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 Erfindet eure eigene Fortsetzung!
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Lorelei Offline

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Beiträge: 7.456

18.01.2010 23:29
#301 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

So dann machen wir mal den Sack zu!! Das ist der letzte Teil des "kleinen" Bravo-Flashbacks aus dem schönen Jahr 1992. Viel Spaß!


... „Das sagt ja gerade der Richtige!“ ... „Bitte?“ ... „Das ignorante Arschloch, das nichts mehr fühlt!!!“ ... Plötzlich schaute Marc mich ganz eindringlich an, so dass mir fast schwindelig wurde, und sagte... „Woher willst du wissen, dass ich nichts mehr fühle?“ ... Jetzt hatte er mich mundtot gemacht. Ich wusste ehrlich gesagt nicht, was ich darauf antworten sollte, und starrte ihn nur an. Und ja, ich verlor mich wieder einmal in seinen wunderschönen grünen Augen. Wie schafft er das nur immer wieder? In der einen Minute putzt er einen runter und in der anderen kommt so eine Aussage. Hatte Marc Meier doch Gefühle? Aber welche? Wieso sagte er mir so was? Tat ihm Karsten wirklich leid oder was? Oder war er froh, dass ich ihn abgeschossen hatte? Aber wieso? Ich beobachtete ihn ganz genau - er wich meinem Blick diesmal nicht aus wie sonst immer - und irgendetwas war anders. Ich konnte mir aber nicht erklären, was es war. Für eine Zehntelsekunde hatte ich das Gefühl, ich hätte endlich den Jungen vom Spielplatz wieder gefunden. Aber das war mal wieder nur Wunschdenken, denn Marc musste natürlich sofort wieder den Coolen spielen... „Tja Haasenzahn, jetzt haste wohl wirklich deine letzte Chance verspielt, jemals einen abzubekommen. Doch ne alte Jungfer!!!“ ... Und plumps fiel ich von meiner gerade eben erklommenen Wolke 7 wieder herunter und knallte auf den harten Boden der Realität. Ich war wieder verletzt, aber das ließ ich diesmal nicht auf mir sitzen... „Du kannst mich mal, Marc! Wir werden ja sehen, wer in zwanzig Jahren einsam und allein in seiner Wohnung hockt und seiner verlorenen Chance nachtrauert.“ ... Dann drehte ich mich ebenfalls um und wollte gehen, als Marc doch noch einmal das Wort ergriff... „Du ... äh findest schon den richtigen Idioten äh Kandidaten. Hast echt was Besseres verdient als Karsten Neumann.“ ... Ich drehte mich überrascht herum und sah ihn an. Marc schaute mich verdächtig lange an, legte sein typisches Meier-Grinsen auf und nickte mir zu. Dann war er wieder hinter der Hecke am Spielplatz verschwunden. Ich schaute ihm noch lange nach. Also ich fand das schon irgendwie komisch, dass er das gesagt hatte. Ich hab was Besseres verdient? War ich ihm doch nicht so egal, wie er immer behauptete? War es ihm doch nicht so egal, mit wem ich zusammen war? Hmm... Zwei Monate später war dann der Vorfall im Garten. Komischer Zufall was? ...

Naja jedenfalls ist diese ganze Bravo-Pferde-Drecks-Geschichte nicht gerade das, woran ich mich gerne zurückerinnere, wobei der Text eigentlich gut war, so in der Theorie halt, die Praxis hab ich ja nie erfahren. Leider! Ich war ja eigentlich Luft für Marc Meier, dachte ich zumindest. ... Püh, jetzt hast du den Salat, Marc. Jetzt wirst du nie erfahren, wie das gewesen wäre ... also im Pferdestall ... äh im Heuhaufen oder wahlweise auch im Stroh. Wobei im Nachhinein gesehen, Stroh piekst doch so und dann dieser eklige Pferdegestank! Hab ich schon erwähnt, dass ich Pferde hasse? Was hat mich da nur geritten, dass ich Dr. Sommer so nen Scheiß geschrieben habe? Hätte doch den Traum mit der Nacht am See nehmen sollen oder den auf der einsamen Insel. Äh ja ... mir fällt eigentlich erst jetzt so richtig auf, dass ich früher schon ziemlich heiße Phantasien von ihm hatte. (Ich sage nur Blaue Lagune!!!) Also wer sagt hier, ich sei verklemmt gewesen?




So jetzt sind wir aber wirklich endlich durch. Sorry, dass der Flashback so lang geworden ist. Konnte mich mal wieder nicht zügeln! Ich hoffe, euch hat diese „kleine“ Episode aus der Jugend unserer Helden gefallen. Vielen lieben Dank für die Kommis. Sie sind die beste Motivation zum Weiterschreiben! Ich werde mich bemühen, öfters mal wieder einen Flashback einzuschieben. Übrigens Marcs Sicht auf die Ereignisse von damals folgt bald!!! Wird sehr aufschlussreich!! Aber jetzt geht es erst mal ganz schnell zurück in die Gegenwart, ins Stationszimmer der Chirurgie wohl gemerkt, wo Marc Meiers Mission „Schlepp den Haasen ab“ von einer ebenso flirt- und verführungsbereiten Gretchen Haase unterbunden wird, äh nee wohl eher unterstützt wird. Morgen kommt also der letzte Teil von Gretchens Gedanken und die sind mehr als eindeutig. Seid gedrückt! Eure Lorelei

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.456

19.01.2010 11:13
#302 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Oh, jetzt wird es aber warm hier. Marc ist in Angriffslaune. Das spür ich. Ich bin Buffy und er Angel, nee die kennt heute keiner mehr, hmm heute heißen die doch Bella und Edward. Also dieser Robert Rattcliff oder war das Daniel Patterson sieht aber auch verdammt heiß aus. ... Äh hallo Gretchen, das wäre dann Verführung Minderjähriger!! Oh... Nein, dann lieber doch Robbie äh Marc!! ... Marc soll endlich aufhören, mich so anzuglotzen. Kein Wunder, dass ich hier noch völlig durchdrehe. ... Ich will dich endlich ganz nah spüren!!! Komm endlich her verdammt!!! Von mir aus auch mit der Edward-Cullen-Nummer wie neulich. Das ist doch sein Plan oder? Hätte vielleicht heute die Haare nicht hochstecken sollen. Da kommt der immer auf solche Gedanken. Mist! Wobei ... hmm ... seine glühenden Lippen an meinem Hals!!! Oh ja!!! Ich bekomm schon wieder eine Gänsehaut! Allein schon vom Gedanken daran!! Das ist doch krass! ... Oh Marc, ich warte schon so lange auf dich!!! ... Margarethe Haase, du kannst doch nicht schon wieder nur an Sex denken!!! ... Äh ... Oh doch, das tue ich!!! ... Hilfe! Marc Meier, was hast du nur aus mir gemacht? Ich bin willenlos in deiner Nähe. Oh Gott, der zieht mich doch schon wieder mit seinen Blicken aus oder? ... Was hab ich heute eigentlich für Unterwäsche an? Snoopy war es glaube ich nicht. Kontrollieren kann ich ja jetzt schlecht. Er hat mich ja schon im Visier! ... Oh Marc, ich will dich jetzt und hier!!! ... Äh ... Hab ich das wirklich gerade gesagt äh nee gedacht? ... Aber hier? Ich weiß nicht. ... Naja, in meinen Phantasien war, glaube ich, auch mal das Stationszimmer dabei und das war echt ... äh ja ... also ... gut, dass das nur ich und mein TB wissen! ... Aber nein, hier geht echt nicht! Am Ende steht wieder mein Vater im Zimmer wie vor zwei Tagen. Oh Gott, bloß nicht! Die beiden haben sich doch gerade erst angefreundet oder so ähnlich. Also Papa mag ihn, obwohl er uns gerade erst erwischt hat. Das darf ich nicht riskieren. Nein, tut mir leid Marc, das geht echt nicht! ... Hmm ... Und nun? Also ähm ... ich würde schon ... gerne ... also jetzt und so. Oh ja, und wie ich will!!! ... Hmm... ich muss ihn irgendwie dazu bringen, also auf ganz subtile Weise oder so, dass wir ... naja ... wieder in den Ostflügel verschwinden. Aber wie stell ich das an? Der denkt doch sonst, dass ich ... naja ... Oh Gott Gretchen, wenigstens in deinen Gedanken könntest du das doch mal ganz direkt aussprechen. Was ist denn schon dabei? Es hört dich ja keiner! Also! ... Doch ich höre mich schon! Und ich werde schon wieder rot! Hilfe! Das geht ja mal gar nicht! Was soll er denn von mir denken? Der lacht sich doch gleich wieder schlapp, weil ich wieder so prüde und verklemmt bin. ... Nein, das bin ich nicht! Ich hab ihn doch schon mal um den Finger gewickelt. Also nicht nur einmal. Ich meine, der sexy Catwalk hat doch bei ihm schon einmal funktioniert! Hmm... warum eigentlich nicht. Mich sieht ja keiner oder? ... Ok, Gretchen Haase, kurz durchatmen, Bauch rein, Brust raus und ganz langsam umdrehen und ihm tief in die Augen blicken. Das wirkt bei ihm immer! ... Marc Meier, jetzt wirst du verführt! ... Äh... Wie das klingt?! ... Mist, jetzt bin ich schon wieder ganz aufgeregt! Das wolltest du doch nicht mehr sein. Bleib locker, Gretchen! Das ist nur Marc Meier!! ... Äh ja, das macht es ja so kompliziert! Verdammt! ... Ruhig bleiben!! ... Ich bin ruhig! ... Ok, kann losgehen!

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.456

19.01.2010 15:29
#303 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Gretchen drehte sich langsam mit ihrem Stuhl zu ihrem Liebsten herum, schlug lasziv ihre Beine übereinander und lächelte ihn verführerisch an... Hallo schöner Mann!!! ... Wow!!! Haaaaaasenzaaaahn??? Wie bist du denn drauf? Den Blick kenn ich doch! Der ist doch wie der letztens, als du mich im Büro... Oh ... mein ... Gott!!! ... Marc Meier kippte die Kinnlade bis zum Boden und er starrte fasziniert seine attraktive Freundin an, die anscheinend zu allem entschlossen war ... Sie will doch nicht etwa? Mich? Hier? Jetzt? Äh... Eigentlich wollte ich sie doch abschleppen und in unsre Höhle zerren, äh so ganz subtil mit meinem unwiderstehlichen „Ich-vernasch-dich-gleich-hier-auf-der-Stelle“-Blick. Auf den fährt sie doch immer so ab. Wobei... hier ja keine so gute Idee ist. Ich hör schon wieder ihren Vater brüllen. Nee, bloß nicht. Nicht noch mal. Das darf ich nicht riskieren, jetzt wo ich ihn äh Franz nennen darf. Was auch immer das zu bedeuten hat. ... Meier, du bist echt krank! Du denkst an ihren Alten, während deine Süße hier einen auf Dita von Teese macht? ... Äh ... Wahnsinn!! Oh Gott, sie steht auf!!! ... Und sie kommt her!!! ... Juhu!!! ... Oh ja, mach den sexy Catwalk für mich!! Wie geil!! Mein scharfer Haasenzahn!! ... Du hast keine andere Wahl!!! Ich muss dich jetzt verschleppen und dann wirst du den Dr. Meier aber kennen lernen, meine Liebe! ... Oh Gott, jetzt hat sie ihren Kittel ausgezogen. Yeah, weiter Haasenzahn!!! ... Äh Moment! Die will doch nicht wirklich hier? Ist die verrückt geworden! Wenn hier jemand reinkommt! Und hier kommt definitiv jemand rein, sind ja hier im EKH!! ... Oh Mann, wir müssen hier weg. Ganz schnell!! Sonst fall ich wirklich noch hier über sie her. ... Oh, sie ist so was von scharf!!! Mann o Mann!!! ... Wie schafft sie das bloß immer wieder? Ich bin Wachs in ihren Händen. Ich kann nicht mehr klar denken, wenn sie das macht! Ich ... bin ... dann ... mal ... weg! ... Sein Verstand setzte mal wieder aus, seine Hormonproduktion wurde angetrieben und sein Blutdruck stieg in unmessbare Höhen. Plötzlich stand Gretchen direkt vor ihm auf der anderen Seite des Tresens und schaute ihm tief in die Augen... Na, Schatz, muss ich dich jetzt wiederbeleben? Hätte große Lust dazu! ... Marc Meier war mal wieder komplett weggetreten. ... Also das ist schon faszinierend, dass ich so eine Wirkung auf ihn habe!!! Und nun? Wie kriege ich jetzt seinen leblosen Körper in unser Liebesnest? Hmm... Sie kniete sich auf den Hocker, stützte sich mit ihrem Ellenbogen auf dem Tisch ab und lehnte sich leicht über den Tresen. Sie packte Marc am Kittelkragen und zog ihn ein Stück zu sich heran. Sie kam mit ihren Lippen ganz nah an sein Ohr heran und hauchte hinein, so dass sich eine fette Gänsehaut auf seinem ganzen Körper ausbreitete...

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.456

19.01.2010 23:38
#304 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

G (verführerisch): Marcilein, träumst du etwa?
M (weggetreten): Hmm?
Hihi!! Der ist echt komplett weg! Zu geil!!!
G (grinst): Du träumst doch nicht etwa? Und das mitten im Dienst! Was soll denn mein Chef denken?
M (verträumt): Was?
Oh Mann, er ist einfach zu süß im Moment! Ganz verwirrt der Kleine! Und das ist alles mein Verdienst! Toll!!!
G (grinst): Also ich muss schon sagen, das sieht unheimlich süß aus, wenn du so von MIR träumst!
Wer? Wie? Was? Hä? Wo? Oh!
M (verwirrt): Was? Wer ist süß? Ich? Ey, ich hab dir schon mal gesagt, nenn mich nicht süß ja!
Hahaha!! Das funktioniert auch immer wieder.
G (lacht): Marc! Na wieder unter den Lebenden?
Scheiße!! Du warst schon wieder wegen ihr völlig weggetreten! Mist! ... Ey die lacht mich doch nicht etwa aus oder? Das macht man nicht mit Marc Meier!!!
M (errötet leicht): Äh ... also ich war nie weg.
Natürlich! ... Wie süß, er wird rot! ... Und wie weit weg du warst, Schatz!! Ich hätte fast ein Flugzeug chartern müssen, um zu dir kommen zu können!
G: Natürlich!

Scheiße! Scheiße! Scheiße! Du hast dich mal wieder vor ihr völlig zum Horst gemacht. Wie schafft sie das immer? Ich muss endlich wieder normal werden. Das geht echt so nicht weiter. Sie hat es wirklich in kürzester Zeit geschafft, dich zum verliebten Trottel umzupolen. Aber nicht mit mir! Marc Meier is back und er ist derjenige, der hier verführt und niemand anders. Erst recht nicht eine Frau. Und du schon mal gar nicht, Haasenzahn! ... Ok, Konzentration! Sprüchedatenbank durchsuchen und dann Haasenzahn auflaufen lassen! ... Oh nein, wieso kuckt die denn so? Die ist doch spitz wie Schmitz Katze! So kann sich der Meister aber nicht konzentrieren! Verdammt!

M (räusperte sich): Was machst du eigentlich hier?
G: Arbeiten!
Ja klar! Und ich häkle dir gerade einen Pullover.
M: Arbeiten? So sieht bei dir also arbeiten aus? Dem Chef schöne Augen machen!
Er hat es erfasst! Also los jetzt! Komm, lass uns hier abhauen!
G (grinst): Genau!
Das Luder! Na warte!
M: Ich glaube, da muss ich mal ein ernstes Wort mit deinem Chef führen. Das grenzt ja schon fast an sexuelle Belästigung!
Boar, der wieder! Und was machst du die ganze Zeit? Ich steh doch in deinen Gedanken schon nackt vor dir! ... Muss ich mich jetzt dafür schämen? ... Nö!
G (lacht): Ach? So siehst du das also? Und was ist mit deinen anzüglichen Blicken?
Anzügliche Blicke? Ich? So empfindest du das also? Das ist ja mal interessant! Liebes, das ist erst der Anfang! In meinen Gedanken bist du schon komplett entkleidet. Und der Anblick ist einfach... Wahnsinn!!!
M: Bitte? Anzügliche Blicke? Ich? Ich sehe dich doch ganz normal an.
Ja klar, und wieso starrst du mir so in den Ausschnitt? Dir läuft doch schon der Sabber! Ich glaube, ich muss mal wieder den Tierschutz anrufen. Tollwutgefahr!
G (grinst): Tust du das? Ich hatte da einen anderen Eindruck.
Mann, jetzt reicht es aber langsam. Die ist heute nicht klein zu kriegen. Unfassbar!!
M: Haasenzahn, was wird das hier? Machst du mich etwa gerade an?
Ja!!! Ich glaube schon irgendwie. Hab das ja noch nicht so oft gemacht. Aber in deinem Fall würde ich sagen, ja, ich mach dich an! Vielleicht muss ich noch einen drauflegen?
G (verführerisches Lächeln u. Kulleraugeneinsatz): Hast du das denn so empfunden, Marc?
Mann o Mann, die geht heute aber ran! Gefällt mir! Und es macht mich heiß!!! ... Noch ein Wort mehr und ich schmeiß dich über die Schulter und schlepp dich in meine Höhle!
M: Hättest du denn gewollt, dass ich das so wahrnehme?
G (grinst): Beantwortest du alle Fragen mit Gegenfragen?
Boar, die Frau macht mich fertig!
M: Haasenzahn!
G: Maaarc!
Hihi!! Er ist fix und alle!! Und ihm fällt kein Spruch mehr ein! Juhu!!! Gretchenhausen ist doch stärker als Meiercity! Heftig anflirten und tot quatschen wirkt bei ihm immer!! Hätte die Taktik vielleicht früher schon anwenden sollen!
M: Wollen wir hier noch ewig so dumm rumquatschen oder kommst du mit?
Ok, eigentlich halte ich es ja auch nicht mehr länger ohne Kuss von ihm aus, aber eine halbe Minute lass ich ihn noch zappeln! So leicht kriegst du mich nämlich nicht, Herr Doktor!
G (grinst): Wohin denn?
Argh!!! Sie bringt mich um den Verstand! Echt!
M: Das weißt du ganz genau.
Natürlich weiß ich das! Ich will es nur direkt aus deinem Mund hören, Schatz. Ich will, dass du mich anbettelst, dass ich mitkomme!!!
G (mit sexy Augenaufschlag): Ach, weiß ich das?
HAAAAASENZAAAAHN!!!!! Verdammt, hör auf damit!!! Und komm endlich mit!!! Ich werd sonst noch wahnsinnig!!!

F: Was weißt du Kälbchen?
Oh nein, ausgerechnet der! Papa!!!!

Scheiße!!!



Die beiden haben aber auch immer ein Pech!!! Aber das EKH ist nun mal eine große Familie!!! Naja, wenigstens haben sie diesmal noch Klamotten an!!! Danke an meine Kommentatoren und liebe Grüße an alle Leser. Ich wünsche euch noch eine angenehme Nacht. Eure Lorelei

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.456

20.01.2010 11:17
#305 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Guten Morgen!!! Ihr wollt also, dass der Papachef die Biege macht? Na, schaumer mal... Viel Spaß!!!


Prof. Haase hatte von beiden unbemerkt von der Umkleide aus kommend das Stationszimmer betreten. Gretchen ließ sofort ihren Oberarzt wieder los und stand vom Hocker auf. Sie errötete leicht und blickte verlegen zu Boden, da sie befürchtete, dass ihr Vater vielleicht mehr von ihrem „Gespräch“ mitbekommen hatte, als eigentlich für andere Ohren bestimmt war. Auch Marc Meier wirkte nervös. Er fühlte sich mal wieder ertappt, wobei sich die beiden eigentlich überhaupt nichts vorzuwerfen hatten, denn ihr Chef hatte wirklich nur den letzten Satz seiner Tochter mitbekommen...

G: Papa!
M: Herr Professor!
F: Meier! ... Kälbchen!
G: Papa, du sollst mich doch nicht so nennen, wenn wir in der Klinik sind! Nein, eigentlich sollst du mich gar nicht mehr so nennen.
Bin schließlich kein Kind mehr! Das ist doch peinlich!!!
F: Wie du meinst! Und was heckt ihr hier gerade wieder aus?
Oh Gott!! Er hat uns gehört oder? Oh nein!!! Wo ist das Mäuseloch, in dem ich mich verkriechen könnte?

Gratulation Meier! Erst erwischt er dich inflagranti mit seiner Tochter beim Vögeln aufm Schreibtisch und jetzt hat er gehört, wie du versucht hast, sie während der Dienstzeit abzuschleppen!!! ... Verdammt! Wahrscheinlich krieg ich jetzt nur noch Blinddärme. Bäh!!! ... Oh nein, oder er macht seine Drohung wahr und ich muss doch auf die Pathe!!! ... Nein! Mein Leben ist zu Ende!!! Gut, dann würde ich ja auch gut da hin passen. Scheiße! ... Obwohl... hatte er nicht nur Küsse, Fummeln und Sexabenteuer auf seiner Verbotsliste? Mist, hab das schon wieder völlig vergessen. Hab mich ja eh nicht daran gehalten! Hmm... Von Flirtversuchen hatte er doch nichts gesagt oder? Außerdem hat sie mich doch angegrabbelt! Also ich bin völlig unschuldig!!!

M: Äh...
G: Nichts. Wir ähm machen nur ein kleines Päuschen.
Naja, so ähnlich halt!

Schön wär’s! Ey, das ist doch nicht normal, dass hier immer jemand reinplatzt, wenn wir gerade zugange sind... äh naja in den Vorbereitungen dazu sind!
F: Ach so!
Ich muss ihn loswerden!!!
G: Und du? Machst du auch gerade Pause? Oder was suchst du hier? Du kommst mich doch sonst nie hier besuchen.
F: Eigentlich suche ich ja deine Mutter. Aber wenn du gerade Pause machst, da könnten wir doch zusammen einen Kaffee trinken gehen? Das haben wir schon so lange nicht mehr gemacht.
Bloß nicht!!! Ey, ich will meinen Haasenzahn jetzt und allein.

Oh nein, ich will nicht. Nicht heute. Ich will doch meinen Marci jetzt und allein.
G: Das ist lieb Papa, aber ich hatte gerade schon zwei Tassen. Und du weißt doch, ich kann dann immer so schlecht schlafen, also frag lieber Mama. Außerdem muss ich die Berichte hier noch fertig bekommen. Sonst macht mein Chef wieder Stunk.

Gretchen blickte Dr. Meier an, der sie nur frech angrinste... Naja, wenn ich die eine oder andere Gegenleistung bekomme, würde ich mit mir reden lassen, Schaaaatzz!!!

F: Schade! Dann eben ein anderes Mal!
G: Gerne!
Irgendwann dann mal ... so in zehn Jahren oder so!
F: Hast du deine Mutter gesehen? Ich suche sie schon den halben Tag. Die ist wie vom Erdboden verschluckt. Schwester Stefanie hat mich auch schon runtergeputzt. Ich muss mal ein ernstes Wort mit ihr sprechen. So geht das nicht! Nur weil sie mit mir verheiratet ist, heißt das nicht, dass sie sich hier alles erlauben kann.

Hahaha! Das hilft bei der durchgeknallten Schabracke auch nichts mehr. ... Oh, vielleicht sollte ich nicht so abfällig über meine potentielle Schwiegerhexe denken! ... Ach, was soll’s! Haasenzahn kann ja keine Gedanken lesen.

G: Komisch! Aber ich glaube, ich hab sie vorhin zusammen mit Sabine gesehen. Sie sind zusammen in den Fahrstuhl gestiegen. Wann war das gleich? Hmm... Vielleicht vor einer Stunde oder so. Die beiden hängen in letzter Zeit öfters zusammen.
Oje, da hat sich ja ein (Horror-)Traumpaar gefunden! (M)
F (verwundert): Bärbel und Schwester Sabine?

Ja, find ich ja auch komisch. Die haben ständig was zu bequatschen in letzter Zeit und wenn man dann ins Zimmer kommt, hören die plötzlich auf zu reden. Schon seltsam! Naja, wer weiß! Oh Gott, hoffentlich fängt Mama nicht auch noch mit dem Horoskop- und Kartenlegequatsch an. Hilfe! Das reicht schon, dass mich Sabine jeden Morgen damit nervt, aber zuhause muss das echt nicht sein. Außerdem weiß ich doch wie meine Sterne stehen! Besonders günstig! Nicht wahr Herr Dr. Meier? Die Venus wartet nur auf ihren Stier ... äh oder Löwen oder so!

G: Ja! Schau doch einfach mal in der Cafeteria vorbei. Vielleicht sind sie ja da.
F: Ja, vielleicht hast du Recht. Na dann, weitermachen, wo ihr gerade aufgehört habt!
Also der Aufforderung komme ich doch gerne nach! Ab in die Liebeshöhle, Haasenzahn, aber ZZ!!!
M (grinst): Nichts lieber als das. Nicht wahr Haasenzahn?
Wie der wieder grinst! Das ist doch jetzt schon wieder eindeutig zweideutig!
G: Marc!
M (leise): Was denn?
G (leise): Lass das!
F: Tschüß ihr zwei!
G: Ja tschüß Papa!
M: Wiedersehen!
Na hoffentlich nicht! Nichts wie weg hier!

Endlich ist er gegangen. Aber jetzt nichts wie weg hier, ehe noch jemand hier reinplatzt.
M (grinst): Wo waren wir gleich stehen geblieben?
G (lacht): Ich würde sagen ... ähm hier!!!

Gretchen packte den überraschten Oberarzt wieder am Kittel und zog ihn ganz nah an sich heran, gab ihm einen kurzen Kuss auf den Mund und flüsterte ihm dann verführerisch ins Ohr...

G: Wolltest du mich nicht zu den Sternen entführen?
So sieht sie das also? Is ja mal interessant! Hmm... Das Spaceshuttle steht definitiv auf der Startposition.
M (lacht): Nichts lieber als das, Haasenzahn! Krieg ich denn auch eine Starterlaubnis?
Oh ja!!!
G (lacht): Reicht dir das als Antwort?
M: Was?

Statt einer Antwort gab Gretchen ihm einen atemberaubenden Kuss, der ihm alle Sinne raubte, und zog den nun völlig wehrlosen Chirurgen anschließend aus dem Stationszimmer... direkt zu ihrem geheimen Liebesnest, wo ihre heutige Schicht einen aufregenden Ausklang fand.
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Die Details bleiben aber eurer Phantasie überlassen. Also falls Interesse besteht, ich hätte da eventuell noch einen Teil in Petto, der doch noch einen Blick ins Liebesnest wirft! Liebe Grüße. Eure Lorelei

Lorelei Offline

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20.01.2010 13:51
#306 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Kann mir schon denken, dass ihr unbedingt ins Liebesnest blicken wollt! Aber wir lassen den beiden noch ein wenig ihre Privatsphäre. Erst einmal müssen wir zum nächsten schwierigen Patienten auf die Gyn schalten. Viel Spaß mit der neuen Episode zum Thema „Dr. Kaan und seine Frauen“. Eure Lorelei



Zur gleichen Zeit saß ein noch immer ziemlich verwirrter Dr. Medhi Kaan am Schreibtisch in seinem Sprechzimmer. Seinen Kopf hatte er auf seinen verschränkten Armen gebettet. Er hatte die Augen geschlossen und dachte nach. Er konnte sich überhaupt nicht erklären, was mit ihm heute los war. Warum zog ihn Gaby so in ihren Bann? Er kannte sie doch schon ewig. Er wäre nie auch nur auf die Idee gekommen, ihr auf irgendeine Weise näher zu kommen, geschweige denn so nah wie letzte Nacht. Und er hatte ein schlechtes Gewissen Maria gegenüber, die er doch auch irgendwie mochte, aber im Moment spukte ihm die attraktive Krankenschwester so sehr im Kopf herum, das es ihn schon fast wahnsinnig machte.

Und dieselbige betrat im selben Augenblick vorsichtig und leise sein Büro. Er bemerkte es nicht. Auch sie war mit ihren Gedanken ganz woanders. Die Worte von Marc Meier hatten sie verunsichert, was ihre Mission „Schlepp Dr. Kaan ab“ betraf. Klar war ihr Medhis zurückhaltendes Verhalten in der Cafeteria aufgefallen und ihr war sofort die Situation im Fahrstuhl wieder in den Kopf geschossen, als er ihr gesagt hatte, dass das mit ihr für ihn nur ein einmaliger Ausrutscher gewesen war. Das hatte sie verletzt und unsicher werden lassen. Aber sie hatte das gerade noch so wieder gabylike zu ihren Gunsten umdrehen können. Er hatte ja ihrem Charme und ihrem eindeutigen Angebot dann nicht widerstehen können. Und wenn sie an seine heißen Küsse dachte, wurde ihr mal wieder ganz anders. Klar er war verwirrt, da redete man vielleicht dummes Zeug mit seinem angeblichen Kumpel, dachte sie. Nein, Marc Meier hatte Unrecht. Medhi würde sich schon mit der Zeit in sie verlieben. Davon war die junge Krankenschwester überzeugt. ... Ich werde ihn schon auf meine Weise rumkriegen. Ganz bestimmt!

Ein breites Lächeln zeichnete sich auf ihrem Gesicht ab, als sie ihren Oberarzt halb auf dem Schreibtisch liegend vorfand. ... Wie süß er da liegt? Er schläft oder? Ob er wohl von mir träumt? Ich kann jedenfalls an nichts anderes mehr denken als an dich, du süßer Idiot. Ich hätte vielleicht vorhin nicht so aufdringlich sein sollen. Das hat ihn verunsichert. Medhi ist doch keiner, der auf so was anspringt. Er ist schüchtern. Und nach den Katastrophen mit seiner Nuttenfrau und dem fetten Haasen will er es bestimmt langsam angehen und ich setz gleich den Turbo ein. Verdammt Gaby, schalte mal nen Gang zurück! Vielleicht sollte ich wieder die neue Gaby versuchen, so wie gestern Abend. Das hat ja bei ihm ganz gut funktioniert. Das war so schön gestern. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass der Abend dann doch noch so ein fantastisches Ende finden würde. ... Hach... wenn ich ihn so da liegen sehe, möchte ich am liebsten ... Nein, lass es! Bleib professionell, zumindest hier im EKH! Er hat es sich so gewünscht. ... Ok! Und jetzt? Soll ich ihn ansprechen? Aber er ist gerade soooooooooo niiiiiiiiiiiiiedlich!!!!

Lorelei Offline

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20.01.2010 17:20
#307 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Gaby beobachtete ihn noch ein Weilchen verliebt grinsend, atmete dann noch einmal tief durch und räusperte sich schließlich. Medhi wachte erschrocken aus seinen Gedanken auf und öffnete langsam seine Augen... Oh nein, ausgerechnet sie! Was mach ich denn jetzt? Wieso wird das denn jetzt schon wieder so warm hier? Hilfe!!! ... Er richtete sich langsam auf und lächelte sie verschämt an. Gaby strahlte zurück...

G: Dr. Kaan?
M: Schwester Gaby!
G (verträumt): Hallo!
Hallo? Ey Gaby mach deinen Mund auf! Das ist doch peinlich!

Bleib ruhig Kaan! Sie ist nur deine Stationsschwester. Du bist ihr Chef! Ganz professionell bleiben! Wag es ja nicht, an letzte Nacht zu denken!
M: Hallo! Was gibt’s, Schwester Gaaaby?
Ok, Gaby, bleib ruhig! Ganz professionell bleiben! Er ist dein Chef! Äh im Moment und was heute Abend ist, das sehen wir dann.
G: Ähm also ... Frau Schöneberger hat den Ultraschall-Termin abgesagt.
M: Okaaay!
Oh Gott, ich weiß gar nicht, was ich mit ihr reden soll? Wieso ist das jetzt so kompliziert? Ging doch sonst auch immer.

Wieso ist das jetzt so verkrampft? Er bekommt seine Zähne überhaupt nicht auseinander. Verdammt! Er bereut es wirklich oder? Er will nen Rückzieher machen? Nein! Bitte nicht!
G: Ja ähm das wäre dann die letzte Patientin für heute gewesen.
M: Ach? Es liegt also nichts weiter an?
G: Nein!
Oh bitte, sag was wegen heute Abend! Du hast mir noch nicht auf meine SMS geantwortet.

Und jetzt? Sie will doch bestimmt eine Antwort auf ihre SMS haben oder? Scheiße!
M: Ja äh danke. Da können Sie ... äh ... da kannst du ja jetzt ruhig Feierabend machen.
Er hat mich jetzt geduzt. Was heißt das jetzt? Kann er sich nicht klipp und klar ausdrücken, was Sache ist! Männer!!!
G: Danke! Und Sie äh du bleibst du noch hier?
Ey Gaby, das kann doch nicht so schwer sein. Frag ihn einfach ganz direkt, ob er noch mit zu dir will.

Ich muss ihr jetzt wohl antworten oder? Aber was? Dass ich mitkommen will, also äh wenn sie das möchte. Sie ist im Moment so zurückhaltend, fast schüchtern, gar nicht so wie vorhin in der Cafeteria, eher wie gestern Abend. Und das fand ich eigentlich ganz süß. Diese andere Seite an ihr ist schon faszinierend. Sie kann auch anders! Hmm ... Irgendwie ist das gerade ziemlich komisch! Ach, ich weiß doch auch nicht. Passt ja irgendwie zu meiner ganzen momentanen Stimmung. ... Ok, Medhi, das kann doch nicht so schwer sein. Sag es einfach!

...

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.456

20.01.2010 23:10
#308 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Na da muss ich wohl doch noch heute einen Teil reinstellen, sonst wird das mit der Liveschaltung in den Ostflügel ja nie was , aber so ganz in die Puschen kommen Medhi und Gaby noch nicht. Ein Teil fehlt noch und dann geht's erst ins Liebesnest. Habt ihr ein Glück, dass ich so viel auf Vorrat habe. Ich wünsche euch noch nen schönen Abend und viel Spaß jetzt auf der Gyn. LG Lorelei


M: Ähm Gaby...

Im selben Moment traute sich auch Gaby, endlich etwas zu sagen...

G: Ähm Medhi...

Beide mussten plötzlich lachen...

G: Medhi, das ist doch albern, was wir hier machen oder?
M: Äh ja, da hast du vielleicht recht.
G: Es wird doch wohl möglich sein, ein ganz normales Gespräch zu führen oder? Ich meine, wir haben nur miteinander geschlafen. Was ist da schon dabei?
Eigentlich nichts oder? Ach keine Ahnung. Hab ja keine Erfahrung mit One-Night-Stands und Affären und so. Äh naja außer die mit Maria.
M: Ja ähm nichts. Also wir haben ja unsere Standpunkte geklärt und so.
Die da wären, Medhi? Ich bin mir da bei dir nicht so richtig sicher. Ich hake da lieber noch mal nach.
G: Stimmt. Keine Beziehung. Keine Verpflichtungen. Nur eine kleine heiße Affäre. Mehr nicht!
Doch mehr!!! Bitte!!! Ich will dich ganz!

Ja. Das umschreibt es eigentlich ganz gut. Aber ist das wirklich das, was ich will? Bin das noch ich? Ich meine, ich war doch immer in festen Beziehungen. Das war in der Pubertät so und auch auf der Uni. Dann kam Anna, die ich gleich nach ein paar Monaten geheiratet habe und danach kam mein blonder Traumengel dahergeschwebt. Die wenigen Tage mit ihr haben für ein ganzes Leben gereicht. Und dann war Anna wieder da und dann kam der Abgrund... Ach Scheiße, ich weiß doch auch nicht. ... Beziehungen bringen doch eh nichts... nichts außer Leid, Tränen und Fressattacken. Hab ich ja gerade zweimal schmerzhaft erfahren. ... Nein, ich kann das im Moment nicht mehr. Nein, niemand kommt mehr so nah an mein Herz ran. Das lasse ich nicht zu. Ich muss erst mal zusehen, dass ich es irgendwie geflickt kriege. So zertrampelt, zerstochen und durchlöchert es ist! ... Was Flüchtiges ohne Verpflichtungen. Mehr geht echt nicht. Wobei das mit dem „mehr geht nicht“ auch so eine Sache ist. Was ist dann das mit Maria? So wie jetzt mit Gaby hat das doch mit ihr vor zwei Wochen auch angefangen. Eine mehr als aufregende Affäre! Aber wie soll das mit ihr jetzt weitergehen? Sie ist ja auch toll. Aber ich kann doch nicht zweigleisig fahren. Das geht doch nicht. Das macht man doch nicht. Das bin doch nicht ich. Naja, das mit den Affären bin ich ja im Prinzip auch nicht. ... Ach scheiße, ist das kompliziert. Oder mache ich mir das selbst kompliziert? Ich weiß es nicht. Im Moment fühlt sich das mit Gaby eigentlich ganz gut an. Sie ist attraktiv, sexy, schlagfertig und ihre schüchternen Phasen manchmal sind so was von süß. Aber auch ihre direkte Art macht mich irgendwie an. ... Vielleicht hat Meier ja Recht und ich sollte mich einfach mal gehen lassen, die ganze Scheiße der Vergangenheit hinter mir lassen und einfach nur Spaß haben. Mal sehen, was passiert.

M: Da stimme ich dir voll und ganz zu.

Nein!!!! Mist!!! Seit wann ist der denn so? Wieso findet der denn jetzt ne Affäre gut? Der ist doch sonst immer der Beziehungstyp gewesen. Scheiße!!! Und jetzt? ... Jetzt muss ich das wohl doch so durchziehen oder? ... Ok, wenn er das so will. Will ihn ja nicht verlieren. Naja mal sehen, was passiert. Vielleicht wird ja mehr daraus, wenn er mich erst richtig kennt.

G: Und das heißt jetzt?
M: Äh na das, was du gesagt hast.
Hä?
G: Wollten wir nicht wieder ganz locker und offen miteinander umgehen?
M: Äh das tun wir doch oder?
Wieso ist sie denn jetzt so verwirrt? Ist doch jetzt alles klar oder? Also irgendwie halt. Oh Mann Medhi jetzt ist dein besch... Leben definitiv noch komplizierter als vorher.

Scheiße!! Gaby, stell dich nicht so doof an. Du verliebter Trottel!!
G: Äh ja natürlich! Aber das mit dem normal reden, das müssen wir wohl noch mal üben.
Äh ja, da hat sie recht. Das wirkt immer noch ziemlich verkrampft.
M: Ok! Na dann schieß mal los!
G: Wie jetzt?
M: Wolltest du nicht noch was sagen?
G: Äh ja ... also eigentlich schuldest du mir ja noch eine Antwort?
Hä???
M: Was denn für eine Antwort?
G: Hast du denn meine SMS vorhin nicht bekommen?
Oh ja natürlich, das hatte ich schon wieder vergessen.
M: Doch!
G: Und?
M: Was und?
G: Warum hast du nicht geantwortet?
Äh ich war gerade bei Maria. Ging halt nicht! ... Toll, jetzt belügst du auch noch Gaby. Du bist ein mieser Arsch!
M: Ging gerade nicht.
G: Ach? Und? Bekomm ich trotzdem eine Antwort?

Um ihrer Frage Nachdruck zu verleihen, setzte sie sich provozierend direkt vor ihm auf den Schreibtisch und schlug lasziv ihre Beine übereinander. Medhi konnte seinen Blick nicht von ihr wenden... Wahnsinn!!! Es kann eigentlich nur eine Antwort geben.

...

Lorelei Offline

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21.01.2010 10:51
#309 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

M: Äh ja, aber nur unter einer Bedingung!
Oh! Was kommt denn jetzt?
G (unsicher): Die da wäre?
M: Du unterlässt in Zukunft solche plumpen Annäherungsversuche in aller Öffentlichkeit!
Ok. Es war ihm also doch peinlich. Mist! Ich bin zu hart rangegangen. Du bist so ne dumme Kuh, Gaby!
G: Warum?
Weil mir das peinlich war, weil mich der Meier die ganze Zeit ausgelacht hat und weil ich nicht will, dass irgendjemand das mitbekommt und ganz besonders nicht eine ganz bestimmte Person.
M: Weil ich mir weitere dumme Kommentare von Marc ersparen will und weil das mit uns ... äh naja also das geht nun wirklich niemanden etwas an.
Er hat „UNS“ gesagt! Juhu! ... Äh und was heißt das jetzt genau? Gaby, nicht zu viel hineininterpretieren! ... Und was das blöde Arschloch betrifft, der hat ihm also wirklich den Kopf gewaschen oder? Dieses miese Schwein! Ich bring ihn um!
G: Das Arschloch hat dir also auch ne Ansprache gehalten?
Auch? Was soll das denn heißen? Der hat doch nicht etwa mit ihr über mich geredet? Der Arsch! Hat der sie noch alle? Kann der sich nicht um seine eigenen Angelegenheiten kümmern? Das geht ihn nichts an.
M: Auch?
G: Naja, der hat mir vorhin in der Cafeteria ne Ansage gemacht, als du weg warst.
Ist der noch ganz dicht? Was soll das?
M (sauer): Was hat er gesagt?
G: Naja äh, dass ich die Finger von dir lassen soll.
M: Bitte? Spinnt der?

Erst lacht er mich aus und dann mischt er sich ein? Es reicht echt! Ich bin erwachsen. Ich weiß, was ich tue. Ich komm schon alleine klar. Und deine blöden Kommentare kannst du dir echt sparen. Gaby ist nicht mehr das alte intrigante Miststück, das es dir heimzahlen will. Sie ist über dich hinweg. Sie ist anders, anders, als ihr vielleicht alle denkt. Ich spüre das.

G: Hmm... Ist vielleicht frustriert, weil es mit seinem fetten Haasen nicht gut läuft. Ach keine Ahnung, was mit dem los war. Völlig durchgeknallt! Marc Meier eben!
M: Quatsch! Die sind doch glücklich. Das konnte ich heute Morgen sehen.
Leider!

Glücklich? Naja, ich weiß nicht. Ich könnte kotzen, wenn ich daran denke!
G: Ach? Wirklich? Und was mischt der sich jetzt hier ein?
M: Keine Ahnung! Ehrlich gesagt, ist es mir auch egal, was er denkt.
Wirklich?
G: Und was ist nun mit meiner Frage?
M: Frage?
G: Medhi, bist du wirklich so begriffsstutzig? Ob du mit zu mir kommen magst? Wir könnten vielleicht was kochen und danach...
M (grinst): Danach?
Das interessiert dich wohl brennend was?
G (verführerisch): Weiß nicht! Ich glaube, du hast eine Schraube nicht richtig festgezogen an meinem Bett.
M (grinst): Ach? Wirklich? Tja, da muss ich wohl wirklich noch mal nachschauen oder?
Oh ja!! Juhu!! Er springt endlich darauf an.
G (strahlt): Ja. Wenn du meinst?

Gaby schaute ihn verträumt an und beugte sich schließlich ein Stück weit nach vorn. Sie zog Medhi an seinem Kittelkragen zu sich hoch und gab ihm einen leidenschaftlichen Kuss, den er stürmisch erwiderte. Seine Hände wanderten schon über ihren schlanken Körper, da ließ sie ihn plötzlich los, sprang von seinem Tisch herunter und ging zur Tür. Sie drehte sich noch einmal zu ihrem überraschten Oberarzt herum...

G: In fünf Minuten an deinem Auto?

Medhi grinste sie an und nickte ihr zu. Gaby lächelte verliebt zurück und verließ anschließend sein Sprechzimmer in großer Vorfreude auf das, was sie wohl in der kommenden Nacht erwarten würde. Auch Dr. Kaan warf alle Bedenken über Bord und folgte ihr zwei Minuten später.



Tja, es scheint so, als ob Gaby tatsächlich das Rennen machen würde oder? Die Betonung liegt auf „scheint“! Aber es steht ja bald auch noch eine Wohnungsbesichtigung mit einer anderen zauberhaften Dame an. Ihr seht, es wird noch viel passieren und das gilt nicht nur für Medhi und seinem Harem. Äh was die Liveschaltung betrifft, die ist in Vorbereitung! Erst noch Kabelsalat entwirren und dann schauen wir mal. Liebe Grüße. Eure Lorelei

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21.01.2010 15:45
#310 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Na da will ich euch nicht mehr länger auf die Folter spannen. So ihr Spanner, wie versprochen, kommt jetzt endlich der Blick durchs Schlüsselloch. Ich hoffe, ich habe nicht zu hohe Erwartungen gesetzt, denn es ist wirklich nur eine kleine Liveschalte. Viel Spaß! Den haben die beiden bestimmt. Fragt sich nur, wie lange noch. Eure Lorelei



Währenddessen lag Dr. Gretchen Haase glücklich in den Armen ihres Traummannes in ihrem geheimen Liebesnest im stillgelegten Ostflügel des EKH... Wow! Das eben, das war ja mal ... äh ... keine Ahnung ... mir fehlen einfach die Worte! Einfach unbeschreiblich! Unbeschreiblich schön! ... Wie er mich berührt hat... Wahnsinn! Ich bekomme schon wieder eine Gänsehaut! Er kann so zärtlich und sanft sein! Ich liebe es, wenn er so ist. ... Huch... was hat er denn jetzt vor? ... Löffelchenangriff!!! ... Der kann doch nicht schon wieder...? Ich dachte immer, aller guten Dinge wären drei! Aber bei Marc Meier wohl nicht! ... Juhu!!! ... In diesem Moment hörte sie auch schon seine leise flüsternde Stimme an ihrem Ohr ... „Du bist so wunderschön, Haasenzahn!“... Oooohhhh Maaarc, ich will mehr davon!! Meeeehr!!!! Man äh Frau kann nie genug Komplimente bekommen und erst recht von Marc Meier, in dessen Vokabular solche Dinge eigentlich nicht vorhanden sind! Das dachte ich zumindest bis jetzt. ... Oooooooooh!!!!! ... Wahnsinn!!! ... Er macht es schon wieder! ... Ja, genau da!!! ... Mmmmh!!! ... Ooooohhh!!! ... Ich ... äh ... bin ... dann ... mal ... weg! ... Und dann knabberte Marc auch schon wieder an ihrem Ohrläppchen. Sie spürte seinen warmen Atem in ihrem Nacken und vergaß zum mittlerweile vierten Mal die Welt um sich herum. Aber sie war nicht die Einzige in diesem Moment. Marc Meier ging es da nicht anders. Er sog ihren Duft ein, als wäre es sein Lebenselixier. Er küsste ihren Nacken und streichelte sanft mit seinen Händen über ihren Rücken. Sie bekam eine Gänsehaut davon, die sich auch auf seinem Körper ausbreitete. ... „Und bereit für einen neuen Sternenflug, Haasenzahn?“, flüsterte er ihr zärtlich ins Ohr. Gretchen drehte sich langsam zu ihm herum, damit sie ihm in seine wunderschönen grünen Augen sehen konnte. Sie lächelte, nahm sein Gesicht in ihre beiden Hände und zog es zu sich. Sie beantwortete seine Frage mit einem leidenschaftlichen Kuss. Und einen Moment später hob das Spaceshuttle erneut ab mit direktem Kurs in den siebten Himmel... Image and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPic

Minuten später lagen die beiden erschöpft und noch immer eng umschlungen auf ihrem Kissenmeer und schauten sich tief in die Augen, die vor Glück strahlten. Für einen Moment schien die Zeit für sie still zu stehen. Der perfekte Moment eben. Doch wie es so ist mit perfekten Momenten, diese werden meistens jäh unterbrochen. Doch diesmal nicht von ihrem Pieper, der ihnen einen erneuten Notfall ankündigte, sondern von geheimnisvollen Stimmen...


Lorelei Offline

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21.01.2010 20:44
#311 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Äh ja, was wohl jetzt kommt? Keine Sorge, es wird niemand plötzlich ins Zimmer platzen. Das hatten die beiden ja schon zur Genüge. Aber allein sind sie trotzdem nicht! Viel Spaß mit dem neuen Teil. Und Kommis nicht vergessen. Danke! GLG Lorelei



Marc Meier bearbeitete gerade wieder ihren süßen Hals mit zärtlichen Küssen, als Gretchen Haase plötzlich aufschreckte. Ihr Freund schaute sie verwundert an...

M: Hast du was?
G (beunruhigt): Marc, hast du das auch gehört?
M: Was denn?
G: Stimmen!
M (grinst): Du hörst Stimmen? Also ich hab nach Sex mit mir schon vieles gehört, dass es unbeschreiblich, sensationell, galaktisch, Welt verändernd oder einfach nur geil war, aber das jemand Stimmen hört, das hat mir noch keine Frau DANACH gesagt!
G: Marc, hör auf mit deiner Selbstüberschätzung!
M: Bitte? Was heißt hier Selbstüberschätzung? Das ist die reine Wahrheit.
Ja klar! Der und sein übergroßes Ego. Aber das ist mir im Moment egal. Was zum Teufel war das? Da ist doch jemand da draußen oder?
G: Marc, halt einfach die Klappe und hör genau hin!
M: Sag mal, wie redest du denn mit deinem Oberarzt?
G: Ja, wenn du mir nie zuhörst! Also benutz mal die Organe, die du in Gegenwart von Frauen regelmäßig ausschaltest, deine Ohren!

Boar, die wieder! Die kann auch die schönste Stimmung kaputt machen. Was die schon wieder hat? ... Und was heißt hier, ich höre ihr nie zu? Das ist doch gar nicht wahr. Also wenn sie was Wichtiges zu sagen hat, was eher selten der Fall ist, hör ich ihr schon zu. Also meistens! ... Naja, es ist nun mal so, dass ich, wenn ich ihre Stimme höre, immer ins Träumen gerate und so. Was kann ich denn dafür, dass sie so eine sexy Stimme hat! Das verwirrt mich eben!!! Also oft... sehr, sehr oft!!!

M: Ok! Was soll denn da draußen sein, Haasenzahn?
G: Schhhhht!!!

Marc verdrehte nur die Augen, aber lauschte jetzt trotzdem, doch er hörte nichts... nichts außer die ruhigen Atemzüge und den gleichmäßigen Herzschlag seiner Freundin, denn sein Kopf war mittlerweile auf ihrem Brustkorb gebettet und er hatte nicht vor, ihn so schnell da wieder wegzunehmen...

M: Also ich hör nix!
G: Doch! Da wieder! Hör doch!

(leise) „Hat Sie jemand gesehen? ... Klappt es mit...? ... Kommen Sie endlich! ...“ und die Stimmen wurden immer leiser und verstummten schließlich ganz. Dieses Mal hatte auch Marc sie gehört...

Das gibt es ja nicht! Sie hat Recht! Da ist wirklich jemand auf dem Gang draußen. Scheiße! Die Stimme kam mir irgendwoher bekannt vor. Aber woher?
M: Äh und ich dachte wirklich schon, du hast Halos. Also ich weiß ja, dass ich gut, also sehr sehr gut bin, aber so gut, dass ich dich gleich ins Nirvana vögle und du die Englein zwitschern hörst!
G (empört): Maaaaaaarc!!!!! Hüte deine Zunge, sonst fängst du dir eine!
M (hält seine Hände abwehrend vor sein Gesicht): Ey, ganz ruhig ja! Ich hab’s ja auch gehört. Wir sind anscheinend nicht allein hier.
G: Wer war das?
M: Keine Ahnung!
G: Hast du nicht gesagt, hier kommt nie jemand her?
M: Ja eigentlich schon.

...

Lorelei Offline

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22.01.2010 10:27
#312 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Ich denke mal, ihr wisst, wer das gewesen sein könnte oder? Am Ende des Ganges ist ja noch eine andere geheime Kammer. Aber die wird auch (noch) nicht entdeckt! Nur so als kleine Erinnerung für euch, dass das Hanf immer noch blüht und gedeiht. Weiß aber noch nicht, ob ich diese Geschichte so bald vertiefen werde. Mir fehlt noch die geniale Idee dazu. Sorry! Jetzt geht es aber erst mal weiter im Liebesnest von Martchen. Viel Spaß! GLG Lorelei



Jetzt weiß ich’s wieder. Die Stasi-Sabsi!!! Was hat die dumme Kuh hier zu suchen? Spioniert die uns etwa hinterher? Ich hab ihr doch verboten, noch mal hier runter zu kommen. Scheiße!! Haasenzahn muss nun wirklich nicht wissen, dass die ganze Schose hier auf Sabsis Mist gewachsen ist. ... Oh Gott, hoffentlich ist die nicht auf dieselbe Idee für sich selbst gekommen. Bloß nicht! Nicht dass die heimlich auch hier unten... Bäh!!!! Wie widerlich ist das denn? Und mit wem sollte die? ... Nee, ich will das gar nicht wissen. Am Ende ist es auch noch der neue Hengst des EKH. Bei seinem Hormonüberschuss in letzter Zeit! ... Nein, nicht daran denken! Das ist zu krank! Echt!

G: Oh Gott, meinst du, man hat uns gehört?
Oh nein! Wie peinlich!

Weiß nicht. Aber sonst wäre doch die Tür aufgegangen oder? Also muss es doch die Sabsi gewesen sein. Die wird sich doch denken können, dass wir das sind. ... Oh nein, allein die Vorstellung, dass die weiß, was wir hier machen... Boar Meier, wieso hast du die nur damit beauftragt? Ausgerechnete die? ... Naja, aber dann wäre es sicherlich nicht so schön hier unten geworden. ... Ach scheiß drauf, ist jetzt eh zu spät.

M (grinst): Weiß nicht, aber du hast dich ja diesmal zusammengerissen mit dem Schreien und so. Äh warum eigentlich?
Was? Oh!!! Moment mal, ich schrei nicht, wenn ich... äh ja ... dabei halt.
G: Maaarc!
M: Was denn? Ist doch wahr!
G: Das stimmt nicht. Ich habe nicht geschrieen!
M (grinst): Ja, heute vielleicht nicht, aber sonst schon.
G: Nein, das tue ich nicht!
Das warst du, Marc!!! Wer hat denn hier geschnurrt wie ein hungriger Kater?
M: Und ob! Und das macht mich an, weißt du das? Obwohl dein Stöhnen heute war ja auch nicht von schlechten Eltern. Würde ich gerne noch mal hören. Also äh jetzt!
Was? Vergiss es!
G (errötet): Maaaarc! Lass das!
Ok, Miss Prüderie! Aber dein Stöhnen hab ich jetzt im Ohr. Und das ist so was von geil! Yeah, ich könnte schon wieder. ... Aber so wie sie gerade kuckt, wird das wohl nichts. Mist!!!
M (verdreht die Augen): Sorry!
G: Vielleicht sollten wir lieber gehen.
M (Grinst): Willst wohl nicht erwischt werden?
Nein, natürlich nicht. Am Ende war das wieder Papa. Oh Gott, wenn der uns schon wieder erwischt hätte, was denkt der denn dann von mir? Dass sein süßes kleines unschuldiges Kälbchen ein Sexmonster geworden ist? Oh nein!
G: Nein! Aber du ja auch nicht oder? Du weißt ja, was passiert, wenn ER das rauskriegen würde!
M: Nö!
G: Pathe!
Scheiße ja! Verdammt!!!
M: Äh ja. Na dann zieh dich endlich an! Wir verduften. Wir können ja bei mir zuhause weitermachen.
Das hättest du wohl gerne!
G: Äh du also eigentlich müsste ich auch mal wieder zu mir nach Hause.
Was? Aber wieso denn? Nö!!! Ich will das nicht! Du kommst mit zu mir! Basta!
M: Wieso?
G: Naja ich müsste mal Klamotten wechseln und so.
M: Wieso? Sieht doch gut aus, was du anhast.
Oh! Wie süß!!! Fishing for compliments! Ich will mehr!!!
G (strahlt): Echt? Das denkst du? Danke! ... Äh aber naja ich hab schon seit zwei Tagen dasselbe an und Mama hat auch schon so komisch gekuckt, also...
M (enttäuscht): Also zu dir?
Scheiße!
G: Ja!
Och nö!!!
M: Ok! Vorschlag: Ich fahr dich jetzt nach Hause, du packst dir ein paar Sachen zusammen und wir fahren anschließend zu mir.
Oh! Ja jaa jaaa jaaaa jaaaaa jaaaaaa!!!!!
G (grinst): Oh! Sag mal, war das jetzt eine indirekte Einladung, dass ich jetzt schon bei dir einziehen soll?
Mist, jetzt hat sie dich wieder an den Eiern! Warum kommst du auch mit so nem Vorschlag, du verliebter Trottel?
M: Äh nee! Also das ist nur ... äh ... damit ... also wir haben ja beide Morgen Frühschicht und so ... also äh so muss ich nicht extra noch mal zu dir fahren, um dich abzuholen. Äh ... wäre echt ein Umweg.

Meier, echt, das war wieder mal eine Glanzleistung! Die goldene Himbeere für die schlechteste und unüberzeugendste Rede geht an...

Wie süß!!! Wie er sich windet!!! Herrlich!!! Er will mich also immer bei sich haben. Ja, dann danke für die Einladung, Schatz!

G (lacht): Ja schon klar! Übrigens morgen ist Sonntag. Da haben wir beide frei!
M: Oh!

Lorelei Offline

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22.01.2010 14:20
#313 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Eine halbe Stunde später stand ein weißer Volvo vor dem Haus der Familie Haase in Berlin Mitte. Die beiden Insassen hatten aber nicht das Bedürfnis so schnell aus dem Wagen auszusteigen. Sie widmeten sich lieber süßen Lippenbekenntnissen. Irgendwann gelang es aber der jungen Ärztin sich aus dem Klammergriff ihres Oberarztes zu winden...

G: Marc, wenn du mich nicht endlich rauslässt, dann kommen wir auch nicht schneller hier wieder weg.
M: Ja, hast ja recht! Aber mach hinne! Hab keinen Bock, hier ewig dumm rum zu stehen. Also nicht erst stundenlang vorm Kleiderschrank überlegen, was mitkommt und was nicht. Tür auf, Kram in die Tasche und los! Aber ZZ!!!
Männer!!! Aber ein bisschen überlegen darf doch wohl sein oder? Will ja nicht irgendwas mitnehmen, muss ja auch irgendwie sexy sein. Also ich will schon sexy für ihn sein. Hmm... was könnte ich denn alles mitnehmen?
G: Ja doch!
M: Ey, ich meine das ernst. Wenn du in einer viertel Stunde nicht wieder da bist, fahr ich.
Als ob er ohne mich fahren würde! Der will doch genauso sehr wie ich, dass ich mitkomme.
G (grinst): Du fährst ja eh nicht ohne mich!
M: Meinst du?
G: Ja!
Da hat sie eventuell Recht!
M (grinst): Das werden wir ja sehen. Der Countdown läuft!
G: Was? Das ist unfair!
M: Unfair? Unfair ist, wenn du mich hier ewig warten lässt! Die Zeit läuft übrigens. Jetzt sind es nur noch 14 Minuten.
Boar ist der gemein!

Ohne ein weiteres Wort sprang Gretchen aus dem Wagen und lief zur Haustür, öffnete sie und rannte schnell die Treppe zu ihrem Zimmer hinauf. Bärbel Haase, die durch das Geräusch der zufallenden Haustür aufgeschreckt worden war, trat aus der Küche heraus in den Flur... „Margarethe, bist du das?“ ... Keine Reaktion! ... Komisch, und ich hätte schwören können, dass ich gerade die Haustür gehört habe. Hmm... Sie ging zurück in die Küche und widmete sich wieder dem Abendessen. Gretchen stand währenddessen völlig planlos vor ihrem Kleiderschrank und wusste nicht, was sie einpacken sollte... Verdammt! Er hat Recht! Und nun? Was brauche ich denn alles? Ich weiß ja gar nicht, wie lange ich jetzt überhaupt bei ihm bleibe. Naja, am liebsten für immer. Eigentlich müsste ich den ganzen Schrank mitnehmen, aber dann flippt er doch aus. ... Ok, ich stell mir einfach vor, ich würde in den Urlaub fahren. Ja, in den Honeymoon!! Juhu!! Was würde ich dafür geben, mit ihm zurück nach Rügen zu fahren! Hach... Nicht träumen, Gretchen, packen!!! ... Na toll, für den Urlaub auf Mallorca im letzten Sommer habe ich eine ganze Woche vorher damit begonnen, den Koffer zu packen. Und jetzt habe ich nur fünfzehn Minuten... Korrektur: es sind nur noch acht Minuten! Mist!!! ... Ich hasse Entscheidungssituationen! Das setzt mich immer so unter Druck! Und mit Druck kann ich ja mal gar nicht! ... Ok, konzentrier dich, Gretchen! Was würdest du mitnehmen? ... Erst mal frische Unterwäsche! Ja. Aber welche? Mist! Die ganzen sexy Teile mit Spitze sind in der Wäsche. Oh nein! Ich kann doch nicht die Hello-Kitty-Teile mitnehmen. Und die Bauchwegunterhosen erst recht nicht. Der lacht mich doch dann aus. Aber es ist nichts anderes mehr da. Verdammt! Seit Mama wieder arbeitet, kümmert sie sich nicht mehr um die Wäsche! Unverschämtheit! ... Was brauche ich noch?... Einen Schlafanzug! Hmm... Brauche ich den überhaupt? Eigentlich nicht oder? Den würde er mir doch eh gleich wieder vom Leib reißen. Kenn ihn doch! Nur ein weiteres unnützes Kleidungsstück, das mich von ihm trennt! Könnte ja auch nackt schlafen. Was ist schon dabei? Macht er ja auch. Also denke ich mal. Also in meinen Phantasien auf jeden Fall. ... Gretchen, schmutzige Phantasien einstellen und weiterpacken! ... Ja doch! ... Du hast nur noch vier Minuten! ... Hilfe!!!

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22.01.2010 20:40
#314 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Na wird es die Chaosqueen noch rechtzeitig schaffen? In der Zwischenzeit stelle ich euch den bis über beide Ohren verknallte Dr. Marc Meier vor!!! Ich hoffe, er ist nicht zu soft geworden? Verspreche Besserung beim nächsten Mal! Viel Spaß!!! Eure Lorelei


Derweil wartete vor der Villa Haase ein ziemlich ungeduldiger Dr. Meier mit Fluppe im Mund... Die kommt da nie wieder raus. Kenn sie doch! Die steht doch jetzt bestimmt vor dem Spiegel und hält sich jedes ihrer Millionen Teile vor sich! Ich werd noch in hundert Jahren hier nicht wegkommen! Frauen!!! Echt, das kann doch nicht so lange dauern! Ich krieg doch meinen Koffer auch in fünf Minuten gepackt! Hmm... Eigentlich brauchst du ja auch gar keine Klamotten, Haasenzahn! Ich lass dich eh nicht wieder aus meinem Bett raus. ... Oh ja!! Das wird schön! So wie vorhin! Das war echt ein Traum. So gut hab ich mich noch nie gefühlt. Sie hat zwar gesagt, sie möchte zu den Sternen, aber dass ich dann wirklich welche gesehen habe... schon unglaublich! ... Sie ist unglaublich! ... Eine unglaubliche Frau! ... Einfach der Wahnsinn! ... Mann, Mann, Mann, ich hätte nie gedacht, dass es mich mal so erwischen könnte. Klar die Tendenzen dazu waren ja immer da. Sie hat mich ja damals schon so durcheinander gebracht. Aber jetzt so in der Realität fühlt sich das unheimlich gut an. Es fühlt sich richtig an. Es ist einfach perfekt. Kaum zu glauben, aber ich bin wirklich glücklich. Glücklich wie nie zuvor. Und ich kann und will es nicht mehr leugnen. Das habe ich viel zu lange getan in der Vergangenheit und das hätte mich fast kaputt gemacht. Ich bin es nun mal und das ist auch gut so. Ich bin bis über beide Ohren in sie verknallt. Ey, ich hätte nicht gedacht, wie befreiend das ist, sich das einzugestehen. Ich würde es am liebsten in die Welt hinausschreien, dass sie zu mir gehört, dass sie mein Haasenzahn ist. Meiner ganz allein! ... Meier, wie sich das anhört!? Ich bin wirklich schon zu so einem verliebten Trottel mutiert, der ihr ständig hinterher rennt, ihr keinen Wunsch abschlagen kann und mit so einem dämlichen Grinsen durch die Gegend läuft. So einer wollte ich doch nie werden. Über solche Typen hab ich mich doch immer lustig gemacht! Wie konnte das nur passieren? Wann ist das überhaupt passiert? Und wieso muss ich ständig an dich denken? Warum träume ich jede Nacht und manchmal auch tagsüber von dir? Wieso hab ich dieses komische Kribbeln im Bauch? Ich hab doch nie an so etwas geglaubt und jetzt hat sich eine Armee von Schmetterlingen oder waren das Ameisen in meinem Bauch eingenistet. Wie hast du das nur geschafft, Haasenzahn? Was machst du nur mit mir? Ich kann nicht mehr klar denken, wenn du vor mir stehst. Mir brechen die Knie weg, wenn du mich küsst. MIR!!! MARC MEIER!!! Den doch sonst nie etwas erschüttert. Das ist doch verrückt! Genauso verrückt wie die Tatsache, dass ich sie schon wieder vermisse. Das ist doch irre! Sie ist keine fünfzehn Minuten weg und sie fehlt mir schon so sehr, als ob es fünfzehn Jahre wären. Kann mir mal jemand sagen, wie ich die letzten zehn Jahre ausgehalten habe, in denen wir uns nicht gesehen haben? Wie ich es überhaupt jemals ohne sie ausgehalten habe? ... Hach... Haasenzahn, wo bleibst du nur? Lass mich nicht so lange warten!! Hab dich schon zwanzig Minuten lang nicht mehr geküsst! Das kann doch nicht angehen! Das macht man nicht mit Marc Meier! Gott lässt man nicht warten! ... Haaaaaasenzaaaahn!!! ... Die blöde Warterei macht einen noch ganz kirre! Hätte meine Drohung wahr machen und einfach fahren sollen. Aber ich krieg den verdammten Schlüssel nicht umgedreht! Ich kann nicht ohne sie. ... Marc Meier schaltete schließlich das Radio an, um sich die Wartezeit ein wenig zu versüßen. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht, als er die Stimme von Stefanie Kloß von Silbermond erkannte...

http://www.youtube.com/watch?v=DlopE0yBei8

... Das passt gerade irgendwie! Ich steh ja sonst nicht auf so ne scheußliche Mädchenmucke, die ja mal überhaupt nicht rockt, da lob ich mir mein Metallica, aber der Text beschreibt irgendwie ganz genau das, was ich für sie empfinde. Gretchen ist echt das Beste, was mir je passiert ist. Ich lass sie nie wieder los. ... Er lehnte sich in seinen Sitz zurück, schloss seine Augen und lauschte dem Lied. Er war gerade dabei, in einem wunderschönen Tagtraum von seiner Liebsten zu versinken, als es plötzlich an seinem Beifahrerfenster klopfte. Er schreckte aus seinen Gedanken auf... Hä? Wieso klopft sie denn? Die Tür ist doch auf. ... Och nee, das darf ja wohl nicht wahr sein! Scheiße!

....

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23.01.2010 14:12
#315 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Tja, wer wird das wohl gewesen sein? Eine Fortsetzung der Liebesnacht rückt jedenfalls in weite Ferne, denn Marc Meiers schlimmster Albtraum steht ihm bevor. Ich kann so gemein sein, ne? Viel Spaß mit dem neuen Teil. Er wird ihn sicherlich nicht haben! Naja zumindest vorerst nicht! Und danke für die Kommis!!! Ihr seid so lieb! Eure Lorelei



Doch es war nicht Gretchen Haase, die an der Seitenscheibe seines Wagens klopfte, sondern deren Vater, ergo sein Chef. Marc ließ die Scheibe an der Beifahrerseite herunter...

M: Herr Professor!
Was will der denn jetzt?
F: Marc! Was machen Sie denn hier draußen in der Kälte?
M: Äh ich warte auf ihre Tochter. Also wir wollten... also äh...
... hier schleunigst abhauen, aber das wird wohl jetzt nichts mehr! Scheiße! Wieso hab ich eigentlich nie Glück im Leben?
F: Das trifft sich eigentlich ganz gut, dass Sie hier sind.
Oje!!! Hilfe!! Was kommt denn jetzt? Hab ich wieder etwas angestellt? ... Nö, nicht dass ich wüsste. Oder?
M: Was? Wieso?
F: Kommen Sie doch mit rein, Marc! Meine Frau hat gekocht. Nachdem das vor ein paar Tagen nicht geklappt hat mit dem gemeinsamen Essen, was halten Sie davon, wenn wir das jetzt nachholen? Oder habt ihr heute Abend schon etwas Besonderes vor?
Äh ja eigentlich schon. So schnell wie möglich hier abhauen und dann naja... äh, was man dann halt so macht.
M: Äh nein, aber...?
Meier, verdammt, eine Ausrede muss her, aber schleunigst!!! .... Scheiße, mir fällt nichts ein!!
F: Keine Sorge! Meine Frau freut sich bestimmt, wenn ich noch jemanden mitbringe.
Äh... aber ich freu mich NICHT!!! Hilfe, ich muss hier weg! Haasenzahn, rette mich!!!


Fünf Minuten später saß ein ziemlich gequält dreinblickender Dr. Meier am reichlich gedeckten Esszimmertisch seines Chefarztes und potentiellen Schwiegervaters. Ihm gegenüber saß Bärbel Haase, die ihn eindringlich von oben bis unten musterte und dann ein seltsames Lächeln aufsetzte...

Ich bin in der Hölle!!!!
B: Ach Herr Meier, ich bin so froh, dass unsere Margarethe endlich wieder jemanden hat.
M: Äh... Dr. Meier!
B: Wie meinen?
M: Doktor Meier!
B: Ach, warum duzen wir uns eigentlich nicht gleich, Herr Dr. Meier, jetzt wo Sie doch Teil unserer Familie sind. Ich darf doch Marc sagen oder?
Äh ... NEEEEEIIIIIIN!!!! ... Hilfe!!! Ich bin ein Starchirurg, holt mich hier raus!!! ... HAAAAAAASENZAAAAAAHN, verdammte Scheiße noch mal, beweg endlich deinen süßen Hintern hierher und hol mich hier raus, aber zz!!
M: Äh... ja also...
B: Ich bin Bärbel.
Oh Gott!!!

Bärbel reichte ihm ihre Hand, die er dann auch zögerlich ergriff... Hilfe!!! Hoffentlich kommt die nicht noch auf so ne bescheuerte Idee wie auf Brüderschaft trinken oder so. Nein, bei aller Liebe, Haasenzahn, aber dann renn ich schreiend weg! Aber echt! Dann siehst du mich hier nie wieder. ... Doch die blonde Mittfünfzigerin hegte nicht im Geringsten diesen Gedanken. Sie war einfach nur glücklich, dass ihre Tochter nach all den Jahren endlich ihr Glück mit ihrer großen Jugendliebe gefunden hatte. Natürlich hatte sie anfangs noch Bedenken gehabt, aber wenn sie die beiden zusammen sah, ihr liebevoller Umgang miteinander, das Strahlen ihrer Tochter und das verschmitzte Lächeln dieses attraktiven Mannes, da wusste sie, dass die beiden einfach zusammen gehörten. Dagegen konnte selbst sie nichts mehr ausrichten. Die beiden waren glücklich. Das war nicht zu übersehen. Und das machte auch die Schwesternschülerin glücklich.

Marc Meier fühlte sich zunehmend unwohl zwischen Bärbel und Franz Haase, der sich mittlerweile auch zu ihnen gesellt hatte. Unruhig rutschte der junge Oberarzt auf seinem Stuhl hin und her und starrte flehend in Richtung Treppe, aber Gretchen kam einfach nicht wieder herunter. Alle warteten nur auf SIE. Und nach endlosen zehn Minuten kam sie dann doch endlich die Treppe hinunter mit einer kleinen Reisetasche in der Hand... Ich hoffe mal, ich habe jetzt alles. Müsste so für ne Woche reichen, denke ich. Hach... ich freu mich so. Das wird so schön. Und jetzt nix wie weg hier! Unbemerkt rausschleichen! ... Leider war sie nicht mehr ganz so unbeobachtet, wie sie es gewesen war, als sie vor ein paar Minuten die Villa betreten hatte. Drei Augenpaare waren auf sie gerichtet...

F: Kälbchen, wo willst du denn hin?
Was? Oh nein! Sie haben mich gesehen! Verdammt! ... Warum gibt es eigentlich noch nicht solche Unsichtbarkeitscapes, wie sie Harry Potter immer trägt? Das wäre jetzt echt von Vorteil. Obwohl... so ein Teil hätte ich schon mein ganzes Leben lang gebraucht.
B: Setz dich doch zu uns, Margarethe.
Nein, ich muss hier schleunigst weg. Mein Schatz wartet doch draußen. Und der killt mich, wenn ich nicht bald wieder auftauche. Bin eh schon viel zu spät dran. Ich hör schon den ersten Spruch von ihm...
M (flehend): Haaasenzaaahn, hast du es auch endlich geschafft.
Ich muss dich leider umbringen, Süße. Zehn Minuten mit deiner Mutter sind wie zehn Jahre Knast.

Marc? Aber wieso ist der jetzt hier? Der war doch gerade noch im Wagen?

Gretchen drehte sich langsam um und blickte ins Esszimmer und da saß tatsächlich ein sichtlich genervter Marc Meier... Oh nein! Mama hat ihn gezwungen rein zu kommen! Ich bin so was von tot! ... Sie schob ihre Reisetasche unter die Garderobe im Flur und betrat langsam das Zimmer...

Lorelei Offline

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24.01.2010 11:03
#316 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Guten Morgen! Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Sonntag und viel Spaß mit den Haasen!!! Das wird noch ein langer Abend für den armen Dr. Meier! Eure Lorelei



Zögerlich setzte sich die junge Ärztin auf den freien Stuhl neben ihren Freund, der sie nur böse anfunkelte... Das kriegst du alles zurück! ... Gretchen lächelte ihn verlegen an ... Oje, der ist aber mal sauer, aber so richtig.

G: Marc, was machst du hier? Ich dachte, du wolltest im Auto auf mich warten. Wir wollten doch...
M: Ja eigentlich schon, aber nachdem mich Madame eine dreiviertel Stunde in der Kälte warten gelassen hat, hat...
Nein! Hat das jetzt wirklich so lange gedauert? Er bringt mich um!
F: Ich habe ihn eingeladen, Kälbchen.
Oh nein!!! Papa!!!

Und dafür bring ich dich um, Schatz!!
G: Ach? Du hast ihn...?
B: Hach, ich freu mich so, dass ihr hier seid, nachdem das letztens mit dem Essen nicht geklappt hat.
Äh... Mama freut sich? Weil Marc hier ist? Hier stimmt doch was nicht?
M (grinst): Deine Mutter kocht doch immer ein paar Portionen mehr als üblich, nicht wahr Schatz? Da sagt ein Marc Meier doch nicht nein.
Ja klar. Er wird mich quälen. Das ist schon mal sicher!
G: Maaarc!
B: Noch ein Stück Hase, Marc?
M (blickte grinsend zu G): Aber gern, Bärbel.
Bärbel? Was ist hier los? Ich war doch nur kurz oben.
G: Bärbel?
M (funkelt sie böse an): Ja. Wir sind jetzt per du. Ist das nicht schön, Schatz?
Oh nein, ein Albtraum!
B: Kind, das war doch auch längst überfällig, jetzt wo ihr endlich zusammen seid. Er gehört ja jetzt auch quasi zur Familie.
Marc Meier gehört jetzt zu unserer Familie? Und das hat jetzt wirklich Mama gesagt? Meine Mutter? Irgendwas läuft hier doch oder? Wo ist die versteckte Kamera?
G: Mama, bist du krank? Ich dachte, du hasst ihn?

Ja, das hab ich ja auch gedacht. Ich hab sie schon mit gewetzten Messern an der Tür stehen gesehen, welche sie mir dann wie so oft wieder gegen die Nase geknallt hätte. Ey, ich hab echt gedacht, nach der Nummer mit Gretchen neulich aufm Schreibtisch, da kastriert mich ihre Mutter! Ich meine, ey die hat uns wirklich in Aktion gesehen, aber hallo!! ... Oh Gott, sie und ihr Mann, mein Chef (!!!), haben gesehen, wie ich und sie ... Oh Gott!!! Scheiße!!! Die Alte hat doch bestimmt gedacht, ich vergewaltige ihre Tochter oder so. Was weiß ich, was so biedere und verklemmte katholische Mütter so denken, wenn sie ihre Kinder beim Vögeln beobachten. Die hat mich doch mit dem bösen Blick verflucht, als sie mein Büro wieder verlassen hatte. Und nun stand ich wieder in ihrem Haus, obwohl ich hier eigentlich nie wieder hin wollte. Scheiße! Wie die gekuckt hat, als Franz mich ins Esszimmer geschoben hat. Wahrscheinlich war das Absicht von ihm. Das ganze freundliche Getue in den letzten Tagen war doch bestimmt nur Tarnung, um mich hierher zu locken. Seine Frau würde dann die Drecksarbeit machen. Hilfe!!! Wie bei meiner Mutter damals, als die sie in unserer Villa bedroht hat, wie diese Glen Close oder wie die alte Schabracke in dem einen Film hieß. Meine Mutter hat dann doch tatsächlich von mir verlangt, dass ich die nächsten Nächte bei ihr übernachte, weil sie dachte, die betrogene Ehefrau würde eines Nachts mit nem Messer an ihrem Bett stehen. Und als Gretchens Mutter vorhin mit dem Tranchiermesser aus der Küche kam, habe ich wirklich gedacht, jetzt hat mein letztes Stündlein geschlagen. Hab schon die schönsten Bilder von Gretchen an mir vorbeiziehen sehen! Aber Peggy Bundy ist ganz zahm. Sehr ungewöhnlich! Und wie bescheuert die grinst! Was’n mit der los? Die hat doch bestimmt was genommen oder? Vielleicht solche Glückspillen, wie die von Medhi? Die hat doch ganz glasige Augen. Oder hat die sich heimlich einen gezwitschert? Anders ist das echt nicht zu erklären, dass die hier einen auf nett macht. ... Oder liegt es doch an meinem unwiderstehlichen Charme, der jede umhaut, selbst alte Schabracken? Hmm? Oder erinnert die sich an letzte Woche, als ich nackt bei der im Bad stand! Scheiße!!! Klar, deshalb das dreckige Grinsen von der! Ihh!!! Zieht die mich etwa mit ihren Blicken aus? Bäh!!! Ich krieg ne Gänsehaut, aber vor Abscheu!! Die will doch nur, dass ich hier wieder dusche oder? Mist und ich hab kein Handtuch eingepackt! Äh... ich wollte ja auch nicht mit reinkommen. Und ich werde ganz bestimmt nicht noch mal, ihre Dusche benutzen. Bin doch nicht lebensmüde. Boar, kann die mal aufhören mich so anzustarren!!! Scheiße!! Und wegkucken kann ich auch nicht. Die sitzt ja direkt vor meiner Nase. Und zu Haasenzahn schau ich bestimmt nicht! Bin ja sauer!!! Mann, die Alte hört nicht auf! Hat die mein nackter, gottesgleicher, megageiler, muskelbepackter, Sixpack abzeichnender Astralkörper wirklich so beeindruckt? Naja kann ich ja auch irgendwie verstehen. Bei Gott wird jede schwach, selbst meine ... *schluck* ... Schwiegermutter! ... Meier bei dir sind echt n’ paar Schrauben locker! Äh ja, dann pass ich ja gut hierher oder? In die schrecklich nette Familie!!! Horror!!! ... Gibt’s eigentlich noch was Anderes als den Roten hier? Der bringt’s irgendwie noch nicht. Und nüchtern überlebe ich den Abend hier ganz bestimmt nicht.

B: Margarethe, ich bitte dich. Das habe ich nie gesagt.

Mama, ich kenn dich doch. Dir war es doch nie recht, dass ich in ihn verliebt war und es immer noch bin. Du hast mich doch regelrecht in die Arme von anderen Männern getrieben, damit ich nicht mehr länger an IHM hing. Und das fing schon in der Schule an. Das war bei meinem Scheinfreund Karsten und dann bei Sven so und bei Peter auf der Uni genauso. Naja und bei Medhi und Alexis äh Frank ganz besonders. Dass du mir verschwiegen hast, dass Marc schon vor Monaten zu mir wollte, das habe ich nicht vergessen und das werde ich auch nie, Mama.

G: Äh vor ein paar Tagen wolltest du ihn noch zum Teufel jagen und jetzt sitzt ihr hier zusammen und tratscht wie ein altes Ehepaar?
M (grinst): Jep! So sieht’s aus, Schatz.
Also wenn er noch einmal so übertrieben freundlich „Schaaaatz“ sagt, dann gibt es was auf die Mütze. Das ist ein Irrenhaus hier definitiv.
B: Liebes, ich freu mich doch nur so sehr für euch.
G (skeptisch): Du freust dich? Wirklich?
Wo ist der Haken?

Oder die Olle will mich nur in Sicherheit wiegen und kommt statt mit dem Nachtisch doch noch mit gewetzten Messern zurück? Hilfe!!! Ich bin doch noch so jung! Ich hab doch noch so viel vor! Und ganz besonders mit dir, Haasenzahn.

B: Ja, natürlich. Ich will doch auch nur, dass du glücklich bist. Und dass du das bist, sieht ja wohl jeder.
Äh ja. Sie meint das wirklich ernst oder? Kann es sein, dass sie das mit uns wirklich endlich akzeptiert? Wer hat die denn umgepolt? Ob das Papa war? Ja, wer sonst. Dass er ihn mag, hat er mir ja schon gesagt und oft gezeigt. Aber es ist trotzdem ein komisches Gefühl.
M: Ja, das finde ich aber auch.

Marc grinste Gretchen verschmitzt an und nahm ihre Hand...

Huch... was ist denn plötzlich mit dem los? Sag bloß, dem gefällt das jetzt hier oder wie? Marc Meier wäre doch schon längst schreiend aus der Tür gerannt. Und zwar schneller als Speedy Gonzales!! Wer ist der Mann, der hier neben mir sitzt?

Scheiße, ich bin doch weich geworden!!! Wieso kann ich nie lange auf sie böse sein? Jetzt tätschle ich ihr schon wieder das Händchen. Verdammt!!!


...

Lorelei Offline

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24.01.2010 19:41
#317 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Eine Weile war es nun ruhig im Hause Haase, was wohl bedeutete, dass das Essen allen Beteiligten schmeckte. Doch Bärbel Haase wäre nicht Bärbel Haase, wenn sie nicht noch ein paar Fragen loswerden konnte...

B: Und wie geht es jetzt bei euch weiter?
Oh Gott, die will doch nicht schon wieder das Aufgebot bestellen oder? Hilfe!!! Wo ist der Notausgang? Scheiße, dann müsste ich an Gretchen und Franz vorbei! Ich bin gefangen! Wieso wird das eigentlich jetzt so warm hier? Scheiße! Ich bin doch in der Hölle!!!

Na toll, war ja klar, dass Mama wieder so kommt. Anscheinend macht es ihr Spaß, jedes Jahr aufs Neue ne Hochzeit zu planen. Oh Gott, wie das klingt. Das wären ja dann drei Hochzeiten in anderthalb Jahren. Das ist doch verrückt!! Wie in „Drei Hochzeiten und ein Todesfall“!!! Obwohl da waren ja drei Bräute oder? Und welcher Todesfall? Das werde ich wohl am Ende dieses Abends sein. Marc bringt mich um. Definitiv! Er läuft schon wieder rot an. Der und sein Hochzeitstrauma. Und was hab ich dann? Ich war doch eigentlich die mit den vier Anträgen, drei Hochzeitskleidern und zwei Hochzeiten!

G: Mama, hier wird ganz bestimmt nicht nächste Woche wieder geheiratet, wenn du das denkst.
Gott sei Dank!!
B: Kind, das habe ich doch gar nicht gesagt.
Äh... wer ist die Frau, die mir hier gegenüber sitzt?
G: Aber gedacht. Ich kenn doch den Blick, Mama. Den hattest du auch bei Peter, bei Medhi und ganz besonders bei Alexis nach den ersten Tagen unserer Beziehung.
Äh was? Bei Medhi auch?
B: Ich will doch nur, dass du glücklich bist.
G: Mama, das bin ich doch. Und da brauche ich nicht gleich einen Trauschein dafür.
Also jetzt noch nicht, aber vielleicht bald.

Meine Rede!
M: Stimmt!
Na toll, war ja klar, dass Marc so etwas sagt. Aber wieg dich ja nicht zu sehr in Sicherheit. Irgendwann wirst du nicht darum herum kommen, Schatz!
F: Butterböhnchen, lass den beiden doch ihr Glück. Außerdem muss sie doch erst mal zusehen, dass sie endlich mit dem Facharzt fertig wird. Die letzten Beziehungskatastrophen haben sie viel zu sehr abgelenkt.
Was??? GGGGRRRR!!!
G (empört): Papa!!

Oh, das wird wohl doch noch ein lustiger Abend heute. Hahaha!!! ... Meier, entspannt zurücklehnen, den Roten runterkippen und dem Spektakel zusehen. Hollywood präsentiert: die Haases in Aktion oder so! Fehlt eigentlich nur noch das Popcorn! ... Hey, ich glaube der Rote haut doch ganz gut rein. ... Äh wie kann man seine Frau eigentlich Butterböhnchen nennen? Echt krank! Wer nennt denn seine Frau/ Freundin nach ner Gemüsesorte? Gretchen, erschieß mich, falls ich irgendwann einmal so was Bescheuertes zu dir sage!

F: Ja, das stimmt doch. Wenn die ganze Alexis-Geschichte nicht gewesen wäre, wärst du doch schon längst damit fertig.
G: Papa, können wir die ganze Sache nicht endlich mal vergessen. Außerdem heißt er Frank und nicht Alexis.
Boar, ich könnte kotzen.
F: Ja, tut mir leid Kälbchen. Ich wollte nicht...
G: Ja, du wolltest dich nicht einmischen. Schon klar. Genauso wenig wie Mama. Und jetzt noch mal zum Mitschreiben. Ich will nicht, dass ihr euch ständig in mein Leben einmischt, weder du in meine Beziehungen, noch du in meine Ausbildung. Ich bin erwachsen. Ich geh schon alleine meinen Weg ja.
Äh... was heißt hier alleine? Und was ist mit mir?
B: Alleine?
G: Nicht so wie du denkst. Ich meine ohne euch.
Äh nee das klang jetzt auch blöd.
F: Ohne uns?
G: Papa, ich habe in vier Monaten meinen Facharzt in der Tasche, wenn alles gut geht, und ich wäre auch nicht schneller gewesen, wenn das alles nicht passiert wäre. Also mach dir bitte keine Sorgen. Ich schaff das schon.
F: Gut!
B: Aber du hast mir immer noch nicht meine Frage beantwortet, Margarethe?
G: Bitte?
B: Was ihr jetzt vorhabt?
Äh hier schleunigst abhauen, zu mir fahren und das fortsetzen, was wir im Liebesnest gemacht haben. Also Haasenzahn komm in die Pötte! Nachtisch kriegste auch bei mir!! Und zwar nen ganz besonders Süßen!!! ... Meier, wie war das noch mal mit dem bösen S-Wort? ... Oh!

Hach... das weiß ich doch auch nicht. Wir sind doch gerade erst zwei Wochen so richtig zusammen. Erst mal zusammenziehen und dann sehen wir weiter, denke ich mal. Und das ist schon ein großer Schritt für ihn. Mehr kann ich jetzt noch nicht von ihm verlangen. Aber ich werd ihn schon irgendwie umgepolt kriegen! Also irgendwann. Hoffe ich mal!

G: Nichts ... äh naja ... obwohl ... eigentlich doch. Da ist schon noch so eine Sache.
Hä? Haasenzahn, was wird das hier? ... Oh! Ist es wegen...? Ja äh, das müsste dann schon geklärt werden oder?
F: Das heißt?
B: Ja?
Mist, wie sag ich das denn jetzt? Ich hätte das vorher üben sollen. Hatte ich ja eigentlich auch vorgehabt. Aber ich habe ja nicht damit gerechnet, dass wir heute hier sitzen würden. Ich hasse es, wenn ich so unvorbereitet ins kalte Wasser geworfen werde. Aber es muss schon geklärt werden. Oh Gott, hoffentlich haben sie nichts dagegen!! Obwohl... ich bin jetzt dreißig. Ich bin erwachsen. Eigentlich ist es ja meine Entscheidung, egal was die beiden dazu sagen. Aber ich bin trotzdem aufgeregt. Komisch! War ich bei Alexis äh Frank damals überhaupt nicht.
G: Naja, ich weiß nicht, wie ich es sagen soll... ähm also...
Oh Mann, sie kriegt einfach nicht die Zähne auseinander. Na da muss wohl Dr. Meier ran!!

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Lorelei Offline

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24.01.2010 23:55
#318 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Marc Meier unterbrach Gretchens zögerliche Rede und richtete nicht minder nervös seine Worte direkt an Franz Haase...

M: Ich möchte Sie fragen, ob ... naja ähm ... ob Sie etwas dagegen hätten, wenn ... äh wenn Haa... äh Gretchen ... also wenn sie naja ... bei mir einzieht.
Ok, es ist raus. War doch gar nicht so schwer oder?

Gretchen drehte sich verwundert zu ihm herum... Das kam jetzt nicht wirklich von ihm oder?

G: Marc?
F: Oh!
B: Das ist jetzt aber wirklich eine Überraschung.
Marc hat es tatsächlich meinen Eltern gesagt. Das muss ein Traum sein. Der kriegt doch sonst nie seine Klappe auf. Er hat es wirklich gesagt oder?
M: Äh...
Scheiße, wieso bin ich denn so aufgeregt?
G: Ja, Mama, also ich und Marc ... also ich würde schon gerne...
F (lächelt): Verstehe!
B: Aber Margarethe, du bist doch gerade erst wieder bei uns eingezogen.
Äh sonst kann es ihr doch nie schnell genug gehen, mich an den nächsten Mann zu verschachern und jetzt will sie nicht? Ich hab es gewusst, sie hat immer noch etwas gegen Marc.

Scheiße, die sagen nein oder?
G: Naja, wo sollte ich auch sonst hin, nach der ganzen Sch...?
F (schaute eindringlich zu M): Und Sie sind sich wirklich sicher, Marc? Sie haben wirklich ernste Absichten mit unserer Tochter? Wenn das nicht so ist, dann wissen Sie ja ... Meine Cholesterinwerte!!!
Äh ja! Hilfe! Aber ich muss sie einfach bei mir haben, sonst bin ich nur ein halber Mensch. Das heißt es ja dann wohl, wenn man sich sicher ist oder? ... Scheiße ja, mir war noch nie eine Sache ernster als das mit Gretchen!!!!!

Marc schaute Gretchen tief in ihre azurblauen Augen und sagte aus tiefster Überzeugung...

M: Ja!!!
Oh mein Gott!!! Marc meint es wirklich ernst!! Er hat meine Eltern tatsächlich um Erlaubnis gefragt! Das hätte ich ihm nie zugetraut. Oh, dafür liebe ich dich, Marc Meier!!!

Oh Gott, was mache ich hier eigentlich? Das ist ja mal überhaupt nicht mein Metier! Aber wenn ich das jetzt nicht sage, dann akzeptieren die mich vielleicht nie und ich muss mich jedes Mal vor ihren Messern ducken. Ok Meier, Augen zu und durch! Ein Meier schafft das! Du bist ein Mann!! Du hast Eier in der Hose! Also! Es wird ja wohl reichen, wenn ich das nur einmal sage oder? Hoffe ich mal. Es sei denn Franz flippt völlig aus, aber er ist ja gerade auch ruhig geblieben. Er ist ja jedes Mal ruhig geblieben, wenn es um mich und seine Tochter ging, abgesehen von der Sache mit Gaby damals. Kein Vergleich zu meiner Mutter! Ey Meier, du denkst jetzt nicht ernsthaft an die? Also mach endlich dein Maul auf und sag, was du zu sagen hast! Du hast nichts zu verlieren. Naja, weiß man’s? Könnte ja alles verlieren, was mir im Leben je etwas bedeutet hat!

Marc räusperte sich, nahm seinen ganzen Mut zusammen und setzte seine Rede fort. Gretchen hörte ihm aufmerksam zu. Auch ihre Eltern waren überrascht, was sie zu hören bekamen...

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25.01.2010 11:30
#319 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallo alle zusammen,
ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche. So dann wollen wir doch mal schauen, was Marc Meier so zu sagen hat. Ich habe lange überlegt, ob ich das so bringe, weil das eigentlich überhaupt nicht meierlike ist, aber ich denke, er hat sich ja schon weiterentwickelt und wenn er bei seinen „Schwiegereltern“ einen Stein im Brett haben will, muss er sie schon von der Ernsthaftigkeit seiner Gefühle für Gretchen überzeugen und er meint es nun mal ernst mit ihr. Aber keine Sorge, vom alten Marc ist noch sehr viel da. Das werdet ihr in den nächsten Teilen schon merken. So genug der Vorrede. Viel Spaß mit dem neuen Teil! Eure Lorelei




M: Äh ich weiß, dass das für Sie vielleicht alles ziemlich überraschend kommt und dass Sie vielleicht Bedenken haben, v.a. wegen meinem Verhalten ihrer Tochter gegenüber in der Vergangenheit. Ich versichere Ihnen, ich bin nicht mehr der, der ich vielleicht früher einmal war und der will ich auch nie wieder sein. Was ich getan und gesagt habe, ob das früher in der Schule war oder heute im Krankenhaus oder sonst wo, das tut mir alles unendlich leid. Das müssen Sie mir glauben. Und ja, ich war ein blöder Idiot, weil ich solange gebraucht habe, um zu verstehen, was das ist zwischen mir und ihrer Tochter. Ich war einfach feige und hatte Angst ... Angst vor meinen eigenen Gefühlen. Gefühle, die ich nie zuvor gefühlt habe. Erst durch ihre Tochter habe ich gelernt, was es heißt aufrichtig geliebt zu werden und zu lieben. Und das tue ich. Ich liebe ihre Tochter über alles und ich will mit ihr zusammen sein. Deshalb möchte ich sie gerne bei mir haben, wenn Sie... also wenn Sie nichts dagegen haben. Ich versichere Ihnen, ich kann sie glücklich machen. Also ich will sie glücklich machen, denn sie macht mich zum glücklichsten Menschen auf dieser Welt.

Puh, es ist raus. War doch eigentlich gar nicht so schwer oder? ... Der noch immer sichtlich nervöse junge Mann atmete aus, lehnte sich zurück und schloss für einen kurzen Moment die Augen. Er war doch ein wenig ängstlich, was seine potentiellen Schwiegereltern zu seiner kleinen Ansprach, die ihn große Überwindung gekostet hat, zu sagen hatten. Gretchen war jedenfalls überwältigt von seinen Worten und konnte ihre Tränen kaum noch zurückhalten... Das war mit Abstand die schönste Liebeserklärung, die ich jemals bekommen habe - gut, also nach der „Addiere-meine-Gemeinheiten-Liebeserklärung“ neulich, aber man äh Frau kann ja nie genug Liebeserklärungen von ihrem Freund bekommen! - und dann auch noch vor meinen Eltern!!! Er hat doch noch nie vor anderen so richtig zugegeben, wie sehr er mich liebt. Also ich bin echt geplättet. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Außer vielleicht: Ich liebe dich, Marc Meier. ... Auch Bärbel hatte Tränen in den Augen... Hach... wie schön!! ... Franz war ebenfalls gerührt. Er wusste ja, dass Großes in seinem besten und talentiertesten Oberarzt steckte, aber dass sich hinter der harten Fassade des jungen Chirurgen, so ein gefühlvoller und liebender Mann versteckte, das überraschte ihn dann schon. Er war beeindruckt und er war glücklich. Marc Meier war anscheinend endlich erwachsen geworden. Und Franz war überzeugt, dass er ihm seine Tochter anvertrauen konnte. Er konnte in seinen Augen lesen, dass er seine Tochter über alles liebte. Er würde sie glücklich machen. Marc schaute derweil unsicher in die Runde, weil niemand etwas sagte... Oh Gott, ich hätte das nicht sagen sollen. Was hab ich mir nur dabei gedacht? ... Nichts!! Ach ich weiß doch auch nicht. Diese ganze Gefühlsduselei macht einen fertig. Kein Wunder, dass man hier zum Trottel mutiert und solche albernen Reden schwingt. ... Professor Haase war schließlich der Erste, der wieder zu Worten fand...

F: Marc, also ich weiß nicht, was ich sagen soll.
Oh Gott, jetzt schmeißt er mich raus oder? Ich hab’s versaut.

Lorelei Offline

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25.01.2010 15:15
#320 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

F: Marc, Sie überraschen mich immer wieder.
Äh und das heißt jetzt?
F (schaute zu Bärbel, die ihm heulend zunickte): Auch wenn es weh tut, dich schon wieder so schnell ziehen zu lassen, aber nach diesem eindringlichen Appell eben können wir ja eigentlich nur ja sagen. Was sollten wir denn auch dagegen haben, Kälbchen?
Was echt jetzt? Juhu!!!
G (mit Tränen in den Augen): Wirklich?
F: Natürlich, Kälbchen.
Juhu!! Ich darf sie mitnehmen! Ich bin der glücklichste Mensch der Welt. ... Meier, jetzt ja nicht sentimental werden. Stay cool!!!

Während sich bei Marc Meier ein glückliches Lächeln auf seinem Gesicht abzeichnete, weinte Bärbel Haase hemmungslos. Gretchen stand auf und umarmte ihre Mutter...

G: Ach Mama, du wusstest doch, dass der Tag einmal kommt.
Äh das wievielte Mal ziehe ich denn jetzt aus? Als ich nach Köln gezogen bin, dann vor nem halben Jahr zu Frank, äh also wäre es jetzt das dritte ... und hoffentlich letzte Mal!
B (schluchzt): Ja, aber der kommt dann doch ganz schön schnell.
G (drückte sie erneut): Ich hab dich lieb, Mama.
F: Wann wollt ihr denn zusammenziehen?
Wenn Medhi nicht wäre sofort!
M: Äh naja ...
G: Bald, Papa, bald. Aber noch nicht gleich morgen.
Schön wär’s. Aber das wäre, glaube ich, zu viel des Guten für meine Eltern.
F: Gut!
G: Und ich bin ja dann auch nicht aus der Welt. Wir sehen uns doch eh jeden Tag in der Klinik.
B (hatte aufgehört zu heulen): Ja, aber das ist nicht dasselbe.
F: Butterböhnchen, unsere Tochter ist erwachsen und geht ihren Weg.
Ja, meinen gemeinsamen Weg mit Marc Meier!

Boar, diese ganze Gefühlsduselei schlägt einen ganz schön aufs Gemüt. Aber jetzt weiß ich, woher Gretchen das mit der Heulerei hat. Ihre Mutter toppt ja noch alles. ... Ich hoffe mal, das war jetzt genug Sentimentalität für heute. Das ist ja nicht auszuhalten. Vor allem nicht, wenn man noch nicht richtig betrunken ist. Mein Glas ist schon wieder leer...

Lorelei Offline

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25.01.2010 20:40
#321 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Der Familyabend bei den Haases ist noch lange nicht zu Ende. Jetzt folgt ein sehr aufschlussreiches Mutter-Tochter-Gespräch. Ihr kennt ja Bärbel, die will halt alles immer ganz genau wissen. Mütter eben!!! Viel Spaß und bleibt mir treu! Eure Lorelei



Nachdem sich alle wieder ein wenig beruhigt hatten, räumten Bärbel und Gretchen den Tisch ab. In der Küche kam es aber doch noch einmal zu einem Mutter-Tochter-Gespräch. Gretchen räumte gerade das Geschirr in den Geschirrspüler, als Bärbel ihre Tochter erneut ansprach...

B: Und du bist dir wirklich sicher, dass er der Richtige ist?
Sie kann es nicht lassen!
G: Mama, Marc war schon immer der Richtige, mein ganzes Leben lang.
B: Aber...
G: Mama, ich weiß, du machst dir Sorgen, weil Marc in der Vergangenheit... äh naja eben Marc war. Aber ich habe ihm verziehen. Er hat sich für alle Gemeinheiten entschuldigt. Das ist Vergangenheit und ich hoffe, du kannst ihm auch irgendwann verzeihen.
B: Wie du meinst. Aber er hat schon ganz schön lange gebraucht.
Da hat sie Recht!
G: Ja schon, aber vielleicht musste er erst erwachsen werden oder was weiß ich. Vielleicht haben wir wirklich erst diese ganze Zeit gebraucht, um zu den Menschen zu werden, die wir heute sind.
B: Verstehe!
G: Marc hat sich wirklich geändert, Mama. Das hast du doch gerade selbst erlebt. Früher hätte er nie solche Reden geschwungen. Im Gegenteil er hätte sich über die Person lustig gemacht.
B: Ja, das denke ich auch.
G: Kannst du das mit uns endlich akzeptieren, Mama?
B: Das habe ich doch schon längst.
G: Wirklich?
Davon habe ich aber noch nicht viel gemerkt.
B: Ich bin doch nicht blind, Margarethe. Ich seh doch, wie er mit dir umgeht, also auch in der Klinik. Er ist verliebt.
G (strahlt): Ja, das ist er. Schon verrückt. Ich habe immer davon geträumt, habe immer gehofft, dass er mich wenigstens einmal wahrnimmt und ich habe hunderte Seiten darüber in mein Tagebuch geschrieben, aber ich hätte wirklich nie gedacht, dass das mit uns noch was wird.
B: Ich auch nicht. Ja, die Hoffnung stirbt zuletzt, wie man so schön sagt.
Ja, und am Ende hat sich das lange Warten ausgezahlt. Und dass es jetzt so schön werden würde, hätte ich nicht zu träumen gewagt.
G: Stimmt! Ich habe nie wirklich aufgegeben, auch wenn ich manchmal kurz davor gestanden habe. Vielleicht musste ich ja erst diese ganzen Irrwege gehen, ehe ich den richtigen Pfad zu ihm finde.
Wie war das noch gleich, man muss erst viele Frösche küssen, ehe der Richtige dabei ist oder so? ... Gretchen, bleib mal auf dem Teppich ja!
B: Wie ... äh wie hat er sich denn angestellt?
Hä???
G: Was meinst du?
B: Wie hat er dein Herz erobert?
Die ist aber heute neugierig!! Gut, kenn ich ja nicht anders von ihr.
G (grinst): Mama, das hatte ich ihm doch schon in der Schule geschenkt.
B: Aber da ist er doch ständig darauf herumgetreten. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie oft ich deine Tränen wegen ihm trocknen musste.
Viel zu oft, das stimmt schon. Aber das ist jetzt Vergangenheit. Ich will daran nicht mehr erinnert werden. Damals war er ein anderer Mensch.
G: Äh ja, erinnere mich bitte nicht daran.
B: Wann hast du eigentlich gemerkt, dass er dich auch liebt?

Oh, schwierige Frage. Das hab ich mich auch schon so oft gefragt und nie so richtig eine Antwort gefunden. Aber es gab ja auch immer so viele Zeichen und Andeutungen, aber so richtig schlau bin ich noch nie aus ihm geworden. Er hat sich ja immer gleich wieder verschlossen, wenn er mal einen Schritt auf mich zugegangen war. Nur keine Gefühle zulassen. Wahrscheinlich war er in einem früheren Leben Maurer oder so. So schnell wie der immer wieder seine Mauer hochgezogen hat. Und ich hab sie schließlich zum Einsturz gebracht!! Juhu!! Hmm... ich würde ja sagen, so richtig gespürt habe ich, dass er mich wohl auch lieben muss, zum ersten Mal nach dem Stromschlag, als er mich in das leere Zimmer getragen hat und mir dann diesen unbeschreiblich schönen Dornröschenkuss gegeben und dann gesagt hat, dass Märchen vielleicht doch wahr werden könnten. Das war ein unbeschreibliches Gefühl. In diesem Augenblick hatte es mich mal wieder völlig erwischt, also der Marc-Meier-Virus. Ich habe in diesem Moment gespürt, dass er auch so fühlte. Nein, ich wusste es einfach. Dieses Gefühl ... naja das fühlte sich genauso an, wie es jetzt auch zwischen uns ist.

G: Hmm... ich weiß nicht so genau. Ich hatte ja immer das Gefühl, dass da mehr zwischen uns war, auch wenn er es immer geleugnet hat. Ich habe dir das nie erzählt, aber es war Marc, der mir meinen ersten Kuss gegeben hat. Und ich denke, ihm hat das auch etwas bedeutet.
Das würde er aber niemals zugeben.
B (erstaunt): Wie jetzt? Aber er war doch früher immer so gemein zu dir? Und ich dachte immer, das sei dieser Karsten Neumüller gewesen?
G: Karsten Neumann! Nein, mit dem war ich ja nie richtig zusammen gewesen.
B: Aber Margarethe, ihr wart doch fast eure gesamte Pubertät zusammen.
Ja leider. Was für eine vergeudete Zeit!!!
G: Ja äh, da habe ich euch alle ein wenig angeflunkert. Tut mir leid. Vielleicht erzähle ich dir die ganze Geschichte irgendwann einmal. Es war jedenfalls Marc, der mir meinen ersten Kuss gegeben hat bei uns im Garten. Ich war 14 und es war wunderschön. Und ich glaube, nein ich bin mir sicher, dass das nicht nur aus einer Laune heraus passiert ist. Weißt du, es gab so viele Zeichen und die habe ich mir bestimmt nicht alle nur eingebildet. Ich glaube ja, er hatte mich schon irgendwie gern, halt auf seine Weise. Aber er war nun mal der coole Macker von der Schule und so einer steht nun mal nicht zu seinen Gefühlen. Naja, ich werde das schon irgendwann aus ihm herauskitzeln und wenn ich bis zu unserer Rente warten muss.

B: Du meinst es diesmal wirklich ernst oder?
G: Ja. Er oder keiner!
B: Verstehe! Da kann deine Mutter wohl nichts mehr dagegen tun oder?
Ich warne dich, Mama!
G: Nein!
B: Bist du mir noch böse, dass ich ihn vor einem halben Jahr einfach so vor die Tür gesetzt habe? Wenn ich gewusst hätte, dass er es wirklich ernst gemeint hat, dann hätte ich nicht...
G: Mama, lass gut sein ja. Was früher war, das habe ich hinter mir gelassen. Für mich zählt nur das hier und jetzt. Also das würde Marc jetzt sagen.
B: Ach? Hat er das gesagt?
G: Ja. Weißt du, aber das sage ich dir jetzt nur im Vertrauen und wenn du das weitertratschst, dann bringt er dich um, er kann nämlich auch ganz anders sein. Also romantisch, zärtlich, ganz sanft eben und er überrascht mich immer wieder. Es ist wie ein großes Abenteuer. Jeden Tag entdecke ich neue Seiten an ihm. Seiten, von denen er wahrscheinlich selbst noch nicht wusste, dass sie in ihm stecken. Ich habe ja immer gewusst, dass diese gefühlvolle Seite irgendwo in ihm drin steckt.
B: Du liebst ihn sehr oder?
G (strahlt): Ja, jeden Tag ein Stückchen mehr. Er ist mein Leben.
B (mit Tränen in den Augen): Hach, mein Schatz, ich freu mich so für dich. Er ist der Richtige.
G: Ja, das ist er, Mama.

...

Lorelei Offline

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26.01.2010 10:28
#322 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Guten Morgen!!! Vielen lieben Dank für die Kommis. Ihr seid die Besten!! Und für die Besten gibt es natürlich nur das Beste! Also was für die Lachmuskeln! Ihr denkt doch nicht wirklich, Bärbel Haase würde jetzt Ruhe geben oder? Denn jetzt geht’s ans Eingemachte! Viel Spaß!!! Eure Lorelei



Mutter und Tochter nahmen sich in den Arm und ließen ihren Tränen freien Lauf. Irgendwann ließen sie sich wieder los. Bärbel holte den Nachtisch aus dem Kühlschrank und Gretchen trocknete ihre Freudentränen...

G: Och, du hast Schokopudding gemacht!
B: Ja, den hast du doch am liebsten.
G: Danke.
Wie lieb von ihr!!!
B: Jetzt wo wir so unter uns sind, da kannst du mir doch auch mal sagen, wie er so ist.
Wie er so ist? Na Marc Meier eben. Gott, Macho und unheimlich süß!!
G: Wie jetzt? Äh wie soll er schon sein?
B (zwinkerte mit den Augen): Na du weißt schon! Macht er dich glücklich?
Was fragt die denn so blöd? Die Frage hatten wir doch vorhin schon.
G: Äh ja, das hab ich doch schon gesagt. Natürlich macht er mich glücklich.
B: Ja, das weiß ich doch. Ich meine doch, ob er dich GLÜCKLICH macht ... also wie soll ich sagen, bringt er dich zum Fliegen?
Oh Gott, Mama will doch jetzt nicht ernsthaft wissen, wie wir... also äh...? Nee jetzt oder?
G (empört): Bitte? Mama, das ist jetzt nicht dein Ernst? Du willst jetzt nicht wirklich wissen, wie das mit ihm so ist?
B: Doch! Eine gute Beziehung muss schließlich auch im Bett funktionieren. Das siehst du ja auch an mir und deinem Vater. Seit ich aus Indien wieder da bin, da haben wir...
Oh Gott, leider!!! Seit die wieder zusammen sind, muss ich mir ihr ... äh **** ... jede Nacht mit anhören. Wird doch Zeit, dass ich zu Marc ziehe!!! Sonst bekomme ich noch ein Trauma!!
G: Maaama, ich will das nicht hören!!! Und überhaupt das geht dich alles nichts an.
B: Aber ich muss doch wissen...
Nein, musst du nicht!
G: Das ist ein Thema, das ich ganz bestimmt nicht mit meiner Mutter besprechen werde.
B: Warum denn nicht? Also ich wüsste nicht, dass ich dich zu so einer verklemmten Frau erzogen hätte. Und bei einem Mann wie deinem Marc, da muss...
Waaaas???
G: Mama, ich bin nicht verklemmt ja. Aber es gibt halt Dinge, die dich wirklich nichts angehen.
B: Ist er groß?
Ich fass es nicht! Ist das meine Mutter oder Erika Berger?
G (schockiert): Mama!!!
B: Naja, ich konnte ja nicht so viel sehen, als er neulich bei uns im Bad stand.
Waaas???? Sie hat da hingestarrt??? Ich bring sie um!!!
G: Mama, schlimm genug, dass du ihn überhaupt so gesehen hast.
Also nackt, wie Gott diesen Adonis geschaffen hat!
B: Also ich hatte nicht den Eindruck, dass es ihm peinlich war.
Aber nur weil Marc sonst nichts peinlich ist.
G: Ja ähm sprich ihn bloß nie wieder darauf an. Sonst krieg ich ihn nie wieder hierher.
B: Du hast mir immer noch nicht meine Frage beantwortet.
Boar, die kann vielleicht nerven! Ich kann nicht glauben, dass das meine Mutter ist. Haben die sie in Indien einer Gehirnwäsche unterzogen? Früher hat sie schon den Fernseher ausgestellt, wenn in der Werbung nur ein Stückchen nackte Haut zu sehen war und jetzt will sie en detail wissen, wie das mit Marc ist? Das sag ich dir nicht, Mama!! Weil es gibt ja keine Worte dafür!!!! Das ist nämlich unbeschreiblich!!
G: Mama, was denkst du denn? Marcs Ruf eilt ihm ja wohl voraus oder?
B: Verstehe! Also ist er gut?
G: Mama!
B: Und wie oft?
Jetzt reicht’s echt!!!
G: Mama!!!!
B: Ein gesundes Sexualleben täte deiner Figur ganz gut.
WAAAAS???? Ich bring sie um!! Ich bring sie um!! Ich bring sie um!!
G: Mama, es reicht ja! Außerdem sagst du doch immer, ich sei so dünn geworden. Ja, dann frag dich mal, warum das so ist.
B: Oh!!! Verstehe! Also schon oft! Schön!
Also ich glaube ja nicht, was für eine Unterhaltung wir hier gerade führen!!! Schlimmer noch als diese Blümchen-und-Bienchen-Nummer vor zwanzig Jahren!!
G: Ende der Fragerunde? Sonst wird der Pudding noch warm. Und du weißt ja, ich mag ihn lieber eiskalt.
B: Sag mal Gretchen, wie ist das eigentlich so auf dem Schreibtisch? Ist das bequem? Also ich hab ja auch schon mal überlegt, ob ich deinen Vater mal im Büro überrasche. Weißt du, er mag es neuerdings an ungewöhnlichen Orten und da dachte ich...
Hilfe!!! Ich will das nicht hören!!! Sonst brauch ich doch noch eine Therapie.
G: MAMA, VERDAMMT, HALT DEINE KLAPPE!!! ICH WILL DAS NICHT HÖREN JA!!!
B: Man wird doch mal fragen dürfen. Es sah ja neulich so aus, als hättet ihr mächtig Spaß gehabt.
GGGGGGGGGGGGGRRRRRRRRRRRRRRRRRRR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
G: MAMA, ES REICHT!!

Weil die Frauen in der Küche so lautstark diskutierten, beschloss Franz, nachzuschauen, was los war...

F: Was ist denn hier los? Warum schreit ihr denn hier so rum? Was soll denn mein Oberarzt von euch denken?
G: Danke, Papa. Du bist meine Rettung!
Halleluja!!! Endlich raus aus dem Schmierentheater!!! Also Mama hat schon manchmal nen Schuss weg echt!

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Lorelei Offline

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26.01.2010 22:41
#323 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Gretchen gab ihrem überraschten Vater einen Kuss auf die Wange, nahm zwei Schälchen mit Pudding in die Hand und ging damit zurück ins Esszimmer. Sie setzte sich wieder neben ihren Freund, der sie nur verschmitzt angrinste...

M: Was war denn los? Bewerft ihr euch schon mit Tellern?
Das hätte ich gern gesehen!

Ich stand kurz davor!!!
G: Fast! Meine Mutter ist los!
M: Aha!
Doch irre, die Alte!
G: Und ihr? Hast du dich gut mit Papa unterhalten?
Jo, hab’s überlebt.
M: Jep! Kann nicht klagen. Es ging noch mal um die Herztransplantation nächste Woche. Dein Vater hat sein Ok gegeben.

Meine Erste!!!! Yeah!!! Dr. Meier wird Geschichte schreiben!!! Naja, übertreib es nicht, Meier! Das kriegt auch ein durchschnittlicher Arzt in jedem Provinzkrankenhaus hin. Hey, ich bin nicht Durchschnitt ja!! Ich bin schließlich der Beste! Und der Jüngste, der jemals so einen Eingriff durchführt. Bin doch schon ein kleinwenig aufgeregt. Ja, auch ein Gott hat manchmal Schiss, aber ich denke mal, ich bin gut vorbereitet. Wird schon!

G: Ach? Meinst du, ich darf assistieren?

Weiß nicht, ob das nicht doch zu früh für sie ist? Obwohl... naja Talent hat sie ja schon irgendwie. Und die beste Assi, die ich je hatte, muss ja auch vom Besten lernen. Und so ein Eingriff kommt ja auch nicht alle Tage. Selbst während dem Studium hatte ich nie so nen Fall. Also wäre schon ein Vorteil für sie. Und ich würde mal wieder supergut als Lehrer dastehen. Kann ja nie genug Pluspunkte sammeln. Und wenn Franz zufrieden ist, vielleicht überlegt er es sich doch noch mal mit seinem Posten. Ey, Meier du kannst auch nur an deine Karriere denken oder? Na und? Aber Haasenzahn lasse ich noch mal ne Minute zappeln. Macht immer so viel Spaß, sie auflaufen zu lassen. Besonders wenn es um ihren Job geht.

M (grinst): Weiß nicht, ob du das kannst?

Der wieder! Und ob ich das kann! Hab ja vom Besten gelernt! Aber rumschleimen werde ich jetzt bestimmt nicht. Das kann er vergessen. Mir würde es ja auch schon reichen, nur zuschauen zu dürfen. So ein Eingriff kommt ja nicht so oft vor.

Hmm... wenn sie dabei wäre, wäre ich schon ruhiger, denke ich mal. Aber mit zwei Haasen im OP? Weiß nicht!

G: Maaarc!
M: Tja, da muss ich wohl erst mal ein gutes Wort bei deinem Oberarzt einlegen!
G: Sehr witzig, Marc!
M (grinst): Ja, bin ich doch immer! Aber für die eine oder andere Gegenleistung ließe ich schon mit mir reden.
Der schafft es auch immer wieder, alles aufs Sexuelle herunterzuziehen. Also echt! Macho!
G: Schon klar! Und was hat sich mein Oberarzt so vorgestellt?
M (grinst): Och da gäbe es schon so Einiges!

Marc zog seine Freundin ganz nah an sich heran und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Gretchen schaute ihn daraufhin verdutzt an und fing an zu kichern. Wie ein Kätzchen schmiegte sie sich an ihn und nahm seine Hand. Doch als sie sich gerade küssen wollten, betraten ihre Eltern wieder das Zimmer... Immer wenn es am schönsten ist! ... dachten beide gleichzeitig. Während sie ihren Nachtisch aßen, warfen sich Marc und Gretchen immer wieder verstohlene Blicke zu. Ihre Hand ließ der Oberarzt den ganzen Abend nicht wieder los. Franz und Bärbel freuten sich mit den beiden und taten es ihnen gleich. Der Professor hielt nach vielen Jahren auch wieder die Hand seiner Frau und es fühlte sich gut an. Auch sie strahlte ihn an. Alle waren glücklich. Irgendwann saßen die vier bei einem Glas Rotwein beim Kartenspielen auf der Couch im Wohnzimmer. Die Stimmung wurde zunehmend gelöster. Und selbst Marc Meier hatte sichtlich Spaß, denn er gewann jedes Rommeespiel, während seine Freundin immer leer ausging und sich eingeschnappt auf der Couch zurücklehnte. Es wurde viel gelacht, viel Wein getrunken, Jugendanekdoten ausgetauscht und in alten Fotoalben geblättert, auch wenn Gretchen das zu verhindern versuchte. Die peinlichen Kinderfotos von ihr musste nun mal niemand sehen und schon gar nicht Marc Meier. Der junge Arzt genoss den Familienabend bei den Haases, denn in seiner Familie, die ja nur aus ihm und seiner Mutter bestand, andere Verwandte hatte er nicht, fand so etwas nie statt. Er hatte endlich das gefunden, wonach er sich immer gesehnt hatte, eine richtige Familie und Geborgenheit. Selbst für Marc war es am Ende ein schöner Abend, auch wenn Franz ihn mal kurz wegen seinem Vater auszuquetschen versuchte...

Lorelei Offline

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26.01.2010 23:41
#324 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

F: Also ich wusste ja gar nicht, dass Sie äh du mit dem berühmten Prof. Mayer aus Seattle verwandt bist.
Scheiße!
M (unsicher): Äh ja also nur auf dem Papier.
B: Wie meinst du das, Marc?
Oh Gott, bitte quetscht ihn nicht wegen seines Vaters aus! Ich habe gerade erst zwei Tage gebraucht, um ihn wieder auf Spur zu kriegen.
G: Mama, bitte, das geht euch nichts an.
B: Aber wieso denn nicht?
Ich will das nicht. Ey, warum interessiert das jeden? Könnt ihr mich mit dem Mist nicht endlich in Ruhe lassen.
M: Bitte, die Geschichte also... ich ... äh ...
Oh nein, Marc knickt ein.
G: Papa, es muss wirklich niemand wissen, dass er naja ... dass er sein Vater ist. Und bitte keine weiteren Fragen mehr!
F: Verstehe!
B: Also ich versteh mal wieder gar nichts!
Das ist ja nichts Neues!
G: Mama, lass gut sein ja!
B: Aber das ist doch sein Vater. Da kann man doch darüber reden.
Nein... äh nein, ich nicht.
M: Äh...
G: Mama, du kannst es dir vielleicht nicht vorstellen, aber in anderen Familien geht es vielleicht nicht immer so harmonisch zu wie bei uns.
Oh Gott, hoffentlich bringt mich Marc jetzt deshalb nicht um. Aber irgendetwas musste ich ja sagen.

Treffend formuliert, Haasenzahn!

B: Oh!
Na bei der Mutter auch kein Wunder!!! Sein Vater ist wahrscheinlich schon frühzeitig von dieser Furie abgehauen und der arme Junge musste sein ganzes Leben darunter leiden. Der Arme!! Ich glaube, ich muss mal für ihn backen. (B)
G: Deshalb möchte ich dich bitten, Marc nicht mehr darauf anzusprechen, auch in Zukunft nicht. Und du erzählst auch nicht im EKH rum, dass sein Vater bei uns auf der IS liegt und schon mal gar nicht zu Sabine.
Danke, Schatz! Sie kennt mich wirklich schon so gut. Kaum zu glauben. Woher weiß sie immer, was ich gerade denke?
B (unsicher): Wieso denn Sabine?
G: Na ihr hängt doch jetzt immer zusammen.
B (ertappt): Äh...
Oje, sie ahnt doch nicht etwa was oder? (B)
G: Ich bekomm sie manchmal den ganzen Tag lang nicht zu Gesicht.
Obwohl... das hat ja auch so seine Vorteile. Keine nervigen Fragen mehr und so. Hmm...
M: Und das ist auch gut so.
Haasenzahn, du bist echt die Meisterin im „vom Thema ablenken“. Super!!! Gerade noch mal um eine besch... Lebensbeichte herumgekommen.
G: Machst du bei ihr nen Kurs im Kartenlegen oder was habt ihr immer zu besprechen?
Sie ahnt es!!! Oje, was mach ich denn jetzt? Wenn das rauskommt! Das verzeiht mir Franz nie!!! (B)
B (schwitzt): Sozusagen!
Oh Gott!! Ich ahne Schlimmes!! (G)
G: Ach? Mama, du und Sabine ihr versteht euch schon ganz gut oder?
B (nervös): Äh jaaa...

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Lorelei Offline

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27.01.2010 08:57
#325 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Guten Morgen! Heute mal etwas früher, aber ich muss gleich los und ihr wollt ja was zum Lesen haben oder? Drei Teile vom Haasen-Abend habe ich noch. Voilà der erste Teil. Da schauen wir doch gleich mal schnell, was Bärbel Haase so nervös macht. Damit wir auch mal wieder Klarheit haben, wie das Hanfgeschäft so läuft! Viel Spaß!! Eure Lorelei




Wir müssen einfach vorsichtiger sein. Es ist vielleicht besser, wenn wir nicht so oft zusammen gesehen werden. Schwester Stefanie hat auch schon so komisch gekuckt, dass mich die Frau Vögler neuerdings immer abholt. Die hat mich vielleicht heute wieder angefahren! Wie kann man nur so voller Hass sein? Nur weil man das Abitur nicht geschafft hat? Dabei bin ich doch gar keine Ärztin! Wieso pflaumt die mich trotzdem immer so an? Hmm... Ach egal! Ich habe andere Probleme. ... Wir sollten vielleicht eine Art Schichtplan aufstellen, wer sich wann um die Pflanzen kümmert und so. Ich krieg einfach diesen Blattlausbefall nicht weg. Ich habe schon alles versucht. Das ist wie mit meinem Efeu zuhause. Aber ich schweife schon wieder ab. ... Schwester Sabine blüht so richtig auf, wenn sie an ihren Töpfen steht. Dann vergisst sie alles um sich herum. Wie die durch unser „Labor“ tanzt! Schon eine seltsame Frau! Ich nehme jetzt ja auch ihre Hautcreme. Ich muss sagen, sie wirkt gut. Sah noch nie jünger aus. Hat mir Franz heute Morgen bestätigt. Nur das mit der Mischung des Tees, das klappt noch nicht so richtig. Herr Tollkin muss ihn ja immer vortesten - Das mit den Laborratten hat leider nicht funktioniert. Sind abgehauen! - und er musste gestern den ganzen Tag brechen. Er war heute noch ganz grün im Gesicht. Wir können also noch immer nicht in die nächste Testphase übergehen. Obwohl die Patienten auf der Krebsstation schon jeden Tag sehnsüchtig danach fragen. Die alten Vorräte sind schon fast aufgebraucht. Hach... der Herr Doktor äh Marc hätte einfach den Herrn Knechtelsdorfer nicht entlassen sollen. Der kannte sich aus mit Tees. Gordon hat schon vorgeschlagen, wenn wir das nicht hinbekommen mit dem Tee, dass er dann das Marihuana so verkaufen möchte. Sein Bruder hat wohl so ein Tanzlokal oder Club wie das heute neudeutsch heißt. Aber ich möchte nicht ins Kriminelle abrutschen. Das haben wir, also ich und Sabine, ihm heute noch einmal ganz deutlich gemacht. Wir hätten sonst unsere Partnerschaft aufgekündigt und die Pflanzen vernichtet. Ach hätten wir es doch getan. Dieser ganze Stress schlägt mir auf mein Gemüt. Ich komme meinen häuslichen Pflichten gar nicht mehr nach. Franz und Margarethe schimpfen schon jeden Tag. Ich habe es schon wieder nicht geschafft, die Wäsche zu machen. ... Naja, was das Geschäft betrifft, da bleibt es nun doch beim Alten. Herr Tollkin ist jetzt doch damit einverstanden, dass wir das mit dem Tee groß aufziehen, wenn wir den Tee dann mal hinbekommen. Durch seine Tätigkeit als Rettungssanitäter kommt er ja leicht in jede Berliner Klinik und er hat da auf den Onkologien schon Geschäftspartner aufgetan. Und wenn es gut läuft, können wir auch weiter expandieren, also in andere Städte und so. ... Ich denke mal, so etwa in einem halben Jahr müsste ich unser verlorenes Geld wieder reinhaben. Dann brauche ich nur noch eine Ausrede für Franz, wo das ganze Geld herkommt. Vielleicht Lotto? Mal sehen. Sabine forscht jedenfalls kräftig weiter und die Testprobe heute Nachmittag war ganz viel versprechend. Gordon ist nicht umgekippt! Vielleicht kann es doch endlich so richtig losgehen. ... Oh Bärbel, nicht so viel grübeln, sonst fällst du doch noch auf! Margarethe und Franz schauen schon so komisch. Hmm... Marc scheint das ja alles überhaupt nicht zu interessieren.

Schön! Mama tut sich nämlich schwer mit Frauenfreudschaften. Hat wahrscheinlich damit zu tun, dass Papas erste Affäre ihre beste Freundin vom Bridgespielen war. Naja und Sabine ist ja auch immer so alleine, sagt sie ständig. Na da haben sich ja zwei einsame Herzen gefunden. Aber lasst mich bloß mit euren Horoskopen in Ruhe!

G: Aber ich bitte dich, verschon mich in Zukunft mit irgendwelchen Prognosen, wie meine Sterne und so stehen ja!
Und mich auch! (M)
B: Ja... äh... versprochen!
Gut, ich glaube, sie hakt nicht weiter nach. Gott sei dank! (B)

Hmm... trotzdem komisch. Naja, egal! Bild ich mir wahrscheinlich alles nur ein. (G)

F: Es ist schon spät. Ich denke, wir werden jetzt so langsam mal ins Bett gehen. Kommst du, Butterböhnchen?
B: Jaa!
Endlich allein!! Juhu!! Jetzt kann der angenehmere Teil des Abends beginnen, Haasenzahn.
G: Nacht Papa!
F: Gute Nacht, Kälbchen! Marc! Und Entschuldigung noch mal, dass ich vorhin mit der Geschichte angefangen habe. Ich wusste ja nicht...
M: Ja äh schon gut äh Franz. Nacht!
G: Gute Nacht Mama.
B: Schlaft schön, Kinder!
M: Ja, gut’s Nächtle!
Halleluja!! Endlich Ruhe!!


.....

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