Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Willkommen im Doctor´s Diary Fan-Forum!
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 291 Antworten
und wurde 47.450 mal aufgerufen
 Pausierende und abgebrochene Fortsetzungen!
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | ... 12
Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

24.03.2009 10:06
#76 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Ihr Buch verschwand in seinem versteck, danach kramte sie ihr Handy aus der Tasche. Die erste Nummer die sie wählte war die jenige von Felix.
Felix: „Ja“
Gretchen: „Ich bin’s Gretchen.“
Felix: „Ich weiss, Anrufererkennung. (Mist vergessen.) Warum rufst du an?“
Gretchen: „Ich wollte dir nur meine Entscheidung mitteilen.“
Felix: „Okay…“
Gretchen: „Ich wollte und ich will dich nicht verletzen. Dafür bedeutest du mir einfach zu viel. Aber das mit dem Zusammenziehen und heiraten in Rekordzeit ist ein Fehler.“
Felix: „Aha…“
Gretchen: „Bin zur Schlussfolgerung gekommen das ich in den letzten Jahren einfach immer ein Leben geführt habe, das ich so nicht wollte.“
Felix: „Gretchen komm zum Punkt. Es ist spät und ich bin Müde. Was willst du wirklich?“
Gretchen: „Ich will keine Verpflichtungen, kein Liebeschaos, aber vor allem will ich mein Leben in den Griff bekommen. Eigene Vierwände und Karriere. Und jetzt sag bitte nicht, dass ich das alles auch mit dir haben kann. Das geht nicht. Ich würde dir nur wieder wehtun und das will ich nicht.“
Felix war sauer aber auf der anderen Seite konnte er sie auch verstehen. Schliesslich hatte er jahrelang versucht alles zu machen um seinen Eltern gerecht zu werden. Er hatte es bis jetzt noch nicht einmal geschafft sich ganz vom Familienvermögen los zu sagen.
Felix: „Verstehe dich und falls du Hilfe brauchst oder einfach nur Sehnsucht hast. Meld dich einfach. Und Gretchen… ich… tschüss.“
Gretchen: „Danke…“
Sie hatte das Gefühl das er ihr noch was anderes sagen wollte, es aber nicht konnte.



Mitglied im We Marc Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

24.03.2009 10:41
#77 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Jetzt gabs nur noch einen dem sie ihre Erkenntnis mitteilen musste. Inzwischen war es mitten in der Nacht und sie dachte schon daran es auf morgen zu verschieben. (Nein, was du heute kannst besorgen das verschiebe nicht auf morgen.)
Zögernd wählte sie die Nummer. Verschlafen nahm der Oberarzt ab.
Marc: „Meier.“
Gretchen: „Tschuldige das ich dich so spät störe.“
Marc: „Gretchen bist du das?“ (Wer wohl sonst ruft dich von meinem Handy aus mitten in der Nacht an.)
Gretchen: „Wollte dich nicht wecken.“
Marc war immer noch verletzt von ihrer Reaktion: „Hast mich nicht geweckt. Hatte gerade besuch von meiner, wie hast du ihr noch mal gesagt, ah ja, Barbie Nachbarin. Du weißt schon die jenige die immer unter mir ist.“
Gretchen: „Mach dich nur über mich lustig. Du nimmst ja nie was ernst.“
Marc stöhnte: „Gott Gretchen, du nimmst aber auch immer alles gleich ernst. Hast du mich nur geweckt weil dir langweilig war?“
Gretchen: „Nein. Und bevor du denkst ich rufe an weil ich dich vermisst habe, vergiss es. Okay vielleicht ein klein bisschen. (Misst hab ich jetzt das laut gesagt?) Ehm… Ich rufe wegen etwas anderem an.“
Marc musste grinsen, sie hatte ihn also wirklich schon vermisst: „Also dann schiess los. Bin ja gerade so schön wach. Was liegt dir auf der Seele?“
Gretchen: „Ich hab nachgedacht.“
Marc: „Mal was ganz neues.“
Gretchen: „Marc bitte. Du hattest in gewissen Sinne Recht.“
Marc: „Sprich nur weiter, es ist ne Seltenheit das du mir mal recht gibt’s.“
Gretchen: „Halt die Klappe. Hab wohl in der Vergangenheit immer versucht einem Ziel nach zu jagen das nicht für mich bestimmt war. Ich will noch keine Familie und Kinder. Darum hab ich einen Entschluss getroffen.“
Marc wusste nicht so recht was er jetzt mit dieser Information anfangen sollte: „Willst du jetzt zum Karriere Biest mutieren oder was soll das heissen?“
Gretchen: „So ungefähr. Keine Beziehung und keine Verpflichtungen. Ich konsentriere mich voll und ganz auf meinen Job.“
Marc war zögerlich. Er war bis jetzt auch nicht der Beziehungstyp, aber eine solche Aussage von Gretchen zu hören fand er irritierend: „Okay.“
So langsam fand sie die Reaktionen der Männer welche sie ihre Entscheidung mitgeteilt hatte merkwürdig. Keiner von beiden versuchte sie davon abzubringen. Felix wollte was sagen schwieg aber und auch Marc klang so als ob er noch was sagen wollte und tat es auch nicht.
Gretchen: „Dann ist ja alles geklärt. Ich will dich nicht länger von deinem Schönheitsschlaf abhalten. Brauchst den ja eindeutig mehr als ich. Wir sehen uns morgen.“
Marc liebte die kleinen Sticheleien die sie sich immer gegenseitig an den Kopf schmissen: „Wusstest du schon das man besser abnimmt wenn man einen ausgewogenen Schlaf hat. Überleg dir das doch mal. Schlaf gut.“



Mitglied im We Marc Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

24.03.2009 11:27
#78 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Am nächsten Morgen. Ihr Wecker klingelte und Gretchen schickte ihn mit einem heftigen Schlag ins aus. „Scheisse, jetzt ist er hin.“ Sie sammelte die Einzelteile zusammen und legte alles sorgfältig auf ihren Nachttisch. Danach ging sie erstmal unter die Dusche.
Eine halbe Stunde später kam sie an den Frühstückstisch, ihre Haare waren immer noch leicht feucht. „Kind du willst doch nicht wirklich so mit dem Rad zur Arbeit. Du erkältest dich so und das so kurz vor Weihnachten. Apropos Weihnachten. Was wünscht du dir eigentlich?“
(In ruhe gelassen zu werden und den Monogamen Traummann finden. Wird mir wohl keiner Erfüllen können. Zudem hätte daran wohl keine Emanze Freude an meinem Wunsch.) Sie zuckt mit den Schultern während dem sie sich ein Brötchen schmierte. „Vielleicht einen neuen Wecker. Der ist mir vorhin runter gefallen.“ Nach dem Frühstück wollte sie zu ihrem Fahrrad raus. „Nimm doch noch einmal mein Auto, ich mach mir sonst wirklich sorgen das du krank wirst.“
(Will definitiv ne eigene Wohnung. Es gibt keine Emanzipierten Frauen die zu Hause bei Mutti wohnen.) „Mama, Bitte. Ich komm sonst zu spät.“ Bärbel gab zwar im Bezug auf das Auto auf, jedoch nicht was die Gesundheit ihrer Tochter anging. Sie reichte ihr die Bommel-Kappe mit dem Worten „Dann zieh die wenigstens an.“ (Jetzt seh ich wirklich aus wie zurück geblieben.)
Sie stieg auf ihr Rad und fuhr Richtung Krankenhaus davon.



Mitglied im We Marc Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

24.03.2009 13:58
#79 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Marcs Freund Max hatte es tatsächlich geschafft ihm den Führerschein wieder zu besorgen. Endlich musste er nicht mehr wie ein bekloppter durch die Gegend radeln. Als er auf den Parkplatz des Krankenhauses einbiegt hätte er beinahe seine Assistenzärztin gerammt. Diese kam mit einem Affenzahn angefahren. Er musste schmunzeln. Er stieg aus und ging zum Fahrradständer. „Nette Mütze. Kann ich dir helfen.“ (Verdammtes Schloss, jetzt geh schon zu.) Sie fummelte an ihrem Fahrradschloss rum doch dieses wollte einfach nicht zu: „Du könntest mir wirklich helfen. Entweder du ziehst leine oder du machst mir dieses Verdammte Teil zu.“ Sie nahm ihre Mütze vom Kopf und verwuschelte sich die Haare. „Komm zur Seite, ich mach das. Du solltest aber aufpassen mit den nassen Haaren erkältest du dich noch.“ (Glaubt eigentlich jeder, er müsse sich um mich sorgen.) Sie grinste ihn. „Ja, Mama.“ Es machte klick und das Schloss war eingerastet. „So und jetzt ganz lieb danke sagen. Sonst gibt’s keine Schokolade.“ Dabei grinste er sie an. „Tja, ich weiss ja nicht wie mein Chef das sieht. Aber ich komme zu spät wenn ich mich jetzt noch bei dir Entschuldige wie du es erwartetest.“ Mit den Worten liess sie ihn stehen und ging rein.

Im Stationszimmer wartete Sabine bereits mit allen vorbereiteten Unterlagen für die Visite.
Gretchen sah sich schon mal die Unterlagen an. „Sabine hier stimmt aber etwas nicht. Das ist die Patientenakte von Herrn Müller, aber darin liegen die Laborergebnisse von Frau Klotz. Sortieren Sie das besser nochmals durch. Bevor Dr. Meier es bemerkt.“
Marc kam gerade rein und nahm sich sofort eine der Akten: „Was soll sie sortieren bevor ichs merke.“ „Ach, Marc auch schon da. Ich dachte du brauchst länger um deinen Ego in einen weissen Kittel zu packen.“ Sie lächelte ihn an und er witzelte zurück. „Tja, da haben wir wenigstens etwas gemeinsam. Du kommst scheinbar auch nur mit Schmierseife in deine Hosen.“ Er schmiss die Unterlagen wieder auf den Stapel zurück und ging an Gretchen vorbei zur Kaffeemaschine. Als er auf ihrer Höhe war flüsterte er ihr ins Ohr. „Übrigens deine neuen Jeans sehen geil aus.“
Sabine stand da wie angewurzelt und beobachtete die beiden weiter. „So und jetzt zur Visite. Die Dings da, Patienten sollen schliesslich nicht warten.“



Mitglied im We Marc Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

24.03.2009 14:37
#80 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Nach der Visite wollte Sabine, neugierig wie sie nun mal ist, wissen was gestern nach der Arbeit noch zwischen den beiden Ärzten vorgefallen sei. Gretchen gähnte und meinte: „Nichts. Ich bin nur zur Erkenntnis gekommen das ich nicht eine Beziehung will sondern meine Freiheit. Ich bin eine emanzipierte Frau die in der Chirurgie Karriere macht.“ Sagte sie stolz. Die Krankenschwester sah sie darauf hin noch fragender an: „Und was wird aus ihnen und Dr. Meier. Ich dachte sie lieben ihn.“ Gretchen schnappte sich eins der Weihnachtsplätzchen die in einer Schale lagen. „Wissen sie Sabine. Marc ist kein Mann den Frau an sich bindet. Und das ist auch gut so. Wenn wir Spass wollen werden wir den haben. Aber sonst nichts. Man glaubt einfach viel zu schnell dass es immer gleich die grosse Liebe ist. Und dann kommt die grosse Ernüchterung. Lieber ohne Verpflichtungen, dann kann man auch nicht betrogen oder enttäuscht werden.“ Sie hoffte nur dass ihr die Krankenschwester das abnahm. Weil so recht glauben konnte sie sich das selber nicht. „Aber Frau Doktor sie sind doch gar nicht der Typ dafür.“ Schmiss diese ihr auch prompt an den Kopf. „Wissen sie ich mach mich jetzt einfach zu dem Typ. Ich hab nämlich endgültig genug davon sich immer zu verlieben und dann sich selbst zu verlieren. Das bin ich nämlich erst recht nicht.“ Sie dachte dabei an Peter und wie sie für ihn den Traum von einer Chirurgie-Karriere aufgegeben hatte. „Wenn sie meinen. Sie werden schon wissen was gut für sie ist.“
„So und jetzt entschuldigen sie mich. Ich muss mal schnell auf die Gyn und einer gewissen Krankenschwester mein neues Selbstbewusstsein um die Ohren hauen.“ Mit diesen Worten marschierte sie Richtung Aufzug. Nur schaffte sie es nicht bis dorthin. In der hälfte traf sie auf Marc. Der sie kurzer Hand in die nächste Kammer rein zog. „Was bitte soll das jetzt geben?“ Fragte sie sichtlich irritiert. „Ich muss mit dir nochmals reden.“ Sie sah in fragend an. „Und das ging nicht in deinem Büro oder nach der Arbeit?“ Er zog eine Augenbraue hoch. „Ich musste dich von deinem Chef weg bringen. (Ehm, spielen wir jetzt irgendwelche Rollenspiele?) Du wolltest dich doch noch bedanken. (Der spielt auf heute morgen an. Oh misst.) Und wie willst du das jetzt anstellen. Ich bin nicht so leicht zu Friedenzustellen.“ (Gretchen, du wolltest eine taffe Karriere Frau sein. Die sich nimmt was sie braucht und das ohne Verpflichtungen. Also tu was.)
Sie packte ihm am Kragen seines Kittels zog ihn näher zu sich hin und flüsterte ihm ins Ohr. „Keine Verpflichtungen, einfach nur Spass. Heute Abend in deiner Wohnung.“
Dann liess sie ihn los und machte dass sie so schnell wie möglich aus dieser Kammer raus kam.
Marc sah ihr nur verdutzt nach. Er wollte sie provozieren das sie wieder in ihr altes Muster zurück gefallen wäre. Aber das einzige was gefallen war, war sein Kinn und zwar auf den Boden. Gretchen hatte ihm so eben eine verdammt heisse Verabredung versprochen und er konnte es selber nicht glauben.



Mitglied im We Marc Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

24.03.2009 18:20
#81 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Was hab ich da wohl angestellt. Ich wollte eine coole emanzipierte Frau sein.
Wollte sogar Gabi den Marsch blasen. Nur kam mir Marc dazwischen. Er wollte einen Dank für seine Hilfe bei meinem Fahrradschloss.
Kann mir ja vorstellen was Mann, resp. Marc sich unter DANKE vorstellt.
Da ich mir keine blöse geben wollte und natürlich auch meinen Plan beibehalten wollte hab ich ihn einfach einen heissen Abend ohne Verpflichtungen versprochen.
Scheisse! Ich glaub das war ein Fehler. Ich sitze hier in der Umkleide schon ne geschlagene viertel Stunde seit Dienstende. Marc müsste also schon längst zu Hause sein. Ich fühl mich plötzlich gar nicht mehr so selbstsicher wie in der kleinen Kammer vor ein paar Stunden.
Aus der Nummer komme ich so oder so nicht mehr raus.
Also mach ich mich besser auf den Weg.
Wie hiess das schön. Auf in den Kampf Torero.



Mitglied im We Marc Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

25.03.2009 08:20
#82 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

12. Kapitel: Wer nicht hören will muss fühlen

Sie lehnte ihr Fahrrad an die Wand vor Marcs Wohnhaus. Sie ging langsam nach oben. Bevor sie klingelte zog sie ihre Jacke aus und schmiss sie sich lässig über eine Schulter.
Das fand sie dann aber auch wieder doof. Darum zog sie diese wieder an und verwuschelte lieber noch mal ihre Locken. (Noch mal tief Luft holen und klingeln. Lass nicht schon wieder diese Barbie da sein und Zucker borgen.)
Gretchen musste nicht lange warten, die Türe öffnete sich und Marc stand vor ihr. Der war sichtlich überrascht dass sie vor der Türe stand. „Wow, ich hab nicht damit gerechnet das du wirklich kommst.“ Schnell drehte sie sich wieder um und wollte die Treppe runter gehen. „Wenn das so ist, kann ich auch gleich wieder gehen.“ „Nichts da.“ Er zog sie rein in das Innere seiner Wohnung und lächelte sie dabei an.
Sie zog sich die Jacke aus und hängte sie an den Hacken der Garderobe. Wie es jetzt weiter gehen würde wusste sie nicht recht. Schliesslich war sie bis jetzt noch nicht in dieser Situation gewesen. Der Oberarzt fand die Situation eher komisch, es zeigte ihm dass sie doch nicht so cool war wie sie gern gewesen wäre, darum versuchte er das Eis zu brechen. „Hast du vielleicht durst oder Hunger. Ich habe gerade etwas Kleines gekocht. Es sollte eigentlich für uns beide reichen. Wenn du dich zurück hältst natürlich.“ Sie ging Richtung Küche und meinte: „Ich hab keinen Hunger. Aber ein Glas Wasser wäre nicht schlecht. Mein Hals ist etwas trocken.“
Er bat sie doch platz zunehmen er würde ihr das Glas bringen. Vorsichtshalber stellte er Gretchen zusätzlich zum Wasser auch noch ein Teller Kürbissuppe und Brot hin. „Ich hab doch gesagt dass ich nichts zu Essen will.“ Und schob dabei den Teller von sich weg. „Wie du willst. Dann verpasst du eben etwas.“ Er lächelte sie an. Dabei kam er ihr immer näher. (Jetzt oder nie.) Sie ergriff die initiative und machte den letzten Schritt. Sie zog ihn zu sich hin und küsste ihn. Während dem sie sich küssten liessen sie sich nach hinten fallen.
Nach einem endlos scheinenden Kuss lösten sie sich. „Also ich dachte ja das der Abend heiss wird, aber nicht so. Du glühst ja.“ Er fühlte mit der Hand ihre Stirn. „Du hast eindeutig Fieber. Warum rennst du auch mit nassen Haaren durch die Gegend.“ (Ich bin nicht krank.) Sie stiess seine Hand weg. „Mir geht’s gut. Du bildest dir das nur ein. Kann das sein das du gar nicht mit mir schlafen willst?“ Darauf hin packte sie ihre Tasche und wollte gehen. Er hielt sie mal wieder zurück. „Du bleibst jetzt schön hier.“ Er zogs sie wieder zu sich auf die Couch zurück. Sanft strich er ihre eine Strähne aus dem Gesicht und küsste sie erneut. Alles machte er möglichst langsam und zärtlich. Seine Hand wanderte von einem Knopf zum anderen, an ihrer Bluse und öffnete sie dabei. Ihr wurde fast schon schwindelig und sie genoss jede Berührung.
Sie versuchte alle Gedanken zu verdrängen. (Das ist nichts ausser Leidenschaft. Keine Liebe.)
Langsam schlossen sich ihre Augen, sie war so müde und ein paar Sekunden später war sie im Land der Träume. Sie bemerkte nicht dass Marc sie inzwischen auf seine Arme genommen hatte und sie ins Schlafzimmer trug. Er hatte sich schon gedacht dass sie vor lauter Erschöpfung einfach einschlafen würde. Sie konnte noch so behaupten sie habe kein Fieber, aber das sie glühte bis über beide Ohren, konnte er schon an der Türe sehen.
Er zog ihr die Stiefel aus und legte die Decke über sie. Danach ging er in die Küche und räumte erstmal etwas auf.

$$

Mitglied im We Marc Club
Mitglied im Sarkasmus ist mein zweiter Vorname ;) Fanclub
Mitglied im Good boys go to heaven, Marc go to my house-Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

25.03.2009 11:28
#83 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Mitten in der Nacht wurde Gretchen wach. Sie war zuerst etwas verwirrt und wusste nicht wo sie war. Bis sie neben sich Marc schlafend sah. An das letzte das sie sich erinnern konnte war, das sie sich geküsst hatten. Danach war alles schwarz. (Oh Gott ich bin doch nicht etwa eingeschlafen.) Sie sah unter die Bettdecke. (Okay gelaufen ist wohl definitiv nichts.) Sie wollte aufstehen und sich rausschleichen. Doch sie musste schnell feststellen dass es ihr wirklich nicht so gut ging wie sie es gerne gehabt hätte. Sie hangelte sich von der Wand zur Türe. Im Flur stolperte sie dann schliesslich noch in eine Kommode rein und es schepperte heftig. Der Oberarzt machte das Licht an. „Wohin willst du den bitte in deinem Zustand?“ Sie hielt sich verzweifelt an einer der Jacken an der Garderobe fest. Vor ihren Augen drehte sich alles. „Ich will nach Hause, meine Eltern machen sich bestimmt sorgen.“ Er musste lachen: „Von wegen emanzipiert. Komm schon so kannst du nicht nach Hause. Du hast immer noch Fieber. Ich suche dir was zum anziehen raus und hol dir etwas gegen das Fieber.“ Während Marc in seinem Kleiderschrank etwas passendes für sie suchte wurde es ihr immer schwindliger und sie suchte wieder den Weg zurück ins Schlafzimmer. Erschöpft liess sie sich aufs Bett fallen. (Man ist das peinlich.) Endlich fand er einen alten Schlafanzug den er mal geschenkt bekommen hatte. Da er es vorzog nur in Unterwäsche zu schlafen hatte er bis jetzt keine Verwendung dafür gehabt. Er reichte ihr die Kleider. Erst jetzt bemerkte Gretchen das Marc die ganze Zeit über nur in Boxershorts vor ihr stand. Und sie sah verschämt weg. „Hast du noch nie einen Mann in Unterhosen gesehen?“ Er grinste sie an und sie versuchte seinem Blick zu trotzen. „Doch sicher. Ich hab kein Problem damit dich so halb nackt zu sehen. (Nein, überhaupt nicht. Wenns mir nicht so beschissen gehen würde, dann wüsste ich jetzt nicht was ich tun würde.) Aber könntest du trotzdem rausgehen wenn ich mich umziehe.“
Er berührte nochmals kurz ihre Stirne. „Stimmt du hast immer noch Fieber. Wie du dich vielleicht erinnern kannst hab ich dich schon mehr als einmal nackt gesehen.“ Sie zeigte stumm auf die Türe und er ging raus. Nach ein paar Minuten klopfte er an die Türe: „Kann ich jetzt wieder in mein Schlafzimmer oder muss ich in der Badewanne übernachten.“ „Ist in Ordnung bin angezogen.“
Mit dem Ellbogen machte er die Türe auf und ging zu ihr Hin. Das Tablett stellte er auf den Nachttisch neben ihr. „So und jetzt nimmst du die Tablette und trinkst den Orangensaft aus.“ Ihr gings inzwischen wieder so schlecht dass sie noch nicht einmal mehr motzte. Nach dem er sie unter die Decke gesteckt hatte, wollte er das Tablett mit dem leeren Glas wieder raus bringen. „Marc“ er drehte sich zu ihr um. „Danke.“ „Schlaf jetzt.“ Als er wenig später wieder zurück kam schlief sie bereits tief und fest.

$$

Mitglied im We Marc Club
Mitglied im Sarkasmus ist mein zweiter Vorname ;) Fanclub
Mitglied im Good boys go to heaven, Marc go to my house-Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

25.03.2009 15:18
#84 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Am nächsten Morgen schien es Gretchen schon um einiges besser zu gehen. Sie musste sich nicht mehr die Wände entlang hangeln und Fieber schien sie auch keines mehr zu haben. Noch etwas verschlafen ging sie ins Bad. Als sie in den Spiegel sah, bemerkte sie erst dass sie nicht alleine war. Hinter ihr stand Marc unter der Dusche. Über den Spiegel beobachtete sie ihn ein paar Sekunden lang. (Verdammt woher nimmt er die Zeit auch noch Sport zu machen.)
„Geht’s dir besser?“ Damit holte er sie abrupt aus ihren Gedanken. Sie krallte sich regelrecht ins Waschbecken und senkte ihren Blick. Der Oberarzt machte die Schiebetüre einen Spalt breit auf und sah nach aussen. „Mmh.“ Möglichst ohne sich etwas anzumerken versuchte sie wieder aus dem Bad raus zu kommen. Dummerweise wollte auch Marc gerade aus der Dusche raus. Da sein Badezimmer nicht all zu gross war Stand sie sich näher, als Gretchen in dem Moment lieb war. Er hatte zwar ein Handtuch um sich gewickelt. Aber alleine die Wassertropfen die sich auf seinem Oberkörper gesammelt hatten und sich langsam einen Weg nach unten suchten, machten ihr weiche Knie. „Du kannst gerne hier Duschen. Ich geh mich schon mal anziehen.“ Dabei lächelte er sie verschmitzt an. Sie stand da sagte kein Wort und sah ihn einfach nur an. „Du müsstest aber schon einwenig zur Seite gehen damit ich raus kann.“ Als er ihr immer näher kam, dachte sie schon dass er sie wieder küssen würde, wie am Abend zuvor. Das war aber nicht seine Absicht. Er schob sie sanft zur Seite und ging raus. „Ach, ja Handtücher sind im Schrank. Mit anderen Klamotten kann ich leider nicht dienen du müsstest also mit deinen alten vorlieb nehmen. Frühstück gibt’s in einer viertel Stunde.“ (Warum hält der jetzt so abstand. Ne Erkältung ist nicht ansteckend.)
Sie beeilte sich und war schon nach zehn Minuten fertig. Dieses Mal hatte sie es geschafft ihre Haare nicht wieder nass zu machen. Er schob ihr am Tisch das Obst und noch eine Tablette zu. „Nimm besser noch eine nicht das es dich noch einmal um haut.“ Dabei lächelte er sie an. „Weisst du was?“ Er sah neben der Morgenzeitung hervor. „Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber du bist schlimmer als meine Mutter.“ Er grinste sie an. „Och, oder würdest du lieber noch einwenig länger krank sein und hier bei mir bleiben?“ Sie wollte etwas darauf sagen aber das klingeln ihres Handys unterbrach sie. Nach einigem Gesuche fand sie dann auch das Telefon.
Gretchen: „Ja.“
Bärbel: „Kind geht’s dir gut? Du warst über Nacht nicht zu Hause.“
Gretchen: „Mama, es ist alles in Ordnung. Brauchst dir keine Gedanken zu machen.“
Doch Bärbel wollte sich nicht so schnell zu frieden geben. Gretchen verdrehte die Augen und versuchte es mit einem erneuten Anlauf. „Ich bin fast 30 du brauchst dich um mich nicht zu sorgen.“ Als sie immer noch munter weiter quasselte schnappte sich der Oberarzt das Handy. „Frau Haase? Machen sie sich keine sorgen ihrer Tochter geht’s gut. Es wurde gestern nur etwas später beim Durcharbeiten der Patientenakten und darum hat sie in meinem Gästezimmer übernachtet.“ Sie sah ihn nur erstaunt an.
Bärbel: „Sind sie das Dr. Meier? Dann bin ich ja beruhigt. Sie wollte nämlich gestern nicht auf mich hören als ich sie gebeten habe nicht mit den nassen Haaren raus zu gehen.“
Marc: „Verstehe was sie meinen. Ich muss dann mal, nicht das ihre Tochter noch zu spät zur Arbeit kommt.“
Er legte auf und reichte ihr Telefon wieder über den Tisch zurück. „Schleimer. Und wo bitte ist dein Gästezimmer?“ Grinsend räumte er den Tisch ab. „Wenn du es findest sag mir bescheid.“

$$

Mitglied im We Marc Club
Mitglied im Sarkasmus ist mein zweiter Vorname ;) Fanclub
Mitglied im Good boys go to heaven, Marc go to my house-Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

25.03.2009 20:38
#85 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Sabine fand das sehr verdächtig als sie Dr. Meier sah wie er ein Damenrad aus seinem Kofferraum nahm. Erst recht als dann auch noch die Assistenzärztin ausstieg und noch immer die gleichen Kleider anhatte wie am Tag zu vor. Da war doch was zwischen den beiden. Sie musste unbedingt wissen was.
Gretchen nahm ihr Fahrrad und stellte es in den Ständer als Marc an ihr vorbei ging, sprach sie ihn an: „Warte kurz. Ich glaub jetzt schuld ich dir wirklich was.“ Er schüttelte den Kopf. „Geht schon in Ordnung. Weißt ja sonst wo ich bin.“ Bevor er im Krankenhaus verschwand drehte er sich nochmals um und zwinkerte ihr zu. Ihr „Mmh“ kam so spät das er es gar nicht mehr hörte.
Kaum war die die Ärztin umgezogen im Stationszimmer kam auch schon Sabine auf sie zu: „Frau Doktor hatten sie eine Panne?“ Gretchen verstand zu erst nicht auf was sie damit raus wollte. Erst als Sabine ihr sagte das sie die beiden Ärzte gesehen habe. Ging ihr ein ganzer Lampenladen auf.
Sie fand es wäre besser eine kleine Lüge los zulassen, den die Wahrheit würde ihr Sabine so oder so nicht glauben. Vor allem nicht nach dem sie am Vortag so grosse Töne von wegen Emanzipation und nehmen was man will geklopft hatte. „Können wir dann oder müsst ihr zu erst noch die neusten Frisuren und Diäts Tipps austauschen. Hasenzahn du bist doch sicher eine Meisterin in Sachen Diäten.“ Die Assistenzärztin streckt ihm frech die Zunge raus. „Oh, der Frau Doktor gehen die Argumente aus.“ Sie nahm den Aktenwagen und schob ihm diesen entgegen. „Das mir die Argumente ausgehen wird nie passieren.“ Er ging auf das erste Zimmer einer Patientin zu. „Du kennst doch das Sprichwort. Sag niemals nie.“ Dr. Lopez der die ganze Zeit einfach nur still vor der Türe des Stationszimmers gewartet hatte mischte sich ein: „Sie meinen den Bond Film aus den Achtzigern oder. Der war wirklich nicht schlecht. Aber mir gefallen die neusten besser.“ Sabine, Gretchen und Marc drehten sich zum Assistenzarzt um und sahen ihn entsetzt an. „Die Akte Schmidt bitte.“ Der Oberarzt versuchte seinen Assistenzarzt einfach zu ignorieren. Leider klappte das weniger gut als erwartet. Gretchen tat zwar so als ob sie wieder 100 Prozent Fit war, konnte aber dadurch nicht an allen OPs teilnehmen. Sie liess sich aber nicht nehmen sich noch einwenig mit ihrem Oberarzt zu fetzen. „Du was ich dich schon immer fragen wollte. Wenn wir schon bei Sprichwörtern sind. Stimmt das dumm gut fickt.“ Er grinste sie an: „Ich dachte du hättest mit Kaan also solltest du es doch am besten wissen.“ „Na ja verglichen mit der Intelligenz von Gaby ist Mehdi ein Genie.“ Marc musste lachen. „Tja, kann mich an die letzte intelligente Frau nicht mehr erinnern.“ Dabei hatte er ein provozierendes grinsen ihr zu geworfen. „Da sag ich doch nur dito.“ Sie sagte es mit so einem ernsten ton das Marc das als persönliche Beleidigung ansah. Beleidigt ging er wieder zurück in sein Büro und liess sie stehen. (Typisch Mann wenn man seine Leistung anzweifelt dann ist er gleich beleidigt.)

$$

Mitglied im We Marc Club
Mitglied im Sarkasmus ist mein zweiter Vorname ;) Fanclub
Mitglied im Good boys go to heaven, Marc go to my house-Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

25.03.2009 21:20
#86 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Am Abend wollte Bärbel alles wissen was passiert war und warum ihre Tochter wirklich nicht nach Hause gekommen war. Im Grunde ihres Herzens hoffte sie immer noch das ihre Tochter sich doch für Familie statt Karriere entscheiden würde. Und nach dem Telefongespräch von heute früh mit Dr. Meier war sie der Meinung dass es vielleicht wirklich klappen würde. Gretchen nervte die Fragerei. Sie war nur noch müde und hatte Hunger. „Mama, egal was du denkst. Zwischen mir und Marc war letzte Nacht nichts. Wir haben beide bloss geschlafen.“
Die junge Frau schnappte sich eine Schüssel mit Schokoladenpudding und verzog sich in ihr Zimmer.

Ich hatte wohl einen kleinen Einbruch in Sachen Emanzipierte Frau aber hab gerade noch die Kurve gekriegt. Ich trotze wieder Marcs Sprüche. Was aber äusserst seltsam war die Begegnung zwischen Marc und mir heute morgen in seinem Bad. Ich hätte nicht Gedacht das ich das mal sagen würde aber ich war tatsächlich Enttäuscht als er keinen versuch gemacht hat mich zu küssen oder zu verführen. Was sollte das? Er stand fast nackt vor mir und wir sahen uns in die Augen. Und er ist einfach an mir vorbei gegangen. Dachte schon er wolle sich vielleicht nicht anstecken aber ich hab nur ne lächerliche Erkältung. Die mich zwar kurzfristig aus der Bahn geworfen hatte.
Keine halbe Stunde später macht er wieder Andeutungen die ich wieder komplett anders deuten würde. Himmel was wollen Männer überhaupt. Dumme kleine Blondinchen die jederzeit Flachzulegen sind, also Gabis oder wollen sie Frauen mit eigenen Meinungen und Bedürfnissen.
So jetzt hab ich mir genug Gedanken gemacht. Ich will Klarheit.
Fahre jetzt zu Marc und beende das was ich gestern eigentlich machen wollte.


Sie ging die Treppe runter und rief in die Küche: „Ich geh nochmals weg. Kann spät werden. Also warte nicht auf mich.“ „Gehst du wieder zu Dr. Meier?“ Gretchen schüttelte über diese Frage nur den Kopf und verliess das Haus. (Scheiss egal wie Müde ich bin. Das zieh ich durch.)

Marc war überrascht als er Gretchen vor seiner Türe sah. „Nanu, hast du etwa heute Morgen etwas vergessen?“ „Ja.“ Sagte sie und ging auf ihn zu. Sie zog ihn an seinem halb offenen Hemd zu sich und küsste ihn. „Wow. Wo genau hast du den Gretchen gelassen?“ Sie lächelte ihn an. „Die steht vor dir.“ Sie macht mit einem ihrer Füsse die Türe zu und küsste Marc erneut. Der liess sich kein zweites Mal bitten und taumelte mit ihr zusammen Richtung Sofa.

$$

Mitglied im We Marc Club
Mitglied im Sarkasmus ist mein zweiter Vorname ;) Fanclub
Mitglied im Good boys go to heaven, Marc go to my house-Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

26.03.2009 08:24
#87 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Es ist jetzt vier Uhr früh, ich liege in meinem Bett und bin wacher als je zuvor.
Darum dachte ich schreib mal kurz auf was in den letzten Stunden alles passiert ist.
Als erstes ja ich war bei Marc. Sein überraschtes Gesicht als er mich vor der Türe sah war einfach nur göttlich. Hab ihn kurzer Hand zu Boden geknutscht und die Türe geschlossen.
Danach sind wir auf seinem Sofa gelandet. Nach dem er am Anfang noch rechtzögerlich war dachte ich erst, es war ein Fehler. Doch den Gedanken verwarf ich keine Sekunde später. Bei der Nummer auf dem Sofa waren wir so fix das wir beinahe noch alle Kleider anhatten. Als wir dann von auf der Couch neben die Couch gewechselt haben. Flogen dann auch noch die restlichen Klamotten. Mir kommt da ein verdacht. Ist es möglich dass Marc zum ersten Mal Sex hatte mit Frau oben. Denn das war ein regelrechter Machtkampf, wer jetzt wo ist. Hab mich dann aber ganz klar durchgesetzt. Auch bei der dritten Runde bei der wir dann endlich im Bett gelandet sind war es nicht anders. Hab aber so das Gefühl das es ihm nicht ganz unangenehm war unser kleiner Fight. Könnte sein das es ihn noch scharfer gemacht hat als ohne hin schon. Dann kam aber meine Minute. Als er nach dem wir beide völlig ausser Atem die Decke angestarrt hatten, dachte er wohl ich würde bei ihm übernachten. Aber nichts da. Ich bin eigenständig und hab mein eigenes Bett, also so halb jedenfalls, bin also aufgestanden hab meine Kleider zusammen gesucht. Leider ist mein BH nicht wieder aufgetaucht, keine Ahnung wo der gelandet war. Dann hab ich Marc noch kurz zu gewunken und bin gegangen. Das Gesicht war noch drolliger als das von der Türe als ich kam.
Der sah fast schon enttäuscht aus. Aber was soll’s ich gehe meinen Weg.

$$

Mitglied im We Marc Club
Mitglied im Sarkasmus ist mein zweiter Vorname ;) Fanclub
Mitglied im Good boys go to heaven, Marc go to my house-Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

26.03.2009 09:14
#88 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

13. Kapitel: Stille Nacht heilige Nacht

Es ist am morgen des 24. Dezembers Gretchen hat es bis jetzt noch nicht bereut sich ganz und gar auf sich selbst zu konsentrieren. Im Gegenteil sie genoss es gerade zu.
Gestern Abend hatte sie Felix zu einem gemütlichen Abendessen eingeladen. Da er Gretchen auch von der Arbeit abholte führte das zu einer kleineren Eifersuchts-Szene von Marc. Ohne ein Wort zusagen zog er Gretchen einfach von ihrem Begleiter weg in eine Abstellkammer. „Was soll das?“ fragte er sie empört, diese gab ihm genauso aufgebracht antwort: „Das könnte ich dich fragen. Spinnst du, es gibt keinen Grund eifersüchtig zu sein. Wir haben gegenseitig keine Verpflichtungen, schon vergessen.“ Er sah sie darauf hin geistesabwesend an, dann plötzlich grinste er und meinte: „Meinte ja nur du hast deinen Papierkram noch nicht gemacht.“ Sie war etwas überrumpelt: „Papierkram ich? Das ist doch deine Sache.“ „Eigentlich schon nur hab ich eine Verabredung und darum musst du als meine Assistentin ran.“ Dann ging er einfach aus der Kammer.
(Spinnt der) Sie wusste nicht recht ob sie wegen den Akten wütend war oder weil er anscheinend ein Date hatte. Felix der immer noch mit verschränkten Armen vor der Türe wartete war inzwischen auch recht sauer. „Läuft da zwischen euch was?“ (Hemmungslosen Sex wann immer uns danach ist.) „Nein, wie kommst du darauf? Ehm, ich muss noch mal zurück ins Stationszimmer, komme gleich wieder.“ Sie gab ihm noch einen flüchtigen Kuss auf die Wange und ging.
Nach dem sie den ganzen Aktenkram dem zweiten Assistenten aufgedrückt hatte war sie dann endlich bereit für einen gemütlichen Abend mit Felix. Der auch wirklich gemütlich war. Beim Italiener mit Kerzenlicht assen sie gemeinsam Spaghetti, nur als es anschliessend nach Hause ging war Gretchen dann doch wieder etwas zurück haltender. „Danke, der Abend war wirklich klasse. Trotz dem kleinen Fehlstart. Du dann machs mal gut. Und falls wir uns nicht mehr sehen schöne Weihnachten.“ Schon war sie aus dem Auto raus und im Haus verschwunden. Felix hatte sich den Abend etwas anders vorgestellt und wollte sie eigentlich noch fragen ob sie nicht doch mit zu ihm kam. Aber da sie so schnell abgehauen war musste er das akzeptieren ob er wollte oder nicht.

$$

Mitglied im We Marc Club
Mitglied im Sarkasmus ist mein zweiter Vorname ;) Fanclub
Mitglied im Good boys go to heaven, Marc go to my house-Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

26.03.2009 13:17
#89 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Am nächsten Morgen musste sich Gretchen erstmal Marcs Launen gefallen lassen, bis es ihr zu Bunt wurde. Sie klopfte an seine Büro Türe und ging ohne auf ein Herein zu warten einfach rein. Dann knallte sie ihm ein paar Akten auf den Tisch. „Die sind fertig und bevor du fragt Dr. Lopez hat sie gemacht.“ Er blickte wütend vom Stapel der vor ihm lag hoch. „Gut, dann gehst du sie nochmals durch.“ „Was?“ entfuhr ihr entsetzt. „Ja, du. Wer feiern kann, kann auch arbeiten. Also Hasenzahn mach dich an die Arbeit.“ Er schob die Unterlagen über den Tisch zu ihr rüber. „Dein Date ist wohl nicht so gut gelaufen was?“ Dabei hatte sie ein erfreutes grinsen im Gesicht. (Nicht das es mich etwas anginge aber es beruhigt.) Sie nahm die Akten und blätterte darin. „Willst du die jetzt hier durchgehen?“ Sie nickte: „Ja, klar. Im Stationszimmer ist alles überlagert mit neuen Akten und du willst ja dass ich die Arbeit korrekt mache. Also gewöhn dich schon mal an meinen Anblick. Wirst ihn noch so ein, zwei Stunden ertragen müssen.“ Dann widmete sie sich wieder den Unterlagen. (So ein misst hier wimmelt es ja nur so vor Fehlern. Wird wohl doch länger dauern.) Franz war inzwischen auf der Suche nach seiner Tochter. Als er an die Türe des Oberarztes klopfte glaubte er sich verhört zu haben, es klang tatsächlich so als hätte seine Tochter herein gesagt. „Dr. Meier wissen sie wo meine Tochter ist? Ah da bist du ja Kälbchen. Was machst du den hier?“ Marc fand es besser selbst eine Erklärung abzugeben. „Wir gehen zusammen die Versicherungsfälle durch. Das gehört ja schliesslich auch zu unseren Aufgaben.“
„Sehr Vorbildlich“ lobte der Professor (Schleimer!) „Margarethe wegen heute Abend. Mutti hat ein paar Leute eingeladen und sie bittet dich pünktlich zu sein.“ „Ach, ja, für die Einladung wollte ich ihnen auch noch danken Herr Professor.“ Gretchen sah Fassungslos ihren Vater und dann Marc an. „Nichts zu danken, bis heute Abend.“ Dann war der alte Mann auch schon wieder weg.
„Was ist?“ Fragte ihr Vorgesetzter sie nach dem sie ihn immer noch mit offenem Mund anstarrte. „Wieso bist du eingeladen?“ Er zuckte mit den Schultern und erklärte dass er es auch nicht wüsste und eigentlich dachte sie stecke dahinter. „Warum sollte ich dich bitte einladen?“ „Ja, was weiss ich. Vielleicht wirst du an Weihnachten ja sentimental.“ (Sentimental. Ich weiss auf welchem Misst das gewachsen ist. Ich bringe meine Mutter um.) „Ist das ein Problem für dich?“ Sie schüttelte mit dem Kopf. „Nein, sicher nicht. Kannst auch gerne noch jemand mitbringen.“ (Damit auch ganz sicher Weihnachten versaut wäre.) „Mal sehen.“ Sagte er und vergrub sich wieder in seinen Akten. Gretchen machte das Selbe. Auch wenn sie es ungern zu gab. Die Geschichte mit der Unverbindlichkeit machte von dem Moment an weh als sie wusste dass sie anscheinend keine Exklusivrechte hatte. Zu alle dem war es auch noch ihr eigener Einfall gewesen und sie konnte ihm keinen Vorwurf machen. Schliesslich ging sie ja auch mit Felix zum Essen aus. Aber nach gestern Abend würde der wohl nicht mehr so schnell mit ihr weggehen. Entweder sie hatte geschwiegen oder über die Arbeit geredet zu dem noch ihr Fluchtartiges verschwinden am Ende.
Marc dachte nicht im Traum daran jemand mit zu nehmen sogar seine Verabredung vom Vorabend war gelogen. Er sass mit einer Flasche Bier vor dem Fernseher und sah sich irgendwelchen kommerziellen Weihnachtsscheiss an. Er hatte das nur gesagt um die Fassade zu wahren.

$$

Mitglied im We Marc Club
Mitglied im Sarkasmus ist mein zweiter Vorname ;) Fanclub
Mitglied im Good boys go to heaven, Marc go to my house-Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

26.03.2009 15:32
#90 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Pünktlich wie verlangt war Gretchen am Abend zu Hause. Die Stimmung zwischen ihr und Marc war den ganzen Tag über seltsam. Am liebsten hätte sie sich vor der Familienfeier am Abend gedrückt. Weil sie sich genau vorstellen konnte wie ihre Mutter sich das vorgestellt hatte. Dass es aber noch deftiger kam als sie gedacht hatte, damit hatte sie nicht gerechnet.
„Bin zu Hause.“ Sagte die junge Ärztin und hängte ihre Jacke an die Garderobe. Ihre Mutter kam aus der Küche und hatte die Hände voll mit Salat. „Gut dass du schon da bist. Beeil dich doch mit umziehen. Du kannst zusammen mit Jochen nachher den Tischdecken.“ „Ist ja gut. Mache ja schon.“ Sie dachte nicht im Traum daran sich zu beeilen (Den Tisch decken darf ruhig Jochen. Soll auch mal was machen.) In aller ruhe ging sie duschen und zog sich nachher an.
Bei der Kleiderwahl entschied sie sich für das Kleid das ihr Sabine geschenkt hatte, schliesslich passte ihr das, nach dem sie es neu genäht hatte so gut.
Als sie die Treppe runter kam klingelte es an der Türe. „Margarethe könntest du bitte die Türe öffnen.“ (Auja, jetzt mach ich auch noch den Butler.) Gretchen stand starr als sie die Person vor der Türe sah. „Wie ich sehe haben sie es immer noch nicht geschafft abzunehmen. Die einen haben eben durchhalte vermögen und die anderen nicht.“ Motzte Elke sie an. „Wollen sie mich jetzt rein lassen oder soll ich mir hier draussen den Tod holen.“ (Gar keine schlechte Idee.)
„Ach, sie sinds Frau Fischer. Schön das sie es einrichten konnten. Kommen sie doch rein.“ Bat Bärbel ihre Konkurrentin. Ihre Tochter verstand die Welt nicht mehr. Warum um Himmelswillen war diese Frau eingeladen worden. Wollte sich ihre Mutter selbst bestrafen? Nach dem Bärbel Elke im Wohnzimmer abgesetzt hatte und diese noch einwenig die Nase gerümpft hatte, ging sie zu ihrer Tochter zurück. „Kind, mach nicht so ein Gesicht. Weihnachten ist das Fest der Vergebung.“ (Oh Gott, und beim nächsten klingeln steht dann Peter vor der Türe, oder was.) Es klingelte: „Peter! Was für eine Überraschung. Mit dir hab ich jetzt aber nicht gerechnet.“ (Jetzt ist genug. Ich bring sie um.) Sie versuchte eine gute Miene zum bösen Spiel zu machen aber weder ihr noch ihrem Vater gelang das. Auch er fand diese Idee mehr als seltsam. Der einzige der dies Witzig fand war Jochen. Er war aber auch nicht betroffen von der Aktion seiner Mutter. Darum ging er auch freiwillig an die Türe als es wieder klingelte. (Bitte lieber Gott lass es nicht Günni sein. Sonst krieg ich noch einen Schreikrampf.) Ihr Gebet wurde er hört es war nicht Günni sondern Marc. Der mehr als überrascht war seine Mutter im Wohnzimmer bei den Haases zusehen. „Olivier. Du bist ein Lichtblick in der Dunkelheit.“ „Mutter nenn mich nicht so.“ (Wenigsten nervt ihn seine Mutter auch mal.) Bärbel kam mal wieder aus der Küche und Gretchen hoffte schon das sie sagen würde das es zu essen gebe. (Wie schneller wir Essen können desto schneller ist der Abend vorbei.) „Frau Haase hier für sie.“ Marc reichte der Gastgeberin ein kleines Dankes Geschenk. Gretchen konnte nicht anders. „Schleimer.“ „Das ist aber nett von ihnen. Ach, sagen sie doch Bärbel zu mir. Das andere ist so umständlich.“ Sie ging auf Gretchen zu und flüsterte ihr ins Ohr: „Du könntest doch schon mal den Weihnachtsbaum mit Dr. Meier schmücken.“ (Nie im Leben.) Als dann Peter plötzlich den Vorschlag machte mit Gretchen zusammen den Baum zu schmücken griff sie schnell nach Marcs Arm, der hätte beinahe seinen Eierlikör verschüttet. „Brauchst du nicht. Marc hilft mir schon.“
Peter und auch Elke kamen sich vor wie bestellt und nicht abgeholt. Nach dem Peter beim Baumschmücken abgeblitzt war versuchte er ein Fachgespräch unter Männern zu starten. Jedoch weder Jochen und noch Franz hatten dazu grossartig Lust. Schliesslich kam er mit Elke ins Gespräch. Als er hörte das sie die Elke Fischer war, überhäufte er sie mit Komplimenten.

$$

Mitglied im We Marc Club
Mitglied im Sarkasmus ist mein zweiter Vorname ;) Fanclub
Mitglied im Good boys go to heaven, Marc go to my house-Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

26.03.2009 19:16
#91 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen und Marc waren derweil damit beschäftigt den alten Schmuck aufzuhängen. „Beiss aber nicht in einen der Lebkuchensterne. Sonst musst du noch zum Zahnarzt.“ Witzelte er als er einen der steinharten Süsssterne anhängte. Als Quittung bekam er auch glatt einen der Sterne an den Kopf geschmissen. „Au. Spinnst du das tut weh. Warte das kriegst du wieder.“ Lametta flog durch die Gegend und einer der Glaskugeln ging zu Bruch. „Auweia das war eine Kugel von Oma. Das gibt bestimmt ärger.“ Sagte Gretchen nach dem sie die zerbrochene Kugel vom Boden aufgelesen hatte. „Du siehst süss aus wenn du erschrickst.“ „Was?“ In dem Moment klingelte es erneut an der Türe. (Nicht doch noch Günni.) Sie ging zur Türe und war freudig überrascht. „Oma?“ Vor ihr stand Margarethe Elise Haase-Steger ihre Grossmutter und ihr persönliches Vorbild, weil sie das pure Gegenteil ihrer Mutter war. Die inzwischen ergraute Frau umarmte sie herzlich und ging dann Schnurstracks ins Wohnzimmer. „Der Ehrengast ist hier also an den Tisch. Ich hab Hunger.“ Sie gab Gretchen einen Stoss. „Warum ist denn dieser Hanswurst Peter hier. Ich dachte den hättest du in den Wind geschossen?“ Gretchen zuckte mit den Schultern. „Frag besser nicht. Mutti ist der Meinung Weihnachten sei die Zeit der Vergebung.“ Die alte Frau verdrehte die Augen. „Typisch Bärbel. Dann ist das da sicher diese Elke die Franz den Kopf verdreht hatte. Oh Gott die ist ja flacher als Holland.“ Gretchen musste kichern. Als Marc plötzlich hinter ihr stand und ihr mal kurz in die Haare pustete bekam sie Gänsehaut. „Kommst du ich möchte das Ding noch schnell fertig machen.“ Sie drehte sich zu ihm und nickte kurz. „Oma ich mach den mal kurz den Christbaum fertig. Weißt du schon das Jochen jetzt auch Medizin studiert.“ Sie hoffte damit ihre Grossmutter von sich abzulenken. Doch das nützte nichts. „Die alten Kamellen. Sag mir lieber wer der nette junge Mann ist Wegen dem deine Augen so strahlen.“ Marc musste schmunzeln, denn das mit dem glitzern in den Augen war ihm auch schon aufgefallen. „Das ist mein Chef und damit ist das Thema gegessen.“ Schnell zog sie ihn weg von ihrer Grossmutter nicht dass die noch weiter fragen würde. Wieder am Weihnachtsbaum machten sie da weiter wo sie aufgehört hatten. Als Gretchen abgelenkt war mit dem Schmücken, schlich sich Marc von hinten ans sie ran und fesselte sie mit einer der Lametta Girlanden die er in einer Schachtel gefunden hatte. „Hei, was soll das?“ Protestierte sie und er grinste sie zog sie näher zu sich. „Ich hab doch gesagt ich räche mich für den Lebkuchenstein.“ Sie fingen an miteinander zu flirten und nicht nur der Kamin knisterte.
Bärbels Timing war mal wieder perfekt den genau in dem Moment rief sie zum Essen.

$$

Mitglied im We Marc Club
Mitglied im Sarkasmus ist mein zweiter Vorname ;) Fanclub
Mitglied im Good boys go to heaven, Marc go to my house-Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

26.03.2009 21:42
#92 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Beim Essen wars definitiv keine Stille Nacht mehr. Elke meckerte darüber dass es Brötchen auf dem Tisch hatte und das auch noch neben dem Gemüse stand. Und Grossmutter Haase meckerte darüber das gemeckerte wurde und goss ein Glas Wein nach dem anderen die Kehle runter.
Als der Streit so richtig am Kochen war, wurde es Gretchen zu dumm. Sie stand auf und fing an abzuäumen. Bärbel war so vertieft in die Diskussion mit Elke über Weizen und dessen Auswirkungen. Das sie gar nicht bemerkte das alle anderen schon längst mit dem Essen fertig waren und Jochen sich bereits schon vor einer Viertel Stunde vor dem Fernseher gesetzt hatte und eine Runde Project Gotham Racing zockte. Die Oma gab Marc einen Wink mit dem Zaunpfahl das er doch ihrer Enkelin helfen sollte. Doch Peter war schneller und versuchte sich doch tatsächlich bei ihr einzuschleimen. „Mein Gott, hast du das noch nicht gemerkt. Für dich ist der Zug abgefahren Junge. Man fickt eben keine billigen Sekretärinnen auf dem Schreibtisch.“ Franz war empört darüber das der Wein anscheinend seiner Mutter die Zunge so gelöst hatte. „Mutter bitte.“ „Ach, komm schon tu nicht so. Du bist kein deut besser. Nur hattest du glück das du eine so naive Frau hast.“ (Ich habs geahnt.) Gretchen zog sich lieber auf ihr Zimmer zurück. Sie konnte inzwischen verstehen warum Jochen vor der Glotze hing. Auf ihrer Fensterbank machte sie es sich schliesslich bequem und sah in den kalten Winterhimmel. (Sollen die streiten wie sie wollen.) Verträumt sah sie nach draussen und die ersten Schneeflocken tanzten vom Himmel. Sie bemerkte noch nicht einmal dass sich ihre Zimmertüre öffnete und Marc zu ihr rein kam. Leise schloss er die Türe und ging zu ihr ans Fenster. „Hältst du wieder Ausschau nach Sternschnuppen?“ „So ein Wunsch wäre nicht schlecht.“ Er lächelte sie an. „Und was hättest du dir dann gewünscht?“
Sie sah wieder zum Fenster raus. „Eigentlich wären es zwei. Der eine wurde schon erfüllt und der andere wird wohl nie erfühlt. Oder denkst du die da unten verschwinden so einfach?“ Er nahm sie in den Arm. „Also deinen 2. Wunsch weiss ich jetzt aber was war den dein erster?“ Sie drehte sich um und sah ihm in die Augen. „Dreimal darfst du raten.“ Er küsste sie und zog sie zu ihrem Bett rüber. Die ersten paar Minuten gab sie sich der Knutscherei hin und dann löste sie sich von ihm. „Ich kann das so nicht.“ „Also wenn du das seltsam findest weil es dein Kinderzimmer ist versteh ich das. Wir könnten auch zu mir…“ Sie unterbrach ihn. „Nein, das mein ich nicht.“ „Was meinst du dann?“ Als er ihr Gesichtsausdruck sah konnte er sich vorstellen was ihr Problem war. „Oh, du meinst wegen meinem Date mit einer Flasche Bier und dem Fernseher.“ Dann grinste er sie an. „Du hast nicht…“ Es beruhigte sie ungemein und sie küsste ihn stürmisch. Dieses Mal stoppte er sie. „Halt, stopp, nicht so schnell. Sind wir uns einig. Das mit uns ist Exklusiv?“ Dafür gab es nur eine antwort von ihr. „Ja.“ Während die einen unten mit einander stritten und die anderen Joga techniken austauschten. Waren sich ein Stockwerk höher zwei sicher das sie dieses Mal das gleiche wollten.

$$

Mitglied im We Marc Club
Mitglied im Sarkasmus ist mein zweiter Vorname ;) Fanclub
Mitglied im Good boys go to heaven, Marc go to my house-Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

27.03.2009 07:59
#93 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Gebs ja zu Weihnachten macht mich sentimental. Aber warum ich dafür gleich Marc ein Exklusiv recht an mir vorgeschlagen habe, weiss ich beim besten Willen nicht mehr. Gut der Gedanke das der mit einer anderen Vögelt fand ich ehrlich nicht gerade gelungen. Aber jetzt bin ich genau in dieser Situation wo ich eigentlich verhindern wollte. Ich mach mir nämlich Gedanken ob er sich wirklich daran hält. Bin Gestern eigentlich in seinen Armen eingeschlafen nach dem wir miteinander geschlafen hatten. Und heute Morgen war er weg. Ist doch klar, war ja auch nicht anders zu erwarten.
War vorhin unten und wollte sehen was die Meute mir so übrig gelassen hatte. Als aller erstes musste ich feststellen dass sie das Haus tatsächlich stehen gelassen haben. Respekt. Hätte ich nicht gedacht. Papa sah mich aber reichlich verstört an. Als ich ihn gefragt hatte was den passiert sei, dachte schon Oma hätte Peter gelyncht. Meinte er Bärbel und Elke seien jetzt beste Freundinnen und sie überlegten sich gemeinsam ein Kochbuch zu schreiben. Stand dann auch erstmal da wie geohrfeigt. Nicht nur das meine Mutter plötzlich schreiben will, sie will das auch noch in Zusammenarbeit mit ihrer Konkurrentin machen. Wie wird wohl dieses Buch heissen? „Hundert Rezepte um ihn gefügig zu machen“ oder „Weizen ist Böse“
Mir solls egal sein. Peter ist verschwunden und Oma schläft anscheinend noch im Gästezimmer. Hoffentlich hat sie ihn nicht etwa doch um die Ecke gebracht.
Oma war schon immer mein Vorbild.
Da mein Grossvater schon früh starb hat sie die ganze Familie alleine durchgebracht. Sie war einer der ersten Frauen die einen Führerschein für PKW wie LKW hatte. Zudem fährt sie auch heute noch Motorrad und das nicht gerade langsam. Letztes Jahr wurde ihr der Führerschein entzogen weil sie auf der Autobahn mit 190 Sachen ein ziviles Polizeifahrzeug überholt hat und das in einer 100er Zone. Ich liebe und vergöttere sie.
Jetzt sitz ich wieder hier in meinem Zimmer und hab für ganze fünf Minuten nicht daran gedacht was in Zukunft zwischen Marc und mir ist. Sind wir nun zusammen oder haben wir einfach nur ein feste … Beziehung. Könnte ihn ja einfach fragen. Nein, wie sieht das den aus. Werde das garantiert nicht machen. Lasse alles auf mich zukommen. Oh je, wie überleb ich nur die restlichen Tage von dem Jahr. Ich weiss es ich werde mich einfach wie immer auf die Arbeit konsentrieren. Genau so mache ich das. Uh, ich hab meine Geschenke vergessen.
Gleich mal nachsehen was für mich alles unter dem Baum liegt. :x

$$

Mitglied im We Marc Club
Mitglied im Sarkasmus ist mein zweiter Vorname ;) Fanclub
Mitglied im Good boys go to heaven, Marc go to my house-Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

27.03.2009 09:06
#94 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

14. Kapitel: Nicht nur Korken Knallen

Marcs sass vor dem Richter und war sichtlich nervös. Mit den Fingern trommelte er auf der Tischplatte umher. Er wurde gefragt ob er seiner Aussage noch etwas hinzuzufügen hatte und er verneinte. Er hatte mit Absicht nichts von Gabi in seiner Aussage erwähnt, nicht das sie ihm doch noch dazwischen funken konnte. Und schien gerade zu so als ob dieser Plan auch funktioniert hatte. Am Ende der Verhandlung wurde ihm dann zusätzlich zum Fahrverbot, welches er schon abgesessen hatte auch noch eine Geldstraffe in der Höhe von 20'000.00 Euro aufgebrummt. Das war zwar eine Menge Geld aber immer noch besser als diese Krankenschwester am Hals zu haben. Er bedankte sich bei seinem Anwalt und wollte schon gehen als plötzlich die Türen aufgingen und Gabi mitten im Raum stand. „Ich möchte eine Aussage machen, was den Unfall von Dr. Meier angeht. Ich bin eine Augenzeugin.“ Der Richter sprach sie daraufhin an. „Warum sind sie nicht früher gekommen. Es tut mir leid das Urteil ist soeben rechtskräftig geworden.“ Max war so weise und sagte gleich nach der Verkündung dass er auf Rechtsmittel verzichten würde und somit das Urteil annehmen würde. Gabi war ausser sich vor Wut. „Aber ich war dabei, ich hab alles gesehen. Was dieser möchte gern Gott in Weiss getan hat.“ „Gute Frau, wie gesagt das Urteil ist Rechtskräftig. Fahrerflucht mit Todesfolge es gibt nichts mehr das sie dazu sagen könnten.“
Wütend drehte sie sich auf dem Absatz um und verliess den Saal. Draussen passte sie Marc bei seinem Auto ab. „Glaub bloss nicht dass du so einfach davon kommen wirst. Du wirst für dieses Kind dein Leben lang zahlen müssen.“ Er lachte sie nur aus. „Vergiss es. Wer weiss vielleicht ist dieses Balg noch nicht mal von mir. Glaub mir du musst erstmal beweissen das ich der Vater bin.“
Der Krankenschwester wurde in dem Moment erst wieder bewusst das sie gar nicht schwanger war und das sie irgendwie aus der Nummer rauskommen musste. Sie fasste einen perfiden Plan. Was sie einmal geschafft hatte würde sie auch ein zweites Mal schaffen. Sie musste von Marc schwanger werden. Nur leider faste der sie noch nicht einmal mehr mit der Kneifzange an. Also viel ein Blowjob wie damals wohl aus. „Na, warte das schaff ich auch so.“
Und wenn sie schwanger wäre würde sie einfach die Geburt früher einleiten. Für irgendwas arbeitete sie schliesslich für einen Frauenarzt. Sie kannte da so ein paar Tricks.

$$

Mitglied im We Marc Club
Mitglied im Sarkasmus ist mein zweiter Vorname ;) Fanclub
Mitglied im Good boys go to heaven, Marc go to my house-Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

27.03.2009 10:15
#95 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Im Krankenhaus angekommen machte sie sich gleich daran ihren Plan in die Tat umzusetzen. Sie besorgte sich fürs erste ein paar der Befruchtungskanülen und Hormon Spritzen. Damit das Weg kommen nicht auffallen sollte bestellte sie gleich Nachschub. „So und jetzt fehlt mir nur noch eins.“ Leider war das schwerer zu beschaffen als gedacht. Sämtliche Freundinnen die sie auf ihn ansetzte an diesem Tag blitzten ab.
Gretchen fand das schon ziemlich seltsam das immer wieder junge Frauen in die Notaufnahme kamen und nur vom Oberarzt selbst behandelt werden wollten. Als diese dann auch noch sobald sie Marc sahen eindeutige Anspielungen machten reichte es auch dem Chirurgen. Er holte seinen zweiten Assistenzarzt dazu und stellte diese gleich bei dem ab. Die waren dann auch sichtlich sauer. Bei der letzten Patientin für diesen Tag war Lopez verhindert und Marc sah sich den verstauchten Knöchel zusammen mit Gretchen an. „Also gebrochen ist nichts. Schwester legen sie ihr einen Stützverband an das sollte reichen.“ „Aber Herr Doktor mir tut da noch was anders weh.“ Sie fing an ihre Bluse zu öffnen. Die Assistenzärztin verdrehte die Augen, drehte sich von der Frau ab und flüsterte ihrem Chef zu. „Erstaunt mich, dass sie noch nicht über eine Blasenverkühlung klagt. Von Unterwäsche hat sie scheinbar noch nie was gehört.“ „Was?“ Marc drehte sich auch ab. „Nicht gemerkt, unter ihrem ultra knapp Mini hat sie noch nicht mal so etwas wie einen String an. Ich dachte so was fällt dir sofort auf.“ Sagte sie spitz. „Seit Weihnachten bin ich irgendwie blind für solche Sachen.“ (Wie süss. Oder sagt der das jetzt nur um mich zu beruhigen.) Er drehte sich wieder zur Patientin um. „So Frau Ricksen dann schonen sie mal ihren Fuss und wegen ihren sonstigen Beschwerden wenden sie sich doch bitte an ihren Hausarzt.“ Sie lächelte ihn unschuldig an. „Sagen sie doch Susi zu mir. Und ich habe gar keinen Hausarzt. Könnten sie das nicht übernehmen. Hier tuts wirklich weh.“ Sie nahm seine Hand und klatschte sie Regelrecht auf ihren Bussen. Das reichte Marc. „Für solche Dinge bin ich leider nicht zu ständig. Für Silikonkissen Probleme empfehle ich Dr. Hiltbrandt, ein wahrer Gott in der Plastischen Chirurgie.“ Das hatte gesessen. Susi Ricksen stand wütend auf und stapfte raus. „Ich bin wahrlich göttlich. Ihr Fuss tat scheinbar gar nicht mehr weh.“
Gretchen schüttelte den Kopf und meinte lachend. „Ich befürchte sie sieht das aber anders.“

$$

Mitglied im We Marc Club
Mitglied im Sarkasmus ist mein zweiter Vorname ;) Fanclub
Mitglied im Good boys go to heaven, Marc go to my house-Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

27.03.2009 11:08
#96 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Als auch Susi Ricksen einer ihrer engsten Freundinnen erfolglos blieb musste sie sich eine neue Strategie überlegen. Wenn er nur noch den dicken Haasen anfassen würde dann müsste sie ihr eben helfen. Sie konnte sich schon vorstellen dass nach der letzten beinahe Schwangerschaft das Thema Verhüttung bei den beiden hoch geschrieben würde. Und das sie Marc und seine Vorlieben kannte war ihr auch bewusst das er seine Schäferstündchen nicht immer nur in seinen eigenen Vierwänden abhalten würde. Sie musste also den beiden nur folgen und sich nachher bedienen.
Weder der Oberarzt noch die Assistenzärztin merkten dass sie beobachtet wurden.
Kurz vor Feierabend zog er Gretchen dann tatsächlich in eines der leeren Zimmer. „Marc? Wir könnten aber eigentlich auch warten und …“ Weiter kam sie nicht den seine Küsse waren mehr als verführerisch. Sie drehte vorsichtshalber den Schlüssel um und dann folgte sie ihm zu einem der Betten. (Was hat der bloss aus mir gemacht.) „Oh Gott.“ stöhnte sie kurz und er grinste sie an. „Schön dass du’s auch endlich einsiehst.“ (Ich habs mal wieder laut gesagt. Ja, prost.) Als sie den Spiess umkehrte und ihn nach unten drückte meinte sie: „Aber gewöhn dich nicht zu sehr daran.“ Nach einem kurzen Machtkampf gab sich die Ärztin dann geschlagen und gab sich ihm hin.
Am Schluss zogen sich beide schnell wieder an und taten so als wäre nichts gewesen. Gabi huschte schnell ins Zimmer als sie da nichts finden konnte, war das Klo ihre letzte Chance. „Bingo.“ Im Mülleimer lag es. Sie zog sich ein paar Gummi Handschuhe über und nahm das Kondom raus. Dann musste sie aber feststellen, dass da leider mehr als eins drin lag. „Wie ecklig die Treiben es ja wie die Karnickel.“ Kurzer Hand nahm sie einfach das oberste. Auf dem schnellsten weg ging sie damit auf die Station der Gynäkologie. Eine halbe Stunde später sass sie völlig entspannt, mit einem Siegeslächeln auf dem Untersuchungsstuhl mit Hochgelagerten Beinen und biss in ihren Schokoriegel.

$$

Mitglied im We Marc Club
Mitglied im Sarkasmus ist mein zweiter Vorname ;) Fanclub
Mitglied im Good boys go to heaven, Marc go to my house-Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

28.03.2009 08:15
#97 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
„Schwester Gabi? Was tun sie den da?“ Mehdi fand das doch etwas seltsam sie so im Untersuchungsstuhl sitzend zu sehen. „Krampfadern Vorbeugung.“ Sagte diese Schnell.
„Aha“ Der Arzt ging zum Vorratsschrank und sah sich den Bestand an. „Wissen Sie wo unsere Kochsalzlösungen geblieben sind. Hier sind nur Hormonspritzen. Ich bin mir aber sicher ich hab die hier hingelegt.“ Ihr grinsen verging ihr. Hatte sie statt Hormonspritzen etwa nur Kochsalzlösung verwendet? Das würde ja bedeuten dass sie eventuell gar keinen Eisprung hatte und die Wahrscheinlichkeit dass sie schwanger würde wieder gering wurde. „Misst.“ fluchte die junge Frau.
Er sah sie erstaunt an. „Wie meinten sie.“ Schnell stand sie auf und ging zur Türe. „Nichts. Es könnte sein das ich die Kochsalzlösungen aus versehen entsorgt habe. Weil ich dachte die sind abgelaufen.“ Der Gynäkologe fand diese Reaktion genauso seltsam wie damals als sie behauptete Plastik könne ablaufen. Er nahm sich den Arzneischrank lieber noch mal vor. Nicht das sie noch andere Wichtige Dinge einfach entsorgt hatte.
Gabi lief Gedanken verloren durch das Krankenhaus. Wie konnte das nur passieren. Sie ging das Risiko doch nur ein um Marc eins auszuwischen. Ein Kind wollte sie doch eigentlich gar nicht. Aber was war wenn ihr Schwindel auflog. So langsam lief ihr die Zeit davon. Noch mal konnte sie nicht den beiden hinterher jagen und Kondome klauen. Es würde zu auffällig sein. Sie beschloss einen neuen Plan zu fassen. Sollte es also tatsächlich nicht klappen mit der Schwangerschaft würde sie einfach behaupten das sie das Kind verloren hat. Dafür würde sie dann schon eine passende Situation ausdenken. Aber damit sie auch garantiert noch einwenig mitleid bekommen würde. Brauchte sie Gretchen. Sie würde sich in den nächsten Tagen bei ihr einschleimen. Auch wenn ihr das schwer viel. Nur über Gretchen konnte sie an Marc kommen. Und der wäre mit Sicherheit nicht erfreut darüber das diese mit ihr Sympathisierte. Und wie sie diese fette Kuh einschätzte würde diese es gar nicht gut finden, wie Marc mit ihr und seinem potenziellen Nachwuchs umginge.
Das wars sie brauchte sich nicht ihren Körper und das Leben zu ruinieren mit einem Kind. Sie würde so tun als ob und so das liebes Glück der beiden gehörig durcheinander bringen.

$$

Mitglied im We Marc Club
Mitglied im Sarkasmus ist mein zweiter Vorname ;) Fanclub
Mitglied im Good boys go to heaven, Marc go to my house-Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

28.03.2009 09:01
#98 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen kam endlich zu Hause an und hatte Hunger. Doch als sie in die Küche kam stand da nicht ihre Mutter sondern ihre Grossmutter. „Na, wieder Menschen Leben gerettet und deinen Oberarzt angehimmelt.“ Die junge Ärztin sah sie nur fragend an. (Wieso weiss die eigentlich immer alles.) „Du fragst dich sicher warum ich immer alles weiss. Das liegt daran das du mir ähnlicher bist als du denkst. Ach, Kind setzt dich doch und nimm dir ein Stück von der Pizza. Ich war in deinem Alter schon längst verheiratet und dein Vater war ein kleiner nervender Junge von 9 Jahren. Du glaubst nicht wie schlimm der war. Schlimmer als Jochen. (Völlig unmöglich) Es war kurz bevor dein Grossvater diesen Unfall hatte und sich wirklich alles veränderte. Wir waren glücklich auch wenn wir nicht viel hatten, denn das einzige was wir brauchten, war einander. Auch wenn in der Vergangenheit ihn eine Menge Frauen mir ausspannen wollten, schaffte ich es immer wieder in für mich zu gewinnen. Und das wirst du auch schaffen. Ich seh doch das du und dieser Meier einander liebt. Also verschwende keine Zeit, denn du weißt nie wie lange ihr füreinander wirklich habt. Kind, mach nicht den gleichen Fehler wie ich und glaube das ihr noch den rest eures Leben habt. Geniesst das hier und jetzt.“ Dann stand sie auf gab ihrer Enkelin, die etwas verwirrt über diese Aussage war, einen Kuss auf die Stirne. Im Flur packte sie ihre Lederjacke und den Helm. „Ich geh mal ne Runde drehen. Solange noch nicht viel Schnee liegt muss ich das doch noch auskosten.“

Auf ihrem Zimmer machte sich die junge Ärztin so ihre Gedanken über die Worte ihrer Oma.

Kann das sein das Oma langsam senil wird. Ich meine ihr Gerede darüber das ich und Marc das hier und jetzt geniessen sollen und nicht über irgendwelche Dinge Gedanken machen sollten. Und dann noch die Anspielung das Opa jung gestorben sei. Denkt die wirklich dass uns das auch passiert. Gut das Schicksal macht manchmal seltsame Dinge. Sonst würde es Mama und Elke auch nicht dazu bringen gemeinsame Sache zu machen. Aber das heisst noch lange nicht das Oma recht hat. Himmel was meint sie nur damit.

Sie legte ihr Tagebuch wieder zur Seite und schnappte sich ihr Handy. Bis jetzt war sie sich nicht sicher was gerade zwischen ihr und Marc war. Und diese Frage drehte sich auch weiterhin durch ihren Kopf. Waren sie wirklich nur einfach scharf aufeinander oder hatte auch Marc dieses seltsame Gefühl in der Magengegend wenn sie sich nah waren.
„Meier.“ Er klang es am anderen Ende der Leitung. Gretchen hatte gar nicht bemerkt das sie schon gewählt hatte. „Marc, was ist wenn wir das hier und jetzt einfach geniesen sollten und nicht immer daran denken was morgen ist.“ Der war doch etwas verwirrt. „Gretchen, geht’s dir gut. Du rufst an sagst nicht wer dran ist, sondern Philosophierst gleich über das hier und jetzt.“
Sie fuhr sich nervös durch die Haare und überlegte was sie eigentlich mit ihren Worten sagen wollte. Dann viel es ihr wieder ein. „Ich liebe dich und ich will mehr als nur Spass für ein paar Stunden oder Minuten.“ „Okay.“ Kam von ihm mehr oder weniger zögerlich. Seit der Weihnachtsfeier hatte er doch eigentlich darauf gewartet das sie das sagen würde. Doch es klang plötzlich so seltsam. Wollte er wirklich ihr jetzt am Telefon sagen das es ihm gleich ging.
„Bist du noch da.“ Fragte sie ängstlich, sie dachte schon das er den Hörer fallen gelassen hatte und davon gerannt wäre. „Ja, ich bin noch hier.“ „Was denkst du?“ Er atmete einmal tief aus und wieder ein. „Ich weiss es nicht. Gretchen, du bist die erste der ich am liebsten tausendmal sagen würde …“ Er konnte es einfach nicht. Er konnte ihr nicht sagen das er sie liebt, so sehr er es auch wollte es kam nicht raus.



Mitglied im We Marc Club
Mitglied im Sarkasmus ist mein zweiter Vorname ;) Fanclub
Mitglied im Good boys go to heaven, Marc go to my house-Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

30.03.2009 09:03
#99 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

(Ich hätte zwar gehofft dass er wenigstens dito sagt. Aber besser er sagt nichts als er sagt etwas was er nicht meint.) Sie fand es dann besser das Gespräch zu beenden. „Ich bin Müde. Sehen uns ja morgen wieder.“ Ein Okay beendete auch das Gespräch von Marcs Seite.
Er hätte sich dafür selber Ohrfeigen können, aber er konnte es einfach nicht sagen.
Doch nicht nur das er ihr nicht sagen konnte das er sie liebte. So viel es ihm auch in den nächsten Tagen schwer zu zeigen das sie ein paar waren. An Silvester wollte Elke ihrem Sohn einen Besuch zu Hause abstatten und war überrascht Gretchen zu sehen. Anstelle die Gelegenheit am Schopf zu packen und ihr zusagen das er mit ihr zusammen wäre, stotterte er etwas zusammen: „Wir arbeiten gerade ein paar Unterlagen durch. Ich meld mich dann bei dir. Im Moment ist gerade wirklich schlecht.“ Frau Fischer sah skeptisch ihren Sohn an, sagte aber nichts und ging lieber wieder. „Dann wünsch ich dir eh, euch noch einen guten Rutsch und arbeite nicht zuviel.“
(Er kann mir nicht sagen das er mich liebt, er kann aber auch nicht sagen das wir zusammen sind?)
Gretchen entschloss das nicht länger hinzunehmen und ihn darauf anzusprechen. „Warum hast du gelogen?“ Er zuckte mit der Schulter und grinste sie an: „Sie muss ja nicht alles wissen.“ Dann versuchte er sie zu küssen, dabei hatte er die Rechnung ohne seine Freundin gemacht. Diese rutschte unter ihm weg. „Es ist ja nicht nur sie. Überall machst du solche spiele. Vor X-Leuten hast du mich noch nicht einmal vorgestellt in den letzten Tagen. Schämst du dich für mich?“ Dabei stiegen schon die Tränen in ihr hoch und er versuchte sie zu beruhigen. „Nein, sicher nicht. Gretchen es ist doch egal wer von uns weiss. Hauptsache wir sind für einander da.“ Sie schüttelte den Kopf und rutschte abermals weg. „Du verstehst mich nicht. Ich komme mir vor wie eine billige Affäre von dem man niemandem etwas erzählen will. Ich will das aber nicht sein.“ Er versuchte es noch einmal mit einer noch ruhigeren Stimme. „Du bist für mich keine Affäre.“
Auch das reichte nicht. Sie schrie schon fast: „Ach ja, wenn ich das nicht bin. Warum stehst du dann nicht zu mir. Ich sage dir das ich dich liebe und du? Nichts! Ich will mit dir mehr als nur Sex und du? Du sagst noch nicht einmal deiner Mutter das wir zusammen sind.“ Auch er wurde immer lauter. „Was soll ich den bitte sehr machen. Zum Fenster raus schreien das wir zusammen sind. Jetzt mach doch mal einen Punkt. Seit dem du in der Pause immer mit Gabi rumhängst bist du fast so eine Klette wie sie war.“ Das reichte ihr. Wie konnte er sie nur mit dieser Krankenschwester vergleichen. Ja, sie hatte sich in den letzten Tagen mit ihr unterhalten. Aber noch nicht einmal über ihn. Sondern das Leben im Allgemeinen. Was war so schlimm daran? Sie stand auf schmiss ihm einen letzten Bösenblick zu: „Weißt du was? Du brauchst dich nicht länger über mich zu ärgern. Ich verschwinde.“ Bevor sie die Wohnungstüre zu schmiss, drehte sie sich nochmals zu ihm um. „Du bist das grösste Arschloch der Welt! Gratulation.“ Dann knallte die Türe.
Durch die Vibration flog dann auch noch ein Spiegel von der Wand und Marc schrie durch die geschlossene Tür: „Zicke!“



Mitglied im We Marc Club
Mitglied im Sarkasmus ist mein zweiter Vorname ;) Fanclub
Mitglied im Good boys go to heaven, Marc go to my house-Club

Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

Beiträge: 3.117

30.03.2009 10:17
#100 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Gretchen lief durch den einsetzend regen, planlos durch die Gegend. (Ganz toll gemacht. Es ist Silvester und du streitest dich mit dem Mann den du liebst.) Eine halbe Stunde war sie einfach nur gelaufen ohne darüber nachzudenken wo hin sie eigentlich lief. „Wo bin ich eigentlich?“ Als sie sich umsah erkannte sie das grosse weisse Haus wieder in dem Felix wohnte. Ohne darüber nachzudenken klingelte sie um Halb Zwölf in der Nacht an seiner Türe. Als er verschlafen die Türe öffnete stand sie vor ihm als wäre sie vom Regen in die Traufe gefallen. „Gretchen?“ Sie brauchte nichts mehr zu sagen. Er sah ihr so schon genug an. Er zog sie in die Wohnung und brachte ihr erstmal eine warme Decke und etwas zu trinken. Nach einer weile nur Schweigen meinte er dann. „Du brauchst mir nicht zu erzählen warum du aussiehst wie ein begossener Pudel.“ Sie sass zusammengekauert auf seinem Sofa und ihr war kalt. „Danke. Könntest du mich einfach nur in den Arm nehmen?“ Als die Glocken Mitternacht schlugen hielt er sie in seinen Armen und schwieg einfach nur. Marc lief auf und ab in seiner Wohnung. Vor lauter Wut über seine Blödheit und den Streit mit Gretchen mussten dann auch noch ein paar Möbelstücke leiden. Seine Wohnung sah aus wie ein Trümmerfeld und er liess ich an einer Wand herunter gleiten. Als die Uhr zwölf schlug sagte er laut „Scheisse.“ Er wollte sie anrufen und sich entschuldigen. Doch bei ihr kam nur die Mailbox. Wütend schmiss er schliesslich auch noch das Handy an die Wand.



Mitglied im We Marc Club
Mitglied im Sarkasmus ist mein zweiter Vorname ;) Fanclub
Mitglied im Good boys go to heaven, Marc go to my house-Club

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | ... 12
 Sprung  
Weitere Links
| Sicher und kostenlos Bilder hochladen|9-1-1 FanSeite|
zum Impressum | 2008- © Doctor's Diary FanForum | Admins JackySunshine & Seppy | Moderatoren Lorelei & Mellow | Gründerin des Forums Flora
Xobor Forum Software von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen
Datenschutz