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Dieses Thema hat 291 Antworten
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 Pausierende und abgebrochene Fortsetzungen!
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Gretchen81 Offline

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18.05.2009 20:13
#226 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Nicht ganz ausgeschlafen kam Gretchen am nächsten Morgen im Krankenhaus an. Wie Marc es ihr bereits am Telefon gesagt hatte war sie definitiv einer der besten. Aber auch das half ihr nicht um ihre Übelkeit zu unterdrücken. Kurz vor ihrer praktischen Prüfung rannte sie beinahe ihren Kollegen um auf dem Weg ins Klo. Der hatte im Gegenteil zu Gretchen so schlechte Prüfungsresultate, dass er noch nicht einmal zur Praktischen Prüfung antreten musste. Dem entsprechend sauer war er auch. „Ja, immer schön auf die Ausländer. Mit uns kann man es ja machen!“ Mit etwas Verspätung schaffte sie es doch noch in den OP um ihr können auch am Patienten zu beweisen. Sehr routiniert führte sie die Arbeit durch nur ihre Blasse Hautfarbe viel dem Experten wieder auf. Nach dem sie alles Vernäht hatte und nach draussen ging sprach er sie noch einmal an. „Frau Doktor Haase, Gratulation ihr Vater hat nicht zu viel versprochen. Nur sie machen mir etwas sorgen. Gestern schon waren sie so blass und heute auch wieder. Geht es ihnen gut?“ Sie lächelte ihn an und meinte. „Jetzt geht es mir besser. Ich glaub der ganze Prüfungsstress war doch etwas viel.“ „Das kennen wir doch nur zu gut. Aber man fragt besser nach. Wir hatten schon Prüflinge die sich über die Patienten übergaben vor lauter Angst. Nicht das ich ihnen das auch zu getraut hätte.“ Dabei lächelte er sie an und klopfte ihr kurz auf die Schulter, dann verliess er zusammen mit seinem Kollegen den Raum. Gretchen stützte sich am Waschbecken ab und betrachte ihr Gesicht im Spiegel.
So hab ich doch noch nie auf Prüfungsstress reagiert. Was ist bloss los? Wenigstens ist der erste Teil durch und ich bin einen Schritt näher an meinem Ziel.



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Gretchen81 Offline

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18.05.2009 21:11
#227 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Länger konnte sie sich nicht Gedanken machen den Sabine rief sie bereits zu einem Notfall. Während der Notfall OP wirkte sie immer noch nachdenklich. Was auch ihrer Chefin auffiel. „Ich hab gehört sie haben die Zwischenprüfungen bestanden… Saugen… Gratuliere ihnen.“ „Hmm.“ Kam nur von ihrem Gegenüber und sonst nichts. Lena nahm noch mal einen Anlauf um eine einigermaßen normale Konversation aufzubauen. „Ich habe den Kostenvoranschlag bewillig. Wusste gar nicht dass ich das Auto von Dr. Meier erwischt habe. Kennen sie sich schon länger.“ Immer noch bekam sie nicht mehr als ein kurzer hmm zu hören. Sie nahm sich vor mal unter vier Augen zu reden. Ihr weiblicher Instinkt hatte sich bis jetzt noch nie geirrt irgendetwas beschäftigte ihre Assistenzärztin und sie konnte sich einfach nicht vorstellen was. „Gretchen, könntest du kurz mitkommen.“ Sie folgte ihrer Chefin in ihr Büro, das eigentlich immer noch das von Marc war.
Gretchen konnte sich das nicht erklären aber kaum war sie in dem Raum wurde ihr schlecht und sie schaffte es gerade noch zum nahe liegenden Becken an der Wand.
„Ich weiss dass sie das jetzt sicher ungern hören.“ Begann die Oberärztin als sich die junge Blonde wieder einigermaßen gefangen hatte. „Aber ich habe das Gefühl das mit dir etwas nicht stimmt. Bitte sag mir was mit dir los ist. Du wirkst zum Teil abwesend in Gedanken und das ist nicht das erste Mal, das du dich heute übergeben musst. Sag jetzt nicht es liegt am Prüfungsstress. Die hast du nämlich jetzt hinter dir und zwar sehr erfolgreich.“ Gretchen zuckte mit den Schultern und meinte es sei alles in Ordnung. Sie habe sich vielleicht einfach nur den Magen verdorben. „Gut, wenn du mit mir nicht reden willst, dann bleibt mir nichts anderes übrig. Ich beurlaube dich für die nächsten Tage.“ „Das kannst du nicht machen. Mit welcher Begründung bitte. Wollte nicht quatschen. Also komm schon.“ Empörte sie sich, plötzlich war sie nicht mehr neben sich sondern hell wach. „Nein, ich beurlaube dich wegen Ansteckungsgefahr. Gretchen, ich will dir nichts Böses. Aber ich bin deine Chefin und als solches bin ich in erster Linie für das wohl der Patienten verantwortlich. So und jetzt geh bitte.“
Die hat doch nicht mehr alle. Nur weil mir heute ganze 2 Mal schlecht war. Hält die mich für hoch ansteckend. Tzz.
Flucht sie vor sich hin als sie mit dem Fahrrad unterwegs nach Hause ist. Beinahe hätte sie eine ältere Frau auf dem Fussgängerstreiffen übersehen. „Oh, Entschuldigen sie.“ „Sie kenne ich doch… Sie haben wohl immer noch keinen Anstand gelernt, was?“ Gretchen zuckte kurz mit den Schultern.
Woher kenne ich die bloss. Nein, jetzt fällt’s mir wieder ein. Die hat mich und Marc mal im Park beim Küssen erwischt. Und sonst noch mal. Ach, was solls.
„Und sie immer noch nichts anderes zu tun als junge Menschen piesacken.“ Gretchen war richtig gehend stolz auf sich. So schlagkräftig war sie schon lange nicht mehr. Wenn sie schon mal frei hatte, auch wenn nicht gewollt, besuchte sie lieber ihre Freundin.



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Gretchen81 Offline

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19.05.2009 09:03
#228 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

29. Kapitel: Für so was sind Freunde da

Monika war zwar etwas überrascht ihre Freundin um diese Zeit vor der Türe stehen zu sehen. Freute sich dann aber richtig darüber, weil ihr mal wieder die Decke auf den Kopf fiel. Bevor sie Mutter wurde war sie in ihrem Beruf erfolgreich und immer unterwegs. Jetzt mit dem Kind und dem Haushalt konnte sie das nicht mehr. Sie vermisste den Trubel und die Kunden mit denen sie täglich ein Reden konnte. Nach dem die beiden erstmal über so allgemeine Dinge wie Mode und Frisurentrends gesprochen hatten, wollte sie wissen warum Gretchen genau jetzt hier bei ihr wäre und nicht bei der Arbeit: „Und war da nicht noch was wie Zwischenprüfung? Kann man gratulieren?“ Die Ärztin nickte. „Hab bestanden ja. Und das andere ist ne lange Geschichte.“ Ihre Freundin grinste sie an. „Ich liebe lange Geschichten also schiess los.“ Zuerst zögerte sie noch einwenig, dann erzählte sie davon dass Marc in den Staaten sei im Moment und von der Vertretung die ihr wegen einer kleinen Übelkeit Zwangsurlaub gegeben hatte. Monika wurde hellhörig als sie von dem ganzen erfuhr. „Du bist dir ganz sicher dass deine Übelkeit nicht vom Aufprall nach ist.“
Gretchen empörte sich darüber das ihre Medizinischen Kenntnisse in Frage gestellt wurden. „Das war vor 2 Wochen also bitte. Ich hab mir wirklich nur den Magen verdorben.“
Ihre Freundin glaubte beim besten willen nicht daran und versuchte sie davon zu überzeugen das es vielleicht auch etwas anderes sein könnte. Die junge Frau wurde gerettet von ihrem Handy das genau in dem Moment als sie sich beschweren wollte, das sie genau wisse was mir ihrem Körper sei, klingelte. „Haase.“
Franz: „Kälbchen, komm schnell nach Hause“
Gretchen: „Papa, was ist den passiert?“
Franz: „Mutti ist…“
Gretchen: „Was ist mit ihr?“
Die Verbindung brach ab und Gretchen starrte ihre Freundin an. Diese reagierte sofort. „Was ist mit deiner Mutter?“ Sie stand auf und packte ihre Sachen. „Ich muss nach Hause.“ „Warte ich fahr dich.“ Monika nahm ihren kleinen Max auf den Arm und folgte ihrer Freundin.



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Gretchen81 Offline

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19.05.2009 13:57
#229 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Während der Fahrt klingelte ihr Handy erneut. Aber sie konnte ihren Vater kaum verstehen.
Vor dem Haus der Haases stand ein Krankenwagen und als Gretchen ins Haus ging kreuzte sie den weg mit Gordon der sie nur traurig an sah und dann an ihr vorbei ging. Monika schossen bereits die Tränen in die Augen, weil sie ahnte was passiert sein könnte. Die Assistenzärztin sah im Wohnzimmer ihre Mutter auf dem Sofa liegen, sie sah aus als würde sie schlafen. Ihr Vater sass auf einem der anderen Polsterstühle und weinte. Ihr kam alles so irreal vor, als würde sie träumen. Gordon kam nochmals rein und beugte sich zum Professor runter. „Brauchen sie ein Beruhigungsmittel?“ Dieser schüttelte nur den Kopf. Dann ging er zu Gretchen. „Mein Beileid. Herzstillstand wir konnten nichts mehr für sie tun. Es tut mir unendlich leid. Frau Doktor wenn ich irgendwie helfen kann dann sagen sie es.“ Monika riss sich zusammen und begann das Ruder in die Hand zu nehmen. Sie bat Franz und Gretchen in die Küche und Gordon die Formalitäten für den Leichenbestatter zu erledigen. Dieser nickte und erledigte seinen Teil.
Ihr fiel es zwar genauso schwer, weil Bärbel für sie so etwas wie eine Mutter war als Kind, aber sie versuchte einen klaren Kopf zu behalten. Sie reichte den beiden je ein Glas Wasser und fragte dann wo Jochen sei. „Der ist in der Uni. Ich muss ihn anrufen.“ Sagte Franz schon fast Roboterhaft, stand auf und wollte zum Telefon. „Das werde ich machen, sie bleiben hier bitte sitzen. Gretchen, wie geht’s dir soll ich Gordon um ein Beruhigungsmittel bitten?“ Fragte die besorgte Freundin. Diese meinte es ginge schon, sie schaffe das auch ohne Medizin. Dann holte sie ihr Handy raus und versuchte Marc zu erreichen. Doch es kam immer nur die Mailbox. „Marc, bitte ruf mich zurück. Meine Mutter ist Tod.“



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Gretchen81 Offline

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19.05.2009 14:26
#230 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Da war es das Wort das sie im Beruf schon so viele male gehört hatte. Und schon da nie wirklich verarbeiten konnte. Wie sollte sie den Tod ihrer eigenen Mutter verkraften.
Sie fühlte sich als wäre sie wieder ein kleines Kind, das sich am liebsten an seine Mutter gekuschelt hätte und in ihrem Schoss alles vergessen hätte. Doch da gab es keine Geborgenheit mehr. Monika erreichte inzwischen Jochen. Denn sie als erstes bat sich zu setzen und ihm erst dann die traurige Nachricht mitteilte. Er klang relativ ruhig und gelassen. „Ich nehm den nächsten Zug.“ Sagte er noch kurz und legte dann auf. Monika nahm an das auch er unter Schock stand wie der Rest seiner Familie.
In der Zwischenzeit war es ruhig geworden im Haus der Haases. Der Leichenwagen war weg und die drei waren alleine. „Ich muss dringend aufräumen so kann das hier nicht aussehen. Was soll Oma denken wenn sie kommt.“ meinte Gretchen und wirbelte regelrecht in der Wohnung umher. Monika sah ihr nur Fassungslos zu und versuchte ihrem kleinen die Flasche zu geben. Franz der sich in seinem Arbeitszimmer vergrub machte das gleiche wie seine Tochter. Er versuchte sich mit Arbeit von seinem Schmerz abzulenken.



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Gretchen81 Offline

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19.05.2009 14:59
#231 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Nach ein paar Stunden hatte Marc endlich seine Mailbox abgehört und glaubte zu erst an einen Scherz. Er rief zurück und fragte nach.

Marc: „Gretchen, was heisst das deine Mutter ist Tod?“
Gretchen: „Das heisst das was ich gesagt habe. Ich mache keine scherze über so was.“
Dabei wurde ihr wieder schlecht und sie drückte kurzer Hand ihrer Freundin das Telefon in die Hand und rannte die Treppe rauf.
Marc: „Gretchen? Gretchen, bist du noch da?“
Monika: „Ich bins Monika, Gretchen ist schlecht geworden. Marc, wann kannst du zurückkommen?“
Marc: „Ehm, sie ist wirklich… Verdammt… Ich weiss nicht… Ich ruf gleich zurück, muss das schnell klären.“
Er legte auf und Gretchen kam wieder die Treppe runter. Als es an der Türe klingelte, holte sie tief Luft, ging zur Türe und öffnete sie. Vor ihr stand Jochen mit samt seiner Oma, diese Umarmte erstmal ihre Enkelin. „Hab den kleinen eben noch beim Bahnhof aufgesammelt. Und wie geht’s dir mein Engel?“ „Es geht danke Oma.“ Sie lächelte etwas gequält. „Unglaublich vor ihrem Tod hat diese Frau sogar noch das ganze Haus geputzt.“ Scherzte die ältere Frau und reichte Monika die Hand. „Wer bist du den?“ „Ich bin Monika Schneider, die Freundin von Gretchen. Und das hier hat Gretchen gemacht.“ Sie deute auf die sauberen Dielen. „Oh je, ich habs geahnt diese Gene sind erblich. Wo ist Franz?“ Auch wenn es im Moment niemandem wirklich zum Lachen war versuchte sie die Situation etwas aufzulockern. Und das eben auf ihre eigene Art. Jeder war irgendwie versorgt. Jochen war in sein Zimmer geflüchtet und telefonierte mit seiner momentanen Flamme. Franz wurde von seiner Mutter getröstet oder besser gesagt auf andere Gedanken gebracht. Und Gretchen versuchte die Starke zu sein und organisierte alles was sie nur ansatzweise zu organisieren hatte. Todesanzeige, Beerdigung alles hatte sie innerhalb von kürzester erledigt. Sie hatte es sogar geschafft sämtliche Verwandte anzurufen.
Monika versuchte sie von ihrem blinden Aktionismus runter zu holen und statt dessen ihren Schmer versuchen zu verarbeiten. Doch die Ärztin liess nicht mit sich reden. Für kurzen Stillstand sorgte allerdings dann das erneute klingeln ihres Handys.



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Gretchen81 Offline

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19.05.2009 16:32
#232 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen: „Haase.“
Marc: „Ich bins. Ich habe gerade mit dem Professor geredet und er lässt mich früher gehen. Ich hab die nächste Maschine gebucht. Bin so wie es aussieht Morgen Mittag in Berlin.“
Gretchen: „Brauchst dich nicht so beeilen die Beerdigung ist erst in einer Woche. Urnenbeisetzung dauert immer etwas länger.“
Marc verstand kein Wort mehr: „Geht’s dir gut?“
Gretchen: „Ja, mir geht’s gut. Ich muss noch alles für den Leichenschmaus organisieren. Also bis bald.“
Sie legte auf und Marc war sich nun ganz sicher dass mit ihr etwas nicht stimmte. So reagierte definitiv niemand der gerade erst seine Mutter verloren hatte. Er packte seine Koffer und machte sich auf dem schnellsten Weg zum Flughafen.
Auch Monika hatte so langsam ihre Bedenken sie entschloss sich ihren Mann anzurufen und ihn zu bitten den kleinen Max abzuholen. Sie würde dann mit Gretchen nach Hause fahren und dort zu sehen das sie noch einwenig schlaf abbekam.
Es war schon fast Mitternacht als sie in der Wohnung der Assistenzärztin ankamen. Gretchen war Müde und wollte nur noch schlafen. Nach dem sie ihrer Freundin noch eine Decke und ein Kissen für die Couch gegeben hatte gings sie ins Schlafzimmer. Obwohl sie eigentlich schlafen wollte konnte sie nicht. Sie sah immer wieder das Bild von ihrer Mutter vor sich. Wie sie auf dem Sofa lag und so aus sah als würde sie nur schlafen. Die Trauer stieg in ihr hoch und sie weinte in ihr Kissen. Stille und leise so das Moni sie nicht hören konnte.
Marc sass inzwischen im Flieger zurück nach Europa. Er hatte am Flughafen sein Ticket mit einer Frau mittleren alters tauschen können und so einen früheren Flug erwischt.



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Gretchen81 Offline

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20.05.2009 14:00
#233 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Mitten in der Nacht war sie dann doch eingeschlafen und so schrak sie auch hoch als ihr Wecker am nächsten Morgen klingelte.
Bitte lass das alles nur geträumt sein. Mutti ist nicht Tot. Warum muss das immer mir passieren. Wie soll ich bloss die kommenden Tage überstehen. Am liebsten würde ich heute schon wieder arbeiten gehen und mich ablenken.
Sie stand auf und ging erstmal unter die Dusche. Das warme Wasser wirkte entspannend. Unterdessen räumte Monika ihr Nahtlager zusammen. So langsam musste sie wieder nach Hause. Ihr kleiner hatte Sehnsucht nach ihr. Beim Frühstück fragte sie dann ob sie es ihr übel nehme, wenn sie gleich nach Hause fahren würde. „Mach dir keine Sorgen um mich. Wird’s schon schaffen.“ Zum Abschied umarmte Monika sie noch einmal und dann ging sie.

Seitdem Monika gegangen war, hockte Gretchen zusammengekauert in einer Ecke.
Sie fühlte sich alleine gelassen und eine leere stieg in ihr hoch. Am liebsten hätte sie wieder angefangen zu putzen oder sonst was. Nur damit sie endlich das Bild aus ihrem Kopf wieder loswerden konnte. Nach ein paar Stunden des Still da Sitzens klingelte es an der Türe.
Etwas verkatert stand sie auf und öffnete. Vor ihr Stand Marc. Sie konnte in diesem Moment einfach nicht anders sie umarmte und küsste ihn. Etwas überrumpelt von der Begrüssung liess er seine Koffer fallen. Dann schob er sie sanft von sich weg. „Lass mich bitte zuerst mal ankommen bevor du mich noch auffrisst.“ Er konnte gerade mal die Türe hinter sich schliessen da überfiel in Gretchen erneut. Sie zog ihn regelrecht in Schlafzimmer.



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Gretchen81 Offline

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20.05.2009 16:09
#234 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Eine weile sagten beide nichts. Ihr wurde bewusst das sie auch wenn sie es noch so sehr versuchte auch so keine Ablenkung finden würde. Ihr schossen die Tränen in die Augen und sie drehte sich um und weinte in ihr Kissen. Als er ihr leises schluchzen bemerkte nahm er sie in den Arm. „Scht. Alles wird gut.“ „Nichts wird gut.“ sagte sie leise und versuchte ihre Tränen zu unterdrücken. Auch wenn Marc bis jetzt noch nie jemand verloren hatte aus seiner Familie, so hatte er doch das Gefühl ihre Situation zu kennen. War es doch ähnlich als seine Eltern sich scheiden liessen und er von diesem Moment an nichts mehr von seinem Vater gehört hatte. Doch sie wollte nicht länger schwach sein und heulen. „Ich muss noch die Blumen auswählen.“ Sie stand auf und zog sich an. Er sah ihr einen Moment lang nach, dann packte auch er seine Kleider zusammen und folgte ihr. „Warte ich komme mit.“ Sie wollte ihn von sich schieben und erklärte dass sie das auch sehr gut alleine könnte. Doch er liess sie erst gar nicht aussprechen. „Du bist aber nicht alleine.“



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Gretchen81 Offline

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20.05.2009 16:44
#235 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Er fuhr aus der Tiefgarage und liess sie einsteigen. Es fiel kurz der Name der Gärtnerei und dann herrschte wieder stille. Sie reden bis spät am Nachmittag kein Wort miteinander. Da Marc auch schnell seinem Chef sein Beileid bekunden wollte fuhren sie zum Anwesen der Haases. Dort war Oma Margarethe gerade damit beschäftig ihren Enkel abzulenken in dem sie mit ihm zusammen Donats backte. Ihr war sehr wohl bewusst das Jochen kein kleines Kind mehr war. Aber sie hatte einfach das Bedürfnis ihn einwenig abzulenken und da das sein Lieblingsessen war tat sie ihm den Gefallen und backte. Gretchen regte sich sofort schrecklich darüber auf das die Küche aussah wie ein Schlachtfeld und mutierte sofort wieder zur Putzfrau. Marc wollte sie noch abhalten. Aber Frau Haase hielt ihn zurück. „Lass sie. Es ist ihr weg damit fertig zu werden.“ Er traute dem ganzen nicht so und suchte stattdessen mal seinen Chef. Den er auch prompt in seinem Arbeitszimmer antraf. Auch der hatte sich in Arbeit geflüchtet. „Ihre Tochter hat wohl mehr von ihnen geerbt als nur das Talent im OP.“ Versuchte der junge Mann die Situation etwas aufzuheitern. „Ach, du bist es. Dachte schon meine Mutter wolle mich wieder nerven. Dabei müssen diese Akten noch dringend erledigt werden. Als ich so jung wie du war, da dachte ich noch ich werde mein Leben lang am OP-Tisch stehen und leben retten. Und jetzt sieh mich an was aus mir geworden ist. Ein Aktenhengst.“ Er reichte ihm einen Stapel der bereits erledigten Akten. „Könntest du den bitte ins Krankenhaus bringen. Es sind die Lohnabrechnungen. Wäre dringend.“ Dann murmelte er noch etwas wie „Wie soll ich ohne sie nur Leben?“ Bei diesem Stichwort suchte Marc schnell das weite. Gretchen trösten und in den Arm nehmen war das eine aber auch noch seinen Chef heulen zusehen war etwas anderes. Das ging weit über sein Mitgefühl raus. Beim rausgehen schnappte er sich Gretchens Hand, die wollte gerade ihren Bruder zur Schnecke machen weil dieser ein Stück Schokolade fallen gelassen hatte, und zog sie mit nach draussen. „Hei, was soll das?“ Raunte sie ihn draussen an. „Wir zwei haben noch etwas zu erledigen. Auftrag von deinem Vater.“ „Okay.“ Kam kurz von ihr und schon sass sie im Auto.



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Gretchen81 Offline

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20.05.2009 19:36
#236 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Im Krankenhaus angekommen musste der Oberarzt schnell feststellen dass es ein Fehler war seine Freundin mitzunehmen. Da es einem Spiesrutenlaufen glich. Jeder wollte sein Mitleid bekunden und Kondolierte ihr.
Verdammt warum müssen die dass den machen. Das ist wie Salz in eine offene Wunde streuen.
Wer hat das eigentlich erfunden. Das ist ja das reinste Mienenfeld. Wenn jetzt Sabine noch losheult dann klatsch ich der eine.
Tatsächlich fing Schwester Sabine schon mit dem Flennen an bevor ihr Marc die Unterlagen geben konnte. Da er in Gretchens Gesicht förmlich lesen konnte was sie dachte, warf er der Schwester seine Unterlagen hin und zog Gretchen weg. In seinem Büro reichte er ihr dann ein Stück Schokolade. „Soll ich weiterleiten das sie keine Kondolenz Bekundungen mehr machen sollen?“ „Steh das schon durch.“
Er dachte sich seinen Teil und wollte gerade noch etwas sagen als seine Mutter rein gerauscht kam. „Marc Olivier hier bist du ja. Die wollten mir doch tatsächlich gerade … Sie sind auch hier.“
Mein Gott, wie ich die Frau vermisst habe.
Elke warf ihren Kopf in den Nacken und wendete sich wieder ihrem Sohn zu. „Warum meldest du dich nicht mehr bei mir? Ich bin schliesslich deine Mutter.“ Er stöhnte kurz und wollte gerade etwas sagen, da fiel sie ihm wieder ins Wort. „Und was macht diese Frau eigentlich hier. Sollte sie nicht bei ihrer naiven Mutter sein.“ Das war genug. Gretchen war auf Hundertachtzig. „Meine Mutter WAR ein herzensguter Mensch. Aber so was wie ein Herz kennen sie ja gar nicht. Wundert mich dass ihr Sohn soviel gutes hat. Also wenn ich es genau betrachte sind eigentlich sie am Tod meiner Mutterschuld. Denke wenn sie meinen Vater nicht um den Finger gewickelt hätten, dann hätte sie sich nicht so aufgeregt und sie wäre jetzt nicht Tod.“ Die Autorin stand wie geohrfeigt da und stammelte nur etwas wie „Sie ist tot?“
Ich weiss dass sie nicht schuld ist aber es ist eben alles nur so rausgesprudelt.



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20.05.2009 22:05
#237 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Nach einer Minute hatte sich die dunkelhaarige Frau wieder gefangen. „Wie geht es Franz?“ Beim Gedanken daran das sie sich wieder an ihren Vater ran machen könnte. Wurde ihr auf der Stelle schlecht. Mit gut Glück konnte sie es gerade noch lange genug zurück halten, so dass sie nicht gleich Elke über die Schuhe spukte sondern das Becken an der anderen Wand traf.
Angewidert blickte Marc von seiner Freundin zu seiner Mutter. Auch er hatte den gleichen Einfall wie Gretchen und dachte schon das seine Mutter wieder was von seinem Chef wollte. „Das ist jetzt nicht dein Ernst. Du gehst jetzt bestimmt nicht da hin und fängst wieder etwas mit dem an.“
Elke zupfte sich ihre Kleider zu Recht und meinte: „Franz ist meine Muse und um seine Muse muss man sich kümmern.“ „Das ist jetzt nicht dein Ernst du hast immer noch etwas mit ihm.“ Das jedoch flüsterte er fast schon so das Gretchen nicht gleich alles mit bekam. Zu seinem Glück war sie mehr mit sich selbst beschäftigt und konnte nicht verstehen was die beiden beredeten.
Elke fauchte ihren Sohn noch an: „Das geht dich gar nichts an.“ und dann verschwand sie.
Inzwischen hatte sich Gretchen auf dem Boden gesetzt und ihr Gesicht in ihren Händen vergraben. „Warum mach ich das eigentlich?“ Marc sah fragend zu ihr rüber. „Was? Das kotzen?“
„Nein, jemanden anschreien und beschuldigen. Es bringt doch alles nichts. Auch wenns wirklich gut getan hat diesem Miststück mal die Meinung zu sagen. Tschuldige, sie ist ja deine Mutter.“ Er ging zu ihr hin und setzte sich neben sie. „Schon gut. Hast ja sogar Recht.“ Als er zu ihr rüber sah, konnte er zwischen ihren Tränen sogar ein kleines lächeln entdecken.
„Komm lass uns nach Hause fahren und da machst du dir einen Tee damit es deinem Magen etwas besser geht. Mmh?“ Er half ihr hoch und sie machten sich auf den Heimweg.



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21.05.2009 18:06
#238 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

30. Kapitel: Abschiednehmen

Eine Woche später. Der Tag der Beerdigung war gekommen und somit der Endgültige Abschied von Bärbel Haase – Wolf. Gretchen hatte sich so langsam wieder gefangen nur etwas Mühe hatte sie wenn sie alleine mit ihrem Vater war. Der hatte im Gegenteil zu seinen Kinder noch lange nicht abgeschlossen. Immer wieder murmelte er vor sich hin dass er es alleine nicht schaffen würde und seiner Butterböhnchen am liebsten folgen würde. Zusammen mit ihrer Oma hatten sich die Kinder entschlossen in einem kleinen Kreis abschied zunehmen und ihren Vater zu stützen.
Kurz vor der Abfahrt zu ihrem Vater hatte sich Gretchen im Badezimmer verbarrikadiert. Ihr war seit mehreren Wochen immer wieder Übel und alleine diese Tatsache zeigte, dass sie keine einfache Magenverstimmung hatte, wie sie allen immer weiss machen wollte.
Sie atmete tief durch und sah sich den Teststreifen an.
Ich wusste es. Misst. Was mach ich den jetzt?
Sie warf den Test in den Müll und versuchte sich nichts anmerken zu lassen. Marc wartete im Wagen auf sie und sah sie etwas Misstrauisch an. „Bist du dir sicher, dass du das heute durchstehst? Du siehst so blass aus.“ Sie wickelte ihren Schal um und meinte dass es schon ginge und er jetzt fahren soll.



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21.05.2009 21:45
#239 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Im Haus der Haases herrschte gedrückte Stimmung. Oma Margarethe hatte sich vollkommen um ihren Sohn gekümmert und ihn zwischenzeitlich versucht aufzuheitern und Jochen liess sich von seiner Freundin trösten. Dabei liess er sich von hinten bis vorne in einer Tour bedienen. Die gute Klara tat alles nur um ihren Jochimausi etwas abzulenken. Und dieser nutzte es schamlos aus. Da nicht alle in ein Auto passten fuhren die 6 in 2 Wagen zum Friedhof. Gretchen war ganz froh das sie nicht mit ihrem Vater in einem Auto fahren musste. Auch wenn sie verstand, dass die Trauer ihn beinahe auffrass, so hatte sie auch Mühe damit sein Selbstmitleid zu ertragen. Ein paar Mal war sie kurz davor ihn anzuschreien und ihm zu sagen, dass er sich zusammen reissen sollte. Wie sie anderen das auch täten. Vor allem aber das er mit seinen Selbstmord Gedanken seiner ganzen Familie nur angst machen würde. Er schaffte es sogar soweit dass alle abwechselnd ein Auge auf ihn hatten. Oma Margarethe ging sogar noch einen Schritt weiter.
Sie rief Elke Fischer an und bat sie zur Beerdigung zu kommen.
Mit den Worten: „Sie sind doch das Flittchen das mit meinem Sohn gevögelt hat. Also kümmern sie sich auch gefälligst um ihn.“
Das hätte die Autorin ja gerne gemacht aber immer wenn sie an der Türe stand und zu ihrer Muse wollte standen entweder Jochen oder Gretchen da und schickten sie wieder weg.
Darüber empörte sie sich dann auch, zwar kurz, aber was sein musste, musste sein. Dann willigte sie aber nach dem zweiten Mal „Was ist jetzt Flittchen kommen sie jetzt oder nicht?“ ein. Nur damit sie nicht noch einmal als Flittchen benannt wurde.



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Gretchen81 Offline

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22.05.2009 06:44
#240 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Es war einer dieser Herbsttage an dem die Sonne durch den Nebel schien und den Wald golden erstrahlen lies. Alle standen um das kleine Erdloch für die Urne herum. Monika hatte noch einen Strauss gelber Rosen besorgt und jedem gegeben. Auch wenn es die Kinder nicht gerne sahen, dennoch war Elke zur Beerdigung gekommen. Sie stand aber weiter Abseits und hatte einen dunklen Schleier vor dem Gesicht. Man hätte beinahe denken können sie wäre eine Hollywood Diva.
Der Pfarrer fing an mit seiner Rede und Gretchen hing ihren Gedanken über das jetzt und hier nach.
Warum musste den das alles so kommen? Sie war doch nie Krank.
Pfarrer: „Es ist schwer zu verstehen das Gott einen so lieben Menschen zu sich holt. Aber Bärbel ist immer bei uns. Sei es in Gegenständen mit denen sie gerne gearbeitet hat oder in unserer Erinnerung. Der Tod und die Geburt liegen nahe bei einander.“
Wenn der wüsste wie nahe das zusammen liegt. Mein Gott mir wird schon wieder schlecht.
Dabei hielt sie mit einer Hand ihren Bauch fest. Als wollte sie das kleine Leben in ihr damit schützen. Keiner der anwesenden merkte etwas davon.
"Bärbel, in all unserer Trauer wollen wir dir mitteilen dass du uns fehlst und das du immer ein Teil unseres Lebens sein wirst. Wir wissen dass du immer ein Auge auf die hier unten haben wirst.
Sei es weil die Dreckwäsche gewaschen werden muss oder wenn wir etwas Leckeres zu Essen haben."
Find das jetzt nicht richtig. So was gehört doch nicht in eine Grabrede.
"Du bist und warst der Mittelpunkt in unserem Leben.“
Die Rede war fertig und einem nach dem anderen ging zum Grab hin und legten ihre Rose nieder.
Gretchen fühlte sich beobachtet und hatte Angst sich schwach zu zeigen, in dem Sie weinen würde. Sie redete sich ein, dass sie stark sei und nicht weinen müsste. Doch so ganz klappte es nicht den eine einzige Träne tropfte auf das Grab ihrer Mutter als sie davor stand.
Dann drehte sich ab und ging weg vom Grab. Als Franz seine Rose werfen wollte brach er beinahe zusammen. Elke stützte ihn schnell von der einen Seite und seine Mutter von der anderen.



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Gretchen81 Offline

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22.05.2009 22:19
#241 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Wenn auch die Kinder die Geliebte ihres Vaters nicht mochten und das wohl auch auf Gegenseitigkeit beruhte. So mussten sie wohl oder übel eingestehen das er sofort aufblühte in ihrer Gegenwart und nicht länger Trübsal blies. Während der Heimfahrt war Gretchen still.
Sie versuchte ihre Gedanken zu Ordnen.
Das Leben geht weiter. Aber wie. Genau wie. Ich bin schwanger. Habe keine Ahnung wie ich es meinem Freund, der Kinder im Moment noch gar nicht will, sagen soll dass er bald Vater wird.
Wenn meine Mutter jetzt noch leben würde, was hätte sie wohl gesagt.
Oh ja, höre sie gerade. „Du kannst doch nicht ein Kind zur Welt bringen ohne verheiratet zu sein. Was für eine Schande. Ihr müsst sofort heiraten.“ Oder sie sagt so was wie: „Wusste ich es doch das dieser Dr. Meier dir nur Unglück bringt.“ Auf gar keinen Fall wäre sie vor Freude in die Luft gesprungen und hätte mich gelobt für mein Selbstständiges Leben. Oder hätte mich als allein Erziehende Mutter unterstützt.
Was ist eigentlich wenn ich das Kind gar nicht bekomme. Dann bräuchte ich mir nicht immer Gedanken machen. Könnte in aller Ruhe meinen Facharzt machen und mein Leben noch ein paar Jährchen zusammen mit Marc geniesen.

„Gretchen, willst du nicht aussteigen. Wir sind zu Hause.” Marc legte seine Hand auf ihren Oberschenkel. Dabei zuckte sie kurz zusammen. „Was?!?“ „Wir sind zu Hause.“ Sprach er sie erneut sanft an. „Ja, ich komme.“ Als er oben mit in ihre Wohnung wollte hielt sie ihn zurück. „Ich brauche etwas Zeit für mich. Bitte versteh mich.“ Er wollte noch protestieren: „Denkst du nicht das du…“ „Ich komme zu Recht. Ansonsten bist du ja nah.“ Sie gab ihm einen kleinen Kuss und ging dann in ihre Wohnung. Er blieb noch eine weile vor der verschlossenen Türe stehen und hatte die kleine Hoffnung das sie es sich vielleicht doch noch anders überlegen würde. Doch auch noch 5 Minuten später blieb die Türe geschlossen. So ging er dann später auch in seine 4 Wände.



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24.05.2009 14:15
#242 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen hing wieder ihren Gedanken nach und betrachtete dabei alte Kinderfotos von ihr.
http://www.youtube.com/watch?v=ryjDgrfqmls
In ihren Gedanken sah sie wie ihre Mutter und sie lachten. Wie sie getröstet wurde wenn sie mal wieder von der Schule nach Hause kam, weil Marc sie gepiesackt hatte. Oder wie stolz sie war, an der Abi Feier und klatschte wie wild dabei waren schon alle anderen längst gegangen.
Träne um Träne liefen ihr die Wange runter und sie fasste in dem Moment den Entschluss ihr Kind zu behalten. Wenn es sein müsste dann, würde sie es auch alleine schaffen.
In der Nacht hatte sie einen Alptraum. Schweiss gebadet wachte sie auf.

Es könnte ein Fehler sein Marc von der Schwangerschaft zu erzählen. Das zumindest muss ich jetzt denken nach diesem Alptraum. Und der wirkte leider sehr realistisch.
Wir sassen gemeinsam vor dem Fernseher und ich faste meinen Mut zusammen. „Marc, ich bin schwanger.” Statt einem freudigen lächeln bekam ich ein. „Hol dir die Pille danach.“ Und ein Entsetztes Gesicht. Ich sagte ihm, dass es für die Pille schon längst zu spät sei und das ich es auch nicht wegmachen lassen würde. Und er antwortete nur. „Ich will keine Kinder. Basta.“ Hab dann angefangen zu heulen und ihm gesagt, dass er das grösste Arschloch der Welt sei und ich hoffe das er mal ein paar aufs Maul kriegt. Dann bin ich aufgewacht. Denke das war ein Omen dafür was mir blüht, wenn ich ihm von der Schwangerschaft erzähle. Muss mich wohl oder übel damit abfinden.
Aus diesem Grund werde ich die Wahrheit so lange wie möglich rauszögern. Schliesslich hat man ja nicht gleich von heute auf morgen einen dicken Bauch.



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Gretchen81 Offline

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25.05.2009 07:47
#243 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Die nächsten Tage und Wochen verliefen ohne grosse Ereignisse.
Franz kam dank Elkes Einsatz wieder soweit auf den Damm das er wieder zu Arbeiten begann. Und Marc jagte kurzer Hand seine Stellvertreterin Frau Dr. von Heiden aus seinem Büro. Gretchen versuchte sich mit Arbeit weiter von der Trauer über den Verlust ihrer Mutter abzulenken. Während der Arbeit gelang ihr das auch immer besser. Sie lief regelrecht zur Hochform auf. Sie assistierte Abwechselnd Marc und dann wieder Lena. Ihr einzigstes Problem war das sie niemanden etwas von ihrer Schwangerschaft sagte. Da sie das alles auch noch etwas länger geheim halten wollte, musste sie dringend ihre Morgenübelkeit loswerden, die sie auch immer öfters am Nachmittag auf die Toilette brachte. Sie beschloss in einer kleinen Pause mal bei Mehdi nach einem Tipp gegen die Übelkeit zu fragen.
Zaghaft klopfte sie an die Türe des Gynäkologen. Sie hoffte sie könnte ihn davon überzeugen, dass sie ganz uneigennützig bei ihm sei. Der Arzt freute sich sie mal wieder bei sich zu sehen. Er war aber auch einwenig Misstrauisch und glaubte ihr nicht so recht, dass sie einfach mal wieder mit ihm quatschen wollte. „Komm schon Gretchen, du bist doch nicht wirklich nur hier her gekommen weil du mich fragen wolltest wie es Anna und Lilly geht.“ Langsam knickte sie ein und sie entschied sich wenigstens einen Teil der Wahrheit zu sagen. „Okay, du hast Recht. Ich wollte dich was fragen. Was kann man den gegen Morgenübelkeit machen?“ Er sah sie noch misstrauischer an, darauf ergänzte sie schnell. „Ich hab eine Freundin und die ist gerade frisch Schwanger, ihre erste Schwangerschaft und es geht ihr sonst supi aber die Übelkeiten kommen immer wieder zu den Unmöglichsten Momenten.“ Das glaubte er ihr noch weniger und er beschloss die Untersuchungstüre zu schliessen und Gretchen einen Stuhl anzubieten. „Setz dich doch bitte mal.“ Dann begann er ihr zu erklären. „Es gibt eigentlich kein effektives Mittel gegen die Übelkeit. Ich kann dir nur zu Kamillentee raten und viel gesundes Essen. Das schadet weder dir noch dem Baby.“ Zuerst reagierte sie gar nicht wirklich darauf, dass er sie direkt ansprach, dann plötzlich wurde ihr bewusst dass er sie meinte. „Eh, nein, ich meine nicht mich.“ Sie lachte gekünstelt und wunk ab. „Ich bin doch nicht schwanger. Du bist ja so witzig.“ Doch für ein weiteres Abstreiten war es eh längst zu spät. Mehdi hatte sie schon längst durchschaut. „Wenn ich was sofort erkenne dann ist eine Schwanger die weiss das sie schwanger ist.“ Gretchen starrte ihn regelrecht an. „An was willst du den das bitte sehen.“ Er lächelte sie gelassen an. „Zum Beispiel legen schwanger gerne ihre Hände schützend vor den Bauch.“ Sie zuckte sofort zusammen, wenn auch unterbewusst hatte sie dies tatsächlich die ganze Zeit über gemacht. „Oder ihr gang verändert sich. Und das obwohl man noch nichts erkennen kann. So und jetzt raus mit der Sprache wie lange weißt du es schon?“



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25.05.2009 08:33
#244 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Jetzt war es definitiv vorbei.
Sie hatte sich selbst verraten und sie hoffte das Dr. Kaan der einzige war der diese Dinge erkannt hatte. „Ich weiss nicht in welcher Woche ich bin. Wissen tu ichs um die 4 Wochen rum.“ Sagte sie leise und sah dabei auf den Boden. „Heisst das du warst noch nicht bei einem Frauenarzt? Wann hattest du deine letzte Periode?“ Sie zuckte mit den Schultern. „Ich weiss es nicht mehr. Hab die letzten Wochen und Monate andere Dinge die wichtiger waren.“ Sie wirkte schon etwas sauer auf seine Fragerei. Zu mal es ihr ja gut ging also warum hätte sie dann unbedingt zum Arzt gemusst. Da war der Frauenarzt aber anderer Meinung. „Ich versteh ja dass du nach dem Tod deiner Mutter anderes zu tun hattest. Aber es ist trotzdem wichtig dass du dich durchchecken lässt. Es ist immerhin deine Erste Schwangerschaft.“ Ganz nebenbei fragte er dann auch noch ob es Marc schon wüsste. Worauf sie ganz zickig wurde. „Weißt du was. Vergiss es einfach. Ich schaff das schon alleine.“ Er hielt sie an der Türe zurück. „Er weiss es also noch nicht. Gretchen, bitte lass dich wenigstens Untersuchen. Dann bist du dir sicher das mit dem kleinen alles in Ordnung ist.“ Auch wenn sie längst alle Gefühle für ihren Ex begraben hatte, ganz, ganz tief hinten, so konnte sie seinen tiefen braunen Augen einfach nicht wieder stehen. Sie liess sich überreden. Nach einer doch etwas längeren Pause kam sie dann endlich wieder aus den Gynäkologie zurück ins Stationszimmer der Chirurgie. Denn Mutterpass sowie ihr erstes Ultraschall Foto hatte sie in ihrer Kitteltasche sicher verstaut. Sie fühlte sich als würde sie schweben. Sie hatte soeben ihr Baby gesehen und wusste jetzt dass sie etwas über der 9. Woche war. Das erklärte warum sie schon die ersten äusserlichen Anzeichen einer Schwangerschaft hatte. Ihre Brüste füllten sich voller an und ein kleiner Minimaler Bauch war sichtbar. Gretchen war ganz froh darüber das Marc sich eindeutig nur für die obere Hälfte ihres Körpers interessierte. Lange konnte sie sich aber nicht mehr freuen, denn der Oberarzt kam um die nächste Ecke gebogen und war sauer. „Hasenzahn, eine Frage? Wie lange gehen bei dir kurze Pausen? Der Patient in der 4 wartet jetzt schon 3 Minuten.“ „Ist ja schon gut komme.“ Motzte sie zurück.



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25.05.2009 09:57
#245 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

31. Kapitel: Familienbande

Ein paar Tage zuvor irgendwo in Berlin.

Dank meiner Mutter schreibe ich jetzt also Tagebuch. Dachte immer das sei was für Verlierer. Tja, dann gehör ich jetzt auch zu dem Club. Nochmals herzlichen Dank an meine Mum.
Wer bin ich? Die Frage stelle ich mir jetzt schon seit etwas mehr als 16 Jahren. Geboren wurde ich Jessica Johanna Meier. Meine Freunde nennen mich entweder Jessi oder JJ. Nur meine Mutter ruft mich immer noch bei meinem vollen Namen. Meine Eltern sind seit 10 Jahren geschieden. Manchmal kann ich meinen Vater richtig gehend verstehen. Meine Mutter nervt. Sie meint immer alles zu wissen und jedem helfen zu wollen. Soll sie sich doch um ihre Patienten kümmern und mich in ruhe lassen. Nicht genug das sie voll auf Karriere Frau macht so hat sie seit neustem auch noch das Gefühl sie müsse jedem auf die Nase binden das sie auf Frauen steht und das Männer Arschlöcher sind. Ganz im Besonderen meinen Erzeuger. Sie hat sogar eine Internetseite gestaltet mit dem Titel: Olivier Meier das grösste Arschloch der Welt.
Hab mal aus lauter Langeweile danach gegoogelt. Anscheinend liegt das am nahmen Meier. Weil ich dabei auch noch auf eine Seite gestossen bin von einem gewissen Marc Meier. Witzig der ist wie mein Vater Chirurg. So genug über meine verkorkste Familie. Bin so dankbar dafür dass ich ein Einzelkind bin. Meine beste Freundin jammert mir immer vor wie nervend ihr kleiner Bruder ist. Denke werde auch nie mehr in den Genuss von noch mehr Verwandtschaft kommen. Wie schon geschrieben meine Mutter steht jetzt auf Röcke. Und da ist an Weiterpflanzung wohl nicht zu denken. Sie schwärmt im Moment immer von einer Kollegin. Soll wohl eine ganz niedliche Blondine sein. Oh Mann, jetzt tue ich es schon wieder. Als ob ich kein eigenes Leben hätte.
Höre auf der Stelle damit auf und konsentriere mich wieder auf das wirklich wichtige in meinem Leben. Meinen Hund und mein Hobby.




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25.05.2009 10:36
#246 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Tage später in der Notaufnahme vom Elisabeth Krankenhaus. Gretchen machte sich auf in den Notfallraum Nr. 4. Dort sass ein Teenager der sehr genervt aussah. „Ich bin Dr. Haase und du bist?“ Sie nahm das Klemmbrett von der Krankenschwester entgegen. „Jessica Johanna Meier. Darf ich dir noch Jessica sagen oder bestehst du auf einem Sie?“ „Nö, schon in Ordnung. Können auch Jessi sagen.“ Gab die junge Frau von sich. „Also du bist also mit dem Fahrrad gestürzt. Hmm. Deine Röntgenbilder zeigen das bei dir nichts gebrochen ist. Aber eine dunkle Verfärbung bei der Milz und der Bauchspeicheldrüse. Schwester Susanne piepsen sie doch schnell Dr. Meier an.“ Wenige Minuten später kam statt Dr. Meier Dr. von Heiden rein gestürmt. Gretchen war ein bisschen verwirrt und meinte das sie eigentlich nicht sie angepiepst habe. Doch Magdalena ignorierte sie und ging stattdessen zur Patientin hin. „Jessica Johanna, was hab ich dir immer gesagt. Pass auf und rass nicht so mit deinem Rad durch die Gegend.“ Die Assistenzärztin wusste überhaupt nicht mehr in welchen Film sie jetzt war denn nun war auch noch Marc im Behandlungsraum und die Lautstärke hatte so langsam was von Bahnhofshalle. Sie pfiff ein Mal laut durch ihre Finger und verlangte ruhe. „So und jetzt alle die hier nicht hin gehören raus!“ „Das ist meine Station ich werde hier sicher nicht verschwinden.“ Maulte Marc sie an. „Du sollst auch nicht raus sondern mir sagen ob ich richtig liege. „Lena, du siehst hier sind genug Ärzte. Du kannst also wieder gehen.“ Die protestierte aber. „Ich lasse hier sicher nicht meine Tochter alleine. Was weiss ich was der da mit ihr veranstaltet.“ Jessi verdrehte die Augen und bat ihre Mutter sich doch mal abzuregen. „Mama bitte geh.“ Nach dem alle sie anstarrten und nur darauf warteten das sie endlich verschwand, begriff sie das sie hier überflüssig war. „Ich sag ihnen eins Herr Dr. Meier. Sollten sie bei meiner Tochter nur einen kleinen Fehler machen sind sie arm dran.“
Mit dieser Drohung verschwand sie dann.
So kenne ich Lena gar nicht. Gut, wusste ja auch nicht das sie eine Tochter hat die schon so alt ist. Das heisst die müsste bei ihrer Geburt selbst noch halbes Kind gewesen sein. Also mit 18 Jahren hätte ich noch nicht ein Baby gewollt. Dann bin ich wohl doch etwas besser dran. He, aber warum heisst die kleine den Meier?
„Susanne. OP vorbereiten wir müssen die Milz verkapseln und die Bauchspeicheldrüse überprüfen.“
Marc reichte der Krankenschwester die Unterlagen zurück und meinte dann noch kurz zu Jessi das ihre Mutter aber wirklich etwas überempfindlich ist. „Wem sagen sie das. Seit mein Vater mit einer jüngeren Abgehauen ist. Hat sie einen Schatten und steht auf Frauen. Im Moment soll es ihr irgendeine Blonde Assistenzärztin angetan haben.“ Jessica wusste nicht wieso, aber ihr war Dr. Meier sympathisch auch wenn sie von der Homepage wusste dass er ein Arsch gegenüber seinen Frauen war.



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25.05.2009 11:18
#247 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Der war bei den Worten Blonde Assistenzärztin hellhörig geworden und grinste Gretchen an. Diese hatte aber mal wieder nichts mitbekommen weil ihr zum gefühlten hundertsten Mal für diesen Tag schlecht wurde und sie raus gerannt war. „Ist die immer so?“ „Du meinst so etwas verpeilt? Ja, das ist sie. Also die Schwester wird dich gleich hoch in den OP fahren und dann sehen wir weiter.“ Als Marc schon fast aus der Türe war rief ihm die Patientin noch nach. „Hei, so ein Arsch wie alle Welt behauptet bist du wirklich nicht.“ Er kam nochmals zurück ins Zimmer und fragte wie sie den auf so was käme. Und dann erzählte sie ihm dass sie auf der Suche nach der Seite von ihrer Mutter über seine gestolpert wäre. „Wegen Namensendlichkeit verstehst du?“
Marc sah die junge Frau nochmals prüfend an, meinte dann aber „Tja, Meier gibt’s eben viele.“ Dann ging er endgültig raus und die kleine wurde für den OP vorbereitet.
In seinem Büro liess sich Marc erstmal auf seinen Sessel fallen. Er fragte sich ob es wirklich möglich sei oder ob es wirklich nur ein Zufall gewesen wäre. Die Sache mit Meier. Er beschloss mal schnell seine Mutter anzurufen, vor der OP blieb ihm ja noch ein paar Minuten.

Elke: „Hier Fischer.“
Marc: „Mutter?“
Elke: „Marc Olivier, schön das ich auch mal wieder was von dir höre. Wie geht’s denn so?“
Marc fands seltsam das seine Mutter so komisch geschwollen redete und er wollte sich aus diesem Grund lieber kurz fassen. „Ich hab da eine Frage. Weißt du wo mein Vater jetzt lebt?“
Elke fing an zu keifen. Das Thema Olivier Meier tat ihr immer noch weh. „Dieses Arschloch wird wohl irgendwo in der Weltgeschichte rum vögeln. Und sich eine jüngere nach dem anderen durch ziehen. Ich will nichts mehr von diesem Mann hören, er ist für mich gestorben.“
Marc seufzte kurz. „Dann frag ich halt anders. Ist es möglich das ich noch Geschwister habe?“
Elke war immer noch auf hundertachtzig und dem entsprechend schnauzte sie auch immer noch ins Telefon: „Hab ich nicht gesagt das mir dieser Mann egal ist. Und ob er noch mehr Nachwuchs in die Welt gesetzt hat ist mir egal. Würde mich nicht wundern.“
Dann hörte er nur noch das Tuten aus der Leitung, weil seine Mutter wutentbrannt den Hörer auf die Gabel geschmissen hatte. Er war also immer noch kein bisschen schlauer.
Er beschloss sich das ganze nach der OP noch mal durch den Kopf gehen zu lassen, jetzt würde er erstmal Gretchen suchen.



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25.05.2009 11:48
#248 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen war gerade dabei sich für die bevorstehende OP umzuziehen als Marc sie von hinten am Hals küsste. Sie zuckte kurz zusammen und zog sich schnell das OP-Hemd über.
„Was ist eigentlich mit dir los?“ Sie stellte sich dumm und fragte was er den meinen würde. „Du zickst rum, rennst zu den unmöglichsten Gelegenheiten einfach weg und was dein Schokoladenkonsum angeht reden wir besser nicht davon. Da das schon seine folgen zeigt.“
Sie sah zu Boden als wollte sie da unten eine Antwort finden, doch da war nichts was sie aus der Situation retten konnte. „Könnten wir nach der Arbeit reden. Denke die Patienten gehen vor. Okay?“ So langsam zweifelte Marc nicht nur an seinem Umfeld sondern auch an sich selber.
Da war die Patientin die sehr wahrscheinlich seine Schwester war, seine Kollegin die tatsächlich ein Auge auf seine Freundin geworfen hatte und seine Freundin die anscheinend ihm etwas verheimlichte. Solche Probleme hatte er früher als er sich einen feuchten Dreck um die anderen gemacht hatte nicht. Er wünschte sich ernsthaft sein altes Leben wieder zurück. Sex ohne Verpflichtungen und Patienten waren einfach nur Patienten. Aber er befürchtete für das alles war es schon längst viel zu spät.



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25.05.2009 13:27
#249 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen flüchtete den restlichen Tag regelrecht vor Marc und dem unausweichlichen Gespräch. Sie wollte es ihm noch nicht erzählen, weil sie immer noch der festen Überzeugung war das er sie von sich stossen würde sobald das er es wüsste. In Wirklichkeit war sie es die ihn regelrecht von sich schob. Und dabei unbewusst ihrer Kollegin immer näher.
Da sie die Mutter der jungen Jessi war musste sie informiert werden wie die OP gelaufen war. Also machte sich die Assistenzärztin auf zum provisorischen Büro von Dr. von Heiden. Nach einem kurzen Klopfen hörte sie von drinnen auch schon ein „Herein.“ Sie streckte den Kopf durch die Türe. „Will nicht lange stören. Die OP ist erfolgreich verlaufen und sie ist jetzt auf der Aufwachstation.“ Gerade als sie wieder gehen wollte, bat Lena sie rein zu kommen. „Ich wollte mich noch wegen vorhin entschuldigen. Es ist eben nicht so einfach als Alleinerziehende Frau mit einer Pubertierenden Tochter.“ „Schon gut. Hat ja alles geklappt.“ Gab die Assistenzärztin zur Antwort. „Ich möchte mich bei dir persönlich entschuldigen. Wie wärs wenn wir Heute nach der Arbeit zusammen was trinken gehen?“ Gretchen überlegte einen kurzen Moment.
Wenn ich mit Lena etwas trinken gehe, kann ich kein Gespräch mit Marc haben. So wäre wenigsten ein paar Stunden gewonnen. Ach, was solls vielleicht werden Lena und ich noch so was wie Freundinnen. Und in diesem Job kann man einen Freund nun mal wirklich gut gebrauchen.
Sie willigte ein und sie verabredeten sich 5 Minuten nach Dienstschluss unter in der Lobby.



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25.05.2009 14:45
#250 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Marc kam nach der OP die zündende Idee, sie war zwar alles andere als fair aber in der Liebe und im Krieg ist schliesslich alles erlaubt. Und wenigsten eine der offenen Fragen musste er beantwortet haben. Wenn Gretchen nicht mit ihm reden wollte blieb ihm ja nichts anderes übrig. Als sie ihm dann auch noch zwischen Tür und Angel erzählte sie würde heute Abend schnell mit einer Kollegin etwas trinken gehen. Wusste er wann er seinen Plan umsetzen würde, wenn sie mit Sabine wegging konnte es lange dauern, dachte er sich und ging nichts ahnend wieder an die Arbeit. Nach der Arbeit traf sich Gretchen wie verabredet mit ihrer Arbeitskollegin. Marc vergewisserte sich noch kurz ob die Luft wirklich rein war. Im Umkleideraum war niemand mehr zu sehen. Im Kopf entschuldigte er sich schon mal im Voraus für sein folgende Tat. Er machte ihren Schrank auf und suchte darin eine Antwort. Doch nirgends war etwas zu sehen. Als ihm der Kittel vom Haken der Türe viel. Er hob ihn hoch und bemerkte dass sich etwas in der Tasche befand.
Zuerst glaubte er habe sich getäuscht und wollte den Pass wieder zurück stecken. Als er ihn aber ein zweites Mal genauer an sah und ihn Aufschlug. Musste er sich zu erst ein Mal setzen.
Das war es also warum sie so seltsam war. Erst jetzt sah er das Ultraschallbild und er sah es einfach nur an. Er konnte es nicht glauben. Das kleine Ding da auf dem Bild sollte sein Kind sein. Er wusste nicht ob er sich freuen sollte oder ob er wütend sein sollte. Gretchen konnte er keinen Vorwurf machen. So war er doch nicht unbeteiligt an der momentanen Situation. Hätte er nur ein kleinwenig mehr aufgepasst müsste er hier nicht sein Kind auf einem Foto betrachten. Vom Gang her kamen stimmen. „Tschuldige, hab etwas Wichtiges in meinem Schrank vergessen. Komme gleich.“ Marc erkannte Gretchens Stimme und er konnte sich vorstellen was sie wichtiges vergessen hatte. Schnell packte er alles wieder in ihren Schrank und versteckte sich hinter der nächsten Ecke. Nichts Ahnend ging sie an ihren Schrank nahm den Mutterpass und das Foto aus ihrer Kitteltasche. Anschliessend machte sie sich wieder auf den Weg nach draussen. „Lena? Ach, hier bist du. Wir können dann.“ Marc liess sich an der Wand entlang zu Boden gleiten.
Er hatte das Gefühl überfahren worden zu sein. Was sollte er mit einem Kind. Er fühlte sich beim besten Willen noch lange nicht bereit dazu Verantwortung für jemand anderes zu Übernehmen. Genau jetzt schien ihm alles über den Kopf zu wachsen und was war mit dieser Frau, die eventuell sogar die Ex seines Vaters war. Warum ging Gretchen mit der weg. Gerade weil sie doch wissen müsste das diese etwas für sie Empfand.



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