Mädels, vielen lieben Dank für eure tollen Kommis . Ich freu mich immernoch sehr über jedes einzelne. Danke auch an meine ganzen stillen Leser. Ja, ich kann Marc auch verstehen, dass er auch mal was zu erzählen haben möchte . Bei der Verlobten muss man ja aufpassen auch mal was zu erzählen zu haben, aber wer weiß vielleicht lässt sie ihm ja Anton, als Infoablasspunkt . Also viel Spaß mit dem neuen Teil und über ein paar Kommis freu ich mich sehr .
„Standst du bei Marlon alleine da? Nein, also wird das hier auch nicht passieren.“, antwortete er ihr. „Außerdem die 19 Jahre die ich mit meiner Mutter zusammenleben musste reichen für den Rest meines Lebens, da nehm ich so ziemlich alles auf mich nur um nicht zurückzumüssen.“ „Ja die Zeit bei meinen Eltern hat mir auch gereicht, aber du sollst nicht so von deiner Mutter sprechen.“, wies sie ihn an. „Sie ist nun auch kein Monster.“, fuhr Gretchen fort. „Aber manchmal kommt sie ziemlich nah dran.“, lachte Marc. „Mag sein, aber komm wir hatten was anderes vor. Auf Sophia.“, sagte Gretchen und hob ihr Glas. Marc zaz es ihr gleich und sie stießen auf den Zuwachs ihrer Freunde an. „Du Gretchen?“, sagte Marc, nachdem er den Sekt runtergekippt hatte. „Was denn?“ „Bitte keine 18 Stunden, das überleb ich nicht.“, flehte Marc Gretchen schon fast an. „Ich geb mir Mühe, aber bei Marlon hats ja auch nicht so lange gedauert. Dann bitte ich dich die Hebamme leben zu lassen.“ „Wenn die sich nicht….“ Gretchen wusste genau, dass das jetzt eine Diskussion werden würde zum Thema „die Hebamme war aber auch absolut unfähig und das hätte selbst er besser hinbekommen“ und deshalb entschied sie sich kurzerhand dem ganzen ein Ende zu bereiten. Sie hatten sturmfrei, da kann man die Zeit besser nutzen, als mit Diskussionen. So standen die Beide in der Küche und Gretchen stillte Marc Küssen. Bis sich Marcs Pieper zu Wort meldete. „Och nö, aber du hast doch gar keine Bereitschaft.“, stellte Gretchen fest. „Ich weiß, aber wir werden gleich erfahren, was los ist.“ Marc hängte sich ans Telefon und Gretchen ging ins Wohnzimmer und setzte sich auf ihr neues Sofa. Das Telefonat dauerte nicht lange, aber Marc musste schlechte Nachrichten überbringen. „Und?“ „Wenn du ganz großes Pech hast, musst du morgen alleine zu Tom und Nina.“ „Das ist nicht dein Ernst?!“, sagte Gretchen entsetzt. „Doch leider, Rössel ist krank geworden und einer muss morgen früh seine OP übernehmen.“ „Dann musst du eben schnell operieren.“, drängte sie Marc. „Du weißt genau, ich mach so schnell ich kann. Dann machen wir das so, du fährst mich hin und gehst dann einkaufen und holst mich danach wieder ab und dann fahren wir zusammen weiter.“, sagte er, setzte sich zu ihr und nahm sein schmollendes Gretchen in den Arm. „Och man, ich wollte dich doch mitnehmen und wir machen das zusammen.“ „Ich weiß, aber es lässt sich nur mal nicht ändern.“, erwiderte Marc und gab ihr einen Kuss auf die Haare. „Es gibt doch noch mehr Ärzte in der Klinik außer dir.“, schmollte Gretchen weiter. „Ach komm sei nicht traurig. Wir bekommen das trotzdem morgen alles hin, auch wenn du alleine shoppen musst.“ Marc wusste wie er Gretchen besänftigen kann, also ging er in die Küche, schnappte sich zwei Löffel und die langsam vor sich hin tauende Packung Schokoeis. Er ging zurück ins Wohnzimmer und hielt ihr das Eis unter die Nase. „Hier komm Friedensangebot.“ Gretchen griff nach einem der Löffel und dann aßen Beide gemeinsam das Schokoeis. Am nächsten Morgen war Marc vor Gretchen wach und ging duschen. Gretchen wurde wach und griff instinktiv neben sich, aber die Seite des Bettes war leer. Schließlich nahm sie die Geräusche der Dusche wahr. Was fällt dem ein einfach ohne mich aufzustehen. Na erst mal ins Bad gehen und Zähne putzen. Gretchen stand auf und ging ins Badezimmer, als sie die Tür öffnete, kam ihr der unbeschreibliche Geruch ihres Verlobten in die Nase, der sie ziemlich benebelte. Sie stellte sich vors Waschbecken und putzte sich die Zähne. Als Marc fertig war stellte er sich nur mit Handtuch bekleidet hinter Gretchen und legte ihr seinen Kopf auf die Schulter. „Guten Morgen Schöne Frau. Schon wach?“ „Ja, mein Bettnachbar hat ja die Flucht ergriffen.“, nuschelte sie während sie sich weiter die Zähne putzte. Marcs Geruch kam ihr von Sekunde zu Sekunde intensiver vor. Als sie fertig war drehte sie sich um und ab dem Moment war ihr Kopf abgeschaltet und ihre Hormone übernahmen das Kommando. Sie fuhr Marc mit ihrem Zeigefinger über die Brust. „Ähm Haasenzahn? Was wird das wenns fertig ist? Das war eigentlich nicht eingeplant.“ Sie küsste seine Brust und Marcs Einwände waren innerhalb von wenigen Sekunden vergessen. Ab und zu überkam es Gretchen einfach und dann musste Marc „dran glauben“. Da Gretchen auch noch duschen wollte, musste Marc den Weg rückwärts antreten. Von seinem Handtuch hatte sie ihn schnell entledigt. Marc zog Gretchen auch ihr eigentlich nur wenig überdeckendes Schlafshirt aus, was streng genommen auch seins war. Gretchens Hose fiel nach einem kurzen ziehen am Bundband zu Boden. Marc brachte unter seiner ziemlichen Erregung noch raus „Sag mal, ich hab dich doch eigentlich nicht die letzten Wochen auf Liebesentzug gesetzt.“ „Nicht quatschen, machen.“, war ihre knappe Antwort, während sie sich weiter an seinem Hals zu schaffen machte. Okay, das scheint ein ganz krasser Anfall von Hormonen zu sein. So kam es zu einem heißen morgendlichen Liebesspiel, welches weder eingeplant, noch Zeit für war. Als sie in der Küche saßen und frühstückten, dachte Marc nochmal über das Geschehen von eben nach. Manchmal ist sie echt unersättlich, deswegen komm ich ja wohl auch wieder zu spät. Man sollte nicht meinen, dass sie schwanger ist, so wie sie sich dann verhält, aber man soll einer Schwangeren ja jeden Wunsch von den Augen ablesen und dem will ich mich ja nicht schuldig machen.Ich könnte diesen Mann mit Haut und Haaren ständig vernaschen. Mein Hunger auf Sex ist kaum zu bändigen. Wieso können wir nicht einfach einen Tag zu Hause verbringen? Die Zeit wäre auf jeden Fall sinnvoll genutzt.
So Mädels, und weiter gehts . Vielen lieben Dank für eure tollen Kommis . Viel Spaß beim lesen und Kommiseite kennt ihr ja .
„Marc?“ „Hmm.“, kam von Marc hinter der Zeitung. „Kannst du nicht auch plötzlich krank sein? Born out von zu viel körperlicher Anstrengung? Ich stell dir auch den Attest aus.“ „Haasenzahn du weißt genau von sowas kannst du mir kein Born out verschaffen und glaubst du nicht, dass es auffällt, wenn ausgerechnet du mich krankschreibst?!“ „Wieso ich bin die einzige Ärztin in der Nähe, also kann auch nur ich dich krankschreiben.“, meinte sie völlig selbstverständlich. „Komm ich beeil mich nachher und dann bekommen wir das trotzdem alles auf die Reihe, hmm?“, sagte Marc. „Jaa, okay ich geb ja schon auf.“, schmollte sie. „So jetzt müssen wir aber wirklich los.“ Die Beiden räumten schnell ab und zogen sich an Im Flur meinte Gretchen dann „Du?“ „Was denn?“ „Ich muss aber nochmal eben.“ „Schon wieder? Also wir sollten das wirklich mal untersuchen lassen.“ „Sehr witzig, wenn dir jemand den ganzen Tag auf die Blase drückt, würde es dir auch nicht anders gehen.“ „Ja dann hopp hopp Haasenzahn. Ich geh schon mal zum Auto.“ Gretchen ging aufs Klo und Marc suchte den Autoschlüssel fand ihn nur leider nicht, als Gretchen rauskam stand sie erstaunt vor ihrem Verlobten. „Ich denk du wolltest schon mal zum Auto gehen.“ „Ja wie denn ohne Autoschlüssel.“, sagte er leicht genervt. „Ich kann den nicht finden.“, sagte er und kuckte sich nochmal um. Gretchen griff in ihre Handtasche und hielt ihm den Schlüssel entgegen. Er blickte auf und sah ihn, während sie ihn entschuldigend angrinste. „Wie war das mit den Schlüssel nicht in Taschen lassen?!“ „Ja sorry ich hab´s vergessen.“, sagte sie entschuldigend. Er riss ihr den Schlüssel aus der Hand und sie gingen zum Auto. „Kommst du endlich?“ „Jaaa doch. Ich bin kein D-Zug. Wieso bist du denn schon wieder so gereizt?“, fragte sie, während sie probierte hinter Marc herzueilen. „Ich bin gar nicht gereizt. Du hast einfach den heutigen Zeitablauf durcheinander geworfen und deshalb müssen wir und jetzt einfach ein bisschen beeilen.“ „Ach jetzt erzähl mir bloß nicht, dass es dir nicht gefallen hat.“ Zu überhören waren sie kaum und die Nachbarn von gegenüber blickten irritiert zu den Beiden rüber. Gretchens Gesichtsfarbe verwandelte sich augenblicklich in ein gesundes rot. „Können wir bitte leiser diskutieren. Es muss ja nicht jeder alles mitbekommen.“, herrschte sie ihn so leise wie möglich an. „Wieso ist dir unser Sexleben peinlich?“, fragte er, als sie an ihm vorbei wollte. „Nein natürlich nicht, aber ich will das nicht auf offener Straße breittreten und jetzt gib mir lieber den Schlüssel.“ „Welchen Schlüssel?“, wollte er wissen, konnte sich es aber insgeheim denken. „Den Autoschlüssel vielleicht?! Ich denk ich sollte dich fahren.“ „Ne ne das mach ich schon selbst. Du kannst übernehmen wenn wir da sind.“ „Du weißt auch nicht was du willst. Erst soll ich dich fahren, dann wieder nicht, dann wieder doch.“, redete sie so vor sich hin, während sie zur Beifahrerseite wechselte. „Und kann es sein das du vielleicht heute Morgen wieder unter einem großen Anflug von Hormonen leidest?“, sagte er während sie einstiegen. „Nein wie kommst du da drauf?“, antwortete sie schnippisch. „Weil du mindestens genauso gereizt bist wie ich.“ „Ach stimmt doch gar nicht.“, erwiderte sie und schmollte den Rest der Fahrt. Marc konnte sich schon wieder amüsieren über Gretchens vielseitiges Verhalten. Bei der Schwangerschaft mit Marlon war es nicht anders erst war sie stinkwütend und im nächsten Moment tief traurig, dann war alles totkomisch und weitere 5 Minuten später total wild auf Sex. Manches Mal hatte es ihn eine Menge Nerven und heimlich Zigaretten gekostet. Bei dieser Schwangerschaft hatte sie die auch, aber nicht so schnell die Stimmungen hintereinander. Marc konnte sich besser von einen auf die andere Stimmung einstellen und dementsprechend reagieren. Als Marc auf seinen Parkplatz fuhr und ausstieg schmollte Gretchen immer noch. Er stieg aus ging ums Auto rum und öffnete die Beifahrertür. Gretchen drehte den Kopf zur Fahrerseite. „Willst du jetzt hier im Auto sitzen bleiben und schmollen, bis ich fertig bin mit operieren?“, fragte er sie und es kam zunächst keine Reaktion, also griff er zu härteren Mitteln. Er streckte den Kopf ins Auto und fing an ihren Hals zu küssen, als er an ihrem empfindlichsten Punkt ankam, gab sie auf. „Nicht Marc, bi…bi…bitte nicht.“, bekam Gretchen mühsam raus. „Na geht doch.“ Er ließ von ihr ab und grinste sie schelmisch an. „Du kämpfst mit unfairen Mitteln.“, stellte sie fest und haute ihn an der Schulter. „Ich weiß, aber sie helfen besser als alles andere auf dieser Welt.“ Sie stieg aus und er nahm sie in den Arm. Sie zog seinen Duft intensiv ein, schloss die Augen und genoss den Moment. „Ach Haasenzahn du bist mir schon eine. Mit dir wird’s echt nie langweilig.“ „Ja und genau das liebst du doch auch an mir.“, stellte sie freudig fest. „So jetzt muss ich aber wirklich, sonst bin ich heute Abend noch nicht fertig mit der OP.“, erklärte er ihr. Er gab ihr noch einen Kuss und wollte dann verschwinden, doch sie hielt ihn nochmal zurück. „Erstmal wünsch ich dir viel Glück, zweitens brauch ich die Autoschlüssel und drittens muss ich schon wieder.“, sagte sie und kuckte beschämt zu Boden. „Haasenzahn, ich glaub ich liefer dich direkt bei Dr. Ritter ab, dass er sich das ankuckt. Das kann ja so nicht weitergehen.“, scherzte er.
Mädels, Asche und Schande über mein Haupt . Sorry, dass ich euch so lange hab auf dem trockenen sitzen lassen. Jetzt gehts aber weiter nach überstandenem Unfall und anderen Katastrophen und ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen Zeit habe um meinen Vorrat drastisch auszubauen . Danke für eure tollen Kommis zum letzten Teil . Über ein paar neue Kommis würde ich mich sehr freuen . Nu aber viel Spaß beim lesen.
„Ja ich kann immer noch nichts dafür mein lieber Verlobter, weil ich immer noch unseren Zuwachs mit mir rumschleppe. Dafür könntest du mal zu Hassi gehen und deine Anwandlungen untersuchen lassen. Soll ich einen Termin machen?“, fragte Gretchen, während sie schon zum Eingang ging. Marc stand die Kinnlade auf. „Sag mal hast du Mut gefrühstückt, oder warum bist du so drauf? Und hast du mich gerade lieber Verlobter genannt?“, fragte er, während er Gretchen hinterher lief. „Ne, aber ich lerne vom Meister von Sekunde zu Sekunde mehr und ja hab ich. Ich finde das passt so gut zu dir.“, freute Gretchen sich. „Haasenzahn, ich glaub du bewegst dich gerade auf dünnem Eis.“ „Also ich glaub das nicht. So du musst jetzt zu deiner OP. Wir sehen uns später.“ Sie stellte sich vor ihn und küsste ihn nochmal. „Ich liebe dich.“, flüsterte sie ihm noch zu und bog dann in eine andere Richtung ab. Vorher bekam sie noch einen Kuss der ihr die Antwort überbrachte. Gretchen ging aufs Klo und Marc in den OP. Als Gretchen wieder am Auto war, führte sie ein kurzes Telefonat und fuhr anschließend los. Als sie das Objekt ihrer Begierde hatte, fuhr sie weiter um alles für ihre spontane Babyparty zu kaufen. Sie klapperte ein paar Babygeschäfte ab und kaufte Strampler und Spielzeug. Einfach war das nicht, weil sie sich einfach nicht entscheiden konnte, obwohl es ein Mädchen war, hatte es ihr die Wahl nicht unbedingt erleichtert. Als nächstes stand auf ihrer Liste Dekoration. Gretchens liebstes Hobby seit sie mit Marc zusammen war. Ständig dekorierte sie etwas um, oder jetzt wo sie schwanger war, räumte sie ständig um. Mal musste Marcs Schrank dran glauben, dann wieder die Schränke im Wohnzimmer. Das krasseste was sie bis jetzt gebracht hatte, war einmal Marcs Büro auf- bzw. umzuräumen. Dafür hatte Marc mit ihr auch geschlagene 4 Tage nicht gesprochen. Das war bei ihrer ersten Schwangerschaft. Sie hatte alles umgeräumt, Bücher neu sortiert, Zettel weggeheftet, Patientenakten ordentlich abgelegt, die Schreibtischschubladen akkurat sortiert und seinen Laptop ein wenig auf Vordermann gebracht. Nach der Aktion hatte Gretchen wirklich Angst um ihre Beziehung gehabt. Sie hatte Marc noch nie so schreien hören und schreien tut er ja oft. Sie war dann auch erst mal bei Nina und Tom auf Tauchstation gegangen und hatte 4 Tage geheult, bis Marc sie schließlich wieder abgeholt hat und sie das geklärt hatten, seitdem hatte sein Büro absolutes Aufräumverbot und nach den Nachwirkungen, fiel ihr das auch wirklich nicht schwer. Bei diesem Fall war es was anderes sie konnte sich hemmungslos austoben in ihrer Dekowut, also kaufte sie rosa Girlanden, Banner mit „It´s a Girl!“, Luftballons und Luftschlangen. Tom ist bestimmt bei seinen beiden Damen, also könnte sie sich ungestört austoben. Mittlerweile hatte sie auch drei Stunden verbummelt. Sie gönnte sich noch ein leckeres Eis und dann klingelte auch schon ihr Handy. „Hoasse?“ „Haasenzahn, was isst du nun schon wieder?“ Sie schluckte runter, damit sie besser sprechen konnte. „Eis, wenn du es genau wissen willst.“ „Das wird dir auch nochmal zum Verhängnis und nenn mich nicht Schatz, Margarethe.“ „Ich finde das steht dir aber ziemlich gut.“ „Seh ich aber überhaupt nicht so.“ „Wieso rufst du denn jetzt eigentlich an?“ „Hab ich vergessen.“ „Das ist nicht dein Ernst?!“ „Doch.“ „Sag mal bist du schon fertig?“ „Richtig Haasenzahn, vielleicht ruf ich ja an, weil du mich jetzt abholen kannst, weil meine doofe Assistenzärztin mit meinem Auto zum shoppen ist und ich somit kein Auto hab.“
So und schon kommt ein neuer Teil . Ich wünsche euch viel Spaß dabei und danke für eure tollen Kommis .
Doch anstatt einer Antwort, war alles was Marc hörte, das tuten in der Leitung, weil Gretchen aufgelegt hatte. Okay, vielleicht hätte ich doch nicht soo direkt sein sollen. Aber manchmal hat sie auch eine Kombinationsgabe wie Sabine, wenn sie Dr.Rogelt liest. Warum sollte ich auch sonst anrufen, außer weil sie mich abholen soll. Also startete er einen erneuten Versuch Gretchen zu erreichen. Gretchen hatte ihre gnädigen 5 Minuten und deshalb ging sie auch ran. „Haase?“ „Gretchen, bitte leg nicht wieder auf.“ „Wenn du nicht willst, dass ich auf der Stelle wieder auflege und du zu Fuß gehen kannst, überarbeitest du deinen Satzbau von eben nochmal, gaaanz schnell.“ „Man Gretchen jetzt komm einfach und hol mich ab.“ „Marc!!“ „Ja, ja schon gut. Also würdest du, meine fähigste Assistenzärztin, mich bitte mit unserem Auto aus der Klinik abholen, weil ich schon fertig bin?“ „Geht doch.“ „Also?“ „Ich bin ich 10 Minuten da mein Schatz. Bis gleich.“ Ehe Marc auf das Schatz ein weiteres Mal eingehen konnte, hatte Gretchen schon längst aufgelegt. Sie packte das zusammen, was sie ihrer Meinung nach noch brauchte und bezahlte dann schnell. Sie schmiss den ganzen Kram ins Auto und fuhr zur Klinik, wo Marc schon ziemlich ungeduldig auf sie wartete. Sie parkte schnallte sich ab und stieg aus. „Wo bleibst du denn? Bist du ganz nach Hamburg zum shoppen gefahren oder was?“, rief er ihr entgegen, als sie auf ihn zukam. „Neee, war ich nicht, aber ich musste die Sachen erstens noch bezahlen, zweitens zum Auto schleppen und drittens springen nicht automatisch alle Ampeln auf Grün, nur weil ich mit unserem Auto komme. Außerdem bin ich jetzt da, also beruhig dich.“ „Ich bin ruhig, wenn ich unruhig bin, seh ich aber anders aus.“ „Stimmt, dann kuckst du niedlicher.“, sagte sie, kniff ihm in die Wange und grinste. „Margarethe Haase heute treibst du es ziemlich bunt, weißt du das eigentlich?“, ermahnte Marc sie. „Ja, aber ich darf das auch.“, sagte sie und drückte ihm einen Kuss auf. „Sei froh, dass dein Bonus groß genug ist, sonst hättest du jetzt große Probleme. Hinter ihnen kam Mehdi aus der Klinik. „Na ihr Beiden. Hattet ihr nicht frei?“, fragte er. „Doch eigentlich schon, aber Rössel ist krank geworden und ich musste eine wichtige OP von ihm übernehmen.“, erklärte Marc. „Ja ich konnte aber freimachen.“, ergänzte Gretchen. „Schön zu hören. Und sonst alles klar bei euch?“ „Jop alles prima. Der Kleinen geht’s bestens und mir natürlich auch.“, sagte sie freudestrahlend. „Ja aber sie muss ständig aufs Klo seit neuestem. Ständig müssen wir anhalten, das kann doch nicht normal sein.“, beschwerte sich Marc. „Doch Marc das ist normal. Mit fortschreitender Schwangerschaft, drückt das Kind halt auch mehr auf die Blase und die Mutter muss eben öfters aufs Klo.“, erklärte Mehdi vorwiegend Marc. „Danke Mehdi.“, sagte Gretchen erleichtert. „Darauf reitet er schon seit Tagen rum.“ „Naja noch ein paar Wochen und dann ist es ja geschafft.“, meinte Mehdi und strich Gretchen über den Arm. „Ja ich freu mich auch schon. Übrigens Nina hat es gestern hinter sich gebracht. Ein Mädchen.“ „Schön, grüß die Beiden mal wenn ihr hinfahrt. So ich muss jetzt aber auch Maria wartet schon mit den Kindern, sie hat irgendwas mit uns vor.“ „Ja wir sollten auch, sonst wird das heute gar nichts mehr mit uns. Wir sehen uns Mehdi bis dann.“ „Tschau Mehdi.“, verabschiedete sich auch Marc. Mehdi tat es den Beiden gleich und war auch schon verschwunden. Marc und Gretchen gingen zum Auto immerhin hatten sie ja noch einiges vor. Marc warf einen kurzen Blick in den Kofferraum. „Sag mal steht morgen Peter Zwegat bei uns vor der Tür?“ „Nein! Wieso?“ „Na weil du sämtliche Geschäfte der Innenstadt leer gekauft hast.“ „Och Marc das bisschen Zeug. So jetzt komm aber auch. Ichmöchte das wir schnell zu unserem neuen Erdenbürger kommen.“ „Ja, wir müssen ja nicht dekorieren fahren.“ „Müssen wir wohl, immerhin ist sie meine beste Freundin.“ „Äh Haasenzahn was wird das?“, fragte Marc und zeigte zur Fahrerseite. „Was schon? Ich steig ins Auto ein.“ „Ja aber auf der falschen Seite.“ „Bitte, dann fahr du, dann steig jetzt aber auch ein.“, hetzte Gretchen ihren Verlobten.
Ein riesenmega Sorry, dass ich euch so lange hab auf dem trockenen sitzen lassen, aber ich musste rekord renovieren und noch ein paar Klausuren um die Ecke bringen . So und jetzt schreib ich fleißig und hoffe auch demnächst fertig zu werden, weil ich ja schon ziemlich lange an dieser Story schreibe . Viel Spaß beim lesen und ich würde mich über Kommis freuen.
„Ja ist ja gut.“ Marc stieg ein und sei fuhren los. Vor der Wohnung von Nina und Tom zückte Gretchen kurzerhand den Schlüssel und schloss auf. „Will ich jetzt wissen, woher du einen Schlüssel zu dieser Wohnung hast?“ „Nein willst du nicht.“, sagte sie knapp und öffnete die Tür. Die Beiden traten ein und Marc schleppte Gretchen Errungenschaften rein. „Du gehst ins Kindezimmer und hängst die Sachen aus der Tüte auf. Ich bleib hier und häng den Rest auf.“ „Aber du machst hier keine Stunts klaro?“ „Nein Marc. Ich dekorier in Schwangerschaftsfreundlichen Höhen.“ „Danke.“, sagte er und verschwand mit seinem Auftrag im Kindezimmer. Gretchen bastelte ihre Girlande und da Marc beschäftigt war, entschied sie sich dazu, sie doch selbst aufzuhängen. Also schnappte sie sich eine Leiter und stellte sie auf, als sie gerade die andere Seite aufhängen wollte, kam Marc aus dem Kinderzimmer und sah was seine Verlobte tat. Er lief zu ihr rüber und holte sie gekonnt von der Leiter. „Ey, ich war doch fast fertig.“ „Du kannst doch nicht einfach auf die Leiter steigen! Wieso sagst du denn nichts? Ich wäre doch rüber gekommen und hätte dir geholfen.“ „Ja das kannst du ja jetzt. Jemand muss ja die andere Seite der Girlande aufhängen.“, sagte sie und hielt ihm das andere Ende entgegen. „Ja, alles Hauptsache du hältst dich von der Leiter fern.“, antwortete Marc und ließ Gretchen runter. Die Beiden dekorierten mehr oder weniger freiwillig, die komplette Wohnung zu Ende und bevor sie gingen, betrachtete Gretchen nochmal ihr Werk. „Marc, das sieht wundervoll aus. Das haben wir toll hinbekommen.“ „Ja ich muss auch sagen das sieht nicht schlecht aus.“, gab Marc zu. Marc legte seinen Arm um Gretchen und gab ihr einen Kuss. Auf dem Weg nach unten fragte Gretchen „Machst du mir auch sowas, wenn ich in der Klinik bin?“ „Vergiss es Haasenzahn. Ich will zu Hause wohnen und nicht bei IKEA in der Dekoabteilung hausen.“ „Komm du hast selbst gesagt, dass es toll aussieht. Ja in einer fremden Wohnung ja, aber nicht bei uns.“, erklärte Marc trocken. „Du bist doof, Marc weißt du das?“ „Ja weiß ich, aber da leben wir Beide schon ziemlich lange, ziemlich gut mit.“, grinste er Gretchen an. Sie stiegen ins Auto ein und fuhren zur Charité. Gretchen freute sich von Sekunde zu Sekunde mehr, je näher sie der Klinik kamen. Marc fuhr zielstrebig auf den Parkplatz des Oberarztes. „Marc du kannst hier nicht parken!“ „Natürlich kann ich! Ich bin der Oberarzt!“, beharrte er auf seiner Position. „Aber nicht in der Charité! Hier bist auch du nur Besucher.“ Das das Argument leider gegen alles ankam, parkte Marc um und die Beiden gingen in Richtung Entbindungsstation. Gretchen stoppte kurz vor dem Babyzimmer und kuckte sich die ganzen Neugeborenen an. „Marc kuck mal wie süß die alle sind. Eins süßer als das andere.“, schwärmte Gretchen. Marc stellte sich neben seine Verlobte und drehte sie zu sich. „Das glaub ich kaum Haasenzahn, gegen unser Baby kommt keins auf dieser Welt an.“, gestand er ihr und küsste sie zärtlich. „Och Marc, das hast du aber süß gesagt.“, sagte sie nachdem sie sich von ihm gelöst hatte. „So und jetzt komm wir werden schon erwartet.“ Marc zog sachte an ihr und sie gingen zum Zimmer wo Nina lag. Sie klopften und traten ein. Gretchen stürmte direkt auf Nina zu und sie umarmten sich. Marc ging erstmal zu Tom und begrüßte ihn. Der stand am Bett von seiner kleinen Tochter. „Hey, das habt ihr aber gut hinbekommen. Ich würde sagen ganz der Vater.“, sagte Marc und klopfte Tom auf die Schulter. „Ja danke danke, wobei meine und Ninas Mutter überzeugt waren, dass mehr Ähnlichkeit mit Nina hat.“ „Da muss ich euren Müttern in den Rücken fallen.“, sagte Marc und lachte. Nina und Gretchen waren natürlich schon voll dabei sich auszutauschen. „Na und wie wars?“, fragte Gretchen als erstes. „Verdammt anstrengend. Fürs erste reichts mir mit Kinder kriegen.“, gab Nina zu. „Aber bei dem Ergebnis legen wir bestimmt noch nach.“, sagte sie und strahlte in Richtung ihrer Tochter. Die hatte mittlerweile den Weg auf Marcs Arm gefunden und sie schien ziemlich zufrieden sein. „Sie ist aber auch wirklich süß, eben ganz die Mama.“, stimmte Gretchen den Müttern zu. „Ich finde sie ist ganz der Papa.“, protestierte Marc. „Seh ich auch so.“, stimmte Tom zu. „Ja ein bisschen was vom Papa ist auch dabei.“, gaben die beiden Frauen zu. „Marc gib sie mir auch mal.“, forderte Gretchen. „Ich glaub aber sie will gar nicht. Sie sieht hier bei mir ganz glücklich aus.“ „Och Marc!!“ „Na gut, hier, aber sei vorsichtig.“ Marc ging zu ihr und übergab Sophia an Gretchen. „Ja Marc. Nur zur Info, das ist nicht das erste Baby was ich auf dem Arm habe.“ „Achso! Ja dann ist das natürlich was anderes.“, flachste Marc. Die Beiden Frauen schäkerten mit der kleinen Sophia und Marc und Tom unterhielten sich. „Ach wir haben euch überhaupt noch was mitgebracht.“ Marc holte den Korb, den sie am Eingang geparkt hatten und übergab ihn den Dreien. „Das ist alles drin was ihr braucht, auch wenn ihr wahrscheinlich schon eine Menge geschenkt bekommen habt.“, ergänzte Gretchen. „Och kuck mal Tom wie süß, Abi 2029. Komm zieh ihr den gleich mal an.“ Nina schmiss Tom den Strampler rüber und Gretchen legte Sophia aufs Bett. Tom schritt zur Tat und Gretchen kuschelte sich an Marc, bis sie schließlich den Witz des Tages brachte. „Marc?“ „Ja Gretchen?“ „Ich will auch.“ „Was bitte willst du auch?“ „Ich möchte auch ein Baby.“, jammerte sie. „Ähm Entschuldigung? Kuckst du mal bitte an dir runter.“ Marc zog ihr T-Shirt hoch und ihre nicht zu übersehende Kugel kam zum Vorschein. „Zufällig hast du in knapp 6 Wochen auch ein Baby.“, merkte Marc an. „Das dauert aber noch so lange.“, jammerte sie. „Außerdem ist Marlon doch auch noch da, der hält dich auch auf Trapp für die Zeit.“, sagte Marc. „Ja genau auf Trapp. Sophia liegt hier friedlich und freut sich.“, meckerte Gretchen. „Ja, das wird aber nicht so bleiben. Da kommt garantiert noch einiges, falls du dich erinnerst. Babys sind nicht immer friedlich und ruhig.“, erklärte Marc ihr. Zugleich drehte er sich zu Nina und Tom um, um seine Aussage zu korrigieren. „Also, also natürlich überwiegt das schöne.“, und ein leises, kaum hörbares „meistens.“, folgte. „Ach Gretchen.“, meinte ihre beste Freundin und legte ihren Arm um sie. „Die 6 Wochen gehen schneller rum als du glaubst und dann können wir zusammen mit unseren beiden Mädels die Stadt unsicher machen.“ Das stimmte Gretchen dann doch wieder friedlich. Die Vier saßen noch einige Zeit zusammen, dann brachen Marc und Gretchen auch auf, denn Marlon kommt am nächsten Tag auch schon wieder. Die kommenden 6 Wochen verliefen ruhig. Gretchen musste notgedrungen ihre Arbeit niederlegen und in Mutterschutz gehen. Marc musste sich nach Dienstschluss mit Gretchens Jammereien rumschlagen. Es kam Gretchens letzter Arbeitstag.
So Mädels, weiter gehts. Muss ja hier langsam mal vorran gehen . Ich hab mich sehr über eure tollen Kommis gefreut . Viel Spaß beim lesen und über ein paar weitere Kommis freu ich mich sehr.
Sie war schon morgens im Badezimmer ausgesprochen schlecht drauf, denn Marc wusste genau wie sehr sie ihren Job liebte. Trotzdem musste sie ihre Arbeit niederlegen und sich auf die kommende Geburt vorbereiten. Marc brachte Marlon in die Kita und Gretchen wütete in der Küche vor sich hin. Um Gretchens Laune zu heben, brachte Marc Brötchen und Schokocroissants mit, doch auch die halfen nicht wirklich. Sie fuhren zur Klinik und Gretchens erster Weg führte sie wie immer ins Schwesternzimmer. Gretchen knallte ihre Tasche auf den Tisch und fing an sich umzuziehen. „Morgen Frau Doktor.“, begrüßte Sabine ihre liebste Ärztin. „Geht es ihnen nicht gut?“, fragte Sabine direkt nach, nachdem Gretchen sich nicht als sonderlich gesprächig rausstellte. „Was? Äh doch doch, aber sie wissen doch das heute mein letzter Arbeitstag ist und naja ach ich weiß auch nicht.“ Gretchen setzte sich an den runden Tisch und stöhnte. Sabine setzte sich dazu und legte ihre Hand auf Gretchens. „Frau Doktor sie können uns doch immer besuchen kommen und sie können doch auch wieder schnell arbeiten. Vielleicht ja auch nur immer ein paar Stunden, dann kommen sie nicht aus dem Trott.“, erklärte Sabine in ihrer bekannten Art, die aber auch sehr liebenswert war. „Ach Sabine, sie wissen wirklich immer wie man einen aufheitern kann. Danke.“ „Gerne Frau Doktor. Jetzt sollten sie sich aber wirklich beeilen, der Doktor Meier will bestimmt gleich Visite machen. Als hätte Sabine es gespürt stand Marc auch schon in der Tür. „Na Haasenzahn noch gar nicht umgezogen?“ „Wie du siehst wohl nicht.“ Sabine stand auf und ging schonmal die entsprechenden Akten rauszusuchen. Marc nahm Sabines Platz ein und setzte sich zu Gretchen. „Alles klar?“ „Hmm, was soll schon sein.“ „Ach Gretchen erzähl nichts. Was ist los?“ „Mein letzter Arbeitstag ist heute, das ist los.“, fuhr sie Marc an. „Ja das weiß ich sehr wohl, deshalb musst du nicht so rumschreien.“ „Ja sorry, aber wieso fragst du dann?“ „Hätte ja sein können, das noch mehr ist.“, meinte Marc. „Okay, also vielleicht heitert dich das ja wieder auf. Du bist heute der Boss!“, sagte Marc schließlich. „Wie ich bin der Boss?“, fragte Gretchen ungläubig nach. „Nach genauso wie ich es meine. Also wann ist Visite?“, fragte Marc und lehnte sich grinsend im Stuhl zurück. „Wie ich soll? Echt?“, freute sich Gretchen. „Ja wenn ichs doch sage.“, grinste Marc sie genauso an. Gretchen sprang auf und setzte sich auf seine Schoß. „Weißt du eigentlich wie süß du bist?“ „Nein eigentlich nicht.“, antwortete er. „Du bist der süßeste und beste Verlobte den ich mir vorstellen kann.“, sagte sie und küsste ihn anschließend. Marc unterbrach diesen schließlich und fragte „Also wann?“ Sie überlegte kurz und sagte „Visite in 10 Minuten.“ „Okay, dann kann ich ja noch eine rauchen gehen.“, sagte er und wollte kucken was passiert. „Untersteh dich mein Freund. Dann war das das letzte was du je getan hast.“ Sie stand auf und öffnete ihren Spind um sich umzuziehen. „Ja na gut, also nur Kaffee. Sabine!!“ „Marc! Du hast zwei gesunde Beine zum Laufen. Also ein Fuß vor den anderen setzen, dann klappt das auch.“ „Mein Sprüche hab ich dir aber nicht abgetreten. Offiziell bin ich immer noch dein Boss ja?! Auch wenn ich heute gnädig zu dir bin.“ „Dafür bin ich dir auch sehr dankbar. Ab morgen kannst du ja wieder die Axt im Walde machen, dann bist du mich los.“ „Hallo?! Ich bin überhaupt nicht die Axt im Wald, ja?“ Dafür bekam er nur vielsagende Blicke von Gretchen zugeworfen. „Ich sag da jetzt mal nichts zu.“, sagte sie schließlich. Marc trat ihr an diesem Tag fast tatsächlich sein Oberarztschild an sie ab. Sie stellte die Diagnosen, führte OP´s und machte auch die Visite. Marc schritt nur einmal ein, als sie etwas in einem Laborbericht übersah. Ansonsten setzte er unter alles andere nur sein Kürzel. Er hatte sein Versprechen ihr gegenüber tatsächlich wahr gemacht. Gretchen war an diesem letzten Arbeitstag kaum glücklicher zu machen. Ich könnte diesen Mann hier auf der Stelle heiraten, wenn er sich Mühe gibt, kann er so wundervoll sein. Das war die beste Entscheidung meines Lebens Marc zu meinem Leben zu machen. Sie bekam am Ende des Tages von der Belegschaft noch ein Abschiedsgeschenk, mit der Bedingung, dass sie doch möglichst schnell wieder zurückkommen möchte. Sie bestätigte natürlich, dass sie möglichst schnell wieder arbeiten möchte, es aber wohl erst mal dauern würde. Heute war der Stichtag. Gretchen hatte persönlich dafür gesorgt das Marc Urlaub hat und jede Sekunde für sie bereit ist. Da die Beiden ausschlafen konnten, wurden sie von keinem Wecker geweckt. Gretchen war trotzdem ziemlich früh wach, da es ja heute soweit sein sollte. Sie war schon sehr froh, dass sie nicht von ihrer Fruchtblase geweckt wurde und es so eine Holter die Polter Geburt wurde. Marc schnarchte noch seelenruhig neben ihr vor sich hin. Marc schnarcht hier noch vor sich hin, ist er denn gar nicht aufgeregt? Wieso sind Männer so? Er müsste doch auch schon wach sein, immerhin betriffst ihn ja auch.
Sie drehte sich zu ihm und küsste seine freiliegende Schulter, da war Marc natürlich schlagartig wach. „Guten Morgen. Na gut geschlafen?“, fragte Gretchen ihren Verlobten. „Ja bis du mich geweckt hast, schon.“, antwortete er mit geschlossenen Augen. „Weißt du denn gar nicht was heute ist?“, fragte sie. „Doch, wie könnte ich das vergessen immerhin ist das ja seit einer Woche ständig Thema, dass heute DER Tag ist.“ Ohne ein weiteres Wort stand Gretchen auf und verschwand im Bad. Marc ließ die letzten Minuten nochmal Revue passieren und merkte dann, was für eine Wirkung seine Worte gehabt haben müssen. Wenn ich jetzt ins Badezimmer gehe, weiß ich schon was ich da vorfinde. Ein Häufchen Gretchen. Ich muss echt nachdenken, bevor ich rede, zu mindestens wenn Gretchen schwanger ist, aber das wird sich ja heute ändern. Marc stand also zügig auf und ging ins Badezimmer und als hätte er es nicht geahnt saß Gretchen auf dem Badewannenrand und weinte. Marc schloss die Tür und kam auf sie zu. „Ach Haasenzahn, das war doch nicht so gemeint, nur mein Mund ist eben manchmal schneller als der Kopf, besonders, wenn ich gerade wach geworden bin.“ Gretchen schluchzte nach wie vor, vor sich hin. „Ich dachte schon du freust dich überhaupt nicht.“ „Natürlich freu ich mich, aber du hast auch ganz schön häufig letzte Woche kund getan. Na komm wir ziehen uns an frühstücken, bringen Marlon zu deinen Eltern und fahren dann zu Mehdi, okay?“ „O-okay.“, antwortete sie. Marc wischte ihr die Tränen weg. Anschließend küsste er sie zärtlich. Die Beiden machten sich fertig und gingen in die Küche um Frühstück zu machen. Marlon ließen sie ausschlafen. Gretchen rief bei Mehdi an um zu fragen, wann sie kommen könnten. „Elisabeth-Krankenhaus, Gynäkologie, Schwester Lisa!“ „Dr. Haase hier. Ist Dr. Kaan da?“ „Ich glaub der ist gerade im Kreißsaal, aber ich kuck mal. Einen Moment.“ Es dauerte einige Zeit, aber schließlich ging Mehdi am anderen Ende ans Telefon. „Kaan?“ „Hallo Mehdi, ich bins Gretchen. Ich wollte nur wissen, wann wir vorbeikommen können?“ „Ganz ehrlich, eigentlich gar nicht. Es ist, als wenn heute alle Frauen Berlins ihre Kinder bekommen wollen, aber kommt mal so um 12:00. Bis dahin müsste es hier wieder etwas ruhiger sein. Du ich muss jetzt auch wieder. Bis dann.“ „Ja bis nachher Mehdi, und danke.“ Sie legte auf und ging zurück in die Küche. Marc hatte schon gedeckt und sie konnten direkt essen. Gretchen spachtelte in Marcs Augen natürlich fast den ganzen Kühlschrank leer, während er Müsli mit Obst aß und O-Saft und Kaffee trank. Kaum das sie angefangen hatten, stand Marlon auch in der Tür. „Na mein Großer, hast du schon ausgeschlafen?“ „Hmm.“, sagte Marlon und rieb sich die Augen. „Na komm her, dann kannst du auch gleich was frühstücken.“, sagte Gretchen und breitete ihre Arme aus. Doch ihr Sohn steuerte schnurstracks auf seinen Papa zu. Er kletterte auf Marcs Schoß, was ihm weniger passte, weil damit das Zeitung lesen nahezu ausfiel. „Willst du dich nicht lieber auf deinen eigenen Stuhl setzen?“, fragte Marc seinen Sohn. Doch der schüttelte energisch mit dem Kopf. Marc ergab sich also seinem Schicksal und wollte nach seinem Löffel greifen, doch auch sein Müsli war in den Besitz seines Sohnes übergegangen, sehr zur Belustigung von Gretchen. „Na schmeckst wenigstens?“, fragte er seinen Sohn und beugte sich zu ihm vor. Im nächsten Moment kuckte Marc zu seiner lachenden Verlobten und verwarnte sie. „Und du hörst gefälligst auf zu lachen und gibst mir lieber ne neue Schüssel.“, empörte Marc sich, während Marlon ein „Ja lecker.“, von sich gab und genüsslich die Schüssel leerte. „Geht das auch ein bisschen freundlicher?“, fragte Gretchen immer noch grinsend. „Ne und vergiss die Banane nicht.“, gab Marc in seinem typischen Befehlston von sich. „So nicht mein Lieber. Ich kann nichts dafür, dass du anscheinend solche Leckereien machst.“
Danke für eure tollen Kommis . Also viel Spaß mit dem neuen Teil.
„Was heißt hier anscheinend? Mein Sohn hat wenigstens Geschmack! Wenn ich mir deinen Teller so ankucke, kein Wunder.“ „Ach auf einmal ist es dein Sohn, sonst ist es immer meiner, mit meinen schlechten Angewohnheiten.“, konterte Gretchen. „Ja und? Darf ich jetzt bitte eine neue Schüssel? Ich hab Hunger!“, legte Marc seinen Befehlston nieder und fing leicht an zu flehen. „Na geht doch. Hier ist noch ne Birne möchtest du die vielleicht auch haben?“ „Ja warum nicht. Das leckere Müsli verschwindet ja gerade, nur leider nicht in mir.“ „Och mein armer Schatz. Du wirst es überleben.“, bemitleidete ihn Gretchen. „Das glaub ich kaum und nenn mich nicht Schatz.“, meckerte Marc. Schließlich fand das Frühstück doch noch ein friedliches Ende. Marlon aß Marcs Müsli, Marc sein zweites und Gretchen ihre Schwangerschaftsvorlieben. Nach dem Frühstück fragte Gretchen Marc, ob er nicht mit Marlon seine Tasche packen könnte. „Mach du das doch lieber und ich räum hier weiter auf.“ Zu Marcs Leidwesen, hatte Marlon Gretchens Idee mitbekommen und fand die ziemlich gut. „Ja Papa komm.“, sagte Marlon und zog an Marc Hand. „Also gut. Ich komm ja.“ Marc ging mit Marlon in sein Zimmer und packte ihm ein paar Sachen zusammen. „Willst du nicht auch ein paar Klamotten mitnehmen, anstatt nur dein ganzes Spielzeug?“, fragte Marc. „Nö, prauch ich nich.“ „Na ich glaub aber schon, wenn wir gleich ohne was zu anziehen runterkommen und Mama das sieht, muss dein ganzes Spielzeug hierbleiben und es kommen nur Klamotten mit.“ Das war dann doch das schlagende Argument, also packten die Beiden noch was zum anziehen ein. Marlon schnappte sich noch seinen Doktorteddy und dann gingen sie wieder nach unten. Gretchen wartete schon auf die Beiden und saß im wahrsten Sinne des Wortes auf gepackten Koffern. „Na habt ihr alles eingepackt?“ „Ja alles dabei. Auch zun anziehn.“, antwortete Marlon. „Sehr schön, dann kanns ja jetzt losgehen.“ Gretchen zog Marlon an und Marc nahm die Taschen. Die Drei fuhren zu Gretchens Eltern um Marlon abzusetzen. Franz war allerdings in der Klinik und arbeitete. „Da seid ihr ja.“, begrüßte Bärbel ihre Familie. „Kommt doch rein.“ „Dank Mama, aber wir wollen gleich weiter.“ „Aber Marc du meldest dich sofort, wenns was neues gibt.“ „Natürlich Bärbel. Ich ruf nachher direkt an.“ Bärbel nahm ihre Tochter nochmal in den Arm. Marc und Gretchen verabschiedeten sich noch von ihrem Sohn und fuhren dann wieder los. „Tja Marlon und nachher seid ihr dann zu Viert.“, sagte Bärbel, während sie noch winkte. „Wie Vier?“, fragte ihr Enkel. „Heute kommt doch deine kleine Schwester zur Welt. „Gehen wir da noch hin?“, fragte Marlon direkt nach. „Ja klar. Papa ruft nachher an und dann fahren wir dahin.“ „Kommt Opa auch mit?“ „Der Opa ist ja schon da, den treffen wir dann auch da.“ „Okay.“ Vor der Klinik angekommen machte Marc den Motor aus und erst mal machte Beide keine Regung sich in irgendeiner Weise zu bewegen. Schließlich überwand Marc sich und durchbrach die Stille. „Heute ist es also soweit.“ „Ja.“, kam nur von Gretchen. „Na komm je eher wir oben sind umso schneller haben wir die Kleine in den Armen.“ Marc stieg also aus und ging zu Gretchens Seite um ihr die Tür aufzumachen. Sie stieg aus und blieb aber eher wie angewurzelt stehen, als sich in Richtung Klinik zu bewegen. Als Marc das bemerkte drehte er um und ging zurück zu Gretchen. Er legte seine Arme um sie und gab ihr einen Kuss. 2Was ist los?“, fragte er sie. „Ach ich weiß auch nicht. Irgendwie kann ichs ja kaum abwarten, aber andererseits hab ich auch ein bisschen Angst.“, gab sie zu. „Ach es wird schon alles gut. Ich bin ja bei dir. Wir schaffen das schon.“ Marc nahm ihre Hand und dann gingen die Beiden in die Klinik. Sie stiegen in den Fahrstuhl und irgendwie hatte er immer noch eine magische Wirkung auf Marc und irgendwie musste er Gretchen ja ein bisschen entspannen. Er stellte sich ihr gegenüber und küsste sie. Zunächst war sie nicht so angetan, doch wenn Marc mit etwas überzeugend war, dann mit küssen. Die Beiden standen also im Fahrstuhl und knutschen, bis sich die Türen an der Gynäkologie öffneten. Marc und Gretchen machten sich direkte auf den Weg zu Mehdis Büro. Sie hatten sogar Glück, er war gerade nicht im Kreißsaal, sondern er hatte mal fünf Minuten Ruhe in seinem Büro. „Herein?“, hörten sie von Mehdi nachdem sie geklopft hatten. „Hey Mehdi.“ „Ach ihr Beiden schon. Ich dachte ihr wolltet erst in einer halben Stunde hier sein.“, bemerkte Mehdi. „Ja, ging alles schneller als gedacht.“, antwortete Marc. „Und Gretchen wie geht’s dir? Schon Anzeichen da? Fruchtblase? Wehen?“, wollte Mehdi wissen. „Nö bis jetzt ist alles gut.“ „Ja dann wollen wir doch mal kucken. Leg dich schon mal hin.“
So Mädels mich hat gerade das Schreibfieber gepackt und jetzt gehts wieder rund . Kommt einiges auf euch zu . Viel Spaß beim lesen und ich freu mich auf eure Kommis .
Gretchen zog sich aus und legte sich auf den Stuhl. Mehdi fing an mit einem Ultraschall. Marc nahm auf dem Stuhl neben Gretchen Platz. „So, da haben wir die Kleine. Sieht wunderbar aus. Herzschlag ist kräftig. Größe und Gewicht sind, Moment, auch alles prima. Also von mir aus kanns los gehen.“, sagte Mehdi und grinste Gretchen an. „Ja von mir aus auch. Deshalb ist ja heute auch Stichtag.“ „Gut, dann kuck ich nochmal nach dem Muttermund.“ Marc konnte es immer noch nicht leiden, dass Mehdi mehr ,als seiner Meinung nach nötig, sehen musste. Kann Gretchen nicht eine nette Frau als Gynäkologin haben? Von mir aus auch einen alten Greis, aber ausgerechnet Mehdi?! Das Gebiet da unten ist mein Revier und ausschließlich mir vorbehalten. Gretchen wiederrum amüsierte es jedes Mal mehr, wenn sie Marcs Gesicht sah, wenn Mehdi in tiefere Gebiete abtauchte. Der große Macho Marc Meier, aber sowas hält er nicht aus. Wobei er das ja schon sportlicher nimmt. Gab da ja durchaus schon schlimmere Situationen. Einmal hat er selbst die Untersuchung übernommen und Mehdi Bericht erstattet. Das hat genau 4 Sekunden funktioniert, dann hab ich ihn rausgeschmissen. Anschließend hatte er Begleitverbot, zu mindestens bis zum Eingang der Praxis, oder des Behandlungszimmers. Er glaubt zwar Gott zu sein, aber beim glauben bleibst dann auch. Schließlich kam Mehdis Urteil. „Du kannst dich schon mal wieder anziehen und dann gleich rüberkommen.“ Marc ging schon mit Mehdi und dann warteten die Beiden auf Gretchen, als sie kam und sich setzte, kam Mehdis Urteil. „Also, heute passiert vielleicht eine Menge, aber du bekommst bestimmt kein Kind. Dein Muttermund ist noch komplett verschlossen.“ „Was? Mehdi das kann nicht sein! Du… du musst dich verkuckt haben.“, sagte sie schon leicht panisch. „Mehdi du musst dich wirklich verkuckt haben, das kann nicht sein!“, stimmte Marc mit ein. „Gretchen beruhig dich erst mal. Glaub mir ich mach das schon ein bisschen länger, da tut sich heute nichts.“, versuchte Mehdi ihnen klar zu machen. „Das kann nicht sein! Heute ist doch der Stichtag!“, versuchte weiter die Geburt auf den heutigen Tag zu beschwören. „Ja Gretchen, aber der Stichtag ist keine hundertprozentige Garantie. Das weißt du auch.“ Gretchen hörte Mehdi mittlerweile gar nicht mehr richtig zu. Sie hatte sich schon zu sehr in den Gedanken rein gesteigert, dass sie heute nicht ihr kleines Mädchen im Arm halten würde. Als Marc sah wie Gretchen nur noch das saß und still weinte, nahm er sie in den Arm. „Mehdi, dass kannst du uns nicht antun, bitte.“ „Marc, das wird heute nichts, wirklich. Ihr kommt ab morgen täglich zur Kontrolle. Vielleicht überlegt sie es sich ja bis heute Abend noch.“ Hoffentlich, ansonsten dreh ich glaub ich durch. Gretchen wird nie wieder aufhören zu heulen. Marc nahm also sein Häufchen Elend und ging zur Tür. An der Tür hielt Marc nochmal kurz an, während Gretchen schon weiter ging. „Mehdi kann ich irgendwas tun? Ich überleb das nicht, wenn das länger dauert.“ „Tja Marc, da musst du jetzt wohl oder übel durch. Finde dich damit ab.“, sagte Mehdi leicht schadenfroh. „Aber falls es dir hilft. Macht alles, was Spaß macht, wenn du verstehst.“ „Ja danke, aber ich glaub kaum, dass wir soweit kommen, kuck sie dir doch mal an.“, meinte Marc. „Ach sie wird sich schon beruhigen. Machs ihr ein bisschen nett zu Hause und wenn sie sich entspannt, dann geht das alles von alleine.“, riet Mehdi Marc noch. „Okay, danke. Bis morgen.“ „Bis morgen.“ Mehdi drehte sich um und ging zurück in sein Büro, während Marc Gretchen hinterher eilte. In Gretchens Kopf liefen immer wieder die letzten Minuten ab. Sie konnte einfach nicht glauben, dass sie heute nicht Mama werden würde. Ohne wirklich Marcs Worte wahrzunehmen machte sie sich auf den direkten Weg zum Park, zu ihrer Lieblingsbank. Sie setzte sich hin und schwieg.
Vielen, vielen Dank für eure wunderbaren Kommis . Also ich kann mir gut vorstellen, dass Gretchen sich sowas so zu Herzen nehmen würde und deshalb hab ich das so geschrieben . Vielleicht leidet ein bisschen die Realität, aber ich hoffe ihr verzeiht mir . Viel Spaß beim lesen und auf neue Kommis freu ich mich sehr .
Marc setzte sich zu ihr und wartete einfach was passierte, doch schließlich wurde ihm ihre Schweigerei zu viel und er sprach sie an. „Hey Gretchen, jetzt komm mal her.“, er nahm sie am Arm und zog sie auf seinen Schoß. „Komm ich weiß zwar wie sehr du dich gefreut hast, aber das ist doch auch kein Weltuntergang, wenn wir noch ein paar Tage warten müssen. Dann wird die Überraschung doch viel größer. Die Kleine machst halt gerne spannend, wie die Mama.“, sagte er und lächelte. Das trieb auch Gretchen ein kleines Lächeln aufs Gesicht. Das sollte aber für die kommenden 14 Tage erst mal das Letzte bleiben. In der ersten Woche versuchte Marc noch Gretchen zu trösten und sie zu Geburtsfördernden Methoden zu bewegen, aber er hatte keine Chance. Gretchen wollte ihre Tochter sofort. Marc hatte nachwievor Urlaub und probierte ihr beizustehen, aber Gretchen zog sich immer mehr zurück und ließ kaum noch jemanden an sich ran. Zunächst hatten Gretchen und er Marlon wieder bei Bärbel abgeholt, weil es ja noch keine Geburt gab. Marc brachte ihn doch schon am nächsten Tag wieder hin, weil er nicht wollte, dass Marlon seine Mutter nur weinend auf den Sofa sehen saß. Außerdem wollte er für Gretchen da sein, da würde Marlon nur drunter leiden, weil sich keiner um ihn kümmern konnte. Es tat ihm unendlich leid, dass er seinen Sohn immer so umher reichte, aber im Moment hielt es nur mal für das Beste. Was Marc aber wieder etwas erleichterte war, das Marlon sich sehr freute, dass er länger bei Oma und Opa schlafen durfte. „Danke Bärbel, dass ihr ihn nochmal nehmt.“ „Ach Marc, mach dir da mal keine Gedanken. Wir machen das doch gerne. Marlon geh doch schon mal Opa Hallo sagen.“ Marc verabschiedete sich von seinem Sohn und dann verschwand er im Wohnzimmer. Bärbel wollte sich nochmal genauer erkundigen, wie es Gretchen geht. „So und jetzt raus mit der Sprache. Wir geht’s ihr?“ „Sie igelt sich total ein. Sitzt den ganzen Tag heulend auf dem Sofa und will nichts machen. Ich kenn sie so überhaupt nicht.“, sagte Marc schon fast verzweifelt. „Nimm dir Zeit für sie und kümmer dich.“ „Ja mach ich ja, noch nicht mal mich lässt sie ja wirklich an sich ran.“ „Wenn es einer schafft, dann ja wohl du.“, ermunterte ihn Bärbel. „Ja ich geb mein Bestes. Ich will dann auch mal wieder zurück. Grüß Franz.“ „Mach ich. Bis dann Marc.“ Bärbel strich ihrem Schwiegersohn in spe nochmal über die Schulter und dann ging er. Bärbel blieb noch an der Tür stehen und kuckte Marc nach. Plötzlich stand Franz hinter ihr „Und wie geht’s ihm?“ „Also er probiert es mit Fassung zu nehmen, aber auch ihm geht’s alles andere als gut. Ich glaub um Beide wieder in die Alten zu verwandeln, sollte sich die Kleine schnellstens überlegen zu kommen, sonst haben wir bald ein Problem.“, erklärte Bärbel warnend. Wieder zu Hause angekommen, fand Marc Gretchen da vor wo sie auch vorher saß, heulend auf dem Sofa. „Ich bin wieder da.“, sagte er und kam auf sie zu. Er setzte sich zu ihr aufs Sofa. „Willst du nicht mal was essen oder was trinken?“ „Ne kein Hunger und auch kein Durst.“, gab sie tonlos von sich. „Kann ich sonst was für dich tun? Schokolade oder so?“ „Nimm mich einfach in den Arm.“, antwortete sie. Marc rutschte zu ihr rüber und er schloss sie in seine Arme. „Vielleicht kommt sie ja morgen.“ Das wiederholte Marc jeden Tag, doch leider ohne Erfolg. Marina machte keine Anstalten sich auch nur ein bisschen in Richtung Leben auf der Erde zu bewegen, sondern blieb stur im Bauch ihrer Mutter. Mehdi wiederholte seine Worte auch jeden Tag „Heute wird das nichts, Gretchen. Dein Muttermund hat sich kein Stück geöffnet, aber der Kleinen geht’s prima.“ Am Ende der Woche waren auch Marcs Kräfte am Ende und er rief Anton an.
So weiter gehts. Danke für eure tollen Kommis, die motivieren mich von Tag zu Tag mehr . Viel Spaß beim lesen und auf neue Kommis freu ich mich.
„Graner?“ „Hey, ich bins Marc.“ „Wie hörst du dich denn an? Solltest du nicht vor Glück platzen?“ „Sonst hätte ich ja schon längst angerufen. Gretchen ist überfällig.“ „Ja und? Ist doch erst mal nichts sonderlich Ungewöhnliches.“ „Hab ich auch gedacht, aber Gretchen heulte seit einer Woche nur noch rum. Isst und trinkt nur, wenn ich sie dazu zwinge und zieht sich total zurück. Ich weiß nicht mehr was ich noch machen soll, vor allem aber bin ich mit meinen Kräften am Ende.“ „Ja und was ist mit einem Kaiserschnitt? Dann hättet ihr eure Kleine schon.“ „Den will sie nicht. Sie will auf natürlichem Weg gebären.“ „Und wie kann ich dir jetzt helfen?“ „Du musst mit mir was trinken gehen. Ich halt das hier nicht mehr aus. Ich muss Kräfte tanken.“ „Okay, du hast Glück, dass ich am Wochenende frei habe.“ „Umso besser. Kommst du um 7 vorbei?“ „Gut ich hol dich ab. Bis nachher.“ „Bis dann.“ Marc legte auf um danach gleich die nächste Nummer zu wählen. Er tutete einige Male, was ihn schon befürchten ließ, dass keiner zu Hause ist, aber schließlich nahm doch einer ab. „Riemer?“ „Nina, ich bins Marc.“ „Hey schön von dir zu hören und ist sie endlich da?“ „Schön wärs. Gretchen ist seit einer Woche überfällig und ich weiß nicht was ich noch machen soll.“ „Und wie kann ich dir jetzt helfen?“ „Du musst nachher herkommen und auf sie aufpassen. Ich muss hier mal raus. Ist ein einziges Häufchen Elend und besonders gut geht’s ihr auch nicht. Ich glaub mit dir kann sie besser quatschen.“ „Aber Tom muss arbeiten.“ „Dann bring Sophia mit. Schlafen kann sie auch hier. Vielleicht lenkt Gretchen das ja auch ein bisschen ab. Bitte.“ „Also schön. Ich komm vorbei. Wann?“ „Wäre schön, wenn du um halb 7 hier bist.“ „Okay bin ich. Bis nachher.“ „Bis nachher.“ Marc legte auf und war erleichtert, dass er Gretchen nicht alleine lassen musste. Am Nachmittag konnte er sie mit sehr viel Mühe dazu überreden doch mal spazieren gehen, weil es ja Wehen fördernd sei. Oh Gretchen, was soll ich nur mit dir machen. Ich will meinen Haasenzahn zurück. Den bekomme ich aber nur, wenn endlich unser Nachwuchs sich bequemt zu kommen. Ich merke nichts davon, dass es hilft. Wieso spannst du mich auch nur so auf die Folter. Ich will mein Kind jetzt. Ich kann nicht mehr. Irgendwann ist die Schwangerschaft vorbei und der Punkt war letzte Woche. Marc bemüht sich so. Er ist so lieb, aber ich kann einfach nicht anders im Moment. Am Abend kam pünktlich wie bestellt Nina mit Sophia um Marc quasi abzulösen. „Sie ist im Wohnzimmer.“, sagte Marc, als er die Beiden rein bat. „Magst du Sophia mal ausziehen?“ „Klar mach ich.“ Er nahm die Kleine behutsam aus ihrem Maxi Cosi und zog ihr die Jacke und die Mütze aus. Anschließend ging er mit ihr ins Wohnzimmer. Nina kam hinterher und begrüßte zunächst ihre Freundin. „Hey Süße. Na wie geht’s dir?“ „Physisch gut, seelisch schlecht.“, gab Gretchen zur Antwort. „Ach Mensch, glaub mir die Kleine wird sich das noch ganz schnell überlegen.“
„Du hat dein Kind ja schon.“ Das war Marcs Stichwort. „Komm hier nimm du sie mal. Dann hast du hier erst mal ne Leihgabe mit der du dich austoben kannst.“ Erst wollte Gretchen nicht so recht, aber dann nahm sie Sophia doch. Und Marc sah etwas, was er probiert seit einer Woche auf ihr Gesicht zu zaubern, ein kleines Lächeln. Nina musste bei Marcs Worten ziemlich lachen, denn es war zwar nur nett gemeint, aber eben im typischen Marc Stil. „So ich bin dann mal weg. Wir sehen uns später.“ Er drückte Gretchen noch einen Kuss auf und verschwand dann. Anton wartete schon draußen auf Marc. Währenddessen nahm Nina ihre beste Freundin mal ins Verhör. „Na wie geht’s dir?“, fragte Nina nochmal. „Hab ich doch schon gesagt.“ „Jetzt mach hier nicht einen auf bockig. Red mit mir, wenn du es schon nicht mit Marc tust.“, forderte Nina. „Ach ich weiß doch auch nicht, was mit mir los ist.“ „Ich aber. Du bist schlecht drauf, weil du überfällig bist.“, brachte Nina das Thema auf den Punkt. „Ja mag sein, aber was soll ich denn machen?“, fragte Gretchen. „Mensch Gretchen, geh raus, beweg dich. Schnapp dir Marc und lasst es krachen. Genieß die Zeit, oder aber du lässt die Geburt einfach von Mehdi einleiten.“ „Ne, das will ich nicht. Es soll alles seinen biologischen Gang gehen.“ „Ja dann jammer aber auch nicht rum, sondern nimm es hin und warte bis es passiert.“, stellte Nina klar. „Und was ist mit Kaiserschnitt? Ist doch fast natürlich.“, hackte sie dann nochmal nach. „Ne, richtig ganz normal und natürlich, also auch kein Kaiserschnitt.“, stellte Gretchen wiederrum klar. „Und so lange kanns doch wirklich nicht mehr dauern. Also freu dich lieber drauf und tu was aktiv dafür.“ „Vielleicht hast du recht.“ „Wie siehst du denn aus? Wie 12 Jahre Regenwetter. So kann ich dich eigentlich nicht mitnehmen.“, fragte Anton, als Marc ihm entgegen kam. „Ich seh aus wie 7 Tage überfällig und so fühl ich mich auch, also lass uns was trinken gehen.“, wies Marc an. „Aber übertreibs nicht.“ „Nein keine Sorge. Ich muss ja auf meine Verlobte aufpassen.“ Doch Marcs Drang einfach mal alles zu vergessen war größer, als sein Pflichtbewusstsein gegenüber Gretchen. Schließlich saßen die Beiden in ihrer Lieblingskneipe und Marc weinte sich bei Anton aus. „Weischt du isch lieb sie würklich, aber ich kann nich mehr. Sie weint nur noch rum.“ „Aber versteh doch auch mal ihre Situation. Für sie ist das bestimmt nicht einfach.“ „Und wer verschteht müsch?“ „Ich versteh dich, aber ihr habt euch Beide dafür entschieden, dann musst du da jetzt auch durch.“ „Aber isch kann nisch mehr. Sie is würklich die sch…sch.. tollste Frau in meim Löben aber isch halt das nicht mehr aus, aber isch lieb sie würklich.“ „Sagt jetzt nicht du kneifst den Schwanz ein und lässt sie sitzen? Und was ist mit Marlon?“ „Nein, isch wüll sie nich verlassen, dafür lieb isch sie viel zu sehr, aber *hiks* ich weiß auch nisch.“ „Ach Marc, du bist mir schon einer.“ Plötzlich piept Marcs Handy. „Oh warte ma.“ Er probierte mehr oder weniger gekonnt, sein Handy aus seiner Hosentasche zu holen, was er schließlich auch schaffte, aber das lesen gestaltete sich schwierig. „Gib mal her.“ Anton nahm das Handy an sich und las die SMS. „Nina hat Gretchen ins Bett gesteckt und fährt jetzt nach Hause.“ „Mhhh.“, kam nur von Marc. Marc wollte sich gerade noch härteres Zeug bestellen, aber Anton hielt es für besser, wenn Marc auch ins Bett kommt. Anton winkte ab, bezahlte und half Marc dann zum Auto. „Du bischt mein beschter Freund. Wenn isch disch nich hätte.“ „Ja ich weiß.“, antwortete Anton nur. Er fuhr Marc nach Hause und schloss ihm noch die Tür auf. Den Rest des Weges wollte Marc par tu alleine machen. Also wartete Anton noch bis Marc drin war und fuhr dann auch nach Hause. Gretchen hörte die Geräusche von unten und ging runter, da traf sie dann die Bescherung. Marc saß wie ein kleiner Junge auf dem Fußboden und versuchte sich seiner Jacke und seinen Schuhen zu entledigen. „Oh Schatsch, du bischt ja wach.“ „Bei dem Lärm kann ja auch keiner schlafen.“ „Schuldigung.“ „Sag mal Marc bist du betrunken?“ „Ich nein wiescho?“ „Und ob. Du bist hacke dicht mein Lieber. Sag mal spinnst du total.“, fing Gretchen an zu schreien.
Gut, dann lös ich das ganze mal auf . Ich bin sehr auf eure Reaktionen gespannt . Viel Spaß beim lesen.
„Oh, nich so laut.“, hielt Marc sich den Kopf. „Ich kann noch viel lauter. Unser Kind könnte jeden Moment kommen und du hast nichts besseres zu tun als dich zu besaufen.“, schrie sie weiter. „Die kommt, sowiescho nich.“, sagte er leise, aber nicht leise genug. „Na vielen Dank auch. Wegen dir bin ich doch erst in der Situation hier, wenn du dich gezügelt hättest, müsste ich jetzt nicht darauf warten, dass es endlich losgeht.“ „Ja jetsch bin ich wieda Schuld. Wie imma.“ „Wieso hast du dich überhaupt so volllaufen lassen?“, fragte Gretchen schließlich. Und dann machte Marc den wohl größten Fehler seines Lebens, aber Kinder und Betrunkene sagen eben immer die Wahrheit. „Weil man dasch ja hier andersch ga nich mehr aushält. Du heulscht nur noch rum und bischt un…un..un nich mehr auschzuhalten.“ „Ach wenn das so ist, kannst du ja mal das Sofa auf seine Schlaftauglichkeit testen. Und wenn ich so eine Last bin kein Problem, ich bin morgen weg.“ „Ja mach doch.“, sagte Marcs besoffenes Ich, doch das nüchterne Ich meinte es allerdings komplett anders, doch das konnte gerade nicht sprechen. Gretchen stampfte nach oben und warf Marcs Bettzeug die Treppe runter. Der schaffte es samt Bettzeug so gerade eben noch aufs Sofa. Gretchen war so geschockt von dem eben passierten das sie wieder ins Bett ging und weinte. Wie kann er sich jetzt einfach betrinken? Und mir dann zu allem Übel mir sowas an den Kopf knallen? Ich dachte er liebt mich. Uns! Aber wie ich jetzt sehe, wenns drauf ankommt, kann man sich auf Marc einfach nicht verlassen. Dabei sind wir ja nicht erst seit gestern zusammen. Er wollte mich sogar heiraten. Das hat sich ja wohl leider auch erledigt, weil ich doch Alleinerziehende Ärztin mit zwei Kindern sein werde. Während mein Ex da weiter macht, wo ich ihn eigentlich von ab hatte. Er wird mit 20 Jährigen Häschen in seinem Cabrio durch die Gegend fahren, während ich seine Kinder groß ziehe und ihn erklären darf, dass der Idiot gerade in dem Cabrio ihr Vater war. Ich werde als ewige einsame Verlassene Frau mit zwei Kindern sterben. Am nächsten Morgen wurde er von Gretchens Gepolter geweckt. „Oh nicht so laut.“, rief Marc. „Na brummt dein Schädel auch schön?“, fragte Gretchen und machte noch ein bisschen mehr Lärm. „Ja, allerdings. Boah ich trink nie wieder. Wieso schlaf ich eigentlich hier auf der Couch?“, fragte er und probierte sich zu erinnern, aber sein Filmriss, ließ es partout nicht zu. „Was hast du vor?“, fragte er ihre Tasche sah. „Ich zieh zu meinen Eltern. Du kannst mich ja nicht mehr ertragen.“, sagte sie mit versteinerter Miene. „Wie du ziehst zu deinen Eltern? Wieso das denn? Das kannst du nicht machen.“ Marc sprang auf und probierte sie zum bleiben zu bewegen. „Wieso? Das fragst du noch? Marc, gestern Abend warst du mehr als deutlich. Ich zieh zu meinen Eltern. Es reicht. Du brauchst dich auch nicht weiter zu bemühen. Ich schaff das alleine.“ „Gretchen bitte, ich liebe dich doch. Du kannst mich doch nicht alleine lassen. Was ist mit uns? Und dem Baby? Und Marlon?“ „Ich schaff das schon und das mit uns muss ich mir noch überlegen.“ „Gretchen bitte geh nicht. Das sind deine Hormone. Du liebst mich doch auch! Ich weiß das.“ „Ja Marc, aber ich kann nicht mehr und jetzt lass mich durch.“ Marc probierte sie zunächst weiter aufzuhalten, aber ließ sie dann doch schlussendlich ziehen. Nun war er alleine in dem Haus mit seinen Kopfschmerzen und eine Ahnung warum sie jetzt gegangen ist, hatte er auch nicht. Erst mal ging er duschen und machte sich dann einen extrastarken Kaffee in Kombi mit einer Kopfschmerztablette, aber auch danach fiel im nicht ein, was er ihr gesagt hat. Er entschied sich dazu joggen zu gehen um den Kopf frei zu kriegen, aber auch das half nicht wirklich. Was ist gestern Nacht nur passiert? Was hab ich nur gesagt? Ich wollte doch gar nicht so viel trinken. Und wenn sie jetzt nichts mehr von mir wissen will? Oh Gott, wenn ich meine Kinder nie wieder sehe? Das überleb ich nicht. Ich muss mich entschuldigen und sie zurückholen. Ich brauch sie, sie macht mein Leben erst komplett. Sie liebt mich, das hat sie gesagt das ist schon mal viel wert und das heißt ich hab noch nicht verloren. Wenn diesen dämlichen Hormone bloß nicht die Kontrolle über sie hätten. Natürlich Anton war mit, ich muss ihn gleich anrufen und fragen, was passiert ist. Marc joggte eine extragroße Runde. Für den Moment half es ihm zwar ein bisschen, aber als er zurück war, war alles wieder da. Zunächst ging er duschen, aber kaum das er aus der Dusche war, schnappte er sich sein Handy und rief Anton an.
Danke für eure lieben Reaktionen, aber ich fand da musste einfach mal wieder Schwung rein und Aufsehen hab ich ja jetzt erregt . Danke für eure Kommis, vielleicht hilft die Schläge ja . Viel Spaß bei dem neuen Teil.
„Graner?“ „Anton ich bins Marc.“ „Na Alter wieder nüchtern?“ „Ja und mein Leben ist in Trümmern!“ „Bitte wie? Hast du das Haus in Schutt und Asche gelegt oder was?“ „Nein hab ich nicht. Viel schlimmer Gretchen ist weg!“ „Wie weg?“ „Na weg. Ausgezogen! Sie hat mich verlassen.“ „Was hast du gemacht? Ich wusste ich hätte dich nicht alleine lassen sollen. Du warst aber auch voll.“, sinnierte Anton. „Ja danke das weiß ich selber, genau deshalb hab ich auch keine Ahnung was gestern Abend noch passiert ist. Ich hab den Mega Filmriss. Was hab ich erzählt?“ „Also, zunächst einmal hast du dir einen gewissen Pegel angetrunken nachdem wir in der Bar waren und dann hast du angefangen rum zu weinen.“ „Ich weine nicht rum!“, stellte Marc klar. „Doch gestern hast du rumgeweint.“ „Ist jetzt auch egal. Was- hab- ich- gesagt?“, wollte Marc wissen. „Ähm du meintest Gretchen ist anstrengend und du liebst sie und das du es nicht mehr aushältst, das sie nur noch rum weint und du sie wirklich liebst. Achja und das du sie liebst.“ „Ich hab bestimmt nicht so oft gesagt, dass ich sie liebe.“ „Oh doch, du hast fast jeden Satz so beendet.“ „Oh Gott, hoffentlich hab ich ihr das nicht gesagt.“, meinte Marc schockiert. „Das hoffe ich für dich auch, in Gretchens Zustand verzeiht sie dir das nie.“, sagte Anton so lapidar dahin. „Ja danke, deshalb ist sie ja vorhin auch schon ausgezogen.“ „Oh man du steckst echt in der Scheiße.“ „Sag mal du bist ein echter Freund. So jemand wie dich sollte jeder haben. Deine Tipps sind echt so wertvoll wie ne Gehirn-OP bei Sabine.“ „Ach ja und das ich ein wahrer Freund bin hast du auch gesagt. Rede nochmal mit ihr du warst betrunken und schließlich zählt nur, dass du sie liebst.“ „Oh Kacke. Sie hat gleich ihren Ultraschalltermin. Ich muss dahin. Ich muss ihr doch beistehen.“ „Glaubst du wirk……Marc?? Hallo??“ Doch Marc hatte schon aufgelegt und war auf dem Weg zum Auto. Er ließ den Motor an, als er drin war und fuhr schnellstmöglich zur Klinik. Er fuhr auf seinen Parkplatz und sah weit und breit nichts von Gretchen. Er sprintete zur Gynäkologie und traf Mehdi auf dem Flur, der gerade in Richtung Kreißsaal wollte. „Mehdi! Wo ist sie? Schon im Kreißsaal?“ „Marc, was ist passiert? Sie ist eben wieder nach Hause gegangen. Es hat sich nach wie vor nichts getan.“ „Ich war gestern unterwegs mit Anton und hab wohl ein bisschen die Kontrolle verloren.“, versuchte Marc sich zu erklären und rieb sich den Nacken. „Ein bisschen? Wie kannst du ihr nur sagen, dass du sie nicht mehr ertragen kannst und das sie nur noch rum heult? Natürlich geht’s ihr schlecht. Sie ist überfällig!“, polterte Mehdi los. „Ich war betrunken. Ich hab das doch überhaupt nicht so gemeint.“, erklärte Marc weiter. „Und wieso hast du sie dann rausgeschmissen?“ „Ich hab was? Ich würde sie doch nie rausschmeißen. Ich liebe sie doch!“ Das war für Mehdi so überzeugend, dass er seine Stimme wieder ein bisschen dämpfte. Es entsprach schließlich auch der Wahrheit, dass Marc Gretchen liebte. „Ach Marc. Du reitest dich auch von einer in die nächste Scheiße.“ „Wie geht’s ihr denn?“ „Naja ihr geht’s soweit gut, also der Kleinen auch, aber nach eurem Streit geht’s ihr nicht besser.“ „Hat sie sonst noch was gesagt?“ „Ähh…“ In dem Moment ging die Tür hinter Mehdi auf und eine Schwester kam raus. „Dr. Kaan sie müssten jetzt kommen, bei Frau Reff geht’s los.“ „Okay ich komm, danke. Du siehst ich muss wieder. Rede nochmal mit Gretchen, dann wird das schon wieder.“ „Ja danke, bis dann.“ Erst wollte Marc den Heimweg antreten, macht jedoch einen Umweg über seine Station. Sabine saß hinter ihrem Schreibtisch und las natürlich heimlich ihren neuesten Dr. Rogelt Roman.
So Mädels nach den ganzen Katastrophen der letzten Tage mit endgültig kaputtem Laptop und nicht funktionierenden Internet , kommt jetzt endlich der nächste Teil . Ich wünsche viel Spaß und freue mich auf eure Kommis.
„Sabine, wo ist der Dienstplan?“, fragte Marc, als er an den Tresen ran trat. „Dr. Meier? Was machen sie denn hier? Haben sie nicht Urlaub?“ „Ich möchte den Dienstplan sehen, das mach ich hier und ich hab ihnen schon hundertmal gesagt, dass während des Dienstes nicht Dr. Rogelt gelesen wird!“ Sabine merkte sofort das irgendwas nicht stimmte. So schlecht war Marc eigentlich nur noch drauf, wenns richtig Stress mit Gretchen gab. Sie kuckte kurz wo der Plan ist, fand ihn aber unter einem Laborbericht. Marc studierte kurz den Dienstplan und gab dann die Anweisung. „Dr. Rössel können sie Bescheid sagen, er hat morgen frei. Ich übernehme seinen Dienst.“ „Aber sie können doch nicht ei….“, wollte Sabine protestieren, doch Marc ließ keinen Widerspruch zu. „Und ob ich kann, ist immer noch meine Station. Wir sehen uns morgen.“ Und so schnell wie Marc gekommen war, war er auch wieder verschwunden. Sabine war sich in diesem Moment hundertprozentig sicher, dass es richtig Stress gegeben haben musste, aber sie würde schon rausfinden, was da los war. Marc setzte sich ins Auto und fuhr wieder nach Hause, vor der Tür wartete schon Anton auf ihn. Marc stieg aus und schloss ab „Was machst du denn hier?“ Anton stand vom Treppenabsatz auf und antwortete „Ich wollte kucken was du jetzt angestellt hast, wo du einfach aufgelegt hast.“ „Ich war in der Klinik.“, erklärte Marc während er die Haustür aufschloss. Die Beiden gingen rein und legten ihre Jacken ab. „Und? Hast du sie getroffen? Habt ihr gesprochen?“ „Nein haben wir nicht.“, sagte Marc während er in die Küche ging. „Ich hab sie verpasst. Ich hab nur Mehdi getroffen. Willst du auch einen Kaffee?“, fragte Marc. „Ja ich nehm auch einen. Ja und was hat Mehdi gesagt?“ „Ja immer noch nichts und ihr Zustand war eher schlechter als gestern.“, führte Marc weiter aus. „Ja kein Wunder, wenn du sie verlässt.“ „Ich hab sie nicht verlassen!“, protestierte Marc direkt. „Sie ist ausgezogen, nur weil sie meinen betrunkenen Worten Glauben geschenkt hat.“ „Deinen betrunkenen Worten? Sag mal hast du immer noch einen im Tee?“, fragte Anton lachend. „Nein ich bin ganz klar und nüchtern bin ich auch. Jetzt hör auf zu lachen, hilf mir lieber meine Familie zurückzubekommen.“, forderte Marc von seinem Freund. „Du kennst Gretchen doch schon länger und weißt wie sie ist. Also lass dir was einfallen!“ Derweil hatte auf Gretchen die Trennung auch eine positive Auswirkung. Sie futterte alles in sich rein, was der Kühlschrank ihrer Eltern auch zu bieten hatte. Ihre Mutter wusste nicht wirklich was passiert war, weil sie immer noch nicht sprach. Franz schnappte sich an diesem Morgen Marlon und machte mit ihm einen Ausflug. Gretchens Tag führte sie bis aufs Sofa und mal zum Kühlschrank. Bärbel probierte wieder etwas aus ihr rauszubekommen, aber schaffte es wieder nicht, also rief sie Marc an, der würde ihr ja wohl sagen was los war. Sie probierte es zuerst zu Hause, doch da war keiner, also rief sie auf seinem Handy an. „Meier?“ „Marc, ich bins Bärbel. Sag wieso ist es denn so laut im Hintergrund? Du hast doch Urlaub.“ „Ja ne nicht direkt. Ich bin in der Klinik.“ „Sag mal was ist bei euch beiden eigentlich los? Gretchen sitzt hier seit gestern, spricht nicht und isst nur.“ „Na Gott sei Dank.“ „Wie Gott sei Dank?“, fragte Bärbel schockiert. „Sie isst wieder. Ich hab sie ja nicht mehr dazu bekommen.“ „Marc Meier, sag mal was ist bei euch passiert und jetzt erzähl mir keine Märchen.“ „Gretchen ist seit einer Woche nur am rumweinen und ich war vorgestern mit Anton los und hab die Grenze wohl etwas überschritten.“ „Was heißt etwas?“, fragte Bärbel skeptisch nach. „Ich war sternhagelvoll.“ „Ja, aber deshalb verlässt sie dich doch nicht.“ „Ich weiß, aber ich muss ihr wohl gesagt haben, dass sie sich total gehen lässt und sie nur noch anstrengend ist.“ „Mein Gott, wegen so einer Lappalie macht sie gleich die Pferde scheu und zieht hier wieder ein?! Na die kann was erleben.“ „Was hast du vor?“
„Ich werde ihr hier Dampf unterm Hintern machen, dann wird sie sich das ganz schnell überlegen. Schließlich ist sie nicht krank nur schwanger. Sie muss einfach was tun.“ „Glaubst du wirklich, dass das so eine gute Idee ist?!“ „Ich bin ihre Mutter. Ich weiß was sie abkann. Vertrau mir Marc.“ „Na hoffentlich hilfts. Du ich muss dann auch wieder. Ich komm nach der Schicht nochmal vorbei.“ „Mach das. Bis dann.“ Bärbel hatte gerade aufgelegt und drehte sich um, als Gretchen plötzlich hinter ihr stand. „Mein Gott Margarethe musst du mich so erschrecken.“ „Na ich bin ja wohl kaum zu übersehen.“, maulte Gretchen rum. „Jetzt ist aber mal gut hier.“, forderte Bärbel. Bärbel nahm ihre Tochter bei der Hand und zog sie zum Sofa. „Was ist denn los, Mama?“, fragte Gretchen zickig. „Was los ist?! Das fragst du mich?! Frag das lieber dich.“ „Wieso was soll denn sein?“, fragte Gretchen und schob sich ein weiteres Stück Schokolade in den Mund. „Margarethe du sitzt seit gestern hier auf dem Sofa sprichst nicht, dein Sohn kennt seine eigene Mutter nicht mehr und du stopfst alles in dich rein, was nicht schnell genug weg kommt.“ „Das stimmt doch gar nicht.“ „Und ob das stimmt! Sag mir jetzt was los ist oder soll ich dir auf die Sprünge helfen?“, knallte Bärbel ihrer Tochter vor den Kopf. „Ja Marc hat Schluss gemacht.“ „Aha.“ „Was aha?“, fragte Gretchen nach. „Mein Gott Margarethe was ist los mit dir? Marc könnte glaub ich 10 Fässer Whiskey gesoffen haben, aber er würde nie mit dir Schluss machen. Der liebt dich doch. Du bist doch sonst nicht so empfindlich.“ „Mama, er meinte er würde es nicht mehr mit mir aushalten und ich wein nur noch rum.“ „Gretchen, er war betrunken und einfach bist du wirklich nicht im Moment, was ja auch zu verstehen ist. Trotzdem noch lange kein Grund hier wieder einzuziehen.“ „Du bist meine Mutter. Du musst doch zu mir halten.“ „Tu ich auch, aber nicht bei diesen Kindereien.“ „Mama, das sind keine Kindereien.“, protestierte Gretchen, doch ihre Mutter ließ keinerlei Widerspruch zu. „Du siehst jetzt zu, das ihr das wieder hinbekommt, aber erst mal fängst du an mit einkaufen, weil ich nichts mehr im Haus hab, dank dir.“ „Mama, was ist denn mit dir los? Ich geh jetzt bestimmt nicht los einkaufen.“, rief Gretchen ihrer Mutter hinterher, die gerade in die Küche gegangen war, um wenige Sekunden später mit Einkaufszettel und Tasche zurückzukommen. „Da ist auch unser Abendbrot drauf, also vergiss nichts.“ Dann schob Bärbel ihre Tochter zur Tür raus. Notgedrungen ging Gretchen also los um Abendbrot für die Haases zu kaufen, genauso wie neue Schokolade. Was ist denn mit Mama los? Früher war ihr Standardsatz „Der liebt dich doch überhaupt nicht!“ und heute kann sie es kaum erwarten, dass ich wieder zu ihm zurückgehe. Gut, er ist der Vater meiner Kinder, also schon mal ein Totschlägerargument für Mama. Marc machte sich derweil auch so seine Gedanken, ob Bärbels Plan wirklich so eine gute Idee ist. Hoffentlich macht Bärbel es nicht noch schlimmer, anstatt irgendwas zu verbessern. Sie meint es zwar nur nett, aber gut gemeint, ist nicht immer gut gemacht. Andererseits Bärbel hat immer noch den meisten Einfluss auf sie. Ich fahr nach Dienstschluss auf jeden Fall nochmal bei vorbei, nicht zuletzt wegen Marlon. Kaum das Marc mal 5 Minuten saß, war auch schon die Hölle in der Chirurgie los. Ein Bus hatte sich mit einem LKW angelegt. Es gab viele Verletzte und dementsprechend auch jede Menge zu tun, jede Hand wurde gebraucht. Nach 4 Notoperationen und anderen Erstversorgungen, war es ruhig und Marc konnte Feierabend machen. Es war zwar mittlerweile halb acht, aber das hielt ihn nicht davon ab nochmal zu seinem Sohn und natürlich auch zu Gretchen zu fahren. „Nanu?“, fragte Bärbel als es klingelte. „Erwartest du noch jemanden Franz?“ „Nein, eigentlich nicht, aber ich geh mal kucken wer da noch stört.“ Franz ging zur Tür und nahm Marc in Empfang. „Hallo Marc. Was machst du denn hier?“ „Ich wollte nochmal mit Gretchen reden und vor allem Marlon sehen.“ Der kam auch schon im gleichen Moment um die Ecke gerannt und lief Marc mit einem lauten „Papa!!!“ in die Arme. „Hey Großer. Na wie geht’s dir?“ „Ich will nach Hause!“ „Ich weiß, mal kucken vielleicht kommt ihr ja ganz schnell wieder nach Hause.“, versuchte Marc die Situation zu entspannen. „Ist sie da?“, fragte Marc dann. „Ja sie sitzt im Wohnzimmer.“, sagte Franz. „Papa spielst du noch ein Spiel mit mir?“, fragte Marlon als Marc ihn runterlassen wollte. „Ja, du kannst ja schon mal oben aufbauen.“ Franz rief Bärbel, damit Marc und Gretchen in Ruhe reden konnten, und ging dann mit den Beiden nach oben. Marc trat um die Ecke und sah Gretchen auf dem Sofa sitzen, essend. Gott sei Dank, wenigstens isst sie was und ganz so schlecht sieht sie auch nicht mehr aus. „Hallo.“, sagte Marc und trat weiter ins Wohnzimmer. „Hallo. Was willst du?“, fragte Gretchen nicht gerade freundlich gestimmt. „Lass uns bitte nochmal reden.“, sagte Marc und setzte sich auf den Sesselschräg neben ihr. „Ich wüsste nicht worüber, du hast doch alles gesagt.“, meinte sie verletzt. „Gretchen ich war betrunken! Ich kann mich doch nicht mal erinnern was ich gesagt habe und egal was ich gesagt hab, es war garantiert nicht so gemeint.“, probierte Marc sich zu erklären. „Das hörte sich aber vorgestern ganz anders an.“ „Mag sein, aber ich meinte das nicht so. Ich liebe dich und ich will das ihr wieder nach Hause kommt.“ „Marc das geht nicht so einfach. Ich denke drüber nach, okay?!“, meinte Gretchen. Eigentlich wusste sie gar nicht mehr was sie wollte. „Gut ich geh dann mal wieder.“, sagte Marc stand auf und zog geknickt wieder von dannen. Was soll ich denn noch machen, mehr als ihr die Wahrheit zu sagen, kann ich auch nicht. Bärbel kam wieder runter, als sie die Haustür hörte. „Du bist ja immer noch hier.“ „Ja ich wohne hier ja auch.“, meinte Gretchen zickig und zugleich anteilnahmslos. „Habt ihr denn nicht gesprochen?“ „Doch. Er hat sich entschuldigt und er will das wir wieder nach Hause kommen.“ „Ja das ist doch wunderbar. Was sitzt du hier noch so rum?“, fragte Bärbel. „Ich weiß auch nicht, wenn doch was Wahres an seinen Worten ist?“ „Natürlich ist da was wahr dran, aber wenn dein Hormonhaushalt in ein paar Tagen wieder dir gehört, ist auch wieder alles in Butter und du wieder die Alte.“ „Ich denk drüber nach.“, sagte Gretchen, stand auf und ging in ihr Zimmer. Wenn sie morgen nicht von alleine geht schmeiß ich sie glaub ich raus, dachte Bärbel, als sie ihrer Tochter hinterher schaute. Was Bärbel nicht wusste, war das auch Mehdi Gretchen heute Morgen ins Gewissen geredet hattet und seine Worte waren ungefähr dieselben. „Gretchen was soll eigentlich der Kindergarten zwischen euch Beiden?“ „Das ist kein Kindergarten. Die Geschichte hat Marc dir doch bestimmt eh schon erzählt.“ „Naja, also an viel konnte er sich nicht erinnern, außer dass du an dem Morgen danach mit deinen Koffern abgerauscht ist. Er arbeitet auch wieder und kommt jeden Tag nach deiner Ultraschalluntersuchung und fragt was und ob was passiert ist.“ „Wirklich?“, fragte Gretchen ungläubig. „Ja wirklich. Ich erzähl dir bestimmt keine Märchen. Ich rate euch bekommt das in den Griff, sonst geht ihr Beide da dran kaputt.“, erklärte Mehdi. „Ich denk drüber nach.“, mit denselben Worten wie ihre Mutter ließ sie auch Mehdi sitzen. Am nächsten Tag stand Marc auf und machte sich fertig für die Arbeit, wobei eigentlich spielte er sein fest installiertes Programm ab, durch das er funktionierte. Er fuhr in die Klinik und kaum dort angekommen, gab es auch schon die große Katastrophe, was ihn sichtlich ablenkte. Sabine achtete aber auch sehr darauf, dass er das richtige machte. Nachdem die Charité voll war, bekam das EKH die Spezialfälle, welche eine lange Bergung beinhalteten. Marc hatte also alle Hände voll zu tun. Gretchen währenddessen machte sich gerade für ihren täglichen Spaziergang zu Mehdi bereit.
So Mädels nach euren ganzen Kommentaren, sieht man ja das ich doch massig Leser habe . Ich werde dann jetzt mal erlösen . Viel Spaß bei dem neuen Teil und ich freu mich auf eure Kommis .
Gretchen, Bärbel und Marlon zogen sich an. Gretchen um zu Mehdi zu gehen und Marlon und Bärbel, weil Marlon in die Kita musste. Sie gingen ein Stück zusammen und dann trennten sich ihre Wege. „Tschüss Großer, bis heute Nachmittag. Ich komm und hol dich ab okay?“ „Ohja, gehen wir dann ein Eis essen?“ „Ja können wir machen.“, sagte Gretchen und dann gingen sie ihrer Wege. Gretchen war an diesem Morgen ausgesprochen gut drauf, warum wusste sie auch nicht. Wenn ich bei Mehdi war, werde ich gleich danach zu Marc gehen und mit ihm reden. Nein! Ich werde ihm sagen, dass ich…wir wieder nach Hause kommen. Sie ging durch den Eingang und nahm den Fahrstuhl zur Gynäkologie. Gott sei Dank war Marc nicht hier drin das hätte ich noch nicht geschafft, aber mit Ultraschallfoto so als Vorwand, kann ich danach zu seinem Büro gehen. Kaum hatte sie den Gedanken zu Ende gedacht, war um die Ecke gebogen und steuerte auf Mehdis Büro zu, wurde es ziemlich nass zwischen ihren Beinen. Mehdi kam gerade aus dem Kreißsaal, als Gretchen ihn auch schon rief, während sie an sich runter kuckte. „Mehdi, äh ich glaub es geht los.“ Mehdi eilte zu Gretchen und nahm ihre Hand. Ihr liefen im gleichen Moment gewissermaßen die Freudentränen über die Wangen, weil es endlich los ging. „Na siehst du was hab ich gesagt. Die Kleine überlegt sich das schneller, als du denkst.“ „12 Tage sind verdammt lang, wenn du mich fragst.“ „Och da gabs welche die mussten noch länger durchhalten als du.“, gab Mehdi schmunzelnd zu. Im nächsten Moment sprach Gretchen ihr wichtigstes Anliegen nach der Geburt aus. „Holst du Marc bitte?“ „Ja ich schick ne Schwester los, dass sie ihn holt und wir kucken jetzt erst mal was dein Muttermund macht.“ Gretchen legte sich in den Behandlungsstuhl und Mehdi machte die Untersuchung. „Also ein bisschen Zeit hast du wohl noch, aber ewig wird’s nicht mehr dauern. Hattest du schon Wehen?“ „Ne, bis ich diese betreten habe, gings mir prima.“ In den nächsten zehn Minuten sollte sich das aber schlagartig ändern. Kaum hatte Gretchen den Kreißsaal betreten, jagte eine Wehe die nächste. „Mehdi pfffffff äh wo bleibt Marc?“, fragte Gretchen mit doch leicht gequältem Gesicht. Schwester Heike, die als „Holerin“ losgeschickt wurde, musste Marc erst mal finden bei dem riesen Chaos auf der Chirurgie. Sie fragte eine Schwester, die im Schwesternzimmer hinter dem Tresen stand. „Wo ist Dr. Meier?“ „Äh der ist seit 1 Stunde in OP 4, aber sie können ihn jetzt nicht stören.“ „Ich muss seine Frau ist auf der Gynäkologie.“ „Gut, aber sie haben das nicht von mir, dass er da ist.“ Schwester Heike wunderte sich zwar kurz über die Aussage zog dann aber los in Richtung OP 4. Marc hatte alle Hände voll zu tun und Knechtelsdorfer, stellte sich heute mal halbwegs intelligent an. „Dr. Meier?“, fragte Heike, als sie in den OP lugte. „Was ist? Ich hab keine Zeit, sie sehen doch das ich zu tun habe.“, schreite Marc in seiner typischen Art rum. „Ich komm von der Gynäkologie.“ „Und was hab ich damit zu tun?“, fragte er genervt. „Wenn sie mich mal ausreden lassen würden, könnte ich ihnen auch sagen was ich will.“ Alle Umstehenden Personen kuckten Schwester Heike total perplex an, weil sie dachten sie wüssten was der Schwester jetzt blüht, aber Marc blieb widererwartend ruhig. „Also was ist? Schafft Mehdi seinen Job jetzt auch schon nicht mehr?“ „Nein, ihre Frau. Sie ist auf der Gynäkologie, weil ihre Fruchtblase geplatzt ist.“ „WAS? Wieso haben sie das nicht gleich gesagt?“, meinte Marc erschrocken. „Hätten sie mich aussprechen lassen, dann hätte ich das vielleicht auch gekonnt.“, verteidigte sie sich. „Sabine rufen sie den Rössel an und fragen sie ihn wie lange er noch braucht.“ Sabine rief im anderen OP an. „Dr. Rössel braucht noch etwa 45 Minuten.“ „Okay, folgendes er soll wenn er fertig ist sofort herkommen und übernehmen.“ „Okay, ich sag ihm Bescheid.“, sagte Sabine. „Schwester Heike ich komm in 10 Minuten, die sollen ja auf mich warten. Und wehe die fangen ohne mich an.“ „Okay ich sag ihnen Bescheid, aber garantieren kann ich nichts.“, sagte Heike und verließ wieder den OP. „So Knechtelsdorfer und sie hören mir jetzt ganz genau zu. Ich mach hier noch die Naht fertig und dann stillen sie Blutungen, wenn welche auftreten, was ich nicht glaube. Und Rössel macht fertig, wenn er hier ist.“, wies Marc an. „Guad i geb mei bestes.“ „Das will ich auch hoffen.“, dann legte Marc sein Besteck zur Seite und verließ den OP. Schwester Heike kam wieder zurück und betrat Gretchens Zimmer, wo Mehdi und Gretchen schon warteten. „Und kommt er?“ „Ja Dr. Meier wird gleich hier sein. Er braucht noch ein paar Minuten er steht noch im OP.“ „Oh Gott. Marc wird bestimmt total sauer sein, weil er wegen mir die OP unterbrechen muss.“ „Ach quatsch. Marc freut sich doch genauso wie du auf das Baby. Ich glaub für ihn ist das eher ne Erleichterung.“, meinte Mehdi. „Achso und sie sollen ja auf ihn warten, und wehe sie fangen ohne ihn an.“ „Der ist lustig. Er muss ja die Schmerzen auch nicht aushalten.“, sagte Gretchen sarkastisch. „Ja typisch Marc eben.“, ergänzte Mehdi grinsend. Marc hatte sich mittlerweile gewaschen und lief dann in Windeseile zur Gynäkologie. „Wo ist Dr. Haase?“, fragte er die nächstbeste Schwester. „Den Gang runter zweite Tür links.“, antwortete diese. Marc lief weiter und riss die Tür auf. „Hab ich schon was verpasst?“, fragte er direkt. „Marc, Gott sei Dank bist du endlich da.“ Sie stand auf und ging ihm entgegen. Er schloss die Tür, ging auf sie zu und schloss sie einfach in die Arme. „Na ist es jetzt endlich soweit?“, fragte dieser nur. „Ja, und du glaubst gaaaaa pfffffffff gar nicht wie froh ich bin.“ „Doch ich kanns mir vorstellen.“ „Ich komm gleich nochmal wieder.“, meinte Mehdi und verschwand. Sie gingen zurück zum Bett und Gretchen setzte sich wieder hin. Marc schnappte sich einen Stuhl und setzte sich vor sie. „Marc ich muss dir was sagen. Es tut mir leid. Ich wollte nicht ausziehen oder dich verlassen. Ich will mit dir zusammen sein, bis ans Ende meiner Tage.“ „Vergiss einfach was war. Entscheidend ist, dass ich euch nach der Geburt mit nach Hause nehme und ihr wieder bei mir seid.“ Anschließend küsste er sie, bis kurz darauf die nächste Wehe folgte. „Oh man wie ich das vermisst habe, auch wenn ich das jetzt nicht so genießen kann.“, sagte Gretchen. „Ach das kriegen wir auch noch hin.“, sagte Marc und lächelte. Marc hielt die ganze Zeit Gretchens Hand, was ihr symbolisierte, dass sie das wirklich nicht alleine durchstehen muss. Nach ein paar Minuten kam Mehdi wieder rein, denn Gretchens Wehen wurden zunehmend stärker und für sie auch unerträglicher. „Mehdi krieg ich jetzt bitte endlich meine PDA?“, fragte Gretchen unter ziemlichen Schmerzen. Das war Marcs Einsatz. „Mehdi, seh zu, dass du deinen Job machst und Gretchen ne PDA verpasst?“, meckerte er los. „Marc Meier, ich bin die einzige die hier meckern, schreien oder jammern darf, ist das klar?!“, sagte sie und zerquetschte halb Marcs Hand. „Ja, aber nur wenn du meine Hand ganz lässt, das sind die wertvollsten Hände dieses Krankenhauses, wenn nicht sogar Deutschlands.“, philosophierte er, während Gretchen mit der nächsten Wehe kämpfte. „Wenn du so weiter machst brauchst du gleich keine Hände mehr.“, stellte Gretchen klar und drückte noch doller zu. „Marc, außerdem kannst du mich mit deinen Worten und Sprüchen nicht schocken, dafür kenn ich dich schon zu lange mein Freund.“, grinste Mehdi ihn an. „Dann kann ich ja auch gehen.“, meinte er gespielt eingeschnappt. „Du gehst nirgends wo hin! Wegen dir lieg ich hier.“, schnaubte sie noch so raus. Schließlich bekam Gretchen ihre PDA und dann war sie auch ein bisschen entspannter. Trotzdem ging es insgesamt nach dem Marc da war eigentlich alles relativ schnell. Die Wehen wurden mehr und auch der Muttermund öffnete sich relativ schnell. Nach insgesamt 6 Stunden war die kleine Marina Meier geboren. Sie war 56cm groß und wog 3550g. Marc übernahm auch direkt den ersten Badevorgang und war wie schon prophezeit stolz wie Oskar. Gretchen wurde auf ihr Zimmer gebracht und Marc kam mit der Kleinen hinterher. Als Marc mit der Kleinen das Zimmer betrat, lag Gretchen in ihrem Bett und schlief.
Mädels, ganz ganz großes Schande über mich, aber mir fehlt im Moment einfach die Zeit, aber ich bemühe mich meine Geschichte Stück für Stück zum Ende zu bringen. Schließlich hat diese Geschichte ein schönes Ende verdient trotz meines Zeitmangels . So jetzt gehts aber erstmal weiter und ich wünsche euch viel Spaß beim lesen .
Marc ging mit der Kleinen ums Bett rum und setzte sich auf die Bettkante. Gretchen wurde wach „Hey. Na alles klar?“, fragte Marc und gab ihr einen Kuss. „Ja ich bin nur ein bisschen müde.“ Sie setzte sich auf in ihrem Bett. „Komm gib sie mir mal.“, bat Gretchen Marc. Marc nahm die Kleine aus ihrem Bettchen und legte sie Gretchen in die Arme. Er legte seinen Arm und Gretchen und genoss den Anblick. „Haasenzahn ich bin stolz auf dich.“, sagte er schließlich und küsste sie auf den Kopf. „Ja die Maus haben wir toll hinbekommen. Sie hat deine Augen.“, meinte Gretchen. Marc hatte der Kleinen seinen Zeigefinger angeboten und sie griff auch zu. „Na dann weißt du ja was in Zukunft auf dich zukommt.“, meinte er grinsend, während auch er den Anblick sichtlich genoss. „Na hoffentlich nicht.“, meinte sie und musste auch grinsen. „Ich denke ich geh mal eben telefonieren und werde allen Bescheid geben.“ „Ja mach das und ruf bitte zuerst meine Mutter an wegen Marlon.“ „Okay, bis gleich.“, er drückte ihr noch einen Kuss auf und verschwand dann um zu telefonieren. In der Zwischenzeit ging Mehdi zusammen mit Maria nochmal zu Gretchen. „Herein?“ „Na stören wir oder können wir reinkommen? Ich wollte doch nochmal nach euch kucken.“, fragte Mehdi während er eintrat. „Ne ne kommt nur rein. Ich freu mich über Besuch.“ Mehdi stellte sich an die eine Seite des Bettes und Maria an die andere. „Oh Gott ist die süß.“, meinte die sonst so sachliche und kühle Maria. „Darf ich mal?“, fragte sie kurz danach. Gretchen übergab ihr die Kleine und war einfach nur glücklich. „Ja die Beiden haben gute Gene.“, gab Mehdi zu. „Ach Mehdi.“ „Doch das stimmt eure Beiden sind echt süß. Ist sonst alles klar?“ „Ja mir geht’s prima. Ich bin nur ein bisschen müde.“ „Naja das ist ja normal. Und hat Marc schon die Flucht ergriffen?“ „Ne der macht Pflichtanrufe.“, erzählte Gretchen. Während Maria so mit der Kleinen Marina da stand meinte sie schließlich „Da könnte man glatt auf dumme Gedanken kommen.“ Gretchen und Mehdi kuckten sich gleichermaßen irritiert an. „Wie du würdest nochmal ein Kind bekommen?“, fragte Mehdi. „Mit dem richtigen ja, warum nicht? Bei diesem Anblick kann man doch gar nicht widerstehen.“ Das waren für Mehdi ziemlich überraschende Infos, ebenso für Gretchen, die hatte Maria gar nicht so eingeschätzt, immer eher als Karrierefrau, die nebenbei noch Kinder hat. Marc war in sein Büro gegangen, da hatte er Ruhe, zunächst rief er wie gewünscht Bärbel an. „Haase?“ „Hallo Bärbel.“ „Marc? Gretchen ist nicht hier, die wollte in die Klinik, aber eigentlich müsste sie schon wieder hier sein. Naja wird wahrscheinlich unterwegs irgendwo hängen geblieben sein.“ „Äh ja sie ist noch in der Klinik, du müsstest Marlon abholen. Sie wird’s wohl nicht schaffen.“ „Wie meinst du, dass ihr gesprochen habt und wieder alles gut ist?“ „Ja und wir sind seit einer Stunde wieder Eltern.“ „Oh wie schön. Ist die Kleine endlich da?“ „Ja ist sie. Es ist alles wieder gut.“ „Okay ich hol Marlon und dann kommen wir.“ „Gut, bis später.“ Marc legte auf und machte auch direkt weiter. Er rief danach sofort Nina an, denn auch die hatte in den letzten 12 Tagen genug mit Gretchen auszustehen. „Riemer?“ „Hallo Nina. Ich bins Marc. Ich hab gute Nachrichten.“ „Habt ihr euch endlich vertragen?“ „Ja quasi oder eigentlich direkt im Kreißsaal.“ „Ach hat sies endlich geschafft. Na Gott sei Dank.“ „Ja ich bin auch froh. Die Kleine ist so süß.“ „Ich werde nachher nochmal reinschauen. Wie heißt sie denn jetzt?“ „Marina. 3550g und 56cm groß.“ „Ein schöner Name ich freu mich für euch.“ „Ja ich mich auch. Lange hätte ich diese Elendssituation auch nicht mehr durchgestanden. Sie wird sich sicher freuen, dich zu sehen.“ „Okay, bis später.“ Marc legte auf um sich dann auch wieder direkt auf den Weg zu machen um zurück zugehen. Er machte jedoch einen Umweg zu seinem Schwiegervater in spe. „Herein?“, rief dieser, als er es klopfen hörte. „Stör ich?“, fragte Marc. „Ne quatsch komm rein. Was gibt’s denn? Wieso hast du eigentlich deine OP unterbrochen?“ „Das eine erklärt das andere. Gretchen ist zu ihrem Ultraschalltermin hergekommen und dann ging es los. Und jetzt liegt ein weiterer Haase auf der Gynäkologie.“ „Nein, hat sie es endlich geschafft. Na da bin ich aber froh. Weiß Bärbel schon Bescheid?“ „Ja ich hab eben mit ihr telefoniert. Sie holt Marlon ab und dann kommt sie her.“ „Gut. Kann ich gleich mitkommen.“ „Klar, sie ist wach und ihr geht’s gut. Sie freut sich bestimmt dich zu sehen. Deshalb hab ich auch die OP unterbrochen bzw. an Dr. Rössel übergeben, weil ich Verpflichtungen im Kreißsaal hatte.“ „Natürlich, schon klar.“ Franz ließ seine Akten, Akten sein und ging mit Marc auf die Gynäkologie wo seine Enkelin und seine Tochter schon auf ihn warteten. Mehdi konnte Maria von der Kleinen loseisen und war mit ihr schon gegangen. Gretchen genoss das Mutterdasein und kuckte ihrer schlafenden Tochter zu, bis Marc und Franz das Zimmer betraten. „Hallo Kälbchen. Wie geht’s dir?“, fragte Franz als erstes und ging zu seiner Tochter um sie zu begrüßen. „Hallo Papa. Mir geht’s gut. Ich bin ein bisschen müde, aber das ist schon in Ordnung.“ „Na da ist ja meine Kleine Enkelin.“ Franz ging ums Bett von Gretchen rum und betrachtete seine Enkelin. Marc ging zu Gretchen und setzte sich zu ihr aufs Bett. „Hast du Mama erreicht?“ „Ja alles klar. Sie holt Marlon und kommt dann her.“ Marc legte seinen Arm um Gretchen und küsste sie. Beide lächelten sich an und man sah wie zufrieden sie waren. „Weißt du zufällig, wann ich raus kann?“, fragte Gretchen. „Ne ich hab mit Mehdi nicht mehr gesprochen, aber ich kann ihn gleich nochmal fragen. Nina hab ich auch angerufen.“ „Schön, hat sie gesagt, wann sie kommen wollte?“ „Ja später vielleicht, aber ich kann ihr auch sagen, dass morgen besser ist.“ „Nö nö ist schon okay.“ Einige Zeit später kamen auch endlich Bärbel und Marlon. „Mama!“, rief ihr Sohn und lief zu Gretchens Bett. „Hey Großer. Na komm mal her.“ Marlon kletterte aufs Bett und setzte sich zu Marc und Gretchen. Marc ging zu seinem Sohn rüber und setzte sich neben ihn. „Kuck mal das ist deine kleine Schwester.“ Er nahm sie aus ihrer Wiege und zeigte sie Marlon. „Hallo Gretchen. Wie geht’s dir denn mein Kind?“ „Hallo Mama. Mir geht’s ganz gut. Ich bin rundum glücklich.“ „Na Gott sie Dank. Länger hätte das ja auch keiner mehr ertragen.“, sagte Bärbel in ihrer charmanten Art. Also ich liebe sie ja wirklich, aber manchmal könnte ich sie einfach nur hauen. Das ist so schön zu sehen Marc mit Marlon und Marina. Ich hab so unendlich viel Glück. Das werde ich jetzt richtig genießen.Meine Kinder. Ich hätte ja nie gedacht das ich das sage, aber ich könnte noch 100 Kinder mit Gretchen haben. Gretchen ist die tollste Frau die sich ein Mann nur wünschen kann. Wir sollten noch eher heiraten, als wir es vor hatten. Ich will meine drei nie wieder hergeben. Nach einiger Zeit des Zusammenseins, machten sich Marlon und Marc, sowie Bärbel und Franz auf den Heimweg. Marc hatte nochmal mit Mehdi gesprochen und eine Nacht wollte er Gretchen noch da behalten einfach, weil Gretchen überfällig war. Notgedrungen konnte Gretchen damit leben. Nina kam doch nicht mehr am selben Abend, dafür war sie aber am nächsten Morgen der erste Besuch den Gretchen bekam. „Guten Morgen.“, sagte Nina freudestrahlend, als sie durch die Tür kam. „Hey. Schön, dass du da bist.“ „Ja sorry, ich habs gestern nicht mehr geschafft.“ „Kein Problem. Hauptsache du bist jetzt da.“ Nina ging zu Gretchen rüber und umarmte sie. „Na und wie war die Geburt? Habt ihr euch noch rechtzeitig vertragen?“ „Naja, so gerade eben. Ich stieg aus dem Fahrstuhl und wie auf Kommando platzte meine Fruchtblase. Ich kam also nicht mehr dazu zu Marc zu gehen. Mehdi hat dann eine Schwester losgeschickt um ihn zu holen.“ „Aber ihr habt euch vertragen?“ „Ja haben wir. Du weißt doch, dass ich keine alleinerziehende Mutter sein möchte.“, sagte Gretchen. „Naja so sauer wie du warst, hätte ich dir sogar zugetraut, dass du es alleine versuchst.“, meinte Nina skeptisch. „Ne wir haben das alles geklärt, aber lass uns von was anderem reden.“, meinte Gretchen. „Ja, also wie lange hat es gedauert?“, fragte Nina. „Insgesamt etwa 6 Stunden.“ „Wow, du hast ja richtig Glück gehabt. Wenn ich da an meine Geburt denke.“ „Ja du warst aber auch nicht fast 14 Tage überfällig, ganz im Gegensatz zu mir.“, sagte Gretchen mit einer Portion mit Hohn in der Stimme. „Ja okay Ausgleich. Ich wurde durch die Länge gequält und du…..auch.“, sagte Nina und musste lachen und Gretchen auch. „Wo ist die Kleine denn jetzt?“ „Die ist noch im Kinderzimmer, aber wir können sie mal holen gehen.“ Also machten sich die Beiden besten Freundinnen auf den Weg zum Kinderzimmer um Meier Nummer 4 zu holen. Sie nahmen die Kleine samt Bett mit und gingen wieder zurück in Gretchens Zimmer. „Kann ich sie mal nehmen?“ „Klar. Schließlich muss sie ihre Patentante ja auch kennen lernen.“, sagte Gretchen freudestrahlend. Währenddessen war Marc zu Hause mit Marlon und frühstückte. „Papa, wann kommt Mama wieder?“ „Heute und deine Schwester auch, die holen wir später noch ab.“ „Kann ich dann mit ihr Fußball spielen?“, fragte Marlon, als wäre es selbstverständlich. „Du ich glaub das mit dem Fußball spielen müssen wir noch ein wenig vertagen. Aber wenn du möchtest können wir nachher noch Fußball spielen.“ „Ja. Cool. Wann fahren wir denn zu Mama?“ „Später nach dem Frühstück.“ „Okay.“, sagte Marlon und biss von seinem Brötchen ab. Im nächsten Moment klingelte das Telefon. „Iss du mal weiter. Ich geh mal eben ans Telefon.“, sagte Marc und ging ins Wohnzimmer.
Große Schande über mich und das ich so selten poste . Im Moment weiß ich nicht wo mir der Kopf steht. Ich werde jetzt versuchen jedes Wochenende einen Mörderteil zu posten, damit ich hier mal vorran komme. Ich würde mich über ein paar Kommis sehr freuen. Viel Spaß beim lesen .
„Meier?“ „Marc Olivier. Du glaubst nicht was passiert ist.“ „Ach erinnerst du dich noch daran, dass es mich gibt?“ „Was soll das denn heißen?“ „Du hast dich bestimmt 14 Tage nicht gemeldet.“ „Ja, ich bin eine schwerbeschäftigte Frau. Außerdem war ich für vier Tage auf meinem jährlichen Wellness Trip.“ „Stimmt, der ist ja auch wirklich wichtig, wenn man jeden Moment wieder Oma werden kann und der eigene Sohn verlassen wird.“ „Ach du große Güte. Bin ich jetzt schon zweifache Oma?“ „Ja Mutter stell dir vor, in deinem Alter ist das durchaus normal, dass man Oma ist. Übrigens es freut mich, dass du dich so um mich sorgst. “ „Also so alt bin ich nun auch wieder nicht. Sollte ich mich denn um dich sorgen?“ „Du bist aber alt genug um Oma zu werden. Ich hatte dir gerade gesagt das ich verlassen wurde und dich interessiert nur dein Alter.“ „Weshalb ich anrufe. Ich bekomme den deutschen Buchpreis.“ Marc ging gar nicht mehr weiter auf Elkes Ignoranz ein und ließ es einfach bleiben. Bei seiner Mutter war wohl Hopfen und Malz verloren. Hauptsache ihre Belange wurden für wichtig empfunden und geklärt. „Schön und?“ „Also bitte Marc Olivier! Das ist einer der begehrtesten Preise unter Autoren.“ „Mutter ich hab dir erstens schon hundertmal gesagt, dass du mich nicht Olivier nennen sollst und zweitens hab ich dir eben gesagt, dass du wieder Oma geworden bist und anstatt dich zu freuen, kommst du mir mit deinem blöden Preis. Du hast nicht mal gefragt wie es den Beiden geht.“ „Kommst du zur Preisverleihung?“ „Hallo?! Hörst du mir überhaupt gar nicht zu?!“ Marc wurde langsam sichtlich sauer. „Doch natürlich mein Sohn.“ „Da merke ich nur nichts von.“ „Bitte?!“ „Ach gar nichts.“ „Also kommst du?“ „Wenn du morgen kommst und eine 1A Oma abgibst, dann könnte ich mir vorstellen mit Gretchen auch zu deinem Preis zu kommen.“ „Also gut. Ich freu mich auf meine Enkel. Was ist es denn geworden?“ „Ein Mädchen Mutter und sie heißt Marina nur falls es dich interessiert.“ „Natürlich interessiert mich meine Familie und ich freu mich auf morgen.“ „Bis dann Mutter.“ Wers glaubt. Wenn ich gesagt hätte das ich keine Zeit habe, hätte sie wahrscheinlich augenblicklich einen Herzinfarkt bekommen und wie für den Rest des Jahres mit Ignoranz bestraft. Obwohl der Gedanke ja verlockend ist. „Tschüss.“, sagte Elke und Beide legten auf. Marc war durch seine liebe Mutter schon wieder am frühen Morgen nicht sonderlich gut drauf. Manchmal wundert es mich wirklich nicht, warum mein Vater das Weite gesucht hat und ich so schnell ich konnte ausgezogen bin. Hoffentlich reißt sie sich morgen zusammen, sonst gibt’s hier ein Massaker. „Na Großer, hast du aufgegessen?“, fragte Marc, als er zurück in die Küche kam. Er setzte sich wieder auf seinen Stuhl und sah das Marlon wirklich fertig war. Er hatte im ganzen Gesicht Nutella verteilt. „Okay, du bist fertig.“, beantwortete sich Marc grinsend die Frage selbst. „Na komm wir werden dich nochmal waschen bevor wir losfahren.“ Die Beiden gingen ins Badezimmer und Marc wusch seinen Sohn. Anschließend holte Marc den Maxicosi aus Marinas Zimmer sowie ein paar Sachen für die Kleine. Sie fuhren in die Klinik um die Beiden Frauen des Hauses nach Hause zu holen. „Hallo Mama!“, rief Marlon und lief direkt zu Gretchen. „Na mein Großer. Hattest du einen schönen Abend mit Papa gestern?“ Sie nahm Marlon auf ihren Schoß. Marc kam hinterher und gab Gretchen einen Kuss. „Ja wir ham noch Fußball im Garten gespielt und ich hap kewonn.“ „Das ist ja toll.“ „Mhh und zum Frühstück hab ich ein Nutellabrot geesst.“ „Lecker.“ „Na was macht meine Große?“, sagte Marc, als er sich vor die Wiege seiner Tochter stellte. Er nahm Marina raus und hielt sie im Arm. „Seit ihr fertig?“ „Ja Abschlussuntersuchung ist vor 10 Minuten fertig gewesen.“ „Und?“ „Alles bestens.“ „Na kein Wunder ist ja auch meine Tochter.“, sagte Marc und grinste seine Kleine an. „Ja genau Marc Meier.“ „Ja das sind meine guten Gene.“ „Ja die auch gerne mal zu Größenwahn neigen.“, amüsierte sich Gretchen. „Das hab ich jetzt mal ignoriert.“, sagte Marc gespielt eingebildet. „Ja du kannst Marina schon mal anziehen, wenn du willst.“ Marc nahm die Sachen, die er mitgebracht hatte und zog sie Marina an. „So seid ihr soweit dann können wir jetzt nach Hause.“, sagte Marc nahm Marina im Maxicosi und Gretchens Tasche. Gretchen nahm Marlon an der Hand und sie gingen zum Auto. Sabine war am Morgen noch da gewesen und hatte etwas zur Geburt von Marina gebracht. Sie hatte auf der gesamten Station gesammelt und einen sehr süßen Korb mit einem Babyhandtuch bestickt mit Marinas Namen und einem Kuscheltier und ein paar anderen Utensilien. Die 4 fuhren nach Hause dort angekommen dachte Gretchen sie traut ihren Augen nicht. Marc war eher geschockt. Der halbe Garten sah aus wie ein Babygeschäft. „Oh Marc du hast ja doch für uns geschmückt:“ „Du wirst es mir bestimmt nicht glauben, aber ich war das nicht.“, sagte Marc in seiner Schock starre. Gretchen überhörte das in ihrer Freude aber einfach und fiel ihm stattdessen um den Hals. „Oh danke Marc. Das sieht sowas von süß aus. Danke.“, wiederholte Gretchen sich. „Papa was is hier passiert?“, fragte Marlon der ebenso irritiert wie sein Vater. „Ich hab keine Ahnung Großer. Na lass uns doch mal aussteigen und rein gehen. Ich befürchte noch schlimmeres.“ Marc stieg langsam aus, nicht ohne dabei den Blick von seinem ehemaligen Vorgarten zu lassen. Gretchen freute sich wie ein Schneekönig über den Vorgarten. Ich glaub das Haus will ich gar nicht betreten ansonsten bekomm ich Augenkrebs. Das Frauen sowas aber auch toll finden müssen.Marc ist so ein Schatz. Er tut immer nur so, dabei kann er auch ganz anders. Er muss nur wollen. Mir war aber gleich klar, dass er für seine Prinzessin sowas auch machen würde. Während Marc Marlon abschnallte und raus ließ überlegte er krampfhaft, wem er das Ganze zu verdanken hatte. Es blieben ja eigentlich nur Bärbel oder Nina, oder noch schlimmer Beiden zusammen. Danach schnallte er den Maxicosi ab und nahm Marina. Anschließend gingen die Vier ins Haus. Dort eröffnete sich Marc auch, wer dieses Dekoattentat verübt hatte. Es waren alle da Nina mit Tom und Sophie, sowie Bärbel, Franz und Jochen mit seiner Freundin. Wer hat denen einen Schlüssel gegeben? Marc wollte eigentlich mit seinen Dreien einen gemütlichen Tag zu Hause verbringen, stattdessen war das Haus voll. „Hey da seit ihr ja endlich!“, begrüßte Nina die Ankömmlinge. Sie ging direkt zu Gretchen und begrüßte ihre beste Freundin. „Na du Neumama, hast alles gut überstanden?“ „Ja hab ich gut überstanden. Mir uns geht’s prima.“, sagte Gretchen, während sie Nina umarmte. Bärbel nahm Marc direkt seine Tochter ab und betüdelte diese. Marc fühlte sich gerade wie ein Gast im eigenen Haus. Gretchen musste die kommenden 2 Stunden allerlei Fragen aussetzen und Rede und Antwort stehen. Marc hatte es sich mit Kaffe in der Küche bequem gemacht, bis Tom zu ihm stieß. „Hier bist du.“ „Ja hab mir erst mal nen Kaffee gemacht.“ „Soll ich dir mal was sagen.“ „Na?!“, fragte Marc, bevor er den nächsten Schluck aus seiner Tasse nahm. „Mir wäre das am ersten Tag zu Hause auch zu voll gewesen. Ich hätte mich wahrscheinlich auch in der Küche zurückgezogen.“ „Na Gott sei Dank bin ich nicht der Einzige der so denkt.“, gab Marc offen zu. „Ne bestimmt nicht. Aber Gretchen scheint das ja ganz gut zu meistern.“ „Ja sieht aus, als ob sie das öfter machen würde.“, stellte Marc fest. Franz stieß nach einiger Zeit noch dazu. „Na was steht ihr zwei hier so rum.“, fragte Franz. „Frauengespräche da halten wir uns lieber raus.“, meinte Marc. „Oh verstehe. Hast du nochmal einen Kaffee für mich?“ „Ja klar.“, sagte Marc. Franz gab ihm die Tasse und kam dann zu seinem Anliegen das er hatte. „Was machen wir denn jetzt mit deinem Urlaub?“ „Naja ich hab ja nur ein paar Tage gearbeitet.“ „Ich glaub du willst mit Sicherheit noch ein paar Tage Urlaub machen.“, stellte Franz fest. „Ja ich würde gerne noch ein paar Tage frei machen mit den Dreien.“ „Ich bekomm das schon hin, macht ihr euch mal ne nette Woche. Ich deichsel das schon auf der Station.“, erklärte Franz. „Danke Franz.“ „Ist doch selbstverständlich.“ Marlon tummelte sich in der ganzen Zeit immer zwischen den Gästen und hatte großen Spaß daran im Mittelpunkt zu stehen. Gretchen unterhielt die Gäste mit den Babystorys. Marc stand mit Tom und Franz in der Küche und die Drei tauschten sich über die neuesten Medizinischen Thesen aus. Im Laufe des Nachmittags leerte sich das Haus dann aber doch. Zum Schluss konnten sie auch Bärbel und Nina nach Hause schicken, obwohl sie darauf bestanden hatten noch mit aufräumen zu helfen.
Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Ich hab tatsächlich mal wieder geschafft was zu schreiben . Ich würde ganz gerne spätestens nächste Woche fertig werden und dann kann ich mir überlegen, ob ich nach der dritten nochmal anfange . Ich würde mich sehr über ein paar Kommis freuen und hoffe das ich noch Leser hab, nach so langer Zeit. Trotzdem viel Spaß beim lesen.
Als Gretchen die Haustür hinter sich geschlossen hatte, ging sie in die Küche zu Marc. „Na bist du sie alle los geworden und hast alles brav berichtet?“ „Ja, alles erledigt.“ Sie ging auf Marc zu und umarmte ihn einfach. Marc legte seine Arme um sie und streichelte ihr über den Rücken. „Und jetzt?!“, fragte er. „Würde ich am liebsten schlafen gehen.“, gestand sie ehrlich. „Und ich soll das Chaos aufräumen oder wie?!“ „Och das wäre schon ganz schön.“, gab sie zu. „Das kannst du schön vergessen Haasenzahn nur weil du ein Kind bekommen hast, heißt das noch lange nicht, dass ich hier den Hausmann spiele.“, meinte Marc. „Hallo ich hab unter Schwerstarbeit deine Tochter zur Welt gebracht, da kannst du ja wohl mal ein bisschen in der Küche klar Schiff machen.“, empörte Gretchen sich. „Na also schön. Wir räumen noch ein bisschen was weg, dann können wir morgen faulenzen und den ganzen Tag im Bett bleiben.“, meinte Marc und grinste Gretchen dreckig an. „Marc du weißt genau, dass dein Plan nicht in die Tat umgesetzt wird. 6 Wochen mein Lieber. 6 Wochen! Außerdem hab ich jetzt echt andere Sorgen. Die Nächte werden nicht die längsten werden.“, sagte sie und grinste ihren Verlobten an. Oh Gott wenn ich da nur dran denke. 6 Wochen! Ich bin schon so lange abstinent, wie kann sie mich zusammen mit Mehdi nur solange quälen. „Na das werden wir noch sehen, ob meine Tochter uns so auf Trab hält.“ „Also in der Klinik hatte ich mit Glück 3 Stunden Schlaf am Stück und genauso fühl ich mich jetzt auch. Also los jetzt.“ Sie klapste Marc auf den Po und nahm sich dann die ersten Teller und brachte sie in die Küche zurück. „Na nu kuck nicht so. Was weg ist, ist weg.“, sagte Gretchen, als Marc immer noch regnungslos in der Küche stand. „Kaum wieder hier und schon der Befehlshaber oder wie?!“ „Klar, was dachtest du denn?“, meinte sie grinsend. Also gab Marc schließlich nach und die Beiden räumten doch noch auf. Anschließend gingen sie ins Wohnzimmer und legten sich auf die Couch, um ein bisschen Zeit zu Zweit zu haben. „Übrigens ich muss dir noch was sagen.“ „Bitte keine Horrorgeschichten! Die hatte ich in letzter Zeit genug.“ „Naja wie mans nimmt.“, sagte Marc Schulterzuckend. „Los nu spucks schon aus.“, meinte Gretchen ungeduldig. „Meine Mutter kommt morgen zu Besuch und im Gegenzug gehen wir dann zu ihrer komischen Buchverleihung. Eigentlich wollte sie das ich alleine komme, aber mich gibt’s nicht mehr alleine.“, sagte Marc doch stolz. „Okay und was willst du ihr anbieten? Wir haben nichts mehr da, nach heute.“ „Ach da können wir morgen auch noch was besorgen. Ist das alles was du dazu zu sagen hast?“ „Nö, also ich finds gut, dass du deiner Mutter gesagt hast, dass du nicht mehr alleine bist. Auch wenn sie das eigentlich schon länger wissen sollte.“, meinte Gretchen. „Ja du kennst ja meine Mutter.“ „Mittlerweile ja. Na dann bin ich mal gespannt, was sie zu ihrer Enkelin sagt.“, sagte die immer müder werdende Gretchen. „Sag mal wolltest du das ganze eigentlich ohne mich durchstehen?“, fragte Marc nach einiger Zeit des Schweigens. „Also ehrlich gesagt hatte ich wenig Hoffnung das du kommst. Du warst im OP und die Schwester tauchte auch nicht mehr auf, aber du hast es ja fast in letzter Sekunde geschafft.“, sagte sie und grinste. „Und das Kind haben wir ja auch geschaukelt bekommen.“, erwiderte Marc grinsend und gab ihr einen Kuss auf den Kopf. „Ja oder so.“, grinste sie. „Wo sind eigentlich die Kinder?“, fragte Marc. „Also Marlon ist in seinem Zimmer und verunstaltet deine Autos und Marina liegt in ihrem Bett. Hier unten war dann doch zu viel Trubel.“ „Ja hier war auch eindeutig Sperrzone, was meinst du warum ich in der Küche war.“ „Weil du keine Lust hattest dich zwischen uns Frauen zu setzen und Topaktuelle Babythemen zu betratschen. Du bist für mich wie ein offenes Buch Marc Meier.“ „Na da wäre ich mir nicht so sicher, Haasenzahn.“ „Ach du bist ein Spinner.“ Eine Weile genossen die Beiden einfach die Ruhe, wobei Gretchen schließlich doch die Müdigkeit übermannte und sie einschlief. Marlon kam nach einiger Zeit runter, weil eines seiner Autos Schaden genommen hat. „Papa!!!“, rief der kleine Junge, während er die Treppe runter kam. „Wir sind im Wohnzimmer.“, antwortete Marc. Marlon kam angelaufen und zog dazu die passende Schnute. Diesen Blick hat er eindeutig von seiner Mutter. Na was ist passiert?“, fragte Marc vorsichtig. „Kuck ma, das Rad is einfach abgegangn.“, antwortete sein Sohn ihm. „Na das bekommen wir schon wieder hin.“ Marc wollte aufstehen, aber Gretchen lag friedlich schlafend auf ihm drauf, was er aber zuerst nicht registrierte. „Haasenzahn, lass mich mal eben hoch. Mein chirurgisches Talent ist gefragt.“ Doch seine Verlobte reagierte nicht. „Haasenzahn!! Gretchen?“ „Papa, Mama schläft doch. Psssssst.“, tadelte ihn sein Sohn und machte die passende Bewegung dazu. „Ja schon gut.“, antwortete Marc mit gedämpfter Stimme. „Gut, dann bring ich zuerst Mama ins Bett und dann kümmern wir uns um dein Auto.“ Marc gab seinem Sohn das Gefährt zurück und nahm Gretchen auf den Arm, um sie ins Bett zu bringen. Oben angekommen legte er sie sanft im Bett ab und deckte sie zu. Gretchen grummelte kurz, aber schlief weiter. Marc ging wieder runter und kümmerte sich um den kaputten Flitzer von seinem Sohn. Als das Abendbrot später am Abend beendet war und Marc dabei war die Küche aufzuräumen, kam Gretchen runter. „Na Dornröschenschlaf beendet?“ „Sehr witzig. Wo ist Marlon?“ „Im Bett! Hast du mal auf die Uhr gekuckt?!“ „Und Marina?“ „Schläft immer noch friedlich wie ein Baby.“ „Sag mal, hast du nen Clown zum Abendbrot gehabt? Wieso hast du mich denn nicht geweckt?“ „Genieß lieber, dass du deinen Schlaf gehabt hast, wirst schließlich noch darum betteln, dass du mehr Schlaf bekommst. Ich hab dir aber was über gelassen, wenn du noch was haben willst.“ „Ohja lecker.“ Und wie bestellt fing genau in dem Moment Marina an zu weinen. „Was hab ich dir gesagt?!“, meinte Marc breit grinsend. „Ja da hat wohl eindeutig jemand Hunger.“ Also drehte Gretchen direkt wieder um, um ihre Tochter zu füttern. Die Nacht wurde schließlich doch ziemlich unruhig. Weder Marc noch Gretchen machten wirklich ein Auge auch wenn mal 2 Stunden Ruhe war. Ab 6 war dann doch nochmal geschlagene 4 Stunden Ruhe, die die Beiden richtig genießen konnten. Als Marc dann aufwachte legte er seinen Arm um Gretchen und meinte „Ich steh nie mehr auf.“ „Ich wünsch dir auch einen guten Morgen mein Schatz.“, erwiderte Gretchen und küsste ihren Verlobten. „Morgen.“, gab dieser zurück, aber erwiderte den Kuss natürlich nur zu gern. „So genug jetzt. Schließlich musst du noch einkaufen fahren und das Haus auf Vordermann bringen.“ „Ich?! Aber sonst geht’s dir gut ja?!“ „Marc, deine Mutter kommt heute zu Besuch nicht meine.“ „Ach die lassen wir einfach im Flur stehen, der ist ordentlich dann geht das schon.“ „Sag mal geht’s noch. Und dann bin ich endgültig unten durch bei ihr, oder was?! Ne mit Sicherheit nicht, Marc Meier! Also schwing die Hufe.“ „Ich bin immer noch dein Vorgesetzter also, wie sprichst du eigentlich mit mir?“ „Ja in der Klinik vielleicht, aber nicht zu Hause.“ Marc blieb aber liegen und rührte sich zunächst nicht, also musste Gretchen mit weiblichen Mitteln nachhelfen. Marc durchschaute ihr Spielchen ziemlich schnell. „Haasenzahn, lass das nach. Du weißt wohin das führt.“ „Och Marci komm schon.“ „Und nenn mich nicht Marci.“ Gretchen strich Marc über die Brust und kam ihm gefährlich nahe. Marc konnte schließlich nicht mehr und stand auf, um sich Gretchens „Angriffen“ zu entziehen. Ich schaff es auch immer wieder. Marc wir heute noch richtig den Feudel schwingen, dafür werde ich schon sorgen. Och nö nicht schon wieder, mein Typ wird verlangt. Widerwillig stand also auch Gretchen auf, um ihre Tochter mit Frühstück zu versorgen. Marc ging duschen und machte sich anschließend Frühstück und las die Zeitung. „Na schon den Einkaufszettel geschrieben?“, meinte Gretchen als sie in die Küche kam. „Ne, den kannst du schreiben. Tee hab ich schon für dich gekocht.“ „Ja, gut aber dann nimm sie mal eben.“ Gretchen gab Marc seine Tochter und nahm sich Zettel und Stift.
So Mädels, nächster Teil in Richtung Ende. Viel Spaß beim Lesen und über ein paar Kommis freu ich mich sehr .
„Was ist mit Marlon?“, fragte Marc, während er total verliebt seine Tochter ankuckte. „Der schläft noch. Der hat ja wahrscheinlich auch nicht gerade die erholsamste Nacht gehabt.“ „Ne, glaub ich auch unser Schreihals hier, war ja ganz schön aktiv, nä?“, dabei grinste er seine Tochter an, während er das sagte. Marc ist echt zuckersüß. Der kann doch kaum die Augen von ihr lassen. Heute Nacht ist er auch dreimal rüber geschlichen und hat SEINER Kleinen beim schlafen zugekuckt. Zugeben würde er das natürlich nie. Ein Marc Meier macht sowas doch ganz bestimmt nicht. Gretchen saß Marc gegenüber und grinste die Beiden an, anstatt den Einkaufszettel zu schreiben. „Ist was?!“, fragte Marc schließlich. „Ne ne alles bestens.“, grinste sie und fing an zu schreiben. Nachdem die Liste dann fertig war, machte Marc sich auf den Weg zum Einkaufen. Gretchen kümmerte sich zu Hause um die Kinder und räumte gnädiger weise doch ein bisschen auf. Sie legte dann aber doch die Beine hoch, sobald sie konnte, für Marc sollte ja schließlich auch noch was überbleiben. Marc schlug sich währenddessen, wie er fand, mit den wahnsinnigen Müttern in den Supermärkten rum, welche wohl den Großeinkauf für die Woche tätigten. Können die nicht nachmittags einkaufen gehen? Aber dann müssen die wahrscheinlich auf ihre missratenen Blagen aufpassen. Und so wie die Einkaufswagen hier stehen, parken die wahrscheinlich auch. Ich könnte die Krise kriegen. Hoffentlich ist mein Wagen noch ganz, wenn ich hier jemals wieder lebend rauskomme. Ich seh schon die Schlagzeile vor mir „Bester Chirurg Deutschlands im Supermarkt von wahnsinnigen Müttern über den Haufen gefahren“. Das wird in allen Zeitungen des Landes stehen. Marc kämpfte sich also weiter durch die Reihen und kaufte das nötigste ein. Auf dem Rückweg hielt er noch im Getränkemarkt an und kaufte neues Bier und sonstige Getränke. Zu Hause angekommen, verfiel Marc, könnte man sagen, in eine spontane Despression. Er stieg aus und fing an auszuladen. Nachdem er die der zweiten Wasserkiste ausgeladen hatte, setzte er sich auf diese und dachte nach. Was ist bloß aus mir geworden? Ich hab ein Haus, was grundsätzlich nicht verkehrt ist, aber mit Zaun und Vorgarten?! Das ist ja wohl der Innbegriff von Spießigkeit. Dazu dann auch noch ne Familie innen drin. Ich lieb sie alle Drei, aber hätte mir das einer vor 4 Jahren erzählt, dem hätte ich sonst was erzählt, aber bestimmt nicht das ich mal ne Familie hab. Mein Singleleben war mir viel zu wichtig. Dazu kommt dann auch noch die Familienkutsche. Okay, ist ein BMW, aber trotzdem ne Familienkutsche. Gretchen stand in der Küche und kuckte gerade zufällig raus, als sie sah wie Marc, wie ein Häufchen Elend auf zwei Wasserkisten saß. Was ist denn mit dem los? Der sieht aus, als hätte ihm jemand sein liebstes Spielzeug weggenommen. Na mal kucken was ihm wieder passiert ist. Hoffentlich hat er sich nicht mit irgendjemandem angelegt, das könnte teuer werden, wobei dann würde er anders kucken. Gretchen ging kurzerhand raus um zu kucken, was Marc hatte. „Na, was ist dir denn passiert?“, sprach sie Marc an. „Kuck mich doch mal an.“, jammerte Marc ein wenig. „Du siehst aus wie immer.“ „Haasenzahn, was ist nur aus mir geworden?! Ich konnte sie alle haben. Und was hab ich jetzt?! Ein Haus, zwei Kinder, ne Verlobte, nen Vorgarten und als Innbegriff der Spießigkeit einen Zaun. Fehlt nur noch der Hund.“ „Och Marc, was ist denn jetzt los? Du hast mich. Das ganz große Los.“, sagte Gretchen und konnte sich kaum das Lachen verkneifen. „Das mit dem Hund bekommen wir auch noch hin.“, fügte Gretchen an und grinste. „Ach Haasenzahn du weißt genau was ich meine.“ „Ach Marc, komm wir haben zwei tolle Kinder und um dein Image brauchst du dir auch keine Sorgen machen, das hat auch mit Familie keinen Schaden genommen. Im Gegenteil, jeder war völlig aus den Socken, das der Weiberheld Meier tatsächlich eine eigene Familie gründet und glücklich damit zu sein scheint. Also freu dich lieber.“ „Papa!“, stürmte Marlon aus der Tür. „Kuck ma mein Auto fährt wieder richtig toll.“, sagte Marlon, als er vor Marc stand. „Klasse Großer und wollen wir gleich noch ein Rennen machen?“ „Oh ja, ich bau schonma auf.“, antwortete sein Sohn und lief wieder ins Haus. „Siehst du, du wirst gebraucht, also lass uns den Kram reinbringen, damit du deines Amtes walten kannst.“ Gretchen gab Marc einen Kuss und dann räumten sie das Auto aus. Gretchen räumte die Sachen in der Küche weg solange sie Ruhe hatte und Marc ging direkt zu Marlon, um das Autorennen zu bestreiten. Was war das denn gerade für ne Attacke? Geht das los, wenn man Mitte 30 ist? Ich mein ich bin am Ziel meiner Träume und absolut zufrieden. Und in einer halben Stunde wird Marc seine Attacke von gerade auch vergessen haben. Zur selben Zeit klingelte beim Ehepaar Haase zu Hause das Telefon. „Haase?“ „Hallo Franz, hier ist Elke.“ „Was willst du? Du weißt genau, dass ich meine Frau nicht mehr betrüge.“ „Deshalb rufe ich auch gar nicht an. Ich möchte deine Frau sprechen.“ „Bitte was willst du?!“ „Du hast mich schon verstanden.“ Franz machte sich direkt auf den Weg in Bärbels neues Bügelzimmer und übergab ihr den Hörer. „Wer ist es denn?“, flötete Bärbel ihrem Mann zu, doch anstatt zu antworten, drehte Franz direkt wieder um, weil er sich das Geschreie nicht aus nächster Nähe anhören wollte. „Haase?“ „Hallo Frau Haase. Fischer hier!“ „Frau Fischer?! Äh was….. kann ich für sie tun?“ „Also ich rufe nur an, weil es um Marc Olivier und ihre Tochter geht.“ „Aha, und wie kann ich ihnen da helfen?“ „Sie wissen da ja besser Bescheid als ich, also sie sind ja öfter bei ihnen.“ „Das kann man wohl sagen.“, ließ Bärbel direkt die Vorbild-Oma raushängen. „Ich war heute los, bzw. stehe immer noch im Laden und habe einen sehr schönen Stubenwagen gesehen, nur leider weiß ich nicht, ob die Beiden sowas nicht schon haben. Können sie mir das vielleicht weiter helfen?“ „Also im Moment steht soweit ich weiß, immer der Kinderwagen im Wohnzimmer.“, sagte Bärbel leicht irritiert über die Anwandlungen ihrer Erzfeindin. „Gut und was kann man Marlon schenken?“ „Also im Moment kuckt er sich immer ganz viel Bücher an. Bilderbücher, aber auch zum Vorlesen.“ „Gut, und was für ein Themengebiet interessiert ihn im Moment so?“ „Frau Fischer, Themengebiet wie hört sich das denn an, er ist ein kleiner Junge. Er mag alles was mit Autos zu tun hat. Seitdem er diese alten Autos hat, verbringt er keine Minute mehr ohne sie.“ „Ja die hat Olivier bei mir in seinem alten Zimmer gefunden. Gut, dann äh also danke.“ „Kein Problem für meine Enkel tu ich doch alles. Auf Wiedersehen.“ „Auf Wiedersehen.“
Mädels, So ich habe eben meine Geschichte beendet und bin froh, aber auch ein bisschen traurig. Es kommen jetzt noch drei oder vier Teile. Ich hoffe ihr schreibt mir noch ein paar Kommis. Viel Spaß beim lesen .
Franz saß in seinem Arbeitszimmer und wunderte sich mehr über das fehlende Geschrei, als wenn welches da gewesen wäre. Das musste er direkt klären. „Butterböhnchen, du warst ja so leise. Ist alles in Ordnung?“, fragte Franz, als er ins Zimmer kam. „Ja ja alles bestens. Frau Fischer scheint anzufangen sich um ihre Enkel kümmern zu wollen.“, antwortete Bärbel immer noch erstaunt über den Sinneswandel ihrer Erzrivalin. „Aha, na dann ist ja alles bestens.“ Marc und Marlon saßen währenddessen im Wohnzimmer auf dem Fußboden und spielten Autorennen. Gretchen saß mit Marina auf dem Sofa und kuckte den Beiden zu, bis Marlon wutentbrannt zu Gretchen kam und sich beschwerte. „Mama, Papa schummelt, ich kann nie gewinnen.“ „Marc jetzt gib ihm doch auch mal ne Chance.“ „Wer sich mit mir anlegt, muss damit rechnen zu verlieren.“, sagte Marc in typisch ekligem Meier Ton. „Du vergisst wohl wer dein Gegner ist. Na komm Marlon, dann zeigen wir dem Papa mal, wie das hier richtig geht.“ Hoffentlich blamier ich mich nicht zu sehr. Gretchen stand mit Marina auf und legte sie in ihren Kinderwagen. Anschließend setzte sie sich mit auf den Boden und zeigte Marc mal wie Autorennen wirklich funktioniert. Ich bin zwar nicht die beste Autofahrerin, aber Autorennen scheint mein Element zu sein. Marc verliert jetzt schon die fünfte Runde. Wie macht sie das? Auto fahren kann sie doch auch nicht! Und die ledert mich hier nach Strich und Faden ab. Wo soll das noch hinführen. Ich verlier hier gerade mein Gesicht und zwar gegen eine Frau, MEINE Frau! „Ja Mama, schon wieder gewonnen.“, freute Marlon sich. „Tja Papa hats halt nicht so mit Autos.“, grinste Gretchen rüber. „Okay ihr zwei wolltet ihr Krieg, den könnt ihr jetzt haben.“ Doch leider half auch das drohen nicht, auch die kommenden Runden verlor Marc haushoch. „Ne, also jetzt reichts, ich räum jetzt den Rest hier weg und deck dann den Tisch immerhin kommt meine Mutter gleich.“ Ein schlechter Verlierer ist er also auch noch. Ach Marci du musst noch einiges lernen. Also verließ Marc beleidigt das Schlachtfeld. Marlon übernahm Marcs Drücker und gewann dann noch ein paar Runden gegen Gretchen, bis es an der Tür klingelte. „Ich geh, ich geh, ich geh!“ „Warte ich komm mit.“, rief Gretchen Marlon hinterher. Der kleine Junge machte die Tür auf und fiel seiner Oma direkt um den Hals. „Oh hallo Marlon. Hallo Gretchen.“ „Hallo Frau Fischer.“ „Elke bitte. Ist Marc nicht da?“ „Doch der ist in der Küche.“ Genau in dem Moment kam er um die Ecke gebogen. „Hallo Mutter.“ „Schön, dann seid ihr ja komplett. Ich hab euch was mitgebracht.“ „Eins deiner neuen Bücher?!“, fragte Marc, weil seine Befürchtungen meistens stimmten. „Nein, ein Geschenk zur Geburt. Sie machte einen Schritt zur Seite und zum Vorschein, kam ein wunderschöner kleiner Stubenwagen. „Und für dich ist das hier.“, sagte Elke und gab Marlon das Geschenk. „Wow, der ist ja wunderschön.“, freute Gretchen sich und auch Marc war ziemlich von den Socken. „Komm doch erst mal rein, dann können wir uns drin weiterfreuen, muss ja nicht die ganze Nachbarschaft mitbekommen.“, sagte Marc schließlich. Elke kam rein und Marc holte den Stubenwagen rein. Wow, der Wagen ist ja wunderschön. Der war doch bestimmt total teuer. Das können wir nicht annehmen. Marc scheint aber genauso erstaunt zu sein wie ich. Als der Stubenwagen dann im Wohnzimmer stand, war er in Gretchens Augen gleich nochmal so schön. „Also Frau Fischer..“ „Elke bitte.“ Wer ist diese Frau und was hat sie mit meiner Mutter gemacht, die ist doch sonst nicht so. Aber ich muss trotz allem sagen, sie hat sich selbst übertroffen. „Elke der Stubenwagen ist wunderschön, aber das können wir nicht annehmen, der war doch bestimmt tierisch teuer.“ „Ach mach dir darum mal keine Sorgen. Der ist für meine Enkelin.“ „Ja, dann danke Mutter. Marina kann ja gleich mal Probeliegen.“ Marc ging zum Kinderwagen und nahm seine Tochter raus. „Darf ich vorstellen, deine Oma.“, sagte Marc. „Gib sie mir doch mal.“, sagte Elke, was dann endgültig, sowohl bei Marc als auch bei Gretchen, grenzenlose Verwirrung anrichtete. Alle setzten sich aufs Sofa. Marc gab Marina Elke und Gretchen kuckte mit Marlon zusammen sein neues Buch an. „Und bekommt ihr schon genug Schlaf?“, fragte Elke. „Ne im Moment schläft sie ziemlich unruhig.“, nahm Gretchen Marc die Antwort ab. „Ich kenn das, wenn ich da so an Marc denke, der hat mich in den ersten Wochen nie länger als 2 Stunden schlafen lassen.“ „Na ein bisschen gnädiger ist sie schon, normalerweise kommt sie so alle 4 Stunden.“, erwiderte Gretchen. Um weiteren unangenehmen Geschichten aus dem Weg zu gehen, griff Marc dann auch ein. „Kann ich dir was zu trinken anbieten?“ „Ja ein Wasser wäre nett.“, antwortete seine Mutter. „Gretchen hilfst du mir mal eben.“ Gretchen folgte Marc also in die Küche.
So mein Zeitplan lässt endlich einen weiteren Schritt zum Ende zu . Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und über ein paar Kommis freu ich mich sehr .
„Kannst du mir mal sagen, wer da bei uns im Wohnzimmer sitzt?“, fragte Marc. „Äh deine Mutter nehm ich an, wobei ich mir da im Moment nicht so sicher bin.“, meinte Gretchen eher fragend als antwortend. „Was ist nur los mit ihr, vorher war sie doch auch nie so bemüht.“, fragte Marc mehr sich als Gretchen. „Ich weiß es nicht, vielleicht bedeuten wir ihr ja doch was. Der Stubenwagen ist echt wunderschön, so was Tolles hätte ich deiner Mutter echt nicht zugetraut.“, sagte Gretchen. „Vielleicht war ja was in ihrem Frühstück.“, flüsterte Marc. „Ach jetzt übertreibst du aber. Marc vielleicht merkt deine Mutter langsam, was sie sonst alles verpasst.“, erklärte Gretchen. „Vielleicht hast du recht und irgendwo in meiner Mutter stecken doch so was wie Gefühle.“, gab Marc Gretchen Recht. „Übrigens Marlon hat ein Buch über Autorennen und Formel 1 Autos bekommen, vielleicht liest du dich da mal ein.“, meinte sie und grinste ihn an. „Haasenzahn treib‘s nicht zu weit. Darüber reden wir noch. Wie steh ich denn jetzt da?! Vor meinem eigenen Sohn!“ „Als schlechter Rennfahrer auf jeden Fall.“, sagte sie knapp und konnte nicht mehr vor Lachen. „So jetzt reicht‘s.“ Marc schnappte sich kurzerhand Gretchen, machte mit einem kurzen Fußtritt die Küchentür zu und fing an sie zu kitzeln. „Okay, okay Gnade. Ich kann nicht mehr.“, rief Gretchen während sie nach Luft japste. Länger wäre das Spiel auch nicht mehr gegangen, weil Marlon rein gestürmt kam. „Wieso macht ihr so ein Lärm?“ „Ach ich musste Mama nur mal eben zeigen wer der Boss ist.“, antwortete Marc und die Antwort seines Sohnes plättete ihn endgültig für diesen Tag. „Ja Mama natürlich.“ Gretchen stand still daneben und kämpfte mit sich nicht laut loszulachen. Ich glaub ich hab ne Zeitreise über Nacht gemacht. Mein eigener Sohn fällt mir in den Rücken. Meine Verlobte besiegt mich beim Autorennen. Und meine Mutter ist nicht mehr wie sonst auch. Die planen doch was. Das ist eine einzige Verschwörung. „Hier Marlon willst du der Oma schon mal das Wasser bringen?“ „Ja.“, der kleine Junge nahm das Glas und verschwand wieder. Woraufhin sich Marc mit erhobenem Zeigefinger zu Gretchen umdrehte und meinte eher gespielt böse, als ernst. „Das hast du ihm doch eingetrichtert. Darüber reden wir AUCH noch. Haasenzahn wir sind noch nicht fertig hier.“, fügte er an, als sie verschwinden wollte. „Ich war das nicht. Ich weiß nicht wo er das aufgeschnappt hat.“ Recht hat er in jedem Fall. Muss Marc ja aber nicht wissen. „Ach erzähl doch nichts. Ich werde hier systematisch meiner Macht entzogen, aber so leicht kommst du mir nicht davon.“ Marc nahm noch den Weizenfreien für seine Mutter und den Weizenvollen Kuchen für den Rest mit und sie gingen dann wieder zurück. „Oh das ist aber nett, aber ihr wisst doch das ich so was nicht esse.“, sagte Elke trotz allem gelassen. „Keine Sorge Mutter für dich hab ich extra welchen ohne Weizen besorgt.“ „Achso na dann natürlich gerne.“, antwortete Elke. „Elke und du hast also diesen Preis bekommen?“, fragte Gretchen, da sie die Geschichte noch nicht kannte. „Ja, endlich wird meine grandiose Arbeit auch von den Großen gewürdigt. Ich bekomme den deutschen Buchpreis für meine Tweilight Saga.“ Marc hatte bei den Worten seiner Mutter nur die Augen verdreht, immerhin durfte er sich diese Geschichten anhören solange er denken konnte. „Ja deshalb wollte ich fragen, ob ihr mit zur Preisverleihung kommt?“ „Klar, warum nicht, dann kommen wir mal wieder raus.“, sagte Gretchen freudig. „Mama passt bestimmt gerne auf die Beiden auf.“, fügte sie noch an. Marc setzte sein freudigstes lächeln in dem Zusammenhang auf und nickte. „Schön, da freu ich mich aber. Die Verleihung ist nächsten Woche Freitag um 8 im Hotel Adlon.“ „Ich zieh aber bestimmt keinen Smoking an.“, wetterte Marc. „Brauchst du auch nicht ein Anzug reicht völlig.“, entgegnete Elke. „Du hast doch auch gar keinen Smoking.“, sagte Gretchen. „Du glaubst gar nicht was ich alles habe.“ „Ja einen Smoking auf jeden Fall nicht.“ „Nun streitet euch doch nicht. Ein bisschen festlich reicht völlig aus.“, ging Elke schlichtend dazwischen. Der Nachmittag verlief harmonisch und friedlich. Elke packte schließlich doch noch ein paar Kindergeschichten von Marc aus, auch wenn der weniger davon begeistert war, Gretchen dafür umso mehr. Marina hat dann zum Abschluss noch die Bluse ihrer Oma eingeweiht. Gretchen lief scharlachrot an, aber Elke Fisher nahm es total gelassen. Auch Marc erkannte seine Mutter kaum wieder. „Ja dann bis nächste Woche. Ich freu mich.“, sagte Elke zum Abschied, als sie in der Tür stand. „Ja wir uns auch.“, sagte Gretchen und Marc schwieg. Gretchen half dann ein bisschen nach. „Ja genau.“, sagte Marc schließlich. Als die Tür zu, und Elke weg war meinte Gretchen „Ich dachte echt, die reißt uns oder besser mir den Kopf ab, als Marina ihren Nachmittagssnack auf Elkes Bluse zum Besten gab.“ „Ja ich weiß auch nicht was mit ihr los war, aber so gefällt sie mir eindeutig besser.“, sagte Marc und legte seine Arme um sie. „Ja langsam kommt echt die nette Schwiegermutter in ihr hervor. Du hast aber Recht, mir gefällt sie so auch eindeutig besser.“, antwortete Gretchen und küsste Marc anschließend. „Komm lass uns mal die Zwerge ins Bett stecken und dann kucken wir mal was wir mit dem angebrochenen Abend noch so anfangen können.“, sagte Marc und grinste. „Gute Idee, aber du weißt, das wird alles FSK 6 sein mein Lieber. Du kennst die Regeln.“, sagte sie lächelnd und zog ihn dann in Richtung Treppe. „Du bist fies.“, quengelte er. „Ich weiß, aber deshalb liebst du mich auch so.“
So jetzt kommt der nächste Teil . Nach langem warten. Ich hoffe er gefällt euch. Viel Spaß beim Lesen und über ein paar Kommis würde ich mich wie immer freuen.
1 Jahr später: „Komm wir zwei gehen mal hoch und zeigen dem Papa, was du so drauf hast.“, sagte Gretchen zu ihrer kleinen Tochter. Die Beiden stiegen in den Aufzug und fuhren in den dritten Stock zur Chirurgie. „Papa?“, fragte Marina im Aufzug. „Ja wir fahren jetzt zu Papa.“ Hoffentlich ist er auch in seinem Büro und steckt nicht wieder in irgendeinem Bauch oder ner Hüfte. Die Beiden stiegen oben aus und Marc war nicht in seinem Büro, sondern im Schwesternzimmer, das war nämlich kaum zu überhören. Sabine durfte sich gerade mal wieder eine Standpauke von ihm anhören. „So Mäuschen dann geh mal vor und zeig dem Papa was du kannst.“, sagte Gretchen zu ihrer Tochter, vor der sie kniete. Also stiefelte die Kleine los, natürlich ein bisschen von Gretchen geführt, aber die Hauptarbeit machte Marina alleine. Gretchen blieb ein Schritt zurück, dass sie nicht sofort gesehen wurde. Als Marina an Marcs Bein ankam umklammerte sie dieses und Marc kuckte nach unten, weil er nicht damit rechnete, dass sich jemand an sein Bein klammerte. „Was..?“, dann drehte er sich nach unten um zu kucken. „Hey, was machst du denn hier?“ Er beugte sich nach unten und nahm seine Tochter auf den Arm. „Papa.“ Die Kleine freute sich sehr bei ihrem Papa zu sein. „Wo ist denn Haasenzahn?“, fragte Marc und in dem Moment tauchte Gretchen im Türrahmen auf. „Ja wir waren gerade in der Gegend, da dachte ich wir zeigen dir mal was sie so gelernt hat.“ Gretchen ging auf Marc zu und küsste ihn. „Hallo Frau Doktor.“, sagte Sabine aus dem Off. Sabine fand das Bild von Vater und Tochter herzzerreißend, denn Marc war direkt ein ganz anderer. „Hallo Sabine. Sag doch bitte endlich Gretchen zu mir.“ „Gerne Frau…. Gretchen.“ „Wie geht’s dir?“ „Naja im Moment ist ziemlich viel zu tun. Es sind drei Schwestern krank.“, sagte Sabine. „Ich mach mal die erste Führung auf eigenen Beinen mit meiner Tochter.“, sagte Marc, bevor er den Frauenthemen beiwohnen musste. „Ja mach das. Viel Spaß. Und keine gefährlichen Sachen zeigen, klaro?!“ „Ich doch niemals.“ Schon verschwand Marc mit seiner Tochter in den Tiefen der Klinik. Genau, du wärst der letzte der so was macht.“, meinte Gretchen. „Ja genau, also wir sind weg.“, sagte Marc und schon waren die Beiden verschwunden. Gretchen ging zum Tisch im Schwesternzimmer und setzte sich hin, dabei kuckte sie Sabine an. „Nein, das meinte ich eigentlich gar nicht.“, sagte Gretchen. Sabine setzte sich dazu und lief auch prompt rot an. „Was denn dann?!“, fragte sie. „Ach Sabine. Ich mein sie und ihr Pathologe.“ „Ja wir sind jetzt schon fast 3 Monate lang zusammen.“ „Was?! Ihr trefft euch doch schon aber viel länger.“ „Ja schon, aber..“, Sabine rutschte ein Stück näher und sprach leiser. „der ist ja so schüchtern.“ Na ne Draufgängerin bist du ja auch nicht gerade. „Aber ich bin so glücklich. Er ist so ein toller Mann. Wir unternehmen auch sehr viel miteinander. Und das Beste ist, er passt nicht nur vom Sternzeichen, sondern auch von Aszendenten perfekt zu mir.“ „Das ist doch schön Sabine.“, freute sich Gretchen mit ihr. Marc ging derweil mehr oder minder schnell mit seiner Tochter durch die Klinik. Ihr die Klinik zu zeigen war natürlich Nebensache, seinen Nachwuchs zu präsentieren hatte dabei eindeutig Vorrang. „Na Meier, ihre Affären werden aber auch immer jünger.“, sagte Maria die gerade über den Flur kam. „Immerhin hab ich noch welche, bei ihnen überlegt man sich das ja zweimal.“ Maria machte daraufhin einen schweigenden Abgang. Marc beugte sich zu Marina runter. „Wehe du wirst mal so eine Zicke, dann müsste ich dich im Nachhinein noch zur Adoption freigeben.“, sagte Marc seiner Tochter. Marina verstand natürlich kein Wort. Sie standen gerade im gläsernen Übergang, als unten ein Krankenwagen vorfuhr. „Lüla.“, rief Marina und zeigte in Richtung des Krankenwagens. „Ja ein Krankenwagen, mal kucken was der uns wieder schönes bringt.“ Die Beiden gingen weiter und trafen kurz vor Ende der Führung noch auf Mehdi. „Na hast du unsere neue Kollegin dabei?“ „Na wer weiß. Erst mal kann sie das EKH jetzt auf eigenen Beinen unsicher machen.“ „Konnte sie nicht schon laufen?“, fragte Mehdi. „Ja sie ist schon fleißig am üben in letzter Zeit, aber mit Gretchen hat sie den Durchbruch geschafft.“ „Ach ist Gretchen hier?“ „Ja Marina wird kaum alleine hergekommen sein.“, sagte Marc in seinem typisch patzigen Ton. „Ja weiß ich ja nicht, vielleicht zeigst du ihr jetzt schon mal wo alles steht.“ „Die Arbeit von Sabine könnte sie schon jetzt locker machen.“ „Na Marc, jetzt tust du Sabine aber unrecht. Ich hab schon gehört was bei euch im Moment los ist.“ „Wir kommen kaum mit der Arbeit hinterher, alle fallen reihenweise wie die Fliegen um.“ „Na da bin ich ja froh, dass bei uns nur so was Süßes kommt.“, antwortete Mehdi und zeigte auf Marina. „Ja, aber die ist eindeutig einmalig.“, sagte Marc stolz wie Oskar. „Lass uns nochmal sprechen, dann könnten wir ja am Wochenende was machen. Die Kinder freuen sich bestimmt.“ „Ja klar. Ich würde ja gerne noch weiter quatschen, aber mein Typ wird verlangt.“ Marc hielt seinen Pieper hoch, der soeben gepiept hatte. „Wir sehen uns bis später.“ Marc nahm, damit es schneller ging, seine Tochter auf den Arm und lief zum Schwesternzimmer. „Sabine was gibt’s?“, fragte er, während Marc Marina an Gretchen übergab. „Es kommt gleich eine alte Frau rein, die eine Treppe runter gestürzt ist.“ „Okay, dann auf auf. Ab in die Notaufnahme. Du siehst ich hab leider zu tun. Wir sehen uns nachher.“ Er wollte ihr gerade einen Kuss geben, als Gretchen einen Einwand hatte. „Marc?!“ „Was noch?“
Ich habe mir eure Mahnungen zu Herzen genommen und jetzt folgt der Vorletzte Teil, also mit einem lachenden und einem weinenden Auge . Viel Spaß mit dem neuen Teil und über Kommis freu ich mich sehr.
Gretchen setzte ihren besten Dackelblick auf. „Ne Gretchen und was ist mit Marina? Wer soll auf sie aufpassen?“ „Sabine kann sie doch zu Papa bringen. Der freut sich.“ „Der hat doch auch zu tun.“, antwortete Marc. „Och komm schon. Ich hab schon so lange nicht mehr im OP gestanden.“, sagte sie mit treuer Miene. „Na schön von mir aus, dann komm. Sabine sie bringen Marina zum Professor und kommen danach direkt zum OP, verstanden?“ „Natürlich Herr Doktor.“, antwortete Sabine. „Dann nimm jetzt aber auch die Beine in die Hände, Haasenzahn.“ „Ich bin ja schon auf dem Weg. Danke Sabine.“, sagte Gretchen noch, bevor sie Marc hinterhereilte. Die Beiden liefen los in Richtung Notaufnahme. Gordon kam den Beiden auch schon entgegen. „Was haben wir?“ „75 Jährige Frau, wollte mit der U-Bahn nach Hause und ist die Treppe runtergefallen. Blutdruck und Sättigung okay, vermutlich Hüftfraktur.“ „Gut, Röntgen und großes Blutbild. Frau Müller sie sind jetzt im Elisabethkrankenhaus. Wir kümmern uns um sie.“, begrüßte Marc die Frau. „Oh Frau Doktor wieder im Dienst? Der Kittel steht ihnen ja noch besser, als sonst. Schön sie wieder zu sehen.“, meinte Gordon. „Ja äh danke.“, sagte Gretchen leicht verlegen. Marc kommentierte das Ganze mit einem eigenwürdigen Blick. Marc konnte es nach wie vor nicht leiden, wenn Gretchen Komplimente von jemand anderem, außer ihm bekam und Gordon konnte es nach wie vor nicht lassen ihr Komplimente zu machen. Nachdem die Röntgenbilder gemacht waren, und die Beiden im OP waren ließ Gretchen ihren Gedanken freien Lauf. Ihre Begeisterung war kaum zu überhören. „Oh das ist so schön, wieder im OP zu stehen. Du glaubst gar nicht wie ich das vermisst habe.“ „Na nu übertreib aber nicht.“ „Ne echt. Irgendwann möchte man auch mal was anderes machen, außer aufräumen und Windeln wechseln.“ „Och wieso, das soll doch die weibliche Passion sein.“ „Wenn du willst, dass ich nicht gleich mit dem Skalpell auf dich losgehe, dann bist du jetzt lieber ruhig.“ „Der Haken Haasenzahn. Du verlierst an Spannung.“ „Hä? Achso. War das jetzt alles?“ „Na ich sollte doch nichts sagen.“ „Übrigens ich muss dir noch was sagen.“ „Was kommt bitte jetzt?“, fragte Gretchen gespannt. „Wir müssen zu einem Ärztekongress. Dein Vater hat mir gestern Bescheid gesagt.“ „Und die Kinder?!“ „Die kommen zu deinen Eltern und morgen gehen deine und meine Mutter mit ihnen in den Zoo.“ „Aha und wenn ich jetzt nicht hier gewesen wäre, hätte ich morgen vorm Frühstück davon erfahren?“ „Vielleicht.“, meinte Marc grinsend, was man unter dem Mundschutz aber nicht sehen konnte. „Sehr nett von dir.“ „Ich weiß.“ Die Beiden hatten die kommenden Stunden noch gut zu tun. Der Bruch war komplizierter als zunächst gedacht. Nach der OP machte Marc direkt Feierabend und fuhr mit nach Hause. Die Beiden holten vorher noch Marina bei Franz ab. „Hallo Papa. Entschuldigung, aber der Bruch war komplizierter als gedacht.“ „Hallo Franz.“, sagte auch Marc. „Kein Problem, ich bin ja gerne mit meiner Enkelin zusammen.“ Gretchen ging auf ihren Vater zu und gab ihm einen Kuss. „Na was habt ihr schönes gemacht?“ „Ach Marina hat hier ganz ruhig gespielt.“ Als Gretchen sah was es war, merkte sie dass ihre Familie eindeutig aus Chirurgen bestand. „Musstest du ihr ausgerechnet Magen und Leber zum Spielen geben?“ „Sie wollte das unbedingt haben. Ich bin leider nicht vorbereitet auf Besuch kleiner Kinder.“, verteidigte sich ihr Vater. Marc amüsierte sich im Hintergrund köstlich. „Naja du hättest ihr auch einfach Zettel und Stifte geben können.“ „Sie hat doch aber offensichtlich Spaß.“, mischte sich Marc nun ein. „Hmm, ja na gut wir müssen jetzt leider auch schon wieder los Marlon holen. Tschüss.“ „Ja, wir sehen die Beiden ja morgen schon wieder, deine Mutter kommt sie ja holen.“ „Genau, also bis morgen.“, sagte Gretchen, schnappte sich Marina und verschwand. „Tschüss Franz.“ „Tschüss Marc.“, sagte Franz und geleitete sie noch zur Tür. Die Drei holten Marlon aus der Kita und fuhren nach Hause. Die Vier aßen zu Abend und wollten gerade noch ein bisschen Entspannung einlegen, als das Telefon klingelte. „Erwartest du noch einen Anruf?“, fragte Gretchen. „Öh nö eigentlich nicht.“ Marc nahm das Telefon und kuckte wer es war. „Hier geh du ran, deine Eltern.“ Er warf ihr das Telefon rüber und Gretchen nahm ab. „Haase?“ „Gretchen ich bins deine Mutter.“ „Was ist denn los? Du klingst so aufgeregt.“ „Ja du kannst dir nicht vorstellen was passiert ist. Du musst sofort kommen!“ „Was ist denn los?“ „Das kannst du dir nicht vorstellen das musst du gesehen haben. Bitte komm einfach her.“ „Ist Papa denn nicht da?“ „Ne der hat Nachtschicht.“ „Äh okay, dann bin ich in 15 Minuten bei dir. Bis gleich.“ „Tschüss.“ Gretchen legte auf und kuckte total ungläubig das Telefon an. „Was ist los?“, fragte Marc. „Wenn ich das wüsste. Ich muss nochmal zu Mama.“