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Dieses Thema hat 291 Antworten
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 Pausierende und abgebrochene Fortsetzungen!
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Gretchen81 Offline

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06.04.2009 14:08
#151 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Ihre Schicht war schon seit einer halben Stunde vorbei und sie musste sich so langsam sputen damit sie nicht zu spät zu ihrer Verabredung mit Monika kam. Doch ihr Vorgesetzter hatte etwas anderes mit ihr vor und zitierte sie in sein Büro. Was ihr überhaupt nicht passte und auch zeigte: „Mein lieber Marc. Erstens heisst das könntest du BITTE in mein Büro kommen. Zweitens hab ich schon lange Feierabend und drittens hab ich eine Verabredung die ich ungern warten lassen möchte.“ Diese Ansage machte ihn erst recht sauer: „Mitkommen sofort.“ Schrie er sie im Befehlston an und Sabine zog es vor ihren Kopf lieber hinter ihrem PC-Monitor zu verstecken.
In seinem Büro beförderte er Gretchen erstmal auf einen der Stühle. „Marc, das ist nicht witzig. Ich muss in 5 Minuten in der Stadt sein. Dass schaff ich mit dem Rad nicht mehr.“ Er lehnte sich an seinen Schreibtisch und meinte dann in einem etwas ruhigeren Ton. „Dein Mechaniker wird wohl fünf Minuten warten können.“ „Wie kommst du darauf dass ich ein Date mit Philipp habe?“ Er räusperte sich kurz und meinte dass es jetzt nicht das Thema sei, wem sie sich jetzt an den Hals schmeisse. „Ich wollte mit dir reden wegen deinem Facharzt. Dein Zwischenbericht war zwar ganz Ordentlich, aber es fehlt einfach noch etwas. Aus diesem Grund nehme ich dich dieses Wochenende mit zu einer Schulung nach Leipzig.“ (Dieses Wochenende? Das geht nicht.) „Muss das sein. Weil wenn ich auch heute nicht mit Philipp ausgehe sondern meine Freundin treffe. Die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. So hab ich am Samstagabend schon was vor. Nimm doch Dr. Lopez mit der braucht sicher diese Schulung noch mehr als ich. Kann ja sonst ihn später fragen was da alles so behandelt wurde.“ Er war zwar beruhigt das Gretchen heute kein Date hatte aber das sie am Wochenende nicht mit wollte weil sie schon etwas vor hatte machte ihn erst recht sauer. „Ich bin dein Chef und du kommst mit basta.“ (Chefarsch ruft und ich darf mal wieder hoppeln. War ja klar. Von wegen Freunde. Und jetzt komm ich auch noch zu spät. Super!)
„Weißt du was? Ach, vergiss es. Wars das jetzt und ich darf endlich gehen.“ Er sagte ihr dass es gewesen sei, bevor sie allerdings zur Türe raus gehen konnte hielt er sie nochmals zurück. „Wenn du wegen mir zu spät kommst. Dann bring ich dich wenigstens zu deiner Freundin.“
(Ja, toll und jetzt wieder auf alles gut machen. Der Mann bringt mich noch um den Verstand. Warum kann ich einfach nicht von ihm lassen.)



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Gretchen81 Offline

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06.04.2009 14:58
#152 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Während der Fahrt zum Café hatte Gretchen keine Lust mehr mit Marc überhaupt ein Wort zu wechseln. Sie konnte einfach nicht glauben dass er verhindert hatte dass sie einen schönen Abend mit einem anderen Mann hatte. Er parkierte dann nach 10 Minuten fahrt seinen BMW mitten vors Restaurant auf einen freien Parkplatz. „Gretchen, warte noch einen Moment. Auch wenn du glaubst ich hätte das mit Leipzig absichtlich gemacht um dir irgendwas zu vermiesen. Das stimmt aber nicht. Diese Schulung könnte dir wirklich helfen dass du deinen Abschluss früher als geplant beenden kannst. Darum möchte ich dass du diese Chance nicht entgehen lässt. (Wieso muss er immer genau wissen was ich denke? Der Mann wirft wirklich zu viele Fragen in mir auf. Muss dringend aussteigen.) Da Monika mit ihrem kleinen draussen sass konnte sie die beiden beobachten. Als sie dann nach ein paar Minuten immer noch nicht ausgestiegen war. Ging sie einfach mal auf den Wagen zu und klopfte an die Beifahrerscheibe. „Hei, Monika. Tschuldige das ich zu spät gekommen bin.“ Gretchen machte die Türe auf und stieg aus dem Cabrio aus. Ihre Freundin konnte nicht anders und grinste immer noch Marc an. Der wusste nicht recht was er jetzt zu ihr sagen sollte und zog es vor sich schnellst möglich davon zu machen. „Tja, dann fahr ich mal wieder.“ „Ach, sonst komm doch auch auf einen Kaffee. Schliesslich haben wir uns schon lange nicht mehr gesehen.“ Er verstand nur Bahnhof und hatte keine Ahnung wer vor ihm Stand. Gretchen machte hinter ihrer Freundin immer Gästen das er verschwinden sollte. Doch irgendwie machte ihn das neugierig. Er stellte den Motor ab und stieg aus.
(Ich bring ihn um.) Sie setzten sich wieder an den Tisch und es herrschte eine leicht betretene Stimmung. Gretchen hätte zu gerne ihrer Freundin so vieles erzählt. Zum Beispiel von Marc und ihr aber da er direkt neben ihr sass brachte sie kein Wort raus. Monika war in dessen Neugierig warum die beiden überhaupt zusammen gekommen waren. „Also ihr arbeitet jetzt also zusammen. Unglaublich wenn ich denke wie du, Marc, sie immer gepiesackt hast.“ Er fragte sich immer noch wer diese Monika war und warum zum Teufel kannte sie ihn schon als Kind. „Wie kommst du darauf das ich sie gepiesackt habe?“ Gretchen musste schmunzeln. (Er erkennt sie wirklich nicht wieder. Obwohl sie hat sich schon verändert. Keine langen blonde Haare mehr und die Brille weg.) „Du kennst mich also nicht mehr. Ich bins Monika Schneider. Meine Tante würdest du wohl noch kennen oder?“ Jetzt viel es ihm wie schuppen von den Augen. Das war die Nichte von Frau Dr. Schneider. Die Lehrerin von der er nicht nur einmal Nachhilfe in Bio hatte. Er musste kurz schlucken. Er wollte etwas sagen aber er wusste nicht was. Den Monika wusste anscheinend durch Gretchen und ihre Tante sehr gut über ihn bescheid. Am liebsten wäre er jetzt davon gelaufen. Aber das wäre wohl zu auffällig gewesen. „Stimmt Frau Schneider würde er wohl sicher wieder erkennen. Aber bei so vielen Frauen kann er sich wohl kaum an die von letzter Woche erinnern.“ Scherzte die Assistenzärztin zu ihrer Freundin. Das konnte er so nicht auf sich sitzen lassen. „Ich erinnere mich eben nur an die 2 Frauen die mir wichtig waren oder sind.“ Dabei machte er einen kleinen Seitenblick zu Gretchen und ins geheim hoffte er das sie merken würde das sie einer der Frauen war. Doch die Reagierte überhaupt nicht sondern zog es vor ihrer Freundin lieber ein wenig von ihrer neuen Bekanntschaft zu berichten. Nach dem die beiden dann alles über Philipp ausgetauscht hatten und jetzt auch Monika erklärte das ihr Stefan super süss sei und sie ihn lieben würde wie am ersten Tag. War für Marc klar das es zeit war zum Verschwinden. „Zahlen.“



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Gretchen81 Offline

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06.04.2009 16:40
#153 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Gretchen konnte nun endlich ungestört mit ihrer Freundin reden. Die war schon gespannt darauf was zwischen den beiden Ärzten wirklich war. Denn die kurze Zeit hatte ihr gereicht um zuerkennen das zwischen den beiden etwas anderes als Freundschaft war. Gretchen versuchte es zwar diplomatisch in dem sie sagte dass es Geschichte sei und dass er ja so oder so nie gesagt hat, dass er sie liebt. Und das sie sich lieber auf ihre Arbeit konsentrierte als auf Männer Geschichten. Was Philipp anging da wusste sie noch nicht einmal wirklich was sie von ihm halten sollte. Ihre Freundin glaubte ihr aber kein Wort. „Gretchen du warst in ihn verschossen als du 10 warst als du 20 warst und du bist es noch heute. Das seh ich deiner Nasenspitze an. Und was ihn angeht. Ich glaube du bedeutest ihm auch viel. Sonst hätte er dich nicht hier hergefahren. Ich verstehe nicht warum ihr so sturr seit. Es heisst doch nicht dass ihr gleich heiraten und Kinder kriegen müsst. Aber gesteht euch doch ein das ihr mehr wollt als Freundschaft.“ Die junge Frau schüttelte den Kopf: „Da ist nichts mehr und da wird auch nichts mehr sein. Ich glaube durch die Mutterschaft hat es dir die Sicht der Dinge etwas verstellt.“ Damit war für sie das Thema Marc gegessen und sie wollte lieber noch einwenig den kleinen Fratz in den Arm nehmen.
Sie gab ihr den kleinen Moritz in den Arm und beobachtete sie eine weile. „Als du geglaubt hast von Marc schwanger zu sein, war das dann wirklich so schlimm?“ Nach dem sie keine Antwort bekam und Gretchen immer noch sich dem kleinen Mann auf ihrem Arm widmete versuchte sie es noch ein letztes Mal. „Ich weiss es ist dein Leben und ich weiss gut wie es ist wenn einem jeder seine guten Ratschläge auf die Nase bindet. Aber sieh dieses Wochenende als Chance. Ihr werdet beide etwas zeit für euch haben. Und erst wenn du weißt was zwischen euch wirklich noch ist. Dann lass dich erst auf ein Date mit diesem Philipp ein, es ist fairer ihm Gegenüber.“ Immer noch zeigte die junge Ärztin keine Reaktion. Für sie war das Thema Marc gegessen und sie fand das Baby so oder so niedlicher. Schweren Herzens gab sie dann den kleinen gegen Abend ihrer Freundin wieder zurück. Und ihre Wege trennten sich wieder. Aber nicht ohne sich gegenseitig zu versprechen in Kontakt zu bleiben.



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Gretchen81 Offline

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07.04.2009 08:15
#154 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Nach dem sie mit dem Bus nach Hause gefahren war machte sie sich daran irgendwie Philipp zu erreichen. Nur leider hatte sie noch nicht einmal eine Telefon Nummer von ihm. Ihr blieb nichts anderes übrig als ein Stockwerk tiefer zu klingeln und ihre Blonde Barbie Nachbarin zu fragen.
Mit etwas rumstottern hatte sie dann auch die Nummer in der Tasche. (Ich schleime mich nie mehr bei jemandem ein der einen IQ unter 10 hat.) Wieder oben versuchte sie ihr Glück.
Philipp: „Ja.“
Gretchen: „Ich bins Gretchen.“
Philipp: „Hey, schön von dir zu hören.“
Gretchen: „Das denkst du gleich nicht mehr?“
Philipp: „Was ist passiert? Gab es einen Kunstfehler und ihr müsst mein Arm jetzt amputieren?“
Er lachte sich krumm darüber doch als sie zum eigentlichen Punkt kam verstummte sein lachen und er wurde wieder ernst.
Gretchen: „Es tut mir leid. Das Seminar ist wichtig für meine Ausbildung. Wir holen unser Date nach. Versprochen.“
Philipp: „Okay…Gretchen das ist aber nicht weil dein Chef/Nachbar eifersüchtig ist oder?“
Gretchen: „Nein, ist es nicht. Ich schwörs.“
Philipp: „Also dann bis zu einem anderen Mal.“
Gretchen: „Hmm.“
Die Assistenzärztin hätte am liebsten gesagt dass sie das Seminar sausen lässt und dafür lieber mit ihm ins Kino geht. Zu dem hatte sie immer noch die Worte ihrer Freundin im Ohr.
Doch was sollte das schon heissen sie solle sich klar werden was zwischen ihr und Marc war. Da war nichts und da würde auch nach Leipzig nichts mehr sein. Davon war sie überzeugt.



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Gretchen81 Offline

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07.04.2009 09:54
#155 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Freitagabend rückte näher und Gretchen hatte sich mit Marc abgesprochen das sie in einem Auto zum Seminar fahren würden. Wie näher der Moment kam desto unsicherer wurde sie.
Um kurz vor Sechs Uhr klingelte es an ihrer Wohnungstüre. „Bist du fertig. Ich möchte nämlich noch vor Acht da sein.“ Sie nahm ihren Koffer und schloss die Türe ab. Nach dem Einsteigen ins Auto startete er das Navi. Die weibliche Stimme antwortete: „Die Route wird berechnet… Geschätzte Fahrzeit 2 Stunden und 1 Minute.“
Gretchen musste lachen als sie Marcs verdutztes Gesicht sah. „Wie willst du bitte vor Acht da sein wenn dein Navi der Meinung ist es ginge 2 Stunden.“ „Ach die geht nach dem Fahrverhalten eines Normalsterblichen. Glaub mir wir sind vor 8 Uhr da.“
Sie schüttelte nur den Kopf. „Das glaub ich erst wenn ichs gesehen habe. Alleine bis du durch die Stadt durch auf der Autobahn bist vergeht fast eine Stunde.“ Das war eine persönliche Kampfansage für ihn. Mit quietschenden Reifen fuhr er aus der Parklücke raus und machte sich auf Richtung Autobahn. Die Assistenzärztin zog es vor die ganze Strecke zu schweigen. Nur zu gern hätte sie ihm nach einer Stunde gesagt dass er falsch lag. Denn sie hatte recht und der Abendverkehr war dichter als Marc geglaubt hatte und sie waren noch nicht einmal ansatzweise auf der Autobahn angekommen.
Nach 4 Stunden fahrt, in der sie mindestens 2 Stunden im Stau standen kamen sie endlich bei ihrem Hotel an. Aber der Portier hatte keine gute Nachricht für die beiden.
„Es tut mir leid. Anscheinend liegt ein Buchungsfehler vor. Es wurde nur ein Einzelzimmer gebucht.“ Gretchen verschränkte die Arme und sah Marc wütend an. (Das ist doch Mitsicherheit auf seinem Mist gewachsen.) Der wurde wütend und verfluchte erstmal Sabine die für die Reservierung zuständig war. „Dann geben sie uns halt ein anderes Zimmer.“ Der Portier verneinte erneut. Da sie schon zu spät gekommen sei und zusätzlich auch noch eine Messe laufe sei alles ausgebucht. „Wir könnten ihnen aber ein zusätzliches Bett ins Zimmer stellen. Oder sie probieren es bei einem anderen Hotel. Aber wie gesagt ich sehe da schwarz um diese Uhrzeit und da Messe ist.“ Der Oberarzt drehte sich zu seiner Assistentin um: „Erinnere mich bitte daran das ich Sabine erwürge. Was machen wir jetzt?“ Gretchen zuckte mit den Schultern. „Für eine Nacht muss es eben so gehen.“ Der ältere Mann hinter dem Tressen räusperte sich kurz. „Ihr Zimmer ist aber für 2 Nächte gebucht. Mir ist es ja egal ob sie jetzt eine oder 2 Nächte bleiben, da es bereits bezahlt ist. Ich will sie lediglich daran erinnern.“ (Wenn ich es nicht besser wüsste hätte ich jetzt schwören können das Marc das alles eingefedelt hat.)
Er überreichte ihnen den Schlüssel und wiess einen der Zimmerjungen die beiden zu ihrem Zimmer zu begleiten.



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Gretchen81 Offline

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07.04.2009 11:07
#156 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Das zusätzliche Bett wurde noch reingestellt und dann die Türe geschlossen. Das Zimmer war verdammt klein und wenn der eine ins Bett wollte musste er über den anderen Weg klettern. Die Assistenzärztin hätte am liebsten gesagt dass sie in der Badewanne schlafen würde. Doch auf ihrem Zimmer war gerade mal eine Dusche und selbst die war so klein das man schon Platzangst bekam wenn man nur daran dachte. Auch dem Chirurgen passte das ganze so überhaupt nicht. Er hatte zwar nichts dagegen mit Gretchen zusammen in einem Zimmer zu schlafen aber überhaupt keine Privatsphäre mehr zu haben war dann doch auch für ihn irritierend. Er murmelte nur so etwas Unverständliches wie „ich bringe Sabine um“. Gretchen musste darauf hin loslachen. „Bitte, entschuldige das ich Lache. Aber du machst so ein Entsetztes Gesicht. (Das unheimlich niedlich ist.) Wie wärs wenn wir etwas essen gehen und dann sehen wir weiter. Wir müssen hier ja nur schlafen.“ Die beiden machten sich gemeinsam auf ein Restaurant zu finden dass um 10 Uhr noch eine offene Küche hatte. Bei einem Italiener wurden sie fündig. Während dem Spaghetti essen musste sie immer wieder schmunzeln. „Was ist so witzig. Hab ich irgendwo Tomatensauce oder was?“ Sie schüttelte den Kopf. „Nein, aber das ganze erinnert mich an unsere Klassenfahrt in den Harz.“ Marc sah sie fragend an. „Kannst du dich nicht mehr erinnern? Da waren die Zimmer auch so klein. Irgendein Idiot hatte damals den Feueralarm ausgelöst und die Sprinkleranlage ging los. Wir Mädchen sind darauf halb nackt wie wild durch die Gegend gerannt. Gott sei dank hat das keiner der Jungs gesehen.“ Sein grinsen wurde immer breiter. „Warum grinst du jetzt so?“ „Du hattest ein kurzes rosa Nachthemd an und sahst einfach drollig aus so klitsch nass.“ „Du hast doch nicht etwa…“ Er nickte und sie schmiss ihm die Serviette an den Kopf. „Als Strafe nimmst du dieses klapprige Bett und bezahlst die Rechnung.“



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Gretchen81 Offline

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07.04.2009 13:39
#157 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Im Zimmer zurück. Beide waren müde und wollten nur noch schlafen. Die Ärztin zog sich ins Bad zurück und Marc zog seine Klamotten im Zimmer aus. Als Gretchen endlich fertig war stand sie vor der verzwickten Situation, das wenn sie in ihr Bett wollte über ihren Zimmergenossen hinweg musste. „Aua, so pass doch auf das war mein Bein.“ „Tschuldigung.“ Nach dem sie dann endlich in ihrem Bett war, stellte sie fest das sie nochmals ins Bad musste. „Das ist jetzt nicht dein Ernst. Du warst ne halbe Stunde im Bad. Das reicht.“ Sie wollte noch was sagen aber Marc löschte das Licht und drehte sich um. Mitten in der Nacht kroch sie immer weiter an ihren Bettrand ran. Bis sie schliesslich ganz aus ihrem Bett raus flog und ein Stockwerk tiefer auf Marc lag. Das Notbett hielt dem Druck nicht stand und es krachte zusammen. Marc streckte sich kurz und schaltete das Licht an. „Super. Sag mal machst du das immer oder willst du mich einfach nur nerven.“ Sie strich sich die Haare aus dem Gesicht und sah in seine Augen, dabei fing ihr Herz an zu rasen.
(Muss dringend aufstehen.) Sie blieb einfach still und sah ihn an. Langsam näherten sie sich. Bis schliesslich ihre Lippen aufeinander trafen.
Als sie am nächsten Morgen in Marcs Armen erwachte wusste sie nicht mehr genau was alles passiert war. Sie konnte sich noch an seine weichen warmen Lippen erinnern.
(So viel hab ich doch auch wieder nicht getrunken.) Sie kroch unter seinen Armen raus und versuchte möglichst leiste ins Badezimmer zugelangen. Doch sie hatte die Rechnung ohne das Notbett gemacht. Das immer noch neben ihrem stand und nur laut vor sich hin quietschte als sie darauf stand. (Misst) Der Oberarzt wurde langsam wach und blinzelte sie an. „Wo willst du hin?“
(Aus diesem Chaos raus.) „Ins Bad.“ Er drehte sich nochmals um und versuchte weiterzuschlafen. Gretchen schloss die Zimmer des kleinen Badezimmers ab und setzte sich auf die Kloschüssel.
(Was ist bloss mit mir los? Ich hätte ihn nicht küssen sollen. Denn jedes Mal wenn ich ihn Küsse vergess ich einfach alles. Er ist doch mein bester Freund. Verdammt ich kann doch nicht einfach so tun als wäre nichts. Monika hatte Recht.) Sie bloss erstmal einwenig zu duschen und nachher wollte sie versuchen so gut es ging die letzte Nacht zu vergessen. Das Seminar würde sie hoffentlich ablenken dachte sie als sie angezogen aus dem Badezimmer trat.



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Gretchen81 Offline

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07.04.2009 14:20
#158 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Der Oberarzt war erstaunt darüber dass sie bereits angezogen war. Nach dem er ihr einen guten Morgen gewünscht hatte und ihr einen Kuss geben wollte. Bemerkte er das Gretchen trotz gemeinsamer Nacht so tat als wäre nichts gewesen. Er fragte sich warum sie nicht einfach zugeben konnte dass sie mehr für ihn empfand. Da er aber sich selber aber keine Blöse geben wollte, spielte er das Spiel mit ihr mit und tat so als wäre nichts gewesen.
Auf dem Seminar war die Assistenzärztin dann ganz in ihrem Element. Sie konnte wirklich eine Menge mitnehmen für ihren Facharzt und war froh dass sie sich nicht gedrückt hatte.
Die Vorträge dauerten bis spät in den Abend rein und wurden nur durch ein Mittagessen unterbrochen. Dazwischen konnte man sich bei einem Buffet bedienen.
Um viertel nach Zehn verabschiedeten sich die beiden Berliner Ärzte von ihren Kollegen und gingen zurück zum Hotel. Gretchen packte sich als erstes gleich ihren Koffer und schmiss ihre Sachen rein. „Was genau machst du da?“ Fragte Marc der sich einfach nur aufs Bett gesetzt hatte und ihr zusah. „Ich packe sieht man doch. Wir fahren ja heute noch nach Hause.“ Er stand auf nahm ihr den Koffer aus der Hand und sah ihr in die Augen. „Es ist schon spät lass uns schlafen gehen.“ (Nein, ich bleib nicht noch eine Nacht hier drin.) Sie ging einen Schritt zurück und nahm ihren Koffer wieder. „Wenn du hier bleiben willst bitte. Ich fahre nach Hause.“
Die beiden fingen an sich zu streiten und Gretchen musste zwar eingestehen das Marc die besseren Argumente hatte. „Wie willst du den alleine nach Hause gekommen und zweitens um diese Zeit kann man nicht aus checken.“ Doch die Ärztin blieb stur. „Dann nehm ich eben den Zug. Ich bleibe keine Nacht mehr hier.“ Er versuchte sie noch aufzuhalten doch es war bereits zu spät.
Er war einfach zu Müde ihr jetzt noch durch die Nacht hinter her zu rennen. Sie war erwachsen und würde den Nachhause weg auch ohne ihn schaffen.



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Gretchen81 Offline

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07.04.2009 15:43
#159 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Mit dem letzten Zug kam die junge Ärztin in Berlin an. Da bereits sämtliche Busse weg waren nahm sie ein Taxi. Drei Querstrassen vor ihrer Wohnung bat sie ihn anzuhalten. Das Taxameter war jetzt so hoch das sie es noch mit ihrem letzten Geld bezahlen konnte. Die restliche Strecke ging sie zu Fuss. Am Anfang fand sie es ganz entspannend aber als immer mehr seltsame Gestalten ihren wegkreuzten wurde ihr mulmig uns sie beschleunigte ihre Schritte. Keuchend stellte sie dann den Koffer im Flur ab und liess sich in ihr Bett plumsen.
Marc in dessen versuchte in seinem Hotelzimmer zu schlafen. Doch er konnte es einfach nicht.
In seinem Kopf drehten sich immer wieder die Gedanken um Gretchen. Gegen 5 Uhr früh fand er dass es Zeit war mit ihr zu reden und zwar persönlich er schnappte sich seine Sachen und ging nach unten zur Rezeption. Er gab seinen Schlüssel ab und ging ohne ein weiteres Wort. Die Hotelangestellte sah ihm nur fragend hinter her.
Nach eineinhalb Stunden war er fast am Ziel. Vom klingeln seines Handys aus den Gedanken gerissen, hätte er beinahe die Ausfahrt verpasst.
Marc: „Hallo?“
Gretchen: „Hey. Hab ich dich geweckt?“
Marc: „Nein, hast du nicht. Bin auf dem Weg nach Hause.“
Gretchen: „Warum?“
Marc: „Das gleiche könnte ich dich fragen. Warum rufst du um diese Uhrzeit an?“
Gretchen: „Konnte nicht schlafen.“
Marc: „Zwei Doofe ein Gedanke. Du willst reden stimmts?“
Gretchen: „Ich glaube es wird zeit.“
Marc: „Man was für ein Vollidiot. Jetzt bleib doch auf deiner Seite.“
Gretchen hörte Marc fluchen und ein Hupen: „Glaube es ist besser wenn ich jetzt auflege. Könntest du dich bei mir melden wenn du zurück bist?“
Marc: „Ist in Ordnung mach ich.“



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Gretchen81 Offline

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07.04.2009 16:28
#160 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen war nach dem kurzen Telefongespräch einwenig eingedöst. Als sie wieder aufwachte war es draussen hell. Sie dachte Marc hätte sie vergessen und ging wütend zu seiner Wohnungstüre und klingelte. Doch niemand machte auf. Nach dem sie wieder in ihrer Wohnung war versuchte sie ihn am Handy zu erreichen aber nur seine Mailbox ging ran. Sie wurde immer unruhiger und fing sich an sorgen zu machen. Kurzer Hand rief sie bei der Polizei an.
„Guten Tag, meine Name ist Haase. Ich bin auf der Suche nach einem Freund von mir. Ich glaube er hatte einen Unfall?“ Der Mann am anderen Ende der Telefonleitung versuchte sie erstmal mit einer ruhigen Stimme zu beruhigen. „Was veranlasst sie den zu der Annahme.“ „Ich hab mit ihm telefoniert als er gesagt hat dass einer auf seiner Seite kommt. Bitte sagen sie mir jetzt bitte ob es in den letzten 2-3 Stunden einen Unfall um Berlin rum gegeben hat.“ Der Beamte konnte sie ja verstehen aber sie musste auch ihn verstehen. Täglich riefen irgendwelche Spinner an und wollten etwas wissen. „Gute Frau wissen sie eigentlich wie häufig es in und um Berlin zu Unfällen kommt. Alle 5 Minuten knallts irgendwo. Können sie den Bereich den eingrenzen.“ Gretchen erzählte ihm das er irgendwo zwischen Leipzig und Berlin sein könnte und was für einen Wagen erfuhr. „Ah, da haben wir ja was. Es gab einen Unfall auf Höhe des Wannsees. Ein LKW kam von der Spur ab. RTW und Rettungshelikopter wurden hingeschickt.“ Als Gretchen das hörte legte sie auf. Sie zog sich etwas an und machte sich auf zum Krankenhaus. Es war zwar ziemlich unwahrscheinlich dass wenn er einen Unfall hatte ins Elisabeth Krankenhaus eingeliefert wurde. Aber sie musste einfach ihr Glück probieren. Der Polizist hörte nur noch ein Tuten aus der Leitung.



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07.04.2009 16:49
#161 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen hetzte ins Krankenhaus auf die Notfallstation. Sabine sah sie erstaunt an. „Frau Doktor was machen sie den hier?“ Noch völlig ausser Atem versuchte sie die Schwester zu Fragen ob Marc eingeliefert wurde. „Ich verstehe sie nicht? Wer hatte einen Unfall?“ Die Krankenschwester stand hilflos im Gang. „Doktor Meier… ist der hier?“ Endlich hatte sie es verständlich ohne röcheln rausgekriegt. „Ja, der ist im OP. Aber da können sie nicht rein es sieht ernst aus.“
Ohne zu wissen was mit ihrem Oberarzt war ging sie ins Stationszimmer und versuchte sich zu beruhigen.

Versuche mich gerade vom Gedanken abzubringen das Marc in Lebensgefahr schwebt. Aber wenn er es nicht wäre warum ist er dann im OP. Laut Sabine ist es sogar ernst.
Brauche dringend nerven Nahrung.


Sie holte sich einen Stapel Brötchen und Früchte aus dem Korb der immer am Empfang stand. Nach für sie gefühlter Ewigkeit kam Sabine dann zu ihr. „Die OP ist gut verlaufen. Er ist soviel ich weiss jetzt in der Umkleide.“ Gretchen wollte schon los laufen blieb dann aber stehen. „Wie Umkleide?“ „Ja, Umkleide oder soll er mit den OP Kleidern durch die Gegend laufen?“
Gretchen viel eine Lawine von Steinen ab dem Herzen. Nicht Marc wurde operiert sondern er operierte.



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08.04.2009 08:23
#162 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

22. Kapitel: Schweigen ist Silber, Reden ist Gold

Endlich hatte sie Marc gefunden. Doch statt sich darüber zu freuen war sie wütend. Wütend über sich selber. „Verdammt Marc. Warum hast du dein Handy ausgeschaltet? Ich hab …“
Als er sich umdreht sieht sie dass er anscheinend doch etwas abgekommen hat. Ein Pflaster über dem rechten Auge. „Du hast was?“ Fragte er sie nach dem sie wie angewurzelt stehen geblieben ist. „Was ist mit deinem Auge passiert?“ Sie ging näher auf ihn zu und nahm das Pflaster ab. „Das muss genäht werden.“ Stellte sie dann fest. „Muss es nicht das geht schon. Ich war in einen Unfall verwickelt. Nicht weiter schlimm. Was mein Handy angeht. Das müsste noch irgendwo in meinem Auto liegen.“ Also hatte sie doch Recht und ihre Angst war begründet. Er zog sich das OP-Hemd aus und jetzt konnte sie auch die Striemen des Sicherheitsgurts sehen. „Zeig mal her.“ Sie tastete seine Rippen ab und er schrie laut auf als sie bei der 2. Rippe angelangte. „Du musst geröntgt werden. Deine Rippe ist angeknackst wenn nicht sogar gebrochen.“ Marc winkte ab. „Vergiss es das ist nicht schlimm. Will jetzt endlich nach Hause.“ Doch die Assistenzärztin liess sich nicht davon abringen ihn wenigstens gründlich zu untersuchen.
Nach dem sie ihm erneut an die lädierte Rippe tastete gab er mit einem Schmerz verzerrten Gesicht nach. Beim Betrachten der Röntgen Bilder stellte sie dann fest das die Rippe tatsächlich angebrochen war. „Also ein Stützverband reicht für deine Rippen und deine Schnittwunde wird ich jetzt noch schnell nähen. Dafür erzählst du mir wie es zum Unfall gekommen ist.“
Marc stöhnte kurz auf als sie ihm den Verband um legte. „Ein LKW ist 2 Autos vor mir ins Schleudern gekommen. Ich konnte noch gerade anhalten als dann ein anderes Auto in mich reingedonnert ist und mich mit samt dem vorderen Auto in Richtung Laster schob. Die Frau vor mir hatte weniger Glück. Ihr wagen verkeilte sich unter dem Anhänger und die Feuerwehr musste sie raus schneiden. Der Fahrer des Brummis ist Mittelschwer verletzt und wurde mit dem RTW abtransportiert. Ich hab mich um die Frau gekümmert und bin mit dem Heli hier her geflogen. Scheisse, mein Wagen. Ich muss mich um mein Auto kümmern.“ Gretchen war inzwischen am nähen der Schnittwunde und musste zusehen das sie sich nicht noch vernähte weil Marc ruckartig aufstand. „Jetzt bleib bitte sitzen oder ich garantiere für nichts. Reicht dir den eine Narbe nicht?“ Er setzte sich wieder hin. „Und die hab ich erst noch wegen dir.“ „Bitte?“ Sie machte die letzte Schlaufe und schnitt den Faden ab. „Wer wollte den bitte damals unbedingt auf diesen scheiss Kirchturm klettern.“ Sie schüttelte den Kopf. „Ich bin da aber gar nicht hoch.“ „Ja, das hast du nicht. Und dadurch hast du die ganze Reihe aufgehalten. Und ich bin gegen die dumme Glocke gerannt.“ Gretchen musste lachen. Sie konnte sich wirklich wieder daran erinnern. Obwohl ihr damals vor lauter Höhenangst nicht zum Lachen war, fand sie die Geschichte im Nachhinein ganz witzig. Wie er die riesen Glocke übersehen hatte und da voll rein gelaufen war. Und das alles nur weil er unbedingt auf diesen Turm wollte vor allen anderen.



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Gretchen81 Offline

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08.04.2009 10:24
#163 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Sie hatte ihn für einen kurzen Moment abgelenkt und er hatte nicht an seinen Wagen gedacht.
Jetzt wollte er aber unbedingt wissen was mit seinem Auto passiert war. Er nahm eine Karte aus seiner Hosentasche. „Leihst du mir mal dein Handy?“ Sie streckte es ihm entgegen. Er wählte die Nummer, welche auf der Karte war.
„Abschleppunternehmen Tiesdorf, wie kann ich ihnen helfen?“
Marc: „Guten Tag, ich hatte einen Unfall auf der Autobahn und mein Auto wurde von ihnen abgeschleppt.“
Tiesdorf: „Wir hatten heute eine Menge Unfälle was für ein Kennzeichen und Modell war es den Bitte?“
Marc gab ihm die gewünschten Daten und der Mann fand das Auto in seinem Computer. „Also wie besprochen haben wir den Wagen zu ihrer Werkstatt gebracht. Aber was ich da so lese wird ihnen diese auch nicht mehr helfen können.“
Marc: „Lassen sie das mal meine Sorge sein. Danke nochmals und auf Wiederhören.“
Er legte auf gab ihr Handy wieder zurück und machte sich nochmals auf Richtung umkleide.
Gretchen hetzte ihm hinter her. „Jetzt warte doch mal. Wo hin willst du?“ Er nahm sich ein frisches Hemd aus dem Schrank, zog es an und ging ohne ein Wort nach draussen. Sie hielt ihn vor dem Krankenhaus am Arm fest. „Jetzt bleib verflucht noch mal stehen.“ „Ich muss zu meinem BMW.“ Sie schüttelte den Kopf. „Also wenn ich es nicht besser wüsste dann würde ich glatt behaupten du stesst unter schock. Hör auf deinem Wagen nach zu hetzen. Der ist in guten Händen. Verdammt ich will mir nicht schon wieder sorgen machen.“ Er drehte sich zu ihr um und sah ihr in die Augen. „Du hast dir Sorgen gemacht?“ Sie schluckte kurz weil sie wieder an die Situation denken musste. „Ja, hab ich. Der Gedanken dich zu verlieren macht mich wahnsinnig.“
Tränen schossen ihr in die Augen. (Wie toll jetzt heul ich auch noch mitten vor dem Krankenhaus.)
Als er ihre Tränen sah beschloss er, dass es besser wäre nach Hause zu fahren und sein Auto, Auto sein zu lassen.



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Gretchen81 Offline

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08.04.2009 14:03
#164 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Während der Taxi fahrt versuchte sie ständig ihre Tränen zurück zu halten. Aber die letzten Stunden waren zu aufwühlend und der Schlafentzug zeigt auch seine Wirkung.
Sie gehen gemeinsam hoch in seine Wohnung. „Setz dich.“ Nach dem sie sich aufs Sofa gesetzt hatten versuchte er das längst fällige Gespräch zu führen. „Gretchen ich…“ Er hatte noch nie so ein Gespräch geführt und wusste auch nicht recht wie er Anfangen sollte. „Kann mir schon vorstellen was du sagen willst. Spars dir.“ Sie wollte aufstehen, er hielt sie zurück, dabei schoss ein kurzer schmerz durch ihn. „Au, scheiss Rippe. Gretchen warte, bitte. Ich glaube nicht dass du weißt was ich sagen wollte. Sonst würdest du jetzt nicht abhauen.“ Sie blieb stehen und drehte sich zu ihm um. „Marc, ich kann das alles so nicht. Ich hab geglaubt, dass ich dich verloren hätte und das tat mehr weh als alles zu vor. Und jetzt auch noch zu hören das du nur Freundschaft willst ertrage ich nicht.“ Er zog sie zu sich. „Wie kommst du immer nur auf diese Dummen Ideen?“
Sie konnte ihn nicht ansehen. „Sie mich an. Ich sag das jetzt nur einmal hörst du?“ Sie sah hoch in seine Augen. „Ich liebe dich…“ (Hat er das jetzt wirklich gesagt. Oder hab ich mich verhört?)
Als sie ihn fragend an sah und nicht darauf reagierte, grinste er sie an. „Du bist die erste der ich es gesagt habe also sag jetzt nicht du hast nicht zugehört. Ich wiederhol mich nicht.“ (Ich hab also doch richtig gehört. Er hat gesagt dass er mich liebt.)
Ihr Herz machte Luftsprünge vor Glück. Sie viel um den Hals. Was ihm wieder schmerzen bereitete und zu einem kurzen „Au“ hinreisen liess. „Tschuldigung, wollte dir nicht wehtun.“ Er grinste sie an. „Wenn du mich dabei küsst, ist es nur noch halb so schlimm.“



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Gretchen81 Offline

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08.04.2009 15:54
#165 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Die Müdigkeit überkam sie so dass sie eine halbe Stunde später aneinander auf der Couch eingeschlafen sind. Als Gretchen nach ein paar Stunden wach wurde, stand sie auf hauchte Marc einen Kuss auf die Wange und ging in ihre Vierwände.

Heute ist definitiv einer der seltsamsten Tage meines Lebens. Ich hab geglaubt, dass ich Marc verloren hätte, mir fiel eine Tonne Steine vom Herzen als ich erfuhr dass es ihm gut geht. Aber das war noch nicht alles. Dann erklärt Marc mir dass er mich liebt. Dachte zuerst noch ich hätte mich verhört. Doch als er sagte, dass er das ein einziges Mal gesagt hätte, wurde mir klar, dass er es wirklich ernst gemeint hat.
Würde am liebsten gleich wieder in seine Wohnung stürmen und ihn küssen. So glücklich bin ich im Moment…


Ein Handy klingeln riss sie aus ihren Gedanken und sie legte den Stift weg.
Gretchen: „Haase.“
Monika: „Hier ist Monika. Ich will nicht lange nerven meine Männer sind gerade beschäftig mit Windeln wechseln. Da dachte ich klingle mal durch und frag nach deinem Wochenende.“
Die junge Ärztin erzählte ihrer Freundin alles. Angefangen von der Verspäteten Ankunft ihrem Nächtlichen Zusammentreffen mit Marc bis hin zum Unfall und dem Liebesgeständnis.
Monika war für einen Moment sprachlos. Als sie ihre Gedanken gesammelt und alles verarbeitet hatte fragte sie wie es nun mit den beiden weiter ginge.
Darauf wusste Gretchen keine Antwort. Wenn sie ehrlich war dann fühlte sie sich immer noch einwenig überrumpelt von allem und sie hatte sich noch gar keine Gedanken gemacht.
Monika: „Ach, weißt du was? Lass es langsam angehen. Zusammen ziehen und Kinder kommen noch früh genug. Geniess erstmal das Gefühl geliebt zu werden. So ich muss jetzt. Ich glaube Stefan hat ein Problem mit der Windel.“
Sie verabschiedeten sich von einander und die junge Ärztin setzte sich ans Fenster unbeobachtete eine Weile die Leute draussen auf den Strassen.



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09.04.2009 13:33
#166 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Sie erschrak sich fürchterlich als sie plötzlich eine Stimme hörte: „Warum bist du vorhin gegangen?“ Marc stand hinter ihr. „Wollte dich nicht wecken. Wie bist du rein gekommen?“
„Deine Türe war nicht abgeschlossen, du solltest vorsichtiger sein. Was siehst du da unten?“ Nun stand er neben ihr und betrachtete ebenfalls das kommen und gehen auf der Strasse.
„Ach, ich weiss auch nicht. Ich versuche aus der Welt da unten schlau zu werden.“ Er musste lachen und das tat seiner Rippe nicht sonderlich gut. „Gretchen, aus der Welt wird man nie schlau. Ich werds ja noch nicht einmal aus dir.“ Sie drehte sich zu ihm um. „Wie meinst du das?“
„Einmal willst du alles oder nichts, dann wieder nur Freundschaft. Ich frag mich was du jetzt willst und willst du das auch noch nächste Woche, in einem Monat oder gar in einem Jahr. Dieses Hin und Her macht mich wahnsinnig.“ Eigentlich wollte er das nicht sagen aber ihr verhalten brachte ihn einfach dazu. Gretchen sagte kein Wort sondern starte wieder durchs Fenster nach draussen. Er nahm sie in den Arm. Sie legte ihren Kopf an seine Brust und genoss den Moment sich einfach nur nahe zu sein. Irgendwann löste sich Marc von ihr. „Auch wenn es jetzt blöd klingt. Aber ich möchte gerne nach meinen Wagen sehe. Kommst du mit?“ Für sie war es so was wie ein Zeichen das sie zu ihm gehörte, darum nickte sie und folgte ihm nach unten. Dort musste er feststellen dass es zu Fuss wohl eine halben Tagesmarsch war bis zum Autohaus. „Wir nehmen den Bus, erstens ist es billiger und zweitens schneller. Bis dein Taxi kommt sind wir schon fast da.“
Marc sträubte sich dagegen sich zwischen wild Fremde Leute zu quetschen. Doch sie gab nicht nach bis er ihr zur nächsten Haltestelle folgte. „Wir können sonst auch die U-Bahn nehmen wenn dir das lieber ist.“ Sie grinste ihn als er mit einer gerümpften Nase in den Bus einstieg. „Um Himmelswillen bloss nicht. Das reicht hier schon voll und ganz.“ Immer noch grinsend bemerkte sie, das wenn er sich so anstelle, aussehe wie seine Mutter. „Spinnst du ich seh doch nicht wie meine Mutter aus.“ „Doch tust du. So sah sie auch als sie die Blutproben abgekommen hat. Marc, vergiss es man kann seine Herkunft eben nicht verleugnen.“ Darauf hin gab er ihr einen kleinen Stoss: „Und was hast du alles so geerbt ausser dem Drang im OP zu stehen?“ „Das bleibt vorerst ein Geheimnis mein Lieber.“ Sie hauchte ihm einen Kuss auf die Wange und setzte sich auf einen Frei gewordenen Platz.



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Gretchen81 Offline

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09.04.2009 18:50
#167 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Kaum hatten die beiden einen Fuss in den Verkaufsraum gestellt wurden Sie auch schon von einem Kundenbetreuer begrüsst: „Dr. Meier. Ich habe sie bereits erwartet. Wie geht es ihnen?“ Marc sagte dass es ihm gut ginge bis auf ein paar Kleinigkeiten sei ihm nichts passiert. Dann nahm er Gretchens Hand. „Wir wollten fragen wie es mit meinem Auto aussieht?“ (Was heisst hier wir? Oh Gott, er hat gerade wir gesagt und meine Hand genommen. Es ist ihm also definitiv ernst.)
Der Verkäufer sah die beiden mitleidig an. „Ich befürchte ihr Wagen… Ach was sehen sie sich das ganze selber an.“ Er führte sie nach draussen auf den Werkhof. Gretchen stockte der Atem als sie dass Frack von einem Wagen sah. „Und wann kriegen sie den wieder hin.“ Marc wollte einfach nicht einsehen dass sein Cabrio nur noch Schrott war. „Es tut mir leid das ist ein Wirtschaftlicher Totalschaden. Bitte kommen sie doch wieder in mein Büro. Ich hätte da ein Angebot für sie.“
Sie gingen wieder zurück in die Ausstellung. Die Assistenzärztin hatte das Gefühl irgendetwas Aufmunterndes zu ihrem Freund zu sagen. Aber sie wusste nicht was sinnvoll wäre. Sie nahm einen zaghaften Anlauf. „Sei froh das dir nicht mehr passiert ist. Blech kann man ersetzen, ein Leben nicht.“ Dafür erntete sie nur einen bösen Blick von ihm. Der Verkäufer wusste da ein besseres Mittel. Statt auf direkten Weg ins Büro zu gehen führte er die beiden an einem Neuwagen vorbei.
„Ach, ganz vergessen muss noch etwas vorher erledigen. Sehen sie sich doch erstmal unseren neuen M3 in Jerez schwarz an.“ Der Arzt sah sich das Auto mehr oder weniger widerwillig an.
Bis er drin sass. (Der grinst wie ein Kind das ein neues Spielzeug entdeckt hat. Na wunderbar der tröstet sich aber jetzt doch schnell.) Da der Verkäufer die beiden absichtlich bei dem Wagen gelassen hatte kam er schon bald wieder mit den Schlüsseln zurück. „Wie ich sehe finden sie gefallen an diesem Schmuckstück.“ „Könnte ich denn mal ne Probefahrt machen?“ Der Verkäufer lächelte und reichte ihm den Schlüssel. Und Gretchen setzte sich auf den Beifahrersitz. (Gut bequem ist das Auto ja und auch wirklich hübsch aber muss es den gleich so ein teures Auto sein.) Fragte sie sich als sie das Preisschild sah.



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Gretchen81 Offline

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13.04.2009 23:52
#168 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Marc war begeistert, die Probefahrt war genauso wie er sich das ganze vorgestellt hatte. Bei der Rückkehr wollte er nur noch wissen, wann er den Wagen haben könnte.
Der Verkäufer lächelte darauf hin nur und meinte dass er ihn sofort nach Hause nehmen könnte.
„Ich dachte mir schon dass sie wollen und habe darum alles andere in die Wegegeleitet.“ Gretchen fand das ganz schön riskant, jedoch war der Oberarzt der Überzeugung dass der Verkäufer ihn und seine Vorlieben halt genau kenne. Diesmal ohne Busfahrt kamen sie wieder zu Hause an.
Während die beiden die Treppe rauf gingen fragte er sie ob sie vielleicht nicht noch mit zu ihm rüber kommen könnte. Als Gretchen meinte das sie jetzt lieber noch etwas ruhe brauchte, gab er nicht auf. „Ach, komm schon. Jemand muss sich doch um mich kümmern. Was ist wenn meine Rippe wieder weh tut. Gib dir einen Ruck.“ Die junge Ärztin stöhnte einwenig. „Du weißt genau dass ich nicht nein sagen kann wenn du mit der Mitleidstour anfängst.“ Darauf hin grinste er von einem Ohr zum Anderen. „Und hats geklappt?“ Sie nickte und verschwand zusammen mit ihm in seiner Wohnung. Nur hatten die beiden andere Vorstellung von Krankenpflege. Marc wollte sie ins Schlafzimmer ziehen um da weiter zu machen wo sie in der letzten gemeinsamen Nacht aufgehört hatten und Gretchen wollte einfach nur gemütlich auf dem Sofa sitzen und fernsehen. Er tat so als gebe er sich geschlagen und setzte sich neben sie. Nach ein paar Minuten des öden Programms fand er das es zeit war für ein bisschen Ablenkung. Zärtlich küsste er ihren Hals. (Scheisse, warum weiss der immer dass ich diese Küsse liebe.) Sie bekam richtige Gänsehaut am ganzen Körper. Aber noch tat sie so als ob es ihr gar nichts ausmachen würde. Mit dem Fernsehen versuchte sie sich weiterhin abzulenken. Doch Marc liess nicht locker. Nach dem er ihren Kopf leicht zu sich gedreht hatte und sie erneut küsste konnte sie nicht mehr wieder stehen.



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Gretchen81 Offline

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20.04.2009 08:52
#169 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
23. Kapitel: Alles zu schön um Wahr zu sein

Inzwischen war Hochsommer. Marc und Gretchen hatten die letzten Monate alles einfach nur genossen. Da der Oberarzt noch nie ein Mann für grosse Gefühls Bekundungen war blieb ihre Beziehung während der Arbeit relativ unentdeckt. Die einzigen die Überhaupt davon wussten waren Monika und Philipp. Der arme musste es auf eine harte Art erfahren.
Da er Wochenlang nichts von Gretchen gehört hatte entschloss er sich kurzer Hand dazu mal bei ihr vorbei zusehen. Als er die Treppe rauf kam öffnete sich die Türe auf der gegenüberliegenden Seite. Gretchen kam kichern nur mit einem Hemd und Unterhosen angezogen raus und Marc versuchte sie aufzuhalten: „Jetzt bleib doch hier. Mein Hemd steht dir. Du brauchst keine anderen Klamotten.“ Dabei legte er seine Arme um sie und küsste am Hals. „Nicht hier wenn uns jemand sieht?“ Wehrte sie sich als sie plötzlich merkte dass sich das Hemd langsam öffnete. Philipp stand auf der letzten Stufe und sah sie ungläubig an. Dann fand er seine Sprache wieder und meinte: „Wie war das noch zwischen meinem Chef und mir ist nichts?“ Sie wollte sich gerade bei ihm entschuldigen aber er liess ihr keine Chance: „Schon klar. Mit mir kann man es ja machen. Wird glücklich mit deinem Arsch.“ Er drehte sich um und ging davon. Marc flüsterte darauf hin ihr ins Ohr: „Wer war das denn?“ Wollte aber eigentlich keine Antwort sondern einfach nur dort weiter machen wo sie unterbrochen wurden. Doch ihr war die Lust vergangen und sie wollte sich noch mal bei Philipp entschuldigen. So rannte sie die Treppe runter. Bei der untersten Stufe verlor sie das Gleichgewicht und machte einen Fehltritt. „Autsch.“ Ihr Knöchel schmerzte und Philipp war schon davon gefahren. Der Oberarzt war ihr hinter hergelaufen und setzte sich zu ihr auf die Stufen. „Zeig mal deinen Fuss.“ Er fragte nicht mehr nach dem andere Mann sondern kümmerte sich in erster Linie um ihren Fuss: „Scheint nicht gebrochen zu sein. Höchsten die Bänder überdehnt. Komm ich trag dich hoch.“
Oben angekommen setzte er sie erstmal auf seinem Bett ab. „Du fragst ja gar nicht warum ich ihm nachgelaufen bin?“ Er zuckte nur kurz mit den Schultern: „Sollte ich?“
Muss ich jetzt beleidigt sein. Eigentlich sollte er doch wenigstens ein kleinwenig Eifersüchtig sein. Aber der reagiert ja gleich gar nicht.Da sie mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck auf dem Bett sass und nichts sagte, meinte er dann: „Na, gut. Es interessiert mich schon, aber ich will nicht das du denkst ich sei auf jeden gleich Eifersüchtig.“
Och, wie süss. Er ist doch Eifersüchtig. Kaum zu glauben.
Statt eine Antwort zu geben, nahm sie seine Hand und zog ihn zu sich runter. Für diesen Tag wäre somit erstmal geklärt wo Gretchen schläft und sie genoss es am nächsten Morgen in den Armen ihres Freundes aufzuwachen. Jedoch war damit immer noch nicht ihr wohn Problem gelöst.
Zu dem hatte sie immer das Gefühl dass sie träumen würde und jeden Moment aufwacht und alles wäre zu schön gewesen um wahr zu sein.



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Gretchen81 Offline

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20.04.2009 11:54
#170 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Im Umkleideraum im Krankenhaus fluchte die Assistenzärztin wieder einmal. Da sie mehr bald in Marcs Wohnung war vergass sie immer häufiger ein paar Kleinigkeiten. Heute hatte sie zum Beispiel ihr Haargummi liegen gelassen und so musste sie gezwungenermassen ihre Haare offen tragen. Was sie als weniger Praktisch empfand. So mal sie für die anstehenden OPs diese so oder so zusammenbinden müsste. Darum bat sie Schwester Sabine ihr etwas zu borgen. Doch die meinte nur: „Ich hab auch nur das was ich selber benütze.“ (Na toll!)
Genau in dem Moment kam Gabi rein und zog sich ihren Kittel über ihren Minirock. Der Kittel klemmte inzwischen recht um die Bauchgegend rum. Die Krankenschwester war tatsächlich schwanger. Inzwischen im 4. Monat. Jedoch nicht durch ihre Hinterlist sondern durch einen kleinen Unfall mit einem One-Night-Stand den sie kurz danach hatte. Da sie aber gar nicht mehr daran dachte hatte sie den Abtreibungstermin verschlafen und somit musste sie sich wohl oder übel mit der Tatsache abfinden Mutter zu werden. Allerdings wollte sie Marc immer noch dafür bluten lassen. Und sie hatte da auch schon eine Idee. Aber vorerst versuchte sie sich mit Gretchen gut zu stellen. Denn diese gehörte ohne es zu wissen in ihren Plan. Da sie mitbekommen hatte das die Assistenzärztin einen Haargummi brauchte reichte sie ihr einen von ihren. „Ich hab einen können sie behalten. Hab noch genug davon.“ Die Ärztin nahm ihn dankend an und meinte, dass sie nachher kurz vor der ersten OP sich schnell die Haare machen würde.
Gabi setzte ein freundliches Gesicht auf: „Wenn ich ihnen sonst noch irgendwie helfen kann. Dann sagen sie es einfach.“ Sabine sah verdutzt zu Gabi: „Heute so freundlich. Gibt dafür einen Grund oder sind das die Hormone.“ Als Gretchen raus war motzte die Krankenschwester zurück: „Du solltest die Klappe halten, wenn sich die grossen Unterhalten.“ Dann stolzierte sie Richtung Gyn.



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20.04.2009 20:16
#171 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Nicht nur Sabine fand die überfreundliche Gabi seltsam. Auch Gretchen traute dem Frieden nicht wirklich. Zu dem fand sie die Gewichtszunahme der Krankenschwester merkwürdig. Kurzerhand sprach sie Sabine darauf an, als sie alleine im Stationszimmer sassen. „Wissen sie was mit Schwester Gabi los ist?“ „Was meinen Sie Frau Doktor?“ Die Schwester sah fragend von ihren Unterlagen hoch. „Sie ist freundlich ohne Ende. Sie ist mehr Schokolade als ich. Ja, würde schon fast behaupten sie bringt sogar mehr als ich auf die Wage.“ „Gabi ist schwanger. Wissen sie das den nicht?“ Gretchen fielen beinahe die Unterlagen aus den Händen. Als ihr dann auch noch erzählt wurde das gemunkelt würde dass Marc der Vater sei. War sie erst recht neben der Spur.
Das ist doch völlig unmöglich, dann müsste sie jetzt schon im 8. oder sogar im 9. Monat sein. So dick ist sie jetzt auch wieder nicht. Ausser Marc konnte die Finger nicht von ihr lassen als wir getrennt waren. Ich muss die Wahrheit wissen. Wusste doch dass alles zu gut gelaufen ist in letzter Zeit.
Sie beschloss in der nächsten Pause in der Gyn nach zu forschen wie das ganze wirklich ist. Da sie eh noch eine kleine Routine Untersuchung nach dem Umstellen der Pille hatte würde das garantiert nicht auffallen. Aber eins war sie sich sicher, solange sie nicht die Wahrheit wüsste über die Schwangerschaft von Gabi und Marcs möglicher Vaterschaft, würde sie lieber etwas auf Abstand zu ihm gehen. Eine mögliche Vaterschaft seiner seits, änderte zwar nichts an ihren Gefühlen für Marc, doch es fühlte sich seltsam an. Sie war vertieft in ihre Gedanken und merkte nicht dass der Oberarzt ins Stationszimmer kam. „Willst du unsere Patienten scharf machen?“ Sie erschrak und drehte sich um. Ihren Gesichtsausdruck nach verstand sie nicht was er meinte. Aus diesem Grund erklärte er ihr was er damit gemeint hatte: „Du trägst deine Haare doch sonst nie offen.“ Jetzt verstand sie, was er ihr sagen wollte und sie strich sich verlegen ein paar verwirte Strähnen aus dem Gesicht. „Dachte ich probier mal was Neues.“ Er sah nach ob die Luft rein wäre und ging näher auf sie zu. Mit einem breitem grinsen fragte er sie dann „Was hältst du davon, wenn wir noch etwas ausprobieren?“ Dabei zwinkerte er ihr zu.
Oh, Gott. Der will doch nicht etwa hier und jetzt … Und wenn jemand kommt?
Nein, ich kann das jetzt so einfach nicht. Will schliesslich etwas abstand.

Als er sie küssen wollte, stiess sie ihn sanft von sich: „Marc, bitte jetzt nicht.“
„Wir können es auch auf die Mittagspause verlegen, in meinem Büro. Da stört uns garantiert niemand.“
Da wollte ich doch zu Mehdi. Gretchen, lass dir was einfallen. „Das geht nicht. Da hab ich einen Termin auf der Gyn. Routine Untersuchung.“ Sagte sie schnell und wollte dann gehen. Doch Marc gab einfach nicht so schnell auf. „Dann komm ich mit. Ich lass dich doch nicht alleine mit diesem Frauenarzt.“ Sie schüttelte den Kopf. „Ein kleinwenig Eifersucht ist süss. Aber zu viel ist lästig. Also vergiss es ich geh alleine.“ Sie war selbst erstaunt über ihre Reaktion. Marc hob seine Hände hoch und meinte: „Bitte, wie du meinst. Dachte ja nur wir könnten die Freizeit sinnvoll nutzen.“ Dann ging er aus dem Stationszimmer und machte sich an seinen täglichen Aktenkram.



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21.04.2009 18:21
#172 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

In der Mittagspause ging sie wie verabredet zu Dr. Kaan. Der Empfing sie freundlich, er war aber auch einwenig überrascht dass sie den Termin überhaupt einhielt. Denn so wichtig war dieser nicht und sie hätte auch zu einem Kollegen gehen können. „Dann wollen wir mal…“ Er rollte mit seinem Stuhl näher an seinen Arbeitstisch und bat Gretchen sich zusetzen. „Hattest du mit der neuen Pille irgendwelche Probleme?“ Gretchen schüttelte den Kopf, ergänzte aber nach einer kurzen Bedenkzeit das sie am Anfang häufiger Schmierblutungen hatte. „Gut. Könnte normal sein muss aber nicht. Ich nehme dir besser etwas Blut ab und schick es ins Labor.“ Beim Gedanken an die Blutabnahme kam ihr die Idee wie sie unbemerkt an die Unterlagen der Patienten kommen könnte. „Du, Mehdi, könntest du das nicht gleich ins Labor bringen. Möchte so schnell wie möglich wissen, ob alles in Ordnung ist.“ Als er sie ungläubig ansah, klimperte sie kurz mit den Wimpern. „Weißt doch ich bin so ungeduldig.“ „Aber nur weils du bist.“ Er lächelte sie an und ging mit der Ampule nach draussen.
Kann das sein das ich gerade wieder mit ihm geflirtet habe. Gretchen reiss dich zusammen. Falsche Hoffnungen sind das letzte was du jetzt brauchen kannst.



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21.04.2009 20:47
#173 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Sie vergewisserte sich das der Frauenarzt wirklich weg war und schlich sich zum Aktenschrank. Schnell hatte sie unter Z wie Zimmermann die Akte der Krankenschwester gefunden. Sie schlug sie auf und fand zwar einträge über einen negativen Schwangerschaftstest, der war jedoch vor über einem Jahr.
Ich verstehe nur noch Bahnhof, der erste und auch letzte Eintrag war vor über einem Jahr. Der Schwangerschaftstest war negativ. Wenn mich nicht alles täuscht war Marc damals wirklich ihr Stecher. Das bedeutet dass er mit Verhüttung nicht immer genau nimmt. Oh Gott, wenn ich daran denke mit wie vielen Frauen der schon rum gepoppt hat. Da draussen könnten hunderte von kleinen Meiers rum hüpfen. Ich glaub mir wird übel.
Das knacken der Türe riss sie aus ihren Gedanken, schnell verräumte sie die Akte wieder. Als Mehdi rein kam fragte er sie was sie den beim Schrank mache. Die Ärztin suchte sich schnell eine Ausrede. Die Babybilder an der Wand kamen ihr gerade recht. „Ich hab die kleinen süssen Dinger hier mir angesehen. Das hier ist aber ein ganz süsses Mädchen.“ Sie deutet auf eines der Bilder. „Gretchen, das ist ein Junge, wie du am Namen Jakob unschwer erkennen kannst.“ „Oh.“ Sie wurde rot und ging wieder zurück zum Arbeitstisch.
„Hat etwas länger gedauert aber dafür hab ich die Ergebnisse.“ „Wie so schnell?“ Die junge Frau war erstaunt darüber. „Klara aus dem Labor war mir noch einen Gefallen schuldig. Darum gings so fix.“
Hä? Warum ist die dem den einen Gefallen schuldig. Will gar nicht wissen warum. Geht mich ja auch gar nichts an.
Er schlug die Labormappe auf und sah sich die Werte genauer an. Gretchen versuchte in seinem Gesicht zu lesen ob es positiv oder negativ wäre, doch sie wurde nicht schlau aus seiner Mimik. Er räusperte sich kurz. „Also es ist so wie ich es mir schon gedacht habe. Dein Blutdruck wie der Hormonspiegel sagen das Selbe …“ Sie wurde ungeduldig und drängte ihn zu einer Antwort. „Ja, ja. Ist schon gut. Es ist nichts Schlimmes. Aber du musst deine Verhüttung ändern. Ich empfehle dir vorerst mal bis Ende Jahr auf Hormon Preperate zu verzichten.“ „Hä.“ Er schüttelte den Kopf. „Du bist doch Ärztin als stell dich nicht so an. Im Klartext heisst das Kondom oder Diafragma benützen. Denn dein Hormon Haushalt braucht eine Ruhefasse.“ „Okay…“ leise sagte sie dann noch „das wird Marc aber nicht gefallen.“ Er sah sie darauf hin fragend an: „Wieso sollte das Marc nicht gefallen?“
Misst entweder ich sag ihm die Wahrheit oder ich lüg ihn an. Obwohl das Lügen liegt mir wirklich nicht so. Hat man ja vorhin gesehen.
„Ach, so. Du meinst weil du beim letzten Mal Stimmungsschwankungen hattest. Das wird dein Chef schon überstehen. Geschieht ihm recht. Zu dem wird sich das ganze sicher in grenzen halten.“ Er musste lachen und Gretchen tat es ihm gleich. Aber eher aus Erleichterung. Sie wusste nicht warum sie ihm nichts von ihrer Beziehung mit Marc sagte. Sie empfand es einfach für am besten für alle Beteiligten.



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22.04.2009 18:16
#174 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Endlich zu Hause in meinen eigenen Vierwänden. Ohne Marc. Die Heimfahrt war mehr oder weniger eine Qual. Ich glaub der war immer noch beleidigt darüber das ich ihn nicht zu Mehdi mitgenommen habe. Und warum müssen die sich im Aufzug immer begegnen. Stand mal wieder zwischen den Fronten. Mehdi hat meinen Freund aber ganz schön hämisch angegrinst. Dachte schon Marc springt dem nächstens an die Gurgel oder sonst was. Dem entsprechend war dann auch die Stimmung auf der Heimfahrt. Marc hat kein Wort gesagt und vor unseren Wohnungen kam nicht mal die obligatorische Frage zu dir oder zu mir.

So hab mich jetzt mit dem Beipackzettel dieses Dia-Dingsbums auseinander gesetzt. Kommentar Mehdi: Benütz es aber nur in Kombination mit der Spermizid abtötenden Salbe, ansonsten ist der Schutz nicht voll gewährleistet. So was hätte er mir nicht sagen brauchen. Das könnte ich auch lesen. Was er mir aber nicht gesagt hat ist wie man das Ding an den Richtigen Ort befördert. Den die beiliegende Bebilderung ist etwa so hilfreich wie ein Kühlschrank am Nordpol. Und vor allem da steht noch so was wie nehmen sie sich zeit. Vielleicht hätte ich Mehdi doch besser gesagt das ich mit Marc zusammen bin. Und so was wie Zeitnehmen für das Einführen eines Verhüttungsmittel wohl so was von gar nicht die Art meines lieben Freundes ist. Hör ihn jetzt schon wenn ich nach dem Vorspiel auf die Toilette verschwinde und erst nach einer halben Stunde wieder komme. Entweder er hat bis dann die Türe eingetreten oder ist davon gelaufen. Was ich persönlich auch machen würde wenn ein Typ mal eben mitten drin für eine halbe Stunde verschwinden würde.
Komme immer mehr zum Schluss dass es in einer Katastrophe endet. Himmel, warum hat noch keiner die Pille für den Mann erfunden. Wahrscheinlich weil die meisten Forscher Männer sind und die kümmern sich lieber um ihre Potenz. Erklärt sich warum Viagra so erfolgreich geworden ist.
So werde jetzt mal den Praxistest machen. Hoffentlich geht nichts schief.



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22.04.2009 21:55
#175 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Nach dem erfolgreichen Einsetzen des neuen „Verhüterlis“, war sie der Meinung, dass nun der ultimative Praxistest folgen sollte. Sie donnerte sich kurzer Hand auf und ging rüber zur Nachbarswohnung. damit Marc sie durch den Spion nicht gleich sehen konnte, stellte sie sich etwas abseits und klingelte. Als er Ahnungslos die Türe öffnete, kam sie hervor und zog ihn am Hemdkragen zu sich. Bevor er ein Wort sagen konnte, hatte sie ihn auch schon geküsst.
Taumelt kamen sie in die Wohnung und er machte gerade noch die Türe mit dem Fuss zu.
Weiter als zum Sofa schafften sie es jedoch nicht. Wild knutschend landeten sie auf dem Sofa und sämtliche Kleidungsstücke verflogen in alle Richtungen.
Nachher lagen sie sich in den Armen. Gretchen hatte kaum mehr puste, ganz im Gegensatz zu Marc der hätte auch locker noch ne Runde angehängt.
Marc brannte noch eine Frage unter den Nägeln. Er wollte wissen was eigentlich in sie gefahren sei das sie ihn so stürmisch begrüsste. „Das hast du noch nie gemacht. Also nicht das ich was gegen spontane Aktionen in dieser Form habe. Aber warum auf einmal?“
Soll ich ihm jetzt sagen, dass dies ein Test war. Ach, komm schon. Man sollte doch in einer Beziehung immer ehrlich sein.
Sie faste ihren Mut zusammen und erklärte ihm ihre Missliche Lage mit der Hormonellen Verhüttung. „Und jetzt? Was hat das mit mir oder deiner Aktion von vorhin zu tun?“ Er verstand ihr Problem dabei nicht. Es gab noch andere Verhütungsmethoden. Wegen dem würde die Welt schon nicht untergehen. Diese Reaktion löste in ihr Wut aus. „Ach so. Dem feinen Herrn ist das Thema Verhütung also egal. Was denkst du wie viele kleine Marcs rennen da draussen rum?“



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