem intensiven Guten-Morgen-Kuss setzte sich der nun hellwache junge Mann an den gedeckten Tisch und zog sein Mädchen direkt mit auf seinen Schoss. Sie himmelte ihn verliebt an...

G: Du kommst genau richtig.
M (lässt die Steilvorlage natürlich nicht ungenutzt u. grinst sie schweinisch an): Ich komme immer im richtigen Moment.
G (wird rot u. empört sich): Marc! Ich meinte das Frühstück.
M (tut ganz unschuldig u. nimmt sich schmunzelnd ein Brötchen u. bricht sich ein Ränftel davon ab u. stopft es sich in den Mund): Meinte ich auch.
G: Sicher!

Gretchen grinste den unverschämten Mann an und nahm sich dann ebenfalls ein Brötchen, das sie dick mit Nutella beschmierte und anschließend gierig hinterschluckte. Marc schaute ihr verträumt dabei zu und ließ es sich natürlich nicht nehmen, ihr die Schokoladenreste vom Mundwinkel abzuschlecken, was die blonde Frau in seinen Armen immer wieder zum mädchenhaften Kichern brachte. Nach vier weiteren Nutellabrötchen und drei Tassen Kaffee für den Oberarzt sprang Gretchen plötzlich auf und wuselte hektisch durch die Küche und räumte den Tisch ab. Schließlich blieb sie vor ihrem Freund stehen, der sich nicht vom Fleck weggerührt hatte und ihr die ganze Zeit ungeniert auf den wackelnden Hintern gestarrt hatte...

G: Marc, machst du dich bitte fertig! Wir wollen doch gleich los.
M (zwinkert ihr zu): Also mir gefallen die Aussichten hier eigentlich ganz gut.
G (geht nicht darauf ein): Marc, bitte jetzt! Ich will nicht zu spät kommen.
M (kann es nicht lassen, sie zu reizen): Och du, ich kenne da ein paar Tricks, womit du dein Kommen ein wenig hinauszögern könntest.
G (klappt fassungslos den Mund auf u. faucht nach einem kurzen Schockmoment zurück): Boah Marc, jetzt lass die Anzüglichkeiten und geh duschen! Sonst lasse ich das mit deiner Überraschung nämlich.
M (kriegt nicht genug): Kannst mich ja auch unter der Dusche überraschen!

... zwinkerte Marc ihr frech zu und stand dann doch endlich auf. Gretchens Kopf rauchte gewaltig und er entschied sich, noch vor der Explosion rechtzeitig aus der Schusslinie zu kommen und ging gemächlich die Treppe hoch. Gretchen schaute ihm wütend hinterher, blieb aber dann an seinem knackigen Hintern kleben, der in seiner engen Unterhose besonders gut zur Geltung kam. Sie musste unweigerlich schmunzeln über ihren Quatschkopf, löste sich schließlich von den verlockenden Aussichten und räumte die restlichen Sachen vom Esstisch ab, packte dann ihre Handtasche und wartete startbereit im Flur.

Marc ließ nicht lange auf sich warten. Insgeheim war er nämlich viel zu neugierig, was seine Freundin mit ihm heute vorhatte. Er hatte gestern Abend noch alle möglichen Tricks und Taktiken angewandt, um etwas aus ihr herauszukitzeln, aber in diesem Sinne war sie genauso stur geblieben wie er selbst mit seiner Romantikoffensive. Und so hatte er sich den restlichen Abend und die anschließende Nacht nur noch intensiv auf ihren aufregenden Körper konzentriert. Der in Gedanken schwelgende Oberarzt war überrascht, seinen blonden Engel schon in voller Montur im Flur vorzufinden. Er sagte nichts, obwohl sie ihn kurz böse angeschaut hatte, und zog sich in aller Seelenruhe an. Dabei ließ er sich betont lange Zeit und genoss es richtig, wie Gretchen allmählich immer ungeduldiger wurde und immer wieder auf ihre Armbanduhr schaute...

G: Maaarc! Jetzt mach!
M (hat die Ruhe weg): Jetzt hetze doch nicht so! Wir sind nicht in der Klinik, sondern im Urlaub. Also bleib locker, Haasenzahn!
G: Ich bin locker.

... sagte sie trotzig, öffnete anschließend die Haustür und lief ohne ihn den Steg vor. Marc stöhnte nur, band sich schnell seine Winterstiefel, schnappte sich Jacke und Schal und stapfte ihr hinterher. Der Trotzkopf wartete bereits am Auto, als er das Ufer erreichte. Er öffnete ihr mit einem verschmitzten Lächeln gentlemanlike die Tür und sie stieg kommentarlos mit eiserner Miene ein. Er machte es ihr gleich und stieg auf seiner Seite ein. Er aktivierte die Standheizung und kuckte dann neugierig zur Seite, wo Gretchen ungeduldig auf ihrem Sitz hin und her rutschte...

M: Jetzt sag schon, wo es hingehen soll.
G: Nein!
M (verständnislos): Haasenzahn, wenn du dahin gelangen willst, wo du hin willst, dann musst du mir schon sagen, wo ich lang fahren soll.
Mist! Dieses klitzekleine Detail habe ich in meiner Planung übersehen.
G: Dann schalt doch das Navi ein.
M (hebt eine Augenbraue): Bitte? Eh! Ich folge doch nicht den Anweisungen einer virtuellen Frauenstimme.
G (zickig): Schon klar! Und warum hast du dann so ein Teil?
M (legt seine Hand an ihren Sitz u. beugt sich leicht zu ihr rüber): Das hab ich für dich eingebaut, damit du dich nicht wieder verfährst und aus Versehen mein Schätzchen nach Neukölln lenkst.
Na toll! Die Sicherheit seines blöden Autos ist ihm wichtiger als ich.
G (sarkastisch): Wie aufmerksam von dir!
M (kann sich sein Grinsen nicht verkneifen): Immer wieder gern! Also was ist jetzt?
G (überlegt einen Moment, dann platzt es aus ihr heraus): Ich fahre.
M (ist von diesem Vorschlag alles andere als angetan): Was? Nur über meine Leiche.
G (fühlt sich gleich wieder in ihrer Ehre angegriffen u. verteidigt sich): Marc, ich kann Auto fahren.
M (rollt mit den Augen): Na ja!?
G (hat das genau gesehen u. droht ihm entsprechend): Sag jetzt nichts Falsches!
Hab ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass mich diese Frau wahnsinnig macht?
M (seufzt u. versucht es auf die sanfte und fürsorgliche Tour): Süße, du sagst doch immer, du fährst nicht so gerne auf schneenasser Fahrbahn.
G (muss einsehen, dass er Recht hat u. sie schon ein mulmiges Gefühl dabei hat): Ja schon...
M (tätschelt ihr Knie, dann lehnt er sich in seinen Sitz zurück): Na siehst du. Also lass das mal den Mann erledigen!
G (gibt klein bei u. beugt sich nach vorn zu dem kleinen rechteckigen Kästchen): Ok! Wenn du mir erlaubst, das Navi einzuschalten.
Mir bleibt auch nichts erspart.
M (einsichtig): Wenn’s denn der Sache dient?
G (kann endlich wieder lächeln): Tut es!

Gretchen kramte nun in ihrer Handtasche und suchte die Adresse heraus, die sie auch sofort in den kleinen Computer eingab. Marc runzelte die Stirn. Denn die paar Namen sagten ihm überhaupt nichts. Er schnallte sich mit einem mulmigen Gefühl an und startete den Wagen. Gretchen packte den Zettel wieder weg, schnallte sich ebenfalls an und lehnte sich entspannt in den Sitz zurück. Sichtlich zufrieden schaute sie aus dem Beifahrerfenster, als sie die schmale Landstraße entlangfuhren, bis sie die Autobahn erreichten.

Nach einer knappen halben Stunde hatten sie ihr Ziel erreicht. Marc klappte vor Staunen die Kinnlade herunter, als er erkannte, wohin ihn sein Mädchen geführt hatte, das hibbelig auf ihrem Sitz hin und her rutschte, und schaute mit großen ungläubigen Augen zu ihr rüber, nachdem er den Wagen mit zittrigen Händen auf den Parkplatz gelenkt und den Motor ausgeschaltet hatte. Gretchen lächelte ihn mit leuchtenden Augen an, denn sie hatte genau bemerkt, dass sie mit diesem Ausflugsziel bei ihm vollends ins Schwarze getroffen hatte.

G: Überraschung!

...rief sie nach einem kurzen Moment der Stille aufgekratzt aus und wartete gebannt auf eine Reaktion ihres fassungslosen Freundes. Doch Marc wusste überhaupt nicht, was er sagen sollte, so überwältigt war er. Er hatte mit allem gerechnet, mit den schlimmsten Dingen, die Frau einem Mann antun konnte, aber nicht damit. Nachdem er irgendwie seine Fassung zurückerobert hatte, sprach er die Überraschungsfee aufgewühlt an...

M: Und was sollen wir hier?
Wie süß! Er ist ja völlig durch den Wind. Hihi! Er denkt sicherlich, er würde träumen.
G (kuckt ihm verheißungsvoll an): Hmm... Vielleicht ein paar Kindheitsträume wahr werden lassen.
Hä?
M (zeigt mit ausgestrecktem Arm nach vorn): Ach komm, du hast doch nicht DAVON geträumt oder?
In tausend Jahren nicht. Ich habe schließlich immer mit geschlechtsspezifischem Spielzeug gespielt.
G (zwinkert ihm zu): Marc, ich nicht, aber du vielleicht?
M (völlig von der Rolle): Äh... Aber... aber es ist Winter. Hier ist doch bestimmt gar nichts los.
G (lächelt zuversichtlich): Das stimmt schon. Rennen finden zu dieser Jahreszeit keine statt. Aber man(n) kann so einiges anderes erleben. Kommst du!

Gretchen war bereits ausgestiegen und steckte ihren Kopf noch einmal in den Wagen. Marc saß immer noch wie festgewurzelt in seinem Sitz und starrte ungläubig nach vorn...

M: Äh... ja!?

Langsam stieg er aus und schloss den Volvo ab. Dann ging er auf Gretchen zu, die ihn sanft anlächelte. Er konnte gar nicht anders, als ihren Kopf in seine Hände zu nehmen und sie zärtlich zu küssen...

M: Danke!
Juhu! Überraschung geglückt!
G (schlingt ihre Arme um seine Taille u. strahlt ihn glücklich an): Freust du dich?
M (nickt leicht mit dem Kopf u. schaut in ihren freudig strahlenden Augen hin u. her): Ich hätte dir das gar nicht zugetraut.
G (grinst): Siehst du, ich bin doch immer wieder für eine Überraschung gut.
M (drückt ihr noch einen Kuss auf): Du sagst es.

Marc lachte und nahm ihre Hand. Zusammen gingen sie nun auf den Eingang zu, wo sie auch schon ein älterer Mann in Rennfahrerkluft erwartete. Er reichte der blonden jungen Frau die Hand, um sie zu begrüßen...

D: Frau Haase?
G (lässt Marcs Hand los u. schüttelt die ihres Gesprächpartners): Herr Danner?
D: Ja, wir hatten telefoniert.
Äh... was?

Marc schaute verunsichert zwischen den beiden hin und her und verstand noch immer nicht ganz, was das hier alles sollte. Gretchen stellte ihn derweil vor...

G: Das ist Dr. Marc Meier. Ich habe für ihn das Spezialprogramm gebucht.
M: Du hast bitte was?

Schockiert starrte der Chirurg seine hübsche Freundin an. Sie lachte nur und wechselte Blicke mit Herrn Danner, der ebenfalls schmunzeln musste...

D: Na dann kommen Sie mal mit, Herr Doktor.
M (kuckt hilflos zu seiner Freundin): Äh... Haasenzahn, was wird das hier?
Hihi! Wie er kuckt? Als ob ihn etwas Anstößliches erwarten würde.
G (beugt sich zu ihm rüber u. streift mit ihrem weißen Handschuh seine Wange, dann flüstert sie ihm etwas ins Ohr): Lass dich einfach darauf ein, Marc.

Marc starrte sie jetzt völlig verwirrt an. Doch Gretchen reagierte nicht darauf und folgte stattdessen ihrem charmanten Führer. Marc stapfte ihnen schließlich wohl oder übel hinterher. Der graumelierte Mann führte die beiden Besucher durch den Haupteingang, wo eine hübsche junge Kollegin sie in Empfang nahm. Er stellte sie ihnen vor...

D (zu Gretchen): Das ist Frau Süß, sie wird Sie ein bisschen herumführen, während ich mich um ihren Verlobten kümmere.
M (seine Augen huschen fassungslos zwischen allen Gesichtern hin u. her): Was?
G (will das Missverständnis aufklären, kommt aber nicht dazu): Eigentlich ist er nicht...
S (spricht dazwischen): Ein Gläschen Sekt, Frau Haase?
G (abgelenkt): Oh äh... ja gerne.

Während Gretchen zur Bar geführt wurde, an der sie Platz nahm und ein Gläschen Sekt gereicht bekam, wurde Marc von Herrn Danner durch eine Glastür direkt zur Rennstrecke gelenkt. Der sonst so coole Oberarzt hatte tatsächlich Muffensausen und ihm klappte die Kinnlade herunter, als er sich einige Augenblicke später in der Fahrergasse wieder fand. Er wusste gar nicht, wo er zuerst hinkucken sollte. Die Eindrücke überwältigten ihn und das Kind im Manne wurde geweckt. Aber dann blieben seine Augen an einem Rennwagen hängen, der direkt auf der Start- und Ziellinie stand. Irritiert starrte er Herrn Danner an, der ihn verschmitzt anlächelte und dann wie aus dem Nichts einen Helm hervorzauberte, den er dem überraschten Chirurgen reichte...

D: Kleine Spritztour gefällig?


Ja, und wo befinden wir uns eigentlich?



Eurospeedway Lausitz


Aber bitte Zuschauer und Autos wegdenken. Wir haben Winter.










Marcs Wagen


Quelle: Google

Lorelei Offline

Mitglied


Beiträge: 7.349

10.07.2011 00:46
#1050 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Etwa eine Stunde später erschien ein total aufgekratzter Junge mit leuchtenden olivgrünen Augen in der Vip-Lounge des Eurospeedways, in der Gretchen Platz genommen hatte und von wo aus sie ihrem geschwindigkeitsliebenden Freund ängstlich dabei zugeschaut hatte, wie er Runde um Runde auf der winterlichen Fahrbahn gedreht hatte...

M: Boah Haasenzahn, das war so geil. Das war echt saugeil.
Für dich vielleicht. Ich bin meinerseits froh, dass es vorbei ist.
G (lächelt erleichtert, weil ihm nichts passiert ist, und vor Freude, dass ihre Überraschung aufgegangen ist): Schön!

Marc war so sehr mit überschüssigem Adrenalin vollgepumpt, dass er Gretchen regelrecht um den Hals fiel und sie stürmisch abknutschte. Sie wäre dabei fast von ihrem Barhocker gefallen, aber ließ sich die Meiersche Kussattacke nur allzu gerne gefallen. Nach endlosen Minuten und einem verschämten Räuspern von Herrn Danner und Frau Süß lösten sich die beiden Verliebten wieder voneinander und kuckten ihre verlegenen Gastgeber mit glühenden Wangen und blitzenden Augen an.

D: Im Preis inbegriffen wäre dann auch noch eine Karte für das Tourenwagenrennen im Sommer.

... sagte der ältere Herr und reichte dem kindlich strahlenden Oberarzt die Karte und verabschiedete sich anschließend, da ein weiterer Kunde bereits auf ihn wartete. Marc sah ihm dankbar nach, dann richtete sich sein Blick wieder auf die blonde Schönheit vor ihm, die ihn freudig anlächelte....

M: Äh... Danke, Herr... Dings...äh... egal! ... Boah Haasenzahn, du machst mich echt glücklich.
G (ihr Herz flattert u. sie schlingt glücklich ihre Arme um seinen Hals): Das würde ich gerne öfter von dir hören.
M (überschwänglich): Kannst du haben.
G (schmachtet ihn an): Ich nehme dich beim Wort.
M (erwacht nur langsam aus seinem Traum u. schaut sich in der Lounge mit Blick auf die Piste um): Warst du die ganze Zeit hier oben?
G (kann ihre Augen gar nicht von seinem glücklich strahlenden Gesicht abwenden): Ja.
M: Du hättest doch was sagen können. Wenn du auch fahren willst, dann...
Oh Gott! Ich bin doch schon beim Zuschauen fast gestorben.
G (schüttelt leicht den Kopf u. kuckt ihn verschämt an): Nein, ich begnüge mich lieber mit dem Zuschauen. Das war schon aufregend genug.
M (grinst sie an): Ach? Hast du etwa Angst um mich gehabt?
G (druckst rum): Ich? Nö! Wieso?
Wie süß! Obwohl sie die Hosen voll hatte, schenkt sie mir so eine geile Tour.
M (riecht den Braten u. sieht sie durchdringend an): Och nur so. Du wirkst so angespannt.
G (wiegelt schnell nervös ab): Quatsch! Das... das ist nur... die Freude. Ja, genau, die Freude für dich. Also... mit dir mit.
Verstehe! Sie ist einfach zum Niederknien.
M (hebt misstrauisch eine Augenbraue u. umschießt sein Mädchen noch fester): Aha! Aber wenn wir jetzt einmal hier sind, könnten wir auch gleich dein Problem beseitigen.
G (schaut ihm verwirrt ins Gesicht): Hä? Was denn für ein Problem? Ich hab kein Problem.
Ja, klar! Ich fang mal lieber nicht an mit dem Aufzählen. Da würden wir nächste Woche noch hier stehen. Obwohl... noch mal so eine Tour wäre schon geil.
M (schmunzelt): Sicher! Deshalb hast du ja auch so einen Schiss im Winter Auto zu fahren.
G (trotzig): Hab ich nicht.
Ein bisschen vielleicht. Na gut, ein bisschen mehr als ein bisschen, aber das ist ja auch verständlich. Ich sehe ja jeden Tag in der Notaufnahme, was da alles passieren kann.
M (platzt mit seinem Vorschlag heraus): Jedenfalls machen die hier auch Fahrsicherheitstrainings.
G (kommt ins Grübeln): Ach echt?
Zu so was wollte Papa mich ja auch schon einmal überreden, nachdem ich als frisch gebackene Autofahrerin einen Tag nach meiner mit null Fehlern super abgeschlossenen Fahrschulprüfung sein neues Auto an der Wand unserer Garage entlang geratzt habe, als ich rausfahren wollte, um meine erste Spritztour zu machen, aus der dann nichts geworden ist, weil Papa mich nie wieder ans Steuer lassen wollte, ja, äh... bis auf das eine Mal, als ich Marc den Hintern gerettet habe. Die Kratzer von der Fahrt, als ich die Mülltonnen geküsst habe, wirft er mir heute noch vor.
M (kuckt sie auffordernd an): Interesse?
G (unsicher): Ich weiß nicht.

Marc blickte zu Frau Süß rüber, die den beiden von der Bar aus interessiert zugehört hatte und ihm nun eine Broschüre reichte, die er wiederum vor Gretchen öffnete und studierte...

M: Kuck doch mal!
G (überfliegt die Zeilen u. sieht ihm dann ins Gesicht): Klingt schon gut.
M (blickt in ihren wunderschönen Augen hin u. her): Dann müsste ich mir auch keine Sorgen machen, wenn du doch mal den Wagen nimmst.
G (schaut ihn gerührt an): Du hast Angst um mich?
M (grinst verschmitzt): Muss man ja zwangsläufig, wenn du es sogar schaffst, nackt den Abhang herunterzurutschen.
G (schließt peinlich berührt die Augen): Maaarc!

Marc drückte Gretchen lachend noch fester an sich und stupste ihr süßes Näschen mit der Fingerspitze an, woraufhin sie die Augen wieder öffnete und sich beschämt umschaute, aber die brünette Hostess stand bereits an der Tür und hatte ihre Unterredung gar nicht weiter mitbekommen.

M (leicht ungeduldig): Also was ist jetzt?
G (beißt sich auf ihre Lippen u. sagt schließlich zu): Ok!
M (lächelt): Super!
Das wird ein Spaß!

Wehe, er macht sich lustig, dann... dann, ja dann kann er aber etwas erleben.


... dachte Gretchen leicht beunruhigt, schaute dann aber in Marcs strahlendes Gesicht, der sich offenbar wirklich aufrichtig und ohne Hintergedanken wie ein kleines Kind darauf freute, und legte ihre Scheu schließlich ab. Hand in Hand gingen sie zu Frau Süß, die ihnen freundlich lächelnd die Tür öffnete...

S: Dann kommen Sie mal mit!


Eine weitere Stunde später befanden sich Gretchen und Marc wieder auf dem Heimweg. Nach dem sehr erfolgreichen Fahrsicherheitstraining war der charmante Oberarzt sogar dazu bereit gewesen, seiner Liebsten sein geliebtes Schätzchen anzuvertrauen und so fuhr Gretchen nun mit einer großen Schippe Selbstbewusstsein im dichten Schneetreiben zurück zum Glashaus, wo sie nach einem längeren Zwischenstopp in einem rustikalen Gasthaus, um zu Mittag zu essen, am frühen Nachmittag auch wieder eintrafen. Völlig durchgefroren zogen sich die beiden schnell in die heiße Badewanne zurück, wo sie nun von Duftkerzen umgeben aneinander gekuschelt entspannten....

G (noch immer ganz aufgekratzt von der Fahrt): Das war so toll. Ich glaube, ich hätte ganz anders reagiert, wenn ich in eine solche Situation geraten würde.
M (hat Arme u. Beine um ihren Körper geschlungen u. schmiegt verträumt seine Wange an ihre): Na siehst du, umso besser ist es, dass du es gelernt hast. Jetzt kann ich auch beruhigt schlafen.
G (dreht ihren Kopf leicht zu ihm herum u. bekommt Herzklopfen, als sie seinen verklärten Blick in den Augen wahrnimmt): Ich verspreche dir immer vorsichtig zu sein, wenn du es auch bist.
M (grinst): Bin ich doch immer.
G: Ach und deshalb bist du auch mit ein paar hundert Sachen über die Rennstrecke gebraust.
M: Es heißt ja auch Rennstrecke und nicht Schneckenstrecke.

Marc zwinkerte ihr zu. Gretchen lachte nur und schmiegte ihren Kopf und ihre Hände an seine nasse Brust, die sie sanft kraulte...

G: Ich freu mich, dass es dir gefallen hat.
M (gibt ihr einen kleinen Kuss aufs Haar): War ne geile Idee, hab ich doch gesagt. Im Sommer ist es bestimmt noch toller.
G (döst langsam weg): Hast ja jetzt eine Karte.
M (begeistert wie ein kleines Kind): Nein, zwei! Ich hab mir noch eine geholt.
G (öffnet erstaunt ihre Augen u. blickt zu ihm hoch): Ach?
M: Ja, wäre doch blöd, alleine zu gehen.
G (kuschelt sich wieder an ihn): Hmm!
M (zögert erst, dann fragt er doch): Willst du mit?
G (richtet sich wieder auf u. kuckt ihn verunsichert an): Ich? Ich weiß nicht, das ist, glaube ich, nichts für mich. Die ganzen lauten Geräusche, die Abgase und die ganze Zeit fahren die nur im Kreis.
M (schmunzelt über die weibliche Sicht der Dinge): Das ist der Sinn der Sache.
Das ist doch total langweilig.
G: Du... frag lieber Mehdi.
Na ja, ist vielleicht besser. Der quatscht mir zwar auch ständig rein, aber hat wenigstens Ahnung von der Materie. Obwohl... er fährt ja nen Mercedes.
M (zuckt mit den Schultern u. lehnt sich dann wieder entspannt ans Kopfende der Wanne zurück): Ok! Und was hast du sonst noch so für den Rest des Tages geplant außer den heißen Wasserspielen hier.
G (kichert wie ein kleines Mädchen u. pustet ihm Schaum zu): Vielleicht ein romantisches Abendessen?
M (hebt gespielt skeptisch eine Augenbraue): Du willst kochen?
G (zieht einen Schmollmund): Hey! Jetzt tue nicht so, als ob ich das nicht könnte. Ich will nur den Kühlschrank leeren.
M (feixt): Das willst du doch immer.
G (tippt ihm eingeschnappt auf die Brust): Eh!
M (schließt lachend seine Arme wieder um ihren Oberkörper u. zieht sein Mädchen an sich heran): Ok, dann freu ich mich.
G (dreht sich um u. schaut ihm verliebt in die Augen): Ich mich auch.
M (gibt ihr einen leidenschaftlichen Kuss auf den Mund, dann sieht er sie verschmitzt grinsend an, während er mit einer Hand den Knopf für die Blubberblasen aktiviert): Und jetzt würde ich sagen, wir spielen noch ein bisschen.

Marc zwinkerte seiner grinsenden Freundin frech zu und fackelte nicht lange. Minuten später stiegen dichte Dampfschwaden durch das Badezimmer des Glashauses.

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