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Dieses Thema hat 299 Antworten
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little_tina Offline

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Beiträge: 1.725

19.12.2009 21:38
#176 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So bin fleißig am schreiben und deshalb gehts jetzt auch weiter . Jetzt erfahrt ihr auch was im Küchenstudio abgeht . Viel Spaß beim lesen und Kommis nicht vergessen .

„Sehr witzig Herr Meier.“ „Doktor Meier, bitte ja. Und schon wieder hast du mich geschlagen.“ „Ja weil du es auch verdient hast.“, sagte sie und danach wurde geschwiegen bis sie im Küchenstudio ankamen. Als sie das Studio betraten kam ihn sofort ein doch äußerst attraktiver Verkäufer entgegen und fragte ob er helfen könne. Gretchen meinte dann, dass sie sich erstmal umschauen wollen. Auch Marc entging der Verkäufer nicht. „Sag mal was war das denn gerade?“, sagte er zu ihr als sie mit ihrem Rundgang begannen. „Was denn?“ „Na du hast voll mit dem geflirtet.“ „Bitte wie?! Ich hab doch nicht geflirtet. Ich hab ihm nur gesagt, dass wir uns erstmal umschauen.“ „Na klar hast du geflirtet, hab ich doch gesehen.“, sagte Marc entsetzt und leicht säuerlich. „Marc bitte ja. Komm lass uns bitte nicht streiten. Du weißt doch, dass ich nur Augen für dich hab.“, sagte sie. Sie blieb stehen, umarmte ihn und gab ihm einen Kuss. „Ja okay, dann lass uns mal kucken was die hier so im Angebot haben.“ Sie gingen durch die Reihen und Marc blieb plötzlich vor einer schwarzen Hochglanzküche stehen mit allmöglichen technischen Raffinessen. „Kuck mal, die ist wohl absolute klasse.“ „Ja wenn du die putzt und vor allem bezahlst.“, meinte sie und hielt ihm das Preisschild entgegen. „Außerdem will ich bzw. wollen wir damit nicht zum Mond fliegen, sondern nur kochen. Er kuckte etwas entsetzt das Preisschild an „Ja okay ähm, also das übersteigt selbst mein Gehalt. Und das mit dem putzen ist auch ein Totschlägerargument.“ „Sag ich ja. Komm wir kucken mal weiter.“, antwortete Gretchen und sie gingen Hand in Hand weiter. Das ganze ging noch eine Zeit lang weiter „Wie ist es mit der?“ „Ne zu dunkel.“ „Die?“ „Ne doch keine weiße Küche.“ „Also die ist zu dunkel, aber weiß soll sie auch nicht sein?“ „Genau.“ „Na super.“ Für Marc war das ganze sowieso nicht wirklich was und dann auch noch Gretchens Logik, dass gab ihm den Rest. „Was möchtest du überhaupt für Fronten?“ „Ich denke ich möchte Holz.“ „Du denkst?!“, fragte er. „Ja schon gut. Ich weiß, dass ich Holz möchte.“ „Okay, das ist ja schon mal etwas.“ Auf dem Weg zu den Mustern der Türen, liefen sie an DER Küche vorbei. Gretchen blieb abrupt stehen und riss Marc fast um „Was ist denn los?“ „Das ist sie?“ „Das ist wer, bitte?!“ „Das ist sie unsere neue Küche. Die Farbe, nicht zu hell oder zu dunkel. Preis ist auch gut. Eben genauso wie ich sie haben wollte.“ Innerlich dankte Marc jedem der ihm einfiel, weil er nämlich schon jetzt keine Lust mehr hatte. „Okay, also ich muss ja ehrlich sagen, die sieht ganz schön........ scheiße aus.“, sagte er mit tot ernsten Ton. „Bitte?!“, fragte sie ungläubig nach. „Die sieht doch wirklich gut aus. Komm die kannst du gar nicht, nicht gut finden.“ „Ne also kuck doch mal, das geht doch gar nicht.“, meinte er immer noch und ging an der Küche längs. Gretchen hingegen wusste langsam nicht mehr weiter.


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little_tina Offline

PJler:


Beiträge: 1.725

23.12.2009 01:59
#177 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So Mädels sorry, das die Tage nichts kam, aber ich hab Ferien und keine Zeit gehabt. Es ist kaum zu glauben . So jetzt bekommt ihr volle Breitseite das Küchenstudio . Unsd sogar extra lang. Viel Spaß beim Lesen und Kommis nicht vergessen . Vielen Dank an meine Kommischreiber ich freu mich immer sehr.

Das wäre sie gewesen. Das wär meine Traumküche gewesen. Das hätte so schön ausgesehen und dann mit der Farbe, die ich für die Küche ausgesucht hab. Ich könnte heulen. Marcs Gesichtsausdruck wandte sich langsam von einem tot ersten Blick zu einem breiten grinsen. Wieso grinst der denn jetzt so dämlich. Er mag die Küche nicht, da gibt’s doch nicht zu lachen. Er ging auf sie zu und legte seine Arme um ihre Hüften. „Gretchen?“ „Was denn noch? Du findest die Küche blöd, da gibts nichts mehr zu reden. Wir müssen dann eben weitersuchen.“ „Gretchen?“ „Aber das hier wäre es gewesen, die ist so schön. Genauso hab ich sie mir vorgestellt.“ „Haasenzahn! Jetzt halt doch mal die Klappe und hör mir zu.“ Sie hörte auf vor sich hinzureden und kuckte ihn an. „Die Küche ist toll.“, sagte er dann. „Wie? Ich denk....du. Ich dachte du findest sie hässlich.“ „Das war ein Scherz.“, sagte er leise. „Weißt du eigentlich was du für ein Arsch bist? Ständig verarscht du mich so. Du willst wohl, dass ich vorzeitig Wehen bekomme.“, sagte sie und prompt hatte er wieder eine mitbekommen. „Aua. Man wenn du so weiter machst, erlebe ich die Geburt nicht mehr.“ „Ja, aber auch nur weil du es verdient hast.“, sagte sie umarmte ihn dann. Aber heißt das jetzt wir nehmen sie? So genau hat er sich ja nicht ausgedrückt. Da muss ich gleich nochmal nachhaken. „Du Marc?“ „Du Gretchen?“ „War das jetzt ein ja?“, fragte sie nochmal nach. „Ein ja wofür?“ „Na für die Küche.“ „Klar war das ein ja. Die Küche ist wirklich schön und das ist keine Lüge.“ Anstatt was zu sagen fiel sie ihm vor lauter Freude um den Hals, wobei Marc fast zu fall kam. „Hey nicht so stürmisch.“ „Ich freu mich einfach so.“, antwortete sie und küsste ihn anschließend. Nach einiger Zeit fanden sie wieder zurück in die Realität und dann ging es darum, den Verkäufer hinzuzuziehen und alles zu klären. Als sie auf den Verkäufer zugingen, der hinter seinem Schreibtisch saß, nahm Marc provokativ ihre Hand. Gretchen wunderte sich zunächst ein wenig, dachte sich aber bis dahin noch nichts. Marc wusste genau, mit was für eine Art Verkäufer sie es zu tun gehabt haben und stellte sich schon mal darauf ein. Sie setzten sich dem Verkäufer gegenüber und der fragte direkt „Und schöne Frau sind sie fündig geworden?“
Ma: „Ja WIR sind fündig geworden.“
Der Verkäufer schenkte Marc wenig Beachtung und langsam merkte auch Gretchen, warum Marc ihre Hand nahm. Er musste „sein Revier“ abstecken.
Gr: „Ja wir haben uns für das Modell Vivana entschieden.“
V: „Sehr gute Wahl. Ausgezeichnete Verarbeitung, da werden sie lange Freude mit haben. Ja dann bräuchten wir für den Anfang einen Grundriss ihrer Küche.“
Gr: „Ja. Marc sag mal hattest du nicht noch die Pläne im Auto?“
Ma: „Äh ja wieso?“
Gr: „Na weil wir die jetzt brauchen. Würdest du sie eben holen, bitte?“
Marc sagte etwas leiser: „Ich lass dich doch mit dem jetzt nicht alleine. Der bespringt dich doch förmlich.“
Gr: „Marc, das ist ja wohl absoluter Blödsinn. Der verkauft uns die Küche mehr nicht.“
Ma: „So wie der flirtet, will der dir noch ganz andere Sachen verkaufen.“
Gr: „Marc bitte. Je eher wir den Plan haben, umso schneller sind wir hier raus. Außerdem gehören zu sowas immer zwei und ich werde dem was husten, wenn er auf falsche Ideen kommt.“ Gretchen gab Marc einen Kuss und streichelte seine Wange.
Ma: „Na also schön. Ich hol eben den Plan.“ Bevor er ging warf er dem Verkäufer noch einen warnenden Blick zu. Währenddessen sah der Verkäufer seinen Moment gekommen, um die Gelegenheit zu nutzen.
V: „Hat ihnen schon mal jemand gesagt, dass sie sehr gut aussehen.“
Gretchen wurde leicht rot Oh ja und ob, nur Marc sagt es nicht er zeigt es mir und zwar besser, als jeder Mann auf dieser Erde ach quatsch, diesem Universum, aber das werde ich dir Flachpfeife bestimmt nicht sagen. „Äh ja, vielen Dank.“


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little_tina Offline

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Beiträge: 1.725

23.12.2009 19:55
#178 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So hier der nächste Teil uind weiter gehts mit dem allseits beliebten Verkäufer . Also Kommis nicht vergessen und viel Spaß beim lesen . Danke an meine Dauerkommischreiber ihr seit klasse . Und dafür auch wieder ein längerer Teil.

V: „Ihr Freund kann sich wirklich glücklich schätzen sie zu haben.“
Gr: Oh Gott, der baggert ja wirklich wie ein Weltmeister. Lösung, ich brauch ne Lösung. Ich habs. „Mein Mann.“
V: „Bitte?“
Gr: „Er ist mein Mann.“
V: „Aber sie tragen ja gar keinen Ring.“ Und zeigte auf ihren Finger.
Gr: „Ja nur weil man verheiratet ist, muss man ja keinen Ring tragen. Wir sind da ein bisschen unkonventionell.“ Und das ist nicht mal gelogen. Das stimmt wirklich. Wo bleibt Marc denn? Ach Mist wir hatten ja weiter weggeparkt.
V: „Das stimmt, aber normalerweise trägt man ja schon einen Ring.“ Er schob seine Hand über den Tisch und probierte ihre zu nehmen.
Marc kam gerade wieder rein. Wohl noch gerade eben rechtzeitig wie er dachte und knallte dem Verkäufer den Plan kurz vor Gretchens Händen auf den Tisch.
V: „Ach das sind sie ja wieder. Das ging aber schnell.“
Gott sei Dank. Sonst hätte ich nicht gewusst, was noch passiert wäre. Der hätte sonst wohl wirklich, bäh ich wills mir gar nicht ausmalen.
Ma: „Ja da bin ich wieder. Ähm ihnen ist schon aufgefallen, dass sie schwanger ist?“
V: „Natürlich. Ich kümmer mich dann mal um den Plan.“
Ma: „Gut, denn das ist mein Kind nur zu ihrer Info.“, sagte er säuerlich. „Ja und beeilen sie sich ein bisschen. Wir haben ja nicht den ganzen Tag Zeit.“
Gr: „Maarc!“
Ma: „Was denn? Das musste nur geklärt werden.“
V: „Also schön.“ Der Verkäufer legte den Beiden den Plan vor, wie die Küche aussehen könnte.
Gr: „Wow das ging ja schnell und sieht doch schon ganz gut aus.“
V: „Ja mit dem Programm hier geb ich nur ein paar Eckdaten ein und der PC macht fast alles von selbst.“
Ma: „Ja die Technik.“, lächelte Marc gekünstelt. „Ist das, dass Karussell und der Apotheker?“
V: „Ja genau. Hier könnten sie noch eine Theke einbauen wenn sie wollen.“
Gr: „Au ja Marc. Eine Theke hätte ich gerne wieder. Die in deiner alten Wohnung fand ich schon so klasse.“
Ma: „Okay von mir aus. Ich finde die auch ganz cool, aber ich dachte du mochtest sie nie.“
Gr: „Klar mochte ich die und wie!“
Ma: „Okay dann planen sie da die Theke mit ihrem Superprogramm noch ran und dann lassen sie und über den Liefertermin sprechen.“
V: „Sehr gerne.“ Der Verkäufer tippte wie wild in seinem Programm und druckte schließlich den endgültigen Plan aus. „So das wäre dann ihre Küche.“


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little_tina Offline

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23.12.2009 23:40
#179 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So jetzt kommt da Ende von dem Küchenkauf . Dann im nächsten Teil gehts weiter im Möbelhaus. Sie müssen ja noch einiges schaffen . Viel Spaß beim lesen und Kommis nicht vergessen . Danke an meine fleißigen Kommischreiber .

Gr: „Wahnsinn. Genauso wie ich sie haben wollte.“
Ma: „Wie wir sie haben wollten.“, sagte er und grinste. „So und wann können sie liefern?“
V: „Puuh, äh also so in 6-8Wochen.“
Ma: „Wie bitte?“
V: „Ja die Küche geht erst noch in Produktion und wird extra für sie gefertigt.“
Gr: „Ja und jetzt?“
Ma: „Keine Ahnung wir können nicht 6 Wochen ohne Küche leben.“
Gr: „Na klasse, also wird das ja wohl doch nichts.“, sagte Gretchen ein wenig geknickt.
V: „Na also weil sie es sind und ich den Produktionsleiter ganz gut kenne. Liefern wir in 2 ½ Wochen.“
Gretchen kuckte Marc fragend an.
Ma: „Ja also 2 ½ Wochen können wir glaub ich ganz gut überbrücken.“
Gr: „Okay wir nehmen sie, genauso wie hier auf dem Plan.“
V: „Schön, dass sie ihre Küche gefunden haben.“
Ma: „Ja finden wir auch. Bitte liefern sie an diese Adresse.“
V: „Wie wollen sie zahlen?“
Ma: „Ich zahle nachdem die Küche steht und alles heil und ordentlich ist.“
V: „Das ist natürlich kein Problem, jedoch müssten sie jetzt schon mal eine Anzahlung leisten.“
Ma: „Also schön.“ Marc reichte ihm seine Kreditkarte und dann machten sich die Beiden daran so schnell es ging, den Laden zu verlassen. Sie waren gerade aus der Tür als Marc sagte „Siehst du was hab ich dir gesagt. Ich hab schon beim reinkommen gesehen was das für ein Kaliber ist.“ „Ach du meinst wie du zu deinen Glanzzeiten?“, sagte sie grinsend. „Hallo? Das war ja wohl was völlig anderes, ja!“, sagte er empört. „Wieso? Du hast doch auch alles aufgerissen, was nicht bei 3 auf dem Baum ist.“ „Falsch ganz falsch! Ich hab nur ledige Frauen genommen. Verheiratete Frauen waren tabu. Ich wollte ja keine Ehen zerstören.“ „Aha.“, sagte sie kurz und knapp. „Was? War so, aber jetzt bist du die einzige Frau, die ich aufreiße. Und das auch wenn du verheiratet bist.“ „Sehr witzig du Scherzkeks.“, sagte sie. „Was denn? Du wirst mich nicht daran hindern können.“, sagte er grinsend, stellte sich vor sie und küsste sie. „Ja na gut. Ich werde damit leben müssen.“, sagte sie danach. „Bitte?!“ „Ich werde damit leben müssen, aber das tue ich sehr gerne, denn es gibt nichts besseres.“, sagte sie und küsste ihn nochmal. Anschließend stiegen sie ins Auto ein und fuhren ins Möbelhaus. Sie stiegen aus und Marc ging zu Gretchen rüber „Eins sag ich dir noch bevor wir darein gehen. Keine Verkäufer mehr ohne Eheringe! Damit das klar ist.“, sagte er und hob den Finger. „Hätte der dich eben angefasst, würde der jetzt beim Rössel auf dem Tisch liegen und hoffen, dass er das überlebt.“


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little_tina Offline

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25.12.2009 02:25
#180 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Ich wünsche erstmal allen meinen Lesern Fröhliche Weihnachten . So und jetzt gehts weiter beim Shoppingmarathon . Ihr werdet staunen was Gretchen alles vor hat . Viel Spaß beim lesen und Kommis nicht vergessen .

„Ach Marc, weißt du eigentlich das du besonders süß bist, wenn du eifersüchtig bist.“ „Bitte?! Ich bin nicht süß!“ „Und ob. Ich liebe das, wenn du so bist.“ „Wie bin ich denn?“, fragte er neugierig. „Eifersüchtig und zwar wie kein zweiter.“, sagte sie lächelnd. „Das stimmt doch gar nicht.“ „Und ob. Hörst du dir gar nicht zu? Du hättest ihn massakriert, wenn er mich angefasst hätte.“ „Ja zu recht.“, sagte er dann. „Na komm. Jetzt lass uns um den Rest kümmern, schließlich haben wir ja auch noch Nachtschicht.“, sagte sie und zog ihn in Richtung Eingang. „Meinst du wir können nicht an einem anderen Tag weitermachen?“, fragte er dann. „Ne wir ziehen das jetzt durch und wer weiß vielleicht kommt der Spaß ja später noch.“, sagte sie und zwinkerte ihm zu. Schon war Marc mit voller Power bei der Sache und als erstes machten sich daran.. Ja woran überhaupt? „Du wo willst du jetzt eigentlich zuerst hin?“, fragte Marc als sie an der Rolltreppe standen. „Ähm also wir brauchen.......“, sie atmete nochmal durch und Marc kuckte sie schon verwundert an. „Ein neues Sofa, ne Schrankwand, ein Bett, ne Garderobe für den Flur und nen Wohnzimmertisch und eventuell was fürs Kinderzimmer.“, ratterte sie ihre Liste runter. „Bitte?! Sag bitte das, dass ein ganz schlechter Aprilscherz ist, obwohl wir nicht mal April haben.“ „Ne wieso.“, sagte sie ernst. „Mit was willst du denn bitte noch umziehen, wenn wir jetzt eh alles neu kaufen. Dann kann ich ja schon auf dem neuen Wohnzimmertisch hier direkt den Insolvenzantrag ausfüllen.“ „Jetzt übertreibst du aber.“, meinte sie dann. „Ich übertreibe?! Ich zähle mal kurz auf Auto, zweites Kind, Haus, Hochzeit, neue Küche und neue Möbel. Wer soll denn das alles bezahlen. Um das alles zu bezahlen müsste ich das Krankenhaus ja besitzen.“ „Du tust gerade so, als würdest nur du arbeiten.“, sagte sie dann empört. „Ja wer bezahlt, denn das alles?“ „Ja sicher nicht nur du. Ich arbeite mindestens genauso hart wie du. Marc, wer sagt denn außerdem, dass wir hier das Möbelhaus leer kaufen? Wir kucken erstmal nur.“, sagte sie dann besänftigend. Dann umarmte sie ihn und gab ihm einen Kuss auf die Wange. „Also schön. Wir kucken mal. Aber wieso willst du eigentlich ein neues Sofa?“, fragte er auf dem Weg nach oben. „Na weil dein Sofa a zu klein fürs Wohnzimmer ist und b deine Couch nur für zwei Leute ist und ganz schön alt.“ „Ich mag meine Couch aber.“ „Du kannst sie dir ja ins Büro stellen, wenn du so an ihr hängst.“, sagte sie grinsend. „Das werde ich auch machen.“, sagte er fest entschlossen.


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little_tina Offline

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27.12.2009 21:09
#181 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So Mädels ich bin endlich mal wieder zum schreiben gekommen, also geht jetzt weiter, mit der Shoppingtour . Und glaubt mir es wird noch spaßiger . Viel Spaß beim lesen und Kommis nicht vergessen .

„Das werde ich auch machen.“, sagte er fest entschlossen. „Bitte mir ist egal, was du da rein stellst.“, antwortete Gretchen grinsend. Marc legte seinen Arm um Gretchen und die Beiden wanderten durch den Ausstellungsraum. Plötzlich riss Gretchen sich los und rannte zu einem der Musterwohnzimmer. „Kuck mal Marc, ist das nicht toll?“ Er kam ihr hinterher und kuckte sich entgeistert um „Sicher nicht. Kuck dir das mal an. Für sowas geb ich sicher kein Geld aus. Sowas würde ich mir nicht mal ins Wohnzimmer stellen, wenn ich 90 wäre. Komm wir kucken weiter. Bitte!!“, flehte er sie schon nahezu an. Ich versteh ihn einfach nicht, dass war doch echt nicht schlecht. Zumal Pflegeleicht auf dem Schild stand und der Preis war auch echt gut. Aber wahrscheinlich verkauft sich das ziemlich schlecht, warum sollten sie es sonst schon zweimal reduziert haben? Ich glaub am besten wäre es, wenn wir Beide jeder in eine eigene Wohnung ziehen. So gibt’s wenigstens keinen Stress, wegen der Einrichtung. In der Zwischenzeit waren sie an einem Musterwohnzimmer angekommen, welches Marc wiederrum unschlagbar schick fand. „Gretchen kuck mal, das wärs doch!“, sagte er total erfreut und machte es sich gleich auf der schneeweißen Couch bequem. Doch Gretchen war ja immer noch in ihren Gedanken und überlegte, warum Marc das Wohnzimmer von eben nicht mochte. „Gretchen?“ Doch es kam keine Antwort. Er ging näher zu ihr „Haasenzahn!!!”, rief er und wedelte mit seiner Hand vor ihrem Gesicht. Schließlich erwachte sie aus ihrer Gedankenwelt. „Was? Hä? Was hast du gesagt?“ „In welchen Sphären schwebst du denn schon wieder Haasenzahn?“ „Ich nirgends wieso?“ „Ach erzähl mir doch nichts. Du fragst dich doch garantiert was ich gegen dein Omawohnzimmer habe.“, sagt er mit breitem grinsen. Woher weiß der das schon wieder? Das hat nie ein Kerl geschafft. Keiner kannte mich so gut wie Marc. Manchmal macht der mir echt Angst, aber dafür liebe ich ihn auch. „Haasenzahn frag dich gar nicht erst woher ich das weiß. Ich kenn dich einfach zu gut. Aber zurück zum eigentlichen Thema. Was sagst du hier zu? Das sieht doch klasse aus.“ Sie kuckte mehr als kritisch. „Okay was hast du gegen das hier?“ „Also zuerst mal, haben wir für dieses Wohnzimmer ein knapp 3 jähriges Problem, denn dann lassen wir ihn einmal rein und danach können wir es wegschmeißen. Zweitens kostet dieses Wohnzimmer ein Vermögen und drittens reicht es dir nicht, dass wir im Krankenhaus arbeiten? Müssen wir auch noch darin wohnen.“


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little_tina Offline

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Beiträge: 1.725

28.12.2009 01:05
#182 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Vielen Dank erstmal für die ganzen lieben Kommis . Ich hab mich sehr gefreut . Deshalb gehts jetzt auch weiter bei dem durchaus schwierigen Möbelkauf . Also viel Spaß beim lesen und wie immer Kommis nicht vergessen .

Marc dachte kurz über ihre Worte nach und kam dann zu einer Antwort „Erstens das knapp 3 jährige Problem lass ich gelten und das Problem ist kein Problem ja. Rede ja nicht so über meinen Sohn. Zweitens kein Argument, schließlich wollen wir schick wohnen und drittens..“, er überlegte kurz. „Glaub ich auch, dass im Krankenhaus arbeiten reicht.“, sagte er. „Ach auf einmal ist es dein Sohn?“ „Ja irgendeiner muss ihn ja verteidigen.“ „Wieso verteidigen? Ich sag doch nur die Wahrheit, wenn du ein schneeweißes Sofa bei uns ins Wohnzimmer stellst und Marlon rein lässt, dauert es 5 Minuten und das Sofa ist hin, weil entweder Schokoflecken drin sind, oder andere Sachen die man nie wieder raus bekommt.“, sagte sie. „Ähm, also die Schokoflecken könnten genauso gut auch von dir sein. Immerhin bist du der Schokojunkie der Familie.“, sagte er grinsend. „Wie witzig.“, sagte sie trocken. Er kam auf sie zu, nahm ihre Hand und schon gingen sie weiter durch die Ausstellung. „Marc das kann doch nicht so schwer sein? Wieso finden wir nichts womit wir alle leben können?“, sagte Gretchen nach einiger Zeit genervt. „Ich weiß es nicht. Vielleicht, weil du nicht von deinem Mädchentraum loskommst und ich schick leben will.“ „Du meinst wohl luxuriös.“ „Quatsch, das stimmt doch überhaupt nicht.“, meinte er. „Natürlich stimmt das oder warum muss ein Sofa und ein Schrank soviel kosten wie mein Jahresgehalt hoch ist?“ „Wenn du so wenig verdienst.“, meinte er sarkastisch und grinste sie an. „Sehr witzig. Ich lach mich kringelig. Ich lach später, wenn’s genehm ist.“ „Das war kein Witz.“, sagte er trocken. „Hätte mich auch gewundert, wenn du über sowas scherzt, aber mein Oberarzt gibt mir ja keine Gehaltserhöhung.“, sagte sie und lächelte kurz. „Dein Oberarzt meine Liebe, hat da leider keinen Einfluss drauf.“, sagte er und grinste zurück. „Na toll, dann wird’s aber höchste Zeit, du bist doch sonst immer der schnellste.“ „War das etwa die Aufforderung, dass ich deinen eigenen Vater den Job wegnehmen soll?“, fragte er sie allen ernstes. „Quatsch, kein Stück! Ich arbeite gerne mit meinem Vater zusammen und auch mit meinem Oberarzt. Ich bin gerne mit euch allen zusammen.“ Oh, oh das war ja wieder ein super Eingeständnis. Meine Hormone sind aber auch echt nicht zu gebrauchen im Moment. Schwanger sein treibt meine Hormone immer in den Wahnsinn, wenn ich denke wie das bei Marlon war. Erst geheult und dann Marc in der nächsten Sekunde angeschrieen. Der musste echt einiges aushalten. „War das etwa ein Kompliment?“, fragte er neugierig.


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little_tina Offline

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28.12.2009 22:18
#183 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So und weiter gehts! Mal kucken ob sie heute ihrem neuen Wohnzimmer ein bisschen näher kommen . Mal kucken wie fleißig ich noch bin , dann kommt noch was. Viel Spaß beim lesen und Kommis nicht vergessen. Vielen Dank an meine Dauerkommischreiber .

„Ja, das war ein Kompliment.“, gab sie kleinlaut zu. Er blieb stehen und drehte sie zu sich um „Danke.“, sagte er und küsste sie. Als er sich von ihr löste sah er hinter ihr doch immerhin wie er dachte, schon mal den ersten Teil ihres neuen Wohnzimmers. Und im gleichen Moment sah Gretchen hinter Marc, ebenfalls ein perfektes Teil für ihr neues Wohnzimmer. Beide gingen aneinander vorbei in die gegenüberliegenden Ausstellungsräume und sagten wie aus einem Mund „Kuck mal Marc bzw. Gretchen, das wärs doch.“ Als die Beiden angekommen waren und mit ausgestrecktem Finger auf das Objekt ihrer Begierde zeigten mussten sie erstmal lachen. Die erste Aussage danach war „Das findest du schön?“, von Beiden. Gretchen hatte sich in ein schwarzes Ledersofa verliebt und Marc in eine, wie nicht anders zu erwarten, weiße Schrankwand. Gretchen ging zuerst zu ihm und kuckte sich seine Entdeckung an. „Marc auch das ist weiß, falls du es vergessen hast.“ „Ich weiß, aber kuck doch mal die passt perfekt an die Wand im Wohnzimmer.“ „Das mag schon sein.“, antwortete sie. „Aber was an die ist auch weiß und Marlon immer noch da, hast du nicht verstanden?“ „Ich hab das schon verstanden, aber an die oberen Schränke kommt er überhaupt nicht an und wir sollten schon Sachen kaufen, die wir auch mögen und nicht nur weil Marlon klein ist, alles kaufen was Kindergerecht ist und in 5 Jahren alles wegschmeißen.“, gab er zurück. „Ja okay der Punkt geht an dich.“, gab sie zu. Dann zog sie in das gegenüberliegende Wohnzimmer und zeigte ihm ihre Entdeckung. Als Antwort von ihm kam erstmal ein „Hmm...“ „Wie hmm?“, fragte sie entsetzt. „Meinst du nicht das ist ein bisschen groß? Und in schwarz wirkt das gleich noch viel größer.“ „Also ich mag es und vor allem ist es pflegeleicht und jede Menge Platz bietet es auch. Und bequem ist es auch.“, sagte sie und zog ihn mit sich auf die Couch. Er machte die Sitzprobe. „Stimmt also bequem ist es auf jeden Fall.“ „Sag ich doch und den passenden Sessel gibt’s auch dazu.“, sagte sie freudig. „Und dann können wir uns auch Beide lang machen, wenn wir auf der Couch liegen und nicht nur einer so halb sowie im Moment.“ Er grinste sie an und meinte „Lang machen find ich gut, das nehmen wir.“ Stattdessen hatte er mal wieder ihre flache Hand auf den Brustkorb bekommen. „Aua. Was soll denn das?“ „Marc, reiß dich zusammen wir sind im Möbelhaus und nicht zu Hause.“ „Was ich mach doch gar nichts.“, sagt er und kuckte sie entgeistert an. „Aber ich weiß was du denkst und fang ja nicht an es abzustreiten. Heb´s dir lieber für später auf.“, sagte sie und zwinkerte ihm zu. Marc war völlig erstaunt über Gretchen Aussage und bekam den Mund kaum zu. Hormone!!!! Hormone!!! Manchmal möchte ich echt nicht in meinem Körper stecken. Das sprudelt einfach so aus mir raus. Das Sofa ist gebongt. Aber über die Schrankwand müssen wir noch streiten. Also nicht wörtlich. Alles aber bitte keinen Streit. „So Marc können wir uns endlich mal entscheiden. Ich will nicht den ganzen Tag hier verbringen.“ „Ja ich hätte das Wohnzimmer schon längst eingerichtet, nur leider scheinen unsere Geschmäcker nicht miteinander vereinbar zu sein.“


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little_tina Offline

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29.12.2009 01:47
#184 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So gibt noch einen . Also haben sie sich jetzt geeinigt ??? Lest selbst und schreibt mir viele, viele Kommis .

„Ich merk das schon. Wir nehmen die Schrankwand.....“ Innerlich war Marc ausnahmsweise mal der, der den Freudentanz aufführte. „Unter einer Bedingung.“ „Die da wäre?“, fragte er neugierig. „Das bleibt das einzige weiße Teil in unserem Wohnzimmer.“ „Gut also schön.“, aber die Freude über seine Schrankwand überwog und er umarmte sie stürmisch. „Hab ich dir heute eigentlich schon gesagt, dass ich dich liebe?“ Sie tat als wenn sie überlegen müsste „Nein, heute noch nicht.“ „Ich liebe dich!“ „Ich weiß.“, gab sie grinsend zurück. „Na toll. Ich Marc Meier sag was, was ich sonst nie sage und meine Verlobte sagt nur ich weiß. Ich glaubs ja nicht.“ „Ja wieso auch nicht.“, meinte sie grinsend. Gerade wollte Marc richtig loslegen und eine gesalzene Diskussion anfangen, als auch prompt der nächste Verkäufer hinter ihnen stand.
V: „Kann ich helfen?“, fragte dieser freundlich.
Gr: „Ja das können sie. Wir haben uns so eben entschieden.“, sagte sie und grinste Marc an. Und genau in dem Moment vernahm Marc, dass auch dieser Verkäufer Eheringlos war. Was ihn ganz uns gar nicht freute.
V: „Schön, was darf es denn sein?“
Gr: „Wir haben uns für diese Schrankwand und das Sofa dort drüben entschieden.“
V: „Dann würde ich sagen, wir erledigen mal das Geschäftliche und setzen uns.“
Gr: „Sehr gerne doch.“
Der Verkäufer ging vor und die Beiden hinter ihm. Marc flüsterte zu Gretchen „Du der verstößt eindeutig gegen unsere Abmachung!“, sagte er ernst. „Ja soll ich jetzt sagen Entschuldigung wir möchten einen anderen Verkäufer, weil sie keine Ehering tragen?“ „Ja zum Beispiel.“, sagte er immer noch total ernst. „Ach Marc bitte ja. Das werde ich sicher nicht tun.“ „Dann mach ich es.“ Sie blickte ihn mit bitterböser Miene an und sagte „Marc Meier, wenn du das machst, dann wirst du die Nachtschicht nicht mehr erleben.“ „Das will ich sehen.“ „Marc ich schwör dir, wenn du das machst bist du mich heute noch los. Ich meine es ernst.“ Marc glaubte sich verhört zu haben, doch Gretchen kuckte immer noch genauso ernst wie eben. Also gab Marc sich geschlagen und schluckte seine Eifersucht für 2 Minuten runter. Sie setzten sich mit dem Verkäufer auf die Couch und er holte den Papierkram.
V: „So dann wollen wir mal. Soll das Sofa die Farbe haben oder eine aus dem Musterkatalog? Der liegt hinter ihnen.“ Er zeigte hinter Marc.
Gretchen sprang sofort ein, schließlich sollte es ja das Sofa sein, nicht das Marc doch noch eine andere Farbe wollte, denn dann sind sie vor der Rente nicht aus diesem Möbelhaus verschwunden.
Gr: „Nein, nein. Es soll dieses Schwarz sein.“
V: „Das ist kein Schwarz, das ist Novusschwarz. Das beste Leder was wir führen, trotzdem ist der Preis sehr gut für das was man bekommt.“
Gr: „Oh Entschuldigung, aber sie haben recht der Preis ist wirklich unschlagbar. Wir waren sofort begeistert.“, und sie stupste Marc in die Seite.
Ma: „Ja das waren wir.“, sagte er und lächelte gequält. Marc beobachtete den Verkäufer, aber auch Gretchen genau. Bis jetzt war es noch erträglich für Marc, doch das sollte sich schnell ändern.


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little_tina Offline

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29.12.2009 20:05
#185 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So jetzt erfahrt ihr auch, ob Marc den armen Verkäufer lüncht . Aber noch sind sie ja immernoch nicht raus . Viel Spaß beim lesen und Kommis nicht vergessen .

Gr: „Und wenn man umzieht, muss man ja genau auf den achten.“
V: „Das haben sie wohl recht. Sie ziehen um?“
Gr: „Ja wir haben uns ein Haus gekauft und da gibt’s noch einiges zu tun.“
V: „Ja das kenn ich. Alles muss zusammenpassen und dann die Wahl der Farben.“
Gr: „Sie sagen es. Das ist ganz und gar nicht einfach. Wir laufen hier auch schon eine Ewigkeit rum, weil wir uns nicht einigen können.“
Ma: „Nun haben wir uns ja geeinigt, nä.“, gab Marc kurz dazu.
Gr: „Ja Gott sei Dank, länger hätte ich das auch nicht mehr ausgehalten.“
V: „Ja ich bin damals auch ewig rumgerannt und hab Möbel gesucht, bis ich da was gefunden hatte.“, erzählte er und die Beiden lachten herzlich. Marc lachte kurz gequält und kuckte sich die Situation ansonsten argwöhnisch an, denn er musste sich schwer zusammenreißen auch diesem Verkäufer nichts anzutun. In seinen Augen war auch dieser Verkäufer schon einen Schritt, eher 100 Schritte zu weit gegangen.
Gr: „Und ich dachte nur uns geht’s so.“
V: „Nein mit Sicherheit nicht.“, scherzte er.
Ma: „Ja können wir dann endlich mal zu den wichtigen Sachen kommen.“, sagte Marc nicht sonderlich freundlich.
Was ist denn mit Marc schon wieder los? Natürlich, schwerer Anflug von Meierscher Eifersucht! Boah wie mir das sowas von auf den Keks geht. Und immer in der Öffentlichkeit. Gut bei dem Verkäufer von vorhin okay, aber dieser hier ist doch wirklich einfach nur nett.
V: „Ja natürlich, also ich gehe mal davon aus, dass sie die Beiden Teile am selben Termin geliefert haben möchten.“, sagte er wieder etwas ernster.
Gr: „Also nicht un.......“
Marc mischte sich ein: „Ja genau, wir möchten einen Liefertermin. Schließlich können wir uns nicht ständig frei nehmen um eine Lieferung entgegen zu nehmen.“
V: „Gut dann könnte ich ihnen anbieten, heute in 6 Wochen. Denn der Schrank hat Lieferschwierigkeiten.“
Ma: „Na klasse. Dann müssen wir ja alles noch mit rüber nehmen.“
Gr: „Ich denk du wolltest dein Sofa sowieso behalten?“
Ma: „Ja wollte ich auch.“
Gr: „Ja also, dann ist das doch eh erledigt. Also in 6 Wochen.“
V: „Gut, der Auftrag geht heute noch raus. Jetzt bräuchte ich noch die Lieferadresse und die Rechnungsadresse.“
Marc legte ihm eine Karte hin und der Verkäufer schrieb die Daten ab. Marc drehte sich nochmal und schaute sich um. Auf einmal entdeckte er, dass es zu der Schrankwand eine passende Vitrine gab.
Ma: „Sagen sie mal ist die Vitrine da drüben, die selbe Serie wie die Schrankwand?“
V: „Ja das ist die selbe Serie. Man kann sie auch direkt daneben stellen, dann ist es noch ein bisschen schöner.“
Ma: „Gut, dann tun sie auch zwei von den Vitrinen auf den Auftrag.“
Gr: „Marc weißt du was das alles kostet. Wir können doch nicht einfach?“
Ma: „Wenn schon Ruin dann richtig.“, sagte er grinsend.


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little_tina Offline

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31.12.2009 01:16
#186 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So Mädels, weil so lange nichts kam, obwohl ich viel geschrieben habe, kommt auch viel . Mal kucken was noch kommt . Viel Spaß beim lesen und Kommis nicht vergessen .

V: „Sehr gerne. Sie haben eine gute Wahl getroffen. Hier ist dann ihre Auftragsbestätigung und der Zettel für die Kasse.“
Gr: „Vielen Dank.“
Ma: „Ja danke.“
Der Verkäufer gab Beiden die Hand und stellte schließlich noch eine Frage.
V: „Wann ist es denn soweit?“
Ma: „Im Februar!“
Gr: „Genau.“, bestätigte sie lächelnd.
V: „Na dann alles Gute für sie.“
Gr: „Danke.“ Dann gingen die Beiden in Richtung Schlafzimmer.
Gr: „Das war doch mal wirklich ein netter Verkäufer.“
Ma: „Hmm zu nett.“
Gr: „Man Marc, der war doch wirklich nett. Bei dem vorhin konnte ich deine Eifersucht und wohl eher Sorge ja noch verstehen, aber dem hier, war es doch wirklich nett.“
Ma: „Ach der hat dich doch auch mit seinen Blicken ausgezogen.“
Gr: „Bitte wie?! Du bist doch paranoid. Er hat einfach von seinen Erfahrungen erzählt.“
Ma: „Ach erzähl mir doch nichts. Ich bin doch selbst ein Mann und kenne jede Masche. Glaub mir.“
Gr: „Ja das du jede Masche kennst, glaub ich dir sofort.“, meinte sie grinsend, denn sie fand das Gespräch mehr als albern.
Ma: „Das kannst du auch.“, sagte er knapp und dann waren sie auch schon in der Schlafzimmerabteilung und das war mal ein Gebiet wo sie sich relativ schnell einig wurden. Beide steuerten unabhängig voneinander, aber auf zwei Wegen, ein und das selbe Schlafzimmer an.

Ma: „Gretchen kuck mal das sieht doch klasse...“, Marc drehte sich um, weil er dachte Gretchen ist immer noch hinter ihm, aber da war sie nicht, denn sie stand auf der anderen Seite des Bettes. „Da bist du ja. Kuck mal das ist doch total klasse.“ „Das findest du schön?“, fragte sie erstaunt. „Ja? Du etwa nicht?“, fragte er ebenso erstaunt über ihre Reaktion. „Doch, deshalb war ich ja so erstaunt.“, sagte sie und zeigte auf ihn. „Heißt das etwa wir haben nur knapp eine halbe Minute gebraucht um uns auf ein Schlafzimmer zu einigen?“, fragte er sichtlich erleichtert. „Es scheint so.“, sagte sie und lächelte ein wenig. „Na Gott sei Dank, wenigstens etwas, was heute schnell klappt.“, sagte er und mit den Worten ließ er sich aufs Bett fallen. „Oh ich glaub ich bleib hier liegen, hätte nicht gedacht, dass das so gemütlich ist.“ „Das hättest du wohl gerne, nä?“ „Ja allerdings. Ich fühl mich als wäre ich den Jakobsweg an einem Tag gegangen.“ „Och du Armer, aber kuck mal was wir alles geschafft haben dafür. Wir haben die Küche, das Wohnzimmer und das Schlafzimmer.“ „Ja stimmt, aber nochmal geh ich bestimmt nicht in Möbelhäuser, nur damit das klar ist.“ „Okay für die nächsten Wochen bist du entschuldigt.“ „Wie nächsten Wochen?“, er drehte sich zu ihr um und kuckte sie entgeistert an. „Na gut ein bisschen länger.“, sagte sie und küsste ihn. „Ein bisschen viel länger. So und jetzt lass uns bezahlen gehen, bevor endgültig die Nerven verliere.“ Marc schnappte sich Gretchen Hand, sie machten einen Liefertermin aus und holten sich den Wisch für die Kasse. Jedoch gab es noch ein Hindernis, den Weg zur Rolltreppe, denn auf diesem Befand sich auch die Babyzimmerabteilung, welche Gretchen sich natürlich unter keinen Umständen entgehen ließ. Hört das denn nie auf. Ich will hier raus. Lieber Gott, ich hab nichts verbrochen. Ich hab ein prima Abi gemacht und einen 1A Staatsexamen hingelegt, warum werde ich dann hier so gequält? Gut ich bin nicht immer so nett zu den Patienten, aber daran kann es doch unmöglich liegen? Vielleicht ist das auch die Strafe dafür, dass ich mir jetzt so viel aufbürde. Naja mal kucken, aber ich kaufe jetzt mit Sicherheit kein Babyzimmer mehr! „Komm Marc nur mal kucken.“


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little_tina Offline

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31.12.2009 18:21
#187 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So Mädels, der vorletzte für dieses Jahr . Na ob Gretchen ihr Traumbabyzimmer bekommt ??? Freu mich auf eure Kommis und viel Spaß beim lesen .

„Dir ist schon klar, dass wir noch Nachtschicht haben?“ „Ja aber das dauert doch noch. Komm schon nur kucken!“ „Also schön vorher komm ich hier ja sowieso nicht raus.“, also schnappte Gretchen sich Marcs Hand und ehe er sich versah steckt voll drin, zwischen Betten, Wickelkommoden, Decken, Babybettwäsche usw. Und dann sah sie es das Babyzimmer. Oh mein Gott. Das ist es! Das ist das Babyzimmer für meinen kleinen Engel. Das muss ich haben, egal wie. Das ist so süß und mit den gelben Wänden passt das einfach perfekt. „Kuck mal Marc. Das ist ein Traum.“ „Ja du sagst ein Traum. Wir kaufen doch nicht für zwei Kinder zwei Zimmer. Wir haben noch Marlons Kinderzimmer im Keller und das werden wir auch für Nummer Zwei nutzen.“ „Och man, aber das wäre so schön gewesen.“ „Ich weiß, aber irgendwann ist mal gut.“ „Aber du hast doch selbst gesagt, wenn schon Ruin dann richtig.“ „Ja das was wir bis jetzt ausgegeben haben, ist genug Ruin.“, sagte er und küsste sie. Marc hatte jedoch ganz andere Pläne, aber die würde er ihr jetzt kaum erzählen. Es hat doch auch alles seine Vorzüge. Die wird ganz schön staunen. So jetzt will ich aber wirklich hier raus. Ich habe keine Lust mehr und dann sollen wir auch noch ne Nachtschicht machen? Na hoffentlich schlaf ich nicht ein. „Och man und da gibt’s keine Lösung.“ „Nein und nun lass uns zahlen gehen.“, meinte er, nahm sie in den Arm und sie gingen in Richtung Kasse. Dort bezahlte Marc dann erstmal. Die Redewendung die Kreditkarte zum glühen bringen, hatte hier eine wahre Bedeutung. Die Karte schmolz förmlich bei der Summe.
Marc drehte sich zu ihr und fragte sie „Sag mal hast du eigentlich schon mal einen Schrittmacher implantiert?“ „Äh wies kommst du denn jetzt darauf aber, ne wieso?“ „Ja weil ich jetzt dringend einen brauche.“, sagte er und fügte dann prompt an. „Obwohl du bräuchtest ja einen Oberarzt an deiner Seite, ne ich mach das lieber doch selber.“ „Genau du implantierst dir selbst nen Schrittmacher. Du hast doch echt nicht mehr alle Tassen im Schrank.“ Marc bekam „die Reste“ von seiner Karte und den Bon und dann gingen die Beiden zum Auto. Als sie gerade einsteigen wollten meinte Marc plötzlich „Oh ich glaub ich hab mein Portemonnaie drin liegen lassen ich komm gleich.“ Er schmiss ihr den Schlüssel zu und sie stieg ein. Marc machte sich derweil auf den Weg zurück in seinen Albtraum. Auf dem Weg zückte er sein Handy und wählte eine ihm wohlbekannte Nummer.

Na spekuliert mal wer das sein kann????


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little_tina Offline

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31.12.2009 20:52
#188 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Dann will ich mal nicht so sein und löse auf . Ich denke das wars dann auch für dieses Jahr . Viel Spaß beim lesen und Kommis nicht vergessen .

„Haase?“
„Bärbel, ich bins Marc.“
„Marc, schön das du anrufst.“
„Sag mal hast du gerade einen Marathon gemacht, oder warum bist du so aus der Puste?“
„Ja, äh ne ich war nur oben Wäsche wegpacken und das Telefon leider hier unten.“
„Achso na dann.“
„Weshalb rufst du an? Ist mit Gretchen alles in Ordnung?“
„Ja ja der geht’s gut. Also weshalb ich anrufe, es ist so. Du hattest doch gefragt, als ihr bei uns wart, was ihr uns schenken könnt zum Einzug und zur Hochzeit.“
„Ja wieso? Habt ihr was gefunden?“
„Ja nicht direkt wir, eher Gretchen.“
„Wie nicht direkt?“
„Also wir waren gerade im Möbelhaus und dort hat Gretchen ein Babyzimmer gesehen was sie unbedingt haben wollte, weil es so perfekt in das Zimmer von der Kleinen passt, aber erstmal hab ich ihr gesagt, dass Marlons altes Babyzimmer noch gut ist und wir nicht für zwei Kinder zwei Babyzimmer brauchen.“
„Ja und?“
Also manchmal ist die Frau echt schwer von Kapee.
„Wenn ihr Gretchen glücklich machen wollt, schenkt ihr, ihr dieses Babyzimmer.“
„Ja aber du hast doch gar nichts davon. Wir wollten doch euch was schenken.“
„Bärbel, wenn ihr Gretchen damit glücklich macht. Bin ich auch glücklich. Wenn ich ihr strahlendes Gesicht sehe, reicht mir das schon.“
Oh Gott. Das wird auch echt immer schlimmer mit mir. Was ist nur aus Marc Meier geworden. Ich bin glücklich, wenn sie es ist bla bla. Aber es stimmt leider so schwer es mir fällt das zu sagen.
„Marc das hast du aber schön gesagt.“
„Ich weiß, also wenn du einverstanden bist gehe ich nochmal rein und sag Bescheid, dass ihr kommt und reserviere es schon mal auf euren Namen.“
„Gut mach das und danke das du dich gemeldet hast.“
„Gerne doch ich weiß ja wie sehr Gretchen sich freut. Ja ich muss dann auch Schluss machen. Grüß Marlon und Franz!“
„Mach ich! Bis dann!“
Marc ging rein und machte alles klar. Gut das ist erledigt. Bärbel und auch die vom Möbelhaus wissen Bescheid. Nur Gretchen nicht, aber das soll ja auch so sein.


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little_tina Offline

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02.01.2010 01:49
#189 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So und heute..... Na lest einfach selbst . Ziemlich aufregend im Moment alles . Viel Spaß beim lesen Inga und auch allen anderen natürlich . Kommis nicht vergessen.

Währenddessen saß Gretchen im Auto und überlegte krampfhaft, ob die Portemonnaie Nummer wirklich so ist. Ich hab doch selbst gesehen wie er das eingesteckt hat. Warum hatte er es jetzt so eilig da wieder reinzukommen. Naja, oder ob er? Ne das macht er nicht. Der wäre bei der Summe die, die Kasse angezeigt hat fast zusammengeklappt, da geht er jetzt nicht rein und kauft noch mehr. Ich bin so glücklich im Moment! Wir haben alles was wir wollten und nächste Woche ziehen wir um und dann ist endlich alles perfekt. Naja gut also Hochzeit und meine Nummer 2 hier fehlen noch, aber auch so ist es schon ganz, ganz nah an perfekt. Plötzlich spürte sie etwas in der Bauchgegend. Oh Gott war das etwa wirklich gerade? Meine Tochter macht ihre ersten Bewegungen. Okay es ist doch perfekt. Gretchen legte sich die Hände auf den Bauch und spürte ganz leicht etwas. Doch richtige Tritte vernahm sie noch nicht. In der Zwischenzeit war Marc auch fertig und ging zurück zum Auto. Er setzte sich rein und die Beiden fuhren doch ziemlich erschöpft nach Hause. Während der Fahrt schwiegen Beide. Zu Hause angekommen gingen Beide hoch und Gretchen ließ sich erstmal im Schlafzimmer aufs Bett fallen. Während Marc kurz ins Badezimmer ging und sich erstmal kaltes Wasser übers Gesicht liefen ließ. Endlich Ruhe, na ja nur bis zur Nachtschicht, aber immerhin. So und jetzt penn ich glaub ich nochmal ne Runde. Plötzlich wurde Marc von Gretchen aus seinen Gedanken gerissen. „Marc! Maaarc! Los komm sofort her!! Schnell!“, schrie sie förmlich. Gretchen lag immer noch genauso wie eben auf dem Bett, nur strahlte sie jetzt übers ganze Gesicht. Oh Gott was ist denn jetzt passiert?, schoss es Marc erschrocken durch den Kopf. „Marc!!! Wo bleibst du denn?“, rief sie wieder. Schließlich löste sich Marc aus seinem Schock, nahm die Beine in die Hand und lief zu Gretchen ins Schlafzimmer. „Was ist denn passiert?“, fragte er und lief zu ihr ans Bett. Sie nahm seine Hand und zog ihn zu sich aufs Bett. „Und deshalb schreist du hier so rum? Und warum grinst du überhaupt so?“ „Halt einfach mal die Klappe.“, sagte sie knapp und legte seine Hand zusammen mit ihrer, auf ihren Bauch. „Hey Madame fängt ja an Sport zu treiben.“, sagte er glücklich. „Ja jetzt auch mehr.“ „Wie jetzt auch mehr?“, fragte Marc entgeistert. „Ja, in der letzten Woche hat sie sich zwischendurch immer mal bemerkt gemacht, aber nie so doll wie jetzt und vor allem nicht so, dass du was hättest spüren können.“


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little_tina Offline

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03.01.2010 16:46
#190 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So ich hab mich mal an was neuem probiert..... Hoffe es gefällt euch ..... Lasst es mich wissen . Viel Spaß beim lesen .Sorry nochmal Inga, hätte ihn dir gerne schon heute morgen zukommen lassen . Ich sag nur sch*** Kabeldeutschland .

Seh ich das gerade richtig?? Hat Marc Meier glänzende Augen??? Tatsächlich und jetzt läuft ihm auch noch ne Träne über die Wange! Ich glaubs ja nicht. Das einzige Mal wo ich Marc hab heulen sehen, war bei Marlons Geburt. Ich hab ihn echt nicht wieder erkannt, als er diesen winzigen Menschen im Arm hielt. Der aus unserem Fleisch und Blut war bzw. ist. Als ich das gesehen hab wie er mit ihm da saß, hab ich direkt mitgeflennt. Das war der schönste Moment meines Lebens. Ob man das noch steigern kann, wenn das Vater-Tochter-Gespann komplett ist? Wir werden es sehen. Ich freu mich so, wenn wir endlich zu viert sind. Gretchen entschied sich direkt zu handeln, anstatt ihn zu fragen, ob das wahr ist, was sie sieht. Sie nahm ihre Hand und wischte ihm die Träne aus dem Gesicht. „Hey was ist denn mit dir los?“, fragte sie behutsam. „Nichts was soll sein?“ „Marc dir lief gerade eine Träne über die Wange und das einzige mal wo ich dich hab weinen sehen, war bei Marlons Geburt.“ „Ich ach quatsch.“, sagte und probierte es als die Wahrheit zu verkaufen.
„Klar, hast du ich habs genau gesehen. Du wolltest ihn doch kaum mehr aus dem Arm geben. Oh man, wenn ich daran nur denke. Die arme Hebamme ich glaub, wenn ich die anrufe und frage, ob die uns wieder beisteht, legt die sofort wieder auf. Die arme Frau, du hast du so angemacht. Nichts konnte sie richtig machen.“ „Ja hallo? Die war aber auch dämlich immerhin hat sie mein erstes Kind auf die Welt geholt, da sollte alles gut gehen.“ „Ist es doch, aber die konnte dir echt nichts recht machen, obwohl ich diejenige war, die die Schmerzen hatte. Es ging doch schon los, als die Wehen einsetzten. Du hast sie angerufen und meintest sie müsse sofort kommen, weil das Kind JETZT kommt.“ „Ja war ja auch so.“, setzte er sich zur wehr.
„Marc bis zur Geburt hat es glaub ich noch 6 Stunden gedauert. Und sie war zudem Zeitpunkt noch bei einer anderen Geburt und da hat sie dann das erste Mal eine reingewürgt bekommen von dir.“ „Jetzt übertreibst du aber.“, meinte er etwas empört. „Noch lange nicht. Während du mit der Hebamme diskutiert hast, hab ich gemütlich die Tasche geholt und mich schon mal abfahrbereit gemacht. Und dann wurde es lustig. Im Auto hat jeder der nicht sofort bei grün oder eher gelb losgefahren ist, hat deine Hupe zu spüren bekommen, abgesehen davon, dass du fast an jeder Ampel ins Lenkrad gebissen hast.“ Oh man war ich wirklich so schlimm drauf? Aber ich mein man wird ja nur einmal zum ersten Mal Vater, da soll doch alles gut laufen.
„Und in der Klinik hättest du am liebsten das ganze Personal der Gynäkologie nur für meine Geburt abgestellt.“ Sicher ist sicher! Man kann ja nie wissen. Lieber zu viel als zu wenig nä. „So und im Kreißsaal hast du alle rumgescheucht. Am liebsten hätte ich dir die PDA geben lassen, dann hätten wir wenigstens unsere Ruhe gehabt.“, bei dem Gedanken fing sie tierisch an zu lachen. „Kannst du mal aufhören zu lachen ich kann überhaupt nichts spüren.“ Marc hatte die ganze Zeit seine Hand nicht von ihrem Bauch genommen.
Sie beruhigte sich dann doch ein wenig und erzählte weiter. „Und die Krönung war ja dann die Geburt.“ „Wieso das lief doch alles prima?“, fragte er dann empört.


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little_tina Offline

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05.01.2010 22:16
#191 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Und weiter gehts mit dem Rückblick, der euch ja wohl sehr gut gefallen hat . Was mich sehr gefreut hat . Also ich bin gespannt wie ihr den Rest vom Rückblick findet und was ihr zum weiteren aktuellen Geschehen sagt . Viel Spaß beim lesen und Kommis nicht vergessen .

„Ich bin nicht wie 90% der Männer im Kreißsaal umgekippt.“ „Das nicht, aber nachdem die Hebamme ca. 3 Minuten zu spät war, hast du sie so angemacht, dass sie heulend rausgerannt ist.“ „Also das stimmt ja jetzt mal wohl überhaupt nicht.“, sagte er um bäumte sich über ihr auf. „Oh und ob Marc Meier. Dr. Mehrbeck hat eine Viertel Stunde auf sie eingeredet und ich mich IN DEN WEHEN bei ihr für dich entschuldigt und dann ist sie doch zurückgekommen und hat unseren Sohn mit auf die Welt gebracht.“ „Ja na gut vielleicht ein bisschen. Aber immerhin hatten wir nach den ganzen Strapazen das süßeste Baby der Welt.“, sagte er und lächelte.
„Ja womit wir auch beim nächsten Thema wären. Du sagst wir? Dabei musste ich fast darum betteln Marlon auch mal nehmen zu dürfen. Ich will gar nicht davon anfangen, wie du drauf warst, als meine Eltern ihn nehmen wollten. Ach ja, dass war schon lustig alles. Und ich schwör dir, wenn du dieses Mal genauso eine Nummer abziehst bleibst du draußen!“ „Das kannst du nicht bringen?!“ „Und ob ich das kann. Bitte versprich mir, dass die zweite Geburt nicht so eine Katastrophe wird, also das du dich zusammenreißt.“

Mittlerweile hatte Marc ganz andere Ideen und arbeitete sich Bauchaufwärts zu ihrem Gesicht. „Okay.“ „Wie okay?“, fragte sie erstaunt. „Ja okay halt.“ „Versprichst du es mir?“ Marc war mittlerweile an ihrem Gesicht angekommen. „Ja Haasenzahn ich verspreche es dir.“, sagte er und küsste sie anschließend, denn reden war in dem Moment das letzte was er wollte. Schließlich gab sich auch Gretchen hin, denn Entspannung kam für Beide jetzt genau richtig, aber es gab ihn schließlich auch den Rest und die Beiden machten den restlichen Nachmittag nichts mehr und schliefen. Marc wurde rechtzeitig und vor dem Wecker wach, stellte ihn aus und ging erstmal ausführlich duschen.
Anschließend ging er tropfnass und nur mit Handtuch bekleidet zurück zu Gretchen um sie zu wecken. Gretchen schlief immer noch tief und fest. Er hob die Decke ein bisschen und arbeitete sich mit Küssen vom Fuß, übers Bein, Bauch und Arm hoch zum Gesicht. Plötzlich wurde Gretchen wach und merkte, dass es wohl unter ihrer Decke regnete und der Übeltäter war auch schnell ausgemacht. „Ihh Marc du bist ja nass.“ „Was dachtest du denn? Ich war duschen!“ „Ja und warum musst dann klitschnass zu mir ins Bett kommen?“ „Ich wollte dich wecken, nicht das du die Nachtschicht verschläfst.“ „Och die kann ich ruhig verschlafen.“, dafür musste es Strafe geben. Also schüttelte Marc sich wie ein nasser Pudel und Gretchen war schneller aus dem Bett gesprungen als Marc kucken konnte.
Er setzte sich ins Bett und grinste sie hämisch an „Das hast du davon! Dafür müsste ich dir eigentlich nur noch Nachtschichten reindrücken.“ „Ich mich dann jetzt wohl mal duschen, obwohl ich eigentlich ja schon nass genug bin.“, sagte sie während sie zur Tür ging. Im Türrahmen streckte sie ihm die Zunge raus und er schmiss ihr sein nasses Handtuch hinterher, allerdings war sie diesmal schneller mit laufen, als er mit zielen. Also duschte sie sich und sie fuhren zum Nachtdienst.
Dort angekommen machte sich Gretchen auf den Weg ins Stationszimmer und Marc ging in sein Büro. Als sie das Stationszimmer betrat fand sie eine völlig aufgescheuchte Sabine vor, mit der sie eigentlich Nachtschicht hatten.


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little_tina Offline

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07.01.2010 23:05
#192 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Vielen Dank erstmal für eure ganzen lieben Kommis . Hab mich sehr gefreut. Tja was hat Sabine wohl ?? Lest einfach selbst . Und danach schön Kommis schreiben und nicht vergessen . Viel Spaß beim lesen.

„Nabend Sabine.“, sagte Gretchen. „Nabend Frau Doktor und auf wiedersehen.“ „Wie auf wiedersehen? Sie haben doch jetzt Dienst?!“ „Ne ich hab mit Schwester Susanne getauscht, denn wissen sie der neue Rechtsmediziner bei uns ist wirklich ein ganz Süßer. Wir sind vor zwei Tagen zufällig im Keller zusammengestoßen, als ich neue Wäsche holen wollte. Und als Entschuldigung hat er mich zum Essen heute eingeladen.“, erzählte die Schwester während sie sich umzog und schminkte. „Aso?!“, kam nur von Gretchen, die von der Hektik völlig überrascht war. „Ja und deshalb muss ich jetzt auch los, denn wissen sie er hat eine sehr gute Aura. Das hab ich gestern Abend ausgependelt. Oh ich bin ja schon so aufgeregt.“, sagte sie freudestrahlend.
Oh Herr im Himmel so findet die doch nie jemanden, wenn sie ihre Partner auspendelt und ansonsten sich nur von Dr. Rogelt ernährt. Und dann auch noch Rechtsmediziner, als wäre sie nicht schon mysteriös genug. Nein, da angelt sie sich den neuen Rechtsmediziner. Was sag ich denn jetzt? Ich kann ihr ja schlecht sagen, dass sie mir langsam immer mehr Angst macht.
„Ja schön. Das freut mich für sie Sabine. Dann mal viel Spaß.“ „Danke, wir sehen uns ja dann morgen.“ „Äh ne wir haben ab morgen Urlaub, weil wir doch umziehen.“ „Achja na dann einen schönen Urlaub. Tschüss.“ Marc wollte gerade ins Schwesternzimmer, als an ihm eine total aufgebrezelte Sabine vorbeirauschte. „Äh Sabine wo wollen sie hin?“, rief er ihr hinterher. „Keine Zeit Herr Doktor! Bin verabredet!“ Marc stand völlig fassungslos in der Tür. „Aber sie haben Dienst! Jetzt und hier!!“ „Nein!“, und da waren die Fahrstuhltüren auch schon zu. Das glaub ich ja jetzt wohl nicht! Was war das denn bitte? Macht hier jetzt jeder was er will oder was?
Gretchen stand im Stationszimmer und kuckte sich das ganze Spektakel an. Sie konnte sich mittlerweile kaum halten vor lachen. „Was gibt’s denn da zu lachen und wieso bist du noch nicht umgezogen?“ „Sorry aber dein Blick ist göttlich.“, sagte sie und probierte sich zusammenzureißen. „Ja ich lach später. Jetzt sieh zu das du dich umziehst. Wir bekommen gleich einen Notfall rein. Und welche Schwester ist jetzt anstatt Sabine hier?“ „Sabine meinte Schwester Susanne. Mit der hat sie getauscht.“, sagte sie und verschwand in der Umkleide.
„Hier macht aber auch echt jeder was er will! Bald streicht hier jeder im Dienstplan rum wie er Bock hat.“, fluchte Marc vor sich hin während er auf Gretchen wartete. Schließlich ging er ihr hinterher und fragte sie „Wird das heute nochmal was?“ Vor ihm stand Gretchen und zupfte an ihren Kittel rum, denn es war wieder soweit. Sie bekam ihn wieder nicht zu. „Marc!“, sagte sie mit jammernder Miene. „Der Kittel ist schon wieder zu klein. Ich bekomm ihn einfach nicht zu.“
„Ach Haasenzahn, du hast doch selbst heute Nachmittag gemerkt, dass die Kleine jetzt noch mehr Platz braucht, da muss wohl leider deine Kittelgröße drunter leiden.“ Er ging zu ihr rüber, streichelte ihr kurz über ihre Kugel und gab ihr einen Kuss. „Komm jetzt. Ich geh wenn du willst nachher persönlich los und hol dir einen neuen.“ „Na gut.“, sagte sie und anschließend gingen sie in die Notaufnahme. Was sich ihnen dort bot, war ein wahres Blutbad.


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little_tina Offline

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08.01.2010 18:22
#193 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Hey Mädels, vielen ganz großen Dank für eure lieben Kommis . Tja dann kommt jetzt das Blutbad dran . Mal kucken was sonst noch kommt . Viel Spaß beim lesen und Kommis nicht vergessen .

Es gab einen schweren Verkehrsunfall. „Was haben wir?“, fragte Marc Gordon. „Mann, 28 Jahre, schwerer Verkehrsunfall. Ist mit dem Auto von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Das rechte Bein steht vermutlich noch auf dem Gaspedal.“ Marc hob vorsichtig das Tuch und sah das der komplette Unterschenkel fehlte. „Und wo ist der jetzt?“, fragte er dann. „Die Feuerwehr ist noch mit der Bergung beschäftigt und probiert das Bein so schnell wie möglich herzubringen.“
Gretchen fragte dann „Was habt ihr ihm gegeben?“ „Atropin und Adrenalin. Oh Frau Doktor schick das mit ihrem Kittel.“, sagte er und zwinkerte ihr zu. Der gräbt sie an und ich steh daneben. Das kann doch echt nicht angehen. Haben es heute denn alle auf Gretchen abgesehen? Nicht mal ne Schwangerschaft scheint heute mehr ein Hindernis zu sein. „Bitte?!“, kam von Marc nur und er kuckte Gordon entsetzt an. „Äh, gut danke wir übernehmen dann.“, sagte Gretchen und lächelte beschämt.
Sie schoben den Patienten in den Behandlungsraum und die Sanitäter verschwanden wieder. „Was war das denn bitte eben gerade?!“ „Wieso war doch nett.“, sagte sie uns lächelte. Das Kompliment kam ja im Moment genau richtig. Das war doch wirklich nett von Gordon. Also ich hab mich sehr darüber gefreut. Ich seh aus wie ne Tonne, da kann man solche Komplimente sehr gut gebrauchen. „War klar, dass dir das gefällt. Der hat dich voll angegraben. Muss ich dich jetzt etwa einsperren? Das kann doch nicht sein!“ „Ach Marc, freu dich lieber, dass ich immer noch so nette Komplimente bekomme, obwohl ich rund und dick bin.“, flüsterte sie ihm zu und ging dann zum Patienten. „A freu ich mich nicht darüber und B stimmt das nicht. So also was haben wir denn jetzt hier schönes? Dr. Haase!“
„Das hast du doch eben schon gehört!“, sagte sie verwundert. „Ja aber du sollst ja lernen, also?“ „Schön!“, sagte sie genervt und sprach weiter „Mann, 28 Jahre, Autounfall, rechter Unterschenkel fehlt, vermutlich einige gebrochene Rippen, Hämatome am ganzen Körper und eine gebrochene Nase.“ „Gut! Wie gehen wir vor?“ Das war Gretchens Stichwort. So Dr. Meier, jetzt kann ich dich rumkommandieren, denn röntgen darf ich ja nicht, also muss der feine Herr Oberarzt wohl selber gehen. „Wir müssen röntgen, also du.“, grinste sie ihn an. „Im OP die Wunde säubern und hoffen, dass die Feuerwehr so schnell wie möglich den Unterschenkel bringt.“
„Haasenzahn hier wird nicht gehofft oder geglaubt wir sind ja nicht in der Kirche, hier wird nach Tatsachen und Laborergebnissen gehandelt, aber der Rest stimmt.“ „Danke. Schwester Susanne rufen sie nochmal bei der Feuerwehr an und fragen sie wie weit die mit der Bergung von dem Unterschenkel sind.“ „Ja Frau Doktor.“ „Seit wann gibst du die Anweisungen?“, fragte Marc wie immer in seinem typischen Ton. „Ähm...“, erwiderte Gretchen nur. „Schwester Susanne, machen sie das, was Dr. Haase ihnen gesagt hat und wir gehen in den OP.“ „Ja Herr Doktor.“, sagte die Schwester und verschwand.
Auf dem Weg in den OP meinte Gretchen dann „Was sollte das denn eben? Ist doch völlig egal, wer von uns die Anweisung gibt, Hauptsache es wird erledigt.“ „Ja nur hast du keine Anweisungen zu geben, weil ich hier der Oberarzt bin.“ Ist der etwa beleidigt? Das kann doch nicht sein. Gordon hat mir doch bloß ein Kompliment gemacht. Das wird bestimmt lustig im OP. Haasenzahn besser saugen. Haasenzahn besser dies, Haasenzahn besser das. Er wird eben richtig den OberARSCH raushängen lassen. „Haasenzahn nicht träumen, arbeiten und ab in den OP!!“


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little_tina Offline

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08.01.2010 23:00
#194 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So hab noch was für euch. Danke für die ganzen Kommis . Ich lös dann mal auf, zumindestens den Anfang der OP . Viel Spaß beim lesen und Kommis nicht vergessen, aber ihr scheints ja jetzt ganz gut raus zu haben .

„Mein Gott ist ja gut. Ich bin ja schon unterwegs. Fliegen kann ich auch nicht.“ Mittlerweile standen sie im Waschraum und Marc war gerade fertig und stand in der Tür zum OP. „Das wundert mich nicht.“ Jetzt reichts! Ich rate dir mein Freund nimm die Beine in die Hand und renn. Gretchen nahm sich einen von den OP Schuhen aus dem Regal und schmiss ihn Marc hinterher und sie hatte Glück, sie traf Marc zielgenau am Rücken. „Aua, spinnst du jetzt total?!“, fragte er entsetzt und drehte sich um. „Ja und ob ich spinne! Das geschieht dir recht. Nur weil du jetzt beleidigt bist, musst du nicht beleidigend werden.“
Darauf sagte er nur noch „So jetzt komm endlich das Bein näht sich schließlich nicht von selber an.“ Gretchen sollte Recht haben mit ihrer Befürchtung, dass Marc im OP jetzt erst richtig loslegte. „Haasenzahn du sollst die Wunde spülen und nicht den Tisch nass machen, oder mich.“, sagte er und kuckte an sich hinab. „Dann spül du doch.“, sagte und hielt ihm die Flasche entgegen. „Mach ich auch, anscheinend ist spülen auch schon zu viel Arbeit für dich.“, antwortete er und riss ihr die Flasche aus der Hand. Ganz ruhig bleiben. Nicht aufregen. Einatmen und ausatmen. Einfach ignorieren. Will ich mir das echt den Rest meines Lebens antun? Ich muss auch wahnsinnig sein, anders kann das gar nicht sein.
Plötzlich ging die OP Tür auf und Schwester Susanne war wieder da. „Herr Doktor?“ „Was Schwester Susanne? Sehen sie nicht, dass ich mitten in einer OP bin?“ „Doch natürlich, aber die Feuerwehr ist jetzt mit dem Bein da.“, antwortete sie kleinlaut. „Ja sehr schön. Die Wunde ist auch gereinigt. Ja Haasenzahn wird’s bald.“ „Bitte was?!“, fragte sie ungläubig. „Ja das Bein reinigen und her bringen, damit wir es annähen können und das ganze im Laufschritt, wenn ich bitten darf. Vielleicht schaffst du es da ja die Vorbereitung zu machen.“, schnauzte er sie regelrecht an.

Das umstehende OP Personal wusste nicht so recht, was sich ihnen dort gerade für ein Schauspiel bot. Vielleicht Versteckte Kamera, oder meinte er es wirklich ernst und machte die Mutter seiner Kinder nieder, oder sollte es ein schlechter Witz sein. Doch die umstehenden Zuschauer kannten Marc gut genug um zu wissen, dass es besser ist JETZT am besten den Mund zu halten. Gretchen stand auf und wusste auch nicht so richtig, was sich ihr gerade bot. Sie ging zur Tür und folgte Schwester Susanne zu den Feuerwehrleuten, um das Bein entgegen zu nehmen. Danach säuberte sie das Bein und präparierte es soweit, dass sie es annähen konnten.
Eigentlich würde ich Susanne gerne das Bein geben und einfach verschwinden. Mich irgendwo hinsetzen Schokolade essen und heulen, obwohl lieber noch würde ich jetzt gerne Marc anbrüllen, dass er nicht mehr weiß wo ihm der Kopf steht. Der tickt doch nicht sauber. Ich bin zwar seine Assistenz, aber noch längst nicht seine Leibeigene. Ich bin schwanger und der kommandiert mich hier rum, als wäre ich ne Leistungssportlerin. Mir fallen gerade 1 Million Schimpfwörter ein, die ich ihm an den Kopf schmeißen könnte.


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little_tina Offline

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09.01.2010 20:57
#195 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Ganz großen Dank an meine ganzen lieben Kommischreiber . So und schon gehts weiter . Und weiter im OP . Seit gespannt was noch im OP passiert . Viel Spaß beim lesen und Kommis nicht vergessen.

Tu ich aber nicht, immerhin soll unsere Tochter ja nicht wie ihr Vater enden. Das werde ich schon zu verhindern wissen, obwohl eigentlich müssten Beide werden wie er und dann mach ich ne Weltreise und lass ihn mit den Beiden alleine. Damit er weiß wie das ist, wenn man so kacke ist. Sie kam gerade wieder in den OP als Marcs „Beschallung“ direkt weiterging.
„Ach kommst du auch schon.“ Angriff ist die beste Verteidigung! „Ja sorry, aber am Schokoautomaten war so eine ewig lange Schlange, weißt du und dann ist mir auch noch das Bein runter gefallen, ja so war das.“ „Bitte wie war das?! Das ist nicht dein Ernst?!“, fragte er entgeistert. „Ja hast du doch gehört Marc. Ich hab halt auch meine Bedürfnisse, aber jetzt bin ich ja da, dann können wir ja.“, meinte sie lächelnd und setzte sich samt Bein wieder gegenüber von Marc.
Super jetzt sitz ich hier und hab meine erste Replantation und wahrscheinlich, nein ganz bestimmt, darf ich nur Tupfer halten. Doch sie sollte sich gewaltig täuschen, denn auch Marc wusste das und er wollte ihr dieses Ereignis nicht entgehen lassen, auch wenn seine Laune im Keller war. „Haa... Dr. Haase wie viele Gefäße haben wir?“, wollte Marc von ihr wissen. Oh es spricht. Seh ich da so etwas wie Professionalität, dann wollen wir ihn mal nicht hängen lassen.
„Ich denke..“, fing sie an. „Nicht denken, klare Ansagen bitte.“, motzte er doch zurück. „Wir haben 4 Gefäße.“, sagte sie kurz und knapp. „Gut, wie sieht der Knochen aus?“, fragte er. „Der Knochen ist in gutem Zustand. Mit den Metallplatten wird’s keine Probleme geben.“ „Möchtest du die Platten verschrauben?“, fragte er und hielt ihr den Bohrer entgegen. Hat der etwa MICH, also MICH gefragt, ob ich den Unterschenkel wieder mit dem Oberschenkel verschrauben möchte. Ich hätte ja nie gedacht, dass ich das erleben darf. Marc Meier kann professionell sein! Unfassbar!

„Gerne ist für meinen OP-Katalog ja nur von Vorteil.“, antwortete sie. „Ja genau deshalb hatte ich dich ja gefragt.“, meinte er und verdrehte die Augen, aus welchem Grund auch immer. Sie begann schließlich mit dem verschrauben. „Am besten du fängst am Oberschenkel an festzuschrauben, dann ist die Angelegenheit nicht ganz so kompliziert.“, sagte er dann deutlich ruhiger. „Und was machst du?“, fragte sie dann. „Ich kucke dir zu und helfe, wenn es notwendig ist, aber bis jetzt machst du das ja ganz gut.“, sagte er und grinste unter seiner OP-Haube.
Marc steht den meisten Frauen in echt nichts nach. Eben gerade brüllt er mich an und jetzt macht er mir Komplimente. Naja ein richtiges Kompliment wars ja nicht, er hat ja nur gesagt, das ich das gut mache, obwohl bei Marc fällt auch sowas unter Kompliment. Und davon mal abgesehen bin ich die Schwangere und müsste die Stimmungsschwankungen haben, aber wie sagt man so schön, Männer sind ja immer mit schwanger. „Danke.“, sagte sie nur knapp.
Insgesamt musste er einmal eingreifen „Setz die Naht mal etwas höher, dann fällts nicht so auf, wenn er mal ne kurze Hose an hat.“ Er nahm ihre Hand und zeigte ihr wo sie genau die Naht setzen sollte, dabei durchfuhr sie ungewollter Weise ein verdammt wohliges Gefühl. Sie machte die Naht und hatte ihre erste Replantation gemacht und das fast ohne Hilfe. Marc saß überwiegend da und kuckte zu, was sie machte. Diese OP war nicht nur ihre erste Replantation, nein, es war auch die Professionellste die Gretchen je mit Marc erlebt hatte. Die Replantation verlief den Umständen entsprechend sehr gut. Trotzdem musste er danach erstmal leiden. Im Waschraum probierte Marc schon wieder auf heile Welt zu machen, aber was zu viel ist, ist zu viel.


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little_tina Offline

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10.01.2010 21:02
#196 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Erstmal wieder danke für eure ganzen Kommis . So jetzt erfahrt ihr wie Gretchen reagiert und vor allem was sie macht . Viel Spaß beim lesen und Kommis nicht vergessen .

Die Beiden standen am Waschbecken und wuschen sich, als Marc plötzlich zu sprechen begann „Haasenzahn Kompliment, das hast du sehr gut gemacht, dafür das es dein erstes Mal war. Ich hab noch keine Assistenz gehabt, die so schnell mit einer neuen Situation umgehen konnte.“, sagte er und lächelte sie an. „Ja danke.“, sagte sie, drehte sich um und verließ anschließend den Raum.
Schokolade jetzt sofort! Marc kam ihr direkt hinterher, denn er hatte sich beruhigt, also war ja wieder alles gut. „Gretchen bleib doch mal stehen.“, rief er ihr hinterher. Viel Schokolade! Ich hoffe ich hab noch genug. Er lief ihr hinterher, blieb aber hinter ihr. „Gretchen! Hast du nichts dazu zu sagen?“ „Nö, was soll ich denn sagen?“, fragte sie ihn während sie weiter ging. „Äh vielleicht wie du die OP fandest? Oder deine Eindrücke? Mich fragen, ob der Patient durchkommt?“, sagte er und blieb vor der offenen Schockraumtür stehen.
Da reichte es Gretchen endgültig. Sie drehte sich um, ging zurück zu ihm und stellte sich direkt vor ihn. „Du willst meine Eindrücke hören?“, fragte sie etwas lauter. „Ja würde ich sonst fragen?“, sagte er und breitete die Arme aus. „Das kann ich dir genau sagen Marc Meier.“ Ohne lange zu fackeln schubste sie ihn durch die offene Tür und machte sie hinter sich zu. Marc konnte einen Sturz in den Schockraum so gerade eben noch vermeiden.
„Was soll das denn jetzt?“, fragte er und wusste noch nicht was ihm blühte. Und dann legte Gretchen los. „Meine Eindrücke von dieser OP sind total beschissen.“, schrie sie ihn an. „Gordon macht mir ein Kompliment und ich muss drunter leiden, weil du mal wieder deine bescheuerte Eifersucht nicht im Griff hast. Du schreist mich an und machst mich nieder und jetzt probierst du wieder auf Friede-Freude-Eierkuchen zu machen, aber nicht mit mir Marc. Vorhin sagst du, dass ich gut aussehe und im nächsten Moment haust du mir die fiesesten Sachen an den Kopf und das vor versammelter Mannschaft! Das macht doch jetzt wieder die Runde und wir werden zum Gesprächsthema Nummer 1. Merkst du eigentlich noch irgendwas? Oder setzt bei Eifersucht dein Hirn komplett aus? Ich werde immer mal wieder Komplimente bekommen, damit musst du lernen zu leben, ansonsten bekommen wir Beide ein gewaltiges Problem.“, schrie sie aus voller Kraft, während sich langsam die Tränen ihren Weg bahnen.
Die vorbeigehenden Kollegen dachten erst, es müsste eingeschritten werden, aber als sie sahen wer das „diskutiert“, ließen sie es bleiben, aber zu überhören waren sie bzw. Gretchen absolut nicht. „Weißt du ich hab das bis jetzt alles ertragen und runtergeschluckt, aber mittlerweile sind wir auf einem Niveau wo wir nicht weiterkommen. Ich will das so nicht mehr.“ Nun schritt Marc ein, denn langsam nahm das „Gespräch“ eine verdammt gefährliche Wendung. „Wie? Was soll das heißen? Du willst doch jetzt wohl nicht etwa Schluss machen?“ „Nein Marc. Das ist das letzte was ich will, aber auf diesem Niveau will und kann ich nicht mehr mit dir zusammen arbeiten.“, sagte sie deutlich ruhiger und Sturzbäche ergossen sich aus ihren Augen. „Und jetzt?“, fragte er vorsichtig.
„Ich weiß es nicht, aber ich möchte, dass du in solchen Momenten deine Eifersucht runterschluckst und einfach so professionell bist, wie während der Replantation. Ich weiß du kannst das. Meistens finde ich deine Eifersucht ja ganz süß, aber das vorhin war ganz eindeutig zu viel. Und wenn’s gar nicht anders geht, dann lass ich mich eben bis ich in Mutterschutz gehe zum Rössel versetzen.“ Marc merkte jetzt wie sehr er Gretchen getroffen hatte, dabei war das alles andere was er wollte, aber wenn er sich so reingesteigert hat, dann entlädt sich einfach alles. Und wer da gerade kommt, kriegt eben volle Breitseite. „Gretchen das kann nicht dein Ernst sein?“, fragte er.


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little_tina Offline

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11.01.2010 19:53
#197 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Danke für eure ganzen lieben Kommis . So jetzt erfahrt ihr was Marc denkt und Gretchen macht . Also viel Spaß beim lesen und Kommis nicht vergessen, aber im Moment seit ihr ja fleißig .

„Doch Marc, also denk mal drüber nach.“, sagte sie noch und anschließend verschwand sie. Marc folgte ihr auf den Flur, denn er wollte es direkt klären „Gretchen warte doch.“, rief er, aber sie blieb nicht stehen, sondern lief weinend weiter. „Verdammte Scheiße.“, fluchte er leise und ging anschließend auch weg.
Sie ging ins Stationszimmer und machte sich an sämtlichen Schokovorräten zu schaffen die sie noch hatte. Plötzlich trat eine Person in den Türrahmen. Sie drehte sich um und dachte erst es wäre Marc, aber der saß in seinem Büro und machte sich wirklich mal Gedanken über sein Verhalten. Er griff reflexartig in seine Kitteltasche und suchte die Zigaretten, aber da waren keine mehr, schließlich hatte er auch schon vor langer Zeit mit dem Rauchen aufgehört. Gretchen wollte es so, aber aus diesem freudigen Anlass damals hörte er gerne damit auf. Trotzdem brauchte er jetzt dringend was für die Nerven.
Schließlich erwischte er sich dabei, wie er sich am Schokoautomaten eine Tafel Schokolade holte und sie zufrieden aß. Mensch Meier, was ist nur aus dir geworden? Jetzt isst du schon Schokolade zur Beruhigung. Diese Frau hat echt mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Damals hättest du dich von ihr auch nicht unterbuttern lassen, sondern gewaltig zurück geschossen. Aber nein, stattdessen steh ich stumm da und sage gar nichts. Oh oh was soll noch aus mir werden? Ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass ich nie mehr ohne diese Frau sein will und schon gar nicht ohne die Kinder.
Währenddessen trat die Person näher und setzte sich neben Gretchen. „Mehdi? Was machst du denn hier?“, fragte sie. „Was ist denn mit dir los?“, fragte er sofort und vergaß sein eigentliches Anliegen. „Ach frag nicht.“, sagte sie nur und wischte sich erstmal die verlaufene Schminke weg. „Marc stimmts?“, schoss es dann direkt aus ihm raus. „Ja, aber egal. Sag mir lieber was du hier machst?“ „Ich bin hier, weil du die letzten zwei Ultraschalltermine nicht gemacht hast.“, sagte er und lächelte sie an.
„Oh man, das hab ich ja total vergessen. Es war einfach so viel Stress in letzter Zeit.“, und schon liefen wieder die Tränen. „Hey Gretchen, das ist doch nicht so schlimm, deshalb bin ich ja hier, dann können wir das jetzt machen. Heute gönnen mir die Babys mal Ruhe.“, sagte er und lachte. „Okay dann lass uns gehen.“, sagte sie und stand auf. „Was ist denn mit Marc?“, fragte er noch. „Der kann schön da bleiben wo er ist.“ „Äh auch gut.“, sagte er und folgte ihr.
In der Gyn angekommen legte sie sich direkt bei Mehdi auf die Liege und er machte die Ultraschalluntersuchung. „Gretchen du weißt, aber schon das du den Stress jetzt unbedingt abbauen musst.“ „Ja ich weiß, aber der Vater zu diesem Kind ermöglicht solche Sachen leider nicht.“ „Dann musst du ihm auf die Finger hauen.“ „Glaub mir Mehdi, dass hab ich eben gemacht. Genau deshalb ist er jetzt auch nicht hier.“, sagte sie und blickte gespannt auf den Monitor.


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little_tina Offline

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12.01.2010 20:36
#198 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Danke für eure Kommis . So jetzt kommt erstmal die Ultraschalluntersuchung und noch was von Gretchens Gedanken . Viel Spaß beim lesen und Kommis nicht vergessen . Was Marc zu der verpassten Untersuchung sagt, kommt wohl erst im nächsten Teil .

„Oh Mensch das Fräulein Meier hat aber ganz schön zugelegt, aber sieht alles gut aus. Gewicht ist völlig in Ordnung. Sie ist ganz schön groß, aber das ist schon okay so.“ „Noch immer noch Haase ja! Ist denn wirklich alles gut?“, vergewisserte sie sich nochmal. „Sorry war ja keine Böse Absicht, ich dachte nur. Und ja Gretchen es ist alles bestens. Auch den Stress verdaut die Kleine ziemlich gut. Aber meinst du nicht, Marc würde das auch gerne sehen?“, fragte Mehdi vorsichtig. „Mit Sicherheit, aber der kann erstmal schmoren.“ „Okay, ich sag da mal nichts zu. Soll ich dir die Bilder ausdrucken?“ „Aber unbedingt.“, antwortete sie.
„Bleibst denn trotzdem bei morgen?“, fragte er dann nochmal. „Ja klar umziehen müssen wir ja, aber erstmal wollen wir nur streichen. Der Umzug folgt im Laufe der Woche.“, sagte sie während sie aufstand. „Okay und wann geht’s los?“ „Puuh keine Ahnung. Ich denke mal irgendwann nach dem aufstehen. Immerhin sind wir die ganze Nacht jetzt auf den Beinen.“, sagte sie dann und setzte sich Mehdi gegenüber. „Okay, dann meldet euch am besten einfach.“ „Gut machen wir. Sag mal wie läufts eigentlich mit Maria?“, fragte sie neugierig. „Och du bei uns läuft es prima. Wir unternehmen viel und ich bin endlich wieder glücklich.“, erzählte er freudig. „Das freut mich wirklich für euch Mehdi.“, grinste sie zurück.

„Danke Gretchen.“, antwortete er. „So du ich geh auch mal wieder zurück, bevor Marc noch einen Wutausbruch bekommt, oder ne Vermisstenmeldung macht.“ „Ja mach das und ihr meldet euch morgen?“, fragte er. „Ja klar, auf jeden Fall, immerhin brauchen wir jede Hand, alleine schafft Marc das doch nie.“, lachte sie. „Das glaub ich.“, stimmte Mehdi mit ein. Gretchen verabschiedete sich und ging zurück auf Station. Mensch Mehdi hat Recht. Die Kleine ist schon ziemlich groß, aber es ist alles in Ordnung das ist die Hauptsache. Na ob ich mal kucken gehe, ob Marc sich beruhigt hat? Ne, erstmal gönn ich mir jetzt meine Schokolade. Die hab ich mir verdient und vielleicht geh ich danach mal zu Marc.

Also setzte sie sich ins Stationszimmer, aß genüsslich ihre Schokolade und kuckte sich das Ultraschallbild an. Na ob ich jetzt zu Marc gehen soll ich mein der schmort seit einer Stunde, ob das reicht? Eigentlich ja nicht, aber ich möchte auch wissen was er macht. Sie legte sich die Hand auf den Bauch und meinte „Na was meinst du? Soll ich zum Papa gehen?“ Als Antwort bekam sie einen Tritt ihrer ungeborenen Tochter. Also stand sie auf, natürlich erst nachdem die Schokolade alle war, und ging zu Marcs Büro. Es war ruhig auf dem ganzen Stockwerk. Auch aus Marcs Büro kam kein Mucks.
Ob Marc überhaupt da ist? Gab ja keine Notfälle mehr, also müsste er da sein, aber ich war ja bei Mehdi. Naja einfach mal ausprobieren. Mehr als rausschmeißen kann er mich nicht, aber ich glaub nicht, dass er das macht. Schließlich klopfte sie und es folgte ein „Herein.“ Sie öffnete die Tür und stellte sich in den Rahmen mit verschränkten Armen. „Na hast du dich beruhigt.“, fragte Gretchen dann. „Gretchen wir müssen reden.“, sagte er dann. „Ich weiß. Dann fang doch einfach mal an. Ich müsste ja ausführlich genug gewesen sein.“, meinte sie und grinste kurz.

„Komm mal her bitte.“, sagte er schließlich. Sie ging dann zu ihm rüber und blieb vor ihm stehen, immer noch mit verschränkten Armen. Er wollte aber wirklich alles klären und zog sie schließlich zu sich auf den Schoß. „Ja und jetzt? Glaub ja nicht, damit ist alles vergessen.“, sagte sie dann. „Darf ich jetzt auch mal was sagen?“, fragte er, als sie immer noch sprach. „Ja bitte nur zu.“, sagte sie. „Gretchen es tut mir leid. Ich war einfach so in Rage.“, fing er an. „Und weiter?“


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little_tina Offline

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13.01.2010 21:46
#199 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Danke für eure Kommis . So heute ist dann die ganze Entschuldigung dran . Und natürlich Marcs Reaktion auf den verpassten Ultraschall . Viel Spaß beim lesen und Kommis nicht vergessen .

„Ja und ich war auch verdammt eifersüchtig.“ „Weiter?“ „Kannst du mal mit diesem Weiter Quatsch aufhören? Ich mach hier gerade was, was ich sonst nie tue und du unterbrichst mich ständig.“ „Tschuldigung, sprich weiter.“ „Danke. Also es war falsch alles an dir auszulassen. Du kannst ja wirklich nichts dafür, wenn du Komplimente bekommst. Und sie hatten ja alle recht heute, du bist wunderschön und den Schuh hatte ich auch verdient. Ja und um endgültig Frieden zu stiften hab ich noch was für dich.“
Er öffnete die Schreibtischschublade und holte einen größeren Kittel raus, den er ihr versprochen hatte, und eine große Tafel ihrer Lieblingsschokolade.“ „Ach jetzt arbeitest du mit Bestechung?“ „Ja, irgendwie muss ich meine Launen ja gut machen. Das war die letzte Tafel, da musste ich richtig drum kämpfen.“ „Oh Mensch du nimmst aber echt viel in Kauf, um mir was gutes zu tun.“ „Ja du hast es ja auch verdient.“ „Danke Marc. Danke für deine Entschuldigung, für den neuen Kittel und die Schokolade und danke dafür, dass du das bist.“ „Also ich sags ja nur ungern, aber da müsstest du dich schon bei meiner Mutter bedanken.“, sagte er grinsend.
„Sehr witzig. Aber sag mal kann es sein, dass du dich mittlerweile auch von Schokolade ernährst?“, fragte sie grinsend. „Ne wieso?“, sagte er, aber er ahnte das ihn eventuelle Schokoflecken verraten haben. Er hatte tatsächlich noch einen Rest Schokolade im Mundwinkel. „Deshalb.“, sagte sie und schließlich küsste ihn. Es blieb aber nicht dabei, sie diesen „Reinigungskuss“ zu einem sehr intensiven und leidenschaftlichen aus. Als sie sich schließlich von ihm löste sagte sie „Du?“ „Hmm!“ „Ich hab da noch was für dich.“ „Was denn?“, fragte er neugierig.
Sie zog das Ultraschallbild aus ihrer Kitteltasche und hielt es ihm unter die Nase. „Hier, ich war vorhin bei Mehdi. Wir haben die letzten beiden Termine verpasst und deshalb wollte er, die jetzt nachholen.“, sagte sie er leise, weil es ihr jetzt schon ein bisschen leid tat. „Wie du warst bei Mehdi? Ohne mich? Geht’s noch?“ „Ja sorry, aber ich war so sauer und du warst so blöd und dann fand ich einfach du hast es verdient.“, antwortete sie. „Na super und ist denn wenigstens alles gut?“, fragte er leicht geknickt. „Ja Marc, es ist alles bestens. Sie ist putzmunter und kerngesund. Mehdi meint sie ist ein bisschen groß, aber das ist okay.“, erzählte sie freudig.
„Aber nächstes Mal gehen wir wieder zusammen verstanden?“ „Ja verstanden.“, sagte sie und lächelte. „Schön, aber mal was anderes du willst dich jetzt nicht wirklich versetzen lassen, oder?“, fragte er mit einer gewissen Angst. „Ne keine Panik, erstmal nicht. Du hast dich entschuldigt und wenn du dir Mühe gibst dich zusammenzureißen, werde ich den Teufel tun und mich versetzen lassen. Ich mein bei so einem Lehrmeister wäre ich ja schön blöd das zu tun.“, grinste sie und strich ihm über die Wange. „Da werde ich dir mit Sicherheit nicht widersprechen.“, grinste er und zog sie zu sich um sie zu küssen. Doch der Kuss währte nicht lange. „Was ist denn los?“ „Och nichts und jetzt?“, fragte sie.
„Wie und jetzt?“, wiederholte er. „Na was machen wir jetzt?“, erläuterte sie die Frage. „Och ich wüsste da was.“, sagte er und grinste sie an. „Ne Marc bestimmt nicht, dass musst du dir erst noch mehr verdienen.“, gab sie zurück und küsste ihn auf die Wange. „Na toll.“, schmollte er. „Gut dann Dr. Haase OP-Bericht schreiben und Laborergebnisse abholen und kucken, ob unser Unfallfahrer demnächst wieder das Gaspedal voll durchdrücken kann.“, sagte er und grinste. „Marc!“, sagte sie entsetzt. „Du bist geschmacklos.“ „Ja so wird’s doch aber wohl wieder laufen.“, meinte er. „Und was machst du?“ „Ich hab hier noch nen Berg Akten der auf mich wartet.“, sagte er und klopfte mit der Hand drauf.
„Na also schön, ich geh dann mal.“, sagte sie und stand auf, aber nicht ohne Kuss. „Kommst du wieder?“, fragte er. „Klar, wenn ich fertig bin, muss der Oberarzt ja unterschreiben.“, und schon war sie verschwunden. Unglaublich diese Frau. Boah da hast du aber gerade nochmal die Kurve bekommen. Das hätte auch gewaltig daneben gehen können. Das will ich mir gar nicht weiter ausmalen. So und nun zum Schreckensteil meiner Arbeit. Akten!! Ich freu mich, bäää.


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little_tina Offline

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14.01.2010 21:45
#200 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So Mädels hier kommt die 200 . Danke für eure Kommis . Viel Spaß beim lesen und weiter fleißig Kommis schreiben .

Also machte er sich an den Berg Akten, während Gretchen die kommenden 1 ½ Stunden damit beschäftigt war, die Patientenakte zu vervollständigen. Als sie fertig war, ging sie zurück zu Marc. Ohne zu klopfen trat sie ein und ging zu ihm. „Na fertig?“, fragte er sie. „Ja würde ich sonst hier sein?“, entgegnete sie. „Klar die Sehnsucht.“, sagte er mit Meiergrinsen. Sie nickte mit dem Kopf und meinte „Natürlich. Du musst dringend was an deiner Selbsteinschätzung tun.“ „Du meine Selbsteinschätzung funktioniert bestens.“ „Klar das merk ich.“ Sie setzte sich wieder auf seinen Schoß. „Hey alles klar?“, erkundigte er sich besorgt.
„Ja alles klar. Ich bin nur einfach totmüde, wär eben schon fast über der Akte eingeschlafen.“, antwortete sie. „Dann leg dich doch ins Bereitschaftszimmer. Ich weck dich, wenn was ist.“ „Ne dann bin ich ja nicht bei dir und dann kann ich nicht schlafen.“, sagte sie und lehnte ihren Kopf an seine Schulter. „Dann leg dich hier aufs Sofa.“ „Ne das ist unbequem.“, gab sie relativ leise von sich. „Und wo willst du dann schlafen?!“, wollte er wissen und kuckte sie an. Doch schon zu spät, Gretchen schlief bereits, auf seinem Schoß. „Na super.“, fluchte er leise. Gretchen lag ungünstig auf seinem Arm, aber er probierte immerhin die letzten Unterschriften zu machen und dann saß er wie angewurzelt in seinem Schreibtischstuhl.
Schließlich machte er das einzige was er konnte, die freie Hand auf Gretchens Bauch legen und kucken was die Kleine treibt, wenn er sie schon nicht sehen durfte. Die Kleine tat ihrem Vater sogar den Gefallen und machte sich bemerkbar. Nach einiger klopfte es. „Ja?“, sagte Marc relativ leise. Herein trat Schwester Susanne. „Herr Dok....“, kam von ihr und dann kuckte sie erstmal komisch. Ganz Marc like kam von ihm nur „Was? Noch nie ne schlafende Ärztin gesehen?“ „Ähm na ja nicht so.“, entgegnete sie. „Susanne kommen sie zum Punkt.“ „Ja natürlich. Der Verkehrsunfall wird wach.“ „Gut ich komme gleich, danke.“ Und schon war die Schwester wieder verschwunden.
Toll und jetzt? Ich muss da hin, aber wenn ich Gretchen jetzt aufs Sofa lege, wird sie bestimmt wach. Fakt ist aber ich muss dahin und sie möchte ja bestimmt auch, oder soll ich sie wecken? Du machst dir schon wieder über einen Schwachsinn Gedanken. Wenn ich sie jetzt schlafen lasse, gibt’s wahrscheinlich wieder richtig Stress und den hatten wir heute schon genug. Schließlich weckte er sie vorsichtig. „Hey Gretchen komm aufwachen! Das Bein ist wach.“, sagte er leise und grinste. „Hmm was?“, Gretchen wurde langsam wach und erschrak sich ein wenig, als sie sah, wo sie eingeschlafen ist.
„Oh, bin ich etwa.., oh das tut mir leid, aber ich war so müde.“ „Ja das hab ich gemerkt.“, sagte er lächelnd. „Und wieso hast du mich jetzt geweckt?“ „Na weil das Bein wach ist. Susanne war eben hier und hat Bescheid gesagt.“ „Oh Gott sie hat uns gesehen?“ „Ja blieb ja nicht aus, nä.“, grinste er. „Na toll, ich seh schon wieder, dass wir zum Gespött der Leute werden.“ „Ach jetzt mach mal halb lang so schlimm wird’s schon nicht und selbst wenn ist doch egal. Na komm, mal kucken was der Patient macht und dann können wir auch Feierabend machen.“, er nahm ihre Hand und dann machten sich die Beiden auf den Weg zur ITS.
Die Wunde sah sehr gut aus und dem Patienten ging es den Umständen entsprechend gut, dass ließ Marc sie auch wissen. Langsam übertreibt er aber. Zuviel schleimen soll er auch nicht. Ich mein er soll sich ja nicht verbiegen. Obwohl es sich schon verdammt gut anhört, solche Komplimente aus seinem Mund und er sieht auch schon wieder so gut aus. Stopp Gretchen du bist auf der ITS! Ganz falscher Gedanke. Anschließend gingen sie ins Stationszimmer und Marc machte sich erstmal Kaffee. Plötzlich kam eine Schwester angelaufen und meinte „Herr Doktor schnell sie müssen kommen. Der Patient auf Zimmer 211 randaliert rum und hat schon Schwester Susanne getroffen.“


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