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Lorelei Offline

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Beiträge: 7.269

18.03.2010 20:41
#451 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Dem ist echt nicht mehr zu helfen!
MM (entsetzt): Medhi, das ist nicht dein Ernst! Eh, die hat dich quasi vergewaltigt, dich damit seelisch fertig gemacht und sie hat dich ewig in der Hand, die kann es ja immer noch der Hassi stecken, was du so hinter deren Rücken treibst und dann ist die Kacke erst so richtig am dampfen.
Scheiße!
MK (schaut ihn direkt an): Meinst du, sie würde das tun?
MM (klopft ihm an die Stirn): Äh hallo!? Noch irgendwelche Gehirnzellen da? Das ist Gaaaby! Hast du meine Geschichte mit ihr vergessen?
Nein, hab ich nicht! Aber das ist doch überhaupt nicht zu vergleichen. Sie ist doch nicht mehr so.
MK: Aber sie war doch heute eigentlich ganz ruhig, bis auf ein paar böse Sprüche und Zickereien.
Der kapiert es einfach nicht!
MM: Das ist erst der Anfang!
MK (verunsichert): Du meinst, da kommt noch was nach?
MM (ernst): Garantiert!
Scheiße! Was mach ich denn jetzt?
MK: Aber sie hat doch nur gemeint, dass ich mich entscheiden soll, also zwischen Maria und ihr. Also ich denke schon, dass sie sich wieder beruhigt hat.
Ham die dem ins Hirn geschissen? Das wird die niemals auf sich sitzen lassen.
MM: Ach, denk doch, was du willst! Und für wen hat sich Dr. Casanova nun entscheiden?
MK (blickt unsicher weg): Ääähh...
MM (schüttelt den Kopf): Ich fass es nicht! Da überlegst du noch?
MK: Marc!
MM: Ja was Marc? Gaby ist ne Nummer zu groß für dich, wirklich!
Das kann ich ja wohl selber beurteilen oder?
MK (eingeschnappt): Ach, lass das mal meine Sorge sein.
Ich rede mir hier den Mund fusselig und der kapiert es einfach nicht. Der will doch nicht wirklich immer noch was von ihr? Steht der drauf, gedemütigt und erniedrigt zu werden? Bäh!!! Am Ende macht die noch die Domina-Nummer für ihn! Krank echt! So ein Idiot!
MM (fassungslos): Du bist so ein Idiot, Medhi! Dass du nach der Nummer immer noch denkst, du könntest sie ändern. Gaby wird sich niemals ändern. Sie ist und bleibt ein intrigantes Miststück.
Das ist nicht wahr! Ich habe doch auch ihre andere Seite kennen gelernt. Sie ist kein schlechter Mensch. Wirklich nicht. Nur weil es mit dir blöd gelaufen ist, muss das ja nicht heißen, dass sie das mit mir auch so abzieht. Ich glaube das einfach nicht.
MK: Aber sie ist doch wirklich anders, als ihr alle denkt. Das gestern war doch nur, weil...
MM (fällt ihm aufgeregt ins Wort): ... weil sie feststellen musste, dass sie mal wieder nicht die Nummer eins ist. Alter, die teilt nicht gerne und jetzt, wo sie weiß, dass du gerne noch in anderen Gewässern fischen willst, kann sie echt biestig und unberechenbar werden. Also von wegen sie sei anders oder geläutert oder was weiß ich. Auf kurz oder lang wird dein Sextourismus in einer Katastrophe enden. Die Zündschnur ist schon gelegt.
Ob er Recht hat? Aber was soll ich denn machen?
MK (nachdenklich): Hmm!
MM (fixiert ihn mit seinem Blick): Mehr sagst du nicht dazu?
MK: Mann, ich weiß doch auch selber, dass ich auf Dauer nicht zweigleisig fahren kann.
MM (mit sarkastischem Unterton): Oh welch weise Erkenntnis!
MK: Aber ich komm einfach nicht von beiden los. Und insgeheim will ich das auch gar nicht. Ich weiß, das klingt verrückt, aber das ist halt so. Ich kann beiden nicht widerstehen. Es geht einfach nicht.
Im Ernst? Das sind doch blöde Hühner! Was kann an denen so besonders sein?
MM: Ist der Sex so gut oder was?
Das ist nicht nur Sex! Das ist... Ja, was ist das eigentlich zwischen uns? ... Oder etwa doch? ... Scheiße ja! Was anderes hab ich mit denen ja eigentlich noch nicht gemacht, wenn ich so recht überlege. Wir sind immer gleich in der Kiste o.ä. gelandet. ... Oh Gott!!! Ich bin zu einem Sexmonster mutiert! Wie konnte das denn passieren?
MK (faucht ihn an): Das geht dich nichts an! Frag dich ja auch nicht, wo und wie oft du es mit Gretchen machst.
MM (grinst): Das geht dich ja auch nichts an. Würdest sonst vom Glauben abfallen!
MK (abwehrend): Eh ich will es gar nicht hören.
Hab ja selber die Erfahrung gemacht! Sie ist... Eh Medhi, denk nicht mal daran, wieder daran zu denken! Du hast mit den beiden Mädels schon genug am Hals. ... Wie wahr!
MM: Das ist ja auch gut so!
MK (verzweifelt): Was soll ich denn jetzt machen?
Das fragt der mich jetzt nicht ernsthaft oder? Bin ich sein Sextherapeut oder was? Vergiss es!
MM (zuckt mit den Schultern): Woher soll ich das denn wissen? Du bist doch sonst immer der Frauenflüsterer!
MK: Du bist mir echt ne Hilfe, Meier!
Ja, immer wieder gern! Wenn ich was zum Lachen haben will! Wobei die Geschichte schon fast die Grenze von Comedy zum Skurrilen überschritten hat!
MM: Medhi, du hast dich in die Scheiße geritten, dann sieh auch selber zu, wie du da wieder rauskommst. Ich hab dich von Anfang an gewarnt, aber du wolltest ja nicht auf mich hören. Jetzt hast du den Salat.
Ich hab dir ja gesagt, lass dich nicht auf das Dreckstück ein, das wird böse enden und wenn er das selbst nach ihrer Rachesexaktion gestern nicht kapieren will, ist er selber Schuld. Ich mach mir da nicht mehr die Finger schmutzig. Nö, da hab ich echt keinen Bock drauf.
MK (stöhnt): Hast ja Recht. ... Das mit dem unverbindlichen Sex wird völlig unterbewertet, echt. Das ist genauso ein Stress, wie wenn Gefühle im Spiel wären.

Naja, man(n) hätte es ja auch anders angehen können, ne!? One-Night- oder besser gesagt Many-Night-Stands mit Bekannten bergen immer ein gewisses Risiko. Hättste dich mal lieber in Bars oder Cafés oder im Internet rumgetrieben und dir irgendne unbekannte Schnalle gesucht, dann hättste bestimmt mehr Spaß und ganz gewiss kein schlechtes Gewissen. Die Tussis siehste ja dann nicht wieder. Ich wünsche dir jedenfalls sehr viel Spaß heute noch auf der Gyn mit ner biestigen, angepissten Schlampe. Und wenn erst die Hassi mal ihre rosarote Brille absetzt oder die Ohrstöpsel rauszieht und mitkriegt, was hier wirklich läuft, dann gibt es Tote. Das lässt die frustrierte Gewitterziege doch nicht auf sich sitzen. Dann will ich nicht in der Notaufnahme sein. Also gibt mir rechtzeitig Bescheid, wenn Gefahr in Verzug ist!

MM (verdreht die Augen): Äh ja, ich war ja auch mal auf dem Trip, aber jetzt hab ich meine Lektion gelernt. Ich hoffe, du wirst das auch noch tun.
Man sagt ja die Hoffnung stirbt zuletzt oder so? Irgendwo finden wir noch ne Braut für dich, du Casanova! Erst mal muss er von dem „Ich-schleppe-jede-willige-Schnalle-aus-dem-EKH-ab“-Trip runterkommen, dann sehen wir weiter.
MK (verschränkt eingeschnappt die Arme): Hmm!
Ist der jetzt eingeschnappt, weil ich ihm mal wieder den Kopf gewaschen habe oder was? Du wolltest doch einen Rat, dann zick jetzt nicht rum wie ein Mädchen!
MM: Du solltest dir schleunigst überlegen, was oder wen du überhaupt willst, Medhi. Siehst echt fertig aus, Mann.
MK (lässt den Kopf hängen): Bin ich auch.
Schon klar! Aber bist ja so viel unverbindlichen wilden Sex gar nicht gewöhnt ne? Das ist schon ein anderes Kaliber als alle zehn Monate mal ein bisschen Weichei-Rumgeruckel unter der Bettdecke. Hahaha!
MM (schüttelt den Kopf): Medhi, Medhi, Medhi, dass du hier mal die ganzen Weiber abschleppen würdest, hätte ich nie gedacht.
MK (beleidigt): Jetzt mach dich ja nicht lustig!
Wieso traut mir das eigentlich niemand zu, hä?!
MM (grinst): Nö, mach ich ja auch nicht. Bin stolz auf dich!
Der wieder! Erst den Moralapostel spielen und dann das wieder. Arschloch!
MK: Meier!
Der versteht auch keinen Spaß mehr oder? Tzz... Kaan! Oh, was sehen meine scharfen Äuglein denn da? Na das kann ja jetzt lustig werden. Hmm... sehen wir es doch als einfache Feldstudie: hormongetriebener Vollidiot trifft auf Reizobjekt oder so. Hahaha!
MM (grinst): Übrigens Kandidatin 1 steht schon seit geraumer Zeit da vorne am Eingang und versucht, dich auf sich aufmerksam zu machen. Spitz wie Schmitz Katze würde ich sagen.
MK: Was?

Medhi drehte sich langsam um. Ein fettes Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. ... Sie hat mir verziehen oder?! So wie sie gerade lächelt. Gott sei dank! Ich wüsste sonst echt nicht, was ich noch alles anstellen sollte. .... Marc konnte nur mit dem Kopf schütteln…

MM: Oh Mann Alter, dir ist echt nicht mehr zu helfen. Aber du hast es ja so gewollt Viel Spaß beim Poppen! Bin dann mal weg. Was Sinnvolles tun. Also Leben retten und so. Und tschüß, du Gigolo!

Armes Schwein!!! Müsste ihn eigentlich bemitleiden, wenn das alles nicht so albern wäre. Vögelt der mit dem Dreckstück, während die dumme Henne daneben hockt! Alter!!! Gott sei dank hab ich die Probleme nicht mehr. Ich hab mein Herzblatt gefunden. Und für dich findet sich auch noch eins. Aber ganz bestimmt nicht die. DIE NICHT!!!

Dr. Meier stand schließlich von seinem Tisch auf, was Medhi schon gar nicht mehr mitbekam, und ging mit einem fetten Grinsen an Dr. Maria Hassmann vorbei. Er warf ihr noch einen „Viel Spaß beim Vögeln“-Blick zu und verließ anschließend kopfschüttelnd die Cafeteria, was der Neurologin aber auch völlig entging, denn sie starrte die ganze Zeit verliebt zu ihrem Herzblatt.

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.269

19.03.2010 09:37
#452 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallöchen! Und weiter geht’s im Meierschen Bad! Na da freut ihr euch sicherlich oder? Freut euch mal nicht zu früh! Ich glaube, ich muss euch mental auf die nächste Episode vorbereiten. Also am besten ihr setzt euch und haltet euch an der Stuhllehne fest - will schließlich keine Knochenbrüche riskieren -, haltet Vollmilchschokolade bereit oder steckt diese besser schon vorsichtshalber in den Mund, damit der euch nicht runterklappt oder ihr in Schnappatmung verfallt. Zu Risiken und Nebenwirkungen....blablabla! Ihr wisst Bescheid! Na dann viel Spaß! Lorelei



Gretchen Haase genoss währenddessen ihr Entspannungsbad in der Meierschen Wohnung in vollen Zügen mit einem Liebesroman in der Hand und hörte über ihren I-Pod Musik. Für einen kurzen Moment schloss sie ihre Augen und träumte sich in die Geschichte dieses Romans, den sie zufällig beim Schnüffeln in Medhis Zimmer gefunden hatte. Plötzlich fand sie sich an der Steilküste Cornwalls wieder. Sie blickte sehnsüchtig aufs Meer. Es stürmte. Der Wind zerzauste ihr blondes Haar. Es begann heftig zu regnen. Bald war die junge Ärztin ganz durchnässt, aber sie merkte es nicht, denn sie wartete auf ihren Liebsten...... Gretchen war so in ihre eigene Welt versunken, dass sie gar nicht bemerkte, wie sich langsam die Badezimmertür öffnete...


Medhi Kaan kam müde von seiner Doppelschicht und seinen beiden anstrengenden Mädels nach Hause. ... Schwester Gaby hatte ihn den ganzen Tag über blöd von der Seite angezickt wegen gestern Abend. Er hatte alles versucht, aber sie ließ sich einfach nicht besänftigen. Er hatte es dann gelassen. Sie würde sich schon irgendwann wieder abregen, hoffte er inständig, denn so konnten sie definitiv nicht mehr weiter zusammenarbeiten. Ob Marc vielleicht doch Recht hat? ... grübelte der Gynäkologe. Seine in den Wehen liegende Patientin hatte die beiden jedenfalls schon komisch angesehen, als sie sich im Kreissaal plötzlich wegen einer Kleinigkeit gestritten hatten. Klar er konnte Gabys Reaktion schon verstehen, aber irgendwann war auch mal genug. Bei der Arbeit hörte der Spaß schließlich auf und das hatte er ihr dann auch deutlich zu verstehen gegeben. ... Und was Maria betraf, da war er mal wieder völlig verwirrt. Die brünette Neurochirurgin hatte ihn vorhin noch in der Cafeteria überfallen, in die Umkleide gezerrt und dort nach allen Regeln der Kunst vernascht. Sie hatte ihm tatsächlich seine Notlüge wegen der kleinen Umzugshilfe bei Gaby verziehen. Sie wollte gar keine großen Erklärungen mehr hören, sondern verlangte nur, dass er in Zukunft ehrlich zu ihr sein sollte, egal was es wäre. Medhi hatte dabei schwer schlucken müssen. Sein schlechtes Gewissen hatte sich sofort wieder zu Wort gemeldet und er wollte ihr auch schon alles gestehen, aber da hatte sie ihn schon stumm geküsst und eins kam zum anderen. ... Nun war der Frauenarzt völlig fertig, physisch und psychisch, und wollte nur noch schnell kalt duschen und dann ins Bett. Er wollte nur noch den Tag abhaken und vergessen. Er war so in Gedanken versunken gewesen, dass er gar nicht bemerkt hatte, dass er nicht allein im Meierschen Badezimmer war. Er zog sich aus und ging unter die Dusche. Er stellte das Wasser an, das nun über seinen gestählten Körper perlte...


Doch als er gerade nach der Duschcreme greifen wollte, hörte er plötzlich komische Geräusche. ... Hä? Da singt doch jemand oder? Aber ich hatte das Radio doch gar nicht angemacht. Oder etwa doch? ... Er lauschte kurz. Nichts. Er hörte nur das Wasser in der Dusche rauschen. Er schüttelte den Kopf. ... Bloß kein Déjà-Vu à la Schwester Stefanie! Aaaaahhh!!!! ... Allein bei dem Gedanke daran lief es ihm schon kalt den Rücken hinunter. Er nahm schließlich das Duschgel in die Hand und seifte sich ein. Doch da hörte er es schon wieder. ... Was ist das? ... Er stellte das Wasser ab und lauschte wieder. Tatsächlich, da sang jemand ziemlich schräg Popsongs aus den 80ern... „Like a virgin, touched for the very first time, like a viiiiirgiiiiin...“ ... Medhi öffnete vorsichtig die Duschkabine und sah plötzlich ein nacktes Bein aus der Badewanne herausragen, das ihm nur allzu bekannt vorkam. ... Oh ... mein ... Gott!!! .... Er riss seine Augen auf, schloss sie und öffnete sie wieder, aber sie war immer noch da. ... Oh Gott, SIE ... sie ist es!!! ... Sein Blutdruck ging nach oben. Er begann zu transpirieren. Sein Herz schlug schneller. Ihm stockte der Atem. ... Da lag tatsächlich eine wunderschöne blonde Wassernixe in der Badewanne... seine ehemalige große Liebe!

Das muss ein Traum sein! Wieso träume ich denn jetzt schon wieder von ihr? Ich hatte sie doch vergessen...... Ich wollte sie doch vergessen...... Ich habe sie nicht vergessen......

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.269

19.03.2010 22:14
#453 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Sorry, etwas spät, aber er kommt noch. Zum neuen Teil sag ich mal nichts weiter. Schönen Abend noch. Eure Lorelei




Im selben Moment, wie Medhi aus der Dusche getreten war, hatte auch Gretchen ihre Augen wieder aufgemacht und sah plötzlich in das überraschte hochrote Gesicht ihres Ex-Freundes, der wie festgewachsen neben der offenen Duschkabine stand. Sie ließ vor Schreck ihr Buch ins Wasser fallen, stöpselte hektisch die Ohrstöpsel aus und schrie entsetzt auf... „Meeeeedhi!“

Doch der Angesprochene war wie erstarrt. Er konnte sie nur anschauen, aber nicht reagieren. Ihr süßer Anblick war einfach zu faszinierend. Dr. Kaan stand, wie Gott ihn geschaffen hatte, vor ihr und rührte sich keinen Zentimeter. Gretchen war mittlerweile auch rot angelaufen, hatte die Beine an ihren Körper herangezogen und sah ihn verlegen an...

Oh Gott, wie peinlich!!! Was mach ich denn jetzt? Und wieso rührt der sich nicht? Hallo Meeedhi! Huhu! Wäre nett, wenn du dich umdrehen könntest oder endlich aus dem Badezimmer verschwindest. ... Ist der tot? Stumm und starr wie ein Baum! Könnte sich wenigstens etwas vor seinen ... äh ... kleinen ... äh großen Dr. Kaan halten! ... Wieso schau ich ihn eigentlich so lange an? ... Geht’s noch, Gretchen!? Hallo, das ist dein Ex! Er ist nackt!!! ... Oh Gott, ich bin ja auch nackt! Oje!!! Hilfe!!! Was... was mach ich denn jetzt? Denk nach, Gretchen! Schnell! Hmm ... Untertauchen?! .... Ja, gute Taktik, Haase! Also...

Gretchen war die Situation unheimlich peinlich. Da aus der Wanne steigen und abhauen als Plan komplett kontraproduktiv sein würde, beschloss sie, einfach unterzutauchen und abzuwarten. Gott sei Dank war noch genug Schaum da…


Im gleichen Moment, wie sie untergetaucht war, wurde die Tür stürmisch aufgerissen und Marc Meier betrat das Badezimmer. Er hatte es doch noch geschafft, eher aus der Klinik abzuhauen. Zwar schuldete er jetzt Dr. Rössel einen Gefallen, aber das war es ihm wert. Er wollte zu seiner kleinen süßen Arielle und nichts und niemand konnte ihn davon abbringen. Da er aber nur Medhi im Bad vorfand, der völlig abwesend auf die Wanne starrte, sprach er ihn an…

MM: Ey, was kreischst du denn hier rum wie ein Mädchen? Hast du Gretchen gesehen?
MK (in anderen Sphären schwebend): Äh...

Doch Medhi war immer noch unfähig, etwas zu sagen. Marc fuchtelte wie wild mit seiner Hand vor dessen Augen herum, doch sein Freund reagierte überhaupt nicht darauf... Hat der was genommen? Wieso steht der hier zur Salzsäule erstarrt? Übt der für den zweiten Teil von der „Bewegte Mann“ oder was? Nee, da müsste er ja nackt auf nem Tisch hocken! Bäh!!! Der Anblick hier genügt mir schon.

MM (stupst ihn mit dem Zeigefinger an): Hallo jemand zuhause? Meeeedhi!!!

Medhis Blick haftete noch immer an der Badewanne, doch dann rührte sich plötzlich wieder Leben in seinem nackten Körper, denn er blickte mit einem Mal doch noch in Marcs Gesicht, der direkt vor ihm stand. Als er seinen Freund schließlich erkannte, begann es endlich wieder in seinen Gehirnwindungen zu rattern... Scheiße, der denkt doch jetzt...! Ich bin tot!!!

MK (stottert nervös): Äh du ... da...da... das sieht jetzt nicht so aus, wie du denkst, Marc.
Oh, er lebt noch! Gott sei dank! Dachte schon, ich muss ihn wiederbeleben. Also Mund-zu-Mund-Beatmung hätte ich bei dem aber nicht gemacht. Bääähhh!!! Aber was meint er denn überhaupt?
MM (verwirrt): Hä? Was? Wolltest du baden? Sorry, wollte nicht stören.

Marc wollte sich gerade umdrehen und das Badezimmer wieder verlassen, als plötzlich ein weiblicher Kopf aus dem Wasser auftauchte...

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.269

20.03.2010 10:18
#454 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallo zusammen! Ja, das Chaos scheint perfekt zu sein , aber bevor es womöglich zu tätlichen oder verbalen Auseinandersetzungen kommt, habe ich noch etwas ganz Besonderes für euch. Gab es lange nicht, aber ich glaube, das passt jetzt ganz gut hier rein. Also festhalten es ist wieder.... Flashback-Alarm!!! Viel Spaß!!! Ich wünsche euch allen ein wunderschönes erstes Frühlingswochenende. Eure Lorelei



Gretchen wischte sich panisch den Schaum aus dem Gesicht und nahm einen tiefen Atemzug... Ich ... kann ... nicht ... mehr!!! Das ist wieder so typisch für mich. Kein Durchhaltevermögen! Und als ob untertauchen etwas bringen würde. Das ging schon damals im Schwimmunterricht ziemlich schief...

Ich wäre nämlich damals im Kinderbecken beinahe ertrunken, als ich tauchen üben wollte (Stundenlanges „Baywatch“-Kucken bringt einen echt auf bescheuerte Ideen!), wenn mich Marc Meier, mein großer ... äh damals noch kleiner starker Held, mein Hulk, mein Superman, mein Spidi, nicht rechtzeitig aus dem Wasser gezogen hätte. Er hatte die ganze Zeit gelacht, als ich verzweifelt mit den Armen um mich geschlagen habe. Dann war sein Lachen plötzlich verstummt. Naja lag vielleicht auch daran, dass ich gerade bewusstlos zu werden drohte oder so. Er hatte wohl doch den Ernst der Lage erkannt und ist zu mir ins Becken gesprungen, weil die anderen Flachpfeifen, die um das Becken herum standen und gafften und lachten, überhaupt nicht reagierten (Frau Bärenbusch flirtete übrigens gerade mit dem Bademeister und hat nichts davon mitbekommen!), und hat mich heldenhaft aus dem Wasser getragen. Ich lag tatsächlich für eine Zehntelsekunde in den starken Armen von Marc Meier. Mein größter Traum wurde war. Doch dieser Traum endete leider genauso schnell, wie er begonnen hatte, weil ich plötzlich die kalten Schwimmbadfliesen unter mir spürte, auf die er mich sanft abgelegt hatte und die eine fette Gänsehaut bei mir hervorriefen. Alles passierte irgendwie in Zeitlupe. Das ist anscheinend so bei Nahttoderlebnissen. Keine Ahnung! Hätte vielleicht Marc mal fragen sollen. Denn es war auch keine acht Wochen her, dass ich ihm das Leben gerettet hatte, als er beinahe an einem Duplo erstickt wäre, weil irgend so ein Idiot (Das war, glaube ich, Karsten gewesen!) ihm auf dem Schulhof einen Fußball an den Kopf geballert hatte. Hatte er sich jetzt mit seinem Heldenmut für meine Rettungsaktion revanchiert? War er mein Schutzengel und ich seiner? War es tatsächlich Schicksal, das uns verband? Ich wusste es nicht. Ich wusste nur eines: Marc Meier war mal wieder mein tapferer Held und dieses Mal nicht nur in meinen Träumen, nein, diesmal war es echt. Ich spürte schließlich auch die Tropfen aus seinen nassen Haaren auf meinen blassen Körper prasseln und wieder bekam ich eine Gänsehaut. Gleichzeitig fiel mir aber auch wieder etwas ein, weswegen ich eigentlich hätte im Erdboden versinken sollen... Warum hatte ich eigentlich diesen hässlichen schweinchenrosafarbenen Badeanzug an? Ausgerechnet an diesem Tag! Die Supermodels, die bei Baywatch immer gerettet wurden, trugen doch auch nie so etwas Peinliches. Oh nein, und ich hatte ja auch noch die quietschgelbe Badekappe mit den Noppen auf. Wäre ich doch mal lieber ertrunken! ... Äh Gretchen... aufs Wesentliche konzentrieren! ... Also Marc Meier! ... Ich habe ihn mit großen strahlenden Augen dankbar angesehen, als er sich über mich beugte und meine Vitalzeichen kontrollierte. Für einen kurzen Moment habe ich echt gedacht, gleich küsst er mich, also so Mund-zu-Mund-Beatmungsmäßig. Damit hätte ich mich schon zufrieden gegeben. Ich spitzte auch schon meine Lippen, schloss meine Augen und wartete darauf, dass es endlich passierte, dass sich die heißesten Lippen Berlins auf meine noch völlig unschuldigen Lippen legten. Aber das war mal wieder nur Wunschdenken gewesen, denn stattdessen gab er mir eine leichte Ohrfeige, anscheinend um mich wach zu kriegen. Ich wusste es nicht genau, denn ich schwebte ja noch in anderen Sphären. Innerhalb einer Sekunde wurde ich aus dem Paradies zurück ins Schwimmbad in Berlin Marzahn katapultiert. Der Horror echt! Und dann pflaumte Marc mich auch gleich wieder in gewohnter Manier voll, als ich vor lauter Schreck meine Augen geöffnet, mir die schmerzende Wange gehalten und ihn entsetzt angeblickt hatte... „Sag mal, hast du nen Schaden, Haasenzahn! Trainiere für die Rolle als Wasserleiche im Tatort gefälligst woanders! Ey, wie kann man überhaupt im Babybecken ertrinken? Das Wasser war doch schon fast komplett übergeschwappt, als du deinen überdimensional fetten Hintern da rein gewuchtet hattest. Du dumme Planschkuh!“ ... tönte es durch das gesamte Schwimmbad. Ich spürte schon, wie ein Wasserfall an Tränen in mir aufstieg. Die Ohrfeige hatte aber auch wehgetan. Ich wünschte, ich wäre unsichtbar gewesen, aber stattdessen war ich mal wieder ungewollt im Mittelpunkt gelandet... Na toll, Gretchen Haase, peinlicher ging es ja gar nicht! Du hattest es mal wieder selbst geschafft, mit deiner misslungenen Tauchaktion zum Oberdepp der gesamten Schule zu werden. Dann stapfte mein persönlicher David Hasselhoff auch schon mit den anderen der Clique, zu der ich nicht gehörte, davon. Ich hörte ihn nur noch von weitem schimpfen... „Wieso tue ich mir die Scheiße eigentlich immer wieder an? Echt es reicht wirklich! Werd wieder normal!“ ... Ich sah ihm lange sehnsüchtig hinterher. Er sah so scharf aus in seiner knappen roten Badehose. Und dann hörte ich auch schon wieder lautes Gekicher, als er sich zu den Bikini-Mädels aus der Achten setzte, die mein dramatisches Schauspiel, für das ich sicherlich die Goldene Himbeere gewonnen hätte, aus sicherer Entfernung im gemütlichen Liegestuhl beobachtet hatten. Deren Gelächter galt wohl wieder mir. Das ganze sechste Schuljahr lang wurde ich dann als „Planschkuh“ beschimpft. 365 Tage lang hat er mich nicht mehr „Haasenzahn“ genannt. Das hatte ich mit der Zeit so richtig vermisst. ... Naja, jedenfalls habe ich nie richtig gelernt, den Atem lange unter Wasser anzuhalten. Ich krieg dann immer gleich Panik und schlage wild um mich. Habe Schwimmbäder dann lange Zeit gemieden und das lag nicht nur daran, dass ich mich nicht im Badeanzug in die Öffentlichkeit wagte.

... Egal, was soll’s? Medhi hat mich ja schon nackt gesehen. Also muss ich mich auch nicht vor ihm schämen. Wieso auch? Er ist ja auch nackt. Das gleicht sich aus. Was soll schon passieren?



Marc starrte entsetzt zur Wanne und stotterte… „Ha... Haa... Haasenzahn?“

Lorelei Offline

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20.03.2010 14:04
#455 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

... Dann blickte er zu seinem immer noch komplett entblößten Freund, dann wieder zu seiner nackten Badenixe in der Wanne, wieder zu Medhi und wieder zu Gretchen. Dr. Meiers Blutdruck stieg in Rekordgeschwindigkeit in einen äußerst kritischen Bereich. Über seinem Kopf rauchte es gewaltig. Sein Gesicht nahm ein tiefes Dunkelrot an und dann explodierte der Vulkan...

MM (laut): Ey, was soll die Scheiße hier?
MK (zuckt ängstlich zusammen): Äh...

Erst jetzt hatte auch Gretchen ihren geliebten Oberarzt entdeckt und wünschte sich nun, sie hätte früher doch regelmäßig einen Tauchkurs besucht... Oh nein! Was macht der denn jetzt so plötzlich hier? Der denkt doch jetzt bestimmt... Oh ja, das denkt er! Ich kenn doch meinen Marc! Sein Kopf läuft schon rot an. Er rastet gleich aus! Hilfe!!!

MM (wütend zu MK): Zieh dir gefälligst was an, du Arschloch!

Erst jetzt fiel Medhi entsetzt auf, dass er die ganze Zeit nackt vor seiner Ex-Freundin gestanden hatte. Beschämt bedeckte er mit seinen Händen sein bestes Stück, rührte sich aber immer noch nicht vom Fleck. Gretchen und Marc sahen ihn herausfordernd an...

M (schreit ihn an): RAUS!!!!!!

Medhi nahm sofort seine Beine in die Hand und flüchtete ohne Widerworte aus dem Meierschen Badezimmer. Marc rief ihm noch wütend hinterher...

MM: Das wird noch ein Nachspiel haben, Kaan!

... dann wandte er sich seiner nackten Freundin in der Wanne zu...

MM (stinksauer): Und jetzt zu dir, Haasenzahn! Hast du nen Schaden? Was fällt dir ein, hier nackt vor Medhi herumzustolzieren?
G (unschuldig): Bitte? Bin ich doch gar nicht!
MM (verschränkt eingeschnappt seine Arme): Ach nee, und was dann? Wolltet ihr zusammen baden oder was?
G (energisch): Nein!
MM (beleidigt): Sieht aber so aus.
G (versucht ihn zu beruhigen): Marc, ich habe doch selber nicht gemerkt, dass er unter der Dusche stand.
MM (funkelt sie an): Ach? Hast du ihn übersehen oder was?
G: Er hat mich doch auch nicht gesehen
MM (mit sarkastischem Unterton): Als ob er dich nicht sehen würde!
G: Hat er aber nicht!
MM (wild gestikulierend): Ey, was soll der Scheiß? Ich will nicht, dass du hier nackt rumläufst. Ist das klar!
G (verdreht die Augen): Marc, was soll denn das? Ich bin hier nicht nackt rumgerannt. Er hat doch gar nichts gesehen durch den ganzen Schaum. Und wenn schon, er hat mich ja eh schon nackt gesehen. Also was soll’s?

Das war zuviel für den jungen Oberarzt...

MM (reißt schockiert die Augen auf): ER HAT WAS?
G: Marc, wir waren mal zusammen. Schon vergessen?

Diese Tatsache hatte Dr. Meier erfolgreich aus seinem Gedächtnis gelöscht. Allein der Gedanke, dass sein bester Kumpel den Körper seiner Freundin genauso gut kannte wie er, machte ihn schier rasend vor Eifersucht. Wütend stürmte er aus dem Bad direkt in Medhis Zimmer, der überrascht hoch schreckte. Er hatte sich bereits hingelegt und versuchte einzuschlafen. Die Betonung lag auf versuchen, denn nach der heißen Nummer mit Gaby im Büro gestern Abend, wo er fast von seiner zweiten Affäre erwischt worden war, und dem aufregenden Stelldichein mit Maria in der Umkleide heute Nachmittag, hatte er nun noch eine weitere Phantasie im Kopf und die war heißer als die beiden anderen zusammen: Gretchen nackt im Schaumbad! Dieses Bild würde noch lange durch seine Träume schwirren. Aber an träumen war in diesem Moment nicht zu denken, denn sein wütender Freund stand an seinem Bett und fuchtelte wild mit seinen Händen vor ihm herum...

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.269

20.03.2010 19:52
#456 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

MM (brüllt): DU ZIEHST AUS!!!
MK (richtet sich schockiert auf): Was? Schmeißt du mich jetzt raus oder was?
MM (verschränkt die Arme): Ja!!!!
G: Marc, was soll denn das?

Mittlerweile stand auch Gretchen an der Zimmertür und sah die beiden Streithähne beschwichtigend an. Dass sie nur ein knappes Badetuch um ihren nassen Körper gewickelt hatte, brachte Marc noch mehr zur Weißglut und trieb auch Medhis Blutspiegel wieder nach oben. Medhi war sich sicher, diese Phantasie würde er noch lange nicht losbekommen. Mit erhobenem Zeigefinger drohte Marc seinem Freund...

MM: Wenn du sie weiter so lüstern anglotzt, dann knallt’s!
G: Marc!
MM (blickt wütend zu ihr): Und du ziehst dir gefälligst was an ja!
G: Hey, wie redest du denn mit mir?
MM: SOFORT!

Komm mal wieder runter, du Gockel! Der und seine Eifersucht. Das ist ja schon fast krankhaft. Ey, das ist doch nur Medhi. Diesmal hat mich nicht die halbe Fußballmannschaft gesehen wie damals in der Siebten. ... Äh ... Daran wolltest du nie wieder denken, Gretchen!

G: Mach ich ja, wenn du aufhörst, hier Medhi fertigzumachen. Er hat doch gar nichts getan. Und er kann so lange hier bleiben, bis er was gefunden hat. Das hatten wir doch so abgesprochen.
MM (wild gestikulierend): Was? Ey, das ist immer noch meine Wohnung ja. Und ich entscheide hier, wer ein- und auszieht. Und du, Alter, machst dich vom Acker! Aber zackig!
MK (hebt beschwichtigend die Hände): Mann, reg dich mal wieder ab! Hatte ich übermorgen eh vor.
G (überrascht): Ach? Echt?
MK (lächelt sie an): Ja. Hab ne kleine Wohnung gefunden. Gar nicht weit von der Klinik.
G: Schön!

Medhi strahlte sie an, Gretchen lächelte zurück... Endlich kriegt er sein Leben wieder in den Griff! Schön! Ich freu mich für ihn. .... Das Geplänkel der beiden brachte Dr. Meier aber noch mehr auf die Palme. Er warf ihr einen wütenden „Zieh-dir-endlich-was-an!“-Blick zu...

G (verdreht die Augen): Ja doch!
Dass er auch immer so ausrasten muss wegen Medhi. Komplexe! Echt!

Gretchen verschwand daraufhin aus Medhis Zimmer und ging in Marcs Schlafzimmer, um sich anzuziehen.

MK (grinst): Meier, du müsstest dich mal hören, du eifersüchtiger Gockel!
MM (laut): Ey, ich bin nicht eifersüchtig ja!!!
MK (zieht eine Augenbraue hoch): Ja klar. Und ich bin der Kaiser von China.
MM (droht mit dem Zeigefinger): Ey noch ein Wort mehr und es knallt!
MK: Mann, komm mal wieder runter! Da war nichts mit Gretchen. Kannste mir glauben. Ich hab echt nicht gesehen, dass sie im Bad war. Ich wäre doch sonst niemals da rein gegangen.
Ich glaube dir kein Wort, du Arschloch! Du warst doch heiß auf sie. So wie du vor der Wanne gestanden hast! Ich mach dich fertig!
MM (stinksauer): Und wieso standest du minutenlang wie ne Salzsäule vor der Wanne und hast sie so angeglotzt, als ob du gleich... na du weißt schon?
Upps!!! Peinlich!!! Äh ja... warum eigentlich? Keine Ahnung! Eine wahr gewordene Männerphantasie eben! Und was für eine! Der Wahnsinn!!! ... Medhi, aufhören zu träumen und Hormone zurückschrauben, sonst wachst du morgen noch in der Notaufnahme auf.
MK (fühlt sich ertappt): Äh... war nur kurzfristig leicht weggetreten. Krieg ich immer, wenn ich zu heiß geduscht habe. So ne Kreislaufsache.
Will der mich verscheißern?
MM (funkelt ihn böse an): Verarschen kann ich mich selber!
MK: Ach, glaub doch, was du willst. Außerdem kuck ich ihr doch nichts weg. Kenn ich ja eh schon alles ganz genau.

Medhi grinste ihn provozierend an. Marc lief rot an, rannte laut schimpfend aus dem Zimmer und knallte die Tür hinter sich zu. Das hatte mal wieder gesessen...

GGGGGGGRRRRRRRR!!!!!!!! Muss der mir das immer wieder auf die Nase binden. Wie ich es hasse! Du kriegst sie nicht noch mal so zu Gesicht. Nie wieder!!! Das schwöre ich dir. Dieser Anblick ist nur mir allein vergönnt. Ist das klar!!! Du Arschloch!!!

Hahaha!!! Tja, Meier, du konntest ja noch nie mit Konkurrenz umgehen. Eifersüchtiger Trottel!!! ... Mann o Mann, sie sah schon echt heiß aus!!! Verdammt!!!





Huhu ihr Lieben! Ja, ich weiß, das dürfte Medhi eigentlich nicht denken, aber so ganz vergessen hat er sie nun mal noch nicht. Trotz Frauenüberschuss! Gretchen ist und bleibt seine Traumfrau, das Ideal, an das niemand herankommt, und wenn die nackt vor einem steht... äh in der Wanne liegt.... Ihr versteht schon. Aber keine Angst, das ist nur ein Gedanke von ihm. Ich habe nicht vor, einen erneuten Eroberungsfeldzug zu starten. Medhi weiß ja, dass er gegen den Meier nicht den Hauch einer Chance hätte. Und Maria und Gaby würden das auch zu verhindern wissen. Liebe Grüße und schönen Abend noch. Lorelei

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21.03.2010 09:36
#457 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Nachdem sich Marc Meier wieder einigermaßen abgeregt hatte (nach drei Beruhigungszigaretten vorm Haus! ), betrat er schließlich sein Schlafzimmer, wo sich Gretchen inzwischen etwas übergezogen hatte und auf dem Bett lag. Sie schaute ihn an....

G: Und hast du dich endlich wieder eingekriegt?

Der Oberarzt grummelte leise vor sich hin und setzte sich aufs Bett. Gretchen schlich sich von hinten an, umarmte ihn und flüsterte ihm ins Ohr...

G: Hey du Gockel, auf Medhi musst du nun wirklich nicht eifersüchtig sein! Das weißt du doch! Eigentlich hatte ich ja nach unserem Telefonat vorhin liebend gern jemand anderes im Bad erwartet. Ich habe doch nur auf dich gewartet, Schatz. Aber du hast halt immer ein schlechtes Timing.

Was? Na warte!!!

Das ließ sich Marc Meier nicht zweimal sagen. Er löste sich von ihr und sprang plötzlich vom Bett auf. Gretchen war völlig überrumpelt und dachte, er sei immer noch sauer. Doch da hatte sie falsch gedacht. Denn im selben Augenblick schnappte er sie sich und warf sie über seine Schulter. Sie schrie erschrocken auf...

G: Maaarc, was soll denn das?

Er sagte kein Wort und schleppte sie grinsend aus dem Zimmer. Gretchen zappelte und quietschte die ganze Zeit...

G: Maaarc, laaass miiich ruuuunter!

Doch den Gefallen tat er ihr nicht. Noch nicht! Er setzte sie schließlich im Badezimmer ab, ließ wieder Badewasser ein und schloss die Badezimmertür zweimal ab. ... Oh ... mein ... Gott!!! ... Gretchen grinste ihn verführerisch an...

G: Was wird das, wenn es fertig ist, Herr Doktor?
M: Halt die Klappe!

Jetzt kam er stürmisch auf sie zu, warf dabei schon sein Hemd zu Boden. In Minutenschnelle waren beide komplett entkleidet. Er hob sie in die Badewanne und schaute zu, wie sich der Schaum langsam um ihren Körper wickelte. Er hätte sie stundenlang nur so beobachten können. Da kam plötzlich ihr Bein auf ihn zu. Er streichelte es. Gretchen genoss die zärtliche Berührung ihres Freundes. Verlangend hauchte sie...

G: Willst du nicht endlich mit reinkommen?
M: Moment!
G: Was ist denn noch?

Verwundert schaute sie zu, wie Marc in einer Schulblade des kleinen Schränkchens unter dem Waschbecken kramte und eine Tüte Teelichter herausholte, die er nun um die Wanne herum drapierte und anzündete. Gretchens Augen glänzten... Oh wie romantisch! Da ist er wieder, mein Romantikkönig der Welt! Aber wenn er nicht bald reinkommt, werde ich noch wahnsinnig! ... „Maaarc!“ hauchte sie sehnsüchtig und da konnte auch er nicht mehr länger widerstehen. Er schaltete noch schnell den CD-Player an ... eine Kuschelrock-CD lief (von Medhi! Also nicht wundern, dass sich so etwas in Marc Meiers Besitz befindet!)... und sprang endlich auch in die warme Wanne, wo ihn seine Freundin nur allzu bereitwillig empfing...




Den Rest überlasse ich eurer Phantasie! Ich sehe gar nicht ein, warum ich hier immer die ganze Arbeit machen soll. Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Sonntag. Und großes Dankeschön an meine immer fleißigen Kommentatoren. Ihr seid die beste Motivation, die es zum Weiterschreiben gibt. KNUUUUTSCHAAA!!!! Eure Lorelei

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21.03.2010 14:23
#458 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Zur gleichen Zeit wälzte sich Medhi Kaan auf seinem Bett hin und her. Er konnte einfach nicht einschlafen. Wie auch? Natürlich hatte er gehört, wie Marc Gretchen an seinem Zimmer vorbei ins Bad geschleppt hatte. Er konnte sich denken, was die beiden gerade machten und das machte ihn wahnsinnig. Das Kopfkino funktionierte nämlich noch immer ganz gut. Er hatte sich Ohropax in die Ohren gestopft, zwei Kopfkissen über den Kopf gelegt, aber das süße Gelächter seiner Ex-Freundin konnte er immer noch hören. Schließlich sprang er auf, zog sich an, verließ sein Zimmer und anschließend die Wohnung. Er sprang in seinen Wagen und fuhr durch das nächtliche Berlin. Eine halbe Stunde später klingelte Medhi an einer Tür. Sie öffnete sich und er blickte in das Gesicht einer bis über beide Ohren strahlenden Frau...

- Also mit dir hätte ich heute wirklich nicht mehr gerechnet.

Er lächelte sie charmant an.

- Tja, bin halt immer für Überraschungen gut.
- Ach? Bist du das?

Er schaute sie mit seinen rehbraunen Augen durchdringend an.

- Und lässt du mich rein?
- Weiß nicht!

Medhi war leicht enttäuscht...

- Was? Aber...
- Was bekomm ich denn dafür?
- Hmm... alles was du willst!
- Wirklich? Und das von Ihnen, Dr. Kaan?
- Ja, bin zu allen Schandtaten bereit.

Die junge Dame lächelte ihn lasziv an und hielt ihm die Tür auf...

- Na dann! Treten Sie ein, Herr Doktor!

Das tat er dann auch bereitwillig. Kaum war die Tür ins Schloss gefallen, da presste er sie auch schon gegen die Tür. Die eine Hand umfasste ihre Taille, die andere war schon unter ihrem T-Shirt verschwunden und liebkoste ihren Busen. Seine Lippen machten sich währenddessen an ihrem Nacken zu schaffen. Die Frau stöhnte laut auf unter den zärtlichen Berührungen des Gynäkologen.

- Meeedhi! Heute so stürmisch?

Er grinste ihr frech ins Gesicht...

- Tja, du wolltest doch deinen Lattenrost auf alle Windstärken austesten!

Sie lachte. Diesen heißblütigen Medhi Kaan kannte sie noch nicht, aber sie freute sich darauf, ihn kennen zu lernen.

- Ja, da hast du Recht. Dann lass uns keine Zeit verlieren!
- Ja, ein Tornado ist im Anmarsch!
- Wohl eher ein Hurrikan!?
-(grinst) Wenn du meinst?

Die junge Krankenschwester zog ihren Oberarzt schließlich in ihr Schlafzimmer, wo Gaby und Medhi eine äußerst stürmische Nacht erlebten...




Tja, da hat sich Medhi also doch tatsächlich wieder in Höhle der Löwin getraut. Schneller als ihr, ich und auch Gaby es vielleicht erwartet hätten, hä?! Was habe ich nur mit ihm vor? Um ehrlich zu sein, ich weiß es auch noch nicht. LG Lorelei

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21.03.2010 22:37
#459 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Am nächsten Morgen wachte Gaby Kragenow nach dieser mehr als stürmischen Nacht als Erste auf. Verliebt blickte sie neben sich. Da lag er: ihr Traummann, Dr. Medhi Kaan. Ein Strahlen zeichnete sich auf ihrem Gesicht ab. Die brünette Krankenschwester hätte nicht damit gerechnet, dass er sich so schnell wieder bei ihr melden würde nach ihrer harschen Ansage vor zwei Tagen. Und eigentlich wollte sie sich doch auch nicht so schnell wieder auf ihn einlassen. Gaby wollte ihn doch ein wenig leiden sehen, ihn auf der Arbeit ein wenig quälen und ihn spüren lassen, dass mit ihr nicht zu spaßen war. Sie wollte ihn am ausgestreckten Arm verhungern lassen. Medhi sollte bettelnd und flehend auf Knien wieder zu ihr zurück gekrochen kommen. Sie wollte ihn doch wirklich eine Weile zappeln lassen. Er hatte es ja auch nicht anders verdient. Sie war schließlich immer noch tief verletzt darüber, dass er auch noch etwas mit Dr. Hassmann am Laufen hatte. Sie bekam dieses Bild einfach nicht mehr aus ihrem Kopf, wie ihre verhasste Konkurrentin auf ihm saß und sie sich.... GGGGGRRR!!! ... Gaby schüttelte heftig den Kopf, um diese grässlichen Gedanken endlich abzustreifen. Sie wollte Medhi wirklich schmoren lassen, bis er schwarz war, für das, was er ihr angetan hatte. Sie wollte doch keinesfalls so schnell wieder schwach werden. Aber dann stand ihr attraktiver Oberarzt gestern Abend mit diesem unwiderstehlichen, süßen Lächeln vor ihrer Tür, bat charmant um Einlass und war, wie er gesagt hatte, zu allen Schandtaten bereit. Da konnte sie doch nicht nein sagen. Gaby wollte ihn schließlich. Ihr Herz war mal wieder schneller als ihr Verstand gewesen. Was machte dieser Mann nur mit ihr? Ein verschmitzer Blick von ihm und sie war Wachs in seinen Händen, sie bekam zittrige Knie und ihr Herz klopfte wie verrückt. Plötzlich war alles unwichtig für sie gewesen, selbst diese unsägliche Person. Medhi war nun mal zu ihr gekommen und nicht zu dieser frustrierten Ziege. Also musste ihre gestrige Taktik doch richtig gewesen sein. Ihn unter Druck setzen, anzicken, necken und provozieren, wo es nur ging. Gut, sie hätte es vielleicht im Kreissaal unterlassen sollen, aber er hatte es nun mal nicht anders verdient. Die Patientin hatte mehr als schockiert gekuckt, als sie sich plötzlich heftig gestritten hatten und die Geburt ihres Sohnes so langsam in Vergessenheit geriet. Medhi hatte die Schwester dann wütend in den Vorraum geschleift und ihr eine harsche Ansage gemacht, dass sie das während der Arbeit gefälligst zu unterlassen habe. Gaby hatte ihm gar nicht richtig zugehört, weil sie ihn die ganze Zeit fasziniert beobachtet hatte. Sie fand den schimpfenden, leicht erröteten Oberarzt so scharf in dem Moment. Seine Halsschlagader pulsierte richtig und sie hätte am liebsten zugebissen, aber da war er schon wieder zu seiner Patientin verschwunden. In den Kreissaal durfte Schwester Gaby dann nicht wieder zurück. Stattdessen saß sie den ganzen Nachmittag im Schwesternzimmer über seinen unbearbeiteten Akten. Strafarbeit nannte er das. Konzentrieren konnte sie sich kaum darauf, weil sie ständig an ihn denken musste. Sie hatte so gehofft, er würde noch mal bei ihr im Stationszimmer vorbeischauen, aber er hatte es nicht getan. Stattdessen war Dr. Kaan irgendwann aus dem EKH verschwunden. Das hatte ihr Schwester Sabine erzählt, die ihn kurz zuvor noch in der Umkleide gesehen hatte. Medhi war gegangen. Ohne sie! Traurig und frustriert war Gaby dann später allein nach Hause gefahren. Sie wollte sich schon betrinken - zwei Rotweinflaschen hatte sie schon auf den Couchtisch gestellt -, doch dann hatte es plötzlich gegen einundzwanzig Uhr an ihrer Wohnungstür geläutet. Und als Gaby sah, wie Medhi lässig und unheimlich sexy an der Wand vor ihrer Tür lehnte, da hätte sie ihn am liebsten angesprungen und die Klamotten vom Leib gerissen, aber das hatte er dann anschließend selbst übernommen. Es war eine so unglaublich wilde und zügellose Nacht gewesen. Sie wusste überhaupt nicht, was mit ihm los war. Als hätte jemand den Löwen aus dem Käfig gelassen, der nun gierig seine Beute verschlang. Sonst überließ er doch immer ihr die Initiative, aber diesmal ließ er sich die Führung nicht aus der Hand nehmen. Und sie hatte es genossen. Jede einzelne Minute dieses Liebesmarathons. Gaby dachte grinsend, dass sie wohl nicht die Einzige im Haus gewesen war, die in dieser Nacht kein Auge zumachen konnte. So laut wie sie geschrieen hatte, aber es musste einfach raus, dieses unglaubliche, wahnsinnige Gefühl, das er aus ihr herausgekitzelt hatte. Das war mit Abstand der beste Sex, den sie jemals gehabt hatte und sie hatte schon viel Sex in der Vergangenheit. Ob es ihm wohl genauso ging? Sie seufzte leise vor sich hin, als sie sich jedes einzelne Detail der vergangenen Nacht ins Gedächtnis rief. Verträumt blickte sie ihn an. Jeden Millimeter dieses starken, muskulösen, maskulinen Körpers prägte sie sich ein. Gaby legte sich auf seinem Bauch. Sie wollte ihn einfach nicht loslassen. Nie wieder! Sie wollte ihn ganz nah spüren, ihn riechen, seinen Herzschlag hören. Sie positionierte ihren Kopf an sein Herz und schloss ihre Augen. Gaby liebte den Klang dieses Herzens, das gleichmäßig schlug und welches sie nur allzu gerne für sich selbst beanspruchen würde. Ihres hatte sie ihm schon vor langer Zeit geschenkt, auch wenn er von diesem Glück noch nichts ahnte. Zärtlich strich sie ihm über seine muskulöse Brust. Durch ihre sanften Berührungen wachte auch Medhi so langsam auf. Er öffnete vorsichtig seine Augen und wusste für den ersten Moment nicht, wo er war. Doch dann sah er die langen braunen Haare seiner Stationsschwester auf seinem Brustkorb liegen. Er musste unweigerlich lächeln. Er wusste auch nicht warum. Noch ein paar Stunden zuvor wäre er am liebsten wieder aus ihrer Wohnung geflüchtet. Medhi war mitten in der Nacht wach geworden. Er hatte geträumt, aber nicht von der Frau, die gerade auf ihm lag, sondern von IHR, von der Frau, von der er gestern noch gedacht hatte, er wäre auf dem besten Weg, sie endlich zu vergessen. Aber nach dem peinlichen Zwischenfall im Badezimmer hatte sie sich wieder still und heimlich in seine Gedanken geschlichen. Und diese Tatsache verwirrte ihn umso mehr. Er konnte doch nicht immer noch in sie verliebt sein? Aber was war es dann? Er hatte es nicht mehr länger in der Wohnung ausgehalten, als er die beiden im Bad gehört hatte. Er war eindeutig eifersüchtig gewesen. Aber das durfte er doch nicht sein. Marc war doch sein bester Freund. Gestern hatte er ihm noch gesagt, wie sehr er den beiden ihr Glück gönnte und wie sehr er sich für die beiden freute, dass sie endlich glücklich vereint waren. Und er hatte diese Worte auch wirklich ernst gemeint. Hatte er sich vielleicht doch aus Selbstbeschiss wieder nur etwas vorgemacht? War er deshalb so schnell zu Gaby gefahren und war über sie hergefallen, weil er einfach nur vergessen wollte? Ausgerechnet zu Gaby, die ihn vor zwei Tagen noch an den Rande eines Herzinfarktes gebracht hatte! Aber es war wie ein Rausch gewesen. An vieles, was letzte Nacht passiert war, konnte er sich nicht mehr erinnern, obwohl er überhaupt nichts getrunken hatte. Der Oberarzt erinnerte sich nur noch daran, dass er gegen halb fünf wach geworden war, er wieder diesen Fluchtinstinkt gespürt hatte wie schon vor ein paar Tagen nach seiner ersten Nacht mit ihr, aber dann hatte sich Gaby plötzlich zu ihm herumgedreht, hatte sich eng an ihn gekuschelt und dann konnte er nicht mehr fliehen, aber nicht, weil sie ihn so fest umklammert hatte und er sich nicht von ihr befreien konnte, nein, vielmehr weil er sich plötzlich wieder gut fühlte. Es fühlte sich gut an, sie im Arm zu halten und nicht allein zu sein. Wäre er zurück in die WG gefahren, wäre er jetzt wieder einsam und allein in seinem winzigen Zimmer aufgewacht, hätte seine besten Freunde nebenan gehört und hätte sich wieder unendlich unglücklich gefühlt. Mit einem Schlag wurde Medhi bewusst, dass ihm Gaby wirklich gut tat, auch wenn sie manchmal oder besser gesagt sehr oft wie eine Furie sein konnte, aber er hatte die wilde Furie gestern gebändigt und nun schmiegte sie sich wie ein Kätzchen an ihn und es fühlte sich einfach nur gut an. Medhi konnte also nicht anders, als zu lächeln. Und das sah auch die junge Krankenschwester, die sich nun aufrichtete und ihn verträumt anblickte...

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22.03.2010 09:56
#460 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

G (strahlt glücklich): Guten Morgen!
M (lächelt verschlafen): Na du! Gut geschlafen?
G (verträumt): Wie im Himmel!
Äh Gaby... nicht zu viel schmachten! Was denkt der denn dann?

Oh sie ist ja richtig süß heute Morgen.
M (überrascht): Ehrlich?
G (grinst ihn frech an): Wenn man so einen Gott neben sich liegen hat, auch kein Wunder.
M (räuspert sich verlegen): Äh...was soll ich denn jetzt davon halten?
G (haucht verführerisch): Dass du göttlich warst.
M (errötet): Oh! Äh...
Wie süß, er ist ganz verlegen! Aber das ist nun mal die Wahrheit, Medhi.
G: Da musst du überhaupt nicht verlegen sein!
M: Bin ich auch gar nicht. Nur... äh...
Was soll ich denn dazu sagen? Meint sie das wirklich ernst?
G (streicht zärtlich über seine Brust): Hat dir das noch nie eine Frau gesagt, Medhi?
M (peinlich berührt): Äh... um ehrlich zu sein, äh... nein!
Der Arme! Elende Banausen! Ihr wisst ja gar nicht, was ihr verpasst. Aber Pech gehabt, der gehört jetzt mir. Mein persönlicher Sexgott!
G (lächelt): Dann wird es mal Zeit!
Oh Gott!

Gaby grinste ihn verführerisch an, schmiegte sich noch enger an ihn und begann zärtlich mit ihren Lippen wieder über seinen Oberkörper zu wandern...

M (verwirrt): Äh... was wird das?
G (blickt ihn kurz anzüglich an u. küsst ihn dann weiter): Wonach sieht es denn aus?
Sie... sie will schon wieder? Wow! Äh... ich weiß echt nicht, was ich sagen soll. Oooohhh! Es tut so gut, ihre Küsse zu spüren. Ich will mehr!
M (grinst verschmitzt): Du kannst wohl nie genug kriegen, was?
G (funkelt ihn an): Nein! Von dir nicht!
Oh! Im Ernst? Bin ich wirklich so gut?
M (errötet): Äh... aber wir müssen doch...
G (kommt mit ihren Lippen näher): Im Moment müssen wir nur das hier.

Und schon verschloss Gaby seinen Mund mit einem atemberaubenden, leidenschaftlichen Kuss, der auch bei Medhi wieder alle Hemmungen fallen ließ. Es kam wieder Sturm auf im Kragenowschen Schlafzimmer. Minuten später lagen die beiden erschöpft und schwer atmend nebeneinander. Gaby wollte die Gunst der Stunde nutzen, in der ihr Geliebter noch nicht ganz wieder da war, um mit ihm zu reden. Sie drehte sich zu ihm herum, um ihm besser in die Augen sehen zu können, räkelte sich an ihn und kraulte zärtlich seine Brust...

G (mit Unschuldsmiene): Du, wegen gestern?
M (noch leicht abwesend): Hmm? Was denn?
G: Sorry, dass ich da so ausgerastet bin im Kreissaal. Ich weiß doch auch nicht, was da mit mir los war. Ich war wahrscheinlich noch irgendwie ... naja... äh... bei dem Abend zuvor.
Das habe ich mir schon gedacht.
M (schaut sie an): Verstehe!
G: Ich werde mich auf Arbeit jetzt zurückhalten, ok?
Ist auch besser so. Noch mehr Ärger mit ihm kann ich echt nicht riskieren.
M: OK! Ich denke auch, dass wir es im EKH nur bei einem kollegialen Verhältnis belassen sollten.
Nicht dass es wieder zu so peinlichen Zwischenfällen kommt. Gott sei dank konnte ich Frau Sideropolus wieder beruhigen. Wenn die zum Chef gegangen wäre... Nicht auszudenken... Aber der Junge ist ja dann gesund zur Welt gekommen.
G: Hmm! Und was das andere Verhältnis betrifft...
M (grinst): Was denn?
Medhi! Will der jetzt mit mir spielen oder was wird das?
G (schaut ihm tief in die Augen): Das weißt du ganz genau.
M (blickt sie verschmitzt an): Weiß ich das?
Oh Gott, wenn er weiter so kuckt, dann fall ich ihn gleich wieder an. Er ist so unwiderstehlich! RRRRRRRRRR!!!!
G: Meeedhi! Oder warum liegst du hier in meinem Bett?
M (gespielt nachdenklich): Hmm .... weiß nicht! Keine Ahnung, wie ich hierher gekommen bin. Aber das Bett musste doch noch mal getestet werden. Wegen der Reklamation und so.
Medhi! Er will wirklich spielen! Hmm... kann er haben. Da steh ich drauf.
G (grinst anzüglich): Ach ja? Hmm... das sollte auch in Zukunft regelmäßig einer Inspektion unterzogen werden.
Sie ist so sexy und unheimlich scharf, wenn sie so spricht. Ich könnte schon wieder. Was ist nur los mit mir?
M (lacht): Ach? Inspektion also, hmm?
G (lacht ebenfalls kurz, wird dann aber schnell wieder ernst): Genau! Aber da ist trotzdem noch die eine Sache, die geklärt werden müsste.
Scheiße! Die Sache mit Maria. Und schon ist die Stimmung im Keller. Sie ist noch sauer! Naja auch kein Wunder. Ob sie jetzt wieder zuschlägt? Aber sie ist doch so süß im Moment. Aber sie ist ja schon manchmal ziemlich unberechenbar. Das macht mich irgendwie an. Oh Gott, mir ist echt nicht mehr zu helfen.
M (zögerlich): Du meinst...?
Genau das meine ich, Medhi. Auch wenn wir jetzt wieder im Bett gelandet sind, heißt das noch lange nicht, ich hätte das mit der Gewitterziege vergessen. Das muss ja auch noch irgendwie geklärt werden. Also Gaby, setz ihn diesmal nicht unter Druck, sonst rennt er wieder ängstlich weg, wahrscheinlich gleich zu ihr. Nee, das darf ich nicht riskieren. Ok, dann erweitern wir eben unseren Affärenstatus. Mal sehen, was er davon hält.
G (fällt ihm ins Wort): Bitte lass mich ausreden ja! Ich meine eigentlich, dass wir neue Regeln aufstellen sollten.
Oje, was soll ich denn jetzt davon halten? Hmm... sie meint wahrscheinlich so etwas wie, Finger weg von Dr. Hassmann, sonst spürst du wieder die Faust Gottes oder Schlimmeres. Hilfe! Irgendwie hab ich jetzt doch Angst! Hat sie mich etwa nur in Sicherheit gewogen und schlägt jetzt umso gewaltiger zu?
M (leicht beunruhigt): Neue Regeln? Wegen...?
G (unterbricht ihn): Nicht nur wegen dem Fremdvögeln, Medhi!
Äh und das heißt jetzt was?
M (schluckt): Gaby, ich weiß, du hast gesagt, ich soll mich entscheiden,....
G (unterbricht ihn erneut): Wenn du dich im Moment nicht entscheiden kannst, dann... äh... ich akzeptiere das. ... Ich versuche es zumindest irgendwie. .... Du kannst machen, was du willst. Wir sind nicht zusammen und... äh... so wie es jetzt ist, ist das schon ok. Das Überraschungsmoment ist ja auch ganz aufregend.
M (perplex): Überraschungsmoment?
Also wenn du so unerwartet hier aufkreuzt, ist das schon irgendwie aufregend. Und du hattest so eine unglaubliche sexuelle Ausstrahlung. Ich weiß auch nicht. Einfach unwiderstehlich.
G (lacht): Na du verstehst schon, also äh... letzte Nacht.
M: Verstehe! Aber du musst schon wissen, dass ich... also ich will dir wirklich nicht weh tun, also... was... äh... du weißt schon ... betrifft.
Ich versuche es zumindest zu verstehen. Einfach Tatsachen ignorieren und darauf konzentrieren, dass er zu mir gekommen ist. Freiwillig! Das ist doch schon der erste Schritt zu mehr.
G (schaut ihn ernst an): Das weiß ich doch. Ich komm damit klar. Ich habe nur eine Bedingung, ich will nichts davon mitbekommen, ok.
Oh Gott, Gaby, was redest du denn da? Das hältst du niemals auf Dauer aus. ... Aber ich muss, sonst ist er weg und das halte ich noch weniger aus.

Heißt das jetzt, dass sie mir erlaubt, äh... also mit Maria...? Oh...

M (verunsichert): Ähm... wenn du meinst! Aber bitte denke nicht, dass ich...
G (fällt ihm ins Wort): Schon gut Medhi, du musst mir wirklich nichts erklären ja. Du bist ein freier Mann und wenn du Spaß haben willst, dann hol ihn dir. Ich... ich... ich hab da wirklich ... äh... kein Problem damit.
Gaby, das ist Selbstbeschiss!!! Natürlich hast du ein Problem damit! ... Aber was soll ich denn sonst machen? Ich will ihn nicht verlieren.
M (überrascht): Ehrlich?
Ok, Gaby Kragenow, Augen zu und durch. Das Überraschungsmoment liegt noch auf deiner Seite. Einen Trumpf hast du noch. Mal sehen, was er jetzt davon hält?
G: Ehrlich! Naja und falls ich auch mal äh... du verstehst schon... also ... äh Lust bekomme, dann ... äh... wie soll ich sagen? Äh.... Gleiches Recht für alle!

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22.03.2010 16:46
#461 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

M (schaut sie schockiert): Was?
Sie meint doch nicht etwa...? Nee oder?

Uhh... es wirkt! Er ist verunsichert. Juhu!!!

G: Naja die Regeln gelten ja für uns beide.
M (leicht irritiert): Wie meinst du das jetzt? Dass du... äh... dass du auch andere Männer treffen willst?
Aber das kann sie doch nicht ernst meinen?
G (blickt ihn durchdringend an in der Hoffnung auf eine Reaktion seinerseits): Hast du ein Problem damit?
Oh bitte, sag ja! Verbiete es mir! Sag, dass ich die Einzige für dich bin, dass du mich liebst, dass du mich mit niemanden teilen willst und... Gaby, eh nicht gleich übertreiben ja!
M (völlig verwirrt): Äääähhh... neiiiin! ... *räusper* ... Wieso sollte ich auch? Äh... du... du bist ja auch frei und so.

Naja das ist schon irgendwie komisch zu wissen, dass sie vielleicht mit anderen Männern..., aber ich kann ihr das ja auch nicht verbieten. Wieso sollte ich auch? Sie hat alles Recht der Welt. Sie hat es mir ja auch zugestanden. Wir sind nicht zusammen. Das ist ja alles unverbindlich und so. Jeder darf machen, was er will. ... Oh Gott, was rede ich hier eigentlich? Vor allem, was mache ich hier eigentlich? ... Ich weiß es nicht. Das fühlt sich alles irgendwie komisch an. Wieso habe ich eigentlich so ein seltsames Ziehen in der Magengegend?

G (grinst in sich hinein): Eben!
Hmm... er stottert nervös! Juhu! Heißt das jetzt, dass es ihm doch nicht passt oder wie? Genau das wollte ich damit erreichen!
M (hakt zögerlich nach): Hast du da äh... schon jemand im Auge?
Oh! Sag bloß, er ist tatsächlich eifersüchtig? Wie toll ist das denn?!
G (schaut ihn eindringlich an): Interessiert dich das wirklich?
Natürlich! Keine Ahnung warum.
M (verlegen): Äh nur so.
Hmm... klingt schon irgendwie eifersüchtig oder? Hach... wieso kann er keine eindeutigeren Signale senden? Dieser Mann ist echt ein Mysterium. Mal einfühlsam und zärtlich, dann wieder so geheimnisvoll und wild und machomäßig, dann wieder verlegen und schüchtern wie ein kleiner Schuljunge... Du verwirrst mich, Medhi Kaan, weißt du das eigentlich?
G: Aha! Weißt du, im Moment ist da eigentlich niemand weiter, aber das kann sich ja jederzeit schnell ändern. Man lernt jemanden kennen, spürt diese sexuelle Spannung und dann... du verstehst schon... muss die eben auch entladen werden.
Oh Gott! Sie will das wirklich oder?
M (schluckt): Äh... da hast du schon Erfahrungen drin oder?
Oh, ich hab ihn am Haken! Gratulation Gaby, das war eindeutig die richtige Taktik!
G (grinst): So die ein oder andere.
Das hab ich mir schon gedacht. Ihrer Anziehungskraft kann man(n) ja auch nur schwer entkommen.
M: Verstehe!
G: Enttäuscht?
M (stammelt): Was? ... Äh... Neiiiin! Wieso auch?
G: Weiß nicht, du schaust so komisch.
Und er ist doch eifersüchtig! Ich krieg dich schon noch rum, Medhi. Ganz bestimmt! Alle Anzeichen sprechen dafür. Du hast die blöde Kuh doch schon fast vergessen oder? Und wenn nicht, helfe ich da gerne noch nach.
M: Äh... ist alles in Ordnung.
Gott, Medhi reiß dich mal zusammen. Was ist denn mit dir los? ... Keine Ahnung! Das Gespräch entwickelt sich irgendwie gerade in eine ganz komische Richtung.
G (grinst triumphierend): Na dann hätten wir das ja auch geklärt. Und nebenbei bemerkt, kann ich im Moment eh nicht genug von dir kriegen, also...

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22.03.2010 23:36
#462 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

M (schaut sie überrascht an): Was echt?
G (streichelt sanft über seine Brust): Wieso die Zweifel?
M (errötet): Ach ich weiß doch auch nicht.
G: Medhi, du solltest wirklich langsam mal diese Selbstzweifel abstreifen. Das hast du doch gar nicht nötig.
M (verlegen): Äh... danke. Ich bin das halt nicht gewohnt, also äh...
G: Was?
M: Na diese direkte Art und dass man mir halt äh... so was sagt und so.
Der Arme! Was für ignorante blöde Schnepfen! Selber Schuld, wenn ihr diesen tollen Kerl wegschmeißt. Der gehört jetzt mir. Und ich gebe ihn nie wieder her.
G: Du solltest wirklich öfters mal Bestätigung bekommen, Medhi.
M (unsicher): Wie... wie meinst du das jetzt?
G (schmiegt sich an ihn und flüstert ihm verführerisch ins Ohr): Dass du ein fantastischer Liebhaber bist und ich noch nie so wahnsinnig tollen Sex hatte.
Oh Gott! Meint sie das ernst? Wow! Also das hat mir wirklich noch keine gesagt.
M (sprachlos u. knallrot im Gesicht): ....
G: Hat es dir jetzt die Sprache verschlagen?
M (räuspert sich verlegen): Äh... Meinst du das ernst?
Oje, er hat ja wirklich Komplexe, was seine Sexualität betrifft. Muss sich ändern. Und ich bin ihm dabei gerne behilflich.
G (verrucht): Soll ich es dir beweisen?
Oh Mann, die Frau macht mich echt wahnsinnig!
M (lächelt): Äh... wenn du mich so lieb fragst, wie kann ich da nein sagen.
G (grinst): Eben!
M: Ich... ich... fand die letzte Nacht auch... äh... also alle Nächte mit dir...
G (haucht ihm ins Ohr): Unglaublich?
Jaaaaa!!!! Mach das noch mal! Oh Gott, ich hab überall ne Gänsehaut. Was machst du nur mit mir, Gaby?
M (schaut ihr in die Augen): Ja, irgendwie schon.
G (verführerisch): Wir können da gerne noch mal ansetzen, wenn du willst?
Oh Gott! Das wäre dann das wievielte Mal diese Nacht?
M (aufgeregt): Du... du willst noch mal, aber...
G (krabbelt auf seinen Schoss u. richtet sich auf): Kein aber! Wenn ich sage, ich will, dann will ich auch. Das ist auch so eine Bedingung unseres Vertrages.
Wahnsinn! Wie soll ich denn diesem verführerischen Angebot widerstehen? Diese Frau ist echt unglaublich! Ich kann ihr nicht widerstehen. Es geht einfach nicht. Sie ist so was von scharf und heiß und sexy. Ich will dich, Gaby! Jetzt!
M (grinst): Ach? Ist das so?
G (verführerisch): Teste es doch aus!
Oh Mann!

Anstatt ihr eine Antwort zu geben, richtete sich Medhi ebenfalls auf, umfasste ihre Taille mit seinen starken Händen, zog sie ganz nah an sich heran, gab ihr einen leidenschaftlichen Kuss auf den Mund und drehte sie anschließend auf den Rücken. Er wollte gerade mit seinen Lippen tiefer wandern, als plötzlich sein Handy klingelte...

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23.03.2010 10:10
#463 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

G (nörgelt): Scheiße! Lass es klingeln und mach weiter!
M (richtet sich auf): Und wenn es wichtig ist?
G (zieht ihn wieder zu sich herunter): Ich bin jetzt wichtiger!
M (löst sich wieder von ihr): Ich muss trotzdem rangehen! Wie spät ist es eigentlich?
Scheiße verdammt, ich will dich endlich spüren, Medhi. Ich halt das nicht mehr aus.
G (lässt ihren Kopf genervt aufs Kopfkissen fallen u. murmelt): Kurz nach acht!
M (springt plötzlich vom Bett auf u. läuft hektisch durchs Zimmer): Was? Scheiße Gaby, ich hab Dienst!
G (setzt sich aufrecht aufs Bett u. schaut ihn verwundert an): Wieso das denn? Es ist Sonntag! Da hast du doch nie Dienst.
M (zieht seine Boxershorts an): Ja, eigentlich schon, aber ich habe den Dienst getauscht, weil ich doch morgen umziehe.
Was morgen schon? Scheiße! Ich will nicht, dass du da hin ziehst. Nicht zu ihr!
G (enttäuscht): Du ziehst morgen schon um?
M (sammelt seine Klamotten zusammen): Ja! Die wollen morgen die Möbel liefern und ich muss.... Scheiße, wo ist jetzt das verdammte Handy?
G: Lass doch das blöde Handy! Es hat doch schon aufgehört zu klingeln.
M: Ich muss trotzdem schauen, ob es die Klinik war. ... Ah, da ist es ja.

Medhi angelte sein Handy aus seiner Jeanshose. Er schaute aufs Display. Es war nicht die Klinik, sondern Maria, die gerade angerufen hatte. ... Scheiße! ... Und schon spürte er wieder einen leichten Hauch von Schuldgefühlen in sich hochkommen. Während er sich schnell anzog, beobachtete Gaby ihn sichtlich enttäuscht...

M (lächelt sie an): Ich... ich muss jetzt los!
G: War es doch die Klinik?
M (lügt): Äh ja!
Scheiß Saftladen! Ich will nicht, dass du jetzt gehst. Ich will bei dir bleiben, Medhi! Hmm... warum eigentlich nicht...
G: Ich komm mit!
M (blickt sie verwundert an): Aber du hast doch erst heute Nachmittag wieder Dienst.
Wie süß! Er kennt meinen Dienstplan!
G (grinst verschmitzt): Na und? Ich hab mich nun mal auf einen Sonntag mit dir gefreut, also!
Oh!!! Das ist schon irgendwie süß von ihr. Aber das geht doch nicht!
M: Äh... und unsere Regeln? Also wegen der Trennung von Beruflichem und Privaten.
G (lacht): Keine Angst, ich fall schon nicht im Büro über dich her.
Auch wenn ich es gerne tun würde.

Schade! ... Mehdi, eh geht’s noch? Willst du doch noch erwischt werden? Oder hast du schon vergessen, was vorgestern war? ... Nein, wie auch, das werde ich wahrscheinlich nie wieder vergessen.

M: Das hoffe ich ja wohl.
G (grinst anzüglich): Gib’s zu, das hat dir schon gefallen oder? So der Reiz des Verbotenen he?
Oh Gott! Eh ich bin da fast gestorben ja! Und du bist Schuld! Hach... was machst du nur mit mir, Gaby?
M (leicht errötet): Äh ... kein Kommentar!
Also doch! Er fand das doch geil! Sonst hätte er ja wohl kaum einen hochbekommen?
G (zwinkert ihm zu): Schade! Also warum ich mitkomme, das hat überhaupt nichts mit dir zu tun.
Also nur indirekt!

Ich glaube ihr kein Wort!

M (grinst): Ach?
G: Ich habe es meinem Chef noch nicht gesagt, aber ich bin gestern nicht mit den Akten fertig geworden.
M (Stirn runzelnd): Ach? Na da muss ich wohl mal ein ernstes Wort mit ihm reden was? Was fällt dem eigentlich ein, dir so viele schwere Akten auf den Tisch zu schmeißen.
G (funkelt ihn an): Das hab ich mich auch gefragt. Ich wollte schon den Betriebsrat informieren.
M (lacht): Oh! Hmm... da müssen wir wohl später die Akten zusammen durchgehen was?
Ja, ja, ja!!!!
G (grinst): Genau das wollte ich erreichen.
Du Biest! Kann mir mal jemand verraten, wie ich diesen Tag überleben soll, wenn ich die ganze Zeit daran denken muss, wie wir...? Oh Gott! Also das mit der Trennung von Beruflichem und Privaten wird echt ein harter Kampf werden. Scheiße! Wie soll ich ihr nur widerstehen. Sie will doch bestimmt nicht nur Akten bearbeiten. Also ich nicht! ... Äh...das hab ich jetzt nicht wirklich gedacht oder?
M (geht zur Tür u. dreht sich noch einmal um): Soso! Also ich bin jetzt fertig! Wenn du mit willst, musst du dich schon beeilen.
G: Hey, ich kann in fünf Minuten fertig sein.
M: Das will ich sehen.
G (blickt ihn herausfordernd an): Medhi, du solltest mich niemals unterschätzen.
Äh ja, das hab ich schon gemerkt.

Ohne ein weiteres Wort zu sagen, sprang die Krankenschwester aus dem Bett, schnappte sich ein paar Klamotten und verschwand schnell im Badezimmer. Keine fünf Minuten später stand sie auch schon fertig gestylt und geschminkt an der Wohnungstür. Medhi war wirklich schwer beeindruckt. Gaby lächelte ihn provozierend an, gab ihrem überraschten Oberarzt noch einen überwältigenden Kuss, der ihm fast die Knie weg brechen ließ und hielt ihm nun grinsend die Tür auf...

G: Ich dachte, du hättest es eilig.
M (verwirrt): Äääähh ja!

Und schon waren sie zur Tür hinaus. Zusammen fuhren die beiden zur Klinik. Immer wieder blickte Gaby während der Fahrt verstohlen zu ihrer wieder aufgefrischten Affäre hinüber, die sich bei ihr überhaupt nicht wie eine Affäre anfühlte, sondern eher doch wie ein fester Freund, auch wenn er es selbst vielleicht noch nicht so empfand, aber Gaby konnte ja hartnäckig sein. Medhi würde es schon irgendwann einsehen müssen, dass sie die Richtige für ihn war, dachte die bis über beide Ohren verliebte Frau. Bis dahin würde sie eben weiterhin die heimliche Geliebte spielen, die nun zwei Straßen eher ausstieg, damit auch niemand im EKH etwas von ihrem kleinen Tête-à-Tête mitbekam...

Lorelei Offline

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23.03.2010 17:43
#464 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallöchen! Ich habe den Eindruck, dass ihr euch jetzt schon ganz schön auf die Konstellation Medhi und Gaby eingeschossen habt. Na mal sehen, was die Zukunft so bringt. Aber erst einmal genug davon. Ich habe jetzt etwas ganz Feines für euch. Mir ist aufgefallen, dass es in letzter Zeit keine Fahrstuhlszene von mir gab. Muss sich dringend ändern. Et voilà, hier habt ihr sie. Zurücklehnen, Zartbittertafel zur Hand nehmen und genießen! Eure Lorelei




Etwa zur selben Zeit betrat ein verliebtes Pärchen den Fahrstuhl des Elisabeth-Krankenhauses. Der junge Mann konnte kaum die Hände von seinem attraktiven Gegenüber lassen und die junge blonde Frau konnte nicht genug von seinen feurigen Küssen bekommen. Er drückte schließlich den Stoppknopf und der Aufzug hielt abrupt an. Sie schaute ihm tief in die Augen, als er sich bereits an ihrer Jacke zu schaffen machte....

G: Marc, das ist jetzt nicht dein Ernst?
M (streift ihr die Jacke von der Schulter u. grinst sie an): Und ob!
G (wehrt sich, als er beginnt, ihre Bluse aufzuknöpfen): Marc, wir sind im Aufzug!
M (küsst ihr offen gelegtes Dekolleté u. nuschelt): Isch mir durschausch bewusscht.
G: Wenn uns jemand sieht!
Wenn er nicht bald damit aufhört, werde ich noch schwach. Meine Knie sind schon ganz weich, ich breche gleich zusammen... Hilfe! ... Ooooohhh Marc, nicht aufhören!
M (schaut kurz auf u. küsst sie dann weiter): Ich hab den Stoppknopf gedrückt. Wer sollte uns also hier sehen können, hmm?
Da hat er schon Recht. Aber... aber... wir können doch nicht... Oooooohhhh!
G (legt den Kopf in den Nacken u. genießt seine Berührungen): Weiß nicht. Wir wollten doch nicht mehr im.... Wir könnten doch ins...
M (fällt ihr ins Wort u. presst sie an die Wand): Bis dahin halte ich es aber nicht mehr aus.
Oh Gott! ... Maaaaaaaarc!!! ... Ich... glaube... ich...bin...dann...mal...weg!

Ihre Bluse fiel schließlich zu Boden und Marc machte sich mit seinen warmen Lippen bereits an ihrem Hals zu schaffen, ihrem wunden Punkt, an dem sie immer alles um sich herum vergaß. Wie auch dieses Mal....

G (schließt die Augen u. stöhnt leise): Maaaarc!!!
Na also, geht doch!
M (grinst): Was denn?
G (genießt seine zarten Berührungen in vollen Zügen): Mmmmhhh.... Du kannst wohl nie genug bekommen, was?
Von dir nicht! Du bist die Vorspeise, der Hauptgang und die Nachspeise in einem! Mmmmhh... ich will dich, Haasenzahn.
M (wandert mit seinen Lippen ihren Hals empor): Nö! Ich könnte dich im Moment auffressen, weißt du das?
Hach... wie süüüüß!!!! Ich dich auch.

Oh sie riecht so gut! Und wie sie schmeckt... Mmmhhh...
G (öffnet ihre Augen u. schaut ihn überrascht an): Oh! Und ich dachte, nach DER Nacht sind deine Reserven aufgebraucht.
Was?
M (löst sich abrupt von ihrem Hals u. schaut sie empört an): Bitte? Das wirst du nie erleben, Haasenzahn.
Natürlich! Jetzt ist er beleidigt. Och der Arme! Hmm... da muss ich ihn wohl noch ein bisschen aufstacheln! Hihi!!!!
G (grinst): Ach? Und wer hat mich heute Morgen regelrecht angefleht, dass wir endlich schlafen sollten.
Was? Boah, du Luder!!! Gar nicht wahr!!!
M (schmollt): Das hab ich nicht!
G (lacht): Oh doch, das hast du! Soll ich dich an deinen Wortlaut erinnern? Hmm... „Stopp! Erbarmen, Haasenzahn! Ich kann echt nicht mehr! Lass uns endlich pennen!“ Oder wie war das noch gleich?
Das ist niiiiiieeee passiert!!!
M (kratzt sich am Kopf): Äh... da musst du dich wohl verhört haben!
G (kichert): Natürlich!
Na warte! Niemand macht sich über Gottes siebten Akt lustig! Das muss bestraft werden!
M: Halt die Klappe!

Und schon verschloss der attraktive Chirurg das Plappermäulchen seiner bildschönen Assistenzärztin mit einem atemberaubenden Kuss. Sekunden später versanken die beiden in einer anderen Welt. Der Fahrstuhl des EKH blieb für die nächste halbe Stunde außer Betrieb, was sowohl Patienten als auch Krankenhausmitarbeiter verärgert zur Kenntnis nehmen mussten, die schließlich den Weg ins Treppenhaus suchten. Besonders genervt darüber, dass der Aufzug mal wieder streikte, war der Oberarzt der Gynäkologe, der eh schon viel zu spät zur Arbeit erschienen war.... Scheiße! Wieso braucht das Drecksteil ausgerechnet heute so lange? Mist verdammter! ... fluchte er leise vor sich hin. So bemerkte er auch nicht, wie sich eine attraktive Frau von hinten heranschlich und ihm plötzlich ins Ohr hauchte....

Lorelei Offline

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24.03.2010 09:55
#465 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Guten Morgen an diesem wunder....wunderschönen Frühlings- oder fast Sommertag! Ihr denkt also, das ist Maria, hmm? Na schaumer mal! Was den Fahrstuhl betrifft, liebe Pinklady 166, der Techniker ist unterwegs, er braucht aber noch ne Weile. Hach... so viele Frühlingsgefühle im EKH! Image and video hosting by TinyPic Wo das noch hinführt? Image and video hosting by TinyPic Erst mal viel Spaß mit dem nächsten Teil mit unserem unersättlichen persischen Schah! Eure Lorelei



G (lächelt ihn an): Und ich dachte, du wärst schneller.
M (zuckt kurz zusammen u. grinst sie nun verschmitzt an): Und ich dachte, du hättest gemerkt, dass ich die langsame Tour bevorzuge.
Wow, Medhi! Also heute gehst du echt ran! Da steh ich drauf. Oh am liebsten würde ich dich... Aber wir sind nun mal in der Klinik. Also zusammenreißen! ... Wie denn, wenn er wieder so rattenscharf aussieht?
G (grinst anzüglich u. flüstert ihm ins Ohr): Ja, das habe ich eindrucksvoll gemerkt, aber deine schnelle Tour ist auch nicht von schlechten Eltern.
Oh Gott, ich steh kurz davor, wieder über sie herzufallen. Sie ist so scharf und... Wahnsinn! ... Beherrsche dich, Kaan! Du bist schließlich in der Klinik! ... Weiß nicht, ob ich das kann.
M (strotzt vor Stolz): Ach?
G (streicht ihm kurz unbeobachtet über den Rücken, was bei ihm eine Gänsehaut hervorruft): Wolltest du dich in der Klinik nicht zurückhalten?
Nein, halt dich nicht zurück! Lass uns schnell im Fahrstuhl verschwinden! Ich will dich jetzt und hier! ... Wann kommt das Drecksteil denn endlich?

Fällt mir echt schwer! Am liebsten würde ich sie... Medhi, halt dich ja zurück! Nicht dass es wieder so blöd endet wie vorgestern. Wenn es nur nicht so verdammt heiß im Moment hier wäre. ... Wo bleibt eigentlich dieser beschissene Fahrstuhl?

M (schließt sie mit einer Hand ein, die er gegen die Wand presst u. grinst sie frech an): Mach ich doch!
Das merke ich! Am liebsten würdest du mich doch hier... Oh ja! Lass dich treiben, Medhi!
G (lacht u. flüstert leise): Ach, und wieso machst du mich dann schon wieder an, so als ob du mich gleich im Aufzug vernaschen wolltest?
Hmm... schöner Gedanke! Wenn der Aufzug nur endlich mal kommen würde. ... Aber ich kann doch nicht schon wieder? Ich muss mich endlich zusammenreißen. Nicht hier in der Klinik! ... Also stark bleiben Kaan, auch wenn sie noch so heiß ist! Hier geht einfach nicht!
M (grinst): Tja, da muss ich dich leider enttäuschen. Der kommt wohl heute nicht mehr.
Schaaade!!! Aber es gibt doch noch so schöne andere Plätze hier.
G (zwinkert ihm anzüglich zu): Ich hoffe doch, du kommst heute noch mal.
Oh Gott! Ihre verruchte Stimme, das macht mich fertig.
M (schluckt schwer): Gaaaby!
G (grinst): Was denn?
M (flüstert ihr leise ins Ohr): Nicht hier!
Also was er gleich wieder denkt? Er kann mir nicht widerstehen. Juhu!!!
G (lacht): Ich habe eigentlich gemeint, ob du heute Abend wieder mit zu mir kommst?
Oh! Hmm... warum eigentlich nicht.
M (grinst): Vielleicht!
G (strahlt): Das deute ich jetzt mal als ein ja! Also... wir sehen uns!
Juhu! Er kommt mit. Ich bin im Himmel!
M: Ja! Bis dann.

Schwester Gaby befreite sich aus der Umklammerung ihres Oberarztes, zwickte ihm unbeobachtet in seinen äußerst knackigen Hintern und verschwand schnell im Treppenhaus. Medhi stöhnte leise auf... Seufz... Hach... was machst du nur mit mir, Gaby? ... Er schüttelte grinsend den Kopf, fuhr sich aufgeregt durch die Haare und blickte wieder gebannt auf die Anzeige des Fahrstuhls, die noch immer keine Veränderung anzeigte. Nachdem er jetzt bereits ganze zehn Minuten vergeblich auf den Aufzug gewartet hatte, nahm Medhi schließlich ebenfalls die Treppe...

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24.03.2010 14:43
#466 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Währenddessen im Aufzug...

Gretchen und Marc lagen erschöpft und schwer atmend eng umschlungen auf dem Boden. Der Oberarzt grinste seine Lieblingsassistenzärztin verschmitzt an....

M: Wie war das noch gleich? Wer kann nie genug kriegen?
G: Maaarc!
M: Sag es!
G (grinst): Das hättest du wohl gerne, was?
M: Jep!
Das ist doch offensichtlich, wie scharf du auf mich bist, Haasenzahn.
G (will aufstehen): Marc, wir sollten jetzt wirklich....
M (hält sie zurück): ... gleich die nächste Runde starten. Einverstanden!

Noch bevor Gretchen etwas darauf antworten konnte, bedeckte Marc ihren Mund wieder mit einem leidenschaftlichen Kuss und machte sie damit mundtot. Und schon hatte sie auch nichts mehr dagegen. Stürmisch kullerten sie über den Boden des Fahrstuhls, als ein Geräusch sie abrupt wieder in die Realität zurückholte. Es war sein Handy, das hartnäckig zu klingeln begann....

Boah, welcher Idiot wagt es...?
M (löst sich genervt von ihr): Scheiße!
G (küsst seinen Hals u. nuschelt): Lass es klingeln!
M (grinst): Da hat wohl wirklich jemand noch nicht genug, hmm? Na dann!

Und schon küsste er sie wieder stürmisch, doch das Klingeln hörte einfach nicht wieder auf. Gretchen stieß ihren Freund schließlich unsanft von sich runter...

M (blickt sie entsetzt an): Au! Hey, was soll denn das jetzt?
G (hält ihn auf Abstand): Vielleicht solltest du doch rangehen. Wir sind schon spät dran. Wenn es ein Notfall ist.
M (wandert mit seinen Lippen wieder ihren Hals hoch): Tzz... das hier ist auch ein Notfall!
G (grinst): Och, wie süß! Aber im Ernst! Marc, wir sind im Dienst. Wenn mein Vater....
Och menno! Die mit ihren Prinzipien! Na gut, sie hat ja Recht. Wenn der uns hier erwischt, dann hat es sich wahrscheinlich ausgefranzt und am Ende verbietet er ihr noch, zu mir zu ziehen. Nee, das darf ich nicht riskieren. Kann sie ja immer noch in der Mittagspause im Ostflügel vernaschen. Jo, da freu ich mich drauf!
M (grummelig): Na schön! Aber wehe es ist nicht wichtig. Dann kannst du aber was erleben.
G (grinst): Was denn?
Also die Frau ist echt unberechenbar. Erst will sie, dann wieder nicht und jetzt doch oder was?
M: Haasenzahn!
Hihihi!!! Er ist genervt. Och wie süß! Aber lieber nicht weiter provozieren, sonst will er vielleicht in der Mittagspause nicht in unser orientalisches Märchenreich mitkommen. Das darf ich nicht riskieren.

Dr. Meier krabbelte schließlich zu seiner Hose und fischte sein klingelndes Handy heraus. Er lehnte sich an die Wand und nahm genervt ab...

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25.03.2010 09:26
#467 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

M (schreit ins Handy): WAS IST, VERDAMMT?
S (zuckt am Tel. im Stationszimmer erschrocken zusammen): D...D...Dr. Meier, wo ... wo ... bleiben Sie denn? Die Visite... äh....
M (verdreht die Augen u. lässt den Kopf hängen): Saaabine!

Auch Gretchen ließ ihren Kopf hängen. ... Na super! Das war’s dann also! Schaaaade! ... Sie stand schließlich auf und suchte ihre Klamotten zusammen. Marc schaute ihr sichtlich enttäuscht zu, als sie sich wieder anzog, während Schwester Sabine ihm ein Ohr abkaute....

M: Ja...mein Gott... nicht gleich in Panik verfallen! Sind ja gleich da. ... Ja, die Frau Doktor auch.... Das geht sie nichts an. .... Na gleich. .... Gleich wie jetzt! ....

Gretchen grinste ihn schadenfroh an. ... Also manchmal ist Sabine schon eine Plage! Aber ich liebe es, wenn er sich so aufregt. Wenn seine Halsschlagader so pulsiert und... ach, er sieht schon wieder so scharf aus! Ich würde am liebsten in seinen Hals beißen. ... Marc warf ihr nur einen „Lass dein blödes Grinsen stecken!“-Blick zu und versuchte weiterhin, Sabine endlich abzuwimmeln... Boah, kann die nicht endlich mal ihre Klappe halten? Wieso haben wir hier eigentlich Empfang im Fahrstuhl? Sonst könnten wir hier noch... Hach... Verdammt, Haasenzahn soll aufhören, so zu kucken. Ich würde sie am liebsten... Boah, Stasi-Sabsi, Schnauze halten! Eh die Frau kann nerven ohne Ende und sie merkt es nicht mal. Blöde Kuh! ...

M: .... Ja doch! .... Visite vorbereiten, aber zz! .... In fünf Minuten! ... Ja, ich bin schon im Haus! Und wenn Sie nicht endlich... Geht doch!

Völlig genervt legte Dr. Meier schließlich auf...

M (flucht u. schaut gequält zu seiner Liebsten): So ne blöde Kuh echt!

Gretchen beugte sich zu ihrem nackten Oberarzt herunter.... Er hat ganz dringend ganz viel Liebe verdient!

G (streicht zärtlich über seine Wange): Och, du armer Schatz!

Marc packte sie am Arm und zog sie zu sich runter. Er hielt sie fest im Arm und gab ihr mehrere kleine Küsschen, erst auf den Mund, dann die Wange, die Nase, ihre Augen und wanderte schließlich zu ihrem Ohr...

M (haucht ihr ins Ohr): Wer hat eigentlich gesagt, dass du dich wieder anziehen sollst?
Er ist unersättlich, echt!
G (lacht): Hmm... ich könnte mir vorstellen, dass mein Chef es gar nicht gerne sieht, wenn ich eine halbe Stunde zu spät zum Dienst erscheine.
M (grinst verschmitzt): Ich sag dir mal was. Dein Chef würde es viel lieber sehen, wenn du dich nackt in seine Arme stürzt.
Gott, ist der heute wieder süß!!! Ich könnte ihn auffressen. Aber nein, wir sollten wirklich langsam mal... Wenn er mich nur nicht immer wieder küssen würde... Ich kann dann nicht mehr klar denken und... Ich muss ihn endlich zur Räson bringen, sonst wird das heute gar nichts mehr mit dem Arbeiten. Obwohl ich da ja eigentlich auch nichts dagegen hätte. Hihi!!!
G (löst sich grinsend aus seiner Umklammerung): Aber das würde doch schon sehr an sexuelle Belästigung grenzen oder?
Boah, du Biest! Na warte!
M: Du Luder!
G (funkelt ihn an): Ja, du... du....
M (fällt ihr grinsend ins Wort): Jetzt bin ich aber mal gespannt? Hmm... hammergeiler Typ, Sexiest Man Alive, Macho, Casanova, Sexgott,...
G (lacht u. tippt ihm mit dem Finger auf die Nase): Spinner!
M (verschränkt gespielt beleidigt die Arme): Das ist aber nicht gerade nett.
G (steht auf): Marc, ich glaube, jetzt ist wirklich genug. Wir sind echt spät dran. Wenn wir die Visite nicht rechtzeitig machen, schaffen wir es nicht pünktlich zur Hüft-OP von Herrn Kramer und dann steht der ganze OP-Plan wieder auf dem Kopf.
M (seufzt laut): Seit wann spielst du dich hier eigentlich als Chef auf?
G (grinst ihn frech an): Na wenn der nur das Eine im Kopf hat. Irgendwer muss ja hier einen klaren Kopf behalten, hmm.
M (eingeschnappt): Boah!
1:0 für Gretchenhausen! Hihi!
G (reicht ihm die Hand, um ihn hochzuziehen): Marc, komm schon! Wir müssen wirklich los. Sabine springt sonst im Dreieck.
M (bleibt auf dem Boden sitzen): Macht sie das nicht immer.
G: Sehr witzig.
M: Du Spielverderberin! Aber nach der OP, da könnten wir doch....
G (grinst wohl wissend der Anspielung): Jaaa?
M (lacht): Du hast schon verstanden! Ich bring was zum Essen mit.
Juhu!!! Ich freu mich!!!
G (zwinkert ihm verführerisch zu): Och, mir reicht eigentlich schon der Nachtisch!
Haaaaaasenzaaaahn!!!! Du sexsüchtige kleine Tigerin. Gut, wenn du das willst, dann gibt es eben heute einen scharfen Nachtisch!
M (lacht): Wirklich? Na dann! Da freut sich aber der große Dr. Meier!
G (verdreht die Augen): Maaarc!

Grinsend stand Dr. Meier schließlich doch endlich auf und zog sich an. Dr. Haase richtete noch einmal ihre Kleider und ihre Haare im Spiegel. Dann drückte sie den Stoppknopf und der Aufzug setzte sich wieder in Gang. Aber der junge Oberarzt ließ es sich trotzdem nicht nehmen, seine süße Freundin noch einmal zärtlich zu küssen. Als der Fahrstuhl schließlich den dritten Stock erreichte und sich die Türen öffneten, schob er sie knutschend in den Gang der Chirurgie, wo die beiden prompt gegen jemanden stießen, der vor dem Aufzug gewartet hatte. Die beiden Verliebten öffneten erschrocken ihre Augen, lösten sich voneinander und drehten sich zu der Person herum...



Na wer das wohl ist? Bin gespannt auf eure Vorschläge. Zu gewinnen gibt es wie immer nichts außer einem neuen Teil meiner kleinen feinen Geschichte! Eure Lorelei

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25.03.2010 23:09
#468 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallo zusammen! Dann löse ich jetzt mal auf. Herzlichen Glückwunsch Kate und Vanny! Er ist es! (@ Kate: dann sind wir beide wohl diese Woche die Rateköniginnen, was?!) Ach und für all diejenigen, die auf den scharfen Nachtisch warten, der ist leider aus! Sorry! Trotzdem viel Spaß mit der neuen Episode. Liebe Grüße. Lorelei



... Scheiße! ... dachten beide im ersten Moment. Vor ihnen stand ein über beide Backen grinsender Prof. Mayer, auch als Olivier Meier bekannt, seines Zeichens Vater von Deutschlands heißesten, jüngsten und besten Oberarzt. Er sprach das junge Liebespaar, das langsam rote Wangen bekam, schließlich an...

O (grinst die beiden verschmitzt an): Nanana, nicht so stürmisch, ihr zwei Turteltauben! Ich brauche meine Rippen noch!
M (peinlich berührt): Dad!
G (errötet): Olivier!
O: Ihr wart das also, die den Fahrstuhl so lange blockiert habt, he?
Oh nein, wie peinlich! Olivier denkt doch jetzt...? Natürlich denkt der das! Das ist doch offensichtlich.
M (knöpft den letzten Knopf seines Hemdes zu u. stammelt nervös): Äh... ja... also... äh... d...der bleibt öfters mal stecken und... äh...
O (glaubt ihm kein Wort u. grinst weiterhin): Natürlich!
M (blickt leicht panisch zu G): Jaaa, das tut er! Nicht wahr, Gretchen?
Oh, wenn er mich schon Gretchen nennt, dann muss es ihm schon peinlich sein. Ist es mir ja auch. Was er jetzt wohl von uns denkt? Oh Gott! Ich brauche sofort ganz dringend ein Mäuseloch! Oder vielleicht auch zwei? Marc will vielleicht auch eins.
G (blickt betreten zu Boden): Äh ja... äh... der ... der ist stecken geblieben.
Das nimmt er uns nie ab!

Das tat er in der Tat nicht. Olivier lachte nur. Er konnte sich sehr wohl denken, was wirklich hinter den Stahlmauern des Aufzuges vorgefallen war, denn die beiden Ärzte standen wie ertappte Schulkinder vor ihm, schauten beide verlegen zu Boden und tappten mit den Füßen nervös auf und ab. Marc versuchte, die Fassung wieder zu finden und gab sich betont cool. Und das konnte er am besten, wenn er die Oberarztmaske wieder aufsetzte, die ihm immer Sicherheit und das nötige Selbstbewusstsein gab.....

M (räuspert sich): Äh... was... was machst du eigentlich hier? Hat man dir nicht Bettruhe verordnet?
O: Ja schon, ich wollte mir nur mal kurz die Beine vertreten.
M: Ach?
Oder übersetzt: die Krankenschwestern hier abchecken!
G (hat sich mittlerweile auch wieder etwas beruhigt u. schaut ihn besorgt an): Du solltest wirklich liegen bleiben, Olivier. Mit so einer Verletzung ist nicht zu spaßen.
O: Nun macht euch mal nicht gleich ins Hemd. Ich bin Arzt. Ich weiß, was ich mir zumuten kann.
M (zieht die Augenbraue hoch): Wirklich?
G (besorgt): Aber deine Rippen?
O (schaut sie liebevoll an): Die sind gut gestützt. Und meine Beine funktionieren noch ganz gut.
M: Lass das mal lieber den Oberarzt entscheiden.
O (grinst): Ja, hab ich ja auch. Ich ...
M (fällt ihm ins Wort u. fuchtelt mit dem Zeigefinger vor ihm herum): Nanana! Hier auf der Station bin immer noch ich der Oberarzt ja und der sagt, du gehst jetzt sofort zurück auf dein Zimmer. Die Visite geht gleich los.
O (lacht): Ach wirklich? Ich warte schon seit einer halben Stunde darauf.
Upps! Scheiße!
M (fährt sich nervös durch die Haare): Äh ja, was kann ich denn für den bescheuerten Fahrstuhl.

Marc schaute zu Gretchen, die immer noch beschämt von einem Bein auf das andere trat und den Fußboden studierte...

M (energisch zu G): So äh... Haasenzahn, Sabine wecken und Visite vorbereiten, aber zackig ja!
Da is er wieder! Der knackige Oberarsch ruft und der Haase hoppelt! Juhu! Ich liebe es!
G (grinst ihn verschmitzt an): Natürlich, Herr Doktor Meier!

Die junge Assistenzärztin ignorierte seinen harschen Oberarztton, gab ihm überraschenderweise einen kleinen Kuss auf den Mund und verließ grinsend die beiden Meier-Männer, die ihr verwundert hinterher blickten. Marc konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen... Die Frau ist echt unglaublich. Erst schüchtern und verlegen, weil Dad uns... naja äh... war ja auch offensichtlich oder ... und dann wieder die selbstbewusste, toughe Ärztin, die sich nimmt, was sie will. Oh Mann, da steh ich drauf. Freu mich schon auf die Mittagspause in unserem Liebesnest. Diesmal entkommst du mir nicht, du heißes Luder. ... Olivier musste schmunzeln, als er sah, wie sein Sohn seiner Freundin verliebt hinterher schaute und anscheinend gerade ins Träumen verfiel...

O: Sag mal, Junge, wird hier auf deiner Station auch mal gearbeitet oder werden hier nur Beziehungen gepflegt?
M (noch abwesend Gretchen hinterher blickend): Was? Hä?
O: Was sagt eigentlich dein Chef dazu, dass du hier ne halbe Stunde zu spät auftauchst und dann jungen, attraktiven Assistenzärztinnen verträumt hinterher starrst?

Peinlich berührt blickte Marc nun seinem Vater direkt ins Gesicht, der ihn immer noch verschmitzt angrinste... Scheiße, hab ich etwa schon wieder geträumt? Haasenzahn, verdammt, was machst du nur mit mir? Ausgerechnet vor ihm! Der denkt sich doch jetzt auch wieder seinen Teil oder? Ich muss endlich wieder die Kontrolle über mein Gefühlszentrum erlangen, sonst wird das heute wirklich eine peinliche Schicht.

M (kratzt sich verlegen am Kopf): Äh...
O: Sie hat dir ganz schön den Kopf verdreht was?
Oh Mann, ist das wirklich so offensichtlich?
M (stammelt nervös): Also das... das geht dich ja wohl mal gar nicht an ja. Und außerdem hältst du mich hier von meiner Arbeit ab... also ich muss jetzt... äh Visite und so.
O (grinst): Natürlich!
Wie schön, mein Sohn ist also bis über beide Ohren in dieses zauberhafte Wesen verliebt. Ich kann ihn da voll und ganz verstehen. Was für eine Frau! Hach.... Ich freu mich so für ihn. Sie macht ihn glücklich. Er hat keine Bessere verdient.
M: Ich bin dann mal....

In diesem Moment huschte Dr. Kaan hektisch an den beiden vorbei. Das ließ Dr. Meiers Blutdruck sofort wieder nach oben treiben... Na warte, du Arschloch!

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26.03.2010 10:07
#469 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

MM (schreit über den gesamten Flur): Kaan, stehen geblieben!
MK (bleibt stehen u. schaut ihn verwundert an): Was Marc? Ich bin echt spät dran.
MM (geht mit einem bösen Funkeln in den Augen einen Schritt auf ihn zu): Noch mal wegen gestern!
Oh Gott, kommt jetzt doch das Duell im Morgengrauen? Hilfe! Ich hab doch gar keine Waffen dabei.
MK (weicht unsicher einen Schritt zurück): Was? Willst du mir jetzt doch noch eine reinhauen oder was? Bitte! Tue, was du nicht lassen kannst. Ich weiß aber nicht, was deine Süße dann von dir hält, Marc.
Arschloch!
MM (fuchtelt wild mit den Händen vor ihm herum): Eh halt mal den Ball flach ja! Wie hättest du denn an meiner Stelle reagiert?

Hmm... keine Ahnung. Aber ich wäre sicherlich nicht gleich so an die Decke gegangen wie du. Als ob ich was mit Gretchen angefangen hätte... ausgerechnet bei uns in der WG... hallo!?... wo du jederzeit hereinplatzen könntest. Bin doch nicht lebensmüde! ... Äh naja, wobei so in Gedanken da ... Schluss damit, Kaan! Nicht mehr daran denken! Du musst sie endlich vergessen! Hmm... was lenkt ab? ... Gaby! ... Oh ja, das tut sie wirklich. ... Und jetzt komm mal wieder runter, du Gockel. Gretchen liebt dich, verdammt noch mal.

MK (mit ruhiger Stimme): Ich hätte nicht so reagiert, weil ich meiner Freundin vertrauen würde.
Jetzt mach mal hier nicht auf Frauenversteher, du Arschloch. Ich hab schließlich Augen im Kopf und so wie du sie angeglotzt hast, so schaut man nicht seine angeblich nur „beste Freundin“ an. Wenn ich dich noch mal dabei erwische, dann gnade dir Gott! Dann sind wir die letzte Zeit, beste Kumpels gewesen. Ist das klar!
MM (funkelt ihn böse an): Das tue ich auch. Aber dir vertraue ich nicht.
Was? Hat der sie noch alle? Denkst du etwa, ich hab nicht kapiert, dass sie deine Freundin ist? Das weiß ich. Ihr erinnert mich ja jeden verdammten Tag daran. Ich hab das akzeptiert. Mann, das war nur ein kurzer Moment, in dem ich rückfällig geworden bin. Sie war nackt und so wunderschön und... Kaan, Träumen einstellen! ... Ja doch! Das war nur eine sentimentale Erinnerung, mehr nicht.
MK: Bitte? Eh, ich hab dir schon mal gesagt, dass ich nichts mehr von ihr will.
Das glaube ich dir nicht. Du bist doch immer noch in sie verknallt und da kannst du mir noch so oft sagen, dass das nicht so sei oder dass du uns alles Glück dieser Welt wünscht und so nen Scheiß. Du machst genau das, was du mir immer vorgeworfen hast. Selbstbeschiss, mein Lieber!
MM: Das sagst du doch nur so.
Wieso kapiert er das nicht? Ich würde ihm das doch niemals antun. Er ist doch mein bester Freund. Ich hab dich gern, verdammt noch mal, aber das beruht anscheinend nicht auf Gegenseitigkeit, wenn du mir nicht vertraust. Ich hab echt keinen Bock, mir hier ständig deine bescheuerten Vorwürfe anzuhören. Ich hab genug mit mir selbst zu tun, falls du das vergessen hast. Außerdem wartet die Visite auf mich. Also lass mich bloß in Ruhe!
MK: Nein, tue ich nicht. Ich meine das ernst. Ich weiß nämlich, wann ich verloren habe und außerdem habe ich gerade eh genug andere Sachen am Hals, als dass ich mir jetzt wieder wegen ihr Gedanken machen würde.
Ja, schieb du nur deine blöden Puten vor. Da belügst du dich doch auch nur selbst. Von wegen unverbindliche Affären. Du springst doch nur von einem Bett ins Nächste, weil du den Kummer wegen Haasenzahn ertrinken willst oder was weiß ich. Selbstbeschiss!!!
MM: Ja, ja, pfleg du nur deinen Harem, solange du Gretchen in Ruhe lässt.
Arschloch! Warum geb ich mich eigentlich immer wieder mit ihm ab? Gut, dass damit ab morgen Schluss ist. Du kannst mich mal!
MK: Halt bloß deine Klappe ja!
Kriegt der jetzt schon wieder Panik, dass seine Hühnchennummer aufliegt? Idiot! Obwohl mich schon interessieren würde, wie alle darauf reagieren, wenn die erfahren, dass auf der Gyn haremsähnliche Verhältnisse herrschen. Hahaha!!!
MM (hebt beschwichtigend seine Hände): Schon gut! Würde mir ja eh niemand abkaufen, dass du...
MK (fällt ihm aufgeregt ins Wort): Eh noch ein Wort und du fängst dir eine von mir.
Uhh, ja jetzt geht dir der Arsch auf Grundeis was? Arschloch!
O (will eingreifen u. geht einen Schritt auf die beiden Streithähne zu): Äh... worum geht es hier eigentlich?
Upps, scheiße, Dad steht ja hier auch noch rum. Na toll, kommt jetzt ne Standpauke oder was? Kannste dir echt sparen. Kaan ist nicht mehr zu helfen!
MM (faucht ihn an): Das geht dich nichts an. Das ist eine Sache zwischen uns beiden.
O (mit bösem Blick zu MK): Und Sie sind?
Was mischt der sich denn hier ein? Wer ist das überhaupt?
MK (blickt erst verwundert zu MM, dann zu O): Dr. Medhi Kaan, Oberarzt der Gynäkologie. Und Sie, wenn ich fragen darf?
O (reicht ihm vorsichtig die Hand): Prof. Olivier Meier.
Ach du scheiße, das... das ist sein Vater! Hätte mir eigentlich gleich auffallen können, so ähnlich wie die sich sind. Gretchen hatte Recht. Marc in alt!
MK (überrascht): Oh! Sie sind...?
MM (zeigt mit der Hand auf O): Jep! Darf ich vorstellen... mein Vater!
MK (lächelt freundlich u. schüttelt O die Hand): Es freut mich, Sie kennen zu lernen.
O (verunsichert wegen seines plötzlichen Stimmungsumschwungs): Äh ich weiß nicht, ob ich mich auch freuen darf, so wie ihr euch hier gerade anfaucht.
Scheiße! Peinlich!
MM: Äh... lange Geschichte! Also Medhi äh Dr. Kaan ist mein... mein...
Äh was soll das denn jetzt? Will der mir jetzt wegen dem kleinen Zwischenfall mit Gretchen die Freundschaft kündigen oder was? Spinnt der jetzt völlig? Aber nicht mit mir.
MK (fällt ihm ins Wort u. grinst ihn an): ... bester Freund und Kummerkasten, Lieblingskollege und Mitbewohner.
MM (faucht ihn böse an): Zukünftiger Ex-Mitbewohner!
Boah Marc, ich hab’s kapiert ja!
MK (zickt zurück): Ja, aber erst ab morgen.
O (blickt verwirrt zwischen den beiden hin und her): Beste Freunde also!? Das sah mir aber gerade nicht so aus.
Na auch kein Wunder! Wenn Marc mal wieder den eifersüchtigen Gockel raushängen lassen muss! So ein Idiot!

Na wenn der Gigolo immer meine Süße angraben muss! So ein Arsch!

MK (verlegen): Ja, ähm so kleine Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten erhellen ja bekanntlich die Freundschaft oder so.
Der spinnt ja!
O (zu MM): Ach? Marc, also irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass du im menschlichen Umgang noch sehr viel lernen musst.
Was? Geht’s noch? Der ist ja schlimmer als Haasenzahn!
MK (lacht): Das haben Sie genau richtig erkannt, Herr Professor.
MM (blickt empört von dem einen zum anderen): Bitte? Also das ist ja wohl....
O (unterbricht ihn): Also so wie du mit deiner Freundin und deinen Freunden umgehst.
MK: Das sag ich auch immer!
MM (eingeschnappt): Wird das jetzt eine Verschwörung oder was?
MK (grinst): Nö! Vielleicht ein anderes Mal. Bin wirklich spät dran. Ich muss weiter. ... (zu O) ... Hat mich gefreut! ... (im Gehen zu MM) ... Marc!
O (freundlich): Ja, hat mich auch gefreut, Dr. Kaan.
MM (blickt ihm beleidigt nach): Ja, ja, ja. Wir sprechen uns noch.
Komm du mir nach Hause!

Hab dich auch lieb, Marc!


Medhi winkte seinem Freund noch kurz zu und war im nächsten Moment auch schon in der Umkleide verschwunden. Olivier blickte seinen Sohn verwundert an...

O: Äh... was war das denn gerade?
M (kratzt sich am Kopf): Nichts!
Er muss ja schließlich nicht alles wissen. Warum auch? War ja eigentlich auch nichts weiter.
O (zieht die Augenbraue hoch): Nichts? Also wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich behaupten, du warst eifersüchtig.
Eh wieso unterstellt mir das eigentlich jeder? Ich bin nicht eifersüchtig! Und auf diesen oberpeinlichen, frauenverschlingenden, drittklassigen Möchtegern-Casanova schon mal gar nicht. Dass das mal klar ist!
M (schmollt): Bin ich nicht!
O: Wirklich? Was hat es denn mit diesem Dr. Kaan und Gretchen auf sich?
Nichts verdammt!
M (blockt ab): Eh ich will wirklich nicht darüber reden ja. Außerdem gibt es da auch eigentlich gar nichts zu bereden.
O (skeptisch): Und wegen nichts machst du ihm hier so eine Szene?
Mann, er hat es ja auch nicht anders verdient. Sonst kapiert er das ja nie. Mein Haasenzahn gehört zu mir.
M: Wieso interessiert dich das denn so? Kann dir doch eigentlich egal sein, was ich mit meinen Freunden zu klären habe.
O: Ich bin dein Vater! Mich interessiert, was in deinem Leben passiert.
M: Eh wir haben uns noch nicht mal zwei Tage wieder. Da musst du auch noch nicht gleich alles über mich wissen.
O (blickt ihn liebevoll an): Würde ich aber gerne.
Ehrlich? Äh... ich weiß echt nicht, was ich davon halten soll? Außer Haasenzahn und Medhi hat sich doch noch nie jemand für mein Leben interessiert. Selbst meiner... ach auch egal! Im Moment hab ich echt keinen Bock auf noch so ne Seelenbeichte. Es reicht wirklich jetzt.
M (überrascht): Echt?
O (lächelt): Natürlich!
M (wieder ruhiger): Hör mal, also das mit Medhi, das ist echt kompliziert und eine lange Geschichte. Ich erzähl dir das vielleicht irgendwann mal, wenn ich etwas mehr Zeit habe. Aber ich muss jetzt auch los. Sonst bekomm ich wirklich noch einen auf den Deckel.
O: Gut! Ich will dich nicht von deiner Arbeit abhalten. Aber wenn du mal ne ruhige Minute hast, können wir ja nen Kaffee trinken gehen oder was hältst du davon, wenn du mir deinen Arbeitsplatz zeigst? Ich würde mich wirklich sehr freuen.
M: Äh... naja weiß nicht. Interessiert dich das wirklich?
O: Ja natürlich! Oder hast du vergessen, dass ich auch Chirurg bin.
M: Nein, natürlich nicht. Äh...ok! Mal sehen! Wenn ich es einrichten kann.

Dr. Meier wollte sich gerade von seinem Vater verabschieden, als er sah, dass aus der anderen Richtung eine Person mit schnellen Schritten auf ihn zu gestürmt kam.... Scheiße! Das hat mir gerade noch gefehlt. ...



Es ist wieder Ratezeit! Viel Spaß beim Knobeln! Liebe Grüße und danke an meine Kommentatoren. Ihr seid die Besten! Eure Lorelei

Lorelei Offline

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26.03.2010 17:38
#470 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallo ihr Ratefüchse! Dann löse ich jetzt mal auf. Der eine oder andere hatte Recht. Glückwunsch! Irgendjemand muss sich ja mal darum kümmern, dass heute auch noch gearbeitet wird. Die armen Patienten! Viel Spaß! Eure Lorelei



... und keine fünf Sekunden später stand Prof. Haase auch schon vor seinem besten Oberarzt und Schwiegersohn in spe und dessen Vater....

F (sichtlich sauer): MEIER!!!! Wieso bist du noch nicht bei der Visite?
Scheiße!
M (plötzlich klein mit Hut): Äh... Herr Professor! Also... äh... das war so...
O (fällt seinem Sohn ins Wort): Es gab Probleme mit dem Aufzug.
F (blickt verwundert zu dem ihm unbekannten Mann): Bitte? Schon wieder? Auch das noch! Und Sie sind?
M (rappelt sich wieder u. zeigt mit Stolz auf seinen Vater): Franz, ähm... darf ich vorstellen, das ist mein Vater... Prof. Dr. Dr. Olivier Meier... oder Mayer oder wie auch immer! ... Dad, das ist mein Chef und Gretchens Vater, Prof. Dr. Franz Haase!
F (schaut verwundert erst zu M, dann zu O): Oh!
O (reicht ihm freundlich die Hand): Olivier Meier! Freut mich, Sie kennen zu lernen, Herr Prof. Haase. Ich habe schon sehr viel von Ihnen gehört.
Schleimer!
F (lächelt freundlich u. gibt ihm die Hand): Oh, ja, ich auch von Ihnen, Herr Professor. Meine Tochter schwärmt ja richtig von Ihnen.
M (verunsichert): Was?
O: Das kann ich gerne zurückgeben. Ich bin auch sehr beeindruckt von Ihrer talentierten Tochter.
M (peinlich berührt): Dad!
F (stolz): Ja, Margarethe hat meine Hände. Und sie lernt ja auch von meinem besten Oberarzt, nicht wahr, Dr. Meier?
Peeeiiiinnnliiich!!! Ich rutsche gleich aus auf der Schleimspur hier, echt.
M: Äh ja.
F: Ich wollte eigentlich Ihren Sohn und meine Tochter zu einem Kaffee einladen, aber wenn ihr die Visite noch nicht durchhabt.... (blickt erst zu M, dann zu O) ... Was halten Sie davon, Prof. Meier, wollen Sie mich vielleicht in die Cafeteria begleiten?
Oh Gott, das muss verhindert werden. Peinliche Familienzusammenführungen, wie ich die hasse. Wer weiß, was der ihm erzählt? Oh Gott, bitte nicht, Franz! Hilfe!
M (will etwas sagen, kommt aber nicht zu Wort): Aber...
O: Gerne! Ich habe meinen Sohn schon viel zu lange von seinen Pflichten abgehalten.
M: Äh...
F: Gut! Ich kann Ihnen ja anschließend auch noch die Klink zeigen, wenn Sie wollen. Sie scheinen ja schon wieder ganz fit zu sein.
O (lächelt): Danke! Der Verdienst Ihrer Tochter!
M (reißt die Augen auf u. starrt ihn verdutzt an): Bitte?
Eh Dad muss nun wirklich nicht gleich so übertreiben ja.
O (lächelt seinen Sohn an): Marc, musst du nicht so langsam zur Visite? Ich habe ja jetzt jemanden gefunden, der mir die Klinik zeigt.
Na toll, ist wohl doch nicht zu verhindern. Scheiße! Naja, so entkomme ich wenigstens der blöden Fragerei vom Professor.
M (verabschiedet sich): Äh ok, na dann. Bis später.

Marc ging schnellen Schrittes Richtung Büro, drehte sich aber davor noch einmal kurz um und sah nur noch, wie Franz mit seinem Vater im Aufzug verschwand.... Na toll! Der schleimt sich auch bei jedem ein echt! Muss wohl ne Familienkrankheit sein oder so. Gut, dass ich dagegen immun bin.

Lorelei Offline

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27.03.2010 13:38
#471 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallöchen! Heute nur ein Teil von mir, dafür aber in XXL und es gibt etwas fürs Auge (so im letzten Drittel!). Also zurücklehnen, Vollmilchschoki bereithalten und einfach genießen! Viel Spaß! Eure Lorelei




Dr. Medhi Kaan war inzwischen hektisch in die Umkleide gestürmt. Was er dabei aber nicht bedacht hatte, war, dass vielleicht schon jemand in dem Raum sein könnte und so war es dann auch. Dr. Gretchen Haase zog sich dort nämlich gerade um und stand plötzlich nur in Rock und BH vor ihrem Ex-Freund, der sie nun verträumt angrinste. Und auch dieses Mal ließ ihn der Anblick der bildschönen Frau nicht kalt. ... Oh Mann! Wie soll ich sie denn vergessen, wenn wir uns immer in solchen Situationen begegnen? Sie ist sooooo schööööööön! Hach...Träum...Seufz...Hmm.... Gretchen hielt sich peinlich berührt ihren Kittel vor ihren entblößten Oberkörper. Ihre Wangen hatten ein zartes Rosa angenommen. ... Oh Gott, nicht schon wieder! Warum gibt es hier eigentlich keine getrennten Umkleiden? Müsste ich mal Papa vorschlagen. Aber dann... hmm... dann müsste ich ja auf den Anblick meines nackten Oberarztes verzichten! Hmm... eine äußerst schwierige Entscheidung! ... Medhi drehte sich schließlich gentlemanlike um, aber das süße Grinsen blieb auf seinem Gesicht bestehen. Die blonde Ärztin schnappte sich ein rosa T-Shirt und ihre weiße Arzthose aus dem Spind und zog sich schnell um. Dabei sprach sie ihren besten Freund schließlich auch an...

G (verlegen): Also wir haben wohl jetzt peinliche Situationen gepachtet oder?
MK (lacht): Hmm... ja scheint so. Gut, dass Marc noch draußen mit seinem Vater quatscht.
Der wäre sicherlich wieder völlig ausgerastet! Das Gespräch eben hat mir schon gereicht.
G (überrascht): Oh! Die reden immer noch?
MK: Ja!
G: Toll! Ähm... du kannst dich übrigens wieder umdrehen. ... Und hast du ihn kennen gelernt?
MK (dreht sich zu ihr um u. öffnet seinen Spind): Ja, er hat ihn mir gerade eben vorgestellt. Ist schon nett.
G (lächelt): Ja, das ist er.

Dr. Maria Hassmann betrat in diesem Moment das Zimmer und schaute die beiden befreundeten Ärzte argwöhnisch an.... Jetzt hängen die schon wieder zusammen? GGGGGRRRR! Was grinsen die denn so? Wie ich es hasse! Aber nichts anmerken lassen, Maria. Bloß keine peinliche Eifersuchtszene! Hier sind wir nur Kollegen. Also! ... Die brünette Oberärztin öffnete ihren Spind, hängte ihre Jacke mit einem Kleiderbügel auf und holte ihren Kittel heraus. Neugierig wandte sie sich ihren beiden Kollegen zu....

MH: Wer ist nett?
G (dreht sich um): Oh hallo Frau Dr. Hassmann!
MK (dreht sich ebenfalls überrascht zu MH um): Oh Maria? Hab dich gar nicht kommen gesehen. Hallo!
Wenn er die ganze Zeit den Haasen anhimmelt auch kein Wunder! GGGGRRRR!!! Bleib ruhig, Maria!
MH (leicht beleidigt): Schon klar! Und wer ist nun nett?

Die Neurologin zog ihren Kittel an und strahlte Medhi jetzt mit ihrem verführerischsten Lächeln an, der schüchtern zurücklächelte....

MK: Äh ... Marcs Vater.
MH (erstaunt): Oh, der hat einen?
G (funkelt sie an): Natürlich!
Was denkt die denn?
MH: Sagt bloß, das ist dieser Charmebolzen, der gerade mit dem Professor in den Aufzug gestiegen ist?
MK (verwirrt): Charmebolzen?
Hihi!!! Die Meier-Aura schwirrt schon durch das ganze Haus. Na wenn da nicht die ein oder andere Frau schwach wird. Es scharwenzeln aber auch verdächtig viele Schwestern in letzter Zeit in der Nähe seines Zimmers herum. Sogar Schwester Stefanie hat sich seit Monaten mal wieder auf die Chirurgie getraut. Was hier nur los ist?
G (lacht): Ja, das muss er wohl gewesen sein
MH (schwärmt): Hätte nicht gedacht, dass der Meier so nen attraktiven Vater hat.
MK (verunsichert): Attraktiv? Du... du findest den attraktiv?
MH (lacht; hält MK im Blick): Ja, schon ne süße Sahneschnitte. Ein bisschen alt vielleicht, aber hat sich schon gut gehalten. Man sagt ja, dass manche Männer erst im Alter so richtig anziehend werden. Seht euch Sean Connery oder George Clooney an!
MK (schluckt): Was?
Sahneschnitte? Anziehend? Clooney?
G (lacht): Da hast du Recht. Und flirten kann der, aber was sag ich da, ein Meier eben.
MK: Bitte?
MH (lacht): Verstehe!
Oh Gott, noch einer von der Sorte! Rette sich, wer kann! Hätte ich mir ja gleich denken können, dass das ein Meier ist, so wie der mir auf die Brüste geglotzt hat. Aber charmant war er schon. Ja, das hat mich dann schon etwas irritiert. Naja, Marc Meier kommt wohl eher nach seiner Mutter. Uhhhaaa, schrecklicher Gedanke!
G (schwärmt): Er ist auch Chirurg, einer der Besten der Welt sogar.
Großer Gott!!! Dann rennen ja jetzt wirklich zwei von der Sorte hier rum. Das ist ja nicht zum Aushalten.
MH (verdreht die Augen): Wirklich? Oh Gott! Daher sein riesen Ego, was?
G: Äh... vielleicht. Also das Talent muss er schon von ihm geerbt haben.
Tzz... wen interessiert’s. Also mich nicht! Hier gibt es definitiv noch eine viel heißere Sahneschnitte! Und an der möchte ich jetzt gerne mal naschen. Mmmhhh...

MH (blickt verträumt zu MK): Soso! ... Und Medhi, schön geschlafen?
Scheiße! Äh... Ja nix anmerken lassen, Kaan!
MK (schwitzt): Äh...
Oh Gott! Wenn sie das erfährt, dann bin ich geliefert! Ablenken! Aber wie?

Was hat er denn? Wieso ist er denn plötzlich so nervös? Hat er etwa von mir geträumt? Vielleicht ein erotischer Traum? Hmm... wenn der so heiß war wie der Traum, den ich letzte Nacht hatte! Hihi! Oh Gott, aber er sieht ja heute auch wieder zum Anbeißen aus. Die enge Jeans, wo sein knackiger Hintern so richtig gut zur Geltung kommt, und der eng anliegende Pullover! Man sieht richtig seine Brustmuskeln. Ob er trainiert? RRRRRRRR!!! Heiß!!! ... Kann die blöde Kuh nicht endlich mal verschwinden? Ich will mit Medhi alleine sein.

G (grinst): Na wenn er nach der Standpauke von Marc gestern überhaupt schlafen konnte.
Oh nein, bitte nicht, Gretchen! Sag es ihr nicht! Das gibt doch bestimmt auch Ärger. Ich bin so im Arsch echt! Ich will hier weg!
MK (leicht panisch): Was? Gretchen bitte...
MH (neugierig): Oh, was war denn los?
MK (fuchtelt wild mit den Armen): Äh nix!
MH (zieht die Augenbraue hoch): Nichts?

So wie du reagierst, war da definitiv was. Hat der sich mit dem Meier wieder nen peinlichen Hahnenkampf geliefert oder was? Wegen IHR? GGGRRRR!!! Eh, der muss endlich aus dieser beschissenen WG raus. Kein Wunder, dass die da immer wieder aneinander geraten, so eifersüchtig wie der Meier auf ihn ist. Echt peinlich! Hätte nicht gedacht, dass der so einer ist. Naja wahrscheinlich hat sie ihn zu so einem gemacht. Armes Schwein!

G (grinst sie provozierend an): Marc hat mich und Medhi nackt im Bad erwischt.
MH (blickt entsetzt zu G, dann zu MK): WAAAS? D...da...das ist nicht euer Ernst, aber... aber...
Das kann nicht sein?! Und das sagt die mir hier mitten ins Gesicht. Ich bring sie um!

Sieh mal einer an. Sie ist eifersüchtig! Also doch! Sie ist in ihn verknallt! Wie schön!
G (lacht): Keine Sorge. Das war nur ein Missverständnis. Das nächste Mal schließe ich auch die Tür ab, Medhi. Versprochen!
Gott sei dank! Ich hab schon wieder das Bild vor Augen, wie sie in der Wanne... Medhi, verdammt, lösch es endlich! ... Ich versuch es ja, aber es hat sich nun mal ins Langzeitgedächtnis gebrannt. Scheiße!
MK (peinlich berührt): Äh ja.
MH (angesäuert): Das will ich ja wohl hoffen.
Sonst macht der sich doch gleich wieder Hoffnungen. Muss ihn dringend wieder von ihr ablenken!

Im selben Moment huschte Gaby Kragenow in die Umkleide, blieb vor ihrem Spind stehen und blickte in die Runde.... Och nee, nicht die!!! Das kann doch nicht wahr sein. Die ertrage ich nicht am frühen Morgen. Und wieso kuckt Medhi schon wieder so, als hätte man ihn bei irgendetwas erwischt? Was geht hier vor sich?

GK (neugierig): Wer hofft was?
Scheiße! Die hat mir gerade noch gefehlt. Wieso hab ich eigentlich nie Glück? Warum müssen die immer im Dreierpack auftauchen. Das macht mich fertig echt!
MK (schaut sie verlegen an): Niemand!
Irgendwas is doch hier wieder im Busch. Wieso hängt der eigentlich immer mit den beiden blöden Kühen zusammen? Ich würde denen am liebsten die Augen auskratzen. Wie die frustrierte Backpflaume ihn schon wieder anhimmelt! GGGGGRRRR!!!! Du kriegst ihn nicht. Niemals! Medhi gehört mir! Er ist letzte Nacht schließlich zu mit gekommen.
GK (zieht skeptisch die Augenbraue hoch):Aha!

Die misstrauische Krankenschwester drehte sich um, öffnete ihren Spind und holte ihren Kittel heraus, den sie schließlich anzog. Sie trat an den Spiegel, der an ihrer Spindtür hing und zog sich ihre Lippen nach. Immer wieder schaute sie verstohlen zu Medhi, der sie ebenfalls schüchtern anblickte. Gretchen zog sich währenddessen auch ihren Kittel über, band ihre Mähne zu einem Pferdeschwanz zusammen und schloss ihren Spind ab, ebenso wie Gaby und Maria. Die drei Frauen blieben an der Tür zum Stationszimmer stehen und beobachteten den attraktiven Gynäkologen, der sich umgedreht hatte und in seinem Spind seine Arztsachen herauskramte. Da er, nachdem die drei Spindtüren zugefallen waren, glaubte, „seine“ Mädels hätten die Umkleide verlassen, zog er sich langsam aus. Den drei Frauen blieb fast die Spucke weg, als Medhi plötzlich nur noch in Boxershorts und einem eng anliegenden, seine Muskeln betonenden, weißen Unterhemd da stand. Gaby, Maria und Gretchen verschränkten grinsend ihre Arme, lehnten sich an die Spinde an - das bemerkte dann auch Medhi, da es ein Geräusch gab - und beobachteten interessiert, wie sich der Oberarzt langsam seine weiße Arzthose hochzog. Alle starrten gebahnt auf seinen knackigen Hintern, der in der engen weißen Hose umso mehr zur Geltung kam. Diese intensiven Blicke im Rücken spürte auch Medhi, der mittlerweile peinlich berührt rot angelaufen war, sich aber nichts anmerken lassen wollte. Er war schließlich ein Mann und dem sollte nun mal nichts peinlich sein. Er zog sich schnell ein weißes T-Shirt über und kramte dann betont lange in seinem Spind. Er hoffte darauf, dass sich seine Gesichtsfarbe dabei wieder normalisieren würde. Aber da er sich gebückt hatte, um in seiner Tasche zu wühlen, starrten die drei, Korrektur vier Frauen - Sabine hatte sich mittlerweile auch zu ihnen gesellt und blickte ebenfalls auf die attraktive Rückenansicht des Gynäkologen - erst recht. Und das hätte nach dem Willen der vier Mädels noch Stunden lang so weiter gehen können, wenn nicht Dr. Meier plötzlich das Zimmer betreten hätte. Er musste sich stark zurückhalten, nicht in lautes Gelächter auszubrechen, als er die vier Frauen an die Spinde gelehnt vorfand, die mit offenem Mund die knackige Rückenansicht seines besten Freundes bewunderten... Äh ich fass es nicht! Das ist nicht wahr oder? Bin ich hier im falschen Film oder was? Und wieso starrt Haasenzahn da auch hin? Geht’s noch? Na wartet!!!

Lorelei Offline

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28.03.2010 11:37
#472 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Guten Morgen! Ich hoffe, ihr habt die Zeitumstellung gut verkraftet. Ihr wollt also den eifersüchtigen Meier, ? Na mal sehen, was sich machen lässt. Viel Spaß mit dem neuen Teil. Ich hoffe, er gefällt euch trotzdem, auch wenn sich Marc Meier jetzt nicht ausziehen wird. Wie ihr da überhaupt draufkommt? Ihr seid schon Marc fixiert oder? Da bietet man euch den schönen Rücken eines attraktiven Halbpersers und ihr wollt nur den Meier. Schönen Sonntag! Eure Lorelei



MM (räuspert sich laut): Äh was ist denn hier los? Piepshow oder was? Visite, aber ZZ! Haaaasenzaaaahn! Saaabine! SOFORT!

Schwester Sabine und Gretchen, beide leicht errötet, zuckten erschrocken zusammen und blickten ihren Chef an, der sie böse anfunkelte und sie mit einem Fingerzeig ins Stationszimmer schickte. Maria und Gaby folgten den beiden. Marc stellte sich nun zu Medhi, der sich mittlerweite erhoben und seinen Spind geschlossen hatte. Er zog sich seinen Kittel an und schaute erleichtert zu seinem Freund. Der hatte sein dreckiges Grinsen aufgesetzt und flüsterte ihm leise zu...

MM: Gib’s zu, Alter! Du stehst doch drauf, der Hahn im Korb zu sein oder?
MK (peinlich berührt u. mit einem zarten Hauch von Rot im Gesicht): Äh...
Irgendwie schon. Hat schon was, wenn die Frauen einen so anstarren.
MM (lacht): Die haben schon gesabbert, sag ich dir.
MK (ungläubig): Was echt?
Bin ich wirklich so gut? Äh...wow! Ich kann das gar nicht glauben.

Eh, ich fass es nicht. Medhi Kaan als Sexualobjekt der weiblichen Belegschaft! Was ist falsch an dieser Aussage?
MM: Ich weiß zwar echt nicht, was die an dir finden, aber ja. Hier war eine Stimmung wie bei den Chippendale’s, nur viel heißer. Fünf Minuten später und die hätten mit BHs geworfen! Was hast du gemacht? Pheromone pur aufgesprüht? Gibt’s die schon in Flaschen? Kann ich eine haben?
Pah! Das war einzig und allein die natürliche Reaktion auf mein attraktives Erscheinungsbild gewesen. Du bist doch bloß neidisch, dass sie dir nicht mehr in Horden hinterherlaufen! Äh... heißt das jetzt, mir laufen die Frauen hinterher? Äh... ich glaube, da muss ich erst mal darüber nachdenken. Quatsch, das ist doch verrückt!
MK: Meier! Halt’s Maul!
Denk bloß nicht, du bist jetzt hier der Allergrößte im Haus ja! Wer weiß, was mit den Weibern los war? Is vielleicht gerade Schlussverkauf im Schuhladen um die Ecke. Das hat überhaupt nichts zu bedeuten. So ist das nämlich.
MM: Schon gut! So viel Aufmerksamkeit biste wohl nicht gewohnt was? Aber eins sage ich dir, meinen Haasenzahn lässt du in Ruhe ja! Das hat überhaupt nichts zu bedeuten, dass sie auch da stand.
MK (grinst): Ach nee? Sag bloß, ihr sind auch die Augen rausgefallen?
Kenn ich ja nicht anders von ihr! Das war vorm Ärzteball doch genauso. Da hab ich auch ganz genau ihre intensiven Blicke gespürt. Gut, dass ich heute nicht die alberne Flugzeugdruckunterhose anhatte. Ja, Superman zieht immer!
MM (hebt seinen Zeigefinger u. tippt damit auf Medhis Brust): Eh ich warne dich ja!
Von wegen er ist nicht eifersüchtig!
MK (hebt beschwichtigend die Hände): Ja doch! Will mir doch deine Rechte ersparen.
MM (grinst): Siehste!

Plötzlich erschien Dr. Haase an der Tür und blickte die beiden tuschelnden Männer verwundert an....

G: Marc, kommst du jetzt endlich? Visite!
MM (genervt zu G): Ja doch! Nur keine Hektik! ... (grinsend u. leise zu MK) ... Na dann noch viel Spaß mit deinem Harem!
Harem? Hä? Also Marcs Witze werde ich wohl nie kapieren. Tzz... Männer!

Medhi funkelte böse zurück. Dr. Meier schnappte sich seine Assistenz am Arm und die beiden verließen zusammen die Umkleide. Auf dem Gang fauchte er sie auch schon an...

MM: Sag mal, geht’s noch!? Was starrst du dem so auf den fetten Arsch?
Oh wie niedlich! Er ist schon wieder eifersüchtig! Aber was seine Frage betrifft, äh... keine Ahnung. Ich konnte irgendwie nicht wegkucken. Ging einfach nicht. Wie damals vorm Ärzteball! Na und? Kucken is ja nicht verboten oder? Und sein Hintern ist ja auch... äh ja... Ich sag mal lieber nichts dazu. Könnte im Nachhinein noch gegen mich verwendet werden.
G (mit Unschuldsmiene): Äh habe ich doch gar nicht!
Ja klar, ich hab dich doch gesehen, Haasenzahn! Dir hing doch schon die Zunge am Boden.
MM (zieht die Augenbraue hoch): Natürlich! Ihr vier standet da wie die Hühner auf der Stange, die auf den wilden Gockel warteten oder so.
Ein Bild für die Götter übrigens. Aber nie hat man einen Fotoapparat dabei, wenn man einen braucht. Ich hätte große Plakate gemacht und die zur Weihnachtsfeier überall im EKH aufgehängt. Das wäre ein Spaß geworden. Medhi als Hahn im Korb! Was stimmt nicht an dieser Aussage?

Wilder Gockel? Hihi! Der wahre Gockel hier ist wohl jemand ganz anderes!

G: Sehr witzig Marc! Und nebenbei bemerkt, Medhis Hintern ist alles andere, aber nicht fett.

Die Assistenzärztin grinste ihn frech an, löste sich von seinem Arm und verschwand schnell im ersten Patientenzimmer. Verwundert blickte Dr. Meier zu Schwester Sabine, die schon eine Weile unbemerkt neben den beiden gestanden hatte und die ihn nun auch nur angriente...

S: Wo sie Recht hat, hat sie Recht.

Die blonde Krankenschwester verschwand ebenfalls in dem Zimmer. Zurück blieb ein sichtlich verwirrter Oberarzt... Äh sind jetzt alle verrückt geworden? Hat der ein neues Aftershave oder was, das alle Hühner des EKH anlockt? Das geht ja mal gar nicht, dass der hier wirklich auf neuen Hengst im Stall macht. Gigolo!!! ... Kopfschüttelnd betrat er nun auch das Krankenzimmer und begann endlich mit der Visite.

Lorelei Offline

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28.03.2010 19:49
#473 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Guten Abend ihr Lieben. Freut mich, dass euch die letzte Episode so gut gefallen hat. Für alle, die sich schon Sorgen gemacht haben, dass mir bald das Material ausgeht, ich gebe Entwarnung. Hatte heute endlich wieder einen Geistesblitz und habe eine sehr geile Szene geschrieben. Kriegt ihr aber erst nächstes WE. Ich warne euch schon mal vor, es ist nichts für schwache Zwerchfelle. Und es ist etwas, worüber ihr euch immer besonders gerne freut neben den anderen Szenen, die ihr immer so lautstark fordert. So aber jetzt erst mal zurück ins Stationszimmer zum Hahn im Korb. Viel Spaß und schönen Restsonntag noch. Eure Lorelei



Medhi hatte indessen das Stationszimmer betreten, wo seinen beiden Herzblätter schon sehnsüchtig auf ihn warteten, natürlich mit gehörigem Abstand zueinander. Gaby stand am Tresen und tippte ungeduldig mit den Fingern darauf. Maria hatte sich mit einem Kaffee an den Tisch in der Mitte des Zimmers gesetzt. Beide lächelten ihren geliebten Gynäkologen verliebt an. Der junge Arzt war mal wieder völlig überfordert mit der ganzen Situation. Er blieb am Türrahmen stehen und blickte nervös von der einen Frau zur anderen. Er spürte wieder diesen heftigen Fluchtinstinkt in sich hoch kommen. Er war schließlich allein mit Gaby und Maria im Stationszimmer und diese Tatsache trieb seinen Blutspiegel wieder merklich nach oben. Sein Herz klopfte wie verrückt, er schwitzte und sein Gesicht war leicht errötet, er versuchte sich aber nichts weiter anmerken zu lassen und lächelte gequält zurück...

G (ungeduldig mit dem Fuß auf und ab wippend): Medhi ... äh Dr. Kaan, wir müssen dann auch mal. Es ist schon spät.
MK (blickt auf seine Armbanduhr, fährt sich dann nervös durch seine Mähne): Äh ja... ich komme gleich. Bereitest du schon mal die Unterlagen für die Visite vor? Ich hole mir noch schnell einen Kaffee.
Äh was soll das, Medhi? Willst du jetzt bei der Schnepfe bleiben oder was? Ich will das nicht! Nach DER Nacht kannst du doch nicht schon wieder zu ihr ... äh... das geht doch nicht.

Missmutig verließ die Schwester das Zimmer, aber nicht ohne vorher den beiden noch einen bitterbösen „Ich hab euch beide im Auge“-Blick zuzuwerfen, der auch Medhi nicht entging. .... Scheiße! Sie ist schon wieder sauer! Das kann ja ne Schicht werden. Aber ich will doch wirklich nur einen Kaffee holen, verdammt! .... Zögerlich ging er an dem Tisch vorbei, an dem Maria saß, die lasziv ihre Beine übereinander schlug und ihn mit ihren Blicken verfolgte, und stellte sich neben die Kaffeemaschine. Gaby stand immer noch an der Durchreiche des Stationszimmers und beobachtete jede einzelne Bewegung von ihm. Medhi spürte deutlich die intensiven Blicke seiner beiden Geliebten im Rücken und wurde immer nervöser, aber er versuchte cool zu bleiben, auch wenn es ihm schwer fiel. Als er sich tatsächlich einen Kaffee eingoss, dann kurz zu ihr schaute und ihr einen „Nun geh schon endlich die Visite vorbereiten!“-Chefblick zuwarf, verschwand Schwester Gaby dann doch endlich. Die brünette Frau wollte ihren Geliebten nur ungern mit Maria Hassmann allein lassen. Insgeheim ahnte sie, dass der Kaffee nur eine billige Ausrede von ihm war und der verknallten Oberärztin traute sie ohnehin nicht über den Weg.

Und Gaby hatte durchaus nicht Unrecht mit ihrem Verdacht. Kaum war die Krankenschwester am Gangfenster verschwunden, war die Neurochirurgin von ihrem Stuhl aufgesprungen, hatte die Tür geschlossen, den völlig überrumpelten Oberarzt um die Ecke geschoben, wobei ihm fast der heiße Kaffee aus der Tasse geschwappt wäre, hatte ihm die Kaffeetasse aus der Hand gerissen und auf den Tisch abgestellt und schon schmiegte sie sich wie ein Kätzchen an den attraktiven Halbperser und gab ihm einen zärtlichen Kuss auf den Mund, der ihm so gut schmeckte, dass es schnell in eine wilde Knutscherei ausartete. Doch irgendwann schaltete sich sein Verstand doch wieder ein. Er löste sich aufgeregt aus ihrer Umarmung. Panisch blickte er sich im Zimmer um, nicht dass Gaby sie vielleicht doch „dabei“ gesehen hatte. Aber diesmal hatte er Glück. Sie waren wirklich allein im Stationszimmer. Medhi atmete erleichtert aus, während Maria ihn verliebt angrinste...

MH: Also an solche Begrüßungen könnte ich mich glatt gewöhnen.
MK (wieder beruhigt strahlt er sie auch an): Ich mich auch!

Äh hallo!? Erde an Medhi! Was soll das? Gestern noch aus Liebeskummer zu Gaby geschlichen und heute wieder Maria oder was? Wolltest du dich nicht endlich entscheiden? ... Äh ja, schon, aber irgendwie... äh... bin ich schon wieder total verwirrt. Ich wollte mich ja eigentlich auch zusammenreißen, aber dann ... Maria ist so... so... äh... so verdammt süß im Moment. Ich weiß doch auch nicht. Ich konnte nicht anders. Ich musste sie küssen. Sie küsst ja auch so verdammt gut.

Marias Herz schlug Purzelbäume, als er das gesagt hatte und schon lagen ihre Arme wieder um seinen Hals. Sie schaute ihm tief in die Augen und setzt schon zum nächsten Kuss an....

MH (haucht verführerisch): Dann lass uns da gleich weiter machen.
Ooooohhhh!!! ... Ich... ich muss das unterbinden, sonst... sonst... vergesse ich mich wieder und... oh Gott, schmecken ihre Küsse gut! Verdammt!
MK (schiebt sie sanft von sich u. stammelt nervös): Geht nicht. Ich ... ich muss ... jetzt wirklich los.
Das weiß ich schon zu verhindern, mein Süßer! Heute haust du mir nicht so schnell ab wie gestern Nachmittag! Ich will dich! Ich brauche eine ausreichende Dosis Küsse, um diesen besch... Dienst zu überstehen. Ich hasse Sonntagsschichten.
MH (streicht über seine Brust u. blickt ihn fordernd an): Ach, komm schon! Nur ein paar Minutchen noch! Die blöde Schwester wird schon eine Weile ohne dich auskommen
Wen sie wüsste!? Oh Gott, was mache ich eigentlich hier? Ich muss hier weg!
MK (löst sich aus ihrer Umklammerung u. geht schnell zur Tür): Ich muss wirklich...
Spielverderber!
MH (folgt ihm enttäuscht zur Tür): Schade, aber das mit der Mittagspause bei mir im Büro bleibt wie gehabt?
Oh Gott!
MK (nervös): Wenn du .... also wenn du das willst?
Du bist verrückt Kaan, echt!
MH (schaut ihn verliebt an): Da fragst du noch?
Äh ja! ... Oh! ... Was wird...? Ich... ich muss... Ich... bin... dann... mal... weg! ... Oooooohhhh!!!!

Und schon spürte er wieder ihre warmen Lippen auf seinen. Das war Medhi Antwort genug. Er konnte ihr mal wieder nicht widerstehen. So knutschten sie noch eine Weile im Stationszimmer, bis plötzlich sein Handy klingelte. Maria schüttelte heftig den Kopf und hielt ihren Liebsten fest umklammert....



Sorry, schon wieder das Handy. Muss mir langsam mal was anderes einfallen lassen. Vielleicht Erdbeben oder Flutwelle oder was weiß ich!

Lorelei Offline

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29.03.2010 10:08
#474 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

MH (fleht ihn an): Nicht rangehen!
MK (löst sich schweren Herzens von ihr): Na ich muss! Wenn es wichtig ist.
MH (schmollt): Ich bin jetzt wichtig, Medhi!

Dr. Kaan grinste sie verschmitzt an und zog aber trotzdem sein klingelndes Handy aus seiner Kitteltasche...

MH (flüstert leise u. zieht eine beleidigte Schnute): Immer wenn es gerade am schönsten ist.
MK (geht ans Handy): Ja? Dr. Kaan. ... Morgen? Das hatte wir doch... Ok! Aber... Nein, da kann ich nicht, aber... Hören Sie... Gut, ich versuche, es einzurichten. ... Wiederhören.

Er legte seufzend auf und steckte sein Handy wieder in die Tasche. Maria war gerade dabei zu gehen, als Medhi sie plötzlich noch einmal zurückrief. Sie drehte sich lächelnd wieder zu ihm herum. Er kam langsam auf sie zu, nahm ihre Hand in seine und spielte damit. Die brünette Ärztin strahlte ihren Geliebten glücklich an und wollte ihn wieder küssen. Ihre noch freie Hand positionierte sie auf seinem knackigen Po und drückte Medhi ganz nah an sich heran...

MH (haucht verführerisch in sein Ohr u. beginnt daran zu knabbern): Du kannst wohl nie genug kriegen was?
MK (durch ihre zärtliche Berührung kurz abgelenkt): Äh... d...da...das beruht wohl auf Gegenseitigkeit oder?
Damit könntest du eventuell Recht haben. Du siehst aber heute auch wieder so scharf aus. Da kann Frau einfach nicht anders!
MH (hebt ihren Kopf u. lacht): Hmm... kann sein.
Oh Gott, was machst du nur mit mir, Maria?
MK (konzentriert sich darauf, nicht gleich wieder den Verstand zu verlieren): Äh... würdest du vielleicht meinen Hintern wieder loslassen?
Niemals!!! Der fühlt sich so gut an. Ein perfekter Knackarsch eben!
MH (entschieden): Nein!
Was? Och, du Biest!
MK (funkelt sie an): Eh!
MH (auch ihre andere Hand findet nun den Weg zu seinem Po): Das wollte ich vorhin schon machen, wenn wir nicht so viele Zuschauer gehabt hätten.
Oh Gott, erinnere mich bloß nicht daran. Das war schon peinlich genug. Wieso haben wir eigentlich keine getrennten Umkleiden? Das würde mir einige Probleme ersparen.
MK (schluckt): Äh... was soll ich da sagen?
MH (grinst): Na nichts! Du hast es sozusagen selbst provoziert, als du uns deinen süßen Allerwertesten präsentiert hast.
Du findest den süß? Ehrlich?
MK (errötet leicht): Eh, das war unfreiwillig. Ich hab nicht gemerkt, dass ihr noch da wart.
MH (lacht): Hmm... das kann jetzt im Nachhinein jeder behaupten. Ich glaube ja, du hast das schon genossen.
Naja, ich weiß nicht. Vielleicht schon ein wenig. Sehe ich wirklich so gut aus? Nicht zu fett, wie Meier immer sagt?
MK (peinlich berührt): Äh....
Gott, ist der süß, wenn er sich so schüchtern und verklemmt gibt. Zum Auffressen!
MH (lacht): Was denn? Nicht so schüchtern! Da ist doch nichts dabei.
MK (verlegen): Naja mir war das schon irgendwie peinlich.
MH: Muss es nicht. So ein knackiges Teil darf man(n) nicht verstecken.
Oh Gott, irgendwie nimmt diese Unterhaltung so langsam seltsame Züge an. Ich wollte doch eigentlich etwas ganz anderes von ihr. Was war das noch gleich?
MK (errötet): Ach komm, jetzt hör doch auf!
Mein Gott, wieso bist du denn auf einmal so prüde? Du hast mir doch schon oft genug bewiesen, dass du alles andere als prüde bist. Nein, das bist du ganz bestimmt nicht, mein Tiger!
MH (lacht): Nein! Und nebenbei bemerkt, hast du die heißeste Rückenansicht in der gesamten Klinik. Würde mich nicht wundern, wenn du den Meier als schärfsten Arzt den EKH ablöst. Der hat auch schon so ängstlich gekuckt vorhin. Ihm schwimmen die Felle davon.
Oh Gott, hab ich gerade gesagt, dass Meier scharf sei? Nee, das ist der ganz bestimmt nicht. Das Weichei!!! Da ist Medhi doch bei Weitem besser.

Wieso hört die denn nicht endlich damit auf, verdammt! Das macht mich ganz nervös!

MK: Eh komm, bleib jetzt bitte mal ernsthaft ja!
MH (schmiegt sich an ihn u. tätschelt seinen Po): Ich hasse es, ernst zu sein. Komm, lass uns noch ein bisschen Spaß haben, bis die Sonntagsfahrer eingeliefert werden.
Oh Gott! Bleib standhaft Kaan! Nicht nachgeben! Gott, ist das schwer! Sie ist so was von scharf! Mann oh Mann!
MK (schiebt sie ein Stück von sich): Äh... das ... das geht nicht.
Und ob das geht, Medhi! Ich will dich! Jetzt und hier!
MH (zieht ihn wieder an sich heran u. legt ihre Arme um seinen Hals): Wieso denn nicht? Uns vermisst doch keiner. Außerdem mahlen die Mühlen sonntags hier eh langsamer, also... die blöde Visite kann ruhig noch ein paar Minuten warten.
MK: Ja, vielleicht schon, aber...
MH (küsst ihn stumm): Kein aber!
MK (kann ihr kaum noch widerstehen): Ich... ich habe da aber ein Problem. Also... äh...
MH (grinst anzüglich): Hmm... das sehe und fühle ich.
MK (verwirrt): Was?

Maria deutete grinsend zum kleinen Dr. Kaan... Scheiße! Das kann doch jetzt echt nicht wahr sein! Oh Gott! Maria, warum machst du das mit mir? Ich... ich muss doch einen klaren Kopf behalten, weil... weil... Scheiße, das hab ich vergessen. Verdammt! Du machst mich fertig, echt!

MK (errötet peinlich berührt): Oh!
MH (schmiegt sich verführerisch an ihn u. schiebt ihn in die Umkleide): Hmm... das müssen wir ausnutzen!
Oh Gott!!! Ich... ich kann doch nicht... schon wieder... äh... schwach werden.
MK (weiß nicht, wie ihm geschieht): Äh....

Maria schloss die beiden Türen der Umkleide ab und sprang Medhi schließlich gierig an. Die ersten Knöpfe seines Kittels hatte sie bereits geöffnet, als er sie mit seinem letzten Rest an Selbstkontrolle sanft von sich stieß. Verwundert über seine Reaktion schaute sie ihn an... Wieso will er denn nicht? Also gestern war er nicht so gehemmt!

MK (atmet bereits schwer): Maria, also ... ich.... ich will das jetzt nicht. Ich ... ich muss erst noch etwas anderes mit dir besprechen.
MH (streichelt ihm über die Brust): Och also ich würde schon .... Äh was denn besprechen?
Oh Mann, ist das schwer ihr zu widerstehen! Ruhig bleiben, Kaan! Dein Anliegen vortragen und dann schnell vor ihr flüchten, bevor du doch noch über sie herfällst.
MK (wieder etwas beruhigt): Es... es geht um morgen.
MH (schaut ihn verdutzt an): Morgen?
MK: Ja ! Kannst du mir bitte einen Gefallen tun? Du hast doch morgen frei oder?
MH (blickt ihn verwundert an): Äh ja. Und?
Einen Gefallen? Was will er denn? Etwa ein Rendez-vous? Endlich! Er will einen Schritt weitergehen oder? Oh bitte ja!
MK (schaut sie ernst an): Also es geht um Folgendes.....



Tja, worum geht es wohl, ? Bin gespannt auf eure Ideen. Die Auflösung gibt es aber erst später, weil dazwischen noch ein paar andere Szenen kommen. Sorry! Und ob die beiden hier doch noch übereinander herfallen, überlasse ich mal eurer Phantasie. Liebe Grüße und schönen Wochenstart. Eure Lorelei

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.269

29.03.2010 17:30
#475 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallo noch mal. Viel Spaß mit der neuen Episode mit ganz viel Martchen und mit Sabinchen in Bestform! Lorelei



Nach Abschluss der Visite und der erfolgreichen Hüft-OP wurden Dr. Meier und seine Assistenz in die Notaufnahme gerufen. Da der Rettungswagen aber noch auf sich warten ließ, waren die beiden zusammen mit Schwester Sabine vor das Gebäude getreten, um kurz durchzuatmen und frische Luft zu schnappen. Marc umarmte Gretchen von hinten und hielt sie an der Taille fest. Wange an Wange standen sie vor der Notaufnahme und Sabine etwas verlegen daneben...

M (flüstert G ins Ohr): Wie hast du das vorhin eigentlich gemeint, Haasenzahn?
G (dreht ihren Kopf verwundert zu ihm herum): Hmm? Was denn?
M: Na äh... das mit Medhi.
Wie niedlich! Er ist beleidigt, weil ich Medhis Hintern gelobt habe. Och Marc, deiner ist doch auch nicht schlecht! Sag ich ihm aber nicht. Der hat heute schon genug Bestätigung gekriegt. Sonst platzt nur sein Ego! Nein danke! Hmm... Echt blöd, dass er gerade hinter mir steht. Eigentlich würde ich schon gerne noch mal den Testvergleich machen.
G (grinst): Ich weiß nicht, was du meinst.
Boah, du Biest! Und ob du das weißt. Du sollst ihn nicht so anstarren, verdammt! Der Arsch hebt doch sonst nur wieder ab.
M: Na du weißt schon...
G (lacht): Ach du meinst seine knackige Rückenansicht?
Knackig? Der? Der, den sogar Weight Watchers als hoffnungslosen Fall abgewiesen hat? Nee, also jetzt schlägt’s echt dreizehn!
M (dreht sich wütend um und funkelt sie an): Eh! Du sollst keine anderen Männer anglotzen ja! Und den schon mal gar nicht.
Hach... ich liebe es, wenn er solche Besitzansprüche hat.
G (mit Dackelblick u. Schmollmund): Warum?
M (verschränkt eingeschnappt die Arme): Darum!
G (schaut ihn bestimmend an): Sag es!
Niemals! Ich mach mich doch hier nicht zum Affen. Und vor dir schon mal gar nicht. Da kannst du auch noch so sehr auf Unschuldslamm machen, aber nicht mit mir.
M (dreht sich weg): Vergiss es!
G (verdreht die Augen): Mein Gott, Marc, ich versteh nicht, warum du ständig wegen Medhi eifersüchtig bist. Unser Verhältnis ist doch längst geklärt.
Verhältnis, hmm?
M (bockig): Denkst du vielleicht!
G: Was soll denn das schon wieder heißen?
Haasenzahn, verdammt, das musst du doch merken. Der ist noch verknallt in dich. Und wenn du ihm hier so ne Bestätigung gibst, dann macht er sich doch bloß wieder Hoffnungen und... Boah Meier, du bist echt eine weinerliche Weicheilusche geworden! Heulst hier rum wegen dem Möchtegern-Casanova. Werd mal wieder normal, Mann!
M (dreht sich aufgebracht wieder zu ihr herum): Mann, der steht noch auf dich.
So ein Quatsch!
G (schüttelt heftig den Kopf): Blödsinn! Wir haben uns erst neulich wieder ausgesprochen und geklärt, dass wir nur beste Freunde sind.
Beste Freunde schon klar! Männer und Frauen können nicht nur befreundet sein, irgendwann kommt immer... Boah, nicht daran denken Meier! Hätteste mal bloß nicht neulich mit dem Waschlappen „Harry und Sally“ gekuckt! Bin ich froh, dass der endlich nen Abgang macht. Und nimm bloß deine Mädchen-DVD-Sammlung mit, du Arschloch!
M (fuchtelt wild mit den Händen vor ihr herum): Ja, das hat er mir gestern auch noch hoch und heilig geschworen und dann finde ich ihn später nackt mit dir im Badezimmer.

Das ist ja wie in Dr. Rogelt, Bd. 17, „Die Eifersucht, die unnötig Leiden schafft“! ... Schwester Sabine, die den Schlagabtausch der beiden verliebten Ärzte die ganze Zeit über leicht amüsiert und mit derselben Hingabe, die sie ihren Liebesschmökern immer entgegenbrachte, verfolgt hatte und die sich ein Schmunzeln wegen ihres offensichtlich mehr als eifersüchtigen Chefs nicht verkneifen konnte, verschluckte sich plötzlich heftig an ihrer Caprisonne, die sie gerade genüsslich geschlürft hatte, und spuckte den gelben Saft in einer riesigen Fontäne über den Gehweg. Ein Rollstuhlfahrer, der gerade gemächlich an den drei Personen in weißen Kitteln vor der Notaufnahme vorbeifuhr, konnte gerade noch in letzter Sekunde den Turbo einlegen und entging so einer kräftigen Saftdusche. Ihm kam zugute, dass ihn seine Physiotherapeutin in der Rhea in den letzten Tagen so heftig getrimmt hatte, dass er kräftige Armmuskeln aufbauen konnte. Er schaute die Schwester, deren Kopf nun wie eine Sirene leuchtete, nur grimmig an und fuhr dann schnell weiter Richtung Park....

S (schreit schockiert auf): WAAAS?
Och nee, was steht die denn hier noch rum? Na toll, dann weiß die peinliche Geschichte in ner halben Stunde die ganze Klinik. Super! Dein Image is für’n Arsch!
M (funkelt S böse an, die sich daraufhin eingeschüchtert etwas weiter abseits hinstellt): Eh, wir reden hier ja. Gehen Sie Mondstaub sammeln oder was weiß ich, dem Notfallteam die Karten legen oder so!
G (nimmt seine Hand u. schaut ihn liebevoll an): Marc, ich habe dir gesagt, dass das ein Missverständnis war.
M (erwidert ihren Blick): Ja, das glaube ich dir ja auch. Er war aber trotzdem scharf auf dich.
Gut, also so wie er mich angestarrt hat, da hatte ich auch für einen kurzen Moment den Eindruck, dass er vielleicht noch in mich verliebt sein könnte, aber er weiß doch, dass ich nur dich will. Er muss lernen, damit umzugehen. Naja, wir sollten daher wirklich solch peinlichen Begegnungen wie gestern und vorhin in der Umkleide vermeiden. Aber irgendwie ziehen wir beide immer die Fettnäpfe magisch an. Warum ist das eigentlich so?
G: Und das willst du ihm jetzt ständig vorhalten oder was? Ihm fällt es vielleicht noch schwer, also äh... mit mir normal umzugehen, aber er hat das mit uns akzeptiert. Wirklich!
Das mit dem Vergessen klappt halt nicht immer so schnell bei ihm. Aber mit der Zeit... Die Zeit heilt ja bekanntlich alle Wunden.
M: Trotzdem! Ich hab halt ein ungutes Gefühl. Und dann gibst du ihm vorhin auch noch so eine Bestätigung.
Was soll das denn wieder heißen? Wir haben doch nur gekuckt! Das hätte doch jede Frau von hier bis Timbuktu gemacht. Bei DEM Anblick!
G: Wenn du eine halbnackte, attraktive Frau in der Umkleide gesehen hättest, hättest du bestimmt auch länger als eigentlich notwendig hingekuckt oder?
M (kratzt sich am Kopf): Äh... das ist was ganz anderes.
Boah Macho!
G (funkelt ihn böse an): Bitte? Du darfst also andere Frauen anstarren und ich darf keinen anderen Männer hinterher kucken oder was?
Sie hat es erfasst!
M (grinst): Genau!
G (sauer): Boah Marc, dein Weltbild ist echt hinterwäldlerisch.
M: Bitte?
G: Du hast schon verstanden. Genauso wie deine ständige Eifersucht.
M (stemmt seine Hände in die Hüften u. baut sich vor ihr auf): Ich bin nicht...
G (fällt ihm ins Wort): Und hör auf, das immer zu leugnen! Du bist es, sonst würdest du nicht immer so einen Aufstand machen. Marc, du kannst mir immer vertrauen. Für mich gibt es nur den Einen. Und das bist du!
M (schaut ihr direkt in die Augen): Ehrlich?
Hach... und schon ist er wieder zuckersüß! Du bist schon ne Nummer, du Gockel! Aber dafür liebe ich dich.
G (legt ihre Arme um seinen Hals): Ja! Du brauchst dir wegen Medhi wirklich keine Sorgen machen. Ich habe ihn gern. Als Freund! Mehr nicht! Er hat das verstanden. Glaub mir! Außerdem hat er ja schon jemand anderes im Auge.
Oh! Wirklich? Ob sie etwas von seinem Hühnerzirkus gemerkt hat? Hmm... Nee, dann würde sie anders kucken. Außerdem läge er dann schon längst hier in der Notaufnahme.
M: Du meinst...?
G (lacht u. zieht ihn nah an sich heran, um ihm ins Ohr flüstern zu können): Ich habe ihn vorhin heftig mit Maria im Stationszimmer knutschen gesehen.
Oh Mann! Heute also die Olle! Gigolo!
M (grinst): Ach heute ist es die Hassi?
G (verdutzt): Ja, wer sonst?
Upps, jetzt hätte ich mich fast verraten. Scheiß Heimlichtuerei! Warum mach ich das eigentlich? Hat er doch gar nicht verdient. Vor allem nicht nach der Sache gestern. Ich bin einfach zu gut für diese Welt. Hmm... Also fährt er wieder die „Ach-tröste-mich-bitte-weil-ich-leide-doch-so-dolle-Nummer!“, um Haasenzahn zu vergessen. Gut so!
M (fährt sich nervös durch die Haare): Äh... Ich dachte nur, äh... da würde nichts mehr laufen.
G (schaut ihn verwundert an): Wieso? Hat er das gesagt? Das sah mir aber gerade nicht so aus.
M (stammelt): Nee, hat er nicht, ich äh... dachte halt nur. Ach ... eigentlich auch egal!
Was weiß ich, was gerade in seinem kranken Hirn vorgeht? Is mir eh so was von egal, was der gerade treibt und vor allem mit wem. Hauptsache er rennt nicht mehr nackt durch unsere Wohnung oder streckt Haasenzahn seinen überdimensional fetten Hintern hin!
G: Ach so!

....

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