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Lorelei Offline

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Beiträge: 7.269

16.10.2009 09:42
#76 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

G: Gut, wenn das geklärt ist, können wir ja endlich essen!
MM: Na, wenn ihr Weiber immer alles tot quatschen müsst!!
G: Marc!
MM: Haasenzahn, ihr sitzt jetzt hier schon wie lange?
G: Weiß nicht. So ein paar Minuten!
MM: Ach! Bei dir ist Zeit auch ein dehnbarer Begriff oder?
Also ich wüsste da etwas besseres, was man in der Zeit hätte alles anstellen können!!!
G: Ähm… nein!
MM: Dann muss ich dich wohl darauf hinweisen, dass deine Mittagspause seit einer halben Stunde vorbei ist!
Sch…!!!
G: Oh!!!
MM. Ja oh! Und was hat Madame zu ihrer Verteidigung vorzuweisen? Wir hatten einen Termin!!! (zwinkert ihr zu)
Mist, er hat es nicht vergessen!! War ja klar, dass er jetzt auch noch darauf rumreiten muss! Der ist frustriert, weil jetzt die Zeit nicht mal mehr für Speedboat reicht!!!
G: Marc, ich habe gesagt, ich mache später einen neuen aus!
M: Und? Jetzt ist später also?
Nein, er will das jetzt wirklich hier mit mir ausdiskutieren! … Wie die Hassi schon wieder kuckt! Ich würde ihr jetzt am liebsten … Aber friedlich bleiben! … Erst mal Marc und seine Hormone abwehren! … Ein schwieriges Unterfangen!!!
G: Marc!!! Also ich glaube nicht, dass das hier der richtige Ort ist, um das zu besprechen.
MM: Wieso nicht? Ihr habt doch hier auch schon ausführlich geklärt, wie Medhi im Bett ist, also können wir auch hier darüber reden! (grinst sie an)
Sabine verschluckte sich wieder und Maria konnte sich ein Lachen nicht verkneifen…
MH: Worum geht’s hier eigentlich?
G: Maaaarc!!!
MM: Ich höre!
MH: Das interessiert mich aber jetzt auch brennend!
G: Maria, halt endlich den Rand!
MH: Bitte?
G: Du hast schon richtig gehört. Ich unterhalte mich gerade mit meinem Freu… Oberarzt … also…
MM: Oberarzt? Also jetzt wieder auf der Schiene? Bitte, wenn Sie das so wollen, Frau Dr. Haase!!!
Er ist beleidigt. Na toll!! Eine Woche zusammen und schon die erste Ehekrise!!! Da wird das wohl heute nix mehr mit einer romantischen Nacht!! Schade!!
G: Marc, jetzt sei doch nicht gleich wieder beleidigt!
MM: Immer noch Dr. Meier. Wir sind im Dienst!
AAAAhhhh!!! Er macht mich wahnsinnig, wenn er so ist!!!

MH: Ihr beide seid echt unglaublich! Also ich geb euch, wie gesagt, maximal eine, gut, wollen wir mal nicht so sein, zwei Wochen! Was sagen Sie dazu, Schwester Sabine?
S: Ähm…
G: Was soll das denn jetzt heißen?
MH: Na, nach zwei Wochen werden Sie ihn so genervt haben, dass er wieder abhaut und sich ne neue Schlampe sucht … hmm … ja… vielleicht hat er dann auch so die Schnauze voll von Ihnen, dass er kündigt… obwohl, wenn ich es recht überlege, wenn Sie es versauen, schmeißt ihr Vater Sie eh raus … hält sich die Waage!! … Was für ein toller Gedanke! Dann hab ich den Job ja in der Tasche!! … Ich wünsch euch jedenfalls alles Gute!
MM: Danke!
G: Marc!!! Mehr sagst du nicht dazu? Oder hat sie etwa Recht?
....

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.269

16.10.2009 09:49
#77 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Und wenn sie doch Recht hat? Was ist, wenn das mit uns wirklich nicht klappt? Das ist doch jetzt schon so kompliziert! Hat man ja gerade wieder gesehen! Was ist, wenn ich ihn wirklich nerve? Also ich würde seine Reaktion eben jedenfalls so deuten… Marc Meier hatte noch nie eine funktionierende Beziehung! Naja, ich ja auch nicht so wirklich, wenn ich so zurückblicke… Plus und Minus, das ergibt nur Chaos!… Das mit uns das wird chaotisch und turbulent … unberechenbar und unvorhersehbar … eine Achterbahnfahrt ist nix dagegen! … Und ich wollte doch immer nur eine ruhige, stinknormale Beziehung wie jeder auch, einfach glücklich sein, alles unter Kontrolle haben … und nicht dieses ewige Hin und Her … die ständigen Streitereien und Rangeleien, die machen mich wahnsinnig! … Das hält doch niemand auf Dauer aus und schon gar nicht ein Marc Meier!! …Oh Gott, was mach ich denn, wenn er wirklich in zwei Wochen wieder abhaut? … Das will ich mir einfach nicht vorstellen… (G)

Och nee, jetzt macht sie es schon wieder: sie grübelt! Die zweifelt doch schon wieder an uns! Sie macht mich wahnsinnig damit! Was soll ich denn noch alles machen, damit sie mir glaubt, dass ich es ernst mit ihr meine? … Hassi an die Gurgel gehen oder sie an den Haaren durch die Cafeteria schleifen, bis sie endlich mal ihr Drecksmaul hält? … Haasenzahn, warum musst du das immer so kompliziert machen? … Jetzt kuckt sie schon wieder wie ein angeschossenes Reh! … Och nee, die will doch nicht… nee, jetzt nicht schon wieder heulen!!! … Ich muss ein Zeichen setzen! Sonst nervt die wieder ewig rum! … Scheiß auf das blöde Abkommen!! (M)


To be continued... (More comments please!!!)

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.269

17.10.2009 00:01
#78 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Marc sagte nichts mehr dazu, sondern entschloss sich, zu handeln. Er stand auf, nahm ihre Hand und zog sie vom Stuhl hoch … Was wird das denn jetzt? Der will doch nicht… nee jetzt oder? … und küsste sie leidenschaftlich vor allen Anwesenden. Ein endloser Kuss, der sie alles herum vergessen ließ…

Alle Blicke waren auf sie gerichtet, die Gespräche verstummt. Sabine und Maria schauten sich erst entsetzt an, dann wieder die beiden. Maria verdrehte nur die Augen und Sabine begann zu träumen… Hach, wie schön!!!

Medhi fiel die Kinnlade runter, er stand auf und verließ die Cafeteria - er wusste ja, dass die beiden zusammen waren, aber sie so zu sehen, hinterließ immer noch einen tiefen Schmerz in seinem Herzen … Gaby blieb perplex zurück. Er hängt immer noch an ihr! Blöde Kuh!!! … Och nee, müssen die hier… mir wird schlecht!

Maria hatte Medhis Reaktion bemerkt und wollte ihm hinterher gehen …
MH: Ich hau ab! Die Richard-Gere-Nummer hier ist ja nicht auszuhalten!

Auch Sabine wurde es langsam unangenehm, sie rutschte auf ihrem Stuhl hin und her und wusste nicht, wo sie hinschauen sollte...
S: Ich geh dann auch mal!

Aber die beiden bis über beide Ohren Verliebten bekamen um sich herum gar nichts mehr mit. Sie genossen den Augenblick. Nach endlosen Minuten lösten sie sich wieder. Gretchen hatte ganz weiche Knie … Wie ein Mann nur so toll küssen kann!! … Sie schwebte regelrecht …
M: Na träumst du schon wieder?
G: Hmm!
Er kniff sie in den Arm.
G: Hey! Was soll das denn?
M: Die Realität steht vor dir!! Also hör auf zu träumen und ständig zu grübeln! Das hier und jetzt zählt!!
G: Ja du hast Recht!
Sie legte ihre Arme um seinen Hals und er zog sie ganz eng an sich. Sie versanken wieder in einem endloslangen Kuss, während um sie herum der Alltag weiterging...

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.269

17.10.2009 00:06
#79 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Irgendwann erwachten beide wieder aus ihrem Traum...

G: Ich dachte die Cafeteria sei tabu?
M: Eigentlich schon, aber ich mach heute mal eine Ausnahme!
G: Du weißt schon, dass nach dieser Aktion jetzt die ganze Klinik Bescheid weiß!
M: Jep!
G: Und du hast kein Problem damit?
M: Nein! Du etwa?
G: Nein, aber das klang heute Morgen noch ganz anders!
M: Hab meine Meinung eben geändert.
G: Ach, komm schon, das war doch nur wieder bloß evolutionäres Machogehabe … Beute erlegt und allen zeigen … So, die gehört jetzt mir!
M (lacht): Das denkst du also über mich!
G (lacht): Ja!
M: Eigentlich wollte ich nur der Hassi eins reinwürgen!
G (entsetzt): Was?
M: Ok, sorry! Ähm, ich hatte einfach nur Lust, dich zu küssen!!!
G: Ehrlich? Wie süß!
M: Eh, ich bin nicht süß! Ich bin Marc Meier! Du ruinierst sonst meinen Ruf!!
G: Hey, kannst du auch mal ernst sein!
M: Nee, nie gelernt!

Ihre Pieper gingen an … Notfall!
G: Och, nee!!!
M: Komm Haasenzahn! Wir müssen auch mal wieder arbeiten, auch wenn’s schwer fällt!
G: Musst du mich jetzt immer noch so nennen?
M: Ja, trenne immer noch strikt Berufliches und Privates, also auf Arbeit Haasenzahn, zu Hause Gretchen!
G(lacht): Und was ist mit der Cafeteria?
M: Können die ja von der Tabu-Liste streichen!
Sie konnte nicht anders und küsste ihn erneut.
M: Wenn du mich nicht bald loslässt, haben wir einen Patienten auf dem Gewissen.
G: Nein, das sollten wir nicht riskieren!
Die beiden verließen schließlich Hand in Hand die Cafeteria...

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Lorelei Offline

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Beiträge: 7.269

17.10.2009 22:00
#80 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Marc und Gretchen liefen wie in Zeitlupe nebeneinander durch die Gänge des Elisabethkrankenhauses, sie strahlen sich immer wieder an, was nicht unbemerkt blieb. Alle Augen waren auf die beiden gerichtet. Der Flurfunk hatte beste Arbeit geleistet. Es hatte schon die Runde gemacht. Die beiden waren Gesprächsthema Nr.1 im EKH, die Gerüchteküche brodelte... Alle kicherten, als die beiden vorübergingen… Hihi… der Meier … Haase …endlich rumgekriegt… nächste Woche … die nächste… was wohl der Prof. sagt? … in der Umkleide … ach … Fahrstuhl… der Kaan … heute Morgen … Cafeteria … geknutscht … hihi … blablabla…

Doch die beiden Verliebten ließen sich nichts anmerken und gingen weiter. Sollen die doch tuscheln. Sind doch alle bloß neidisch!!!

Gretchen war einerseits froh, dass es endlich raus war und auch stolz, dass er so zu ihr stand, andererseits war es ihr dann doch schon etwas peinlich… Na toll, die Krankenschwestern wetzen schon die Messer!!! … Mit wem von denen er wohl schon alles? ... Bloß nicht daran denken, Gretchen!!! Du hast ihn dir geschnappt und nicht sie!! Sei stolz darauf!!!

Sie nahm Gabys bösen Blick wahr, die an einer Tür gelehnt stand… Ob sie wieder etwas plant? Hab mich schon gewundert, dass nach der Sache auf dem Polizeirevier nichts mehr kam… Gut, sie hatte mir das mit Frank verschwiegen, aber … War das ihre Rache??? … Eigentlich war sie ja in letzter Zeit ganz friedlich… Aber der Blick eben… Ich weiß nicht…

Blöde Kuh, in ein paar Wochen wird er dich eh betrügen!!! Das wird eine Genugtuung für mich sein!!! Die kann ihm bestimmt nicht geben, was er braucht! Der wird sich bald langweilen! Aber zu mir braucht er dann nicht zurückgekrochen kommen, ich hab was besseres vor… (Gaby)

Es war regelrecht ein Spießrutenlauf, denn die beiden auf ihrem Weg zur Notaufnahme durchlaufen mussten … Schließlich nahm Marc wieder ihre Hand. Ihm war aufgefallen, dass sie wieder unsicher wirkte. Er schaute sie kurz an, lächelte und die beiden gingen Hand in Hand weiter…
Gretchen war ganz überrascht… Seine Berührung, seine Nähe gaben ihr Kraft und Selbstbewusstsein… Allen blieb die Klappe offen stehen … Getuschel war zu hören … Der verliebt? … bestimmt nicht!!

Er steht zu mir! Er liebt mich!! … Wie die alle kucken!! Der pure Neid!! Ich hab es geschafft, ich habe Dr. Marc Meier erobert!! Das, was 210 Krankenschwestern des EKH vergeblich versucht haben, habe ich geschafft!!!

Sie grinste stolz vor sich hin und fühlte sich fantastisch … stark und selbstbewusst… Seht her, das ist mein Freund!! Das ist meiner!!! Den lass ich nie wieder los!!

Marc lächelte sie an. Komischerweise machte es ihm überhaupt nichts aus. Es hatte sich kein Graben aufgetan… Die Welt drehte sich nicht anders, nur weil er mal zu seinen Gefühlen stand. Ja, auch ein Marc Meier hatte Gefühle! Er war glücklich! Wieso sollte er das nicht allen zeigen können? … Sollen die doch reden, bis sie schwarz werden. Mir doch egal! Das Gerede von heute ist doch morgen wieder vergessen! … Hoffentlich!! … Das ist doch nur der pure Neid, weil es bei denen sexuell beschissen läuft! Frustrierte Zicken!!! Ihr könnt mich mal! … Die gehört mir!!! Und sie ist eine Granate im Bett!!! Hab ich eigentlich schon immer geahnt!!!

Auch er präsentierte stolz seine Freundin… Meine Freundin!!! Gut an den Begriff muss ich mich wohl noch gewöhnen! … Mein Haasenzahn!! Ja, das klingt schon besser!! … Sollen die doch lästern, mir doch egal, das ist meine und ich geb sie nie wieder her!!!

Er zog sie an sich und küsste sie vor der gierigen Meute. Image and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPic Alles wurde plötzlich ganz still. Selbst Franz, der gerade aus dem Fahrstuhl gestiegen war, hielt die Klappe und beobachtete die beiden. Er sah, dass die beiden wirklich glücklich waren. Das machte auch ihn glücklich. Mit einem Lachen auf dem Gesicht, was ganz untypisch für den Prof. Dr. Haase war, ging er in sein Büro… Ach, mein Kälbchen!!!

Ich bin seine Freundin!!! Ich, Dr. Gretchen Haase, das uncoole, dicke Mädchen vom Schulhof hat sich den tollsten Hecht der Schule geschnappt!!! Und er liebt mich, ja, das tut er wirklich!!! Darin bin ich mir ganz sicher!! Ich könnte die ganze Welt umarmen!!! Oder doch lieber ihn!!!

...

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.269

17.10.2009 22:06
#81 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Die beiden Verliebten erreichten schließlich die Notaufnahme. Schwester Sabine wartete dort schon ganz ungeduldig und grinste die beiden an… Jetzt kommt garantiert ein blöder Spruch von ihm, dachte Gretchen, doch Dr. Meier blieb ganz ruhig, er lächelte Schwester Sabine sogar an. Sie schaute ihn nur ganz verwundert an, blickte dann verlegen zu Boden und wurde rot im Gesicht. Das kannte sie ja gar nicht von ihm. Er ist ja heute ganz freundlich!! Hach, der Einfluss von der Frau Doktor!!! Wie schön!!!

MM: Schwester Sabine, was haben wir?
Nanu, er bleibt ja ganz ruhig. Was ist denn mit dem los? So zahm kenn ich ihn ja gar nicht! (G)
S: Eine Radfahrerin, 17 Jahre, ist von einem Auto erfasst worden. Verdacht auf Ruptur des linken Unterschenkels. Schnittwunden am Arm und an den Händen.
MM: Gretchen, kümmerst du dich darum? Wundreinigung. Röntgen. Das ganze Programm halt.

Gretchen träumte immer noch vor sich hin…
S: Frau Dr. Haase?
G: Hmmm?
MM: Haasenzahn, träumen kannst du auch später noch, jetzt mach deine Arbeit! Hopp Hopp!!

Sie wachte auf, er zwinkerte ihr zu, sie lief rot an…
Oh Gott wie peinlich!!! Reiß dich zusammen!!! Er ist jetzt nicht dein Freund, sondern dein Oberarzt!!! Also, nicht anschmachten, sondern arbeiten!!!
G: Ok, natürlich!
Wie er mich immer ansieht, ich kann gar keinen klaren Gedanken fassen.

Tja, sie ist in dich verliebt!!! Kein Zweifel!!! Marc grinste in sich hinein und war auch irgendwie stolz darauf, dass es die beiden doch endlich hinbekommen hatten.

Gretchen versorgte derweil die Wunden der Patientin. Marc beobachtete sie dabei, lässig an die Wand gelehnt, und träumte vor sich hin… Gretchen wollte das Mädchen gerade zum Röntgen fahren, als er sie noch einmal ansprach…
MM: Und sehen wir uns später noch?
G: Mal schauen!!!
Sie grinste ihn an und flüsterte ihm leise zu: „Unbedingt!!!“ und verließ die Notaufnahme…

Lorelei Offline

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18.10.2009 10:10
#82 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hey was ist los? Wo bleiben die Kommentare??? Weiß nicht, ob ich sonst weiterschreibe!!! Image and video hosting by TinyPic


Währenddessen auf der Gyn

In der Zwischenzeit stand Maria bei Medhi im Sprechzimmer und suchte das Gespräch. Sie hatte ihn die ganze Zeit in der Cafeteria beobachtet und genau gemerkt, wie er auf die beide reagiert hatte. Sie wollte ihm helfen. Das in Selbstmitleid schwimmende Elend konnte sie nicht mehr länger mit ansehen. Sie riet ihm, dass er sich endlich dem Leben stellen und Gretchen vergessen solle…

MH: Du machst dich sonst lächerlich, Medhi!! Sie ist mit dem Meier zusammen!!! Kapier das doch endlich!!!!
MK: Ja, das weiß ich ja auch. Aber das mit dem Vergessen, das klappt halt nicht immer!!!
MH: Was? … Hör zu Medhi, das Beste wäre, wenn du bei Meier ausziehst! Das geht so nicht mehr weiter. Dort erinnert dich doch immer wieder alles an die blöde Situation. Und ich glaube nicht, dass das so gut wäre, wenn du den beiden beim Poppen zuhörst!!! Das wäre selbst mir zuviel!!
MK: Ja, du hast ja Recht. Das hab ich mir auch schon selbst überlegt.
MH: Na also, der erste Schritt zur Selbsterkenntnis wäre getan!
Maria strich ihm sanft über die Wange. Er lächelte sie an…

Das beobachtete auch Gaby durch das Fenster. Das glaube ich ja jetzt nicht! Die blöde Schlampe!! Von der lass ich mir doch meine Tour nicht kaputt machen. Der gehört mir, mir ganz allein!!

MK: Danke!
MH: Gar nicht für.
MK: Doch! Danke, dass du mir immer wieder den Kopf zurechtrückst! … Und ähm … wegen gestern …
MH: Schwamm drüber!
MK: Tut mir leid, aber bei Meier da seh ich halt rot!
MH: Ich auch!!
Beide mussten lachen…

MH: Ich werd mich mal umhören, ob es irgendwo eine freie Wohnung gibt.
MK: Ach, ein WG-Zimmer würde mir für den Anfang schon reichen. Ich glaube, Alleinsein wäre jetzt nicht so gut.

Schwester Gaby spitzte die Ohren. Er sucht ein Zimmer!! … hmm … Ich könnte ihn ja fragen, ob er… lief ja im Schwesternwohnheim auch ganz gut, nur war ich damals noch nicht in ihn verschossen … leider!!! Wenn er mir beim Umzug hilft, werde ich ihn einfach fragen und dann vernaschen! Dann kann er eigentlich nur noch ja sagen… dachte es und machte sich auf den Weg zum Babyzimmer…

MH: Ja, verstehe! Und wegen dem Alleinsein, da wüsste ich schon was!
Sie setzte sich auf seinen Schoß…
MK (ganz verlegen): Was wird das jetzt?
MH (grinst ihn provokant an): Hmm, ein bisschen Spaß!!!
MK: Aber gestern hast du mich noch…
MH: Wen interessiert mein dummes Geschwätz von gestern… ich will dich jetzt und hier!!!
Sie brachte sich in Position und knöpfte seinen Kittel auf und strich ihm über seinen muskulösen Oberkörper …
MK: Aber…
MH: Nichts aber! Die beste Therapie, um eine unglückliche Liebe zu vergessen, ist ganz viel Sex!!!
MK: Wirklich?
MH: Ja, wesentlich besser, als sich den liebenlangen Tag Kuchen reinzustopfen!! Das hört auf, hast du verstanden!!! Fett und hässlich nehm ich dich nämlich nicht!!!
MK: Wenn du meinst!
Jetzt riss auch er ihr den Kittel auf und begann, sie leidenschaftlich zu küssen… Vielleicht hatte Maria Recht und er könnte auf diese Weise, die ja nicht die unangenehmste war, endlich seine große Liebe vergessen. Er hoffte es zumindest… und Maria auch.

...

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.269

18.10.2009 15:19
#83 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Danke für die lieben Kommentare!!! Image and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPic



Im Stationszimmer

Liebes Tagebuch,

endlich hab ich mal wieder eine freie Minute für dich. Keine nervige Sabine, die um mich herumscharwenzelt und mich über Marc ausfragen will. Das hatte ich heute schon zur Genüge. Ich sag nur Stasi-Sabine! Hab ihr einfach den Fahrradunfall aufgedrückt. Nur ein leichter Bruch. Da kann sie sich mal mit ihren Gipskünsten ausprobieren…


Hach, es ist viel passiert…

Kurzzusammenfassung:
eine Woche mit Marc im Bett verbracht - Sexgott (!!!) - Zug verpasst (waren wieder im Bett gelandet!) - zurück in Berlin - Medhi mit Maria inflagranti erwischt (angeblich eine Affäre, hab da aber so meine Zweifel, schaut mich immer noch mit großen Kulleraugen an!) - mit Marc in meinem Kinderzimmer übernachtet - Marc von meiner Mutter nackt im Bad erwischt worden (!!!!) - die üblichen Streitereien mit meiner Mutter (hatte mir verschwiegen, dass Marc mir schon vor Monaten seine Liebe gestehen wollte!!!!) - Geheimabkommen abgeschlossen (ein kleines dreckiges Geheimnis wie Marc sagen würde) - Fast-Quickie im Fahrstuhl - von Medhi erwischt (!!!) - Fahrstuhlfahrt der dritten Art mit Marc, Medhi, Maria und Gaby ohne Tote überlebt - von Stasi-Sabine gefoltert worden (die Feder!!!) - Marc fast verführt und um den Verstand gebracht (sexy Catwalk!!!) - von Marc fast verführt worden (blieb aber standhaft!) - erfolgreiche Forschungsstudie an Dr. Meier durchgeführt - plumpen Anmachen von Marc Meier mehrfach ausgewichen - als Assi im OP brilliert - mit Exfreund abgeschlossen (aber er anscheinend nicht mit mir!) - „schwerverletzten“ Oberarzt erste Hilfe geleistet - Schlagabtausch mit Hassi überlebt - Pascha in die Schranken gewiesen - Sabine glücklich gemacht - Vertragsabkommen „Keine Zärtlichkeiten im KH“ durch Rechtsbruch gescheitert - meinen Oberarzt beleidigt - die schönste Liebeserklärung meines Lebens erhalten (was für ein Kuss!!!) - Diagnose: schwer verliebt!!!

Ja, es ist wirklich viel passiert. So jetzt aber en detail:
Wir sind nicht mehr im Honeymoon auf Rügen, sondern wieder in Berlin. Der Alltag hat uns wieder. Leider!! Es war einfach himmlisch. Einfach nur mit ihm zusammen im Bett liegen, ihn im Arm halten zu dürfen, seine Nähe zu spüren. Genauso hab ich mir das immer vorgestellt… Müsste mal in einem meiner alten TB blättern, ob da nicht schon ein ähnlicher Eintrag steht … Diesmal ist es aber kein Traum, es ist Wirklichkeit!!! Ich bin tatsächlich seit einer Woche, zwei Tagen, 17 Stunden und 12 Minuten mit Marc zusammen!!! Ich bin jetzt ganz offiziell die neue (und für immer!!!!) Freundin von Dr. Marc Meier. Jetzt wissen es auch endlich alle. Wir wollten es eigentlich geheim halten (was auch durchaus seinen Reiz gehabt hätte…), naja Marc wollte es so, hat heute Morgen mit meinem Vater geredet. Muss ihn wohl ziemlich rund gemacht haben… aber egal… es ist raus… die Bombe ist geplatzt und nichts ist passiert… kein Weltuntergang… keine Sondermeldung auf NTV… nur das blöde Getratsche der Krankenschwestern… sollen sie doch … sind doch bloß alle neidisch, dass ich ihn mir geschnappt habe… Ich hab den Tiger gezähmt und in einen Käfig in Gretchenhausen gesperrt! … Wie das klingt! Als ob er jetzt alle Freiheiten verloren hätte… naja, anderen Frauen sollte er jetzt schon nicht mehr hinterher schauen… aber hat er ja auch nicht mehr gemacht… stattdessen ist er mir hinterhergelaufen!! Ein Wahnsinnsgefühl!!! Marc Meier läuft mir mal hinterher, wer hätte das gedacht. Vor ein paar Monaten hätte ich das nicht für möglich gehalten… Hab ihn heute Morgen, nachdem wir fast im Fahrstuhl… ähm… nee das willst du lieber nicht hören, ist ganz blöd ausgegangen… ähm … wo war ich? … ach ja, hab ihn in der Umkleide ziemlich angemacht… wusste gar nicht, dass ich so was drauf habe… ob das an seinem Einfluss liegt? Hat er das böse Mädchen in mir geweckt? … Ich weiß es nicht… Es war jedenfalls ein ziemlich geiles Gefühl! … Er konnte mir nicht widerstehen! Was hat er gesagt? „Sexy Catwalk!!!“ … Marc Meier findet mich sexy!!! Ist das zu fassen? … Das hat ihn schon ganz schön beeindruckt… seine Zunge hing schon am Boden und er hat keinen anständigen Gedanken mehr zusammengebracht… wobei, er hat ja nie anständige Gedanken!!! … Er könnte jederzeit und überall … mit mir natürlich!!! … und ich muss ehrlich sagen, ich auch!!! … Ein Blick von ihm, eine Berührung und ich bin Wachs in seinen Händen!!! … Ja, ich bin nicht mehr die kleine schüchterne prüde Gretchen, nein ich kann auch ein sexy Vamp sein und das werde ich ihm auch gleich beweisen! Er wollte ja schon den ganzen Tag, dass ich bei ihm im Büro vorbeischneie … Hab ihn zappeln lassen und ich hab es genossen!!! Jede Frau will begehrt werden und wenn Marc Meier mich begehrt, muss das schon was heißen… da muss man jede Minute auskosten! … Marc Meier steht auf mich!!! Davon hab ich immer geträumt… Hach, wie süß er vorhin war, als er mich in der Cafeteria vor allen Augen geküsst hat und dann sind wir Händchen haltend durch die Gänge gelaufen … Er steht zu mir!!! Er liebt mich!!!! Wahnsinn, MARC MEIER IST IN MICH VERLIEBT!!!! Das ich das mal hierein schreiben würde, hätte ich mir nie träumen lassen!!! … Aber jetzt ist Schluss mit der Träumerei, Schluss mit der Grübelei, Schluss mit den Selbstzweifeln und der Unsicherheit!!! Wir sind endlich zusammen! Nur das zählt!

Oh, ich höre schon die tapsigen Schritte von Sabine. Ich werd mich dann mal aus dem Staub machen… Will ja noch zu Marc!!! ****

Lorelei Offline

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19.10.2009 15:12
#84 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Dr. Meiers Büro

Marc Meier saß währenddessen verträumt in seinem Büro und dachte über seine Beziehung zu Gretchen nach. Er lächelte dabei. All die glücklichen Momente mit ihr kamen ihm wieder in den Sinn. Er gestand sich ein, dass er sie wirklich liebte. Er war noch niemals zuvor so glücklich gewesen wie jetzt mit ihr. Denn Marc Meier war noch nie wirklich verliebt gewesen. Er hätte es nie zu träumen gewagt, dass er sich jemals so zu einer Frau hingezogen fühlen könnte. Er war doch immer der Einzelgänger, der Draufgänger, der eiserne Macho, der sich nie länger als eine Nacht auf eine Frau einließ, außer vielleicht damals mit Nina. Aber das hatte ja auch nur zwei Monate gehalten. Er konnte sich nicht für sie verbiegen… Nicht für eine Frau! Damals war er sich sicher gewesen, dass er nicht für eine Beziehung gemacht war. Er wollte seinen Spaß, mehr nicht. Das gaben ihm seine vielen Affären. Glück und Liebe damit konnte er nichts anfangen. Glücklich war er nur bei seiner Arbeit. Das reichte ihm. Bis jetzt.

Dann kam sie plötzlich wie ein Wirbelwind in sein Leben gefegt und brachte alle seine Lebenspläne vollkommen durcheinander. Schon am ersten Tag wusste er, dass sie sein Leben komplett verändern würde. Anfangs glaubte er noch, dass sie einfach nur Ärger bedeuten würde, aber dann fand er heraus, dass da doch mehr war. Sie faszinierte ihn. Er konnte nicht beschreiben, was es war. War es ihre innere Schönheit, die er schon in der ersten Minute gespürt hatte? Ihre offene Ehrlichkeit, mit der ihm niemals zuvor jemand begegnet war? Ihre Warmherzigkeit und ihr Strahlen, das die Station und die Patienten erhellte? Ihre Tollpatschigkeit, die ihn zum Lachen brachte und die er ganz besonderes an ihr liebte? Oder war es einfach nur der Klang ihrer Stimme, die ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf ging? … Oder waren es doch die Erinnerungen an eine längst verdrängte Vergangenheit, eine gemeinsame Vergangenheit, die er damals nicht zugelassen hatte … aus Angst, erneut verletzt zu werden, und aus Feigheit vor der Reaktion der Anderen?

„Gefühle sind lediglich ein chemischer Prozess, sie lenken dich nur vom Wesentlichen ab“, hatte ihm seine Mutter immer wieder eingebläut. „Hab Spaß, aber verlieb dich nicht!“ Diese Worte seiner Mutter begleiteten ihn fast sein gesamtes Leben … Er hatte auf Gretchen verzichtet, obwohl er sich damals ebenfalls in sie verliebt hatte. Den Tag auf dem Spielplatz vor zwanzig Jahren hatte auch er nie vergessen. Sie hatte ihn einfach so, ohne groß zu fragen in den Arm genommen am schlimmsten Tag in seinem Leben, als sein Vater einfach so gegangen war und mit ihm das Glück, die Geborgenheit, die Liebe, Gefühle, die er seitdem in seinem Elternhaus nicht mehr gespürt hatte. Diese Gefühle schlugen wie ein Blitz auf ihn ein an jenem Sonntag im August. Auch er hatte das kleine Mädchen nicht vergessen und schlich sich nachmittags immer aus dem Haus, in der Hoffnung sie auf dem Spielplatz wieder zu sehen. Und sie war immer dort, doch er traute sich nie, sie wieder anzusprechen … Immer wieder schwirrten ihm die Worte seiner Mutter durch den Kopf: „Verlieb dich nicht, du machst dich nur lächerlich!“ … Hätte Marc Meier damals gewusst, dass Gretchen Haase sein Schicksal werden würde, dann hätte er vielleicht gewagt, auf sie zuzugehen, aber er hat es nicht getan. Stattdessen baute er eine innere Mauer um sich herum auf, die niemals wieder aufgebrochen werden sollte … weder von seinem Vater, sollte er sich jemals wieder blicken lassen, noch von einer Frau, auch nicht von Gretchen. Als Schutzschild dienten ihm seine Gemeinheiten ihr gegenüber…

Erst heute hatte er verstanden, wie weh er ihr damit immer getan hat und auch sich selbst … Wäre er heute ein anderer Mensch, wenn er damals über seinen Schatten gesprungen wäre? Er wusste es nicht… Nur eins wusste er, er wollte nie mehr der alte, gefühlskalte, emotionale Krüppel von Mann sein, der Frauen nur als Objekt zur Befriedigung seiner eigenen Bedürfnisse ansah. Nein, er wollte zu dem Mann werden, den sich Gretchen immer gewünscht hatte: sanft und zärtlich, liebevoll und einfühlsam, verständnisvoll und geduldig, aber immer noch genug Macho, um die Oberhand zu behalten… Auch wenn ihm die verspielten Attacken seiner Assistenzärztin schon sehr gefallen hatten… Sie hatte sich verändert, mehr als nur positiv… Sie war selbstbewusst, stark und leidenschaftlich, kein Vergleich mehr zu dem unsicheren, schüchternen, pummligen, kleinen Mädchen auf dem Schulhof, das er immer fertig gemacht hatte … Sie war zu einer starken, unabhängigen Frau geworden, die wusste was sie wollte, naja, nicht immer, aber sie war ja jetzt auf einem guten Weg … Sie würde sich nicht noch einmal verlaufen. Das wüsste er schon zu verhindern. Sie war zu der Frau geworden, die er über alles liebte und die er um keinen Preis mehr verlieren wollte. Für sie war er in den letzten Monaten durch die Hölle gegangen… obwohl es eigentlich kein Vergleich war zu den Qualen, die sie in den letzten zwanzig Jahren durchlitten hatte… wegen ihm!! Sie hat gekämpft, nie aufgegeben, selbst in den ausweglosesten Situationen hat sie ihm beigestanden. Sie war bereit. Doch war er es auch? War er bereit, sich komplett fallen zu lassen, sich einer Frau vollkommen zu öffnen, die Mauer ganz zum Einsturz zu bringen, mit ihr zu leben, vielleicht sogar für immer?

Marc Meier spürte, dass er nicht mehr der Alte war. Auch er hatte sich verändert. War das ihr Verdienst? Vielleicht… Ja, wahrscheinlich schon! Andere Frauen interessierten ihn nicht mehr. Alles, an das er denken konnte, war sie! Sie war sein Leben! Schon allein zu wissen, dass sie in der Nähe war, machte ihn irgendwie glücklich und dabei mussten sie nicht einmal Sex haben … auch wenn der mit ihr unglaublich war! Er hätte nie gedacht, dass Sex mit Liebe so fantastisch sein könnte, so intensiv … Ja, er war sich sicher, er wollte mit ihr zusammen sein. Für immer!!!

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.269

20.10.2009 09:28
#85 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

... Marc drehte sich mit dem Stuhl zum Fenster und träumte vor sich hin. Natürlich waren seine Gedanken immer noch allein bei Gretchen…

Gretchen beobachtete ihn durchs Fenster. Er sieht nachdenklich aus. Ob er wohl gerade an mich denkt? Hmm… dann werd ich mich jetzt mal reinschleichen und ihn überraschen. Er wartet ja schon sooooo lange auf mich… Ok, wie ging gleich noch mal die Musik von 9 ½ Wochen? … Sie öffnete leise die Tür. Marc bemerkte es nicht, sein Stuhl war zum Fenster gedreht. Er beobachtete die herumwirbelnden Blätter, die von den Bäumen fielen. Es wurde langsam Herbst. Die Bäume erstrahlten in den buntesten Farben. Indian Summer in seiner schönsten Form… Auf Zehenspitzen schlich sich Gretchen an den Schreibtisch heran. Sie bemerkte, dass er abwesend wirkte… Woran er wohl gerade denkt? Hoffentlich nur an mich! Ob ich ihn jetzt wirklich ansprechen soll? … Da hörte sie ihn plötzlich vor sich hin murmeln: „Ich muss sie wohl wirklich lieben!!!“ Gretchen ging das Herz auf. Wahnsinn! Hat er das wirklich gerade gesagt? Das aus seinem Mund!!! Ich bin so glücklich, ich würde am liebsten die ganze Welt umarmen oder durch das Zimmer tanzen, aber das wäre wohl nicht so passend in dem Moment. ER LIEBT MICH!!! Gretchens Herz schlug ihr bis zum Hals. Langsam ging sie um den Schreibtisch herum, überlegte kurz und hauchte ihm dann ins Ohr: „Ich liebe dich auch!“ Marc bekam eine Gänsehaut. Er hatte noch immer nicht bemerkt, dass sie tatsächlich direkt hinter ihm stand…

G: Träumst du?
Marc drehte sich herum und schaute sie mit großen verliebten Augen an. Sie ist ja wirklich hier! Und ich dachte, ich träume!
M: Hmm!
Er schnappte sie sich und zog sie auf seinen Schoss. Sie schmiegte sich wie eine Katze an ihn. Sie saßen eng umschlungen da, Wange an Wange und drehten sich mit dem Stuhl hin und her. Sie genossen den Augenblick. Zeit und Raum schienen stillzustehen…
G: Das ist schön so!
M: Find ich auch!
G: Du kannst ja auch ganz anders, Marc!
M: Tja, da gibt es noch viele Seiten an mir, die du noch nicht kennst.
G: Die würde ich gern entdecken, wenn du mich lässt.
M: Hmm.
Er drückte sie an sich und küsste sie zärtlich, ganz sanft, nicht stürmisch, sondern voller Liebe. Sein Herz sprach aus ihm und ihres antwortete ihm. Minutenlang hielten sie sich einfach nur im Arm …

G: Und was machen wir heute Abend? Ist ja bald Dienstschluss!
M: Weiß nicht!
G: Naja. Ich dachte vielleicht…
M (grinst): … einen Quickie im Fahrstuhl wie heute Morgen!
G: Marc, du zerstörst den romantischen Moment!
M: Schon gut! Könnten ja vielleicht ähm essen gehen oder so?
G: Ein Date? … Wir hatten noch nie ein Date!
M: Hmm!
G: Und?
M: Weiß nicht!
G: Ach Marc, ein bisschen gesprächiger bitte! Ein bisschen mehr Enthusiasmus!
M: Bitte?
G: Marc, du willst mir doch nicht sagen, du hättest noch nie ein Date gehabt oder?
M: Natürlich hab ich das!
G: Is wohl immer gleich im Bett geendet?
M (grinst): Kennst mich doch!
G (beleidigt): Maaarc!
M: Ja, wenn du so eine Meinung über mich hast!
G: Naja, dein Ruf eilt dir weit voraus!
M: Bitte?
G: Ich will doch nur ein bisschen Romantik!!!
M: So ein Kitschzeugs?
G: Maarc!!! Also das am Strand war schon romantisch!
M: Soll ich dir jetzt den Strand herholen oder was? Ist in Berlin etwas schwierig! Kann ja den Sandkasten aus dem Kindergarten an der anderen Straßenseite mitgehen lassen!! Mit der Yukkapalme aus Medhis Büro… ja das würde eine kleine Düne ergeben!!!
G: Marc, ernsthaft jetzt! Überrasch mich halt!
M: Überraschen? Womit?
G: Marc, das wird doch wohl nicht so schwer sein oder? Holst du mich dann ab?
M: Ähm…

Plötzlich ging Gretchens Pieper an…
G: Muss los! Also bis dann! Freu mich! Auf die Überraschung!!
Sie zwinkerte ihm zu, gab ihm einen kleinen Kuss und sprang auf. Wie ein Wirbelwind war sie aus der Tür hinaus und ließ einen leicht verwirrten Dr. Meier zurück…

Womit hast du dir das bloß wieder eingebrockt, Meier!!! Ein Plan muss her!! … Na toll, überraschen! Womit überrascht man heutzutage eine Frau? ... Eh, das fragst du nicht ernsthaft, Meier? Du, der Sexgott, der Frauenversteher!!! Wenn dich einer hören könnte, der würde denken, du bist zum Weichei mutiert! … Aber was soll ich denn machen? Haasenzahn bekommt man nur so in die Kiste!! … Hmm … überraschen??? … Ja heute früh hast du mich wirklich überrascht, du kleines Luder mit deinem sexy Auftritt! Er musste gleich wieder grinsen, als er daran dachte … Also ich würde ja gern genau an dem Punkt wiederansetzen! Wäre schon geil!! Dass sie so was drauf hat, mein lieber Scholli!! … Aber, naja Gretchen hat schon recht (ausnahmsweise!!!), muss ihr auch eine kleine Entschädigung bieten … Früher hat immer heißer Sex gereicht, dann waren die Schnecken zufrieden, aber bei Gretchen da ist das anders! … Wie eben gerade! Das war auch irgendwie schön, einfach nur ihre Nähe spüren, obwohl ich sie doch eigentlich den ganzen Tag schon fi… wollte! … Es geht nicht anders. Ich brauche Hilfe! Allein krieg ich das nicht hin. Romantikdingens ist ja nicht so meins! Wer kennt sich denn mit Frauen am besten aus (also außer mir natürlich)? … Ob ich ihn fragen kann? Wäre eigentlich schon dreist oder? Er würde ja selber lieber! Und wir ham uns heute Morgen noch gezofft wegen ihr! Aber andererseits hat er mir ja auch geholfen, als ich sie zurückerobert habe… hmm ... Ach, ich weiß doch auch nicht!

...

Freu mich wie immer über eure fleißigen Kommentare!!!

Lorelei Offline

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20.10.2009 21:51
#86 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Währenddessen im Stationszimmer

G: Dafür hätten Sie auch ruhig den Knechtelsdorfer rufen können, Schwester Sabine!
Wo es doch gerade so schön mit Marc war!!! Ich hätte so gerne noch weiter mit ihm gekuschelt!!! Das war soooo schön!!! Hach … träum… seufz …
S: Geht nicht! Der ist heute gefeuert worden!
G: Bitte was?
Naja, um den tut es mir ehrlich gesagt nicht weh! Also hat Dr. Meier doch endlich ein Machtwort gesprochen! … Hach, ich liebe es, wenn er so einen Befehlston drauf hat! Das macht ihn so männlich! Hmmm…
S: Ja, der ist vorhin mit tränenverschmierten Gesicht abgerauscht. Er tat mir so leid! Hat noch irgendwas Komisches vor sich hingebrabbelt… was Fremdländisches! Muss wohl Österreichisch gewesen sein!
G: Oh! Naja, dem würde ich nicht nachweinen. War ja nicht wirklich so sein Ding Arzt und so. Das hätte er auch schon merken können, als er durch die Zwischenprüfung gefallen war. Dass Meier überhaupt so lange mit ihm durchgehalten hat? Wollte wahrscheinlich die Männerquote hochhalten! Würde ja nie zugeben, dass ich auch gut bin.
S: Aber das hat er doch vorhin!
G: Was?
S: Na vorhin im OP. Sie sahen so glücklich aus, sie beide!
G: Äh... ja... also...
Wir sollten uns wohl doch mehr zusammenreißen, sonst wird es noch zu peinlich. Die tratschen doch jetzt schon alle wie verrückt. Da steht Marc ja gar nicht drauf! Außerdem untergräbt das unsere Autorität!!!

S: Lieben Sie ihn?
Oh Sabine, manchmal bist du echt verpeilt!! Wer hat uns denn den ganzen Tag versucht, auszuquetschen?? Und nach vorhin in der Cafeteria ist es doch offensichtlich oder?
G (strahlt): Ja!
S: Und er Sie?
Hmm, ich denke schon! Ich hoffe es! Er hat es mir ja gesagt (zweimal!!! Nein, eigentlich ja dreimal, mit gerade eben, wo er so verträumt war und dachte, ich höre es nicht!!!) und vor allem auch gezeigt (gefühlte hundertmal!!)… Hmm … ich werde doch gleich noch einmal zu ihm gehen, aber diesmal richtig 9 1/2wochenmäßig!!! Er wird die Unterlagen vom Tisch reißen, sich auf mich stürzen und mich lieben!!! Oh ja, das will ich!! Sofort!!!

S: Frau Doktor?
Hmm … ich sollte vielleicht meine Stilettos anziehen, macht ein schlankes Bein und ich kann mich dann wieder sexy auf ihn zu bewegen… Wie hat er noch gemeint? Sexy Catwalk!! Ja, das mach ich! Er wird sich die Klamotten vom Leib reißen … sein nackter Oberkörper … Wahnsinn!!! … als ob er Werbung für Buttermilch machen würde!
S: Frau Doktor, sind Sie noch da? Sie träumen doch schon wieder?

Gretchen wurde abrupt aus ihren heißen Phantasien gerissen und lief rot an. Oh Gott, wenn die wüsste, was ich gerade gedacht habe! Wieso komme ich eigentlich in ihrer Gegenwart immer auf solche Ideen? Muss wohl die Aura von Dr. Rogelt sein, die sie eingesaugt hat und jetzt ausstrahlt! Vielleicht sollte ich doch mal einen Band lesen… so als Inspiration! Er ist doch auch ein Schwerenöter! ... Obwohl nee, lieber nicht!!! Den schreibt doch seine Mutter!!! … Nee, das wäre dann doch zu pervers!!!

G: Ähm…
S: Ich hatte sie doch etwas gefragt, Frau Doktor!
G: Oh, ähm, nein, ich träume nicht!
Also manchmal ist die Frau Doktor schon ganz schön verpeilt!!!
S: Das meine ich doch gar nicht, sondern ob der Herr Dr. Meier Sie liebt, ob er es ernst meint?
JJJAAAAA!!!! ER LIEBT MICH!!!!!
G (grinst verliebt): Ja, ich denke schon!
S (verträumt): Hach, das ist so schön! Endlich ein Happy End! Sie haben ja auch ewig dafür gebraucht!
G: Bitte?
S: Ach, Sie sind so ein schönes Paar!
Sabine gerät richtig ins Schwärmen: Ich habe es ja immer schon gewusst!!
G: Ach? Inwiefern?
S: Na das ganze Hin und Her zwischen ihnen beiden. Dabei wusste ich es doch von Anfang an.
G: Ähm…
S: Seit Ihrem ersten Tag hier!
G: Wirklich?
S: Ja, wie Sie ihn damals schon angeschaut haben.
G: Naja, ich kannte ihn ja auch von früher. Meine ewige Jugendliebe!!!
S: Und er auch!

Was??? Naja, war schon überrascht, dass er mich gleich erkannt hatte im Fahrstuhl. Wir hatten uns ja bestimmt zehn Jahre nicht mehr gesehen. Naja, es waren genau neun Jahre, elf Monate, zehn Tage und 12 Stunden. Hatte ihn nach dem Abi zufällig an der HU gesehen. Da hatte ich noch den Plan in Berlin zu studieren. Er hatte ein Tutorium an der Medizinischen Fakultät gehalten. Ich war zum Schnupperstudium da. Er hatte mich nicht gesehen. Ich dafür aber, wie er seine Dozentin nach dem Seminar abgeknutscht hat. Da stand mein Entschluss fest, ab nach Köln und Marc Meier für immer vergessen!

G: Wie meinen Sie das jetzt genau?
S: Er hat Sie auch so angeschaut!
G: Wie?
S: Na so verliebt!
G: Ach Quatsch, der war doch damals nicht in mich verliebt!
S: Doch!
G: Ganz bestimmt nicht!

Die ist doch verrückt! … Obwohl … an dem Morgen nach seinem Unfall oder was er da auch immer hatte und er wollte, dass ich sein Pflaster noch mal kontrolliere, da hat er schon so komisch gekuckt … so als ob … der wollte mich doch bestimmt… ach Quatsch… das hab ich mir nur eingebildet!

S: Doch, seit dem Tag, seitdem Sie hier sind, ist er ein anderer Mensch!
G: Meinen Sie?
S: Ja, ich weiß es!
G: Und woher, wenn ich fragen darf?
S: Beobachtungsgabe!
War ja klar! Die und ihre Spürnase! Schwester Sabines Gespür für… für was eigentlich?
G: Ach. Und Sie denken wirklich, dass er die ganze Zeit schon…?
Das glaube ich nicht!!! Nein das kann nicht sein!!! Die hat doch etwas aus ihren Romanen mit der Realität verwechselt!!!
S: Ja. Ich habe ihn genau beobachtet. In Momenten, in denen er dachte, dass keiner ihn sieht, hat er Sie immer angestarrt und dabei verliebt gekuckt!
G (überrascht): Wirklich???
S: Ja! Und außerdem haben mir das auch die Karten verraten!
G: Oh! Meine oder seine?
S: Beide!
G: Ach. Und wieso haben Sie nie etwas gesagt?
S: Hab es doch versucht, aber ihr habt doch beide nicht auf mich gehört und auf die Zeichen reagiert!
G: Bitte? Was denn für Zeichen?
S: Zeichen eben!
Die Frau macht mich wahnsinnig!!! AAAAAhhhhhh!!!!

...

Lorelei Offline

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21.10.2009 09:29
#87 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

G: SABINE!!! Sie faseln!! Ich verstehe nicht, was Sie meinen.
S: Ähm, nur ein Beispiel … der Roman… also…
G: Roman? Was denn für ein Roman?
S: Na der von der Frau Fischer.
G: Der Rogelt-Schund??? Was ist mit dem?
S: Literatur!
G: Literatur? Na darunter versteh ich eigentlich etwas anderes! Also was ist jetzt damit?
S: Der letzte Roman, der war von ihm!
G: Von wem?
S: Na, von dem Herrn Doktor!
G: Hä?? Sabine, ich verstehe immer noch nicht, was Sie mir damit sagen wollen. Marc hat den Roman seiner Mutter geschrieben? Als sie diese Existenzialismuskrise hatte?
S: Ja, genau.
Marc schreibt die Liebesschmöcker seiner Mutter??? Das glaub ich jetzt nicht!!! Das ist doch total verrückt!!!
G: Ja, und?
S: Da war ein Liebesgeständnis drin!!!
Liebesgeständnis?????? Von meinem Marc????? Das gibt’s doch nicht!!!

G (erstaunt): Was? Marc hat mir ein Liebesgeständnis gemacht? In einem Roman? … Aber Moment mal, Sie hatten mir doch das Manuskript gegeben. Da stand doch nur ziemlich ekelhaftes sexistisches Zeugs drin!
Ähm … naja, würde eigentlich für ihn sprechen! Meiertypisch halt!!!
S: Ja, ähm, das ist die neue Version, es gibt aber noch eine andere!
G (neugierig): Ach? Und? Kann man die irgendwo lesen?
S: Nein, ich glaube, er hat sie gelöscht.
G (enttäuscht): Hat er das?
Das ist ja mal wieder typisch Marc Meier! Nicht zu seinen Gefühlen stehen! … Aber Moment mal, war das nicht zu dem Zeitpunkt, als ich endgültig mit ihm abschließen wollte, als er so beleidigt war und mich aus seinem Büro geschmissen hat, obwohl ich doch eigentlich… ähm … mit ihm …naja … und ich dann aus Trotz mit Al… äh Frank angebändelt habe? War er etwa eifersüchtig und hat deshalb nichts gesagt?

S: Ja, leider!
G: Und ähm, was hat er so geschrieben?
Ich bin ja gar nicht neugierig!!! Nein, bin ich nicht!!! Bitte, liebe Sabine, spuck es endlich aus!!! Ich halte es nicht mehr aus!!!
S (verträumt): Hach, das war so schön. Ich habe geweint, als er mir das vorgetragen hat!
G: Geweint?? Und das nicht, weil er Ihnen mal wieder einen Spruch reingedrückt hat?
S: Nein. Er stand Gedanken versunken am Fenster und wirkte sehr verliebt, als er den Text diktiert hat. Er hat nur an Sie gedacht und die Worte sprudelten richtig aus ihm heraus...
Wirklich? Das kann ich gar nicht glauben. Der kriegt doch sonst nicht seine Zähne auseinander und dann bespricht er das mit Sabine???

G: Wirklich? Das kann ich gar nicht glauben! Und ähm, was hat er nun genau gesagt?
Wieso hat er nur nie etwas gesagt? Ich bin ganz aufgeregt! Nun fang schon endlich an, Sabine! Sonst sterbe ich!!!
S (mit Tränen in den Augen): Addiere meine Gemeinheiten! Du kannst es!
????????????????????
G: Hä???
S: … Die richtige Antwort lautet: Ich liebe dich!!
Oh!!! … Addiere meine Gemeinheiten? ... Dass er so poetisch sein kann!!! Wahnsinn!!! Das hat er wirklich geschrieben??? Wie süüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüßßßßßßßßßßß!!!!!!!!!
G (überwältigt): Das … das … das hat er wirklich gesagt???
S (schluchzt): Ja!!!
Ich muss unbedingt zu ihm und ihn küssen!!!

G: Ich kann das gar nicht glauben!
S: Ich auch nicht! Aber dass er auch so ein Feigling ist und den Text ändern lässt!
G: Sabine, wie reden Sie denn über Ihren Oberarzt!
S: Aber, unter uns gesagt, damit hab ich doch Recht! Wenn er damals nicht so feige auf die Erpressung von der Gaby eingegangen wäre und mal den Mund aufbekommen hätte oder eben Ihnen dieses literarische Kunstwerk gegeben hätte, dann wären sie doch schon längst zusammen, sie wären glücklich, vielleicht wäre schon ein kleiner Meier unterwegs, dann hätten Sie auch den von Buren nicht geheiratet, sondern gleich den Herrn Dr. Meier!!!
G: Schwester Sabine jetzt nehmen Sie sich aber zu viel heraus!
S: Oh, das tut mir leid. Ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten, aber das musste einfach mal gesagt werden!
G: Ja, ähm…
S: Ich habe schon vor einem Jahr in meinen Karten gelesen, dass Sie zusammen gehören! Und die Karten haben immer Recht!
G: Oh!

Gretchen musste schlucken, nach allem, was Sabine ihr gerade an den Kopf geworfen hatte. Sie hatte Recht!! Wieso waren wir nur so blöd! Die ganze Zeit, die wir verloren haben!!! Dabei hat er mich doch auch schon immer geliebt! Nur ich wollte es mal wieder nicht sehen!! Deshalb nicht mehr länger mit Sabine quatschen, sondern handeln! Ich schnapp mir jetzt meinen Traumprinzen!!! Sie gab der überraschten Sabine ein Küsschen auf die Wange…

G: Sabine, ich muss noch mal weg! Falls was ist, piepen Sie mich an! Oder nein, rufen sie dann am besten den Rössel! Der kann auch mal was für sein Geld tun!
S: Aber wo wollen Sie denn jetzt hin?
Doch Dr. Haase war schon zur Tür hinaus. Wenn die wüsste!! … Na da weitermachen, wo wir heute Morgen unterbrochen worden sind!!!
S: Hach, die beiden sind schon ein schönes Paar!!!
… schwärmte Sabine vor sich hin. Sie griff in Ihre Tasche und holte Dr. Rogelt heraus, denn der machte sie ja bekanntlich glücklich!


Morgen geht's weiter!!! Bis dahin, füllt meine Kommiseite!!! Freu mich immer!!

Lorelei Offline

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22.10.2009 13:14
#88 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Währenddessen auf der Gyn

Marc Meier überlegte noch kurz vor der Tür. Soll ich wirklich? Ach, ich geh da jetzt einfach rein. Soll er mir doch eine runterhauen, wenn er nicht will! Gedacht, getan! Er platzte ohne Anzuklopfen in das Büro von Dr. Kaan. Im ersten Moment hatte er gar nicht gemerkt, dass Medhi gar nicht allein war...

MM: Du Medhi, ich bräuchte da mal deine Hilfe. Ich wollte... Oooohhhh....
Als er gerade den Satz zu Ende sprechen wollte, sah er die beiden. Ihm blieb der Mund offen stehen und er starrte sie an...
MM: Nee jetzt oder?

Dr. Medhi Kaan war gerade mit Dr. Maria Hassmann beschäftigt! Doktorspielchen!!! Sie saß nackt auf seinem Schoss, ihre Beine um ihn und dem Stuhl gewickelt. Die beiden schauten ihn entsetzt an. Marc drehte sich grinsend weg, schaute dann doch noch einmal hin, nur um sicherzugehen, ob er das wirklich gerade gesehen hatte. Hatte er!! Medhi brüllte nur „RAUS!!!“
MH: Medhi, du kannst ja auch richtig wütend sein, da steh ich drauf!!
Und die beiden machten da weiter, wobei sie gerade unterbrochen worden waren...

Marc verließ schnell wieder das Zimmer und schüttelte den Kopf. Das gibt’s ja nicht! Der Medhi!!! Mit der??? Ich bin blind!!! Er drehte sich um und stieß mit Gaby zusammen...

MM: Och nee, noch mehr Augenkrebs!!!
G: Danke fürs Kompliment, ich geb’s zurück!!!
MM: Immer wieder gerne, du Drecksstück!
G: Arschloch!
MM: Ich würde da jetzt übrigens nicht reingehen! Obwohl … könntest vielleicht noch etwas lernen!!!
Er ließ sie stehen und ging grinsend den Gang hinunter zum Aufzug.
G: Hä? Was meint der denn?

Schwester Gaby, bekannt für ihre Neugier, machte die Tür einen Spalt auf und sah die beiden. Sie drehte sich schnell wieder um und schloss leise die Tür. Sie war tief verletzt. Das glaub ich ja nicht! Eben stopft der sich noch voll wegen Hanni und Nanni und jetzt fickt der die frigide Zicke! Versteh einer die Männer! Die sind doch alle gleich!! Alles Dreckschweine!! Und ich dachte, er wäre anders. Blödes Arschloch!

...

Lorelei Offline

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22.10.2009 15:24
#89 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Zurück in Dr. Meiers Büro

Inzwischen hatte Marc Meier wieder sein Büro erreicht. Er setzte sich wieder an seinen Schreibtisch. Seine Gedanken waren aber immer noch bei dem eben Erlebten … Der Medhi! Wer hätte das gedacht? Der hat ja wirklich was drauf!!! Bin stolz auf ihn!!! Nur die Frauenwahl, die sollte er vielleicht noch mal überdenken! Naja, wenn die Not am größten ist, geht auch die!!! Aber ist gut so, dann kommt der wenigstens nicht mehr auf dumme Gedanken wegen Gretchen!!!

So, alles auf Anfang! Wie könntest du deine Süße überraschen? … Jetzt hab ich schon wieder das blöde S-Wort gesagt! … Ok, bin machtlos! Sie ist es nun mal! Lässt sich nicht leugnen! … Also Kopf einschalten! Was mag sie?? Außer mir natürlich!!! Hmm … Schokolade, Essen, … Essengehen? Naja ist irgendwie einfallslos oder? Nee, es muss schon etwas Besonderes sein!! Sie ist ja auch besonders!! … Hmm … Ob ich sie anrufen soll? Nee, das wirft die mir noch wochenlang nach, das ertrag ich nicht! … Oder doch? Sie kennt sie ja auch ganz gut! Sie hat es ja immer schon geahnt! … Hab immer noch ihr verträumtes dreckiges Grinsen im Kopf, als ich ihr den Text angesagt habe. Weiß auch nicht, was mich da geritten hat! … „Addiere meine Gemeinheiten…“ Oh Gott, wie peinlich!!! Gut, dass ich das vernichtet habe! Das hätte man noch gegen mich verwenden können!! … Und was mach ich nun? Hab noch zwei Stunden! … Ach scheiß drauf, dann ruf ich sie eben an. Kann sie ja immer noch rausschmeißen, wenn sie mir blöd kommt!

Er griff zum Telefon und wählte die Nummer vom Stationszimmer. „Meier hier! Hab einen Spezialauftrag für Sie! ... Wann? Na jetzt! Also hören Sie zu … Ich hab zuhören gesagt!!!!“ Nach endlosen Minuten - gefühlten Minuten, eigentlich waren es ja nur ein paar Sekunden - legte er auf. Mann, dass die dumme Nuss auch immer so lange braucht, bis sie was checkt! Kann mir ihr debiles Grinsen richtig vorstellen. Die hüpft doch jetzt durch das Schwesternzimmer!! Oh Gott, womit hast du dir das bloß wieder eingebrockt? Aber er war trotzdem zufrieden mit seinem Plan. Ich glaube, das ist eine gute Idee!

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Wo die Kommentarseite ist, wisst ihr ja!!!

Lorelei Offline

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23.10.2009 10:27
#90 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallo meine Lieben!!! Jetzt wird es heiß!!! Dürfte ich eigentlich erst nach 20 Uhr reinstellen, aber wollte euch nicht mehr länger zappeln lassen!!! Bin auf eure Meinung gespannt! Ist übrigens erst der erste Teil. Es wird später noch heißer!!! Aber will euch nicht zu viel verraten!!!


… Marc grinste stolz vor sich hin, als plötzlich die Tür langsam aufging. Was? Wer? Welcher blöde Idiot? … Ohhhh … Mann!! Wahnsinn!!! Erst war nur ein nacktes Bein zu sehen, sie hatte ihren Rock etwas hochgeschoben… Was wird das denn jetzt? Das kleine Luder hat doch noch nicht genug! Na dann, für einen kleinen Porno ist immer Zeit!!! Er lehnte sich lässig zurück und wartete gespannt darauf, was nun passieren würde. Jetzt kam auch die ganze Person zum Vorschein. Gretchen lächelte ihn lasziv an. Sie schloss die Tür hinter sich und zog die Jalousien am Fenster und an der Tür herunter. Sie drehte sich langsam zu ihm um...

So, dann werden wir doch mal sehen, ob ich das noch mal hinbekomme. Marc Meier, das werden deine persönlichen 91/2 Wochen!!! … Was jetzt nicht heißen soll, dass wir wirklich nur solange zusammen sein werden! Nein, ähm, ich meine doch den Film!! Natürlich… ähm … was sonst! … Ok Gretchen, konzentrier dich! Da sitzt dein Traummann und wartet auf dich! Zeig ihm, was du drauf hast! Du willst das sexy böse Mädchen von heute Morgen? Kannste haben!! … Wenn nur mein Herz nicht so schnell schlagen würde. Hoffentlich stolpere ich nicht über meine eigenen Füße. Die Stilettos sind doch höher, als ich dachte… Hör auf zu grübeln! Schau ihn dir an, wie er dasitzt und ganz gespannt kuckt… Er will dich und du ihn! Also los jetzt! Selbstbewusst und sexy!! Lasziv und scharf! Bauch rein, Brust raus! Ok, kann losgehen!!!

Langsam und mit einem sexy Hüftschwung bewegte sie sich auf seinen Schreibtisch zu. Sie lächelte ihn verführerisch an. Er verschlang sie regelrecht mit seinen Blicken. Wahnsinn!!! Als sie den Schreibtisch erreicht hatte (ohne Stolperer und andere Peinlichkeiten wohlgemerkt!!!), lehnte sie sich darüber und öffnete den Blick zu den Alpen… Wow, Haasenzahn!!!! Marc blieb die Luft weg. Sie zog ihn am Kragen seines Kittels über den Tisch zu sich und gab ihm einen atemberaubenden Kuss, der ihm fast den Verstand raubte…
Dann ließ sie ihn wieder los und grinste ihn provokant an… Er ließ sich zurück auf seinen Stuhl fallen (Er hätte sich auch gar nicht mehr länger auf den Beinen halten können!!!) und schaute sie fasziniert an...

M: Wow!!
G: Danke!
M: Wofür?
G: Dafür!
M: Hä?
G: Kompliment!
M: Ach so! Ähm… was … was machst du eigentlich schon wieder hier? Kannst wohl nie genug kriegen!
G: Stimmt!

Marc war überrascht über ihre Antwort. Sie will es wohl jetzt wirklich darauf anlegen? Sie will es! Das seh ich an ihrem Blick! Sie will es hier und jetzt mit dir in deinem Büro treiben!!! Du kleines Luder!!

M: Das heißt?
G: Wonach sieht es denn aus, Dr. Meier?
Ich will dich, Dr. Meier!!! Jetzt und Hier!!! Es gibt kein Entkommen!! Sie lächelte ihn verführerisch an, setzte sich provokant auf seinen Schreibtisch, schlug die Beine übereinander, wobei ihr der Rock etwas weiter nach oben rutschte, was auch durchaus von ihr beabsichtigt war, und räkelte sich lasziv direkt vor seinen Augen … Marc wusste gar nicht, wo er zuerst hinschauen sollte, so scharf sah sie für ihn in diesem Moment aus. Reiß dich zusammen Meier!!! … Leichter gedacht, als getan!

G: Ich wollte nicht mehr länger warten! Die Sehnsucht! Da bin ich halt machtlos dagegen!
Nun, komm schon! Worauf wartest du noch? Reiß mir die Klamotten vom Leib!!! Du willst es doch auch!!!
M (grinst): Soso!!
Oh Mann, sie macht dich fertig! Ich kann gar nicht mehr klar denken! Wie sie dasitzt!! Wahnsinn!!!

Wieso ist der denn so wortkarg? Und wieso hat er sich noch nicht auf mich gestürzt??? Sie wollte ihn doch verführen und jetzt ging er nicht darauf ein? Schon komisch! War ich jetzt so schlecht? Fand eigentlich, dass ich gut war! Vor allem der Kuss!!! Sein verträumtes Grinsen danach!! Hmm … Aber irgendwas stimmt doch hier nicht? Wo ist Marc Meier abgeblieben?

Marc war eigentlich auch nicht abgeneigt, aber er plante ja eine Überraschung! Also musste er sie wohl oder übel wieder rausschmeißen, auch wenn es ihm bei diesem Anblick sichtlich schwer fiel. Aber wie stellt ein Marc Meier das geschickt an, damit sie nicht gleich wieder einen hysterischen Anfall bekommt?

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Lorelei Offline

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23.10.2009 11:33
#91 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

M: Haasenzahn, was willst du hier? Du hast doch gesagt, ich soll dich später zum Dienstschluss abholen, also … Ich … ähm hab noch was zu tun. Das klang jetzt nicht wirklich überzeugend, Meier! Das hätte ich selbst mir nicht geglaubt!!!

Der will arbeiten? Ich glaub ihm kein Wort!
G: Ist gerade nichts los! Ich dachte, da schau ich mal für ein Stündchen bei meinem Oberarzt vorbei! Oder willst du mich wieder loswerden?
M: Ähm …
Mir fällt nichts ein!!! Verdammt!!!
G: Kann ich mir nämlich nicht vorstellen!
Ich hab doch deinen Blick gesehen. Ja, Dr. Meier mittlerweile kann ich deine Signale eindeutig verstehen! Du kannst mir nichts vormachen, mein Lieber! Alle Zeichen stehen eindeutig auf Vö…!!!! Und ich will es auch!

Gretchen wollte ihn jetzt und hier verführen und ging noch einen Schritt weiter… Sie öffnete zwei Knöpfe ihrer Bluse und strich sich über ihr Dekolleté… Marc schaute ihr mit gierigen Augen zu, ging aber schweren Herzens nicht darauf ein, er hatte ja selber einen Plan… Stark bleiben Meier!! Aber das war gar nicht so einfach. Ihr Anblick war einfach zu verführerisch! Er wurde zunehmend nervöser und rutschte unruhig auf seinem Stuhl hin und her…

Nanu, wieso ist er denn jetzt so zurückhaltend, fast schüchtern? Das kenn ich ja gar nicht von ihm! Da muss ich wohl noch einen drauflegen… Sie stellte ihren Fuß auf seinen Stuhl direkt zwischen seine Beine. Dabei rutschte ihr Rock einige Zentimeter nach oben, was auch Dr. Meier nicht entging … Oh Gott, langsam wird es ernst!!! Sharon Stone ist nichts dagegen!!! Bleib ruhig! Doch sein Blick hing fest an ihrem nackten Bein. Er konnte nichts dagegen tun…

Oh, er wird langsam weich. Was so ein paar simple Reize bei einem Mann bewirken? Schon faszinierend!!! So dann werden wir doch mal weiter gehen, Herr Doktor!!! … Mit ihrem Fuß zog sie den Stuhl mit einem Ruck näher an den Schreibtisch heran. Sein Herz blieb fast stehen!! Sie sah ihn verführerisch an, streifte sich durch ihre blonde Mähne und schob ihren Rock noch etwas höher… Und? Willst du jetzt immer noch nicht?

Marc stierte sie nur fassungslos an. Sein Blick wanderte von ihrem nackten Bein, das er nur allzu gern berühren wollte, zu ihren fordernden Augen. Den ganzen Tag hatte er genau davon geträumt und jetzt wollte ihn tatsächlich das wilde, zügellose Gretchen nach allen Regeln der Kunst verführen und es wirkte bei ihm!!! Und wie es wirkte! Er konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Sein Kopf begann sich zu verabschieden und ein anderer Körperteil wollte seine Arbeit aufnehmen. Doch er versuchte immer noch standhaft zu bleiben…

Wow!!! Ein Traum wird wahr!!! Ach, was sag ich, meine schärfsten Fantasien werden wahr!!! Eigentlich kann ich meine Pornosammlung jetzt wegwerfen, denn den Auftritt hier, den werde ich nie wieder vergessen!! Wahnsinn!!! … Aber ruhig bleiben, Meier! Denk an den Plan!!! … Ja wie denn bei dem Anblick??? … Ok, anscheinend will sie es wirklich wissen!!! Und ich erst!!! Ich würde sie am liebsten packen und auf dem Schreibtisch nehmen! Oh Mann, sie sieht so scharf aus!!! … Aber stopp!!! Hey!!! Schalt dein Hirn wieder ein!!! Hey, wenn du jetzt darauf eingehst, fällt die Überraschung flach, denn so schnell würdest du sie hier nicht mehr gehen lassen!!! … Oh Mann, jetzt beugt sie sich auch noch runter … Ich kann ihr nicht widerstehen, sie ist zu heiß!!! Marc Meier kämpfte mit sich... Nein, du bleibst unten!!! Seine Hand war schon auf halbem Weg zu ihrem Oberschenkel. In letzter Minute zog er sie zurück… Geschafft!!! Gerade so gerettet!!!

Hä? Was hat der denn? Wieso geht er denn nicht darauf ein? Das wollte er doch schon den ganzen Tag und jetzt wo ich auch will, will er nicht mehr? Was soll das denn? Hat er etwa schon genug von mir? Eine Testwoche und jetzt durchgefallen oder was???

...

Lorelei Offline

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23.10.2009 14:35
#92 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

G (enttäuscht): Was ist denn los mit dir? Heute Morgen konntest du deine Finger nicht von mir lassen und wolltest dich gleich auf mich stürzen und jetzt nicht mehr?
M: Das war heute Morgen, jetzt denk ich halt anders darüber!
G (wütend): WAS?
M: Unsere Abmachung!
Der spinnt doch!!!
G (wütender): Was? Aber die ist doch hinfällig seit dem Kuss vorhin in der Cafeteria! Wir müssen uns nicht mehr verstecken. Außerdem steht dein Büro ganz oben auf der Liste … und ich will jetzt meinen Schlüssel!!!
M (lacht): Bitte?
G: Du hast schon richtig verstanden!
M: Gut, hier!

Er öffnete die Schreibtischschublade und holte einen Ersatzschlüssel für sein Büro hervor und gab ihn ihr. Was soll das denn jetzt?
G (überrascht): Hä? Du gibst ihn mir einfach so?
M: Natürlich!
G: Aber…
M (grinst): Hast ihn dir reichlich verdient!
G: Was?
Der hat sie doch nicht mehr alle!!!
Er zwinkerte ihr zu.
M: Nach deinen Aktionen heute, hättest du alle Schlüssel dieses Krankenhauses verdient!
Ohhh wie süß!!!
G: Wirklich?
M (grinst): Kompliment!
G (lächelt): Hab ich schon so aufgefasst.
M: So und jetzt zisch ab!!!

G (enttäuscht): WAS???? Spinnst du!!! Jetzt wo ich … ähm …
M (grinst): Wo du was?
G: Äh… naja …
M: Du wirst ja rot, Prinzessin!
G: Werde ich nicht!!!
M: Tomatenrot!!!
G: Na toll, du verdirbst die ganze Stimmung!
M: Und du die Überraschung!!!

Gretchen bekam ganz große glänzende Augen…
Was??? Aber… Er hat wirklich???
G: Überraschung?
M: Sei nicht so neugierig!
G: Bin ich gar nicht!
Bin ich doch!!!!
M: Und ob! Du setzt bestimmt gleich Stasi-Sabsi auf mich an!
G: Tue ich nicht!
Gute Idee, das mache ich!!! Sie hat bisher jedes Geheimnis aus dir herausbekommen, Mr. heimlicher Schriftsteller!
M: Sie wird dir auch nichts verraten, Haasenzahn. Hab ihr mit Kündigung gedroht, wenn sie ihre Klappe nicht hält!
G: Sie weiß es?
Das ist ja mal was ganz Neues! Seit wann sind die denn so dicke?
M: Ja und jetzt zisch ab! Hab noch zu tun! Und hör auf zu grinsen! Ist ja nicht auszuhalten!

G (strahlt): Ach du bist soooo süüüßßßß!!!
Marc sah sie böse an…
M: Noch einmal das Wort und ich …
G: Was?
M: … fall doch noch über dich her!
G (grinst): Hätte nichts dagegen, mein Süßer!!!
M: Haasenzahn, was für ein Film läuft denn bei dir ab?
G: Find es doch heraus!
M: Gut, du hast es nicht anders gewollt!!!

Oh, ich hab ihn, er wird schwach!!! Das spür ich!!!

Ich kann ihr nicht widerstehen! Das Angebot ist zu verlockend!!!

...

Lorelei Offline

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23.10.2009 16:29
#93 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Achtung FSK 16!! Lesen auf eigene Gefahr!!!


... Ihr Bein stand immer noch auf seinem Stuhl. Sie knöpfte ihre Bluse noch ein Stück weiter auf und zog ihren Rock noch etwas höher. Sie schob seinen Stuhl immer wieder vor und zurück und lächelte ihn dabei provokant an. Dann lehnte sie sich leicht zurück auf den Schreibtisch… Marc konnte sich nicht mehr zurückhalten und packte sie am Fuß, strich ihr sanft das Bein hoch … Sie bekam eine Gänsehaut … Er sprang auf und presste sich eng an ihren Körper, hob dabei ihr Bein hoch… Sie stöhnte kurz auf… Er warf seine Unterlagen vom Schreibtisch und legte sie sanft mit dem Rücken darauf. Er beugte sich über sie … Ihre Beine umschlangen seine Taille … Marc riss ihre Bluse auf, einige Knöpfe sprangen davon, und bedeckte ihren Busen und Bauch mit gierigen Küssen… Gretchen schloss ihre Augen, sie strich sich durch ihr Haar. Sie genoss Marcs Berührungen und schnurrte immer wieder wie ein Kätzchen vor sich hin. Ihr Körper bebte vor Verlangen… Marc konnte es auch kaum noch aushalten. Er zog sie wieder hoch… Sie blickten sich tief in die Augen. Sie atmeten schwer… Gretchen strich ihm zärtlich durch sein Haar, dann die Wange hinab, umspielte seine Lippen und küsste ihn dann… immer wilder und leidenschaftlicher… sie riss ihm sein Hemd auf und streichelte über seinen nackten Oberkörper, ging immer tiefer mit ihrer Hand… Marc genoss es, dass sie jetzt wieder die Zügel in die Hand nahm. Das war eigentlich sonst nicht seine Art, aber bei Gretchen wusste er, dass er sich ganz fallen lassen konnte, und es machte ihn tierisch an, wie sie ihn berührte. Er presste sich immer enger an sie, packte sie am Hintern und schob sie auf den Schreibtisch in die richtige Position… Sie machte sich schon an seiner Hose zu schaffen, zog den Gürtel mit einem Schwung heraus und warf ihn in eine Ecke. Das Unvermeidliche stand kurz bevor. Die Leidenschaft hatte sie alles um sich herum vergessen lassen…

Da sprang plötzlich die Tür auf...


Die beiden haben aber auch immer ein Pech!!!

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24.10.2009 13:47
#94 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

... „So, jetzt hab ich Zeit! Was wolltest du eben? Sorry noch mal, dass ich dich rausgeschmissen habe, aber war gerade echt unpassend, wenn du … oh … verst… aber … ähm … ohhhh … Scheiße … sorry … ähm … wollte nicht … ähm … stören … bin weg!“ und die Tür fiel genauso schnell wieder zu, wie sie aufgegangen war.

Marc und Gretchen drehten sich erschrocken um. Er hielt immer noch ihr Bein hoch, seine Hand war unter ihrem Rock. Sie war nur noch im BH bekleidet und fummelte gerade an seiner Hose herum. Von der Tür aus gesehen, sah es noch einen Zacken schärfer aus… Medhi entglitten die Gesichtszüge, er rannte mit einem hochroten Kopf wieder hinaus und ließ die Tür zuknallen…

G: Sch…, nicht schon wieder!
M (ruft Medhi noch hinterher): Dann sind wir ja jetzt quitt!!!
Gretchen warf ihm einen fragenden Blick zu.
M: Männergeheimnis!
G: Ach!

Medhi war geschockt über diesen Anblick. Sein Herz schlug ihm bis zum Hals. So heiß kenn ich sie ja gar nicht… höchstens aus meinen Träumen!!! Er blieb vor Meiers Büro stehen, stemmte seine Hände an die gegenüberliegende Wand und versuchte wieder einen klaren Gedanken zu fassen. So schnell ging das dann wohl doch nicht mit dem Vergessen, wenn er ständig in solche Situationen platzte! Die Gefahr, dass das zuhause passieren würde, war ja noch viel größer. Das könnte er nicht ertragen, wenn die nebenan poppen würden. Maria hatte Recht, ich brauche dringend eine eigene Wohnung!!!

Gretchen und Marc war die Stimmung vergangen und sie zogen sich wieder an…
G: Irgendwie haben wir Fettnäpfchen abonniert oder Marc?
M: Ja, ähm war schon irgendwie peinlich nicht?
G: Er tut mir leid!
M: Muss es nicht und damit wäre ihm ganz bestimmt nicht geholfen!
G: Hast ja Recht! Aber… ach ich weiß doch auch nicht!
M: Wir können ihm da nicht helfen. Er muss damit selber fertig werden. Naja, hat ja jetzt auch eine kleine Ablenkung!
G: Wie meinst du das? ... Oh! Meinst du etwa Maria?
M: Jep!
G: Aber das klang bei beiden, als ob es schon wieder vorbei sei.
M: Würde ich nicht behaupten!
G: Wieso?
M (grinst): Vertrau mir einfach! So jetzt verschwindest du aber, sonst wird das nichts mehr mit der Überraschung!

Er klatschte ihr auf den Hintern und schob sie aus dem Büro…
G: Du bist gemein! Wie soll ich das solange aushalten?
M: Dein Problem!
G: Maaarc!
Er gab ihr einen kurzen Kuss.
M: Zufrieden?
G: Ein wenig!

Gretchen verließ sein Büro. Medhi stand immer noch vor der Tür, an die Wand gelehnt, und dachte nach. Als er Gretchen aus der Tür kommen sah, blickte er verlegen weg. Gretchen tat es ihm nach. Oh Gott wie peinlich!! Sie ließ ihn stehen, denn sie wusste nicht, was sie ihm sonst hätte sagen sollen...


Kommiseite nicht vergessen!!!

Lorelei Offline

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24.10.2009 14:27
#95 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Medhi hatte sich schließlich wieder gefangen, atmete kurz durch und klopfte an Dr. Meiers Tür…

MM: Komm rein, Schatz! Was bist du denn jetzt so förmlich? Bist doch eben auch einfach so reingestürmt und über mich hergefallen wie eine Raubkatze! Du kannst wohl nie genug von mir bekommen was?
MK (räusperte sich): Marc!
Marc schaute überrascht hoch. Sch...!!!
MM: Oh … ähm … Medhi … ähm … du bist es ... ähm… sorry ich dachte… ähm … sorry!!
Peinlich Meier, echt peinlich!!
MK: Schon gut, musst dich nicht erklären! Kann ja verstehen, dass du die Finger nicht von ihr lassen kannst! Bei dem Anblick!
Würde ich auch nicht!!! Schön wär’s!!!
MM (lächelt gequält): Oh… ähm… Und du wohl nicht von der Hassi?
MK: Naja, irgendwann muss man ja mit dem Vergessen anfangen.
MM: Ach? Und das hilft?
MK: Ein wenig, wenn ich euch nicht ständig beim … naja du weißt schon … erwischen würde, dann ja!

Scheiße eh, irgendwie tut er mir auch leid. Gretchen hat Recht. Aber was sollen wir machen? Soll ich wegen ihm auf sie verzichten? Nee, echt jetzt, das würde ich nicht mal einen Tag durchhalten. Aber kann schon verstehen, dass man diese Wahnsinnsfrau nicht einfach so vergessen kann!!!

MM: Sorry, Mann!
MK: Nee schon gut! Hab die Lösung!
MM: Bitte?
MK: Ich zieh aus!
MM: Medhi, eh das musst du nicht … wirklich!
MK: Ach hör doch auf, ihr wollt doch auch mal ungestört sein! Ich glaube nicht, dass das so gut wäre, wenn ich nebenan pennen würde. Das ist für alle Beteiligten die einfachste Lösung.
MM: Aber…
MK: Nix aber! Danke, dass du mir solange Asyl gewährt hast. Bin dir was schuldig!
MM: Bist du nicht! Das ist doch Ehrensache! Wenn ich in so einer Scheiße stecken würde, würdest du doch das gleiche machen oder? … Ähm sorry, so hart war das jetzt nicht gemeint.
MK: Hab schon verstanden! Kannst ja dann an meiner Tür kratzen, wenn Gretchen dich rausgeschmissen hat.
MM: Was? Spinnst du? Die lass ich nie wieder gehen!
MK: Na hoffentlich bekommst du das hin. Obwohl… Nee Medhi, lass den Gedanken endlich fallen! Sie kommt nicht mehr zu dir zurück!

MM: Und wo willst du jetzt hin? Aber nicht wieder ins Schwesternwohnheim oder? Obwohl … hättest jede Nacht Frischfleisch!
MK: Marc, echt jetzt! Da kriegen mich keine zehn Pferde mehr hin. Reicht schon, dass ich täglich mit neurotischen Patientinnen zu tun habe, das muss ich mir nicht auch noch in meiner Freizeit geben.
MM. Sehr gute Einstellung mein Lieber! Lass dir ja nichts von den Frauen gefallen!
MK: Da spricht jetzt der Experte oder was!
MM: Natürlich, kennst mich doch!
MK: Meier, ernsthaft jetzt! Tue ihr nicht wieder weh!
MM: Mach ich nicht! Versprochen! Nie wieder!
MK: Wirklich? Denn wenn du es versaust, kriegst du es mit mir zu tun! Ich kann jetzt Karate!
MM: OK ok, hab schon verstanden. Ich bin glücklich, Mann! Das werde ich nicht noch einmal riskieren.
MK: Gut!

MM: Und wie geht’s nun weiter?
MK: Du keine Ahnung. Erst mal Wohnungsannoncen durchgehen.
MM: Ich kann mich ja mal umhören! Aber solange bis du etwas gefunden hast, bleibst du bei mir!
MK: Wirklich?
MM: Natürlich! Mit wem soll ich denn sonst mein Feierabendbierchen trinken und über Gretchens Neurosen lästern!
MK: Meier!
MM: Ja, mein Name!
MK: Gut. Dann geh ich jetzt mal lieber.
MM (leise): Danke!
MK: Wofür?
MM: Für dein Verständnis! Kann schon verstehen, dass das alles nicht leicht für dich ist.
Medhi nickte ihm zu und verließ das Büro seines Freundes. Ok, erster Schritt in die Freiheit wäre getan, wenn er nur nicht so verdammt wehtun würde!!!

...

Lorelei Offline

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25.10.2009 09:42
#96 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Währenddessen in der Umkleide

Gretchen grübelte vor sich hin...
Was er wohl plant? Ist ja eigentlich nicht der Romantiker! Obwohl … vorhin war schon schön, als wir nur so zusammen saßen. Der Moment war einfach perfekt. So hab ich mir das immer vorgestellt: das Glück mit Marc!!! Es ist alles richtig, so wie es ist, auch wenn es mir für Medhi leid tut. Irgendwann wird auch er die Richtige finden. Da bin ich mir sicher!

Hach... Ich halte es kaum noch aus vor Aufregung! Was er wohl vorhat? Was versteht ein Marc Meier unter einer Überraschung??? ... Sex wahrscheinlich!! Er kann ja sonst an nichts anderes denken!!! Aber so wie er sich vorhin geziert hat, muss da wohl doch mehr dahinter stecken! Hmm... Er will mich also überraschen? Naja, eigentlich war ich es ja, die ihn dazu gedrängt hat! … Alles muss man selber machen!!! … Deshalb wird ihm wohl auf die Schnelle nicht viel eingefallen sein! Kenn ihn doch! Wahrscheinlich nur schnell zur Frittenbude um die Ecke! … Er hatte ja mal gemeint, ich sei der Pommestyp! … Obwohl … nein, das ist, glaube ich, keine so gute Idee! Das erinnert mich viel zu sehr an Al … ähm Frank! …Ob es ihm gut geht im Gefängnis? Sollte ich ihn vielleicht mal… Nein Gretchen, du denkst jetzt nicht ernsthaft an Frank! Das ist lange vorbei!!! Du warst immer und bist immer noch in Marc Meier verliebt! Also keine Gedanken mehr an andere Männer! … Wenn Marc in die Frittenbude will, dann müssen wir wohl dahin gehen! Danach wird er mich eh in seine Liebeshöhle abschleppen! Nach eben wird er es bestimmt nicht mehr länger aushalten können! Ich ja eigentlich auch nicht! … Das eben im Büro war das Aufregendste, was ich je erlebt habe! Mir wird jetzt noch ganz heiß! Wie er mich angepackt hat!! Die Leidenschaft… Wahnsinn!!! … Ach, von mir aus muss er jetzt nicht viel Theater veranstalten, möchte ihn eigentlich nur ganz nah bei mir spüren. Das würde mir schon reichen. Hmm … aber gegen Geschenke hätte ich auch nichts einzuwenden! Er schuldet mir ja immer noch eine Rose! … Hach, was wir wohl dann machen werden?

Gretchen träumte vor sich hin, als Schwester Sabine den Raum betrat…

S: Träumen Sie Frau Doktor?
Gretchen wachte erschrocken aus ihren Gedanken auf und schaute Sabine fragend an. Das ist meine Chance!
G: Sabine! Was plant er?
Sabine versuchte sich nichts anmerken zu lassen. Aber es handelte sich ja um Schwester Sabine, wenn ihr versteht, was ich meine!
S: Wer?
G: Na wer wohl? Ihr Chef!
S: Der Herr Doktor? Also ähm… ich weiß von nichts!
G: Das ist eigentlich mein Text! Und was soll ich zu „Nichts“ anziehen?
Sabine geriet ins Straucheln…
S: Ähm…
G: Das können Sie mir doch verraten oder? Ich werde schon dafür sorgen, dass Sie nicht fliegen! Hab ja einen guten Draht zum Chef. (sie zwinkerte ihr zu)
S: Ja, ähm danke!
G: Und?
S: Is gut so!
G: Was Schwester Sabine?
S: Na was sie anhaben!
G: Wirklich? Ich muss mich nicht noch einmal umziehen oder so?
S: Nein!
Also doch die Frittenbude!!

M: Jetzt quäl doch unsere arme Sabine nicht so!
Marc stand mittlerweile im Türrahmen und hatte die beiden mit einem Lächeln auf den Lippen beobachtet. Sie kann's nicht lassen!! Gretchen und Sabine drehten sich überrascht zu ihm um…
M: So! Mitkommen! Aber ZZ!!
G/ S (beide gleichzeitig): Ich?
M: Nein sie! Nur Haasenzahn! Aber jetzt zackig!
S: Oh!
Sabine verließ den Raum, grinste dabei aber noch Dr. Meier debil an. Hach, was für eine schöne Überraschung! Das wird ihr gefallen! Und ich bin der Liebesengel, der sie vorbereitet hat. Ist ja wie in Dr. Rogelt Band 24: Dr. Liebesbote!!!

G: Was soll denn der Befehlston jetzt? Hab Feierabend!
M: Nein hast du nicht?
G: Bitte? Aber ich dachte…
M (grinst): Erst in 10 Sekunden!
G: Was bist du denn heute so pedantisch?
M: Bin Chef hier! Das ist mein Job! … So jetzt können wir!
G: Und wohin, wenn ich fragen darf?
M: Hier werden keine Fragen gestellt! Mitkommen!!!

Also irgendwie steh ich drauf, wenn er den Chef markiert! Das macht ihn so maskulin und irgendwie auch scharf!!! Ach, eigentlich können wir das mit der Frittenbude auch gleich lassen und nach Hause gehen … in dein Bett, Dr. Meier!!!

Marc nahm ihre Hand und zog Gretchen aus der Umkleide. Arm in Arm verließen sie das Krankenhaus...


Image and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPic Werft mit Kommis um euch!!! Dann geht's auch schneller weiter!!!

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25.10.2009 16:18
#97 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Sorry, wenn ich euch mit der Überraschung so auf die Folter spanne, aber es gibt ja auch noch einen spannenden Nebenhandlungstrang... Und wir müssen doch der Chronologie der Geschichte folgen...


Inzwischen auf der Gyn

Nach einem langen Stopp am Schokoautomaten - Nervennahrung war genau das, was er jetzt brauchte - hatte Medhi wieder die Gyn erreicht. Da seine Stationsschwester nicht an ihrem Platz war, suchte er sie im Säuglingszimmer...

M: Schwester Gaby, hier sind Sie ja! Ich such Sie schon die ganze Zeit. Liegt noch etwas an?

Gaby zuckte zusammen, als sie die Stimme ihres Oberarztes so plötzlich hinter sich hörte. Sie hatte sich eigentlich vorgenommen, ihm den Rest des Tages aus dem Weg zu gehen, nachdem sie ihn mit der Hassmann gesehen hatte. Aber das gestaltete sich anscheinend schwieriger als gedacht. Sie hatte sich im Babyzimmer versteckt in der Hoffnung, dass er sie hier nicht finden würde. Die Babys übten immer eine beruhigende Wirkung auf sie aus. Das war ihr vorher noch nie so richtig aufgefallen, aber seit sie vor ein paar Monaten ihr eigenes Kind verloren hatte, dachte sie anders. Anfangs hatte sie noch Angst gehabt, ob sie das überhaupt packen könne, wieder auf der Babystation zu arbeiten, wo sie täglich mit ihrem Verlust konfrontiert werden würde, aber irgendwie gaben ihr die Würmchen die notwendige Kraft, um das alles zu verarbeiten. Nirgendwo sonst konnte sie so gut nachdenken. Anscheinend hatte das auch Medhi gespürt. Er schaute sie mit seinen großen rehbraunen Augen an und wartete immer noch auf eine Reaktion seiner Stationsschwester...

M: Schwester Gaby!!!

Scheiße, er ist wirklich hier! Nirgendwo ist man vor ihm sicher! Und was schaut er mich denn schon wieder mit seinen großen Augen an! Mir wird ganz anders. Dabei wollte ich ihn doch hassen!!! … Es geht nicht, er ist einfach zu süß!!! Wie er da von seinem Schokoriegel abbeißt!!! Hmm... Gaby, du tust es schon wieder! Schlag dir diesen Windhund endlich aus dem Kopf! Der ist kein Deut besser als der Meier! Muss dessen negative Aura sein! Das färbt ab! Was muss der auch bei dem wohnen! … Ok Gaby, er ist nur dein Chef! Also verhalte dich auch dementsprechend! Rein professionell bleiben!

G: Dr. Kaan!
M: Ja, der bin ich. Haben Sie gerade geträumt?
G: Nein! … Also es steht nichts mehr an. Frau Schneider hat den Termin nachher abgesagt. Und hier auf der Babystation ist auch alles ruhig.
Geht doch!!
M: Gut, dann können Sie für heute Schluss machen.
G (überrascht): Wirklich?
M (lächelt): Ja! … Übrigens Sie leisten immer gute Arbeit, Schwester Gaby. Das wollte ich Ihnen schon immer mal sagen.
G: Oh!! Ähm danke! Wie … ähm komme ich denn zu der Ehre? Sie haben mich doch noch nie gelobt.

Was wird das denn jetzt? Ich bin ganz verwirrt. Wieso ist er denn auf einmal so nett zu mir, wo ich ihn doch eigentlich hassen wollte?

M: Wissen Sie, Schwester Gaby, manche Leute hier werden manchmal einfach übersehen oder zu wenig honoriert, obwohl sie immer gute und wichtige Arbeit leisten. Jeder hat ab und zu mal etwas Anerkennung verdient. Das kommt in diesem Laden irgendwie immer zu kurz!

Er lächelte sie an. Ein Lächeln, das Gabys Herz wieder höher schlagen ließ. Image and video hosting by TinyPic Gaby, du grinst ihn jetzt nicht an!!! … Mist, zu spät!!

G (lächelt verlegen): Ja, ähm da haben Sie Recht. Danke!
M: Ich finde das wirklich beeindruckend, wie Sie das hier alles meistern, wo Sie doch... Oh, Entschuldigung, ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten.
G: Ähm... das tun Sie nicht. Ich bin darüber hinweg. Wirklich! Und die Arbeit hier tut mir gut. Die Babys machen mich irgendwie glücklich.
M: Mich auch!

Die beide lächelten sich an. Gaby schaute aber schnell wieder weg, denn sonst wäre sie endgültig in seinen Augen versunken. Sie lief nervös durch das Zimmer und schaute nach den Babys, aber sie schlummerten alle friedlich. Medhi beobachtete sie. So offen hatten die beiden noch nie gesprochen. Er wusste auch nicht, warum er das gerade heute angesprochen hatte. Aber ihm war aufgefallen, dass Gaby in letzter Zeit häufig abwesend und nachdenklich wirkte. Sie brauchte etwas Bestätigung. Damit lag er anscheinend ganz richtig. Gaby konnte auch anders sein. Das hatte er instinktiv schon immer gespürt. Sie war nicht das intrigante Biest, das Rachepläne gegen Meier schmiedete. Wahrscheinlich war sie einfach nur tief verletzt durch seine Zurückweisung. Eigentlich sind wir beide die Verlierer, die auf der Strecke geblieben sind. Meier wollte sie nicht. Gretchen mich nicht. Sie hatte ihr Kind auf tragische Weise verloren. Und meine Frau war mit meiner Tochter abgehauen. Wer weiß, ob ich sie jemals wieder sehe. Wir sind beide allein und suchen Trost bei den Babys. Sie sind noch so unschuldig und wissen noch nicht, wie grausam die Welt sein kann. Medhi war ganz in Gedanken, als Gaby sich verabschieden wollte...

G: Dr. Kaan, ich … ich werde dann mal gehen.
Ich geh lieber, sonst werde ich noch schwach!!
M: Schönen Abend noch!
G: Bleiben Sie noch hier?
M: Ja, der Aktenberg auf meinem Schreibtisch wartet noch. Außerdem hab ich Bereitschaft. Besser ich bleib gleich da.
G: Ach so. Na dann.

M: Ach Schwester Gaby, da fällt mir noch ein… wegen meinen handwerklichen Tätigkeiten…
G: Bitte?
M: Sie hatten mich doch gefragt, ob ich Ihnen mit den Möbeln helfe.
Und ich dachte, er hätte es vergessen. War eh eine blöde Idee, ihn zu fragen.
G: Ja… äh…
M: Wann ist es Ihnen denn Recht?
Oh Gott, er will wirklich zu mir kommen!! Wahnsinn!!!

G: Ähm, ich weiß nicht, ich richte mich da ganz nach Ihnen.
Hab ich ihm gerade zugesagt? Aber ich wollte doch…
M: Hmm… heute und morgen klappt es leider nicht, da hab ich Spätschicht, aber am Freitag könnte ich schon eher Schluss machen.
G: Freitag? Also wenn Sie noch nichts vorhaben oder ähm verabredet sind, dann gerne.
Gaby, bleib ruhig! Nicht ausflippen!!!
M: Verabredet? Ich? Mit wem denn? Ähm, nein da steht ganz bestimmt nichts an.

Hmm, das klingt ja fast so, als ob das mit der Zicke doch nichts Festes ist. Vielleicht war das ja eine einmalige Sache und er hat gemerkt, was für eine blöde Kuh das ist? Wahrscheinlich hat die frustrierte Alte nix drauf im Bett! Hmm... Vielleicht hab ich ja noch eine Chance bei ihm? Ich meine, er war ja eben so nett zu mir. So haben wir uns lange nicht mehr unterhalten. Vielleicht sollte ich es riskieren? Es käme auf den Versuch an. Bei mir ist noch jeder Mann schwach geworden!

Gaby setzte ein strahlendes Lächeln auf...
G: Gut, dann Freitag, so gegen 18 Uhr?
M: Ist gespeichert.
G. Ich freu mich!
M: Naja, Sie kennen noch nicht meine handwerklichen Fähigkeiten!
G (lacht): Ach, ein so begnadeter Oberarzt und Gynäkologe wie Sie ist bestimmt auch darin ein Naturtalent! Und wenn du erst das Bett zusammengeschraubt hast, können wir es auch gleich auf seine Standfestigkeit überprüfen. Ich bin mir sicher, dass du darin auch ein Naturtalent bist!!!
M (etwas verlegen): Ja, ähm das werden wir ja dann sehen. Gefällt mir übrigens, wenn sie so lachen. Das hat mir den ganzen Tag schon gefehlt!
… sagte es und war zur Tür hinaus.

Was war das denn jetzt? Das klang ja fast so… der hat doch … hat der gerade mit mir geflirtet? Hmm… ich glaube, ich werde ihn schon irgendwie rumkriegen. Alle Anzeichen sprechen dafür! Dr. Kaan, du gehörst mir! Ich hab wesentlich mehr drauf als die blöde Schnepfe. Das werd ich dir schon beweisen... dachte Gaby und verließ ebenfalls das Babyzimmer.

Lorelei Offline

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25.10.2009 17:37
#98 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Ok, ein kleines Schmankerl hab ich heute noch für euch. Die Einleitung zum neuen Teil (die Überraschung naht!!).


Gretchen und Marc hatten mittlerweile den Parkplatz der Klinik erreicht...

Hä, wieso sind wir denn jetzt an seinem Wagen vorbeigegangen? Fahren wir jetzt doch nicht? Will der wirklich zur Frittenbude da vorne? Nee, jetzt oder? … Was fummelt er denn jetzt in seiner Jackentasche rum? … Hä, was will er denn damit? … Was soll das? … Aber …

Marc hielt Gretchen plötzlich fest und verband ihr die Augen...

G (leicht beunruhigt): Marc, was wird das denn jetzt?
M (lacht): Keine Fragen hab ich gesagt!
G: Aber…
M: Vertrau mir halt mal!
G (ungläubig): Ich dir vertrauen?

...

Fortsetzung folgt (bei ausreichender Anzahl an Kommis!!)

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26.10.2009 10:10
#99 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Wie immer vielen Dank an meine fleißigen Schreiberlinge!!! Euer Feedback motiviert mich zu mehr!! Also weiter so!!


Vertrauen? Ich dir? Niemals!!! Nicht mit mir mein Lieber! Das letzte Mal, als ich dir vertraut habe und du mir die Augen verbunden hast, da war ich dreizehn. Kindergeburtstag bei Susanne Krupp. Ihr wolltet ja unbedingt „sieben Minuten im Himmel“ spielen. Gut, es fing ja eigentlich ganz gut an, dachte ich doch, wir beide würden im Schrank landen!!! Mein Herz klopfte wie verrückt, als du mir die Augen verbunden hast, so wie jetzt auch. Es war das erste Mal, dass du mir so nah warst, seit der Sache auf dem Spielplatz … Du hast mich so angeschaut … Ich weiß auch nicht … Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass du es auch wolltest … Mein erster Kuss!! Und dann gleich mit Marc Meier, dem coolsten Typen vom Schulhof!!! Ich dachte wirklich, ich sei im Himmel!!!

Naja, fand mich also mit verbundenen Augen im Kleiderschrank von Susanne wieder - der übrigens riesig war! Die Tür ging auf und eine zweite Person kam herein. Die Tür schloss sich wieder. Ich konnte nur die Atemzüge der Person hören. Ich dachte wirklich, es sei Marc. Endlich, dachte ich, endlich würde er mich küssen. Davon hatte ich immer schon geträumt. Mit klopfendem Herzen näherte ich mich dieser Person. Ich spürte schon ihren warmen Atem und tat es einfach … ich küsste die Person vor mir! Und zwar so richtig! Wie ich es aus den Anleitungen der Bravo gelernt hatte!!! Sie hatte ganz weiche Lippen, das weiß ich noch.

Doch ich merkte schon bald, dass irgendetwas nicht stimmte. Seit wann trug Marc Meier eine Zahnspange? In dem Moment passierte es: unsere Zahnspangen hatten sich verhakt! Ich bekam Panik und versuchte mich loszureißen. Aber es ging nicht! Dabei riss ich die Kleiderstange runter und es gab ein lautes Gepolter. Will nicht wissen, wie das draußen geklungen hat! Wahrscheinlich dachten alle, es würde ziemlich heiß hergehen … Ahh, ganz schlimmer Gedanke!!!

Tja, wir waren zusammengeschweißt. Wir hingen wie zwei Magneten zusammen und kamen nicht voneinander los. Ehe ich realisieren konnte, mit wem ich da so eng verbunden war, sprang plötzlich die Tür auf. Ich hörte nur ein Klick (vom Fotoapparat!!!) und dann das Gelächter der anderen. Am lautesten lachte, wer sollte es auch anders sein, Marc Meier!!!

„Haasenzahn … hahaha … wusste gar nicht … hahaha … wie stürmisch du sein kannst … hahaha… wenn ihr zwei Turteltauben …hahaha … Turteltauben ist gut!!! … oh Mann, ich kann nicht mehr vor lachen … hahaha … also wenn ihr wollt … hahaha … machen wir die Tür wieder zu … hahaha … was für ein Anblick … hahaha … zu geil!!!“

Ich zog schnell das Tuch von meinen Augen und war geschockt: die andere Person im Schrank war NICHT MARC MEIER!!! Sondern Ulla Schmidt!!!! Ich hatte tatsächlich mit Ulla Schmidt geknutscht!!! Ich lief rot wie eine Tomate an. Ihr ging es da nicht anders (auch sie hatte es nicht leicht in der Schule), was vielleicht auch damit zusammenhing, dass wir verzweifelt versuchten, uns zu lösen. Aber je mehr wir zappelten, umso fester verhakten wir uns. Eine ausweglose Situation! Und alle um uns herum lachten…

„Haasenzahn, wenn ich gewusst hätte, dass du so eine leidenschaftliche Küsserin bist, dann hätte ich es mir vielleicht überlegt … Obwohl … nee ganz bestimmt nicht!!! IIiiiii!!!“ Marc kringelte sich vor Lachen…

Ich hab immer noch das Bild im Kopf, wie Marc Meier sich auf das Sofa fallen ließ und sich vor Lachen den Bauch hielt… Das war das letzte Mal, dass ich ihm vertraut hatte. Ich hab ihn in diesem Moment so gehasst und war bitterenttäuscht. Wie konnte er mir das nur antun?


Wir haben fast zwei Stunden gebraucht, bis wir die Zahnspangen endlich auseinander bekamen. Susannes Vater hatte den Notarzt gerufen! Und wer hatte gerade Sonderdienst? … Mein Vater!!! Peinlicher geht’s nicht!!! Dieser Tag rangierte in meinen Top Five der widerlichsten Tage lange Zeit auf Platz 2.

Das Foto von mir und Ulla hing am nächsten Tag am Schwarzen Brett in der Schule. Es wurde die Topstory der Schülerzeitung, „Toleranz und Coming out in der Schule“, gewann sogar einen Preis der Medienanstalten der Stadt Berlin oder so… Jedenfalls war mein Ruf mal wieder komplett ruiniert, mein Vater hielt mir eine Standpauke und meine Mutter hatte Angst, dass das mit den Enkelkindern wohl nichts werden würde. Die hat mich monatelang vollgeheult. Erst als ich eine Scheinbeziehung mit meinem besten Freund Karsten einging, war sie wieder beruhigt. Das hatte leider den Nachteil, dass Karsten dann den Ruf weg hatte, die Lesbe wiederumgepolt zu haben. Eine halbe Woche war er der Held der Schule, lief sogar Marc Meier den Rang ab! Das ließ der sich aber natürlich nicht gefallen. Er ließ sich einfach mit Susanne Leibholz auf der Toilette erwischen und war wieder der Held…

...

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26.10.2009 11:22
#100 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Also mein Lieber, deshalb habe ich ein klitzekleines Problem damit, dass du mir jetzt hier die Augen verbindest. Wer weiß, was du mit mir anstellen willst! Hab schon ein wenig Angst! Also lass mich endlich los! Ich liefere mich dir nicht kampflos aus! Sie fuchtelte wild herum und versuchte, sich das Tuch wieder von den Augen zu reißen, aber Marc Meier hielt sie fest im Arm. Menno!!! Es gab kein Entkommen...

M: Hey, jetzt halt doch endlich mal still!
G: NEIN!!!
M (gereizt): Jetzt hab dich doch nicht so! Lass dich doch mal gehen!!
G (wütend): Ganz bestimmt nicht!

Die Frau macht mich wahnsinnig!!! Da will man ihr mal eine andere Seite zeigen und Madame macht so ein Theater! Damals hast du dich doch auch nicht so gehabt!!! Gut war vielleicht nicht gerade die feine Art, sie mit Ulla im Schrank einzusperren. Aber das Bild war schon für die Götter!! Also für mich!!! Weiß nicht, wann ich das letzte Mal so gelacht habe!

M (leicht angesäuert): Jetzt hör endlich auf zu zappeln und komm mit!!
Niemals!!!
G: Nein!!! Ich will jetzt endlich wissen, was du vorhast!
Boar, die gibt nicht auf!!! Wie kann man nur so … so unentspannt und neurotisch sei!!! Wieso mach ich den Scheiß eigentlich!!! Könnte jetzt in Ruhe auf der Couch hocken, Fußball kucken und mit Medhi ein Bierchen zischen. Das wäre mir jetzt echt lieber, als mit dieser Verrückten zu kämpfen!!!

M: Haasenzahn, was verstehst du unter dem Wort „Überraschung“ nicht? … Aber gut, wenn du nicht willst, bitte, dann kann ich dich jetzt auch nach Hause fahren. Aber dann brauchst du nicht noch einmal betteln kommen. Das wäre dann das erste und letzte Mal, dass ich mich auf so einen Scheiß einlasse!!
Na toll, jetzt ist er beleidigt! Kann ja ein spannender Abend werden!
G: Nein!! Warte!!! … Ähm … Marc… Also ich will nicht… ähm… die Augen äh… Du verstehst schon!
Peinlich Gretchen, jetzt hast du dich verraten!
M: Äh nicht so wirklich! … Oh!!! Kann es sein, dass hier jemand etwas Angst hat? Vor dunklen Schränken und geheimnisvollen Personen?
Bloß nicht kleinbeigeben, Gretchen!
G: Nein, hab ich nicht!
Also doch, das ist es also! Sie ist sauer wegen dem kleinen Spaß damals!
M (lacht): Gut. Dann können wir ja jetzt endlich!! Übrigens gibt es da, wo wir jetzt hingehen, ganz bestimmt keine Schränke und du wirst auch nicht gezwungen, irgendwen zu küssen. Außer mich natürlich!! Ulla Schmidt hat gerade andere Sorgen!
G: Marc!!

Er hat es nicht vergessen!! Der hat wirklich keine Gemeinheit vergessen, die er mir jemals angetan hat. Hat er die als Trophäen gesammelt oder was? Der hat doch bestimmt auch noch irgendwo die Schülerzeitung? Wenn ich ihm irgendwann blöd komme, holt er sie raus und hängt sie ans Schwarze Brett im Stationszimmer!! Aber nicht mit mir! Ich lass mich nicht noch einmal verarschen!

M. Kann es sein, dass du mir deshalb noch böse bist?
Was denkt der denn??? Du hast meine Schulzeit zur Hölle gemacht, Marc Meier! Und in dem Jahr ganz besonders!!!
G (wütend): Natürlich bin ich das! Das war das schlimmste Jahr an der Schule. Ich wollte schon auswandern wegen dir!!

Ach, so schlimm war das also für sie! Naja, irgendwie tut es mir ja schon leid. Weiß doch auch nicht, was damals mit mir los war. Aber sie ließ sich halt immer so gut ärgern. Sie sprang ja auf jeden Scheiß immer gleich an!!! Das hat einen riesen Spaß gemacht!!

M: Dann hab ich wohl etwas wiedergutzumachen?
Wiedergutmachen? Du wirst ein ganzes Leben brauchen, um das wieder wettzumachen, mein Lieber!!! Das alles kann ich dir nicht so leicht verzeihen, auch nicht jetzt, wo wir zusammen sind!!! Damals ist viel zu viel kaputtgegangen.

M: Obwohl … so eine Knutscherei im Schrank wäre jetzt auch nicht schlecht!!! Hätte ich vielleicht damals schon machen sollen! Hab ja damals schon gemerkt, was für ein leidenschaftliches kleines Luder du bist!
Was??? Das ist jetzt nicht sein Ernst!
G: Maaarc!!
M: Was denn?
G: So kriegst du mich ganz bestimmt nicht dazu, dir mit verbundenen Augen zu folgen.
Sie schaute ihn böse an...

M (genervt!!): Och Mann, Gretchen, was willst du denn hören? Willst du das jetzt hier wirklich ausdiskutieren? Das ist doch alles längst verjährt! Du wolltest doch die Vergangenheit ruhen lassen!!!
G: Du hast doch wieder damit angefangen!
M: WAS??? Moment, wer benimmt sich denn hier wie ein kleines trotziges Kind!!!
G (stinksauer): Was? Jetzt reicht’s!!! Du hast es wirklich geschafft, den Abend zu verderben!! Ich geh jetzt!!! Tschüß!!!

Sie riss sich wütend von ihm los und stapfte davon...

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