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 Erfindet eure eigene Fortsetzung!
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Lorelei Offline

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Beiträge: 7.453

01.01.2010 16:14
#251 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Weil es so schön war, hab ich noch einen. Haase-Meier die Dritte!!! Viel Spaß!!


Gretchen gab ihm daraufhin einen langen zärtlichen Kuss, der aber nach wenigen Minuten von einem merkwürdigen Brummen unterbrochen wurde. Marc löste sich von ihr und schaute sie verwundert an. Gretchen war mittlerweile rot angelaufen und hielt sich krampfhaft den Bauch, um ein erneutes Magenknurren zu unterdrücken…

M (grinst): Was war das denn?
G (tomatenrot): Äh … ja… also… ich hab doch gesagt, dass ich Hunger habe.
Oh nein! Peeeiiiinlich!
M (lacht): Das klang so, als ob ein ganzes Rudel Wölfe Kohldampf hätte.
G: Marc!
Wo ist das Mäuseloch???
M (grinst): Haasenzahn!

Oh Gott, sie ist einfach nur zuckersüß in diesem Moment!!! Eigentlich müsste ich ja lachen. Das klang eben so… Nee, lieber nicht daran denken, sonst bekomm ich doch noch nen Lachflash. Die Arme! Da muss Dr. Meier wohl Rettungsmaßnahmen einleiten! Ich will ja nicht, dass sie mir vom Fleisch fällt. Eigentlich mag ich ja Schnallen, an denen was dran ist. Und bei ihr ist ja alles perfekt proportioniert. Gott muss ja schließlich auch was zum Greifen haben oder nicht?

Mann, der ist so gemein!!! Ich bin gerade am Sterben und er lacht sich noch tot! Ich habe Hunger verdammt!!!

G: Und gibt es nun etwas zu essen oder nicht? Sonst gehe ich doch noch zu meinen Eltern!
M: Äh … du keine Ahnung.
G: Lädt mich zum romantischen Diner ein und dann hat er nichts da! Ein schöner Casanova bist du!
M (lacht): Schön und Casanova ja, aber ich habe nie etwas von einem romantischen Essen gesagt. Du hast dich doch einfach so in mein Auto gesetzt.
Was? Boar!!! Meier!!!
G: Du hast mich doch ins Auto gezogen, nachdem wir eine halbe Stunde davor rumgeknutscht haben.
M: Ich wollte nur den blöden Kommentaren von Hassi entkommen, die gerade angestiefelt kam.
G: Ach so war das also? Du wolltest gar nicht, dass ich mitkomme? Gut, dann kann ich ja jetzt auch wieder gehen. Bei Mama gibt es heute…

Gretchen drehte sich um und wollte die Küche verlassen, als sie plötzlich von Marc am Arm festgehalten wurde...

M: Ey, hier geblieben, junge Dame! Natürlich wollte ich dich mitnehmen.
Das weiß ich doch, du Idiot!!!
G (grinst): Gut. Gerade noch mal so gerettet, Herr Doktor. Und was ist jetzt? Ich hab wirklich Hunger.
M: Ja, ja, du kleiner Nimmersatt.
G: Hey! Ich hab den ganzen Tag noch nichts gegessen.
Ja klar! Hab dich heute fünfmal am Schokoautomaten stehen gesehen!!!
M: Das ist ja mal was ganz Neues!
G: Na, wenn ich mich die ganze Zeit um dich kümmern muss, damit du nicht gleich wieder grundlos auf Medhi losgehst oder vor deinem Vater wegrennst, da vergisst man eben mal das ein oder andere Essen.
Boar, hör mir mit dem Mist auf, Haasenzahn!!!
M: Ach jetzt bin ich Schuld, dass du verhungerst?
G: Sozusagen!
Mann, die Frau ist wirklich unglaublich! Eine wie keine!!!
M (grinst): Naja, da muss ich wohl wirklich etwas dagegen tun. Brauchst ja schließlich Kräfte für die kommende Nacht!
Der wieder! Der denkt auch immer nur an das Eine. Naja, er hat ja auch irgendwie Recht damit. So ein paar Kohlenhydrate wären schon nicht schlecht.
G (grinst): Wenn du meinst!
Ok, sie hat den Köder gefressen! Juhu!!!
M: Lass mich mal machen!
G (skeptisch): Du willst kochen?
M: Hey, was gibt es denn da zu lachen?
G (grinst): Nichts!
Der weiß doch noch nicht mal, wie man eine Maggitüte aufbekommt geschweige denn, wie man den Herd anmacht!!! Ich werde doch verhungern!!!
M: Ey, keine Kritik am Küchengott!!!
G (grinst): Ja klar, Tim Melzer!
Der und Küchengott!! Dass ich nicht lache!!
M: Raus hier!

Marc schob seine Liebste aus der Küche und schloss die Tür hinter ihr. Gretchen platzierte sich wieder im Wohnzimmer auf der Couch…

Er kocht für mich! Wie süß ist das denn! Das muss er jetzt immer machen! Die Klausel muss unbedingt noch in den Mietvertrag.

Was Gretchen aber nicht wusste, Marc hatte gar nicht vor zu kochen. Er hatte bei seinem Lieblingsitaliener per Telefon bestellt. Das merkte seine Freundin erst, als es eine halbe Stunde später an seiner Haustür klingelte. Gretchen grinste ihn nur an, als Marc mit den beiden Pizzen auf sie zu kam...

G: Das hast du aber fein gemacht!
M: Tja, in mir stecken halt viele Talente ne? Nicht nur Gott im OP und in deinem Bett, sondern auch in der Küche!
G: Ja klar!
Der Mann ist einfach unglaublich! Dass er mit dem Ego noch durch die Tür kommt? Also echt!
M: Das klang mir jetzt aber ein kleinwenig ironisch!
G (grinst): So war das auch gemeint.
M: Hey!

...

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.453

02.01.2010 16:02
#252 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallo alle zusammen,
ihr wollt also noch mehr Meier-Haase-Dialoge was? Ok, ich hätte da noch einen längeren im Angebot! Geht aber eher in die traurige Richtung. Sorry! Äh und das mit dem Küchentisch wird leider auch nix. Doppel-Sorry! Hat mit der Dramaturgie der Geschichte zu tun. Und wenn ihr denkt, dass nach dem Essen eine heiße Liebesnacht folgte, dann muss ich euch leider auch enttäuschen, denn Gretchen brannte noch etwas ganz anderes auf der Seele. Ein längst überfälliges Gespräch! Jetzt wird es emotional, meine Lieben, also Taschentücher zücken! Wollte das eigentlich erst als zusammenhängenden Text schreiben, aber ist doch wieder ein Dialog geworden. Ich kann halt nicht anders! Ist ein extralanger Teil. Wollte ihn ungern trennen. Außerdem wollte ich das Thema endlich mal abschließen, zumindest vorerst. Kommis wie immer gerne gesehen! Danke! Eure Lorelei



Nach dem gemeinsamen Abendessen saßen die beiden zusammen auf der Couch im Wohnzimmer. Naja besser gesagt, saß Gretchen und Marc lag auf der Couch. Seinen Kopf hatte er auf ihrem Schoss gebettet. Sie strich ihm immer wieder durch sein Haar. Die beiden schauten sich einfach nur still an und genossen die ersten ruhigen Minuten nach diesen zwei anstrengenden Tagen, die Marc Meier so aus dem Gleichgewicht gebracht hatten. Er hätte noch Stunden lang so liegen bleiben und sie einfach nur ansehen können. Er wollte sich jedes Detail ihres Gesichtes für die Ewigkeit einprägen. In Momenten wie diesen wurde ihm bewusst, wie sehr er diese Frau liebte und wie sehr er ihr doch vertraute...

M: Und was machen wir jetzt?
G: Reden!
M: Reden?
Och nee, wie kann sie diesen schönen Moment durch Reden zerstören? Ich will nicht. Ich will nur in ihren Armen liegen und sie einfach nur anschauen.
G: Ja. Ich möchte das jetzt endlich wissen, also das mit deinem Vater. Was ist damals passiert, Marc?
Verdammt! Muss das sein?
M: Ich will da wirklich nicht darüber reden, Haasenzahn.
Warum denn nicht? Ich dachte, er hätte verstanden, dass ich ihm damit nur helfen will.
G: Hast du etwa unser Gespräch von vorhin schon vergessen? Das mit der Offenheit und dem Vertrauen, Marc. Wenn du mir nicht sagst, was war, wie soll ich dann verstehen, was mit dir los ist.

Ja schon. Ach ich weiß doch auch nicht. Ich kann und will das einfach nicht. Es tut einfach noch viel zu sehr weh. … Scheiße Meier, jetzt heul nicht rum! Du hast die ganzen zwanzig Jahre nicht wegen dem geheult. Also reiß dich zusammen. Er ist keine einzige Träne wert.

M: Ähm du hast ja Recht, aber das Thema … also ich hab da noch nie darüber gesprochen. Und ehrlich gesagt, will ich das auch gar nicht.
Was? Oh Gott!!! Er hat das wirklich die ganzen Jahre runtergeschluckt. Der Arme! Er muss ja völlig fertig sein.
G: Hasst du deinen Vater wirklich so sehr?
M (schluckte schwer): Für mich ist er gestorben.
Oh Gott!!! Was ist da nur vorgefallen, dass er so denkt?
G: Was? Aber so etwas kannst du doch nicht sagen.
Und ob! Das ist nun mal so. Das ändert sich auch nicht, nur weil er jetzt von den Toten auferstanden ist.
M: Doch kann ich. Als er damals ging… da … ist ähm naja … ach ich weiß doch auch nicht.
G: Etwas zerbrochen?
M: Ja. Irgendwie schon.
Das hab ich mir schon gedacht!
G: Wieso … ähm wieso ist er denn gegangen, wenn ich fragen darf?
Oh Gott, ich will mich da echt nicht daran erinnern. Das war beschissen genug.
M: Wir waren ihm egal.
G: Wie meinst du das?
M: Seine Karriere war ihm halt immer wichtiger als wir. Er war nie da, immer in der Klinik und dann hat Harvard gerufen und er war weg.
G: Einfach so?
M: Ja, von einem Tag auf den anderen. Ne Woche vorher war er mit dem Plan rausgerückt, dass wir doch nach Amerika gehen könnten. Es gab einen riesigen Krach. Meine Mutter hatte halt keinen Bock. Das mit Rogelt ging gerade so richtig los. Ach keine Ahnung. Wir haben ihn halt karrieretechnisch behindert und da hat er uns eben sitzen gelassen. Das war’s. Wir haben nie wieder etwas von ihm gehört. Und das ist auch gut so.

Das gibt es ja nicht. Das hätte ich jetzt nicht gedacht. Er sieht doch so nett aus. So einem würde ich so etwas nicht zutrauen. Da muss doch noch mehr gewesen sein.

G: Aber er wollte euch schon mitnehmen? Verstehe ich das richtig?
M: Hat er behauptet. Aber er war ein elender Lügner. Immer schon.
G: Wirklich?
M: Der hat uns jahrelang beschissen.
G: Wie meinst du das?
M: Uns sagte er immer, er hätte Nachtschicht oder müsste an irgendwelchen wichtigen Forschungsprojekten arbeiten, aber in Wirklichkeit hat er das halbe weibliche Personal der Charité durchgevögelt.

Oh! Das kommt mir jetzt aber irgendwoher bekannt vor. Es besteht kein Zweifel, die beiden sind definitiv verwandt!

G: Oh… ähm…
M: Ja, kuck nicht so! Es ist also nicht meine Schuld, dass ich mal so war, wie ich war. Die Gene lassen sich halt nicht leugnen. Leider!
Er redet von sich in der Vergangenheit! Gut so! Sonst würde ich ihm die Löffel lang ziehen!
G: Ich hab nichts gesagt.
M: Aber gedacht!
Mist, er kennt mich halt zu gut!
G: Und das ist dann herausgekommen oder wie?
M: Naja, meine Mutter wusste das, glaube ich, schon ne ganze Weile. Die ham ständig deswegen gestritten. Wahrscheinlich hat sie sich deshalb immer so zurückgezogen in ihr Büro und hat nächtelang geschrieben.
G: Geschrieben?
M: Ja. Also wenn du etwas über meinen Erzeuger wissen willst, dann lies dir die ersten zwanzig Bände von Dr. Rogelt durch.
G: Wieso?
M: Das ist mein Erzeuger, wie er leibt und lebt.
G: Was? Echt?
Das ist ja mal ein Ding!!!
M: Ja.
G (grinst): Dr. Rogelt ist also dein Vater? Soso!

Sehr witzig, Haasenzahn! Ich lach mich tot! Schlimm genug, dass ich diese Scheiße immer Korrektur lesen musste! Wie ich es gehasst habe!

M: Äh sozusagen.
G: Das hätte ich jetzt nicht gedacht, dass das alles autobiographisch ist.
M: Jep! Sie musste sich das halt alles von der Seele schreiben oder so. Was Frauen halt so Bescheuertes machen, wenn sie nicht gut drauf sind. Ach was weiß ich!
Das mit deinem idiotischen Tagebuch ist wahrscheinlich genauso. Wobei ich da viel lieber mal reinblicken würde, als in die Groschenhefte meiner Mutter.
G: Verstehe!
M: Tja, jetzt musst du dich auch nicht wundern, warum sie dich wegen der blöden T-Aktien-Heini-Geschichte ausquetschen will. Das wahre Leben ist halt ihre beste Inspirationsquelle.
G: Äh ja. Die bekommt sie trotzdem nicht.
Daran will ich nun wirklich nicht mehr erinnert werden.
M: Hmm. Wie du meinst! Die hat eh gerade anderes im Kopf.
G: Ach?
M: Na, ich hab sie doch am Bett von dem Arsch erwischt.
G: Also warst du doch in seinem Zimmer?
M: Äh nein!
Natürlich war er da! Hab ihn doch auf dem Flur gesehen!
G: Marc! Ich hab dich doch auf der IS gesehen.
Mist!! Ich sie nicht!
M: Naja kurz. Wollte halt mal sehen, wie der Arsch jetzt aussieht und so. Mutter war aber schneller. Und die hält dem auch noch das Patschehändchen! Echt, ich könnte kotzen!
Wieso das denn jetzt? Ist doch gut, dass sich seine Mutter Sorgen macht!
G: Na das sieht doch so aus, als ob sie sich freuen würde, dass er wieder da ist.
Hat die sie noch alle? Ganz bestimmt nicht! Hat Mutter überhaupt keinen Stolz mehr?
M: Bitte?
G: Sie scheint sich Sorgen zu machen.
M: Quatsch!
G: Also ich hatte schon den Eindruck.
Was? Wieso?
M: Hast du etwa mit ihr geredet?
G: Ja!
M (entsetzt): Was?
Seit wann redet Mutter mit Haasenzahn? Sie hasst sie doch.
G: Nur kurz. Sie hat nur gefragt, wie es ihm geht und so.
Was??? Das kann ihr doch egal sein!!!
M: Wieso macht sie das?
G: Äh … Keine Ahnung. Sie ist deine Mutter!
M: Nach all den Jahren hängt die dem Arschloch immer noch nach. Ich fass es nicht. Und wer muss den Karren dann wieder aus dem Dreck ziehen? Der werte Herr Sohn. Wie ich es hasse!
G: Wie meinst du das? Weil sie vor ein paar Monaten wegen dem Magengeschwür hier war? Du hast da etwas erwähnt wegen einem Jahrestag oder so was.
Boar, nicht die alte Leier!
M: Ach … naja am Jahrestag seiner Flucht rastet sie immer aus. Tiefes Deprital, wenn du verstehst, was ich meine. Da hat sie sich schon ein paar Dinger geleistet. Aber frag lieber nicht! Meine Mutter würde dich umbringen, wenn du das wüsstest.
Ja, da er hat Recht! Alles muss ich nun wirklich nicht wissen. Reicht schon, dass sie und Papa … Bäh … schnell wieder löschen!!!
G: Ok! Scheint so, als ob du dich ganz schön um deine Mutter kümmern musstest.
Kümmern? Ohne mich wäre die nie wieder auf die Beine gekommen.
M: Ja leider. Sie war ein Frack damals.
Wäre ich bestimmt auch gewesen. Schon allein die Vorstellung, dass Marc mich verlassen könnte, würde mich umbringen.
G: Verstehe. Aber sie hat sich dann schon wieder gefangen oder? Ich meine, sie wirkt immer so tough und selbstsicher.
M: Alles nur Fassade!
Was? Echt?
G (ungläubig): Wirklich? Also als sie mit meinem Vater … äh ganz blöde Geschichte … naja du weißt schon … da wirkte sie schon irgendwie …
M: Sie ist ein männermordendes Biest!
Äh… das hätte ich jetzt nicht besser ausdrücken können!
G: Was? Marc, das ist deine Mutter! So etwas kannst du doch nicht sagen.
M: Doch! Stimmt doch. Sie nimmt sich immer alles, was sie will. Die Liebe ist frei und so ein Quark.
Ja klar! Was für ein Quatsch!
G: Äh darin seid ihr euch ganz schön ähnlich.
Was? Ganz bestimmt nicht!!! Ich bin doch nicht, wie meine Mutter!! Ganz bestimmt nicht!! Gott kam schon perfekt auf die Welt!
M: Wie meinst du das denn?
G: Mit dem Nehmen, was ihr wollt und so.
M: Ach? Denkst du das etwa über mich?
Ja! Wer hat denn früher alles abgeschleppt, was nicht bei drei auf den Bäumen war? Außer mich!!!!
G: Hmm! Also früher halt.
M: Ach? Der alte Marc Meier, der sich alles nahm, was nicht bei drei auf den Bäumen war?
G (grinst): Ja, genau der!

Boar, die hat vielleicht eine Meinung über mich!! Unfassbar!!! Hmm… Obwohl… naja, da ist schon ein Stückchen Wahrheit dran. Ich war ein Arsch damals! Das stimmt schon. … Was kichert sie denn jetzt schon wieder? Lacht die mich etwa aus? Na warte!

M: Und woher willst du wissen, dass das nicht mehr so ist?
Was?
G (unsicher): Ähm… aber…
M (grinst): Haasenzahn, dich hab ich ja auch, weil ich es wollte. Und Gott bekommt immer alles, was er will.
Der wieder!!! Ein Ego von Berlin bis New York! Unglaublich!!
G (grinst): So siehst du das also? Also ich dachte eigentlich, dass wäre umgekehrt gewesen.
M: Bitte?
G: Na, ich wollte dich ja immer.
M: Ach und warum hast du dir nicht genommen, was du wolltest?
G: Du hättest mich doch ausgelacht.
Äh ja, da hat sie vielleicht Recht. Obwohl ich mich doch manchmal ärgere, dass ich damals nicht… Naja, das ist Vergangenheit. Hab ja am Ende gekriegt, was ich wollte.
M: Stimmt!
G: Eben.

Ich hätte mich doch total blamiert, wenn ich auf ihn zugegangen wäre. Deshalb hab ich ihn ja auch nie wieder wegen dem Kuss im Garten gefragt. Naja wir waren damals halt jung und blöd. Also er war blöd. Ich wusste ja schon immer, dass ich ihn wollte. Und das Warten hat sich ja jetzt endlich ausgezahlt.

....

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.453

03.01.2010 00:27
#253 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Einen kleinen Nachtrag hab ich noch, aber dann ist auch erst mal Ruhe mit der Vergangenheitsaufarbeitung. Vielen lieben Dank für eure Kommis. Weiß echt nicht, was ich sagen soll. Ihr seid die Besten! Eure Lorelei


M: Haasenzahn, sind wir jetzt endlich mit dem Thema durch?
G: Wenn du noch etwas erzählen willst? Also ich höre dir gerne zu.
Nee! Es reicht jetzt wirklich!
M: Äh … ich glaube, das war jetzt erst mal genug.
Obwohl…
G: Vielleicht noch eine Frage.
Och nee, Haasenzahn bitte, ich hab keinen Bock mehr. Fühl mich schon ganz leer.
M: Ok. Aber das ist dann wirklich die letzte.
G: Hast du auch mal anders über deinen Vater gedacht, als wie du es jetzt tust? Also ich meine, gab es eine Zeit, wo du ihn geliebt hast, so wie man eben seinen Vater liebt?
Scheiße!!!
M: Gretchen, das geht jetzt wirklich zu weit. Ich …
G: Wenigstens ein wenig?
Scheiße Mann, jetzt hat sie auch noch die Tränendrüsen erreicht! Verdammt!!! … Die Zeit bevor er … Scheiße ey, die Erinnerungen ähm …die existieren nicht mehr! Die hat er mitgenommen, als er ging!!!
M (traurig): Ja!
Also doch! Das hab ich mir schon gedacht. Diese Gefühle hat er wohl noch weiter verdrängt. Der Arme! Harte Schale, aber weicher Kern eben! Das hab ich immer gewusst!!! Er braucht meine Liebe!!! Unbedingt!!!
G: Oh! Verstehe! Willst du …
M: Nein, komm, lass stecken!
Jetzt nicht heulen, Meier! Stark bleiben! Bleib für sie stark!!!
G: Es lässt dich also doch alles nicht so kalt, wie du immer behauptest?
Kann sie nicht endlich Ruhe geben! Fühl mich schon beschissen genug! Die ganze Geschichte schlägt mir auf mein sonniges Gemüt.
M: Haasenzahn, ich will da nicht mehr weiter darauf rumreiten. Bitte!
G: Ok, wenn du das nicht willst.

Naja, es war wenigstens ein Anfang, dass er überhaupt mal die Klappe aufbekommen hat. Jetzt sehe ich so Einiges klarer. Der Arme! Die Geschichte macht ihm mehr zu schaffen, als er sich bislang eingestanden hat. Er hat gelitten. Er ist tief verletzt. Naja auch kein Wunder. Sein Vater scheint ja wirklich ein Windhund gewesen zu sein, aber trotzdem … ich weiß nicht, was es ist, aber ich hab immer noch das Gefühl, dass das noch nicht alles war. … Ach egal. Die Geschichte hat mich auch ganz schön runtergezogen. Er und ich brauchen jetzt ganz viel Liebe.

Gretchen legte sich neben ihn auf die Couch und nahm ihn tröstend in den Arm. Sie spürte, dass er nachdenklich war. Sie wollte ihm zeigen, dass sie immer für ihn da war, dass er ihr vertrauen könne und dass er mit ihr reden könne, wann immer er dazu bereit wäre. Marc schlang seine Arme um sie und gab ihr einen langen Kuss. Danach lagen die beiden mit den Gesichtern zueinander da und sahen sich einfach nur still an. Schließlich kuschelten sie sich unter eine Decke. Sie hielten sich die ganze Nacht lang so im Arm und schliefen irgendwann auf der Couch ein...



Ja, das war eine sehr emotionale Nacht für die beiden. Ich wollte eigentlich noch mehr aus seiner Kindheit mit reinpacken, aber ich denke, die letzten Flashbacks haben ja schon vieles verraten und ich wollte nichts wiederholen. Ich denke, das angespannte Verhältnis zu seinem Vater ist jetzt allgemein bekannt. Und Gretchen hat eben das Wichtigste dazu erfahren, naja zumindest Marcs Sichtweise. Er kennt ja auch nicht die ganze Geschichte. Ich werde das Olivier-Marc-Thema jetzt eine Weile ruhen lassen und an späterer Stelle wieder aufgreifen, denn an anderer Front bahnt sich auch eine sehr interessante Geschichte an, die unbedingt erzählt werden muss. Also freut euch auf die neuen Teile. Es bleibt spannend! Gute Nacht!!!

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.453

03.01.2010 10:22
#254 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

So meine Lieben, jetzt gibt es eine spannende Episode in mehreren Teilen, die das Leben von Dr. Medhi Kaan ein wenig auf den Kopf stellen wird. Ihr wollt doch sicherlich wissen, was er mit dem Werkzeugkasten vor hatte oder? Oder habt ihr das schon wieder vergessen? Schwester Gaby hatte ihn doch gebeten, ihr zur Hand zu gehen. Also mit den Möbeln in ihrer neuen Wohnung. Was sonst? Wird Gaby ihn rumkriegen? Schwer zu sagen. Wir lernen übrigens auch eine ganz neue Seite an Gaby kennen, die eure Rachegelüste wegen neulich vielleicht ein wenig abmildern wird. Zumindest vorerst! Na neugierig geworden? Die neuen Teile stehen jedenfalls unter dem Titel „Die (Nicht-)Verführung des Dr. Medhi Kaan in fünf Zügen“ oder so ähnlich! Viel Spaß mit Teil 1! Schönen Sonntag noch. Eure Lorelei


Am selben Abend

In Arbeitsmontur und mit Werkzeugkasten stand Dr. Medhi Kaan bei Gaby Kragenow vor der Wohnungstür. Dass sie eigentlich etwas ganz anderes mit ihm vorhatte, ahnte er nicht, als er die Klingel drückte. Gaby hatte nur ein Ziel vor Augen, ihren Oberarzt heute Abend zu verführen. Sie war fest davon überzeugt, dass der gut aussehende Gynäkologe nach dieser Nacht endlich seinen fetten Haasen vergessen würde und nur noch mit ihr zusammen sein wollte. Mit diesem Gedanken im Kopf öffnete sie ihm nur mit einem leichten schwarzen Negligé bekleidet die Tür. Bei diesem Anblick würde er ihr doch nicht widerstehen können oder?

Medhi machte große Augen, als er seine Stationsschwester in diesem luftigen, fast durchsichtigen Outfit sah. … Oooohhh!!! … Sein Blick wanderte über ihren fast nicht verhüllten Körper, was Gaby mit Genugtuung zur Kenntnis nahm. Wer hätte das nicht getan? Dr. Kaan war schließlich auch nur ein Mann. Aber er stand natürlich auf dem Schlauch und hatte nicht die leiseste Ahnung, was sie damit bezwecken könnte oder dass das vielleicht Absicht sein könnte. Mit einem verführerischen Wimpernaufschlag und einem lasziven Lächeln lehnte sie am Türrahmen und hauchte seinen Namen…

G: Dr. Kaan!!
MK (leicht verlegen): Äh Schwester Gaby? … Oh! … Ähm … Hab ich mich im Tag geirrt? Ich sollte doch heute…? Aber wenn Sie schon etwas ... äh ... vorhaben, dann … dann komm ich eben ein anderes Mal?

Gaby schaute ihn verwundert an … Was hat er denn? Wieso ein anderes Mal? Ich will dich doch jetzt Dr. Kaan!!! Sieht man(n) doch! Oder etwa nicht? Bin ich ihm nicht sexy genug? Was hätte ich denn noch machen sollen? Gleich nackt die Tür aufmachen? Hmm…

Dr. Kaan sprang einfach nicht auf ihre Reize an. Das kannte sie von einem Mann noch gar nicht. Bisher hatte sie noch jeden Kerl so rumgekriegt. Aber Medhi war nun mal nicht jeder Mann. Außerdem war er noch zu sehr in Gedanken bei Gretchen und Marc und der Vorstellung, was die beiden wohl gerade zuhause machten oder nicht machten, als dass er überhaupt auf die Idee gekommen wäre, dass Gaby vielleicht mehr von ihm wollte als nur sein handwerkliches Geschick...

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.453

03.01.2010 17:07
#255 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

G: Äh nein … ähm … ich war nur noch nicht ganz fertig. Kommen Sie rein!
Gaby, was redest du denn da für einen Stuss? Mit was soll ich denn noch nicht fertig sein? Sonst denkt der noch, ich verstecke nen Kerl im Kleiderschrank!

Medhi betrat zögerlich Gabys neue Zweizimmerwohnung und schaute sich erst einmal um... Hmm… Hübsch, leicht kitschig, aber nicht billig. Hätte ich ihr gar nicht zugetraut.

G: Setzen Sie sich doch!
MK: Ok!

Der junge Arzt setzte sich auf die knallrote Couch im Wohnzimmer. Gaby setzte sich neben ihn und machte noch immer keine Anstalten, sich etwas überzuziehen. Medhi schaute sie deshalb verlegen an. Dass eine halbnackte Frau neben ihm saß, machte ihn dann doch ein wenig nervös. Aber er verdrängte den Gedanken schnell wieder, denn eigentlich hatte er ja auch noch ein Hühnchen mit ihr zu rupfen wegen der Sache mit Dr. Meier heute Nachmittag. Er hakte nach, was das mit der Geschichte über ihn und Dr. Haase sollte. Gaby fühlte sich ertappt. Das hatte sie nämlich in ihrer Vorfreude auf Dr. Kaan schon wieder völlig vergessen... Sch…!! Er hat’s ihm erzählt. Blödes Arschloch! Was mache ich denn jetzt?

G: Äh sorry! Ich wollte Sie da eigentlich nicht mit reinziehen, aber ich wollte ihm einfach mal...
MK: … eins reinwürgen?

Sie schaute ihn verlegen an und nickte …

G: Äh ja genau! Tut mir wirklich Leid!
MK: Kann ich verstehen!
G (erstaunt): Wirklich?
MK (nickt): Sitzen ja irgendwie im selben Boot nicht?
G (lächelte ihn an): Ja, irgendwie schon.
MK: Aber das nächste Mal eine andere Taktik bitte! Keine falschen Gerüchte über mich und Gretchen ja?
Falsche Gerüchte? Hat er jetzt doch nicht mit ihr? Oh Gott, ich bin so eine blöde Kuh!!!
G (lächelte verschämt): Ja! Versprochen!
MK (lacht): Gut. Dann könnten wir das ja jetzt abhaken!
Wow! Dass er mir deswegen keine Standpauke hält!? Toll!!

Gaby verliebte sich noch ein Stückchen mehr in den charmanten verständnisvollen Halbperser. Es war ihr dann sogar peinlich, dass sie nur im Negligé neben ihm saß… Oh Gott, ich hab ja gar nichts weiter an!! Hilfe!!! Was denkt der denn jetzt über mich?

G: Ähm ich werde mir dann jetzt mal besser schnell etwas überziehen. Bin gleich wieder da.
MK: OK! Wo sind denn die Übeltäter?
Wer? Wie? Was?
G (verwirrt): Hä?

Sie schaute ihn verliebt an und verstand überhaupt nicht, was er damit meinte…

M: Die Möbel! Ich sollte doch die Möbel zusammenbauen. Dafür bin ich doch hier oder?
Oh Gott, ja!!! Gaby, benimm dich nicht wie der letzte Trottel!
G (leicht errötet): Oh ja, natürlich. Kommen Sie mit!

Schwester Gaby führte ihren Chef schließlich in ihr Schlafzimmer...

Lorelei Offline

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03.01.2010 19:44
#256 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Das hatte sich die junge Frau irgendwie anders vorgestellt. Eigentlich hatte sie ja vorgehabt, ihn hier zu verführen. Aber jetzt fühlte sie sich irgendwie unwohl bei dem Gedanken. Medhi Kaan fällt doch nicht auf so einen plumpen Anmachversuch rein. Und sie wollte ja auch nicht mehr die alte Gaby sein, die sich einfach nahm, was sie wollte. Sie war auch nur eine Frau, die erobert werden wollte. Sie schnappte sich ein paar Klamotten und verschwand schnell im Badezimmer, während sich Medhi an den Möbeln versuchte…

MK: Scheiße, IKEA!!!!! … Keine Anleitung dabei!!! … Wo muss ich jetzt? … Verflucht!! … Dann halt improvisieren!

Gaby hatte sich mittlerweile umgezogen und lehnte am Türrahmen zum Schlafzimmer und beobachtete gebannt ihren Traummann, wie er verzweifelt zwischen den ganzen Möbelteilen hantierte. Der Schweiß rann ihm über die Stirn. Die dunkelhaarige Frau war mehr als beeindruckt von seinen Muskel, die sich in seinem engen T-Shirt abzeichneten. Ein sehr verführerischer Anblick! Zum Anknabbern!!! … dachte sie. Sie konnte ihre Augen nicht von ihm wenden. Gleichzeitig musste sie aber auch lachen, weil er sich mal wieder auf den Finger gehauen hatte und leise vor sich hin fluchte… Er ist schon süß!!! So hilfsbereit, lieb, verständnisvoll, aber auch stark und männlich, einfach anders als die anderen Männer, die einen immer nur als billiges Objekt ansehen und dann wie ein Stück Dreck wegwerfen. Er ist nicht wie Marc Meier!!! … Gaby konnte es nicht mehr länger leugnen. Sie war tatsächlich bis über beide Ohren in ihren Oberarzt verliebt. Deshalb traute sie sich auch nicht mehr, weiter zu gehen und ihren ursprünglichen Plan in die Tat umzusetzen, was so gar nicht gabytypisch war. Sie konnte sich ihr Verhalten selbst nicht erklären. Sie wollte diesen Mann unbedingt, das war ihr klar, aber nicht so...

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.453

04.01.2010 09:02
#257 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Dr. Kaan hatte es nach zwei Stunden Quälerei endlich geschafft. Die letzte Schraube an Gabys neuem Bett war jetzt festgezogen und er wandte sich wieder seiner Stationsschwester zu...

MK: So fertig! Da können sich Ihre Verehrer ja jetzt drum reißen!

Medhi lächelte sie verschmitzt an. Ein Lächeln, das ihr Herz mal wieder höher schlagen ließ. Gaby schaute ihn verlegen an... Welche Verehrer? Eigentlich will ich ja nur, dass du mit mir dort drin liegst!!!

G: Äh… ja, danke!
MK: Immer wieder gern!
Hach… Er ist einfach ein Schatz!!!
G: Wirklich?
MK: Ja. So dann werd ich auch mal wieder!
Oh nein!!! Bitte nicht!!! Bleib!!!
G (enttäuscht): Schon?
MK: Naja, ist schon etwas spät! Oder liegt noch etwas an?
G: Nein, eigentlich nicht!
Uneigentlich schon. Ich will nicht, dass du gehst!!! Was mach ich denn jetzt?
MK: Na dann!!
Nein, er darf nicht gehen!!!

Gaby schritt mutig ein…
G: Noch ein Gläschen Rotwein?
MK (verwundert): Bitte?
G: Naja so zum Dank halt!

Gaby, was redest du da eigentlich für einen Mist!!! Der hält dich doch jetzt für eine komplette Idiotin!! Rotwein? Ey, da kannst du auch gleich sagen, komm lass uns den Lattenrost testen!!! Der haut jetzt erst recht ab! Gaby, du hast es versaut. Den siehst du nie wieder! Viel Spaß beim Anschmachten morgen auf Station!

Medhi überlegte kurz...

Lorelei Offline

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Beiträge: 7.453

04.01.2010 10:47
#258 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

MK: Ja, warum eigentlich nicht!
Oh Gott, er bleibt wirklich! Ich kipp um!!!!

Gabys Herz schlug höher, als er sich mit ihr zusammen auf die Couch setzte. Aufgeregt schenkte sie den Rotwein in zwei Gläser, während Medhi sich im Wohnzimmer umblickte...

MK: Muss schon sagen, schön eingerichtet!
G: Danke.
MK: Kein Vergleich zum Schwesternwohnheim!

Beide mussten sich plötzlich an die Stirn fassen. Sie erinnerten sich daran, wie sie immer mit dem Kopf an das Etagenbett gestoßen waren. Beide fingen daraufhin an, herzhaft zu lachen. Gaby schaute ihm dabei tief in die Augen. Auch bei Medhi sprühten ein paar Funken, was er sich überhaupt nicht erklären konnte. Verwirrt nahm er noch einen Schluck Rotwein. Gaby auch. Plötzlich herrschte betretenes Schweigen. Beide wussten nicht, was sie sagen sollten. Medhi war schließlich der Erste, der wieder zu Worten fand, wobei die Wortwahl etwas ungeschickt war…

MK: Jetzt wo ich schon bei Ihnen im Schlafzimmer war, können wir auch gleich…

Gaby verschluckte sich am Rotwein, der ihr weißes T-Shirt mit einem rosa Farbtupfer verschönerte. Sie blickte ihren Chef verdutzt an. Ihr Gesicht hatte mittlerweile dieselbe Farbe wie der Wein angenommen. … Kam das jetzt wirklich von ihm? Er will wirklich? Mit mir? Hier? Jetzt? Oh Gott!!! … Medhi hatte natürlich mal wieder überhaupt keinen Schimmer, was er mit seiner Aussage bei ihr ausgelöst hatte…

MK: Da muss Salz drauf!
G (verwirrt): Hä? Was?
MK: Salz!
G: Was?
MK: Der Rotweinfleck!

Er zeigte auf den Fleck auf ihrem T-Shirt. Das hatte Gaby noch gar nicht bemerkt…
Huch!!! Scheiße!!! Ich Trottel!!! Der hält dich doch jetzt für vollkommen bekloppt.

G: Oh! Ja! Da haben Sie Recht.
MK: Wollen wir das nicht endlich lassen?
G: Was?
MK: Na, das Sie! Wir kennen uns doch jetzt schon eine ganze Weile. Wir haben uns im Schwesternwohnheim ein Zimmer geteilt. Ich bin bei dir in der Wohnung, war in deinem Schlafzimmer und hab deine Wäscheschublade gesehen, also…
G (verlegen): Was? Oh, ähm wenn Sie ähm du willst?
MK: Gern. Ich bin der Medhi.

Dr. Kaan reichte ihr die Hand. Eine Berührung, die ihr durch und durch ging…

G: Ich … also … die Gaby!
MK (lächelte verschmitzt): Das weiß ich doch! Dann müssen wir wohl jetzt Brüderschaft trinken!!!

Gaby verschluckte sich erneut, diesmal aber ohne Überschwemmung. Dafür lief sie aber rot wie eine Tomate an. Das kennen wir ja so gar nicht von ihr!

Brüderschaft? Oh Gott, das heißt, er will … er will mich küssen!! Oder? Das überlebe ich nicht!

G (schüchtern!!!): Oh ähm …
MK (grinst): Du wirst ja ganz verlegen, Gaby!
G (ertappt): Ich? … Nein! … Ähm… Ich muss erst … ähm das T-Shirt und eine neue Flasche Wein. … Haben ja gar nichts mehr zum Anstoßen!
Oh Gott, Gaby, peinlicher geht es jetzt wirklich nicht mehr! Heiße ich Haase oder was?

Was ist denn plötzlich los mit ihr? So kenn ich sie ja gar nicht. Irgendwie süß!
MK: Stimmt!
G: Entschuldigst du mich eine Minute?
MK: Natürlich.

Gaby flüchtete aus der angespannten Situation im Wohnzimmer und verschwand schnell in ihrem Badezimmer. Sie fasste sich an die Stirn… Gaby, reiß dich zusammen! Du benimmst dich ja wie ein verknallter Teeny! Du bist doch sonst nicht so! Das ist nur ein Mann da draußen! Dein Chef! Dein Oberarzt! Dein äußerst heißer, muskulöser, sexy Oberarzt Dr. Medhi Kaan! … Bei dem Gedanken wurde ihr wieder ganz heiß. ... Verdammt, Gaby beruhige dich endlich! Das kann doch nicht so schwer sein. Er ist auch nur ein Kerl! Mit denen weißt du ja wohl allzu gut umzugehen. Also wo liegt dein Problem? … Aber als sie daran dachte, dass sie gleich seine Lippen auf ihren spüren würde, wurde ihr ganz anders. Ihr Herz klopfte wie verrückt. … Oh Gott, ich bin richtig aufgeregt. Hilfe!!!

Gaby zog ihr T-Shirt aus und hielt es unter den Wasserhahn. Sie wollte den Fleck rausbekommen. Da fiel ihr plötzlich mit Schrecken auf, dass sie hier im Bad gar nichts Anderes zum Anziehen hatte… Aaaahhh! Scheiße, was mach ich denn jetzt? Ich kann doch jetzt nicht so rausgehen, also nur im BH! Der denkt doch gleich, ich will ihn vernaschen! Gut, hatte ich ja eigentlich auch vor, aber irgendwie ist jetzt alles anderes! … Sie wollte ihn nicht mehr einfach nur billig verführen, nein, sie wollte von ihm erobert werden. Ja auch Gaby Kragenow träumte sich manchmal in ein Märchen! Naja wohl eher selten, aber heute Abend schon...

Lorelei Offline

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04.01.2010 21:40
#259 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Gaby lugte aus dem Badezimmer… Gut, er schaut gerade weg, also raus jetzt! Leider hatte sie seine Werkzeugkiste nicht gesehen, die noch im Flur neben der Schlafzimmertür stand. Sie fiel darüber.

G: Au verdammt!
MK: Gaby, alles in Ordnung?

Medhi stand vom Sofa auf und ging auf sie zu, um zu sehen, was los war. Sch…!! dachte Gaby, die nur mit BH bekleidet im Flur stand und sich ihr Schienbein rieb. Dem Gynäkologen gefiel ihr Anblick, aber er war der perfekte Gentleman und drehte sich schnell wieder um und ging zurück zur Couch im Wohnzimmer…

Gaby sieht schon heiß aus! … WAAAAS????? … Medhi, gehen bei dir jetzt die Hormone durch oder was? … Heute Nachmittag noch heißen Sex mit Maria in der Wäschekammer und jetzt findest du Gaby geil? … Nee, jetzt oder? Haben schließlich Herbst und keinen Frühling!!!

Gaby war inzwischen mit hochrotem Kopf im Schlafzimmer verschwunden… Wie peinlich!!! Aber schon süß, wie er reagiert hat. Hat sich gleich wieder umgedreht. Ein Gentleman!!! Ein Anderer hätten sich bei dem Anblick sofort auf sie gestürzt (Marc sowieso!!!), aber Medhi ist da anders! Er gibt Frauen das Gefühl, etwas Besonderes zu sein. … Das liebte sie so sehr an ihm.

Medhi wurde langsam unruhig und tigerte durch das Wohnzimmer… Was ist bloß los mit mir? Vielleicht sollte ich doch so langsam mal gehen? Irgendwie ist das gerade ziemlich komisch. Auch irgendwie warm jetzt. Hat die die Heizung hochgedreht? … Da blieb sein Blick am Flurspiegel hängen. Das Schlafzimmer spiegelte sich darin. Gaby hatte vergessen, die Tür zu schließen. Medhi konnte sie sehen, wie sie sich verzweifelt etwas zum Anziehen suchte. Seine Blicke wanderten über ihren schlanken Körper. Irgendwie konnte er Marc jetzt schon verstehen, dass er früher so scharf auf sie war. Sie war wirklich heiß!

...

Lorelei Offline

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05.01.2010 11:13
#260 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Gaby hatte schließlich doch noch ein Top gefunden, das nicht gleich nach Nutte rief - also kein tiefer Ausschnitt, wie sie ihn sonst immer trug. Medhi hatte sich mittlerweile wieder auf die Couch gesetzt und rutschte unruhig hin und her. Irgendwie fühlte er sich komisch im Moment. Er konnte es sich selbst nicht erklären.

Gaby war in der Zwischenzeit in die Küche gegangen und holte eine Flasche Sekt aus dem Kühlschrank. Sie atmete noch einmal tief durch und ging dann mit einem strahlenden Lächeln auf den Lippen zurück zu ihrem Gast im Wohnzimmer…

G: Ich glaube, der ist besser zum Anstoßen! Gibt weniger Flecken.
MK (lacht): Hmm, hast Recht.

Sie schenkte ihm in sein Glas ein. Dabei musste sie sich auch ein bisschen nach vorne beugen. Medhi starrte lüstern in ihren Ausschnitt. Es war doch ein tiefer Ausschnitt, aber nicht in Gabys Maßstäben.

Wahnsinn!!! … Medhi, reiß dich zusammen! Du bist ihr Chef! Mehr nicht! Zerstör nicht das Vertrauensverhältnis zwischen euch!

Die Krankenschwester setzte sich wieder auf die Couch und reichte ihm sein Glas. Er berührte dabei mit dem kleinen Finger ihre Hand. Die Berührung ging ihr durch und durch. Sie bekam eine Gänsehaut, versuchte sich aber nichts anmerken zu lassen.

Medhi schaute ihr nun tief in die Augen, als sie schließlich auf ihre Brüderschaft anstießen.

Diese Augen! Wahnsinn! Oh Gott, jetzt werde ich ihn gleich küssen! So aufgeregt war ich ja nicht mal beim letzten WSV!

Gabys Herz schlug ihr bis zum Hals. Ihre Lippen näherten sich. Gaby schloss ihre Augen und dann küssten sie sich endlich. … Wahnsinn!!! Herzklopfen pur!! … Es war anfangs nur ein kurzer, sanfter Kuss, wie es sich für einen Brüderschaftskuss auch gehörte. Medhi öffnete seine Augen wieder. Er sah, dass ihre noch immer geschlossen waren und beschloss, er wusste auch nicht warum, sie weiter zu küssen, doch diesmal stürmischer und leidenschaftlicher. Gaby war erst leicht irritiert, aber stieg dann voll mit ein… Äh was wird das denn jetzt? Er kann doch nicht wirklich das gleiche wollen wie ich auch?

Doch das konnte er!!! Medhi stürzte sich regelrecht auf sie, zog ihr das Top über den Kopf und legte sich mit ihr auf die Couch. Seine starken sanften Hände wanderten über ihren Körper… Es wurde eine heiße Nacht, wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt.


Tja, Verführung geglückt!!! Damit wäre bewiesen, dass Dr. Medhi Kaan auch nur ein Mann ist! Wenn er nur wüsste, worauf er sich da eingelassen hat!!! Ganz liebe Grüße und vielen Dank für die Kommis! Eure Lorelei

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05.01.2010 18:00
#261 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Medhi wachte am nächsten Morgen schon früh auf. Im ersten Moment wusste er nicht, wo er war. Er schaute sich erschrocken in der ihm fremden Wohnung um. Doch als er neben sich blickte und Gaby erkannte, die sich verliebt an ihn gekuschelt hatte, wusste er es wieder. Schockiert erinnerte er sich an die letzte Nacht…

Scheiße, was mach ich hier? Wie konnte das denn passieren? Was hab ich nur getan?

Der junge Gynäkologe konnte nicht fassen, was er getan hatte. Vorsichtig versuchte er sich aus dem Klammergriff der Krankenschwester zu befreien. Er wollte auf keinem Fall, dass sie aufwachte. Er wollte nur noch weg, so schnell wie möglich. Er zog sich schnell an, nahm seinen Werkzeugkoffer, schaute noch einmal zu Gaby, die immer noch friedlich und mit einem Lächeln auf den Lippen schlummerte, und schlich sich heimlich aus ihrer Wohnung.

Das war eigentlich sonst nicht seine Art, sich heimlich raus zu schleichen, aber das Erlebnis letzte Nacht hatte ihn dann doch irgendwie verwirrt. Gedanken versunken stieg er in seinen Wagen und fuhr los…

Was ist nur los mit mir? Zwei Frauen an einem Tag! Bin ich jetzt der neue Marc Meier oder was? Und wieso hab ich nicht an Gretchen gedacht?


Währenddessen war auch Gaby endlich aufgewacht und blickte traurig auf den leeren Platz neben sich. „Medhi?“ rief sie in Richtung Badezimmer, doch es kam keine Antwort zurück. Die junge Frau stand von der Couch auf und schaute erst im Bad und dann im Schlafzimmer nach, aber da war er nicht. Jetzt erst bemerkte sie, dass der Werkzeugkasten nicht mehr im Flur stand. Er war einfach gegangen ohne ein Wort, wie so viele Männer vor ihm auch. Gaby war enttäuscht…

Er ist doch wie alle anderen Männer auch. Und ich dachte, er wäre anders. Die Nacht war doch so schön. Er war so zärtlich und gleichzeitig auch stürmisch. Das kann es doch nicht schon gewesen sein?

...

Lorelei Offline

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05.01.2010 22:41
#262 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Tja, war es das wirklich schon? Mal sehen. Keine Ahnung. Und keine Sorge, Medhi entwickelt sich jetzt nicht zum gefühlskalten Arsch oder zum neuen „alten“ Marc Meier! Er ist halt nur verwirrt. Ihm sind ja noch nie so viele Frauen gleichzeitig hinterher gerannt! Das muss erst mal verarbeitet werden! Da ich ein wenig traurig bin, dass sich heute eine der besten Geschichtenschreiberinnen im Forum mit einem grandiosen Finale verabschiedet hat, hab ich mir gedacht, stell ich doch noch heute den nächsten Teil rein. Ein bisschen Liebe und Lachen können wir, glaube ich, an diesem traurigen Abend gut gebrauchen. Viel Spaß mit Gretchen und Marc am Morgen! Eure Lorelei


Ein anderes Pärchen wachte dagegen zur selben Zeit mit einem Lächeln auf den Lippen auf. Marc und Gretchen waren nach ihrem aufwühlenden Gespräch letzte Nacht auf der Couch eingeschlafen. Beide sagten kein Wort, sondern schauten sich nur lange und intensiv an. Er streichelte zärtlich über ihre Wange. Sie schloss bei seiner Berührung ihre Augen und kuschelte sich noch enger an ihn. Minuten verstrichen, bis Marc dann als Erster zu Worten fand...

M (lächelt): Morgen!
G (strahlt): Guten Morgen Schatz!
M: Na gut geschlafen?
G (nickt): Hmm. Hab noch nie so gut geschlafen!
M (grinst): Ach? Hast wohl von mir geträumt was?
G: Nein.
M (leicht enttäuscht): Was?
G: Ich hab einfach nur tief und fest geschlafen ... wie im siebten Himmel.
M (lacht): Soso!
G: Und du?
M: Was ich?
G: Hast du von mir geträumt?
M: Hättest du wohl gerne?
Natürlich. Wäre schon schön zu wissen. Ich denke und träume ja auch jede Minute von ihm!
G (lächelt): Ja, wäre schon schön.
M (grinst): Auch wenn es nicht jugendfrei war?
G: Maarc!
M: Was hast du denn? Du hast doch gefragt. Außerdem war das als Kompliment gemeint.
Der und seine Komplimente! Das müssen wir echt noch üben. Weiß nicht, was ich davon halten soll, dass er träumt, wie wir ... ähm naja ... Gretchen, jetzt nicht rot werden!
G: Ach? Naja.
M: So skeptisch?
G: Das sagst du jetzt doch nur so oder?
M (grinst): Nö. Gott sagt immer die Wahrheit.
Du gehst mir schließlich nicht mehr aus dem Kopf. Da darf doch träumen erlaubt sein oder?
G: Natürlich!
Ich glaube ihm kein Wort.
M: War übrigens sehr heiß!
G: Was?
M (grinst): Der Traum.
G: Maaarc!
M: Könnte man bei Gelegenheit mal ausprobieren. Hätte nicht gedacht, dass du so gelenkig bist!
G: Maaaaarc, jetzt ist gut ja!
M: Und du willst wirklich nicht wissen, was…
G: Neiiin!!!
M (grinst): Tja, wie du meinst.
Hahaha!!! Sie ist einfach zu süß, wenn sie sich so aufregt.

G: Der Abend gestern war wirklich schön!
M: Ja … ähm … hmm.
G: Ich fand das schön, dass wir mal einfach nur geredet haben.
M: Ja … aber du willst da jetzt doch nicht gleich wieder ansetzen oder?
Bitte nicht!!!
G: Nein, du hast mir ja jetzt so Einiges erzählt.
Gott sei dank, sie gibt Ruhe! Halleluja!!!
G: Jetzt weiß ich wenigstens, was so in deinem süßen kleinen Köpfchen vorgeht.
Oje, was soll das denn jetzt heißen? Hat sie mich etwa durchschaut oder was? Oh Gott, bloß nicht!
M: Äh ja.
G: Jetzt kuck nicht so beunruhigt. Ich fand das gut, dass du mal geredet hast und nicht gleich wieder alles runtergeschluckt hast.
Naja, vielleicht hat sie ja Recht. Irgendwie fühl ich mich gut im Moment. Der ganze Druck ist weg und die elenden Kopfschmerzen. Schon komisch! Ob das jetzt wirklich daran liegt? Hmm...
M: Äh du … also danke fürs Zuhören und so.
Hach… er hat es endlich kapiert! Halleluja! Er ist doch ein menschliches Wesen.
G (lächelt): Danke für dein Vertrauen. Und wie fühlst du dich jetzt?
M: Hmm … weiß nicht. Irgendwie erleichtert oder so.
G: Siehst du, das musste alles mal raus.
M: Ja ähm wie du meinst, Frau Dr. Freud.
G (grinst): Stehe immer wieder gern für Therapiesitzungen zur Verfügung.
M (lacht): Werde bei Gelegenheit darauf zurückkommen. Liege gerne auf der Couch also ähm natürlich nur mit dir.
G: Natürlich!
Charmeur!!!

Ehrlich, ich fand das wirklich schön letzte Nacht. So gut hab ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Das letzte Mal glaube ich, als ich sie auf Rügen gefunden hatte und endlich in meine Arme schließen durfte. So frei und unbeschwert! Hach...

M (schaute ihr tief in die Augen): Weißt du eigentlich, wie sehr ich dich liebe?

Huch! Was war das denn jetzt? Wieso hab ich das...? Hmm... Wenn man es öfter sagt, fällt es einem gar nicht mehr so schwer. Schon irgendwie krass! Aber es ist nun mal die Wahrheit. Ich liebe sie!!!

Oh Gott, der ist ja heute Morgen zuckersüß!! Einfach nur zum Knutschen!! Was so ein Gespräch alles bewirkt.


G (strahlte vor Glück): Ja, aber ich hör das immer wieder gern. Ich liebe dich auch.

Marc gab ihr daraufhin einen langen zärtlichen Kuss. Sie kuschelte sich noch enger an ihn…

G: Ich könnte jeden Morgen so neben dir aufwachen.
M (grinst): Hätte nichts dagegen. Dann schmeiß ich Medhi eben raus.
G: Hey! So nicht ja!
M: Schon gut. Bin ja kein Unmensch. Außerdem wer soll denn sonst täglich meinen Kühlschrank füllen.
G: Marc!
M: Naja, aber so allmählich könnte er sich dann doch mal ne eigene Bude suchen.
Will mit dir alleine sein, Haasenzahn.
G: Hmm… Hast Recht!
Will mit dir alleine sein, Marc.

Nach einigen weiteren intensiven Kuschelminuten mit ihrem Freund beschloss Gretchen Haase dann schließlich aufzustehen…

M: Was hast du vor?
G: Aufstehen!
M: Jetzt schon? Wir haben doch erst später Dienst.
G: Ja schon, aber ich verschwinde trotzdem erst mal im Bad.
Hmm ... ein äußerst verführerischer Gedanke!!
M (grinst): Ach? Kann ich mitkommen?
G (grinst): Hättest du wohl gerne!
M: Jep!
So ein kleines Stelldichein unter der Dusche am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.
G: Nein!
Was???
M: Komm schon! Wir haben da doch noch so eine Sache, die wir zu Ende bringen müssen.
Ja klar! Daher weht der Wind!
G (grinst): Ach? Was denn?
M: Na du weißt schon.
G: Weiß ich das?
Boar, sie tut es schon wieder! Sie macht dich fertig! Erst einen aufheizen und dann nen Eimer kaltes Wasser drüber kippen! Das ist Folter, Haasenzahn! FOLTER!!!!!
M: Haasenzahn!!!

Hmm … Hätte schon Lust. Das war ja damals schon so aufregend. Wie er mich da gegen die Wand gedrückt hat… Wahnsinn!! … Aber irgendwie, ich weiß auch nicht, irgendwie ist das heute nicht der richtige Zeitpunkt dafür. Das müsste irgendwie spontan passieren, eben unerwartet, so wie damals. Da hab ich ja auch nicht damit gerechnet, dass er plötzlich zu mir in die Dusche steigt.

Lorelei Offline

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06.01.2010 12:29
#263 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Soso, ihr wollt also eine Auffrischung der Duschszene was? Ihr seid ja schlimmer als Marc Meier!! Naja, mal sehen! Viel Spaß mit dem neuen Teil (oder auch nicht! ). Eure Lorelei


Gretchen ging noch einmal zu ihm zurück und umarmte ihn...
G: Ein anderes Mal ja? Hab keine Lust, dass Medhi uns … naja du weißt schon.
M (grummelig): Hmm … Wenn du meinst!

Wie lange wird der mir denn noch die Tour vermasseln? GGGGRRRR!!! Wird Zeit, dass er wirklich die Koffer packt. Ich will mein Mädchen hier haben. Immer und zu jeder Zeit und zu jeder Schandtat bereit! ... Das war schon geil damals. Mann o Mann! Wenn sie nicht abgebrochen hätte, wow, das wäre eine heiße Nummer geworden. … Huch, nicht daran denken! Der kleine äh große Meier fährt schon auf die Startbahn. Ach menno, wieso will sie denn nicht?

G: Hey, jetzt sei doch nicht gleich wieder beleidigt. Ich würde das ja auch gerne wiederholen, also irgendwann, wenn wir dann wirklich alleine hier sind ja?
Wirklich? Sag bloß, sie fand das auch so geil wie ich?
M: Warum bist du damals eigentlich gegangen?
G: Das fragst du jetzt nicht ernsthaft?
M: Doch! Also ich hatte schon den Eindruck gehabt, dass du auch gewollt hättest.

Und wie sie gewollt hat!!! Sie war so was von heiß!!! Konnte die nächsten Tage nicht schlafen, weil ich immer wieder daran denken musste, wie sie… Oh Mann!!! Die Verführung pur!!! Und dann erst in der Klinik. Ich konnte sie tagelang nicht ansehen, weil ich immer diese Szene im Kopf hatte. Ich weiß nicht, wie viele Hemden ich durchgeschwitzt habe, weil es immer so heiß wurde, wenn sie einen Raum betrat. Mann war das peinlich! … Oh Gott, ich will sie!

G: Äh hallo, hast du vergessen, du warst damals mit Gaby verlobt und hast mir die Erpressung und den Unfall verschwiegen. Wie sollte ich dir denn da glauben, dass du es ernst meinst.
Und schon ist die Stimmung wieder dahin!! ... GGGGRRR!!! Die blöde Schlampe!! Die hatte ich ja fast schon wieder vergessen! Ich mach die fertig!!! Mir so eine Scheiße über Medhi und meine Süße zu erzählen. Dafür wird sie büßen!!!
M: Boar erinnere mich bloß nicht an die Hexe! Mit der hab ich eh noch ein Hühnchen zu rupfen, so nen Mist rumzuerzählen.
G: Ach lass sie! Die ist doch nur frustriert, weil sie allein ist und wir glücklich sind. Die muss sich einfach mal so richtig verlieben, dann hört die auch mit ihren Rachefeldzügen auf.
Das ich nicht lache!
M: Meinst du? Die und verlieben? Das arme Schwein tut mir jetzt schon leid. Der Idiot, der die anpackt, muss schon ganz schön verzweifelt sein.
G: Marc!
M: Ja, was denn? Ist doch wahr.
G: Willst du jetzt ernsthaft mit mir über Gaby streiten? Ich dachte, die Zeiten wären vorbei?
M: Sind sie ja auch. Die schau ich nur noch mit dem Arsch an. Versprochen!
Das will ich auch hoffen!!!
G: Gut.

Hmm... da wäre aber noch eine Sache zu klären! (M)

Lorelei Offline

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06.01.2010 21:22
#264 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

M: Und was ist nun mit der Dusche?
G: Was soll damit sein?
M: Du fandest das schon geil oder?
G: Marc, das willst du jetzt nicht ernsthaft wissen?
M: Doch!
G: Brauchst du jetzt Bestätigung, weil ich jetzt nicht will oder was?
M: Nö. Hab ja gemerkt, wie geil du das gefunden hast.
G: Das denkst du also?
M: Natürlich! Gott kann man nicht widerstehen.
G (grinst): Frau schon!
M: Ey!
G: Marc, ich hatte mir unser erstes Mal halt ganz anders vorgestellt als eine schnelle Nummer unter der Dusche.
M (grinst): Das wäre keine schnelle Nummer geworden. Ganz bestimmt nicht.

Ich hätte dich nämlich nie wieder gehen lassen! Im Nachhinein denke ich, ich hätte dir an dem Tag wahrscheinlich alles gestanden... den Unfall mit *schluck* Todesfolge, Gabys Erpressung, meine Liebe... Wenn ich nicht schon so tierisch in dich verschossen gewesen wäre, hätte ich mich spätestens in dem Moment in dich verliebt, als du als begossener Pudel vor mit standest. Die zarteste Versuchung seit ... seit immer oder so. Dich endlich in meine Arme schließen zu dürfen, dich zu berühren, dich zu küssen, das hatte sich unheimlich gut angefühlt. Ich hab dich in dem Moment so sehr gewollt. Die Zeit stand still. Gaby, die Hochzeit, das Kind, die Erpressung, der Unfall, alles war für eine kurze Sekunde vergessen. Wegen dir! Und ich konnte deine traurigen Augen und deine Verzweifelung nicht mehr länger ertragen. Du sprachst mir in dem Moment so sehr aus meinem Herzen. Mir ging es doch genauso. Ich musste dich einfach küssen. Und es fühlte sich fantastisch an. Es war berauschend. Ich dachte, mein Herz zerspringt in dem Moment, als du meinen Kuss erwidert hast und sogar mehr wolltest. Zumindest für eine kurze Sekunde. Und einmal mehr wurde mir bewusst, dass ich total in dich verknallt war. Das hat sich bis heute nicht geändert. Also Haasenzahn, das wäre Loveboat geworden und zwar eins vom allerfeinsten.

Der wieder! Der und sein übergroßes Ego!!! Mehr als Speedboat wäre wohl damals nicht drin gewesen. Wobei das natürlich auch so seinen Reiz gehabt hätte. Mmm… Wie er mich geküsst hat. Wahnsinn!! Da steckte so viel Sehnsucht dahinter. Mir ging es doch genauso. Ich hatte mich doch so nach ihm gesehnt und dann stand er plötzlich vor mir. Er sah so scharf aus und wie er mich angeschaut hat. Heute weiß ich, was dieser Blick bedeutet. Und als ich dann seinen fordernden Kuss spürte, da hab ich ihn so sehr gewollt. Aber es ist ja dann anders gekommen. Es wäre falsch gewesen, wenn ich mich ihm in dem Moment hingegeben hätte. Er war mit Gaby verlobt und er hatte mich angelogen. Er wäre doch mit seinem Geheimnis nie rausgerückt, wenn Gaby später unsere Spuren nicht entdeckt hätte. Naja, aber das Erlebnis unter der Dusche verfolgte mich noch wochenlang in meinen Träumen. Hach... Wahnsinn!! ... Gretchen, du denkst jetzt nicht mehr an die Träume von damals ja! Wenn du jetzt wieder rot anläufst, dann hat der genau das, was er wollte. Also locker bleiben!

G: Ja klar. Du wieder.
M: Hey, was soll das denn heißen?
Will die mich jetzt etwa beleidigen? Ich hätte mich schon zusammenreißen können. Äh denke ich mal. Obwohl bei einem Speedboat kann man ja auch die Geschwindigkeit drosseln!
G (grinst): Nichts!
Hihi!!! Der ist beleidigt, weil ich an seiner Ehre als Sexgott gekratzt habe. Och der Arme!!!
M: Hey, niemand kratzt an der Ehre Gottes ja!
Natürlich!
G: So, bin dann jetzt mal ne Weile im Bad.
M: Ey, wir waren hier noch nicht fertig!
G (grinst): Ach? Waren wir nicht? Ich dachte eigentlich schon.
M: Haasenzahn!!!
Die kann doch jetzt nicht einfach so gehen!!! Mich beleidigen und dann gehen! Was wird das hier?
G: Gibt’s dann Frühstück?
Was???
M: Äh…
G (Schmollmund): Büüüütttte!!!!
Boar ey, ich entwickle mich hier noch zum Weichei und mach Frühstück! Ist das zu fassen! Das muss sich ändern. Eh wenn die hier einzieht, dann ist das ihr Job. Soweit kommt es noch, dass ich hier die Kaffeemaschine bediene!
M (verdreht die Augen): Na guuuut, dann schau ich eben mal, was ich in der Küche so zusammenkratzen kann. Medhi war mit Einkaufen dran. Also wird es schon irgendwo ein paar Schokohörnchen für dich geben, wenn er die nicht schon alle selbst aufgefuttert hat.
Scheiße!! Sie hat dich so was von an den Eiern!!! Ich kann ihr nix abschlagen!!! Verdammt!!!

Hach… wie süß! Er macht Frühstück für mich! Ich hab ihn schon gut erzogen!!!
G (lacht): Gut. Bis gleich.
M (ruft ihr nach): Und du willst wirklich nicht, dass ich mitkomme?
G: Maaarc!
M: Na dann eben nicht. Wer nicht will, der hat schon.
Aber ich krieg dich schon noch soweit! Du entkommst mir nicht, Haasenzahn!

Gretchen verschwand schließlich im Badezimmer und Marc machte sich in der Küche an der Kaffeemaschine zu schaffen, als sich plötzlich langsam die Wohnungstür öffnete und Medhi sich leise in die gemeinsame Wohnung schlich...


So und jetzt wisst ihr auch, warum die „Duschszene“ heute ausfällt. Die ganze „Martchen am Morgen Episode“ war eigentlich nur die Überleitung zu dem gedacht, was als nächstes folgt. Ich will ja nicht zu viel verraten, aber es wird lustig, zumindest für einen. GLG Lorelei

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07.01.2010 10:38
#265 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Hallo meine Lieben,
was die Duschszene betrifft, die ihr alle so unbedingt haben wollte, ich sage nur, aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Dr. Meier bekommt doch immer alles, was er will oder nicht? (Also irgendwann dann mal!) Und jetzt bekommt er eben erst mal was zum Lachen! Ich habe mich nämlich erst mal auf den Comedyfaktor konzentriert. Denn als nächstes folgt ein knallhartes Männergespräch! Der arme Medhi! Er hat es halt nicht leicht! Und dann kommt jetzt auch noch Marc daher! Mal sehen, wie der auf den „verzweifelten Idioten reagiert, der die Gaby angepackt hat“. Wer Medhi trösten will, die Spendenhotline findet ihr auf der Kommiseite! Also Zwerchfell festhalten und viel Spaß mit dem ersten Teil der kleinen, aber feinen Männerrunde! Eure Lorelei



Gedankenverloren stellte Medhi Kaan seinen Werkzeugkoffer neben die Eingangstür und ließ sich dann auf einen Sessel im Wohnzimmer fallen. Sein Gesicht vergrub er in seinen Händen. Immer wieder schüttelte er den Kopf. Marc Meier, der beim Geräusch der zufallenden Tür aus der Küche getreten war, beobachtete seinen Freund argwöhnisch...

Was zieht der denn für eine Fresse? Hat ihn die Hassi nicht rangelassen oder was? Den werd ich jetzt mal auspressen.

Dr. Meier betrat das Wohnzimmer und fläzte sich breitbeinig auf die Couch...

MM (grinst): Jetzt kommst du erst heim?
MK (erschrocken blickte er hoch): Marc!
Sch...!!!
MM (lachte sich schlapp): Muss ja ein schlimmer Rohrschaden gewesen sein!
Hahaha!!!
MK: Meier!
MM: Was denn?

Marc grinste weiter vor sich hin, während Medhi nur gequält dreinblickte.

MK: Hey, hör auf so dreckig zu grinsen! Hab Scheiße gebaut, Mann!
Wasn mit dem los???
MM: Was? Hat die Handwerkermasche nicht gezogen? Hätte nicht gedacht, dass die auf so was steht! Karrierefrau poppt Klempner! Hahaha!!!

Marc Meier konnte sich kaum noch halten vor Lachen. Medhi schaute ihn nur gequält an und hoffte, dass er endlich damit aufhören würde, aber er kannte seinen Freund gut genug, dass dem nicht so sein würde. Wenn er ihm das jetzt alles erzählen würde, würde er ihn die nächsten Jahre quälen. Das war sicher.

MK (angesäuert): Meier!
Mann, was ist denn mit dem los? Versteht der keinen Spaß mehr oder was? Mädchen!!!
MM: Ja was ist denn los? Will die Hassi nicht mehr oder was?
MK: Äh … also …
MM: Ja was denn? Was stotterst du denn so rum? War der Sex mit ihr so gut, dass es dir jetzt die Sprache verschlagen hat? Oder so beschissen, dass du gleich kotzen könntest?

Naja, ich tippe da mal auf Variante 2. Also bei der Kuh würde ich jedenfalls keinen hochkriegen. Iiiiihhhh!!!!

War ja klar, dass der mir so kommt!! Schöne Scheiße aber auch!! Aus der Nummer kommst du auch nicht wieder raus! Verdammt! Also Augen zu und durch!! Er wird dir schon nicht den Kopf abreißen oder?

MK (verschämt): Ich … ich war gar nicht bei ihr.
Hä??? Wo war er denn dann???
MM (erstaunt): Ach? Nicht? Und bei wem dann?
MK: Fang aber nicht an zu lachen!

Oh, jetzt wird es aber interessant! Der hat doch nicht wirklich ne Andere gebumst? Doch nicht Medhi!!! Mr. Monogames-Weichei-ich-suche-den-Anker-und-liebe-und-poppe-nur-eine-Frau steht doch nicht auf Vielweiberei!!!!

MM: Wieso denn? Sieht sie so scheiße aus?
MK: Meier, versprich es einfach!
MM: Ok, ok! Bei wem bist du denn so abgestürzt, dass es dir jetzt so beschissen geht? Etwa bei der Sabsi? Oh Gott, bei der würde ich aber auch keinen hochkriegen!
Ihhhhh!!! Allein die Vorstellung!!! Bäh!! Da wird man ja allein schon beim Gedanken daran impotent.
MK: Spinnst du? Oh Gott nein, ich … ich war … also … ähm…
Was stottert der denn jetzt so rum? Muss ja echt ein Kracher sein die Olle?
MM: Nun spuck es schon aus! Kann ja so schlimm nicht gewesen sein?
MK: Oh doch!

Hä??? Was ist denn schlimmer als Hassi und Sabsi zusammen? … Angela Merkel? Wo soll er denn die kennen gelernt haben? Und wo hat er überhaupt eine Schnecke kennen gelernt? Der hängt doch seit Wochen nur zuhause rum oder im EKH? … Oh, dann muss es wohl wirklich jemand aus dem EKH sein! Aber wer? … Gretchen war ja hier!!! Bei mir. Wo sie auch hingehört! … Hmm… Wer ist Single und poppt gerne? … Schwester Stefanie??? … Nee, das ist zu krank!!! Dann doch lieber die Sabsi!!!! … Oder ist sie etwa verheiratet? ... Nee, das würde der nie machen. Irgend so ein Weichei-Ehrencodex oder so. ... Aber wer dann zum Teufel?

MM: Warst du bei der Frau des Teufels persönlich oder was?

...

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07.01.2010 15:55
#266 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Medhi zögerte noch einen Moment, aber rückte dann doch endlich mit der Sprache raus...

MK (schämte sich): Ich ... ich war ... ähm ... also ... bei Gaby!

Hä??? Was hat der gesagt? Hat der gerade das Dreckstück erwähnt? Mann, ich bin noch nicht richtig wach, dass ich so eine Scheiße verstehe!!! Brauche ganz dringend einen Kaffee, aber einen richtig Starken!!!

MM (ungläubig): Was? Ich glaube, ich hab dich nicht richtig verstanden. Hast du gerade Gaby gesagt?
MK (blickte betreten zu Boden und sagte leise): Ja!
MM (verwirrt): Was?

NNNNNEEEEEEE??????????????? NIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIEEEEEEEEEEEEMMMMMMMAAAAAAAAAAAALLLLLLLSSSSSSS!!!!!!!!!!!!!!!!!! DOCH NICHT MEIN MEDHI!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

MM (ehrlich schockiert): Nee jetzt? Du willst mich doch verarschen?
MK: Schön wär’s!
MM: Nee du, das glaube ich jetzt nicht.
MK (lässt den Kopf hängen): Ich ja auch nicht! Scheiße Mann!
Oh Gott, wieso hab ich das nur gemacht? Ich könnte mich ohrfeigen dafür!

Meint der das ernst? Nee, das glaube ich nicht!!!

MM (ungläubig): Wie jetzt? … Hä??? … Du meinst das wirklich ernst oder? … Warum in drei Gottes Namen? … Wie? … Im EKH? … Auf diesem komischen Gynstuhl? Wie muss man sich denn da verrenken? … Nee du, das will ich lieber gar nicht wissen! … Und wozu hast du den Werkzeugkoffer gebraucht? Dass die ein paar Schrauben locker hat, wissen wir ja alle, aber so? … MANN MEDHI, WIE ZUM TEUFEL KONNTE DAS PASSIEREN????

MK: Ey schau mich nicht so vorwurfsvoll an! Ich weiß es doch auch nicht. Hab ihr beim Umzug geholfen. Möbel zusammengebaut und so. Und da ist es dann halt ähm irgendwie passiert.
MM (entsetzt): DU HAST WAS???? Du warst bei DER zuhause? Hast du sie noch alle? War doch klar, wo das dann endet!
MK: Also mir nicht! War ja anfangs auch ganz locker. Wir haben uns nur unterhalten, ein bisschen Wein getrunken und so. Sie ist ja auch eigentlich ganz nett.

Boar, ich fass es nicht. Medhi hat überhaupt kein Händchen für Frauen! Die Schlampe hat ihn abgefüllt!!! Das Miststück!!! Aber dass er so blind ist und auf die reinfällt! Mann, Mann, Mann, das geht ja wohl gar nicht! Dem muss ich erst mal gehörig den Kopf waschen!!!

MM: Nett? Du findest sie nett? Nett, Medhi, ist die kleine Schwester von Scheiße!
MK: Rede nicht so über sie!
Ey, der ist doch nicht…? Hat die dem das Hirn rausgevögelt??? Ey der kann doch nicht…? Nee, ich kann es nicht in den Mund nehmen. Das ist einfach zu krank!

...

Lorelei Offline

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07.01.2010 21:07
#267 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

MM: Ey, sag jetzt nicht, dass du dich in DIE verknallt hast!!! HALLO DAS IST GABY!!!! GAAAAAAAABY!!!!! Die personifizierte Boshaftigkeit!!! Und ich zitiere nicht oft meine Mutter! Alter, hast du denn gar nichts von mir gelernt? ... Erstens, du sollst dich doch nicht gleich in jede Schnitte verknallen, die du poppst. ... Zweitens, nicht und auf gar keinen Fall in DIE!! Hast du vergessen, was die mit mir angestellt hat? Bei der fehlen ein paar Tassen. Hättest du eigentlich merken können, als du ihre Schränke zusammengeschraubt hast. Ey, die ist eine Psychopatin!! Das geht nicht gut! Und erst recht nicht bei deiner Psyche.
MK (sauer): Was soll das denn heißen?
MM: Medhi, ich kann ja verstehen, dass es dir momentan nicht so gut geht wegen der ganzen Scheiße, die passiert ist und so, und das tut mir auch wirklich alles sehr leid, aber das ist kein Grund, was mit der anzufangen. Ey, da gibt’s echt Bessere und zwar ohne Nebenwirkungen! Also such deinen Anker nicht in Sumpfgebieten!!!
MK: Will ich doch auch gar nicht!
MM: Ach? Und wieso heulst du dann hier rum wie ein angeschossenes Reh?
MK: Ich heul nicht!
MM: Äh du bist gerade hier rein geschneit wie sieben Tage Regenwetter und hast gesagt, ich zitiere: „Hab Scheiße gebaut, Mann.“
MK: Na, das hab ich ja auch.
MM: Mann Medhi, fasele hier nicht so rum! Bist ja schlimmer als ein Mädchen!
MK: Marc!!
MM: Was denn? Ist doch wahr! Also wo liegt dein Problem? One-Night-Stand der schlimmeren Art und Punkt!
MK: Ey, ich versteh doch selbst nicht, was mich da gestern geritten hat.
MM (grinst): Geritten? Ja, schon klar!

Marc prustete laut los und konnte sich bald kaum noch halten vor Lachen... Hahahahahahahahahahahahahaha!!!!!! Wie geil!!!!! Oh Mann Alter, echt ich kann nicht mehr!!!!!!! Hahahahahahahahahahahahahaha!!!!!!

MK: Hey, du hast versprochen nicht zu lachen!
MM: Sorry Alter, aber das ist echt zu viel.

Marc kriegte sich nicht mehr ein vor Lachen und wälzte sich auf dem Sofa hin und her...

Hahahahahahahaha!!!!!! … Geritten!!!! … Und wie sie ihn geritten hat!!!!!! … Hahahahahahahaha!!!!!! … Lachkrampf!!! Ich kann nicht mehr!! Ich brauch gleich ein neues Zwerchfell!!! ... Kann man das eigentlich transplantieren? Hmm… Muss ich mal nachlesen. Wenn’s das noch nicht gibt, dann muss Dr. Meier ran. Das wäre doch die Marktlücke für den Comediesektor. … Hahahahahahahaha!!! … Medhi, du armes Schwein!!!

MK: Super, du bist mir eine echte Hilfe!
MM: Äh wer ist eigentlich sonst der Vernünftigere von uns beiden?
MK: Marc! Ernsthaft!
MM: Ich fass es nicht! Du hast die Gaby geknallt!!! Das werde ich rot im Kalender markieren! Damit werd ich dich noch im Altersheim aufziehen, Alter! Oh Mann, du hast echt kein Händchen für Frauen, bis auf … na du weißt schon.
MK: Meier! Ich bin schon fertig genug, also hör auf mit dem Scheiß!
MM: Dass du fertig bist, kann ich schon verstehen. Nach der Nacht!!! Sie ist schon ein heißes Eisen was? Habt ihr...?

...

Lorelei Offline

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08.01.2010 00:21
#268 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Medhi schaute ihn schockiert an...

MK: Ey, du fragst mich jetzt nicht ernsthaft, wie das mit ihr war oder?
MM (grinst): Warum denn nicht? Kann doch unser kleines dreckiges Geheimnis bleiben. Heiß und schmutzig so hat es doch das Dreckstück am liebsten! Ich weiß doch ganz genau, was die drauf hat!
MK: Meier!!

Scheiße!! Wieso hab ich nur damit angefangen? Ich hätte ihm das niemals erzählen sollen! Damit wird er mich noch ewig aufziehen! Verdammt Medhi, wie bist du da nur rein geraten? Wie konntest du nur? Mit Gaby!!! Bist du verrückt geworden!!!

MM: Gut, wenn du nicht darüber reden willst. Bitte!
MK (verzweifelt): Was soll ich denn jetzt machen? Wie kann ich nur Maria wieder unter die Augen treten?
MM: Wie? Mit der hast du immer noch was am Laufen?

Marc blieb der Mund offen stehen. Sein Freund entwickelte sich so langsam zum Frauenhelden. Die Position hatte er doch immer innegehabt. Schleppte sein bester Weichei-Kumpel doch tatsächlich zwei Frauen gleichzeitig ab!!! Er ging zur Minibar und genehmigte sich einen Kurzen. Er gab Medhi auch einen. Den hatte er auch bitter nötig und welchen er mit einem Zug bereitwillig runterschluckte. Marc schüttete nach.

MM: Wenn ich nicht wüsste, dass du das bist, würde ich sagen du bist mein Alter Ego. Respekt!!!
MK: Marc!!
MM: Was? Hey ist doch super, dass du dich mal gehen lässt. Das ist genau das, was du jetzt brauchst!
MK: Was?
MM: Ähm um über … na du weißt schon wen … hinwegzukommen. Da haben wir dann alle was davon.
MK: Ey, geht’s noch! Ich bin über sie hinweg!!

Naja, ein klitzekleines Bisschen vielleicht! Hab zumindest seit gestern Abend nicht mehr an sie gedacht. Oh Gott, wenn der das weitertratscht! Was denkt sie denn dann von mir? Dass ich so verzweifelt bin, dass ich sogar mit Gaby ins Bett steige? Scheiße Medhi, dein Leben ist so was von im Arsch!!!

MM: Ja klar! Und ich glaub noch an den Weihnachtsmann!

Oh Gott, wenn ich darüber nachdenke, dann hat er ja eigentlich drei Frauen an der Hand!!! … Äh nee, Gretchen läuft ihm ja nicht hinterher. Aber er ihr oder? Ach was weiß ich! Der Gigolo soll mal ruhig erst mit den beiden Puten fertig werden. Hauptsache er lässt jetzt endlich seine Griffel von meinem Haasen!

MK: Meier, hör auf mit deinen blöden Kommentaren! Ich will nichts mehr von Gretchen!
Wenn man es ausspricht, tut es doch noch verdammt weh! Scheiße!!! Und schon denke ich wieder an sie! Du bist so was von kaputt, Kaan!!!

Na, da will ich ihm heute mal glauben. Ausnahmsweise!
MM: Gut, dann kannst du ja auch weiter rumhuren!
MK: Spinnst du!
MM: Wieso denn nicht? Ey, das sind genau die richtigen Kandidatinnen. Kein Material zum Heiraten, aber zum Vögeln zwischendurch reicht es allemal!
MK: Du bist echt ein widerliches Arschloch, Meier! So kann man doch nicht mit Frauen umgehen.
MM: Doch mit den beiden schon! Gaby ist eine hinterhältige, verlogenen Schlampe und Hassi ne frustrierte, karrierezerfressene Möchtegernemanze. Also was soll’s?
MK: Du bist unmöglich! Gehst du mit Gretchen auch so um?
MM: Nein, natürlich nicht! Was denkst du denn von mir? Die liebe ich ja.
MK: Aha!
MM: Mann, reg dich ab! Da hat eben mein altes Ego gesprochen. Ach mach doch, was du willst. Aber nicht zu lange! Gaby kann mit der Zeit echt nerven und die wirst du dann nicht mehr los! Spreche da aus eigener Erfahrung. Naja und Hassi nervt eigentlich ständig! Obwohl … wenn du sie jetzt ab und zu bumst, kommst du ja auch an Insider ran. Gar keine schlechte Idee!
MK: Was?
MM: Naja, was sie so plant wegen der Ausschreibung. Ein bisschen spionieren!
MK (schockiert über seine Dreistigkeit): Du bist echt unglaublich!
MM (lacht): Ich weiß, bin ja auch Marc Meier!

Lorelei Offline

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08.01.2010 10:01
#269 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Vielen lieben Dank für die lieben Kommis in letzter Zeit. Ihr seid die Besten! Und für die Besten habe ich natürlich noch einen kleinen Nachschlag. Damit endet aber leider der Schlagabtausch. Sorry! Aber dafür wird die lustige Männerrunde jetzt von einer schönen Frau unterbrochen. Viel Spaß! Eure Lorelei


Gretchen Haase stieß schließlich zu den beiden Männern im Wohnzimmer, die schon leicht angeschäkert waren durch die fünf Schnäpse und zwei Biere, die die beiden mittlerweile intus hatten. Sie hatte die beiden schon seit einigen Minuten gehört, als sie im Bad war. Sie war neugierig geworden, warum ihr Freund so laut lachte. Die beiden hatten anscheinend ganz viel Spaß. Das irritierte sie ein wenig. Deshalb hatte sie sich auch beeilt mit ihrem täglichen Morgenprogramm...

G: Guten Morgen Medhi!
MK (blickte betreten zu Boden u. nuschelte): Morgen!
MM: Na Schatzilein, Schönheitsprogramm schon beendet? Hast du doch gar nicht nötig!
G (verwundert): Äh danke!

Huch, was ist der denn heute so charmant? Kenn ich so gar nicht von ihm! … Iiiiihhhhh!!! Was ist das denn? Der stinkt ja wie ne ganze Schnapsbrennerei!!! Das ist ja mal gar nicht sexy!!! Und Medhi sieht auch ganz angeschlagen aus? Was ist denn hier los? Ey, die können doch nicht schon um halb 9 Uhr morgens so zu sein?

Marc zog sie zu sich auf die Couch und wollte sie küssen, aber sie drehte sich schnell angewidert weg. Sie hatte die Fahne schon von weitem gerochen…

G: Was ist denn hier los? Ich war keine zwanzig Minuten im Bad und jetzt liegen hier schon zwei Schnapsleichen! So früh am Morgen schon besoffen?

Marc brach daraufhin wieder in schallendes Gelächter aus. Kichernd fiel er auf die Kissen am Kopfende der Couch. Genau daneben saß Medhi im Sessel. Dieser schaute ihn nur böse an und flüsterte ihm zu, dass er bloß die Klappe halten sollte… „Sonst setzt es was, Meier!“ ... Er sprang vom Sessel auf und ging ins Bad, erst mal eine Stunde lang kalt duschen. Gretchen schaute ihm verwundert nach…

G: Was war denn?
M (grinst): Hatte eine heiße dreckige Nacht!

… und bekringelte sich weiter vor Lachen und schüttelte dabei immer wieder den Kopf …

Medhi hat echt ein Ei am Wandern!!! Junge, Junge, dann sieh mal zu, wie du den Karren wieder aus dem Dreck ziehst. Die Alte wirst du so schnell nicht mehr los. Armes Schwein!

G: Ach?
Die spinnen doch! Naja, wenigstens ist er jetzt wieder einigermaßen gut drauf, dank Medhi. Was da wohl war?

G: Duuuu Maaarc!!!! Wo ist jetzt eigentlich mein versprochenes Frühstück?
M (hörte auf zu lachen und schaute sie unschuldig an): Oh!!!

Lorelei Offline

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08.01.2010 15:00
#270 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

So, ihr wollt also wissen, wie es mit Medhi und seinen Frauen weitergeht was? Schaumer mal! Ich habe da mal was kleines Feines vorbereitet. Trommelwirbel bitte!!! Denn jetzt folgt eine Fahrstuhlszene!!! Viel Spaß mit dem ersten Teil davon! Eure Lorelei


Einige Stunden später im Elisabeth-Krankenhaus

Dr. Kaan lehnte Gedanken versunken an der Wand im Fahrstuhl, als plötzlich Schwester Gaby noch mit reinhuschte. … Scheiße!!! Wieso habe ich eigentlich nie Glück im Leben? … dachte der junge Gynäkologe. Gaby lächelte ihn verliebt an... So jetzt will ich aber eine Erklärung von ihm! Der kann doch nicht einfach so ohne ein Wort nach DER NACHT abhauen!!!

G: Hey Medhi!
MK (nickte ihr verlegen zu): Gaby!
G: Du warst heute Morgen so schnell weg!
Scheiße, sie will eine Erklärung! Was mach ich denn jetzt?
MK: Na, ich hatte ja auch Dienst … und ich musste mich doch … ähm … vorher noch zuhause umziehen und so.
G (ungläubig): Ach?

Ob sie mir das geglaubt hat? Also das entspricht ja auch der Wahrheit. Hab nur ein paar Details ausgelassen. Also die Schnäpse und Biere mit Marc, seine Standpauke und sein hämisches Gelächter. … Oh Gott, ich schäm mich so!!! Wie konnte ich nur? Wie komm ich denn aus der Nummer wieder raus? … Oh nein, was hat sie denn jetzt vor? Die kann doch nicht!! Hilfe!!!

Der lügt doch!!! Das teste ich jetzt aus!


Gaby kam näher auf ihn zu. Medhi fühlte sich in die Ecke gedrängt. Sie wollte ihn küssen, doch er wich ihr aus …

MK: Bitte nicht hier!
G (verwundert): Wieso denn nicht? Hier macht doch eh jeder mit jedem rum.
MK: Eben! Ich will nicht, dass was rumgeht.
G (enttäuscht): Ach so! Gut, wenn du meinst.
Schade, er will es geheim halten. Passt mir irgendwie gar nicht!

Gott sei Dank, sie gibt Ruhe! Jetzt muss ich sie nur noch loswerden.


MK: Äh und auf Station wäre es mir lieber, wenn wir uns wieder siezen würden. Ich bin immer noch Ihr ähm dein Chef.
G (enttäuscht): Verstehe!

Gaby war sichtlich enttäuscht. Wieder nur Heimlichkeiten! Das hatte sie so satt. Das war damals schon mit dem Meier ziemlich schief gelaufen…

Wieso kann er denn nicht zu mir stehen? Ist das so schwer? Ich liebe ihn doch!!! Das muss er doch merken. Und letzte Nacht, da war doch schon Gefühl dabei, also auch von seiner Seite aus. Das hab ich doch gespürt. So einer wie er, der vögelt doch nicht einfach nur so zum Spaß in der Gegend rum. Medhi ist doch eher einer, für den Sex nur in Verbindung mit Liebe eine Bedeutung hat oder? Ich will doch auch nur eine stinknormale Beziehung wie jeder andere auch. Ist das zu viel verlangt? Selbst das Arschloch Meier hat das doch jetzt hingekriegt, zwar nicht mit mir, sondern mit der fetten Kuh, aber er hat eine Beziehung oder so was in der Art. Wer hätte gedacht, dass der mal monogam wird. Naja ist wahrscheinlich eh nur eine Phase! Und Medhi Kaan, der war doch schon immer ein Beziehungstyp. Wieso sollte das mit mir anders sein?

Medhi merkte, dass ihr das doch nicht so egal war und wollte Klartext reden...

Scheiße, so wie sie kuckt … sie ist enttäuscht oder? Scheiße!!! Medhi, jetzt behandelst du die Frauen schon wie der Meier früher. Das geht so nicht! Ich muss ihr sagen, dass das nur … naja … ähm … was war das denn jetzt eigentlich? … Ich hab keinen blassen Schimmer!

Er fasste sich schließlich ein Herz und wollte klären, dass das nur ein Ausrutscher war. Da ging plötzlich die Fahrstuhltür auf...


Tja, wer wird wohl jetzt den Fahrstuhl betreten? Bei seinem Glück im Moment!

Lorelei Offline

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08.01.2010 22:58
#271 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Konnte ja nur die Eine sein oder? "Daisy" ist es schon mal nicht!!! Sorry, aber den musste ich heute noch bringen. Ich hoffe, ihr seid nicht eingeschneit und genießt einen schönen Abend, den ich euch jetzt mit Teil 2 im Fahrstuhl versüßen werde! Glaubt ihr wirklich, dass ich Medhi "Meier" schon so frühzeitig auflaufen lasse? Wo doch der Spaß gerade erst beginnt! GLG Lorelei


… und Dr. Maria Hassmann stieg ein. Als sie ihren Traummann im Aufzug stehen sah, setzte sie ein strahlendes Lächeln auf. Medhi dachte nur … Katastrophe!!! Das musste ja so kommen! Affäre 1 trifft auf Affäre 2!!! Obwohl das mit Gaby, das war ja keine Affäre, äh das war ja jetzt nur einmal. Und einmal ist doch keinmal oder? Ach Scheiße! Du bist so ein mieses Arschloch, Medhi!! Jetzt fliegt alles auf!! Als Fettnäpfchenkönig kann es ja nur so kommen. … Er ergab sich schließlich seinem drohenden Schicksal und lächelte verlegen zurück. Gaby warf ihrer Nebenbuhlerin nur einen bitterbösen Blick zu. Maria tat es ihr gleich. Auch wenn sie nicht wusste, dass die Krankenschwester ein ähnlich großes Interesse an dem gutaussehenden Gynäkologen hatte, so spürte sie dennoch ein ungutes Gefühl in ihrer Gegenwart. Schwester Gaby beobachtete die verstohlenen Blicke der beiden Ärzte argwöhnisch... Ist es wegen ihr, dass er so reagiert? Hat er etwa Angst, es ihr zu sagen? Aber die sind doch gar nicht zusammen. ODER ETWA DOCH??? ... Gaby versuchte aus der Gestik und Mimik der beiden etwas herauszulesen, aber sie ließen sich nichts anmerken. Nichts deutete auch nur annähernd darauf hin, dass zwischen Medhi und Maria vielleicht mehr als nur ein kollegiales Verhältnis sein könnte. Das beruhigte Gaby zwar ein wenig, doch der Zweifel blieb bestehen.

Es herrschte eine ziemlich angespannte Stimmung im Aufzug. Niemand sagte ein Wort. Medhi fühlte sich zwischen den beiden attraktiven Frauen regelrecht in die Enge getrieben. Er wollte nur noch raus, was sich aber angesichts der Tatsache, dass sie im Fahrstuhl steckten, als äußerst schwierig erwies. … Hilfe!! Ich bin ein Stargynäkologe, holt mich hier raus!!! Wäre ja auch zu schön, wen mich hier jemand erlösen würde! In die Scheiße hast du dich selber geritten. Also sieh auch zu, wie du da wieder allein rauskommst, Kaan! … Erst durch das Öffnen der Fahrstuhltüren wurde der Frauenarzt aus seiner misslichen Lage befreit. Der Aufzug hielt in der Neurologie. Maria fasste ihm, von Gaby unbemerkt, an seinen äußerst knackigen Hintern und flüsterte ihm zu … „Später bei mir im Büro?“ … Medhi musste schwer schlucken … Oh Gott!!! … Sie zwinkerte ihm verführerisch zu und verließ anschließend den Aufzug. Die Türen schlossen sich wieder und der junge Arzt war wieder allein mit Schwester Gaby… Blöde Kuh! Du bekommst ihn nicht! Das werde ich zu verhindern wissen!

...

Lorelei Offline

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09.01.2010 00:30
#272 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Medhi war die Situation mittlerweile ziemlich unangenehm geworden. Er wollte das mit Gaby jetzt endgültig klären und drückte den Stoppknopf. Der Aufzug hielt abrupt an.

Gaby war mehr als überrascht über sein Handeln… Will der jetzt hier im Fahrstuhl? Meeeeedhi??? Wow!!! Also dass so eine Bestie in ihm steckt, hätte ich nicht gedacht!! Wahnsinn!!! Gut, wenn er das so will!! Hab auch Bock!! Also auf geht’s!!

Die junge Krankenschwester bewegte sich lasziv auf ihn zu, umarmte ihn und begann, mit ihren Lippen seinen Hals hoch zu wandern, um dann an seinem Ohrläppchen zu knabbern. Ihre Hände wanderten dabei unter sein T-Shirt und streichelten seinen muskulösen Oberkörper. Im ersten Moment ließ der Oberarzt ihre Zärtlichkeiten auch über sich ergehen, doch dann meldete sich wieder sein Gewissen...

Medhi, jetzt nicht ablenken lassen, auch wenn sie noch so scharf ist!!! Sag ihr, was du zu sagen hast! … Ja, was denn eigentlich?

MK: Ähm Gaby … also …

Er versuchte sich aus ihrer Umklammerung zu befreien, doch sie ließ einfach nicht locker. Ihre Hand wanderte schon in seine Hose. Er räusperte sich…

MK (laut): Schwester Gaaaby!!!

Sie ließ ihn erschrocken los und schaute ihn mit großen fragenden Augen an…
Was hat er denn auf einmal?

MK: Hör zu, Gaby! Die letzte Nacht, die war wirklich schön…
Was wird das denn jetzt? Will er etwa Schluss machen, bevor wir überhaupt richtig zusammen waren? Nee Medhi, nicht mit mir!
G: Aber?
MK: Das war eine einmalige Angelegenheit. Das siehst du doch genauso oder? Tut mir leid. Ich weiß doch auch nicht, was das gestern war. Ich will nicht, dass du denkst, dass mir das nichts bedeutet hat oder dass ich dich irgendwie ausgenutzt hätte. So ist das nicht. Ich bin nicht der Meier.
G (enttäuscht): Versteh schon!
MK (ungläubig): Wirklich?
G: Denkst du, ich weiß nicht, was ein One-Night-Stand ist, Medhi? Ja, es war schön. Das hat die Situation einfach ergeben. Der Wein, der Sekt, meine neue Unterwäsche… Wir haben das beide gebraucht nach der ganzen Scheiße, die uns passiert ist.
MK (überrascht): Ähm ja … und du hast kein Problem damit?
G: Nein, habe ich nicht.
Doch habe ich!! Ich will dich verdammt noch mal!!!!

Gaby ließ sich aber ihre Enttäuschung nicht anmerken…

MK (erleichtert): Gut, dann… Oh Gott, und ich hatte schon Angst, wie ich dir heute begegnen soll. Ich bin wirklich nicht der Typ, der sich morgens aus der Wohnung der Frau schleicht. Wirklich nicht! Das musst du mir glauben.
G: Du warst halt verwirrt. Das war ich auch.
MK: Äh ja irgendwie schon.

Scheiße!! Er will wirklich nicht mehr!! Das glaube ich nicht!! So süß, wie er mich gerade anschaut!! Er ist nur verwirrt. Ja, das ist es. Ich muss einfach dran bleiben. Wenn er mich erst einmal näher kennt, dann wird das schon.

Schwester Gaby beschloss, nun aufs Ganze zu gehen. Sie wollte ihn um jeden Preis...

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09.01.2010 10:22
#273 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

G: Aber ich hätte da dennoch einen Vorschlag.
MK (überrascht): Vorschlag?
G: Quasi als eine Art Entschuldigung dafür, dass du heute Morgen so schnell verschwunden bist.
MK: Oh! Ok! Und was wäre das?
So Gaby, jetzt setz alles auf eine Karte! Du willst ihn? Also kriegst du ihn auch!!
G: Du testest heute Abend meinen Lattenrost!
MK (entsetzt): Waaaas?

Medhi fiel die Kinnlade runter und er schaute sie fassungslos an. Plötzlich wurde ihm ziemlich warm im Fahrstuhl…

Äh… Oh Gott!! … Meint sie das ernst? Sie will noch mal? Aber wieso? Hat sie nicht verstanden, was ich ihr gerade gesagt habe?

G (strich verführerisch über seine Brust): Jetzt schau nicht so entsetzt! Wir haben es ja gestern nicht bis ins Schlafzimmer geschafft und naja, falls ich das Bett reklamieren muss, da müsste es schon mal ausgiebig getestet worden sein. Findest du nicht?
MK (verwirrt): Gaby, aber …

Der Gynäkologe wusste nicht, was er dazu sagen sollte und schaute sie nur mit seinen rehbraunen Augen fassungslos an. Gaby spürte, dass er zögerte und anscheinend doch nicht so ganz abgeneigt war. Deshalb ging sie noch einen Schritt weiter. Sie kam ihm gefährlich nahe, presste ihn an die Wand und fasste an seine Hose, was Medhi auch durchaus erregend fand…

Und willst du immer noch nicht, Medhi Kaan? Tja, wenn die neue Gaby nicht funktioniert, dann muss ich wohl zu alten Methoden zurückgreifen. Da stehst du doch auch drauf oder? Hmm … ich denke schon! Der kleine Dr. Kaan regt sich schon!

Oh Gott, was mach ich denn jetzt? Wie soll ich ihr nur widerstehen?

G: Kein aber! Wir haben beide etwas Trost verdient. Also spricht doch gar nichts gegen eine kleine heiße Affäre oder?

Daraus kann sich ja dann immer noch mehr entwickeln, wenn er mich erst mal genauer kennt. Hauptsache er ist erst mal in meiner Nähe. Und ich will ihn unbedingt noch einmal spüren. Die letzte Nacht war ja schon … heiß … heißer … Dr. Kaan!!!! Ich will unbedingt mehr davon!

Hilfe!!! Ich hab ein Déjà-Vu!!! Das gibt es ja nicht!!!


MK (errötet): Ähm ich weiß nicht…
G: Warum denn nicht? Also ich hatte nicht den Eindruck, dass es dir nicht gefallen hat. Übrigens warst du es, der über mich hergefallen ist und nicht anderes herum.
MK (tomatenrot): Äh ja also …
Oh Gott Medhi, sag jetzt endlich was!
MK: Ich überlege es mir.
WAS???? Du überlegst es dir? Hast du sie noch alle? Medhi, das wird dermaßen nach hinten losgehen!! … Das ist mir egal!! Ich will sie!! … WAAASSSS???? Hab ich das wirklich gerade gedacht? Oh Gott, was ist nur los mit mir?
G (lächelte triumphierend): Gut!
Ich habe ihn an der Angel! Juhu!!! ... Gut, wenn du eine Affäre haben willst, kannst du gerne haben. Aber diesmal wird mehr daraus. Das spür ich! Du wirst mich lieben!

...

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09.01.2010 15:07
#274 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

Dr. Medhi Kaan hatte sich also für den kleinen Teufel auf seiner linken Schulter entschieden, der ihn zu einer Fortsetzung seiner heißen Nacht mit Schwester Gaby verführte. Das kleine Engelchen zu seiner rechten konnte nur mit dem Kopf schütteln. Worauf hatte er sich da nur eingelassen?

Gaby strich ihm verführerisch mit ihrem Finger über seine starke Brust und gab ihm einen äußerst heißen Kuss, dem er einfach nicht widerstehen konnte. Sein Verstand setzte aus. Nach einer wilden Knutscherei löste sie schließlich den Stoppknopf wieder. Der Fahrstuhl erreichte ihre Station. Die Türen öffneten sich und Dr. Marc Meier stand plötzlich vor ihnen!!!

Der junge Chirurg grinste die beiden meierlike an und ganz besonders seinen besten Freund, dessen hochroter Kopf wie eine Ampel leuchtete und genau verriet, dass die beiden da drin wohl kaum über die neusten Geburtsvorbereitungskurse debattiert hatten…

Scheiße!! Der denkt sich jetzt auch wieder seinen Teil!

Das machte Marc auch tatsächlich, denn die aufgeladene Luft im Fahrstuhl konnte er förmlich riechen…

Das Luder hat ihn wirklich rumgekriegt! Schon wieder! Ich fass es nicht! Wo ist nur mein alter Medhi geblieben? Ich will ihn wiederhaben!!! Kann doch nicht angehen, dass der hier jetzt der neue Hengst des Krankenhauses wird!! Nicht mein Medhi!!!

Gaby hatte den Fahrstuhl bereits verlassen, ihrem verhassten Ex-Verlobten noch einen bitterbösen Blick zugeworfen und war im Stationszimmer der Gyn verschwunden. Medhi wollte auch schleunigst da weg. Die dummen Kommentare seines besten Freundes wollte er sich ersparen. Vor seinem Büro drehte er sich aber doch noch einmal um und sah in das Gesicht von Marc Meier, der sich kaum noch halten konnte vor Lachen, ihm heftig zunickte, seine beide Daumen nach oben hielt und dann grinsend im Fahrstuhl verschwand.

Medhi, wieso hast du dich bloß in diese Scheiße geritten? Warum machst du das? … Ich weiß es nicht!!!!

Dr. Kaan konnte sich sein Handeln selbst nicht erklären, aber irgendetwas hatte Gaby, dass ihn förmlich anzog. Er konnte ihr einfach nicht widerstehen. Die Nacht mit ihr war unglaublich gewesen und der Kuss im Fahrstuhl eben. Wow!!! Er hätte ihr am liebsten die Klamotten vom Leib gerissen. Er fand Gaby schon ganz schön heiß. Aber da war ja auch noch Maria Hassmann und die war auch nicht zu verachten...


Tja, meine Lieben, was ist nur mit unserem sanftmütigen und treuen Dr. Kaan los? Komplett verwirrt! Wo ist er da nur wieder hineingeraten? Ob das gut geht? Das war jedenfalls der Auftakt zu einer spannenden Dreiecksgeschichte zwischen Medhi, Maria und Gaby mit offenem Ende, die uns noch lange begleiten wird. Für wen er sich letztendlich entscheiden wird und ob überhaupt eine von den beiden in Frage kommt, das steht noch in den Sternen. Bin selbst noch unentschlossen. Schreibt mir eure Meinung! (Kommiseite!!!) Gefällt euch dieser Medhi überhaupt? Oder findet ihr seine Entwicklung zu krass oder völlig abwegig? Und welches Herzblatt für Medhi favorisiert ihr? Vielleicht richte ich mich nach der Mehrheit. Aber nur vielleicht. GLG Eure Lorelei

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09.01.2010 21:40
#275 RE: Fortsetzungsphantasie Gretchen und ihre Männer Zitat · antworten

So hier habe ich noch etwas Kleines zum Schmunzeln für euch!!! Viel Spaß!!! Eure Lorelei


Fünf Minuten später stürzte Dr. Marc Meier lachend ins Stationszimmer der Chirurgie...
Oh Mann Medhi!! Du hast dich so was von in die Scheiße geritten!! Geritten!!!! Hahaha!!!!

Dr. Gretchen Haase und Schwester Sabine schauten ihn verwundert an. So kannten sie ihren Oberarzt noch gar nicht. Sonst war er doch immer Mr. Miesepeter in Person.

Was ist denn mit dem los? Hat der nen Clown gefrühstückt? … Nee, wäre mir heute Morgen aufgefallen. Was dann? … Ist dem Mario Barth über den Weg gelaufen? Also als Patient bestimmt nicht, der steht nicht in unserer Liste. Hmm… Oder liegt es doch an letzter Nacht? Der war heute Morgen ja auch schon so gut gelaunt. Was so ein Gespräch alles bewirkt. Toll!! Der ist ja wirklich mal super drauf. Hach... mein positiver Einfluss hat einen normalen Menschen aus ihm gemacht!!! Ich bin so stolz auf mich! Aber mich würde schon interessierten, warum der so lacht! Der kriegt sich ja gar nicht mehr ein! Komisch!!!

MM: Hahaha!!! .... Viiiisiiite, Määädels!!! Hahaha!!! ZzzzzZzzzz!!!

Och nee, ich kann nicht mehr! Mein Zwerchfell!! Aua!! Aber ich kriege das Bild einfach nicht mehr aus meinem Kopf. Boar, Medhi und das Drecksstück treiben’s wie die Karnickel im Fahrstuhl!!! Hahahahaha!!! Arme Sau!!!

Und Dr. Meier hörte die ganze Visite lang nicht wieder auf zu lachen, was seine Patienten erfreut zur Kenntnis nahmen. So einen netten und gut gelaunten Oberarzt sieht man ja nicht alle Tage. Da wird doch jeder wieder ganz schnell gesund.

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