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Lorelei Offline

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Beiträge: 7.274

13.09.2010 17:38
#726 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallöchen! Danke noch mal für eure tollen Kommis. Das bedeutet mir sehr viel. Ich hatte bewusst vorhin an der Stelle ausgesetzt, damit die beiden auch ein bisschen Privatsphäre haben und sich in Ruhe kennen lernen können und wir uns jetzt endlich wieder Martchen zuwenden können. Viel Spaß mit dem nächsten Teil! (@ Aza, letzten Absatz besser nicht lesen! ) LG Lorelei




An der Bar...

In der Zwischenzeit hatte sich Marc Meier an sein nächstes potentielles Opfer herangepirscht und ließ es nicht mehr aus den Augen. Gretchen Haase saß auf einem Barhocker und nippte unschuldig an ihrem Caipi. Sie versuchte ihren aufdringlichen Verehrer, der immer näher an sie heranrutschte, bewusst zu ignorieren. Strafe musste schließlich sein, dachte sie. Aber ihre Taktik erwies sich schnell als unmögliches Unterfangen. Marc blieb nämlich direkt vor ihr stehen, grinste sie provozierend an und beugte sich dann ein wenig zu ihr vor. Gretchen wich erschrocken mit ihrem Kopf zurück und beobachtete mit funkelnden Augen, wie plötzlich sein rechter Arm an ihrer Seite vorbeischnellte und die leere Bierflasche auf der Theke abstellte. Er war ihr jetzt ganz nah. Sie hielt den Atem an und schloss für eine Sekunde ihre Augen. Sein verführerisches Aftershave drang in ihre Nasenflügel und raubte ihr alle Sinne. .... Oh Marc, wie lange muss ich denn noch warten? Nun küss mich doch endlich! .... Mit Genugtuung nahm der Oberarzt, der gerade beim Barkeeper mit einer Handbewegung ein weiteres Bier bestellte, aus dem Augenwinkel wahr, dass seine Liebste in seiner göttlichen Gegenwart immer unruhiger wurde. Sehnsüchtig blickte Gretchen nun zu Marc hoch, der sie mit seinem Arm gefangen hielt, den er immer noch am Tresen abstützte. Er grinste sie frech an, weil er sein Ziel endlich erreicht hatte. An ihren strahlendblauen leuchtenden Augen konnte er deutlich ablesen, dass sie ihm schon längst wieder mit Haut und Haaren verfallen war. ... So viel dann zum Thema, ich schlepp dich heute nicht ab, Haasenzahn. Ha! Strike! Aber eine Minute gebe ich ihr noch. Als Strafe für ihre peinlichen Flirtversuche mit den blöden Waschlappen heute. ... Marc löste seine dreiste Umarmung, nahm sich die neue Bierflasche, die ihm der Barkeeper gerade reichte und setzte sich auf den Hocker neben Gretchen. Er ignorierte seine reizende Freundin bewusst einen Moment lang und schweifte mit seinem Blick kurz durch den Raum, während er zwei, drei Schlücke aus seiner Flasche nahm. Er bekam aber nicht viel mit, was um ihn herum geschah, da auch er in der verführerischen Aura dieser Venusfalle gefangen war. Irritiert drehte sich Gretchen zu ihrem Herzblatt um und himmelte ihn jetzt unverblümt an. Verträumt zog sie an ihrem Strohhalm und sah den atemberaubend heißen Typen neben sich intensiv an, der sie jetzt ebenfalls mit gierigen Blicken verschlang. Trotz aller Vorsätze sprach Marc sie schließlich doch an....

MM (grinst): Na schöne Frau, niemand abbekommen, weil du hier so alleine hockst?
Der wieder! Na warte, Marc Meier!
G (blitzt ihn an): Hmm! Waren schon ein paar Nette dabei! Der letzte zum Beispiel.
MM (zieht die Augenbrauen hoch u. nimmt einen Schluck aus seiner Flasche): Ach?
Waschlappen!!!
G: Und bei dir?
MM (murmelt in seinen nicht vorhandenen Bart u. beobachtet ihre Reaktion): Naja die Blonde am ersten Tisch war schon ziemlich heiß!
Schon klar! Die vier großen Bs: blond, blöd, billig und riesige Brüste. Genau deine Liga, was?
G (funkelt ihn mit feurigen Augen an): Hab ich gesehen.
MM (fixiert sie mit seinem durchdringenden Blick): Ach? Hast du mich etwa beobachtet?
Nichts anmerken lassen! Leugnen, Gretchen, einfach immer leugnen! Macht er ja auch.
G (dreht sich nervös eine Strähne um den Finger): Ich? Nein! Wieso sollte ich?
MM (grinst sich eins): Türlich!
Hab doch genau gesehen, wie du mich angestarrt hast! Hättest dich doch am liebsten gleich zwischen uns geworfen! Sie war so was von eifersüchtig.
G: Der Spanner warst ja wohl eindeutig du?
MM: Bitte?
Ganz bestimmt nicht! Hast du deine Kontaktlinsen falsch rum drin?
G: Wer ist denn gleich wie von der Tarantel gestochen aufgesprungen wegen Peter? Und überhaupt, was machst du eigentlich hier? Waren wir etwa eifersüchtig, Herr Dr. Meier?
ICH BIN NICHT EIFERSÜCHTIG! Und du... du... was hältst du auch die ganze Zeit mit dem Arschloch Pfötchen?
MM (nimmt erneut einen Schluck aus seiner Flasche u. schaut sie dann herausfordernd an): Wir? Also ich nicht! Du anscheinend schon!
G (schüttelt energisch den Kopf): Ich bitte dich!
MM: Klar!? Du hättest doch Maria am liebsten die Augen ausgekratzt!
Natürlich! Und die kriegt auch noch ihr Fett weg! Wo ist die eigentlich abgeblieben? Die war doch vorhin noch da? Sag bloß, die hat tatsächlich einen abgeschleppt? ... Schlampe!
G (lässt sich nichts anmerken u. zutscht an ihrem Strohhalm): Maria? Jetzt wieder beim du?
MM (grinst): Jep! In der entspannten Atmosphäre hier, da kommt sich doch jeder zwangsläufig äh... näher, nicht?
G: Ach und ich dachte, ihr seid von berufswegen Erzfeinde?
Ach die hat doch gegen mich eh keine Chance. Der Job ist mir doch schon so gut wie sicher. Ich hab nur Mitleid. Die hat’s ja auch nicht leicht ... so mit dem Kaan und so.
MM (lacht): Hab heute mal eine Ausnahme gemacht. Ist schließlich quasi Mehdis ... Dings hier... äh.... Freundin!? Da muss man sich halt irgendwie arrangieren.
Mehdis Freundin? Hab ich was verpasst? ... Upps, der war doch auch mit hier. Wo ist der eigentlich? ... Nee oder? Die sind doch nicht etwa zusammen...? ... Wie süß! Den ganzen Tag kaut sie mir ein Ohr ab, weil er sich von ihr zurückgezogen hätte und sie ihm nie und nimmer hinterherlaufen würde... und jetzt das. Hach... Schön! Ich freu mich so für die beiden.
G (überrascht): Ach, machen die es jetzt offiziell?
MM (zuckt mit den Schultern): Weiß nicht! Naja, dass die total in ihn verknallt ist, sieht ja wohl jeder!

Jeder außer Mehdi selbst! Hmm... Wobei er hat ja gemeint, dass er auch verknallt sei und sein Gockelauftritt vorhin... das machte ja schon den Anschein, als ob... Naja ich warte mal ab. Bei ihm weiß man ja nie. Und das Dreckstück wird sich das sicherlich nicht gefallen lassen. Das ist schon mal so sicher wie das Amen in der Kirche. Arme Sau! ... Wieso zerbreche ich mir eigentlich schon wieder seinen Zottelkopf? Schluss damit!

Stimmt! Manchmal habe ich schon das Gefühl, dass sie ganz schön verliebt in ihn ist. Dass der Eisblock mal weich werden würde, hätte ich ja auch nicht gedacht. Aber ich habe das immer gewusst. Alles nur Fassade. Und die beiden sind ja auch so süß zusammen. Das passt einfach. Und Mehdi tut es bestimmt gut, wenn sie sich ein bisschen um ihn kümmert. Es muss endlich Schluss sein mit seinem selbst auferlegten Einsiedlerdasein. Das bringt ihm Lilly auch nicht wieder. Er hat auch mal wieder ein paar glückliche Momente verdient.

G (hakt neugierig nach): Und Mehdi? Ist er es auch?
Tja, das ist die Eine-Million-Euro-Frage!
MM: Jetzt sei doch nicht gleich wieder so neugierig!
G: Bin ich doch gar nicht! Ich will halt nur wissen, ob es ihm gut geht. Also nach allem, was in letzter Zeit passiert ist.
Er redet ja kaum noch mit mir. Marc ist der Einzige, der ein bisschen Zugang zu ihm hat. Hätte ja nicht gedacht, dass er ihn hierher kriegt. So menschenscheu wie er in letzter Zeit gewesen ist. Aber ich finde es schön. Es geht bergauf. Das macht mich glücklich.
MM (grinst schweinisch): Dem geht’s bestens. Der wird wahrscheinlich gerade ordentlich durchge...
G (fällt ihm empört ins Wort): Maaarc!
MM: Ja, was? Du hast doch gefragt.
Und er hat wirklich mal eine Nummer nötig nach der ganzen Scheiße.
G: Du bist unmöglich!

Gretchen verschränkte eingeschnappt ihre Arme und drehte sich mit ihrem Hocker zur Theke um und zutschte mit ihrem Strohhalm die letzten Reste aus ihrem Glas. Marc lachte nur, tat es ihr aber gleich, nur dass sein Mund lieber mit seiner Bierflasche vorlieb nahm, die auf dem Tresen stand.


Ihre Freunde hatten sich dagegen bereits vor einer ganzen Weile dazu entschlossen, sich von hier zu verdrücken und waren mit Marcs Wagen (!), dessen Schlüssel Mehdi noch in seiner Jackentasche hatte, weil er nach ihrem abrupten Aufbruch aus dem EKH aus Sicherheitsgründen und Todesangst ans Steuer gegangen war, nachdem sein eifersüchtiger Kumpel in einem Mordstempo mehrere gelbrote Ampeln gekreuzt hatte, auf dem Weg nach Hause, wo die beiden schließlich im Hausflur übereinander herfielen...

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.274

14.09.2010 09:31
#727 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Auch ein anderes Pärchen verstand sich nach anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten prima. Sabine und Günni tauten allmählich auf und unterhielten sich angeregt über alles Mögliche, angefangen bei ihren Sternzeichen. ... Sie war Schütze, er Löwe, eine ideale Verbindung, dachte Sabine verträumt...

Infobox : Da ich von Horoskopen und Sternenkunde keine Ahnung habe, musste ich zu Infozwecken auf das Inet zurückgreifen. So ganz trifft das Sternzeichen Schütze zwar nicht auf Sabine zu, aber da wir bei meiner Geschichte zeitmäßig im Dezember angelangt sind, blieb nur der Schütze übrig. Erklärungen zum Löwen, der angeblich gut zum Schützen passen soll, lasse ich mal weg, weil das auch nicht so ganz auf Günni zutreffen würde:

Die Schützefrau ist eine Frau zum Pferdestehlen, eine sportliche Kameradin, die stets gut gelaunt ist. Sie liebt die Wahrheit und ist den anderen gegenüber sehr offen. Die Schützefrau will und kann nicht lügen, doch ein bisschen mehr Einfühlungsvermögen wäre manchmal nicht schlecht. Andererseits kann sie andere sehr gut motivieren, kann ihnen den Glauben an sich und an das Gute weitergeben. Sie will und kann einfach keine Missstände tolerieren. Die Schützefrau ist oft sehr tierlieb und naturverbunden. So teilt sie oft ihr Heim mit einem Vierbeiner. Sie ist aber auch in den Chefetagen oft zu finden. So gibt es eine Menge Unternehmerinnen dieses Sternzeichens, die ihren Visionen folgen.

Wie man die Schütze-Frau verführt:
Die Schütze-Frau ist fröhlich, optimistisch, aktiv, manchmal aber auch etwas launisch. Sie hat ein großes Organisationstalent, lässt sich nicht von der Meinung anderer beeinflussen und liebt ihre eigene Freiheit. Sie sucht einen Mann, der sie zum Lachen bringt und glücklich macht, ohne große Macho-Allüren an den Tag zu legen.
Tipp: machen Sie ihr keine Eifersuchtsszenen.

Der Löwe ist ein passender Partner für den Schützen, denn er ist ebenfalls großzügig. Ein feuriger Widder kann ihn in seiner Art begeistern und mitreißen. Aber auch ein außergewöhnlicher Wassermann kann dem Schützen den Himmel auf Erden bereiten.


Quelle: http://www.haus-der-astrologie.de/horosk...uetze_frau.html ]



Auch ihren Erzählungen über Dr. Rogelt hörte der aufgeschlossene Pathologe, ohne ein Wort des Spottes, interessiert zu. Diverse Quellen im EKH hatten ihm nämlich über ihre Vorliebe dafür berichtet und er hatte sich über Elke Fisher und ihr Werk informiert und auch den einen oder anderen Roman von ihr gelesen. So war er auch auf die Idee gekommen, seiner Angebeteten genau diese ganz spezielle Neuauflage zu schenken. Und sie hatte sich ehrlich darüber gefreut. Das zauberte noch jetzt ein verträumtes Lächeln auf seine Lippen. Günni hörte Sabine wirklich gerne zu beim Reden. Ihre kindliche Begeisterung, wenn sie erzählte, war richtig ansteckend. Die junge Krankenschwester berichtete ihrem interessiertem Zuhörer gerade über ihre Heldentat von heute Mittag, als sie ihre Lieblingsautorin wieder mit ihrem lange vermissten Mann zusammengebracht hatte, doch da war ihre Redezeit auch schon wieder beendet. Die gemeinsamen Minuten waren viel zu schnell vorübergegangen. Die beiden wurden nämlich gerade von der kleinen Glocke unterbrochen, die zum letzten Mal erklungen war. Erika Berger trat nun vor ihre Gäste. Alle Kandidaten standen von ihren Tischen auf, so auch Sabine Vögler und Günni Gummersbach, und schauten neugierig zu ihrer Gastgeberin. Alle bis auf zwei Außenseiter, die an der Bar saßen und sich verliebt in die Augen schauten und die Realität um sich herum schon längst nicht mehr wahrnahmen. Erika setzte zu ihrer Rede an...

EB: So meine lieben Herzblätter, jetzt hat jeder jeden kennen gelernt. Falls ihr es noch nicht getan habt, füllt nun bitte die Bögen aus, wen ihr gern noch einmal wieder sehen möchtet, und wir werten dann aus. Vielleicht haben sich ja ein paar einsame Herzen gefunden.

Nach einigen Minuten sammelten die zwei attraktiven blonden Assistentinnen von Frau Berger die Bewertungsbögen von den einzelnen Tischen wieder ein und setzten sich etwas abseits hin und begannen sofort mit der Auswertung. Dr. Gummersbach verabschiedete sich in diesem Moment gerade mit einem Handkuss galant von der schönen Krankenschwester, die sein Herz berührt hatte. Sabine lächelte ihn glücklich an und sah ihrem charmanten Verehrer wehmütig hinterher, als er das Restaurant verließ. Die Mehrzahl der anderen Liebessuchenden begann, zu tuscheln oder stürmte durstig die Bar. Erst durch die plötzliche Hektik und die lauten Geräusche um sich herum wachten Gretchen Haase und Marc Meier aus ihren träumerischen Schwärmereien auf...

G (schaut sich irritiert um u. murmelt leise vor sich hin): Ist etwa schon Schluss?

Eine rothaarige Frau, die sich gerade einen alkoholfreien Cocktail bestellt hatte, nickte ihr lächelnd zu und ging dann weiter.

G (errötet peinlich berührt): Oh! Gar nicht gemerkt.
M (noch leicht abwesend): Hmm? Hast du was gesagt, Schatz?

Auch Marc schaute plötzlich auf und nahm die vielen Menschen um sich herum wahr... Ist endlich Schluss mit der Scheiße? Halleluja! ... Er sprang verärgert von seinem Hocker auf, weil er von mehreren durstigen Leuten bedrängt wurde, die ihre Getränke bestellen wollten, und stellte sich schützend vor Gretchen, die er jetzt meierlike angrinste...

M: Na Gott sei Dank hat der Idiotismus endlich sein Ende gefunden.
War ja klar, dass er das denken würde. Aber selber intensiv mitmischen, hmm?
G (funkelt ihn an): Findest du es idiotisch, wenn man sich verlieben will?
M (spöttisch): Als ob das hier mit fünf albernen Minuten getan wäre.
Da muss ich ihm Recht geben.
G (grinst): Da spricht jetzt der Experte, hmm?
M: Eh!
G: Naja zum Beschnuppern ist es doch schon ganz nett, findest du nicht? Das richtige Kennenlernen folgt ja immer erst danach.
M (fixiert sie mit seinem Blick): Ach? Schon Erfahrungen darin?
G: Nein, das war heute das erste Mal ... also das Speeddating. Aber ich fand es schon interessant, das mal mitgemacht zu haben.
Auch wenn wir uns eigentlich die ganze Zeit nur belauert haben.
M (strotzt vor Selbstbewusstsein): Weil der einzige geile Typ nicht mit dir quatschen wollte?
G (schaut ihn provozierend an): Tja, Mehdi war halt anderweitig beschäftigt.
Boah! Das Luder!
M (ringt sichtlich nach Luft u. droht ihr dann mit dem Zeigefinger): Haasenzahn, treib es nicht zu bunt.
Hihi! Mein süßer Gockel! Aber das musste sein, wenn du mir so eine Vorlage lieferst.
G (lacht): Tue ich doch gar nicht. Ich hätte gerne mit ihm geredet. Der einzige vernünftige Mann hier im Raum.
M (eingeschnappt): Eh!
Hihi! Jetzt ist er beleidigt.
G (legt ihre Arme um seinen Hals u. zieht ihn ganz nah an sich heran): Ach komm, lassen wir die albernen Spielchen jetzt endlich.
M (grummelig): Hmm!
Bin froh, dass er hier nicht völlig ausgetickt ist.
G (lächelt ihn liebevoll an): Mein Brummbär, hol dir endlich ab, was du schon den ganzen Abend wolltest!
M (kommt nicht umhin, die Vorlage, die sie ihm gerade geliefert hat, zu nutzen): Ach? Du meinst die Blondine von vorhin.
G (gibt ihm empört einen Klaps auf den Hinterkopf): Marc!
M (fasst sich an die schmerzende Stelle, dann legt er lachend seine Hände an ihre Taille): Au! Ich glaube ja eher, dass es andersherum war.
G (zwinkert ihm verführerisch zu): Finde es doch heraus!
Uhh!! Jetzt auf einmal macht sie mich an. Ok!?

Marc lächelte sie an und kam mit seinem Kopf ihrem immer näher. Er wollte gerade zu einem äußerst heißen Kuss ansetzen, als Gretchen ihren Kopf plötzlich zur Seite neigte, und er nur noch ihre Wange erwischte. Irritiert zog er seinen Kopf zurück und schaute sie an. Augen rollend zeigte seine Freundin auf Sabine, die gerade breit grinsend wie ein Honigkuchenpferd auf die beiden Ärzte an der Bar zukam... Scheiße! Kann die nicht einmal bleiben, wo der Pfeffer wächst! Oder mit ihrem Vampir nach Transsilvanien fliegen und das Rückflugticket vergessen.

M (denkt nicht daran, sie loszulassen): Was? Nun komm schon her! Den wolltest du dir doch schon den ganzen Abend abholen.
G: Bild dir mal gar nichts darauf ein. Ich glaube ja immer noch, das war umgekehrt.
M (trotzig): War es nicht!
G (streckt ihm frech die Zunge raus u. nimmt ihre Arme von seinem Hals): Doch! Und jetzt halt die Klappe, das Geburtstagskind kommt.
M: Wer?
G (stöhnt leise): Männer!?
M (steht auf dem Schlauch): Was soll das denn jetzt wieder?

Gretchen klatschte Marc sanft auf seine Hände, die an ihrem Hintern festklebten. Er zog sie eingeschnappt weg und steckte sie in seine Hosentaschen. Gretchen kassierte dafür noch einen bösen Blick von ihm, dann wandte sie sich Sabine zu, die sich neben ihrem Chef gestellt hatte und unsicher zwischen den beiden hin und her blickte...

G: Na Sabine, hat sich der Abend für Sie gelohnt? Was Brauchbares gefunden?

Marc musste unweigerlich schmunzeln, weil er doch vorhin dieselben Worte benutzt hatte, als er bei seiner Stationsschwester strafsitzen musste...

M (kommt S zuvor): Ja, hat sie!
S (weitet ihre Augen u. wird nervös): Was? Aber...
G (irritiert): Bitte? Woher willst du das denn so genau wissen?
M: Och du, ich hab doch Augen im Kopf.
Ich erkenne verknallte Dorfdeppen und -deppinnen auf hundert Meter gegen den Wind. Waren ja genug heute hier.
G (glaubt ihm kein Wort): Soso!
Seit wann ist denn ausgerechnet er, der zwanzig Jahre gebraucht hat, um zu kapieren, was Sache ist, der Experte in solchen Dingen?
M (wendet sich grinsend an S): Na wie ist es gelaufen mit Ihrem Leichenfledderer?
G (empört): Marc!
Was meint er denn eigentlich damit?

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.274

14.09.2010 17:15
#728 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Sabine nahm augenblicklich einen tiefroten Teint an und blickte verlegen zu Boden. Marc grinste nur wissend und Gretchen schaute beide ziemlich verdutzt an, weil sie mal wieder gar nichts verstand...

S (beginnt nach einer Weile zögerlich zu sprechen, schaut dabei aber sicherheitshalber nur G an): Also der Günni ist sehr, sehr nett und zuvorkommend.
M (lacht sich schlapp): Günni?
G (schaut S ziemlich schockiert an): Was? Günni? Sabine, dieser Mann ist eine Zumutung für alle Frauen dieser Welt. Der ist definitiv nichts für Sie. Lassen Sie bloß die Finger von dem.
Äh... Was geht denn da gerade mit Haasenzahn ab? Der Sarggräber mit den vier G’s sah doch ganz harmlos aus. Obwohl die Harmlosen sind ja immer ... Egal!
S (sichtlich getroffen): Aber... aber wieso? Er... er war doch wirklich sehr charmant. Er hat mir sogar ein Geburtstagsgeschenk mitgebracht. Schauen Sie doch mal!
G (verwirrt): Ein Geschenk? Wirklich?
Was hat der perverse Spanner denn vor? Ist das seine neue Masche? Ich muss Sabine retten.

Sabine holte aus den Tiefen ihrer knallgelben XXL-Stofftasche den Dr. Rogelt-Dreiband hervor und zeigte ihn stolz ihrer misstrauischen Chefin. Gretchen schaute ihre leichtgläubige Kollegin mit offenem Mund an und konnte kaum glauben, dass diese tatsächlich auf Günni ‚den Grabscher’ Neumann hereingefallen war. Auch Marc war irritiert und das nicht nur wegen der Tatsache, dass sein neuer Kollege offenbar dieselbe Vorliebe für die Kitschwerke seiner Mutter hegte wie seine nervige Stationsschwester, die mittlerweile den Tränen nah war, weil ihre Lieblingsärztin ihren Günni anscheinend nicht mochte...

M (verständnislos zu G): Sag mal, was hast du denn gegen den Typen? Sei doch froh, dass sie überhaupt mal einen abbekommt.
G (empört): Maaarc!
Was ist denn jetzt wieder falsch? Sie sagt doch immer, ich solle mich mehr für meine Mitmenschen interessieren. Gut, dann lasse ich es eben bleiben.
M (verschränkt gleichgültig seine Arme): Ja was, ist doch wahr.
G (protestiert): Aber doch nicht Günni!
Wer weiß, was er ihr antun könnte?

Na gut, der Hellste ist der Vampir sicherlich nicht, wenn er ausgerechnet auf die Stasi-Sabsi steht. Wer steht schon auf die hibbelige Vogelscheuche? Aber was geht uns das jetzt an? ... Oh!
M (allmählich kommt ihm ein schlimmer Verdacht): Wieso? ... Oder hat er...? Sag jetzt nicht, der hat dich schon abgecheckt?
Die Drecksau! So hätte ich den Vampir echt nicht eingeschätzt. Der tut auf harmlos und saugt sich dann mit Blut voll oder was? Boah! Den mach ich alle. Der kann gleich schon mal ein Fach in der Pathe für sich frei machen.

Allein schon fürs Glotzen hätte er eine Ohrfeige verdient gehabt, aber nein, er musste ja gleich aufs Ganze gehen und mich wieder antatschen. GGGRRR!!! Ich hätte ihn anzeigen sollen. Oder hat das die Frau Berger schon getan? Muss ich dann mal nachfragen.

Aber doch der Günni nicht?

S (verunsichert): Ha...ha...hat er?
Sabine tut mir so leid, aber sie muss doch vor solchen perversen Typen gewarnt werden. Sie hat was Besseres verdient. Wo ist eigentlich der Knechtelsdorfer abgeblieben? Ich dachte, die hätten sich so gut verstanden?
G (schaut S mitleidig an): Ja, aber das müssen Sie doch mitbekommen haben, Sabine? Frau Berger hat ihn doch rausschmeißen lassen.
M (schockiert): Was?
Ok, was ist hier los?
S (verwirrt): Aber... aber das... das kann doch gar nicht sein. Er ist doch gerade erst vor ein paar Minuten gegangen.
G (noch verwirrter): Bitte? Sabine, der Vorfall ist schon mindestens zwei Stunden her.
S: Nein!
G: Doch!
M (schaut zwischen den beiden hin u. her): Äh... was? Wovon zum Teufel redest du, Haasenzahn? Ich hab den Typen doch auch gerade erst gesehen.
Hä? Kann doch gar nicht sein. Zu dem Zeitpunkt war er doch noch gar nicht hier.
G: Günni?
M: Äh...ja! Günni, Gummi, Gummersbach, Gregor, oder wie auch immer der heißt.
G (perplex): Ich... ich versteh nicht ganz.
S: Ich auch nicht.
Boah... Frauen!?
M: Ok!? Äh... Wer ist da genau rausgeflogen, Haasenzahn, und wieso?
G (klärt ihn auf): Na Gunther „Günni“ Neumann! Du weißt schon, dieser schleimerische Strebertyp aus meiner Klasse.
M (denkt nach): Nee, kenn ich nicht.
G: Doch! Erinnerst du dich dann vielleicht an unsere Begegnung auf dem Golfplatz letztes Jahr?
Ungern! Ich lasse mich ungern von Frauen umhauen.
M (fährt sich mit seiner Hand über die Stirn): Äh ja! Noch so eine Narbe an meinem Kopf, die du verursacht hast.
G: Maaarc!
M (rollt mit den Augen): Du meinst den Kotzbrocken mit der fetten Brieftasche, den du mir als deinen Was-auch-immer-Freund vorstellen wollest, der dich aber die ganze Zeit widerlich begrabbelt hat?
G (blickt nach unten): Ja!
M (seine Gesichtsfarbe verändert sich): Was? Der war hier?
G: Hmm!
M (entsetzt): Hat der dich etwa angefasst?
G (nickt beschämt): Naja, er hat’s versucht, aber ich....
M (fällt ihr aufgebracht ins Wort): Dieses Schwein! Ich mach den kalt. Kennst du seine Adresse? Wir fahren da sofort hin.
Ich liebe es ja, wenn er den Beschützer spielen will, aber das muss nun wirklich nicht sein. Ich will Günni nicht noch mal sehen.
G (hält ihm beruhigend eine Hand auf seine Brust): Was? Nein! Marc, lass das doch! Er wird mich in Zukunft in Ruhe lassen. Dafür habe ich schon gesorgt. Der wird keine Frau mehr ungefragt angrabschen. Die Lektion hat er, glaube ich, endlich gelernt.
Ich spüre ihn trotzdem auf und dann ist er fällig. Ich kenne ja jetzt nen guten Pathologen.
S (hält sich schockiert eine Hand vor den Mund): Oh! Frau Doktor, das tut mir so Leid für Sie.
G (lächelt sie an): Danke Sabine. Aber was ist das dann für ein Mann, von dem Sie eben gesprochen haben?
S (schwärmt): Ein wahrer Gentleman.
M (stöhnt laut auf): Großer Gott!
G (weist M mit einem bösen Blick zu Recht u. blickt dann wieder zu S): Marc! ... Das freut mich für Sie, Sabine.
S (strahlt glücklich): Danke!
G: Und was ist das jetzt genau für einer?
Och nee, Haasenzahn, jetzt keine Tratschrunde, bitte! Ich hab eigentlich was anderes mit dir vor.
M (lacht): Ein Leichenflüsterer.
G (funkelt ihn erneut böse an): Marc, also deine Scherze versteht auch keiner.
M (stöhnt genervt auf): Aber das ist er doch! Dann schau morgen in der Pathe vorbei, dann siehst du den Vampir.
Hä? Was soll denn das jetzt heißen?
S (irritiert): Wie Vampir?
M (verdreht die Augen im Kopf): Scherz, Sabine! Scherz!
Mein Gott, ihr Spaßbremsen! Hmm... Wie ging noch mal der eine Pathologenwitz?

Was ist der Unterschied zwischen einem Internisten, einem Chirurgen, einem Psychiater und einem Pathologen?

Der Internist hat Ahnung, kann aber nichts.

Der Chirurg hat keine Ahnung
(Trifft aber auf mich nicht zu. Ich bin die Ausnahme der Ausnahmen und habe von allem Ahnung! Jawohl!), kann aber alles. (Ja, das stimmt wieder voll und ganz. Bin schließlich Gott!)

Der Psychiater hat keine Ahnung und kann nichts, hat aber für alles Verständnis.

Der Pathologe weiß alles, kann alles, kommt aber immer zu spät.

(Hahaha! Kommt immer zu spät! Ich schmeiß mich weg. Hahaha!)


G (schnallt endlich, um wen es hier eigentlich geht): Nein, er ist das? Ich hab doch gewusst, dass ich diesen attraktiven Mann irgendwoher kenne. Er ist der neue Pathologe, den Papa letzten Monat eingestellt hat.
Wie? Du findest den Leichenschlitzer attraktiv?
S (lächelt): Genau! Günni ist eine große Koryphäe auf seinem Gebiet.
M (spöttisch): Naja, wer redet auch schon gerne mit toten Menschen?
G (weist ihn leise zurecht): Marc, du bist unmöglich!
S (klärt M auf): Aber er redet doch nicht mit toten Menschen, Herr Doktor. Dr. Gummersbach ist ein deutschlandweit bekannter Fo... Fo... Foto... äh... Forensiker, also Rechtsmediziner und hat für die Berliner Polizei schon mehrere schwere Fälle gelöst.
Echt jetzt? Äh... Cool! Sieht gar nicht aus wie Quincy.
G (hört ihr begeistert zu): Nein, wie spannend!
M (fuchtelt mit seinen Händen grinsend vor S u. G hin u. her): Uuuhhh, CSI EHK, hä? Hahaha!
G (tadelt ihn): Marc Meier, sag mal, kannst du das nicht endlich mal lassen!
M (grinst): Nö!
GGGRRR! Er macht mich wahnsinnig, wenn er so ist.
G (ignoriert M u. wendet sich wieder S zu): Sehen Sie sich wieder?
S (strahlt sie an): Ja. Wir sind morgen zum Mittagessen in der Cafeteria verabredet.
M (sarkastisch): Och wie romantisch.
G: Maaarc!
Hahaha! Die Stasi-Sabsi is verknallt. Ich werd nicht mehr.
S (zu G): Günni wäre gerne noch etwas länger hier geblieben, aber seine Nachtschicht fängt gleich an.
G: Oh! Schade! Also mir wäre das ja nichts, so nachts in der Pathologie.
Naja die Pathologie im Allgemeinen ist nichts für mich. Man hört ja immer solche Geschichten.

Och ich hab da schon die eine oder andere entspannte äh... spannende Nachtschicht verbracht. Der perfekte Ort, um verängstigte Schwestern zu ver... Äh... lieber nicht daran denken! Wann hab ich eigentlich das nächste Mal Nachtschicht mit Haasenzahn?

M: Huuuu, das ist ja wie in diesem einen Gruselschocker ... Wie hieß der noch gleich? ... Ah... „Freeze – Alptraum Nachtwache“ mit diesem schwulen englischen Musicalträllerer. Den hab ich mir neulich erst reingezogen. Da wird ganz schön rumgeschlitzt.
Naja als Obi Wan Kenobi fand ich ihn besser. War wohl ne Jugendsünde. Hahaha!
S (reißt ängstlich die Augen weit auf): Oh!
G (vorwurfsvoll): Marc, jetzt mach Sabine doch keine Angst!
M (blitzt sie an): Mach ich doch gar nicht.
Is nur gerade voll witzig. Hahaha!
G (wendet sich wieder lächelnd an S): Also ich hoffe doch, wir lernen ihn mal näher kennen, Sabine?
S (träumt): Hach... Ich auch.
Oh Gott! Die wird in nächster Zeit unausstehlich sein. Naja wie immer halt.

Gott wie süß! Sie hat sich verkuckt! Hihi! Mission erfüllt, würde ich sagen.

M (grinst schweinisch): Äh... Ich hätte da noch einen Pathologenwitz auf Lager...

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.274

15.09.2010 09:09
#729 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Marc wollte gerade, trotz drohendem „Wage es ja nicht!“-Blick seiner hübschen Freundin, zu seiner Comedyeinlage ansetzen, wurde aber von der tiefen rauchigen Stimme der einundsiebzigjährigen Gastgeberin daran gehindert. Gretchen und Sabine atmeten erleichtert aus, während Erika Berger zusammen mit ihren beiden attraktiven Assistentinnen die Ergebniszettel an die Herzblatt-Kandidaten verteilte. Die drei an der Bar waren dadurch schnell abgelenkt und schauten sich nun neugierig ihren Bogen an...

M (grinst sich eins): Und Haasenzahn, hat sich einer erbarmt und will dich abschleppen?
Boah Marc!
G (funkelt ihn an): Und dich?
M: Och du, kann nicht klagen.
Klar!?
G: Ach? Alle im Raum waren wieder nur dir verfallen, hmm?
M (breit grinsend): Natürlich, alle einschließlich du.
Na warte, Meier!
G (lacht): Das hättest du wohl gerne!
Nein, das ist eine Tatsache, so wie du mich die ganze Zeit angeschmachtet hast, Haasenzahn!
M (blickt neugierig über ihre Schulter u. versucht, einen Blick auf ihren Bogen zu erhaschen): Na sag schon, wie viele sind es bei dir?
Wird das jetzt wieder so ein Frauen-Männer-Wettkampfding oder was? Kannst du haben, Macho!
G (hält sich ihren Zettel an ihre Brust, damit er nicht draufschauen kann): Erst du!
M: Nein, erst du!
Du willst also wirklich spielen? Gut! Ich lasse dich schmoren.
G (grinst M provozierend an u. wendet sich S zu): Sabine und bei Ihnen?
Das kleine Luder!
S (errötet): Äh... zwei.
G (freut sich ehrlich für sie): Ist doch schön!
S (schaut verlegen auf ihre gelben Ballerinas): Äh... ja.
M (grinst S frech an): Oh! Na da geht ja wohl noch was heute Abend, Schwester Sabine!
G: Maaarc!
M (mit Unschuldsmiene): Was denn? Zum Geburtstag einen Mann! Hat sich unsere Sabine doch verdient, nicht? Und wenn ich mich recht erinnere, war das genau euer Plan.
S (mittlerweile rot wie eine überreife Tomate): Äh...
Marc kann manchmal so peinlich sein. Arme Sabine!
G (funkelt M böse an u. startet ein Ablenkungsmanöver, das gleichzeitig einer Meierschen Provokation gleich kommt): Ok Sabine, Sie sind unser Schiedsrichter.
S (versteht nicht ganz): Wie jetzt?
M (steht ebenfalls auf dem Schlauch): Bitte?
Dann schauen wir doch mal, wer heute Abend der eigentliche Feger war ... oder so.
G (reißt ihm seinen Zettel aus der Hand u. gibt ihn zusammen mit ihrem eigenen grinsend S): Gib ihr schon deinen Zettel!
M (protestiert): Was? Wieso?
G (ignoriert ihn u. schaut demonstrativ S an): Wer hat mehr Verehrer(innen), Sabine?
Boah, die muss auch aus jedem Scheiß einen Wettkampf machen!

Meine Güte! Die Spielchen zwischen den beiden hören wohl nie auf.

S (schaut unsicher zwischen beiden hin u. her, dann wieder auf die zwei Zettel, die sie in der Hand hält): Ääähhh...
M (sichtlich genervt): Nun machen Sie schon! Hab nicht ewig Zeit, hier dumm rumzustehen!
G (grinst): Marc, du bist auch nicht gerade der Geduldigste, hä?
M (blitzt sie an): Eh!
S (vergleicht ein letztes Mal mit zittrigen Händen die beiden Bögen, dann beginnt sie stockend mit der Verkündung): Also ... äh ... ze Wiener is ... mit 11 von 11...
M (verschränkt siegessicher seine Arme u. grinst G provozierend an): Kann ja nur EINERRRR ... (rollt das „R“ extra lang) ... sein!
Mist! Ich hab doch die Blicke der ganzen Frauen gesehen, als er rein kam. Sein Ego wird platzen. Er wird unausstehlich sein. Nein! Eigentor Gretchen! Meiercity schlägt Gretchenhausen haushoch mit elf Treffern. Na super!
S: ... gegen 10:11 ...
G (wird allmählich unruhig): Nun machen Sie es doch nicht so spannend, Schwester Sabine!

Lorelei Offline

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15.09.2010 17:32
#730 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Ihr wollt also eine schnelle Auflösung, hmm? Nun gut! Was die zahlenmäßige Verteilung und die damit verbundene Verwirrung betrifft, es stimmt schon, dass nicht jeder bei jedem gesessen hat, aber wir wissen ja, wie es um die Aura des Marc Meiers bestellt ist und wie die Frauenwelt darauf reagiert, egal ob man nun mit ihm kommuniziert hat (eher weniger) oder nur seine körperliche Anwesenheit spürt. Tja und Gretchen ist ja auch nicht gerade die Hässlichste ne!? In diesem Sinne.... Eure Lorelei




Sabine atmete noch einmal tief durch und gab das Ergebnis schließlich preis...

S: Die Frau Doktor!
Nein! Echt? Super! Juhu, Juhu, Juhu! Jetzt kann ich ihn erst recht ärgern.
M (klappt ungläubig die Kinnlade runter): WAS???
Niemals! Die hat doch mal wieder falsch gerechnet.
G (strahlt stolz über beide Backen u. lässt es sich nicht nehmen, M noch zusätzlich zu provozieren): Da siehst du es, Marc, ich krieg jeden rum! Hmm... Wen nehme ich denn jetzt?
M: Das ... das kann gar nicht sein! Geben Sie schon her, Sabine!

Marc riss der verdutzten Krankenschwester unsanft die beiden Zettel aus der Hand und las sich die tadellosen Ergebnisse durch...

Selbst das Arschloch! Ey, der hat doch gar nicht bei ihr gesessen! Mehdi, kriegt was zu hören! Das hat der doch absichtlich gemacht. GGGRRR!!!

G (reizt ihn noch mehr): Was denn Marc? Kannst du mit so viel Konkurrenz nicht umgehen?

Pfff! Was denn für Konkurrenz? Diese verzweifelten 0815-Käsetypen sind doch keine Konkurrenz für einen Gott. Die schaffen ja noch nicht mal die Bezirksliga!

Juhu, juhu, juhu! Gretchenhausen hat Meiercity erneut eine peinliche Heimspiel-Blamage zugefügt. Hihi!

Der sichtlich angefressene Oberarzt sah sich seinen Zettel noch einmal genauer an. Irgendetwas stimmte hier doch nicht, dachte er, und hatte damit nicht Unrecht. ... Nee jetzt oder? Das gibt es doch nicht! ... Er baute sich jetzt mit bedrohlich funkelnden Augen vor seiner grinsenden Freundin auf und fuchtelte wie wild mit dem Blatt Papier vor ihrem Gesicht herum...

G: Hä? Was ist denn los mit dir? Was hüpfst du denn hier wie ein Flummi auf und ab?
M (seine Augen formen sich zu kleinen Schlitzen): Eine hat ihre Bewertung nicht abgegeben!
G (zuckt unschuldig mit ihren Schultern): Ja und? Trotzdem hab ich mehr!
M (zeigt mit dem Finger auf sie u. platzt gleich): Du!
S (schaut überrascht zu G): Oh!
Das gibt Ärger! Sollte eventuell das Weite suchen!
G (versteht nicht, was er von ihr will): Was?
M (stemmt seine Hände an seine Hüfte u. funkelt sie sauer an): Wo hast du deinen Abstimmzettel?
G (verwirrt): Hä? Den was?
Das glaube ich ja jetzt nicht. Wenn ich nicht ihr Freund wäre, würde ich jetzt nen Blondinenwitz reißen.
M: Deinen Beurteilungszettel, wo du eintragen solltest, wen von den Spacken du noch mal wieder sehen willst.
Upps!!! Sch...!!! Den hatte ich doch... Oh! Den hab ich am Anfang in meine Tasche gesteckt, um später... Mist, Mist, Mist! ... Lächeln, Gretchen, immer lächeln!
G (beißt sich auf ihre Lippe u. schaut lieber S als M an, die ihr verständnisvoll zulächelt): Oh... den hab ich wohl...
M (verschränkt eingeschnappt seine Arme): Ja, vergessen abzugeben, du Trantüte.
G (schließt mit Unschuldsmiene ihren Satz): ... übersehen!?
S (an M gewandt): Heißt das, bei Ihnen fehlt nur die Stimme von der Fr. Doktor?
M: Jep!
Oh, oh! Ein Gewitter droht!

Gretchen lächelte verlegen und schaute sich zum heute zweiten Mal unauffällig nach den Notausgängen um... Peinlich Gretchen, echt peinlich! Fettnäpfchenalarm hoch 3! Darauf wird er noch in dreißig Jahren herumreiten! Obwohl... wieso sollte ich mich jetzt eigentlich mies fühlen? Er hat schon mal eine Niederlage bei der Jagd verdient. Also jetzt fürs Ego. Ich will ja gar nicht, dass er auf die Jagd geht. Ob Marc schießen kann? Äh... Egal! Schlimm genug, dass hier schon wieder alle auf ihn fliegen. Äh... Das heißt ja, Sabine müsste ... auch...? Gretchen warf Sabine einen bösen fragenden Blick zu, die daraufhin ihren Kopf senkte und nervös am Strohhalm ihres Cocktails nuckelte. Marc riss sie schließlich aus ihren Gedanken...

M: Also doch unentschieden!
G (schaut ihn verwirrt an): Äh... Wieso?
M (stöhnt genervt): Deine Stimme!?
G: Ja, die fehlt! Und? Hab trotzdem gewonnen!
Also jetzt schlägt’s wohl Dreizehn, Fräulein Unschuldig?
M (sucht ihren Blick): Heißt das etwa, du hättest nicht für mich abgestimmt?
G (cool): Wieso sollte ich das?
M (ringt nach Luft): Was?
Uhhh! Gretchenhausen hat Meiercity in seine Schranken verwiesen. Wir warten gespannt auf die Nachspielzeit, aber ein Sieg scheint ihr sicher. Hihi!
G (versucht sich ein Grinsen zu verkneifen): Also soweit ich mich erinnern kann, hast du nicht an meinem Tisch gesessen. Du bist weitergegangen.
M: Äh...
Shit!!! Aber trotzdem!
G (lacht triumphierend u. will gehen): Ja genau! Also ist das Ergebnis rechtskräftig. Ich bin der heißeste Feger des Abends. Hmm... Da werde ich jetzt mal zu den anderen gehen und schauen, was da noch so geht.
Boah! Nichts da, Fräulein Unschuldig!

Dr. Meier funkelte seine Freundin böse an und hielt sie am Arm fest...

G (protestiert lautstark): Au, du tust mir weh, Marc.
M (ignoriert ihr Gestrampel u. Gezeter): Du gehst nirgendwohin, du Feger du!
Hmm... Feger klingt eigentlich nicht so toll als Kompliment. Klingt, als wäre ich seine Putze. Gut, das bin ich zuhause schon, weil er ja nie einen Finger krumm macht. Aber wir haben ja jetzt Olivier.
G (grinst): Warum?
Aaahhh, du machst mich wahnsinnig! Weißt du das eigentlich, Haasenzahn?
M (trotzig): Darum!
G (ärgert ihn noch mehr): Doch eifersüchtig, was?
Argh! Ich hätte große Lust, sie jetzt über die Schulter zu schmeißen und nach draußen zu zerren. Und da kannst du erst was erleben, Haasenzahn.
M (blitzt sie an): Nein!
G (grinst sich eins): Natürlich!?
M (hält sie noch fester am Arm fest u. droht ihr mit dem Zeigefinger): Treib es nicht zu bunt, Haasenzahn! Du kommst jetzt mit nach Hause! Hast du verstanden!?
Püh!!! Das hättest du wohl gerne.
G (versucht sich vergeblich aus seiner Umklammerung zu lösen): Nein! Wieso sollte ich?
Also jetzt reicht es langsam mal mit diesen albernen Spielchen. Sind wir im Kindergarten oder was? Und Sabine ist dann die Nanny? ... Äh... Nee! ... Ok, Meier, schalt mal wieder auf Normalmodus.
M (legt jetzt auch noch seine zweite Hand an ihr anderes Handgelenk): Weil da ein geiler Typ auf dich wartet!
Juhu!
G (grinst in sich hinein u. genießt seine bedrohliche Nähe in vollen Zügen): Ach und wer sollte das sein?
Boah! GGGRRR!!! Die macht mich fertig echt! AAAAAhhhhh!!!
M (verdreht genervt die Augen): Haasenzahn!!!
Hihi! Oh er ist so was von sauer! Ich liebe es!


Peter Lustig, Gretchens erneut abgewiesener Ex-Verlobter, stand traurig und allein in der Nähe des Ausgangs und zischte sein mittlerweile drittes tröstendes Bier. Sein Blick fiel zufällig auf die Bar und Gretchen. Die ganze Situation dort kam ihm irgendwie spanisch vor und beunruhigte ihn zugleich. Er beschloss, einmal mutig zu sein und zu handeln. Er stellte seine Bierflasche auf einen der leeren Tische ab, zog dann seine Hose zu Recht und strich sich durch seine Haare. Langsam und entschlossen ging der besorgte Kinderarzt durch die sich unterhaltenden oder tanzenden Kandidatenpärchen, die sich anscheinend gefunden hatten, hindurch auf die kleine Bar zu. Peter wollte seine schöne Ex-Verlobte von ihrem aufdringlichen Macho-Verehrer erlösen. Er hatte Gretchen fest im Blick und dachte, der unverschämte Typ von vorhin würde immer zudringlicher werden und dass sie vielleicht seine Hilfe benötigen könnte. Er wusste ja nicht, wer der Mann, der sie immer mehr bedrängte, in Wirklichkeit war. Und Peter hegte trotz Abfuhr von vorhin noch immer die kleine Hoffnung, dass das doch noch etwas mit Gretchen werden könnte. Sie gehörten doch zusammen. Das Schicksal hatte sie damals an der Uni Köln zusammengeführt und es konnte doch kein Zufall sein, dass sie sich ausgerechnet heute hier wieder getroffen hatten. Keinen Gedanken verschwendete er mehr darin, dass er damals diese Traumfrau durch Selbstverschulden hat gehen lassen. Ja, das war sie für ihn, die Traumfrau schlechthin, der Inbegriff einer Traumfrau, seine Traumfrau, dachte er bewegt. Sie hatte sich unheimlich verändert, zum Positiven. Das Leidenschaftliche, Temperamentvolle und Widerspenstige an ihr hatte ihn heute wahnsinnig beeindruckt und ließ ihn nicht mehr los. Er wollte die neue Gretchen Haase, die er noch nicht kannte, unbedingt kennen lernen...

Lorelei Offline

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16.09.2010 09:05
#731 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Oh! Da hab ich euch aber wieder kalt erwischt, hä? Viel Spaß jetzt mit dem Retter der Enterbten oder wem auch immer. LG Lorelei




Peter hatte sein Zielobjekt schließlich erreicht und baute sich nun vor Gretchen und Marc auf, die ihn ungläubig anstarrten...

Was will denn der Sitzpinkler hier schon wieder?
P (mit bedrohlich tiefer Stimme): Belästigt dich der Mann, Gretchen?
Hat der sie noch alle? Du bist doch hier derjenige, der belästigt, du Hampelmann.
G (kneift ihre Augen zusammen): Äh... Peter!
Der schon wieder! Er gibt einfach keine Ruhe! Wie oft denn noch?
M (schaut ihn bitterböse an u. hält G umso enger fest): Nein, tue ich nicht, du Vollidiot. Die gehört mir!
G/P (überrascht): Was?
Macho! Ich gehöre niemandem! Wenn schon, dann gehörst du mir, Marc!
P (lässt sich davon nicht beeindrucken u. will G weiter schützen): Ich rufe die Polizei, wenn Sie nicht sofort die Frau loslassen!
Ey, ich tret dir gleich in die Eier, wenn du nicht verschwindest, du Möchtegern-Spargeltarzan für Arme. Willst du hier einen auf Robin Hood machen oder was? Pass nur auf, wer hier seine Pfeile verschießt.
M (mittlerweile stinksauer lässt er G los u. tippt P provozierend mit dem Finger auf seine Hühnerbrust): Eh, geht’s noch? Du sagst mir gar nichts, du Spako!
G (versucht ihn zu beruhigen u. will kein Aufsehen erregen): Marc! Lass ihn bitte!
P (geht irritiert einen Schritt zurück u. schaut G an): Marc? Ihr... ihr kennt euch?
M (geht den einen Schritt mit u. plustert sich nun vor P auf): Jep! Besser als du denkst, Freundchen.
P (schaut unsicher zwischen den beiden hin u. her): Was? Wieso? Woher?
Ok, dann bleibt mir also doch nichts anderes übrig. Hoffentlich verschwindet er dann endlich.
G: Er ist mein Chef.
P (mustert M abfällig mit hochgezogenen Augenbrauen): Ach?
Süße, was soll denn das? Warum denn so bescheiden?
M (stellt sich nun hinter G u. schlingt seine Arme um ihre Taille): Jep! Ihr Oberarzt, Freund und ... Liebhaber.
Na klar, dass Marc das auch noch hervorheben musste! Macho! Gleich geht ein Gockelkampf los. Ich seh das schon kommen. Oje!!!
P (klappt schockiert die Kinnlade runter): Bitte? Aber du hast doch gesagt, dass...
M (lässt seine Hände abrupt von ihr ab u. dreht sie so, dass sie ihm ins Gesicht schauen muss): Was hast du ihm gesagt?

Gretchen kniff ängstlich ihre Augen zusammen... Oh nein!

Hat die mich etwa verleugnet? Wie ist die denn drauf? Na warte, komm du mir nach Hause, Haasenzahn!
G (mit unschuldigem Dackelblick): Ich... ich hab gar nichts gesagt.
Wie nichts? Sonst schiebt sie doch jedem, den sie kennt, die Info in den Arsch, dass sie den geilsten Typen der Welt abbekommen hat.
P: Aber vorhin das war doch....
M (wird allmählich sauer): Was war vorhin? .... Du hast ihm doch schöne Augen gemacht!
G (verteidigt sich vehement): Was? Nein! Hab ich nicht!
P: Doch hast du!
Waaas??? Also das ist jetzt...
G (dreht sich empört zu P um): Was? Peter, ey wann checkst du es endlich? Ich will nichts mehr von dir. Nie, nie mehr!
Geht doch!
M (stellt sich stolz neben sie, nimmt demonstrativ ihre Hand u. schaut P provozierend an): Also zisch ab! Wir haben noch was vor.
G (schaut M verwirrt an): Haben wir?
M (mit dreckigem Grinsen auf den Lippen): Ja, haben wir!
G (errötet leicht): Oh!
P (zeigt stockend zwischen beiden hin u. her): Ihr ... ihr seid also... wirklich...?
Boah! Nicht nur ein Turnbeutelvergesser, sondern ein Allesvergesser. So ein Nullraffer!
M (stöhnt u. rollt mit den Augen): Ja verdammt! Wie blöd bist du eigentlich!
G (drückt seine Hand, um ihn zu Recht zu weisen): Marc!
M (platzt langsam der Kragen): Also echt jetzt, ich versteh nicht, was du an dem Waschlappen gefunden hast!
Oh, oh, der Gockel ist doch noch nicht vertrieben.
P (fühlt sich angegriffen u. verteidigt sich u. seine alte Beziehung): Ich muss doch sehr bitten! Wir haben uns sehr geliebt!
Haben wir nicht, Peter! Sonst wäre mir das nicht so leicht gefallen, Köln den Rücken zu kehren und neu anzufangen.
M (funkelt ihn sauer an u. drückt Gs Hand umso fester): Ach habt ihr das? Ich hab da aber etwas anderes gehört?
Oh, oh!
P (schaut verunsichert zu G): Was? Aber... Gretchen?
G (will das Schlimmste noch verhindern, kommt aber zu spät damit): Marc, es reicht jetzt, ja!
M (lässt abrupt ihre Hand los, baut sich breitbeinig vor ihr auf u. gestikuliert wild zwischen ihr u. P hin u. her): Hey, du bist seit 20 Jahren in mich verschossen, also kannst du den ... den Grottenolm gar nicht geliebt haben!
Oh nein, jetzt kommt er mir wieder so. Marc Meier, denkst du etwa, die Welt hat sich die ganzen Jahre nur um dich gedreht? Es gab eine Zeit, da war Peter... äh... ja was eigentlich? Ich weiß es nicht. Äh... Aber das Thema habe ich ja Gott sei dank erfolgreich hinter mir gelassen!
P (der Groschen fällt endlich): Was? Aber das heißt ja... Sie... Sie sind Marc Meier?
Oh sieh mal einer an, sie hat ihm von mir erzählt. Also doch immer geliebt. Hach...
M (grinst triumphierend): Höchstpersönlich!

Lorelei Offline

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16.09.2010 22:08
#732 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Na seid ihr schon so auf Entzug? Gut, dann werden wir mal so langsam darauf hinauslaufen, worauf es hinauslaufen soll. Und liebe Aza, ein Grottenolm ist ein in Höhlengewässern lebender Schwanzlurch aus der Familie der Olme. Wenn du mehr darüber wissen willst, frag am besten den Biolehrer deines Vertrauens oder ein großes bekanntes Internetlexikon. Oder du schreibst gleich direkt an Peter Lustig. Der könnte eventuell etwas Trost und Zuspruch gebrauchen. So und jetzt viel Spaß mit dem neuen Teil. Lorelei



Peters bisher entsetzter Gesichtsausdruck wich nun einem enttäuschten...

P (zu G): Also hast du es doch noch geschafft? Du hast endlich das bekommen, was du immer gewollt hast. Du hast ihn nie vergessen! Nicht mal, als wir zusammen waren?
G (schaut verlegen auf ihre Füße): Äh... nein ... also jetzt nicht die ganze Zeit ... naja vielleicht doch schon .... ein bisschen, aber... das hat doch mit uns... also was da war oder nicht war... äh... nichts...
M (legt seinem Arm um ihre Taille u. bringt sie mit seiner Nähe ganz aus dem Konzept): Haasenzahn!
G (seufzt u. traut sich, Peter endlich ins Gesicht zu schauen): Ok! Ja, ich habe Marc nicht vergessen! Aber das hat nichts mit uns zu tun, also was früher war, meine ich.
Und ob es was damit zu tun hat, Haasenzahn.

Jetzt müsste er es doch endlich kapiert haben oder?

P (schaut G sichtlich geknickt ein letztes Mal an): Verstehe! Wenn es das ist, was du willst? Bitte! Dann werd doch glücklich mit dem Arschloch, Gretchen!
G: Peter!

Peter drehte sich um und zog beleidigt von dannen. Marc rief ihm noch hinterher....

M: Das werden wir! ... Trottel!
G (vorwurfsvoll): Marc, musste das sein?
M (schaut sie unschuldig an): Natürlich! Sonst checkt der das doch nie.
Naja, vielleicht hat er Recht. Aber man hätte es auch sensibler lösen können.
G (löst sich aus Marcs Umarmung u. dreht sich zum Barkeeper um, der die Szene die ganze Zeit amüsiert beobachtet hat u. sie jetzt frech angrinst, was sie mit einem grimmigen „Sparen Sie sich jeglichen Kommentar!“-Blick quittiert): Hmm! ... Noch nen Caipi, bitte!
M (irritiert): Was? Ich... ich dachte, wir gehen jetzt?
Nicht nach dem ganzen Theater, mein Lieber!
G (bezahlt ihren Drink, dreht sich wieder zu M um, der sie verdutzt anschaut, nimmt einen großen Schluck aus ihrem Glas u. schaut ihn dann provozierend an): Nein, tun wir nicht! Du vielleicht. Ich weiß ja nicht, was du noch so vorhast, aber ich bleibe. Ist gerade so schön hier, nicht Sabine? ... Sabine?

Gretchen schaute sich verdattert nach beiden Seiten um, aber das fröhliche Geburtstagskind stand nicht mehr neben ihr... Hä? Wo ist sie denn abgeblieben? Die stand doch gerade noch hier! ... Marc lachte sich innerlich schlapp über seine schmollende Freundin, dann schaute er sich ebenfalls in dem Restaurant um und konnte kaum glauben, was er da sah....

M (lacht): Die checkt gerade den Knechtelsdorfer ab!
G (dreht sich zur Tanzfläche um u. sieht S in der Ferne): Nee jetzt echt?
M: Woah, die geht aber ran!
Das gibt’s doch nicht!
G: Und was ist mit ihrem süßen Pathologen?
Süß? Dieser Edward Cullen für Arme?
M: Der Totengräber war ihr wohl dann doch zu gruselig. Wobei das ist der trottelige Ösi ja auch.

Gretchen sagte nichts weiter dazu und beobachtete stattdessen interessiert, an ihrem Cocktail nippend, wie Sabine Maurice Knechtelsdorfer zum Tanzen aufforderte und wie die beiden dann zusammen zu alten ABBA-Hits tanzten und sich dabei angeregt zu unterhalten schienen. ... Naja zumindest für sie hat sich der Abend gelohnt. ... dachte die blonde Ärztin, lächelte, wippte mit dem Fuß zu der Musik und nahm noch einen großen Schluck aus ihrem Glas, welches sie dann auf den Tresen abstellte. Nach einer Weile des stillen Belauerns sprach Gretchen ihr Herzblatt dann doch noch einmal an, das gelangweilt neben ihr an der Theke lehnte und gezwungenermaßen das Balzverhalten jung gebliebener Mittdreißiger in der Paarungszeit aus nächster Nähe beobachtete.... Trottel! GsD hab ich so was nicht nötig.

G (schüchtern u. mit zusammengepressten Lippen): Du Marc?
M (seufzt erleichtert u. dreht sich lächelnd zu ihr um): Ja?
G (mit gesenktem Blick): Es tut mir leid. Ich hab da vorhin ... also eigentlich ja den ganzen Abend lang ... wohl etwas übertrieben.
Etwas? Das ganze Datingdings hier war überzogen übertrieben. Aber es hat schon Spaß gemacht, sie so zu reizen. Ihr ging es da wohl genauso. Ich kenn sie doch. Insgeheim hat sie mich doch angefleht, mich zu ihr zu setzen, um sie von den ganzen impotenten Waschlappen zu erlösen.
M (grinst): Tust du das nicht immer.
Gar nicht wahr! ... Idiot!
G (beleidigt): Hey!
Ach Süße, das hättest du alles auch viel leichter und stressfrei haben können.
M (lächelt charmant): Komm mal her! ... (zieht G von ihrem Hocker, nimmt sie in den Arm u. drückt sie fest an seine starke Brust) ... Wenn du die Auswahl hättest, wen von den ganzen Spacken würdest du nehmen?
G (erst gespielt nachdenklich, dann muss sie aber doch grinsen): Den allergrößten!
Boah! Das Luder!
M (schiebt sie etwas von sich weg u. schaut sie Stirn runzelnd an): Was? Wie meinst du das jetzt?
Hach... du blöder Idiot!
G (lacht): So!

Gretchen zog Marc am Kragen seines dunklen Jacketts ganz nah an sich heran und presste ihre warmen weichen Lippen auf die seinen. Sie küsste ihr Herzblatt so leidenschaftlich auf den Mund, so dass er ganz schwindelig zu werden drohte und sie umso fester an sich drücken musste. Seine Hände wanderten begierig über ihren Rücken und platzierten sich schließlich dort, wo sie perfekt hingehörten, nämlich direkt auf ihrem wohl proportionierten Hintern. Wie jedes Mal wenn sie sich küssten und alles um sich herum vergaßen, brannte nach kurzer Zeit die Luft. Immer hemmungsloser gaben sie ihren überschäumenden Gefühlen freien Lauf und knutschten so wild und definitiv nicht jugendfrei miteinander, so dass die Zimmertemperatur in dem kleinen französischen Restaurant von Minute zu Minute um ein halbes Grad anstieg und Erika Berger, die die Szenerie von Weitem mit einem stolzen Lächeln beobachtete, zu einem Fächer greifen musste, um sich Luft zu fächeln zu können. Gretchen Haase und Marc Meier bekamen die teils entsetzten, teils begeisterten Blicke der anderen und deren nervöse Räusperversuche gar nicht mit und küssten sich, als ob es kein Morgen gäbe, bis sich der winzig kleine Teil von Gretchens Gehirn, der noch nicht heruntergefahren war, meldete und mit roten „Achtung, Achtung!“-Leuchtsignalen dem wilden Treiben versuchte, Einhalt zu gebieten. Die heftig nach Luft schnappende blonde Ärztin legte eine Hand auf seine linke Brust, wo sie fasziniert sein wild pochendes Herz spürte, drückte ihn sanft ein Stück von sich weg und löste sich so langsam von Marcs feurigen Lippen, die wie Pattex an ihren klebten. Atemlos und mit roten Wangen schaute der Oberarzt seine Assistenz an...

M: Was ist?
G (ebenfalls mit erröteten Wangen): Marc, hast du überhaupt mitbekommen, wo wir gerade sind? Die kucken schon!
M (grinst schweinisch): Na und? Es ist doch das Hauptziel so einer doofen Fleischbeschau-Veranstaltung, am Ende jemanden abzuschleppen. Speeddating ist die Vorstufe von Speedboat-Fahren! Und genau das werde ich jetzt auch tun.
G (entsetzt): Was?
Oh..... Gott!

Lorelei Offline

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17.09.2010 17:12
#733 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallöchen! Anmerkung zum letzten Teil: Was K+S betrifft, Sabine würde sagen, es ging ums Geschäft. Also macht euch da mal keine Gedanken. Sonst hätte es ja den Günni nicht gebraucht. Und nun zu dem mit Spannung erwarteten neuen Teil. Also zumindest den ersten Teil dieser Szene. Musste sie nämlich noch mal splitten, weil sie zu lang geworden ist und mein Vorrat im Moment eh sehr eng bemessen ist. Auf vielfachen Wunsch und weil das letzte Mal schon ewig her ist (Fahrstuhl! ) und ich von Aza zu dieser Szene inspiriert und von Kate und dem Teufelchen dazu animiert worden bin , habt ihr hier endlich mal wieder etwas Herzerwärmendes und Heizungssparendes. Dieser Teil hier ist noch der eher harmlose Einstieg, der nächste ist dann definitiv FSK 21 und nichts für die Kücken unter euch. Also seid schon mal vorgewarnt. So und jetzt viel Spaß! Eure Lorelei




Noch bevor Gretchen weiter protestieren konnte, hatte Marc sie auch schon am Handgelenk gepackt und mit einem frechen Grinsen auf den Lippen von der Bar weggezogen. Er schaute sich schnell um, entdeckte ein geeignetes Zielobjekt und zerrte seine zappelnde und sich unter seinem festen Griff windende Freundin Richtung „öffentliche Örtlichkeiten“. Fassungslos starrte sie ihren wild gewordenen Freund an, als dieser sie drei Sekunden später in die Damentoilette bugsierte. Dort riss sie sich empört von ihm los und baute sich stinksauer vor ihm auf...

G: Marc, hast du den Verstand verloren?

.... schimpfte die blonde Ärztin aufgebracht. Marc grinste nur spitzbübisch, drehte ihr den Rücken zu und kontrollierte nun unter den sechs Toilettentüren, ob sie alleine hier waren....

M: Rate mal, wer kräftig dazu beigetragen hat, Haasenzahn?

Oh! Ich habe den Tiger herausgefordert.

Dr. Meier zwinkerte seiner völlig sprachlosen Assistenz neckisch zu, als er an der letzten Toilettentür angekommen war. Doch ganz so allein, wie er anfangs gedacht hatte, waren die beiden nicht, denn als er gerade unter die Tür kucken wollte, sprang genau diese auf und präsentierte eine schockierte aufgetakelte Blondine in einem extrem knappen pinkfarbenen Outfit, die den dunkelhaarigen Mann, der abrupt zurückgeschreckt war, um einen Aufprall mit der Tür zu vermeiden, erst anzüglich angrinste und mit gierigen Blicken auszog, dann aber ihre ebenso blonde, dafür aber naturblonde Konkurrentin hinter seinem Rücken neidisch beäugte. Gretchen wäre am liebsten im Erdboden versunken und musterte peinlich berührt die weiß-schwarzen Kacheln auf dem Fußboden. Der heißblütige Oberarzt verdrehte nur die Augen beim Anblick des blondgefärbten Busenwunders, das ihm frech zuzwinkerte, ging dann drei Schritte zurück und legte seine Hände provozierend um Gretchens Taille, die daraufhin überrascht aufschaute und ihren Liebsten kurz anlächelte. Barbie schnaufte laut auf, stöckelte, ohne die beiden eines Blickes zu würdigen, an ihnen vorbei, wusch sich rasch ihre Hände, trocknete diese ab, griff nach der Türklinke und verließ die Örtlichkeit, aber nicht ohne vorher noch einmal neidisch zu der anderen Blondine zu schauen, die sich anscheinend den geilsten und aufregendsten Typen des Abends gekrallt hatte, den sie eigentlich vorhatte, mit nach Hause zu nehmen. Die Tür fiel laut ins Schloss. Gretchen atmete erleichtert aus, als die andere Frau die Toilettenräume verlassen hatte...

G (legt ihre Stirn an seine Schulter): Gott, war das peinlich. Die denkt doch jetzt sicherlich....
M (grinst schweinisch): Natürlich denkt die das. Die hätte doch am liebsten deinen Part übernommen.
G: Maaarc!

Gretchen funkelte Marc empört an und trat ihm vors Schienbein. Er jaulte vor Schmerz kurz auf...

M: Au! Spinnst du?
G: Du spinnst! Wenn du denkst, du könntest mich hier... hm... hm...
M (breit grinsend): Jaaaa?
Oh nein! Nicht schwach werden, Gretchen!
G (schlägt ihm auf seine Hand, die Richtung Haaschen Allerwertesten wandern will): Das kannst du gleich mal vergessen.
M (schlingt seine Arme trotz heftigen Widerstand todesmutig um ihre Taille u. nimmt sie in Klammergriff): Hmm!? Ich vergesse mich auch gleich, wenn du mich nicht sofort küsst.
G (blitzt ihn böse an): Wag es ja nicht!
Und ob ich das tun werde! Du entkommst mir nicht, Haasenzahn. Diesmal nicht!

Gretchen schaffte es irgendwie, sich aus seiner festen Umklammerung zu lösen und ging ein paar Schritte rückwärts, nicht ohne ihn, aus Sicherheitsgründen, fest im Blick zu behalten. Marc folgte ihr wie ein hungriger Tiger, der auf der Lauer gelegen und sein nächstes Opfer anvisiert hatte. Die blonde Ärztin spürte den rettenden Ausgang hinter sich, als sie mit dem Rücken plötzlich gegen die Tür stieß, und wollte nach der Klinke greifen. Doch der Tiger war schneller und schlug erbarmungslos zu. Marc ergriff blitzschnell ihre Handgelenke und fixierte sie über ihren Kopf. Dann presste er sein zappelndes Mädchen mit seinem gestählten Körper gegen die Tür, so dass sie sich nicht mehr rühren konnte, und funkelte sie dabei voller Begierde an. Gretchen wollte sich noch wehren, aber da war es bereits um sie geschehen. Sie spürte sein Verlangen mit jeder Faser ihres Körpers und in ihr wuchs die Lust auf mehr. Sie blitzte ihn mit ebenso feurigen Augen an und ließ es schließlich geschehen. Marc merkte, dass die widerspenstige Furie in seinen Armen ruhiger wurde und jeglichen Widerstand fallen ließ. Aus dem Augenwinkel heraus erkannte er, dass ein Schlüssel in der Tür steckte und drehte diesen schnell um, denn er wollte bei seinem Vorhaben nicht gestört werden. Gott sei Dank war der Oberarzt so weitsichtig gewesen, denn im selben Moment wurde von außen die Türklinke heruntergedrückt. Gretchen hielt den Atem an und schaute Marc ängstlich an. Das war genauso eine Situation, die sie unbedingt vermeiden wollte. Sex an öffentlichen Orten, auch wenn der Gedanke daran aufregend war, barg nun mal immer die Gefahr, entdeckt zu werden. Auch Marc war eine leichte Panik anzusehen. Auch wenn Sex an verbotenen Orten für ihn nichts Neues war, er schon mehrfach dabei ertappt worden war und einmal beinahe von der Polizei beim nächtlichen Liebespiel in einem öffentlichen Springbrunnen auf dem Alex erwischt worden wäre, wusste er, dass bei Gretchen eine gewisse Hemmnis in diesen Dingen bestand. Er wolle sie nicht in Verlegenheit bringen. Das könnte er sich niemals verzeihen. Er hielt ihr einen Zeigefinger vor den Mund und sie verhielten sich mucksmäuschenstill. Nach mehrmaligen Klink- und Klopfversuchen gab die lästige Störerin schließlich entnervt auf. Man hörte durch die geschlossene Tür nur noch ein lautes Fluchen, das immer leiser wurde. Der liebeshungrige Oberarzt bekam das aber schon gar nicht mehr mit, denn seine Augen hingen gefesselt an einem himmelblauen Meer, das ihn sehnsüchtig anfunkelte. Und als Gretchen plötzlich ihre Lippen öffnete und seinen Finger aufnahm und lustvoll daran lutschte, war es ganz um ihn geschehen. Ein Erdbeben durchfuhr seinen Körper und er konnte sich nicht mehr länger zurückhalten. Fordernd presste er seinen Körper gegen ihren und rieb sich an ihr, so dass ihr fast die Luft zum Atmen wegblieb. Gretchens Knie wurden weich und ihr Herz klopfte ihr bis zum Hals. Sie hatte den Tiger heute Abend herausgefordert und war kläglich gescheitert, denn er hatte sie doch noch gefangen genommen, was sie sich insgeheim den ganzen Abend über schon gewünscht hatte. Es gab kein Entkommen mehr, denn Marc hatte mittlerweile seine Hände rechts und links von ihrem Kopf platziert und sie somit gänzlich eingeschlossen und von sich eingenommen. Selbst wenn sie gekonnt hätte, sie wollte nicht mehr fliehen. Zu aufregend war der Moment. Außerdem versagten ihr ihre Beine den Dienst. Wenn sie sich nicht mit dem Rücken an die Tür angelehnt hätte, wäre sie aufgrund des Wackelpuddings in ihren Knien schon längst zusammengesackt. Seine leuchtenden smaragdgrünen Augen hatten Gretchen völlig in ihren Bann gezogen. Und sein vor Erregung bebender Körper machte sie schier wahnsinnig. Mit Haut und Haaren wollte sie ihn jetzt auffressen. Als sich Marcs glühenden Lippen langsam auf ihre zu bewegten, kam sie ihm schnell entgegen. Schneller als er es erwartet hätte. Schmunzelnd nahm er zur Kenntnis, wie sich ihre Arme blitzschnell um seinen Nacken legten und sie sich stürmisch an ihn schmiegte. Ihr Kuss brannte auf seinen Lippen. Sie entfachte ein Feuer in ihm, das er nicht mehr bändigen konnte. Er presste sich aufreizend an ihren weichen Wahnsinnskörper und drehte sich mit ihr unbewusst um seine eigene Achse. Sie taumelten durch den kleinen Raum. Seine Knie wollten wegbrechen, als ihre Küsse immer zügelloser und ungehemmter wurden. Er suchte Halt an einer der Toilettentüren, gegen die er sie jetzt drückte. Doch da diese nicht verschlossen war, sprang sie auf und brachte das wild knutschende Paar fast aus dem Gleichgewicht. Sie stolperten in die Kabine und Gretchen landete unsanft mit ihrem Hinterteil auf dem GsD geschlossenen Toilettendeckel. Marc konnte seinen Fall gerade noch so mit seinen Händen an der Wand hinter ihr abhalten......

Lorelei Offline

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18.09.2010 16:42
#734 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Ein wunderschönes Wochenende wünsche ich euch allen. Habe gerade gesehen, dass die 100.000er Marke überschritten ist. Ähm... Danke, danke, danke für eure Treue. So und zur Feier des Tages, dass ich euch schon seit über einem Jahr mit meinem dilettantischen Geschreibsel quäle, habe ich wieder ein kleines, naja größeres Highlight für euch. Der nächste Teil ist, wie bereits angekündigt, leider nur für Erwachsene über 21 zugelassen! Sorry! Die Jüngeren unter euch dürfen leider erst morgen wieder einschalten. Und Vorsicht: Ich nehme Stichproben. Also haltet euch daran! Allen anderen wünsche ich jetzt ganz viel Spaß. Lehnt euch entspannt zurück! Eure Lorelei




Beide fingen lauthals an zu lachen, so herzhaft, dass sie sich bald den Bauch halten mussten vor Lachen. Marc reichte seiner Tränen lachenden Freundin schließlich seine Hand, um ihr aufzuhelfen. Sie hielten sich sekundenlang an ihren Händen fest und waren plötzlich wieder ganz ernst. Marc strich Gretchen sanft eine verirrte Strähne aus ihrem Gesicht und legte dann seine Hand an ihre Wange. Sie lächelte und schloss für einen Moment ihre Augen. Der wahnsinnig verliebte Mann schaute seine aufregende, süße, sanfte Traumfrau einfach nur an und war glücklich, sie jetzt endlich festhalten zu können. Er legte seine Arme um ihre Taille und drückte sie an sich. Nichts anderes hatte er sich heute Abend gewünscht....

M (atemlos): Weißt du eigentlich, wie wahnsinnig du mich heute gemacht hast?
G (ebenso atemlos): Und du mich erst.
M (schaut sie gespielt ernst an): Keine anderen Männer mehr für dich! Ist das klar!?
G (lacht): Wenn du in Zukunft deine Finger von Maria lässt.
M (lacht ebenfalls u. hebt kurz seine Hände): Gott bewahre! Konkurrenzkampf ja, aber Nahkampf lieber nicht. Die ist mir zu biestig.
G (funkelt ihn verführerisch an): Und was bin ich dann?
M (blickt sehnsüchtig zwischen ihren Augen hin u. her u. seufzt leise): Der Wahnsinn!
Und plötzlich ist er zahm wie ein Stubentiger. Hach... Ich lieb dich so, Marc.

Gretchen stellte sich auf ihre Zehenspitzen, nahm lächelnd sein Gesicht in ihre Hände und presste sanft ihre warmen vollen Lippen auf seine. Marc schlang augenblicklich seine Arme wieder um ihre Taille und sie verkreuzte ihre Hände hinter seinem Nacken. Erst sehr gefühlvoll und sanft, dann immer leidenschaftlicher streichelten sich ihre Zungenspitzen. Schließlich intensivierten sie von Minute zu Minute ihr aufregendes Spiel. Gretchen drückte Marc in der engen Kabine gegen die nun geschlossene Tür und streichelte ihm immer wieder aufreizend über seinen bebenden Brustkorb. Auch Marc konnte seine Finger nicht von seiner schönen Freundin lassen und hatte bald wieder Betriebstemperatur erreicht. Fordernd strich er ihr erst über den Rücken und dann über ihren Po. Auch Gretchens Hände verharrten mittlerweile an Deutschlands knackigsten Ärztehintern und kniffen immer wieder hinein. Immer wilder und hemmungsloser küssten sich die beiden. Marcs Hände wanderten dabei unter ihre Bluse und strichen Zentimeter für Zentimeter ihre samtene Haut nach oben. Er drehte sich mit ihr und presste nun sie gegen die Tür. Gretchen stöhnte leise auf unter seinen zarten Berührungen, die eine Gänsehautspur bei ihr hinterließen. Marc knöpfte nun die obersten Knöpfe ihrer Bluse auf und schob den Stoff ein Stück über ihre Schulter, auf die er kleine Küsschen setzte. Gretchen kicherte. Sein Mund fuhr als nächstes ihren Hals entlang und liebkoste ihre empfindlichste Stelle an der Halsbeuge, an der sie jedes Mal jegliches Gefühl für Zeit und Raum verlor. Gretchen legte ihren Kopf leicht in den Nacken und genoss mit geschlossenen Augen seine betörenden Berührungen. Seine Lippen hatten mittlerweile ihr Dekolletee erreicht und fuhren immer tiefer. Marc hob seinen Kopf kurz an und seine gierigen Blicke streiften nun über ihre vollkommene Weiblichkeit, die, nachdem er den Rest der Knöpfe der Bluse gelöst und diese auseinander geschoben hatte, nur noch von einem hellblauen Spitzen-BH bedeckt war. Dieser wunderschöne Anblick war eine Offenbarung für ihn und raubte ihm einmal mehr den Atem. Gretchen schaute ihn verführerisch an, als seine Hände sich auf ihren bebenden Busen legten und er langsam das hauchdünne Stück Stoff etwas zur Seite schob und die zarten Knospen zum Vorschein kamen. Vorsichtig streichelte er erst mit den Fingerkuppen über ihre Brustwarzen, die sich augenblicklich aufrichteten und hart wurden, dann legte er seine brennenden Lippen darauf. Gretchen stöhnte leise und schloss ihre Augen erneut, als er sich daran festsaugte und sie mit seiner Zungespitze umspielte. Seine Hände hatten mittlerweile wieder das Epizentrum erreicht und kneteten fordernd ihren Hintern. Gretchen krallte ihre Finger in seine Haare und verwuschelte diese, während er sich grinsend weiterhin an ihrem auf und ab wippenden Dekolletee zu schaffen machte. Die Erregung der beiden stieg allmählich ins Unermessliche. Schon längst hatten sie vergessen, wo sie sich gerade befanden und hörten nicht, wie wieder jemand an der Außentür des Waschraums rüttelte. Mit einem Ruck zog Gretchen den von der Heftigkeit ihres Vorgehens überraschten Oberarzt an den Haaren wieder nach oben, blickte ihn kurz verlangend an und presste dann wieder ihre glühenden Lippen auf seine. Es folgte ein Kuss, der Marc völlig den Verstand raubte. Sie küsste ihn nahezu besinnungslos. Jegliche Hemmungen legten sie ab. Verlangend presste er seine feurige Freundin wieder gegen die Toilettentür und wanderte mit seinen Händen jetzt noch tiefer, nämlich unter ihren Rock. Gretchen erschauderte, als sie seine warme Hand langsam ihr Bein immer höher streichen fühlte, und intensivierte ihren Kuss. Tief drang ihre Zunge in seinen Rachen und spielte mit der seinen, während seine linke Hand endlich ihr Ziel erreichte und sanft über ihre noch verhüllte intimste Stelle rieb. Sie löste ihren Kuss abrupt und ihr entfuhr ein lauter Seufzer, den Marc mit Genugtuung zur Kenntnis nahm. Er legte seine freie Hand wieder an ihren Busen und streichelte ihn zärtlich, während die andere ihr verbotenes Spiel weiter trieb und Gretchen an den Rand des Wahnsinns führte. Marc blickte ihr dabei tief in die Augen und sah darin dasselbe starke Verlangen, das er in dem Moment empfand. Er wollte sie so sehr. Und ihr ging es da nicht anders. Sie erwiderte seinen sehnsüchtigen Blick und begann nun ungeduldig an seiner Hose zu zerren. Mit Schwung hatte sie den Gürtel aus seinen Schlaufen gezogen und gegen die Toilettenwand geknallt. Gretchen fuhr erschrocken zusammen bei dem lauten Geräusch, der einem Peitschenschlag gleich kam, und ihre Wangen füllten sich augenblicklich mit roter Farbe. Marc lachte nur und legte beruhigend seine Hand an ihre Wange...

M (sanft): Hey! Keine Panik, Haasenzahn! Wir sind alleine hier.
G (unsicher, ob sie den letzten Schritt wirklich gehen sollte): Wirklich? Aber... Ich...
M (legt ihr behutsam einen Finger an ihre Lippen u. raunt mit heiser Stimme): Sssht! Keinen Rückzieher, Haasenzahn! Ich will dich! Ich will dich so sehr.
G (blickt in seinen strahlenden grünen Augen hin u. her, die sie irgendwie beruhigen): Ich.... ich dich doch auch.
M (reibt sich wieder verführerisch an ihr u. flüstert ihr leise ins Ohr, bevor er wieder daran knabbert): Ich weiß!

Gretchen kicherte verlegen. Sie ließ ihre letzten Bedenken endgültig fallen und gab sich ihm schließlich ganz hin. Die blonde Frau räkelte sich lasziv vor ihrem Liebhaber und schupste diesen dann mit einer flinken Handbewegung auf die Toilettenschüssel. Marc schaute sie völlig verdutzt an. Doch als dieser aufregende Vamp dann einen Fuß auf sein Knie stellte, verstand er, was Sache war. Marc grinste sie an, als er zitternd den Reißverschluss ihres Wildlederstiefels nach unten zog und ihn ihr langsam vom Fuß streifte und anschließend auf den Boden warf. Da der Platz in der engen Kabine fehlte, schob er den Stiefel mit einem gekonnten Fußkick unter der Trennwand hindurch in die nächste Kabine nebenan. Er behielt ihre schlanke Wade fest im Griff und strich verführerisch mit seiner flachen Hand darüber, bis sie genug davon hatte, das Bein abrupt wegzog und fordernd ihren anderen Fuß auf seinen Schoss legte, was ihn wiederum sehr erregte. Der zweite Stiefel fand schließlich denselben Weg auf den Boden. Wieder rieb er Gretchen verlangend über ihr Bein, bis sie es ungeduldig wieder wegzog, womit sie den Tiger ein weiteres Mal provozierte. Marc funkelte seine verführerische Venus an und sprang von seinem unbequemen Sitzplatz auf. Gretchen grinste nur. Mit einem aufregenden Kuss küsste er ihr das schelmische Grinsen schnell wieder weg. Danach konzentrierte er sich auf sein eigentliches Vorhaben. Nachdem er ihre schlanken Beine von dem lästigen Schuhwerk befreit hatte, wanderten seine beiden Hände wieder langsam und gefühlvoll nach oben unter ihren weiten Rock, den er etwas nach oben schob, und strichen nun zärtlich ihren Oberschenkel hoch. Gretchen erschauderte und bekam eine Gänsehaut von seinen liebevollen Berührungen. Sie lehnte sich wieder gegen die kalte Toilettentür, um in der aufgeheizten Kabine wenigstens ein bisschen Abkühlung zu bekommen. Ihr Herz pochte wie wild, als seine Hände schließlich den Bund ihrer Strumpfhose und ihres Höschen umfassten und diese beiden lästigen Kleidungsstücke dann langsam Zentimeter für Zentimeter nach unten zogen. Marc biss sich auf die Unterlippe und ging in die Knie. Mit klopfendem Herzen half er Gretchen aus den Sachen. Als das erledigt war, richtete er sich schwer atmend wieder auf und schaute der verführerischen Frau, die ihm ihren atemberaubenden Körper jetzt entgegenstreckte, noch einmal tief in die Augen und beobachtete dann fasziniert ihren Gesichtsausdruck, als er mit seiner Fingerkuppe erst langsam ihren anmutigen Hals hinab, dann über ihr Wahnsinnsdekolletee und ihren vollkommenen Busen und ihren flachen Bauch strich. Wie ein neugeborenes Kätzchen schnurrte sie bei seinen sanften Berührungen und rutschte unruhig mit dem Rücken die Toilettentür entlang. Auch sie ließ ihn dabei nicht aus den Augen und spürte einmal mehr sein tiefes Begehren und seine bedingungslose Liebe. Für einen Moment hielten sie inne und schauten sich einfach nur an. Nur das Klopfen ihrer beiden Herzen war zu hören. Sie gaben sich wortlos gegenseitig die Bestätigung für das, was gleich folgen sollte. Nun lag es an Gretchen ihren Liebsten von seiner überflüssigen Kleidung zu befreien. Die halbnackte Aphrodite presste sich aufreizend an den gestählten Körper ihres Geliebten und spürte deutlich seine Erregung in der Leistengegend, was ihren Puls enorm in die Höhe schießen ließ. Mit Schwung drückte sie ihren überrumpelten Oberarzt nun gegen die Tür. Flink waren die Knöpfe seines blauen Hemdes geöffnet und sie schob es ein wenig auseinander. Ihre zarten Hände strichen nun begierig über seinen muskulösen Brustkorb, der sich heftig auf und ab bewegte. Marc schloss seine Augen und schnurrte leise wie ein Babytiger, als sie schließlich ihre feurigen Lippen auf seinen freigelegten Oberkörper legte und jeden Zentimeter seiner glatten Haut mit einem Kuss bedeckte. Zärtlich umspielte ihre Zunge seine Brustwarzen und wanderte dann weiter zu seinem festen Bauch, den sie verführerisch streichelte. Sie verweilte eine Minute an seinem Bauchnabel, den sie mit ihrer Zungenspitze liebkoste. Marc stöhnte immer lauter und stemmte seine Fäuste gegen die Toilettenwände. Doch Gretchen ging noch weiter und fuhr anschließend mit ihrem Mund über den zarten Flaum über seinem Hosenbund. Marc glaubte vor Lust zu zerspringen und atmete immer schwerer und ungleichmäßiger. Schließlich öffnete seine sinnliche Freundin die Knöpfe seiner Jeanshose und zog diese samt Boxershorts mit einem Ruck nach unten. Überrascht schaute er sie an und streifte die lästigen Kleidungsstücke schließlich mit seinen Füßen ab und schob sie unter der Tür hindurch. Gretchen half ihm dabei. Dann tauschten sie einen letzten feurigen Blick aus und fielen schließlich gierig übereinander her. Gretchen konnte gar nicht so schnell reagieren, da hatte ihr wilder Tiger sie auch schon am Hintern gepackt und mit einem Schwung hochgehoben und schließlich gegen die kalte Toilettentür gepresst. Gretchen schlang ihre Beine um seine Hüften und hielt sich an seiner Schulter fest. Ihre Lippen fanden sich im selben Moment, wie Marc tief in sie eindrang. Ihr lauter Aufschrei wurde durch den intensiven Kuss unterbunden. Während ihre Zungen ein aufregendes Spiel spielten, begann er sich langsam in ihr vor und zurück zu bewegen. Kontinuierlich steigerte er das Tempo. Gretchen passte sich seinem Rhythmus an und presste ihr Becken fest gegen seines. Marc hielt seine Liebste sicher am Hintern fest und stieß nun immer schneller und forscher kraftvoll in sie, so dass sie immer wieder rhythmisch gegen das kalte Holz der Tür gestemmt wurde. Mit seinen wilden Bewegungen brachte er sie und sich bald an den Rand der Ekstase. Immer heftiger prallten ihre bebenden Körper aufeinander. Schweiß tropfte von seiner Stirn auf ihre Brüste und vermischte sich dort mit ihrem. Gretchen streckte ihm ihren Körper entgegen. Er hielt kurz inne, senkte seinen Kopf und fuhr nun mit seinem Mund über ihr erhitztes Dekolletee. Er leckte die salzigen Schweißtropfen in der Mulde ihrer Brüste auf, was seine Erregung ins Unermessliche wachsen ließ. Marc hob seinen Kopf wieder und legte ihn leicht in den Nacken. Ohne Vorwarnung stieß er wieder tief in sie. Ein lauter Seufzer hallte durch den Toilettenraum, der sich schnell in ein lang anhaltendes lautes Stöhnen beider Personen ausdehnte, als er sie immer wieder heftig gegen die Tür stemmte. Hemmungslos und mit unbändiger Leidenschaft liebten sie sich, bis sich Gretchen mit einem Mal plötzlich aufbäumte und ihre Arme über ihrem Kopf gegen die Tür schlug. Ein letztes Mal rieb Marc Gretchens Rückenfront die Tür hoch und runter, bis auch er dieses unvergleichliche Hochgefühl in seinem Körper spürte, das sich wie Schallwellen ausbreitete, und schließlich innehielt. Keuchend klammerten sie sich aneinander und lächelten sich glücklich an. Noch immer mit ihr vereint ging Marc einen halben Schritt rückwärts und ließ sich erschöpft mit ihr im Arm auf der Toilette nieder. Gretchen legte ihre Arme wieder um seinen Hals und schmiegte sich Wange an Wange an ihn. So verharrten sie eine Weile, bis sich ihre wild pochenden Herzen einigermaßen beruhigt hatten und sich ihr Atem normalisiert hatte. Gretchen hatte sich wie ein Klammeräffchen an ihn geschmiegt und kuschelte halb dämmernd mit ihrem göttlichen Liebhaber, der ebenso bewegt über die letzten Minuten war. Er drehte ihren Kopf, damit sie ihn ansehen konnte. Ihre Wangen waren immer noch in leichtes Rosa gehüllt und ihre Augen strahlten dieses gewisse Funkeln aus, das er so sehr an ihr liebte, wenn sie gerade miteinander geschlafen hatten...

M (atemlos): Haasenzahn ... hab ich dir ... heute ... schon ... gesagt, wie sehr ... ich dich ... liebe?
G (lächelt glücklich): Nein, noch nicht!
M (grinst spitzbübisch): Gut! Dann wäre das für heute auch erledigt.

Marc löste abrupt ihren Klammergriff und klatschte seiner völlig verdutzten Freundin auf den Hintern, woraufhin sie empört von ihm aufsprang und ihn böse ansah...

G: Maaarc!
M (grinst noch mehr): Los jetzt! Fortsetzung folgt zuhause. Ist mir dann doch ein bisschen verengt hier.
Also das gibt’s doch jetzt nicht! Der kann doch nicht...? Naja, wobei... er hat schon irgendwie recht. Also romantisch ist das hier nicht. Auch wenn es sich so angefühlt hat, als sei ich im Himmel gewesen.
G (nimmt sprachlos ihre Sachen entgegen, die ihr Marc in die Hand drückt): Äh....

Die beiden zogen sich schnell wieder an. Sie versuchten ihre Kleidung zu richten, die jetzt eng auf ihrer nass geschwitzten Haut klebte, und strichen ihre zerzausten Haare vor den Spiegeln im Waschraum zurecht, lauschten dann kurz an der Tür, ob vielleicht jemand davor stand, drehten den Schlüssel um und verließen schließlich mit knallroten Gesichtern und einem verräterischen Strahlen in den Augen Hand in Hand die „Örtlichkeiten“. Sie hatten Glück. Niemand stand mit einem dringenden Bedürfnis vor den Toiletten oder hatte irgendetwas mitbekommen, was in der letzten dreiviertel Stunde dort stattgefunden hatte. Sie schlichen sich schnell ungesehen vor zur Garderobe und holten Gretchens Mantel. Vorsichtig schaute sich die blonde Frau noch einmal im Lokal um. Es hatte sich mittlerweile geleert. Nur noch ein paar vereinzelte Kandidaten saßen an der Bar und unterhielten sich angeregt. Sabine und Knechtelsdorfer waren auch nicht mehr zu sehen. Erleichtert, dass anscheinend niemand etwas von ihrem kleinen Abenteuer mitbekommen hatte, ließ sich Gretchen von ihrem Gentleman-Freund, Marc Meier, in den Mantel helfen. Er lächelte sie verliebt an, als er ihr beim Zuknöpfen half. Dann öffnete er die Tür und entließ sie in die kalte Berliner Nacht. Das war für beide eine willkommene Abkühlung nach den aufregenden Minuten gerade. Vorm Schaufenster des Restaurants blieben die beiden noch einmal kurz stehen und küssten sich zärtlich. Diesmal blieben die beiden aber nicht unbeobachtet. Erika Berger, die Gastgeberin des Speeddating-Abends, sah ihnen von der Bar aus zu und lächelte glücklich...

EB: Das war mal wieder ein gelungener Abend.

Knutschend liefen die beiden Verliebten den Gehweg entlang, kreuzten zwei Straßen und bogen dann in eine kleine Nebenstraße ein. Hier löste sich Marc dann endgültig von Gretchens Lippen und schaute sich verwirrt um. Er drehte sich mehrmals in alle Richtungen und wühlte gleichzeitig in sämtlichen Hosen- und Jackentaschen. Gretchen beobachtete ihn verstört. Er schaute immer wieder auf das Straßenschild, überlegte hin und her, dann platzte es aus ihm heraus...

MM: Eh Mann, wo ist mein Auto?

Lorelei Offline

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19.09.2010 12:48
#735 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Danke, danke, danke für die schönen Blumen. Ich werde ja gleich ganz rot. Ähm... Deshalb stelle ich euch ganz schnell den neuen zuckrigen Teil rein, auch wenn der dem einen oder anderen vielleicht nicht gefallen könnte, und wünsche euch allen einen schönen sonnigen Sonntag. LG Lorelei




Marcs Volvo war keineswegs gestohlen worden. Er stand sicher und abgeschlossen auf einem Parkplatz in der Frauenhoferstraße vor einem Mehrfamilienhaus aus Gründerzeiten. In der Erdgeschosswohnung dieses denkmalgeschützten Gebäudes war es in den letzten Minuten ebenfalls ziemlich heiß hergegangen. Zwei Speeddating abtrünnige Ärzte waren ihrer tiefen Sehnsucht erliegen und hatten ihr lange überfälliges Wiedersehen auf sehr schöne Weise zelebriert. Nach atemberaubenden zärtlichen Stunden lagen sich Dr. Mehdi Kaan und Dr. Maria Hassmann im Arm und kuschelten sich glücklich aneinander. Die schöne Neurologin lag auf der Seite und träumte lächelnd vor sich hin. Sie konnte ihr Glück kaum fassen. Endlich hatte sie ihn wieder. Der charmante Gynäkologe lag direkt hinter ihr. Sie hatten ihre Beine miteinander verschränkt und waren sich immer noch ganz nah. Mehdi hatte einen Arm um ihre Taille gelegt und seine Hand lag ruhig auf ihrem Bauch. Maria hatte ihren Arm auf seinen gelegt und ihre Finger mit seinen verschränkt und hielt ihn so ganz fest. Nie wieder würde sie ihn loslassen, schwor sie sich in diesem Moment. Wie lange hatte sie sich nach ihm gesehnt und jetzt war es endlich geschehen. Einfach so. Und das an einem Tag, an dem sie morgens noch gedacht hatte, das würde nie wieder was werden. Jetzt lächelte sie darüber, was sie heute alles gesagt und gedacht hatte, weil die tiefe Sehnsucht nach ihm sie förmlich aufgefressen hatte. Eigentlich hatten Maria und Mehdi nur vorgehabt, irgendwo etwas Essen oder wie in alten Zeiten etwas Trinken zu gehen, als sie sich dreist Marcs Wagen ausgeliehen hatten. Sein Eigener stand ja noch vor der Klinik. Also konnte man es quasi als Notfall verbuchen. Marc würde das schon verstehen, hatte Mehdi gedacht und ihm schnell eine SMS geschrieben. Sein Freund schien ja noch schwer damit beschäftigt zu sein, seinen Haasenzahn zu provozieren, als sie kurz nach Neun gegangen waren. Doch dann hatten sie an einer roten Ampel gehalten und sich kurz, aber intensiv in die Augen gesehen. Sie hatten nicht viel geredet an diesem noch jungen Abend. Sie hatten sich auch ohne Worte verstanden. Mehdi hatte schließlich an der nächsten Kreuzung gewendet und war auf direktem Weg zu seiner Wohnung gefahren. Schon im Auto hatten sie sich wild geküsst und hatten dann irgendwie, sie wussten es nicht mehr, den Weg ins Haus gefunden. Mehdi hatte nervös seine Wohnungstür aufgeschlossen und noch im dunklen Flur seiner Wohnung waren sie wie hungrige Tier übereinander hergefallen. Sie hatten aufregende Stunden voller Lust und Leidenschaft verbracht und waren schließlich völlig erschöpft in die Kissen gefallen. Mehdi löste jetzt kurz seine Umarmung, um die Bettdecke etwas höher zu ziehen, weil er gemerkt hatte, dass seine Geliebte zu zittern begann. Maria hatte sofort wieder nach seiner Hand gegriffen, ihr Finger mit seinen verkreuzt und sie wieder auf ihren flachen Bauch gelegt. Sie wollte spüren, dass er noch da war. Er schmiegte sich jetzt noch enger an sie und schloss seine Augen. Auch Mehdi war glücklich. Er fühlte sich unendlich erleichtert, gleichzeitig geborgen und beschützt, irgendwie angekommen nach den schlimmen Wochen zuvor, die ihn noch einmal an den Abgrund gezogen hatten. Aber er hatte die Enttäuschung und Verzweifelung endlich hinter sich gelassen. Mehdi genoss es, einen warmen Körper neben sich zu haben und zu spüren, dass er noch lebte, dass es sich lohnte zu leben, dass er nicht allein war in dieser dunklen Welt und dass es da jemanden gab, dem er nicht egal war, und kuschelte sich glücklich an sie. Maria kostete seine Nähe in vollen Zügen aus und war so glücklich, wie schon lange nicht mehr. Nachdem sie sich einigermaßen wieder beruhigt und akklimatisiert hatte, sprach sie ihn leise an...

MH: Das war schön.
MK (grummelt): Hmm! Fand ich auch.

Mehdi gab ihr einen zärtlichen Kuss auf ihr Schulterblatt. Sie schnurrte leise, drehte ihren Kopf ein wenig, bettete ihn auf seine starke Brust und schloss ihre Augen. Mehdi lächelte. Ihre Haare kitzelten ihn. Noch immer hielt sie seine Hand fest umschlossen...

MH (flüstert): Du weißt gar nicht, wie sehr du mir gefehlt hast.
MK (leise): Aber ich war doch da.
MH (schüttelt langsam ihren Kopf u. legt ihn wieder auf seine Brust): Nein, du warst so weit weg..... so weit weg. Ich dachte schon.....
Oh! Ich hab ihr doch wehgetan mit meinem Verhalten. Das wollte ich nicht.
MK (streichelt ihr sanft über ihr Haar): Sssht! Nicht! Ich... Es tut mir leid.
MH (seufzt leise u. streichelt zärtlich über seinen nackten Brustkorb): Nicht doch! Du musst dich für gar nichts entschuldigen, Mehdi. Ich war nur... Also ich bin... nicht gerade die Geduldigste, weißt du.
Sie ist so süß!
MK (lächelt verschmitzt): Das hab ich gerade gemerkt.
MH (schlägt ihn kurz sanft auf die Brust u. muss dann selber schmunzeln): Eh nicht frech werden, Herr Doktor!
Hach... Ich liebe es, wenn er so ist. Es geht ihm wirklich wieder gut. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie glücklich ich darüber bin.
MK (kuschelt sich eng an sie): Das hier... also äh... du... du hast mir auch gefehlt.
Ehrlich? Hach...
MH (grinst): Ich oder der wahnsinnig gute Sex?
Mist! Ich hätte mich anders ausdrücken sollen. Was denkt sie denn jetzt von mir? Dass ich nur... Nein, es ist so viel mehr. Ich bin so gerne mit ihr zusammen. Das hat mir wirklich gefehlt.
MK (streichelt sanft ihren Arm entlang u. löst damit eine Gänsehaut bei ihr aus, was ihn wieder zum Lächeln bringt): Hab ich dir das nicht in den letzten zwei Stunden bewiesen.
Oh! Heute sind wir aber selbstbewusst, Herr Doktor. Gefällt mir!
MH: Ich wusste gar nicht, dass du so eingebildet bist.
MK (lacht): Ich bemüh mich.
MH (schmunzelt): Gefällt mir.
MK: Und du gefällst mir.
Oh Gott! Er hat es gesagt. Also das bedeutet das doch jetzt oder?
MH (ihr Herz hüpft vor Aufregung): Ehrlich?
MK: Hmm!

Lorelei Offline

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19.09.2010 19:53
#736 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Aua! Mann, hab ich jetzt Kopfschmerzen. Kate hat wieder zugeschlagen. Ich traue mich ja gar nicht, den nächsten Teil reinzustellen. Aber zur Erklärung, rein der Logik meiner Story nach (also falls sie noch logisch nachvollziehbar ist ) musste es erst mal so kommen. Hier habt ihr aber trotzdem noch den zweiten Teil. Auch auf die Gefahr hin, dass ich weiter Prügel beziehen werde. Hab ja gute Bodyguards! Schönen Abend! Eine ängstliche Lorelei




Maria richtete sich ein wenig auf. Sie hatte Mehdi, der gerade die Augen schloss und leise seufzte, immer noch den Rücken zugekehrt. Sie biss sich auf ihre Unterlippe und überlegte aufgeregt, ob sie es ihm jetzt wirklich sagen sollte oder ob sie noch etwas damit warten sollte. Schließlich hatte er sehr lange gebraucht, um sich ihr wieder anzunähern und sie wollte den schönen Moment hier auch nicht kaputt reden. In ihrem Schädel ratterte es gewaltig und auch ihr Herz geriet immer mehr in einen Ausnahmezustand. Aber Maria konnte einfach nicht anders. Sie entschied sich dann doch, es ihm zu sagen, weil sie sonst noch platzen würde. Sie legte ihren Kopf wieder auf seine Brust, beruhigte sich ein wenig, als sie seinen ruhigen und gleichmäßigen Herzschlag spürte, drückte zaghaft seine Hand und verschränkte ihre Finger mit seinen. Dann sprach sie ihn schließlich vorsichtig an...

MH: Mehdi, ich...
MK (schlägt noch einmal kurz die Augen auf; er erwidert ihren Händedruck): Hmm?
Ok! Jetzt ist der Moment der Momente. Du schaffst das. Augen zu und durch! Das kann ja wohl nicht so schwer sein. Andere schaffen das doch auch. Er ist der Richtige.
MH (erst ganz leise u. mit stockender Stimme, dann immer selbstsicherer): .... ich .... ich weiß nicht, ob das jetzt ... der richtige Zeitpunkt dafür ist. ... Wahrscheinlich gibt es diesen Zeitpunkt auch gar nicht. .... Aber... alles, was ich weiß, ist..., dass ich dir das jetzt sagen muss, sonst... sonst werd ich noch verrückt. Wobei... allein die Tatsache, dass ich das jetzt hier mache, ist schon... ähm... ja ... verrückt. ... Also für mich jedenfalls. ... Ich weiß gar nicht, ob ich das überhaupt schon mal... Äh... *räusper* ... Ich... ich bin, ehrlich gesagt, auch nicht so gut ... in solchen Dingen. Also ich meine ... ich ... bin niemand, der gerne über solche Dinge spricht. Weißt du, für mich ist das einfach ... selbstverständlich. Aber ich glaube, wir sind mittlerweile an einem Punkt angekommen, an dem wir das wirklich mal ansprechen sollten. ... Also das... das mit ... uns. ... Das läuft jetzt, mit Unterbrechung, schon fast drei Monate so und mir gefällt das ja auch. Wirklich! Aber... irgendwie hätte ich schon gerne Klarheit, wo wir stehen, also was ... was das mit uns ist, worauf das hinausläuft. Ich weiß, ich war immer diejenige gewesen, die stets betont hat, dass wir einfach locker und ohne große Verbindlichkeiten Zeit miteinander verbringen. Du... du verstehst schon!? ... Und ich... ich bin wirklich gerne mit dir zusammen und das nicht nur auf der Ebene, die wir gerade... ähm... *räusper* ... Siehst du, ich... ich kann das Wort „Affäre“ schon gar nicht mehr in den Mund nehmen, weil... weil das für mich schon lange nicht mehr der Fall ist. Ich kann dir nicht mehr sagen, wann es genau passiert ist. Vielleicht war ich es auch schon die ganze Zeit. Ich weiß es nicht. Es hat sich halt entwickelt, wurde immer stärker und irgendwann wusste ich es. Ich schäme mich nicht dafür. Es fühlt sich unheimlich gut an. Ich hab mich schon lange nicht mehr so lebendig gefühlt. Und auch wenn ich mich manchmal total bescheuert und wie der letzte Teeny deswegen benehme, dann ist es mir egal, weil dieses Gefühl ... das ist ... einfach so unglaublich schön. Ich hätte nie gedacht, dass ich nach der Pleite mit meinem ... *räusper* ... Mann, ... dass ich ... noch einmal so intensiv fühlen könnte. Das ist schon verrückt, weil... wir... wir kennen uns schon so lange und ich hätte nie gedacht, dass wir mal... *räusper* ... Äh.... Ich glaube, ich sollte mal endlich zum Punkt kommen. Mein Hals ist schon ganz trocken. Ähm... Was ich eigentlich sagen will... Ich bin glücklich, sehr, sehr glücklich sogar ... jede einzelne Minute mit dir ... und ich möchte das nicht mehr missen. Ich möchte dich nicht mehr missen, Mehdi, weil ich... weil ich dich... weil ich mich... Mein Gott, ich bin wirklich nicht gut in solchen Sachen. Entschuldige! ... Also was ich damit sagen will, ist Folgendes ... Ich... ich will... mit dir zusammen sein, weil ich mich... unsterblich ... in dich ... verliebt habe.

Lorelei Offline

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20.09.2010 10:29
#737 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Einen wunderschönen Start in die Woche wünsche ich. Na habe ich die letzten Zweifler endlich überzeugt? Ich bezweifele es, aber ich halte trotzdem eisern an meinem Konzept fest. Hier habt ihr den dritten und vorerst letzten Teil aus der Kaanschen Wohnung, bevor wir dann an die Spree schalten. LG Lorelei





Maria Hassmann zitterte am ganzen Körper, als sie ihre Liebeserklärung schloss. Es hatte sie wirklich sehr viel Überwindung gekostet, aber als sie es endlich ausgesprochen hatte, fühlte sie sich irgendwie leicht, so als ob Zentnerlasten von ihr abgefallen wären. Die sonst so toughe und souveräne Neurologin konnte selber kaum fassen, dass sie es wirklich getan und Mehdi ihre Liebe gestanden hatte. Einfach so. Spontan. Und geradeheraus. Marias Herz klopfte ihr bis zum Hals, als sie ihren Kopf langsam wieder senkte und auf seine nackte Brust bettete. Aufgewühlt wartete die verliebte Frau... und wartete... und wartete ... und wartete... auf eine Reaktion seinerseits, die aber ausblieb, denn nichts dergleichen kam von ihm. Es war mucksmäuschenstill im nur vom Vollmond, der durch das Fenster schien, erleuchteten Kaanschen Schlafzimmer. Nur Mehdis Brustkorb bewegte sich ruhig und gleichmäßig auf und ab. Von Minute zu Minute wurde Maria unruhiger und unsicher. Hätte sie es doch nicht sagen sollen? Aber sie war sich so sicher gewesen, dass er das gleiche auch für sie empfinden würde. Sie fühlte sich ihm doch so nah wie nie zuvor. Doch Mehdi rührte sich einfach nicht. Allmählich ergriff sie die Panik. Wollte er sie vielleicht doch nicht? Sagte er deshalb nichts? Nach unerträglichen zehn Minuten, in denen er immer noch nicht geantwortet hatte, wagte sie es schließlich, zögerlich nachzufragen. Das leicht Panische in ihrer Stimme war nicht zu überhören...

MH: Mehdi, bitte, sag doch was! Kam das jetzt zu schnell? Aber ich dachte doch, dass du auch....?

Ihre Stimme brach ab. Die sonst so selbstsichere Oberärztin wollte es nicht, sie wollte es noch unterdrücken, aber es ging einfach nicht. Ein fetter Kloß bildete sich in ihrem Hals und die ersten Tränen sammelten sich in ihren Augenwinkeln. Sie schniefte leise und wischte sie sich mit dem Handrücken weg. Dann richtete sie sich langsam auf. Sie schloss für einen Moment ihre Augen, atmete tief durch und schluckte die letzten aufkommenden Tränen wieder hinunter. Enttäuscht drehte sie sich langsam mit ihrem Gesicht zu ihrem stummen Geliebten herum und da sah sie dann, warum er die ganze Zeit nicht reagiert hatte. Mehdi Kaan war nämlich eingeschlafen. Erst jetzt bemerkte Maria, dass sein Arm völlig schlaff auf ihrer Seite lag und er leise vor sich hin grunzte...

Das gibt’s doch nicht. Ich mache mich hier zum Affen und packe wirklich ALLES auf den Tisch und er pennt weg!? GGGRRR!!!

Die brünette Frau löste sich aus seinen Armen und drehte sich fassungslos auf ihren Rücken. Sie verschränkte ihre Arme unter ihrem Kopf und starrte verzweifelt zur Decke, während sie laut ausatmete... Wieso muss immer mir so was passieren? Scheiß-Timing! ... Sie drehte sich zur Seite und schaute noch einmal sehnsüchtig auf ihren schlafenden Traumprinzen neben sich, der sich mit einer Hand fest in sein Kissen gekrallt hatte... Und was mache ich jetzt? Ich weiß ja nicht mal, wie viel er überhaupt noch mitbekommen hat. ... Oh Gott, wie peinlich. Wie stehe ich denn jetzt da? ... Scheiße! ... Also wenn er jetzt denkt, dass ich ihm das morgen alles noch mal sage, dann hat er sich aber geschnitten. Nee, mein Lieber! Jetzt bist du am Zug, Mehdi Kaan.

Maria schüttelte schmunzelnd ihren Kopf, robbte sich dann wieder an ihn heran, hob vorsichtig seinen Arm an, damit er nicht aufwachte, schlüpfte darunter hindurch und kuschelte sich eng an seinen warmen Körper. Kurze Zeit später war auch sie endlich eingeschlafen.

Lorelei Offline

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20.09.2010 22:36
#738 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hach schön, es ist immer noch alles offen. So und nu geht’s zurück zu einem verzweifelten Dr. Meier, der sein liebstes Schätzchen verloren hat. Und noch ein Horrorereignis erwartet ihn. Viel Spaß! Eure Lorelei





21.07 Uhr. Sorry Marc! Haben deinen Wagen genommen. Als kleine Entschädigung dafür, dass du mich vorhin aus dem EKH entführt und zum Speeddating genötigt hast, wofür ich dir im Nachhinein sehr dankbar bin. Kriegst dein Schätzchen morgen gewaschen und voll getankt vorm EKH wieder. Danke! Gruß an G. M.


Das Problem, wo sich der weiße Volvo befand, der auf einen gewissen Dr. Marc Meier zugelassen war, hatte sich ziemlich schnell in Wohlgefallen aufgelöst. Denn als der verzweifelte Oberarzt hektisch nach seinem Handy gegriffen hatte, um der Polizei den dreisten Diebstahl seiner geliebten „Luxusschleuder“ zu melden, hatte er Mehdis SMS entdeckt. Nach einer kleinen, aber heftigen Schimpftirade und einem wütenden Rumpelstilzchentanz konnte Gretchen Haase ihren aufgebrachten Freund besänftigen, indem sie ihm schnell einen leidenschaftlichen Kuss auf seine erkühlten Lippen drückte. Eine willkommene Ablenkung, die er sehr gerne und intensiv in Anspruch nahm. Nach etwa fünfzehn Minuten wildem Rumknutschen war die saure Miene des attraktiven Chirurgen fast wieder verschwunden...

M (flucht mittlerweile leise): Der Arsch! Was denkt der sich eigentlich? Wahrscheinlich schon gar nichts mehr, weil sie ihm den Verstand... GGGRRR!!! Nur weil er doch wieder Bock bekommen hat und die blöde frustriere Ziege abschleppen wollte. Eh wenn die in meiner Karre... dann... dann... Der kann was zu hören kriegen.
Männer und ihre Autos! Ohne Worte.
G (schmiegt sich verführerisch an ihn u. streichelt seine rechte Wange): Schatz, lass mal gut sein, ok. Er bringt dir doch dein Schätzchen morgen wieder, sogar gewaschen und voll getankt. Also hast du sogar etwas gespart.
Na hoffentlich lässt er auch die Sitze reinigen. Armer Howie!
M (seufzt u. streicht ihr eine Strähne aus dem Gesicht): Das ist wieder Frauenlogik.
G (lacht): Man muss ja nehmen, was wir kriegen können. Und dein Auto hatte wirklich mal eine Wäsche nötig.
M (beleidigt): Eh! Der ist gut gepflegt ja. Den hab ich schon fünfzehn Jahre und er hat mich nie im Stich gelassen.
Ja, bis auf die Jahre, in denen du ihn mit dem grauen Flitzer - die Marke hab ich vergessen - betrogen hast.
G (grinst): Ja, Schatz, ich kenne eure Liebesgeschichte.
M (funkelt sie böse an u. löst abrupt die Umarmung): Eh! ... So! Äh... Ich ruf uns dann mal ein Taxi, hmm?
G (hält seinen Arm fest, der wieder in seine Jackentasche greifen will, um sein Handy herauszuholen): Nein!
M (schaut sie verdutzt an): Wie nein?
G (strahlt ihn an): Lass uns doch spazieren gehen.

Lorelei Offline

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21.09.2010 13:01
#739 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

So dann schauen wir doch mal, ob sich das Marcischnuckiputzi zu einem völlig unmännlichen Spaziergang im nächtlichen Berlin überreden lässt. Wundert euch nicht über die Wetterkonstellation, die so völlig konträr zur aktuellen Wetterlage da draußen ist (Sonne!!!! ), aber meine Handlung spielt gerade mitten im Dezember! Viel Spaß u. danke für die lieben Kommis. Lorelei




M (hebt völlig überrascht die Augenbrauen): Bitte? Jetzt? Gretchen, es ist gleich Elf und verdammt noch mal arschkalt.

Gretchen grinste ihren Liebsten frech an und kuschelte sich ganz eng an ihn...

G: Wir können uns ja warme Gedanken machen.
Boah! Ja, sag mal!
M (zwinkert ihr anzüglich zu u. fährt ihr provozierend über den Hintern): So warm wie vorhin, hä?
Oh Gott! Nicht wieder daran denken, Gretchen. Sonst kippst du hier weg. Hmm... Wobei... Zumindest hilft es tatsächlich, dass mir wieder sehr, sehr warm ist. Gott, war das aufregend. Oh!
G (ihre Wangen färben sich rötlich, aber nicht von der Kälte): Marc! Lass das! ... (er feixt) ... Ähm... Was wollte ich sagen? ... Ach so! Einen romantischen nächtlichen Spaziergang an der Spree haben wir noch nie gemacht.
Och nee, bitte nicht! Das ist so... so... äh... uncool, unmännlich und unsagbar langweilig.
M (senkt trotzig seine Hände, die jetzt schlaff an seiner Seite hängen): Ja, und das ist auch gut so. Ich bin ja auch nicht schwul!
Gott .... Männer!?
G (rollt verständnislos mit den Augen, dann schmiegt sie sich an ihn): Eh! Was soll daran denn schwul sein? Komm schon, Marc! Das ist so romantisch. Heute ist so eine klare Nacht. Vielleicht schneit es ja noch.
M (stöhnt genervt): Das wäre ja auch noch schöner. Die Apothekenrechnung schicken wir dann aber an Mehdi, wenn wir uns ne fette Erkältung einfangen.
Scheiße! Ich hab zugesagt! Wie konnte das denn passieren?

Hihi! Das heißt dann wohl ja! Juhu!

G (grinst): Wenn du meinst!?
Mist! Womit hab ich das nur verdient? Gott sei dank ist Nacht und mich sieht keiner. Mann, wenn das so weiter geht, schleppt sie mich irgendwann sonntags in aller Herrgottsfrühe mit nem schwulen Weidenkörbchen auf den Markt, um Brokkoli zu kaufen. Ich hasse Brokkoli!

Marc legte seine Arme um Gretchens Taille und zog sie grummelig an seine Brust. Wie schaffte sie es nur immer wieder, ihn mit einem Blick, mit einem kleinen Wimpernklimpern zu Dingen zu überreden, zu denen er überhaupt keinen Bock hatte? dachte er bewegt. ... Sie hat dich völlig in der Hand, Mann. ... Die blonde Ärztin lächelte glücklich und drückte ihrem Schatz einen dankbaren Kuss auf die Stirn. Dann setzten sie sich langsam Händchen haltend in Bewegung. Ein paar Straßen weiter, erreichten sie auch schon die Spree, an deren Ufer sie ihren nächtlichen Spaziergang jetzt fortsetzten. Im Wasser, das ruhig und gemächlich vor sich hin plätscherte, spiegelten sich der Mond und die Sterne. Es war kalt. Ein, zwei Grad unter Null. Gretchen hatte ihren Kopf an Marcs Schulter gelegt und hielt seine warme Hand fest umschlossen. Und nach ein paar Minuten wurde es dann tatsächlich sehr romantisch. Gretchen sah am klaren Sternenhimmel eine Sternschnuppe, was sie begeistert aufspringen ließ. Marc schaute verdutzt dabei zu, wie sie wie ein kleines Kind ihren Kopf in den Himmel reckte, ihre Fäuste an ihren Körper gepresst hielt, beide Daumen fest drückte und sich etwas wünschte. Er konnte nicht anders, er musste einfach lächeln. Sein Haasenzahn war einfach besonders und ganz speziell. Und insgeheim hatte er sich auch etwas gewünscht, was der ewige Macho aber niemals offen zugeben würde....

M: Haste dir was gewünscht?
G (legt ihre Arme um seinen Hals u. strahlt ihn an): Marc, das darf ich doch nicht verraten. Sonst geht der Wunsch nicht in Erfüllung.
M (grinst): Ach, was du nicht sagst? Darf man’s denn zeigen?
G (irritiert): Äh... weiß nicht. Was denn?

Mehr konnte Gretchen nicht dazu sagen, denn Marc hatte da bereits seine warmen Lippen auf ihre gesetzt und küsste sie jetzt ganz sanft und zärtlich. Wie ein Windhauch, der ihre Lippen streifte. Wie Schneeflocken, die ihr Gesicht kitzelten. Schneeflocken? Gretchen öffnete ihre Augen und tatsächlich... der erste Schnee dieses Winters rieselte leise über Berlin. Gretchens Augen begannen augenblicklich zu strahlen... Das ist ja wie im Märchen. Auch Marc schaute nun in den Himmel. Selbst für den coolsten Macho der Nation schien dieser Moment magisch zu sein. ... Hatte sie sich nicht gewünscht, dass es schneit? Sie ist doch eine Fee. Er zog sie lächelnd wieder eng an sich heran, schaute ihr kurz tief in die Augen und küsste sie wieder ... eine halbe Ewigkeit lang, bis sie die Kälte langsam einnahm und sie beschlossen, doch etwas zügiger zu gehen.

Lorelei Offline

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21.09.2010 21:45
#740 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Doch aus dem anfänglichen zügigen Gehen wurde dann doch ein eher gemächlicher anderthalbstündiger Fußmarsch, der eigentlich nicht mal die Hälfte der Zeit gedauert hätte, wenn sie nicht ständig angehalten hätten, um sich zu küssen und anzuschmachten. Kurz nach halb eins waren sie schließlich halb durchgefroren zu Hause angekommen. Mit zitternden Händen öffnete Marc die Wohnungstür und zog seine Freundin schnell in die warme Wohnung. Gretchen zitterte am ganzen Körper, den die Kälte hatte sie wirklich ganz eingenommen, und quengelte...

G: Marc, mir ist kalt.
Die Scheibe hat eindeutig einen Sprung!
M (leicht gereizt): Ja, das erzählst du mir schon seit einer halben Stunde. Du wolltest doch unbedingt zu Fuß gehen.
Naja war ja auch anfangs romantisch mit den Schneeflöckchen und der Sternschuppe und Marcs aufheizenden Küssen, aber dass unser Wohnung dann doch so weit draußen liegt, hab ich dabei nicht bedacht. Nächtliche Spaziergänge werden halt doch überbewertet.
G (sagt nichts weiter dazu u. schmollt): Hmm! Ich geh jetzt ins Bad. Machst du mir in der Zwischenzeit bitte einen heißen Kakao.
Äh.... sonst noch was, Prinzesschen? ... Oh! ... Scheiße!

Marc geriet plötzlich in Panik und stellte sich ihr im Flur in den Weg...

M: Nein!
G (irritiert): Was? Wieso denn nicht?
Ich hab doch gestern erst drei neue Packungen auf Vorrat gekauft.

Verdammt, ich hab gar nicht mehr daran gedacht, dass ich da was vorbereitet hatte. Scheiße! Was mache ich denn jetzt?

M (wirkt sichtlich nervös): Äh... Nicht, nicht ins Bad. Ich.... ich geh zuerst.
Ich muss den Stoff verschwinden lassen. Das wäre dann doch zu viel des Guten an schwulen Kitsch und Romantikscheiß für heute. Nee, nee, ich kenn doch Haasenzahn, die flippt doch gleich wieder aus und fliegt in andere Sphären. Auch wenn sie sehr süß aussieht, wenn sie fliegt. Hach... Äh... Nicht daran denken, Meier! Cool bleiben! Du bist der Mann hier, also verschaffe dir Respekt. Und Zugang zum Badezimmer!
G: Wieso? Marc, bitte mir ist wirklich kalt. Ich will erst heiß duschen und dann schnell ins Bett.
Hmm... Gemeinsam duschen wäre schon ne Überlegung wert. Äh... Nicht ablenken lassen, Meier! Eine Ausrede muss her.
M: Ich... ich muss aber vorher äh... aufs ... Klo. Längere Sitzung, du verstehst? Da willst du sicherlich nicht dabei sein.
G (verzieht das Gesicht): Oh!
Klang mir aber trotzdem irgendwie wie eine billige Ausrede. Hier ist doch was faul?

Marc schoss schnell an seiner Freundin vorbei Richtung Badezimmer. Gretchen, der das Verhalten ihres Freundes irgendwie komisch vorkam, ging ihm sofort nach und konnte noch rechtzeitig den Fuß in die Tür setzen, als Marc diese schließen wollte. Mit letzter Kraft drängte sie sich in das Badezimmer. Was sie da zu sehen bekam, verschlug ihr die Sprache...

Lorelei Offline

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22.09.2010 15:26
#741 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Mit großen strahlenden Augen ging Gretchen auf Marc zu, der beschämt die Augen senkte, und schaute noch einmal auf die Sachen, die er liebevoll vorbereitet hatte... Wie romantisch! Er kann so süß sein, wenn er will. Hach...

G (überwältigt): Marc, was...? Wann...? Wie...? Für mich?
Scheiße!
M (weiß nicht, was er sagen soll u. fährt sich aufgewühlt durchs Haar): Haasenzahn! Ähm....
G (nimmt seine zitternde Hand u. blickt ihn verliebt an): Aber wieso hast du denn nichts gesagt? Wir hätten viel früher...
Ja, wäre mal besser gewesen. Obwohl dann wäre das auf dem Klo nicht... und das war ja auch... Wahnsinn!
M (schaut sie unsicher an): Naja, irgendwann war’s dann halt zu spät.
Och menno! Er ist so ein blöder Idiot, aber ein süßer.

Gretchen Augen strahlten glücklich, als sie ihrem charmanten Freund stürmisch um den Hals fiel und ihn anschließend wild abkutschte....

G (schwärmt): Das ist wunderschön!
M (blickt ihr tief in die Augen; Schmetterlinge flattern wie wild in seinem Bauch): Wirklich?
Ich glaube ja, es sind ein oder zwei zu viel oder?
G (schmiegt sich an ihn u. schaut ihn mit großen Augen an): Hmm! Du bist halt doch mein Romantikkönig der Welt.
Och nee, du versaust dir wirklich deinen Ruf, Meier! Schluss damit!
M: Äh... das will ich nicht gehört haben.
Blödmann!
G (grinst): Klar! Ich kann schweigen wie ein Grab.
M (funkelt sie an): Das will ich ja wohl hoffen.

Mann, ich weiß gar nicht, was mich hierbei wieder geritten hat. Aber irgendetwas fehlt noch. ... Scheiße! ... Ich hab die Erdbeeren im Büro vergessen. Eh wenn die Stasi-Sabsi die konfisziert hat, dann ... dann gibt es mehr als nur zwei Wochen Bettpfannendienst. Hmm... Der alte Sack aus der 302 hat doch so ein eitriges Furunkel am Allerwertesten. Äh... Was denke ich denn da gerade? Du hast Haasenzahn im Arm und denkst tatsächlich an... Nee, nee, Konzentration Alter! ... Scheiße! Und die Champagnerflasche liegt noch in meinem Wagen und der ist.... MEHDI, du Arsch!

G (schaut ihn erwartungsvoll an): Ok!
M (steht auf dem Schlauch): Ok, was?
Ach Marc, Schatz, manchmal bist du wirklich schwer von Begriff. Süüüüüssss!!!!!
G (streicht ihm verführerisch mit dem Zeigefinger über seine Brust): Vergessen wir den Kakao und lass uns baden!
Oh!
M (klappt erstaunt die Kinnlade runter): Äh... jetzt noch?
G (grinst ihn provozierend an): Und ich dachte, du wärst immer und überall jederzeit zu allem bereit.
Oh Mann! Heute will sie es aber wirklich wissen.
M (sprachlos): Haasenzahn!?
G (reibt sich verführerisch an seinem Körper u. schaut ihm in die Augen): Wir müssen morgen erst später in die Klinik.
M: Das ist deine einzige Sorge?
G (beißt sich auf die Unterlippe u. hält eine Hand an seine Brust): Hmm! Olivier scheint noch nicht da zu sein.
Besser ist! ... Du hast es nicht anders gewollt, Haasenzahn.
M (grinst verschmitzt): Trotzdem sicher ist sicher.

Marc ließ seine aufreizende Freundin einen Moment los und ging zur Tür. Er drehte den Schlüssel zweimal um, ließ dann heißes Wasser in die Wanne ein, goss den betörenden Badeschaum dazu, den Gretchen so sehr liebte und zündete dann die ungefähr vierzig bis fünfzig Kerzen und Teelichter an, die er heute schnell in der Mittagspause besorgt und auf dem Fensterbrett und dem Wannenrand drapiert hatte. Schließlich schaltete er noch den CD-Player an und ließ Kuschelrock durch das Meiersche Badezimmer erklingen. Die von der Romantik der Situation völlig überwältigte junge Frau hatte derweil schon begonnen, sich langsam auszuziehen, als Marc sich wieder zu ihr herumdrehte...

M: Hey! Lass mich das machen ja?

Gretchen lächelte Marc verliebt an. Ihren Mantel hatte sie bereits zu Boden geworfen. Der Chirurg öffnete gekonnt die Knöpfe ihrer Bluse und streifte diese schnell ab. Seine kalten Hände strichen zärtlich über ihren mit Gänsehaut überzogenen frei gelegten Oberkörper. Gretchen begann leicht zu zittern, als er seine Lippen auf ihr Dekolletee setzte und dieses mit feurigen Küssen benetzte. Dabei wanderten seine Hände immer tiefer und zogen langsam den Reißverschluss ihres Rocks herunter, der daraufhin ihre Beine hinunter glitt. Gretchen stolperte, als sie herausschlüpfte wollte, aber die starken Hände ihres liebevollen Freundes fingen sie rechtzeitig auf und halfen ihr schließlich aus dem Rock heraus. Dann öffnete er den Reißverschluss ihrer Stiefel und half ihr, sie auszuziehen. Sie landeten neben dem Klamottenhaufen, der bereits auf dem Boden lag. Verführerisch streifte er als nächstes ihre Strumpfhose hinunter. Nun stand die blonde Göttin nur noch in ihrer himmelblauen Unterwäsche vor Marc, der seine Augen mal wieder nicht von ihr abwenden konnte. Sie war so schön. So wunderwunderschön, dachte er bewegt und nahm sie wieder in den Arm, um sie zärtlich zu küssen. Er strich ihr mit einer Hand gefühlvoll über den Rücken und öffnete dann den Verschluss ihres BHs, der alsbald zu Boden fiel, ebenso wie ihr Höschen und seine eigenen Sachen, die er schnell ausgezogen hatte. Als Marc spürte, dass sein Haasenzahn immer mehr zu zittern begann, griff er beherzt unter ihre Knie und legte die andere Hand auf ihren Rücken und hob sie vorsichtig über den Badewannenrand in das angenehm warme Wasser. Gretchen strahlte ihn glücklich an und genoss das heiße Wasser auf ihrer abgekühlten Haut. Der weiche Schaum umhüllte sanft die Rundungen ihres Körper. Marc lächelte, als er die schöne Badenixe beobachtete, die ihre Augen schloss und sich entspannte. Dann kramte er zu ihrer Überraschung noch eine kleine Tüte unter dem Waschbecken hervor und verstreute den gesamten Inhalt über Gretchen, die ganz im Schaum versunken war und jetzt erschrocken aufsah. Es waren Rosenblätter, die auf sie hernieder regneten. Gretchens Augen schimmerten. Dieser Mann war einfach unglaublich. Er konnte es noch so oft leugnen, aber er war es nun mal. Marc Meier war ein versteckter Romantiker. Sie liebte es, wenn er diese streng geheime Seite, die nur sie allein kannte, zeigte, denn es kam jedes Mal völlig überraschend und war jedes Mal noch einzigartiger und schöner....

G: Marc, du bist verrückt!
M (raunt heiser): Ja, verrückt nach dir.

Gretchen schmolz regelrecht dahin und streckte ihren rechten Arm nach ihm aus. Marc stieg nun selbst zu seiner Liebsten in die Wanne und platzierte sich hinter ihr. Mit seinen Armen und Beinen umschloss er sie fest. Sie kuschelte sich an seine muskulöse Brust und strich immer wieder mit einer Hand darüber. Er lächelte und vergrub sein Gesicht in ihren Haaren. Die brennenden Kerzen, die das Badezimmer in ein unvergleichlich romantisches Licht hüllten, das heiße Wasser, das ihre weiche Haut sanft umspielte, und der betörende Geruch des Badeöls, der ihre Sinne berührte, verschaffte den beiden Verliebten schnell die nötige Wärme. Immer wieder küssten sie sich. Dann hielten sie sich eine Weile einfach nur im Arm und genossen den schönen Moment. Gretchen spielte verträumt mit den Rosenblättern, die auf dem Schaum schwammen, und Marc mit einer Strähne ihres güldenen Haares. Plötzlich drehte Gretchen ihren Kopf zu seinem herum und legte eine Hand an seine Wange. Er schaute sie liebevoll an...

G: Marc, ich liebe dich.

Marc lächelte sanft und küsste ihr erst zärtlich eine Schaumkrone von der Nasenspitze, dann gab er ihr einen innigen Kuss auf den Mund. Seine Arme und Beine schlangen sich noch enger um ihren nassen wohlig warmen Körper. Er vergrub sein Gesicht in ihren Haaren und sog ihren betörenden Duft ein...

M (haucht leise): Nicht so sehr wie ich dich.




Hey ihr Süßen , ich hoffe, euch hat die kleine Romantikepisode gefallen. Nicht zu kitschig? Ich hatte eigentlich anfangs geplant, auch die Badezimmerepisode etwas heißer zu gestalten , aber das hätte, meiner Meinung nach, den gefühlvollen Moment irgendwie zerstört. Deshalb habe ich die Szene so belassen. Aber mit Kopfkino lässt sich ja noch so einiges dazu denken. Ich bedanke mich noch einmal für eure tollen Kommentare, die meine Story jetzt schon über ein Jahr begleiten. Danke! Ihr seid die Besten. Lorelei

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23.09.2010 13:11
#742 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallöchen! Wie ihr euch sicherlich denken könnt, geht es jetzt erst mal mit einem anderen süßen Pärchen weiter oder zumindest mit einer Hälfte davon. Viel Spaß und genießt den letzten Sommertag des Jahres! Eure Lorelei




Am nächsten Morgen

Es war noch früh am Morgen. Die Sonne war noch nicht aufgegangen. Maria Hassmann döste friedlich und zufrieden im kuscheligwarmen Bett ihres attraktiven Geliebten. Sie trug ein glückliches Lächeln auf ihren Lippen und träumte. Im Schlaf drehte sie sich ein wenig. Dabei geriet ihr rechter Arm auf die andere Bettseite. Irgendetwas war anders, spürte die schöne Schlafende instinktiv. Ihr ausgestreckter Arm strich mehrmals über das weiche weiße Lacken. Doch es war kalt und leer! Mit einem Mal war die verliebte Oberärztin hellwach und schaute irritiert zur Seite. Ihr Traumprinz, von dem sie gerade noch aufregend geträumt hatte, lag nicht mehr neben ihr. Sie richtete sich abrupt auf, knipste die Nachttischlampe an und blickte sich im Schlafzimmer um. Mehdi war tatsächlich nicht da. Verunsichert rief sie seinen Namen.... „Mehdi?“ Doch nichts kam zurück. Sie versuchte es erneut, aber diesmal etwas lauter.... „Mehdi, bist du im Bad?“ Wieder keine Antwort. Komisch, dachte sie. Maria ließ sich zurück in die weichen Kissen fallen. Plötzlich empfand sie es ungewöhnlich kalt in dem Raum. Sie zog die wärmende Bettdecke wieder bis zu ihren Schultern hoch und seufzte. So hatte sich die schöne Neurologin ihr Aufwachen nach dieser unglaublich schönen Nacht sicherlich nicht vorgestellt. Viel lieber hätte sie sich einen zärtlichen Guten-Morgen-Kuss gewünscht, vielleicht ein Frühstück im Bett oder sich einfach nur an seinen warmen muskulösen Körper zu kuscheln. Stattdessen war es jetzt furchtbar kalt hier und sie zitterte am ganzen Körper. Plötzlich beschlich Maria ein seltsames ungutes Gefühl, ein selten gekanntes Gefühl der Angst, das sie regelrecht lähmte. Was war, wenn er ihr Liebesgeständnis doch gehört hatte und jetzt überfordert vor ihr geflüchtet war? Sie schlug sich mehrfach mit der flachen Hand gegen ihre Stirn. Wie konnte sie nur so blöd sein? Es war noch zu früh gewesen. Er war doch gerade erst wieder aus seinem Kokon geschlüpft. Er war noch nicht soweit nach der erneuten Enttäuschung mit seiner Tochter. Scheiße! fluchte sie immer wieder leise vor sich hin... Jetzt macht er doch erst recht wieder komplett dicht. Ich bin so eine blöde Kuh. Wieso hab ich das nur gesagt? ... Weil es sich in dem Moment richtig angefühlt hatte, schoss es ihr nach einigen Minuten durch den Kopf. Sie richtete sich wieder im Bett auf, streckte sich einmal und stand schließlich auf. Sie wickelte sich das Bettlaken um ihren nackten Körper und ging zur Tür. Vielleicht hatte sie sich ja auch völlig unnötig Gedanken gemacht. Vielleicht war er ja ein Frühaufsteher, wollte sie nicht wecken und saß jetzt mit der Tageszeitung und einer Tasse Kaffee in der Küche oder im Wohnzimmer und wartete darauf, dass sie endlich wach wurde. Oder er stand gerade unter der Dusche und hatte sie deshalb nicht rufen gehört. Jetzt schmunzelte die brünette Ärztin über ihre kurzfristige Panik. ... Das ist doch total albern. Ich stelle gleich alles in Frage, nur weil er nicht mehr neben mir im Bett liegt? Dir ist echt nicht mehr zu helfen, du blöde verknallte Kuh! Es gibt sicherlich eine einfache Erklärung dafür. ... Doch ihr Lachen verging ihr Augenblicke später, als sie durch die ganze Wohnung gestreift war und von Mehdi tatsächlich keine Spur war. Verzweifelt ließ sie sich im dunklen Wohnzimmer auf die dunkelblaue Couch fallen. Durch das große Fenster hinter ihr drangen die ersten Lichtstrahlen des Morgens. Die Sonne ging gerade auf. Maria fuhr sich mit einer Hand über das Gesicht und dachte nach... Er ist doch weggerannt! Nicht einmal einen Zettel hat er hinterlassen. Scheiße! Ich hab mit meiner albernen Liebeserklärung alles kaputt gemacht. Oder? ... Eine einzelne Träne lief der enttäuschten Ärztin die Wange hinunter. Maria wischte sie schnell mit einer Hand weg, schniefte einmal laut und stand schließlich auf. Sie ging ins Badezimmer. Sie wollte nur noch schnell duschen und dann schleunigst aus dieser kalten einsamen Wohnung verschwinden.

Lorelei Offline

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24.09.2010 13:44
#743 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallöchen! Was mit Mehdi ist, erfahrt ihr das überübernächste Mal. Aber denkt daran, er ist Mehdi Kaan. Es ist vielleicht nicht so, wie es auf den ersten Blick erscheint. Also Bidi-Fans, freut euch mal nicht zu früh! So und nun zurück zu unseren Lieblingen. Wie haben sie den letzten Abend / die letzte Nacht verkraftet? Die Jüngeren unter euch muss ich leider wieder einmal aussperren. Sorry! Das hier ist nur für die Großen über 25! Oder hätte ich gleich bei 30 ansetzen sollen? Dann hätte ich das hier aber auch gar nicht schreiben dürfen. Hach... ein Teufelskreis. Ich hoffe, ich werde deswegen jetzt nicht des Forums verwiesen. Wenn ja, es war schön mit euch. Fühlt euch gedrückt! Eure Lorelei




Am anderen Ende der Stadt wurde eine andere schöne Frau dagegen weitaus gefühlvoller und vor allem weitaus aufregender geweckt. Noch im Halbschlaf bekam Gretchen Haase mit, wie sich jemand vorsichtig an ihrem Pyjamaoberteil zu schaffen machte und mit geschickten Fingern langsam Knopf für Knopf öffnete und es dann auseinander schob. Sie dachte erst, sie würde das alles lediglich träumen und lächelte sanft vor sich hin, aber auf einmal spürte sie warme weiche, sehr gefühlsechte Lippen auf ihrem nackten Oberkörper, die sie in einer Art und Weise liebkosten und bei ihr eine wohlige Wärme hervorriefen, die sie nur allzu gut kannte. Das war echt! Sie träumte keineswegs, denn im gleichen Moment fühlte sie einen sehr realen, schweren, aber sehr vertrauten männlichen Körper auf sich gleiten. Sie spürte seinen heißen, prickelnden Atem auf ihrer nackten Haut, der immer schneller ging. Deutschlands heißester und bestaussehendster Oberarzt und Chirurg hatte sich ganz dreist auf seine bildschöne schlummernde Assistenz gelegt und wollte ihr, wie jeden Tag, auf ganz spezielle Meiersche Art und Weise einen wunderschönen Guten Morgen wünschen. Marc Meier war einfach unvergleichbar und verrückt und vor allem wahnsinnig heiß. Gretchen spürte schon, wie die ewig lodernde Flamme in ihrem Körper immer größer wurde. Ihr Herzschlag beschleunigte sich und sie atmete immer ungleichmäßiger, während er sein schlafendes Dornröschen sanft mit seinen magischen Küssen zu wecken versuchte. Gretchen versuchte angesichts seiner unverschämten Dreistigkeit, ein Grinsen zu unterdrücken, scheiterte aber kläglich daran, denn seine zarten Berührungen kitzelten sie. Sie wand sich unter seinem Körper, was ihn nicht verunsichern ließ, sondern noch zusätzlich dazu animierte, da weiter zu machen, wo er sein aufregendes Spiel begonnen hatte. Marc grinste frech, als er merkte, dass sie schon längst wach war, sich aber immer noch - schlecht geschauspielert - schlafend stellte. Sein Haasenzahn war schon ein unvergleichliches Luder, dachte er aufgeregt. Dann kroch er langsam unter die Bettdecke und wanderte mit seinem Lippen Zentimeter für Zentimeter ihre nackte Haut entlang und hinterließ eine Brandspur, die ihren Körper erlodern ließ. Gretchen schnurrte leise vor sich hin und genoss es sichtlich auf so schöne Weise von ihrem Liebsten geweckt zu werden. Marc intensivierte sein berauschendes Spiel, als er spürte, dass sie überall eine Gänsehaut bekam. Als seine Zunge ihre Brustwarzen zärtlich umkreisten, fuhren seine warmen Hände ihre Seiten hinab und umschlossen schließlich den Bund ihrer Pyjamahose. Sie hob ihr Becken kurz an, damit er den dünnen Stoff über ihren Hintern nach unten schieben konnte. Gretchen strampelte die Hose schließlich mit ihren Füßen von ihren Beinen. Es erregte Marc sehr, wie sie sich dabei heftig unter seinem Körper bewegte. Jetzt wollte Gretchen selbst in das Spiel eingreifen, wurde aber von ihrem Freund sanft davon abgehalten. Sein verwuschelter Kopf kuckte nun mit einem frechen Grinsen auf den Lippen unter der Bettdecke hervor...

M: Na, doch wach?
Blödmann!
G (blitzt ihn mit feurigen Augen an): Ich wünsche dir auch einen wunderschönen Guten Morgen, Schnuckiputz.
Hat die mich gerade Schnuckiputz genannt? Na warte, Haasenzahn, gleich kannst du aber was erleben.
M (funkelt sie an): Dito!
Oh! Na da kann es aber jemand nicht abwarten, hä Haasenzahn? Gut, du hast es nicht anders gewollt. Jetzt bist du fällig. Tzz... Schnuckiputz!

Marc grinste sie breit an, als ihre Fingerspitzen langsam über seinen Rücken Richtung Meierschen Allerwertesten wanderten und schließlich dort parkten. Ungeduldig rieb sie ihre Hände daran und drückte ihr Becken an seins. Gretchen wollte ihn so gerne spüren, jetzt, wo er sie schon ganz wuschig gemacht hatte. Marc atmete immer schwerer und kämpfte sehr mit sich, ob er ihr mehr als eindeutiges Angebot nicht doch gleich annehmen sollte. Wozu noch warten? Doch dann schaltete sich sein Verstand, der kurzzeitig ausgesetzt hatte, als ihre Hand in verbotene Zonen vordrang, wieder ein. Er schnappte schwer nach Luft und raunte ihr heiser zu...

M: Haasenzahn, lass mich mal! Du sollst es genießen.

Gretchen lächelte sanft und schloss ihre Augen, als Marcs Kopf wieder unter der Bettdecke verschwand und er jetzt jeden Millimeter ihres weichen Körpers mit seinen glühenden Lippen verwöhnte. Jede einzelne Faser in ihrem Körper begann zu kribbeln, als er erst ganz sanft und gefühlvoll über ihr erhitztes Dekolletee fuhr, dann leidenschaftlich in die zarten Knospen ihrer Brüste biss, was ein lautes Stöhnen bei ihr auslöste, dann immer tiefer nach unten ging, in ihren Bauchnabel pustete, so dass sie kichern musste, und mit seiner Zunge zärtlich ihren flachen Bauch streichelte. Als Marc seinen Mund schließlich in ihren Schoss legte, wurde aus dem anfänglichen Kribbeln ein gewaltiges Zittern, das sich in Wellen über ihren gesamten Körper ausbreitete und sie schier wahnsinnig machte. Gretchens Hände krallten sich im Bettlaken fest. Sie drückte ihren Kopf zurück ins Kissen, biss sich in der Bettdecke fest und stöhnte laut hinein. Marc machte sie völlig verrückt mit seinem aufregenden Zungenspiel. Gleichzeitig fuhr er mit einer Hand immer und immer wieder über ihren nackten Bauch und knetete dann ihren weichen Busen. Sie schrie immer lauter. Nur die weinrote Satinbettwäsche dämpfte ihre unkontrollierten Lustschreie. Aus dem anfänglichen Zittern war mittlerweile ein gewaltiges Erdbeben erwachsen, das ihren ganzen Körper erschütterte. Gretchen drehte und wand sich heftig unter seinen Zärtlichkeiten. Sie schlug ihre Hände neben ihrem Kopf ins Kopfkissen und krallte sich daran fest. Ihre Finger und Zehen verkrampften sich. Gretchen schnappte hörbar nach Luft, doch Marc hörte nicht auf. Sein Kopf war tief in ihrem Schoss vergraben. Er leckte sie nahezu besinnungslos und schickte sie in eine andere Welt. Gretchen glaubte zu schweben. Sie hob ihre Arme, so als wollte sie fliegen. Ihre Hände wühlten sich erst durch ihre wilde Lockenmähne, dann griffen sie nach dem metallischen Rahmen am Kopfende ihres Bettes und klammerten sich daran fest. Gewaltige Eruptionen durchfuhren ihren bebenden Körper und sie stöhnte ohne Unterlass. Endlich ließ Marc von ihr ab, aber nur um selbst nach Luft zu schnappen, denn mittlerweile herrschten unter der Bettdecke Temperaturen, die jedes Thermometer einer Finnischen Sauna sprengen würden. Es erregte Marc enorm, zu spüren, wie sehr seine Berührungen sein Mädchen in Wallung brachten. Auch er konnte sich kaum noch beherrschen. Der „große“ Meier stand schon längst zum Dienst bereit. Doch noch schob er es hinaus, was große Konzentration seinerseits erforderte. Er legte seine Hände an ihre Hüfte, die immer noch lustvoll auf dem Laken tänzelte. Dann fuhren seine feurigen Lippen wieder ihren erhitzten und bebenden Oberkörper hoch und verharrten schließlich an ihrem Busen. Er vergrub sein Gesicht in der Mulde zwischen ihren Brüsten und leckte liebeshungrig ihre samtene, leicht salzige Haut. Die bis in die Haarspitzen erregte junge Frau streckte ihm ihren Oberkörper entgegen. Ihre Hände umschmeichelten seinen knackigen Hintern, in den sie immer wieder lustvoll hinein kniff. Leise stöhnte sie seinen Namen, als er sich wieder an ihrer Brustwarze festsaugte... „Marc, oh Marc!“ Sie raunte immer lauter... „Marc!“ Immer wieder rief sie heiser seinen Namen.... „Maarc! ... Maaarc! ... Maaaaaaaarc!“ Er ignorierte, dass ihr Tonfall allmählich in ein schräges Kreischen überging. Zu sehr genoss er es, ihre harten Knospen zwischen seinen Zähnen zu spüren. Doch plötzlich schreckte der liebeshungrige Oberarzt abrupt und mit schmerzverzerrtem Gesicht auf. Gretchen hatte ihm erst unsanft mit der flachen Hand auf seinen nackten Hintern geklatscht und jetzt zog sie heftig an seinen Haaren. Entnervt ließ er von ihrem wunderschönen perfekten Göttinnenbusen ab, rutschte etwas höher über ihren glatten Körper und lugte nun unter der Bettdecke hervor....

M: Boah Haasenzahn, WAS IST? Willst du heute einen auf Sadomaso machen? Ich finde ja diesen Vorschlag an sich gar nicht mal so übel. Hätte ja nie gedacht, dass du überhaupt einmal darauf kommen würdest. Aber hättest du das nicht eher sagen können? Dann hätte ich mir die ganzen Schleckereien sparen können.
G (schaut ihn völlig empört an u. schlägt ihm unsanft auf den Hinterkopf): Marc Meier, aber sonst geht’s dir noch gut oder? Hüte deine Zunge, sonst kannst du gerne gleich noch eine haben, aber die trifft dich dann an andere Stelle. Du verstehst?
Was geht denn jetzt ab?
M (reibt sich den schmerzenden Hinterkopf u. schaut sie dann provozierend an): Aua! Sag mal, spinnst du! Jetzt Dirty Talk und Domina gleichzeitig? An sich eigentlich auch eine ziemlich geile Idee. Was haste denn noch so auf Lager, meine Folterkönigin?
Ja, ist der taub oder was?
G (funkelt ihn böse an u. droht ihm mit ihrem Zeigefinger): Behalt deine schmutzigen Phantasien für dich und halt einmal die Klappe, Marc!
M (verständnislos): Haasenzahn, verdammt noch mal, wieso machst du mit einem Mal die ganze schöne Stimmung kaputt? Ich steh kurz vorm Schuss.
Boah! Der und sein schmutziges Vokabular! GGGRRR!!!
G (völlig sprachlos und entrüstet): Maaarc, verdammt, es klingelt schon die ganze Zeit.
M (grinst dreckig u. beginnt wieder aufreizend über ihren nackten Oberkörper zu streicheln): Uuuhhh! Hab ich etwa die Engelsharfen wieder zum Klingen gebracht? Geil! Aber hättest du mit deinem Lob nicht warten können, bis wir durch sind?
Boah! Hätte bedenken sollen, dass nur noch eine Gehirnregion bei ihm aktiv ist und die liegt nicht im Kopf.
G (stöhnt genervt): An der Tür, du Blödmann!
M (steht völlig auf dem Schlauch u. schaut sie dementsprechend doof an): Hä?
G (rollt mit den Augen): Es klingelt an der Haustür.

In dem Moment hörte auch Marc Meier endlich, dass es tatsächlich an der Tür läutete und dieser Besucher schien äußerst hartnäckig zu sein...

Lorelei Offline

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25.09.2010 12:43
#744 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

GsD! Bin immer noch im Forum. (Noch! Könnte sich eventuell nach diesem Teil hier ändern. ) Hatte schon gedacht, der Teil gestern wäre zu gewagt. Auch für den Fall, dass ich mich mal wieder wiederhole, danke für eure tollen Kommis. Ja, mein chen, ich beeile mich ja mit meiner Vorrede. Nur GEduld! Nur noch kurz was zur Fortsetzung heute: Tja, lässt sich Marc Meier tatsächlich von einem lästigen Störenfried von seinem alltäglichen Lieblingsmorgenritual abbringen? Dass dieser Teil immer noch FSK 25 trägt, beantwortet wohl eure Frage. Das ist aber jetzt definitiv auf längere Zeit der letzte heiße Teil, weil meine Prioritäten bald in eine andere Richtung gehen werden und Martchen etwas in den Hintergrund gerät. Aber jetzt erst mal ganz viel Spaß mit den beiden! Ich hoffe, es hilft etwas gegen die schlechten Stimmung wegen dem Wetter da draußen. Eure Lorelei





M (genervt): Boah, deshalb holst du mich aus dem Garten Eden? Dann lass es schellen, verdammt noch mal! Ich bin hier noch nicht fertig.

Marc Meier wollte gerade wieder ins Paradies abtauchen, als eine sprachlose Gretchen Haase ihn noch einmal am Arm packte und nach oben zog...

G: Maaarc!
M (schon leicht flehend): Haasenzahn, bitte!
Länger kann ich es bald nicht mehr zurückhalten. Wieso quälst du mich so, Haasenzahn? Wieso?
G: Und wenn es wichtig ist?
M (drückt sie zurück aufs Kissen und presst ihr einen Kuss auf den Mund, gleichzeitig reibt er sich verführerisch an ihrem Körper, so dass ihr ganz anders wird): Nichts ist wichtiger als das hier.
Wie wahr! Äh... Stopp!
G (schließt einen Moment ihre Augen u. kann seinen Reizen kaum noch widerstehen): Das ist mir schon klar. Und wenn es Mehdi mit deinem Schätzchen ist?
M (fährt stöhnend mit seinen Lippen ihren Hals entlang): Ach Scheiß drauf! Soll er die Schlüssel eben in den Briefkasten werfen.
Ja, Mehdi wirf die Schlüssel weg.
G (schmunzelt): Oh! Ich bin dir wichtiger als dein Schätzchen? Danke für das schöne Kompliment.
Sie macht mich WAHNSINNIG!!!
M (schaut genervt von ihrem Hals auf und verstärkt seinen Händedruck an ihrem Busen, den er gerade knetet): Haasenzahn!
G (funkelt ihn verführerisch an): Marc!

Es klingelte erneut. Beide schauten zur Schlafzimmertür. Marc hielt in seiner Bewegung inne und richtete sich kurz auf...

M (flucht): Herrgott noch mal. Kann der nicht endlich Ruhe geben. Der kriegt dann nen Anschiss, der sich gewaschen hat.
G (streichelt ihm zärtlich über die Brust u. blickt ihn dabei an): Marc! Und wenn es gar nicht Mehdi ist, sondern dein Vater? Was ist, wenn Olivier seinen Schlüssel vergessen hat?
Dann kriegt der eben auch noch nen Anschiss.
M (überlegt kurz, dann lächelt er sie anzüglich an): Dad? Dann muss der eben einen Moment lang warten! Oder noch ein paar Momente länger.

Marc konnte sich einfach nicht mehr länger zurückhalten. Er musste sie jetzt nehmen. Er war schließlich Arzt, Oberarzt genauer gesagt, ein Frauenkenner und göttlicher Liebhaber, ein Sexgott nie gekannten Ausmaßes. Es wäre sonst unverantwortlich und gesundheitsgefährdend, wenn er sich nicht endlich ausleben könnte. Er war ein Pulverfass und stand kurz vor der Explosion. Die Zündschnur brannte schon und rannte erbarmungslos auf ihr Ziel zu. Er sehnte sich so sehr nach ihr. Gretchens warmer weicher Körper unter ihm, der sich unbewusst hin und her bewegte, machte Marc schier wahnsinnig. Egal was sie sagte und auch auf die Gefahr hin, dass sie ihn wieder schlug, er musste sie jetzt berühren. Seine gierigen Hände legten sich auf ihre unvergleichlich schönen Brüste, deren Knospen er nun abermals sanft mit den Fingern umfuhr. Gleichzeitig biss er sich leidenschaftlich an ihrem Hals fest und ließ auch sie endlich alle nebensächlichen Störungen und Geräusche vergessen. Der monotone Klingelton im Hintergrund wurde immer leiser, bis auch sie ihn nicht mehr hörte und sich ganz der Fortsetzung dieses aufregenden Spiels widmete. Seine wilden Küsse - Marc wanderte gerade wieder unter der Bettdecke in tiefere Gefilde - machten sie wieder ganz wahnsinnig. Schon längst hatte sie den Lustpegel von vor der unnötigen Unterbrechung erreicht. Unruhig wand sie sich unter seinen gefühlvollen, aber gleichzeitig auch fordernden Berührungen. Die Flamme loderte wieder auf und sie brannte schließlich lichterloh. Gierig strichen ihre Hände Wirbel für Wirbel über seinen muskulösen Rücken zu seinem Po, den ihre Finger nun zärtlich kneteten. Sie rieb ihren Körper verführerisch an seinem, was seinen Körper endgültig in Flammen setzte. Marc spürte, dass auch sie endlich bereit war. Länger hätte er es auch wirklich nicht mehr ausgehalten. Mit einer Hand strich er erst verführerisch die Innenseiten ihrer Schenkel hoch, dann schob er sachte ihre Beine auseinander und legte sich dazwischen. Gretchen schlang in freudiger Erwartung ihre Arme um seinen Nacken und drückte sich an ihn. Ihre Beine verschränkte sie fest hinter seinem Rücken. Sehnsüchtig blickte sie ihn jetzt an. Er erwiderte ihren Blick und lächelte verliebt. Mit einer Hand stützte er sich neben ihrem Kopf ab, die andere legte er an ihre Hüfte, die er ein wenig anhob. Und schon spürte sie ihn in sich. Marc drang sehr gefühlvoll in sie ein und begann sich langsam vor und zurück zu bewegen. Beide stöhnten leise auf. Marc legte seine glühenden Lippen wieder auf ihre, die zu einem unglaublich intensiven Kuss verschmolzen und das Feuer noch mehr anheizten. Schon nach wenigen Sekunden konnte er sich nicht mehr zurückhalten und erhöhte die Geschwindigkeit, mit der er kraftvoll in sie vor drang. Ihre Becken rieben sich sehnsüchtig aneinander und schon bald gelangten die beiden Liebenden an den Rand der Ekstase. Sie liebten sich zügellos, enthemmt, völlig ekstatisch, immer schneller, immer wilder. Marc keuchte immer lauter, als er sein Becken immer wieder heftig gegen ihres stieß. Gretchen warf ihre Arme nach hinten, die nun wieder die Metallstangen des Bettgestells umklammerten. Ihr Stöhnen wurde immer lauter und durchströmte das Schlafzimmer. Mit geschlossenen Augen genoss sie seine immer schneller werdenden Bewegungen in vollen Zügen. Es zerriss sie fast vor Lust. Er liebte sie mit unbändiger Leidenschaft und unglaublicher Ausdauer. Schließlich umfasste er ihre Hände, die sich noch immer an den Metallstangen hinter ihr festhielten. Marc schaute sie voller Liebe an und sie ihn. Dann setzte er seine Lippen wieder auf ihre und küsste sie zärtlich. Im Kuss vereint bewegten sie sich jetzt sanft und langsam nahezu im Gleichklang. Das Metallgitter ratterte leicht, was beide zum Schmunzeln brachte. Irgendwann löste Gretchen ihre Hände von dem Bettgestell, verschränkte ihre Finger mit seinen und richtete sich mit ihm zusammen auf. Nun übernahm sie die Führung. Sie küsste ihn wild und hemmungslos, so dass ihm noch schwindliger wurde, als ihm bereits war. Sie intensivierte den Rhythmus wieder und ließ ihr Becken immer schneller über seinem kreisen. Marc krallte sich an ihrem weichen Hintern fest und genoss es intensiv, wie sie auf ihm wild tanzte und ihn in eine andere Welt schickte. Ihre Hüften hoben und senkten sich und ließen ihn mal tief, mal weniger tief in sie eindringen. Das gemeinsame Stöhnen wurde wieder etwas lauter. Gretchen verschränkte ihre Arme hinter seinem Rücken und presste ihren Oberkörper immer enger gegen seinen. Es erregte ihn sehr, ihre weichen vollen Brüste immer wieder an seinem Körper auf und ab rutschen zu spüren. Wieder und wieder küssten sie sich und ihr unbändiges Verlangen führte zu einer Intensivierung ihrer Bewegungen. Gretchen lehnte ihren Oberkörper ein wenig zurück, stützte ihre Arme hinter ihrem Rücken auf dem Bett ab und genoss es, ihn jetzt noch intensiver in sich zu spüren. Marcs gierige Hände, die an ihrem Po ruhten, pressten sie immer stärker gegen sich. Seine heißen Lippen fuhren über die glitzernde Haut ihres Bauchs, ihres Busen und ihres Dekolletees. Das trieb auch ihre Erregung in den Grenzbereich. Völlig ungehemmt hüpfte ihr Becken immer schneller auf ihm auf und ab, bis er sich plötzlich wie ein Ertrinkender an ihr festkrallte und sie wieder eng an sich presste. Er stöhnte laut und unkontrolliert auf und rieb seine Wange an ihrer. Einen Moment später fühlte auch Gretchen, dass sie ihrem Höhepunkt nah war und krallte ihre Fingernägel tief in sein Schulterblatt. Dann spürte sie ihn, diesen gewaltigen Feuerball, der durch ihren Körper schoss und sie in den Himmel katapultierte. Als dieses berauschende Gefühl langsam wieder abklang, sanken beide erschöpft zurück in die Kissen und hielten sich glücklich in den Armen. Sie lächelten sich an, dann schlossen sie ihre Augen. Doch für eine Erholungspause blieb keine Zeit, denn plötzlich klopfte es an ihrer Tür und eine sanfte Stimme war zu hören....

Lorelei Offline

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26.09.2010 10:41
#745 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich euch! Hier habt ihr die Auflösung. An der Tür ist.... Viel Spaß! Eure Lorelei



Es war die von Olivier Meier...

O (durch die Tür): Marc? Sonnenschein? Seid ihr schon wach? Ich habe mehrmals geklingelt, aber als keiner aufgemacht hat, habe ich den Schlüssel genommen.
Ist der noch ganz bei Trost? Was soll das denn?

Gretchen zog sich beschämt die Bettdecke über den Kopf. Marc stöhnte nur genervt und robbte von seiner süßen Freundin herunter...

M (leise zu sich selbst u. zu G): Der hat vielleicht Nerven.
G (nur die Augen u. die Nasenspitze schauen unter der Bettdecke hervor): Ob er uns gehört hat?
Ach mein Mädchen! Erst verrucht und wild und jetzt wieder schüchtern und kleinmädchenhaft. .... Voll süß!
M (lacht u. stupst ihr an die Nase): Haasenzahn, dich hat man mindestens bis Potsdam gehört.
G (zieht die Decke wieder ganz über den Kopf): Oh Gott!
Ich will bitte sofort und auf der Stelle, aber bitte ohne Schmerzen sterben.

Marc schüttelte schmunzelnd den Kopf, als er plötzlich wieder die Stimme seines Vaters hörte...

O: Alles in Ordnung bei euch? Ich habe doch Geräusche gehört. Kann ich reinkommen?
Ja, geht’s noch? Was ist denn heute in den gefahren? ..... Auuuuuaaaaa!!!!

Voller Panik rammte Gretchen ihre Fingernägel tief in den Arm ihres Freundes. Empört lugte dieser unter die Bettdecke, wo ein zusammengerolltes schüchternes kleines Häschen ihn mit großen Augen bettelnd anstarrte. Er stöhnte, deckte sie wieder zu und ließ seine Beine jetzt vom Bett baumeln...

M (schreit zur Tür): Wenn du auch nur wagst, einen Fuß in dieses Zimmer zu setzen, dann garantiere ich dir, dass du keine halbe Minute später in der zwei Grad warmen Spree hockst.
Hach... mein tapferer Held!
O (muss erst schmunzeln, ist dann aber schnell wieder ernst): Marc, bitte, es ist wichtig. Wir müssen reden.
Ich will aber nicht. Kann mir schon denken, was er wieder will. Ein Grund mehr hier neben meiner Süßen liegen zu bleiben.
M (fährt sich durchs Haar u. lässt dann den Kopf hängen): Muss das jetzt sein? Ich bin hier.... (er schaut kurz zu Gretchen, die gerade neugierig ihren Kopf unter der Bettdecke hervor streckt) ... äh... beschäftigt. Äh... noch nicht ganz ... wach.
Nach getaner Arbeit braucht „Gott“ ja immer eine zusätzliche Mütze Schlaf. Hihi!

Gretchen lachte. Marc steckte ihr die Zunge heraus und wollte sie kitzeln, als die Stimme Oliviers wieder erklang und sie davor rettete...

O: Es tut mir leid, Marc. Ich wollte euch nicht stören, aber es ist da etwas passiert, dass.... Also äh... es gibt Klärungsbedarf.
Scheiße!
M (stöhnt u. schaut verständnislos zur Tür): Schon wieder? ... Ok, gib mir fünf Minuten.
O: Danke!

Marc und Gretchen hörten Schritte, die sich von der Schlafzimmertür entfernten. Der nackte Oberarzt schaute ratlos zu seiner ebenso hüllenlosen Freundin, die auf dem Bauch neben ihm lag und ihn nun zuckersüß anlächelte. Marc konnte nicht anders. Er gab ihr lächelnd noch einen letzten sehnsüchtigen Kuss auf den Mund, dann stand er auf und zog sich eine schwarze Boxershorts und ein weißes Hemd über. Gretchen blieb noch im Bett liegen und baumelte mit den Beinen in der Luft. Marc lächelte verliebt, als er das sah. An der Tür drehte er sich noch einmal zu seiner wunderschönen Prinzessin um...

M: Bin gleich wieder da. Also nicht weglaufen!
G (kichert u. wirft ihm ein Kissen zu, das ihn leider verfehlt): Blödmann!
M (grinst): Eh! Du wirfst übrigens wie ein Mädchen.

Das stachelte Gretchen natürlich an, das nächste Kissen zu greifen und nach ihm zu werfen, aber sie traf nur noch die Tür, denn Marc war bereits im Flur verschwunden. Er lief langsam mit einem seltsamen Gefühl in der Magengegend, das er sich nicht wirklich erklären konnte, zum Wohnzimmer vor. Dieses ungute Gefühl verstärkte sich noch, als er sein Ziel erreicht hatte und sah, wer da neben seinem Vater auf seiner weißen Designercouch saß....

Lorelei Offline

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27.09.2010 10:02
#746 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallöchen! Einen wunderschönen Wochenstart wünsche ich euch. Lasst euch von dem Dauerregen nicht die Laune vermiesen. Da ihr euch ja sicherlich alle denken könnt, wer da gerade auf dem Meierschen Sofa sitzt, widme ich mich jetzt erst mal der Frage, wo ist Mehdi Kaan. Er ist doch nicht wirklich Zigaretten holen gegangen? Er ist doch Nichtraucher! Viel Spaß mit dem nächsten Teil und danke, danke, danke noch mal für euer Feedback! Ihr wisst ja, wie viel mir das bedeutet. Eure Lorelei




Seit einer viertel Stunde stand Maria Hassmann nun schon unter der heißen Dusche, doch sie spürte die Wassertropfen nicht, die von ihrem Körper abperlten. Gedankenverloren stand sie einfach nur da und ließ sich berieseln. Die verliebte Ärztin konnte einfach nicht verstehen, was schief gelaufen war. Wieso war er einfach so ohne ein Wort gegangen? Er war doch überhaupt nicht der Typ dafür, sich nach dem Sex klammheimlich aus der Wohnung zu schleichen. Außerdem war das hier ja wohl seine und nicht ihre Wohnung. Wenn schon, dann hätte er sie rausschmeißen sollen. Aber dafür war er ja auch nicht der Typ. Er war zu sehr Gentleman, als dass er sich so schäbig benehmen würde. Aber was war dann mit ihm los? War das jetzt seine Art, ihr mitzuteilen, dass ihm das wirklich zu schnell ging? Aber nach fast drei Monaten lockerer Affäre sollte man doch so langsam mal wissen, was man wollte. Noch vor ein paar Stunden war sie sich so sicher gewesen, dass er sie auch wollte und das nicht nur als heimliche Bettgespielin. Sie hatten sich doch gestern Abend fantastisch verstanden. Nach den langen Wochen der Verzweifelung war Mehdi endlich wieder einmal locker und entspannt gewesen, war wieder ganz er selbst. Und die Nacht mit ihm war so unglaublich gewesen. Voller Lust und Leidenschaft, aber auch mit viel Gefühl. Er war ihr so nah gewesen und das nicht nur vom Körperlichen her. Nein, das ging weit über den Status einer einfachen zwanglosen Affäre hinaus, die sie bisher gepflegt hatten. Das hatte Maria ganz deutlich gespürt und auch in Mehdis Augen gelesen. Und er hatte ihr doch auch gesagt, dass sie ihm gefiele. Das war doch Beweis genug. Er schien doch auch bereit zu sein. Alles war so wie früher gewesen. Die Chemie, das Lachen, der Spaß, einfach alles. Sie hatte nichts falsch gemacht. Es war richtig gewesen, ihm endlich zu gestehen, was sie für ihn empfand. Männer brauchten keine ständigen Winks mit Zaunpfählen, die sie eh nicht verstanden, weil sie Männer waren, sondern eine klare Ansage, was Sache war. Und das hatte sie mehr oder weniger geschickt gestern auch getan. Und er? Was machte er? Erst schlief er ein und dann schlich er sich klammheimlich aus seiner Wohnung. Wahrscheinlich weil er es ihr nicht ins Gesicht sagen konnte, dass er sie nicht wollte oder noch nicht zu mehr bereit war oder warum auch immer. Er war feige. Ja, das war es. Mehdi Kaan war ein Feigling. Genau aus diesem Grund hatte er sie wahrscheinlich auch schon so lange hingehalten. Und jetzt, wo es immer enger wurde, suchte er das Weite. Ein deutlicheres Zeichen konnte er ihr ja gar nicht geben. Hatte sie sich das wirklich alles nur eingebildet? Seine Blicke, seine Worte, seine Berührungen, stand da wirklich nicht mehr dahinter? Maria fuhr sich aufgewühlt durch ihre nassen Haare und merkte endlich, wo sie sich eigentlich gerade befand. Irritiert schaute sie sich um. Sie zitterte. Ihr ganzer Körper war von einer Gänsehaut überzogen. Jetzt spürte sie erst, dass das Wasser mittlerweile eiskalt geworden war. Sie drehte die Dusche ab und schlüpfte schnell aus der Kabine. Sie schnappte sich ein Handtuch, rubbelte ihre Haut damit trocken und wickelte es um ihren Körper. So stand sie nun am Waschbecken und betrachtete sich im Spiegel. Wieso wollte er sie nicht so, wie sie ihn wollte? Wieso? Als die sonst so coole und selbstbewusste Neurologin spürte, dass schon wieder Tränen in ihr aufstiegen, schüttelte sie schnell den Kopf und verwarf den Gedanken, dass sie sich mal wieder völlig verloren und allein fühlte. Wie schon so oft in ihrem Leben. Wegen einem Mann würde sie sich nicht noch einmal so gehen lassen. Nie wieder. Das hatte sie sich doch damals auch schon geschworen, als sie ihren Ehemann und den Vater ihrer Tochter an ihre zehn Jahre jüngere Babysitterin und Assistentin verloren hatte. Nein, sie war stark und sie war stolz.

Mit wieder gewonnenem Selbstbewusstsein griff die schöne Oberärztin nach der Türklinke und wollte schnell im Schlafzimmer verschwinden, um sich anzuziehen, als sie plötzlich ein seltsames Poltern hörte. Das kam doch aus der Küche, dachte sie aufgeregt. Ihr Herzschlag beschleunigte sich mit jedem Schritt, den sie tat und als sie dann um die Ecke blickte und zur Küchenzeile sah, war es völlig um sie geschehen. Er war nicht vor ihr weggerannt! Wie konnte sie das überhaupt nur denken? Nein, er war zurückgekehrt. Zu ihr! Und seine Rückenansicht sah wahnsinnig sexy aus. Seine enge Jeans saß perfekt an seinem knackigen Hintern. Dazu trug er ein schwarzes Hemd. Und seine Haare waren leicht zerzaust. Verträumt blieb Maria am Türrahmen stehen und beobachtete Mehdi, wie er erst Wasser und dann Kaffeepulver in die Kaffeemaschine gab und dabei ein Lied summte und extrem sexy mit der Hüfte wackelte. Maria lächelte. Und plötzlich war es wieder da, dieses unvergleichliche Glücksgefühl, das sie nur in seiner Gegenwart verspürte und das sie in diesem Moment wieder ganz einnahm. Sie stieß sich von der Wand ab und ging langsam auf ihn zu. Sie blieb direkt hinter ihm stehen. Sie vernahm den betörenden Geruch seines Aftershaves, das ihr fast die Sinne raubte, und schlang schließlich sehnsüchtig ihre Arme um seine Taille, schmiegte ihren Kopf an seine Schulter und schloss für eine Sekunde ihre Augen. Mehdi ließ jedoch vor Schreck den Messlöffel mit dem Kaffeepulver fallen...

MK: Maria! Du... du bist ja schon wach.
MH (drückt sich gefühlvoll an seinen Rücken u. fährt mit ihren Lippen seinen Hals entlang): Und du bist doch noch da.
Ich hab dich so vermisst!
MK (bekommt eine Gänsehaut von ihren Berührungen u. schließt die Augen): Äh... ja, wo ... wo sollte ich denn sonst sein?
Oh Gott! Und ich hab mir sonst was ausgemalt. Törichte Maria!
MH (wird etwas rot, was er aber GsD nicht mitbekommt): Ähm... Weiß nicht.

Mehdi drehte sich zu ihr herum und hielt kurz den Atem an, als er bemerkte, dass sie nur ein knappes Badetuch um ihren Körper gewickelt hatte und sah sie jetzt mit großen Augen an. Sie war wunderschön, aber irgendetwas war anders, dachte er. Maria schaute ihren Traummann sehnsüchtig an, doch das lähmende Angstgefühl von vorhin lag immer noch in ihren Augen. Sie senkte ihren Blick. Mehdi strich ihr liebevoll eine nasse Strähne aus dem Gesicht und klemmte sie hinter ihr Ohr...

MK: Ist alles in Ordnung?
MH (legt eine Hand auf seine muskulöse Brust u. schmiegt sich ganz eng an ihn, sie saugt seinen verführerischen Duft ein u. schließt ihre Augen): Ja... jetzt ja. Ich dachte, du... Du warst nicht mehr da und ich.... Aber ... Ist jetzt ja auch egal, denn du bist ja wieder da.
Wow! Das war eine rhetorische Meisterleistung, Hassmann! Schreib es dir doch gleich in großen Lettern auf die Stirn, dass du eine verknallte Kuh bist!
MK (allmählich dämmert es ihm, was in ihr vorgeht): Oh! Hast du... hast du etwa gedacht, ich hätte mich aus dem Staub gemacht?
Wie kann sie das überhaupt nur denken? Das würde ich doch niemals tun.

Mehdi schaute sie erwartungsvoll an und streichelte sanft über ihren nackten Arm. Maria errötete leicht und biss sich auf ihre Lippen... Oh Gott! Wie peinlich! Ich fühle mich wie ein kleines Schulmädchen, das beim Spicken erwischt worden ist. ... Sie versuchte, sich nichts anmerken zu lassen...

MH: Was? Nein! Quatsch! Ich... ich war nur ... äh... überrascht.
... und hab völlig übertrieben und grundlos Panik geschoben. Dir ist echt nicht mehr zu helfen, Maria!
MK (streichelt mit einer Hand ihre Wange u. schaut sie liebevoll an): Es tut mir leid. Ich saß schon im Auto, als ich mir überlegt habe, dass ich dir vielleicht einen Zettel hätte schreiben sollen.
Ich bin so ein Idiot!
MH (schaut ihn mit großen Augen an): Wo... wo warst du denn überhaupt?
MK (lächelt u. zeigt auf die Brötchentüte, die auf dem Esstisch liegt): Ich wollte eigentlich nur schnell Brötchen holen, aber dann fiel mir ein, dass ich ja Marc versprochen hatte, sein Schätzchen zu tanken und bin auch noch durch die Waschanlage gefahren. Damit er ja nichts zu meckern hat. Naja er wird trotzdem meckern. Kennst ihn ja. Aber besser ist, ich mach gut Wetter. Jedenfalls hat das wohl alles etwas länger gedauert, als ich gedacht habe. Ich wollte wirklich nicht, dass du dir irgendwie Sorgen machst.
Gott ist er süß! Er wollte mir Frühstück machen! Er ist doch ein Schatz. Hach... Er ist der Jackpot, den sich jede Frau wünscht. Halt ihn fest und lass ihn nie wieder gehen!
MH (errötet leicht u. senkt ihren Blick): Hab ich nicht.
MK (schaut sie skeptisch an): Nicht? Du schaust aber so komisch.
Oh Gott! Er hat es gemerkt! Ich will auf der Stelle sterben.
MH (redet sich raus): Nein, es ist wirklich alles in Ordnung.
MK (lächelt u. gibt ihr einen Eskimokuss): Gut! Ich... ich wollte dich eigentlich überraschen. Ich dachte, du liegst noch im Bett, wenn ich wiederkomme.
MH (bekommt Herzklopfen u. strahlt ihn verliebt an): Echt? Wie süß!
Oh Gott! Ich hab „süß“ gesagt! Verwandele mich gerade zurück in einen peinlichen Teeny! Aaaaaahhh!!! Wo ist die Rückspultaste?
MK: Ja, ich dachte da so an Frühstück im Bett und so.
MH (lächelt ihn verführerisch an): Mir gefällt ja das „und so“ am besten.

Lorelei Offline

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28.09.2010 10:29
#747 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Na wollt ihr mehr? Natürlich wollt ihr mehr. Und ihr kriegt mehr! Viel Spaß mit dem nächsten Teil. Lorelei




Mehdi erwiderte ihr schelmisches Grinsen, legte seine Hände an ihre schmale Taille und zog sie noch näher an sich heran. Maria schlang ihre Arme um seinen Nacken, stellte sich auf ihre Zehenspitzen und küsste ihren Traumprinzen, erst ganz sanft und zärtlich, dann immer leidenschaftlicher und fordernder. Sie rieb sich so verführerisch an seinem Körper, dass ihm regelrecht die Luft wegblieb und sich bei ihr der Knoten ihres Handtuchs löste, das nun zu Boden rutschte. Und diese Tatsache raubte Mehdi dann endgültig den Atem...

MK (raunt heiser): Maria! Du... Dein Handtuch... Also mein... mein Handtuch...

Maria grinste ihn frech an und presste ihren nun gänzlich unverhüllten Körper noch fester gegen seinen. Mit zittrigen Händen hielt er sich noch immer an ihrer Taille fest und konnte seinen Blick nicht abwenden von dieser wunderschönen Lotusblüte. Mit Genugtuung vernahm die schöne Ärztin, wie Mehdis Herz raste und sein warmer Atem immer schneller ging und sie am Hals kitzelte...

MH: Das brauche ich ja jetzt nicht mehr.

... sagte sie mit verruchter Stimme und sprang schließlich an ihm hoch und verschränkte keck ihre Beine hinter seinem Rücken. Der völlig überrumpelte Frauenarzt geriet ins Taumeln und hielt sie am Hintern fest. Während sie ihre heißen Lippen wieder auf seine legte, stolperte er mit ihr zum Esstisch rüber und setzte sie dort vorsichtig ab. Marias Küsse wurden immer zügelloser und ihre zarten Chirurginnenhände waren schon längst unter seinem Hemd verschwunden und streichelten verführerisch seine nackte Haut. Mehdi wurde heiß und kalt zu gleich. Die Versuchung war wirklich groß und er konnte sich kaum noch beherrschen. Zärtlich strichen seine Fingerspitzen über ihren entzückenden Rücken. Die nackte Frau in seinem Arm machte ihn schier wahnsinnig. Und wenn er gekonnt hätte, wäre er wirklich liebend gern auf ihr verlockendes Angebot eingegangen. Aber es ging einfach nicht. Mit dem letzten Rest an Selbstbeherrschung löste er ihren Wahnsinnskuss und sah sie nun aufgewühlt an...

MK: Ich.... ich kann nicht.
Nein, noch einmal lasse ich dich nicht gehen.

Maria lächelte ihn verführerisch an. Ihr Blick sank zu seiner Hose...

MH: Dein kleiner Freund sagt mir aber etwas anderes.
Oh! Diese Frau macht mich verrückt. Ich kann nicht klar denken, wenn sie so... so... Ich meine ... sie ist nackt! Und ... aufregend, sexy, süß, sinnlich, verführerisch. Sie ist... einfach der Wahnsinn. Ich will ja auch, aber trotzdem... Es geht nicht. Ich... ich darf jetzt nicht schwach werden.

Mehdis Wangen nahmen einen zarten Hauch von Rosé an. Er geriet immer mehr ins Stammeln, so nervös machte sie ihn...

MK: Ähm... Ich... Ich würde wirklich... gern, Maria, aber...
MH (legt ihren Zeigefinger an seinen Mund u. haucht sehnsüchtig): Kein aber!

Maria richtete sich wieder auf und intensivierte ihren Klammergriff mit ihren Beinen. Sie drückte ihre nackten Brüste gegen seinen mit einem schwarzen Hemd verhüllten Oberkörper, was ihn wirklich sehr erregte und durcheinander brachte... Oh Gott! Wie soll ich ihr nur widerstehen?

MK (räuspert sich mehrmals): Ich... muss... zum.... Dienst.
MH (beginnt die obersten Knöpfe seines Hemds zu lösen u. schaut ihn sehnsüchtig an): Nur zehn Minuten!
Oh Mann!

Als die verführerische Frau seine Hand nahm und an ihre linke Brust führte, musste Mehdi wirklich schwer mit sich kämpfen, aber als er dann an die Patientin dachte, die auf ihn wartete, kam er schlussendlich doch zur Vernunft und nahm seine brandheiße Hand wieder herunter...

MK (atemlos): Du... du bringst mich echt in Versuchung, Maria, aber... es geht wirklich nicht.
Warum denn nicht? Ich will dich so gerne spüren, fühlen, dass du noch da bist. Bitte!

Maria schaute ihn völlig verdutzt an, als er ihre filigranen Hände von seinem Hemd nahm und ihre Beine vorsichtig von seiner Hüfte löste und einen Schritt zurücktrat...

MH (enttäuscht): Aber...

Mehdi legte sanft eine Hand an ihre Wange, streichelte sie mit dem Daumen und schaute seine Geliebte liebevoll an...

MK: Maus, ein anderes Mal ja. Vier Frauen warten auf mich.
MH (perplex): Bitte?
Aber er kann mich doch nicht schon wieder allein lassen! Ich musste doch schon ohne ihn aufwachen. Äh... hat er mich gerade Maus genannt?

Sie ist so süß! Wie sie gerade kuckt! Wenn der schwere Eingriff jetzt nicht wäre, würde ich sie wirklich sofort und auf der Stelle mit Haut und Haaren auffressen.

MK (klärt sie auf): Wir holen gleich die Drillinge von Frau Michaelis.
MH: Oh!
MK: Ich treffe mich in einer halben Stunde mit meinem Team und dem aus der Pädiatrie. Eins der Mädchen hat einen Herzfehler und wir müssen den Eingriff noch einmal ganz genau durchgehen. Jeder Griff muss sitzen. Das verstehst du doch oder?

Maria schaute ihren Liebsten mit großen Augen an und sprang vom Tisch herunter. Sie legte ihre Arme um seinen Hals und sah ihn verständnisvoll an...

MH: Natürlich verstehe ich das. Was sollte ich denn gegen diese Ausrede haben?
Die Einzige, die ich akzeptieren würde.
MK: Ich dachte nur, dass du vielleicht enttäuscht wärst.
Enttäuscht? Enttäuscht bin ich eher von mir selbst, dass ihm vorhin misstraut habe. Ich habe so einen großartigen Menschen wie ihn gar nicht verdient.
MH (streichelt ihm sanft über die Wange): Bin ich nicht. Was du machst, ist ja auch quasi heldenhaft. Du bringst neues Leben auf die Welt. Das ist beeindruckend.
MK (fühlt sich geschmeichelt u. lächelt sie an): Oh! Ähm... danke!
Oh Gott! Ich habe ihn jetzt nicht teenyhaft angeschmachtet? Ich habe nicht vor ihm von ihm geschwärmt? Ich habe ihm keine Liebeserklärung gemacht, die ihn einschlafen ließ? ... Die Liebeserklärung! .... Oooohhh!!!

Während sie schon längst wieder beim Ausgang des gestrigen Abends war, lächelte Mehdi sie schüchtern an, nahm ihr Gesicht in seine Hände und küsste sie dann zärtlich auf den Mund. Der sonst so toughen Oberärztin brachen regelrecht die Knie weg bei diesem innigen Kuss. Und der Gedanke an das, was sie ihm gestern alles gesagt hatte, brachte sie noch zusätzlich durcheinander. Nach endlosen Minuten löste sich der charmante Oberarzt wieder von seiner schönen Kollegin und schaute sie verschmitzt an...

MK: Wir holen das nach, ok?
Oh ja! Ich will nie wieder aufhören, dich zu küssen. Ähm... Bin immer noch im Teenymodus. Verdammt!
MH (lächelt): Gerne.
Er hat immer noch nichts dazu gesagt. Ob er es wirklich nicht gehört hat?

Maria überlegte einen Augenblick lang, während Mehdi sich seine Jacke anzog, dann sah sie ihn mit zusammengebissenen Lippen an...

MH: Du wegen gestern....

Lorelei Offline

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29.09.2010 10:50
#748 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Na traut sie sich noch einmal? Wollt ihr das wirklich? Gut, dann schauen wir mal, zum vorerst letzten Mal, ins Kaansche Wohnzimmer zu den beiden Schnuckis. Viel Spaß! Eure Lorelei




Mehdi war schon im Begriff zu gehen und drehte sich noch einmal zu der atemberaubend schönen nackten Frau um, die ihn verlegen anblickte und nicht wirklich wusste, wie sie ihn das jetzt fragen sollte...

MK: Ja?

Die Ärztin zögerte einen Moment, dann ging sie die zwei Schritte auf ihn zu, die sie noch voneinander trennten, und traute sich doch, nachzufragen, ob er gestern noch etwas von ihrem Liebesgeständnis mitbekommen hatte. Sie wählte den direkten Weg...

MH: Weißt du noch, was ich dir gestern gesagt habe?
MK (schaut sie neugierig an): Äh... was denn?
Er weiß es nicht, oder? Ich sollte es besser bleiben lassen. Das war gestern schon peinlich genug.
MH (wirkt sichtlich nervös): Ähm... das was ich ... ähm ... na danach ... gesagt habe.
MK (grinst wie ein Honigkuchenpferd): Dass das eine wunderschöne Nacht war? Fand ich auch.
Ja, das war sie! Hach... wie er mich berührt hat und... Äh... Nicht ablenken lassen!
MH (wird etwas rot): Ja, das auch, aber das... das meine ich nicht.
MK (schaut sie erwartungsvoll an): Oh! Dann hilf mir auf die Sprünge!
Er weiß es nicht!
MH (ringt nach Worten): Ich... ich...
Ich kann das nicht. Die ganze Stimmung von gestern, sein Geruch, sein warmer Körper, die ganze Romantik mit dem Mondschein und... Ach es ist einfach nicht so, wie es gestern war. Ich kann das jetzt nicht so zwischen Tür und Angel.
MK (verwundert, weil sie zögert): War es wichtig?
Naja wie man’s nimmt. Warum musste er auch einschlafen? Mist! Mist! Mist!
MH (traut sich nicht, ihm in die Augen zu sehen u. flunkert): Eigentlich... ähm... nicht ... so ... sehr.
Du bist so eine feige Kuh!

Mehdi schaute seine schöne Geliebte immer noch leicht irritiert an, dann fiel sein Blick aber auf die Wanduhr....

MK: Du, ich muss jetzt wirklich los. Wir können ja später reden. Wann fängt denn deine Schicht an?
MH (atmet laut aus): Ich... ich hab Spätschicht und dann Bereitschaft.
MK: Oh! Naja ... mal sehen!
MH (erleichtert u. geknickt zugleich): Hmm!
MK (schaut sie liebevoll an u. streicht ihr mit der rechten Hand über die Wange): Du kannst ruhig noch hier bleiben, wenn du magst. Für ein Frühstück steht alles bereit. Also fühl dich wie zuhause!
Das tue ich doch schon längst.
MH (lächelt ihn verliebt an): Danke!
MK (erwidert ihr Lächeln): Bis später!
MH (schaut ihm sehnsüchtig hinterher, als er die Tür öffnet u. geht): Ja, bis später... Mehdi!

Die Tür fiel ins Schloss. Maria seufzte laut auf und fuhr sich aufgewühlt durch ihre noch immer nassen Haare... Scheiße! Ich hab’s verbockt! Wieder! Drei kleine Worte, das kann doch nicht so schwer sein. Vorhin hab ich ihm grundlos in meinen Gedanken vorgeworfen, feige zu sein, aber der eigentliche Angsthase hier bin ja wohl eindeutig ich. Verdammt! ... Sie ging zur Küchenzeile zurück und hob ihr Handtuch vom Boden auf. Sie wollte es gerade wieder um ihren Körper wickeln, als die Tür noch einmal aufsprang. Maria drehte sich überrascht um...

MH: Hast du was vergessen?
MK: Ja!

... raunte Mehdi nur mit einem frechen Grinsen auf den Lippen, als er direkt auf sie zu lief, sie stürmisch mit einer Hand an der Hüfte und der anderen am Rücken packte und etwas herunterbeugte. Dann gab er ihr einen Abschiedskuss, dass ihr Hören und Sehen verging, ließ sie nach zehn Sekunden wieder los, schnappte sich Marcs Autoschlüssel, den er auf dem Esstisch hatte liegen lassen und war auch schon wieder zur Tür hinaus. Eine atemlose, völlig verwirrte, noch verliebtere Oberärztin blieb zurück... Wow!

Lorelei Offline

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30.09.2010 13:22
#749 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallöchen! So nachdem euch die Dia-Szene so gut gefallen hat, geht’s jetzt erst mal mit den versammelten Meiers weiter. Stress ist sicherlich vorprogrammiert. Aber vorher gibt es erst einmal einen kleinen Flashback. Hatten wir lange nicht. Ich hoffe, ich kann es noch. Viel Spaß damit! Eure Lorelei




Zurück in der Meier-Haaschen Wohnung

„Mutter!?“ war das Einzigste, was Marc Meier in diesem Moment hervorbrachte. Mit verschränkten Armen und bitterböser Miene stand er im Flur und starrte auf seine Eltern, die wie ein altes Ehepaar - was sie im rechtlichen Sinne auch durchaus noch waren - in seinem Wohnzimmer saßen und ihn erwartungsvoll anschauten. Seine Eltern! Ein Wort, an das sich der erfolgreiche Chirurg Zeit seines Lebens nie gewohnt hatte, weil er zwei Drittel dieses Lebens im theoretischen Sinne keine mehr hatte. Dieses kleine, aber dennoch große Bedeutung tragende Wort hatte er zwanzig lange Jahre lang aus seinem Gedächtnis verbannt. Und jetzt sah er plötzlich dieses Bild vor sich, an das sich seine Augen nicht gewöhnen wollten, weil es einfach so absurd und surreal für ihn erschein. Seine Eltern! Da saßen sie nun ... beide ... auf seiner weißen Fünftausendeuro teuren Designerledercouch ... in seinem Wohnzimmer... diesmal sogar im angezogenen Zustand. Marc erschauderte, als er an ihr letztes Aufeinandertreffen vor einer Woche dachte. Nur da waren sie nicht auf, sondern hinter der Couch gewesen und zwar in einem Zustand, in dem Kinder ihre Eltern sicherlich niemals sehen wollten, wenn sie sich eine langjährige Therapie ersparen wollten. Aber was war das? Marcs Augen weiteten sich, als er sich das ungewohnte Bild genauer betrachtete. Sein Vater hielt tatsächlich ihre Hand fest umschlossen. Und sie? Sie schien sogar zaghaft zu lächeln. Ein echtes, irgendwie glückliches Lächeln, so als ob sie es genießen würde, seinen Vater neben sich zu haben und so als ob sie sich ehrlich darüber freuen würde, ihren Sohn zu sehen. Wann war das letzte Mal gewesen, dass er sie so lächeln gesehen hatte? überlegte der junge Chirurg irritiert. Er wusste es nicht. Auf jeden Fall war es auf keiner neuen Dr. Rogelt-Präsentation gewesen. Seine Mutter liebte es zwar, im Rampenlicht zu stehen, aber da spielte sie eine Rolle. Die Rolle der unnahbaren Erfolgsautorin. Nichts daran war echt. Ihr Lächeln war dann aufgesetzt, tausendmal trainiert für die Presse und ihre aufgedrehten Fans. Nur keine Lachfältchen zeigen, die vielleicht auf ihr wahres Alter hindeuten könnten. Aber wer nahm ihr tatsächlich noch ab, dass sie Anfang Vierzig war? Hallo!? Dann hätte sie ihn ja mit zehn bekommen müssen und das war biologisch und ethisch undenkbar. Marc schüttelte den Kopf angesichts seiner wirren Gedankengänge und hielt sich mit einer Hand an der Wand fest. Er sah sie nicht an. Er konnte es nicht. Marc Meier starrte ins Leere. Seine Gedanken wanderten wieder in die Vergangenheit, auch wenn er sich heftig dagegen wehrte. Nein, das letzte Mal, dass sie wirklich echt und aus tiefsten Herzen gelächelt, ja sogar lauthals gelacht hatte, war schon Jahrzehnte her...

Es war an seinem neunten oder zehnten Geburtstag gewesen. Er wusste es nicht mehr so genau. Es gehörte zu jenen Erinnerungen, die er weit in die hinterste Ecke seines Gedächtnisses verdrängt hatte und die er eigentlich nie wieder ausgraben wollte. Doch seitdem sein Vater wieder in seiner Nähe war, waren sie wieder sehr präsent, so als ob sie erst gestern geschehen wären. Es waren die letzten Erinnerungen an ein glückliches intaktes Familienleben im Hause Meier, bevor alles auseinanderbrach. Sein Vater hatte seinen neuen Posten als Oberarzt in der Unfallchirurgie der Charité noch nicht angetreten und Dr. Rogelt stand noch weit in den Sternen. Es war einer dieser heißen Sommer gewesen, an die man sich noch Jahre später erinnerte, weil sie einfach zu schön und unvergesslich waren. Sie hatten gerade die letzten Umzugskisten in ihre neue Villa am Stadtrand geschleppt. Keiner der drei hatte noch Lust gehabt, irgendeinen Finger krumm zu machen. Besonders Marc nicht, da sich seine Eltern ausgerechnet seinen Geburtstag als Umzugstag ausgesucht hatten. Schmollend hatte sich der kleine Junge auf der noch leeren Terrasse zwischen zwei Umzugskartons gehockt, als seine Mutter plötzlich mit ihrem unvergleichlichen Lächeln, das seinen Vater immer zu so einem dämlichen Grinsen verleiten ließ, vor ihm gestanden hatte. Mit einem Picknickkorb in der Hand! Marc hatte sie mit großen Augen angestarrt und dann verwundert auf den Korb gezeigt. Seine Mutter war schließlich nicht dafür bekannt, eine gute Köchin zu sein. Sie verstand seinen skeptischen Blick sofort und drehte den Korb lachend herum. Auf der Rückseite prangte in großen Lettern der Name eines bekannten Feinkostgeschäfts. Marc lachte laut auf und als sein Vater dann auch noch mit zwei Angelruten in der Hand hinter ihr auftauchte, war er vollauf begeistert gewesen. Es war tatsächlich der Vorschlag seiner Mutter gewesen, die sich eigentlich sonst immer allen Freizeitaktivitäten in der freien Natur entsagte, seinen Geburtstag mit einer Bootsfahrt auf dem großen Wannsee zu verbringen, der gar nicht so weit weg von ihrem neuen Zuhause lag. Sein Vater, der früher für seine Naivität und Gutgläubigkeit bekannt war, ließ sich von einem zwielichtigen Typen einen alten wackeligen Kahn andrehen. Seine Mutter war zwar davon weniger begeistert gewesen und wollte erst ein Picknick im Strandbad als Alternative vorschlagen, aber ließ sich dann doch Marc zuliebe auf das Abenteuer „eine Seefahrt, die ist lustig,...“ ein. Und die ersten Kilometer auf „hoher“ See verliefen auch ganz gut. Die drei Meiers hatten einen Heidenspaß, sangen Seemannslieder und plünderten wie hungrige Piraten den leckeren Picknickkorb. Dann warfen Marc und sein Vater die Angelruten aus. Seine Mutter hatte sich auf die Rückbank verzogen und sonnte sich im knappen Bikini. Es war der perfekte Sommertag. Die Sonne schien. Kein Wölkchen war am Himmel zu sehen. Das Wasser war angenehm warm und glitzerte. Es herrschten 32 Grad. Und sie waren zusammen. So schipperten die Meiers ein paar Stunden dahin. Das Anglerglück blieb den Meier-Männern leider verwehrt. Bis auf einen linken Schuh und einen alten Fahrradreifen war nichts zu fangen gewesen. Und so legten sich die beiden erfolglosen Angler schließlich auch auf die Bank, baumelten mit den Beinen im Wasser und genossen das schöne Wetter. Ganze zehn Minuten lang! Dann ertönte urplötzlich und aus heiterem Himmel der schrille Schrei seiner gut gebräunten Mutter und ließ die Vögel auf der nahe gelegenen Insel aufflattern. Sie war die Erste gewesen, die bemerkt hatte, dass der alte Kahn sich langsam, aber kontinuierlich mit Wasser füllte. Und sie war die Einzige gewesen, die wirklich extreme Panik schob, während ihre beiden Männer sich nicht mehr einkriegen konnten vor Lachen, was Elke Meier noch wütender werden ließ. Denn sie war keine gute Schwimmerin. Da hatte auch Olivier Meier ein Einsehen und versuchte mit Marcs Hilfe das Wasser auszuschöpfen, aber sie hatten keine Chance. Das Wasser nahm unaufhörlich Besitz von ihrem Boot, das bald einer randvollen Badewanne glich. Aber die drei hatten Glück im Unglück. Der Strom zog sie in Richtung der nahe gelegenen kleinen Insel und so schaffte es seine Mutter als Einzige mit trockenen Füßen - denn sie kauerte mit zusammengezogenen Beinen auf der mittleren Bank - die rettende Insel zu erreichen. Am Ufer angekommen, zeterte und echauffierte sie sich wie eine wilde Furie. Elke schimpfte auf den kaputten Kahn, die wilde See, die erbarmungslose Natur und vor allem auf ihren Mann. Sie wollte unbedingt sofort zurück nach Hause. Doch das gestaltete sich als äußert schwierig. Das Boot war dahin und die Insel kleiner als gedacht und zudem unbewohnt, mal abgesehen von den zahlreichen unentwegt nervend zwitschernden Vogelarten und den Millionen Mücken, die es vor allem auf die zart gepflegte Haut junger Mütter abgesehen hatten. Elke, einem Nervenzusammenbruch nahe, setzte sich schließlich schmollend in den sonnengewärmten Sand und blickte sehnsüchtig zu der anderen zivilisierten Uferseite. Sie war noch nie ein großer Naturfreund gewesen und jetzt schien sie hier mitten im „Dschungel“ festzusitzen. Es war eine Katastrophe, schimpfte sie leise vor sich hin, bis sie schließlich ganz verstummte. Für Marc war es dagegen ein riesiges Abenteuer gewesen, die kleine Insel nach Lebenszeichen zu erkunden. Er spielte mit seinem Vater „Robinson Crusoe“ und irgendwann ließ sich auch seine eingeschnappte Mutter von der Abenteuerlust ihrer beiden Männer anstecken. Als „Freitag“ hatte sie ja auch nicht so viel Text in der Geschichte. Sie hatten wirklich riesigen Spaß zusammen. Dennoch wussten die drei, dass sie nicht ewig hier nur spielen konnten. Irgendwie mussten sie ja auch von der Insel wieder herunterkommen. Sie hatten versucht, mit Handzeichen und Schreien auf sich aufmerksam zu machen, wenn Segel- oder Motorboote oder die großen Ausflugschiffe in der Ferne vorbeizogen, aber alles ohne Erfolg. Und dann schlug die Dunkelheit erbarmungslos zu, die dann doch schneller als erwartet kam. Und so musste die Familie Meier tatsächlich eine ganze Nacht im Freien auf dem Eiland verbringen. Doch das verdarb den drei Abenteuerlustigen nicht ihren Spaß. Sie machten einfach das Beste aus der Situation. Sie zündeten ein Lagerfeuer an, aßen die letzten Reste des Picknicks, die sie noch vom Boot retten konnten und erzählten sich Gruselgeschichten. Seine Mutter hatte schon damals ein großes Talent dafür, Geschichten zu erzählen. Und so lagen am Ende des Tages alle drei eng aneinander gekuschelt am wärmenden Lagerfeuer und waren einfach nur glücklich zusammen zu sein. Es war der schönste Geburtstag, den Marc Meier je hatte. Am nächsten Morgen wurden sie schließlich von einer Rentnergruppe FKK-Freunde gerettet, die sich die Insel zu ihrem Vergnügen ausgesucht hatten. Lachend stiegen die drei Meiers am anderen Ufer wieder in ihren Wagen und fuhren in Windeseile zu ihrem neuen Zuhause. An diesem Tag war der erste Arbeitstag seines Vaters in der Charité und der neue Oberarzt durfte schließlich nicht zu spät erscheinen. Doch von da an sollte sich alles ändern. Seine Mutter hatte weder ihn, noch ihren Mann jemals wieder so angelächelt wie auf der Insel im Mondschein.

Marc schüttelte ungläubig den Kopf und verdrehte die Augen... Was war das denn eben? Wieso denke ich denn jetzt daran? Ich hab seit Ewigkeiten nicht mehr daran gedacht. ... Da sein Sohn minutenlang völlig apathisch an der Wand lehnte und mit den Gedanken anscheinend ganz woanders war, stand Olivier schließlich von der Couch auf und ging auf ihn zu. Elke verhielt sich immer noch ruhig und war eher in sich gekehrt. Sie hatte zu große Angst vor der Reaktion ihres Sohnes. Würde er ihr verzeihen? Wie würde er auf die Neuigkeit reagieren, dass sie jetzt wieder mit seinem Vater zusammen war und sie mit ihm leben wollte? Könnte er das akzeptieren? Oder würde er sie endgültig zum Teufel jagen? Aufgeregt schaute die Erfolgsautorin zu ihren beiden Männern. ....

Lorelei Offline

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01.10.2010 10:08
#750 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hey ihr Süßen! Da bin ich aber froh, dass ich es immer noch kann. Danke für eure lieben Kommentare. So dann schauen wir doch mal, ob Olis Langzeitprojekt der Familienzusammenführung endlich mal Früchte trägt. Da die ganze Szene wieder mehrere Teile hat, könnt ihr euch sicherlich denken, dass es Marc den beiden nicht leicht machen wird. So aber jetzt genug der Vorrede, viel Spaß! Eure Lorelei




Olivier sprach seinen Sohn schließlich mit einem zögerlichen Lächeln auf den Lippen an. Auch er war sehr angespannt und hatte Angst davor, wie Marc auf die Neuigkeiten reagieren würde und konnte nicht wirklich einschätzen, ob er ihnen überhaupt zuhören würde. Er kannte den Dickschädel seines Sohnes nur zu gut und wusste ja, dass er nicht sonderlich begeistert von der ganzen Geschichte war. Das hatte er letzte Woche noch am eigenen Leib erfahren müssen, als dieser ihn fast aus der Wohnung geschmissen hätte wegen seinem Abenteuer mit Elke. Aber irgendwann musste ja mal ein Anfang geschaffen werden, dass er seine beiden liebsten Menschen wieder zusammenbrachte, und der war heute gekommen...

O (begrüßt ihn freundlich): Marc, mein Junge, da bist du ja.

Marc wachte abrupt aus seinen Gedanken auf und starrte irritiert zu seinem Vater, der jetzt direkt vor ihm stand und ihn liebevoll anschaute. Hinter seinem Rücken konnte er erkennen, wie sich seine Mutter den Hals nach ihnen verrenkte. Ihr Anblick versetzte dem sonst so coolen jungen Mann wieder einmal einen tiefen Stich im Herzen. Die alte Wut, die er doch eigentlich in das hinterste Kämmerlein seines Herzens verschlossen hatte, um sein Glück mit Gretchen nicht zu behindern, kroch langsam wieder in ihm hoch. Auch wenn er seinem verliebten Vater nach dem peinlichen Intermezzo vor ein paar Tagen versprochen hatte, den Hass endlich auf sich beruhen zu lassen, hatte er dieser Person noch lange nicht verziehen. Vielleicht könnte er es auch niemals. In diesem Moment war es ihm einfach zu viel, die beiden so vertraut zusammen zu sehen. Wie konnte sein Vater mit ihr glücklich sein, wenn sie doch für ihr gemeinsames Unglück verantwortlich war, fragte er sich immer wieder. Und sein aufgestauter Zorn brach sich schließlich doch lauthals Bahn....

M (weicht einen Schritt zurück u. schreit O aufgebracht an): Was soll das? Du bringst SIE ernsthaft hierher?
Wie kann er mir das nur antun?
O (atmet tief durch u. schaut seinen Sohn durchdringend an): Wir haben dir etwas mitzuteilen.
Ich fass es nicht. Das ist jetzt echt nicht wahr oder? Wir!? Wenn ich das schon höre! Sie hat ihn nicht wirklich wieder um den Finger gewickelt? Das ist ein Alptraum! Wach auf, Meier, wach auf!
M (hebt ungläubig seine beiden Augenbrauen): Wir? Was wird das hier? Wollt ihr jetzt einen auf heile Heitschi-Bumbeitschi-Familie machen oder was? Ich glaube, ich muss gleich kotzen.
O (weist ihn zurecht): Marc!
Das ist doch ein schlechter Witz.
M (ernst): Ich hab dir gesagt, dass ich damit nichts zu tun haben will. Du weißt, was ich davon halte. Das ist allein deine Sache. Wenn du so blöd bist, ihr wieder.... *räusper* .... Also halt mich da raus!
O (geht einen Schritt auf ihn zu): Das kann ich aber nicht. Du gehörst doch auch dazu, Marc. Du bist der wichtigste Mensch in unserem Leben.
M (schaut seufzend zur Decke u. schüttelt dann den Kopf): Dad, bitte, erspar mir die alte Leier ja.
O: Hör uns doch wenigstens einen Moment lang an!
M (verschränkt abwehrend seine Arme vorm Körper): Vergiss es!
E (leise aus dem Hintergrund): Marc ... bitte!

Marc fuhr sich mit einer Hand über seine Brust, als er die raue, leicht wehleidige Stimme seiner Mutter vernahm. Am liebsten hätte er sich umgedreht und wäre zurück ins Schlafzimmer gegangen und hätte sich wie Gretchen unter der Bettdecke verkrochen.... Ich will das nicht, verdammt noch mal! Lasst mich doch endlich in Ruhe!

M (zeigt mit ausgestreckter Hand u. hasserfülltem Blick auf E): Und du... du... Nee echt, das ist jetzt echt zu viel.

Marc wollte sich umdrehen und gehen, wurde aber von seinem Vater an der Schulter festgehalten...

O: Marc, hör uns doch nur einmal kurz zu! Fünf Minuten!
Was soll das bringen? Ich sehe doch auch so, auf welcher Seite du stehst. Sie hat dir wieder das Hirn rausgevögelt. So ist es nämlich. Ich glaube, ich muss wirklich kotzen.
M (reißt sich los u. baut sich drohend vor ihm auf): Und du hörst mir mal zu, Dad! Was fällt dir ein, sie mit hierher zu bringen? Du weißt ganz genau, dass ich sie hier nicht sehen will, ok.
O (nimmt seinen ganzen Mut zusammen u. gesteht es ihm endlich): Wir sind wieder zusammen.
Scheiße! Also doch! Der Albtraum hat einen Namen.
M (schließt für eine Mikrosekunde seine Augen u. fährt O dann zynisch an): Na dann herzlichen Glückwunsch! War’s das jetzt? Dann raus hier! Ich will sie hier nämlich trotzdem nicht sehen.
O: Marc!
E (erhebt sich enttäuscht von der Couch): Wenn du das willst, dann gehe ich.
Geht doch! Endlich mal die richtige Entscheidung.
O (schaut sie eindringlich an): Elke, bitte nicht!
E: Ist schon gut, Oli, ich gehe.
G (mit energischer kraftvoller Stimme): Nein!
M: Bitte?

....

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