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Dieses Thema hat 299 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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little_tina Offline

PJler:


Beiträge: 1.725

09.05.2010 00:08
#251 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So mal kucken, ob die Beiden ihre Differenzen jetzt klären können . Danke für eure lieben Kommis . Viel Spaß beim lesen und Kommis nicht vergessen .

„Ja, aber Gretchen ich freu mich auf das Baby und der Mutterschutz ist doch dafür, damit nichts passiert, während der Arbeit und bei Marlon hast du es doch auch überlebt.“ „Ich freu mich doch auch. Aber ich bin halt auch gerne Ärztin.“ „Das weiß ich doch, aber erstmal wirst du jetzt wieder Mutter. Eine wunderbare Mutter.“, sagte er und nahm vorsichtig ihre Hand, in der Hoffnung, dass sie, sie nicht wegzieht.
„Ach Marc. Ich war vorhin nicht fair. Das mit der Kleinen war Zufall. Es gibt eben keinen perfekten Moment für ein Baby.“ „Doch der Moment es ist dann, wenn es eben passiert ist.“, sagte er und lächelte sie an. Das trieb Gretchen wieder Tränen in die Augen, aber diesmal weil seine Aussage so wundervoll war. „Hey komm schon. Wir machen einfach die nächsten 14 Tage zu den schönsten deiner Karriere.“ Er legte seinen Arm um sie und zog sie zu sich ran. „Na da bin ich aber mal gespannt.“, antwortete sie und konnte schon wieder lächeln.
„Friede?“, fragte Marc und legte seinen Finger unter ihr Kinn, damit sie ihn ansah. „Friede!“, entgegnete sie. „Sag mal du bist ja eiskalt! Frierst du nicht?“ „Och bis eben hab ich mich so geärgert, dass ich die Kälte nicht gespürt habe.“ „Aber nicht, dass du dir hier noch was wegholst, denn sonst kannst du dich morgen schon krankschreiben lassen.“ „Marc! Es ist okay. Küss mich lieber, dann wird mir schon wieder warm.“
Also küsste er sie sehr liebevoll und leidenschaftlich, bis sie von ihren Piepern unterbrochen wurden. Während sie reingingen meinte sie „Siehste jetzt ist mir auch wohlig warm.“ „Nur wohlig warm?!“, meinte er grinsend und dann verschwanden sie im Eingang. Es kam noch eine Not-OP rein, der ihnen einen Teil der Schicht abnahm. Den Rest der Schicht verbrachten sie mit Routinekram. Nach Dienstschluss auf dem nach Hause Weg, gab es noch einiges zu besprechen für Gretchen. „Du? Nächste Woche bleibst du aber zu Hause, wenn die Möbel kommen, nochmal steh ich das ganze nicht durch.“
„Ähm, aber ich kann...“ „Doch du kannst und du wirst. Ich mach das nicht nochmal. Du kannst dir den Stress auch mal antun. Nur weil ich die Frau bin, heißt das noch lange nicht, dass ich solche Sachen immer machen muss.“ „Gut also schön, wann wollten die denn kommen.“ „Der Liefertermin ist nächsten Dienstag.“ „Okay, dann nehm ich die Möbel eben in Empfang.“ „Gut, dann ist das ja geklärt.“ Marc und Gretchen holten Marlon und machten sich auf den Weg nach Hause.
Marc und Marlon hatten Marcs alten Autos ausgepackt und spielten noch bis zum Abendbrot. Sie aßen und anschließend brachte Gretchen Marlon ins Bett und Marc räumte die Küche auf. „Na und ist er im Bett?“ „Ja und schläft wie ein Murmeltier. Er wollte aber lieber noch mit den Autos spielen.“ „Kein wunder, wer hat schon solche tollen Autos. Übrigens ich muss dir noch was sagen.“, meinte Marc, während den Geschirrspüler anmachte.
„Na was denn? Mich kann heute nichts mehr schocken.“ „Nö nix schlimmes Anton kommt gleich noch vorbei. Mit dem hab ich vorhin noch telefoniert.“ „Klar um dir Ratschläge zu holen von ihm.“, sagte sie und grinste. „Woher willst du das wissen?“, meinte er und kam auf sie zu. „Marc, weil du das immer machst. Du sprichst mit deinen besten Freunden, wenn wir uns gezofft haben.“ „Bin ich so durchschaubar? Anton und Mehdi haben mich vorhin direkt gefragt, was passiert ist.“, antwortete er empört. „Tja mein Schatz. Du bist für deine Freunde und deine Familie ziemlich durchschaubar.“
„Na schönen Dank auch.“, meinte er und legte seine Arme um sie. „Ach komm. Genau deshalb lieb ich dich so.“, sagte sie und küsste ihn dann. Er unterbrach den Kuss und fragte „Nur deshalb?“ „Ne, wegen noch ganz anderer Qualitäten, aber die erwähn ich hier jetzt nicht.“, antwortete sie grinsend. Kaum ausgesprochen klingelte es auch schon. Gretchen ging zur Tür und öffnete sie. „Hey Anton, komm rein.“, begrüßte Gretchen Anton.
„Hallo Gretchen. Und muss er auf dem Sofa schlafen?“ „Ne, wir haben das geklärt. Komm rein.“ Anton trat ein und Gretchen schloss die Tür. „Wow, eingerichtet sieht das ja noch viel besser aus.“ „Ja ich finde auch, wenn jetzt endlich die Wohnzimmermöbel kommen, ist es perfekt. Du musst dir mal die Küche ankucken die haben mich vielleicht Nerven gekostet.“ Die Beiden durch in die Küche. „Na Marc. Sitzt du deine Strafe hier ab?“


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little_tina Offline

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09.05.2010 23:18
#252 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Mädels, so dann gehts schon wieder weiter . Ja sie haben sich vertragen auch Marc hat dazugelernt .Danke für eure lieben Kommis . Viel Spaß beim lesen und freu mich auf neue Kommis .

„Ne, Arbeitsteilung. Marlon ins Bett bringen und Küche aufräumen.“ „Ich hab den ins Bett bringen Teil übernommen.“, warf Gretchen sofort ein. „Du räumst die Küche auf mit deinen Chirurgenhänden.“ „Ja, ich mach auch ab und zu solche niederen Tätigkeiten. Willst du ein Bier?“ „Nur deshalb bin ich hier.“, antwortete Anton und lachte. „Marc holte zwei Flaschen Bier aus dem Kühlschrank und dann gingen alle ins Wohnzimmer.
„Und jetzt erzähl mal. Wie läufts denn in der Charité?“, wollte Marc zunächst wissen. „Es läuft prima. Der Professor ist ein total netter und Tom narkotisiert regelmäßig meine Patienten.“ „Ach dann arbeitet ihr ab und zu zusammen.“, fragte Gretchen. „Ja wir arbeiten ziemlich oft zusammen. Er ist ein guter Kollege und Arzt.“ „Ein guter Freund auf jeden Fall. Als Kollege kann ich ihn nicht beurteilen, weil wir ja noch nicht zusammen gearbeitet haben.“, sagte Marc.
„Ne, aber es macht viel Spaß wieder in Deutschland zu arbeiten, obwohl Toronto auch toll war. Aber jetzt bleib ich hier.“ „Schön, dann kann ich dich ja als meinen festen Joggingpartner engagieren, wenn du jetzt bleibst.“, sagte Marc. „Sehr gerne, wenn du mit mir mithalten kannst.“ „Na das halt ich aber für ein Gerücht, dass ich mit dir nicht mithalten kann. Das ist wohl eher umgekehrt.“ „Na das würde ich gerne mal live sehen, ob das wirklich stimmt.“, sagte Gretchen und lachte. „Noch ein Satz und du schläfst heute auf dem Sofa.“, sagte er drohend, aber eher im Spaß.
„Das glaub ich aber kaum.“ „Ich kanns ja für dich filmen, hab ja Zeit wenn ich schon am Ziel stehe und warte.“ „Okay, ich freu.“, antwortete Gretchen. „Habt ihr euch etwa gegen mich verschworen, oder was wird das hier?“ „Klar.“, sagten die Beiden wie aus einem Mund und lachten. Um 10 sagte Gretchen dann „Ich geh schon mal nach oben. Ich bzw. wir brauchen unseren Schlaf. Tschau Anton.“ „Gute Nacht Gretchen.“
Sie küsste Marc noch und er meinte dann „Ich mach auch nicht mehr solange.“ Gretchen ging nach oben und zog sich um. Sie legte sich ins Bett und las noch ein bisschen. Aus Marcs „Gleich“ wurden ein paar Stunden. Um halb zwei hatte Marc und Anton sich dann auch getrennt, denn die Beiden mussten ja am nächsten bzw. gleichen Morgen auch arbeiten. Marc stieg zu Gretchen ins Bett und küsste sie. Gretchen wurde leicht wach und kuckte auf die Uhr.
„Seit ihr jetzt erst fertig geworden?“, wollte sie wissen. „Ja wir haben uns verquatscht.“ „Hmm.“, sagte sie, drehte sich um und kuschelte sich an ihn. Am übernächsten Tag war die besagte OP, Gretchens erstes Glioblastom. Gretchen hatte sich ausreichend vorbereitet und freute sich auf die OP. „Na Haasenzahn, wirst du es dem Glioblastom heute zeigen?“, fragte Marc sie, während sie auf dem Weg zu den OP´s waren.
„Ich assistiere ja nur, aber ich bin gut vorbereitet und vertraut mit dem Fall.“ „Nichts anderes hatte ich von meiner Assistenzärztin erwartet.“, meinte er grinsend. „Danke, Marc. War das sowas wie ein Kompliment aus deinem Mund?“ „Was von mir? Bestimmt nicht, aber meine Assistenten, oder zumindestens ein Teil sind immer gut vorbereitet auf die OP´s.“, sagte er, während er nochmal ein Blick auf den OP-Plan warf. „Was steht denn jetzt bei dir an?“, fragte Gretchen. „Och ich vergnüge mich jetzt mit einer Milzruptur und später steht noch eine Gallenblase an, aber nichts besonderes.“
„Gut, dann wünsch ich dir viel Spaß. Mein Glioblastom ruft.“ „Ja ich wünsche dir viel Glück.“, sagte er. Sie drückte ihm noch einen Kuss auf und verschwand dann in Richtung OP. „Ah, Frau Kollegin, da sind sie ja. Na bereit?“ „Auf jeden Fall. Ich hab mich gestern gut vorbereitet.“ „Sehr gut. Hier sind noch die Röntgenaufnahmen von heute morgen.“, sagte Maria und zeigte auf die Bilder hinter ihnen.
„Okay, das Glioblastom hat sich zum Glück ja nicht verändert.“ „Nein, noch nicht. Aber wenn wir nicht operieren, wird es das in Windeseile tun. Dann wollen wir mal anfangen.“ „Sehr gerne.“ Die Beiden wuschen sich und gingen in den OP. Marc machte sich derweil in OP 3 steril für die Milzruptur. Da Gretchen anderweitig beschäftigt war, musste Marc mit Knechtelsdorfer vorlieb nehmen. „Herr Dokta, es is mir a Ehre mit ihna zu operieren.“ „Ja ja schon gut. Sagen sie mir lieber wie viel sie gefrühstückt haben.“


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little_tina Offline

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10.05.2010 22:53
#253 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Hey Mädels, danke für eure lieben Worte und es freut mich zu lesen, dass euch meine Geschichte immernoch so gefällt . Ja die OP. Die wird bestimmt spannend . Also viel Spaß beim lesen und an Kommis brauch ich euch Superschreiber ja nicht mehr erinnern .

„Wieso, wollns des wissen?“, fragte Maurice irritiert. „Weil sie mir beim letzten Mal fast den OP vollgekotzt haben?!“ „Des wiard nimmer vorkemma. Des tuat mia wirkli leid.“ „Ja das will ich auch hoffen. Also was werden wir gleich machen?“ „Mir nähen a Milzruptur.“ „Gut, wenigstens sind sie schon mal gut vorbereitet.“ Nachdem die Beiden ihre OP-Kleidung an hatten, gingen sie in den OP. Gretchen und Maria harmonierten in OP 1 sehr gut.
„Wollen sie den Schädel öffnen?“, fragte Maria. „Beim letzten Mal hat es ja auch gut geklappt.“, ergänzte sie. „Sehr gerne.“, antwortete Gretchen. Sie setzte gekonnt die Säge an und öffnete den Schädel. „Man könnte glauben, sie machen das jeden Tag.“ „Danke, aber wie sie selbst wissen, ist das erst das zweite Mal.“, erwiderte Gretchen. „Na wer weiß, vielleicht wird aus ihnen ja doch nochmal eine gute Neurochirurgin.
Sie wären auf jeden Fall eine Bereicherung.“ „Danke, aber ich glaub da wo ich jetzt bin, bin ich genau richtig.“ „Ganz wie sie meinen.“ In OP 3 kümmerten sich Marc und Maurice um die Milz. „Knechtelsdorfer, Diagnose.“ „Also i tet denken, das Fibrinkleber reicht und mia net nähe brauche.“ „Genau, die Ruptur ist doch nicht so groß wie gedacht. Kleber reicht also. Möchten sie kleben?“, fragte er und Marc hielt ihm die Tube hin.
„Meins des eranst?“, fragte Maurice völlig erstaunt. „Würde ich sonst fragen?“, meinte Marc und stöhnte genervt. „Ähm, also wahrscheinli ehera net.“ Schnell nahm Maurice die Tube, bevor Marc sich es wieder anders überlegt. Knechtelsdorfer schien einen guten Tag in Marcs Augen zu haben. Er klebte die Milz zu Marcs Zufriedenheit. Schließlich ließ Marc ihn sogar noch die Naht machen. Maurice freute sich sehr, dass sein Chef ihn so viel machen ließ, denn Maurice vergötterte Marc doch irgendwie auf eine Art.
Nach der OP standen die Beiden im Waschraum und Maurice musste doch nochmal was sagen. „Vielen Dank Herr Dokta, dass sie mi ham nähen und klebn lassn.“ „Ja ja geschenkt. Wir machen in einer Dreiviertelstunde mit der Galle weiter. Die Akten können sie sich später in meinem Büro abholen und fertig machen.“ „Seha gern Herr Dokta.“ „Gut, also bis später.“ Marc verließ den Waschraum und ging zunächst in die Kantine um sich was zur Stärkung zu holen.
Gleichzeitig macht er sich auch Gedanken um Gretchen. 6 Stunden sind schon verdammt lange. Hoffentlich packt sie das und das wird nicht zu anstrengend. Marc holte sich seinen Apfel und noch was Süßes und ging anschließend in sein Büro, denn die Akten die eher Gretchen eigentlich aufdrücken wollte, lagen noch immer auf seinem Schreibtisch. Also probierte er noch weiter zu machen, den Aktenberg zu minimieren. Gretchen derweil hatte ziemlichen Druck auf der Blase.
„Frau Kollegin, alles klar bei ihnen?“, fragte Maria, als Gretchen unruhiges hin und her tapsen bemerkte. „Ähm, ja geht.“ „Also sie müssten schon still halten, sonst wird das hier nichts.“, bemerkte sie dann. „Ich müsste schon mal aufs Klo.“, sagte Gretchen schließlich auch, wenn es ihr ein wenig peinlich war.
„Gut, dann machen wir eine kurze Pause. Ich hab nämlich auch Durst.“ Also machten sie eine Pause. Gretchen ging aufs Klo und Maria trank etwas. Auf dem Rückweg traf sie auf Marc der zur nächsten OP auf dem Weg war. Er blieb abrupt stehen, als er ‚Gretchen erblickte. „Äh solltest du nicht im OP sein? Ist alles klar bei dir?“, fragte er. „Ja deine Tochter fängt an sich breit zu machen und ich könnte alle zwei Minuten aufs Klo rennen.“
„Okay. Und sonst kommt ihr gut voran?“ „Ja läuft im Moment ganz gut. Ich muss jetzt aber auch wieder rein.“ Sie machte einen Schritt auf ihn zu, er legte seine Hand auf ihren Bauch und küsste sie nochmal. „Bis später.“, sagte sie und lächelte. Marc operierte mit Knechtelsdorfer noch die Gallenblase und schaffte danach auch noch einiges an Aktenkram. Die OP bei Maria und Gretchen wurde zum Ende hin immer komplizierter.
Es traten immer mehr Blutungen auf und auch der Puls und die Sauerstoffsättigung sanken. Es war schon eher ein Kampf. Der Tumor war fast raus, da hatte der Patient einen Herzstillstand.


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little_tina Offline

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11.05.2010 23:59
#254 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Mädels und ausnahmsweise , gehts mal ohne viele Worte weiter . Obwohl, heute ist mal wieder Marlon Time . Viel Spaß beim lesen und auf eure wunderbaren Kommis bin ich schon total gespannt .

Maria versuchte mehrfach ihn wiederzubeleben, doch im Endeffekt war der Schaden den der Tumor angerichtet hatte einfach zu groß und das Herz zu schwach. „Zeitpunkt des Todes 14:23.“, sagte Maria als letztes während der OP. Als sie im Waschraum standen, meinte Maria „Wenn es diese OP nicht gewesen wäre, wäre es die nächste gewesen. Wir haben ihm dadurch immer nur Zeit verschafft und er war sich dem Risiko bewusst. Und so hatte er immerhin noch 4 schöne Jahre.“
Gretchen riss sich zusammen, nicht zu weinen und antwortete schließlich „Ja ein Glioblastom zu operieren, sind eben immer nur lebensverlängernde Maßnahmen und keine Heilung.“ „Sie haben es erfasst.“, sagte Maria, warf ihr Handtuch in den Müll und verließ anschließend den Waschraum.
Gretchen machte sich auf den Weg zu Marc, denn sie brauchte jetzt dringend ein Umarmung und Schokolade. Kaum hatte sie die Tür zu seinem Büro geöffnet liefen ihr die Tränen über die Wangen. Marc sah das Häufchen Elend und wusste, dass nichts gutes passiert sein konnte. „Hey, was ist denn los?“ Er stand auf ging um seinen Schreibtisch und nahm sie erstmal in den Arm. „Wi....wi....wir haben ihn......ver...ver....verloren.“
„Dabei lief doch alles so gut.“ „Ja aber dann gabs immer mehr Blutungen und sein Blutdruck ist auch weggesackt. Und nach mehreren erfolglosen Wiederbelebungen hat sie ihn dann für tot erklärt.“ „Och Mensch, dein erstes Glioblastom und er stirbt dir weg. Du darfst dir das nicht so zu Herzen nehmen.“ „Ich weiß, aber wir waren alle so positiv gestimmt. Es sah doch auch so gut aus.“ „Tja, das konnte leider keiner ahnen.“, sagte Marc und streichelte ihr über den Rücken.
„Die Welt kann so ungerecht sein.“ „Ich weiß und darum holen wir gleich Marlon und machen noch was schönes, okay?“ „Okay.“, sagte sie und wischte sich die Tränen weg. „Hast du noch Schokolade? Ich brauch jetzt dringend was für die Nerven.“ „Ähm, Apfel?“, sagte er verlegen. „Ich wüsste nicht, dass ich sonst noch Schokolade habe.“ Gretchen löste sich aus seiner Umarmung und ging um den Schreibtisch. Sie zog die unterste Schublade auf und tada, da war doch Schokolade.
„Ähm, ich glaub ich sollte öfter meinen Schreibtisch aufräumen.“, sagte er ungläubig und zeigte auf die Schokolade. „Na irgendwo in der Klinik muss ich ja meine Schokovorräte anlegen und wo wären sie sicherer als bei dir.“, sagte sie und konnte schon wieder lächeln. Nach Dienstschluss und Übergabe machten sich die Beiden auf den Weg zur Kita um Marlon zu holen. „Was machen wir jezz?“, fragte Marlon, als Marc und er auf dem Weg zum Auto war.
„Wir fahren jetzt schwimmen, aber du darfst Mama noch nichts davon verraten, okay?“ „Ja.“, sagte Marlon und freute sich sehr. Im Auto fragte Gretchen dann nochmal nach „Was hast du denn jetzt noch vor?“ „Das wirst du schon sehen. Ich verrate nichts. Lass dich einfach überraschen, aber wir müssen vorher nochmal kurz zu Hause vorbei.“ „Oh, das ist gut. Ich müsste nämlich auch nochmal.“ „Schon wieder?“, fragte Marc.
„Ja sorry, aber die Kleine drückt eben auf die Blase.“ Zu Hause angekommen lief Marc eben rein und packte die Schwimmsachen zusammen und Gretchen ging aufs Klo. Anschließend trafen sie sich im Auto wieder. „Was ist denn in der Tasche?“ „Auch das werde ich dir mit Sicherheit nicht verraten, bis wir da sind.“ Nach etwa einer halben Stunde Fahrt, waren sie da. „Das ist nicht dein Ernst?“ „Wieso denn nicht? Es macht Spaß und du bist abgelenkt. Und Marlon freut sich auch, stimmts?“
„Jaaa, schwümmen.“, kam es aus dem Off. „Siehst du, also komm.“ „Ja aber kuck mich doch mal an.“ „Du siehst perfekt aus, also los jetzt.“ Die Drei stiegen aus mit einem mehr oder weniger wohligen Gefühl. „Hey, jetzt zieh nicht so ein Gesicht und komm mit. Das macht Spaß.“ Marc schnappte sich Gretchens Hand und sie gingen rein. Als sie umgezogen waren, betraten sie den Schwimmbereich. Gretchen hatte sich eins der großen Handtücher umgewickelt, da sie sich noch immer nicht so sonderlich wohl fühlte. Marc ging zu zwei freien Liegen und legte die Handtücher drauf.
„Boah Papa, könn wir dahin?“, fragte Marlon und zeigte auf die große Rutsche. „Klar, und du kommst mit!“, sagte er und schnappte sich Gretchen. „Ich? Mit Sicherheit nicht! Ich komm bestimmt nicht mit rutschen, dass ist doch viel zu eng für mich.“


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little_tina Offline

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13.05.2010 00:09
#255 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Mädels, ja mal kucken ob Gretchen die Rutsche jetzt bezwingen wird . Danke für eure tollen Kommis . Viel Spaß beim lesen und Kommis nicht vergessen .

„Ach quatsch.“ Also legte Gretchen ihr Handtuch ab und die Drei gingen zu der großen Rutsche, die nicht nur innerhalb der Schwimmbades verlief sondern auch draußen seine Runden drehte. Die Drei stellten sich an und die Schlange wurde ziemlich schnell immer kürzer. Oh man, wieso hab ich nur zwei so Abenteurer? Ich mein son bisschen im Wasser planschen reicht doch völlig aus. Vor allem von mir aus, hätten wir sowieso nicht hergemusst, denn so wie ich aussehe, ist es besser mich nur angezogen zu sehen. Oh Gott nur ein zwei Kinder vor uns. Gleich sind wir dran. Können die nicht schnell die Rutsche sperren wegen Bauarbeiten? Bei meinem Glück natürlich nicht, dann mal los.
Marlon setzte sich ganz vorne hin Gretchen dahinter und Marc am Ende. Marc flüsterte Gretchen noch etwas ins Ohr bevor es losging. „Glaub mir Haasenzahn, das macht Spaß.“ Bevor Gretchen noch was sagen konnte, ging die Rutschpartie los. Marlon hatte den größten Spaß, während der Fahrt, ebenso wie Marc. Gretchen fand es gar nicht schlecht, sie hatte es sich schlimmer vorgestellt, aber auch eine Wiederholung konnte sie gerne verzichten.
„Papa nochmal!!!“, sagte Marlon und zog ihn direkt wieder in Richtung Rutsche. „Geht ihr nur. Ich setz mich da in den Whirlpool und relaxe ein bisschen.“ „Okay, aber danach gehen wir ins Wellenbad.“ „Wenn du gegen die Wellen ankommst, gerne.“, neckte Gretchen Marc. „Das werden wir ja sehen.“, sagte er, küsste sie und verschwand mit Marlon in der Rutschenlandschaft. Gretchen ging gemütlich zu dem Whirlpool, den sie eben aufgetan hatte.
Sie setzte sich in das warme Wasser und es ging ihr tatsächlich besser. Ich nehme mir das alles immer so zu Herzen, dabei geht es mir so gut. Ich hab bald einen Mann, ein gesunden Sohn, bald eine Tochter, ein sicheres Heim, tolle Eltern, auch wenn sie manchmal nerven und meine Schwiegermutter hätte auch schlimmer kommen können. Langsam wird sie ja handzahm und hat sich damit abgefunden, dass Marc und mich nichts mehr trennen kann.
„Papa?“ „Ja.“, antwortete Marc, als sie zum dritten Mal zur Rutsche gingen. „Ist Mama traurig?“, fragte der kleine Junge. „Weißt du heute war bei der Arbeit viel los und deshalb geht’s Mama heute nicht so gut, aber traurig ist sie nicht, nur müde.“ „Wolln wir ihr ein Eis kaufen?“ „Das können wir später machen, erst wollen wir ja noch ins Wellenbad.“ „Okay.“ Nachdem Marc und Marlon gefühlte 25 Mal rutschen waren, gingen sie zurück zu Gretchen.
Die Beiden stiegen mit in den Whirlpool. „Na schöne Frau, so alleine hier?“, fragte Marc mit einem breiten grinsen. „Vielleicht.“, sagte sie und stieg voll auf Marcs Spielchen ein. „Zufällig weiß ich, dass sie mit ihrem Verlobten und ihrem Sohn da sind.“ Sie rückte näher an Marc und kam seinen Lippen verdächtig nah. „Ach die können wir mal für 5 Minuten vergessen.“, sagte sie verführerisch und küsste ihn schließlich.
Marc unterbrach den Kuss und meinte „Sag mal was wäre, wenn ich jetzt wirklich ein fremder gewesen wäre?“, wollte er entrüstet wissen. „Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, dass ich mit fremden Männern rumknutsche?!“ „Ne, du weißt was du hast und das kann eh keiner toppen.“, sagte er mit einem breiten grinsen. „Du bist echt so eingebildet Marc Meier.“, sagte sie grinsend und spritzte ihm Wasser ins Gesicht.
„Ne ich hab nur ein großes Selbstbewusstsein.“ „Ja hoffentlich hat Marlon, dass nicht auch mal.“ „Och Selbstbewusstsein ist wichtig.“ „Aber nicht so viel, wie du es hast.“, sagte sie und grinste. „Okay genug diskutiert, lass uns jetzt in die Wellen gehen.“ „Aber es ist doch gerade so gemütlich hier. Wie wärs eigentlich mit einer Unterwassergeburt?“, fragte Gretchen fast beiläufig.

„Glaub ja nicht, dass ich mich mit dir in so eine Bakterienwanne setzte.“ „Aber das ist so schön warm.“ „Und total unhygienisch. Komm, darüber können wir uns später Gedanken machen.“, er nahm ihre Hand und die Drei gingen zum Wellenbad. Und plötzlich war Gretchen nicht mehr die einzige „Kugel“, das Becken war voll mit Schwangeren und ihren Familien.


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little_tina Offline

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15.05.2010 00:05
#256 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Hey Mädels, dann geht jetzt im Wellenbad weiter und gleichzeitig beenden wir dann mal den Schwimmbadausflug und machen uns mal über neue Sachen Gedanken . Was es ist lest selbst . Danke für eure Kommis und ich freu mich schon auf neue . Viel Spaß beim lesen.

Oh da scheinen ja noch mehr Frauen von ihren Männern hierher genötigt worden zu sein, oder sie gehen sogar freiwillig. Das gibt aber schicke Badeanzüge für Schwangere. Vielleicht sollte ich nochmal shoppen gehen? Marc Kreditkarte wird sich freuen. Vielleicht sollten wir doch nochmal schwimmen gehen. Spaß macht es auf jeden Fall und wo ich weiß, dass ich nicht die einzige bin macht es noch mehr Spaß. Die Anderen Frauen zeigen sich ja auch. Da drüben steht sogar eine in Bikini, also so weit würde ich dann doch nicht gehen. Ein schicker Badeanzug tuts auch.
Die Drei tobten ausgelassen im Wasser und hatten großen Spaß. Einmal wurde Marlon im flachen Wasser rücklings voll von einer Welle erwischt und als sie über ihn gezogen war, kuckte Marlon ziemlich bedröppelt. Marc und Gretchen warteten ab und kuckten im ersten Moment leicht geschockt, aber mit einem milden grinsen. Als Marlon dann aber anfing zu lachen, taten es Marc und Gretchen ihm Gleich. Sie blieben ziemlich lange im Wasser.
„So komm lass uns mal ne Pause machen.“, meinte Marc dann. Sie gingen zu den Liegen und Gretchen setzte sich hin. „Wir kommen glich wieder.“, sagte Marc und verschwand kurz mit Marlon. Sie kauften natürlich Schokoeis für Gretchen, Marlon wollte Fruchteis und Marc nahm Pommes. Marlon trug die beiden Eis und sie gingen zurück. „Hier Mama, für dich.“, sagte Marlon und hielt Gretchen das Eis hin. „Oh danke mein Schatz und sogar Schokolade.“
Sie packte das Eis sofort aus und aß genüsslich, als sie Marcs Pommes erblickte und er sich ihr gegenübersetzte, langte sie da aber auch nochmal zu. „Ehhm, das sind meine Pommes und du isst doch gerade Eis.“ „Ja und? Das ist ein Grund, aber kein Hindernis.“, sagte sie kühl und griff nochmal zu. „Boah, wie gut das ich nicht schwanger werden kann. So perverse Fressattacken möchte ich nicht haben.“ „Wieso? Sind doch nur Schokoeis und Pommes. Außerdem bin ich total froh, dass du nicht schwanger werden kannst, das wär glaub ich die schlimmste Zeit meines Lebens. Und du würdest die Geburt nicht überleben.“
Stopp, wie war das noch nichts Streitproduktives sagen und drüber stehen? Okay, dann fang ich jetzt mal damit an. „Ja du sagst es, Schokoeis und Pommes, das geht doch gar nicht. Da wird einem ja schlecht von. Und zu dem Schwanger sein, dass will ich überhaupt nicht! Du machst das schon ganz gut.“ „Freut mich zu hören und Pommes und Schokoeis gehen sehr gut zusammen und mir schmeckst.“ „Na das ist die Hauptsache.“, sagte Marc, grinste und aß weiter seine Pommes.
Frauen können echt pervers sein, ob ich sie heute nochmal küsse? Ich glaub da kann ich aber trotz Schokoeis und Pommes nicht widerstehen. Nach dem Snack gingen Marc und Marlon nochmal rutschen und anschließend machten sie sich auf den Heimweg. Sie waren den ganzen Nachmittag da und sind erst um halb Acht aus dem Schwimmbad gekommen. Gretchen saß zufrieden, aber erschöpft auf dem Beifahrersitz und Marlon schlief nach zwei Minuten Fahrt tief und fest im seinem Kindersitz. „Marc?“, sagte Gretchen, als sie an einer roten Ampel standen.
„Ja?“ „Das war eine wunderbare Idee. Danke.“, sagte sie und küsste ihn. „Ich hab mein Ziel ja erreicht, dir geht’s besser und gleichzeitig hatten wir drei einen wunderbaren Nachmittag.“ „Ja das stimmt, sowas sollten wir echt öfter machen.“ „Na so lange du noch kannst gerne, sonst machen wir den Ausflug zu viert.“, sagte er und grinste. „Tja noch sind ja 6 Wochen Zeit, da sollten wir das wohl nochmal schaffen.“, meinte sie und grinste auch.
Als sie zu Hause ankamen brachte Marc Marlon direkt ins Bett. Gretchen nahm die nassen Sachen und packte sie in die Wäsche. Im Wohnzimmer trafen sich die Beiden dann wieder und setzten sich aufs Sofa. Gretchen legte sich bei Marc in den Arm. „Ich kanns nur immer wieder sagen, dass war total schön heute. Danke.“
„Hab ich gern gemacht, aber sag mal was ganz anderes. Hast du dir schon mal Gedanken gemacht über den Namen von Nummer Zwei? Denn ich glaub Nummer 2 Meier ist nicht der beste Name für ein Kind.“, scherzte er. „Ja Marc stell dir vor, ich hab mir schon mal Gedanken gemacht.“ „Und darf ich da auch dran teilhaben?“ „Wird das jetzt eine Namensdiskussion?“, wollte Gretchen wissen. „Nö, wenn du was schönes hast, muss es keine Diskussion werden. Hau doch mal was raus.“


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little_tina Offline

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15.05.2010 19:57
#257 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So weil ich gleich noch auf Achse bin, gibts den Teil schonmal zum Abendbrot, als Nachtisch sozusagen . Dann wollen wir doch heute mal kucken, ob es eine Namensdiskussion wird . Ich geb euch mal einen Tipp es sind Marc und Gretchen die über einen Namen sprechen, also...... Danke für eure tollen Kommis und viel Spaß beim lesen. So jetzt haut sie dann mal was raus .

„Also ich hätte da zum Beispiel Maja.“ „Also bitte meine Tochter bekommt bestimmt nicht den Namen einer Fernsehbiene, da sind Hänseleien ja vorprogrammiert. Haste noch was?“ „Ja stell dir vor, da ich mit dir um den Namen diskutieren muss, hab ich mehr als einen. Dann wäre da noch Mandy?“ „Genau und dann Rüdlischule, Helmersdorf und erstes Kind mit 12 oder wie? Sicher nicht.“, meinte Marc abwehrend. „Ich muss dich enttäuschen, keiner von den Beiden wird dort hingegen, weil’s erstens schlaue Kinder werden und zweites das gar nicht unser Einzugsgebiet ist.“
„Gut dann ist der Name auch nicht unser Einzugsgebiet, basta.“ Gut also doch ne Diskussion. Ich habs ja geahnt. „Mach du doch mal einen Vorschlag, anstatt immer nur alles abzuschmettern.“ Gretchen setzte sich auf, kreuzte ein Bein und legte das andere darüber, damit sie Marc direkt ankucken konnte. Sie fühlte sich so auch in der besseren Diskussionsposition. Marc überlegte kurz und meinte dann „Wie wärs denn mit Sarah oder Michelle?“
„Gott bist du wahnsinnig? Also erstens passen keine der Beiden Namen in mein Schema und zweites heißt jedes zweite Mädchen Sarah und, wenn ich jetzt endlich ein Mädchen bekommen, soll das auch ein eindeutiger Mädchenname sein und kein Name bei dem du überlegen musst, ob Mädchen oder Junge.“ Also wirklich was glaubt der denn Michelle oder Sarah, tzz. „Ähm Gretchen? Was bitte hast du für ein Schema?“ Wie kann man um einen Namen für ein Kind zu finden ein Schema haben? Man kann ein Schema beim lernen haben oder für den Tagesablauf, aber doch nicht bei der Namensfindung.
„Also mein Schatz das ist so. Ich hab mir gedacht, dass es doch total klasse wäre, wenn wir bei Ma bleiben.“ „Wie bei Ma? Versteh ich nicht.“, sagte er und kuckte sie irritiert an. „Och Marc, ist doch simpel MArlon, MArc, MArgarethe, und deshalb dachte ich behalten wir das für unsere kleine Maus auch bei und nehmen einen Vornamen der mit MA anfängt.“ „Aha.“, antwortete Marc knapp. „Wie mehr hast du dazu nicht zu sagen?!“, wollte sie wissen. „Wieso du scheinst doch schon alles entschieden zu haben mit deinem Schema.“ Das Schema betonte er mit Gänsefüßchen.
„Außerdem, dich nennt doch eh keiner Margarethe, also gilt das auch nicht.“, warf er dann noch ein. „Wohl Mama nennt mich so.“ „Ja und du magst das nicht.“, wehrte er ihre Aussage ab. „Ja na gut, aber trotzdem, das passt so gut. Wie wärs denn mit Marie?“ „Langweilig.“, sagte er kurz und knapp. „Äh Malea?“, schlug sie weiter vor. „Zu exotisch.“, schmetterte Marc auch diesen Vorschlag ab. Ich dreh hier gleich durch. So kann das doch nicht den ganzen Abend weitergehen. Soll er doch mal was vorschlagen.
„Jetzt reichts, dann sag du doch mal was. Du machst ja eh alle meine Vorschläge zu nichte.“, sagte Gretchen vorwurfsvoll. „Ähmm, also...“, fing Marc an. „Ja siehst du und dir fällt nichts ein.“ „Jetzt lass mich doch mal überlegen. Sonst kann das ja auch nichts werden.“ „Bitte.“, sagte sie und machte die passende Geste mit der Hand. „Wie wärs denn mit Manja.“ Gretchen zerknirschte das Gesicht und meinte „Ne, ich weiß nicht.“
„Gut und .......Mareile?“ „Ne, also das ist ein No go. Haste noch was?“ Seine Vorschläge sind ja genauso mager. Ich sehs schon kommen. Wir sitzen auf dem Standesamt und unsere Tochter bekommt den Namen Kind 4284 Meier und das will ich nicht erleben. Meine Tochter soll einen schönen Namen bekommen und nicht nur eine Zahl sein, weil ihre doofen Eltern sich nicht auf einen Vornamen einigen konnten.
„Und Marina?“, sagte er und gab seine letzte Idee preis, denn mehr hätte auch Marc nicht gehabt. Können wir dem Kind nicht einfach einen Namen geben? Bei Marlon wars doch auch nicht so schwer. Okay, das war auch eher Zufall mit Marlons Namen. Wir waren in der Stadt unterwegs und Gretchen wollte ein neues Buch haben. Ich schlenderte durch die Reihen und kuckte was die Regale so zu bieten hatten und auf einem der Buchdeckel hieß der Autor Marlon sowieso. Und ich hab ihr den Deckel gezeigt und wir waren Beide direkt Feuer und Flamme für den Namen. Mal kucken was sie jetzt zu meinem letzten Vorschlag sagt.

Na ist der Name gefunden???? Was denkt ihr??? Lasst es mich wissen. Ich freu mich .


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little_tina Offline

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16.05.2010 23:13
#258 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Mädels, danke für eure tollen Kommis . @ Katha und Pinklady: zu eurem Namensvorschlag ich kenn eine Mara und die hat den totalen Sockenschuss, also will ich das Mädel nicht mit diesem Namen bestrafen . Katha du hast völlig Recht es wären nicht Marc und Gretchen, wenn keine Diskussion folgen würde . @blabla2605: Ich freu mich das dir meine Geschichte gefällt und ich hab mich sehr über dein Kommi gefreut .
So dann kommt heute mal die Auflösung des Namens . Ich hoffe, dass ihr damit leben könnt . Viel Spaß beim lesen . Der neue Teil könnte aber unter FSK 16 fallen .


„Marina, Marina, Marina.“, sagte Gretchen mit jeweils ein bisschen Abstand mehr zu sich selbst als zu Marc. „Ja das war mein Vorschlag. Und? Ist der also auch nichts? Dann weiß ich jetzt auch nicht weiter, dann müssen wir eben warten bis sie auf der Welt ist und sie anhand ihres Anblicks benennen.“, sagte er schon resignierend und schnaufte aus. „Marina also.“, Gretchen legte ihr Hände auf ihren Bauch und meinte dann zufrieden „Marina.“
„Wie also gefällt er dir?“, wollte Marc dann wissen, nachdem Gretchen einfach nicht aufhörte den Namen zu sagen. „Ja ich finde ihn schön, deine Tochter anscheinend auch. Gefällt er dir denn nicht?“ „Doch auf jeden Fall.“, sagte er und grinste sie an. „Sonst hätte ich ihn ja nicht vorgeschlagen.“, sagte er. „Schön, also..“, Gretchen nahm Marcs Hand und legte auf ihren Bauch. „Marina.“, beendete Marc ihren Satz.
Sie grinste ihn an und Marcs Hand wanderte weiter auf ihren Rücken, um sie zu sich zu ziehen. Anschließend küsste er sie. Ganz rasch wurde natürlich mehr daraus. „Komm lass uns ins Bett gehen.“, unterbrach Gretchen den Kuss und grinste ihn verführerisch an. Ehe sie sich versah, schnappte Marc sie sich und trug sie nach oben. „Die Treppe hätte ich noch geschafft.“, sagte sie als sie oben waren und Marc sie runter ließ. „Ich bin aber schneller.“, sagte er und grinste sie an. Dafür wollte sie ihm gerade die Strafe verpassen, aber er griff flucks ihre Handgelenke und das ohne hinzukucken.
Gretchen war schwer erstaunt. „Da staunst du was?!“ Doch anstatt zu antworten schuppste sie ihn einfach aufs Bett und krabbelte anschließend auf ihn drauf. Sie fing an seinem Hemd an und knöpfte es Stück für Stück auf, wobei sie jede zu Tage kommende Stelle küsste. Dieses leidenschaftliche aber doch langsame „auspacken“, machte Marc fast wahnsinnig. Umso größer wurde die Vorfreude. Beim ausziehen des Hemdes kam er ihr dann doch zur Hilfe.
Er setzte sich auf und sie saß auf seinem Schoß. Er fing an sie zu küssen er drehte sie um und legte sie schließlich vorsichtig auf den Rücken. Er schob ihr T-Shirt Stück für Stück hoch und küsste ihren Bauch und als er über „den Berg“ war, küsste er ihr Brustbein und anschließend ihre Brüste. Schnell wurde es Beiden zu langsam und die restlichen Klamotten flogen im hohen Bogen durchs Zimmer. Beide waren glücklich und zufrieden.
Sie wurden schließlich eins und genossen den Augenblick mehr denn je. Sie lagen sich anschließend in den Armen und waren einfach glücklich mit sich und allem anderen. Schließlich meinte Gretchen breit grinsend „Können wir nicht jede Diskussion so beenden?“ „Von mir aus immer gerne, aber das weißt du ja.“, antwortete Marc ebenso grinsend wie sie. Er zog sie mit seinem Arm zu sich und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn auf.
So schliefen sie schließlich ein. Am nächsten Morgen mussten sie erst später in der Klinik sein und darum wollten sie ausgiebig frühstücken. Marc war tatsächlich vor Gretchen aufgestanden und hatte eine Joggingeinheit zum Bäcker gemacht. Als er zurückkam stellte Gretchen gerade die letzten Dinge auf den Tisch. „Guten Morgen.“, sagte er als er reinkam und gab ihr einen Kuss. „Morgen, hast du gut geschlafen?“, fragte sie und lächelte.
„Ja besser hätte es fast nicht sein können.“, grinste er sie an. „Was hast du denn geholt?“ „Alles was lecker ist. Brötchen, Croissants und ich glaub das ein oder andere Schokocroissant hat sich auch verirrt.“ Gretchens Magen machte direkt einen Freudensprung. „Oh sehr schön.“, antwortete sie freudig. „Gut, ich geh mal eben duschen, dann können wir anfangen.“, sagte er und machte sich auf den Weg ins Badezimmer. Gretchen ging in der Zwischenzeit nach oben und zog sich an und weckte Marlon. Die Beiden gingen schon mal nach unten. Marlon setzte sich ins Wohnzimmer und spielte mit seinen Autos, welcher die spektakulärsten Unfälle bauten und das schon vorm Frühstück.


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little_tina Offline

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17.05.2010 23:54
#259 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Mädels, freut mich, dass der letzte Teil so gut angekommen ist . Dann widme ich diesen Teil mal Hassi1 . Ich war mir nicht so sicher, ob der Teil gut ist, aber ihr seit ja zufrieden gewesen . Ich wünsche euch viel Spaß mit dem neuen Teil .

„Meinst du Papa findet das gut, wenn du seine Autos schrottreif machst?“, fragte Gretchen ihren Spross. „Mama, das is doch nich echt. Die gehen ga nich paputt.“, sagte der kleine Junge. „Achso natürlich wie dumm vom mir, aber die könnten doch auch rumfahren und die Gegend sehen.“ „Sowas machen nur Mädsen, Mama. Ich bin ein Junge, die machen das nich, das is uncool.“, sagte Marlon völlig selbstverständlich.

Oh Gott die ersten schlimmen Gene kommen zum Vorschein. Aber wie heißt es leider, wie der Vater so der Sohn. Er braucht eindeutig mehr weiblichen Einfluss. Hoffentlich bessert sich das mit einer kleinen Schwester. Marc hat ja keine Geschwister, also auch kein Einfluss. Aber noch ist nichts verloren, als Mutter muss ich da noch positiven Einfluss nehmen. Wenn ich Marc das erzähle freut er sich wahrscheinlich noch und findet das gut.
Nach einer Viertel Stunde stand Marc fertig angezogen im Wohnzimmer. „Na musst du so früh am Morgen schon die schönen Autos schrotten?“, fragte Marc seinen Sohn. „Joa.“, antwortete dieser ohne sich von seinem Spiel beirren zu lassen. „Na toll, also dafür hab ich sie nicht gerettet. Mein schöner Porsche und der schöne Ferrari.“ Oh man staune. Marc ist doch nicht mit der Unfallbegeisterung unseres Sohnes einverstanden. Es geschehen noch Zeichen und Wunder.
„Papa, das is doch ga nich echt.“, erklärte Marlon auch seinem Vater. „Ich weiß. So und jetzt wird erstmal gefrühstückt, gönn den armen Autos mal eine Crashpause.“ Sie setzten sich an den Tisch und frühstückten ausgiebig. Danach machten sie sich auf den Weg zur Kita um Marlon abzuliefern und anschließend fuhren sie in die Klinik, wo heute noch einiges passieren würde. Sie stiegen in den Fahrstuhl und fuhren auf Station, dort zogen sie sich um. Anschließend folgte die Übergabe von der Nachtschicht. „Guten Morgen Herr Doktor. Guten Morgen Frau Doktor.“, begrüßte Sabine die Zwei.

„Morgen Sabine.“, sagte Marc. „Guten Morgen Sabine. Wie geht es ihnen?“, fragte Gretchen freundlich. Marc kuckte derweil die neuen Akten und den OP-Plan für den heutigen Tag durch. „Oh, danke der Nachfrage. Mir geht’s sehr gut. Wir waren gestern Abend wieder aus.“ „Oh das freut mich aber Sabine. Und was haben sie gemacht?“ „Wir waren im Planetarium. Lars hat ja so viel Ahnung davon. Das hat sehr viel Spaß gemacht.“
„Das freut mich für sie Sabine und wann treffen sie sich wieder?“, fragte Gretchen neugierig. „Heute Abend. Er will für uns kochen.“, sagte Sabine strahlend. „Oh, das hört sich toll an. Dann wünsch ich ihnen schon mal viel Spaß.“ Sagte Gretchen und lächelte. „Danke Frau Doktor.“ „So und wenn ihr jetzt das Kaffeekränzchen beendet habt, können wir auch endlich in den OP.“, unterbrach Marc die Beiden. „Du bist doch gerade erst fertig geworden. Tu mal nicht so.“
„Woher willst du das denn wissen?“ „Weil du bis gerade noch die Reihenfolge der OP´s festgelegt hast. Ich kenn dich lange genug.“ „Gut, dann los jetzt sonst kann Dr. Bauer direkt übernehmen. Spart zwar Arbeit, ist aber nicht im Sinne der Patienten.“ Marc ging schon mal langsam los in Richtung OP, als er merkte, dass Gretchen ihm nicht folgte rief er nochmal nach ihr. „Haasenzahn!! Ich denke du willst operieren, also los jetzt.“
„Ich komm ja schon.“, rief sie ihm hinterher. „Sabine ich muss in den OP wir sehen uns später.“, sagte sie und lief Marc hinterher, als sie ihn eingeholt hatte, fragte sie nochmal nach, was er eben gesagt hatte. „Sag mal hast du eben gesagt, ich soll operieren?“ „Ja, ich denke schon. Jedenfalls hatte es sich so angehört, oder willst du nicht?“, fragte er und kuckte sie an. „Denn ich mach das auch gerne.“, gab er grinsend zu.
„Ne,ne ich mach das schon. Das ist schön sagen zu können, dass einem sein Oberarzt assistiert hat.“, grinste sie. „Das bleibt schön unter uns verstanden?!“, sagte er mit drohendem Finger. „Wenn du artig bist, gerne.“, gab sie grinsend zurück. Sie gingen in den OP und Marc ließ Gretchen tatsächlich alles machen. Er assistierte friedlich und gab hier und da mal einen Tipp. Er hatte Gretchen die besten 14 Tage Arbeit versprochen und anscheinend machte er es auch wirklich wahr.


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little_tina Offline

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19.05.2010 23:42
#260 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Hey Mädels, weil gestern nichts kam, gibts heute mal den doppelten Nachschlag. Ja zu Marlon: der kleine ist schon ziemlich süß . Manchmal glaub ich aber er ist zu sehr Fantasie, weil er zu süß ist . Vielen Dank für eure lieben Kommis und viel Spaß mit dem neuen Teil . Heute gibts sogar noch eine Überraschung, also have fun, Mädels .

Marc ist ja schon echt ein Goldstück. Obwohl es anders aussah, als wir noch am Anfang standen. Er gibt sich wirklich Mühe. Auch die kommenden zwei OP´s ließ er sie fast ausschließlich alleine machen. Knechtelsdorfer hatte er für die Zeit beim Rössel untergebracht, damit Gretchen auch wirklich operieren konnte und nicht noch ein Händepaar im Weg war. Schließlich würde er Maurice schneller zurückbekommen, als ihm lieb war.
In der Mittagspause saßen Beide im Stationszimmer und lasen Zeitung. Marc aß einen Apfel und Gretchen hatte sich noch ein Schokocroissant auftreiben können. Beide genossen die Stille. Sabine war mit ihrem Rechtsmediziner Mittag essen und die anderen zwei Schwestern verteilten selbiges. Plötzlich ertönte eine ihnen bekannte Stimme über den Flur. Beide kuckten sich an und meinten wie aus einem Mund „Gabi?!“ „Hast du das auch gehört Haasenzahn?“, wollte Marc wissen. „Ja allerdings, aber was macht die hier? Die ist doch.... sonst wo.“, fragte Gretchen.
Beide standen auf und tatsächlich auf dem Flur stand Gabi, Gabi Kragenow. Nach der Sache mit Marc damals war sie abgerauscht. Sie hatte gekündigt und hatte danach auch keinen Kontakt mehr zu irgendjemandem. Alleine war sie auch nicht. Gabi war Mutter geworden, von zwei, wie es aussah, ziemlich verwöhnten Kindern. „Paul Jakob komm sofort hier her, der Wagen ist kein Spielzeug. Und du Xenia Sophie, lass die Blumen in Ruhe.“
„Paul Jakob und Xenia Sophie?!“, entfuhr es Gretchen. „Die armen Kinder.“, fügte Marc leise hinzu. Gabi hatte Gretchen allerdings gehört. Sie drehte sich um und erblickte zuerst Marc, der hinten Gretchen stand und nur Millisekunden später Gretchen Bauch. „Oh, die werten Doktoren. Versauert ihr immer noch hier? Und hat sich ein dummer gefunden, ihnen ein Kind zu machen.“ „Ja Gabi stell dir vor wir sind immer noch hier. Aber bei dir scheint sich ja auch ein dummer gefunden zu haben.“, gab Gretchen direkt zurück. „Ja und zwar Dr. Jürgen Tempter.“
„Etwa der Jürgen Tempter? Der Schönheitschirurg aus Düsseldorf?“, fragte Marc sofort. „Ja ganz recht Marc, der Schönheitschirurg aus Düsseldorf. Da staunst du was? An den kommst nicht mal du ran, dagegen bist du nur ein ganz kleines Licht.“ „Na der muss aber ganz schön betrunken gewesen sein, als er dich genommen hat und im Gegensatz zu ihm rette ich Menschen das Leben und pump sie nicht mit Plastik voll.“, sagte Marc und lachte. „Ja wie witzig Marc, ich lach später. Na und wann ist es soweit, bei ihnen? Wobei das ja fast nicht auffällt bei ihrer..... äh .......Fülle?“, sagte Gabi charmant wie immer.
„In 6 Wochen Gabi.“ „Na der arme Mann.“, blaffte Gabi. Marc reagierte blitzschnell und legte seine Hände auf Gretchens Bauch und grinste in ihre Richtung. „Och ich glaub so arm ist der gar nicht. Dem geht’s sehr gut, damit.“, sagte Gretchen grinsend. „Wie sag bloß, die hat dich echt rumgekriegt. Du bist aber ziemlich tief gesunken. Schade um die schönen Gene.“, sagte Gabi abfällig. „Ja stell dir vor und ich bin verdammt glücklich damit. Was besseres hätte gar nicht passieren können.“, antwortete Marc, ohne auf Gabis Sticheleien einzugehen.
Ganz ruhig bleiben, einfach ignorieren. Das ist der pure Neid der aus ihr spricht. Sie hat nie verkraftet, dass Marc sie nicht genommen hat. „Na da wäre ich mir nicht so sicher. Aber kannst dich ja trennen bei einem Kind sollte dein Gehalt ja ausreichend für Unterhalt sein.“ Ein und ausatmen. Gleich spring ich ihr an die Gurgel, dann hat sie Marc dringender denn je, oder noch besser Sabines Freund bekommt von mir persönlich Arbeit. Wobei die Kinder nichts dafür können, also muss ich sie wohl doch am Leben lassen. Die Kinder sind eh schon gestraft genug.
„Du meinst Zwei!“, sagte Marc immer noch grinsend, während Gretchen langsam um Fassung ringte. „Wie Zwei? Das ist schon das Zweite?“ „Ja Gabi, alle Beide Wunschkinder, nur zur Info.“ Bähm gegeben! Damit hat sie jetzt im Leben nicht gerechnet. Ist zwar ein wenig gelogen, aber sie weiß es nicht und Marc wird mich mit Sicherheit nicht verraten. Jetzt war Gabi die, die um Fassung kämpfen musste. „Ähm, ja dann. Wir müssen auch mal los. Wir wollen noch zu Dr. Kaan.“ „Ja den Weg solltest du ja noch kennen. Einfach in den Fahrstuhl steigen und 4. Stock.“, rief Marc ihr noch hinterher.
„Ja danke Marc, zufällig kenn ich den Weg noch.“, und schon war sie mit ihrer Brut verschwunden. Marc und Gretchen drehten sich auch wieder um und gingen zurück ins Stationszimmer. Gretchen ging schnurstracks zu ihrem Spind und holte erstmal eine 300g Tafel Schokolade raus. Sie biss rein und ihr Adrenalinspiegel sank wieder. Sie setzte sich Marc wieder gegenüber. „Hey, was ist los?“, fragte er und blickte sie milde lächelnd an.
„Hast du das gerade nicht gesehen? Ich weiß das ich fett bin, aber sie hätte sie nicht einfach direkt zu Mehdi gehen können und uns in Ruhe lassen können?“, sagte Gretchen bedrückt. Marc stand auf und ging um den Tisch rum. Er stellte sich hinter sie und legte seine Hände auf ihre Schultern und fing an sie zu massieren. „Ach du kennst doch Gabi. Außerdem du bist nicht fett. Hör auf das ständig zu sagen! Du bist die Schönste Frau die ich kenne, ob schwanger oder nicht und Gabi ist neidisch bis zum Himmel. Wenn ihr Silikonfutzi den ganzen Tag andere Frauen betatscht, wird er abends wohl kaum noch was mit ihr machen, geschweige denn mit ihr. Wenn er nicht mal tagsüber mit seinen ganzen Arzthelferinnen beschäftigt ist.“, lachte Marc.
„Und abends beschäftigt er sich dann mit Paul Jakob und Xenia Sophie.“, sagte er noch. „Du bist süß Marc, weißt du das.“, sagte sie mit geschlossenen Augen und genoss die spontane Massage von Marc. „Hmm, ich weiß.“, grinste er. Er hörte auf setzte sich vor sie und sagte dann als krönender Abschluss. „Sie hat einfach gesehen, dass wir wirklich glücklich sind und das konnte sie nicht einfach nicht ertragen und hat probiert uns mit Sticheleien aus der Fassung zu bringen.“ Anschließend küsste er sie. „Aber das schafft sie nicht.“ „Ganz genau.“, sagte Gretchen und lächelte.
„So und jetzt stehen erstmal ein paar Nierensteine auf dem Plan.“, sagte Marc. Also machten sich Beide wieder auf den Weg in den OP. Derweil bekam Mehdi Besuch. Auf dem Flur wollte Gabi eine Schwester aufhalten. „So beschäftigt kann Dr. Kaan gar nicht sein, dass er mich nicht empfangen würde.“ Schon schob Gabi die Schwester zur Seite und trat in Mehdis Büro ein. „Ich hab doch gesagt, ich bin beschäftigt und will nicht gestört werden.“, sagte Mehdi ohne hochzukucken.
„Na also ich störe ja wohl nicht.“, sagte Gabi und lächelte. „Gabi? Was machen sie denn hier?“, wollte Mehdi wissen. Gabi schloss die Tür und setzte sich in einen der Stühle gegenüber Mehdis Schreibtisch. Paul Jakob setzte sich auf den Stuhl neben seiner Mutter und Xenia Sophie nahm sie auf den Schoß. „Och ich dachte ich besuche mal wieder meinen ehemaligen Chef.“ „Wieso mal wieder? Das ist das erste Mal seit 3 Jahren.“
„Ja ich hatte halt immer viel zu tun und dann kamen die Kinder.“ „Ja süß die Beiden. Haben sie denn auch einen Mann dazu gefunden?“ „Ja ich bin verheiratet und lebe jetzt in Düsseldorf.“ „Und was macht ihr Mann?“ „Der ist Schönheitschirurg.“ „Ah na dann.“, sagte Mehdi wenig interessiert. „Ja, Dr. Jürgen Tempter.“ „Tut mir leid, sagt mir nichts. Ich beschäftige mich eher mit anderen medizinischen Gebieten wie sie wissen.“
„Lesen sie denn keine Fachmagazine?“ „Schon, aber nicht die.“, antwortete Mehdi. „Also Marc wusste sofort bescheid.“, sagte Gabi vorwürfig. „Ja erstens bin ich nicht Marc und zweitens sind sie hier um mich zu besuchen, oder um mich über Marc auszufragen?“ Gabi wurde leicht rot und sofort verlegen.
„Ja äh also natürlich um sie zu besuchen.“ „Gabi wenn sie nicht glücklich in ihrer Beziehung sind, ist das eine Sache, aber Marc ist glücklicher Familienvater, auch wenn die Worte eigentlich nicht in einen Satz passen. Er ist glücklich mit Gretchen, also komm nicht auf die Idee den Beiden das kaputt zu machen.“, sagte Mehdi ihr mit ernster Miene.


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little_tina Offline

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20.05.2010 22:05
#261 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Mädels, danke für eure lieben Kommis. Ja die Gabi, she is back , ob sich sich an Mehdis Worte hält, oder noch Streit machen wird, wird sich zeigen . Zu den Namen von Gabis Kindern muss man sagen, ihr Mann ist ein reicher Schönheitschirurg, da müssen die Namen auch High Society sein und da fand ich die doch schön grauenvoll passend . Meine Kinder würde ich bestimmt nicht mit diesen Namen strafen . Dann wollen wir doch erstmal weiter machen. Viel Spaß beim lesen .

„Ich quatsch. Dazu hab ich doch gar keinen Grund. Ich bin glücklich. Wir leben in Düsseldorf haben ein großes Haus und zwei süße Kinder.“ „Dann ist ja gut. Trotzdem siehst du nicht 100 prozentig glücklich aus.“ „Ja ich vermisse Berlin.“ „Und Marc.“, beendete Mehdi Gabis Satz. „Ne quatsch.“, stritt Gabi es sofort ab. „Gabi sei doch ehrlich. Lass die drei in Ruhe. Such dir ein Hobby, geh wieder arbeiten, aber mach nicht die gleichen Fehler wie damals.“, ermahnte Mehdi sie. „Ja, nein hab ich doch auch gar nicht vor.“, sagte sie ziemlich überzeugend.
„Dann ist ja gut.“, sagte Mehdi und wurde etwas entspannter. Trotzdem hatte das Gespräch für ihn einen sehr komischen Charakter. Er wusste immer noch nicht, ob er ihr wirklich trauen konnte. Gretchen und Marc waren fertig und wuschen sich im Waschraum. Marc merkte das Gretchen immer noch angespannt war. Als er sich abgetrocknet hatte, stellte er sich hinter sie, legte die Arme um sie und legte seinen Kopf auf ihre Schulter. „Hey, was ist denn los? Immernoch wegen Gabi?“ „Boah, ich hätte sie würgen können. Die hat geredet, als wäre ich überhaupt nicht da.“
„Und eine Chance hat sie im Leben nicht. Und als sie gehört hat, dass das schon unser zweites Kind ist, hätten wir sie auch direkt in die Kardiologie bringen können, weil ihren Gesichtsausdruck zu urteilen sie drei Herzinfarkte auf einmal hatte.“, sagte Marc und grinste in den Spiegel. Gretchen konnte nach der Aussage auch lächeln. „Mit den Wunschkindern hab ich ihr dann den Rest gegeben.“, sagte sie lächelnd. „Na der Wahrheit entsprach das ja nicht ganz.“, meinte Marc und verzog leicht das Gesicht. „Aber ich wusste, dass du mich bestimmt nicht verrätst.“, grinste sie ihn an.
„Und wenn ich das doch gemacht hätte.“ „Hättest du nicht, weil dir allein Gabis Gesicht die kleine Lüge schon wert war.“, sagte sie und drehte sich grinsend um. Er kuckte als ob er kurz überlegen müsste „Da magst du vielleicht sogar recht haben.“, sagt er schließlich und grinste sie auch an. „Ich weiß.“, sagte sie verschmitzt und küsste ihn dann. Als sie sich von ihm löste sagte sie „Weißt du eigentlich wie sehr ich dich liebe?“
„Ja ich denke schon.“, gab er grinsend zu. „Und du?“, wollte Gretchen dann wissen. „Ja du bist ganz nett.“, sagte er und musste schon während er das sagte, sich das lachen verkneifen. „Ey.“, sagte sie und zwickte ihm in den Rücken. „Aua!“ „Ja das hast du auch verdient.“, sagte sie. „Also?“, fragte Gretchen erneut. „Also,....ich glaub......ich lieb dich noch viel mehr.“, bevor er das sagte kuckte Marc sich kurz um, ob auch keine Zeugen da waren. Ohne noch etwas darauf zu erwidern, klebte sie schon wieder an seinen Lippen.
Marcs Küsse sind besser, als jede Droge dieser Welt und das schöne ist, dass die diese Lippen alleine mir gehören. Natürlich inklusive dem Rest. Manchmal hab ich echt das Gefühl, dass sie süchtig nach mir ist, so gierig ist sie. Aber ist ja nur zu meinem Vorteil. Ich bin ja mindestens genauso süchtig nach ihr. Boah das hört sich schon wieder so Mehdi Weichspüler mäßig an. Ich darf so nicht mehr denken.
Nachdem beide ausgiebig ihren Gedanken nachgegangen waren, mussten sie dann doch mal wieder ihrer Arbeit nachgehen. Marc ging in sein Büro und kümmerte sich um die OP-Akten, da Marc ja nicht der Operateur war, musste er auch nur gegenzeichnen und nicht auch noch die kompletten OP-Berichte schreiben, was ihn auch freute. So wurde Gretchens schönsten 14 Tage auch zu seinen. Marc unterschrieb gerade noch die fertigen Berichte von Knechtelsdorfer, als es an der Tür klopfte.
„Herein?“, antwortete Marc. Dann kam der Gast rein. „Marc du glaubst nicht wer gerade bei mir war!“, sagte Mehdi und setzte sich Marc gegenüber nachdem er die Tür geschlossen hatte. „Doch ich glaub schon.“, sagte er und lehnte sich in seinem Bürostuhl zurück. „Lass mich raten. Es war Gabi.“ „Woher weißt du das?“, fragte Mehdi erstaunt.
„Na weil sie, bevor sie bei dir war, Gretchen und mir das Leben schwer gemacht hat.“ „Wieso schwer gemacht?“, wollte Mehdi wissen. „Na kaum hatte sie Gretchen gesehen, gings auch schon mit den Nettigkeiten los und als sie dann noch gehört hat, dass ich der Vater bin, ist sie vor Neid fast geplatzt.“ „Na das ist ja genau das richtige für Gretchen.“, meinte Mehdi dann.


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little_tina Offline

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23.05.2010 00:02
#262 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Hey Mädels, danke für eure Kommis. Dann kucken wir mal wie das Gespräch mit Mehdi weiter geht . Viel Spaß beim lesen und ich freu mich schon auf die neuen Kommis.

„Das kannst du laut sagen. Das beschäftigt sie schon wieder die ganze Zeit , du weißt ja wie sie ist.“, erklärte Marc ihm. „Ja, na ja auf jeden Fall war sie vorhin bei mir und sie fing das Gespräch schon so komisch an. Ich glaub, die hängt immer noch an dir, weil ihr Dr. Kemper oder so, ihr nicht wirklich viel Aufmerksamkeit schenkt.“ „Tempter!“, korrigierte Marc Mehdi. „Was?“ „Ihr Macker heißt Tempter! Ganz bekannter Schönheitschirurg. Kennst du den nicht?“, sagte Marc.
„Ne, damit beschäftige ich mich nicht, aber hast du mir nicht zugehört?“, fragte Mehdi nach. „Doch klar und weißt du was?“ „Ne woher auch.“, antwortete Mehdi. „Das Gefühl hab ich auch.“, gab Marc zu. „Na wenigstens etwas. Dann pass auf, dass sie nicht noch irgendeine krumme Tour plant. Du weißt, dass Gretchen den Stress nicht brauchen kann.“ „Ja keine Sorge Mehdi ich hab da ein Auge drauf. Gabi hat keine Chance.“ In dem Moment ging Mehdis Pieper.
Zunächst kuckten Beide auf ihre Pieper. „Ja ich muss dann, das nächste Baby wartet.“ „Ja viel Spaß, wir sehen uns.“ „Jo bis dann.“, und schon war Mehdi aus der Tür verschwunden. Gretchen saß immer noch im Stationszimmer und machte ihre OP-Berichte fertig. Marc kam ins Stationszimmer, um sich neue Motivation zu holen, KK, Kaffee und Kuss. „Na wie siehts aus?“ „Ja ich bin fast fertig. Du kannst schon mal deinen Kugelschreiber zücken und unterschreiben, bis du nicht mehr weißt, wie du heißt.“, sagte sie grinsend. „Ich war froh, dass sich meine Arbeit gerade minimiert hatte, da will ich doch nicht noch neue.“, stöhnte er.
„Tja so ist das leider. Nimm dir deinen Kaffee und setz dich her und unterschreib einfach die Akten.“ Also tat Marc wie ihm befohlen, setzte sich zu ihr und zückte seinen Kugelschreiber. Bevor er anfing, hielt er aber nochmal inne „Du??“ „Hmm.“, sagte Gretchen, während sie weiterschrieb. „Wir machen einen Deal ja?!“
„Na was kommt jetzt.“ „Was nun ja oder nein?“, fragte er. „Erstmal sagst du mir was du vorhast. Vorher stimm ich gar nichts zu.“ „Okay, also ich unterschreib die Akten und für jede Unterschrift bekomme ich einen Kuss.“ „Und was hab ich davon?“ „Ähm du bist daran beteiligt?!“, sagte er leicht irritiert.
„Und wenn ich dich gar nicht küssen will?!“, sagte sie und probierte sich so gut es geht, das grinsen zu verkneifen. „Das wäre ja mal ganz was neues!“, sagte Marc und lachte. „Okay, aber Auszahlung, ist dann erst heute Abend.“, sagte sie und hielt ihm die Hand hin. Marc schlug ein und zur Besiegelung gabs doch einen Kuss. Plötzlich klingelte Gretchens Handy. „Oh wer ist denn das?“ Sie ging zu ihrer Tasche und ging ran.
„Haase?“
„Margarethe, schön das du gleich ran gehst.“
„Mama was gibt’s denn?“ Marc kuckte sie fragend an, aber Gretchen zuckte nur mit den Schultern, weil sie auch noch nicht wusste, was Bärbel von ihr wollte.
„Wir wollen an die Ostsee fahren. Du weißt doch, wir haben uns diese hübsche Wohnung dort gekauft.“
„Ja schön viel Spaß, was hab ich denn damit zu tun?“
„Also erstens wollten wir fragen, ob wir Marlon mitnehmen können? Und jemand müsste sich um meine Blumen kümmern.“
„Ähm, also warum nicht. Ich meine Marlon ist ja immer gerne mit euch unterwegs. Und deine Blumen sollten ja nicht das Problem sein. Das schaff ich schon. Warte ich frag mal eben Marc.“ Gretchen hielt sich den Hörer vom Ohr weg.
„Okay ich warte.“
„Du Mama und Papa wollen mit Marlon für 4 Tage an die Ostsee, weil Papa ein paar Tage frei hat. Was meinst du?“, fragte Gretchen ihren Verlobten. Mit einem breiten grinsen meinte er „Von mir aus klar, Franz und er haben ja letztes Mal schon viel Spaß gehabt und Marlon freut sich bestimmt. Und wir können die Zeit dann auch ausgiebig nutzen für Sport und Berichte schreiben und und und.“ „Ja das hättest du wohl gerne.“, grinste sie zurück.


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little_tina Offline

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25.05.2010 14:39
#263 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So auf Wunsch einer einzelnen Person kommt jetzt schonmal was . Vielen Dank für eure tollen Kommis . Mal kucken wie das Telefonat zu Ende geht und was noch für lustige Gespräche zu stande kommen . Diesen Teil widme ich Hassi1, danke für deine nette Mail. Viel Spaß beim lesen und ich freu mich auf eure Kommis .

„Mama?“
„Ja?“
„Also wenn ihr ihn gerne mitnehmen wollt, gerne. Er freut sich ja immer, wenn er mit euch unterwegs ist. Aber dann müsstest ihr ja noch Sachen für ihn holen.“
„Ja, wir würden ihn direkt aus der Kita holen und weiterfahren.“
„Ja wie machen wir das am besten. Ist Papa noch hier?“
„Ja, der hat in einer Dreiviertel Stunde Feierabend.“
„Okay, dann geb ich ihm meinen Schlüssel und ihr werft ihn dann einfach in den Briefkasten, wenn ihr fahrt.“
„Okay mach das. Dann pack ich ein paar Sachen für ihn zusammen und fahren anschließend weiter.“
„Gut, grüßt ihn schön und gib ihm einen Kuss von mir. Bis dann.“
„Tschüss Gretchen.“
„Und?“, fragte Marc direkt nach. „Ja Marlon ist jetzt mit Oma und Opa 4 Tage an der Ostsee unterwegs.“ „Schön, dann haben wir ja sturmfrei.“, sagte er und grinste. „Sag mal vermisst du deinen Sohn gar nicht, immerhin ist er nicht 15, sondern wird erst 3.“, sagte Gretchen leicht empört. „Doch klar, aber er könnte besser gar nicht aufgehoben sein, also mach ich mir auch na ja keine wäre übertrieben, aber keine großen Sorgen.“
„Hmm.“, sagte Gretchen und war nicht so sonderlich überzeugt von seiner Antwort. „Ja du kannst ja jetzt die Akten unterschreiben und zählen und ich bring Papa eben meinen Haustürschlüssel. Hast du deinen überhaupt dabei?“, fragte Gretchen. „Ja ich hab den ausversehen heute morgen eingesteckt.“ „Na immerhin etwas.“, meinte sie und machte sich auf den Weg zu ihrem Vater. Am Abend nach Dienstschluss stand ein knutschendes Pärchen vor seiner Haustür.
„Ähmm Marc, zuhause ist erst, wenn wir im Haus sind.“, unterbrach Gretchen den Kuss. „Falsch Haasenzahn, zuhause ist, wenn wir durch diese Forte dahinten gegangen sind.“, antwortete Marc und zeigte in Richtung der Forte. „Aber wir können auch gerne rein gehen.“, sagte Marc mit süffisantem grinsen. „Ja du musst wohl aufschließen.“, brachte Gretchen ihm entgegen. „Hä, wieso wo ist denn dein Schlüssel?“, fragte Marc, der anscheinend den halben Tag weggespült hatte.
„Mein Schlüssel, mein Schatz ist im Briefkasten, schon vergessen unser Sohn ist auf reisen und meine Eltern mussten irgendwie ins Haus kommen?! Und wo ist deiner?“, fragte sie ihn genauso. „Achja da war ja was. Äh, meiner ist im Auto.“ „Ja dann hol den mal ich hab nämlich Hunger und muss aufs Klo.“, sagte sie langsam genervt.
„Sag mal hast du schon mal über einen Blasenkatheter nachgedacht?!“, fragte Marc und grinste. Im gleichen Moment musste er sich sehr schnell ducken, denn da kam ihm auch schon eine größere Handtasche entgegen. „Seh zu jetzt, dass du den Schlüssel holst, sonst bist du der, der heute noch das Problem bekommt.“, sagte sie und grinste.
Marc holte den Schlüssel aus dem Auto und sie gingen rein. Nachdem Gretchen auf dem Klo war, ging sie in sie Küche und wollte was zu essen haben, das Problem war bloß, es gab nichts mehr. Der Kühlschrank war nahezu leer und das schlimmste war, dass es kein Schokoeis mehr gab. „Maaaarc!“, rief sie quer durchs Haus. Marc kam relativ schnell in der Küche an. „Was ist denn los? Du schreist rum, als wenn die Küche brennt.“, sagte er leicht aus der Puste.
„Mein Problem kommt dem fast gleich. Wir haben kein Schokoeis mehr!“ „Ja und was soll ich da jetzt machen?“, wollte Marc wissen, wobei er wusste worauf es hinauslaufen sollte. Ich wette ich darf jetzt losfahren und einkaufen. Ich sitz ja auch so selten, also kann ich jetzt auch losfahren und mich mit den einkaufenden wahnsinnigen Frauen rumschlagen.
„Ja du musst neues kaufen und der Kühlschrank ist auch leer.“ „Ja, dann fahr doch los und kauf was du willst und brauchst.“, warf er ihr entgegen. „Ne ich bin müde und mir tun die Füße weh.“, jammerte Gretchen. „Ach und mir nicht oder wie?!“, antwortete er.


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little_tina Offline

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26.05.2010 22:29
#264 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Mädels, weil sich jetzt alles gegen mich verschworen hat , stell ich jetzt einfach noch was rein und mach wenigstens euch glücklich . Vielen Dank für eure lieben Kommis . So ob der Meier seinen Hintern schwingt, werden wir jetzt sehen . Ich wünsche euch viel Spaß bei diesen und anderen Katastrophen . Kommis nicht vergessen .

Gretchen schnappte sich einen Korb und die Liste, die sie schon mal vorbereitet hatte, ging auf ihn zu und drückte ihm alles in die Hand. Anschließend schob sie ihn zur Haustür, drückte ihm noch seine Jacke in die Hand und sagte ihm noch „Wehe du vergisst das Eis!“ „Ja, keine Panik.“, sagte er und ging zum Auto.
„Na ganz toller Abend.“, nuschelte er noch zu sich selbst. Ach ist das schön, wenn der Verlobte gerne einkaufen geht. Langsam wird er ja. Früher hätte er sonst was gemacht, aber wäre garantiert nicht einkaufen gefahren. Kaum war Marc weg, klingelte es an der Tür. Hä? Kann Marc fliegen? Der ist doch gerade eben erst los, oder meine Erziehung hat doch nicht geklappt und er drückt mir gleich alles selbst in die Hand und sagt, dass ich fahren soll.
Gretchen ging zur Tür und öffnete sie. „Hey Nina, was machst du denn hier?“, begrüßte Gretchen ihre beste Freundin. „Lust auf Eis?“, fragte diese nicht sonderlich glücklich. „Immer doch, komm rein. Ist was passiert?“, fragte Gretchen behutsam. Die Beiden gingen rein, Gretchen holte Löffel und anschließend setzten sie sich ins Wohnzimmer und Nina erzählte ihr was passiert war. „Jetzt erzähl schon, was ist los?“, forderte Gretchen.
„Ach ich weiß auch nicht. In den letzten Tagen gehen wir uns wegen jedem Kram an die Gurgel. Ich wollte, dass wir jetzt endlich mal das Kinderzimmer machen, aber meint, dass hat doch noch Zeit, aber das sind nur noch 14 Tage. Da sollten wir langsam mal was auf die Beine stellen und vorbereiten. Er ist so faul geworden.“, beklagte Nina sich.
„Ach, das klärt sich schon.“, sagte Gretchen beruhigend. „Ach Gretchen, du hast noch ewig und das Zimmer für die Kleine ist schon längst fertig. Ich will auch so einen wie Marc.“ „Glaub mir, wenn wir nicht umgezogen wären, hätte ich bestimmt auch noch keins und glaub mir mit Marc ist auch immer gut Kirschen essen. Meistens ist es sogar ganz schön anstrengend.“, bemerkte Gretchen. „Trotzdem, er bemüht sich wenigstens.“, antwortete Nina. „Glaub mir, auch das tut er längst nicht immer. Meistens läuft eher alles auf Diskussionen raus.“, empörte sich auch Gretchen ein wenig.
Anschließend folgte eine Schweigeeinheit in der sich Beide einfach ein Löffel Eis nach dem anderen genehmigten. Nach der mittlerweile vergangenen 1 ½ Stunden war auch Marc wieder da. Spontan hatte er auch gleich noch was fürs Abendbrot mitgebracht. Gretchens Einkaufsliste hatte er sowieso abgearbeitet. Er stellte alles in die Küche, nahm das Eis und ging ins Wohnzimmer. „Da bist du ja wieder.“, begrüßte Gretchen ihren Verlobten.
„Hallo Marc.“, begrüßte auch Nina ihn. „Hey, hier dein E....“ In dem Moment sah Marc, die fast leere Packung Schokoeis, die Nina wohl mitgebracht haben musste. „Super, du scheuchst mich los und das Eis kommt von ganz alleine.“, sagte Marc genervt. „Ja ich konnte ja nicht ahnen, dass Nina noch vorbeikommt.“, entgegnete Gretchen. Marc setzte sich auf den Sessel und öffnete die Eispackung und fing auch an zu löffeln. „Hast du überhaupt den Rest mitgebracht?!“, fragte Gretchen nochmal nach.
„Ja natürlich, glaubst du ich will gleich nochmal losfahren oder was?“ „Na man kann ja nie wissen. Ey, du kannst doch jetzt nicht mein Eis essen!“, meckerte Gretchen. „Wer war los und hat das Eis bezahlt?!“ Darauf kuckte Gretchen nur betreten. „Siehst du, also kann ich das auch ganz alleine aufessen.“
„Ja und wenn’s alle ist?!“, fragte Gretchen entsetzt. „Dann schnappst du dir den Autoschlüssel, fährst los und kaufst neues.“, antwortete er grinsend und schob sich noch einen Löffel in den Mund. „Sehr witzig Marc. So hast du nicht noch was vor?!“, wollte sie wissen, damit Gretchen mit Nina Ruhe hatte. „Ja ich hatte was vor, aber da du keine Zeit hast, hab ich auch nichts vor.“, sagte er grinsend. „Maaarc.“, ermahnte Gretchen ihn.
„Was denn? Ist doch so, aber bevor ich jetzt weiter hier sitze, zieh ich mich lieber um und geh joggen.“ Flugs stand Marc auf, brachte das Eis weg und zog sich um. Er verabschiedete sich noch kurz bevor er loslief „So ich bin weg. Bis später und wehe du isst mein Eis.“


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little_tina Offline

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27.05.2010 23:42
#265 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So Mädels, mal kucken ob das Eis überlebt . Danke für eure lieben Kommis . Dann folgt jetzt noch ein sehr lustiges Herrengespräch . Viel Spaß beim lesen.

„Ja keine Panik, dein Eis bleibt wo es ist.“, antwortete Gretchen. „Das will ich auch hoffen.“, hörte sie noch aus dem Flur bevor er verschwand. Alleine joggen ist auch blöd. Anton hat Dienst, dass weiß ich zufällig. Mehdi müsste aber frei haben, okay also hol ich Mehdi zum joggen ab. Kann er eh gut gebrauchen ein bisschen zu laufen.
Währendessen weinte sich Nina weiter bei Gretchen aus. „Vielleicht kannst du mir Marc ja mal leihen, dann kann er Tom helfen.“ „Ja da können die Beiden ja mal drüber sprechen, wobei ich ehrlich gesagt glaube, dass Anton der treibende Faktor war und nicht Marc.“ „Na vielleicht können wir den auch noch einspannen.“, fragte Nina.
„Ach komm, wir bekommen Tom noch dazu, dass alles rechtzeitig fertig wird.“, besänftige Gretchen Nina. Marc war mittlerweile bei Mehdi angekommen und trennte Mehdi von Maria, die hatte nämlich auch frei. „Wir wollten noch kochen und es uns nett machen. In letzter Zeit ist das so selten.“ „Ach, ich wollte nichts anderes, aber Nina sitzt jetzt bei uns auf dem Sofa und jammert Gretchen die Ohren voll wegen Tom. Und deshalb gehen wir Beide jetzt joggen. Das wollte ich mir dann doch nicht geben. Außerdem tut dir das auch mal ganz gut.“ „Danke Marc, aber wie du selber weißt, kommt man bei Schichtdienst nicht zu so viel.“
„Ja aber Schokoriegelkonsum minimieren würde es auch schon tun.“ „Danke weiß ich selbst. Wieso ist denn irgendwas passiert?“ „Du keine Ahnung, aber ich wills lieber nicht wissen, sonst werde ich da noch reingezogen. Muss irgendwas machen oder so.“ „Aha. Bloß nicht zu viel machen, nä?!“ „Genau nur aufs nötigste beschränken.“, antwortete Marc.
„Übrigens hab ich dir schon erzählt, dass du neues Gesprächsthema in der Klinik bist?“ „Ne, wieso? Was gibt’s jetzt wieder zu tratschen?“ „Du bist nett.“, sagte Mehdi grinsend. „Hä? Das ist doch bestimmt genauer definiert.“ „Ja du assistierst deiner Assistenz und bist auch sonst netter drauf als sonst.“ „Wer hat das erzählt? Bestimmt Sabine. Ich bring sie um.“ „Ach Marc, lass Sabine in Ruhe und freu dich doch lieber. Endlich verbessert sich mal dein Image.“
„Glaub mir, dass ist gut so wie es ist. Da brauch ich keine tratschende Sabine.“, meinte Marc und grinste. „Ist Gabi eigentlich nochmal bei euch aufgetaucht?“ „Ne zum Glück nicht. Nachdem sie bei dir war, muss sie direkt verschwunden sein.“ „Na wenn da nicht noch was nachkommt.“, meinte Mehdi kritisch. „Na, das glaub ich nicht. Ich denke sie hat es verstanden. Übrigens hab ich dir erzählt, dass wir einen Namen haben?“ „Für die Kleine?“, fragte Mehdi nach.
„Ne für unsern Hund, natürlich für die Kleine.“, sagte Marc genervt. „Ja tschuldigung, und für was habt ihr euch entschieden?“ „Marina. Passt in Gretchens Schema und wir finden ihn beide gut.“ „Schema?!“ „Ja Gretchen hat sich son Schema zugelegt von wegen wir sollen alle die selben Anfangsbuchstaben haben, bla, bla.“ „Na wenn ihr euch geeinigt habt, ist doch schön. Ein schöner klassischer normaler Mädchenname. Bei mir auf der Station geht der Trend im Moment zu total kuriosen Namen wie Ommo, oder Katzbachine, oder Pepsi-Carola.“
„Das ist nicht wahr? Es gab nicht wirklich ein Paar die ihre Tochter Pepsi-Carola genannt haben?!“ „Doch und das Standesamt hat das genehmigt. Echt unfassbar.“ „Solche Eltern gehören echt weggesperrt! Denken die heute überhaupt nicht mehr nach?! Das arme Kind.“ „Ja ich weiß auch nicht was die reitet, vor sowas muss ein Riegel geschoben werden und die Kinder müssen wenigstens vom Standesamt geschützt werden.“
„Da sind doch Hänseleien vorprogrammiert.“ „Du sagst es, das arme Mädchen.“ Die Beiden redeten noch über einiges und als sie ihre Runde gedreht hatten, lief Marc zurück nach Hause. Vor der Tür bemerkte er, dass sein Schlüssel drin auf dem Schuhschrank lag, also blieb ihm nichts über als zu klingeln.
Hoffentlich ist Nina weg. Ich wollte es mir mit Gretchen doch gemütlich machen und mir nicht Ninas Sorgen anhören. Hoffentlich ist das nicht Nina, die was vergessen hat. Ich mag sie wirklich gerne, aber heute war sie echt auf weinerlich eingestellt. „Ach du bist das.“, sagte Gretchen erleichtert, als sie die Tür geöffnet hatte. „Danke, ich kann auch wieder gehen.“


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little_tina Offline

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28.05.2010 23:34
#266 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Hey Mädels, vielen Dank für eure wunderbaren Kommis . Na ob ich euch den Wunsch mit dem Zucker erfüllen kann , wer weiß . Ein Danke auch mal wieder an meine ganzen stillen Leser. Also viel Spaß beim lesen und hoffe wieder auf so viele tolle Kommis .

Marc drehte sich um und wollte gerade wieder los, aber Gretchen hielt ihm am Arm zurück. „Nein, ich bin ja froh, dass du wieder da bist. Nina ist seit ner Viertel Stunde weg. Heute hatte sie echt einen Hang zur Dramatik.“ „Tja so kanns manchmal kommen. Wieso solls dir besser gehen als mir.“, grinste er.
„Sehr witzig.“, nun zog sie ruckartig an seinem Arm und küsste ihn dann. „Darf ich erstmal reinkommen?!“, unterbrach er den Kuss. „Wenn du noch willst, gerne.“ „Außerdem würde ich gerne duschen gehen und ich hab vorhin auch Abendbrot für uns mitgebracht.“, erklärte Marc. „Eigentlich finde ich dich so ganz sexy.“, meinte Gretchen verführerisch. Doch nach der Nummer mit dem Einkaufen, blieb er hart und meinte trocken „Du kannst schon mal Gemüse schnippeln. Ich bin gleich fertig.“
Er drückte ihr einen kurzen Kuss auf und verschwand nach oben. Manno, ich will kein Gemüse schnippeln. Ich will jetzt viel lieber diesen sehr attraktiven Körper mit küssen übersehen. Aber Gretchen ging dann doch schon in die Küche. „Der hat ja gar nichts ausgepackt, sondern hier einfach nur alles abgestellt.
Toll und ich kann jetzt wieder alles wegpacken, hab ja auch sonst nichts zu tun. Soviel zum Thema Marc ist bemüht. Das ich nicht lache. Vielleicht um sein Auto oder seinen Job, aber nicht um den Einkauf.“ So schimpfte Gretchen weiter vor sich hin, während sie den Einkauf nach und nach wegpackte. „Na was schimpfst du hier rum, wie son Rohrspatz.“, meldete Marc sich plötzlich von hinten. „Du hättest das Zeug auch ruhig mal wegpacken können und nicht nur hier abstellen.“
„Ja sorry, ich hatte eben besseres zu tun, genauso wie du.“ „Also was willst du denn jetzt kochen?“, fragte Gretchen neugierig. „Wir machen uns eine Gemüsepfanne mit Hühnchenbrust.“ „Hmm.“ „Glaub mir die schmeckt gut und wenn du sie verfeinern willst, kannst du von mir aus Schokosoße drüber kippen, dann isst du sie ja auf jeden Fall.“ Für den Spruch flog Marc ein Schwamm entgegen. „Kannst du mal aufhören mich ständig zu misshandeln?!“, forderte er.
„Wer hier wohl wen misshandelt.“ „Ich sag da jetzt mal nichts zu, komm lass uns lieber essen machen. Ich hab nämlich Hunger.“ Die Beiden kochten dann doch friedlich und aßen anschließend zu Abend. Später legten sie sich auf die Couch und machten sich noch einen Film an, wobei es diesmal eher einer für Gretchen war und Marc nach der Hälfte eingeschlafen war. Nachdem der Film zu Ende war, weckte sie Marc „Hey du Schlafmütze.“, sagte sie leise und strich ihm über die Wange.
„Komm lass uns ins Bett gehen. Der Film ist zu Ende.“ „Schon?!“, scherzte Marc verschlafen. „Aber Bett klingt gut, da bin ich dabei.“, grinste er sie dann an. „Zum schlafen mein Lieber, nicht für das was du denkst.“, antwortete sie lächelnd, dann klopfte sie ihm auf den Oberschenkel und stand auf. „Nö dann bleib ich hier liegen.“, meinte er eingeschnappt. „Bitte. Wir sehen uns morgen. Schlaf gut.“, sagte sie trocken und ging in Richtung Treppe.
„Na schön, ich komm doch mit.“, sagte Marc und ging ihr hinterher. Die Beiden legten sich schlafen, bis der Wecker sie weckte. Heute war der Tag an dem Marc den Spaß mit den Lieferanten haben sollte. „Marc, komm aufstehen.“ „Wieso ich hab doch frei.“, entgegnete er. „Ja um auf den Möbellieferanten zu warten und nicht um auszuschlafen. Auf der Karte steht die können ab 8 kommen.“ „Ja noch ist es ja nicht 8.“ „Jetzt diskutier nicht rum, sondern steh auf.“
„Du könntest, aber auch nochmal herkommen. Ich hab da von gestern noch einiges gut.“ „Marc, ich muss aber auch gleich los.“ „Und, wenn ich dir das als dein Oberarzt befehle?!“ „Mein Oberarzt befiehlt nicht, wenn überhaupt bittet er.“ „Na das wüsste ich aber.“, meinte Marc entrüstet. „Ja mein Oberarzt ist echt ein Netter. Der ist immer so umsichtig und nett zu den Kollegen und vor allem schreit er nie rum.“, meinte sie grinsend.
Daraufhin kam Marc hoch und zog geschickt an Gretchen das sie auf seinem Schoß lag. „Also ein Netter und umsichtig?!“ „Hmm.“, sagte sie und musste schon grinsen. Marc gings da nicht anders. „Dann bist du der Übeltäter, der diese Gerüchte in die Welt setzt.“ „Ich?! Bestimmt nicht!“, sagte sie unschuldig.
„Irgendwer setzt schlimme Gerüchte über mich in die Welt und da muss ich halt alle befragen.“ „Wieso was sind denn das für schlimme Gerüchte?“, fragte sie nach und konnte sich schon denken, was das für welche waren. „Ich bin nett.“ „Oh ha, denjenigen würde ich auf Schadensersatz verklagen.“, sagte und konnte ihr lachen kaum unterdrücken.


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little_tina Offline

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29.05.2010 23:12
#267 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Mädels, da gerade nix spannendes beim Grand Prix passiert, gibts mal eben nen neuen Teil . Vielen vielen Dank für eure wunderbaren Kommis, es macht mir von Tag zu Tag mehr Spaß eure Kommis zu lesen . Und sie motivieren mich unheimlich . Dann wünsch ich euch jetzt einfach mal viel Spaß beim lesen und ich freu mich auf eure Kommis . Dann lass ich mal die Möbelpacker los .

„Machst du dich etwa noch lustig über mich?!“, fragte er grinsend. „Ich?! Nie! Auf die Idee würde ich im Traum nicht kommen.“, sagte und lachte was das Zeug hielt. Dafür musste es Strafe geben und Marc kitzelte sie bis Gretchen nicht mehr konnte. „Gnade Marc! Gnade!“, versuchte sie hervorzubringen, während sie um Luft ringte. „Na gut, was ist mit deinen Schulden?“, fragte er grinsend. „Arbeite ich heute Abend ab.“, versprach sie.
„Ne, also einen Teil musst du jetzt schon abarbeiten.“ Sie kam hoch und küsste ihn, dann doch. Nach einiger Zeit fiel ihr Blick auf seinen Wecker. Augenblicklich löste sie sich. „Scheiße, ich komm schon wieder zu spät! Das kann doch echt nicht wahr sein. Los Autoschlüssel.“ „Wo soll ich die denn hier bitte aufbewahren.“, dabei zeigte er auf seinen nur mit Unterhose bekleideten Körper. „Wo ist der denn?“ „Unten, aber wer hat dir überhaupt erlaubt das Auto zu nehmen?“
„Ich mir.“ Schon war sie auf dem Weg nach unten. Zack war auch Marc auf dem Weg nach unten. „Wehe du fährst mir da ne Beule rein.“, drohte er. „Und wenn?! Dann ist sie drin und du kannst eh nichts machen.“ Schon hatte er ihr den Schlüssel wieder abgenommen. „Wie war das?!“ „Nein, keine Beulen. Ich fahr vorsichtig und nehm den Parkplatz von meinem Oberars.....zt.“ Puuh Glück gehabt, fast wäre mir der Oberarsch rausgerutscht.
„Na, ob der das so lustig findet?“ „Ist mir egal. Jetzt gib mit den Schlüssel ich muss los.“ Gretchen schnappte sich den Schlüssel, drückte ihm einen Kuss auf und schon war sie verschwunden und Marc stand alleine im Flur. Er beäugte noch kritisch ihr Ausparkmanöver und dann war sie endgültig außer Sichtweite.
Vielleicht sollte ich den linken Torpfosten mit Schaumstoff auskleiden. Nur so, also zur Sicherheit. Die hat aber nen ganz guten Zahn drauf. Na hoffentlich passiert ihr jetzt nichts. Vielleicht sollte ich die Vollkasko doch länger behalten auch nur so zur Sicherheit. Man kann ja nie wissen. Obwohl lass sie fahren wie sie will, sie hat noch keine Kratzer, Beulen oder so produziert. Gretchen probierte so schnell sie konnte zur Klinik zu kommen.
Marc ging derweil erstmal duschen und machte sich anschließend Frühstück. Gretchen schlug ziemlich abgehetzt im Krankenhaus auf. „Morgen Sabine. Bin ich zu spät?“ „Morgen Frau Doktor. Ne sie haben noch 10 Minuten Zeit.“ Hä, aber das kann doch gar nicht sein? Ich war doch total spät dran. Wieso hab ich denn jetzt noch 10 Minuten Zeit? Naja egal. Ich muss auf jeden Fall nicht mehr hetzen. „Und Sabine wie war ihr Abend?“, wollte Gretchen wissen.
„Oh Frau Doktor es war so schön gestern. Wir hatten soviel Spaß und Lars kann ja auch so lecker kochen.“, schwärmte Sabine. „Schön, dass sie auch endlich jemanden haben und wenn sie sich so gut verstehen, ist doch noch viel besser.“, freute sich Gretchen für Sabine. „Lars weiß ja auch so viel. Als wir im Planetarium waren, hat er mir so viel erklärt. Er ist so toll. Ich glaub er ist für mich, wie für sie der Herr Doktor.“, erzählte Sabine.
„Das mag sein.“, antwortete Gretchen und verschloss ihren Spind. „Dann gehen wir jetzt erstmal Visite machen, den Rest können wir ja später besprechen.“, sagte Gretchen und zwinkerte Sabine zu. Anschließend verließen die Beiden das Schwesternzimmer und machten Visite. Marcs Spaß sollte erst beginnen. Es klingelte um kurz nach 11. Marc war schon genervt genug, ab 8 war für ihn natürlich eine genaue Zeitangabe, dass es aber auch 16 Uhr bedeuten könnte, daran dachte er gar nicht. Marc öffnete die Tür und begrüßte die Herren schon freundlich wie immer „Ach sind sie auch schon da?!“
„Juter Mann, wir ham auch noch mehr zu tun, wa, als nur bei ihnen aufzulofen.“ „Na jetzt sind sie ja da.“ „Also sind sie Herr Meier?“ „Dr. Meier.“, verbesserte Marc den Lieferanten sofort. „Ja wie auch immer, sind sies nun, oder nicht?“, fragte der Mann uninteressiert. „Ja natürlich, wer auch sonst. Also einfach alles geradeaus durch reinbringen.“, sagte Marc und zeigte dem Mann den Weg. „Auch das Schlafzimmer?“, wollte der Lieferant wissen. „Was für ein Schlafzimmer?!“, fragte Marc nach.


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little_tina Offline

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30.05.2010 23:15
#268 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So Mädels, weil Lena so wunderbar und großartig war, gibts von mir auch einen Meganachschlag auch wenn ich dann schleunigst nachproduzieren muss . Vielen Dank für eure tollen Kommis . Dann wollen wir mal kucken was weiter passiert mit den Möbelpackern etc pp. Es folgt also Spaß . Viel Spaß beim lesen. Ich freu mich auf eure Kommis .

„Na hier auf dem Lieferschein stehen eine Schrankwand, ein Sofa, ein Doppelbett, eine dazugehörige Kommode und ein Schrank.“, ratterte der Lieferant seine Liste runter. „Ja das Schlafzimmer natürlich nach oben.“ Der Lieferant drehte sich um und rief „Jungs ihr habts gehört.“ Er drehte sich wieder zu Marc um und meinte „Vorher müssen sie mir das aber hier noch quittieren.“ „Das mach ich erst, wenn alles sicher an seinem Platz steht, vorher unterschreib ich gar nichts.“, wehrte Marc ab.
„Also schön, bevor das heute gar nichts mehr wird.“ Also machten sich die Möbelpacker ans Werk. Sie stellten die fertigen Schrankteile im Wohnzimmer auf, dabei passierte auch prompt etwas. „Passen sie doch auf, der Türrahmen.“, schrie Marc, aber es war zu spät und zack hatte sowohl die Seitenwand der Schrankwand, als auch der Türrahmen einen fetten Kratzer. „Das werden sie mir ersetzen und das kaputte Schrankteil werden sie auch austauschen.“, meckerte Marc sofort.
„Ja, ich regel das später alles mit meinem Chef.“ „Nein, mit Sicherheit nicht. Sie werden ihn gleich anrufen, wenn alles fertig ist.“ „Ja schön von mir aus och dit.“, gab der Möbelpacker kleinlaut bei. Also brachten sie nun auch noch das Sofa rein und das Schlafzimmer. Als die Möbelpacker meinten fertig zu sein, ging Marc eine Kontrollrunde machen. „Also der Kratzer ist ja klar, ansonsten okay.“, kontrollierte er im Wohnzimmer. Als er nach oben ging, dachte er ihn trifft der Schlag. „Das ist nicht ihr Ernst. Wir haben in den Auftrag schreiben lassen, dass alles aufgebaut werden soll und hier steht alles in Einzelteilen.“ „Ja dit seh ick, juter Mann, aber im Lieferschein steht hier nischte.“
„Das ist mir egal. Ich will das sie das aufbauen.“ „Wir haben och noch mehr zu tun, wa. Sie sind nicht der einzige Kunde heute.“, versuchte der Lieferant Marc zu erklären. „Ja das ist mir egal. Ich will hier heute schlafen und wenn das Bett nicht aufgebaut ist, funktioniert das schlecht.“, zeterte Marc weiter. „Ja da kann ich och nischte für.“ „Und ob, sie sollen das schließlich aufbauen, jetzt holen sie mir sofort ihren Chef an die Strippe.“, forderte Marc.
Damit der Möbelpacker jeglicher Diskussion aus dem Weg gehen kann, tat er wie ihm befohlen. Marc telefonierte kurz mit Chef, der auch direkt einlenkte und Marc recht gab. Da die Möbelpacker aber nicht aus dem Zeitplan kommen durften, konnten sie die Möbel nicht mehr aufbauen, wofür Marc aber auch das zuviel gezahlte Geld zurückbekommen sollte. Die Möbelpacker rückten ab und Marc saß auf einem unaufgebauten Schlafzimmer.
Okay ich nehm alles zurück. Gretchen hatte Recht. Das ist eine absolute Zerreißprobe für die Nerven. Wie soll ich das denn aufbauen, bis Gretchen zurück ist? Also schnappte Marc sich sein Handy und suchte eine ganz bestimmte Nummer raus.
„Graner?“, kam es verschlafen vom anderen Ende.
„Alter hast du gepennt?“, fragte Marc erstaunt.
„Marc?“, fragte Anton nach.
„Ja ich bins. Sorry.“
„Ja ich hab geschlafen. Ich hatte Nachtschicht. Das solltest du aber gut genug kennen. Was gibt’s denn?“
„Ja stimmt schon. Du ich hab ein riesen Problem. Und zwar war gerade der Möbellieferant mit den restlichen Möbeln da und die haben das Zeug hier nur abgeladen. Ich würde das aber aufgebaut haben, bis Gretchen da ist.“, erklärte Marc seine Situation.
„Ja und was hab ich damit zu tun?“
„Du musst mir helfen, alleine schaffe ich das doch nie.“
„Also schön. Jetzt bin ich eh schon wach, dann kann ich dir auch helfen.“
„Danke Alter, du bist meine Rettung.“
„Ich weiß. Wie so oft. Ich hoffe du hast genügend Kaffee im Haus.“, antwortete Anton noch.
„Ja kannst du alles haben. Hauptsache du hilfst mir.“, antwortete Marc glücklich, dass er einen Helfer hatte.
„Bis gleich.“
„Ja bis gleich.“ Anschließend legten Beide auf und Marc bereitete schon mal einiges vor. Gretchen hatte derweil die Visite seit einiger Zeit beendet und die Patienten waren sehr erfreut über die ruhige und freundliche Visite. Eine Patientin fragte sie sogar, ob Marc gekündigt hätte, doch das konnte Gretchen verneinen. Auch wenn ihr die Frage schon ziemlich komisch vorkam, aber auf einige Patienten wirkte Marc eben leicht furchteinflößend.
Nach dem Mittag bekam sie noch einen Notfall rein. Auf dem Flur der Notaufnahme kam Sabine und Gretchen schon Gordon entgegen. „Oh Frau Doktor, sie sehen ja von Tag zu Tag besser aus. Schade das sie uns demnächst erstmal wieder verlassen.“, flirtete der Sanitäter nach wie vor unbeschämt mit der jungen Ärztin, was Gretchen ein leichte röte ins Gesicht zauberte. „Ja danke, aber was haben wir? Das ist ja wohl eindeutig wichtiger.“, stellte Gretchen dann fest.
„Fahrradunfall, vermutlich Fuß gebrochen. Patient, 17 Jahre alt, die ganze Zeit bei Bewusstsein und ansprechbar.“ „Ja und ich hab ihnen schon die ganze Zeit gesagt, dass es mir gut geht.“, und schon wollte er sich wieder selbstständig machen. „Du bleibst jetzt erstmal schön liegen, bis wir wissen was mit deinem Fuß ist und ob du dir sonst noch was getan hast.“, sagte Gretchen bestimmt und drückte ihn zurück auf die Liege. „Gut wir übernehmen dann, danke.“
Gordon hielt ihr die Akte hin, ließ aber nicht sofort los, sondern grinste sie sich lieber noch an. „Danke.“, sagte Gretchen mit zusammengepressten Zähnen. Schließlich ließ er doch los und die beiden Sanitäter verschwanden wieder. „Also Frau Doktor, wenn das der Doktor Meier gesehen hätte, wäre es hier aber ganz schön laut geworden.“ „Ja Sabine das vermute ich auch.“ „Hallo? Im Moment bin ich hier die Hauptperson, können sie sich endlich mal meinem Fuß ankucken. Ich hab noch was vor Ronny und Sam warten schon auf mich.“ „Ja, äh..“, Gretchen blickte auf die Akte.
„Tobi, ich glaub das Treffen kannst du gepflegt vergessen, erstmal werden wir dich röntgen und wenn du glück hast musst nicht mal operiert werden.“, nahm Gretchen dem Jungen gleich den Wind aus den Segeln. „Ey das geht nicht. Ich muss aber.“ „Ey und ob das geht.“, giftete Gretchen ebenso zurück. „Ey dürfen sie überhaupt Patienten behandeln, danach sehen sie nämlich nicht aus.“ „Ja danke, du siehst auch nicht aus wie 17.“
„Ey das dürfen sie nicht sagen, sie sind meine Ärztin.“ „Sabine, bringen sie den Jungen bitte zum Röntgen, einmal den Fuß und von den Rippen hätte ich auch gerne ein Bild.“, sagte Gretchen ohne weiter auf den Jungen einzugehen. „Gerne Frau Doktor, kann aber etwas dauern, weil beim Röntgen ziemlich viel los ist.“ „Kein Problem, ich mach solange seine Akte fertig.“ Marc hatte in der Zwischenzeit Besuch bekommen und nun saßen zwei Erwachsene Männer auf dem Fußboden und studierten Bauanleitungen. „Erstmal brauchen wir Platz, bevor wir überhaupt anfangen können.“, meinte Anton, als er sich im Raum umkuckte.
„Ich hab doch schon Platz gemacht.“, verteidigte Marc sich. „Ne, also da müssen wir noch mehr wegräumen. Also räumten die Beiden das komplette Schlafzimmer leer und fingen dann mit dem Schrank an, denn für den brauchten sie den meisten Platz. Einen Schrank zu Zweit aufzubauen gestaltete sich doch ziemlich schwierig, aber sie bekamen das Problem relativ schnell und gut in den Griff. „Weißt du was?“ „Ne, ich hab keine Ahnung.“, gab Marc zu.
„Wir bauen das Scheißding jetzt im liegen auf und stellen ihn dann auf, dann haben wir wenigstens keine Handprobleme.“, probiert Anton ihr mangelndes Helferproblem zu lösen. Im liegen ging dann fast alles wie von selbst. Die Teile waren schnell an ihrem Platz und der Schrank schnell zusammengeschraubt. Derweil kam in der Klinik ein gewisser 17 Jähriger vom röntgen zurück.


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little_tina Offline

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02.06.2010 22:36
#269 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Hey Mädels, nach dieser Pause, bin ich gerade dabei, meinen Vorrat mal wieder aufzustocken . Was für euch bedeutet, dass jetzt was neues kommt . Vielen Dank für eure ganzen tollen Kommis . Ich bin immer wieder begeistert. So mal kucken, ob Marc rechtzeitig fertig wird und was noch auf Gretchen lauert . Viel Spaß beim lesen und ich freu mich auf eure tollen Kommis .

„Ja Tobi, du wirst wohl erstmal mindestens bis morgen hier bleiben müssen. Du hast dir eine Rippe gebrochen und dein Fuß ist auch gebrochen.“, erklärte Gretchen ihrem frechen Patienten. „Aber das geht nicht. Was ist denn mit Ronny und Sam?“ „Ja, die können ja auch herkommen und gleich deine Eltern mitbringen.“, entgegnete Gretchen.
„Ey ne, die sind im Urlaub. Ich wohn im Moment bei meiner Oma.“ Oh Gott, wenn ich mir jetzt vorstelle das wäre Marlon wie furchtbar. Der hat mal ne ordentliche Tracht Erziehung verdient. Kein Wunder, dass die Eltern reiß aus nehmen bei diesem sympathischen Jungen. Mein Sohn wird immer wissen, wie man sich Erwachsenen gegenüber zu verhalten hat. Da werde ich schon für Sorge tragen. Gretchen versorgte den Jungen und Sabine brachte ihn anschließend auf sein Zimmer für die kommende Nacht.
Anschließend rief sie bei der Oma an und bat sie ins Krankenhaus. Anton und Marc stellten die einzelnen Korpusse auf, schraubten sie zusammen und hängten zum Schluss die Türen ein. Anschließend kümmerten sie sich um die Kommode, die an die Wand von der Tür sollte. Anton baute den Korpus auf und Marc baute die Schubladen zusammen.
Das ganze kostete sie einige Stunden, schließlich wurde es auch eng und das Bett fehlte auch noch. Also mussten sie zum Schluss nochmal einen Schlag reinhauen. Nachdem der Schrank und die Kommode aus dem Weg waren und das schlimmste geschafft war, stellten sie noch fix das Bett auf. 12 Schrauben, Lattenroste und Matratzen einlegen und endlich war alles endgültig fertig. Marc und Anton ließen sich aufs Bett fallen. „Danke man du hast mir echt das Leben gerettet.“
„Ich weiß wie so oft.“, entgegnete Anton. „Jetzt tu mal nicht so, als wärs immer so.“, konterte Marc. „Komm Lust auf Espresso? Ich hab ne neue Maschine.“, machte Marc ein Friedensangebot. „Ja okay.“, erwiderte Anton. Die Beiden setzten sich in die Küche und tranken ihre Espressi. Kaum erholt von dem Stress von heute, stand auch schon die Dame des Hauses in der Tür. Marc saß mit dem Rücken zur Tür. Sie näherte sich ihm von hinten und legte ihre Arme um ihren Liebsten.
„Na wie war dein Tag?“, fragte sie interessiert und gab Marc einen Kuss auf die Wange. „Hallo Anton.“, begrüßte sie auch Anton. „Hallo Gretchen.“ „Nie wieder Möbel, das sag ich dir.“, stöhnte Marc. „Ach sag bloß. Na was ist passiert?“, fragte sie. „Komm ich zeigs dir.“, Marc nahm ihre Hand und setzte zu seiner Führung an. „Also erstens Mal der Türrahmen.“, sagte er und zeigte auf den besagten. „Oaahh, was ist denn da passiert?“, fragte sie geschockt uns strich über diesen Riesenkratzer.
„Ja die Schrankwand sieht genauso aus.“ „Ist nicht dein Ernst?!“ „Doch leider schon.“, gab er zu. Sie gingen also weiter ins Wohnzimmer. „Hey, das sieht ja richtig klasse aus, auch wenn wir es zusammengewürfelt haben.“ „Ja ich war auch überrascht, das sieht echt klasse aus.“, stimmte Marc Gretchen zu. Er zeigte ihr den passenden Kratzer zu dem in der Tür. „Ja und? Ich mein das kann ja nicht so bleiben. Ich hoffe das hast du dem gesagt?!“, wies Gretchen ihn an.
„Ja was dachtest du denn?! Doof bin ich auch nicht. Ich hab schon alles mit dem Chef geklärt.“, erklärte Marc. „Gut! Wird das ausgetauscht?“ „Ja wird alles ausgetauscht. Ja nicht schlecht siehst klasse aus.“ „Geht noch weiter.“, gab Marc zurück, als Gretchen sich gerade auf ihr neues Sofa hatte fallen lassen.
„Wie aber mehr neues haben wir doch gar nicht.“, meinte Gretchen. „Die haben das Schlafzimmer gleich mitgeliefert.“ „Wie? Das sollte doch auch nochmal separat kommen.“ „Ja ich weiß, aber dafür hatten sie keine Zeit zum aufbauen und Anton und ich mussten alles machen.“, erzählte Marc. „Das muss ich sehen, na dann lass uns mal hoch.“ So schnell wie sie saß, war sie auch wieder aufgesprungen und zerrte Marc nach oben. Anton folgte den Beiden unauffällig.
„Wow, ihr habt euch ja echt selbst übertroffen. Wann waren die denn hier?“, wollte Gretchen wissen, als sie durchs Schlafzimmer ging. „Um 11 und um 1 waren sie wieder weg.“ „Boah dann habt ihr euch ja richtig beeilt.“ „Ja das stimmt wohl, Marc hat mich aus dem Bett geklingelt.“, warf Anton ein. „Ja alleine hätte ich das ja auch nie geschafft und ich bin dir ja auch für deine Hilfe dankbar.“ „Ja ihr zwei seit echt ein gutes Team.“, lobte Gretchen die Beiden.


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little_tina Offline

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03.06.2010 23:36
#270 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Hey Mädels, danke füre eure tollen Kommis . Auch mal wieder ein Danke an die ganzen stillen Leser. Na dann will ich doch mal kucken, ob ich euch das gönnen kann, dass Anton sich aus dem Staub und die Beiden das Bett einweihen . Viel Spaß beim lesen und ich freu mich auf neue Kommis .

Die Beiden bedankten sich wie aus einem Mund, als Anton plötzlich leicht panisch fragte „Äh, wie spät ist es eigentlich?“ „Äh, kurz nach 5, wieso?“, wollte Gretchen wissen, nachdem sie auf die Uhr sah. „Ich hab noch einen Termin mit meinem Vermieter. Mein Badezimmer muss noch gemacht werden und dafür müssen wir alles besprechen. Deshalb muss ich jetzt auch los. Ich kann ihn ja nicht warten lassen, macht ja keinen guten Eindruck.“, erklärte Anton und schon war er auch auf dem Weg nach unten.
Gretchen betrachtete ihr neues Schlafzimmer noch weiter und freute sich, dass es so gut aussah. Marc brachte Anton zur Tür und verabschiedete sich von ihm, anschließend ging er wieder hoch. Gretchen stand gerade mit dem Rücken zu ihm. Er ging auf sie zu, umarmte sie und erkundigte sich nochmal „Na findest du es immer noch toll?“
„Ja ich finds von Sekunde zu Sekunde besser und das haben wir sogar ohne Diskussionen ausgesucht, dass macht es noch mindestens 5 Mal so gut.“, schwärmte sie. Sie drehte sich um und legte ihre Arme um seinen Hals. „Wie wars denn in der Klinik?“, wollte Marc dann noch wissen. „Och na ja, ganz okay. Hatte einen Notfall und sonst das übliche, aber im Moment will ich mich lieber mit was anderem beschäftigen.“, stellte sie grinsend fest.
Marc verstand das natürlich sofort und warum sollte man das neue Schlafzimmer nicht auch direkt einweihen, wenn man zugleich noch sturmfrei hatte. „Ach soo ist das also.“, grinste Marc sie ebenso an. Marc fuhr mit seinen Händen unter Gretchens T-Shirt und ihren Rücken hoch. Sofort bereitete ihr das eine angenehme Gänsehaut. Sie zog seinen Kopf zu sich und küsste ihn. Ihre Hände gruben sich in seine Haare. Doch schließlich machten sich ihre Hände doch auf den Weg sein Hemd zu öffnen.
Ihre Finger fuhren über jeden freigewordenen Zentimeter seiner Haut. Als sie am letzten Knopf angekommen war, zog sie sein Hemd aus seiner Hose und er ließ es dann auf den Boden gleiten. Schließlich fuhren seine Finger ihren Rücken wieder runter und er griff den Saum vom T-Shirt und mit einem Ruck und einer schnellen Bewegung selbiges los.
Gretchen genoss jede seiner Berührungen. Er zog ihr die Hose aus und sie schlüpfte raus, bevor er sie vorsichtig aufs Bett legte. Er lehnte sich über sie und sie öffnete seine Jeans und streifte sie ihm von den Beinen. Die restliche Unterwäsche fand auch schnell seinen Weg auf den Boden. Die Beiden drehten sich und Gretchen setzte sich auf ihn. Sie küsste und berührte seinen ganzen Körper. Er dachte er würde durchdrehen unter ihren Berührungen.
Mit Gretchen zu schlafen, war für ihn nach wie vor das beste auf der Welt und es zeigte ihm auch immer wieder, wie wunderbar sein Leben war und das es nie ein Fehler war, sein Junggesellendasein und seine Freiheit aufzugeben. Er hatte alles richtig gemacht und es wurde immer besser von Stunde zu Stunde. Mit einer Familie war das Leben lebenswerter und man muss auch nichts aufgeben. Man konnte es teilen mit der Frau die man liebte und seinen Kindern.
Gretchen ging es nicht anders, sie war nie glücklicher als mit Marc. Ein Peter oder Mehdi konnten ihr längst nicht das bieten, was Marc zu bieten hatte. Er ist der Mann ihres Lebens und das schon ihr ganzes Leben lang und wird es auch immer bleiben, da war sie sich sicher. Sie ist am Ziel ihrer Träume und mit ihrer Tochter wird ihr Glück entgültig perfekt sein. Ihre Gedanken machten die Beiden nur noch wilder und auch liebevoller.
Marc liebkoste jeden Quadratzentimeter ihres Körpers und Beide wurde eins. Sie küssten sich und ihre Zungen spielten miteinander. Sie drehten sich wieder und Gretchen lag nun wieder unten. Gretchen fuhr mit ihren Fingern über seinen Rücken. Er streckte seinen Rücken unter ihren Berührungen durch. Die Zeit war wie angehalten. Sie waren eins, in ihrer eigenen Welt.


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little_tina Offline

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10.06.2010 23:30
#271 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So Mädels, nach einer langen Wartezeit, hab ich trotz Zeitmangels was zusammengekratzt . Ich komm deshalb leider auch nicht zum Kommis schreiben . Ich hoffe, dass ich euch spätestens am Wochenende noch was kredenzen kann . Dafür kommt jetzt der restliche Zucker . Viel Spaß beim lesen und über ein paar Kommis würde ich mich sehr freuen . Vielen Dank auch für eure tollen Kommis vom letzten Mal .

Gretchen konnte auch ihre Lust nicht mehr zurückhalten und stöhnte ohne Hemmungen. Zum Höhepunkt hin, ließen Beide ihren Kehlen freien Lauf. Beide lagen erschöpft und megaglücklich auf ihrem neuen Bett. Nur ihr schweres atmen durchbrach die Stille, die in dem Raum herrschte. Schließlich störte Marc die vollkommene Stille.
„Gretchen?“ „Hmm.“ „Ich bin der glücklichste Mensch der Welt.“, sagte Marc völlig unverblümt und ohne Umschweife. Gretchen kamen die Tränen, denn sie hatte mit einem Spruch, oder einer harmloseren Aussage gerechnet, aber nicht damit. „Hey, was ist denn los?“, fragte Marc, als er es sah und kam hoch um ihr die Tränen wegzuwischen.
„Ich hab mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass du sowas schönes sagst.“ Und zack kamen noch mehr Tränen. „Hey, komm nicht weinen. Es ist die Wahrheit und ich fand das musste mal gesagt werden.“, sagte er, lächelte sie an und strich ihr nach wie vor über die Wange. Er wischte mit dem Daumen ihre Tränen weg.
Sie zog ihn zu sich und drückte ihm einen Kuss auf. Schließlich fand sie ihre Sprache wieder und meinte „Ich bin noch viel glücklicher und die Tränen können nur von den Hormonen kommen.“, sagte sie und musste lachen. Er nahm Gretchen in den Arm und Beide lachten. Nach einiger Zeit sagte Gretchen „Weißt du worauf ich jetzt total Bock hab?!“ „Na bestimmt auf was zu Essen.“ „Ey, das hört sich ja so an, als wenn ich ständig esse. Aber nein, viel lieber würde ich mich jetzt in die Wanne legen.“
„Na dann wollen wir dir doch mal Wasser einlassen.“, sagte Marc und sprang direkt auf. Huch, was ist denn mit Marc los? So fürsorglich auf einmal. Aber schön, so kann ich hier noch ein bisschen im Bett liegen bleiben. „Anschließend können wir ja was essen, wenn du willst.“, sagte er noch als er an der Tür war und sich nochmal umdrehte.
Das wird ja immer besser hier. Ist ja schon fast wie im Hotel. Marc ist echt besser als ein 6er im Lotto. Wir haben es ihnen allen gezeigt. Entgegen aller Einwände hat Marc sich zu dem besten Partner entwickelt, den ich je hatte, aber das hab ich ja immer gewusst. Ich hab das schönste Leben, was es gibt.
„Joa was leckeres zu essen, wäre auch nicht schlecht.“, antwortete sie. Gretchen kuschelte sich nochmal in ihre Decke und das gemütlich neue Bett und Marc ging ins Badezimmer und ließ ihr Wasser in die Wanne. Dann ging er nach unten und kuckte was er noch kochen könnte für die Beiden. Als er eine Auswahl zusammen hatte, ging er nach oben und wollte Gretchen was vorschlagen. Gretchen hatte sich Musik angemacht und lag schon in der Wanne.
Aus ihrem Kopf kuckte auch ihr mittlerweile ziemlich großer Bauch raus. Marc musste bei dem Anblick leicht schmunzeln. „Also wir haben...“, fing Marc an, als er die Tür schloss. „Oahh Marc, weißt du worauf ich richtig Lust hab?“ „Ne noch nicht.“, sagte er setzte sich zu ihr und legte seine Hand auf ihren Bauch und strich drüber.
„So richtig leckere Spaghetti mit Tomatensoße.“, sagte sie und kuckte in Richtung Decke. „Wie einfache Kinderspaghetti?!“, fragte Marc. „Da haben wir schon mal sturmfrei und essen trotzdem Kindernahrung, ne echt nicht.“, wehrte er ab. „Ja wieso ist doch lecker.“, schwärmte sie weiter. „Also von mir aus. Iss du Spaghetti, ich mach mir irgendwas anderes leckeres.“, ergab Marc sich Gretchens Wunsch. „Gut mach das. Ich bleib hier aber noch ein bisschen liegen, ist gerade so gemütlich.“
„Hmm, mach das ich sag dann Bescheid, wenn ich fertig bin.“, meinte Marc und ließ es sich aber nicht nehmen, weiter ihren Bauch zu streicheln. „Da ist ja ganz schön Alarm im Moment.“ „Ja anscheinend macht sie mal ne Turnstunde zur Abwechslung.“, sagte Gretchen und musste lachen. „Ach du meinst als Ausgleich, weil wir sonst so aktiv sind.“, grinste Marc.
„Vielleicht.“, schmunzelte sie. „Na in 6 Wochen kann sie sich ja unendlich bewegen, wenn sie dann immer noch so einen Bewegungsdrang hat.“, lachte er. „Genau, als erstes geht sie dann mit dir direkt joggen.“, steigerte sie sich weiter, in ihre Lachattacke. „Ja, warum nicht. Ein sportliches Kind scheint sie ja zu sein.“
„Na lass uns erstmal abwarten. Du kannst sie ja zum joggen mitnehmen.“ „Klar ich renn auch gerade mit einem Kinderwagen um die Blocks.“ „Ja wieso nicht, machen andere Väter doch auch.“, stellte Gretchen fest. „Ja ich bin aber nicht andere Väter.“, stellte Marc ebenso fest. „Das werden wir ja noch sehen. Ich erinnere dich dann daran.“ „Ja werden wir auch und bitte tu das gerne. Ich freu mich schon.“, grinste er sie an.


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little_tina Offline

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30.06.2010 22:17
#272 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Mädels, ein mega riesen Obersorry , dass von mir so lange schon nichts kam, aber meine Klausuren, stehen im Moment an erster Stelle . Ich hba mich mal bemüht für euch was zusammen zubekommen . Ich hoffe es gefällt euch und ihr lasst mir ein paar Kommis da . Ich bemühe mich auch bald wieder Kommis zu euren Storys zu schreiben . Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim lesen und über ein paar Kommis freu ich mich riesig .

Er gab ihr noch einen Kuss und machte sich dann wieder auf in Richtung Küche. Ja ja red du nur Marc Meier. Du wirst dich noch umkucken. Der wird stolz wie Oskar auf seine Tochter sein, da geh ich jede Wette drauf ein. Und dann wird auch ein Marc Meier mit Kinderwagen durch die Gegend ziehen. Ich glaub ich muss ihn dann erstmal dazu bekommen, sie überhaupt mal abzugeben. Der wird sie freiwillig nicht mehr aus den Armen geben. Dafür kenn ich dich schon zu gut mein Lieber.
Marc kuckte derweil in der Küche, was er sich für eine Alternativsoße machen konnte, weil rote Soße war schon genug, wenn Marlon da war. Pah, die wird schon sehen. Ich zieh doch nicht mit einem Kinderwagen durch die Gegend. Ich hab besseres zu tun, als den Superpapa zu spielen. Heiß ich Mehdi? Nein, also auch keine Kinderwageschiebeaktionen, geschweige denn, dass ich mit einem Kinderwagen joggen gehe.
Marc fand eine für sich gute Alternative zu Gretchens roter Soße und machte sich auch direkt daran, dass relativ zügig etwas fertig wurde. Er ging kurz bevor das Essen fertig war nochmal in den Keller, um was zu trinken zu holen. Als er wieder hoch kam stand schon eine Naschkatze am Topf und fiel förmlich über die Soße her. „Na was treiben wir denn da?“, wollte Marc wissen. „Ich äh, mach nur ne Qualitätsprobe.“ Er kam auf sie zu und kuckte in den Topf.
„Na das sieht eher aus wie, wie bekomme ich den Topf am schnellsten leer.“ „Stimmt doch gar nicht.“, protestierte Gretchen. Marc zeigte in den Topf, wo die Soße mal war. „Der Topf war, bevor ich in den Keller gegangen bin, mindestens bis hier gefüllt. Naja mir egal, wenn du gleich trockene Nudeln isst, ist das nicht meine Schuld. Meine Soße ist ja noch da. Oder du nimmst Schokosoße.“, sagte er und grinste. Wofür Gretchen gleich mal kurz ausholte und ihm mit dem Handrücken auf den Bauch haute.
„Sehr witzig. Du isst gleich im Garten, wenn du so weitermachst.“ „Dafür hab ich immerhin Soße, im Gegensatz zu dir.“, provozierte er sie weiter grinsend. Ich geb den doch noch zur Adoption frei, wenn das so weiter geht. Der ist ja manchmal unreifer, als eine grüne Tomate. „Ich glaub ich muss dich mal wieder auf Liebesentzug setzen, in jeder Hinsicht, vielleicht bringt dich das wieder auf den Boden der Tatsachen.“, probierte sie nun ihn zu provozieren. „Na das hältst du doch selbst keine 5 Minuten aus, also strafst du nicht nur mich, sondern auch dich.“
Scheiße, da könnte er sogar recht haben, aber einfach nicht drauf eingehen und elegant umschiffen. „So sind die Nudeln nun endlich fertig?“, fragte Gretchen dann ungeduldig. „Du lenkst aaab.“, stellte Marc sofort fest. „Ich bin standhafter als du denkst.“, probierte sie Marc zufrieden zu stellen. „Wers glaubt.“ „Ja ich glaub das nicht nur, ich weiß das auch.“ „Na dann.“, meinte Marc, glaubte ihr aber natürlich kein Wort.
Das glaubst du doch im Leben nicht Gretchen Haase. Wenn ich dich will, bekomm ich dich auch. Du bist in meinen Händen doch wie warme Butter. Dich werde ich doch schon noch kriegen. Mit der Aussage hast du dir doch gerade ein Eigentor geschossen. „So, wenn du willst können wir. Nimmst du die Teller?“
„Äh ja.“, Gretchen schnappte sich die Teller und das Besteck und stellte es auf den Esstisch. Sie aßen gemütlich und Marc testete gleich mal ihre Standhaftigkeit. Er probierte es zunächst mal mit Hand streicheln, doch dem entging sie grinsend mit Hand wegziehen. Nach dem Abendbrot fläzte sie sich auf ihrem neuen Sofa und ließ Marc mit dem abräumen alleine. Sie fand einen netten Film und kuckte ihn, als Marc fertig war, kam er zu ihr ins Wohnzimmer und wollte sich zu ihr setzen, doch Gretchen verwies ihn ans andere Ende des Sofa. „Das hier ist mein Sofateil und das da drüben ist dein Bereich.“
„Wenn wirs genau nehmen gehört das alles meiner Mutter und dementsprechend auch mir, also sitz ich wo ich will. Und das ist hier.“, erklärte Marc ihr und probierte seinen Plan durchzusetzen. „Okay, dann geh ich eben darüber, wenn du hier sitzen willst.“, sagte Gretchen knapp und nahm ihren neuen Platz ein. Marc setzte sich auf ihren und gleichzeitig wurde ihm warm und kalt, weil alles nach Gretchen roch. Zu gerne hätte er sie jetzt in seinen Armen gehabt, aber sie wollte ihm ja seine Standhaftigkeit beweisen. Immerhin wollte er ja die Kinderfreie Zeit sinnvoll nutzen und wenn sie auf stur machte, konnte sie das ja nicht.
Er ergab sich seinem Schicksal und machte es sich auf seiner Hälfte des Sofas gemütlich. Bis das Telefon klingelte und er einfach schneller und windiger war, als seine Verlobte, was er ihr auch mit rausgestreckter Zunge zeigte. „Ich leih dir den Bauch mal, dann weißt du mal wie windig man ist, wenn man gefühlte 50 kg mit sich rumschleppt.“ Marc hob ab und meldete sich.


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little_tina Offline

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11.07.2010 21:41
#273 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Mädels, nach diesem wunderbaren Wochenende, einem schönen dritten Platz und einer super Mathenote, hab ich doch glatt mal wieder was neues geschrieben . Vielen lieben Dank für eure Kommis und das ihr noch lest, obwohl ich euch im Moment so auf dem trockenen sitzen lasse . Dann wollen wir doch mal kucken, wer der Anrufer ist und was er zu berichten hat . Viel Spaß beim lesen und über Kommis freu ich mich sehr . Jetzt wirds wohl auch wieder häufiger mit den Teilen, da meine Ferien in greifbare Nähe rücken .

„Meier?“
„Hallo Marc. Hier ist Tom.“
„Na was gibt’s? Ist was passiert?“ Gretchen gierte schon neben dem Hörer wer es ist, aber Marc ließ nichts durchblicken. Strafe muss ja sein. Wie sie ihm, so er ihr.
„Ja kann man so sagen. Wir sind seit einer Dreiviertelstunde Eltern.“
„Hey Glückwunsch. Freut mich für euch.“ Hä? Glückwunsch? Freut mich für euch? Wer ist denn das? Man ich will das jetzt wissen!
„Ja wir sind auch das glücklich und die Kleine ist so süß. Sie sieht aus wie Nina. Nina schläft im Moment. Das war auch alles ziemlich anstrengend. Die Geburt hat ja auch 18 Stunden in Anspruch genommen.“
„Oh Gott 18 Stunden? Ihr Armen, aber es ist ja alles gut gegangen.“ 18 Stunden? Ich versteh jetzt gar nichts mehr. Ist Anton im Urlaub? Ne eigentlich ja nicht.
„Ja das war nicht ohne, also erstmal reicht mir das auch. Und meinen Beiden Damen geht’s prima, sie sind gesund und wohl auf. Habt ihr nicht Lust morgen mal vorbeizuschauen?“
„Na auf jeden Fall das können wir uns doch nicht entgehen lassen..“ Schließlich kam Marcs auflösende Auskunft.
„die GEBURT EURER KLEINEN. Wie heißt sie denn?“ Augenblicklich fingen Gretchens Augen an zu leuchten und sie freute sich tierisch und hüpfte so gut es geht vor Freude rum.
„Sie heißt Sophia.“
„Das ist aber ein schö....“ Marc kam nicht mehr dazu auszusprechen, weil Gretchen ihm in einem unachtsamen Moment augenblicklich den Hörer aus der Hand riss.
„Hey Tom. Herzlichen Glückwunsch! Ich freu mich so für euch! Wie geht’s Nina? Geht’s den Beiden gut?“
„Erstmal hallo Gretchen. Danke, ja uns allen geht’s gut und die Beiden sind wohlauf. Die Beiden schlafen jetzt, weil das war alles doch ganz schön anstrengend.“
„Seit ihr denn schon zu Hause?“
„Ja ich bin zu Hause. Die Beiden sind noch in der Klinik, kommen wohl aber morgen oder übermorgen raus.“
„Wie heißt die Kleine denn jetzt?“
„Sophia. Es war eine spontane Entscheidung, als wir sie gesehen haben.“ Marc freute sich im Hintergrund über Gretchens Strahlen und amüsierte sich.
„Das ist ein schöner Name. Dann können wir euch ja morgen mal besuchen kommen.“
„Ja ich hatte Marc eben schon gefragt.“
„Ist sie in der Charité?“, erkundigte sich Gretchen.
„Ja, die hatten wir uns ja schon länger ausgesucht.“
„Dann kommen wir morgen mal gegen Mittag vorbei. Dann bis morgen und schlaf gut.“
„Ja ich geb mir Mühe. Bis morgen.“
Kaum hatte Gretchen aufgelegt, stürmte sie auf Marc zu und küsste ihn. „Wie war das mit dem Standhaft?“, fragte er, als sie von ihm abließ. „Vergiss das Standhaft! Meine beste Freundin hat ihr erstes Baby bekommen. Ich freu mich so für sie.“ „Ja ich freu mich auch für die Beiden.“ „Dann müssen wir morgen früh, aber noch los und was kaufen für die Drei.“ „Können wir alles machen, kein Problem, wenn du noch aufhörst mich abzuknutschen.“ „Ich dachte du magst das.“ „Tu ich ja auch, aber im Moment ist mir das fast zu überschwinglich.“ „Oh, ich bin so glücklich, das kannst du dir nicht vorstellen.“ „Doch du grinst ja so das deine Ohren Besuch bekommen, da ist es kaum zu übersehen, dass du glücklich bist.“ „Komm das müssen wir feiern.“, sagte Gretchen in ihrem Freudentaumel. „Wieso müssen wir das feiern? Die Beiden haben doch das Kind bekommen nicht wir.....also noch nicht.“ „Schonmal was von Mitgefühl gehört Marc Meier.“ „Ja, aber sowas macht man, wenn die Beiden dabei sind.“, erwiderte Marc. „Dann geh ich eben selber.“, sagte Gretchen und verschwand. „Und wohin willst du?“, wollte er noch wissen. „Wirst du sehen, wenn ich wieder da bin.“ Wirst du sehen, wenn ich wieder da bin. Super sinnige Antwort. Manchmal ist diese Frau auch ein Buch mit sieben Siegeln für mich. In der Zwischenzeit klingelte erneut das Telefon.

Na wer stört nun ???

little_tina Offline

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15.07.2010 19:02
#274 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

So Mädels, ich bin nebenbei fleißig dabei für Nachschub zu sorgen . Danke für eure Kommis und auch ein Danke an meine Stillen Leser. Wer weiß Kate vielleicht liegst du ja gar nicht so falsch mit deiner Vermutung . Viel Spaß beim lesen und über Kommis freu ich mich sehr .

„Meier?“
„Hallo Marc, hier ist Bärbel.
„Hallo Bärbel, was gibt’s denn?“
„Ich wollte nur Bescheid sagen, dass wir gut angekommen sind.“
„Oh schön, seit ihr gut durchgekommen?“
„Von wegen. Wir standen 3 Stunden im Stau. Es war als, wäre Völkerwanderung.“
„Wie lange habt ihr denn gebraucht? Normal sind das doch nur 3 Stunden.“
„Wir haben fast 7 Stunden gebraucht.“
„Und was machen Franz und Marlon?“
„Die Beiden schlafen schon. Marlon war ein bisschen quengelig, weil ihm das im Auto zu warm war und Franz ist erschöpft von der Fahrt. Es war doch ziemlich anstrengend.“
„Ach schade, ich dachte Marlon hätte noch ein bisschen was erzählen wollen.“
„Hätte er wahrscheinlich auch, aber der ist 10 Minuten nach dem Abendbrot eingeschlafen. Wie geht’s Gretchen denn?“
„Och soweit ganz gut. Sie ist gerade auf geheimer Mission unterwegs.“
„Wieso das denn?“, fragte eine irritierte Bärbel am anderen Ende des Hörers.
„Nina und Tom haben heute ihr erstes Kind bekommen.“
„Och wie schön, grüßt die Beiden mal ganz lieb von uns. Und was ist es denn geworden.“
„Ein Mädchen, die heißt Sophia.“
„Ach das ist aber ein schöner Name.“
Gretchen kam in der Zwischenzeit wieder von ihrer geheimen Mission, dem Keller, zurück. Sie hörte, dass Marc mit irgendjemandem telefonierte, also ging sie ins Wohnzimmer.
„Ach sie kommt gerade. Ich geb sie dir mal.“
„Ja danke tschüss Marc.“
„Hier deine Mutter.“, sagte Marc drückte ihr den Hörer in die Hand und gab ihr einen Kuss, dann ging er in die Küche um zu kucken, was sie gemacht hatte. Gretchen hatte tatsächlich noch alkoholfreien Sekt im Keller gefunden und natürlich Schokoeis. Neuerdings war das ihre Mahlzeit für Zwischendurch. Mittlerweile hatte sie bestimmt auch schon ein, zwei Packungen in der Klinik deponiert.
Als Gretchen fertig war kam sie zu Marc in die Küche. „Du erwartest jetzt aber nicht, dass ich die Plörre trinke.“, sagte er und zeigte auf den Sekt. „Doch wir zwei trinken jetzt auf unsere besten Freunde. Außerdem kannst du mal aufhören mir immer vorzugreifen.“ „Wie vorgreifen?“, fragte Marc unschuldig. „Sag Anton doch er soll sich auch Kinder zulegen, dann kannst du das meiner Mutter erzählen, aber das mit Nina wollte ich ihr selbst sagen.“
„Sag mal hast du ein Exclusivrecht auf diese Infos, oder wohl möglich ein Patent?“ „Ja hab ich, ist ja auch meine beste Freundin.“ „Ah okay, dann sag mir das nächstes Mal vorher, wem ich was erzählen darf und was nicht, dann stell ich mich darauf ein. Vielleicht darf ich die Geburt unserer Tochter auch ein paar Leuten sagen, wenn du es einrichten kannst.“ „Du bist blöd.“, sagte sie knapp und musste schon bei Marcs Rede grinsen, weil sie genau wusste, dass ihre Aussage nicht so geistreich war.
„Nicht blöder als du.“, antwortete er ebenso grinsend und legte seine Hände um ihre Hüften. „Ja vielen Dank auch.“ „Gerne. So komm jetzt kipp hier die Plörre runter.“ „Man Marc, das ist keine Plörre. Du weißt genau das außer alkoholfreiem Sekt nichts anderes drin ist. Was meinst du wie ich mich auf mein richtiges Glas Wein freue.“ „Das kann aber auch noch dauern.“, sagte Marc. „Ja leider, aber die baldige Arbeitsteilung entschädigt.“
„Wie Arbeitsteilung? Das glaubst aber auch nur du.“, meinte er und zeigte ihr einen Vogel. „Wenn du glaubst das ich das alleine mache, dann kannst du direkt deine Koffer nehmen und zu deiner Mutter ziehen.“, sagte sie toternst. „Standst du bei Marlon alleine da? Nein, also wird das hier auch nicht passieren.“, antwortete er ihr. „Außerdem die 19 Jahre die ich mit meiner Mutter zusammenleben musste reichen für den Rest meines Lebens, da nehm ich so ziemlich alles auf mich nur um nicht zurückzumüssen.“

little_tina Offline

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18.07.2010 14:49
#275 RE: Geschichte von little_tina Zitat · Antworten

Mädels, vielen lieben Dank für eure tollen Kommis . Ich freu mich immernoch sehr über jedes einzelne. Danke auch an meine ganzen stillen Leser. Ja, ich kann Marc auch verstehen, dass er auch mal was zu erzählen haben möchte . Bei der Verlobten muss man ja aufpassen auch mal was zu erzählen zu haben, aber wer weiß vielleicht lässt sie ihm ja Anton, als Infoablasspunkt . Also viel Spaß mit dem neuen Teil und über ein paar Kommis freu ich mich sehr .

„Standst du bei Marlon alleine da? Nein, also wird das hier auch nicht passieren.“, antwortete er ihr. „Außerdem die 19 Jahre die ich mit meiner Mutter zusammenleben musste reichen für den Rest meines Lebens, da nehm ich so ziemlich alles auf mich nur um nicht zurückzumüssen.“ „Ja die Zeit bei meinen Eltern hat mir auch gereicht, aber du sollst nicht so von deiner Mutter sprechen.“, wies sie ihn an. „Sie ist nun auch kein Monster.“, fuhr Gretchen fort.
„Aber manchmal kommt sie ziemlich nah dran.“, lachte Marc. „Mag sein, aber komm wir hatten was anderes vor. Auf Sophia.“, sagte Gretchen und hob ihr Glas. Marc zaz es ihr gleich und sie stießen auf den Zuwachs ihrer Freunde an. „Du Gretchen?“, sagte Marc, nachdem er den Sekt runtergekippt hatte. „Was denn?“ „Bitte keine 18 Stunden, das überleb ich nicht.“, flehte Marc Gretchen schon fast an.
„Ich geb mir Mühe, aber bei Marlon hats ja auch nicht so lange gedauert. Dann bitte ich dich die Hebamme leben zu lassen.“ „Wenn die sich nicht….“ Gretchen wusste genau, dass das jetzt eine Diskussion werden würde zum Thema „die Hebamme war aber auch absolut unfähig und das hätte selbst er besser hinbekommen“ und deshalb entschied sie sich kurzerhand dem ganzen ein Ende zu bereiten.
Sie hatten sturmfrei, da kann man die Zeit besser nutzen, als mit Diskussionen. So standen die Beide in der Küche und Gretchen stillte Marc Küssen. Bis sich Marcs Pieper zu Wort meldete. „Och nö, aber du hast doch gar keine Bereitschaft.“, stellte Gretchen fest. „Ich weiß, aber wir werden gleich erfahren, was los ist.“ Marc hängte sich ans Telefon und Gretchen ging ins Wohnzimmer und setzte sich auf ihr neues Sofa.
Das Telefonat dauerte nicht lange, aber Marc musste schlechte Nachrichten überbringen. „Und?“ „Wenn du ganz großes Pech hast, musst du morgen alleine zu Tom und Nina.“ „Das ist nicht dein Ernst?!“, sagte Gretchen entsetzt. „Doch leider, Rössel ist krank geworden und einer muss morgen früh seine OP übernehmen.“ „Dann musst du eben schnell operieren.“, drängte sie Marc. „Du weißt genau, ich mach so schnell ich kann. Dann machen wir das so, du fährst mich hin und gehst dann einkaufen und holst mich danach wieder ab und dann fahren wir zusammen weiter.“, sagte er, setzte sich zu ihr und nahm sein schmollendes Gretchen in den Arm.
„Och man, ich wollte dich doch mitnehmen und wir machen das zusammen.“ „Ich weiß, aber es lässt sich nur mal nicht ändern.“, erwiderte Marc und gab ihr einen Kuss auf die Haare. „Es gibt doch noch mehr Ärzte in der Klinik außer dir.“, schmollte Gretchen weiter. „Ach komm sei nicht traurig. Wir bekommen das trotzdem morgen alles hin, auch wenn du alleine shoppen musst.“ Marc wusste wie er Gretchen besänftigen kann, also ging er in die Küche, schnappte sich zwei Löffel und die langsam vor sich hin tauende Packung Schokoeis.
Er ging zurück ins Wohnzimmer und hielt ihr das Eis unter die Nase. „Hier komm Friedensangebot.“ Gretchen griff nach einem der Löffel und dann aßen Beide gemeinsam das Schokoeis. Am nächsten Morgen war Marc vor Gretchen wach und ging duschen. Gretchen wurde wach und griff instinktiv neben sich, aber die Seite des Bettes war leer. Schließlich nahm sie die Geräusche der Dusche wahr.
Was fällt dem ein einfach ohne mich aufzustehen. Na erst mal ins Bad gehen und Zähne putzen. Gretchen stand auf und ging ins Badezimmer, als sie die Tür öffnete, kam ihr der unbeschreibliche Geruch ihres Verlobten in die Nase, der sie ziemlich benebelte. Sie stellte sich vors Waschbecken und putzte sich die Zähne. Als Marc fertig war stellte er sich nur mit Handtuch bekleidet hinter Gretchen und legte ihr seinen Kopf auf die Schulter.
„Guten Morgen Schöne Frau. Schon wach?“ „Ja, mein Bettnachbar hat ja die Flucht ergriffen.“, nuschelte sie während sie sich weiter die Zähne putzte. Marcs Geruch kam ihr von Sekunde zu Sekunde intensiver vor. Als sie fertig war drehte sie sich um und ab dem Moment war ihr Kopf abgeschaltet und ihre Hormone übernahmen das Kommando. Sie fuhr Marc mit ihrem Zeigefinger über die Brust.
„Ähm Haasenzahn? Was wird das wenns fertig ist? Das war eigentlich nicht eingeplant.“ Sie küsste seine Brust und Marcs Einwände waren innerhalb von wenigen Sekunden vergessen. Ab und zu überkam es Gretchen einfach und dann musste Marc „dran glauben“. Da Gretchen auch noch duschen wollte, musste Marc den Weg rückwärts antreten. Von seinem Handtuch hatte sie ihn schnell entledigt.
Marc zog Gretchen auch ihr eigentlich nur wenig überdeckendes Schlafshirt aus, was streng genommen auch seins war. Gretchens Hose fiel nach einem kurzen ziehen am Bundband zu Boden. Marc brachte unter seiner ziemlichen Erregung noch raus „Sag mal, ich hab dich doch eigentlich nicht die letzten Wochen auf Liebesentzug gesetzt.“ „Nicht quatschen, machen.“, war ihre knappe Antwort, während sie sich weiter an seinem Hals zu schaffen machte.
Okay, das scheint ein ganz krasser Anfall von Hormonen zu sein. So kam es zu einem heißen morgendlichen Liebesspiel, welches weder eingeplant, noch Zeit für war. Als sie in der Küche saßen und frühstückten, dachte Marc nochmal über das Geschehen von eben nach.
Manchmal ist sie echt unersättlich, deswegen komm ich ja wohl auch wieder zu spät. Man sollte nicht meinen, dass sie schwanger ist, so wie sie sich dann verhält, aber man soll einer Schwangeren ja jeden Wunsch von den Augen ablesen und dem will ich mich ja nicht schuldig machen. Ich könnte diesen Mann mit Haut und Haaren ständig vernaschen. Mein Hunger auf Sex ist kaum zu bändigen. Wieso können wir nicht einfach einen Tag zu Hause verbringen? Die Zeit wäre auf jeden Fall sinnvoll genutzt.

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