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Dieses Thema hat 1.611 Antworten
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Lorelei Offline

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Beiträge: 7.453

05.10.2009 13:32
#51 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

... und MEDHI stand vor ihnen!!! Scheiße!! Dachten alle drei gleichzeitig. Die beiden brachen abrupt ab. Sie lächelten ihn gequält an, zupften ihre Kleidung wieder zu Recht und jeder ging in eine andere Ecke des Aufzuges. Beide atmeten noch heftig, versuchten aber, sich nichts anmerken zu lassen. Sie blickten beide betreten zu Boden, als Medhi dann doch den Fahrstuhl betrat.

Als Medhi sah, wer da im Aufzug stand, wollte er sich schon wieder umdrehen und schnell wegrennen, aber er wollte sich auch nicht die Blöße geben. Du gehst da jetzt rein, Medhi! Irgendwann musst du mal mit der Situation klar kommen! Schocktherapie ist immer das Beste! Er atmete tief durch und betrat schließlich den Aufzug. Bleib ganz ruhig! Du schaffst das!!! Alles … wird … gut!!!

Sie begrüßten sich kurz. Die Luft war zum Zerreißen gespannt!
G (blickte ihn verlegen an): Hallo Medhi!
MK (ebenfalls): Hi!
MM: Tach! (Auch ihm war die Situation irgendwie unangenehm. Das kannte er noch gar nicht!)
Jeder stand in seiner Ecke des Fahrstuhls und sagte kein Wort. Medhi blickte verlegen zu Boden. Die Bilder von eben schossen ihm durch den Kopf. Der Anblick, wie die beiden …, hatte ihn tief verletzt. Ganz ruhig Medhi, du hältst das jetzt aus! Sind ja nur ein paar Minuten! Dann kannst du dich auf der Toilette verstecken und heulen!

Auch Gretchen war die Situation äußerst unangenehm. Wie konnten wir nur? Wie konnten wir uns nur so vergessen! War doch klar, dass gerade er dann hier reinplatzt … Wie traurig er schaut! Es hat ihn verletzt! Ich fühl mich so mies! Gretchen, du bist echt herzlos! Wie kannst du ihm das nur antun? … Aber was soll ich denn machen. Ein Blick von Marc und ich vergesse alles um mich herum. Ich muss mit Medhi reden. Ich muss es ihm erklären. Ich will ihn doch gar nicht verletzen! Aber was soll ich denn machen? Auf Marc verzichten, bis er damit klarkommt? Das kann ich nicht. Ich habe viel zu lange gewartet! Ich will endlich mit ihm glücklich sein. Das muss auch Medhi endlich verstehen, auch wenn es schwer fällt. Wir müssen uns endlich aussprechen. Das ist längst überfällig. Vielleicht kommt er dann besser mit der Situation klar? Ich will ihn nicht als Freund verlieren. Er ist mir zu wichtig.

Marc war die Anspannung im Raum langsam leid und er ergriff als Erster das Wort.
MM: Und Medhi, gestern noch nen schönen Abend gehabt, als wir weg waren?
MK: Hmm!
Er nickte ihm zu, als die Tür plötzlich wieder aufging: Frau Dr. Hassmann stand vor ihnen!
...

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.453

05.10.2009 14:12
#52 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Sch…!!! Die kommt auch immer in den richtigen Momenten! (Medhi)

Na das kann ja ein Spaß werden! (Marc)

Na toll, kann ja heiter werden! (Maria)

Mist! Ausgerechnet sie! Es wird Tote geben! Ganz bestimmt! Gut, dann haben wir später dann wenigstens etwas zu tun! (Gretchen)

MM (grinst sie an): Ach, da haben wir ja die Glückliche!
MH: Bitte?
G (verlegen): Hallo Frau Dr. Hassmann!
MH (schaut sie böse an): Dito!
MK (leicht unsicher): Ähm … Hallo!
MH (mit einem leicht wütend-enttäuschten Tonfall): Medhi!

Alle vier standen nun in einer anderen Ecke des Fahrstuhls und schauten sich an. Eisiges Schweigen. Jeder beobachtete jeden. Die Blicke wechselten von einem zum anderen. Medhi und Maria würdigten sich jedoch keines Blickes. Das fiel auch Gretchen auf. Da scheint doch noch was vorgefallen zu sein! Haben die sich gestritten? Etwa wegen MIR?
Marc grinste Maria an. Er erinnerte sich an ihren Anblick gestern. Ein schöner Rücken kann auch entzücken!
MM: Und noch ne schöne Nacht gehabt, Maria?
MH: Für Sie immer noch Frau Dr. Hassmann!
MM: Ach, ich dachte wir hätten uns gestern auf das „du“ geeinigt? Wo wir uns doch schon so nahe gekommen sind!
G: Marc!
MH: Tja, mein Fehler. Nehm ich hiermit wieder zurück!
MM: Schade und ich hab mich schon so auf den Bruder… ähm… Schwesterkuss gefreut!
G (schaut Marc wütend an): Maaaarccc!!!!
MH: Für kein Geld der Welt! Da geh ich lieber gleich ins Kloster!
MM: Na, ob Sie es da aushalten würden? So ohne Männer! Gut, wer nicht will, der hat schon! Aber Sie verpassen was?
G: Marc!
MM (grinste seine Freundin an): Etwa eifersüchtig?
G: Das hättest du wohl gerne!
MM: Hmm … hätte die eh nicht geküsst. Da würde bei mir ja alles vergehen … uah …
MH: Meier!!!
MM: Ja, das ist mein Name!!! Und?
MH: Hä??? Was und???
MM: Hatten wir denn eine angenehme Nacht, liebe Frau Doktor?
Gretchen warf ihm einen bösen Blick zu. Er kann es nicht lassen! Er reagierte nicht darauf. Es war ihm eine Genugtuung, Maria fertig zu machen. Er brauchte ja schließlich jetzt ein neues Opfer. Gretchen konnte und wollte er nicht mehr ärgern … obwohl … eigentlich liebte er es ja, sie aufzuziehen … Aber nicht jetzt … jetzt würde erst mal die Hassi ihr Fett wegbekommen! Macht irgendwie sauviel Spaß!!! Er grinste sie an und wartete auf ihre Antwort.

Auch Medhi schaute Maria erwartungsvoll an. Bitte, bitte sag ihm nicht, dass ich noch … !!!
MH: Klar doch! War ne heiße Nacht!!! Wir waren froh, dass ihr endlich weg wart! Haben die ganze Nacht gepoppt!!!
Medhi fiel die Kinnlade runter. Hatte sie das gerade wirklich gesagt? Aber wieso? Wieso machte sie das?
Maria grinste ihn provokativ an, näherte sich ihm und strich ihm über die Wange, flüsterte ihm zu, dass es toll war, gerade noch so laut, dass es auch die anderen hören konnten. Sie blieb bei ihm stehen. Medhi wusste nicht, was er sagen sollte und lächelte gequält. Maria flüsterte ihm leise zu: „Schon gut, wollte dir nur helfen! So denken die wenigstens nicht mehr, dass du …“ Er schaute sie fragend an. Sie nickte ihm zu: „Du verstehst schon!“ Er murmelte ein leises „Danke!“

Gretchen schaute Maria schockiert an. Die ham … nachdem wir … obwohl wir gestern … nach dem Abend … ähm … das glaub ich ja nicht!
MM (grinst): Schön! Dann sind ja alle glücklich!
Er schnappte sich Gretchens Hand, zog sie zu sich und wollte sie küssen. Gretchen riss sich aber wieder von ihm los und flüsterte: „Nicht hier! Wir waren uns doch einig, dass …“
MH: Was denn, schon dunkle Wolken im Paradies?
Ahh, die Frau macht mich wahnsinnig! Die kann es nicht lassen! Die mach ich jetzt fertig! Sie hat Medhi gar nicht verdient! Der ist viel zu gut für sie!
G: Nein, ganz und gar nicht! Nur, es muss ja nicht gleich jeder wissen, dass wir zusammen sind!
MH: Ach??
G: Sonst denkt noch jeder, Marc hätte sich hochgeschlafen!!! Hab ich das jetzt wirklich gesagt? Ich bin ein hinterhältiges Biest!

Marc schaute sie mit großen Augen an. Kam das jetzt wirklich von ihr? Von meinem Haasenzahn??? ... Du Luder!!! Du Luder!!! Er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Sie ist echt unglaublich! Ich entdecke ja ganz andere Seiten an ihr. So hinterhältig … so böse … so scharf!!! … Ich könnte sie auf der Stelle vernaschen!!! … Haasenzahn, das wird eine unglaublich Nacht, das kann ich dir versprechen!!!

Auch Medhi konnte nicht glauben, dass das wirklich Gretchen gesagt hatte. Ist das wirklich noch die Frau, in die ich mich verliebt habe? Sie hat sich total verändert! So selbstbewusst und schlagfertig … so hinterhältig und böse … das kenne ich ja gar nicht von ihr! Wieso hab ich das nicht bei ihr geweckt? Wie provokativ sie Maria ansieht! Irgendwie scharf!!! Das macht mich schon irgendwie an! ... Medhi, nicht daran denken!! Sie ist mit dem Arschloch zusammen!!! Er wird ihre dunkle Seite entdecken, nicht du! Scheiße!!!

Maria war für den Moment sprachlos. So kannte sie Gretchen noch gar nicht. Der Spruch hätte auch von mir kommen können! Macht sie mir irgendwie sympathisch! Uah, was für ein schrecklicher Gedanke! Gleich wieder löschen!!!
MH (lachte gequält): Ähm … so ist das also! Sie können ja auch ganz anders, Frau Dr. Haase! Bin beeindruckt!
G (grinste sie hämisch an): Oh, danke!
MM: Tja, schlechte Karten Hassi! Hab den Job schon fast im Sack!
G: Marc!
MM: Was denn? Du hast doch davon angefangen!
MK: Was denn für ein Job?
MH. Chefarzt!
MM: Jep!
MK (erstaunt): Chefarzt? Hier? Der hört auf?
G: Ja, aber häng das bitte noch nicht an die große Glocke! Weiß noch keiner! Schlimm genug, dass mein Vater mir das noch nicht erzählt hat! Muss unbedingt mit ihm darüber reden. Kann mir gar nicht vorstellen, wie das ist, wenn er nicht mehr täglich hier ist. Das macht mich irgendwie traurig!
MK: Und der will ausgerechnet dich, Meier?
MH: Da ist noch gar nichts in trockenen Tüchern!
MM: Natürlich will er mich! Bin halt der Beste! Weißt du doch! Hab mich doch immer bewährt!
MH: Ja klar, wer’s glaubt! Und was war das dann letzte Woche? Den Anschiss vom Professor hat man bis München gehört!
MM: Ach das, das war doch nur eine kleine Unstimmigkeit! Aber liebe Frau Dr. Hassmann, wem wird er den Job eher geben? Einer untalentierten zickigen Möchtegern-Emanze oder seinem zukünftigen Schwiegersohn?
Das saß erst mal. Maria war verstummt und grummelte irgendetwas in sich hinein (klang irgendwie nach „Arschloch“!). Aber Gretchen machte große Augen. Hat der gerade Schwiegersohn gesagt??? Medhi war enttäuscht. Sind die beiden etwa schon so weit??? Muss die denn gleich jeden Kerl heiraten??? ... Außer mich!!! ... Oh Gott, das pack ich nicht! Dann brauch ich wieder meine Glückspillen!! Hmm, ich glaube, ich hab noch eine Packung im Büro versteckt. Werd gleich mal nachschauen!
G: Sag mal spinnst du?
MM: Nee wieso?
G: Wenn das ein Antrag werden sollte, dann solltest du besser noch mal üben! Hast ja kein gutes Händchen dafür.
MM: Keine Angst, so schnell kriegst du mich nicht vor den Pfarrer!

Gretchen war leicht enttäuscht, Medhi etwas beruhigt und Maria sauer. Es herrschte wieder eisiges Schweigen im Aufzug … Da ging plötzlich wieder die Fahrstuhltür auf …

Lorelei Offline

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06.10.2009 10:21
#53 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

... und Schwester Gaby bestieg den Ring!
Auch das noch! Mir bleibt auch nichts erspart!!! (Gretchen)
GK: Och nee!!! Treffen der 4 mit dem Fragezeichen oder was?
MM: Immer wieder schön dich zu sehen, liebste Gaby!
Sie warf ihm einen bösen Blick zu. Arschloch!!! Marc tat es ihr nach. Dreckstück!!!
Er umarmte provokativ Gretchen und gab ihr einen langen Kuss. Gretchen konnte sich nicht wehren, wenn sie erst mal seine Lippen auf ihren spürte, vergaß sie immer alles um sich herum. Medhi schmerzte der Anblick. Maria legte ihm tröstend die Hand auf seine Schulter. Gaby schaute entsetzt, aber nicht wegen Marc und Gretchen, sondern wegen Medhi und Maria!

GK: Hallo Dr. Kaan!
MK: Schwester Gaby!
Maria nahm Gabys ungewöhnlich lange Blicke für Medhi wahr und war leicht verunsichert. Hä… was ist den mit der los? Wenn ich es nicht besser wüsste, dann… nee ganz bestimmt nicht, die doch nicht… die hängt doch dem Meier nach!!!
MH: Also so langsam wird es aber ganz schön eng hier! Meier, das ist hier kein Stundenhotel! Sucht euch gefälligst ein Zimmer, wenn ihr poppen wollt!
MM: Sag mal, geht’s noch! Nur weil du frustriert bist, weil es mit Medhi Scheiße läuft, musst du nicht gleich uns anmachen!
Wie? Die Hassmann und Medhi? Die sind schon zusammen??? Gaby schaute sie fragend an und versuchte aus ihren Gesten und Blicken, etwas herauszufinden.
MK: Meier!
MM: Was denn? Sieht doch jeder, dass du das mit ihr nicht ernst meinst! Obwohl … hmm … eigentlich wurde es ja auch mal Zeit, dass du mal die Sau rauslässt … aber ausgerechnet mit DER? … Also Medhi, ich hätte gedacht, du hast einen besseren Geschmack!
G: Marc!
MK: Eh geht’s noch! Das kannst du doch gar nicht beurteilen. Klar meine ich es ernst!
MH/ GK (gleichzeitig): Wirklich?
Die beiden schauten sich verwundert an. Gaby blickte schnell weg. Maria drehte sich zu Medhi.
MM (zog mit dem Zeigefinger sein Augenlid runter und blickte Medhi direkt an): Türlich! Und warum starrst du dann die ganze Zeit MEINE FREUNDIN an? Denkst du ich habe deine Blicke nicht gesehen! Du stehst noch auf sie!
MK: Ähm …
Gretchen warf Marc einen bösen Blick zu, der sagen sollte: Du blöder Idiot!!! Musst du ihm das vor den Kopf werfen!
Maria war mittlerweile auf 180. Sie hasste es, wenn Meier Recht hatte. Auch Gaby schaute enttäuscht zu Medhi. Also doch! Er hängt der fetten Kuh immer noch nach! Wie ich sie hasse!!!
MK: Meier, das wird mir jetzt echt zu blöd hier.
MM: Hey, du schuldest mir noch eine Antwort.
MK: Ich schulde dir gar nichts, du Arschloch! Du hast doch schon alles von mir!
Er schaute traurig zu Gretchen und verließ dann den Aufzug, der gerade die Gyn erreicht hatte. Medhi warf Marc noch einen bösen Blick zu. Arschloch! Und rief dann nach Gaby: „Schwester Gaby, wird das heute noch was? Oder sollen die Babys heute alleine zur Welt kommen. ZZ ziemlich zügig!!!“ Oh Gott, ich hör mich schon wie der Meier an! Das Arschloch kann mich mal!!! Er stürmte schnellen Schrittes aus dem Fahrstuhl und Gaby folgte ihm im Dackelschritt, nicht ohne vorher Gretchen und Maria noch einen bissigen Blick zuzuwerfen. Ihr habt noch nicht gewonnen! Den schnapp ich mir!!

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.453

06.10.2009 11:36
#54 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Die Aufzugtür schloss sich wieder. Zurück blieben Maria, Gretchen und Marc Meier.
G: Marc, musste das sein! Musstest du ihm so vor den Kopf stoßen?
MM: Eh, das ist doch offensichtlich, dass er noch scharf auf dich ist!
G: Ja und? Musst du ihn deshalb weiter fertig machen? Ihr seid doch Freunde oder nicht? Er leidet und du drückst ihm immer wieder eine rein. Das ist echt unfair!
MM: Unfair? Ich bin unfair!
G: Dein Triumphgehabe geht mir so was von auf die Nerven!
MM: Wenn du ihn trösten willst, bitte mach doch, mir doch egal!!!
G: Gut, mach ich vielleicht auch!
MM. Was???
MH: Ach nee, das Meierlein ist eifersüchtig!!! Wer hätte das gedacht?
Er schaute sie böse an: Ich bin NICHT eifersüchtig!
G: Brauchst du auch nicht sein, mein Lieber! Aber ein anderer Umgangston mit deinem BESTEN FREUND wäre schon angebracht!
MM: Bitte?
G: Mensch, wie blöd bist du eigentlich! Er tut alles für dich und du behandelst ihn wie ein Stück Dreck! Hat er nicht schon genug gelitten in der Vergangenheit: Seine Frau, sein Kind, seine Wohnung, MICH … er hat alles verloren! Soll er auch noch seinen besten Freund verlieren?
MM: Ähm … aber …
G: Hast du vergessen, dass er es war, der dir den Arschtritt verpasst hat, dass du endlich auf deine Gefühle hörst und auf mich zugehst. Denkst du das würde jeder machen! Was hättest du an seiner Stelle getan? Hättest du mich aufgeben, obwohl du mich liebst, und zu Medhi geschickt, wenn du gewusst hättest, dass ich nur ihn liebe? Es gibt keinen aufopferungsvolleren und großzügigeren Menschen als ihn. Er tut alles für seine Freunde und das weißt du! Also hör endlich auf mit dem Scheiß!!!
MM: Ähm … also … ähm … sorry!
G: Sag das ihm und nicht mir!
MH: Ach, er hat euch verkuppelt? Das hätte ich jetzt nicht gedacht! Wie süß von ihm! Er scheint sich doch langsam von ihr zu lösen! Vielleicht sollte ich noch mal mit ihm … Hab ich gerade „süß“ gesagt? Nee, echt jetzt, du solltest weniger Zeit mit dieser Irren verbringen, wirst ja schon wie sie!!!
MM: Eh, was geht Sie das denn an?
MH: Immer wieder schön, wenn sich angeblich glückliche Paare streiten! Ich gebe euch keine zwei Wochen!!!
Sie grinste die beiden hämisch an: Na dann noch viel Spaß beim Streiten! Muss hier raus!
MM: Wenn Sie Krieg haben wollen, den können Sie haben!
MH: Bitte?
MM: Sie haben schon verstanden! Ich mach Sie fertig!
G: Marc!
MH: Werden Sie erst mal mit ihrem eigenen Leben fertig, Meier! Dann können wir uns gerne auf Augenhöhe im Ring treffen. Ich hab übrigens fünf Jahre Karate gemacht!
Sie stieg aus und streckte ihm noch den Mittelfinger entgegen!
MM: Sie mich auch! Blöde Kuh!

Frau Dr. Hassmann stieg in der Neurologie aus. Zurückblieben Marc und Gretchen.
G (sauer): Musste das sein? Die wird dich ewig hassen!
M: Na und? Mir doch egal! Kann die eh nicht ab!
G: Marc! Das zerstört das harmonische Betriebsklima, wenn ihr euch ständig streitet.
M: Bitte?
G: Sie ist meine Freundin!
M: Seit wann das denn? Weil ihr denselben Typen gepoppt habt?
G: Maaarc!!! Echt jetzt, es reicht!
M: Wenn die Krieg haben will, den kann sie haben. Die schnappt mir meinen Job nicht weg! ... Und jetzt Schluss mit dem Thema! Hab keinen Bock mehr, mich über Medhi oder Hassi zu streiten.
G: Ich auch nicht. Die Zeit ist schließlich viel zu kurz.
M: Eben!

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.453

06.10.2009 11:42
#55 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Der Fahrstuhl erreichte schließlich die Chirurgie.
G: Mist, wir sind schon da!
M: Schade! Könnten ja noch schnell auf den Stoppknopf drücken und da weitermachen, wo wir vorhin von den Idioten unterbrochen wurden?
G: Marc! Wir sind eh schon zu spät!
M: Hmm, hast Recht! Dann sollten wir wohl mal so langsam gehen.
G: Hmm! ... Komisch, meine Beine wollen sich gar nicht vorwärts bewegen!
Marc lachte sie an, schaute sich um, ob jemand herschaute, und gab ihr schließlich einen langen Kuss.
M: So das muss für heute reichen!
G: Nein!!! Ich will mehr!!!
M: Hey, wir hatten uns doch vorhin darauf geeinigt, dass wir erst mal nicht vor aller Welt …
G: Ja und was sollte dann der Aufstand gerade? Du hast es doch allen auf die Nase gebunden!
M: Na die wussten es doch eh schon! Und Gaby musste ich mal das Maul stopfen! Hat ja prima funktioniert!
G: Nach eben wird sie aber bestimmt nicht die Klappe halten!
M: Der glaubt doch eh niemand mehr irgendetwas! Also was ist jetzt? Schweigeabkommen?
G: Schweigeabkommen? Spinnst du?
M: Du machst mich wahnsinnig!
G: Du mich auch!
M: Also … ähm … hör zu! Das ist der Plan … du steigst zuerst aus und ich geh noch mal schnell in mein Büro, damit nicht gleich alle, also v.a. Schwester Sabine, denken, wir wären zusammen gekommen. Ok?
G: Bitte, wenn du das so willst!
Aber komm dann nicht angekrochen, wenn du es vor Sehnsucht nicht mehr aushältst! Ich kann auch anders, mein Lieber! Dich lass ich zappeln!Gretchen verließ im Eiltempo den Aufzug, ohne Marc auch noch einmal anzusehen.
Na toll, sie ist doch sauer! … Auch egal ... Ich steh drauf, wenn sie so wütend ist! … Haasenzahn, das wird eine heiße Nacht, das kann ich dir versprechen! grinste er in sich hinein und ging zu seinem Büro.


Dass Aufzugfahrten auch immer so lange dauern müssen, schon komisch nicht??? Aber ist ja Doctors Diary, da laufen die Uhren halt anders! Hoffe euch hat es gefallen! Freu mich über euer Feedback!!

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.453

06.10.2009 13:08
#56 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

So jetzt kommt was fürs Zwerchfell!!! Kann ja nur mit einer Person zusammenhängen!!! Viel Spaß!!! Freu mich immer über eure Kommentare!!!



„Frau Doktor!! Frau Doktor!! Oh wie schön! Sie sind wieder da!!! Endlich!!!“ Sabine stürmte begeistert auf Gretchen zu. Oje, das kann ja was werden!!
G: Schwester Sabine, schön Sie zu sehen! Sie haben was mit ihren Haaren gemacht oder? Sieht gut aus!
S: Danke! War mal wieder Vollmond!
G: Das hab ich mir gedacht!
S: Wie geht es Ihnen, nach der ganzen Sache? … Oh, ich wollte sie doch nicht mehr darauf ansprechen. Tut mir leid!
G: Schon gut, Sabine. Es ist alles ok. Mir geht’s gut!
Das war jetzt die Kurzversion, eigentlich würde ich ja in die Welt hinausschreien, dass es mir sensationell, fantastisch, umwerfend geht! Ich hab ja jetzt Marc Meier an meiner Seite!!! Das behalte ich aber für mich! Ich glaube sie würde ins Koma fallen! Können wir doch nicht riskieren? Oder doch?
S: Das ist aber schön! Sie sehen toll aus und so erholt! Was haben Sie gemacht? Wellness? Ayurveda? Oder diese Hypnosesache, die jetzt jeder macht? Hab ich bei „Leute heute“ gesehen. Hat doch die Schöneberger auch gemacht. Die sieht zehn Jahre jünger aus! Und die hat doch jetzt auch endlich einen Kerl abgekriegt. Hat die nicht geheiratet?
Gretchen grinste in sich hinein. Wenn die wüsste, die würde die Klappe nicht mehr zubekommen!! Hach, irgendwie hab ich sie schon vermisst!
G: Ähm, eigentlich nichts Besonderes. Ein bisschen entspannt und so. Und ganz viel Sex mit Dr. Meier!!! Das ist die beste Medizin gegen alles!!
S: Ach so! Was machen Sie eigentlich heute schon hier? Ihr Dienst beginnt doch erst nächste Woche.
G: Oh, ähm… ja, ich hatte halt Sehnsucht!
S: Nach mir? (erstaunt) Oder dem Dr. Meier? (neugierig)
Na toll, sie ist mir auf der Spur! Wie hat die das nur schon wieder gemerkt?
G (lächelt gequält): Bitte? Also wenn schon, dann nach den Patienten, der Krankenhausluft und so weiter. Und natürlich nach Ihnen, Schwester Sabine! (ein bisschen Schleimen hilft bei ihr immer!) Außerdem läuft hier ja ohne mich gar nichts!
S: Ach so! Ja, da haben Sie Recht!
G: Wirklich?
S: Ja, ach Sie wissen ja gar nicht, was hier los war! Das reinste Chaos …
G: Das kennen wir ja nicht anders!
S: Hmm. Und der Herr Dr. Meier hatte vielleicht eine Laune! Unerträglich!
G (grinst): Ach, wirklich?
S: Ja, völlig überfordert mit der Situation!
Oh Gott, meint die jetzt etwa...?
G: Ähm, wie meinen Sie das jetzt?
S: Naja mit der Arbeit! Was denken Sie denn?
Na wegen mir vielleicht?
G: Das hab ich doch auch gedacht! Puh, gerade noch mal davon gekommen!!
S: Wo haben Sie denn den Dr. Meier gelassen?
Sch… es ist noch nicht geschafft!!!
G: Den? Wieso? Den hab ich ja seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen!
Stimmt ja auch irgendwie! Er ist schon so lange weg!!! Hach, wo bist du nur mein stolzer heldenhafter Prinz? Rette mich vor der nervigen Schwester!! Bitte!!
S: Naja, ich dachte eigentlich … ähm …
Die und denken, mal was ganz Neues!!!
G: Ja, Schwester Sabine, was dachten Sie?
S: Ähm … naja er hat sich doch auch Urlaub genommen und da dachte ich …
So jetzt ganz überrascht wirken! Hab ja Übung darin: 30 Jahre bescheuerte Geburtstagsgeschenke von meinen Eltern und immer große Freude vorgetäuscht!
G: Der Meier hat sich Urlaub genommen? Ist ja mal was ganz Neues! Und da lässt er euch mit der ganzen Arbeit zurück? Mein Vater war auch schon ganz sauer!
Du kannst Lügen wie gedruckt, Gretchen, ist schon erstaunlich!! Marc weckt das böse Mädchen in mir!!!
S: Oh, Sie wissen davon?
G: Natürlich! Der steht ganz oben auf der Abschussliste meines Vaters!
S: Ehrlich?
Uhh, jetzt nicht rot werden, Gretchen! Der Lügendetektor würde jetzt bestimmt ausschlagen!
G: Ja, aber psst… verraten Sie es keinem!
S: Kann schweigen, wie ein Grab!
Natürlich!!
S: Und ich dachte wirklich, sie beide seien zusammen … ähm … im Urlaub oder so. Sie waren ja beide letzte Woche nicht zu erreichen!
Oh, sie ahnt was! Schnell ablenken!
G (aufgesetztes Lachen): Wir zusammen? Wie kommen Sie denn da drauf? Also nein, ganz bestimmt nicht!! Von dem lasse ich mir doch keinen Urlaub versauen! Der ist doch bestimmt in Thailand oder so! Da fahren doch immer die Männer hin, die es dringend nötig haben!!!
Ob sie was gemerkt hat? Ich hab zu viel aufgetragen oder?
S (enttäuscht): Ach so!
Gut sie ist beruhigt! War ja auch eine schwere Geburt!
G: Und was war sonst noch so los im Krankenhaus?
S. Ach eigentlich nicht viel. Es ist immer so ruhig, wenn sie nicht da sind!

Wo sie Recht hat, hat sie Recht! Uah, hab ich jetzt gerade Schwester Sabine zugestimmt? Gut, nur in meinen Gedanken! Wird nie wieder vorkommen!
Inzwischen hatte auch Marc Meier das Schwesternzimmer unbemerkt erreicht und stand nun an der Tür und beobachte bzw. belauschte die beiden Frauen. Mal sehen, was Gretchen so zu sagen hat. Da Schwester Sabine noch nicht durch das Zimmer tanzt, hat sie sich wohl an die Abmachung gehalten und die Klappe gehalten!
Doch Sabine hatte ihn sehr wohl bemerkt!
S (laut): Ach Frau Doktor, Sie haben UNS hier soooooooo gefehlt!!!
G: Uns???
Sabine schaute extra Dr. Meier an und wartete auf eine Reaktion seinerseits. Aber Marc blieb ganz cool! Tja, Sabine, das hätten sie wohl gern, dass ich mich jetzt verrate!
M: Und Kaffeeklatsch endlich beendet?
G (überrascht): Oh, Marc, du auch hier? Hab dich gar nicht bemerkt! (zwinkerte ihm zu) Hatten Sie nicht gesagt, der sei im Urlaub?
S: Ähm, ja, aber heute …
M: Ja, heute muss GOTT wieder an sein Werk! Kann er ja nicht Dilettanten überlassen!
Er schaute Gretchen direkt an. Der und sein Ego!!! Welcome back, Mr. Oberarschloch Marc Meier, wie er leibt und lebt!

...

Lorelei Offline

Mitglied


Beiträge: 7.453

06.10.2009 22:20
#57 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Achtung Schlagabtausch!!! Es darf gelacht werden!!! (Ist übrigens mein persönliches Highlight. Bin gespannt, was ihr davon haltet!


G (grinste ihn an!): Und wie war’s im Urlaub, Dr. Meier?

Oh, sie will spielen!!! Kann sie haben!!
M: Och, war ziemlich geil!!! Hab da so eine zuckersüße Schnecke abgeschleppt … Mist, hab ich jetzt das blöde S-Wort in den Mund genommen? Ich wollte doch eigentlich „super-scharfe Braut“ sagen. Ich muss ihr dringend abgewöhnen, mich süß zu nennen! Das macht einen total konfus! Mist, ich hab es schon wieder in den Mund genommen!

Gretchen schaute ihn erstaunt an und musste innerlich lachen. Er nennt mich „zuckersüß“!!! Bist du auch mein Lieber! Dass er auch Komplimente machen kann, kannte ich ja noch gar nicht von ihm! Sie blickte ihn mit großen Augen an, die sagen wollten, „Du bist aber auch ganz süß!“ Das hatte auch Marc verstanden. Nicht mit mir, meine Liebe!

M (grinste sie an): … wir ham die ganze Zeit gevögelt!!!

Aaaaaa!!!! Maaaarc!!! Das musste jetzt natürlich sein oder!!! Die ganze Romantik dahin!! Na warte!!! Dir werde ich es zeigen!!

Sabine war geschockt über seine Worte. Aber wie kann er ihr das nur sagen, ich dachte, er liebt sie und dann so was?

G (schaute ihn böse an): Schön! Ich hoffe, ihr werdet glücklich!
M: Ganz bestimmt!

Hä??? Wieso bleibt sie denn ganz ruhig? Ich dachte, sie liebt ihn. Sie müsste doch eigentlich an die Decke gehen! Ich versteh die Welt nicht mehr! In meinen Karten stand doch heute, dass das Glück überall lauert! (Sabine)

G (grinst ihn provokativ an): Hach, weißt du Marc, ich habe da auch jemanden kennen gelernt!

Sabine machte große Augen: WAAAASSSS???? Die kann doch nicht schon wieder …

M (überrascht): Ach? Und? Was Ernstes?

G: Hmm, weiß noch nicht … ich probier ihn erst mal aus!

M (leicht geschockt): Bitte?

G: Na du verstehst schon! Eine kleine heiße Affäre!
Oh, wie schockiert er kuckt!!! Zum Knuddeln!!

S: WAAAAS?????

M (leicht verunsichert): Du und eine Affäre? Du schleppst doch sonst immer gleich jeden zum Traualtar!

G: Ach, die Phase ist vorbei! Ich will auch einfach mal nur meinen Spaß haben!
Sie grinste ihn provokativ an. Hmm, er ist verunsichert! Ich muss noch einen drauflegen!

S (schockiert): Aber das sind doch nicht Sie?

G: Doch, ich kann auch einmal wild und zügellos sein!!! Matratzensport macht schlank!!!
Sie zwinkerte Marc zu, dem der Mund offen stand. Du Luder!!! Du Luder!!! Ich schlepp dich gleich in meine Höhle!!!

M: Muss ja ein Hammertyp sein!

Gretchen lachte ihn an. Oh, ich hab ihn an der Angel! Wie schön! Er spielt nach meiner Pfeife! Aaaaa, zu geil!!!

G: Naja, würde ich jetzt nicht unbedingt sagen! Eher Durchschnitt!!

M (echt schockiert): Waaas???

Oh, er ist auf 180!!! Treffer versenkt!!!

G: Was hast du denn auf einmal?
M: Ähm, hast du mal auf die Uhr geschaut?
G: Ähm, nein!
M: Haasenzahn, wird das heute noch was?
G: Was?
M: Dein Job vielleicht!!! Visite aber zackig!!!

Oh, er ist beleidigt!!! Der Arme!!! Er kann einfach nicht mit Kritik umgehen! … Ja, ich habe gesiegt! 2:0 für Gretchenhausen gegen Meiercity! Ich würde am liebsten ein Tänzchen durch das Zimmer machen, aber dann hält er mich für total bekloppt. Ich hab gewonnen! Jeah!!! Strike!!! Ich habe ein Wortduell gegen Marc Meier gewonnen. Mit den Waffen einer Frau! Ich war schlagfertig!!! Yes I can!!! … Oh, wie böse er kuckt! … Klar, dass er dann gleich wieder auf den Job umschaltet. Würde ja nie zugeben, dass seine Freundin ihn in irgendwas geschlagen hat! … Oh seine Halsschlagader pulsiert richtig … der rastet gleich aus … soll er doch … mir egal … weiß ja jetzt, dass er das nicht so meint … bekomme trotzdem täglich meine Dosis Marc Meier … hmmm … er kann ja seine Finger nicht von mir lassen!! Sie grinste ihn immer noch an.

M: Eh, willst du noch eine schriftliche Einladung? Umziehen! Visite! Aber zackig! Oder willst du so zu den Patienten gehen, da fallen die ja gleich ins Koma bei deinem Anblick!

G: Sag mal geht’s noch?

Er schaute auf ihren Ausschnitt. Ein Knopf ihrer Bluse war aufgegangen … Wow, sie sieht so scharf aus heute, ich könnte sie glatt jetzt hier … dann rückte aber Schwester Sabine in sein Blickfeld … Och nee!!!

Wie der mich schon wieder ansieht! Ich glaube, der könnte schon wieder! Sie musste schmunzeln. Ich mach ihn ganz wuschig! Das merke ich an seinen Blicken! Ein tolles Gefühl! Marc Meier steht auf dich! Wahnsinn! … Ok, einen drücke ich ihm noch rein … Strafe muss sein!!! Mal sehen, wie weit ich bei ihm gehen kann! … Also jetzt ganz langsam aufstehen … ganz sexy schauen … Bauch rein, Brust raus, wie meine Mama immer sagt … umdrehen und mit einem sexy Hüftschwung zum Spint gehen … Oh, er springt drauf an!! … Du bist so leicht zu manipulieren!!!

Marc konnte seinen Blick nicht von ihr wenden, als sie aufstand. Wahnsinn … sie sieht so unheimlich sexy und lasziv aus … Fehlt nur noch die Stange und die Musik … oh ja, Baby, tanz für mich!!! … Ähm … Meier reiß dich zusammen, du bist hier im Krankenhaus!! … Oh Gott, bitte nicht runterbeugen, dann kann ich für nichts garantieren … Sie tat es trotzdem und gab den Blick auf die Alpen frei … Meier, jetzt ganz ruhig bleiben!! … Und du auch!!! Er schaute zu seinem besten Stück runter …

Gretchen stand mittlerweile vor ihrem Spint und holte ihren Kittel raus. Sie wusste ganz genau, dass er sie immer noch gierig anstierte. Und sie genoss es … Wahnsinn, wie du dem Meier den Kopf verdrehen kannst! Er wird heute leiden! Aber das hat er auch verdient! … So und jetzt umdrehen und dann ganz professionell verhalten … also jetzt nicht wie eine Professionelle, sondern beruflich halt… ähm und so!

Sie drehte sich um und schaute Marc direkt an, der sie immer noch wie im Trance beobachtete … Er stürmte auf sie zu, packte sie, warf mit einer Armbewegung die Unterlagen vom Schreibtisch, setzte sie auf den Tisch, riss ihre Bluse auf und begann sie leidenschaftlich zu küssen … mit der Hand schob er ihren Rock hoch, streichelte ihren Oberschenkel, ging immer höher … Oh ja Gretchen, bereit für eine Runde Speedboat???
G: Und was ist mit dir?
M: Ähm …
G: Marc, worauf wartest du denn noch?
Er war immer noch in Gedanken: Ähm, jetzt … hier?
G: Ähm, ja, was denkst du denn! Los jetzt!
M: Was? … Wirklich? … Hier? … Aber?
Er war komplett verwirrt. Er konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen!
G: Maaaarc!!!
Sie stand jetzt direkt vor ihm und lächelte ihn verschmilzt an. Er roch ihr Parfum! Sie will es jetzt und hier mit dir treiben!!! Wenn ich das früher schon gewusst hätte, dass sie so sein kann …
G: Sag mal, träumst du?
M: Was?
G: Du träumst doch!!!
Marc wachte abrupt aus seinem heißen Tagtraum auf und blickte sich entsetzt um. Sch…!!!
M: Ich? Niemals!
G: Gut, dann können wir ja endlich zur Visite!
M: Visite?
G: Ähm, ja, was denkst du denn?

Hab schon gemerkt, dass du an etwas ganz anderes gedacht hast, mein Lieber! Sie streifte ihm im Vorbeigehen (von Sabine unbeobachtet) mit dem Finger über die Brust. Das hast du jetzt davon! Wenn du Heimlichkeiten haben willst, kannst du haben! Ihre Berührung durchdrang seinen ganzen Körper. Er bekam Gänsehaut. Das kannte er gar nicht. Mann, die macht dich fertig! Ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen! Reiß dich endlich zusammen! Sabine schaut auch schon so komisch. Die hat zwar nix im Hirn, aber das kriegt die bestimmt mit!!

M: Ja, natürlich … also … ähm … los jetzt! Sehr professionell, Meier! Jetzt hat es auch der letzte Depp gemerkt, dass du scharf auf sie bist!

Sabine hatte die beiden die ganze Zeit beobachtet. Sie konnte die Spannung im Raum förmlich spüren. Irgendwas stimmt doch hier nicht! Wieso schaut denn der jetzt so verwirrt? Das finde ich schon noch heraus!

Ok, ich glaube, ich muss mich jetzt zusammenreißen, sonst ahnt Sabine noch was. Sie ist ja nicht blöd!!! … Also Gretchen, umschalten! Von der sexy Bitch (huch, wie sich das anhört? Aber er ist ja darauf angesprungen! Also muss es ja stimmen … Ja, ich habe Dr. Marc Meier beinahe in der Umkleide verführt!!!) … ähm … zur hochtalentierten Assistenzärztin (werde ihn jetzt mit meinem Talent verführen … ähm beindrucken!) … Also … er ist nur mein Chef… im Moment … und heute Abend … hmm …

Marc hatte sich wieder einigermaßen gefasst und setzte seine bewährte Doktor-Meier-Oberarsch-Maske wieder auf. Er würde sich nicht noch einmal die Führung wegnehmen lassen. Ich bin hier derjenige, der verführt und nicht sie!!! … obwohl … schon ein geiler Gedanke! … Meier, du tust es schon wieder! … Ok, wie komm ich von dem Trip wieder runter? … Hmm? … Einfach lange genug Sabine ankucken!! Ja, gute Taktik!!

Hä, wieso schaut der mich denn jetzt so an? Hab ich noch einen Brötchenkrümmel am Mundwinkel kleben? Sabine stellte sich vor den Spiegel. Hmm, eigentlich alles in Ordnung … Seh doch ganz gut aus! … Oh, hab noch was zwischen den Zähnen! Wo ist die Zahnseide? Marc drehte sich angewidert weg. Gut, hat funktioniert!

...

Lorelei Offline

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07.10.2009 09:29
#58 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

So ein kleiner Nachschlag zu gestern. Gut der ist eigentlich nicht mehr zu toppen, geb ich zu. Danke noch mal für die Comments! das ist die beste Motivation!!! Die drei sind also immer noch im Stationszimmer...


M: Was wird das jetzt? Dick und Doof beim Aufhübschen oder was? Dazu ist es schon lange zu spät!
G: Sag mal, geht’s noch?
M: Da geht noch viel mehr, Haasenzahn! Aber dafür ist jetzt keine Zeit mehr. Auf zur Visite! Oder sollen sich die Patienten jetzt selber behandeln? Da wären wir ja dann überflüssig... wobei das seid ihr zwei ja eh schon!
G (wütend): Was?
M: Wird das heute noch was? Schwester Sabine, bringen Sie mich mal auf den neuesten Stand!
S: Ich?
M: Ja, ähm, wer sonst?
S: Gut, ähm, wo fang ich da an …
Marc verdrehte die Augen. Womit hab ich das nur verdient? Anscheinend wollen mich heute alle quälen!!!

Sabine fing an, zu erzählen, was in seiner Abwesenheit in der Klinik so los war, aber nicht von den Patienten, sondern nur vom Kliniktratsch!!!
„Ach, der Dr. Rössel, das glauben Sie nicht! Die Schwester Monika hat erzählt, dass die Schwester Hilde gehört hat, dass der Rössel mit Schwester Stefanie gesehen worden ist. Ist das zu glauben und da sagt sie immer, sie hasse alle Ärzte!! … Und die Frau Dr. Hassmann die scharwenzelt auch die ganze Zeit um den Dr. Kaan herum. Die beiden wären so ein schönes Paar, nicht? … Schwester Gaby ist auch wieder da. Verhält sich aber auch ganz komisch. Sie ist irgendwie nett zu den Kollegen. Hab gestern sogar einen Kaffee mit ihr getrunken. Die kann auch anders. Hätte ich nicht gedacht!! … Ach und der Dr. Knechtelsdorfer ist zurzeit auch irgendwie komisch drauf, der verschwindet ständig und taucht dann nach Stunden wieder grinsend auf. Wirkt auch öfters ziemlich abwesend. Neulich ist er sogar während der OP eingeschlafen. Dr. Rössel hat ihn nicht wieder wach bekommen! Und er hängt ständig mit Ihrer Mutter zusammen, Frau Doktor. Ist doch seltsam oder?“
G: Meiner Mutter?

Marc stieg langsam das Blut in den Kopf. Ist das zu fassen, das glaube ich doch nicht, wie blöd ist die eigentlich!!!
Marc schrie sie an: Ich meinte die Patienten, Frauke Ludowig!!! Wo sind die verdammten Unterlagen?
Sabine zuckte zusammen. Sch… Er ist immer noch der Alte!!!
M: Mitkommen!!! ZZ!! Ziemlich zügig!!
Sabine rannte mit den Unterlagen aus dem Stationszimmer. Marc blieb noch einen Moment an der Tür stehen.

M: Haasenzahn, brauchst du ne Extraeinladung?
G: Is ja gut!!! Der Oberarsch ruft, der Hase hoppelt!!!
M: Bitte?
Sie sprang Marc hinterher und flüsterte ihm im Gehen zu: Was soll denn das? Wieso bist du denn jetzt auf einmal wieder so?

Sabine stand schon am ersten Zimmer und beobachtete die beiden argwöhnisch. Irgendetwas stimmt da doch nicht? Werde sie dann mal in der Mittagspause ausquetschen!

M (leise): Wir wollten doch ...
G: Ja schon, aber du musst es ja nicht gleich wieder übertreiben. Ich dachte du lässt wenigstens den „Haasenzahn“ weg.
M: Wenn ich das machen würde, wüssten es gleich alle und außerdem trenne ich strikt Berufliches vom Privaten!
G: Das heißt?
M: Haasenzahn im OP und Gretchen zuhause!
Er grinste sie an, sie musste auch lächeln. Irgendwie schon aufregend diese Heimlichtuerei!

Sie betraten das erste Patientenzimmer: „So, was haben wir denn da? … Frau Zwinger, da haben wir uns wohl einen netten Kampfhund angeschafft was…?

Lorelei Offline

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07.10.2009 16:11
#59 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Nach der Visite machten Sabine und Gretchen Pause im Schwesternzimmer. Die Gelegenheit für Schwester Sabine mal wegen dem Meier nachzuhaken. Mal sehen, ob ich sie jetzt ausquetschen kann. Wie stell ich das nur geschickt an? Hmm, am besten ganz direkt!

S: Frau Doktor, kann ich Sie mal etwas fragen?
G: Natürlich Schwester Sabine. Schießen Sie los!
S: Was läuft denn da mit dem Meier?
Oh… ähm ganz falsche Frage Sabine!!! Die gibt wohl nie auf!!!
G: Was? Ähm nichts!! Das klang jetzt superüberzeugend, Gretchen!
S: Ich habe sie beobachtet!
Ist ja nichts Neues!
G: Ja und?
S: Sie verhalten sich irgendwie seltsam!
Oh Gott, ich hätte ihn nicht so direkt anmachen sollen! Das hat sogar Sabine gemerkt und die checkt doch sonst nie etwas!
G: Ähm …inwiefern?
S: Naja, vorhin in der Umkleide, ich hatte den Eindruck, dass … ähm …
G: Da war gar nichts, Schwester Sabine. Alles wie immer!
S: Wirklich? Aber der Dr. Meier, der hat so komisch gekuckt, als sei er … ähm …
... so scharf auf mich, dass er mich gleich auf der Stelle vernaschen wollte! Sie können es auch laut aussprechen, Schwester Sabine!
G: Der zieht doch immer eine Fresse.
S: Ähm, er war irgendwie …
Oh Mann Sabine, spuck es endlich aus! Kann ja nicht so schwer sein. Wie kann man nur immer so um den heißen Brei herumreden!
G: Was Schwester Sabine? Waaaasss?

S: Also ich kann einfach nicht glauben, dass Sie schon wieder mit jemandem anderen … ähm … zusammen sind, wo doch der Herr Meier Sie … ähm … ja Sie wissen schon …
Die Frau ist echt unglaublich!
G: Was ist der Dr. Meier?
S: Naja … ähm … er hat ganz schön gelitten in den letzten Wochen!
G (überrascht): Hat er das?
S: Ja, und ich glaube, es war wegen Ihnen?
Oh!!
G: Wegen mir?
S: Ja, seit Sie weg waren, war er wie ausgewechselt. Ist deprimiert durch die Gänge geschlurkst, hat niemanden mehr angeschnauzt, hat sich stundenlang in seinem Büro versteckt, ja hat dort sogar geschlafen und wirkte irgendwie tief traurig …
Oh, er hat wirklich gelitten wegen mir! Hätte ich nicht gedacht! Hätte ich mich vielleicht doch eher bei ihm melden sollen? ... Oh Gott, jetzt bemitleide ich schon Marc Meier, nur weil ich ihn mal ein viertel Jahr Scheiße behandelt habe! Er hat das mein ganzes Leben gemacht!

G: Oh…
S: Ja und dann war ja noch der Vorfall im OP. Seitdem hat man ihn gar nicht mehr gesehen!
Oh, jetzt wird es interessant!
G: Im OP? Hat er da einen Fehler gemacht?
S: Nein, das ist es nicht! Er hat … ich weiß nicht, ob ich Ihnen das überhaupt erzählen darf.
G: Schwester Sabine, nun spucken Sie schon aus!
S: Gut, naja hat ja eigentlich im KH schon die Runde gemacht. Dr. Rössel und Dr. Knechtelsdorfer haben wochenlang von nichts anderem geredet.
Aha, es ist also die Sache, die Marc angedeutet hat. Jetzt bin ich aber gespannt!

G: Und? Nun spannen Sie mich doch nicht so lange auf die Folter!
S: Er hat Sie vermisst!
Er hat mich vermisst!! Ja!!! … Inneres Freudentänzchen!!! Aber was hat das jetzt mit dem OP zu tun???
G: Und was ist mit der Sache im OP?
S: Na das war es doch!
G: Was? Sie faseln Schwester Sabine!

S: Ok, ähm … er war so in Gedanken versunken während der OP, dass er plötzlich nach Ihnen gerufen hat, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, als würden Sie noch neben ihm stehen und ihm assistieren. Naja, das Team ist dann in Lachen ausgebrochen. Muss ihm wohl sehr peinlich gewesen sein. Er hat uns alle rausgeschmissen, alleine weitergemacht und war nach der OP verschwunden. Hab ihn noch mal kurz im Büro gesehen, seine Mutter war da, und dann war er weg … Hmm, das ist jetzt, glaube ich, knapp zwei Wochen her!
Wie süß, er hat mich vermisst!!! Hach, er muss mich schon sehr lieben!!!
Sie geriet wieder ins Träumen!

S: Frau Doktor!!
G: Hmm?
S: Träumen Sie?
G: Nein!!
Doch!!
S: Also … da ist doch was zwischen ihnen beiden? Das ist doch kein Zufall, dass Sie heute beide hier auftauchen!
Mist, sie hat es gemerkt! Ablenkungsmanöver einleiten!!!

G: Sabine, Sie deuten da mal wieder alles falsch! Das war reiner Zufall. Mein Vater wollte heute mal frei machen und hat mich gebeten, ihn zu vertreten. Deshalb bin ich schon da.
Du tust es schon wieder! Du lügst wie gedruckt!
S: Ach so! Aber der Dr. Meier ist heute schon irgendwie anders!

Gretchen ließ ihren Kopf auf den Schreibtisch fallen. Die lässt nicht locker! Das gibt es doch nicht! Die hätte bei der Stasi sein können! Daher vielleicht ihr Talent, Spints aufzubrechen und ihre Spürnase in jeden Dreck zu stecken!

S: Ist Ihnen das nicht aufgefallen? In dem einen Moment ist er stinkig wie immer, im anderen grinst er die ganze Zeit vor sich hin. So wie vorhin in der Umkleide! Er ist seit Monaten das erste Mal wieder gut gelaunt, wirkt sogar irgendwie freundlich, selbst bei seinen Beleidigungen. Er raunst mich auch nicht mehr so oft an wie sonst und bei der Visite eben hat er auch keinen blöden Spruch für Sie losgelassen. Da ist doch was faul!!!

Hach mein Einfluss hat einen normalen Menschen aus ihm gemacht! Macht mich schon irgendwie stolz!!

S: Das liegt doch an Ihnen oder?
Aaaaaaahhh!!
G: Bitte?

S: Also jetzt Butter bei die Fische, Frau Doktor, was läuft da mit dem Dr. Meier?

Die gibt echt nicht auf! Muss wohl in ihrem früheren Leben Folterknecht gewesen sein! Kann ich mir richtig gut vorstellen, wie sie da an der Streckbank steht und ihr Opfer mit einer Feder an der Fußsohle kitzelt, bis der dann mit der Wahrheit rausrückt!!! Aber nicht mit mir, Schwester Sabine!

Sabine schaute Gretchen jetzt ganz ernst an. Wie sie mich anschaut, die weiß es, ganz bestimmt!!! Gretchen wirkte das erste Mal verunsichert. Lass dir nichts anmerken! Cool bleiben! … Aaah, ich seh sie immer noch mit der Feder!!!

G: Ähm nichts! Alles wie immer! Was soll sein?
S: Aber sie grinsen auch so komisch die ganze Zeit.
Mist!!! Kopf an Gretchen … Sofort Grinsen einstellen!!!

G: Ich? Nein, das … ähm … kommt nur von der guten Luft auf Rügen!
Oh nein, ich hab das erste Puzzlestück freigegeben! Scheiße!!

S: Ach, Sie waren auf Rügen? Haben Sie gar nicht erzählt!
1:0 für Schwester Sabine!

G: Ähm, war eine ganz spontane Entscheidung. Musste mal raus hier nach der ganzen Sache… ähm... Sie verstehen schon! … Kopf frei kriegen und so!
Gut, noch mal die Situation umgedreht… war ganz schön knapp!!!

S: Ach! Und was ist nun mit dem Dr. Meier? Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, Sie haben ihn vorhin eindeutig angemacht!

2:0 für Schwester Sabine! Sie hat es gemerkt!! Verdammt! Wo ist das nächste Erdloch zum Verkriechen? Ich muss es ihr jetzt sagen oder? Die wird sonst keine Ruhe geben!

G: Ok, Sabine, wenn Sie es unbedingt wissen wollen …

Sabine spitzte die Ohren. Also doch!!! Ich wusste es!!! An mir ist Miss Marple verloren gegangen!!!

G (laut): DA LÄUFT GAR NICHTS MIT DEM MEIER!!! Ende der Durchsage!
Ob sie das jetzt überzeugt? Hoffentlich!!!

In dem Moment kam Frau Dr. Hassmann ins Stationszimmer reingeschneit: „Ach, doch keine zwei Wochen? Waren es tatsächlich nur zwei Stunden! Hab Sie doch überschätzt! Das tut mir aber leid!“ Ganz bestimmt nicht! Und war wieder aus dem Zimmer raus.

Sabine schaute Gretchen fragend an. Was war das denn eben? Sie zuckte mit den Schultern. Keine Ahnung! Sabine war enttäuscht. Warum müssen die sich das denn immer so schwer machen? Die gehören doch zusammen!! Sie wollte nicht mehr weiter nachhaken, ging zum Wasserkocher, stellte ihn an und machte sich einen Beruhigungstee. Anders hält man das hier ja nicht aus!

Gott sei Dank, sie hält endlich die Klappe! (Gretchen)

...

Lorelei Offline

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07.10.2009 16:42
#60 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Zwei Stunden später

Gretchen war immer noch zusammen mit Schwester Sabine im Stationszimmer. Sie hatte einen Berg Akten durchgearbeitet, den ihr Dr. Meier mit den Worten „Durcharbeiten, aber zackig!“ auf den Schreibtisch geworfen hatte. Er wollte so wenig wie möglich mit ihr im KH zusammen sein. Denn die Gefahr war einfach zu groß, dass er doch noch über sie herfällt, nach der Sache in der Umkleide vorhin. So saß er nun in seinem Büro und versuchte, zu arbeiten. Die Betonung liegt auf „versuchen“! Der Professor hatte ihm einen Berg Akten dagelassen, alles Versicherungsfälle der letzten sechs Jahre … Aber so wirklich konzentrieren konnte er sich nicht darauf. Die Sache mit Gretchen hatte ihn zu sehr aufgewühlt. Ständig hatte er das Bild von den „Alpen“ vor seinen Augen. Sie ist schon ein kleines Luder!!! Hätte ich nicht gedacht!!! Das macht mich richtig an!!! Meier … Arbeiten!!! Ja, Chef!!! Und widmete sich der nächsten Akte. Hmm… Barbara Schöneberger… aha … schaumer mal!

Derweil blätterte Sabine im neuen „Dr. Roggelt: Liebe auf 3500 m“. Sie schüttelte ständig mit dem Kopf. Was für ein Schund!!! Wieso hatte er nur den Text geändert??? Den neuen Dr. Roggelt fand sie einfach nur abstoßend. Aber sie musste ihn trotzdem lesen, sie konnte nicht anders …

Gretchen legte die letzte Akte auf den Stapel, lehnte sich mit dem Stuhl nach hinten und streckte sich erst mal.
G: Puh geschafft, jetzt brauche ich erst mal was Süßes! Bin schon ganz unterzuckert!

Das hat Marc garantiert absichtlich gemacht, damit ich leide und irgendwann vor Sehnsucht in sein Büro stürme … Nee, nee, mein Lieber, wenn schon, dann stürmst du hierher … Was er wohl gerade macht? Vielleicht sollte ich doch mal an seinem Büro vorbeigehen und durchs Fenster schauen … hmm … nein, das machst du nicht! Du bist eine starke, selbstbewusste Frau, du lässt dich nicht mehr von Männern ablenken!!! … Du machst jetzt ganz professionell deinen Arbeit … denkst nicht an ihn, gehst nicht zu ihm und schaust ihn nicht an … Gegessen wird erst zu Hause!!! … Apropos Essen, hab jetzt schon irgendwie Hunger.

Sabine blickte überrascht auf, legte ihren Roggelt weg und griff in ihre Tasche.
S: Hier, nehmen Sie den!
Sie gab ihr einen Schokoriegel.
G: Danke! Wollen sie auch ein Stück?
S: Nein, danke. Ist gerade abnehmender Mond!
G: Aha und das heißt?
S: Da ist Schokolade gar nicht gut!
G: Ach und warum, wenn ich fragen darf?
S: Setzt an!
G: Ähm, und das ist bei Neumond nicht der Fall.
S: Nein!
G: Aha, ich esse ihn trotzdem.
Kann ihn ja später noch mit Marc abtrainieren! Sie fing an, wieder vor sich hin zu grinsen!

S: Auf ihre Gefahr! … Ähm, Frau Doktor, was grinsen Sie denn schon wieder?
Oh Scheiße … Stell das ein, Gretchen! Sie merkt sonst doch noch was und fängt wieder an zu nerven! … Ich versuche es ja … es klappt nicht! … Ich bin machtlos! … Jetzt muss eine Ausrede her!

G: Schokolade macht glücklich, sagt man doch so oder?
S: Ähm ja, aber sonst lachen Sie doch auch nicht, wenn sie mal eine Milka verdrücken.
Mist! Sie ist immer noch nicht beruhigt. Was nun Dr. Gretchen Haase??

G: Oh, ähm… ja … also… ich hab auch noch an den einen Witz gedacht, den ich gehört habe!
Witz??? Was Originelleres fällt dir nicht ein???
S (neugierig): Was denn für einen Witz? Erzählen Sie mal!
Oh nein, Eigentor Gretchen!!
G: Oh lieber nicht, ich bin ganz schlecht im Witzerzählen!
S: Och bitte, Frau Doktor!!!

Da rauschte Marc Meier ins Zimmer.
Gott sei dank! Mein Retter in der Not!
M: Was sitzt ihr denn schon wieder? Habt ihr mal auf den Plan geschaut? OP in 20 Minuten! Ich dachte, du wolltest deinen OP-Plan vollkriegen?
G: Ja schon. Komme!

Danke, danke, danke, Gott!!! Also ich meine jetzt nicht ihn, sondern den Echten!! Soweit kommt es noch, dass ich Marc als Gott bezeichne! … obwohl... naja, ein Sexgott ist er ja schon! … Gretchen, du tust es schon wieder!! Also, schmutzige Gedanken und Grinsen einstellen! OP vorbereiten!!!

S: Aber die Frau Doktor wollte doch noch …
Neeeiiinnn!!!

M: Was? Essen? Erzählen Sie mir doch nichts Neues?
S: Nein, einen Witz erzählen!
Marc grinste sie an: Du? … einen Witz? ... Gut, dafür ist noch Zeit! Dann erzähl mal!!! Aber was Versautes bitte!!!
Er lehnte sich über die Tresen und wartete gespannt.

Oh Gott, nein, peinlich!!! Aaaaaa!!! Ich spüre richtig, wie das Blut in meinen Kopf schießt. Eine Tomate ist nichts dagegen!!! Hilfe!!! Was soll ich denn bloß erzählen? Ich kenne keine Witze! Ich bin doch selbst immer der Witz!

M: Und kommt da mal was?
G: Marc, wir müssen jetzt wirklich in den OP!
M: Nein, ich will das jetzt hören!

Ich komme da wohl nicht mehr raus! Er will mich quälen, das sehe ich an seinem Blick. Das ist seine Rache wegen vorhin!! … Ok, mal überlegen… Streng dich an Gretchen! … Ein Oberarzt, eine Assistenzärztin und eine Krankenschwester stehen … ähm… nee, ganz blöde Idee!! … hmm … was dann??? … Du hast doch letztens das Programm von dem einen Komiker oder neudeutsch Comedian gesehen … wie hieß der noch gleich? … Jedenfalls Berliner Schnauze … Männer sind Schweine, Frauen auch oder so ähnlich … Der hat sich doch immer über seine Freundin lustig gemacht … Moment mal, das macht Marc ja auch!!!

M: Du machst es aber richtig spannend! Muss ja der Burner sein!
Nerv mich nicht!!! Unter Druck kann ich nicht klar denken!
G: Sehr witzig Marc!
M: Ja, wenn er so witzig ist, dann schieß endlich los!!!
G: Ähm …

Süß wie sie krampfhaft versucht, sich einen Witz auszudenken!!! Na da muss ich wohl mal den Helden spielen und sie da rausholen! Rache ist übrigens süß, meine Liebe! Jetzt hab ich doch tatsächlich schon wieder das böse S-Wort benutzt!!

M: Ach, jetzt hab ich es: der Witz ist, dass du einen erzählen willst!!! Ja, ich lach mich tot, wie du sehen kannst! Und jetzt ab in den OP!
G: Ja, du hast es erfasst. Ich bin mal wieder die Witzfigur!
Marc flüsterte ihr zu: … aber eine süße Witzfigur!
Gretchen blickte ihn mit großen Augen an und flüsterte ihm zu: „Ja, was soll ich denn machen? Sabine quetscht mich schon den ganzen Tag aus. Irgendwann fällt auch mir nichts mehr ein!“

M: Schwester Sabine, was stehen Sie hier rum, wie bestellt und nicht abgeholt? OP vorbereiten, aber zz!!
Sabine verschwand ziemlich zügig aus dem Schwesternzimmer.

...

Lorelei Offline

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07.10.2009 17:11
#61 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

M: So und nun zu uns beiden Hübschen!
Marc blickte sich um, ob jemand zu sehen war, und schob Gretchen zurück ins Schwesternzimmer hinter die Wand, damit von draußen keiner reinschauen konnte.
G: Marc, was wird das hier?
M: Das was ich schon den ganzen Tag machen wollte!!!
Oh Gott … hier???

Er drückte sie gegen die Wand und schloss sie mit seinen Armen ein, die er gegen die Wand stemmte. Er wollte sie küssen. Sie konnte sich aber gerade noch aus den Klauen des Dr. Marc Meier befreien.

G: Maaarc, wenn uns jemand sieht!!!
M: Ich sehe gerade niemanden! Also komm schon!!
G: Marc, bitte, wir müssen in den OP! Sabine wartet schon.
M: 15 Minuten haben wir noch! Also genug Zeit …
Gretchen schaute ihn entsetzt an: Was? Willst du schon wieder eine Runde Speedboat fahren?
M: Hmm … hatte ich eigentlich nicht vor, aber wenn du unbedingt willst!!
G: Was? Ähm … nein … Maaaarc!!

Er schob sie weiter in die Umkleide und machte die Tür zu. Er drängte sie gegen den Spint, strich ihr die Haare nach hinten und streichelte erst kurz mit dem Finger über ihren nackten Hals … Gretchen bekam eine Gänsehaut … dann begann er ihren Nacken zu küssen … Gretchen schloss für einen kurzen Moment die Augen … Oh Gott, er hat es wieder geschafft, dass ich alles um mich herum vergesse und dabei wollte ich mich doch zusammenreißen! … Gut, aber nur eine Minute, dann ist Schluss!! … oh nein, bitte nicht die Stelle … Er macht es trotzdem …hmm… ich bin willenlos… seine willenlose Marionette! … Jetzt hat er den Spieß umgedreht!!!!

Also doch, ich kann es immer noch!!! Bin halt der Beste!!! Er küsste sie überall, nahm ihre Hände nach oben und presste sie gegen den Spint … Minutenlang gaben sie sich ihrem Verlangen hin … Doch als Marc langsam versuchte, ihren Arztkittel zu öffnen, kam Gretchen wieder zur Besinnung und schlug ihm auf die Finger.

G: Hör auf damit!
M: Aua!! Was hast du denn aufeinmal?
G: Marc, wir haben ein Abkommen!
M: Bitte?
G: Du weißt schon. Wir sollten uns daran halten!
M: Ach, scheiß doch auf das blöde Abkommen! Ich will dich jetzt und hier! Also komm schon … lass dich doch mal gehen!!!

Er fing erneut an, sie zu betatschen. Gretchen riss sich aber diesmal gleich wieder los.
G: Lass das, bitte!
M: Also heute Morgen warst du noch ganz anders drauf!
G: Das war ja auch heute Morgen! Jetzt denke ich halt anders.
M: Bitte?
G: Ich hab mich daran gehalten.
M: Hä??
G: Ich halte mich an unsere Abmachung. Keine Zärtlichkeiten im KH! Und ich bleib dabei. Du bist doch hier derjenige, der seine Finger nicht bei sich behalten kann.
M: Bitte?
G: Du denkst auch nur mit deinem kleinen Meier.
M: Wenn schon, dann mit dem großen Meier!
G: Größe ist auch relativ, Marc!
M: Du machst mich wahnsinnig, weißt du das! Erst machst du mich an, dann wieder nicht, dann lässt du dich doch wieder befummeln! Ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen!
G: Wirklich? Wusste nicht, dass ich so gut bin! Danke für das Kompliment!
M: Ähm …
G: Ja, da ist der Herr Dr. Meier aber sprachlos nicht?
M: Ich wusste immer, dass du ein kleines Luder bist! Wie war das noch gleich mit dem „Hochschlafen“?
G: Oh, ähm …
M: Ja, da bist du selber sprachlos was? Das hat mich ganz schön angemacht, weißt du das! Dieses toughe kleine böse Biest, das da in dir steckt, würde ich gerne noch mal sehen!!!

Oh Gott, was wird das jetzt??? Scheiße, ich werd ganz rot!!!
G: Ähm… Marc, das war reiner Schutzmechanismus.
M: Schutzmechanismus?
G: Ja, wenn Frauen sich streiten, dann …
M. Ach so ist das! Hätte euch gerne auch noch catchen gesehen!
G: War ja klar, dass du wieder nur das eine im Kopf hast.
M: Tja, so sind sie, die Männer! Also was ist jetzt?
G: Was?
M: Na, ne kleine Nummer schieben! Jetzt wo du mich heiß gemacht hast!!!
G: Maaaarc, also echt jetzt!!!
M: Komm schon … Fünf Minuten haben wir noch!

Lorelei Offline

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08.10.2009 10:55
#62 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Danke für die vielen Comments. Hab mich gefreut! Deshalb gibt es jetzt auch Nachschub... Gretchen und Marc sind immer noch in der Umkleide...Image and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPic

...

G: Sag mal, geht’s noch? Ich kämpfe schon den ganzen Tag gegen Stasi-Sabine und du willst jetzt ne Nummer schieben? Aber nicht mit mir!!
M: Vorhin wolltest du aber schon! So lasziv, wie du dich bewegt hast! Ich fand das ziemlich scharf! Solltest du öfter mal machen!
Das glaube ich ja jetzt nicht!
G: Ähm, ich weiß nicht, was du meinst?
M: Haasenzahn, na heute morgen vor der Visite?
G: Ja und?
Den lass ich jetzt schmoren!
M: Bist du so schwer von Begriff? Dein sexy Catwalk zum Spint!
Sexy Catwalk, so sieht er das also. Ist ja interessant!!!
G: Hä? Bin doch ganz normal gelaufen!
Oh Gott, bald kann ich mir das Grinsen nicht mehr verkneifen!
M: Ach komm schon! Das nennst du normal? Da hätte sogar ein Impotenter ne Latte bekommen!
G: Was??
M: Das sollte ein Kompliment sein!
G: Also da hab ich schon Bessere gehört! Die Zuckerschnecke hat mir da besser gefallen!
M: Bitte? Gab’s heute Morgen Zuckerschnecken zum Frühstück? Hab ich gar nicht gesehen.
Aaaaaahhhh, der macht mich fertig!!!
G: Marc!!!
M: Was denn … Zuckerschnecke?
G: Ok, ich gebe es zu. Es hat tierisch Spaß gemacht, dich anzumachen! Bist ja auch gleich darauf angesprungen!
M: Bitte?
G: Dir lief doch schon der Sabber!! Hätte fast den Tierschutz gerufen!!!
M: Ähm …
G: Ja Marc, ich wollte dir auch mal eins reindrücken. Wenn du unbedingt willst, dass wir alles geheim halten, dann musst du eben leiden! Was kann ich dafür, dass du gleich bei den kleinsten Reizen zum primitiven Tier mutierst!
M: Eh, das stimmt doch gar nicht! Ich kann mich sehr wohl beherrschen!
G: Wirklich? Das wollen wir doch mal sehen!

Sie öffnete ihren Kittel und die ersten beiden Knöpfe ihrer Bluse. So Fallstudie: das männlich Wesen in Reizumgebung!!!! Wollen wir doch mal sehen, ob es darauf anspringt.

Marc konnte sich ein Grinsen nicht verbergen. Sie ist echt unglaublich! Wenn sie denkt, sie kriegt mich so leicht, dann hat sie sich geschnitten. Ich kann auch hart sein!

Beide beobachteten die Reaktionen des anderen. Nichts passierte. Das gibt es ja nicht, jetzt macht der einen auf harte Nuss! Ich muss einen Schritt weiter gehen … upps, da ist mir doch glatt mein Stethoskop runtergefallen … hmm ... muss ich mich wohl bücken!!!

Hmm … schöner Anblick … die Alpen!!! Er grinste sie an.
M: Und Frau Anthropologin, wie lautet ihr Urteil?

Mist, er springt nicht darauf an! Gut, ein Versuch noch … Sie ging ganz nah an ihm vorbei und streifte mit der Fingerspitze seine Hand, so als ob sie ihn nur ganz zufällig berührt hätte und stellte sich lässig ans Fenster. … Sch…!!!!
G: Erhöhte Pulsfrequenz, Erröten und ... ähm ...(Sie blickte zum „kleinen Meier“) ... hast du ja selbst gemerkt ... ein eindeutiges Ergebnis!

Marc war es peinlich, dass sie ihn so vorgeführt hatte. Mann, das kann sie doch nicht einfach mit dir machen, Meier! Wehr dich!! Sie ist nur eine Frau!! Eine Frau, du lässt dich von einer Frau vorführen???

M: Sag mal, geht’s noch???
G: Natürlich, ich kann noch viel mehr, aber wir wollen ja, dass du dann noch das Skalpell gerade hältst. Wollen ja keinen Patienten riskieren!
Ja, Strike!!! Erneuter Sieg für Gretchenhausen gegen Meiercity!!!
M: Ok, du willst mich also leiden sehen?
G. (grinst): Ja und wie!!! Du willst Heimlichkeiten, kannst du gerne haben!!!
M: Ja, ein dreckiges, kleines Geheimnis!
G: Wenn du es so nennen willst!

So, das reicht jetzt aber, jetzt hol ich sie wieder auf mein Niveau runter! Die Championsleague ist noch lange nicht verloren, Meier!! Er fasste ihr an den Po.

G: Hey, was soll das denn jetzt?
M: Schatz, da du, wie ich vorhin eindringlich bewiesen habe, genauso wenig die Finger von mir lassen kannst, …
G: Kann ich wohl!
Nein kann ich nicht!!!
M: Türlich!!! Ähm … Wo war ich? ... Ach ja! … würde ich gerne neue Spielregeln aufstellen.
G: Neue Spielregeln?
M: Jep!
G: Und die lauten?
M: Lockerungen der Vorschriften bezüglich der Zärtlichkeiten im KH!
Oh wie süß, wie förmlich er das ausdrückt! Da bin ich aber mal gespannt!

G: Ja und? Wie sehen die jetzt im Detail aus?
M: Da ist aber jemand ganz schön neugierig!
G: Maaarc!!!
M: Gut … ähm … mal sehen … Küssen und Fummeln in geschlossenen Räumen erlaubt bei Abwesenheit anderer unbeteiligter Personen …
G: Welche Räume?
M: Oh, da will es aber jemand wissen!
Natürlich, will ja vorbereitet sein auf mögliche Attacken seitens meines Oberarztes!

G: Maaarc!!
M: Hmm … eigentlich überall … also Fahrstuhl (zwinkert ihr zu), Umkleide, leere Patientenzimmer, die Pathe …
G: Die Pathe? Spinnst du?
M: Na da kriegt bestimmt keiner mehr was mit… Ok, bei deinem Anblick würden sogar Tote wieder auferstehen!!!
G: Marc!
M: Kompliment!!!
G: Ach so! Danke!!! Werd ich mir an die Pinnwand heften!!
M: Ok, weiter im Text … OP (mein Tanzbereich!!!), Flur, Wartezimmer, Büro deines Vaters und ganz besonders die Gyn und das Stationszimmer sind tabu. Du verstehst schon wegen Medhi und Sabine und so.
Er nimmt Rücksicht auf Medhi, wie süß!!
M: Ach und die Cafeteria auch, da wird immer so viel getratscht.
G: Hast Recht! Aber an deinen Tisch kann ich mich schon setzen?
M: Ja, natürlich!
G: Und du fängst dann auch nicht wieder an, mich zu betatschen? War damals schon ganz schön peinlich. Sabine meckert heute noch über den Fußtritt.
M: Werd mich gerade noch so beherrschen können.
G: Hat man ja gerade gesehen!
M: Haasenzahn!!! … Wir sind ja auch in der Umkleide! Die ist erlaubt!
G: Ja schon gut! Was kommt noch ins Regelwerk?
M: Tja, die Orte, wo auch mehr erlaubt ist.
Gretchen bekam große Augen. Da bin ich aber mal gespannt!

M (grinst): Na, da bekommt aber jemand ein Strahlen ins Gesicht!
G: Bekomm ich nicht!
Doch ... doch … doch … wo darf ich mich mit meinem Sexgott treffen??
M: Da fällt mir eigentlich nur mein Büro ein. Ohne schriftliche Einwilligung darf da eh keiner mehr rein, seit mich meine Mutter … ähm … wo war ich?
G: Und ich darf?
M: Haasenzahn, natürlich darfst du. Wenn du lieb fragst, bekommst du auch einen Schlüssel!
G: Wirklich?
M: Ja, aber nichts ist geschenkt!
G: Und was verlangst du als Gegenleistung?
M: Hmmm … mal überlegen!! Denk dir was aus!
G: Ok!!

Sie öffnete noch einen Knopf ihrer Bluse. Marc stierte in ihren Ausschnitt. Wahnsinn, sie ist wirklich ein Luder!!! Wird Zeit, dass wir hier fertig werden und zu den schöneren Dingen des Lebens kommen!!!
G: Maaarc!!! Hör auf zu träumen! Hier und jetzt wird ganz bestimmt nicht gevögelt!!!
M: Schade!!
G: Also nur dein Büro oder wo noch?
M: Hmm … mal überlegen … ich bin letztens mal durch das ganze KH gestreift … da gibt es einen stillgelegten Flügel an der Ostseite … der Eingang ist hinter den Fahrradständern am Ende des Parkplatzes … Da findet kein Schwein hin.
G: Wie hast du das denn gefunden?
M: Ach, musste mal für ein paar Stunden verschwinden … die Leute gingen mir mal wieder so auf den Sack!
G: Ach, als du dich vor dem Rössel und dem Knechtelsdorfer versteckt hast?
Na toll. Sabine hat gequatscht!

M: Ähm, ich muss mich vor niemanden verstecken und schon gar nicht vor denen.
G: Natürlich!
M: Ok, dann spuck es schon aus. Was hat Sabine gesagt?
G (grinst): Nicht viel, nur dass ich dir anscheinend gefehlt habe. Bin halt die beste Assi, die du kriegen kannst!!!
So mehr nicht, will ja nicht noch mehr an seinem Ego kratzen! Der Arme, sieht schon ganz blass aus!
M: Ach, mehr hat sie nicht gesagt?
G: Nein, wieso? Gibt’s da noch was?
M: Ähm … nein!!
G: Gut!!!
M: Also was sagst du?
G: Wozu?
M: Zu unserem neuen Abkommen!
G (grinst): Wo muss ich unterschreiben?
M (erstaunt): Wirklich? Du bist wirklich damit einverstanden?
G: Natürlich! Soll ja nicht wieder peinlich für dich werden!
M: Bitte?
G: Na wie heute Morgen in der Umkleide!
M: Das war mir nicht peinlich!!!
G: Natürlich! Du hast gekuckt, als ob ein Porno ablaufen würde!
M (grinst): War es ja auch ein bisschen!
Er hält mich für einen Pornostar? Oh Gott, was soll ich denn davon halten? Bin ich so gut?
G: Maaarc!!
M: Kompliment!!!
G: Naja, das üben wir aber noch mal.

M: Und was ist jetzt?
G: Jetzt? Na OP!!! Wir müssen jetzt wirklich los!
M: Und was ist … ähm … naja … du weißt schon!
G: Nanu, der Herr Dr. Meier gerät ins Stottern! Was ist denn los? Hey, du wirst ja ganz rot!
M: Das werd ich nicht!!
G: Also dass mein Anblick dich so aus der Fassung bringt, das nenn ich mal ein ordentliches Kompliment!!!! Danke!!!
Oh, wie betröppelt er kuckt!!! Ach, dafür liebe ich ihn!!!

Reiß dich jetzt zusammen Meier! Lass dir nicht wieder die Zügel aus der Hand nehmen!
M: Ähm … also, ich meine, nachher bei mir im Büro nach der OP???
G: Was denn??
M: Och Gretchen, du verstehst schon!!!
G (grinst ihn an): Nein, tue ich nicht!
M: Also wenn ich es jetzt ausspreche, ist es nicht mehr romantisch!
Hab ich das jetzt wirklich gesagt? Irgendwie hab ich gerade ein Déjà-Vu, aber war das nicht irgendwie anders herum?? Hä???
G (schaut ihn verführerisch an): Du willst also … ähm … fi… ähm … ein kleines Tête-à-Tête?
M: Wenn du es so aussprechen willst? Ja verdammt!!!
Hmm… mal überlegen … Lust hätte ich schon… aber es ist auch immer wieder schön, ihn zappeln zu lassen!!
...

Lorelei Offline

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09.10.2009 13:11
#63 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

... Gretchen grinste ihn an, knöpfte ihren Kittel wieder zu, machte die Tür zum Schwesternzimmer wieder auf und verließ die Umkleide. Sie ließ einen leicht verwirrten Marc Meier zurück. Er lief ihr nach, doch sie war schon unterwegs zum OP-Bereich. Das glaub ich ja nicht, haut die einfach ab, ohne mir eine Antwort zu geben. Das ist Folter, Haasenzahn!!! Ach, da vorne steht sie. Na warte!

M: Hey, bleib doch mal stehen! Wieso haust du denn einfach ab? Die Unterhaltung war noch nicht beendet!
G: Ach so! Ich dachte eigentlich schon!
Oh, er leidet!!! Aufsaugen Gretchen für schlechte Zeiten!!! Ich lass ihn zappeln!!! Umso schärfer ist er später, wenn ich dann doch eventuell bei ihm im Büro vorbeischaue!! Hab ich das jetzt wirklich gedacht? Oh Gott, ich bin eine weibliche Meier!!!

M: Was? Hey, du schuldest mir noch eine Antwort!
G: Bitte? Ich dir was schulden? das ist wohl eher anders herum!
M: Na kommst du nun später vorbei oder nicht?
G (Grinst ihn an): Vielleicht ... mal sehen ... wenn ich noch Zeit habe ... weiß ich jetzt noch nicht!

Gretchen betrat den OP-Bereich. Sie macht es schon wieder! Sie macht dich erst heiß und lässt dich einfach stehen!!! Marc lief ihr hinterher, konnte kaum mithalten, so einen Schritt hatte sie drauf! Ich fass es nicht, Marc Meier rennt mir mal hinterher!!! Ein tolles Gefühl!!! Ich bestimme die Regeln!!! Am Waschraum hatte er sie dann endlich eingeholt. Er wollte gerade etwas sagen, als Sabine aus dem OP kam. Das gibt es ja nicht! Gott, warum strafst du mich so!!

S: Wo bleiben sie denn! Alle warten schon!
M: Ja, dafür werden sie ja auch alle schlecht bezahlt!
S (schaute die beiden verwundert an): Was ist denn mit ihren Haaren passiert?
Den Haaren? Gretchen schaute in den Spiegel. Marc machte es ihr nach. Mist, das ist noch von vorhin, als er mich in der Umkleide ... Aaaah!!! ... Scheiße!!! ... 3:0 für Schwester Sabine! ... Ob da Leugnen noch was bringt??

M: Der Wind… draußen … war … Wind!
Mein Held in goldener Rüstung!!! Nee, wohl eher in blauer OP-Kleidung!!!
S (erstaunt): Wind? Aber es ist doch strahlender Sonnenschein! Wieso waren sie denn noch mal draußen?
Das hatte sie also mit Stasi-Sabine gemeint!!!

Marc und Gretchen antworteten gleichzeitig:
M: Ähm … war … ähm … eine rauchen!
G: Ähm … frische Luft … ähm … schnappen … lange OP und so …
Sehr originell Gretchen wirklich. Häng dir doch gleich ein Schild um, hab mit Dr. Meier rumgemacht!!!

S: Aber das ist doch nur ein Blinddarm. Der geht doch ganz schnell!
Die beiden schauten sich an. Und nun???

M (schreit Sabine an): Wollen Sie uns hier die ganze Zeit vollquatschen mit ihrem sinnlosen Gefasel oder sollen wir heute noch operieren, ehe der Patient aufwacht!
Sabine zuckte zusammen und verschwand im OP.

Manchmal bin ich auch dankbar, dass er so ist, wie er ist. Vielleicht sollte ich es bei Schwester Sabine auch öfters mal mit Schreien probieren?

Die beiden lächelten sich an und verschwanden ebenfalls im OP...


To be continued...

Lorelei Offline

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10.10.2009 10:20
#64 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Die beiden Verliebten versuchten während der OP relativ professionell zu wirken, was auch die meiste Zeit ganz gut funktionierte. Sie arbeiteten wie ein perfektes Team Hand in Hand zusammen. Was der eine dachte, führte der andere im gleichen Moment auch aus. Immer wieder warfen sie sich dabei aber auch lange verstohlene Blicke zu. Bei zufälligen Berührungen lächelten sie sich verschämt an. Das entging auch Schwester Sabine nicht. Sie beobachtete die beiden ganz genau.

Der ist doch sonst nicht so nett zu ihr!… Komisch! … Da ist doch was zwischen die beiden! So wie die beiden vorhin hier reingerauscht sind. Eine dreiviertel Stunde zu spät!!! Gut für die Frau Doktor nichts Ungewöhnliches, aber der Meier auch … hmm … und wieso lässt er sie heute so viel machen? … Und auch noch kein blöder Spruch seinerseits! … Wie er sie die ganze Zeit anschaut … sehr verdächtig! … Nachher in der Cafeteria werd ich sie darauf ansprechen… Ich krieg das schon noch raus! Es stand schließlich in meinem Horoskop, dass ich heute einem Geheimnis auf die Spur komme … und bei ihr stand ja, dass der Löwe im Schützen steht... (Sabine)

Hach, wir sind schon ein tolles Team, nicht nur privat, auch hier im OP!!! Er ist heute so nett zu mir! Könnte ihm noch stundenlang so weiter assistieren. Das macht heute richtig Spaß. Er hat noch keinen Spruch losgelassen. Anscheinend betöre ich ihn auch mit meinem Talent! (Gretchen)

Wie konzentriert sie heute ist … jeder Griff sitzt, selbst das Absaugen klappt! … hmm… da werde ich mal über meinen Schatten springen und sie was machen lassen… sie wird sich schon dankbar zeigen… darauf freu ich mich schon! (Marc)

M: So Haasenzahn, dann zeig mal, was du drauf hast und ob du dir deinen Doktortitel auch wirklich verdient hast!
G (erstaunt): Heißt das, du lässt mich alleine weitermachen?
M: Jep!
G: Wirklich?
M: Natürlich! Will doch mal sehen, was du so alles vom Meister gelernt hast.
G (grinst ihn an): So nett heute Dr. Meier. Wie kommt’s?
M: Nur so. Hab halt einen guten Tag. Bin heute mal großzügig!
G: Ach! Kannst ruhig mal zugeben, dass ich der beste Assi bin, den du kriegen kannst.
M: Eigenlob stinkt meine Liebe!
G: Irgendwoher muss ich mir doch meine Motivation holen, wenn man hier ständig angepflaumt wird.
M: Ich hab nix gehört!
G: Noch nicht!
M: Wenn du unbedingt motiviert werden willst, bitte, muss ja eh noch eine Beurteilung schreiben.
G: Jetzt setzt du mich aber unter Druck!
M: Unter Druck kannst du ja immer! (zwinkert ihr zu) Aber nicht gleich wieder Parkinson bekommen.
G: Ganz bestimmt nicht. Die Zeiten sind vorbei, Dr. Meier.
M: Will ich auch hoffen.

G: So ich hab ihn! Schwester Sabine geben Sie mir bitte … Sabine, sind Sie noch da?
M: SABINE??? ARBEITEN STATT BETEN!!!
S: Oh ja, natürlich, Entschuldigung.
Wie verpeilt kann man eigentlich sein? (G/M)
M: Prima Haasenzahn, machst du noch die Naht?
G: Natürlich, Herr Doktor Meier.

Er beobachtete ganz genau, was sie tat, und war doch auch irgendwie beeindruckt. Ja, muss zugeben, talentiert ist sie schon! Hat ja auch Gott als Lehrer! Bin halt der Beste! Wie konzentriert sie arbeitet und dabei einfach hinreizend aussieht!! … Meier, nicht träumen! Das ist immer noch dein Tanzbereich!!!

M: Gut, hast meinen Zeitrekord leider nicht ganz geschafft, aber vielleicht das nächste Mal.
G: Ganz bestimmt!
M: In meinem OP wird nicht widersprochen!
G: Schon klar. Kannst ruhig mal zugeben, dass ich gut bin.
M: Hab meine Konfettimaschine leider heute zuhause gelassen.
G: Schade!
M: Naja, nen Blinddarm schafft auch jede Studentin im zweiten Semester!
G: Marc!!!
M: Hier immer noch Dr. Meier, Dr. Haase!

Pü, ich lass mich doch von ihm nicht provozieren, hab ganz genau gesehen, wie begeistert er gekuckt hat. Der will doch nur keine Götter … ähm … Göttinnen neben sich haben. Da hast du dich aber getäuscht mein Lieber. Ich bin gut und das weißt du. Sie warf ihm einen bösen Blick zu…

G: Ähm, ich will Ihnen, Dr. Meier, ja nicht zu nahe treten, aber lag Ihr Rekord nicht bei 22 Minuten?
M: Ja. Wieso?
G: Ich hab die Stoppuhr mitlaufen lassen und ich hab nur 21 Minuten und 2 Sekunden gebraucht.
Hihi, wie entsetzt er kuckt! Strike! Hoffentlich verlangt er jetzt nicht, dass ich ihm die Uhr zeige, hab eigentlich gar keine dabei! War ein Bluff! Aber mein Gefühl sagt schon, dass ich schneller war…

M: Bitte? Willst du jetzt einen Wettkampf daraus machen?
G: Sie haben damit angefangen, Dr. Meier.
M: Gut, was will Madame hören?

Hä? Er stimmt mir zu? Das gab es ja noch nie!!! Kein zeig mir sofort die Uhr, kein wo ist der nächste Blinddarmpatient, jetzt nehme ich aber die Zeit… hmm… schon komisch… der will mich wahrscheinlich schnell aus dem OP in sein Büro kriegen!!!… ja, das wird es sein! Ich kenn ja meinen Pappenheimer!

G: Was Nettes!
M: Wir sind hier in meinem Tanzbereich, da gibt es keine Komplimente. Höchstens welche für mich!
G: Das hättest du wohl gerne.
M: Waren wir nicht gerade noch bei Dr. Meier?
G: Waren wir das?
M: Haasenzahn, wie lange willst du hier noch rumquatschen. Den Patienten in den Aufwachraum! Aber zackig!!!
S: Ich mach das schon, Frau Doktor. Dann können sie noch ein bisschen alleine sein und ähm … diskutieren…

Sabine kicherte die beiden an und schob die Liege aus dem OP.
Die hat Nerven!
Marc flüsterte: Hast du ihr was verraten?
G: Nein, aber bei deinem Gegrinse heute, hat selbst der letzte Depp gemerkt, was mit dir los ist!
M: Und was soll mit mir los sein?
Sie griente ihn nur an und verschwand aus dem OP.
...

Lorelei Offline

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11.10.2009 00:59
#65 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Gretchen stand am Waschbecken, als Marc aus dem OP kam und seine OP-Kleidung in die Tonne warf. Er trat zu ihr. Die beiden lächelten sich an, als sie sich unbeobachtet fühlten. Sie waren nicht allein. Zwei Krankenschwestern befanden sich noch im Raum. Die beiden ließen sich nichts anmerken.

G: Danke noch mal!
M: Wofür?
G: Für eben.
M: Wieso?
G: Dass ich so viel machen durfte, ist doch sonst nicht deine Art.
M: Wie gesagt, hab heute einen guten Tag und bin mal großzügig und … ähm …
Er zwinkerte ihr zu.

Na klar, der hofft doch auf eine Gegenleistung nachher in seinem Büro!!!
Sie zwinkerte ihm zurück.
Ok, sie hat den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden!
M: Ähm, muss schon sagen, du hast nen Superjob gemacht!

Hmm … der lobt mich?… schon komisch …anscheinend will er es wirklich wissen… der erwartet doch mehr als eine Gegenleistung … wahrscheinlich will er den sexy Catwalk noch mal sehen… du bist so leicht zu durchschauen, Dr. Meier!

S: So viel Lob heute, Dr. Meier?
M: Hast du dir verdient.
Er grinste sie provokant an.
Ja, er will den sexy Catwalk!!
Sie lächelte zurück.
G: Hab ja auch einen guten Lehrer!

Die beiden Schwestern verließen den Raum. Die beiden waren nun allein im OP-Vorraum.
M: Ich wüsste da noch was, worin ich genauso gut … ähm … noch besser bin!
Ok war klar, der kleine Meier spricht aus ihm!!!
G: Marc!
M: In meinem Büro in 5 Minuten?
Pü… so billig kriegt der mich nicht!

G: Marc, wir arbeiten! Wer wollte denn strikt Berufliches vom Privaten trennen?
M: Hab jetzt Mittagspause, also Freizeit… also komm schon!!
Er trat näher an sie heran und strich mit dem Finger ihren Arm hoch … Gretchen bekam eine Gänsehaut … Naja, vielleicht kriegt der mich doch so!!! … Sie wollten sich gerade küssen, da sprang die Tür auf und Knechtelsdorfer stürmte rein. Die beiden ließen schnell voneinander ab. Knechtelsdorfer war aber zu verpeilt, um überhaupt etwas zu bemerken.

K: So koan loas geeehn!
G: Ähm, was kann losgehen, Knechtelsdorfer?
K: Na die OP!
G: Ähm die war gerade!
K: Woas? Das koann ni seiiin!
M (wütend): Doch, Sie Vollidiot! Sie sind ja noch verblödeter als der Pocher!
K: Oaber…
M: Gut, dann ist das jetzt wohl der Moment, wo wir mal reden sollten, Knechtelsdorfer. Mitkommen! Aber sofort!

Der Arme! Aber der stellt sich ja auch immer bescheuert an! Gut, dann war’s das jetzt wohl mit den Kompetenzstreitigkeiten. Hat sich selbst ins Aus gekickt. Den bin ich jetzt los. Tja, und Marc anscheinend auch und dabei hatte ich mir doch gerade überlegt, doch mit ins Büro zu gehen …Dumm gelaufen Dr. Meier!

Gretchen zwinkerte ihrem Oberarzt zu und wollte gehen.
G: Tschüß. Bin dann mal weg.
Gut, wenn er nicht will, dann geh ich jetzt erst mal essen … Ach, da fällt mir ein … jetzt hätte ich es fast vergessen … ich wollte doch vorher noch …

Sie war schon an der Tür, als Marc sie am Arm festhielt.
M: Bleibt es bei dem Termin?
Gretchen (lacht): Jetzt nicht, aber vielleicht später! Bin noch verabredet!!!
Du wirst leiden mein Lieber!!

Sie ließ einen entsetzten Dr. Meier zurück. Er rief ihr noch nach: Was? Mit wem?
Jetzt kam auch Sabine aus dem OP: Mit mir!
M: Ach so, na dann ist es ja gut!
Dann wird sie es ihr wohl brühwarm erzählen … Na super! … Stasi-Sabine hat schon so einen Blick drauf … Die will spionieren … Hoffentlich stellt sie sich dabei genauso blöd an, wie im OP!

K: Ähm Herr Dr. Meioorr, Sie wolltn mit mer sprechn?
M (laut): JA. MITKOMMEN IN MEIN BÜRO!!! SOFORT!!!

...

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11.10.2009 10:57
#66 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Gretchen klopfte an die Tür und trat ein...
G: Hast du eine Minute?
Medhi schaute erstaunt hoch. Sein Herz schlug schneller, als er sie sah.
M: Ähm… ja klar! Schwester Gaby, wenn Sie uns bitte allein lassen würden!
Ungern! Sie warf Gretchen einen bösen Blick zu und verließ das Zimmer.
Gretchen setzte sich.

G: Wegen gestern … und … ähm… heute Morgen … also …
Medhi musste schlucken. Er spielte nervös mit seinen Fingern und schaute sie an.
M: Ähm … was meinst du?
G: … das war schon eine komische Situation nicht?
M: Hmm…

Er hatte sofort die Bilder wieder im Kopf. Sch…! Bloß nicht weiter daran denken! Konzentrier dich! Schwierig, denn da saß ja schließlich Gretchen vor ihm!

G: Ich hab halt irgendwie ein Navi im Kopf, das immer in den falschen Momenten ausschlägt …
M: Ja, wir haben halt ein Talent für Fettnäpfen nicht! Ist ansteckend bei uns!
G: Stimmt!!!
Beide mussten lachen. Die Anspannung, die gerade noch herrschte, fiel von beiden ab.

M: Und du und der Meier? Ähm ... seid ihr glücklich?
Sie nickte ihm zu. Er fühlte einen Stich in seinem Herzen. Er hatte sie jetzt definitiv verloren. Es war endgültig. Gequält brachte er nur ein leises „Schön!“ heraus. Gretchen merkte, dass ihm das doch unangenehm war und fragte ihn, ob er damit klar käme, dass sie jetzt mit Marc zusammen ist. Er nickte ihr traurig zu und versuchte krampfhaft ein Lächeln auf sein Gesicht zu zaubern, aber es funktionierte nicht wirklich. Das spürte auch Gretchen. Sie legte ihre Hand auf seine und erklärte ihm, dass er ihr wichtig ist, aber …

M: Schon gut … Freundschaft … schon klar!
Ihre Berührung durchzog seinen ganzen Körper, ihre Worte aber trafen sein Herz. Es war gebrochen.
G: Ich hab dich wirklich geliebt, das musst du mir glauben, aber …
M (traurig): … wir sind halt nicht füreinander bestimmt!
Er hatte ihren Satz vollendet und schaute ihr tief in die Augen. Gretchen lief eine Träne die Wange hinunter…

G: Ich bereue wirklich nichts.
M: Ich auch nicht.

Der emotionale Moment belastete die beiden sehr. Aber es musste ausgesprochen werden, sonst konnten beide keinen Neuanfang wagen. Es war schließlich Medhi, der zuerst wieder einen klaren Gedanken fassen konnte - zu seiner eigenen Überraschung - und fragte sie nun direkt, wie sich der Meier denn nun angestellt habe …
M: War ja ne schwierige Geburt! Damit kenne ich mich ja bestens aus...
Er lachte sie an, sie lächelte zurück.

M: Erzähl schon, wie hat er dich erobert? War es die Rose? Das war meine Idee!
G: Die Rose? … ach die Rose! … nee, die hab ich nie bekommen!
M: Wieso? War ihm wohl dann doch zu kitschig! Kenn ihn doch.
G: Willst du das jetzt wirklich wissen?
M: Ja, als Amor, der ihm den Arschtritt verpasst hat, ist es mein gutes Recht.
G: Ich will dich aber nicht verletzen!
M: Tust du nicht!

Ich komm schon damit klar! Ich muss damit klarkommen! Schocktherapie wirkt immer am besten!! Wenn ich erst mal alles weiß (also die schmutzigen Sachen sollte sie dann doch weglassen, sonst bekomm ich wieder meinen stressbedingten …), dann male ich mir wenigstens nicht mehr die abstrusesten Geschichten aus … Letzte Nacht war schon echt beschissen … was für ein Albtraum! … wir vier nackt am Pokertisch … och nee … bloß weg damit!!! … Er schüttelte den Kopf.

G: Aber gestern?
M: Was?
G: Gestern, deine Blicke, ich hatte das Gefühl, dass …
M: Da hat dich dein Gefühl wohl getäuscht, ich komm damit klar!
G: Ehrlich? Aber deine Auseinandersetzung mit Marc heute morgen im Aufzug? Hat er Recht?
M: Womit?
G: Ähm … dass du noch an mir hängst …

Sie hat es gemerkt. Scheiße… was mach ich denn jetzt? … alles abstreiten? Sie kennt mich doch viel zu gut, die merkt doch gleich, wenn ich sie anlüge… aber was soll ich denn sonst machen? Ich kann es ihr nicht sagen… dann schaut sie mich wieder so traurig an und hat Mitleid… das kann ich echt nicht gebrauchen… mir geht’s schon beschissen genug!

M: Ich bin über dich hinweg … wirklich!
Das klang für beide nicht so überzeugend.
M: Ich freu mich für euch. Ihr seid doch meine besten Freunde, denen gönnt man immer ihr Glück!
Medhi, das hast du jetzt nicht wirklich gesagt? Selbstbeschiss funktioniert nicht!!!
Wieder herrschte betretenes Schweigen. Beide schauten sich verkrampft an.

G: Ähm danke! Ich freu mich auch für dich … also für dich und Maria.
Gretchen hakte nach, wie lange das mit Dr. Hassmann schon läuft.
M: Seit letzter Woche … ähm … wir waren ein paar Mal was trinken… aber das ist nur eine Affäre … also … ähm … Sehr überzeugend Medhi!
G (erstaunt): Du eine Affäre? Ich dachte, ihr sucht beide was Festes?
M: Siehste … ich kann auch anders … warum gleich ewig binden? Ich will auch mal nur meinen Spaß haben.

Er glaubte in dem Moment selber nicht, was er gerade sagte. Aber er wollte sich ja auch nicht gleich wieder verlieben, das hatte er sich fest vorgenommen. Das war schon zweimal ziemlich schief gelaufen… noch einmal wollte er es nicht zulassen, dass er verletzt würde … Bei einer Affäre hätte er die Kontrolle und könnte jederzeit gehen … Gut, Maria war schon sehr temperamentvoll und hatte die Zügel in der Hand, das hatte er heute morgen im Fahrstuhl wieder gemerkt, aber es machte ihm nichts aus, denn er war nicht verliebt.

Ist das noch der Medhi, den ich kenne?
G: Mit Hassi?
M: Warum denn nicht? Die war schon immer scharf auf mich!
G: Ja, ähm … hab ich gemerkt.

Sie erinnerte sich an den Ärzteball letztes Jahr, als sie sich auf der Toilette um Medhi gestritten hatten. Damals war ich wirklich sehr in Medhi verliebt. Ich konnte das Biest nicht ausstehen … Kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass sie ihn lieben könnte, bei ihrem Männerverschleiß! … Naja, aber vielleicht tut Medhi eine Affäre gut. Dann vergisst er mich vielleicht endlich…

M: Naja, ist nach gestern eh vorbei!
G: Wieso? Etwa wegen uns?
M: Wegen uns?
G: Nein, ähm… naja weil ich und Marc…
M: Ach Quatsch… es ist einfach die Luft raus.
G: Die Luft raus? Nach einer Woche?
M: Ähm… ich will da eigentlich nicht weiter darüber reden.
G: Ok!
Ich sollte vielleicht wirklich nicht weiter darauf rumreiten.

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11.10.2009 11:16
#67 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

So noch ein kurzes Schmankerl... mehr schaff ich aber heute nicht... freu mich über euer Feedback!!


Währenddessen lauschte Gaby an der Tür. Sie lächelte. Ok, dann ist er ja noch nicht ganz vom Markt! Wäre doch gelacht, wenn ich den nicht... Plötzlich klopfte ihr jemand auf die Schulter. Wer konnte es auch anders sein? Marc Meier! Scheiße!!! Der Arsch hat mir gerade noch gefehlt! Kann der nicht seine fette Kuh poppen? Ach nee, die steckt ja hier drin!

M: Na, wer belauscht denn hier seinen Chef?
G: Ähm … ich … also … nein … ich lausche nicht!
M: Türlich!!! Und warum hältst du immer noch dein Ohr gegen die Tür?

Gaby ging von der Tür weg und fauchte ihn böse an.
G: Du wirst gleich dasselbe tun! Wenn du wüsstest, wer da gerade drin ist!
M: Wieso? Wer ist denn bei ihm, dass du so neugierig bist?

Gaby lachte ihn hämisch an und sagte: Seine Ex!!!
Sie ließ ihn stehen, drehte sich aber noch einmal um. Sie wollte den entsetzten Blick von Marc genießen. Hmm, das tut gut du Arschloch!

Dreckstück!!! Marc war dann aber doch neugierig geworden und schaute durch das Fenster in das Zimmer. Tatsächlich, da war sein Gretchen!!! Er sah, wie sie sich umarmten. Gretchen gab Medhi ein Küsschen auf Wange (zum Abschied). Marc war sofort auf 180. Die Eifersucht kochte in ihm hoch. Das Arschloch mach ich alle!

Er wollte gerade die Klinke herunterdrücken, da bekam er die Tür ins Gesicht geschlagen. Marc Meier war ausgeknockt!

...

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12.10.2009 12:13
#68 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

So es geht weiter!!! Haut in die Tasten!!! Freu mich immer über eure Meinung! Die Kommiseite ist so leer!!


Gretchen trat aus Medhis Büro. Marc lag vor ihr auf den Boden und fasste sich an seine Nase. Sie blutete...
M: Au!!!
G: Was machst DU denn hier?
M: Genau dasselbe wollte ich dich auch gerade fragen.
G: Bist du etwa eifersüchtig?
M: Ähm … NEIN!!!
G: Und wieso belauschst du uns?
M: Das hab ich nicht, das war Gaby!
G: Gaby?? Ich seh aber keine Gaby hier!
M: Ähm, die ist gerade gegangen!
G: Ach so! … Wer’s glaubt! … Er ist eifersüchtig!!! … Marc, wir haben wirklich nur geredet!
M: Das hab ich gesehen!
G: Also doch eifersüchtig?
M: NEIN, VERDAMMT!

Marcs Nase blutete immer noch. Gretchen hockte sich neben ihn, nahm ein Taschentuch aus ihrer Kitteltasche und hielt es ihm an die Nase. Er verzog sein Gesicht …
M: Au!
G: Halt doch mal still, ich will nur … sei doch nicht gleich so eine Memme!
Ja, Männer und Schmerzen!!! Dass er nicht gleich auf die IS will? Mal sehen, ob ich auf der Pädiatrie noch ein Schweinchenpflaster finde!!!
Sie grinste ihn an.
M: Bitte?
G: Wegen der Nase!
M: Was? Ich halte Schmerzen aus!
G (grinst): Ja, schon klar, hat man gemerkt!
M: Hey!
Er versuchte zu lachen, aber das tat dann doch mehr weh, als er gedacht hätte. Aber Helden kennen keinen Schmerz!

M: Ähm, und was … ähm … wolltest du bei ihm?
G: Sei nicht so neugierig!
M (entsetzter Blick): WAS???
G: Marc, es ist alles geklärt. Wir haben uns ausgesprochen.
M: Ach. Habt ihr das? Und er hat kein Problem damit?
G: Nein. Naja ein wenig schon!
M: Ok, wann zieht er aus?
G: Was? Spinnst du?
M: Ähm, darum ging es doch oder?
G: Naja, darüber haben wir jetzt nicht geredet.
M: Und worüber dann?
G: Hab ihm das mit uns erzählt.
M: Aber das weiß er doch schon!
G: Ja, aber ich wollte ihm meine Sicht der Dinge erklären.
Oh Mann, Frauen und Reden. Echt unglaublich!
M: Ach! Und?

G: Ähm… du … das mit dem Einziehen … ich glaube, da warten wir noch ein bisschen, er ist gerade nicht gut drauf. Das mit Maria läuft nicht so gut und…
M: Was geht mich sein Wohlbefinden an? Ich will auch mal mit dir alleine sein! Und ich geh ganz bestimmt nicht noch mal mit zu dir nach Hause!
Er will mit mir alleine sein!!! Hach… Träum… seufz… Aber…
G: Er ist dein Freund! Er ist verletzt und jetzt willst du ihm nach allem was passiert ist, gleich wieder vor die Tür setzen? Ein schöner Freund bist du! Richtig herzlos!
M: Was bist du denn gleich wieder so sauer?
G: Weil du kein Feingefühl hast!
M: Bitte was?
G: Er ist noch nicht über mich hinweg!
M: Das hab ich gemerkt.
G: Da können wir das nicht bringen, dass er auszieht und ich dann an seiner Stelle bei dir einziehe! Das geht doch nicht!!!
M: Mann, dann zieht er eben zu Hassi!
G: Was? Spinnst du? Die ist doch nur seine Affäre!
M: Bitte was? Medhi und eine Affäre? Das ist ja mal was ganz Neues? Darüber habt ihr also auch geredet?
G: Ja!
M: Dann weißt du ja bestens über seine Gefühlslage Bescheid!
G: Ja, er ist ja auch mein Freund!

M (auf 180!): WAS??? Ich hör wohl nicht richtig! Ich bin DEIN FREUND!!! IST DAS KLAR!!!
Er schrie es über den gesamten Flur, dass es auch fast jeder mitbekommen konnte, auch Sabine, die gerade im Anmarsch war … Also doch, die beiden sind doch…

G: Musst du so rumschreien? Jetzt hat es auch der letzte Depp gemerkt! Außerdem hab ich das gar nicht so gemeint!
M: Wie denn dann?
G: Marc, manchmal stehst du wirklich auf dem (Garten-)Schlauch! Medhi ist mir wichtig. Er ist EIN Freund! Deshalb geht mich das auch was an, wie er sich fühlt. Und das sollte dir auch nicht so egal sein, denn er gönnt uns unser Glück, auch wenn er dafür leiden muss und du müsstest es eigentlich wissen als sein bester Freund!

Marc musste schlucken. Er hatte sich wieder einmal grundlos aufgeregt und zum Horst gemacht. Die Frau ist unberechenbar, aber sie hat Recht… ausnahmsweise… Hätte vielleicht doch einen sensibleren Ton anschneiden sollen? Aber er war ja Marc Meier, woher sollte er wissen, wie so etwas funktionierte.
M: Hat er das gesagt?
G: Ja hat er! Er hat gesagt, dass wir seine besten Freunde sind und die sollten glücklich sein!
Marc wusste nicht, was er dazu sagen sollte. Die ganze Situation war ihm jetzt doch schon irgendwie peinlich.
G: Wäre schön, wenn du dich bei ihm entschuldigen könntest! Wegen heute morgen und so.

Da wurden die beiden plötzlich von Schwester Sabine unterbrochen...
S: Da sind Sie ja, Frau Doktor! Wo bleiben Sie denn? Wir waren doch jetzt in der Cafeteria verabredet. Mission „Quetsch die Frau Doktor Haase über Dr. Meier aus“!
G: Ach ja stimmt... bis dann Dr. Meier!
M: Ähm Gretchen?
G: Ja was ist?
Sein Blick sagte „Entschuldigung“, das spürte auch Gretchen. Sie nickte ihm zu und wollte gehen … Er rief ihr noch hinterher …
M: … und was ist mit dem Termin gleich bei mir im Büro?
Der kann auch jetzt nur an das Eine denken!!! Na warte!!!
G (grinst): Ich mache später einen neuen Termin aus!

Sie zwinkerte ihm zu und ging mit Sabine zum Fahrstuhl...
S: Was denn für ein Termin, Frau Doktor? Was läuft denn da schon wieder mit dem Meier?
G: Nichts!
Sie lachte in sich hinein und sie liefen zusammen den Gang hinunter. Marc sah ihnen nach. Das Biest!! Sie schafft es auch immer wieder!!!
...

Lorelei Offline

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12.10.2009 16:12
#69 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

In dem Moment kam Medhi aus seinem Büro.
MK: Meier! Was machst du hier?
Er war immer noch wütend wegen der Sache im Fahrstuhl heute Morgen, sah dann aber, dass er verletzt war …
MK: Wer hat dir denn den Punch versetzt?
MM: Ähm…

Medhi sah im Augenwinkel noch Gretchen und Schwester Sabine in den Aufzug steigen. Er lachte…
MK: Nee jetzt oder? … SIE??? … Wow!!! Wusste nicht, dass sie so einen linken Haken kann!
MM: Medhi! Das war die Tür!
MK(triumphierend): Ach, haben wir etwa gelauscht, Meierlein? Etwa eifersüchtig?
MM: NEIN bin ich nicht!!!
MK: Natürlich! Und was wolltest du sonst hier?

Marc Meier sprang über seinen Schatten…
MM: Ähm… ich wollte… ähm… mich entschuldigen … wegen vorhin!
MK: Du … entschuldigen? Is ja mal ganz was Neues!
MM: Ja… ähm … war blöd vorhin… Aber manchmal geht es eben mit mir durch!
MK: Manchmal?
MM: Gut … immer, wenn es mit Gretchen zu tun hat!
MK: Hat sie dich zusammengefaltet?
MM: Ähm…
MK (lacht): Hat sie!!!
MM: Du kennst sie ganz gut nicht?
MK (traurig): Ja, leider viel zu gut!
MM: Ähm…

Beiden war die Situation irgendwie unangenehm, betreten schauten sie sich an…
MM: Ok, ähm … das wird mir jetzt zu emotional! Musste vorhin schon den Knechtelsdorfer rausschmeißen!
MK: Um den würde ich nicht heulen!
MM: Tue ich ja auch nicht.
MK: Gut! Meierlein, kommste mit essen?
MM: Nee danke, mir ist der Appetit gerade vergangen! Machs gut!

Die Eifersucht nagte doch noch an ihm. Da musste er nicht auch noch mit ihm zusammen essen gehen. Außerdem wollte ja Gretchen eventuell noch bei ihm reinschneien, wenn Sabine sie nicht tot gequatscht hat… Er ließ Medhi stehen und ging zurück auf seine Station…

Medhi (leise zu sich selbst): Mir eigentlich auch, aber … ach was soll’s … Essen kann man immer!
Jetzt auch egal! Nach solchen emotionalen Gesprächen konnte er an nichts anderes mehr denken als ans Essen. Scheiß auf den Anker! Scheiß auf Weight Watchers! Dann werd ich eben fett und hässlich!! Dann bleibt mir wenigstens in Zukunft so eine Scheiße erspart!! dachte es und machte sich auf den Weg in die Cafeteria.


Fortsetzung nur, wenn ihr den Rahmen meiner Kommiseite sprengt!! Denn euer Feedback motiviert mich zum Weiterschreiben! Also haut in die Tasten! Wäre sonst schade um die Cafeteriaszene, an der ich gerade bastle... Wird ziemlich lustig!!!

Lorelei Offline

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13.10.2009 09:27
#70 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Danke für die vielen Kommentare!!! Image and video hosting by TinyPic Hab mich riesig gefreut!!! Dann werden wir doch mal sehen, wie es weiter geht... Das wird eine ziemlich lange Episode und ist deshalb in mehrere Teile zerlegt... Viel Spaß und Zwerchfell festhalten!!!


In der Cafeteria

Dr. Gretchen Haase, Dr. Hassmann und Schwester Sabine saßen an einem Tisch in der Mitte der Cafeteria. Maria aß einen Salat ohne Dressing, Sabine einen vegetarischen Auflauf und Gretchen hatte sich zwei große Stück Tiramisu geholt… Das brauche ich jetzt nach dem ganzen emotionalen Stress gerade. Dass er auch immer gleich so ausrasten muss … aber schon süß, dass er so eifersüchtig ist! Sie grinste vor sich hin und nahm ein großes Stück auf ihre Gabel…

MH: Sie wissen schon, wie viele Kalorien das hat?
G: Ja!
MH: Das heißt 95 Minuten laufen oder eine ganze Nacht heißen schmutzigen Sex.
Sabine verschluckte sich und lief rot an…
G (grinst u. zwinkert ihr zu): Ja, das ist auch eine schöne Möglichkeit!
Du kannst mich nicht mehr ärgern, meine Liebe! Hab ja jetzt den perfekten Trainingspartner!
MH: Frau Dr. Haase, so kenn ich Sie ja gar nicht! Sie werden mir immer sympathischer!
G: Tja, es gibt immer wieder neue Seiten an mir zu entdecken, nicht?
MH: Da haben Sie ja endlich die geeignete Methode gefunden, um Ihren überflüssigen Pfunden den Kampf anzusagen!
Denkt die etwa? … Nicht darauf eingehen, Gretchen! … Denkt die etwa ich bin fett??? … Seh ich fett aus??? Dachte es und nahm trotzdem das nächste Stück auf ihre Gabel … Pü… Ich lass mir doch nichts einreden! Nicht von ihr!

Sabine hatte sich wieder erholt und wollte nun ihren Plan in die Tat umsetzen. Wieder wählte sie den direkten Weg…
S: Was war das denn gerade mit dem Herrn Meier, Frau Doktor?
Nee, jetzt fängt die auch wieder an… Aaaaaaahhhh!!!
Maria grinste sie an.
MH: Ja, was läuft denn da mit dem Meier? Das würde mich auch mal brennend interessieren, Frau Doktor!
Ich sollte mir wohl so langsam mal überlegen, jemand anders zu suchen, der mit mir essen geht… Aber wen? … Medhi? (sitzt zwei Tische weiter) … Nee, das ist auch nicht viel besser… Ok, hab keine andere Wahl… Auf in den Kampf!!!
G: Nichts! Ende der Durchsage.
MH (zwinkert ihr zu): Ach!
Ablenkungsmanöver für Sabine starten!

G: Sag mal, Maria, wie lange läuft das eigentlich schon mit Medhi und dir?
S: Was? Sie und Dr. Kaan? Das ist aber schön!
Es funktioniert. Sabine hat Lunte gerochen… Hihi!!!
MH (grinst G provokativ an): Ach, schon so ein paar Tage… Als Sie endlich weg waren, war er ja nicht mehr so abgelenkt und sexuell auf Sie fixiert… unverständlicherweise… kann bis heute nicht verstehen, was er an Ihnen gefunden hat … viel geboten haben Sie ihm wohl nicht… wahrscheinlich nur Blümchensex unter der Bettdecke … er war ja richtig ausgehungert!

Gretchen schaute sie schockiert an. Bitte was??? Die hat sie wohl nicht mehr alle!! Du blöde Kuh!!! Wir hatten heißen Sex!!!! … auf der Spüle … dem Küchentisch … im Schlafzimmer … eigentlich in der ganzen Wohnung…

G: Ähm… also … Gretchen du musst es schon aussprechen, wenn du kontern willst… ja, aber dann fällt Sabine noch ins Koma… Kann ich nicht riskieren oder?
MH: Nicht gleich wieder so prüde, Frau Doktor! Also wie war der Sex mit Dr. Kaan?
Gretchen blickte verlegen zu Medhi, der zwei Tische weiter saß.
G: Ich bin nicht prüde!!!! Die Diskussion hatten wir doch schon… aber wenn Sie es unbedingt wissen wollen…
Sie schaute sich erst im Raum um und beugte sich dann zu Maria und flüsterte leise, damit es auch niemand weiter mitbekam …
G: … es war heiß und sehr sehr schmutzig!!! Und jetzt Schluss mit der Fragerunde!
Hab ich das jetzt wirklich gesagt? Bloß nicht rot werden! Oh Gott, hoffentlich steckt die das nicht Marc, dann bin ich geliefert!!!!
MH (lacht): Aber Frau Dr. Haase! Ich muss schon sagen… also da stimm ich Ihnen mal voll und ganz zu! Er ist wirklich gut, da haben Sie mir nicht zu viel versprochen!
G: Gern geschehen!
Oh Gott, wie sich das anhört, so als ob ich ihn an sie verschachert habe…

Sabine hörte den beiden interessiert zu und machte großen Augen …

MH: Für einen kurzen Moment hab ich gedacht, er sei wirklich noch zu retten, aber dann tauchen Sie wieder hier auf und er ist sexuell wieder ganz verwirrt!
G: Ähm... also wir haben unser Verhältnis geklärt!
MH: Ach? Wirklich?
G: Ja!
MH: Hmm … das muss aber nichts heißen!
Sie sah, wie Medhi mit einem riesigen Kuchenberg frustriert an seinem Tisch saß und darin rumstocherte.
MH: Der wartet doch auch nur auf einen Schnitzer vom Meier und dann hängt er wieder an Ihren Lippen.
G: Ganz bestimmt nicht!
MH: Und ob, so fixiert wie er auf Sie ist!
G: Ich bin jetzt mit Marc zusammen, damit muss er klarkommen!
Scheiße, jetzt hab ich mich verraten!!!

Sabine kreischte auf: AAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHH!!!!!!!!! Wirklich? Endlich!! Das wurde ja auch mal Zeit! So wie der Herr Doktor die letzten Monate durch das Krankenhaus gestreift ist… so traurig und verletzt… gar nicht mehr der Alte!

Die beiden Frauen schauten sie entsetzt an. Ich glaube, jetzt hab ich einen Tinnitus!!
Alle Blicke in der Cafeteria waren jetzt auf ihren Tisch gerichtet… Gretchen wollte am liebsten im Erdboden versinken… Marc reißt mir den Kopf ab!!!

Sabine quiekte wie ein kleines Kind und hüpfte auf ihrem Stuhl hin und her…
S: Hach, ich freu mich so für Sie!! Sie sind so ein schönes Paar. Ich hab es immer gewusst!
G: Ja, ähm… aber schreien Sie es bitte nicht gleich so raus! Muss ja nicht gleich jeder mitkriegen!
S (entsetzt): Was? … Aber?... Wie? … Sie treffen sich heimlich? Aber wieso das denn?
Oh Mann, die gibt einfach nicht auf!!
G: Sie wissen schon … das Getratsche und so… ist ja nicht auszuhalten und ähm … Heimlichkeiten haben ja auch ihren Reiz!!! Das behalt ich aber für mich!
S: Aber…
G: Kein Aber!!! Sie halten die Klappe verstanden! Keine blöden Kommentare … sonst … sonst…
S: Was sonst?
G: Sonst hetze ich Ihnen meinen Freund auf den Hals und der kann auch ganz anders! Das wissen Sie doch oder?

Sabine war nun still. Die Drohung hatte gesessen! Versteh einer die beiden? Erst machen sie monatelang so einen Eiertanz, sie heiratet sogar einen anderen und dann wollen sie nicht dazu stehen??? Sie schüttelte ihren Kopf und stocherte in ihrem Auflauf rum.

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Lorelei Offline

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13.10.2009 15:06
#71 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Währendessen saß Medhi allein an seinem Tisch. Er hatte zwei riesige Stück Schokoladenkuchen mit ganz viel Sahne vor sich. Das muss jetzt sein!!! Wenn ich sie schon nicht haben kann, muss eben das herhalten. Schokolade macht ja bekanntlich glücklich! Er beobachtete die drei Mädels zwei Tische weiter…

Plötzlich setzte sich Schwester Gaby zu ihm … Mission „Dr. Kaan klarmachen“!
G: Darf ich?
Medhi nickte ihr zu, auch wenn er eigentlich nicht sonderlich scharf darauf war, mit jemanden zu quatschen.
G: Schmeckt’s? Also mir wäre das ja nichts so zur Mittagszeit.
M: Hatte Bock drauf!
G: Ach so!
Sie musste lachen. Medhi hing noch ein bisschen Sahne am Mundwinkel. Süß!!! Gaby nutzte die Gunst der Stunde und wischte sie mit ihrem Finger weg und leckte sich dann lasziv den Finger ab … Medhi schaute sie mit großen Augen an und verschluckte sich an einem Stück Kuchen … Was war das denn eben? Mir wird irgendwie gerade ganz heiß! Muss der Schokoschock sein!! Und wieso schaut die mich jetzt so an? Gaby schaute ihn verführerisch an…
M: Schwester Gaby?
G: Dr. Kaan!
Ich glaube, so langsam hab ich ihn an der Angel! Wie er kuckt!!! Ok, Phase 2 einleiten… Mit einem sexy Augenaufschlag wagte sie sich an ihren Plan…
G: Ähm Dr. Kaan … also … wissen Sie, ich stecke immer noch mitten in meinem Umzug und gestern wurden die Schlafzimmermöbel geliefert … ähm … die müssten noch zusammengebaut werden und ich mit meinen zwei linken Händen … vielleicht könnten Sie ja … ähm …
M (lächelte verlegen): Ich? … Ähm… naja … warum eigentlich nicht … bin Ihnen ja noch was schuldig wegen neulich! Ein bisschen Ablenkung täte mir vielleicht ganz gut!
G: Eben! Das wäre doch gelacht, wenn ich ihn dann nicht rumkriege!

Sie strahlte ihn an. Medhi wusste gar nicht, wo er hinschauen sollte, aber da richtete sich sein Blick auf eine Person, die schnellen Schrittes die Cafeteria betrat: Dr. Marc Meier!!

Gaby versuchte weiter mit Medhi zu flirten, aber er merkte es gar nicht, denn sein Blick war auf den Tisch von Gretchen gerichtet, auf den Marc geradewegs hinsteuerte … Was wird das denn jetzt Meier??? Bitte nicht hier!! Nicht während ich esse!! Sonst werde ich noch zum Bulimiker!!

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14.10.2009 09:23
#72 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

So wie versprochen die Fortsetzung in der Cafeteria! Schreibt mir eure Meinung!!!


Mr. Ego Marc Meier lief durch die Cafeteria und steuerte direkt Gretchens Tisch an. Er setzte sich einfach dazu und grinste seinen Haasenzahn provokant an…

Wollen wir doch mal sehen, was sie von einer Begegnung mit mir abhält!!! Sitzt hier seelenruhig mit den dummen Puten und lässt mich im Büro zappeln!!! Aber nicht mit mir!!! Einen Marc Meier lässt man nicht warten!!! Ich will Rache! Je mehr ich sie ärgere, umso heißer wird sie!!! …Mission „Schlepp den Hasen ab!“

Was wird das denn jetzt? Hat der sie noch alle? Kann man nicht mal in Ruhe Mittagspause machen, ohne dass er über einen herfällt? ... Und wie der mich schon wieder anschaut! Der will doch was von mir? … Ach klar, der ist frustriert, weil ich noch nicht bei ihm auf der Matte stand! … Verletztes Ego oder männlicher Stolz oder was weiß ich … Wie der jetzt dasitzt! Wie so ein Pascha! Fehlt nur noch dass er sich an seinen Eiern kratzt!! … Muss der so einen Aufstand machen? Jetzt kriegt es auch noch der Letzte mit, der Sabines Kreischen noch nicht gehört hat! … Aber nicht mit mir Freundchen! Sie warf ihm einen bösen Mach-dich-vom-Acker-Blick zu, doch er rührte sich nicht von der Stelle …

M: Na ihr Süßen, was gibt es Neues in der Tratschfraktion? (und schaute dabei direkt Gretchen an)

Aaaaahhh!! Der will mich auf Teufel komm raus provozieren!! Bleib ruhig, Gretchen!! Das ist nur sein Testosteronspiegel, der aus ihm spricht!!!

G: Maaarc, was wird das hier? Wir reden gerade … Frauenkram und so… Also nichts für deine Ohren!
Er machte keine Anstalten zu gehen und grinste sie nur an.
M: Da hör ich doch immer wieder gerne zu. Man lernt nie aus, weißt du doch!
Er zwinkerte Gretchen zu, dann Hassi. Gretchen blickte böse zurück. Er grinste sie nur an, verschränkte die Arme und lehnte sich lässig nach hinten.

Manchmal könnte ich ihn echt umbringen! Der und sein blödes Machogehabe! Das ist bestimmt wegen vorhin, weil er mich bei Medhi erwischt hat. Jetzt muss er sein Revier markieren. Typisch Marc Meier!!!

Medhi beobachtete die Situation ganz genau. Muss der denn gleich wieder den Platzhirsch markieren? Dafür hasse ich ihn!!! Er nahm sich ein großes Stück Kuchen und stopfte es in sich hinein…

Sabine versuchte, die angespannte Situation zu entschärfen und wollte ein anderes Thema anschneiden...
S: Wie war denn eigentlich Ihr Urlaub, Frau Doktor? Ich war ja noch nie auf Rügen. Soll ja schön sein…
Manchmal bin ich Sabine auch dankbar, dass sie so ist, wie sie ist. Aber eben nur manchmal!
MH: Ach Sie waren auf Rügen? Zum FKK??? Nee, Sie bestimmt nicht!!!
Wenn die wüsste!!! Gretchen warf ihr einen bösen Blick zu. Sie wollte Sabine gerade antworten, aber da kam Marc ihr schon zuvor…
MM: Super entspannend!!! Eine Woche im Bett verbracht!!!
Ich bring ihn um!!! Gretchen schaute ihn entsetzt an und kniff ihm ins Knie. Halt die Klappe!!!
Au, du kleines Biest! (M)
Sabine schaute ihn mit großen Augen an…
S: Aber ich meinte doch die Frau Doktor!
MM: Ich auch!!!

Er zwinkerte Gretchen zu, seine Hand wanderte unter dem Tisch Gretchens Oberschenkel hoch. Na toll, er macht es trotzdem, hätte doch eine schriftliche Vereinbarung mit ihm treffen sollen, dann könnte ich ihn jetzt wegen Rechtsbruch verklagen. Aber nicht mit mir mein Lieber!!! Gretchen war die ganze Situation ziemlich unangenehm. Sie versuchte, seine Hand immer wieder wegzudrücken und blickte ihn an: Nicht hier!!! Aber gegen einen Marc Meier in Angriffslaune konnte man sich nur schwer durchsetzen, erst recht nicht, wenn man in ihn verliebt war...

Und ob hier, meine Liebe! Jetzt erst recht!! Marc machte keine Anstalten, seine Hand wegzunehmen. Eine kleine Rangelei unter dem Tisch begann…

Auch Sabine und Maria spürten die Anspannung im Raum und schauten die beiden verwundert an. Medhi beobachtete alles ganz genau. Der Anblick der beiden versetzte ihm immer wieder Stiche in sein Herz und er stopfte sich unentwegt den Kuchen in seinen Mund. Gaby quatschte immer noch auf ihn ein, aber er hörte ihr gar nicht zu …

G: Maaaarc!!
M: Was denn?
G: Wir unterhalten uns gerade!
M: So?
Pü… nicht mit mir mein Lieber!! Ich lass mich doch nicht von dir provozieren!!! So kriegst du mich ganz bestimmt nicht in dein Bett, Marc Meier!!

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14.10.2009 09:30
#73 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Gretchen hatte es schließlich doch geschafft, sich aus den Klauen des Dr. Meiers zu befreien. Marc nahm beleidigt seine Hand zurück und lehnte sich wieder an die Stuhllehne. Gretchen beachtete ihn nicht weiter … soll der doch schmoren bis er schwarz wird!!! … und drehte sich wieder Schwester Sabine zu…

G: Also wenn Sie wollen, Schwester Sabine, dann gebe ich Ihnen gerne die Adresse von meinem Hotel. Ist im Herbst besonders schön da!
MM: Schön ist was anderes!!! Das war eine dreckige Absteige!
G: Marc!
MH: Ach, jetzt kommen wir der Sache doch näher. Sie waren auch auf Rügen, Dr. Meier?
S (überrascht): Wirklich? Ich dachte, er wäre in Thailand gewesen!
MM: Thailand? Wie kommen Sie denn da drauf?
S: Hat die Frau Doktor gesagt!
Sch… Fettnäpfchenalarm!!! Wo ist das Erdloch, in dem ich mich verkriechen kann??? Jetzt macht er mich erst richtig fertig! Das seh ich doch schon an seinem dreckigen Grinsen!!

MM: Ach, hast du das, Haasenzahn? Das ist aber interessant! Warum gerade Thailand?
MH: Ja, das würde mich auch interessieren!
Aaaaaaahhhhhhh!! Hilfe!! Wie komm ich da wieder raus?
G: Ähm … weiß nicht … ähm … hab da mal so einen Bericht gesehen… würde zu dir passen! Oh Gott, wie peinlich! Damit wird er mich ewig aufziehen!!
M: Ach, so schlimm wie die immer sagen, ist es dort gar nicht!
Oh, ihr Blick, der ist Gold wert!!! Ich liebe es, sie so aufzuziehen!!
G (entsetzt): Was?
M: Na das Nuttenviertel!!!
G (schockiert): Bitte was? Du … du warst … ähm in …
Das ist jetzt nicht wahr oder? … Der war nicht?... Nee jetzt oder?
MM: Jep!
MH: Wo sollte ein notgeiler Oberarzt denn sonst Urlaub machen!!
MM (grinst) Eben!!! Sie haben es erfasst.

Gretchen war beleidigt. Na toll, er hat nicht nur mit halb Berlin geschlafen, sondern auch noch alle Nutten von Phuket durch… Toll echt jetzt!! Womit hab ich das verdient!!! … Und du willst wirklich mit dem zusammen sein? … Jaaaaa!!! Kann nichts dagegen tun!!

Wie entsetzt sie kuckt!!! Damit werd ich sie ewig aufziehen!! Aber was kommt die auch mit so einer Geschichte? Was sie immer gleich denkt! … War ja eigentlich seit zwei Jahren nicht mehr in Phuket!!!

...

Lorelei Offline

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14.10.2009 23:53
#74 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

S: Wie jetzt? Waren Sie jetzt in Thailand oder auf Rügen?
Oh Mann, die Alte checkt auch gar nichts!!! (M)
MM: Na, wo war ich wohl, wenn ich weiß, dass Haasenzahn einen ziemlich entspannten (Sex)Urlaub (mit mir!!!) im Ossiland hatte?
S: Ach so! Und woher wussten Sie, dass die Frau Doktor auf Rügen ist?
Die gibt nie auf, was? Die muss auch jeden Furz wissen!
MM: Hat mir ein Vöglein gezwitschert!
S: Ach!
G: Marc nicht! Das geht niemand was an.
MM: Wieso denn? Kann doch jeder wissen (schaut Hassi an), wie gern mich mein Schwiegervater hat!
Maria warf ihm einen hasserfüllten Blick zu. Arschloch!!!
G: Marc, muss das sein? Die anderen kucken schon … wir waren uns doch einig … die Cafeteria stand nicht auf der Liste!
S: Was denn für eine Liste?
Stasi-Sabine ermittelt!!!
MM: Ach, nur so ein kleines schmutziges Geheimnis!
Er schaute dabei Gretchen provokant an. Seine Hand platzierte sich schon wieder auf ihrem Oberschenkel. Gretchen zuckte zusammen und blickte ihn böse an… Der kann es einfach nicht lassen!
G: Maaarc!!!
S: Geheimnis? Sie treffen sich heimlich? Ooohhhh, wie romantisch!!! Wie in Dr. Roggelt Band 28, „Geheimes Verlangen“.
Alle verdrehten die Augen!

S: Und Sie sind ihr also nachgefahren, Herr Dr. Meier?
Mann, hört die denn nie auf!!! Vielleicht sollte ich ihr mal wieder eine runterhauen? Wirkt sonst immer ganz gut! Und hat immer so eine beruhigende Wirkung!
MM: Ähm…
MH: Sie wollten doch bloß verhindern, dass sie sich wieder irgendeinen dahergekommenen Typen greift und zum Traualtar schleift.
Gretchen schaute sie böse an … Manchmal könnte ich sie echt erwürgen!!
MH: Was denn? Das ist doch Ihre Masche!!! Sitzt Ihr Ex-Mann eigentlich noch immer hinter schwedischen Gardinen?
Geht’s noch? Blöde Kuh!!! Wo ist ein Seil, wenn man mal eins braucht? Ich brauche einen Auftragskiller, der sie mir vom Leib schafft!!! Ob Sabine da jemanden kennt?
MM: Dafür werd ich schon sorgen!
G: Marc!
MM: Was denn?
G: Ich will dieses Thema nicht mehr ansprechen! Ok? Das gilt für alle Anwesende hier!
MH: Schon gut, wer wird denn gleich so empfindlich sein!
Wenn die noch ein Wort sagt, geh ich ihr an die Gurgel!


Stasi-Sabine ermittelte weiter…
S: Und ?
MM: Was und?
S: Warum sind Sie nach Rügen gefahren?
Eh, die gibt nicht auf was? Marc schaute Gretchen an. Sie nickte ihm zu: Sie wird niemals aufgeben! Sabine und Maria schauten ihn gespannt an. Und auch Gretchen war neugierig, was er wohl zu ihrem gemeinsamen Liebesurlaub zu erzählen hatte…
MM: Ähm … ja, was denkt ihr denn, dass ich sie einfach so allein nach Rügen fahren lasse? Da laufen doch nur Irre rum …
Wo er Recht hat, hat er Recht!! Wenn ich da an… uah… bloß nicht daran denken!!! (G)
G: Ach, du wolltest mich beschützen?
MH: Oh Gott was wird das denn jetzt … irgendein blödes Disneymusical … und sie tanzten in den Sonnenuntergang… würg…
S: Oh ja, was für eine schöne Vorstellung!!! Wie in Dr. Roggelt Bd. 22 „Küsse im Mondschein“: Sie steht am Strand und er kommt auf sie zugelaufen und gesteht ihr seine Liebe … Hach, wie romantisch!!!
Sabine grinste debil und träumte vor sich hin … hach… seufz… träum… schön!!!
Marc und Gretchen sahen sich an: Woher weiß sie das? Ich hab nichts gesagt! Ich auch nicht!
MH: Mir kommt gleich das Essen wieder hoch, so viel Kitsch ist echt zu viel!!!

Marc schreckte hoch. Mach jetzt ja nicht auf Romantiker!! Bleib cool!!! Denk an dein Image!! Denk an deine Eier!!!
MM: Ähm, nee… so ganz bestimmt nicht! So was passiert doch nicht in echt! Bin ich Sharuk Khan oder was? Wir sind ja hier nicht in einem schlecht produzierten Bollywoodfilm!!! … Wie gestern schon gesagt, ich hab sie abgeschleppt, das war’s!
Gretchen kniff ihm ins Knie. „Au!“ Er blickte sie böse an!
Das war jetzt aber nicht romantisch, aber was soll ich machen, ist nun mal Marc Meier, mehr ist da wohl nicht zu erwarten… Leider!!!


Fortsetzung folgt... (natürlich nur bei entsprechender Anzahl von Kommis!!!)

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15.10.2009 11:19
#75 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

S: Wie gestern? Waren Sie bei Frau Dr. Hassmann?
MM: Nee bei Medhi!
S: Bei Dr. Kaan?
MM: Nee, eigentlich bei mir, ist ja immer noch meine Wohnung.
S: Oh, Frau Dr. Hassmann, Sie haben die beiden mit einer Willkommensparty überrascht! Das ist aber lieb! Warum war ich denn nicht eingeladen?
Die drei sahen sie erschrocken an. Die Vorstellung … sie auch noch da … da lief es selbst Marc Meier kalt den Rücken runter …

MH: Äh, überrascht schon aber …
MM: Und was für eine Überraschung, nicht wahr Frau Dr. Hassmann? Ich werde den Anblick nie vergessen!
G: Marc!!!
MH: Oh! Wusste nicht, dass Ihnen mein Anblick so gefällt! Werde das wohl auch mal häufiger in der Klinik tragen, wenn es selbst einen Marc Meier so aus der Fassung bringt!
G: Maria!!
MH: Was denn? Sie haben den Anblick doch auch genossen! Wer würde das nicht … bei den Muskeln!!! Ist ja bei ihm nicht so oder? Eher Version Spargeltarzan! Da steh ich ja gar nicht drauf!
MM: Bitte? Geht’s noch! Frigide Zicke, selbst nichts vor der Hütte und dann rummotzen … Der pure Neid!! … Aber dass Gretchen ihr nicht widersprochen hat? … schon komisch!! … Oder ist er etwa doch… Nee oder?

Sabine verstand immer noch nicht, was gestern vorgefallen war. Das war selbst für Miss Marple zu schwer zu begreifen. Sie war nur enttäuscht, dass sie wieder mal nicht eingeladen worden war. Aber war ja eigentlich auch nichts Neues, sie wurde ja nie zu irgendetwas eingeladen, außer manchmal von Frau Dr. Haase, aber dass selbst sie sie diesmal nicht benachrichtigt hat, verletzte sie dann schon …

Dr. Hassmann schaute Dr. Meier triumphierend an und dann Gretchen …
MH: Aber das war ja dann wohl das letzte Mal, dass Sie ihn so gesehen haben!
Gretchen musste schlucken…
MM: Das will ich ja wohl hoffen!
MH: Eifersüchtig Meier?
MM: Nein, wieso sollte ich?
MH: Dass Medhi so viel besser aussieht als Sie! Und kann!!!
MM: Tja, das denken Sie vielleicht! Aber dann haben Sie wohl noch nicht die neusten Umfragen gelesen! Also mein Name fällt immer, wenn es um den geilsten Arzt im EKH geht: 90 % der Frauen geben mich an und die restlichen 10 % verteilen sich auf alle anderen 230 männlichen Mitarbeiter, wobei ich zugeben muss, dass Medhi neuerdings 2 % erhält … Hmm, muss wohl ein Druckfehler sein!
G: Marc!!!
MH: Ach lassen Sie den bloß, das ist nur gekränkte Eitelkeit. Ich behalte für mich, was sie über Medhi gesagt haben. Ich kann schweigen wie ein Grab! (sie zwinkert ihr zu)
MM: Bitte?
G: Maria, also… Halt bloß die Klappe!! Marc kuckt schon so komisch!!

MH: Hach Meier, ich liebe es, Sie so aufzuziehen! Das ist immer so einfach! Sie lassen sich so leicht manipulieren! Also ich weiß nicht, ob ich so jemanden auf dem Chefsessel sehen möchte!
S: Wie Chefsessel?
G: Nichts Sabine! Das ist nur so ein Insider! Den verstehen nur wir!
S: Ach so!
MM: Ach, wissen Sie Frau Dr. Hassmann, ich freu mich auf den Kampf! Ich werde Sie so was von fertig machen, das verspreche ich Ihnen!
MH: So leicht gebe ich nicht auf! Ich schlag sie ko … auf meine Weise!
Hä, wie meint sie das denn? (G)
G: Gut, dann könnt ihr euch ja jetzt die Hand reichen. Auf einen fairen Kampf!
MH: Fair? Schon klar!
MM: (Un)fair meine Liebe!
Sie reichten sich die Hände und warfen sich dabei böse Blicke zu...


Kommis immer erwünscht!!!

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