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Dieses Thema hat 291 Antworten
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 Pausierende und abgebrochene Fortsetzungen!
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Gretchen81 Offline

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23.04.2009 18:01
#176 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Gab sie ihm zickig zur Antwort und der Oberarzt versuchte sich zu wehren. „Hei, ich hab nie gesagt das es mir am Arsch vorbei geht. Ich meine nur dass es auch andere Möglichkeiten gibt. Und was Kinder angeht, bin ich mir sicher das es keine Minimis gibt.“ Das war nun der Punkt an dem Gretchen mit der Sprache rausrückte. „Und warum hat Gabi dann letztes Jahr einen Schwangerschaftstest gemacht, wenn du’s mit der Verhüttung immer so genau meinst? Herr Oberschlau.“ Von dem ersten Schwangerschaftstest wusste er nichts, daher meinte er den späteren Vorfall: „Das Kind war hundert Prozent nicht von mir. Das hab ich Gabi auch gesagt, als sie mir gesagt hat das sie es behalten will und ich dafür zahlen dürfte.“
Er hat also doch mit ihr geschlafen als wir getrennt waren.
Eigentlich sollte mich das ja nicht überraschen. Hab ja schliesslich auch mit Felix…
Doch bin sauer. Das war etwas ganz anderes. Er hat sich seinen Trieben hingegeben und bei mir waren es Gefühle.

„Du kotzt mich an. Du benutzt die Frauen wie ein Papiertaschentuch. Wenn sie voll gerotzt sind, schmeisst du sie weg. Wann ist bitte genau meine Zeit gekommen? Möchte gerne vorgewarnt sein.“
Marc begriff die Welt nicht mehr. Warum war sie auf einmal so wütend. er hatte ihr doch gesagt, dass sie etwas besonderes für ihn war und dass er sie liebte. So konnte er nicht mit ihr diskutieren. „Weißt du was? Meld dich wieder, wenn du deine Hormone im Griff hast. Ich hab nämlich keinen Bock mit dir über etwas zu streiten das Vergangenheit ist.“ Er packte seine Sachen zog sich an und verschwand in der Küche.
Beleidigt zog auch die junge Ärztin sich an und ging wieder in ihre Wohnung zurück.



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Gretchen81 Offline

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23.04.2009 19:46
#177 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Ich und meine Schnappsideen.
Der Test war durchaus erfolgreich und auch schön. Aber auf die Frage, warum ich so spontan zu ihm gekommen bin, wusste ich das ich ihm mein kleines Problem das sich zu einem grossen Entwickeln könnte erzählen musste.
Hätte mir ja denken können, das Marc, wie 90 % aller Männer reagiert.
Bin dann wütend geworden und hab ihm so einiges an den Kopf geworfen. Was mir zum Teil auch Leid tut. Aber nur zum einem ganz kleinen Teil. Was ich aber immer seltsamer finde, wenn der weiss das Gabi schwanger ist und sie ihm auch gesagt hat das er der Vater ist, warum, zum Teufel noch mal, ist es dann für ihn erledigt und Vergangenheit. Ich meine, was ist sie im 6. Monat oder so. Spätestens in 3 Monaten ist es schreiende, windeln verschwendende Realität. (Nein, habe kein Mitleid mit Gabi, aber mit dem Kind, bei der Mutter droht ihm eine Zukunft die ich keinem Wünschen würde.) Weiss ehrlich auch nicht wirklich, wie ich mit den ganzen Informationen umgehen soll.
Ich glaube es wird Zeit, dass ich mit Marc nochmals rede. Und das möglichst ohne rum zu zicken oder ihn anzuschreien. Eben wie erwachsene Menschen.
Und das das heute sicher nicht mehr möglich ist. Werde ich das Ganze morgen gleich als erstes erledigen wenn ich auch ihn treffe.



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Gretchen81 Offline

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24.04.2009 14:20
#178 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

24. Kapitel: Notfall

Erst am nächsten morgen fiel ihr auf das sie etwas entscheidendes Vergessen hatte.
Misst! So auf die schnelle krieg ich das Garantiert nicht raus. Werds in der Mittagspause nochmals versuchen.
Jetzt musste sie sich erstmal beeilen sie war schon recht spät dran und sie wollte nochmals mit Marc sprechen. Nach dem er nur ein mehr als unverständliches „Morgen“ murmelte auf dem Weg zum Wagen war es an Gretchen das Gespräch ins Laufen zu bringen. Sie riss sich zusammen und setzte während der Fahrt zum Krankenhaus zu einer Aussprach an.
„Du, wegen gestern.“ Marc stöhnte kurz. „Ich hab doch gesagt, ich will nicht mit dir Streiten.“
„Ich will auch gar nicht streiten. Aber ich versteh etwas nicht. Gabi ist etwa im 6. Monat. Warum ist es für dich dann Vergangenheit?“ Er setzte den Blinker und hielt in einer Seitengasse an. Er verstand nicht warum sie jetzt darauf kam. „Nicht das es ein Problem für mich wäre, das du Vater wirst. Okay es macht mir schon etwas aus. Aber ich will nur wissen wie du da zu stehst.“ Er sah sie immer noch fragend an. „Wie kommst du auf die Idee, dass ich der Vater dieses Etwas sein könnte? Das mit Gabi ist schon lange vorbei. Das war schon vorbei bevor ich ihr den Antrag damals gemacht habe. Was unter uns gesagt zu meinen Grössten Fehlern zählte.“ Jetzt sah sie ihn fragend an. „Aber alle sagen dass Gabi von dir schwanger sei.“ „Gretchen, wem glaubst du mehr ein paar schnatternden Gänsen oder mir?“ Er sah ihr darauf hin in die Augen.
Gretchen Haase, wie konntest du nur glauben das Marc noch einmal etwas mit dieser Schlange angefangen hat.
„Aber von wem ist sie den dann schwanger?“ Fragte sie nachdem sie ihre Gedanken gesammelt hatte. „Weiss ich wer? Vielleicht vom Weihnachtsmann. Gretchen, zu der Zeit als diese Frau geschwängert wurde, war bei mir tote Hose.“ Das war zwar eindeutig gelogen, den Marc hatte sehr wohl Sex als Gretchen und er getrennt waren. Doch das sagte er ihr lieber nicht. Er konnte sich vorstellen das sie daraus gleich wieder ein riesen Drama machen würde.
Für Ihn war Sex so was wie das tägliche Brot. Und warum sollte er hungern während er Single war. Daher zog er Gretchen kurzer Hand zu sich und küsste sie. Aus einem einfachen Kuss, wurde ein heisser Kuss der nach mehr schrie…. Nach dem schon fast alle Knöpfe offen waren und die Fenster anfingen zu beschlagen hielt Marc kurz inne. „Mach das Handschuhfach auf.“ Sie sah ihn verdutzt an, tat aber was er wollte. Darin lagen tatsächlich ein paar Kondome.
Soll ich mich jetzt fragen warum der welche dabei hat. Oder einfach froh sein das er voraus denkt?
Sie entschloss sich zum Froh sein und kletterte auf den Rücksitz. „Was ist? Für irgendwas ist doch die da. Oder hast du angst dass wir zu spät kommen?“ Er grinste sie breit an und sie zog ihn nach hinten.



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Gretchen81 Offline

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25.04.2009 08:09
#179 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Mit einer halben Stunde Verspätung kamen sie im Krankenhaus an. Scheinbar wurden sie noch nicht mal vermisst. Marc machte sich auf den Weg ins sein Büro und Gretchen ins Stationszimmer da dort auch niemand war zog sie kurzerhand ihr Tagebuch raus.

Unglaublich ich hab mit Marc geredet. Also eins ist inzwischen klar. Gabi ist nicht von Marc schwanger. Wenn sie es je von ihm war dann ist das tatsächlich Vergangenheit. Fragt sich nur ob die Dumme Nuss nichts aus der ersten Schwangerschaft gelernt hat. Klar, hat sie nichts dazu gelernt sonst wäre sie ja kaum schwanger. Tja, meine Versöhnung mit Marc war dafür einfach genial. Ich hatte das erste Mal in meinem Leben Sex in einem Auto. Es ist Eng, unbequem und man könnte jeden Moment erwischt werden. Also Aufregung pur.
Ich wollte immer schon mal die Szene aus Titanic nach machen und meine Hand an die angelaufene Fensterscheibe patschen. In dem Moment als ich meine Hand gerade genüsslich an die Scheibe klatschen wollte, nahm Marc meine Hand und zog sie wieder zu sich runter.
Aber das mit dem Abdruck hol ich noch mal nach. Denke nicht dass es unser erstes und letztes Mal in Extasse war. Oh, Gott, Gretchen Haase du bist verdorben bis aufs Blut. Was hat dieses Arsch bloss aus dir gemacht. Aber was soll ich sagen ich liebe dieses Arsch nun mal. Auch wenn er quer durch den Gang „Hasenzahn Visite“ schreit.


Sie schloss ihr Tagebuch wieder und packte die Akten die vor ihr auf dem Tisch lagen.



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Gretchen81 Offline

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26.04.2009 22:01
#180 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Kurz vor neun setzten sie zur Visite an. Diese verlief wie immer mit gemecker von einer seite und gezicke von der anderen. Jedoch nach der Visite liefs etwas aus dem Ruder, so dass Gretchen ihr Vorhaben vom morgen vergass.
„Frau Doktor! Notfall Massenkarambolage auf der Autobahn. Kommen sie schnell.“ In der Notaufnahme herrscht das reinste Chaos.
Überall verletzte, keiner hat einen genauen Überblick wer leicht oder schwer verletzt ist. Franz, der inzwischen ebenfalls angekommen, übernimmt das Kommando und versucht eine Strategie in das Chaos zu bringen. „Kälbchen, du machst die Vorsorge Untersuchung zusammen mit Dr. Lopez. Du teilst die Patienten nach schwere der Verletzung ein. Meier, Rössel und ich kümmern uns um die Schwerverletzten.“ Auch wenn sie ihren Vater am liebsten für das „Kälbchen“ an die Gurgel gesprungen wäre, machte sie sich lieber daran die Verletzten nach Dringlichkeit zu sortieren.
Gretchen nahm sich für jeden Patienten mindestens 5 Minuten um sicher u gehen, dass er nicht schwerer verletzt war als auf den ersten Blick ersichtlich.
Im Gegensatz zu ihrem Kollegen. Der hetzte von einem zum anderen. Dabei sortierte er so schnell aus, dass Sabine kaum nach kam mit den Entlassungspapieren. Diese Fliessbandtechnik sollte sich aber schon bald rächen.
„Verdammt Hasenzahn, mach vorwärts Lopez hat schon mehr erledigt als du.“ Schreit der Oberarzt sie an. Doch die Assistenzärztin ignorierte ihn und kümmert sich weiter um einen jungen Mann. „Haben sie schmerzen oder ist ihnen schwindelig?“ Der Mann schüttelte den Kopf. „Reflexe sind normal und die Schnittwunden kann auch eine Krankenschwester versorgen. Schwester Gertrud würden sie bitte die Wunden reinigen und versorgen.“ Der Mann kletterte von der liege runter. „Bin ich froh dass weder mir noch meiner Freundin etwas passiert ist.“ Dabei deutete er auf eine junge Frau im Hintergrund. Gretchen lächelte ihn kurz an. Und verabschiedetet sich dann. Einen Moment später hörte sie nur noch den Mann um Hilfe schreien. Seine Frau war vor dem Krankenhaus zusammengebrochen. „Hilfe, meine Frau!“ Marc und Gretchen rennen zum Eingang. „Pupillenreflex vorhanden jedoch nicht ansprechbar. Hasenzahn hast du dir ihre Augen nicht angesehen?“ Die Assistenzärztin sah sich die Augen genauer an. „Sie war nicht bei mir. Gelber Schatten, Nieren versagen.“ „grosses CT und OP vorbereiten. Verdacht auf gequetscht Nieren und inneren Blutungen. Was heisst das war nicht deine Patientin?“



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Gretchen81 Offline

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28.04.2009 17:28
#181 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Ein anderer hätte ohne mit der Wimper zu zucken den Kollegen rein gerissen, doch nicht Gretchen. „Marc, das spielt jetzt keine Rolle ihr Kreislauf kollabiert.“
Nach Stunden im OP können sie erschöpft diesen wieder verlassen. Der Freund der jungen Frau wartete ungeduldig und blass bereits draussen auf die beiden Ärzte. Marc ging auf ihn zu und erklärte ihm mit komplizierten Fachbegriffen die Situation. Der Mann sah ihn nur fragend an. „Mensch, red doch nicht immer so geschwollen. Ihre Freundin kommt jetzt auf die Intensiv. Sie ist sehr schwach und ihre Chancen stehen im Moment nicht gerade gut. Ich würde ihnen lieber etwas anderes sagen. Aber ich denke es ist das Beste wenn sie sich auf das schlimmste vorbereiten.“ Gretchen war darauf hin selber den Tränen nahe. Als der Mann fragte ob er zu seiner Freundin könnte. Nickten die beiden Ärzte und zeigten ihm den Weg.
Marc kam sich einwenig hilflos vor. Er sah das Gretchen mit der Patientin und ihrem Freund mit litt aber er wusste nicht wie er ihr helfen könnte. Er war regelrecht froh dass der nächste Notfall kam und sie wieder an die Arbeit konnten.
Nach diesem langen und stressigen Arbeitstag wollte die Assistenzärztin nur noch eins. Füsse hochlegen und einfach alles vergessen. Ein Glas Wein und ein Buch. Genau das wollte sie.
„Wie wärs wenn wir jetzt nach Hause fahren, und da weiter machen wo wir heute morgen aufgehört haben?“ Marc zwinkerte ihr zu. Auf einmal fiel ihr wieder ihr Problem ein.
„Kann nicht. Hab noch was zu erledigen.“ Sie packte ihre Tasche und machte sich auf zu den Damentoiletten.



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Gretchen81 Offline

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28.04.2009 17:50
#182 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Nach mehreren Ergebnislosen Versuchen das Runde Teil zu entfernen, war sie sich sicher sie braucht Hilfe. Nur wenn sollte sie sie fragen.
Marc: Nein, kommt gar nicht in Frage. Es gibt ein paar Dinge die ein Freund von einem definitiv nicht wissen sollte.
Mehdi: Er ist schliesslich Gynäkologe. Der lacht sich doch Mitsicherheit krumm.
Sabine: Die tratscht das doch weiter. Darauf hab ich doch gar keinen Bock.
Monika: Genau, das ist die Idee. In solch einer Situation kann man sich auf die Beste Freundin doch verlassen. Wenn nicht jetzt wann dann.

Kurzerhand nahm sie ihr Handy und wählt die Nummer.
Gretchen: „Hallo Moni.“
Monika: „Gretchen? Was ist passiert?“
Gretchen: „Wie kommst du auf die Idee dass etwas passiert ist?“
Monika: „Das hör ich an der Stimme an. Die hört sich nervös an. Also was ist passiert? Hattest du streit mit deinem Gott höchst persönlich?“ (Dabei lacht sie kurz)
Gretchen: „Nein, mit Marc und mir ist alles in Ordnung. Ich hab aber ein anderes Problem. Kennst du dich mit Diafragmas aus?“
Monika: „Oh ja. Und du kennst das Resultat. Mäxchen! Bist du schwanger?“
Gretchen: „Nein! Aber ich krieg das scheiss Teil nicht mehr raus. Könntest du mir nicht helfen?“
Monika: „Vergiss es…. Das mach ich nie im Leben. Geh zum Frauenarzt.“
Sie konnte sich das Lachen nun gar nicht mehr verkneifen. Sie stellte sich Gretchen gerade vor wie sie verzweifelt versuchte das Gummiteil wieder los zu werden.
Monika: „Hör mal…(kicher)… Entschuldige ich stell mir dich gerade vor …(kicher)…Wenn du das Teil rausnehmen willst musst du dich entspannen. Und das kannst du sicher nicht auf dem Damenklo im Krankenhaus. Ich wiederhol mich ungern geh zum Gynäkologen.“



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Gretchen81 Offline

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28.04.2009 22:28
#183 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Nach dem sie jetzt auch noch von ihrer Freundin ausgelacht wurde, reichte es ihr sie musste also ob sie wollte oder nicht zu Mehdi.
Zaghaft klopfte sie an der Türe und hörte das ihr vertraute „Herein.“
Drinnen war der Frauenarzt zusammen mit Schwester Gabi, die beiden gingen gerade den Terminplan für die nächsten Tage durch.
„Mehdi, könnte ich mit dir unter vier Augen sprechen?“ Gabi stand wortlos auf und verliess den Raum. Doch sie blieb vor der Türe stehen und lauschte.
„Wie kann ich dir helfen?“ Er deutete ihr an, dass sie sich setzen sollte. Gretchen wusste das sie jetzt an der Stelle war, wo sie erklären musste in welcher misslichen Lage sie sich befand.
Gabi die vor der Türe alles gehört hatte konnte sich ein lautes Lachen gerade noch so verkneifen. „Warum hast du nicht gestern schon… Nützt ja alles nichts. Mach dich frei.“ Ihr war das ganze so was von peinlich und sie war froh als sie sich wieder anziehen konnte. Der Frauenarzt liess sie jedoch nicht gehen, ohne ihr nochmals zu erklären das so was doch einwenig anders gehandhabt würde. Erst jetzt wurde ihm bewusst das wenn Gretchen ernsthaft Verhütungsmittel benötigte sie auch einen Freund hatte. Was ihm ein Stich ins Herz gab. Er glaubte sie sei wieder mit Felix zusammen. „Du kannst doch sicher mit Felix reden. Der Versteht das schon?“ Leise sagte se daraufhin. „Ich bin schon länger nicht mehr mit Felix zusammen.“ Er sah sie verwirrt und fragend an. „Ich bin mit Marc zusammen.“ Der Gynäkologe wäre beinahe vom Stuhl gefallen. Auch Gabi vor der Türe wäre beinahe rückwärts gefallen, sie kochte mal wieder vor Wut. Wie konnte das den nur passieren. Sie hatte doch so viele Gerüchte gestreut. Das letzte war dass Marc der Vater ihres Kindes sei. Warum mussten den die beiden immer wieder zusammen kommen, egal was sie dagegen machte. Ja, sie glaubte sogar je mehr sie machte desto enger schweisste es die beiden zusammen. Mehdi fand endlich die Sprache wieder: „Darum also deine Bemerkung. Ich verstehe zwar immer noch nicht was du an ihm findest Aber ich gebe dir einen Rat.“
Den ich Mitsicherheit nicht hören will.
„Vergiss nie das Marc…“ Er wollte ihr sagen dass Marc ihr nicht gut tut und dass er sie wieder verletzen würde. Aber er wusste auch dass sie ihn liebt egal was geschehen war oder würde. Er wünschte sie würde das für ihn empfinden. So schwieg er lieber und meinte nur noch. „Wenn etwas ist meine Türe steht für dich offen.“ Mit diesen Worten liess er sie gehen und Gabi machte sich davon. Nicht das noch jemand erfahren würde dass sie gelauscht hatte.



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Gretchen81 Offline

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29.04.2009 15:33
#184 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen war ganz froh darüber das er ihr nicht wieder gesagt hat was er von Marc hielt. Schliesslich war sie bei ihm als Patienten und nicht zum freundlichen Plausch unter Freunden. Marc hatte sich unterdessen um den Papierkram gekümmert. Als sie ihn fand schlug er gerader die letzte Aktenmappe zu. „Was sind das für Akten?“ fragte die Assistenzärztin nach dem sie einen kurzen Blick über diese geworfen hatte. „Halbjahres Berichte die ich über die Assistenzärzte schreiben muss.“ Antwortete er völlig gelassen. „Darfst du das Überhaupt. Also ich meine einen Bericht über mich schreiben. Du bist mein Chef und wir haben eine Beziehung.“ Er zog sie auf seinen Schoss. „Ach, ich hab eine Beziehung zu dir? Davon wusste ich noch gar nichts. Dachte ich behandle dich wie jeden anderen auch.“ „Spinner.“ Konnte sie gerade noch sagen da küsste er sie auch schon. Schnell löste sie sich wieder von ihm. „Ich meins ernst. Was wird die Prüfungskommission dazu sagen. Du könntest als Befangen gelten. Wäre nicht vielleicht besser wenn jemand anderes die Bewertungen schreibt?“ Langsam nervte ihn die Fragen und er schubste sie leicht von seinem Schoss runter. „Wer solls sie denn sonst machen? Rössel der keine Ahnung hat wie du arbeitest, weil er nur bis zu seiner eigenen Nase sieht oder noch besser dein Vater der noch befangener ist als ich?“
Warum sind seine Argumente immer so gut.
„Geb mich geschlagen werde nicht mehr meckern.“ Stattdessen knurrte ihr Magen. Vor lauter Notfällen hatte sie den ganzen Tag noch nichts gegessen. „Frage: wann hattest du deine letzte Schokolade?“ Sie fand die Frage etwas beleidigend. „Vor ein paar Tagen wieso?“ Darum antwortete sie mehr oder weniger zickig.



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29.04.2009 16:15
#185 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Er beschloss ihr heute etwas Gutes zu tun, in dem er mit ihr Essen ging Gretchen war dankbar dafür und ihre Zickigkeit verflog. Ansonsten hätte sie den Lieferdienst angerufen. Denn zum Kochen war sie definitiv zu Müde. Wie sich aber noch herausstellen würde, wäre der Lieferdienst vielleicht doch die bessere Wahl gewesen.
In der Innenstadt hielt Marc seinen Wagen an und führte sie in ein kleines aber schickes Restaurant. Kaum hatten sie sich an einen freien Tisch gesetzt zwinkerte eine schwarz Haarige Frau Marc zu. Als dieser nicht reagieren wollte, kam sie auf ihn zu und flüsterte ihm ins Ohr. Ihr Busen wäre beinahe schon auf den Tisch gefallen und Gretchen konnte schon beim ersten Anblick sagen was das für ein Typ Frau war.
Marke billig und willig.
Leider war ihr flüstern so laut das auch die Assistenzärztin, direkt daneben, alles hören konnte. „Na, was ist wiederholen wir unser letztes Mal. Vier Monate sollten doch als Regeneration gereicht haben.“ Marc machte grosse Augen und Gretchen kriegte den Mund nicht mehr zu. „Ich denke nicht.“ Meinte er dann kurz und bündig und wandte sich wieder der Speisekarte zu. „Was hältst du von Roastbeef?“ Gretchen konnte nicht fassen was sie da gerade gehört hatte und sah ihn immer noch mit grossen Augen an.
Wie vor 4 Monaten. Das möchte ich jetzt aber genauer wissen. Auch wenn mich das im Grunde gar nichts angeht. War ja vor meiner Zeit. Aber der hat doch gesagt es war damals Tote Hose. So mein lieber jetzt also doch nicht.



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Gretchen81 Offline

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29.04.2009 18:07
#186 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

„Ach, so du hast für heute schon eine. Also gegen einen dreier hätte ich also nichts.“
Gretchen verschluckte sich kurz an einem Schluck Wasser das der Kellner inzwischen serviert hatte.
Könnte jetzt wetten der überlegt sich gerade wie er mich davon überzeugen könnte einem 3er zu zustimmen.
„Bist du so hohl oder tust du nur so. Kein Interesse heisst kein Interesse. Also zisch ab.“ Fuhr Marc die junge Frau harsch an. Über diese derbe Abfuhr war die gute aber dann doch schockiert. Sie nahm kurzer Hand Marcs Wasserglas und schüttete es ihm über den Kopf „Stronzo“.
Er sah aus wie ein begossener Pudel und war tierisch sauer.
Obwohl Gretchen eigentlich genauso sauer war wie die Italienerin, konnte sie nicht anders und musste los lachen. Sie reichte ihm die Serviette und gab ihm einen kurzen Kuss. „Das ist das erste Mal das ich froh bin das du ein Arsch bist.“
Sie beschlossen dann lieber in einem anderen Restaurant etwas zu essen. Marc hoffte inständig nicht nochmals auf eine ehemalige Bekannte zu treffen und dieses Mal hatte er Glück.
Nach einem zugegebenermassen Schweigsamen Essen führen sie nach Hause. Eigentlich dachte er das wieder alles in Ordnung sei und erst recht als sie gemeinsam in seiner Wohnung gelandet sind. Doch für Gretchen war das Thema heissblütige Südländerin noch lange nicht gegessen. Sie wollte jetzt wissen wann und wo er das letzte zusammen treffen mit ihr hatte. Auch wenn sie versuchte Marc zu vertrauen so klappte das nicht ganz so wie sie wollte. Als sie gemeinsam auf dem Sofa sassen und er seine Abendzeitung las, fragte sie nach. „Was meinte sie mit vor 4 Monaten?“ Er lass weiter und meinte nur. „Wenn oder was meinst du?“ Sie erklärte ihm dieses mal etwas Ausführlicher, wenn sie meinte und wie mehr sie darüber nach dachte desto wütender wurde sie. „Und warum hast du eigentlich Kondome griffbereit im Handschuhfach. Bis vor kurzem waren wir nicht darauf angewiesen. Ich warte also raus mit der Sprache.“
Marc schwieg eisern weiter. „Okay, wie du meinst, mein Lieber. Du brauchst morgen nicht auf mich zu warten. Und auch die nächsten Tage nicht. Bist du dich entschieden hast mir die Wahrheit zusagen geh ich meinem eigenen Leben nach.“
Sie schnappte sich ihre Tasche und ging.
In ihrer Wohnung angekommen fühlte sie sich elend. Sie hasste es mit Marc zu streiten. So nahm sie ihr Tagebuch aus der Tasche und schaltete das Radio an. (http://www.youtube.com/watch?v=fVyB2ixVFN0)



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04.05.2009 11:28
#187 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Das ist doch immer dasselbe. Befürchte ich werde nie ein glückliches Leben führen. Wie soll ich Marc vertrauen wenn der mir nicht die Wahrheit sagt.
Einmal betrogen zu werden, hat mir definitiv gereicht. Warum versteht er mich nicht.
Bin ich eigentlich so ein schlechter Mensch? Ich meine gehe in die Kirche, wenn ich zeit habe. Fluche äusserst selten und rette Menschen das Leben. Dann bestraft mich Gott immer wieder in dem er mir solche Knüppel zwischen die Beine wirft.
Auch wenn das mit dieser Italienerin oder was weiss ich was sie war vor meiner Zeit war. So ist es vollkommen daneben mir nichts davon zu erzählen. Klar ich hab schon mal einen Schlussstrich gezogen weil er nicht zu mir gestanden ist und was hats gebracht? Das ich mich in eine Beziehung geflüchtet habe in der ich mich selber Angelogen habe und einem Menschen dafür das Herz gebrochen habe. Somit hab ich mich auf die gleiche Stufe gestellt wie Peter und Marc.
Fasse also zusammen bin ein schlechter Mensch…

Ach, was soll der Blödsinn. Ich bestraffe mich gerade selber für etwas, das ich gar nicht getan habe. Bin kein schlechter Mensch. Aber bevor Marc nicht mit der Sprache rausrückt red ich nicht mehr mit ihm. Zumindest nichts Privates
.

Marc der in der Wohnung umher tigerte Fragte sich ob es richtig war zu schweigen. Oder ihr besser doch zusagen das da ein paar Frauen zwischen durch waren. Doch er bekam Zweifel. Schliesslich hatte sie ihm jetzt schon die Hölle heiss gemacht und das wegen einer einzigen. Er beschloss zu schweigen. So lange konnte es Gretchen ohne ihn ja so oder so nicht aushalten.
Mit dieser Erkenntnis ging er ins Bett. Gretchen sass noch eine Weile am Fenster und beobachtete die Menschen unten auf den Strassen und als da keiner mehr war, die Sterne.



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04.05.2009 13:22
#188 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Die nächsten Tage verliefen ruhig zwischen den beiden. Für Sabines Geschmack fast schon zu ruhig. Weder Marc noch Gretchen machten einen Schritt auf den anderen zu. Wie länger der Oberarzt keine Reaktion zeigte desto mehr glaubte Gretchen daran, dass mehr hinter diesem Schweigen steckte als nur diese eine Frau aus dem Restaurant.
Sie beschloss ihn endlich darauf anzusprechen. Auch wenn die Wahrheit ihr vielleicht noch mehr wehtat als das Schweigen. Ohne anzuklopfen ging sie in sein Büro. Der Oberarzt motzte so gleich los ohne Überhaupt hochzusehen. „Sabine raus hier! Ich hab doch gesagt das ich nicht gestört werden möchte.“ „Ich bin nicht Sabine und ich gehe auch nicht wieder raus.“ Sie nahm sich den Stuhl gegenüber ihm und setzte sich. Er sah sie verdutzt an. „Ich dachte ich sei Luft für dich.“
Das bist du auch die Luft die ich zum Atmen brauche. Stopp. Du wolltest dich mit ihm Unterhalten und nicht gleich wieder in alte Muster verfallen.
Immer noch sah er sie verwundert an und wartete auf eine Antwort von ihr. Sie atmete einmal kurz tief ein. „Ich weiss das du noch nie ein Engel warst und auch nie einer wirst.“ Marc legte seine Stirn in Falten. „Und?“ „Was vor meiner Zeit war geht mich im Prinzip nichts an.“ „Was hat dich den zu der Erkenntnis gebracht?“ Sie schloss die Augen um ihre Gedanken noch einmal zu sortieren. „Das weiss ich schon länger…nein, lass mich bitte aussprechen. Ich kann dir nicht vertrauen. Vor allem nicht wenn du mir nicht die Wahrheit sagst. Kennst du das Sprichwort gebrannte Kinder fürchten das Feuer. Und genau so ist es bei mir. Ich habe die ganze Zeit verdrängt dass du …“ Weiter kam sie nicht denn eigentlich wollte sie sagen dass er nun mal sich das nimmt was er will und dass sie damit nicht klar kommt. Das Liebe und Sex bei ihm unabhängig von einander Funktionierte. Nur bei ihr nicht. Aber Marc hatte bis dahin schon genug gehört und griff ein. „Ja, ich hab so einiges durch an Frauen. Aber das heisst nicht dass ich dich betrügen werde. Es war ein Fehler dir nichts zusagen. Glaub mir eins, du bist die einzige die ich jetzt und in Zukunft will.“ Am liebsten hätte sie auf der Stelle los geheult. Sie fühlte sich mies. Sie war nur einen Augenblick davor aufgehalten worden alles zu beenden. „Was ist wenn ich dir nie vertrauen werde?“ In ihrem Kopf zogen die Gedanken ihre Bahnen. Statt ihr einer Antwort zugeben stand er auf ging zu ihr hin und küsste sie. „Ich werde dir versuchen zu beweisen dass du mir vertrauen kannst.“ Der Kuss machte ihr Gänsehaut.
Okay, das war jetzt definitiv die genialste Liebeserklärung die ich bis jetzt in meinem Leben gehört habe. Werde sehr wahrscheinlich gleich aufwachen und feststellen, dass ich alles nur geträumt habe.



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Gretchen81 Offline

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04.05.2009 14:24
#189 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Aus ihren Träumen wurde sie zwar gerissen, aber nicht von ihrem Wecker sondern vom Pieper.
Marc stand schon an der Türe als er sich zu ihr umdrehte und sah wie sie etwas verwirrt sich um
sah. „Kommst du oder muss ich dich tragen? Notfall.“
Hab ich jetzt alles doch geträumt. Ich meine der klingt wieder wie früher ausser das er mir nicht Hasenzahn gesagt hat.
Als sie immer noch nicht aufgestanden war sondern inzwischen ihn seltsam ansah ging er nochmals auf sie zu. Gab ihr einen Kuss und meinte: „Jetzt musst du aber kommen. Sonst gibt’s keinen Nachschlag.“ Dabei zwinkerte er ihr zu.
Okay, ich habs nicht geträumt. Misst, Notfall. Hätte ich beinahe vergessen.
Für den Rest des Tages verlief alles hektisch wie immer. Sie hatte keine Sekundezeit sich zu überlegen was alles in den letzten Stunden zwischen ihr und Marc war.
Erst am Abend in den eigenen vier Wänden realisierte sie was passiert war.

Hätte beinahe heute den Schlussstrich unter die Beziehung mit Marc gesetzt weil ich der Meinung war das ich es nicht ertrage ihm nicht zu vertrauen. Und was macht er. Er macht mir mal wieder eine Liebeserklärung die gefolgt von einem Kuss der bei mir alles auf den Kopf stellt.
Hat er sich wirklich geändert und es wird alles gut. Ich meine Eifersucht ist doch nichts was in eine Beziehung gehört. Das schadet doch mehr alles andere.
Muss lernen ihm zu vertrauen. Hoffentlich klappt das alles. Sollte ich nochmals so einen Gedanken haben wie heute morgen als ich Schluss machen wollte. Ziehe ich es durch. Es bringt nichts wenn man zweifelt. Man macht sich dann nur selber etwas vor.



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Gretchen81 Offline

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05.05.2009 07:45
#190 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
25. Kapitel: Kuck’mal wer da Spricht

Wieder zogen ein paar Wochen ins Land. Draussen verfärbten sich die ersten Blätter und der Wind war etwas kälter geworden. Der Herbst kam mit grossen Schritten immer näher.
Unsanft wurde die noch Assistenzärztin aus ihrem Schlaf geholt. Noch verschlafen nahm sie das Telefon ab und realisierte erst gar nicht wer am anderen Ende der Leitung war.
Gretchen: „Ja…“
Monika: “Ich bins, Monika. Hab ich dich geweckt?“
Nein, bin immer an meinem freien Tag schon um sieben Uhr auf den Beinen…
Gretchen: „Nein. Was gibt’s den?“
Inzwischen wurde auch Marc neben ihr Wach. Er streckte sich kurz und versuchte Gretchen dann vom Telefonieren abzulenken in dem er Anfing ihren Nacken zu küssen.
Monika: „Störe ich wirklich nicht? Ich hab das Gefühl du bist nicht alleine.“
Sie versuchte ja ein Stöhnen zu verhindern aber bei diesen Küssen konnte sie einfach nicht.
Gretchen: „Marc ist hier…“
Monika: „Oh… Dann will ich nicht lange nerven. Aber ich bräuchte deine Hilfe.“
Marc: „Wie wärs wenn sei einfach auflegen würde. Oder sie kriegt eine Live Vorführung.“
Flüsterte Marc ihr zu und Monika konnte alles am anderen Ende hören. Selbst als Gretchen die Sprechmuschel abdeckte und sagte: „Dauert ja nicht lange.“
Gretchen: „Wie kann ich helfen?“
Monika: „In dem du erstens deinem Freund einen lieben Gruss sagst und das mit den Live könnten wir verschieben auf einander mal.. Und nun zu meiner Bitte. Könntest du nicht auf den kleinen Max aufpassen. Ich muss heute in die Nachsorge-Untersuchung und ich finde keinen Babysitter. Bitte…“
Gretchen hatte gerade einen Kampf weil Marc nicht aufgeben wollte und nun schon mit dem Kopf unter die Decke gerutscht war. „Also gut kein Problem bring den kleinen Vorbei hab eh frei.“
Schon hatte sie aufgelegt. Gerade noch rechtzeitig, da ihr Freund gerade sein Ziel unter der Decke erreicht hatte.



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05.05.2009 11:31
#191 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Knapp eine halbe Stunde später klingelte es an der Türe. Weder Gretchen noch Marc waren sonderlich erfreut über das Stören. „Verdammt, zuerst das Telefon und jetzt die Türe. Sind wir hier am Bahnhof. Als nur das dus weißt beim nächstens Mal bleiben wir wieder bei mir.“
Die junge Frau krabbelte aus dem Bett und schmiss sich den Bademantel über.
Vor der Türe stand ihre Freundin und drückte ihr den kleinen Max in die Arme.
Oh, Gott. Was füttert die ihm. Steine? Noch nicht einmal ein Jahr alt und wiegt schon ne halbe Tonne.
Doch das war noch nicht genug. Sie bekam noch ein ganzes Pack windeln eine Reisebettchen und sonstigen Krimskrams für die Füsse gestellt. „Danke, dass du dich um ihn kümmerst. Komme spätestens heute Abend ihn wieder abholen. Bist ne echte Freundin.“
Schon war sie die Treppe wieder herunter gelaufen und verschwunden. Gretchen sah den kleinen Mann auf ihrem Arm an und der lächelte sie an. „Wenigstens einer freut sich. Warum muss ich bei kleinen Jungs auch immer schwach werden.“ Sie kitzelte ihn kurz und er fing an zu kichern.
Um alle Sachen in die Wohnung zu bringen musste sie zuerst Max loswerden. Also legte sie ihn zu Marc ins Bett und holte den grossen Stapel an Material rein. Marc fand das aber weniger witzig den kleinen Max neben sich zu haben. „Ehm, was soll das?“ Protestierte er und kam mit dem kleinen in den Händen aus dem Schlafzimmer ins Wohnzimmer. Dabei hielt er ihn weit weg von seinem Körper. „Das mein lieber Marc nennt man Mensch. Dieser kleine Mensch heisst Max und hat ab sofort unsere ganze Aufmerksamkeit.“ Er schüttelte den Kopf drückte ihr das Baby in den Arm. „Vergiss es. Wenn schon hat das Ding hier deine Aufmerksamkeit.“
Ich dachte schon er hätte sich geändert. Vergiss es. Immer noch der gleiche Macho wie immer.
Sie setzte ihr süssestes Lächeln auf und nahm den kleinen wieder an sich. „Gut wenn ich mich um den kleinen Max kümmern muss. Dann baust du eben das Bettchen auf.“ Er verschränkte die Arme: „Bitte, was!?!“ Sie erklärte ihm dass er richtig verstanden habe. Entweder er baute das Reisebett zusammen oder er konnte sich um die miefende Windel kümmern. Das lehnte er dann aber dankend ab und machte sich ans Reisebett.



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Gretchen81 Offline

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05.05.2009 17:38
#192 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Als Gretchen mit dem Kleinen Mann auf den Armen wieder kam fluchte Marc vor sich hin. Heute wollte ihm definitiv einfach nichts gelingen. „Nimm den kleinen.“ Sie drückte ihm Max in die Arme und kümmerte sich dann um das Bettchen. Das mit wenigen Handgriffen dann stand. „Siehste auch Frauen sind Handwerklich geschickt.“ Der kleine quietschte vor Freude und grinste übers ganze Gesicht. „War ja klar dass dem das gefällt. Verräter.“
Auch wenn er es ungern zugab, aber der kleine war wirklich süss und ein kleinwenig weich wurde er bei seinem Anblick schon. Er räusperte sich kurz. „Wann holt die ihren Hosenscheisser wieder ab. Hatte nämlich eigentlich mit dir an unserem freien Tag etwas anderes vor.“
Zuerst kniff sie den kleinen in die Backe und dann hauchte sie Marc einen Kuss auf die Wange. „Tja, dann musst du wohl umplanen wir sind heute den ganzen Tag zu dritt. Springe schnell unter die Dusche.“ Und schon verschwand sie im Bad.
Da stand der Oberarzt nun mit dem kleinen in den Armen und hatte keinen blassen dunst was er mit ihm anfangen sollte. Also setzte er ihn erstmal aufs Sofa. Der kleine konnte schon ganz gut alleine sitzen und strahlte ihn an. Dabei hielt er Marcs Finger fest und liess ihn nicht mehr los. „Hei, was soll das. Lass los.“ Er fing an ihn zu kitzeln, so langsam kriegte er richtig Spass mit dem kleinen und alberte mit ihm herum. Gretchen kam wieder aus dem Bad raus und beobachtete die beiden unbemerkt.
Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich jetzt glatt behaupten Marc hat Spass.
Warum sehen den Männer immer so verdammt sexy aus wenn sie sich mit kleinen Kindern abgeben. Kann gar nicht genug von diesem Anblick bekommen. Am liebsten würde ich jetzt beide abknutschen.
Sie zog sich an, ging zurück ins Wohnzimmer und tat so als hätte sie nicht bemerkt das die beiden freudig miteinander spielten. „Kannst mir den kleinen Racker geben. Wird mit ihm einwenig spazieren gehen. Dann hast du deine Ruhe.“ Doch Marc gab ihr den kleinen nicht und meinte stattdessen „Gute Idee. Wir gehen alle drei nach draussen. Wer weiss wie lange noch so schönes Wetter herrscht.“
„Marc Meier, kann das sein das du freiwillig einen Tag mit einem Kind verbringst.“ Er sah sie mit einem Spitzbuben grinsen an: „Nö, aber wie schneller der einschläft, umso schneller hab ich dich wieder für mich.“
Wäre ja zu schön gewesen, wenn der mal zugegeben hätte, das Kinder ihm nicht wirklich egal sind.



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Gretchen81 Offline

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06.05.2009 10:49
#193 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Nach einer halben Stunde im nahe gelegenen Park. Gretchen brennen die Füsse und sie setzt sich auf einer der Banken. „Ich hol mir ein Eis willst du auch eins?“ Sie schüttelt den Kopf und streckt die Beine richtig durch. Marc geht zum Eisverkäufer den sie vor ein paar Minuten mal gekreuzt haben und Gretchen nimmt den kleinen Max aus seinem Boogie und gibt ihm das von Monika vorbereitete Fläschchen das immer noch angenehm warm in der Wickeltasche ist.
„Der ist aber süss. Wie alt ist er den?“ Fragt eine Männerstimme die junge Ärztin. Sie blinzelt in die Sonne und kann den Mann nicht genau erkennen. „Max wird in zwei Monaten eins.“ „Darf ich.“ Er setzt sich neben sie. Nach dem er die beiden eine weile beobachtet hatte, meinte der Unbekannte: „Er hat ihre blauen Augen.“ Gretchen wurde verlegen und wollte gerade das ganze richtig stellen. Da kam Marc mit zwei Eis wieder zurück. „Und meine Faust. Wenn sie mal vergleichen wollen gerne.“ Er grinste den Fremden Mann an. „Entschuldigen sie. Wollte nicht stören.“ Dieser stand auf und verabschiedete sich. Ohne das es der Oberarzt merkte steckte er Gretchen eine Visitenkarte zu: „Falls sie mal einen Babysitter brauchen.“
Ich dachte immer Kinder wirken abschreckend. Aber anscheinend sind die auch ne gute Flirtmöglichkeit. Nur Marcs Eifersüchtigen Blick müsste dann nicht wirklich sein. Der hätte dem wirklich bald eine rein gehauen nur weil er sich neben mich gesetzt hat. Muss dringend mal mit ihm über vertrauen reden. Es kann nicht sein das ich mich zusammen reisse und er jedem Mann in meiner nähe Prügel androht.
Sie verstaute die Visitenkarte in ihrer Jackentasche und setzte den kleinen wieder in seinen Wagen. Anschliessend nahm sie ihrem Freund die Eistüte aus der Hand, die er geholt hatte obwohl sie nein gesagt hatte. Nach dem sie so eine weile stillschweigend da sassen und die Süssspeise genossen, versuchte Gretchen auf die Situation von vorher einzugehen. „Kannst du mir sagen was das eben war?“ Er wischte ihr einen Kleckser vom Schokoeis auf ihrer Backe weg und meinte ganz unschuldig. „Was meinst du?“ „Stell dich nicht dumm an. Ich meine den Typ von vorhin und der Anspielung mit der Faust.“ Er musste lachen. „Ach, das meinst du. Wenn der schon meint du gleichst dem Knirps da, dann hat der, eh, einen Schaden.“ Damit war für ihn das Thema wieder mal gegessen und er wollte auch nicht weiter reden.
Inzwischen war der kleine eingeschlafen und sie gingen nach Hause.



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Gretchen81 Offline

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06.05.2009 16:28
#194 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Kaum zu Hause angekommen war der kleine Mann auch schon wieder wach. Was Marc zähneknirschend zur Kenntnisnahm und darum lieber in seine Wohnung ging um noch ein paar Dinge zu erledigen. Nach einer halben Stunde Dauer kreischen von Max stand dann auch Gretchen kurz vor dem Nervenzusammenbruch: „Sag schon was ist los. Windeln sind frisch, Hunger hast du nicht, geschlafen hast du auch. Ich weiss auch keinen Rat mehr.“
Könnte meine Mutter anrufen. Nein, dumme Idee dann wird ich die nie mehr los.
Da man das Schreien von Max bis in die Nachbarswohnung hören konnte, hatte auch der Oberarzt keine Nerven mehr. Mit Ohrstöpsel bewaffnet ging er wieder in die Nachbarswohnung. „Sag mal geht’s noch. Der schreit ja ohne Pause. Gibt’s da keinen Abschaltknopf?“ Mit dem Kind auf dem Arm wanderte sie auf und ab in der Wohnung. „Sag mir wenn du ihn gefunden hast. Ich suche noch.“ Entnervt verlangte er den kleinen nahm ihn auf den Arm und siehe da der kleine war ruhig und sah ihn einfach nur mit grossen blauen Augen an. „Ehm, was hast du gemacht?“ Fragte Gretchen nach dem sie das gesehen hatte. Er zuckte mit den Schultern. „Wenn ich es wüsste würde ich es sagen. Ich leg ihn mal hin.“ Kaum hatte er ihn wieder in sein Reisebettchen gelegt schrie der kleine wieder. „Das Kind macht mich noch wahnsinnig.“ Immer wenn Marc den kleinen wieder hoch nahm war er still. Wenn Gretchen ihm im arm hatte wollte er immer zum Arzt hin und sperrte sich mit aller macht dagegen. „Sieh’s ein. Er mag dich.“ Als er anfing zu reden war wieder ruhe. „Okay, anscheinend reicht es schon wenn du nur schon redest. Also, mach was.” “Was soll ich den machen Märchen erzählen. Ich kenne keine.“
Stimmt selbst bei Dornrösschen in der Schule, musste man ihm zuerst alles lang und breit erklären. Was ihn aber nicht davon abgehalten hat die Hauptrolle zu spielen und diese doofe Gans zu küssen. Ach, was solls hab ja meinen Kuss bekommen, zwar spät aber immer noch besser als nie.
Sie reichte ihm ein Kinderliedbuch das ihr Monika in die Wickeltasche gepackt hatte. „Hier, wie wärs mit dem?“ Er sah sich die Noten und Textzeilen an. Zeitweise konnte er sich ein lachen nicht verkneifen. „Komm schon, dass willst du mir nicht wirklich antun. Ich soll Kinderlieder singen.“
„Entweder das oder du hältst den kleinen immer im Arm und zwar bis spät am Abend bis seine Mama wieder kommt.“ Er packte das Buch und wählte eins der Lieder das er nicht ganz geistlos fand. Schon nach wenigen Minuten war Max seelenruhig und strahlte in die Gegend.
Selbst als Gretchen ihn in sein Bettchen legte war er ganz still. Irgendwann wars Marc dann aber doch zu blöd und er hörte auf. Es blieb Mucksmäuschen still. „Sieh mal er ist eingeschlafen. Ist der nicht goldig.“ Die junge Frau war schon wieder hin und weg.
Will definitiv auch Kinder. Warum soll man heute auf so was Putziges verzichten, nur wegen einem klein bisschen Karriere. Werde Karriere machen und Kinder haben. Muss jetzt nur noch meinen Schatz davon überzeugen. Und das könnte ein hartes Stück arbeit sein.
„Wenn sie schlafen vielleicht. Hast du das Theater von vor einer Stunde vergessen. Kinder sind laut und machen Dreck. Ne, das muss ich nicht haben.“
Oh Super, das wird noch härter als erwartet. Das klingt wohl eher nach Mission Impossible.



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Gretchen81 Offline

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06.05.2009 18:30
#195 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Mit einer etwas traurigen Miene ging sie in die Küche und holte etwas zu essen. Sie brauchte dringend etwas Essbares um den Kummer runter zu schlucken. In den letzten Monaten hatte sie es vollkommen verdrängt. Jetzt kam alles wieder hoch. Sie träumte immer noch von einem kleinen Häuschen im grünen mit Mann, Kind und Hund. Und auch wenn sie jetzt mit ihrem Traummann zusammen war, gabs da immer noch ein grosses Problem. Und das war ihr Traummann selbst. Der vertrug sich einfach nicht mit ihrer restlichen Traumwelt.
„Geht’s dir nicht gut?“ Fragte Marc und musste lachen als er sah wie eine grosse Portion Chips in ihrem Mund verschwunden waren. „Doch alles Supi.“ Er zog eine Augenbraue hoch, denn jedes Mal wenn Gretchen Supi sagte, fand sie das ganze gar nicht supi. Nur was dieses Mal das Problem war wusste er nicht.
Nach dem der kleine ganz still vor sich hin gedöst hatte, erwachte er nach ein paar Stunden wieder. Er hatte Hunger und so wie es aussah vermisste er inzwischen seine Mami. Denn weder singen noch wiegen oder sonst was, hielt den kleinen vom quengeln ab.
Beim klingeln des Telefons schreckte Gretchen hoch und rannte zum Telefon.
Bitte lass es Monika sein die ihren herz allerliebsten Max wieder will.
Gretchen: „Haase.”
Bärbel: “Kind. Schön deine Stimme zu hören. Geht’s dir gut?“
Marc im Hintergrund schreit: „Sag deiner ach so tollen Freundin sie soll sich beeilen.“
Gretchen: „Ehm, ja MUTTI mir geht’s gut.“
Bärbel: „Wer war den das gerade im Hintergrund? Klang nach Doktor Meier. Und was ist das für ein Kind das da schreit?“
Oh je, jetzt naht die Stunde der Wahrheit. Bis jetzt bin ich ja immer drum rum gekommen.
Gretchen: „Das eine ist Marc und das andere ist Max der Sohn von Monika, du weißt schon Monika Schneider.“
Bärbel: „Ach, ja stimmt. Und warum ist Dr. Meier bei dir?“
Einmal tief durchatmen und dann raus mit der Wahrheit.
Gretchen: „Also der ehm, wir… ehm, sind zusammen.“
Phu, war doch eigentlich gar nicht so schwer. Warum hab ich mich davor immer gedrückt?
Gretchen: „Mutti, bist du noch da?“
Bärbel: „Eh, ja bin ich.“
Meine Mutter sprachlos. Das ich das noch erleben darf.
Bärbel: „Bist du dir den sicher. Ich meine er hat dir doch schon so oft wehgetan. Versteh mich bitte nicht falsch. Ich bin die erste die froh ist das du unter die Haube kommst. Aber ich weiss nicht ob er der Richtige ist. Denk doch mal was ist wenn er dich betrügt wenn du ein Kind hast. Wer sorgt dann für dich und den kleinen.“
Stopp, Halt! Was redet die von Kindern und so weiter. Muss sie dringend davon abhalten mein restliches Leben zu verplanen.
Bärbel: „Kind denk doch du bist über 30 deine Biologische Uhr tickt. Such dir doch einen Mann der Kinder liebt und treu ist. Wie wärs den mit dem netten Kinderarzt mit dem ich kürzlich geredet habe. Wie hiess er doch gleich. Ach ja Müller.“
Gott, der hat jetzt schon keine Haare mehr auf dem Kopf und dafür einen Bierbauch.
Und was sein Verstand angeht der ist nicht viel weiter als seine Patienten.
Höre mich gerade an wie mein Vater. Muss dieses Telefongespräch auf der Stelle beenden.

Gretchen: „Du Mutti. Ich muss dringend in die Küche ich glaub mein Abendessen verbrennt und Marc muss sich schon um die dreckige Windeln kümmern. Also machs gut. Tschüss.“
Bärbel: „Was Dr. Meier kümmert sich um den kleinen. Das hätte ich ihm aber gar nicht zu getraut. Gretchen? Gretchen bist du noch da…“



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07.05.2009 16:15
#196 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Das Telefon verflog in die nächste Ecke und genervt setzte sie sich aufs Sofa neben ihren Freund und den kleinen Gast. Der war urplötzlich ganz still geworden und hatte ein rotes Gesicht. Doch das bemerkte im ersten Moment keiner von beiden. „Mach dich auf etwas gefast. Meine Mutter weiss von uns und ich gehe jede Wette ein. Das sie spätestens in einer Minute noch mal anruft und uns zum Essen einlädt.“ Marc verdreht die Augen und meinte, ob das denn wirklich notwendig war. Den jetzt wüste es sicher auch der Professor und es ginge nicht mehr lang und mit der Ruhe im Krankenhaus sei es vorbei. „Über kurz oder lang hätten sie es so oder so erfahren…Du was ist eigentlich mit dem kleinen los. Der ist so Still und ganz rot im Gesicht. Oh, oh…“ Sie ahnte was gleich kommen würde, nur er war völlig ahnungslos und sah den kleinen der auf seinem Schoss sass an. „Oh Gott, sag jetzt nicht der hat.“ „Doch hat er und dieses Mal bist du dran.“ Sie musste grinsen den die Duftwolke war extrem. „Das kannst du nicht machen.“
Er sieht so süss aus, wenn er verzweifelt ist.
„Wir machen es so. Ich assistiere dir.“ Sie reichte ihm eine Wäscheklammer die auf einem der Sideboards lag und sie gingen mit dem kleinen ins Bad um die Bescherung zu beseitigen.
Gretchen konnte beim Anblick von Marc mit der Wäscheklammer auf der Nase und den Gummihandschuhen nicht mehr vor lachen. Dennoch reichte sie ihm wie verlangt die gewünschten Sachen. Kurz bevor er die neue Windel schliessen kann, findet Max dass er seine Blase auch noch entleeren müsste. Der Oberarzt fluchte und versuchte auszuweichen, seine Assistenzärztin konnte vor lachen nicht mehr. Sie japst nur noch. Auch wenn es im anfangs gar nicht zum Lachen war, musste er jetzt auch lachen. „Aber eins sag ich dir. Sollten wir jemals Kinder haben ist das dein Job.“ Fertig eingepackt über gab er ihr Mäxchen wieder und ging wieder ins Wohnzimmer um noch einwenig fernzusehen.
Es war schon recht spät als es endlich an der Türe klingelte und Monika ihren Sohn abholte. Der Abschied tat Gretchen sichtlich weh. Die letzten Stunden hatte sie so richtig mit dem Kleinen genossen. Am liebsten hätte sie ihn behalten und einfach noch ein bisschen weiter geknudelt.
Marc jedoch zeigte keine Gefühlsregung. Im Gegenteil er war inzwischen vor dem Fernseher eingeschlafen mit samt seiner Flasche Bier. Wehmütig schloss sie die Türe hinter sich. Sie beschloss ihren Freund zu wecken und dann ins Bett zu gehen. Morgen war wieder ein anstrengender Arbeitstag mit Doppelschicht. Doch in dem Moment als sie ihn mit einem Kuss wecken wollte klingelte das Telefon.
Wer um Himmelswillen ruft den bitte so spät noch an?
Bärbel: „Ich bins. Du ich hab mir Gedanken gemacht wegen dir und deinem Doktor Meier.“
Ihr Moto ist wohl auch lieber Spät als nie. Wetten sie lädt uns gleich zum Essen ein.
Bärbel: „Wie wäre es wenn ihr nächsten Freitagabend zu uns zum Essen kommt. Ein ungezwungener Abend.“
Bingo!
Gretchen: „Ich weiss nicht. Könnte sein das Marc vielleicht schon was vor hat.“
Bärbel: „Ach, was. Das passt schon. Freitag um acht Uhr. Seit pünktlich.“



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08.05.2009 08:54
#197 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
26. Kapitel: Beziehung was ist das?

In einem Punkt hatte Marc Recht. Nach dem Mutti wusste dass ich mit Marc zusammen war, wusste es auch gleich Papa. Kaum waren wir am nächsten Morgen im Krankenhaus wurde er auch schon in das Büro meines Vaters gerufen. Konnte mir schon denken was da drin gleich abgehen würde. Darum bin ich heimlich, still und leise zur Türe geschlichen und habe gelauscht.
Weiss schon dass man das normalerweise nicht macht. Wollte aber die grosse Moralpredigt nicht verpassen. Das ging dann ungefähr so:


Franz: „Meier setzen.“
Marc: „Ja wohl Herr Professor.“
Im schleimen war er ja schon immer der King.
Franz: „Ich habe gehört sie sind wieder mit meiner Tochter zusammen.“
Marc: „Ja …“
Der wollte doch tatsächlich noch mal dasselbe wie vorher sagen. Aber mein Vater hat ihn unterbrochen.
Franz: „Meier reden sie mir nicht dazwischen. Ich hab ihnen schon einmal gesagt. Das ich ihnen die Hölle auf Erden bereiten werde wenn sie meinem Kälbchen weh machen. Und dieses Mal werde ich mich an mein Versprechen halten. Also lassen sie gefälligst ihre Griffel von anderen Frauen. Haben sie mich verstanden.“
Marc: „Ja wohl Herr Professor.“
Glaube Marcs Wortschatz ist zusammen geschrumpft auf lächerliche 4 Worte.
Franz: „Dann wäre also alles geklärt. Ach ja und Meier.“
Marc: „Hmm.“
Franz: „Da sie ja so gut wie zur Familie gehören und sie schon immer so was wie ein Sohn für mich waren. Sagen sie doch Franz zu mir.“
Marc: „Ja wohl, Herr Professor… eh Franz.“
Halleluja, es sind doch 5 Wörter.



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08.05.2009 11:08
#198 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Wäre dann bei nahe von der Türe erschlagen worden. Musste mich sputen das ich nicht noch entdeckt wurde. Finde es immer noch total süss dass mein Vater meinem Freund das Du-Angeboten hat. Aber musste er mich Kälbchen nennen. Sag doch zu ihm auch nicht Ochse. Obwohl das manchmal echt zu ihm passen würde. Er macht Marc die Hölle heiss wegen seinen früheren Fehltritten ist oder besser gesagt war selber nicht besser. Begreife manchmal echt nicht warum Mutti ihn wieder zu Hause aufgenommen hat. Ja, er ist mein Vater aber ist auch ein Mann der seine Frau und seine Familie belogen und betrogen hat. Und das über Jahre hinweg. Was ist wenn er dabei mal nicht aufgepasst und ich noch ein Geschwisterchen hätte.
Wenn ich mir das recht überlege, besser nicht. Wenn das so nervend wie Jochen ist, dann nein Danke. Der ist jetzt auf der Uni und studiert Medizin. Die Frage ist wie lange. Beim Jura Studium ist er nach nicht einmal einem Semester nach Hause gekommen.


Sie wurde durch einen Notfall am weiter schreiben gehindert. Als sie in die Notfallaufnahme kam, wurde ihr die Patientin schon entgegen geschoben. Gordon übergab Marc die Unterlagen und konnte sich bei Gretchens Anblick mal wieder ein Flirtversuch nicht verkneifen. „Na, Frau Doktor. Freitagabend schon was vor?“ Die Assistenzärztin wollte gerade antworten als Marc ihr zu vorkam. „Sie hat schon was vor und zwar mit mir. Wir sind eingeladen bei ihren Eltern.“ Sabine machte bei dem Wort WIR grosse Augen. Eine Stunde später würde es das ganze Krankenhaus wissen. Gordon schluckte eine Runde schwer und lenkte mit den Patienten Fakten ab. „Patientin bis jetzt Stabil. Jedoch verdacht auf Innere Verletzungen und sie ist im 7 Monatschwanger.“ Beim Wort schwanger wurde Gretchen ganz anders. Sie ging zur Schwangeren hin und wusste nicht recht was sie sagen sollte. „Das wird schon. Haben sie keine Angst.“ Dabei sah man ihr an das sie enorme Zweifel an sich selbst hatte. Der Oberarzt jedoch reagierte ganz gelassen. „Sabine, bereiten sie den Untersuchungsraum und rufen sie diesen Frosch von Kaan.“
Auf den Weg in den Untersuchungsraum bemerkte er dann erst das Gretchen kreidebleich war. „Geht’s dir nicht gut?“ Sie war immer noch in Gedanken. Alles was sich mit Kindern oder Schwangerschaft beschäftigte brachte sie aus der Bahn. Sie hatte schon auf dem Weg zur Arbeit das Gefühl von Babybäuchen und Kinderwagen verfolgt zu werden. Dieser Notfall brachte das Fass zum überlaufen. Ihr wurde spei übel. „Entschuldigst du mich bitte.“ Sie rannte auf die nächste Toilette und übergab sich.



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Gretchen81 Offline

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10.05.2009 10:50
#199 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Indessen waren Marc und Mehdi bei der Patientin. Obwohl zwischen den beiden immer noch mehr hass und Verachtung war als Freundschaft rissen sie sich zusammen und sahen sich den Ultraschall an. Der Patientin wurde es immer mulmiger als sie das Gesicht der beiden Ärzte sah.
„Bist du der gleichen Meinung wie ich.“ Der Frauenarzt nickte stumm und meinte. „Ja, leider.“ In dem Moment als die beiden der Frau erklärten das sie nur eine Chance auf das Überleben hätte, wenn sie das Kind aufgeben würden kam Gretchen rein. Sie sah Fassungslos zwischen den beiden hin und her. Was sie dann sagte begriff sie selber nicht wirklich. Sie schrie schon fast: „Ihr seit beide Gefühlskalte Arschlöcher!“ Und rannte danach aus dem Zimmer. Marc sah zu Mehdi und der zuckte nur mit der Schulter: „Deine Freundin, dein Problem.“ Der Oberarzt murmelte beim rausgehen nur noch etwas wie „Ich wusste schon warum ich nie eine feste Beziehung wollte.“
Der Frauenarzt widmete sich lieber wieder Patientin die ebenfalls völlig auf gelöst da sass und weinte. „Sie können von mir doch nicht verlangen, dass ich mich zwischen meinem Leben und dem von meinem Kind entscheide.“ Er reichte ihr ein Taschentuch und sagte dann dass es noch eine Möglichkeit gebe. „Wir werden ihr Baby entbinden und es sofort auf die Frühgeborenen Station bringen. Seine Überlebens Chancen sind zwar gering da ihr Kind noch recht klein ist. Aber es ist nicht unmöglich. Aber wir müssen das ganze sofort machen. Ihre Inneren Blutungen sind stark und die Niere ist gequetscht somit ist die Körpereigene Entgiftung nicht mehr gewährleistet und das kann den kleinen zusätzlich schwächen. Die Frau willigte in die Operation ein und Unterschrieb.



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Gretchen81 Offline

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10.05.2009 16:56
#200 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Marc fand Gretchen bei den Umkleidekabinen.
Er setzte sich zu ihr hin und sprach sie sanft an. „Was ist mit dir los?“
Könnte ihm jetzt die Wahrheit sagen. Das ich Kinder will und ein Häuschen im Grünen mit allem drum und dran. Und dabei das Gefühl habe, er will das alles nicht. Aber er ist doch mein Prinz.
Sie beschloss ihm das nicht zu sagen. „Es ist nichts.“
„Das glaub ich dir aber nicht. Beim Anblick der Schwangeren wurdest du bleich.
Als du gehört hast, dass ihr Kind vielleicht nicht überlebt hast du uns angeschrieen.
Jetzt sag endlich was ist los?“ Marc nahm sie in den Arm, weil er sich dachte dass sie gleich weinen würde. Doch das tat sie nicht.
Sie stand auf und strich ihren Kittel glatt. „Es war in letzter Zeit einfach einwenig viel stress, sonst nichts.
Komm lass uns wieder an die Arbeit gehen und dafür sorgen das beide überleben.“



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