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Dieses Thema hat 291 Antworten
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 Pausierende und abgebrochene Fortsetzungen!
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Gretchen81 Offline

Alter Ha(a)se:

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04.06.2009 18:02
#276 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Am nächsten Tag musste Marc schmunzeln als er das Mail von seiner Schwester las. Er freute sich zwar darüber, dass es ein Mädchen werden würde, jedoch zerstörte die Tatsache das tausende von Kilometer und die Trennung zwischen ihnen stand das warme Gefühl das in ihm hoch kam.

Mail: JJM@gmx.de

Danke für deine Mail.
Aber keine illegalen Aktionen mehr, hörst du?
Du bringst mich auf einen Gedanken.
Kommst du auch an Krankenakten ran?
Ach, vergiss es. Will dich ja schliesslich nicht zu etwas anstiften.
Das Bild von Gretchen ist so … Du weiss schon was ich meine. Danke nochmals.
Du hast übrigens ein echt gutes Händchen fürs Fotografieren. Solltest das vielleicht als Beruf in Erwägung ziehen. Weißt du eigentlich schon was du nach dem Abi machen willst?
Hoffe doch nicht das du Arzt werden willst. Es hat schon genug Meiers?
Muss jetzt wieder, hab immer nur kurze Pausen zwischen den einzelnen Referaten und OPs.

Also man schreibt sich.
Gruss Marc



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Gretchen81 Offline

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05.06.2009 19:24
#277 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Ein paar Tage später hatte der Arzt dann wieder einmal Post von seiner Schwester.

Mail: marc_meier@surfnet.com

Hello my dear

Angefügt die Krankenakte aus der Gyn von Gretchen.
Das war ein Kinderspiel an die zu kommen.
Da Dr. Kaan in jeder freien Minute bei Gretchen ist, weiss ich das seine Tochter Lilly heisst. Finds aber irgendwie seltsam das die kleine weder ihrem Vater gleicht noch ihrer Mutter. Aber was solls mir egal. Wieder zurück zu diesem Frauenarzt. Dreimal darfst du raten was sein Passwort ist.
Der Mann ist echt fantasielos. Der ist wirklich durchschaubar. Genau so durchschaubar ist auch das er etwas von Gretchen will. Ich meine Hallo, der sieht sie an als wäre sie ein Stückschokolade.
Dabei wäre der Mann eigentlich ganz nett. So als Arzt zumindest. Ganz im Gegenteil zu dir, du bist echt ein Arsch. Ne, ne, war ein Witz. Bist mir immer noch tausendmal lieber.

So muss jetzt wieder, höre meine Mutter um die Ecke kommen.

LG JJ



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Gretchen81 Offline

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08.06.2009 07:47
#278 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

35. Kapitel: Es Weihnachtet


Der Tag von Gretchens Entlassung war gekommen und Mehdi hatte sich angeboten als Fahrer. Sie war heilfroh wieder endlich in ihren eigenen vier Wänden zu sein und bald wieder arbeiten zu können. Wenn auch nur für kurz den in ein paar Monaten würde sie sich wohl dann ganz in den Baby-Urlaub geben müssen. Was Dr. Kaan betraf, wusste sie nicht genau wie so, aber genau bei dem Frauenarzt fühlte sie sich im Moment am sichersten und gut aufgehoben. Er war die starke Schulter an der sie auch mal schwach sein durfte.

Wenn sie sich in den letzten Tagen auch nicht sonderlich um ihr Tagebuch gekümmert hatte, wie auch sie war ja nie alleine, so wollte sie noch immer nicht darauf verzichten. Vor allem nicht wenn sie verwirrt war. Und das war sie im Moment wirklich. Sie setzte sich auf ihr Sofa im Wohnzimmer und klappte ihr Buch auf. Nach einem kleinen Seufzer setzte sie den Kugelschreiber an.

Vielleicht liegts ja an der Weihnachtlichen Stimmung die überall in der Luft liegt.
Oder vielleicht ist da tatsächlich noch etwas. Irgendetwas Undefinierbares.
Auf jedenfall haben Mehdi und ich uns geküsst.
Zwar nur kurz und wir waren beide sehr verwirrt danach.
Aber es war eindeutig ein Kuss, der mehr bedeutete als nur Freundschaft.
Keine Ahnung was noch passiert wäre, wenn Lena nicht in mein Zimmer gekommen wäre um sich zu verabschieden.
Während der ganzen Heimfahrt haben wir kein Wort miteinander gesprochen.
Nachdem Mehdi mir meinen Koffer ins Schlafzimmer gestellt hatte, ist er auch schon wieder verschwunden. Fand die ganze Situation mehr als krampfig.
Befürchte ich, respektive wir müssen dringend reden.
Nach der Geschichte mit Marc, mit der ich ehrlich gesagt glaub ich noch lange nicht fertig bin, kann ich mich nicht einfach wieder auf jemanden einlassen.
Hoffe einfach nur Mehdi versteht mich und gibt mir zeit.
Jedes mal wenn ich an Marc denke hab ich das Gefühl das meine kleine Maus mich tritt.
Sicher ist sie beweg sich. Ob es nun Absicht ist oder nicht.



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Gretchen81 Offline

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08.06.2009 14:09
#279 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Jessica hatte sich mal wieder in ihrem Zimmer verschanzt um ein bisschen ruhe zu haben.
Und wie in den letzten Tagen häufig surfte sie mal wieder im Netz. Neben dem Texten mit ein paar Bekannten war auch die obligatorische Berichterstattung an ihren Bruder dabei. Obwohl sie von ihm schon länger nichts mehr gehört hatte, empfand sie es als ihre Pflicht ihn immer auf den neusten Stand zu halten.

Mail: marc_meier@surfnet.com

Hallo Brüderchen

Weiss ja nicht, was du die ganze Zeit treibst das ich keine Mail von dir bekomme.
Egal, ich hab News für dich:
Meine Mum hats endlich gerafft das Gretchen nichts von ihr will.
Hab nur noch keine Ahnung warum….


Sie klappte schnell ihren Laptop zu weil jemand an ihre Türe klopfte.
Nach dem ihre Mutter wieder aus ihrem Zimmer verschwunden war, schrieb sie wieder weiter.

Oh, oh, ich weiss jetzt warum…
Sie hat Gretchen küssend mit Mehdi gesehen.
Jetzt ist sie komplett neben der Spur. Sie hat mir eben einen 5 minütigen Vortrag gehalten wie scheisse alle, ich betone alle Männer seien. Und Gretchen würde bald wissen was sie davon halten würde sich immer in die falschen Männer zu verlieben.
Dieser Kaan sei ja verheiratet. Wollte sie noch korrigieren das er in Scheidung lebt.
Aber sie hat mich gar nicht mehr zu Wort kommen lassen.
Glaubst du auch das er Gretchen weh tun wird. Ich meine das ist ein ganz netter Kerl, vielleicht etwas langweilig, aber ansonsten wirklich nett.
Hatte meine letzte Untersuchung bei ihm. Obwohl ich glaub, ich such mir doch lieber eine Ärztin. Ist etwas seltsam jemand zwischen deinen Beinen zu haben, von dem du nur ein paar Minuten vorher geträumt hast, wie er ohne Hemd aussieht.
Oh, mein Gott. Vergiss es. Ich hab dir nicht geschrieben das ich den Kaan scharf finde.
Das war eindeutig eine geistige Störung meiner Seits.

Muss wieder, hab noch ein paar Prüfungen für die ich lernen muss.
Ist doch immer das Selbe. Kurz vor den Ferien einem noch tonnenweise Prüfungen aufzubrummen.

Lg JJ



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Gretchen81 Offline

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09.06.2009 07:51
#280 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
In Michigan war die Hölle los und Marc fiel jeden Abend nur noch Todmüde ins Bett. Er kam noch nicht einmal dazu seine Mails abzurufen. So wusste er nicht das Gretchen und Mehdi sich wieder näher gekommen waren. Er bemerkte noch nicht einmal wie es langsam Weihnachten wurde und wie alles um ihn immer besinnlicher wurde.

Eine Woche vor Weihnachten.
Da im Hause Haase inzwischen Elke fest eingezogen war und sie den ganzen Haushalt in die Finger genommen hatte. War Mutter Haase überflüssig geworden. Diese sah das ganz locker und meinte zu der Erfolgsautorin. „Wissen sie was? Sie haben wirklich ein Organisationstalent. Wie sie die Haushälterin um her scheuchen ist einzigartig. Da kann ich ja endlich in meinen Hawaii Urlaub antreten.“ Sie grinste die etwas schockierte dunkel Haarige an und packte ihre Koffer. „Ach, noch was habe ich vergessen. Franz liebt Weihnachtsplätzchen. Fackeln sie einfach nicht gleich das ganze Haus ab.“ Dann war die alte Frau verschwunden.
Zurück blieb eine etwas angewiderte Autorin. Die sich fragte wie sie Weihnachtsplätzchen machen sollte. Ohne mit Weizen in Kontakt zu kommen. Sie erschreckte sich furchtbar als plötzlich Franz hinter ihr stand und die Hand auf die Schulter legte. „War das meine Mutter die soeben weggefahren ist?“ Als Antwort bekam er nur ein gedankenverlorenes „Hmm“.
Auch wenn sie sich nach der Geschichte mit ihrem ersten Mann niemals mehr so an ein männliches Lebewesen binden wollte, tat sie das immer mehr. Franz war es ihr wert über ihren Schatten zu springen und sich ans backen zu machen. In einem der Schränke hatte sie ein Kochbuch gefunden, das ihr geeignet genug schien um ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Gretchen hatte heute Spätschicht und wollte mal wieder ausschlafen. In ihrem Traum wachte sie auf und neben ihr lag Marc. Der lächelte sie an und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht.
Sie sah ihn immer noch ungläubig an. Wenig später brachte er ihr ein Tablett mit dem Frühstück ans Bett. Erst jetzt fiel ihr auf das sie gar keinen Babybauch mehr hatte. Alles war wie im Nebel um sie herum. Sie hatte das Gefühl immer wieder in andere Situationen zu springen. Einmal sah sie Marc zusammen mit einem kleinen Mädchen mit dunkelblonden Locken auf dem Spielplatz spielen.
Als die kleine auf sie zu gerannt kam und Mama schrie wurde sie wach.



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Gretchen81 Offline

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09.06.2009 11:04
#281 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Warum träum ich überhaupt so was? Das wird nie passieren und ich sollte mir nicht solche Hoffnungen machen. Wenn Marc wirklich Interesse daran hätte nur ansatzweise wieder etwas in Ordnung zu bringen, dann würde er anrufen oder sich irgendwie melden.
Und das hat er nicht. Also bin ich ihm, inkl. unserer Tochter egal.


Sie drehte sich wieder um und wollte weiter schlafen. Doch das klingeln an der Tür verhinderte das. Mühsam quälte sie sich aus dem Bett. „Himmel, ich komme ja. Wer klingelt den hier wie ein bescheuerter.“ Sagte sie als sie die Türe öffnete und sah zwei Sekunden später in ein grinsendes Kinder Gesicht. „Lilly?“
Nein, ich hab vergessen, dass ich heute mit ihr Backen wollte. Misst.
„Wo ist den dein Papa geblieben?“ Dabei lehnte sie sich etwas aus dem Türrahmen und bekam auch gleich den Duft von frisch gebacken Brot in die Nase. „Der Papa hat noch schnell ein paar Schokocroissants besorgt. Damit Gretchen auch wach wird.“ Dabei grinste er sie an. Lilly rannte schon mal in die Küche und Mehdi gab der jungen Ärztin einen kurzen Begrüssungskuss. Auch wenn es sich vertraut anfühlte, fand sie es in dem Moment falsch, gerade weil sie diesen Traum am Morgen von Marc hatte.

Inzwischen hatte es Marc endlich mal geschafft für eine Stunde sich frei zu nehmen und seine Mails zu überprüfen. Bei der ersten Mail von seiner Schwester musste er grinsen.
Sie war wirklich ein kleines Biest. Er öffnete den Anhang und ging die unterlagen durch. Unter anderem fand er dann wonach er gesucht hatte. Das Ultraschallfoto.
Das kleine Wesen das nicht grösser war als seine Hand war seine Tochter. Es war so gar noch eine Videodatei dabei und so konnte er sie sogar sehen wie sie sich bewegte und ihr Herz schlagen hören. Er musste zuerst einmal Schlucken und sich den Kopf frei machen, bevor er die weiteren Mails lesen konnte. Sein lächeln schwand von Sekunde zu Sekunde mehr.
Gretchen hatte Mehdi geküsst. Das war wie ein K.O Schlag.
Er überlegte nicht lange und griff nach seinem Telefon.



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Gretchen81 Offline

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10.06.2009 08:19
#282 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten
Als das Telefon klingelte rannte Lilly gerade zu darauf los und nahm ab.
Lilly: „Hier bei Gretchen.“
Marc war etwas sprachlos und er fragte sich ob er sich vielleicht verwählt hatte: „Wer ist den dran? Und könnte ich bitte Gretchen sprechen.“
Diese alberte noch immer in der Küche mit Mehdi rum und hatte noch nicht einmal mitbekommen das ihr Telefon geklingelt hatte.
Lilly: „Ich bin Lilly, wer bist du?“
Marc klang langsam etwas genervt: „Hol mir einfach nur Gretchen ans Telefon, bitte.“
Lilly: „Gretchen, da ist ein Mann für dich am Telefon! Du sie kommt gleich. Weißt du Papa und Gretchen sind Freunde.“
Marc war inzwischen Sprachlos und in seinem Ohr war ein leichtes Pfeifen zu hören da Lilly nicht nur in den Raum geschrieen hatte sondern auch mitten ins Telefon.
Endlich kam Gretchen aus der Küche und nahm der Kleinen das Telefon aus der Hand: „Lilly wer ist den dran?“ Diese zuckte nur mit den Schultern und rannte wieder in die Küche.
Gretchen: „Hallo?“
Marc: „Kannst du mir mal verraten was zwischen dir und diesem… diesem Frauenblödi läuft.“
Gretchen: „Marc?“
Marc: „Wer den bitte sonst?“
Gretchen: „Was weiss ich. Der heilige Geist. Hab ja schliesslich auch nichts mehr von dir gehört.“
Marc: „Mach mal nen Punkt wer hat den geschrieen, dass sie mich nie wieder sehen will.“
Gretchen: „Genau. Und warum rufst du dann an?“
Gretchen schrie schon fast am Telefon was auch Mehdi langsam aus der Küche kommen lies. Die Wortfetzen die er gehört hatte, deuten eindeutig auf Marc am anderen Ende der Leitung. Und so langsam fand er es interessant zu lauschen. Er schickte Lilly wieder zurück in die Küche und schloss die Türe. Sie musste ja nicht alles mitbekommen.
Marc: „Weil, weil… Verdammt was ist jetzt mit diesem Weichspüler und dir?“
Gretchen: „Das geht dich nichts an.“
Marc: „Und wie mich das etwas angeht.“
Gretchen: „Bitte, Mehdi ist im Gegensatz zu dir für mich da. Was glaubst du wie beschissen es mir ging als du einfach abgehauen bist?“
Marc leise: „Es tut mir Leid. Ich wollte dir nicht noch mehr Wehmachen. Dafür l…“
Gretchen war kurz vor dem Weinen, sie wusste was er sagen wollte und rang sich darum durch etwas zu sagen, was Mehdi wiederum traf: „Mehdi und ich, wir sind nur Freunde.“
Marc: „Hast du ihm das vielleicht auch schon mal gesagt?“
Als Gretchen sich umdrehte blickte sie in die traurigen Augen des Gynäkologen: „Er weiss es… Ich glaub es ist besser wenn ich jetzt auflege.“
Die Stimmung war inzwischen von wütend in traurig gewechselt und keiner der beiden wusste genau wie er sich verabschieden sollte. Marc versuchte sich dann als erster: „Bis bald“ und ganz leise „Ich vermisse dich.“



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Gretchen81 Offline

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15.06.2009 08:24
#283 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Als Gretchen den Hörer weglegte hatte sie ein mulmiges Gefühl. Was sich bestätigte als sie sich zu Mehdi umdrehte. Er hatte Lilly bereits die Jacke angezogen und eine Dose mit Keksen gegeben. „Lilly Maus gehst du bitte schon mal zum Auto.“ Gretchen versuchte zu einem Entschuldigung anzusetzen doch er kam ihr zu vor. „Du brauchst nichts zu sagen. Verstehe schon.“ Er gab ihr einen zärtlichen Kuss. Der nach mehr schmeckte, es schwang eindeutig auch einwenig Abschied mit. Als sie die Türe schloss, lehnte sie ihren Kopf dagegen.
Ganz toll. Ich vertreibe alle Männer die mich lieben.
Sie riss sich zusammen und ging in die Küche um das Schlachtfeld das Lilly hinterlassen hatte aufzuräumen. Nach dem sie das gröbste erledigt hatte lies sie sich aufs Sofa fallen und schloss die Augen. In letzter Zeit war wurde sie immer schneller müde und alles strengte sie an.
Ganz besonders wenn ihre kleine sie immer wieder boxte wenn sie an Marc dachte. Und das tat sie gerade. Sie dachte daran wie schön gemeinsame Weihnachten hätten sein können. Aber sie dachte auch daran wie Marc mit einer anderen geschlafen hatte. Ihr drängte sich ein Gedanke auf. Was hat sie was ich nicht habe?
Sie griff nach dem Schlüssel für die Nachbarswohnung. Sie musste wissen was diese Silvia so besonders machte. In der Wohnung suchte sie erstmal nach dem Adressbuch von Marc.
In einer Schublade im Büro wurde sie dann auch fündig. Zwar war es nicht das kleine schwarze das sie schon mal gefunden hatte, sondern sein offizielles aber auch da Stand eine Silvia drin.
Auch wenn die Wahrscheinlichkeit nicht allzu gross war das es die gleiche war, so musste sie es doch ausprobieren.



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Gretchen81 Offline

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15.06.2009 10:55
#284 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Es klingelte und sie hielt den Atem an.
„Innenarchitektur und Raumplanung Silvia Kinski, was kann ich für sie tun?“
Gretchen: „Guten Tag, spreche ich mit DER Silvia?“
Silvia: „Ehm, ja ich bin Silvia. Wer spricht den da bitte?“
Gretchen: „Sie kennen mich nicht. Aber sie kennen einen Freund von mir. Marc Meier.“
Silvia: „Marc? Ja, klar was macht den der gute so. Schonlange nichts mehr von ihm gehört. Was ist den aus seiner Freundin geworden? Ist das kleine schon auf der Welt?“
Gretchen stockte kurz: „Marc hat mit ihnen über mich, ehm über seine Freundin geredet. Ich hätte jetzt schwören können das er…“ Den Gedanken wollte sie nicht laut aussprechen.
Silvia: „Dachte ich es mir doch. Sie sind Gretchen oder? Ja, Marc hat mir von ihnen erzählt. Konnte es zu erst gar nicht glauben das er sich so geändert hat.“
Gretchen war inzwischen wütend: „Geändert? Pha. Wenn das so wäre hätte er wohl kaum mit ihnen geschlafen.“
Silvia: „Sie wissen also dass wir Sex hatten. Aber das hatte nichts zu bedeuten. Glauben sie mir. Er liebt sie. Sex und Liebe sind zwei Dinge. Und das was wir hatten war Lust und nicht mehr. Das was sie haben ist tiefer. Und ich glaube seit unserem letzten Mal sieht das Marc leider nicht mehr so getrennt. Er hatte damals die ganze zeit gemurmelt, das es ein Fehler war und das wir das nie wieder wiederholen würden.“
Am anderen Ende der Leitung wurde es auf einmal ganz Still. Gretchen gingen die Worte die sie gerade gehört hatte nicht aus dem Kopf. Sex und Liebe sind zwei Dinge. Das fand sie nicht. Um mit jemanden zu Schlafen musste da schon ein Hauch von Gefühlen sein. Ohne die könnte sie sich nie auf jemanden einlassen. Aber dass Marc in der Beziehung etwas anders Dachte, wusste sie eigentlich schon etwas länger. Warum tat es ihr dann so weh?
Silvia: „Gretchen sind sie noch da? Haben sie gehört was ich gesagt habe? Marc hat unser kleines Schäferstündchen von Anfang an bereut.“
Gretchen: „Ja, hab ich.“
Sie legte einfach nur auf und ging wieder zurück in ihre Wohnung. Sie war jetzt endgültig Müde. Das alles schaffte sie. Das Gespräch mit der Konkurrentin, die sich eigentlich als gar keine Herausstellte und die Tatsache das Marc scheinbar doch nicht ganz so ein Arsch war wie sie gedacht hatte.

Wenn Marc das ganze wirklich bereut hat, warum hat er es dann gemacht?
Verdammt diese Fragerei bringt mich nicht weiter. Er meinte doch in seinem Brief das er angst hatte. Angst vor der ganzen Verantwortung wo auf ihn zukommt. War das seine Form damit umzugehen. Aber so was zu tun ist doch auch keine Lösung. Vor allem ist es aber keine Lösung dafür dass ich ihn immer noch liebe und mehr vermisse als alles andere.
Auf Schokolade kann ich verzichten aber nicht auf ihn. Weiss zwar nicht ob ich ihm jemals wirklich verzeihen werde, aber was ich noch weniger kann ist auf ihn zu verzichten.
Ich muss ihn zurückholen.


Ihr Kugelschreiber rollte davon und Gretchen war über ihrem Tagebuch eingeschlafen.



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17.06.2009 11:34
#285 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Inzwischen in Michigan. Marc lief in seiner Wohnung auf und ab. Eigentlich sollte er um diese Zeit schlafen aber er konnte es einfach nicht. Das Telefongespräch mit Gretchen und die E-Mails hatten im klar gemacht, das wenn er nicht auf der Stelle anfing zu kämpfen alles verlor.
Nur wie sollte er das anstellen. Sein Vertrag lief noch über ein Jahr und wenn er ihn auflösen würde hätte es Konsequenzen. Soviel hatte er aus dem Kleingedruckten raus lesen können.
Doch er wollte nach Hause zu Gretchen und auch zu seinem kleinen. Sobald die Sonne aufgegangen wäre würde er mit dem Leiter der Universität sprechen, ob es vielleicht doch eine Lösung gebe.

Als Gretchen am Nachmittag nach ein paar Stunden schlaf wach wurde, musste sie zuerst ihre Gedanken sammeln. Sie lass ihren letzten Satz den sie geschrieben hatte und schüttelte den Kopf.
Wie bitte soll ich das den Anstellen. Kann doch nicht einfach darüber fliegen, ihn am Arm packen und sagen du kommst jetzt mit. Das ist Unsinn.
Zudem was ist wenn es ihm nicht gleich geht. Klar sagt er das er mich vermisst. Aber es besteht ja auch die Möglichkeit dass er immer noch nicht mit der Verantwortung die kommt, klar kommt. Und ich hab wirklich gar keine Lust darauf nochmals zu erfahren das er Fremdgegangen ist.
Man, was soll ich den Tun? Am besten ich geh jetzt zur Arbeit und warte mal ab. Schlimmer als jetzt kanns eh nicht mehr kommen.

Sie legte ihr Buch weg und nahm sich ihre Tasche und ein paar der noch übrig gebliebenen Mailänder und Spitzbuben und verliess ihre Wohnung.



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18.06.2009 11:21
#286 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

36. Kapitel: Stille Nacht, heilige Nacht

Im Hause Haase – Sommer herrschte dicke Luft.
Elke hatte wohl für etwas weihnachtliche Stimmung gesorgt, in dem Sie der Haushälterin den Auftrag gegeben hatte etwas Dekokram aufzuhängen. Jedoch war sie der Ansicht Weihnachten könne man am schönsten am Strand von Ibiza geniesen. Weit abseits von dem ganzen Winter mit seiner Kälte und Nässe. Das sah Franz wiederum anders. Er wollte ein schönes Kaminfeuer, einen grossen Baum, ne fette Weihnachtsgans und seine ganze Familie vereint.
„Ich werde mir ganz sicher nicht den Tod holen von der ganzen Kälte. Zudem macht Kaminfeuer das Raumklima kaputt und dann leidet mein Tain.“ Schnauzte die Autorin als sie vom Plan ihres Lebensgefährten erfuhr. „Ich erwarte ja nicht von dir dass du alles machst. Frieda wird sich sicher gerne um das Essen und das andere Kümmern. Aber stell dir doch vor wie schön das ist. Wenn wir alle beisammen sind. Zudem werden wir bald Grosseltern.“
Das war ihr Stichwort. Sie fühlte sich definitiv noch zu jung um Grossmutter zu werden und was das mit der ganzen Familie anging. Hatte sie da auch ihre bedenken. Zu mal Marc zu ihrem wichtigsten Familienpunkt gehörte und der war ja immer noch in den Staaten. Und so gern sie ihn auch hergeholt hätte für das Familientreffen, so sehr hätte sich Franz sicher dagegen gewehrt. „Franz, bitte vergiss das ganze. Wir sind keine grosse, was weiss ich für eine Familie. Wir fliegen nach Ibiza. Und in meinem Haus werden wir zwei dann ganz gemütlich an der Ideensammlung für meinen nächsten Roman arbeiten.“ Dabei versuchte sie wieder auf Sexy umzuschalten und scharwenzelte um ihren Freund herum. Der war fast schon soweit als ihm plötzlich eine Idee kam. „Wie wäre es wenn wir Dr. von Heiden einladen mit ihrer Tochter. Und natürlich gehört auch dein missratener Sohn dazu. Auch wenn ich ihm am liebsten den Hals umdrehen würde. Ich werde mich beherrschen. Ich kümmere mich um Jochen, Gretchen und Frau von Heiden und du dich um Marc. Heiligabend sind wir gemeinsam alle an einem grossen Tisch. Fertig aus basta.“
Elke wollte nochmals rebellieren und sagen dass sie aber die Tickets bereits habe, aber Franz hatte ein Machtwort gesprochen. Sie fühlte sich plötzlich ganz klein und unterwürfig. So was hatte sie in ihrem ganzen Leben noch nie. Nie hätte sie auch nur annähernd daran gedacht, sich von einem Mann etwas sagen zu lassen. Es gefiel ihr überhaupt nicht.



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24.06.2009 09:05
#287 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Innerlich war sie kurz vor dem platzen. Sie wollte sich nicht einfach herum kommandieren lassen. Auf der anderen Seite wollte sie ihren Sohn auch gerne mal wieder sehen. Also raffte sie sich durch und machte ein Ferngespräch.

Marc der gerade unterwegs zurück in eines der Studienzimmer war, wunderte sich darüber das sein Handy klingelte. Da es aber nicht angebracht war im inneren der Hallen zu telefonieren, drückte er den Anrufer weg.

Jetzt war Elkes geduld endgültig zu ende. Von ihrem Freund wurde sie herum kommandiert und ihr lieber Herr Sohn hielt es für angebracht sie wegzudrücken. „So nicht mein lieber.“ Sie wählte erneut eine Telefon Nummer in den Staaten an.

Kurze Zeit später wurde durch die Sprechanlage der Universität eine Durchsage gemacht. „MD Marc Meier please to the office. MD. Meier please to the office.”
Marc dachte sich zuerst verhört zu haben, als dann aber die Durchsage wiederholt wurde, machte er sich auf den Weg zur Verwaltung. Dort drückte ihm eine der Damen am Empfang gleich mal den Telefonhörer in die Hand. „Hello?“
Elke: „Marc Olivier Meier, du drückst mich nie wieder weg haben wir uns da verstanden!“
Marc: „Mutter?“
Elke: „Ja, sehr recht. Ich muss mit dir Sprechen.“
Marc: „Hätte das nicht noch ein paar Stunden warten können. Ich hab hier nämlich Verpflichtungen.“
Elke: „Nein, konnte es nicht. Du hast hier nämlich auch Verpflichtungen. Morgen Abend will ich dich hier in Berlin am Tisch sitzen haben.“ Marc wollte gerade zu einem Widerwort ansetzen. “Es gibt keine Ausrede verstanden. Morgen Abend. Mit deinem Dingsbums da ist alles geklärt. Ticket liegt am Flughafen bereit.“
Sie legte auf und Marc starrte nur ungläubig zu der Sekretärin ihm gegenüber. Als er heute Morgen mit dem Leiter der Uni gesprochen hatte, war es unmöglich gewesen Frei zu bekommen. Und jetzt sollte das plötzlich klappen. Die Sekretärin schob ihm die Ferienfreigabe über den Tisch zu. „Two Weeks?“ Jetzt verstand er die Welt wirklich nicht mehr. Er bemerkte gar nicht mehr dass die junge Frau noch etwas zu ihm gesagt hatte und verliess wie ferngesteuert das Unigelände.
Elke war wieder mit der Welt um sich zu frieden. Sie hatte immer noch die Überzeugungskraft von früher und hatte ihren Willen gekriegt.



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08.07.2009 09:21
#288 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Als Gretchen gegen morgen wieder nach Hause ging, war sie müde und grüblerisch.
Ihr Vater hatte ihr noch die Einladung für das Weihnachtsfamilien Essen in die Finger gedrückt bevor sie gegangen war. Es war fünf Uhr früh und sie hatte mühe noch die Augen offen zu halten.
So sah sie auch nicht das Taxi das genau in dem Moment vor dem Haus parkte als sie die Türe öffnete. Sie hatte nur noch ein Gedanke.
Bett ich komme. Davon hält mich jetzt nicht mehr ab. Auch nicht ein kleines Wesen das meint meiner Blase einen tritt zu verpassen.
Endlich in ihrer Wohnung viel sie mitsamt ihrer Kleidung aufs Bett und schlief augenblicklich ein.
Was sie nicht wusste das Marc gerade eben vor ihrer Wohnungstürstand und überlegte ob er klingeln sollte. Aber sie sah so müde aus, als sie ins Haus ging, das er es lieber sein liess.
Er öffnete die Tür zu seiner eigenen Wohnung und stellte erstmal seinen Koffer ab. Es war alles noch so wie er es verlassen hatte. Ursprünglich wollte er dass schon an Weihnachten die zwei Wohnungen eine wären. Durch seinen Fehltritt und der Tatsache dass er abgehauen war hatte sich aber das ganze erledigt. Er wollte zwar immer noch für Gretchen und seine Tochter nur das Beste, aber in der jetzigen Situation wäre es wohl besser wenn er sich aus ihrem Leben raushalten würde. Zumindest vor erst. Schliesslich wusste er nicht genau was ihn heute Abend erwarten würde.

Franz machte sich am Morgen schon früh auf um noch einen Weihnachtsbaum zu finden. Er sollte gross sein und nach etwas aussehen. Als er dann auch tatsächlich mit einem riesen Baum im Verlauf vom Vormittag wieder zu Hause ankam, war der nächste Streit mit Elke vorprogrammiert. „Sag mal was soll das bitte werden?“ Der Professor strahlte übers ganze Gesicht. Wie ein kleiner Junge stand er vor dem grossen Baum und war sichtlich stolz auf seinen Fang. „Ich hab dich gefragt was das soll?“ „Das mein Schatz ist unser Weihnachtsbaum.“ Gab er ihr nur knapp zur Antwort, ging Richtung Keller. „Das es ein Weihnachtsbaum werden soll, ist mir auch klar. Aber hätte es nicht auch ein künstlicher getan. Der nadelt doch alles voll.“ Aus dem Keller hoch klang nur eine Stimme „Was kümmert es dich, du putzt ja so oder so nicht.“
Für Elke war klar das dieser Tag jetzt schon der Hölle auf erden glich. Zu alle dem hatte sie sich noch einen leichten Schnupfen geholt, weil es draussen so kalt war.
Aus diesem Grund beschloss sie jetzt auch zum Arzt zu fahren und sich gründlich untersuchen zu lassen. Es könnte ja auch eine Lungenentzündung daraus werden.
Franz bekam gar nicht mit wie seine Freundin aus dem Haus ging, er war zusammen mit seiner Wirtschafterin damit beschäftigt den Weihnachtsbaum zu schmücken und den Menuplan für den Abend auf zu stellen.



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Gretchen81 Offline

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08.07.2009 15:31
#289 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Während Elke sich beim Arzt, nahezu lächerlich machte mit ihrem leichten Schnupfen. War ihr Sohn in der Zwischenzeit so weit das er es nicht mehr aushielt in seiner Wohnung. Ständig fragte er sich ob er nicht einfach rüber gehen sollte zu Gretchen. Diese war in der Zwischenzeit aufgewacht und hatte beschlossen sich doch erstmal ein warmes Bad zu nehmen und dann eventuell noch etwas zu schlafen. Gerade als sie in die Wanne steigen wollte klingelte ihr Handy.
Mit dem Handtuch umwickelt ging sie ins Wohnzimmer und nahm ab. „Haase“
Marc: „Fröhliche Weihnacht.“
Er konnte nicht rüber gehen, aber wenigstens ihre Stimme musste er hören.
Gretchen: „Marc, bist du das?“
Marc: „Nein, der Weihnachtsmann… Wie geht’s dir, ehm euch… ach du weißt schon…“
Gretchen: „Danke, uns beiden geht’s gut. Wollte gerade ein schönes Bad nehmen.“
Marc: „Dann entschuldige, ich wollte nicht stören.“
Gretchen: „Du störst nicht. Ich kann auch Baden und telefonieren. Moment…“
Sie ging mitsamt ihrem Handy wieder zurück ins Badezimmer, stellte das Telefon auf Lautsprecher und stieg wieder in die Badewanne.
Gretchen: „So und jetzt sag. Hats bei dir schon Schnee. Hier ist es einfach nur Kalt und etwas nieselig. Hoffe es gibt die Tage noch Schnee. Find einfach schöner wenn über Weihnachten Schnee liegt.“
Marc: „Bis Gestern hatte es auch noch keinen Schnee…“
Gretchen: „Und jetzt schon oder wie?“
Marc ahnte das Gretchen nicht wusste das er auch zum Weihnachtsessen von ihrem Vater eingeladen war. Darum zog er es vor ihr das jetzt auch noch nicht zu sagen. „Glaub nicht, kann im Moment nicht rausschauen. Hast du eigentlich einen Weihnachtswunsch?“
Gretchen stutzte zuerst etwas, dachte sich aber nichts weiter dabei. „Ich wünsch mir einen Kuss vom Weihnachtsmann. Und ein komplett eingerichtetes Kinderzimmer. Du kannst dir gar nicht vorstellen wie Mühsam so ein Möbelkauf ist. Und was die für Preise haben wenn du die gerne geliefert und zusammen gebaut willst. Unglaublich.“ Sie hatte gerade das Gefühl sie müsste Marc sagen dass er sich nicht darum kümmern müsse und das sie das auch ganz alleine schaffen würde. Doch der Reagierte darauf für sie etwas seltsam. „Ich schaff das wirklich alleine.“ Meinte sie dann nochmals um klar zu stellen das sie von ihm nichts verlange.
Marc: „Ja, ich versteh schon. Du bist erwachsen und schaffst das alles alleine. Wenn ich den Weihnachtsmann sehe dann sag ich ihm er soll dir wenigstens den Wunsch mit dem Kuss erfüllen.“
Er musste grinsen, denn gerade war ihm eine Idee gekommen was er Gretchen schenken konnte.



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Gretchen81 Offline

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12.07.2009 09:58
#290 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Während Gretchen sich ihr Bad gönnt und dabei gelassener war als zuvor. War Marc damit beschäftigt ein paar kleine Dinge zu Organisieren.
Der Abend war schneller da als Gedacht und das Familienessen stand an. JJ war mit ihrer Mutter einer der ersten. Und sie freute sich alles andere als darüber Elke zusehen. Den kaum trafen die beiden ExFrauen auf einander ging, wie von ihr befürchtet das gekeiffe los. Ihre Erlösung war Jochen der, nicht wie erwartet mit neuer Freundin aufkreuzte sondern wieder solo war.
Die beiden waren schnell auf einer Wellenlänge. Sie fanden den Abend ätzend und wären lieber wo anders. Als Gretchen kam waren beinahe alle schon anwesend, sogar ihre Oma war mal wieder da.
Der Haussegen hing schon beträchtlich schief. Alle waren damit beschäftigt sich gegenseitig etwas vorzuwerfen. Niemand bemerkte wie es an der Tür klingelte.
War ja klar. Von wegen Stille Nacht, Heilige Nacht. Und jetzt klingelt sicher noch die Heilsarme und will eine auf Heile Welt machen. Ja, dann prost. Wäre besser in der Wanne geblieben.
Da sich niemand um das Klingeln an der Tür kümmern wollte, machte sich Gretchen auf den Weg dorthin. Sie öffnete die Türe und stutzte für einen Moment.
„Ho, Ho. Fröhliche Weihnachten.“ Vor ihr stand ein Weihnachtsmann.
He? Falscher Film oder was ist das jetzt.
Der Weihnachtsmann der vor ihr Stand hatte einen buschigen Bart und seine Mütze tief in die Stirn gezogen. Sie wusste nicht wieso aber irgendetwas zog sie magisch zu ihm hin.
„Ich hab gehört du wünschst dir einen Kuss vom Weihnachstmann?“
Gretchen versuchte zu erkennen wer da vor ihr stand, aber die einzige Lösung die ihr in den Sinn kam verwarf sie gleich wieder, weil sie unmöglich war in ihren Augen. „Ehm, könnte sein.“ Sie sah ihr gegenüber durchdringend an. Der machte einen Schritt auf sie zu nahm, sie bei der Hand und zog sie noch näher als ohne hin schon. Jetzt konnte sie in seine Augen sehen. Und es waren die grünen Augen, die sie genau kannte. „Marc?“ Er gab ihr keine Antwort, sondern küsste sie einfach nur.
Wie hab ich das nur vermisst.
Sie löste sich kurz von ihm und zog ihm den Bart runter und die Mütze vom Kopf. „Du bist so ein Spinner.“ Ohne nochmals zu zögern küsste sie ihn erneut.
Ihr war in dem Moment alles Vergangene egal. Sie liebte den Moment und diesen Mann der vor ihr Stand. Sie merkte gar nicht wie es langsam anfing zu schneien.
Der Moment schien nicht aufzuhören der Schnee fiel um sie herum zu Boden und so langsam zauberte er alles in Unschuldigen weiss.
Als Gretchen ihre Augen wieder öffnete und bemerkte das es draussen wirklich Winter geworden war, hatte sie das Gefühl gerade Marc eine Ewigkeit geküsst zu haben. In Wirklichkeit hatten sie 5 Minuten dauergeküsst ohne nur einmal aufgehört zu haben. Aber so langsam holte sie die Realität ein und sie fing an zu schlottern vor Kälte. „Lass uns reingehen. Sonst erfrierst du mir hier draussen noch.“ Der Oberarzt legte seinen Arm um sie und sie gingen gemeinsam nach drinnen.



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Gretchen81 Offline

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23.08.2009 11:01
#291 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Im Esszimmer war inzwischen die Hölle ausgebrochen. Elke beschwerte sich über die offensichtlich zu Fette Gans. „Das ist jetzt aber nicht dein Ernst? Diese Gans schmeckt hervorragend. Jochen sag doch einmal was. Die schmeckt doch sehr gut?“ Der zuckte nur mit der Schulter und ass weiter. Dabei zwinkerte er kurz seinem Gegenüber JJ zu. Diese lächelte schüchtern zurück. Indessen waren Oma Haase und von Heiden damit beschäftig ein Streitgespräch zu führen ob Männer jetzt gut oder schlecht seien.
Elke war die erste die ihren Sohn erblickte. Sie stand auf warf ihre Serviette auf ihren Teller und umarmte ihn. „Olivier. Mein ein und alles. Lass dich ansehen.“ „Mutter, du sollst mich nicht so nennen.“ Er stupste sie von sich und stellte sich vorsichtshalber an die andere Seite von Gretchen so das diese zwischen ihnen stand. „Was soll dieser Aufzug den eigentlich bedeuten?“ Dabei deutete sie auf sein Weihnachtsmannkostüm. „Es ist Weihnachten und da erfüllt man eben wünsche.“ Erklärte ihr Sohn und grinste dabei schelmisch seine Freundin an. „Marc, setz dich doch neben Kälbchen. Du hast doch sicher Hunger es gibt leckere Gans.“ Die Erfolgsautorin blitzte den Professor böse an und Marc nahm die Einladung gerne an. Er setzte sich auf den freien Platz neben Gretchen und diese Schöpfte ihm ein paar der Köstlichkeiten. Beim anschliessenden Essen wurde er mit Argusaugen von seiner Mutter beobachtet. Sie trommelte mit ihren langen roten Fingernägeln auf der Stofftischdecke herum. „Schmeckt wirklich ausgezeichnet.“ Das war genug für sie. Jetzt hatte auch ihr einziger Sohn sie in ihren Augen hintergangen. „Es reicht. Ich tue mir das hier nicht mehr länger an. Unmögliches Essen, eine Kampflesbe, eine Grossmutter mit einem Vogel und zwei…. Ja, wo sind sie jetzt eigentlich. Tja, auch egal. Franz das wars. Ich gehe.“
Theatralisch wie sie nun mal ist stand sie auf warf ihren Kopf nach hinten und stolzierte davon. Was jedoch nur rund die hälfte der Gäste merkten. Einige waren in Gesprächen vertieft und andere waren mit etwas anderem beschäftigt. JJ und Jochen hatten sich inzwischen auf das alte Jugendzimmer von Jochen verzogen. Und es ging nicht lange und sie waren sich einig das man einen solchen Abend eindeutig nur überstehen konnte wenn wenigstens etwas Spaß machen sollte.
In dem Fall war es aber nicht die neue Spielkonsole sondern der Körper des jeweiligen anderen.



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Gretchen81 Offline

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14.10.2009 17:47
#292 RE: Fortsetzung Nr. 3 by Gretchen81 Zitat · Antworten

Während JJ gerade ihren gestreiften Pullover samt allen Hemmungen hinter sich warf. Warf im Erdgeschoss Elke Fischer die Türe ins Schloss. Für sie war damit nicht nur der Streit beendet, sondern auch gleich die Beziehung mit ihrer Muse. In Ihren Augen gab es kein zurück mehr.
Gretchen sah entsetzt ihren Vater an und der starrte ins leere. „Papa, willst du sie wirklich einfach so gehen lassen?“ Franz zerknüllte seine Stoffserviette mit der einen Hand und mit der anderen griff er nach dem Glas Rotwein vor ihm. Nach einem grossen Schluck setzte er zu einer Weihnachtlichen Rede an. Die jedoch zuerst von Marc unterbrochen wurde. „Soll ich vielleicht mit ihr reden. Sie neigt zum Übertreiben und ich denke ich hol sie schon wieder zurück.“ „Nein. Reisende soll man ziehen lassen.“ Er machte eine kleine Pause und setzte dann erneut an zu seiner Rede. „Also liebe noch anwesende Familie“ Den auch ihm war nicht entgangen das sich die hälfte entweder verzogen hatte oder bereits volltrunken waren. „Ich habe eine Entscheidung getroffen. Ich brauche neuen Wind um meine Nase und aus diesem Grund werde ich mich nächstes Jahr an einer Klinik in Vietnam, um die Ausbildung junger Ärzte kümmern.“
Es herrschte totenstille. Wieder war es Gretchen die versuchte die Situation zu retten. Doch ihre Grossmutter viel ihr ins Wort: „Sei still. Das ist genau richtig. Mein Junge ich bin stolzsch auf disch… Hab immer gedascht du wärscht so ein Waschlappen.“ Wankend stand Sie auf und ging auf ihren Sohn zu. Kurz bevor sie ihn erreicht hatte, stolperte sie über den Teppich. Der Professor konnte sie gerade noch so halten. „Isch glaub das letschte Glas war zu viel.“ *hicks*.
Er nahm sie auf seine Arme und sagte den anderen dass er sie ins Gästezimmer bringen würde zum Ausschlafen. Er käme nachher noch mal schnell runter und würde alles Weitere erklären. „Magdalena, sie betrifft das ganze auch. Ich wäre froh, wenn du noch nicht gehen würdest.“
Die restlichen Beteiligten sahen sich fragend an.


Man kann nicht steuern in wen man sich verliebt

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